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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!


Die 70. danielische Woche als eine »Zeit der Trübsal« ist der Zeitbereich der Machtentfaltung des Antichrist, in der das Widergöttliche auf der Erde zur Blühte kommen wird


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Die 70. danielische Woche als eine »Zeit der Trübsal« umfaßt diejenige Zeit, in welcher der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" im Rahmen seiner Machtenfaltung die »Starken« dieser Erde vernichten und in der ihm sein siegreicher Kampf um die Weltmacht gelingen wird. Denn die Bibel beschreibt den mit dem ersten apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-2 gemeinten letzten irdischen Herrscher dieser Erde lt. Daniel 7, 21 und Offenbarung 13, 7 als einen Unterdrücker des Volkes Israels und in Jesaja 14, 12 zugleich als den "Überwältiger der Nationen" bzw. in Jesaja 14, 10-15 und Offenbarung 13, 7-8+14-17 als einen sich göttliche Wesenheit anmaßenden Welteroberer, dessen Herrschaftszeit erst durch ein himmlisches Eingreifen gewaltsam beendet werden kann. 


Daniel 12, 1-31 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst (der Erzengel Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel), der für dein Volk eintritt, sich aufmachen (gemeint ist hier: derjenige Engel mit dem Namen Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, wird nun beiseite treten, um ihm, dem er bislang den Weg versperrt hatte, nun durchzulassen; vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung). Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein (auch bekannt als die Zeit der Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"), wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.
2 Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen,
wie die Sterne immer und ewiglich.

(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Kurzcharakteristik des biblischen Begriffs der "Zeit der Trübsal"

Der Prophet Jesaja beschreibt in Jesaja 14, 10-17 den "König von Babel", der hier offensichtlich ein Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, in einer Vision im Rückblick auf seine Herrschaftszeit als einen Mann mit außergewöhnlichen Machtbefugnissen und Möglichkeiten. Ihm wird in Jesaja 14, 16-17 nachgesagt, daß er sogar die Erde erbeben und Königreiche (und hier ist wohlgemerkt von der Mehrzahl die Rede) erschütterten lassen konnte (vgl. in Jesaja 14, 16-17). Und diese Fähigkeit des "Königs von Babel", die Erde erbeben und Königreiche erschütterten zu lassen, zählt durchaus zu einem der von ihm bewirkten großen und kraftvollen Wunder. Denn das in Jesaja 14, 16-17 Beschriebene ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bildlich oder im übertragenen Sinn zu betrachten, sondern als sprichwörtlich zu werten (vgl. im Kapitel "Diejenigen Ereignisse, die den Beginn der Endzeit darstellen und die sogar die Voraussetzungen dafür herstellen, sind diejenigen, die in der Bibel lt. Matthäus 24, 8 mit dem "Anfang der Wehen" beschrieben werden" unter dem Punkt "Eine spürbare Zunahme der Erdbeben als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit").
Der von heute aus gesehene noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4 wird zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet. Muß er dann nicht tatsächlich dazu in der Lage sein, mit technischen Mitteln gezielt große Schadenbeben künstlich auszulösen? Denn dieses wird ihm doch, damit seinem Namen »Überwältiger der Nationen« alle Ehre gebend in der Bibel nachgesagt. Und sehr wahrscheinlich gehört gerade jene Möglichkeit, punktgenau starke Erdbeben zu generieren, maßgeblich zu seinem Erfolgsrezept, was den »Überwältiger der Nationen« aus Jesaja 14, 12 erst zu einem Welteroberer werden läßt und dazu ermächtigt, mit bislang ungeahnten Möglichkeiten gewaltsam den Untergang der Nationen herbeizuführen.
So kann doch auch aller Logik nach nur sein in Daniel 8, 24 beschriebenes und erfolgreiches "Vernichten der Starken" und damit gemeintes Beseitigen der Vormachtstellung der federführenden Nationen der Erde den Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Jesaja 14, 12 aufgeführt zum erfolgreichen »Überwältiger der Nationen« machen. D.h. erst sein Zornesausbruch ungezügelter Gewalt wird das in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8 beschriebene und kommende und globale »Verderben« in Gang setzen, den Beginn der »Zeit des Zorns« sowie die dann etwa zeitgleich beginnende „Stunde der Versuchung“ einleiten (vgl. in den grafischen Übersichten mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Die Entrückung vor der »Stunde der Versuchung bzw. des Zorns des Versuchers« - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Das durch sein militärisches Wüten bewirkte und in Jesaja 14, 12 erwähnte »Überwältigen der Nationen« wird dem Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich freie Bahn verschaffen. Denn erst sein Zornesausbruch auf Gottes bestehende Weltordnung wird ihn in relativ kurzer Zeit an die Macht bringen. Und in dem Vernichtungskampf gegen die zu dieser Zeit auf der Erde existierenden Groß- oder Führungsmächte bzw. militärischen Supermächte stehen ihm wie wir u.a. in Jesaja 14, 16-17 und Offenbarung 13, 13 lesen können offensichtlich außergewöhnliche Mittel zur Verfügung.

Die letzte der über Daniels Volk verhängten 70 Wochen lt. Daniel 9, 24-27 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) ist ohne Frage eine »Zeit der Trübsal« auf Erden. Sie wird aber vielfach und dies ist irritierend, irrtümlicherweise mit der in der Mitte der 70. Woche nach Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 beginnden und zeitlich weiter eingeengten eigendlichen "großen Drangsal" bzw. "großen Bedrängnis" gleichgesetzt. Aber es ist nicht korrekt, die über Daniels Volk verhängte letzte und 70. Jahr-Wochen lt. Daniel 9, 24+27 mit der biblisch prophezeiten und zur "Zeit des Endes" kommenden "großen Drangsal" bzw. "Zeit der Trübsal" und furchtbarsten Verfolgungszeit auf Erden gleichzusetzen, da letztere doch nur einen Teil jener Zeit der Trübsal ausmachen wird.
Man kann nämlich die große Trübsal entweder als Synonym für die gesamte 70. Jahrwoche Daniels sehen oder auch als zeitlich eingeengten Begriff lediglich für die zweite Hälfte dieser Woche als die eigentliche Trübsal (= große Drangsal bzw. Bedrängnis) verwenden, die dann erst in der Mitte dieser letzten danielischen Woche beginnt. Drückt man sich hier nicht unmißverständlich aus, kommt es zu Unklarheiten. Der Verfasser dieser Homepage hat sich darum dahingehend darauf festgelegt, daß er als Synonym für die gesamte 70. Jahrwoche Daniels bewußt nicht auf den Ausdruck "große Trübsal" zurückgreift, sondern hierfür den Ausdruck "Zeit der Trübsal" bzw. "Trübsalszeit"verwendet. Für die zweite Hälfte der 70. danielischen Jahrwoche gebraucht er zur Unterscheidung ausschließlich die Begriffe "große Drangsal" bzw. "Bedrängnis".

Und die letzte der über Daniels Volk verhängten 70 Wochen lt. Daniel 9, 24-27 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist, wie wir später noch sehen werden, mit der Zeit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gleichzusetzen.
Die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" hat ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Sie ist eine Zeit, geprägt von der gewaltsamen Vernichtung der bestehenden Machtstrukturen auf der Erde, in deren Mittelpunkt die Verführung (Irreführung) und das Streben nach immer mehr Macht stehen. Denn vom für die letzte Zeit erwarteten Antichrist zur "Zeit des Endes" wissen wir, daß er unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird und daß er dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, auch zeitlich gesehen unmittelbar zuvor kommen wird.
Die Bibel beschreibt diesen personenhaften »An-Stelle-von-Christus« in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde. Und weiter hinten im Buch der Offenbarung, in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, wird er auch treffenderweise als der falsche Prophet bezeichnet.
Und aus all diesen Bibelstellen, die den »An-Stelle-von-Christus« beschreiben, wird ersichtlich: Das zweite Tier (aus bzw.) aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten und sich für den Messias der Juden und Weltheiland der Heiden ausgeben (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Gewaltsam an die Weltmacht zu gelangen, das setzt voraus, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" den zu dieser Zeit bereits bestehenden, wirtschaftlich und politisch führenden Nationen dieser Erde ein Ende bereitet. Denn er muß sich im Zuge seiner kommenden Weltherrschaft freie Bahn schaffen (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Darum kann man auch die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als die Zeitphase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« bezeichnen, die mit einem durch Menschenhand verursachten "Verderben" zum Abschluß kommen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick").

Und es gibt im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichrist zur "Zeit des Endes" einen zweiten sehr wichtigen Aspekt. Denn die Zeit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Hinblick auf die bei Daniel 8, 24 beschriebene und durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« ist unmittelbar und eng mit dem In-Erscheinung-Treten des  vom Prothet Jesaja in Jesaja 51, 12-16 angekündigten sogenannten "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" verknüpft (vgl. im Kapitel "Der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" im Unterpunkt "Der »in Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die Zeit des Endes").
Und wenn der "in Fesseln Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 so markannt sein wird, wie es das vermuten läßt und wenn er und sein Bedränger tatsächlich zu gleicher Zeit in Erscheinung treten werden, dann muß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 neben dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen "Maules", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, auch eines der am deutlichsten vernehmbaren Endzeitzeichen sein und Gottes Eingreifen und seiner Führung werden sehr deutlich an ihm sichtbar werden.
Zweifellos muß diese Zeit, in welche die schon rein äußerlich sichtbar markante Person des "in Fesseln Gekrümmte" in Erscheinung treten wird, eine Zeit großer politischer Veränderungen und Umwälzungen sein, in die ihn sein Bedränger damit ein ganz bestimmtes Ziel verfolgend gewaltsam mit einbezieht. Und er tut dies nur, um den von ihm gesteuerten Pozeß der Vernichtung der mit den drei der zehn Hörner aus Daniel 7, 8 beschriebenen »Starken«, also der Gesamtheit der zu dieser Zeit bereits bestehenden, wirtschaftlich und politisch führenden Nationen dieser Erde, entscheident vorantreiben zu können.

So wissen wir aber auch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"), das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde, der, und das ist das markannte daran, auf einer geistlicher Ebene geführt werden wird, beschrieben wird. Und dies muß wohl auch der alleinige Grund sein, weswegen der mit dem Bedränger gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" den "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 12-16 so festhält und vermutlich über genau dieses von der Bibel ihm zugeschriebene Massenmedium ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit setzen wird und ihn brutal im Würgegriff haltend dabei öffentlich mißbraucht.
Denn der vom  Antichrist zur "Zeit des Endes" um die Vorherrschaft in der Welt geführte Kampf ist ein Kampf, der mit Tücke und List und mit unlauteren Mitteln geführt und der auf rein intellektueller Ebene ausgefochten werden wird, so wie ihn auch der von den Moslems in der Endzeit erwartete "Mahdi" (dieser lt. der islamischen Eschatologie bzw. Endzeitprophetie von dem Muslimen erwartete Glaubenskämpfer ist das islamische Gegenstück zum "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" der Bibel), der den "Daggal" (das ist das islamische Gegenstück zum Antichristen der Bibel, der Verkörperung des Bösen) bekämpft, da er keine andere Möglichkeit besitzt, diesem auszuweichen, sehr wahrscheinlich ebenso führt (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").

Die Zeit der Trübsal am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist demnach eine Zeit voller Lügen und Intrigen, eine Zeit der verbalen Gehirnwäsche und psychologischen Kriegsführung, in deren Rahmen sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" von seinem ihm gegebenen "Maul" verbal unterstützt schließlich sogar in den Tempel setzt und vorgibt, er sei Gott.
Und weil dieser Zeitpunkt des In-den-Tempel-Setzens des mit dem Bedränger vom in Jesaja 51, 12-16 beschriebenen "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Daniel 9, 27 als die Mitte der 70. danielischen Woche bezeichnet wird, beginnt genau dann, wenn sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Gestalt des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" in den Tempel setzt, die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche.

Diese gewalte Lüge wird von ihm noch durch eine zweite nicht geringere untermauert. Denn der Antichrist wird, um die erste Lüge erst perfekt zu machen, zudem in einem seiner Führungsköpfe Jesus Christus nachäffen, in ihm einen Weltheiland und eine äußerlich täuschend echt wirkende Fälschung Jesu Christi kreieren und ihn formal zum Regenten über die gesamte Erde erheben.
Und es erscheint sogar plausibel zu sein: Denn erst das in Erscheinung treten des äußerlich wie ein Lamm aussehenden zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 das lt. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 vom Schreiber des Buches der Offenbarung an anderer Stelle der falsche Prophet genannt wird, (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und damit gemeinten Antichrist seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen unter dem Vorzeigen eines falschen Propheten nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.

Und erst die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen.
Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben.
Dieses lügenbehaftete Rollenspiel des Antichrist geschieht also allein zu dem Zweck, um die von ihm angestrebte vermeintliche göttliche Einsetzung in die Weltherrschaft an der Stelle des wahren Christus Gottes selbst erlangen zu können. Aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist wie gesagt keine wahre Größe göttlicher Offenbarung. Sondern dahinter steht nur ein rein menschliches Machtstreben, mit dem Ziel, unter der Ausnutzung eines Blendwerks mit völlig neuen und beinahe unglaublichen Möglichkeiten in der Technik und in der Medizin an die Weltmacht kommen zu können.
Und daß das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, derjenige ist, der von sich selbst behaupten wird, daß er der vom Gott des Himmels der in die Weltherrschaft eingesetzte Messias der Juden sei, wird zwar leider einmal genauso geschehen, ist aber im Licht der Wahrheit alles nur ein Werk von Menschen und somit Betrug (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Fazit:
Es läßt sich hiermit folgendes festhalten:
1. Die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft), läßt sich in zwei Teile gliedern:
2. Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche zur "Zeit des Endes" ist eine Vorbereitungs- und Aufbauzeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die Grundsteine die Grundsteine seines später perfekt gelingenden Verführungswerkes legt und in der er die "drei der vorigen (zehn) Hörner" lt. Daniel 7, 8 gewaltsam ausreißt. D.h. er wird so freie Bahn verschaffen, indem er

des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!


3. Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche zur "Zeit des Endes"

Die zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der "Zeit der Trübsal" im Zeitalter der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"


Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung
"In jener Zeit tritt Michael auf (gemeint ist, daß er, der bislang dem Bösen den Weg versperrte, beiseite- bzw. zurücktritt, um Platz zu machen), der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. (erst) Dann (gemeint ist im unmittelbaren Anschluß daran) kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit (gemeint ist der zweite, weitaus schlimmere Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", die sogenannte Bedrängnis). Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch (des Lebens) verzeichnet ist."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch wenn die Zeit der Trübsal eine anfängliche Zeitphase der bei Daniel 8, 24-25 beschriebenen und durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« mit einschließt (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick"), wird Israel  noch eine Zeit lang verschont bleiben. Denn der in Judas Vers 9 als Erzengel bezeichnete große Engelfürst "Michael" versperrt dem Kommen des zu diesem Zeitpunkt bereits an die Weltmacht strebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" bislang noch den Weg. Aber dann tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1 und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
Erst jetzt "... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit", gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.

Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt. Sie münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt. Diese Zeit, die die Bibel im Neuen Testament als Zeit der Trübsal bezeichnet, ist also jene Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" an die Weltmacht gelangen wird und diese eine begrenzte Zeit lang auch ausübt, derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird.

Die Zeit der Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht also auch der Zeit der Machtentfaltung und -ausübung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias. Denn es ist das zweite Tier, daß die ganze Gewalt des ersten Tieres wirkt und es gibt sich auch als der Christus Gottes aus (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Und im Zusammenhang mit der Machtenfaltung des Antichristen zur »Zeit des Endes«
spielt ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen. Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben. Dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20), entspricht einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.

Wir lesen dazu, was in der Bibel geschrieben steht:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" gesprochen wird, das große Dinge spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen: Was sind große Dinge?
Nehmen wir hierzu noch die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
...
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren." (Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen" kommt?
Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann, müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas offenbart, was gewiß ist und von großen Dingen handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage:
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge" redet, daß es dabei um sein eigenes Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht.
Strebt er doch danach, der zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch dabei, sich an die Stelle Gottes zu stellen, wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen und in diesem Zusammenhang unter der Führungsmacht des von ihm nachgeäfften himmlichen Sohnes Gottes zu stellen.
Und genau daran wird man also bereits zu Zeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es von "großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dann spielen sicherlich die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias über Israel eine zentrale und gewichtige Rolle und damit natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten "Vernichtung der Starken" stehende lästerliche Reden und das Spotten "zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche eine zentrale Rolle spielt, wird der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" in Ansätzen bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zu den Menschen auch über "große Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«), welche es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der Anbetung aller Menschen machen werden und daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.

Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
Denn es ist das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das die ganze Gewalt des ersten Tieres vor den Erdbewohnern ausüben darf und welches damit die Anbetung lt. Offenbarung 13, 12 erst bewirkt und ohne die sie nie zu Stande kommen könnte, dasjenige Tier, welches mit dem in Offenbarung 13, 3 erwähnten einen Haupt des ersten Tieres in direktem Zusammenhang steht:
"Und die ganze Gewalt des ersten Tieres (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier so wie auch bereits in Offenbarung 13, 2 geschehen vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist) übt es vor ihm aus, und es macht (hierdurch), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten (gemeint ist, daß das dann das erste Tier angebetet wird, im Zusammenhang mit dem Nachfolgenden, nämlich daß die anscheinende Unsterblichkeit eines seiner Führungsköpfe wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund ist), dessen Todeswunde geheilt wurde."
(vgl. Offenbarung 13, 2 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

"Und es tut (und weil der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren kann) große (und zwar verführerische) Zeichen, ..."
(vgl. Offenbarung 13, 2 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)


Die Anbetung des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird dann letztendlich durch jenen anscheinend jeglicher Kritik standhaltenden Anschein einer Übernatürlichkeit ausgelöst werden, welche in
Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) geschrieben steht (Und es muß schon eine ganz besonders große, also beeindruckende und übernatürliche "Gewalt" sein, die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" eine derartige Möglichkeit bietet, sich deswegen dem lebendigen Gott gleich anbeten zu lassen):
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab (und weil er diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren konnte), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag (dann, wenn es in Anlehnung an Offenbarung 13, 3 sogar anscheinend Unsterblichkeit besitzt) mit ihm zu kämpfen?"
(aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und es ist wie wir bereits hörten also ausschließlich das zweiter Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und zwar dasjenige, das von der Erde aufsteigt, welches dem bei Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnten »anderen kleinen Horn« und damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" zu seinem Machtaufstieg verhilft und der ganz besondere Umstand, daß er genau mit diesem zweiten Tier im Stande ist, die "Gewalt" zu wirken und mit dem in diesem Zusammenhang ihm gegebenen "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als ein "Mund" beschrieben wird, in der breiten Öffentlichkeit zu propagieren.

Der dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, während dieser lt. Offenbarung 13, 5 auf zweiundvierzig Monate begrenzten Zeit außerdem als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und dieses das "Maul" des Antichristen charakterisierende Kriterium wird neben dem weiter oben bereits genannten Reden von "großen Dingen" dann wohl auch das besonders hervorstechende sein, das sofort erkennbar sein muß.

Wie wir bereits im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«" der Seite Zeit des Endes hörten sind sowohl der Begriff "Zeit des Endes" als auch die dann kommende Zeit der Trübsal nach Dr. Robert Culver jener Zeitperiode zuzuordnen, "..., die mit der Errichtung des messianischen Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch “Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die letzten Tage).
Sowohl der alttestamentarische Begriff "Zeit des Endes" als auch der der kommende Zeit der Trübsal dürfen demnach nicht zu weit gepreßt werden. Denn beides muß also im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stehen. Und im unmittelbaren Anschluß daran wird das den Juden verheißene wahre messianische Reich seinen Anfang nehmen.

Es war insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500 Jahren eine umfassende Zukunftsschau auf die letzte Zeit, also den Zeitabschnitt unmittelbar vor dem wahren messianischen Reich hatte, also auf diejenige Zeit, die auf das "Ende der Tage" hin ausgerichtet war, was der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht. Gemeint ist also die dem wahren messianischen Reich unmittelbar vorausgehende Zeit der Zeit der Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch Daniel).
Und das "Ende der Tage" im Alten Testament ist durchaus als identisch mit den "letzten Tagen" im Neuen Testament anzusehen (vgl. Apostelgeschichte 2, 17; 2. Timotheus 3, 1).
Und sprach nicht auch unser Herr Jesus davon, daß "in diesen Tagen" eine Zeit mit überaus großer Not kommen wird, die er auch als Zeit der Bedrängnis bezeichnet hat (vgl. Matthäus, Kapitel 24; Lukas 21, 5-36; Markus 13, 1-37)? Und weil dies unser Herr Jesus noch dazu selbst vorhergesagt hatte und er in diesem Zusammenhang die Annahme einer sich als der Messias Gottes ausgebenden Person durch die Juden prophezeite, also einen Verführer Israels, der in Wahrheit doch nicht in Gottes Auftrag kommt (vgl. Johannes 5, 42-43), glauben wir es ihm:
"Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird."
(Markus 13, 19; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und genau in diesem Zusammenhang stehend klagte Jesus sein Volk an:
"Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an (obwohl ich tatsächlich der von ganz Israel erwartete und von Gott diesem Volk verheißene wahre Messias bin). Wenn ein anderer (mit betrügerischer Absicht an meiner Stelle) kommen wird (aber in Wahrheit) in seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich sehr glaubhaft auftretend als der Messias ausgibt, statt meiner Person) annehmen (und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes 5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Und auch aus Daniel 10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.

Aber, da die zusammenhängende Vision Daniels über Israel in den letzten Tagen, die mit dem 12. Kapitel endet, bereits im 10. Kapitel begann, dürfen die drei Kapitel inhaltlich nicht getrennt werden und müssen auch nur als eine einzige Vision behandelt werden.
Darum sollten wir niemals vergessen, was eingangs in Daniel 10, 14 dazu gesagt wurde:
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit."(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

So ist hier in Daniel 10, 14 also von "deinem Volk", d. h. von dem Volk Daniels die Rede: was bedeutet, daß die Vision, die ab Kapitel 10 beginnt, ausschließlich das Volk Israel betrifft. Denn Daniel war natürlich vor allem am Schicksal seines eigenen Volkes interessiert.
Und es geht um den alttestamentarischen Ausdruck "am Ende der Tage", welche der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der Trübsal.
Und "... das Gesicht geht auf ferne Zeit." Das heißt, es wird viel Zeit vergehen, bevor das alles geschieht und das Ende der Tage anbricht.
Und in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 19. Juli 2001 wurde bei der Auslegung von Daniel 12, 1-13 durch Dr. Vernon McGee diesbzgl. hervorgehoben:
"Wir wissen nicht, ob wir bereits in die Nähe dieser Zeit angelangt sind oder nicht. Zuerst aber muß die Gemeinde Jesu von der Erde genommen werden, denn dies ist das nächste große Ereignis in dem Heilsplan Gottes. Er hat uns dafür kein Datum genannt, aber wir sollen allezeit bereit sein. Jeder, der versucht, ein Datum für die Entrückung auszurechnen, tut etwas, was uns im Gottes Wort ausdrücklich verboten wird."

Die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes", die Zeit der Machtentfaltung des mit dem "anderen kleinen Hornes" gemeinten eigentlichen Antichristen, muß also, wie wir gehört haben, somit tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in welcher es zum Machtaufstieg des letzten irdischen Herrschers und wohl größtern Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Und im Reden jenes "Maules" muß die Absicht des Antichristen, die Starken zu vernichten, erkennbar werden, aber auch, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit jenem "Maul" die Menschen mehr oder weniger erfolgreich genau dahingehend zu manipulieren versucht.

Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das allem vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben gerufene gotteslästerliche "Maul" lt. Daniel 7, 8, welches nach Offenbarung 13, 5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") wird in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist hier unbedingt zu beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13, 7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle läßt der Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn" keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw. ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung 13, 1 alle »zehn Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen, allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer Vollzahl unter die Herrschaftskrone(n) des ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und zwischen Ihnen (gemeint sind die "zehn", die gerade dann bereits bestehen), hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert und daß die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige Verästelung des vierten danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8 aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint sind. 
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der 70. danielischen Woche also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).

Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen"
kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Wer die Lügen des Antichrist zur "Zeit des Endes" durchschauen will, muß auch seine Absichten erkennen.
Wie im Einzelnen die lügenbehaftete Stimme des Antichristen ertönen wird, ist noch unklar. Fest aber steht, daß sie wie bei Daniel 8, 23-25 vorhergesagt von der der Absicht, die "Starken" zu vernichten, gekennzeichnet sein muß.

Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels bzw. die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel 12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung des heiligen Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als die Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24 beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht geschehen.
Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"):

Daniel 7, 7-8
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz anders wie sie.
Und dann wenn es zwischen den bestehenden zehn Hörner als etwas ganz Neues hervorbricht, werden zuvor von ihm die drei letzten der zehn Hörner sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" immer noch existieren. Und das »andere kleine Horn« wird erst dann in Erscheinung treten, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" in ihrer endgültigen Verästelung in die in Daniel 7, 8 beschrieben "drei Hörner" zu ihrer vollen Entfaltung gekommen sein werden.
Denn es steht nicht geschrieben, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 selbst eines der in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" verkörpert. Bzw. es steht auch nicht geschrieben, daß sich das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 aus einem von den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" entwickelt hat, bzw. daß es dessen Weiterentwicklung darstellt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist eben ein völlig anderes bzw. ganz anders geartetes und vom Alter her betrachtet wirklich viel jüngeres Horn. Denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums, als das der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7. Und damit ist es das jüngste aller Hörner überhaupt. Es ist infolger seiner Neuentstehung mitten unter den "zehn Hörnern" von Daniel 7, 7 also demnach auch wirklich und berechtigterweise völlig anderer Natur wie die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser Erde umschrieben wird.

Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw. Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist, Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie nach dem in diesem Zusammenhang kommenden "Verderben" vor dem verbliebenen Rest der Welt schmücken. Denn er wird die heutigen "Starken" durch die ihm gegebene Macht nach Daniel 7, 7-8 und Daniel 8, 24 allesamt zu Fall bringen, die damit gemeinten heutigen Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde im Zuge seiner Machtentfaltung vernichtend schlagen und besiegen. Alle Nationen der Erde werden ihm schließlich im Endstadium der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dienen müssen.
Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor aller Welt mit den in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörnern«, mit denen lt. Offenbarung 17, 12 »zehn Könige« und damit die Nationen der Erde gemeint sind, schmücken (vgl. in Offenbarung 13, 1). Und er wird sie durch die ihm gegebene Macht nach Daniel 7, 7-8 und Daniel 8, 24 allesamt zu Fall bringen und schließlich zum Schemel seines Thones machen (vgl. nochmals das zu den zehn Kronen auf den Hörnern Gesagte in Offenbarung 13, 1).

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist damit auch keine langsam gewachene politische Struktur. Dies symbolisiert der Prophet Daniel zusätzlich damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringen wird.
Und ist mit dem "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, nicht derjenige (Menschen-)Sohn gemeint, der auf der Erde, genau dann, wenn es kein Mensch erwarten wird, das "Verderben" bringen wird?
Und warnt der Apostel Paulus in diesem Zusammenhang, nämlich genau im Zusammenhang mit dem Erscheinen jenes "Menschen der Bosheit", nicht davor, daß zu dieser Zeit das dann kommende Verderben bzw. die wie in Daniel 8, 24 beschriebe "Vernichtung der Starken", von vielen als ein Verderben von Gott, so "als sei der Tag des Herrn schon da", verkannt werden wird?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Es muß also tatsächlich so sein, daß der "Mensch der Bosheit" gleichzeitig auch der "Sohn des (aus heutiger Sicht bald kommenden) Verderbens" ist, also derjenige Mensch, der auf der Erde, genau dann, wenn es keiner erwarten wird, aus einer relativ friedlichen Zeit heraus von vielen völlig unerwartet das "Verderben" und eine damit einhergehende große Not bringen wird. Und es soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird!

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die "zehn", die gerade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7 unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8 bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8 umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden".

Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.

Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8 mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel offen.

Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird das im Zuge der Machtentfaltung des Antichristen in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken", welches bisher einen schleichenden Verlauf nahm und einen verdecken Charakter besaß, aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann, wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)

Aber unser Herr Jesus selbst wird ihn "umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, (dann) wenn er (auf diese Erde wieder)kommt". (vgl. in 2. Thessalonicher 2, 8; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite).

Das Reich des Antichristen wird erst ab der zweiten Hälfte der nach alttestamentarischem Verständnis insgesamt nur sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden Zeit der Trübsal sichtbar, also erst ab dann, wenn die ersten 42 Monate der Zeit der Trübsal bereits vergangen sind, in denen der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebene Mund einem Läster-"Maul" gleich Gott und den Seinen gespottet hatte.
Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten "falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche noch kein eigenes Land (vgl. im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht")

Aber wir wissen auch: Und "die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren Land gemeint) werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreiche im Anschluß an die letzte Fremdherrschaft, gemeint ist die des endzeitlichen Antichristen über das Land Israel, zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" lt. Daniel 12, 7 genau dann erscheint , "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen also desjenigen zur "Zeit des Endes" wird genau dann seinen Anfang nehmen, wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute. Denn der Staat Israel existiert heute bereits wieder.


Daniels Gesicht von den vier Tieren - gemeint sind die die Weltgeschichte verkörpernden sogenannten (Regierungs-) Zeiten der Heiden - kommt mit dem gewaltsamen Ende der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zu seinem Abschluß


Daniel 7, 1-8+11-12
1 Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babel, hatte Daniel einen Traum und Gesichte auf seinem Bett; und er schrieb den Traum auf, und dies ist sein Inhalt:
2 Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf.
3 Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere.
4 Das erste (Tier) war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.
5 Und siehe, ein anderes (das zweite) Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friß viel Fleisch!
6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes (das dritte) Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken, und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen
hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge
.
...
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde
(letztes ist ein Ausdruck für das ewige Strafgericht Gottes - die Verbannung an einen Ort der Gottesferne, den die Bibel auch an anderer Stelle mit einem Feuersee, der mit Schwefel brennt, beschreibt).
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Hervorhebung und Ergänzung mit Klammertexten durch den Verfasser dieser Webseite)

Die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.

Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff wie auch das Standbild aus Nebukadnezars Traum mit den vier Metallen stellen einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, also gegen Ende der Zeit, die dem vierten danielischen Tier gegeben ist, die in der Bibel als die letzte Zeit bezeichnet wird und die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird nach Daniel 7, 8 der wohl größte und mächtigste unter ihnen, das »andere kleine Horn« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die Bibel an anderer Stelle wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)

Das vierte Tier, das furchtbar war und schrecklich und sehr stark, welches um sich fraß und alles zermalmte, aber repräsentiert das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte.
Das Römische Reich der Antike war jenes letzte der vier danielischen Weltreiche, welches zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart, auseinanderfiel, sich also in seiner bisherigen Form auflöste, aber, da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt bzw. vernichtet worden war, wie in Daniel 2, 43 beschrieben durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiterlebte.

Und dies war charakteristisch für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie gründeten kein neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in alle »zehn Hörner«.
Das antike Römische Reich, welches einst den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, fiel so mit der Zeit aus seiner anfänglichen kompakten Form und Gestalt einfach auseinander, splittete ohne dabei ganz zu sterben auf und lebt durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit denen der ehemals angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern bis heute in vielen und großen Staaten Europas und sogar Asiens weiter.
Denn die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7-8 gehören zu einem lebenden Tier.
Und wie einst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. das antike Römische Reich den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, finden wir ähnliches im vereinten Europa der heutigen Zeit wieder.

Das vierte Tier mit den »zehn Hörnern« verkörpert wie wir soeben hörten somit das letzte der vier Weltreiche nach Daniel 7, 1-8, welches durch die »zehn Hörner« symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium sogar bis in die Gegenwart hineinreicht. Denn auch in der heuitigen Zeit sind die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" noch immer nicht zu ihrem Abschluß gekommen. Noch immer liegt das Geschick dieser Welt in den Händen der Heiden, und damit gemeint sind die nichtjüdischen Regierungsmächte.
In der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle also immer noch vom existenten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen wie gesagt nicht aus einem toten Tier.

Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Mit den »zehn Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 ist also die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der »zehn Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.

Wir hörten eingangs in diesem Kapitel, daß auch das Standbild aus Nebukadnezars Traum mit den vier Metallen nach Daniel 2, 31-35 ebenso der Zeitepoche der vier heidnischen Weltreiche der Erde entspricht (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und daß auch diese Vision damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde darstellt.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird nun vom Prophen in Daniel 2, 43 angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen folgende Bedeutung besitzt:
"Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt." (
Daniel 2, 43)

Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43 und vgl. das im Kapitel "Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" ab hier zum deutschen Historiker Hoffman Gesagte).
Aus der heutigen Sicht werden diese Länder, die der Prophet Daniel die »zehn Hörner« des vierten Tieres beschrieb als die Nationen bezeichnet und sind inzwischen auf der gsamten Erde verbreitet.

Viele Exegeten (damit sind Bibelausleger gemeint) sind der Auffassung, daß es sich bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7, von den nach Daniel 7, 8 "drei der vorigen Hörner ausgerissen" werden sollen, um zahlenmäßig genau zehn zur "Zeit des Endes" bestehende ganz bestimmte Nationen handelt, die auf dem Gebiet des einstigen antiken Römischen Reiches einen Staatenbund eingegangen sein werden.
Der Verfasser dieser Homepage aber vermutet dagegen, daß es sich bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von sehr vielen nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten handelt und daß die vom Propheten Daniel in Vers 7 gemachte Zahlenangabe mit der Zahl »zehn« lediglich symbolischen Charakter besitzt. Denn auch im Buch der Offenbarung des Johannes besitzen Zahlen in der Regel nur einen symbolischen Wert.

Und die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht wie bereits gesagt voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das Standbild mit den vier Metallen umfaßt also ebenso die Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und stellt damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird vom Prophen angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen bedeutet:
"Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt." (
Daniel 2, 43)

Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten. Dazu aber mehr wie bereits gesagt im nächten Kapitel "Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" und dort speziell das zum deutschen Historiker Hoffman ab hier Gesagte".

Zu diesen Ländern, die den Nationen angehören und die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, gehört u.a. auch Rußland. Er lehnt sich dabei an eine vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine wie in Daniel 2, 43 beschriebene Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war.
Dieses besondere Weiterleben des vierten danielischen Tieres nach dem Auseinanderfallen des antiken Römischen Reiches wird eben durch jene »zehn Hörner« symbolisiert, die, wie wir soeben gesehen haben, also bis in die Gegenwart hineinreichen.

Zu den »zehn Hörnern« zählen aber auch solche nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen Länder, die der Prophet Daniel in Daniel 8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der Verfasser dieser Homepage heute jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur Zeit der Trübsal gerade existent sind.
Mit den »Starken« aus Daniel 8, 24 sind also die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Großmächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen Welt gemeint, die nun mit ihrem Machteinfluß schließlich die ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen.
Die »Starken« aus Daniel 8, 24 sind also jene wirtschaftlich, politisch und militärisch starken Länder, die im Verlauf der Zeit der Trübsal im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des »anderen kleinen Hornes« zur letzten Zeit vom damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" im Vorfeld seines Regierungsantritts von ihm vernichtet bzw. beseitigt werden. Und dieses Vernichten der »Starken« aus Daniel 8, 24, so jedenfalls die Meinung des Verfassers dieser Homepage, hat mit dem Zerfall des ehemals kommunistisch regierten Ostblockes mit der Sowjetunion an der Spitze heute bereits begonnen (vgl. das im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben" Gesagte und im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich sowohl der Auftakt als auch eine Taktik jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").  
Heute, lange Zeit nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches und dies ist das Besondere, bzw. wie es der Prophet Daniel in Vers 7 formulierte, das ganz Andere, umspannen also diese sogenannten Nationen sogar die ganze Welt.
Und daß die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen Welt nun die ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen, muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die darin enthaltene, symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an:
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett«. Auf den neuzeitlicheren Begriff Nationen angewandt kann die Zahl »zehn« damit auch als »weltumfassend« oder »global« bzw. in einer noch moderneren Sprache ausgedrückt als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« auch ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden.

Die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7, die die aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen symbolisieren, entsprechen übrigens auch den »zehn Hörnern« aus Offenbarung 13, 1 mit denen lt. Offenbarung 17, 12 »zehn Könige« gemeint sind.
Die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1, welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn« Hörner vorbei sein wird. Und da die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn« schlußfolgernd bzw. die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet haben werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1 dann tatsächlich nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn auch zeitlich nur begrenzte Weltherrschaft sein.
Während in Daniel 7, 8 das »andere kleine Horn« auf dem Tier den endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene vernichtend aus den (letzten drei der) »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1 mit den »zehn Kronen« auf seinen »zehn Hörnern« und da sie nun alle zehn dem einen einzigen Tier gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt, daß es sich bei dieser widergöttlichen Macht, die einmal über die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres herrschen wird, um nur eine einzige Person handelt.
Es ist also ein einziger, letzter und dabei sehr mächtigen König, welcher nun alle Macht der zuvor gewesenen »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres ab jetzt in sich vereint und zwar eben weil diese jetzt nicht mehr zum vierten danielischen Tier gehören, sondern wie in Offenbarung 13, 1 durch die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« beschrieben wird, von dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 beherrscht werden.

Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
Damit gehören zu den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 also auch solche Länder der Erde, bzw. die »zehn Hörner« stehen auch für solche Machtsysteme, die nach dem Auseinanderfallen des antiken Römischen Reiches zu den Weltmächten der Erde aufgestiegen sind und die sich entweder durch ihre große Macht bzw. ihren großen Einfluß hervorheben oder die ihre große Macht auf einem menschenrechtsfeindlichen Weg schreitend mit brutaler Gewalt durchsetzen.

Der Prophet Daniel bezeichnete in Daniel 8, 24 die während der Zeitperiode der Machtentfaltung des Antichristen der letzten Zeit existierenden einflußreichen und zu Weltmächten aufgestiegenen Nationen, wie wir bereits hörten, auch als die »Starken«.
Aus diesem vierten danielischen Tier mit den »zehn Hörnern«, bzw. aus den davon zuletzt übrig gebliebenen letzten drei Hörnern soll dann wie in Daniel 7, 8 beschrieben das »andere kleine Horn« hervorbrechen und zwar indem die übrig gebliebenen letzten drei Hörner durch das »andere kleine Horn« ausgerissen werden.
Das »andere kleine Horn« aber, das ist der Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", welcher in Offenbarung 13, 1-10 das »erste aus dem Meer heraufgestiegene  Tier« genannt wird. Sein Aufstieg bis zur Weltmacht lt. Daniel 7, 11-14 bedeutet damit nicht nur das Aus für die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der zu dieser Zeit noch existierenden Nationen, sondern führt damit natürlich auch automatisch zum absoluten Ende aller zuvor in der Vergangenheit gewesenen Weltreiche, die ja dann, also zu diesem Zeitpunkt, sowieso schon der Vergangenheit angehören.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 wird also die Nationen, wenn es erst einmal an die Macht gekommen sein wird, einmal alle beherrschen und wird damit wirklich für kurze Zeit als einziger mächtiger König der Erde übrigbleiben.

Das ist also die Ausgangssituation zu Beginn der Zeit der Trübsal, die ja bekanntlich der Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" entspricht. Der Prophet Daniel beschrieb jene Zeit als die 70. Woche derjenigen Zeit, die über sein Volk (gemeint ist hier also Daniels Volk, und dies sind die Juden) verhängt worden ist.


Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß

Um die politische Entwicklung der nicht weit zurückliegenden Vergangenheit im Licht der biblischen Offenbarungen sehen und ein besseres Verständnis unserer Zeit erhalten zu können, müssen wir Daniels Prophetien in Daniel 7, 7-8 und Daniel 2, 31-35 mit seiner Erklärung in Daniel 2, 40-45 gegenüberstellen.
Beginnen wir zunächst mit der Schau der vier großen Tiere, die aus dem aufgewühlten Meer aufstiegen und die wie Daniel später erfährt, vier große Weltreiche darstellen. Dabei soll uns speziell nur das vierte und letzte Tier interessieren, denn wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen:

Daniel 7, 7-8
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen.
(Mit dem vierten der danielischen Tiere ist das antike Römische Reich
gemeint, das den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell vereinte.)
Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte
(nachdem es sich durch Heirat mit den angrenzenden Völkern vermengte, schließlich) zehn Hörner (bekommen, die aus diesem vierten Tier hervorgegangen sind und dies ablösten.
Das Römische Reich der Antike war jenes der vier danielischen Weltreiche, welches zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart, auseinanderfiel, sich also in seiner bisherigen Form auflöste, aber, da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt worden war, wie in Daniel 2, 43 beschrieben durch Heirat in den vielen Nationen Europas weiterlebte. Das vierte Tier mit den »zehn Hörnern« verkörpert somit das letzte der vier Weltreiche, welches durch die zehn Hörner symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium sogar bis in die Gegenwart hineinreicht.
Mit den zehn Hörnern ist also die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der zehn Hörner auch die Zeit der Nationen. Die Nationen sind demnach diejenigen Länder, die sich ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten.
Die Bibel verwendet hierbei, um die zehn Hörner zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl zehn an.



 


Zu diesen Ländern, die den Nationen angehören, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, unter anderem auch Rußland. Er lehnt sich dabei an eine nachfolgend zitierte vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war u. daran, daß wir seit dem ersten Weltkrieg des vergangenen Jahrhunderts und der sich dadurch in Folge am 2. November 1917 ergebenen Balfour-Erklärung, welche beide erste sehr markante Endzeitzeichen darstellen, bereits in der Endzeit u. sehr wahrscheinlich sogar in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche u. wahrscheinlich bereits zum Ende dieser bereits begonnenen ersten Hälfte zu leben. Denn das mindestens 42 Monate bzw. 3,5 (Sabbat-)Jahre, das entspricht 24,5 tatsächliche Jahre, lang den Namen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ist für ihn u. nach seiner Auffassung der Dinge sogar bereits seit vielen Jahren hörbar.).
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

Der Prophet Daniel aus dem Volk Israel wurde Anfang des 6. Jhd. v. Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott gebraucht, um den Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu prophezeien. So kündete er auch eben diese geschilderten Dinge der letzten Zeit an. Er sah mit dem vierten Tier wie in Daniel 7, 7 beschrieben auch das letzte große Weltreich, das Römische Reich, das bis heute keiner wirklich bezwingen konnte. Es fiel mit der Zeit einfach auseinander und lebt aber durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit denen der ehemals angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern in vielen und großen Nationen Europas und sogar Asiens weiter, vor allem aber in denjenigen Nationen, die heute an das Mittelmeer grenzen und die einst ein Bestandteil des großen, zuletzt in zwei Teile zerfallenen Römischen Kaiserreiches waren.
Auf welcher biblischen Grundlage basiert diese Aussage?
Die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das Standbild mit den vier Metallen entspricht also ebenso der die Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und stellt damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird vom Prophen in Daniel 2, 43 angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen bedeutet: "sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt."
Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43).

An dieser Stelle soll die vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage die Annahme von der durch Vermengung infolge Hochzeit entstandenen Fortführung des Römischen Reiches der Antike bis in die Gegenwart unterstreichen:
"Als die Deutschen und die Slawen teilweise auf römischen Boden vorstießen, immerhin in die historische Position des Römischen Reiches, da heirateten ihre Herrscher in römische Familien ein. Karl der Große stammte aus einem römischen Haus. Fast gleichzeitig heirateten der deutsche Kaiser Otto II. und der Russische Großfürst Wladimir Töchter des oströmischen Kaisers. Dies war charakteristisch für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie gründeten kein neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die zehn Reiche.
Der Versuch, diese jetzt schon zu bestimmen, wäre ebenso fehl am Platze, als wolle man die Wiederkunft Christi, die ja damit auch im unmittelbaren Zusammenhang steht, auf morgen oder übermorgen festlegen."

Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle immer noch vom existenten, also intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.
Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Vermutlich handelt es sich also bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten.

Bei dem Russischen Großfürst Wladimir handelt es sich nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage um den ukrainischen Wladimir I. Swjatoslawitsch, von 980 bis 1015 Fürst von Kiew. Er wurde auch Wladimir der Heilige, der Große oder der Apostelgleiche genannt und lebte von 960 bis 1015 n. Chr.. Der Russische Großfürst Wladimir I. heiratete die Prinzessin Anna von Byzanz, Tochter des byzantinischen Kaisers und Erben der oströmischen Kaiserzeit Romanos II., um eine Verbindung mit dem byzantinischen Kaiserhaus herzustellen.
Justinian (als Kaiser: Imperator Caesar Flavius Iustinianus Augustus) gilt als einer der bedeutendsten letzten römischen Kaiser der ausgehenden Spätantike. Seine Regierungszeit markiert dabei eine wichtige Stufe des Übergangs von der Antike zum Mittelalter und somit den Übergang von römischer Tradition zu byzantinischer Regierung.
Romanos II., der Vater der Prinzessin Anna von Byzanz war zwar damit bereits ein Kaiser des Mittelalters, hatte aber seiner Wurzeln eindeutig in der oströmischen Kaiserzeit der Spätantike verankert. Damit floß auch in den Adern seiner Tochter Anna von Byzanz römisches Kaiserblut, das sich in den Kindern ihrer Ehe fortpflanzte und die Ukraine, Teil der späteren Sowjetunion in Besitz nahm. 


Das vom Propheten Daniel in Daniel 7, 7 gesehene vierte Reich, mit dem das antike Römische Reich gemeint ist, trat bereits in der Vergangenheit zur Zeit Jesu Christi in Erscheinung, lebt aber bis zur heutigen Zeit also immer noch fort. Denn obwohl es auseinander fiel, besteht es nach Daniel 2, 31-35 in einem abgewandelten, und man müßte es eigentlich als ein fünftes Reich betrachten, aber schwächeren Reich fort und wird, lt. Daniel 7, 7 in den zehn von Daniel gesehenen Hörnern zur "Zeit des Endes" beschrieben, von denen drei ausgebrochen werden. Betrachten wir dazu das Standbild aus den vier Metallen in Nebukadnezars Traum von den vier Weltreichen, welches ebenfalls die in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden" beschreibt und eine Parallele zu Daniels Vision von den vier Tieren in Daniel 7, 1-8 darstellt:

Daniel 2, 31-45
31 Du, König, hattest einen Traum, und siehe, ein großes und hohes und hell glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen.
32 Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold (gemeint ist das Neubabylonische Reich, 626 - 539 v. Chr.), seine Brust und seine Arme waren von Silber (gemeint ist das Reich der Meder und Perser, bzw. das Medopersische Reich oder auch altpersisches Weltreich unter dem persischen König Kyros II. den Großen, 539 - 330 v. Chr.), sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer (gemeint ist das riesige griechische bzw. Hellenistische Weltreich, das unter Alexander dem Großen seinen Anfang nahm und der es nach Osten zu bis an den Nordwesten Indiens ausweitete, ca. 330 bis ins 1. Jahrhundert v. Chr.)
33 seine Schenkel waren von Eisen (gemeint ist das antike Römische Reich, das maßgeblich in der Herrschaftsform des Römischen Kaiserreiches den Mittelmeerraum seit etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. beherrschte u. noch über seine Teilung hinaus etwa bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. hineinreichte), seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton (gemeint ist die Vielfalt derjenigen Länder, die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt haben, dazu gehört unter anderem auch das heutige Rußland).
34 Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an
seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie
(gemeint ist der zum Gericht auf die Erde herunterkommende Jcsus Christus, der lt. Psalm 2, 9 mit eisernen Zepter die feindlichen Mächte des lebendigen Gottes zerschlagen wird).
35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber,
der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, so daß er die ganze Welt füllte.

36 Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung vor dem König sagen.
37 Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat
38 und dem er alle Länder, in denen Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in die Hände gegeben und dem er über alles Gewalt verliehen hat. Du bist das goldene Haupt.
39 Nach dir wird ein anderes Königreich aufkommen, geringer als deines, danach das dritte Königreich, das aus Kupfer ist und über alle Länder herrschen wird.
40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen.
41 Daß du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt.
42 Und daß die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: zum Teil wird's ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein.
43 Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt.
44 Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr
zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,
45 wie du ja gesehen hast, daß ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig, und die Deutung ist richtig.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen Tier hervorwächst und die letzten dann noch existierenden drei der »zehn Hörner« gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).

Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender Vision in Daniel 7, 1-8 den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und repräsentieren einen Abriß der vier großen Reiche der Erde, die sich aus vielen Völkern, Sprachen, Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem Haupt aus feinem Gold bzw. dem ersten Tier, dem Löwen, das babylonische Reich unter dem König Nebukadnezar und mit der Brust und den Armen von Silber bzw. dem zweiten Tier das medo-persische Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier, welches dem kupfernen Bauch und den kupfernen Lenden entspricht, steht bildhaft für das Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem Großen.
Das vierte Tier bzw. die Schenkel von Eisen mit den Füßen, die teils von Eisen und teils von Ton waren, aber repräsentiert das Römische Reich, welches zwar auseinanderfiel, aber, da es nie wirklich besiegt worden war, durch Heirat in den vielen Nationen Europas weiterlebte und damit bis in die Gegenwart hineinreicht. Und aus dem letzteren soll dann wie in Daniel 7, 8 beschrieben das andere kleine Horn hervorbrechen, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Aufstieg bis zur Weltmacht das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen wird.

Und genauso wurde es auch vom Propheten Daniel gesehen, als er den Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar nicht nur deuten konnte (vgl. Daniel 2, 31-45), sondern als dieser ihm, wie in Daniel 2, 19 nachzulesen, ein zweites Mal durch ein Gesicht in der Nacht offenbart wurde.
Dieses Reich, das nach dem Traumbild Daniels eigentlich fünfte, schwächere und zerteilte aufkommende Weltreich, das aus dem vierten sehr starken hervorgegangen ist und das als das Letzte unmittelbar vor dem Kommen des Antichristen zur "Zeit des Endes" angesehen werden kann und das Daniel selbst in Daniel 2, 33 als das Reich der "Füße und Zehen" "teils von Eisen und teils von Ton" beschreibt (vgl. Daniel 2, 41-43), geht nach der Auslegung von Daniel in Daniel 2, 43 durch Heirat der Herrscher der das Römische Reich angrenzenden Länder mit römischen Töchtern aus dem ehemals noch bis in die Zeit seiner Teilung sehr starken, antiken Römischen Reich (in Daniels Traum wird es als das vierte Königreich, die kräftigen Schenkel aus Eisen, beschrieben) hervor.
Hierdurch kam es auch zu einer weiteren, politisch aber relativ unsichtbaren Zerstückelung des Römischen Reiches der Antike (vgl. Daniel 2, 41).
Dies wird durch die bildhafte Darstellung durch Fußzehen und die Vermengung von "Eisen" mit "Ton" veranschaulicht. Und dieses, da es ein völlig anderes politisches Gepräge besitzt, eigentlich fünfte Weltreich wird dadurch, weil sich das Eisen nicht mit dem zerbrechlichen Ton vermengen läßt, deutlich schwächer sein, als das eiserne vierte, ursprüngliche unvermischte und unzerteile antike Römische Reich und später noch weiter zerfallen, wenn der Antichrist, das "andere kleine Horn" lt. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 aus diesen zehn kleinen Hörnern hervorgehen wird, der zur "Zeit des Endes" die drei Hörner ausbrechen wird, um selbst an die Weltmacht zu gelangen.
Zu diesen drei von zehn Hörnern, die im Vorfeld seiner Machtergreifung vom Antichristen ausgerissen werden, gehört, wie wir heute bereits sagen können, die ehemalige Sowjetunion, das heutige Rußland. Dieses ehemals sehr mächtige Großreich (Herrschaft über die gesamten vormals sozialistischen Ostblockländer) wurde bereits durch die Kriegslist des Antichristen ausgerissen und ist heute zwar vom fast ein ganzes Jahrhundert andauernden Joch des Kommunismus befreit aber dennoch gegenwärtig ein gebrochenes Land, das keinen Glanz seiner ehemaligen Macht, seines großen Einflusses u. seiner politischen und wirtschaftlichen Herrschaft über fast ganz Asien und über das ganze Osteuropa mehr besitzt. Daß es einmal zu einer der beiden größten Weltmächte und zu den Siegermächten des zweiten Weltkrieges zählte, ist nicht mehr. Es ist als führendes kommunistisches Land von der politischen Landkarte vollständig weggefegt worden und hat seine Identität und seinen nationalen Stolz verloren.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Dieses Land muß zu den drei von zehn bei Daniel 7, 8 erwähnten ausgebrochenen Hörnern gehören, die dem vierten eisernen Tier nach Daniel 7, 7, das furchtbar und schrecklich und sehr stark war und große eiserne Zähne hatte und um sich fraß und zermalmte und was übrigblieb blieb, mit seinen Füßen zertrat und mit dem das antike Römische Reich gemeint ist.
Er lehnt sich dabei an eine weiter oben zitierte vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war u. daran, daß wir seit dem ersten Weltkrieg des vergangenen Jahrhunderts und der sich dadurch in Folge am 2. November 1917 ergebenen Balfour-Erklärung, welche beide erste sehr markante Endzeitzeichen darstellen, bereits in der Endzeit leben müssen.

Wir sehen, daß wir heute bereits in der Zeit des, da es ein völlig anderes politisches Gepräge besitzt, eigentlich fünften und letzten von Daniel prophezeiten Weltreiches der "Füße und Zehen" teils von Eisen und teils von Ton in einem zerteilten und verstreuten ehemaligen Römischen Weltreich leben. Dem "großen und hohen und hell glänzenden Bild" aus der Prophetie Daniels in Daniel 2, 31 droht bereits der Zerbruch und das Ende. D.h. aber auch, der Beginn des Messianischen Weltreiches nach Daniel 2, 34-35 steht damit unmittelbbar bevor. So aktuell also ist der uralte Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar, den der lebendige Gott selbst in ihn heingelegt hatte, damit er das Aufsteigen und den Fall der für ihn zukünftigen Weltreiche sehen sollte. Und wir tun gut daran, ihn deshalb heute auch für uns zu beherzigen.

Daniel 2, 40-45
40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen.
41 Daß du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt.
42 Und daß die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: zum Teil wird's ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein.
43 Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt.
44 Aber zur Zeit dieser (zehn) Könige (die  nach Daniel 7, 7-8 als zehn Hörner beschrieben werden, aus denen ein anders kleines Horn hervorkommen wird, das drei von den zehn zuvor dagewesenen ausbrechen wird) wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten (gemeint ist hier das Tausendjährige Friedensreich Gottes), das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,
45 wie du ja gesehen hast, daß ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig, und die Deutung ist richtig.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)


Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?

Wie wir an den Dingen hörten, die den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kennzeichnen, kommt er in Wahrheit in seinem eigenen Namen (vgl. im Kapitel "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?").
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", wird, und dies unterscheidet ihn von allen bisher auf dieser Erde emporgekommenen Weltherrschern, um seiner eigenen Machtentfaltung Rechnung zu tragen, ein globales "Verderben", also ein "Verderben" über die gesamte Welt bringen. Denn die Bibel bezeichnet ihn in 2. Thessalonicher 2, 3 als den "Sohn des (von ihm verursachten kommenden) Verderbens", als denjenigen, der als der "Böse" und der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird. 
Dies symbolisiert der Prophet Daniel zusätzlich damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringen wird.
Und ist mit dem "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, dann nicht tatsächlich derjenige (Menschen-)Sohn gemeint, der auf der Erde, genau dann, wenn es kein Mensch erwarten wird, das "Verderben" bringen wird?
Und warnt der Apostel Paulus in diesem Zusammenhang, nämlich genau im Zusammenhang mit dem Erscheinen jenes "Menschen der Bosheit", nicht davor, daß zu dieser Zeit das dann kommende Verderben von vielen als ein Verderben von Gott, so "als sei der Tag des Herrn schon da", verkannt werden wird?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Es muß also tatsächlich so sein, daß der "Mensch der Bosheit" gleichzeitig auch der "Sohn des (aus heutiger Sicht bald kommenden) Verderbens" ist, also derjenige Mensch, der auf der Erde, genau dann, wenn es keiner erwarten wird, aus einer relativ friedlichen Zeit heraus von vielen völlig unerwartet ein "Verderben" und eine damit einhergehende große Not bringen wird.
Und es soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird!

Zu derjenigen Zeit in den "letzten Tagen" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft), die unmittelbar der Wiederkunft des wahren Christus vorausgehen wird, soll es geschehen, daß die Juden in der Mehrheit den von Gott zu ihnen gesandten Messias Jesus Christus, hebräisch Jeschua HaMaschiach, immer noch nicht als ihren Erlöser in ihr Herz aufgenommen haben werden. Aber viele vom Ihnen werden auf seinen Nachahmer, den Antichristen zur "Zeit des Endes" hereinfallen:
"Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an (obwohl ich tatsächlich der von ganz Israel erwartete und von Gott diesem Volk verheißene wahre Messias bin). Wenn ein anderer (mit betrügerischer Absicht an meiner Stelle) kommen wird (aber in Wahrheit) in seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich sehr glaubhaft auftretend als der Messias ausgibt, statt meiner Person) annehmen (und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes 5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

So muß Gott durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines Volkes den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 dazu unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls die Israeliten bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. Gott möchte sich aber einen gläubigen Überrest seines auserwählten Volkes belassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Dieser die Wahrheit zu Boden werfende Verführer ist der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn". Er wird sich, weil ihm der Teufel nach Offenbarung 13, 2 "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, auf eine betrügerische und verführerische Art und Weise über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt", erheben (vgl. Daniel 11, 36-37) und dabei die Wahrheit zu Boden werfend an die Stelle Gottes stellen. Wir lesen dazu in Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel:

Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel
2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
4 Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Was an dieser Stelle zum Bibeltext in Offenbarung 13, 2 auffällt, ist die Aufzählung von drei wichtigen Aspekten, die die Machtentfaltung des kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" bzw. des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 begünstigen, ja generieren. Es sind nach der Meinung des Verfassers dieser Hompage die drei wichtigsten Punkte, die hier der Seher Johannes nach Priorität geordnet auflistet.
Wir lesen darum nochmals in Offenbarung 13, 2. Dort steht sinngemäß geschrieben:
Der Drache (gemeint ist der Teufel) übergab dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erstens seine Gewalt und zweitens seinen Thron und drittens große Vollmacht (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

1. Der Drache übergab dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Gewalt:

An erster Stelle in Offenbarung 13, 2 wird vom Seher Johannes erwähnt, was es ist, nämlich die Gewalt Satans, mit der der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Menschen der Erde in seinen Bann ziehen wird, ja so sehr fasziniert, daß sie von ganz allein beginnen, ihm nachzulaufen. Es ist schon etwas sehr Spezielles, was kein anderer Herrscher zuvor vorzuweisen hatte. Und es muß schon etwas ganz Besonderes sein, so daß es der Schreiber der Offenbarung an die erste Stelle seiner Prioritätenliste im Zusammenhang mit der Begründung zur Machtentfaltung des Antichristen setzt. Es muß also etwas sein, was die Erdbewohner, also die Menschen der ganzen Erde, die nicht im Lebensbuch des Lammes geschrieben stehen, für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe halten.
Denn im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des mit dem ersten Tier gemeinten Antichristen berichtet der Seher Johannes dazu in Offenbarung 13, 8:
"Und anbeten werden es alle, die die Erde bewohnen, jeder, dessen Name nicht seit Anbeginn der Welt aufgeschrieben ist im Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Eine Allmachtproklamation aussprechend und zuvor den Grund der Bewunderung benennend unterwerfen sich die Erdbewohner freiwillig der alles in sich hineinsaugenden Macht des Antichristen:
"Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
" (Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wieso kann der lebendige Gott des Himmels solche unglaublichen Dinge, die im Zusammenhang mit der Vergötterung einer menschlichen Macht stehen, überhaupt zulassen? Wir lesen dazu die erläuternde Begründung in der Bibel bei 2. Thessalonicher 2, 11-12 nach der Zürcher Bibel:
"Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit." (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Im Zusammenhang mit dem Erhalt der Gewalt Satans kommt es dann im weiteren Verlauf der Zeit der Trübsal durch den Empfänger, also durch den Antichristen, sogar zu einer Nachahmung bzw. Nachäffung der göttlichen Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes mit einem an Hand und Stirn angebrachten Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen (vgl. im Kapitel "Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wurde von Dr. Martin Luther dem Amt des Papstes zugeordet, hatte er damit recht?").
Wir wissen : In Offenbarung 22, 3-4 heißt es zu dem Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen der wahren Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches wie folgt:
"Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen
und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

So kann man auch das im Zusammenhang mit der Versiegelung der wahren Heilsgemeinde aus Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 verwendete griechische Wort "Versiegelung" der Hundertvierundvierzigtausend als "mit einem (unsichtbaren) Erkennungszeichen versehen, bestätigen und beglaubigen" übersetzen.
Denn da im Alten Testament eine Hauttätowierung bei den Juden strikt verboten war, muß diese Art der Sichtbarmachung der Zugehörigkeit zum lebendigen Gott und seinen Christus für das menschliche Auge unsichtbar sein. Das der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes angebrachte Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen, das ein Eigentumszeichen des lebendigen Gottes ist, ist damit ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5). Wir wissen auch, was das Siegel Gottes derjenigen beinhaltet, die es erhalten werden. Es ist der nach Offenbarung 3, 12 der Gemeinde in Philadelphia versprochene Name Gottes und der Namen des neuen Jerusalem, der nach Offenbarung 22, 4 an den Stirnen der Erlösten zu finden sein wird, die einmal in der neuen Welt Gottes leben werden.

Im krassen Gegensatz zur göttlichen Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechten Gottes aus Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 bzw. der lt. Offenbarung 22, 3-4 mit einem Erkennungszeichen versehenen Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches wird das an Hand und Stirn angebrachte Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen aus Offenbarung 13, 16-18 zur Kenntlichmachung der Menschen der Erde durch den Antichrist mittels eines Zeichens, das ähnlich einer Hauttätowierung angebracht ist, erwähnt. Dieses Zeichen stellt also ein allen sichtbares Hautmal dar, da es für alle Menschen, bzw. für das menschliche Auge nicht unsichtbar, sondern ein deutlich sichtbares, eingebranntes, eingeritztes, eingeäztes (Eigentums)zeichen und Entscheidungsmerkmal ist. Denn das alles bedeutet das griechische Wort "charatema".
Da aber, wie wir gehört hatten, im Alten Testament eine Hauttätowierung bei den Juden strikt verboten war, muß diese Art der Sichtbarmachung der Zugehörigkeit zum Antichrist dem lebendigen Gott ein großes Greuel sein.
Denn darum, weil eine Hauttätowierung bei den Juden strikt verboten war, ist das an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5).

Analog zur göttlichen Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechten Gottes aus Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 bzw. der lt. Offenbarung 22, 3-4 mit einem Erkennungszeichen versehenen Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches kommt es also unter der Federführung des Antichristen  zu einer allen sichtbaren Kenntlichmachung derjenigen Menschen, die sich dem Antichrist verschrieben haben (vgl. im Kapitel "Das erste Tier und nicht der lebendige Gott ist der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen, denn die Markierung der satanischen Gemeinde durch den Antichrist ist eine freche Nachahmung des göttlichen Siegels, welche nur für diejenigen, die Gott wahrhaftig fürchten, bestimmt ist"). Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß nur derjenige, der das "Bild des Tieres" anbetet auch das für jedes Auge sichtbare "Zeichen seines Namens" an seine rechte Hand oder seine Stirn erhält, wovor der lebendige Gott durch seinen Engel so dringend warnt, es anzunehmen (vgl. Offenbarung 14, 9-10 und im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Da es sich aber bei der Nachahmung bzw. Nachäffung der göttlichen Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes mit einem an Hand und Stirn angebrachten Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen darum handelt, daß sich der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 göttliche Wesenheit anmaßt, muß es sich bei der erwähnten vom Drache dem ersten Tier übertragenen Gewalt sehr wahrscheinlich um die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« handeln. Denn die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« ist diejenige Gewalt, die der Bibel zufolge dem Teufel zu Eigen ist.
Was mit der  in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« gemeint ist und warum es in diesem Zusammenhang einmal zu Heilen der Todeswunde des ersten Tieres kommt, kann in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" nachgelesen werden.


2. Der Drache übergab dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seinen Thron:

An zweiter Stelle in Offenbarung 13, 2 wird vom Seher Johannes erwähnt, von wem der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht erhält.
Satans Macht über die unerlöste Welt ist zweifellos eine so gigantische Macht, so daß sie alle Erdbewohner in ihrem Bann hält. Genauso aber, und dies ist in Offenbarung 13, 2 mit "...der Drache übergab ihm ... seinen Thron..." gemeint, wird es sich mit der Macht des kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" über die Menschen der Erde verhalten. Denn seine Macht, und dies steht in der Bibel auch an einer weiteren Stelle geschrieben, wird dem Bösen und hiermit gemeinten Antichristen von Satan persönlich gegeben:
"Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden." (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-10)

Und darum muß diese dem ersten Tier gegebene Macht ohne Frage eine weltumspannende bzw. weltweite, d.h. globale Macht sein. Um diesen sehr wichtigen Aspekt zur Machtentfaltung des mit dem ersten Tier gemeinten Antichristen zu unterstreichen, berichtet der Seher Johannes dazu weiter in Offenbarung 13, 7:
"Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen gegen die Heiligen und sie zu besiegen; und es wurde ihm Macht gegeben über jeden Stamm und jedes Volk, über jede Sprache und jede Nation."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist damit der einzige Herrscher auf der Erde, der wenn auch nur für kurze Zeit tatsächlich uneingeschränkt die Weltmacht in seinen Händen halten wird. Und es ist nicht nur die politische Macht sondern auch eine geistige bzw. religiöse Führungsrolle.

3. Der Drache übergab dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 große Vollmacht:

Das Auftreten des kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" bzw. des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist, und dies wird vom Seher Johannes an dritter Stelle in Offenbarung 13, 2 erwähnt, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Tier mit einer sehr großen Überzeugungskraft auftreten wird. Denn der "Böse" wird mit großer Kraft auftreten und die Menschen der Erde mit lügenhaften Zeichen und Wundern verführen. Und er wird dabei ungeschlagen und unangefochten erfolgreich sein:
"Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern ... " (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9)
.
.
Wir sahen soeben, welche drei Gesichtspunkte in der Bibel aufgelistet sind, um die Machtentfaltung des letzten irdischen Herrschers zu umreißen.
In der Zeit der Trübsal wird Satan also versuchen, Gottes Erlösungswerk unwirksam zu machen, mittels seines Werkzeuges, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", in diesem Sinne den gläubigen Überrest der Nachkommen Abrahams durch Lügen und Verführung und Verfolgung auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. wird die Zeit der Trübsal für alle wahrheitsliebenden Menschen eine Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und Bedrängnis sowohl für Israel als auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans weltumspannende Offensive gegen die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes Zukunftspläne zu verhindern beabsichtigt, einen Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine dennoch gelingende Rettung des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der Zeit der Trübsal kann man bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus der Unterwerfung unter die Heiden bezeichnen.

Daß es einmal von allen Erdbewohnern angebetet werden wird, verdankt es demjenigen Umstand, daß der Drache dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Gewalt übergibt:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher"
(Offenbarung 13, 2-3 nach der Zürcher Bibelübersetzung; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Mächtig werden kann das erste Tier aber nur durch das inszenierte Erscheinen des zweiten Tieres und seine besonderen Eigenschaften. Denn erst das zweite von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 ist es, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst zur Verwirklichung und Vollendung bringt. Durch diese vom Antichrist gezielt gewollte Verwechselung wird vom ihm die endzeitliche und mit dem Antritt seiner Weltherrschaft verbundene Christuserwartung der Erdbewohner schamlos und unverfroren ausgenutzt. So berichtet die Bibel von diesem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier:
"Und es übt (in anderen Bibelübersetzungen wird hier auch das Verb »wirkt« gebraucht) alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..."
(Offenbarung 13, 12; Hervorhebungen u. eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

So ist es auch erst das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 bzw. dessen Auftreten mit (Schau-)Wundern, das die Anbetung des Antichristen bewirkt (vgl. im Kapitel "Die Rolle des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten bzgl. der Kennzeichnung lt. Offenbarung 13, 17 mit dem Namen des Tieres")
Bzw. erst das machtvolle Auftreten des zweiten Tieres in der Nachäffung Jesu Christi kann es ihm ermöglichen, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 von allen Erdbewohnern angebetet wird. Denn auf dieser dreisten Lüge basierend schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier nun unbegrenzte Macht zu:
Weil der Drache dem ersten Tier seiner Gewalt gegeben hatte (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist)"... geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es ist das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das die ganze Gewalt des ersten Tieres vor den Erdbewohnern öffentlich ausüben darf und welches damit die Anbetung lt. Offenbarung 13, 12 erst bewirkt und ohne die sie nie zu Stande kommen könnte, dasjenige Tier, welches mit dem in Offenbarung 13, 3 erwähnten einen Haupt des ersten Tieres in direktem Zusammenhang steht:
"Und die ganze Gewalt des ersten Tieres (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier so wie auch bereits in Offenbarung 13, 2 geschehen vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist) übt es vor ihm aus, und es macht (hierdurch), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten (gemeint ist, daß das dann das erste Tier angebetet wird, im Zusammenhang mit dem Nachfolgenden, nämlich daß die anscheinende Unsterblichkeit eines seiner Führungsköpfe wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund ist), dessen Todeswunde geheilt wurde."
(vgl. Offenbarung 13, 2 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

Daß das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 lt. Offenbarung 13, 12 die ganze Gewalt des ersten Tieres "vor seinen Augen" ausübt bzw. wirkt, deutet zusätzlich auf die folgenden Sachverhalte hin:
Mit dem Ausüben aller Gewalt des ersten Tieres "vor seinen Augen" drückt die Bibel die eigeschränkte aber relative Selbstständigkeit das Handelns des zweiten Tieres aus und bringt seine doch vorhandene aber in engen Grenzen bewegende Keativität zum Ausdruck. Es weist aber gleichzeitig auf die wehemente Aufsicht und absolute Kontrolle durch den Antichristen hin. Das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18, daß die Macht des ersten Tieres "vor seinen Augen" ausübt bzw. wirkt, muß somit den ganzen, uneingeschränkten Willen des Antichristen tun und verwirklicht damit nicht seine eigenen, sondern alle Ziele des Antichristen. Es finden sich demnach keinerlei Anzeichen dafür, daß das unter strenger Aufsicht stehende Tier vom Land dabei seine eigene Persönlichkeit entfalten kann. Die totale Kontrolle durch den Antichrist auch in diesem wichtigen Punkt zeichnet ihn außerdem als einen totalitären Herrscher aus, der keinerlei Toleranz zuläßt (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").

So wird sich, um alle Menschen damit zu täuschen, der eigentliche Antichrist während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche mit Hilfe des in Offenbarung 19, 20 beschriebenen falsche Propheten unverfrorenerweise sogar selbst für Gott bzw. seinen Messias ausgeben und vorgeben, er sei der ewiges Leben verschenkende "Fürst über das Heer des HERRN", und damit gemeint ist der Gott Israels  bzw. sein Messias (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4).
Also erst durch das Erscheinen bzw. Wirken dieses von bzw. aus der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres geschieht demnach die Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen Tieres, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Der Grund der Anbetung steht hier außer Frage. Es ist die große Ähnlichkeit zum Lamm Gottes, das (wie) geschlachtet ist und doch lebt. Es ist der von Jesus Christus besiegte Tod, das Wunder seiner Auferstehung (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?").
Und da der Seher Jonnes lt. Offenbarung 13, 11 in dem zweiten Tier vom Land eine Kopie vom in Offenbarung 5, 6 vorgestellten wahren geschlachteten Lamm Gottes erkennt, könnte es sich nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage bei der Heilung der tödlichen Wunde am ersten Tier tatsächlich um nicht weniger als die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod) handeln

Und nach verschiedenen biblischen Prophetien muß er es auch, den Sohn Gottes nachahmen. Denn nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird sich der Antichrist gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in einem der Briefe des Apostels Paulus:

2. Thessalonicher 2, 3-12
3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,
8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dies enspricht übrigens auch der Bedeutung seines Namens. Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist, auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Zeit der Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht also der Zeit, die von der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes" gekennzeichnet ist.

In der Zeit der Trübsal am Ende der Zeit plant und verwirklicht also eben jener endzeitliche, gegen den lebenhdigen Gott rebellierende Weltherrscher seinen Machtaufstieg, was in der Geschichte der Menschheit wohl einmalig in seiner Art geschieht.
Aber sowie sein spektakulärer Machtaufstieg in der Bibel wegen seiner Rücksichtslosigkeit bzw. Rigorosität warnend vorhergesagt wird, ist auch sein drastischer Untergang, bei dem keinerlei Gnade walten wird, bereits von einigen Propheten des Alten Testaments angekündigt und bejubelt worden, so zum Beispiel vom Propheten Jesaja (vgl. Jesaja 14, 10-20).
Wegen des unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des zukünftigen, eigentlichen Antimessias und seiner unfaßbar großen Dreistigkeit und der unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel auch an vielen anderen Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Auch wenn der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines Machtaufstiegs die "Gewalt über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche dann tatsächlich zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende. Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.
Und genau darum wird in der damit gemeinten Apokalypse die Schau der Wiederkunft Jesu so eng mit dem ausführlichen Fingerzeig auf das Ende des eigentlichen Antichristus bzw. Antimessias verbunden (vgl. Offenbarung 19, 11-21)
Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn "die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren Land gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Nun, da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche dann tatsächlich zu wirken beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer also dennoch unbegrenzte Macht zu. Und sie tun dies, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der unzerstörbares Leben und uneingeschränkte Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott des Lebens, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

So wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Und dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.

Was kann man unter dem Begriff "Stunde der Versuchung" verstehen und wie ist der in der letzten Zeit erwartete »Tag des HERRN« in diese letzten endzeitlichen Geschehnisse einzuordnen?

Die Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, dies ist diejenige neutestamentarische wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi, die zur "Zeit des Endes" an der Entrückung teilhaben wird (vgl. in den Kapiteln "Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes, oder die wahre Gemeinde, die vor der “Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers” weggenommen wird und dadurch nicht durch das Verderben und die sich daran anschließende Zeit der großen Dangsal gehen muß" und "Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht "), erhält den Zuspruch der Bewahrung vor der Stunde der Versuchung:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!"
(Offenbarung 3, 10-11)

Die noch in der Zukunft liegende "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll, ist weiter nichts, als ein anderer Ausdruck, der den Sachverhalt noch zutreffender beschreibt, für dasjenige, was in der Bibel an anderer Stelle als die "Zeit der Trübsal" am Ende der "Zeiten der Heiden" bzw. speziell deren schlimmer Teil und nach 1. Thessalonicher 5, 3 als "Verderben" bezeichnete Zeit beschrieben wird (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist).
Mit diesem plötzlich hereinbrechenden "Verderben" ist die Summe aller endzeitlichen Gerichte Gottes gemeint, die mit den sieben Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-17  u. Offenbarung 8, 1-5 beginnen und mit den sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 enden.
Die sieben Siegelgerichte das ist der Anfang einer durch das verderbliche Wirken des Antichristen nach Offenbarung 6, 1-11 entstehenden Not, welcher unter der Überschrift "1.3. Der Beginn des ersten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8" näher erläutert wird und was im Anschluß danach lt. dem unter der Überschrift "2. 1. fünftes Siegel nach Offenbarung 6, 9-11: Der Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11 ..." Geschriebenen in ein weltweites Martyrium unter den in der wahren Furcht des Herrn Gebliebenen gipfelt.
Die sieben Schalengerichte das ist der nach den sieben Posaunengerichten unmittelbar darauffolgende zweite und letzte Teil der nach den unter der Überschrift "2. 2. Der Beginn des zweiten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt" aufgeführten zwei Siebenerreihen der göttlichen (Gerichts-)Plagen, welcher gleichzeitig den Abschluß des von den Heiligen erbetenen "Zornes Gottes" nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 bildet.
All diese mit dem Begriff "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 zusammengefaßten endzeitlichen Gerichte Gottes werden vom Verfasser dieser Homepage übrigens auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist, in den Verlauf der Zeit der Trübsal eingeordnet, in ihrer chronologisch geordneten Abfolge dargestellt und dort außerdem näher erläutert.

Der Anfang des "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
D.h. dieser vom Antichrist als solcher dargestellte »Tag des HERRN«, denn es soll so offensichtlich geglaubt werden, daß dieser jetzt gekommen sei, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht. Denn der wahre »Tag des HERRN« ist noch nicht angebrochen. Es ist also nicht Gottes rettendes Eingreifen in das Schicksal seines auserwählten Landes, sondern in Wirklichkeit der Auftakt bzw. der nahende Beginn der Fremdherrschaft des Antichristen zur »Zeit des Endes der (Regierungs-) Zeiten der Heiden« über Israel, was nun geschieht.

Der von Gott herrührender u. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 dagegen stellt diejenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen, stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium.
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.
(Joel 2, 12-13)

Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Der “Tag des Herrn” ist zeitlich gesehen nicht auf einen 24-Stunden-Tag beschränkt. Sondern er ist eine Zeit, die Gott bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. So wird mit dem “Tag des Herrn” Gottes Allmacht offenbar und es beginnt die Zeit des Heils.
Denn am von den Juden erwarteten “Tag des Herrn” stürzt Gott selbst mit einer Abfolge von göttlichen Gerichten alle widergöttlichen Mächte der Erde und vollendet schließlich sein Reich. So wird mit dem “Tag des Herrn” Gottes Allmacht offenbar und es beginnt die Zeit des Heils.

Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11: “Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 wieder mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5;  Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.

Der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist also noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.

Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).
Dieser göttliche Zorn beendet also die lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 weniger als 3 ½ Jahre (Sabbatjahre) währende Schreckensherrschaft des Antichristen.
Der göttliche Zorn, sein zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird sich nach Daniel 9, 27, erst dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den “Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter Satz) bereits im Himmel beschlossen ist.
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Was können wir also unter der "Stunde der Versuchung" verstehen bzw. welche Aspekte beinhaltet und vereint der Begriff "Versuchung"?
Um den Begriff "Versuchung" verstehen zu können, müssen wir zunächst untersuchen, was das Wort "Verführen" bedeutet. Das Wort "Verführen" bedeutet im Urtext der Bibel in Offenbarung 13 sowohl "in die Irre führen" als auch "richtungslos machen". Somit ist unter dem Ausdruck "Versuchung" ein mit großen Zeichen und Wundern verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen zu verstehen. Denn dies alles beinhaltet auch der hebräische Ausdruck "Verführen". Und wir sehen an dieser Stelle ganz deutlich, daß eine solche "Versuchung" immer mit einer Bedrängnis einhergehen muß.
"Und der Ausdruck: »die Stunde der Versuchung« ist eindeutig ein Hinweis auf die Zeit der Trübsal, und diese Zeit der Trübsal ist weltweit."
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)

Sogesehen muß also die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und damit globalen Charakter besitzt und die als eine Zeit der Verführung der Erdbewohner durch den Antichristen anzusehen ist, mit dem als "Verderben" bezeichneten Zeitabschnitt relativ identisch sein, demjenigen Zeitabschnitt, den die Bibel in 1. Thessalonicher 5, 3 beschreibt und vor dem die dafür symbolisch stehende Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, (denn diese verkörpert die wahre Gemeinde Jesu Christi, die an der Entrückung teilhaben wird) bewahrt bleibt bzw. sogar weggenommen werden wird (vgl. bei 1. Thessalonicher 4, 13-18 und das in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" Gesagte, die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist).

Die Zeit des schlimmen Teils der Zeit der Trübsal am Ende der "Zeiten der Heiden", die in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird, wird beispielsweise in Daniel 12, 1-7 benannt und zwar dort so eindringlich umschrieben, daß keinerlei Zweifel über ihre Schwere aufkommen können. Sie wird nach Daniel 12, 4+9 auch die "letzte Zeit" oder auch "die letzte Zeit des Zornes"genannt (vgl. in Daniel 8, 19).
Sie geht damit dem "Tag (der Erscheinung) des Herrn" nach 1.Korinther 1, 8 bzw. dem "Tag Christi Jesu" lt. Philipper 1,6 (damit ist die Wiederkunft Jesu Christi in großer Macht und Herrlichkeit gemeint, bei der er seine Füße auf die Erde setzen wird) unmittelbar voraus. Somit wird sehr treffend bildhaft umschrieben, daß nach (der finsteren Nacht) der Zeit der Trübsal der (hell leuchtende) "Tag des Herrn" kommen muß:

Daniel 12, 1-9
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden (hiermit ist die zur "Zeit des Endes" allen endzeitlichen Zornesgerichten des lebendigen Gottes vorauseilende Gnade und Hilfe im Herrn, die sich in einer geistliche Wiederherstellung Israels äußern wird, gemeint), (und die) alle, (diejenigen Israeliten erfassen wird,) die im Buch (des Lebens) geschrieben stehen.
2 Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden (später) aufwachen (), die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. (hiermit sind die Entrückung der wahren Germeinde und das später noch folgende Gericht des lebendigen Gottes über die Toten gemeint, welches erst am Ende des Tausendjährigen Reiches des lebendigen Gottes sein wird)
3 Und die da (in der Zeit der Trübsal) lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die
viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.
5 Und ich, Daniel, sah, und siehe, es standen zwei andere da, einer an diesem Ufer des Stroms, der andere an jenem Ufer.
6 Und er sprach zu dem Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand
(Daniel bezieht sich hier auf die Vision am Anfang von Daniel, Kapitel 10, die im Weiteren nun fortgesetzt wird): Wann sollen denn diese großen Wunder geschehen?
7 Und ich hörte den Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand. Er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt, daß es
(gemeint ist der zweite und schlimmste Teil der in Vers 1 beschriebenen Zeit der Trübsal, die endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen. Sie wird erst dann beginnen, wenn die geistliche Wiederherstellung Israels erfolgt sein wird) eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll (so lange wird die endzeitliche Bedrängnis durch
 den Antichristen symbolisch gemeint andauern); und wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat (hiermit ist die natürliche Wiederherstellung bzw. die politische Wiedererstehung Israels gemeint, die der geistlichen vorangehen muß und im krassen Gegensatz zu dieser zeitlich gesehen einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Zum heutigen Zeitpunkt ist die natürliche Wiederherstellung noch nicht vollständig abgeschlossen, weil dann niemand mehr vom heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden Völkern leben darf und da dann auch die verlorenen 10 Stämme Israels wieder vollständig natürlich hergestellt sein müssen. Die natürliche Wiederherstellung wird aber spätestens dann abgeschlossen sein, wenn die Versiegelung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den dann wieder existierenden 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5) kommen wird.), soll dies alles geschehen.
8 Und ich hörte es, aber ich verstand's nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein?

9 Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.
(Heute kann man mit großer Gewißheit sagen, daß die lt. Vers 7 symbolisch "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit" währende endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen vorerst das Letzte davon ist, was in disem Bibeltext angekündigt und vor dem Ende kommen wird. Unmittelbar im Anschluß daran kommt Jesus Christus in großer Kraft und Herrlichkeit tatsächlich wieder und wird zuerst den Antichristen vernichten und gleich anschließend die dann lebenden Menschen der Erde richten. Kriterium dabei wird die Liebe zu den verfolgten Seinen und geringsten Brüdern im Herrn sein. Das in Vers 2 zum Gericht des lebendigen Gottes über die Toten Gesagte, welches erst am Ende des Tausendjährigen Reiches des lebendigen Gottes sein wird, liegt natürlich in noch viel weiterer Ferne als die kommende endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen nach Vers 1.)
(Hervorhebung und erläuternde Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Verfolgungen der bekennenden Christen und Zeiten der Drangsale gab es bereits viele auf der Erde und dies zu jeder Zeit. Auch noch heute und ganz aktuell wird die Gemeinde Christi in einigen Ländern der Erde bedrängt.
Wenn aber in der Bibel von der Zeit der Trübsal die Rede ist, dann ist also ein ganz bestimmter, sehr eng begenzter Zeitbereich in der letzten Zeit, unmittelbar vor der sichtbaren Wiederkunft des Messias Jesus Christus zum Gericht über den Erdenkreis gemeint. Sie wird lt. Daniel 12, 7 erst dann kommen, wenn Israel aus der Zerstreuung zurückgekehrt ist und wieder ein eigenes Land besitzt. Ist dies nicht heute bereits geschehen?
Demnach muß die Zeit der Trübsal anhand der Überlegungen zu Daniel 12, 1-9 heute bereits begonnen haben, d.h. wir befinden uns heute bereits in deren ersten Hälfte.

Eine weitere Prophetie, die indirekt darauf verweist, daß die Zeit der Trübsal dann sein wird, wenn "der Rest seiner Brüder wiederkommen (wird) zu den Söhnen Israel" und damit ist zweifellos das Ende der weltweiten Zerstreuung der Juden gemeint, steht beim Propheten Micha geschrieben.

Micha 5, 1-2
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
2 Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel.
3 Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Messias, dessen erstes Kommen bzw. sein diesbzgl. Geburtsort Bethlehem in Vers 1 beschrieben wird, soll lt. Vers 2 ein weiteres Mal aus dem Schoße des heiligen Volkes hervorkommen bzw. mit seiner Wiederkunft zur "Zeit des Endes" ein zweites Mal in diese irdische Welt hineinkommen. Darum beschreibt der Prophet Micha eine Frau, die gebären soll, denn nach menschlichem Verständnis ist das Hineingelangen in diese, unsere irdische Welt nunmal nur über die Geburt möglich und bedarf einer gebärenden Frau.
Das Volk Israel in seiner Gesamtheit wird im Alten Testament häufig als Frau dargestellt. Während in Vers 1, wie die Geschichte gezeigt hat, die Geburt des Messias durch die Jungfrau Maria gemeint ist, wird in Vers 2 über die leibliche Geburt durch seine Mutter Maria als einzelne Person hinausgehend sein zweites Kommen zu seinem gesamten Volk, d.h. aber auch seine Wiederkunft auf die Erde zu allen Menschen angedeutet.
Denn "es ist aber auch durchaus möglich, daß diese “Gebärende” hier das Volk Gottes, also das (ganze) Volk Israel, meint, dessen Heilszeit unter furchtbaren Schmerzen geboren werden muß (vgl. Micha 4, 9-10)".
So formulierte es jedenfalls Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Micha 5, 1 – 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. April 2002.
In diesem Zusammenhang aber, und das baut eine Parallele zu Daniel 12, 1-9 auf, wird genannt, daß "dann der Rest seiner Brüder wiederkommen" wird "zu den Söhnen Israels." Und hiermit ist ohne Zweifel die Vollendung und nicht die Anfangsphase der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung gemeint.
Wir sehen an dieser Stelle, daß anders als bei Daniel 12, 7, wo lediglich auf das Ende der Zerstreuung verwiesen wird, vom Propheten Micha sogar eine etwas genauere Aussage zur zeitlichen Festlegung auf die Endphase der Rückkehr aus dieser Zerstreuung des Heiligen Volkes in die ganze Welt getroffen wird, weil er sich auf den (letzten) "Rest seiner Brüder" beruft:
"Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel." (Micha 5, 2)
Sogesehen gibt Micha den Zeitpunkt der geistigen Erweckung, bei der das Vertrauen auf den Messias neu geboren wird und damit ist zweifellos die geistliche Wiederherstellung seines Volkes gemeint, noch genauer und sogar ziemlich punktgenau an, nämlich daß sie gegen Ende der Zeit der natürlichen Wiederherstellung stattfinden wird. Die Frau, und das bedeutet, sein ganzes Volk (und nicht nur wie bereits in der Vergangenheit geschehen einzelne Juden bzw. ein kleiner Teil ihres Volkes, die in Jesus Christus ihren Retter erkannt haben) wird dann den Messias ganz neu bei sich aufnehmen, also bildlich gesegen erneut gebären und in die Arme nehmen und ihm dienen. Und da diese Stunde von Micha mit der einer Geburt verglichen wird, weist es gleichzeitig auf die zeitliche Nähe zur Zeit der Bedrängnis und den letzten schrecklichen Wehen des Kommens des Herrn hin, denn eine Geburt wird immer von den schmerzhaften Wehen, also einer schmerzhaften Zeit begleitet.
Der Wiederkunft Jesu Christi, gemeint ist sein zweites Kommen auf diese Erde, und das wissen wir, soll doch die Zeit der Trübsal unmittelbar vorausgehen. Sozusagen geht die geistliche Wiederherstellung des Volkes Israel dem Kommen des Messias zum Gericht unmittelbar voraus und mit der Zeit der Trübsal einher.
In Micha 5, 2 denkt der Prophet aufgrund einer Parallele zu Offenbarung, Kapitel 12 mehr an die geistliche Wiederherstellung seines Volkes und weniger an das leibliche Erscheinen des Messias. Beides steht aber, wie wir gesehen haben, in einem sehr engen zeitlichen Zusammenhang, so daß es der Prophet mit dem Verweis auf eine gebärende Frau nicht deutlich voneinander getrennt hat. Und wer eine Geburt miterlebt hat, kennt die Schmerzen, die sie begleitet und wie aber der Schmerz letztendlich doch in unaussprechliche Freude übergeht.
Und darum, so meint der Verfasser dieser Homepage, ist dies auch ein treffliches Bild auf die Zeit der Trübsal zur "Zeit des (schmerzhaften) Endes", die all diese bedeutsamen Ereignisse begleitet, aber auch gleichzeitig der Beginn einer noch nie dagewesenen Heilszeit für Israel ist, während der sich der wahre und ewige König Israels, Jesus Christus, auf den Thron Davids, der dann ein Gnadenthron sein wird, setzen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Die Prophetie in Micha 5, 2 ist also auch ein Bild auf das Kommen des messianischen Welt-, bzw. tausendjährigen Friedensreiches.
Aus all diesen Überlegungen, so die Meinung des Schreibers dieses Textes, kann demnach, und so haben wir eben gesehen, ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung und der Geburt der Heilszeit für Israel unter furchtbaren Schmerzen, d.h. der Wiederkunft Jesu Christi  zu seinem ganzen Volk Israel hergestellt werden. Auch muß mit der Geburt an dieser Stelle die etwa zeitgleiche geistliche Wiederherstellung des heiligen Volkes gemeint sein, das erst zur "Zeit des Endes" Jesus Christus als ihren Messias erkennen uns annehmen wird und mit der Geburt unter furchtbaren Schmerzen die Zeit der Nähe der Bedrängnis, während der dies geschehen wird.

Wie wir sehen, muß auch anhand dieser Überlegungen zu Micha 5, 1-2 die Zeit der Trübsal demnach heute bereits begonnen haben und das zweite Kommen Jesu Christi unmittelbar bevorstehen, denn die Rückkehr des heiligen Volkes aus der weltweiten Zerstreuung ist bereits fortgeschritten.


Der Zusammenhang zwischen den siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27 und den in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" - bereits erfüllte Prophetie und Zukunftsschau der Weltereignisse durch den Propheten Daniel



Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur Zeit des Endes das Reich empfangen werden

Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf den politischen Staat Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß hier demnach nicht nur der messianische Kern Israels allein gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Dann wird auch alle Fremdherrschaft über Israel endgültig ein Ende haben. Und die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden zu Ende gehen.

Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird
(vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).

Wir müssen an dieser Stelle wissen und klar voneinander trennen: Die Bibel unterscheidet in den seinem Volk gegebenen prophetischen Einblicken in die Zukunft der Entwicklung der Menschheitsgeschichte ganz klar einerseits in diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes, also speziell und nur dem Land Israel wiederfahren soll und andererseits in diejenige, die ausschließlich die Heidenvölker also die Nationen betrifft.
Beim Propheten Daniel werden wir diesen Umstand besonders gut erkennen können. Denn er erhielt wie kein anderer Prophet seines Volkes von seinem Gott einen Einblick sowohl in die zukunftigen Ereignisse die sein eigenes Volk angehen, als auch Visionen und Einblicke in geistliche Geheimnisse über die Geschichte der Weltregierungen der Heiden bzw. die heidnisch geführten, also nichtjüdischen Reiche dieser Welt, die das Land Israel bis zur "Zeit des Endes" mehr oder weniger beherrschen sollen.

Darum auch spricht die Bibel von der sogenannten “Zeit der Heiden” und meint die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (das ist die Zeitepoche der nichtjüdischen also heidnisch regierten Weltreiche). und zwar genau immer dann, wenn sie diejenige Zeit meint, die von Gott den zukünftigen heidnischen Herrschern dieser Welt gegeben worden ist (gemeint sind alle Amtsperioden der heidnischen Herrscher, die aufgrund der göttlichen Bestimmung in der “Zeit der Heiden” ihre Macht ausüben würden).
Und logischerweise kommt diese “Zeit der Heiden” erst dann zu ihrem Abschluß, wenn das Ende der "Zeit der Heiden" erreicht sein wird und anschließend die Zukunft des Volkes Gottes, also das Reich Gottes und damit auch dasjenige seines Messias beginnt.

Der Verfasser dieser Homepage nimmt an dieser Stelle, um die Formulierung "die Fülle der Heiden", die Paulus in Römer 11, 25 gebraucht, von der des Ausdruckes "Zeit der Heiden" klar zu unterscheiden, auf die Sendereihe “Durch die Bibel” vom 21. Juni 2001 Bezug. Hier argumentiert Dr. Vernon McGee diesbzgl. folgendermaßen:
"Wir sollten unbedingt beachten, dass der Ausdruck "Zeiten der Heiden" nicht dasselbe ist wie "die Fülle der Heiden". Paulus schreibt in Römer 11, 25: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist". Die Fülle der Heiden endet mit der Entrückung der Gemeinde. Die Ausdrücke "in künftigen Zeiten" und "die Zeiten der Heiden" sind also nicht dasselbe wie die “letzte Zeit der Gemeinde,” die mit der Entrückung zur Vollendung gelangt und die der zweiten Hälfte der “Zeit der Trübsal” vorausgeht (vgl. im Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein (aus dem Machtbereich des Widersacher Gottes) plötzliches Hinweg- bzw. Herausreißenein"). Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden sich bis in die Zeit der Trübsalszeit hinein erstrecken, und zu dieser Zeit wird Gott seine Aufmerksamkeit wieder dem Volk Israel zuwenden, hebt Dr. McGee hier hervor."

Eine prophetische Zusammenschau über die Geschichte der Heiden und die Regierung dieser Welt hatte beispielsweise der heidnische König Babylons, Nebukadnezar. So lesen wir im Buch Daniel:
"Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll ..."
(Daniel 2, 28; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
und
"Du, König, dachtest auf deinem Bett, was dereinst geschehen würde; und der, der Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird."
(Daniel 2, 29; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

An dieser Stelle ist es aber auch wichtig zu erwähnen, daß dabei Gott dem heidnischen König Babylons, Nebukadnezar, keinerlei geistlichen Geheimnisse offenbarte, sondern vielmehr einen Einblick in zeitliche Abläufe speziell über die Abfolge der politischen Herrschaft der Heiden und die damit verbunden Machtwechsel deren Machthaber gab.
Auch muß hier an dieser Stelle betont werden, daß der Gott Israels dem heidnischen König Babylons, Nebukadnezar, lediglich den äußeren Glanz der kommenden vier heidnischen Weltreiche der Erde zeigte. Einen Einblick in den inneren Charakter und in die wahre Natur dieser vier nichtjüdischen Weltreiche erhielt er dagegen nicht.
Denn geistliche Geheimnisse sind immer und ausschließlich dem Volk Gottes vorbehalten. Und darum konnte der König Nebukadnezar seinen Traum auch in keiner Weise verstehen und auslegen. Auch vermochten dies die ungläubigen Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager des Königs nicht zu tun (vgl. Daniel 2, 27).

Wenn wir uns nun gleich im Anschluß die dem Propheten Daniel gegebenen Einblicke über die Zukunft Israels und die über die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen vor Augen halten, sollten wir unbedingt beachten, daß diese dem Seher Daniel gegebene Zukunftsvision allein auf die Zukunft Israels beschränkt ist und zudem, weil diese Vision einem Mann Gottes gegeben worden ist, zusätzlich auch geistliche Geheimnisse sowie einen Einblick in den inneren Charakter und in die wahre Natur dieser vier nichtjüdischen Weltreiche enthält:


Daniel 9, 24-27
24 Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden.
A) Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre.
25 So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines (zukünftigen) Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
27 Er wird aber vielen den Bund schwermachen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn in der Bibel vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die Rede ist, dann nehmen die Schreiber der Heiligen Schrift immer in erster Linie auf Ereignisse und Zusammenhänge Bezug, die ausschließlich eng mit der Geschichte bzw. politischen Entwicklung ihres Landes Israel verknüpft sind. Und speziell in Daniel 9, 24 finden wir dazu ein Paradebeispiel:
"Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt ..."

Denn die Verfasser der Texte in der Bibel sind ausnahmslos Juden gewesen. Es gibt aber auch Erweiterungen bzw. Zusätze der Prophetien, die auf die Globalität der Machtentfaltung des eigentlichen Antichristus der letzten Zeit verweisen, welche aber lediglich mehr allgemeiner keinesfalls aber spezieller Natur sind.

Wenn in der Bibel von der Zeit der Trübsal zur letzten Zeit, also zur "Zeit des Endes", die Rede ist, dann meint hier die Bibel konkret diejenige Zeit, die in Daniel 9, 24-27 als letzte der siebzig danielischen Wochen beschrieben wird.
Die damit gemeinte 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist diejenige Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Fest steht in diesem Zusammenhang auch, daß die politische Machtentfaltung des Widerchrist nach Offenbarung 13, 7-8 im Land Israel ihren Anfang nehmen soll und erst dann nach und nach zur weltumfassenden Macht anwachsen wird. Eindeutige Hinweise darauf sind darüber hinaus beispielsweise beim Propheten Daniel in Daniel 7, 21; Daniel 8, 24-25 und in Offenbarung 13, 3-4 zu finden.
Ausgangspunkt des Wirkens des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird demnach der "Sieg über die Heiligen" sein, worauf auch die Auslegungen des 17. Kapitels der Offenbarung zeigen (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in Offenbarung 17, 9-11 eröffnet die Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes" erscheint, dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in sich vereint").

Doch Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" hat seine Vorgeschichte.
Wie kann es einmal dazu kommen? Ist doch dem Land Israel von ihrem Gott ein Messias (Gesalbter), also ein Retter verheißen worden.
Wir erfahren die Vorgeschichte zur Machtentfaltung des Antichristen, und wie es dazu kommen kann, in der Vision Daniels in Daniel 9, 25-26:
"So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

In Daniel 9, 26 lesen wir es also, was der Grund für das Kommen eines falschen Messias sein wird:
"Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das ist also der Grund, warum die Juden einen, der sich für Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden. Denn sie haben ihren von Gott bereits zu ihnen gesandten "Gesalbten" in der Vergangenheit ausgerottet, d.h. sie hatten ihn getötet und in ihren Herzen nicht zugelassen, daß er, der von Gott Gesalbte, bei ihnen einziehen kann. Wenn also nun einer kommen wird, der den Messias Israels fälscht, also kopiert bzw. nachahmt, dann steht das heilige Volk in der großen Gefahr, sogar einen nichtsnutzigen statt einen guten Hirten bei sich aufzunehmen und zu ihrem König zu machen.
Israel hat Gottes Wege mit ihnen nicht zugelassen. Darum bietet er, ihr Gott, Ihnen auch keinen Schutz vor Irrtümern. Denn die Juden wollten die Wahrheit nicht erkennen und haben ihren zu Ihnen gekommenen Gott nicht mit Freuden aufgenommen. Ihr Gott kam in ihren Augen wie ein Bettler zu ihnen. Doch diesen Gott wollten sie nicht. Einen Gott, der das Verlorene sucht und sich darum auf ihre Ebene herab begibt, erkannten sie nicht als den sie liebenden Gott an.
Darum werden viele von ihnen auch die Lüge, die dem Verlorenen nicht nachgeht, und ihr in Wirklichkeit bösartiges und zerstörerisches Wesen nicht erkennen, sondern ihr unterliegen müssen: 
"Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern  und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(2. Thessalonicher 2, 9-12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn die Lüge wird mit großem Reichtum geschmückt bei ihnen Einzug halten und um ihre Gunst buhlen. Wie eine Hure wird sie auftreten, sie mit Schönheit und Glanz betören. Aber der, der aus dem Abgrund aufsteigen wird, muß letztlich in die Verdammnis fahren (vgl. Offenbarung 17, 11 und in den Kapiteln "Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn").

Doch ihr Gott läßt die Israeliten in ihrem tragischen Schicksal letztendlich doch nicht allein (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist). Daß Gottes Gnade und seine Liebe nicht aufhören werden und er seinem Volk Hilfe bringen und in ihr auswegloses Schicksal selbst eingreifen wird, dies zeigt der Prophet vorwegnehmend in Daniel 9, 24:
"Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Die bereits geschehene geschichtliche Erfüllung von 69 der 70 Wochen der Prophetie Daniels bis zur Wiederkunft des gesalbten Königs der kommenden Heilszeit

Im Kapitel "Welche Zeitrechnung kommt in der Bibel im Zusammenhang mit der letzten danielischen (Jahr-)Woche zur Anwendung?" hören wir, daß sieben Tage eine Woche ergeben und daß jedes siebte Jahr im alten Bund ein jüdisches (Sabbat-)Jahr war (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und dies ist genauso wichtig, zu erwähnen, auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden.
Darum war das Erlaßjahr im Israel zur Zeit des Alten Testaments die Krönung des ganzen im jüdischen Gesetz verankerten Sabbatschemas, welches der Gott des Himmels seinem auserwählten Volk Israel durch Mose gegeben hatte. Das Erlaßjahr war zu dieser Zeit in vielerlei Hinsicht diejenige Zeit, auf die man sich damals in ganz Israel am allermeisten freute.

Die Geschichte hat bereits hinreichend gezeigt, daß die prophetischen Zukunftsangaben in Daniel 9, 24-27 für die ersten 69 danielischen (Jahr-)Wochen lt. Daniel 9, 24-26 Kalenderjahre zur Grundlage hatten.
Denn die in Daniel 9, 25-26 von Daniel prophezeiten insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen folgten als eine abgeschlossene Zeiteinheit ohne Unterbrechung direkt aufeinander und dauerten insgesamt 483 jüdische prophetische Jahre, was unserer heutigen kalendarischen Zeiteinteilung sehr nahe kommt.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage abweichend zur übrigen Zeit davor an, daß mit dieser letzten Jahrwoche sehr wahrscheinlich keine sieben Kalender- sondern sieben jüdische Sabbatjahre gemeint sein müssen. Und und er begründet dies ausführlich im Abschnitt "Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und Verwüster Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein".

Es war der Engel Gabriel, der Daniel darin unterrichtete, daß Gottes Plan mit seinem Volk und seinem Land lt. Daniel 9, 24-27 in 70 Wochen oder wie es wortwörtlich heißt: in 70 Siebener vollendet werden würde.
Dann soll sein Messias und Retter König über Israel werden und sich auf den Thron Davids setzen, was den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellt. Und er teilte dem Propheten weiterhin mit, daß diese Zeit für sein Volk und seine heilige Stadt nochmals eine notvolle Zeit werden wird. Da diese Zeit für sein Volk und seine heilige Stadt erneut eine notvolle Zeit werden wird, wird es eine Zeit werden, in welcher die Juden wieder bzw. weiter ihre Schuld am Vergehen an den Sabbatregeln tragen müssen. Denn die Juden brachen unmittelbar vor dem babylionischen Exil fortwährend den Sabbat.
Aber die Zeit der 70 danielischen Wochen im Anschluß an die babylonische Gefangenschaft wird abermals eine von Gott begrenzte Zeit werden. Und sie soll, wie wir aus Lukas 21, 24 leicht schlußfolgern können, davon gekennzeichnet sein, daß seine heilige Stadt währenddessen von fremden, heidnischen Mächten bzw. Reliegionen regiert bzw. beeinflußt werden wird.

Es war also der Engel Gabriel, der Daniel mit Gottes Antwort auf sein Gebet erschien. Und er sprach über diejenigen siebzig Wochen, die der Prophezeiung Jeremias unmittelbar folgen sollten. Und so sollte es dann auch tatsächlich geschehen.
Denn der Prophet Jeremia hatte geweissagt, daß das babylonische Exil der Juden auf siebzig Kalenderjahre begrenzt sein sollte (vgl. Jeremia 25, 10-12) und daß die Israeliten nach Ablauf dieser Zeit wieder in ihr Land zurückkehren würden (vgl. Jeremia 29, 10). Aber für Daniel lag dieser heiß ersehnte Zeitpunkt noch in der Zukunft und damit logischerweise auch dasjenige was danach folgen sollte. Daß seinem Volk nach 70-jähriger Gefangenschaft wieder die Freiheit gewährt werden würde und daß das alttestamentarische Neubabylonische Reich für alle begangene Schmach am heiligen Volk von Gott selbst bestraft werden sollte, dies wußte Daniel aus dem Studium der heiligen Schrift und bewegte den Propheten Daniel mit Gewißheit sehr. Und genau darum betete er in Demut stellvertretend für sein Volk zu seinem Gott (vgl. Daniel 9, 1-19).

Gottes Wille war: Jedes siebte Jahr sollte das Land bekanntlich brachliegen (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Weil die Juden wie bereits gesagt ihre Schuld am Vergehen an den Sabbatregeln tragen mußten, legte der Herr dem Land siebzig Sabbate auf, während denen dem Frevel kein Ende gemacht und die Sünde nicht vollständig abgetan und die Schuld noch nicht für immer gesühnt werden wird. Da ein prophetisches Jahr in Israel nur 360 und nicht 365 Tage dauerte, werden also 490 jüdische prophetische Jahre mit insgesamt mindestens 176.400 Tagen benötigt, um diese 70 Sabbatjahre zu erfüllen, wenn alle sieben Jahre ein solches Sabbatjahr sein sollte.
Diese Zeitspanne war nun für Daniels Volk und für die Heilige Stadt bestimmt worden, bis lt. Daniel 9, 24 "... dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt ..." werden wird. Und diese Weissagung bezieht sich also nicht auf die Weltgeschichte, sondern handelt vielmehr ausschließlich von der Heilsgeschichte des Landes Israels und von der heiligen Stadt Jerusalem.

Das am Ende der mit einem negativen Bericht verbundenen 40 tägigen Erkundung des Landes Kannaan kundgetane Straf-Prinzip Gottes "- je ein Tag soll ein Jahr gelten -"(siehe bei 4. Mose 14, 34) hat also auch bei den 70 Wochen bzw. 490 Tagen Daniels seine tiefe Bedeutung. Denn die 70 Wochen bzw. die umgerechnet 490 Tage Daniels bedeuten, und dies hat die jüdische Geschichte bereits nach Ablauf der ersten 69 Wochen bzw. 483 Tage bestätigt, insgesamt 490 jüdische prophetische Jahre.
Die Gerichtszeit über Israel, die für die Juden mit einer auf siebzig Kalenderjahre begrenzten babylonischen Gefangenschaft begonnen hatte, sollte also, wenn die letzten 7 der 490 Tage nicht mit 7 Sabbatjahren gleichzusetzen sind, erst nach weiteren siebzig Sabbatjahren bzw. 490 jüdischen prophetischen Jahren ganz zu Ende gehen.
Die Prophetie Jeremias hat wie wir sehen also gleich eine doppelte Bedeutung mit einem Nah- und einem später von Daniel detailierten Fernziel, die sowohl als Nahziel mit der Bestrafung des babylonischen Reiches als auch als Fernziel mit der Vernichtung der großen Hure Babylon eng verbunden sein werden (vgl. Offenbarung 14, 8).


Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und der 70. Woche und wie lange dauert er?

Der Prophet Daniel kann in seiner Prophetie der 70 Wochen zur zukünftigen Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk und der Stadt Jerusalem nach Daniel 9, 24-27 die Gemeinde Jesu Christi nicht sehen, weil sie das Geheimnis des noch kommenden Messias ist und darum außer seiner Sicht bleiben mußte:

Epheser 3, 4-10
4 Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen.
5 Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist;
6 nämlich daß die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium,
7 dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben ist.
8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi
9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluß ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat;
10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In den ersten danielischen 69 Wochen kommt die Gemeinde nicht vor, weil sie erst nach Pfingsten entstand. Demzufolge mußte sie auch für Daniel ein Geheimnis bleiben. Und weil die wahre Gemeinde in der Zeit der Trübsal entrückt werden wird und der Gott Israels sich dann seinem auserwähltes Volk zuwenden wird und es dann wieder gebraucht, um seine Pläne zur Rettung der Menschen zu verwirklichen, taucht sie auch ab der Mitte der 70. danielischen Woche, das ist die Zeit ab der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, nicht mehr auf.
Denn dieses, das Geheimnis Christi, "war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist" (Epheser 3, Vers 5).

Außerdem existiert während der Zeit des Unterbruchs der Staat Israel auf der politischen Landkarte der Erde nicht mehr. Dieses Gericht Gottes ereilte also die Juden, weil sie den zu ihnen gesandten Gesalbten ausgerottet hatten. Und mit dem Ausdruck "ausgerottet" meint die Bibel die Todesstrafe für einen Kriminellen und der Prophet Daniel nimmt hier demnach Bezug auf die Kreuzigung Jesu Christi. Das sah der Phrophet Daniel bereits voraus:
"Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, ..." (Daniel 9, 26)
Denn der zeitliche Unterbruch zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche bzw. das Beiseitestellen Israels, das ist dasjenige, was der Prophet Daniel in Daniel 9, 26 mit "...dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist." umschrieben hat.
Der Prophet Daniel hat offensichtlich, und dieses Phänomen ist in der Heilsgeschichte von Israel durchaus nicht ungewöhnlich, die Zeit des Zornes Gottes über sein Volk, also diejenige Zeit des Krieges und der Verwüstung in Israel nicht mitgezählt. Daß diese Besonderheit in der Bibel nicht einmalig ist, beweist beispielsweise die Zeitangabe von 480 Jahren bei 1. Könige 6, 1, die wie die Geschichte gezeigt hat, infolge einer eingeschobenen Gerichtszeit Gottes tatsächlich 114 Jahre länger gedauert hatte.
Es läßt sich daraus schlußfolgernd nun mühelos eine Gemeinsamkeit mit Ereignissen der Geschichte Israels ableiten. Die Prophetie der Bibel schließt also, und dies ist offensichtlich nichts Ungewöhnliches, die Zeit der Not und der Schmach Israels oftmals auch aus, wenn es um die prophetische Vorhersage zur zeitlichen Abfolge der Ereignisse der Heilsgeschichte des heiligen Landes und Gottes Weg mit seinem Volk geht. Und schließlich rechnet der Propheet Daniel nur diejenigen Tage der Geschichte seines Landes, in welchen ihr Gott ein offenes Ohr für sein Volk hat und bei ihnen in ihrem Land wohnt. Und um solche Heilstage der Gnade, an denen der Gott der Juden die Sünde des Landes Israel vergibt und nichts anderes geht es ja bei Daniel.
Das Auge Gottes, das den Propheten Israels die Zukunft offenbart hatte, war offensichtlich für die Zeit der Strafe wegen Ungehorsam blind geworden. Und der Herr hatte sich während der Zeit seines Zorns zurückgezogen.
Während der Zeit des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche exististiert dieses sein Land bzw. die Nation der Israeliten außerdem politisch ja nicht mehr. Es folgt nun eine Zeit der Verwüstung, der Unfruchtbarkeit. Und das Gebiet von Israel wird für die Zeit, während der Gott nicht mehr darin wohnt, zu einer Wohnstätte für böse Geister und Dämonen.
Aber Gottes Gnade mit seinem Volk ist dann trotzdem noch nicht gänzlich ausgelöscht. In die Zeit der Zerstreuung Israels unter die Nationen lebte das Volk der Juden im Exil weiter. Fast 2000 Jahre war dies der Fall gewesen. Es kam erstaunlicherweise nie zu einer Vermischung mit fremden Völkern und Nationen, unter denen die Juden während dieser langen Zeit ohne ein eigenes Land leben mußten. Und dies ist wohl so erstaunlich und einmlig auf der ganzern Erde, daß man daran Gottes wirkende Hand der Gnade mit seinem Volk unweigerlich erkennen muß. Es ist Gottes Zusage aus 3. Mose 26, 44-45, die sich nun vor unser aller Augen wie ein Wunder tatsächlich erfüllt hat.
Es geht also bei den 70 Wochen Daniels tatsächlich nur um allein diejenigen siebzig Wochen der Heilsgeschichte Gottes, die über sein Volk und sein Land verhängt sind und über ihre heilige Stadt, nicht aber auch gleichzeitig mit um diejenige Zeit, während der Gott im Zorn über die Verwerfung seines Messias vor den Juden sein Gesicht verbirgt.
Dennoch aber soll "... dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld (Israels) gesühnt ..." werden. Und Gott wird sich seinem Volk wieder zuwenden, "... und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden."
(vgl. bei Daniel 9, 24; ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Abschließend wollen wir an dieser Stelle zu unseren Betrachtungen zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche nochmals festhalten:
Die Zeitrechnung der Jahrwochen Daniel ist also mit der Verwerfung und Ermordung des Messias durch das Volk Isrtael praktisch zum Stillstand gekommen, um erst in der letzten Zeit, also in der Endzeit im engeren Sinne, wieder neu einzusetzen. Diese Zeit des Stillstehens der Zählung der Jahre in Geschichte Israels, in welcher Israel ein Land der Verödung und eine Trümmerstätte sein wird, in welchem dann lt. 3. Mose 26, 34 sogar eine lange Zeit die Feinde der Juden wohnen werden, ist eine nach Daniel 9, 26 von Gott beschlossene, also auch begrenzte Zeit. Aber Gott wird schließlich an seinen Bund mit Jakob denken und auch an seinen Bund mit Isaak und mit Abraham (vgl. 3. Mose 26, 42-43). Und er wird an das Land Israel denken, das doch sein Eigentum ist. Und er wird, und wie kann es anders sein, sein Eigentum von den Heiden, die es dann bewohnen, zurückfordern, um es seinen Kindern, die er während dieser ganzen Zeit bewahrt hat, als Erbe zu geben.
Denn es ist im Himmel vorzeiten beschlossen:
Der wieder auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, wird sich auf den Thron Davids setzen und König über Israel werden und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt herrschen, um ihr den wahren Frieden zurückzubringen.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen (Fremd-)Herrscher über Israel ereilen wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Auch wenn ihm, dem Bedränger der Seinen Gottes, das Land Israel und sein Heiligtum für eine begrenzte Zeit während der 70. danielischen Woche gegeben wird, schließlich "... wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt ..." (vgl. Daniel 9, 24). Denn der Gott Israels, derjenige Gott, der den Juden ihr Land zurückgegeben hat, und dies hat er fest zugesagt, wird auch dann, wenn der Vorhof des Tempels von den Heiden ein letztes Mal zertreten wird, im Allerheiligsten wohnen bleiben (vgl. Offenbarung 11, 2) und zwar so lange bis sein Messias, der wahre Sohn Davids, wiederkommt.


Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und "Verwüster" Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein

Wir hörten bereits im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern", daß es sehr unwahrscheinlich sein muß, daß die 70. danielsche Woche nach Daniel 9, 27 lediglich sieben Kalenderjahre dauern wird.
Diese Annahme wird umso wahrscheinlicher, besonders wenn man davon auszugehen hat, daß der während dieser Zeit an die Weltmacht strebende Antichrist zur "Zeit des Endes" zuerst im dann wieder existenten und national wiederentstandenen bzw. auf der politischen Landkarte dieser Erden zurückerschienen Land Israel seine Herrschaft beginnen und in diesem Zusammenhang vom Prophet Daniel sein "sich in den Tempel Gottes Setzen" erwähnt und hervorgehoben wird.
Aber es ist ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher schließlich ereilen wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und dieses im Himmel bereits beschlossene, also unaufhaltsam und gewaltsam herbeigeführte Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen, indem er König über Israel sein wird, damit die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beenden und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, ab dann auch einmal über die ganze Welt herrschen wird.
Ein "sich in den Tempel Gottes Setzen" bedingt aber logischerweise unweigerlich, daß ein solcher jüdischer Tempel bereits zu Beginn der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" wieder aufgebaut sein muß.

Die heutige bzw. gegenwärtige Situation stellt sich aber immer noch ganz anders dar:
Es ist zwar richtig, noch immer befinden wir uns in den in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", aber das Kommen das eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" steht noch aus.
Zwar ist zum heutigen Zeitpunkt die Wiederherstellung der jüdischen Nation, d.h. die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel, bereits Geschichte, aber zuerst muß der um seine Machtenfaltung besorge Antichrist zur "Zeit des Endes" noch vor seinem in Erscheinung Treten lt. Daniel 8, 24 die "Starken"dieser Erde restlos vernichten.
Denn es ist wichtig, zu wissen, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben erst während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen Tier hervorwächst. Und es muß, will es hervorwachsen können, nach der Prophetie Daniels zuvor drei der »zehn Hörner« gewaltsam ausreißen (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 geschrieben steht).
Denn der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist doch das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken", welches dem Antichrist für seine ungehinderte Machtentfaltung freie Bahn verschafft. Erst muß also zuerst das Alte gewaltsam beendet werden, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit, Vollkommenheit und Allmacht, findet auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen Verwendung.
Die in der Bibel verwendete symbolische Zahl "drei" kann aber auch in ihrem weiteren Sinn für "auf dem Gipfel der Entwicklung angelangt sein" stehen.
Und damit sind mit den "drei der vorigen Hörner" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint, die aber zum heutigen Zeitpunkt noch existent sind.
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde sorgen und ihn demnach auch sebst bewirken. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich eine durch menschlische Hand hervorgerufene also von Außen einwirkende und zielgerichtete, punktgenaue, also eine durchaus so zu bezeichnende militärische Gewaltanwendung.

Es ist zwar richtig, daß zum heutigen Zeitpunkt bereits die Wiederherstellung der jüdischen Nation, d.h. die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel, bereits Geschichte geworden ist, aber im Zuge seiner Machtenfaltung muß der Antichrist zur "Zeit des Endes" neben dem "Vernichten der Starken" zusätzlich noch dafür Sorge tragen, daß der im Jahre 70 von Titus zerstörte 2. Tempel Gottes, der nach einer erfüllten Prophezeiung Jesu Christi bis heute noch immer in Trümmern und damit wüst liegt, zum Zeitpunkt seines in Erscheinung Tretens erneut wieder aufgebaut sein wird, was aktuell auch nicht der Fall ist.
Denn die Endzeit steht in der Bibel kausal mit der Wiederherstellung des Staates Israel in Verbindung, also mit der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung, aber auch mit dem Wiederaufbau des Heiligtums der Juden.
Allein bis aber ein neuer funktiontüchtiger jüdischer Tempel entstanden sein wird, vergehen mit Bestimmtheit mehr als nur ca. dreieinhalb Kalenderjahre.

Wir sind heute Augenzeugen, wie die Juden von allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, nach Palästina zurückgekehren und wie aus einem öden und wüsten Land heute das blühende Territorium des modernen Staates Israel hervorgeht. Aber wir werden nach biblischer Vorhersage ebenfalls erleben können, daß auf dem Tempelplatz in der Altstadt Jerusalems aus den Trümmern des alten, vergangenen ein neuer jüdischer Tempel enstehen wird und das die Nation Israel unmittelbar daran anschließend ein letztes Mal, also erneut durch einen in Wahrheit irdischen und heidnischen Fürsten unter Fremdherrschaft geraten wird.
All diese Ereignisse können aus der Sicht des Verfassers dieser Homepage jedoch unmöglich während einer Zeit von nur ca. dreieinhalb Kalenderjahren erfolgen. Denn dies ist die Zeitvorgabe durch den Propheten Daniel, in welcher es zur Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" kommen muß. Und das "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, das Symbolbild für die Ausübung der Herrschaftsgewalt durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist nach Daniel 9, 27 bereits genau ab der Mitte der 70. danielischen Jahrwoche zu sehen.


Der letzte heidnische Herrscher, der durch seiner Machtentfaltung auf der Erde die Zeit der Trübsal auslöst und so die "Zeiten der Heiden" zu ihrem Abchluß bringt, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, kommt nach der jüdischen Überlieferung aus dem "Meer"

Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem eigentlichen und letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie es der Prophet Daniel in Daniel 8, 17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur "Zeit des Endes".
Dieser endzeitliche Weltherrscher wird vom Seher Johannes anders, als es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn, das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig eigenständiges und über alle Maßen grauenerregendes Tier beschrieben und zwar als ein Tier, das aus dem Meer steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes gewissermaßen eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21, 24 angeführten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Diese "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden, münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur "Zeit des Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende andere kleine Horn wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben erst während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt und die letzten davon noch existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).
Zu den »zehn Hörnern« zählen also auch solche nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen Länder, die der Prophet Daniel in Daniel 8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der Verfasser dieser Homepage heute jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur Zeit der Trübsal gerade existent sind.
Und mit den »zehn Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 ist zusätzlich die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der »zehn Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.

Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle immer noch vom existenten, also intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.

»Bemerkenswert ist, daß Rom ganz offensichtlich unter dem Antichristen wiederum zu einer Weltmacht wird. In Offenbarung 13, 7 erfahren wir: "Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." Dies wird eine kurze Periode im letzten Teil der Zeit der Trübsalszeit sein. Mehr darüber können wir in Offenbarung 11, 3; 12, 6 und 13, 5 finden. Doch bedenken wir, daß die Gemeinde Jesu bereits vor Beginn der Trübsalszeit entrückt werden wird. Die Römer waren von Anbeginn ein kriegerisches Volk und der Geist von Rom ist es immer noch.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14-24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)

Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Vermutlich handelt es sich also bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen Tier hervorwächst und die letzten dann noch existierenden drei der »zehn Hörner« gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).
Und dieses
zuletzt hervorbrechende »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 soll außerdem genau dann erscheinen wird, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. Daniel 12, 7).

Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8, dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit. Sein Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches dadurch zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen versucht bzw. seinen Messias nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt das Ende-Was ist damit gemeint?").

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene "zerbrochene Zeit" einläutet, demnach auch derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel"). 
Aber allem steht Gottes Bewahrung der Seinen und Gottes gute Absicht, sein Reich zu bauen. Und noch nie standen wir dichter davor, wie heute.

In der sogenannten "Endzeit" wird sich der Gott Israels demnach wieder von den Heidenvölkern abwenden, sie, da die wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche von dieser Erde weggenommen wird, für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in diesem Maße wie zuvor als sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl. wieder sein ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische Volk, Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden  (vgl. Römer 11, 25-27, Daniel 12, 1).

Daß Johannes dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und seiner in Offenbarung 13, 11-18 beschriebenen Machtentfaltung ein separates bzw. eigenständiges und ganzes Kapitel gewidmet hat, signalisiert uns noch heute, die wir bereits in der Endzeit leben, unmißverständlich die überaus große Bedeutung dieses Tieres, die wir darum keinesfalls übersehen oder gar mißverstehen dürfen.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Wir sollten also nicht den Fehler begehen, im Hinblick auf die baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, dasjenige, was zeitlich gesehen unmittelbar zuvor und auch danach abläuft, zu verschweigen. Wir dürfen also den größten aller Feinde Gottes aus Angst oder darüber von den Menschen ausgelacht zu werden, nicht übersehen. Aber, wir sollen auch wissen:
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Indem also der Drache, gemeint ist der Teufel, dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, und dies ist ja wie wir bereits hörten der Antichrist zur letzten Zeit, "die Gewalt (und dadurch bedingt große Macht) gab", und mit dieser "Gewalt" ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die "Gewalt über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer 2, 14-15), kommt es zu dem in Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel beschriebenen "Staunen" aller Erdbewohner und zum "dem Tier Hinterherlaufen", was schließlich in die Anbetung des Tieres bzw. Antichristen mündet und zwar in eine solche Art von Anbetung, wie sie nur dem lebendigen Gott allein gebührt (vgl. auch das zur "Gewalt über den Tod" im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).
Kann es also allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein, denn in der Zürcher Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?").
Und das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 läßt sich die Anbetung der Erdbewohner gefallen und setzt schließlich zunehmend alle diejenigen unter Druck, die nicht vor seinem Götzenbild in den Staub fallen. Solche Menschen, die ihm die Anbetung verweigern, werden vom Antichrist nicht nur wirtschaftlich boykotiert (vgl. Offenbarung 13, 16-17), sondern einige davon werden sogar, auch wenn es so aussieht, als würde es das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige Götzenbild selbst tun, in Wahrheit mit Hilfe des zweiten Tieres von bzw. aus der Erde von ihm getötet (vgl. Offenbarung 13, 15).

Es ist demnach nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung in Offenbarung 13, 1-2 anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativ ausgerichtet ist.
Und dies ist das Zugmittel seiner großen geistigen Macht und seine gewaltige Intelligenz, dasjenige, nachdem alle Welt verlangt und was die Erdbewohner so sehr begehren:
"Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. ..." (Offenbarung 13, 3; Hervorhebung vom Schreiber dieser Internetseite)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versetzt also genau damit alle Welt in Staunen und sie läuft erstaunlicherweise ausschließlich dem ersten und nicht dem zweiten Tier (wie ganz von allein) hinterher. Die Erdbewohner beten also nur das erste und nicht (auch) das zweite Tier an, das doch in Wahrheit der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist und auch das Wiederheilwerden der tötlichen Wunde am ersten Tier bewirkt:
Denn "... es (gemeint ist das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18) übt  (in Wahrheit) alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut (um die Erdbewohner zur Anbetung des ersten Tieres zu verführen) große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es (sogar) auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ...".
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Obwohl der Antichrist zur Zeit des Endes, weil er den biologischen Tod auszuschalten vermag, nun unsterblich zu sein scheint und obwohl er alle diejenigen, die ihn darum anbeten, sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt (dies läßt sich zumindest daran schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3 der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die Gewalt gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil werden konnte, ab jetzt alle Welt in Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen beginnt), ist das bald kommende Ende der beiden Tiere und seiner Gefolgschaft im Himmel bereits besiegelt. Denn der Zorn Gottes ist es, der nun gegen seine Feinde zunehmend entbrennt. Und Gott selbst ist es, der sowohl den Antichrist der letzten Zeit und seine scheinbar ewiges Leben besitzende und ihn anbetende Gemeinde töten wird (vgl. auch das in der Bibel zum letzten der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-11 Geschriebene) als auch sein gottesfürchtiges Volk durchträgt, rettet und sogar bewahrt (vgl. Offenbarung 14, 12-13 u. Offenbarung 3, 10-13).

und damit gemeint ist das Ende der nichtjüdischen Regierungen bzw. der Nationen dieser Erde,

Sogesehen ist also der Blick auf die Machtentfaltung des letzten heidnischen Herrscher dieser Erde, seine lügenbehafteten Wunder und dessen von Gott bewirktem Untergang und das mit ihm kommende "Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", auch zugleich ein Blick auf die zeitlich gesehen unmittelbar nach dem gewaltsam herbeigeführten Ende des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen beginnende Heilszeit Gottes für sein Volk (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel").
Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird), aber noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits begonnenen Zeit der Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der lebendige Gott Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" heraus.

Johannes schaut also ein Tier aus dem Meer, auf dessen Machtentfaltung, und dies haben wir soeben gesehen, aber auch zugleich auf dessen Ende. Seine zehn Hörner und sieben Häupter und die zehn Kronen auf seinen Hörnern sollen uns zeigen, daß sich Johannes mit diesem Tier auf Daniel Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff und zwar ausschließlich auf das vierte und letzte davon bezieht.
Das Kapitel 13 der Offenbarung ist also lediglich nur ein kleiner Ausschnitt von demjenigen großen Zeitabschnitt, den die vier danielischen Weltreichen der "Zeiten der Heiden" überstreichen, denjenigen "Zeiten der Heiden", welche mit Lukas 21, 24 gemeint sind.
So ist es auch nicht verwunderlich, daß das erste Tier aus Offenbarung 13 wie auch bereits die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff aus dem Meer empor steigen.

Was alles beinhaltet der biblische Begriff "Meer"?

1. Der biblische Begriff "Meer" steht neben seiner wörtlichen Bedeutung im übertragenen Sinne für "Abgrund" und ist nach dem Verständnis der Juden des Alten Testamentes der Aufenthaltsort der Chaosmächte:
Von der öffentlichen Erscheinung des zweiten aus der Erde heraufgestiegenen Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 wissen wir, daß jenes unter dem Banner des Antigöttlichen steht (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten"). So ist das in Offenbarung 13, 11 beschriebene Emporsteigen "aus der Erde" des zweiten Tieres ein untrüglicher Hinweis darauf, daß nicht nur das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen erste Tier aus dem Meer sondern auch das zweite nach Offenbarung 13, 11-18 dämonische Züge aufweist. Denn nach alttestamentarischer Vorstellung befinden sich unter der Erde die Unterwelt und der Hades (gemeint ist das Totenreich bzw. das Reich des Todes).

Das erste Tier aus Offenbarung 13, 1-10 hingegen steigt nicht wie das zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 aus der unter der Erde befindlichen Unterwelt empor, sondern kommt aus dem Meer herauf. Was bedeutete der Begriff "das Meer" im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
»Neben der wörtlichen Bedeutung steht "Meer" auch in übertragener Bedeutung für Abgrund.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im kleinen Bildwordlexikon auf Seite 72)

Denn ...»Jenseits der Erde und ihren Weltmeeren begann für den Menschen der Antike der Abgrund. Wer sich also am "Ende der Erde" (Psalm 61,3) oder an den Grenzen des "äußersten Meeres" (Psalm 139,8-9) wußte, war dem Abgrund nah. In der Bibel werden die Begriffe gebraucht, wie sie damals verstanden worden sind, ohne daß dabei ein bestimmtes Weltbild als falsch oder richtig festgelegt wird.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, unter der Überschrift: Das Tier - Seine Herkunft auf Seite 49)

Der schon sehr alte biblische Begriff Meer, auf den sowohl der Prophet Daniel zurückgreift, der aber gleichfalls im Buch der Offenbarung in Kapitel 13 vom Seher Johannes im Zusammenhang mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gebracht und von ihm letztmalig in Kapitel 21 erwähnt wird, wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber nicht mit der unter der Erde befindlichen Unterwelt oder dem Hades (gemeint ist das Totenreich bzw. das Reich des Todes) gleichzusetzen ist.
So war das Meer ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, auch ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern.  Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte und als die "Brutstätte des Bösen". Nach altjüdischem Verständnis geht also vom Meer nach Offenbarung 13, 1 alle Bedrohung für die Menschen aus.

Das Meer ist damit das Chaosmeer. Es war ein Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut" übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

"In der jüdischen Apokalypse ist der Abgrund der Ort für die Engel, welche von Beginn ihres Auftrages an den Befehl Gottes übertreten haben."
So jedenfalls beschrieb den biblischen Begriff Abgrund Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.11.10 in der 50. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung  19, 17 bis 20, 10.

Lt. den Ausführungen von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, die im Evangeliumsrundfunk (ERF) in der 50. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung  19, 17 bis 20, 10 ausgestrahlt wurden, galt der See Genezareth übrigens als eine Einbruchsstelle des Meeres. In ihm vermuteten die Juden zur Zeit Jesu auch einen der Zugänge zum Abgrund, der nach damaliger Vorstellung aus einem engen Schlund bestand.
Und der enge Schlund und Zugang, der zum Abgrund hinabführt, wird dann, nachdem der Teufel gefesselt dort hineingeworfen werden wird, für tausend Jahre verschlossen und versiegelt. Das ist für die Zeit des Tausendjährigen Reiches, während der es das Böse auf der Erde nicht mehr gibt, also unmittelbar im Anschluß nach dem Auftreten des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes":
"Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit."
(Offenbarung 20, 2-3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Für tausend Jahre, also während derjenigen Zeit, in der der Messias Gottes auf der Erde sein Reich aufbaut, kann dann das Böse die Menschen nicht mehr inspirieren und verführen. Der Satan ist also für die Zeit der tausend Jahre, während der er gefesselt werden wird, ausgeschaltet. Dies soll solange währen, bis dann der Teufel nach den tausend Jahren für eine kurze Zeit letztmalig losgebunden werden wird, um anschließend für immer in die mit ewiger Qual verbundene Verdammnis geworfen zu werden (vgl. Offenbarung 20, 7-10).
Und genau ab dann wird auch das Meer nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1).

Erst wenn die alte durch die neue Schöpfung Gottes abgelöst werden wird, wird auch das Meer, die "Brutstätte des Bösen", nicht mehr sein:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr."
(Offenbarung 21, 1; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und man sollte wissen: Die Erde wird im Gegensatz zum Meer auch mit dem Anbruch des Tausenjährigen Reiches Gottes unter seinen Menschen nicht vergehen, sondern lt. Offenbarung 21,1 nach ihrer Erneuerung für immer bleiben.
Vom Thron Gottes aus betrachtet, sieht man das Meer wie gläsern, als einen einziger Kristall (vgl. Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron sitzt, unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der Erde in keiner Weise behaupten.
Der, der auf dem Thron sitzt, ist also stärker als jede Macht der Finsternis und der Hölle.

2. Die Begriffe "Meer" und "Erde" sind alte biblische Sinnbilder für das Unsichtbare Böse und das für Menschen Sichtbare bzw. Greifbare:
Die Erde bzw. das Land ist der Wohn- und Aufenthaltsort der Menschen. Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde (oder auch vom Land) nach Offenbarung 13, 11-18 ist also im Gegensatz zum ersten Tier, das seine Wurzeln im Meer hat, da es also mitten unter ihnen wohnt, für die Erdbewohner sichtbar.
Das Meer aber ist nach dem Verständnis der Juden des Alten Testamentes der Aufenthaltsort der Chaosmächte. In ihm und seinen Wasserfluten bleiben die dämonischen Mächte des Teufels unsichtbar verborgen. Und sie versuchen von dort aus die Menschen zu steuern bzw. sich ihrer zu ermächtigen.
Zwar steigen die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff, von denen wir wissen, daß sie große Regenten der Geschichte waren, im Buch Daniel allesamt ebenfalls aus dem Meer empor, haben diese aber allesamt nicht gleichzeitig ihre ganze Macht jemand anders, der sie vor den Menschen ausübt, übergeben. Und wissen wir doch auch, daß dieses Amt, in dessen Rolle das zweite Tier bzw. der falsche Prophet schlüpfen weird, definitiv keinen weiteren Mitregenten zuläßt. Denn der wahre Messias Gottes ist der einzige Sohn Gottes, derjenige alleinige himmlische König, der sich dann, wenn er auf die Erde zurückkommt, auf den Thron Davids setzen und König über Israel werden wird und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt regiert. Wissen doch alle Christen: Ihm allein gebührt alle Anbetung und Ehre, denn er allein und kein anderer hat den Sieg über das Böse und den Tod für uns Menschen errungen. Er allein kann uns Menschen das wahre ewige Leben schenken.
Der Verfasser des Buches der Offenbarung des Johannes trennt demnach das Unsichtbare bzw. sich im Verborgenen Haltende vom Sichtbarwerdenden bzw. an die Öffentlichkeit Tretenden. Und dies geschieht in dieser Art und Weise nur in Offenbarung, Kapitel 13, darum weil der Seher Johannes die alten biblischen Sinnbilder für das Unsichtbare, nicht mit den Händen faßbare Böse und das für Menschen vom Bösen erfaßte Sichtbare bzw. Greifbare mit den beiden Tieren in Kapitel 13 der Offenbarung gegenüberstellt. Und der Verfasser des Buches der Offenbarung des Johannes bewirkt dies, indem er die sie charakterisierenden Begriffe "Meer" und "Erde" mit einer bestimmten Absicht den beiden Tieren aus Offenbarung 13 gezielt zuteilt bzw. zuordnet. Bzw. der Verfasser des Buches der Offenbarung des Johannes bewirkt dies dadurch, indem er die beiden Tieren aus Offenbarung 13 durch die ihnen zugeordneten charakteristischen Begriffe "Meer" und "Erde" auf diese Art und Weise bewußt voneinander unterscheidet.

Weil das zweite Tier "vom Land" bzw. "von der Erde" heraufgestiegen ist, lebt es im für die Menschen sicht- und erfahrbaren Bereich, also mitten unter ihnen. Es muß demnach für die Erdbewohner sichtbar sein. Weil dagegen das erste Tier aus dem "Meer" stammt, wird es sich vor den neugierigen Blicken der Menschen der Erde eher verborgen halten müssen.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 aggiert als Regiseur aus dem Hintergrund und zieht die Fäden. Es ist der eigentliche Verursacher aller großen Wunder des zweiten Tieres. Und es bewirkt, daß sie immer genau dann, wenn sie sein von ihm diesbzgl. unterwiesener falscher Prophet in aller Öffentlichkeit ankündigt, auch tatsächlich geschehen können.
Und hier ein Beispiel: Der ihm dienstbare und sein Drehbuch abarteitende falsche Prophet haut gesehe von allen Menschen mit großen Worten der Verführung auf die Pauke, und sein Auftraggeber, das erste Tier aus dem Meer, sprengt zum großen Erstaunen bzw. Entsetzen aller Zuschauer per Fernsteuerung aus seinem Versteck heraus plötzlich und unerwartet gerade dasjenige weltbekannte ganze Haus, von dessen nun gekommener Vernichtung sein falscher Prophet gerade noch gesprochen hatte.
Durch solcherart von falschen Wundern wird der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem falschen Propheten größte Aufmerksamkeit durch die Menschen verschaffen. Und die Erdbewohnen, die all dem Glauben schenken, werden gehörigen Respekt bekommen und dies für Erweise seiner übernatürlichen Größe und göttlichen Vollmacht halten.
Sagt solches doch auch die Bibel voraus: Der Antichrist wird sich seinem Namen gemäß göttliche Wesenheit anmaßen. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias bzw. Heilsbringers der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen. Und das sich "an (die) Stelle von" Christus Stellen verwirklicht der Antichrist, indem er das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, der breiten Öffentlichkeit präsentiert aber insgeheim (unter seiner strengen Aufsicht natürlich) in seinen Dienst stellt.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Daß das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussieht, ist ein wenn auch nur indirekter, aber doch sehr deutlicher Hinweis darauf, daß es von den Menschen der Erde gesehen werden wird. Und so ist es zusätzlich anscheinend beabsichtigt, daß die Erdbewohner alle auf einen bestimmten Schwindel hereinfallen sollen. Sie werden und sollen nämlich das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde, und dies ist also so gezielt gewollt und wird von Johannes durch die Worte "Hörner gleich einem Lamm" ausgedrückt, irrtümlich als das (geschlachtete) Lamm Gottes nach Offenbarung 5, 6 erkennen, mit dem Jesus Christus gemeint ist (vgl. in den Kapiteln "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum Retter, keine Beziehung zum Sohne Gottes, die die Anhänger dieses Tieres charakterisiert"):
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, ..."
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Einen weiteren, nun aber endlich einen direkten Hinweis auf die Sichtbarkeit des zweiten Tieres in der breiten Öffentlichkeitkeit finden wir in Offenbarung 13, 13. So heißt es auch im Gegensatz zum ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 von zweiten Tier von der Erde in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 in Offenbarung 13, 13:
"Und es tut große Zeichen, daß es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen läßt ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Die Erdbewohner werden das zweite, die großen Wunder mit seinem Mund ankündigende Tier von der Erde also sehen können, immer dann wenn es große Zeichen und Wunder tut. Ja das zweite Tier wird ihnen vermutlich zum Zweck der Verführung vom Antichristen über das ihm zur Verfügung stehende Massenmedium extra sichtbar gemacht werden, immer dann wenn sein mit diesem zweiten Tier von der Erde gemeinter, ihm dienstbarer und unter seiner Regie stehender, zum Zwecke der Verführung in die Rolle des Messias geschlüpfter falscher Prophet anscheinend diese Wunder wirkt.
Dies alles will uns Johannes mit seiner Redewendung "es (gemeint ist das zweite Tier von der Erde) tut große Zeichen ... vor den Menschen (bzw. vor ihren Augen)" sagen.
Es geschieht also alles vor den Augen der breiten Öffentlichkeit, läuft wie ein unglaublicher aber scheinbar tatsächlich Wirklichkeit gewordener Film ab. Alle Menschen der Erde werden den in die Rolle des Messias geschlüpften falschen Propheten irgendwie sehen können und natürlich auch bzw. immer gerade dann, wenn er die Wunder, die er zu tun vom Antichrist beauftragt ist, wirkt. Sind es doch allesamt in Lügen gekleidete Schauwunder bzw. Wunder mit propagandistischem Effekt. Und mit diesen lügenbehafteten Wundern versklavt der im Dienst des Antichristen stehende falsche Prophet alle Menschen der Erde unter die Macht des Bösen. Und er tut es nur deswegen, weil er unter dem Auftrag, der strengen Aufsicht und unter der Regie des ersten Tieres steht. Denn mit diesen Wundern, die der im Dienst des Antichristen stehende falsche Prophet beauftragt worden ist, zu tun, bringt er die Erdbewohner nicht nur so zum Staunen, so daß sie ihm hinterherlaufen, sondern bewirkt gleichzeitig auch (und daß ist ja letztendlich auch das Ziel aller Anstrengungen des ersten Tieres), daß alle Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes anzubeten beginnen (vgl. in den Kapiteln "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten"):
"... Und es (gemeint ist das zweite Tier von der Erde) bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist.
Und (besser: »Denn«) es tut grosse Zeichen, sogar Feuer lässt es vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen; und es verführt die Bewohner der Erde kraft der Zeichen, die es auf Geheiss des Tieres vor dessen Augen tat."
(Offenbarung 13, 12-14; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

3. Das "Meer" ist nach heutigem Verständnis die "Brutstätte des Bösen":
Mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 ist nach heutigem Verständnis, wie weiter oben bereits beschrieben, die "Brutstätte des Bösen" gemeint. Darum auch verkörpert der erst in der letzten Zeit in Erscheinung tretende eigentliche Antichrist alles Gottfeindliche auf dieser Erde, das mit seinem Erscheinen und in seiner Person wohl seine größte Blüte treibt.
Dasjenige erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Gewalt und seinen Thron und große Macht gibt, stellt somit die wohl mächtigste Auflehnung gegenüber dem wahrhaftigen Gott dar.
Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, d.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes", verkörpert demnach schlichtweg das menschgewordene Böse, das genau aus diesem Grund aus dem Meer, d.h. aus der Brutstätte des Bösen bzw. aus dem Ort des Abgrundes steigt.

Und die bildhafte Beschreibung des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Offenbarung 13, 1 als ein Tier und der Herkunftsort dieses Tieres, den der Seher Johannes mit dem Meer angibt, zeigen in ihrer Kombination noch auf einen ganz anderen bestimmten Sachverhalt, der da wäre: Die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichristen zur letzten Zeit hat ihren ganz bestimmten Grund, nämlich in dem Ursprung und der Gesinnung desjenigen, der vom Drache später die Macht erhält.
Denn der Herkunftsort dieses Tieres nach Offenbarung 13, 1-10, den der Seher Johannes mit dem Meer angibt, bestätigt und erklärt dieses.
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Mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 ist also nach heutigem Verständnis und nach dem heutigen Sprachgebrauch die "Brutstätte des Bösen" gemeint.
Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus.
Nun ist es für das Verständnis der beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 wichtig zu wissen:
Wenn also der Schreiber des Buches der Offenbarung Johanner in Kapitel 13 der Offenbarung mit den Begriffen "Meer" und "Erde" das Unsichtbare vom Sichtbaren trennt, dann sollte das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im Gegensatz zum zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde (oder auch vom Land) nach Offenbarung 13, 11-18, weil es eben seine Wurzeln im Meer hat, für die Augen der Menschen der Erde unsichtbar und verborgen bleiben.
Denn gerade weil wir vom zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde (oder auch vom Land) wissen, daß es sichtbar sein muß, sollte das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 sich im Gegensatz dazu vor den Augen der Menschen verborgen halten.

Mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusammenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen" (gemeint ist hier das Heilige Land Israel) erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25). So beschreibt die Bibel diese Situation folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus dem Meer) wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h. daß sich hernach, also nachdem der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
Aber auch der neutestamentarische Seher Johannes beschreibt das widergöttliche Wesen bzw. die Art und Weise der Machtausübung des Antichristen zur "Zeit des Endes" und seine brutale Gewalt und zwar sogar noch genauer.
Er überträgt dem ersten Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer aufsteigt, mit seiner in der Offenbarung von ihm eingesetzten und bekannten Bildsprache zusätzlich noch folgende Eigenschaften und bezieht sich dabei auf den Propheten Daniel und auf Daniels Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff, die die vier Weltreiche der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" symbolisieren:
In einer bildhaften Zusammenschau und die Anlehnung an die vier danielischen Tiere aus Daniel 7, 1 ff vereint Johannes in Offenbarung 13, 2 die wichtigsten Merkmale des ersten Tieres aus dem Meer in einer einzigen grauenerregenden Gestalt, wobei durch die Verwendung der Worte "gleich" und "wie" eines ganz deutlich wird: Allein mit diesen Bildern läßt sich die Rücksichtlosigkeit und Grausamkeit des ersten Tiers aus dem Meer nicht in Worte fassen.

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt, die aber leider negativer Art ist und das Tier dazu befähigt (vgl. im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" ab hier).

Während in Daniel 7, 8 das andere kleine Horn auf dem Tier den endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene vernichtend aus den (letzten drei der) zehn Hörner des vierten danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1 mit den zehn Kronen auf seinen zehn Hörnern und da sie nun alle zehn dem einen einzigen Tier gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt, daß es sich bei dieser widergöttlichen Macht um nur eine einzige Person handelt, um einen einzigen sehr mächtigen König, welcher alle Macht der zuvor gewesenen zehn Hörner, da diese nun nicht mehr selbstständig sind, ab jetzt in sich vereint.
Denn diese (letzten) drei Hörner, die vor dem in Erscheinungtreten des anderen kleinen Hornes nach Daniel 7, 8 ausgerissen werden, müssen es wohl sein, die zur derjenigen Zeit, in welcher der eigentliche Antichrit in der letzten Zeit seine Macht entfalten wird, als die letzten von den insgesamt zehn noch existieren und darum auch vom anderen kleinen Horn aus Daniel 7, 8, da es damit an die Weltmacht gelangen soll und da es sich bei den zehn Hörner aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von aufeinanderfolgenden nach dem antiken Römischen Reich kommenden als Nationen bezeichneten Weltmächten handelt, vollständig ausgebrochen werden.
Und dieser Umstand, sowohl der in Daniel 7, 8 als auch der in Offenbarung 13, 1 beschriebene, weist darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und das diese Herrschaft sogar eine Weltherrschaft sein wird.
Und dies muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett« und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend« oder »global« bzw. als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« des ersten Tieres ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden.

Sowohl das ganz anders geartete vierte Tier aus Daniel 7, 8, das furchtbar und schrecklich und sehr stark war und welches große eiserne Zähne hatte, um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrigblieb und welches zehn Hörner hatte, als auch das erste Tier aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1-10, das mit seinem Aufstieg zum Herrscher die zehn Hörner aus Daniel 7, 8 schließlich besaß und die allesamt mit seinen Kronen geschmückt waren, symbolisieren den erst in der allerletzen Lebensphase dieses vierten Tieres empor kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes", denjenigen widergöttlichen und brutalen Weltherrscher, der alles, was zuvor dagewesen war, in einen Scherbenhaufen verwandeln wird, um letztendlich als einziger von allen übrig zu bleiben. 

Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer aufsteigt, ersteht aus dem versinnbildlichten, also durchaus noch am Leben gebliebenen und damit wiedererstarkenden Römischen Reich, das schon bei Daniel in dem vierten Tier, das ebenfalls zehn Hörner hatte - dargestellt worden war (vgl. das ganz anders geartete vierte Tier aus Daniel 7, 8 mit Offenbarung 13, 3 u. Offenbarung 17, 3+7).
Auf diese Weise beschreiben beide, das 13. und im 17. Kapitel der Offenbarung, dieses Tier als den von allen und einzig übrig geblieben Herrscher der Welt. Die Tatsache, daß das erste Tier aus dem Meer zwischen den zehn Hörnern hervorbricht, und zwar zeitlich gesehen ganz genau daraufhin empor kommt, wenn (die letzten) drei der vorigen zehn Hörner ausgerissen worden sind, symbolisiert auch, daß es sich bei diesem Weltherrscher um einen Menschen handelt, der nicht nur den Juden sondern auch den zu seiner Zeit bestehenden heidnischen, d.h. nichtjüdischen Welt. bzw. Großmächten der Erde gegenüber in Wahrheit feindlich gesinnt ist.
Denn auch lt. Daniel 8, 25 wird er auf diesem Weg im Vorfeld seiner Machtentfaltung die wirtschaftlich und militärisch "Starken", d.h. die dann bestehenden politischen Großmächte der Erde mittels Betrug vernichten (vgl. in den Kapiteln "Der drohende Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum").
Und genau dies wird doch Daniel 7, 8 mit zum Ausdruck gebracht. Man beachte dabei besonders auf den hervorgehobenen Teil des folgenden Bibelzitates:
"Als ich aber auf die (von Daniel in einer zeitlichen Zusammenschau bzw. Zeitraffung gesehenen zehn, denn die Zeit der zehn Hörner, und das ist doch die Zeit der Nationen, in der wir leben, ist doch eine längere Zeit, als ein einziges Menschenleben) Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei (hier gemeint sind zeitlich gesehen »die ganz am Schluß ihrer Entstehung dann noch existierenden und übrig gebliebenen letzten drei«) der vorigen (insgesamt zehn) Hörner ausgerissen wurden (hier, d.h. mit dem Ausdruck »der vorigen« wird demnach auf die einstmals insgesamt zehn Hörner Bezug genommen. Diese sieht nun Daniel, obwohl sie in Wirklichkeit über einen Jahrhunderte langen Zeitraum entstanden und bereits jetzt, gemeint ist zum Zeitpunkt des Hervorbrechens des anderen kleinen Hornes, zum großen Teil schon wieder vergangen waren, nun in einer Art Zeitraffer alle zehn auf einmal, so, als würden sie alle zehn wie zu neuem Leben erweckt gleichzeitig existierend nebeneinander stehen.).
Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
"
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Zeit, in der der Antichrist anfänglich nur über Israel und später auch über die ganze Erde herrschen wird, bezieht sich damit eindeutig auf die letzten dreieinhalb symbolisch gemeinten Jahre der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27, also auf die Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist somit tatsächlich die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint.

Die Bildsprache der Bilbel wurde, wie wir noch sehen werden, genial gewählt. Insbesondere der Seher Johannes hat in seiner Offenbarung darauf zurückgegriffen. Mit dieser Bildsprache ist es nun auch nach knapp zweitausend Jahren durchaus möglich, den Sinn der darin liegt, zu entschlüsseln und das Wesen der so umschriebenen Figuren zu deuten.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen haben, und dies betrifft besonders letztere, vorwiegend eine symbolische Bedeutung, beschreiben also keineswegs Fabelwesen oder im Fall der Zahlen beispielsweise explizite Zeitangaben. Und sie sind aus dem Alten Testament entlehnt.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen entspringen damit aus der altjüdischen Denkweise und Vorstellungswelt und weisen deren Träger zum Beispiel bestimmte und unverkennbare Eigenschaften zu.

Der Text in Offenbarung 13, 1-10 und Offenbarung 13, 11-18, der das (erste) Tier, welches aus dem Meer steigt, beschreibt, bezieht sich auf die letzten sieben symbolisch gemeinten Jahre vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesu Christi. Es ist also die Zeit der Zeit der Trübsal, die nun vom Seher Johannes vor unseren Augen aufgetan wird.
Wir erhalten also in die letzte der 70 danielischen Wochen, also in die 70. Woche nach Daniel 9, 27 einen sehr detailierten Einblick und lernen diejenigen Umstände kennen, die die Zeit der Trübsal hervorrufen und denjenigen, der sie auslöst. Die 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist diejenige Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Und es wird tatsächlich Jesus Christus selbst sein, der demjenigen, der sich für ihn ausgeben wird und ihn dabei zu verdrängen und zu ersetzten sucht, persönlich ein Ende bereitet (vgl. das in Offenbarung im Kapitel 19 ab Vers 11 Gesagte).

Der eigentliche Antichristus, der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 kommt, wie wir bereits zu Anfang gehört hatten, nach der neutestamentarischen Überlieferung aus dem Meer (vgl. Offenbarung 13, 1).
Er wird auch deswegen als dasjenige Tier bezeichnet, das aus dem Abgrund steigt und dem der Drache (gemeint ist der Teufel) seine Gewalt und seinen Thron und große Macht gibt.

Die Bibel umschreibt Blicke in die Zukunft und besonders die in der Offenbarung des Johannes angeführten Zukunftsschauen sehr oft in Bildern. Darum können wir bzgl. des Antichristen der letzten Zeit und seines "falschen Propheten" (das ist dasjenige Mittel der Verführung, mit dem der Sohn des Verderbens seine ganze Macht über die Menschen ausüben kann) bildhafte Umschreibungen in der Gestalt von Tieren wiederfinden.
Und wir müssen dazu wissen, daß mit einem Tier in der Bibel immer eine große und starke gottesfeindliche Macht gemeint ist. Nach dem Verständnis im alten Judentum, d. h. zur Zeit des Alten Testaments, bedeuteten damit Tiere also immer eine große Gefahr für das heilige Land. Und fast immer wurde ein Tier mit einer heidnischen Fremdherrschaft über das Land Israel in Zusammenhang gebracht.

In diesem Sinne wird der Böse oder Bedränger Israels, den die Bibel ebenfalls als ein Tier darstellt, Anspruch auf das Heilige Land erheben und dem Land Israel große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen (vgl. Daniel 7, 21+25 und in den beiden grafischen Darstellungen "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").

Wir wir in der Offenbarung des Johannes auch an anderer Stelle sehen können, bestätigt sich der Ursprung des ersten Tieres aus der "Brutstätte des Bösen" und seine gottfeindliche Machtentfaltung zum Tier.
Denn wir hörten bereits, daß  "Babylon", der Deckname für "Rom" ist (vgl. im Kapitel "Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht"), "Rom" aber für die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht.
Da der griechische Begriff "Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann und die sieben Hügel bzw. Berge Roms nicht nur topografisch zu deuten sind, wird mit den "sieben Bergen" aus Offenbarung 17, 9 und der damit verbunden Anspielung auf Rom noch ein weiterer sehr wichtiger und in die gleiche Richtung gehender Aspekt deutlich.
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, bemerkte dazu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 22.05.10 in der 44. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 17, daß die sieben Hügel bzw. Berge Roms sind nicht nur topografisch zu deuten sind:
»Im alten Orient, im AT und dann auch bei den Rabinen ist "Berg" ein geläufiger Ausdruck für Macht. In den Gerichtswochen der Propheten Jeremia und Hesekiel ist der Berg das Bild für eine gottfeindliche Macht
Dr. Bräumer zitierte in diesem Zusammenhang Jeremia 51, 25 und Hesekiel 35, 3 (vgl. im Kapitel "Das Paßwort lautet: Jesus Christus; aber nicht alle die es nennen, werden Zugang zum Vater im Himmel erhalten")..

Alle Bilder aus der Offenbarung des Johannes aufzulisten, die den Antichrist zur "Zeit des Endes" als eine große gottfeindliche Macht beschreiben, wäre mühselig. Erwähnt sei an dieser Stelle aber noch, daß im Zusammenhang mit seinem Auftretendie die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" eine Rolle spielt:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.« (vgl. die Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, vom 23.05.09 in der 32. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14)
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist. Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten").

Im Zusammenhang mit der Bildsprache des Johannes in der Offenbarung des Johannes, und dies sei das Letzte, was in dieser Richtung erwähnt sei, finden wir außerdem, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch eine Zuordnung zu sieben ganz bestimmten römischen Kaisern ebenfalls als eine große gottfeindliche und für das Land Israel erneut eine Fremdherrschaft bringende Macht umschrieben wird (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in Offenbarung 17, 9-11 eröffnet die Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes" erscheint, dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in sich vereint"):
Im Bibeltext in Offenbarung 17, Verse 8-11 reiht Johannes das Tier (gemeint ist der Antichristus zur letzten Zeit) an bereits sieben ihm vorausgegangene Könige antichristlichen Types an. Er bezieht sich in diesem Zusammenhang auf sieben römische Kaiser seiner Zeit, die im Orient meist Könige genannt wurden. Der eigentliche Antichrist, der nach der Aufzählung des Johannes erst noch kommt, ist dann der achte König.
"Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben" in Offenbarung 17, 11 bedeutet demnach, daß das Tier, also der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit, zeitlich gesehen erst danach erscheint. Und da er "einer von den sieben" sein soll, muß er dem Wesen nach mit den sieben bereits ihm vorangegangenen Königen nach Offenbarung 17, 9, d.h. dem Wesen nach mit den sieben ihm bereits vorangegangenen sieben römischen Kaisern identisch sein.
An den vor ihm, dem achten König lt. Offenbarung 17, 11, bereits dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen Imperiums kann damit ersichtlich werden, welcher Art die gefallene Natur des erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden achten Königs und damit gemeinten eigentlichen Antichrist sein wird. An ihnen, seinen Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten kann aber abgelesen werden, was die Menschen des Volkes Israel erwarten wird, wenn der achte König, der Anichristus der letzten Zeit, seine ihm gegebene Macht antreten wird. Die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte der Menschheit bereits eingegangenen Kaiser des antiken Römischen Reiches sollen nur eine Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch erscheinen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst ihm ein Ende macht (vgl. bei "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8).

Aus diesem Meer der Gottfeindlichkeit, einem Ort fern von Gott und den Seinen, erweckt sich nun der Drache, der Teufel, seine Kreatur, die er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige Bedränger und irdische Herrscher, der darum nach der Bildsprache des Johannes aus dem Meer steigt.

Sein Machtinstrumentarium, dasjenige, mit dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seine ganze Macht ausübt und mit dem er sogar große Wunder tun kann und viele Menschen der Erde verführen wird, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, hat seinen Ursprung nicht im Meer. Das zweite Tier, obwohl es Johannes als Tier, also als eine gottfeindliche Macht beschreibt, besitzt demnach offensichtlich keinen eigenen Geist und ist nicht wirklich lebendig. Ist es vielleicht eine Art von künstlicher Intelligenz?
Es ist auf jeden Fall lediglich eine menschliche Erfindung, die der Antichristus dazu mißbraucht, eine auf dem Einsatz von wahrscheinlich automatisierter Technik basierende Kommunikatiotion mit allen Menschen der Erde zu ermöglichen.
Der, und dies ist wichtig zu betonen, alleinige Besitz des zweiten Tieres, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, versetzt den letzten Bedränger der Menschheit in die Lage, die Menschen der Erde zu allermindest mittels Sinnestäuschungen zu manipulieren.
Der Antichrist der letzten Zeit besitzt somit mit dem zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 eine Art von Schnittstelle zum menschlichen Körper, eine Art von WLAN-Technologie, um mit ihm, dem zweiten Tier, mit den Erdbewohnern und auf direktem Wege drahtlos zu kommunizieren und um sie, die über die wahren Zusammenhänge und Hintergründe noch unwissend und ahnungslos sind, auf diese Art und Weise, also ohne daß es von den Menschen bemerkt wird, steuern zu können.
Die Schnittstelle zum menschlichen Körper ist dem Verständnis und dem Wirkungsprinzip nach sehr wahrscheinlich eine Schnittstelle ähnlich wie bei einem Computer.
Beim PC wird über eine Schnittstelle die Peripherie (z.Bsp. die Tastatur oder der Bildschirm oder der Drucker) mittels eines Datenübertragungskanals (z.Bsp. das USB-Kabel oder per WLAN-Technologie) mit dem eigentlichen Rechnerherz vernetzt. Schnittstellen beim PC sind z. Bsp. der USB-Anschluß oder das im Rechner integrierte WLAN.

Er, der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, ist lt. Daniel 8, 25 auf breiter Linie ein Betrüger. Er betrügt die Erdbewohner in erster Linie durch ihre Unwissenheit und durch Lügen und mittels Verführung im Rahmen ihres religiösen Glaubens und sogar auf militärischem Gebiet. Denn nach Johannes 5, 43 sagte Jesu selbst von ihm:
"Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an (obwohl ich tatsächlich der von ganz Israel erwartete und von Gott diesem Volk verheißene wahre Messias bin). Wenn ein anderer (mit betrügerischer Absicht an meiner Stelle) kommen wird (aber in Wahrheit) in seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich sehr glaubhaft auftretend als der Messias ausgibt, statt meiner Person) annehmen (und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes 5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Und lt. Daniel 8, 25 wird er auf diesem Weg sogar die wirtschaftlich und militärisch "Starken", d.h. die dann bestehenden Großmächte der Erde mittels Betrug vernichten (vgl. in den Kapiteln "Der drohende Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum").
Sein Schaden, den der Sohn des Verderbens im Hinblick auf das kommende Reich Gottes anrichten wird, ist so groß, daß ihn der Seher Johannes als eine dämonenhafte, unheilvolle und gottesfeindliche Macht einstuft und darum mit dem symbolisch gemeinten Bild eines Tieres umschreibt.

Das ist also auch der Grund, warum die Juden einen, der sich für Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden.
Aber der letzte der falschen Christusse, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", ist auch derjenige, der das Überraschungsmoment ausnutzt, einer, der unsichtbar bleibt und im Hintergrund arbeitet und dann wenn es niemand erwartet, aus einem Hinterhalt der Menschheit das Verderben bringt. Denn er ist nach Daniel 11, 32 derjenige, der mit Ränken handelt, und "... unerwartet wird er viele verderben ..." (vgl. Daniel 8, 25). Und er wird dabei nach Daniel 8, 25 nicht zerbrochen werden können von Menschenhand.


Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal

Im Buch des Propheten Daniel in Daniel 9, 24-27 finden wir einen Hinweis darauf, daß in der 70. der siebzig Jahrwochen, die über sein Volk und die Heilige Stadt verhängt sind, die Zeit der Trübsal sein wird. In dieser Woche soll es "Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist" (Daniel 9, 26).

Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, die einen weitgehend friedlichen Charakter besitzt:

Die Zeit der Trübsal wird nach Daniel 9, 27 genau in der Mitte in zwei charakteristische Teile geteilt:
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche umfaßt die Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung":
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten, relativ friedliche Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten, (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist nach Offenbarung 13, 5 selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang” große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6 offen Gott, “seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal")
Trotzdem, die erste Hälfte der 70. danielischen Woche besitzt bis fast zum Schluß einen weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben herein (gemeint ist die vom Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens weggenommen und darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15-17).
Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden sich mit der sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h. zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea 3, 5 werden “sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132, 11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein wird) auch als “Sohn Davids” betituliert wird.


Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der Zeit der Trübsal beginnt mit der Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 und schließt mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus Christus zum Gericht ab:

Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der Zeit der Trübsal beginnt folglich mit der Errichtung des "Greuelbildes der Verwüstung". Sie stellt die Zeit der Bedrängnis dar, in der der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10 unter Zuhilfenahme dieses "Greuelbildes der Verwüstung" seine Macht über die Menschen der ganzen Erde ausübt.
Während die erste Hälfte der 70. danielischen Woche einen relativ friedlichen Verlauf nehmen und erst gegen deren Ende hin dramatische Züge erhalten wird, soll die zweite Hälfte so schlimm ausfallen, daß sie in Matthäus 24, 21-22 und Markus 13, 19-22 als eine Zeit beschrieben wird, wie sie nie zuvor gewesen war von Beginn der Schöpfung an und auch nicht wieder in dieser Form kommen wird.  Sie stellt somit für die die Wahrheit liebenden und den lebendigen Gott ehrenden Menschen den weitaus schlimmeren Teil der Trübsalszeit dar.

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Wie im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" auf der Seite [70. Jahrwoche] angegeben, sollen sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche umgerechnet tatsächliche 24,5 Kalenderjahre währen.

Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist, auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht ihm erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise mit ihm für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt des falschen Propheten auftreten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Dieser sogenannte falsche Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird. Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84 monatigen Zeit der Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Daß dieses dem hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten Zeit der Trübsal wird er dann öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte wie bereits gesagt die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein.
Erst jetzt »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Die heilige Stadt wird nun erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht und zertreten und die Israeliten werden dazu gezwungen, Götzendienst auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte "zweiundvierzig Monate lang". Das ist demnach die gesamte Zeit der zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen Zeit der Trübsal.
Die durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen Fremdherrschaft über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium. Sie beginnt also lt. Daniel 9, 27 in der Mitte der 70. danielischen Woche und mit dem Erscheinen des "Götzenbildes des Verwüsters", das vom Antichrist zur "Zeit des Endes” im Heiligtum Israels aufgerichtet werden wird. Hierdurch wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Im Verlauf der Bedrängnis soll Israel eine Hilfe zuteil werden, indem Gott nach Maleachi 3, 23-24 den Propheten Elia senden wird, "ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt."

Während zu Beginn der Zeit der Trübsal ein vom lebendigen Gott verworfener Verderber mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in aller Öffentlichkeit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen auftritt (was die Liebe in Vielen erkaltet), muß man die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche schwerpunktmäßig als eine Zeit der Drangsal betrachten, in der ein (Be-)Dränger auftritt, der unter Todesandrohung über sein von ihm geschaffenes und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichtetes "Greuelbild der Verwüstung" als Gott angebetet sein will.
Aber man darf aber bei aller Unterschiedlichkeit  der beiden Hälften nicht verkennen: Der vom lebendigen Gott verworfene Verderber der ersten Hälfte, die zeitlich über die tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre hinaus verlängert werden wird und der (Be-)Dränger der zweiten, die zeitlich verkürzt werden wird, verkörpern einunddieselbe Person, den Antichrist zur "Zeit des Endes". Und das in erster Linie als gotteslästerlich auftretende "Maul" der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, welches aber auch nach Offenbarung 13, 5 von "großen Dingen" spricht (die sicherlich prophetischer Natur sein werden) und das in diesem Zusammenhang stehende, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird, werden vom Antichrist und seinem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 generiert.
Besser gesagt, das gotteslästerliche und auch große Dinge (mit sicherlich prophetischem Charakter) sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, die symbolisch gemeinte 42 Monate dauert, stellt die zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 dar, während das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" seinen scheinbaren Lebensgeist vom zweiten Tier aus der Erde eingehaucht bekommt. Aber es ist alles nur eine Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Denn dieses, sein Machtinstrument, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, verhilft dem Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich zu sehr großer Macht und läßt ihn als einzigen Menschen wenn auch nur für relativ kurze Zeit an die Weltmacht kommen. Dieser, der falsche Prophet, das Diametral zum Heiligen Geist, ist es darum auch, der in dessen Hand gegeben die ganze Macht des Antichristen ausübt.

Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche endet mit dem Aufrichten des "Greuelbildes der Verwüstung"

Die Bibelstelle in Daniel 9, 27 schließt in sich ein bzw. hat zur unbedingten Schlußfolgerung, daß zum Zeitpunkt des Erscheinens des wie lebendig wirkenden und anscheinend auch der Sprache mächtigen "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. zum Zeitpunkt des Beginns der göttlichen Huldigung dieses damit gemeinten "Götzenbildes" des "Verwüsters" bzw. Antichristen im dritten Tempel zu Jerusalem der Priester- bw. Opferdient bereits wieder ausgeübt werden wird.
Doch in der Hälfte der 70. Jahrwoche (das ist die letzte, also die 70. der siebzig Jahrwochen bis zur Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten Zeit der Trübsal umfaßt) wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch sein sich "in den Tempel Gottes setzen", das er praktisch gesehen durch sein "Götzenbild", das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bewerkstelligt und das vom Verständnis her gut bei 2. Thessalonicher 2, 3-12 beschrieben wird, dem erst kürzlich wieder aufgenommenen Opferdienst ein jähes Ende setzen (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Das Sicherheitsbündnis und der Dritte Tempel, Seite 121).

Und warum kann man das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" auch das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen nennen, warum ist es eigentlich ein "Götzenbild"?
Der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123 und im Kapitel "Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" des Verfassers dieser Homepage).

Mit dem Sichtbarwerden dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird die Zeit der Bedrängnis ausgelöst werden. Genau zu diesem Zeitpunkt endet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, die mit dem "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 begonnen hatte (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche") und mit dem zerstörerischen Werk der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 zu ihrem Abschluß kommt.
D.h. die vier apokalyptischen Reiter gehen unmittelbar dem Aufrichten des "Greuelbildes der Verwüstung" voraus (vgl. auch im Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?"). Sie sind es also, die die Nahtstelle zwischen der relativ friedlichen ersten und der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, einer noch nie zuvor dagewesenen Verfolgungszeit, darstellen.


Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern

Wenn es in Daniel 7, 25 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir bedenken, das “eine Zeit” jeweils ein Jahr bedeutet. "Zwei Zeiten" sind also zwei Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren handeln muß. So lange wird die Bedrängnis andauern. Und da sie nach Daniel 9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten Zeit der Trübsal eine (Jahr)woche bzw. sieben symbolisch gemeinte Jahre betragen, was an anderer Stelle in Daniel 9, 24-27 (aus der Summe der dort nacheinander gemachten Angaben Daniels errechnet sich dies) auch genauso nachvollzogen werden kann.
Für die Mitte dieser Jahrwoche wird ebenfalls nach Daniel 9, 27 im dann wieder existierenden Heiligtum ein dort stehendes Greuelbild angekündigt, das Verwüstung anrichtet.

Die Zeitangabe zur gesamten Zeit der Trübsal erfolgt in der Offenbarung des Johannes ebenfalls mit symbolisch gemeinten sieben Jahren, da in Offenbarung 13, 5-6 zum Einen die Dauer der erste Hälfte mit mindestens 42 Monaten beschrieben wird. Das entspricht derjenigen Zeit, während der dem Antichrist ein "Maul" gegeben wird (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"), zu reden große (und sicherlich prophetische) Dinge, aber gleichzeitig zu lästern den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die Seinen, und in Folge dessen die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12).
Zum Anderen  wird  nach Offenbarung 11,  2 und Offenbarung 13, 5 die Zeit von der Mitte der Zeit der Trübsal bis zu deren Ende ebenso mit mindestens 42 Monaten angegeben. Das sind umgerechnet ungefähr 1260 Tage oder auch dreieinhalb Jahre. Das ist jeweils genau die Hälfte von den von Daniel prophezeiten sieben Jahren. Und dies enspricht ebenso der Zeit von tausendzweihundertundsechzig Tagen, während der nach Offenbarung 12, 6 die Frau, gemeint ist das heilige Volk Israel, durch Gottes Eingreifen und Hilfe die gesamte Zeitdauer der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche vor dem Zorn des roten Drachens verborgen und ernährt werden soll.


Welche Zeitrechnung kommt in der Bibel im Zusammenhang mit der letzten danielischen (Jahr-)Woche zur Anwendung?
Die Juden zur Zeit der Geburt Jesu Christi kannten bereits den Julianischen Kalender.
Daniels Volk dachte zur Zeit des Alten Testaments zudem in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Wir müssen im Zusammenhang mit den weiter unten angeführten und sogenannten jüdischen Sabbatjahren darum wissen:
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und dies ist genauso wichtig, zu erwähnen, auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden.
Darum war das Erlaßjahr im Israel zur Zeit des Alten Testaments die Krönung des ganzen im jüdischen Gesetz verankerten Sabbatschemas, welches der Gott des Himmels seinem auserwählten Volk Israel durch Mose gegeben hatte. Das Erlaßjahr war zu dieser Zeit in vielerlei Hinsicht diejenige Zeit, auf die man sich damals in ganz Israel am allermeisten freute.
Denn das Erlaßjahr war nämlich das Jobeljahr bzw. das später so bezeichnete “Jubeljahr", also ein Jahr der überschwenglichen Freude und des Jubelns.

3. Mose 25, 8-13
8 Und du sollst zählen sieben Sabbatjahre, siebenmal sieben Jahre, dass die Zeit der sieben Sabbatjahre neunundvierzig Jahre mache.
9 Da sollst du die Posaune blasen lassen durch euer ganzes Land am zehnten Tage des siebenten Monats, am Versöhnungstag.
10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
11 Als Erlaßjahr soll das fünfzigste Jahr euch gelten. Ihr sollt nicht säen und, was von selber wächst, nicht ernten, auch, was ohne Arbeit wächst, im Weinberg nicht lesen;
12 denn das Erlaßjahr soll euch heilig sein; vom Felde weg dürft ihr essen, was es trägt.
13 Das ist das Erlaßjahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten jüdischen (Sabbat-)Jahr folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), war also dasjenige Jahr bzw. diejenige Zeit, auf die man sich in damals in Israel wirklich am allermeisten freute. Die Freude der damaligen Juden war deshalb so groß, weil in diesem Jahr nicht nur ein vollkommener Schuldenerlaß sattfand und die Freilassung aller hebräischen Sklaven erfolgte, sondern weil es dann auch zu Einlösung von Besitz und zur Einlösung von Personen kam. Genau darum war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit Jesu für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste und bedeutsamste Jahr ihres Lebens, ein Jahr der umfassenden Befreiung und der Freigabe aus Verschuldung und Bindung.

Da mit den 70 Wochen in Daniel 9, 24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre umfaßt (vgl. Daniel 9, 24, Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob im Zusammenhang mit der 70. danielischen (Jahr-)Woche Kalenderjahre oder jüdische Sabbatjahre gemeint sind.
Um mit der Zeitrechnung der Bibel des Alten Testaments nicht in Konflickt zu kommen, muß man wissen, daß ein aus 12 Monaten bestehendes jüdisches prophetisches Kalenderjahr effektiv 360 Tage beinhaltete. Und weil sich im Neuen Testamant vielfach auf das Alte Testament bezogen wird, findet beispielsweise in der Offenbarung des Johannes das gleiche Prinzip Verwendung und dies obwohl zu dieser Zeit, also zur Zeit Jesu Christi und danach die Juden den Julianischen Kalender kannten.

Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage abweichend zur übrigen Zeit davor an, daß mit dieser letzten Jahrwoche sehr wahrscheinlich keine sieben Kalender- sondern sieben jüdische Sabbatjahre gemeint sein müssen. Und und er begründet dies ausführlich im Abschnitt "Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und Verwüster Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein".

Die Geschichte hat bereits hinreichend gezeigt, daß die prophetischen Zukunftsangaben in Daniel 9, 24-27 für die ersten 69 danielischen (Jahr-)Wochen lt. Daniel 9, 24-26 Kalenderjahre zur Grundlage hatten.
Denn die in Daniel 9, 25-26 von Daniel prophezeiten insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen folgten als eine abgeschlossene Zeiteinheit ohne Unterbrechung direkt aufeinander und dauerten insgesamt 483 jüdische prophetische Jahre, was unserer heutigen kalendarischen Zeiteinteilung sehr nahe kommt.

Im Monat März/April 445 v. Chr. wurde, wie wir aus der Geschichte wissen, durch den Perserkönig Artaxerxes I. Longimanus den Juden ein spezieller Erlaß gegeben, die Stadt Jerusalem wieder neu aufzubauen. Dieser für sein Volk und seine Hauptstadt überaus bedeutsame vierte Erlass ist es nämlich, auf den sich der Prophet Daniel in Daniel 9, 25 beruft. Dies kann man als den Beginn des Wiederaufbaus der Stadtmauer Jerusalems festhalten, denn damit wurde als erstes begonnen.
Diese ersten sieben (Jahr-)Wochen des nun folgenden schweren Wiederaufbaus der Stadt Jerusalem, der wie uns die Geschichte gezeigt hat, unter der Führung Nehemias begann, besitzen weitgehend symbolischen Charakter und weisen durch die anfänglich eingebaute Zahl "sieben" auf eine göttliche Leitung und damit auf die Eintreffgewißheit des dann einsetzenden Wiederaufbaus Jerusalems hin, der da unter göttlicher Regie geführt mit unumstößlicher Gewißheit einsetzen wird (denn die symbolische Zahl "sieben" ist die Zahl der Vollkommenheit, Vollständigkeit und uneingeschränkten Autorität Gottes).
Die ersten sieben (Jahr-)Wochen zeigen aber auch darauf, daß es Gottes uneingeschränkter Wille ist, nach Ablauf der insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen den göttlichen Messies und Retter dieser Welt seinem auserwählten Volk und zwar in ein zu dieser Zeit dann wieder aufgebautes Jerusalem zu senden.
Die sich an die anfänglichen 7 unmittelbar anschließenden nächsten 62 (Jahr-)Wochen bzw. die folgenden 434 jüdischen prophetischen Jahre reichten dann also bis zu der Zeit des Messias.

Wenn man berücksichtigt, daß ein aus 12 Monaten bestehendes jüdisches prophetisches Jahr effektiv 360 Tage besitzt und innerhalb des Zeitraums der insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen zu je 7 Jahren und wenn man die Eigenheiten des Julianischen Kalenders berücksichtigt, zudem insgesamt (119 - 3 = 116) Schalttage bedacht werden müssen, sollten die beiden Zeitabschnitte, die Daniel mit zusammengerechnet 69 unmittelbar aufeinander folgenden (Jahr-)Wochen angibt (das sind umgerechnet 69 * 7 * 360 = 173 880 Tage), mit insgesamt 173880 - 116 = 173 764 tatsächlich stattgefundenen Tagen gleichgesetzt werden können.

Nach den Berechnungen von Sir Robert Andersen, dem einstigen Chef von Scotland Yard, endeten im geschichtlichen Rückblick gesehen Daniels insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen datumsmäßig am Sonntag, den 6. April 32 n. Chr. Man muß berücksichtigen, daß bei den Zeitberechnungen auf die Jahresangaben der Geschichte Bezug genommen wird, die im Gegensatz zur astronomischen Zeitdatierung kein Jahr Null kennt. Darum entspricht beispielsweise das geschichtliche Jahr 445 v. Chr. dem astronomischen Jahr - 444. Denn nach dem Jahr 1. v. Chr. folgt in der Geschichte unmittelbar das Jahr 1 n. Chr.
Sogesehen soll also der 6. April 32 n. Chr. nach den Angaben von Sir Robert Andersen derjenige Zeitpunkt gewesen sein, an welchem Jesus Christus am Palmsonntag als der gefeierte gesalbte Messias und König der Juden in Jerusalem einzog. Aber schon kurz danach, ca. eine Woche darauf, wurde er nach den schriftlichen Überlieferungen der Apostel gekreuzigt, also ausgerottet. Es traf also alles genauso ein, wie es von Daniel zuvor prophezeit worden war.

Nicht lange nach diesem denkwürdigen und sehr traurigen Ereignis kam in der weiteren Erfüllung der Prophetie wie in Daniel 9, 26 angegeben das Volk eines Fürsten, um die Stadt Jerusalem und das Heiligtum erneut zu zerstören. Geschichtllich erfüllte sich diese weitere Prophetie Daniels, als die Stadt Jerusalem und der Tempel Gottes nochmals völlig zerstört wurden.
Denn während des von 67-70 n. Chr. andauernden und für die römischen Angreifer erfolgreich verlaufenden jüdischen Krieges eroberten die Römer Jerusalem. Dieses Ereignis wurde von Geschichtsschreibern gut dokumentiert und die Aufzeichnungen sind erhalten geblieben.
Der Angriff auf Jerusalem geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch der jüdische Messias Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, verbrannt und danach vollständig verwüstet.
Lt. den Angaben des Geschichtsschreibers und wichtigsten Autor des hellenistischen Judentums Flavius Josephus wurden im Verlaufe des jüdischen Krieges, der sich  im Wesentlichen auf Jerusalem konzentrierte, 97.000 Juden gefangen genommen. Und während der Belagerung Jerusalems kamen nach seinen Aufzeichnungen 1,1 Millionen Menschen durch extremen Hunger und Krankheiten ums Leben. Der größte Teil von ihnen waren Juden.

Diese bereits zurückliegende Zeit der Erfüllung der prophetischen Vorhersagen Daniels ist geschichtlich belegt und damit nachgewiesenermaßen so eingetroffen, wie prophezeit. Sie zeigt, mit welcher Genauigkeit und Treffsicherheit Gottes Verheißungen in Erfüllung gehen. Und diese zurückliegenden 69 danielischen Wochen hatten wie bereits schon aufgezeigt nicht jüdische Sabbatjahre sondern wie tatsächlich geschehen Kalenderjahre zur Grundlage.

Aber spätestens gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche innerhalb der 70. (Jahr-)Woche Daniels, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre der letzten der danielischen Wochen wird es ein letztes Mal zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel kommen, wobei dann bereits zur Mitte der Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder aufgenommen worden sein muß.
Und der Verfasser dieser Homepage geht dabei davon aus, daß es sich bei dieser von Daniel gemachten Zeitangabe abweichend von den 69 zuvor prophezeiten bei der 70. danielischen (Jahr-)Woche nicht um eine Zeit von sieben Kalenderjahren, sondern um sieben Sabbatjahre handelt. Und er geht dabei zusätzlich davon aus, daß zwischen den 69 zuvor prophezeiten Wochen und der 70. also letzten danielischen (Jahr-)Woche eine Zeit des Unterbruchs zwischengeschoben ist (vergl. im Kapitel "Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und der 70. Woche und wie lange dauert er?").
Und am Ende dieser 7 jüdischen Sabbatjahre der letzten danielischen (Jahr-)Woche (die 70. danielische (Jahr-)Woche umfaßt dann also umgerechnet 49 Kalenderjahre) steht dann tatsächlich ein Erlaßjahr. Das Eigentum, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht dann an seine rechtmäßigen Eigentümer zurück.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet also, daß, wenn es um die 70. danielische Jahrwoche geht, mit einem symbolischen prophetischen Jahr in der Bibel ein jüdisches Sabbatjahr, d.h. sieben tatsächliche also sieben Kalenderjahre gemeint sein könnten. Denn die während dieser Zeit kommenden Ereignisse lassen sich, wie wir im Abschnitt "Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und Verwüster Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein" angedeutet haben, nur mit sehr großer Mühe wenn überhaupt auf einen Zeitraum von sieben Kalenderjahren zusammenpressen. Viel wahrscheinlicher ist es also, daß es sich bei den sieben Jahren der letzten danielischen (Jahr-)Woche in Daniel 9, 27 um sogenannte jüdische Sabbatjahre handelt.

Dies kann durchaus so sein. Denn zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche gibt es ja noch dazu einen Unterbruch. Und zwischen diesen beiden durch diesen Unterbruch vollkommen voneinander getrennten Teilen, die für sich alleine gesehen als zwei vollkommen separate, geschlossene, in sich zusammenhängende und unabhängig voneinander stehende Zeiteinheiten angesehen werden müssen, liegt wie uns die Geschichte gezeigt hat eine sehr lange Zeit. Bis heute waren das aus der Geschichte ersichtlich bereits fast 2000 Jahre, die die bereits vollzogene 69. und die noch nicht abgeschlossene 70. danielischen Woche voneinander trennen und zwischen denen Israel als Nation von der politischen Landkarte der Erde vollkommen verschwunden war.
Aber die Zeit des Unterbruchs war dennoch eine Zeit des Segens und zwar des Segens für die Heiden.
Auch wenn die Juden ihrem Gott gegenüber ungehorsam waren und darum von ihm bestraft wurden, indem Gott sein Antlitz von ihnen eine Zeit lang abwandt, ließ sich der Gott Israels während der Zeit des Strafgerichts für die Juden dennoch von den Heiden, die bisher nicht nach ihm gefragt hatten, finden.
Die Zeit der Zerstreuung der Kinder Israels und der Abwendung Gottes vom jüdischen Volk war also eine Zeit der Zuwendung Gottes für die Nationen verbunden mit der Sammlung der weltweiten Gemeinde.
Und je näher das Gericht der Zerstreuung des Volkes Gottes kam, umso intensiver wurde die nach der Ablehnung ihres Messias durch die Juden einsetzende Sammlung der Heiden aus allen Nationen.
Wir lesen dazu beim Propheten Jesaja in Jesaja 65, 1-3, der diesen Vorgang an dieser Stelle beschreibt:
"Ich ließ mich suchen von denen, die (zuvor) nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich (bislang) nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich!
(Aber) Ich streckte meine Hände aus den ganzen Tag nach einem ungehorsamen Volk, das nach seinen eigenen Gedanken wandelt auf einem Wege, der nicht gut ist (hiermit ist sein Eigentum, das jüdische Volk gemeint, welches zwar religiöse Rituale weiterhin pflegte, aber seinem zu diesem Volk gesandten Messias und seinen Geboten dennoch ablehnend gegenüberstand);
nach einem Volk, das mich beständig ins Angesicht kränkt:
(Denn) Sie opfern in den Gärten (und schenkten damit dem zu ihnen gesanden Messias später keinerlei Beachtung mehr, ja sie kreuzigten und verwarfen ihn) und räuchern (stattdessen) auf (selbstgebrannten) Ziegelsteinen ..."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen auch noch viele andere Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung). Dies aber bedeutet gleichzeitig, daß die Zeit (der Sammlung) der Heiden aus allen Nationen ihrem Ende entgegengeht. Denn der Gott des Himmels beginnt sich nun wieder seinem auserwählten Volk zuzuwenden. Dieses, sein Volk Israel, wird er nun bald wieder gebrauchen, um das Heil und die Errettung in die Welt zu bringen.
Denn seit der Verwerfung und der weltweiten Zerstreuung des Volkes Israels rief sich Gott während der Zeit des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche Menschen aus allen Heidenvölkern und Nationen heraus, um sie seinem Heilsplan gemäß als Herausgerufene in die "Gemeinde Jesu" einzufügen.
Wenn aber diese Zeit zu ihrem Abschluß gekommen sein und die Gemeinde Jesu Christi durch die Entrückung von der Erde weggeholt sein wird (vgl. im Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein (aus dem Machtbereich des Widersacher Gottes) plötzliches Hinweg- bzw. Herausreißenein"), wird Gott sich wiederum seinem Heilsplan mit mit seinem Volk Israel und den Heidenvölkern zuwenden.

Wir müssen im Zusammenhang mit den weiter oben angeführten und sogenannten jüdischen Sabbatjahren wissen und wiederholen es darum an dieser Stelle nochmals:
Daniels Volk dachte zur Zeit des Alten Testaments in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden. Die Hälfte von 49 Jahren ergibt 24,5 Kalenderjahre.
Demnach umfaßt die Zeit der Trübsal, die symbolisch insgesamt sieben Jahre währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der Vollkommenheit dar, tatsächlich sieben Siebener bzw. Sabbatjahre, demnach  49 Jahre, während davon jeweils eine der beiden Hälften 24,5 Kalenderjahre andauern dürfte.  

Daß, wenn es um die 70. danielische Jahrwoche geht, hier die von den Propheten gemachte Jahresangabe nicht mit 49 sondern mit sieben Jahren erfolgte, muß aber einen ganz bestimmten Grund haben. Wir müssen uns dazu vergegenwärtigen, was geschieht, wenn unser Herr Jesus Christus wieder zurück auf diese Erde kommt, um seine Füße erneut auf sie zu setzen. Und um zu verstehen, warum die von den Propheten gemachten Jahresangabe zur Zeit der Trübsal in der letzten Zeit nicht mit 49 sondern mit sieben Jahren erfolgte, benötigen wir zudem ein Verständnis und Kenntnisse zum mosaischen Sabbatschema:

Denn jedes siebte Kalenderjahr dagegen sollte erstens ein Jahr des Schuldenerlasses und zweitens ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven sein. Und drittens sollte es dann ein Jahr der Ruhe (und des Friedens) für das Land werden.

1. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr des Schuldenerlasses (5. Mose 15, 1-11):


2. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven (5. Mose 15, 12-18):

3. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr der Ruhe für das Land (3. Mose 25, 1-7):

Jedes siebte Kalenderjahr sollte also ein Erlaßjahr gehalten werden, in welchem das Land brach liegen mußte. Dies ist ein Gesetz, das erst nach dem Einzug in das verheißene Land in Kraft treten konnte und zwar darum weil es Mose von Gott nicht bereits in der Stiftshütte, sondern erst auf dem Berge Sinai gegeben wurde.
Das Erlaßjahr nach jedem siebten Kalenderjahr wurde von Gott zum Schutz des Ackerlandes angeordnet. Das ist sicherlich erstaunlich. Nicht nur für die Menschen gab es also einen Sabbat (einen Tag der Ruhe), sondern auch für das Land. Der siebte Tag gilt als ein Tag der Ruhe für die Menschen, und das siebte Jahr sollte für das Land als ein Jahr der Ruhe des Bodens gelten, also eine Auszeit für das Land zur Regeneration des Bodens. Und in diesem Jahr sollte es darum brach liegen. Ein sehr sinnvolles Gesetz Gettes, wenn man bedenkt, was es für Folgen hat, wenn Ackerland ohne Unterbruch ausgebeutet wird.

Das 50. Kalenderjahr, also dasjenige Kalenderjahr nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren, war bei den Israeliten des Alten Bundes dasjenige “Erlassjahr”, daß erstens zur Einlösung von Besitz (3. Mose 25, 25–34) und zweitens zur Einlösung von Personen führen sollte (3. Mose 25, 35–55).
Das Erlaßjahr nach dem siebten Sabbatjahr, also dasjenige Jahr das den damit gemeinten 49 Kalenderjahren folgte, war diejenige Zeit, auf die man sich in damals in Israel am allermeisten freute. Es stand von der Bedeutung her über dem Sabbatschema, das bis zu 49 Kalenderjahren reichte und das Gott für sein Volk Israel zum Wohl des Landes Israel und der Menschen, die darin wohnten, vorgesehen hatte. Man bezeichnete das 50. Kalenderjahr auch das "Jobeljahr". Später wurde daraus das “Jubeljahr". Dr. Martin Luther, der große Reformator unserer Kirche, hat es danach vom “Schall der Posaune” her als das “Halljahr” bezeichnet.
Der amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee sagte dazu in seinen Ausführungen zu 3. Mose 24, 10–25, 9 folgendes:
"Der hebräische Ausdruck bedeutet eigentlich: “Horn des Widders", und das Wort jobel, das hier häufig mit Erlassjahr wiedergegeben ist, wird deshalb an anderen Stellen auch mit “Widderhorn, Trompete oder Posaune” übersetzt. Aber es ist kaum vorstellbar, dass ein einziges Posaunensignal von Dan bis Beerscheba, also vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt des Landes, von allen gleichzeitig gehört werden konnte. Man kann von daher ruhig annehmen, dass zur Einleitung des Erlassjahres in allen bewohnten Gebieten viele Widderhörner geblasen wurden. Und ich vermute, so Dr. McGee, dass es an der Stiftshütte oder am Tempel begann und dass dann in Hörweite jeweils Posten aufgestellt worden waren, die das Signal an den nächsten weitergaben, bis es schließlich die äußerste Grenze des Landes erreichte. Schließlich galt es die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” anzukündigen und weiterzugeben!"
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus  3. Mose 24, 10–25, 9 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Dezember 2003)

Und weil dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten Sabbatjahr folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), diejenige Zeit war, auf die man sich in damals in Israel am allermeisten freute und weil in diesem Jahr nicht nur ein Schuldenerlaß und die Freilassung hebräischer Sklaven erfolgt, sondern es hier auch zur Einlösung von Besitz und zur Einlösung von Personen kam, war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit Jesu für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste Jahr ihres Lebens.




Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche wird, wie wir später noch sehen werden, aus neutestamentarischer Sichtweise in der Praxis länger als die 24,5 Kalenderjahre dauern, dadurch bedingt, weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird (vgl. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die endzeitliche Bedrängniszeit, währt, da sie in der Mitte der von Daniel angegeben und symbolisch sieben Jahre umfassenden Jahrwoche kommen soll (vgl. Daniel 9, 27 und das dort Erläuterte), demnach gleichfalls 24,5 Kalenderjahre, die aber, wie in Markus 13,  20 angekündigt, verkürzt werden.
Diese Sichtweise ergibt sich, wenn die Erkenntnisse des Alten und die des Neuen Testaments miteinander vereint werden und die Bibel in ihrer Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet wird.

Nach den 49 tatsächlichen Jahren plus der Zeit der Verlängerung und minus der Zeit der Verkürzung sollen alle Menschen ihr ihnen vom Antichrist weggenommenes Eigentum zurückerhalten. Dann, wenn Jesus Christus in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird, wird auch der bis dahin vom Antichrist besetzte und mit seinem Götzenbild "(Greuelbild) der Verwüstung" entweihter 3. Tempel Gottes befreit werden und in die rechtmäßigen Hände des Volkes Israel zurückgegeben werden.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre 70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag, denn die Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum entstanden, muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in Jesrusalem handeln.

Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder wenn uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst prophetische Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke all dieser Heiligen hin zum heute noch nicht existierenden dritten Tempel, der aber nach den vom Gott Israels über seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen Friedensreich Gottes, in dem sich der zurückgekommene Messias Jesus Christus als rechtmäßiger Erbe und König über Israel auf den Thron Davids setzen wird, wieder aufgebaut sein wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).

Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute doch noch in der Zukunft.
Dann erst, wenn das sich also im 3. Tempel befindliche sogenannte zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben ist, gestürzt werden wird, kann erneut die Herrlichkeit des lebendigen Gottes d.h. der Glanz der "Shekinah Jahwe" einziehen.
Den Glanz der "Shekinah Jahwe", die Wolke der Herrlichkeit Gottes, einst zu schauen, das war das letztliche Ziel eines jeden Juden im alten Orient. Dieses Ziel wird dann, nachdem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" versucht hat, sie mehr oder weniger glaubhaft und erfolgreich nachzuäffen (vgl. im Kapitel "Unnatürliche Polarlichter bzw. Nordlichter am Ort der nuklearen Detonationen"), zu seiner tatsächlichen Erfüllung kommen können.

Aber und darüber ist sich der Verfasser dieser Homepäge sicher, auch die zweite Erfüllung des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 8 und die vom Propheten Daniel diesbezüglichen gemachten Angaben zur Zeit, so auch jeweils die aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der beiden Hälften der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" werden sich buchstäblich erfüllen, wenn man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten mit berücksichtigt. Und der Schreiber dieses Textes geht davon aus, daß das prophetische Buch Daniel kein Geschichtsbuch ist, das im Nachhinein geschrieben wurde. Nein dieses Buch verkörpert den ganzen, ungeschmälerten und unverfälschten Willen Gottes über die Zukunftspläne mit seinem auserwählten Volk.

Aus Daniel 8, 8-12 können wir bereits erahnen, daß sich das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 wie auch bereits der in die Geschichte Israels eingegangene syrische König Antiochus Epiphanes aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird, was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist  (vgl. Daniel 8, 10-11) und zwar etwa ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).

So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals unter Antiochus Epiphanes tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des kleinen Hornes aus Daniel 8, 9 über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar 163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr. durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten 76-77)
Gottes Maß der Strafe wegen des Ungehorsams Israels war also genau auf die prophezeiten 1150 Kalendertage beschränkt und währte also nicht einen Tag länger (also nur bis daß der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus, dieses stellte das erste "Greuelbild der Verwüstung" dar, geschändete Tempel gereinigt war und wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht wurde)!
So würde auch die Summe der beiden Hälften der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", würde man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten nicht mit berücksichtigen, bis zur Reinigung und erneuten Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre andauern. Dies entspräche nach der heutigen Zeitangabe etwas über 42 Jahre.

Daß dem so ist und daß diese Prophetie seine letzte und eigentliche Erfüllung im eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" (vgl. das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum "anderen kleinen Horn" Gesagte) haben wird, hatte der Engel Gabriel Daniel in Daniel 8, 19 ausgelegt:
"
Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Im Alten und Neuen Testament, gemeint ist also die Bibel, erscheinen Hörner, die für die Waffen von Widdern und Böcken stehen, oft als Sinnbilder für die dem Reich Gottes feindlichen Weltmächte und ihre Stärke (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 735 bei Erläuterung zum Begriff "Horn").
Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, seine letzte und eigentliche Erfüllung im Antichristen zur "Zeit des Endes" erhalten wird, steht demnach auch für eine der dem Reich Gottes feindlichen Weltmächte, und es wird gegen Ende seiner Herrschaft so groß geworden sein, daß es über die gesamte Erde herrscht. Denn es duldet keine anderen Machthaber, sondern reißt sie aus (vgl. Daniel 7, 8)! Es ist dazu durchaus in der Lage, denn es "war größer als die Hörner, die neben ihm waren" (vgl. Daniel 7, 20). Es wird sogar "die Heiligen des Höchsten vernichten", gemeint ist das wiederentstandene Land Israel, und den Sieg über sie behalten (vgl. Daniel 7, 21+25).

Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel also immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.


Gott läßt zwar den "Menschen der Bosheit" zu, aber auch er ist es, der ihm einen zeitlich begrenzten Rahmen setzt

Gott läßt das Böse in dieser Welt zu. Er verhindert auch nicht, daß der "Mensch der Bosheit" kommen und offenbarwerden wird. Wir lasen in Daniel 8, 24-25, daß sich der Antichrist in erster Linie gegen das heilige Volk wenden wird. d.h. daß er das Land Israel angreifen und besiegen wird. Denn gegen dieses Land richtet sich all sein Sinnen und Trachten, "und es wird ihm (schließlich) gelingen, was er tut."

Aber auch er, der Gott Israels, ist es, der sein Wirken zeitlich eingrenzt. Ja, er gebraucht selbst den Antichristen, um Menschen aus dieser Welt herauszurufen und macht aus einer Zeit des zu Boden Werfens der Wahrheit und der Bedrängnis eine Erweckungszeit und stellt sein erwähltes Volk Israel während dieser Zeit geistlich wieder her.
Der große Weltversucher macht sich selbst perfekte zeitliche Pläne, aber er weiß nicht, daß sie bereits in Gottes Plänen mit dieser Welt integriert sind. Der Antichrist setzt sich zeitliche Ziele, aber der Gott Israels wirft sie alle über den Haufen und hält sein Offenbarwerden bis zur Wegnahme der Seinen von dieser Welt auf.
Der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 hat für seine Welteroberung 24,5 Kalenderjahre geplant, aber der Gott Israels hält ihn so lange auf, wie er es zur Bewahrung der wahren Gemeinde Jesu Christi für richtig hält. D.h. es kommt zum Beginn einer Zeit, die über die 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche hinausreicht, dadurch bedingt, weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
Er, der Gott Israels, ist es dann schließlich auch, der ihn, den Welterober ruft, wenn er seine Zeit für gekommen hält (vgl. Offenbarung 6, 1-2). Und auch allein ihm ist es vorbehalten, dem Bedränger dieser Welt durch seinen wiederkommenden Sohn Jesus Christus die von ihm verliehende Macht und das Leben wieder zu nehmen (vgl. Offenbarung 19, 19-20), um der Bedrängnis der Menschen der Erde ein Ende zu setzen.

Die Zeit der Trübsal, ein kurzer Überblick über die wichtigsten Geschehnisse

Die Zeit der Trübsal, die bis zur Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi noch einen relativ friedlichen Verlauf besitzt (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3), steht ganz im Zeichen der unmittelbar bevorstehenden geistlichen Wiederherstellung und Vollendung Israels sowie der Vollendung des Planes Gottes mit den Nationen. Während dieser Zeit kommt es nach einem Gleichnis aus Matthäus 22, 1-14 bzw. lt. Offenbarung 19, 6-9 außerdem zum Abschluß der letzten Vorbereitungen des Hochzeitsmahles des Lammes Gottes. Gott der Herr lädt hier als ein König, der seinem einzigen Sohn die Hochzeit ausrichtet, während dieser Zeit noch viele Gäste zum großen himmlischen Hochzeitsfest ein und gebraucht dabei erneut sein vormals auserwähltes Volk.
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, trifft mit ihrer Entrückung im Himmel ein (vgl. im Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein (aus dem Machtbereich des Widersacher Gottes) plötzliches Hinweg- bzw. Herausreißenein"), doch woher kommen die Hochzeitsgäste?
Durch die Einladung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 14, 1-5) kommen noch viele Hochzeitsgäste von überall her dazu:
In einer prophetischen Schau erblickt der Seher Johannes eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die aus der Zeit der Trübsal gekommen sind und vor dem himmlischen Thron und vor dem Lamm standen, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen (vgl. Offenbarung 7, 9-17). Sie sind das Ergebnis der Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn (vgl. Offenbarung 7, 1-8) und füllen den riesigen Hochzeitssaal mit ihrem Jubel, denn das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, die Braut hat sich bereitet und alles wartet bereits, das Fest zu beginnen.
An dieser Stelle sei auf das Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird" verwiesen. Hier kann Ausführliches zu den an ihren Stirnen versiegelten Knechten Gottes nachgelesen werden.

Wir haben gesehen, noch gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zu geschehen zwei gewaltige Erweckungen, erst die Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn, dann ihre Früchte, eine zum himmlischen Thron gerettete große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen.
Wie dicht doch alles beieinander liegt, der große Abfall der Kirche, die zunehmend zur großen Hure Babylon entartet auf der einen Seite und eine auf die geistliche Wiederherstellung Israels folgende gewaltige Erweckung in der gesamten Bevölkerung der Erde auf der anderen, aber auch noch nach der Entrückung der Gemeinde Christi weitere Wegnahmen der dann auch noch Erlösung Findenden. Denn, sowohl die Hundertvierundvierzigtausend als auch die große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen können nach Abschluß ihrer Mission auf der Erde nicht mehr gesehen werden. Statt dessen schaut sie Johannes in verschiedenen Visionen in der himmlischen Thronumgebung Gottes angelangt.
Ein Rettungsplan Gottes nach dem anderen wird ausgeführt, was für eine gewaltige Rettungsaktion, um dem Verführer und Vergewaltiger der Erde seine Opfer in letzter Sekunde noch zu entreißen und zuletzt zusätzlich der in der Zeit der Bedrängnis entbrennende, durch die Gebete der Heiligen dieser Zeit ausgelöste, heilige Zorn Gottes gegen seine Feinde.


Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, die noch in ihrer relativ friedlichen Phase verläuft und in der wir heute bereits leben, geht bald ihrem Ende entgegen. Noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Gottes, die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Dr. Vernon McGee betonte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den unterschiedlichsten Gemeinden finden."

Noch immer ist die Stimme des Bräutigams hörbar. Noch immer wohnt seine Braut sichtbar unter uns und kann vernommen werden. Noch immer erneuert der gute Hirte und Sohn Gottes, Jesus Christus seine Gemeinde, damit sie zur Hochzeit als seine Braut bereit sein kann, und er wird sie vor dem auf sie zukommenden Verführer und Vergewaltiger erretten. Lassen Sie sich auch dazu einladen, eine lebendige Beziehung zum Erlöser der Welt zu beginnen. Bleiben sie nicht länger ein Waisenkind, sondern finden Sie, wie so viele den Vater im Himmel. Kommen Sie zur Geborgenheit und Wärme des Lichtes Gottes. Im Hinblick auf seinen Sohn lädt er uns alle dazu ein, ein völlig neues Leben zu beginnen. Bald aber wird es ein zu spät geben, dann nämlich, wenn der Bräutigam seine Braut aus dieser Welt wegnehmen wird. Wer dann nicht mit dabei sein durfte, der muß durch den weitaus schlimmeren Teil der Zeit der Trübsal, der auch von den Zornesgerichten Gottes gesäumt wird, mit hindurch gehen. Jetzt bereits verändert der Antichrist mit seinem bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche vernehmbaren falschen Prophet die Menschen.
Er proklamiert zunehmend das Böse, vermehrt die Schlechtigkeit und die Lügen unter den Menschen, redet ihnen ein, das das Böse auf der Erde unaufhaltsam überhand nehmen wird. Warum eigentlich?
Ér muß dies tun, denn bald wird er sich als Retter anbieten, aus einer Not, die er aber selbst verursacht haben wird, gleichsam einem Arzt, der zuvor seine Patienten krank gemacht und selbst geschaffen hat. Er ist es selbst, der das baldige Kommen eines Retters in den Augen der Menschen notwendig und unabdingbar werden läßt. Keine Notwendigkeit eines Richters ohne Anklage, keine Erfordernis eines Arztes, ohne Krankheiten, keine Bedarf eines Erlösers ohne vorangegangene Sündhaftighkeit der Menschen. Er, der Versucher des Welt, der Sohn des Verderbens, macht sich heute schon erforderlich, zwingend notwendig und erscheint später allen Menschen in der Gestalt eines endlich eingreifenden und dem bösen Treiben Einhalt gebietender, mächtiger Engels des Lichtes, der sich als der Messias und Weltrichter ausgibt, aber im Vorfeld alle angeklagt, krank gemacht, in Sünde und Boshaftigkeit verstrickt hat und obendrein dabei noch belügt und betrügt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").
Vergessen wir nicht, was diesbezüglich der Apostel Paulus spricht:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)
Und dieses "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" wird im 2. "Greuelbild der Verwüstung", das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben, zur Vollendung kommen und sichtbar werden. Über das werden wir weiter hinten, da es eine überaus große Bedeutung für das Verständnis der Vorgehensweise des Weltverführers besitzt, noch eingehender sprechen.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27; Daniel 11, 36 und Offenbarung 13, 7-8), er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."

Er wird die ganze Erde versuchen, ihn anzubeten, und wer dies nicht tun wird, den wird er systematisch verfolgen und zwingen, dies doch zu tun. Es wird kein Entrinnen geben, keinen Platz auf der Erde, den er nicht mit seinem falschen Propheten erreichen könnte. Das ist die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die Zeit der Bedrängnis, nicht mehr, aber auch nicht weniger. 


Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:

Die Zeitdauer der Zeit der Trübsal, die symbolisch insgesamt sieben Jahre (bei Daniel sieben Jahrwochen) währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der Vollkommenheit dar, umfaßt demnach sieben Siebener bzw. Sabbatjahre, dies entspricht 49 tatsächlichen Jahre, während davon jeweils eine der beiden Hälften aus alttestamentarischer Sicht 24,5 tatsächliche Jahre andauern dürfte (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern").
Denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre.
Die nachfolgende tabellarisch zusammengestellte chronologische Abfolge der zu erwartenden Ereignisse der Zeit der Trübsal erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und erfolgt unter Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 (Gottes Änderung seiner Zeitpläne zur Verlängerung während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 geschieht in Anlehnung an das in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 zur zeitlichen Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen Gesagte).

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Ereignisse während der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick (gemeint ist die gesamte 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt) und zwar mit Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 (Das ist die aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich veränderte ursprünglich 7-jährige Zeit der Trübsal. Denn Gott ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis verkürzt.).

Die farbliche Gestaltung der nachfolgenden tabellarischen Übersicht wurde um des besseren Verstehens willen der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist, angeglichen, wobei diese grafische Übersicht zur Entrückung das nun weiter Unten tabellarisch Dargestellte komprimiert in einem Balkendiagramm zusammenfaßt.
Es wird außerdem darauf hingewiesen, daß die oben genannte grafische Übersicht zur Entrückung u. noch weitere dieser Art auch in der Seite "Inhalt der Homepage www.bleibtgottesliebe.de" mit dem Linkkürzel [Inhalt] gefunden werden können.

Die wichtigsten Ereignisse der 70. danielische Woche als eine »Zeit der Trübsal« in der das Widergöttliche auf der Erde zur Blühte kommen wird in einem zeitlich geordneten Überblick


Die Zeit der Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht der Zeit der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias.
Und im Zusammenhang mit der Machtenfaltung des hiermit gemeinten Antichristen zur »Zeit des Endes« spielt ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen.

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal
der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben. Dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20) entspricht einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Und sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen auch, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden und daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Der dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, während dieser Zeit als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Und weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche lt. Offenbarung 13, 2-4 wie hier aus der Zürcher Bibel entnommen und nach Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) die »Gewalt« erhält und diese öffentlich propagiert und auch wirkt (und mit dem Begriff der »Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist), wird es ab dann zwingend notwendig, daß der nach Offenbarung 13, 1-10; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" jetzt als falscher Prophet fungiert (vgl. Offenbarung 19, 20).
Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der dem  Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen "Gewalt über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen Propheten über große Dinge vielmehr um die Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen festgemacht ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen, sondern in Wirklichkeit um die eines ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen Propheten über
große Dinge ist seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich für ihn allein und lediglich für seine eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich einen Nutzen. Es ist
der Versuch der Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als göttlich deklarierten Willens und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls am Willen des lebendigen Gottes und seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.

In der Zeit der Trübsal wird Satan damit versuchen, mittels seines Werkzeuges, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", den gläubigen Überrest der Nachkommen Abrahams auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) bzw. wird die Zeit der Trübsal eine Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und Bedrängnis sowohl für Israel als auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans weltumspannende Offensive gegen die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes Zukunftspläne verhindert, einen Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine Rettung des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der Zeit der Trübsal kann man bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus der Unterwerfung unter die Heiden bezeichnen.

Diese Übersicht bezieht sich eben auf jene aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich veränderte ursprünglich 7-jährige Zeit der Trübsal (das ist die letzte der über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27), deren tatsächliche Dauer in Abänderung der ursprünglichen Pläne Gottes durch die nach 2. Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 verschobenen Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 nicht vorhersehbar ist.
D.h. bei dieser Sichtweise werden die Erkenntnisse des Alten und die des Neuen Testaments miteinander vereint und die Bibel in ihrer Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet.

Da mit den 70 Wochen in Daniel 9, 24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre umfaßt (vgl. Daniel 9, 24, Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob damit Kalenderjahre oder jüdische Sabbatjahre gemeint sind. Beide Zeiteinheiten waren zur Zeit des Alten Testaments üblich. Ein jüdisches Sabbatjahr umfaßt übrigens sieben Kalenderjahre.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage abweichend zur übrigen Zeit an, daß mit dieser letzten Jahrwoche sieben jüdische Sabbatjahre gemeint sein müssen. Denn gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre kommt es zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel, wobei bereits zur Mitte der Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder aufgenommen worden sein muß.
Um am Ende der sieben jüdischen Sabbatjahre, das sind 49 Kalenderjahre, steht dann tatsächlich im 50. Jahr ein Erlaßjahr. Das Eigentum und Land, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht dann an seine rechtmäßigen Eigentümer zurück.

Der Verfasser dieser Homepage hat bei seinen Recherchen festgestellt, daß der lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes", die in der Bibel auch die Zeit der Trübsal genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des Antichristen anders als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7 symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich 7 jüdische Sabbatjahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.
Zeitbereich Ereignis Kapitel
1. Die erste, relativ friedliche Hälfte der 70. danielischen Woche bis zur Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31,
d.h. die Zeitperiode vom relativ friedlichen Beginn der Zeit der Trübsal, also vom Hörbarwerden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 bis hin zur durch 2. Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 verschobenen Mitte der letzten der 70 Wochen Daniels nach Daniel 9, 24-27, kurz vor deren Ende nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben hereinbricht:
(Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche bis zur Aufrichtung des mit dem "Greuelbild der Verwüstung" gemeinten "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bzw. Siegeszeichen über Israel, das sind die nach alttestamentarischer Sicht ersten 3,5 jüdischen Sabbatjahre bzw. tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre der letzten bzw. 70. danielischen Woche. Und diese werden also von Gott aus neutestamentarischer Sichtweise nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 darüberhinaus noch verlängert, weil der Antichrist und das durch ihn kommende Verderben nach 1. Thessalonicher 5, 3 bis zu seinem "Offenbarwerden" lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 vom Gott Israels noch aufgehalten werden wird.)

Kurzcharakteristik der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche:

Die Zeit der Trübsal, die übrigens mit der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 identisch ist, wird nach Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser Woche in zwei charakteristische Teile geteilt.
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche umfaßt die Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung":
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten, relativ friedliche Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten, (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist nach Offenbarung 13, 5 selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang” große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6 offen Gott, “seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal")
Trotzdem, die erste Hälfte der 70. danielischen Woche besitzt bis fast zum Schluß einen weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben herein (gemeint ist die vom Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens weggenommen und darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15-17).
Die “Zeiten der Heiden” werden sich mit der sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h. zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea 3, 5 werden “sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132, 11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein wird) auch als “Sohn Davids” betituliert wird.
1.1. Die Zeitspanne vom relativ friedlichen Beginn der Zeit der Trübsal, d.h. vom "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, bis zum Aufgehaltenwerden des Antichristen nach 2. Thessalonicher 2,6-8:
ab dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Und wissen wir doch aus dem Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«", daß das Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 staatsfeindlichen Charakter besitzen muß und zur Verhetzung der Menschen gegen ihren jeweiligen Staat funkiert.
Auf diese Weise wird im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar werden. Denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor. Er setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.
So sollte der Name Babylon also durchaus auch tatsächlich damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere, mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" wieder aufgehoben oder zumindest teilweise überbrückt werden wird.

Zu diesen »Starken« gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte und gegenüber den darin wohnenden Juden eine besondere Position besitzende "Land des Nordens".
Das “Land des Nordens” behindert Gottes Absichten, sein Volk in das Land ihrer Väter zurückzuführen (vgl. Jeremia 23, 3-8; Jeremia 31, 8). Denn zumindest Juden haben aus diesem Land Ausreiseverbot. Doch das “Land des Nordens” muß die dort festgehaltenen Juden schließlich doch noch freigeben.
Später wird diesem Ereignis von den Juden große Bedeutung beigemessen werden (vgl. Jeremia 16, 14-15).
"Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"
und
"Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«"
und
"Der Name Babylon könnte auch damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere, durch den Antichrist zur Zeit des Endes wieder aufgehoben wird"
unmittelbar ab dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welches zusätzlich auch prophetisch von großen Dingen spricht, wird hörbar. Es ist die für die gesamte erste Hälfte der 70. danielischen Woche zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18.
Dieses gotteslästerliche "Maul" spricht nach Offenbarung 13, 5 für die Zeitdauer der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, also der ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre. Das entspricht in der Realität einer Zeitdauer von 24,5 Kalenderjahren, die zusätzlich von Gott darüberhinaus noch verlängert werden.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird später, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, nicht mehr das gotteslästerliche "Maul", welches auch von großen (prothetischen) Dingen spricht, sondern einfach und treffend der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Den Namen "falscher Prophet" verdient das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-1 ab dann schon deswegen zurecht, weil damit zum Ausdruck gebracht werden soll, daß, so wie dies normalerweise ein echter Prophet Gottes auch tun kann, das zweite Tier aus der Erde ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt (vgl. Offenbarung 13, 12-14).
In der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen Erscheinungsform als gotteslästerliches "Maul", also während der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, bewirkt das zweite Tier aus der Erde demnach so gut wie keine Wunder, da dies ein "Maul" allgemein nicht zu tun vermag.

Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das allein dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und ausschließlich ihm gehört ("Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, ..." Offenbarung 13, 6), ist das charakteristischste und auffälligste aller Endzeitzeichen, die die Zeit der Trübsal einläuten.
Das charakteristischste und auffälligste aller Endzeitzeichen ist es darum, weil die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. deren ersten tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre, von Gott darüberhinaus noch verlängert werden, weil es also länger als 24,5 Kalenderjahre lang zu hören sein wird und dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint.

Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen können. Und die Menschen werden also nicht nur hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser dieser Homepage, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint. Denn dann, wenn das zweite Tier aus der Erde mit dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender falscher Prophetie dazu verführt, dieses anscheinend Geist besitzende "Bild der Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten Israels muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß das von Jesus in Matthäus 24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das nach Matthäus 24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" von allen Juden trotz aller unterschiedlichen Aufenthaltsorte der Juden, die zu diesem Zeitpunkt über ganz Israel verstreut sein werden, zeitgleich gesehen werden wird, und das obwohl dann offensichtlich erkennbar nicht jedem Israeliten an jedem der momentanen Aufenthaltsorte dieser Menschen ein technisches Hilfsmittel zum Empfang der Bilder von "Bild des Tieres" zur Verfügung stehen kann (vgl. auch das im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte). 

Wie die Folgen des Lästens des "Maules" des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, aussehen könnten, hat der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Die Folgen und Auswirkungen vom Lästern des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 für die für das "Maul" Präparierten" versucht, zu beschreiben. 
"Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist"
und
Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"
und
Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"
und
Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 ist weit  mehr als nur ein Sprachrohr und geniales Lautsprechersystem, es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen
und
"Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam"
und
"Denn das dem Antichrist gegebene "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht primär die Menschen tun es"
uund
"Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«"
und
"Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?"



unmittelbar ab dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen, und darum ist er derjenige, der Gott unter Zuhilfenahme eines so in der Bibel bildhaft beschriebenen "Maules", d.h. mit Unterstützung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, als den Vater und Jesus Christus als seinen Sohn leugnet.
Zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche wird er die Moslems dazu verführen, den anscheinend wiedergekommenen islamischen Propheten Jesus (Isa), dessen Wiederkunft er inszeniert, als ihren König anzubeten, der Allah gleich kommt und ewiges Leben verschenkt und das obwohl nach dem islamischen Verständnis und den Aussagen des Korans Allah alle Ehre und Anbetung allein gebührt.
"Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen"
und
"Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"
und
"Nach dem islamischen Verständnis gebührt Allah alle Ehre und Anbetung allein, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der die Moslems dazu verführt, den anscheinend wiedergekommenen islamischen Propheten Jesus (Isa) als ihren König anzubeten, der Allah gleich kommt und ewiges Leben verschenkt"
fortlaufend weiter bis gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche
Die natürliche bzw. politische Wiederherstellung Israels, die schon viel früher, bereits mit dem Beginn der "Zeit des Endes", d.h. mit dem Einleiten der endzeitlichen Geschehnisse einsetzte, deren Voraussetzungen die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts schufen, schreitet auch mit dem Einsetzen der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" weiter voran.
Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal gerettet werden
während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Im Zusammenhang mit der natürlichen bzw. politischen Wiederherstellung Israels muß sogar das "Land des Nordens", die ehemalige Sowjetunion, das die dort lebenden Juden bis dahin noch hinter seinen fest verschlossenen Grenzen festgehalten hatte, die in diesem Land wohnenden Israeliten nun frei geben ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet).
Dieses politisch sehr bedeutsame Ereignis stellt einen sehr gewichtigen Meilenstein in der Heilsgeschichte Israels dar.
Darum werden die Israeliten später einmal nicht mehr sagen: 
"... »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und
 aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatt
e.« ..."
(Jeremia 16, 14-15)

Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach Israel eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder Probleme, außer bei denjenigen, die zu den Ostblockländern, d.h. zu den bis vor der Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten Staaten, gehörten. Und darum liegt es auf der Hand, daß mit dem "Land des Nordens" in Jeremia 16, 14-15, welches auch in anderen Bibelübersetzungen das "Land der Mitternacht" genannt wird, die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß.
"Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben"
und
"Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"
und
"Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"
während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Nach einer Zeit des kalten Krieges folgt eine Zeit, in der gesprochen werden wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3)
"Die beiden Zauberworte heißen "Antenne" und "Funkfernsteuerung" in einer Zeit, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr"
noch vor Ablauf der  ersten aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der zur "Zeit des Endes" lebt, dann wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" und den sein Bedränger so festhält, daß er wie ein Gefangener in einem Gefängnis sitzt, so daß er sich allein nicht mehr befreien kann, muß von seinem Bedränger schließlich doch losgelassen und freigegeben werden.
Er, der voller Menschenfurcht war, der sich ständig, den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedrängers gefürchtet hat, als dieser sich vornahm, ihn zu verderben, "... wird eilends losgegeben, daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen Mangel an Brot habe." (Jesaja 51, 14). Denn der Herr, sein Gott hat ihm sein heiliges Wort in den Mund gelegt und unter dem Schatten seiner Hände geborgen (vgl. Jesaja 51, 16). Denn der Gott Israels hat ihn, den Bedrängten, als sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und die Erde zu gründen und zu Zion zu sprechen: Du bist mein Volk!
Und so wird derjenige, der vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verflucht werden sollte, für viele Menschen zum großen Segen.
"Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht"
und
Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16
und
Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?
und
Der "in Fesseln Gekrümmte", das Symbol für die wahre Gemeinde Jesu Christi

1.2. Der Zeitabschnitt, in welchem der Antichrist noch aufgehalten werden wird, wodurch die erste Hälfte der 70. danielischen Woche über die aus alttestamentarischer Sicht ursprünglich von Gott vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre hinausreicht und sich die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 zeitlich gesehen nach Hinten verschiebt:
(Das ist die sich an den Beginn der Zeit der Trübsal daran anschließende noch relativ friedliche Zeit bis zum Zeitpunkt des plötzlichesn Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3, d.h. die Zeit bis zu seinem "Offenbarwerden", weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 vom lebendigen Gott bis dahin aus Liebe zu den Menschen noch aufgehalten werden wird.)
gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der "Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott bekannte Zeit lang aufgehalten werden. Es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise massiv behindert.  Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?
und
"»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt"
gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem beginnt eventuell bereits unmittelbar vor der Entrückung bzw. der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi.
In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Die zentrale Bedeutung des Tempelwiederaufbaues in Jerusalem
Am Ende des Zeitabschnitts, in welchem der Antichrist noch aufgehalten werden wird, kommt nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi.
(Gemeint ist das erste Kommen Jesu, welches im Neuen Testament auch als der "Tag des Herrn" beschrieben wird. Diese sogenante Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi lt. 1. Thessalonicher 4, 13-18 soll kurz vor dem Zeitpunkt des plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 sein, d.h. unmittelbar vor dem "Offenbarwerden" des Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 kommen, das aus Liebe zu den Menschen von Gott bis dahin noch aufgehalten wird. Denn die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten müssen lt. Johannes 5, 24 nicht in das Gericht. Und das zweite Mal lt. Hebräer 9, 27-28 erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern ausschließlich denen, die auf ihn warten, zum Heil. Und danach brechen auf der Erde die endzeitlichen Gerichte Gottes herein, die den "Zorn Gottes" mit einschließen.)
gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Im Kapitel "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält ist das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz in deren Bewußtsein" hörten wir, daß man das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen durchaus einengen kann. Denn es gibt etwas, was die Entfaltung des endzeitlichen Verderbers und seine gewaltsame Machtergreifung noch zurückhält (vgl. in den Kapiteln "Der Wunsch, daß der Mensch der Bosheit noch aufgehalten werden wird, geht anscheinend tatsächlich in Erfüllung, und der Gott des Himmels schickt zudem einen Boten, um vielen das Reich Gottes nahe zu bringen" und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
Denn das Verständnis des Verfassers dieser Homepage bzgl. des in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten schließt eine Vorentrückungslehre (Prätribulationismus = Entrückung vor dem Beginn der Trübsalszeit) aus.
Darum muß es sehr wahrscheinlich tatsächlich etwas oder jemand geben, was oder der den kommenden Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhält bzw. das oder der den Antichrist in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang hemmt. Wir bleiben so, weil Gott es bestimmt, auf dieser Erde noch eine Zeit lang vor dem Angriff des Antichrist und seiner weiteren Machtenfaltung noch bewahrt. Dasjenige bzw. derjenige wird aber auf Gottes Geheiß bzw. sein Rufen hin schließlich doch weggenommen werden (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Die Entrückung bzw. die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, zu der auch der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 gehört, der dann lebt, wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen", das "Ende der Zeiten der Heiden" ist gekommen.
Der lebendige Gott rettet nun die Seinen aus der ganzen Welt heraus, indem er sie zu sich holt. Denn auf ihr wird bis in jeden Winkel reichend unmittelbar danach das Verderben in der Gestalt der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 hereinbrechen.
Nun am Ende der "Zeit der Heiden" angekommen, dann, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer 11, 25-27), wird auch Israel schon sehr bald von ihrem Gott wieder angenommen werden (vgl. Amos 9, 11-15; Apostelgeschichte 15, 14-18).
Denn das Volk Israel wird mit der Wiederaufnahme des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem nach fast 2000 Jahren erneut eine Begegnung mit ihrem Gott suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten.
Vermutlich zum Jom Kippur, dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten Heiligtum Israels die Schuld des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los, das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vgl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel").
Die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi bzw. das Ende der "Zeit der Heiden" stellt also die Wende des Geschickes Israels dar. Denn Israel wird lt. Sacharja 12, 10 jetzt ein zweites Pfingstwunder erleben und damit offenkundig von ihrem Gott wieder voll in seine Rechte eingesetzt. Von nun an wird die Errettung der unerlösten (besonders der unerlösten heidnischen) Welt wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut erwählten Volk gesegnet sein.

Weil es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Bösewicht nicht fürchten. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich erst jetzt, nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen können, damit den Untergang der Nationen bewirken und dadurch an die Macht gelangen. Denn genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans sich in ihm nun voll entfalten können wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8.
Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert.

Dasjenige ist es, was nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes mit der bzw. unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht, dann wen"Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«"n sich zu dieser Zeit Gottes schützende Hand von der Erde zurückzieht:
1. Das was am Thron Gottes und im Himmel geschieht:
- Das Lamm bricht nun nach und nach die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem  Antichrist wird jetzt Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2 ).
- Der Engelfürst Michael, der dem Antichrist damit sein Volk schützend bislang den Weg versperrt hatte, tritt nun beiseite, um ihn nun ungehindert durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Jetzt entbrennt ein Kampf im Himmel: Der große Drache bzw. Satan wird, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) u. seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt u. dessen Engel mit ihm (vgl. Offenbarung 12, 7-12). Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
- Die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ (d.h. der Versuch der massiven Täuschung der Erdbewohner) beginnt.
2. Das was in der irdischen Welt geschieht:
- Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
- Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich erst jetzt die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
- Aber und dies ist bei allem Negativen sehr tröstlich, zu wissen: Nur möglicherweise wenige Tage danach (wahrscheinlich nicht mehr als 40) erleben die Juden ein zweites Pfingstwunder (vgl.  Sacharja 12, 10). Denn die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird, wenn man Römer 11, 25 richtig versteht, nicht unbemerkt und ohne Auswirkung auf die zurückgebliebene Welt insbesondere auf Israel bleiben. So werden die die Entrückung begleitenden Zeichen möglicherweise auch von den durch die Entrückung nicht betroffenen Erdbewohnern mindestens zum Teil ebenso wahrgenommen (vgl. die sehr bekannte Bekehrung des Saulus). Und dies ist eine sicher sehr positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden.
"Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin"
und
"Das Einzige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen"
und
"Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre"
und
"»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt"
und
"Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?"
und
"Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil"
und
"Vorher wird die große Verwirrung unter den Gläubigen sein"
und
"Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes, oder die wahre Gemeinde, die vor der “Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers” weggenommen wird und dadurch nicht durch das Verderben und die sich daran anschließende Zeit der großen Dangsal gehen muß"
und
"Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde, die Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis"
und
Und dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, lästert über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel wohnen"
1. Das was am Thron Gottes und im Himmel geschieht:
- Das Lamm bricht nun nach u. nach die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem  Antichrist wird jetzt Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2 ).
- Der Engelfürst Michael, der dem Antichrist damit sein Volk schützend bislang den Weg versperrt hatte, tritt nun beiseite, um ihn nun ungehindert durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Jetzt entbrennt ein Kampf im Himmel: Der große Drache bzw. Satan wird, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) u. seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt u. dessen Engel mit ihm (vgl. Offenbarung 12, 7-12). Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
- Die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ (d.h. der Versuch der massiven Täuschung) beginnt.
2. Das was in der irdischen Welt geschieht:
- Im Verlauf des himml. Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8 und in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist)). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 werden er u. die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und. Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
- Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich erst jetzt die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
- Aber und dies ist bei allem Negativen sehr tröstlich, zu wissen: Nur möglicherweise wenige Tage danach (wahrscheinlich nicht mehr als 40) erleben die Juden ein zweites Pfingstwunder (vgl.  Sacharja 12, 10). Denn die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird, wenn man Römer 11, 25 richtig versteht, nicht unbemerkt und ohne Auswirkung auf die zurückgebliebene Welt insbesondere auf Israel bleiben. So werden die die Entrückung begleitenden Zeichen möglicherweise auch von den durch die Entrückung nicht betroffenen Erdbewohnern mindestens zum Teil ebenso wahrgenommen (vgl. die sehr bekannte Bekehrung des Saulus). Und dies ist eine sicher sehr positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden.

Aber der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.
1.3. Der Beginn des ersten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8:
Die Stimme des Bräutigams und der Braut sind plötzlich nicht mehr zu hören, denn kur zuvor war die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi gewesen. Wenn aber die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit.
Weil die Zeit des Beginnens des Zorns, eine Zeit des Beginns desjenigen Zorns ist, der vom Antichrist herrührt, ist die Zeit der Gerichte Gottes eine Zeit, die ihren Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott hat.
Aber auch während der Zeit der bereits angefangenen Zornesgerichte Gottes kann man die Liebe des Vaters zu seinen Kindern erkennen.
Denn der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.

Was mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, kann man als den Zeitabschnitt vom Zeitpunkt des plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 bezeichnen. Es sind die letzten und gravierenden Ereignisse, die die erste Hälfte der 70. danielischen Woche zu ihrem Abschluß vorantreiben.
Aber es ist damit nun auch derjenige Zeitpunkt erreicht, ab dem sich mit dem Brechen der Siegel Schritt für Schritt Gottes schützende Hand zurückzuziehen beginnt.
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des hereinbrechenden "Verderbens". Und diese Zeit schreitet bis hin zum Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, also bis hin zur Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 weiter fort.
Was dann geschieht, wenn die Stunde der "Versuchung anbricht, bzw. wenn über den Erdenkreis ein plötzliches "Verderben" hereinbricht, das den gesamten Erdkreis trifft:
(Das ist der erste Teilabschnitt, des sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des hereinbrechenden "Verderbens", das lt. 1. Thessalonicher 5, 3 alle Menschen der Erde unerwartet überfällt, wie die Wehen eine schwangere Frau.
Es ist der Beginn einer Zeit desjenigen "Verderbens", von dem man glauben soll, er sei anfänglich »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15; Jesaja 13, 6). Aber der wahre »Tag des Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche, dann, wenn lt. Joel 1, 8-14 das tägl. Opfer bereits weggenommen worden ist.)

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die Anbetung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil ihm ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Und im Reden jenes "Maules" muß die Absicht des Antichristen, die Starken zu vernichten, bereits relativ frühzeitig erkennbar werden, aber auch, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit jenem "Maul" die Menschen mehr oder weniger erfolgreich genau dahingehend zu manipulieren versucht.
Desweiteren sind es die mit diesem Massenmedium propagandierten übernatürlich anmutende Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«), welche es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden.
Dies alles bewirkt das erfolgreiche Kommen des Fürsten dieser Welt. bzw. hat zur Folge, daß die Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen, der erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, siegreich verlaufen wird.

gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der nach der Entrückung zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die weiterhin in der Welt verbleibt.
Ab jetzt bezeichnet sie die Bibel nicht mehr als Gemeinde, sondern sie erhält die Bezeichnung: “die große Hure Babylon”
Die Gemeinde, die bei der Entrückung zurückbleibt und durch die große Trübsal gehen muß
und
Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?
und
große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels stellt den Abschluß der politischen bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels dar Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem ist mit dem Abschluß der politischen bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels vollendet. Das vollständig politisch bzw. natürlich wiederhergestellte Land Israel beginnt wieder mit dem Opferdienst. Es folgt mit der Vergebung der Sünde des ganzen Landes die geistliche Wiederherstellung Israels (vgl. Jeremia 31, 31-34).
In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Der Zeitpunkt des neuen Bundes Gottes mit Israel ist gleichzeitig der Zeitpunkt ihrer geistlichen Wiederherstellung, zu dem ganz Israel gerettet werden wird
und
Das vermutliche Ereignis, mit dem die Annahme des wahren Messias einhergeht
und
Israel, das heutige Volk Gottes, erhält nach seiner geistlichen Wiederherstellung einen neuen Namen: "Kinder des lebendigen Gottes"
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche In Römer 11, 25-27 wird er angekündigt, nun ist er gekommen, der Zeitpunkt an dem der Gott Israels einen neuen Bund mit seinem bis dahin verworfenen aber dann erneut wieder angenommenen Volk eingeht.
"und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«"
"Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 33-34)
und
"Der neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren Sinn schreibt"
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Gott wendet sich nun schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, die nun "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden, um dieses und nicht mehr die aus der Welt herausgerufenen Heiden für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein (vgl. in den beiden grafischen Darstellungen "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").  Der Mantel vor dem geistigen Auge wird weggetan;
Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal gerettet werden
und
Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel
und
"Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
und
Gottes Heilspläne für alle Menschen der Erde
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Zu Beginn der Zeit der Bedrängnis, noch bevor das vom Antichristen geschaffene, sogenannte zweite und von ihm im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichtete "Greuelbild der Verwüstung" erscheinen wird, soll vom Gott Israels ein Prophet berufen werden (vgl. Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. in 5. Mose 18, 15; 18, 19). Diesen aus dem Volk Israel herausgerufenen Knecht Gottes wird der lebendige Gott zum Anführer bei der Flucht der Israeliten aus Jerusalem in die nahe gelegenen Berge Judäas erwählen. Dort soll das Volk Gottes von Gott selbst versorgt und bewahrt bleiben und zwar die gesamte Zeitdauer der Bedrängnis. "Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann"
und
"Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein"
Der Beginn der nach 1. Thessalonicher 5, 3 als „Verderben“ bezeichneten Zeit, die gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche plötzlich und unerwartet losbricht und bis zu deren Abschluß währt, ist gleichzeitig der Beginn der Zeit der Gerichte Gottes:
Die Zeit der Gerichte Gottes ist eine Zeit, die ihren Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott hat. Diese Entwicklung ist repräsentativ für den selbstzerstörerischen Charakter der Sünde u. die Boshaftigkeit des Menschen. Der darum auch sogenannte “Sohn des Verderbens”, der Antichrist bzw. Antimessias zur „Zeit des Endes“, bewirkt, daß es so aussieht, als komme die durch sein Wirken entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Dann wenn sich der Antichrist zudem in den Tempel Gottes setzt, so das Heiligtum Israels schändet u. vorgibt: er sei Gott und nun alle gottesfürchtigen Menschen blutig zu verfolgen beginnt, antwortet der wahre Gott Israels mit seinem “Zorn der Vergeltung”. Er befreit auf diese Art u. Weise die Erde von ihrem Bedränger, stellt seine Rechtsordnung wieder her u. richtet mit seinem Messias sein ewiges Reich auf ihr auf.

Da Gott das “Verderben” nach 1. Thessalonicher 5, 3 teilweise zuläßt, nennt man diese Zeit bereits die "Zeit der Gerichte Gottes", noch bevor sich gegen Ende der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche der vom Gott Israels selbst verursachte Zorn über seine irdischen Feinde ergießt.
Der Beginn der Zeit der Gerichte Gottes entspricht dem Beginn der sieben Siegelgerichte nach Offenbarung 1-17 und Offenbarung 8, 1-5 (vgl. Tabelle "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
Der nun angebrochene Zeitabschnitt ist damit das Einläuten der Gerichte Gottes, die mit dem "Offenbarwerden" des Antichristen lt. 2. Thessalonicher 2,6-8, also mit dem Zorn des Menschen, der vom Antichrist herrührt, beginnen.
 Die endzeitlichen Gerichte Gottes werden durch den Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet, an deren Spitze der Antichrist zur "Zeit des Endes" reitet.
Der nun folgende Zeitabschnitt ist also diejenige Zeit, in welcher mit dem Bruch der ersten vier Siegel die ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Lamm Gottes gerufen werden, was im Alten Testament mit der sogenannten "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu vergleichen ist.
So verkörpern die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der “Angst für Jakob” nach Jeremia 30, 4-11 demnach den unerwarteten, vernichtenden und durch Betrug gelingenden militärischen Schlag (Blitzkrieg), den der Antichrist nach Daniel 8, 24-25 gegen die "Starken" bzw. die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen u. um alles, was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen.
unmittelbar nach der Entrückung der wahren Gemeinde Bibelstellen, die den Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens gleichermaßen beschreiben:
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Derjenige Mensch, der den Antichristen noch aufhält, wird nun weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8).
- Das Lamm bricht nun die ersten Schutz-Siegel Gottes. Der Schutz vor dem Antichrist wird Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2).
"»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt"
und
"Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"
gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Das über den gesamten Erdenkreis hereinbrechende plötzliche "Verderben" läuft zeitgleich mit der sogenannten "Stunde der Versuchung" nach Offenbarung 3, 10 (Das ist die Zeit der Verführung durch den Antichristen)
"Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde sein wird"
und
"Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche den Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde hereinbrechenden Verderbens machen die vier apokalyptischen Reiter, die mit dem Antichrist an der Spitze ihren siegreichen Kampf um die Weltmacht ausfechten Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde, die Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis 
und
"Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"
und
Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"
und
Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?
und
Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während der "Angst für Jakob"
und
Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?
unmittelbar gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Gott Israels droht dem nach der Entrückung zurückgebliebenen Rest der Kirche, die zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation geworden ist und sich nach Offenbarung 2, 22-23 mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, ein furchtbares Gericht an.
"Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder wegzunehmen"
und
"Die zu erwartenden Epidemien der Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder tötlich"
und
"Siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod"
Diejenigen großen Zeichen, die der Antichrist vor den Augen der Menschen am Himmel u. an der Erde bewirkt:
Zum unerwarteten, vernichtenden, militärischen Schlag (Blitzkrieg), den der Antichrist nach
Daniel 8, 24-25 gegen die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen und um alles, was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen, geht das in 2. Thessalonicher 2, 1-4 beschriebene sich “in den Tempel Gottes Setzen” des Antichrist parallel einher, so als sei der “Tag (der Erscheinung) des Herrn” nach 1.Korinther 1, 8 bzw.  der "Tag Christi Jesu" lt. Philipper 1,6 schon da. Dazu muß der sich nun an die Stelle des Messias Israels stellen wollende Antimessias zur "Zeit des Endes" die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren. Denn nur wenn Jesus Christus für die Menschen glaubhaft wiederkommt, kann der Antichrist in seine Rolle schlüpfen und ihn ersetzen:
Am Ende dieses sehr verhängnisvollen Zeitabschnittes, dann wenn der Antichrist seinen durch Betrug gelingenden, vernichtenden Schlag gegen die "Starken" ausführt, bewirkt er vermutlich parallel dazu und in diesem Zusammenhang die großen Zeichen, die lt. Offenbarung 13, 13-14 am Himmel u. an der Erde geschehen, um sowohl die kosmischen Erschütterungen nach Matthäus 24, 29 als auch das Zeichen des Menschensohns, das nach Matthäus 24, 30 am Himmel erscheinen soll, nachzuäffen u. die allesamt nach seinem Verständnis angeblich dem Kommen des Herrn unmittelbar aufeinanderfolgend vorausgehen sollen. Denn der nun in die Rolle des wiederkommenden Jesus Christus schlüpfende Antichrist kann die zeitlich dazwischenliegenden Gerichtsplagen Gottes, die ihn später selbst treffen werden, vorher noch nicht sehen.
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)
unmittelbar gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der von großen Zeichen, die der Antichrist vor den (inneren) Augen der Menschen bewirkt, begleitete Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach  Offenbarung 6, 1-8 bedeutet gleichzeitig das vom dann in Erscheinung tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird).
"Die "Angst für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der Nationen"
und
"Wenn sich an einem Frühlingstag im Monat Mai das Sonnenlicht verdunkelt, ist der Antichrist in nur wenigen Stunden zum nächtlichen Angriff bereit oder wie verläuft nach der Bibel der letzte Tag der Nationen, an dem vor den Augen der Menschen große Zeichen geschehen werden?"
unmittelbar gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Antichrist setzt für den Angriff auf die letzten, noch verbliebenen Großmächte der Erde wahrscheinlich eine geheime, schreckliche und vernichtende Waffe ein, die er gezielt durch Betrug und Ränken ergaunert hat (vgl. in Daniel 8, 24). Mit ihr beginnt er den Krieg gegen die Nationen und diese geheime Superwaffe  wird in Offenbarung 13, 13 beschrieben.
Zusätzlich geht von diesem "Feuer von Himmel fallen lassen können" eine große Verführung für die Bewohner der Erde aus, so daß es aussieht, als wenn es Sterne vom Himmel regnet.
Offenbarung 13, 13 beschreibt es als ein großes Zeichen vor den Augen der Menschen, das der Antichrist unter Zuhilfenahme des falschen Propheten tun kann. Und in Offenbarung 6, 12-13 wird es im Rahmen des Angriffes der apokalyptischen Reiter, dann wenn das sechste Siegel geöffnet werden wird, als ein "und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde" beschrieben.
"Der drohende Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll"
und
"Die Pfeile des Reiters mit dem Bogen, der auf einem weißen Pferd sitzt"
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Während dem nächtlichen militärischen Angriff des Antichristen auf die Militärbasen der Nationen und der damit gekoppelten Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi werden auf der Erde als Nebenwirkung der atomaren Explosionen im erdnahen Weltraum sehr viele elektronische Bauteile und Geräte zerstört.
"Die Folgen von atomaren, im Weltall stattfindenden Explosionen"
und
"Zerstörung elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"
und
Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Antichrist wird eines der beiden Syperwaffensysteme einsetzen, um gezielt die bestehenden, für ihn wichtigsten Spionage- und militärischen Navigationssatellitensysteme zu zerstören, aber auch alle Wege der zivilen Kommunikationmöglichkeiten zu unterbinden, denn er wird kein weiteres Massenmedium als seinen eigenen falschen Propheten zulassen "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum"
und
Vielleicht ist es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden Menschensohnes verkannt werden könnten
ganz am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche Nach dem militärischen Angriff des Antichristen auf die Militärbasen der Nationen und der damit gekoppelten Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi werden entlang des Äquators der Erde normalerweise dort vollkommen unübliche  Polarlichter sichtbar. "Unnatürliche Polarlichter bzw. Nordlichter am Ort der nuklearen Detonationen"
2. Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die mit der Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 beginnt und mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus Christus zum Gericht abschließt:
Wir befinden uns also nun in der Zeitperiode ab der durch 2. Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 verschobenen Mitte der letzten der 70 Wochen Daniels nach Daniel 9, 24-27, deren Abschluß die Vernichtung des Antichristen und die damit verbundene Reinigung des durch den falschen Messias mit seinem "Greuelbild der Verwüstung" bzw. dem damit gemeinten "Götzenbild des Verwüsters" verunreinigten und geschändeten Heiligtums bzw. Tempels Israels bildet.

Kurzcharakteristik der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche:
Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist, auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Mit Hilfe seines in Offenbarung 19, 20 erwähnten und lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes geschlüpfen falschen Propheten nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen gemäß den wahren und am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wiederkommenden Jesus Christus vorweg, inszeniert seine Rückkehr aus dem Reich Gottes auf die Erde, nimmt seinen Platz ein und ahmt ihn nach.
Das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht ihm erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Denn der falsche Prophet, das zweite Tier von der Erde, ist derjenige Mensch, der im Auftrag und unter der strengen Aufsicht und Regie des Antichristen stehend bereitwillig die Rolle des auf die Erde wiedergekommenen Messias Gottes spielt.
Und der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang mit betrügerischer Absicht über seinen falschen Prophet für den Christus Gottes ausgibt, damit unverfrorenerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der falsche Prophet ist, weil er damit äußerlich dem geschlachteten Lamm Gottes zielgerichtet und zum Zwecke der Verführung völlig gleichgemacht ist, einer der größten Glaubensverführer und gefährlichsten Gegenspieler Gottes. Denn der falsche Prophet ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi. Intronisation, d.h. Einsetzung in die Weltherrschaft. Mit ihm stellt sich der Antichrist seinem Namen bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich.
Jesus selbst, der wohl der bekannteste aller jüdischen Wanderprediger war, wurde auch als ein Prophet der Juden bezeichnet. Und so finden wir an dieser Stelle einen indirekten Zusammenhang mit dem in Offenbarung 19, 20 und Offenbarung 20, 10 erwähnten endzeilichen Begriff vom falschen Prophet.
Der diese Herrschaft über die Welt antretende falsche Prophet wird, da es ihm selbst nicht wirklich möglich ist, auch ohne die Hilfe des Antichristen die »Gewalt über den Tod« zu wirken, genau darum in der Bibel als falsch gekennzeichnet und somit als unecht ausgewiesen und da er nicht wirklich der lebenspendende Messias Gottes ist, sondern sich nur für ihn ausgibt, nur als (falscher) Prophet bezeichnet.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm (aber nicht dem zweiten sondern dem ersten Tier) seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Obwohl es ihm also selbst nicht wirklich möglich ist, auch ohne die Hilfe und das Mitwirken des Antichristen die »Gewalt über den Tod« auszuüben, ist der falsche Prophet auch derjenige Mensch dieser Erde, welcher als sein Wekzeug dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" über die Macht der Verführung mittels falscher Prophetie und Schauwundern mit propagantistischem Effekt gezielt zu seiner Herrschaft verhilft. Und indem er die ganze Macht und die Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer vom damit gemeinten Antichrist übertragen bekommt und symbolisch vor aller Welt ausüben darf, (ver)schafft er also dem Antichrist damit erst seine Macht bzw. bringt diese zur Vollendung.
Indem der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Mitte der 70. Woche Daniels den unter seiner strengen Aufsicht und seiner Regie stehenden falschen Prophet als sein Werkzeug der Verführung benutzt, mit seiner Hilfe den auf die Erde wiedergekommen Messias der Juden vor aller Welt Augen in Erscheinung treten läßt, um ihn damit anschließend in die Herrschaft über die Welt einzusetzen zu können und indem er außerdem nach Daniel 9, 27 gleichzeitig im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" aufrichtet und es damit entweiht, setzt er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes: Denn die Bibel sagt diese Dinge, mit denen eine große Bedrängnis wie keine zuvor war und eine blutige Verfolgungszeit für alle offen bekennenden wahren Christen auf der Erde beginnen wird, in 2. Thessalonicher 2, 4 voraus:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich als der Gott der Juden ausgeben bzw. sich auf betrügerische Art und Weise an seine Stelle stellen. Ja er wird sich, und so wird er es allen Erdbewohnern glaubhaft:machen, göttliche Wesenheit anmaßen. Denn er wird das "sich in den Tempel Gottes Setzen" mit einem in Wahrheit von Menschenhand gemachten Bild, dem sogenannten scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" verwirklichen:
"Er wird aber vielen den Bund schwermachen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird."
(Daniel 9, 27; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" bzw. damit gemeinten “Götzenbild des Verwüsters oder Antichrist” nimmt der mit dem in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" dasjenige vorweg, was der Gott der Bibel in 3. Mose 26, 11-12 seinem Volk, den Israeliten einst verhieß und das er, denn es ist ja schließlich sein göttlicher Wille und sein Versprechen, in der noch kommenden Heilszeit tatsächlich wahr machen wird:
"Ich selbst werde in meinem Heiligtum unter euch wohnen und mich nie wieder von euch abwenden.
Ja, bei euch will ich leben, ich will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein."
(3. Mose 26, 11-12 aus der Bibelübersetzung "Hoffnung für alle"; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt des falschen Propheten auftreten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Dieser sogenannte falsche Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird. Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84 monatigen Zeit der Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Daß dieses dem hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten Zeit der Trübsal wird er dann öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte wie bereits gesagt die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein.
Erst jetzt »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Die heilige Stadt wird nun erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht und zertreten und die Israeliten werden dazu gezwungen, Götzendienst auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte "zweiundvierzig Monate lang". Das ist demnach die gesamte Zeit der zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen Zeit der Trübsal.
Die durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen Fremdherrschaft über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium. Sie beginnt also lt. Daniel 9, 27 in der Mitte der 70. danielischen Woche und mit dem Erscheinen des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des damit gemeinten "Götzenbildes des Verwüsters", das vom Antichrist zur "Zeit des Endes” im Heiligtum Israels aufgerichtet werden wird. Hierdurch wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen, aber dennoch wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen. Er wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Dieses "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" dürfte also in einer mit technischen Mitteln bewirkten bzw. künstlich hergestellten, d.h. also trotz ihres göttlichen Anscheins dennoch nur von Menschenhand nachgemachten und angeblich wieder in das dann in Jerusalem stehende Heiligtum der Juden eingezogenen Wolke der Herrlichkeit Gottes tatsächlich zur Realisierung kommen.
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst der einzige Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht.
Denn die Rolle des auf die Erde zurückgekommenen Christus Gottes hat der Antichrist dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, zugedacht (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Daniel 11, 36 - 45 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 18. Juli 2001, überarbeitet und gelesen von Hugo Danker).
Nur so und nicht anders ist dies für den Antichrist sehr praktisch und macht einen Sinn. Denn nur auf diese Weise kann die Welt durch diejenigen Wunder, die der falsche Prophet in seinem Namen vollbringen wird, dazu gebracht werden, ihn, den in die Rolle des Schöpfers dieser Welt geschlüpften Antichrist als den einzigen Gott anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 11-15)
Mit dieser unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß er selbst der einzige Gott sei, d.h. daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in den Tempel Gottes eingezogen sein soll und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachäffung Jesu Christi im zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, also in der Nachahmung von demjenigen Himmelskönig, dem die ganze Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen. Denn er, der in Wahrheit eigentlichen Antimessias der letzten Zeit, wird in der Bibel auch als "Verwüster" betituliert.

Im Verlauf der Bedrängnis soll Israel eine Hilfe zuteil werden, indem Gott nach Maleachi 3, 23-24 den Propheten Elia senden wird, "ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt."

In diesem Zusammenhang werden auch in Offenbarung 11, 1-14 die zwei Zeugen in Trauerkleidern genannt, die die ganze Zeit der symbolisch gemeinten "zweiundvierzig" Monate lang währenden Bedrängnis Zeugnis vor ihrem Gott und den Menschen geben und vom Antichrist nicht überwunden und getötet werden können, bis ihre Zeit erfüllt ist. Sie sind Zeugen des Himmels und der Geschehnisse auf der Erde, die den Antichrist und seine Gemeinde durch Verkündung der Wahrheit bloßstellen.
Auf die Gebete der Heiligen hin bringt der Gott Israels schließlich Hilfe und Befreiung, indem er nach Daniel 9, 27 seinen beschlossenen “Zorn der Vergeltung” auf die mit der “Verwüstung” gemeinten Heiden ausgießt (vgl. auch bei Offenbarung 16, 2+10). Und nach Hosea 3, 5 werden “sich (jetzt) die Israeliten bekehren und ... mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen”. So erfüllt sich dann auch Römer 11, 26.
Das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 läßt der Antichrist ab der Mitte der Woche, also genau ab dann, wenn er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar werden läßt, jetzt nicht mehr als gotteslästerliches "Maul", sondern nun in der Gestalt des falschen Propheten auftreten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Der falsche Prophet "macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten" (vgl. Offenbarung 13, 12). Um dies zu erreichen, verführt er dazu nach  2. Thessalonicher 2, 9-12; Offenbarung 13, 4+8 und Offenbarung 13, 13-15 die Erdbewohner unter Bekräftigung mittels lügenhafter Zeichen und Wunder durch falsche Prophetie, das mit dem "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 gemeinte “Götzenbild des Verwüsters bzw. Antichrist” anzubeten.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal")

Das durch den Herrn selbst herbeigeführte gewaltsame Ende des wohl größten Feindes Gottes und damit auch der Menschheit geschieht durch das mit dem Heer des Himmels in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommende Lamm Gottes, also durch denjenigen König und Herrn, der lt. Offenbarung 19, 14 auf dem Pferd sitzt und der mit Gerechtigkeit kämpft und richtet, also durch den in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommenden Christus Gottes.
Das ist dann der “Tag des Herrn” nach dem Neuen Testament, d.h. in seiner zweiten Bedeutung, nicht als “Tag (des Zorns) des Herrn” u. Gottes Israels nach Zefanja 2, 1-3, d.h. nicht so, wie ihn die Menschen im alten Israel erwarten, sondern als “Tag der Erscheinung des Messias und Christus” (hier ist speziell dasjenige Kommen unseres Herrn Jesus gemeint, bei dem er in großer Macht u. Herrlichkeit auf diese Erde zurückkehrt u. erneut seine Füße auf sie setzt und bei dem er sich als der Weltrichter offenbaren wird.

Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche ist demnach die Zeitspanne vom Beginn der endzeitlichen Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 (die Zeit der Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes”), also der zweiten aus alttestamentarischer Sicht tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre der 70. und letzten danielischen Woche, die von Gott nach Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 aus Liebe um der Errettung der Menschen willen verkürzt werden, bis zu deren Ende, dann wenn sich der Messias Israels auf den Thron David setzen wird, um dem Götzendienst, den der Antichrist und "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 abverlangt, ein jähes Ende zu bereiten und um als der gute und wahre Hirte seines Volkes sein ewiges Königreich auf der Erde anzutreten.
Daß das verworfene Volk Gottes wieder angenommen wird (gemeint sind "die Heiligen" bzw. Israeliten), steht bereits seit Langem fest. Denn in der Bibel wurde von den Propheten des Alten Testaments prophezeit, daß sich der Messias einmal auf den Thron Davids setzen wird und daß dieser Thron in Ewigkeit stehen soll (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).
Dazu aber muß und wird der von den Juden einst verworfene Messias wieder seine Füße auf diese Erde setzen, um auf ihr den Frieden und die Gerechtigkeit wiederherzustellen, damit die Menschen auf ihr wieder dem lebendigen Gott dienen und die Ehre geben und ihm Dankopfer darbringen können.
Und die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, werden dann endgültig wieder aufgehoben sein.

Jetzt erst bricht für das nunmehr von der Gottlosigkeit befreite und vom Götzendienst gereinigte Land Israel das wahre messianische Reich Gottes an, in dem wieder ein von Gott selbst eingesetzter König herrscht.
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, lt. Daniel 7, 21+25 gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.
Und mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten Heiden, d.h. also ist demnach auch nicht nur (im Sinne von ausschließlich) der messianische Kern Israels gemeint (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese Macht sich schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

Und redet nicht aus dem Mund des Propheten Sacharja der Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, selbst, indem der Seher ausspricht:
"Und es sollen zu der Zeit viele Völker sich zum HERRN wenden und sollen mein Volk sein, und ich will bei dir wohnen. - Und du sollst erkennen, daß mich der HERR Zebaoth zu dir gesandt hat. -" (Sacharja 2, 15)

Gott kann also nicht anders, als zu Zion zu sprechen: "Du bist mein Volk!" Und er benutzt dazu bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, die mit dem Hörbarwerden des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in der Endzeit beginnt, seinen Knecht, den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, der trotz seiner Verfolgung wider allen menschlichen Verstandes leben und nicht hinsterben soll in die Grube und den er zuvor aus der Hand des unbarmherzigen Bedrängers, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" errettet hat.
2. 1. fünftes Siegel nach Offenbarung 6, 9-11:
Der Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11, derjenige Zeitabschnitt, den der lebendige Gott infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens aus Liebe zu den Menschen und um der Auserwählten willen verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20).
Hierdurch fällt die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche in Abänderung von Gottes ursprünglichen Plänen nach den Erkenntnissen aus dem Neuen Testament wesentlich kürzer aus als die anfänglich von Gott dafür vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre, sowie sie der Prophet Daniel sah.
Die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 verschiebt sich damit zeitlich gesehen relativ auf das Gesamte bezogen noch weiter nach Hinten:

Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier
(ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15
beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist, auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht ihm erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise mit ihm für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Das Wirken der »Gewalt« und gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche kennzeichnet also jenen nun folgenden Zeitabschnitt größter Not und Bedrängnis. Denn wir lesen weiter in Offenbarung 13, 4:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Die endzeitliche Bedrängnis, das ist die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes”, bei deren Anfang der Antichrist das tägliche Opfer im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9;
Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27).
Die endzeitliche Bedrängnis, die so schlimm ausfallen soll, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), kommt zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde. 
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Dann wenn ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 vom Antichristen im Heiligtum Israels das “Götzenbild des Verwüsters” aufgerichtet werden wird, gebietet der Gott Israels, den Priestern des wiederaufgebauten israelitischen Tempels, und dies kommt einer Aufforderung an alle gottesfürchtigen Juden gleich, ein Trauergewand anzulegen. Dieses Trauergewand sollen die Tempeldiener Gottes sogar im Schlaf anbehalten (vgl. bei Joel 1, 6-9 + 13-15)!
"Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
...

Umgürtet euch und klagt, ihr Priester, heult, ihr Diener des Altars! Kommt, behaltet auch im Schlaf das Trauergewand an, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause eures Gottes." (Joel 1, 9+13)
Späte himmlische Zeugen des lebendigen Gottes zur baldigen Ankunft des Herrn
ab der Zeit unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche bis zu deren Ende
Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt. Denn er wirkt ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche die »Gewalt«, und gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15.
Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der im Verlauf der Zeit der Trübsal aufkommenden endzeitlichen "Bedrängnis"
und
Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14, treten, weil es Speis- und Trankopfer im Hause ihres Gottes nicht mehr gibt, infolge Gottes Aufforderung gemäß Joel 1, 9+13 mit Trauerkleidern auf.
Der Ort der Verkündung der beiden vom Himmel gekommenen Zeugen nach Offenbarung 11, 3-13, die während gesamten Zeit der Bedrängnis währt (das ist die gesamte zweite Hälfte der 70. danielischen Woche), ist lt. Offenbarung 11, 8 die "große Stadt ... , wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde". Damit gemeint ist also zweifelsfrei die Stadt Jerusalem in Israel.
Späte himmlische Zeugen des lebendigen Gottes zur baldigen Ankunft des Herrn
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14, die, da sie lt. Offenbarung 11, 3 eine Zeitspanne von "tausendzweihundertundsechzig Tage lang" weissagen sollen, die ganze Zeit der zweiundvierzig Monate lang währenden Bedrängnis Zeugnis geben und vom Antichrist nicht überwunden und getötet werden können, wachen während dieser ganzen Zeit über die Unversehrtheit des zugemauerten Osttores in Jerusalem, damit es niemand unbefugt aufbrechen kann, bevor der wahre Messias tatsächlich zurückkommt.
Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt
und
Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die Wächter über das zugemauerte Osttor der Stadtmauer Jerusalems während der großen Drangsal bzw. Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein kann
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Ähnlich wie es Aaron und Mose vor dem Pharao, dem König von Ägypten, taten, werden die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 den Antichrist mit Nachdruck und im Auftrag ihres Gottes auffordern, die blutige Verfolgung ihrer Glaubensbrüder und -schwestern zu beenden und ihr Volk freizugeben (gemeint ist die Fremdherrschaft über die "Heiligen bzw.das Land Israel zu beenden).
Weil sich aber das Herz des Antichristen dann verhärten wird und er sich weigert, der Aufforderung der zwei Zeugen lt. Offenbarung 11, 1-14 folge zu leisten, wird Gott der Herr die Hand gegen ihn ausstrecken.
"Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 wird über ihn kommen. "Denn der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6).
Man nennt dieses Zuhilfekommen Gottes für sein Volk lt. Joel 1, 15+2, 10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5, 20 auch den “Tag des Herrn” bzw. nach Joel 3, 4 den "(schrecklichen) Tag des Herrn”.
Das sind die endzeitlichen Gerichtsplagen Gottes, genauer gesagt die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 (gemeint ist der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17).
Im AT  lt. Joel 1, 15-16+2, 10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5, 20 wird dieses Eingreifen Gottes auch schlichter der "Tag des Herrn" oder in Jesaja 2, 17+20 "jener Tag" bzw.  in den Klageliedern Jeremias 1, 21 und bei Hesekiel 30, 2 einfach "der Tag" genannt (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist).
Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit
und
Späte himmlische Zeugen des lebendigen Gottes zur baldigen Ankunft des Herrn
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Einer der beiden Zeugen dürfte der unmittelbar vor den endzeitlichen Zornesgerichten Gottes, dem schrecklichen Tag des Herrn nach Joel 3, 4-5, auf der Erde wiedererscheinende Prophet Elia sein:
"Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage."
(Maleachi 3, 23-24, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Der Prophet Elia wird demnach genau dann in Erscheinung treten, unmittelbar bevor der "Tag des HERRN" beginnt.

Daß einer der beiden Zeugen der unmittelbar vor dem schrecklichen Tag des Herrn nach Joel 3, 4-5, auf der Erde wieder erscheinende Prophet Elia sein dürfte, erhärtet sich durch den folgenden Umstand:
Es ist das Auftreten der beiden Zeugen nach Offenbarung 11, 3-13 in Trauerkleidern, welches ganz darauf hindeutet.
Und die Situation ist wegen ihrer Einmaligkeit so unverkennbar, dann wenn die Priester des Herrn dies tun und trauern (Joel 1, 9-15 und bei Jesaja 13, 6).
Denn genau dann, wenn die Priester des Herrn trauern, ist der "Tag des Herrn" nahe:
"Denn der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 ist in Einheit mit dem in den unmittelbar zuvor stehenden Versen Geschriebenen zu sehen, also mit Joel 1, 9-14 in Zusammenhang zu bringen).
Späte himmlische Zeugen des lebendigen Gottes zur baldigen Ankunft des Herrn
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche das zweite "Greuelbild der Verwüstung", welches das wiederaufgebaute Heiligtum in Jerusalem entweiht, steht als sichtbares Zeichen dafür, daß nun über Israel die Zeit der Fremdherrschaft durch den Antichrist zur “Zeit des Endes” begonnen hat.

Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, kann man mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Das goldene Bild des Königs Nebukadnezar ist der erste Vorläufer des "Greuelbildes der Verwüstung" des Antichristen zur "Zeit des Endes"
und
Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen
und
Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Götzenbildes des Verwüsters" - aber wer anbetracht dessen das tägliche Opfer einstellt, huldigt in Wahrheit den falschen Gott
und
"Welchen Gott stellt das "Greuelbild der Verwüstung" dar?"
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Das sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, ist es, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" die Macht seiner Verführung entfaltet.
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird. Und
»All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

So wie unser Herr Jesus Christus auf die Erde zurückkommt, um ein für allemal die Machtfrage zu klären, d.h. um dafür zu sorgen, daß alle vor Gott im Himmel die Knie beugen, also um das Reich Gottes auf der Erde aufzurichten und es dem Vater zu übergeben, hat das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß alle vor dem in die Rolle des Gottes im Himmel geschlüpften Antichrist zur "Zeit des Endes" ihre Knie beugen.
D.h. das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, hat also dafür zu sorgen, daß alle Erdbewohner vor dem wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und welches wahrscheinlich die anscheinend auf die Erde zurückgekehrte die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, darstellen wird, ihre Knie beugen.
Er geht also im Zusammenhang mit dem wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung, bei dem es aussieht, als wäre es der menschlichen Sprache mächtig und als würde es scheinbar Geist besitzen, um ein mit menschlichen Mitteln der Verführung vorweggenomenes Reich Gottes auf der Erde, welches es aufzurichten gilt, um es dem als lebensspendender Gott auftretenden Antichrist zu übergeben.
Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen
und
Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nicht nur das Siegeszeichen des Antichristen über Israel dar
und
Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen
und
Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 verkörpert nicht wirklich Gott, sondern ist in Wahrheit das zum Zweck der Verführung von Menschenhand kreierte Götzenbild des Verwüsters
und
Die Kennzeichnung als die Folge des Erscheinens des "Greuelbildes der Verwüstung", denn der Antichrist schafft sich auf Erden eine Karikatur des Gotteszeichens, an der sich die Ungläubigen berauschen
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Die Einwohner Jerusalems müssen, sobald sie das zweite "Greuelbild der Verwüstung" weithin sichtbar auf dem Ölberg stehen sehen können, mit Hilfe des nach Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15; 18, 19 vom Gott Israels berufenen Propheten eiligst in die nahen Berge Judäas fliehen (vgl. Matthäus 24, 15-21; Jesaja 26, 20 bis 27, 1).
Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?
und
Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20). Dies geschieht genau dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten.
Wir hatten bereits eingangs dieser Tabelle dieses gotteslästerliche "Maul" als die aus alttestamentarischer Sicht die ganzen ersten symbolisch gemeinten 24,5 Kalenderjahre lang sprechende, zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres kennengelernt.
"Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?"
und
"Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"
beginnt mit der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Aus Offenbarung 13, 11-18 entnehmen wir aber, daß es das von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ist und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das diese verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt. Und das erste Tier aus dem Meer ist der sogenannte "Antichrist" bzw. Antimessias, und nicht das zweite Tier ist es, auch wenn es den Anspruch erhebt, selbst Jesus Christus zu sein.
Auch wenn der Seher Jonnes lt. Offenbarung 13, 11 in dem zweiten Tier vom Land eine Kopie vom in Offenbarung 5, 6 vorgestellten wahren geschlachteten und lebensspendenden Lamm Gottes erkennt, auch wenn dieser später von Johannes in Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, das zweite Tier vom Land nach Offenbarung 13, 11-18 stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten.
Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug und Hilfsmittel des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, mit Lügen die Menschen zu verblenden und dabei doch in der Macht Satans aufzutreten.
"Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten"
beginnt mit der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Der falsche Prophet, gleicht lediglich einem Lamm, einem Lamm, das noch dazu wie hingeschlachtet zum Tode aussieht:
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Tier von der Erde steht, schlüpft also in die Rolle des Messias Gottes. Aber das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 gleicht lt. Offenbarung 13, 11 nur äußerlich einem "Lamm". Denn während es sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, steht es gleichzeitig im Dienst des in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tieres aus dem Meer, dessen ganze Gewalt es vor ihm öffentlich ausübt. Und mit dem ersten Tier aus dem Meer ist bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint. So wird es um so verständlicher, daß der Seher Johannes das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier von der Erde in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet betitelt.
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, von dem wir eben festgestellt hatten, daß es der in betrügerischer Absicht auftretende falsche Prophet ist, hinterläßt zudem lt. Offenbarung 13, 3 auf den Betrachter den Eindruck, als wäre es wie hingeschlachtet zum Tode. Doch diese Todeswunde scheint für die Erdbewohner wie auf wundersame Weise geheilt zu sein. Und sieht der Verfasser des Buches der Offenbarung an dieser Stelle nicht auf die tötlichen Kreuzigungsnarben Jesu Christi, die einer Auferstehung von den Toten dennoch nicht im Weg standen? Aber aufgepaßt: Das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Lamm" aus. Und mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist". Aber man sollte beachten: Nur in Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8 beschreibt Johannes durch ein Bild das für die Sünden der Menschen getötete Opferlamm Gottes und sieht dabei auf den wahren, von den Toten auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus, während er im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung in Offenbarung 13, 11 durch das Zusatzwort "wie" oder "gleich" lediglich auf die große Ähnlichkeit mit dem Messias Gottes hinweist und die Unechtheit des sich für ihn ausgebenden zweiten Tieres bzw. des einen (Führungs-)Hauptes hervorzuheben versucht.
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes, eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht.
"Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. ...
...
Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde (das zweite Tier aber steht mit dem einen Haupt des ersten Tieres aus Offb 13,3 in direktem Zusammenhang, denn dieses zweite Tier); das hatte zwei Hörner wie ein Lamm ..."
(Offenbarung 13, 3+11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
"Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"
und
"Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß"
und
"Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird"

und in der grafischen Übersicht
"Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -"
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Vermutlich wird das sich lt. Offenbarung 13, 12 ganz in den Dienst des ersten stellende zweite Tier von der Erde, das lt. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 zugleich der falsche Prophet ist und das lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich wie das geschlachtete Lamm Gottes aussieht bzw. in die Rolle von Jesus Christus schlüpft, zumindest anfangs von den Juden mit kürzeren und den Muslimen mit schulterlangen Haaren, d.h. mit einer Unterschiedlichkeit gesehen werden. Denn der wie aus Offenbarung 13, 11 ersichtlich Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der wie aus Offenbarung 13, 11 ersichtlich Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bzw. das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
"Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"
und
"Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei "Mäuler", sondern auch anfangs sogar zwei Gesichter des falschen Propheten, um dem Bild von Jesus der Juden, der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden"
und
"Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des falschen Propheten den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?"
beginnt mit der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Denn der später in Offenbarung 19, 20 dort so genannte falsche Prophet (ver)schafft diesem nicht nur seine Macht, sondern erhält vom ersten Tier aus dem Meer zusätzlich die Erlaubnis bzw. die (Voll-)Macht, unter dessen strengen Aufsicht die Gewalt des ersten Tieres zu vertreten und große Zeichen zu tun. Und das zweite Tier sorgt ähnlich dem heiligen Geist des lebendigen Gottes dafür, daß das erste Tier aus dem Meer von den Menschen der Erde aus jedem Stamm und jedem Volk und jeder Sprache und jeder Nation einmal angebetet wird. Denn nur mit seiner Hilfe und über das Image seiner Person erfahren die Erdbewohner, das die Todeswunde an einem seiner Köpfe des ersten Tieres geheilt wurde. Ja es scheint für die Menschen der Erde festzustehen, daß der große Zeichen und Wunder wirkende falsche Prophet sogar selbst die Qelle des Lebens ist.
Dabei kann der mit dem (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier gemeinte sogenannte falsche Prophet diese Wunder, wie die Bibel in Thessalonicher 2, 9-12 eindrücklich formuliert, nicht einmal aus eigener Kraft selbst tun.

Die Wunder, mit denen das erste Tier aus dem Meer bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" die Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" verführt, sind nach 2. Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt.
Denn es ist zwar vom Sinn her richtiger, zu sagen, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder vor aller Welt tut, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den sogenannten Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 dazu befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten.
Denn der damit gemeinte Fleisch gewordene Sohn des Verderbers, des Teufels, erhält vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht" (vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Auch das Tier aus Offenbarung 13 hat also seine begrenzte Zeit, danach wird ihm von Gott wegen seines Ungehorsams das Leben genommen (vgl. Daniel 7, 10-12).
"Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum Retter, keine Beziehung zum Sohne Gottes, die die Anhänger dieses Tieres charakterisiert"
und
"Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?"
und
"Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"
und
"Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten"
und
"Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?"
und
"Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"
und
"Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?"
und
Eine Aussicht auf das Ende der Bedrängnis - das grauenhafte Mahl Gottes, das Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes, bzw.  bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist: "Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes" und kann seinem Leben nicht einen einzigen Tag dazugeben
und
"Daß das Ende gewißlich kommt, darauf ist Verlaß, denn es ist im Himmel bereits beschlossen und es ist Gott selbst, der ein Ende macht"
beginnt mit der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die erst im 1000-jährigen Reich in den dann neuerbauten 3. Tempel in Jerusalem zurückkehren soll, simuliert der Antichrist nach Meinung des Verfassers dieser Homepage mit technischen Möglichkeiten und versucht mit deren Nachbildung die Menschen zu täuschen.

Mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen, aber dennoch wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen. Er wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Dieses "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" dürfte also in einer mit technischen Mitteln bewirkten bzw. künstlich hergestellten, d.h. also trotz ihres göttlichen Anscheins dennoch nur von Menschenhand nachgemachten und angeblich wieder in das dann in Jerusalem stehende Heiligtum der Juden eingezogenen Wolke der Herrlichkeit Gottes tatsächlich zur Realisierung kommen.
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst der einzige Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht.
Denn die Rolle des auf die Erde zurückgekommenen Christus Gottes hat der Antichrist dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, zugedacht (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Daniel 11, 36 - 45 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 18. Juli 2001, überarbeitet und gelesen von Hugo Danker).
Nur so und nicht anders ist dies für den Antichrist sehr praktisch und macht einen Sinn. Denn nur auf diese Weise kann die Welt durch diejenigen Wunder, die der falsche Prophet in seinem Namen vollbringen wird, dazu gebracht werden, ihn, den in die Rolle des Schöpfers dieser Welt geschlüpften Antichrist als den einzigen Gott anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 11-15)
Mit dieser unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß er selbst der einzige Gott sei, d.h. daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in den Tempel Gottes eingezogen sein soll und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachäffung Jesu Christi im zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, also in der Nachahmung von demjenigen Himmelskönig, dem die ganze Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen. Denn er, der in Wahrheit eigentlichen Antimessias der letzten Zeit, wird in der Bibel auch als "Verwüster" betituliert.
"Die Shekinah kommt wieder auf die Erde herab"
und
"Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar"
und
Die durch den Antichrist der Endzeit nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei
und
Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen
von dem Zeitpunkt an, an dem das "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar werden wird Der Antichrist ist es und nicht der lebendige Gott, der die Menschen während der endzeitlichen Bedrängnis an ihrer rechten Hand oder an der Stirn mit einem Hautmal kennzeichnet, welches zweierlei an Gestalt sein kann: entweder das lügenbehaftete symbolhafte "Zeichen des Namens" des Tieres oder die "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ].
In Offenbarung 14, 6-13 wird u.a. eindringlich davor gewarnt, daß das "Zeichen des Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird und von den Menschen genommen wird (vgl. auch im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Es ist dabei aber eigenartigerweise eindeutig nicht gleichzeitig auch die Rede vom Hautmal der "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und der Verfasser dieser Homepage vermutet deshalb, daß das Hautmal der "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ein Auffälligkeitsmerkmal
ist, das als Ausdruck der Abwertung derjenigen Person die es erhält, gewaltsam aufgezwungen wird.
Es bedeutet darum vermutlich offene Feindschaft mit dem ersten Tier aus dem Meer, verdeutlicht dessen Strafe und soziale Ausgrenzung mit dem Ziel einer zur Abschreckung aufgezwungenen sozialen Diskriminierung. Das Hautmal der "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] kommt einem Fluch gleich und soll den Anschein erwecken, als wäre sie wegen der Unverbesserlichkeit der Empfänger bzgl. deren gottfeindlicher Haltung auf übernatürliche Art und Weise vom Gott des Himmels bewirkt.
Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
und
Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht
und
Die Kennzeichnung als die Folge des Erscheinens des "Greuelbildes der Verwüstung", denn der Antichrist schafft sich auf Erden eine Karikatur des Gotteszeichens, an der sich die Ungläubigen berauschen
und
Die Kennzeichnung der Menschen in der Zeit der Bedrängnis
und
Das erste Tier und nicht der lebendige Gott ist der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen, denn die Markierung der satanischen Gemeinde durch den Antichrist ist eine freche Nachahmung des göttlichen Siegels, welche nur für diejenigen, die Gott wahrhaftig fürchten, bestimmt ist
und
Wird die Kennzeichnung der Erdbewohner mit einem Hautmal bestehend aus dem "Zeichen des Namens" des Tieres nach Offenbarung 13, 16-18 beim wahren Gott des Himmels bzw. seinem Christus auch als ein himmlisches Zugehörigkeits- bzw. Eigentumszeichen Gottes anerkannt?
und
"Wer erhält das Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] und warum wird es vom Verursacher zu Stigmatisierungszwecken eingesetzt?"
von dem Zeitpunkt an, an dem das "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar werden wird Wenn mit dem sogenannten zweiten "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 lügenbehaftet der Retter der Christen, bzw. der Messias der Juden, Jesus Christus, dargestellt werden wird, dann wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" auch eines ganz bestimmten, sehr großen Wunders mächtig sein müssen. Es muß die biologische Verjüngung des bereits biologisch vorgealterten Menschen sein. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" maßt sich an, über sein Menschsein hinaus anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und ihm wurde dabei sogar die "Gewalt über den Tod" gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten.
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8)
Auch das Tier aus Offenbarung 13 hat also seine begrenzte Zeit, danach wird ihm von Gott wegen seines Ungehorsams das Leben genommen (vgl. Daniel 7, 10-12).

"Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"
und
"Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?"
und
"Was könnte den Antichrist in seiner Jugend geprägt haben?"
beginnt mit der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche die Zeit der endzeitlichen und letzten Bedrängnis und Verfolgungszeit aller Gegner des Antichristen beginnt
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis
im Verlaufe der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Der Antichrist zur "Zeit des Endes wird durch ein großes Wunder den großen Strom Euphrat austrocknen und auf diese Weise den Weg bereiten für die Verführung und Gewinnung der "Könige vom Aufgang der Sonne"(gemeint sind wahrscheinlich die Machthaber der heutigen arabischen Welt).
Der Austrocknung des Euphrat folgt ein sehr großes Erdbeben mit globalem Charakter, wobei die Städte der Heiden infolgedessen einstürzen werden (vgl. in Offenbarung 16, 13-14 bzw. Jesaja 11, 15-16 und Offenbarung 16, 17-19).
"Eine biblische Prophezeiung zur höhenlagemäßigen Anhebung/Verwerfung größerer Areale der Erde"
2. 2. Der Beginn des zweiten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt
Gemeint sind diejenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten und die die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not beenden, den Antichrist in die Knie zwingen u. sein frevelhaftes Tun zum Stillstand bringen. Derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Man nennt diese Zeit des des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu Hilfe Kommens auch den (schrecklichen) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).
Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis verkürzt, das ist der von den Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 (gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)
Was ist der »(schreckliche) Tag des Herrn« ?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die Siegel vom Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).  
sechstes und siebtes Siegel (Offenbarung 6, 12-17 u. Offenbarung 8, 1-5):
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes, die nun am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen Worte der Zuversicht zu:
Wenn aber dieses (gemeint sind jene großen Zeichen) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt) eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)
Was also für die Gefolgschaft des Antichrist als vom wahren Gott des Himmels gesetzte, unübersehbare, übernatürliche Mahn-, Achtungs- und Ankündigungszeichen für sein kommendes Strafgericht zu werten ist, soll aber für die anderen, vom Antichrist verfolgten, wahrhaftig gottesfürchtigen Menschen ein unübersehbarer himmlischer Fingerzeig auf ihre baldige Befreiung und Erlösung sein. Denn die den Zorn der Vergeltung ankündigenden kosmischen Zeichen Gottes, die nun am Himmel und an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, sollen die dem Zauber des Antichrist verfallenen Sünder zur Buße und Umkehr rufen und sie zum Lossagen vom gottfeindlichen Weltherrscher bewegen.
Was also für die dem großen Gottesfeind anhangenen Menschen der Erde ein Apell sein soll, ihren falsch eingeschlagenen Lebensweg zu überdenken und zu korrigieren, wird denen, die den wahren Gott des Himmels lieben und ihm allein dienen zum großen Trost und zu ihrer einzigen Hoffnung werden.
Mit den unübersehbaren (Ankündigungs-)Zeichen der kosmischen Art, die an Erde, Sonne, Mond und Sternen sichtbar werden, beginnt nun der zweite Teil der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt. Und wie und die Bibel berichtet, überfällt darum alle unerretteten Menschen der Erde eine große Furcht.
Denn der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)
im Verlauf der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Bevor die großen Zeichen Gottes, die am Himmel u. der Erde geschehen werden u. die dem “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, wird Gottes Geist ausgegossen werden über alles Fleisch. Und die Söhne und Töchter sollen weissagen, die Alten Träume haben, und die Jünglinge sollen Gesichte sehen:
"
Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen ... Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden ..., ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt." (aus Joel 3, 1-4)

im Verlauf der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Im krassen Gegensatz zu der Freude und Zuversicht, die bei allen gottesfürchtigen Menschen durch die großen Zeichen Gottes ausgelöst und aufkommen werden (gemeint sind jene Zeichen, die am Himmel und der Erde geschehen und die dem “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen), überfällt alle unerretteten Menschen aus diesem Grund eine große Furcht.
(Offb 6,12-17; Joel 3,3-4; Offb 8,3-5)
"Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
im Verlauf der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche Beginn der endzeitlichen Zornesgerichte des Gottes Israels aufgrund der vor den Thron Gottes gebrachten Gebete der Heiligen dieser Zeit
Wir tun also gut daran, in den für die Endzeit verheißenen Dingen zu seinem endzeitlichen Zornesgericht nicht ein bloßes Dreinschlagen Gottes zu erkennen. Das für die "Zeit des Endes" angekündigte endzeitliche Zornesgericht Gottes (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?" und im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams") hat einen die Seinen Gottes befreienden Charakter.
Ist die "Angst für Jakob" das erste endzeitliche Zornesgericht Gottes und wenn nicht, mit was sonst kann sie verglichen werden?
und
"Der Beginn des Zornes Gottes bzw. des "schrecklichen Tags des Herrn" ist nicht gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens, unmittelbar vor dem die Entrückung der wahren Gemeinde sein wird"
und
Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams
und
"Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?"
Das (nahende) Ende desjenigen Zornes, der von Gott herrührt, wird sichtbar durch:
1. die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen Welt
"Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24, 14)

2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein." (Matthäus 24, 27)

"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." (Matthäus 24, 30)
Das zweite Kommen unseres Herrn Jesus, derjenige Tag, bei dem er in großer Macht u. Herrlichkeit auf diese Erde zurückkehrt u. erneut seine Füße auf sie setzt:

Der “Tag des Herrn” im Neuen Testament, d.h. in seiner zweiten Bedeutung, nicht als “Tag (des Zorns) des Herrn” u. Gottes Israels n. Zef 2,1-3, also nicht so, wie ihn die Menschen im alten Israel ansahen, sondern als “Tag der Erscheinung des Messias” (hier ist speziell dasjenige Kommen unseres Herrn Jesus gemeint, bei dem er in großer Macht u. Herrlichkeit auf diese Erde zurückkehrt u. erneut seine Füße auf sie setzt u. bei dem er sich als der Weltrichter offenbaren wird).
Für den hebräischen Ausdruck “Tag des Herrn” in seiner zweiten Bedeutung kann an anderer Stelle in der Bibel aber auch Bezug auf Jesu Kommen zur Entrückung genommen werden (vgl. 1.Thess 5,2; 2.Thess 2,2), was aber hier nicht gemeint ist.

"Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig. Das ganze Land wird sich verwandeln, ... Jerusalem selbst aber wird erhaben sein ..." (aus Sacharja 14, 9-10 nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)
ganz am Ende der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche (als Abschluß)
Wenn unser Herr Jesus tatsächlich wieder auf diese Erde zurückkehrt, werden nach Offenbarung 19, 20 das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes" und das von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Gestalt des falschen Propheten vom zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen.
D.h. weil er vom gerade zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl geworfen wird, setzt unser Herr Jesus dem Leben des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" persönlich ein Ende. Und der falsche Christus ist damit zeitlich gesehen der unmittelbare Vorläufer des echten. Der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 geht somit dem guten zeitlich gesehen unmittelbar voraus.
Wenn sich also der echte und der unechte Richter dieser Welt auf dieser Erde persönlich begegnen werden, wird derjenige, der dieses Amt tatsächlich inne hat, demjenigen, der sich an seine Stelle gestellt hat, ein jähes Ende bereiten.
Aber der unechte Messias wird nicht einer der Wegbereiter des auf diese Erde zurückkehrenden echten sein. Sein in Erscheinung treten stellt lediglich eines der hervorstechendsten Endzeitzeichen negativer Art dar.



Der Ist-Stand im zeitlichen Verlauf der Zeit der Trübsal nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage

Daß wir uns heute bereits mitten in der Zeit der Trübsal befinden müssen, hat der Schreiber dieses Textes im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" der Seite [Zeit des Endes] und im anschließenden Kapitel bzw. im Abschnitt "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" dieser Seite ausführlich versucht, zu erläutern.
Wenn wir die Prophetien des Alten Testaments zu den Geschehnissen bzgl. der Dinge, die den Antichrist zur "Zeit des Endes" und die prophetischen Reden Jesu Christi bezgl. der Zeichen für sein Kommen und für das Ende der Welt betrachten, müssen wir zu der Erkenntnis kommen, daß die Wehen, die für das Kommen des Endes vorausgesagt wurden, ohne Ausnahme begonnen haben.
Wir hatten im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen" gesehen, daß die Endzeit erst dann angebrochen sein wird, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen auf einmal zusammenkommen.

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher: Alle angekündigten Endzeitzeichen (siehe auch im Kapitel "Was sind die wichtigsten angekündigten Endzeitzeichen?"), die da unter anderem aus der Rede Jesu Christi über die Endzeit (Matthäus, Kapitel 24, 1-25) abzuleiten wären , treffen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts auf einmal zusammen und haben sich heute bereits größtenteils vollständig erfüllt.

Die wohl für diese Zeit am charakteristischsten, die wohl einmaligsten Endzeitzeichen sind u. a.:

- das Kommen von nicht nur Kriegen, sondern das Aufkommen von Weltkriegen (vgl. Matthäus 24, 7)

- weltweite Hungersnöte infolge eines noch nie zuvor gekannten Ausmaßes (vgl. Matthäus 24, 7)

- seit dem letzten Jahrhundert lt. Matthäus 24, 7 treten tatsächlich verschiedene, völlig neuartige Seuchen auf, so z.Bsp. BSE, AIDS, Hepatitis C, H5N1 und SARS.

- eine deutlich spürbare Zunahme der Erdbeben auf der ganzen Erde (vgl. Matthäus 24, 7), die Schäden anrichten:

- der Haß speziell auf die Juden und später auch auf die Gemeinde Jesu Christi wird in der letzten Zeit enorm wachsen (vgl. Matthäus 24, 9-10): Im Hitlerdeutschland kam es zu einer furchtbaren Bedrängnis der Juden ûnd es folgte ein starker Anstieg einer weltweiten Christenverfolgung

- Die Juden werden auf Grund ihrer Verfolgung und Tötung vom Gott Israels abfallen und eigene Wege gehen (vgl. Matthäus 24, 10)

- durch die beiden Weltkriege Anfang des 20. Jahrhunderts bedingt kommt es zuerst 1921 und danach nochmals 1947 zur Teilung Palästinas verbunden mit der späteren politischen Wiederentstehung Israels.

- Die Sammlung des Gottesvolkes aus den Ländern, in die es auf Grund ihres Ungehorsams verstoßen worden war (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung aus der Zerstreuung).
 
- sogar das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), muß die darin wohnenden Israeliten nun ganz plötzlich doch frei geben (vgl. Jeremia 16, 14-15). Erfüllt hat sich diese Prophetie mit dem politischen Zerfall der kommunisten Sowjetunion, dasjenige Land, das die Bibel mit dem "Land des Nordens" meint, und dem Wegfall des "eisernen Vorhanges" und der damit verbundenen Grenzöffnung im Jahre 1989.

- ein vermehrter Trent zur Vereinheitlichung der Strukturen der Welt auf vielen Gebieten

- eine immer weiter nunehmende "Säkularisierung" der Bevölkerung (Entchristlichung oder auch Entkirchlichung breiter Bevölkerungsgruppen in einer zunehmend "postmodernen" Gesellschaft)

 - zunehmende Bedeutung und Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln

- durch das einerseits lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wird die Ungerechtigkeit zunehmen und die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12)

- das Verständnis der Menschen untereinander, insbesondere der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlichen Alters und die gegenseitige Achtung funktionieren zunehmend immer weniger,

- derzeitig eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen an, in der es heißt: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3)

- das Evangelium vom Reich Gottes wird bereits fast in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker gepredigt (vgl. Matthäus 24, 14):


Nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage befinden wir uns heute in der Zeit nach den ersten tatsächlichen 24,5 Kalenderjahren, also noch in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zur "Zeit des Endes" (d.h. gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche), in der Zeit über die aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche hinaus, dadurch bedingt, weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden als der Böse" jetzt (d.h. zur Zeit) aufgehalten wird.
Der Verfasser dieser Homepage hat darum an der entsprechenden Stelle in der eben angeführten tabellarischen, chronologisch geordneten Übersicht zur Zeit der Trübsal einen roten Pfeil [] gesetzt, der signalisieren soll, wo ungefähr der heitige Zeitpunkt einzuordnen ist.
Der Beginn des Redens des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wie im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche" angegeben liegt also vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits länger als 24,5 Kalenderjahre zurück. Und der Schreiber dieses Textes vermutet, daß der Startzeitpunkt des Redens des Maules ungefähr im Herbst 1979 gewesen war.
Danach, man zähle die seit 1979 vergangenen Jahre zusammen, befinden wir uns heute wie bereits gesagt in derjenigen Zeit, die über die aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche hinausgeht. Und das muß eben nur dadurch bedingt sein, weil der Antichrist derzeit aufgehalten wird (vgl. auch in den Kapiteln "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?" und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt")

Wie nahe befinden wir uns also bereits vor der ersten Ankunft unseres Herrn Jesus! Welch ein Grund zur großen Freude ist das! Weil wir uns so auf die Begegnung mit unserem Bräutigam freuen dürfen, müssen wir das bald sehr plötzlich über die ganze Erde hereinbrechende Verderben, das gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche über die ganze Erde kommen wird, nicht fürchten! Die Entrückung der wahren Gemeinde, d.h. das "Ende der Zeiten der Heiden" steht damit unmittelbar vor der Tür, auch wenn der genaue Tag und die Stunde der Wegnahme nur dem himmlischen Vater bekannt sind. Wir dürfen nun sehr bald unsere Öllampen bereit machen und als vom lebendigen Gott Gerufene dem Bräutigam entgegengehen. Halleluja!


Das (aus bzw.) von der Erde aufsteigende zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, ein Abfallprodukt menschlicher Intelligenz und technischer Höchstleistung, macht die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" überhaupt erst möglich und wird den kommenden letzten Herrscher dieser Erde sogar bis an die Weltmacht bringen

Das was tatsächlich zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8.

Offenbarung 13, 11-14
11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde (nach der Zürcher Bibelübersetzung heißt es an dieser Stelle: »Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; ...«); das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13 Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und dieses eine einzige aus oder von der Erde bzw. vom Land heraufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche wird es als das götteslästerliche Reden führende und von großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 erkennbar bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wird das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist.
Diese die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz ist die Hauptursache, wieso das erste Tier aus dem Meer dazu befähigt wird, beispielsweise ein "Maul" wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu reden (vgl. auch das im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Das mit dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 gemeinte von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, ist darum lediglich ein Produkt menschlicher Intelligenz und Genialität mit dem Sinn und Zweck, die Machtergreifung des Antichristen zur "Zeit desEndes" zu ermöglichen.

Die überaus große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz des eigentlichen Antichristen zur letzten Zeit beschreibt der Seher Johannes, wie wir gehört hatten, in Offenbarung 13, 1 bildhaft (d.h. in einer sich an das Alte Testament anlehnenden, speziellen und in der Bibel üblichen Bildsprache) mit den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer:

"Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte
zehn Hörner und sieben Häupter
(man beachte die hier die durch die vorangestellte und symbolische Zahl »sieben« erwirkte besondere Betonung und die außergewöhnlich hohe Gewichtung der Häupter des Tieres, welche für geistige Macht und große Intelligenz und zwar, weil die symbolische Zahl »sieben« vorangestellt ist, in ihrer Vollkommenheit und Vollendung stehen.
Damit sind die Häupter des Tieres weitaus höher zu bewerten als die »zehn« Hörner, die einerseits symbolisch die besonders große oder brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers signalisieren aber auch andererseits die »zehn« Hörnern des vierten und letzten Tieres aus Daniels Vision zu den vier gottfeindlichen Weltreichen innerhalb der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 darstellen und sich damit auf das Gesicht Daniels von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8.beziehen.)
und auf seinen Hörnern zehn Kronen (Die »zehn« Kronen stehen, da sie alle zehn dem einen Tier gehören, d.h. da es sich um ein einziges Tier handelt, welches alle »zehn« Kronen besitzt und da ohne Ausnahme auf jedem einzelnen seiner zu dem Tier gehörenden »zehn« Hörner jeweils eine Krone zu sehen ist, hier für die sich nur in einer einzigen Person konzentrierende Weltmacht eines sehr mächtigen Königs.
Und dies muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett« und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend« oder »global« bzw. als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in
Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden.
Die »zehn« Kronen auf den »zehn« Hörnern weisen außerdem darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird. Und mit dem Gesicht Daniels von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 ist Daniels Vision zu den vier heidnischen Weltreichen der Erde bzw. den vier gottfeindlichen Weltreichen innerhalb der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24, gemeint. An diese vier heidnischen Weltreichen der Erde bzw. diese vier gottfeindlichen Weltreichen innerhalb der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 wird sich nun unmittelbar daran, da deren Ende nach Danel 7, 11-12 im Himmel bereits beschlossen ist, das Tausendjährige Reich Gottes anschließen.
Und da es das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 sein wird, welches allen »zehn« Hörnern des vierten und letzten Tieres sozusagen zum Abschluß des Ganzen noch seine Krone aufsetzen wird, muß der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" somit auch der allerletzte aller gottfeindlichen Herrscher innerhalb der "Zeiten der Heiden" sein.
Das bis zur Weltmacht aufsteigende Tier aus Offenbarung, Kapitel 13 wird also die Geschichte der Regierungen dieser Welt zu ihrem Anschluß bringen. D.h. mit dem in Daniel 7, 11 beschriebenen gewaltsamen Ende des bis zur Weltmacht aufsteigenden ersten Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13 am "Ende der Tage" bzw. zur "Zeit des Endes" geht die Weltgeschichte der irdischen Herrscher unwiderruflich zu Ende und das Reich Gottes und das seines Messias wird genau dann seinen Anfang nehmen.
Die vier Tiere der Vision Daniels entsprechen übrigens den vier Metallen des Bildes in Nebukadnezars Traum im Buch Daniel, Kapitel 2, dem Gott zuvor ebenfalls einen Ausblick auf alle zukünftigen heidnischen Reiche dieser Erde geoffenbart hatte.
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in Nebukadnezars Traum bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender Vision den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und repräsentieren einen Abriß der vier großen Reiche der Erde, die sich aus vielen Völkern, Sprachen, Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem ersten Tier, dem Löwen, das babylonische Reich unter dem König Nebukadnezar und mit dem zweiten Tier das medo-persische Reich, das auf Babylon folgte. Das dritte Tier steht bildhaft für das Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem Großen. Das vierte Tier aber repräsentiert das Römische Reich, welches zwar auseinanderfiel, aber, da es nie wirklich besiegt worden war, durch Heirat in den vielen Nationen Europas weiterlebte und damit bis in die Gegenwart hineinreicht. Und aus dem letzteren soll dann wie in Daniel 7, 8 beschrieben das andere kleine Horn hervorbrechen, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Aufstieg bis zur Weltmacht das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen wird.
Damit zeigt das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 also gleichzeitig auch auf das Ende aller irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der "Regierungs-Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24.)
und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. (die lästerlichen Namen auf seinen »sieben« Häuptern geben seiner Gottfeindlichkeit ein besonders hohes Maß, und dies bedeutet, daß das erste Tier aus dem Meer all seine Intelligenz traurigerweise dazu gebrauchen wird, nicht nur die Menschen zum Abfall vom lebendigen Gott zu bewegen, sondern sie auch dazu zu bringen, daß sie die Kinder des lebendigen Gottes sogar zu hassen beginnen)"
(Offenbarung 13, 1; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Ein Haupt allein steht bereits für geistige Macht und Intelligenz des ersten Tieres. Und die Zahl sieben, das ist in der Bibel die Zahl der Vollständigkeit. Und Vollkommenheit an dieser Stelle zur Betonung eingesetzt, verstärkt diese Art von Macht und hebt sie nicht nur besonders bzw. in hohem Maße hervor, sondern erhebt sie über alles, auch über seine militärische Stärke und Brutalität, die mit den zehn Hörnern gleichfalls symbolisiert werden.

Sein Machtinstrumentarium (d.h. dasjenige, was dem Antichristen zur "Zeit des Endes" infolge seiner gewaltigen Intelligenz zu seiner Machtentfaltung verhelfen wird), das Bild des wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden und unter der strengen Aufsicht des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18, hat seinen Ursprung also nicht im Meer, da das Bild des wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden und unter der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18 keinen Geist besitzt und nicht wirklich lebendig, d.h. kein echtes Lebewesen ist. Denn die Person des dem zweiten Tier aus Offenbarung 13, 11-18 gemeinten falschen Propheten wird mit einem Massenmedium des Antichristen für alle Erdbewohner jeweils in deren eigener Sprache hörbar und allen Menschen der Erde zudem auch sichtbar gemacht.

Müssen wir doch auch vom falschen Propheten wissen:
Das wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende und unter der strengen Aufsicht und Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehende zweite Tier aus Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist demnach mit einem strikt nach dessen Plan und Vorgaben vorgehen müssendem Angestellten des ersten Tieres aus dem Meer zu vergleichen. Denn die Bibel berichtet uns an deieser Stelle von ihm, daß er zwar die ganze Macht des ersten Tieres ausübt, dies aber vor dessen Augen tun muß:
"Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen. Und es bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist. "
(Offenbarung 13, 11 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Er ist das spezielle Werkzeug des Antichristen zum Zweck der Täuschung und der Verführung der Erdbewohner. Und unter dem heiligen Namen, unter welchem er auftreten wird, und unter der Person, die er vorgeben wird zu sein, das ist durch und durch eine einzige unverfrorene Lüge. Der zwar wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende aber in Wahrheit unter der strengen Aufsicht und Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehende und mit dem zweiten Tier aus Offenbarung 13, 11-18 gemeinte falsche Prophet ist demnach nicht derjenige, zu dem er gemacht wird und der er selbst vorgibt zu sein, nämlich der Herr aller Herren und der König aller Könige, sondern nur der vom Antichrist zur "Zeit des Endes ausgesuchte und in seine Funktion und sein Amt eingesetzte und damit größte Schwindler, dem die Menschen der Erde je verfallen sind und noch verfallen werden.

Wissen wir doch, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit unlauteren Mitteln kämpft und mit den Mitteln der Lüge und der Verführung arbeitet:
"... gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand."
(Daniel 8, 24-25; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Denn nicht er selbst ist es, der auf die Weltbühne treten wird, sondern wie es Offenbarung 13, 11-18 beschreibt, die gleißende und alle Erdbewohner verblendende Erscheinung des zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde. Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder weiter hinten in der Bibel in Offenbarung 19, 20 auch der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt bzw. sie ihm mit seinem Auftreten (ver)schaffen muß (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Und das in der Bibel in gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ...(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Erst das machtvolle Auftreten des zweiten Tieres in der Nachäffung Jesu Christi kann es ihm ermöglichen, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 von allen Erdbewohnern angebetet wird. Denn auf dieser dreisten Lüge basierend schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier nun unbegrenzte Macht zu:
"Und die ganze Macht (also auch die dem ersten Tier lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache übergebene »Gewalt«, wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist) des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen (d.h. es steht unter seiner strengen Aufsicht und seiner Regie). Und es bewirkt (auf diese Weise und arbeitet ganz im Dienst des ersten Tieres stehend gezielt darauf hin), daß die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist."
(Offenbarung 13, 12 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der unter der strengen Aufsicht und Regie des Antichristen stehende falsche Prophet kann darum auch nicht aus sich heraus, also aus eigener Kraft allein bzw. aus sich selbst heraus aggieren, um die Erdbewohner selbstständig bzw. eigenständig zu verführen. Er ist auf die Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes" bzgl. seines Massenmediums, des götteslästerliche Reden führenden und von großen Dingen sprechenden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 angewiesen.
Der unter der strengen Aufsicht des Antichristen stehende falsche Prophet kann darum auch nicht aus sich heraus, also aus eigener Kraft allein bzw. unter seiner eigenen Regie aggieren, um die Menschen aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen selbst zu erreichen, d.h. eigenständig zu verführen. Er ist auf die Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes" bzgl. seines Massenmediums, des götteslästerliche Reden führenden und von großen Dingen sprechenden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 angewiesen.
Das was also tatsächlich zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 im Zusammenhang mit seinem Bild, dem in allen Sprachen der Erde sprechenden "Greuelbild der Verwüstung". Und das in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 erwähnte Massenmedium des Antichristen tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche wird es als das götteslästerliche Reden führende und von großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, also später, wenn der Antichrist die Erdbewohner unter Einsetzung seines wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden und unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18 mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wird dann das Massenmedium des Antichristen als die Stimme des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten erkannt. Und das öffentliche und persönliche Auftreten des wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden aber dennoch nur unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18, welches in der Bibel weiter hinten auch der falsche Prophet genannt wird und seine ihm durch das Zusammenwirken mit dem Massenmedium des Antichristen, dem von großen Dingen sprechenden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, gegebene und weltweit hörbar gemachte Stimme hauchen dem Bild dieses falschen Propheten erst das Leben ein bzw. machen es für die Erdbewohner dann wie lebendig:

Mit deren Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der Erde für seine Ziele zu überzeugen (vgl. Offenbarung 13, 11).
Ein derartiges Massenmedium in den Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird, das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.

Was kann man sich nun unter dem Aufsteigen des zweiten bzw. anderen Tieres, von dem es in der Bibel heißt, daß es aus oder von der Erde bzw. vom Land aufsteigen wird, vorstellen? Der Verfasser dieser Homepage schrieb dazu folgende Gedanken nieder:
Zunächst stellten wir bereits fest, daß das zweite oder andere Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, da es lt. Offenbarung 13, 11 seinen Ursprung nicht im Meer hat, entgegen demjenigen, was man von ihm vermuten würde, keinen Geist besitzt und nicht wirklich lebendig, d.h. kein echtes Lebewesen ist. Fernerhin sagt die Bibel über dieses andere Tier aus, daß es aus oder von der Erde bzw. vom Land aufsteigen soll.
Der erste Gedanke, der sich dem Verfasser dieser Homepage nahelegte, war derjenige, daß es duchaus sein könnte, daß sich vor dem geistigen Auge des Johannes das Szenario eines Raketenstarts enthüllte. Johannes könnte also eine moderne treibstoffgetriebene Weltraumrakete vor Augen gehabt haben, als er das aus oder von der Erde bzw. vom Land heraufgestiegene  zweite oder andere Tier vor sich sah.
Am ehesten aber würde der Schreiber dieses Textes das in Offenbarung 13, 11 Geschriebene dem unter den Überschriften "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen" beschriebenen Dingen zuordnen.

Falls der Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich dazu in der Lage sein sollte, Gravitation bzw. einen Gravitationsstrahl mit beliebig wählbarer Intensität zu "produzieren", würde sich dem Seher Johannes folgende Vision vor seinem geistigen Auge aufgetan haben:
Ein unter der Überschrift "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" im zweiten Modell erläuterter "Fahrstuhl in den Weltraum" befördert die für das zweite Tier benötigten Satelliten des Antichristen zur "Zeit des Endes" in den Weltraum und stellt sie im Anschluß daran in einen geostationären Orbit. 
Die hiefür erforderliche Apparatur (ein spezieller Behälter, der auch Kryostat genannt wird), in der sich mehrere übereinander angeordnete und in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheiben befinden, könnte beispielsweise in einem leeren Fahrstuhlschacht eines Hochhauses oder in einem verlassenen Bergwerkseinstiegsschacht versteckt worden sein.
Fest steht aber: Johannes sah vor seinen Augen Bilder aus einer damals für ihn noch fernen Zukunft. Der Seher Johannes sieht nun in einem wohl für ihn gespenstig anmutenden Spektakel einen Flugkörper bzw. Satellit, der vor seinen Augen durch eine für ihn unsichtbare Kraft in den Himmel emporgehoben wird. Ein größerer Gegenstand, der ohne erkennbare Ursache bzw. Antriebskraft von der Erde, auf der er eben noch stand, nun plötzlich und dabei immer schneller werdend zum Himmel aufsteigt, das hatte Johannes wohl noch nie zuvor gesehen und würde er nie für möglich gehalten haben.
Aber genau das ist es, was der Verfasser dieser Internetseite vor Augen hat, wenn er sich dieses andere Tier aus Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches aus oder von der Erde bzw. vom Land aufsteigen wird, vorstellen soll. Und er vermutet dabei, daß der Start der dafür benötigten Satelliten entweder vom Dach eines Hochhauses oder aus einem geöffneten Bergwerkseinstiegsschacht heraus erfolgen werden.
Dasjenige, was damals der Schreiber der Offenbarung zu Gesicht bekam, könnte aber nach heutigem Erkenntnisstand in der Weltraumforschung, falls es denn auch tatsächlich technisch realisierbar ist, durchaus praktikabel sein. Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" wäre dann der erste, der diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für sich und sein Machtbestreben zu Nutze gemacht und spezielle Technologien entwickelt hat, die diese Art von Weltraumtaxis nutzbar werden ließen.



Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"

Der Schweizer evangelisch-reformierte Theologe, Professor Karl Barth (* 10. Mai 1886 in Basel; † 10. Dezember 1968), der im Bereich der europäischen evangelischen Kirchen als „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ gilt, sagte einmal treffend:
"Europa kehrt unter dem Gelächter der Hölle zum Heidentum zurück"

Professor Karl Barth charakterisierte damit den Beginn eines völlig neuen Zeitabschnittes, dessen Beginn er selbst noch miterlebte und der gegen Ende des letzten Jahrhunderts mit für alle Menschen sehr drastischen Auswirkungen seinen Anfang nahm.
Das "Gelächter der Hölle", die Verachtung Satans über die ganze Schöpfung und speziell über denjenigen Menschen, die er auf eine für sie selbstzerstörerische und ansteckende Art und Weise schmäht, ja sogar der Gebrauch von gotteslästerlichen Beschimpfungen, das alles charakterisiert den Beginn und den weiteren Verlauf der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche. Und das Ganze beginnt sich zu steigern.

Was gut ist für den Menschen, auf den Herrn zu vertrauen und sich an des Herrn Wege zu halten, die Furcht des Herrn und das tätlich liebende Miteinander und Füreinander unter den Menschen, das was Menschsein überhaupt erst ausmacht und einen Wert gibt, das alles wird in dieser sehr betrüblichen Zeit auf einen harten Prüfstein gestellt.

Wie wir noch weiter hinten im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" näher beleuchten (dort wird auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der Zeit der Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).
Die tätige, wirkende und sich auswirkende Liebe der Menschen, eine Liebe also, die Taten nach sich zieht und nicht nur Worte macht, verwandelt sich unter dem Einfluß eines schrecklichen, gotteslästerlichen "Maules" in eine Liebe mit leeren Versprechungen, eine Liebe, die keine reine, die Menschen ernst meinende Liebe mehr ist. Die erste Liebe ist es, die unter dem Einfluß dieses gotteslästerlichen Maules verarmt und erkaltet. Und sehr schnell scheiden sich dann auch die Geister.
Und man merkt es auch bald, daß die Hauptzielrichtung dieses vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgehenden Unheils die Gemeinde Gottes und deren kleinste Keimzelle, die Familie ist. Denn sie, die sich an des Herrn Wege halten, sind es, die auf eine indirekte Art und Weise herausgefordert sind und wenn auch nicht direkt ersichtlich ständigen Beschuldigungen ausgesetzt werden. Sie, die Seinen Gottes, sollen dazu verführt werden, ihre tätige Liebe nach und nach einzustellen und gegen eine abwartende Haltung einzutauschen und sogar selbst nicht wirklich fundierte Beschuldigungen auszusprechen und Gefallen daran zu finden, selbst hochmütig und stolz zu sein. Das Agieren der Menschen verwandelt sich unter dem Reden dieses klug redenden "Maules" in Stagnation. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist schlechthin der Lügner am Wort Gottes, der in Wirklichkeit die Wahrheit zu Boden wirft.

Dieses spezielle Sprachrohr des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß schon sehr auffällig sein. Denn ein "Maul", das gotteslästerlich redet, d.h. über Gott im Himmel lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziet, d.h. sie falsch beschuldigt, um sie fertig machen und um über sie im gleichen Atemzug spotten zu können, das aber gleichzeitig bzw. parallel dazu prophetisch über (zukünftige) "große Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage und hat es wohl auch in dieser Mischung noch nie zuvor gegeben. Aber genau hierdurch dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden großen Weltherrschers auszeichnen, bzw. wird sich so von den anderen hervorheben und sollte sich genau dadurch von allen anderen seiner Art unterscheiden.

Darum sind alle Christen von heute dazu aufgerufen:
Unser festgetretener Feldweg muß wieder ein aufgebrochener Acker werden, in den unser Gott sein gutes "Wort der Wahrheit" zu sähen vermag. Unsere durch die Unwahrheit festgetretene Meinung muß wieder offen werden für die Liebe Gottes. Denn wer sich selbst mehr liebt, als es Gott recht ist, geht in Ewigkeit verloren, weil er den Blick auf den lebendigen Gott verliert.
Denn wer auf andere herabzublicken lernt, der kann seinem Nächsten nicht mehr in einer rechten, gottgewollten Art und Weise dienen, derjenige beginnt sich selbst mehr zu lieben, als seinen Bruder und verliert dabei seine Autentität.
So etwas aber, was bewirkt, daß die Liebe in vielen erkaltet, wird von Außenstehenden schnell bemerkt und selbst das Gemeindewachstum beginnt zu stagnieren, weil sie auch nicht davon verschont geblieben ist. 


Galater 6, 7-10
7 Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
8 Wer auf sein Fleisch sät (und stolz und überheblich ist), der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät (und sich vor Gott demütigt und den Menschen in reiner Liebe dient), der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
9 Laßt uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
10 Darum, solange wir noch Zeit haben, laßt uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und in der Zeit dieser Zeit der Trübsal, in der die Hölle mit großem Geschrei Sieg um Sieg zu erringen und die Liebe Gottes immer weiter in den Hintergrund zu rücken scheint, leben wir heute. Und der Verfasser dieser Homepage ist ebenfalls der festen Meinung: Sie hat bereits seit Längerem begonnen.

Im völligen Gegensatz dazu, was der Name "Zeit der Trübsal" von seiner eben gehörten Bedeutung her gesehen wiederspiegelt, beginnt die erste Hälfte, der symbolisch gemeinten sieben (Sabbat-)Jahre andauernden Zeit der Trübsal mit einer Zeit, die relativ friedlich verläuft. Es ist lange Zeit eigentlich nicht erkennbar, daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche bereits begonnen hat.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage hat sie also bereits seit geraumer Zeit begonnen und zwar lediglich und schwerpunktmäßig mit dem "Hörbar werden" des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, was einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darstellt (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist").
Dieses "Hörbar bzw. Vernehmbar werden" eines charakteristischen Massenmediums, das die Anwesenheit des Antichristen anzeigt bzw. signalisiert, ist es, worauf die Bibel im Zusammenhang mit dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche auch deutliche Hinweise gibt:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."

Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beginnt demnach mit dem "Hörbar werden" dieses vom Seher Johannes so bezeichneten "Maules", das viele Menschen der Erde vernehmen werden können (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").

Und der Verfasser dieser Webseite ist sich dabei sicher:
Es wird keinerlei Technik notwendig sein, um dieses "Maul" hören zu können, denn es drängt sich allen auf und nötigt alle, Arme und Reiche (mit oder ohne Fernseher, mit oder ohne Radio) gleichermaßen, ihm kostenlos zuzuhören.
Und er, der große Weltverführer, der derjenige ist, der dieses "Maul" konstruiert hat und der es nach seinem Willen große (und sicherlich prophetische) Dinge sprechen und den Namen Gottes, sein Haus und die Seinen des lebendigen Gottes lästern läßt, muß es dieses Lästern schon schlau anstellen, damit es mit der Zeit die ihm zuhörenden Menschen nicht zu hassen beginnen (vgl. im Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam").
Und es ist in den Augen des Verfassers dieser Homepage das allergrößte übernatürlich anmutende Wunder überhaupt. Und daß die Menschen der Erde mit der Zeit dieses "Maul" nicht für andere sichtbar zu hassen beginnen, ist gleich das nächste Wunder.
Man wird es nicht begreifen können, wieso die ganzen Menschen der Erde, die dieses Lästern anhören müssen, d.h. sie werden mehr oder weniger dazu gezwungen sein, zuzuhören, sich mit der Zeit nicht gegen dieses so verhaßte "Maul" erzürnen. Denn niemand vermag es wirklich aus seinem Leben ganz auszublenden. Es wird sich hartnäckig allen Menschen förmlich aufdrängen. Und es ist eine relativ lange Zeit, die es reden wird (die symbolisch gemeinten 42 Monate entsprechen nämlich mindestens tatsächlichen vierundzwanzigeinhalb Jahren).

Und es wird selbst die Kinder nicht nur verbal vergewaltigen, sondern deutlich erkennbar verderben. Und auch die erwachsen Menschen wird es nach und nach packen, im Lästern mitreißen und zuletzt in Angst und Schrecken versetzen. Und durch den verderblichen Einfluß des "Maules" wird die Liebe in vielen erkalten (vgl. bei Matthäus 24, 12 und unter dem Endzeitzeichen "Durch den verderblichen Einfluß eines gotteslästerliche Reden führenden "Maules" bzw. "Mundes" soll die Liebe in vielen erkalten"). Und ganz am Ende der symbolisch gemeinten 42 Monate wird der Antichrist vermutlich sogar alle Kinder töten (vgl. auch im Kapitel "Die zu erwartenden Epidemien der Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod").
Was sind dabei schon knapp 25 Jahre, denn so lang wird, wie wir weiter vorn gelesen haben, die erste Hälfte der sieben jährigen bzw. zwei mal 42 Monate währenden Zeit der Trübsal in Wirklichkeit mindestens andauern und das "Maul" als ein große (und sicherlich prophetische) Dinge redendes und gleichzeitig Gott und die Seinen lästerndes Massenmedium bestehen. Denn es wird dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5 "Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang." Und das sind umgerechnet symbolisch gemeinte dreieinhalb Jahre, eben genau die Hälfte von sieben. Und da mit einem Jahr tatsächlich ein Sabbatjahr gemeint ist, kommt man auf die Zeit in Jahren von je zwölf Monaten, in der das "Maul" vernehmbar sein wird, eben die aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre, die von Gott noch verlängert werden (vgl. in der Tabelle des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").
Was sie zuvor wie selbstverständlich getan haben, ihre Kinder in einem geschützten und behüteten Rahmen großzuziehen und vor bösen Einflüssen zu bewahren, ihnen Vertrauen, Freude und Offenheit auf den Lebensweg mitzugeben, wird das "Maul" allen Eltern in relativ kurzer Zeit zu nichte machen und zwar, und das klingt nicht nur erschreckend, sondern ist es auch, ohne, daß sie sich dagegen konsequent zur Wehr setzen werden.
Dieses "Maul" wird sie und sogar die sonst immer auf gute Erziehung pochenden Alten erst betäuben und dann kraftlos und wehrlos machen, und dies kann beim besten Willen des Verständnisses des Verfassers dieses Textes in so kurzer Zeit nicht nur verbal geschehen, d.h. über die Worte, die das "Maul" zu den Menschen spricht. Es muß dabei schon zur Anwendung von Gewalt kommen, wenn dies auch nicht deutlich spürbar sein wird.
Das lästerliche "Maul" , d.h. das den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das zusätzlich auch über große (und sichlich prophetische) Dinge redet, lästert also nicht nur verbal und hörbar verspottend, sondern die Verfolgung durch den Bedränger besteht auch darin, das sie auch ein an den Menschen "Gewaltantun" sein wird. Denn in den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31). Für die meisten Menschen wird aber mehr der verbal bzw. hörbar lästerliche Charakter des "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 auffallend sein, weniger der lästerliche Teilbereich des direkten "Gewaltantuns" an Menschen, was zudem vom Antichristen nach Außen hin tunlichst vertuscht werden wird.

Das "Maul" des Sohnes des Verderbers und "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel, so wie der Antichrist nach Sacharja 11, 15-17 auch genannt wird, wird nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in diesem Zusammenhang, also im Zusammenhang mit dem Zuhören des Lästerns, sogar die Merkfähigkeit der Menschen merklich beschneiden und erheblich beeinträchtigen, ihr kritisches Denkvermögen und ihre Kreativität kontrollieren, ihre Gedanken und Gefühle beherrschen, vermutlich sogar das Gute vergessen lassen können, in den Menschen künstliche Gedankenbilder erzeugen und solche unbemerkt natürchlichen Gedanken unterschieben können und wilde, zügellose und verderbliche Träume nicht nur anregen, sondern auch aktiv ins Bewußtsein einspielen können. Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird es Einfluß nehmen können und die Menschen werden nicht nur hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").

Die davon Betroffenen werden das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, wenn sie auch nicht die ganze Fülle seiner Einflußnahme auf den Menschen erfassen können, darum sicher nicht lieben, vielleicht auch nicht akzeptieren, aber aus diesem Grund dennoch nicht konsequent bekämpfen und somit sein verhängnisvolles Treiben am Ende doch zu- und wehrlos über sich ergehen lassen.
Er, der Versucher und Vergewaltiger dieser Erde, wird es in einer psychologisch ausgeklügelten Vorgehensweise, mit einer Art von Gehirnwäsche vergleichbar, meisterhaft verstehen, die Menschen mit ihren eigenen Problemen so zu fesseln, so daß dieses "Maul", trotz seines furchtbaren Wortebombardements niemand über alle Maßen und über die Schmerzgrenze hinaus beängstigen wird. Sondern eher die Begleitumstände als das "Maul" selbst, der äußere Rahmen, die zunehmend negative Entwicklung der menschlischen Gesellschaft, die Verrohung der Gefühle anderer Menschen, aber auch die scheinbare Interessenlosigkeit der Politiker an diesen Dingen und an diesem "Maul" werden sie in immer düster werdende Zukunftsängste und zunehmende Wut über die darüber scheinbar tatenlos bleibenden Regierenden zwingen.
Das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, bzw. dessen Erbauer, der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es geschickt verstehen, sich dem Zorn aufgebrachter Menschen zu entziehen (denn was ist überhaupt von diesem "Maul" greifbar), immer von sich und seinem wahren Erschaffer, dem Antichristen, wegzeigen, um den Fokus der zeitweise aufgebrachten Menschen nicht auf sich selbst zu richten.
Ja es wird nach Meinung des Schreibers dies Textes in einer bestimmten Art und Weise beinahe zu einer Art von allen akzeptiertem "Wegbegleiter" werden.
Obwohl das "Maul" äußerst unliebsam und sogar in gewisser Weise ein für sie verhängnisvoller Berater sein wird, werden es seine Zuhörer dennoch (er)dulden. Es scheint wie selbstverständlich geworden zu sein, als eine unumgänglich gewordene, zusätzliche, wenn auch etwas außergewöhnliche und ungeheuerliche Informationsquelle mit zum Leben dazuzugehören.
Alle inkonsequenten und kraftlosen Menschen werden aber falsch beraten sein, auf dieses pausenlos sprechende "Maul" zu hören und es in ihrem Leben ohne Konsequenzen für sich selbst zuzulassen und ohne es an denjenigen Platz einzuordnen, wo es eigentlich hingehört. Denn es wird durch seine spöttische und lästerliche Art sie und ihre Kinder seiner Aufgabe gemäß verrohen, sie innerlich verhärten und schließlich bitter machen, mit Sicherheit aber mitreißen, den lebendigen Gott im Himmel und dalle ihn liebende und fürchtende Menschen zu lästern, wie es dies auch selbst tut. Es wird pietätlos und grenzüberschreitend handelnd die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12). Und hatte dies nicht bereits Jesus Christus selbst in Mätthäus 24, 12 für die letzte Zeit vorhergesagt?
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."

In 2. Timotheus 3, 1-9 werden die Menschen, die sich vom "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 haben leiten und verführen lassen, sehr detailiert beschrieben und hier wird ohne Zweifel auf die letzte Zeit, die Zeit des kommenden Antichristen und dem Verursacher der Zeit der Trübsal Bezug genommen:

2. Timotheus 3, 1-9
Der Verfall der Frömmigkeit in der Endzeit
1 Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
(In 1. Timotheus 4, 1 steht dazu geschrieben: "Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen, ...")
2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind,
4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott;
5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden,
7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben.
9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

 Ist dies nicht erschreckend, wenn der lebendige Gott uns einen Spiegel vor Augen hält und uns zeigt, wie wir unter dem Einluß des "Maules" des Antichristen zu Toren, "mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben" geworden sind. Fangen wir bei uns selbst an und schauen wir uns doch um. Es hat alles bereits seinen unaufhaltsamen Lauf genommen und das "Maul" hat bereits viele erfaßt, mit- und umgerissen und ettliche sogar bereits vollkommen entwurzelt.
"Und es (das erste Tier aus dem Meer, der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes") tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen." (vgl. nochmals Offenbarung 13, 6)

Wen lästert denn das "Maul"? Die Antwort der Bibel lautet: "sein Haus und die im Himmel wohnen." (Offenbarung 13, 6). Es sind also die Himmelsbürger, d.h. solche Menschen, die den lebendigen Gott bereits hier auf der Erde ihren Vater nennen, die verspottet werden, die Himmelsbürger, die zwar hier noch auf der Erde wohnen, aber ihre Staatsbürgerschaft im Himmel besitzen und dorthin schon sehr bald entrückt werden, solche, die "Botschafter an Christi statt" sind und ihr Land, das Himmelreich, hier auf der Erde vertreten.
Im "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 drückt sich der ganze Haß des Antichristen auf die wahre Gemeinde Jesu Christi in gemeinster Art und Weise verbal aus.
Wer dieses "Maul" nicht haßt, den verachtet schließlich auch der lebendige Gott und zwar um derer willen, die im Himmel wohnen und durch dieses "Maul" verspottet werden. Ja, über diejenigen, die sich von diesem "Maul" nicht ganz klar disdanzieren, wird der Gott Israels am Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche ein schreckliches Gericht kommen lassen (vgl. auch im Kapitel "Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder wegzunehmen").
Solche Menschen, die das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 nicht hassen, werden bei der Wegnahme der wahren Gemeinde zurückbleiben müssen. Denn wer nicht konsequent gegen das "Maul" ist, der ist für das Kommen des "Menschen der Bosheit", gemeint ist der Antichrist, und hält sein "Offenbarwerden als der Böse" nicht mit auf.

Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 ist weit  mehr als nur ein Sprachrohr und geniales Lautsprechersystem, es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen

An dieser Stelle kann man deutlich erkennen, daß dieses "Maul" mehr als nur ein Sprachrohr und geniales Lautsprechersystem ist und daß sich hinter diesem Maul, das selbst der Seher Johannes erst in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche als ein aus der Erde aufgestiegenes Tier erkennen kann (obwohl es, wenn auch noch sehr undeutlich erkennbar, eigentlich bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche das zweite Tier, welches aus der Erde aufsteigt, repräsentiert. Dies bedeutet aber, daß das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8 ein und dasselbe verkörpern müssen), mehr als nur ein Massenmedium verbirgt. Es ist die unschlagbare Superwaffe des Sohnes des Verderbens, die seinem Besitzer Erfolg garantiert, mit der er das Tun und Lassen der Menschen steuern, lenken und leiten kann, wann immer und wohin er will. Und das zweite Tier, das aus der Erde aufgestigen ist, macht etwas und infolgedessen machen die Menschen auf der Erde das, was es für sie vorgibt, zu tun. Dieses Erfolgsschema umreißt Offenbarung, Kapitel 13 und es steht dort mit Recht geschrieben, daß das zweite Tier, das aus der Erde aufgestiegen ist, die ganze Macht des Antichristen ausüben wird.
"Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß ..." (vgl. Offenbarung 13, 12)
"Und es tut große Zeichen ..." (vgl. Offenbarung 13, 13)
"und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen ..." (vgl. Offenbarung 13, 14)
"Und es wurde ihm Macht gegeben ..." (vgl. Offenbarung 13, 15)
"Und es macht, daß ..." (vgl. Offenbarung 13, 16)
Der Vergleich des falschen Propheten mit einem "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 deutet ebenfalls darauf hin, daß es  (gemeint ist das "Maul") bereits ein Bestandteil des zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8, das von der Erde aufsteigt, sein muß. Das "Maul" macht sich so groß und breit, das Johannes nichts weiter als das erkennen konnte.
Ein "Maul" erzeugt Töne aller Art, könnte zum Beispiel eine Art von Lautsprecher symbolisieren, mit dem der Antichrist jeden Menschen der Erde ansprechen kann. Und da er nach Offenbarung 13, 6 dieses "Maul" "zur Lästerung gegen Gott" auftut, "zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen", wird er nicht nur wie bei einem Tier damit Töne erzeugen können, sondern er benutzt es und da er alle Menschen der Erde hiermit erreicht, überwiegend und so für alle Menschen der Erde erkenntlich als Massenmedium der Sprache.
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist also eine Zeit, in der der falsche Prophet in der Offenbarung des Johannes anfänglich als ein "Maul" charakterisiert wird (vgl.den in Offenbarung 13, 5-6 bei der Beschreibung des erste Tieres eingeschobenen Teil, der bereits das erste Erscheinungsbild des falschen Propheten also des zweiten Tieres umreißt).


Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche

Wir hörten es bereits: Und die Bibel beschreibt dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal, und man darf sich in diesem Punkt nicht beirren lassen, sogar als etwas, was tatsächlich nur speziell er besitzt (vgl. im Kapitel "Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Und weil es lt. Offenbarung 13, 5 also nur dem mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" gegeben wird und darum durchaus zu einem seiner großen Wunder gerechnet werden kann, richten sowohl der alttestamentarische Prophet Daniel in Daniel 7, 8 als auch der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes in Offenbarung 13, 5-6 ihre ganze Aufmerksamkeit auf dieses verhängnisvolle Kommunikationsmittel, das in der Bibel mit einem lästerlichen »Maul« (das die revidierte Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort seinen »Mund« nennt) umschrieben wird. Und ist dieses mit einem Massenmedium vergleichbare Spottreden führende »Maul« darum nicht auch etwas, was, sobald es auf der Erde hörbar werden wird, seine bereits verdeckte Anwesenheit also die des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der Erde verrät? Denn sobald dieses lästerliche »Maul« vernehmbar ist, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher oder bereits existenten Betreiber geben?
Und Hörbar werden und lästern wird es doch und das schon lange bevor sich der mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebene "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 als der “Bösewicht” bzw. als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehene Weltordung unverdeckt zeigt bzw. erweist, d.h. schon lange bevor dieser nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und über die gesamte Erde ein großes und globales"Verderben" bringen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 3 und in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche")! Und genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans sich in ihm nun voll entfalten können wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8.
Denn muß er das nicht, dann wenn bereits sein Spottreden führendes »Maul« vernommen werden kannn, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits präsent, also schon auf der Erde hier sein? Und man erkennt dies doch auch daran, daß genau zu dieser Zeit, wenn dies geschieht, die Ungerechtigkeit überhand nimmt und schließlich die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12).

Und der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", wird mit seinem lästerlichen »Maul« großen Unfrieden stiften. Denn dies ist seine klug eingefädelter Plan sowie seine im Zuge seines psychologischen Kampfes im Verlaufe des bei Daniel 8, 23-25 beschriebenen Vernichtungsfeldzuges gegen die Starken erfolgreiche Strategie (hier gemeint ist der siegreiche Kampf gegen die federführenden Nationen dieser Erde). Und er, der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 kämpft auf diese psychologisch ausgeklügelte Weise gezielt und erfolgreich gegen christliche Werte an. So wird er doch lt. Offenbarung 13, 5-6 durch das Reden jenes lästerlichen »Maules« das Recht zu Boden werfen, provogatorisch Satan auf den Thron Gottes erheben und diejenigen Menschen, die ihre geistige Heimat im Himmel haben, "verunglimpfen" und "in Verruf bringen", sie denunzieren, verspotten sowie böswillig und ganz gezielt ärgern. Der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 wird  also durch das Reden seines "Maules" dafür sorgen, daß die Menschen der Erde sich nicht mehr in der Liebe üben, sondern Gefallen am Spotten und damit an der Ungerechtigkeit finden und falls sie von diesem falschen Weg nicht umkehren, verloren gehen müssen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12).
Und infolge dieser Dinge, die mit dem lästerlichen »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 einhergehen werden, soll wie aus 1. Thessalonicher 5, 1-3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 zu entnehmen ist, in einer noch relativ friedlichen Zeit und wie in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigt wird, zuvor der Abfall kommen und lt. Matthäus 24, 12 "die Liebe in vielen erkalten":
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."
(Matthäus 24, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wir wissen und es gilt als so ziehmlich gesichert, daß der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, um sich im Vorfeld seiner Machtergreifung freie Bahn zu schaffen, u.a. mit einem lästerlichen »Maul« (das die revidierte Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort seinen »Mund« nennt) auf psychologischem Weg das in Daniel 7, 8 und Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" realisieren und damit den Untergang der Nationen herbeiführen wird.
So muß doch im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, in zunehmender Weise erkennbar werden. Denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.

Außerdem erfuhren wir bereits, daß wir uns vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Bösewicht nicht fürchten müssen. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich erst jetzt, nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen können, damit den Untergang der Nationen bewirken und dadurch an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das Einzige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen" ).

Denn daß es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 etwas geben muß, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, kann nur folgendes bedeuten: Es muß erstens etwas geben oder genau dann jemand da sein, was bzw. der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung der Pläne bzgl. seiner Machentfaltung zumindest zeitweise behindert. D.h. aber auch zweitens, der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß zwar anfangs noch verdeckt aber dennoch zu diesem Zeitpunkt bereits hier sein. Und drittens kann er in der Phase, wenn er noch aufgehalten wird, noch nicht an die Macht gekommen sein.
Ist es nicht gerade dasjenige, was man, da noch nicht für unser Auge sichtbar gewoden, nicht einschätzen kann, weil es nocht nicht eingetroffen ist, was uns im Glauben nachlässig, lau und im Handeln unvorsichtig werden läßt? Welche Schatten aber werfen die kommenden und sehr einschneidenden Ereignisse, wenn sie nahe bevorstehen, voraus? Ist aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits verdeckt hier, muß man dies doch bereits spüren können.
So wissen wir doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer geistigen Ebene beginnt (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"). Denn sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" ist es, das uns die wenn auch noch verdeckte Anwesenheit bzw. Existenz des Antichrist zur "Zeit des Endes" verrät, also bereits bereits zu einem Zeitpunkt wahrnehmbar sein muß, noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird. Woran aber können wir dieses in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" erkennen, was ist sein Charakteristikum?
Achtung! Auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von "großen Dingen" sprechen. Und daran wird man also bereits zu Zeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es nicht nur ausgiebig lästert, sondern auch von "großen Dingen" spricht, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage redet. Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage:

Offenbarung 13, 5-7
5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden (zum Einen über) große (und sicherlich prophetische) Dinge und (zum Anderen) Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang.
6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen.
7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Im vorangegangenen Abschnitt  "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" haben wir erfahren, daß die gesamte Dauer der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche symbolische sieben jüdische (Sabbat-)Jahre betragen wird und daß davon eine Hälfte dreieinhalb Jahre überstreicht. Das wiederum sind umgerechnet genauso symbolisch gesehen zweiundvierzig Monate, also genau die zweiundvierzig Monate, die die Bibel durch den Seher Johannes in Offenbarung 13, 5 festlegt. Und die Bibel meint hier mit der Angabe "der Hälfte" tatsächlich genau die Mitte der Zeit, so daß eine Hälfte tatsächliche vierundzwanzigeinhalb Jahre ergibt, wenn man bedenkt, daß mit einem symbolischen Jahr in der Bibel sieben tatsächliche Jahre gemeint sind.
Denn Daniels Volk, der diese Zeit definierte, dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden und meinte mit einem symbolischen Jahr tatsächlich ein sogenanntes Sabbatjahr. So kommt es, daß die symbolisch sieben Jahre andauernden Zeit der Trübsal tatsächlich insgesamt 49 Jahre währen wird.
Demnach umfaßt die gesamte Zeit der Trübsal nach den Angaben des Propheten Daniel also insgesamt 49 tatsächliche Jahre, während davon die erste Hälfte vierundzwanzigeinhalb Jahre und die 2. Hälfte, die Bedrängnis, gleichfalls vierundzwanzigeinhalb Jahre andauern dürfte, die aber, wie in Markus 13,  20 angekündigt, verkürzt werden sollen. Wie lange also die Zeit der Trübsal nun wirklich dauern wird, das kann man demnach erst endgültig sagen, wenn sie durchgezogen ist. Es liegt also alles in den Händen Gottes, und es ist gut so. Und jeder, der nun in die Versuchung gerät, die Zeit der Trübsal vorauszuberechnen, muß scheitern.
Auch der beste Zeitplan, den sich der Antichrist selbst zurechtgelegt hat und nach dem er sich richtet, und Menschen ersinnen nunmal relativ genaue zeitliche Pläne, kann letztendlich von ihm nicht eingehalten werden, denn wie wir noch weiter unten sehen werden, wird er in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche genau darin aufgehalten werden, so daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche nicht tatsächliche vierundzwanzigeinhalb Jahre ergibt, sondern um derer und ihrer Errettung willen länger dauern muß, die Gott fürchten und lieben.
Auch darin sehen wir die Souveränität des lebendigen Gottes, der des Zepter auch in allen zeitlichen Fragen fest in seinen Händen hält, so daß sich der Antichrist in letzter Konsequenz nicht nach seinem eigenen, sondern nach Gottes Zeitplan richten muß. Er allein bestimmt, wann was geschieht, allein daß es geschehen muß, bleibt unausweichlich, denn er hat seine Absichten mit dieser Welt durch sein Wort, das er seinen Propheten  gegeben hat, bereits fixiert.

Und damit ist allen klar, daß die Bibel den Zeitpunkt des Beginns der Zeit der Trübsal mit dem Vernehmbar- bzw. dem Hörbarwerden eben dieses Maules nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 definiert, denn die zweiundvierzig Monate, die die Bibel durch den Seher Johannes in Offenbarung 13, 5 festlegt, sind eben umgerechnet genau die dreieinhalb Jahre, die der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche entsprechen.

Dann, wenn der falsche Prophet in der Gestalt dies Maules mit seinem Wirken beginnt, d.h. für viele Menschen wahrnehmbar wird, ist natürlich bereits eine geraume Zeit der Präparierung derjenigen Personen vorausgegangen, die dieses "Maul" als Sprachmedium benutzen wird. Es ist selbstverständlich, daß der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, nicht in einer eigenen Stimme auftreten kann, die vom Hörer seines Maules nur einer einzigen Person zugeordnet werden kann, z. Bsp. die eines einzigen Menschen mit anscheinend prophetischer Gabe. Der falsche Prophet steht lediglich als Symbol für dieses etwas, daß der Seher Johannes während der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche als ein "Maul" sehen kann, das große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, aber gleichzeitig den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die Seinen lästert. Und daß er den falschen Propheten bildhaft als ein "Maul" und nicht als eine selbständige und lebende Person umschreibt, beweißt diese, unsere Annahme.
Ein "Maul" ist eben kein eigenständiges Lebewesen, sondern nur ein Teil davon, und heute würde man darunter eher ein lebloses technisches Gerät vorstellen können, eine Art von vorwiegend die menschliche Sprache wiedergebendes Massenmedium, denn es soll ja bekanntlich und so meint es Johannes, zu sehr vielen Menschen gleichzeitig sprehen können, als von vielen Menschen an den unterschiedlichsten Orten, vielleicht sogar in vielen Ländern der Erde oder gar in viele Kontinaenten der Erde angehört werden können.

Wenn es den Verfasser dieser Homepage ebenso betreffen würde und er auch zu denjenigen gehören müßte, die der Antichrist, ohne vorher zu fragen, in das öffentliche Wirken seines falschen Propheten mit verflochten hat, könnte er für sich persönlich diesen Zeitpunkt des Beginns einer derartigen persönlichen Präparierung in die Zeit um 1971-72 herum datieren. Denn um diese Zeit herum begann sich für ihn nach und nach sein eigenes Leben in einer ungewöhnlichen Art und Weise und in ganz bestimmten, alltäglichen Lebensbereichen Schritt für Schritt sehr einschneidend zu verändern.
Es stellten sich neben den Ängsten, die mit Krankheiten einhergingen, nach und nach immer mehr Versagensängste in unterschiedlichen Lebensbereichen ein, die darauf abzielten, ein geselliges Leben zu blockieren und zu unterdrücken, so daß der Schreiber dieser Webseite zunehmend in die Isolation vor Menschen geriet und mit diesen Versagensängsten umgehen lernen mußte.
Dieser Zeitpunkt, in der Zeit um 1971-72 herum, dann, als er noch ein kleiner Schuljunge war, war der eigentliche Zeitpunkt im Leben des Schreibers dieses Textes, und so versteht er es heute, an dem der Bedränger, gemeint ist der Antichrist, begann, ihn zu verderben und zwar systematisch Schritt für Schritt, anfangs nur in kleinen später in großen Schritten, mit dem Ziel, ihn zu präparieren bis hin zum Beginn des Redens des Maules nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8.

Es ist bekannt geworden, daß der Geheimdienst der ehemaligen Sowjetunion (KGB) teilweise seinen Nachwuchs als Waisenkinder aus den Kinderheimen seines Landes auswählte, von dort wegnahm und sehr frühzeitig, von Klein an, zu dem erzog, was sie später werden und wofür sie später einmal eingesetzt werden sollten.
Und warum sollte der Antichrist bei der Auswahl seiner Leute, die einmal für das Reden des Maules zugedacht werden sollten, nicht ebenso vorgehen, wenn man bedenkt, daß diese Menschen, die er später einmal für seine Zwecke in einer ganz speziellen Art und Weise festhalten und mißbrauchen wollte, auch ganz bestimmte Eigenschaften aufweisen mußten und diesen Mißbrauch mit sich und ihren Problemen beschäftigt, selbst lange Zeit nicht bemerken durften. Sie durften für diesen Job keinesfalls sensible und nach außen offene Typen sein, die den Kontakt mit Menschen lieben, sondern sollten solche Menschen sein, die eher zurückgezogen leben. Der Verfasser dieser Homepage liebte zu diesem Zeitpunkt aber noch das gesellige Leben.
Wo es keine Probleme gab, mußten also welche geschaffen werden, denn wenn das "Maul" erst einmal hörbar werden würde, kämen viele Fragen auf, die einer Erklärung bedurften. Und das mußte unter allen Umständen irgendwie unterdrückt werden, zum Einen durch die Wahl der Gesprächinhalte des Maules, diese mußten teilweise solcher Natur sein und solche sensiblen Bereiche betreffen, daß man sich einfach nicht traute, vom Reden des Maules Betroffene zu fragen und zum Anderen durch die Betroffenen selbst, die man mit diesen Fragen nicht verletzen und überfordern wollte. Außerdem sollten die Neugierigen Angst davor haben, selbst in das Kreuzfeuer des Lästerns des Maules zu geraten. Auf einen Nenner gebracht, die vom Lästern des Maules Betroffenen mußten vom Antichrist auf Disdanz gehalten werden, um einen Informationsfluß zu unterbinden. Denn sonst würde ja der ganze Schwindel hochgehen und das lästernde "Maul" unglaubwürdig werden. Und der Antichrist, der Erbauer des Maules hätte verspielt.

Den Zeitpunkt des Hörbarwerdens des Maules, was, wie wir weiter oben gehört haben, gleichzeitig bedeutet, daß genau zu diesem Zeitpunkt die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beginnt und genau von da an die symbolischen sieben Jahre der gesamten Zeit der Trübsal zu laufen anfangen, diesen Zeitpunkt, den Zeitpunkt des Beginns des Lästerns des Namens Gottes und des große Dinge Redens des Maules, könnte der Schreiber dieses Textes für sich persönlich auf den Herbst 1979 ansetzen.
Der Herbst 1979 war derjenige Zeitpunkt im Leben des Verfassers dieser Homepage, den er, so jedenfalls von ihm selbst als solchen empfunden, als den ersten von insgesamt zwei absoluten gesundheitlichen und seelisch und moralischen Tiefstpunkten seines Lebens bezeichnen würde, dem die wohl größte aller seiner bis dahin gewesenen Versagensängste unmittelbar vorausgegangen war, ab dann nicht mehr von ihm weichen wollte und für ihn eine immer mehr beängstigendere Gestalt annahm. Ein Zeitpunkt, an dem er völlig mit sich und seinen Problemen beschäftigt und von einer gesundheitlich hervorgerufenen handfesten Angstpsychiose geplagt, also abgelenkt genug war, für einen solchen Zeitpunkt, an dem der Antichrist das Reden des Maules starten hätte können, ohne daß er dies einem äußeren Ereignis, ja gar einem "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 zugeschrieben hätte.
Da er zu diesem Zeitpunkt und auch die darauf folgenden paar Jahre rein optisch äußerlich, besonders wenn er sich in der Öffentlichkeit unter Menschen bewegte, für diese wohl sehr auffallend und elend wirken mußte, vermochte er nicht zu bemerkten, daß die Menschen, ob ihm bekannt oder unbekannt, über ihn in einem ganz anderen Punkt zu reden anfingen, als er sich dies vorstellte. Aber ihm war wohl bewußt, daß die Menschen seines Umfeldes es taten , und er machte sich und sein eigenes Verhalten dafür verantwortlich. Ja er traute sich fast gar nicht mehr unter Menschen zu gehen und mied die Begegnung mit ihnen, wo immer er es konnte, eben weil ihm sein verändertes Äußeres, seine eingefallenen und für ihn spürbar umränderten Augen und sein ängstlicher Blick wohl bewußt waren und er sich darüber, besonders aber über seine Augenringe, sehr schämte und weil er außerdem einem ganz bestimmten Menschen in diesem von ihm als sehr schlimm empfundenen Zustand nicht begegnen wollte, damit dieser nicht sah, daß er leiden mußte.
Aber er hatte zufällig den gleichen Reiseweg wie dieser Mensch, und eben dieser Mensch lernte und lebte zu diesem Zeitpunkt gerade in der gleichen großen Stadt wie er, was er heute nicht mehr als rein zufällig beurteilen würde. Eine Begegnung mit diesem Menschen konnte, und so rechnete er sich dies aus, also jeder Zeit rein zufällig und sogar mitten in dieser großen Stadt geschehen. Und davor hatte er Angst, weil ihm dieser Mensch damals sehr viel bedeutete.
Da plötzliche Freude aus den leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit seinen labilen Gesundheitszustand jederzeit wieder verschlechtern könnte, wagte er nicht darauf zu hoffen, daß eine solche Begegnung zustande kommen könnte, und er wollte sie auch nicht selbst herbeiführen, obwohl er es sich innerlich eigentlich sehr wünschte.

Das würde aber bedeuten, daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche bereits angelaufen ist. Und es würde gleichzeitig bedeuten, daß nach dem voher vom Antichrist zurechtgelegten Zeitplan genau tatsächliche vierundzwanzigeinhalb Jahre später also im Frühling des Jahres 2004 die Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi eingeplant war.
In der Sprache der Bibel würde dies zur Folge haben, daß also im Frühling des Jahres 2004 nach dem Zeitplan des Antichristen die Zeit der Bedrängnis anbrechen sollte und im dann wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung", das auch bim Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird und welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf das die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, in seiner zweiten Erfüllung aufgerichtet werden sollte.
Da aber nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 einer da sein wird, den der lebendige Gott erwählt hat, das Offenbarwerden des "Bösen" aufzuhalten, kann der vom damit gemeinten Antichrist zurechtgelegte Zeitplan nicht mehr eingehalten werden.
Das Kommen des Bräutigams aus dem Gleichnis Jesu von den klugen und törichten Jungfrauen in Matthäus 25, 1-13 verspätet sich auch, hängt aber damit zusammen, weil der Gott Israels einst zu dessen Stammvater Abraham sprach: "... und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast." (1. Mose 22,18)
Erst dann, wenn sich diese Prophezeiung erfüllt hat und wenn der ursprünglich nur zum Volk Israel gesandte Messias Menschen aus aller Welt Enden zu sich gerufen, d.h. erst dann wenn der heilige Geist sein ihm aufgetragenes Werk bezgl. der Rettung der Heidenvölker vollendet hat, wird Jesus Christus wieder seine Füße auf diese Erde setzen.

Wenn es also den Verfasser dieser Homepage ebenso betreffen würde und er auch zu denjenigen gehören müßte, oder falls er gar derjenige ist, von dem die Bibel sagt, daß er den Menschen der Bosheit, bzw. sein Offenbahrt werden als den "Bösen" aufhalten wird, müßte er zu den für das "Maul" "Präparierten" mit dazugehören, d.h. die für dieses einem Massenmedium gleichzusetzende, lästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 vom Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 auserwählt und von Kindheit an dafür speziell abgerichtet und manipuliert worden sind.

Das lästerliche "Maul" , d.h. das den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das zusätzlich auch über große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, lästert nicht nur verbal und hörbar verspottend, sondern die Verfolgung durch den Bedränger besteht auch darin, das sie auch ein an den Menschen "Gewaltantun" sein wird. Denn in den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31). Für die meisten Menschen wird aber mehr der verbal bzw. hörbar lästerliche Charakter des "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 auffallend sein, weniger der lästerliche Teilbereich des direkten "Gewaltantuns" an Menschen, was zudem vom Antichristen nach Außen hin tunlichst vertuscht werden wird. 

Die "Präparierten" für das lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, die der Antichrist, ohne vorher zu fragen, gewaltsam mit in das öffentliche Wirken seines falschen Propheten hinein verflochten hat, sollen der Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi und dem damit verbundene Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" vermutlich einen lebendigen Charakter verleihen.
Aber eben weil sich der Zeitplan des Antichristen durch denjenigen, den der lebendige Gott, der Gott Israels, auserwählt hat, das Offenbarwerden des "Bösen" aufzuhalten, nach hinten verschieben wird, wird auch von seinem Sohn, Jesus Christus, gleichbedeutend dem schon sehr bald hereinbrechenden Verderben noch noch Einhalt geboten, aber nur so lange, bis er, nachdem er das erste der sieben Siegel des nach Offenbarung 5, 1 innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelten Buches auftut, über eine der vier Gestalten nach Offenbarung 4, 6, die vor dem Thron Gottes stehen, den ersten apokalyptischen Reiter wie mit einer Donnerstimme rufen wird "Komm!" (Los!) (vgl. Offenbarung 6, 1).

Dann würde auch die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi zur ersten Auferstehung, die ja dem "Offenbarwerden des Bösen" unmittelbar vorausgehen soll (vgl. das vom Verfasser dieser Homepage in der Seite [Entrückung] Gesagte) zum heutigen Zeitpunkt immer noch ausstehen, und das tut sie ja auch.
Und damit bleibt, da er es nicht genau und mit Sicherheit sagen kann, dieser Aspekt, daß es den Verfasser dieser Homepage in Punkto "Präparierung" für das "Maul" also ebenso betreffen könnte, für ihn weiterhin wahrscheinlich, und er muß sich die bange Frage stellen: Wie lange noch kann derjenige, den der lebendige Gott, der Gott Israels, auserwählt hat, mit seiner Hilfe das Offenbarwerden des "Bösen" aufzuhalten, das noch unbeschadet tun? Oder wann wird der lebendige Gott seine Hand, die er nun schützend zwischen den Verfolger, den Antichristen, und die Seinen hält, wieder entfernen? Oder andersherum gesagt: Wann wird sich der lebendige Gott dafür entscheiden, die Himmelstür, die er für die Seinen aufzutun beabsichtigt, um sie in einer Rettungsaktion zu sich in den Himmel zu holen, wieder zu verschließen?
Wieviel Zeit muß ab heute noch bis zur Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, vergehen? Bzw. wann wird der bange erwartete Tag der Entrückung der wahren Gemeinde Gottes erreicht sein?
Eines aber ist bei allen quälenden Fragen sicher: Zu keinem Zeitpunkt ist die wahre Gemeinde und mit ihr auch derjenige, der das "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" noch aufhalten muß, wirklich in Gefahr. Denn der Gott Israels ist mit ihr und auch mit dem, der doch auch zu ihr gehört (auch wenn diese Tatsache durch das lästerliche Reden des "Maules" völlig verdreht dargestellt sein wird): Er, der unveränderliche und ewige Gott ist es noch genauso wie er mit Josef, dem Sohn des Jakob gewesen war, als dieser in die Sklaverei verkauft wurde und als dieser im Gefängnis schmachten mußte.

Mit welchem Ziel die vom öffentlichen Reden des Maules Betroffenen, bzw. die vom Antichrist mit in das Reden des Maules verflochtenen lebenden Personen eingebunden werden, meint der Verfasser dieser Internetseite durch seine ausführlichen biblischen Betrachtungen zum letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, folgendermaßen verstanden zu haben:
Der Schreiber dieses Textes ist zu der persönlichen Ansicht gekommen, daß alle Personen, die der Antichrist sozusagen gezwungenermaßen mit in das öffentliche Wirken des Maules nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 hineinflechten wird, sollen eigentlich nur auf eine ganz bestimmte, vom Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 gut ausgewählte Frau hinzeigen. Diese Frau dürfte die eigentliche Hauptdarstellerin des ganzen vom Antichrist inszenierten Spektakels dartellen. Alles, was er in das Lästern seines Maules hineinverwickeln wird, platziert er geschickt und ohne daß dies für den Zuhörer des Maules direkt auffallen wird, geschickt um diese eine Frau, die er als eine über alles bisher Gewesene hinausragende Hure darstellen wird, von der große Verführung ausgeht und der dazu besondere alle in ihren Bann ziehende, sehr wirkungsvolle Mittel zur Verfügung stehen (z.Bsp. besondere Massenmedien), ja die das Reden des Maules regelrecht bewußt ausnutzen soll, ausschließlich um die Menschen der Erde zu verführen und sexuell auf ihre Person zu fixieren.
In dieser Frau, so beabsichtigt es der Antichrist jedenfalls, daß es von den Hörern des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 auch so verstanden wird, muß unbedingt eben diese große Hure Babylon, die von der Bibel in der Offenbarung des Johannes in Offenbarung 17, 1-9 und Offenbarung 18, 1-10 vorhergesagt zur "Zeit des Endes" als großer widergöttlicher Feind auftreten und aller Welt Enden verführen wird, erkannt werden. So jedenfalls versteht der Antichrist diese zentrale Symbolfigur der Offenbarung des Johannes und möchte auch unbedingt erreichen, das diese so von den Zuhörern des Maules so verstanden wird. Denn, diesen widergöttlichen Feind erwarten ja die Christen dieser Zeit. Und diese symbollhafte Figur zeigt auch allen an, daß nun wirklich die letzte Stunde angebrochen ist und daß Jesus Christus, auf den alle den lebendigen Gott liebenden Menschen warten, nun sehr bald auf diese Erde wiederkommen wird D.h., wenn diese Hure in der letzten Zeit auf der Bildfläche der Menschheit tritt, muß die Rückkehr des Messias sehr nahe herbeigekommen sein und unmittelbar bevorstehen. Am Erscheinen der großen Hure Babylon sollen es alle Menschen der Erde erkennen (vgl. das in der Seite [Hure Babylon] zum Kapitel "Angekündigte Endzeitzeichen müssen sich erfüllen, um glaubhaft sein zu können" und das unter den Erläuterungen in der Seite [biblische Begriffe] zur Thematik "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn" Gesagte).
Nun ist die Wiederkunft des Erlösers nahe. Genau darum wird der Antichrist wie Eigangs bereits gesagt alle Personen, die er mit in das den Namen Gottes lästernde Reden seines Maules einbinden wird, um das Kommen und Wachsen dieser einen zentralen Figur der großen Hure Babylon herum platzieren. Sie soll zu dem wachsen, was man sich am Ehesten unter einer großen Hure diesen Ausmaßes vorstellen würde. Und der eigentliche große Verführer, der Antichrist ist nämlich in Wahrheit derjenige, der die Menschen dieser Zeit zur Unzucht und zur Perversion verführt, wird damit sein außerdem damit beabsichtigte Ziel erreichen können, nämlich daß die Gott gewollte Liebe in vielen erkalten wird. Darum fragt sich jetzt jeder: Bleibt Gottes Liebe?

Wir wissen aus den biblischen Betrachtungen zu den wahren Geschehnissen der letzten Zeit, und dies unterscheideidet diesen Antichristen grundlegend von seinen Vorschattierungen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der ersten Hälfte der von ihm allein verursachten Zeit der Trübsal zum einen der Widersacher und Gegner des wahren Christus, aber in deren zweiten Hälfte dessen Nachahmer sein wird (vgl. das weiter oben im Kapitel "Die Zeit der Trübsal, ein kurzer Überblick über die wichtigsten Geschehnisse" Gesagte). Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich vereint, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15).
Und darum wird und muß er auch, will er wirklich glaubhaft sein, unbedingt eine solche große Hure Babylon ins Spiel bringen und die Wiederkunft Jesu Christ für alle Menschen der Erde glaubhaft inszenieren. Und darum, weil der Antichrist vor den Menschen glaubhaft sein will, muß er, und er wird es für alle so verständlich machen, eine Frau zur großen Hure Babylon werden lassen. Wer oder was mit dieser Hure im biblischen Sinne wirklich gemeint ist, hat der Verfasser dieser Homepage versucht darzustellen. Es kann wie weiter oben bereits erwähnt in der Seite [Hure Babylon] oder unter deren Erläuterung in der Seite [biblische Begriffe] zur Thematik "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn" nachgelesen werden.
Und darum, weil die große Hure Babylon als markanntes und unverkennbares Endzeitsymbol so zentrale Bedeutung besitzt, und in Wahrheit aus dem abgefallenen Überrest der entrückten wahren Gemeinde Jesu Christi erwächst, darf und kann sie auch der Antichrist zur "Zeit des Endes", der, wie wir soebenen hehört haben, erst der Gegner aber dann der Nachahmer Jesu Christ werden wird und dessen Wiederkunft für seine eigenen Machtinteressen sogar inszeniert, nicht übersehen und unbeachtet lassen. Und er muß genau darum mit seiner Darstellung einer großen Hure dem Erkennen dieses wahren Aspektes zuvorkommen und mit seinem "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 dahingehend entgegenwirken, indem er die große Hure Babylon in einer für ihn nützlichen Art und Weise für alle Menschen der Erde erstehen läßt. .


Der Verfasser dieser Homepage meint weiter, da von dieser Hure nach der Bibel Verführung ausgehen wird und der Antichrist dieser und ihrem Erscheinen auf der Bildfläche der Erde so große Bedeutung beimißt, sollte der vom Antichrist in seinem lästerlichen Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 an der großen Hure Babylon am dichtesten Platzierte, um dies alles so anschaulich wie möglich zu demonstrieren, und dieses prekäre Thema wrd der Antichrist mit Sicherheit besonders intensiv auszuschlachten verstehen (macht es doch das Lästern des Namens Gottes des Maules verstehbar und sogar erforderlich), verständlichereise ein Mann sein.



Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen

Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, das mit seinem Vernehmbar werden den Beginn der Zeit der Trübsal einläutet, wurde bereits vor mehr als sechs Jahrhunderten vor dem Seher Johannes vom Propheten Daniel gesehen:
Wir zitieren nochmals den Prophet Daniel bei Daniel 7, 7-8 und wollen ihn an dieser Stelle unter einem ganz anderen Aspekt beleuchten:
 
Daniel 7, 7-8
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, d.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes") zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner (durch das listreiche Einwirken des Antichristen zur "Zeit des Endes") ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das (und hier ist vermutlich lügenbehaftetes prophetisches Reden gemeint) redete (über zukünftige) große Dinge.
(Beschrieben wird hier der Vorläufer des falschen Propheten, das ab dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche in Erscheinung tretende "Maul" nach 
Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das die ganzen ersten symbolisch gemeinten 42 Monate lang zu den Erdbewohnern sprechen wird. Sein Reden hat eine vordergründig gotteslästerliche Natur. Es spricht nebenher vermutlich aber auch bereits prophetisch und lügenbehaftet über zukünftige "große Dinge". Dieses "Maul" ist darum die dem falschen Propheten vorauseilende erste Erscheinungsform des von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ausübt. Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche wandelt das von der Erde heraufgestiegene zweite Tier deutlich seinen Charakter. Es wird wegen seiner von nun an vordergründig lügenhaften Überzeugungsarbeit, d.h. weil es die Erdbewohner mit falschen Prophetien dazu verführt, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wie in Offenbarung 19, 20 beschrieben von da an zum "falschen Propheten".
Das "Greuelbild der Verwüstung" wird in der Bibel in der sogannten Endzeitrede von Jesus in Matthäus 24, 15 erwähnt, wo diesbzgl. auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug genommen wird. Das "Greuelbild der Verwüstung" ist dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen und soll nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen.)
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

An dieser Stelle sehen wir, daß auch das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, das durch Vermengung von "Eisen" und "Ton" lt. Daniel 2, 41-43 aus drei dieser zehn ab etwa dem 5. Jahrhundert n. Chr. aus dem antiken Römischen Reich entstandenen Reiche hervorkommt, dieses "Maul" hat, welches in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben steht. Zu ihm gehört es und es steht nicht über, sondern unter ihm. Mit dem "Maul" aus Daniel 7, 8 des "anderen kleinen Hornes"und dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 des ersten Tieres aus dem Meer ist ein und dasselbe gemeint. Das "Maul" aus Daniel 7, 8 und das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 kann demnach auch ein und derselben Person, nämlich dem hiermit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zugeordnet werden.
Wie auch beim "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, redet es auch bei Daniels Gesicht große (und auch hier so gemeint prophetische) Dinge, die auf seine menschliche Intelligenz, seine Genialität, damit gleichzeitig aber auch auf sein gotteslästerliches Verhalten und seine in den Augen Gottes so gesehenen Greueltaten hinweisen.
Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das erste Tier aus dem Meer dazu befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu reden (vgl. auch das im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein eigentliches Machtinstrumentarium, das das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 darstellende und in allen Sprachen der Erde sprechenden "Greuelbild der Verwüstung" hat seinen Ursprung nicht im Meer. So kann es logischerweise keinen Geist besitzen und nicht wirklich lebendig sein, d.h. ein irdisches Lebewesen verkörpern.
D. h. aber ebenfalls, daß auch der falsche Prophet, d.h. die 2. Erscheinungsform des von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener Regie aggieren kann, um die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen. Er ist also lediglich das Produkt außerordentlich hoher menschlicher Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes" und verhilft ihm durch die Möglichkeit der Anwendung von Automatisierungsprozessen, ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der Erde zu herrschen. Und hinter der Person des weiter hinten in der Bibel in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten verbirgt sich vermutlich auch eine Art von mit den Menschen der Erde kommunizierender künstlicher Intelligenz unter Einsatz von Sprachcomputern.

Zusätzlich, und das wird von Johannes nicht gesehen, hatte das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 das eben Gesagte unterstreichend Augen wie Menschenaugen. D.h. das "andere kleine Horn", und damit ist nach seiner bereits der Vergangenheit angehörenden Vorerfüllung in Antiochus Epiphanes zweifellos die zweite Erfüllung des Gesichts von Daniel gemeint, und zwar diejenige, die auf das Ende zu geht. Das "andere kleine Horn" zeigt also auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" und stellt dessen Bild dar.

Der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 besitzt in Daniels Vision neben einem "Maul" auch "Augen wie Menschenaugen".
So wie er mit dem "Maul" einem Massenmedium gleich menschenähnliche Stimmen bei allen Menschen der Erde hörbar machen kann, können die in Daniel 7, 8 genannten Augen des "anderen kleinen Hornes" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 in die Welt hineinblicken. Mit den Menschenaugen sieht der große Bedränger offensichtlich das, was auch die Menschen mit ihren Augen sehen können. Er schaut quasi gleichsam mit ihren und durch ihre Augen hindurch. Er hat sich dieser Menschenaugen bemächtigt und mißbraucht sie, als wenn sie ihm gehören würden.
Genau darum wird in Offenbarung 13, 12 gesagt, daß das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11, das aus der Erde aufgestiegen ist und "wie ein Lamm aussieht", alle Macht des ersten Tieres "vor seinen Augen" ausübt.
"Vor seinen Augen", das kann gleichfalls bedeuten, daß der Antichrist wie vor seinen eigenen Augen, auch vor den Augen aller Menschen Bilder und Bildsequenzen wie einen Film ablaufen lassen kann, um sie abzurichten und um seinen Lügen eine verführerische bildhafte Gestalt zu geben.

Der Verfasser dieser Homepage erlebte bereits etwas in ähnlicher Form (vergleiche das zu seinem Schlüsselerlebnis und zur Tinnituserkrankung Gesagte), was ihn in dieser Annahme bestärkt hat.

In Offenbarung 13, 14-15 wird von einem Bild berichtet, daß alle Menschen der Erde anbeten müssen und das auf den Seher Johannes wie lebendig wirkt, so als besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe, d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"  und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird, nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 Bezug.

Die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Mit der "Zeit des Endes" aber ist die letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7).

Dieses "Greuelbild der Verwüstung", das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird, so vermutet es der Schreiber dieses Textes, werden einmal alle Menschen der Erde gleichzeitig sehen können, genauso wie der Antichrist es "vor seinen Augen" sieht (vergleiche das zu "Sinnestäuschung im innwendigen Menschen" Gesagte), denn "das Horn hatte Augen wie Menschenaugen".


Was bedeutet das "Offenbarwerden des Bösen"?

In der Bibel heißt es in 2. Thessalonicher 2, 3+7-8 im Zuge der Machtentfaltung des Antichrist zur Zeit des Endes:
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
...
Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann (bzw. daran anschließend oder unmittelbar danach) wird der Böse offenbart werden. " (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was bedeutet dies "... und dann wird der Böse offenbart werden." (2. Thessalonicher 2, 8)?
Der Verfasser dieser Homepage würde dazu die Textpassage der Bibel in 2. Thessalonicher 2, 8 zum besseren Verständnis wie folgt erweitern bzw. ergänzen:
"... und dann wird (er, der Mensch der Bosheit, der Antichrist zur "Zeit des Endes", der sein böses, menschenverachtendes Wesen bisher perfekt hinter einer Maske versteckt hatte, plötzlich ungehindert und unverdeckt sichtbar und vom Gott Israels, und dieses wahre und ungetrübte Verständnis und der freie, ungefilterte Blick zur Person des Sohnes des Verderbens wird dann tatsächlich direkt von unserem lebendigen Gott kommen, aller Welt als) der Böse offenbart werden."
So wie mit dem "offenbar werden des Menschensohnes" aus Lukas 17, 30 das "Kommen des Menschensohns" in Matthäus 24, 39 gemeint ist (vgl. im Kapitel "Es wird sein wie in den Tagen Noahs oder Lots: Gott bewahrt die Welt, die vergessen hat, nach ihm zu fragen, nicht mehr vor seinen Gerichten, aber er führt kurz zuvor alle in Christus Gerechtfertigten aus ihr heraus"), ist demnach mit dem "Offenbarwerden des Bösen" bzw. des "Menschen der Bosheit" bzw. mit dem "... und dann wird der Böse offenbart werden." aus 2. Thessalonicher 2, 8 auch das "Kommen bzw. in Erscheinung treten des Bösen bzw. des Menschen der Bosheit" gemeint, der dann plötzlich sein wahres und unverhülltes Gesicht zeigen wird.

Die Maske der Unschuld, hinter der sich der Antichrist bislang versteckt hatte, fällt für eine relativ kurze Zeit. Sein wahrer kriegerischer Charakter, denn er verehrt den König der Festungen und sein eigentliches Sinnen und Trachten werden mit seinem "Offenbarwerden" dann völlig frei zu sehen sein und der Böse wird seine Kräfte zur Entfesselung bringen. D.h. es wird dann zur Entfesselung des "Bösen" auf dieser Erde kommen. Und es wird für alle Menschen der Erde gleichermaßen und ohne Zweifel klar und deutlich und mit großer Wucht sehr leidvoll erfahrbar werden. Und alle Welt wird dann, wenn die Kräfte des "Bösen" erst einmal entfesselt werden, sein menschenverachtendes Wesen hart zu spüren bekommen und mit ansehen müssen, wie rücksichtslos und skrubellos der Antichrist tatsächlich ist und daß er der alleinige Verursacher des nun auf der ganzen Erde hereinbrechenden plötzlichen Verderbens und Leides sein muß (vergleiche auch im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde, die Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis"), das von ihm allein deswegen hervorgerufen wird, um der Verwirklichung seiner Machtinteressen auf eine gemeine Art und Weise nachgehen zu können und so die Weltmächte der dann nur noch für kurze Zeit bestehenden Nationen wie mit einem K.o.-Schlag erst wirtschaftlich, dann politisch und schließlich auch noch militärisch zu überwinden. Er wird in kürzester Zeit, und der Schreiber dieses Textes vermutet, daß es innerhalb eines einzigen Winters geschehen wird (vgl. auch im Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter"), buchstäblich das völlige Chaos auf der ganzen Erde hervorrufen und ein bis dahin noch nie dagewesenes Leid über die Welt bringen, die sogenannte Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11.
Wie gut, daß dann bereits die wahre Gemeinde Jesu Christi mit ihrem Bräutigam vereint und von der Erde weggenommen in völliger Sicherheit beim Vater im Himmel ist (vgl. auch im Kapitel "Die Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird").

In der Gemeinde Jesu Christi wurden zu den verschiedenen Zeiten verschiedene Gestalten oder Mächte irrtümlich als die Erfüllung der Vorhersagen zum zur "Zeit des Endes" auftretenden Antichristen angesehen (vgl. Matthäus 24, 11). Sie waren aber noch nicht "die" wirkliche Erfüllung des erst in der letzten Zeit offenbar werdenden Sohnes des Verderbens, lediglich eine Art Vorerfüllung bzw. “Etappenfigur" auf dem Weg zum eigentlichen Antichristen hin. So oder so ähnlich formuliert es Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus 2. Thessalonicher 2, 6 – 17 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 6. April 2001.
Dem Antichristen muß das Antichristentum vorausgehen, d. h. dem Gesetzlosen die Gesetz-losigkeit und nicht umgekehrt. Darum sagte auch Jesus Christus, daß in der letzten Zeit als dem Antichristen vorausgehende Zeichen das Überhandnehmen der Ungerechtigkeit und das Erkalten der Liebe in vielen sichtbar werden:
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten." (vgl. Matthäus 24, 12)
Mit dem Überhandnehmen der Ungerechtigkeit auf der Erde ist aber noch nicht das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8 gemeint.
Nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage wird das "Offenbarwerden des Bösen" ein realistisches  und unverfälschtes Sichtbar werden des Wirkens des Antichristen und seines wahren, zerstörerischen Charakters und Wesens sein. Auch ein Sichtbarwerden seiner in Wahrheit kriegerischen Natur könnte damit gemeint sein, da der Antichrist in der Verkleidung des Lammes auftritt. Das "Offenbarwerden des Bösen" ist das Erkennen der Dinge, wie sie wirklich sind, also tatsächlich in gewisser Weise ein "die Maske fallen lassen".
Es wird jetzt sichtbar und verstehbar werden, daß der Antichrist nicht im Auftrag des himmlischen Vaters auftritt, sondern statt dessen in seinem eigenen Namen kommen wird (vgl. Johannes 5, 43) und dies, obwohl er voller Lügen behauptet, daß nun die "Zeit des letzten Zornes" angebrochen sei. D.h. er wird aller Welt mit seinem Massenmedium, dem falschen Propheten, mitteilen, daß nun der Zorn Gottes und die endzeitlichen Gerichte Gottes zur vollen Entfaltung gekommen seien und die Zeit der Trübsal zu ihrem Höhepunkt gekommen ist.
Doch dazu muß aus heutiger Sicht erst noch die Zeit erfüllt und das Wirken des falschen Propheten für viele noch erkennbarer sein, und dies wird es auch nicht gleich zu Beginn der Zeit der Trübsal, dann wenn das von allen Menschen der Erde vernehmbare "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 bereits große (und sicherlich prophetische) Dinge reden wird, aber gleichzeitig den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die Seinen lästert und in Folge dessen die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12).
Der Anfang bzw. der Start des Redens des "Maules", das den eigentlichen Beginn der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" ausmacht, wird eben eine gewaltige Steigerung alle dieser Dinge (des Bösen), die es ab dann noch reden wird, zulassen. Und darum wird auch das Erkennen des wahren Charakters des Antichristen, der Dinge, wie sie wirklich sind, ab diesem Zeitpunkt immer noch eine Zeit lang in Anspruch nehmen, bis sich das Geheimnis um den Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 zu regen (zu lüften) beginnt.
Und das, was mit Matthäus 24, 12 gemeint ist, das was der Evangelist Matthäus mit dem "Erkalten der Liebe in vielen" so treffend beschreibt, genau das bewirkt erst einmal einen Abfall vom wahren Gott Israels. Aber auch genau dies ist es, was die Menschen in die offenen Arme des überaus verschlagenen, listigen und wunderwirkenden Weltverführers treiben wird, der sich in Wahrheit in seinem eigenen Namen gekommen als der vermeintlich gute Hirte auszuweisen versuchen wird.


Der Abfall geht dem Offenbarwerden des Menschen der Bosheit unmittelbar voraus

2. Thessalonicher 2, 3-4
3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In 2. Thessalonicher 2, 3-4 verdeutlicht der Briefschreiber Paulus, daß, noch bevor der Antichrist offenbart werden wird, der "Abfall" kommen muß. Wenn dieser "Abfall" geschehen ist, dann wird sich dasjenige ereignen, was der Verfasser des Briefes an die Gemeinde in Thessalonich mit dem "Offenbarwerden des Bösen" meint.
Wir lesen es in 2. Thessalonicher 2, 4. Dann, wenn der Abfall bereits eingetreten ist und wenn der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 nun offenbart werden wird, zu dieser Zeit wird er seine Gesinnung anscheinend völlig ändern.
Bis der Abfall eingetreten ist, war er für alle Menschen in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche durch sein gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 deutlich vernehmbar der Christushasser gewesen. Ab jetzt und zwar mit dem Beginn der Zeit der Bedrängnis wird er für alle Menschen der Erde sichtbar durch das Erscheinen des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, zum Christusnachahmer bzw. zum Christusverdränger. Er setzt sich in den Tempel Gottes und gibt vor, daß er Gott, daß er der Sohn des lebendigen Gottes, Jesus Christus, sei.
Denn, wenn er sich in der Gestalt des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" in den Tempel setzt, muß er dies in der sichtbaren Hülle des wiedergekehrten Messias tun, mit einem wie lebendig wirkenden Bild, das den wiedergekehrten Retter der Welt glaubhaft wiedergeben soll. Mit dieser riesengroßen Lüge, die zum Himmel schreit und die den Gott Israels herausfordert und die schließlich seinen Zorn in Gang setzt, wird er bewirken, daß viele Menschen der Erde auf ihn hereinfallen.

Noch nie war die Messiaserwartung in Israel so groß, wie heute. Seit der Zeit kurz vor der Geburt Jesu Christi, denn vor ca. 2000 Jahren war die Erwartung des von Gott verheißenen Retters mindestens ebenso groß, wie sie heute erneut groß geworden ist, traten viele falsche Christusse auf, aber so wie sie kamen, gingen sie auch wieder. Es sollen bereits über 40 gewesen sein.
Der Antichrist aber ist der letzte, der Jesus Christus kopieren wird. Er wird es dann auch sein, der das dann wieder aufgenommene tägliche Opfern im 3. Tempel abschaffen (vgl. Daniel 9, 27) und die Gesetze des Mose abändern wird (vgl. Daniel 7, 25). Die Juden, die zum großen Teil Jesus Christus als den zu ihnen gesandten Messias heute immer noch ablehnen und dies dann, wenn er "offenbart werden wird" immer noch tun werden, stehen dann in der akuten Gefahr, so wie es Jesus selbst vorhergesagt hat, statt dessen in relativ großem Maßstab einen falschen Messias anzuerkennen.
Er, der letzte falsche Messias zur "Zeit des Endes", dessen Vorgänger, und es sollen bis heute bereits 40 an der Zahl gewesen sein, nur lichtschwache Abbilder, lediglich Vorschattierungen seines Wesens darstellten, ist derjenige, von dem Jesu selbst in Johannes 5, 43 gesprochen hatte, als er seinen Jüngern von demjenigen erzählte, der in seinem eigenen Namen kommen wird und "den werdet ihr annehmen", sagte er weiterhin zu seinen Jüngern. Jesus sah also bereits damals die große Gefahr voraus, daß dieser letzte der falschen Christusse, der in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommen und in der Macnt der Lüge und der Verführung zur Ungerechtigkeit auftreten wird, so viele Menschen mit sich mitreißen kann.


»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt

Wir hörten es bereits im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das Einzige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen", daß das Verständnis des Verfassers dieser Homepage bzgl. des in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten eine Vorentrückungslehre (Prätribulationismus = Entrückung vor dem Beginn der Trübsalszeit) ausschließt (vgl. ab hier).
Denn, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, offen hervortreten kann, muß er dann nicht vorher, d.h. bevor Gott das ihn Aufhaltende bzw. den ihn aufhaltenden Menschen wegnimmt, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier sein? Und wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben?
Denn dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält bzw. derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert, tut dies doch zu einer ganz bestimmten Zeit, nämlich genau dann, wenn der Antichrist zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier ist. D.h. sobald bzw. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt werden wird, kann der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans wird sich in ihm nun voll entfalten können. D.h. jetzt erst wird er lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...", sich als der Feind und Verderber der Nationen zeigen. Bzw. er wird sich erst nachdem der Antichrist zur "Zeit des Endes" noch längere Zeit zurückgehalten wurde, nun seinem Zorn freien Lauf gebend als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen, in Folge dessen den Untergang der Nationen bewirken und durch diesen Sieg nun erst an die Macht gelangen. Denn genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen (d.h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans sich in ihm nun voll entfalten können wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8.

Gott hat diese, unsere Welt geschaffen und er selbst hat in seiner großen Güte auch die weltlichen Regierungen eingesetzt. Er ist es also, der diese Welt geschaffen hat. Und er ist es auch, der unsere Welt erhält.
Beim Propheten Daniel lesen wir, daß auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", das sich auf das Ende der vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff bezieht, zu die Frevler an Menschen und Gott überhand nehmen werden. Denn die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen gegen Ende zu überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Der größte aller Frevler unter den Feinden Gottes und der Menschen aber wird der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" sein.
Und dennoch, diese unsere Erde steht unter der an Noah gerichteten Zusage Gottes:

1. Mose 9, 9-17
9 Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen
10 und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren des Feldes bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden.
11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.
12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig:
13 Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.
14 Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen
sehen in den Wolken.

15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe.
16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist.
17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen
mir und allem Fleisch auf Erden
.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Gott hatte damals Noah versprochen, daß er und auch seine Nachkommen wegen Ihren Sünden niemals mehr so radikal heimsuchen und global vernichten wird. So wurde Noah auch bereits durch die Bedeutung seines Namens (Die Bedeutung des Namens Noah lautet: Er wird uns Ruhe bzw. Trost bringen.) zum Symbol auf den kommenden Retter und Christus. Anders herum gesagt: Die Bedeutung des Namens Noah wurde bei den Juden zu einem der großen Namen des von Gott seinem Volk versprochenen Retters und der Regenbogen zum Zeichen seines ewigen Bundes mit uns Menschen und seiner grenzenlosen Geduld.
So lautet einer der großen Messiasnamen der Juden: "der Tröster". Dabei beziehen sie sich auf 1. Mose 5, 29, weil Lamech bei der Geburt seines Sohnes Noah ausrief:
"Der wird uns trösten ... ."

Daß es bei dem zukünftigen über die gesamte Welt kommenden und globalen "Verderben" kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur "Zeit des Endes" lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." einmal so sein wird wie zur Zeit Noahs, bekräftigt also nicht nur unsere Annahme, daß es für die Christen jener Zeit auch hier ein "unmittelbar vor dem Verderben Entfliehen können" geben wird, sondern spendet uns wie in 1. Thessalonicher 4, 16-18 beschrieben auch einen großen Trost.
Und hörten wir nicht bereits im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht", daß es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte und daß sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde ist (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon)? Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wird der Böse offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. auch in 2. Thessalonicher 2, 7 ff).

Damit steht es aber fest: Das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 für die "Zeit des Endes" angekündigte Verderben bzw. das Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 und die damit verbundene gewaltsame Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als auch die mit diesem zeitgleich beginnende und in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ sowie die mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" zeitgleich beginnende Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 geschehen demnach erst danach.
Denn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht noch vor der Zeit, in welcher sich der für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7-8). Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht damit natürlich auch noch vor der unmittelbar darauffolgenden großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d.h. noch vor der mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" beginnenden zeitgleichen Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.

Wir tun also gut daran, in den für die Endzeit verheißenen Dingen nicht ein bloßes Dreinschlagen Gottes zu erkennen. Denn das für die "Zeit des Endes" angekündigte endzeitliche Zornesgericht Gottes (vergl. im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams"
und "Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?") hat einen die Seinen Gottes befreienden Charakter. Und diesem Zornesgericht Gottes geht die Rettung der Seinen, d.h. die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde voraus.
Die Ursache des Eingreifens Gottes in das Geschick dieser Welt ist, wie wir bereits hörten, menschliches Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der massiven Rebellion gegen Gott und der Mißachtung seiner Schöpfung. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel, Gottes Zorn der Vergeltung.

Das Böse in diese Welt zu senden und damit den kompletten Untergang der Nationen zu bewirken, steht also nicht im Einklang mit Gottes guter Absicht mit dieser Welt. Es ist allein auf das menschliche Versagen durch Sünde zurückzuführen und wird ursächlich durch die gottfeindlichen Machtbestrebungen der Menschen von ihnen selbst bewirkt und damit auch allein vom Handeln der Menschen heraufbeschwört. Die immer tieferen intimen Beziehungen, die die Menschen mit dem Bösen eingehen, beschreiben gegen Ende hin zunehmend den speziellen Charakter ihre Sünden.
Gott für den endzeitlich prophezeiten Untergang der Nationen verantwortlich zu machen und ihm dafür sogar die Schuld zu geben, das sei fern. Denn ein wichtiges Indiz, auf welches in diesem Kapitel näher eingegangen werden soll, spricht für das Gegenteil.
Zur Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint, also die Herrscher der ganzen Welt) wird es etwas oder jemand geben, der das Kommen des Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das Wirken der Gnade Gottes noch aufhalten wird.

Nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage, und dies soll an dieser Stelle bereits vorweggenommen werden, muß es der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 sein, der den dann bereits existenten Antichrist zur "Zeit des Endes" an seiner weiteren Machtentfaltung hindert.
Und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wie vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" beschrieben bzw. allgemeiner gesagt, derjenige, der das Offenbarwerden des Bösen bzw. des Menschen der Bosheit, d.h. das Offenbartwerden des Sohnes des Verderbens (gemeint ist der Antichrist) bis zu seiner Wegnahme mit Hilfe seines Gottes noch aufhält (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7 und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"), behindert ihn zeitlich gesehen nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 mit Hilfe seines Gottes solange, bis dieser bzw. das Geheimnis der Bosheit offenbart werden wird.
Nach 2. Thessalonicher 2, 4 berichtet die Bibel, was dann geschieht, wenn der Mensch der Bosheit, der Antichrist zur "Zeit des Endes" offenbart werden wird. Denn ganz verhindern bzw. stoppen kann man es offensichtlich doch nicht, denn daß das Offenbarwerden des Bösen wenn auch verspätet geschehen muß, prophezeit die Bibel z. Bsp. im folgenden Wort auch:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."

Der Widersacher nach 2. Thessalonicher 2, 4, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, bzw. das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, mit welchem der Prophet Daniel den Antichrist zur "Zeit des Endes" meint und das im Buch der Offenbarung als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 beschrieben wird, kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" (gemeint sind die zu dieser Zeit bestehenden Herrscher der ganzen Welt in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl, was im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint ist) gezählt werden. Denn es bricht oder sprießt lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und nicht aus sondern zwischen Ihnen hervor (gemeint sind die "zehn", die gerade dann bereits bestehen).
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert. Die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, verkörpern die feinste Verästelung des vierten danielischen Tieres. Nur noch ein einziger Austrieb dieser Stufe des letzen der vier Weltreiche Daniels kommt dann noch danach. Und dieser letzte und einzige Austrieb, der nicht aus sondern zwischen den zehn Hörner noch hervortreibt bzw. hervorsprießt, wird es dann sein, welcher das nun in viele kleine Teile des römischen Reiches wieder zu einer einzigen Weltmacht noch nie dagewesener Größe vereinen wird. Denn diese zehn Hörner des vieten Tieres münden schließlich und ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" ist also die allerletzte Verästelung, das letzte Stadium bzw. die letzte Stufe oder Weiterentwicklung des vierten danielischen Tieres, das einmal wenn auch nur für kurze Zeit die Weltmacht antreten und, und das ist wichtig, zu wissen, dem messianischen Reich unmittelbar vorausgehen wird.
Aber seine große Macht, die eine Weltmacht noch nie dagewesenen Ausmaßes sein wird, hat dennoch keinerlei Zukunft und keinen Bestand. Denn er steht mit der Redewedung "ihm wurde gegeben" voll und ganz unter der Zulassung aber damit auch unter der Begrenzung Gottes. Und von ihm sagt die Bibel, daß es einmal von Gott selbst gewaltsam vernichtet werden wird. Denn mit seiner Erscheinung ist die Zeit der Ernte gekommen (vgl. Offenbarung 14, 14-20 im Hinblick auf das Vorangegangene in Offenbarung 14, 9-13).

Gott läßt es also ein Stück weit zu, was der Mensch in seiner selbstzerstörerischen Art und Weise anrichtet. Er läßt ihm innerhalb vorbestimmter Grenzen seinen freien Willen solange, bis das Maß voll ist und er in das irdische Geschehen schließlich handfest eingreift. Aber er bewahrt uns auch. Zu jeder Zeit ist sein väterlicher Blick unentwegt auf uns, die wir seine Kinder sind, gerichtet. Gott bewahrt die Menschheit davor, daß sie sich selbst zu Grunde richtet und diese Erde zerstört. Gott setzt allem Bösen, aller irdischen Macht und menschlichen Rebellion eine Frist und eine zeitliche Begrenzung. Seine Gerechtigkeit fordert eine Strafe, aber seine Güte läßt ihn die Gnade nicht vergessen:
"Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen."
(Jesaja 49, 15; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit der Redewedung "ihm wurde gegeben ..." will die Bibel also ausdrücken, daß der Gott des Himmels, auch wenn es für die Welt so aussehen mag, uns nicht verlassen hat, uns unserem ausweglosen Schicksal nicht einfach überläßt. Es gibt einen in das irdische Geschehen eingreifenden Gott im Himmel, und sein Name heißt: "Gott rettet". Denn der Christus Gottes trägt diesen großen Namen und ist selbst der verheißene Retter dieser Welt. Und sollen wir uns nicht auf Gottes heiligen Namen berufen?
So steht mit der Redewedung "ihm wurde gegeben" alles Tun und Lassen des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" und des damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten voll und ganz unter der Zulassung aber damit auch unter der Begrenzung Gottes.

Die Zeit des mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten hat Gott demnach begrenzt und das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum wird sein Wirken vom mit dem Zorn der Vergeltung Gottes vergleichbaren und sogenannten "Tag des Herrn" überschattet werden. Er entspricht demjenigen Tag, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 bzw. der "Zorn (der Vergeltung)" nach Daniel 9, 27, welcher sich ähnlich wie bei den zehn ägyptischen Plagen zur Zeit des Mose gegen den Feind des Volkes Gottes, also zur "Zeit des Endes" gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird. "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 wird über ihn kommen. "Denn der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6).
Wir aber heute sollten bedenken:  Die Braut Jesu Christi wird bei allem erbitterten Zürnen Gottes doch behütet und bewahrt bleiben, so wie damals die Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz Ägypten trafen, sicher wohnten und davor verschont geblieben sind.

Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Und der (schreckliche) “Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und Erde bzw. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes, die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen Worte der Zuversicht zu:
Wenn aber dieses (gemeint sind jene großen Zeichen) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt) eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)
Alles dasjenige wird also, weil bereits prophezeit, gewißlich kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten die Macht nehmen und sie ganz und gar vernichten wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Und es wird sich dann tatsächlich der Wunsch des alttestamentarischen Propheten Jesaja nach dem machtvollen und triumpfalen Einbrechen Gottes in die völlig entgleisten irdischen Verhältnisse erfüllen:
Ach, daß du die Himmel zerrissest, herabstiegest, <so daß> vor deinem Angesicht die Berge erbeben
(Jesaja 63,19; aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)

Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen, der nun auf der Erde für alle sichtbar das Zepter an sich reißt. Der Wunsch Jesajas nach dem augenscheinlichen und handfesten Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte wird mit der Widerkunft Jesu Christi dann tatsächlich in Erfüllung gehen.
Alle Welt, so auch der sich als der Messias Gottes ausgebende Antichrist und alle weiteren wahren Feinde Gottes und Verführer der Menschheit werden nun denjenigen erkennen, den sie einst durchbohrten, ihren dann in großer Macht und Herrlichkeit auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten wahren Messias Jesus Christus.
Die Einen stehen nun unverhofft mit Schrecken und Entsetzen vor ihrem Richter. Die anderen aber werden mit unaussprechlicher Freude und Dankbarkeit ihren es mit ihnen gut meinenden Wohltäter, Befreier und Gott feiern.

Offenbarung 19, 11-16
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen  Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage hat sie also bereits seit geraumer Zeit begonnen und zwar schwerpunktmäßig mit dem "Hörbar werden" des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), was einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darstellt (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist").
Dieses "Hörbar bzw. Vernehmbar werden" eines charakteristischen Massenmediums, das die Anwesenheit des Antichristen anzeigt bzw. signalisiert, ist es, worauf die Bibel in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 im Zusammenhang mit dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche auch deutliche Hinweise gibt.
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beginnt demnach mit dem "Hörbar werden" dieses vom Seher Johannes so bezeichneten "Maules", das viele Menschen der Erde vernehmen werden können (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").

Mit jenem gotteslästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), richtet dessen Betreiber und Besitzer, also der Antichrist zur "Zeit des Endes", seinen Hauptaugenmerk darauf, die "Starken" zu vernichten. Denn es ist während der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche die Hauptaufgabe dieses Bedrängers, sich mit diesem in der Bibel sogenannten Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise freie Bahn zu verschaffen, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen. Und genau dazu benutzt der Antichrist zur "Zeit des Endes" jenes gotteslästerlichen "Maul".
Es ist aber damit auch die Zeit der endgültigen Vernichtung der "Starken" der Erde angebrochen, die der Antichrist zur "Zeit des Endes im Zuge seiner Machtentfaltung verursachen wird (vgl. Daniel 8, 24-25). Und mit diesen "Starken" sind die heutigen Nationen der Erde gemeint, bzw. derjenige Teil davon, der jetzt eine politische, wirtschaftliche und auch militärische Vormachtstellung besitzt.
Was also nun mit dem Vernehmbar werden jenes gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 geschieht, ist der Beginn des siegreich verlaufenden Kampfes des an der Spitze der vier apokalyptischen Reiter streitenden Antichrist, der nun mit immer mehr zunehmender Gewalt und Rücksichtslosigkeit durch die Vernichtung der bisherigen Führungsmächte der Erde die Weltmacht erobert. Doch es gibt da noch etwas bzw. jemanden, das bzw. der ihn in diesem, seinen Bestreben zumindest eine Zeit lang aufhält. Denn die Bibel berichtet davon, daß dieses Etwas bzw. daß dieser Mensch erst noch weggetan werden muß, ehe sich der Bedränger offenkundig als Aggressor zeigen und sich seine Gewalttätigkeit frei entfesseln werden wird.
Die Zeit der vier apokalyptischen Reiter ist damit der siegreich verlaufende Kampf des Antichristen um die Weltmacht, der ab jetzt zunehmend das politische und religiöse Geschehen auf unserer Erde bestimmt, genau ab dann, wenn durch den Antichrist verursacht über die Erde ein plötzliches "Verderben" hereinbricht, das den gesamten Erdkreis vernichtend trifft aber dem Antichrist freie Bahn verschafft.

Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er zum unbarmherzig lästerlichen Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 schweigen würde und in diesem Zusammenhang den von seinem Bedränger mißbrauchten  "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 seinem Untergang preisgegeben hätte.

Wie in unserem Abschnitt "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" angegeben, sollen sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche aus alttestamentarischer Sicht umgerechnet tatsächliche 24,5 Kalenderjahre währen.
Aber der sich bald offenbarende Bedränger wird, wie wir weiter oben bereits gehört haben, in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zunächst noch in der Verwirklichung seiner bösen Absichten aufgehalten werden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7 und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

2. Thessalonicher 2, 6-8
6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit
(das Ausreifen des Bösen wird bereits andeutungsweise erkennbar); nur muß der, der es jetzt noch (um der Rettung und Bewahrung der Auserwählten und ihrer Seligkeit willen, und nur um der Seinen willen ändert der Gott Israels seine ursprünglichen Zeitpläne,) aufhält, weggetan werden, (Gottes Änderung seiner Zeitpläne zur Verlängerung während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche geschieht hier in Anlehnung an das in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 zur zeitlichen Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen Gesagte)
8 und dann wird der Böse
(selbst, d.h. in seiner Person und durch sein unverdecktes Handeln bzw. in Aktion Treten) offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und
wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt
.
(Hervorhebung und Erläuterungen in Klammertexten durch den Verfasser der Homepage)

Das "Geheimnis der Bosheit" in Vers 7 in 2. Thessalonicher 2, mit dem ein Ausreifen des Bösen gemeint ist, wird bereits andeutungsweise erkennbar. Es wird sich in der Erscheinung der Person des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" vollenden bzw. erst dann zu seinem Höhepunkt kommen, "nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, ..." (2. Thessalonicher 2, 7).
Der Bibeltext "nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, ..." lt. 2. Thessalonicher 2, 7 müßte eigentlich richtiger formuliert heißen: "nur muß der es bzw. das was das Böse jetzt noch aufhält, weggetan werden, ..."
Aber wer oder was ist es, "der es oder das, was es jetzt noch aufhält" (griech. "ho katechon" oder "to katechon")? Denn beides kann lt. Übersetzung aus dem griechischen Urtext möglich sein, oder beides ist sogar möglich, "ho katechon" oder und "to katechon", also männlich oder sächlich.
Daß Jesus Christus derjenige sein wird, der das Offenbarwerden des Bösen, des Bedrängers, des Antichristen, eine Zeit lang über die bei Daniel gemachten Angaben zur Zeitdauer der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche (vgl. im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern") hinaus aufhalten wird, ist fraglich, denn warum sollte er dann weggenommen werden, wo er doch erst noch wiederkommen wird.
Viel wahrscheinlicher ist, daß jemand oder etwas anderes mit seiner Hilfe dafür sorgt, daß die Bosheit noch nicht überhandnehmen kann und daß der Mensch der Bosheit nicht zu früh in Erscheinung treten wird, etwas, das bzw. jemand, der das Verderben noch zurück- bzw. aufhält.
Etwas oder jemand anderes ist noch da, was oder der das “Offenbarwerden des Menschen der Bosheit” bzw. der Sünde zu diesem Zeitpunkt noch verhindert, obgleich es sich bereits regt.

Der Verfasser dieser Homepage vertritt an dieser Stelle die folgende Ansicht:
Derjenige, der der Erscheinung der Person des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bislang noch den Weg versperrt, ist im Himmel ein Engel Gottes. Und dasjenige, was ihn, den Sohn des Verderbens, hier auf der Erde noch zurück- bzw. aufhält, ist "das Wort" bzw. Gottes Wort. Am Anfang war das Wort. Und das ist übrigens auch einer der vielen Namen von Jesus Christus. Und so ist es Gott selbst, der hinter diesem, seinem Wort steht:
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort."
(Johannes 1, 1; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und dieses, sein Wort, das auch Gott ist, wird einem ganz bestimmten Menschen in den Mund gelegt.
Er, dieser eine Mensch, dem sein Gott sein heiliges Wort anvertraut, ist damit praktisch der Überbringer dieses Wortes Gottes, also ein Sprachrohr des Herrn, das bis hin zum "Bösen" reicht und wahrscheinlich sogar in der übrigen Welt vernommen werden kann. Dieses Wort Gottes ist die Frohe Botschaft vom erlösenden Kreuz, die Frohe Botschaft darüber, daß Gott sich in seinem Christus mit der Welt versöhnt hat. Es ist das rettende Evangelium des auferstandenen Messias Israels.
Gottes Worte sind darum Worte des Trostes und der Hoffnung auch für Israel, eine Einladung auch für die Juden, zu kommen, zum Tisch des Herrn. Und Gott selbst spricht in diesem einen Menschen, der den Antichrist noch aufhält bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang hemmt, zu seinem Volk: "Du bist mein!"

Das Wort Gottes, daß einem ganz bestimmten Menchen in den Mund gelegt wird, beinhaltet aber auch richtende Worte gegenüber dem "Bösen", den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und mahnende Worte, seinen Lügen nicht zu glauben, seine betrügerischen Absichten zu durchschauen und seiner zu diesem Zeitpunkt bereits begonnenen Verführung zu widerstehen.

Sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen, macht sich damit sogar mehr als zwingend erforderlich. Denn aus 2. Thessalonicher 2, 6-8 geht es hervor:
Es ist das wieder hergebrachte Wissen über das ganze Geheimnis des Antihristen und damit das richtige Verständnis von Gottes Wort, was diesen noch aufhält. Denn erst wenn derjenige Mensch, dem der Gott des Himmels dieses großen Geheimnis offenbart hat, weggenommen werden wird, soll sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 der Antichrist zur "Zeit des Endes" offenkundig als ein das Verderben bringender Frevler erweisen können. Erst dann also, wenn er erstens denjenigen Menschen selbst, der ihn vollends erkannt und sich ihm damit in den Weg gestellt hat und wenn er zweitens auch sein über ihn gesammeltes Wissen beseitigt haben wird, kann der Antichrist zur "Zeit des Endes" es wagen, unerkannt ein großes Chaos in dieser Welt anzurichten und damit sich selbst freie Bahn verschaffend die in Daniel 8, 24 beschriebenen »Starken« dieser Erde vollends zu vernichten.
Es es also tatsächlich etwas Sächliches (d.h. ein besonderer Sachverhalt oder Umstand) und etwas Maskulines (d.h. Männliches, also demnach eine männliche Person), was ihn, den großen Frevler bislang noch aufzuhalten vermag. Denn es muß das vom Gott des Himmels enthüllte Wissen über den Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, und es ist derjenige (also etwas Männliches), dem es vom Himmel offenbart wurde, was und der dessen Kommen bzw. die Machtenfaltung des großen Weltverführers noch aufhalten kann (vgl. im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?").
Fazit: Mit 2. Thessalonicher 2, 6-8 ist der geglückte Versuch gemeint, das vom lebendigen Gott einem Menschen enthüllte Wissen über das Geheimnis des Antichrist zur "Zeit des Endes" und damit das diesbzgl. Wort Gottes (aller Welt) ein Stück weit offenzulegen. Denn es ist sein Wissen und der Versuch desjenigen Menschen, der dieses von seinem Gott erhielt, diese Erkenntnisse aller Welt zu vermitteln, was das Kommen des endzeitlichen großen Frevlers und seinen damit verbundenen Angriff auf die in Daniel 8, 24 beschriebenen »Starken« dieser Erde noch zurückhält.
Insbesondere darum also macht es sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage mehr als zwingend erforderlich, sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen und genau darum gerät der, der ihn mit seinem veröffentlichten Wissen bislang noch aufzuhalten vermag, mit dem was er tut persönlich in sehr große Gefahr.

Marvin Rosenthal benennt in seinem im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Rahmen seiner Kritik über die Vorentrückungslehre im Kapitel "Sind die Argumente für eine Entrückung vor der Trübsal wirklich nicht zu widerlegen?" den Erzengel Michael als den den Antichristen noch "Zurückhaltenden", der nach Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung für das Volk Israel eintritt. Er beschreibt zusätzlich mit Daniel 10, 12-13 diejenige Schutzfunktion, welche der Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, die aber dann zu Ende gehen wird, wenn der Engelfürst Michael "sich aufmachen wird". Dann soll Israel, obwohl es nach seiner politischen Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des Antichristen gegeben werden. Dies liegt an der besonderen Verheißung, die den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.

Die "Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und heilige Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen senden wird, dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen wird und zwar um nun sein Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden Heilszeit teilhaben.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel also immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem Messias vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte Fremdherrschaft durch den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der Zeit der Bedrängnis wird Gericht nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.

Die Juden, die heute auf den Wegen das Zionismus und Humanismus wandeln und ihren Christus aber weiterhin verwerfen, den einzigen, der ihnen Rettung und Segen und Teilhabe am Reich bringen könnte, müssen also durch die Zeit der Trübsal hindurchgehen. Die anderen, messianischen Juden aber werden durch ihren Herrn Jesus Christus bei seinem nächsen Kommen von dieser Erde weggenommen werden und so vor den kommenden Gerichten Gottes Bewahrung finden. Denn das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Und die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden. Mit der wahren Gemeinde kann also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später die Christen aus den Nationen lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Nun zurück zu Marvin Rosenthal´s Theorie, daß die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in der Zeit der Trübsal erst dann beginnt, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen" und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Wie wir vorhin sahen, glaubte Marvin Rosenthal aus Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung zu erkennen, daß dann auf das "sich Aufmachen" des Engels Michael hin, das in der Einheitsübersetzung mit dem Wort "auftreten" wiedergegeben wird, zeitlich unmittelbar darauf eine große Not folgt. Und er deutete die Redewendung "Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit" als den Beginn der Bedrängnis.
Und er meint damit zweifellos den zweiten, weitaus schlimmeren Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", der also unmittelbar im Anschluß daran beginnt, wenn der Erzengel Michael "auftritt".
Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung
"In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann (gemeint ist im unmittelbaren Anschluß daran) kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit (gemeint ist der zweite, weitaus schlimmere Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", die sogenannte Bedrängnis). Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch (des Lebens) verzeichnet ist."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Rosenthal stellte in seinem Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« nun die spannende Frage, "Aber was meint nun das hebräische Wort für "auftreten" (amad)?"
Rosenthal  führt als ersten in seiner Begründung einen der kenntnisreichsten Bibellehrer und bedeutendsten Theologen Israels mit dem Namen Rashi an. Er ist der Meinung, das "auftreten" buchstäblich "stillstehen" heißt.
Damit wäre die Bedeutung des hebräischen Wortes "auftreten" (amad) "beiseite stehen" bzw. "nichts tun".
Die Konsequenz kann nun nur folgendermaßen lauten: Der Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.

Marvin Rosenthal verwies nun zusätzlich darauf, daß das hebräische Wort "auftreten" (amad) auch an anderer Stelle in der Bibel gefunden werden kann.
Bei Hiob 32, 16 z.Bsp. bedeutet es "ruhig sein" oder "dastehen, nichts mehr zu sagen wissen".
In Nehemia 8, 5 tat Esra das Buch vor aller Augen auf, denn er überragte alles Volk; und als er's auftat, erhoben sich alle.
Der Bibellehrer und Theologe Rashi, den Rosenthal an dieser Stelle erneut anführt, kommentierte diese Bibelstelle, indem er festhielt, daß dann, als sich alle aus dem Volk erhoben, die Menschen schwiegen (stille standen), während Esra aus der Thora las.

Aus alledem zieht Rosenthal nun den für ihn eindeutigen Schluß, daß der Engelfürst Michael zur Seite treten bzw. davon ablassen wird, Israel weiter zu helfen. So entsteht also nach Rosenthal die Zeit der großen Not für Israel, und genau das sagt Daniel über Michael (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung). Und genau dasjenigen wird dann später auch von Paulus bestätigt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7). Dann erst, wenn der Erzengel Michael beiseite tritt, dann erst wird der gesetzlose Mensch als solcher in Erscheinung treten und sein böses Wesen sich nunmehr ungehindert entfalten können.
Rosenthal führt also den Erzengel Michael als den in 2. Thessalonicher 2, 7 genannten "Aufhaltenden" bzw. den den Sohn des Verderbens noch "Zurückhaltenden" an und beschreibt ihn zuvor als denjenigen, der für Gott kämpft, um den mit dem Drachen gemeinten Satan aus dem Himmel zu stürzen (Offenbarung 12, 7 ff).

Auf Judas 9 verweisend beschreibt Rosenthal in diesem Zusammenhang noch den Streit, in welchem der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete und über den Leichnam des Moses stritt.
Und in Verbindung mit Offenbarung 11, 3 wird deutlich, daß der Streit, den Michael, der Wächter Israels, mit dem Satan über den Leichnam des Moses hatte, den genauen Zeitpunkt der Zeit der Trübsal bezeichnet und die Situation beschreibt, in der der "Aufhaltende" (und aufhalten ist hier im Sinn von niederhalten gemeint)