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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
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Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis:

Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der im Verlauf der großen Trübsal aufkommenden endzeitlichen "Bedrängnis"


Markus 13, 14+19-2114 Wenn ihr aber sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen, wo es nicht soll - wer es liest, der merke auf! -, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge.
...
19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein (bzw. ihren Anfang nehmen), wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.
20 Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt.
21 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis ist diejenige Zeit der großen Trübsal, die sich an die Phase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« anschließt und in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die "Gewalt (über den Tod)" wirkt. Und er verführt damit unverfrorenerweise alle Erdenbürger, ihn als alleinigen Gott, als den Gott Israels anzubeten.
Die Bedrängnis beginnt genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit verknüpften Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.

Dies alles aber kann aber nur deshalb geschehen, weil sich Gottes schützende Hand wegen ihres Ungehorsams von Israel zurückzieht (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
So bricht nun das Lamm die Schutzsiegel Gottes. Damit wird der Schutz vor dem bereits an die Macht drängenden Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalyptischen Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2).
In der Folge dessen tritt der Engelfürst Michael (der Erzengel Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel, der für Israel eintritt), der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite, um denjenigen, dem er bislang den Weg versperrt hatte, nun durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung und im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in der großen Trübsal wird also erst dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen" und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Die Schutzfunktion, welche der Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, wird also, wenn er sich aufmachen wird", dann eine gewisse Zeit lang unterbrochen sein.
Der Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr auf bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.

Infolgedessen soll Israel, obwohl es nach seiner politischen Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des Antichristen gegeben werden. Dies aber liegt an der besonderen Verheißung, die den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Und "die Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und heilige Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen senden wird, dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen wird und zwar um nun sein Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden Heilszeit teilhaben (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem Messias vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines Volkes von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefania 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte Fremdherrschaft durch den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der Zeit der Bedrängnis wird Gericht nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.

Wir haben also vernommen, daß es der Engelfürst Michael ist, der bis dahin für das Volk Israel als Beschützer eintrat und auch für dieses Volk kämpfte. Er aber steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Den Geschehnissen im Himmel aber folgen parallele Geschehnisse auf der Erde.
Und derjenige Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun vermutlich im Zuge der Entrückung der universellen Gemeinde weggenommen (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird beispielsweise aus Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

Der nun auf diese Weise freigegebene Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis nun ungehemmt betrügerischerweise für denjenigen aus, der ewiges Leben verschenkt, also für Jesus Christus.
Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen

Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in seinen Händen Haltende), der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch wenn der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines Machtaufstiegs die "Gewalt über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.

Und wie wir im Verlaufen dieser Homepage noch sehen werden, ist es Gottes rettende und eingegreifende Hand, ist es der lebende Gott selbst, der seinem Willen Geltung verschafft, seinem Volk hilft und der persönlich, um sein Volk aus seiner notvollen Situation zu erretten, in das Schicksal Israel eingreift (vgl. Daniel 7, 21+25-27 und in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Es sind also die Gerichtsplagen Gottes, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Dieser sogenannte, von den Propoheten des Alten Testament ersehnte "Tag des Herrn" stellt also die Antwort Gottes auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11 und in der Tabelle des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet die letzte Fremdherrschafft über Israel sowie das durch den Antichrist verursachte Martyrium.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und "die Heiligen des Höchsten werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" stellt, wie wir im Kapitel "Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der großen Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-) Zeiten der Heiden" gehört haben, den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in welcher es zum Machtaufstieg des wohl größtern Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das allem vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben gerufene gotteslästerliche "Maul" lt. Daniel 7, 8, welches nach Offenbarung 13, 5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") wird in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist hier unbedingt zu beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13, 7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle läßt der Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn" keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw. ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung 13, 1 alle »zehn Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen, allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer Vollzahl unter die Herrschaftskrone(n) des ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und zwischen Ihnen (gemeint sind die "zehn", die sie garade dann bereits bestehen), hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert und daß die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige Verästelung des vierten danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8 aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint sind. 
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in der grafischen Darstellung "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels bzw. die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel 12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung des heiligen Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als die Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24 beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht geschehen.
Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn Hörner sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7 unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8 bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8 umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden".

Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.

Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8 mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel offen (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten").

So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8 eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn« kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern" völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers 7), siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist damit zuzüglich zu den "zehn Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des vierten danielischen Tieres unabhängig von den anderen "zehn" und ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" noch existieren.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet wirklich jüngeres Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums und damit ist es das jüngste aller Hörner), also demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser Erde umschrieben wird.

Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw. Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist, Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene Macht nach Daniel 7, 7-8 und Daniel 8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann, wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)


Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?

Die Menschen im alten Israel erwarteten in der letzten Zeit den von Gott herrührenden u. vorangekündigten Zorn n. Offenbarung 6, 12-17, den sogenannten “Tag des Herrn”. Der “Tag des Herrn” war nach ihren Vorstellungen ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun soll sich das Gebet aus Psalm 74, 11-12 erfüllen:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.

Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die Siegel vom Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27). 

Der alttestamentarische Prophet Joel, der in Joel 1, 15 als erster aller Propheten den Begriff »Tag des Herrn« prägte, machte allen Israeliten damit einerseits klar, daß dieser »Tag des Herrn« in die Wiederkunft ihres Messias mündet, bzw. ihr unmittelbar vorausgeht, von dem wir heute wissen, daß es der Retter Israels Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, war.
Andererseits zeigte der Prophet Joel in Joel 1, 15 und später ebenso der Prophet Jesaja in Jesaja 13, 6 unmißverständlich auf, daß es bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aussieht bzw. daß es also nur den Anschein hat, als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”.
D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht:

Joel 1, 15
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und (das Verderben, das unmittelbar davor seinen Anfang nimmt) kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen. (Aber in Wirklichkeit ist alles ganz anders.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Parallelstelle bei Jesaja 13, 6 besagt vom Inhalt her und der Aussage nach das Gleiche:

Jesaja 13, 6
6 Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen. (D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang auch den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was dem vom Gott Israels verursachten »Tag des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den von heute aus gesehenen »Tag des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1. Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine "Verwüstung", die dem »Tag des Herrn«  unmittelbar vorangeht, welches einer solchen Art ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16 näher beschreibt:

Joel 1, 9+15-16
9 Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt ...
(bzw. wird und muß kommen, denn)
16 Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne?
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Diese beiden Sätze in Joel 1, 9+16, die ihrem Inhalt nach den gleichen Sachverhalt wiedergeben, sind eine Anspielung auf diejenige Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11 nennt, bzw. stellt die Herstellung eines Zeitbezugs auf die Schändung des wieder aufgebauten Tempels in Israel dar, auf diejenige Zeit, dann wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint bzw. steht und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Auf diese Zeit nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom Nahen des »Tags des Herrn« spricht.
Dies sind also auch Worte, die Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte Gipfel seiner Not erreicht sein wird und dieses Land für relativ kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft gerät, nämlich unter diejenige des Antichristen.

Der Prophet Joel ist also, wie wir gehört haben, der erste der alttestamentarischen Propheten, welcher den Begriff »Tag des Herrn« prägte. Und dieser ist ab dann zu einem Fachausdruck in der Heiligen Schrift geworden, auf welchen alle nach ihm kommenden Seher Israels Bezug nahmen, wenn sie die Erscheinung der Ankunft des Messias meinten.
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Der Ausdruck »Tag des Herrn« umfaßt den "Tag" (d.h. eine bestimmte Zeit, die bildlich gesehen mit 24 Stunden angegeben wird) bis zur Erscheinung des Herrn. Aber Joel macht es allen klar, daß dem Tag immer die Nacht vorausgeht, denn der hebräische Tag begann üblicherweise mit dem Sonnenuntergang. So ging nach damaligem Verständnis dem Tag immer die Nacht voraus. Und so wird also auch der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit der vorangehenden Nacht beginnen müssen.

Joel sagt damit ganz deutlich, daß der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit einer Zeit der großen Not und geistigen Finsternis beginnt, bzw. während einer Zeit der Not und geistigen Finternis seinen Anfang hat, genauer gesagt dann, wenn derjenige "Zorn", welches tätsächlich "vom Allmächtigen" herrührt, losbricht. Und dies sind seine Zornesgerichte (vgl. das in Klammern Ergänzte zu Joel 1, 15), die Gott selbst bewirkt.
Und der Grund dieser "echten" Zornesgerichte Gottes wird allen klar:
Denn diesen geht der vom Antichrist herrührender Zorn voraus, der alle unerwartet überfallen wird, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen "und sie werden nicht entfliehen" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3) und von dem man glauben soll, es sei »ein Verderben vom Allmächtigen« (vgl. Joel 1, 15), obwohl die Verführung durch den Antichrist doch dann gerade erst beginnt.

Es ist demnach kein Zufall, sondern Gottes Absicht, gerade kurz vor dem Tausendjährigen Reich einer Zeit der großen Not und geistigen Finternis, also eine Nacht (und unmittelbar vor seinem Kommen das Inerscheinungtreten eines Verführers) zuzulassen, die dem Tag vorausgeht, was schließlich erneut und ein letztes Mal zu einer Fremdherrschaft über das Land Israel führt.
Denn  Israel muß, wenn Gottes Reich tatsächlich anbrechen soll, a) zuvor von seiner Ungläubigkeit gereinigt und geläutert werden. Und die endzeitliche Bedrängnis mit der Fremdherrschaft des Antichristen kommt gerade darum über dieses eine, sein auserwähltes Volk, weil die allermeisten Juden nicht mehr mit ihrem Gott rechnen.
Aber auch die Nationen müssen b) für ihre verabscheuungswürdige Behandlung der Juden und ihre weltweite, teilweise sogar grausame Verfolgung in der Vergangenheit nun endlich bestraft werden.
Und Satan wird c) von Gott gezwungen, nun endlich in seiner, in einem Mensch verkörperten Gestalt, im sogenannten "Sohn des Verderbens", dem endzeitlichen "Verderber" bzw. "Verwüster", seinen wahren Charakter zu offenbaren, um sich allen also so zu zeigen, wie er wirklich ist.
Und d) sollen alle Menschen der Erde bestraft werden, die Jesus Christus verworfen haben. Denn nur wer die Größe des Heils kennt und wem selbst Gottes Gnade widerfahren ist, kann die Größe des endzeitlichen Zornes Gottes ermessen. Und wenn es diesen Zorn nicht gäbe, dann dürfte auch nicht von einer Gerechtigkeit und einer Liebe Gottes zu den Menschen gesprochen werden. Denn wer sich derart grausam an den Seinen Gotts vergeht und so massiv versündigt wie der endzeitliche Sohn des Verderbens, der die wahren Seinen Gottes blutig verfolgt, der muß auch unter ein an diesem gemessenes Gericht verfallen.

In Joel 1, 8 hat der Gott Israels sich selbst als ein Bräutigam vorgestellt, und das Volk Israel wird, dann wenn der (schreckliche) "Tag des Herrn" der Vergeltung anbricht, von ihm als eine traurige Braut bezeichnet, die ihren Geliebten verlor. Der Propet Joel beschreibt dann also Israel als eine Braut ohne Bräutigam. Denn der Gott der Gnade wußte, daß er später die Seinen in seinem Messias Jesus Christus in einer Liebesbeziehung mit sich selbst vereinen wird und daß die Stimme des Bräutigams während der Zeit der Bedrängnis plötzlich und vorübergehend nicht mehr gehört werden wird (vgl. Offenbarung 18, 23).
Und wer ein wahrer Bräutigam ist, dessen Zorn ist auf die unerbittlichen Feinde derjenigen, die er liebt, in der Tat groß. Der Gott Israels ist doch ein Gott, der die Nähe und die Liebesbeziehung zu seinen Menschen sucht. Und darf bzw. sollte ein liebender Bräutigam etwa kein Beschützer seiner Braut sein und auf das schändliche Wüten des Antichristen nicht wütend und beschützend zugleich reagieren?
Genau darum wird der endzeitliche Zorn Gottes mit den Bildern der zehn ägyptischen Plagen zur Zeit des Pharao beschrieben, weil die Braut bei allem erbitterten Zürnen doch behütet und bewahrt bleiben wird, so wie damals die Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz Ägypten trafen, sicher wohnten und verschont blieben.

Vergessen wir es nicht! Alle gottesfürchtigen Menschen haben doch eine Verheißung, die sie vor dem kommenden Zorn errettet, zumal dieser von den uneretteten Menschen der Erde heraufbeschworen und von den Heiligen dieser Erde selbst und sogar flehlichst und zwar genau um der Gerechtigkeit willen erbeten werden wird, nämlich zu "... warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet." (1. Thessalonicher 1, 10)
"So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Römer 8, 1-2)
So leben nun alle gottesfürchtigen Menschen Tag für Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick in der frohmachenden und hoffnungsvollen Erwartung des "Tags ihres Herrn", desjenigen Tags seiner nächsten Erscheinung.
Und für alle diejenigen, die in die Bedrängnis hineinleben müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15; Jesaja 13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der
Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf Hilfe und Errettung.
Denn er war es selbst, der versprochen hatte, daß er wiederkommen wird. Und er will bis dahin bereits bei ihnen sein, verbunden mit den Seinen durch den Heiligen Geist, dem guten und mutmachenden Tröster, der die Kraft zum Durchhalten spendet. Denn zuerst soll die frohmachende Botschaft von der Errettung von den Sünden in der ganzen Welt bekannt gemacht werden, und alle Menschen der Erde sollen von der Güte des Herrn erfahren dürfen.

Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?

Jesus erzählte seinen Jüngern in einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse von einer Bedrängnis, die zuletzt  zur "Zeit des Endes" in einer bis dahin nie dagewesenen Form und Intensität ohne Ausnahmen die ganze Erde  bzw. jeden Winkel der Erde treffen wird. Diese Bedrängnis in der letzten Zeit soll so schlimm ausfallen, wie keine es zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).

Was meint die Bibel also, wenn sie das Wort Bedrängnis gebraucht?
»Das entsprechende griechische Wort meint zugleich den “Druck,” die “Angst” und die “Verfolgung.« (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)

Auf die Verfolgung der Christen wird im Neuen Testament sehr häufig hingewiesen. Paulus formuliert es so: “Wir müssen durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes eingehen.” (Apostelgeschichte 14, 22).
Und damit wird von Paulus sowohl die Anzeige bei den Behörden als auch Verfolgung und Verhaftung seitens der Behörden selbst gemeint. Nicht ein einziges Jahrhundert ist vergangen, ohne daß nicht Christen wegen ihres Glaubens getötet wurden.
Die mit Abstand wohl bislang größte Zahl von den vielen bekannten und unbekannten Märtyrern, die es in der bisherigen Kirchengeschichte gab, aber war im 20. Jhd. zu verzeichnen gewesen. In vielen Staaten wurden Christen massenweise getötet. Lenin, Stalin, Hitler, Mao und Idi Amin waren wohl die bisher blutigsten Christenverfolger aller Zeiten gewesen, die es gut verstanden haben, dieses Problem nach Außen hin, d.h. in der Öffentlichkeit abzumindern und weitgehend zu verschweigen.
Aber die Bibel beschreibt diese Zeit noch nicht als das Ende. Denn zuvor muß diejenige Bedrängnis kommen, während der ausschließlich das jüdischen Volk von allen Völkern gehaßt und getötet werden wird: "Dann werden sie euch (gemeint sind hier ausschließlich die Juden) der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus 24, 9)
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen, daß diese Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 ist, noch bevor der zweite Teil der großen Trübsal mit seiner Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, auf der Erde hereinbrechen wird, welche erst in der letzten Zeit kommt und so schlimm ausfallen soll, wie keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).
Außerdem liegt die Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 von heute aus gesehen beits in der Vergangenheit und diejenige, die mit dem zweiten Teil der großen Trübsal nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 auf der Erde hereinbrechen wird, noch in der Zukunft (vgl. im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit, bzw. die Ereignisse, die sich dem Beginn der Wehen anschließen, bzw. der Teil davon, der sich dabei speziell auf die Israeliten bezieht, ist durch die folgenden Gegebenheiten gekennzeichnet:" ab hier).

In dieser Internetseite mit dem Titel "Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis:" soll aber nur auf diejenige Bedrängnis eingegangen werden, die sich von heute aus gesehen noch in der Zukunft befindet, also nicht auch auf die ihr vorausgehenden nach Matthäus 24, 9-10, die bereits als ein markanntes Endzeitzeichen ein trauriges Kapitel der jüdischen Geschichte geworden ist (vgl. nochmals im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"):
"Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) ... Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24, 15+21-22)

Und diese Zeit der Bedrängnis meint der Verfasser dieser Homepage, wenn er von der Zeit der Bedrängnis in der zweiten Hälfte der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" spricht:

Thumbnail der Übersicht über die großen Trübsal
Überblick über die große Trübsal maximieren: Button Lupe maximieren

Zusätzlich zu dieser der furchtbarsten aller Bedrängnisse, in der der größte aller Glaubensverfolger, der Antichrist, unzählige Menschen verfolgen wird, trifft die Gemeinde der Haß der Welt (vgl. in Johannes 15, 18 - 16, 4).
Heben wir an dieser Stelle also noch eines hervor: Nicht nur Israel tat es mit der Kreuzigung seines Messias, sondern auch die “Völker” laden durch die Ablehnung Jesu große Schuld auf sich!
Selbst die Gemeinde wird davon nicht verschont bleiben, sondern sie werden einander ausliefern und einander hassen.
Wer hier auf christliche Vorbilder vertraut hat, der wird zuschanden werden. Es hilft nur das Aufsehen auf Jesus (Hebr 12,2). Wo Bruderliebe in Haß umschlägt, wo die Hassenden mit den Verfolgungsbehörden Hand in Hand gehen, wird deutlich, daß es eine nicht eine triumphierende, sondern eine dezimierte Gemeinde sein wird, die Jesus vorfindet, dann, wenn er wiederkommt (vgl. Lukas 18, 8).

Die erste große Bedrängnis der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse, in welche sein Volk geraten sollte, ist diejenige, die durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. bei der Zerstörung Jerusalems und des Tempels erfolgte und welche bereits in die Geschichte eingegangen ist.
Mit der Rede über die Zukunft für die Juden ist seine als Ölbergrede in die Geschichte eingegangenen Rede in Matthäus 24+25, also die Eschatologie, die Zukunft des Reiches gemeint. 
Fast wäre noch vor dem Kommen dieser ersten der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse die zweite bereits vorfristig geschehen.
Mit dieser zweiten sehr großen Bedrängnis ist diejenige gemeint, die eigentlich erst nach der Zerstörung des Tempels folgen sollte, also die letzte Erfüllung der von Jesus in diesem Rahmen angekündigten beiden großen Bedrängnisse im Zusammenhang mit der Bedrängung seines Volkes Israel, diejenige, die durch das Machtstreben des Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgelöst werden soll.
Diese zweite und damit letzte Erfüllung der von Jesus angekündigten beiden großen Bedrängnisse seines Volkes wäre vom heutigen Standpunkt aus betrachtet demnach beinahe verfrüht geschehen, nämlich bereits dann, als im Jahre 40 n. Chr. Caligula römischer Kaiser war:
 
Dieser römische Kaiser, der krank und unzurechnungsfähig war, bestand darauf, ein Gott zu sein.

Caligula (seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, den heiligen Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen und sein eigenes Standbild im Tempel zu Jerusalem errichten zu lassen. Caligula versuchte also mit seinem Standbild, den Tempel zu schänden.
Hätte er seine diesbzgl. Pläne verwirklichen können, wäre er damit der Nachfolger des fanatischen, religiösen Diktators Antiochus Epiphanes geworden. Dies geschah dann aber letztendlich doch nicht und zwar weil er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen Plan ausführen konnte. Die Zeit des in der Endzeit aufkommenden Antichristen, der sich einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich dann, wenn er durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden politischen und militärischen Großmächte der Erde vernichtet hat, in den heiligen Tempel von Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen.

Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus, opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar und funktionierte die Vorhöfe des israeliteischen Heiligtums zu Bordellen um. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich Derartiges wiederholen werde.

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist die endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee (vgl. in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003), was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren möchten:
"Nach diesem kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten Kommen sprach Jesus von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, von dem »Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte bereits der Prophet Daniel berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des jüdischen Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Er wird den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein (anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15). All das wird für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts mitnehmen und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu holen, nicht einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird eine Zeit großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie gerade für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er riet den Menschen, darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter erfolgen müsste, wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn der Reiseverkehr eingeschränkt wäre."

Was meint Dr. McGee damit, wenn er schreibt: "All das wird für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus 24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist"
Wie werden alle Bewohner Judäa´s das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen können? Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte und zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«), sollen sie auf die auf Berge fliehen. Und sie sollen dann, falls sie sich gerade auf dem Dach ihres Hauses aufhalten, nicht erst hinuntersteigen, um etwas aus ihrem Hause zu holen und um es auf ihrer Flucht mitzunehmen (vgl. in Matthäus 24, 17). Und wer dann gerade auf dem Feld bei der Arbeit damit überrascht wird, der darf dann nicht etwa nach Hause zurückkehren, um beispielsweise seinen Mantel zu holen.
Wie werden alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an so unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben wird, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein muß (vgl. Matthäus 24, 15-16), und davon geht ebenfalls der Verfasser dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig bemerken können.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet weiterhin, daß man das  "Greuelbild der Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge ähnlich einem Gedankenbild sehen und vermutlich sogar mit den Ohren sprechen hören können wird (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen"). Denn das "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 ist scheinbar der menschlichen Sprache mächtig, kann sich also wie es den Anschein hat, verbal mitteilen und wirkt für den Betrachter wie lebendig. Diesen Eindruck wird aber in Wahrheit nicht das "Greuelbild der Verwüstung" selbst vermitteln können, sondern, da es nicht wirklich lebendig ist, wird dies tatsächlich vom falschen Prophet ausgehen müssen. Das "Greuelbild der Verwüstung" muß also so echt wirken, als würde es tatsächlich Geist besitzen (vgl. in Offenbarung 13, 15).
Es ist wohl für jeden verständlich genug, daß man annehmen kann, wer gerade auf dem Feld arbeitet, wird solche Dinge wie Radio und Fernseher wohl kaum bei sich tragen bzw. mit sich führen. Und der Schreiber dieses Textes muß darum davon ausgehen, daß der Verursacher dieses "Sehen und Hören könnens" des "Greuelbildes der Verwüstung" eindeutig der falsche Prophet sein wird.

Der falsche Prophet, das ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches später nicht mehr als das Tier aus der Erde bezeichnet wird und als gotteslästerliches "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in Erscheinung tritt, sondern ab der Mitte der 70. danielischen Woche aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" der falsche Prophet genannt wird (vgl. Offenbarung 19, 20).
Mit Tieren werden in der Bibel immer große und starke gottesfeindlich gesinnte Mächte bezeichnet. Und genau deshalb ist der falsche Prophet der Nachfolger bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das noch bis vor Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit großer Offenheit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen) gewesen war und das auf diese Weise die Liebe in Vielen erkalten ließ.

Es ist darum auch anzunehmen, daß ab jetzt, d.h. ab demjenigen Zeitpunkt, an dem das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, mindestens im Gebiet Judäa´s von jederman zu sehen (und zu hören) sein wird. Denn der in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker wird ab jetzt darauf hinarbeiten, seine Herrschaft auf die ganze Erde auszudehnen.
Der Verfasser dieser Internetseite geht weiterhin davon aus, daß dieses schreckliche "Maul" mit seinen offensichtlichen Gotteslästerungen ab jetzt nur deshalb Schluß macht, um von nun an schwerpunktmäßig mit der "lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Verehrung des "Greuelbildes der Verwüstung" zu beginnen. Denn das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird von nun an darauf hinwirken, daß alle Menschen der Erde das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" anbeten (vgl. Offenbarung 13, 12), um damit seinen Erschaffer, den Antichristen und um den Initiator des Ganzen, den Drache (gemeint ist der Teufel), fälschlicherweise auf den Thron Gottes zu erheben.


Das »kleine Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird

Das "kleine Horn" im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen kleinen Horn« in Daniel 7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn« aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner bzw. der damit gemeinten Nationen), während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint ist das griechische bzw. Hellenistische Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf  das »andere kleine Horn« von Daniel 7, 8, blicken wir also auch noch von heute aus in die Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum »anderen kleinen Horn« Gesagte noch in der Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel zum kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger Natur ist.

Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem wir es im 8. Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es war Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von den Juden wird er auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte", denn auch er war dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich in ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine spätere Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die Meinung, daß das Buch Daniel auch tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur "Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen, durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8 bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)
und
"Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8, 19)

In dieser eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet Daniel etwas ganz Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist. “Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser Prophezeiung in eine Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis" bezeichnet hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und bekennenden Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV. ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird.

Wir wissen aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes, der daher als eine Vorschattierung des eigentlichen Antichristus zur "Zeit des Endes" gilt, versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus und opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.

Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres”, stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich und zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten Bild eines Gottes ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung" entheiligt, er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das erste "Greuelbild der Verwüstung", das ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte, soll aber nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15  wie lebendig wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit diesem, erneut  im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes", wie es auch bereits der syrische König Antiochus Epiphanes nach Daniel 8, 25 bereits vor ihm tat, sogar über den "Fürsten aller Fürsten" (gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des Heeres (des Herrn)”, d.h. den lebendigen Gott Israels (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel), erhob. Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.

Anlehnend an Daniel 8, 8-12 und der darin beschriebenen Vorerfüllung im syrischen König Antiochus Epiphanes können wir bereits sehen, daß sich auch das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da".

Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte, wie bereits gesagt, lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
Diese Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll, wie wir wissen, vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!

Dieses Ereignis ist ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert im Jahr 168 v. Chr. mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 über Israel nach Daniel, Kapitel 8, dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt 2300 Tagen. Das entspricht, wenn man die 2300 Tage als 24-Stunden-Tage auslegt, etwas über tatsächliche 6 Jahre. Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, von seinem ersten Eindringen in Jerusalem ca. 170 v. Chr. an bis daß der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus (dieses stellte das erste "Greuelbild der Verwüstung" dar) geschändete Tempel gereinigt war und 164 v. Chr. wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht wurde.
So wird auch die Summe der beiden Hälften der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", wenn man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten mit berücksichtigt, bis zur Reinigung und erneuten Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 jüdische (Sabbat-)Jahre andauern. Dies entspricht nach der heutigen Zeitangabe etwas über 42 Jahre.

Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben mit dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet Daniel die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel 11, 35.
Das in Daniel 11, 36-45 Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren Vorstöße des syrischen Königs Antiochus Epiphanes IV. Die Details in diesen Versen sind, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht durch Antiochus erfüllt worden. Denn Antiochus Epiphanes war nur eine Vorschattung eines Königs, der erst noch kommen wird und den der Bibeltext in Daniel 11, 36-45 beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel 11, 36-45 aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige Ereignisse. 
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende König, das kleine Horn von Daniel 7, 8 und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der letzte Herrscher des römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur Macht mittels satanischer Hilfe wird in Offenbarung 13, 1-8 beschrieben, wo er auch als das Tier bezeichnet wird. "

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist diejenige endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre) gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten Pracht ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in Offenbarung 11, 2 wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der "äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand) gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Für den Schreiber dieses Textes  lebt demnach der Geist des Antiochus Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" erneut wieder auf, und der Antichrist wird quasi dessen begonnenes und mißglücktes satanisches Werk der Tempelschändung erneut wieder aufgreifen und vollenden wollen.

Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich erst vollenden, " ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN " nach Joel 3, 4 bzw. "ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt" (vgl. Apostelgeschichte 2, 17-21). Dann aber muß auch der große Menschenverführer, der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte, nach der ihm noch verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen." Die "Stunde der Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.

Und das wissen wir über Antiochus Epiphanes aus der Geschichte:
Als Antiochus Epiphanes, der Sohn von Antiochus dem Großen, von den Juden auch manchmal Epimanes, “der Verrückte", genannt, denn er war dem Wahnsinn verfallen, Ägypten besiegte, griff er auf seinem Rückweg 168 v. Chr. erfolgreich Jerusalem an. Er verfolgte anschließend die Juden und besudelte gleichzeitig ihr Heiligtum, den Tempel Gottes mit Blut von Schweinen und entweihte ihn damit, nachdem er den darin aufgestellten Altar völlig zerstörte. Er richtete danach ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus, der das erste "Greuelbild der Verwüstung" darstellte, auf. Dieses mußten alle unter Todesstrafe anbeten.
Zur Zeit des Antiochus Epiphanes herrschte die Vorstellung, daß Zeus das Oberhaupt der Götter und der Feldherren sei. Damit kann man mit Recht sagen, daß die Juden dazu gezwungen wurden, den zur damaligen Zeit größten und wichtigsten heidnischen Gott anzubeten. Diesen nämlich bildete das erste Greuelbild der Verwüstung ab. Wer wird nun wohl der größte anbetungswürdige Gott zur Zeit des kommenden Antichristen sein, von dem bekannt ist, daß ihm alles, was auf der Erde und unter der Erde ist, sein ist und ihm untersteht? Wenn wird wohl das für uns heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), abbilden und das einmal alle Menschen der Erde anbeten werden.
Wer zur Zeit von Antiochus Epiphanes die verbildlichte Gottheit im Tempel Gottes nicht verehrte, wurde getötet. Ganze Familien wurden so ausgerottet.
Dieser fanatische, religiöse Diktator, der ein syrischer Jude war und der aus dem zu diesem Zeitpunkt bereits in vier Teile zerfallenen griechischen Weltreich hervorging, wurde während des von ihm provozierten jüdischen Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der Führung des jüdischen Priesters Judas Makkabäus und seiner Söhne, der Makkabäer, erhoben, bei einem Kriegszug gegen Medien aus Jerusalem vertrieben.

Eine Parallele von Antiochus Epiphanes zum späteren Antichristen:
Im Handeln eben dieses syrischen Königs Antiochus Epiphanes, der nach dem Beginn des 3. Makedonischen Krieges im Jahr 171 v. Chr. das jüdische Volk ab dem 06. Dezember 167 v.Chr. mit dem Abschaffen des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel unterdrückte, wird eine Parallele zum späteren Antichristen gesehen. Dieser wird ebenfalls in der Mitte seiner Wirkungszeit von 7 (hier aber Sabbat-) Jahren das dann wieder aufgebaute Heiligtum in Jerusalem (gemeint ist der dann erneut aufgebaute 3. Tempel) mit der Aufrichtung des heute noch in der Zukunft liegenden zweiten, von Jesus Christus angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Matthäus 24, 15-28, der ebenfalls auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug nimmt, entweihen und nach Daniel 9, 27 erneut das dortige Schlacht- und Speisopfer zu Ehren des lebendigen Gottes abschaffen.

Das zutieftst reliös geprägte Handeln des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß trotz aller Lügen also, auch wenn nicht auf den ersten Blick erkennbar, eine heidnische Religion zu Grundlage haben. Nicht nur die Juden, sondern alle Menschen der Erde müssen dann dieses zweite Greuelbild, das gegenüber dem ersten, welches nur starr war, wie lebendig wirkt und anscheinend sprechen kann, ebenfalls unter Todesdrohungen anbeten. Der Antichrist wird wie auch Antiochus Epiphanes, den Gott zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich um 164 v. Chr. geisteskrank in Persien starb, nicht unmittelbar durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).

Wie können diese Aussagen bezüglich der zweifachen Bedeutung Daniels Prophetie zur Tempelschändung begründet werden?
In Daniel 8, 8-12 können wir bereits sehen, daß sich das kleine Horn aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9 über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar 163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr. durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten 76-77)

Antiochus Epiphanes forderte damals Gott heraus, und es wurde ihm sogar gestattet, die Stadt Gottes, Jerusalem und den Tempel Gottes einzunehmen, sowie das tägliche Opfer zu unterbinden. Durch Antiochus Epiphanes wurde das Heiligtum Israels, gemeint ist der Tempel in Jerusalem, eine Zeit lang den Heiden preisgegeben und von ihnen ab diesem Zeitpunkt zertreten, was zur "Zeit des Endes" hin in der zweiten Erfüllung der Prophetie Daniels nochmals geschehen soll. Da muß der heilige Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und das mosaische Opferritual wieder aufgenommen worden sein. Denn im Zusammenhang mit den beiden Zeugen, die während der Zeit der Bedrängnis, in der der Antichrist über die Erde herrschen wird, auftreten werden und angetan mit Trauerkleidern tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen, wird dies berichtetet. Von den zweiundvierzig Monaten der Bedrängnis werden diese großen Propheten des lebendigen Gottes tausendzweihundertundsechzig Tage lang dem Antichrist widerstehen und während dieser Zeit wie einst Mose dem Pharao von Ägypten ihm Plage um Page schicken. Und viele Ausleger des Wortes Gottes vermuten sagar daß mit den beiden Zeugen Mose und Elia gemeint sein könnten, die zur "Zeit des Endes" für zweiundvierzig Monate wieder auf die Erde zurückkehren werden:

Offenbarung 11, 1-2
1 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Meßstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten.
2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels laß weg und miß ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der Antichrist gründet damit ein Heidenreich, auch wenn er in diesem Zusammenhang ein tausendjähriges Friedensreich proklamieren wird, in welchem er den angeblich wiedergekommenen Messias Jesus Christus als ein wie lebendig erscheinendes Machtsymbol mißbrauchen und damit alle Welt unterdrücken und in Angst und Schrecken versetzen wird und so die größte Christenverfolgung und Bedrängnis auslöst, die es bisher auf der Erde gegeben hat. Denn in Wahrheit aber ist dieses scheinbar Geist besitzende und sprechende Bild, welches zudem, so wie es aussieht, alle Menschen tötet, die es nicht anbeten wollen, das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Genau darum bezeichnet die Bibel alle Menschen, die es anbeten werden, nach Offenbarung 11, 2 als Heiden, denn diejenigen, die es anbeten werden, verehren nicht den lebendigen Gott, sondern tote Götter bzw. eigentlich einen Menschen, den Erbauer des Bildes, der sich auf eine ungeheuerlich dreiste Art und Weise an die Stelle von Jesus Christus stellt, den Antichrist selbst. Er wird den Messias kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).

Der als eine in der Geschichte des heiligen Volkes schon geschehene Vorerfüllung bereits in der Vergangenheit aufgetretene Antiochus Epiphanes, das nur schwache, vorausgehende Abbild dieses letzten goßen Herrschers der Erde, des Antichristen, verfolgte und unterwarf sich ebenso mit Hilfe eines Greuelbildes, welches er im damaligen Tempel Israels anstelle des von ihm zerstörten Altars aufrichtete und das die damals größte Gottheit aus der heidnischen Religion darstellte, die "Heiligen Gottes". Er zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel und ihr Land. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres” und zwang das heilige Volk, ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde entheiligt, und er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" in Daniel 8, 10-12 ist hier also der lebendige Gott Israels selbst gemeint, der auch für Israel z. Bsp. beim Auszug aus Ägypten stritt, als sie stille halten sollten (vgl. 2. Mose 14, 13-15).
Und mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel.
Denn der Erzengel Michael wird in Daniel 12, 1 lediglich "der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt" genannt, der also über Israel wacht. Man kann demnach Michael auch als Verwalter der Gerichte Gottes bezeichnen. Er ist es auch, der in Offenbarung 12, 7-12 die Engelscharen anführt, die gegen Satan und seine Dämonen zum Kampf antreten.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" kann Michael aber nicht gemeint sein, denn vom "Fürsten des Heeres des Himmels" wird in Daniel 8, 11-12 weiter gesagt, daß ihm, bezogen auf Daniel, Kapitel 7, durch das andere kleine Horn das tägliche Opfer weggenommen und die Wohnung seines Heiligtums verwüstet werden wird. Hiermit kann also nur das vom Antichrist einmal geschändete Heiligtum der Juden, der Tempel Gottes und der lebendige Gott selbst gemeint sein, bzw., da der "Mensch der Bosheit" die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren wird, ihn zu ersetzen versucht und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel Gottes setzt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4), sein Sohn Jesus Christus, der einst zusammen mit den Heerscharen des Himmels zurück auf diese Erde kommen wird.



Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?

Wie wir im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" näher beleuchteten (dort wurde bereits auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästernde und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).

Was verkörpert das zweite Tier aus der Erde nun wirklich? Wie kann ein und dasselbe Tier gleichzeitig einerseits ein gegen Gott Lästerungen redendes "Maul" und andererseits im unmittelbaren Anschluß daran der falsche Prophet genannt werden?
Was ist im biblischen Sinne ein Prophet, und was ist demzufolge ein falscher Prophet?
Wann bzw. wie lange ist es das gotteslästerliche "Maul" und wann bzw. wie lange ist es der falsche Prophet? Oder stellt es eine brisante Mischung beider Seiten dar?

Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar. Ihn hat bereits der Prophet Daniel als das andere kleine Horn beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird noch ein weiteres Tier beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18
Das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt, ist eine Parodie bzw. ein Zerrbild oder noch anders ausgedrückt ein Bild auf den heiligen Geist Gottes mit diametralem Charakter, also auf das satanische Gegenstück zum heiligen Geist: Denn es ähnelt nur dem Geist Gottes, von dem es heißt, daß er über dem Wasser schwebte.
"Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf (bzw. über) dem Wasser."
(1. Mose 1, 2; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist damit das Chaosmeer. Es war ein Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut" übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

Dagegen lesen wir vom zweiten Tier, daß es aus der Erde aufsteigt, d.h. es muß also über der Erde schweben, von der es aufgestiegen ist!
Und wie der heilige Geist den einen und lebendigen Gott im Himmel bezeugt, stellt sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier, das nach Offenbarung 13, 11 zudem nur aussieht wie ein Lamm, nach Offenbarung 13, 12 voll und ganz in den Dienst des ersten:
"Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein (bzw. ähnlich dem) Lamm und redete (aber dennoch) wie ein Drache (es hat also trotz seiner Tarnung bzw.Ähnlichkeit zum Bild des heiligen Geistes Gottes eindeutig teuflische Natur). Und es übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist die des Antichristen und nicht die des lebendigen Gottes Israels) aus vor seinen Augen, ..."

Solange der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der Erde wirkt, wird es auch das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 geben. Denn das zweite Tier aus der Erde macht ihn erst zu dem, was er ist. Da es aus der Erde und nicht aus dem Meer entstammt, kann das zweite Tier aus der Erde auch kein Mensch sein. Und das erste Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 muß es eigens zum Zecke seine Machtergreifung neu und einmalig in seiner Art kreiert haben.
Indem sich das zweite Tier aus der Erde ganz in den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer stellt, bewirkt es erst, daß das erste Tier aus dem Meer eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie bereits besitzt bzw. wie es sie später zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal noch erlangen soll. Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ist es demnach, welches diese ungeheuer große Macht des Antichristen aufbaut bzw. herstellt und auch zu ihrer Vollendung bringt.

Wir wissen es ja bereits aus dem Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam", daß das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 die zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt.
Das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 wird nicht nur allein in den ersten symbolisch gemeinten 42 Monaten der großen Trübsal bzw. in deren ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren oder deren erster Hälfte, in der es ein "Maul" ist, durch das gezielte Leugnen des Vaters und des Sohnes den Antichrist vor dem Haß der islamistisch geprägten Menschen schützen, sondern wird, wenn es den Charakter seiner Gotteslästerungen zugunsten einer "lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" ändert, von nun an als falscher Prophet bewirken können, daß auch Muslime dieses "Greuelbild der Verwüstung" verehren werden.

Was ist also im biblischen Sinne ein Prophet?
In 1. Korinther 14, 1 spricht Paulus davon, daß sich die Korinther um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede bemühen sollten, wobei nach Dr. Vernon McGee das Wort „weissagen" gewöhnlich soviel wie Nachsprechen des klaren Wortes Gottes bedeutet (nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 1–15 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks-ERF "Durch die Bibel" vom 7. April 2005).
Dr. McGee bemerkte in diesem Zusammenhang, daß es bei der Gabe der prophetischen Rede also nicht um die Vorhersage der Zukunft, sondern viel mehr um die Verkündigung des Willens und der Botschaft Gottes geht. Damit kommt die Formulierung „weissagen" heute dem Wort für „predigen" sehr nahe.
Dr. McGee bemerkte fernerhin, daß man trotzdem in diesem Fall lieber vom „Nachsprechen oder vom Kundtun der Wahrheit Gottes“ reden sollte.
Heute verwenden wir aber weniger
die Formulierung „weissagen", sondern benützen viel mehr das entsprechende griechische Wort, das wir als Fremdwort in unsere Sprache übernommen haben und das da heißt „prophezeien” oder "prophetisch reden".
Ein Prophet im biblischen Sinn ist demnach ein Verkünder des Wortes Gottes, der von Gottes großen Taten spricht. Die prophetische Rede ist also eine umfassende Beschreibung für die Verkündigung. Oder wie es Dr. McGee ausdrückte: "Ein Prophet ist jemand, der im Auftrag Gottes Gottes Worte redet ...".
Und dabei ist aber nicht nur die Voraussage von kommenden Ereignissen gemeint.
Prophetische Rede dient wie in 1. Korinther 14, 3 ersichtlich "zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung" der Menschen.
Und Dr. McGee bemerkte diesbzgl. weiter, daß wir die prophetische Rede heute als „predigen” bezeichnen würden und daß sie einen die Sünde aufdeckenden Charakter hat.

Die prophetische Rede deckt also dem Menschen seine Lage als Sünder auf und ruft ihn zum Heil in Jesus Christus.
Die prophetische Rede ist ein prophetisches Wort, weil sie einen Durchblick hat und einen Durchblick schenkt. Prophetische Rede macht uns also unsere Sünden bewußt. Nur sie ist es also, die einen Menschen zur Buße ruft und damit auch grundlegend verändern kann.
Ein Prophet hat demnach selbst den Durchblick und schenkt diesen auch anderen weiter. Und er stiftet mit seiner Rede keineswegs noch mehr Verwirrung, wie sie ohnehin schon ist, sondern er bringt Klarheit.
Dr. McGee formulierte dies so:
"Die prophetische Rede als Ermahnung weist konkrete Wege für das Leben des Christen auf, ausgehend vom Willen Gottes in seinen Geboten und in seinen Weisungen. Es ist also eine zur Tat anleitende Verkündigung (Lk 3,18; Apg 2,40; 14,22; Röm 12,1; 15,30; 16,17; Eph 4,1; 1. Thess 3,2; 2. Thess 2,17; 1. Tim 2,1; 5,1; 6,2; Tit 1,9; 1. Petr 5,1; Hebr 3,13)."

Prophetische Rede schafft Freiraum für die Glaubensgründung, dient zur Glaubensstärkung und besitzt zugleich mutmachenden, tröstenden und aufrichtenden Charakter. Sie zeigt damit den Menschen den Weg zu Gottes Heil auf (Apostelgeschichte 20, 12; Römer 1, 12; 2. Korinther 13, 11; 1. Thessalonicher 2, 11+5, 14).
Die prophetische Rede geschieht nach Dr. McGee auch als Zuspruch in Anfechtungen und in Nöten.
Und als zukünftige Prophetie beinhaltet die prophetische Rede den Blick auf das Ziel der Heilswege Gottes mit seinen Menschen. Und sie leitet die Menschen auf den Weg der Nachfolge hin. Sie ist damit die Bezeichnung für die christliche Verkündigung des Evangeliums.
Prophetie deutet die Vergangenheit, sie deckt die Gegenwart auf. Und sie öffnet den Blick in die Zukunft bzgl. der Heilspläne Gottes mit seinem Volk. Sie ist also ebenso auf das kommende Reich Gottes bzw. das seines Messias hin ausgerichtet. Und damit spricht die prophetische Rede bzw. der diese Rede führt, das ist der wahre Prophet, ohne die Bibel um ihre Verheißungen zum messianischen Reich zu verkürzen, das "Dein Reich komme" in richtiger Weise aus.
Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem allen bekannten "Vater unser",  der wunderbare Ausblick "Dein Reich komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute." vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er  im Rahmen seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft. Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie und unser Land segnet und bewahrt. Aber vor allem sollen wir die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias ersehnen und erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz zum Schluß der auf das "Ende der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann, wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft über das heilige Volk der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).

Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille, sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde wiederherzustellen, soll sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.

Offenbarung 21, 2-5
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Offenbarung 22, 1-4+20
22 1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;
2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
3 Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen
4 und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
...
20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm, Herr Jesus!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie wir also sehen, ist die uns vertraute christliche Verkündigung nicht nur ein Dienen am Wort, sondern sie ist zugleich zutiefst prophetischer Natur. Denn sie ist in der letzten Konsequenz auf das Kommen von Gottes Reich und das seines Messias ausgerichtet ist und sie schließt den Menschen sowohl das gegenwärtige als auch das zukünftige Handeln Gottes auf. Die biblische Prophetie gründet sich dabei auf die Lehren der Bibel, die die Vergangenheit des Volkes Gottes betreffen, die Gegenwart berühren und die Zukunft ansprechen.
Die prophetische Rede macht uns also etwas verständlich und vertraut, was dem Verstand des natürlichen Menschen normalerweise gänzlich verschlossen ist, gemeint ist das verborgene göttliche Handeln in unserem Leben und Gottes große Güte und seine Barmherzigkeit.
Die prophetische Rede eröffnet uns somit die Möglichkeit, in eine zutiefst persönliche Beziehung mit unserem Gott gelangen zu können, unser Denken, Fühlen und Handeln an Gottes unsichtbarer Welt auszurichten und über seinen Messias Jesus Christus durch seine uns entgegengebrachte innige Liebe einen Weg ins vertraute Gespräch zum himmlischen Vater zu finden.
Auf Gottes Verheißungen gegründet und in seinem Messias Jesus Christus verwurzelt und können wir uns selbst loslassen und freigeben und uns in die Arme des uns liebenden Vaters fallen lassen.
Echte und richtig verstandene Prophetie nimmt alle Berührungsängste mit Gott von uns fort und läßt uns unsere Schwachheit und seine Stärke rühmen. Sie weckt in uns eine bislang nicht gekannte Freude auf eine intime Gemeinschaft mit Gott. Und sie facht in uns ein Hoffen und Sehnen nach seinem kommenden Reich an. Die prophetische Rede begeistert uns für eine freudige Erwartung auf das zukünftige Heil.

Da wir nun wissen, was ein Prophet ist und was die wahre prophetische Rede bei den Menschen auszulösen vermag, können wir nun auch davon ableiten, was ein falscher Prophet sein muß bzw. was sein Reden bei den Menschen bewirkt:
Wie anders muß doch sein Wesen, wie verschieden von der prophetischen Rede muß die Verführung des falschen Propheten sein. Kann sie dann auch auf der ehrlichen Liebe zum himmlischen Vater gründen und aus ihr hervorgehen? Nein!
Das Wort, welches der falsche Prophet predigt, also denjenigen angeblichen Willen Gottes, den er kundtut bzw. den Menschen zu verkaufen sucht, entspricht demnach auf keinen Fall der Wahrheit und entspringt auf gar keinen Fall dem Munde Gottes.
Er, der in Wahrheit in seinem eigenen Auftrag
kommt, also der sich des falschen Propheten bedienende Antichrist zur "Zeit des Endes", ist und bleibt ein Lügner, der vermutlich, damit es nicht so leicht durchschaut werden kann, auf einer allen bekannt gemachten Wahrheit systematisch seine Lügen aufbaut. Was er betreibt, kann demnach auch keine wirkliche Vorhersage der Zukunft sein.
Diejenige großen Dinge, Zeichen und Wunder, die er ankündigt, werden sich vielleicht anfänglich tatsächlich so ergeben, sind aber nur Fassade und haben letztendlich auf gar keinen Fall Bestand.
Denn Gott selbst wird dem Fevler, auch wenn ihm sogar die "Gewalt (über den Tod)" gegeben ist
(vgl. Hebräer 2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" Geschriebene), ein gewaltsames Ende bereiten und sein Reich, so mächtig es durch die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache verliehene "Gewalt (über den Tod)" zu sein scheint, das muß dann doch vergehen (vgl. auch im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?").

Nun, da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach 1.Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).

Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der dem  Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen "Gewalt über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen Propheten viel mehr um die Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen festgemacht ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen, sondern in Wirklichkeit um die eines ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen Propheten ist
seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich für ihn allein und lediglich für seine eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich einen Nutzen. Es ist
der Versuch der Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als göttlich deklarierten Willens und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls am Willen des lebendigen Gottes und seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.

Die Weissagungen des falschen Propheten können damit nicht zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung der Menschen dienen, sondern fesseln und binden sie, beschönigen Dinge, die nicht im Willen Gottes stehn und verleiten denjenigen, der darauf hört, zur Sünde und zum Götzendinst vor dem lebendigen Gott.
Ein falscher Prophet verschließ nicht nur den Blick der Menchen vor der Sünde, sondern verleitet und verführt sie, von Gottes guten Wegen abzuweichen und stattdessen den Weg der Sünde, die ins Verderben führt, zu beschreiten.
Ein fascher Prophet vermittelt demnach keinen Durchblick und hat auch selbst keinen. Sondern er stiftet mit seinen klugen Reden unter seinen Zuhörern nur Verwirrung.
Es sind demnach auch nicht die wahren Heilspläne Gottes mit seinem Volk, die der falsche Prophet vermittelt, sondern es sind Pläne des Menschen, die er damit nicht ganz uneigennützig in unterstützender Weise mit zu verwirklichen sucht.
Seine Verkündigung ist auf keinen Fall ein Dienen am Wort, sondern sie ist gegen die tatsächlichen Zukunftspläne Gottes gerichtet. Denn sie gründet sich nicht auf den wahren Lehren der Bibel.
Die prophetische Rede des falschen Propheten verschließt allen Menschen den wahren Blick auf das göttliche Handeln. Und das wahre Verständnis zu Gottes großer Güte und seiner Barmherzigkeit geht dabei gänzlich verloren.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" aufgrund seiner ab dann massiv einsetzenden "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres aus der Erde vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Offenbarung 13, 11-18 schildert dasjenige, was das ab jetzt, d.h. ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" als falscher Prophet fungierende zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 im Auftrag des Antichristen tut. So bewirkt es u.a. die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.

So lange der falsche Prophet aber noch hauptsächlich als gotteslästerliches "Maul" fungiert, wird während dieser Zeit durch die vielen Gotteslästereien auch das satanische Wesen des zweiten Tieres aus der Erde sehr deutlich erkennbar bleiben.
Man sollte aber dennoch nie vergessen: Noch in der zeitlich gesehen vorweglaufenden Gestalt des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 soll das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 aber neben seinen schwerpunktmäßigen Gotteslästereien schon jetzt von "großen Dingen" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5), die sicherlich auch hier bereits prophetischer Natur sein werden. Und wird in Offenbarung 13, 5 auf diese "großen Dinge" nicht auch besonderes Gewicht gelegt, indem sie durch den Schreiber der Offenbarung, gemeint ist der Apostel Johannes, in der Aufzählung durch ihren vorderen Platz, also an der ersten Stelle, besonders hervorgehoben werden? Es scheint ganz so, als könnte dieser Aspekt der (sicherlich verfälschten) Prophetie durch das "Maul" über all die vordergründigen furchtbaren Gotteslästerungen sonst sehr schnell übersehen werden bzw. sehr leicht in Vergessenheit geraten!

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, welche auch kurz die Bedrängnis genannt wird, verliert nun dieses "Maul", wie wir gehört haben, als solches seinen Namen als Lästermaul. Und mit dem Wegbleiben des Lästerns des "Maules", das das bis dahin noch in dieser Welt vorhandene Böse symbolisieren soll, durch das in Erscheinung Treten eines wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" wird bereits für uns heute erkennbar: Obwohl diese Ereignisse noch in der Zukunft liegen, kann jetzt bereits gesagt werden, daß der Herrschaftsbeginn des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf eine dann scheinbar nur durch ihn bewirkte heil werdende Welt hin ausgerichtet ist.
Der  Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also tatsächlich denjenigen Weltherrscher verkörpern, der sich an die Stelle des höchsten Gottes zu stellen versucht, also die Stelle desjenigen, der das Gesetz und die Ordnung in seinen Händen hält bzw. zur "Zeit des Endes" auf der Erde wiederherstellt.
Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Bibel nicht nur der Bedränger und der Sohn des Verderbens, sondern auch lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose genannt wird, muß es nun jedermann schon sehr verwundern, daß derjenige, der mit seinem "Maul" zuvor für chaotische Zustände gesorgt hatte, von nun an, d.h. dann, wenn das "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar wird, mit Hochdruck daran arbeitet, wieder geordnete Verhältnisse herzustellen und das Gesetz ungeteilt in seine Hände zu nehmen versucht. Und tatsächlich, in der Bibel wird der lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel ausgewiesene "Gesetzlose" von nun an als Hirte beschrieben, der die Schafe gerecht zu weiden glaubt. In Wahrheit aber ist er rücksichtslos und ein reißender Wolf, eben ein nichtsnutzige Hirte, der im Licht der Wahrheit betrachtet großen Schaden anrichtet. So jedenfalls beschreibt ihn ein Prophet des Alten Testamentes in Sacharja 11, 15-17.
Der Antichrist ist demnach ein Hirte solcher Art, von dem, so wie wir in Offenbarung 13, 14 gelesen haben, große Versuchung und Verführung ausgehen werden wird, genauso wie von dem in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker ausgehen soll, mit dem er vollkommen identisch ist. Und diese Art der Verführung, die zudem ein globales Ausmaße annehmen soll, wird nur ihm, dem großen Weltverführer, mit solch großem Umfang zugeschrieben.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß der schlimme Teil des Beginns der großen Trübsal ein "Offenbarwerden des Bösen" darstellt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 8) und dann eine unmittelbar daran anschließende Zeit der endzeitlichen Bedrängnis nachfolgt, welche in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird. Und letztere stellt eine Zeit solcher Art dar, während der der in Jesaja 16, 3-5 beschriebene Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, nachdem er selbst alles Bestehende in Unordnung gebracht oder zerstört hatte, von nun an rücksichtslos und mit Hochdruck scheinbar geordnete Verhältnisse wieder herzustellen und das Gesetz in seine Hände zu reißen versucht. Und es wird ganz danach aussehen, daß dies, was zuvor niemand erreichte, ihm, dem Sohn des Verderbens, nun tatsächlich gelingt.
Und in diesem Sinne wird er vorgeben, in göttlichem Auftrag gesandt zu sein, aber in Wahrheit nur als ein selbsternannter Befreier auftreten, der in Wirklichkeit in eigenem Auftrag kommend, nur dem Anschein nach die Erde vor ihrer Zerstörung durch das Böse bewahrt. War er es doch kurz vorher selbst gewesen, der das Böse in diese Welt hineingetragen und die Erde wüst gemacht hatte und so die Liebe in vielen erkalten ließ. Und all das wird er tun, indem er allem Anschein nach das Böse ausrottend den Messias Israels nachahmt, dessen Platz er dann auch einzunehmen versucht und an dessen Stelle er sich dann auch stellen wird.
Alle Menschen der Erde werden ihn gerade darum verehren, eben weil er es anscheinend als Einziger erreicht, wieder den Frieden über die Erde zu bringen und ein scheinbares Friedensreich dem dann sehr bald kommenden wahren Königreichreich Gottes vorwegnimmt. Mit großen Zeichen an Himmel und Erde und an den Menschen selbst wird er viele Erdbewohner davon überzeugen können, daß er der einzige Gott des Himmels und der Erde sei, dem alle Anbetung gebührt und der der in Wahrheit von ihm zuvor gebeutelten Welt mit starker Hand den Frieden zurückbringt.
Was anfänglich nach Frieden aussieht, wird aber bald in eine Zerstörung münden. Denn von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt es, wie wir weiter unten noch hören werden, daß es Krieg hervorrufen wird.

Wenn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier den Frieden verkünden wird, nimmt aber in Wahrheit für alle wahrheitsliebenden  Menschen der Erde von diesem Zeitpunkt an eine bisher noch nie dageweseneVerfolgungszeit und Bedrängnis ihren Anfang. Und würde der lebendige Gott diese schreckliche Zeit nicht verkürzen, könnte kein Mensch mehr gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, währt diese schlimme Zeit nur sehr kurz.

Gotteslästerliches "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 macht aber einen sehr wichtigen Aspekt sehr gut sichtbar, und das sollte man auch nie aus dem Auge verlieren und vergessen:
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 stellt von Anfang an eine brisante Mischung beider Zielrichtungen des Antichristen dar, wobei aber ob in der ersten oder in der zweiten Hälfte der großen Trübsal jeweils nur ein ganz bestimmter Teil deutlich erkennbar den Vorrang hat.
Wird nicht auch bereits das einem Massenmedium gleichzusetzende, gotteslästerliche, d.h. den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der großen Trübsal startet, parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über große Dinge reden (vgl. Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5)?
Was sind große Dinge?
Vergegenwärtigen wir uns hierzu die entsprechende Textstelle aus dem Buch Daniel:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
...
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren." (Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 verstehen, dort eine Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" ab hier).

Daniel meint also in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge" redet, daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es von "großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dann spielen sicherlich die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft unseres Herrn Jesus als König der Welt.

Dieses spezielle Sprachrohr des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß schon sehr auffällig sein. Denn ein "Maul", das gotteslästerlich redet, d.h. über Gott im Himmel lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziet, d.h. sie falsch beschuldigt, um sie fertig machen und um über sie im gleichen Atemzug spotten zu können, das aber gleichzeitig bzw. parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über (zukünftige) "große Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage und hat es wohl auch in dieser Mischung noch nie zuvor gegeben. Aber genau hierdurch dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden großen Weltherrschers auszeichnen, bzw. wird sich so von den anderen hervorheben und sollte sich genau dadurch von allen anderen seiner Art unterscheiden.

Lästerungen und scheinbare Prophetie, Böses und anscheinend Göttliches, das alles stammt doch in Wahrheit aus einer einzigen unzertrennlichen Quelle, vom zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das beides gleichzeitig verkörpert, gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und (in Wahrheit falscher) Prophet nach Offenbarung 19, 20, auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beides vom Verstand her durch beispielsweise zeitliche Zuordnung logisch und sauber zu trennen versucht.
Damit will er ja nur verhindern, daß man erkennt, Satanisches und scheinbar Göttliches, beides stammt in Wirklichkeit aus ein und derselben Quelle, hat einunddenselben Verursacher, rührt her von der einen gottesfeindlichen Macht, die den Geist Satans in sich trägt und die dies alles mit vorgetäuschter Frömmigkeit geschickt getarnt bewirkt. Und das alles wird dazu mit auf psychologischer Ebene wirkenden Nebelgranaten und mit Lügen verpackt von ein und demselben Massenmedium und von einer ausgeklügelten Gehirnwäsche begleitet ohne merklichen Abbruch in die Welt hineingetragen und dies mit nur einem einzigen Massenmedium, das die Erde bis dahin noch nie zuvor gesehen (und gehört) hatte.
Man darf sich also nicht darüber hinwegtäuschen lassen, zu glauben, daß das gotteslästerliche "Maul" oder der ebenfalls im Diest der Antichristen stehende und (in Wahrheit falsche) Prophet, so wie es bzw. er sich gibt, echt sei. Denn das alles wird doch nur geschickt getarnt vorgemacht und dabei den Verstand überlistend simuliert. Bzw. diese in Wahrheit unreale bzw. virtuelle Gedankenwelt wird erzeugt vom aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das quasi einem Satelliten gleich über der Erde schwebend vom Antichristen immer wieder aktuell programiert dieses große Unheil auf den gesamten Erdkreis und damit auch auf alle Bewohner der Erde ausgießt.
Wie wir deutlich sehen können, ist dieses vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier hauptsächlich ein Unheil auf geistiger Ebene, dem man auch nur mit einer geistigen Waffe, dem Geist der Wahrheit also mit Gottes gutem Geist ausgestattet begegnen und bekämpfen kann, mit demjenigen Geist, der allein die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden vermag und der als einziger in der Lage ist, diesem großen Unheil den Nährboden zu entziehen und die (in Wahrheit) falsche Prophetie des vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres als Lüge zu entlarven. Jetzt heißt es also: die Orientierung und Blickrichtung nicht zu verlieren, weiterhin bzw. wieder Gott in allem treu sein, ihn allein zu fürchten und mit den Waffen seines guten Geistes der Wahrheit ausgestattet, gegen den verführerischen Lügengeist des Weltverführers anzukämpfen.
Denn dieses eine Massenmedium, ob als (gotteslästerliches) "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet ausgewiesen oder getarnt, wurde dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 allein gegeben:  "Und es wurde (nur) ihm (allein) ein (bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen ... Und es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes nur ihm gegebene) Maul ("sein Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..." (Offenbarung 13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 wirklich nur ein einziger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem dieses durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige Massemnedium  und Sprachrohr gehört und der auch allein dafür verantwortlich zu machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar zu machen versteht, für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen, zeigt sich u.a. auch daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dafür die Schuld gibt, obwohl es doch allein sein eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen wird und die Liebe in vielen erkaltet.

Und genau darum bezeichnete Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 als einen skrupellosen Schrittmacher des Antichrist zur "Zeit des Endes", als einen Funktionär des Drachens (gemeint ist hier Satan), der Jesus und die Geschichte Gottes mit denen, die auf Jesu Seite stehen, nachahmt.
Er betonte fernerhin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein ist, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und weiter sagte er, daß die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 unmittelbar zusammen gehören. Sie bilden zusammen mit dem Drache die widergöttliche Trinität, das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein ist, das dem Bild des ersten Tieres aus dem Meer das scheinbare Leben einhaucht. D.h. es macht es erst, daß dieses wie lebendig wirkt und anscheinend Lebensgeist besitzt, daß das Bild des Tieres, und so erweckt es den Anschein, sogar sprechen und daß das Bild des Tieres scheinbar bewirken kann, daß alle Menschen, die dieses sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, nicht anbeten, aus diesem Grund von dem Bild des Tieres selbst getötet werden. In Wahrheit handelt es sich beim Bild des ersten Tieres aus dem Meer nicht um den Lebensgeist des lebendigen Gottes und beim aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nicht um einen von ihm ausgehenden Lebensatem, sondern um den Geist des Drachen, der verführerischer Natur und lügenbehaftet ist, also um den Geist Satans, der darauf hinzielt, alle Menschen vom lebendigen Gott des Himmels und der Erde abzulösen und zum Götzendienst zu verleiten.
Es ist also nicht wirkliches Leben und es ist also auch keine tatsächliche Sprache, was das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" verleihen kann. Sondern es ist der Geist eines Lügners und Betrügers, der sich in diesem scheinbaren Leben des "Greuelbildes der Verwüstung" wiederspiegelt. Und das wie lebendig wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" kann demnach auch nicht selbst bewirken, daß alle Erdbewohner, die es nicht anbeten wollen, von diesem Bild getötet werden. Nein, der bewirkt, daß das "Greuelbild der Verwüstung" anscheinend sprechen kann und all diejenigen tötet, die es nicht verehren, für dies alles ist allein das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier verantwortlich zu machen, oder besser gesagt, derjenige, der diese mächtige Waffe kreiert hat und nun in seinen Händen hält und gegen all diejenigen zu richten vermag, die seinen Lügen nicht glauben wollen.
Denn das Ziel Satans ist es, daß die Menschen der Erde mit der Huldigung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches einer für die Juden verbotenen figürliche Darstellung Gottes bzw. seines Sohnes und Messias gleichzusetzen ist, den Verursacher dieser figürlichen Darstellung Gottes, das erste Tier aus dem Meer und damit auch den Drache selbst anstelle des lebendigen Gottes anbeten. Und diese in der zweiten Hälfte der großen Trübsal bzw. mit ihrem Beginn im Heiligtum Israels stehende figürliche Darstellung seiner Person muß dem Gott des Himmels und der Erden ein gewaltiges Greuel sein, dem doch allein alle Ehre gebührt und dem zuvor im wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem noch geopfert wurde.
Was Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in diesem Zusammenhang nicht vergaß, zu betonen, war, daß es von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt, daß es Krieg hervorrufen wird. Und das zweite Tier, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, wirkt dabei wie wir bereits gehört haben alle Gewalt des ersten Tieres.
Dies bedeutet aber weiter nichts, als daß das zweite Tier, welches sich ganz in den Dienst des ersten stellt, die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen wird und sie durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleitet (auf daß es später wegen der diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den Namen der falsche Prophet erhält), sondern, und dies versucht der Verfasser dieser Homepage zu betonen, daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als eine mächtige Waffe gebraucht, mit der er die Menschen der Erde zum Einen vorwiegend auf psychologischem Weg steuert aber auch zum Anderen seine Widersacher sogar auf direktem Weg zu töten vermag.

Hatten wir doch in Offenbarung 13, 15 gehört, daß dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Und dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" sein wird, welches selbst spricht und selbst machen kann, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet werden", sondern daß dieses Sprechen und Menschen töten können in Wirklichkeit vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht und bewirkt werden wird.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers dieses Textes einer mächtigen Waffe und kann nur so alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer ausüben (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der Nationen" und bei Daniel 8, 24 und das danach Geschriebene).
Und der Schreiber dieser Webseite geht noch darüber hinaus. Er meint, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist, Menschen zu töten. Nein, er vertritt die Ansicht, daß er damit auch die "Gewalt über den Tod" besitzt (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?").
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer 2, 14  die "Gewalt über den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 2 seine Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten Antichrist nach nach Offenbarung 13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.

Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält, bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?
Wer hat also mehr Macht? Ist es derjenige, der das Leben eines Menschen in seinen Händen hält, also in der Lage ist, es jederzeit gewaltsam vorzeitig zu beenden? Oder ist es derjenige, der den ihnen drohenden Tod der Menschen unter seine Gewalt gebracht hat, gemeint ist also derjenige, der scheinbar ihren natürlichen Tod zumindest einige Zeit lang besiegen kann, ihn demnach nicht nur gewaltsam vorzeitig herbeiführen kann, sondern ihn zusätzlich sogar ein Stück lang aufzuhalten vermag? Und schließt nicht das Zweite das Erste, also die Gewalt über den Tod, die Gewalt über das Leben mit ein? Würde es nicht ausschließlich der zweite Aspekt sein, der unter den Erdbewohnern ein großes Staunen und Nachlaufen hervorzurufen beginnt? Aber genau das soll doch im Zusammenhang mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. Angaben der Bibel in Offenbarung 13, 2-4 einmal geschehen:
" ... Und der Drache übergab ihm seine (lt. Hebräer 2, 14-15 verliehene) Gewalt (gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
(daraufhin, nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten
(darum wie von ganz allein) ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen (mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Der Schreiber dieses Textes ist der Meinung, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" damit das biologische Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den beiden Kapiteln "Die fragwürdige Gewalt über den Tod" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Denn wem die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" maßt sich damit an, über sein Menschsein hinaus, anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und damit selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und ihm wurde dabei sogar wie bereits gesagt die Gewalt über den Tod gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Und in der Folge dessen geschieht das wohl größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für den auf die Erde zurückgekehrten Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises in seinen Bann zieht: "... seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier ..." (Offenbarung 13, 3).
Denn der Böse wird nach 2. Thessalonicher 2, 9-10 "in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden".
Und wem die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten.

Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt: Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung 13, 2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine Vollmacht bzgl. der in Hebräer 2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt über den Tod".
Dies sollte so sein, weil in Offenbarung 13, 2+4 im Urtext jeweils das griechische Wort "Exousia" steht, das auch in der Bibel an anderer Stelle für Jesu Macht bzw. Vollmacht gebraucht wird bzw. für diejenige uneingeschränkte Vollmacht steht, die Jesus seinen Jüngern verlieh.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch eine Vollmacht zur Ausübung der "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein, oder nicht?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
(Hebräer 2, 14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes Opfer ihm, dem Teufel, der "Gewalt über den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er, der die "Gewalt über den Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur "Zeit des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt. Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt verführe, erneut Furcht vor dem Tod zu bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die Menschen infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus entreißt.

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Wissen wir doch, und dies führt der Verfasser dieser Homepage als einen weiteren Grund seiner Annahme an, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" eindeutig eine zerstörerische und kriegerische Natur besitzen muß, weil er in Daniel 11, 38 klar und deutlich als genialer Feldherr und leidenschaftlicher Kriegsführer beschrieben wird.
Und ein siegreicher Feldherr und leidenschaftlicher Kriegsführer, der, wenn er vom Lamm Gottes gerufen werden wird, nach Offenbarung 6, 1-2 »abermals« bzw. »erneut« (Wortlaut aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985) auszieht, um zu siegen, wäre aus der heutigen Sicht heraus ohne irgend eine eigene, sehr wirkungsvolle Waffe in seinen Händen völlig undenkbar. Derjenige, der bereits zuvor gesiegt hatte und nach der Prophetie der Bibel »abermals« bzw. »erneut« siegen soll, muß dies doch bereits anfänglich mit  einer Waffe bewerkstelligt haben, die er für seine weiteren Eroberungspläne, weil diese Waffe sich schon einmal bewährt hatte, auch sicher wieder bzw. ein weiteres Mal verwenden wird.
Dies vermutete der Verfasser dieser Homepage bereits im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens zweimal zeigen wird (vgl. das ab hier Geschriebene).
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser bereits in der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem großen Endzeitzeichen herstellen zu können.
Der Schreiber dieses Textes sieht im Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 7-9 den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Denn die erste Hälfte der großen Trübsal ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".

An dieser Stelle kann man sich jetzt eine gewisse Vorstellung davon machen, was es heißt, wenn vom zweiten Tier, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, in Offenbarung 13, 12 die Rede ist, daß es alle Macht bzw. Gewalt des ersten Tieres ausübt.


Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann

Petrus sprach nach der Heilung des Gelähmten im Tempel in Jerusalem zum Volk, zu den Männern von Israel folgende Botschaft:

Apostelgeschichte 3, 14-15+18-25
14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden,
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende!
21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(5.Mose 18, Vers18: »Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.«)
23 (5.Mose 18, Vers 19:) Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden."
24 Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.
25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen[A] werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."  
A) o. in deiner Nachkommenschaft 

(aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Von vielen Exegeten wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte 3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gedeutet, gemeint ist der von den Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene Messias.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein Prophet, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
Jesus Christus war ein Jude, das ist wahr, sogar nachweislich einer der letzten aus der direkten Linie des Königs David, ein Sohn Davids also und würdig, sein Königreich fortzuführen und sich auf den Thron Davids zu setzen, wenn dieses Land einst von den Römern befreit sein würde. Und heute existiert der Staat Israel wieder. Israel ist im politischen Sinne wiederhergestellt und frei von jeglicher Fremdherrschaft.
Wenn der Messias also kommt, dann wird er sich auf den Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Er, der Sohn Davids Genannte (und das ist der reservierte Messiastitel), ist demnach nicht nur ein Prophet, sondern ein großer König, der die Königslinie Israels nach einer langen Unterbrechngszeit fortsetzen wird. Doch kurz zuvor wird es eine kurze Zeit lang der sich an seine Stelle stellende und ihn nachahmende Antichrist tun. Dieser Frevler und lügenbehaftete Messias, der, obwohl er alle Menschen verführen wird, nicht von Menschenhand zerbrochen werden kann, den wird der wiederkommende und wahre Messias töten, bevor er seine Königsherrschaft über Israel antreten wird.
Beseitigte doch auch einst der König Salomo die unbesiegten Feinde seines Vaters David, bevor er Regent des Landes Israel wurde und das Amt seines Vaters übernahm.
Heute nach ca. 3000 Jahren nach der Herrschaft des Königs David und der seines Sohnes Salomo gibt es mit großer Sicherheit keine direkten Nachkommen aus der Königslinie Davids mehr, die in ein Prophetenamt berufen werden könnten.
Zu Jesu Christi Zeiten, war dies noch der Fall gewesen. Und der Messias soll doch nach der Prophetie der Bibel ein Sohn Davids sein (vgl. Jeremia 23, 5; Psalm 89, 35-36; Psalm 132, 11)!
Es ist demnach gänzlich unmöglich, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angekündigte und erst noch kommende Prophet der Messias sein wird.

Gott wird demnach einen neu zu erweckenden Propheten seines Volkes schicken, der kein direkter Nachkomme Davids sein kann, aber dennoch einer seines Volkes ist, einer den er beruft, um den falschen Messias, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und seinen falschen Propheten bloßzustellen. Denn in Apostelgeschichte 3, 24 lesen wir, in welcher Zeit dies geschehen wird: 
"Und alle Propheten von Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese Tage verkündigt."

Was aber Apostelgeschichte 3, 24 unmittelbar vorausgegangen ist, läßt den ganzen Sachverhalt eindeutig werden: Apostelgeschichte 3, 19 So tut nun Buße und (da der von Gott gesandte Christus unter uns gewohnt hat) bekehrt euch, daß eure Sünden (durch sein für die Sünder zur Vergebung ihrer Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt werden
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß
(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 (Unter Bezugnahme auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit den Worten "haben auch diese Tage" ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage eine für Petrus noch in der fernen Zukunft liegende Zeit, die letzte Zeit, die "Zeit des Endes", gemeint, in derjenigen Zeit in der der Gott Israels einen Propheten wie Mose es war, erwecken wird, einen Anführer des Volkes Gottes, mit es aus dem Herrschaftsbereich des Antichristen fliehen kann, ganz genauso wie es Mose damals für sein Volk gewesen war.
Es wird dann gleichfalls eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein.
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.
D.h., dann wenn die "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits begonnen) und der Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird nicht nur der seinem auserwählten Volk treu gebliebene Gott Israels, das gelobte Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und in einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem Milch und Honig fließen, sondern ebenfalls einen neuen Bund mit den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird. Dann aber, wenn dies alles geschieht, wird der Herr, ihr Gott, Israel aus ihren Brüdern einen Prophet erwecken, der Mose gleicht. Auf diesen Propheten sollen sie hören in allem, was er zu ihnen reden wird! Das gebot ihnen Mose noch zu seinen Lebzeiten, und darin ermahnte er sein Volk, zu dem er selbst gehörte.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angeführte Prophet, der, obwohl er hier mit allen Propheten von Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben wird, trotzdem von vielen Bibelauslegern für Jesus Christus gehalten wird, ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als Messias angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem herausführen wird. Denn auch Mose war ein Prophet, der Anführer eines aus der Knechtschaft der Ägypter fliehenden Volkes. Er, Mose selbst, der die Worte in 5. Mose 18, 15; 18, 19 sprach, sorgte persönlich mit großen Zeichen und Wundern dafür, daß das Volk Gottes, zu dem er auch gehörte, gemeint sind die Israeliten, unbeschadet ziehen konnten.
Denn 5. Mose 18 ,15 deutet darauf hin.
"Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird."

Mit der Formulierung "»Einen Propheten wie mich ...«" könnte dasjenige gemeint sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war: Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte seine Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach: "... Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2. Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose, obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps und Mangels an Führungsqualität der geistige (An-)Führer der Juden.

Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen seiner Brüdern berufen werden, den Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber später Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott versöhnt werden. So jedenfalls sprach Petrus vor dem jüdischen Volk im Tempel. Nach dieser Versöhnung mit ihrem Gott in seinem Sohn Jesus Christus, dann, also zeitlich gesehen danach, sollen sie, die zum Volk des Herrn gehören, auf diesen noch kommenden großen Propheten hören, der dazu von Gott berufen werden wird.

"Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk." (5. Mose 18, 15) Und mit dem Wort "aus dem Volk" ist das Volk der Juden, sind die Israeliten gemeint.

Daß der in 5. Mose 18, 15 erwähnte Prophet Jesus Christus sein soll, kann zudem widerlegt werden: 
Die Mehrheit der Juden lehnte den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ab. Und die, die den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ablehnten, wurden dennoch bis heute nicht aus dem Volk Israel vertilgt. Im Gegenteil, Gott erwählt gerade heute dieses sein undankbares Volk wieder neu. Diejenigen, die den Fürsten des Lebens töteten, haben nun Gelegenheit, Buße zu tun und sich zu bekehren, so daß ihre Sünden getilgt werden.

Nun aber müssen die in Jesus Christus mit ihrem Gott versöhnten Männer und Frauen Israels auf den in 5. Mose 18, 15 erwähnten Propheten hören, denn er spricht nur zu ihnen, zu den Menschen seines Volkes, aus dem er kommt, zu seinen Brüdern und Schwestern in Jesus Christus.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.

Und es ist so überlebenswichtig, weil es um ihr nacktes Leben geht. Wer nicht dem Aufrufen dieses Propheten folgt und nicht mit ihm aus Jerusalem flieht, muß sterben. Und Gott wird mit ihm, diesem Propheten, sein, in allem was er tut.

Der hier gemeinte Prophet wird also eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Sünde und des Todes, die vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgeht, unterliegen und müssen somit, wenn sie nicht vom Gott des Himmels abweichen wollen, den Märtyrertod sterben. Und wenn sie von den wahren Lehren abweichen und den lügenbehafteten Antichristen huldigen, werden sie das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren.
Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten und weil es bei den gottesfürchtigen Juden jetzt um Leben und Tod geht, sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, (unbedingt) anhören und ernst nehmen.

War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott selbst.
Dieser noch zu erweckende Prophet, der also nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes nicht Jesus Christus sein kann, wird dann, so wie es 1einst Mose, der Anführer der Juden bei der Flucht aus Ägypten in Bezug auf den Pharao getan hatte, zu derjenigen Zeit, wenn Gott bereits die Sünde des ganzen Landes Israel vergeben haben wird, das dann bereits geistlich wiederhergestellte Volk Gottes bzw. seinen messianischen Kern zu Beginn der Zeit der Bedrängnis vor dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild der Verwüstung" erretten.

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.

Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also ist demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese Macht sich schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

In Israel an die Macht kommen, dies kann er erst dann, wenn ganz Israel ihren Messias bereits angenommen haben wird. Und diese Macht wird er behaupten, ja sogar auf die Länder der ganzen Erde nach und nach auszudehnen verstehen. Und erst dann, wenn der wahre Christus in großer Macht und Herrlichkeit zurück auf diese Erde kommt, wird die Lügenherrschaft jenes Frevlers ein jähes Ende haben. Und der Sohn des Verderbens wird damit der Letzte seiner gottesfeindlichen Art sein, der sich am Volk Gottes, den Israeliten vergeht.




Er bewerkstelligt dies praktisch, indem er als ihr Anführer mit diesem seinem Volk, zu dem er selbst gehört, in die Berge Judäas flieht.
Diese Flucht aus Jerusalem wird dann sein, noch bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das tägliche Opfer im Heiligtum abschaffen wird und dafür von allen die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" erzwingt.

Gott wird mit dem  in Apostelgeschichte 3, 22-24 erwähnten Prophet sein, in allem was er tut. Darum, weil der Gott Israels dies so sehr betont, in der Art und Weise, daß diesem Propheten unbedingt Folge geleistet werden soll, muß der Prophet aus Apostelgeschichte 3, 22-24 eine sehr, sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben.
Denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Verführung, Sünde und des Todes unterliegen und damit auch das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren. Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, ihn (unbedingt) anhören.

Mose, der von Gott erwählt worden war, die Juden aus der Gefangenschaft in Ägypten zu befreien und auf den in Apostelgeschichte 3, 14-26 der Apostel Petrus verweist, sieht auf den später kommenden Befreier seines Volkes aus der gerade beginnenden Macht des Antichristen. Er unterstreicht in seiner Prophetie die Wichtigkeit seiner Aussagen zusätzlich damit, daß er gleich doppelt darauf aufmerksam macht (5. Mose 18, 15 und zusätzlich 5. Mose 18, 18). Diese Worte sprach Petrus zum jüdischen Volk.
Der Prophet, von dem hier gesprochen wird, muß demnach der einzige seiner Art sein, und es wird demnach niemand außer ihm geben, der die Lügen des falschen Propheten offen legen und sein Volk erretten kann. Wer dann nicht mit ihm fliehen wird, muß in die Bedrängnis hinein gehen. Darum muß dieser in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigte große Prophet auch für das heilige Volk Gottes eine überaus große Bedeutung besitzen, aber nicht nur für Israel, sondern auch für die übrigen Menschen der ganzen Erde.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß mit diesem in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten natürlich nicht die zwei Zeugen aus Offenbarung 11, 3-13 gemeint sein können, die ab dann, wenn auf der Erde die Bedrängnis bereits hereingebrochen ist, tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen und Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen des Antichristen ablegen werden. Diese Zeitspanne entspricht fast der gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Viele Bibeltextauslegen vermuten in diesen beiden Zeugen, die in Trauerkleidern auftreten werden, die alttestamentarischen Propheten Mose und Elia, die beide den Tod nicht sahen und lebendig in den Himmel aufgenommen wurden, da die Beschreibungen ihres Äußeren und ihrer Werke in Offenbarung 11, 3-13 darauf hindeuten.


Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein

Matthäus 24, 15-21
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Heute nehmen bereits Juden an, daß der Ort, zu dem sie der lebendige Gott mit Hilfe des in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten zu Beginn der Bedrängnis in Sicherheit bringen wird, dann wenn sie nach Matthäus 24, 15-21 in die Berge Judäas fliehen müssen und der gleich noch zweimal in Offenbarung 12, 6 und  in Offenbarung 12, 14 umschrieben wird, Petra ist.
Petra ist eine verlassene Felsenstadt in Jordanien, eine Art ausgetrockneter Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn es soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die 1260 Tage nach Vers 6 ergeben knappe symbolische dreieinhalb Jahre. Das entspricht der ganzen zweiten Hälfte der großen Trübsal, da diese bekanntlich die symbolischen sieben Jahre lang andauern soll. Diese Zeitangabe müßte wiederum identisch mit der Angabe in Vers 14 sein. Die Verse 7-13 stellen inhaltlich eine Wiederholung der vorhergehenden Verse des Kapitel 12 dar.
Eine Wiederholung der Aussagen haben wir wie bereits weiter oben geschildert in Matthäus 24, 16-20 bemerkt, wo noch deutlicher von dieser Flucht Israels berichtet wird. Der Flucht wird also in der Bibel besonderer Augenmerk gewidmet.

Die Flucht des Heiligen Volkes wird der Antichrist versuchen aufzuhalten (Offenbarung 12, 15-16). Es wird ihm aber ähnlich dem Pharao beim Auszug Israels unter der Führung Mose aus Ägypten nicht gelingen können. Auch werden die Israeliten, einmal an dem von Gott bereiteten Ort mit seiner Hilfe angekommen, alle auch hier symbolisch gemeinten 1260 Tage unbehelligt bleiben und nicht verhungern und verdursten, berichtet die Bibel.

Die übrigen Juden, die nicht entfliehen konnten, so berichtet die Bibel, halten trotzdem unbeugsam die Gebote des lebendigen Gottes und beten den Antichrist nicht an. Diese werden von nun an sowie alle weiteren noch verspätet zum lebendigen Glauben Kommenden in der zweiten Hälfte der großen Trübsal äußerst hart verfolgt und viele von ihnen werden getötet (vgl. Offenbarung 12, 17).

Wie ähnelt doch dieser Rettungsplan Gottes für sein heiliges Volk der Entrückung bzw. der Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi, die bereits vorher stattgefunden haben muß, denn die wahre Gemeinde wird als solche ab dem 4. Kapitel der Offenbarung des Johannes auf der Erde nicht mehr gesehen.

Betrachten wir einmal das Buch Daniel 12, 1 des Alten Testamentes. Dort finden wir eine Prophezeiung, die auch auf die Flucht Israels vor der Verfolgung durch den Antichristen hinweist:

Daniel 12, 1
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Welch wunderbare Zusage auch hier an das Heilige Volk, dem auch der Prophet Daniel angehörte. Dies aber heißt nichts anderes, als daß der Erzengel Michael bei der Flucht der Juden aus Jerusalem in die Berge zu diesen Flüchtlingen kommen wird, sie sicher an den von Gott vorbereiteten Ort (der Petra heißen könnte) geleiten und die Verfolger vernichten wird. So werden auch die weiter oben gemachten Ausführungen zu Offenbarung 12 bestätigt.

Abschließend soll gezeigt werden, was der große Prophet Jesaja zur Flucht Israels aufgeschrieben hat. Wir lesen in Jesaja 26, 20 bis 27, 1:

Jesaja 26, 20 bis 27, 1
20 Geh hin, mein Volk, in deine Kammer, und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe.
21 Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind.
Israels Erlösung
27 1 Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.
(Hervorhebung und Klammerkommentar durch den Verfasser dieser Homepage)

Jesaja prophezeite auch hier für sein Volk, wie wir bereits in 1. Thessalonicher 5, 9 gelesen hatten, daß Gott die Israeliten vor dem Zorn des Antichristen, der schließlich von ihm vernichtet wird, beschützen und verbergen wird.


Die Bedrängnis bedeutet eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung

Wie kann man auch an der Ernsthaftigkeit der Vorgehensweise des Antichristen, der teuflicher Natur ist, zweifeln.
Er brachte in der ersten Hälfte der großen Trübsal größtes Elend, das er durch die apokalyptischen Reiter, symbolisiert in Form von Haß, Teuerung und Inflation, Verfolgung, Hungersnot, Seuchen und todbringender Krankheiten, einer vom ihm ausgelöste blutige Christenverfolgung für Menschen, die noch in der großen Trübsalszeit zum offen bekennenden Glauben kommen, sowie durch große Zeichen an Himmel und Erde verursacht hat. Und trotzdem, die Bibel spricht in diesem Zusammenhang noch nicht von der eigentlichen, in dieser Form noch nie dagewesenen Bedrängnis. Denn sie soll erst danach folgen und ist wohl anderer Natur als die Zeit davor. Die Bedrängnis wird nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite hauptsächlich die Gegner des großen Weltverführers besonders hart treffen.

Die Zeitdauer der Bedrängnis wird von Gott verkürzt

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 ist wie auf der Seite große Trübsal beschrieben ein Bestandteil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes". Sie beginnt lt. Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit (dann wenn im Heiligtum ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, stehen wird), die symbolische sieben Jahre bzw. die bei Daniel 9, 27 genannte Jahrwoche dauern soll. Dies bedeutet eine symbolisch gemeinte Zeitdauer von dreieinhalb Jahren, oder wie es der Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand, in Daniel 12, 7 ausdrückte, "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit".
Warum das so ist, sehen wir gleich.
Wenn es in Daniel 12, 7 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir wissen, das “eine Zeit” jeweils ein symbolisch gemeintes Jahr bzw. ein symbolisch gemeinter Tag der bei Daniel 9, 27 genannten Jahrwoche bedeutet. "Zwei Zeiten" sind demnach zwei symbolisch gemeinte Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von insgesamt symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren handeln muß, der sich auf die zweite Hälfte der von Daniel in Daniel 9, 24-27 gesehenen letzten der siebzig Jahrwochen bezieht, d.h. genau genommen auf die zweite Hälfte der siebzigsten Jahrwoche (vgl. auch das zu Daniel 9, 24-27 Erläuterte!). So lange, also symbolisch gemeinte dreieinhalb Jahre, wird die Bedrängnis andauern, und sie soll genau dann beginnen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. auch bei Daniel 12, 7).
D.h. die symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre der endzeitlichen Bedrängnis werden erst dann beginnen können, wenn Israel und auch seine verlorenen 10 Stämme wieder vollständig natürlich hergestellt sein werden und niemand mehr vom heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden Völkern leben wird, d. h. dann wenn die Rückführung Israels aus der Zerstreuung vollständig abgeschlossen sein wird, das politische Israel vollständig wiederhergestellt sein wird und auch der arabische Teil des 1947 geteilten Palästinas, d.h. die heutigen arabischen Israelis und auch die Palästinenser um eine eigene Staatszugehörigkeit und nationale Heimat wissen, d.h. dann, wenn auch der Nahost-Konflikt gelöst sein wird.

Und da die endzeitliche Bedrängnis in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal sieben Jahre betragen. Und das wiederum stimmt mit Daniel 9, 27 überein.
Die Zeit der Bedrängnis aus Daniel 7, 25 entspricht also genau den 1260 Tagen aus Offenbarung 12, 6 und den 42 Monaten aus Offenbarung 11,  2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige Stadt von ihnen zertreten werden wird.

Wie in unserem Abschnitt "Die große Trübsal soll sieben Jahre dauern" auf der Seite [große Trübsal] angegeben, soll sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der großen Trübsal tatsächliche knapp 25 Jahre währen.
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet weiter, daß mit einem dieser symbolischen sieben Jahre sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche, und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden.
Die Hälfte von 49 Jahren ergibt knappe 25 Jahre. Demnach umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch sieben Jahre währen soll, tatsächlich sieben Siebener, demnach  49 Jahre, während davon die erste Hälfte knappe 25 Jahre andauern dürfte und die 2. Hälfte, die Bedrängnis, gleichfalls 25 Jahre, die aber, wie in Markus 13, 20 angekündigt, verkürzt werden.

Während die Zeitdauer der ersten Hälfte der großen Trübsal, wie in unserem Abschnitt "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" auf der Seite [große Trübsal] vermutet, verlängert werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7), soll also die zweite Hälfte der großen Trübsal wie in Markus 13, 20 angekündigt zeitlich reduziert ausfallen.
Der Schreiber dieses Textes vermutet also, daß die zweite Hälfte der großen Trübsal, also die Zeit der letzten  symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, von Gott um der Menschen willen, die zum Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn gefunden haben, sehr stark verkürzt werden wird.
Gott ändert also bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis verkürzt.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus Christus ausgebende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der Böse noch aufgehalten werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter"). Etwas bzw. ein Mensch wird den Antichrist zur "Zeit des Endes" durch Gottes leitende Hand in der Verwirklichung seiner Zeitpläne behindern.

Diese Art von Bedrängnis, wie sie zur "Zeit des Endes" heraufziehen soll, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Aufrichten des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" stehen wird und unter dem “Menschen der Sünde” geschehen soll, dreht sich um das Durchhalten können der Glaubenden, also um das am Glauben Festhalten können selbst. Wenn nicht der lebendige Gott eine besondere Maßnahme ergreifen würde:
"Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (vgl. Matthäus 24, 22),
könnte kein Mensch in dieser so überaus schlimmen Zeit das ewige Leben erlangen.
Der lebendige Gott revidierte demnach seine ursprüngliche Planung "um (der Rettung) der Auserwählten willen". Der Gott Israels wollte also unbedingt, daß die Glaubenden dieser furchtbaren Zeit gerettet werden sollen und gemeinsam mit ihm die Ewigkeit verbringen können.
Er tut dies für die Seinen also aus Liebe und Barmherzigkeit! Was für ein großer Gott! Ein Gott, der so viel Liebe zu seinen Kindern hat, daß er ihretwegen seinen ursprünglichen Plan verändert und seinen vormals gedachten Zeitplan verkürzt.

Dr. Vernon McGee formulierte das Verkürzen dieser Tage in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003 wie folgt:
»Der Herr tröstet und ermutigt seine Jünger, denn er kündigte an, dass die Tage der Trübsal verkürzt würden. Das heißt nun nicht, dass die Tage weniger als 24 Stunden haben werden, sondern nur, daß diese Zeit nicht endlos sein wird. Um der Auserwählten willen, die aus der Trübsal erlöst werden und in das Reich eingehen, wird diese schreckliche Periode dann ein Ende haben.
Was aber heißt verkürzen? Dieses Wort findet sich im Neuen Testament nur in diesem Vers bzw. in dem Parallelvers in Mk 13,20. Im Griechischen heißt es “abhauen,” “stutzen,” oder “verstümmeln.”
Klar ist: jene Tage dauern weniger lang, als es zuvor beabsichtigt war. Wir mögen uns fragen, welche Absicht aber wird hier verändert? Dafür gibt es zwei Erklärungen: Gott kürzt die Zeit, mit der die Bedränger, also die menschlichen Machthaber, zuvor gerechnet haben (Ps 102,24; Spr 10,27) oder aber: Gott sieht die Schwachheit der Gläubigen voraus und verkürzt deshalb die Zeit, die er selber dem Bösen eingeräumt hatte (Lk 18,8). Die zweite Erklärung ist die tiefere. Vor der Wahl, das Böse vollkommen ausreifen zu lassen oder seine Gemeinde zu retten, entscheidet sich Gott für das letztere. Und von daher ist das einer der eindrücklichsten Verse der Bibel. Wir sind Gott mehr wert als ein ausgewogener Fahrplan der Geschichte! Denn wenn die Zeit nicht abgekürzt würde, dann würde eigentlich kein Mensch selig werden.«

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 bedeutet für die den lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen der Erde eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung und Verängstigung. Diese  Bedrängnis wird solch große Ausmaße annehmen, daß sie in der Bibel mit den Worten: "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird" geschildert wird.
Die Bedrängnis richtet sich vermutlich ausschließlich gegen diejenigen Menschen, die sich vom Antichristen distanzieren oder ihn sogar gänzlich ablehnen, wahrscheinlich am stärksten gegen diejenigen Menschen, die sich sogar öffentlich gegen den Antichristen stellen und besonders gegen solche Menschen, die den lebenden Gott bekennen und ihm die Ehre geben.
Menschen, die vor dem Antichristen und seinen seinen lügenbehafteten Schau-Wunder warnen, ihn und seine Lügen bloß stellen und kompromißlos den auferstandenen und nun sehr bald zum Gericht tatsächlich wiederkommenden Christus vor den Menschen bekennen, sind in dieser Zeit Staatsfeinde Nummer eins.
Die Intensität der Verfolgung der Gegner des Antichristen wird demnach in der Zeit der Bedrängnis eine noch nie dagewesene Dichte und Härte annehmen. Der dann die Weltmacht besitzende Weltherrscher hat mit seiner furchtbaren Waffe, dem falschen Propheten, ein Druckmittel in der Hand, mit dem er Menschen psychisch und körperlich zu Grunde richten kann. Dies wird wohl auch der Hauptgrund dafür sein, warum Gott diese letzte Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft seines Sohnes zum Gericht verkürzt hat. Denn sonst könnte nach Aussagen der Bibel niemand mehr gerettet werden (vgl. Matthäus 24, 22 u. in Markus 13, 20 )

Doch was genau ist es, was Gott tut, um die Tage dieser Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 zu verkürzen?
Wir wissen, daß die endzeitliche Bedrängnis die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes” ist, bei deren Anfang der endzeitliche Verderber das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27). Damit lößt er Gottes Zorn aus. Denn er vergreift sich am heiligen Hause Gottes und macht ihn zu einem Ort des Götzendienstes und damit vor Gott und den gottesfürchtigen Menschen zu einem Greuel. Es ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, der nun folgt.
Man nennt diese Zeit des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu Hilfe Kommens für sein Volk Israel auch den (schrecklichen) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).

Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis verkürzt, das ist der von den Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 (gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Was ist der »(schreckliche) Tag des Herrn«?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und Erde bzw. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes, die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen Worte der Zuversicht zu:
Wenn aber dieses (gemeint sind jene großen Zeichen) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt) eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch:

1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Das (nahende) Ende desjenigen Zornes, der von Gott herrührt, wird sichtbar durch:
1. die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen Welt
"Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24, 14)

2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein." (Matthäus 24, 27)

"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." (Matthäus 24, 30)

"Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen." (Offenbarung 1, 7)


Die Bedrängnis wird von besonderen Begleitumständen, den großen Wundern des Antichristen geprägt


Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund

Und das darf im Angesicht der Verführung niemand vergessen: Was auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt das unverfälschte Wort des Herrn. Das sollen wir nicht vergessen.
Denn es ist das Schwert der Gerechten. Es verhilft mit brennendem Herzen und voller Eifer geführt, zu jeder Zeit zum Sieg über die von den Zeichen und Wundern des Antichristen zur "Zeit des Endes" begleitete Ungerechtigkeit. Es löst ein nicht wieder zu löschendes Feuer aus und kann selbst den härtesten Felsen zerschmettern. Und es deckt auch die Lügen der Zeichen und Wundern des Antichristen auf. Dieses unverfälschte Wort des Herrn finden wir nur in der Bibel:
 
Jeremia 23, 29
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und dieses Feuer, das einem Hammer gleicht, werden auch alle Israel feindlichen Mächte (und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zählt mit dazu), die die Bibel mit dem Begriff "Edom" zusammenfaßt, zu spüren bekommen. Der lebendige Gott greift das hiermit gemeinte Geschlecht Esaus, die Edomiter, an und auch alle, die die Seinen, d.h. die in Jesus Christus Erlösten, anzutasten und zu verführen wagen.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).

In 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt es, daß der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten und dies mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun wird.
Und aus Offenbarung 13, 11-18 entnehmen wir, daß es das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist, das diese verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt.
Zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 bemerken wir also eine Diskrepanz, die darin besteht, daß es nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die lügenhaften Zeichen und Wunder wirkt bzw. von wem sie nun wirklich ausgehen. Wie ist dies zu verstehen? Auf diese Abweichungen soll nun darum, um Klarheit darüber zu erhalten, von wem letztendich das Wunderwirken tatsächlich ausgeht, im weiteren Verlauf dieses Kapitels näher eingegangen werden.

Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sogesehen bestehen also, wie wir gleich in 2. Thessalonicher 2, 9-12 lesen werden, zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen gewaltige Unterschiede:

2. Thessalonicher 2, 9-12
9 Der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern (Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" sind in Lügen gekleidet. Es sind Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirkt, sind dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine Macht zu versklaven.
Durch die in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder einerseits und nach Offenbarung 19, 20 andererseits mittels falscher Prophetie gelingt es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres, die Menschen der Erde mittels lügenbehafteter Überzeugungsarbeit zu verführen, d.h. orientierungs- und richtungslos zu machen.)
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar. Ihn hat bereits der Prophet Daniel als das "andere kleine Horn" beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und Daniel, Kapitel 8).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird im unmittelbaren Zusammenhang mit dessen Auftauchen auf der Weltbühne noch ein weiteres in Erscheinung tretendes Tier beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18

Im Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes wird der wahre Verursacher der großen Zeichen und Wunder der großen Trübsal eindeutig benannt. Es ist nach Offenbarung 13, 11 und folgendes das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das aus der Erde aufsteigt, denn es übt die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus. D.h. das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, (be-)wirkt dessen ganze Macht, oder es stellt sie her, und es macht sie erst vollkommen bzw. bringt sie zur Vollendung.

Mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen", also das Heilige Land Israel, erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25). So beschreibt diese Situation die Bibel folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus dem Meer) wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h. daß sich hernach, also nachdem der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier). Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das erste Tier aus dem Meer dazu befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu reden (vgl. auch das im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein Machtinstrumentarium, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, hat seinen Ursprung nicht im Meer. So kann es logischerweise keinen Geist besitzen und nicht wirklich lebendig sein, d.h. ein irdisches Lebewesen verkörpern.
D. h. aber ebenfalls, daß auch der falsche Prophet, d.h. die 2. Erscheinungsform des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener Regie aggieren kann, um die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen.
Er ist also lediglich das Produkt außerordentlich hoher menschlicher Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes" und verhilft ihm durch die Möglichkeit der Anwendung von Automatisierungsprozessen, ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der Erde zu herrschen. Und hinter ihm verbirgt sich vermutlich eine Art von mit den Menschen der Erde kommunizierender künstlicher Intelligenz unter Einsatz von Sprachcomputern.
Mit deren Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der Erde für seine Ziele zu überzeugen
Ein derartiges Massenmedium in den Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird, das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.

Das was also tatsächlich zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und dieses eine einzige aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal wird es als das götteslästerliche Reden führende und von großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 erkennbar bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der großen Trübsal, also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wird das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20):

Offenbarung 13, 11-18
11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13 Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15) machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dem nach Hebräer 2, 14-15 sogar die Gewalt über den Tod gegeben wurde, so daß er über sein Menschsein hinaus sehr wahrscheinlich in der Lage sein wird, seinen eigenen menschlichen Körper und diejenigen Menschen, die ihn anbeten, biologisch zu verjüngen. Damit sollte der Antichrist in der Lage sein, den Tod anscheinend weit hinauszuschieben und viele Krankheiten bei denen zu heilen, die ihn bzw. sein lügenbehaftetes, scheinbar wie lebendiges Bild, das er in das Heiligtum Israels stellen wird, anbeten und sein lügenbehaftetes "Zeichen seines Namens" nehmen werden).
15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.
16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen (gemeint ist das von Menschenhand hervorgerufene "Zeichen des lügenbehafteten Namens" des Antichristen) machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,
17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber eines sei an dieser Stelle ganz gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist trotz all seiner Macht und Genialität, die ihm das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, verleiht, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet, demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt.
Wir bitten darum Gott:
"HERR, steh auf, daß nicht Menschen die Oberhand gewinnen; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
Lege, HERR, einen Schrecken auf sie, daß die Heiden erkennen, daß sie Menschen sind. SELA."
(Psalm 9, 20-21; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die in Offenbarung 13, 11-18 genannten Wunder des zweiten Tieres, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, sind also dazu bestimmt, die Menschen zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 betreffend des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8.

Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat. Sogesehen gehören die beiden Tiere in Offenbarung, Kapitel 13 untrennbar zusammen und bilden gemeinsam mit dem Drache aus Offenbarung 13, 2 die widergöttliche Trinität (vgl.im Kapitel Wer bist du? Wenn man mich fragt, was kann ich sagen? (Lukas 7, 18-19 die tabellarische Gegenüberstellung der göttlichen mit der widergöttlichen Trinität).

Wie wir also gesehen haben, besteht zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 betreffend der lügenhaften Zeichen und Wunder in der großen Trübsal keine wirkliche Diskrepanz. Die Ausführungen in Offenbarung 13, 11-18 stellen lediglich eine Ergänzung zu dem in 2. Thessalonicher 2, 9-12 Gesagten dar.
Das Wunderwirken in der letzten Zeit (be-)wirkt zwar hauptsächlich das zweite Tier, d.h. aber nichts anderes, als daß dem Antichristen zur "Zeit des Endes" ohne diesem zweiten Tier aus der Erde so gut wie gar kein Wunder möglich wäre. Das erste Tier aus dem Meer, das ja auch einen Menschen symbolisiert, ist demzufolge die primäre Intelligenz, die das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier hervorgebracht hat und dieses demnach sekundär entstandene zweite Tier aus der Erde als sein Eigentum in seinen Händen hält. Das erste Tier aus dem Meer ist es damit, das in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt, auch wenn es seine Persönlichkeit, da es dem für Menschen unsichtbaren Gott des Himmels und der Erden gleich sein will, in das sogenannte, anscheinend Geist besitzende "Greuelbild der Verwüstung" hineinprojeziert.  


Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?


Offenbarung 13, 1-4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
1 Und ich sah aus dem Meere ein (erstes) Tier aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.
2
 Und das (erste) Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel, (Eig. weiblichen Pardel) und seine Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.
3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier. (W. hinter dem Tiere her)
4
 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "... Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige, dessen Todeswunde geheilt worden ist. Und die Menschen der Erde werden ihn, weil er sich genau darum anmaßen wird, Gott zu sein, sogar anbeten. Und dies alles kann erst dann geschehen, weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gab. Oder andersherum gesagt:
Weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel lt. Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier die Gewalt gab, wird sich der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die allein dem lebendigen Gott gebührende Anbetung der Erdbewohner gefallen lassen und sich von großem Machtstreben getrieben an die Stelle Gottes bzw. die seines Sohnes Jesus Christus stellen.
D.h. aber auch, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", weil er damit den biologischen Tod nun auszuschalten vermag, also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein scheint und daß er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten, sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Denn mit der in Offenbarung 13, 4 beschriebenen "Gewalt" (und der dadurch bedingten großen Macht über Menschen)" ist, wie wir im Verlaufe dieses Kapitels noch sehen werden, nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 angeführte "Gewalt über den Tod" gemeint.

Aber was hat den Verfasser dieser Homepag in diese Denkrichtung angestoßen?
Jeder Mensch trägt eine tödliche Wunde in sich, die die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen haben. Denn alle Menschen sind die Erben des einen, der gesündigt hat und Gottes Gebot übertrat (gemeint ist der Vater aller Menschen: Adam). Und darum, weil wir alle den sogenannten "Stachel des Todes" bereits mit unserer Geburt in uns, d.h. in unserem Fleisch tragen, müssen wir einmal alle sterben. Und dem Leben eines jeden Menschen auf dieser Erde ist darum nur eine bestimmte Zeit gesetzt. Bzw. jedem Menschen ist darum bestimmt, einmal (körperlich) zu sterben, danach aber das Gericht (vgl. Hebräer 9, 27).

Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 soll bzw. wird es aber dennoch einen Menschen aus Fleisch und Blut geben, dem gegeben wird, über die einem jeden Menschen gesetzte Lebensfrist hinaus, biologisch weiterzuleben und dem körperlichen Tod zu entgehen. Es ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem es allein gelingen wird, infolge seiner ihm gegebenen überaus großen geistigen Macht und seiner enormen Intelligenz, daß seine Todeswunde wieder heilt. Und der Schreiber dieses Textes meint: Und es muß wegen seiner großen Sünden der sogenannte "Stachel des Todes" sein, der ihm diese Wunde reißt. Was stellt aber der "Stachel des Todes" dar?

In 1. Korinther 15, 56 heißt es: "Der Stachel des Todes aber ist die Sünde ...". Aber es gibt jemanden, dem trotz seiner Auflehnung gegen Gott sogar die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist:

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (und der Teufel, gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2, überträgt diese, "nämlich seine Kraft und seinen Thron und große Macht", wie ebenfalls in Offenbarung 13, 2 ersichtlich, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes"),
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt" (über den Tod).
"Und der Drache übergab ihm (mit dem Wort ihm ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint) seine Gewalt ... (gemeint ist die Gewalt über den Tod)"
(Text aus der Zürcher Bibel, Offenbarung 13, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" (Offenbarung 13, 4; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Vermutlich genau darum, weil  der Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Gewalt" übergab, maßt sich der "Sohn des Verderbers" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott bzw. sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28, 18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und auf Erden" gegeben wurde:
"Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" hatten wir erfahren, daß mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13, 17-18 im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung zum Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Zahl die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw. eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde.
Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" besitzt demnach lediglich eine symbolische  Bedeutung. Denn wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus noch eindeutig zu entschlüsseln gewesen wäre und einem ganz bestimmten Menschen zuzuordnen gewesen wäre, hätte dies einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) wissen müssen. Dieser lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Nur so ist es also erklärbar, daß die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus nicht eindeutig entschlüsselt werden konnte.

Mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" und ihrer symbolischen Deutung, und ihr Träger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", muß ja lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, ist es also klar geworden:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann keine übernatürlichen Dinge bewirken. Er unterliegt also, in allem was er tut, voll und ganz den Naturgesetzen dieser Erde. Er ist demnach unmöglich dazu in der Lage, eine wirklich tödliche Wunde an unersetzlichen Körperorganen im Sinne einer Verletzung dieser Körperteile selbst zu heilen.
Also muß das in Offenbarung 13, 3-4 zur Heilung der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer Gesagte wie auch schon die ihm zuzuordnende "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" auch ausschließlich symbolisch gemeint sein.
Die Bedeutung und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten Wiederheilwerdens der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 an einem seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der tödlichen Wunde dazu, daß alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber im gleichen Atemzug eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen und es anzubeten beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
" ... Und der Drache übergab ihm seine (lt. Hebräer 2, 14-15 verliehene) Gewalt (gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
(daraufhin, nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten
(darum wie von ganz allein) ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen (mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" wie von selbst hinterherlaufen und sogar ihre Knie von ganz allein vor einem Mächtigen dieser Erde beugen und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung 13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden. Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Lage ist, es an den Menschen zu tun!

Doch im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten"  erfahren wir ab hier, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und erst zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen Wirken beginnt.
Und darum wird er seine Macht nicht persönlich ausüben, sondern das sogannte aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 wird dies tun (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht ausüben und tut dies nicht selbst.
Also kann es doch eigentlich gar nicht die schillernde Person bzw. die Persönlichkeit des Antichristen selbst sein, die allen Menschen der Erde so gefällt, daß sie ihm nachlaufen.

Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein (Wunder-)Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, alle Welt versetzt er damit in Staunen und sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein) hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ..." (Offenbarung 13, 13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser Homepage). 

Was ist es, was dem wunderwirkenden ersten Tier aus dem Meer das nur ihm zugeschriebene scheinbar göttliche Wesen verleiht, welches alle Menschen vor ihm in den Staub wirft? Oder steht hinter dieser spontanen Anbetung eine ganz bestimmte Hoffnung?
Aus Hebräer 2, 15 wissen wir, daß die Menschen "Furcht vor dem Tod" besitzen und "im ganzen Leben Knechte sein mußten", weil sie " von Fleisch und Blut sind". Darum auch hat Jesus Christus demjenigen die Macht genommen, der lt. Hebräer 2, 14 die "Gewalt über den Tod hatte". Und er erlöste sie von eben dieser ihrer Furcht.
Vielleicht steht im Zusammenhang mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer und des Heilwerdens seiner tödlichen Wunde, wodurch alle Erdbewohner ins Staunen geraren und eben dieses erste Tier anzubeten beginnen, eine ganz bestimmte Hoffnung, die Hoffnung auf Erlörung von eben dieser ihrer Furcht, der "Furcht vor dem Tod".
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus großen und weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich einmal die Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Staub zu werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit das (erste) Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen, Groß und Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen sogar spontan die Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die Vollmacht des (ersten) Tieres zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und dies geschieht, eben weil die Menschen lt. Hebräer 2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod" besitzen.
Die Angst um ihr Leben, die der Antichrist mit seiner Macht bei den Menschen auslöst, wird also, wie wir sehen, von der "Furcht vor dem Tod" weit überschattet. Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar mit der Frage: "... wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Übersetzung nach der Zürcher Bibel) bzw. "... wer kann mit ihm kämpfen?" (Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der Erde einerseits Respekt vor seiner ihm gegebenen Gewalt über das Leben und damit vor seiner überaus großen militärischen Macht haben, aber andererseits gerät alle Welt ins Staunen und läuft dem Tier sogar hinterher. Denn die Begründung lautet: "... seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm die Gewalt über den Tod übergeben worden war,) geheilt." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Ist es nicht dasjenige was alle Menschen der Erde gleichsam besitzen und was sie vereint, die Angst vor dem einmal Sterben müssen? Was wäre, wenn es tatsächlich einmal jemand gelingen würde, der allen Menschen anbietet, ihren körperlichen bzw. irdischen Tod aufzuhalten? Der Verfasser dieser Homepage vermutet darum berechtigt, daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist, der dies bewerkstelligen wird und genau darum Anbetung verlangt und Jesus Christus nachahmen wird, derjenige der den Anspruch erhebt, Jesus Christus zu sein.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich also für Jesus Christus aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen

Nun, da der Drache dem Gesetzlosen bzw. dem Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu.
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab, "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Denn wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer 2, 14  die "Gewalt über den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 2 seine Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten Antichrist nach nach Offenbarung 13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn der Drache übergibt ihm nicht nur seine Gewalt (über den Tod), sondern ebenso seinen Thron und die Vollmacht, diese Gewalt auch auszuüben (anlehnend an Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Und man beachte: Die Bibel meint nicht eine Gewalt über das irdische Leben, sondern spricht im übertragenen Sinne von der "Gewalt über den Tod" (vgl. Hebräer 2, 14)!
Das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 besitzt damit nicht nur die Gewalt über das irdische Leben eines Menschen, sondern hält zusätzlich den Zeitpunkt seines Todes in seinen Händen.
Denn ihm wurde lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde sogar die Gewalt über den Tod übergeben.
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht."
(Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Tod und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) sind es doch, die durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am Ende sein irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält, bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?

Dem Staunen über das Tier folgen schließlich erst die Bewunderung der Erdbewohner über seine Allmacht, anscheinend sogar den Tod besiegen zu können, und dann das Hinterherlaufen.
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Schließlich aber sagt die Bibel in Offenbarung 13, 4:
"... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab (gemeint ist die Macht zur Gewalt über den Tod), und beteten das Tier an ..."
(Offenbarung 13, 4; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Und das Hinterherlaufen und die Anbetung des Tieres weiten sich, weil es sich herumspricht, sage und schreibe sogar auf den gesamten Erdkreis aus und werden nach Offenbarung 13, 8 zuletzt tatsächlich die ganze Welt erfassen:
" Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Und dann geschieht tatsächlich das Unfaßbare: Die anfängliche Macht des ersten Tieres aus dem Meer, die nur auf Israel begrenzt war, denn die Mehrzahl der Juden hatte inzwischen den nichtsnutzigen und nicht den guten Hirten als ihren Messias angenommen (gemeint ist der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der Antimessias zur "Zeit des Endes", der in seinem eigenen Auftrag kommt), weitet sich sogar auf die ganze Welt aus!

Und diese Anbetung läßt sich das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich heilig gemacht hat, gefallen, diejenige Anbetung, die allein dem Lamm Gottes gehört, das die Sünden der Welt auch tatsächlich trägt.

Jesus Christus ist nach der Bibel der gute Hirte (vgl. in Psalm 23; Johannes 10, 11-16) und zwar ein Hirte von zwei Herden, die er nach ihrer Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein.

Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder  "anstatt" Christus kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Er wird, was aber seine wahre Identität bei weitem nicht so treffend wiedergibt, auch Widerchrist bzw. Anti-Messias genannt oder in der Bibel nach Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als Sohn des Verderbens bezeichnet (gemeint ist hier eigentlich der "Sohn des Verderbers", wobei mit dem Ausdruck " der Verderber" Satan selbst gemeint ist).
Nach Jesaja 16, 3-5 sind für den Antichrist auch die Bezeichnungen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel gebräuchlich.

Wie lautet der Hirtenruf des guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16? Wir finden ihn in Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wie lautet dagegen der Hirtenruf des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der ja, weil er sie vom guten Hirten loszureißen versucht, eine über die Erdbewohner herrschende und ihre eigentliche Lebensbestimmung verhindernde Macht verkörpert?
Und derjenige, der von sich behauptet, der Messias zu sein, ihn in der letzten Zeit nachahmt und sich an dessen Stelle stellt, spricht nicht so wie der gute Hirte "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt". Sondern dieser Hirte beruft sich ausschließlich auf das Diesseits und bezieht das Himmelreich Gottes, also das Jenseits, nicht mit ein und das, obwohl Jesus, der gute Hirte, einmal wie in Johannes 18, 36 geschrieben zu Pilatus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.".
Der "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Der Drache nach Offenbarung 12, 7-9 wurde doch in Folge eines gewaltigen Kampfes von Michael und seinen Engeln aus dem Himmel verstoßen nun auf die Erde geworfen. Und genau darum, weil dieser "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel mittels seiner Verführung die Menschen, die in der Zeit der Bedrängnis, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), von dieser Welt mit Gottes Hilfe zu entfliehen versuchen, auf ihr festzuhalten versucht, könnte sein Hirtenruf folgendermaßen formuliert sein. Der Verfasser dieser Internetseite legt dem mit dem "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 gemeinten Verderber und Antimessias zur "Zeit des Endes" in diesem Zusammenhang folgende Worte in den Mund:
"Ich bin der das Heil bringende wahre Messias, derjenige Gott, der die Quelle des Lebens verkörpert. Ich halte die Gewalt über den körperlichen Tod in meinen Händen. Wer mich anbetet und das Zeichen meines heiligen Namens an seine Stirn oder an seine rechte Hand nimmt, der wird mit vielen anderen Menschen zusammen auch leben und den körperlichen Tod nicht sehen, nie mehr biologisch altern und sterben müssen und in gewissem irdischen Reichtum leben können.
Bisher hat Gott nur einzelne Menschen aus dieser Welt herausgerufen, nun aber steht die breite Masse unter meiner Macht
Wer mich dagegen ablehnt, meine Machtabsichten boykottiert und mein Angebot, dem irdischen Tod entrinnen zu können, bewußt ausschlägt, und wer mir die dafür gebührende Anbetung verwehrt, denjenigen werde ich aus der irdischen Lebensgemeinschaft aller mir treu ergebenen Menschen ausschließen, in diesem Zusammenhang wirtschaftlich boykottieren und schließlich sogar von dieser Erde ganz vertilgen. Denn ich habe mir diese Erde und alles, was darauf ist, zu meinem Besitz genommen. Was du auch vor Augen siehst, ist in meine Hände gegeben worden und gehört nun mir. Und ich bekämpfe darum all diejenigen auf das Schärfste, die dies nicht akzeptieren und sich meinem Willen nicht beugen wollen."


Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11, 15-17 nachzukommen und seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses "(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit seinem Hirtenruf den Mund nicht zu voll nimmt. Denn der hiermit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist derjenige, dem der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung 13, 2 sogar die "Gewalt über den Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbers ist es, dem der Teufel, "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2. Thessalonicher 2, 9 "in der Macht des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar mit) lügenhaften Zeichen und Wundern" auftreten kann.
Wer vorgibt derjenige zu sein, der das Leben ist und von dem es ausgeht, der muß und wird zumindest etwas Vergleichbares vorweisen können. Und er muß es zusätzlich auf seine Anbeter übertragen können. Wer würde schon einen Lügner anbeten

Und die tödliche Wunde, die wieder heil geworden ist, kann eigentlich keine durch das Schwert verursachte Todeswunde sein. Denn vom 1. apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd nach Offenbarung 6, 1-2, der nichts anderes als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert, heißt es in Offenbarung 6, 2:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen: 
"... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." heißt nichts anderes als, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um durch Betrug die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu vernichten, diesem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer ebenfalls siegreicher vorausging, bei dem er also schon einmal siegreich gewesen war und unverletzt als Sieger daraus hervorgegangen ist (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Ein erfolgreicher und siegreicher Kriegsführer hat also in der Vergangenheit keine und wird auch in der Zukunft  keine wirklich gefährliche Todeswunde davontragen.
Demnach muß tatsächlich der "Stachel des Todes" gemeint sein, wenn in der Bibel das erste Tier aus dem Meer als diejenige gottesfeindliche Macht bzw. als derjenige gottesfeindliche Tyrann bezeichtet wird, dessen Todeswunde geheilt worden ist.


Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt

Wir hatten zuvor im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund" gehört, daß die Wunder des zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, allein dazu bestimmt sind, die Menschen zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven.
Die Wunder, mit denen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" verführt, sind nach 2. Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt.

Und wir hatten erfahren, daß es zwar vom Sinn her richtig, zu sagen ist, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit diesen Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat.

Johannes 3, 3
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde,[A] so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
A) d. h.: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird (ebenso Vers 5).
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 gehören unmittelbar zusammen. Sie bilden zusammen mit dem Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche Trinität, das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.

Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten. Es wird die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Darum wird es später wegen der diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den Namen der falsche Prophet erhalten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Weil sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier ganz in den Dienst des ersten stellt, verkörpert es eine Parodie bzw. ein Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw. stellt dessen verzerrtes Abbild dar.

Der heilige Geist Gottes ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen, er ist derjenige, der die geistige Wiedergeburt und neues Leben bewirkt. Nur wer, wie wir es in Johannes 3, 3 gehört haben, von neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann das ewige Leben erhalten, nur derjenige wird in das Reich Gottes eingehen.

Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", ist derjenige Mensch, der den Stachel des Todes, den jeder Sünder seit Adam durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper zu entfernen bzw. auszureißen vermag. Er ist hierdurch in der einmaligen Lage, den körperlichen Tod aufhalten zu können, indem er mit modernen technischen Hilfsmitteln das biologische Altern eines Menschen aufhalten kann. Dabei gerät bzw. steht er unter satanischem Einfluß, stellt sich sogar an die Stelle Gottes und verlangt schließlich die Anbetung seiner Person. Und der Verfasser dieser Homepage begründet dies auch im weiteren Verlauf dieses Kapitels:

Offenbarung 13, 3-4+12
3 Und ich sah eines seiner Häupter (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil (D.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß derjenige Mensch sein, der den Todesstachel, den jeder sündenbeladene Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper entfernen kann und der nun, wie es aussieht, nicht mehr wie jeder andere auf der Erde lebende Mensch zu sterben braucht. D.h. der Antichrist bringt es fertig, den körperlichen Tod bzw. das biologische Altwerden des menschlischen Körpers aufhalten zu können.). Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier (also über denjenigen Menschen, der die Macht besaß und dazu in der Lage war, den körperlichen Tod aufhalten zu können),
4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die
(bzw. solch eine) Macht gab (, die es also dem hiermit gemeinten ersten Tier aus dem Meer ermöglichte, seine tödliche Wunde zu heilen), und beteten (wegen des Vermögens, solch ein einmaliges Wunder am Menschen tun zu können) das Tier (gemeint ist wieder das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen (d.h. wer kann also jetzt noch verhindern, daß er, der Antichrist zur "Zeit des Endes" und diejenigen, denen er auch zu solch einem neuen Leben verhalf, körperlich sterben müssen? Denn es sieht ganz danach aus, daß diejenigen unsterblich wären.)?
...
12 Und es
(gemeint ist jetzt das zweite Tier nach Daniel 7, 8, Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 20, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist und mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, anscheinend sogar den körperlichen Tod aufzuhalten bzw. von Menschen fernhalten zu können, da es seine ganze Macht ausübt) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen (d.h. dieses Tier ist es wie gesagt, mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, solch ein großes Wunder und noch mehr große Dinge zu tun), und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (d.h. das zweite Tier nach Daniel 7, 8, Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 20, mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, anscheinend sogar den körperlichen Tod aufzuhalten bzw. von Menschen fernhalten zu können, sorgt zusätzlich einer Propagandamaschine bzw. einem gigantischen Sprachrohr gleich auch dafür, daß dieses große Wunder sogar allen Menschen der Erde kund getan wird, bzw. daß die Erdbewohner diesbzgl. Informationen erhalten und stellt dabei das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den Antichrist zur "Zeit des Endes", in Begleitung von lügenbehafteten Zeichen und Schau-Wundern mit propagandistischem Effekt fälschlicherweise als einen großen Wundertäter vor (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12), so als würde er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", es selbst sein, der Gott gleich nur auf sein Wort hin dies alles bewirken kann.)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen.
Was stellt aber das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 dar, wenn es mit ihm verglichen wird?
Wenn es also in Johannes 3, 3 heißt: "Nur wer von Neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann in das Reich Gottes eingehen und wird nach seinem körperlichen Tod nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben erhalten", wie heißt es dann in diesem Zusammenhang bei der widergöttlichen Trinität?
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich das folgendermaßen gut vorstellen:
"Wer in das Reich des Christus nachahmenden Antichristen eingehen wird und sich für ihn entscheidet, darf sich freuen. Er wird durch das wundersame Wirken des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, d.h. mit dessen Hilfe, biologisch neu bzw. wiedergeboren, d.h. biologisch verjüngt werden und wird zukünftig weder Krankheit noch den körperlichen Tod zu sehen brauchen."

Was ist es aber, das dem Schreiber dieser Homepage diese (Denk-)Richtung einer andersgearteten und verführerischen Wiedergeburt gegeben hat?
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung 13, 12: "Und es (gemeint ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen geistigen Menschen ist und so neues Leben schafft (gemeint ist derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines Menschen bewirkt, die dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen zu können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum bzw. das Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls eine gewisse Art von Schöpfer, der ein neues Leben bewirkt, das aber sicherlich von ganz anderer Art ist.
Wissen wir doch: Das Reich Gottes und alles was gerettet werden wird, ist nicht von dieser Welt, das Reich Satans aber und alles, was verloren gehen wird, ist von dieser Welt, weil es in ihr verbleibt.
Von den in Jeus Christus Erlösten heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die im Himmel wohnen".
Von denen, die sich für den Antichristen entscheiden werden, heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten" und darum auf dieser Erde bleiben wollten, als das Lamm die Seinen rief.
Und wir müssen an dieser Stelle unbedingt bedenken: Wer sich für das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, entscheidet und sein neues Schöpferwerk bzw. dasjenige weltliche Leben, das sein aus bzw. von der Erde aufgestiegenes zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 kreiert, in Anspruch nimmt (und das tut er genau dann, wenn er "das Zeichen des Tieres annimmt und das Bild des Tieres anbetet"), hat sich damit auf Gedei und Verderb für immer dem Antichristen verschrieben. Dieser Mensch, der sich dem Sohn des Verderbens verschreibt, hat sich damit, ohne es jemals wieder rückgängig machen zu können, gegen den lebendigen Gott und die Wiedergeburt aus dem Geist Gottes und gegen das ewige Leben bei Gott entschieden. Das eine schließt also automatisch das andere aus.
So wie der des neue geistige Mensch nach seiner Verwandlung aus dieser Welt herausgerufen wird, wird der durch das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 verwandelte Mensch in dieser Welt verbleiben (wollen).
Es muß also etwas sein, was mit dieser Welt (und dem darin verbleiben wollen) zu tun hat, das was das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier tun wird, wenn es Menschen im Sinne des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 verwandelt, um es an dieses bzw. an den damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" fest zu binden. Und es muß ein großes, in Lügen gekleidetes Wunder mit propagandistischem Effekt sein, das den Irrglauben hervorrufen kann, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Bild, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, sei tatsächlich der Gott gleiche Messias Israels.

Daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. der den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, in der einmaligen Lage sein muß, unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ähnlich einem Schöpfer neues aber weltliche Leben zu kreieren, kann auch an anderen Stellen der Bibel abgelesen bzw. gedeutet werden.
Der Verfasser dieser Homepage fand insgesamt vier unterschiedliche Lösungsansätze aus der Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen, die in ein und dieselbe Richtung weisen, diejenige Richtung, die besagt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, mit der Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage sein muß, ein neues und da es nach 2. Thessalonicher 2, 3-12 in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur scheinbar ein Gott gewirktes ewiges Leben bei all denjenigen zu bewirken, die ihn anbeten werden (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" stellten wir außerdem bereits fest, daß der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, dessen Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw. mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt, hat die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur Trennung mit Gott.

Gott hat für die ersten beiden Menschen im Paradies ursprünglich ein sehr langes Leben vorgesehen. Beide waren Menschen aus Fleisch und Blut, aber der Tod hatte keinen Zugang zu ihnen. Das heißt aber auch: Ursprünglich hat Gott für uns Menschen mit diesem, unseren fleischlichen Körper ein sehr langes Leben vorgesehen. Mit dem Sündenfall und dem damit verbundenen Verstoß aus dem Paradies wird das Leben des Menschen nun zeitlich stark begrenzt, aber er kann nun Kinder bekommen.
Früh einsetzendes Altern durch eine Art von Todesspritze, die sich, so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, der menschliche Organismus ab einem bestimmten Alter selbst gibt, bringen für ihn eine sehr begrenzte Lebenserwartung. In der Bibel steht in Psalm geschrieben, daß das Leben eines Menschen siebzig Jahre wehrt und wenn es hoch kommt achzig (vgl. Psalm 90, 10).
Ist der Mensch dazu in der Lage, das biologische Altern zu verzögern oder gar den Körper eines biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, die Todesspritze noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten?
Der Verfasser dieser Homepage stellte diesbezgl. eine interessante These auf und vermutet bezugnehmend auf  Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 12 im Zusammenhang mit Hebräer 2, 14-15, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dazu eine Lösung gefunden hat:

Offenbarung 13, 2-4+12
2 ... Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
3 Und ich sah eines seiner Häupter
(und hier steht nur "eines seiner Häupter" und nicht "alle seiner Häupter", das deutet darauf hin, daß dieses Tier trotzdem auch weiterhin ein verwundbares, sterbliches Wesen hat, daß es demnach selbst kein echtes ewiges Leben besitzt oder an andere vergeben kann), als wäre es tödlich verwundet (vielleicht bekam der Antichrist bereits in seiner Blütezeit seines Lebens eine normalerweise tödlich endende Krankheit, die also mit großer Wahrscheinlichkeit zu seinem Tode geführt hätte), und seine tödliche Wunde wurde heil (aber er, der Antichrist, der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeint ist, verschrieb sich dem Teufel, betete den Drache an und dieser gab ihm dafür Mittel des wissenschaftlich-technischen Fortschritts in die Hände, mit deren Hilfe er diese, seine eigene, normalerweise tödlich verlaufende Erkrankung selbst wieder heilen konnte). Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier (Sie wunderten sich deshalb, weil die tödliche Wunde auf einem seiner Häupter wieder heil geworden ist und weil er den körperlichen Tod aufhalten konnte, wozu zuvor niemand imstande war, dies ihm gleich zu tun.),
4 und sie
(d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten den Drachen an, weil er dem Tier (dafür) die Macht gab (an ihnen allen das gleiche Wunder zu tun, nämlich ihre tödliche Wunde wieder heil werden zu lassen), und (sie, d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten das Tier (aus diesem Grund heraus) an (wahrscheinlich weil der mit dem hier beschriebenen Tier gemeinte Antichrist, dazu in der Lage ist, allen Menschen der Erde, die ihn anbeten, eben an der Heilung seiner eigenen tödlichen Krankheit Anteil zu geben und so an allen Menschen, an denen er es will, das gleiche großes Wunder vollbringt. Dieses Schau-Wunder hat der Verfasser dieser Homepage mit dem Wunder der biologischen Verjüngung an den bereits vorgealterten menschlichen Körpern gedeutet. Denn erst wenn dieser Vorgang einmal wieder einsetzt, verschwinden bei allen Menschen alle unterschiedlichsten Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Altwerden auftreten und zum Tode führen können.) und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? (Kein Mensch zuvor konnte in diesem Punkt dem mit dem ersten Tier gemeinten Antichristen das Wasser reichen, auch wenn er noch soviel Macht besaß. Die "Gewalt über den Tod" wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben hatte keiner unter ihnen zuvor besessen.)
...
12 Und es (gemeint ist der falsche Prophet, das zweite Tier) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. (Hier beschreibt der Seher Johannes indirekt über die Bildersprache der Bibel, daß der Antichrist nur darum wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben die Gewalt über den Tod hat, weil er den falschen Propheten, das zweite Tier besitzt. Mit dessen Hilfe allein, ist er nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage dazu in der Lage, es zu tun, nämlich bei allen Menschen der Erde, aber nur bei denen er es will, das biologische Altern zu verzögern bzw. den Körper eines bereits biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, d.h. die Todesspritze, die das menschliche Leben zeitlich begrenzt, noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten.)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Dies versetzt ihn, der sich sowieso an die Stelle Gottes zu stellen beabsichtigt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), wahrscheinlich in die einmalige Lage und Machtposition, tatsächlich einem Gott gleich über das zukünftige Schicksal des Menschen zu entscheiden und die Gewalt über zukünfziges Leben und Tod eines jeden Menschen zu besitzen.
Diese wohl bisher einmalige Art von Druckmittel, das "Wiederheilwerden der tödliche Wunde" zu vergeben oder zu versagen, war noch nie zuvor in die Hände eines Menschen und Diktators der Erde geben worden. Und genau darum und nicht aus anderen Gründen heraus wird das erste Tier aus dem Meer von fast allen, auch von den gebildeten und religiös aufgeklärten Menschen aus den modernen Industrieländern der Erde angebetet werden.
Es gibt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nichts von Menschen Erstrebenswerteres, das eine "spontane Anbetung" dessen, der es vergeben kann, zur Folge hätte. Denn der die Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2), überträgt diese besondere Art von Macht, und das soll mit dem "seine (ganze) Kraft und seinen Thron und große Macht" geben aus Offenbarung 13, 2 ausgedrückt werden, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes". Und dieser wird nicht zögern, diese besondere Art von Macht anzunehmen, für sich selbst in Anspruch zu nehmen und für seine egoistischen Machtinteressen als ein Druckmittel der besonderen Art gegenüber anderen Menschen auszunutzen.
Der Schreiber dieses Textes beruft sich dabei mit der "Gewalt über den Tod haben" auf eine Textstelle aus Hebräer 2, 14-15:

Wie umfassend ist nun die dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod"?
Vergegenwärtigen wir uns, was in Hebräer 2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod" geschrieben steht:

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Beim genauen Betrachten des Bibeltextes in Hebräer 2, 14-15 stellen wir fest, daß die "Gewalt über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die "Gewalt über den Tod" nach Hebräer 2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken, daß der Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden, aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 34 - 40 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April 2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird: „Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6). „Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an den Toten Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela. Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten? Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol war also das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich, Herr, nicht loben, keiner, der hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten loben dich nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren, warten nicht auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von dieser Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das Reich des Todes als das Land der Finsternis und der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen werden, daß die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 wohl damit zusammenhängen muß, daß dem Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt, auch dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird, das "einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen, aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 durch eine ihm übertragene "Gewalt über den Tod" den Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann würde dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde, ihm nachzulaufen beginnen


Hat eine geschlechtliche Vermehrung unbedingt den Tod zur Folge?

Die Meinung des Schreibers dieses Textes ist die, daß der hoch intelligente Antichrist auch das Wissen darüber erlangt hat, wie er das biologische Altern des menschlichen Körpers für sehr, sehr lange Zeit aufhalten kann, d.h., er muß herausgefunden haben, wie man diese Art von Todesspritze neutralisieren und damit unwirksam machen kann.
Den Verfasser dieses Textes hat bei der Suche zum eigenen Verständnis fasziniert, daß es Pflanzen gibt, die sich bis zur Blüte, d.h. zwischen den geschlechtlichen Vermehrungsphasen ausschließlich vegetativ vermehren und munter und ungehindert ohne jegliche Alterserscheinung wachsen und regenerieren.
Warum sollte eine geschlechtliche Vermehrung wie zum Beispiel die Blüte mit anschließender Samenbildung zur Folge haben, daß eine Pflanze wie der Gartenbambus unmittelbar nach der Blüte sterben muß? Beim Gartenbambus ist dies so der Fall und vor einigen Jahren weltweit weitgehend gleichzeitig so geschehen. Sozusagen ein Massensterben dieser Pflanzenart wurde damals mit dem Einsetzen der Bambusblüte ausgelöst. Es blühten innerhalb von ein bis zwei Jahren die meisten Exemplare dieser Bambusart und zwar kleine wie große, junge wie auch alte Exemplare dieser Spezies weltweit fast gleichzeitig. Danach mußten sie alle durch die Bank weg während einer relativ kurzer Zeit nach dem Ansetzen der Samen sterben. Wahrscheinlich hat keine Pflanze des besagten Gartenbambus dieses Massensterben überlebt. Lediglich die nach der Blühte gebildeten neuen Samen überlebten und begannen in die Erde gebracht weiter zu wachsen, neues Leben mit eventuel neuen Eigenschaften hervorzubringen und wuchsen wieder zu jungen Gartenbambus-Pflanzen einer neuen Generation heran.
 
Was müßte der Antichrist an dies Stelle wissen, um ein Blühen und damit ein Sterben dieses Bambus zu verhindern?
Er benötigt das Wissen darüber, welcher der Botenstoff ist (bzw. welcher die Botenstoffe sind), der (bzw. die) die diesbezüglichen Informationen, die von der DNS bereitgestellt und ausgelesen werden, in die kleinen Kraftwerke der Pflanzenzellen weiterleitet. Denn die DNS ist in allen Pflanzenzellen aller Pflanzen während der Zeit der vegetativen Vermehrung mit ständiger Erneuerung alter Zellbestände normalerweise identisch und unverändert geblieben. Es lief bis darin von einer Blühte zur anderen wie eine innere Stoppuhr der Pflanze ab.
Wie man weiß, blüht der Gartenbambus ca. alle 100 Jahre. Dann blühen auf der ganzen Welt fast alle Pflanzen innerhalb einer kurzen Phase (zuletzt 1995 bis 1996 geschehen) gleichzeitig und sterben noch im selben Jahr ab. Nach der Blüte wird sehr viel Saat abgeworfen. Der Blühzyklus ist aber bei jeder Bambusart unterschiedlich, und er ist auch nicht immer gleich, z.B. beim Gartenbambus kann er zwischen ca. 80 und 120 Jahren schwanken. Darum trifft es auch nicht immer ganz zu, daß, wenn der Bambus blüht, er wirklich ausnahmslos auf der ganzen Welt gleichzeitig blüht.

Botenstoffe werden dazu benötigt, die in der DNS gespeicherten Anweisungen im Organismus dorthin weiterzuleiten, wo die entsprechenden Stoffe in den Zellen produziert werden, beispielsweise, um Blühtenstände zu bilden und die ganze Pflanze nach der Samenbildung blitzschnell altern und absterben zu lassen.
Wie ist das zu verstehen?
Vergleichsweise ist die Festplatte des Computers einer DNS zuzuordnen, die Datenübertragungskabel den Botenstoffen  und der Prozessor den Zellkraftwerken. Fallen im Computer plötzlich aus irgend welchen Gründen die Datenübertragungskabel teilweise aus, kann der Prozessor des Rechners nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten und von der Festplatte ausgelesene Anweisungen, zum Beispiel eines Betriebssystemes, umsetzen. Im pflanzlichen Organismus ist es freilich mit Sicherheit viel komplizierter.

Nach der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage müßte der Antichrist genau diese bestimmten Botenstoffe, die das Altern des menschlichen Körpers einleiten, und um deren Existenz er dazu wissen muß, neutralisieren und somit den entsprechenenden Informationsfluß blockieren können. Er muß dazu überhaupt keine Kenntnisse über die hochkompliziert aufgebaute DNS besitzen, deren vollständige Analyse alles Wissen der Menschheit übersteigen würde. Er könnte damit die Macht besitzen, gezielt einzelne oder auch viele Menschen gleichzeitig von der Geisel des Altern und Sterbens zu befreien.

Doch eine erhebliche Schwierigkeit sieht der Schreiber dieses Textes darin, daß der Alterungsprozeß des Menschen ein sehr komplexer ist. Wenn aber zwischen der Ausbildung bzw. Reifung der Geschlechtsmerkmale und dem Einsetzen des Alterungsprozesses wie beim Gartenbambus ein direkter Zusammenhang bestehen würde, könnte das Verhindern bzw. das Unterdrücken der Geschlechtsreife beim Menschen auch ein Ausbleiben des biologischen Alterns zur Folge haben. Vielleicht ist das der einfachere Weg zum Erfolg und derjenige, den der Antichrist praktisch beschreitet. Es könnte auf diese Weise vielleicht sogar möglich sein, eine bereits abgeschlossene Geschlechtsreife wie bei Menschen nach ihrer Pubertät geschehen wieder rückgängig zu machen, um so auch eine biologische Verjüngung des bereits biologisch vorgealterten Menschen zu erzielen.


Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? oder: Ist es der Tod, der das Überleben sichert?

Anlehnend an einen Vortrag von Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), vertritt der Verfasser dieser Homepage folgende Theorie:

(Erb-)Information ist eine rein nichtmaterielle Größe und unterliegt ganz bestimmten Naturgesetzen, so wie auch allgemein die Materie ganz bestimmten, aber wiederum völlig anderen Naturgesetzen unterliegt.
Wir wissen weiter aus der Physik, daß Naturgesetze sowohl einen erlaubenden als auch einen verbietenden Charakter besitzen. Und der Letztere erlaubt auch keinerlei Ausnahmen. Das ist das ganz besondere Spezifikum, dem ausnahmslos alle Naturgesetze unterliegen. Denn sonst wären sie keine Naturgesetze mehr. Wenn also ein Naturgesetz etwas verbietet, dann ist dies immer, unbedingt und zwingend so.
Wir haben also bereits gehört, daß (Erb-)Information erstens als eine rein nichtmaterielle Größe zu definieren ist, also demnach zweitens auch keinesfalls mit den Eigenschaften von Materie beschrieben werden darf.
Ein weiteres und drittes Naturgesetz beinhaltet, daß Materie von sich aus keine als eine eindeutig nichtmaterielle Größe zu definierende (Erb-)Information hervorbringen kann.
(Erb-)Information entsteht auch nicht durch irgend welche statistische Prozesse, sondern bedarf nach den Aussagen eines vierten Naturgesetzes also immer eines intelligenten Senders.

Wie kommt also die entsprechende (Erb-)Information in das Weizenkorn hinein?
Es steht also nun zwingend fest: nicht weil die Materie infolge statistischer Prozesse (Erb-)Information von sich aus hervorgebracht hat, sondern nur durch einen intelligenten Sender!

In der Praxis finden wir Informationen so wie auch die (Erb-)Information im Zellkern einer Zelle immer am Ende einer sogenannten Informationskette, an deren Anfang, da Materie von sich aus keine (Erb-)Information hervorbringen kann, also in jedem Fall ein intelligenter Sender zu finden sein muß. Wir können demnach in den allermeisten Fällen durch das Vorliegen solcher Informationsketten heute den ursprünglichen intelligenten Sender nicht mehr sehen, wohl aber dasjenige was die (Erb-)Information heute bewirkt. 

Warum aber muß dann das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?
Der Verfasser dieser Homepage ist kein Vertreter der Evolutionstheorie (Makroevolution). Das sei ferne. Und dennoch, er stellt die  zweite fast provokative Frage der Überschrift dieses Kapitels trotzdem in den Raum.
Der Schreiber dieses Textes ist dagegen der festen Meinung, daß der lebendige Gott in seinem Schöpfungsakt jede Pflanzen- und Tierart als einmalige Lebewesen geschaffen hat, die sich nicht erst zuvor vom Niederen zum Höheren entwickeln mußten (vgl. den Stammbaum der Pflanzen und Tieren). Er, der lebendige Gott des Himmels ist demnach der intelligente Sender. Und ihn bedarf es zwingend, damit (Erb-)Information überhaupt entsteht.
Aber der Verfasser dieser Homepage hält es für realistisch, daß die Beobachtungen von Charles Darwin, einem britischen Naturforscher und bedeutenden Naturwissenschaftler, der als der Begründer der Evolutionstheorie gilt, die er während einer Expedition und Schiffsreise bei seinen 1834 bis 1835 durchgeführten Vogelbeobachtungen, insbesondere bei den Finken, auf den Galapagosinseln machte, in sich gesehen unumstößlich sind und doch einiges verdeutlichen:
Darwin beobachtete damals, daß jede der einzelnen Galapagosinseln eigenen Schildkröten- und Vogelarten besaß. Diese Schildkröten- und Vogelarten  waren sich untereinander sehr ähnlich, unterschieden sich aber im Aussehen und der Ernährung geringfügig voneinander.
Darwin entwickelte die Theorie, daß die verschiedenen, aber untereinander relativ ähnlichen Schildkröten- und Vogelarten von einer einzigen Art abstammen mußten und sich im Laufe der Zeit an die unterschiedlichen Lebensbedingungen auf den verschiedenen Inseln angepaßt hatten.

Anhand der sogenannten Darwin-Finken verstand es der Schreiber dieses Textes, daß innerhalb einer Art erwiesenermaßen eine gewisse Anpassung an sich veränderte Lebensräume durchaus möglich ist, die Pflanzen- und Tierarten hervorbringen können, welche sich in Aussehen und Ernährung leicht voneinander unterscheiden können. Aber genau dazu bedingt es einen kontinuierlichen Generationswechsel, d.h. eine fortlaufende geschlechtliche Vermehrung, durch die neue Eigenschaften entstehen können und es in begrenztem Maße zu einer Auslese kommt. Dies nennt man auch Mikroevolution.
Pflanzen- und Tierarten ohne einen Generationswechsel sind demnach nicht so gut überlebensfähig als solche mit einem Generationswechsel. So und nur dadurch konnten die Darwin-Finken auf all den unterschiedlichen Galapagosinseln überleben, weil sie sich beispielsweise durch veränderte Schnabelformen ihren Nahrungsquellen anpassen konnten. Aber gen-mäßig sind es allesamt doch nur Finken geblieben. Der Rückschluß auf das darüberhinausgehende Entstehen völlig neuer Arten, so wie ihn Charles Darwin machte, ist nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite falsch und kann nicht durch Beispiele in der Natur hinterlegt bzw. nachvollzogen werden, bzw. wurde noch nie von irgend einem Menschen beobachtet, wenn auch die Beobachtungen Darwins bzgl. der Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen innerhalb einer bestimmten Tierart völlig richtig sein müssen.
Die Divergenz zweier Teilpopulationen bis zur genetischen Isolation bzw. bis zur völligen Artaufspaltung (bis sie zwei völlig neue Arten bilden), so wie die Makroevolution die Auseinanderentwicklung von räumlich getrennten Teilpopulationen beschreibt, kann der Verfasser dieser Homepage allerdings nicht vertreten. Denn dafür gibt es wie bereits gesagt keinerlei praktische Beispiele, dies dies belegen könnten

Aber dennoch, der Schreiber dieser Internetseite ist sich dabei relativ sicher: Es ist der Tod, der manchmal das Überleben einer Art sichert.
Sogesehen macht es also aber doch einen Sinn, daß es zu einer geschlechtlichen Fortpflanzung kommt und daß die alten Exemplare einer Art neuen, mit leicht veränderten Erbmerkmalen durch ihr Sterben weichen müssen. Ist also der Tod ein Begleiter einer Überlebensstrategie der Pflanzen- und Tierarten? Wenn ja, beinhaltet eine solche Strategie als ein Muß die Todesspritze bzw. hat diese vielleicht erst eingeführt. Denn Arten mit eine kürzeren Abfolge von Generationswechsel zu Generationswechsel haben demnach langfristig gesehen eine höhere Überlebenschance als solche die länger leben. Sind also Lebewesen, die länger leben mit der Zeit ausgestorben und haben sich solche mit kürzerer Lebenserwartung im Laufe der Zeit an ihrer Stelle durchsetzen können?

Kann man also die anfänglich gestellte Frage "Warum muß das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?" umstellen in: Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? Es könnte also etwas dran sein!

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern, müßten demnach ganz andere vorrangige Ursachen und Gründe bekommen, die der Antichrist natürlich dann auch weitgehend auszuschalten versuchen muß:
Aufzuzählen wären sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Zuckerkrankheit, Arterienverkalkung oder Herzinfarkt oder ganz einfach Unfälle mit Todesfolge. Ursachen wie falsche Ernährung und Lebensweise und daraus resultierende mangelnde Darmpflege und Zellentgiftung muß der Antichrist nun entgegenwirken. Natürlich gehört der Verzehr von Schweinefleisch oder der Genuß von Alkohol, Nikotin oder gar anderen Drogen zur Ausschlußliste für solche Menschen, die das verlängerten Leben, das der Antichrist als sein stärkstes Lockmittel anbietet, angenommen haben. Gesunde Lebensweise für die eben Genannten wird jetzt zur geforderten Selbstverständlichkeit genauso wie die konsequente Beachtung bestimmter Verhaltensregeln für die Sicherheit vor Unfällen und ist ein absolutes Muß.
Wie kann der Antichrist erreichen, daß sich seine ihn wegen der großen und in Lügen gekleideten Zeichen und Wunder anbetenden Staatsbürger an den neuen strengen und sehr bewußten Lebensstil gewöhnen und zusätzlich auch dauerhaft einhalten?

Er wendet auch in dieser Angelegenheit seinen falschen Propheten an. Als Massenmedium setzt er ihn hier gezielt ein und schult die Menschen zu einem bewußten Denken auch in diesen Dingen. Sowohl im Anbau von bestimmten Nahrungsmittelpflanzen, in der Produktion bzw. der Herstellung von Nahrungsmitteln als auch in der übrigen Nahrungsmittelindustrie wird er unablässig ein Umdenken der Landwirte und Produzenten auslösen. Und das muß er, da ein Umdenken nicht von heute auf morgen erfolgt, langfristig ansetzen und frühzeitig genug beginnen. Autorennen und Extrembergsteigen werden im antichristlichen Weltreich für dessen Staatsbürger mit Sicherheit nicht mehr an der Tagesordnung sein.
Zurück zur Natur, umweltbewußt denken und handeln, Gifte in Nahrungsmitteln und Umwelt gezielt und konsequent weglassen, dies sind alles sehr gute Dinge, die ebenso vom lebendigen Gott gewollt sind. Ebenso sollte man gewiß sein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel stellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit und der Erhalt der Schöpfung soll nicht erst der Antichrist auf seine Weise mit Hilfe des falschen Propheten durchsetzen, sondern dies sollte für jeden vom heiligen Geist geleiteten Christen auch heute bereits selbstverständlich sein.
Auf dieser Schiene wird der Antichrist viele motivieren können, mitzumachen. Aber man darf dabei die Seite der lügenbehafteten Verführung nicht außer Acht lassen, die zur Verherrlichung des Verursachers der großen, aber in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder zwangsläufig führen wird. Der große Weltverführer wird sich mit dieser Art von Verführung an Gottes Stelle zu stellen, Gott selbst lästern und seine Gesetze in abgeänderter Form für seine egoistischen Zwecke zur Doktrin machen (vgl. Daniel 7, 25).



Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?


Offenbarung 13, 4-5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (gemeint sein dürfte hier die in  Hebräer 2, 14-15 erwähnte Gewalt über den Todt), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
5 Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 4+5; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit der in Offenbarung 13, 4-5 angeführten "Gewalt" ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer 2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" Geschriebene).
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet:
Es muß tatsächlich diejenige "Gewalt über den Tod" lt.
Hebräer 2, 14-15 sein, mit der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der Menschen auszuschalten vermag (vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn erst ab jetzt beginnt ihm, dem ersten Tier, alle Welt wie von ganz alleine nachzulaufen.
Die Erdbewohner
geraten ins Staunen. Sie beten den sich für den Messias der Juden ausgebenden Antichrist schließlich an und sprechen ihm genau ab diesem Zeitpunkt, da er die "Gewalt (über den Tod)" in seinen Händen haltend diese öffentlich propagantiert, unbegrenzte Macht zu:
"
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? (wenn es nicht einmal der Tod vermag)".
(Offenbarung 13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Die Christen, die den Gott des Himmels fürchten, richten ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes und damit auf ihren vom Tode auferstandenen Retter Jesus Christus.
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8, die, weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren, richten dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes", also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt und das das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
Das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.

Das  Staunen der in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner war lediglich der erste Schritt und ihre typisch menschliche, nicht wirklich mit Gott rechnende Reaktion auf die nunmehr scheinbar übermenschliche Größe des Tieres, dem vom Drache die "Gewalt (über den Tod)" gegeben worden war. Sie gerieten deshalb angesichts der dem Tier verliehenen Gewalt in ein solches Staunen, weil sie das sich wahre Freuen über die großen Taten des lebendigen Gottes und das mit seiner Gegenwart und Allmacht Rechnen verlernt hatten bzw. noch nicht kannten. Von daher können die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner unmöglich wahre Kinder Gottes sein. Sie sind lediglich solche Menschen, die angesichts der Schauwunder des falschen Propheten in Religiösität verfallen, in ihrem Glaubensleben stehen geblieben sind und nun sogar übernatürliche Dinge in ihrer Denkweise als real existent zugelassen haben.
Nun folgt in Konsequenz des ersten Schrittes als Zweites die Niederwerfung der Erdbewohner vor dem ersten Tier. Und sie ergeben sich ihm, diesem Tier, weil sie ihm nun die unbegrenzte Macht zuschreiben, ganz und gar:
"Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
" (Offenbarung 13, 3-4; nach der Zürcher Bibel)

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" hörten wir, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", der den biologischen Tod nun auszuschalten vermag und nun unsterblich zu sein scheint, alle ihn anbetenden Erdbewohner sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Dies läßt sich zumindest daran schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3 der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die Gewalt gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil werden konnte, ab jetzt alle Welt in Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen beginnt.
Aber die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15, bzw. die Ausübung dieser vor den Erdbewohnern, wird dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nur eine genau begrenzte Zeit gewährt, die der Gott des Himmels und der Erde aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen zudem noch verkürzt.
Denn die begrenzte Zeitspanne, in welcher das erste Tier aus dem Meer, also der Antichrist zur "Zeit des Endes", die ihm gegebene "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 öffentlich propagantieren wird, ist in Offenbarung 13, 5 mit genau 42 Monaten angegeben worden:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und diese in Offenbarung 13, 5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach alttestamentarischer Sichtweise letzten 3,5 jüdischen (Sabbat-)Jahre der großen Trübsal bzw. anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5 Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").

Denn es ist die Zeit ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27, in der der Antichrist mit seinem im Heiligtum Israels aufgerichteten “Götzenbild des Verwüsters”, welches die eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, den Tempel Gottes in Jerusalem schänden und Heiligtum Israels Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird. Denn erst in der Zeit der Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre währenden großen Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen (vgl. im Kapitel "Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit").
Und genau mit dem Sichtbarwerden dieses wie lebendig erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens", der im AT auch der "Verwüster" genannt wird, ungeheuerlicherweise für den Christus des lebendigen Gottes Israels aus.
Und erst ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 wird das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des falschen Propheten, die ganze Macht des ersten Tieres ausüben. Und dem ersten Tier aus dem Meer n. Offenbarung 13, 2 wird erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung 13, 2+4 beschriebene "Gewalt" gegeben (hier die Formulierung der Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Und es wird genau hierdurch befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2+4).
Und das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier wird erst ab diesem Zeitpunkt, also erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).

Die Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist demnach doch nicht so uneingeschränkt und allumfassend, wie es den Anschein hat, sondern steht unter dem "ihm wurde (nur für eine genau befristete Zeitspanne) (Macht) gegeben" (vgl. Offenbarung 13, 5+7).
Das öffentliche Propagantieren und die Ausübung der "Gewalt" (über den Tod) und die damit verbundene Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer stehen also in Wirklichkeit unter der Zulassung und der (zeitlichen) Begrenzung des lebendigen Gottes. 

Wer also glaubt, daß er mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer nun für immer Unsterblichkeit erhalten hat und daß der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nun tatsächlich für alle Zeiten den biologischen Tod der Menschen ausgeschaltet hat, der steht im gewaltigen Irrtum!
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird gnadenlos und unaufhaltsam kommen.
Und es wird erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch tatsächlich kommen, dann wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt" und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames, gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen Herrscher, den Antichrist zur "Zeit des Endes" ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien). Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird, also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Lüge mehr sein, sondern nun tatsächlich anbrechen wird.

Vergessen wir auch nicht, im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, den Lügen des Tieres zu glauben. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).


Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da

Im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?" hörten wir bereits, daß im Gegensatz zu den wahren Christen, die den Gott des Himmels und der Erden fürchten und ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes richten, der ihr vom Tode auferstandener Retter ist, die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8, die, weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren, dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes" richten, also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt und das das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
Das wird dann auch das größte, vom falschen Propheten weithin sichtbar gemachte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.
Matthäus 4, 8-11
8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der
Welt und ihre Herrlichkeit

9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.
10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«
11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Wie wichtig es dem Teufel, dem soganannten "Fürst dieser Welt", der nach Johannes 14, 30 nun bald in der menschlichen Gestalt des Antichristen zur "Zeit des Endes" kommen wird, auch noch heute ist, auf dieser Erde von all ihren Bewohnern dem lebendigen Gott gleich angebetet zu werden, dies werden wir im nun folgenden Kapitel kennenlernen. Denn sein Reich reicht ja bekanntlich nicht über diese Welt hinaus.
Seinen größten Wunsch, von den Menschen der Erde im großen Stil einmal angebetet zu werden, den kann der "Fürst dieser Welt" bzw. Teufel also bis heute nicht vergessen haben. Und er strebt diesen also immer noch an. Und er wird ihn, seinen größten Wunsch, wie es aussieht, seinem Namen alle Ehre machend mit Hilfe seines Handlangers, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", eine kurze Zeit lang tatsächlich verwirklichen können (vgl. das im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" eingangs zum "Fürst dieser Welt" Gesagte).
Und ihm, diesem Wunsch, ordnet darum auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles und wirklich alles, was er zu tun beabsichtigt, unter.
Denn nur er, das bei Daniel mit dem Anti-Christus gemeinte andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, wird in der Bibel der "Sohn des Verderbens" genannt (vgl. Johannes 17, 12; 2. Thessalonicher 2, 3).
Und weil der zur letzten Zeit erscheinende eigentliche Antichrist es allein sein wird, der nach der biblischen Prophetie für die Endzeit einmal zum Alleinherrscher auf dieser Erde werden und dann von den Erdbewohnen in einem Stand- bzw. Götzenbild tatsächlich angebetet werden wird und weil er dieses in der Bibel so bezeichnete und von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus Christus extra wegen diesem, seinem Anbetungswunsch kreiert, muß er es wohl auch sein, der tatsächlich die Menschwerdung des hiermit gemeinten "Verderbers" bzw. Teufels verkörpert.

Der von den Juden für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dessen Bedeutung wir bereits auf der [Hauptseite] dort  im Kapitel "Einleitende Worte zum Verständnis der im Namen dieser Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier kennengelernt hatten, erwartete "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 oder Amos 5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige Gott im Himmel die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem Kommen, d.h. der "Erscheinung des Herrn", unmittelbar vorangeht.

Wenn in der Überschrift dieses Kapitels davon die Rede ist, daß das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen, so wirken muß, als sei der "Tag des Herrn" schon da, dann ist mit diesem "Tag des Herrn" der "Tag der Erscheinung Christi" gemeint. Dabei nimmt der Verfasser auf 2. Thessalonicher 2, 1-4 Bezug, wo es heißt:
"Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da.
Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Zur in der zweiten Hälfte der in der siebzigsten Woche Daniels nach Daniel Daniel 9, 24-27 erwarteten endzeitlichen "Zeit der Bedrängnis", die mit dem Beginn der hiermit gemeinten zweiten Hälfte der großen Trübsal ihren Anfang nehmen wird, bzw. allgemein die ganze zweite Hälfte der großen Trübsal verkörpert, gehört ein (Be)Dränger oder Bedrücker.
Wann beginnt die zweite Hälfte der großen Trübsal, die auch Bedrängnis genannt wird, und wer ist der (Be)Dränger der großen Trübsal?
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird.
Dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" und "Vorgeben, daß er Gott sei" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 2).

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und mit Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11).

Und wie wir später noch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen" sehen werden, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird. Und »All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen (damit gemeint ist Israel als Land) sichtbar werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahin geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen diesbzgl. Kampfhandlungen und auch das durch Betrug gelingende Vernichten der "Starken" bzw. das damit gemeinte Ausschalten der militärischen Supermächte der Erde, die die Eroberungspläne des Antichristen gefährden könnten, bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal der Kampf bis zu diesem letzten Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen haben und nun zu seinem zumindest vorläufigen Abschluß gekommen sein.

Aber niemand darf sich an dieser Stelle beirren lasssen, denn: "Er ist (lediglich) der Widersacher (der Sohn des Verderbens, der auch nach Jesaja 16, 3-5 der Verwüster genannt wird, bzw. der (Be)Dränger oder Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose, damit auch gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und gleichzeitig der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 und nicht der gute Hirte), der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt (und nicht Jesus Christus, der zurückgekehrte Messias Israels)", so daß er sich in den (dann wiederaufgebauten 3.) Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
 (Wortlaut aus 2. Thessalonicher 2, 3-4, ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage).
Niemand darf sich dann beirren lassen. Hatte nicht Jesus Christus selbst prophezeit und davor gewarnt:

Matthäus 24, 23-26
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus (mit gemeint ist hier auch der dann wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes, das Gotteshaus Israels)!, so glaubt es nicht.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir wissen es doch:

Apostelgeschichte 19, 26
26 ... Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter (Und dann kann es auch nicht der dem lebendigen Gott des Himmels gleiche Sohn Gottes sein, der sich, wenn er auf diese Erde zurückkehrt, als der König über seine Getreuen auf den Thron Davids setzen wird).
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), nimmt die Bibel übrigens auch Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer als in Daniel 9, 27 beschrieben.

Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
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Was meint die Bibel eigentlich, wenn von "Greuel" und "Verwüstung" die Rede ist?
"Der Greuel der Verwüstung meint zunächst ein heidnisches Götzenbild im Tempel z.Zt. des Antiochus Epiphanes (Dan 9,27; 11,31; 12,11), dann auch ein entsprechendes endzeitliches Geschehen (Mt 24,15; Mk 13,14)." (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 614 bei Erläuterung zum Begriff "Greuel")
Im "Lexikon zur Bibel" steht fernerhin zum Begriff "Greuel", und an dieser Stelle soll nur auf die wichtigsten Aspekte eingegangen werden, daß mit dem Ausdruck "Greuel" Handlungen oder Dinge zu verstehen sind, die aus geistlicher oder sittlicher Ablehnung heraus von den Juden verabscheut werden.
Sogesehen meint die Bibel mit dem Begriff "Greuel" beispielsweise Götzendienst (vgl. 5. Mose 18, 9-12; Jeremia 44, 2-4), aber auch Untreue und alle Irrlehre (vgl. Sprüche 3, 32; Titus 1, 16). Opfer und Gebet der Gottlosen bzw. Heiden, die andere Götter als den lebendigen Gott anbeten, sind vor dem Gott der Hebräer ein "Greuel" (vgl. Sprüche 15, 8 + 28, 9; Jesaja 1, 13), aber auch Selbstgerechtigkeit Hochmut und Stolz, die Gott nicht brauchen (vgl. Psalm 14, 1; Sprüche 16, 5; Lukas 16, 15). Und schließlich ist für Menschen, die nach seinen Geboten leben wollen, auch alles was Gottes Geboten widerspricht ein "Greuel" (vgl. 3. Mose 7, 18; 16, 22-26; Sprüche 29, 27).

Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird damit nichts als das wiederholen, was nach Daniel 8, 11-14 und Daniel 11, 31 prophezeit worden war und was unter dem syrischen Invasoren Antiochus Epiphanes im Dezember des Jahres 167 v.Chr. bereits zur traurigen Geschichte Israels geworden ist und das nur eine Vorschattierung dessen darstellt, was der Antichrist bzw. Antimessias später im nach der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstandenen Land Israel bis zur Perfektion betreiben wird.

Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre) gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten Pracht ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in Offenbarung 11, 2 wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der "äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand) gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
 
 
Warum zweites "Greuelbild der Verwüstung"?
Die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Mit der "Zeit des Endes" aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung in das wieder zu  ihrem eigenen Land gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie dem Seher Daniel in Daniel 8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung, um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung 13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe, d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen befindlich  in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 17-21 sowie bei Daniel 7, 8 beschreibt.
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" wird der Antichrist ins Leben rufen. Dieser zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits gesagt noch in der Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen können. Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.

Deshalb, wegen seiner großen Bedeutung, ist das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" von überaus wichtiger Bedeutung:
Kurz vor der in Macht und Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde zum Gericht warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13 gerade davor, und daß genau dieses Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar) nicht angebetet werden darf. Im gleichen Atemzug wird auch eindringlich davor gewarnt, daß das Zeichen "seines Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen angenommen wird. Denn, wer das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine Stirn oder an seine Hand, sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden Weltverführer, der u.a. hierdurch seine Macht mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu mit großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern ausweist und so alle Menschen der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol, das "Greuelbild der Verwüstung", anzubeten. Die so Verführten wird der wahre Jesus Christus nach Offenbarung 14, 10-11 bei seinem Kommen zusammen mit dem Atichristen und den falschen Propheten töten.

Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte ein klares Bild vom "Greuelbild der Verwüstung" Und daß es sich im 3. Tempel von Jerusalem befinden wird. Er ging davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stellen wird.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in einem der Briefe des Apostels Paulus:

2. Thessalonicher 2, 3-4+8
3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
...
8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" hatte eine Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können wir ersehen, was das zukünftige "Greuelbild der Verwüstung" grundsätzlich charakterisiert. Der Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild der Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen König Antiochus IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich buchstäblich ca. 171 - 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild analog, also in ähnlicher Art und Weise dann, wenn der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8, 15-19). Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen Götter, den griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott aller Götter, den Allerhöchsten selbst, bzw. den Sohn des lebendigen Gottes des Himmels und der Erden abbilden. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 in den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei Gott. Das "in den Tempel setzen" wird er also nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" ausführlicher beschrieben ist.
Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang des 6. Jhd. v. Chr. für die noch kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch gemeinten Monate bzw. dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre vor der tatsächlichen Wiederkunft  Jesu Christi einschließt und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht vom lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann trotz der Verfolgung dem wahren Erlöser vertraut, überstehen könnte.

Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich erst vollenden, " ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN " nach Joel 3, 4 bzw. "ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt" (vgl. Apostelgeschichte 2, 17-21). Dann aber muß auch der große Menschenverführer, der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel, nach der ihm noch verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen." Die "Stunde der Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.

Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als König Israels auf und nannte sich sogar “der Fürst des Heeres” (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel). Er stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Fürst des Heeres" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 den lebendigen Gott Israels) und zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten Bild eines Gottes ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung" entheiligt, er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das erste "Greuelbild der Verwüstung", das ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte, soll aber nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15  wie lebendig wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit diesem, im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie es auch der syrische König Antiochus Epiphanes, das "kleine Horn" aus Daniel 8, 9, bereits vor ihm tat, nach Daniel 8, 25 sogar über den "Fürsten aller Fürsten" (gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des Heeres”, d.h. den lebendigen Gott Israels, erhob (vgl. Daniel 8, 11). Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.

Aus dem Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" geht hervor, daß ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden und scheinbar der Sprache mächtigen "Greuelbild der Verwüstung" das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 aufgrund seiner ab dann massiv einsetzenden "lügenhaften Überzeugungsarbeit" und der (falschen) Prophetien von nun an einfach der falsche Prophet genannt wird (vgl. Offenbarung 19, 20). Mittels dieser (falschen) Prophetie werden die Menschen vom zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, an dazu bewegt, das Bild des ersten Tieres aus dem Meer anzubeten. Der Antichrist, der sich dem lebendigen Gott sehr ähnlich  zu machen versucht, wird Erde vermutlich mittels des zweiten Tieres aus der Erde sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigen.
Das von der Erde aufgestiegene zweite Tier wird sich dabei wieder voll und ganz in den Dienst des ersten stellen und der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" versucht die Erdbewohner durch Verführung orientierungs- bzw. richtungslos machen.
Hatten wir doch in diesem Zusammenhang in Offenbarung 13, 15 gehört, daß dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Es ist also nicht das Bild des ersten Tieres aus dem Meer selbst, das zu den Menschen spricht und diejenigen zu töten vermag, die es ablehnen, es anzubeten.
Dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" selbst sein wird, welches spricht und selbst machen kann, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet werden, sondern daß dieses "Sprechen und Menschen töten können" in Wirklichkeit vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht, also in Wahrheit vom Antichristen zur "Zeit des Endes" bewirkt werden wird.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers dieses Textes einer mächtigen Waffe, die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" freie Bahn schafft und übt somit also tatsächlich alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer aus (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der Nationen" und bei Daniel 8, 24 und das danach Geschriebene).
Und daß das "Greuelbild der Verwüstung" vor Gott ein großes Greuel sein muß, geht aus der Bibel eindeutig hervor und liegt einzig und allein darin begründet, weil es den Juden strengstens verboten war, den lebendigen Gott Israels figürlich darzustellen bzw. ein selbst gemachtes Bild von Gott einem Götzen gleich anzubeten. Aber genau dasjenige geschieht doch, wenn in Offenbarung 13, 14 geschildert wird:
"... und es (hier gemeint ist nichts anderes als das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8) verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen (das sind die Anhänger des Antichristen), daß sie ein (figürliches) Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war (hier gemeint ist das erste Tier aus dem Meer, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit dem Schaffen eines figürlichen Bildes des Messias Israels den angeblich bereits zurückgekommenen König der Erde, Jesus Christus nachzuahmen versucht, um sich der Bedeutung des Wortes "anti" gemäß, das hier aus dem Altgriechischen zu übersetzen ist, an dessen Stelle stellen bzw. ihn verdrängen zu können (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier). Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird es sein, der sich göttliche Wesenheit anmaßt, indem er sich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8 mittels eines figürlichen Bildes des Gottessohnes in den dann wieder aufgebauten 3. Tempel Israels setzen wird, um auf diese Art und Weise vorgeben zu können, daß er selbst Gott sei.)."
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Charakteristisch an diesem Vorgeben, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" selbst Gott sei, und dies soll darum an dieser Stelle noch einmal gesagt werden, ist, daß das "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) sehr wahrscheinlich auch anderenorts gesehen werden wird.
Wie ist so etwas überhaupt möglich? Wie kann man das in den Tempel Gottes Setzen des Sohnes des Verderbens überall auf der Erde sehen?
Im Zeitalter der modernen Kommunikation könnte man hier an eine Art von Lifesendung denken, mit der das in den Tempel Gottes Setzen des Sohnes des Verderbens mittels eines figürlichen Bildes des Königs der Erde weltweit übertragen werden wird. 
Wie werden also alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an ihren so unterschiedlichen Aufenthaltsorten (denn die Einen werden wie bei Matthäus 24, 15-16 geschildert dann gerade auf dem Feld bei der Arbei und die Anderen gerade auf dem Dach ihres Hauses sein) alle gleichzeitig das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein muß (sonst könnte das bei Matthäus 24, 15-16 Gesagte nicht umgesetzt werden), und davon geht ebenfalls der Verfasser dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, tatsächlich zur gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten, also alle gleichzeitig bemerken können.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet, wie bereits gesagt, daß man das  "Greuelbild der Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge sehen kann, d.h. ähnlich einem Gedankenbild quasi vor Augen haben wird und vermutlich sogar (mit den Ohren) sprechen hören kann (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Figürliche Darstellung und das von Menschen auch anderen Ortes Sehen und hören können, diese ganz speziellen Merkmale müssen wohl in ihrer Art einmalig miteinander kombiniert sein.

Fazit: Das "Greuelbild der Verwüstung" ist also nur eine figürliche Darstellung, ein von Menschenhand geschaffenes Abbild desses, was es darstellen soll. Und es wird nur dem Anschein nach lebendig sein. Derjenige, den es verkörpern soll, existiert also in Wirklichkeit überhaupt nicht, bzw. ist überhaupt noch nicht wirklich hier. Die zuvor orientierungs- bzw. richtungslos gemachten Menschen der Erde werden demnach einer Täuschung, einer Illusion unterliegen, wenn sie glauben, das alles, was sie gezeigt bekommen, tatsächlich echt sei. Und alle Gewalt, die scheinbar von dieser figürlichen Darstellung ausgehen wird, wirk stattdessen der Antichrist zur "Zeit des Endes" und keinesfalls das "Greuelbild der Verwüstung" selbst.
Und derjenige, der alles inszeniert, kann dies nur bewerkstelligen, weil ihn das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, dazu befähigt, solche lügenbehaftete Dinge zu tun.
Wir sehen an dieser Stelle, daß es wirklich allein der falsche Prophet ist, der die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer ausübt. Ohne das perfekte Zusammenspiel von erstem und zweiten Tier nach Ofenbarung, Kapitel 13 wäre so etwas unmöglich. Und wir können an dieser Stelle ganz deutlich erkennen:
Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt (der Antichrist), und das zweite Tier aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, bzw. seine beiden Erscheinungsformen, das gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und der später aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte (in Wahrheit aber) falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 gehören untrennbar zusammen und bilden eine Einheit. Ja, man darf getrost sagen, und damit macht man nichts falsch, daß sie beide, das erste Tier aus dem Meer und das zweite Tier aus bzw. von der Erde, in ein und dasselbe Horn blasen und daß die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde, d.h. das in der ersten Hälfte der großen Trübsal vorweglaufende gotteslästerliche "Maul" und der anschließend aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte (in Wahrheit aber) falsche Prophet trotz ihrer scheinbaren Widersprüchlichkeit an ein und demselben Strang ziehen.
Und diese beiden Tiere sind es (bzw. ihre äußerst gefährliche Kombination ist es), die der Drache (gemeint ist Satan) in der letzten Zeit auf der Weltbühne erscheinen läßt, um vom Himmel auf die Erde gestürzt doch noch sein bereits besiegeltes Schicksal zu wenden. Dieser vorerst letzte Kampf des Bösen gegen Gott und die Seinen endet aber schließlich mit einem Fiasko der auf der Erde entfesselten Macht der Finsternis, so daß die sogar zustande kommende Weltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" nur relativ kurze Zeit währen wird.
Der schließlich tatsächlich wiederkommende Jesus Christus ist es, der diese Macht der Finsternis für immer zerbricht, um das Reich Gottes auf der Erde aufzurichten. .


Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nicht nur das Siegeszeichen des Antichristen über Israel dar, sondern verkörpert auch das Sichtbarwerden des Auftretens des Antichristen als der Messias der Juden

Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21).
Das Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" stellt damit den Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11 dar, derjenige Zeitabschnitt, den der lebendige Gott infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens aus Liebe zu den Menschen und um der Auserwählten willen verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20).
Hierdurch fällt die zweite Hälfte der großen Trübsal in Abänderung von Gottes ursprünglichen Plänen nach den Erkenntnissen aus dem Neuen Testament wesentlich kürzer aus als die anfänglich von Gott dafür vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre. Und die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 verschiebt sich zeitlich gesehen relativ auf das Gesamte bezogen noch weiter nach Hinten.

In Daniel 8, 8-12 können wir bereits sehen, daß sich das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da".

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, aber auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Und mit dem Erscheinen des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt demnach die gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27).
Die endzeitliche Bedrängnis kommt also zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde, eine Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar anschließt und mit Hosea 3, 5 beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5 als ergänzender Klammertext Geschriebene!).
D.h. aber auch, daß der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erst dann in Erscheinung treten kann, wenn das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder nachweislich existiert und wenn in diesem Land in Jerusalem auf dem Tempelberg wieder für jedermann sichtbar ein Tempel Gottes stehen wird. Und wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3. Tempel der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde. Erst dann also kann der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die Erdbewohner sichtbar in Erscheinung treten.
Diese Bedingungen für das Kommen des Antichristus müssen demnach alle
beide erfüllt sein. Und dies geht damit auch indirekt aus der prophetischen Zukunftsschau zum Wiedererstehen Israels aus Hosea 3, 3-4 hervor. Bzw. dieser wichtige Aspekt ist darin versteckt mit enthalten. Denn die Redewendung "lange Zeit" in Hosea 3, Vers 3 und Vers 4 weist eindeutig auf die Begrenztheit bzw. Endlichkeit dieses Zeitabschnittes der Geschichte Israels "ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod ..." hin. Und mit "Opfer" bezieht sich der Prophet Hosea auf die Ausübung des mosaischen Opferdienstes und mit dem Begriff "Efod" auf den wiederaufgenommenen Priesterdienst zur Ehre des Gottes. Denn mit Efod beschreibt Hosea das schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters. Und jüdischer Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk sind wie wir wissen immer zwangsläufig an die Existenz eines Tempels gebunden. Denn der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel ist streng nur an einen Ort gebunden, eben an den einen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Nur dort darf der Gott Israels angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels kommen.
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod" vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage wieder aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wieder existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.

Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Denn das Zeichen des Tieres bzw. das Zeichen seines Namens als Hautmal zu nehmen, bedeutet am Götzendienst Anteil zu haben. Weil das Bild des Tieres, das in der Bibel auch das "Greuelbild der Verwüstung" genannt wird, in Wahrheit ein Götzenbild ist und weil derjenige Mensch, der es anbetet, damit den wahren Gott Israels verleugnet, trifft denjenigen der Zorn Gottes (vgl. das zum "Greuelbild der Verwüstung" Geschriebene, das man mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen kann).

Warum ist das "Götzenbild" des "anderen kleinen Horns" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben wird, eigentlich ein "Götzenbild"?
Daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11, 15-17 nachzukommen und seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses "(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Wir wissen außerdem aus Daniel 9, 27, daß das sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, vom Antichrist zur "Zeit des Endes" anhand derjenigen Prophetien, die den Juden des Alten Testaments gegeben wurden, in der Mitte der 70. Woche Daniels aufgerichtet werden wird:

Daniel 9, 27
27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang (das ist die letzte, also die 70. der
siebzig Jahrwochen bis zur Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal umfaßt). Und in der Mitte der Woche (das ist der Zeitpunkt des Anfangs der durch den Antichristen verursachten endzeitlichen Bedrängnis) wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum (damit ist das dann wieder existierende Heiligtum Israels, also der 3. Tempel zu Jerusalem gemeint) wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet (hiermit meint Daniel das "Greuelbild der Verwüstung" oder auch das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen genannt, das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt), bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias kommt aus dem neuen Testament der Bibel und bedeutet in der heutigen Zeit übersetzt auf Griechisch wörtlich »gegen den [von Gott] Gesalbten«.
Zur Zeit der Apostel Jesu Christi wurde aber eine etwas andere griechische Sprache gesprochen, nämlich Altgriechisch. Darum muß im Zusammenhang mit der Übersetzung des Wortes "anti" korrigierend gesagt werden:
Der der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß aber ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (Wie man sieht, trifft die ursprünglichere Übersetzung aus dem Altgriechischen den Kern der Sache besser!).
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, wird also, indem er Jesus Christus nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche, die "in Jesus Christus sind", in Wahrheit nicht zu Jesus Christus gehören bzw. in Christus gegründet sein, noch es selbst sein können, der den Namen Jesus Christus trägt.
Weil er sich aber stattdessen den Gesalbten Gottes kopierend über ihn stellt, d.h. sich damit göttliche Wesenheit anmaßend ihn verdrängt, wird er die Erdbewohner zum Götzendienst verführen.
So heißt es in Offenbarung 13, 12:
"... und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten ..."
Und in  Offenbarung 13, 4 steht geschrieben:
"... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ..." (Übersetzung nach der Zürcher Bibel)
- der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt damit vor, er selbst sei der wahre Christus und Messias Israels und ihm würde das Erdreich gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er ihm zuvorkommen bzw. die Tatsache seiner geschichtlichen Erscheinung vor seinen Wagen spannen.

Der Antichrist ist also so von sich eingenommen, so als wäre er selbst Gott. Ja, er gibt sich für Jesus Christus aus. Damit stellt er eine Fälschung Jesu Christi dar (vgl. auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen"). Und da er glaubt, er wäre selbst Gott, ist er "megaloman". D.h. er wird keine anderen Herrscher neben sich dulden.
Und er wird sich unverfrorenerweise sogar anmaßen, Jesu Platz einzunehmen, ihn zu kopieren, zu ersetzen. Er wird damit natürlich ebenso zum Gegner aller zu diesem Zeitpunkt bestehenden Weltmächte. Aber anders als Nebukadnezar, der alttestamentarische König von Babel, wird er dem lebendigen Gott niemals die Ehre geben.
Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise ganz unverfroren von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias der Juden sei. Und damit lästert er den heiligen Geist Gottes (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" "megaloman" ist, folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus zu sein. Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen gibt, jedoch am Ende der Zeit wird ein Antichrist erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige Autorität einsetzen und erheben wird. Nüchternheit und seelsorgerliche Mahnung prägen die Antwort Jesu. «

Die ersten Prediger des Evangeliums des frühen Christentums sahen in dem Kommen Jesu Christi die Erfüllung der Verheißung Gottes zum Erscheinen des Messias der Juden und in seinem Wirken das sichtbare Zeichen der Liebe Gottes.
Die heutigen Christen, und dazu gehören auch wir, sehen dies nicht anders. Doch wissen sie auch, daß in der letzten Zeit noch ein anderer in Erscheinung tritt, einer, der nicht vom Gott Israels gesandt ist, sondern in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43), auch wenn er mit dem Namen des guten Hirten auftrten wird (vgl.  das im Zusammenhang mit Sacharja 11, 15-17 zum Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias Gesagte ab hier).
Es wird derjenige sein, den die Israeliten, nachdem sie den zu ihnen gesandten wahren Messias abgelehnt hatten, schließlich annehmen werden (vgl. nochmals bei Johannes 5, 43) und dies obwohl er sich in Lügen kleidet.


Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen

Der "Böse" und "Bedränger" wird in der Macht Satans auftreten und dies mit mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9).
So werden die verloren gehen, die Gotttes Liebesangebot in seinem Sohn Jesus Christus nicht angenommen sondern abgelehnt haben und zwar, indem ihnen Gott im Kommen des "Antichrist" bzw. Antimessias die Macht der Verführung sendet, derart, daß sie schließlich der Lüge Glauben und Zuwendung schenken (vgl. 2. Thessalonicher 2, 10-12).

Das sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, ist es, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" die Macht seiner Verführung entfaltet und in welchem das Sichtbarwerden seines Auftretens als der Messias der Juden verkörpert wird.
Und da sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" für Christus ausgibt und somit eine Fälschung Jesu Christi verkörpert, muß auch das wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" eine Fälschung Jesu Christi sein.
Eine diesbzgl. Bestätigung finden wir in Offenbarung 13, 11:
"Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete (aber) wie ein Drache." (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Hinweis in Offenbarung 13, 11, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11 "zwei Hörner wie ein Lamm" besaß, aber "wie ein Drache" redete, besagt nichts anderes, als daß das wie lebendig wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung", das ja dem Aussehen nach wegen des sich "in den Tempel Setzens" des Antichristen lt. 2. Thessalonicher 2, 3-4 und nach dem, was es darstellen soll, eine perfekte Fälschung Jesu Christi sein muß, sogar über dieses Massenmedium bzw. dessen zweite Verkörperung, d.h. über den falschen Propheten zu hören sein wird.
Praktisch sieht dies so aus, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches zu dieser Zeit in der Gestalt des falschen Propheten auftritt, in einer Art Liveübertragung aus Jerusalem das Reden des vermeintlichen Messias der Juden, der sich zu dieser Zeit anscheinend wieder im Tempel jerusalems aufhalten soll, den Menschen zugänglich machen wird.
Und nicht nur das Sprechen des in Wirklichkeit unechten Sohnes Gottes, sondern auch das gleichzeitige Sichtbarmachen seiner Gestalt bewerkstelligt der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde. Denn es stellt sein Massenmedium dar.
Und was wäre in der modernen Zeit von heute, einer Zeitepoche der Technik und Kommunikation, eine Liveübertragung ohne Bild wert. Und daß der Antichrist wahrscheinlich auch die Bildübertragung beherrschen wird, dies können wir aus dem in Daniel 7, 8 zu den "Augen wie Menschenaugen" Gesagten schlußfolgern:
"Als ich aber auf die Hörner Acht gab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (das ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur Zeit des Endes) zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber wir wissen auch, in Wahrheit ist es gar keine Liveübertragung aus Jerusalem. Sondern was da vor den Augen der Erdbewohner sichtbar gemacht wird und was sie da zu hören bekommen, ist das wie lebendig wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist.
Es ist das wohl eindeutigste und größte Zeichen, welches in der großen Trübsal zu sehen sein wird.
Und mit diesem, von Gott so gesehenen Götzenbild, dem "Bild des sich für Christus ausgebenden Tieres", ist die Abschaffung des in dieser Zeit wieder aufgenommenen jüdischen Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst für Israel soll aber kurz zuvor ein Ende gefunden haben.
Mit der Aufrichtung des "Götzenbildes des Antichristen", was also die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen ausmacht, im zu dieser Zeit existierenden 3. Tempel (dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern) wird also für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher wüst machen und wie wir soeben gehört hatten, indem er sein Bild dort aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
»All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Die heilige Stadt wird ab dann, also gegen Ende der großen Trübsal, im Zuge der Ereignisse und Veränderungen im Tempel Jerusalems erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht und zertreten. Und die Israeliten werden also dazu gezwungen, Götzendienst auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte "zweiundvierzig Monate lang". Das ist demnach die gesamte Zeit der zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen großen Trübsal.
Die ab dann durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen Fremdherrschaft über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium. Sie beginnt lt. Daniel 9, 27 in der Mitte der 70. danielischen Woche und mit dem Erscheinen eben dieses "Götzenbildes des Verwüsters"

Das "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert also das sich "in den Tempel setzen" des Widersachers Gottes, der damit vorgibt, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; bzw. im Kapitel "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da").
Und woraus schließen wir, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in einer Art Liveübertragung das Reden und Aggieren des vermeintlichen Messias der Juden gerade aus Jerusalem, genauer gesagt aus dem zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempel hörbar und sichtbar werden läßt?
Im Alten Testament ist der Tempelberg zu Jerusalem, der Berg Zion, der Ort der Rettung Israels und der prophetischen Zukunftserwartung:
In der spätjüdischen Literatur, den sogenannten Pseudepigraphen des Alten Testaments, das sind Schriften außerhalb der Bibel, spielt der Berg Zion sogar eine zentrale Rolle. Hier sei auf das um 100 n. Chr. entstandene 4. Buch Esra verwiesen, welches auch als Reaktion auf die Tempelzerstörung durch die Römer 70 n. Chr. gewertet werden kann und die Baruch-Apokalypse genannt. Diese Schriften zeigen beide auf das Ende der Geschichte, die Erscheinung des Messias zur "Zeit des Endes" und die Bestrafung seiner Feinde.
Pfarrer im Ruhestand Dr. Bräumer aus Celle bemerkte bzgl. des 4. Buches Esra in der 32. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 in der Sendung vom 23.05.09, die über den ERF ausgestrahlt wurde:
"Im Spätjudentum ist der Berg Zion als Sitz des Messias gedacht. Nach dem Buch 4. Esra wird der Messias auf den Gipfel des Berges Zion treten und den Endkampf gegen die feindliche Streitmacht führen."
Aber auch die Baruch-Apokalypse, welche eng verwandt mit dem 4. Buch Esra ist und in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. entstanden ist, verweist in der Frage des Aufenthaltsortes des Messias auf den Berg Zion:
"Nach einem anderen apokalyptischen Buch, dem Buch Baruch, wird der letze feindliche Regent auf den Berg Zion gebracht und vom Messias getötet." So jedenfalls Pfarrer im Ruhestand, Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle bzgl. des Endes des Antichristen.

Dies alles hat die Bibel vorausgesagt und es muß geschehen. Und der Verursacher des Ganzen ist der große Glaubensverführer in der letzten Zeit. Er ist es, der sich für Jesus Christus ausgibt und damit die Bewohner der Erde manipuliert, so, damit sie den Eindruck bekommen sollen, daß das Reich Gottes, in welchem der himmlische Messias über die Menschen der Erde herrscht, bereits angebrochen sei. Und auf diese Art und Weise, mittels unverfrorener Lügen seines falschen Propheten, wird sich der in Wahrheit Jesus Christus kopierende Antimessias Respekt und Gehör verschaffen, an die Stelle Jesu Christi stellen und allen Erdbewohnern seine Echtheit als der Retter dieser Erde bzw. seine Göttlichkeit vortäuschen.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 verführt demnach nicht nur die Erdbewohner mit falscher Prophetie, sondern stellt auch das Sprachrohr dessen dar, der sich für Christus ausgibt und somit eine Fälschung Jesu Christi verkörpert.
D.h. über das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird auch die Stimme des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" hörbar sein. Daß es sich dabei wie gesagt aber lediglich um eine Fälschung Jesu Christi handelt, besagt der Umstand, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11 zwar "zwei Hörner wie ein Lamm" besaß, aber "wie ein Drache" redete.
Und das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird, da es lt . Offenbarung 13, 11 "zwei Hörner wie ein Lamm" besitzt, die Vortäuschung des wiedergekommenen Christus der optischen Darstellung nach perfekt bewältigen. Aber in der Wahl derjenigen Worte, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde dieser Illusion in den Mund legt, wird man den Drachen dennoch heraushören können (vgl. ebenfalls Offenbarung 13, 11).
So ist es also gut zu wissen: Auch wenn sich die Menschen vom sichtbaren Äußeren des
"Greuelbildes der Verwüstung" täuschen lassen, werden sie doch in der Wahl der Worte, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des falschen Propheten dieser Fälschung Jesu Christi in den Mund legt, seinen wahren Charakter erkennen können.
Auch das mit dem "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeinte "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 mittels des "Greuelbildes der Verwüstung" eine dem Äußeren nach perfekte Fälschung Jesu Christi zustande bringt und vorzeigt, das was er diesem wie lebendig wirkenden Bild in den Mund legt, wird seine wahren und bösen Absichten, die er damit hegt, verraten.
Die auf Jesu Stimme hörenden Menschen erkennen so in dieser ungewöhnlichen optischen Erscheinung vor ihren Augen das, was sie in Wahrheit ist, ein von Menschenhand gefertigtes, bewegtes bzw. animiertes Bild. Sie erkennen und enttarnen das "Greuelbild der Verwüstung" als eine böse Feindeslist und als einen Angriff gegen Gott und ihren persönlichen Glauben.
Es gilt demnach auch hier die Regel, erst unbedingt genau hinzuhören und nicht allein auf die Augen zu vertrauen.
Damit bewahrheitet sich das Wort der Bibel aus Johannes 10, 27-30:
 
Johannes 10, 27-30
27 Meine Schafe hören meine Stimme (aus den vielen anderen dieser Welt heraus, d.h. sie erkennen ihren guten Hirten an seiner sanften Stimme, seiner Geduld, Barmherzigkeit und seiner Fürsorge), und ich kenne sie, und sie folgen (nur) mir;
28 und ich (allein) gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.
30 Ich und der Vater sind eins.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Welcherlei Gestalt das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" annehmen wird, bzw. wie man sich sein Äußeres vorstellen könnte, hat der Verfasser dieser Homepage in den beiden Kapiteln "Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des sich in den Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?" und "Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei "Mäuler", sondern braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar zwei Gesichter des "Greuelbildes der Verwüstung", um dem Bild von Jesus der Juden, der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden" versucht, zu beschreiben.


Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird sich schließlich dann, wenn er durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden politischen und militärischen Großmächte der Erde vernichtet hat, an der Stelle Jesu Christi in den wiederaufgebauten Tempel Gottes in Jerusalem setzen und vorgeben, er selbst sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und Jesus Christus ist wie wir wissen Gott, d.h. ihm, dem lebendigen Gott, gleich.
Das "in den heiligen Tempel Gottes Setzen" wird der Antichrist der letzten Zeit nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das man, wie wir gleich sehen werdem, mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichrist nennen kann und welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben ist.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel", "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Daniel 9, 27
27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang (das ist die letzte, also die 70. der
siebzig Jahrwochen bis zur Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal umfaßt). Und in der Mitte der Woche (das ist der Zeitpunkt des Anfangs der durch den Antichristen verursachten endzeitlichen Bedrängnis) wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum (damit ist das dann wieder existierende Heiligtum Israels, also der 3. Tempel zu Jerusalem gemeint) wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet (hiermit meint Daniel das "Greuelbild der Verwüstung" oder auch das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen genannt, das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt), bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und daß der in der letzten Zeit kommende sogenannte Sohn des Verderbens den "Gott der Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38), ist ein zweiter Hinweis darauf, daß zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal der 3. Tempel in Jerusalem ein letztes Mal zum Götzentempel werden wird.
Daß das "Bild des (ersten) Tieres (aus dem Meer)" nach Offenbarung 13, 14-15 in vollem Umfang dem in Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 aufgeführten und sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbild der Verwüstung" entspricht, zeigt, daß es demnach ebenfalls das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen sein muß. Denn dieser Gesichtspunkt gründet sich noch auf folgendem Bild:

Was beinhaltet der in Daniel 11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der Festungen" bzw. wen stellt er dar?

Der in Daniel 11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der Festungen", welchen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" verehrt, ist eine bekannte Bezeichnung für den römischen Hauptgott "Jupiter Capitolinus", was ursprünglich soviel wie „Himmelsvater“ bedeutete (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der römische Hauptgott "Jupiter" hatte in der römisch-byzantinischen Periode den ursprünglich sehr hoch verehrten Kriegsgott "Mars" auf den zweiten Platz verwiesen und wurde in der damit gemeinten Zeit zwischen dem 1. und dem 7. Jhd. n.Chr. als "Vater der Götter und Menschen" aufgefaßt, zu einer Zeit, in welcher der Herodianische Tempel bereits als von den Römern zerstört und vollkommen ausgelöscht galt und absolut nichts mehr darauf hinwies, daß jemals ein weiterer neuer jüdischer Tempel auf dem Berg Morija entstehen könnte. Der Berg Morija, das ist der heutige Tempelberg in Jerusalem, der auch in der Bibel der Berg Zion genannt wird.

So galt das jüdische Volk praktisch als ausgelöscht und die Überreste das Massakers aus der Zeit von 70 n.Chr. waren bereits aufgerieben, auf der Flucht und in alle Welt zerstreut. Der Keim der Hoffnung auf eine Wiedergeburt bzw. Wiederherstellung Israels war unter dem Triumpf Roms scheinbar vollkommen erstickt worden.
Der römische Kaiser Hadrian (* 24. Januar 76 in Italica; † 10. Juli 138 in der Nähe von Neapel), er war als der Nachfolger Trajans römischer Kaiser von 117 bis 138, ließ auf diesem Platz, auf dem einst das Heiligtum Israels im Glanz der Sonne erstrahlte, einen Götzentempel errichten, in welchem der römische Hauptgott "Jupiter Capitolinus" verehrt wurde.
Mit diesem allmein als Götzentempel bekannt gewordenen römischen Kultdenkmal wollte Kaiser Hadrian demonstrieren, daß der Tempelplatz zu Jerusalem zukünftig nie wieder in Zusammenhang mit dem Judentum gebracht werden wird und Rom und sein Gott "Jupiter" über den Gott Israels endgültig gesiegt hatte.

Und daß der in der letzten Zeit kommende sogenannte Sohn des Verderbens den "Gott der Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38), ist darum ein sehr wichtiger Hinweis darauf, daß er zum Einen eine in Wahrheit durch und durch kriegerische Natur besitzt und daß zum Anderen das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 tatsächlich in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, von dem Bedrängnis und Krieg gegen Menschen ausgehen muß.
Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild, welches in der  Bibel auch in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15 erwähnt wird, im Heiligtum stehen sehen, ist darum auch der Tempel entweiht und sie können und dürfen dort nicht mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der Vorerfüllung, der Flucht im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und somit muß diese Zeit, in der der den Gott der Festungen verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" herrscht, eine überaus furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes sein, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.

Es wird damit ebenfalls sehr deutlich, daß der dann wiederaufgebaute 3. Tempel Gottes in Jerusalem unter der Herrschaft des den "Gott der Festungen" verehrenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in Wahrheit ein heidnischer Götzentempel sein wird.

Was ist von einem "(zukünftigen) Fürsten" oder wie es in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 heißt "eines kommenden Fürsten", so wie der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in Daniel 9, 26 auch genannt wird, auch anderes zu erwarten, vom "(zukünftigen) Fürst" bzw. "kommenden Fürsten" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören?
D.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus, dem geschichtlich belegbaren Jahr der Zerstörung des 2. Tempels Israels aus gesehen war der "(zukünftige) Fürst" und damit gemeinte irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörten sollte, noch zukünftig. Und so ist es auch heute noch.
Der "(zukünftige) Fürst" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören war aber nicht Jesus Christus. Denn unser Herr Jesus war bekanntlich durch und durch und mit ganzer Seele Jude und er stammte aus der direkten Linie des Hauses David ab. Jesus liebte die Stadt Jerusalem und das Haus seines Vaters so sehr, daß er darüber weinte, als er Jerusalems zukünftiges Schicksal vorausschaute.
Nein, der
"(zukünftige) Fürst" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören, ist der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus den Nachfahren desjenigen Volkes hervorgehen wird, welches in der geschichtlichen Erfüllung dieser Prophetie im Jahr 70 n.Chr. die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte. Es ist also das Volk des Römischen Reiches, dem Daniel diesem "(zukünftigen) Fürst" in der Bibel zuordnet. Und unter der Führung des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird das ehemalige und in Daniels Augen bis heute nie wirklich untergegangene heidnische Römische Reich der Antike wieder auferstehen und eine letzte Blütezeit erleben. Und in dieser letzten Blütezeit wird es erneut einen Götzentempel besitzen, in welchem nicht der lebendige und heilige Gott Israels, sondern in Wahrheit der "Gott der Festungen" angebetet werden wird (vgl. in Daniel 11, 38).

Daniel 9, 26
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen (d.h. am Ende von 69 verstrichenen der insgesamt 70 Jahrwochen) wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines (zukünftigen) Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören (d.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus gesehen war dieser irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörte, noch zukünftig. es war aber nicht Jesus Christus, sondern der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus dem Volk hevorgehen wird, welches die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte.), aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
(Nach den bisher 7 + 62 = 69 verstrichenen Jahrwochen, also in der letzten, der siebzigsten verbleibenden Jahrwoche, kommt die Verwüstung, die längst beschlossen ist. Gemeint ist die durch den dann in Erscheinung tretenden Verwüster, so wird der Antichrist im Alten Testament auch bezeichnet, ausgelöste, eine (Jahr)woche bzw. umgerechnet sieben Jahre dauernde Verwüstung bzw. große Trübsal, eine Zeitdauer, die hier aber nur symbolisch gemeint ist und nicht tatsächliche sieben Jahre währen wird.)
(Hervorhebungen des Verfassers dieser Internetseite)

Daniel 9, 26 nach der revidierten Elberfelder Bibel 1985
26 Und nach den 62 Wochen[A] (d.h. am Ende von 69 verstrichenen der insgesamt 70 Jahrwochen) wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine <Hilfe> finden[B]. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören (d.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus gesehen war dieser irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörte, noch zukünftig. es war aber nicht Jesus Christus, sondern der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus dem Volk hevorgehen wird, welches die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte.), und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen.
A) das sind Jahrwochen; d.h. Abschnitte zu je 7 Jahren  B) w. und ihm wird nichts sein 

(Nach den bisher 7 + 62 = 69 verstrichenen Jahrwochen, also in der letzten, der siebzigsten verbleibenden Jahrwoche, kommt die Verwüstung, die längst beschlossen ist. Gemeint ist die durch den dann in Erscheinung tretenden Verwüster, so wird der Antichrist im Alten Testament auch bezeichnet, ausgelöste, eine (Jahr)woche bzw. umgerechnet sieben Jahre dauernde Verwüstung bzw. große Trübsal, eine Zeitdauer, die hier aber nur symbolisch gemeint ist und nicht tatsächliche sieben Jahre währen wird.)
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Zur "Zeit des Endes" besteht wieder das Römische Reich:
(vgl. im Kapitel "Wir leben in der Zeit des Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß")




Die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens" verleihen wird, wird ihn zu einem Weltherrscher werden lassen, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird

Offenbarung 13, 3-8
3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier,
4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?
5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang.
6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen.
7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.
8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aus Offenbarung 13, 4 geht hervor, daß die übernatürlichen Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 Satan zum Ursprung haben. Die Quelle seiner Macht ist also der Teufel selbt. Auf diese Weise wird also der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum zentralen Gegenstand der Anbetung der Menschen.
Im ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erfüllt sich der Wunsch des Teufels, der von je her existiert, in einer menschlichen Verkörperung seines Wesens in den Genuß religiöser Verehrung zu kommen. Gemeint ist damit die durch Menschen dargebrachte Anbetung, die Gott allein zusteht. Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist also für Satan, so wie es für Gott, sein Sohn Jesus Christus ist, seine Fleisch gewordene rechte Hand, die unter den Menschen wohnt. Mit diesem seinem weltlichen Werkzeug bzw. Handlanger wird er, so wie es der Prophet Daniel formuliert und nicht, wie der Antichrist es vorlügt, Segen und Heil, sondern Verderben bzw. "Verwüstung" über die ganze Erde bringen.
Schon der Prophet Jesaja drückte sich bzgl. des prophetischen Blickes auf den letzten noch kommenden Weltherrscher, den Antichristen wie folgt aus:
“ Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie in ihr Land setzen. ... (Im unmittelbaren Anschluß daran aber wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach Offenbarung 13, 7 die Heiligen besiegen, d.h. den Staat Israel einnehmen. Denn in erster Linie gegen das heilige Volk Israel richtet sich sein Sinnen (vgl. Daniel 8, 24-25). Und voller Stolz und Hochmut über seine ihm verliehene Macht wird er anschließend sprechen:)
... »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.[A]

A) Der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden.
Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.«"
(Jesaja 14, 1+13-14; Hervorhebung u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite).

"Das ist der Höhepunkt der satanischen Nachäffung der (christlichen) Religion, auf dem Satan sich selbst auf den Platz Gottes des Vaters setzt und das Tier oder der Weltherrscher die Rolle des Königs der Könige spielt und damit an die Stelle Christi tritt. Diese Situation wird wahrscheinlich zu Beginn der letzten dreieinhalb Jahre, d. h. zu Beginn der (zweiten Hälfte der symbolisch sieben Jahre währenden) Großen Trübsal, eintreten.
Angesichts der übernatürlichen Kräfte Satans und des (von ihm in sein Amt erhobenen) Herrschers (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") erhebt sich die Frage: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? "
Dieses soll als Kommentar zu Offenbarung 13, 3-8 und Jesaja 14, 1+13-14 an dieser Stelle noch zitiert werden und stammt aus der Feder von Dr. Vernon McGee bzgl. der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) “Durch die Bibel” Erläuterung zu Offenbarung 13, 4 – 12, Sendetermin: 8. November 2002. Die in diesem Zitat eingefügten erläuternden Klammertexte stammen vom Schreiber dieses Textes.

Und
die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens" verleihen wird, und die ihm zu einem Weltherrscher werden lassen wird, verleiht ihm das zweites Tier nach Offenbarung 13, 11-18, das aus der Erde aufsteigt (vgl. in Vers 12). Es wird ebenfalls in Offenbarung 19, 20 (dort als Falscher Prophet) und in Daniel 7, 8 (hier als Tier bzw. gottesfeindliche Macht) beschrieben.
Mit ihm, dem sogenannten Falschen Propheten ist der Bedränger der letzten Zeit nun in der einmaligen Lage, sich göttliche Wesenheit anmaßen zu können. Und die große Macht, die Satan dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" durch dieses zweite Tier verleihen wird, nimmt eben mit dem Erscheinen jenes sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), Gestalt an.

Aber trotz der großen Macht die ihm, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", durch dieses zweite Tier verliehen werden wird, diese Macht kann er nur zeitlich begrenzt ausüben (vgl. auch in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 19-20):

Jesaja 14, 15-23
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube! (hier gemeit ist der große Weltherrscher und Antichrist zur "Zeit des Endes")
16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte,
17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?«
18 Alle Könige der Völker ruhen doch in Ehren, ein jeder in seiner Kammer;
19 du aber bist hingeworfen ohne Grab wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, wie eine zertretene Leiche.
20 Du wirst nicht wie jene begraben werden (vgl. auch in Offenbarung 19, 20, dort wird gesagt, daß das erste Tier lebendig in den feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen werden wird), die hinabfahren in eine steinerne Gruft; denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen. Man wird des Geschlechtes der Bösen nicht mehr gedenken.
21 Richtet die Schlachtbank zu für seine Söhne um der Missetat ihres Vaters willen, daß sie nicht wieder hochkommen und die Welt erobern und den Erdkreis voll Trümmer machen.
22 Und ich will über sie kommen, spricht der HERR Zebaoth, und von Babel ausrotten Name und Rest, Kind und Kindeskind, spricht der HERR.
23 Und ich will Babel machen zum Erbe für die Igel und zu einem Wassersumpf und will es mit dem Besen des Verderbens wegfegen, spricht der HERR Zebaoth.
(Hervorhebung u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung"

Daniel 9, 27  wird zu seiner zweiten, noch in der Zukunft liegenden Erfüllung kommen.
Die zu dieser Zeit von den Israeliten im dann wieder existierenden 3. Tempel von Jerusalem dargebrachten Schlachtopfer und Speisopfer zur Ehre des lebendigen Gottes werden wie bereits in seiner in der Vergangenheit liegenden, ersten Erfüllung von Daniel 9, 27 vom Antichrist plötzlich abschafft und dann durch die Anbetung des zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" ersetzt werden.
D.h. mit der Schändung bzw. Verunreinigung des 3. Tempels durch den Antichristen zur "Zeit des Endes" durch sein "in den Tempel Gottes Setzen" wird es den Tempeldienst verrichtenden jüdischen Priesten plötzlich unmöglich werden, den erst kürzlich wieder aufgenommen Opferdienst im wieder aufgebauten Heiligtum auf dem heiligen Berg Morija zu Ehren des lebendigen Gottes Israels fortzusetzen.
Und wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" stehen im Heiligtum Israels, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen (vgl. in Matthäus 24, 15-22 und im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").
Und alle Einwohner Jerusalems müssen dann all ihr Habe, selbst den Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten.
Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden schon sehr bald geschlossen werden. Und mit seinem "in den Tempel Gottes Setzen" durch den Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beginnt die äußerst harte Verfolgung seiner Feinde, eine Zeit solch einer Bedrängnis, wie sie nie zuvor dagewesen war und auch nie wieder kommen soll , wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21). 

Welch ein Greuel, das "in den Tempel Gottes Setzen" durch den Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in den Augen des lebendigen Gottes darstellt, kann man aus 5. Mose 5, 8 ersehen.

Warum eigendlich heißt es zweites "Greuelbild der Verwüstung"?
Die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Dann aber ist damit das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. des Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint oder mit den Worten des Propheten Daniels gesprochen das "Götzenbild" des "anderen kleinen Horns" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben wird.
Sowohl die Prophetien des Propheten Daniel als auch die des Sehers Johannes für die letzte Zeit, die sich gegenseitig ergänzen, weisen eindeutig in eine ganz bestimmte Richtung, die da lautet "Götzendienst" und Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Die Schuld der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer), mit welcher die Anhänger des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint sind, besteht demnach in der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. in der göttlichen Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters", welches die letzte der diesbzgl. Prophetien Daniels darstellt und das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Mit der "Zeit des Endes" aber ist die letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung in das wieder zu  ihrem eigenen Land gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie dem Seher Daniel in Daniel 8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung, um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung 13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe, d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen befindlich  in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 17-21 und bei Daniel 7, 8 beschreibt.

Dr. Vernon McGee hat bezügl. des lügenbehafteten Bildes eines großen Gottes, das alle Menschen der Erde unter Todesstrafe, also gezwungenermaßen anbeten müssen und das der Antichrist in seinem Gößenwahn erschuf, in seinen Ausführungen zu Offenbarung 13, 13 – 14, 2 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. November 2002 folgendes zum wie lebendig wirkenden Erscheinungsbild dieses Bildes festgehalten:
"Die Tatsache aber, dass dem zweiten Tier Macht gegeben war, und wie es heißt: “Geist zu verleihen dem Bild des Tieres”, so dass es sogar reden konnte, das hat viele Ausleger vor erhebliche Probleme gestellt. Denn es lässt sich nirgendwo aus der Bibel ableiten, dass Satan in der Lage ist, Leben zu spenden oder einem Gegenstand Leben einhauchen zu können. Denn das steht fest, Gott allein ist der Schöpfer allen Lebens. Von daher ist es anzunehmen, dass das Bild des Tieres nur den Eindruck erweckte, als ob es atme, und dass es lediglich auf mechanische Weise sprach, wie es heute sprechende Roboter tun. Es handelt sich dabei möglicherweise um eine Kombination von natürlichen und übernatürlichen Kräften, die das Tier aus der Erde zu dieser Darbietung befähigte. Offensichtlich aber überzeugte die Erscheinung die Menschen und veranlasste sie schließlich, das Bild anzubeten. Der Befehl, das Bild und das erste Tier anzubeten, wurde darüber hinaus noch durch die Androhung der Todesstrafe für alle, die sich weigerten, ihn zu befolgen, verschärft. Das bedeutete jedoch nicht, dass dieses Gesetz ab sofort überall auf der Welt zur Anwendung kam. Es dauerte auf jeden Fall eine gewisse Zeit, alle Menschen auf der ganzen Welt aufzuspüren, die dem Tier nicht huldigten. "

Der Verfasser dieser Homepage möchte diesen Worten eines großen Bibellehrers, den Pfarrer Hugo Danker in  der fünf mal pro Woche ausgestrahlten Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" zitiert, noch folgenden Aspekt anfügen:
Daß der Seher Johannes überhaupt das Wort "Bild des Tieres" gebraucht, läßt auf zwei unumstößliche Tatsachen und Wahrheiten schließen.
Die erste muß sein, daß es sich beim "Bild des Tieres" nicht direkt um ein lebendiges Geschöpf handeln kann, sondern nur um dessen Abbild. Dies drückt der Seher Johannes mit seinem klug gewählten Wort "Bild" eindeutig aus. Ein "Bild" eines Lebewesens ist nunmal lediglich dessen Darstellung und verkörpert nicht das einen Geist besitzende Lebewesen selbst, sondern nur dessen nicht wirklich lebendiges Abbild.
Die zweite Tatsache und Wahrheit ordnet den Urheber dieser Darstellung, bzw. dieses Bildes der Person des Antichristen, dem ersten Tier aus dem Meer zu. Und das Bild veranschaulicht somit, was er selbst, der Antichrist, wenn auch unter Zuhilfenahme des zweiten Tieres, welches aus der Erde aufgestiegen ist und das den vom ersten Tier erschaffenen und konstruierten falschen Prophetten darstellt und seine ganze Macht ausübt, für alle Menscchen der Erde anmaßenderweise und voller Lügen sein will bzw. wen er damit gelogenerweise nachahmt und kopiert, oder noch deutlicher ausgedrückt, an wessen Stelle er sich damit unverfrorenerweise stellt bzw. wen er damit vor aller Welt Augen verachtungswürdig verdrängt.
Was für eine große Lüge muß dieses Bild in den Augen der Menschen sein, die den Geist der Wahrheit in sich tragen und es im Licht der Bibel beleuchten und bloßstellen. Und was für ein Greuel stellt dieses Bild erst in den heiligen Augen Gottes dar, der den Seinen auf der Erde dafür den Blick klar macht und den Verstand öffnet. Was für einen Lügenmantel muß der Antichrist um dieses, sein selbst kreiertes Bild aufbauen, damit es zu dem werden wird, was die Bibel mit ihrer deutlichen Sprache umreißt, zum "Greuelbild der Verwüstung".

Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" wird der Antichrist ins Leben rufen. Dieser zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits gesagt noch in der Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen können. Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.

Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" wird nach der Meinung des Schreibers dieses Textes im Gegensatz zum bereits unter Antiochus Epiphanes der Vergangenheit angehörenden Ersten den auf die Erde zurückgekehrten Messias Jesus Christus darstellen, was aber eine riesige Lüge ist. Wenn dies geschieht steht ganz Israel in der Gefahr, einen falschen Messias zu erwählen, nämlich nicht den aus der unsichtbaren Welt des Himmels zurückgekehrten sondern den lt. Offenbarung 17, 3 aus der Wüste kommenden. Darum wird es zwingend notwendig, daß sich kurz zuvor der lebendige Gott seines vor langer Zeit von ihm erwählten Volkes erneut erbarmt und in seiner Gnade dem ganzen Volk den wahrhaftigen, gekreuzigten Sohn Gottes offenbart.
Das heilige Volk Gottes kann so wieder seinem Namen gerecht werden und wird den vor zwei Jahrtausenden von ihm gekreuzigten Jesus Christus endlich auch als solchen erkennen, als ihren persönlichen Christus, ihren Heiland und Retter annehmen und es wird wie in Daniel 12, 1 beschrieben auf diese Art und Weise Vergebung der Sünden finden und gerettet werden. Jeremia 30, 9 beschreibt wie weiter oben bereits angeschnitten eben diese geistliche Wiederherstellung Israels in der großen Trübsal.
Ausführlicheres zur geistlichen Wiederherstellung Israels kann auf der Seite Wiederherstellung nachgelesen werden.


Wenn also dieses von Menschenhand erschaffene, wie lebendig wirkende "Greuelbild" des "Verwüsters" (mit dem "Verwüster" ist hiermit der Verursacher, der Antichrist gemeint ) erscheint, soll die sogenannte Zeit der Bedrängnis nach Matthäus 24, 15-22 beginnen. Sie beschreibt einen völlig neuen Zeitabschnitt, besser gesagt die zweite Hälfte der großen Trübsal.

Der Antichrist wird in Daniel 11, 30-35 und Daniel 11, 36-39 gut charakterisiert und beschrieben. Nach Daniel 7, 25 wird der Antichrist dann sogar den Höchsten lästern, die Heiligen des Höchsten vernichten sowie die Festzeiten bzw. kirchlichen Feiertage und das Gesetz Gottes abändern.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Und mit dem Heiligtum nach Daniel 9, 27 ist nach der Auffassung des Verfassers dieser Homepage der dann in Jerusalem wiederaufgebaute 3. Tempel Gottes gemeint, der 70 n. Chr. von Titus zerstört worden war.

Hinweis:     In Daniel 9, 24-27 (in der Internetseite Bibelzitate) wurden die dort einzeln aufgeführten Bibelverse außerdem mit erläuternde Anmerkungen vom Verfasser dieser Internetseite ergänzt. Es lohnt sich, parallel auch hier mal nachzulesen.

Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der Verwüstung" dar?

Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage, und so läßt sich auch 2. Thessalonicher 2, 4 auslegen, ein Abbild Gottes bzw. des Gottessohnes Jesus Christus dar, da es dem lebendigen Gott ein Greuel ist, sich vom Thron Gottes ein Bild zu machen (vgl. vgl. 5. Mose 5, 8). Dieses Bild wird in der Bibel  auch in Offenbarung 13, 14-15 und in Daniel 11, 30-35 erwähnt.

15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des
Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden
.
(Offenbarung 13, 15)
Das vom Antichrist, dem Verwüster, erschaffene und anscheinend der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" wird im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem, also an heiliger Stätte stehen wird (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Es besitzt anscheinend Geist und erscheint somit den Menschen, die es überall auf der Erde alle sehen werden, so wie lebendig, d.h. es muß einen Menschen darstellen und wird sich darum auch scheinbar bewegen und atmen können, denn einen Geist besitzen nur Menschen. Aber es ist, wenn auch nicht offensichtlich erkennbar dennoch ohne echtes Leben, eben nur ein perfektes Abbild eines Menschen und wird Gott zusätzlich deshalb ein Greuel sein, weil es alle Menschen und auch die Juden anstelle ihres lebendigen Gottes im dann wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem, dem Haus des lebendigen Gottes, anbeten müssen (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u.  2. Thessalonicher 2, 3-4). Denn sobald es in Erscheinung treten wird, wird wie vom Schreiber dieses Textes im Kapitel "Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" erläutert das bis dahin wieder regelmäßig dem Gott Israels dargebrachte tägliche Opfer, d.h. das Schlachtopfer und Speisopfer abgeschafft werden (vgl. auch bei Daniel 8, 10-12; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31). Und der Verfasser dieser Homepage ist darum der Meinung, daß dieser Umstand, daß im dann wieder aufgebauten 3. Tempel das "Greuelbild der Verwüstung" angebetet werden muß, nur einen Schluß zuläßt:
Dieses von Menschenhand erschaffene Scheinkunstwerk der optischen Täuschung wird den auf die Erde zurückgekehrten Jesus Christus abbilden, denn nur dann würde das tägliche Opfer tatsächlich entfallen können und nur dann. Denn der Retter der Christen, bzw. der Messias der Juden, ist der einzige unter den Göttern, auch von solchen, die heidnischen Religionen angehören, der sich selbst um der Rettung der verlorenen Menschen willen als Opfer dargebracht hat. Damit erübrigt sich jedes weitere Opfer. Es gibt keine andere heidnische Religion ohne Opferdienst und keinen anderen heidnischen Gott, der ohne das tägliche Opfer auskommt. Ohne Opferdienst, d.h. ohne das tägliche Opfer, gibt es hier keine Sündenvergebung und kein Heil. Und daß das im dann wieder aufgebauten 3. Tempel befindliche "Greuelbild der Verwüstung" lt. Offenbarung 13, 15 unbedingt angebetet werden muß, schließt auf den Umstand, daß mit diesem Bild eine Gottheit gemeint sein muß.
Von diesem Bild wird für die Menschen wahrnehmbar anscheinend eine große, totalitäre Macht ausgehen, die nur ein Gott haben kann, so daß geglaubt werden soll, daß diejenigen, die es nicht anbeten, deshalb getötet werden
Was man unter diesen Umständen erwarten muß, und was wir bereits vermutet haben, steht dann in 2. Thessalonicher 2, 3-4 über den Jesus Christus nachahmenden Antichristen zur "Zeit des Endes" sogar explizit in der Bibel geschrieben:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."


Der Name der Tieres und das "Greuelbild der Verwüstung" bilden eine Einheit

Wir wissen es damit bereits, das Bild des Tieres wird dem durch den falschen Propheten bekanntgemachten Namen des Tieres zugehören. Denn Name und Bild müssen eine Einheit bilden, sonst wäre die Lüge augenscheinlich.
Die Bibel beschreibt das Bild des Tieres, also das "Greuelbild der Verwüstung" in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31. Es soll ein Bild des sogenannten "Verwüsters", gemeint ist damit der Antichrist, sein:  

In Offenbarung 13, 14-15 Johannes spricht eindeutig und konsequent nur von einem Bild, das von Menschenhand erstellt und im 3. Tempel aufgebaut wurde, nicht etwa von einem lebendigen Wesen.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre 70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag, denn die Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum entstanden, muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in Jesrusalem handeln.
Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder wenn uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst prophetische Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke all dieser Heiligen hin zum dritten Tempel, der nach den vom Gott Israels über seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen Friedensreich Gottes, in dem sich der zurückgekommene Messias Jesus Christus als rechtmäßiger Erbe und König über Israel auf den Thron Davids setzen wird, wieder aufgebaut sein wird. Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute noch in der Zukunft.

Ein Bild ist kein Lebewesen, sondern nur eine optische Täuschung bzw. Illusion, gleich ob es als solche erkannt wird oder nicht. Man benötigt, um ein Bild einer lebendigen Kreatur zuzuordnen, Fantasie. Und wie wir sehen, soll das Bild des Tieres nicht als Illusion erkannt und entlarvt werden, sondern für lebendig, mächtig und echt gehalten werden, nämlich, wie wir bereits weiter oben gelesen haben, für Jesus Christus.

Das "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das Bild des ersten Tieres aus dem Meer könnte zum Beispiel eine in den Raum projizierte Holographie sein, die sich äußerlich so verändern kann, daß man glauben muß, ein sich natürlich bewegendes Lebewesen vor sich zu haben. Lautsprecher könnten den Ton erzeugen. So wirkt diese Erscheinung wie lebendig und es wirkt so, als könne sie sprechen. Die sichtbare Erscheinung des Antichristen ist demnach das lügenbehaftete Bild des Tieres, das alle anbeten und welches die Menschen für den lebendigen, leibhaftigen Messias halten müssen. Die Begriffe Holographie oder Lasereffekt (ist eine in den Raum projizierte dreidimensionale optische Täuschung) kannte Johannes damals nicht, sonst hätte er vielleicht diese spezielle Formulierungen anstelle von Bild benutzt.

Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage wäre es genausogut und noch eher denkbar, daß das "Greuelbild der Verwüstung" lediglich eine Art von Sinnestäuschung im innwendigen Menschen sein könnte:
Der Ton dürfte dann nach dem gleichen Prinzip erzeugt werden, wie auch der falsche Prophet zu den Menschen spricht, nämlich im eigenen Ohr vom menschlichen Betrachters des "Greuelbildes der Verwüstung".  Das Bild könnte eventuell zeitgleich, also sychron, im Auge ein und derselben Person entstehen, in einer transparenten Überlagerung des tatsächlich Gesehenen (z. Bsp. mit der realen Umgebung im Tempelinneren und einem aufgezwungenen, künstlich erzeugten dreidimensionalen Bild des wie lebendig wirkenden Abbildes von Jesus Christus). Es müßte dann allerdings sehr echt wirken, soll es auch dem kritischen Auge des Betrachters einigermaßen standhalten können. Dieser rechnet allerdings kaum damit, eine bloße und perfekte Sinnestäuschung vor sich zu haben und prüft kaum das Gesehene mit den Mitteln des Verstandes (z.B. wiederholtes, schnelles Schließen und Öffnen der Augen, um zu prüfen, ob dieses Bild beim Schließen der Augen schlagartig mit verschwindet oder vielleicht noch mit einer zeitlichen Verzögerung nachbrennt, denn selbst schnelle Rechner stoßen irgendwo mal an ihre Grenzen!).

Der Schreiber dieses Textes ist deswegen dieser Meinung, weil er diesbezüglich ein Schlüsselerlebnis zu lauten Ohrgeräuschen und zum vollständigen Erblinden beider Augen hatte und bereits solche Dinge sogar am eigenen Leibe erlebte.

Einige Jahre zuvor, bevor er selbst etwas äußerst Ungewöhnliches und Schockierendes und für ihn gänzlich Unübliches am eigenen Leibe erleben mußte, vernahm er zuerst bei einem anderen, ihm vertraut gewordenen Menschen etwas für ihn sehr Ungewöhnliches:
Er hörte, daß aus dem Ohr dieses Menschen, als dieser tief und fest schlief, sehr leise Geräusche zu vernehmen waren, ähnlich, als wenn man einen nach Außen nicht geschlossenen Kopfhörer trägt, der gerade so laut Sprache wiedergibt, so daß man dies als Außenstehender ganz leise wahrnehmen und mithören kann, jedoch ohne zu verstehen, was im Kopfhörer gesprochen wird.
Da diese Person mit Sicherheit nicht schwerhörig war, konnte es sich hierbei nicht um ein neuartiges und superkleines Hörgerät für Hörgeschädigte handeln. So hielt es der Verfasser dieser Homepage für ein neuartiges, superminikleines Radio, das soweit im Hörkanal des betreffenden Ohres eingeführt worden sein mußte so daß man es von Außen betrachtet nicht mehr sehen konnte. Inwieweit das andere Ohr von diesen Geräuschen ebenfalls betroffen war, ist nicht festzustellen gewesen.
Eine andere Möglichkeit gab es für den Schreiber dieser Internetseite zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, und anders konnte sich der Schreiber dieser Internetseite jenes Phänomen mit seinen technischen Vorkenntnissen nicht erklären. Dies verunsicherte ihn aber verständlicherweise sehr und das nachhaltig. Denn von nun an glaubte er fest, daß einige Personen seines Umfeldes solche superminikleinen Empfangsgeräte tragen könnten, um ihn auszuspionieren, traute sich aber, nicht darüber zu sprechen.
Erst einige Jahre später, kurz nach dem Mauerfall von Berlin, nahm er etwas sehr Ungewöhnliches und für ihn Unübliches am eigenen Leibe wahr, das ihn dieses zuvor selbst vernommene Phänomen plötzlich erklärbar machte und diesen Menschen nun zu einem Leidensgefährden werden ließ. Und darüber hinaus machte er eine weitere Erfahrung, die ihn bzgl. seiner ihn bereits viele Jahre quälenden Alpträume, nach den er immer wie abgeschlagen und depressiv erwachte, skeptisch werden ließ.
Es geschah ebenfalls während des Schlafes, doch dieses Mal mitten am hellichten Tag und zwar, als er selbst aus einem seiner zahlreichen wie lebendig wirkenden Alpträume eines Nachmittagsschlafes erwachte, indem ihn wieder mal sehr laute Stimmen und taghelle, sehr realistisch wirkende, farbige Bilder quälten.
Hiervon sehr plötzlich wach geworden, erlebte er dieses Phänomen für kurze Zeit noch ganz bewußt, noch als er bereits vollständig wach geworden war, bevor es nur wenige Augenblicke später wieder vor seinen Augen verlosch und der Ton wieder ganz leise wurde. Es war für ihn wie in einem Kino, in welchem plötzlich das Vorführgerät ausgeschaltet wird, dabei das Bild und der Ton sanft aber relativ schnell ausklingen und dabei gleichzeitig die vollkommene Verdunklung des Raumes wieder entfernt wird.
D.h. aber, der Schreiber dieses Textes mußte für die Zeit bis zum Verschwinden der taghellen und farbigen Bilder des für ihn künstlichen Traumes für das Wahrnehmen der Zimmerumgebung mit den Augen, d.h. für das ganz übliche Sehen mit den Augen, auf beiden Augen vollständig blind gemacht worden sein. Denn der Raum, in dem er bis dahin geschlafen hatte, war tageszeitlich bedingt mit dem durch die Fenster ungehindert hereinkommenden Tageslicht hell erleuchtet gewesen. Das Schlafzimmer, d.h. seine Tapeten und seine Einrichtungsgegenstände waren also für kurze Zeit nach dem Erwachen trotz bereits vollständgem Aufgewachtseins mit beiden Augen noch nicht zu sehen gewesen!
Wäre nun mitten in der taghellen Szenerie des für den Schreiber des Textes künstlichen und ihm von Außen her gemachten Traumes eine Szene gewesen, bei der es vollkommen dunkel ist, wäre dieser Zustand mit dem vollständigen Erblinden beider Augen bezgl. vom Unterscheidungsvermögen von Hell und Dunkel vergleichbar gewesen!
Das war für den Verfasser dieser Internetseite abgesehen von den schrecklichen Inhalten dieses für ihn als künstlich gemacht wahrgenommenen Traumes schon sehr beängstigend gewesen und verunsicherte ihn noch geraume Zeit hinterher, obwohl er dieses Phänomen bis heute nie wieder an sich beobachten konnte.

Jetzt fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und die hinterher verbliebenen sehr leisen Stimmen, die er bisher für eigene wirre und seinem damaligen Krankheitsbild gemäße Gedanken hielt, ängstigten ihn nun noch mehr als zuvor.
Der Schreiber dieses Textes vermutet seither, und das begann sogar bereits seit einiger Zeit davor, daß ihn im Gegensatz zum obigen Schlüsselerlebnis solche sehr leisen Stimmen und lichtschwachen Bilder, die aber sonst transparenter Natur sind und die anstelle seiner in der Schulzeit noch bildhaften Gedanken gerückt waren und für ihn nach heutiger Sicht vom falschen Propheten zwangsweise erzeugt werden, seit relativ langer Zeit, und dies muß bereits zu seiner Studentenzeit begonnen haben, tagaus tagein begleiten und ihn in seinem Denken und Handeln immens beeinflussen mußten, zumal sein natürliches bildhaftes Gedächtnis seit vielen Jahren sowieso nur noch ganz blaß funktioniert und fast unkenntlich geworden ist. Hatte er doch vorher, zumindest während seiner Schulzeit zeitweise ein teilweise fast bildhaftes Gedächtnis besessen, das sich aber dann im Laufe der Zeit nach und nach verschlechtert hatte und ihn sehr vergeßlich werden ließ und unsicher gemacht hatte.

Und noch Eines wird mit der Möglichkeit, Menschen unnatürliche Zwangsträume machen zu können, deutlich: Der Antichrist wird auf diese Art und Weise entscheident das Denken und Handeln von führenden Militärs und wichtigen Politikern beeinflussen, um mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten seine Ziele zu verwirklichen, und er wird mit Sicherheit, falls sie ihm tätsächlich möglich sind, das Mittel der künstlichen Träume einsetzen. (vgl. im Kapitel "Vielleicht ist es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden Menschensohnes verkannt werden könnten")

Der Schreibers dieses Textes ist unter Bezugnahme auf das eben Gesagte zu seinem eigenen Schlüsselerlebnis davon überzeugt, daß der Antichrist in der Lage ist, mit seinem falschen Propheten bei Menschen gezielt akustische Geräusche und Stimmen zu erzeugen, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.
Dies kann er nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage tun, indem er z. Bsp. das Trommelfell umgebende, naheliegende Muskeln gezielt rythmisch und in der Intensivität dosiert bewegt und so das Trommelfell ähnlich wie beim Ohrensausen (Tinnitus) auf hochkomplizierte Art und Weise aktiv zum Schwingen bringt (Tonhöhe u. Lautstärke müßten bei einem solchen Prinzip frei wählbar sein).
Man kann sich dies vom Wirkprinzip so vorstellen, als würde ein Tauchspulenmikrofon zum Lautsprecher umfunktioniert werden, indem dessen Schwingspule mit einem NF-Signalstrom durchflossen wird, so wie auch umgekehrt ein elektrodynamischer Lautsprecher als Mikrofon genutzt werden kann.
Damit dürfte dem Antichrist die Möglichkeit gegeben und er müßte in der einmaligen Lage sein, (vielleicht) auf die (gesamte) Körpermotorik (auch auf das vegetative Nervensystem) Einfluß zu nehmen.
Hiermit wird auch erklärbar, daß der Antichrist mit Hilfe seines falschen Propheten Menschen wie mit Geisterhand zu töten vermag (vgl. Offenbarung 13, 15), denn auch der Herzmuskel ist nun höchstwahrscheinlich nach demselben Prinzip ansteuerbar geworden, wie auch die das Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln in einen sehr komplizierten Zusammenspiel gezielt bewegt werden können. Zumindestens kann man sich das bereits gut vorstellen und erkennt, daß der falsche Prophet auch für Kriegszwecke bestens geeignet zu sein scheint. Vieleicht genügt nur ein Knopfdruck, um den Herzmuskel eines Menschen so lange zu lähmen, bis Herzstillstand und damit der Tod eines Menschen eingetreten ist. Denn so wie der Antichrist mit seinem falschen Prophten Stimmen erzeugen kann und diesen zu einem Massenmedium erhebt, zeugt dies von der hohen Wahrscheinlichkeit der Vielfalt anderer Einsatzmöglichkeiten, auch für Kriegszwecke.
Und im Gegenteil, wie simpel und banal schein es dagegen zu sein, nur den einen Herzmuskel zu lähmen, um zu töten. Erfordert ein so kompliziertes Zusammenwirken der das Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln nach einem bestimmten Rythmus und Wechselspiel doch erheblich mehr Kenntnisse und Erfahrung wie das Festhalten nur eines einzigen Muskels. 

Der Verfasser dieser Homepage ist deshalb der Meinung, daß der falsche Prophet zur Massenbeeinflussung und Gehirnwäsche nicht nur den Ton gezielt in unterschiedlichen Klangqualitätsstufen und Lautstärken einsetzen, sondern auch einem Film gleich, über bewegte Bilder wahlweise in Zweidimensional oder Dreidimensional und in unterschiedlichen Helligkeitsstufen Einfluß auf Menschen nehmen wird. So könnten z.Bsp. auch, und es wird auch sehr wahrscheinlich sein, seine eigenen bildhaften Gedanken und die Bilder seiner Schlafträume durchaus manipuliert worden sein.

Der Verfasser dieser Internetseite erahnte nun die wahrscheinlich wahre Ursache eines großen Teiles seiner bis heute nicht völlig weichen wollenden Krankheitssymtome und wer der Verursacher all der zeitweisen, unerklärlichen, auf ihn persönlich lästernden und zum Teil bösartigen Stimmen, die er täglich zeitweilig sehr leise hören muß, wirklich ist und die ihn persönlich bereits viele Jahre bedrängten und demütigten.
Diese einer Vergewaltigung gleichkommenden Stimmen, die parallel zu einem in Intensität und Tonhöhe wechselnden, relativ permanenten Rauschen in beiden Ohren etwa so wie ein bis an die Wahrnehmungsschwelle sehr, sehr leise gedrehtes Radio vernehmbar sind, können, da ständig wiederkehrendend, scheinbar immer ein und den selben Personen zugeordnet werden. Es gibt sie sowohl als Männer- als auch als Frauenstimmen. Sie sind mehr oder weniger intensiv vernehmbar und sprechen genauso wie im Rundfunkbereich üblich im nichtflüsternden, aber, und das unterscheidet sie von einer Radiosendung grundlegend, vogtländischen Dialekt, auch öfters so, als würden sich mehrere hundert Meter entfernt Personen natürlich und laut, d.h. wie in ihrer natürlichen Umgebung aufhaltend unterhalten, von deren Gesprächen man auf Grund der, und so schätzt man das Gehörte ein, scheinbar großen Entfernung nur Wortfetzen verstehen kann.
Es wird also, um es mit anderen Worten zu sagen, vom Schreiber dieses Textes so wahrgenommen, als wären es scheinbar Stimmen von Personen, in der Umgebung bzw. in demjenigen Umfeld, in dem man sich gerade aufhält.
Dies ließ den Schreiber dieses Textes verständlicherweise ruhelos danach suchen, wie man diese immer erst im Freien laut werdenden, ihn belästigenden Stimmen, die scheinbar von Personen herrühren, die ihm quasi an jeden Ort nachreisen und sich in seiner relativen Nähe, bzw. mit einem entsprechenden räumlichen Abstand von einigen hundert Metern Entfernung aufhalten würden, um ihn zu verfolgen und zu überwachen, wieder abschütteln und loswerden kann.

Der Schreiber dieses Textes analysierte nun mit der Hilfe seines Gottes das, was er wahrnahm und gewann ein völlig neues Verständnis dieser Dinge:
Mit der Zeit wurde für ihn erkennbar, daß der Verursacher, und es mußte ein einziger sein, allein schon mit der ihnen zugeordneten Tonlage und der Konstellation ganz bestimmte Ziele verfolgt und damit konkrete Absichten hat, also beim Zuhörer damit auch etwas ganz Bestimmtes erreichen will.
Er mußte jetzt erschreckend feststellen, daß es kein Zufall sein konnte, daß die von ihm als Frauenstimmen wahrgenommen Sprecherinnen so unnatürlich und verletzend aber dabei sehr kindlich wirkten, so als würden Kinder, kleine Mädchen über den Telefonhörer sprechen (was natürlich widerwillen und gezwungenermaßen die Phantasie ankurbelt), was er aber mit dem, was sie zu ihm sagten (die Gesprächsthemen bewegen sich immer im Bereich des Rotlicht-Milieus), nicht in Einklang bringen konnte. Diese Stimmen, die, wenn sie in akustisch abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise vernembar sind, sich auch als Gedankenstimmen darstellen konnten, klangen mehr wie künstlich erzeugt und riefen unbewußt eine Antipathie gegenüber Kindern hervor.
Der Schreiber dieses Textes mochte darum im Umgang mit Kindern keine rechte Freude mehr haben und wünschte sich unbewußterweise wahrscheinlich gerade deshalb keine eigenen mehr.
Es war dann bestimmt auch kein Zufall, daß die von ihm gehörten Männerstimmen sehr viel natürlicher als die weiblichen klangen, und sich immer im Bereich tieferer Tonlagen bewegten, ihn sich einerseits als Satanisten ausgebend und bekennend sehr massiv verspotteten und wieder andere mit autoritärer Wirkung belehrend auf ihn einsprachen, dabei von Gottes Willen und von Moral redeten und sich als "christliche Menschen" auswiesen.
Dies unterdrückte und änstigte ihn alles sehr und hinderte ihn irgendwie daran, unter Menschen zu gehen oder gar an einer Männerrunde Freude zu finden. Selbst in einen Gottesdienst zu gehen, ängstigte ihn irgendwie. Er verkroch sich mehr und mehr in den vier Wänden, schottete sich ständig ruhesuchend nach außen ab und kompensierte seine mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten in zeitaufwendigen Hobbys wie Elektronikbasteln.
Aber damit hatte der Urheber der Stimmen ja sein Ziel offensichtlich erreicht und ihn von anderen Menschen isoliert, und der Verfasser dieser Webseite stand so weiteren Angriffen hilflos immer ständig weiter zur Verfügung, da er so seine Freunde verlor und seinen eigenen Lebensweg nicht gehen konnte. Er wurde so viele Jahre in der Schwebe gehalten und aller Spott und Hohn der Stimmen erhielt ständig einen neuen zwiespältigen Nährboden.

Aber der Verfasser dieser Webseite lernte es, trotz riesiger innerer Anstrengungen trotzdem äußerlich ruhig und gelassen zu bleiben, seine Ängste zu verbergen und gegenüber seinen Mitmenschen zunehmend so normal wie ihm möglich zu reagieren, aber dennoch mit Hilfe des lebendigen Gottes über die wahren Hintergründe, die versteckten Absichten und über den wahren Zweck dieses ihn zeitweilig persönlich einbeziehenden Specktakels nachzuforschen. Es verfestigte sich dabei der Eindruck, daß die Personen, deren Stimmen er gezwungen ist zu hören, keinen lebenden Personen zuzuordnen sind. Auch wenn sie gut nachgemacht sind, und sich manchmal klangmäßig einer beliebigen räumlichen Situation anpassen können (z. Bsp. wenn sich der Schreiber dieser Internetseite in einer Unterführung oder einem Hallenbad befindet, hallen die leisen Stimmen genauso wie in natürlicher Umgebung einer Unterführung oder eines Hallenbades nach).
Und der Verfasser dieser Hompage entdeckte dabei erschreckend, daß da noch leisere Stimmen existieren mußten, die höchstwahrscheinlich wie auch die bisher wahrgenommenen, etwas lauteren und scheinbar als fremde, von außen kommende Stimmen beide von ein und der selben Quelle abstammen. Der Verfasser dieser Homepage vermutet dies, da sie und das ist das Gefährliche daran, durch ihre sehr geringe Lautstärke, die bis an die Wahrnehmungsgrenze gedrosselt ist, mehr ins Unterbewußtsein eingehend und auf diese Weise wie als eigene Gedanken wahrnehmbar genau zum Dialog und zum momentanen Thema prompt und so ganz zufällig immer dazupaßten und darum den Schreiber dieses Textes ständig einbeziehend auf die primären Stimmen mit gezielt lenkender Funktion reagieren ließen, auch wenn er darüber bereits müde geworden am Abend einschlafen wollte und ihm alles völlig egal war. Diese Art von Stimmen sekundärer Natur hinderten ihn daran, einfach das Thema zu wechseln und an etwas ganz anderes zu denken, sich beispielsweise über die Schönheit von Gottes Natur zu erfreuen oder noch zu erledigende Aufgaben freudig anzupacken. Sie äußerten sich zusätzlich noch in ständigen, rein zufällig darauf abgestimmten Alpträumen mit ähnlichen Inhalten, so daß jeder neue Tag bereits völlig unausgeschlafen, schlapp und müde, d.h. mit einem negativen Vorzeichen begann.
Am Ende eines jeden Tages, auch noch in der Einschlafphase im eigenen Bett, waren ab etwa Ende 1989 die zeitweise nur im Freien oder über das geöffnete Fenster vernehmbaren, etwas lauteren Stimmen, deren Echtheit (und daß sie tatsächlich von sich in Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen abstammten und ihn so auf direktem akustischem Übertragungsweg erreichenen konnten) der Schreiber dieses Textes zu diesem Zeitpunkt bereits massiv anzuzweifeln begann, sogar im Schlafzimmer bei geschlossenen Fenstern, d.h. im abgeschlossenen und schalldichten Raum auch noch vernehmbar. D.h. man konnte sie dann quasi, auch ohne daß sie den direkten, akustischen Übertragungsweg nehmen, nun an jedem beliebigen Ort innerhalb und außerhalb eines akustisch abgeschotteten Wohngebäudes und ohne elektronische Hilfsmittel benutzen zu müssen, wenn auch manchmal nur sehr undeutlich und verwaschen verständlich trotzdem mit den Ohren wahrnehmen, so als würde man dazu einen Kopfhörer benutzen.
Da diese Art von Stimmen ahnliche Themen behandelten, wie die etwas lauteren, deren Echtheit der Schreiber dieses Textes bereits massiv anzuzweifeln begann (und daß sie tatsächlich von sich in Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen abstammten und ihn so auf direktem akustischem Übertragungsweg erreichenen konnten) und ihn ständig Dinge beschuldigten, von denen er teilweise keinen blassen Schimmer hatte und von Personen sprachen, deren Namen nicht einmal genannt wurden, wurde er völlig verängstigt und von der Art und Weise des Übertragungsweges der Stimmen eingeschüchtert zwangsläufig dazu verdammt, ständig zuhören zu müssen. Man konnte sich auch nicht davon losreißen und einfach das Thema wechseln.
Vielleicht weil der Verfasser dieser Homepage bereits massiv anzuzweifeln begann, daß die Draußenstimmen auch wirklich echt waren und daß sie tatsächlich von lebenden, sich in unmittelbarer Hörreicheite aufhaltenden und von dort aus mittels des akustischen Übertragungsweges noch verständlichen Personen, die beständig über ihn sprachen und sich über ihn lustig machten, hervorgerufen wurden, erschien nun zusätzlich zu diesen eine völlig andersgeartete Art von Stimmen und zwar auch gleichzeitig auf beiden Ohren. Diese völlig neue Art von Stimmen auch ganz neuer Klangqualität, die ebenso wie Draußen zusätzlich auch in akustisch abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise vernembar waren und sich auch als lautstärkemäßig stark reduzierte, an der Wahrnehmungsgrenze ins Unterbewußtsen eingehende, den Betroffenden lenkende und leitende Gedankenstimmen äußern konnten, stellten sich einerseits als Frauenstimmen wahrgenommene Sprecherinnen, so als würden Kinder, kleine Mädchen über den Telefonhörer sprechen und andererseits als tiefere, klangmäßig abgerundetere Männerstimmen dar. Der Verfasser dieser Homepage hat sie bereits eingangs ausführlich beschrieben, da sie ihn wegen ihres völlig ungewöhnlichen und für ihn unerklärbaren Übertragungsweges besonders stark in ihren Bann zogen.
Vielleicht waren sie also lediglich ein Zugeständnis des Bedrängers, desjenigen, der sie mit einer bestimmten Absicht benutzte und mit ganz bestimmten Zielen offensichtlich künstlich erzeugen mußte. Diese völlig neue Art von offensichtlich zensierten, auf ihn lästernden und ihn fertigmachen wollenden Stimmen, die nun auch wegen ihrerer scheinbaren Gefährlichkeit die Aufmerksamkeit ganz und gar in ihren Bann zogen und weil ihr Zuhörer nun gerne wissen wollte, wer diejenigen Menschen in Wahrheit sein könnten, die so etwas Schreckliches und Gemeines verursachen und wer diejenigen Personen waren, von denen sie redeten und meistenteils nicht mit Namen benennen wollten, und weil sie dadurch eine fürchterliche Ungewißheit auf eine bedrohlich erscheinende Zukunft hervorriefen, unterschieden sie sich auch dadurch deutlich und klar von den bisher gewohnten. Auch weil sie nicht lokalisierbar waren, d.h. nicht im Stereoton wahrgenommen werden konnten, zogen sie zwangsweise ihre unbedingte Aufmerksamkeit auf sich.
Bisher, d.h. bei den Draußenstimmen, konnte man zumindest verwaschen eine Richtung vermuten, aus der sie ungefähr kamen. Die bisher gewohnten Stimmen, die der Schreiber dieses Textes vermutlich von Anfang an, d.h. seit dem Beginn des Redens des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welchen er auf das Jahr 1979 datieren würde, immer im Freien befindlich über sich ergehen lassen mußte und die er bisher, d.h. bis er sie 1989 massiv anzuzweifeln begann, für echt gehalten hatte, stellten sich zudem immer erst dann ein, wenn es zumindest wahrscheinlich erschien, daß sie von tatsächlich lebenden Menschen, die sich in der relativen Nähe, d.h. für ihn in unmittelbarer Hörreichweite aufhalten mußten, verursacht worden sein könnten. So war von diesen Stimmen und deren Dialoggesprächen beispielsweise in den frühen Morgenstunden noch nichts vernehmbar, und am wahrscheinlichsten traten sie am Nachmittag und gegen Abend auf, dann wenn die allermeisten Dorfbewohner von der Arbeit nach Hause gekommen waren. Spitzenzeiten stellten dabei die Zeiten dar, die in der warmen Jahreszeit lagen, dann wenn jedermann in seinen eigenen Garten gehen konnte und sich dort auch die meiste Zeit aufhielt, um beispielsweise die Blumen zu gießen und draußen zu grillen und Feeten zu feiern.
Von Anfang an war es dem Schreiber dieser Internetseite eindeutig klar gewesen, daß diese erst ab 1989 auftretende, völlig neue Art von Stimmen völlig anderer Qualität nicht wirklich echt sein konnte und daß diese teilweise sehr unecht wirkenden Stimmen auch von Verursachern herrühren konnten, die diese über viele, ja vielleicht tausende Kilometer Entferung erzeugten und mittels einer Art von (Gedanken-)Sender auf seine Ohren einspielen.
Aber auch bei dieser neuen Art von Stimmen gab es nicht wenige Auszeiten und der Verfasser dieser Homepage mußte sie nicht ständig über sich ergehen lassen. In solchen Zeiten, wenn sie nicht vernehmbar waren, hatte der Schreiber dieses Textes ein helles Rauschen, meistens auf beiden Ohren gleichzeitig, weniger einseitig. Diese Rauschen wechselte manchmal sprungartig geringfüg die Tonhöhe und erschien seltener für kürzere Zeit auch auf einem Ohr verstärkt. Dieses Rauschen erinnerte zumindest beständig an die Anwesenheit des Bedrängers und daran, daß die Stimmen bald zurückkommen werden. Das Rauschen war bereits seit ca. 1988 vernehmbar gewesen, zu einer Zeit, als noch keine auf den Ohren vernehmbaren Stimmen hörbar gewesen waren.
Und noch Eines war an diesen anderen Stimmen neu, aber auch sehr belastend: Der Schreiber wurde ab jetzt vom morgendlichen Aufwachen an, d.h. gleich im direkten Anschluß an seine nächtlichen Alpträume der frühen Morgenstunden, bis zum abendlichen Einschlafen mit irgendwelchen, auf ihn persönlich abzielenden Stimmen belästigt, was sich zuvor hauptsächlich nur auf die Draußenzeit zu bestimmten Tageszeiten beschränkt hatte. 

Es setze bei ihm ein völliges Umdenken ein. Denn nun war es zur Gewißheit geworden: Diese neue Art von wahrnehmbaren Stimmen konnte von keinen natürlichen Personen, z.Bsp. aus der Nachbarschaft oder von einer belebten Straße, so wie die der Bahnhofstraße Plauens vor dem Büro desjenigen Betriebes, in dem der Verfasser dieser Homepage zu diesem Zeitpunkt noch arbeitete, abstammen. Es mußte also eindeutig etwas Künstliches sein. Bis dahin, d.h. bis etwa 1989 war sich der Schreiber diese Textes darüber überhaupt nicht im Klaren gewesen.

So entschloß sich der Verfasser dieser Homepage irgendwann trotzig, zozusagen als Gegenreaktion beim Einschlafen einen Kopfhörer zu tragen und damit leise Musik zu hören, nach dem Motto: Was die können, kann ich auch. Er wollte mit selbst ausgesuchter, mutmachender christlicher Musik dem ganzen etwas Stärkendes entgegensetzen. Ein selbstgebastelter Timer trennte den Kassettenrecorder nach einer Stunde vom Stromnetz, um einmal eingeschlafen auch dazu Ruhe zu haben. 

Der hinter dem lauteren Teil versteckte, viel leisere, alle Lebensfreude erstickende, somit weit mehr belastendere Teil von Stimmen, hatte den Schreiber dieses Textes wahrscheinlich jahrelang daran gehindert, sein persönliches Leben voller Freude anzupacken und auszuleben. Statt dessen fürchtete er sich vor dem Tag des wiederkommenden Christus, der mit einer vorweggehenden großen Trübsal verbunden sein sollte, ängstigte sich sich vor dem kommenden Strafgericht Gottes und fürchtete sich vor seinem Zorn. Denn wer kann an diesem Tag vor ihm bestehen?
Die dämonischen Stimmen hatten also ein Weiteres und noch weitaus schlimmeres Übel bewirkt. Es hatte sich anstelle des Bildes eines liebenden himmlischen Vaters hartneckig ein angstbetontes Gottesbild eingenistet, das man auch nicht so leicht wieder abschütteln konnte.

Der sehr viel leisere, unterschwellige Teil der sich an der untersten Wahrnehmungsgrenze bewegenden Stimmen hatte ihn zusammen mit den das Ganze begleitenden, mehr oder wenig schwankenden Angsgefühlen lange genug in seiner persönlichen Entwicklung festgehalten und bis hierher gelenkt. Nun begann erst zögernd, dann immer deutlicher vernehmbar die Stimme Gottes zum Schreiber dieses Textes zu sprechen.
Zum Glück ist es nicht die Absicht des lebendigen Gottes gewesen, ihn dauerhaft diesen, wenn auch von Gott redenden Stimmen, aber offensichtlich dennoch satanischen Mächten zu unterwerfen. Er schenkte ihm trotz alledem parallel nach und nach wieder eine Zuversicht und innere Gelassenheit zurück, auch wenn sie jeden Tag  im Glauben bewußt immer wieder neu erkämpft werden muß.

Da nun wieder für seine Mitmenschen offen, erkannte der Verfasser dieser Homepage so langsam, was er in seiner Angst bereits vermutete. Er erfuhr jetzt in Gesprächen, daß vom Stimmen hören offensichtlich auch andere Menschen betroffen waren, aber von seelsorgerischer Seite her auch, daß es Therapien und Medikamente gibt, die diesbezüglich Linderung verschaffen können. Er wollte jetzt nicht länger glauben, daß das Hören von Stimmen lediglich sein ganz besonderes individuelles Krankheitsbild darstellt. Denn hinter den Stimmen lagen, wenn auch nicht offensichtlich, ganz bestimmte Absichten verborgen, die mit dem christlichen Glauben im direkten Zusammenhang zu stehen schienen. Denn die Stimmen hatten etwas Belehrendes im Hinblick auf die Wiederkunft Jesu Christi an sich. Aber was sie lehrten befriedigte den Schreiber dieses Textes keineswegs, da die Liebe Gottes hinter dieser Absicht fehlte. Es weckte in ihm statt Hoffnung wieder neue Ängste. Er entschloß sich deshalb, ganz gezielt in der Bibel zu suchen und sich Wissen anzueignen, um dem gegenüber nicht alles kommentarlos schluckend und hilflos dazustehen.

Der Verfasser dieser Internetseite begann mutiger geworden, den unerklärlichen Stimmen vorsichtig auf den Zahn zu fühlen und glaubte, zu erkennen, daß hinter diesen keine lebenden Menschen stehen, sondern eine Art von intelligenter Maschinen bzw. Sprachcomputer die Ursache sein mußte. Zu dieser Schlußfolgerung muß man kommen, wenn man bedenkt, daß ein und die selben Menschen, denn es handelte sich immer um die selben hinter den Stimmen stehenden Sprecher, keinesfalls einem pausenlosem Verhör gleich rund um die Uhr ihre kostbare Zeit für teilweise total irrsinnige, nervenaufreibende Dialoge aufwenden würden. Die solches tun würden, hätten mit Sicherheit längst einen seelischen Schaden abbekommen. Und kein lebender Mensch kommt ohne die üblichen menschlichen Bedürfnisse, wie Hunger, Durst und Müdigkeit aus, müßte irgendwann auch mal etwas anderes tun, so z.Bsp. auf Toilette oder auf Arbeit gehen, Einkaufen oder hätte andere persönliche Dinge zu regeln. Oder wer verzichtet ganz freiwillig auf persönliche Auszeiten, Erholung und Freizeitspaß. Die meisten Menschen handeln, hauptsächlich um ihre Bedürfnisse zu befriedigen und sehnen sich nach mehr Lebensqualität und ein erfülltes Leben, so auch der Schreiber dieses Textes.
Der Verfasser dieser Internetseite glaubte aus den Stimmen zu erkennen, daß trotz allem Drumherum sich immer wieder eine einzige wichtige Botschaft herauszukristallisieren schien, die sie offensichtlich vermitteln sollen:
Es wird mit ihnen demonstriert, daß immer mehr die Liebe in vielen zu erkalten droht, da die Stimmen Namen von bekannten Personen und auch ganzen Personengruppen des persönlichen Umfeldes einbeziehen, die anscheinend auch diese Meinung äußern würden. Sie betonen die Verwerflichkeit von Regierungen und Machtsystemen der heutigen Zeit. Im Gegenzug wird dabei auf die baldige Ankunft des in der Weltrichterfunktion wiederkehrenden Jesus Christus hingewiesen. Nur dieser allein soll dann alle bestehenden maroden Machtsysteme und den von den Stimmen so betonten, immer mehr aufblühenden menschen- und gottesfeindlichen Satanismus von der Erde kehren können. Außerdem wird auf ein kommendes Tausendjähriges Friedensreich verwiesen, in dem der Tod und alles Leid nicht mehr sein werden und alles viel besser werden soll.
Auf diese grausame Art und Weise induzieren die Stimmen demnach eine Erwartungshaltung inbezug auf die kommende neue Welt Gottes und sein persönliches Eingreifen in einer immer schlechter werdende Welt und initiieren so das sich Sehnen nach einem himmlischen Erretter.
Aber das würde nur einen Sinn ergeben wenn nicht nur vereinzelt Menschen von diesen Stimmen betroffen wären, sondern möglichst alle. Dann wären diese Stimmen das ideale Massenmedium, und würden dem in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 16, 13-14 und Offenbarung 19, 19-20 beschriebenen falschen Propheten sehr nahe kommen.
Aber was wäre, wenn dies stimmte. Würden sich alle Menschen der Erde völlig widerstandslos diesen Belästigungen und Angriffen auf ihre Individualität aussetzen und ausspionieren lassen, ja sogar ihren persönlichen, inneren Rückzugsraum aufgeben und damit ihre persönliche Freiheit freiwillg aufs Spiel setzen?
Dies ließe sich bei aller Verschiedenheit der Menschen nur sehr schwer vorstellen, denn dann könnte dem wahren Urheber der Stimmen alles sehr leicht außer Kontrolle geraten. Dies würde eine Gehirnwäsche mit anschließender, gezielter Massenbeeinflußbarkeit voraussetzen. Wenn das aber einmal in ähnlicher Form dennoch geschieht, zeugt es von der professionellen Handhabung und psychisch ausgeklügelten Vorgehensweise des Antichristen, aber auch von seiner großen Verschlagenheit und Gefährlichkeit, denn nur der Sohn des Verderbens ist so unerbittlich brutal und zieht mit seiner Genialität alle in seinen Bann. Die Realisierung des falschen Prophen wäre dann greifbar nahe und der Antichrist wäre dann bereits unter uns.

Der Antichrist  soll bekanntlich, nachdem er auf der ganzen Erde eine große Trübsal verursacht hat, anschließend die Bedrängnis, eine Zeit, wie sie nie zuvor war und anschließend nie wiederkommen soll, auslösen. Denn die Bibel berichtet bereits über die alttestamentarischen Propheten genau davon und kündet diese Zeit für das Ende an (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21).

Der Herr aber spricht dennoch allen, die wir von solchen Alpträumen geplagt sind, folgendes Wort aus den Psalmen zu, und er möchte, daß wir uns auch des Nachts, dann, wenn es dunkel und der Tag noch fern ist, ganz mit seinem Frieden bedecken lassen. Denn, er birgt uns ganz so wie den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 unter dem Schatten seiner Hände, die er so wie über ihn auch über uns ausgestreckt hält, um uns vor der Kälte der Nacht, dem Sohn des Verderbers und seinen technisch erzeugten Stimmen zu schützen, auch dann, wenn wir vom "Bösen", der uns verderben will, im Schlaf gefesselt und bedrängt werden, gerade dann, wenn wir keine Kraft mehr haben uns dagegen zu wehren und nun Angst haben, dem Bedränger zum Raube zu fallen.

Psalm 4, 9
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig

Die meisten Menschen werden bestimmt darauf hereinfallen. Denn was das wie lebendig wirkende Standbild des Tieres, das "Greuelbild der Verwüstung" ausrichten kann, unterstützt der falsche Prophet, ein unglaublich mächtiges und vielseitiges Werkzeug des Antichristen, daß, weil es den Antichristen an die Weltmacht bringen wird, sogar die menschlichen Sinne täuschen und Menschen töten kann und deshalb überaus gefährlich ist. Erst durch ihn wird das "Greuelbild der Verwüstung" zu dem werden, was es in der Zeit der Bedrängnis für die ganze Welt sein wird. Erst der falsche Prophet bewirkt, daß das "Greuelbild der Verwüstung" keine lokal wahrnembare Erscheinung hinter verschlossenen Türen, sondern ein weltweites Machtsymbol der Superlative sein wird.
Und daß der falsche Prophet die ganze Macht des Antichristen ausüben wird, ja ihn erst zu dem macht, was er werden wird, können wir in Offenbarung 13, 12-13 nachlesen.

Soviel sei an dieser Stelle vorweggenommen:
Der falsche Prophet, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 20 sowie bei Daniel 7, 8, ist nach den Vorstellungen und Erfahrungen des Verfassers dieser Webseite keine lebendige Person, sondern hauptsächlich eine von Menschenhand gebaute und gesteuerte Maschine, ein sehr komplexer und auch sprechender Supercomputer, schlecht hin das satanische Gegenstück zum heiligen Geist Gottes.
Als "antichristlicher Geist" übt es in ähnlicher Art und Weise wie der heiligen Geist Gottes, aber keine so sanfte, sondern eine übermächtige Macht mit großem Druck auf alle Menschen der Erde aus, die vermutlich wie gleichgeschaltet mit ihm drahtlos und ohne elektronische Geräte gezwungenermaßen verbunden sein werden. So wird sich ihm kein Mensch der Erde entziehen können. Er läßt sich nicht erst bitten wie der heilige Geist Gottes, sondern er ist gnadenlos aufdringlich, dirigierend und bedrängend. Er ist es, der die Bedrängnis in der großen Trübsal verursacht.
Der falsche Prophet ist keine eigenständige Person und durch interaktiv wirkende Automatismen nur in gewissem Rahmen kommunikations- und lernfähig, und wirkt darum wie selbstständig. Er kann aber vermutlich allgegenwärtig wirksam ähnliche Dinge tun wie der heilige Geist, so zum Beispiel bis in die entferntesten Winkel der Erde zu allen Menschen der Erde gleichzeitig in den verschiedenen Sprachen sprechen, dabei ihre Gefühls- und Gedankenwelt für seine Zwecke gezielt beeinflussen und ihre Sinne täuschen, die ihm ausweglos ausgesetzten Menschen sogar mit unglaublicher Hinterlist zum Spechen und das ist das Gefährliche auch zum Handeln bewegen.
Er ist aber auch durch sein schnelles Zugreifen und Auswerten von Datenbanken, die zu den und über die einzelnden Menschen zuvor gesammelt und angelegt worden sind und ständig weiter aktualisierbar eingerichtet sind, gleichzeitig in der Lage, speziell die unterschiedlichsten Feinde des Antichristen gezielt zu verfolgen und psychologisch ausgeglügelt auf sie vollautomatisch zu reagieren und kann sie so in begrenztem Rahmen gezielt bedrängen.
Außerdem muß er so nebenbei vor den Augen der ganzen Welt beständig sehr effektvolle Zeichen und Schau-Wunder tun, die aber in Lügen gekleidet sein werden.

Es ist fast unglaublich, ja wird wohl dem kritischen Beobachter dieser Zeit schier den Atem rauben und sprachlos machen, was der Antichrist unter zu Hilfenahme des "falschen Propheten" ausrichtet und ihm gelingen wird. Hierzu ist in der Tat kein einzelner Mensch in der Lage.
Hinter dem in der Bildersprache der Bibel gebrauchten symbolischen Wort "falscher Prophet" wie auch hinter dem "Greuelbild der Verwüstung"steht demnach eine perfekte und vom Antichrist streng geführte Organisation und vermutlich jede Menge elektronische Technik.

Warum stellt das "Greuelbild des Verwüsters" den thronenden Christus dar?

Das mit seinem Sichtbarwerden die große Bedrängnis einleitende Greuelbild der Verwüstung kann, zumal es angebetet werden soll, nichts anderes als ein großes Machtsymbol darstellen, ein Bildnis ausschließlich zum Zweck der Weltherrschaft des Antichristen, der zu dieser Zeit  in die Rolle des Messias geschlüpft ist. Es wird ungeheuerlicherweise Jesus Christus darstellen und durch und durch lügenbehaftet sein.
Er versteht sich von selbst, daß der Antichrist sich unmöglich persönlich auf den Thron Jesu Christi setzen wird. Auch die besten kosmetischen Operationen können ihn sein vermutliches Aussehen verleihen, und es wird ihm unmöglich sein, permanent präsent zu sein. Er wird ein technisches Meisterwerk der Perfektion an dieser Stelle verwenden.

Warum Jesus Christus?
Die geistliche Wiederherstellung Israels wird zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein. Viele im jüdischen Volk haben dann den wahren Jesus Christus als den erwarteten Messias erkannt und angenommen. Ihn werden sie anbeten. Kein anderes und noch größeres Machtsymbol  kann dann im wieder aufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem bestehen und wird dort nicht nur akzeptiert, sondern von den Israeliten und allen anderen Menschen der Erde angebetet. Es muß ein wie lebendig wirkendes Abbild des Messias sein, daß der Antichrist täuschend echt darstellen wird.
Jetzt wird man auch verstehen können, daß dieses Bild Gott ein gewaltiges Greuel sein muß.
Der Antichrist nimmt sich das Recht heraus, mit Hilfe dieses Bildes Menschen zu verurteilen und zu töten. Er benutzt dieses Bild und die Autorität, die es ausstrahlt nur, um seine Machtinteressen gnadenlos durchzusetzen und die ganze Erde von den ihn ablehnenden und den ihm nicht gehorsamen Menschen zu bereinigen. Er mißbraucht dazu schamlos den heiligen Namen Gottes und den seines lieben Sohnes Jesus Christus.
Nun kann man auch begreifen, daß dann Gottes heiliger Zorn nicht nur von selbst ausgelöst, sondern von den allein dem lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen dieser sehr schlimmen Zeit regelrecht erwartet und erbeten werden wird.

Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt also nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite den im zu diesem Zeitpunkt wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem thronenden wiedergekehrten Jesus Christus dar, an dessen Stelle sich der Antichrist bekanntlich stellen wird. Denn dies geht bereits aus seinem Namen hervor:
Im Griechischen heißt "anti" wörtlich übersetzt "an Stelle von". Das Wort „Antichrist” soll demnach ein sich „an Stelle von Christus” stellen, seinen Platz einnehmen, ein ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen bedeuten (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Daniel 9, 27; Daniel 7, 25 sowie auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).

Der Herr Jesus sagte in Johannes 5, 43:
Johannes 5, 41-43
41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen;
42 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt.
43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer
kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Der "Andere" in Johannes 5, 43 ist zweifelsohne der große Weltverführer, der Antichrist. Auch wenn Israel bis dahin geistlich wiederhergestellt werden wird, der Antichrist wird es verstehen, von vielen Menschen mittels des weiter oben bereits beschriebenen "Greuelbildes der Verwüstung" angenommen zu werden. Genau darum ist das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" so überaus wichtig.


Die Kennzeichnung, die Folge des Erscheinens des "Greuelbildes der Verwüstung"

Wie die Kennzeichnung der Menschen aussieht, die nach Offenbarung 13, 11-18 zum Einen das "Zeichen des  lügenbehafteten Namens" des Antichristen und zum Anderen die Zahl seines Namens "sechshundertundsechsundsechzig" (666) darstellen wird, kann ausführlich in der Webseite zwei Hautmale nachgelesen werden. Dort wird ausführlich auf die Bedeutung der beiden Kennzeichen bzw. Hautmale eingegangen, da sie für den Betrachter offensichtlich nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern auch unterschiedliche Bedeutung besitzen und für die, die sie tragen müssen, auch unterschiedliche Konsequenzen nach sich ziehen. Und daß man diese Hautmale nicht so einfach wird verbergen können, geht aus ihrer exponierten Lage auf dem Körper hervor.

In der Bibel wird durch den in der Bedrängnis auftretenden und letzten der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-13 bewußt lediglich vor einem ganz bestimmten Hautmal gewarnt. Es ist das "Zeichen des Namens" des Tieres.
Das "Zeichen des Namens" des Antichristen muß Gott solch ein Greuel sein, daß wer es trägt und behält nach Offenbarung 14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen werden wird.
Das "Zeichen des Namens" des Antichristen steht nach Meinung des Verfassers dieser Homepage in kausalem Zuzammenhang dem Erscheinen des "Greuelbildes der Verwüstung".
Zeichen und Symbole fanden nicht allein zur Zeit Jesu als Bekennersymbolik Verwendung. Sie bezeichnen auch in der Gegenwart in der Regel eine Zugehörigkeit. Und wenn in der Bibel vom "Zeichen des Namens" des Tieres gesprochen wird, ist dabei mit Sicherheit die Zugehörigkeit zum Tier selbst bzw. dessen lügenbehaftetem Namen gemeint, was im "Greuelbild der Verwüstung" bzw. im Bild des ersten Tieres aus dem Meer vom Antichristen für alle menschen der Erde greifbar gemacht wird.
Diese Zugehörigkeit kann natürlich erst dann wirklich bekundet werden, wenn das "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar geworden ist.

Die künstliche Wolkensäule folgt ebenfalls dem "Greuelbild der Verwüstung"

Wie führte der Antichrist bis zu diesem Zeitpunkt die Menschen der Erde mit seinen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern hinters Licht! Erst inszenierte der große Weltverführer, der sich an die Stelle von Jesus Christus stellt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), die seine Wiederkunft mit einem riesigen Lichtspektakel am nächtlichen Himmel. Gleich danach weist er sich mit großen Zeichen und Schau-Wundern mit propagandistischem Effekt auf der Erde aus und ordnet diese geschickt einer von ihm erschaffenen und wie lebendig erscheinenden Darstellung des Messias zu, so als hätte dieser und nicht der im hintergrund verbleibende Antichrist alles bewirkt.

 
Der Verfasser dieser Internetseite ist der Meinung, daß der Antichrist die Wiederkunft Jesu Christi mit einem riesigen Lichtspektakel am nächtlichen Himmel inszeniert. Er könnte dieses nächtliche Himmelsschauspiel mit vielen um die Erde verteilten und in der Ionosphäre gezündeten Kernsprengsätzen erzeugen, die wiederum durch die vielen atomaren Detonationen im Weltall schwere elektromagnetische Störungen in der Ionosphäre auslösen, was nach heutigem Verständnis zwangsläufig zum Zerreißen der Van-Allen-Gürtel der Erde führt.
Dieser für das Leben auf der Erde sehr wichtige um die ganze Erde gehende Strahlungsgürtel schirmt normalerweise das ungehinderte Eindringen von elektrisch geladenen Teilchen  in Erdnähe ab, wird aber durch die Kernexplosionen eine Zeit lang geöffnet. In dessen Folge erhellen noch viele Stunden später Polar- bzw. Nordlichter den nächtlichen Himmel.

Mit der Verkündung der Ankunft Jesu Christi als Weltrichter auf der Erde und der Errichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" begann der aus dem Hintergrund aggierende Antichrist eine unglaubliche Täuschung der Menschheit der Erde. Er machte mit seinem Multitalent und Massenmedium, dem falschen Propheten den Menschen der Erde glaubhaft, daß nun Jesus Christus Gericht über die ganze Erde halten würde und dazu den wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem zu seinem Amtssitz erklärt hat und sich darum jetzt dort aufhalten würde.
Sein im 3. Tempel von Jerusalem nun in Erscheinung tretendes "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, das "dem Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wurde den Menschen der Erde als der lebendige Messias Jesus Christus vorgehalten. Dieses Bild sollen in der großen Bedrängnis alle Menschen der Erde anbeten.

Um dem ganzen vom großen Weltverführer konzipierten Szenario auch außerhalb des wieder aufgebauten 3. Tempels für alle Menschen der Region um Jerusalem herum sichtbar ein wundersames und gewaltiges Erscheinungsbild zu verleihen, inszenierte der Antichrist nicht nur die Wiederkunft Jesu Christi sondern auch die von vielen Christen mit der Ankunft des Messias erwartete Wiederkehr der Herrlichkeit Gottes auf die Erde herab.
Die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die erst im 1000-jährigen Reich in den dann neuerbauten 3. Tempel in Jerusalem zurückkehren soll, dann wenn Israel aus der Zerstreuung wieder zurückgeführt sein wird (vgl. Hesekiel 43, 9-11; 2. Makkabäer 2, 5-9 u. Jesaja 4, 5-6), könnte der Antichrist nach Meinung des Verfassers dieser Homepage bereits im Vorfeld zum Zweck der Verführung ebenfalls rein mit technischen Möglichkeiten erzeugen (vgl. im Kapitel "Die nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").

Wie muß dies die Menschen in Jerusalem und Umgung beeindrucken. Weithin sieht man in der Zeit der Bedrängnis wie einst bei der Flucht aus Ägypten, die mit der Wanderung der Israeliten durch die Wüste verbunden war, bei Tag wieder eine Wolkensäule über dem 3. Tempel in Jerusalem verharrend hoch hinauf in den Himmel emporragen. Und bei Nacht erstrahlt diese Wolkensäule zudem eindrucksvoll erleuchtet und sieht wie eine brennende Feuerflamme aus. So stellt sich dies jedenfalls der Verfasser dieser Homepage für die Zeit der Bedrängnis vor.

Die künstliche Wolkensäule könnte auf einen Effekt basieren, der die Schwerkraft der Erde zumindest teilweise aufhebt

Wie im Kapitel "Die nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei" dargestellt, könnte der Antichrist zur "Zeit des Endes" nach dem derzeitigen Verständnis des Verfassers dieses Textes eventuell den Effekt der Schwerkraftverringerung nutzen, um die Shekinah, die künstliche Wolkensäule Gottes, nachzuahmen. Es ist derjenige Effekt der Schwerkraftverringerung, der diversen Zeitungsmeldungen zufolge bereits im September 1996 durch Eugene Podkletnov an der Universität von Tampere in Finnland erstmals nachgewiesen worden sein soll und auch für die Öffentlichkeit bekannt wurde. (vgl. auch Einzelheiten zum Experiment auf folgender Internetseite von Andreas Hecht).

Der Effekt der Schwerkraftverringerung könnte den Antichrist zur "Zeit des Endes" ebenso in die Lage versetzen, über dem 3. Tempel in Jerusalem eine permanente, künstlich erzeugte Wolkensäule aufzubauen, welche der in Jesaja 4, 5-6 prophezeiten und dort bildlich gut beschriebenen, in das zukünftige Heiligtum Israels einmal zurückkehrenden Shekinah, das ist die Herrlichkeit Gottes, täuschend ähnlich sieht:

Jesaja 4, 4-6
4 Wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abwaschen wird und die Blutschuld Jerusalems wegnehmen durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird,
5 dann wird der HERR über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen am Tage und Rauch und Feuerglanz in der Nacht. Ja, es wird ein Schutz sein über allem, was herrlich ist,
6 und eine Hütte zum Schatten am Tage vor der Hitze und Zuflucht und Obdach vor dem Wetter und Regen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
 
Das Podkletnov-Experiment nochmals zusammengefeßt:
Eine durch Stützmagnete in der Schwebe gehaltene (Meißner-Ochsenfeld-Effekt) und durch weitere radial angeordnete Elektromagnete in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe, die kurioserweise erst in einem speziellen Behälter, Kryostat genannt, durch Herunterkühlung mit flüssigem Helium ihre supraleitenden Eigenschaften erreicht (Dies ist aber für Supraleiter bereits eine relativ hohe Temperatur), erzeugte im Podkletnov-Experiment von Tampere zeitweilig und zwar in den Raum oberhalb der Versuchsanordnung (nur dort wurde dieser Effekt von Podkletnov durch Zufall gefunden und untersucht) einen deutlich nachweisbaren schwerkraftabschirmenden Effekt. Dabei verlor ein Testkörper bis zu 2,1 % seiner (schweren) Masse. Der Grad des Masseverlusts war dabei abhängig von der Drehzahl der Scheibe, aber auch davon, ob sie beschleunigt oder abgebremst wurde.
Die in den Bereich über der Supraleiterscheibe gebrachten Gegenstände sollen nach Andreas Hecht bereits bei deren Stillstand 0,05% an Masse verloren haben. Beim Beschleunigen der Scheibe soll der Masseverlust auf 0,3% angewachsen sein. Dieser Wert soll sich auch dann weiterhin aufrechtgehalten haben, wenn die Beschleunigungsphase der Scheibe abgeschlossen war. Beim Abbremsen der Scheibe sollen es die 2,1 % gewesen sein.

Die Ursache für den schwerkraftverringernden Effektes wird u.a. in der Wechselwirkung von sogenannten Cooper-Paaren mit den vermeintlich für die Gravitation verantwortlichen Gravitonen gesucht.
Nach Frau Dr. Ning Li von der University of Alabama aus Tuscaloosa in Alabama, einem Bundesstaat der Vereinigten Staaten, die ihre Theorie unmittelbar aus der Relativitätstheorie ableitete, müssen Elemantarteilchen mit höchster Geschwindigkeit in Rotation versetzt werden. Das würde dann bereits ausreichen, um ein Feld zu erzeugen, welches die Schwerkraft verändert und zwar erheblich und deutlich meßbar. Dann sollte man sogar in der Lage sein, Schwerkraft künstlich herzustellen.
Die Aussagen darüber, was Frau Dr. Ning Li feststellte, entnahm der Verfasser dieser Homepage einer Fernsehsendung, die im MDR mit dem Titel "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" ausgestrahlt und die von Klaus Simmering moderiert wurde. 

Der schwerkraftabschirmende Effekt aus dem Podkletnov-Experiment ist solange unvereinbar mit der Einsteinschen Relativitätstheorie, bis künstliche Schwerkraft ohne die Generierung von Masse produziert werden kann. D.h. die Ursache für den schwerkraftabschirmenden Effekt aus dem Podkletnov-Experiment ist solange mit der Einsteinschen Relativitätstheorie unvereinbar, bis ein Weg gefunden werden kann, der die Generierung der für die Herstellung von Schwerkraft notwendigen Masse umgeht.
Eine riesige Masse ist aber dazu unbedingt erforderlich, wenn Schwerkraft entstehen soll. Wie Masse generiert werden kann, ohne gegen das Gesetz von der Erhaltung der Masse zu verstoßen, hat der Verfasser dieser Homepage in seinem von ihm entwickelten Modell 2 im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" versucht, zu erklären.

Da ein Cooper-Paar, das den paarweisen Zusammenschluß von Elektronen in Supraleitern beschreibt, nur im supraleitenden Zustand eines Supraleiters entsteht (und auch nur dort wurden sie bisher nachgewiesen), und die Wechselwirkung von Cooper-Paaren mit Gravitonen um so wahrscheinlicher werden könnte, wenn die Ersteren sich schneller, sehr, sehr schnell bewegen, könnte das Zuschalten der radial angeordneten Elektromagneten zusätzlich zu den Stützmagneten beim Supra-Leiter den verstärkenden Effekt auf die Abschirmung der Gravitation gehabt haben, der wahrscheinlich dann besonders stark war, wenn der Wirbelstromeffekt voll ausgenutzt wurde und dabei hohe Stromstärken in den Spulen der Magneten flossen. Denn dann waren die im Supraleiter erzeugten Wirbelströme mit Gewißheit besonders hoch. Da der elektrische Widerstand von Supraleitern nahezu Null ist, blieben die einmal induzierten Wirbelströme dauerhaft bestehen.
Dies könnte die Erklärung dafür sein, daß im Podkletnov-Experiment auch nach dem Abschluß der Beschleunigungsphase der supraleitenden Scheibe 0,3% Masseverlust aufrechterhalten blieben.
Es ließe sich an dieser Stelle spekulieren, daß, wenn der Abremsvorgang der supraleitenden Scheibe plötzlich unterbrochen worden wäre (durch das Abschalten der radial angeordneten Magnete), ebenso die 2,1 % Masseverlust aufrechterhalten geblieben wären, auch noch dann, als die Scheibe nur unter Einfluß der Trägheit weiter rotierte.
Anwendung in der konventionellen Elektrotechnik findet der klassische Wirbelstromeffekt bei Drehstrom-Asynchronmotoren, Stromzählern oder Wirbelstrombremsen wie z. Bsp. in Zeigermeßinstrumenten.
 

Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten

Für den Schreiber dieses Textes liegt es nach seinem Verständnis zum Thema "Schwerkraftabschirmung" auf der Hand, daß der Begriff "Schwerkraftabschirmung", so wie ihn Eugene Podkletnov im Zusammenhang mit seinem 1996 an der Universität von Tampere in Finnland durchgeführten Experiment mit einem Supraleiter geprägt hatte, eigentlich nicht angewandt werden dürfte. Denn die Begriffe "Abschirmung"oder "Spiegelung" bzw. "Reflektion" gehören allesamt in die Kategorie elektromagnetische Welle, nicht aber in dasjenige Modell, mit dem eine Schwerkraft wissenschaftlich erklärbar wird.
Licht ist beispielsweise eine elektromagnetische Welle. Schwerkraft aber ist, wie es bereits der Name wiedergibt, ein Kraftfeld, ähnlich dem Magnetfeld, das ebenso zu den vier Grundkräften der Physik gehört. Gravitation ist also ein physikalisches Phänomen, das auf der vektororientierten Feldtheorie beruht. Die Feldtheorie aber ist eine mathematische Grundlage zur Beschreibung all derjenigen physikalischen Effekte, die durch Kräfte bzw. Wechselwirkungen hervorgerufen werden

Ob es sich bei dem von Eugene Podkletnov im September 1996 nachgewiesenen Effekt, der von ihm damals als "teilweise Schwerkraftabschirmung" beschrieben wurde, d.h. der die Schwerkraft der Erde zumindest teilweise abschirmen soll, tatsächlich nur bzw. ausschließlich nur um eine "Abschirmung" der Schwerkraft handelt, das soll in diesem Kapitel untersucht werden. Denn eigendlich sollte eine "teilweise Schwerkraftverringerung", in der Art, wie Eugene Podkletnov den Effekt beschrieb, aber unmöglich sein. Und deshalb ist Podkletnov-Experiment in der Art, wie es von Eugene Podkletnov dargelegt und erklärt wurde, in der Fachwelt zurecht bis heute sehr umstritten.

Dafür, d.h. daß dieser Effekt der Schwerkraftverringerung tatsächlich beobachtet wurde und nicht auf Meßfehlern und falschen Beobachtungen beruht, spricht aber einiges. Denn Podkletnov ist Wissenschaftler, der seine Aussagen mit Fakten und Tatsachen verknüpft. Und die Art und Weise, wie dieser Effekt von ihm durch den puren Zufall entdeckt und beschrieben wurde (man denke dabei beispielsweise an sein in einer Fernsehsendung im MDR mit dem Titel "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft", die von Klaus Simmering moderiert wurde, geschildertes Schlüsselerlebnis), sprechen dafür.
1-2 % über der Supraleiterscheibe festgestellter Schwerkraftverringerung das ist sehr viel. Und Meßfehler können darum an dieser Stelle mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Eine von einer großen Masse ausgehende Gravitation, wie die der Erde, läßt sich nur durch eine dementsprechende Antigravidation abschwächen.
Antigravitation benötigt Antimaterie, d.h. eine negative Masse. Jegliche Masse aber, ob positive, also natürliche oder negative Masse kann man künstlich, sozusagen aus Nichts, nicht erzeugen. 2 Prozent Abschirmung der Erdgravitation bzw. 2 Prozent Verringerung der Erdbeschleunigung, dies kann nur dann erreicht werden, wenn ihr eine negativ gepolte Masse von immerhin 2 Prozent der Erdmasse bzw. eine negative Masse entgegensetzt wird, die eine Schwerkraftbeschleunigung von 2 Prozent von der der Erdmasse in entgegengesetzter Richtung wirkend hervorruft. Und schon gar nicht geht, die Masse der Erde künstlich teilweise unsichtbar zu machen, d.h. gezielt zu verkleinern.
In jedem Fall muß das Gesetz von der Erhaltung der Masse seine volle Gültigkeit behalten.
Masse läßt sich demnach weder verkleinern noch vergrößern. Sie bleibt immer und an jedem Ort vom Betrag her dieselbe Masse, die sie ist. Es geht also weder Masse durch irgend welche Umstände verloren, noch kommt welche hinzu.
Das Gesetz von der Erhaltung der Masse formulierte M. W. Lomonossow (1711-1765) im Jahre 1748. Dasselbe Gesetz fand auch A. L. Lavoisier (1743-1794) bei der chemischen Reaktion von Metallen mit Luftsauerstoff. Und dasselbe Gesetz muß auch bei der teilweisen "Abschirmung" der Schwerkraft durch Eugene Podkletnov seine Gültigkeit behalten haben.

Für den Fall also, bei dem sich nur oberhalb der supraleitenden Scheibe die Schwerkraft der Erde verringert, bleibt die Masse der supraleitenden Scheibe nicht erhalten. Aber sie darf ja weder anwachsen, noch sich verkleinern.

Es steht damit, also wenn man die künstliche Entstehung von positiver oder negativer Masse bzw. deren Simulation ausschließt, die offene Frage im Raum, ob der Effekt der Schwerkraftverringerung  wirklich nur oberhalb eines in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiters auftritt, oder gleichzeitig auch unterhalb der rotierenden Scheibe. Offen ist also, ob die Supraleiterscheibe so wie ein in den Lichtkegel einer Taschenlampe gehaltener runder Lichtfilter den Schein der Lampe partiell nur etwas verdunkelt, oder ob hierbei davon ausgegangen werden muß, daß die von dem russischen Chemiker und Materialwissenschaftler Eugene Podkletnov mittels Elektromagneten in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleite ein echtes, eigenes und künstliches Gravitationfeld erzeugt, welches einen von der Erdschwerkraft unabhängigen und ganz bestimmten Wert, d.h. eine feste Größe mit einem ganz bestimmten Betrag besitzt, der sich von ihm umgeben mit dem Gravitationsfeld der Erde überlagert.
Die Überlagerung beider Kraftfelder, das natürliche der Erde und das mit einer Supraleiterscheibe künstlich Hergestellte, kann, falls sie stattfindet, nur dadurch geschehen, weil die beiden Gravitationsfelder physikalische Größen darstellen, die jeweils einen in eine ganz bestimmte Richtung gerichteten Kraftvektor mit einem ganz bestimmten Betrag besitzen, wobei alle beteiligten Kraftvektoren, sollen sie sich überlagern können, zueinander parallel verlaufen müssen. Und Kraftvektoren können sich unter diesen Umständen nunmal aufaddieren oder voneinander subtrahieren. Ihr resultierender Betrag ist immer nur das Endresultat der Summe aller in eine bestimmte Richtung verlaufenden Einzelkomponenten, also eine resultierende Größe.

Der schwerkraftabschirmende Effekt aus dem Podkletnov-Experiment ist solange unvereinbar mit der Einsteinschen Relativitätstheorie, bis künstliche Schwerkraft ohne die Generierung von Masse produziert werden kann. D.h. die Ursache für den schwerkraftabschirmenden Effekt aus dem Podkletnov-Experiment ist solange mit der Einsteinschen Relativitätstheorie unvereinbar, bis ein Weg gefunden werden kann, der die Generierung der für die Herstellung von Schwerkraft notwendigen Masse umgeht.
Eine riesige Masse ist aber dazu unbedingt erforderlich, wenn Schwerkraft entstehen soll. Wie Masse generiert werden kann, ohne gegen das Gesetz von der Erhaltung der Masse zu verstoßen, hat der Verfasser dieser Homepage in diesem Kapitel versucht, zu erklären.
Der Schreiber dieses Textes hat deshalb in Bezug auf das Podkletnov-Experiment von Tampere drei mögliche Modelle entwickelt, die allesamt das Phänomen der Verringerung der Erdschwere überhalb einer rotierenden Supraleiterscheibe und die von Podkletnov diesbzgl. beobachteten Begleitumstände beschreiben sollen. Er hat alle drei der etwas unterschiedlichen, möglichen und vorstellbaren Lösungen miteinander verglichen und außerdem, weil Podkletnov selbst davon sprach, untersucht, inwieweit mit dem jeweiligen Modell theoretisch flugfähige UFO´s konstruiert werden könnten und ob die Verringerung der Schwerkraft über der Scheibe Auswirkungen auf deren darunterliegenden Bereich, gemeint ist der Bereich unterhalb der Scheibe, haben könnte und wie weit dieser von der Scheibe eventuell auch beeinflußte Raum nach Unten reicht.

Rein praktisch hat das Podkletnov-Experiment von Tampere bereits bewiesen, daß die in einem speziellen Behälter, dem sogenannten Kryostat, rotierende Hochtemperatur-Supraleiterscheibe, die durch Herunterkühlung mit flüssigem Helium ihre supraleitenden Eigenschaften erreicht, nicht fliegen kann.

Begründung:
Die im flüssigem Helium (dies ist für Supraleiter bereits eine relativ hohe Temperatur) mit mehreren tausend Umdrehungen pro Minute frei rotiende Supraleiterscheibe wird in ihrem Ort lediglich durch das Magnetfeld der Stützmagneten fixiert und in der Schwebe gehalten (Meißner-Ochsenfeld-Effekt), die einerseits das Absinken der Scheibe auf den Kryostatboden verhindern sollen und andererseits eine horizontale Verschiebung der Rotationsachse unmöglich machen. Dabei schwebt die Scheibe ähnlich einer Magnetschwebebahn völlig reibungsfrei auf einem Magnetkissen von sich abstoßenden Magnetpolen über den Stützmagneten.

Würde nach dem Einsetzen der Supraleitung in der Supraleiterscheibe und ihrer Rotationsbeschleunigung durch weitere radial angeordnete Elektromagnete, also dann, wenn die Scheibe durch ein Drehfeld auf die entsprechende Umdrehungszahl gebracht wurde, der von Podkletnov beobachtete Effekt der Verringerung der Schwerkraft über der Scheibe einsetzen (nur dort wurde dieser Effekt von Podkletnov festgestellt und untersucht), wäre ab jetzt die Scheibe wie ein UFO leichter als das Medium seiner Umgebung und müßte dann eigentlich sofort abheben und außer Kontrolle geraten. Einfach Abheben, das könnte sie ja auch ohne Behinderung, denn sie wird am Abheben innerhalb der Apparatur nicht behindert. Nach Oben wird die Scheibe also nicht festgehalten. Nur der den Kryostaten verschließende Deckel stellt das letzte Hindernis für ein freies Fliegen der Supraleiterscheibe dar.
Da dieser Effekt offensichtlich noch nie bemerkt wurde, kann es praktisch gar nicht sein, daß ein Fliegen wie im UFO jemals möglich sein wird. Sollte doch dann die rotierende Supraleiterscheibe nicht nur ihr Eigengewicht, sondern auch das Gewicht des Kryostaten und zusätzlich noch das Gewicht des Flugkörpers, einschließlich seiner Beladung mit anheben können. Und die entsprechenden Auflagerkräfte müßten allesamt auf diese möglichst reibungslos gelagerte Scheibe übertragen werden können. D.h. das koplette Gewicht des neuartigen Flugkörpers würde also an der einen Scheibe hängen.

Trotzdem, der Schreiber dieses Textes versucht für die Möglichkeit des Abhebens der Supraleiterscheibe, wenn es ginge, eine theoretische Erklärung zu finden und vergleicht darum die drei nachfolgenden  Modelle auch auf ihre Flugfähigkeit hin.

Modell 1Das erste Modell zum Podkletnov-Experiment beschreibt lediglich eine teilweise "Abschirmung" der von der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb der in Rotation versetzten, supraleitenden Scheibe, während unterhalb des Supraleiters nichts passiert. Die von der Erde ausgehende natürliche Schwerkraft wird dabei, so wie ein in den Lichtkegel einer Taschenlampe gehaltener runder Lichtfilter den Schein der Lampe partiell nur etwas verdunkelt, abgeschwächt.
"Abschirmung", "Spiegelung" oder "Reflektion", das sind allesamt Begriffe, die nur bei dem Modell "elektromagnetische Welle" angewendet werden können, d.h. Begriffe, die für vektororientierte Kaftfelder wie das der Gravitation nicht zum Ansatz gebracht werden dürfen. Darum muß das Modell, das Eugene Podkletnov nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage gemeint hat, und das nach seiner Darstellung auf der "Abschirmung" bzw. "Verdunkelung" oder auch der "Reflektion" von "Schwerkraftwellen" der Erde basiert, bereits in seinem Ansatz falsch sein. Denn Podkletnov verwendete in seinen Erklärungen zu dem von ihm beobachteten Effekt der Schwerkraftverringerung, der kurze Zeit über der Supraleiterscheibe auftrat, so wie er es beschreibt, das Modell "elektromagnetische Welle". Schwerkraftanteile können nunmal nicht einmal spurlos verschwinden, einfach verschluckt oder gar zurückreflektiert werden.

Das erste Modell widerspricht aber auch außerdem dem "Gesetz von der Erhaltung der Masse", da überhalb der Supraleiterscheibe künstlich eine aber real nicht wirklich vorhandene, negative Masse (Antimaterie) generiert wird, die eine Antigravitation erzeugt. Denn jeglicher Ausgangspunkt, damit überhaupt Gravitation entstehen kann, ist immer das Vorhandensein einer sehr große Masse.

Das Abkippen der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe aus der horizontalen Ebene heraus würde beim ersten Modell, falls dies funktionieren könnte, die Säule verminderter Erdschwerkraft nicht aus ihrer auf die lotrechte Achse bezogenen Lage kippen. Die Säule verminderter Erdschwerkraft überhalb der sehr schnell rotierenden Supraleiterscheibe kann immer nur entlang der Kraftlinien der natürlichen Erdschwere, also nur lotrecht verlaufen.

Da die natürlichen Gravitationsstrahlen infolge der Kugelgestalt der Erde divergieren, divergieren gleichsam auch die teilweise abgeschirmten Gravitationsstrahlen. Der Bereich der teilweisen Abschirmung der Schwerkraft der Erde überhalb der Supraleiter-Scheibe ähnelt einem auf dem Kopf stehenden, sehr spitzen Kegel.

Die teilweise Abschirmung der Schwerkraft der Erde verhält sich wahrscheinlich relativ zur natürlichen Schwerkraft, d.h. mit wachsender Entfernung von der Erde verringert sich auch der absolute Betrag der Schwerkraftabschirmung und zwar mit dem Quadrat der Entfernung.

Eine Verstärkung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe ist theoritisch unmöglich, da es sich bei Modell 1 lediglich um eine teilweise Abschirmung der bereits bestehenden Schwerkraft handelt.

Falls mit Modell 1, so wie es Eugene Podkletnov für möglich hält und wenn es funktionieren würde, eine UFO konstruiert werden soll, müßte dieses fliegen können. Ein Horizontalschub durch Schwerkraftabschirmung wäre aber nicht machbar, da es keine aktive horizontale Schwerkraftvektorkomponente gibt.
Podkletnov beschrieb den UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich direkt proportional zur Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch der Luftdruck um 2 Prozent verringern würde, was den Auftrieb bewirkt, da er sich unterhalb der Scheibe, weil dort nichts Derartiges geschieht, nicht verändert. Das UFO fliegt also, würde Modell 1anwendbar sein können, nach Oben. Da beim ersten Modell der "Schwerkraftabschimung" keine nach unten gesehene negative Masse generiert wird, könnte ein solches UFO, falls es machbar wäre, nur innerhalb eines Mediums wie das der Erdatmosphäre fliegen.
Bzw. da bei der etwas abgewandelten Form des ersten Modelles, die anstelle einer teilweisen "Schwerkraftabschirmung" fälschlicherweise ein teilweises "Zurückreflektieren von Schwerkraftwellen" zur Erde beschreibt, dann so wie oberhalb auch unterhalb der Supraleiterscheibe eine Verringerung des Luftdruckes eintreten würde, wäre solch eine Variante überhaut nicht erst flugfähig, da sie wegen  ihres falsch gewählten Lösungsansatzes genauso auf Luftdruckunterschiede angewiesen wäre, so wie der Flügel eines Flugzeuges nur innerhalb der Erdatmosphäre fliegen kann und nur darum aufsteigt, weil durch bestimmte Strömungsverhältnisse überhalb des Flügels ein künstlicher Luftunterdruck erzeugt wird.

Da aber das erste Modell wegen seines grundsätzlich falschen Lösungsansatzes so nicht funktionieren kann, muß es verworfen werden, und es muß nach einem weiteren, den Podkletnov-Effekt exakt  richtig beschreibenden Modell gesucht werden, welches die Schwerkraft als ein vektororientiertes Kraftfeld beschreibt.

Modell 2Das zweite Modell zum Podkletnov-Experiment beschreibt eine aktive und künstliche Erzeugung eines von der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. das Zustandekommen eines künstlichen Gravitationsstrahles". Dieser ist überhalb und unterhalb der sich sehr schnell drehenden supraleitenden Scheibe nachweisbar. Und er verläuft sowohl überhalb als auch unterhalb des Supraleiters in ein und derselben Richtung (entgegen der Richtung der natürlichen Erdschwere) und steht beiderseitig senkrecht auf der Rotationsebene der sich drehenden Scheibe.

Die Verringerung der Schwerkraft senkrecht über- und unterhalb der Supraleiterscheibe ergibt sich aus der Resultierenden der natürlich bedingten Erdschwerkraftvektoren und der gleichgesinnt vorzeichenbehafteten Schwerkraftvektoren der beiden mit der Supraleiterscheibe künstlich hergestellten "Gravitationsstrahlen", d.h. aus deren Aufaddieren mit der natürlichen Erdschwerkraft.

Dieses Modell widerspricht nicht dem "Gesetz von der Erhaltung der Masse". Da die überhalb der Supraleiterscheibe künstlich generierte aber real nicht vorhandene negative Masse (Antimaterie), die eine Antigravitation erzeugt, und die unterhalb der Supraleiterscheibe künstlich generierte aber real nicht vorhandene positive Masse (Materie) in ihrer Summe den Wert Null ergeben, verbleibt nur die realistisch vorhandene Masse der Scheibe selbst. Es entsteht beim Effekt der Verringerung der natürlichen Erdschwere nach dem zweiten Modell also weder Massenzuwachs noch -abnahme des Gesamtsystems.

Das Abkippen der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe aus der horizontalen Ebene heraus würde den künstlich erzeugten "Schwerkraft- bzw. Gravitationsstrahl" mit aus seiner auf die lotrechte Achse bezogenen Lage kippen. Die Säule veränderter Erdschwerkraft kann also, da sie aus einem künslich hergestellten "Schwerkraft- bzw. Gravitationsstrahl" resultiert, in jede Richtung geschwenkt werden und ist nicht an die Richtung der Kraftlinien der natürlichen Erdschwere gebunden, die an jedem beliebigen Ort der Erde nur lotrecht verlaufen können.

Da die Oberfläche der rotierenden Supraleiterscheibe durch ihre sehr schnelle Drehbewegung bedingt ideal plan ist, divergiert der künstlich hergestellte "Gravitationsstrahl" auch mit zunehmender Entfernung von der Supraleiterscheibe nicht. Der Bereich der Veränderung der Schwerkraft der Erde überhalb und unterhalb der Supraleiter-Scheibe kann also mit einer ideal runden Säule konstanten Durchmessers und theoretisch unendlichen Ausmaßes verglichen werden, die exakt dem Durchmesser der sich sehr schnell drehenden Supraleiterscheibe entspricht.

Werden mehrere Supraleiterscheiben innerhalb dieser runden Säule konstanten Durchmessers mit beliebigem Abstand zueinander übereinander geschichtet, addieren sich deren einzelne, künstlich erzeugte Schwerktaftvetoren. D.h. bei drei Supraleiterscheiben würde sich die Schwerkraftverringerung über den Scheiben verdreifachen.
Bei 50 jeweils in Kryostaten rotierenden Supraleiterscheiben entsteht bei exakt 2% Verringerung der Erdschwerkraft pro Scheibe eine völlige Schwerelosigkeit, und der Luftdruck müßte entlang dieses "Gravitationsschlauches"Null Bar sein. Das würde bedeuten, daß, wenn mehr als 50 Scheiben übereinander gestapelt würden, entlang ihres "Gravitationsstrahles" über- und unterhalb der Scheiben eine negative Schwerebeschleunigung erzeugt werden kann, was zur Folge hat, daß alle in die Säule verminderten Luftdruckes hineingebrachten, ungesicherten Gegenstände, durch die Luftdruckunterschiede bedingt wie in einem Rohr völlig eingeschlossen von der Erde mit negativer Beschleunigung wegfliegen würden.
Würde man also in einem Hochhaus in allen Ettagen verteilt 75 Kryostate übereinander aufstellen, so daß sie alle entlang einer senkrechten Linie angeordnet genau übereinander zu stehen kommen, müßte ein auf dem Dach des Haus abgestellter und ungesicherter Gegenstand theoretisch abheben und bei exakt 2% Verringerung der Erdschwerkraft pro Scheibe mit -0,5 g negativ beschleunigt senkrecht nach Oben wegfliegen, bzw. nicht mehr nach Unten sondern "nach Oben fallen".
Da man sich vergleichsweise nicht selbst an den Haaren aus dem Wasser ziehen kann, verhalten sich aber auch diese 75 Supraleiterscheiben bzgl. ihres Abhebens von der Erde neutral und bleiben selbst beim Auftrieb der Gegenstände unbeteiligt. Sie behalten also in ihrer Summe trotzdem ihre nach unten gerichtete natürliche Erdschwere und damit auch ihr normales Gewicht, weil von ihrer positiven Masse letztendlich nichts hinzugefügt noch weggenommen wurde. D.h. sie heben nicht mit von der Erde ab. Ein Abheben der Supraleitercheiben würde nach der Meinung des Scheibers dieses Textes erst dann zustande kommen, wenn sie eine insgesamt sehr große negative Masse erhalten würden und damit einer Antimaterie vergleichbar würden. Denn erst Antimaterie stößt sich von der Materie, die wir kennen, ab.
Der Realisierung eines "Fahrstuhles in den Weltraum" bzw. einer "Himmelsrohrpost" dürfte, falls dieses Modell tatsächlich in die Praxis umsetzbar wäre, aber trotzdem nichts mehr im Wege stehen. Direkt vom Äquator aus könnte man demnach so mit relativ geringem Aufwand Satelliten in eine geostationäre Bahn um die Erde befördern. Benötigen würde man dazu nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Hompage lediglich ein Hochhaus mit genügend viel Ettagen zur Unterbringung der mehr als 50 Kryostate in direkt übereinandergelegenen Räumen, bzw. praktischerweise in einem leergeräumten Fahrstuhlschacht eines Hochhauses, das mindestens zwei Aufzüge besitzen sollte.
Oder umgekehrt könnte man vielleicht sogar einen Satelliten aus seiner geostationären Bahn wieder heruntersaugen und vielleicht durch gezieltes Ab- bzw. Zuschalten einzelner Kyostate sogar sanft auf dem Dach des Hochhauses, von dem er vorher gestartet wurde, wieder landen lassen. Aber all dies ist vielleicht doch nur Utopie oder doch nicht?.
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich in diesem Zusammenhang aber trotz aller Zweifel über eine derartige Realisierbarkeit trotzdem gut vorstellen, daß auch das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer ausübt, bzw. seine beiden zeitlich begrenzten, besonderen Erscheinungsformen, gemeint ist das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 und der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20, das in der Offenbarung des Johannes im 13. Kapitel in Vers 11 treffend als "Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde ..." beschrieben wird, auf diese Art und Weise von der Erde in den Himmel aufsteigen konnte. Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten "falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch kein eigenes Land (vgl. im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht") und damit auch keinen eigenen Weltraumbahnhof, wie z.Bsp. Cape Canaveral Florida, das etwa 50 Meilen östlich von Orlando in den USA im Bundesstaat Florida gelegene Raumfahrtzentrum der NASA  oder wie es beispielsweise der in der Steppe Kasachstans rund 2100 Kilometer südöstlich von Moskau gelege Raumfahrtbahnhof (Kosmodrom) Baikonur in Rußland ist. Und muß doch der Antichrist unbedingt sehr darauf bedacht sein, daß keiner von den in Daniel 8, 24 beschriebenen "Starken" dieser Erde seine diesbzgl. Aktivitäten vorher bemerkt hat. Aggiert er, der er doch aus dem Hinterhalt heraus militärisch zuzuschlagen beabsicht, vor aller Welt im Verborgenen. Und diese seine versteckte Vorgehensweise wäre ihm doch mit konventionellen Mitteln verständlicherweise total unmöglich. Die bei Daniel 8, 24 beschriebene und nur durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« kann doch nur gelingen, wenn der Machtaufstieg vor aller Welt unbemerkt geschieht. Und dazu bedarf es eben schon außergewöhnlicher Mittel und völlig neuer Technologien in der Weltraumtechnik.

Aber irgendwie und völlig unbemerkt muß er die Satelliten, die mit Offenbarung 13, 11 offensichtlich gemeint sind, aber doch in ihre vermutlich geostationäre Umlaufbahn um die Erde gebracht haben. Und betreuen und warten muß er diese ja im Verborgenen schließlich auch. Vielleicht existiert also entlang des Äquators ein bislang unbemerkt gebliebener, reger Pendelbetrieb zwischen Himmel und Erde. Und als Ausgangspunkte können dabei logischerweise nur Städte dienen, die unmittelbar am Äquator der Erde liegen und die schon seit mehr als 30 Jahren (etwa solange schätzt der Schreiber dieses Textes die Existenz des in Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen "Maules" ein) vielgeschössige Hochhäuser besitzen, von denen jeweils mindestens eines je Stadt seit dieser Zeit dem Sohn des Verderbens gehört. Dann wäre sogar fast der genaue Standort der "von der Erde genau senkrecht aufgestiegenen" Satelliten geklärt und auch erklärbar, warum diese solange und ohne Aussetzer ihre Funktionstüchtigkeit behielten. Und genau auf der anderen Seite bzw. Hälfte der Erde müßten dann, wie wir weiter unten in den beiden Kapiteln "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen" noch lesen werden, wieder am Äquator angekommen, dort ganz besondere Phenomene zu beobachten gewesen sein. 

Die Veränderung der Schwerkraft der Erde verhält sich demnach nicht relativ zur natürlichen Schwerkraft. Mit wachsender Entfernung von der Erde verringert sich also auch der absolute Betrag der Schwerkraftveränderung nicht. D.h. der Betrag, um den sich das Schwerefeld der Erde in jeder beliebigen Höhe über ihrer Oberfläche verringert, bleibt immer derselbe.
Dies muß so sein, weil der künstlich hergestellte"Gravitationsstrahl" nicht divergiert und die Größe des Betrages seines Kraftfeldvektors auch mit immer größer werdenden Abstand zur Supraleiterscheibe konstant bleibt. Er verhält sich so auch über sehr große Entfernungen ähnlich einem Laserstrahl und weil Gravitation keinerlei Hindernisse kennt und jede Materie, so auch alle Himmelskörper verlustfrei durchdringt. Der "Gravitationsstrahl" kann demnach in seiner Intensität und Feldstärke durch nichts abgeschwächt werden. Währenddessen verringert sich die natürliche Erdschwerkraft mit dem Quadrat der Entfernung von der Erde .  

Eine Verstärkung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb und unterhalb der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe ist theoritisch möglich, da es sich nicht um eine reine, telweise Abschirmung der bereits bestehenden Schwerkraft der Erde handelt. Sie sollte möglich sein, falls es zum Beispiel durch die Änderung der Rotationsrichtung der Supraleiter-Scheibe zur Änderung der Richtung des künstlich hergestellten "Gravitationsstrahles" kommt. 

Falls auch mit Modell 2, so wie es Eugene Podkletnov in seiner Theorie für möglich hält, eine UFO konstruiert werden soll, dürfte dieses nicht fliegen können. Podkletnov beschrieb den UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich analog der Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch der Luftdruck um 2 Prozent verringern würde. Da nach Modell 2 aber auch unterhalb der Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen ist, existieren im Vergleich von überhalb zu unterhalb der Scheibe keinerlei Luftdruckunterschiede. Es kommt also keinerlei Auftrieb der Scheibe zu Stande. Das Ufo fliegt also nicht wie der Flügel eines Flugzeuges nach Oben.

Das zweite Modell könnte also wegen seines grundsätzlich richtigen Lösungsansatzes, der die Schwerkraft als ein vektororientiertes Kraftfeld beschreibt, so funktionieren In einem weiteren Modell soll nun untersucht werden, ober eine Flugfähigkeit der Supraleiterscheibe doch noch möglich sein könnte.

Modell 3Das dritte Modell zum Podkletnov-Experiment beschreibt wiederum eine aktive und künstliche Erzeugung eines von der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. das Zustandekommen eines künstlichen Gravitationsstrahles". Dieser ist ebenfalls überhalb und unterhalb der sich sehr schnell drehenden supraleitenden Scheibe nachweisbar. Aber im Unterschied zum vorherigen Modell verläuft er überhalb des Supraleiters entgegengesetzt gerichtet zu dem unterhalb des Supraleiters, also nicht in ein und derselben Richtung. Beide "Gravitationsstrahle" treten in zueinander entgegengesetzter Richtung senkrecht aus der Rotationsebene der sich drehenden Scheibe aus.

Die Verringerung der Schwerkraft senkrecht über- und die Verstärkung der Schwerkraft senkrecht unterhalb der Supraleiterscheibe ergeben sich aus der Resultierenden der natürlich bedingten Erdschwerkraftvektoren und der unterschiedlich vorzeichenbehafteten Schwerkraftvektoren der beiden mit der Supraleiterscheibe künstlich hergestellten "Gravitationsstrahlen", d.h. aus deren Aufaddieren mit der natürlichen Erdschwerkraft.

Das Modell 3 widerspricht im Gegensatz zu Modell 2 dem "Gesetz von der Erhaltung der Masse".
Da in der Supraleiterscheibe künstlich eine real nicht vorhandene negative Masse (Antimaterie) generiert wird, die von beiden Seiten der Scheibe als solche gesehen wird und die sowohl ober- als auch unterseitig der Scheibe eine Antigravitation erzeugt, verbleibt nicht nur die realistisch vorhandene Masse der Scheibe selbst, da sie beim Einsetzen des Podkletnov-Effektes nach Modell 3 einen enormen Massenzuwachs erfahren würde. Es müßte also beim Effekt der Verringerung der natürlichen Erdschwere nach diesem Modell ein gewaltiges Massendefizit des Gesamtsystems entstehen (lokal 2 Prozent der Masse der Erde).

Falls mit Modell 3, wenn dieses funktionieren würde, so wie es Eugene Podkletnov für möglich hält, eine UFO konstruiert werden könnte, dürfte dieses fliegen können. Podkletnov beschrieb den UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich analog der Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch der Luftdruck um 2 Prozent verringern würde. Da nach Modell 3 unterhalb der Scheibe eine Schwerkrafterhöhung von 2 Prozent zu verzeichnen ist und sich im Gegensatz dazu überhalb der Scheibe der Luftdruck um 2 Prozenz gegenüber Normal vermindert, existiert im Vergleich von überhalb zu unterhalb der Scheibe ein erhebliches Luftdruckgefälle. Es kommt also ein Auftrieb der Scheibe zu Stande. Das UFO fliegt theoretisch nach Oben. In der Realität geschieht dies aber nicht, weil auch das dritte Modell analog dem Modell 1 so nicht angewendet werden kann und gegen Naturgesetze verstößt. 

Fazit:
Schwerkraftabschirmung ist anscheinend nicht mehr lange ein Ding der Unmöglichkeit. Wissenschaftler wie Frau Dr. Ning Li von der University of Alabama aus Tuscaloosa in Alabama sind bereits dabei, Theorien und Rechenformeln für den Effekt aus dem Podkletnov-Experiment zu entwickeln.

Da sowohl das erste Modell, das eine Abschirmung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft beschreibt als auch das dritte Modell zum Podkletnov-Experiment, welches eine aktive und künstliche Erzeugung eines von der in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. Gravitationsstrahles" voraussetzt, wobei der Strahl über und der Strahl unter der Scheibe zueinander entgegengesetzt gerichtet sein müssen, ein gewaltiges Massendefizit verursachen und damit gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" verstoßen, bleibt nur Modell 2 übrig, das nicht gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" verstößt und welches der Verfasser dieser Homepage ab hier für alle weiteren Betrachtungen zur Schwerkraftabschirmung favorisiert und weiterverwendet.
Das erste und das dritte Modell, mit denen flugfähige UFO´s konstruiert werden könnten, wurden darum für die weiteren Überlegungen verworfen, nicht so Modell 2.

Mit Modell 2 kommt aber keinerlei, für einen UFO-Antrieb notweniger Auftrieb der Scheibe zu Stande, da nach diesem Modell auch unterhalb der Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen ist. Da aber die durchaus flugfähigen Modelle 1 und 3 wegen ihres Verstoßens gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich ausscheiden, steht es nun definitiv fest: Es scheint ihn also in der Realität nicht zu geben, den sogenannten UFO-Antrieb und er wird wohl auch in der Zukunft nie realisiert werden können, da jeglicher Massedefizit gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde. Um ein flugfähiges UFO  zu konstruieren, müßte eine sehr große negative Masse künstlich erzeugt werden, die unbedingt der Existenz der echten Antimaterie bedarf. Nur mit ihr käme eine entsprechend große Schwerkraftreduzierung zu Stande. 

Ein durchaus möglicher Versuch des Antichristen, von seiner Person wegzeigend einen Prügelknaben zu finden, dem er alles, was er selbst verschuldet hat, in die Schuhe schieben kann

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird aber dennoch versuchen, obwohl es, wie wir im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" gesehen haben, technisch unmöglich ist, Flugkörper mit einem funktionsfähigen Schwerkraftantrieb auszustatten, allen Menschen glaubhaft zu machen, daß die Erfindung des UFO-Antriebes gelungen sei.
Um von sich wegzuzeigen und um die Endzeitzeichen als erfüllt darzustellen (denn er beabsichteigt ja schon sehr bald die Wiederkunft Jesu Christi mit technischen Tricks glaubhaft zu inszenieren), benötigt er neben der "großen Hure Babylon" noch einen Antichrist, der von Ihm, dem echten Sohn des Verderbens, erst zu dem gemacht werden muß, was dieser dann allem Anschein nach sein soll. Und da der für die letzte Zeit angekündigte Antichrist aus der Bibel bekannterweise alle Menschen der Erde mit großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern verführen soll, muß derjenigen, den der tatsächliche Antichrist zu einem scheinbaren Antichrist machen will, logischerweise auch verführerische Wunder vollbringen können. Ihm, d.h. demjenigen, den er in der Öffentlichkeit mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zum Antichrist abstempeln will, ihm wird der echte Antichrist dann schließlich den schwarzen Peter mit dem scheinbar funktionfähigen UFO-Antrieb zuspielen. In seinem Land soll der Bau von UFO´s allem Anschein nach tatsächlich gelungen sein, so muß er es nach den Überlegungen des Verfassers dieser Homepage versuchen, der ganzen Welt glaubhaft zu machen. Und der Verfasser dieser Homepage denkt, daß es die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sein werden, die der echte Antichrist zur "Zeit des Endes" auserkoren hat und dazu verdonnern wird. Und in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist die National Aeronautics and Space Administration (NASA) mit ihrem Hauptsitz in Washington dafür verantwortlich zu machen, wenn es darum geht, einem Land angebliche militärische Neuheiten nachzurede, diejenige Institution, die als US-Bundesbehörde in einer weltweit einzigartigen Art und Weise gleichzeitig sowohl für die zivile als auch die militärische Luft- und Raumfahrt in den USA zuständig ist. Ihr muß, falls er es versuchen wird, der wahre Antichrist anhängen, daß sie es ist, der es angeblich als Erstes gelungen sei, flugfähige Flugkörper mit Schwerkraftantrieb herzustellen.

Dies könnte er, der echte Antichrist zur "Zeit des Endes", erreichen, indem er zu diesem Zweck die zweifelhafte, lügenbehaftete Erfindung des UFO-Antriebes mit seinem falschen Propheten vor dem inneren Auge möglichst vieler Menschen ähnlich dem später kommenden, wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" mit einem optischen Trick der Überlagerung des vom menschlichen Auge optisch auf der Netzhaut projezierten Bildes und einer zusätzlichen, künstlich dazugemischen Darstellung eines UFO´s  als glaubhaft darstellen wird.
Alle Menschen der Erde, auch diejenigen, die nicht in Amerika wohnen, sollen unter Vorzeigung dieser mit einem technischen Trick überlisteten falschen Augenzeugen, die etwas für wahr gehalten haben, was tatsächlich lediglich eine perfekte Illusion gewesen war, sollen auf diese Art und Weise davon überzeugt werden und daraufhin glauben, daß der vom echten Sohn des Verderbens dazu gemachte Antichrist tatsächlich in der der Lage sein soll, mit Hilfe des Podkletnov-Effektes Flugkörper mit UFO-Antrieb herzustellen. Es soll der NASA also gelungen sein, wie im Science Fiction zu fliegen, was, wie wir auf Grund der weiter Oben durchgeführten Untersuchungen wissen, natürlich nicht so wirklich geht.

Und der Schreiber dieses Textes vermutet an dieser Stelle, daß der Ort, an dem nach dem vermutlichen Plan des Antichristen solche flugfähig geglaubten UFO´s am Himmel auftauchen bzw. angeblich gesehen werden könnten, beispielsweise im Bundesstaat Utah in der unmittelbaren Nähe bzw. Umgebung der Stadt Salt Lake City zu suchen sein könnte, der für solch ein Spektakel zudem eine sehr große Zuschauerkulisse, nämlich die nicht gerade wenigen Bewohner der 180.000 Seelen zählenden Großstadt stellt.
Eine bizarre, unwirkliche Salzseelandschaft einerseits und eine ebenso unmittelbar an diese Großstadt angrenzende, unbegrünte Bergwelt andererseits stellen ein besonderes Szenario dar, das der Antichrist für sein spektakuläres Vorhaben durchaus ausgesucht haben könnte, da es an eine Landschaft auf der Oberfläche eines fremden Planeten erinnert.
So kommt dieser Ort mit wüstenartigem Charakter im Bundesstaat Utah in den USA einem riesigen Theater gleich und eignet sich wegen seiner dafür überaus geeigneten, einmaligen und futuristisch anmutenden Kulisse für eine Inszenierung der Erscheinung von UFO´s geradezu bestens.
Und unweit eines solchen Ortes, der sich für derartige Zwecke auch wegen der Unwegsamkeit infolge des bis an die Stadt heranreichenden großen Salzsees, welcher wegen seiner sehr glatten und planen Oberfläche und riesigen Ausdehnung für Hochgeschwindigkeitstests aller Art bekannt geworden ist und der dem Salzsee gegenüberliegenden, unmittelbar angrenzenten bizarren Gebirge sehr gut anbietet, muß sich auch zwangsläufig, um die lügenbehaftete Behauptung, daß hier Fluggeräte mit Schwerkraftantrieb gebaut worden sein sollen, zu unterstreichen, ein nicht der breiten Öffentlichkeit bekannt gemachtes, militärsches Foschungszentrum der NASA befinden.
Dieses geheime militärsche Foschungszentrum der NASA könnte nach der Meinung des Schreibers dieser Webseite später auch demonstrativ zu einem der ersten Angriffsziele des Antichristen werden, dann wenn er innerhalb nur einer einzigen Nacht der Militärvormachtstellung dieses großen Landes sowie allen übrigen Militärmächten der Erde ein unerwartetes Ende setzen wird (vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" und "Die Pfeile des Reiters mit dem Bogen, der auf einem weißen Pferd sitzt").

Das plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen von UFOs, das in allen bekannten Massenmedien und mit großer Sicherheit auch mit dem "Maul" des Antichristen, welches in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird, vermutlich bis weit über die Ländergrenzen dieses Staates hinaus bekanntgemacht werden wird, wurde, und das wird man im Nachhinein sicher auch so erkennen können, demnach nicht von den USA selbst gesteuert, sondern entspringt einen Plan des tatsächlichen Antichristen zur "Zeit des Endes", der diesem Land (gemeint ist die USA) damit ungeheuer schaden möchte.
Vielleicht ist er es sogar derjenige, der die Vereinigten Staaten von Amerika gezielt und mit Absicht zum Angriffsziel der radikalen Islamisten werden ließ. Und vielleicht benutzt der dazu ein spezielles "Maul", das in der religiösen Sprache des Islam nur zu den Muslimen spricht. Denn das "Maul" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist, wie aus dem Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht nur ein für alle religiösen Menschengruppierungen der Erde einheitlich redendes "Maul", sondern spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden gehört werden kann.
Vielleicht soll die radikale Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer Gesinnung in den Vereinigten Staaten das personifizierte Böse ("Dajjal") oder den "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel) sehen. Und der "Daggal" soll sich nach dem Verständnis des Islam, so wie auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" für die Christen mit lügenbehafteten Schau-Wundern ausweisen. Genau darum aber wäre das plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen von UFOs in den USA, das einem großen Wunder gleicht, genau das Richtige, um dem Haß der islamischen Welt gegenüber ihrem großen Feind, den USA, weitere Nahrung zu geben.
Der "Daggal", auch die Muslime erwarten also den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", aber ist nach alter islamischer Vorstellung keine Nation, sondern ein selbsternannter, falscher religiöser Führer, der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.

Das plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen von UFOs, das sicher nicht nur in den heute bekannten Massenmedien diskudiert werden, sondern sogar zwingend notwendig auch bis weit über die Ländergrenzen dieses Staates hinaus mit dem "Maul" des Sohnes des Verderbens nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 bekanntgemacht werden wird, bringt dem hiermit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" aber noch einen weiteren gewichtigen Vorteil:
Da vermutlich heute noch Wissenschaftler an der Realisierung von Flugkörpern mit UFO-, d.h. am Schwerkraft-Antrieb herumbasteln und da diesbzgl. seit dem Versuch der angeblich gelungenen und heftig umstrittenen Schwerkraftabschirmung, die an der Universität von Tampere in Finnland durch Eugene Podkletnov erstmals nachgewiesen worden sein soll, bislang noch keinen wirklich gangbaren Lösungsweg gefunden haben dürften, kann es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", der für die Begriffe des Schreibers dieses Textes das Verständnis solcher Dinge bis heute erschwert hat, nur recht sein, daß der wahre Hintergrund dieser Dinge auch weiterhin im Dunkeln verbleibt.
Dem Antichrist kann es also nur gelegen sein, daß die Wissenschaftler der Erde im Zusammenhang mit der Erforschung des Schwerkraftantriebes heute immer noch nach geeigneten Materialien suchen, die in der Lage sind, Gravitation zu reflektieren anstatt sich aktiv an ihrer Erzeugung zu beteiligen. Diese Gedanken zur Wellentheorie von Schwerkraft werden sogar wissenschaftlich verfolgt, obwohl dies das Generieren einer riesigen Masse bedingen würde.
Daß der Effekt aus dem im September 1996 durchgeführten Podkletnov-Experiment eventuell doch echt gewesen war, diesen Aspekt versucht der große Weltferführer sicherlich auch weiterhin in Frage zu stellen. Möchte er doch unbedingt vermeiden, daß ein klares Verständnis in diesen Dingen zu Stande kommt, denn er selbt, der Sohn des Verderbens, ist es, der den Effekt aus dem Podkletnov-Experiment für sich und zur Verführung der Menschen nutzen möchte (vgl. im Kapitel "Die nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").
Wie der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten " gezeigt hat, kann es aber dennoch theoretisch möglich sein, daß das Podkletnov-Experiment kein wissenschaftlicher Unfug war und daß der dort aufgetretene Effekt der Schwerkraftverringerung über einer rotierenden Hochtemperatur-Supraleiterscheibe durchaus wissenschaftlich fundiert und sowie theoretisch als auch praktisch nachvollziehbar ist (vgl. in den beiden Kapiteln "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen").
Wenn es in dieser Richtung in der Vergangenheit alo tatsächlich sensationelle Forschungsergebnisse gegeben haben sollte, dann müßte es zu allererst der Antichrist zur "Zeit des Endes" gewesen sein, der diese Erfolge bemerkt hat. Denn er ist der Besitzer des "Maules" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, was ganz nebenbei ein perfektes Spionagemittel verkörpert. Und dann müßte er es also zuerst gewesen sein, der diese Erfindung versucht hat, unbemerkt an sich zu reißen. Wenn also das im September 1996 durchgeführten Podkletnov-Experiment im Nachhinein noch einmal einem Wissenschaftler gelang, dann wird der große Weltverführer mit Sicherheit bestrebt sein, daß dieses Experiment von nun an kein weiteres Mal gelingen darf, und er muß unbedingt verhindern, daß es offiziell bestätigt wird.

Irgendwo in den USA muß aber auch das Steuerzentrum des vermutlich bislang größten, geheimgehaltenen Strategic Defense Initiative (SDI) - Teilprogrammes der USA gebaut worden sein. Der Umstand, daß in diesem Land gleichzeitig von relativ vielen Menschen erstmalig richtig fliegende UFO´s beobachtet werden sollen, soll, und wie kann es anders sein, also gleichzeitig von anderen, für den Antichrist äußerst wichtigen Umständen ablenken.
Denn im Rahmen dieses SDI-Teilprogrammes, könnte im Gegensatz zu den UFO´s, die es wie wir weiter oben gehört hatten, überhaupt nicht wirklich geben kann, tatsächlich ein erdumspannender und geostationär installierter Schutzschild gegen atombestückte Interkontinentalraketen entwickelt worden sein, der nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage durch ein geniales, satellitengestütztes und nuklear initiiertes, im Weltall befindliches Röntgenlaserkanonensystem realisierbar gemacht wurde (vgl. auch in den Kapiteln "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum", "Vielleicht ist es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden Menschensohnes verkannt werden könnten").

Die USA und aber noch mehr der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" haben beide gleichermaßen ein überaus großes Interesse daran, das dieses geheime Militärprogramm und natürlich auch dessen Steuerzentrale weiterhin im Verborgenen bleiben. Es wäre überaus schädlich, wenn die Weltöffentlichkeit über einen erdumspannenden und geostationär installierten Schutzschild gegen atombestückte Interkontinentalraketen informiert sein würde, der durch ein nuklear initiiertes und im Weltall befindliches Röntgenlaserkanonensystem realisierbar gemacht wurde. Dürfen doch schon seit vielen Jahren in den erdnahen Raum, d.h. in die Ionosphäre mittels Trägerraketen keine Kernsprengsätze mehr hochtransportiert werden.
Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" möchte doch genau mittels dieses unbedingt geheim gebliebenen, erdumspannenden, nuklear initiierten und im Weltall befindlichen Kanononensystems bei dessen Abschießen, d.h. dann wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" dieses ursprünglich von den Amerikanern gebauten und geheimgehaltene Waffensystem übernimmt, um es selbst gegen dessen Erbauer einzusetzen und abzuschießen, parallel dazu allen über die wahre Ursache des sich bei den vielen Kernexplosionen entwickelnden Lichterzaubers am nächtlichen Himmel ahnungslos gebliebenen Menschen der Erde die Wiederkunft Jesu Christi vortäuschen.
Die wahre Ursache der vielen, sehr hellen Lichblitze dieser Ballerei am Nachthimmel muß also darum geheim bleiben, damit sich der Sohn des Verderbens anschließend an das in der Bibel angekündigte  und am Himmel zu sehende große und helle Zeichen des wiederkehrenden Messias (was aber in Wahrheit nur vom Antichrist mit sehr vielen, in der Ionosphäre stattfindenden Kernwaffenexplosionen vorgetäuscht wird) mit dem lügenbehafteten "in den Tempel Gottes setzen, so als sei der Himmel schon da" an die Stelle Jesu Christi stellen kann (vgl. in den Kapiteln "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" und "Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung"  und "Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der Verwüstung" dar?").
Und der Schreiber dieses Textes wünscht sich an dieser Stelle sehr, daß es dem wahren Erbauer des nuklear initiierten und im Weltall befindlichen Röntgenlaserkanonensystem, also den USA noch gelingt, einen derartigen mechanischen Riegel vorzuschieben, so daß der Antichrist selbst dieses Waffensystem nicht mehr zur Anwendung bringen kann und es für ihn unbrauchbar wird. Es ist also höchste Zeit geworden, die klaffende Sicherheitslücke dieses Waffensystems, falls es tatsächlich existiert, zu schließen, so, daß es für andere, wie dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die auch gerne darauf zugreifen würden, mit Funkwellen und durch Spionage geklauten Geheimcodes nicht mehr ansteuerbar und initiierbar wird.

Durch die Eroberung dieses von den USA gebauten genialen Waffensystems, d.h. falls es dem Antichristen also doch noch gelingt, mit Funkwellen und durch Spionage geklauten Geheimcodes trotz mechanischem Riegel zu knacken, dürfte es für den Antichrist zur "Zeit des Endes" im Rahmen des durch Betrug gelingenden Vernichtens der "Starken" (was damit gemeint ist, kann man zum Beispiel in Daniel 8, 24 bzw. im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" nachlesen) dann möglich werden, u.a. auch weltweit die wichtigsten Spionagesatelliten unterschiedlicher Herkunft auszuschalten. Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß das von den USA erbaute, nuklear initiierte und im Weltall befindliche Röntgenlaserkanonensystem erdumspannend installiert worden ist. D.h. es liegt nach seinen Vorstellungen mittels geostationärer Satelliten wie eine geschlossene Perlenkette um den Äquatorbereich der Erde.

Wie wir wissen, kommt der Antichrist beinahe ohne einen mit eigenen Waffen und ohne einen offenkundig geführten, gewohnt fairen und üblichen, militärischen Kampf, d.h. fast ganz ohne eigene, von ihm selbst gebaute Angriffswaffen und ohne eine eigene Armee, an die Macht. Und er besitzt, was viele nicht wissen, und darüber versucht er, der große Weltverführer alle Menschen hinwegzutäuschen, anfangs noch kein eigenes Land. Zuerst wird er wie in Daniel 8, 24-25 beschrieben in Israel an die Macht kommen, dessen ärgster Feind er damit ist. Und erst später, also danach wird er seine Macht von Israel aus auf die übrigen Länder der Erde auszuweiten beginnen. 

Ein Rechenbeispiel zur Abschirmung der Schwerkraft nach Modell 2:

Die Erdschwerebeschleunigung ist von der geografischen Breite und zusätzlich von der Höhe über dem Meeresspiegel abhängig. Dies ergibt sich daraus, weil die Erde keine Kugel sondern annähernd ein Ellipsoid ist und zudem rotiert.
In mittleren Breiten wird der Betrag der Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung gerundet mit 9,81 m/s2 angegeben. Am Äquator wird sie mit 9,78033 und an den Polen mit 9,83219 m/s2 in Höhe des Meeresspiegels gemessen. Die Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung nimmt über der Erdoberfläche mit zunehmender Höhe quadratisch ab. In der Nähe der Erdoberfläche verringert sie sich pro Meter um etwa 3,1 µm/s2, wenn man sich von der Erde entfernt.

Nach den Angaben von Eugene Podkletnov betrug das Maß der Abschirmung der Schwerkraft, und er ist damals nur von einer Abschirmung ausgegangen, überhalb der Hochtemperatur-Supraleiterscheibe  2,1 % der Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung, die in mittleren Breiten gerundet mit 9,81 m/s2 angegeben wird.

Wenn sich also über und unter der Scheibe während des Versuches ein eigenständiges Gravitationsfeld aufgebaut hat, müßte das auch eine, wenn auch negative Schwerebeschleunigung verursacht haben, die sich zu 
2,1 % von 9,81 m/s2 =  0,21 m/s2 errechnet.

Und nun ein Rechenbeispiel, um die Auswirkungen des von Podkletnov festgehaltenen Effektes zu veranschaulichen:
Der mittels Elektromagneten in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleiter soll sich an einem Ort in Äquatornähe befindet und zwar im südlichen Teil Brasiliens in Südamerika. Der Supraleiter soll dabei genau in einer horizontalen Ebene rotieren. Damit tritt der künstlich erzeugte "Gravitationsstrahl" genau lotrecht aus der Supraleiterscheibe nach Oben und nach Unten aus. Wir wollen am nach unten austretenden Teil des Strahles untersuchen, wie groß die resultierende Erdbeschleunigung in diesem "Gravitationsstrahl" ist, nachdem er die ganze Erde durchwandert hat und auf der zur Versuchsanordnung gegenüberliegenden Erdhalbkugel, also etwa im Gebiet der Philippinen wieder aus ihr austritt.
Anhand seiner konstanten Größe soll auf der anderen Seite der Erde in 250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegels bestimmt werden, wie groß dort in dieser Höhe über der Erdoberfläche der Betrag der resultierenden Schwerkraftbeschleunigung ist. 

Lösungsweg:
1. Ermittlung der allgemeinen Erdschwerebeschleunigung in Äquatornähe:  
9,78033 m/s2 = 6,105 m/s2.

2. Ermittlung der Erdschwerebeschleunigung in Äquatornähe in 250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel ohne den zusätzlichen Einfluß des künstlich erzeugten "Gravitationsstrahles"
9,78033 m/s2 - (250.000 * 0,0000031 m/s2) = 9,005 m/s2.

3. Ermittlung der Erdschwerebeschleunigung in Äquatornähe in 250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel unter dem zusätzlichen Einfluß des künstlich erzeugten "Gravitationsstrahles", d.h. Ermittlung der resultierenden Schwerkraftbeschleunigung innerhalb des "Gravitationsstrahles" in Äquatornähe in 250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel:

Auf der der Versuchseinrichtung gegenüberliegenden Erdhalbkugel vergrößert sich der Betrag der natürlichen Erdschwerebeschleunigung um den Wert des künstlich erzeugten Gravitationsfeldes durch die Hochtemperatur-Supraleiterscheibe, denn hier addieren sich plötzlich beide Gravitationskraftvektoren zu:
Ergebnis: 9,005 m/s2 + 0,21 m/s2 = 9,215 m/s2.

Würden 10 in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheiben übereinander kombiniert werden, beträgt die resultierenden Schwerkraftbeschleunigung innerhalb des "Gravitationsstrahles" in 250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel am gleichen Ort über den Philippinen bereits:

9,005 m/s2.+ (10 * 0,21 m/s2) = 11,10 m/s2

Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt

Für den Verfasser dieser Homepage ist es im Hinblick auf das Gesetz von der Erhaltung der Masse erheblich wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe im Versuch von Tampere in Finnland einen eigenen, aktiven und unabhängigen "Gravitationsstrahl" besaß. Dieser sollte nicht nur oberhalb der Supraleiterscheibe nachweisbar gewesen sein, sondern, da er offensichtlich in der Scheibe selbst erzeugt wurde, weitgehend analog wie das Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule durch diese vollständig hindurchgeht, er müßte auch unterhalb der Supraleiterscheibe genauso feststellbar gewesen sein.
Da die physikalische Größe Gravitation in jedem Fall eine vektorielle Größe ist, die nicht mit einer elektromagnetischen Welle, wie das beim Licht der Fall ist, verglichen werden kann, dürfte die in Rotation versetzte Supraleiterscheibe alo einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzen. Aber sie darf nicht eine Masseänderung bewirken.

Und bei der Versuchsanordnung von Eugene Podkletnov an der Universität von Tampere war der mittels eines in einer exakt horizontalen Ebene in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiters künstlich erzeugte Gravitationsfeldkraftvektor in seiner Richtung dem des natürlichen Gravitationsfeldes der Erde genau entgegengerichtet. Sonst hätte sich die Resultierende Kraft gegenüber dem natürchen Schwerkraftfeld der Erde nicht verringert.

Falls es sich tatsächlich um die Erzeugung eines künstlichen und unabhängigen Gravitationfeldes handeln sollte, müßte der Effekt der Schwerkraftabschwächung auch unterhalb der Scheibe nachzuweisen sein. Dann würde der gesamte Raum ober- und unterhalb der Supraleiterscheibe von einem runden, wahrscheinlich nicht divergierenden, laserstrahlartigen und in eine bestimmte Richtung gerichteten Gravitationsfeld ausgefüllt sein, das über und unterhalb der Scheibe eine absolute, bestimmte und meßbare Größe besitzt. Diese Größe bzw. deren Betrag beträgt demnach genau die von Eugene Podkletnov festgestellten 2,1 % der Erdgravitation gemessen am Standort der Versuchseinrichtung in Tampere. Diese absolute, in ihrem Wert festgelegte und meßbare Größe mit einen Betrag von 2,1 % der natürlichen Erdgravitation am Standort der Versuchseinrichtung dürfte dann noch tausende von Kilometern senkrecht über- und unterhalb von der Hochtemperatur-Supraleiterscheibe entfernt meßbar sein und zwar mit demselben von Podkletnov gemessenen Betrag, der sich auch in solch einer Entfernung nicht verändert bzw. verringert haben dürfte.
Dies ist genau dann der Fall, wenn bei absolut horizontal angeordneter Hochtemperatur-Supraleiterscheibe der "Gravitationsstrahl" auch unterhalb der Versuchsanordnung genau senkrecht in die Erdkruste eintritt, den Erdkern auf seinem weiteren Weg durch den Erdmantel mittig durchläuft und auf der anderen Seiter der Erde mit unverändertem Durchmesser aus der Erdkruste wieder austritt.
Der Betrag von 2,1 % der Erdgravitation am Standort der Versuchseinrichtung dürfte sich auch in sehr großer Entfernung von der Supraleiterscheibe deshalb nicht verringert haben, weil das künstlich erzeugte, laserstrahlartige und in eine bestimmte Richtung gerichtete Gravitationsfeld, bzw. der ähnlich  wie bei einem Scheibenmagneten auf beiden flachen Seiten der Scheibe senkrecht ausgehende, aber auch weiterhin konsequent in eine Richtung weisende und theoretisch unendliche "Gravitationsstrahl" ohne auf ein Hindernis zu stoßen nicht divergiert (gemeint ist: vermutlich nicht im Geringsten auseinander geht, bzw. überhaupt nicht streut).
D.h. weil der Durchmesser dieses "Gravitationsstrahles" wegen seiner hohen Konvergenz noch tausende von Kilometern vom Standort der Versuchseinrichtung entfernt gleich geblieben sein müßte und dann auch weiterhin dem Durchmesser der in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe entspricht, dürfte sich auch in sehr großer Entfernung von der Supraleiterscheibe keine Änderung am Betrag der Größe des Gravitationsvektors ergeben haben.
So ist nun auch erklärbar, daß sich auch hier, auf der Erdoberfläche der anderen Seite der Erde, in so großer Entfernung von der Versuchseinrichtung, der Gravitationsfeldvektor in seinem Betrag, bzw. in seiner Größe nicht verringert hat.
Eine Änderung würde also erst dann auftreten, wenn es zur Streuung des fokusierten "Gravitationsstrahles" käme, der die Eigenschaft der absoluten Parallelität der Gravitationsfeldlinien besitzt und wenn es irgendwelche Materie gäbe, die der künstlich erzeugte "Gravitationsstrahl" mit seiner hohen Konvergenz nicht ungehindert durchdringen könnte.

Dies aber würde bedeuten, da ein Gravitationsfeld jede Art von Materie ungehindert und richtungstreu durchdringt, daß selbst auf der anderen Erdhälfte, das heißt auf der zum momentanen Standort der Scheibe bezogen Gegenüberliegenden dieses laserstrahlartige und in eine bestimmte Richtung gerichteten Gravitationsfeld nachweislich auftreten sollte. Da aber dort der Kraftvektor des natürlich auftrettenden Gravitationsfeldes der Erde in eine andere Richtung zeigt, müßten sich die beiden Vektoren, der der Erde und der der Hochtemperatur-Supraleiterscheibe aufaddieren, mit dem Effekt, daß dort entlang des auf der anderen Erdhälfte wieder aus der Erde austretenden Strahles, der auch hier den Durchmesser der Supraleiterscheibe beitzen dürfte, eine Gravitationfeldverstärkung nachweisbar sein müßte. Diese Gravitationfeldverstärkung hätte dann wieder einen Betrag von 2,1 % der Erdgravitation, so daß auch die Erdbeschleunigung an diesem Ort größer sein sollte.

Falls die Richtung des Gravitationsfeldvektors im Inneren des künstlich erzeugten "Gravitationsstrahles", der durch eine in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe verursacht wird, durch beispielsweise gänderte Drehrichtung des Drehfeldes der im Kryostat befindlichen horizontal angeordneten Elektromagnete, umkehrbar sein sollte, dann würden dort, wo der "Gravitationsstrahl" nach dem Durchlauf durch die gesamte Erdkugel aus der Erkruste wieder hervorkommt, also auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel an der Erdoberfläche wieder zum Vorschein kommt, ganz bestimmte Phänomene zu beobachten sein. Diese unnatürlichen Phänomene würden ein Naturschauspiel zur Folge haben, welches wohl nirgendwo auf der Erde in der Natur beobachtet werden kann.
Derartige Erscheinungen könnten wie folgt beschrieben werden, da sich innerhalb des aus der Erdkruste austretenden "Gravitationsstrahles" die Erdschwerebeschleunigung beispielsweise verringert hat (Sie kann sich natürlich auch wie im obigen Rechenbeispiel angegeben verstärkt haben.):

Die aus der Verringerung der Erdschwerebeschleunigung resultierende Verringerung des Gewichtes der Luftsäule im Inneren des "Gravitationsstrahles", da diese wegen der kleineren Erdschwerebeschleunigung hier leichter ist, als außerhalb des "Schwerkraftstrahles", hat zur Folge, daß im Inneren des "Gravitationsstrahles" ein Unterdruck vorherrscht, der ähnlich wie bei einem Staubsauger einen Sog zur Folge haben muß und in Bodennähe die Umgebungsluft ansaugt und nach Oben drückt (vgl. in den Kapiteln "Die künstliche Wolkensäule folgt ebenfalls dem "Greuelbild der Verwüstung" und "Die nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei"). 

Wird die durch die Sonne des Tages erwärmte, bodennahe Luft in der unmittelbaren Nähe der Erdoberfläche eingesogen, und dies geschieht ja unablässig in größeren Mengen und mit großer Kraft und ist diese erwärmte, bodennahe Luft, die innerhalb des "Schwerkraftstrahles" mit hoher Energie beständig nach Oben gepumpt wird, sehr feucht (z.Bsp. nach einem warmen Regen oder wenn in Gewässernähe befindlich), dann wäre es denkbar, daß es beim Hochziehen bzw. Hochdrücken dieser feuchten Warmluft im Inneren des schlauchartigen "Gravitationsstrahles" in höher gelegene, kühleren Luftschichten zur Kondensation kommt, eben weil deren Taupunkt erreicht wird.
Dies könnte besonders dann geschehen, wenn es gerade Nacht geworden ist, der Erdboden noch den größten Teil seiner am Tag aufgenommende Wärme besitzt und nur sehr langsam abgibt und die höher gelegene Luft wegen fehlender Sonneneinstrahlung bereits einen erheblichen Teil ihrer Wärme abgestrahlt und sich dabei schon relativ weit runtergekühlt hat (z.Bsp. an Abenden wolkenlosen Sternenhimmels).
Ebenso dürfte dies mit der unmittelbar um die um den "Gravitationsstrahl" herum befindlichen, "noch freien" Luft geschehen. Denn sie wird durch die im Inneren des "Gravitationsstrahles" infolge ihres geringeren Gewichtes unablässig aufwärts steigenden "eingesperrten" Luftsäule teilweise mit nach Oben gerissen.
Um den "Gravitationsstrahl" herum kommt es durch die ständige Zufuhr bzw. infolge des unablässigen Nachobenpumpens nichteingesperrter, feuchtwarmer bodennaher Luft in einer gewissen Höhe über dem Erdboden im Bereich der noch freien Luft zur künstlichen Wolkenbildung, d.h. zur Entstehung einer Wasserdampfwolke, die, da sie beständig genährt wird, immer größere Ausmaße anzunehmen beginnt und aus der es auch irgendwann regnen kann.
So ein unnatürlich erzeugter Regen setzt ein, sobald die sich um den schlauchartigen "Gravitationsstrahl" herum gebildete künstliche Wolke mit Wasserdampf übersättigt ist und von der wesentlich kühleren Höhenluft umschlossen genug Kondensationskerne vorfindet.
Die wichtigste Bedingung aber, daß sich um einen "Gravitationsstrahl" herum eine Wasserdampfwolke aufbaut und hält, ist eine möglichst sehr geringe natürliche Luftbewegung, d.h. eine fast Windstille, da die künstlich entstandene Wolke, die sich in höhere und kühleren Luftschichten um den schlauchartigen "Gravitationsstrahl" herum bildet, weil sie sich außerhalb des durch die Druckunterschiede "eingesperrten" Luftunterdruckbereiches befindet und darum nicht zusammengehalten wird, sonst auseinandergeweht werden würde.

Es wäre außerdem denkbar, daß, falls so ein "Gravitationsstrahl" über dem erwärmten Meerwasser steht, in den schornsteineffektintensiven Nachtstunden ahnlich wie bei einem Taifun in den "Gravitationsschlauch" hinein Meerwasser mit eingesogen wird, welches also besonders in den Nachtstunden durch den dann am intensivsten auftretenden Schornsteineffekt im Inneren des "Gravitationsschlauches" mit nach Oben gezogen wird.

Von einer wandernden Wolke, die Wasser aus dem Meer soff und von Strudelbildungen wird im nächsten Kapitel berichtet, welches die Auswirkungen, die ein über der Erde entlang wandernder "Gravitationsstrahl" hervorrufen könnte, näher beschreibt und die bereits Menschen sozusagen als Augenzeugen gesehen haben wollen.

Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen

Eben eine solche Art von Erscheinungen, die Rückschlüsse zuläßt, daß in der jüngsten Vergangenheit das Vorhandensein eines "Gravitationsstrahles" schon einmal von Menschen bemerkt wurde, bzw. daß dessen Begleiterscheinungen und Spuren von Menschen bereits gesehen wurden, ist wahrscheinlich bereits von mehr als einem Menschen beobachtet worden.
Der Schreiber der Homepage www.bleibtgottesliebe.de ist bei seiner Suche auf einen interessanten Hinweis gestoßen und verweist an dieser Stelle auf einen Erlebnisbericht von Thomas Gasser mit der Überschrift: "Taifun aus heiterem Himmel", der sich durchaus genauso zugetragen haben könnte, wie ihn sein Verfasser formuliert hat und als Augenzeuge gesehen haben will. Und die hier beschriebene Wolke über Pisalayan (Philippinen), aus der es regnete und die anschließend mit einem unwirklichen, unheimlichen Schlürfgeräusch auch noch Wasser aus dem Meer soff, könnte es tatsächlich gegeben haben.
Wenn diese Art von Erscheinung über Pisalayan im Januar 1996 tatsächlich echt war, und wer könnte, ohne die physikalischen Zusammenhänge zu kennen, ohne genaue Kenntnisse über Schwerkraftverringerung eine Erscheinung, die durch einen wandernden "Gravitationsstrahl" ausgelöst worden sein könnte, so detailiert richtig wiedergeben. Derjenige muß nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage das, was er beschrieben hat, auch so gesehen haben und tatsächlich ein Augenzeuge dessen gewesen sein, was sich auf Pisalayan wirklich zugetragen hat.
Dann aber sollte(n), wenn wir das Vorangegangene berücksichtigen, der(die) dazugehörige(n), in Rotation versetzte(n) Hochtemperatur-Supraleiterscheiben ungefähr seinen(ihren) Standort in Brasilien/Südamerika gehabt haben. Hier in Brasilien könnte sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" beispielsweise gut getarnt vielleicht in einer der vielen stillgelegten Goldminen eingenistet haben und im leeren Förderschacht für die Unterbringung der mehr als 50 erforderlichen senkrecht übereinander angeordneten Kryostate gesorgt haben. Der leere Förderschacht einer stillgelegten Goldmine wäre zudem viel geeineter, als es beispielsweise ein Hochhaus wäre, da ein sehr hohes Bauwerk im Wind Schwankungen in horizontaler Richtung unterliegt und der "Gravitationsstrahl" über sehr große Entfernungen sehr zielgenau geleitet werden muß. 

Zu erwähnen wäre noch, was geschieht, wenn sich bei dem aus der Erdkruste der Erde wieder austretenden "Gravitationsstrahl" die Erdschwerebeschleunigung verstärkt:
Dann würde es im Meer zu einer enormen Strudelbildung kommen, weil alles Wasser innerhalb des "Gravitationsschlauches" gegenüber der Umgebung jetzt schwerer geworden, nach Unten abfällt und durch die kontinuierlich absackende Wassersäule innerhalb des "Gravitationsschlauches" von Oben beständig nachströmendes Wasser aus der Umgebung angesaugt werden muß. Auch solche Strudelbildungen wurden im Erlebnisbericht von Thomas Gasser mit erwähnt.

Welche Auswirkungen ein wandernder "Gravitationsstrahl" auf die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde hat und ob diese infolge des "Gravitationsstrahles" in ihrem Gefüge bis in ihre Tiefen verändert, gelockert oder gar gebrochen werden, das kann der Schreiber dieses Textes nicht abschließend beantworten. Es bestünde jedenfalls die Möglichkeit, daß damit Erdbeben ausgelöst werden könnten und daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" hierbei seine Finger mit im Spiel hat. Die Erdbebenstatistik des letzten Jahrhunderts spricht jedenfalls nicht dagegen.
Denn der Verfasser dieser Internetseite kann sich gut ausmalen, daß ein wandernder "Gravitationsstrahl" innerhalb der massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde einem Schweißbrenner gleich diese wie ein Hochleistungslaserstrahl in kleinere Erdschollen durchschneidet, auf seinem Weg durch alle Tiefen der Erde hindurch das Gefüge des massiven, natürlich gewachsenen Gesteins ankrazt und ihm sozusagen künstliche Sprünge beifügt, an denen später Risse und Bruchlinien entstehen können, wenn die Gesteinsplatten unter große Spannungen geraten. Und das ist beispielsweise innerhalb von Erdbebenzonen der Fall. Und liegen die Philippinen nicht ganz nahe am Erdbebengürtel der Erde?
Vielleicht hat der Urheber des Erlebnisberichtes mit der Überschrift: "Taifun aus heiterem Himmel", Herr Thomas Gasser, der seit vielen Jahren in Pisalayan lebt, den Antichrist zur "Zeit des Endes" gerade bei seiner Arbeit beobachtet, der beabsichtige, gezielt das Gefüge des massiven, natürlich gewachsenen Gesteins an bestimmten Stellen gezielt "anzukrazen", um ihm sozusagen künstliche Sprünge beizufügen, die bei Zustandekommen von Spannungsherden brechen und dann künstlich erzeugte Erdbeben freisetzen. Es wäre jedenfall eine plausible Erklärung dafür, daß nach Prophetien aus der Bibel nur in der Endzeit die Zahl der Erdbeben so stark ansteigen soll (vgl. auch im Kapitel "Eine spürbare Zunahme der Erdbeben als eine der Wehen der Endzeit", das unter der Beschreibung der Endzeitzeichen zu finden ist).

Ein weiterer Aspekt ist derjenige, daß in der Bibel für die letzte Zeit gleich an zwei Stellen die höhenlagemäßige Anhebung/Verwerfung größerer Gebiete vorhergesagt wird:

Eine biblische Prophezeiung zur höhenlagemäßigen Anhebung/Verwerfung größerer Areale der Erde

In Jesaja 11, 11-14 spricht der Prophet zunächst von einer kommenden weltweiten Sammlung der Menschen aus Israel, die wir in der heutigen Zeit gerade miterleben können. Sie wurde vom alttestamentarischen Propheten erst unmittelbar zu Beginn bzw. kurz vor dem Tausendjährigen Reich erwartet.
Von der Zeit Jesajas aus gesehen lag der erste Exodus Israels etwa 700 Jahre zurück und der zweite, damals von ihm bereits gesehene, der sich heute vor unseren Augen gerade verwirklicht, lag für den Propheten noch in der fernen Zukunft.
Der zweite Exodus stellt, da er von Jesaja mit dem ersten, bereits geschehenen verglichen wird, mindestens eine ihm gleichbedeutende Sammlung des Volkes Gottes dar. Diese Sammlung Israels und zwar diesesmal aus der weltweiten Zerstreuung zurück in ihr Land ist also mindestens genauso bedeutsam wie der Auszug, bei dem damals der Gott Israels die Juden aus Ägypten herausführte, in ein Land hinein, daß er Abraham versprochen hatte.
Der erste Exodus gehörte zweifellos zu den entscheidendsten Ereignissen in der Geschichte Israels. Mit diesem Weg in die Unabhängigkeit vor heidnischen Despoten unmittelbar verbunden war der mosaischen Bund, gemeint ist das Zustandekommen des alten Bundes Gottes mit seinem auserwählten Volk, mit dem die Hebräer von ihrem Gott das Gesetz erhielten. Der mosaische Bund markierte dadurch den Beginn Israels als eigenständiges Volk, das ab nun einem speziell für dieses Volk bestimmten Gesetz unterstand und sich hinfort an dieses Gesetz ihres himmlischen Königs zu halten hatte.
Die vom Propheten Jesaja in der fernen Zukunft gesehene zweite Sammlung des Volkes Gottes aus der weltweiten Zerstreuung wird darum, da sie mit der ersten verglichen und zeitlich gesehen nach der Verwerfung des Gottesvolkes und damit zwangsläufig nach dem Zerbruch des ersten Bundes sein muß, die Wiedererwählung Israels nach Sacharja 2, 16 und damit, da der alte unwiederbringlich zerbrochen war, eng verbunden und unumgänglich einen neuen Bund des Gottes Israels mit seinem Volk zur Folge haben (vgl. diesbzgl. auch in den Kapiteln "Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 33-34) und "Der neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren Sinn schreibt").

Nachdem Jesaja in Jesaja Jesaja 11, 11-14 das Vorfeld der kommenden großen Ereignisse nach der Wiedererwählung des auserwählten Volkes Gottes beleuchtet hat, beschreibt er gleich danach in Jesaja 11, 15-16 für die Zeit, in der Israel im Anschluß an den ersten Exodus in einer zweiten Sammlung in sein Land zurückkehrt, mit dem Austrocknen der Zunge des "Meeres von Ägypten" eine Anhebung des Meeresbodens an der Grenze Israels nach Ägypten. Ähnliches sah übrigens der Prophet Jeremia voraus (vgl. in Jeremia 51, 36).
Mit der Zunge des "Meeres von Ägypten" könnte entweder der an der südlichen Spitze Israels liegende Golf von Akaba gemeint sein, der die nordöstliche Bucht des Roten Meeres bildet und Arabien von der Halbinsel Sinai trennt, die zu Ägypten zählt. Am nördlichen Ende des Golfs von Akaba befinden sich drei wichtige Städte: Taba in Ägypten, Elat in Israel und Aqaba in Jordanien.
Mit der Zunge des "Meeres von Ägypten" kann auch zusätzlich der Golf von Suez zusammen mit seiner Verbindung durch den Suezkanal zum Mittelmeer gemeint sein, der die nordwestliche Bucht des Roten Meeres verkörpert. Sowie der Golf von Akaba als auch der Golf von Suez stellen damit das erst später sogenannte nach Norden zweigeteilt auslaufende Ende des Roten Meeres dar, das der gespaltenen Zunge einer Schlange ähnelt und deshalb vom Propheten Jesaja als die Zunge des "Meeres von Ägypten" bezeichnet worden sein könnte.
Im "Biblischen Commentar über das AT" zum Buch "Jesaja" von Franz Delitzsch wird für die Zunge des "Meeres von Ägypten" allmein das Schilfmeer übersetzt. Das Schilfmeer aber bezeichnet sowohl den Golf von Akaba als auch den von Suez und außerdem aber auch die Seen auf der Landenge von Suez, die Bitterseen und den weiter nördlich gelegenen Timsahsee, wobei vermutet wird, daß diese Seen zur Zeit des Propheten Mose noch Verbindung zum Roten Meer hatten (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 1400 bei der Erläuterung zum Begriff "Schilfmeer").

Zusätzlich sieht der Prophet Jesaja voraus, daß der Euphrat, der allgemein als die Wiege der menschlichen Kultur angesehen wird, bisher und auch noch heute eine 2900 km lange natürliche Grenze zwischen dem Osten und dem Westen bildete und die Ostgrenze des Abraham von Gott versprochenen Landes darstellt, austrocknen wird:

Jesaja 11, 11-16
11 Und der Herr wird zu der Zeit zum zweitenmal seine Hand ausstrecken, daß er den Rest seines Volks loskaufe, der übriggeblieben ist in Assur, Ägypten, Patros, Kusch, Elam, Schinar, Hamat und auf den Inseln des Meeres.
12 Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde.
13 Und der Neid Ephraims wird aufhören und die Feindschaft Judas ausgerottet werden, daß Ephraim nicht mehr neidisch ist auf Juda und Juda nicht mehr Ephraim feind ist.
14 Sie werden sich stürzen auf das Land der Philister im Westen und miteinander berauben alle, die im Osten wohnen. Nach Edom und Moab werden sie ihre Hände ausstrecken, die Ammoniter werden ihnen gehorsam sein.
15 Und der HERR wird austrocknen
die Zunge des Meeres von Ägypten und wird seine Hand gehen lassen über den Euphrat mit seinem starken Wind und ihn in sieben Bäche zerschlagen, so daß man mit Schuhen hindurchgehen kann.
16 Und es wird eine Straße dasein für den Rest seines Volks, das übriggeblieben ist in Assur, wie sie für Israel da war zur Zeit, als sie aus Ägyptenland zogen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit der Aufhebung der ehemaligen Ostgrenze des heiligen Landes, derjenigen zwischen Israel vor der weltweiten Zerstreuung der Juden und den an Israel unmittelbar angrenzenden heidnischen Völkern durch die Austrocknung  des großen Flusses Euphrat fällt eine unveränderlich und unverrückbar geglaubte, natürliche Barriere, was zur damaligen Zeit Jesajas normalerweise allgemein eine große Gefahr signalisiert hätte.
Aus der Geschichte war den damals lebenden Menschen nämlich hinreichend bekannt, welch große strategische Bedeutung plötzlich ausgetrocknete Flußbetten für potentielle Feinde und Angreifer haben. Man denke hierbei an die Flucht der Juden vor dem Pharao (bzw. den Durchzug der Israeliten mitten durch das Schilfmeer) die Dank der übernatürlichen Hilfe bzw. Dank des wundersamen, rettenden Eingreifens des Gottes Israels für die vor der Armee des Pharaos Fliehenden infolge der Teilung des Wassers trockenen Fußes mitten durch das Schilfmeer erfolgten konnte, für die Armee des Pharao aber zum tödlichen Verhängnis wurde (vgl. 2. Mose 14, 21-31).
Außerdem erinnert man sich an Josua 3, 14-17, wo die Israeliten durch den Eingriff der mächtige Hand ihres Gottes trockenen Fußes durch den Jordan zogen, um anschließend erfolgreich die Stadt Jericho einnehmen zu können.
Zudem erwarteten die ersten Christen in ihrer antichristlichen Erwartung den wiederkehrenden und schrecklichen römischen Kaiser Nero zur Rache und mit noch größeren Schrecken an der Spitze von Partherhorden zurück. Als dies nicht wie erwartet geschah und der Tod Kaiser Neros schließlich geglaubt werden mußte, nahm die Sage um seine Person neue Gestalt an: Nero soll wieder lebendig geworden irgendwann doch noch zurückkehren.
Und so wird von den Juden heute noch geglaubt, daß der Antichrist einmal von jenseits des Euphrat kommen wird, aus der Richtung, aus der einst auch die lange Zeit unbezwingbar gegoltenen Parther an seiner Ostgrenze, die damals entlang des Euphrat verlief, ins ehemalige durch die Römer besetze Israel einfielen. 
Aber Jesaja betont, wie wir nachfolgend begründen werden, mit der Austrocknung des Euphrat einen völlig anderen Aspekt. Er lenkt den Blick des Betrachters nämlich darauf, daß das Wasser von Flüssen oder Meeren als ein Zeichen der aktiv wirkenden Macht eines Gottes austrocknet. Denn auch in der Offenbarung des Johannes wird für die letzte Zeit vorhergesagt, daß der Euphrat sein altes Flußbett verlassen wird und in der Folge dessen zumindest stellenweise ganz austrocknet (vgl. Offenbarung 16, 12):
Aber wie wir in Offenbarung 16, 12 weiter unten noch lesen werden, kann mit diesem Gott, der das übernatürliche Austrocknen des Euphrats als ein Zeichen seiner Macht vollzieht, nicht der wahre Gott Israels gemeint sein. Denn der Austrocknung des großen Flusses, so wie der Euphrat auch bezeichnet wird, folgt nicht etwa ein dem lebendigen Gott die Ehre geben und Freude darüber im Himmel. Nein, ganz und gar nicht. Denn es bricht auf dieses übernatürliche Ereignis hin zunächst einmal eine Welle der weltweiten dämonisch gesteuerten Verführung der Menschen auf Erden aus. Und in der unmittelbaren Antwort darauf folgt nach längerem Schweigen des lebendigen Gottes ein neuerlich losbrechendes Zornesgericht des Gottes Israels (vgl. Offenbarung 16, 17-19). Und dieser Zornesausbruch Gottes wird sehr wahrscheinlich eben wegen der überheblichen Auflehnung gegen ihn, den wahren Gott ausgelöst, die zum ausschließlichen Zweck der Verführung der Menschen der Erde zum Götzendienst dient.
Denn die übernatürliche Austrocknung des Euphrat zieht für den Bedränger der letzten Zeit sehr wahrscheinlich völlig unerwarteterweise ein gigantisches Erdbeben nach sich, eines solcher Art, wie es noch nie zuvor auf der Erde dagewesen war und das, wie wir später noch sehen werden, globalen Charakter besitzen muß.
Die mittels der Austrocknung des Euphrats ursächlich verbundene lospreschende Welle der weltweiten Verführung der Menschen auf Erden, indem sie damit nicht den wahren Gott huldigen, sondern höchstwahrscheinlich dem Antichristen zur "Zeit des Endes" eben wegen der Austrocknung des großen Flusses die Ehre geben, wird in Offenbarung 16, 13 mit "aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des (ersten) Tieres (das, nach Offenbarung 13, 1-10 aus dem Meer, dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Kraft und seinen Thron und große Macht gab) und aus dem Munde des falschen Propheten" (und damit ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8 gemeint, das die ganze Macht des ersten Tieres ausübt), hervorkommenden drei unreinen Geistern, die Fröschen gleichen, symbolhaft umschrieben.
Die Frösche werden in Offenbarung 16, 14 mit Geistern von Teufeln verglichen, die Zeichen tun und zu den "Königen der ganzen Welt" ausgehen, um sie zur Auflehnung gegen den wahren Gott zu bewegen.
Johannes wählt an dieser Stelle für die dem Antichristen dienenden Dämonengeister die Gestalt bzw. das Bild eines Frosches. Dies wird sicher kein Zufall sein. Frösche galten nämlich lt. dem persischen Glauben als Symbole der Diener des Gottes der Finsternis mit Namen Ahriman (vgl. Plutarch, Isis § 46, ).
Dies geht sinngemäß aus dem im Verlag Fiedrich Pustet Regensburg erschienenen Buch Regensburger Neues Testament, 9. Band: Die Offenbarung des Johannes, übersetzt und erklärt von Alfred Wikenhauser auf Seite 123 der dritten und verbesserten Auflage von 1959 im Kapitel "5. Die sechste Schale macht die Bahn frei für die Zerstörer Babylons und bereitet die Entscheidungsschlacht zwischen dem Messias und der antichristlichen Heeresmacht vor" eindeutig hervor. Die dort gemachte Angabe Plutarch bezieht sich höchstwahrscheinlich auf den um 45 n. Chr. in Chaironeia in Böotien geborenen namensgleichen griechischen Schriftsteller und Verfasser von zahlreichen biografischen und philosophischen Schriften bzw. das Buch "Plutarch über Isis und Osiris" von Theodor Hopfner.
Aus diesem Meer erweckt sich der Drache (hier gemeint ist der Teufel) seine Kreatur, die er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes". Dieser ist es vermutlich, dem der Drache Vollmacht gegeben hat, große Zeichen und in Lügen gekleidete Schau-Wunder zu tun und zum Zweck der Verführung zur Anbetung auch den Euphrat auszutrocknen.
Da ein breiter, tiefer und sehr langer Fluß, wie es der Euphrat ist, für ein modernes Kriegsheer der heutigen Zeit, in der Kampfjets, Kriegsschiffe und Raketen einsetzbar sind, in keiner Weise ein nennenswertes Hindernis darstellen würde und dessen Austrocknung in der heutigen Zeit auf den Verlauf eines militärischen Angriffs vergleichsweise nur sehr geringen Einfluß nehmen würde und derzeit nicht von einem alles entscheidenden Vorteil für den Feind wäre, vermutet der Verfasser dieser Homepage darum an dieser Stelle, daß mit der Austrocknung des Euphrat nicht schwerpunktmäßig auf die Aufhebung der ehemaligen Ostgrenze des heiligen Landes bzw. auf deren dadurch entstehenden militärstrategischen Aspekt Bezug genommen wird. Für die damals lebenden Menschen signalisierten plötzlich ausgetrocknete Flußbetten in erster Linie normalerweise schon eine sehr große Gefahr, da hierdurch ihr Land plötzlich schutzlos gegenüber allen potentiellen Feinden und Angreifern dastand. Darauf aber sollte, wie wir gleich sehen werden, der Seher Johannes nicht abgezielt haben.
Da wird es schon viel wahrscheinlicher, daß mit der Austrocknung des Euphrat ein für alle Menschen sichtbares, großes Schau-Wunder als ein Zeichen der angeblich tätigenden Macht eines Gottes gemeint ist bzw. beschrieben wird und zwar ein Wunder offensichtlich negativer Art, das propagandistischen Charakter besitzt, ein demonstratives Wunder als ein Zeichen der Macht eines Gottes, speziell hier eine besondere Überheblichkeit des Sohnes des Verderbens über den einzigen und wahren Gott des Himmels.
Warum ein Schau-Wunder offensichtlich negativer Art, das einen propagandistischen Effekt besitzt?
Weil in Offenbarung 16, 13 infolge der Austrocknung des Euphrats "aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen" und diese in Offenbarung 16, 14 als "Geister von Teufeln" charakterisiert werden. Und diese in der unmittelbaren Folge der Austrocknung des Euphrat aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten kommenden drei unreinen Geister sollen "den Königen vom Aufgang der Sonne" den Weg bereiten, "sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen" (vgl. Offenbarung 16, 14).
Diese Abfolge von Ereignissen negativer Art hat zudem noch zusätzlich ein weiteres Ereignis negativer Art  im Gepäck, das Ausgießen der siebten und letzten der Schalen der Zornesgerichte des lebendigen Gottes. 
Die Annahme, daß allen Geschehnissen bis hin zum Ausgießen der siebten Schale der Zornesgerichte Gottes ein gottähnliches Wunder sehr negativer Art vorangehen wird, welches den Zorn Gottes besonders heftig erregt, wird insbesondere darin bestärkt, da sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" göttliche Wesenheit anmaßen wird und sich durch große, in Lügen gekleidete Zeichen und Schau-Wunder auszuweisen versteht, die der Nachahmung Jesu Christi Rechnung tragen sollen und daß sich dieser Aspekt durch das damit verbundene Entfesseln verführerischer und dämonischer Mächte und nicht durch einem dem lebendigen Gott die Ehre geben bekräftigt.
Das künstliche bzw. übernatürliche Hervorrufen der Austrocknung des Euphrat durch den Sohn des Verderbens, das mit dem Mund des falschen Propheten begleitet, d.h. von ihm verbal unterstützt und mit seiner Hilfe als vermeintlich großes göttliches Wunder herauskristallisiert werden wird, muß also mittels Menschenhand und keinesfalls durch den mächtigen Arm des lebendigen Gottes Israels erzeugt worden sein, der sich sicher an dieser Stelle nicht eines eindeutig gottesfeindlichen Sprachrohres bedienen würde, das schlechthin als das Massenmedium des Antichristen gilt, welches noch dazu die ganze Macht des wohl größten endzeitlichen Feindes Gottes ausübt.
Denn der falsche Prophet, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres ausübt und das aus der Erde aufgestiegen ist, verkörpert das Machtinstrument des Antichristen zur "Zeit des Endes", aus dessen Mund große Verführung ausgeht.
Weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dieser, seiner ihm gehörenden verführerischen Lügenmaschine eben von einem angeblich wiederkommenden Gott des Himmels spricht, wird der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3 durch den falschen Prophet zu einem religiösen Verführer und "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 gemacht, der sich göttliche Wesenheit anmaßt, indem er Jesus Christus, den guten Hirten nachahmt und damit zu übertrumpfen sucht.
Er, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist es, der sich ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei, er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat (vgl. auch auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."

Der Verfasser dieser Homepage meint darum an dieser Stelle, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" in ähnlicher Art und Weise wie ein Gott seine Macht demonstrieren und daß in Wahrheit er es ist, der für die Austrocknung des Euphrat verantwortlich zu machen sein wird, genau weil er eben damit die Menschen der Erde durch dieses große Zeichen zur Anbetung seiner Person bewegen kann.
Aber er ist und bleibt damit trotzdem nur derjenige, der den lebendigen Gott nachahmt und zu übertrumpfen sucht, derjenige, der der ganzen Erde eine göttliche Wesenheit vortäuscht, der große Versucher und Lügner zur "Zeit des Endes". Und dieses, sein Bestreben, mit der Austrocknung des Euphrat sein göttliches Wesen als ein Zeichen seiner großen Macht zu begründen und zu beweisen, bringt den endzeitlichen Zorn des wahren Gottes schließlich zu seinem Höhepunkt und zu seinem Abschluß.

Offenbarung 16, 12-14
12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne.
13 Und ich sah
(daraufhin) aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister (der Verführung der Menschen der Erde) kommen, gleich Fröschen;
14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. -
(Hervorhebung und Klammerergänzungen durch den Verfasser der Homepage)

Nun wird deutlich was der Seher Johannes in Offenbarung 16, 12 meint. Nicht die Gefahr ist es, die dem Heiligen Land durch eine nunmehr ungehinderte militärische Invasion aus dem Osten droht, die durch das Austrocknen des großen Flusses hervorgerufen wird. Nein, es ist die Gefahr die nun speziell auch den "Königen vom Aufgang der Sonne" droht. Und sie wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschjen Propheten ausgehen. Eine sehr spezielle Verführung muß es schon sein, will der nun mit aller Gewalt zum absoluten Weltherrscher emporstrebende "Sohn des Verderbens" die Könige vom Aufgang der Sonne, d.h. des Ostens verführen. Sie sollen nun ebenfalls noch auf die großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wunder des Antichristen hereinfallen, diejenigen Herrscher und religiösen Führer des Ostens,die vom Auftreten des Antichristen als vermeintlicher Christus nicht zu überzeugen sind, diejenigen, die Christen sowieso nur als Ungläubige bezeichnen.
Vermutlich hat dies den tratitionellen religiösen Hintergrund zur Ursache. Die Inhalte fernöstlicher Religionen wie Hinduismus und Buddismus haben mit denen der christlichen bzw. jüdischen Religion nur wenige Parallelen bzw. nur wenige gemeinsame Berührungspunkte. Und mit den "Königen vom Aufgang der Sonne" sind höchstwahrscheinlich Machthaber von Nationen der östlich von Israel gelegenen asiatischen Region gemeint.

Noch mehr Sinn macht es aber, wenn die "Könige vom Aufgang der Sonne" den Führern der heutigen islamischen Hochburgen der Länder des Nahen Ostens wie zum Bsp. Iran, Irak (bekannt geworden durch Saddam Hussein und als Hauptkampfplatz der islamistischen Terroristen), Saudi Arabien (das Herzland der gesamten arabischen Welt mit der heiligsten Stätte des Islam: Mekka) und Syrien (gilt als ein fester Verbündeter des Iran und Waffenlieferant für die Hisbollah-Militz im Libanon) zuordnet werden.
Diejenigen Zeiten sind heute längst vorbei, in denen der Euphrat als Sinnbild für das türkische Reich stand. Denn so wie einst der Nil für Ägypten stand, stand der Euphrat für das Türkische Imperium.
Sie, die "Könige vom Aufgang der Sonne", will der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" durch das scheinbare Wunder des Austrocknens des großen Flusses Euphrat, der mit 2900 km Länge mitten in der Wüste gleichsam die Lebensader des Islam verkörpert (denn er fließt gleich durch zwei Staaten der heutigen arabischen Welt und mitten durch den Hauptkampfplatz der islamistischen Terroristen, gemeint ist der Irak), die "Könige vom Aufgang der Sonne" überlisten, nun endlich doch zu glauben, daß der nunmehr offen die "Gewalt über den Tod" wirkende Antichrist der einzige Gott des Himmels sei. Es scheint so, als wären sie es, die vom Auftreten des Antichristen bislang noch nicht wirklich und endgültig zu überzeugen gewesen sind und die er, will er seine Macht auch zukünftig erhalten, letztendlich doch ganz und gar unbedingt für sich gewinnen muß.

Und tatsächlich, nur der Austrocknung des Euphrat (bzw. die davon ausgehende symbolische Wirkung) und der unmittelbar nachfolgenden psychologischen Überzeugungskunst des die ganze Macht des ersten Tieres ausübenden falschen Propheten (gemeint ist das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8, das aus der Erde aufgestiegen ist) ist es zuzuschreiben, daß letztlich nun auch den "Königen vom Aufgang der Sonne" damit der Weg bereitet wird, der Verführung des Antichrist zu unterliegen. Sie lassen sich erst durch dieses große Schauwunder überzeugen und nun dazu verführen, (frei)willig nach Israel zu kommen, um dort dem ersten Tier aus dem Meer (das, nach Offenbarung 13, 1-10, aus dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Kraft und seinen Thron und große Macht gab) ihren großen Respekt zu zollen und um ihm die Ehre und die Anbetung zu geben. Gemeinsam mit den Königen und den Bewohnern der westlichen Länder werden sie nun sein zu dieser Zeit im wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem stehendes Bild (gemeint ist das "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches in der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird) anzubeten. Nur so ist es zu erklären, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die "Könige vom Aufgang der Sonne" für seinen Kampf am großen Tag Gottes gewinnen kann, um mit ihnen gemeinsam Seite an Seite gegen seine Feinde zu kämpfen (vgl. Offenbarung 16, 14).
In diesem Sinne wird der Antichrist also sogar bewirken, daß der großer Fluß Euphrat, der heilige Fluß der Muslime, seinen Flußlauf ändert und austrocknet (vgl. Jesaja 11, 15-16; Offenbarung 16, 12). Und tatsächlich, erst hierdurch wird die islamische Welt den Antichrist als scheinbaren Allherrscher u. zugleich als ihr religiöses Oberhaupt respektieren und sich unter seine Macht stellen (vgl. das zuletzt Gesagte in Offenbarung 16, 12)
Das Austrocknen des heiligen Flusses der Muslime stellt somit eines der größten Schauwunder des Antichristen während der Zeit der großen Trübsal dar. Und es dient dazu, auch die Muslime unter seine politische und religiöse Macht zu versklaven (vgl. auch in der nun folgenden grafischen Übersicht "Zeichen, die an Himmel und Erde geschehen werden im Kontrast zu den Schauwundern des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"):

Thumbnail der Übersicht zu den Schauwundern des Antichrist
  Übersicht "Zeichen an Himmel und Erde und die Schauwunder des Antichrist" maximieren: Button Lupe maximieren

Und das Objekt der Anbetung ist nicht die lebende Person des Antichristen, sondern das verführerische zweite "Greuelbild der Verwüstung". Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Und dort wird gesagt, daß es einmal, weil es das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 für die Menschen der Erde sichtbar machen wird, alle Menschen der Erde anbeten werden (vgl. Offenbarung 13, 8 und Offenbarung 13, 12).
Es ist also anzunehmen, daß die "Könige vom Aufgang der Sonne" und die Menschen ihrer Reiche bis zu dem großen Ereignis der Austrocknung des Euphrat und der unmittelbar nachfolgenden psychologischen Überzeugungskunst des die ganze Macht des ersten Tieres ausübenden falschen Propheten den Antichrist zur "Zeit des Endes" bislang noch nicht verehrten, sein Tun und Lassen zwar zur Kenntnis nahmen, aber diese Art von ihnen fremder Religion keinen Respekt zollten. Erst als sich der nunmehrige Herrscher Israels, der sich als der auf die Erde wiedergekehrte Messias der Juden ausgibt, mit dem großen Schau-Wunder des übernatürlichen Hervorrufens der Austrocknung des Euphrat, das mit dem Mund des falschen Propheten begleitet, d.h. von ihm verbal unterstützt mit einem großen Schau-Wunder auszuweisen versteht, welches zudem sein Masssenmedium und Machtinstrument fälschlicherweise als göttlich gewirkt herauskristallisiert, beten die "Könige vom Aufgang der Sonne" nun gleichfalls den großen lügenbehafteten Weltverführer an und reisen nach Israel, um seiner bildhaften Erscheinung die Ehre zu geben und es anzubeten.
Eine Möglichkeit der Begründung der Vorgehensweise des Antichrist zur "Zeit des Endes, eine Erklärung dazu, wie es Menschen möglich werden könnte, ganze Gebiete der Erde lokal höhenlagemäßig anzuheben, um hierdurch seichte Meere und ganze Flußläufe auszutrocknen, versucht der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen" aufzuzeigen. Und der Schreiber dieses Textes wagt in diesem Kapitel fernerhin den Schritt, die dazu benötigte technische Realisierung wenn auch nur streckenweise spekulativ zu erläutern.

Der Aspekt, unter dem die Austrocknung des Euphrat geschehen soll, ist, wie wir weiter unten ebenfalls noch sehen werden also ein ganz anderer. Darum ist das Versiegen des großen Stromes Euphrat in Offenbarung 16, 17-19 Bestandteil und Grund eines gewaltigen endzeitlichen Zornesgerichtes Gottes und zwar des sechsten Schalengerichtes, welches dem die wahren Gläubigen verfolgenden Widerchristen, seinem Reich und seinen Anhängern gilt und ihm und den Anbetern des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der letzten Konsequenz schaden soll. Dem Austrocknen des großen Stromes Euphrat folgt nämlich ein gewaltiges Erdbeben, so gewaltig, daß die Städte der Heiden (der Erde) einstürzen werden. 

Ist also der in der letzten bzw. Endzeit aufkommende Antichrist tatsächlich in der Lage, die Höhenlage riesiger Landflächen so drastisch zu verändern, so daß sich in Folge dessen beispielsweise riesige Gebiete ehemaligen Meeresbodens der Zunge des "Meeres von Ägypten" in Festland verwandeln können und der "große Fluß", wie die Bibel den Euphrat auch nennt, auf übernatürliche Weise seinen Lauf verändern muß und sogar stellenweise sein bisheriges Flußbett austrocknen kann?

Wenn dies der Fall ist, wird dies dem Bedränger der letzten Zeit nicht nur die erhofften Vorteile und göttliche Anerkennung bringen, sondern im Endeffekt gewaltig ein Bein stellen und dann, d.h. nur wenig später, bereits beim unmittelbar darauffolgenden Zornesgericht Gottes böse Nachwirkungen haben:

Offenbarung 16, 17-19
17 Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen!
18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind - ein solches Erdbeben, so groß.
19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon,
der großen, wurde gedacht vor Gott, daß ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

"Wenn die Luft verseucht war, dann war damit das Leben der Menschen an der Wurzel angegriffen. Also die gesamte Atmosphäre der Erde wird von den nun folgenden Ereignissen betroffen. Es handelt sich hier um keine Teilkatastrophe mehr. Und somit hat der letzte Akt der gesamten Menschheitsgeschichte begonnen. Kein anderer als der ewige Gott selbst hat ihn befohlen. Es ist eine gewaltige Stimme, die aus dem Allerheiligsten unmittelbar vom Thron Gottes her ertönt. Weil der allmächtige Gott den Schlußakt befiehlt, darum ist er nicht mehr aufzuhalten. Auf Erden scheinen die dämonischen Gewalten zu triumphieren. Doch von Gott her gesehen, ist der Schlußakt der Weltgeschichte schon längst vorüber. Darum spricht Gott hier mit majestätischem Wort: Es ist geschehen - es ist vollbracht! Und es ist das zweite große “Vollbracht Gottes” in der Weltgeschichte. Also “der siebte Engel goss seine Schale aus in die Luft.” Das ist die letzte Reihe von den sieben Gerichten vor dem Kommen Christi. Es ist das siebte und das letzte von den sieben Gerichten Gottes. Mit anderen Worten: Wir sind hier direkt am Ende der Großen Trübsal angekommen. Zu diesem Zeitpunkt ist der einzige, der diese Menschen befreien und der ein gerechtes Reich auf der Erde aufrichten und der Welt Frieden bringen könnte, der Herr Jesus Christus. Wir wollen und wir sollen, wie ich schon sagte, so Dr. McGee, unsere Augen auf Christus gerichtet halten."
So beschreibt Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 16, 17 – 21 vom 21. November 2002 das siebte und letzte der abschließenden Zornesgerichte Gottes, gemeint sind die sieben Schalengerichte.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß dieses der Austrocknung des Euphrat nachfolgende sehr große Erdbeben keine Teilkatastrophe mehr sein kann und weltweite Auswirkungen, d.h. globalen Charakter besitzen und alles bisher Dagewesene an Schrecken übertreffen wird. Und er meint an dieser Stelle, daß die Ursache dieses Erdbebens in der Hauptsache im Austrocknen des großen Flusses Euphrat zu suchen sein wird. Besser gesagt, diejenigen Dinge, die zur Austrocknung des Euphrat lt. Offenbarung 16, 13-14 bzw. Jesaja 11, 15-16 führen (in Jesaja 11, 15-16 wird außerdem in genau diesem Zusammenhang zusätzlich von einem Austrocknen der Zunge des "Meeres von Ägypten" gesprochen) und die dazu vorbereitenderweise geschehen werden, bzw. die vom darüber Regie führenden und dies als unbedingt für erforderlich erachtenden Antichristen zur "Zeit des Endes" dazu wegbereitend und das Ganze absichernd, sozusagen als notwendige Vorsichtsmaßnahme geschehen müssen, werden im Endeffekt ein vom Antichristen nicht vorhergesehenes und von ihm nicht erwartetes, so gewaltiges Erdbeben auslösen, das jeden Winkel der Erde tangiert, d.h. das globalen Charakter besitzen und alles bisher Dagewesene an Schrecken übertreffen sollte.
Die Bibel berichtet jedenfalls gleich anschließend an Offenbarung 16, 13-14 in Offenbarung 16, 17-19 von solch einem gigantischen Erdbeben, das alle Städte der Heiden zum Einstürzen bringen wird und welches dort als ein gewaltiges Zornesgericht Gottes beschrieben steht.
Und steht nicht bereits in den Psalmen geschrieben, daß die Erde und alle ihre Grundfesten dann ins Wanken geraten werden, wenn diejenigen Tyrannen aufkommen, die sich über Gott erheben werden und die sich von ihrem Herrn, der sie erschaffen hat, nichts sagen lassen wollen und ihren Irrtum bzgl. ihres frevelhaften Tun und Lassens nicht einsehen werden:

Psalm 82, 5-8
5 Sie lassen sich (trotz meiner vorangegangenen Warnungen) nichts sagen und sehen nichts ein, sie tappen dahin im Finstern. Darum wanken (durch die Auswirkungen derjenigen Dinge, die sie tun, d.h. durch ihr alleiniges Verschulden und nur wegen ihres Zutuns) alle Grundfesten der Erde. (Und die Städte der Heiden stürzen durch ihr unverantwortliches und frevelhaftes Zutun ein.)
6 »Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten (besser gesagt: Ihr seid zwar vor den Menschen der Erde selbsternannte Götter, die sich mit großen Zeichen und Schau-Wundern ausweisen und sich damit fälschlicherweise göttliche Wesenheit anmaßen, Götter wollt ihr also sein und seid doch nur Menschen, Geschöpfe des lebendigen Gottes, der auch Euch geschaffen hat);
7 aber ihr (, die ihr Euch durch Eure propagandistischen Zeichen und Schau-Wunder dem lebendigen Gott gleich machen wollt,) werdet (auch als selbsternannte Götter trotzdem) sterben wie Menschen und wie ein (überheblich gewordener) Tyrann zugrunde gehen.«
8 Gott, mache dich (jetzt, da dein alle zum Götzendienst verleitender Nachahmer gekommen ist) auf und richte (darum) die Erde (, d.h. den Antichrist, der alle Menschen dazu verführt, der Lüge mehr zu glauben als der Wahrheit und alle, die sich dazu hinreißen lassen, diejenigen, die dich fürchten, zu hassen und zu verfolgen); denn du bist Erbherr über alle Heiden!
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber dennoch, trotz dieser Freveltat des Antichristen, den Euphrat auszutrocknen, mit diesem in Lügen gekleideten Schau-Wunder seine göttliche Wesenheit vorzutäschen und durch diesen Größenwahn ein solch großes Erdbeben heraufzubeschwören, daß die Erde und alle ihre Grundfesten ins Wanken geraten werden, der Gott Israels wird diese Erde vor ihrer endgültigen Zerstörung bewahren. Dies hat er selbst zugesagt:

Psalm 75, 3-4
3 »Wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich recht richten.
4 Die Erde mag (zu jener Zeit, wenn sich meine gerechten Zornesgerichte über die Erde und die auf ihr wohnenden Frevler ergießen werden und durch den Wahn eines Tyrannen) wanken und alle, die darauf wohnen, aber ich halte ihre Säulen fest.« SELA.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

D.h. diejenigen Dinge, die der noch kommende, einzige und letzte große Weltherrscher der Erde im Zusammenhang zu seinem geplanten Schau-Wunder der Austrocknung des Euphrat im Vorfeld absichernd und sicher sehr mühevoll und aufwendig, vielleicht auch langfristiger durchführen wird, werden den von ihm dadurch erhofften Erfolg der Stabilisierung des Erdmantels so nicht besitzen und die Erdekruste wird der durch die Austrocknung des Euphrat und der damit verbundenen höhenlagemäßigen Anhebung/Verwerfung größerer Areale der Erde doch nachgeben. Wahrscheinlich werden sich die hiebei angestauten Energien einem Gewitter gleich in einem noch nie zuvor in diesem Ausmaß und dieser Stärke dagewesenen Erdbeben schlagartig entladen.
Nun wird deutlich, wie klug dieses vom großen Weltverführer geplante Schau-Wunder der Austrocknung des Euphrat im Vorfeld abgesichert werden muß, damit es den sogenannten Vorführeffekt behält. Und vielleicht ist der von von Thomas Gasser im Internet veröffentlichte Erlebnisbericht mit der Überschrift: "Taifun aus heiterem Himmel" genau in diesem Zusammenhang zum vom Antichrist zur "Zeit des Endes" geplanten Schau-Wunder der Austrocknung des Euphrat, genauer gesagt zu denjenigen von ihm im Vorfeld diesbezgl. durchgeführten Vorsichtsmaßnahmen zu sehen. Und die von Thomas Gasser beschriebene Wolke über Pisalayan (Philippinen), aus der es in einer sonst üblicherweise ausschließlich trockenen Jahreszeit völlig überraschenderweise doch regnete und die anschließend mit einem unwirklichen, unheimlichen Schlürfgeräusch auch noch Wasser aus dem Meer soff, könnte es tatsächlich gegeben haben (vgl. auch in den beiden Kapiteln "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt")


Was ein "Gravitationsstrahl" unter der Erdkruste bewirken könnte, wenn er die gesamte Erdkugel durchdringt

Nicht nur oberhalb der Erdoberfläche geraten innerhalb des Bereiches eines "Gravitationsstrahles" für das menschliche Auge sichtbar gasförmige und flüssige Medien, wie Luft und Wasser in Bewegung, da sie durch die plötzlich unnatürlich geringere Schwerkraft leichter geworden, beständig mit großer Kraft und in erheblichen Mengen nach Oben gepumpt werden. Nein, sondern auch weit unterhalb der Erdoberfläche, was selbstverständlich  für das menschliche Auge verborgen ist, treten ähnliche Phänomene auf:

Ein theoretisch auf ein und derselben Linie immer wieder hin und herwandernder "Gravitationsstrahl" durchwandert selbstverständlich auch die oberen und massiven Gesteinsschichten von tektonischen Platten, gemeint ist der feste Erdmantel der Erde mit seiner darüberbefindlichen Erdkruste, sowie genauso das darunter befindliche glutflüssige Magma, welches sich im äußeren Erdkern befindet und eine durchschnittliche Temperatur von 2.900 °C besitzt, bevor er auf seinem Weg durch die gesamte Erdkugel hindurch aus der Erdkruste der gegenüberliegenden Erdhälfte in die Lufthülle der anderen Seite der Erde austritt.
Er bewirkt auch dort entlang seines senkrechten  Kanalbereiches ebenso in der Zone des glutflüssigen Magmas sozusagen mechanische Veränderungen, d.h. einen unablässigen Auftrieb der im "Gravitationsstrahl" befindlichen Magmasäule.
Da dort das glutflüssige Magma innerhalb der "Gravitationsstrahlsäule" genauso leichter wird und aufsteigt, wäre es denkbar, daß ein durch die Erdkugel wandernder "Gravitationsstrahl" die unteren Randzonen von tektonische Platten entlang seines Weges im Bereich der Kontaktzone zum glutflüssigen Magma mit der Zeit von Unten her aufweichen, verflüssigen und damit geringfügig anritzen könnte.
Und noch einmal zum besseren Verständnis:
Der lokale Auftrieb bzw. das örtlich begrenzte Aufsteigen des glutflüssigen Magmas innerhalb des Bereiches des "Gravitationsstrahles" dürfte punktuell aber mit unvorstellbar großer Kraft das viel heißere, aus der Tiefe kommende Magma, von Unten her in den Bereich des sich weiter Oben befindlichen, bereits abkühlenden und zunehmend verfestigenden Magmas der Kontaktzone hochtransportieren. Dieser Vorgang des mit großer Aftriebskraft ständig hochquellenden sehr heißen Magmas in die sich bereits abkühlende und zunehmend verfestigende Kontakt- bzw. Randzone unmittelbar unterhalb des festen Erdmantels hätte den Effekt vergleichbar mit dem eines Schweißbrenners. Und da dieser "Schweißbrenner" gezielt entlang einer Linie immer wiederkehrend sehr langsam hin- und her geführt bzw. hin- und her geschwenkt wird (der "Gravitationsstrahl" müßte auf ein und derselben Geraden sehr langsam und ständig hin und her wandern), dürfte entlang dieser von ihm getroffenen Linie die feste Erdkruste von Unten her zunehmend aufgeheizt und aufgeschweißt und somit langsam zertrennt werden. 

Auch wäre es eventuell zusätzlich denkbar, daß bestimmte Bereiche des Verhakens zweier gegeneinanderreibender tektonische Platten mittels einem durch die Erdkugel wandernder "Gravitationsstrahl" solange "behandelt" werden könnten, bis sich deren Verhaken lockert und durch einen Erdbebenruck wieder löst.

Diese beiden Gedanken sind natürlich nur Gedanken, auf den ersten Blick relativ unwahrscheinlich und damit sehr spekulativ. Mit Bestimmtheit werden diese spekulativen Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage von Geologen  und Geophysikern belächelt. Aber wenn man bedenkt, unter welch enorm hohem Druck das aus dem Erdinneren hochgepumpte, glutflüssige und sehr heiße Magma durch das unnatürliche Aufsteigen der Magmasäule nach Oben gedrückt wird, stellt sich das Ganze plötzlich in einem ganz anderen Licht dar.
Vulkanologen werden den Sachverhalt auf Grund ihres Wissens über die im Erdinneren vorherrschenden Druckverhältnisse und über das Verhalten des Magmas im Erdinneren vielleicht ganz anders sehen:
Denn das sich unter enorm hohem Druck befindliche, innerhalb des schlauchartigen "Gravitationsstrahles" aus dem Erdinneren hochgetriebene, sehr heiße Magma entspannt sich in den höhergelegenen und relativ kühleren Erdschichten wahrschneinlich explosionsartig und quillt damit nicht, sondern schießt förmlich nach Oben.
Diesen Vorgang stellt sich der Schreiber dieses Textes so vor, als wenn ein unter enormen Druck stehender Schlauch eines Autoreifens mit einer dünnen Nadel angestochen wird und durch ihn hindurch urplötzlich und punktuell riesige Mengen sehr heißen Magmas unter den festeren Erdmantel gepreßt werden. Und dieses sich unter enorm hohem Druck befindliche, aus dem Erdinneren heraufströmende und sich urplötzlich entspannende, sehr heiße Magma verhält sich wahrscheinlich physikalisch ganz anders als gewohnt, anders als es das, wenn es bereits aus der Erde austritt, tun würde. Nicht wie eine träge Flüssigkeit, sondern eher wie ein unter enorm hohem Druck stehendes Gas wird es sich verhalten, das beim Entspannen und Aufsteigen nach Oben regelrecht explodiert. Denn das Magma der Erde enthält von Haus aus sowieso auch gasförmige und damit flüchtige Bestandteile (Volatile) wie dies Kohlenstoffdioxid, Wasser, Schwefeldioxid, Ammoniak und Edelgase sind.
Und wenn der Weg nach Oben infolge des "Gravitationsschlauches" und des Aufriebes der darin befindlichen Magmasäule erst einmal freigelegt ist und das Aufsteigen einer viele hundert Kilometer hohen Magmasäule erst einmal in Gang gekommen ist, d.h. dann, wenn der Stopfen, der das Druckgefäß Erde bisher verschloß, plötzlich entfernt ist, entfesseln sich unvorstellbar große Kräfte aus dem Erdinneren. Denn die Temperaturen im inneren Erdkern liegen bei etwa 6.700 °C. Das sind rund 900 °C mehr als die Oberflächentemperatur unserer Sonne beträgt.
Es sind die Urkräfte der Erde, die dann freigesetzt werden, so als öffne man die Pforten der Hölle. Denn innerhalb von Bruchteilen von Sekunden werden in einer solchen senkrecht verlaufenden Pipeline riesige Fördermengen eines extrem heißen Magmas explosionsartig nach Oben gepreßt, die eine in ihrem Umfang unvorstellbar große und sehr, sehr heiße Gas- und Flüssigkeitsblase in die bereits relativ weit heruntergekühlte Kontaktzone zum festen Erdmantel drücken (dort beträgt die Temperatur im Allgemeinen um die 1000 °C).
Und da der Druck bekannterweise proportional von der Temperatur eines Gases abhängig ist, muß er im Bereich dieser extrem heißen Gas- und Flüssigkeitsblase das das Mehrfache des Üblichen betragen.
Unter dem immer fester werdenden Erdmantel entstehen also urplötzlich riesige Seen eines sehr heißen Magmas von weit erhöhtem Druck und Temperatur, und riesige flächige Kräfte drücken an dieser Stelle nach Oben unter den Erdmantel.

Vielleicht sieht nun alles, in einem anderen Licht dargestellt, plötzlich ganz anders aus. Und man könnte zumindest eine Vorstellung davon bekommen, was sich mit dem Aufbau einer "Gravitationssäule" unter der Erdoberfläche theoretisch zutragen könnte.
Und vielleicht besteht also doch ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Antichristen zur "Zeit es Endes" und dem unnatürlichen Anwachsen der Anzahl der jährlichen Schadensbeben auf der Erde, so wie es im Kapitel "Eine spürbare Zunahme der Erdbeben als eine der Wehen der Endzeit" auch durch eine Statistik belegt angegeben ist. Und diese fast sprunghafte Steigerung der jährlichen Anzahl großer Erdbeben in der Endzeit gegen Ende des 20. Jahrhunderts wird somit erklärbar und ist vielleicht tatsächlich auf das Einwirken von Menschenhand zurückzuführen.
Der soeben gemachten Darstellung mangelt es natürlich an Beweisen, an der diesbzgl. Kompetenz des Verfassers der Hompage und an einer fachlichen Untermauerung. Sie soll darum nur ein Gedankenanstoß sein und als Diskussionsgrundlage dienen.

Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, formulierte folgende Worte, die an dieser Stelle sicherlich gut dazupassen:

"Wer nicht mehr unter den ewigen Normen Gottes steht, wird unberechenbar. Darum muß man ihn fürchten."

Und der Antichrist zur "Zeit es Endes" gehört zweifellos in diese Kategorie von Menschen, die man fürchten muß, da er von Gott wegen des Lästerns des heiligen Geistes für immer verworfen nicht mehr unter den ewigen Normen Gottes steht.

Falls aber ein entlang einer Linie lokal begrenztes, geringfügiges Aufschweißen von tektonischen Platten machbar wäre, könnte dies eventuell gravierende Auswirkungen auf die Bruchfestigkeit der oberen Erdschichten zur Folge halben, und falls sie tatsächlich unter lokal erhöhtem Druck brechen, würde dies theoretisch Erdbeben künstlich auslösen können.
Der Verfasser dieser Homepage stellt sich diese Vorgänge, die hierbei ablaufen könnten, modellhaft folgendermaßen vor:
Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist das Modell einer Glasplatte, die unterseitig unter sehr großer Biegepannung stehend in ihrer Zugzone auf ihrer Oberfläche mit einem Glasschneider solange immer weiter angeritzt wird, bis sie entlang des so künstlich angebrachten Ritzes gezielt bricht.

Erdbebenherde sind immer Bereiche in der Erdkruste, in denen sogenannte tektonische Platten zusammenstoßen, unter großen Druck geraten und ineinander verhaken. Sie verlaufen in der Regel entlang des sogenannten Erdbebengürtels der Erde.
In denjenigen Bereichen, in denen sogenannte tektonische Platten zusammenstoßen und eine unter die andere geschoben wird, entstehen in der Erdkruste Tiefseegräben. Tiefseegräben (engl.: trenches) werden in der Geologie auch Tiefseerinnen genannt.
Tiefseerinnen sind demnach Bereiche größter Spannungen in der Erdkruste und des Erdmantels.
Entlang solcher Druckzonen, an der zwei Erdplatten, beispielsweise eine kontinentale und eine ozeanische Platte, aufeinander treffen, taucht eine Platte in einem Winkel von bis zu 90° nach unten hin ab, wobei der in die Tiefe abtauchende Bereich durch das dort befindliche glutflüssige Magma aufgeschmolzen wird.
Tiefseegräben oder Tiefseerinnen sind also in der Regel sehr langgestreckte, relativ schmale und sehr tiefe Bereiche des Meeresbodens. Sie stellen die am tiefsten gelegenen Abschnitte der Erdoberfläche dar.
Die sechs tiefsten Tiefseegräben sind der Marianengraben (bis 11.034 Meter), der Tongagraben (bis 10.882 Meter), der Japangraben (bis 10.554 Meter), der Kurilengraben (bis 10.542 Meter), der Philippinengraben (bis 10.540 Meter) und der Kermadecgraben (bis 10.047 Meter). Sie befinden sich allesamt im westlichen Pazifik.

Wäre man nun dazu in der Lage, bestimmte Bereiche der Zone größten Druckes wie ein Stück Glasplatte anzuritzen und unter Ausnutzung der gewaltigen Biegespannungen gezielt abbrechen zu lassen, könnte von Menschenhand auf diese Weise der Druckstau gezielt verringert werden. Natürlich verringert sich dieser Druckstau von Zeit zu Zeit meist in größeren Zeitabständen durch Erdbeben. Ein gezieltes Abbrechen bestimmte Bereiche in der Zone größten Druckes von tektonischen Platten würde Erdbeben verfrüht und künstlich auslösen. 

Sogenannte "Graviflights" nutzen in der Darstellung von Eugene Podkletnov für ihre Flugfähigkeit den Effekt der Schwerkraftabschirmung, könnte es sie wirklich geben?

Sogenannte "Graviflights", so erklärte jedenfalls der russische Chemiker und Materialwissenschaftler Eugene Podkletnov in einer Fernsehsendung, die im MDR mit dem Titel "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" ausgestrahlt wurde, gegenüber dem Moderator Klaus Simmering, wären also Flugkörper, die den Effekt der Schwerkraftverringerung ausnutzen sollen. Ist dies wirklich möglich, zu fliegen wie im Science Fiction, oder in UFOs, so wie es Eugene Podkletnov für möglich hält?

Vielleicht gibt es sie ja bereits, Flugkörper, die dazu in der Lage sind, Flugmanöver zu fliegen, wie sie kein bisher uns bekannter Fugkörper fliegen kann, oder doch nicht?

Nach dem vom Verfasser dieser Homepage entwickelten ersten Modell, so wie im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" ersichtlich, welches nur eine Schwerkraftabschirmung überhalb der in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe zuläßt, und welches damit ähnlich wie bei einem Flugzeugflügel mit einer Luftdruckverringerung, die nur über dem Flugkörper auftritt, verbunden ist, wird, um eine Flugfähigkeit der "Graviflights" zu erreichen, die durch Schwerkraftabschirmung resultierende Sogwirkung und der hierbei enstehende Unterdruck überhalb der Supraleiterscheibe ausgenutzt.
Die Auftriebskraft eines Flugobjektes mit einer Supraleiterscheibe von einem Quadratmeter auf die Horizontale projizierter Fläche an Bord eines "Graviflights" würde bei rund 2 % Schwerkraftabschirmung nach diesem Modell 200 kp betragen, mit zwei über- oder nebeneinander angeordneten bereits 400 kp, also fast eine halbe Tonne. Fliegen wie im Science Fiction könnte so, falls es tatsächlich funktioniert, bald realisierbar werden, oder doch nicht?
Nach dem ersten Modell, das den Effekt der Schwerkraftabschirmung überhalb der in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe ausnutzt, würden die "Graviflights" natürlich nur innerhalb der Erdatmosphäre fliegen können, nicht auch im luftleeren Raum oberhalb der Lufthülle der Erde.
Eugene Podkletnov beschreibt aber in der Sendung "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft", die von Klaus Simmering moderiert wurde und auch im Fernsehen auf MDR ausgestrahlt wurde, entgegen seinen vorangegangenen Ausführungen ganz am Schluß der Sendung, daß es einen zweite Typ von "Graviflights" geben kann, die Fluggeräte sein werden, die Schwerkraftwellen mit einem begrenzten Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können und weiterhin, daß seine vorläufigen Experimente zeigen, daß dies möglich sei und daß es so möglich sei, zu fliegen wie im Science Fiction, oder in UFOs. Und er äußerte fernerhin dem Moderator gegenüber, daß dies die Transportmaschine für das 21. Jahrhundert werden würde.
Rein durch den Effekt der Schwerkraftabschirmung, der zuvor von Eugene Podkletnov ausführlich beschrieben wird, ist dies nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage aber nicht möglich.

Wie aus dem Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" ersichtlich, ist Schwerkraftabschirmung anscheinend nicht mehr lange ein Ding der Unmöglichkeit.
Bei zwei von drei untersuchten Modellen kommt der für einen UFO-Antrieb notwenige Auftrieb der Scheibe zu Stande. Genau diese Modelle aber mußten vom Verfasser dieser Homepage verworfen werden und sie scheiden wegen ihres Verstoßens gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich aus. Erst das dritte, verbliebene der drei untersuchten Modelle, das der Schreiber dieses Textes mit Modell 2 bezeichnete, hielt allen kritischen Betrachtungen stand und erfüllte auch das "Gesetz von der Erhaltung der Masse". Aber gerade dieses übriggebliebene der drei Modelle war leider nicht flugfähig und UFO-tauglich, so daß keinerlei, für einen UFO-Antrieb notweniger Auftrieb der Scheibe zu Stande kam. Dies ist deshalb der Fall, weil  nach diesem Modell so wie oberhalb gleichzeitig auch unterhalb der Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen ist.
Da aber die durchaus flugfähigen Modelle 1 und 3 wegen ihres Verstoßens gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich ausscheiden mußten, stand es nun fest: Es scheint ihn also in der Realität nicht zu geben, den sogenannten UFO-Antrieb und es wird ihn wohl auch in der Zukunft nie geben, da jeglicher Massedefizit gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde.
Und an dieser Stelle mußte sich der Verfasser dieser Homepage selbst revidieren, denn er war bislang selbst davon beflügelt, daß ein UFO-Antrieb Wirklichkeit werden könnte. Aber es ließ ihn keine Ruhe und irgend etwas schien daran nicht zu passen. Und er hakte später noch gründlicher nach.

Denn um ein flugfähiges UFO zu konstruieren, müßte eine sehr große negative Masse künstlich erzeugt werden, die unbedingt der Existenz der echten "Antimaterie" bedarf. Nur mit ihr käme eine entsprechend große Gegenschwerkraft bzw. Schwerkraftreduzierung zu Stande.
Echte "Antimaterie" herzustellen, dies ist ein bisher unerfüllt gebliebener Traum der Wissenschaftler und dies wird auch zum Glück so bleiben. Denn in unserer uns bekannten Welt kann niemals eine Masse erzeugt oder weggenommen werden. Dies widerspricht dem "Gesetz der Erhaltung von der Masse". Unsere uns bekannte Welt, in der wir leben, wird von unumstößlichen Naturgesetzen beherrscht, deren Einhaltung bindend ist. 

Der russische Chemiker und Materialwissenschaftler Eugene Podkletnov muß sich also geirrt haben, als er von nun möglich gewordenen Fluggeräten sprach, die Schwerkraftwellen mit einem begrenzten Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können und als er davon sprach, daß seine vorläufigen Experimente zeigen würden, daß es so möglich sei, zu fliegen wie im Science Fiction, oder in UFOs. Er muß sich getäuscht haben, als er annahm, daß dies die Transportmaschine für das 21. Jahrhundert werden würde.
Außerdem hinkte sein Modell auf beiden Beinen. Es hätte schon eines völlig anders gearteten Modells bedurft, um mittels der Verringerung und nicht der Abschirmung der Schwerkraft bei einem Flugkörper zusätzlich zum vertikalen Auftrieb einen Horizontalschub zu erzeugen.
Liegt hier nur ein Übersetzungsfehler vor, wenn bei Podkletnov von reflektierten Gravitationswellen die Rede ist, wenn doch zuvor bisher nur von einer Abschirmung der Schwerkraft die Rede war? Dies alles führt doch nur zu einer Fehlinterprätation des in der Sendung Vorangegangen. Oder soll hier gezielt vertuscht werden, daß es überhaupt keinen UFO-Antrieb geben kann? Denn Eugene Podkletnov beschreibt in der Sendung "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" entgegen seinen vorangegangenen Ausführungen ganz am Schluß der Sendung, daß es einen zweite Typ von "Graviflights" geben wird, die Fluggeräte sein werden, die Schwerkraftwellen mit einem begrenzten Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können. Wie kann von "Reflektieren" die Rede sein, wenn es kein bekanntes Medium gibt, daß für Gravitationskraftfelder ein Hinternis darstellen könnte? Wie kann von Wellen die Rede sein, wenn Gravitation ein Kraftfeld, d.h. eine vektorielle Größe ist?
Denn zur Verringerung der natürlichen Schwerkraft der Erde bedarf es einer Antischwerkraft, einer zum Schwerkraftfeld der Erde entgegengerichteten, zweiten und zusätlichen Schwerkraft, die von der in Rotation versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe ausgehen müßte und einer nichtexistenten negativen Masse, die zuvor erst generiert werden muß, wenn es also einer Antimaterie bedarf, um Antigravitation zu erzeugen.
Und nur der vom Verfasser dieser Webseite im Kapitel "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" geschilderte "Gravitationsstrahl" könnte diese zusätliche Schwerkraft zur Verfügung stellen. Denn Gravitationsfeldlinien treten ähnlich der Magnetfeldlinien oder der elektrostastischen Kraftfeldlinien immer senkrecht aus der Oberfläche der Materie aus. Und dies bezieht sich im Falle der rotierenden Supraleiterscheibe auf deren ober- und unterseitig planen und völlig ebenen Oberflächen, nicht aber gleichzeitig auf deren Seitenränder.
Und neigt man dann die in Rotation versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe aus der Horizontalen heraus, entsteht neben der vertikalen Schwerkraftkomponente auch eine horizontale, die einem "Graviflight" einen aktiven horizontalgerichteten Schub ermöglichen würde, aber nur dann, falls ein "Graviflight" auch tatsächlich fliegen könnte. Und dies ist ja nun leider nicht der Fall.
Es ließe sich mit dem vom Verfasser der Homepage im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" entwickelten Modell 2 zumindest so einiges erklären, zumindest aber, warum es Strudel im Meer gibt, da wo eigentlich keine sein dürften und warum es eine Wolke gab, die Wasser aus dem Meer soff.
Aber da ein Fliegen mit UFO-Antrieb sowieso ausscheidet, entfällt auch der aktive horizontale Schub eines solchen nichtfunktionierenden Flugmodells. Denn auch dann bedürfte es eine generierten, riesigen Masse, die aber nicht existent ist. Und es bedürfte außerdem bereits vorhandener, natürlicher Schwerkraftlinien, die in horizontaler Richtung verlaufen müßten.

Warum wiederspricht sich der russische Chemiker und Materialwissenschaftler Eugene Podkletnov selbst, wenn es ihn gar nicht gibt, den UFO-Antrieb, wenn er damit gegen das "Gesetz von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde?
Denn das vom Schreiber des Textes entwickelte zweite Modell ist doch, so wie er feststellte, überhaupt nicht flugfähig, aber es wird damit dennoch ein aktiver "Gravitationsstrahl erzeugt. Dieser kann es aber, eine zum Schwerkraftfeld der Erde entgegengerichtete, zweite und zusätzliche Schwerkraft erzeugen. Und dieses hat der Schreiber dieses Textes übrigens versucht, im o.gen. Kapitel "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" zu beschreiben.

Der in der Bibel angekündigte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage versuchen, entgegen der Wahrheit und des gesunden Menschenverstandes den Menschen der Erde glaubhaft darzustellen, daß es ihn dennoch gibt, den UFO-Antrieb. Und er wird es der Welt gegenüber ganz gezielt verschleiern und verschweigen, daß die künstliche Generierung eines "Gravitationsstrahles dennoch möglich ist. Und da er den "Gott der Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38), wird er diese, seine Erfindung voll und ganz in den Dienst der Anbetung und Hingabe zum "Gott der Festungen" stellen, d.h. diese, seine (geklaute) Erfindung ausschließlich für kriegerische Zwecke zum Aufbau seiner Macht stellen.

Denn der in Daniel 11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der Festungen", welchen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" verehrt, ist eine bekannte Bezeichnung für den römischen Hauptgott "Jupiter Capitolinus", was ursprünglich soviel wie „Himmelsvater“ bedeutete (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der römische Hauptgott "Jupiter" hatte in der römisch-byzantinischen Periode den ursprünglich sehr hoch verehrten Kriegsgott "Mars" auf den zweiten Platz verwiesen und wurde in der damit gemeinten Zeit zwischen dem 1. und dem 7. Jhd. n.Chr. als "Vater der Götter und Menschen" aufgefaßt, zu einer Zeit, in welcher der Herodianische Tempel bereits als von den Römern zerstört und vollkommen ausgelöscht galt und absolut nichts mehr darauf hinwies, daß jemals ein weiterer neuer jüdischer Tempel auf dem Berg Morija entstehen könnte. Der Berg Morija, das ist der heutige Tempelberg in Jerusalem, der auch in der Bibel der Berg Zion genannt wird.

Er wird darin von Anfang an alle sensationslustigen Menschen täuschen und gleichzeitig bestrebt sein, eine auf der Erde bestehende, von ihm ausgewählte Weltmacht bzw. Regierung, die er sowieso bald zerstören wird, als vermeintlichen Antichrist durch den falschen Propheten auszurufen. Denn er beabsichtigt, allen Menschen der Erde von sich wegzeigend glaubhaft zu beweisen, daß diese allen bekannte und reale Macht sich wie der in der Bibel in der letzten Zeit auftretende Antichrist durch große Zeichen und Schau-Wunder ausweist.

Wir können demnach gespannt darauf warten, wem der wahre Antichrist den schwarzen Peter zuspielen wird und werden dies sicher sehr bald erlebenkönnen. Und diese Internetseite wird dem Antichrist sicher ein gewaltiger Dorn im Auge sein, denn sie beweist es, daß ein UFO-Antrieb grundsätzlich nicht möglich ist. Der lebendige Gott bewahre sie, daß sie noch lange Zeit für etliche Leser auch lesbar bleiben wird!

Wir wissen es jetzt mit Gewißheit, daß alle in der Vergngenheit veröffentlichten, bereits viele Jahre alten Amateurfotografie, die UFO´s abbilden, eine Fälschung sein müssen, und daß der Antichrist war schon damals darauf bedacht gewesen sein muß, darartige fingierte Testflüge anderen Weltmächten in die Schuhe zu schieben.
Denn das gehört auch zur Strategie des Antichristen, daß die Menschen der Erde darauf hin sensibilisiert werden, schon weit im Vorfeld der kommenden Ereignisse der Endzeit an einer überirdische Macht nicht mehr länger zu zweifeln.
Der Antichrist möchte ja bekanntlich an die Stelle Gottes treten, den Platz Jesu Christi einnehmen. Er wird ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8). Was liegt dann näher, als Menschen glauben zu lassen, daß es eine höhere Intelligenz geben könnte?
Der Schreiber dieses Textes glaubt persönlich nicht an außerirdisches Leben. Er ist davon überzeugt, daß die Schöpfung des lebendigen Gottes im Universum etwas Einmaliges ist, und daß es neben dieser kein weiteres Leben auf fremden Planeten gibt. Er sucht bei allen, ihm nicht zuordnungsfähigen Dingen nach plausiblen Erklärungen im Sinne der Bibel.

Der große Weltverführer wird, um an dieser Stelle den Kreis wieder zu schließen, später bekanntlich die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die im 1000-jährigen, messianischen Reich Gottes in den dann neuerbauten 3. Tempel in Jerusalem zurückkehren soll, nachahmen. Dazu verwendet er, wie bereits weiter oben beschrieben, sehr wahrscheinlich eben die gleiche Erfindung der Schwerkraftabschirmung. Und davor möchte er natürlich alle ablenken, daß die Echtheit der Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes, einmal bezweifelt werden wird. Dies bezweckt er also alles außerdem mit den spektakulären UFO´s, die es tatsächlich geben soll, im Vorfeld.

Und wir dürfen sicher sein, den Effekt, den der Sohn des Verderbens bei der Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes, ausnutzt, wird nie irgend ein Mensch für industrieelle Zwecke nutzbringend anwenden dürfen.
Der Schreiber dieses Textes könnte sich aber in diesem Rahmen vorstellen, daß zum Beispiel hohe Schornsteine bald der Vergangenheit angehören dürften, würde man den Effekt der teilweisen Schwerkraftabschirmung nutzbar machen. Es könnten die hohen Errichtungskosten und Bauzeiten eingespart werden. Außerdem würden die abzublasenden Abgase weitaus höher in die Atmosphäre transportiert werden, als bei herkömmlichen, in ihrer Bauhöhe stark begrenzten Schornsteine.
In der Raumfahrt würde der Effekt der teilweisen Schwerkraftabschirmung eine enorme Verringerung der Startmasse von Raketen bedeuten und es könnte quasi ein Fahrstuhl in den Weltraum gebaut werden.

Die nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei

Das Schlüsselerlebnis, das damals der russische Chemiker und Materialwissenschaftler Eugene Podkletnov, der eigentlich nur aus der Sicht von materialtechnischen Aspekten Versuche mit Supraleitern durchführte, rein zufällig hatte, beschrieb er in einer von Klaus Simmering moderierten Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) mit dem Titel "Auf dem Weg zum UFO-Antrieb ? - Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" in etwa wie folgt:
"Ein Kollege, der den Versuchsraum in der Technischen Universität von Tampere betrat und an die im Testlauf befindliche Versuchsanordnung  herantrat, blies Tabackrauch aus, der im Randbereich senkrecht über der rotierenden Supraleiterscheibe auf ein Hinternis zu stoßen schien. Kurze Zeit nach dem der Rauch an dieser unsichtbaren Barriere in der Luft verharrt hatte, so ca. eine Sekunde lang, strömte er durch diese hindurch und stieg dann hinter ihr, also genau über der Supraleiterscheibe, schnell nach oben. Dieses Phenomen war von Podkletnov auch im darüberliegenden Stockwerk des Gebäudes und zwar genau über der Versuchsanordnung nachweisbar. 

Der Verfasser dieser Homepage hat dazu folgende Erklärung und lehnt sich dabei an die Aussagen der Fachwelt an:
In der Luftsäule über dem in Rotation versetzter Hochtemperatur - Supraleiter, die genau dessen Durchmesser besitzt, herrscht je nach Größe des Betrages der Schwerkraftverringerung ein um bis zu 2% verringerter Luftdruck vor. Der Effekt konnte im praktischen Versuch durch Eugene Podkletnov wie gesagt bisher nur überhalb des Supraleiters nachgewiesen werden. Was unterhalb der Versuchsanordnung vorherrscht, wurde in einem Versuch bisher leider noch nicht untersucht.

Die Dichte eines Gases ist bekanntlich druckabhängig. Und Luft ist ein Gas, besser gesagt ein Gasgemisch, das sich hauptsächlich aus Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid zusammensetzt.
Wird der Druck eines Gases größer, wird auch dessen Dichte größer. Wird der Gasdruck in einem entspannten Raum geringer, kann sich das Gas frei ausdehnen, und somit wird auch die Gasdichte geringer.
Ein 2% geringerer Luftdruck bedeutet ein 2% geringer Druck des Gases und damit eine um 2 % geringere Dichte der Luft im Bereich bzw. über der Versuchsanordnung, genau so wie es durch Eugene Podkletnov beobachtet wurde.

Was sich also an Gas oder Dämpfen innerhalb der Luftsäule über der in Rotation versetzter Supraleiterscheibe befindet, ist durch den hier vorherrschenden lokal begrenzten geringeren Luftdruck wie gefangen und kann nicht von allein wieder entweichen. Durch die in dieser Luftsäule vorherrschende geringere Dichte des Gases tritt vermutlich der Wasserstoff- bzw. Helium-oder Heißluftballon-Effekt auf, der alles wie in einer Art von Kamineffekt aufsteigen läßt (vgl. auch die praktischen Überlegungen in den Kapiteln "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen").
Aus diesem Grund spekulierte Eugene Podkletnov in der Annahme, daß sich die Schwerkraft der Erde nur genau oberhalb der supraleitenden Scheibe verändert und daß sich in dieser Beziehung unterhalb der Supraleiterscheibe also nichts tut, bereits über zukunftige Möglichkeiten von ganz neuartigen Flugkörpern, den sogenannten Graviflights, die diesen von ihm sogenannten Effekt der "Schwerkraftabschirmung" ausnutzen sollen. Daß es sich bei Eugene Podkletnovs Versuchen zur Schwerkraftverringerng begriffsmäßig aber nicht um eine "Abschirmung" der vorhandenen bzw. natürlichen Schwerkraft der Erde handeln kann und daß damit die Realisierung eines neuartigen Schwerkraftflugantriebs mittels einer in Rotation versetzten supraleitenden Scheibe wegen eines Verstoßes gegen das "Gesetz der Erhaltung der Masse" definitiv nicht möglich sein dürfte, versucht der Verfasser dieser Homepage in seinem Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" dedailierter zu erläutern.
Podkletnovs Überlegungen zur Abschwächung der Schwerkraft werden wie aus der Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) mit dem Titel "Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" hervorging in der Fachwelt trotzdem sehr ernst genommen und daß obwohl wie gesagt wegen des Verstoßes gegen das "Gesetz der Erhaltung der Masse" normalerweise ein UFO-Antrieb überhaupt nicht möglich sein kann.

Die vom Antichrist künstlich erzeugte Wolke der Herrlichkeit Gottes könnte also beispielsweise genau auf dieser Art von Effekt, der im Podkletnov-Experiment beobachtet werden konnte, beruhen, auf demjenigen Effekt, welchen eine in Rotation versetzte Supraleiterscheibe beim Abgebremst werden hervorruft. Es wird bei der Wolkensimulation durch den Antichrist demnach sehr wahrscheinlich dichter weißer Rauch bzw. dicker Nebel in diesen Bereich geringeren Luftdruckes direkt über der Scheibe eingeblasen, mit der Folge, daß dieser Qualm oder Nebel, der, um eine Wolke nachzuahmen, sinnvollerweise gezielt in der Farbe weiß gewählt werden sollte, wie in einem vollig transparenten Schornstein konstantem runden Querschnittes gefangen senkrecht aufsteigt.
Es muß für den Betrachter dieses Phänomens der Eindruck entstehen, daß innerhalb eines nach Außen scharf abgegrenzten Bereiches, der einer runden Säule gleicht, sozusagen wie in einer durchsichtigen Glasröhre unaufhörlich Tag und Nacht weißer Rauch bzw. Nebel aufsteigt.
Und da der Effekt der Verringerung des Luftdruckes bei waagerecht angeordneter Supraleiter-Scheibe wahrscheinlich sehr hoch in den Himmel reicht und die Luftsäule nach Beobachtungen von Wissenschaftlern wenn überhaupt nur wenig divergiert (auseinanderdrifftet), und da vermutlich auch ein leichter Wind den gefangenen Rauch nicht aus seiner unsichtbaren Barriere reißt, ist dieser Effekt mit in einem eng begrenztem Zylinder in große Höhen senkrecht aufsteigendem weißen Rauch vermutlich weithin sichtbar.
Die Aparatur, bei der es mittels einer in Rotation versetzten Supraleiterscheibe zur Verringerung der Schwerkraft kommt, müßte demnach in einem der Tempelräume bzw. darunterliegend untergebracht sein.
Eine weiße Wolkensäule, die über der Tempelanlage in Jerusalem weit in den Himmel hinaufragt, ist also lediglich nur eine perfekte Täuschung für die echte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wie sie sehr anschaulich in 2. Mose 40, 34-38; 2. Mose 13, 21-22; 2. Mose 14, 19; 2. Mose 33, 9-10 und Nehemia 9, 12+19 beschrieben ist, und die zudem bei Dunkelheit durch den Antichrist vermutlich künstlich durch Laserstrahlen hell erleuchtet werden wird.
Denn die zukünftige und echte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wird bei Jesaja 4, 5-6 als ein über "der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen" stehender "Rauch und Feuerglanz in der Nacht" beschrieben. 

Welchen Eindruck müssen diese wenigen, aber auf sehr wirkungsvollen Effekten beruhenden Mittel der Täuschung auf die Menschen der Bedrängniszeit wohl machen? Wir können es mit unserem sehr begrenzten technischen Verständnis nur erahnen, aber damit auch sehen, welche moderne Technik der Antichrist in die dann wieder aufgebaute Tempelanlage in Jerusalem vermutlich einbauen aber gut verstecken wird.
Die in der Bedrängnis durch die Kennzeichnung unbarmherzig für jedermann sichtbar werdende innere Haltung eines Menschen wird auch heute bereits von Gott an der Herzenseinstellung genau erkannt. Danach beurteilt der lebendige Gott bereits heute alle Menschen, auch wenn sie für andere Menschen bezügl. der Herzenseinstellung in einer gewissen Anonymität leben können. Denn letztendlich kommt es genau auf sie an, die Herzenseinstellung, die hilfreich die Lüge von der Wahrheit unterscheiden lernen hilft.


Die Wächter über das zugemauerte Osttor während der Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein kann

Der wohl spektakulärste und sicherste Beweis der Echtheit des zur "Zeit des Endes" nach Israel zurückgekehrten und erneut in Jerusalem eingezogenen Messias soll zweifellos das dann aufgebrochene und wieder geöffnete Osttor der heute acht Tore enthaltenen Stadtmauer der Hauptstadt Israels sein. Darum wird auch der Antichrist sehr darauf bedacht sein, daß zum Zeitpunkt seiner inszenierten Wiederkunft des Messias dieses im Osten gelegene, zum Ölberg hin zeigende Stadttor, welches auch das Goldene Tor genannt wird, von ihm aufgebrochen werden wird.
Einst am Palmsonntag, d.h. vor ca. 2000 Jahren, ist durch dieses damals noch passierbare Stadttor Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes Israels, in Jerusalem eingezogen, um gemeinsam mit seinen Jüngern dort das Passafest zu feiern. Das Osttor ist dasjenige einzige Tor in der Stadtmauer Jerusalems, durch das man auf direktem Weg auf den Tempelberg gelangt.
Warum wir dieses eine der heutigen acht Stadttore zugeschlossen vorfinden und wer veranlaßt hat, daß es zugemauert wurde, haben wir  im Kapitel "Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt" ausführlich beschrieben.
Es soll den in Wahrheit falschen Messias, der durch das sogenannte zweite "Greuelbild der Verwüstung", zu lesen in Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15; das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), unter zu Hilfenahme einer alttestamentarischen Prophetie aus Hesekiel 44, 1-2 als den echten ausweisen.
Für alle, die noch Zweifel haben: Ein Blick auf dieses immer noch und nach wie vor zugemauerte Osttor würde sonst genügen, um darüber Gewißheit zu haben, daß das im dann wiederaufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stehende, wie lebendig wirkende und sprechende Bild von Jesus Christus, ihn, so vermutet der Schreiber dieses Textes, wird das "Greuelbild der Verwüstung" darstellen, gelogen sein muß. So etwas ware natürlich äußerst fatal und hätte schwerwiegende Folgen. Jederman würde nun erkennen müssen: Schade oder besser O Schreck! Was geht hier bloß vor? Da kann doch etwas nicht stimmen. Irgend etwas ist doch hier faul!  Das Goldene Tor ist ja immer noch zugemauert. Was soll das Ganze mit dem zurückgekehrten Messias Jesus Christus, wenn er es nun doch nicht sein kann.
So wie das nunmehr wieder passierbare und dadurch weltbekannt gewordene Brandenburger Tor in Berlin zum Symbol der gefallenen Berliner Mauer und des Endes der DDR bzw. allgemein zum Symbol des Scheiterns des Sozialismus bzw. zum Auseinanderfallen des sozialistischen Ostblockes wurde, wird später einmal das wieder geöffnete Osttor der Stadtmauer von Jerusalem den Anbruch einer völlig neuen Zeit verkünden und zum Symbol des Endes der antichristlichen Herrschaft über die Welt werden. Dieses eine Tor zur Heiligen Stadt und nur dieses, wird mit seiner Wiederöffnung vom Anbruch des messianischen Reiches künden und eine tausend Jahre bestehende Friedenszeit auf der Erde ankündigen, eine fantastische Zeit einläuten, in der Tränen und Leid ein Ende haben sollen. Ein lang und heiß ersehnter Menschheitstraum wird mit dem Aufbrechen der Steine des im äußersten Osten gelegenen Stadttores in Erfüllung gehen. Wer auch immer vorweisen kann, daß das Goldene Tor nunmehr für ihn geöffnet ist, der kann die sehnlichst heute noch auf den Messias wartenden Juden mit Gewißheit davon überzeugen, daß endlich der König der Juden gekommen ist und er der Messias Gottes sein muß, auf den sie hoffen.
Denn wie im babylonischen Reich des Altertums die "Heilige Pforte" in der Hauptstadt Babylon nach einem Bericht des Königs Nebukadnezars nur für den Durchzug der Götter an bestimmten Festtagen vorbehalten war und um sie nicht zu entweihen, gleich danach wieder vermauert wurde, unterscheidet sich das zugemauerte Osttor am Tempelberg von anderen verschlossenen Toren dadurch, daß es lt. der biblischen Prophetie nie mehr für Menschen geöffnet werden wird. Das heute verschlossene Osttor des Tempels in Jerusalem soll für alle Zeiten eine stete Erinnerung daran sein, daß der  Tempel allein das Haus des heiligen Gottes ist und daß er nach Hesekiel 44, 2 genau durch dieses Tor einmal nicht hinaus, sondern hineingezogen ist.

Der erste Tempel Salomos enthielt wie die heutige Stadtmauer Jerusalems ebenfalls ein Osttor. Und zwar befand dieses sich im Bereich der Säulenhalle Salomos.
Durch dieses Ost-Tor des ersten Tempels entwich in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, das Heiligtum. Sie entschwand zum Ölberg (vgl. Hesekiel 11, 22-23) und kam hernach nie mehr zum Tempel in Jerusalem zurück.
Auch der zweite Tempel blieb während der gesamten Periode seines Bestehens ohne solch ein sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes. Erst zum Tempel der Endzeit soll lt. Hesekiel 40-48 die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in das Heiligtum Israels zurückkehren (vgl. bei Hesekiel 43,1-12 u. Jesaja 4, 5-6).

Im 2. Tempel Gottes zog die Shekinah später also nicht mehr ein, aber dafür der von Gott gesandte Messias und Sohn Gottes, Jesus Christus. Und auch im 3. Tempel wird wie hörten der lebendige Gott wieder persönlich anwesend sein, und diesesmal durch seinen Sohn und durch die Shekinah, die Wolke seiner Herrlichkeit. So kann gesagt werden, daß das Heiligtum Israels in jedem Fall derjenige Ort ist, an dem der lebendige Gott selbst anwesend ist.

Das Osttor des ersten Tempel Salomos muß genau an der Stelle des heute zugemauerten Goldenen Tores gelegen haben. Noch heute befinden sich zwei riesige Monolithen (ca. 3.65 m und ca. 4,60 m Länge) innerhalb des wahrscheinlich aus frühislamischer Zeit stammenden Torgebäudes. Die Monolithen sollen zwei originale Torpfosten des einstigen Tempel-Osttores aus salomonischer Zeit sein und könnten damit tatsächlich noch aus der Zeit des Ersten Tempels stammen. Sie gehören somit zu den ältesten Bausteinen auf dem gesamten Tempelberg. 

Weil das heute verschlossene Osttor der Tempelmauer in Jerusalem eine stete Erinnerung daran sein soll, daß der Tempel allein das Haus des heiligen Gottes ist, dürfte das Osttor zukünftig der Gefahr ausgesetzt sein, für demonstrative Zwecke mißbraucht zu werden und bedarf gerade in der allerletzten Zeit eines besonderen Schutzes. Der Antichrist zur "Zeit des Endes", will er glaubhaft bleiben und als der heilige Gott gelten, muß deshalb alles daran setzen, dieses Tor aufzubrechen.
Aber er wird sich in Punkto Öffnen des Goldenen Tores verrechnen. Der lebendige Gott wacht über seine prophetischen Dinge. Auch für die Zeit der Bedrängnis muß für das äußere Tor des Heiligtums im Osten weiterhin gelten: "... Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn der HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben." (vgl. Hesekiel 44, 1-2)
Und dafür wird der lebendige Gott selbst Sorge tragen:

Der Verfasser dieser Homepage ist darum der festen Überzeugung, daß der lebendige Gott Wächter einsetzen wird, die Tag und Nacht dieses strategisch so überaus wichtige Goldene Tor bewachen werden, so daß es unversehrt und verschlossen bleiben wird. Er vermutet, daß für diese sehr wichtige Aufgabe eigendlich nur zwei Personen in Frage kommen können. Es sind die zwei Zeugen. Und einer der beiden Zeugen dürfte, wie wir weiter unten mit einer Begründung noch hören werden, der Prophet Elia sein:

Maleachi 3, 23-24
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
(Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

In Offenbarung 11, 1-14 erfahren wir mehr über sie und daß sie fast die ganze Zeit der zweiundvierzig Monate lang währenden Bedrängnis vom Antichrist nicht überwunden und getötet werden können, denn sie sollen nach Offenbarung 11, 3 tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen. Sie allein können es nur sein, denen der lebendige Gott diese Aufgabe übertragen kann, weil er sie nach Offenbarung 11, 5 zu ihrem eigenen Schutz mit bestimmten übernatürlichen Fähigkeiten ausstatten wird.

Wer sind die zwei Zeugen und welche Aufgaben haben sie noch zu erfüllen, und wie können sie gegen den Antichristen bestehen und überleben?

Die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 werden in der Öffentlichkeit auftreten, um zum Einen im Auftrag des Herrn Zeugnis ihres Glaubens abzulegen und zum Anderen als Zeugen des Himmels und der Geschehnisse auf der Erde den Antichrist und seine Anhänger durch Verkündung der Wahrheit bloßstellen.

Wird der Antichrist das bislang immer noch verschlossene und wohlgehüte Osttor doch noch aufbrechen können und wann?
In Offenbarung 11, 3 haben wir gelesen, daß die beiden Zeugen tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen werden. Danach kann sie der Antichrist doch noch überwinden und tötet sie zu seiner Erleichterung endlich nach so langer Zeit. Vorher kam er zu seinem Entsetzen einfach nicht an sie ran, und jeder Angriff auf ihr Leben mißlang. Jetzt erst, ganz am Ende der großen Trübsal, deren zweite Hälfte dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre bzw. nach Offenbarung 11, 2 zweiundvierzig Monate lang andauern soll, kann er das bislang noch verschlossene und wohlgehüte Osttor endlich aufbrechen. Für ihn scheint es, als wäre es ein Erfolg. Aber dann ist es für ihn zu spät. Denn unmittelbar danach kommt der tatsächliche, der wahre Messias zurück auf die Erde, um die Ernte einzubringen und ihn zusammen mit allem anderen Unkraut zu vernichten, um seiner Gewaltherrschaft ein Ende zu bereiten und die von ihm zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten. Letztendlich muß der Antichrist ihm lediglich noch die Tür öffnen und ihm Platz machen. So gebraucht ihn der wahre Christus, um ihm, dem lebendigen Gottessohn Tür und Tor aufzuhalten.

Wie werden die zwei Zeugen für ihren gefährlichen Dienst, der auch umfaßt, das zugemauerte Osttor der Stadtmauer von Jerusalem zu beschützen, von Gott ausgerüstet und wer könnten die beiden Zeugen sein?
In der Bibel in Offenbarung 11, 5-6 wird dazu berichtet, daß aus dem Mund der zwei Zeugen Feuer ausgehen wird, das alle Feinde verzehrt, wenn welche sie an ihrem wichtigen göttlichen Auftrag hindern und daß dabei alle Feinde getötet werden. So lange diese beiden Ölbäume und Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen, prophezeien, kann sie demnach niemand angreifen oder auch nur daran hindern, das Wort Gottes zu verkünden oder dazu zwingen, ihren Schutzdienst am Goldenen Tor aufzugeben.
Schon als Elia sich einmal auf einem Berg befand und ihn zwei Abteilungen Soldaten angriffen, fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie (siehe 2. Könige 1, 9-12). Außerdem können die beiden Zeugen gleich Elia, der durch sein Gebet den Himmel verschließen konnte, damit es dreieinhalb Jahre nicht regnete, weil die Israeliten während der Zeit des Königs Ahab Götzen angebetet hatten (vgl. 1. Könige 17 u. 18) und gleich Mose, als er die Israeliten aus Ägypten führte, Wasser in Blut verwandeln und die Erde mit verschiedenen Plagen schlug, diese Dinge auch geschehen lassen und zwar, so oft sie es wollen.
Auch finden wir in Maleachi 3, 22-24 ein Aussage darüber, daß Gott den in den Himmel entrückten großen Propheten Elia dann wieder auf die Erde senden wird, wenn der große und schreckliche Tag des Herrn kommt:

Maleachi 3, 22-24
22 Gedenkt an das Gesetz meines Knechtes Mose, das ich ihm befohlen habe auf dem Berge Horeb für ganz Israel, an alle Gebote und Rechte!
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Deshalb besteht auch die Möglichkeit, daß diese beiden Zeugen Mose und Elia selbst sind. Dafür spricht, daß von beiden nie ein Leichnam gefunden wurde.

Die Bibel berichtet in 2. Könige 2, 1-11, daß Elia in einem Feuerwagen, gezogen von feurigen Rossen, in den Himmel aufgenommen wurde und daß Mose auf den Berg Nebo stieg, um zu sterben, sein Leichnam aber niemals gefunden wurde, weil ihn Gott selbst beerdigte (vgl. 5. Mose 34, 1-6).
Man könnte zu der Ansicht gelangen, daß darum Gott selbst diese beide Propheten in den Himmel aufnahm, damit sie später als die zwei Zeugen während der gesamten Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in ihren einstigen, noch nicht verfallenen menschlichen Körpern während der großen Bedrängnis auf die Erde zurückkehren und zu den Menschen sprechen können.
Die beiden Propheten in Trauerkleidern werden mit ihrer Macht, die sie von Gott selbst erhalten, die Menschen der Erde in Angst und Schrecken versetzen, sie wachrütteln, den Lügen des Antichristen keinen Glauben zu schenken und Buße zu tun.
Erst wenn sie gegen Ende der großen Trübsalszeit hin, genau nach 1260 Tagen (vgl. Offenbarung 11, 3), ihre Mission erfüllt haben, kann der Antichrist sich gegen sie erheben und sie töten (vgl. Offenbarung 11, 7). Dann wird der Sohn des Verderbens die Leichname der zwei Propheten aus Angst, sie könnten wie die zuvor entrückten Christen (gemeint ist die Braut Christi) spurlos verschwinden, auf die Straßen Jerusalems werfen, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Mit dieser "öffentlichen Leichenschau", die alle Menschen der Erde miterleben und sehen werden (vergleiche Offenbarung 11, 9), sollen Gerüchten vorgebeugt werden, die seit der Entrückung der Gemeinde Christi sicher immer wieder umgegangen sind und die besagen, daß die von er Erde spurlos verschwundenen wahrhaftigen Christen vielleicht jetzt doch bei Jesus Christus, ihrem Bräutigam, im Himmel sein könnten.
Außerdem soll es für die zwei Zeugen eine große Schmach bedeuten, nach ihrem kraftvollen Wirken jetzt besiegt, getötet und vergessen worden zu sein.
Sie werden nicht beerdigt werden und es wird auf der ganzen Erde ein großes Freudenfest über ihren Tod geben, weil die Plagen, mit denen sie die Erde schlugen, nun vorüber sind. So bekannt müssen diese beiden Zeugen geworden sein, daß ein Fest auf der gesamten Erde gefeiert werden wird.
Danach aber, nachdem dreieinhalb Tage verstrichen sind, werden die zwei Zeugen dank der Kraft des Heiligen Geistes auferstehen und vor den Augen aller Menschen wie bei Jesu Himmelfahrt auf einer Wolke in den Himmel entrückt werden, nachdem eine Stimme vom Himmel zu ihnen sagen wird: "Steigt herauf!" Ein Erdbeben soll darauf hin Jerusalem erschüttern, bei dem viele Menschen sterben werden. Über die restlichen Menschen Jerusalems wird große Angst kommen und viele nehmen nun vorübergehend die Worte der beiden Zeugen ernst und geben Gott vorübergehend die Ehre. So wird es auch in Offenbarung 11, 7-13 berichtet.
Endlich! Nun werden den Werke des lebendigen Gottes einmal als die gesehen, die sie wirklich sind. Gott hat an dieser Stelle ein sehr großes Wunder getan und das mitten auf der Straße vor aller Augen, mitten im Machtzentrum des Antichristen, in seiner Welthauptstadt, dort wo im wieder aufgebauten 3. Tempel das "Greuelbild der Verwüstung" steht.
Leider nur für kurze Zeit wird nun tatsächlich den lebendigen Gott und seinen Werken die Ehre gegeben, und nicht dem Antichrist, der sich mit seinen großen Zeichen und Wundern an die Stelle Gottes gestellt hat, sich sogar für ihn ausgibt und so seinen heiligen Namen auf ungeheuerliche Weise mißbraucht.


Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit

In der Zeit der Bedrängnis während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden großen Trübsal wird der Antichrist die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen.
Denn in der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 erscheint das vom Antichristen im Heiligtum Israels aufgerichtete “Götzenbild des Verwüsters”, welches die eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert. Mit diesem wie lebendig erscheinenden Bild gibt sich der Sohn des Verderbens für Christus aus. Das "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit auch das Sichtbarwerden des Auftretens des Antichristen als der Messias der Juden. Vom Antichrist wird die Anbetung des Bildes verlangt. Jetzt beginnt die Bedrängnis n. Daniel 2, 1 u. Matthäus 24, 21-22 und wie aus dem Kapitel "2. 1. fünftes Siegel nach Offenbarung 6, 9-11: Der Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11 ..." ersichtlich eine Zeit des Martyriums (Fremdherrschaft über Israel).

Um so gößer ist die Notwendigkeit, daß die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 während dieser Zeit unablässig Zeugnis von der Wahrheit ablegen. Diese sind es auch, die während der gesamten, wohl allerschlimmsten Verfolgungszeit den von allen Seiten bedrängten Menschen damit Mut machen, an der Wahrheit dennoch festzuhalten.

Die beiden vom Himmel gekommenen Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 verkünden nach Offenbarung 11, 8 in der Stadt Jerusalem und lt. Offenbarung 11, 3 während der gesamten Zeit der Bedrängnis, das ist die zweite Hälfte der großen Trübsal, nämlich 1260 Tage lang die frohe Botschaft, auch noch dann, wenn das 14. Kapitel der Offenbarung in Offenbarung 14, 1-5 die hundertvierundvierzigtausend bereits vor dem himmlischen Thron als die jetzt im Himmel Aufgenommenen, vor dem Thron des Herrn bei Jesus Christus Stehenden zeigt.

Weshalb die beiden Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 Trauerkleider tragen und daß dieser Umstand bereits vom Propheten Joel prophezeit wurde und deshalb von so großer Wichtigkeit ist, weil mit dieser indirekten Situationsbeschreibung diesen Dienern Gottes eindeutig ihr Auftreten in der zweiten Hälfte der großen Trübsal zugeschrieben werden muß, kann übrigens im Kapitel "Späte himmlische Zeugen des lebendigen Gottes zur baldigen Ankunft des Herrn" nachgelesen werden und wird dort ausführlich beschrieben.

Die zwei Zeugen klagen den Antichristen an, stellen ihn bloß, rücken die von ihm durch den Falschen Propheten verdrehte Wahrheit wieder gerade, stellen das Lügensystem des großen Glaubensverfühers unter das Licht des lebendigen Gottes und demonstrieren, daß sie in Vollmacht des Allerhöchsten handeln. Sie verhängen als Boten des lebendigen Gottes über das heidnisch gewordene Jerusalem Strafen und bringen dem Land Israel zum Zeichen ihrer Identität Gottes den ägyptischen Plagen gleiches Unglück. Aber dennoch kann sie der Antichrist, den sie wegen ihres Widerstandes ein mächtiger Dorn im Auge sein müssen, selbst mit seinem falschen Propheten nicht überwinden oder gar ausschalten. Die zwei Zeugen predigen unablässig die unverfälschte Bibel und verkünden, daß man das geschriebene Wort Gottes mit dem Verstand alleine nicht begreifen kann. Zum Verständnis vom Handeln Gottes benötigt man doch Herz und Verstand. Den Verstand kann man täuschen, das versteht der Antichrist bestens und hat er auch in der Vergangenhei bewiesen, das Herz aber nicht. Aber beides gehört untrennbar zusammen, um das Handeln des himmlischen Vaters zu verstehen und ihn lieb zu gewinnen und gern seinen Willen zu tun.
Ein gottesfürchtiger Mann sagte dazu einmal sinngemäß folgende Worte:
"Der hoffnungsvolle Glaube ist wie ein Vogel, der bereits sein Morgenlied in Freude anstimmt, wenn der Tag noch nicht zu sehen ist."
Darum werden die zwei Zeugen natürlich den bald zum Gericht wieder kommenden Jesus Christus predigen und voller Vorfreude vom "Ende der Nacht" und von dem bald anbrechenden "großen Tag des Herrn" mit dem in Kürze beginnenden wahren messianischen Reich berichten und von den Freuden, die dann auf alle Menschen warten, die anstelle den Antichrist bzw. sein lügenbehaftes Bild anzubeten, den lebendigen Gott fürchten und auf seinen Sohn, den wahren Erlöser hoffen.

Was beinhaltet das Hüten der zu Boden geworfenen Wahrheit durch die zwei Zeugen im Einzelnen?
Erstens: Die zwei Zeugen verkünden das wahre Evangelium und daß die Menschen auch jetzt noch durch den wahrhaftigen Glauben an den gekreuzigten Sohn Gottes durch sein vergossenes Blut gerettet werden können, aber nur dann, wenn sie umkehren und den Lügen des Antichristen kategorisch absagen bzw. keinen Glauben schenken. Sie verkünden allen Menschen die mutmachende, frohe Botschaft, daß sie ihr Vater im Himmel weiterhin liebt und das wahre, messianische Reich auf der Erde schon sehr bald, ja in Kürze anbrechen wird.
Zweitens: Sie stellen richtig, daß das wie lebendig wirkende und sprechende Bild im 3. Tempel zu Jerusalem, welches nach Meinung des Verfassers dieser Hompage den wiedergekehrten, auf Gottes Thron sitzenden Jesus Christus darstellen soll (gemeint ist das "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das lügenbehaftete Bild des Verwüsters nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), das von Jesus Christus selbst in Matthäus 24, 15-28 angekündigt wurde, das in der Vision des Johannes in Offenbarung 13, 15 sprechen konnte und ihm wie lebendig erschien und das Gott ein Greuel ist, da man sich von Gottes Thron und ihm kein Bild machen soll, vgl. 5. Mose 5, 8), nur ein Machtwerkzeug des Sohnes des Verderbens und nicht wirklich der auf dem Thron seines Vaters mit seiner Braut wiedergekehrte wahre Sohn Gottes und Erlöser ist. Dieses Bild ist in Wahrheit nur eine technische erzeugte, perfekte Täuschung, also eine einzige hinterlistige und ungeheuerliche Lüge und lebt in Wahrheit nicht wirklich. Von der Person und Schlüsselfigur, die das Bild darstellen soll, geht in Wahrheit kein wirklich ewiges Leben aus, denn es tritt lediglich in der Macht der Verführung auf. Und es kann auch niemand zur ewigen Verdammnis und Gottesferne verurteilen und hat auch kein Anrecht darauf, weil es keine wahre Erlösung von den Sünden und damit auch vom Tod bewirken kann. Auch wenn es sich anmaßt und sich selbst unbefugterweise die Autorität darüber zuschreibt, eine Weltgericht über die Menschheit zu halten und Menschen zu richten, es ist ihm lediglich die Macht der Verführung und Gewalt über den Tod gegeben. Nur dieses ist es, das der wahre Erbauer dieses technischen Meisterwerkes der Täuschung für seine Machtzwecke ausnutzt. Wir wissen aber, die Macht der Verführung und Gewalt über den Tod (vgl. Hebräer 2, 14-15) ist dem Satan und seinem Helfer, dem Antichristen und "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel (vgl. Sacharja 11, 15-17) gegeben worden.
Die zwei Zeugen warnen eindringlich wie auch einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13 gerade davor, daß genau dieses Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 nicht angebetet werden darf. Wer es dennoch tun wird und das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres an seine Stirn oder an seine Hand annimmt, fällt ohne Ausnahme unter den Zorn des lebendigen Gottes und sein Gericht und verwirkt sein wahres ewiges Leben.
Drittens: Die zwei Zeugen werden den die Macht des Antichristen ausübenden falschen Propheten (gemeint ist das zweite Tier aus (der) Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches ähnlich dem Heiligen Geist und einem Massenmedium gleich Menschen zur Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" und damit zur Anbetung des Antichristen bringt) entlarven und klarstellen, daß dessen Wirken nicht mit dem des heiligen Geistes verwechselt werden darf. Der falsche Prophet wurde mit technischen Mitteln gebaut, damit der Weltverführer seine ungeheuerlichen Lügen weltweit verbreiten und die Menschen mit Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern blenden kann. Er hat in der Zeit der Bedrängnis vorrangig die Aufgabe, daß die Menschen der Erde das "Greuelbild der Verwüstung" für den wiedergekehrten Sohn Gottes halten und damit indirekt den wahren Verursacher dieser Dinge anbeten. Er soll bezwecken, daß alle Menschen der Erde der Macht der Lüge glauben und das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres an ihre Stirn oder an ihre Hand als ein göttliches Symbol annehmen. Doch in Wahrheit ist es allein der in der Hand des Antichrisen befindliche falsche Prophet, der dies bewirkt und auch die Kennzeichnung mit einem Hautmal hervorruft.
Viertens: Sie machen denjenigen Mut, die das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres bzw. Malzeichen an ihrer Stirn oder rechten Hand bislang nicht angenommen haben, trotz intensivster Bedrängnis und Verfolgung weiterhin konsequent bei der Wahrheit bleiben. Ja sie warnen eindringlich davor, daß das lügenbehaftete "Malzeichen des Namens des Tieres", welches ein christliches Symbol wie ein Kreuz oder einen Fisch darstellen wird, von den Menschen angenommen wird.
Sie loben andererseits unablässig diejenigen, die wegen ihres allen Menschen mit ihren Lippen bekannten Glaubenszeugnisses vom Sohn des Verderbens mit der "Zahl des Namens des Tieres" "sechshundertundsechsundsechzig" gekennzeichnet wurden und so großen Anfeindungen durch die dem Antichristen hörigen Menschen ausgesetzt sind und große Verfolgung bis hin zum Tod erleiden müssen. Auch loben sie in diesem Zusammenhang diejenigen Menschen, die solche der Verfolgung Preisgegebenen mit der Bereitstellung von Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung sowie Zufluchtsorten unterstützen und die damit auch in der Gefahr stehen, wegen der Zuwendung zum angeblich größten Feind des Reiches vom Antichrist selbst bestraft und verfolgt zu werden. Es wird ihnen ähnlich ergehen, wie denjenigen Menschen, die im dritten Reich die von Hitler verfolgten Juden unterstützt hatten und darum um ihr eigenes Leben bangen mußten, obwohl sie selbst keine Juden waren.
Fünftens: Sie ermutigen alle gottesfürchtigen Menschen damit, daß diese vor allen Plagen, die sie selbst mit Gottes Hilfe über das antichristliche Reich und seine dem Sohn des Verderbens treuen Bewohner verhängen, verschont bleiben, genauso wie die damals versklavten Israeliten, die zur Zeit des Pharao, der sie nicht aus seinem Land ausziehen ließ, in der ägyptischen Provinz Goschen wohnten und vor den sieben ägyptischen Plagen verschohnt geblieben waren (vgl. z. Bsp. 2. Mose 8, 18, 2. Mose 9, 4 und 2. Mose 9, 26).
Auch zur Zeit des Mose unter dem strengen, unbarmherzigen und unnachgiebigen ägyptischen Pharao trafen also alle Plagen, die Mose und sein Bruder Aaron vom lebendigen Gott Israels zu tun beauftragt waren, ausschließlich die Ägypter und auch der Engel des Herrn tötete nur die ägyptische Erstgeburt, nicht auch gleichzeitig die der Israeliten, die in der ägyptischen Provinz Goschen wohnten.
Alle sieben Plagen, die die zwei Zeugen zu tun in der Lage sein werden, treffen also außschließlich die Feinde des lebendigen Gottes und nicht sein eigenes Volk, weil sie für die den lebendigen Gott und seinen Sohn Jesus Christus liebenden Menschen nicht bestimmt sind.
Immer wieder waren damals Mose und Aaron zuvor zum Pharao hingegangen und hatten ihre Forderung vorgetragen: "So spricht der HERR, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß es mir ein Fest halte in der Wüste." (vgl. 2. Mose 5, 1)

Und genau das werden auch die zwei Zeugen, die man am besten mit Mose und sein Bruder Aaron vergleichen kann, in der Zeit der Bedrängnis tun. Sie werden vor den Antichrist und seine Mitarbeiter hintreten und sprechen: "So spricht der HERR, der Gott Israels und aller ihm treuen und ihn fürchtenden Menschen: Laß mein Volk ziehen, daß es zur Verherrlichung meines Namens mir allein und meinen geringsten Brüdern und allen in der Verfolgung stehenden dienen kann."

Wieso läßt der lebendige Gott ein Niederwerfen der Wahrheit überhaupt zu?


Jeremia 16, 10-18
10 Und wenn du das alles diesem Volk gesagt hast und sie zu dir sprechen werden: »Warum kündigt uns der HERR all dies große Unheil an? Was ist die Missetat und Sünde, womit wir wider den HERRN, unsern Gott, gesündigt haben?«,
11 so sollst du ihnen sagen: Weil eure Väter mich verlassen haben, spricht der HERR, und andern Göttern nachgelaufen sind, ihnen gedient und sie angebetet, mich aber verlassen und mein Gesetz nicht gehalten haben,
12 ihr aber noch ärger tut als eure Väter; denn siehe, ein jeder lebt nach seinem verstockten und bösen Herzen, sodass er mir nicht gehorcht.
13 Darum will ich euch aus diesem Lande verstoßen in ein Land, von dem weder ihr noch eure Väter gewusst haben. Dort sollt ihr andern Göttern dienen Tag und Nacht, weil ich euch keine Gnade mehr erweisen will.
Heil und Gericht für Israel und für die Völker
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.
16 Siehe, ich will viele Fischer aussenden, spricht der HERR, die sollen sie fischen; und danach will ich viele Jäger aussenden, die sollen sie fangen auf allen Bergen und auf allen Hügeln und in allen Felsklüften.
17 Denn meine Augen sehen auf alle ihre Wege, dass sie sich nicht vor mir verstecken können, und ihre Missetat ist vor meinen Augen nicht verborgen.
18 Aber zuvor will ich ihre Missetat und Sünde zwiefach vergelten, weil sie mein Land mit ihren toten Götzen unrein gemacht und mein Erbland mit ihren Gräueln angefüllt haben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams


1. Johannes 3, 8
8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Vor Gottes Gerichten muß sich keiner fürchten, denn Gottes Gerechtigkeit wird nicht von uns gefordert, sondern uns in Jesus Christus geschenkt (vgl. Jesaja 53, 11).
Niemand, der den lebendigen Gott fürchtet, braucht vor dem Zorn Gottes zittern, sondern jedermann darf sich über die Barmherzigkeit und große Güte Gottes freuen und die in seinem Sohn, Jesus Christus, uns geschenkte Gnade fröhlich annehmen. Denn die Strenge und der Zorn des lebendigen Gottes sind nicht für die Seinen bestimmt. Ihnen begegnet er in Güte, um sie zur Buße zu leiten. Sein Zorn gilt ausschließlich denjenigen Ungläubigen, die seine zur Buße leitende Güte bewußt ablehnen, die seine Gnade bewußt verwerfen, die sich willentlich von seiner Gerechtigkeit abwenden und der Ungerechtigkeit zuwenden und anderen Göttern dienen.
Fazit: Der Zorn des Gottes Israels gilt ausschließlich denjenigen, die er durch seine Güte nicht zur Buße leiten kann, sondern denjenigen, die er mit Strenge dazu erziehen muß (vgl. Hebräer 10, 29+31; Römer 2, 4-6; Kolosser 3, 5-6; Römer 11, 20+22). Die Strenge bzw. der Zorn Gottes gilt aber auch solchen Menschen, die der Sohn des Verderbens (hier ist der Antichrist gemeint) mit seinen leeren Worten zum Ungehorsam, zur Ungerechtigkeit und zur Lüge verführen wird (vgl. Epheser 5, 6). Für solche, die den Sohn Gottes mit Füßen treten, ist es schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Und der Zorn Gottes ereilt aber auch die Menschen, die den wahren Gott nicht kennen und die seine Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten (vgl. Römer 1, 18).

Der Teufel und sein Handlanger, der Antichrist, haben zwar Macht, aber Jesus Christus hat die Übermacht. Es ist darum falsch, zu behaupten, daß der Teufel 49 Prozent der Aktien besäße und Gott 51. Jesus Christus ist alle Macht über der Erde und unter der Erde gegeben, denn er vertritt die Liebe Gottes. Jesus hat selbst die Macht über das Meer und über die Mächte der Finsternis erhalten. Er und nur er ist der Herr über all die Stürme unseres Lebens und kann sie stillen. Und es gibt keinen anderen unter dem Himmel, der ihm gleich tun könnte.

Was ist also der endzeitliche Zorn Gottes und wie äußert er sich?

Der Zorn Gottes ist das durch äußere Ereignisse hervorgerufene, gezielte, dosierte und maßgeschneiderte Zerbrechen des Einflusses der Mächte der Finsternis und der endzeitlichen Feinde Gottes.
Der Zorn Gottes stellt im ersten Schritt vordergründig die zu Boden geworfene Wahrheit wieder her und unterbricht zumindest zeitweise, da sie nun offenkundig und unzweideutig sichtbar gemacht worden ist, die Verführung mittels Lügen. Der Zorn Gottes schafft so die Befreiung der Menschen aus den psychologisch angelegten Fessseln der Feinde Gottes und die Erkenntnis der Wahrheit. Der durch Lügen verschleierte Blick zum wahren Gott Israels wird nun wieder ungehindert frei. So vom Ungehorsam gegenüber dem Gott Israels Befreite geben nun zumindest zeitweise wieder dem lebendigen Gott die Ehre.
Im zweiten Schritt bewirkt der Zorn Gottes eine Heilung der Beziehung der Menschen zu ihrem wahren Gott und dessen wahren Christus und zwar durch die Erkenntnis der göttlichen Gnade über die Sünder. Darum führt dieser Schritt zur für die Seele heilsamen Buße und lehrt die Geduld Gottes.
Diese Art der Befreiung der Menschen aus der Hand der Feinde Gottes stellt die dauerhaft anhaltende geistliche Wiederherstellung dar und äußert sich in einem Zerbrechen des alten sündigen und verfluchten Menschen in der bewußt vollzogenen Abwendung von den Mächten des verführerischen Bösen und in der bewußt vollzogenen Abwendung von der Sünde des Ungehorsams. Es kommt zur Wiedergeburt im heiligen Geist Gottes.
Der heilsame und väterliche Zorn Gottes hat jetzt die Bekehrung zum wahren Christus und Gottessohn zur Folge und schafft Freiraum für die Erkenntnis der Wahrheit der göttlichen Gnade über die Sünder. Er bringt nun die neue Erkenntnis, daß kein Mensch aus sich heraus durch menschliche Anstrengung gerecht sein kann. Gott der HERR führt den sich bereits aus eigener Gerechtigkeit gerecht meinenden Menschen durch einschneidende äußere Ereignisse schließlich doch zur Buße. Das Sündenbekenntnis vor dem Kreuz des wahren Jesu Christi ist der wichtigste Schritt, den der so befreite Mensch gehen muß, um gerettet zu werden. Ohne das aufrichtige, reumütige Bekennen der eigenen Schuld kann keine Schuldvergebenung erfolgen. Der nach Gerechtigkeit suchende Mensch, der meint, sie bereits durch eigene Anstrengung erlangt zu haben, muß innwendig erschüttert erkennen, daß alle Gerechtigkeit und sogar der Glaube erst von Gott geschenkt wird. Nicht weil er, der nach der Gerechtigkeit Suchende, aus eigener Kraft zu seinem Gott und dessen Gerechtigkeit gefunden hat, nein weil er, der noch ungerechte Mensch, von ihm, dem gerechten Gott, gefunden, durch das reumütige Schauen auf das stellvertretende Opfer seines Sohnes gerecht gemacht und durch die das Verlorene suchende und geduldige Liebe Gottes als sein Kind angenommen worden ist, kann das Verlorengegangene Rettung finden. Gottes Liebe ist also immer eine unserer Bekehrung vorausgehende Liebe. Denn:
"Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." (Römer 5, 8)



Der Zorn Gottes zeigt offenkundig, daß Sünde nicht ungestraft bleiben wird und bewirkt das Aufdecken der Lügen des Sohnes des Verderbens

Was für die zu der Zeit der Bedrängnis lebenden Menschen der Erde so überaus wichtig ist, nämlich zu erkennen, wer der wahre Verursacher der Kennzeichnung der Menschen und der Erschaffer des "Greuelbildes der Verwüstung" sowie der künstlichen Shekinah ist und welche schlimmen Folgen die Annahme des "Zeichens des Namens des Tieres" bzw. die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" für die Ewigkeit der Menschen nach sich zieht, muß bereits für uns heute, obwohl es uns noch nicht unmittelbar berührt, von zentraler Bedeutung und sehr großer Wichtigkeit sein. Denn die Zeit der Bedrängnis ist bereits bedenklich nahe herangerückt. Die Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und Offenbarung 6, 3-17 reiten zum Teil bereits. Wer die Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 losgeschickt hat, bleibt vielen Menschen verborgen, aber nicht auch denen, die im Buch des Lebens eingeschrieben sind (vgl. Offenbarung 13, 8). Diese, die die wichtigen Botschaften der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-13 verstanden haben, beten den Antichristen und sein Bild nach wie vor nicht an und nehmen auch nicht das "Zeichen seines Namens". Diejenigen werden die apokalyptischen Reiter nicht als einleitende Zornesgerichte Gottes werten, sondern verstehen sie ursächlich als vorbereitende Maßnahmen des ersten Reiters, des Antichristen und daß sie zu dessen Machtergreifung dienen werden. Denn der Zorn Gottes folgt erst nach der Errichtung des "Greuelbildes der Verwüstung", erst dann, wenn ihn die Heiligen (gemeint ist Israel als Land bzw. hier dessen Bewohner) dieser Zeit in ihrer Ohnmacht erflehen werden. Und den erbetenen Zorn Gottes ist der Allmächtige seinen ihm treuen Knechten schuldig, denn hierauf setzen sie ihre ganze Hoffnung.
Wenn Menschen nicht, überhaupt nichts auszurichten vermögen, dann bleibt ihnen nur noch die Gerechtigkeit Gottes, der den Seinen Recht verschafft. Aber der lebendige Gott möchte mit seinem Eingreifen nicht nur den in der großen Trübsal zum lebendigen Glauben Gekommenen Gerechtigkeit widerfahren lassen, sondern in seiner väterlichen Liebe alle vom Antichrist Verführten zur Umkehr und Buße bewegen. Darum ist dieser zurechtweisende und wachrüttelnde väterliche Zorn nicht den Seinen bestimmt und wird sie mit großer Genugtuung infolge der Beantwortung ihrer Getete nur am Rande tangieren.
Man kann dies mit den zehn Plagen, die Mose und sein Bruder Aaron über den Pharao und die Ägypter verhängte, vergleichen. Hier wurden die Israeliten, die der lebendige Gott so aus der Sklaverei befreite und mit Hilfe dieser beiden  Propheten danach ins verheißene Land führte, auch von Plagen an Mensch und Vieh der Ägypter am Rande mitberührt. Man denke nur an die ersten neun der zehn Plagen aus dem zweiten Buch Mose, die das ganze Land trafen:
Das Wasser des Nil verwandelt sich in Blut; Frösche wimmeln im Land; Stechmücken plagen Mensch und Vieh; Stechfliegen (bei Luther: Ungeziefer) füllen alle Häuser; eine Viehpest tötet alle Pferde, Kamele, Rinder, Schafe; Geschwüre (bei Luther: schwarze Blattern) befallen Mensch und Vieh; Hagel tötet Mensch und Vieh, zerstört Ernte und Bäume; Heuschrecken bedecken das Land und fressen alles Grün und eine Finsternis dauert drei Tage.

Wie dieser heilige Zorn Gottes der Endzeit ausfällt und auf wen er trifft bzw. für wen er bestimmt ist, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 (hier werden die sieben Posaunengerichte beschrieben) und in Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 (hier werden die sieben Schalengerichte beschrieben) sehr eindrucksvoll geschildert.

Hatte Jesus eine Vision über die Verführten des Antichristen in der Bedrängnis?

An anderer Stelle der Bibel kann man über die große Bedrängnis vielleicht noch mehr in Erfahrung bringen, wenn auch nicht so direkt ersichtlich, so aber doch viel konkreter:
Hier sei eine Bibelstelle aus dem Neuen Testament, die von einer Vision Jesu erzählt, erwähnt, um die mit Lügen behafteten Schau-Wunder des Antichristen, die die Menschen dazu verführen werden, den Weltverführer als Gott anzubeten, besser zu verstehen.
Diese sehr traurige Vision Jesu kann in Lukas 23, 27 - 31 nachgelesen werden und bezieht sich unserer Meinung nach auch mit und wahrscheinlich sogar hauptsächlich auf die zweite Hälfte der großen Trübsal, in der die Menschen der Erde unter der totalitären Herrschaft des Antichristen stehen werden, der in dieser für den Glauben wohl schlimmsten Zeit die Menschen der Erde mit seinen großen Zeichen und Wundern verführt, so daß sie an den dabei verwendeten Lügen Gefallen finden werden.
Die Schriftstelle bei Lukas ist und dies spricht für sich selbst, Bestandteil einer Schilderung des Kreuzesweges Jesu nach Golgatha und stellt unserer Meinung nach eine düstere Zukunftsvision Jesu dar, mit der der gemartete Jesus die Aufmerksamkeit der am Straßenrand stehenden und um ihn weinenden Frauen von seinem Leiden und Kreuz weg auf sie selbst bzw. auf Geschehnisse im Zusammenhang mit deren Kindern in ferner Zukunft lenkt:

Lukas 23, 27-31
27 Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und Frauen, die klagten und beweinten ihn.
28 Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.
29 Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in der man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht genährt haben!
30 Dann werden sie anfangen, zu sagen zu den Bergen: Fallt über uns! und zu den Hügeln: Bedeckt uns!
31 Denn wenn man das tut am grünen Holz, was wird am dürren werden?
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es muß schon eine sehr, sehr schlimme Zukunftsvision sein, an die Jesus in seinem Zustand denkt.
Jesus ist zum Tode verurteilt worden. Er ist von Gott unserer Sünden wegen verlassen und geschlagen und konnte sein Kreuz auf dem Weg zum Hügel Golgatha nicht selbst weitertragen. Simon aus Zyrene, ein Mann mit dunkler Hautfarbe, wurde gezwungen, an seiner Stelle das Kreuz für ihn zu tragen.
Unser Herr sprach in diesem Moment infolge der Erleichterung vom schweren Kreuz und vielleicht auch hinsichtlich des Anblickes genau dieses Farbigen von Zukünftigem. Dabei quälte ihn neben seiner körperlichen Schwäche und nach der durchgemachten Geißelung und Verspottung und den damit verbundenen wohl bereits unerträglichen Schmerzen hauptsächlich die Gottesferne, während die am Straßenrand ihm folgenden Frauen ihn beweinten und um sein Schicksal klagten. Darum spricht er gerade diese und nicht die ihm folgende schaulustige und wohl auch spottende Volksmenge an.
Als ohne jegliche Erlösung von den schwer auf ihm lastenden Sünden und zum irdischen Tod Geweihter sprach unser Herr Jesus gerade vielleicht im Blick auf den farbigen Mann aus Zyrene Worte aus, die ihn wohl sehr bewegt haben mußten und die ihm in diesem Augenblick sprichwörtlich vom Herzen kamen.

Auf dem Weg nach Golgatha, von Gott und den Menschen verlassen, hat dort der geschlagene und gemarterte Jesus Christus, da er die Töchter Jerusalems und ihre Kinder anspricht, Visionen gleich in mehrfacher Hinsicht:
Mit den Töchtern Jerusalems und ihren Kinder sind nach der Meinung der Schreibers wahrscheinlich ihre Nachfahren, die von ihm in fernen Visionen gesehenen Kindeskinder des heiligen Volkes über mehrere Generationen hinweg gemeint, denn all diese zeitlich weit auseinanderliegenden Generationen von Töchtern Jerusalems verschmelzen hier offensichtlich.
Jesus hat mit großer Wahrscheinlichkeit zum einen die Geschehnisse über das hereinbrechende Leid im Zusammenhang mit der von ihm angekündigten, baldigen Zerstörung des Tempels und dem Heiligtum in Jerusalem im Blick, eine ca. 70 n. Chr. eingetretene Vorerfüllung der Weissagung Jesu und dem damit verbundenen Elend das die Juden dann treffen wird.
Aber auch im Hinblick auf den viel späteren weltweiten Judenhaß, der ebenso ein ohnmächtiges Gefühl der Gottesferne in sich birgt, sowie die noch kommenden Judenverfolgungen, sieht er das Elend des Volkes Gottes kommen.
Die Ereignisse der Belagerung und Zerstörung Jerusalems mit der völligen Vernichtung des Tempels und seines Heiligtums 70 n. Chr., des späteren weltweiten Judenhasses und die Judenverfolgung, die in dem Völkermord des letzten Weltkrieges gipfelte, sind bereits Geschichte, das will der Autor hierbei nicht näher beleuchten.

Aber die Worte in Matthäus 24, 16-20 gelten nach den Vorstellungen des Schreibers ebenfalls für uns heute und für die Betrachtungen über die Zeit der noch vor uns liegenden Zeit der Bedrängnis.
So sieht nach Meinung des Verfassers dieser Internetseite der mit Todeswunden geschlagene Christus zum anderen aber gleichzeitig eine ferne Vision von den in der allerletzten Zeit kommenden, Unglück bringenden und lügenbehafteten Schau-Wundern des die ganze Welt verführenden Antichristen während der Zeit der zweiten Hälfte der großen Trübsal, deren Erfüllung für uns heute bereits sehr nahe herangerückt ist.
Wie wir wissen, wird mit dem Hereinbrechen der Bedrängnis das "Greuelbild der Verwüstung" im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem an heiliger Stätte stehen (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und die Menschen Judäas müssen, damit sie nicht verloren bzw. durch den kommenden Zorn Gottes hindurchgehen brauchen, bei dessen Erscheinen ohne Aufschub in die Berge fliehen (vgl. Matthäus 24, 16-20).
Was danach kommt, soll nie wieder in dieser Form auf der Erde geschehen und war bisher auch nicht gewesen, so charakterisiert uns die Bibel die Zeit der Bedrängnis.

Kinder zu bekommen, war bisher und bis in die heutige Zeit hinein immer ein großer Segen. Und genau das soll sich aber nach Lukas 23, 29 ändern. Was dann kommt berichtet Jesus in Lukas 23, 30.
Die in Lukas 23, Verse 29-30 gemeinten Kinder und Kindeskinder der Jesus beweinenden Frauen müssen in dieser geschilderten Vision Jesu wohl ähnlich denken wie Jesus auf dem Weg nach Golgatha fühlte und zu Tode verletzt war und all ihre Sünden auch selbst als Lasten herumtragen.Offensichtlich konnte sie ihnen auch der sich an Gottes Stelle drängende und Jesus Christus nachahmende Antichrist nicht abnehmen. 
Bisher gab es diese in obiger Weise beschriebene und angekündigte schreckliche Zeit noch nicht in so ausgeprägter Form, einer Zeit, in der propagantiert werden wird, daß die Ehelosigkeit gleichsam Glück und Segen bedeuten soll. Also wird diese Zeit demnach erst noch kommen müssen.

War jemals ein Mensch über die Unfruchtbarkeit wirklich von Herzen glücklich gewesen? Wenn Unfruchtbarkeit Glück oder Seligkeit bedeuten soll, dann haben sich Menschen dies immer selbst eingeredet und haben es so nicht von Gott erfahren, sich andere und eigene Lebensziele gesetzt. Denn Kinderlosigkeit bedeutet gleichsam Ehe- oder zumindest Familienlosigkeit. Können wir doch in Sprüche 18, 22 lesen:

Sprüche 18, 22
22 Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und Wohlgefallen erlangt vom HERRN.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Auch steht in Sprüche 19, 14 geschrieben:

Sprüche 19, 14
14 Haus und Habe vererben die Eltern; aber eine verständige Ehefrau kommt vom HERRN.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und wir sollen uns doch nach dem ausstrecken, was vom Herrn kommt und nicht nach Wohlstand oder weltlichem Vergnügen.

Der Antichrist wird die Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern aufsprengen

Eine Vorstellung von der Schwere und dem Gewicht der Veränderungen, die der Antichrist in der Zeit der Bedrängnis mit seinem Falschen Propheten bewirken wird und die im Zusammenhang mit der Vision Jesu aus Lukas 23, 27-31 stehen dürfte, kann einer Prophetie aus Maleachi 3, 23-24 entnommen werden:
Maleachi 3, 23-24
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Demnach sieht sich der lebendige Gott in der Zeit der Bedrängnis von dem Ausmaß der Veränderungen bezüglich der familiären Beziehungen der Menschen untereinander genötigt, unmittelbar bevor Jesus Christus als Weltrichter mit seinen Heerscharen auf die Erde herab wiederkommen und seine Füße auf dem Ölberg setzen wird, den Propheten Elia zu den dann auf der Erde lebenden Menschen zu senden.

Was könnte der Grund für die notwendig werdende Sendung Elias sein? Es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder wird der Streit zwischen Eltern und Kindern in der letzten Zeit überhandnehmen und die Familien werden daran zerbrechen. Oder der Antichrist löst infolge seiner großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wunder die Familie und das Verhältnis Vater zu Sohn oder Tochter ganz auf.
Der Verfasser dieser Internetseite vermutet beides. Erst das Eine, dann das Andere wird geschehen.

Aber es wird von Elia auch eine Lösung angeboten: Zuerst sollen sich die Väter wieder ihren Söhnen zuwenden, danach werden auch die Söhne zu ihren Vätern zurückfinden und ebenfalls Buße tun. Auch kann man aus der Prophetie des Maleachi entnehmen, daß durch den fehlenden elterlichen Segen die Ehen der Söhne keinen Bestand haben werden, denn diese verstoßen gegen das Gebot Gottes, die Eltern zu ehren.
Die von Gott gewollte Ehe stellt ein irdisches Abbild der Beziehung Gottes zu den Menschen bzw. eine irdische Kopie der Beziehung Gottes zu seinem Volk dar. So muß der Antichrist dieses Abbild für seine Zwecke abändern oder ganz zerstören, will er die Abkehr der Menschen von den Plänen Gottes, der Weisheit ihrer Eltern und die völlige Anbetung seiner Werke und damit seiner Person erreichen.

Das Zerwürfnis zwischen Eltern und Kindern, zu dem parallel das immer häufigere Scheitern von Ehen einhergeht, kann schon heute beobachtet werden, obwohl die große Trübsal noch nicht einmal begonnen hat bzw. gerade in den Anfängen steckt, denn wir befinden uns erst in ihren Geburtswehen. Somit sind die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi und die gleich darauf hereinbrechende Trübsalszeit auch aus dieser Sichtweise gesehen nicht mehr weit.


Daß das Ende gewißlich kommt, darauf ist Verlaß, denn es ist im Himmel bereits beschlossen und es ist Gott selbst, der ein Ende macht

In der Bibel wird unmißverständlich gezeigt, daß die für die letzte Zeit angekündigte und mit einer erneuten Fremdherrschaft Israels verbundene große Trübsal zeitlich gesehen endlich ist. Denn der Gott des Himmels hat auch hier alles unter seiner strengen Kontrolle (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darüber hinaus strahlt uns die ganz am Ende der großen Trübsal mi ihrer Bedrängnis kommende, tatsächliche und uns große Hoffnung und Freude bereitende Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus entgegen.

Es zeigte bereits die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der Gott Israels in der letzten Zeit in das Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde Israels endlich bestrafen und ihnen ein sie vernichtendes Ende bereiten, auf diese Art und Weise das heilige Land von der Fremdherrschaft befreien, den Tempel von den Heiden sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang ersehnten und ab dann einen für immer dableibenden Frieden bringen. Und das war für die Juden seit je her das lang ersehnte gute "Ende".
Und die Juden sahen in diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies vollbringen und das "Ende" herbeiführen würde. Und sie nannten dieses zur "Zeit des Endes" kommende Zuhilfekommen Gottes für sein Volk den »Tag des Herrn«.
Der »Tag des Herrn« verkörpert somit diejenigen Gerichte bzw. Plagen Gottes, die die Feinde Israels bzw. alle gottfeindlichen Mächte treffen werden, um ihrem für das Volk Gottes verhängnisvollen Wirken Einhalt zu gebieten und um diese schließlich zu vernichten (vgl. in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11: “Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.

Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 wieder mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5;  Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).
Dieser göttliche Zorn beendet also die lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 weniger als 3 ½ Jahre (jüdische Sabbat-Jahre) währende Schreckensherrschaft des Antichristen.
Der göttliche Zorn, sein zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird sich nach Daniel 9, 27, erst dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den “Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter Satz) bereits im Himmel beschlossen ist.


Eine Aussicht auf das Ende der Bedrängnis - das grauenhafte Mahl Gottes, das Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes, bzw.  bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist: "Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes" und kann seinem Leben nicht einen einzigen Tag dazugeben

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" stellten wir bereits fest, daß der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, dessen Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw. mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt, hat die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur Trennung mit Gott.

Der Fleisch gewordene Sohn des Verderbers, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", erhält also vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht"
(vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Nun, da der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten Gesetzlosen bzw. dem Gewissenlosen, d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes" die "Gewalt" und die Vollmacht (im Sinne Jesu Macht bzw. Vollmacht, die er selbst besaß und die er seinen Jüngern verlieh) übergeben hatte, damit dieser sie wie auch Jesus die ihm gegebene in vollem Umfang und uneingeschränkt ausüben kann, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 tatsächlich unbegrenzte Macht zu. Denn seine Todeswunde wurde daraufhin geheilt:
" Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode (, denn auch er, der Antichrist, trug offensichtlich noch bis kurz zuvor den Stachel des Todes in sich. Und genau derjenige Umstand läßt das Tier, den Antichrist, obwohl ihn die Menschen wie einen Gott anbeten, doch als einen Mensch erkennbar werden), doch seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt und seinen Thron übergab, "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ...". (persönliche Interpretation von
Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel)

Was könnte das in Offenbarung 13, 2-4 Gesagte bzgl. des Tieres und damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" im Hinblick auf Hebräer 2, 14-15 für Auswirkungen bzw. für eine Bedeutung besitzen? Was steht denn in Hebräer 2, 14-15 bzgl. der Gewalt des Teufels geschrieben?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
(Hebräer 2, 14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was ist das also für eine Gewalt, die der Drache, also der Teufel, besitzt und die er dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist, mit großer Gewissheit auch mit überträgt und was zur Folge hat, daß die Todeswunde des ersten Tieres daraufhin geheilt wurde? Und warum gerät alle Welt, bei dem, was der Antichrist damit imstande ist, zu tun, nun ins Staunen und beginnt ab jetzt, ihm, dem ersten Tier, nachzulaufen und es wie einen Gott anzubeten?

Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt: Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung 13, 2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine Vollmacht bzgl. der in Hebräer 2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt über den Tod".
Dies ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage auch der Hauptgrund, warum sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" anmaßen wird, selbst Gott zu sein und warum er sich nun für Jesus Christus ausgibt. Denn dieser, der wahre Christus, sprach doch lt. Johannes 10, 28 von sich selbst:
"... ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen." (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wie umfassend ist nun die dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod"?
Vergegenwärtigen wir uns, was in Hebräer 2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod" geschrieben steht:

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Beim genauen Betrachten des Bibeltextes in Hebräer 2, 14-15 stellen wir fest, daß die "Gewalt über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die "Gewalt über den Tod" nach Hebräer 2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken, daß der Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden, aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 34 - 40 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April 2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird: „Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6). „Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an den Toten Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela. Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten? Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol war also das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich, Herr, nicht loben, keiner, der hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten loben dich nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren, warten nicht auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von dieser Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das Reich des Todes als das Land der Finsternis und der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen werden, daß die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 wohl damit zusammenhängen muß, daß dem Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt, auch dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird, das "einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen, aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 durch eine ihm übertragene "Gewalt über den Tod" den Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann würde dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde, ihm nachzulaufen und anzubeten beginnen.

Und es könnte durchaus so sein, daß sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" anmaßen wird, selbst Gott zu sein und warum er sich nun für Jesus Christus ausgibt, eben weil in Offenbarung 13, 2+4 im Urtext für das Wort "Macht" bzw. "Gewalt" jeweils das griechische Wort "Exousia" zu finden ist.
Das griechische Wort "Exousia" aber steht in der Bibel an anderer Stelle für Jesu Macht bzw. für seine uneingeschränkte Vollmacht (das Leben zu geben). Und es wird auch für diejenige Vollmacht gebraucht, die Jesus seinen Jüngern verlieh und zu welchen er selbst gesagt hatte, daß sie mit dieser Vollmacht ausgerüstet die gleichen und sogar noch großere Wunder vollbringen könnten, als er sie selbst wirkte (vgl. Johannes 14, 12 in Verbindung mit Johannes 14, 13-14; Matthäus 21, 21; Markus 11, 24).
Weil die von Jesus Christus an seine Jünger weitergereichte Vollmacht uneingeschränkt ist, sich im Gegenteil lt. Johannes 14, 12 sogar noch erweitert und weil für den Begriff Macht bzw. Gewalt lt. Offenbarung 13, 2+4 dasselbe das griechische Wort "Exousia" so wie auch bei Jesu Vollmacht Verwendung fand, muß davon ausgegangen werden, daß die umfassende Gewalt, die das Tier vom Drache lt. Offenbarung 13, 2+4 übertragen bekommt, die in Hebräer 2, 14-15 verankerte und dem Teufel zugeschriebene "Gewalt über den Tod" nicht ausschließt.
Zusätzlich bekräftigt wird die Hypothese deshalb, weil das Tier (gemeint ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10) lt. Offenbarung 13, 2 auch seine Kraft und den Thron des Drachen erhält. Und wer mit dem Drache nicht nur die Macht, sondern auch die Kraft und den Thron teilt, der besitzt doch die ganze und unbegrenzte Vollmacht, oder nicht?
Ist doch im Alten Testament der Thron nur dem König zugedacht und das Sinnbild seiner uneingeschränkten Herrschergewalt.
Es kann sich also bei der dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen Macht bzw. Gewalt lt. Offenbarung 13, 2+4 offensichtlich nicht nur um eine Teilmacht bzw. Teilgewalt handeln.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch eine uneingeschränkte Vollmacht sein, eine Vollmacht, die also die Ausübung der "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 mit einschließt:
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
(Hebräer 2, 14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Nun, da seine tödliche Wunde heil geworden ist, scheint es, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", Unsterblichkeit besitzt. Aber auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben: 
" ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier
..."
(weiter in Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die der Antichrist eine von Gott begrenzte Zeit lang in seinen Hände halten darf:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Auch das erste Tier aus Offenbarung 13 hat also seine begrenzte Zeit, danach wird ihm von Gott selbst wegen seines Ungehorsams, sich über seinen Schöpfer zu erheben, gewaltsam das Leben fortgenommen:

Daniel 7, 10-12
10 ... Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher wurden aufgetan.
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Damit hat aber auch die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des ersten Tieres, das aus dem Meer gestiegen ist, aus Offenbarung 13 seine begrenzte Zeit, denn ihr Ungehorsam besteht im Götzendienst:

Offenbarung 19, 17-18+21
17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes
18 und eßt das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen!
...
21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der
auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Aus der Bibel ist bekannt, daß nach
Daniel 8, 23-25 und 2. Thessalonicher 2, 3-12 die Macht des Antichristen wie auch die vom syrischen König Antiochus Epiphanes nicht von Menschenhand zerbrochen werden kann. Dies geschieht durch das Strafgericht Gottes in Form des Mahles Gottes.

Dieses grauenhafte Mahl Gottes beschreibt auch bereits der Prophet Hesekiel.

Hesekiel 39, 4
4 Auf den Bergen Israels sollst du fallen, du mit deinem ganzen Heer und mit den Völkern, die bei dir sind. Ich will dich den Raubvögeln, allem was fliegt, und den Tieren auf dem Felde zum Fraß geben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Und der Pophet berichtet in Hesekiel 32, 3-8, daß die Berge und die Täler mit dem Aas derjenigen, die das Malzeichen, den Namen der Zahl des Tieres, angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten,
gefüllt und alle Tiere auf Erden davon satt werden:

Hesekiel 32, 3-8

3 So spricht Gott der HERR: Ich will mein Netz über dich auswerfen durch eine Menge Völker; die sollen dich in meinem Garn heraufholen;
4 und ich will dich an Land ziehen und aufs Feld werfen, daß sich alle Vögel des Himmels auf dich setzen sollen und alle Tiere auf Erden von dir satt werden.
5 Und ich will dein Fleisch auf die Berge werfen und mit deinem Aas die Täler füllen.
6 Das Land will ich mit deinem Blut tränken bis zu den Bergen, und die Bäche sollen davon voll werden.
7 Und wenn du dann ganz dahin bist, so will ich den Himmel verhüllen und seine Sterne verfinstern und die Sonne mit Wolken überziehen, und der Mond soll nicht scheinen.
8 Alle Lichter am Himmel lasse ich über dir dunkel werden und bringe eine Finsternis über dein Land, spricht Gott der HERR.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)
Was für ein grauenhaftes Mahl Gottes beschreibt hier der Prophet Hesekiel. Es ist das grauenhafte und furchterregende Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes nach Offenbarung 19, 6-9 und Matthäus 22, 2-14.
Diejenigen, die von der Vollmacht zur Ausübung seiner "Gewalt über den Tod" profitiert hatten, müssen nun im Anblick des echten auf die Erde wiedergekehrten Messias und Königs Israels doch alle sterben.
Das, was ihnen der Antichrist zur "Zeit des Endes" versprochen hatte, also das ewige Leben, konnte er nicht halten.
Aber Gericht und Heil gehören eben untrennbar zusammen. Und der Gott des Himmels und der Erden setzt sich damit gegenüber seiner Schöpfung durch. Er verhilft durch sein zu Hilfe Kommen und das rettendes Handeln
auf diese Weise seinem gottesfürchtigen Volk zu seinem Recht. Er rettet es aus der Bedrängnis u. beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium. Der Gott Israels greift so in ein auswegloses Schicksal Israels ein, um seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Das Mahl Gottes ist Gottes Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde die blutige Verfolgung seiner Gegner zur Folge hatten und zu deren Ausführung er die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des Tieres mit einbezogen hatte. Nun erhält sie dafür ihre gerechte Strafe. Denn sie war Gottes siebenmaligem Umkehrruf nicht gefolgt.
Ausgeschlossen vom Mahl Gottes bleiben vorerst noch das Tier und mit ihm der falsche Prophet, "der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten". (Formulierung aus Offenbarung 19, 20)

Und nochmal: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Darum kann bzgl. des Antichristen nur allein von Jesus Christus Rettung und wirklich ewiges Leben erwartet werden. Sehnsüchtig erwarten darum die allein dem lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen die Erfüllung des folgenden Bibelwortes, das die befristeten Machtergreifung des Antichristen verdeutlicht:

Daniel 7, 26-27
"Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht (die dem Antichrist gegeben worden war) genommen und ganz und gar vernichtet werden. Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden, dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen."
(Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

Nun, nachdem die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des Tieres ein so furchtbares Ende fand, hoffen die durch den Antichrist Verfolgen und bedrängten Menschen dieser Erde auch auf die Verurteilung der beiden wohl größten Feinde Gottes und bösesten Veführer der Menschheit, was die Bibel in Offenbarung 19, 19-20 auch eindrucksvoll beschreibt:

Offenbarung 19, 20
19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.
20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Auf welchem Wege die nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi noch zum Glauben kommenden Menschen der Erde und das nun geistlich wiederhergestellte Volk Israel, das jetzt Jesus Christus als den erwarteten Messias erkannt und angenommen hat, aus der begonnenen großen Trübsal und auch noch aus der letzten Zeit, der Zeit der Bedrängnis, auf wunderbare Weise Errettung finden und entfliehen können, kann im Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird" entnommen werden.

 Offenbarung 22, 17
17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

 Offenbarung 22, 20
20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus!


Ach, daß du den Himmel öffnest und herabsteigst - Wenn der Gott des Himmels nun auf der Erde für alle sichtbar das Zepter an sich reißt

Dann, wenn die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit.
Nun, ganz am Schluß der großen Trübsal angelangt, geht diese Zeit auf ihr Ende zu. Aber auch während der Zeit des Gerichts konnte man die Liebe des Vaters zu seinen Kindern erkennen (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Der Vergleich der Zeit des Zorn, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, mit dem Brechen von Siegeln weist aber auf eine sehr mutmachende Tatsache hin:
Der lebendige Gott wird es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses persönliche Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.

Wenn das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wird, nach und nach sichtbar werden.
Die Ursache des Eingreifens Gottes ist, wie wir bereits hörten, menschliches Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der massiven Rebellion gegen Gott. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel, Gottes Zorn der Vergeltung. Und es wird sich dann tatsächlich der Wunsch des alttestamentarischen Propheten Jesaja nach dem machtvollen und triumpfalen Einbrechen Gottes in die völlig entgleisten irdischen Verhältnisse erfüllen:
Ach, daß du die Himmel zerrissest, herabstiegest, <so daß> vor deinem Angesicht die Berge erbeben
(Jesaja 63,19; aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)

Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen, der nun auf der Erde für alle sichtbar das Zepter an sich reißt. Der Wunsch Jesajas nach dem augenscheinlichen und handfesten Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte wird mit der Widerkunft Jesu Christi dann tatsächlich in Erfüllung gehen.
Alle Welt, so auch der sich als der Messias Gottes ausgebende Antichrist und alle weiteren wahren Feinde Gottes und Verführer der Menschheit werden nun denjenigen erkennen, den sie einst durchbohrten, ihren dann in großer Macht und Herrlichkeit auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten wahren Messias Jesus Christus.
Die Einen stehen nun unverhofft mit Schrecken und Entsetzen vor ihrem Richter. Die anderen aber werden mit unaussprechlicher Freude und Dankbarkeit ihren es mit ihnen gut meinenden Wohltäter, Befreier und Gott feiern.

Offenbarung 19, 11-16
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen  Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Die Aktualität der großen Trübsal mit der Bedrängnis

Befinden wir uns bereits heute in den Anfängen der großen Trübsal?

Infolge des ersten apokalyptischen Reiters nach Offenbarung 6, 1-2, der den kommenden Antichrist, der die ganze Welt erobern wird, symbolisiert (vgl. auch im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?"), erscheinen nach Offenbarung 6, 3-17 drei weitere dämonische Reiter auf farbigen Pferden, die aufgrund des Machterhalts des Reiters auf dem weißen Pferd nacheinander losgelassen werden und somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen verkörpern, sondern höchstwahrscheinlich vom Antichrist im Vorfeld seiner Machtergreifung selbst verursacht werden.
In den drei dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 nachfolgenden dämonische Reitern sieht der Verfasser dieser Homepage diejenige Reiterarmee, die der Antichrist aufstellt, in den Kampf führt und mit der er die Erde überrennen und ihre noch bestehenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mächte besiegen wird.
Heute befinden wir uns bereits in der Zeit der Vorschattierung des ersten und zweiten apokalyptischen Reiters, so die Überlegung des Verfassers dieser Hompage. Denn der erste Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 wird, sobald er nicht mehr aufgehalten werden wird, seine Krone bzw. seinen Siegeskranz erhalten (vgl. im Kapitel "weggenommen wird,"). Auch der zweite Reiter, der den Haß unter die Menschen ausstreut, scheint heute, noch bevor er voll zur Entfaltung kommt, bereits sein Werk begonnen zu haben. Denn die Ausläufer der ersten beiden Reiter sind bereits heute spürbar.
Der dritte Reiter, der Teuerung und Inflation bringen wird, wirft jetzt schon seine Schatten voraus. Auch der vierte Reiter wird von den Wissenschaftlern bereits bald erwartet. Werden doch für die nicht mehr allzu ferne Zukunft auf natürliche Art und Weise entstehende gefährliche, seuchenartige Krankheiten erwartet, zu deren Abwehr in der Forschung bereits heute große Summen ausgegeben werden. Zu diesen werden dann zusätzlich diejenigen dazu kommen, die der Antichrist labortechnisch herstellen und ganz gezielt verbreiten wird.
Alles geht nahtlos ineinander über und beschleunigt sich ähnlich dem Anstieg einer Kurve einer Exponentialfunktion bis es zum "Offenbarwerden des Bösen" (vgl. in den Kapiteln "Was bedeutet das "Offenbarwerden des Bösen" und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" und bei 2. Thessalonicher 2, 3-4 und 2. Thessalonicher 2, 6-8).
Das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 ist es, was die eigentliche Zeit der noch ausstehenden vier apokalyptischen Reiter beschreibt, die der Zeit der Bedrängnis zur "Zeit des Endes"unmittelbar vorausgehen sollen.
Aber dennoch, bereits mit dem Hörbarwerden des Maueles nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 nimmt unwiderruflich die symbolisch gemeint 42 Monate währende erste Hälfte der großen Trübsal ihren Anfang, an die sich wiederum symbolisch gemeint weitere 42 Monate einer Zeit der Bedrängnis anschließen werden (vgl. "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal").
Das würde aber bedeuten und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, daß die erste Hälfte der großen Trübsal bereits seit einiger Zeit angelaufen ist, denn der Verfasser dieser Homepage nimmt an, daß ein solches Maul wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird, heute bereits vernehmbar ist.





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| © Bernd Damisch, Plauen-Unterlosa (Vogtland), Bardenfleth (Weser), Bergen (Chiemgau), 2005-2012 |