Die Zeit der
endzeitlichen Bedrängnis:
Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der im Verlauf der großen Trübsal aufkommenden
endzeitlichen "Bedrängnis"
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis ist diejenige Zeit der
großen Trübsal, die sich an die Phase der bei Daniel
8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingende
»Vernichtung der
Starken«
anschließt und in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die
"Gewalt (über den Tod)"
wirkt. Und er verführt damit unverfrorenerweise alle
Erdenbürger, ihn als
alleinigen Gott, als den Gott Israels anzubeten.
Die Bedrängnis beginnt genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche
Daniels lt. Daniel
9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels
das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" erscheint und darum der zu
dieser Zeit
wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit
verknüpften Entweihung des
heiligen
Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Dies alles aber kann aber nur deshalb geschehen, weil sich Gottes
schützende Hand wegen ihres Ungehorsams von Israel
zurückzieht (vgl. in
der grafischen
Übersicht "Die
große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" unter dem Punkt:
Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand
zurückzieht).
So bricht nun das Lamm die Schutzsiegel Gottes. Damit wird der Schutz
vor dem bereits an die Macht drängenden Antichrist Siegel um
Siegel entfernt, wodurch die apokalyptischen Reiter gerufen werden
(vgl. Offenbarung
6, 1-2).
In der Folge dessen tritt der Engelfürst Michael (der Erzengel
Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel, der für
Israel
eintritt), der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte,
nun beiseite, um denjenigen, dem er bislang den Weg versperrt hatte,
nun durchzulassen (vgl. Daniel
12, 1 lt. Einheitsübersetzung und im Kapitel "Wenn der,
der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter").
Die Zeit
der endzeitlichen Bedrängnis in der großen Trübsal wird
also erst
dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen"
und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Die Schutzfunktion,
welche der
Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, wird also, wenn
er sich aufmachen
wird", dann eine gewisse Zeit lang unterbrochen sein.
Der
Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel
eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw.
hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um
nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht
mehr auf bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael
läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich
nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Infolgedessen soll Israel, obwohl es nach seiner politischen
Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig
geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig
unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur
für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des
Antichristen gegeben werden. Dies aber liegt an der besonderen
Verheißung, die
den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich
auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Und "die Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und
heilige
Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten
Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen
senden wird,
dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen
wird und zwar um nun sein
Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden
Heilszeit teilhaben (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem
Messias
vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das
einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben
wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes
durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch
ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen
Teil Israels durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines
Volkes von seiner Ungläubigkeit
reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefania
3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte
Fremdherrschaft durch
den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der
Zeit der Bedrängnis wird Gericht
nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden
bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus
verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber
über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.
Wir haben also vernommen, daß es der Engelfürst Michael ist,
der bis dahin für das Volk Israel
als Beschützer eintrat und auch für dieses Volk kämpfte.
Er aber steht bzw.
hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um
nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht
mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern
Michael
läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich
nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Den Geschehnissen im Himmel aber folgen parallele Geschehnisse auf der
Erde.
Und derjenige Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der
weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird
nun vermutlich im Zuge der Entrückung der universellen Gemeinde weggenommen
(vgl. bei 2.
Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der
Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens
zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in
Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde
weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige
Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird
beispielsweise aus
Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar
ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch
auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig,
geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die
Strafe.”
Der
nun auf diese Weise freigegebene Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des
Endes" gibt sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis
nun ungehemmt betrügerischerweise für denjenigen aus, der
ewiges Leben
verschenkt, also
für Jesus Christus.
Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen
Übersetzung
des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der
"Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die)
Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des
Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger
als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen
Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt
gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung
dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges
Leben
verschenkt, muß er auch derjenige sein, der
tatsächlich die »Gewalt
über den
Tod«
wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in
den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten
aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm
seine Gewalt (hier
gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 sein).
... Da(durch)
geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser
dieser Homepage)
Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem
Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt,
damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu,
obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der
lebendige
Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in
seinen Händen Haltende), der
König aller Könige und Herr aller Herren, der allein
Unsterblichkeit hat, der
da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.
Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser
dieser Homepage)
Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so
groß ist, die von demjenigen ausgeht, was
der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten
den
Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie
beteten das
Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu
kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Auch wenn der Drache dem lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so
bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h.
dem Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines
Machtaufstiegs die "Gewalt
über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem
falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich
zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier
aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der
nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier,
das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man
folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der
Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher
beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben
wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit
seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das Endes dieses
letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten
aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches
Gottes
und das seines Messias.
Und wie wir im Verlaufen dieser Homepage noch sehen werden, ist es
Gottes rettende und eingegreifende Hand, ist es der lebende Gott
selbst, der seinem Willen Geltung verschafft, seinem Volk hilft und der
persönlich, um sein Volk aus seiner notvollen Situation zu
erretten, in das Schicksal Israel eingreift (vgl. Daniel
7, 21+25-27 und in der grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Es sind also die Gerichtsplagen Gottes, die die Zeit der durch den
Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin
überschatten.
Dieser sogenannte, von den Propoheten des Alten Testament ersehnte "Tag
des Herrn" stellt also die Antwort Gottes auf diejenigen Freveltaten
des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11 und
in der
Tabelle
des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:").
Der Gott Israels lähmt durch
sein Eingreifen den Antichrist,
zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand.
Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der
Bedrängnis und beendet die letzte Fremdherrschafft über
Israel sowie das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Und "die
Heiligen des Höchsten werden
(dann bzw. danach oder anschließend) das Reich
empfangen und werden's
(nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw.
nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann
für) immer
und ewig besitzen."
(Daniel
7, 18; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung Gottes an
Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Die große
Trübsal" zur "Zeit des Endes" stellt, wie wir im Kapitel "Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der großen Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-)
Zeiten der Heiden" gehört
haben, den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in
welcher es zum Machtaufstieg des wohl größtern
Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das,
aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in
vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere
kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im
Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und
verführt. Er wird
also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen
brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische
Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um
anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden
Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in
zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben
gerufene gotteslästerliche
"Maul" lt. Daniel
7, 8, welches nach Offenbarung
13,
5-6
von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die
ihre
geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb,
um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die
"Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes")
wird
in Offenbarung 6, 1-2
folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das
»andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf
saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985,
Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in
der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch
in der
Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als
daß
der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur
"Zeit des Endes"),
dann, wenn er »abermals«
bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch
vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag
militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen,
seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu
realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß
diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der
Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer
Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im
Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem
vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der
einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des
wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist
hier unbedingt zu
beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine
Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt
auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des
Endes" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird.
Es
ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische
Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet
Daniel
damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"
auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften
Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13,
7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle
läßt der
Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn"
keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die
absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er
selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw.
ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung
13,
1 alle »zehn
Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer
Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl
im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen,
allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer
Vollzahl unter die
Herrschaftskrone(n) des
ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht lt. Daniel
7, 8 als ein neues,
ganz anderes Horn,
sozusagen als das elfte Horn
und zwischen Ihnen
(gemeint sind die "zehn", die sie
garade dann bereits bestehen),
hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den
Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr
stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles
zermalmte".
Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike
Römische Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte,
repräsentiert und
daß die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige
Verästelung des vierten
danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8
und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann
"drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8
mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und
bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel
7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24
beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige
"Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam
vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8
verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt.
Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und
Allmacht,
aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw.
Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit
bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8
aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß-
oder
Führungsmächte bzw. die militärischen
Supermächte der Erde gemeint
sind.
So muß das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt
seiner
erwarteten Weltmachtstellung für den
Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder
Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte
der Erde
verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert
eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die
absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der
Beschreibung des
Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar
vor seinem
Machtauftieg bereits "drei der
vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel
7, 8).
Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der
vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese
müssen
wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen
federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen
Horn« aus Daniel
7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24
im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf
das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf
mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder
Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der
Erde, die in der
Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes"
gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen
Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur
"Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in
der grafischen Darstellung "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und
erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet
Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den
"Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk
Gottes, also Israel, gemeint), "...
und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel
12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer
Zeit erscheinen,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn
Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen
aber wird ein anderer
aufkommen, der wird ganz anders sein als
die vorigen und wird drei Könige stürzen."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten
Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels
bzw.
die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel
auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel
12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung
des heiligen
Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als
die
Zeit der »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus
als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben
wird (vgl. im Kapitel "Der
Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24
beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht
geschehen.
Und dieses in Daniel
8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" begründet
sich darin,
daß das »andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch
umschriebenen
und zu dieser Zeit
dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Der Antichrist zur "Zeit des
Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel
8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz
anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn
Hörner
sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit
bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem
dieser
Länder der Erde identisch.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann damit wirklich nicht
zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie
garade dann bereits bestehen,
hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner",
also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7
unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren
Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert
Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die letzten "drei
der vorigen (zehn) Hörner"
wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und
mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher
des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
kein anderer als der mit dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
gemeinte
Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja
bekanntlich
geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich
dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen
muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8
bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur
Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner"
repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum
Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben
waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8
umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte
bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt
letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar
nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11
beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12
zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller
vor dem dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein
unwiderruflich
kommendes
Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten
der Heiden".
Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt
vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8.
Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes",
derjenige große Gottesfeind, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das
lt. Offenbarung 13,
1 "zehn
Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern
zehn
Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen"
hatte.
Und dies in Offenbarung
13,
1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein
Ausdruck dessen, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn
Hörnern"
gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn
er macht sich
die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen
schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13,
1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13,
1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der
Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13,
1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus
der Offenbarung
einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der
neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht
mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die
Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel
seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8
mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor
seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten
Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und
sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher
dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser
Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser
Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu
eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu
keinerlei Fragen und Zweifel offen (vgl. im Kapitel "Die
Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten").
So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8
eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn«
kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist
dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern
eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern"
völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn
Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht
hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die
Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers
7), siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen
hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird
also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist
damit zuzüglich zu den "zehn
Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des
vierten danielischen Tieres unabhängig von den anderen "zehn" und
ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine
Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" noch existieren.
Das »andere kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet
wirklich jüngeres
Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums und
damit ist es das jüngste aller Hörner), also
demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie
die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige
Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit
gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser
Erde umschrieben wird.
Wir
sollten uns also aus dem Kopf schlagen,
daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist,
Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor
aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene
Macht nach Daniel
7, 7-8 und Daniel
8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann,
wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele
verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten; aber
er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus
Daniel 8, 25)
Warum wird in den
letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in
deren Folge dieses Land ein letztes Mal
unter
eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem
weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?
Die
Menschen im alten Israel
erwarteten in der letzten Zeit den von Gott herrührenden u.
vorangekündigten Zorn n. Offenbarung
6, 12-17, den sogenannten “Tag des Herrn”. Der
“Tag des Herrn” war nach ihren Vorstellungen ein Tag, den
Gott selbst bestimmt hat, um in ein
auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit
der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer
Überlieferung im
Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem
Rücken. Am
“(schrecklichen) Tag des Herrn” nun soll sich das
Gebet aus Psalm 74, 11-12 erfüllen:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit
vorgestreckter
rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte
Zeit der
Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt
auch der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas
21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel
9, 27 vorzeiten einem
Testament
gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge
von Gott
seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die
Siegel vom
Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den
Blicken der
Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes
Israels
ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der
Heiligen bzgl.
der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen
Martyriums (vgl.
Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist
verursacht
wird
(vgl. Joel
1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz
still u. auf
der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das
Feuer des göttlichen
Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel
9, 27).
Der alttestamentarische Prophet Joel, der in Joel 1, 15
als erster aller
Propheten den Begriff »Tag
des Herrn« prägte, machte allen Israeliten damit einerseits
klar,
daß dieser »Tag
des Herrn« in
die Wiederkunft ihres Messias mündet, bzw. ihr unmittelbar
vorausgeht, von dem wir heute wissen, daß es der Retter Israels
Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, war.
Andererseits zeigte der Prophet Joel in Joel 1, 15
und später ebenso der Prophet Jesaja in Jesaja 13, 6 unmißverständlich auf, daß
es bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur
so aussieht bzw. daß es also nur den Anschein hat, als komme bzw.
beginne die in
Wahrheit durch das Wirken
des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom
Allmächtgen”.
D.h. der
»Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt
werden,
wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es
scheint bzw. den Anschein hat,
als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben
ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein.
Aber in Wahrheit ist sie das
nicht:
Die Parallelstelle bei Jesaja 13, 6 besagt vom Inhalt her und der
Aussage nach das Gleiche:
Aber der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang auch
den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was
dem vom Gott Israels verursachten »Tag
des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den
von heute aus gesehenen »Tag
des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1.
Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine
"Verwüstung", die dem »Tag
des Herrn« unmittelbar vorangeht, welches einer solchen Art
ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16
näher beschreibt:
Diese beiden Sätze in Joel 1, 9+16,
die ihrem Inhalt nach den gleichen Sachverhalt wiedergeben, sind eine
Anspielung auf diejenige
Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11
nennt, bzw. stellt die Herstellung eines Zeitbezugs auf die
Schändung des wieder aufgebauten Tempels in Israel dar, auf
diejenige
Zeit,
dann wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel
9, 27 das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" erscheint bzw. steht und darum der zu
dieser Zeit
wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der Entweihung des
heiligen
Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Auf
diese Zeit nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom
Nahen des
»Tags des Herrn« spricht.
Dies sind also auch Worte, die
Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für
das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte
Gipfel seiner Not erreicht sein wird und dieses Land für relativ
kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft gerät,
nämlich unter diejenige des Antichristen.
Der Prophet Joel ist also, wie wir gehört haben, der erste der
alttestamentarischen Propheten, welcher den Begriff »Tag
des Herrn« prägte. Und dieser ist ab dann zu einem
Fachausdruck in der Heiligen Schrift geworden, auf welchen alle nach
ihm kommenden Seher Israels Bezug nahmen, wenn sie die Erscheinung der
Ankunft des Messias meinten.
.
.
Der Ausdruck »Tag
des Herrn« umfaßt den "Tag" (d.h. eine bestimmte Zeit, die
bildlich gesehen mit 24 Stunden angegeben wird) bis zur Erscheinung des
Herrn. Aber Joel macht es allen klar, daß dem Tag immer die Nacht
vorausgeht, denn der hebräische Tag begann üblicherweise mit
dem Sonnenuntergang. So ging nach damaligem Verständnis dem Tag
immer die Nacht voraus. Und so wird also auch der "Tag (der
Erscheinung) des Herrn" mit der vorangehenden Nacht beginnen
müssen.
Joel sagt damit ganz deutlich, daß der "Tag (der Erscheinung) des
Herrn" mit einer Zeit der großen Not und geistigen Finsternis
beginnt, bzw. während einer Zeit der Not und geistigen Finternis
seinen Anfang hat, genauer gesagt dann, wenn derjenige "Zorn", welches
tätsächlich "vom
Allmächtigen" herrührt, losbricht. Und dies sind seine
Zornesgerichte (vgl. das in Klammern Ergänzte zu Joel 1,
15), die Gott selbst bewirkt.
Und der Grund dieser "echten" Zornesgerichte Gottes wird allen klar:
Denn diesen geht der vom Antichrist herrührender Zorn voraus, der
alle unerwartet überfallen wird, "wie
die Wehen eine schwangere
Frau" überraschen "und
sie werden nicht entfliehen" (vgl. 1.
Thessalonicher 5, 3) und von dem man glauben soll, es sei
»ein Verderben vom Allmächtigen« (vgl. Joel 1,
15), obwohl die Verführung durch den Antichrist doch dann
gerade erst beginnt.
Es ist demnach kein Zufall, sondern Gottes Absicht, gerade kurz vor dem
Tausendjährigen Reich einer Zeit der großen Not und
geistigen Finternis, also eine Nacht (und unmittelbar vor seinem Kommen
das Inerscheinungtreten eines Verführers) zuzulassen, die dem Tag
vorausgeht, was schließlich erneut und ein letztes Mal zu einer
Fremdherrschaft über das Land Israel führt.
Denn Israel muß, wenn Gottes Reich tatsächlich
anbrechen soll, a) zuvor von seiner Ungläubigkeit gereinigt und
geläutert werden. Und die endzeitliche Bedrängnis mit der
Fremdherrschaft des Antichristen kommt gerade darum über dieses
eine,
sein auserwähltes Volk, weil die allermeisten Juden nicht mehr mit
ihrem Gott rechnen.
Aber auch die Nationen müssen b) für ihre
verabscheuungswürdige Behandlung der Juden und ihre weltweite,
teilweise sogar grausame Verfolgung in der Vergangenheit nun endlich
bestraft werden.
Und Satan wird c) von Gott gezwungen, nun endlich in seiner, in einem
Mensch verkörperten Gestalt, im sogenannten "Sohn des Verderbens",
dem endzeitlichen "Verderber" bzw. "Verwüster", seinen wahren
Charakter zu offenbaren, um sich allen also so zu zeigen, wie er
wirklich ist.
Und d) sollen alle Menschen der Erde bestraft werden, die Jesus
Christus verworfen haben. Denn nur wer die Größe des Heils
kennt und wem selbst Gottes Gnade widerfahren ist, kann die
Größe des endzeitlichen Zornes
Gottes ermessen. Und wenn es diesen Zorn nicht gäbe, dann
dürfte auch nicht von einer Gerechtigkeit und einer Liebe Gottes
zu
den Menschen gesprochen werden. Denn wer sich derart grausam an den
Seinen Gotts vergeht und so massiv versündigt wie der endzeitliche
Sohn des Verderbens, der die wahren Seinen Gottes blutig verfolgt, der
muß auch
unter ein an diesem gemessenes Gericht verfallen.
In Joel 1,
8
hat der Gott Israels sich selbst als ein Bräutigam vorgestellt,
und das
Volk Israel wird, dann wenn der (schreckliche) "Tag des Herrn" der
Vergeltung anbricht, von ihm als eine traurige Braut bezeichnet, die
ihren
Geliebten verlor. Der Propet Joel beschreibt dann also Israel als eine
Braut ohne Bräutigam. Denn der Gott der Gnade wußte,
daß er später die
Seinen in seinem Messias Jesus Christus in einer Liebesbeziehung mit
sich selbst vereinen wird und daß die Stimme des Bräutigams
während der
Zeit der Bedrängnis plötzlich und vorübergehend nicht
mehr gehört werden
wird (vgl.
Offenbarung 18, 23).
Und wer ein wahrer Bräutigam ist, dessen Zorn ist
auf die unerbittlichen Feinde derjenigen, die er liebt, in der Tat
groß. Der
Gott Israels ist doch ein Gott, der die Nähe und die
Liebesbeziehung zu
seinen Menschen sucht. Und darf bzw. sollte ein liebender
Bräutigam
etwa kein Beschützer seiner Braut sein und auf das
schändliche Wüten des Antichristen nicht wütend und
beschützend
zugleich reagieren?
Genau darum wird der
endzeitliche Zorn Gottes mit den Bildern der zehn ägyptischen
Plagen
zur Zeit des Pharao beschrieben, weil die Braut bei allem erbitterten
Zürnen doch behütet und bewahrt bleiben wird, so wie damals
die
Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz
Ägypten trafen, sicher wohnten und verschont blieben.
Vergessen wir es nicht! Alle gottesfürchtigen Menschen haben doch
eine Verheißung, die sie vor
dem
kommenden Zorn errettet, zumal dieser von den uneretteten Menschen der
Erde heraufbeschworen und von den Heiligen dieser Erde selbst und sogar
flehlichst und zwar genau um der Gerechtigkeit willen erbeten werden
wird, nämlich zu "... warten
auf seinen
Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns
von dem zukünftigen Zorn errettet." (1. Thessalonicher 1,
10)
"So gibt es nun keine Verdammnis
für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes,
der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem
Gesetz der Sünde und des Todes." (Römer 8, 1-2)
So leben nun alle gottesfürchtigen Menschen Tag für Tag,
Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick in der frohmachenden und
hoffnungsvollen Erwartung des "Tags ihres Herrn", desjenigen Tags
seiner nächsten Erscheinung.
Und für alle diejenigen, die in die Bedrängnis hineinleben
müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15;
Jesaja
13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des
Herrn” nach Joel
3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des
Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung
6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der
Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf Hilfe und Errettung.
Denn er war es selbst, der
versprochen hatte, daß er wiederkommen wird. Und er will bis
dahin bereits bei ihnen sein,
verbunden mit den Seinen durch den Heiligen Geist, dem guten und
mutmachenden Tröster, der die Kraft zum Durchhalten spendet. Denn
zuerst soll die frohmachende Botschaft von der Errettung von den
Sünden in der ganzen Welt bekannt gemacht werden, und alle
Menschen der Erde sollen von der Güte des Herrn erfahren
dürfen.
Worauf bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?
Jesus erzählte seinen Jüngern in einer Vorschau
auf die kommenden Ereignisse von einer Bedrängnis,
die zuletzt zur "Zeit des Endes" in einer bis dahin nie
dagewesenen Form und Intensität ohne Ausnahmen die
ganze
Erde bzw. jeden Winkel der Erde treffen wird. Diese
Bedrängnis in der letzten Zeit soll so schlimm ausfallen, wie
keine es zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24,
21 oder bei Markus 13, 19).
Was meint die Bibel also, wenn sie das Wort Bedrängnis gebraucht?
»Das entsprechende griechische Wort meint zugleich den
“Druck,” die
“Angst” und die “Verfolgung.« (nachzulesen in
den
Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)
Auf die Verfolgung der Christen wird im Neuen Testament sehr
häufig hingewiesen. Paulus formuliert es so: “Wir müssen durch viele
Bedrängnisse
ins Reich Gottes eingehen.” (Apostelgeschichte 14, 22).
Und damit wird von Paulus sowohl die Anzeige bei den Behörden als
auch Verfolgung und
Verhaftung seitens der Behörden selbst gemeint. Nicht
ein einziges Jahrhundert ist vergangen, ohne daß nicht Christen
wegen ihres Glaubens getötet
wurden.
Die mit Abstand wohl bislang größte Zahl von den vielen
bekannten und unbekannten Märtyrern, die es in der bisherigen
Kirchengeschichte gab, aber war im 20. Jhd. zu verzeichnen gewesen. In
vielen Staaten wurden Christen massenweise getötet.
Lenin, Stalin, Hitler, Mao und Idi Amin waren wohl die bisher
blutigsten Christenverfolger aller Zeiten gewesen, die es gut
verstanden haben, dieses Problem nach Außen hin, d.h. in der
Öffentlichkeit abzumindern und weitgehend zu verschweigen.
Aber die Bibel beschreibt diese Zeit noch nicht als das Ende. Denn
zuvor muß diejenige Bedrängnis kommen, während der
ausschließlich das
jüdischen Volk
von allen Völkern gehaßt und getötet werden wird: "Dann werden sie euch (gemeint sind hier
ausschließlich die Juden) der
Bedrängnis
preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um
meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus
24, 9)
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen, daß diese
Bedrängnis nach Matthäus
24, 9-10 ist, noch bevor der zweite Teil der großen
Trübsal mit seiner
Bedrängnis
nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22, auf der
Erde hereinbrechen wird, welche erst in der letzten Zeit kommt und so
schlimm ausfallen soll, wie
keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24,
21 oder bei Markus 13,
19).
Außerdem liegt die Bedrängnis nach Matthäus
24, 9-10 von heute aus gesehen beits in der Vergangenheit und
diejenige, die mit dem zweiten Teil der großen Trübsal nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22 auf der
Erde hereinbrechen wird, noch in der Zukunft (vgl. im Kapitel "Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit, bzw. die Ereignisse, die sich dem Beginn der Wehen
anschließen, bzw. der Teil davon, der sich dabei speziell
auf die
Israeliten bezieht, ist durch die folgenden Gegebenheiten
gekennzeichnet:" ab hier).
In dieser Internetseite mit dem Titel "Die Zeit der
endzeitlichen Bedrängnis:" soll aber nur auf diejenige
Bedrängnis eingegangen werden, die sich von heute aus gesehen noch
in der Zukunft befindet, also nicht auch auf die ihr vorausgehenden
nach Matthäus
24, 9-10, die bereits als ein markanntes Endzeitzeichen ein
trauriges Kapitel der jüdischen
Geschichte geworden ist (vgl. nochmals im Kapitel "Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen
Wiederherstellung Israels an"):
"Wenn ihr nun sehen werdet das
Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte,
wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) ...
Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht
gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden
wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so
würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten
willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24,
15+21-22)
Und diese Zeit der Bedrängnis meint der Verfasser dieser Homepage,
wenn er von der Zeit der Bedrängnis in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal zur "Zeit des Endes" spricht:
 |
Überblick
über die große Trübsal maximieren: |
Zusätzlich zu dieser der furchtbarsten aller Bedrängnisse, in
der der größte aller Glaubensverfolger, der Antichrist,
unzählige Menschen verfolgen wird, trifft die Gemeinde der
Haß
der Welt (vgl. in Johannes 15, 18 - 16, 4).
Heben wir an dieser Stelle also noch eines hervor: Nicht nur Israel tat
es mit der Kreuzigung seines Messias, sondern auch die
“Völker” laden durch die Ablehnung Jesu große
Schuld auf sich!
Selbst die Gemeinde wird davon nicht verschont bleiben,
sondern sie werden einander ausliefern und einander hassen.
Wer hier auf
christliche Vorbilder vertraut hat, der wird zuschanden werden. Es
hilft nur das
Aufsehen auf Jesus (Hebr 12,2). Wo Bruderliebe in Haß
umschlägt, wo die Hassenden mit den
Verfolgungsbehörden Hand in Hand gehen, wird deutlich, daß
es eine nicht eine triumphierende, sondern eine dezimierte Gemeinde
sein wird, die Jesus vorfindet, dann, wenn er wiederkommt (vgl. Lukas
18, 8).
Die erste große Bedrängnis der von Jesus im Rahmen
seiner Rede über die Zukunft für die
Juden
angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse, in
welche sein Volk geraten sollte, ist diejenige, die
durch die Römer im Jahre 70
n. Chr. bei der Zerstörung
Jerusalems und des Tempels erfolgte und welche bereits in die
Geschichte eingegangen ist.
Mit der Rede über die Zukunft für die
Juden ist seine als
Ölbergrede in die Geschichte eingegangenen Rede in Matthäus
24+25, also die Eschatologie, die Zukunft des Reiches gemeint.
Fast wäre noch vor dem Kommen dieser ersten der von Jesus im
Rahmen
seiner Rede über die Zukunft für die
Juden
angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse die
zweite bereits vorfristig geschehen.
Mit dieser zweiten sehr großen Bedrängnis ist diejenige
gemeint, die eigentlich erst nach der Zerstörung des Tempels
folgen sollte, also die letzte Erfüllung der von Jesus in diesem
Rahmen
angekündigten beiden großen Bedrängnisse im
Zusammenhang mit der Bedrängung seines Volkes Israel, diejenige,
die durch das Machtstreben des Antichristen zur "Zeit des Endes"
ausgelöst werden soll.
Diese zweite
und damit letzte Erfüllung der von Jesus angekündigten beiden
großen Bedrängnisse seines Volkes wäre vom heutigen
Standpunkt aus betrachtet demnach beinahe verfrüht geschehen,
nämlich bereits dann, als im Jahre 40 n.
Chr.
Caligula
römischer Kaiser war:
Dieser römische Kaiser, der krank und unzurechnungsfähig war,
bestand darauf, ein Gott zu sein.
Caligula
(seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, den heiligen
Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen
und sein eigenes Standbild im Tempel zu Jerusalem errichten zu lassen.
Caligula versuchte
also mit seinem Standbild, den Tempel zu schänden.
Hätte er seine diesbzgl. Pläne verwirklichen können,
wäre er damit der Nachfolger des fanatischen, religiösen
Diktators Antiochus Epiphanes geworden. Dies geschah dann aber
letztendlich doch nicht und zwar weil
er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen Plan
ausführen
konnte. Die Zeit des in der Endzeit aufkommenden Antichristen, der sich
einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich
dann, wenn er durch Betrug
die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden
politischen und militärischen Großmächte der Erde
vernichtet hat, in den heiligen Tempel von
Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht
gekommen.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den
fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine
erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes versuchte damals die jüdische Religion mit
Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu
Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten
eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus,
opferte Schweinefleisch auf dem
großen Brandopferaltar und funktionierte die Vorhöfe des
israeliteischen Heiligtums zu Bordellen um. Und er befahl den Juden,
unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu
essen.
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung"
gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und
stellte lediglich
eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes"
in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich
Derartiges wiederholen werde.
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten
großen gottfeindlichen Herrscher dieser
Erde, dem eigentlichen Antichrist,
ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der
Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes"
aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der
Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten
Testaments wies bereits auf einen solchen
endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).
Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten
Bedrängnis auslösen
soll, "wie sie nie gewesen ist,
seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten
Testament in Jesaja
51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird
dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem
falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer
unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen
des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte
Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus
24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22:
Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir
Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis
ist die endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten
"Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an
der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen
Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es
dabei so unmittelbar und so direkt um das
ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw.
dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der
Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er
muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging
niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der
Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause
lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn
allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger
in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut
zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen
können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die
äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen
beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort
fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht
helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir
später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange
die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf
der Erde währen wird.
So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee
(vgl. in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003),
was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren
möchten:
"Nach diesem
kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten
Kommen sprach Jesus
von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein
wird, von dem
»Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte
bereits der
Prophet Daniel
berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des
jüdischen
Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an
seine Stelle
gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint.
Er wird
den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem
Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein
(anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild
dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15).
All das wird
für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe
auf die
Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts
mitnehmen
und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu
holen, nicht
einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird
eine Zeit
großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang
der Welt bis jetzt
und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren
Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie
gerade
für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er
riet den Menschen,
darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter
erfolgen müsste,
wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn
der
Reiseverkehr eingeschränkt wäre."
Was meint Dr. McGee damit, wenn er schreibt: "All das wird
für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus
24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner
Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin
schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"alsdann fliehe auf die
Berge, wer in Judäa ist"
Wie werden alle Bewohner Judäa´s das größte
Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig
unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen
können?
Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich
hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen
sein
wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte
und zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal
sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«),
sollen sie auf die auf Berge
fliehen. Und sie sollen dann, falls sie sich gerade auf dem Dach ihres
Hauses aufhalten, nicht erst hinuntersteigen, um etwas aus ihrem Hause
zu holen und um es auf ihrer Flucht mitzunehmen (vgl. in Matthäus
24, 17). Und wer dann gerade auf dem Feld bei der Arbeit damit
überrascht wird,
der darf dann nicht etwa nach Hause zurückkehren, um
beispielsweise seinen Mantel zu holen.
Wie werden alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur
gleichen Zeit an so unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage
schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein
muß (vgl. Matthäus
24, 15-16), und davon geht ebenfalls der Verfasser
dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in
Judäa aufhalten, zur
gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig
bemerken können.
Und der Verfasser
dieser Homepage vermutet weiterhin, daß man das "Greuelbild
der
Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen
gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu
besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge ähnlich einem
Gedankenbild sehen und vermutlich sogar mit den Ohren sprechen
hören
können wird (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Denn das "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 ist scheinbar
der menschlichen Sprache mächtig, kann sich also wie es den
Anschein hat, verbal mitteilen und wirkt für den Betrachter
wie lebendig. Diesen Eindruck wird aber in Wahrheit nicht das "Greuelbild
der
Verwüstung"
selbst vermitteln können, sondern, da es nicht wirklich lebendig
ist,
wird dies tatsächlich vom falschen Prophet ausgehen müssen.
Das "Greuelbild
der
Verwüstung"
muß also so echt wirken, als würde es tatsächlich Geist
besitzen
(vgl. in Offenbarung
13, 15).
Es ist wohl für jeden verständlich genug, daß man
annehmen kann, wer gerade auf dem Feld arbeitet, wird solche Dinge wie
Radio und Fernseher wohl kaum bei sich tragen bzw. mit sich
führen. Und der Schreiber dieses Textes muß darum davon
ausgehen,
daß der Verursacher dieses "Sehen und Hören
könnens" des "Greuelbildes
der
Verwüstung" eindeutig der falsche
Prophet sein wird.
Der falsche Prophet, das
ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches später nicht mehr
als das Tier aus der Erde bezeichnet wird und als
gotteslästerliches
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
in Erscheinung tritt, sondern ab
der Mitte der 70. danielischen Woche aufgrund
seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" der falsche
Prophet genannt
wird (vgl. Offenbarung
19, 20).
Mit Tieren werden in der Bibel immer große und starke
gottesfeindlich gesinnte Mächte
bezeichnet. Und genau deshalb ist der falsche Prophet der Nachfolger
bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, das noch bis vor
Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit
großer Offenheit unter
großem Gelächter und mit
schrecklichen
Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der
gesamten ersten
Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr
wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen)
gewesen war und das auf diese Weise die Liebe in Vielen erkalten
ließ.
Es ist darum auch
anzunehmen, daß
ab jetzt, d.h. ab demjenigen Zeitpunkt, an dem das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, mindestens im Gebiet Judäa´s von
jederman zu sehen
(und zu hören) sein wird. Denn der in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker wird ab jetzt darauf hinarbeiten, seine Herrschaft auf
die ganze Erde auszudehnen.
Der Verfasser dieser Internetseite geht weiterhin davon aus, daß
dieses schreckliche "Maul" mit seinen
offensichtlichen Gotteslästerungen ab jetzt nur deshalb
Schluß macht, um
von nun an
schwerpunktmäßig mit der "lügenhaften
Überzeugungsarbeit" bzgl. der Verehrung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" zu beginnen. Denn das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 wird von nun an darauf hinwirken, daß
alle Menschen
der Erde das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" anbeten (vgl. Offenbarung
13,
12), um damit seinen Erschaffer, den
Antichristen und um den Initiator des Ganzen, den Drache (gemeint ist
der Teufel), fälschlicherweise auf den Thron Gottes zu erheben.
Das »kleine Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine
Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns
prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem
kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird
Das "kleine
Horn" im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist
nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel
erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen
kleinen Horn« in Daniel
7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn«
aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike
Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die
heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner
bzw. der damit gemeinten Nationen),
während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint
ist das griechische
bzw. Hellenistische
Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine
Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht
bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des
»anderen kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf das »andere kleine Horn« von Daniel
7, 8,
blicken wir also auch noch von heute aus in die
Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum
»anderen
kleinen Horn« Gesagte noch in der
Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel
zum
kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit
angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl.
des
kleinen
Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger
Natur ist.
Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem
wir es im 8.
Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es
war
Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von
den Juden wird er
auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte",
denn auch er war
dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich
in
ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders
liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine
spätere
Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die
Meinung, daß das Buch Daniel auch
tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur
ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der
Heiden" in
Erscheinung
treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur
"Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen,
durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8
bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit
des
Endes." (vgl. Daniel 8,
17)
und
"Siehe, ich will dir
kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die
Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8,
19)
In dieser
eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet
Daniel etwas ganz
Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus
Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist.
“Denn
dies
Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem
eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der
Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des
Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser
Prophezeiung in
eine
Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis"
bezeichnet
hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine
Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und
bekennenden
Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen
Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe
Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft
unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also
heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV.
ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des
anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am
Ende der "(Regierungs-)Zeiten der
Heiden" in Erscheinung treten wird.
Wir wissen aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den
fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine
erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes, der daher als eine Vorschattierung des
eigentlichen Antichristus zur "Zeit des Endes" gilt, versuchte damals
die jüdische Religion mit
Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu
Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten
eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus und
opferte Schweinefleisch auf dem
großen Brandopferaltar. Und er befahl den Juden,
unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu
essen.
Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat
auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als
König
Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres”,
stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich und
zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten
Bild eines Gottes ihn
allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten,
das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche
Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung"
entheiligt, er machte das
Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die
Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit
hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das
erste "Greuelbild der
Verwüstung", das ein
übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte,
soll aber
nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15
wie lebendig
wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen
Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit
diesem, erneut im zu dieser Zeit wieder aufgebauten
3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der
Antichrist zur "Zeit des Endes", wie es auch bereits der syrische
König Antiochus Epiphanes nach Daniel
8, 25 bereits vor ihm tat, sogar über den "Fürsten aller
Fürsten"
(gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in
seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der
großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu
einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht
erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes
gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig
erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des
Heeres (des Herrn)”, d.h. den lebendigen Gott Israels (denn mit
dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die
Bibel in Daniel 8,
11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der
Juden, also das Land Israel), erhob.
Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als
Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als
religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche
Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.
Anlehnend an Daniel
8, 8-12
und der darin beschriebenen Vorerfüllung im syrischen König
Antiochus Epiphanes können wir bereits sehen, daß sich auch
das andere kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11),
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der
Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes
setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß
es
für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da".
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung"
gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und
stellte, wie bereits gesagt, lediglich
eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes"
in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern,
daß sich
im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner
Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges
wiederholen werde (vgl. in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14).
Diese Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll, wie wir wissen, vom
letzten
großen gottfeindlichen Herrscher dieser
Erde, dem eigentlichen Antichrist,
ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der
Menschheit
aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem
Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der
Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten
Testaments wies bereits auf einen solchen
endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel
12, 1).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es
muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein,
welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit
bereits schon geschehene
von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst
im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden
sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende
"Greuelbild
der
Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite
Erfüllung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die
Prophetie zum sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten,
d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die
der Prophet beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19 aber
ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es
erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor
demjenigen liegen, was in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
Dieses Ereignis ist ja auch in seiner ersten Erfüllung der
Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit
(realisiert im Jahr 168
v. Chr. mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der
erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich
erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit
des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8
und nach Daniel 7, 20
über Israel nach Daniel, Kapitel 8,
dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt 2300 Tagen.
Das
entspricht, wenn man die 2300 Tage als 24-Stunden-Tage
auslegt, etwas über tatsächliche 6 Jahre. Genauso lange aber
währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus
Epiphanes in der Realität, von seinem ersten Eindringen in
Jerusalem ca. 170 v. Chr. an bis daß der mit Blut von Schweinen
und
dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus (dieses
stellte das
erste "Greuelbild
der
Verwüstung" dar) geschändete Tempel
gereinigt war und
164 v. Chr. wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes
Israel geweiht
wurde.
So wird auch die Summe der beiden Hälften der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", wenn man die Zeit der
Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der
zweiten mit berücksichtigt, bis zur Reinigung und erneuten Weihung
des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 jüdische (Sabbat-)Jahre
andauern. Dies entspricht nach der heutigen Zeitangabe etwas über
42 Jahre.
Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel
gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben
mit
dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim
Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr
unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet
Daniel
die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel
11, 35.
Das in Daniel
11, 36-45 Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren
Vorstöße des syrischen
Königs Antiochus Epiphanes IV. Die Details in diesen Versen sind,
wie die Geschichte gezeigt hat, nicht durch Antiochus erfüllt
worden. Denn Antiochus Epiphanes war nur eine Vorschattung eines
Königs, der erst noch kommen wird und den der Bibeltext in Daniel
11, 36-45 beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel
11, 36-45 aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige
Ereignisse.
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende
König, das kleine Horn von Daniel
7, 8 und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der
letzte Herrscher des römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur
Macht mittels
satanischer Hilfe wird in Offenbarung
13,
1-8 beschrieben, wo er auch als das
Tier bezeichnet wird. "
Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten
Bedrängnis auslösen
soll, "wie sie nie gewesen ist,
seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten
Testament in Jesaja
51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird
dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem
falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer
unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen
des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte
Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus
24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22:
Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir
Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis
ist diejenige endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten
"Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an
der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen
Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es
dabei so unmittelbar und so direkt um das
ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw.
dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der
Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er
muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging
niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der
Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause
lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn
allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger
in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut
zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen
können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die
äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen
beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort
fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht
helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir
später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange
die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf
der Erde währen wird.
Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt
sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher
Johannes in Offenbarung
11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet
in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches
(Sabbat-)Jahr
(ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre)
gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt
wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten
Pracht
ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in
Offenbarung 11, 2
wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der
"äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand)
gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig
Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch
gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der
großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der
Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild
der Verwüstung" an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach
der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder
aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Für den Schreiber dieses Textes lebt demnach der Geist des
Antiochus
Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" erneut wieder
auf, und der
Antichrist wird quasi dessen begonnenes und mißglücktes
satanisches Werk der Tempelschändung erneut wieder aufgreifen und
vollenden wollen.
Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich
erst vollenden, " ehe
denn der große und schreckliche Tag des HERRN "
nach Joel
3, 4 bzw. "ehe der
große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt"
(vgl. Apostelgeschichte
2, 17-21). Dann aber muß auch der große
Menschenverführer, der
Gewissenlose und in Sacharja 11,
15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte, nach der ihm noch
verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende
haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem
Lande müssen." Die "Stunde der
Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den
wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.
Und das wissen wir über Antiochus Epiphanes aus der Geschichte:
Als Antiochus Epiphanes, der
Sohn von Antiochus dem Großen,
von den Juden auch manchmal Epimanes, “der Verrückte",
genannt, denn er
war dem Wahnsinn verfallen, Ägypten besiegte, griff er auf
seinem Rückweg 168 v. Chr.
erfolgreich Jerusalem an. Er verfolgte anschließend die Juden und
besudelte
gleichzeitig ihr Heiligtum, den Tempel
Gottes mit Blut von Schweinen und entweihte ihn damit, nachdem er den
darin
aufgestellten Altar völlig zerstörte. Er richtete danach ein
übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus, der das
erste "Greuelbild
der
Verwüstung" darstellte, auf. Dieses
mußten alle unter Todesstrafe anbeten.
Zur Zeit des Antiochus Epiphanes herrschte die Vorstellung, daß
Zeus das Oberhaupt der
Götter und der Feldherren sei. Damit kann man mit Recht sagen,
daß die Juden dazu gezwungen wurden, den zur damaligen Zeit
größten und wichtigsten heidnischen Gott anzubeten. Diesen
nämlich bildete das erste Greuelbild der Verwüstung ab. Wer
wird nun wohl der größte anbetungswürdige Gott zur Zeit
des kommenden Antichristen sein, von dem bekannt ist, daß ihm
alles, was auf der Erde und unter der Erde ist, sein ist und ihm
untersteht? Wenn wird wohl das für uns heute noch in der Zukunft
liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), abbilden und das einmal alle Menschen der
Erde anbeten
werden.
Wer zur Zeit von Antiochus Epiphanes die
verbildlichte Gottheit im Tempel Gottes nicht verehrte, wurde
getötet. Ganze
Familien wurden so ausgerottet.
Dieser fanatische, religiöse Diktator, der ein syrischer Jude war
und der aus dem zu diesem Zeitpunkt bereits in vier Teile zerfallenen
griechischen Weltreich hervorging,
wurde während des von ihm provozierten jüdischen
Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der
Führung des jüdischen Priesters Judas Makkabäus und
seiner Söhne, der
Makkabäer, erhoben, bei einem Kriegszug gegen Medien aus Jerusalem
vertrieben.
Eine Parallele von Antiochus Epiphanes zum späteren Antichristen:
Im Handeln eben dieses syrischen Königs Antiochus Epiphanes, der
nach dem Beginn des 3. Makedonischen Krieges im Jahr 171 v. Chr. das
jüdische Volk ab dem 06. Dezember 167 v.Chr. mit
dem Abschaffen des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel
unterdrückte, wird eine Parallele zum späteren
Antichristen gesehen. Dieser wird ebenfalls in der Mitte seiner
Wirkungszeit
von 7 (hier aber Sabbat-) Jahren das dann wieder aufgebaute
Heiligtum in Jerusalem (gemeint ist der dann erneut aufgebaute 3.
Tempel)
mit der Aufrichtung des heute noch in der Zukunft liegenden zweiten,
von Jesus
Christus angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" nach Matthäus
24, 15-28, der ebenfalls auf den Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 Bezug nimmt, entweihen und
nach Daniel 9, 27
erneut
das dortige Schlacht- und
Speisopfer zu Ehren des lebendigen Gottes abschaffen.
Das zutieftst reliös geprägte Handeln des Antichrist
zur "Zeit des Endes" muß trotz aller Lügen also, auch wenn
nicht auf den ersten
Blick erkennbar, eine heidnische Religion zu
Grundlage haben. Nicht nur die Juden, sondern alle Menschen der Erde
müssen dann dieses zweite Greuelbild,
das gegenüber dem ersten, welches nur starr war, wie lebendig
wirkt und anscheinend sprechen kann, ebenfalls unter
Todesdrohungen anbeten. Der Antichrist wird wie auch Antiochus
Epiphanes, den Gott zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich
um 164 v. Chr. geisteskrank in Persien starb, nicht
unmittelbar durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).
Wie können diese Aussagen bezüglich der zweifachen Bedeutung
Daniels Prophetie zur Tempelschändung begründet werden?
In Daniel 8, 8-12
können wir bereits sehen, daß sich das kleine Horn
aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11),
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der
erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich
erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit
des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9
über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14
prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen".
Das
entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage
auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas
über 3 Jahre.
Genauso lange aber
währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus
Epiphanes in der Realität, nämlich von der
Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar
163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr.
durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen
Feinde
zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen.
(vgl.
Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel",
erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel
"Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «Wie lange?.» auf den
Seiten 76-77)
Antiochus Epiphanes forderte damals Gott heraus, und es wurde ihm sogar
gestattet, die Stadt Gottes, Jerusalem und den Tempel Gottes
einzunehmen, sowie das tägliche Opfer zu unterbinden. Durch
Antiochus Epiphanes wurde das Heiligtum Israels, gemeint ist der Tempel
in Jerusalem, eine Zeit lang den Heiden preisgegeben und von ihnen
ab diesem Zeitpunkt zertreten, was zur "Zeit des Endes" hin in der
zweiten Erfüllung der Prophetie Daniels nochmals geschehen soll.
Da
muß der heilige Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und das
mosaische Opferritual wieder aufgenommen worden sein. Denn
im Zusammenhang mit den beiden Zeugen, die während der Zeit der
Bedrängnis, in der der Antichrist über die Erde herrschen
wird, auftreten werden und angetan mit Trauerkleidern
tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen, wird dies
berichtetet. Von den zweiundvierzig Monaten
der Bedrängnis werden diese großen Propheten des lebendigen
Gottes tausendzweihundertundsechzig Tage lang dem Antichrist
widerstehen und während dieser Zeit wie einst Mose dem Pharao von
Ägypten ihm Plage um
Page schicken. Und viele Ausleger des Wortes Gottes vermuten sagar
daß mit den beiden Zeugen Mose und Elia gemeint sein
könnten, die zur "Zeit des Endes" für zweiundvierzig Monate
wieder auf die Erde zurückkehren werden:
Der Antichrist gründet damit ein Heidenreich,
auch wenn er in diesem Zusammenhang ein tausendjähriges
Friedensreich proklamieren wird, in welchem er den angeblich
wiedergekommenen Messias Jesus Christus als ein wie lebendig
erscheinendes Machtsymbol mißbrauchen und damit alle Welt
unterdrücken und in Angst und Schrecken versetzen wird und so die
größte Christenverfolgung und Bedrängnis auslöst,
die es bisher auf der Erde gegeben hat. Denn in Wahrheit aber ist
dieses scheinbar Geist besitzende und sprechende Bild, welches zudem,
so wie es aussieht, alle Menschen tötet, die es nicht anbeten
wollen, das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Genau darum bezeichnet die Bibel alle
Menschen, die es
anbeten werden, nach Offenbarung 11, 2 als Heiden, denn diejenigen, die es
anbeten werden, verehren nicht den lebendigen Gott, sondern tote
Götter bzw. eigentlich einen Menschen, den Erbauer des Bildes, der
sich auf eine ungeheuerlich dreiste Art und Weise an die Stelle von
Jesus Christus stellt, den Antichrist selbst. Er wird den
Messias kopieren und dabei
verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8).
Der als eine in der Geschichte des heiligen Volkes schon geschehene
Vorerfüllung bereits in der Vergangenheit aufgetretene Antiochus
Epiphanes, das nur schwache, vorausgehende Abbild dieses letzten
goßen Herrschers der Erde, des Antichristen,
verfolgte und unterwarf sich ebenso mit Hilfe eines Greuelbildes,
welches er im damaligen Tempel Israels anstelle des von ihm
zerstörten Altars aufrichtete und das die damals
größte Gottheit aus der heidnischen Religion darstellte, die
"Heiligen Gottes". Er zertrat
auf brutalste Art und Weise das Volk Israel und ihr Land. Er stellte
sich selbst als
König
Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres” und
zwang das heilige Volk, ihn
allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten,
das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche
Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde entheiligt, und er machte das
Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die
Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit
hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Mit dem "Fürsten des
Heeres des Himmels" in Daniel 8, 10-12 ist hier also
der lebendige Gott Israels selbst gemeint, der auch
für Israel z. Bsp. beim Auszug aus Ägypten stritt, als sie
stille halten sollten (vgl. 2.
Mose 14, 13-15).
Und mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN"
meint die Bibel in Daniel
8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der
Juden, also das Land Israel.
Denn der Erzengel Michael wird in Daniel 12, 1 lediglich "der
große
Engelfürst, der für dein Volk eintritt" genannt, der also
über Israel wacht. Man kann demnach Michael auch als Verwalter der
Gerichte
Gottes bezeichnen. Er ist es auch, der in Offenbarung 12, 7-12 die
Engelscharen anführt, die gegen Satan und seine Dämonen zum
Kampf antreten.
Mit dem "Fürsten des
Heeres des Himmels" kann Michael aber nicht gemeint sein, denn vom
"Fürsten des
Heeres des Himmels" wird in Daniel 8, 11-12 weiter gesagt, daß
ihm, bezogen auf Daniel, Kapitel 7, durch das andere kleine Horn das
tägliche Opfer weggenommen und die Wohnung seines Heiligtums
verwüstet werden wird. Hiermit kann also nur das vom Antichrist
einmal geschändete Heiligtum der Juden, der Tempel Gottes und
der
lebendige Gott selbst gemeint sein, bzw., da der "Mensch der Bosheit"
die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren wird, ihn zu ersetzen versucht
und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel Gottes setzt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4), sein Sohn Jesus Christus, der einst zusammen
mit den Heerscharen des Himmels zurück auf diese Erde kommen wird.
Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?
Wie wir im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" näher
beleuchteten (dort wurde bereits auf den Charakter jener
psychologischen Waffe des
Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit
und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die
Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch
das einerseits
lästernde und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die
Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten
(vgl. Matthäus
24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2.
Timotheus 3, 1-9).
Was verkörpert das zweite Tier
aus der Erde nun
wirklich? Wie kann ein und dasselbe Tier gleichzeitig einerseits ein
gegen Gott Lästerungen redendes "Maul" und andererseits im
unmittelbaren Anschluß daran der falsche Prophet
genannt werden?
Was ist im biblischen Sinne ein Prophet, und was ist demzufolge ein
falscher Prophet?
Wann bzw. wie lange ist es das gotteslästerliche "Maul" und wann
bzw. wie lange ist es der falsche Prophet? Oder stellt es eine brisante
Mischung beider Seiten dar?
Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche
Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dar. Ihn
hat bereits der Prophet Daniel als das andere
kleine Horn
beschrieben (vgl. Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird noch ein weiteres Tier
beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum
das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18.
Das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt, ist eine Parodie bzw. ein
Zerrbild oder noch anders ausgedrückt ein Bild auf den heiligen
Geist Gottes mit diametralem Charakter, also auf das satanische
Gegenstück zum heiligen Geist: Denn es ähnelt nur dem
Geist
Gottes, von dem es heißt, daß er über dem Wasser
schwebte.
"Und die Erde war wüst und leer,
und es war finster auf der Tiefe; und der
Geist Gottes schwebte auf (bzw. über) dem
Wasser."
(1. Mose 1, 2; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext vom
Verfasser dieser Homepage)
Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes,
nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber
nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist
damit das Chaosmeer. Es war ein
Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut"
übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und
Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf
der Urflut, und der Geist
Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Homepage).
Dagegen lesen wir vom zweiten Tier, daß es aus der Erde
aufsteigt, d.h. es muß also über der Erde schweben, von der
es aufgestiegen ist!
Und wie der heilige Geist den einen und lebendigen Gott im Himmel
bezeugt, stellt sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier, das nach Offenbarung
13,
11 zudem nur aussieht wie ein Lamm, nach Offenbarung 13, 12 voll und
ganz in
den Dienst des ersten:
"Und ich sah ein zweites Tier
aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein (bzw. ähnlich dem) Lamm und redete (aber dennoch) wie ein Drache (es hat also trotz
seiner Tarnung bzw.Ähnlichkeit zum Bild des heiligen Geistes
Gottes eindeutig teuflische Natur).
Und es übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist die
des Antichristen und nicht die des lebendigen Gottes Israels) aus vor seinen Augen, ..."
Solange der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der
Erde wirkt, wird es
auch das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 geben. Denn das zweite Tier
aus der Erde macht ihn erst zu dem, was er ist. Da es aus der Erde und
nicht aus
dem Meer entstammt, kann das zweite Tier
aus der Erde auch kein Mensch sein. Und das erste Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 muß es eigens zum Zecke seine Machtergreifung neu
und einmalig in seiner Art kreiert haben.
Indem sich das zweite Tier
aus der Erde ganz in den Dienst des ersten Tieres aus
dem Meer stellt, bewirkt es erst, daß das erste Tier aus dem Meer
eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie bereits besitzt
bzw. wie es sie später zu
Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal noch
erlangen
soll.
Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ist es demnach, welches diese ungeheuer
große Macht
des
Antichristen aufbaut bzw. herstellt und auch zu ihrer Vollendung bringt.
Wir wissen es ja bereits aus dem Kapitel "Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam", daß das "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 die zeitlich
begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 darstellt.
Das "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 wird nicht nur
allein in
den
ersten symbolisch gemeinten 42 Monaten der großen Trübsal
bzw. in deren ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren oder deren
erster Hälfte, in der es ein "Maul" ist, durch das gezielte
Leugnen des Vaters und des Sohnes den Antichrist vor dem Haß der
islamistisch geprägten Menschen schützen, sondern wird, wenn
es
den Charakter seiner Gotteslästerungen zugunsten einer
"lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Anbetung des
"Greuelbildes
der
Verwüstung" ändert,
von nun an als falscher Prophet bewirken
können, daß auch Muslime dieses "Greuelbild
der
Verwüstung" verehren
werden.
Was ist also im biblischen Sinne ein Prophet?
In 1. Korinther 14, 1 spricht Paulus davon, daß sich die
Korinther um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der
prophetischen Rede bemühen sollten, wobei nach Dr. Vernon McGee
das Wort „weissagen"
gewöhnlich soviel wie Nachsprechen des klaren Wortes Gottes
bedeutet (nachzulesen in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 1–15 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks-ERF "Durch die Bibel" vom 7. April 2005).
Dr. McGee bemerkte in diesem Zusammenhang, daß es bei der Gabe
der prophetischen Rede also nicht um
die Vorhersage der Zukunft, sondern viel mehr um die
Verkündigung des Willens und der Botschaft Gottes geht.
Damit kommt die
Formulierung „weissagen" heute dem Wort für „predigen"
sehr nahe.
Dr. McGee bemerkte fernerhin, daß man trotzdem in diesem Fall lieber vom
„Nachsprechen oder vom Kundtun
der Wahrheit Gottes“ reden sollte.
Heute verwenden wir aber weniger
die
Formulierung „weissagen", sondern benützen viel mehr
das entsprechende griechische Wort, das wir als Fremdwort
in unsere Sprache übernommen haben und das da heißt
„prophezeien” oder "prophetisch reden".
Ein Prophet im biblischen Sinn ist
demnach ein Verkünder des Wortes Gottes, der von Gottes
großen Taten spricht. Die prophetische Rede ist also
eine umfassende Beschreibung
für die Verkündigung. Oder wie es Dr. McGee ausdrückte:
"Ein Prophet ist jemand, der im Auftrag
Gottes Gottes Worte redet ...".
Und dabei ist aber nicht nur die Voraussage von kommenden Ereignissen
gemeint.
Prophetische Rede dient wie in 1. Korinther 14, 3 ersichtlich "zur Erbauung und zur Ermahnung und zur
Tröstung" der
Menschen.
Und Dr. McGee bemerkte
diesbzgl. weiter, daß wir die prophetische Rede heute als
„predigen” bezeichnen würden und daß sie einen
die Sünde aufdeckenden Charakter hat.
Die prophetische Rede deckt also dem Menschen seine
Lage als Sünder auf und ruft ihn zum Heil in Jesus Christus.
Die prophetische Rede ist ein prophetisches
Wort, weil sie einen Durchblick hat und einen Durchblick schenkt. Prophetische Rede macht uns also
unsere Sünden bewußt. Nur sie ist es also, die einen
Menschen zur Buße ruft und damit auch grundlegend verändern
kann.
Ein Prophet hat demnach selbst den Durchblick und schenkt diesen
auch anderen weiter. Und er stiftet mit seiner Rede keineswegs noch
mehr Verwirrung, wie sie ohnehin schon ist, sondern er bringt Klarheit.
Dr. McGee formulierte dies
so:
"Die prophetische Rede als Ermahnung weist
konkrete Wege für das Leben des Christen auf, ausgehend vom Willen
Gottes in
seinen Geboten und in seinen Weisungen. Es ist also eine zur Tat
anleitende
Verkündigung (Lk 3,18; Apg 2,40; 14,22; Röm 12,1; 15,30;
16,17; Eph 4,1; 1. Thess 3,2; 2. Thess
2,17; 1. Tim 2,1; 5,1; 6,2; Tit 1,9; 1. Petr 5,1; Hebr 3,13)."
Prophetische Rede schafft Freiraum für die Glaubensgründung,
dient zur Glaubensstärkung und besitzt zugleich mutmachenden,
tröstenden und aufrichtenden Charakter. Sie zeigt damit den
Menschen den
Weg zu Gottes Heil auf (Apostelgeschichte 20, 12; Römer 1, 12; 2.
Korinther 13, 11; 1. Thessalonicher 2, 11+5, 14).
Die prophetische Rede geschieht nach Dr. McGee auch als Zuspruch in
Anfechtungen und in Nöten.
Und als
zukünftige Prophetie beinhaltet die prophetische Rede den Blick
auf das Ziel der
Heilswege Gottes mit seinen Menschen. Und sie leitet die Menschen auf
den Weg der Nachfolge hin. Sie ist damit die Bezeichnung für die
christliche Verkündigung des Evangeliums.
Prophetie deutet die Vergangenheit, sie deckt die Gegenwart auf. Und
sie öffnet den Blick
in die Zukunft bzgl. der Heilspläne Gottes mit seinem Volk. Sie
ist also ebenso auf das kommende Reich Gottes bzw. das seines Messias
hin ausgerichtet. Und damit spricht die prophetische Rede bzw. der
diese Rede führt, das ist der wahre Prophet, ohne die Bibel um
ihre Verheißungen zum messianischen Reich zu verkürzen, das
"Dein Reich
komme" in richtiger Weise aus.
Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem
allen bekannten "Vater unser", der wunderbare Ausblick "Dein
Reich
komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute."
vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes
hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er im Rahmen
seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet
zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so
wird euch das alles zufallen. Darum
sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das
Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben
Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft.
Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie
und unser Land segnet
und bewahrt. Aber vor allem sollen
wir die kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias ersehnen und
erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und
Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen
nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz
zum Schluß der auf das "Ende
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner
vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann,
wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft
über das heilige Volk
der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle
übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).
Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder
zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen
Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille,
sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde
wiederherzustellen, soll
sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das
Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.
Wie wir also sehen, ist die uns vertraute christliche Verkündigung
nicht nur ein Dienen am Wort, sondern sie ist zugleich zutiefst
prophetischer Natur. Denn sie ist in der letzten Konsequenz auf das
Kommen von Gottes Reich und das seines Messias ausgerichtet ist und
sie schließt den Menschen sowohl das gegenwärtige als auch
das zukünftige Handeln Gottes auf. Die biblische Prophetie
gründet sich dabei auf
die Lehren der Bibel, die die Vergangenheit des Volkes Gottes
betreffen, die Gegenwart berühren und die Zukunft ansprechen.
Die prophetische Rede macht uns also etwas verständlich und
vertraut, was dem
Verstand des natürlichen Menschen normalerweise gänzlich
verschlossen
ist, gemeint ist das verborgene göttliche Handeln in unserem Leben
und Gottes große
Güte und seine Barmherzigkeit.
Die prophetische Rede eröffnet uns somit die Möglichkeit, in
eine zutiefst persönliche Beziehung mit unserem Gott gelangen zu
können, unser Denken, Fühlen und Handeln an Gottes
unsichtbarer Welt auszurichten und über seinen Messias Jesus
Christus durch seine uns entgegengebrachte innige Liebe einen Weg ins
vertraute Gespräch zum himmlischen Vater zu finden.
Auf Gottes Verheißungen gegründet und in seinem Messias
Jesus Christus verwurzelt und können wir uns selbst loslassen und
freigeben und uns in die Arme des uns liebenden Vaters fallen lassen.
Echte und richtig verstandene Prophetie nimmt alle
Berührungsängste mit Gott von uns fort und läßt
uns unsere Schwachheit und seine Stärke rühmen. Sie weckt in
uns eine bislang nicht gekannte Freude auf eine intime Gemeinschaft mit
Gott. Und sie facht in uns ein Hoffen und Sehnen nach seinem kommenden
Reich an. Die prophetische Rede begeistert uns für eine freudige
Erwartung auf das zukünftige Heil.
Da wir nun wissen, was ein Prophet ist und was die wahre prophetische
Rede bei den Menschen auszulösen vermag, können wir nun auch
davon
ableiten, was ein falscher Prophet sein muß bzw. was sein Reden
bei den Menschen bewirkt:
Wie anders muß doch sein Wesen, wie verschieden von der
prophetischen Rede muß die Verführung des falschen Propheten
sein. Kann sie dann auch auf der ehrlichen Liebe zum himmlischen Vater
gründen und aus ihr hervorgehen? Nein!
Das Wort, welches der falsche Prophet
predigt, also
denjenigen angeblichen Willen Gottes, den er kundtut bzw. den Menschen zu verkaufen sucht,
entspricht demnach auf keinen
Fall der Wahrheit und entspringt auf gar keinen Fall dem Munde Gottes.
Er, der in Wahrheit in seinem eigenen Auftrag kommt,
also der sich des falschen Propheten bedienende Antichrist zur "Zeit
des Endes", ist und bleibt ein Lügner, der vermutlich, damit es
nicht so leicht durchschaut werden kann, auf einer allen bekannt
gemachten
Wahrheit systematisch seine Lügen aufbaut. Was er
betreibt, kann demnach auch
keine
wirkliche Vorhersage der Zukunft sein.
Diejenige großen Dinge,
Zeichen und Wunder, die er ankündigt, werden sich vielleicht
anfänglich tatsächlich so ergeben, sind aber nur
Fassade und haben letztendlich auf gar keinen Fall Bestand.
Denn Gott selbst wird dem Fevler, auch wenn ihm sogar die "Gewalt
(über den Tod)" gegeben ist (vgl. Hebräer
2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" Geschriebene), ein gewaltsames
Ende bereiten und
sein Reich, so mächtig es durch die dem Antichristen zur "Zeit des
Endes" vom Drache verliehene
"Gewalt
(über den Tod)" zu sein
scheint, das muß dann doch
vergehen (vgl. auch im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?").
Nun, da der
Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem
"Gewissenlosen", d.h. dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt
über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem
falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn
der zweiten
Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu
wirken beginnt,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach
1.Timotheus
6, 16 der
lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte
Unsterblichkeit besitzt,
derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus
offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben
ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen
verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden,
dessen Macht kein jähes
Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung
seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen
Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz
eingeräumt wird (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der
dem Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen
"Gewalt
über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen
Propheten viel mehr um die
Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und
den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen
festgemacht
ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen,
sondern in Wirklichkeit um die eines
ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der
damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu
stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner
Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen Propheten ist seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und
derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei
völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich für ihn allein und lediglich für seine
eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich
einen Nutzen. Es ist der Versuch
der
Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als
göttlich deklarierten Willens
und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls
am Willen des lebendigen Gottes und
seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt
es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum
lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.
Die Weissagungen des falschen Propheten können damit nicht zur
Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung der
Menschen dienen, sondern fesseln und binden sie, beschönigen
Dinge, die nicht im Willen Gottes stehn und verleiten denjenigen, der
darauf hört, zur Sünde und zum Götzendinst vor dem
lebendigen Gott.
Ein falscher Prophet verschließ nicht nur den Blick der Menchen
vor der Sünde, sondern verleitet und verführt sie, von Gottes
guten Wegen abzuweichen und stattdessen den Weg der Sünde, die ins
Verderben führt, zu beschreiten.
Ein fascher Prophet vermittelt demnach keinen Durchblick und hat auch
selbst keinen. Sondern er stiftet mit seinen klugen Reden unter seinen
Zuhörern nur Verwirrung.
Es sind demnach auch nicht die wahren Heilspläne Gottes mit seinem
Volk, die der falsche Prophet vermittelt, sondern es sind Pläne
des Menschen, die er damit nicht ganz uneigennützig in
unterstützender Weise mit zu verwirklichen sucht.
Seine Verkündigung ist auf keinen Fall ein Dienen am Wort, sondern
sie ist gegen die tatsächlichen Zukunftspläne Gottes
gerichtet. Denn
sie gründet sich nicht auf den wahren Lehren der
Bibel.
Die prophetische Rede des falschen Propheten verschließt allen
Menschen den wahren Blick auf das göttliche Handeln. Und das wahre
Verständnis zu Gottes großer Güte und seiner
Barmherzigkeit geht dabei gänzlich verloren.
Das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 wird ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" aufgrund
seiner ab dann massiv einsetzenden "lügenhaften
Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite
Tier aus der Erde bezeichnet, sondern, weil
der Antichrist mittels des zweiten
Tieres aus der Erde vermutlich sein in Wahrheit unechtes und
zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, der
falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Offenbarung
13, 11-18 schildert dasjenige, was das ab jetzt, d.h. ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" als falscher Prophet fungierende zweite
Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 im
Auftrag des Antichristen tut. So bewirkt es u.a. die kommende
Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine
Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in
direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe
erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.
So lange der falsche Prophet aber noch hauptsächlich
als
gotteslästerliches "Maul" fungiert, wird während
dieser Zeit durch die vielen Gotteslästereien auch das satanische
Wesen des zweiten Tieres aus der Erde sehr deutlich erkennbar bleiben.
Man sollte aber dennoch nie vergessen: Noch in der zeitlich gesehen
vorweglaufenden Gestalt des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 soll das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 aber neben seinen
schwerpunktmäßigen
Gotteslästereien schon jetzt von "großen Dingen" sprechen
(vgl. Offenbarung
13,
5), die sicherlich auch hier bereits prophetischer Natur sein
werden. Und wird in Offenbarung
13,
5 auf diese "großen Dinge" nicht auch besonderes Gewicht
gelegt, indem sie durch den Schreiber der Offenbarung, gemeint ist der
Apostel Johannes, in der Aufzählung durch ihren vorderen Platz,
also an der ersten Stelle, besonders hervorgehoben werden? Es scheint
ganz so, als könnte dieser Aspekt der (sicherlich
verfälschten) Prophetie durch das "Maul" über all die
vordergründigen furchtbaren Gotteslästerungen sonst sehr
schnell übersehen werden bzw. sehr leicht in Vergessenheit
geraten!
Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal,
welche auch kurz die Bedrängnis genannt wird, verliert nun dieses
"Maul", wie wir gehört haben, als solches seinen Namen als
Lästermaul. Und mit dem
Wegbleiben des Lästerns des "Maules", das das bis dahin noch in
dieser Welt vorhandene Böse symbolisieren soll, durch das in
Erscheinung Treten eines wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" wird bereits für uns heute erkennbar:
Obwohl diese Ereignisse noch in der Zukunft liegen, kann jetzt bereits
gesagt werden, daß der Herrschaftsbeginn des Antichrist zur "Zeit
des Endes" auf eine dann scheinbar nur durch ihn bewirkte heil werdende
Welt hin ausgerichtet
ist.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß
also
tatsächlich denjenigen Weltherrscher verkörpern, der sich an
die Stelle des höchsten Gottes zu stellen versucht, also die
Stelle desjenigen, der das Gesetz und die Ordnung in seinen Händen
hält bzw. zur "Zeit des Endes" auf der Erde wiederherstellt.
Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Bibel nicht nur der
Bedränger und der Sohn des Verderbens, sondern auch lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose
genannt wird, muß es nun jedermann schon sehr verwundern,
daß derjenige, der mit seinem "Maul" zuvor für chaotische
Zustände gesorgt hatte, von nun an, d.h. dann, wenn das "Greuelbild
der
Verwüstung" sichtbar wird, mit Hochdruck daran
arbeitet, wieder geordnete
Verhältnisse herzustellen und das Gesetz ungeteilt in seine
Hände zu
nehmen versucht. Und tatsächlich, in der Bibel wird der lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel ausgewiesene
"Gesetzlose"
von nun an als Hirte beschrieben, der die Schafe gerecht zu weiden
glaubt. In Wahrheit aber ist er rücksichtslos und ein
reißender Wolf, eben ein nichtsnutzige Hirte, der im Licht der
Wahrheit betrachtet großen Schaden anrichtet. So jedenfalls
beschreibt ihn ein Prophet des Alten Testamentes in Sacharja 11,
15-17.
Der Antichrist ist demnach ein Hirte solcher Art, von dem, so wie wir
in Offenbarung
13,
14 gelesen haben, große
Versuchung
und Verführung ausgehen
werden wird, genauso wie von dem in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker ausgehen soll, mit dem er vollkommen identisch ist. Und
diese Art der Verführung, die zudem ein globales Ausmaße
annehmen soll, wird nur ihm, dem großen Weltverführer, mit
solch großem Umfang zugeschrieben.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon
überzeugt, daß der schlimme Teil des Beginns der
großen
Trübsal ein "Offenbarwerden des Bösen"
darstellt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 8) und dann eine unmittelbar daran
anschließende Zeit
der
endzeitlichen Bedrängnis nachfolgt, welche
in Offenbarung 3, 10
als "Stunde der Versuchung"
bezeichnet wird. Und letztere stellt eine Zeit solcher Art dar,
während der der in Jesaja 16,
3-5 beschriebene Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker,
nachdem er selbst alles
Bestehende in Unordnung gebracht oder zerstört hatte, von nun an
rücksichtslos und mit Hochdruck scheinbar geordnete
Verhältnisse wieder herzustellen und das Gesetz in seine
Hände zu
reißen versucht. Und es wird ganz danach aussehen, daß
dies, was zuvor niemand erreichte, ihm, dem Sohn des Verderbens, nun
tatsächlich gelingt.
Und in diesem Sinne wird er vorgeben, in göttlichem Auftrag
gesandt zu sein, aber in Wahrheit nur als ein
selbsternannter Befreier
auftreten, der in Wirklichkeit in eigenem Auftrag kommend, nur dem
Anschein nach die Erde vor
ihrer Zerstörung durch
das
Böse bewahrt. War er es doch kurz vorher selbst gewesen, der das
Böse in diese Welt hineingetragen und die Erde wüst gemacht
hatte und so die Liebe in vielen erkalten ließ. Und all das wird
er tun, indem er allem Anschein nach das Böse
ausrottend den Messias Israels nachahmt, dessen Platz er dann auch
einzunehmen versucht und an dessen Stelle er sich dann auch stellen
wird.
Alle Menschen der Erde werden ihn gerade darum verehren, eben weil er
es anscheinend als Einziger erreicht, wieder den Frieden über die
Erde zu
bringen und ein scheinbares Friedensreich dem dann sehr bald kommenden
wahren Königreichreich Gottes vorwegnimmt. Mit großen
Zeichen an Himmel und Erde und an den Menschen selbst wird er viele
Erdbewohner davon überzeugen können, daß er der einzige
Gott des Himmels
und der Erde sei, dem alle Anbetung gebührt und der der in
Wahrheit von ihm zuvor gebeutelten Welt mit starker Hand den Frieden
zurückbringt.
Was anfänglich nach Frieden aussieht, wird aber bald in eine
Zerstörung münden. Denn von dem ersten Tier aus dem Abgrund
heißt es, wie wir weiter unten noch hören werden, daß
es Krieg hervorrufen wird.
Wenn das aus bzw. von der
Erde aufgestiegene zweite Tier den Frieden verkünden wird, nimmt
aber in Wahrheit für alle
wahrheitsliebenden Menschen der Erde von diesem Zeitpunkt an eine
bisher noch nie dageweseneVerfolgungszeit und Bedrängnis ihren
Anfang. Und würde
der lebendige Gott diese schreckliche Zeit nicht verkürzen,
könnte kein Mensch mehr gerettet werden. Aber um der
Auserwählten willen, währt diese schlimme Zeit nur sehr kurz.
Gotteslästerliches "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet -
Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 macht aber einen sehr wichtigen Aspekt sehr
gut sichtbar,
und das sollte man auch nie aus dem Auge verlieren und vergessen:
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 stellt von Anfang an eine brisante Mischung
beider
Zielrichtungen des Antichristen dar, wobei aber ob in der ersten oder
in der zweiten Hälfte der großen Trübsal jeweils nur
ein ganz bestimmter Teil
deutlich erkennbar
den Vorrang hat.
Wird nicht auch bereits das einem Massenmedium
gleichzusetzende,
gotteslästerliche, d.h. den
Namen des lebendigen Gottes und die Seinen
Gottes lästernde
"Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, mit dessen
Hörbarwerden die erste Hälfte der
großen
Trübsal startet, parallel zum mit Spott, Schande und
Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar)
prophetisch über große
Dinge reden (vgl. Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5)?
Was sind
große Dinge?
Vergegenwärtigen wir uns hierzu die entsprechende Textstelle aus
dem Buch Daniel:
"Als ich aber auf die Hörner
achtgab,
siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem
drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie
Menschenaugen und ein Maul;
das redete große Dinge.
...
und über die zehn
Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das
hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete,
und war größer als die Hörner, die neben ihm waren."
(Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu
Daniel 10, 1 verstehen, dort eine Botschaft
von der Zukunft Israels am
Ende der Tage (vgl. im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" ab hier).
Daniel meint also in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge"
redet,
daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft
seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden",
eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende
Antichrist zur
"Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der
zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch
dabei,
sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in diesem
Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die
Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
erkennen können, nämlich daran, daß es von
"großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die
Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", dann spielen sicherlich die
kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit
natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft
unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Dieses spezielle Sprachrohr des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes"
muß schon sehr auffällig sein. Denn ein "Maul", das
gotteslästerlich redet, d.h. über Gott im Himmel
lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziet, d.h. sie
falsch beschuldigt, um sie fertig machen und um über sie im
gleichen Atemzug spotten zu können, das aber gleichzeitig bzw.
parallel
zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen
der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über (zukünftige)
"große
Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage und hat es wohl auch
in dieser Mischung noch nie zuvor gegeben. Aber genau hierdurch
dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden
großen Weltherrschers auszeichnen, bzw. wird sich so von den
anderen hervorheben und sollte sich genau dadurch von allen anderen
seiner Art unterscheiden.
Lästerungen und scheinbare Prophetie, Böses und anscheinend
Göttliches, das alles
stammt doch in Wahrheit aus einer einzigen unzertrennlichen Quelle, vom
zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das beides gleichzeitig verkörpert,
gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 und (in Wahrheit
falscher) Prophet nach Offenbarung
19, 20, auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" beides vom
Verstand her durch beispielsweise zeitliche Zuordnung logisch und
sauber zu trennen versucht.
Damit will er ja nur verhindern, daß man erkennt, Satanisches und
scheinbar Göttliches, beides stammt in Wirklichkeit aus ein und
derselben Quelle,
hat einunddenselben Verursacher, rührt her von der einen
gottesfeindlichen Macht, die den Geist Satans in sich trägt und
die dies alles mit vorgetäuschter Frömmigkeit geschickt
getarnt bewirkt. Und das alles wird dazu mit auf psychologischer Ebene
wirkenden
Nebelgranaten und mit Lügen verpackt von ein und demselben
Massenmedium und von einer ausgeklügelten
Gehirnwäsche begleitet ohne merklichen Abbruch in die Welt
hineingetragen und dies mit
nur einem einzigen Massenmedium, das die Erde bis dahin noch nie zuvor
gesehen (und gehört) hatte.
Man darf sich also nicht darüber hinwegtäuschen lassen, zu
glauben, daß das gotteslästerliche "Maul" oder der ebenfalls
im Diest der Antichristen stehende und (in Wahrheit falsche) Prophet,
so wie es bzw. er sich gibt, echt sei. Denn das alles wird doch nur
geschickt getarnt vorgemacht und dabei den Verstand überlistend
simuliert. Bzw. diese in Wahrheit unreale bzw. virtuelle Gedankenwelt
wird erzeugt vom aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das quasi einem Satelliten gleich über
der Erde
schwebend vom Antichristen immer wieder aktuell programiert dieses
große Unheil auf den gesamten Erdkreis und damit auch auf alle
Bewohner der Erde ausgießt.
Wie wir deutlich sehen können, ist dieses vom aus bzw. von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier hauptsächlich ein Unheil auf
geistiger Ebene, dem man auch nur mit einer geistigen Waffe, dem Geist
der Wahrheit also mit Gottes gutem Geist ausgestattet begegnen und
bekämpfen kann, mit demjenigen Geist, der allein die Lüge von
der Wahrheit zu unterscheiden vermag und der als einziger in der Lage
ist, diesem großen Unheil den Nährboden zu entziehen und die
(in Wahrheit) falsche Prophetie des vom aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres als Lüge zu entlarven. Jetzt
heißt es also: die Orientierung und Blickrichtung nicht zu
verlieren, weiterhin bzw. wieder Gott in allem treu sein, ihn allein zu
fürchten und mit den Waffen seines guten Geistes der Wahrheit
ausgestattet, gegen den verführerischen Lügengeist des
Weltverführers anzukämpfen.
Denn dieses eine Massenmedium, ob als (gotteslästerliches) "Maul"
oder (in Wahrheit falscher) Prophet ausgewiesen oder getarnt, wurde dem
ersten Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 allein gegeben: "Und
es
wurde (nur) ihm (allein) ein
(bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große
Dinge und Lästerungen ... Und
es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes
nur ihm gegebene) Maul ("sein
Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..."
(Offenbarung
13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den
Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung
13, 5-6 wirklich nur ein
einziger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
derjenige, dem dieses
durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige
Massemnedium und Sprachrohr gehört und der auch allein
dafür verantwortlich zu
machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu
entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar
zu machen versteht,
für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen,
zeigt sich u.a. auch
daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium
zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" dafür die Schuld gibt, obwohl es
doch allein sein
eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen
wird und die Liebe in vielen erkaltet.
Und genau darum bezeichnete Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 25.04.09 in der 31.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13, 11-17 das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 als einen skrupellosen Schrittmacher des
Antichrist zur
"Zeit des Endes", als einen Funktionär des Drachens (gemeint ist
hier Satan), der Jesus und die Geschichte Gottes mit denen, die auf
Jesu Seite stehen, nachahmt.
Er betonte fernerhin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier es allein ist, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12). Und weiter sagte er, daß die beiden Tiere aus
Offenbarung, Kapitel 13 unmittelbar zusammen gehören. Sie bilden
zusammen mit dem Drache die widergöttliche Trinität, das ist
das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen
Gottes.
Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin,
daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein
ist, das dem Bild des ersten Tieres aus dem Meer das scheinbare Leben
einhaucht. D.h. es macht es erst, daß dieses wie lebendig wirkt
und anscheinend Lebensgeist besitzt, daß das Bild des Tieres, und
so erweckt es den Anschein, sogar sprechen und daß das Bild des
Tieres scheinbar bewirken kann, daß alle Menschen, die dieses
sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch
in Matthäus
24, 15-28 und Offenbarung
13, 15 Bezug nimmt, nicht anbeten, aus diesem Grund von dem Bild
des Tieres selbst getötet
werden. In Wahrheit handelt es sich beim Bild des ersten Tieres aus dem
Meer nicht um den Lebensgeist des lebendigen Gottes und beim aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nicht um einen von ihm
ausgehenden Lebensatem, sondern um den Geist des Drachen, der
verführerischer Natur und lügenbehaftet ist, also um den
Geist Satans, der darauf hinzielt, alle Menschen vom lebendigen Gott
des Himmels und der Erde abzulösen und zum Götzendienst zu
verleiten.
Es ist also nicht wirkliches Leben und es ist also auch keine
tatsächliche Sprache, was das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier dem sogenannten "Greuelbild
der
Verwüstung" verleihen kann. Sondern es ist der Geist
eines Lügners und Betrügers, der sich in diesem scheinbaren
Leben des "Greuelbildes
der
Verwüstung" wiederspiegelt. Und das wie lebendig
wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung" kann demnach auch nicht selbst bewirken,
daß alle Erdbewohner, die es nicht anbeten wollen, von diesem
Bild getötet werden. Nein, der bewirkt, daß das "Greuelbild
der
Verwüstung" anscheinend sprechen kann und all
diejenigen tötet, die es nicht verehren, für dies alles ist
allein das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier
verantwortlich zu machen, oder besser gesagt, derjenige, der diese
mächtige Waffe kreiert hat und nun in seinen Händen hält
und gegen all diejenigen zu richten vermag, die seinen Lügen nicht
glauben wollen.
Denn das Ziel Satans ist es, daß die Menschen der Erde
mit der Huldigung des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches einer für die Juden
verbotenen figürliche Darstellung Gottes bzw. seines Sohnes und
Messias gleichzusetzen ist,
den Verursacher dieser figürlichen Darstellung Gottes, das erste
Tier aus dem Meer und damit auch den Drache selbst anstelle des
lebendigen Gottes anbeten. Und diese in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal bzw. mit ihrem Beginn im Heiligtum Israels
stehende figürliche Darstellung seiner Person muß dem Gott
des Himmels und der Erden ein gewaltiges Greuel sein, dem doch allein
alle Ehre gebührt und dem zuvor im wiederaufgebauten 3. Tempel in
Jerusalem noch geopfert wurde.
Was Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle in diesem Zusammenhang nicht vergaß, zu
betonen, war,
daß es von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt, daß
es Krieg hervorrufen wird. Und das zweite Tier, welches aus bzw. von
der Erde aufgestiegen ist, wirkt dabei wie wir bereits gehört
haben alle Gewalt des ersten Tieres.
Dies bedeutet aber weiter nichts, als daß das zweite Tier,
welches sich ganz in den Dienst des ersten stellt, die Erdbewohner
durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen
wird und sie durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres
aus dem Meer verleitet (auf daß es später wegen der
diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den
Namen der falsche Prophet erhält), sondern, und dies versucht der
Verfasser dieser Homepage zu betonen, daß es der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" als eine mächtige Waffe
gebraucht, mit der er die
Menschen der Erde zum Einen vorwiegend auf psychologischem Weg steuert
aber auch zum Anderen seine Widersacher sogar auf direktem Weg zu
töten vermag.
Hatten wir doch in Offenbarung
13, 15 gehört, daß dem aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen
könne, daß alle,
die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Und dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es
nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung"
sein wird, welches selbst spricht und selbst machen kann, daß
alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet
werden", sondern daß dieses Sprechen und Menschen töten
können in Wirklichkeit vom aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht und bewirkt werden
wird.
Das aus bzw.
von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers
dieses Textes
einer mächtigen Waffe und kann nur so alle Gewalt des ersten
Tieres aus dem Meer ausüben (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst
für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der
Nationen" und bei Daniel
8, 24 und das danach Geschriebene).
Und der Schreiber dieser Webseite geht noch darüber hinaus. Er
meint, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
mit Hilfe des aus
bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist,
Menschen zu töten. Nein, er vertritt die Ansicht, daß er
damit auch die "Gewalt
über den Tod" besitzt (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?").
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt über
den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 2 seine
Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten
Antichrist nach nach Offenbarung
13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält,
bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer
aber den
Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das
Anrecht
auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht,
bestimmt
nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch
über den
Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde
weiterlebt?
Wer hat also mehr Macht? Ist es derjenige, der das Leben eines Menschen
in seinen Händen hält, also in der Lage ist, es jederzeit
gewaltsam vorzeitig zu beenden? Oder ist es derjenige, der den ihnen
drohenden Tod der Menschen unter seine Gewalt gebracht hat, gemeint ist
also derjenige, der scheinbar ihren natürlichen Tod zumindest
einige Zeit lang besiegen kann, ihn demnach nicht nur gewaltsam
vorzeitig herbeiführen kann, sondern ihn zusätzlich sogar ein
Stück lang aufzuhalten vermag? Und schließt nicht das Zweite
das Erste, also die Gewalt über den Tod, die Gewalt über das
Leben mit ein? Würde es nicht ausschließlich der zweite
Aspekt sein, der unter den Erdbewohnern ein großes Staunen und
Nachlaufen hervorzurufen beginnt? Aber genau das soll doch im
Zusammenhang mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. Angaben der
Bibel in Offenbarung
13, 2-4 einmal geschehen:
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine (lt. Hebräer
2, 14-15 verliehene) Gewalt
(gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und
seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die
Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also
genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten (darum
wie von ganz allein) ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren
Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen
(mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller
Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Der Schreiber dieses Textes ist der Meinung, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
damit das biologische
Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den beiden Kapiteln "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt"). Denn wem die "Gewalt über den
Tod" gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Antichrist zur "Zeit
des Endes" maßt sich damit an, über sein Menschsein hinaus,
anstelle des
lebendigen
Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und damit selbst die Quelle des Lebens zu
sein. Und ihm wurde
dabei sogar wie bereits gesagt die Gewalt über den Tod gegeben
(vgl. Hebräer
2, 14-15). Und in der Folge dessen geschieht das wohl
größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für
den auf die Erde zurückgekehrten
Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises
in seinen Bann zieht: "... seine
tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich
über das Tier ..." (Offenbarung
13, 3).
Denn der Böse wird nach 2.
Thessalonicher 2, 9-10 "in der
Macht des Satans (d.h.
in der Vollmacht des Teufels) auftreten
mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern
und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die
verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen
haben, daß sie gerettet würden".
Und wem die "Gewalt über
den Tod" gegeben worden ist,
der muß auch
imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest
aufzuhalten.
Der
Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt:
Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine
Vollmacht bzgl. der in Hebräer
2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt
über
den Tod".
Dies sollte so sein, weil in Offenbarung
13,
2+4 im Urtext jeweils das griechische Wort "Exousia" steht,
das auch in der Bibel an anderer Stelle für Jesu Macht bzw.
Vollmacht
gebraucht wird bzw. für diejenige uneingeschränkte Vollmacht
steht, die
Jesus seinen Jüngern verlieh.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch
eine Vollmacht zur Ausübung der "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein, oder nicht?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die
Macht nähme
dem, der Gewalt über den Tod hatte,
nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste,
die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben
Knechte sein mußten."
(Hebräer
2,
14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes
Opfer ihm, dem Teufel, der "Gewalt
über
den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er,
der die "Gewalt
über
den Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur
"Zeit des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus
ausgibt. Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt
verführe, erneut Furcht vor dem
Tod zu bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die
Menschen infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus
entreißt.
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die
dem
Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Wissen wir doch, und dies führt der Verfasser dieser Homepage als
einen weiteren Grund seiner Annahme an, daß der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" eindeutig eine zerstörerische und
kriegerische Natur besitzen muß, weil er in Daniel 11, 38
klar und deutlich als genialer Feldherr und
leidenschaftlicher Kriegsführer beschrieben wird.
Und ein siegreicher Feldherr und
leidenschaftlicher Kriegsführer, der, wenn er vom Lamm Gottes
gerufen werden wird, nach Offenbarung
6, 1-2 »abermals« bzw.
»erneut« (Wortlaut aus der revidierten Elberfelder Bibel
1985)
auszieht, um zu siegen, wäre aus der heutigen Sicht heraus ohne
irgend eine eigene, sehr wirkungsvolle Waffe in seinen Händen
völlig undenkbar. Derjenige, der bereits zuvor gesiegt hatte und
nach der Prophetie der Bibel »abermals« bzw.
»erneut« siegen soll, muß dies doch bereits
anfänglich mit einer Waffe bewerkstelligt haben, die er
für seine weiteren Eroberungspläne, weil diese Waffe sich
schon einmal bewährt hatte, auch sicher wieder bzw. ein weiteres
Mal verwenden wird.
Dies vermutete der Verfasser dieser
Homepage bereits im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort
stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung
6, 1-2
nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß
dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens
zweimal zeigen wird
(vgl. das ab hier
Geschriebene).
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser bereits in der großen
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in
deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an
dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem
großen Endzeitzeichen herstellen zu können.
Der Schreiber dieses Textes sieht im
Zerbruch des "Landes
des Nordens" nach Jeremia
16, 14-15 und Jeremia
23, 7-8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2, 7-9 den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das
"Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Denn die erste Hälfte der großen
Trübsal ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit
des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
An dieser Stelle kann man sich jetzt eine gewisse Vorstellung davon
machen, was es heißt, wenn vom zweiten Tier, welches aus bzw. von
der Erde aufgestiegen ist, in Offenbarung
13,
12 die Rede ist, daß es alle Macht bzw. Gewalt des ersten
Tieres ausübt.
Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der
zweiten
Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild
der
Verwüstung"
erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit
Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis
bewahren und versorgen kann
Petrus
sprach nach der Heilung des Gelähmten im Tempel in
Jerusalem zum Volk, zu den Männern von Israel folgende Botschaft:
Von vielen Exegeten wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte
3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua
HaMaschiach gedeutet,
gemeint
ist der von den
Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene
Messias.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein Prophet, der von den
Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher
angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des
Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt.
Jesus Christus war ein Jude, das ist wahr, sogar nachweislich einer der
letzten
aus der direkten Linie des Königs David, ein Sohn Davids also und
würdig, sein Königreich fortzuführen und sich auf den
Thron Davids zu setzen, wenn dieses Land einst von den Römern
befreit sein würde. Und heute existiert der Staat Israel wieder.
Israel ist im politischen Sinne wiederhergestellt und frei von
jeglicher Fremdherrschaft.
Wenn der Messias also kommt, dann wird er
sich auf den Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6;
Jesaja
16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33).
Er, der Sohn Davids Genannte (und
das ist der reservierte Messiastitel), ist demnach nicht nur ein
Prophet, sondern
ein großer König, der die Königslinie Israels nach
einer
langen Unterbrechngszeit fortsetzen wird. Doch kurz zuvor wird es eine
kurze Zeit
lang der sich an seine Stelle stellende und ihn nachahmende Antichrist
tun. Dieser Frevler und lügenbehaftete Messias, der, obwohl er
alle
Menschen verführen wird, nicht von Menschenhand zerbrochen werden
kann,
den wird der wiederkommende und wahre Messias töten, bevor er
seine
Königsherrschaft über Israel antreten wird.
Beseitigte doch auch einst der König
Salomo die unbesiegten Feinde seines Vaters David, bevor er Regent des
Landes Israel wurde und das Amt seines Vaters übernahm.
Heute nach ca. 3000 Jahren nach der Herrschaft des Königs David
und der seines Sohnes Salomo gibt es mit großer Sicherheit keine
direkten
Nachkommen
aus der Königslinie Davids mehr, die in ein Prophetenamt berufen
werden könnten.
Zu Jesu Christi Zeiten, war dies noch der Fall gewesen. Und der
Messias soll doch nach der Prophetie der Bibel ein Sohn Davids sein
(vgl. Jeremia 23, 5; Psalm 89, 35-36; Psalm 132, 11)!
Es ist demnach gänzlich unmöglich, daß der in Apostelgeschichte
3, 22-24 angekündigte und erst noch kommende Prophet der
Messias sein wird.
Gott wird demnach einen neu zu erweckenden Propheten seines Volkes
schicken, der kein direkter Nachkomme Davids sein kann, aber dennoch
einer seines Volkes ist, einer den er beruft, um den falschen Messias,
den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und seinen
falschen Propheten
bloßzustellen. Denn in Apostelgeschichte 3, 24 lesen wir, in
welcher Zeit dies
geschehen wird:
"Und alle Propheten von
Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese
Tage verkündigt."
Was aber Apostelgeschichte 3, 24 unmittelbar vorausgegangen ist,
läßt den ganzen Sachverhalt eindeutig werden:
Apostelgeschichte 3, 19 So tut nun
Buße und (da der von Gott gesandte Christus unter uns
gewohnt hat) bekehrt euch, daß
eure Sünden (durch sein für die Sünder zur
Vergebung ihrer
Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt
werden
20 damit Zeiten der
Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch
vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß(te) freilich
der Himmel aufnehmen bis (er
in der letzten Zeit) zu
den Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher[A] geredet hat.
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her
22 (Unter Bezugnahme
auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte
dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose
18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen
Propheten wird euch der Herr,
euer Gott, ("zu den
Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge") aus euren
Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt
ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(aus
der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985,
Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)
Mit den Worten "haben auch diese
Tage"
ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage eine für
Petrus
noch in der fernen Zukunft liegende Zeit, die
letzte Zeit, die "Zeit des
Endes", gemeint, in derjenigen Zeit in der der Gott Israels einen
Propheten wie Mose es war,
erwecken wird, einen Anführer des Volkes Gottes, mit es aus dem
Herrschaftsbereich des Antichristen
fliehen kann, ganz genauso wie es Mose damals für sein Volk
gewesen
war.
Es wird dann gleichfalls eine Zeit "der
Wiederherstellung aller Dinge" sein.
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge"
sind
besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten
und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es
wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann,
wenn die "Wiederherstellung aller
Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel
sein werden, Jesus Christus, den der
Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf
diese Erde
herabkommen wird.
D.h., dann wenn die "Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser
dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits begonnen) und der
Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird nicht nur der
seinem auserwählten Volk treu gebliebene Gott Israels, das gelobte
Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet
Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung
zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und in
einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem
Milch und Honig fließen, sondern ebenfalls einen neuen Bund mit
den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird.
Dann aber, wenn dies alles geschieht, wird der Herr, ihr Gott,
Israel aus ihren Brüdern einen
Prophet erwecken, der Mose gleicht. Auf diesen Propheten sollen sie
hören in allem, was er zu ihnen reden wird! Das gebot ihnen Mose
noch zu seinen Lebzeiten, und darin ermahnte er sein Volk, zu dem er
selbst gehörte.
Der Verfasser dieser Homepage
vermutet, daß der in Apostelgeschichte
3, 22-24 angeführte Prophet, der, obwohl er hier
mit
allen Propheten von
Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben
wird, trotzdem von vielen Bibelauslegern für Jesus
Christus gehalten wird, ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch
kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen
Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als
Messias
angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem
herausführen wird. Denn auch Mose war ein Prophet, der
Anführer eines aus der Knechtschaft der Ägypter fliehenden
Volkes. Er, Mose selbst, der die Worte in 5. Mose
18, 15; 18, 19 sprach, sorgte persönlich mit großen
Zeichen und Wundern dafür, daß das Volk Gottes, zu dem er
auch gehörte, gemeint sind die Israeliten, unbeschadet ziehen
konnten.
Denn 5. Mose
18 ,15 deutet darauf hin.
"Einen
Propheten wie mich
wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den
sollt
ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird."
Mit der Formulierung "»Einen
Propheten wie mich ...«"
könnte dasjenige gemeint
sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war:
Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott
half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an
sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte
seine
Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach:
"... Und ich will mit deinem und
seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2.
Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie
bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose,
obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps
und Mangels an Führungsqualität der
geistige (An-)Führer der Juden.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem
vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw.
vergleichbare Aufgabe wie der
des Propheten Mose übertragen werden wird,
soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte
3, 22 "aus euren Brüdern"
sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber
damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude
sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus
gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen
seiner
Brüdern berufen werden, den
Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber
später
Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott
versöhnt werden.
So jedenfalls sprach Petrus vor dem jüdischen Volk im Tempel. Nach
dieser Versöhnung mit ihrem Gott in seinem Sohn Jesus Christus,
dann, also zeitlich gesehen danach, sollen sie, die zum Volk des Herrn
gehören, auf diesen noch kommenden großen Propheten
hören, der dazu von Gott berufen werden wird.
"Und es wird
geschehen, wer
diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus
dem Volk." (5. Mose
18, 15) Und mit dem Wort "aus
dem Volk" ist das Volk der Juden, sind die Israeliten gemeint.
Daß der in 5. Mose
18, 15 erwähnte Prophet Jesus Christus sein soll, kann zudem
widerlegt werden:
Die Mehrheit der Juden lehnte den von ihrem Gott zu
ihnen gesandten Knecht Jesus ab. Und die, die den von ihrem Gott zu
ihnen gesandten Knecht Jesus ablehnten, wurden dennoch bis heute
nicht aus
dem Volk Israel vertilgt. Im Gegenteil, Gott erwählt gerade heute
dieses sein undankbares Volk wieder neu. Diejenigen, die den
Fürsten des Lebens töteten, haben nun Gelegenheit, Buße
zu tun und sich zu bekehren, so daß ihre Sünden getilgt
werden.
Nun aber müssen die in Jesus Christus mit ihrem Gott
versöhnten Männer und Frauen Israels auf den in 5. Mose
18, 15 erwähnten Propheten hören, denn er spricht nur zu
ihnen, zu den Menschen seines Volkes, aus dem er kommt, zu seinen
Brüdern und Schwestern in Jesus Christus.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem
vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw.
vergleichbare Aufgabe wie der
des Propheten Mose übertragen werden wird,
soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte
3, 22 "aus euren Brüdern"
sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber
damit auch ein
"Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß,
sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und es ist so
überlebenswichtig, weil es um ihr nacktes Leben geht. Wer nicht
dem Aufrufen dieses Propheten folgt und nicht mit ihm aus Jerusalem
flieht, muß sterben. Und Gott
wird mit ihm, diesem Propheten, sein, in allem was er tut.
Der hier
gemeinte Prophet wird
also eine sehr
wichtige
und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, denn alle
diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund
gelegten Worte hören, werden der Macht der Sünde und des
Todes, die vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgeht, unterliegen
und müssen somit, wenn sie nicht vom Gott des Himmels abweichen
wollen,
den Märtyrertod sterben. Und wenn sie von den wahren Lehren
abweichen
und den lügenbehafteten Antichristen huldigen, werden sie
das ewige
Leben in
Gottes Nähe verlieren.
Wegen der überaus großen
Bedeutung der Worte dieses Propheten und weil es bei den
gottesfürchtigen Juden jetzt um Leben und Tod geht, sollen sie ihn
lt. Apostelgeschichte
3, 22 bzw. 5. Mose
18, 15 in allem,
was
er verkündet, (unbedingt) anhören und ernst nehmen.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener
Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von
den
Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher
angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des
Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott
selbst.
Dieser noch zu erweckende Prophet, der also nach dem Dafürhalten
des Schreibers dieses Textes nicht Jesus Christus sein kann, wird dann,
so wie es 1einst Mose, der
Anführer der Juden bei der Flucht aus Ägypten in Bezug auf
den Pharao
getan hatte, zu derjenigen Zeit, wenn Gott bereits die Sünde des
ganzen
Landes Israel vergeben haben wird, das dann bereits geistlich
wiederhergestellte Volk Gottes bzw. seinen messianischen Kern zu Beginn
der Zeit der Bedrängnis
vor
dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom
Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild
der
Verwüstung"
erretten.
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie
in Römer
11, 26 geschrieben "ganz Israel
gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird
trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der
Rettung Israels,
daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag
kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
in Israel
behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie
schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem
Land, dem Heiligen
Land Israel an die Macht kommen.
Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also ist demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint (vgl.
im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
So wird, wenn in Offenbarung
13, 7 steht: "... ihm (dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden;
und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme
und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung
und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern
durch den Verfasser der
Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen
und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese
Macht sich schließlich
sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche
Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur
Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).
In Israel an die Macht kommen, dies kann er erst dann, wenn ganz Israel
ihren Messias bereits angenommen haben wird. Und diese Macht wird er
behaupten, ja sogar auf die Länder der
ganzen Erde nach und nach auszudehnen verstehen. Und erst dann, wenn
der
wahre Christus in großer Macht und Herrlichkeit zurück auf
diese Erde kommt, wird die Lügenherrschaft jenes Frevlers ein
jähes Ende haben. Und der Sohn des Verderbens wird damit der
Letzte seiner gottesfeindlichen Art sein, der sich am Volk Gottes, den
Israeliten vergeht.
Er bewerkstelligt dies praktisch, indem er als ihr Anführer mit
diesem
seinem Volk, zu dem er selbst gehört, in die Berge Judäas
flieht.
Diese Flucht aus Jerusalem wird dann sein, noch
bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das
tägliche Opfer im
Heiligtum abschaffen wird und dafür von allen die Anbetung des "Greuelbildes
der
Verwüstung"
erzwingt.
Gott
wird mit dem in Apostelgeschichte
3, 22-24
erwähnten Prophet sein, in allem was er tut. Darum, weil der Gott
Israels dies so sehr betont, in der Art und Weise, daß diesem
Propheten
unbedingt Folge geleistet werden soll, muß der Prophet aus Apostelgeschichte
3, 22-24
eine sehr, sehr
wichtige
und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben.
Denn alle
diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund
gelegten Worte hören, werden der Macht der Verführung,
Sünde und des
Todes unterliegen und damit auch das ewige
Leben in
Gottes Nähe verlieren. Wegen der überaus großen
Bedeutung der Worte dieses Propheten sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15 in allem,
was
er verkündet, ihn (unbedingt) anhören.
Mose, der von Gott
erwählt worden war, die Juden aus der Gefangenschaft in
Ägypten zu befreien und auf den in Apostelgeschichte 3,
14-26 der Apostel Petrus verweist, sieht auf den später kommenden
Befreier seines Volkes aus der gerade beginnenden Macht des
Antichristen. Er unterstreicht in
seiner Prophetie die Wichtigkeit seiner Aussagen zusätzlich damit,
daß er gleich doppelt darauf aufmerksam macht (5. Mose
18, 15 und zusätzlich 5. Mose
18, 18). Diese Worte sprach Petrus zum jüdischen Volk.
Der Prophet, von dem hier gesprochen wird, muß demnach der
einzige seiner Art sein, und es wird demnach niemand
außer ihm geben, der die Lügen des falschen
Propheten offen
legen und sein Volk erretten kann. Wer dann nicht mit ihm fliehen wird,
muß in die Bedrängnis hinein gehen. Darum
muß dieser in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigte große Prophet auch für das
heilige Volk Gottes
eine überaus große Bedeutung besitzen, aber nicht nur
für Israel,
sondern auch für die übrigen Menschen der ganzen Erde.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß mit diesem in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigten Propheten natürlich nicht die
zwei
Zeugen aus Offenbarung
11, 3-13
gemeint sein können, die ab dann, wenn auf der Erde die
Bedrängnis
bereits hereingebrochen ist, tausendzweihundertundsechzig Tage lang
weissagen und
Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen
des Antichristen ablegen werden. Diese Zeitspanne entspricht fast der
gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Viele Bibeltextauslegen vermuten in
diesen beiden Zeugen, die in Trauerkleidern auftreten werden, die
alttestamentarischen Propheten Mose und Elia, die beide den Tod nicht
sahen und lebendig in den Himmel aufgenommen wurden, da die
Beschreibungen ihres Äußeren und ihrer Werke in Offenbarung
11, 3-13 darauf hindeuten.
Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst
in Sicherheit
bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein
Heute
nehmen bereits Juden an, daß der Ort, zu dem sie der lebendige
Gott mit Hilfe des in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigten Propheten zu Beginn der
Bedrängnis in Sicherheit
bringen wird, dann wenn sie nach Matthäus 24, 15-21 in die Berge
Judäas fliehen müssen und der gleich noch zweimal in
Offenbarung 12, 6 und in
Offenbarung 12, 14 umschrieben wird,
Petra ist.
Petra ist eine verlassene Felsenstadt in Jordanien, eine Art
ausgetrockneter
Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion
ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits
seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn
es
soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die 1260 Tage nach Vers 6 ergeben
knappe symbolische dreieinhalb Jahre. Das entspricht der ganzen zweiten
Hälfte der großen Trübsal,
da diese bekanntlich die symbolischen sieben Jahre lang andauern soll.
Diese Zeitangabe müßte
wiederum identisch mit der Angabe in Vers 14 sein. Die Verse 7-13
stellen inhaltlich
eine Wiederholung der vorhergehenden Verse des Kapitel 12 dar.
Eine
Wiederholung der Aussagen haben wir wie bereits weiter oben geschildert
in
Matthäus 24, 16-20 bemerkt, wo noch deutlicher von dieser Flucht
Israels
berichtet wird. Der Flucht wird also in der Bibel besonderer Augenmerk
gewidmet.
Die
Flucht des Heiligen Volkes wird der Antichrist versuchen aufzuhalten
(Offenbarung 12, 15-16). Es wird ihm aber ähnlich dem Pharao beim
Auszug
Israels unter der Führung Mose aus Ägypten nicht gelingen
können. Auch werden
die Israeliten, einmal an dem von Gott bereiteten Ort mit seiner Hilfe
angekommen, alle auch hier symbolisch gemeinten 1260 Tage unbehelligt
bleiben und nicht verhungern und
verdursten, berichtet die Bibel.
Die
übrigen Juden, die nicht entfliehen konnten, so berichtet die
Bibel, halten trotzdem unbeugsam die Gebote des lebendigen Gottes und
beten den
Antichrist nicht an. Diese werden
von nun an sowie alle weiteren noch verspätet zum lebendigen
Glauben Kommenden
in der zweiten Hälfte der großen Trübsal
äußerst hart verfolgt und viele von ihnen werden
getötet
(vgl. Offenbarung 12, 17).
Wie
ähnelt doch dieser Rettungsplan Gottes für sein heiliges Volk
der Entrückung
bzw. der Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi, die bereits vorher
stattgefunden haben muß, denn die wahre Gemeinde wird als solche
ab dem 4. Kapitel der Offenbarung des Johannes auf der Erde nicht mehr
gesehen.
Betrachten wir einmal das Buch Daniel 12, 1 des
Alten Testamentes. Dort finden wir eine Prophezeiung, die auch auf die
Flucht
Israels vor der Verfolgung durch den Antichristen hinweist:
Welch
wunderbare Zusage auch hier an das Heilige Volk, dem auch der Prophet
Daniel
angehörte. Dies aber heißt nichts anderes, als daß der
Erzengel Michael bei der
Flucht der Juden aus Jerusalem in die Berge zu diesen Flüchtlingen
kommen wird,
sie sicher an den von Gott vorbereiteten Ort (der Petra heißen
könnte) geleiten
und die Verfolger vernichten wird. So werden auch die weiter oben
gemachten
Ausführungen zu Offenbarung 12 bestätigt.
Abschließend
soll gezeigt werden, was der große Prophet Jesaja zur Flucht
Israels
aufgeschrieben hat. Wir lesen in Jesaja 26, 20 bis 27, 1:
Jesaja
prophezeite auch hier für sein Volk, wie wir bereits in 1.
Thessalonicher 5, 9
gelesen hatten, daß Gott die Israeliten vor dem Zorn des
Antichristen, der
schließlich von ihm vernichtet wird, beschützen und
verbergen wird.
Die Bedrängnis bedeutet eine deutliche Steigerung der
Not und Verfolgung
Wie kann man auch an der Ernsthaftigkeit der
Vorgehensweise des
Antichristen, der teuflicher Natur ist, zweifeln.
Er brachte in der ersten Hälfte der großen Trübsal
größtes Elend, das er durch die apokalyptischen
Reiter, symbolisiert in Form von Haß, Teuerung und
Inflation, Verfolgung,
Hungersnot, Seuchen
und todbringender Krankheiten, einer vom ihm ausgelöste
blutige Christenverfolgung
für Menschen, die noch in der
großen Trübsalszeit zum offen bekennenden Glauben kommen,
sowie durch große Zeichen an Himmel und
Erde verursacht hat. Und trotzdem, die Bibel spricht in diesem
Zusammenhang noch nicht von der eigentlichen, in dieser Form noch nie
dagewesenen Bedrängnis. Denn sie soll erst danach folgen und ist
wohl anderer Natur als die Zeit davor. Die Bedrängnis wird nach
der Meinung des Verfassers dieser Internetseite hauptsächlich die
Gegner des großen Weltverführers besonders hart treffen.
Die Zeitdauer der Bedrängnis wird von Gott verkürzt
Die Zeit
der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22
u. in Markus
13, 19-22 ist wie auf der Seite große
Trübsal
beschrieben ein Bestandteil der
großen
Trübsal zur "Zeit des Endes".
Sie beginnt lt. Daniel 9, 27
genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit (dann wenn im Heiligtum
ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, stehen wird), die
symbolische sieben
Jahre bzw. die bei Daniel
9, 27 genannte Jahrwoche dauern
soll. Dies bedeutet eine symbolisch gemeinte Zeitdauer von dreieinhalb
Jahren, oder wie es der Mann in leinenen Kleidern, der über den
Wassern des Stroms stand, in Daniel 12, 7 ausdrückte, "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe
Zeit".
Warum das so ist, sehen wir gleich.
Wenn es in Daniel
12, 7 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten
und
eine halbe Zeit", dann
müssen wir wissen, das “eine Zeit” jeweils ein
symbolisch gemeintes Jahr
bzw. ein symbolisch gemeinter Tag der bei Daniel 9, 27 genannten
Jahrwoche bedeutet. "Zwei
Zeiten" sind demnach zwei symbolisch gemeinte Jahre, eine "halbe Zeit"
ein halbes Jahr. Nun
verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von insgesamt
symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahren handeln muß, der sich auf die zweite
Hälfte der von Daniel in Daniel
9, 24-27 gesehenen
letzten der siebzig Jahrwochen bezieht, d.h. genau genommen auf die zweite Hälfte der
siebzigsten Jahrwoche (vgl. auch das zu Daniel
9, 24-27 Erläuterte!). So lange, also symbolisch gemeinte dreieinhalb
Jahre, wird die Bedrängnis andauern,
und sie soll genau dann beginnen, "wenn
die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. auch
bei Daniel 12, 7).
D.h. die symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahre der endzeitlichen Bedrängnis werden erst dann beginnen
können, wenn Israel und auch seine verlorenen 10 Stämme
wieder vollständig
natürlich hergestellt sein werden und niemand mehr vom
heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden
Völkern leben wird, d. h. dann wenn die Rückführung
Israels aus
der Zerstreuung vollständig abgeschlossen sein wird, das
politische Israel vollständig wiederhergestellt sein wird und auch der arabische Teil
des 1947 geteilten Palästinas, d.h. die heutigen arabischen
Israelis und auch die Palästinenser um eine eigene
Staatszugehörigkeit und nationale Heimat wissen, d.h. dann, wenn
auch der Nahost-Konflikt gelöst sein wird.
Und da die endzeitliche Bedrängnis in der Mitte dieser sehr
schlimmen Zeit beginnen soll,
muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal sieben
Jahre betragen. Und das wiederum stimmt mit Daniel 9, 27 überein.
Die Zeit der Bedrängnis aus Daniel 7, 25 entspricht also genau den
1260 Tagen aus Offenbarung
12, 6 und den 42 Monaten aus Offenbarung
11, 2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder
errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige
Stadt von ihnen zertreten werden wird.
Wie in unserem Abschnitt "Die
große Trübsal soll sieben Jahre dauern" auf der Seite
[große
Trübsal] angegeben, soll sowohl die erste als auch die zweite
Hälfte der großen Trübsal tatsächliche knapp 25
Jahre währen.
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet weiter, daß mit einem
dieser symbolischen sieben Jahre
sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels
Volk dachte in
Siebenerschritten, in
sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche, und jedes siebte Jahr war im alten Bund
ein jüdisches (Sabbat-)Jahr
(vgl. 3.
Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein
Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49
Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre
Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum
eingesetzt werden.
Die Hälfte von 49 Jahren ergibt knappe 25 Jahre. Demnach
umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch
sieben Jahre
währen soll, tatsächlich sieben Siebener, demnach 49
Jahre, während
davon die erste Hälfte knappe 25 Jahre
andauern dürfte und die 2. Hälfte, die Bedrängnis,
gleichfalls 25 Jahre, die aber, wie in Markus
13, 20 angekündigt, verkürzt werden.
Während die Zeitdauer der ersten Hälfte der großen
Trübsal, wie in
unserem Abschnitt "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" auf der Seite [große
Trübsal] vermutet, verlängert werden wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 7), soll also die
zweite Hälfte der großen Trübsal wie in Markus
13, 20 angekündigt zeitlich reduziert ausfallen.
Der Schreiber dieses Textes vermutet also, daß die zweite
Hälfte der großen Trübsal, also die Zeit der
letzten
symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, von Gott um der Menschen
willen, die zum
Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn gefunden haben,
sehr stark verkürzt werden wird.
Gott ändert also bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das
kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis
verkürzt.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott
ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten
u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus
alttestamentarischer
Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde,
aus
neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil
der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen
Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der
lebendige Gott aus
Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen verkürzt.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes
Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus
Christus
ausgebende Antichrist zur "Zeit des
Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der Böse noch aufgehalten
werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"). Etwas bzw. ein Mensch wird den
Antichrist zur "Zeit des
Endes" durch Gottes leitende Hand in der Verwirklichung seiner
Zeitpläne behindern.
Diese Art von Bedrängnis, wie sie zur "Zeit des Endes"
heraufziehen
soll, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Aufrichten des
sogenannten "Greuelbildes
der Verwüstung" stehen wird und unter dem “Menschen der
Sünde”
geschehen soll, dreht sich um das Durchhalten können der
Glaubenden,
also um das am Glauben Festhalten können selbst. Wenn nicht der
lebendige Gott eine besondere Maßnahme ergreifen würde:
"Und wenn diese Tage nicht
verkürzt würden, so würde kein Mensch
selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage
verkürzt." (vgl. Matthäus 24, 22),
könnte kein Mensch in dieser so überaus schlimmen Zeit das
ewige Leben erlangen.
Der lebendige Gott revidierte demnach seine ursprüngliche Planung "um (der Rettung) der Auserwählten willen".
Der Gott Israels wollte also unbedingt, daß die Glaubenden dieser
furchtbaren Zeit gerettet
werden sollen und gemeinsam mit ihm die Ewigkeit verbringen
können.
Er tut dies für die Seinen also aus Liebe
und Barmherzigkeit! Was für ein großer Gott! Ein
Gott, der so viel Liebe zu seinen Kindern hat, daß er ihretwegen
seinen
ursprünglichen Plan verändert und seinen vormals gedachten
Zeitplan verkürzt.
Dr. Vernon McGee formulierte das Verkürzen dieser Tage in seinen
Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003 wie
folgt:
»Der Herr tröstet und ermutigt seine Jünger, denn er
kündigte an, dass
die Tage der Trübsal verkürzt würden. Das heißt
nun nicht, dass die Tage
weniger als 24 Stunden haben werden, sondern nur, daß diese Zeit
nicht
endlos
sein wird. Um der Auserwählten willen, die aus der Trübsal
erlöst werden und in
das Reich eingehen, wird diese schreckliche Periode dann ein Ende
haben.
Was
aber heißt verkürzen? Dieses Wort findet sich im Neuen
Testament nur in diesem
Vers bzw. in dem Parallelvers in Mk 13,20. Im Griechischen heißt
es “abhauen,”
“stutzen,” oder “verstümmeln.”
Klar ist:
jene Tage dauern weniger lang, als es
zuvor beabsichtigt war. Wir mögen uns fragen, welche Absicht aber
wird hier
verändert? Dafür gibt es zwei Erklärungen: Gott
kürzt die Zeit, mit der die
Bedränger, also die menschlichen Machthaber, zuvor gerechnet haben
(Ps 102,24;
Spr 10,27) oder aber: Gott sieht die Schwachheit der Gläubigen
voraus und
verkürzt deshalb die Zeit, die er selber dem Bösen
eingeräumt hatte (Lk 18,8).
Die zweite Erklärung ist die tiefere. Vor der Wahl, das Böse
vollkommen
ausreifen zu lassen oder seine Gemeinde zu retten, entscheidet sich
Gott für
das letztere. Und von daher ist das einer der eindrücklichsten
Verse der Bibel.
Wir sind Gott mehr wert als ein ausgewogener Fahrplan der Geschichte!
Denn wenn
die Zeit nicht abgekürzt würde, dann würde eigentlich
kein Mensch selig werden.«
Die Zeit
der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22
u. in Markus
13, 19-22 bedeutet für die
den lebendigen
Gott die Ehre gebenden Menschen der Erde eine deutliche Steigerung der
Not und
Verfolgung und Verängstigung. Diese
Bedrängnis wird solch
große Ausmaße annehmen, daß sie in der Bibel mit den
Worten: "wie sie nicht gewesen
ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird"
geschildert wird.
Die Bedrängnis richtet sich vermutlich ausschließlich gegen
diejenigen Menschen, die sich vom Antichristen distanzieren
oder ihn
sogar gänzlich ablehnen, wahrscheinlich am stärksten gegen
diejenigen Menschen, die sich sogar öffentlich gegen den
Antichristen stellen und besonders gegen solche Menschen, die den
lebenden Gott bekennen und ihm die Ehre geben.
Menschen, die vor dem
Antichristen und seinen seinen lügenbehafteten Schau-Wunder
warnen, ihn und seine Lügen bloß stellen und
kompromißlos den auferstandenen und nun sehr bald zum Gericht
tatsächlich wiederkommenden Christus vor den Menschen bekennen,
sind in dieser Zeit
Staatsfeinde Nummer eins.
Die Intensität der Verfolgung der Gegner des Antichristen wird
demnach in der Zeit der Bedrängnis eine noch nie dagewesene Dichte
und Härte annehmen. Der dann die Weltmacht besitzende
Weltherrscher
hat mit seiner furchtbaren Waffe, dem falschen Propheten, ein
Druckmittel in der Hand, mit dem er Menschen psychisch und
körperlich zu Grunde richten kann. Dies wird wohl auch der
Hauptgrund dafür sein, warum Gott diese letzte Zeit unmittelbar
vor der Wiederkunft seines Sohnes zum Gericht verkürzt hat. Denn
sonst könnte nach Aussagen der Bibel niemand mehr gerettet werden
(vgl. Matthäus 24, 22 u.
in Markus
13, 20 )
Doch was genau ist es,
was Gott tut, um die Tage dieser Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22 zu
verkürzen?
Wir wissen, daß die
endzeitliche
Bedrängnis die Zeit der
gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den
Antichrist zur “Zeit des Endes” ist, bei deren Anfang der endzeitliche
Verderber das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27). Damit lößt er
Gottes Zorn aus. Denn er vergreift sich am heiligen Hause Gottes und
macht ihn
zu einem Ort des Götzendienstes und damit vor Gott und den
gottesfürchtigen Menschen zu einem Greuel. Es ist derjenige Zorn,
der von Gott selbst herrührt, der nun folgt.
Man nennt diese Zeit des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu
Hilfe Kommens für sein Volk Israel
auch den (schrecklichen)
“Tag des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos
5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung, der die
Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).
Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis
verkürzt, das ist der von den
Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel
1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17
(gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt.
Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den
Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist)
Was ist der
»(schreckliche) Tag des Herrn«?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung
6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die
Menschen im alten Israel
erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein
auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit
der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer
Überlieferung im
Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem
Rücken. Am
“(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das
Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit
vorgestreckter
rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte
Zeit der
Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt
auch der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas
21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel
9, 27 vorzeiten einem
Testament
gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge
von Gott
seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die
Siegel vom
Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor
den
Blicken der
Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes
Israels
ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der
Heiligen bzgl.
der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen
Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den
Antichrist verursacht
wird
(vgl. Joel
1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz
still u. auf
der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das
Feuer des göttlichen
Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel
9, 27).
Der (schreckliche)
“Tag des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos
5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung, der die
Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17),
gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist
Gottes
Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf
der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der (schreckliche)
“Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er
wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und
Erde bzw. durch
kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes,
die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen)
“Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen,
überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht
noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht
(Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen
Worte der Zuversicht zu:
“Wenn aber dieses (gemeint
sind jene großen Zeichen) anfängt
zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt)
eure Erlösung naht.“
(Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist)
Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt
durch:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4;
Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)
Das (nahende) Ende
desjenigen
Zornes, der von Gott
herrührt, wird
sichtbar durch:
1. die
Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen
Welt
"Und es wird gepredigt werden dies
Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle
Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24,
14)
2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und
leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der
Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten
und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns
sein." (Matthäus 24, 27)
"Und dann wird erscheinen das Zeichen
des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle
Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den
Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(Matthäus 24, 30)
"Siehe, er kommt mit den Wolken, und
es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und
es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja,
Amen." (Offenbarung 1, 7)
Die Bedrängnis wird von besonderen
Begleitumständen, den großen Wundern des
Antichristen geprägt
Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund
Und das darf im Angesicht der Verführung niemand vergessen: Was
auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es
auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt das unverfälschte
Wort
des Herrn. Das sollen wir nicht vergessen.
Denn es ist das Schwert der
Gerechten. Es verhilft mit brennendem Herzen und voller Eifer
geführt, zu jeder Zeit zum Sieg über die von den Zeichen und
Wundern des Antichristen zur "Zeit des Endes" begleitete
Ungerechtigkeit. Es
löst ein nicht wieder zu löschendes Feuer aus und kann
selbst den härtesten Felsen zerschmettern. Und es deckt auch die
Lügen der Zeichen und Wundern des Antichristen auf. Dieses
unverfälschte Wort
des Herrn finden wir nur in
der Bibel:
Und dieses Feuer, das einem Hammer gleicht, werden auch alle Israel
feindlichen Mächte (und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
zählt mit dazu),
die die Bibel mit dem Begriff "Edom" zusammenfaßt, zu spüren
bekommen. Der lebendige Gott greift das hiermit gemeinte Geschlecht
Esaus, die Edomiter, an und auch alle, die die Seinen, d.h. die in
Jesus Christus Erlösten, anzutasten und zu verführen wagen.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und
waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König
über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).
In 2.
Thessalonicher 2, 9-12 heißt es, daß der Böse
(gemeint
ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") in der Macht des
Satans (d.h.
in der Vollmacht des Teufels) auftreten und dies mit großer Kraft
und lügenhaften
Zeichen und Wundern tun wird.
Und aus Offenbarung
13, 11-18 entnehmen wir, daß es das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
ist, das diese verführerischen Zeichen und Wunder
(be-)wirkt.
Zwischen den Formulierungen in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung
13,
11-18 bemerken wir also eine Diskrepanz, die darin besteht,
daß es
nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die
lügenhaften
Zeichen und Wunder wirkt bzw. von wem sie nun wirklich ausgehen. Wie
ist dies zu verstehen? Auf diese
Abweichungen soll nun darum, um Klarheit darüber zu erhalten, von
wem letztendich das Wunderwirken tatsächlich ausgeht, im weiteren
Verlauf dieses Kapitels näher eingegangen werden.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige
auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf
die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus
bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten
Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht
Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des
Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sogesehen bestehen
also, wie wir gleich in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 lesen werden, zwischen den gottgewirkten Wundern
und denen seiner Boten und den
großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen gewaltige
Unterschiede:
Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes
gottesfeindliche
Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß,
stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dar. Ihn
hat bereits der Prophet Daniel als das "andere
kleine Horn"
beschrieben (vgl. Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und Daniel, Kapitel 8).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird im unmittelbaren Zusammenhang
mit dessen Auftauchen auf der Weltbühne noch ein weiteres in
Erscheinung tretendes Tier
beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum
das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18.
Im Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes wird der wahre Verursacher
der großen Zeichen und Wunder
der großen Trübsal eindeutig benannt. Es ist nach Offenbarung 13,
11 und folgendes das
"zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18, das aus der Erde aufsteigt, denn es übt die ganze Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes") aus.
D.h. das
"zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, (be-)wirkt dessen ganze
Macht, oder es stellt sie her, und es macht sie erst vollkommen bzw.
bringt sie zur Vollendung.
Mit "Tieren" werden in der
Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche
Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über
Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser
der
Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes"
mit seiner gottfeindlichen
Machtentfaltung lt. Offenbarung
13, 7 sogar Anspruch auf
"die Heiligen", also das Heilige Land Israel, erheben und dem damit
gemeinten
Land Israel in der Endzeit große
Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel
7, 21+25). So beschreibt diese Situation die Bibel
folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus
dem Meer) wurde Macht gegeben,
zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu
überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu
besiegen); und ihm wurde (anschließend)
Macht gegeben über alle
Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h.
daß sich hernach, also nachdem
der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft
gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten
beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch
den Verfasser dieser Homepage)
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich
auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Es ist nicht in erster Linie
seine militärische Stärke, durch die es zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel
schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung
zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische
Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers,
sondern in erster Linie
die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz,
die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das
erste Tier aus dem Meer dazu
befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu
reden (vgl.
auch das im Kapitel "Gott
zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften
Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein
Machtinstrumentarium, das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, hat seinen Ursprung nicht im Meer. So kann es logischerweise keinen
Geist besitzen
und nicht wirklich lebendig sein, d.h. ein
irdisches Lebewesen verkörpern.
D. h. aber ebenfalls, daß auch der falsche Prophet, d.h. die 2.
Erscheinungsform des aus bzw. von der
Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener
Regie aggieren kann, um
die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen.
Er ist also lediglich das Produkt außerordentlich hoher
menschlicher
Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des
Endes"
und verhilft ihm durch die Möglichkeit der Anwendung von
Automatisierungsprozessen,
ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der
Erde
zu herrschen. Und hinter ihm
verbirgt sich vermutlich eine Art von mit den Menschen der Erde
kommunizierender künstlicher Intelligenz unter Einsatz von
Sprachcomputern.
Mit deren Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des
Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner
gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die
Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der
Erde
für
seine Ziele zu überzeugen
Ein derartiges Massenmedium in den
Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in
vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten
Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden
Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird,
das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.
Das was also tatsächlich zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8. Und dieses eine einzige aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei
gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal
wird es als das götteslästerliche Reden führende und von
großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 erkennbar
bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der großen Trübsal,
also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache
mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung"
anzubeten, wird das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20):
Aber eines sei an dieser Stelle ganz gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
ist trotz all seiner Macht und Genialität, die ihm das
"zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, verleiht, weil er
während des Zeitabschnittes der Vollendung der
Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw.
Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet,
demnach derjenige,
dessen Wege Gott durchkreuzt.
Wir bitten darum Gott:
"HERR,
steh auf, daß nicht Menschen die Oberhand gewinnen;
laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
Lege, HERR, einen Schrecken auf
sie, daß die Heiden erkennen,
daß sie Menschen sind. SELA."
(Psalm 9, 20-21; Hervorhebung durch den
Verfasser der Homepage)
Die in Offenbarung
13,
11-18 genannten Wunder
des zweiten Tieres, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen
ist, sind also dazu bestimmt, die Menschen zu blenden und unter die
Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, in seinen Ausführungen im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 25.04.09 in der 31.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13, 11-17 betreffend des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8.
Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das zweite
Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber
besser ist es also, wie aus 2.
Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich,
zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer
Kraft und mit diesen in Lügen
gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also
unter
die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle
Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und
Wunder gezwungen
werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst
des ersten
stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel
zum Zweck,
das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans
aufzutreten. Das
zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach
eine
Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft
teuflische
Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm
ausgewählten
Menschen in die Hände gespielt hat. Sogesehen gehören die
beiden Tiere in Offenbarung, Kapitel 13 untrennbar zusammen und bilden
gemeinsam mit dem Drache aus Offenbarung
13, 2 die widergöttliche Trinität (vgl.im Kapitel Wer bist du? Wenn man mich
fragt, was kann ich sagen? (Lukas
7, 18-19 die tabellarische Gegenüberstellung der
göttlichen mit der widergöttlichen Trinität).
Wie wir also gesehen haben, besteht zwischen den Formulierungen in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung
13,
11-18 betreffend der lügenhaften
Zeichen und Wunder in der großen Trübsal keine wirkliche
Diskrepanz. Die Ausführungen in Offenbarung
13,
11-18 stellen lediglich eine Ergänzung zu dem in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 Gesagten dar.
Das Wunderwirken in der letzten Zeit (be-)wirkt zwar hauptsächlich
das
zweite Tier, d.h. aber nichts anderes, als daß dem Antichristen
zur "Zeit des Endes" ohne diesem zweiten Tier aus der Erde so gut wie
gar kein Wunder möglich wäre. Das erste Tier aus dem Meer,
das ja auch einen Menschen symbolisiert, ist demzufolge die
primäre Intelligenz, die das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite
Tier hervorgebracht hat und dieses
demnach sekundär entstandene zweite Tier aus der Erde als sein
Eigentum in seinen Händen hält. Das erste Tier aus dem Meer
ist es damit, das in großer Kraft und mit diesen in Lügen
gekleideten Zeichen und Wundern auftritt, auch wenn es seine
Persönlichkeit, da es dem für Menschen unsichtbaren Gott des
Himmels und der Erden gleich sein will, in das sogenannte, anscheinend
Geist besitzende "Greuelbild
der
Verwüstung"
hineinprojeziert.
Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar
nach dem Ende des Antichristen anbrechende
Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein
Blick auf dessen
Beginn und seine
Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "... Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 ist der mit dem ersen Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige, dessen
Todeswunde geheilt worden ist. Und die Menschen der Erde werden ihn,
weil er sich genau darum anmaßen wird, Gott zu sein, sogar
anbeten. Und dies alles kann erst dann geschehen, weil der Drache bzw.
hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gab. Oder
andersherum gesagt:
Weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel lt. Offenbarung
13, 4 dem ersten Tier die Gewalt gab, wird sich der mit dem ersen
Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
die allein dem lebendigen Gott gebührende Anbetung der Erdbewohner
gefallen lassen und sich von großem Machtstreben getrieben an die
Stelle Gottes bzw. die seines Sohnes Jesus Christus stellen.
D.h. aber auch, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", weil er damit den biologischen Tod nun auszuschalten vermag,
also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier
die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein
scheint und daß er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten, sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt.
Denn mit der in Offenbarung
13, 4 beschriebenen "Gewalt" (und
der dadurch bedingten großen Macht über Menschen)" ist, wie
wir im Verlaufe dieses Kapitels noch sehen werden, nach der Meinung des
Verfassers dieser Homepage die in Hebräer
2, 14-15 angeführte "Gewalt
über den Tod" gemeint.
Aber was hat den Verfasser dieser Homepag in diese Denkrichtung
angestoßen?
Jeder Mensch trägt eine tödliche Wunde in sich, die die
Sünde und der
Ungehorsam gegenüber Gott gerissen haben. Denn alle Menschen sind
die
Erben des einen, der gesündigt hat und Gottes Gebot übertrat
(gemeint
ist der Vater aller Menschen: Adam). Und darum, weil wir alle den
sogenannten "Stachel des Todes" bereits mit unserer Geburt in uns, d.h.
in unserem Fleisch tragen, müssen wir einmal alle sterben. Und dem
Leben eines jeden Menschen auf dieser Erde ist darum nur eine bestimmte
Zeit
gesetzt. Bzw. jedem Menschen ist darum bestimmt, einmal
(körperlich) zu sterben, danach aber das Gericht (vgl.
Hebräer 9, 27).
Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 soll bzw. wird es aber
dennoch einen Menschen aus Fleisch und Blut geben, dem gegeben wird,
über die einem jeden Menschen gesetzte Lebensfrist hinaus,
biologisch weiterzuleben und dem körperlichen Tod zu entgehen. Es
ist der mit
dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes",
derjenige, dem es allein gelingen wird, infolge seiner ihm gegebenen
überaus großen geistigen Macht und seiner enormen
Intelligenz, daß seine Todeswunde wieder heilt. Und der Schreiber
dieses Textes meint: Und es muß wegen seiner großen
Sünden der sogenannte "Stachel des Todes" sein, der
ihm diese Wunde reißt. Was stellt aber der "Stachel des Todes"
dar?
In 1. Korinther 15, 56 heißt es: "Der Stachel
des Todes aber ist
die Sünde ...". Aber es gibt jemanden, dem trotz seiner
Auflehnung gegen Gott sogar die
"Gewalt über den Tod" gegeben worden ist:
Der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt"
(über den
Tod).
"Und der
Drache übergab ihm (mit dem Wort ihm ist das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint) seine Gewalt
... (gemeint ist die Gewalt über den Tod)"
(Text aus der Zürcher
Bibel, Offenbarung
13, 2; Hervorhebung
durch den Verfasser dieser Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" (Offenbarung
13, 4; hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Vermutlich genau darum, weil der
Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine
Gewalt" übergab,
maßt sich der "Sohn des Verderbers" nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich
auf diese Weise über "alles, was
Gott oder
Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott bzw.
sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28,
18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und
auf Erden" gegeben wurde:
"Und Jesus trat herzu und sprach zu
ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."
Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" hatten wir erfahren, daß mit der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung
13, 17-18 im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung zum
Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Zahl die Zahl des Menschen
ist, bzw. daß die Menschenzahl
allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt.
der
symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung
13, 17-18 zugeordneten Zahl ein
Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr
Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw.
eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung
bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die
Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit
und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt,
sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert
die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr.
Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und
bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott
gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der
Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur
Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese
Zahl zugewiesen wurde.
Die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" besitzt demnach lediglich eine
symbolische Bedeutung. Denn wenn die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus noch
eindeutig zu
entschlüsseln gewesen wäre und einem ganz bestimmten Menschen
zuzuordnen gewesen wäre, hätte dies einer
der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) wissen müssen.
Dieser lebte bekanntlich von ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Nur so ist es also erklärbar, daß die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus nicht
eindeutig entschlüsselt werden konnte.
Mit der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" und ihrer symbolischen Deutung, und
ihr Träger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
muß ja lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung
13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, ist es also klar
geworden:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann keine
übernatürlichen Dinge bewirken. Er unterliegt also, in allem
was er tut, voll und ganz den Naturgesetzen dieser Erde. Er ist demnach
unmöglich dazu in der Lage, eine wirklich tödliche Wunde an
unersetzlichen Körperorganen im Sinne einer Verletzung dieser
Körperteile selbst zu heilen.
Also muß das in Offenbarung
13, 3-4 zur Heilung der
tödliche Wunde des ersten Tieres aus
dem Meer Gesagte wie auch schon die ihm zuzuordnende "Zahl seines Namens"
"sechshundertundsechsundsechzig" auch ausschließlich symbolisch
gemeint sein.
Die Bedeutung
und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten
Wiederheilwerdens der
tödliche Wunde
des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
an einem
seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende
Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst
führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der
tödlichen Wunde dazu, daß
alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber
im gleichen Atemzug eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen
und es anzubeten
beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine (lt. Hebräer
2, 14-15 verliehene) Gewalt
(gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und
seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die
Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also
genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten (darum
wie von ganz allein) ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren
Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen
(mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller
Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit
Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der
Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle
Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes"
wie von selbst hinterherlaufen
und sogar
ihre Knie von ganz allein vor einem
Mächtigen dieser Erde beugen
und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung
13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es
allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen
seiner
Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein,
denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell
denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann
und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden.
Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in
Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das
erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur
"Zeit des
Endes" in der Lage ist, es an
den Menschen zu tun!
Doch im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" erfahren wir ab hier,
daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und erst
zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen
Wirken beginnt.
Und darum wird er seine Macht nicht persönlich ausüben,
sondern das sogannte aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 wird dies tun (vgl. in Offenbarung
13,
12).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den
dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen
Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht
ausüben und tut dies nicht selbst.
Also kann es doch eigentlich gar nicht die schillernde Person bzw. die
Persönlichkeit des Antichristen selbst sein, die allen Menschen
der Erde so gefällt, daß sie ihm nachlaufen.
Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" lediglich durch sein (Wunder-)Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, alle Welt versetzt er damit in
Staunen und
sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein)
hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß
doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des
ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung
13,
12). "Und es tut große
Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel
auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen
..." (Offenbarung
13,
13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage).
Was ist es, was dem wunderwirkenden ersten Tier aus dem Meer das nur
ihm zugeschriebene
scheinbar göttliche Wesen verleiht, welches alle Menschen vor ihm
in den Staub wirft? Oder steht hinter dieser spontanen Anbetung eine
ganz bestimmte Hoffnung?
Aus Hebräer
2, 15 wissen wir, daß die Menschen "Furcht vor dem Tod"
besitzen und "im ganzen Leben Knechte
sein
mußten", weil sie " von
Fleisch und Blut sind". Darum auch hat Jesus Christus demjenigen
die Macht genommen, der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt
über den Tod
hatte". Und er erlöste sie von eben dieser ihrer
Furcht.
Vielleicht steht im Zusammenhang mit der Anbetung des ersten Tieres aus
dem Meer und des Heilwerdens seiner tödlichen Wunde, wodurch alle
Erdbewohner ins Staunen geraren und eben dieses erste Tier anzubeten
beginnen, eine ganz bestimmte Hoffnung, die Hoffnung auf Erlörung
von eben dieser ihrer Furcht, der "Furcht vor dem Tod".
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus
großen und
weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich einmal die
Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Staub zu
werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit das
(erste)
Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen, Groß
und
Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen sogar spontan die
Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die Vollmacht des (ersten) Tieres
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und dies
geschieht, eben weil die Menschen lt. Hebräer
2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod"
besitzen.
Die Angst um ihr Leben, die der Antichrist mit seiner Macht bei den
Menschen auslöst, wird also, wie wir sehen, von der "Furcht vor dem Tod"
weit überschattet. Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar
mit der Frage: "... wer kann den
Kampf mit ihm aufnehmen?" (Übersetzung nach der
Zürcher Bibel) bzw. "... wer
kann mit ihm kämpfen?"
(Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der
Erde einerseits Respekt vor
seiner ihm gegebenen Gewalt über das Leben und damit vor seiner
überaus großen
militärischen Macht haben, aber andererseits gerät alle
Welt ins
Staunen und läuft
dem Tier sogar hinterher. Denn die Begründung lautet: "... seine
Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm die Gewalt
über den Tod übergeben worden war,) geheilt."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und
ergänzender Klammertext durch den
Verfasser der
Homepage)
Ist es nicht dasjenige was alle Menschen der Erde gleichsam besitzen
und was sie vereint, die Angst vor dem einmal Sterben müssen? Was
wäre, wenn es tatsächlich einmal jemand gelingen würde,
der allen Menschen anbietet, ihren körperlichen bzw. irdischen Tod
aufzuhalten? Der Verfasser dieser Homepage vermutet darum berechtigt,
daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
ist, der dies bewerkstelligen wird und genau darum Anbetung verlangt
und Jesus Christus nachahmen wird, derjenige der den Anspruch erhebt,
Jesus Christus zu sein.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich also
für Jesus Christus aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen
Übersetzung des
altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu
verstehen
Nun, da der
Drache dem Gesetzlosen bzw. dem
Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu.
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab, "... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung
13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Denn wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt über
den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 2 seine
Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten
Antichrist nach nach Offenbarung
13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn der Drache übergibt ihm nicht nur seine Gewalt (über
den Tod), sondern
ebenso seinen Thron und die Vollmacht, diese Gewalt auch auszuüben
(anlehnend an Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Und man beachte: Die Bibel meint nicht eine Gewalt über das
irdische Leben, sondern spricht im übertragenen Sinne von der
"Gewalt über den Tod"
(vgl. Hebräer
2, 14)!
Das (erste)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 besitzt damit nicht nur die Gewalt über das irdische
Leben eines Menschen, sondern hält zusätzlich den Zeitpunkt
seines Todes in seinen Händen.
Denn ihm wurde lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache mit Hilfe des zweiten
Tieres aus der Erde sogar die Gewalt über den Tod übergeben.
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht."
(Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Der Tod und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) sind es
doch, die durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am
Ende sein irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht
das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit
lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält,
bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer
aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod
das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen
streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie
lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen
Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?
Dem Staunen über das Tier folgen schließlich erst die
Bewunderung der Erdbewohner über seine Allmacht, anscheinend sogar
den Tod besiegen zu können, und dann das Hinterherlaufen.
"... Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier hinterher."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Schließlich aber sagt die Bibel in Offenbarung 13, 4:
"... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab (gemeint ist die Macht zur Gewalt
über den Tod),
und beteten das Tier an ..."
(Offenbarung 13, 4; Hervorhebung
und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der
Homepage)
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod",
die
dem
Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Und das Hinterherlaufen und die Anbetung des Tieres weiten sich, weil
es sich herumspricht, sage und schreibe sogar
auf den gesamten
Erdkreis aus und werden nach Offenbarung 13, 8 zuletzt tatsächlich
die ganze
Welt erfassen:
" Und alle, die auf Erden wohnen,
beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben
stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Und dann geschieht tatsächlich das Unfaßbare: Die
anfängliche Macht des ersten Tieres aus dem Meer, die nur auf
Israel begrenzt war, denn die Mehrzahl der Juden hatte inzwischen den
nichtsnutzigen und nicht den guten Hirten als ihren Messias angenommen
(gemeint ist der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, der Antimessias zur "Zeit des Endes", der in seinem eigenen
Auftrag kommt), weitet sich sogar auf die ganze Welt aus!
Und diese Anbetung läßt sich das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der
sich heilig gemacht hat,
gefallen, diejenige
Anbetung, die allein dem Lamm Gottes gehört, das die Sünden
der Welt auch tatsächlich trägt.
Jesus
Christus ist nach der Bibel der gute
Hirte (vgl. in Psalm 23; Johannes 10, 11-16)
und zwar ein Hirte von
zwei Herden, die er nach ihrer
Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er
heilt die
Brautgemeinde,
aber
auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus
Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes,
des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der
wiederhergestellten
und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden
erlöste Herde unter einem Hirten sein.
Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mehr der sich
"an
(die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" Christus
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als
der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Er wird, was aber seine wahre Identität bei weitem nicht so
treffend wiedergibt, auch Widerchrist bzw. Anti-Messias genannt oder in
der Bibel
nach
Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als
Sohn des Verderbens bezeichnet (gemeint ist hier eigentlich der "Sohn
des Verderbers", wobei mit dem Ausdruck " der Verderber" Satan selbst
gemeint ist).
Nach Jesaja
16,
3-5 sind für den Antichrist auch die Bezeichnungen
Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder
lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose bzw. der
Gewissenlose und in Sacharja 11,
15-17 der "nichtsnutzige Hirte"
des Volkes Israel gebräuchlich.
Wie lautet der Hirtenruf des guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16?
Wir
finden ihn in Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der
wird leben, auch wenn er
stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich,
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung
durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie lautet dagegen der Hirtenruf des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes
Israel nach Sacharja
11,
15-17, der ja, weil er sie vom guten Hirten loszureißen
versucht, eine über die Erdbewohner herrschende und ihre
eigentliche Lebensbestimmung
verhindernde Macht verkörpert?
Und derjenige, der von sich
behauptet, der Messias zu sein, ihn in der letzten Zeit nachahmt und
sich an dessen Stelle stellt,
spricht nicht so wie der gute Hirte "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der
wird leben, auch wenn er
stirbt". Sondern dieser Hirte beruft sich
ausschließlich auf das Diesseits und bezieht das Himmelreich
Gottes, also das Jenseits, nicht mit ein und das, obwohl Jesus, der
gute Hirte, einmal wie in Johannes 18, 36 geschrieben zu Pilatus sagte:
"Mein Reich ist nicht von dieser
Welt. Wäre mein
Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen,
daß ich den Juden
nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von
dieser Welt.".
Der
"nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes",
dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus,
dem guten Hirten, der
Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst
dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Der Drache nach
Offenbarung 12, 7-9 wurde doch in Folge eines gewaltigen Kampfes von
Michael und
seinen Engeln aus dem Himmel verstoßen nun auf die Erde geworfen.
Und genau darum, weil dieser "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel
mittels seiner
Verführung die Menschen, die in der Zeit der Bedrängnis, wie
sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen
wird (vgl. bei Daniel
12, 1 und Matthäus
24, 21), von dieser Welt mit Gottes Hilfe zu entfliehen versuchen,
auf ihr
festzuhalten versucht, könnte sein Hirtenruf folgendermaßen
formuliert sein. Der Verfasser dieser Internetseite legt dem mit dem
"nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17 gemeinten Verderber und Antimessias zur "Zeit des Endes"
in diesem Zusammenhang folgende Worte in den Mund:
"Ich bin der das Heil bringende wahre Messias, derjenige Gott, der die
Quelle des Lebens verkörpert. Ich halte die Gewalt über den
körperlichen Tod in meinen Händen. Wer mich anbetet und das
Zeichen meines heiligen Namens an seine Stirn oder an seine rechte Hand
nimmt, der wird mit vielen anderen Menschen zusammen auch leben und den
körperlichen Tod nicht sehen, nie
mehr biologisch altern und sterben müssen und in gewissem
irdischen Reichtum leben können.
Bisher hat Gott nur einzelne Menschen aus dieser Welt herausgerufen,
nun aber steht die breite Masse unter meiner Macht
Wer mich dagegen ablehnt, meine Machtabsichten boykottiert und mein
Angebot, dem irdischen Tod entrinnen zu können, bewußt
ausschlägt,
und wer mir die dafür gebührende Anbetung verwehrt,
denjenigen
werde ich aus der irdischen Lebensgemeinschaft aller mir treu ergebenen
Menschen ausschließen, in diesem Zusammenhang wirtschaftlich
boykottieren und schließlich sogar
von dieser Erde
ganz vertilgen. Denn ich habe mir diese Erde und alles, was darauf ist,
zu meinem
Besitz genommen. Was du auch vor Augen siehst, ist in meine Hände
gegeben worden und gehört nun mir. Und
ich bekämpfe darum all diejenigen auf das Schärfste, die dies
nicht akzeptieren
und sich meinem Willen nicht beugen wollen."
Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren
des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11,
15-17 nachzukommen und
seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses
"(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang
mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel
sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde
gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner
hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt
dringend davor, das
(erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild
anzubeten sowie das
(lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen
lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine
Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn
jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das
Zeichen an seine
Stirn oder an seine Hand", "der wird
von dem Wein des
Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu
Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine
Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die
Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen
müssen); und sie haben (dort an diesem
schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine
Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung
14, 9-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Paulus formulierte diesen Sachverhalt in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der
Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird
in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und
lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit
nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie
der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem
Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre
Messias
sei) glauben,
damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes
noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten
Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, zitieren.
Dr.
Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 20.06.09 in der 33.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend
auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem
Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der
Lüge. Der Lügner ist die
geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen
ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus
der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit"
nannte (vgl. Johannes 14, 6),
kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er
Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft
über Israel
und sein Reich, das einmal
die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird,
schlichtweg
"die Lüge" nennen
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11).
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß das
erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 mit seinem Hirtenruf den Mund
nicht zu voll nimmt. Denn der hiermit gemeinte Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" ist derjenige, dem der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung
13, 2 sogar die "Gewalt über den
Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbers ist
es, dem der Teufel, "seine
Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so
daß er nach 2.
Thessalonicher 2, 9 "in der Macht
des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar
mit) lügenhaften Zeichen und
Wundern" auftreten kann.
Wer vorgibt derjenige zu sein, der das Leben ist und von dem es
ausgeht, der muß und wird zumindest etwas Vergleichbares
vorweisen können. Und er muß es zusätzlich auf seine
Anbeter übertragen können. Wer würde schon einen
Lügner anbeten
Und die tödliche Wunde, die wieder heil geworden ist, kann
eigentlich keine durch das Schwert verursachte Todeswunde sein. Denn
vom 1. apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd nach Offenbarung
6, 1-2, der nichts anderes als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert,
heißt es in Offenbarung
6, 2:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um
(
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und
Hervorhebungen durch den
Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man in
der Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen:
"... er zog aus, siegend und um (
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen." heißt
nichts anderes als, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes",
dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut«
auszieht, um durch Betrug
die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu
vernichten, diesem letzten siegreichen
Auszug bereits ein anderer ebenfalls siegreicher
vorausging, bei dem er also schon einmal siegreich gewesen war und
unverletzt als Sieger daraus hervorgegangen ist (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Ein erfolgreicher und siegreicher Kriegsführer hat also in der
Vergangenheit keine und wird auch in der Zukunft keine wirklich
gefährliche Todeswunde davontragen.
Demnach muß tatsächlich der "Stachel des Todes" gemeint
sein, wenn in der Bibel das erste Tier aus dem Meer als diejenige
gottesfeindliche Macht bzw. als derjenige gottesfeindliche Tyrann
bezeichtet wird, dessen Todeswunde geheilt worden ist.
Die biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt
Wir hatten zuvor im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund" gehört, daß die Wunder
des zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen
ist, allein dazu bestimmt sind, die Menschen zu blenden und unter die
Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 zu versklaven.
Die Wunder, mit denen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" die
Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
verführt, sind nach 2.
Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter
nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem
Effekt.
Und wir hatten erfahren, daß es zwar vom Sinn her richtig, zu
sagen ist, daß das zweite
Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber
besser ist es also, wie aus 2.
Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich,
zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit
diesen Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter
die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle
Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und
Wunder gezwungen
werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst
des ersten
stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel
zum Zweck,
das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans
aufzutreten. Das
zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach
eine
Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft
teuflische
Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm
ausgewählten
Menschen in die Hände gespielt hat.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12). Und die beiden Tiere aus
Offenbarung, Kapitel 13 gehören unmittelbar zusammen. Sie bilden
zusammen mit dem Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche
Trinität, das ist
das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen
Gottes.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12), stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten. Es wird die
Erdbewohner
durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos
machen, sondern durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten
Tieres
aus dem Meer verleiten. Darum wird es später wegen der
diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den
Namen der falsche Prophet erhalten (vgl. Offenbarung
19, 20).
Weil sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier ganz in den Dienst des ersten stellt, verkörpert es eine
Parodie bzw. ein
Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw.
stellt dessen verzerrtes Abbild dar.
Der heilige Geist Gottes ist der Schöpfer des neuen geistigen
Menschen, er ist derjenige, der die geistige Wiedergeburt und neues
Leben bewirkt. Nur
wer, wie wir es in Johannes 3, 3 gehört haben, von neuem, d.h. aus
dem Geist Gottes geboren wird, kann das ewige Leben erhalten, nur
derjenige wird in das Reich Gottes eingehen.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", ist derjenige
Mensch, der den
Stachel des Todes, den jeder Sünder seit Adam durch sein
gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper zu
entfernen
bzw. auszureißen vermag. Er ist hierdurch in der einmaligen Lage,
den körperlichen Tod aufhalten zu können, indem er mit
modernen technischen Hilfsmitteln das biologische Altern eines Menschen
aufhalten kann. Dabei gerät bzw. steht er unter satanischem
Einfluß, stellt sich sogar an die Stelle Gottes und verlangt
schließlich die Anbetung seiner Person. Und der Verfasser
dieser Homepage begründet dies auch im weiteren Verlauf dieses
Kapitels:
Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist der
Schöpfer des neuen geistigen Menschen.
Was stellt aber das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 dar, wenn es mit ihm verglichen wird?
Wenn es also in Johannes 3, 3 heißt: "Nur wer von Neuem, d.h. aus
dem Geist Gottes geboren wird, kann in das Reich Gottes eingehen und
wird nach seinem körperlichen Tod nicht verloren gehen, sondern
das ewige Leben erhalten", wie heißt es dann in diesem
Zusammenhang bei der widergöttlichen Trinität?
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich das folgendermaßen
gut vorstellen:
"Wer in das Reich des Christus nachahmenden Antichristen eingehen wird
und sich für ihn entscheidet, darf sich freuen. Er wird durch das
wundersame Wirken des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, d.h. mit dessen Hilfe, biologisch neu bzw.
wiedergeboren,
d.h.
biologisch verjüngt werden und wird zukünftig weder Krankheit
noch den körperlichen Tod zu sehen brauchen."
Was ist es aber, das dem Schreiber dieser Homepage diese
(Denk-)Richtung einer andersgearteten und verführerischen
Wiedergeburt gegeben hat?
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung
13,
12: "Und es (gemeint ist das
aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus
vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte
Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes
Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen
geistigen Menschen ist und so neues Leben schafft (gemeint ist
derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines
Menschen bewirkt, die
dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen zu
können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum
bzw. das
Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls
eine gewisse Art von Schöpfer, der ein neues Leben bewirkt, das
aber sicherlich von ganz anderer Art ist.
Wissen wir doch: Das Reich Gottes und alles was gerettet werden wird,
ist nicht von dieser Welt, das Reich Satans aber und alles, was
verloren gehen wird, ist von dieser Welt, weil es in ihr verbleibt.
Von den in Jeus Christus Erlösten heißt es in Offenbarung 13, 6,
es sind diejenigen, "die im Himmel
wohnen".
Von denen, die sich für den Antichristen entscheiden werden,
heißt es in Offenbarung
13, 6, es sind diejenigen, "die
das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet
hatten" und darum auf dieser Erde bleiben wollten, als das Lamm
die Seinen rief.
Und wir müssen an dieser Stelle unbedingt bedenken: Wer sich
für das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10,
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß, entscheidet und sein neues Schöpferwerk bzw.
dasjenige
weltliche Leben, das sein aus bzw. von der Erde aufgestiegenes zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 kreiert, in Anspruch nimmt (und das tut er
genau dann,
wenn er "das Zeichen des Tieres
annimmt und das Bild des Tieres anbetet"), hat sich damit auf
Gedei und Verderb für immer dem Antichristen verschrieben. Dieser
Mensch, der sich dem Sohn des Verderbens verschreibt,
hat sich damit, ohne es jemals wieder rückgängig machen zu
können, gegen den lebendigen Gott und die Wiedergeburt aus dem
Geist Gottes und gegen das ewige Leben bei Gott entschieden. Das eine
schließt also automatisch das andere aus.
So wie der des neue geistige Mensch nach seiner Verwandlung aus dieser
Welt herausgerufen wird, wird der durch das aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 verwandelte Mensch in dieser Welt verbleiben
(wollen).
Es muß also etwas sein, was mit dieser Welt (und dem darin
verbleiben wollen) zu tun hat, das was das aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier tun wird, wenn es Menschen im Sinne des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 verwandelt, um es an dieses bzw. an den damit gemeinten
Antichristen zur "Zeit des Endes" fest zu binden. Und es muß ein
großes, in Lügen gekleidetes Wunder mit propagandistischem
Effekt sein, das den Irrglauben hervorrufen kann, der
Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Bild, das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch
in Matthäus
24, 15-28 und Offenbarung
13, 15 Bezug nimmt, sei tatsächlich der Gott gleiche Messias
Israels.
Daß das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. der den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß, in der einmaligen
Lage sein muß, unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ähnlich einem Schöpfer neues aber
weltliche
Leben zu kreieren, kann auch an anderen Stellen der Bibel abgelesen
bzw. gedeutet werden.
Der Verfasser dieser Homepage fand insgesamt vier unterschiedliche
Lösungsansätze aus der
Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen, die in ein
und dieselbe Richtung weisen, diejenige Richtung, die besagt, daß
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
mit der Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage sein muß, ein neues und da
es nach 2.
Thessalonicher 2, 3-12
in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur scheinbar ein Gott gewirktes
ewiges
Leben bei all denjenigen zu bewirken, die ihn anbeten werden (vgl. im
Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" stellten wir außerdem bereits fest, daß der
Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem
Antichrist zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt über den
Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt.
Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige ist,
dessen
Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem
sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur
"Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw.
mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch
in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde
geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt,
hat die
Sünde und der
Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall
durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur
Trennung mit Gott.
Gott
hat für die ersten beiden Menschen im Paradies ursprünglich
ein sehr langes Leben
vorgesehen. Beide waren Menschen aus Fleisch und Blut, aber der Tod
hatte
keinen Zugang zu ihnen. Das heißt aber auch: Ursprünglich
hat Gott für uns
Menschen mit diesem, unseren fleischlichen Körper ein sehr langes
Leben
vorgesehen. Mit dem Sündenfall und dem damit verbundenen
Verstoß aus dem Paradies wird das Leben des
Menschen
nun zeitlich stark begrenzt, aber
er kann nun Kinder bekommen.
Früh
einsetzendes Altern durch eine Art von
Todesspritze, die
sich, so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, der menschliche
Organismus ab einem bestimmten Alter selbst gibt, bringen
für ihn eine sehr begrenzte Lebenserwartung. In der Bibel steht
in Psalm geschrieben, daß das Leben eines Menschen siebzig Jahre
wehrt und wenn es hoch kommt achzig (vgl. Psalm
90, 10).
Ist der Mensch dazu in der
Lage, das biologische Altern zu verzögern oder gar den
Körper eines biologisch vorgealterten Menschen wieder zu
verjüngen und so den
körperlichen Tod aufzuhalten, die Todesspritze noch eine
größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten?
Der
Verfasser dieser Homepage stellte diesbezgl. eine interessante These
auf und vermutet bezugnehmend auf Offenbarung
13, 3 und Offenbarung
13,
12 im Zusammenhang mit Hebräer
2, 14-15, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dazu
eine Lösung gefunden hat:
Dies versetzt ihn, der sich sowieso an die
Stelle Gottes zu stellen beabsichtigt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8),
wahrscheinlich in die einmalige Lage und
Machtposition, tatsächlich einem Gott gleich über das
zukünftige Schicksal des Menschen zu entscheiden und die Gewalt
über zukünfziges Leben und Tod eines jeden Menschen zu
besitzen.
Diese wohl bisher einmalige Art von Druckmittel, das "Wiederheilwerden
der tödliche Wunde" zu vergeben oder zu versagen, war noch nie
zuvor in die Hände eines Menschen und Diktators der Erde geben
worden. Und genau darum und nicht aus anderen Gründen heraus wird
das erste Tier aus dem Meer von fast allen, auch von den gebildeten und
religiös aufgeklärten Menschen aus den modernen
Industrieländern der Erde angebetet werden.
Es gibt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nichts von
Menschen Erstrebenswerteres, das eine "spontane Anbetung" dessen, der
es vergeben kann, zur Folge hätte. Denn der die Gewalt über
den Tod
hatte, nämlich dem Teufel (gemeint
ist der Drache aus Offenbarung
13, 2), überträgt diese besondere Art von Macht, und das
soll mit dem "seine (ganze) Kraft und seinen Thron und große
Macht" geben aus Offenbarung
13, 2 ausgedrückt werden, in der letzten Zeit dem Antichristen
zur "Zeit
des Endes". Und dieser wird nicht zögern, diese besondere Art von
Macht anzunehmen, für sich selbst in Anspruch zu nehmen und
für seine egoistischen Machtinteressen als ein Druckmittel der
besonderen Art gegenüber anderen Menschen auszunutzen.
Der Schreiber dieses Textes beruft sich dabei mit der "Gewalt über
den Tod
haben" auf eine Textstelle aus Hebräer
2, 14-15:
Wie umfassend ist nun die dem
Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod"?
Vergegenwärtigen
wir uns, was in Hebräer
2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod" geschrieben steht:
Beim genauen
Betrachten des Bibeltextes in Hebräer
2, 14-15 stellen wir fest,
daß die "Gewalt
über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor
dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht
der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die
"Gewalt
über den Tod" nach Hebräer
2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen
Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben
müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken,
daß der
Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch
Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen
Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das
Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden,
aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1.
Korinther 14, 34 - 40 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April
2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie
der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die
Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und
lichtlos, von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer
Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird:
„Denn im Tode
gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6).
„Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir
auch der Staub
danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an
den Toten
Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.
Wird
man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den
Toten? Werden denn
deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im
Lande des
Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol
war also das Land der
Finsternis und
der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich,
Herr, nicht loben, keiner, der
hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten
loben dich
nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren,
warten nicht
auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von
dieser
Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie
den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos,
von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das
Reich des
Todes als das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen
werden, daß die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15
wohl damit zusammenhängen muß, daß dem
Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt,
auch
dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird,
das
"einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen,
aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
durch eine ihm übertragene "Gewalt
über den Tod" den
Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann
würde
dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde,
ihm
nachzulaufen beginnen
Hat eine geschlechtliche
Vermehrung unbedingt den Tod zur Folge?
Die
Meinung des Schreibers dieses Textes ist die, daß der hoch
intelligente Antichrist auch das
Wissen darüber erlangt hat, wie er das biologische Altern des
menschlichen
Körpers für sehr, sehr
lange Zeit aufhalten kann, d.h., er muß herausgefunden haben, wie
man diese Art von Todesspritze neutralisieren
und damit unwirksam machen kann.
Den
Verfasser dieses Textes hat bei der Suche zum eigenen Verständnis
fasziniert,
daß es Pflanzen gibt, die sich bis zur Blüte, d.h. zwischen
den geschlechtlichen Vermehrungsphasen
ausschließlich vegetativ vermehren
und munter und ungehindert ohne jegliche Alterserscheinung
wachsen und regenerieren.
Warum sollte eine geschlechtliche
Vermehrung wie zum Beispiel die Blüte mit anschließender
Samenbildung zur Folge haben, daß
eine Pflanze wie der
Gartenbambus unmittelbar nach der Blüte sterben muß? Beim
Gartenbambus ist dies
so der Fall und vor einigen Jahren weltweit weitgehend gleichzeitig so
geschehen.
Sozusagen ein Massensterben dieser Pflanzenart wurde damals
mit dem Einsetzen der Bambusblüte ausgelöst. Es
blühten innerhalb von ein bis zwei Jahren die meisten Exemplare
dieser
Bambusart und
zwar kleine wie große, junge wie auch alte Exemplare dieser
Spezies weltweit
fast gleichzeitig. Danach mußten sie alle durch die Bank weg
während einer relativ
kurzer Zeit nach dem Ansetzen der Samen sterben. Wahrscheinlich hat
keine
Pflanze des besagten Gartenbambus dieses Massensterben überlebt.
Lediglich die
nach der Blühte gebildeten neuen Samen überlebten und
begannen in die Erde
gebracht weiter zu wachsen, neues Leben mit eventuel neuen
Eigenschaften hervorzubringen und wuchsen wieder zu jungen
Gartenbambus-Pflanzen einer neuen Generation heran.
Was
müßte der Antichrist an dies Stelle wissen, um ein
Blühen und damit ein Sterben
dieses Bambus zu verhindern?
Er
benötigt das Wissen darüber, welcher der Botenstoff ist (bzw.
welcher die
Botenstoffe sind), der (bzw. die) die diesbezüglichen
Informationen,
die von der DNS
bereitgestellt und ausgelesen werden, in die kleinen Kraftwerke der
Pflanzenzellen weiterleitet. Denn die DNS ist in allen Pflanzenzellen
aller
Pflanzen während der Zeit der vegetativen Vermehrung mit
ständiger Erneuerung
alter Zellbestände normalerweise identisch und unverändert
geblieben. Es lief bis darin von einer Blühte zur anderen wie eine
innere Stoppuhr der Pflanze ab.
Wie man weiß, blüht der Gartenbambus
ca. alle 100
Jahre. Dann blühen auf der ganzen Welt fast alle Pflanzen
innerhalb
einer kurzen Phase (zuletzt 1995 bis 1996 geschehen) gleichzeitig und
sterben noch im selben Jahr ab.
Nach der Blüte wird sehr viel Saat abgeworfen. Der Blühzyklus
ist aber bei jeder Bambusart unterschiedlich, und er ist auch nicht
immer gleich, z.B. beim Gartenbambus kann er zwischen ca. 80 und 120
Jahren schwanken. Darum trifft es auch nicht immer ganz zu, daß,
wenn der Bambus blüht, er wirklich ausnahmslos auf der ganzen Welt
gleichzeitig
blüht.
Botenstoffe
werden dazu benötigt, die in der DNS gespeicherten Anweisungen im
Organismus
dorthin weiterzuleiten, wo die entsprechenden Stoffe in den Zellen
produziert
werden, beispielsweise, um Blühtenstände zu bilden und die
ganze Pflanze nach
der Samenbildung blitzschnell altern und absterben zu lassen.
Wie
ist das zu verstehen?
Vergleichsweise ist die Festplatte des Computers einer
DNS zuzuordnen, die Datenübertragungskabel den Botenstoffen
und der Prozessor den Zellkraftwerken.
Fallen im Computer plötzlich aus irgend welchen Gründen die
Datenübertragungskabel teilweise aus, kann der Prozessor des
Rechners nicht
mehr ordnungsgemäß arbeiten und von der Festplatte
ausgelesene Anweisungen, zum
Beispiel eines Betriebssystemes, umsetzen. Im pflanzlichen Organismus
ist es
freilich mit Sicherheit viel komplizierter.
Nach
der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage müßte der
Antichrist genau diese bestimmten
Botenstoffe, die das Altern des menschlichen Körpers einleiten,
und um deren
Existenz er dazu wissen muß, neutralisieren und somit den
entsprechenenden
Informationsfluß blockieren können. Er muß dazu
überhaupt keine Kenntnisse über
die hochkompliziert aufgebaute DNS besitzen, deren vollständige
Analyse alles
Wissen der Menschheit übersteigen würde. Er könnte damit
die Macht besitzen,
gezielt einzelne oder auch viele Menschen gleichzeitig von der Geisel
des
Altern und Sterbens zu befreien.
Doch eine
erhebliche Schwierigkeit sieht der Schreiber dieses Textes darin,
daß der Alterungsprozeß des Menschen ein sehr komplexer
ist. Wenn aber zwischen der Ausbildung bzw. Reifung der
Geschlechtsmerkmale und dem Einsetzen des Alterungsprozesses wie beim
Gartenbambus ein
direkter Zusammenhang bestehen würde, könnte das Verhindern
bzw. das Unterdrücken der Geschlechtsreife beim Menschen auch ein
Ausbleiben des biologischen Alterns zur Folge haben. Vielleicht ist das
der einfachere Weg zum Erfolg und derjenige, den der Antichrist
praktisch beschreitet. Es könnte auf diese Weise vielleicht sogar
möglich sein, eine bereits abgeschlossene Geschlechtsreife wie bei
Menschen nach ihrer Pubertät geschehen wieder rückgängig
zu machen, um so auch eine biologische Verjüngung des bereits
biologisch vorgealterten Menschen zu erzielen.
Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht
bringt? oder: Ist es der Tod, der das Überleben sichert?
Anlehnend an
einen Vortrag von Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig,
ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), vertritt
der Verfasser dieser Homepage folgende Theorie:
(Erb-)Information
ist eine rein nichtmaterielle Größe und unterliegt ganz
bestimmten Naturgesetzen, so wie auch allgemein die Materie ganz
bestimmten, aber wiederum völlig anderen Naturgesetzen unterliegt.
Wir wissen weiter aus der Physik, daß Naturgesetze sowohl einen
erlaubenden als auch einen verbietenden Charakter besitzen. Und der
Letztere erlaubt auch keinerlei Ausnahmen. Das ist das ganz besondere
Spezifikum, dem ausnahmslos alle Naturgesetze unterliegen. Denn sonst
wären sie keine Naturgesetze mehr. Wenn also ein Naturgesetz etwas
verbietet, dann ist dies immer, unbedingt und zwingend so.
Wir haben also bereits gehört, daß (Erb-)Information erstens
als eine rein nichtmaterielle Größe zu definieren ist, also
demnach zweitens auch keinesfalls mit den Eigenschaften von Materie
beschrieben werden darf.
Ein weiteres und drittes Naturgesetz beinhaltet, daß Materie von
sich aus keine als eine eindeutig nichtmaterielle Größe zu
definierende (Erb-)Information hervorbringen kann.
(Erb-)Information entsteht auch nicht durch irgend welche statistische
Prozesse, sondern bedarf nach den Aussagen eines vierten Naturgesetzes
also immer eines intelligenten Senders.
Wie kommt
also die entsprechende (Erb-)Information in das Weizenkorn hinein?
Es steht also nun zwingend fest: nicht weil die Materie infolge
statistischer Prozesse (Erb-)Information von sich aus hervorgebracht
hat, sondern nur durch einen intelligenten Sender!
In der Praxis
finden wir Informationen so wie auch die (Erb-)Information im Zellkern
einer Zelle immer am Ende einer sogenannten Informationskette, an deren
Anfang, da Materie von sich aus keine (Erb-)Information hervorbringen
kann, also in jedem Fall ein intelligenter Sender zu finden sein
muß. Wir können demnach in den allermeisten Fällen
durch das Vorliegen solcher Informationsketten heute den
ursprünglichen intelligenten Sender nicht mehr sehen, wohl aber
dasjenige was die (Erb-)Information heute bewirkt.
Warum aber
muß dann das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?
Der Verfasser
dieser Homepage ist kein Vertreter der Evolutionstheorie
(Makroevolution). Das sei
ferne. Und dennoch, er stellt die zweite fast provokative Frage
der Überschrift dieses Kapitels trotzdem in den Raum.
Der Schreiber dieses Textes ist dagegen der festen Meinung, daß
der lebendige Gott
in
seinem Schöpfungsakt jede Pflanzen- und Tierart als einmalige
Lebewesen geschaffen hat, die sich nicht erst zuvor vom Niederen zum
Höheren entwickeln mußten (vgl. den Stammbaum der Pflanzen
und Tieren). Er, der lebendige Gott des Himmels ist
demnach der intelligente Sender. Und ihn bedarf es zwingend, damit
(Erb-)Information überhaupt entsteht.
Aber der Verfasser
dieser Homepage hält es für realistisch, daß die
Beobachtungen von Charles
Darwin, einem britischen Naturforscher und bedeutenden
Naturwissenschaftler, der als der Begründer der Evolutionstheorie
gilt, die er während einer Expedition und Schiffsreise bei seinen
1834 bis 1835 durchgeführten Vogelbeobachtungen, insbesondere bei
den Finken, auf den Galapagosinseln machte, in sich gesehen
unumstößlich sind und doch einiges verdeutlichen:
Darwin beobachtete damals, daß jede der einzelnen Galapagosinseln
eigenen Schildkröten- und Vogelarten besaß. Diese
Schildkröten- und Vogelarten waren sich untereinander sehr
ähnlich, unterschieden sich aber im
Aussehen und der Ernährung geringfügig voneinander.
Darwin
entwickelte die Theorie,
daß die verschiedenen, aber untereinander relativ ähnlichen
Schildkröten- und Vogelarten von einer
einzigen Art abstammen mußten und sich im Laufe der Zeit an die
unterschiedlichen Lebensbedingungen auf den verschiedenen Inseln
angepaßt hatten.
Anhand der
sogenannten Darwin-Finken verstand es der Schreiber dieses Textes,
daß innerhalb einer Art erwiesenermaßen eine gewisse
Anpassung an sich veränderte Lebensräume durchaus
möglich ist,
die Pflanzen- und Tierarten hervorbringen können, welche sich in
Aussehen und Ernährung leicht voneinander unterscheiden
können. Aber genau dazu
bedingt es einen kontinuierlichen Generationswechsel, d.h. eine
fortlaufende geschlechtliche Vermehrung, durch die neue Eigenschaften
entstehen können und es in begrenztem Maße zu einer Auslese
kommt. Dies nennt man auch Mikroevolution.
Pflanzen- und Tierarten ohne einen Generationswechsel sind demnach
nicht so gut überlebensfähig als solche mit einem
Generationswechsel. So und nur dadurch konnten die Darwin-Finken auf
all den unterschiedlichen Galapagosinseln überleben, weil sie sich
beispielsweise durch veränderte Schnabelformen ihren
Nahrungsquellen anpassen konnten. Aber gen-mäßig sind es
allesamt doch nur Finken geblieben. Der Rückschluß auf das
darüberhinausgehende Entstehen völlig neuer Arten, so wie ihn
Charles Darwin
machte, ist nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite
falsch und kann nicht durch Beispiele in der Natur hinterlegt bzw.
nachvollzogen werden, bzw. wurde noch nie von irgend einem Menschen
beobachtet, wenn auch die Beobachtungen Darwins bzgl. der
Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen innerhalb einer
bestimmten Tierart völlig richtig sein müssen.
Die Divergenz zweier Teilpopulationen bis zur genetischen Isolation
bzw. bis zur völligen Artaufspaltung (bis sie zwei völlig
neue Arten bilden), so wie die Makroevolution die
Auseinanderentwicklung von
räumlich getrennten Teilpopulationen beschreibt, kann der
Verfasser dieser Homepage allerdings nicht vertreten. Denn dafür
gibt es wie bereits gesagt keinerlei praktische Beispiele, dies dies
belegen könnten
Aber dennoch,
der Schreiber dieser Internetseite ist sich dabei relativ
sicher: Es ist der Tod, der manchmal das Überleben einer Art
sichert.
Sogesehen
macht es also aber doch einen Sinn, daß es zu einer
geschlechtlichen Fortpflanzung kommt und daß die alten Exemplare
einer Art neuen, mit leicht veränderten Erbmerkmalen durch ihr
Sterben weichen müssen. Ist also der Tod ein Begleiter einer
Überlebensstrategie der Pflanzen- und Tierarten? Wenn ja,
beinhaltet eine solche Strategie als ein Muß die Todesspritze
bzw. hat diese vielleicht erst eingeführt. Denn Arten mit eine
kürzeren Abfolge von Generationswechsel zu Generationswechsel
haben demnach langfristig gesehen eine höhere
Überlebenschance als solche die länger leben. Sind also
Lebewesen, die länger leben mit der Zeit ausgestorben und haben
sich solche mit kürzerer Lebenserwartung im Laufe der Zeit an
ihrer Stelle durchsetzen können?
Kann man also
die anfänglich gestellte Frage "Warum
muß das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?" umstellen
in: Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt?
Es könnte also etwas dran sein!
Todesursachen
von solchen Menschen, die nicht
mehr biologisch altern
Todesursachen
von solchen Menschen, die nicht
mehr biologisch altern, müßten demnach ganz andere
vorrangige Ursachen
und Gründe bekommen,
die der Antichrist natürlich dann auch weitgehend auszuschalten
versuchen muß:
Aufzuzählen
wären sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel
Zuckerkrankheit,
Arterienverkalkung oder Herzinfarkt oder ganz einfach Unfälle mit
Todesfolge.
Ursachen wie falsche Ernährung und Lebensweise und daraus
resultierende
mangelnde Darmpflege und Zellentgiftung muß der Antichrist nun
entgegenwirken.
Natürlich gehört der Verzehr von Schweinefleisch oder der
Genuß von Alkohol,
Nikotin oder gar anderen Drogen zur Ausschlußliste für
solche Menschen, die das
verlängerten Leben, das der Antichrist als sein stärkstes
Lockmittel anbietet,
angenommen haben. Gesunde Lebensweise für die eben Genannten wird
jetzt zur
geforderten Selbstverständlichkeit genauso wie die konsequente
Beachtung
bestimmter Verhaltensregeln für die Sicherheit vor Unfällen
und ist ein
absolutes Muß.
Wie
kann der Antichrist erreichen, daß sich seine ihn wegen der
großen und in Lügen gekleideten Zeichen und
Wunder anbetenden Staatsbürger an den neuen strengen und sehr
bewußten
Lebensstil gewöhnen und zusätzlich auch dauerhaft einhalten?
Er
wendet auch in dieser Angelegenheit seinen falschen Propheten an. Als
Massenmedium setzt er ihn hier gezielt ein und schult die Menschen zu
einem
bewußten Denken auch in diesen Dingen. Sowohl im Anbau von
bestimmten Nahrungsmittelpflanzen, in der Produktion bzw. der
Herstellung von
Nahrungsmitteln als auch in der übrigen Nahrungsmittelindustrie
wird er
unablässig ein Umdenken der Landwirte und Produzenten
auslösen. Und das muß er,
da ein Umdenken nicht von heute auf morgen erfolgt, langfristig
ansetzen und
frühzeitig genug beginnen. Autorennen und Extrembergsteigen werden
im
antichristlichen Weltreich für dessen Staatsbürger mit
Sicherheit nicht mehr an
der Tagesordnung sein.
Zurück
zur Natur, umweltbewußt denken und handeln, Gifte in
Nahrungsmitteln und Umwelt
gezielt und konsequent weglassen, dies sind alles sehr gute Dinge, die
ebenso
vom lebendigen Gott gewollt sind. Ebenso sollte man gewiß sein
Leben nicht
leichtfertig aufs Spiel stellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit und
der
Erhalt der Schöpfung soll nicht erst der Antichrist auf seine
Weise mit Hilfe
des falschen Propheten durchsetzen, sondern dies sollte für jeden
vom heiligen
Geist geleiteten Christen auch heute bereits selbstverständlich
sein.
Auf
dieser Schiene wird der Antichrist viele motivieren können,
mitzumachen. Aber
man darf dabei die Seite der lügenbehafteten Verführung nicht
außer Acht
lassen, die zur Verherrlichung des Verursachers der großen, aber
in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder
zwangsläufig führen wird. Der große Weltverführer
wird sich mit dieser Art von
Verführung an Gottes Stelle zu stellen, Gott selbst lästern
und seine Gesetze
in abgeänderter Form für seine egoistischen Zwecke zur
Doktrin machen (vgl. Daniel 7, 25).
Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?
Mit der in Offenbarung 13,
4-5 angeführten "Gewalt" ist nach dem Dafürhalten des
Verfassers dieser Homepage die in Hebräer
2, 14-15 beschriebene "Gewalt
über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer
2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" Geschriebene).
Denn
der Verfasser dieser Homepage vermutet:
Es muß tatsächlich
diejenige "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15 sein, mit
der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch
ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der
Menschen auszuschalten vermag (vgl. im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn erst ab
jetzt beginnt ihm, dem ersten Tier, alle Welt wie von ganz alleine
nachzulaufen.
Die Erdbewohner geraten ins Staunen. Sie beten
den sich für den Messias der Juden ausgebenden Antichrist
schließlich an
und sprechen
ihm genau ab
diesem Zeitpunkt, da er die "Gewalt (über den Tod)" in
seinen Händen haltend diese öffentlich propagantiert,
unbegrenzte Macht zu:
"Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
(wenn es
nicht einmal der Tod vermag)".
(Offenbarung
13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der
Homepage)
Zu unübersehbar und zu
groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Die Christen, die den
Gott des Himmels fürchten, richten
ihren Blick auf
den bis auf diese Erde herabreichenden
verlängerten Arm Gottes und damit auf
ihren vom Tode auferstandenen
Retter
Jesus Christus.
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8,
die, weil
sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren
Gott Israel vergessen
hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen
geraten waren, richten dagegen ihren
Blick auf den sich in einem wie
lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" offenbarenden
Antichristen zur "Zeit des
Endes", also auf dasjenige Tier
nach Offenbarung 13,
1-10, dessen
tödliche Wunde einem
großen Wunder gleich wieder geheilt
war.
Und mit dem "Greuelbild
der
Verwüstung" ist dasjenige damit
gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die
Heilige
Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und
anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend
beschreibt und das das sich in 2.
Thessalonicher 2, 4
beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit
des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der
"Tag (der
Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich
erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in
den Tempel Gottes setzt und
vorgibt, er sei (der) Gott
(Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage)
Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10,
bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von
daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in
den
Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den
"Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias
sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und
propagandieren wird und
verehren lässt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Offenbarung
13,
14-15).
Das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser
Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung
in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig
unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß
(vgl. im Kapitel "Worauf
bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?").
Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie
wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel
und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen"
betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen
haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels
immer ein
persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht.
Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild
der
Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende
erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch
wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich
die
"Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum
aber maßt der sich
damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in
Lügen
einhüllend nun göttliche
Wesenheit an.
Das Staunen der in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner war
lediglich der erste Schritt und ihre typisch menschliche, nicht
wirklich mit Gott rechnende Reaktion auf die nunmehr scheinbar
übermenschliche Größe des Tieres, dem vom Drache die
"Gewalt (über den Tod)"
gegeben worden war. Sie gerieten deshalb angesichts der dem Tier
verliehenen Gewalt in ein solches Staunen, weil sie das sich wahre
Freuen über die großen Taten des lebendigen Gottes und das
mit seiner Gegenwart und Allmacht Rechnen verlernt hatten bzw. noch
nicht kannten. Von daher können die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner
unmöglich wahre Kinder Gottes sein. Sie sind lediglich solche
Menschen, die angesichts der Schauwunder des falschen Propheten in
Religiösität verfallen, in ihrem Glaubensleben stehen
geblieben sind und nun sogar übernatürliche Dinge in ihrer
Denkweise als real existent zugelassen haben.
Nun folgt in Konsequenz des ersten Schrittes als Zweites die
Niederwerfung der Erdbewohner vor dem ersten Tier. Und sie ergeben sich
ihm, diesem Tier, weil sie ihm nun die unbegrenzte Macht zuschreiben,
ganz und gar:
"Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde
geheilt. Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Offenbarung 13, 3-4; nach der
Zürcher Bibel)
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" hörten wir, daß der Antichrist zur "Zeit des
Endes", der den biologischen Tod
nun auszuschalten vermag und nun unsterblich zu sein
scheint, alle ihn anbetenden Erdbewohner sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben
läßt. Dies läßt sich zumindest daran
schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3
der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die
Gewalt
gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil
werden
konnte, ab jetzt alle Welt in
Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender
Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen
beginnt.
Aber die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15, bzw. die Ausübung dieser vor den Erdbewohnern, wird
dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
nur eine genau begrenzte Zeit gewährt, die der Gott des Himmels
und der Erde aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen zudem noch verkürzt.
Denn die begrenzte Zeitspanne, in welcher das erste Tier aus dem Meer,
also der Antichrist zur "Zeit des Endes", die ihm gegebene "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15 öffentlich propagantieren wird, ist in Offenbarung
13,
5 mit genau 42 Monaten
angegeben worden:
"Und
es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund
gegeben, der große Dinge und
Lästerungen redete; und es
wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich
wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt
gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu
wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl.
hierzu
Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5; hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter
Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und diese in Offenbarung
13,
5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach
alttestamentarischer
Sichtweise letzten
3,5 jüdischen (Sabbat-)Jahre
der großen Trübsal bzw.
anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5
Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben
und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im
Kapitel "Die über
Israel und die heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom
Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint
sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").
Denn es ist die Zeit ab der Mitte der
Woche
nach Daniel 9, 27, in
der
der Antichrist mit seinem im Heiligtum
Israels aufgerichteten “Götzenbild des
Verwüsters”, welches die
eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, den Tempel
Gottes in Jerusalem schänden und Heiligtum Israels Schlachtopfer
und Speisopfer abschaffen wird. Denn erst in der Zeit der
Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte
der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre währenden großen
Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern
die Wahrheit fast vollends zu Boden
werfen (vgl. im Kapitel "Die
zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen
Wahrheit").
Und genau mit dem Sichtbarwerden dieses wie lebendig
erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens",
der
im AT auch der "Verwüster" genannt wird,
ungeheuerlicherweise für den Christus des lebendigen Gottes
Israels aus.
Und erst ab der Mitte der Woche
n. Daniel 9, 27 wird
das
"zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des
falschen Propheten, die ganze
Macht
des
ersten Tieres ausüben. Und dem ersten Tier aus dem Meer n. Offenbarung
13, 2
wird erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung
13, 2+4 beschriebene
"Gewalt" gegeben (hier
die Formulierung
der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Und es wird genau hierdurch befähigt, in der
Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an
die Formulierung
der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung
13, 2+4).
Und das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier wird erst ab diesem Zeitpunkt, also
erst ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die
Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Die Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
ist demnach doch nicht so uneingeschränkt und allumfassend, wie es
den Anschein hat, sondern steht unter dem "ihm wurde
(nur für eine genau befristete Zeitspanne) (Macht)
gegeben" (vgl. Offenbarung 13, 5+7).
Das öffentliche Propagantieren und die Ausübung der "Gewalt"
(über den Tod) und die damit verbundene Machtentfaltung des ersten
Tieres aus dem Meer stehen
also in Wirklichkeit unter der Zulassung und der (zeitlichen)
Begrenzung des lebendigen Gottes.
Wer also glaubt, daß er mit der Anbetung des ersten Tieres aus
dem Meer nun für immer Unsterblichkeit erhalten hat und daß
der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nun tatsächlich
für alle
Zeiten den biologischen Tod der
Menschen ausgeschaltet hat, der steht im gewaltigen Irrtum!
Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird gnadenlos und unaufhaltsam
kommen.
Und es wird erst dann erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch tatsächlich kommen, dann wenn der letzte
irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt" und
auch
sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits
beschlossenes, also unaufhaltsames, gewaltsam herbeigeführtes
Ende, das
den letzten
irdischen Herrscher, den Antichrist zur "Zeit des Endes" ereilen wird
(vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die
das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden
wird, also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Lüge mehr sein, sondern nun tatsächlich
anbrechen wird.
Vergessen wir auch nicht, im Zusammenhang
mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel
sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, warnt
lt. Offenbarung 14, 9-10
ein in der letzten Zeit
auf die Erde
gesandter dritter Engel des
lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner
hören werden, eindringlich gerade davor, den Lügen des Tieres
zu glauben. Er warnt
dringend davor, das
(erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild
anzubeten sowie das
(lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen
lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine
Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn
jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das
Zeichen an seine
Stirn oder an seine Hand", "der wird
von dem Wein des
Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu
Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine
Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die
Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen
müssen); und sie haben (dort an diesem
schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine
Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung
14, 9-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Paulus formulierte diesen Sachverhalt in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der
Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird
in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und
lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit
nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie
der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem
Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre
Messias
sei) glauben,
damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes
noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten
Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, zitieren.
Dr.
Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 20.06.09 in der 33.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend
auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem
Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der
Lüge. Der Lügner ist die
geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen
ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus
der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit"
nannte (vgl. Johannes 14, 6),
kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er
Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft
über Israel und sein
Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird,
schlichtweg
"die Lüge" nennen
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11).
Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung"
bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn
schon da
Im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?" hörten wir bereits,
daß im Gegensatz zu den wahren Christen, die den Gott des Himmels
und der Erden fürchten und ihren
Blick
auf den bis auf diese Erde herabreichenden
verlängerten Arm Gottes richten,
der ihr vom Tode auferstandener
Retter ist, die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8,
die, weil
sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren
Gott Israel vergessen
hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen
geraten waren, dagegen ihren Blick auf
den sich in einem wie
lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" offenbarenden
Antichristen zur "Zeit des
Endes" richten, also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10,
dessen
tödliche Wunde einem
großen Wunder gleich wieder geheilt
war.
Und mit dem "Greuelbild
der
Verwüstung" ist dasjenige damit
gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die
Heilige
Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und
anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend
beschreibt und das das sich in 2.
Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des
Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so
aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich
erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in
den Tempel Gottes setzt und
vorgibt, er sei (der) Gott
(Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage)
Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10,
bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von
daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in
den
Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den
"Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias
sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und
propagandieren wird und
verehren lässt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Offenbarung
13,
14-15).
Das wird dann auch das größte, vom falschen Propheten
weithin sichtbar gemachte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen
sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13,
14-20 bedenkt, gleichzeitig
unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß
(vgl. im
Kapitel "Worauf bezieht
sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?").
Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie
wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel
und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen"
betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen
haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels
immer ein
persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht.
Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild
der
Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende
erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch
wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich
die
"Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum
aber maßt der sich
damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in
Lügen
einhüllend nun göttliche
Wesenheit an.
Der
"nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes",
dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus,
dem guten Hirten, der
Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst
dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Wie
wichtig es dem Teufel, dem soganannten "Fürst dieser Welt", der
nach Johannes
14, 30 nun bald in der menschlichen Gestalt des
Antichristen
zur "Zeit des Endes" kommen wird, auch noch heute ist, auf dieser Erde
von all ihren Bewohnern dem lebendigen
Gott gleich
angebetet zu werden, dies werden wir im nun folgenden Kapitel
kennenlernen. Denn sein Reich reicht ja bekanntlich nicht über
diese Welt hinaus.
Seinen größten Wunsch, von den Menschen der Erde im
großen Stil einmal angebetet zu werden, den kann der "Fürst
dieser Welt" bzw. Teufel also bis
heute nicht vergessen haben. Und er strebt diesen also immer noch an.
Und er wird ihn,
seinen größten
Wunsch, wie es aussieht, seinem Namen alle Ehre machend mit Hilfe
seines Handlangers, das ist der
Antichrist zur "Zeit des Endes", eine kurze Zeit lang tatsächlich
verwirklichen können (vgl. das im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" eingangs
zum "Fürst dieser Welt" Gesagte).
Und ihm, diesem Wunsch, ordnet darum auch
der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles und wirklich alles, was er zu
tun beabsichtigt,
unter.
Denn nur er, das bei Daniel mit dem Anti-Christus gemeinte andere
kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, wird in der Bibel der "Sohn des Verderbens" genannt (vgl.
Johannes 17, 12; 2. Thessalonicher 2, 3).
Und
weil der zur letzten Zeit erscheinende eigentliche Antichrist es allein
sein wird, der nach der biblischen Prophetie für die Endzeit
einmal zum Alleinherrscher auf dieser Erde werden und dann von den
Erdbewohnen
in einem Stand- bzw.
Götzenbild tatsächlich angebetet werden wird und weil er
dieses in
der Bibel so bezeichnete und von
Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus
Christus extra wegen diesem, seinem Anbetungswunsch kreiert, muß
er es wohl auch sein, der tatsächlich die Menschwerdung des
hiermit gemeinten "Verderbers" bzw. Teufels verkörpert.
Der von den Juden für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden", dessen Bedeutung wir bereits auf der [Hauptseite] dort im Kapitel "Einleitende Worte zum
Verständnis der im Namen dieser
Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier kennengelernt hatten,
erwartete "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu
Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn"
lt. Joel
1, 15 oder Amos
5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige
Gott im Himmel die ohnmächtigen
Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste
verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen
Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der
Vergeltung"
auf seine
irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen
zur "Zeit des Endes" und
sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde
Zeugnis
ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das
ist
dann
jene Zeit, die in der
Offenbarung des Johannes mit den sieben
Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem
Kommen, d.h. der "Erscheinung
des Herrn", unmittelbar vorangeht.
Wenn in der Überschrift dieses Kapitels davon die Rede ist,
daß das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen, so wirken
muß, als sei der "Tag des Herrn"
schon da, dann ist mit diesem "Tag des Herrn"
der "Tag der Erscheinung Christi" gemeint. Dabei nimmt der Verfasser
auf 2. Thessalonicher 2, 1-4 Bezug, wo es heißt:
"Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus
angeht und unsre Vereinigung mit ihm,
so bitten wir euch, liebe
Brüder, daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch
erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch
ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen
-, als
sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn
schon da.
Laßt euch von niemandem verführen,
in keinerlei Weise; denn zuvor
muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines
Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden,
der Sohn des Verderbens.
(Ihm wird dann von Gott wenn
auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine
Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt
noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe
und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das
Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde
hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über
alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels
eines Götzenbildes) in
den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist
zur "Zeit des Endes" nicht
höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte
"Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser
dieser Homepage)
Zur in der zweiten Hälfte der in der siebzigsten Woche Daniels
nach Daniel Daniel 9, 24-27
erwarteten endzeitlichen "Zeit der Bedrängnis", die mit dem Beginn
der
hiermit gemeinten zweiten Hälfte der großen Trübsal
ihren Anfang nehmen
wird, bzw. allgemein die ganze zweite Hälfte der großen
Trübsal verkörpert, gehört ein (Be)Dränger oder
Bedrücker.
Wann beginnt die zweite Hälfte der großen Trübsal, die
auch Bedrängnis genannt wird, und wer ist der (Be)Dränger der
großen Trübsal?
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten
"Greuelbildes der Verwüstung"
nach Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der
furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden
gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität
kommen wird.
Dieses zweite "Greuelbild der
Verwüstung" verkörpert das "sich in den 3. Tempel Gottes
Setzen" und "Vorgeben, daß er Gott sei" nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, so daß es für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da" (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 2).
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3.
Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des
Sieges
des
"Sohnes des Verderbens" über die Heiligen
dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Und mit Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame
Fremdherrschaft
des
Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren
Anfang der
Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9;
Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27; Daniel 12,11).
Und wie wir später noch im Kapitel "Das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den
Antichristen" sehen werden, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw.
Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder
aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung
des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters" nennen.
Und wenn es erscheint und dies kann
man aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen,
das in dieser Zeit zu sehen sein
wird. Und »All das wird für jedermann klar
erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus
Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.
Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft
des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch
wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden
gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das
hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw.
Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" über die Heiligen (damit gemeint ist Israel
als Land) sichtbar werden
läßt, dann muß
alles Wichtige was dahin geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen
diesbzgl. Kampfhandlungen und auch das durch Betrug
gelingende Vernichten der "Starken" bzw.
das damit gemeinte Ausschalten der militärischen Supermächte
der Erde, die die Eroberungspläne des Antichristen gefährden
könnten, bereits im Vorfeld weitgehend
geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann
im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes
des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits
den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen
Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann
muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal der
Kampf bis zu diesem
letzten Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen
haben und nun zu seinem zumindest vorläufigen Abschluß
gekommen sein.
Aber niemand darf sich an dieser Stelle beirren lasssen, denn: "Er ist (lediglich) der Widersacher (der Sohn des
Verderbens, der auch nach Jesaja 16,
3-5 der Verwüster genannt wird, bzw. der (Be)Dränger oder
Bedrücker, oder
lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose bzw. der
Gewissenlose,
damit auch gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" und
gleichzeitig der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17 und nicht der gute Hirte),
der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt
(und nicht Jesus Christus, der zurückgekehrte Messias Israels)", so daß er sich in den
(dann wiederaufgebauten 3.) Tempel
Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Wortlaut aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4, ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage).
Niemand darf sich dann beirren lassen. Hatte nicht Jesus Christus
selbst prophezeit und davor gewarnt:
Wir wissen es doch:
Speziell auf dieses zweite "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), nimmt die Bibel übrigens auch Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer als in Daniel
9, 27 beschrieben.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern,
daß sich
im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner
Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges
wiederholen werde (vgl. in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es
muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein,
welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit
bereits schon geschehene
von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst
im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden
sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende
"Greuelbild
der
Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite
Erfüllung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die
Prophetie zum sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten,
d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die
der Prophet beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19 aber
ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es
erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor
demjenigen liegen, was in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
.
Was meint die Bibel eigentlich, wenn von "Greuel" und "Verwüstung"
die Rede ist?
"Der Greuel der Verwüstung meint zunächst
ein heidnisches Götzenbild im Tempel z.Zt. des Antiochus Epiphanes
(Dan 9,27; 11,31; 12,11), dann
auch ein entsprechendes endzeitliches Geschehen (Mt 24,15; Mk
13,14)." (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard
Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 614 bei
Erläuterung zum Begriff "Greuel")
Im "Lexikon zur Bibel" steht fernerhin zum Begriff "Greuel", und an
dieser Stelle soll nur auf die wichtigsten Aspekte eingegangen werden,
daß mit dem Ausdruck "Greuel" Handlungen oder Dinge zu verstehen
sind, die aus geistlicher oder sittlicher Ablehnung heraus von den
Juden verabscheut werden.
Sogesehen meint die Bibel mit dem Begriff "Greuel" beispielsweise
Götzendienst (vgl. 5. Mose 18, 9-12; Jeremia 44, 2-4), aber auch
Untreue und alle Irrlehre (vgl. Sprüche 3, 32; Titus 1, 16).
Opfer und Gebet der Gottlosen bzw. Heiden, die andere Götter als
den lebendigen Gott anbeten, sind vor dem Gott der Hebräer ein
"Greuel" (vgl. Sprüche 15, 8 + 28, 9; Jesaja 1, 13), aber auch
Selbstgerechtigkeit Hochmut und Stolz, die Gott nicht brauchen (vgl.
Psalm 14, 1; Sprüche 16, 5; Lukas 16, 15). Und schließlich
ist für Menschen, die nach seinen Geboten leben wollen, auch alles
was Gottes Geboten widerspricht ein "Greuel" (vgl. 3. Mose 7, 18; 16,
22-26; Sprüche 29, 27).
Und daß das sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze,
also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels",
erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das
Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird damit nichts als das
wiederholen, was nach Daniel 8, 11-14 und Daniel 11, 31 prophezeit
worden war und was unter dem syrischen Invasoren Antiochus Epiphanes im
Dezember des Jahres 167 v.Chr. bereits zur traurigen Geschichte Israels
geworden ist und das nur eine Vorschattierung dessen darstellt, was der
Antichrist bzw. Antimessias später im nach der weltweiten
Zerstreuung politisch wiedererstandenen Land Israel bis zur Perfektion
betreiben wird.
Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt
sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher
Johannes in Offenbarung
11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet
in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches
(Sabbat-)Jahr
(ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre)
gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt
wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten
Pracht
ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in
Offenbarung 11, 2
wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der
"äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand)
gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig
Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch
gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der
großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der
Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild
der Verwüstung" an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach
der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder
aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Warum zweites "Greuelbild
der
Verwüstung"?
Die Prophetie zum "Greuelbild
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 wird in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie
nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Mit der "Zeit des
Endes" aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu
Christi
gemeint. Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung in das wieder zu ihrem eigenen Land
gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit
geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht
nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der
lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie
dem Seher Daniel in Daniel
8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte
Israels, daß das "Greuelbild
der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im
Jahr 168
v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus
Epiphanes
bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf
dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet
werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als
Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild
der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung,
um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild
der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste
ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch
prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen
Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand
des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben
sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung
13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter
dieses zweiten "Greuelbildes
der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes
ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als
besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es
scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als
könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe,
d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der
Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche
können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben
anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß
alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und
überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren
Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß
also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte
Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen
befindlich in Offenbarung
13, 11-18 und Offenbarung
19, 17-21 sowie bei Daniel 7, 8 beschreibt.
Das zweite "Greuelbild
der Verwüstung" wird der Antichrist ins Leben rufen. Dieser
zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits
gesagt noch in der
Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage
jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt
Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte
Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn
auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes
der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des
Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald
dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen
können. Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in
Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in
Daniel
9, 27 bzw. Daniel
11, 31 beschrieben.
Deshalb, wegen seiner großen Bedeutung, ist das
Verständnis des "Greuelbildes
der Verwüstung"
von überaus wichtiger Bedeutung:
Kurz
vor der in Macht und
Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft
Jesu Christi auf die Erde zum Gericht
warnt eindringlich
einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13 gerade davor,
und daß genau
dieses Greuelbild und sein
Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10
(Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens
gottesfeindliche Mächte dar) nicht
angebetet werden darf. Im gleichen Atemzug wird auch eindringlich davor
gewarnt,
daß das Zeichen "seines
Namens", gemeint ist das Hautmal des
lügenbehafteten Namens des
Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von
den Menschen angenommen wird. Denn, wer das Tier anbetet und
sein Bild
und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine
Stirn oder an seine Hand,
sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden
Weltverführer, der u.a. hierdurch seine Macht
mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu
mit großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern
ausweist und so alle Menschen
der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol,
das "Greuelbild der
Verwüstung",
anzubeten. Die so
Verführten
wird der wahre
Jesus Christus nach Offenbarung 14, 10-11 bei
seinem
Kommen zusammen mit dem Atichristen und den
falschen Propheten töten.
Auch einer der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte ein klares Bild
vom "Greuelbild
der
Verwüstung" Und daß es sich im 3. Tempel
von
Jerusalem befinden wird. Er ging davon aus, daß
der Antichrist
dem
lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder
aufgebauten 3. Tempel von
Jerusalem stellen wird.
Denn von Irenäus, einem der frühen
Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser
Antichrist in
dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er
wird
diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber
für die
Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die
Ruhe, den
geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein
verheißenes Erbe
einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte:
»Viele werden kommen
von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im
Himmelreich zu
Tisch sitzen.«"
Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr.
Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8
hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser
Antichrist, wenn er in
dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem
setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen.
Warum ist dem so?
Der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von
ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert.
Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute
verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der
Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner
Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und
zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den
Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar
über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu
kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes"
tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große
Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner
Machtentfaltung wie in Daniel
8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation
Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels,
zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben
muß.
Und dann "wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters,
und er
wird diesen Menschen und jene,
die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein
Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein
Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor
auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend
inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich
auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu
täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und
dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und
an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt
sein.
Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes
Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in
einem der Briefe des Apostels Paulus:
Das in 2.
Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild
der
Verwüstung"
hatte eine
Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können
wir
ersehen, was das zukünftige "Greuelbild
der
Verwüstung" grundsätzlich charakterisiert. Der
Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild
der
Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen
König Antiochus
IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich
buchstäblich ca.
171
- 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild
analog, also in
ähnlicher Art und Weise dann, wenn
der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten
wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8,
15-19). Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen
Götter, den griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott
aller Götter, den Allerhöchsten selbst, bzw. den Sohn des
lebendigen Gottes des Himmels und der Erden abbilden. Denn der
Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich gemäß 2.
Thessalonicher 2, 3-4 in
den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei
Gott. Das "in den Tempel setzen" wird er also nicht
persönlich tun, sondern er tut
dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
ausführlicher beschrieben
ist.
Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang
des 6. Jhd. v.
Chr. für die noch
kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch
gemeinten Monate bzw. dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre vor der
tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi
einschließt
und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht
vom
lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann
trotz der Verfolgung dem
wahren
Erlöser vertraut, überstehen könnte.
Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich
erst vollenden, " ehe
denn der große und schreckliche Tag des HERRN "
nach Joel
3, 4 bzw. "ehe der
große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt"
(vgl. Apostelgeschichte
2, 17-21). Dann aber muß auch der große
Menschenverführer, der
Gewissenlose und in Sacharja 11,
15-17 beschriebene "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel, nach
der ihm noch
verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende
haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem
Lande müssen." Die "Stunde der
Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den
wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.
Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat
auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als
König
Israels auf und nannte sich sogar “der Fürst des
Heeres” (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer
des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so
wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also
das Land Israel). Er
stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich (denn mit dem
hebräischen Ausdruck "Fürst des Heeres" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so
wie auch bei Josua 5, 14+15 den lebendigen Gott Israels) und
zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten
Bild eines Gottes ihn
allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten,
das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche
Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung"
entheiligt, er machte das
Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die
Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit
hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das
erste "Greuelbild der
Verwüstung", das ein
übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte,
soll aber
nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15
wie lebendig
wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen
Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit
diesem, im zu dieser Zeit wieder aufgebauten
3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der
Antichrist zur "Zeit des Endes" wie es auch der syrische König
Antiochus Epiphanes, das "kleine Horn" aus Daniel 8, 9,
bereits vor ihm tat, nach Daniel
8, 25 sogar über den "Fürsten aller Fürsten"
(gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in
seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der
großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu
einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht
erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes
gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig
erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des
Heeres”, d.h. den lebendigen Gott Israels, erhob (vgl. Daniel 8, 11).
Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als
Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als
religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche
Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.
Aus dem Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" geht hervor, daß ab dem
in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden und scheinbar der Sprache
mächtigen "Greuelbild
der
Verwüstung"
das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 aufgrund
seiner ab dann massiv
einsetzenden "lügenhaften
Überzeugungsarbeit" und der (falschen) Prophetien von nun an
einfach der
falsche Prophet genannt wird (vgl. Offenbarung
19, 20). Mittels dieser (falschen) Prophetie werden die Menschen
vom
zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist,
an dazu
bewegt, das Bild des ersten Tieres aus dem Meer anzubeten.
Der Antichrist, der sich dem lebendigen Gott sehr ähnlich zu
machen versucht, wird Erde vermutlich mittels des zweiten
Tieres aus der Erde sein in Wahrheit unechtes und
zukünftiges Handeln immer
bereits im Voraus ankündigen.
Das von der Erde aufgestiegene zweite Tier wird sich dabei wieder voll
und ganz in den Dienst des ersten stellen und der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" versucht die Erdbewohner
durch Verführung orientierungs- bzw. richtungslos machen.
Hatten wir doch in diesem Zusammenhang in Offenbarung
13, 15 gehört, daß dem aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen
könne, daß alle,
die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Es ist also nicht das Bild des ersten Tieres aus dem Meer selbst, das
zu den Menschen spricht und diejenigen zu töten vermag, die es
ablehnen, es anzubeten.
Dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es
nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung"
selbst sein wird, welches spricht und selbst machen kann, daß
alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet
werden, sondern daß dieses "Sprechen und Menschen töten
können" in Wirklichkeit vom aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht, also in Wahrheit vom
Antichristen zur "Zeit des Endes" bewirkt werden
wird.
Das aus bzw.
von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers
dieses Textes
einer mächtigen Waffe, die dem Antichristen zur "Zeit des Endes"
freie Bahn schafft und übt somit also tatsächlich alle Gewalt
des ersten
Tieres aus dem Meer aus (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst
für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der
Nationen" und bei Daniel
8, 24 und das danach Geschriebene).
Und daß das "Greuelbild
der
Verwüstung"
vor Gott ein
großes Greuel sein muß, geht aus der Bibel eindeutig
hervor und liegt einzig und allein darin begründet, weil es den
Juden strengstens verboten war, den lebendigen
Gott Israels figürlich darzustellen bzw. ein selbst gemachtes Bild
von Gott einem Götzen gleich anzubeten. Aber genau dasjenige
geschieht doch, wenn in Offenbarung
13,
14 geschildert wird:
"... und es (hier
gemeint ist nichts anderes als das aus bzw.
von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8) verführt, die auf Erden wohnen,
durch
die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist;
und sagt denen, die auf Erden wohnen
(das sind die Anhänger des Antichristen), daß
sie ein (figürliches) Bild
machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und
lebendig geworden war (hier
gemeint ist das erste Tier aus dem Meer, der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit dem Schaffen eines
figürlichen Bildes des Messias
Israels den angeblich bereits zurückgekommenen König der
Erde, Jesus Christus nachzuahmen versucht, um sich der Bedeutung des
Wortes "anti" gemäß, das hier aus dem Altgriechischen zu
übersetzen ist, an dessen Stelle stellen bzw. ihn verdrängen
zu können (vgl. auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier).
Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" wird es sein,
der sich göttliche Wesenheit anmaßt, indem er sich nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8
mittels eines
figürlichen Bildes des Gottessohnes in den dann wieder aufgebauten
3. Tempel Israels setzen wird, um auf diese Art und Weise vorgeben zu
können, daß er selbst Gott sei.)."
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser
dieser Homepage)
Charakteristisch an diesem Vorgeben, daß der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" selbst Gott sei, und dies soll darum
an dieser Stelle noch
einmal gesagt werden, ist, daß das "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) sehr wahrscheinlich auch anderenorts gesehen
werden wird.
Wie ist so etwas überhaupt möglich? Wie kann man das in den
Tempel Gottes Setzen des Sohnes des Verderbens überall auf der
Erde sehen?
Im Zeitalter der modernen Kommunikation könnte man hier an eine
Art von Lifesendung denken, mit der das in den Tempel Gottes Setzen des
Sohnes des Verderbens mittels eines figürlichen Bildes des
Königs der Erde weltweit übertragen werden wird.
Wie werden also alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur
gleichen Zeit an ihren so unterschiedlichen Aufenthaltsorten (denn die
Einen werden wie bei Matthäus
24, 15-16 geschildert dann gerade auf dem Feld bei der Arbei und
die Anderen gerade auf dem Dach ihres Hauses sein) alle gleichzeitig
das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung",
welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein
muß (sonst könnte das bei Matthäus
24, 15-16 Gesagte nicht umgesetzt werden), und davon geht ebenfalls
der Verfasser
dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in
Judäa aufhalten, tatsächlich zur
gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten, also alle
gleichzeitig
bemerken können.
Und der Verfasser
dieser Homepage vermutet, wie bereits gesagt, daß man
das "Greuelbild
der
Verwüstung"
für jederman zeitlich gesehen
gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu
besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge sehen kann, d.h.
ähnlich einem
Gedankenbild quasi vor Augen haben wird und vermutlich sogar (mit den
Ohren) sprechen
hören kann (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Figürliche Darstellung und das von Menschen auch anderen Ortes
Sehen und hören können, diese ganz speziellen Merkmale
müssen wohl in ihrer Art einmalig miteinander kombiniert sein.
Fazit: Das "Greuelbild
der
Verwüstung"
ist also nur eine figürliche
Darstellung, ein von Menschenhand geschaffenes Abbild desses, was es
darstellen soll. Und es wird nur dem Anschein nach lebendig sein.
Derjenige, den es verkörpern soll, existiert also in Wirklichkeit
überhaupt nicht, bzw. ist überhaupt noch nicht wirklich hier.
Die zuvor orientierungs- bzw. richtungslos gemachten Menschen der Erde
werden demnach einer Täuschung, einer Illusion unterliegen, wenn
sie glauben, das alles, was sie gezeigt bekommen, tatsächlich echt
sei. Und alle Gewalt, die scheinbar von dieser figürlichen
Darstellung ausgehen wird, wirk stattdessen der Antichrist zur "Zeit
des Endes" und keinesfalls das "Greuelbild
der
Verwüstung"
selbst.
Und derjenige, der alles inszeniert, kann dies nur bewerkstelligen,
weil ihn das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist,
dazu befähigt, solche lügenbehaftete Dinge zu tun.
Wir sehen an dieser Stelle, daß es wirklich allein der falsche
Prophet ist, der die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer
ausübt. Ohne das perfekte Zusammenspiel von erstem und zweiten
Tier nach Ofenbarung, Kapitel 13 wäre so etwas unmöglich. Und
wir können an dieser Stelle ganz deutlich erkennen:
Das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10,
das aus dem Meer heraufsteigt (der Antichrist), und das zweite Tier
aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, bzw. seine beiden Erscheinungsformen, das
gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 und der später aufgrund
seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte
(in Wahrheit aber) falsche Prophet nach Offenbarung
19, 20 gehören untrennbar zusammen und bilden eine Einheit.
Ja, man darf getrost sagen, und damit macht man nichts falsch,
daß sie beide, das erste Tier aus dem Meer und das zweite Tier
aus bzw. von der Erde, in ein und dasselbe Horn blasen und daß
die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des zweiten Tieres
aus bzw. von der Erde, d.h. das in der ersten Hälfte der
großen Trübsal vorweglaufende gotteslästerliche "Maul"
und der anschließend aufgrund
seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte
(in Wahrheit aber) falsche Prophet trotz ihrer scheinbaren
Widersprüchlichkeit an ein und demselben Strang ziehen.
Und diese beiden Tiere
sind es (bzw. ihre äußerst gefährliche Kombination ist
es), die der Drache (gemeint ist
Satan) in der letzten Zeit auf der Weltbühne erscheinen
läßt, um vom Himmel auf die Erde gestürzt doch noch
sein bereits besiegeltes Schicksal zu
wenden. Dieser vorerst letzte Kampf des Bösen gegen Gott und die
Seinen endet aber schließlich mit einem Fiasko der auf der Erde
entfesselten Macht der Finsternis, so daß die sogar zustande
kommende Weltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" nur
relativ kurze Zeit währen wird.
Der schließlich tatsächlich wiederkommende Jesus Christus
ist es, der diese Macht der Finsternis für immer zerbricht, um das
Reich Gottes auf der Erde aufzurichten. .
Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nicht nur das
Siegeszeichen des Antichristen über Israel dar, sondern
verkörpert auch das Sichtbarwerden des Auftretens des Antichristen
als der Messias der Juden
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten
"Greuelbildes der Verwüstung"
nach Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der
furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden
gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität
kommen wird (vgl. bei Daniel
12, 1 und Matthäus
24, 21).
Das Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung"
stellt damit den Beginn der
endzeitliche
Bedrängnis
nach Daniel 12, 1;
Matthäus
24, 15-22 u. Markus
13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11
dar,
derjenige
Zeitabschnitt, den der lebendige Gott infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens aus
Liebe zu den Menschen und um der
Auserwählten willen verkürzt (vgl. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20).
Hierdurch fällt die zweite Hälfte der
großen Trübsal in Abänderung von Gottes
ursprünglichen Plänen nach den Erkenntnissen aus dem Neuen
Testament wesentlich kürzer aus als die
anfänglich von Gott dafür vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre.
Und die Mitte der
Woche nach Daniel 9,
27 verschiebt sich zeitlich gesehen relativ auf das Gesamte bezogen
noch weiter nach Hinten.
In Daniel 8, 8-12
können wir bereits sehen, daß sich das andere kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11),
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der
Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes
setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es
für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da".
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, aber auch das Zeichen des
Sieges
des
"Sohnes des Verderbens" über die Heiligen
dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Und mit dem Erscheinen des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" beginnt
demnach die gewaltsame Fremdherrschaft
des
Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der
Antichrist das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27).
Die
endzeitliche
Bedrängnis kommt also
zu einer Zeit,
wenn in Jerusalem wieder ein
Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst
zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde, eine
Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar
anschließt und mit Hosea 3, 5
beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5
als ergänzender Klammertext Geschriebene!).
D.h. aber auch, daß der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erst dann
in Erscheinung treten kann, wenn das Land Israel auf der politischen
Landkarte der Erde wieder nachweislich existiert und wenn in diesem
Land in Jerusalem auf dem Tempelberg wieder für jedermann sichtbar ein Tempel Gottes stehen wird. Und
wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3.
Tempel der mosaische Opfer-
und Priesterdienst
zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde. Erst dann also kann der
eigentliche Antichrist zur "Zeit
des Endes" mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die
Erdbewohner sichtbar in
Erscheinung treten.
Diese Bedingungen für das Kommen des Antichristus müssen
demnach
alle beide erfüllt sein. Und dies geht damit
auch indirekt aus der prophetischen Zukunftsschau zum Wiedererstehen
Israels aus Hosea 3, 3-4
hervor. Bzw. dieser wichtige Aspekt ist darin versteckt mit enthalten.
Denn die Redewendung "lange Zeit"
in Hosea 3, Vers 3 und
Vers 4 weist eindeutig auf die Begrenztheit bzw. Endlichkeit dieses
Zeitabschnittes der Geschichte Israels "ohne König und ohne Obere bleiben,
ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod ..." hin. Und mit "Opfer" bezieht sich der
Prophet Hosea auf die Ausübung des mosaischen Opferdienstes
und mit dem Begriff "Efod" auf den wiederaufgenommenen Priesterdienst
zur Ehre des Gottes. Denn mit Efod
beschreibt Hosea
das schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters. Und jüdischer Opfer-
und Priesterdienst unter dem
Volk sind wie wir wissen immer zwangsläufig an die Existenz eines
Tempels gebunden. Denn der biblische Opfer- und Priesterdienst
unter dem
Volk Israel ist streng nur an einen Ort gebunden, eben an den einen
Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Nur dort darf der Gott Israels
angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels
kommen.
D.h. also dann, wenn die
lange Zeit "ohne König und ohne
Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod"
vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n.
Chr.
durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage
wieder
aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt
noch nicht wieder
existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau
des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.
Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden
Fremdherrschaft
des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch
wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden
gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das
hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw.
Antichristen geschändet und entweiht.
Denn das Zeichen des Tieres
bzw. das Zeichen seines Namens
als Hautmal zu nehmen, bedeutet am Götzendienst Anteil zu haben.
Weil das Bild des Tieres, das
in der Bibel auch das "Greuelbild
der
Verwüstung" genannt wird, in
Wahrheit ein Götzenbild ist und weil derjenige Mensch, der es
anbetet, damit den wahren Gott Israels verleugnet, trifft denjenigen
der Zorn Gottes (vgl. das zum "Greuelbild
der
Verwüstung" Geschriebene, das man mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters"
nennen kann).
Warum ist das "Götzenbild"
des "anderen kleinen Horns" aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben wird, eigentlich ein "Götzenbild"?
Daß das sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren
des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11,
15-17 nachzukommen und
seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses
"(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang
mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel
sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde
gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner
hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt
dringend davor, das
(erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild
anzubeten sowie das
(lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen
lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine
Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn
jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das
Zeichen an seine
Stirn oder an seine Hand", "der wird
von dem Wein des
Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu
Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine
Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die
Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen
müssen); und sie haben (dort an diesem
schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine
Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung
14, 9-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Wir wissen außerdem aus Daniel
9, 27, daß das sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, vom Antichrist zur "Zeit des Endes" anhand
derjenigen Prophetien, die den Juden des Alten Testaments gegeben
wurden, in der Mitte
der 70. Woche Daniels aufgerichtet werden wird:
Der Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias kommt aus dem neuen
Testament der Bibel und bedeutet in der heutigen Zeit übersetzt
auf Griechisch wörtlich »gegen den [von
Gott] Gesalbten«.
Zur Zeit der Apostel Jesu Christi wurde aber eine etwas andere
griechische Sprache gesprochen, nämlich Altgriechisch. Darum
muß im Zusammenhang mit der Übersetzung des Wortes "anti"
korrigierend gesagt werden:
Der der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des
altgriechischen Wortes "anti" gemäß
aber ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu
verstehen (Wie man sieht, trifft
die ursprünglichere Übersetzung aus dem Altgriechischen den
Kern der Sache besser!).
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an
(die) Stelle von" bzw. "anstatt".
Seine zweite Bedeutung "gegen",
die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des
im Alten Testament verheißenen und von den
Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt,
wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das "andere
kleine Horn" aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, wird also, indem er Jesus Christus
nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche,
die "in Jesus Christus sind", in Wahrheit nicht zu Jesus Christus
gehören bzw.
in Christus gegründet sein, noch es selbst sein können, der
den Namen Jesus Christus trägt.
Weil er sich aber stattdessen den Gesalbten Gottes kopierend über
ihn stellt, d.h. sich damit göttliche Wesenheit
anmaßend ihn verdrängt, wird er die Erdbewohner zum
Götzendienst verführen.
So heißt es in Offenbarung 13,
12:
"...
und es
macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier
anbeten ..."
Und in Offenbarung
13, 4 steht geschrieben:
"... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ..." (Übersetzung nach der
Zürcher Bibel)
- der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt damit vor,
er selbst sei der wahre
Christus und Messias Israels und ihm würde das Erdreich
gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er
ihm
zuvorkommen bzw. die Tatsache seiner geschichtlichen Erscheinung vor
seinen Wagen spannen.
Der Antichrist ist also so von sich eingenommen, so als wäre er
selbst
Gott. Ja, er gibt sich für Jesus Christus aus. Damit stellt er
eine Fälschung Jesu Christi dar (vgl. auch im Kapitel "Das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den
Antichristen"). Und da er glaubt, er
wäre selbst
Gott, ist er "megaloman". D.h. er wird keine anderen Herrscher neben
sich dulden.
Und er wird sich unverfrorenerweise sogar
anmaßen, Jesu Platz
einzunehmen,
ihn zu kopieren, zu ersetzen. Er wird damit natürlich ebenso zum
Gegner aller zu diesem Zeitpunkt bestehenden Weltmächte. Aber
anders als Nebukadnezar, der alttestamentarische König von Babel,
wird er dem lebendigen Gott niemals die Ehre geben.
Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich
ungeheuerlicherweise
ganz unverfroren von sich
selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias der
Juden sei. Und damit lästert er den heiligen Geist Gottes (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum
Bibeltext aus
Matthäus 24, 1–10 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum
Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
"megaloman" ist, folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus
zu sein.
Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen
gibt,
jedoch am Ende der Zeit wird ein
Antichrist
erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige
Autorität einsetzen und erheben wird. Nüchternheit und
seelsorgerliche Mahnung
prägen die Antwort Jesu. «
Die ersten Prediger des Evangeliums des frühen Christentums sahen
in dem Kommen Jesu Christi die Erfüllung der Verheißung
Gottes zum Erscheinen des Messias der Juden und in seinem Wirken das
sichtbare Zeichen der Liebe Gottes.
Die heutigen Christen, und dazu gehören auch wir, sehen dies nicht
anders. Doch wissen sie auch, daß in der letzten Zeit noch ein
anderer in Erscheinung tritt, einer, der nicht vom Gott Israels gesandt
ist, sondern in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes
5, 43), auch wenn er mit dem Namen des guten Hirten auftrten wird
(vgl. das im Zusammenhang mit Sacharja 11,
15-17 zum Begriff "Antichrist"
bzw. Antimessias Gesagte ab hier).
Es wird derjenige sein, den die Israeliten, nachdem sie den zu ihnen
gesandten wahren Messias abgelehnt hatten, schließlich annehmen
werden (vgl. nochmals bei Johannes
5, 43) und dies obwohl er sich in Lügen kleidet.
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den
Antichristen
Der
"Böse" und "Bedränger" wird in der Macht Satans
auftreten und dies mit mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern tun (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 9).
So werden die verloren gehen, die Gotttes Liebesangebot in seinem Sohn
Jesus Christus nicht angenommen sondern abgelehnt haben und zwar, indem
ihnen Gott im Kommen des "Antichrist"
bzw. Antimessias die Macht der
Verführung sendet, derart, daß sie schließlich der
Lüge Glauben und Zuwendung schenken (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 10-12).
Das sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, ist es, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des
Endes" die Macht seiner
Verführung entfaltet und in welchem das Sichtbarwerden seines
Auftretens als der Messias der Juden verkörpert wird.
Und da sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" für Christus
ausgibt und somit eine Fälschung Jesu Christi verkörpert,
muß auch das wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung" eine Fälschung Jesu Christi sein.
Eine diesbzgl. Bestätigung finden wir in Offenbarung 13,
11:
"Und ich sah ein zweites Tier
aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei
Hörner wie ein Lamm und redete (aber) wie ein Drache." (Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Der Hinweis in Offenbarung 13,
11, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11 "zwei Hörner wie ein Lamm" besaß, aber "wie ein
Drache" redete, besagt nichts anderes, als daß das wie lebendig
wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung", das ja dem Aussehen nach wegen des sich
"in den Tempel Setzens" des Antichristen lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-4 und nach dem, was es darstellen soll, eine
perfekte Fälschung Jesu Christi sein muß, sogar über
dieses Massenmedium bzw. dessen zweite Verkörperung, d.h.
über den falschen Propheten zu hören sein wird.
Praktisch sieht dies so aus, daß das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13,
1-10,
das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", mit Hilfe
des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches zu dieser Zeit in der Gestalt des
falschen Propheten auftritt, in einer Art
Liveübertragung aus Jerusalem das Reden des vermeintlichen Messias
der Juden, der sich zu dieser Zeit anscheinend wieder im Tempel
jerusalems aufhalten soll, den Menschen zugänglich machen wird.
Und nicht nur das Sprechen des in Wirklichkeit unechten Sohnes Gottes,
sondern auch das gleichzeitige Sichtbarmachen seiner Gestalt
bewerkstelligt der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit
Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde. Denn es stellt sein Massenmedium
dar.
Und was wäre in der modernen Zeit von heute, einer Zeitepoche der
Technik und Kommunikation, eine Liveübertragung ohne Bild wert.
Und daß der Antichrist wahrscheinlich auch die
Bildübertragung beherrschen wird, dies können wir aus dem
in Daniel
7, 8 zu den "Augen wie Menschenaugen" Gesagten schlußfolgern:
"Als ich aber auf die Hörner
Acht gab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (das ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur Zeit des Endes) zwischen ihnen hervor, vor dem drei der
vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie
Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge."
(Hervorhebung
und ergänzender Klammertext durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Aber wir wissen auch, in Wahrheit ist es gar keine Liveübertragung
aus
Jerusalem. Sondern was da vor den Augen der Erdbewohner sichtbar
gemacht wird und was sie da zu hören bekommen, ist das wie
lebendig
wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist.
Es ist das wohl eindeutigste und größte Zeichen, welches in
der großen Trübsal zu sehen sein wird.
Und mit diesem, von Gott so gesehenen Götzenbild, dem "Bild
des sich für Christus ausgebenden Tieres", ist die Abschaffung des
in dieser Zeit wieder aufgenommenen jüdischen Gottesdienstes in
der
Zeit der Trübsal und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des
Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Die nach Hosea 3, 4
Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen
Opfer- u. Priesterdienst für Israel soll aber kurz zuvor ein Ende
gefunden haben.
Mit der Aufrichtung des "Götzenbildes
des Antichristen", was also
die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen
ausmacht, im zu dieser Zeit existierenden 3. Tempel (dies kann
man aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern) wird also für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von
daher wüst machen und wie wir soeben gehört hatten, indem er
sein Bild dort aufrichten und propagandieren wird und
verehren lässt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Offenbarung
13,
14-15).
»All das wird für jedermann klar
erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus
Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.
Die heilige Stadt wird ab dann, also gegen Ende der großen
Trübsal, im Zuge der Ereignisse und Veränderungen im Tempel
Jerusalems erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht
und zertreten. Und die Israeliten werden also dazu gezwungen,
Götzendienst
auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte
"zweiundvierzig Monate lang".
Das ist demnach die gesamte Zeit der
zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen
großen Trübsal.
Die ab dann durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis
nach Daniel 12, 1;
Matthäus
24, 15-22 u. Markus
13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen
Fremdherrschaft
über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium.
Sie beginnt lt. Daniel
9, 27 in der Mitte der 70. danielischen
Woche und mit dem Erscheinen eben dieses "Götzenbildes des
Verwüsters"
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" verkörpert also das sich "in den
Tempel setzen" des Widersachers Gottes, der damit vorgibt, er sei Gott
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; bzw. im Kapitel "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da").
Und woraus schließen wir, daß der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe
des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 in einer Art
Liveübertragung das Reden und Aggieren des vermeintlichen Messias
der Juden gerade aus Jerusalem, genauer gesagt aus dem zu dieser Zeit
wieder aufgebauten Tempel hörbar und sichtbar werden
läßt?
Im Alten Testament ist der
Tempelberg zu Jerusalem, der Berg Zion, der Ort der Rettung Israels und
der prophetischen
Zukunftserwartung:
In der spätjüdischen Literatur, den sogenannten
Pseudepigraphen
des Alten Testaments, das sind Schriften außerhalb der Bibel,
spielt der Berg Zion sogar eine zentrale Rolle. Hier sei auf das um 100
n. Chr.
entstandene 4. Buch Esra verwiesen, welches auch als Reaktion auf
die Tempelzerstörung durch die
Römer 70 n. Chr. gewertet werden kann und die
Baruch-Apokalypse genannt. Diese Schriften zeigen beide auf das Ende
der Geschichte, die Erscheinung des Messias zur "Zeit des Endes" und
die Bestrafung seiner Feinde.
Pfarrer im Ruhestand Dr.
Bräumer aus Celle bemerkte bzgl. des 4. Buches Esra in der 32.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13 und 14 in der Sendung vom
23.05.09, die über den ERF ausgestrahlt wurde:
"Im Spätjudentum ist der Berg Zion als Sitz des Messias gedacht.
Nach dem Buch 4. Esra wird der Messias auf den Gipfel des Berges Zion
treten und den Endkampf gegen die feindliche Streitmacht führen."
Aber auch die Baruch-Apokalypse, welche eng verwandt mit dem 4. Buch
Esra ist und in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr.
entstanden
ist, verweist in der Frage des Aufenthaltsortes des Messias auf den
Berg Zion:
"Nach einem anderen apokalyptischen Buch, dem Buch Baruch, wird der
letze feindliche Regent auf den Berg Zion gebracht und vom Messias
getötet." So jedenfalls Pfarrer im Ruhestand, Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle bzgl. des Endes des Antichristen.
Dies alles hat die Bibel vorausgesagt und es muß
geschehen. Und der Verursacher des Ganzen ist der große
Glaubensverführer in der letzten Zeit. Er ist es, der sich
für Jesus Christus ausgibt und damit die Bewohner der Erde
manipuliert, so, damit sie den Eindruck bekommen sollen,
daß das Reich Gottes, in welchem der himmlische Messias über
die Menschen der Erde herrscht, bereits angebrochen sei. Und auf diese
Art und Weise, mittels unverfrorener Lügen seines falschen
Propheten, wird sich der in
Wahrheit Jesus Christus kopierende
Antimessias Respekt und Gehör verschaffen, an die Stelle Jesu
Christi stellen und allen Erdbewohnern seine Echtheit als der Retter
dieser Erde bzw. seine Göttlichkeit vortäuschen.
Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11-18
verführt demnach nicht nur die Erdbewohner
mit falscher Prophetie, sondern stellt auch das Sprachrohr dessen dar,
der sich für Christus ausgibt und somit eine
Fälschung Jesu Christi verkörpert.
D.h. über das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11-18
wird auch die Stimme des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" hörbar sein. Daß es sich dabei
wie gesagt aber lediglich um eine Fälschung Jesu Christi handelt,
besagt der Umstand, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11 zwar "zwei Hörner wie ein Lamm" besaß, aber "wie ein
Drache" redete.
Und das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11-18
wird, da es lt . Offenbarung 13,
11
"zwei Hörner wie ein Lamm" besitzt, die Vortäuschung
des wiedergekommenen Christus der optischen Darstellung nach perfekt
bewältigen. Aber in der
Wahl
derjenigen Worte, die der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit
des Endes" mit Hilfe
des zweiten Tieres aus der Erde dieser
Illusion in den Mund legt, wird man den Drachen dennoch
heraushören
können (vgl. ebenfalls Offenbarung 13,
11).
So ist es also gut zu wissen: Auch wenn sich die Menschen vom
sichtbaren Äußeren des "Greuelbildes
der
Verwüstung" täuschen lassen, werden sie doch in
der
Wahl
der Worte, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" mit Hilfe des falschen Propheten dieser Fälschung Jesu
Christi in den Mund legt, seinen wahren Charakter erkennen können.
Auch das mit dem "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
gemeinte
"andere
kleine Horn" aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20 mittels des "Greuelbildes
der
Verwüstung" eine dem Äußeren nach perfekte
Fälschung Jesu Christi zustande bringt und vorzeigt, das was er
diesem wie lebendig wirkenden Bild in den Mund legt, wird seine wahren
und bösen Absichten, die er damit hegt, verraten.
Die auf Jesu Stimme hörenden Menschen erkennen so
in dieser ungewöhnlichen optischen Erscheinung vor ihren Augen
das, was sie in
Wahrheit ist, ein von Menschenhand gefertigtes, bewegtes bzw.
animiertes Bild. Sie erkennen und enttarnen das "Greuelbild
der
Verwüstung" als eine
böse Feindeslist und als einen Angriff gegen Gott und ihren
persönlichen Glauben.
Es gilt demnach auch hier die Regel,
erst unbedingt genau hinzuhören und nicht allein auf die Augen zu
vertrauen.
Damit bewahrheitet sich das Wort der Bibel aus Johannes 10, 27-30:
Welcherlei Gestalt das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" annehmen wird, bzw. wie man sich sein
Äußeres vorstellen könnte, hat der Verfasser dieser
Homepage in den beiden Kapiteln "Wer, um
den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, verfälscht auch
dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des
"Greuelbildes
der Verwüstung"
bzw. des sich in den Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden,
den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle
gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?" und "Wer, um
den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei
"Mäuler", sondern
braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar
zwei Gesichter des "Greuelbildes
der Verwüstung", um dem Bild von Jesus der Juden,
der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden" versucht,
zu beschreiben.
Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom
Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"-
Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten
Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum
"Götzentempel" wird
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird sich
schließlich dann, wenn er
durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden
politischen und militärischen Großmächte der Erde
vernichtet hat, an der Stelle Jesu Christi in den
wiederaufgebauten Tempel
Gottes in Jerusalem setzen und vorgeben, er selbst sei Gott (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und Jesus Christus ist wie wir wissen Gott,
d.h. ihm, dem lebendigen Gott, gleich.
Das "in den heiligen Tempel Gottes Setzen" wird
der Antichrist der letzten Zeit nicht persönlich tun, sondern er
tut
dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das man, wie wir gleich sehen werdem, mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters"
bzw. Antichrist nennen kann und welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben
ist.
Und daß das sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel",
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Und daß der in der letzten Zeit kommende sogenannte Sohn des
Verderbens den "Gott der
Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38),
ist ein zweiter Hinweis darauf, daß zu Beginn der zweiten
Hälfte der großen Trübsal der 3. Tempel in Jerusalem
ein letztes Mal zum Götzentempel werden wird.
Daß das "Bild des (ersten) Tieres
(aus dem Meer)" nach Offenbarung
13, 14-15 in vollem Umfang dem in Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 aufgeführten und sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbild
der
Verwüstung" entspricht, zeigt, daß es demnach
ebenfalls das "Götzenbild" des
"Verwüsters" bzw. Antichristen sein muß. Denn dieser
Gesichtspunkt gründet sich noch auf folgendem Bild:
Was beinhaltet der in Daniel
11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der
Festungen" bzw. wen stellt er dar?
Der in Daniel
11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der
Festungen", welchen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" verehrt, ist eine bekannte Bezeichnung für den
römischen Hauptgott "Jupiter Capitolinus", was ursprünglich
soviel wie „Himmelsvater“ bedeutete (vgl. bei Roger
Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der römische Hauptgott "Jupiter" hatte in der
römisch-byzantinischen Periode den ursprünglich
sehr hoch verehrten Kriegsgott "Mars"
auf den zweiten Platz verwiesen und wurde in der damit gemeinten Zeit
zwischen dem 1. und dem 7. Jhd. n.Chr. als "Vater der
Götter und Menschen" aufgefaßt, zu einer Zeit, in welcher
der
Herodianische Tempel bereits als von den Römern zerstört und
vollkommen ausgelöscht galt und absolut nichts mehr darauf
hinwies, daß jemals ein weiterer neuer jüdischer Tempel auf
dem Berg Morija entstehen
könnte. Der Berg Morija, das ist der heutige Tempelberg in
Jerusalem, der auch in der Bibel der Berg Zion genannt wird.
So galt das jüdische Volk praktisch als ausgelöscht und die
Überreste das Massakers aus der Zeit von 70 n.Chr. waren bereits
aufgerieben, auf der Flucht und in alle Welt zerstreut. Der Keim der
Hoffnung auf eine Wiedergeburt bzw. Wiederherstellung Israels war
unter dem Triumpf Roms scheinbar vollkommen erstickt worden.
Der römische Kaiser Hadrian (* 24. Januar 76 in Italica; †
10. Juli 138 in der Nähe von Neapel), er war als der Nachfolger
Trajans römischer Kaiser von 117 bis 138, ließ auf
diesem Platz, auf dem einst das
Heiligtum Israels im Glanz der Sonne erstrahlte, einen
Götzentempel errichten, in welchem der römische Hauptgott
"Jupiter Capitolinus" verehrt wurde.
Mit diesem allmein als Götzentempel bekannt gewordenen
römischen Kultdenkmal wollte Kaiser Hadrian demonstrieren,
daß der Tempelplatz zu Jerusalem zukünftig nie wieder in
Zusammenhang mit dem Judentum gebracht werden wird und Rom und sein
Gott "Jupiter" über den Gott Israels endgültig gesiegt hatte.
Und daß der in der letzten Zeit kommende sogenannte Sohn des
Verderbens den "Gott der
Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38),
ist darum ein sehr wichtiger Hinweis darauf, daß er zum Einen
eine in Wahrheit durch und durch kriegerische Natur besitzt und
daß zum Anderen das sogenannte
zweite, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 tatsächlich in Wahrheit ein
Götzenbild
sein muß, von dem Bedrängnis und Krieg gegen Menschen
ausgehen muß.
Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild, welches in
der Bibel auch in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15 erwähnt wird, im
Heiligtum stehen sehen, ist darum auch der Tempel entweiht
und sie können und dürfen dort nicht
mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe
gelegenen Berge
Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen
(vgl. Matthäus
24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der
Vorerfüllung,
der Flucht im Zusammenhang mit
der
Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und somit muß diese Zeit, in der der den Gott der Festungen
verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" herrscht,
eine überaus
furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen
Gottes sein, wie
sie nach Daniel
12, 1 oder Matthäus
24, 21 nie zuvor dagewesen war,
seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.
Es wird damit ebenfalls sehr deutlich, daß der dann
wiederaufgebaute 3. Tempel
Gottes in Jerusalem unter der Herrschaft des den "Gott der
Festungen" verehrenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
in Wahrheit ein heidnischer Götzentempel sein wird.
Was ist von einem "(zukünftigen)
Fürsten" oder wie es in der revidierten Elberfelder Bibel
1985
heißt "eines kommenden Fürsten",
so wie der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in Daniel
9, 26 auch genannt wird, auch anderes zu erwarten, vom
"(zukünftigen) Fürst"
bzw. "kommenden
Fürsten" desjenigen Volkes, das
kommen wird, um "die Stadt
und das Heiligtum" Israels zu zerstören?
D.h. vom
Jahr 70 n.Chr. aus, dem geschichtlich belegbaren Jahr der
Zerstörung des 2. Tempels Israels aus gesehen war
der "(zukünftige) Fürst"
und damit gemeinte irdische
Herrscher,
dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörten
sollte, noch
zukünftig. Und so ist es auch heute noch.
Der
"(zukünftige) Fürst"
desjenigen Volkes, das
kommen wird, um "die Stadt
und das Heiligtum" Israels zu zerstören war aber nicht
Jesus Christus. Denn unser Herr Jesus war bekanntlich durch und durch
und mit ganzer Seele Jude und er stammte aus der direkten Linie des
Hauses David ab. Jesus liebte die Stadt Jerusalem und das Haus seines
Vaters so sehr, daß er darüber weinte, als er Jerusalems
zukünftiges Schicksal vorausschaute.
Nein, der "(zukünftige) Fürst" desjenigen Volkes, das
kommen wird, um "die Stadt
und das Heiligtum" Israels zu zerstören, ist der Sohn
des Verderbens, der den
"Gott
der
Festungen" verehrt und der einmal aus den Nachfahren desjenigen Volkes
hervorgehen wird, welches in der geschichtlichen Erfüllung dieser
Prophetie im Jahr 70
n.Chr. die Stadt
Jerusalem und den Tempel zerstörte. Es ist also das
Volk des
Römischen Reiches, dem Daniel diesem "(zukünftigen) Fürst" in der Bibel
zuordnet. Und unter der Führung des Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" wird das ehemalige und in Daniels
Augen bis heute nie wirklich untergegangene heidnische
Römische Reich der Antike wieder auferstehen und eine letzte
Blütezeit erleben. Und in dieser letzten Blütezeit wird es
erneut einen Götzentempel besitzen, in welchem nicht der lebendige
und heilige Gott Israels, sondern in Wahrheit der "Gott der
Festungen" angebetet werden wird (vgl. in Daniel 11, 38).
Zur "Zeit des Endes" besteht wieder das Römische Reich:
(vgl. im Kapitel "Wir leben in der
Zeit des Tieres, dem zehn Hörner
wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar
träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit
schrecklich und gewaltig war und das Füße
teils von Eisen und teils von Ton besaß")
Die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens"
verleihen wird, wird ihn zu einem Weltherrscher werden lassen, der sich
göttliche Wesenheit anmaßen wird
Aus Offenbarung 13, 4 geht hervor, daß die
übernatürlichen Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 Satan zum Ursprung haben. Die Quelle seiner Macht ist also
der Teufel selbt. Auf diese Weise wird also der damit gemeinte
Antichrist zur "Zeit des Endes" zum zentralen Gegenstand der Anbetung
der Menschen.
Im ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 erfüllt sich der Wunsch des Teufels, der von je her
existiert, in einer menschlichen Verkörperung seines Wesens in den
Genuß religiöser Verehrung zu kommen. Gemeint ist damit die
durch Menschen dargebrachte Anbetung, die Gott
allein zusteht. Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
ist also für
Satan, so wie es für Gott, sein Sohn Jesus Christus ist, seine
Fleisch gewordene rechte Hand, die unter den Menschen wohnt. Mit diesem
seinem weltlichen Werkzeug bzw. Handlanger wird er, so wie es der
Prophet Daniel formuliert und nicht, wie der Antichrist es
vorlügt, Segen und Heil, sondern Verderben bzw. "Verwüstung"
über die ganze Erde bringen.
Schon der Prophet Jesaja drückte sich bzgl. des prophetischen
Blickes auf den letzten noch kommenden Weltherrscher, den Antichristen
wie folgt aus:
“ Denn der HERR wird sich
über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie
in ihr Land setzen. ... (Im unmittelbaren Anschluß daran
aber wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach Offenbarung
13, 7
die Heiligen besiegen, d.h. den Staat Israel
einnehmen. Denn in erster
Linie gegen das heilige Volk Israel richtet sich sein Sinnen (vgl. Daniel 8, 24-25).
Und voller Stolz und Hochmut über seine ihm verliehene Macht wird
er anschließend sprechen:)
... »Ich will in den Himmel
steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen,
ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.[A]
A) Der Berg der Versammlung ist
der Götterberg im höchsten Norden.
Ich will auffahren über die hohen Wolken und
gleich sein dem Allerhöchsten.«"
(Jesaja 14, 1+13-14; Hervorhebung
u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite).
"Das ist
der Höhepunkt der satanischen Nachäffung der (christlichen)
Religion, auf dem Satan sich
selbst auf den Platz Gottes des Vaters setzt und das Tier oder der
Weltherrscher die Rolle des Königs der Könige spielt und
damit an die Stelle
Christi tritt. Diese Situation wird wahrscheinlich zu Beginn der
letzten dreieinhalb
Jahre, d. h. zu Beginn der (zweiten Hälfte der symbolisch sieben
Jahre währenden) Großen Trübsal, eintreten.
Angesichts der
übernatürlichen Kräfte Satans und des (von ihm in sein
Amt erhobenen) Herrschers (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes") erhebt sich die Frage: Wer ist
dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? "
Dieses soll als Kommentar zu Offenbarung
13, 3-8 und
Jesaja 14, 1+13-14 an dieser Stelle noch zitiert werden und stammt aus
der Feder von Dr. Vernon McGee bzgl. der Sendereihe des
Evangeliumsrundfunks (ERF) “Durch die Bibel”
Erläuterung zu Offenbarung 13, 4 – 12, Sendetermin: 8.
November 2002. Die in diesem Zitat eingefügten erläuternden
Klammertexte stammen vom Schreiber dieses Textes.
Und die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens"
verleihen
wird, und die ihm zu einem Weltherrscher werden lassen wird, verleiht
ihm das zweites Tier nach Offenbarung
13,
11-18, das aus der Erde aufsteigt (vgl. in Vers 12). Es wird
ebenfalls in Offenbarung
19, 20 (dort als Falscher Prophet) und in Daniel 7, 8
(hier als Tier bzw. gottesfeindliche Macht) beschrieben.
Mit ihm, dem sogenannten Falschen Propheten ist der Bedränger der
letzten Zeit nun in der einmaligen Lage, sich göttliche
Wesenheit anmaßen zu können. Und die
große Macht, die Satan dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" durch
dieses zweite Tier verleihen
wird, nimmt eben mit dem Erscheinen jenes
sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), Gestalt an.
Aber trotz der großen Macht die ihm, dem Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes", durch dieses zweite Tier verliehen
werden wird, diese Macht kann er nur zeitlich begrenzt ausüben
(vgl. auch in Matthäus
24, 22 und Markus
13, 19-20):
Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes
der Verwüstung"
Daniel
9, 27 wird zu seiner zweiten, noch in der Zukunft liegenden
Erfüllung kommen.
Die zu dieser Zeit von den Israeliten im dann
wieder existierenden
3. Tempel von Jerusalem dargebrachten Schlachtopfer und Speisopfer zur
Ehre des lebendigen Gottes werden
wie bereits in seiner in der Vergangenheit liegenden, ersten
Erfüllung von Daniel
9, 27 vom Antichrist plötzlich abschafft und dann durch die
Anbetung des zweiten "Greuelbildes
der Verwüstung" ersetzt werden.
D.h. mit der Schändung bzw. Verunreinigung des 3. Tempels durch
den Antichristen zur "Zeit des Endes" durch sein "in den Tempel Gottes
Setzen" wird es den Tempeldienst verrichtenden jüdischen Priesten
plötzlich unmöglich werden, den erst kürzlich wieder
aufgenommen Opferdienst im wieder aufgebauten Heiligtum auf dem
heiligen Berg Morija zu Ehren des lebendigen Gottes Israels
fortzusetzen.
Und wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" stehen
im Heiligtum Israels, der muß schleunigst, also auf der
Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen (vgl. in Matthäus 24,
15-22 und im Kapitel "Worauf bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?").
Und alle Einwohner Jerusalems
müssen dann all ihr Habe, selbst den Mantel, und zur Zeit Jesu
ging
niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der
Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause
lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn
allergrößte Eile ist geboten.
Wer sich also noch länger
in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut
zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen
können. Die Tore der Stadt werden schon sehr bald geschlossen
werden. Und mit seinem "in den Tempel Gottes Setzen" durch den
Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beginnt die
äußerst harte Verfolgung seiner Feinde, eine Zeit solch
einer Bedrängnis, wie sie nie zuvor dagewesen war und auch nie
wieder kommen soll , wie
sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen
wird (vgl. bei Daniel
12, 1) und Matthäus
24, 21).
Welch ein Greuel, das "in den Tempel Gottes Setzen" durch den
Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in den Augen
des lebendigen Gottes darstellt, kann man aus 5. Mose 5, 8
ersehen.
Warum eigendlich heißt es zweites "Greuelbild
der Verwüstung"?
Die Prophetie zum "Greuelbild
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 wird in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie
nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Dann aber ist damit
das "Götzenbild"
des "Verwüsters"
bzw. des Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint oder mit den Worten
des Propheten Daniels gesprochen das "Götzenbild"
des "anderen kleinen Horns" aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben wird.
Sowohl die Prophetien des Propheten Daniel als auch die des Sehers
Johannes
für
die letzte Zeit, die sich gegenseitig ergänzen, weisen eindeutig
in eine ganz bestimmte Richtung,
die da lautet "Götzendienst"
und Anbetungszwang eines
"Greuel- bzw. Götzenbildes"
unter Todesandrohung (vgl. Offenbarung
13, 8 in Verbindung mit Offenbarung
13,
14-15), welches vom letzten
großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner
uneingeschränkten
Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Die Schuld der Gemeinde bzw. der
Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer), mit welcher die Anhänger des Antichristen
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint sind, besteht demnach in
der Anbetung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" bzw. in der göttlichen Huldigung des
"Götzenbildes" des "Verwüsters", welches die letzte der
diesbzgl. Prophetien Daniels darstellt und das die Bibel in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15 beschreibt.
Und daß das sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Mit der "Zeit des
Endes" aber ist die letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi
gemeint. Und in Daniel
8, 26
wird Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung in das wieder zu ihrem eigenen Land
gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit
geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht
nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der
lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie
dem Seher Daniel in Daniel
8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte
Israels, daß das "Greuelbild
der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im
Jahr 168
v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus
Epiphanes
bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf
dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet
werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als
Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild
der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung,
um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild
der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste
ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch
prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen
Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand
des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben
sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung
13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter
dieses zweiten "Greuelbildes
der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes
ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als
besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es
scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als
könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe,
d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der
Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche
können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben
anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß
alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und
überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren
Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß
also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte
Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen
befindlich in Offenbarung
13, 11-18 und Offenbarung
19, 17-21 und bei Daniel 7, 8
beschreibt.
Dr. Vernon McGee hat bezügl. des lügenbehafteten Bildes eines
großen Gottes, das alle Menschen der Erde unter Todesstrafe, also
gezwungenermaßen anbeten müssen und das der Antichrist in
seinem Gößenwahn erschuf, in seinen
Ausführungen zu Offenbarung 13, 13 – 14, 2 in der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. November 2002
folgendes zum wie lebendig wirkenden
Erscheinungsbild dieses Bildes festgehalten:
"Die Tatsache aber, dass dem zweiten Tier Macht gegeben war, und wie es
heißt: “Geist zu verleihen dem Bild des Tieres”, so
dass es sogar reden konnte,
das hat viele Ausleger vor erhebliche Probleme gestellt. Denn es
lässt sich nirgendwo
aus der Bibel ableiten, dass Satan in der Lage ist, Leben zu spenden
oder einem
Gegenstand Leben einhauchen zu können. Denn das steht fest, Gott
allein ist der
Schöpfer allen Lebens. Von daher ist es anzunehmen, dass das Bild
des Tieres
nur den Eindruck erweckte, als ob es atme, und dass es lediglich auf
mechanische Weise sprach, wie es heute sprechende Roboter tun. Es
handelt sich
dabei möglicherweise um eine Kombination von natürlichen und
übernatürlichen
Kräften, die das Tier aus der Erde zu dieser Darbietung
befähigte.
Offensichtlich aber überzeugte die Erscheinung die Menschen und
veranlasste sie
schließlich, das Bild anzubeten. Der Befehl, das Bild und das
erste Tier
anzubeten, wurde darüber hinaus noch durch die Androhung der
Todesstrafe für
alle, die sich weigerten, ihn zu befolgen, verschärft. Das
bedeutete jedoch
nicht, dass dieses Gesetz ab sofort überall auf der Welt zur
Anwendung kam. Es
dauerte auf jeden Fall eine gewisse Zeit, alle Menschen auf der ganzen
Welt
aufzuspüren, die dem Tier nicht huldigten. "
Der Verfasser dieser Homepage möchte diesen Worten eines
großen Bibellehrers, den Pfarrer Hugo Danker in der
fünf mal pro Woche ausgestrahlten Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" zitiert, noch
folgenden Aspekt anfügen:
Daß der Seher Johannes überhaupt das Wort "Bild des Tieres"
gebraucht, läßt auf zwei unumstößliche Tatsachen
und Wahrheiten schließen.
Die erste muß sein, daß es sich beim "Bild des Tieres"
nicht direkt um ein lebendiges Geschöpf handeln kann, sondern nur
um dessen Abbild. Dies drückt der Seher Johannes mit seinem klug
gewählten Wort "Bild" eindeutig aus. Ein "Bild" eines Lebewesens
ist nunmal lediglich dessen Darstellung und verkörpert nicht das
einen Geist besitzende Lebewesen selbst, sondern nur dessen nicht
wirklich lebendiges Abbild.
Die zweite Tatsache und Wahrheit ordnet den Urheber dieser Darstellung,
bzw. dieses Bildes der Person des Antichristen, dem ersten Tier aus dem
Meer zu. Und das Bild veranschaulicht somit, was er selbst, der
Antichrist, wenn auch unter Zuhilfenahme des zweiten Tieres, welches
aus der Erde aufgestiegen ist und das den vom ersten Tier erschaffenen
und konstruierten falschen Prophetten darstellt und seine ganze Macht
ausübt, für alle Menscchen der Erde anmaßenderweise und
voller Lügen sein will bzw. wen er damit gelogenerweise nachahmt
und kopiert, oder noch deutlicher ausgedrückt, an wessen Stelle er
sich damit unverfrorenerweise stellt bzw. wen er damit vor aller Welt
Augen verachtungswürdig verdrängt.
Was für eine große Lüge muß dieses Bild in den
Augen der Menschen sein, die den Geist der Wahrheit in sich tragen und
es im Licht der Bibel beleuchten und bloßstellen. Und was
für ein Greuel stellt dieses Bild erst in den heiligen Augen
Gottes dar, der den Seinen auf der Erde dafür den Blick klar macht
und den Verstand öffnet. Was für einen Lügenmantel
muß der Antichrist um dieses, sein selbst kreiertes Bild
aufbauen, damit es zu dem werden wird, was die Bibel mit ihrer
deutlichen Sprache umreißt, zum "Greuelbild der Verwüstung".
Das zweite "Greuelbild
der Verwüstung" wird der Antichrist ins Leben rufen. Dieser
zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits
gesagt noch in der
Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage
jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt
Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte
Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn
auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes
der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des
Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald
dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen
können. Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in
Daniel
9, 27 bzw. Daniel
11, 31 beschrieben.
Das zweite
"Greuelbild
der Verwüstung" wird nach
der Meinung des Schreibers dieses Textes im Gegensatz zum bereits unter
Antiochus Epiphanes der Vergangenheit angehörenden Ersten den auf
die Erde
zurückgekehrten Messias Jesus Christus darstellen, was aber eine
riesige Lüge ist. Wenn dies geschieht steht ganz Israel in der
Gefahr,
einen falschen Messias zu erwählen, nämlich nicht den aus der
unsichtbaren Welt des Himmels zurückgekehrten sondern den lt. Offenbarung 17, 3 aus
der
Wüste kommenden. Darum wird es zwingend
notwendig,
daß sich kurz zuvor der lebendige Gott seines vor langer Zeit von
ihm
erwählten Volkes
erneut erbarmt und in seiner Gnade dem ganzen Volk den wahrhaftigen,
gekreuzigten
Sohn Gottes offenbart.
Das heilige Volk Gottes kann so wieder seinem Namen gerecht
werden und wird den vor zwei Jahrtausenden von ihm gekreuzigten Jesus
Christus endlich auch als solchen erkennen, als ihren persönlichen
Christus,
ihren Heiland und Retter annehmen und es wird wie in Daniel 12, 1
beschrieben auf diese Art und
Weise Vergebung der Sünden finden und gerettet werden. Jeremia 30,
9 beschreibt wie weiter oben bereits angeschnitten eben diese
geistliche Wiederherstellung Israels in der
großen Trübsal.
Ausführlicheres zur geistlichen Wiederherstellung Israels kann auf
der Seite Wiederherstellung
nachgelesen werden.
Wenn also dieses von Menschenhand erschaffene, wie lebendig wirkende
"Greuelbild"
des "Verwüsters" (mit dem "Verwüster" ist hiermit der
Verursacher, der Antichrist gemeint ) erscheint, soll die sogenannte
Zeit der Bedrängnis
nach Matthäus
24,
15-22 beginnen. Sie beschreibt einen völlig neuen
Zeitabschnitt, besser
gesagt
die zweite Hälfte der großen Trübsal.
Der Antichrist wird in Daniel
11, 30-35
und Daniel
11, 36-39 gut charakterisiert und beschrieben. Nach Daniel 7, 25 wird
der
Antichrist dann sogar den
Höchsten lästern, die Heiligen des Höchsten
vernichten sowie die Festzeiten bzw. kirchlichen Feiertage und das
Gesetz Gottes abändern.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich
auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Und mit dem Heiligtum nach Daniel 9, 27 ist nach der Auffassung
des
Verfassers dieser Homepage der dann in Jerusalem
wiederaufgebaute 3. Tempel Gottes
gemeint,
der 70 n. Chr. von Titus zerstört worden
war.
Hinweis: In
Daniel 9, 24-27
(in
der Internetseite Bibelzitate) wurden die dort
einzeln aufgeführten Bibelverse außerdem mit
erläuternde Anmerkungen
vom Verfasser
dieser Internetseite ergänzt. Es lohnt sich,
parallel auch hier mal
nachzulesen.
Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der
Verwüstung" dar?
Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nach der Meinung des
Verfassers dieser Homepage, und so
läßt sich auch 2.
Thessalonicher 2, 4
auslegen, ein Abbild Gottes bzw. des Gottessohnes Jesus Christus dar,
da es dem
lebendigen Gott ein Greuel ist, sich vom Thron Gottes ein Bild zu
machen (vgl. vgl. 5.
Mose 5, 8). Dieses
Bild wird in der Bibel auch in Offenbarung 13, 14-15 und
in Daniel 11, 30-35
erwähnt.
15
Und es wurde ihm Macht
gegeben, Geist
zu verleihen dem Bild
des
Tieres, damit das Bild des
Tieres reden
und machen könne, daß
alle, die
das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.
(Offenbarung 13, 15)
Das vom
Antichrist, dem Verwüster, erschaffene und anscheinend der
menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung" wird
im
wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem, also an heiliger
Stätte
stehen wird (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Es besitzt anscheinend
Geist und erscheint somit den
Menschen, die es überall auf der Erde alle sehen werden, so wie
lebendig, d.h. es muß einen Menschen darstellen und wird sich
darum auch scheinbar bewegen und atmen können, denn einen Geist
besitzen nur
Menschen. Aber es ist, wenn auch nicht offensichtlich erkennbar dennoch
ohne echtes Leben, eben
nur ein perfektes Abbild eines Menschen und wird
Gott zusätzlich deshalb
ein Greuel sein, weil es alle Menschen und auch die Juden anstelle
ihres lebendigen Gottes im dann
wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem, dem Haus
des lebendigen Gottes, anbeten
müssen (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Denn sobald
es in Erscheinung treten wird, wird wie vom Schreiber dieses Textes im
Kapitel "Das
tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes
der Verwüstung"
erläutert das bis dahin wieder regelmäßig dem Gott
Israels dargebrachte tägliche Opfer, d.h.
das Schlachtopfer und Speisopfer abgeschafft
werden (vgl. auch bei Daniel 8, 10-12;
Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31). Und der
Verfasser dieser Homepage ist darum der Meinung, daß dieser
Umstand, daß im dann wieder aufgebauten 3. Tempel das
"Greuelbild
der
Verwüstung" angebetet werden muß, nur einen Schluß
zuläßt:
Dieses von
Menschenhand erschaffene Scheinkunstwerk der optischen Täuschung wird den auf
die Erde zurückgekehrten Jesus Christus abbilden, denn nur
dann
würde das tägliche Opfer tatsächlich entfallen
können und nur dann. Denn der Retter der Christen, bzw. der
Messias der Juden, ist der einzige unter den Göttern, auch von
solchen, die heidnischen Religionen angehören, der sich selbst um
der Rettung der verlorenen Menschen willen als Opfer dargebracht hat.
Damit erübrigt sich jedes weitere Opfer. Es gibt keine andere
heidnische Religion ohne Opferdienst und keinen anderen heidnischen
Gott, der ohne das tägliche Opfer auskommt. Ohne
Opferdienst, d.h. ohne das
tägliche Opfer, gibt es hier
keine Sündenvergebung und kein Heil. Und daß das im dann
wieder aufgebauten 3. Tempel befindliche "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Offenbarung
13, 15 unbedingt angebetet
werden muß, schließt
auf den Umstand, daß mit diesem Bild eine Gottheit gemeint sein
muß.
Von diesem
Bild wird für die Menschen wahrnehmbar anscheinend eine
große, totalitäre Macht
ausgehen, die nur ein Gott haben kann, so daß geglaubt werden
soll, daß
diejenigen, die
es nicht
anbeten, deshalb getötet
werden
Was man unter
diesen Umständen erwarten muß, und was wir bereits vermutet
haben, steht dann in 2.
Thessalonicher 2, 3-4 über
den Jesus Christus nachahmenden Antichristen zur "Zeit des
Endes" sogar explizit in der Bibel geschrieben:
"Er ist
der Widersacher, der
sich erhebt über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, so
daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."
Der Name der Tieres und das "Greuelbild der Verwüstung"
bilden eine Einheit
Wir
wissen es damit bereits, das Bild des Tieres wird dem durch den
falschen
Propheten
bekanntgemachten Namen des Tieres zugehören. Denn Name und Bild
müssen eine
Einheit bilden, sonst wäre die Lüge augenscheinlich.
Die
Bibel beschreibt das Bild des Tieres, also das "Greuelbild der
Verwüstung" in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31. Es soll ein Bild des sogenannten "Verwüsters",
gemeint ist damit der Antichrist, sein:
In Offenbarung
13, 14-15 Johannes spricht eindeutig
und konsequent nur
von einem Bild, das von
Menschenhand erstellt und
im 3. Tempel aufgebaut wurde, nicht etwa von einem
lebendigen
Wesen.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher
Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre
70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag,
denn die Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum
entstanden, muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in
Jesrusalem handeln.
Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der
Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder
wenn
uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott
eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder
wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst
prophetische
Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde
zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke
all dieser
Heiligen hin zum dritten Tempel, der nach den vom Gott Israels
über
seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits
vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen Friedensreich
Gottes, in dem
sich der zurückgekommene Messias Jesus Christus als
rechtmäßiger Erbe
und König über Israel auf den Thron Davids setzen wird,
wieder
aufgebaut sein wird. Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel
in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute noch
in der Zukunft.
Ein Bild ist kein Lebewesen, sondern nur eine optische Täuschung
bzw.
Illusion, gleich ob es als solche erkannt wird oder nicht. Man
benötigt, um ein
Bild einer lebendigen Kreatur zuzuordnen, Fantasie. Und wie wir sehen,
soll das
Bild des Tieres nicht als Illusion erkannt und entlarvt werden, sondern
für
lebendig, mächtig und echt gehalten werden, nämlich, wie wir
bereits weiter oben gelesen haben, für Jesus Christus.
Das
"Greuelbild
der Verwüstung" bzw. das
Bild des ersten Tieres aus dem Meer
könnte zum Beispiel eine in
den Raum projizierte Holographie
sein, die
sich äußerlich so verändern kann, daß man glauben
muß, ein sich natürlich
bewegendes Lebewesen vor sich zu haben. Lautsprecher könnten den
Ton erzeugen.
So wirkt diese Erscheinung wie lebendig und es wirkt so, als könne
sie
sprechen. Die sichtbare Erscheinung des Antichristen ist demnach das
lügenbehaftete Bild des Tieres, das alle anbeten und welches die
Menschen für
den lebendigen, leibhaftigen Messias halten müssen. Die Begriffe Holographie
oder Lasereffekt (ist eine in den Raum projizierte dreidimensionale
optische
Täuschung) kannte Johannes damals nicht, sonst hätte er
vielleicht diese
spezielle Formulierungen anstelle von Bild benutzt.
Nach dem
Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage wäre es genausogut
und noch eher denkbar, daß das "Greuelbild
der Verwüstung"
lediglich eine Art von Sinnestäuschung
im innwendigen Menschen
sein könnte:
Der Ton dürfte dann nach dem gleichen Prinzip erzeugt werden, wie
auch
der falsche Prophet zu den Menschen spricht, nämlich im
eigenen
Ohr vom menschlichen Betrachters des "Greuelbildes
der Verwüstung". Das Bild könnte eventuell
zeitgleich, also sychron,
im Auge ein und derselben Person entstehen, in einer transparenten
Überlagerung des tatsächlich Gesehenen (z. Bsp. mit der
realen Umgebung im Tempelinneren und einem aufgezwungenen,
künstlich erzeugten dreidimensionalen Bild des wie lebendig
wirkenden Abbildes von
Jesus Christus). Es müßte dann allerdings sehr echt wirken,
soll es auch dem kritischen Auge des Betrachters einigermaßen
standhalten können. Dieser rechnet allerdings kaum damit, eine
bloße und perfekte Sinnestäuschung vor sich zu haben und
prüft kaum das Gesehene mit den Mitteln des Verstandes (z.B.
wiederholtes, schnelles Schließen und Öffnen der Augen, um
zu prüfen, ob dieses Bild beim Schließen der Augen
schlagartig mit verschwindet oder vielleicht noch mit einer zeitlichen
Verzögerung nachbrennt, denn selbst schnelle Rechner stoßen
irgendwo mal an ihre Grenzen!).
Der
Schreiber dieses Textes ist deswegen dieser Meinung, weil er
diesbezüglich ein Schlüsselerlebnis
zu lauten Ohrgeräuschen und
zum vollständigen
Erblinden beider Augen hatte und bereits
solche Dinge sogar am eigenen Leibe erlebte.
Einige Jahre
zuvor, bevor
er selbst etwas äußerst Ungewöhnliches und
Schockierendes und für ihn gänzlich Unübliches am
eigenen Leibe erleben mußte, vernahm er zuerst bei einem anderen,
ihm vertraut gewordenen Menschen etwas für ihn sehr
Ungewöhnliches:
Er hörte, daß aus dem Ohr dieses Menschen, als dieser tief
und fest schlief, sehr leise Geräusche zu vernehmen
waren, ähnlich, als wenn man einen nach Außen nicht
geschlossenen Kopfhörer trägt, der gerade so laut Sprache
wiedergibt, so daß man dies als Außenstehender ganz leise
wahrnehmen und mithören kann, jedoch ohne zu verstehen, was im
Kopfhörer gesprochen wird.
Da diese Person mit Sicherheit nicht
schwerhörig war, konnte es sich hierbei nicht um ein neuartiges
und superkleines Hörgerät für Hörgeschädigte
handeln. So hielt es der Verfasser dieser Homepage für ein
neuartiges, superminikleines Radio, das soweit im Hörkanal des
betreffenden Ohres eingeführt worden sein mußte so daß
man es von
Außen betrachtet nicht mehr sehen konnte. Inwieweit das andere
Ohr von diesen Geräuschen ebenfalls betroffen war, ist nicht
festzustellen gewesen.
Eine andere Möglichkeit gab es für den Schreiber dieser
Internetseite zum damaligen
Zeitpunkt noch nicht, und anders konnte sich der Schreiber dieser
Internetseite jenes Phänomen mit seinen technischen Vorkenntnissen
nicht erklären. Dies
verunsicherte ihn aber verständlicherweise sehr und das
nachhaltig. Denn von nun an glaubte
er fest, daß einige Personen seines Umfeldes solche
superminikleinen Empfangsgeräte tragen könnten, um ihn
auszuspionieren, traute sich aber, nicht darüber zu sprechen.
Erst einige Jahre später, kurz nach dem Mauerfall von Berlin, nahm
er etwas
sehr Ungewöhnliches und für ihn Unübliches am eigenen
Leibe wahr, das ihn dieses zuvor selbst vernommene Phänomen
plötzlich erklärbar machte und diesen Menschen nun zu einem
Leidensgefährden
werden ließ. Und darüber hinaus machte er eine weitere
Erfahrung, die ihn bzgl. seiner ihn bereits viele Jahre quälenden
Alpträume, nach den er immer wie abgeschlagen und depressiv
erwachte, skeptisch werden ließ.
Es geschah ebenfalls während des Schlafes, doch dieses Mal mitten
am hellichten Tag und
zwar, als er
selbst aus
einem seiner zahlreichen wie lebendig wirkenden Alpträume eines
Nachmittagsschlafes
erwachte,
indem ihn wieder mal sehr laute
Stimmen und taghelle, sehr realistisch wirkende, farbige Bilder
quälten.
Hiervon sehr plötzlich wach geworden, erlebte er
dieses
Phänomen
für kurze Zeit noch ganz bewußt, noch als er bereits
vollständig wach geworden war, bevor es nur wenige
Augenblicke
später wieder vor seinen Augen verlosch und
der Ton wieder ganz leise wurde. Es war für ihn wie in einem Kino,
in welchem plötzlich das Vorführgerät ausgeschaltet
wird, dabei das Bild und der Ton sanft aber relativ schnell ausklingen
und dabei
gleichzeitig die vollkommene Verdunklung des Raumes wieder entfernt
wird.
D.h. aber, der Schreiber dieses Textes mußte für die Zeit
bis zum Verschwinden der taghellen und farbigen Bilder des für ihn
künstlichen Traumes für das Wahrnehmen der Zimmerumgebung mit
den Augen, d.h. für das ganz übliche Sehen mit den Augen, auf
beiden Augen vollständig blind gemacht worden sein. Denn der Raum,
in dem er bis dahin geschlafen hatte, war tageszeitlich bedingt mit dem
durch die Fenster ungehindert hereinkommenden Tageslicht hell
erleuchtet gewesen. Das Schlafzimmer, d.h. seine Tapeten und seine
Einrichtungsgegenstände waren also für kurze Zeit nach dem
Erwachen trotz bereits vollständgem Aufgewachtseins mit beiden
Augen noch nicht zu sehen gewesen!
Wäre nun mitten in der taghellen Szenerie des für den
Schreiber des Textes künstlichen und ihm von Außen her
gemachten Traumes eine Szene gewesen, bei der es vollkommen dunkel ist,
wäre dieser Zustand mit dem vollständigen Erblinden beider
Augen bezgl. vom Unterscheidungsvermögen von Hell und Dunkel
vergleichbar gewesen!
Das war für den Verfasser dieser Internetseite abgesehen von den
schrecklichen Inhalten dieses für ihn als künstlich gemacht
wahrgenommenen Traumes schon sehr beängstigend gewesen und
verunsicherte ihn noch geraume Zeit hinterher, obwohl er dieses
Phänomen bis heute nie wieder an sich beobachten konnte.
Jetzt
fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und die hinterher verbliebenen
sehr leisen Stimmen, die er bisher für eigene wirre und seinem
damaligen Krankheitsbild gemäße Gedanken hielt,
ängstigten ihn nun noch mehr als zuvor.
Der Schreiber dieses Textes vermutet seither, und das begann sogar
bereits seit
einiger Zeit davor,
daß ihn im Gegensatz zum obigen Schlüsselerlebnis solche
sehr leisen Stimmen und lichtschwachen Bilder, die aber sonst
transparenter Natur sind und die anstelle
seiner in der Schulzeit noch bildhaften Gedanken gerückt waren und
für ihn nach
heutiger Sicht vom falschen Propheten
zwangsweise erzeugt werden, seit relativ langer Zeit, und dies
muß bereits zu seiner Studentenzeit begonnen haben, tagaus tagein
begleiten und ihn in seinem
Denken und
Handeln immens beeinflussen mußten, zumal sein natürliches
bildhaftes Gedächtnis seit vielen Jahren sowieso nur noch ganz
blaß funktioniert und fast unkenntlich geworden ist. Hatte er
doch vorher, zumindest während seiner Schulzeit zeitweise ein
teilweise fast bildhaftes Gedächtnis besessen, das
sich aber dann im Laufe der Zeit nach und nach verschlechtert hatte und
ihn sehr vergeßlich werden ließ und unsicher gemacht hatte.
Und noch
Eines wird mit der Möglichkeit, Menschen unnatürliche
Zwangsträume machen zu können, deutlich: Der Antichrist wird
auf diese Art und Weise entscheident das Denken und Handeln von
führenden Militärs und wichtigen Politikern beeinflussen, um
mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und
Möglichkeiten seine Ziele zu verwirklichen, und er wird mit
Sicherheit, falls sie ihm tätsächlich möglich sind, das
Mittel der künstlichen Träume einsetzen. (vgl. im Kapitel "Vielleicht ist
es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des
Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder
wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen
fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden
Menschensohnes verkannt werden könnten")
Der
Schreibers dieses Textes ist unter Bezugnahme auf das eben Gesagte zu
seinem eigenen Schlüsselerlebnis davon überzeugt, daß
der
Antichrist in der Lage ist, mit seinem falschen Propheten bei Menschen
gezielt akustische Geräusche und Stimmen zu erzeugen, die
keine äußere
für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.
Dies kann er nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage tun,
indem er z. Bsp. das Trommelfell umgebende, naheliegende Muskeln
gezielt rythmisch und in der Intensivität dosiert bewegt und so
das Trommelfell ähnlich wie beim Ohrensausen (Tinnitus)
auf hochkomplizierte Art und Weise aktiv zum Schwingen bringt
(Tonhöhe u. Lautstärke müßten bei einem solchen
Prinzip frei wählbar sein).
Man kann sich dies vom Wirkprinzip so vorstellen, als würde ein Tauchspulenmikrofon
zum Lautsprecher umfunktioniert werden, indem dessen Schwingspule mit
einem
NF-Signalstrom durchflossen wird, so wie auch umgekehrt ein elektrodynamischer
Lautsprecher als Mikrofon genutzt werden kann.
Damit dürfte dem Antichrist die Möglichkeit gegeben und er
müßte in der einmaligen Lage sein, (vielleicht) auf die
(gesamte) Körpermotorik (auch auf das vegetative Nervensystem)
Einfluß zu nehmen.
Hiermit wird auch erklärbar, daß der Antichrist mit Hilfe
seines falschen
Propheten Menschen wie mit Geisterhand zu töten
vermag (vgl. Offenbarung
13, 15), denn auch der Herzmuskel ist nun höchstwahrscheinlich
nach demselben Prinzip ansteuerbar geworden, wie auch die das
Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln in einen sehr
komplizierten Zusammenspiel gezielt bewegt werden können.
Zumindestens kann man sich das bereits gut vorstellen und erkennt,
daß der falsche Prophet auch für Kriegszwecke bestens
geeignet zu sein scheint. Vieleicht genügt nur ein Knopfdruck, um
den Herzmuskel eines Menschen so lange zu lähmen, bis
Herzstillstand und damit der Tod eines Menschen eingetreten ist. Denn
so wie der Antichrist mit seinem falschen Prophten Stimmen erzeugen
kann und diesen zu einem Massenmedium erhebt, zeugt dies von der hohen
Wahrscheinlichkeit der Vielfalt anderer Einsatzmöglichkeiten, auch
für Kriegszwecke.
Und im Gegenteil, wie simpel und banal schein es dagegen zu sein, nur
den einen Herzmuskel zu lähmen, um zu töten. Erfordert ein so
kompliziertes Zusammenwirken der das
Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln nach einem bestimmten
Rythmus und Wechselspiel doch erheblich mehr Kenntnisse und Erfahrung
wie das Festhalten nur eines einzigen Muskels.
Der Verfasser
dieser Homepage ist deshalb der Meinung,
daß der
falsche Prophet zur Massenbeeinflussung und Gehirnwäsche nicht nur
den Ton gezielt in unterschiedlichen Klangqualitätsstufen und
Lautstärken einsetzen, sondern auch einem Film gleich, über
bewegte Bilder wahlweise in Zweidimensional oder Dreidimensional und in
unterschiedlichen Helligkeitsstufen Einfluß
auf Menschen nehmen wird. So könnten z.Bsp. auch, und es wird auch
sehr wahrscheinlich sein, seine eigenen bildhaften Gedanken und die
Bilder seiner Schlafträume durchaus manipuliert worden sein.
Der Verfasser
dieser Internetseite erahnte
nun die wahrscheinlich wahre Ursache eines großen Teiles seiner
bis heute nicht völlig weichen
wollenden Krankheitssymtome und wer der Verursacher all der
zeitweisen, unerklärlichen, auf ihn persönlich
lästernden und zum Teil bösartigen Stimmen, die er
täglich zeitweilig sehr leise
hören
muß, wirklich ist und
die ihn persönlich bereits viele Jahre bedrängten und
demütigten.
Diese einer Vergewaltigung gleichkommenden Stimmen,
die
parallel zu einem in Intensität
und Tonhöhe wechselnden, relativ permanenten Rauschen in beiden
Ohren etwa so wie ein bis an die Wahrnehmungsschwelle sehr, sehr leise
gedrehtes Radio vernehmbar sind,
können, da
ständig wiederkehrendend, scheinbar immer ein und den selben
Personen zugeordnet werden. Es gibt sie sowohl als Männer- als
auch als Frauenstimmen. Sie sind mehr oder weniger intensiv vernehmbar
und sprechen genauso wie im Rundfunkbereich üblich im
nichtflüsternden, aber, und das unterscheidet sie von einer
Radiosendung grundlegend, vogtländischen Dialekt, auch öfters
so, als
würden sich mehrere hundert Meter entfernt Personen natürlich
und laut, d.h. wie in ihrer natürlichen Umgebung aufhaltend
unterhalten, von deren Gesprächen man auf Grund der, und so
schätzt man das Gehörte ein, scheinbar großen
Entfernung nur Wortfetzen verstehen kann.
Es wird also, um es mit anderen Worten zu sagen, vom Schreiber dieses
Textes so wahrgenommen, als wären es scheinbar Stimmen von
Personen, in der Umgebung bzw. in demjenigen Umfeld, in dem man sich
gerade aufhält.
Dies ließ den Schreiber dieses Textes verständlicherweise ruhelos
danach suchen, wie man diese immer erst im Freien laut werdenden, ihn
belästigenden Stimmen, die scheinbar von Personen herrühren,
die ihm quasi an jeden Ort nachreisen und sich in seiner relativen
Nähe, bzw. mit einem entsprechenden räumlichen Abstand von
einigen hundert Metern Entfernung aufhalten würden, um ihn zu
verfolgen und zu überwachen, wieder
abschütteln
und loswerden kann.
Der Schreiber
dieses Textes analysierte nun mit der Hilfe seines Gottes
das, was er wahrnahm und gewann ein völlig neues
Verständnis dieser Dinge:
Mit der Zeit wurde für ihn erkennbar, daß der Verursacher,
und es mußte ein
einziger sein, allein schon mit der ihnen zugeordneten Tonlage und der
Konstellation ganz bestimmte Ziele verfolgt und damit konkrete
Absichten hat, also beim Zuhörer damit auch etwas ganz Bestimmtes
erreichen will.
Er mußte jetzt erschreckend feststellen, daß es kein Zufall
sein
konnte, daß die von ihm als Frauenstimmen wahrgenommen
Sprecherinnen so unnatürlich und verletzend aber dabei sehr
kindlich wirkten, so als würden Kinder, kleine Mädchen
über den Telefonhörer sprechen (was natürlich
widerwillen und gezwungenermaßen die Phantasie ankurbelt), was er
aber mit dem, was sie
zu ihm sagten (die Gesprächsthemen bewegen sich immer im Bereich
des Rotlicht-Milieus), nicht in
Einklang bringen konnte. Diese Stimmen, die, wenn sie in akustisch
abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise
vernembar sind, sich auch als Gedankenstimmen darstellen konnten,
klangen mehr wie künstlich erzeugt
und riefen unbewußt eine Antipathie
gegenüber Kindern hervor.
Der Schreiber dieses Textes mochte darum im Umgang mit Kindern
keine rechte Freude mehr haben und wünschte sich
unbewußterweise wahrscheinlich
gerade deshalb keine eigenen mehr.
Es war dann bestimmt auch kein Zufall, daß die von ihm
gehörten Männerstimmen sehr viel natürlicher als die
weiblichen klangen, und sich immer im Bereich tieferer Tonlagen
bewegten, ihn sich einerseits als Satanisten ausgebend und bekennend
sehr massiv verspotteten und wieder
andere mit autoritärer Wirkung belehrend auf ihn einsprachen,
dabei von Gottes Willen und von Moral redeten und sich als "christliche
Menschen" auswiesen.
Dies unterdrückte und änstigte ihn alles sehr und hinderte
ihn irgendwie daran, unter Menschen zu gehen oder gar an einer
Männerrunde Freude zu finden. Selbst in einen Gottesdienst zu
gehen, ängstigte ihn irgendwie. Er verkroch sich mehr und mehr in
den vier
Wänden, schottete sich ständig ruhesuchend nach außen
ab und kompensierte seine mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten
in zeitaufwendigen Hobbys wie Elektronikbasteln.
Aber damit hatte der
Urheber der Stimmen ja sein Ziel offensichtlich erreicht und ihn von
anderen Menschen isoliert, und der
Verfasser dieser Webseite stand so weiteren Angriffen hilflos immer
ständig weiter zur
Verfügung, da er so seine Freunde verlor und seinen eigenen
Lebensweg nicht gehen konnte. Er
wurde so viele Jahre in der Schwebe gehalten und aller Spott und Hohn
der Stimmen erhielt ständig einen neuen zwiespältigen
Nährboden.
Aber der
Verfasser dieser
Webseite lernte es, trotz riesiger
innerer Anstrengungen trotzdem äußerlich ruhig und gelassen
zu
bleiben, seine Ängste zu verbergen und gegenüber seinen
Mitmenschen zunehmend so normal
wie ihm möglich zu reagieren, aber dennoch mit Hilfe des
lebendigen Gottes über
die
wahren Hintergründe, die versteckten Absichten und über den
wahren
Zweck dieses ihn zeitweilig persönlich einbeziehenden Specktakels
nachzuforschen. Es verfestigte sich dabei der Eindruck, daß die
Personen, deren Stimmen er gezwungen ist zu hören, keinen lebenden
Personen zuzuordnen sind. Auch wenn sie gut nachgemacht sind, und sich
manchmal klangmäßig einer beliebigen räumlichen
Situation anpassen können (z. Bsp. wenn sich der Schreiber dieser
Internetseite in einer Unterführung oder einem Hallenbad befindet,
hallen die leisen Stimmen genauso wie in natürlicher Umgebung
einer Unterführung oder eines Hallenbades nach).
Und der Verfasser dieser Hompage entdeckte dabei erschreckend,
daß da noch leisere Stimmen
existieren
mußten, die höchstwahrscheinlich wie auch die bisher
wahrgenommenen, etwas lauteren und scheinbar
als fremde, von außen kommende Stimmen beide von
ein und der selben Quelle
abstammen. Der Verfasser dieser Homepage vermutet dies, da sie
und das ist das Gefährliche daran, durch ihre sehr geringe
Lautstärke, die bis an die Wahrnehmungsgrenze gedrosselt ist, mehr
ins Unterbewußtsein eingehend und auf diese Weise wie als eigene
Gedanken wahrnehmbar genau zum Dialog und zum momentanen Thema prompt
und so ganz zufällig immer
dazupaßten
und darum den Schreiber dieses Textes ständig einbeziehend auf die
primären Stimmen mit gezielt lenkender Funktion reagieren
ließen, auch wenn er darüber
bereits müde geworden am Abend einschlafen wollte und ihm alles
völlig egal war. Diese
Art von Stimmen
sekundärer Natur hinderten ihn daran, einfach das
Thema zu wechseln und an etwas ganz anderes zu denken, sich
beispielsweise über die Schönheit von Gottes Natur zu
erfreuen oder noch zu
erledigende Aufgaben freudig anzupacken. Sie äußerten sich
zusätzlich noch in ständigen, rein zufällig darauf
abgestimmten Alpträumen mit
ähnlichen Inhalten, so daß jeder neue Tag bereits
völlig unausgeschlafen, schlapp und müde, d.h. mit einem
negativen Vorzeichen begann.
Am Ende eines jeden Tages, auch noch in der Einschlafphase im eigenen
Bett, waren ab etwa Ende 1989 die zeitweise nur im Freien oder
über das
geöffnete Fenster vernehmbaren, etwas
lauteren Stimmen, deren Echtheit (und daß sie tatsächlich
von sich in Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen
abstammten und ihn so auf direktem akustischem Übertragungsweg
erreichenen konnten) der Schreiber dieses Textes zu diesem
Zeitpunkt bereits massiv
anzuzweifeln begann, sogar im Schlafzimmer bei geschlossenen Fenstern,
d.h. im abgeschlossenen und schalldichten Raum auch noch vernehmbar.
D.h. man konnte sie dann quasi, auch ohne daß sie den direkten,
akustischen Übertragungsweg nehmen, nun an jedem beliebigen Ort
innerhalb und außerhalb eines akustisch abgeschotteten
Wohngebäudes und ohne elektronische Hilfsmittel benutzen zu
müssen, wenn auch manchmal nur sehr undeutlich und verwaschen
verständlich trotzdem mit den Ohren wahrnehmen, so als
würde man dazu einen Kopfhörer benutzen.
Da diese Art von Stimmen ahnliche Themen behandelten, wie die etwas
lauteren, deren Echtheit der Schreiber dieses Textes bereits massiv
anzuzweifeln begann (und daß sie tatsächlich von sich in
Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen abstammten und ihn
so auf
direktem akustischem Übertragungsweg erreichenen konnten) und ihn
ständig Dinge beschuldigten, von denen er teilweise keinen blassen
Schimmer hatte und von Personen sprachen, deren Namen nicht einmal
genannt wurden, wurde er völlig verängstigt und von der Art
und Weise des Übertragungsweges der Stimmen eingeschüchtert
zwangsläufig dazu verdammt, ständig zuhören zu
müssen. Man konnte sich auch nicht davon losreißen und
einfach das Thema wechseln.
Vielleicht weil der Verfasser dieser Homepage bereits massiv
anzuzweifeln begann, daß die Draußenstimmen auch wirklich
echt waren und daß sie tatsächlich von lebenden, sich in
unmittelbarer Hörreicheite aufhaltenden und von dort aus mittels
des akustischen Übertragungsweges noch verständlichen
Personen, die beständig über ihn sprachen und sich über
ihn lustig machten, hervorgerufen wurden, erschien nun
zusätzlich zu diesen eine völlig andersgeartete Art von
Stimmen und
zwar auch gleichzeitig auf beiden Ohren.
Diese völlig neue Art von Stimmen auch ganz neuer
Klangqualität,
die ebenso wie Draußen zusätzlich auch in akustisch
abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise
vernembar waren und sich auch als lautstärkemäßig stark
reduzierte, an der Wahrnehmungsgrenze ins Unterbewußtsen
eingehende, den Betroffenden lenkende und leitende Gedankenstimmen
äußern konnten, stellten sich einerseits als
Frauenstimmen wahrgenommene
Sprecherinnen, so als würden Kinder, kleine Mädchen
über den Telefonhörer sprechen und andererseits als tiefere,
klangmäßig abgerundetere Männerstimmen dar. Der
Verfasser dieser Homepage hat sie bereits eingangs ausführlich
beschrieben, da sie ihn wegen ihres völlig ungewöhnlichen und
für ihn unerklärbaren Übertragungsweges besonders stark
in ihren Bann zogen.
Vielleicht waren sie also lediglich ein Zugeständnis des
Bedrängers, desjenigen, der sie mit einer bestimmten Absicht
benutzte und
mit ganz bestimmten Zielen offensichtlich künstlich erzeugen
mußte. Diese völlig neue Art von offensichtlich zensierten,
auf ihn
lästernden und ihn fertigmachen wollenden Stimmen, die nun auch
wegen ihrerer scheinbaren Gefährlichkeit die Aufmerksamkeit ganz
und gar in
ihren Bann zogen und weil ihr Zuhörer nun gerne wissen wollte, wer
diejenigen Menschen in Wahrheit sein könnten, die so etwas
Schreckliches und Gemeines verursachen und wer diejenigen Personen
waren, von denen sie redeten und meistenteils nicht mit Namen benennen
wollten, und weil sie dadurch eine
fürchterliche Ungewißheit auf eine bedrohlich erscheinende
Zukunft hervorriefen, unterschieden sie
sich auch dadurch deutlich und klar von den bisher gewohnten. Auch weil
sie nicht
lokalisierbar waren, d.h. nicht im Stereoton wahrgenommen werden
konnten, zogen sie zwangsweise ihre unbedingte Aufmerksamkeit auf sich.
Bisher, d.h. bei den Draußenstimmen, konnte man zumindest
verwaschen eine Richtung vermuten,
aus der sie ungefähr kamen. Die bisher gewohnten Stimmen, die der
Schreiber dieses Textes
vermutlich von Anfang an, d.h. seit dem Beginn des Redens des Maules"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, welchen er auf das Jahr 1979 datieren würde, immer im
Freien befindlich über sich ergehen lassen mußte und die er
bisher, d.h. bis er sie 1989 massiv anzuzweifeln begann, für echt
gehalten hatte, stellten sich zudem immer
erst dann ein, wenn es zumindest wahrscheinlich erschien, daß sie
von tatsächlich lebenden Menschen, die sich in der
relativen Nähe, d.h. für ihn in unmittelbarer
Hörreichweite aufhalten mußten, verursacht worden sein
könnten. So
war von diesen Stimmen und deren Dialoggesprächen beispielsweise
in den frühen Morgenstunden noch
nichts vernehmbar, und am wahrscheinlichsten traten sie am Nachmittag
und gegen Abend auf, dann wenn die allermeisten Dorfbewohner von der
Arbeit nach
Hause gekommen waren. Spitzenzeiten stellten dabei die Zeiten dar, die
in der warmen Jahreszeit lagen, dann wenn jedermann in seinen eigenen
Garten
gehen konnte und sich dort auch die meiste Zeit aufhielt, um
beispielsweise
die Blumen zu gießen und draußen zu grillen und Feeten zu
feiern.
Von Anfang an war es dem Schreiber dieser Internetseite eindeutig klar
gewesen, daß diese erst ab 1989 auftretende, völlig neue Art
von
Stimmen völlig anderer Qualität nicht wirklich echt sein
konnte und daß diese teilweise sehr unecht wirkenden Stimmen auch
von Verursachern
herrühren konnten, die diese über viele, ja vielleicht
tausende Kilometer Entferung erzeugten und mittels einer Art von
(Gedanken-)Sender auf seine
Ohren einspielen.
Aber auch bei dieser neuen Art von Stimmen gab es
nicht wenige Auszeiten und der Verfasser dieser Homepage mußte
sie nicht
ständig über sich ergehen lassen. In solchen Zeiten, wenn sie
nicht vernehmbar waren, hatte der Schreiber dieses Textes ein helles
Rauschen, meistens auf beiden Ohren gleichzeitig, weniger einseitig.
Diese Rauschen wechselte manchmal sprungartig geringfüg die
Tonhöhe und erschien seltener für kürzere Zeit auch auf
einem Ohr verstärkt. Dieses Rauschen erinnerte zumindest
beständig an die Anwesenheit des Bedrängers und daran,
daß die Stimmen bald zurückkommen werden. Das Rauschen war
bereits seit ca. 1988 vernehmbar gewesen, zu einer Zeit, als noch keine
auf den Ohren vernehmbaren Stimmen hörbar gewesen waren.
Und noch Eines war an diesen anderen Stimmen neu, aber auch sehr
belastend: Der Schreiber wurde
ab jetzt vom morgendlichen Aufwachen an, d.h. gleich im direkten
Anschluß an seine nächtlichen Alpträume der frühen
Morgenstunden, bis zum abendlichen Einschlafen mit irgendwelchen, auf
ihn persönlich
abzielenden Stimmen belästigt, was sich zuvor hauptsächlich
nur auf die Draußenzeit zu bestimmten Tageszeiten beschränkt
hatte.
Es setze bei
ihm ein völliges Umdenken ein. Denn
nun war es zur Gewißheit geworden: Diese neue Art von
wahrnehmbaren Stimmen konnte von keinen natürlichen Personen,
z.Bsp. aus der Nachbarschaft oder von einer belebten Straße, so
wie die der Bahnhofstraße Plauens vor dem Büro desjenigen
Betriebes, in dem der Verfasser dieser Homepage zu diesem Zeitpunkt
noch arbeitete, abstammen. Es mußte also eindeutig etwas
Künstliches sein. Bis dahin, d.h. bis etwa 1989 war sich der
Schreiber diese Textes darüber überhaupt nicht im Klaren
gewesen.
So
entschloß sich der
Verfasser dieser Homepage irgendwann trotzig, zozusagen als
Gegenreaktion beim Einschlafen einen
Kopfhörer zu tragen und damit leise Musik zu hören, nach dem
Motto: Was die können, kann ich auch. Er wollte mit selbst
ausgesuchter, mutmachender christlicher Musik dem ganzen etwas
Stärkendes entgegensetzen. Ein selbstgebastelter Timer trennte den
Kassettenrecorder nach einer Stunde vom Stromnetz, um einmal
eingeschlafen auch dazu Ruhe zu haben.
Der
hinter dem lauteren Teil versteckte, viel leisere, alle Lebensfreude
erstickende, somit
weit mehr belastendere Teil von Stimmen, hatte den Schreiber dieses
Textes wahrscheinlich jahrelang
daran
gehindert, sein persönliches Leben
voller Freude anzupacken und auszuleben. Statt dessen fürchtete er
sich vor dem Tag des wiederkommenden Christus, der mit einer
vorweggehenden großen Trübsal verbunden sein sollte,
ängstigte sich sich
vor dem kommenden Strafgericht Gottes und fürchtete sich vor
seinem Zorn. Denn wer kann an diesem Tag vor ihm bestehen?
Die dämonischen Stimmen hatten also ein Weiteres und noch weitaus
schlimmeres Übel bewirkt. Es hatte sich anstelle des Bildes eines
liebenden himmlischen Vaters hartneckig ein angstbetontes Gottesbild
eingenistet, das man auch nicht so leicht wieder abschütteln
konnte.
Der sehr viel
leisere, unterschwellige Teil der sich an der
untersten
Wahrnehmungsgrenze bewegenden Stimmen hatte ihn zusammen mit
den das Ganze begleitenden, mehr oder wenig schwankenden
Angsgefühlen lange genug in seiner persönlichen Entwicklung
festgehalten und bis hierher gelenkt. Nun begann erst zögernd,
dann immer deutlicher vernehmbar die Stimme Gottes zum Schreiber dieses
Textes zu sprechen.
Zum Glück ist es nicht die Absicht des lebendigen Gottes
gewesen, ihn dauerhaft diesen, wenn auch von Gott redenden Stimmen,
aber offensichtlich dennoch satanischen Mächten zu unterwerfen. Er
schenkte ihm trotz alledem parallel nach und nach wieder eine
Zuversicht und innere Gelassenheit zurück, auch wenn sie jeden
Tag im Glauben bewußt immer
wieder neu erkämpft werden muß.
Da nun wieder
für
seine Mitmenschen offen, erkannte der Verfasser dieser Homepage so
langsam, was er in seiner Angst bereits vermutete. Er erfuhr jetzt in
Gesprächen, daß vom Stimmen hören
offensichtlich auch andere Menschen betroffen waren, aber von
seelsorgerischer Seite her auch, daß es Therapien und Medikamente
gibt, die diesbezüglich Linderung verschaffen können. Er
wollte jetzt nicht länger glauben, daß das Hören von
Stimmen lediglich sein ganz besonderes individuelles Krankheitsbild
darstellt. Denn
hinter den Stimmen lagen, wenn auch nicht offensichtlich, ganz
bestimmte Absichten verborgen, die mit dem christlichen Glauben im
direkten Zusammenhang zu stehen schienen. Denn die Stimmen hatten etwas
Belehrendes im Hinblick auf die Wiederkunft Jesu Christi an sich. Aber
was sie lehrten befriedigte den Schreiber dieses Textes keineswegs,
da die Liebe Gottes hinter dieser Absicht fehlte. Es weckte in ihm
statt Hoffnung wieder neue Ängste. Er entschloß
sich deshalb, ganz gezielt in der Bibel zu suchen und sich
Wissen anzueignen, um dem gegenüber nicht alles kommentarlos
schluckend und hilflos
dazustehen.
Der Verfasser dieser Internetseite begann mutiger geworden, den
unerklärlichen Stimmen vorsichtig auf den Zahn zu fühlen und
glaubte, zu erkennen, daß hinter diesen keine lebenden Menschen
stehen, sondern eine Art von intelligenter
Maschinen bzw. Sprachcomputer die Ursache sein mußte. Zu dieser
Schlußfolgerung muß man kommen, wenn man bedenkt, daß
ein und die selben Menschen, denn es handelte sich immer um die selben
hinter den Stimmen stehenden Sprecher, keinesfalls einem pausenlosem
Verhör gleich rund um die Uhr ihre kostbare Zeit für
teilweise total irrsinnige, nervenaufreibende Dialoge aufwenden
würden. Die solches tun würden, hätten mit Sicherheit
längst einen seelischen Schaden abbekommen. Und kein lebender
Mensch kommt ohne die üblichen menschlichen Bedürfnisse, wie
Hunger, Durst und Müdigkeit aus, müßte irgendwann auch
mal etwas anderes tun, so z.Bsp. auf Toilette oder auf Arbeit gehen,
Einkaufen oder hätte andere persönliche Dinge zu regeln. Oder
wer verzichtet ganz freiwillig auf persönliche Auszeiten, Erholung
und
Freizeitspaß. Die meisten Menschen handeln, hauptsächlich um
ihre Bedürfnisse zu befriedigen und sehnen sich nach mehr
Lebensqualität und ein erfülltes Leben, so auch der Schreiber
dieses Textes.
Der Verfasser dieser Internetseite glaubte aus den Stimmen zu erkennen,
daß trotz allem Drumherum sich immer wieder eine einzige wichtige
Botschaft herauszukristallisieren
schien, die sie offensichtlich vermitteln sollen:
Es wird mit ihnen demonstriert, daß immer mehr die Liebe in
vielen zu erkalten droht, da die Stimmen Namen von bekannten Personen
und auch ganzen Personengruppen des persönlichen Umfeldes
einbeziehen,
die anscheinend auch diese Meinung äußern würden. Sie
betonen
die Verwerflichkeit von Regierungen und Machtsystemen der heutigen
Zeit. Im Gegenzug wird dabei auf
die
baldige Ankunft des in der Weltrichterfunktion wiederkehrenden Jesus
Christus hingewiesen. Nur dieser allein soll dann alle bestehenden
maroden Machtsysteme und
den von den Stimmen so betonten, immer mehr aufblühenden
menschen- und gottesfeindlichen Satanismus von der Erde kehren
können.
Außerdem wird auf ein
kommendes Tausendjähriges Friedensreich verwiesen, in dem der Tod
und alles Leid nicht mehr sein werden und alles viel besser werden
soll.
Auf diese grausame Art und Weise induzieren die Stimmen demnach
eine Erwartungshaltung inbezug auf die kommende neue Welt Gottes und
sein
persönliches Eingreifen in einer immer schlechter werdende Welt
und initiieren
so das sich Sehnen nach einem himmlischen Erretter.
Aber das würde nur einen Sinn ergeben wenn nicht nur vereinzelt
Menschen von diesen Stimmen betroffen wären, sondern
möglichst alle. Dann
wären diese Stimmen das ideale Massenmedium, und würden dem
in Offenbarung
13, 11-18 und Offenbarung 16, 13-14 und Offenbarung 19,
19-20 beschriebenen falschen Propheten sehr nahe kommen.
Aber was wäre, wenn dies stimmte. Würden sich alle Menschen
der Erde völlig widerstandslos diesen Belästigungen und
Angriffen auf ihre Individualität
aussetzen und ausspionieren lassen, ja sogar ihren persönlichen,
inneren Rückzugsraum aufgeben und damit ihre persönliche
Freiheit
freiwillg aufs Spiel setzen?
Dies ließe sich bei aller Verschiedenheit der Menschen nur sehr
schwer vorstellen, denn dann könnte dem wahren Urheber der Stimmen
alles sehr leicht außer
Kontrolle geraten. Dies würde eine Gehirnwäsche mit
anschließender, gezielter
Massenbeeinflußbarkeit voraussetzen. Wenn das aber einmal in
ähnlicher Form dennoch geschieht, zeugt es von der professionellen
Handhabung und psychisch ausgeklügelten Vorgehensweise des
Antichristen, aber auch von seiner großen Verschlagenheit und
Gefährlichkeit, denn nur der Sohn des Verderbens ist so
unerbittlich brutal und zieht mit seiner Genialität alle in seinen
Bann. Die Realisierung des falschen Prophen wäre dann greifbar
nahe und der Antichrist wäre dann bereits unter uns.
Der Antichrist soll bekanntlich, nachdem er auf der ganzen Erde
eine
große Trübsal verursacht hat, anschließend die
Bedrängnis, eine Zeit, wie sie nie zuvor war und
anschließend nie wiederkommen soll, auslösen. Denn die Bibel
berichtet bereits über die alttestamentarischen Propheten genau
davon und kündet diese Zeit für das Ende an (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus
24, 21).
Der Herr aber spricht dennoch allen, die wir von solchen
Alpträumen geplagt sind, folgendes Wort aus den Psalmen zu, und er
möchte, daß wir uns auch des Nachts, dann, wenn es dunkel
und der Tag noch fern ist, ganz mit seinem Frieden bedecken lassen.
Denn, er birgt uns ganz so wie den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 unter dem Schatten seiner Hände, die er so wie
über ihn auch über uns ausgestreckt hält, um uns
vor der Kälte der Nacht, dem Sohn des Verderbers und seinen
technisch erzeugten Stimmen zu
schützen, auch
dann, wenn wir vom "Bösen", der uns verderben will, im Schlaf
gefesselt und bedrängt werden, gerade dann, wenn wir
keine Kraft mehr haben uns dagegen zu wehren und nun Angst haben, dem
Bedränger
zum Raube zu fallen.
Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig
Die meisten Menschen werden
bestimmt
darauf hereinfallen. Denn was das wie lebendig wirkende Standbild
des Tieres, das "Greuelbild der
Verwüstung" ausrichten kann, unterstützt der
falsche Prophet,
ein unglaublich mächtiges und vielseitiges Werkzeug des
Antichristen, daß, weil es den Antichristen an die Weltmacht
bringen wird, sogar die menschlichen Sinne
täuschen und Menschen töten kann und deshalb überaus
gefährlich ist. Erst durch ihn wird das "Greuelbild der
Verwüstung" zu dem werden, was es in der Zeit der
Bedrängnis für die ganze Welt sein wird. Erst der
falsche Prophet bewirkt, daß das "Greuelbild der
Verwüstung" keine lokal wahrnembare Erscheinung hinter
verschlossenen Türen, sondern ein weltweites Machtsymbol der
Superlative sein wird.
Und daß der falsche Prophet die ganze Macht des Antichristen
ausüben wird, ja ihn erst zu dem macht, was er werden wird,
können wir in Offenbarung
13, 12-13 nachlesen.
Soviel sei an dieser Stelle vorweggenommen:
Der falsche Prophet, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11-18
und Offenbarung
19, 20 sowie bei Daniel 7, 8,
ist nach den Vorstellungen und Erfahrungen des Verfassers dieser
Webseite
keine lebendige Person, sondern hauptsächlich eine von
Menschenhand gebaute und
gesteuerte
Maschine, ein sehr komplexer und auch sprechender Supercomputer,
schlecht hin das satanische
Gegenstück
zum heiligen Geist Gottes.
Als "antichristlicher Geist" übt es in
ähnlicher Art und Weise wie der heiligen Geist Gottes,
aber keine so sanfte, sondern eine übermächtige Macht mit
großem Druck auf alle Menschen der Erde aus, die vermutlich wie
gleichgeschaltet mit ihm drahtlos und ohne elektronische
Geräte gezwungenermaßen verbunden sein werden. So wird sich
ihm kein Mensch der
Erde entziehen können. Er läßt sich nicht erst bitten
wie der heilige Geist Gottes, sondern er ist gnadenlos aufdringlich,
dirigierend und
bedrängend. Er ist es, der die Bedrängnis in der großen
Trübsal verursacht.
Der
falsche Prophet ist keine eigenständige Person und durch
interaktiv wirkende Automatismen nur in gewissem
Rahmen kommunikations- und lernfähig,
und wirkt darum wie selbstständig. Er kann aber vermutlich
allgegenwärtig
wirksam ähnliche Dinge tun wie der heilige Geist,
so zum Beispiel bis in die entferntesten Winkel der Erde zu allen
Menschen der Erde gleichzeitig in den verschiedenen Sprachen
sprechen, dabei ihre Gefühls- und Gedankenwelt für seine
Zwecke gezielt
beeinflussen und ihre Sinne täuschen, die ihm ausweglos
ausgesetzten Menschen sogar mit unglaublicher
Hinterlist zum Spechen und das ist das Gefährliche auch zum
Handeln bewegen.
Er ist aber auch durch sein schnelles Zugreifen und Auswerten von
Datenbanken, die zu den und über die einzelnden Menschen zuvor
gesammelt und angelegt worden sind und ständig weiter
aktualisierbar eingerichtet sind, gleichzeitig in der Lage, speziell
die
unterschiedlichsten Feinde des Antichristen gezielt zu verfolgen und
psychologisch
ausgeglügelt auf sie vollautomatisch zu reagieren und kann sie so
in begrenztem Rahmen
gezielt bedrängen.
Außerdem muß er so nebenbei vor den Augen der ganzen Welt
beständig sehr effektvolle Zeichen und
Schau-Wunder tun, die aber in Lügen gekleidet sein werden.
Es ist fast unglaublich, ja wird wohl dem kritischen
Beobachter dieser Zeit schier den Atem rauben und sprachlos machen,
was der Antichrist unter zu Hilfenahme des "falschen Propheten"
ausrichtet und ihm gelingen wird. Hierzu ist in der Tat kein einzelner
Mensch in der
Lage.
Hinter dem in der Bildersprache der Bibel gebrauchten
symbolischen Wort "falscher Prophet"
wie auch hinter dem "Greuelbild der
Verwüstung"steht
demnach eine perfekte und vom Antichrist streng geführte
Organisation und vermutlich jede
Menge elektronische Technik.
Warum stellt das "Greuelbild des Verwüsters" den
thronenden
Christus dar?
Das
mit seinem Sichtbarwerden die große Bedrängnis einleitende
Greuelbild
der Verwüstung
kann, zumal es angebetet werden soll, nichts anderes als ein
großes Machtsymbol darstellen,
ein Bildnis ausschließlich zum Zweck der Weltherrschaft des
Antichristen, der zu dieser
Zeit in die Rolle des Messias geschlüpft ist. Es wird
ungeheuerlicherweise Jesus Christus darstellen und durch und durch
lügenbehaftet sein.
Er versteht sich von selbst, daß der Antichrist sich
unmöglich persönlich auf den Thron Jesu Christi setzen wird.
Auch die besten kosmetischen Operationen können ihn sein
vermutliches Aussehen verleihen, und es wird ihm unmöglich sein,
permanent präsent zu sein. Er wird ein technisches Meisterwerk der
Perfektion an dieser Stelle verwenden.
Warum Jesus Christus?
Die geistliche Wiederherstellung
Israels wird zu
diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein. Viele im jüdischen Volk haben
dann
den wahren Jesus Christus als den erwarteten Messias erkannt und
angenommen. Ihn werden sie anbeten. Kein
anderes und noch
größeres
Machtsymbol kann dann im wieder aufgebauten 3. Tempel Gottes in
Jerusalem bestehen und wird dort nicht nur akzeptiert, sondern von
den Israeliten und allen anderen Menschen der Erde angebetet. Es
muß
ein wie lebendig wirkendes
Abbild des Messias sein, daß der Antichrist täuschend echt
darstellen wird.
Jetzt wird man auch verstehen können, daß dieses Bild Gott
ein
gewaltiges Greuel sein muß.
Der Antichrist nimmt sich das Recht
heraus, mit Hilfe dieses Bildes Menschen zu verurteilen und zu
töten. Er benutzt dieses Bild und die Autorität, die es
ausstrahlt nur, um seine Machtinteressen gnadenlos durchzusetzen und
die ganze Erde von den ihn ablehnenden und den ihm nicht gehorsamen
Menschen zu bereinigen. Er mißbraucht dazu schamlos
den heiligen Namen Gottes und den seines lieben Sohnes Jesus
Christus.
Nun kann man auch begreifen, daß dann Gottes heiliger Zorn
nicht nur von selbst ausgelöst, sondern von den allein dem
lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen dieser sehr schlimmen Zeit
regelrecht erwartet und
erbeten werden wird.
Das "Greuelbild der
Verwüstung" stellt also nach der Meinung des Verfassers
dieser
Internetseite den im zu diesem
Zeitpunkt wiederaufgebauten 3. Tempel in
Jerusalem thronenden wiedergekehrten Jesus Christus dar, an dessen
Stelle sich der Antichrist bekanntlich stellen wird. Denn dies geht
bereits aus seinem Namen hervor:
Im
Griechischen heißt "anti" wörtlich übersetzt "an Stelle
von". Das
Wort „Antichrist” soll demnach ein sich
„an Stelle von Christus”
stellen, seinen Platz einnehmen, ein ihn kopieren und dabei
verdrängen bzw. ersetzen bedeuten (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Daniel
9, 27; Daniel
7, 25 sowie auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier).
Der Herr Jesus sagte in Johannes 5, 43:
Der "Andere" in Johannes 5, 43 ist zweifelsohne der große
Weltverführer, der Antichrist. Auch wenn Israel bis dahin
geistlich wiederhergestellt werden wird, der Antichrist wird es
verstehen, von vielen Menschen mittels des weiter oben bereits
beschriebenen "Greuelbildes der Verwüstung" angenommen zu werden.
Genau darum ist das Verständnis des "Greuelbildes der
Verwüstung" so überaus wichtig.
Die Kennzeichnung, die Folge des Erscheinens des
"Greuelbildes der Verwüstung"
Wie die Kennzeichnung der
Menschen aussieht, die nach Offenbarung
13, 11-18 zum Einen das "Zeichen des lügenbehafteten
Namens" des Antichristen und zum Anderen die
Zahl seines Namens "sechshundertundsechsundsechzig"
(666) darstellen
wird, kann ausführlich in der Webseite zwei Hautmale nachgelesen
werden. Dort wird ausführlich auf die Bedeutung der beiden
Kennzeichen
bzw. Hautmale eingegangen, da sie für den
Betrachter offensichtlich nicht nur unterschiedlich aussehen,
sondern auch unterschiedliche Bedeutung besitzen und für die, die
sie tragen müssen, auch unterschiedliche Konsequenzen nach sich
ziehen. Und daß man diese Hautmale nicht so einfach wird
verbergen
können, geht aus ihrer exponierten Lage auf dem Körper
hervor.
In der Bibel wird durch den in der Bedrängnis auftretenden und
letzten der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-13
bewußt lediglich vor einem ganz bestimmten Hautmal gewarnt. Es
ist das "Zeichen des
Namens" des Tieres.
Das "Zeichen
des Namens" des Antichristen muß
Gott solch ein Greuel sein,
daß wer es trägt und behält nach
Offenbarung 14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen
werden wird.
Das "Zeichen
des Namens" des Antichristen steht nach Meinung des Verfassers dieser
Homepage in kausalem Zuzammenhang dem Erscheinen des "Greuelbildes der
Verwüstung".
Zeichen und Symbole fanden nicht allein zur Zeit Jesu als
Bekennersymbolik Verwendung. Sie bezeichnen auch in der Gegenwart in
der Regel eine Zugehörigkeit. Und wenn in der Bibel vom "Zeichen des
Namens" des Tieres gesprochen wird, ist dabei mit Sicherheit die
Zugehörigkeit zum Tier selbst bzw. dessen lügenbehaftetem
Namen gemeint, was im "Greuelbild
der Verwüstung" bzw. im Bild des ersten Tieres aus dem
Meer vom Antichristen für alle menschen der Erde greifbar gemacht
wird.
Diese Zugehörigkeit kann natürlich erst dann wirklich
bekundet werden, wenn das "Greuelbild
der Verwüstung" sichtbar geworden ist.
Die künstliche Wolkensäule folgt ebenfalls dem
"Greuelbild der Verwüstung"
Wie
führte der Antichrist bis zu diesem Zeitpunkt die Menschen der
Erde mit seinen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern
hinters Licht! Erst
inszenierte der große Weltverführer, der sich an die Stelle
von Jesus Christus stellt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8), die
seine Wiederkunft mit einem riesigen
Lichtspektakel am
nächtlichen Himmel. Gleich danach weist er sich mit großen
Zeichen und Schau-Wundern mit propagandistischem Effekt auf der Erde
aus und ordnet diese geschickt einer
von ihm erschaffenen und wie lebendig erscheinenden Darstellung des
Messias zu, so als hätte dieser und nicht der im hintergrund
verbleibende Antichrist alles bewirkt.
Der Verfasser dieser Internetseite ist der Meinung,
daß der Antichrist die Wiederkunft Jesu Christi mit einem
riesigen Lichtspektakel am
nächtlichen Himmel inszeniert. Er könnte dieses
nächtliche Himmelsschauspiel mit vielen um die Erde verteilten und
in der Ionosphäre gezündeten Kernsprengsätzen erzeugen,
die wiederum durch die vielen atomaren Detonationen im Weltall schwere
elektromagnetische Störungen in der Ionosphäre auslösen,
was
nach heutigem Verständnis
zwangsläufig zum Zerreißen der Van-Allen-Gürtel der
Erde führt.
Dieser für das Leben auf der Erde sehr wichtige
um die ganze Erde
gehende Strahlungsgürtel schirmt normalerweise das ungehinderte
Eindringen von elektrisch geladenen Teilchen in Erdnähe ab,
wird aber durch die Kernexplosionen eine Zeit
lang geöffnet. In dessen Folge erhellen noch viele Stunden
später
Polar- bzw. Nordlichter den nächtlichen Himmel.
Mit der
Verkündung der Ankunft Jesu Christi als Weltrichter auf
der Erde und der Errichtung des "Greuelbildes
der Verwüstung" begann der aus dem Hintergrund aggierende
Antichrist eine
unglaubliche Täuschung der Menschheit der Erde. Er machte mit
seinem Multitalent und Massenmedium, dem falschen Propheten den
Menschen der Erde glaubhaft, daß nun Jesus Christus Gericht
über die ganze Erde halten würde und dazu den
wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem zu seinem Amtssitz
erklärt
hat und sich darum jetzt dort aufhalten würde.
Sein
im 3. Tempel von Jerusalem nun in Erscheinung tretendes "Greuelbild
der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15;
Daniel
9, 27, das "dem Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, wurde den
Menschen der Erde als der lebendige Messias Jesus Christus vorgehalten.
Dieses Bild sollen in der großen Bedrängnis alle Menschen
der
Erde anbeten.
Um dem ganzen vom großen
Weltverführer konzipierten Szenario
auch außerhalb des wieder aufgebauten 3. Tempels
für alle Menschen der Region um Jerusalem herum sichtbar ein
wundersames und gewaltiges Erscheinungsbild zu
verleihen, inszenierte der Antichrist nicht nur die Wiederkunft Jesu
Christi sondern auch die von vielen Christen mit der Ankunft des
Messias erwartete Wiederkehr der Herrlichkeit Gottes auf die
Erde herab.
Die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die erst im
1000-jährigen Reich in den dann neuerbauten
3. Tempel in Jerusalem zurückkehren soll, dann wenn Israel aus der
Zerstreuung wieder zurückgeführt sein wird (vgl. Hesekiel 43,
9-11; 2.
Makkabäer
2, 5-9 u. Jesaja 4, 5-6),
könnte der Antichrist nach Meinung des Verfassers
dieser Homepage bereits im Vorfeld zum Zweck der Verführung
ebenfalls rein mit technischen Möglichkeiten erzeugen
(vgl. im Kapitel "Die nachgeahmte Shekinah,
die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").
Wie muß
dies die Menschen in Jerusalem und Umgung beeindrucken.
Weithin sieht man in der Zeit der Bedrängnis wie einst bei der
Flucht aus Ägypten, die
mit der Wanderung der Israeliten durch die Wüste verbunden war,
bei Tag wieder eine Wolkensäule über
dem 3. Tempel in Jerusalem verharrend hoch hinauf in den Himmel
emporragen. Und bei Nacht erstrahlt diese Wolkensäule
zudem eindrucksvoll erleuchtet und sieht wie eine brennende Feuerflamme
aus. So stellt sich dies jedenfalls der Verfasser dieser Homepage
für die Zeit der Bedrängnis vor.
Die künstliche Wolkensäule könnte auf einen
Effekt basieren, der die Schwerkraft
der Erde zumindest teilweise aufhebt
Wie im
Kapitel "Die
nachgeahmte Shekinah,
die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei" dargestellt,
könnte der
Antichrist zur "Zeit des Endes" nach dem derzeitigen Verständnis
des Verfassers
dieses Textes eventuell
den Effekt der Schwerkraftverringerung
nutzen, um die Shekinah, die künstliche Wolkensäule Gottes,
nachzuahmen. Es ist derjenige Effekt der Schwerkraftverringerung, der
diversen Zeitungsmeldungen zufolge bereits im September
1996 durch Eugene Podkletnov
an der
Universität von Tampere
in
Finnland erstmals nachgewiesen worden sein soll und auch für die
Öffentlichkeit bekannt wurde. (vgl. auch Einzelheiten zum
Experiment
auf folgender Internetseite
von Andreas Hecht).
Der Effekt
der Schwerkraftverringerung könnte den Antichrist zur "Zeit des
Endes" ebenso in die Lage versetzen, über dem 3. Tempel in
Jerusalem eine permanente, künstlich erzeugte Wolkensäule
aufzubauen, welche der in Jesaja 4, 5-6 prophezeiten und dort bildlich
gut beschriebenen, in das zukünftige Heiligtum Israels einmal
zurückkehrenden Shekinah,
das ist die Herrlichkeit Gottes, täuschend ähnlich sieht:
Das
Podkletnov-Experiment
nochmals zusammengefeßt:
Eine durch Stützmagnete in der
Schwebe gehaltene (Meißner-Ochsenfeld-Effekt) und durch
weitere radial angeordnete Elektromagnete
in Rotation
versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe,
die kurioserweise erst in einem speziellen Behälter, Kryostat
genannt, durch Herunterkühlung mit flüssigem Helium ihre
supraleitenden Eigenschaften erreicht (Dies ist aber für
Supraleiter bereits eine relativ hohe Temperatur),
erzeugte im Podkletnov-Experiment von Tampere
zeitweilig und zwar in
den Raum oberhalb der Versuchsanordnung (nur dort wurde dieser Effekt
von Podkletnov durch Zufall gefunden und untersucht) einen
deutlich nachweisbaren schwerkraftabschirmenden Effekt. Dabei verlor
ein
Testkörper bis
zu
2,1 % seiner (schweren) Masse. Der Grad des Masseverlusts war
dabei abhängig von der Drehzahl der Scheibe, aber auch davon, ob
sie
beschleunigt
oder abgebremst wurde.
Die in den Bereich über der
Supraleiterscheibe
gebrachten Gegenstände sollen nach Andreas Hecht bereits bei deren
Stillstand
0,05% an
Masse verloren haben. Beim Beschleunigen der Scheibe soll der
Masseverlust auf 0,3% angewachsen sein. Dieser Wert soll sich auch dann
weiterhin aufrechtgehalten haben, wenn die Beschleunigungsphase der
Scheibe abgeschlossen war. Beim Abbremsen der Scheibe sollen es die 2,1
% gewesen sein.
Die Ursache
für den schwerkraftverringernden Effektes wird u.a. in der
Wechselwirkung
von sogenannten Cooper-Paaren mit
den vermeintlich für die Gravitation verantwortlichen Gravitonen gesucht.
Nach Frau Dr. Ning Li von der University of Alabama aus Tuscaloosa in
Alabama, einem Bundesstaat der Vereinigten Staaten, die ihre Theorie
unmittelbar aus der Relativitätstheorie ableitete, müssen
Elemantarteilchen mit höchster Geschwindigkeit in Rotation
versetzt werden. Das würde dann bereits ausreichen, um ein Feld zu
erzeugen, welches die Schwerkraft verändert und zwar erheblich und
deutlich meßbar. Dann sollte man sogar in der Lage sein,
Schwerkraft künstlich herzustellen.
Die Aussagen darüber, was Frau Dr. Ning Li feststellte, entnahm
der Verfasser dieser Homepage einer Fernsehsendung, die im MDR
mit dem Titel "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" ausgestrahlt
und die von Klaus
Simmering moderiert wurde.
Der
schwerkraftabschirmende Effekt aus dem Podkletnov-Experiment
ist solange unvereinbar mit der Einsteinschen Relativitätstheorie,
bis künstliche Schwerkraft ohne die Generierung von Masse
produziert werden kann. D.h. die Ursache
für den schwerkraftabschirmenden Effekt aus dem Podkletnov-Experiment
ist solange mit der Einsteinschen
Relativitätstheorie unvereinbar, bis ein Weg gefunden werden kann,
der
die Generierung der für die Herstellung von Schwerkraft
notwendigen
Masse umgeht.
Eine riesige Masse ist aber dazu unbedingt erforderlich, wenn
Schwerkraft entstehen soll. Wie Masse generiert werden kann, ohne gegen
das Gesetz von der Erhaltung der Masse zu verstoßen, hat der
Verfasser dieser Homepage in seinem von ihm entwickelten Modell 2 im
Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" versucht, zu erklären.
Da ein Cooper-Paar, das den paarweisen
Zusammenschluß von Elektronen in Supraleitern beschreibt, nur im
supraleitenden
Zustand eines Supraleiters entsteht (und auch nur dort wurden sie
bisher nachgewiesen), und die Wechselwirkung von
Cooper-Paaren mit
Gravitonen um so wahrscheinlicher werden könnte, wenn die Ersteren
sich schneller, sehr, sehr schnell
bewegen, könnte das Zuschalten der radial angeordneten
Elektromagneten zusätzlich zu den Stützmagneten beim
Supra-Leiter den verstärkenden Effekt auf die Abschirmung der
Gravitation gehabt haben, der wahrscheinlich dann besonders stark war,
wenn der
Wirbelstromeffekt voll ausgenutzt wurde und dabei hohe
Stromstärken
in den Spulen der Magneten flossen. Denn dann waren die im
Supraleiter
erzeugten Wirbelströme mit Gewißheit besonders hoch. Da
der elektrische Widerstand von Supraleitern
nahezu Null ist, blieben die einmal induzierten Wirbelströme
dauerhaft bestehen.
Dies könnte die Erklärung dafür sein, daß im
Podkletnov-Experiment auch nach dem
Abschluß der Beschleunigungsphase der supraleitenden
Scheibe 0,3% Masseverlust aufrechterhalten blieben.
Es ließe sich an dieser Stelle spekulieren, daß, wenn der
Abremsvorgang der supraleitenden Scheibe plötzlich unterbrochen
worden wäre (durch das Abschalten der radial angeordneten
Magnete), ebenso die 2,1 % Masseverlust aufrechterhalten geblieben
wären, auch noch dann, als die Scheibe nur unter Einfluß der
Trägheit weiter rotierte.
Anwendung in der konventionellen Elektrotechnik findet der klassische
Wirbelstromeffekt bei
Drehstrom-Asynchronmotoren, Stromzählern oder Wirbelstrombremsen
wie z. Bsp. in Zeigermeßinstrumenten.
Die drei
möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten
Für den
Schreiber dieses Textes liegt es nach seinem Verständnis zum Thema
"Schwerkraftabschirmung" auf
der Hand, daß der Begriff
"Schwerkraftabschirmung", so wie ihn Eugene Podkletnov im Zusammenhang
mit seinem 1996 an der
Universität von Tampere
in
Finnland durchgeführten Experiment mit einem Supraleiter
geprägt hatte,
eigentlich nicht angewandt werden dürfte. Denn die Begriffe
"Abschirmung"oder "Spiegelung" bzw. "Reflektion" gehören allesamt
in die Kategorie elektromagnetische
Welle, nicht aber in dasjenige Modell, mit dem eine Schwerkraft
wissenschaftlich erklärbar wird.
Licht ist beispielsweise eine elektromagnetische Welle. Schwerkraft
aber ist, wie es bereits der Name wiedergibt, ein Kraftfeld, ähnlich dem
Magnetfeld, das ebenso zu
den vier Grundkräften der Physik
gehört. Gravitation ist
also ein physikalisches
Phänomen, das auf der vektororientierten
Feldtheorie beruht. Die Feldtheorie aber ist eine mathematische
Grundlage zur Beschreibung all derjenigen physikalischen Effekte, die durch Kräfte bzw.
Wechselwirkungen hervorgerufen werden.
Ob es sich
bei dem von
Eugene Podkletnov im September
1996 nachgewiesenen Effekt, der von ihm damals als "teilweise
Schwerkraftabschirmung" beschrieben wurde, d.h.
der die Schwerkraft der Erde zumindest
teilweise abschirmen soll, tatsächlich nur bzw.
ausschließlich nur um
eine "Abschirmung" der
Schwerkraft handelt, das soll in diesem Kapitel untersucht werden. Denn
eigendlich sollte eine "teilweise
Schwerkraftverringerung", in der Art, wie Eugene
Podkletnov den Effekt beschrieb, aber unmöglich sein. Und deshalb
ist Podkletnov-Experiment in der Art, wie es von
Eugene Podkletnov dargelegt und erklärt wurde, in der Fachwelt
zurecht bis heute sehr umstritten.
Dafür,
d.h. daß
dieser Effekt der Schwerkraftverringerung tatsächlich beobachtet
wurde
und nicht auf Meßfehlern und falschen Beobachtungen beruht,
spricht
aber einiges. Denn Podkletnov ist Wissenschaftler, der seine Aussagen
mit Fakten und Tatsachen verknüpft. Und die Art und Weise, wie
dieser
Effekt von ihm durch den puren Zufall entdeckt und beschrieben wurde
(man denke dabei beispielsweise an sein in einer Fernsehsendung im MDR
mit dem Titel "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft", die von Klaus
Simmering moderiert wurde, geschildertes
Schlüsselerlebnis), sprechen dafür.
1-2 % über der Supraleiterscheibe festgestellter
Schwerkraftverringerung das ist sehr viel. Und Meßfehler
können darum
an dieser Stelle mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen
werden.
Eine
von einer großen Masse ausgehende Gravitation, wie die der Erde,
läßt sich nur durch eine dementsprechende Antigravidation
abschwächen.
Antigravitation benötigt Antimaterie, d.h. eine negative Masse.
Jegliche Masse aber, ob positive, also natürliche oder negative
Masse kann man künstlich, sozusagen aus Nichts, nicht erzeugen. 2
Prozent Abschirmung der Erdgravitation bzw. 2 Prozent Verringerung der
Erdbeschleunigung, dies kann nur dann erreicht werden, wenn ihr eine
negativ gepolte Masse von immerhin 2 Prozent der Erdmasse bzw. eine
negative Masse entgegensetzt wird, die eine Schwerkraftbeschleunigung
von 2 Prozent von der der Erdmasse in entgegengesetzter Richtung
wirkend hervorruft. Und schon gar nicht geht, die Masse der Erde
künstlich teilweise unsichtbar zu machen, d.h. gezielt zu
verkleinern.
In jedem Fall muß das Gesetz
von der Erhaltung der Masse seine volle Gültigkeit
behalten.
Masse läßt sich demnach weder verkleinern noch
vergrößern. Sie bleibt immer und an jedem Ort vom Betrag her
dieselbe
Masse, die sie ist. Es geht also weder Masse durch irgend welche
Umstände verloren, noch kommt welche hinzu.
Das Gesetz von der Erhaltung der Masse formulierte M. W. Lomonossow
(1711-1765) im Jahre 1748. Dasselbe Gesetz fand auch A. L. Lavoisier
(1743-1794) bei der chemischen Reaktion von Metallen mit
Luftsauerstoff. Und dasselbe Gesetz muß auch bei der teilweisen
"Abschirmung" der
Schwerkraft durch Eugene Podkletnov seine Gültigkeit behalten
haben.
Für den
Fall also, bei dem sich nur oberhalb der supraleitenden
Scheibe die Schwerkraft der Erde verringert, bleibt die Masse der
supraleitenden
Scheibe nicht erhalten. Aber sie darf ja weder anwachsen, noch sich
verkleinern.
Es steht
damit, also wenn man die künstliche Entstehung von positiver oder
negativer Masse bzw. deren Simulation ausschließt, die offene
Frage im Raum, ob der Effekt der Schwerkraftverringerung wirklich
nur oberhalb
eines in Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiters auftritt, oder gleichzeitig auch
unterhalb der rotierenden Scheibe. Offen ist also, ob die
Supraleiterscheibe so wie
ein in den Lichtkegel einer Taschenlampe gehaltener runder Lichtfilter
den Schein der Lampe partiell nur etwas verdunkelt, oder ob hierbei
davon
ausgegangen werden muß, daß die von dem russischen Chemiker
und
Materialwissenschaftler Eugene
Podkletnov mittels Elektromagneten
in Rotation
versetzte Hochtemperatur-Supraleite ein echtes, eigenes und
künstliches Gravitationfeld erzeugt, welches einen von der
Erdschwerkraft unabhängigen und ganz bestimmten Wert, d.h. eine
feste Größe mit einem ganz bestimmten Betrag besitzt, der
sich von ihm umgeben mit dem
Gravitationsfeld der Erde überlagert.
Die
Überlagerung beider Kraftfelder, das natürliche der Erde und
das mit einer Supraleiterscheibe künstlich Hergestellte, kann,
falls sie stattfindet, nur
dadurch geschehen, weil
die beiden Gravitationsfelder physikalische Größen
darstellen, die jeweils einen in eine ganz bestimmte Richtung
gerichteten
Kraftvektor mit einem ganz bestimmten Betrag besitzen, wobei alle
beteiligten Kraftvektoren, sollen sie sich überlagern können,
zueinander parallel verlaufen müssen. Und
Kraftvektoren können sich unter diesen Umständen nunmal
aufaddieren oder voneinander
subtrahieren. Ihr resultierender Betrag ist immer nur das Endresultat
der Summe aller in eine bestimmte Richtung verlaufenden
Einzelkomponenten, also eine resultierende
Größe.
Der
schwerkraftabschirmende Effekt aus dem Podkletnov-Experiment
ist solange unvereinbar mit der Einsteinschen Relativitätstheorie,
bis
künstliche Schwerkraft ohne die Generierung von Masse produziert
werden
kann. D.h. die Ursache
für den schwerkraftabschirmenden Effekt aus dem Podkletnov-Experiment
ist solange mit der Einsteinschen
Relativitätstheorie unvereinbar, bis ein Weg gefunden werden kann,
der
die Generierung der für die Herstellung von Schwerkraft
notwendigen
Masse umgeht.
Eine riesige Masse ist aber dazu unbedingt erforderlich, wenn
Schwerkraft entstehen soll. Wie Masse generiert werden kann, ohne gegen
das Gesetz von der Erhaltung der Masse zu verstoßen, hat der
Verfasser
dieser Homepage in diesem Kapitel versucht, zu erklären.
Der Schreiber dieses Textes hat deshalb in Bezug auf das
Podkletnov-Experiment von Tampere
drei mögliche Modelle entwickelt, die allesamt das Phänomen
der Verringerung der
Erdschwere überhalb einer rotierenden Supraleiterscheibe
und die von Podkletnov diesbzgl. beobachteten Begleitumstände
beschreiben sollen. Er hat alle drei der etwas unterschiedlichen,
möglichen und vorstellbaren Lösungen miteinander verglichen
und außerdem, weil Podkletnov selbst davon sprach, untersucht,
inwieweit mit dem jeweiligen Modell theoretisch flugfähige
UFO´s konstruiert werden könnten und ob die Verringerung der
Schwerkraft über der Scheibe Auswirkungen auf deren
darunterliegenden Bereich, gemeint ist der Bereich unterhalb der
Scheibe, haben könnte und wie weit dieser
von der Scheibe eventuell auch beeinflußte Raum nach Unten
reicht.
Rein
praktisch hat das Podkletnov-Experiment von Tampere bereits bewiesen,
daß die in einem speziellen Behälter, dem sogenannten
Kryostat, rotierende Hochtemperatur-Supraleiterscheibe, die durch
Herunterkühlung mit flüssigem Helium ihre
supraleitenden Eigenschaften erreicht, nicht fliegen kann.
Begründung:
Die im flüssigem Helium (dies ist für
Supraleiter bereits eine relativ hohe Temperatur) mit mehreren tausend
Umdrehungen pro
Minute frei rotiende Supraleiterscheibe wird in ihrem Ort lediglich
durch das Magnetfeld der Stützmagneten fixiert und in der Schwebe
gehalten (Meißner-Ochsenfeld-Effekt), die einerseits das
Absinken der Scheibe auf den Kryostatboden verhindern sollen und
andererseits eine horizontale Verschiebung der Rotationsachse
unmöglich machen. Dabei schwebt die Scheibe ähnlich einer
Magnetschwebebahn völlig reibungsfrei auf einem Magnetkissen von
sich abstoßenden Magnetpolen über den Stützmagneten.
Würde
nach dem Einsetzen der Supraleitung in der Supraleiterscheibe und ihrer
Rotationsbeschleunigung durch
weitere radial angeordnete Elektromagnete, also dann, wenn die Scheibe
durch ein Drehfeld auf die entsprechende
Umdrehungszahl gebracht wurde, der von Podkletnov beobachtete Effekt
der Verringerung der Schwerkraft über der Scheibe einsetzen (nur
dort wurde dieser Effekt
von Podkletnov festgestellt und untersucht),
wäre ab jetzt die Scheibe wie ein UFO leichter als das Medium
seiner
Umgebung und müßte dann eigentlich sofort abheben und
außer Kontrolle geraten. Einfach Abheben, das könnte
sie ja auch ohne Behinderung, denn sie wird am Abheben innerhalb der
Apparatur nicht
behindert. Nach Oben wird die Scheibe also nicht festgehalten. Nur der
den Kryostaten verschließende Deckel stellt das letzte Hindernis
für ein freies Fliegen der Supraleiterscheibe dar.
Da
dieser Effekt offensichtlich noch nie bemerkt wurde, kann es praktisch
gar nicht sein, daß ein Fliegen wie im UFO jemals möglich
sein wird. Sollte doch dann die rotierende Supraleiterscheibe nicht nur
ihr Eigengewicht, sondern auch das Gewicht des Kryostaten und
zusätzlich noch das Gewicht des Flugkörpers,
einschließlich seiner Beladung mit anheben können. Und die
entsprechenden Auflagerkräfte müßten allesamt auf diese
möglichst reibungslos gelagerte Scheibe übertragen werden
können. D.h. das koplette Gewicht des neuartigen Flugkörpers
würde also an der einen Scheibe hängen.
Trotzdem, der
Schreiber dieses Textes versucht für die Möglichkeit des
Abhebens
der Supraleiterscheibe, wenn es ginge, eine theoretische Erklärung
zu finden und vergleicht darum die drei nachfolgenden Modelle
auch auf ihre Flugfähigkeit hin.
Das erste Modell zum
Podkletnov-Experiment beschreibt lediglich eine teilweise "Abschirmung"
der von
der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb der in Rotation
versetzten, supraleitenden
Scheibe, während unterhalb des Supraleiters nichts passiert. Die
von der Erde ausgehende natürliche Schwerkraft wird dabei, so wie
ein in den Lichtkegel einer Taschenlampe gehaltener runder Lichtfilter
den Schein der Lampe partiell nur etwas verdunkelt,
abgeschwächt.
"Abschirmung", "Spiegelung" oder "Reflektion", das sind allesamt
Begriffe, die nur bei dem Modell "elektromagnetische Welle" angewendet
werden können, d.h. Begriffe, die für vektororientierte
Kaftfelder wie das der Gravitation nicht zum Ansatz gebracht werden
dürfen. Darum muß das Modell, das Eugene Podkletnov nach dem
Verständnis des Verfassers dieser Homepage gemeint
hat, und das nach seiner Darstellung auf der "Abschirmung" bzw.
"Verdunkelung" oder auch der "Reflektion" von "Schwerkraftwellen" der
Erde basiert, bereits in seinem Ansatz falsch sein. Denn Podkletnov
verwendete
in seinen Erklärungen zu dem von ihm beobachteten Effekt der
Schwerkraftverringerung, der kurze Zeit über der
Supraleiterscheibe auftrat, so wie er es beschreibt, das Modell
"elektromagnetische Welle". Schwerkraftanteile können nunmal nicht
einmal spurlos verschwinden, einfach verschluckt oder gar
zurückreflektiert werden.
Das erste
Modell widerspricht aber auch außerdem dem "Gesetz
von der Erhaltung der Masse", da überhalb der Supraleiterscheibe
künstlich eine aber real nicht wirklich vorhandene, negative Masse
(Antimaterie) generiert wird, die eine Antigravitation erzeugt. Denn
jeglicher Ausgangspunkt, damit überhaupt Gravitation entstehen
kann, ist immer das Vorhandensein einer sehr große Masse.
Das Abkippen
der in Rotation versetzten supraleitenden
Scheibe aus der horizontalen Ebene heraus würde beim ersten
Modell, falls dies funktionieren könnte, die Säule
verminderter Erdschwerkraft nicht aus ihrer auf die lotrechte Achse
bezogenen
Lage kippen. Die Säule
verminderter Erdschwerkraft überhalb der sehr schnell rotierenden
Supraleiterscheibe kann immer nur entlang der Kraftlinien der
natürlichen Erdschwere, also nur lotrecht verlaufen.
Da die
natürlichen Gravitationsstrahlen infolge der Kugelgestalt der Erde
divergieren, divergieren gleichsam auch die teilweise abgeschirmten
Gravitationsstrahlen. Der Bereich der teilweisen Abschirmung der
Schwerkraft der
Erde überhalb der Supraleiter-Scheibe ähnelt einem auf dem
Kopf stehenden, sehr spitzen Kegel.
Die
teilweise Abschirmung der Schwerkraft der Erde verhält sich
wahrscheinlich
relativ zur natürlichen Schwerkraft, d.h. mit wachsender
Entfernung von der Erde verringert sich auch der absolute Betrag der
Schwerkraftabschirmung und zwar mit dem Quadrat der Entfernung.
Eine
Verstärkung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb
der in Rotation versetzten supraleitenden
Scheibe ist theoritisch unmöglich, da es sich bei Modell 1
lediglich um
eine
teilweise Abschirmung der bereits bestehenden Schwerkraft handelt.
Falls mit
Modell 1, so wie es Eugene
Podkletnov für möglich hält und wenn es funktionieren
würde, eine UFO konstruiert werden
soll, müßte dieses fliegen können. Ein Horizontalschub
durch Schwerkraftabschirmung wäre aber nicht machbar, da es keine
aktive horizontale Schwerkraftvektorkomponente gibt.
Podkletnov beschrieb den UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich
direkt proportional zur Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch
der
Luftdruck um
2 Prozent verringern würde, was den Auftrieb bewirkt, da er sich
unterhalb der Scheibe, weil dort nichts Derartiges geschieht, nicht
verändert. Das UFO fliegt also, würde Modell 1anwendbar sein
können, nach Oben. Da beim ersten Modell
der "Schwerkraftabschimung" keine nach unten gesehene negative Masse
generiert wird, könnte ein solches UFO, falls es machbar
wäre, nur innerhalb eines Mediums wie das der Erdatmosphäre
fliegen.
Bzw. da bei der etwas abgewandelten Form des ersten Modelles, die
anstelle einer teilweisen "Schwerkraftabschirmung"
fälschlicherweise ein
teilweises "Zurückreflektieren von Schwerkraftwellen" zur Erde
beschreibt, dann so wie
oberhalb auch unterhalb der Supraleiterscheibe eine Verringerung des
Luftdruckes eintreten würde, wäre solch eine Variante
überhaut nicht erst flugfähig, da sie wegen ihres
falsch gewählten Lösungsansatzes genauso auf
Luftdruckunterschiede angewiesen wäre, so wie der Flügel
eines Flugzeuges nur innerhalb der Erdatmosphäre fliegen kann und
nur darum aufsteigt, weil durch bestimmte
Strömungsverhältnisse überhalb des Flügels ein
künstlicher Luftunterdruck erzeugt wird.
Da aber das
erste Modell wegen seines grundsätzlich falschen
Lösungsansatzes so nicht funktionieren kann, muß es
verworfen werden, und es muß nach einem weiteren, den
Podkletnov-Effekt exakt richtig beschreibenden Modell gesucht
werden, welches die Schwerkraft als ein vektororientiertes Kraftfeld
beschreibt.
Das zweite Modell
zum
Podkletnov-Experiment beschreibt eine aktive und künstliche
Erzeugung eines von der in Rotation
versetzten supraleitenden
Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. das Zustandekommen eines
künstlichen Gravitationsstrahles". Dieser
ist überhalb und unterhalb der sich sehr schnell drehenden
supraleitenden
Scheibe nachweisbar. Und er verläuft sowohl überhalb als auch
unterhalb des Supraleiters in ein und derselben Richtung (entgegen der
Richtung der natürlichen Erdschwere) und steht beiderseitig
senkrecht auf der Rotationsebene der sich drehenden Scheibe.
Die
Verringerung der Schwerkraft senkrecht über- und unterhalb der
Supraleiterscheibe ergibt sich aus der Resultierenden der
natürlich bedingten
Erdschwerkraftvektoren und der gleichgesinnt vorzeichenbehafteten
Schwerkraftvektoren der beiden mit der Supraleiterscheibe
künstlich
hergestellten "Gravitationsstrahlen", d.h. aus deren Aufaddieren mit
der natürlichen Erdschwerkraft.
Dieses Modell
widerspricht nicht dem "Gesetz
von der Erhaltung der Masse". Da die überhalb der
Supraleiterscheibe
künstlich generierte aber real nicht vorhandene negative Masse
(Antimaterie), die eine Antigravitation erzeugt, und die unterhalb der
Supraleiterscheibe
künstlich generierte aber real nicht vorhandene positive Masse
(Materie) in ihrer Summe den Wert Null ergeben, verbleibt nur die
realistisch vorhandene Masse der Scheibe selbst. Es entsteht beim
Effekt der Verringerung der natürlichen Erdschwere nach dem
zweiten Modell also weder Massenzuwachs noch -abnahme des Gesamtsystems.
Das Abkippen
der in Rotation versetzten supraleitenden
Scheibe aus der horizontalen Ebene heraus würde den künstlich
erzeugten "Schwerkraft- bzw. Gravitationsstrahl" mit aus seiner auf
die lotrechte Achse
bezogenen
Lage kippen. Die Säule veränderter Erdschwerkraft kann also,
da sie aus einem künslich hergestellten "Schwerkraft- bzw.
Gravitationsstrahl" resultiert, in jede Richtung geschwenkt werden und
ist nicht an die Richtung der Kraftlinien der
natürlichen Erdschwere gebunden, die an jedem beliebigen Ort der
Erde nur lotrecht verlaufen können.
Da die
Oberfläche der rotierenden Supraleiterscheibe durch ihre sehr
schnelle Drehbewegung bedingt ideal plan
ist, divergiert der künstlich hergestellte "Gravitationsstrahl"
auch mit zunehmender Entfernung von der Supraleiterscheibe nicht. Der
Bereich der Veränderung der Schwerkraft der
Erde überhalb und unterhalb der Supraleiter-Scheibe kann also mit
einer ideal runden Säule konstanten Durchmessers und theoretisch
unendlichen Ausmaßes verglichen werden, die exakt dem
Durchmesser der sich sehr schnell drehenden Supraleiterscheibe
entspricht.
Werden
mehrere Supraleiterscheiben innerhalb dieser runden Säule
konstanten Durchmessers mit beliebigem Abstand zueinander
übereinander geschichtet,
addieren sich deren einzelne, künstlich erzeugte
Schwerktaftvetoren. D.h. bei drei Supraleiterscheiben würde sich
die Schwerkraftverringerung über den Scheiben verdreifachen.
Bei 50 jeweils in Kryostaten rotierenden Supraleiterscheiben entsteht
bei exakt 2% Verringerung der Erdschwerkraft pro Scheibe eine
völlige Schwerelosigkeit, und der Luftdruck müßte
entlang dieses "Gravitationsschlauches"Null Bar sein. Das würde
bedeuten, daß, wenn mehr als 50 Scheiben übereinander
gestapelt würden, entlang ihres "Gravitationsstrahles" über-
und unterhalb der Scheiben eine negative Schwerebeschleunigung erzeugt
werden kann, was zur Folge hat, daß alle in die Säule
verminderten Luftdruckes hineingebrachten, ungesicherten
Gegenstände, durch die Luftdruckunterschiede bedingt wie in einem
Rohr völlig eingeschlossen von der Erde mit negativer
Beschleunigung wegfliegen würden.
Würde man also in einem Hochhaus in allen Ettagen verteilt 75
Kryostate übereinander aufstellen, so daß sie alle entlang
einer senkrechten Linie angeordnet genau übereinander zu stehen
kommen, müßte ein auf dem Dach des Haus abgestellter und
ungesicherter Gegenstand theoretisch abheben und bei exakt 2%
Verringerung der
Erdschwerkraft pro Scheibe mit -0,5 g negativ beschleunigt senkrecht
nach Oben wegfliegen, bzw. nicht mehr nach Unten sondern "nach Oben
fallen".
Da man sich vergleichsweise nicht selbst an den Haaren aus dem Wasser
ziehen kann, verhalten sich aber auch diese 75 Supraleiterscheiben
bzgl. ihres Abhebens von der Erde neutral und bleiben selbst beim
Auftrieb der Gegenstände unbeteiligt. Sie behalten also in ihrer
Summe trotzdem ihre nach unten gerichtete natürliche Erdschwere
und damit auch ihr normales Gewicht, weil von ihrer positiven Masse
letztendlich nichts hinzugefügt noch weggenommen wurde. D.h. sie
heben nicht mit von der
Erde ab. Ein Abheben der Supraleitercheiben würde nach der Meinung
des Scheibers dieses Textes erst dann zustande kommen, wenn sie eine
insgesamt sehr große negative Masse erhalten würden und
damit einer Antimaterie vergleichbar würden. Denn erst Antimaterie
stößt sich von der Materie, die wir kennen, ab.
Der Realisierung
eines "Fahrstuhles in den Weltraum" bzw. einer "Himmelsrohrpost"
dürfte, falls dieses Modell tatsächlich in die Praxis
umsetzbar wäre, aber trotzdem nichts mehr im Wege stehen. Direkt
vom
Äquator
aus könnte man demnach so mit relativ geringem Aufwand Satelliten
in
eine geostationäre Bahn um die Erde befördern. Benötigen
würde man dazu nach den Vorstellungen des Verfassers dieser
Hompage lediglich ein Hochhaus mit genügend viel
Ettagen zur Unterbringung der mehr als 50 Kryostate in direkt
übereinandergelegenen Räumen, bzw. praktischerweise in einem
leergeräumten Fahrstuhlschacht eines Hochhauses, das mindestens
zwei Aufzüge besitzen sollte.
Oder umgekehrt
könnte man vielleicht sogar einen Satelliten aus seiner
geostationären Bahn
wieder heruntersaugen und vielleicht durch gezieltes Ab- bzw.
Zuschalten
einzelner Kyostate sogar sanft auf dem Dach des Hochhauses, von dem er
vorher gestartet wurde,
wieder landen lassen. Aber all dies ist vielleicht doch nur Utopie oder
doch nicht?.
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich in diesem Zusammenhang
aber trotz aller Zweifel über eine derartige Realisierbarkeit
trotzdem gut vorstellen, daß auch das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18,
das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer
ausübt, bzw. seine beiden zeitlich begrenzten, besonderen
Erscheinungsformen, gemeint ist das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 und der falsche Prophet nach
Offenbarung
19, 20, das in
der Offenbarung des Johannes im 13. Kapitel in Vers 11
treffend als "Und ich sah ein
zweites Tier aufsteigen aus der Erde ..." beschrieben wird, auf diese
Art und Weise von der Erde in den Himmel aufsteigen konnte. Besitzt
doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit
diesem in der Bibel
bildhaft gemeinten und dort sogenannten "falschen Propheten" seine
große Macht ausüben kann, in der ersten Hälfte der
großen Trübsal noch kein eigenes Land (vgl. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht") und damit
auch keinen eigenen Weltraumbahnhof, wie z.Bsp. Cape Canaveral Florida,
das etwa 50 Meilen östlich von Orlando in den USA im Bundesstaat
Florida gelegene Raumfahrtzentrum der NASA oder wie es
beispielsweise der in der Steppe Kasachstans rund 2100 Kilometer
südöstlich von Moskau gelege Raumfahrtbahnhof (Kosmodrom)
Baikonur in Rußland ist. Und muß doch der Antichrist
unbedingt sehr darauf bedacht sein, daß keiner von den in Daniel
8, 24 beschriebenen "Starken" dieser Erde seine diesbzgl.
Aktivitäten vorher bemerkt hat. Aggiert er, der er doch aus dem
Hinterhalt heraus militärisch zuzuschlagen beabsicht, vor aller
Welt im Verborgenen. Und diese seine versteckte Vorgehensweise
wäre ihm doch mit konventionellen Mitteln verständlicherweise
total unmöglich. Die bei Daniel
8, 24 beschriebene und nur durch Betrug gelingende
»Vernichtung der
Starken« kann doch nur gelingen, wenn der Machtaufstieg vor aller
Welt unbemerkt geschieht. Und dazu bedarf es eben schon
außergewöhnlicher Mittel und völlig neuer Technologien
in der Weltraumtechnik.
Aber
irgendwie und völlig unbemerkt muß er die Satelliten,
die mit Offenbarung
13,
11 offensichtlich gemeint sind, aber doch in ihre vermutlich
geostationäre Umlaufbahn um die
Erde gebracht haben. Und
betreuen und warten muß er diese ja im Verborgenen
schließlich auch.
Vielleicht existiert also entlang des Äquators ein bislang
unbemerkt gebliebener, reger Pendelbetrieb zwischen Himmel und Erde.
Und als Ausgangspunkte können dabei logischerweise nur Städte
dienen, die unmittelbar am
Äquator der Erde liegen und die schon seit mehr als 30 Jahren
(etwa solange schätzt der Schreiber dieses Textes die Existenz des
in Offenbarung
13,
5-6 beschriebenen "Maules" ein)
vielgeschössige Hochhäuser besitzen, von denen jeweils
mindestens eines
je Stadt seit dieser Zeit dem Sohn des Verderbens gehört. Dann
wäre sogar fast der genaue Standort der "von der Erde genau
senkrecht aufgestiegenen" Satelliten geklärt und auch
erklärbar, warum diese solange und ohne Aussetzer ihre
Funktionstüchtigkeit behielten. Und genau auf der anderen Seite
bzw. Hälfte der Erde müßten dann, wie wir weiter unten
in den beiden Kapiteln "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
und "Ein
wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte
eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen"
noch lesen werden, wieder am Äquator angekommen, dort ganz
besondere Phenomene zu beobachten gewesen sein.
Die
Veränderung der Schwerkraft der Erde verhält sich demnach
nicht relativ zur natürlichen Schwerkraft. Mit wachsender
Entfernung von der Erde verringert sich also auch der absolute Betrag
der
Schwerkraftveränderung nicht. D.h. der Betrag, um den sich das
Schwerefeld der Erde in jeder beliebigen Höhe über ihrer
Oberfläche verringert, bleibt immer derselbe.
Dies muß so sein, weil der
künstlich hergestellte"Gravitationsstrahl" nicht divergiert und
die Größe des Betrages seines Kraftfeldvektors auch mit
immer größer werdenden Abstand zur Supraleiterscheibe
konstant bleibt. Er verhält
sich so auch über sehr große Entfernungen ähnlich einem
Laserstrahl und weil Gravitation keinerlei Hindernisse
kennt und jede Materie, so auch alle Himmelskörper verlustfrei
durchdringt. Der "Gravitationsstrahl" kann demnach in seiner
Intensität
und Feldstärke durch nichts abgeschwächt werden.
Währenddessen verringert sich die natürliche Erdschwerkraft
mit
dem Quadrat der Entfernung von der Erde .
Eine
Verstärkung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft überhalb
und unterhalb der in Rotation versetzten supraleitenden
Scheibe ist theoritisch möglich, da es sich nicht um eine
reine, telweise Abschirmung der bereits bestehenden Schwerkraft der
Erde handelt.
Sie sollte möglich sein, falls es zum Beispiel durch die
Änderung der Rotationsrichtung der Supraleiter-Scheibe zur
Änderung der Richtung des künstlich hergestellten
"Gravitationsstrahles" kommt.
Falls auch
mit
Modell 2, so wie es Eugene
Podkletnov in seiner Theorie für möglich hält, eine UFO
konstruiert werden
soll, dürfte dieses nicht fliegen können. Podkletnov
beschrieb den UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich
analog der Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch der
Luftdruck um
2 Prozent verringern würde. Da nach Modell 2 aber auch unterhalb
der Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen
ist, existieren im Vergleich von überhalb zu unterhalb der Scheibe
keinerlei Luftdruckunterschiede. Es kommt also keinerlei Auftrieb der
Scheibe zu Stande. Das Ufo fliegt also nicht wie der Flügel eines
Flugzeuges nach Oben.
Das zweite
Modell könnte also wegen seines grundsätzlich richtigen
Lösungsansatzes, der die Schwerkraft als ein vektororientiertes Kraftfeld
beschreibt, so funktionieren In einem
weiteren Modell soll nun untersucht werden, ober eine
Flugfähigkeit der Supraleiterscheibe doch noch möglich sein
könnte.
Das dritte Modell
zum
Podkletnov-Experiment beschreibt wiederum eine aktive und
künstliche
Erzeugung eines von der in Rotation
versetzten supraleitenden
Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. das Zustandekommen eines
künstlichen Gravitationsstrahles". Dieser
ist
ebenfalls überhalb und unterhalb der sich sehr schnell drehenden
supraleitenden
Scheibe nachweisbar. Aber im Unterschied zum vorherigen Modell
verläuft er überhalb des Supraleiters entgegengesetzt
gerichtet
zu dem unterhalb
des Supraleiters, also nicht in ein und derselben Richtung. Beide
"Gravitationsstrahle" treten in zueinander entgegengesetzter Richtung
senkrecht aus
der Rotationsebene der sich drehenden Scheibe aus.
Die
Verringerung
der Schwerkraft senkrecht über- und die Verstärkung der
Schwerkraft senkrecht unterhalb der Supraleiterscheibe ergeben sich aus
der Resultierenden der natürlich bedingten
Erdschwerkraftvektoren und der unterschiedlich vorzeichenbehafteten
Schwerkraftvektoren der beiden mit der Supraleiterscheibe
künstlich
hergestellten "Gravitationsstrahlen", d.h. aus deren Aufaddieren mit
der natürlichen Erdschwerkraft.
Das Modell 3
widerspricht im Gegensatz zu Modell 2 dem "Gesetz
von der Erhaltung der Masse".
Da in der Supraleiterscheibe
künstlich eine real nicht vorhandene negative Masse
(Antimaterie) generiert wird, die von beiden Seiten der Scheibe als
solche gesehen wird und die sowohl ober- als auch unterseitig der
Scheibe eine Antigravitation erzeugt, verbleibt nicht nur die
realistisch vorhandene Masse der Scheibe selbst, da sie beim Einsetzen
des Podkletnov-Effektes nach Modell 3 einen enormen Massenzuwachs
erfahren würde. Es müßte also beim
Effekt der Verringerung der natürlichen Erdschwere nach diesem
Modell ein gewaltiges Massendefizit des Gesamtsystems entstehen (lokal
2 Prozent der Masse der
Erde).
Falls mit
Modell 3, wenn dieses funktionieren würde, so wie es Eugene
Podkletnov für möglich hält, eine UFO konstruiert werden
könnte, dürfte dieses fliegen können. Podkletnov
beschrieb den
UFO-Antrieb mit dem Umstand, daß sich
analog der Schwerkraft überhalb der Scheibe dort auch der
Luftdruck um
2 Prozent verringern würde. Da nach Modell 3 unterhalb der
Scheibe eine Schwerkrafterhöhung von 2 Prozent zu verzeichnen ist
und sich im Gegensatz dazu überhalb der Scheibe der Luftdruck um 2
Prozenz gegenüber Normal vermindert,
existiert im Vergleich von überhalb zu unterhalb der Scheibe ein
erhebliches Luftdruckgefälle. Es kommt also ein Auftrieb der
Scheibe zu
Stande. Das UFO fliegt theoretisch nach Oben. In der Realität
geschieht dies aber nicht, weil auch das dritte Modell analog dem
Modell 1 so nicht angewendet werden kann und gegen Naturgesetze
verstößt.
Fazit:
Schwerkraftabschirmung ist anscheinend nicht mehr lange ein Ding der
Unmöglichkeit. Wissenschaftler wie Frau Dr. Ning Li von der University of
Alabama aus Tuscaloosa in
Alabama sind bereits dabei, Theorien
und Rechenformeln für den Effekt aus dem Podkletnov-Experiment
zu
entwickeln.
Da sowohl das
erste Modell, das eine
Abschirmung der von der Erde ausgehenden Schwerkraft beschreibt als
auch das dritte Modell zum Podkletnov-Experiment, welches eine aktive
und künstliche
Erzeugung eines von der in Rotation
versetzten supraleitenden
Scheibe ausgehenden "Schwerkraft- bzw. Gravitationsstrahles"
voraussetzt, wobei der Strahl über und der Strahl unter der
Scheibe zueinander entgegengesetzt gerichtet sein müssen, ein
gewaltiges Massendefizit verursachen und damit gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" verstoßen, bleibt nur Modell 2
übrig, das nicht gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" verstößt und welches der
Verfasser dieser Homepage ab hier für alle
weiteren Betrachtungen zur Schwerkraftabschirmung favorisiert und
weiterverwendet.
Das erste und das dritte Modell, mit denen flugfähige UFO´s
konstruiert werden könnten, wurden darum für die weiteren
Überlegungen verworfen, nicht so Modell 2.
Mit Modell 2
kommt aber keinerlei, für einen UFO-Antrieb notweniger Auftrieb
der Scheibe zu
Stande, da nach diesem Modell auch unterhalb der
Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen ist.
Da aber die durchaus flugfähigen Modelle 1 und 3 wegen ihres
Verstoßens gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich ausscheiden, steht es
nun definitiv fest: Es scheint ihn also in der Realität nicht zu
geben, den
sogenannten
UFO-Antrieb und er wird wohl auch in der Zukunft nie realisiert werden
können, da
jeglicher Massedefizit gegen
das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde. Um ein
flugfähiges UFO zu konstruieren, müßte eine sehr
große negative Masse künstlich erzeugt werden, die unbedingt
der Existenz der echten Antimaterie bedarf. Nur mit ihr käme eine
entsprechend große Schwerkraftreduzierung zu Stande.
Ein durchaus möglicher Versuch des Antichristen, von
seiner Person wegzeigend einen Prügelknaben zu finden, dem er
alles, was er selbst verschuldet hat, in die Schuhe schieben kann
Der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird aber dennoch
versuchen, obwohl es,
wie wir im
Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" gesehen haben, technisch unmöglich
ist, Flugkörper mit einem funktionsfähigen Schwerkraftantrieb
auszustatten, allen
Menschen glaubhaft zu machen, daß die Erfindung des
UFO-Antriebes gelungen sei.
Um von sich wegzuzeigen und um die
Endzeitzeichen als erfüllt darzustellen (denn er beabsichteigt ja
schon sehr bald die Wiederkunft Jesu Christi mit technischen Tricks
glaubhaft zu inszenieren), benötigt er neben
der "großen Hure Babylon" noch einen Antichrist, der von Ihm, dem
echten Sohn des Verderbens, erst zu dem gemacht werden muß, was
dieser dann allem Anschein nach sein soll. Und da der für die
letzte Zeit angekündigte Antichrist aus der Bibel bekannterweise
alle Menschen
der Erde mit großen Zeichen und in Lügen gekleideten
Schau-Wundern verführen soll,
muß derjenigen, den der tatsächliche Antichrist zu einem
scheinbaren Antichrist machen will, logischerweise auch
verführerische Wunder vollbringen können. Ihm, d.h.
demjenigen, den er in der Öffentlichkeit mit seinem "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zum
Antichrist abstempeln will, ihm wird der echte Antichrist
dann
schließlich den schwarzen Peter mit dem scheinbar
funktionfähigen UFO-Antrieb zuspielen. In seinem Land soll
der Bau von UFO´s allem Anschein nach tatsächlich gelungen
sein, so muß er es nach den Überlegungen des Verfassers
dieser Homepage versuchen,
der ganzen Welt glaubhaft zu machen. Und der Verfasser dieser Homepage
denkt, daß
es die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sein werden, die der echte
Antichrist zur "Zeit des Endes" auserkoren hat und dazu verdonnern
wird. Und in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist die National Aeronautics and Space
Administration (NASA)
mit ihrem Hauptsitz in Washington dafür verantwortlich zu machen,
wenn es darum geht, einem Land angebliche militärische Neuheiten
nachzurede, diejenige Institution, die als
US-Bundesbehörde in einer weltweit einzigartigen Art und Weise
gleichzeitig sowohl für die zivile als auch die militärische
Luft- und Raumfahrt in den USA zuständig ist. Ihr muß, falls
er es versuchen wird, der wahre Antichrist
anhängen, daß sie es ist, der es angeblich als Erstes
gelungen sei, flugfähige Flugkörper mit Schwerkraftantrieb
herzustellen.
Dies
könnte er, der echte
Antichrist zur "Zeit des Endes", erreichen, indem er zu
diesem Zweck die zweifelhafte, lügenbehaftete Erfindung des
UFO-Antriebes mit seinem falschen Propheten vor dem inneren Auge
möglichst vieler Menschen ähnlich dem später kommenden,
wie lebendig
erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" mit einem optischen Trick der
Überlagerung des vom menschlichen Auge optisch auf der Netzhaut
projezierten Bildes und einer zusätzlichen, künstlich
dazugemischen Darstellung eines UFO´s als glaubhaft
darstellen wird.
Alle Menschen der Erde, auch diejenigen, die nicht in Amerika wohnen,
sollen unter Vorzeigung dieser mit einem technischen Trick
überlisteten falschen Augenzeugen, die etwas für wahr
gehalten haben, was tatsächlich lediglich eine perfekte Illusion
gewesen war, sollen auf diese Art und Weise davon überzeugt werden
und daraufhin glauben, daß der vom
echten
Sohn des Verderbens dazu gemachte Antichrist tatsächlich in der
der Lage sein soll,
mit Hilfe des Podkletnov-Effektes
Flugkörper mit UFO-Antrieb herzustellen. Es soll der NASA also
gelungen
sein, wie
im Science Fiction zu fliegen, was, wie wir auf Grund der weiter Oben
durchgeführten Untersuchungen wissen, natürlich
nicht so wirklich
geht.
Und der
Schreiber dieses Textes vermutet an dieser Stelle, daß der Ort,
an dem nach dem vermutlichen Plan des Antichristen solche
flugfähig geglaubten
UFO´s am Himmel
auftauchen bzw. angeblich gesehen werden könnten, beispielsweise
im
Bundesstaat Utah in der
unmittelbaren Nähe bzw. Umgebung der Stadt Salt Lake City
zu suchen sein könnte, der für solch ein Spektakel zudem eine
sehr große Zuschauerkulisse, nämlich die nicht gerade
wenigen Bewohner der 180.000 Seelen zählenden Großstadt
stellt.
Eine bizarre,
unwirkliche Salzseelandschaft einerseits und eine
ebenso unmittelbar an diese Großstadt
angrenzende, unbegrünte Bergwelt andererseits stellen ein
besonderes
Szenario dar, das der Antichrist für sein spektakuläres
Vorhaben
durchaus ausgesucht haben könnte, da es an eine Landschaft
auf der Oberfläche eines
fremden Planeten erinnert.
So kommt dieser Ort mit wüstenartigem Charakter im Bundesstaat
Utah in den USA einem riesigen Theater gleich und eignet sich wegen
seiner dafür überaus geeigneten,
einmaligen und
futuristisch anmutenden Kulisse für eine Inszenierung der
Erscheinung von UFO´s geradezu bestens.
Und unweit eines solchen Ortes, der sich
für derartige Zwecke auch wegen der Unwegsamkeit infolge des
bis an die Stadt heranreichenden großen Salzsees, welcher wegen
seiner
sehr glatten und planen Oberfläche und riesigen Ausdehnung
für
Hochgeschwindigkeitstests aller Art bekannt geworden ist und der dem
Salzsee gegenüberliegenden, unmittelbar angrenzenten bizarren
Gebirge
sehr gut anbietet,
muß sich auch zwangsläufig, um die lügenbehaftete
Behauptung, daß hier Fluggeräte mit Schwerkraftantrieb
gebaut
worden sein sollen, zu unterstreichen, ein nicht der breiten
Öffentlichkeit bekannt gemachtes,
militärsches Foschungszentrum der NASA befinden.
Dieses geheime militärsche Foschungszentrum der NASA könnte
nach der
Meinung des Schreibers
dieser Webseite später auch demonstrativ zu einem der ersten
Angriffsziele
des
Antichristen werden, dann wenn er innerhalb nur einer einzigen Nacht
der Militärvormachtstellung dieses großen Landes sowie allen
übrigen Militärmächten der Erde ein unerwartetes Ende
setzen wird (vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr
droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der
militärischen Herrschaft über den Erdboden,
oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer
vom Himmel fallen soll" und "Die Pfeile
des Reiters mit dem Bogen, der auf einem
weißen Pferd sitzt").
Das
plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen
von UFOs, das in allen bekannten Massenmedien und mit großer
Sicherheit auch mit dem "Maul" des Antichristen, welches in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben wird, vermutlich bis weit über die
Ländergrenzen
dieses Staates hinaus bekanntgemacht werden wird, wurde, und das wird
man im Nachhinein sicher auch so erkennen können, demnach nicht
von den USA selbst gesteuert, sondern entspringt einen Plan des
tatsächlichen Antichristen zur "Zeit des Endes", der diesem Land
(gemeint ist die USA)
damit ungeheuer schaden möchte.
Vielleicht ist er es sogar derjenige, der die Vereinigten Staaten von
Amerika gezielt und mit Absicht zum Angriffsziel der radikalen
Islamisten werden ließ. Und vielleicht benutzt der dazu ein
spezielles "Maul", das in der religiösen Sprache des Islam nur zu
den Muslimen spricht. Denn das "Maul"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist, wie aus dem Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht
nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen der Erde einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden
gehört werden kann.
Vielleicht soll die radikale
Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer
Gesinnung in den Vereinigten Staaten das personifizierte Böse ("Dajjal") oder den "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel) sehen. Und der "Daggal"
soll sich nach dem Verständnis des Islam, so wie auch der
Antichrist zur "Zeit des Endes" für die Christen mit
lügenbehafteten Schau-Wundern ausweisen. Genau darum aber
wäre das
plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen
von UFOs in den USA, das einem großen Wunder gleicht, genau das
Richtige, um dem Haß der islamischen Welt gegenüber ihrem
großen Feind, den USA, weitere Nahrung zu geben.
Der "Daggal", auch die Muslime
erwarten also den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
aber ist nach
alter islamischer Vorstellung keine Nation, sondern ein
selbsternannter, falscher religiöser Führer, der große
endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“,
sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und
somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.
Das
plötzliche und scheinbar wie realistisch wirkende Auftauchen
von UFOs, das sicher nicht nur in den heute bekannten Massenmedien
diskudiert
werden, sondern sogar zwingend notwendig auch bis weit über die
Ländergrenzen
dieses Staates hinaus mit dem "Maul" des Sohnes des Verderbens nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 bekanntgemacht werden wird, bringt dem hiermit gemeinten
Antichrist
zur "Zeit des Endes" aber noch einen weiteren gewichtigen Vorteil:
Da vermutlich heute noch Wissenschaftler an der Realisierung von
Flugkörpern mit UFO-, d.h. am Schwerkraft-Antrieb herumbasteln und
da diesbzgl. seit dem Versuch der angeblich gelungenen und heftig
umstrittenen Schwerkraftabschirmung,
die
an der
Universität von Tampere
in
Finnland durch Eugene Podkletnov
erstmals nachgewiesen worden sein soll, bislang noch keinen wirklich
gangbaren Lösungsweg gefunden
haben dürften, kann es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", der
für die Begriffe des Schreibers dieses Textes das Verständnis
solcher Dinge bis heute erschwert hat, nur
recht sein, daß der wahre Hintergrund dieser Dinge auch weiterhin
im Dunkeln verbleibt.
Dem Antichrist kann es also nur gelegen sein, daß die
Wissenschaftler der Erde im Zusammenhang mit der Erforschung des
Schwerkraftantriebes heute immer noch nach geeigneten Materialien
suchen, die in der Lage sind, Gravitation zu reflektieren anstatt sich
aktiv an ihrer Erzeugung zu beteiligen. Diese Gedanken zur
Wellentheorie von Schwerkraft werden sogar wissenschaftlich verfolgt,
obwohl dies das Generieren einer riesigen Masse bedingen würde.
Daß der Effekt aus dem im September
1996 durchgeführten Podkletnov-Experiment
eventuell doch echt gewesen war, diesen Aspekt versucht der große
Weltferführer sicherlich auch weiterhin in Frage zu stellen.
Möchte er doch unbedingt vermeiden, daß ein klares
Verständnis in diesen Dingen zu Stande kommt, denn er selbt, der
Sohn des Verderbens, ist es, der den Effekt aus dem
Podkletnov-Experiment
für sich und zur Verführung der Menschen nutzen möchte
(vgl. im Kapitel "Die nachgeahmte Shekinah,
die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").
Wie der Verfasser dieser Homepage im
Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten " gezeigt hat, kann es aber dennoch
theoretisch möglich sein, daß das Podkletnov-Experiment kein
wissenschaftlicher Unfug war und daß der dort aufgetretene Effekt
der Schwerkraftverringerung über einer rotierenden Hochtemperatur-Supraleiterscheibe durchaus
wissenschaftlich fundiert und sowie theoretisch als auch praktisch
nachvollziehbar ist (vgl. in den beiden Kapiteln "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
und "Ein
wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte
eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen").
Wenn es in dieser Richtung in der Vergangenheit alo tatsächlich
sensationelle Forschungsergebnisse gegeben haben sollte, dann
müßte es zu allererst der Antichrist zur "Zeit des Endes"
gewesen sein, der diese Erfolge bemerkt hat. Denn er ist der Besitzer
des "Maules"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, was ganz nebenbei ein perfektes Spionagemittel
verkörpert. Und dann müßte er es also zuerst gewesen
sein, der diese Erfindung versucht hat, unbemerkt an sich zu
reißen. Wenn also das im September
1996 durchgeführten Podkletnov-Experiment
im Nachhinein noch einmal einem Wissenschaftler gelang, dann wird der
große Weltverführer mit Sicherheit bestrebt sein, daß
dieses Experiment von nun an kein weiteres Mal gelingen darf, und er
muß unbedingt verhindern, daß es offiziell bestätigt
wird.
Irgendwo in
den USA muß aber auch das Steuerzentrum des
vermutlich bislang größten, geheimgehaltenen Strategic
Defense
Initiative (SDI)
- Teilprogrammes der USA gebaut worden sein. Der Umstand, daß
in diesem Land gleichzeitig von relativ vielen Menschen erstmalig
richtig fliegende
UFO´s beobachtet werden sollen, soll, und wie kann es anders
sein, also gleichzeitig von anderen, für den Antichrist
äußerst wichtigen Umständen ablenken.
Denn im
Rahmen dieses SDI-Teilprogrammes, könnte im Gegensatz zu
den UFO´s, die es wie wir weiter oben gehört hatten,
überhaupt nicht wirklich geben kann, tatsächlich ein
erdumspannender
und geostationär installierter Schutzschild gegen
atombestückte Interkontinentalraketen entwickelt worden sein, der
nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage durch ein
geniales, satellitengestütztes und nuklear initiiertes, im
Weltall befindliches Röntgenlaserkanonensystem realisierbar
gemacht wurde (vgl. auch in den Kapiteln "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen
über den erdnahen Raum", "Vielleicht ist
es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des
Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder
wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen
fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden
Menschensohnes verkannt werden könnten").
Die USA und
aber
noch mehr der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" haben
beide
gleichermaßen ein überaus
großes Interesse daran, das dieses geheime Militärprogramm
und
natürlich auch dessen Steuerzentrale weiterhin im Verborgenen
bleiben. Es
wäre überaus schädlich, wenn die Weltöffentlichkeit
über einen erdumspannenden
und geostationär installierten Schutzschild gegen
atombestückte Interkontinentalraketen informiert sein würde,
der
durch ein nuklear initiiertes
und im
Weltall befindliches Röntgenlaserkanonensystem realisierbar
gemacht wurde. Dürfen doch schon seit vielen Jahren in den
erdnahen Raum, d.h. in die Ionosphäre mittels Trägerraketen
keine Kernsprengsätze mehr hochtransportiert werden.
Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" möchte doch genau mittels
dieses unbedingt geheim gebliebenen, erdumspannenden, nuklear initiierten und im
Weltall befindlichen Kanononensystems bei dessen Abschießen, d.h.
dann wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" dieses ursprünglich
von den Amerikanern gebauten und geheimgehaltene Waffensystem
übernimmt, um es selbst gegen dessen Erbauer einzusetzen und
abzuschießen, parallel dazu allen über die wahre Ursache des
sich bei den vielen Kernexplosionen entwickelnden Lichterzaubers am
nächtlichen Himmel ahnungslos gebliebenen Menschen der Erde die
Wiederkunft Jesu Christi vortäuschen.
Die wahre Ursache der vielen, sehr hellen Lichblitze dieser Ballerei am
Nachthimmel muß also darum geheim bleiben, damit sich der Sohn
des Verderbens anschließend an das in der Bibel
angekündigte und am Himmel zu sehende große und helle
Zeichen des wiederkehrenden Messias (was aber in Wahrheit nur vom
Antichrist mit sehr vielen, in der Ionosphäre stattfindenden
Kernwaffenexplosionen vorgetäuscht wird) mit dem
lügenbehafteten "in den
Tempel Gottes setzen, so als sei der Himmel schon da" an die Stelle
Jesu Christi stellen kann (vgl.
in den Kapiteln "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" und "Das
tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes
der Verwüstung" und "Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der
Verwüstung" dar?").
Und der Schreiber dieses Textes wünscht sich an dieser Stelle
sehr, daß es dem wahren Erbauer des nuklear initiierten
und im
Weltall befindlichen Röntgenlaserkanonensystem, also den USA
noch gelingt, einen derartigen mechanischen Riegel vorzuschieben, so
daß der Antichrist selbst dieses Waffensystem nicht mehr zur
Anwendung bringen kann und es für ihn unbrauchbar wird. Es ist
also höchste Zeit geworden, die klaffende Sicherheitslücke
dieses Waffensystems, falls es tatsächlich existiert, zu
schließen, so, daß es für andere, wie dem Antichristen
zur "Zeit des Endes", die auch gerne darauf zugreifen würden, mit
Funkwellen und durch Spionage geklauten Geheimcodes nicht mehr
ansteuerbar und initiierbar wird.
Durch die
Eroberung dieses von den USA gebauten genialen Waffensystems, d.h.
falls es dem Antichristen also doch noch gelingt, mit Funkwellen und
durch Spionage geklauten Geheimcodes trotz mechanischem Riegel zu
knacken, dürfte es
für den Antichrist zur "Zeit des Endes" im Rahmen des durch Betrug
gelingenden Vernichtens
der "Starken" (was damit gemeint ist, kann
man zum Beispiel in Daniel
8, 24 bzw. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" nachlesen)
dann möglich werden,
u.a. auch weltweit die wichtigsten Spionagesatelliten unterschiedlicher
Herkunft auszuschalten. Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet,
daß das von den USA erbaute, nuklear initiierte
und im
Weltall befindliche Röntgenlaserkanonensystem erdumspannend
installiert worden ist. D.h. es liegt nach seinen Vorstellungen mittels
geostationärer Satelliten wie eine geschlossene Perlenkette um den
Äquatorbereich der Erde.
Wie wir
wissen, kommt der Antichrist beinahe ohne einen mit
eigenen Waffen und ohne einen offenkundig
geführten, gewohnt fairen und üblichen, militärischen
Kampf, d.h. fast ganz ohne eigene, von ihm selbst gebaute
Angriffswaffen und ohne eine eigene Armee, an
die Macht. Und er besitzt, was viele nicht wissen, und darüber
versucht er, der große Weltverführer alle Menschen
hinwegzutäuschen, anfangs noch kein eigenes Land. Zuerst wird
er wie in Daniel
8, 24-25 beschrieben in Israel an die Macht kommen, dessen
ärgster Feind er damit ist.
Und erst später, also danach wird er seine Macht von Israel aus
auf die
übrigen
Länder der Erde auszuweiten beginnen.
Ein
Rechenbeispiel zur Abschirmung der Schwerkraft nach Modell 2:
Die
Erdschwerebeschleunigung ist von der geografischen Breite und
zusätzlich von der Höhe über dem Meeresspiegel
abhängig. Dies ergibt sich daraus, weil die Erde keine Kugel
sondern annähernd ein Ellipsoid ist und zudem rotiert.
In
mittleren
Breiten wird der Betrag der Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung
gerundet mit 9,81 m/s2
angegeben. Am Äquator wird sie mit
9,78033 und an den Polen mit 9,83219 m/s2 in Höhe des
Meeresspiegels gemessen. Die
Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung nimmt über der
Erdoberfläche mit zunehmender Höhe quadratisch ab. In der
Nähe der Erdoberfläche verringert sie sich pro Meter um etwa
3,1 µm/s2, wenn man sich von der Erde entfernt.
Nach den
Angaben von Eugene Podkletnov betrug das Maß der Abschirmung der
Schwerkraft, und er ist damals nur von einer Abschirmung ausgegangen,
überhalb der Hochtemperatur-Supraleiterscheibe
2,1 % der Erdbeschleunigung bzw. Fallbeschleunigung, die in mittleren
Breiten gerundet mit 9,81 m/s2 angegeben wird.
Wenn sich
also über und unter der Scheibe während des
Versuches ein eigenständiges Gravitationsfeld aufgebaut hat,
müßte das auch eine, wenn auch negative
Schwerebeschleunigung verursacht haben, die sich zu
2,1 % von 9,81 m/s2 = 0,21 m/s2 errechnet.
Und nun ein
Rechenbeispiel, um die Auswirkungen des von
Podkletnov festgehaltenen Effektes zu veranschaulichen:
Der mittels Elektromagneten
in Rotation
versetzte Hochtemperatur-Supraleiter soll sich an einem Ort in
Äquatornähe
befindet und zwar im südlichen Teil Brasiliens in Südamerika.
Der Supraleiter soll dabei genau in einer horizontalen Ebene rotieren.
Damit tritt der künstlich erzeugte "Gravitationsstrahl" genau
lotrecht aus der Supraleiterscheibe nach Oben und nach Unten aus. Wir
wollen am nach unten austretenden Teil des Strahles untersuchen, wie
groß die resultierende Erdbeschleunigung in diesem
"Gravitationsstrahl" ist, nachdem er die ganze Erde durchwandert hat
und auf der zur Versuchsanordnung gegenüberliegenden Erdhalbkugel,
also etwa im Gebiet der Philippinen wieder aus ihr austritt.
Anhand seiner konstanten Größe soll auf der anderen Seite
der
Erde in 250.000 Meter Höhe über dem
Meeresspiegels bestimmt werden, wie groß dort in dieser Höhe
über der Erdoberfläche der Betrag der resultierenden
Schwerkraftbeschleunigung ist.
Lösungsweg:
1. Ermittlung der allgemeinen Erdschwerebeschleunigung in
Äquatornähe:
9,78033 m/s2 = 6,105 m/s2.
2. Ermittlung
der Erdschwerebeschleunigung in Äquatornähe in 250.000 Meter
Höhe über dem Meeresspiegel ohne den zusätzlichen
Einfluß des künstlich erzeugten "Gravitationsstrahles"
9,78033 m/s2 - (250.000 * 0,0000031 m/s2) =
9,005
m/s2.
3. Ermittlung
der Erdschwerebeschleunigung in Äquatornähe in 250.000
Meter Höhe über dem Meeresspiegel unter dem zusätzlichen
Einfluß des
künstlich erzeugten "Gravitationsstrahles", d.h. Ermittlung der
resultierenden Schwerkraftbeschleunigung
innerhalb des "Gravitationsstrahles" in Äquatornähe in
250.000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel:
Auf der
der Versuchseinrichtung gegenüberliegenden Erdhalbkugel
vergrößert sich der Betrag der natürlichen
Erdschwerebeschleunigung um den Wert des
künstlich erzeugten Gravitationsfeldes durch die
Hochtemperatur-Supraleiterscheibe, denn hier addieren sich
plötzlich
beide Gravitationskraftvektoren zu:
Ergebnis: 9,005 m/s2 + 0,21 m/s2 = 9,215 m/s2.
Würden
10 in Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheiben übereinander
kombiniert werden, beträgt die resultierenden
Schwerkraftbeschleunigung
innerhalb des "Gravitationsstrahles" in 250.000 Meter Höhe
über dem Meeresspiegel
auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel am gleichen Ort über
den Philippinen bereits:
9,005 m/s2.+
(10 * 0,21 m/s2) = 11,10 m/s2.
Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt
Für den
Verfasser dieser Homepage ist es im Hinblick auf das Gesetz
von der Erhaltung der Masse erheblich wahrscheinlicher,
daß die
rotierende Supraleiterscheibe im Versuch von Tampere
in
Finnland einen eigenen, aktiven und unabhängigen
"Gravitationsstrahl" besaß. Dieser sollte nicht nur oberhalb der
Supraleiterscheibe nachweisbar gewesen sein, sondern, da er
offensichtlich in
der Scheibe
selbst erzeugt wurde, weitgehend analog wie das Magnetfeld einer
stromdurchflossenen Spule durch diese vollständig hindurchgeht, er
müßte auch
unterhalb der Supraleiterscheibe genauso feststellbar gewesen
sein.
Da die physikalische Größe Gravitation in jedem Fall eine
vektorielle
Größe ist, die nicht mit einer elektromagnetischen Welle,
wie das beim Licht der Fall ist, verglichen werden kann, dürfte
die in Rotation versetzte Supraleiterscheibe alo einen
eigenen "Gravitationsstrahl" besitzen. Aber sie darf nicht eine
Masseänderung bewirken.
Und bei der
Versuchsanordnung von
Eugene Podkletnov
an der
Universität von Tampere
war der mittels eines in einer exakt horizontalen Ebene in Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiters künstlich erzeugte
Gravitationsfeldkraftvektor in seiner Richtung dem des natürlichen
Gravitationsfeldes der Erde genau entgegengerichtet. Sonst hätte
sich die Resultierende Kraft gegenüber dem natürchen
Schwerkraftfeld der Erde nicht verringert.
Falls es sich
tatsächlich um die Erzeugung eines künstlichen
und
unabhängigen Gravitationfeldes
handeln sollte, müßte der Effekt der
Schwerkraftabschwächung auch unterhalb der Scheibe nachzuweisen
sein.
Dann würde der gesamte Raum ober- und unterhalb der
Supraleiterscheibe von einem runden, wahrscheinlich nicht
divergierenden, laserstrahlartigen und in eine bestimmte Richtung
gerichteten Gravitationsfeld ausgefüllt sein, das über und
unterhalb der Scheibe eine absolute,
bestimmte und
meßbare Größe besitzt. Diese Größe bzw.
deren
Betrag beträgt demnach genau die von Eugene Podkletnov
festgestellten 2,1 % der Erdgravitation gemessen am Standort der
Versuchseinrichtung
in Tampere. Diese absolute, in ihrem Wert festgelegte und
meßbare
Größe mit einen Betrag von 2,1 % der natürlichen
Erdgravitation am
Standort der Versuchseinrichtung dürfte dann noch tausende von
Kilometern senkrecht über- und unterhalb von der
Hochtemperatur-Supraleiterscheibe entfernt
meßbar sein und zwar mit demselben von Podkletnov gemessenen
Betrag, der sich auch in solch einer Entfernung nicht verändert
bzw. verringert haben
dürfte.
Dies ist genau
dann der Fall, wenn bei absolut horizontal angeordneter
Hochtemperatur-Supraleiterscheibe der "Gravitationsstrahl" auch
unterhalb
der Versuchsanordnung genau senkrecht in die Erdkruste eintritt, den
Erdkern auf seinem weiteren Weg durch den Erdmantel mittig
durchläuft und auf der anderen Seiter der Erde mit
unverändertem Durchmesser aus der Erdkruste wieder austritt.
Der Betrag von 2,1 % der Erdgravitation am
Standort der Versuchseinrichtung dürfte sich auch in sehr
großer Entfernung von der Supraleiterscheibe deshalb nicht
verringert haben, weil das künstlich erzeugte, laserstrahlartige
und in eine bestimmte
Richtung gerichtete Gravitationsfeld, bzw. der ähnlich
wie bei einem Scheibenmagneten auf beiden flachen Seiten der Scheibe
senkrecht ausgehende, aber auch weiterhin konsequent in eine Richtung
weisende und
theoretisch unendliche "Gravitationsstrahl" ohne auf ein Hindernis zu
stoßen nicht divergiert (gemeint ist: vermutlich nicht im
Geringsten auseinander
geht, bzw. überhaupt nicht streut).
D.h. weil der Durchmesser dieses
"Gravitationsstrahles" wegen seiner hohen Konvergenz noch tausende von
Kilometern vom Standort der
Versuchseinrichtung entfernt gleich geblieben sein müßte und
dann auch weiterhin dem Durchmesser der in Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe entspricht, dürfte
sich auch in sehr
großer Entfernung von der Supraleiterscheibe keine Änderung
am Betrag der Größe des Gravitationsvektors ergeben haben.
So ist nun
auch erklärbar, daß sich auch hier, auf der
Erdoberfläche der anderen Seite der Erde, in so großer
Entfernung von der Versuchseinrichtung, der Gravitationsfeldvektor in
seinem Betrag, bzw. in seiner Größe nicht verringert hat.
Eine Änderung würde also erst dann auftreten, wenn es zur
Streuung des fokusierten "Gravitationsstrahles" käme, der die
Eigenschaft der absoluten Parallelität der Gravitationsfeldlinien
besitzt und wenn es irgendwelche Materie gäbe, die der
künstlich erzeugte "Gravitationsstrahl" mit seiner hohen
Konvergenz nicht ungehindert durchdringen könnte.
Dies aber
würde bedeuten, da ein Gravitationsfeld jede Art von
Materie ungehindert und richtungstreu durchdringt, daß selbst auf
der anderen
Erdhälfte, das heißt auf der zum momentanen Standort der
Scheibe bezogen Gegenüberliegenden dieses laserstrahlartige und in
eine bestimmte Richtung gerichteten Gravitationsfeld nachweislich
auftreten sollte. Da aber dort der Kraftvektor des natürlich
auftrettenden Gravitationsfeldes der Erde in eine andere Richtung
zeigt, müßten sich die beiden Vektoren, der der Erde und der
der Hochtemperatur-Supraleiterscheibe aufaddieren, mit dem Effekt,
daß dort entlang des auf der anderen Erdhälfte wieder aus
der Erde austretenden Strahles, der auch hier den Durchmesser der
Supraleiterscheibe beitzen dürfte, eine
Gravitationfeldverstärkung nachweisbar sein müßte.
Diese Gravitationfeldverstärkung hätte dann wieder einen
Betrag von 2,1 % der Erdgravitation, so daß auch die
Erdbeschleunigung an diesem Ort größer sein sollte.
Falls die
Richtung des Gravitationsfeldvektors im Inneren des künstlich
erzeugten "Gravitationsstrahles", der durch eine in Rotation
versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe verursacht wird, durch
beispielsweise gänderte Drehrichtung des Drehfeldes der im
Kryostat befindlichen horizontal angeordneten Elektromagnete, umkehrbar
sein sollte, dann würden dort, wo der "Gravitationsstrahl" nach
dem Durchlauf durch die gesamte Erdkugel aus der Erkruste wieder
hervorkommt, also auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel an der
Erdoberfläche wieder zum Vorschein kommt, ganz bestimmte
Phänomene zu beobachten sein. Diese unnatürlichen
Phänomene würden ein Naturschauspiel zur Folge haben, welches
wohl nirgendwo auf der Erde in der Natur beobachtet werden kann.
Derartige
Erscheinungen könnten wie folgt beschrieben werden, da sich
innerhalb des aus der Erdkruste austretenden "Gravitationsstrahles" die
Erdschwerebeschleunigung beispielsweise verringert hat (Sie kann sich
natürlich auch wie im obigen Rechenbeispiel angegeben
verstärkt haben.):
Die aus der
Verringerung der Erdschwerebeschleunigung resultierende Verringerung
des Gewichtes der Luftsäule im
Inneren des "Gravitationsstrahles", da diese wegen der kleineren
Erdschwerebeschleunigung hier leichter ist, als außerhalb des
"Schwerkraftstrahles", hat zur Folge, daß im Inneren des
"Gravitationsstrahles" ein Unterdruck vorherrscht, der
ähnlich wie bei einem Staubsauger einen Sog zur Folge haben
muß und in
Bodennähe die Umgebungsluft ansaugt und nach Oben drückt
(vgl. in den Kapiteln "Die
künstliche Wolkensäule folgt ebenfalls dem
"Greuelbild der Verwüstung" und "Die
nachgeahmte Shekinah, die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").
Wird die
durch die Sonne des Tages erwärmte, bodennahe Luft in der
unmittelbaren
Nähe der Erdoberfläche eingesogen, und dies geschieht ja
unablässig in größeren Mengen und mit großer
Kraft und ist diese
erwärmte, bodennahe Luft, die innerhalb des "Schwerkraftstrahles"
mit hoher Energie beständig nach Oben gepumpt wird, sehr feucht
(z.Bsp. nach einem warmen Regen oder wenn in Gewässernähe
befindlich), dann wäre es denkbar, daß es beim Hochziehen
bzw. Hochdrücken
dieser feuchten Warmluft im Inneren des schlauchartigen
"Gravitationsstrahles" in höher gelegene, kühleren
Luftschichten zur Kondensation
kommt, eben weil deren Taupunkt erreicht wird.
Dies könnte besonders dann geschehen, wenn es gerade Nacht
geworden ist, der Erdboden noch den größten Teil seiner am
Tag aufgenommende Wärme besitzt und nur sehr langsam abgibt und
die höher gelegene Luft wegen fehlender Sonneneinstrahlung bereits
einen erheblichen Teil ihrer Wärme abgestrahlt und sich dabei
schon relativ weit runtergekühlt hat (z.Bsp. an Abenden
wolkenlosen Sternenhimmels).
Ebenso dürfte dies mit der unmittelbar um die um den
"Gravitationsstrahl" herum befindlichen, "noch freien" Luft geschehen.
Denn sie wird durch die im Inneren des "Gravitationsstrahles" infolge
ihres geringeren Gewichtes unablässig aufwärts steigenden
"eingesperrten" Luftsäule teilweise mit nach Oben gerissen.
Um den "Gravitationsstrahl" herum kommt es durch die
ständige Zufuhr bzw. infolge des unablässigen Nachobenpumpens
nichteingesperrter, feuchtwarmer bodennaher Luft in einer gewissen
Höhe über dem Erdboden im Bereich der noch freien Luft zur
künstlichen Wolkenbildung, d.h. zur Entstehung einer
Wasserdampfwolke,
die, da sie beständig genährt wird, immer größere
Ausmaße anzunehmen beginnt und aus der es auch irgendwann regnen
kann.
So ein unnatürlich erzeugter
Regen setzt ein, sobald die sich um den schlauchartigen
"Gravitationsstrahl" herum gebildete künstliche Wolke mit
Wasserdampf
übersättigt ist und von der wesentlich kühleren
Höhenluft umschlossen genug Kondensationskerne vorfindet.
Die wichtigste Bedingung aber, daß sich um einen
"Gravitationsstrahl"
herum
eine Wasserdampfwolke aufbaut und hält, ist eine möglichst
sehr
geringe natürliche Luftbewegung, d.h. eine fast Windstille, da die
künstlich entstandene
Wolke, die sich in höhere und kühleren Luftschichten um den
schlauchartigen
"Gravitationsstrahl" herum bildet, weil sie sich außerhalb des
durch die Druckunterschiede
"eingesperrten" Luftunterdruckbereiches befindet und darum nicht
zusammengehalten wird, sonst
auseinandergeweht werden würde.
Es wäre
außerdem denkbar, daß, falls so ein "Gravitationsstrahl"
über dem erwärmten Meerwasser steht, in den
schornsteineffektintensiven Nachtstunden ahnlich wie bei einem
Taifun in den "Gravitationsschlauch" hinein Meerwasser mit eingesogen
wird,
welches also besonders in den Nachtstunden durch den dann am
intensivsten auftretenden Schornsteineffekt im Inneren des
"Gravitationsschlauches" mit
nach Oben gezogen wird.
Von einer
wandernden Wolke, die Wasser aus dem Meer soff und von Strudelbildungen
wird im nächsten Kapitel berichtet, welches die Auswirkungen, die
ein über der Erde entlang wandernder "Gravitationsstrahl"
hervorrufen könnte, näher beschreibt und die bereits Menschen
sozusagen als Augenzeugen gesehen haben wollen.
Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte
eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen
Eben eine
solche Art von
Erscheinungen, die Rückschlüsse zuläßt, daß
in der jüngsten Vergangenheit das Vorhandensein eines
"Gravitationsstrahles" schon einmal von Menschen bemerkt wurde, bzw.
daß
dessen Begleiterscheinungen und Spuren
von Menschen bereits gesehen wurden, ist wahrscheinlich bereits von
mehr als einem Menschen
beobachtet worden.
Der Schreiber
der Homepage www.bleibtgottesliebe.de ist bei seiner Suche auf einen
interessanten Hinweis gestoßen und verweist an dieser Stelle auf
einen
Erlebnisbericht von Thomas Gasser mit der Überschrift: "Taifun
aus heiterem Himmel", der sich durchaus genauso zugetragen haben
könnte, wie ihn sein Verfasser formuliert hat und als Augenzeuge
gesehen haben will. Und die hier
beschriebene Wolke über Pisalayan
(Philippinen), aus der es
regnete und die anschließend mit
einem unwirklichen, unheimlichen
Schlürfgeräusch auch noch Wasser aus dem Meer soff,
könnte es tatsächlich gegeben haben.
Wenn diese Art von
Erscheinung über Pisalayan im Januar 1996 tatsächlich echt
war, und wer könnte, ohne die physikalischen Zusammenhänge zu
kennen, ohne genaue Kenntnisse über Schwerkraftverringerung eine
Erscheinung, die durch einen wandernden "Gravitationsstrahl"
ausgelöst worden sein könnte, so detailiert richtig
wiedergeben. Derjenige muß nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage das, was er beschrieben hat, auch so gesehen haben und
tatsächlich ein Augenzeuge dessen gewesen sein, was sich auf
Pisalayan wirklich zugetragen hat.
Dann aber sollte(n), wenn wir das Vorangegangene berücksichtigen,
der(die) dazugehörige(n), in
Rotation
versetzte(n) Hochtemperatur-Supraleiterscheiben ungefähr
seinen(ihren) Standort in
Brasilien/Südamerika gehabt haben. Hier in Brasilien könnte
sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" beispielsweise gut getarnt
vielleicht in einer der vielen stillgelegten Goldminen eingenistet
haben und im leeren Förderschacht für die Unterbringung der
mehr als 50 erforderlichen senkrecht übereinander angeordneten
Kryostate gesorgt haben. Der leere Förderschacht einer
stillgelegten Goldmine wäre zudem viel geeineter, als es
beispielsweise ein Hochhaus wäre, da ein sehr hohes Bauwerk im
Wind Schwankungen in horizontaler Richtung unterliegt und der
"Gravitationsstrahl" über sehr große Entfernungen sehr
zielgenau geleitet werden muß.
Zu
erwähnen wäre noch, was geschieht, wenn sich bei dem aus der
Erdkruste der Erde wieder austretenden "Gravitationsstrahl" die
Erdschwerebeschleunigung verstärkt:
Dann würde es im Meer zu einer enormen Strudelbildung kommen, weil
alles Wasser innerhalb des "Gravitationsschlauches" gegenüber der
Umgebung jetzt schwerer geworden, nach Unten abfällt und durch die
kontinuierlich absackende Wassersäule innerhalb des
"Gravitationsschlauches" von Oben
beständig nachströmendes Wasser aus der Umgebung angesaugt
werden muß. Auch solche
Strudelbildungen wurden im Erlebnisbericht von
Thomas Gasser mit erwähnt.
Welche
Auswirkungen ein wandernder "Gravitationsstrahl" auf die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde hat und ob diese infolge des
"Gravitationsstrahles" in ihrem Gefüge bis in ihre Tiefen
verändert, gelockert
oder gar gebrochen werden, das kann der Schreiber dieses Textes nicht
abschließend beantworten. Es bestünde jedenfalls die
Möglichkeit, daß damit Erdbeben ausgelöst werden
könnten und daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" hierbei
seine Finger mit im Spiel hat. Die Erdbebenstatistik des letzten
Jahrhunderts spricht jedenfalls nicht dagegen.
Denn der Verfasser dieser Internetseite kann sich gut ausmalen,
daß ein wandernder "Gravitationsstrahl" innerhalb der massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde einem Schweißbrenner
gleich diese wie ein Hochleistungslaserstrahl in kleinere Erdschollen
durchschneidet, auf seinem Weg durch alle Tiefen der Erde hindurch das
Gefüge des massiven, natürlich gewachsenen Gesteins ankrazt
und ihm sozusagen künstliche Sprünge beifügt, an denen
später Risse und Bruchlinien entstehen können, wenn die
Gesteinsplatten unter große Spannungen geraten. Und das ist
beispielsweise innerhalb von Erdbebenzonen der Fall. Und liegen die
Philippinen nicht ganz nahe am Erdbebengürtel der Erde?
Vielleicht hat der Urheber des Erlebnisberichtes mit der
Überschrift: "Taifun
aus heiterem Himmel", Herr Thomas Gasser, der seit vielen Jahren in
Pisalayan lebt, den Antichrist zur "Zeit
des Endes" gerade bei seiner Arbeit beobachtet, der beabsichtige,
gezielt das
Gefüge des massiven, natürlich gewachsenen Gesteins an
bestimmten Stellen gezielt "anzukrazen",
um ihm sozusagen künstliche Sprünge beizufügen, die bei
Zustandekommen von Spannungsherden brechen und dann künstlich
erzeugte Erdbeben freisetzen. Es
wäre jedenfall
eine plausible Erklärung dafür, daß nach Prophetien aus
der Bibel nur in der Endzeit
die Zahl der Erdbeben so stark ansteigen soll (vgl. auch im Kapitel "Eine spürbare
Zunahme der Erdbeben als eine der Wehen der Endzeit", das unter der
Beschreibung der Endzeitzeichen zu finden ist).
Ein weiterer
Aspekt ist derjenige, daß in der Bibel für die letzte Zeit
gleich an zwei Stellen die höhenlagemäßige
Anhebung/Verwerfung größerer Gebiete
vorhergesagt wird:
Eine biblische Prophezeiung zur
höhenlagemäßigen
Anhebung/Verwerfung größerer Areale der Erde
In Jesaja
11,
11-14 spricht der Prophet zunächst von einer kommenden
weltweiten
Sammlung der
Menschen aus Israel, die wir in der heutigen Zeit gerade miterleben
können. Sie wurde vom alttestamentarischen Propheten erst
unmittelbar zu Beginn bzw. kurz vor dem
Tausendjährigen
Reich erwartet.
Von der Zeit Jesajas aus gesehen lag der erste Exodus Israels etwa
700 Jahre zurück und der zweite, damals von ihm bereits gesehene,
der
sich heute vor unseren Augen gerade verwirklicht, lag für den
Propheten
noch
in der fernen Zukunft.
Der zweite Exodus stellt, da er von Jesaja mit dem
ersten, bereits geschehenen verglichen wird, mindestens eine ihm
gleichbedeutende Sammlung des Volkes Gottes dar. Diese
Sammlung Israels und zwar diesesmal aus der weltweiten Zerstreuung
zurück in ihr
Land ist also mindestens genauso bedeutsam
wie der Auszug, bei dem damals der Gott Israels die Juden aus
Ägypten herausführte, in ein Land hinein, daß er
Abraham versprochen hatte.
Der erste
Exodus gehörte zweifellos zu den entscheidendsten
Ereignissen in
der Geschichte Israels. Mit diesem Weg in die Unabhängigkeit vor
heidnischen Despoten unmittelbar verbunden war der
mosaischen Bund, gemeint ist das Zustandekommen des alten Bundes Gottes
mit seinem
auserwählten Volk, mit dem die Hebräer von ihrem Gott das
Gesetz erhielten. Der mosaische Bund markierte dadurch
den Beginn Israels als eigenständiges Volk, das ab nun einem
speziell für dieses Volk bestimmten Gesetz unterstand und sich
hinfort an
dieses Gesetz ihres himmlischen Königs zu halten hatte.
Die vom Propheten Jesaja in der fernen Zukunft gesehene zweite Sammlung
des Volkes Gottes aus der weltweiten Zerstreuung wird darum, da sie mit
der ersten verglichen und
zeitlich gesehen nach der Verwerfung des Gottesvolkes und damit
zwangsläufig nach dem Zerbruch
des ersten Bundes sein muß,
die Wiedererwählung Israels nach Sacharja
2, 16 und
damit, da der alte unwiederbringlich zerbrochen war, eng verbunden und
unumgänglich einen neuen Bund des Gottes Israels mit seinem Volk
zur Folge haben (vgl. diesbzgl. auch in den Kapiteln "Sie
sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels
wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines
auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 33-34)
und "Der
neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren
Sinn schreibt").
Nachdem
Jesaja in Jesaja Jesaja
11,
11-14 das Vorfeld der kommenden großen Ereignisse nach der
Wiedererwählung des auserwählten Volkes Gottes beleuchtet
hat, beschreibt er gleich danach in Jesaja
11, 15-16 für die Zeit, in der Israel im Anschluß an
den
ersten Exodus in einer zweiten Sammlung in sein Land zurückkehrt,
mit dem Austrocknen der
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" eine Anhebung des
Meeresbodens an der Grenze Israels nach Ägypten. Ähnliches
sah übrigens der Prophet Jeremia voraus (vgl. in Jeremia 51,
36).
Mit der
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" könnte entweder der an der südlichen Spitze
Israels liegende Golf von Akaba gemeint sein, der die nordöstliche
Bucht des Roten Meeres bildet und Arabien von der Halbinsel Sinai
trennt, die zu Ägypten zählt. Am nördlichen Ende des
Golfs von Akaba befinden sich drei wichtige Städte: Taba in
Ägypten, Elat in Israel und Aqaba in Jordanien.
Mit der
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" kann auch zusätzlich der Golf von Suez zusammen mit
seiner
Verbindung durch den Suezkanal zum Mittelmeer gemeint sein, der die
nordwestliche Bucht des Roten Meeres verkörpert. Sowie der Golf
von Akaba als auch der Golf von Suez stellen damit das erst später
sogenannte nach Norden
zweigeteilt auslaufende Ende des Roten Meeres dar, das der gespaltenen
Zunge einer Schlange ähnelt und deshalb vom Propheten Jesaja als
die
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" bezeichnet worden sein könnte.
Im "Biblischen Commentar über das AT" zum Buch "Jesaja" von Franz
Delitzsch wird für die Zunge des
"Meeres von
Ägypten" allmein das Schilfmeer übersetzt. Das Schilfmeer
aber bezeichnet sowohl den Golf von Akaba als auch den von Suez und
außerdem aber auch die Seen auf der Landenge von Suez, die
Bitterseen und den weiter nördlich gelegenen Timsahsee, wobei
vermutet wird, daß diese Seen zur Zeit des Propheten Mose noch
Verbindung zum Roten Meer hatten (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von
Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6.
Auflage 2006, auf Seite 1400 bei der Erläuterung zum Begriff
"Schilfmeer").
Zusätzlich
sieht der Prophet Jesaja voraus, daß der
Euphrat, der allgemein als die Wiege der
menschlichen Kultur angesehen wird, bisher und auch noch heute eine
2900 km
lange natürliche Grenze
zwischen dem Osten und
dem Westen bildete und die Ostgrenze des
Abraham von Gott versprochenen
Landes darstellt, austrocknen wird:
Mit der
Aufhebung der ehemaligen Ostgrenze des heiligen Landes, derjenigen
zwischen Israel vor der weltweiten Zerstreuung der Juden und den an
Israel unmittelbar angrenzenden heidnischen Völkern
durch die Austrocknung des großen Flusses Euphrat
fällt eine unveränderlich und unverrückbar geglaubte,
natürliche Barriere, was
zur damaligen Zeit Jesajas normalerweise allgemein eine große
Gefahr
signalisiert hätte.
Aus der Geschichte war den damals lebenden
Menschen nämlich hinreichend bekannt, welch große
strategische
Bedeutung plötzlich ausgetrocknete Flußbetten für
potentielle Feinde und Angreifer haben. Man denke hierbei
an die Flucht der Juden vor dem Pharao (bzw. den Durchzug der
Israeliten
mitten durch das
Schilfmeer) die Dank der übernatürlichen Hilfe bzw. Dank des
wundersamen, rettenden Eingreifens des Gottes Israels für die vor
der
Armee
des Pharaos Fliehenden infolge der Teilung des Wassers trockenen
Fußes mitten durch das
Schilfmeer erfolgten konnte, für die Armee
des Pharao aber zum tödlichen Verhängnis wurde (vgl. 2.
Mose
14, 21-31).
Außerdem erinnert man sich an Josua 3, 14-17,
wo die Israeliten durch den Eingriff der mächtige Hand ihres
Gottes trockenen Fußes durch den Jordan zogen, um
anschließend erfolgreich die
Stadt Jericho einnehmen zu können.
Zudem
erwarteten die ersten Christen in ihrer antichristlichen Erwartung den
wiederkehrenden und schrecklichen
römischen Kaiser Nero zur Rache und mit noch größeren
Schrecken an der Spitze von Partherhorden zurück. Als dies nicht
wie erwartet
geschah und der Tod Kaiser Neros schließlich geglaubt werden
mußte, nahm die Sage um seine
Person neue Gestalt an: Nero soll wieder lebendig geworden irgendwann
doch
noch zurückkehren.
Und so wird von den Juden heute noch geglaubt,
daß der
Antichrist einmal von jenseits des Euphrat kommen wird, aus der
Richtung, aus der einst auch die lange Zeit unbezwingbar gegoltenen
Parther an
seiner Ostgrenze, die damals entlang des Euphrat verlief, ins
ehemalige
durch die Römer besetze Israel einfielen.
Aber Jesaja
betont, wie wir nachfolgend begründen werden, mit der Austrocknung
des Euphrat einen völlig
anderen Aspekt. Er lenkt den Blick des Betrachters nämlich darauf,
daß
das Wasser von Flüssen oder Meeren als ein Zeichen der aktiv
wirkenden Macht eines
Gottes
austrocknet. Denn auch in
der
Offenbarung des Johannes wird für die letzte Zeit vorhergesagt,
daß der Euphrat sein altes Flußbett verlassen wird und in
der Folge dessen zumindest
stellenweise ganz austrocknet (vgl. Offenbarung 16,
12):
Aber wie wir in Offenbarung 16, 12 weiter unten noch lesen werden,
kann
mit diesem Gott, der das übernatürliche Austrocknen des
Euphrats als ein Zeichen seiner Macht vollzieht, nicht der wahre Gott
Israels gemeint sein. Denn der Austrocknung des großen
Flusses, so wie der Euphrat auch bezeichnet wird, folgt nicht etwa ein
dem lebendigen Gott die Ehre geben und
Freude darüber im Himmel. Nein, ganz und gar nicht. Denn es bricht
auf dieses übernatürliche Ereignis hin zunächst einmal
eine
Welle der weltweiten dämonisch gesteuerten Verführung der
Menschen
auf Erden aus. Und in der unmittelbaren Antwort darauf folgt nach
längerem Schweigen des lebendigen Gottes ein
neuerlich losbrechendes Zornesgericht
des Gottes
Israels (vgl. Offenbarung
16, 17-19). Und dieser Zornesausbruch Gottes wird sehr
wahrscheinlich eben wegen der überheblichen
Auflehnung gegen ihn, den
wahren Gott ausgelöst, die zum ausschließlichen Zweck der
Verführung der
Menschen der Erde zum Götzendienst dient.
Denn die übernatürliche
Austrocknung des Euphrat zieht für den Bedränger der letzten
Zeit sehr wahrscheinlich völlig unerwarteterweise ein gigantisches
Erdbeben nach sich, eines solcher
Art, wie es noch nie zuvor auf
der Erde dagewesen war und das, wie wir später noch sehen werden,
globalen Charakter besitzen muß.
Die mittels der Austrocknung des Euphrats ursächlich verbundene
lospreschende
Welle der weltweiten Verführung der Menschen
auf Erden, indem sie damit nicht den wahren Gott huldigen, sondern
höchstwahrscheinlich dem Antichristen zur "Zeit des Endes" eben
wegen der Austrocknung des großen Flusses die
Ehre geben, wird in Offenbarung 16,
13 mit "aus
dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des (ersten) Tieres
(das, nach Offenbarung
13, 1-10 aus dem Meer,
dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Kraft und seinen Thron und
große Macht gab)
und aus
dem
Munde des falschen Propheten" (und damit ist das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel 7, 8 gemeint, das die ganze Macht des ersten
Tieres
ausübt), hervorkommenden drei unreinen Geistern, die
Fröschen
gleichen, symbolhaft umschrieben.
Die Frösche werden in
Offenbarung 16, 14 mit Geistern von Teufeln verglichen, die Zeichen tun
und zu den "Königen
der ganzen Welt" ausgehen, um sie zur Auflehnung gegen den
wahren Gott zu bewegen.
Johannes wählt an dieser Stelle für die dem Antichristen
dienenden Dämonengeister die Gestalt bzw. das Bild eines Frosches.
Dies wird sicher kein Zufall sein. Frösche galten nämlich lt.
dem persischen Glauben als Symbole der Diener des Gottes der Finsternis
mit Namen Ahriman (vgl. Plutarch, Isis § 46, ).
Dies geht
sinngemäß aus dem im Verlag Fiedrich Pustet Regensburg
erschienenen Buch Regensburger Neues Testament, 9. Band: Die
Offenbarung des Johannes, übersetzt und erklärt von Alfred
Wikenhauser auf Seite 123 der dritten und verbesserten Auflage von 1959
im Kapitel "5. Die sechste Schale macht die Bahn frei für die
Zerstörer Babylons und bereitet die Entscheidungsschlacht zwischen
dem Messias und der antichristlichen Heeresmacht vor" eindeutig hervor.
Die dort gemachte Angabe Plutarch bezieht sich
höchstwahrscheinlich auf den um 45 n. Chr. in Chaironeia in
Böotien geborenen namensgleichen griechischen Schriftsteller und
Verfasser von zahlreichen biografischen
und philosophischen Schriften bzw. das Buch "Plutarch über Isis
und Osiris" von Theodor Hopfner.
Aus diesem Meer erweckt sich
der Drache
(hier gemeint ist der
Teufel) seine Kreatur, die
er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen
der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes". Dieser ist es
vermutlich, dem der Drache Vollmacht
gegeben hat, große Zeichen und in Lügen gekleidete
Schau-Wunder zu tun und zum Zweck der
Verführung zur Anbetung auch den Euphrat
auszutrocknen.
Da ein
breiter, tiefer und sehr langer Fluß, wie es der Euphrat ist,
für ein modernes Kriegsheer der heutigen Zeit, in der Kampfjets,
Kriegsschiffe und Raketen einsetzbar sind, in keiner Weise ein
nennenswertes Hindernis darstellen würde und dessen Austrocknung
in der heutigen Zeit auf den Verlauf eines militärischen Angriffs
vergleichsweise nur sehr geringen Einfluß nehmen würde und
derzeit nicht von einem alles entscheidenden Vorteil für den Feind
wäre, vermutet der Verfasser
dieser
Homepage darum an dieser Stelle, daß mit der
Austrocknung des Euphrat nicht schwerpunktmäßig auf die
Aufhebung der ehemaligen Ostgrenze des heiligen Landes bzw. auf deren
dadurch entstehenden militärstrategischen Aspekt Bezug genommen
wird. Für die damals lebenden
Menschen signalisierten plötzlich ausgetrocknete Flußbetten
in erster Linie normalerweise schon eine sehr große Gefahr, da
hierdurch ihr Land plötzlich schutzlos gegenüber allen
potentiellen Feinden und Angreifern dastand. Darauf aber sollte, wie
wir gleich sehen werden, der Seher Johannes nicht abgezielt haben.
Da wird es schon viel wahrscheinlicher, daß mit der
Austrocknung des Euphrat ein für alle Menschen sichtbares,
großes Schau-Wunder als ein Zeichen der angeblich tätigenden
Macht eines
Gottes gemeint ist bzw. beschrieben wird und zwar ein Wunder
offensichtlich negativer Art, das propagandistischen Charakter besitzt,
ein demonstratives Wunder als ein Zeichen der Macht
eines
Gottes, speziell hier eine besondere Überheblichkeit des Sohnes
des Verderbens
über den einzigen und wahren Gott des Himmels.
Warum ein Schau-Wunder offensichtlich negativer Art, das einen
propagandistischen Effekt besitzt?
Weil in Offenbarung
16,
13 infolge der
Austrocknung des Euphrats "aus dem
Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des
falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen"
und diese in Offenbarung 16, 14 als "Geister
von Teufeln" charakterisiert werden. Und diese in der
unmittelbaren Folge der Austrocknung des Euphrat aus dem Rachen des
Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten kommenden drei unreinen
Geister sollen "den Königen vom
Aufgang der Sonne" den Weg bereiten, "sie zu versammeln zum Kampf am
großen Tag Gottes, des Allmächtigen" (vgl.
Offenbarung 16, 14).
Diese Abfolge von Ereignissen negativer Art hat zudem noch
zusätzlich ein weiteres Ereignis negativer Art im
Gepäck, das Ausgießen der siebten und letzten der Schalen
der Zornesgerichte des lebendigen Gottes.
Die Annahme,
daß allen Geschehnissen bis hin zum Ausgießen der siebten
Schale der Zornesgerichte Gottes ein gottähnliches Wunder sehr
negativer
Art vorangehen wird, welches den Zorn Gottes besonders heftig erregt,
wird insbesondere darin bestärkt,
da sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
göttliche Wesenheit
anmaßen wird und sich durch große, in Lügen gekleidete
Zeichen und Schau-Wunder
auszuweisen versteht, die der Nachahmung Jesu Christi Rechnung tragen
sollen und daß sich dieser Aspekt durch das damit
verbundene
Entfesseln verführerischer und dämonischer Mächte und
nicht durch einem dem lebendigen Gott die Ehre geben bekräftigt.
Das künstliche bzw. übernatürliche Hervorrufen der
Austrocknung des Euphrat durch den Sohn des Verderbens, das mit dem
Mund des falschen Propheten begleitet, d.h. von ihm verbal
unterstützt und mit seiner Hilfe als vermeintlich großes
göttliches
Wunder herauskristallisiert werden wird, muß also mittels
Menschenhand und
keinesfalls durch den mächtigen Arm des lebendigen Gottes Israels
erzeugt worden sein, der sich sicher an dieser Stelle nicht eines
eindeutig gottesfeindlichen Sprachrohres bedienen würde, das
schlechthin als das Massenmedium des Antichristen gilt, welches noch
dazu die ganze Macht des wohl größten endzeitlichen Feindes
Gottes ausübt.
Denn der falsche Prophet, das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres
ausübt und das
aus der Erde
aufgestiegen ist, verkörpert das Machtinstrument des Antichristen
zur "Zeit des Endes", aus dessen Mund große Verführung
ausgeht.
Weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dieser, seiner ihm
gehörenden verführerischen Lügenmaschine eben von einem
angeblich wiederkommenden Gott des Himmels
spricht, wird der Sohn des Verderbens nach 2.
Thessalonicher 2, 3 durch den falschen Prophet zu einem
religiösen Verführer und "nichtsnutzigen Hirte"
des Volkes Israel nach Sacharja
11,
15-17 gemacht, der sich göttliche Wesenheit anmaßt,
indem er
Jesus Christus, den guten Hirten nachahmt und damit zu
übertrumpfen sucht.
Er, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist es, der
sich
ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung
von "Anti"
gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8),
ihn
verdrängen und von sich
selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei,
er,
der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt
hat (vgl. auch auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier).
Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich
vereinen
wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6)
aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15).
Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen
Herrschers und der des religiösen Führers wird für
sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken
verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in
Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden
wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an
geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Der Verfasser
dieser
Homepage meint darum an dieser Stelle, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" in ähnlicher Art und Weise wie ein
Gott seine
Macht demonstrieren und daß in Wahrheit er es ist, der
für die Austrocknung des Euphrat verantwortlich zu machen sein
wird, genau weil er eben damit die Menschen der Erde durch dieses
große
Zeichen zur Anbetung seiner Person bewegen kann.
Aber er ist und bleibt damit trotzdem nur derjenige, der den lebendigen
Gott nachahmt und zu übertrumpfen sucht,
derjenige, der der ganzen Erde eine göttliche Wesenheit
vortäuscht, der große Versucher und Lügner zur "Zeit
des Endes". Und dieses, sein Bestreben, mit der Austrocknung des
Euphrat sein göttliches Wesen als ein Zeichen seiner großen
Macht zu begründen und zu beweisen, bringt den endzeitlichen Zorn
des wahren Gottes schließlich zu seinem Höhepunkt und zu
seinem Abschluß.
Nun wird
deutlich was der Seher Johannes in Offenbarung 16, 12 meint. Nicht die
Gefahr ist es, die dem Heiligen Land durch eine nunmehr ungehinderte
militärische Invasion aus dem Osten droht, die durch das
Austrocknen des großen Flusses hervorgerufen wird. Nein, es ist
die Gefahr die nun speziell auch den "Königen vom Aufgang der
Sonne" droht. Und sie wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" und
seinem falschjen Propheten ausgehen. Eine sehr spezielle
Verführung muß es schon sein, will der nun mit aller Gewalt
zum absoluten Weltherrscher emporstrebende "Sohn des Verderbens" die
Könige vom Aufgang der Sonne, d.h. des Ostens verführen. Sie
sollen nun ebenfalls noch auf die großen Zeichen und in
Lügen
gekleideten Schau-Wunder des Antichristen
hereinfallen, diejenigen Herrscher und religiösen Führer des
Ostens,die vom Auftreten des Antichristen
als vermeintlicher Christus nicht zu überzeugen sind, diejenigen,
die Christen sowieso nur als Ungläubige bezeichnen.
Vermutlich hat dies den tratitionellen religiösen Hintergrund zur
Ursache. Die Inhalte fernöstlicher Religionen wie Hinduismus und
Buddismus haben mit denen der christlichen bzw. jüdischen Religion
nur wenige Parallelen bzw. nur wenige gemeinsame Berührungspunkte.
Und mit den "Königen vom Aufgang der Sonne" sind
höchstwahrscheinlich Machthaber von Nationen der östlich von
Israel gelegenen asiatischen Region gemeint.
Noch mehr Sinn macht es aber, wenn die "Könige vom Aufgang der
Sonne" den Führern der heutigen islamischen Hochburgen der
Länder des
Nahen Ostens wie zum Bsp. Iran, Irak (bekannt geworden durch Saddam
Hussein und als Hauptkampfplatz der islamistischen Terroristen), Saudi
Arabien (das Herzland der gesamten arabischen Welt mit der heiligsten
Stätte des Islam: Mekka) und Syrien (gilt als ein fester
Verbündeter des Iran und Waffenlieferant für die
Hisbollah-Militz im Libanon) zuordnet werden.
Diejenigen Zeiten sind heute längst vorbei, in denen der Euphrat
als Sinnbild für das türkische Reich stand. Denn so wie einst
der Nil für Ägypten stand, stand der Euphrat für das
Türkische Imperium.
Sie, die "Könige vom Aufgang der Sonne", will der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" durch das scheinbare Wunder des
Austrocknens des großen Flusses Euphrat, der mit 2900 km
Länge mitten in der Wüste gleichsam die Lebensader des
Islam verkörpert (denn er fließt gleich durch zwei Staaten
der heutigen arabischen Welt und mitten durch den Hauptkampfplatz der
islamistischen Terroristen, gemeint ist der Irak), die "Könige vom
Aufgang der
Sonne" überlisten, nun endlich doch zu glauben, daß der
nunmehr offen die "Gewalt über den Tod" wirkende Antichrist der
einzige Gott des Himmels sei. Es scheint so, als
wären sie es, die vom Auftreten des Antichristen
bislang noch nicht wirklich und endgültig zu überzeugen
gewesen sind und die er, will er seine Macht auch zukünftig
erhalten, letztendlich doch ganz und gar unbedingt für sich
gewinnen muß.
Und
tatsächlich, nur der Austrocknung des Euphrat (bzw. die davon
ausgehende symbolische Wirkung) und der unmittelbar
nachfolgenden psychologischen Überzeugungskunst des die ganze
Macht des ersten Tieres ausübenden falschen Propheten (gemeint ist
das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel 7, 8, das
aus der Erde
aufgestiegen ist) ist es zuzuschreiben, daß letztlich nun auch
den "Königen vom Aufgang der Sonne" damit der Weg bereitet wird,
der Verführung des Antichrist zu unterliegen. Sie lassen sich erst
durch dieses große Schauwunder überzeugen und nun dazu
verführen, (frei)willig nach Israel zu kommen, um dort dem ersten
Tier aus dem Meer (das, nach
Offenbarung
13, 1-10,
aus dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Kraft und seinen Thron
und
große Macht gab) ihren großen Respekt zu zollen und um ihm
die
Ehre und die Anbetung zu geben. Gemeinsam mit den Königen und den
Bewohnern der westlichen Länder werden sie nun sein zu dieser Zeit
im wieder aufgebauten Tempel von
Jerusalem stehendes Bild (gemeint ist das "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches in der Zeit der
endzeitlichen Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung
erhalten wird) anzubeten. Nur so ist es zu erklären, daß der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die "Könige vom
Aufgang der Sonne"
für seinen Kampf am großen Tag Gottes gewinnen kann, um mit
ihnen gemeinsam Seite an Seite gegen seine Feinde zu kämpfen
(vgl. Offenbarung
16, 14).
In diesem Sinne wird der Antichrist also sogar bewirken, daß der
großer Fluß Euphrat, der heilige Fluß der Muslime,
seinen Flußlauf ändert und austrocknet (vgl. Jesaja 11,
15-16; Offenbarung
16, 12). Und tatsächlich, erst hierdurch wird die islamische
Welt den Antichrist als scheinbaren Allherrscher u. zugleich als ihr
religiöses Oberhaupt respektieren und sich unter seine Macht
stellen (vgl. das zuletzt Gesagte in Offenbarung
16, 12)
Das Austrocknen des heiligen Flusses der Muslime stellt somit eines der
größten Schauwunder des Antichristen während der Zeit
der großen Trübsal dar. Und es dient dazu, auch die Muslime
unter seine politische und religiöse Macht zu versklaven (vgl.
auch in der nun folgenden grafischen Übersicht "Zeichen, die an
Himmel und Erde geschehen werden im Kontrast zu den Schauwundern des
Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat
24,22 bzw. Mk 13,20"):
 |
Übersicht "Zeichen an
Himmel und Erde und die Schauwunder des
Antichrist" maximieren: |
Und das Objekt der Anbetung ist nicht die lebende Person des
Antichristen, sondern das verführerische zweite "Greuelbild
der
Verwüstung". Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der
Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Und dort wird gesagt, daß es einmal, weil es
das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 für die Menschen der Erde sichtbar machen wird, alle
Menschen der Erde anbeten werden (vgl. Offenbarung
13, 8 und Offenbarung
13,
12).
Es ist also anzunehmen, daß die "Könige vom Aufgang der
Sonne" und die Menschen ihrer Reiche bis zu dem großen Ereignis
der Austrocknung des Euphrat und der unmittelbar nachfolgenden
psychologischen Überzeugungskunst des die ganze Macht des ersten
Tieres ausübenden falschen Propheten den Antichrist zur "Zeit des
Endes" bislang noch nicht verehrten, sein Tun und Lassen zwar zur
Kenntnis nahmen, aber diese Art von ihnen fremder Religion keinen
Respekt zollten. Erst als sich der nunmehrige Herrscher Israels, der
sich als der auf die Erde wiedergekehrte Messias der Juden ausgibt, mit
dem großen Schau-Wunder des übernatürlichen
Hervorrufens der
Austrocknung des Euphrat, das mit dem
Mund des falschen Propheten begleitet, d.h. von ihm verbal
unterstützt mit einem großen Schau-Wunder auszuweisen
versteht,
welches zudem sein Masssenmedium und Machtinstrument
fälschlicherweise als göttlich
gewirkt herauskristallisiert, beten die "Könige vom Aufgang der
Sonne" nun gleichfalls den großen lügenbehafteten
Weltverführer an und reisen nach Israel, um seiner bildhaften
Erscheinung die Ehre zu geben und es anzubeten.
Eine Möglichkeit der Begründung der Vorgehensweise des
Antichrist zur
"Zeit des Endes, eine Erklärung dazu, wie es Menschen möglich
werden
könnte, ganze Gebiete der Erde lokal
höhenlagemäßig anzuheben, um
hierdurch seichte Meere und ganze Flußläufe auszutrocknen,
versucht der
Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Ein
wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte
eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen"
aufzuzeigen. Und der Schreiber dieses Textes wagt in diesem Kapitel
fernerhin den Schritt, die dazu benötigte technische Realisierung
wenn
auch nur streckenweise spekulativ zu erläutern.
Der Aspekt,
unter dem die
Austrocknung des Euphrat geschehen soll, ist, wie wir weiter unten
ebenfalls noch sehen werden also ein
ganz anderer. Darum ist das Versiegen des großen
Stromes Euphrat in Offenbarung 16, 17-19 Bestandteil und Grund eines
gewaltigen endzeitlichen
Zornesgerichtes Gottes und zwar des sechsten Schalengerichtes, welches
dem
die wahren Gläubigen verfolgenden Widerchristen, seinem Reich und
seinen Anhängern gilt und ihm und den Anbetern des Antichristen
zur "Zeit des Endes" in der letzten
Konsequenz schaden soll. Dem Austrocknen des großen
Stromes Euphrat folgt nämlich ein gewaltiges Erdbeben, so
gewaltig, daß die Städte der Heiden (der Erde)
einstürzen
werden.
Ist also der
in der letzten bzw. Endzeit aufkommende Antichrist tatsächlich in
der Lage, die Höhenlage riesiger Landflächen so
drastisch zu
verändern, so daß sich in Folge dessen beispielsweise
riesige Gebiete ehemaligen Meeresbodens
der
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" in Festland verwandeln können und der "große
Fluß", wie die Bibel den Euphrat auch nennt, auf
übernatürliche Weise seinen Lauf verändern muß und
sogar stellenweise sein bisheriges Flußbett austrocknen kann?
Wenn dies der
Fall ist, wird dies dem Bedränger der letzten Zeit nicht nur die
erhofften
Vorteile und göttliche Anerkennung bringen, sondern im Endeffekt
gewaltig ein Bein stellen und
dann, d.h. nur wenig später, bereits beim unmittelbar
darauffolgenden Zornesgericht Gottes böse Nachwirkungen haben:
"Wenn die
Luft verseucht war, dann war damit das Leben der Menschen an
der Wurzel angegriffen. Also die gesamte Atmosphäre der Erde wird
von den nun
folgenden Ereignissen betroffen. Es handelt sich hier um keine
Teilkatastrophe
mehr. Und somit hat der letzte Akt der gesamten Menschheitsgeschichte
begonnen.
Kein anderer als der ewige Gott selbst hat ihn befohlen. Es ist eine
gewaltige
Stimme, die aus dem Allerheiligsten unmittelbar vom Thron Gottes her
ertönt.
Weil der allmächtige Gott den Schlußakt befiehlt, darum ist
er nicht mehr
aufzuhalten. Auf Erden scheinen die dämonischen Gewalten zu
triumphieren. Doch
von Gott her gesehen, ist der Schlußakt der Weltgeschichte schon
längst
vorüber. Darum spricht Gott hier mit majestätischem Wort: Es
ist geschehen - es
ist vollbracht! Und es ist das zweite große “Vollbracht
Gottes” in der
Weltgeschichte. Also “der siebte Engel goss seine Schale aus in
die Luft.” Das
ist die letzte Reihe von den sieben Gerichten vor dem Kommen Christi.
Es ist das siebte und das letzte von den sieben Gerichten Gottes. Mit
anderen
Worten: Wir sind hier direkt am Ende der Großen Trübsal
angekommen. Zu diesem
Zeitpunkt ist der einzige, der diese Menschen befreien und der ein
gerechtes
Reich auf der Erde aufrichten und der Welt Frieden bringen könnte,
der Herr
Jesus Christus. Wir wollen und wir sollen, wie ich schon sagte, so Dr.
McGee,
unsere Augen auf Christus gerichtet halten."
So beschreibt Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 16, 17 – 21 vom
21. November 2002 das siebte und letzte der abschließenden
Zornesgerichte Gottes, gemeint sind die sieben Schalengerichte.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß dieses der
Austrocknung des Euphrat nachfolgende sehr große Erdbeben keine
Teilkatastrophe
mehr sein kann und weltweite Auswirkungen, d.h. globalen Charakter
besitzen und alles bisher Dagewesene an Schrecken übertreffen
wird. Und er meint an dieser Stelle, daß die Ursache dieses
Erdbebens in der Hauptsache im Austrocknen des großen Flusses
Euphrat zu suchen sein wird. Besser gesagt, diejenigen Dinge, die zur
Austrocknung des Euphrat lt. Offenbarung 16,
13-14 bzw. Jesaja
11, 15-16 führen (in Jesaja
11, 15-16 wird außerdem in genau diesem Zusammenhang
zusätzlich von einem Austrocknen der
Zunge des
"Meeres von
Ägypten" gesprochen) und die dazu vorbereitenderweise geschehen
werden, bzw. die vom darüber Regie führenden und dies als
unbedingt für erforderlich erachtenden Antichristen zur "Zeit des
Endes" dazu wegbereitend und das Ganze absichernd, sozusagen als
notwendige Vorsichtsmaßnahme geschehen
müssen, werden im Endeffekt ein vom Antichristen nicht
vorhergesehenes und von ihm nicht erwartetes, so gewaltiges Erdbeben
auslösen, das jeden Winkel der Erde tangiert, d.h. das globalen
Charakter
besitzen und alles bisher Dagewesene an Schrecken übertreffen
sollte.
Die Bibel berichtet jedenfalls gleich anschließend an Offenbarung 16,
13-14 in Offenbarung
16, 17-19 von solch einem gigantischen Erdbeben, das alle
Städte der Heiden zum Einstürzen bringen wird und welches
dort als ein gewaltiges Zornesgericht Gottes beschrieben steht.
Und steht nicht bereits in den Psalmen geschrieben, daß die Erde
und alle
ihre Grundfesten dann ins Wanken geraten werden, wenn
diejenigen Tyrannen aufkommen, die sich über Gott erheben werden
und die sich von ihrem Herrn, der sie erschaffen hat, nichts sagen
lassen wollen und ihren Irrtum bzgl. ihres frevelhaften Tun und Lassens
nicht einsehen werden:
Aber dennoch, trotz dieser Freveltat des Antichristen, den Euphrat
auszutrocknen, mit diesem in Lügen gekleideten Schau-Wunder seine
göttliche Wesenheit
vorzutäschen und durch diesen Größenwahn ein solch
großes Erdbeben heraufzubeschwören, daß die Erde und alle ihre Grundfesten
ins Wanken geraten werden, der Gott Israels wird diese Erde vor ihrer
endgültigen Zerstörung bewahren. Dies hat er selbst zugesagt:
D.h. diejenigen Dinge, die der noch kommende, einzige und letzte
große Weltherrscher der Erde im Zusammenhang zu seinem geplanten
Schau-Wunder der Austrocknung des Euphrat im Vorfeld absichernd und
sicher
sehr mühevoll und aufwendig, vielleicht auch langfristiger
durchführen wird, werden den von ihm dadurch erhofften Erfolg der
Stabilisierung des Erdmantels so nicht besitzen und die Erdekruste wird
der durch die Austrocknung des Euphrat und der damit verbundenen
höhenlagemäßigen
Anhebung/Verwerfung größerer Areale der Erde doch nachgeben.
Wahrscheinlich werden sich die hiebei angestauten Energien einem
Gewitter gleich in einem noch nie zuvor in diesem Ausmaß und
dieser Stärke dagewesenen Erdbeben schlagartig entladen.
Nun wird deutlich, wie klug dieses vom großen Weltverführer
geplante Schau-Wunder der Austrocknung des Euphrat im Vorfeld
abgesichert
werden muß, damit es den sogenannten Vorführeffekt
behält. Und vielleicht ist der von von Thomas Gasser im
Internet veröffentlichte Erlebnisbericht mit der Überschrift:
"Taifun
aus heiterem Himmel" genau in diesem Zusammenhang zum vom
Antichrist zur "Zeit des Endes" geplanten Schau-Wunder der Austrocknung
des
Euphrat, genauer gesagt zu denjenigen von ihm im Vorfeld diesbezgl.
durchgeführten Vorsichtsmaßnahmen zu sehen. Und die von
Thomas Gasser beschriebene Wolke über Pisalayan
(Philippinen), aus der es
in einer sonst üblicherweise ausschließlich trockenen
Jahreszeit völlig überraschenderweise doch regnete und die
anschließend mit
einem unwirklichen, unheimlichen
Schlürfgeräusch auch noch Wasser aus dem Meer soff,
könnte es tatsächlich gegeben haben (vgl. auch in den
beiden Kapiteln "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt")
Was ein
"Gravitationsstrahl" unter der Erdkruste bewirken
könnte, wenn er die gesamte Erdkugel durchdringt
Nicht nur
oberhalb der Erdoberfläche geraten innerhalb des Bereiches eines
"Gravitationsstrahles" für das menschliche Auge sichtbar
gasförmige und flüssige Medien, wie
Luft und Wasser in Bewegung, da sie durch die plötzlich
unnatürlich geringere
Schwerkraft leichter geworden, beständig mit großer Kraft
und in
erheblichen Mengen nach Oben gepumpt werden. Nein, sondern auch weit
unterhalb der
Erdoberfläche, was selbstverständlich für das
menschliche Auge verborgen ist, treten ähnliche Phänomene
auf:
Ein
theoretisch auf ein und derselben Linie immer wieder hin und
herwandernder
"Gravitationsstrahl" durchwandert selbstverständlich auch die
oberen
und massiven Gesteinsschichten von tektonischen Platten, gemeint ist
der feste Erdmantel der Erde mit seiner darüberbefindlichen
Erdkruste, sowie genauso das
darunter
befindliche glutflüssige Magma, welches sich im äußeren
Erdkern befindet und eine durchschnittliche Temperatur von
2.900 °C besitzt, bevor er auf seinem Weg durch die
gesamte Erdkugel hindurch aus der Erdkruste der gegenüberliegenden
Erdhälfte in die Lufthülle der
anderen Seite der Erde austritt.
Er bewirkt auch dort entlang seines
senkrechten
Kanalbereiches ebenso in der Zone des glutflüssigen Magmas
sozusagen
mechanische Veränderungen, d.h.
einen unablässigen Auftrieb der im "Gravitationsstrahl"
befindlichen Magmasäule.
Da dort das glutflüssige Magma innerhalb der
"Gravitationsstrahlsäule"
genauso leichter wird und aufsteigt, wäre es denkbar, daß
ein durch die Erdkugel
wandernder
"Gravitationsstrahl" die unteren Randzonen von tektonische Platten
entlang
seines Weges im Bereich der Kontaktzone zum glutflüssigen Magma
mit der Zeit von Unten her
aufweichen, verflüssigen und damit geringfügig anritzen
könnte.
Und noch einmal zum besseren Verständnis:
Der lokale Auftrieb bzw. das örtlich begrenzte Aufsteigen des
glutflüssigen Magmas innerhalb des Bereiches des
"Gravitationsstrahles" dürfte punktuell aber mit unvorstellbar
großer
Kraft das viel
heißere, aus der Tiefe kommende Magma, von Unten her in den
Bereich des sich weiter Oben befindlichen, bereits
abkühlenden und zunehmend verfestigenden Magmas der Kontaktzone
hochtransportieren. Dieser Vorgang des mit großer Aftriebskraft
ständig
hochquellenden sehr heißen Magmas in die sich bereits
abkühlende und zunehmend verfestigende Kontakt- bzw. Randzone
unmittelbar unterhalb des festen Erdmantels hätte den Effekt
vergleichbar mit dem eines
Schweißbrenners. Und da dieser "Schweißbrenner" gezielt
entlang einer Linie immer wiederkehrend sehr langsam hin- und her
geführt bzw. hin- und her geschwenkt wird (der
"Gravitationsstrahl"
müßte auf ein und derselben Geraden sehr langsam und
ständig hin und her wandern), dürfte entlang dieser von ihm
getroffenen Linie die feste Erdkruste von Unten her zunehmend
aufgeheizt und aufgeschweißt und somit langsam zertrennt
werden.
Auch
wäre es eventuell zusätzlich denkbar, daß
bestimmte Bereiche des Verhakens zweier gegeneinanderreibender
tektonische Platten mittels einem durch die Erdkugel wandernder
"Gravitationsstrahl" solange "behandelt" werden könnten, bis sich
deren Verhaken lockert und durch einen Erdbebenruck wieder löst.
Diese beiden
Gedanken sind natürlich nur Gedanken, auf den ersten
Blick relativ unwahrscheinlich und damit sehr spekulativ. Mit
Bestimmtheit werden diese spekulativen Vorstellungen des Verfassers
dieser Homepage von Geologen
und Geophysikern belächelt. Aber wenn man bedenkt, unter welch
enorm hohem Druck das aus dem Erdinneren hochgepumpte,
glutflüssige und sehr heiße Magma durch das
unnatürliche
Aufsteigen der Magmasäule nach Oben gedrückt wird, stellt
sich das Ganze plötzlich in einem ganz anderen Licht dar.
Vulkanologen werden den Sachverhalt auf Grund ihres Wissens über
die im Erdinneren vorherrschenden Druckverhältnisse und über
das Verhalten des Magmas im Erdinneren vielleicht ganz anders sehen:
Denn das sich unter enorm hohem Druck befindliche, innerhalb des
schlauchartigen "Gravitationsstrahles" aus dem Erdinneren
hochgetriebene, sehr heiße Magma entspannt sich
in den höhergelegenen und relativ kühleren Erdschichten
wahrschneinlich explosionsartig und quillt damit nicht, sondern
schießt förmlich nach Oben.
Diesen Vorgang stellt sich der Schreiber dieses Textes so vor, als wenn
ein unter
enormen Druck stehender Schlauch eines Autoreifens mit einer
dünnen Nadel
angestochen wird und durch ihn hindurch urplötzlich und punktuell
riesige Mengen sehr heißen Magmas unter den festeren Erdmantel
gepreßt werden.
Und dieses sich unter enorm hohem Druck befindliche, aus dem Erdinneren
heraufströmende und sich urplötzlich entspannende, sehr
heiße Magma verhält sich wahrscheinlich physikalisch ganz
anders als gewohnt, anders als es das, wenn es bereits aus der Erde
austritt, tun würde. Nicht wie eine träge Flüssigkeit,
sondern eher wie ein unter enorm hohem Druck stehendes Gas wird es sich
verhalten, das beim Entspannen und Aufsteigen nach Oben regelrecht
explodiert. Denn das Magma der Erde enthält von Haus aus sowieso
auch gasförmige und damit flüchtige Bestandteile (Volatile)
wie dies Kohlenstoffdioxid, Wasser, Schwefeldioxid, Ammoniak und
Edelgase sind.
Und wenn der Weg nach Oben infolge des "Gravitationsschlauches" und des
Aufriebes der darin befindlichen Magmasäule erst einmal freigelegt
ist und das Aufsteigen einer viele hundert Kilometer hohen
Magmasäule erst
einmal in Gang gekommen ist, d.h. dann, wenn der Stopfen, der das
Druckgefäß Erde bisher verschloß, plötzlich
entfernt ist, entfesseln sich unvorstellbar große Kräfte
aus dem Erdinneren. Denn die Temperaturen im inneren Erdkern liegen bei
etwa 6.700 °C. Das sind rund 900 °C mehr als die
Oberflächentemperatur unserer Sonne beträgt.
Es sind die Urkräfte der Erde, die dann freigesetzt werden, so als
öffne man die Pforten der Hölle. Denn innerhalb von
Bruchteilen
von Sekunden werden in
einer solchen senkrecht verlaufenden Pipeline riesige Fördermengen
eines extrem heißen Magmas explosionsartig nach Oben
gepreßt, die eine in ihrem Umfang unvorstellbar große und
sehr, sehr heiße
Gas- und Flüssigkeitsblase in die bereits relativ weit
heruntergekühlte Kontaktzone zum festen Erdmantel drücken
(dort beträgt die Temperatur im Allgemeinen um die 1000 °C).
Und da der Druck bekannterweise proportional von der Temperatur eines
Gases abhängig ist, muß er im Bereich dieser extrem
heißen
Gas- und Flüssigkeitsblase das das Mehrfache des Üblichen
betragen.
Unter dem immer fester werdenden Erdmantel entstehen also
urplötzlich riesige Seen eines sehr heißen Magmas von weit
erhöhtem Druck und
Temperatur, und riesige flächige Kräfte drücken an
dieser Stelle nach Oben unter den Erdmantel.
Vielleicht
sieht nun alles, in einem anderen Licht dargestellt,
plötzlich ganz anders aus. Und man könnte zumindest
eine Vorstellung davon bekommen, was sich mit dem Aufbau einer
"Gravitationssäule" unter der Erdoberfläche theoretisch
zutragen könnte.
Und
vielleicht besteht also doch ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten
des Antichristen zur "Zeit es Endes" und dem unnatürlichen
Anwachsen der Anzahl der jährlichen Schadensbeben auf der Erde, so
wie es im Kapitel "Eine
spürbare
Zunahme der Erdbeben als eine der Wehen der Endzeit" auch durch
eine Statistik belegt angegeben ist. Und
diese fast sprunghafte Steigerung der jährlichen Anzahl
großer Erdbeben in der Endzeit gegen Ende des 20.
Jahrhunderts wird somit erklärbar und ist vielleicht
tatsächlich auf das Einwirken von Menschenhand
zurückzuführen.
Der soeben gemachten Darstellung mangelt es natürlich an
Beweisen, an der diesbzgl. Kompetenz des Verfassers der Hompage und an
einer fachlichen Untermauerung. Sie soll darum nur
ein Gedankenanstoß sein und als Diskussionsgrundlage dienen.
Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, formulierte folgende Worte, die an dieser Stelle
sicherlich gut dazupassen:
"Wer nicht
mehr unter den ewigen Normen Gottes steht, wird unberechenbar. Darum
muß man ihn fürchten."
Und der
Antichrist zur "Zeit es Endes" gehört zweifellos in diese
Kategorie
von Menschen, die man fürchten muß, da er von Gott wegen des
Lästerns des heiligen Geistes für immer verworfen nicht mehr
unter den
ewigen Normen Gottes steht.
Falls aber
ein entlang einer Linie lokal begrenztes, geringfügiges
Aufschweißen von tektonischen Platten machbar wäre,
könnte dies eventuell
gravierende Auswirkungen auf die Bruchfestigkeit der oberen
Erdschichten zur
Folge halben, und falls sie tatsächlich unter lokal erhöhtem
Druck brechen,
würde dies theoretisch
Erdbeben künstlich auslösen können.
Der Verfasser dieser Homepage stellt sich diese Vorgänge, die
hierbei ablaufen könnten, modellhaft folgendermaßen vor:
Ausgangspunkt
seiner Betrachtungen ist das Modell einer Glasplatte, die unterseitig
unter sehr großer Biegepannung stehend in ihrer
Zugzone auf ihrer Oberfläche mit einem Glasschneider solange immer
weiter angeritzt wird, bis sie entlang des so
künstlich angebrachten Ritzes gezielt bricht.
Erdbebenherde
sind immer Bereiche in der Erdkruste, in denen sogenannte tektonische
Platten zusammenstoßen, unter großen Druck geraten und
ineinander verhaken. Sie verlaufen in der Regel entlang des sogenannten
Erdbebengürtels der Erde.
In denjenigen
Bereichen, in denen sogenannte tektonische Platten zusammenstoßen
und
eine
unter die andere geschoben wird, entstehen in der Erdkruste
Tiefseegräben. Tiefseegräben (engl.: trenches) werden in der
Geologie
auch Tiefseerinnen genannt.
Tiefseerinnen sind demnach Bereiche größter Spannungen in
der Erdkruste und des Erdmantels.
Entlang solcher Druckzonen, an der zwei Erdplatten,
beispielsweise eine kontinentale und eine ozeanische Platte,
aufeinander treffen,
taucht eine Platte in einem Winkel von bis zu 90° nach unten hin
ab, wobei der in die Tiefe abtauchende Bereich durch das dort
befindliche glutflüssige Magma aufgeschmolzen wird.
Tiefseegräben oder Tiefseerinnen sind also in der Regel sehr
langgestreckte, relativ schmale und sehr tiefe
Bereiche des Meeresbodens. Sie stellen
die am tiefsten gelegenen Abschnitte
der Erdoberfläche dar.
Die sechs tiefsten Tiefseegräben sind der Marianengraben
(bis 11.034 Meter), der Tongagraben (bis 10.882 Meter), der Japangraben
(bis 10.554 Meter), der Kurilengraben (bis 10.542 Meter), der Philippinengraben
(bis 10.540 Meter) und der Kermadecgraben (bis 10.047 Meter). Sie
befinden sich
allesamt im westlichen Pazifik.
Wäre man
nun dazu in der Lage, bestimmte Bereiche der Zone größten
Druckes wie ein Stück Glasplatte anzuritzen und unter Ausnutzung
der gewaltigen Biegespannungen gezielt abbrechen zu lassen, könnte
von Menschenhand auf diese Weise der Druckstau gezielt verringert
werden. Natürlich verringert sich dieser Druckstau von Zeit zu
Zeit meist in größeren Zeitabständen durch Erdbeben.
Ein gezieltes Abbrechen bestimmte Bereiche in der Zone
größten Druckes von tektonischen Platten würde Erdbeben
verfrüht und künstlich auslösen.
Sogenannte "Graviflights" nutzen
in der Darstellung von
Eugene
Podkletnov für ihre
Flugfähigkeit
den Effekt der Schwerkraftabschirmung, könnte es sie wirklich
geben?
Sogenannte "Graviflights", so
erklärte jedenfalls der russische Chemiker
und
Materialwissenschaftler Eugene
Podkletnov in einer Fernsehsendung, die im MDR
mit dem Titel "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" ausgestrahlt
wurde, gegenüber dem Moderator Klaus
Simmering, wären also
Flugkörper, die den Effekt der Schwerkraftverringerung ausnutzen
sollen.
Ist dies wirklich möglich,
zu fliegen wie im Science Fiction, oder in
UFOs, so wie es Eugene
Podkletnov für möglich hält?
Vielleicht gibt es sie ja bereits, Flugkörper, die dazu in der
Lage sind, Flugmanöver zu fliegen, wie sie kein bisher uns
bekannter
Fugkörper fliegen kann, oder doch nicht?
Nach dem
vom Verfasser dieser Homepage entwickelten ersten Modell, so wie im
Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" ersichtlich, welches nur eine
Schwerkraftabschirmung überhalb
der in
Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe zuläßt, und
welches damit ähnlich wie bei einem
Flugzeugflügel mit einer Luftdruckverringerung, die nur über
dem Flugkörper auftritt, verbunden ist, wird, um eine
Flugfähigkeit der "Graviflights" zu erreichen, die durch
Schwerkraftabschirmung resultierende Sogwirkung und der hierbei
enstehende Unterdruck überhalb der Supraleiterscheibe ausgenutzt.
Die
Auftriebskraft eines Flugobjektes mit einer Supraleiterscheibe von
einem Quadratmeter auf die Horizontale projizierter
Fläche an Bord eines "Graviflights"
würde bei rund 2 %
Schwerkraftabschirmung nach diesem Modell 200 kp betragen, mit zwei
über- oder
nebeneinander angeordneten bereits 400 kp, also fast eine halbe Tonne.
Fliegen wie
im Science Fiction könnte so, falls es tatsächlich
funktioniert, bald realisierbar werden, oder doch nicht?
Nach dem ersten Modell, das den Effekt der Schwerkraftabschirmung
überhalb der in
Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe ausnutzt, würden die
"Graviflights" natürlich nur innerhalb der Erdatmosphäre
fliegen können, nicht auch im luftleeren Raum oberhalb der
Lufthülle der Erde.
Eugene
Podkletnov beschreibt aber in der Sendung "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft", die von Klaus
Simmering moderiert wurde und auch im Fernsehen auf MDR
ausgestrahlt wurde, entgegen seinen vorangegangenen Ausführungen
ganz am Schluß der Sendung, daß es einen zweite Typ von
"Graviflights" geben kann, die
Fluggeräte sein werden, die Schwerkraftwellen mit einem begrenzten
Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können und
weiterhin, daß seine vorläufigen Experimente zeigen,
daß dies möglich sei und daß es so möglich sei,
zu fliegen wie im Science Fiction, oder in
UFOs. Und er äußerte fernerhin dem Moderator gegenüber,
daß dies die Transportmaschine für das 21. Jahrhundert
werden würde.
Rein durch den Effekt der Schwerkraftabschirmung, der zuvor von Eugene
Podkletnov ausführlich beschrieben wird, ist dies nach der Meinung
des Verfassers dieser Homepage aber nicht möglich.
Wie aus dem
Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" ersichtlich, ist Schwerkraftabschirmung
anscheinend nicht mehr lange ein Ding der
Unmöglichkeit.
Bei zwei von drei untersuchten Modellen
kommt der für einen UFO-Antrieb notwenige Auftrieb der Scheibe zu
Stande. Genau diese Modelle aber mußten vom Verfasser dieser
Homepage verworfen werden und sie scheiden wegen ihres
Verstoßens gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich aus. Erst das dritte,
verbliebene der drei untersuchten Modelle, das der Schreiber dieses
Textes mit Modell 2 bezeichnete, hielt allen kritischen Betrachtungen
stand und erfüllte auch das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse". Aber gerade dieses übriggebliebene
der drei Modelle war leider nicht flugfähig und UFO-tauglich, so
daß keinerlei, für einen UFO-Antrieb notweniger Auftrieb der
Scheibe zu
Stande kam. Dies ist deshalb der Fall, weil nach diesem Modell so
wie oberhalb
gleichzeitig auch unterhalb der
Scheibe eine Schwerkraftreduzierung von 2 Prozent zu verzeichnen ist.
Da aber die durchaus flugfähigen Modelle 1 und 3 wegen ihres
Verstoßens gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" grundsätzlich ausscheiden
mußten, stand es
nun fest: Es scheint ihn also in der Realität nicht zu geben, den
sogenannten
UFO-Antrieb und es wird ihn wohl auch in der Zukunft nie geben, da
jeglicher Massedefizit gegen
das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde.
Und an dieser Stelle mußte sich der Verfasser dieser Homepage
selbst revidieren, denn er war bislang selbst davon beflügelt,
daß ein UFO-Antrieb Wirklichkeit werden könnte. Aber es
ließ ihn keine Ruhe und irgend etwas schien daran nicht zu
passen. Und er hakte später noch gründlicher nach.
Denn um ein
flugfähiges UFO zu konstruieren, müßte eine sehr
große negative Masse künstlich erzeugt werden, die unbedingt
der Existenz der echten "Antimaterie" bedarf. Nur mit ihr käme
eine
entsprechend große Gegenschwerkraft bzw. Schwerkraftreduzierung
zu Stande.
Echte "Antimaterie" herzustellen, dies ist ein bisher unerfüllt
gebliebener Traum der Wissenschaftler und dies wird auch zum Glück
so bleiben. Denn in unserer uns bekannten Welt kann niemals eine Masse
erzeugt oder weggenommen werden. Dies widerspricht dem "Gesetz der
Erhaltung von der Masse". Unsere uns bekannte Welt, in der wir leben,
wird von unumstößlichen Naturgesetzen beherrscht, deren
Einhaltung bindend ist.
Der russische
Chemiker
und
Materialwissenschaftler Eugene
Podkletnov muß sich also geirrt haben, als er von nun
möglich gewordenen Fluggeräten sprach, die Schwerkraftwellen
mit einem begrenzten
Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können und
als er davon sprach, daß seine vorläufigen Experimente
zeigen würden,
daß es so möglich sei,
zu fliegen wie im Science Fiction, oder in
UFOs. Er muß sich getäuscht haben, als er annahm, daß
dies die Transportmaschine für das 21. Jahrhundert
werden würde.
Außerdem hinkte sein Modell auf beiden Beinen. Es hätte
schon eines völlig anders gearteten Modells
bedurft, um mittels der Verringerung und nicht der
Abschirmung der Schwerkraft bei einem Flugkörper zusätzlich
zum vertikalen Auftrieb einen Horizontalschub zu erzeugen.
Liegt hier
nur ein Übersetzungsfehler vor, wenn bei Podkletnov von
reflektierten Gravitationswellen die Rede ist, wenn doch zuvor bisher
nur von einer Abschirmung der Schwerkraft die Rede war? Dies alles
führt doch nur zu einer Fehlinterprätation des in der Sendung
Vorangegangen. Oder soll hier gezielt vertuscht werden, daß es
überhaupt keinen UFO-Antrieb geben kann? Denn Eugene
Podkletnov beschreibt in der Sendung "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" entgegen seinen
vorangegangenen Ausführungen
ganz am Schluß der Sendung, daß es einen zweite Typ von
"Graviflights" geben wird, die
Fluggeräte sein werden, die Schwerkraftwellen mit einem begrenzten
Reflexionwinkel zurück zur Erde reflektieren können. Wie kann
von "Reflektieren" die Rede sein, wenn es kein bekanntes Medium gibt,
daß für Gravitationskraftfelder ein Hinternis darstellen
könnte? Wie kann von Wellen die Rede sein, wenn Gravitation ein
Kraftfeld, d.h. eine vektorielle Größe ist?
Denn zur Verringerung der natürlichen Schwerkraft der Erde bedarf
es einer Antischwerkraft, einer zum Schwerkraftfeld der Erde
entgegengerichteten, zweiten und zusätlichen Schwerkraft, die von
der
in
Rotation
versetzten Hochtemperatur-Supraleiterscheibe ausgehen müßte
und einer nichtexistenten negativen Masse, die zuvor erst generiert
werden muß, wenn es also einer Antimaterie
bedarf, um Antigravitation zu erzeugen.
Und nur der vom Verfasser dieser Webseite im Kapitel "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
geschilderte "Gravitationsstrahl" könnte diese zusätliche
Schwerkraft zur Verfügung stellen. Denn Gravitationsfeldlinien
treten ähnlich der Magnetfeldlinien oder der elektrostastischen
Kraftfeldlinien immer senkrecht aus der Oberfläche der Materie
aus. Und dies bezieht sich im Falle der rotierenden Supraleiterscheibe
auf deren ober- und unterseitig planen und völlig ebenen
Oberflächen, nicht aber gleichzeitig auf deren Seitenränder.
Und neigt man dann die in
Rotation
versetzte Hochtemperatur-Supraleiterscheibe aus der Horizontalen
heraus, entsteht neben der vertikalen Schwerkraftkomponente auch
eine horizontale, die einem "Graviflight" einen aktiven
horizontalgerichteten Schub ermöglichen würde, aber nur dann,
falls ein
"Graviflight" auch tatsächlich fliegen könnte. Und dies ist
ja nun leider nicht der Fall.
Es ließe sich mit dem vom Verfasser der Homepage im Kapitel "Die drei
möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" entwickelten Modell 2 zumindest so
einiges erklären, zumindest aber,
warum es Strudel im Meer gibt, da wo eigentlich keine sein dürften
und warum es eine Wolke gab, die Wasser aus dem Meer soff.
Aber da ein
Fliegen mit UFO-Antrieb sowieso ausscheidet, entfällt auch der
aktive horizontale Schub eines solchen nichtfunktionierenden
Flugmodells. Denn auch dann bedürfte es eine generierten, riesigen
Masse, die aber nicht existent ist. Und es bedürfte außerdem
bereits vorhandener, natürlicher Schwerkraftlinien, die in
horizontaler Richtung verlaufen müßten.
Warum wiederspricht sich der russische Chemiker
und
Materialwissenschaftler Eugene
Podkletnov selbst, wenn es ihn gar nicht gibt, den UFO-Antrieb, wenn er
damit gegen das "Gesetz
von der Erhaltung der Masse" verstoßen würde?
Denn das vom Schreiber des Textes entwickelte zweite Modell ist doch,
so wie er feststellte,
überhaupt nicht flugfähig, aber es wird damit dennoch ein
aktiver
"Gravitationsstrahl erzeugt. Dieser kann es aber, eine zum
Schwerkraftfeld der Erde entgegengerichtete, zweite und
zusätzliche
Schwerkraft erzeugen. Und dieses hat der Schreiber dieses Textes
übrigens
versucht, im o.gen. Kapitel "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
zu beschreiben.
Der in der
Bibel angekündigte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" wird nach der
Meinung des Verfassers dieser Homepage versuchen, entgegen der Wahrheit
und des gesunden Menschenverstandes den Menschen der Erde
glaubhaft darzustellen, daß es ihn dennoch gibt, den UFO-Antrieb.
Und er wird es der Welt gegenüber ganz gezielt verschleiern und
verschweigen, daß die künstliche Generierung eines
"Gravitationsstrahles dennoch möglich ist. Und da er den "Gott der
Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38),
wird er diese, seine Erfindung voll und ganz in den Dienst der Anbetung
und Hingabe zum "Gott der Festungen" stellen, d.h. diese, seine
(geklaute) Erfindung ausschließlich für kriegerische Zwecke
zum Aufbau seiner Macht stellen.
Denn der in Daniel
11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der
Festungen", welchen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" verehrt, ist eine bekannte Bezeichnung für den
römischen Hauptgott "Jupiter Capitolinus", was ursprünglich
soviel wie „Himmelsvater“ bedeutete (vgl. bei Roger
Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der römische Hauptgott "Jupiter" hatte in der
römisch-byzantinischen Periode den ursprünglich
sehr hoch verehrten Kriegsgott "Mars"
auf den zweiten Platz verwiesen und wurde in der damit gemeinten Zeit
zwischen dem 1. und dem 7. Jhd. n.Chr. als "Vater der
Götter und Menschen" aufgefaßt, zu einer Zeit, in welcher
der
Herodianische Tempel bereits als von den Römern zerstört und
vollkommen ausgelöscht galt und absolut nichts mehr darauf
hinwies, daß jemals ein weiterer neuer jüdischer Tempel auf
dem Berg Morija entstehen
könnte. Der Berg Morija, das ist der heutige Tempelberg in
Jerusalem, der auch in der Bibel der Berg Zion genannt wird.
Er wird darin von Anfang an alle sensationslustigen Menschen
täuschen und gleichzeitig bestrebt
sein, eine auf der Erde
bestehende, von ihm ausgewählte Weltmacht bzw. Regierung, die er
sowieso bald zerstören wird, als vermeintlichen Antichrist durch
den
falschen Propheten auszurufen. Denn er beabsichtigt, allen Menschen der
Erde von sich wegzeigend
glaubhaft zu beweisen, daß diese allen
bekannte und
reale Macht sich wie der in der Bibel in der letzten Zeit auftretende
Antichrist durch große Zeichen und Schau-Wunder ausweist.
Wir
können demnach gespannt darauf warten, wem der wahre Antichrist
den schwarzen Peter zuspielen wird und werden dies sicher sehr bald
erlebenkönnen. Und diese Internetseite wird dem
Antichrist sicher ein gewaltiger Dorn im Auge sein, denn sie beweist
es, daß ein UFO-Antrieb grundsätzlich nicht möglich
ist. Der lebendige Gott
bewahre sie, daß sie noch lange Zeit für etliche Leser auch
lesbar bleiben wird!
Wir wissen es jetzt mit Gewißheit, daß alle in der
Vergngenheit veröffentlichten, bereits viele Jahre alten
Amateurfotografie, die UFO´s abbilden, eine Fälschung sein
müssen, und daß der Antichrist war schon
damals darauf bedacht gewesen sein muß, darartige fingierte
Testflüge anderen Weltmächten in
die Schuhe zu schieben.
Denn das gehört auch zur Strategie des Antichristen, daß die
Menschen der Erde darauf hin sensibilisiert werden, schon weit im
Vorfeld der kommenden Ereignisse der Endzeit an einer überirdische
Macht nicht mehr länger zu zweifeln.
Der Antichrist
möchte ja bekanntlich an die Stelle Gottes treten, den Platz Jesu
Christi einnehmen. Er wird ihn
kopieren und dabei
verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8). Was
liegt dann näher, als Menschen glauben zu
lassen, daß es eine höhere Intelligenz geben könnte?
Der Schreiber dieses Textes glaubt persönlich nicht an
außerirdisches Leben. Er ist davon überzeugt, daß die
Schöpfung des lebendigen Gottes im Universum etwas Einmaliges ist,
und daß es neben dieser kein weiteres Leben auf fremden Planeten
gibt. Er sucht bei allen, ihm nicht zuordnungsfähigen Dingen nach
plausiblen Erklärungen im Sinne der Bibel.
Der
große Weltverführer wird, um an dieser Stelle den Kreis
wieder zu schließen, später bekanntlich die Shekinah, die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, die im
1000-jährigen, messianischen Reich Gottes in den dann neuerbauten
3. Tempel in Jerusalem zurückkehren soll, nachahmen. Dazu
verwendet
er, wie bereits weiter oben beschrieben, sehr wahrscheinlich eben die
gleiche Erfindung der Schwerkraftabschirmung. Und davor möchte er
natürlich
alle ablenken, daß die Echtheit der Shekinah, der Wolke der
Herrlichkeit Gottes, einmal bezweifelt werden wird. Dies bezweckt er
also alles außerdem mit den spektakulären UFO´s, die
es tatsächlich geben soll, im
Vorfeld.
Und wir
dürfen sicher sein, den Effekt, den der Sohn des Verderbens bei
der Shekinah, der
Wolke der Herrlichkeit Gottes, ausnutzt, wird nie irgend ein Mensch
für industrieelle Zwecke nutzbringend anwenden dürfen.
Der Schreiber dieses Textes könnte sich aber in diesem Rahmen
vorstellen, daß zum Beispiel hohe Schornsteine bald der
Vergangenheit angehören dürften, würde man den Effekt
der teilweisen Schwerkraftabschirmung nutzbar machen. Es könnten
die hohen Errichtungskosten und Bauzeiten eingespart werden.
Außerdem würden die abzublasenden Abgase weitaus höher
in die Atmosphäre transportiert werden, als bei
herkömmlichen, in ihrer Bauhöhe stark begrenzten
Schornsteine.
In der Raumfahrt würde der Effekt der teilweisen
Schwerkraftabschirmung eine enorme Verringerung der Startmasse von
Raketen bedeuten und es könnte quasi ein Fahrstuhl in den Weltraum
gebaut werden.
Die nachgeahmte Shekinah,
die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei
Das
Schlüsselerlebnis, das damals der russische Chemiker und
Materialwissenschaftler Eugene
Podkletnov, der eigentlich nur aus der Sicht von materialtechnischen
Aspekten
Versuche mit Supraleitern durchführte, rein zufällig hatte,
beschrieb er in einer von Klaus
Simmering moderierten Dokumentation des Mitteldeutschen
Rundfunks (MDR) mit dem Titel "Auf
dem Weg zum UFO-Antrieb ? -
Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft" in etwa wie
folgt:
"Ein Kollege, der den Versuchsraum in der Technischen Universität
von
Tampere betrat und an die im Testlauf befindliche
Versuchsanordnung
herantrat, blies Tabackrauch aus, der im Randbereich senkrecht
über der
rotierenden Supraleiterscheibe auf ein Hinternis zu stoßen
schien.
Kurze Zeit nach dem der Rauch an dieser unsichtbaren Barriere in der
Luft
verharrt hatte, so ca. eine Sekunde lang, strömte er durch
diese
hindurch und stieg dann hinter ihr, also genau über der
Supraleiterscheibe, schnell nach oben. Dieses Phenomen war von
Podkletnov auch im darüberliegenden Stockwerk des Gebäudes
und zwar genau über der Versuchsanordnung nachweisbar.
Der Verfasser
dieser Homepage hat dazu folgende Erklärung und lehnt sich dabei
an die Aussagen der Fachwelt an:
In der Luftsäule über dem in Rotation versetzter
Hochtemperatur -
Supraleiter, die genau dessen Durchmesser besitzt, herrscht je nach
Größe des Betrages der Schwerkraftverringerung ein um bis zu
2% verringerter Luftdruck vor. Der
Effekt konnte im praktischen Versuch durch Eugene
Podkletnov wie gesagt bisher nur überhalb des Supraleiters
nachgewiesen werden. Was unterhalb der Versuchsanordnung vorherrscht,
wurde in einem Versuch bisher leider noch nicht untersucht.
Die Dichte
eines Gases ist bekanntlich druckabhängig. Und Luft ist ein Gas,
besser gesagt ein Gasgemisch, das sich hauptsächlich aus
Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid zusammensetzt.
Wird der Druck eines Gases größer,
wird auch dessen Dichte größer. Wird der Gasdruck in einem
entspannten Raum geringer, kann sich das Gas frei ausdehnen, und somit
wird auch die Gasdichte geringer.
Ein 2% geringerer Luftdruck bedeutet ein 2% geringer Druck des Gases
und damit eine um 2 % geringere Dichte der Luft im Bereich bzw.
über der Versuchsanordnung, genau so wie es durch Eugene
Podkletnov beobachtet wurde.
Was
sich also an Gas oder Dämpfen innerhalb der Luftsäule
über der in
Rotation versetzter Supraleiterscheibe befindet, ist durch den hier
vorherrschenden lokal begrenzten
geringeren Luftdruck wie gefangen
und kann nicht von allein wieder entweichen. Durch die in dieser
Luftsäule
vorherrschende geringere Dichte des Gases tritt vermutlich der
Wasserstoff- bzw.
Helium-oder Heißluftballon-Effekt auf, der alles wie in einer Art
von
Kamineffekt aufsteigen läßt (vgl. auch die praktischen
Überlegungen in den Kapiteln "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
und "Ein
wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt,
könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben
auslösen").
Aus diesem Grund spekulierte
Eugene
Podkletnov in der Annahme, daß sich die Schwerkraft der Erde nur
genau oberhalb der supraleitenden
Scheibe verändert und daß sich in dieser Beziehung unterhalb
der Supraleiterscheibe also nichts tut, bereits über zukunftige
Möglichkeiten von ganz
neuartigen Flugkörpern, den sogenannten Graviflights,
die diesen von ihm sogenannten Effekt der
"Schwerkraftabschirmung" ausnutzen sollen. Daß es sich bei
Eugene
Podkletnovs Versuchen zur Schwerkraftverringerng
begriffsmäßig aber nicht um eine "Abschirmung" der
vorhandenen bzw. natürlichen Schwerkraft der Erde handeln kann und
daß damit die Realisierung eines neuartigen
Schwerkraftflugantriebs mittels einer in Rotation versetzten
supraleitenden
Scheibe wegen eines Verstoßes gegen das "Gesetz der
Erhaltung der Masse" definitiv nicht möglich sein dürfte,
versucht der Verfasser dieser Homepage in
seinem Kapitel "Die
drei möglichen Modelle, die das
Podkletnov-Experiment
beschreiben könnten" dedailierter zu erläutern.
Podkletnovs Überlegungen zur Abschwächung der Schwerkraft
werden wie aus der
Dokumentation des Mitteldeutschen
Rundfunks (MDR) mit dem Titel "Über Versuche zur Abschirmung der
Schwerkraft" hervorging in der Fachwelt trotzdem sehr ernst genommen
und
daß obwohl wie gesagt wegen des Verstoßes gegen das "Gesetz
der
Erhaltung der Masse" normalerweise ein UFO-Antrieb
überhaupt nicht möglich
sein kann.
Die vom
Antichrist künstlich erzeugte
Wolke der Herrlichkeit Gottes könnte also beispielsweise genau auf
dieser Art von
Effekt, der im Podkletnov-Experiment
beobachtet werden konnte, beruhen, auf demjenigen
Effekt, welchen eine in Rotation versetzte Supraleiterscheibe beim
Abgebremst werden hervorruft. Es wird
bei der Wolkensimulation durch den Antichrist
demnach sehr wahrscheinlich dichter
weißer
Rauch bzw. dicker Nebel in diesen Bereich geringeren
Luftdruckes direkt über
der Scheibe eingeblasen, mit der Folge,
daß dieser Qualm oder Nebel, der, um eine Wolke nachzuahmen,
sinnvollerweise gezielt in
der Farbe weiß gewählt werden sollte, wie in einem vollig
transparenten Schornstein
konstantem runden Querschnittes gefangen senkrecht
aufsteigt.
Es muß für den Betrachter dieses Phänomens der Eindruck
entstehen, daß innerhalb eines nach Außen scharf
abgegrenzten Bereiches, der einer runden Säule gleicht, sozusagen
wie in einer durchsichtigen Glasröhre unaufhörlich Tag und
Nacht weißer Rauch bzw. Nebel aufsteigt.
Und da der Effekt der Verringerung des Luftdruckes
bei waagerecht angeordneter Supraleiter-Scheibe wahrscheinlich sehr
hoch
in den Himmel reicht und die Luftsäule
nach
Beobachtungen von Wissenschaftlern wenn überhaupt nur wenig
divergiert (auseinanderdrifftet),
und da vermutlich auch ein leichter Wind den gefangenen Rauch nicht aus
seiner
unsichtbaren Barriere reißt, ist dieser Effekt mit in einem eng
begrenztem Zylinder in große Höhen senkrecht aufsteigendem
weißen Rauch vermutlich weithin sichtbar.
Die Aparatur, bei der es mittels einer in Rotation versetzten
Supraleiterscheibe zur
Verringerung der Schwerkraft kommt, müßte demnach in einem
der
Tempelräume bzw. darunterliegend untergebracht sein.
Eine
weiße Wolkensäule, die über der Tempelanlage in
Jerusalem weit in den Himmel hinaufragt, ist also lediglich nur eine
perfekte
Täuschung für die echte Shekinah,
die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wie sie sehr anschaulich in 2. Mose 40, 34-38;
2. Mose 13, 21-22;
2. Mose 14, 19;
2. Mose 33, 9-10
und Nehemia 9, 12+19
beschrieben ist, und die zudem bei Dunkelheit durch den Antichrist
vermutlich
künstlich durch
Laserstrahlen hell erleuchtet werden wird.
Denn die zukünftige und echte Shekinah,
die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wird bei Jesaja 4, 5-6 als ein
über "der ganzen Stätte des
Berges Zion und über ihren Versammlungen" stehender "Rauch und Feuerglanz in der Nacht"
beschrieben.
Welchen Eindruck müssen diese wenigen, aber auf sehr
wirkungsvollen
Effekten beruhenden Mittel der Täuschung
auf die Menschen der Bedrängniszeit wohl machen? Wir können
es mit
unserem sehr begrenzten technischen Verständnis nur erahnen, aber
damit auch sehen, welche moderne Technik der Antichrist in die dann
wieder aufgebaute Tempelanlage in Jerusalem vermutlich einbauen aber
gut verstecken wird.
Die in der Bedrängnis durch die Kennzeichnung unbarmherzig
für jedermann sichtbar werdende innere Haltung eines Menschen wird
auch heute bereits von Gott
an der Herzenseinstellung genau erkannt. Danach beurteilt der lebendige
Gott bereits heute alle Menschen, auch wenn sie für andere
Menschen bezügl. der Herzenseinstellung in einer gewissen
Anonymität
leben können. Denn
letztendlich kommt es genau auf sie an, die Herzenseinstellung, die
hilfreich die Lüge von der Wahrheit unterscheiden lernen hilft.
Die Wächter über das zugemauerte Osttor
während der Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem
Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein
kann
Der wohl spektakulärste und sicherste Beweis der Echtheit des zur
"Zeit des Endes" nach Israel zurückgekehrten und erneut in
Jerusalem eingezogenen Messias soll zweifellos das dann
aufgebrochene und wieder geöffnete Osttor der heute acht Tore
enthaltenen Stadtmauer der Hauptstadt Israels sein.
Darum wird auch der Antichrist sehr darauf bedacht sein, daß zum
Zeitpunkt seiner inszenierten Wiederkunft des Messias dieses im Osten
gelegene, zum Ölberg hin zeigende Stadttor, welches auch das Goldene
Tor genannt wird, von ihm aufgebrochen werden wird.
Einst am Palmsonntag, d.h. vor ca. 2000 Jahren, ist durch dieses damals
noch passierbare Stadttor Jesus Christus, der Sohn des lebendigen
Gottes Israels, in Jerusalem eingezogen, um gemeinsam mit seinen
Jüngern dort das Passafest zu feiern. Das Osttor ist dasjenige
einzige Tor in der Stadtmauer Jerusalems, durch das man auf direktem
Weg auf den Tempelberg gelangt.
Warum wir dieses eine der heutigen acht Stadttore zugeschlossen
vorfinden und wer veranlaßt hat, daß es zugemauert wurde,
haben wir im Kapitel "Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und
König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt"
ausführlich beschrieben.
Es soll den in
Wahrheit falschen Messias, der durch das sogenannte zweite "Greuelbild
der
Verwüstung", zu lesen in Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15; das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), unter zu Hilfenahme einer
alttestamentarischen Prophetie
aus Hesekiel
44, 1-2 als den echten ausweisen.
Für alle, die noch Zweifel haben: Ein Blick auf
dieses immer noch und nach wie vor zugemauerte Osttor würde sonst
genügen, um
darüber Gewißheit zu haben, daß das im dann
wiederaufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stehende, wie lebendig
wirkende
und
sprechende Bild von Jesus Christus, ihn, so vermutet der Schreiber
dieses Textes, wird das "Greuelbild
der Verwüstung" darstellen, gelogen sein muß. So
etwas
ware natürlich äußerst fatal und hätte
schwerwiegende Folgen. Jederman würde nun erkennen müssen:
Schade oder besser O Schreck! Was geht hier bloß vor? Da kann
doch etwas nicht stimmen. Irgend etwas ist doch hier faul! Das
Goldene Tor ist ja immer noch zugemauert. Was soll das Ganze mit dem
zurückgekehrten Messias Jesus Christus, wenn er es nun doch nicht
sein kann.
So wie das nunmehr wieder passierbare und dadurch weltbekannt gewordene
Brandenburger Tor in Berlin zum Symbol der gefallenen Berliner Mauer
und des Endes der DDR bzw. allgemein zum Symbol des Scheiterns des
Sozialismus bzw. zum Auseinanderfallen des sozialistischen Ostblockes
wurde, wird später einmal das wieder geöffnete Osttor der
Stadtmauer von Jerusalem den Anbruch einer völlig neuen Zeit
verkünden und zum Symbol des Endes der antichristlichen Herrschaft
über die Welt werden. Dieses eine Tor zur Heiligen Stadt und nur
dieses, wird mit seiner Wiederöffnung vom Anbruch des
messianischen Reiches
künden und eine tausend Jahre bestehende Friedenszeit auf der Erde
ankündigen, eine fantastische Zeit einläuten, in der
Tränen und Leid ein Ende haben sollen. Ein lang und heiß
ersehnter Menschheitstraum wird mit dem Aufbrechen der Steine des im
äußersten Osten gelegenen Stadttores in Erfüllung
gehen. Wer auch immer vorweisen kann, daß das Goldene Tor nunmehr
für ihn geöffnet ist, der kann die sehnlichst heute noch auf
den Messias
wartenden Juden mit Gewißheit davon überzeugen, daß
endlich der König der Juden gekommen ist und er der Messias Gottes
sein
muß, auf den sie hoffen.
Denn wie im babylonischen Reich des Altertums die "Heilige Pforte" in
der Hauptstadt Babylon nach einem Bericht des Königs Nebukadnezars
nur für den Durchzug der Götter an bestimmten Festtagen
vorbehalten war und um sie nicht zu entweihen, gleich danach wieder
vermauert wurde, unterscheidet sich das zugemauerte Osttor am
Tempelberg von anderen verschlossenen Toren dadurch, daß es lt.
der biblischen Prophetie nie mehr für Menschen geöffnet
werden wird. Das heute verschlossene Osttor des Tempels in Jerusalem
soll für alle Zeiten eine stete Erinnerung daran sein, daß
der Tempel allein das Haus des heiligen Gottes ist und daß
er nach Hesekiel
44, 2 genau durch dieses Tor einmal nicht hinaus, sondern hineingezogen ist.
Der erste Tempel Salomos enthielt wie die heutige Stadtmauer Jerusalems
ebenfalls ein Osttor. Und zwar befand dieses sich im Bereich der
Säulenhalle Salomos.
Durch dieses Ost-Tor des ersten Tempels entwich in den letzten Tagen
des salomonischen Tempels die Shekinah,
die Wolke der Herrlichkeit Gottes,
das Heiligtum. Sie entschwand zum Ölberg (vgl. Hesekiel 11, 22-23)
und kam hernach nie mehr
zum Tempel in Jerusalem zurück.
Auch der zweite Tempel blieb während der
gesamten Periode seines Bestehens ohne solch ein sichtbares Zeichen der
Gegenwart Gottes.
Erst zum Tempel der Endzeit soll lt. Hesekiel 40-48 die Shekinah, die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in das Heiligtum Israels
zurückkehren
(vgl. bei Hesekiel 43,1-12 u. Jesaja 4, 5-6).
Im 2. Tempel Gottes zog die Shekinah später
also nicht mehr ein, aber dafür
der von Gott gesandte Messias und Sohn Gottes, Jesus Christus. Und auch
im 3. Tempel wird wie hörten der lebendige Gott wieder
persönlich anwesend
sein, und diesesmal durch seinen Sohn und durch die Shekinah, die Wolke
seiner Herrlichkeit. So kann gesagt werden, daß das Heiligtum
Israels in jedem Fall derjenige Ort ist, an dem der lebendige Gott
selbst anwesend ist.
Das Osttor des ersten Tempel Salomos muß genau an der Stelle des
heute zugemauerten
Goldenen Tores gelegen haben.
Noch heute befinden sich zwei riesige Monolithen (ca. 3.65 m und ca.
4,60 m Länge) innerhalb des wahrscheinlich aus
frühislamischer Zeit stammenden
Torgebäudes. Die Monolithen sollen zwei originale Torpfosten des
einstigen Tempel-Osttores aus salomonischer Zeit sein und könnten
damit tatsächlich noch aus der Zeit des Ersten Tempels
stammen. Sie gehören somit zu den ältesten Bausteinen auf dem
gesamten Tempelberg.
Weil das heute verschlossene Osttor der Tempelmauer in Jerusalem eine
stete
Erinnerung daran sein soll, daß der Tempel allein das Haus des
heiligen
Gottes ist, dürfte das Osttor zukünftig der Gefahr
ausgesetzt sein, für demonstrative Zwecke mißbraucht zu
werden
und bedarf gerade in der allerletzten Zeit eines besonderen Schutzes.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", will er glaubhaft bleiben und als
der heilige Gott gelten, muß deshalb alles
daran setzen, dieses Tor aufzubrechen.
Aber er wird sich in Punkto
Öffnen des Goldenen Tores verrechnen. Der lebendige Gott wacht
über seine prophetischen Dinge. Auch für die Zeit der
Bedrängnis muß für das äußere Tor des
Heiligtums im Osten weiterhin gelten: "...
Dies Tor soll zugeschlossen
bleiben und
nicht aufgetan werden, und niemand
soll dort hineingehen. Denn
der
HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es
zugeschlossen bleiben."
(vgl. Hesekiel
44, 1-2)
Und dafür wird der lebendige Gott selbst Sorge tragen:
Der Verfasser dieser Homepage ist darum der festen Überzeugung,
daß der lebendige Gott Wächter einsetzen wird, die Tag und
Nacht
dieses strategisch so überaus wichtige Goldene Tor bewachen
werden, so
daß es unversehrt und verschlossen bleiben wird. Er vermutet,
daß für diese sehr wichtige Aufgabe eigendlich nur zwei
Personen in Frage kommen können. Es sind die zwei Zeugen. Und
einer der beiden Zeugen dürfte, wie wir weiter unten mit einer
Begründung noch hören werden, der Prophet Elia sein:
In Offenbarung
11, 1-14
erfahren wir mehr über sie und daß sie fast
die ganze Zeit der zweiundvierzig Monate lang währenden
Bedrängnis vom Antichrist nicht überwunden
und getötet werden können, denn sie sollen nach Offenbarung
11, 3 tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen. Sie allein
können es nur
sein, denen der lebendige Gott diese Aufgabe übertragen kann, weil
er sie nach Offenbarung 11, 5 zu ihrem eigenen Schutz mit bestimmten
übernatürlichen
Fähigkeiten ausstatten wird.
Wer sind die zwei Zeugen und welche Aufgaben haben sie noch zu
erfüllen, und wie können sie gegen den Antichristen bestehen
und überleben?
Die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 werden in der Öffentlichkeit
auftreten, um zum Einen im Auftrag des
Herrn Zeugnis ihres Glaubens abzulegen und
zum Anderen als Zeugen des Himmels und
der Geschehnisse auf der Erde den Antichrist und seine Anhänger
durch
Verkündung der Wahrheit bloßstellen.
Wird der Antichrist das bislang immer noch verschlossene und
wohlgehüte Osttor doch noch aufbrechen können und wann?
In Offenbarung 11, 3 haben wir gelesen, daß die beiden Zeugen
tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen werden. Danach kann
sie der Antichrist doch noch überwinden und tötet sie zu
seiner Erleichterung endlich nach so langer Zeit. Vorher kam er zu
seinem Entsetzen einfach nicht an sie ran, und jeder Angriff auf ihr
Leben mißlang. Jetzt erst,
ganz am Ende der großen Trübsal, deren zweite Hälfte
dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre
bzw. nach Offenbarung 11, 2 zweiundvierzig
Monate lang andauern soll, kann er das bislang noch verschlossene und
wohlgehüte Osttor endlich aufbrechen. Für ihn scheint es, als
wäre es ein Erfolg. Aber dann ist es für ihn zu spät.
Denn unmittelbar
danach kommt der tatsächliche, der wahre Messias zurück auf
die Erde, um die Ernte einzubringen und ihn zusammen mit allem anderen
Unkraut zu vernichten, um seiner Gewaltherrschaft ein Ende zu
bereiten und die von ihm zu Boden geworfene Wahrheit wieder
aufzurichten. Letztendlich muß der Antichrist ihm lediglich noch
die Tür öffnen und ihm Platz machen. So gebraucht ihn der
wahre Christus, um ihm, dem lebendigen Gottessohn Tür und Tor
aufzuhalten.
Wie werden die zwei Zeugen für ihren gefährlichen Dienst, der
auch umfaßt, das zugemauerte Osttor der Stadtmauer von Jerusalem
zu beschützen, von
Gott ausgerüstet und wer könnten die beiden Zeugen sein?
In der Bibel in Offenbarung
11, 5-6
wird dazu berichtet, daß
aus dem Mund der zwei Zeugen Feuer ausgehen wird, das alle Feinde
verzehrt, wenn
welche sie an ihrem wichtigen göttlichen Auftrag hindern und
daß dabei alle
Feinde getötet werden. So lange diese beiden Ölbäume und
Leuchter, die vor dem
Herrn der Erde stehen, prophezeien, kann sie demnach niemand angreifen
oder
auch nur daran hindern, das Wort Gottes zu verkünden oder dazu
zwingen, ihren Schutzdienst am Goldenen Tor aufzugeben.
Schon als Elia sich einmal auf einem Berg befand und ihn
zwei Abteilungen Soldaten angriffen, fiel Feuer vom Himmel und
verzehrte sie
(siehe 2. Könige 1, 9-12). Außerdem können die beiden
Zeugen gleich Elia, der
durch sein Gebet den Himmel verschließen konnte, damit es
dreieinhalb Jahre
nicht regnete, weil die Israeliten während der Zeit des
Königs Ahab Götzen
angebetet hatten (vgl. 1. Könige 17 u. 18) und gleich Mose, als
er die
Israeliten aus Ägypten führte, Wasser in Blut verwandeln und
die Erde mit
verschiedenen Plagen schlug, diese Dinge auch geschehen lassen und
zwar, so oft sie es wollen.
Auch finden wir in Maleachi 3, 22-24 ein Aussage darüber,
daß Gott den in den Himmel entrückten großen Propheten
Elia dann wieder auf die
Erde senden wird, wenn der große und schreckliche Tag des Herrn
kommt:
Deshalb besteht auch die Möglichkeit, daß diese beiden
Zeugen Mose und Elia selbst sind. Dafür spricht, daß von
beiden nie ein
Leichnam gefunden wurde.
Die Bibel berichtet in 2. Könige 2, 1-11, daß Elia in einem
Feuerwagen, gezogen von feurigen Rossen, in den Himmel aufgenommen
wurde und
daß Mose auf den Berg Nebo stieg, um zu sterben, sein Leichnam
aber niemals
gefunden wurde, weil ihn Gott selbst beerdigte (vgl. 5. Mose 34,
1-6).
Man
könnte zu der Ansicht gelangen, daß darum Gott selbst diese
beide Propheten in
den Himmel aufnahm, damit sie später als die zwei Zeugen
während der gesamten Zeit
der endzeitlichen Bedrängnis in ihren einstigen, noch nicht
verfallenen
menschlichen Körpern während der großen Bedrängnis
auf die Erde zurückkehren
und zu den Menschen sprechen können.
Die beiden Propheten in Trauerkleidern werden mit ihrer
Macht, die sie von Gott selbst erhalten, die Menschen der Erde in Angst
und
Schrecken versetzen, sie wachrütteln, den Lügen des
Antichristen keinen Glauben
zu schenken und Buße zu tun.
Erst
wenn sie gegen Ende der großen Trübsalszeit hin, genau nach
1260 Tagen (vgl.
Offenbarung 11, 3), ihre Mission erfüllt haben, kann der
Antichrist sich gegen
sie erheben und sie töten (vgl. Offenbarung 11, 7). Dann wird
der Sohn des
Verderbens die Leichname der zwei Propheten aus Angst, sie könnten
wie die
zuvor entrückten Christen (gemeint ist die Braut Christi) spurlos
verschwinden,
auf die Straßen Jerusalems werfen, wo auch ihr Herr gekreuzigt
wurde. Mit
dieser "öffentlichen Leichenschau", die alle Menschen der Erde
miterleben und sehen werden (vergleiche Offenbarung 11, 9), sollen
Gerüchten
vorgebeugt werden, die seit der Entrückung der Gemeinde Christi
sicher immer
wieder umgegangen sind und die besagen, daß die von er Erde
spurlos
verschwundenen wahrhaftigen Christen vielleicht jetzt doch bei Jesus
Christus,
ihrem Bräutigam, im Himmel sein könnten.
Außerdem
soll es für die zwei Zeugen eine große Schmach bedeuten,
nach ihrem kraftvollen
Wirken jetzt besiegt, getötet und vergessen worden zu sein.
Sie
werden nicht beerdigt werden und es wird auf der ganzen Erde ein
großes
Freudenfest über ihren Tod geben, weil die Plagen, mit denen sie
die Erde
schlugen, nun vorüber sind. So bekannt müssen diese beiden
Zeugen geworden
sein, daß ein Fest auf der gesamten Erde gefeiert werden wird.
Danach
aber, nachdem dreieinhalb Tage verstrichen sind, werden die zwei Zeugen
dank
der Kraft des Heiligen Geistes auferstehen und vor den Augen aller
Menschen wie
bei Jesu Himmelfahrt auf einer Wolke in den Himmel entrückt
werden, nachdem
eine Stimme vom Himmel zu ihnen sagen wird: "Steigt
herauf!" Ein Erdbeben soll darauf hin Jerusalem erschüttern, bei
dem
viele Menschen sterben werden. Über die restlichen Menschen
Jerusalems wird
große Angst kommen und viele nehmen nun vorübergehend die
Worte der beiden
Zeugen ernst und geben Gott vorübergehend die Ehre. So wird es
auch in
Offenbarung 11, 7-13 berichtet.
Endlich!
Nun werden den Werke des lebendigen Gottes einmal als die gesehen, die
sie
wirklich sind. Gott hat an dieser Stelle ein sehr großes Wunder
getan und das
mitten auf der Straße vor aller Augen, mitten im Machtzentrum des
Antichristen,
in seiner Welthauptstadt, dort wo im wieder aufgebauten 3. Tempel das
"Greuelbild der Verwüstung" steht.
Leider
nur für kurze Zeit wird nun tatsächlich den lebendigen Gott
und seinen Werken die Ehre gegeben, und
nicht dem Antichrist, der sich mit seinen großen Zeichen und
Wundern an die
Stelle Gottes gestellt hat, sich sogar
für ihn ausgibt und so seinen heiligen Namen auf ungeheuerliche
Weise
mißbraucht.
Die zwei Zeugen als die
Hüter der zu Boden geworfenen
Wahrheit
In der Zeit der Bedrängnis während der zweiten Hälfte
der insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden großen
Trübsal wird der Antichrist die Wahrheit fast vollends zu Boden
werfen.
Denn in der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 erscheint das vom Antichristen im Heiligtum
Israels aufgerichtete “Götzenbild des
Verwüsters”, welches die eigentliche Fälschung Jesu
Christi verkörpert. Mit diesem wie lebendig erscheinenden Bild
gibt sich der Sohn des Verderbens für Christus aus. Das
"Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit auch das
Sichtbarwerden des Auftretens des Antichristen als der Messias der
Juden. Vom Antichrist wird die Anbetung des Bildes verlangt. Jetzt
beginnt die Bedrängnis n. Daniel 2, 1 u. Matthäus
24,
21-22 und wie aus dem Kapitel "2.
1. fünftes
Siegel nach Offenbarung 6, 9-11: Der Beginn der
endzeitliche
Bedrängnis
nach Daniel 12, 1; Matthäus
24, 15-22 u. Markus
13, 19-22 und des
Martyriums nach Offenbarung
6, 9-11 ..."
ersichtlich eine Zeit des Martyriums (Fremdherrschaft über
Israel).
Um so gößer ist die Notwendigkeit, daß die
zwei Zeugen nach Offenbarung
11, 1-14 während dieser Zeit unablässig Zeugnis von der
Wahrheit ablegen. Diese sind es auch, die während der gesamten,
wohl allerschlimmsten Verfolgungszeit den von allen Seiten
bedrängten Menschen damit Mut machen, an der Wahrheit dennoch
festzuhalten.
Die beiden vom Himmel gekommenen Zeugen aus Offenbarung
11, 1-4
verkünden
nach Offenbarung 11,
8 in der Stadt Jerusalem und lt. Offenbarung 11,
3 während der gesamten Zeit der
Bedrängnis, das ist die zweite
Hälfte der großen Trübsal, nämlich 1260
Tage lang die frohe Botschaft, auch noch dann, wenn das 14. Kapitel der
Offenbarung in Offenbarung
14, 1-5 die hundertvierundvierzigtausend bereits vor dem
himmlischen Thron als die
jetzt im Himmel Aufgenommenen, vor dem Thron des Herrn bei Jesus
Christus Stehenden zeigt.
Weshalb die beiden Zeugen nach Offenbarung
11, 1-14 Trauerkleider tragen und daß dieser Umstand bereits
vom Propheten Joel prophezeit wurde und deshalb von so großer
Wichtigkeit ist, weil mit dieser indirekten Situationsbeschreibung
diesen Dienern Gottes eindeutig ihr Auftreten in der zweiten
Hälfte der großen Trübsal zugeschrieben werden
muß, kann übrigens im Kapitel "Späte himmlische Zeugen
des lebendigen Gottes zur
baldigen Ankunft
des Herrn" nachgelesen werden und wird dort ausführlich
beschrieben.
Die zwei Zeugen klagen den Antichristen an, stellen ihn
bloß, rücken die von ihm durch den Falschen Propheten
verdrehte Wahrheit wieder gerade, stellen das Lügensystem des
großen Glaubensverfühers unter das Licht des lebendigen
Gottes und demonstrieren, daß sie in Vollmacht des
Allerhöchsten handeln. Sie verhängen als Boten des lebendigen
Gottes über das heidnisch gewordene Jerusalem Strafen und bringen
dem Land Israel zum Zeichen ihrer Identität Gottes den
ägyptischen Plagen gleiches Unglück. Aber
dennoch kann sie der Antichrist, den sie wegen ihres Widerstandes ein
mächtiger Dorn im Auge sein müssen, selbst mit seinem
falschen Propheten
nicht überwinden oder gar ausschalten. Die zwei Zeugen predigen
unablässig die unverfälschte Bibel und verkünden,
daß man das geschriebene Wort Gottes mit dem Verstand alleine
nicht begreifen kann. Zum Verständnis vom Handeln Gottes
benötigt man doch Herz und Verstand. Den Verstand kann man
täuschen, das versteht der Antichrist bestens und hat er auch in
der Vergangenhei bewiesen, das Herz aber
nicht. Aber beides gehört untrennbar zusammen, um das Handeln des
himmlischen Vaters zu verstehen und ihn lieb zu gewinnen und gern
seinen Willen zu tun.
Ein gottesfürchtiger Mann sagte dazu einmal sinngemäß
folgende Worte:
"Der hoffnungsvolle Glaube ist wie ein Vogel, der bereits sein
Morgenlied in Freude anstimmt, wenn der Tag noch nicht zu sehen ist."
Darum werden die zwei Zeugen natürlich den bald zum Gericht wieder
kommenden Jesus Christus predigen und voller Vorfreude vom "Ende der
Nacht" und von dem bald anbrechenden "großen Tag des Herrn" mit
dem in
Kürze beginnenden wahren messianischen Reich berichten und von
den Freuden, die dann auf alle Menschen warten, die anstelle den
Antichrist bzw. sein lügenbehaftes Bild anzubeten, den lebendigen
Gott fürchten und auf seinen Sohn, den wahren Erlöser hoffen.
Was beinhaltet das Hüten der zu Boden geworfenen Wahrheit durch
die zwei Zeugen im Einzelnen?
Erstens: Die zwei Zeugen verkünden das wahre Evangelium und
daß die Menschen auch jetzt noch durch
den wahrhaftigen Glauben an den gekreuzigten Sohn Gottes durch sein
vergossenes
Blut gerettet werden können, aber nur dann, wenn sie umkehren und
den Lügen des Antichristen kategorisch absagen bzw. keinen Glauben
schenken. Sie verkünden allen Menschen die mutmachende, frohe
Botschaft, daß sie ihr Vater im Himmel
weiterhin liebt und das wahre, messianische Reich auf der Erde schon
sehr bald, ja in Kürze anbrechen wird.
Zweitens: Sie stellen richtig, daß das wie lebendig wirkende und
sprechende Bild im 3. Tempel zu
Jerusalem, welches nach Meinung des Verfassers dieser Hompage den
wiedergekehrten, auf Gottes Thron sitzenden
Jesus Christus darstellen soll (gemeint ist das "Greuelbild
der Verwüstung" bzw. das lügenbehaftete Bild des
Verwüsters nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), das von Jesus Christus selbst in Matthäus
24, 15-28 angekündigt wurde, das in der Vision des Johannes
in Offenbarung
13, 15 sprechen konnte und ihm wie lebendig erschien und das Gott
ein Greuel ist,
da man sich von Gottes Thron und ihm kein Bild machen soll, vgl. 5. Mose 5, 8), nur
ein
Machtwerkzeug des Sohnes
des Verderbens und nicht wirklich der auf dem Thron seines Vaters mit
seiner Braut
wiedergekehrte wahre Sohn Gottes und Erlöser ist. Dieses Bild ist
in Wahrheit nur eine
technische
erzeugte, perfekte Täuschung, also eine einzige hinterlistige und
ungeheuerliche Lüge und
lebt in Wahrheit nicht wirklich. Von der Person und
Schlüsselfigur, die das Bild darstellen soll, geht in Wahrheit
kein wirklich ewiges Leben aus, denn es tritt lediglich in der Macht
der Verführung auf. Und es kann auch niemand zur ewigen Verdammnis
und Gottesferne verurteilen und hat auch kein Anrecht darauf, weil es
keine wahre Erlösung von den Sünden und damit auch vom Tod
bewirken kann. Auch wenn es sich anmaßt und sich selbst
unbefugterweise die Autorität darüber zuschreibt, eine
Weltgericht über die Menschheit zu halten und Menschen zu richten,
es ist ihm lediglich die Macht der Verführung und Gewalt über
den Tod gegeben. Nur dieses ist es, das der wahre Erbauer dieses
technischen Meisterwerkes der Täuschung für seine Machtzwecke
ausnutzt. Wir wissen aber, die Macht der Verführung und Gewalt
über den Tod (vgl. Hebräer
2, 14-15) ist dem Satan und seinem Helfer, dem Antichristen und
"nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel (vgl. Sacharja 11,
15-17) gegeben worden.
Die zwei Zeugen warnen eindringlich
wie auch einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13
gerade davor,
daß genau
dieses Greuelbild und sein
Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10
nicht
angebetet werden darf. Wer es dennoch tun wird und das
lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres an seine Stirn oder
an seine Hand annimmt, fällt ohne Ausnahme unter den Zorn des
lebendigen Gottes und sein Gericht und verwirkt sein wahres
ewiges Leben.
Drittens: Die zwei Zeugen werden den die Macht des Antichristen
ausübenden falschen Propheten (gemeint ist das zweite Tier aus
(der) Erde nach
Offenbarung 13, 11-18, welches ähnlich dem Heiligen Geist und
einem
Massenmedium gleich Menschen zur Anbetung
des "Greuelbildes der
Verwüstung" und damit zur Anbetung des Antichristen bringt)
entlarven und klarstellen, daß dessen Wirken nicht
mit dem des heiligen Geistes verwechselt werden darf. Der falsche
Prophet wurde mit
technischen Mitteln gebaut, damit der Weltverführer seine
ungeheuerlichen Lügen
weltweit verbreiten
und die Menschen mit Zeichen und in Lügen gekleideten
Schau-Wundern blenden kann. Er hat in der Zeit der
Bedrängnis vorrangig die Aufgabe, daß die Menschen der Erde
das "Greuelbild der
Verwüstung" für den wiedergekehrten Sohn Gottes halten
und damit indirekt den wahren Verursacher dieser Dinge
anbeten. Er soll bezwecken, daß alle Menschen der Erde der Macht
der Lüge glauben und das lügenbehaftete
"Zeichen des Namens" des Tieres an ihre Stirn oder an ihre Hand
als ein göttliches Symbol annehmen. Doch in Wahrheit ist es allein
der in der Hand des Antichrisen befindliche falsche Prophet, der dies
bewirkt und auch die Kennzeichnung mit einem Hautmal hervorruft.
Viertens: Sie machen denjenigen Mut, die das lügenbehaftete
"Zeichen des Namens" des
Tieres bzw. Malzeichen an ihrer Stirn oder rechten Hand bislang nicht
angenommen haben, trotz intensivster Bedrängnis und Verfolgung
weiterhin konsequent bei der Wahrheit bleiben. Ja sie warnen
eindringlich davor, daß das lügenbehaftete
"Malzeichen des Namens des
Tieres", welches ein christliches Symbol wie ein Kreuz oder einen Fisch
darstellen wird, von den Menschen angenommen wird.
Sie loben
andererseits unablässig diejenigen, die wegen ihres allen Menschen
mit ihren Lippen bekannten Glaubenszeugnisses vom Sohn des Verderbens
mit der "Zahl des
Namens des Tieres"
"sechshundertundsechsundsechzig"
gekennzeichnet wurden und so großen Anfeindungen durch die dem
Antichristen hörigen Menschen
ausgesetzt sind und große Verfolgung bis hin zum Tod erleiden
müssen. Auch loben sie in diesem Zusammenhang diejenigen Menschen,
die solche der Verfolgung Preisgegebenen mit der Bereitstellung von
Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung sowie Zufluchtsorten
unterstützen und die damit auch in der Gefahr stehen, wegen der
Zuwendung zum angeblich größten Feind des Reiches vom
Antichrist selbst bestraft und verfolgt zu werden. Es wird ihnen
ähnlich ergehen, wie denjenigen Menschen, die im dritten Reich die
von Hitler verfolgten Juden unterstützt hatten und darum um ihr
eigenes Leben bangen mußten, obwohl sie selbst keine Juden waren.
Fünftens: Sie ermutigen alle gottesfürchtigen Menschen damit,
daß diese vor allen Plagen, die sie selbst mit Gottes Hilfe
über das antichristliche
Reich und seine dem Sohn des Verderbens treuen Bewohner verhängen,
verschont bleiben,
genauso wie die damals versklavten Israeliten, die zur Zeit des Pharao,
der sie nicht aus seinem Land ausziehen ließ, in der
ägyptischen Provinz Goschen wohnten und vor den sieben
ägyptischen Plagen verschohnt geblieben
waren (vgl. z. Bsp. 2. Mose 8, 18, 2. Mose 9, 4 und 2. Mose 9, 26).
Auch zur Zeit des Mose unter
dem strengen, unbarmherzigen und unnachgiebigen ägyptischen Pharao
trafen also alle Plagen, die Mose
und sein Bruder Aaron vom lebendigen Gott Israels zu tun beauftragt
waren, ausschließlich die Ägypter
und auch der Engel des Herrn tötete nur die ägyptische
Erstgeburt, nicht
auch gleichzeitig die der Israeliten, die in der ägyptischen
Provinz Goschen wohnten.
Alle sieben Plagen, die die zwei Zeugen zu tun in der Lage sein werden,
treffen also außschließlich die Feinde des lebendigen
Gottes und nicht sein eigenes Volk, weil sie für die den
lebendigen Gott und seinen Sohn Jesus Christus liebenden Menschen nicht
bestimmt sind.
Immer wieder waren damals Mose und Aaron
zuvor zum Pharao hingegangen und hatten ihre Forderung vorgetragen: "So spricht der HERR, der Gott Israels:
Laß mein Volk ziehen, daß es mir ein Fest halte in der
Wüste." (vgl. 2. Mose 5, 1)
Und genau das werden auch die zwei Zeugen, die man am besten mit Mose
und sein Bruder Aaron vergleichen kann, in der Zeit der Bedrängnis
tun. Sie werden vor den Antichrist und seine Mitarbeiter hintreten und
sprechen: "So spricht der HERR, der
Gott Israels und aller ihm treuen und ihn fürchtenden Menschen:
Laß mein Volk ziehen, daß es zur Verherrlichung meines
Namens mir allein und meinen geringsten Brüdern und
allen in der Verfolgung stehenden dienen kann."
Wieso läßt der lebendige Gott ein Niederwerfen der
Wahrheit überhaupt zu?
Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis
oder:
Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die
Herrschaft des
Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner
Menschenkinder des Ungehorsams
Vor Gottes Gerichten muß sich keiner fürchten, denn Gottes
Gerechtigkeit wird nicht von uns gefordert, sondern uns in Jesus
Christus geschenkt (vgl. Jesaja
53, 11).
Niemand, der den lebendigen Gott fürchtet, braucht vor dem Zorn
Gottes zittern, sondern jedermann darf
sich über die Barmherzigkeit und große Güte Gottes
freuen und die in seinem Sohn,
Jesus Christus, uns geschenkte Gnade fröhlich annehmen. Denn die
Strenge und der
Zorn des lebendigen Gottes sind nicht für die Seinen bestimmt.
Ihnen begegnet er in Güte, um sie zur Buße zu leiten. Sein
Zorn
gilt ausschließlich denjenigen Ungläubigen, die seine zur
Buße leitende Güte bewußt ablehnen, die seine Gnade
bewußt verwerfen, die sich willentlich von seiner Gerechtigkeit
abwenden und der Ungerechtigkeit zuwenden und anderen Göttern
dienen.
Fazit: Der Zorn des Gottes Israels gilt ausschließlich
denjenigen, die er durch seine Güte nicht zur Buße leiten
kann, sondern denjenigen, die er mit Strenge dazu erziehen muß
(vgl. Hebräer 10, 29+31; Römer 2, 4-6; Kolosser 3, 5-6;
Römer 11, 20+22). Die Strenge bzw. der Zorn Gottes gilt aber auch
solchen Menschen, die der Sohn
des Verderbens (hier ist der Antichrist gemeint) mit seinen leeren
Worten zum Ungehorsam, zur Ungerechtigkeit und zur Lüge
verführen wird (vgl. Epheser 5, 6). Für solche, die den Sohn Gottes mit
Füßen treten, ist es schrecklich, in die Hände des
lebendigen Gottes zu fallen. Und der Zorn Gottes ereilt aber auch die
Menschen, die den wahren Gott nicht kennen und die seine Wahrheit durch
Ungerechtigkeit niederhalten (vgl. Römer 1, 18).
Der Teufel und sein Handlanger, der Antichrist, haben zwar Macht, aber
Jesus Christus hat die Übermacht. Es ist darum falsch, zu
behaupten, daß der Teufel 49 Prozent der Aktien besäße
und Gott 51. Jesus Christus ist alle Macht über der Erde und unter
der Erde gegeben, denn er vertritt die Liebe Gottes. Jesus hat selbst
die Macht über das Meer und über die Mächte der
Finsternis erhalten. Er und
nur er ist der Herr über all die Stürme unseres Lebens und
kann sie stillen. Und es gibt keinen anderen unter dem Himmel, der ihm
gleich tun könnte.
Was ist also der endzeitliche Zorn Gottes und wie
äußert er
sich?
Der Zorn Gottes ist das durch äußere Ereignisse
hervorgerufene, gezielte, dosierte und maßgeschneiderte
Zerbrechen des Einflusses der Mächte der Finsternis und der
endzeitlichen Feinde Gottes.
Der Zorn Gottes stellt im ersten Schritt vordergründig die zu
Boden geworfene Wahrheit wieder her und unterbricht zumindest
zeitweise, da sie nun offenkundig und unzweideutig sichtbar gemacht
worden ist, die Verführung mittels Lügen. Der Zorn Gottes
schafft so die Befreiung der Menschen aus den psychologisch angelegten
Fessseln der
Feinde Gottes und die Erkenntnis der Wahrheit. Der durch Lügen
verschleierte Blick zum wahren Gott Israels wird nun wieder ungehindert
frei. So vom Ungehorsam gegenüber dem Gott Israels Befreite geben
nun zumindest zeitweise wieder dem lebendigen
Gott die Ehre.
Im zweiten Schritt bewirkt der Zorn Gottes eine Heilung der Beziehung
der Menschen zu ihrem wahren Gott und dessen wahren Christus und zwar
durch die
Erkenntnis der göttlichen Gnade
über die Sünder. Darum führt dieser Schritt zur für
die Seele heilsamen Buße und lehrt die Geduld Gottes.
Diese Art der Befreiung der Menschen aus der Hand der Feinde Gottes
stellt die dauerhaft anhaltende geistliche Wiederherstellung dar und
äußert sich in einem Zerbrechen des alten sündigen und
verfluchten Menschen in der bewußt vollzogenen Abwendung von den
Mächten des verführerischen Bösen und in der
bewußt vollzogenen
Abwendung von der Sünde
des Ungehorsams. Es kommt zur Wiedergeburt im
heiligen Geist Gottes.
Der heilsame und väterliche Zorn Gottes hat jetzt die Bekehrung
zum wahren Christus und Gottessohn zur Folge und schafft Freiraum
für die Erkenntnis der Wahrheit der göttlichen Gnade
über die Sünder. Er bringt nun die neue Erkenntnis,
daß kein Mensch aus sich heraus durch menschliche Anstrengung
gerecht sein kann. Gott der HERR führt den sich bereits aus
eigener Gerechtigkeit gerecht meinenden Menschen durch einschneidende
äußere Ereignisse schließlich doch zur Buße. Das
Sündenbekenntnis
vor dem Kreuz des wahren Jesu Christi ist der wichtigste Schritt, den
der so
befreite Mensch gehen muß, um gerettet zu werden. Ohne das
aufrichtige, reumütige Bekennen der eigenen Schuld kann keine
Schuldvergebenung
erfolgen. Der nach Gerechtigkeit
suchende Mensch, der meint, sie bereits durch eigene Anstrengung
erlangt zu haben, muß innwendig erschüttert erkennen,
daß alle Gerechtigkeit und sogar der Glaube erst von Gott
geschenkt wird. Nicht weil er, der nach der Gerechtigkeit Suchende, aus
eigener Kraft zu seinem Gott und dessen Gerechtigkeit gefunden hat,
nein weil er, der noch
ungerechte Mensch, von ihm, dem gerechten Gott, gefunden, durch das
reumütige Schauen auf das stellvertretende Opfer seines Sohnes
gerecht gemacht und durch die das Verlorene suchende und geduldige
Liebe Gottes als
sein Kind angenommen worden ist, kann das Verlorengegangene Rettung
finden. Gottes Liebe ist also immer eine unserer Bekehrung
vorausgehende Liebe. Denn:
"Gott aber erweist seine Liebe
zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir
noch Sünder waren." (Römer 5, 8)
Der Zorn Gottes zeigt offenkundig, daß Sünde nicht
ungestraft bleiben wird und bewirkt das Aufdecken der Lügen des
Sohnes des Verderbens
Was
für die zu der Zeit der Bedrängnis lebenden Menschen der
Erde so überaus wichtig ist, nämlich zu erkennen, wer der
wahre Verursacher der Kennzeichnung der Menschen und der Erschaffer des
"Greuelbildes der
Verwüstung"
sowie der künstlichen Shekinah ist und
welche schlimmen Folgen die Annahme des "Zeichens des Namens des
Tieres" bzw. die Anbetung
des "Greuelbildes der
Verwüstung" für
die Ewigkeit der
Menschen nach sich zieht, muß bereits für uns heute, obwohl
es uns noch nicht unmittelbar berührt, von zentraler
Bedeutung und sehr großer Wichtigkeit sein. Denn die Zeit der
Bedrängnis ist bereits bedenklich nahe herangerückt. Die
Reiter nach Offenbarung
6,
1-2 und Offenbarung
6,
3-17 reiten
zum Teil bereits. Wer die Reiter nach Offenbarung 6, 3-17
losgeschickt hat, bleibt vielen Menschen
verborgen, aber nicht auch denen, die im Buch des Lebens eingeschrieben
sind (vgl. Offenbarung 13, 8). Diese, die die wichtigen Botschaften
der drei Engel nach Offenbarung
14, 6-13
verstanden
haben, beten den Antichristen und sein Bild nach wie vor
nicht an und nehmen auch nicht das "Zeichen seines Namens".
Diejenigen
werden die apokalyptischen Reiter nicht
als einleitende Zornesgerichte Gottes werten, sondern verstehen sie
ursächlich als
vorbereitende Maßnahmen des ersten Reiters, des Antichristen und
daß sie zu
dessen Machtergreifung dienen werden. Denn der Zorn Gottes
folgt erst
nach der Errichtung des "Greuelbildes
der Verwüstung",
erst dann, wenn ihn die Heiligen (gemeint ist Israel als Land bzw. hier
dessen Bewohner) dieser Zeit in ihrer Ohnmacht erflehen
werden. Und den erbetenen Zorn Gottes ist der Allmächtige seinen
ihm treuen Knechten schuldig, denn hierauf setzen sie
ihre ganze Hoffnung.
Wenn Menschen nicht, überhaupt nichts auszurichten vermögen,
dann bleibt ihnen nur noch die Gerechtigkeit Gottes, der den Seinen
Recht verschafft. Aber der lebendige Gott möchte mit seinem
Eingreifen nicht nur den in der großen Trübsal zum
lebendigen Glauben Gekommenen Gerechtigkeit widerfahren lassen,
sondern in seiner väterlichen Liebe alle vom Antichrist
Verführten zur Umkehr und Buße bewegen. Darum ist dieser
zurechtweisende und wachrüttelnde väterliche Zorn nicht den
Seinen bestimmt und wird sie mit
großer Genugtuung infolge der Beantwortung ihrer Getete nur am
Rande
tangieren.
Man kann dies mit den zehn Plagen, die Mose und sein Bruder Aaron
über den Pharao und die Ägypter verhängte, vergleichen.
Hier wurden die Israeliten, die der lebendige Gott so aus der Sklaverei
befreite und mit Hilfe dieser beiden Propheten danach ins
verheißene Land führte, auch von Plagen an Mensch und
Vieh der Ägypter am Rande mitberührt. Man denke nur an die
ersten neun der zehn Plagen aus dem zweiten Buch Mose, die das ganze
Land trafen:
Das Wasser des Nil verwandelt sich in Blut; Frösche wimmeln im
Land; Stechmücken plagen Mensch und Vieh; Stechfliegen (bei
Luther: Ungeziefer) füllen alle Häuser; eine Viehpest
tötet alle Pferde, Kamele, Rinder, Schafe; Geschwüre (bei
Luther: schwarze Blattern) befallen Mensch und Vieh; Hagel tötet
Mensch und Vieh, zerstört Ernte und Bäume; Heuschrecken
bedecken das Land und fressen alles Grün und eine Finsternis
dauert drei Tage.
Wie
dieser heilige Zorn Gottes der Endzeit ausfällt und auf wen er
trifft bzw.
für wen er bestimmt
ist, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 (hier werden die sieben
Posaunengerichte beschrieben) und in
Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 (hier werden
die sieben Schalengerichte
beschrieben) sehr
eindrucksvoll geschildert.
Hatte Jesus eine Vision über die Verführten des
Antichristen in der Bedrängnis?
An
anderer Stelle der Bibel kann man über die große
Bedrängnis vielleicht noch mehr in Erfahrung
bringen, wenn auch nicht so direkt ersichtlich, so aber doch viel
konkreter:
Hier
sei eine Bibelstelle aus dem Neuen Testament, die von einer Vision Jesu
erzählt, erwähnt, um die mit
Lügen behafteten
Schau-Wunder des Antichristen, die die Menschen dazu verführen
werden,
den
Weltverführer als Gott anzubeten, besser zu verstehen.
Diese sehr traurige Vision Jesu kann in Lukas 23, 27 - 31 nachgelesen
werden und
bezieht sich unserer Meinung nach auch mit und wahrscheinlich sogar
hauptsächlich auf die zweite Hälfte
der großen
Trübsal, in der die Menschen der Erde unter der totalitären
Herrschaft des
Antichristen stehen werden, der in dieser für den Glauben wohl
schlimmsten Zeit die Menschen der Erde mit seinen großen Zeichen
und Wundern verführt, so daß sie an den dabei verwendeten
Lügen
Gefallen finden werden.
Die
Schriftstelle bei Lukas ist und dies spricht für sich selbst,
Bestandteil einer Schilderung des
Kreuzesweges
Jesu nach
Golgatha und stellt unserer Meinung nach eine düstere
Zukunftsvision Jesu dar,
mit der der gemartete Jesus die Aufmerksamkeit der am Straßenrand
stehenden und
um ihn weinenden Frauen von seinem Leiden und Kreuz weg auf sie selbst
bzw. auf
Geschehnisse im Zusammenhang mit deren Kindern in ferner Zukunft lenkt:
Es muß schon eine sehr, sehr
schlimme Zukunftsvision sein, an die Jesus in seinem Zustand denkt.
Jesus ist zum Tode
verurteilt worden. Er ist von Gott unserer Sünden wegen verlassen
und
geschlagen und konnte sein Kreuz auf dem Weg zum Hügel Golgatha
nicht selbst
weitertragen. Simon aus Zyrene, ein Mann mit dunkler Hautfarbe, wurde
gezwungen, an seiner
Stelle das Kreuz für ihn zu
tragen.
Unser Herr sprach in diesem Moment infolge der Erleichterung vom
schweren Kreuz und vielleicht auch hinsichtlich des Anblickes genau
dieses Farbigen von Zukünftigem. Dabei
quälte ihn neben seiner körperlichen Schwäche und nach
der durchgemachten Geißelung und Verspottung und den damit
verbundenen wohl bereits unerträglichen Schmerzen
hauptsächlich die Gottesferne,
während die am Straßenrand ihm folgenden Frauen ihn
beweinten und um sein Schicksal klagten. Darum spricht er gerade diese
und nicht die ihm folgende schaulustige und wohl auch spottende
Volksmenge an.
Als ohne jegliche Erlösung von den schwer auf ihm lastenden
Sünden und zum irdischen Tod
Geweihter sprach unser Herr Jesus gerade vielleicht im Blick auf den
farbigen Mann
aus Zyrene Worte aus, die ihn wohl sehr bewegt haben mußten
und die ihm in diesem Augenblick sprichwörtlich vom Herzen kamen.
Auf dem Weg nach Golgatha,
von Gott und den Menschen verlassen, hat
dort der
geschlagene und gemarterte Jesus Christus, da er die Töchter
Jerusalems und ihre
Kinder anspricht, Visionen gleich
in mehrfacher Hinsicht:
Mit den Töchtern Jerusalems und ihren Kinder
sind nach der Meinung der Schreibers wahrscheinlich ihre Nachfahren,
die von ihm in fernen
Visionen gesehenen Kindeskinder
des heiligen Volkes über mehrere Generationen hinweg gemeint, denn
all diese
zeitlich weit auseinanderliegenden Generationen von Töchtern
Jerusalems
verschmelzen hier offensichtlich.
Jesus hat mit großer Wahrscheinlichkeit zum einen die
Geschehnisse über das hereinbrechende Leid
im
Zusammenhang
mit der von ihm angekündigten, baldigen Zerstörung des
Tempels
und dem Heiligtum
in Jerusalem im Blick, eine ca. 70 n. Chr. eingetretene
Vorerfüllung der
Weissagung Jesu und dem damit verbundenen Elend
das die Juden dann treffen wird.
Aber auch im Hinblick auf
den viel
späteren
weltweiten Judenhaß, der ebenso ein ohnmächtiges Gefühl
der Gottesferne in sich birgt, sowie die noch kommenden
Judenverfolgungen, sieht er
das Elend des Volkes Gottes kommen.
Die
Ereignisse der Belagerung und Zerstörung Jerusalems mit der
völligen
Vernichtung des Tempels und seines Heiligtums 70 n. Chr., des
späteren
weltweiten Judenhasses und die
Judenverfolgung, die in dem Völkermord des letzten Weltkrieges
gipfelte, sind
bereits Geschichte, das will der Autor hierbei nicht näher
beleuchten.
Aber die Worte in Matthäus 24,
16-20 gelten nach den Vorstellungen des Schreibers ebenfalls für
uns heute und für die
Betrachtungen über die Zeit
der noch vor uns liegenden Zeit der Bedrängnis.
So sieht nach Meinung des Verfassers
dieser
Internetseite der mit Todeswunden geschlagene Christus zum anderen aber
gleichzeitig eine ferne
Vision von den in der allerletzten Zeit kommenden, Unglück
bringenden
und
lügenbehafteten Schau-Wundern des die ganze
Welt verführenden Antichristen während der Zeit der zweiten
Hälfte der großen
Trübsal, deren Erfüllung für uns heute bereits sehr nahe
herangerückt
ist.
Wie
wir wissen, wird mit dem Hereinbrechen der Bedrängnis das
"Greuelbild der Verwüstung"
im
wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem an heiliger Stätte
stehen (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und die Menschen Judäas müssen,
damit sie nicht
verloren bzw. durch den kommenden Zorn Gottes hindurchgehen brauchen,
bei
dessen Erscheinen ohne
Aufschub in die Berge fliehen (vgl. Matthäus 24, 16-20).
Was danach kommt, soll nie wieder in dieser Form auf der Erde geschehen
und war bisher auch nicht gewesen, so charakterisiert uns die Bibel die
Zeit der Bedrängnis.
Kinder zu bekommen, war bisher und bis in die heutige Zeit hinein immer
ein großer Segen. Und genau das soll sich aber nach Lukas 23, 29
ändern. Was dann kommt berichtet Jesus in Lukas 23, 30.
Die
in
Lukas 23, Verse 29-30 gemeinten Kinder und Kindeskinder der Jesus
beweinenden
Frauen müssen in dieser geschilderten Vision Jesu wohl
ähnlich denken wie Jesus
auf dem Weg nach Golgatha fühlte und zu Tode verletzt war und all
ihre Sünden auch selbst
als Lasten herumtragen.Offensichtlich konnte sie ihnen auch der sich an
Gottes Stelle drängende und Jesus Christus nachahmende Antichrist
nicht abnehmen.
Bisher gab es diese in
obiger Weise beschriebene und angekündigte schreckliche Zeit noch
nicht in so
ausgeprägter Form, einer Zeit, in der propagantiert werden
wird, daß die Ehelosigkeit gleichsam Glück und Segen
bedeuten soll.
Also wird diese Zeit demnach
erst noch kommen müssen.
War jemals ein Mensch
über die
Unfruchtbarkeit wirklich von Herzen glücklich gewesen? Wenn
Unfruchtbarkeit
Glück oder Seligkeit bedeuten soll, dann haben sich Menschen dies
immer selbst
eingeredet und haben es so nicht von Gott erfahren, sich andere und
eigene Lebensziele gesetzt. Denn
Kinderlosigkeit
bedeutet gleichsam Ehe- oder zumindest Familienlosigkeit. Können
wir doch in
Sprüche 18, 22 lesen:
Auch steht in Sprüche 19, 14
geschrieben:
Und wir sollen uns doch nach
dem ausstrecken, was vom Herrn kommt und nicht nach Wohlstand oder
weltlichem Vergnügen.
Der Antichrist wird die Bindung zwischen Eltern und ihren
Kindern aufsprengen
Eine Vorstellung von der Schwere
und dem Gewicht der Veränderungen, die der Antichrist in der Zeit
der Bedrängnis mit seinem Falschen Propheten bewirken wird und die
im Zusammenhang mit der Vision Jesu aus Lukas 23, 27-31 stehen
dürfte, kann einer Prophetie aus
Maleachi 3,
23-24 entnommen werden:
Demnach
sieht sich der
lebendige Gott in der Zeit der Bedrängnis von dem Ausmaß der
Veränderungen bezüglich der familiären Beziehungen der
Menschen untereinander genötigt, unmittelbar bevor Jesus Christus als Weltrichter mit seinen
Heerscharen auf die Erde herab wiederkommen und seine Füße
auf dem Ölberg setzen wird,
den
Propheten Elia zu den dann auf der Erde lebenden Menschen zu senden.
Was könnte der Grund für die notwendig werdende Sendung Elias
sein? Es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder wird der Streit zwischen Eltern und Kindern in der letzten
Zeit überhandnehmen und
die Familien werden daran zerbrechen. Oder der Antichrist löst
infolge seiner großen Zeichen und in Lügen gekleideten
Schau-Wunder die Familie und das
Verhältnis Vater zu Sohn oder Tochter ganz auf.
Der Verfasser dieser Internetseite vermutet beides. Erst das Eine, dann
das Andere wird geschehen.
Aber es wird von Elia auch eine Lösung
angeboten: Zuerst sollen sich die Väter wieder ihren Söhnen
zuwenden, danach
werden auch die Söhne zu ihren Vätern zurückfinden und
ebenfalls Buße tun. Auch
kann man aus der Prophetie des Maleachi entnehmen, daß durch den
fehlenden
elterlichen Segen die Ehen der Söhne
keinen Bestand haben werden, denn diese verstoßen gegen das Gebot
Gottes,
die Eltern zu ehren.
Die von Gott gewollte Ehe stellt ein irdisches Abbild der
Beziehung Gottes zu den Menschen bzw. eine irdische Kopie der Beziehung
Gottes
zu seinem Volk dar. So muß der
Antichrist dieses Abbild für seine Zwecke abändern oder ganz
zerstören,
will er die Abkehr der Menschen von den Plänen Gottes, der
Weisheit ihrer Eltern und die völlige Anbetung
seiner Werke und damit seiner Person erreichen.
Das Zerwürfnis zwischen Eltern und Kindern, zu dem parallel
das immer häufigere Scheitern von Ehen einhergeht, kann schon
heute beobachtet
werden, obwohl die große Trübsal noch nicht einmal begonnen
hat bzw. gerade in den Anfängen steckt, denn wir
befinden uns erst in ihren Geburtswehen. Somit sind die Entrückung
der wahren Gemeinde
Jesu Christi und die gleich darauf
hereinbrechende Trübsalszeit auch aus dieser Sichtweise gesehen
nicht mehr weit.
Daß das Ende
gewißlich kommt, darauf ist Verlaß, denn es ist im Himmel
bereits beschlossen und es ist Gott selbst, der ein Ende macht
In der Bibel wird unmißverständlich gezeigt, daß die
für die letzte Zeit
angekündigte und mit einer erneuten Fremdherrschaft Israels
verbundene große Trübsal zeitlich gesehen endlich ist. Denn
der Gott des Himmels hat auch hier alles unter seiner
strengen Kontrolle (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick - ohne Berücksichtigung
von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darüber hinaus strahlt uns die ganz am
Ende der großen Trübsal mi ihrer Bedrängnis kommende,
tatsächliche und uns
große Hoffnung und Freude bereitende Wiederkunft unseres Herrn
Jesus Christus entgegen.
Es
zeigte bereits die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der
Gott Israels in der letzten Zeit in
das
Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um
seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde
Israels endlich bestrafen und ihnen ein sie vernichtendes Ende
bereiten,
auf diese Art und Weise das heilige Land von der Fremdherrschaft
befreien, den Tempel von den
Heiden
sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und
für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang
ersehnten und ab dann einen für immer dableibenden Frieden
bringen. Und das war für die Juden seit je her das lang ersehnte
gute "Ende".
Und die Juden sahen in
diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies
vollbringen und das "Ende" herbeiführen würde. Und sie
nannten dieses zur "Zeit des Endes"
kommende Zuhilfekommen Gottes
für sein Volk den »Tag
des Herrn«.
Der »Tag
des Herrn« verkörpert somit diejenigen Gerichte bzw. Plagen
Gottes, die die Feinde
Israels bzw. alle gottfeindlichen Mächte treffen werden, um ihrem
für das Volk Gottes verhängnisvollen Wirken Einhalt zu
gebieten und um diese schließlich zu vernichten (vgl. in der
grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach
einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand
untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des
Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum ziehst du deine Hand
zurück?
Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein
König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 wieder mit
vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes
geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte
Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des
Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und
wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich
zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen
werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen
verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des
Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des
Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40,
2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde
ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des
göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5;
Daniel 9, 27).
Dieser göttliche Zorn beendet also die lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 weniger als 3 ½
Jahre (jüdische Sabbat-Jahre)
währende Schreckensherrschaft des
Antichristen.
Der göttliche Zorn, sein zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem
auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und
geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden
können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird
sich
nach Daniel 9, 27, erst
dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den
“Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den
Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar
garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter
Satz) bereits im Himmel beschlossen ist.
Eine Aussicht auf das Ende der
Bedrängnis - das
grauenhafte Mahl Gottes, das Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes,
bzw.
bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden
ist: "Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes" und kann
seinem Leben nicht einen einzigen Tag dazugeben
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" stellten wir bereits fest, daß der
Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung
13, 2 dem
Antichrist zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt über den
Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt. Offenbarung
13, 3 und Offenbarung
13,
14 der mit dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige ist,
dessen
Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem
sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur
"Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw.
mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch
in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde
geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt,
hat die
Sünde und der
Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall
durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur
Trennung mit Gott.
Der
Fleisch gewordene Sohn des Verderbers,
gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", erhält also
vom Drache
(gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron
und
grosse Vollmacht"
(vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher
Bibel).
Nun, da der
Drache dem lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so
bezeichneten Gesetzlosen bzw. dem
Gewissenlosen, d.h. dem Antichristen zur "Zeit des Endes" die "Gewalt"
und die Vollmacht (im Sinne Jesu Macht bzw. Vollmacht, die er selbst
besaß und die er seinen Jüngern verlieh) übergeben
hatte, damit dieser
sie wie auch Jesus
die ihm gegebene in vollem Umfang und uneingeschränkt ausüben
kann,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 tatsächlich unbegrenzte
Macht zu. Denn seine Todeswunde wurde daraufhin geheilt:
"
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode
(,
denn auch er, der Antichrist, trug offensichtlich noch bis kurz zuvor
den Stachel des Todes
in
sich. Und genau derjenige Umstand läßt das Tier, den
Antichrist, obwohl ihn die
Menschen wie einen
Gott anbeten, doch als einen Mensch erkennbar werden), doch
seine
Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also genau diese
Gewalt
übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz
von
allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier
große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt und seinen Thron übergab, "...
und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...". (persönliche
Interpretation
von Offenbarung
13, 3-4 nach der
Zürcher Bibel)
Was könnte das in Offenbarung
13, 2-4 Gesagte bzgl. des Tieres und damit gemeinten Antichristen
zur "Zeit des Endes" im Hinblick auf Hebräer
2, 14-15 für Auswirkungen bzw. für eine Bedeutung
besitzen? Was
steht denn in Hebräer 2,
14-15 bzgl. der Gewalt des Teufels geschrieben?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht
nähme
dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem
Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen
Leben
Knechte sein mußten."
(Hebräer
2,
14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Was
ist das also für eine Gewalt, die der Drache, also der Teufel,
besitzt und die er dem
ersten Tier aus dem
Meer, dem Antichrist, mit
großer Gewissheit auch mit überträgt
und was zur Folge hat,
daß die Todeswunde
des ersten Tieres daraufhin geheilt wurde? Und warum gerät alle
Welt, bei dem, was
der Antichrist
damit imstande ist, zu tun, nun ins Staunen und beginnt ab jetzt, ihm,
dem
ersten Tier,
nachzulaufen und es wie einen Gott anzubeten?
Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt:
Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine
Vollmacht bzgl. der in Hebräer
2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt
über
den Tod".
Dies ist nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage auch der Hauptgrund, warum sich der Antichrist zur "Zeit des
Endes" anmaßen wird, selbst Gott zu sein und warum er sich nun
für Jesus Christus ausgibt. Denn dieser, der wahre Christus,
sprach doch lt. Johannes 10, 28 von sich selbst:
"... ich gebe ihnen
das ewige Leben, und sie
werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand
reißen." (Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Wie umfassend ist nun die dem
Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod"?
Vergegenwärtigen
wir uns, was in Hebräer
2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod" geschrieben steht:
Beim genauen
Betrachten des Bibeltextes in Hebräer
2, 14-15 stellen wir fest,
daß die "Gewalt
über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor
dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht
der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die
"Gewalt
über den Tod" nach Hebräer
2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen
Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben
müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken,
daß der
Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch
Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen
Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das
Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden,
aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1.
Korinther 14, 34 - 40 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April
2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie
der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die
Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und
lichtlos, von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer
Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird:
„Denn im Tode
gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6).
„Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir
auch der Staub
danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an
den Toten
Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.
Wird
man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den
Toten? Werden denn
deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im
Lande des
Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol
war also das Land der
Finsternis und
der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich,
Herr, nicht loben, keiner, der
hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten
loben dich
nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren,
warten nicht
auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von
dieser
Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie
den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos,
von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das
Reich des
Todes als das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen
werden, daß die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15
wohl damit zusammenhängen muß, daß dem
Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt,
auch
dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird,
das
"einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen,
aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
durch eine ihm übertragene "Gewalt
über den Tod" den
Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann
würde
dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde,
ihm
nachzulaufen und anzubeten beginnen.
Und es könnte durchaus so sein, daß sich der Antichrist zur
"Zeit des
Endes" anmaßen wird, selbst Gott zu sein und warum er sich nun
für Jesus Christus ausgibt, eben weil in Offenbarung
13,
2+4 im Urtext für das Wort "Macht" bzw. "Gewalt" jeweils das
griechische Wort "Exousia" zu finden ist.
Das griechische Wort "Exousia" aber steht in der Bibel an anderer
Stelle für Jesu Macht bzw.
für seine uneingeschränkte Vollmacht (das Leben zu geben).
Und es wird auch
für
diejenige Vollmacht
gebraucht, die
Jesus seinen Jüngern verlieh und zu welchen er selbst gesagt
hatte, daß sie mit dieser Vollmacht ausgerüstet die gleichen
und sogar noch großere Wunder vollbringen könnten, als er
sie selbst wirkte (vgl. Johannes 14, 12 in Verbindung mit Johannes 14,
13-14; Matthäus 21, 21; Markus 11, 24).
Weil die von Jesus Christus an seine Jünger weitergereichte
Vollmacht uneingeschränkt ist, sich im Gegenteil lt. Johannes 14,
12 sogar noch erweitert und weil für den Begriff Macht bzw. Gewalt
lt. Offenbarung
13,
2+4 dasselbe das
griechische Wort "Exousia" so wie auch bei Jesu Vollmacht Verwendung
fand, muß davon ausgegangen werden, daß die umfassende
Gewalt, die das Tier vom Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 übertragen bekommt, die in Hebräer
2, 14-15 verankerte und dem Teufel zugeschriebene "Gewalt
über
den Tod" nicht
ausschließt.
Zusätzlich bekräftigt wird die Hypothese deshalb, weil das
Tier (gemeint ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", das
erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10) lt. Offenbarung
13,
2 auch seine Kraft
und den Thron des Drachen
erhält. Und wer
mit dem Drache nicht nur die Macht, sondern auch die Kraft und den
Thron teilt, der besitzt doch die ganze und unbegrenzte Vollmacht, oder
nicht?
Ist doch im Alten Testament der Thron nur dem König zugedacht und
das Sinnbild seiner uneingeschränkten
Herrschergewalt.
Es kann sich also bei der dem ersten
Tier aus dem Meer übertragenen Macht bzw. Gewalt lt. Offenbarung
13,
2+4 offensichtlich nicht nur um eine Teilmacht bzw. Teilgewalt
handeln.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch
eine uneingeschränkte Vollmacht sein, eine Vollmacht, die also die
Ausübung der "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 mit einschließt:
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die
Macht nähme
dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das
für Macht steht) über den Tod hatte,
nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste,
die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben
Knechte sein mußten."
(Hebräer
2,
14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Nun, da seine
tödliche Wunde heil geworden ist, scheint es, daß das erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
Unsterblichkeit besitzt. Aber auch ihm ist nur eine bestimmte und
endliche Zeit zum Leben gegeben:
"
... Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ..."
(weiter in Offenbarung
13, 3-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die
der
Antichrist eine von Gott begrenzte Zeit lang in seinen Hände
halten darf:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Auch das erste Tier aus
Offenbarung 13 hat also seine begrenzte Zeit, danach
wird ihm von Gott selbst wegen seines Ungehorsams, sich über
seinen Schöpfer zu erheben, gewaltsam das Leben fortgenommen:
Damit hat aber
auch die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des ersten Tieres, das aus dem Meer
gestiegen ist, aus Offenbarung 13 seine begrenzte Zeit, denn ihr
Ungehorsam besteht im Götzendienst:
Aus der Bibel
ist bekannt, daß nach Daniel 8, 23-25
und 2.
Thessalonicher 2, 3-12 die Macht des Antichristen wie auch die vom
syrischen König Antiochus Epiphanes nicht von Menschenhand
zerbrochen werden kann. Dies geschieht durch das Strafgericht Gottes in
Form des Mahles Gottes.
Dieses grauenhafte Mahl Gottes
beschreibt auch bereits der Prophet Hesekiel.
Und der Pophet berichtet in Hesekiel 32, 3-8, daß die Berge und
die Täler mit dem Aas derjenigen, die das Malzeichen, den Namen
der Zahl des Tieres, angenommen und das Bild des Tieres angebetet
hatten,
gefüllt und alle Tiere auf Erden
davon satt werden:
Was
für ein grauenhaftes Mahl Gottes
beschreibt hier der Prophet Hesekiel. Es ist das grauenhafte und
furchterregende Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes nach Offenbarung
19, 6-9 und Matthäus 22, 2-14.
Diejenigen, die von der Vollmacht
zur Ausübung seiner "Gewalt
über den Tod" profitiert hatten, müssen
nun im Anblick des echten auf die Erde wiedergekehrten Messias und
Königs Israels doch alle sterben.
Das, was ihnen der Antichrist zur "Zeit des Endes" versprochen hatte,
also das ewige Leben, konnte er nicht halten.
Aber Gericht und Heil gehören eben untrennbar zusammen. Und der
Gott des
Himmels und der Erden setzt sich damit gegenüber seiner
Schöpfung durch. Er verhilft durch sein zu Hilfe Kommen und das
rettendes Handeln auf diese
Weise seinem
gottesfürchtigen Volk
zu seinem Recht. Er rettet es aus der Bedrängnis u.
beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium. Der Gott
Israels greift so in ein auswegloses
Schicksal Israels ein, um seinem
Willen Geltung zu verschaffen.
Das
Mahl Gottes ist Gottes Antwort auf die Freveltaten des Antichristen,
die auf der Erde die blutige Verfolgung seiner Gegner zur Folge hatten
und zu deren Ausführung er die Gefolgschaft bzw. Gemeinde
des Tieres mit einbezogen hatte. Nun erhält sie dafür ihre
gerechte Strafe. Denn sie war Gottes siebenmaligem Umkehrruf nicht
gefolgt.
Ausgeschlossen vom Mahl Gottes bleiben vorerst noch das Tier
und mit ihm der falsche Prophet,
"der vor seinen Augen die
Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das
Zeichen des Tieres
angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten".
(Formulierung aus Offenbarung 19, 20)
Und nochmal: Bei aller "Gewalt über den Tod", die
dem
Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Darum kann bzgl. des Antichristen nur allein von Jesus Christus
Rettung und wirklich ewiges Leben erwartet werden. Sehnsüchtig
erwarten darum die allein dem
lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen die
Erfüllung des folgenden Bibelwortes, das die befristeten
Machtergreifung des Antichristen
verdeutlicht:
Nun, nachdem die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des Tieres ein so
furchtbares Ende fand, hoffen die durch den Antichrist Verfolgen und
bedrängten Menschen dieser Erde auch auf die Verurteilung der
beiden wohl größten
Feinde Gottes und bösesten Veführer der Menschheit, was die
Bibel in Offenbarung 19, 19-20 auch eindrucksvoll beschreibt:
Auf welchem Wege die nach der Entrückung
der wahren Gemeinde
Jesu Christi noch zum Glauben
kommenden Menschen der Erde und das nun geistlich wiederhergestellte
Volk Israel, das jetzt Jesus Christus als den erwarteten Messias
erkannt und angenommen hat, aus der begonnenen großen
Trübsal und auch noch aus der letzten Zeit, der Zeit der
Bedrängnis, auf wunderbare Weise Errettung finden und entfliehen
können, kann im Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte
der kommenden
geistlichen Erneuerung
Israels- oder die 144.000 Verkünder des
Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten
Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
entnommen werden.
Ach, daß du den Himmel öffnest und herabsteigst -
Wenn der Gott des Himmels nun auf der Erde für alle
sichtbar das Zepter an sich reißt
Dann, wenn die einladende Stimme des
Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im
übertragenen
Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch),
beginnt
die Gerichtszeit.
Nun, ganz am Schluß der großen Trübsal angelangt, geht
diese Zeit auf ihr Ende zu. Aber
auch während der Zeit des Gerichts konnte man die Liebe des Vaters
zu seinen Kindern erkennen (vgl. in der
grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Der Vergleich der Zeit des Zorn, die mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, mit dem Brechen von Siegeln
weist aber auf eine sehr mutmachende Tatsache hin:
Der lebendige Gott wird es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Denn dieses persönliche Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Wenn das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes
gebrochen werden wird, kann
dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten
wird, nach und nach sichtbar werden.
Die Ursache des Eingreifens Gottes ist, wie wir bereits hörten,
menschliches Machtbestreben und
steht im Zusammenhang
mit
der massiven Rebellion
gegen Gott. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel,
Gottes Zorn der Vergeltung. Und es wird sich dann
tatsächlich der Wunsch des alttestamentarischen Propheten Jesaja
nach dem machtvollen und triumpfalen Einbrechen Gottes in die
völlig entgleisten irdischen Verhältnisse erfüllen:
„Ach, daß du die Himmel zerrissest,
herabstiegest, <so daß> vor deinem Angesicht die Berge
erbeben“
(Jesaja 63,19; aus der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985)
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen
des Vaters erkennbar werden lassen, der nun auf der Erde für alle
sichtbar das Zepter an sich reißt. Der Wunsch Jesajas nach dem
augenscheinlichen und handfesten Eingreifen Gottes in die
Weltgeschichte wird mit der Widerkunft Jesu Christi dann
tatsächlich in Erfüllung gehen.
Alle Welt, so auch der sich als der Messias Gottes ausgebende
Antichrist und alle weiteren wahren Feinde Gottes und Verführer
der Menschheit werden nun denjenigen
erkennen, den sie einst durchbohrten, ihren dann in großer Macht
und Herrlichkeit auf die
Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten wahren Messias
Jesus
Christus.
Die Einen stehen nun unverhofft mit Schrecken und Entsetzen vor ihrem
Richter. Die anderen aber werden mit unaussprechlicher Freude und
Dankbarkeit ihren es mit ihnen gut meinenden Wohltäter, Befreier
und Gott feiern.
Die Aktualität der großen Trübsal mit der
Bedrängnis
Befinden wir uns bereits heute in den Anfängen der
großen Trübsal?
Infolge
des ersten apokalyptischen Reiters nach Offenbarung 6, 1-2, der
den
kommenden Antichrist, der die ganze Welt
erobern wird, symbolisiert (vgl. auch
im Kapitel "Wer
ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 gemeint?"), erscheinen
nach Offenbarung
6,
3-17
drei weitere dämonische Reiter auf farbigen Pferden, die aufgrund
des
Machterhalts des Reiters auf
dem weißen Pferd nacheinander
losgelassen werden
und somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen
verkörpern, sondern höchstwahrscheinlich vom Antichrist im
Vorfeld seiner
Machtergreifung
selbst verursacht werden.
In den drei dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
nachfolgenden dämonische Reitern sieht der Verfasser dieser
Homepage diejenige Reiterarmee, die der Antichrist aufstellt, in den
Kampf führt und mit der er die Erde überrennen und ihre noch
bestehenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen
Mächte besiegen wird.
Heute befinden wir uns bereits in der Zeit der Vorschattierung des
ersten und zweiten
apokalyptischen Reiters, so die Überlegung des Verfassers dieser
Hompage. Denn der erste Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
wird, sobald er nicht mehr aufgehalten werden wird, seine Krone bzw.
seinen Siegeskranz erhalten (vgl. im Kapitel "weggenommen
wird,"). Auch der
zweite Reiter, der den Haß unter die Menschen ausstreut, scheint
heute, noch bevor er voll zur Entfaltung kommt, bereits sein Werk
begonnen zu haben. Denn die Ausläufer der
ersten beiden Reiter sind bereits heute spürbar.
Der dritte Reiter, der Teuerung und
Inflation bringen wird, wirft jetzt schon seine Schatten voraus. Auch
der
vierte Reiter wird von den Wissenschaftlern bereits bald erwartet.
Werden doch für die nicht mehr allzu ferne Zukunft
auf natürliche Art und Weise entstehende gefährliche,
seuchenartige Krankheiten erwartet, zu deren Abwehr in
der Forschung bereits heute große Summen ausgegeben werden. Zu
diesen werden dann zusätzlich diejenigen dazu kommen, die der
Antichrist labortechnisch herstellen und ganz gezielt verbreiten wird.
Alles
geht nahtlos ineinander über und beschleunigt sich ähnlich
dem Anstieg einer Kurve einer Exponentialfunktion bis es zum "Offenbarwerden
des Bösen" (vgl. in den Kapiteln "Was bedeutet
das "Offenbarwerden
des Bösen" und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" und bei 2. Thessalonicher 2, 3-4
und 2.
Thessalonicher 2, 6-8).
Das "Offenbarwerden
des Bösen" nach 2.
Thessalonicher 2, 6-8 ist es, was die eigentliche Zeit der noch
ausstehenden vier
apokalyptischen Reiter beschreibt, die der Zeit der Bedrängnis zur
"Zeit des Endes"unmittelbar vorausgehen sollen.
Aber dennoch, bereits mit dem Hörbarwerden des Maueles nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 nimmt
unwiderruflich die symbolisch gemeint 42 Monate
währende erste Hälfte der großen
Trübsal ihren Anfang, an die sich wiederum symbolisch gemeint
weitere 42 Monate einer Zeit der Bedrängnis anschließen
werden (vgl. "Sobald
das "Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Das
würde aber bedeuten und so vermutet es der Schreiber dieses
Textes, daß die erste Hälfte der
großen Trübsal bereits seit einiger Zeit angelaufen ist,
denn der Verfasser
dieser Homepage nimmt an, daß ein solches Maul wie in Offenbarung 13,
5-6 beschrieben wird, heute bereits vernehmbar ist.
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