Logo

Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
"7. Denn das Geheimnis der Bosheit wirkt (besser: lüftet sich) schon jetzt; wenn nur erst der, so (der also auf diese Weise des Aufdeckens) bis jetzt aufhält, weggeschafft (d.h. entrückt) wird. 8. Und (erst) dann wird der Bösewicht offenbar werden (d.h. er kann jetzt erst mit aller Aggressivität offen hervortreten), den der Herr mit dem Hauche seines Mundes (später) vertilgen und die Erscheinung seiner Zukunft (d.h. bei seiner Wiederkunft) vernichten wird. (Bis zur Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, war also seine Streben nach Macht noch geheim, verhüllt geblieben. Muß er dann nicht lange zuvor bereits verdeckt unter uns gewesen sein?)" (2. Thess 2, 7-8; Zürcher Bibel 1860)

Die endzeitliche Bedrängnis unter der Herrschaftszeit des »falschen Propheten« und das »Greuelbild der Verwüstung« im zur »Synagoge des Satans« gewordenen 3. Tempel in Jerusalem



"Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!"
(Psalm 25,17 )


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Die Bedrängnis oder auch große Drangsal genannt zur "Zeit des Endes", als eine von Gott begrenzte und aus Liebe von ihm sogar verkürzte Zeit der Weltherrschaft der beiden gesetzlosen Tiere aus Offenbarung 13, währenddessen es in ganz Israel überhaupt nicht mehr regnet und die durch ein göttliches Gericht bzw. Eingreifen und Zuhilfekommen gewaltsam beendet werden wird

Begriffserklärung und Aktualität der endzeitlichen "Bedrängnis"

Definition und zeitliche Einordnung des biblischen Begriffs der im Verlauf der endzeitlichen Zeit der Trübsal aufkommenden "Bedrängnis" bzw. "großen Drangsal"

Mit dem Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) hatte bereits jener auf der psychologischen Ebene verdeckt geführte Kampf begonnen, in dessen Verlauf der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 beschrieben sich damit freie Bahn verschaffend schließlich die federführenden Nationen dieser Erde ganz und gar vernichtete (vgl. in den Kapiteln "Sobald das Spottreden führende »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" und "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"). Darum kann man auch die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als die Zeitphase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« bezeichnen, die mit einem durch Menschenhand verursachten und in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 beschriebene "Verderben" zum Abschluß kommen wird (vgl. im Kapitel  "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" sowie in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick").
Jetzt, mit dem Beginn der zweiten Hälfte der mit der 70. danielischen Woche gemeinten Zeit der Trübsal, auf die wir im nachfolgenden Text unser Augenmerk richten werden und die wie in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschrieben auch große Drangsal bzw. endzeitliche Bedrängnis genannt wird, tritt der Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Herrschaft offen an und beginnt damit, seine Gefolgschaft bzw. Gemeinde um sich zu scharen, die er nun im Zuge einer gewaltsamen Mission aus allen Erdbewohnern rekrutiert.

Und wir hörten es bereits, wer in der zur Zeit der großen Drangsal bzw. endzeitliche Bedrängnis in Jerusalem existierenden und in Offenbarung 3, 9 beschriebenen »Synagoge des Satans« dienen wird und das in Offenbarung 13, 17-18 erwähnten "Zeichen des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres nimmt.
Es ist die große Hure "Babylon", deren Beschreibung, Gericht bzw. Untergang in der Bibel von Kapitel 17 bis 19 im Buch der Offenbarung sehr viel Raum gegeben wird (vgl. im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die der alttestamentarischen Rechtssprechung entsprechenden Gerichtszeugen Gottes und gleichzeitig die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts").
Denn die große Hure "Babylon" ist eines der für die "Zeit des Endes" prophezeiten größten gottesfeindlichen Symbole der allerletzten Zeit, die dann, wenn mit dem Erscheinen des Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« die Rebellion gegen Gott zu ihrer Blühte kommen wird, zusammen mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gesehen werden wird. Und es ist die in Offenbarung 3, 10 angeführte „Stunde der Versuchung“, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, welche jener schlimmen Zeit einen sehr aussagekräftigen Namen gegeben hat. Denn dem aufmerksamen Leser, welcher auf das Aussehen des Tieres achtet, ist es sicher nicht entgangen, daß es sich in Offenbarung 17, 3 um jenes Tier handelt, welches in Offenbarung 13, 1 näher beschrieben wird.
Sogesehen treffen die beiden Prophezeihungen, die über die große Hure "Babylon" aus dem 17. bis 19. Kapitel des Buches der Offenbarung und die des Antichrist zur "Zeit des Endes" aus Offenbarung 13, 1-10 zeitlich gesehen recht genau zusammen (vgl. das in Offenbarung 17, 3-5 Gesagte; wo das Tier aus Offenbarung 13, 1-10 und die Hure miteinander vereint gesehen werden). Von heute aus gehen liegt jedoch das Inerscheinungtreten dieser beiden sehr traurigen biblischen Symbole noch in der Zukunft und kann sich nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage sogar erst nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde erfüllen (vgl. im Kapitel "Wie nahe steht unser uns mit einer Entrückung errettender Herr Jesus vor der Tür?", "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" sowie "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«").

So ist die große Hure "Babylon" aus dem 17. bis 19. Kapitel des Buches der Offenbarung des Johannes nicht die Gemeinschaft, die den lebendigen Gott und seinen wahren Christus wählt, sondern in Wahrheit die Gefolgschaft bzw. Gemeinde des Tieres aus Offenbarung 13 während der Zeit der großen Drangsal, welche das "(Mal-)Zeichen des lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen Namens" des "aus der Erde heraufgestiegen" zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 16-18 angenommen hat. Und mit dem Tier aus Offenbarung 13 ist das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist gemeint, derjenige große Gottesfeind, von dem die große Hure "Babylon" lt. Offenbarung 17, 3 einmal getragen werden wird.
Und darum, weil die große Hure "Babylon" als einer der negativsten, markanntestes und unverkennbarsten Endzeitsymbole so zentrale Bedeutung besitzt, und zu Beginn der »Zeit des Zorns« aus dem abgefallenen Überrest der am Ende der Gnadenzeit entrückten wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi erwächst, wird sie der Antichrist zur "Zeit des Endes", der zunächst der Gegner aber dann auch der Nachahmer Jesu Christ werden wird und dessen Wiederkunft für seine eigenen Machtinteressen sogar inszeniert, mittels der in Offenbarung 13, 16-18 beschriebene Kenntlichmachung durch eines an Hand und Stirn angebrachten Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen (gemeint ist das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zeichen bzw. als Mal auf der Haut erscheinende Symbol des lügenbehafteten und sich selbst verliehenen Namens des Tieres), zu seiner ihm dienenden Gefolgschaft machen (vgl. im Kapitel "Die Kennzeichnung mit dem als Mal auf der Haut erscheinenden Symbol des lügenbehafteten und sich selbst verliehenen Namens des Tieres als die Folge der Aufrichtung seines "Greuelbildes der Verwüstung", denn der Antichrist schafft sich auf Erden eine Karikatur des Gotteszeichens, an der sich die Ungläubigen berauschen").

Wenn im Zusammenhang mit den Geschehnissen, die unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kommen werden, in Offenbarung 3, 9 von der »Synagoge des Satans« die Rede ist, dann wird damit auch von einem zukünftigen 3. Tempel in Jerusalem gesprochen, den der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Hilfe seines ihm dienenden »aus der Erde heraufgestiegenen falschen Prophet« und personenhaften »An-Stelle-von-Christus« bei dessen öffentlichem Erscheinen errichten wird. Denn damit sich 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erfüllen kann, muß der große endzeitliche Widersacher Gottes unmittelbar nach seiner sichtbaren Machtergreifung diesen 3. Tempel auf den Trümmern des im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstörten und im 1. Jahrhundert v. Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel Salomos ganz neu errichten. Denn er wird diesen dann zu seinem Anbetungsort und zu seiner Machtzentrale erklären. So setzen doch die Erfüllung dieser prophetischen Vorhersagen aus 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 offensichtlich sowohl einen dann in Jerusalem wieder existierenden und steinernen 3. Tempel als auch den darin wieder begonnenen biblischen Opfer- und Priesterdienst voraus.
Und auch nach Hosea 3, 3-4 findet die Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat ("ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eine eigene Regierung) und ohne biblischen Opfer- und Priesterdienst ("ohne Opfer, ... ohne Efod", d.h. ohne den mosaischen bzw. aaronitischen Priesterdienst, denn mit "Efod" beschreibt Hosea das kunstvoll verzierte schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters) unter dem Volk Israel dann tatsächlich ein Ende. Denn Hosea 3, 3-4 deutet ganz darauf, daß diese Zeit ohne biblischen Opfer- und Priesterdienst und somit ohne jüdischen Tempel unter dem Volk Israel tatsächlich nur begrenzt sein muß. ist doch der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel streng nur an einen einzigen Ort gebunden, eben an den einen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Und nur dort darf der Gott Israels angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels kommen. Aus diesem Grund, damit sich Hosea 3, 3-4 erfüllen kann, muß dort auf dem einstigen Berg Morija und heutigen Tempelberg Jerusalems auch wieder ein neuer und steinerner 3. Tempel entstehen.  
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod" vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage wieder aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt noch nicht existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.
Auch in Hesekiel 40, 38-47 entdecken wir, daß dann das mosaische System wieder hergestellt wird. Außerdem wird dort unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt, daß es wieder einen Opferaltar geben wird. Das aber bedeutet die Wiedereinsetzung der levitischen Liturgie und des Brandopfers, des Sündopfers und des Schuldopfers.

Darum auch, weil es während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im wieder aufgebauten Heiligtum Israels ein sehr großes Zeichen geben wird, das in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; und Matthäus 24, 15 beschriebene sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" und damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters", wird dieses zur Zeit des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seiner Machtzentrale gewordenene und wieder existierende religiöse heidnische Prunkbauwerk eines zukünftigen 3. Tempels in Jerusalem, welches in Offenbarung 3, 9 die »Synagoge des Satans« genannt wird, bei der bald danach kommenden tatsächlichen Wiederkunft des wahren Messias Gottes von Jesus Christus verständlicherweise postwendend und höchstpersönlich niedergerissen werden. Denn dieses "Greuelbild der Verwüstung" ist neben dem öffentlichen Auftritt des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« wohl das über die Grenzen der Stadt Jerusalem hinaus weithin sichtbare und größte Zeichen, das die Bibel für die Zeit der Trübsal angekündigt hat. Denn es wird nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Tempelberg der heiligen Stadt der Juden (die Begründung dazu kann man weiter hinten im Abschnitt "Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar" des Kapitels "Erklärungsversuche zum Wunder des von Menschenhand geschaffenen »Greuelbildes der Verwüstung«" finden) mit größter Wahrscheinlichkeit weithin sichtbar überragen:
"Zu der Zeit, spricht der HERR Zebaoth, will ich die Namen der Götzen ausrotten aus dem Lande, dass man ihrer nicht mehr gedenken soll; dazu will ich auch die Propheten und allen Geist der Unreinheit aus dem Lande treiben." (Sacharja 13, 2; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

".... Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3, 8; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..." (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

Und auch aus dem Kapitel "Im »Greuelbild der Verwüstung«, welches in einer Nachäffung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah weithin sichtbar werden könnte, äußert sich das in den Tempel Gottes Setzen des Antichristen und zwar weil er hierrüber vorgeben wird, er selbst sei der lebendige Gott, so, als sei der Tag des Herrn schon da" geht eindeutig hervor, daß das "Greuelbild der Verwüstung" eine verbildlichte Darstellung und freche Nachäffung des lebendigen Gottes sein muß. Und dies muß dem Gott des Himmels ein wahrer Greul sein. Denn "Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott." (2. Thessalonicher 2, 4)
Sogesehen ist der Jesus Christus nachäffende und mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 identische falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.

Und hatte dies nicht Jesus Christus selbst in einer über seinen Opfertod hinaus weiterreichenden Vision prophezeit, daß er (die Prophetie aus Sacharja 13, 2 erfüllend) diesen zur »Synagoge des Satans« gewordenen und vom Antichrist zur "Zeit des Endes" errichteten steinernen Tempel, der mit Händen gemacht wurde, (dann wenn er als der Weltrichter auf die Erde zurückkommen wird) verständlicherweise niederreißen und innerhalb von nur drei Tagen mit göttlicher Kraft, aber ohne das Zutun von Menschenhand selbst wieder ganz neu aufbauen würde?
"Wir haben gehört, daß er gesagt hat: Ich will diesen (und Jesus meinte hier wahrscheinlich speziell den dann zur »Synagoge des Satans« gewordenen) Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen und in drei Tagen einen andern (und dem lebendigen Gott geheiligten wieder auf-) bauen, der nicht mit Händen gemacht ist." (Markus 14, 58; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Ist es nicht lt. der Prophetie der Bibel eines der besonderen Privilege des wiederkommenden Messias Gottes, daß er bei seiner Ankunft auf der Erde das Heiligtum in Jerusalem selbst wieder neu aufrichten wird? Wie kann also der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", besser gesagt das ihm dienende "aus der Erde" emporgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den »falschen Prophet« bezeichnet, von sich selbst behaupten, daß er der auf die Erde zurückgekommene echte Messias Gottes sei? Kann denn dieser Betrüger tatsächlich das Gleiche tun, was Jesus Christus von selbst prophezeit hat, nämlich einen zu dieser Zeit bereits existierenden also schon vorhandenen steinernen Tempel, der mit Händen gemacht wurde, zuerst niederreißen, um diesen gleich hernach in nur drei Tagen allein mit göttlicher Kraft und ohne das Zutun von Menschenhand selbst wieder ganz neu aufzubauen? Und muß dann nicht der Antichrist zur "Zeit des Endes", wenn er dies selbsverständlich alles nicht kann, besser gesagt sein personenhafter »An-Stelle-von-Christus« unecht und falsch sein und in Wahrheit mit betrügerischer Absicht als der Messias Gottes auftreten? Denn wenn dieser Betrüger erscheinen wird, existiert der Tempel Gottes in Jerusalem ja überhaupt noch nicht. Und zu seinem Wiederaufbau nach langer Zeit seiner Nichtexistenz benötigt er doch Menschen und wird ohne ganz irdischen Mittel wie Baumaschinen alleine nicht auskommen können!
Denn damit, also erst unter der Regie des Antichrist zur "Zeit des Endes" findet die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat und ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea 3, 5 werden “sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen” (vgl. auch in den beiden Kapiteln "In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels" und "Die zentrale Bedeutung des Tempelwiederaufbaues in Jerusalem").

Wenn also im Zusammenhang mit den Geschehnissen, die wahrscheinlich recht zeitnah nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kommen werden, statt des zukünftigen 3. Tempels in Jerusalem von der »Synagoge des Satans« gesprochen wird und wenn diejenigen Gläubigen, die dort einem Gott dienen mit der Bezeichnung einer großen Hure "Babylon" umschrieben werden und wenn sich zu jener Zeit der Widersacher Gottes, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligtum genannt wird in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott, dann muß hier eindeutig statt von Gottesdienst von Götzendienst die Rede sein und statt von einer Freude am Herrn von einer Rebellion gegen Gott ausgegangen werden. Nicht umsonst fordert der Gott Israels die Prieser und Tempeldiener vom zukünftigen 3. Tempel in Jerusalem dazu auf, ein Trauergewand anzulegen und es sogar während der Zeit des Schlafens anzubehalten: 

Joel 1, 9-16 9 Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
10 Das Feld ist verwüstet und der Acker ausgedörrt; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich.
11 Die Ackerleute sehen traurig drein, und die Weingärtner heulen um den Weizen und um die Gerste, weil aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann,
12 weil der Weinstock verdorrt ist und der Feigenbaum verwelkt, auch die Granatbäume, Palmbäume und Apfelbäume, ja, alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt. So ist die Freude der Menschen zum Jammer geworden.
13 Umgürtet euch und klagt, ihr Priester, heult, ihr Diener des Altars! Kommt, behaltet auch im Schlaf das Trauergewand an, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause eures Gottes.
14 Sagt ein heiliges Fasten an, ruft die Gemeinde zusammen! Versammelt die Ältesten und alle Bewohner des Landes zum Hause des HERRN, eures Gottes, und schreit zum HERRN:
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
16 Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne?
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Denn es ist eine Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit, die nun für all diejenigen beginnen wird, die nicht länger mit ansehen können, wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" Gottes heiligen Namen besudelt, das Heiligtum Israels entweiht und den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Auch der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was dem vom Gott Israels verursachten »Tag des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den von heute aus gesehenen »Tag des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1. Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine "Verwüstung", d.h. eine Rebellion gegen Gott, die dem »Tag des Herrn«  unmittelbar vorangeht, welche von einer solchen Art ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16 näher beschreibt.

Und ist nicht in diesem Zusammenhang auch in Offenbarung 17, 3-5 von einer Wüste die Rede (vgl. das in Offenbarung 17, 3-5 Gesagte; wo das mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte Tier und die große Hure "Babylon" in der Wüste miteinander vereint gesehen werden)?  
Wenn also die große Hure "Babylon" in Offenbarung 17, 3 von ihm zusamen mit dem Tier in der Wüste gesehen wird, dann ist hier also nicht nur im übertragenen Sinn an einen gefährlichen und lebensfeindlichen Ort mit symbolischen Charakter sondern auch sprichwörtlich an das während der großen Drangsal bzw. endzeitlichen Bedrängnis zu einer Wüste verdorrte Land Israel zu denken. Denn die zwei Zeugen aus Offenbarung 11, 1-14 werden, wie wir hörten, während der gesamten 2. Hälfte der siebenjährigen 70. danielischen Woche, also während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis den Himmel verschließen, so daß in Palästina kein Regentropfen mehr auf die Erde fallen und das ganze Gebiet von Israel zu einer Wüste verdorren wird (vgl. auch bei Joel 1, 9-16 und im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 werden bewirken, daß es während der gesamten Zeit ihres Weissagens, welche tausendzweihundertundsechzig Tage lang währt, in ganz Israel nicht mehr regnet, denn "... diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen" (aus Offenbarung 11, 6)" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts").

Und es muß tatsächlich sehr wahrscheinlich sein, daß es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem Massenmedium gelingt, und die Bibel beschreibt doch dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 als ein »Maul«, alle Menschen der Erde gleichzuschalten:
»Er überzeugt nicht durch sein Werben um Vertrauen, sondern erdrückt durch seine Übermacht (4). Er preist nicht selig, sondern lästert (5.6). Er sucht nicht, um das Verlorene zu retten, sondern er verfolgt, inhaftiert, tötet (7). Dem "Tier" gelingt es, die Menschen gleichzuschalten, so daß sie den Drachen anbeten.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "In den Klauen Satans" zum Text: Offenbarung 13, 1-10 auf Seite 48)
Denn mit jenem »Maul« verschafft sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" Beachtung, findet in der breiten Masse Gehör und gewinnt hiermit eine ihm geneigte gigantisch große Zuhörerschaft. Es ist eine Zuhörerschaft, die er später, dann wenn er sie mit lügenbehafteten Zeichen und Wundern verführt, zu seiner Gemeinde und Gefolgschaft rekrutieren wird. Aber er übt auch später mit jenem »Maul« auf die neutral zu bleiben versuchenden Menschen der Erde massiven psychologischen Druck aus und wird über diese, um sie zu einer schnelleren Entscheidung zu zwingen, während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im Sinne einer gewaltsamen Mission den totalen wirtschaftlichen Boykott verhängen (vgl. in Offenbarung 13, 17). Seine Gemeinde und Gefolgschaft dagegen wird ihn darum, weil ihm u. a. dieses Kommunikationsmittel in die Hände gefallen ist, es einem großen Wunder gleichkommt und weil er damit nicht nur allein auf psychologischem Wege auch deren kritisches Denkvermögen massiv beschneiden kann, schließlich sogar anzubeten beginnen.
»Hier tritt der Zynismus der satanischen Strategie zutage. Wer sich mit diesem System einläßt, verliert die Freiheit über Gedanken und Handeln (16).«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "Verführt!" zum Text: Offenbarung 13, 11-18 auf Seite 50)
Denn der Betreiber jenes "Maules" kann auf dieser Ebene nicht nur sein Puplikum um sich scharen, sondern, wie wir später noch hören werden, sehr wahrscheinlich nicht nur allein auf psychologischem Wege damit auch dessen kritisches Denkvermögen massiv beschneiden.
.
.
Die Hauptüberschrift dieser Seite "Die endzeitliche Bedrängnis unter der Herrschaftszeit des »falschen Propheten« und das »Greuelbild der Verwüstung« im zur »Synagoge des Satans« gewordenen 3. Tempel in Jerusalem" sollte im Sinne dessen, was sie eigentlich aussagen will, etwas anders formuliert werden. Denn wie kam der alttestamentarische Messias- und Würdetitel »der Prophet«, den der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal in einem seiner wohl wichtigsten Führungsköpfe, dem falschen Propheten nachäffen und mißbrauchen wird, zustande und wo war er damals weit verbreitet?
So warteten doch die Juden gerade zur Zeit Jesu wieder sehr intensiv auf diesen ihnen bereits vom Propheten Mose versprochenen und von Gott gesandten königlichen Retter, den »Messias«. Dieser aus dem Hebräischen kommende Begriff wurde in die Deutsche Sprache als der »Gesalbte« übertragen. Und erst die Chriechen nannten in der Übersetzung des Alten Testamentes in ihre eigene Spache diesen von den Juden erwarteten göttlichen Würdeträger und Herauszieher den »Christos«. Und das griechische Wort »Christos« wurde dann im Lateinischen zu dem uns geläufigeren messianischen Ehrennamen »Christus« geformt.

Mose war bekanntlich seinem eigentlichen Amtsnamen nach Prophet (vgl. Hosea 12, 14) und zwar der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose in das Prophetenamt und damit zum Herauszieher seines Volkes finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-18. Und genau hier, an dieser Stelle, an der er von seinem eigenen Prophetenamt spricht, will Mose gleichzeitig die volle und ganze Aufmerksamkeit des Volkes auf einen noch kommenden und anderen, äußerst wichtigen Propheten lenken, der noch über ihm stehen würde:

5. Mose 18, 15-19 15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. 16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst:
Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet. 18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben;
der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.

19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und war nicht bereits Mose in den Augen aller Juden ein von Gott selbst bevollmächtigter und überaus wichtiger Prophet und Retter zugleich, der mit seinem Gott erstmalig in der Geschichte der Juden einen engen und sehr vertrauten Umgang hatte und dessen Bitten Gott jedesmal erhört hatte? Und die große Bedeutung des durch ihn angekündigten noch kommenden und anderen und noch über Mose stehenden, sehr wichtigen Propheten und von Gott gesandten Retters unterstreicht an dieser Stelle zudem auch noch Gott selbst. Denn, und so wird dem Volk durch Mose verkündet, alle Worte, die der andere und noch über Mose stehende, sehr wichtige Prophet einmal verkündet, wird er in Gottes Namen und Auftrag sagen. Und es werden des lebendigen Gottes Worte selbst sein, die er dann spricht. Nur so kann der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene andere »Prophet«, derjenige Retter und Erlöser, sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herausziehen, sondern wird es auch lt. Jesaja 53, 5-6+10 von aller Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen.
Denn nur dieser »andere Mose« und andere »Herauszieher« seines Volkes kann der Messias sein und zwar, weil er selbst ohne Sünde und damit das würdige Opferlamm Gottes ist (vgl. Jesaja 53, 9). Und lautet nicht bereits die Bedeutung seines Namens, den wir bereits kennen (Jeschua HaMaschiach - Jesus Christus), »Gott rettet«?

Und wird dieser angekündigte andere Mose und Prophet nicht noch einen viel vertrauteren Umgang mit seinem Gott im Himmel pflegen, als es Mose damals je getan hatte? Denn Gott selbst spricht in Psalm 89, 27-28 über diesen anderen Mose und seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen« und wird ihn zu seinem erstgeborenen Sohn machen.
So ist Jesus Christus also der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 prophezeite »andere Prophet« und in Psalm 89, 27 verheißene "Sohn" des Höchsten, derjenige Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird. Denn der Name "Mose" bedeutete damals bei den Ägyptern "das Kind", kann aber auch, und dies scheint sehr wichtig zu sein, "der Sohn" lauten. Und auf diesen (wieder)kommenden anderen Mose und anderen Sohn des Höchsten, der uns von der Sünde erlöst, hoffen wir:

Psalm 89, 27-28+30 27 Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft. 28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden. ... 30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt. (Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

Wenn also im Buch der Offenenburung in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 durch den Seher Johannes von einem personenhaften falschen, d.h. in Wahrheit unechten »Propheten« die Rede ist, bezieht er sich dann damit nicht auf eine mit Betrug verbundene menschliche Nachahmung des von Gott kommenden und von den Juden sensuchtsvoll erwarteten königlichen Retters. Dann aber sollte man aber zu diesem in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 durch den Seher Johannes angekündigten personenhaften falschen, d.h. in Wahrheit unechten Propheten auch der »An-Stelle-von-Christus« sagen.
Zurecht könnte man damit die Hauptüberschrift dieser Internet-Seite von "Die endzeitliche Bedrängnis während der Zeit des »falschen Propheten« und das »Greuelbild der Verwüstung«" in "Die endzeitliche Bedrängnis während der Zeit des »An-Stelle-von-Christus« und das »Götzenbild des Verwüsters«" umbenennen. Und das dem sehr wahrscheinlich tatsächlich so ist, werden wir weiter unten im Text noch genauer untersuchen.

Und wurde ein derartiger »An-Stelle-von-Christus« nicht auch von anderen Propheten der Bibel verheißen? Denn die Aussagen der Bibel in ihrem Gesamtbild besagen: Der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen und damit beginnt die Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis.
Dieser Mensch, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" auf den Thron Gottes setzen wird, ist der für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, dem der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Offenbarung 13, 12 seine ganze Macht übertragen wird und der einmal wenn auch nur für kurze Zeit als ein personenhafter Mensch einem Machtsymbol gleich über die ganze Welt herrschen wird (vgl. in Offenbarung 13, 7).
Mit ihm, seinem lt. Offenbarung 13, 12 in seinem Dienst und unter seiner strengen Aufsicht und der Regie stehenden personenhaften »An-Stelle-von-Christus« (den dasjenige muß mit "vor dessen Augen" gemeint sein), nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorweg (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").
Denn erst dieser personenhafte »An-Stelle-von-Christus« macht die Lügen perfekt und (be)wirkt bzw. (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht, stabilisiert sie und bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Und das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt:
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel beschreibt diesen personenhaften »An-Stelle-von-Christus« also in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde. Und weiter hinten im Buch der Offenbarung, in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, wird er auch treffenderweise auch als der falsche Prophet bezeichnet. Und peziell auf diesen falschen Prophet wollen wir in dieser Seiter der Homepage unser Hauptaugenmerk richten. Denn aus all diesen Bibelstellen, die den kommenden »An-Stelle-von-Christus« beschreiben, wird ersichtlich:
Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten und sich für den Messias der Juden und Weltheiland der Heiden ausgeben (vgl. auch im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht").
Und dieser zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, wird, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, unseren Herrn Jesus Christus, zeitlich gesehen zuvor kommen und ihm sogar unmittelbar vorausgehen.

Und wir sollten es im Zusammenhang mit einem zu erwartende personenhaften »An-Stelle-von-Christus« unbedingt bedenken:
Der Prophet Daniel warnt uns vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der die Nachahmung des heiligen Geistes und Erscheinen eines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt und welcher vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") ausgehen bzw. inszeniert werden und alle Erdbewohner treffen wird.
Und wir erfuhren auch, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird und mit dem er den Höchsten (gemeint ist den Gott Israels bzw. den Gott des Himmels) lästert (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" das im Abschnitt "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«" zur Definition des biblischen Begriffs "lästern" Gesagte).

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche spielt bzgl. des in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; und Matthäus 24, 15 beschriebenen sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" ein anderer und sehr wichtiger Aspekt bzgl. des alttestamentarisch zu verstehenden biblischen Begriffes »lästern« eine zentrale Rolle, der auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben darf. So definiert man doch im biblischen Sinne den Begriff Lästerung eigentlich ganz anders. Denn um der Definition des Wortes "lästern" an dieser Stelle in der Bibel gerecht zu werden, kann man hier sagen: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) wird es anscheinend dem Gott des Himmels bzw. dessen Messias zumindest in den wichtigsten Punkten (scheinbar) gleich zu tun können.

Daniel 7, 25-26 25 Er (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in all seinem Wirken nachahmen« oder auch der Gott des Himmels selbst sein zu wollen) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. 26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden. (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 in den Händen vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und Verderbers kennen demnach, wenn man bedenkt, daß dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6 damit den Gott des Himmels sogar "lästert" und im biblischen Sinne mit dem Begriff des "Lästerns" eigentlich "nachahmen" bzw. scheinbar "das Gleiche wie Gott tun" gemeint ist, noch immer kein Ende.
Die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns, um den alttestamentarisch zu verstehenden biblischen Begriff »lästern« besser verstehen zu können, hierbei den Weg. Denn was im Verlaufe des Verhöres Jesu in den Augen der Oberen Israels Gotteslästerung war, bezog sich in Markus 14, 62-64 einzig und allein auf einen von Jesus sich selbst zugeschriebenen Namen, einem Würdetitel, der allein nur dem waren Messias Israels zukam, welchen sie aber in Jesus nicht erkannten. Jesus verneinte es also nicht, dieser »Menschensohn« selbst und leibhaftig zu sein.

Speziell im Zusammenhang mit der in betrügerischer Absicht stehenden Verwendung der heiligen Namen bzw. Würdetitel Gottes kann man den Begriff »lästern«, was hier speziell im Zusammenhang mit Namen steht, lt. biblischem Verständnis wie folgt definieren:
»... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott.«
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Der Mensch, der sich also unverfrorenerweise solche Namen zulegt, die allein dem Herrn zukommen (hier gemeint sind die Namen bzw. Würdetitel Gottes und die seines Messias), lästert Gott. Denn nur diese Namen gelten im biblischen Sinne als lästerlich.
Auch Adolf Pohl gibt in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes bzgl. Offenbarung 13, 1 auf Seite 343 hierzu einen klaren Hinweis: »Der Name auf den Köpfen entspricht dem, was in diesen Köpfen vor sich geht. Es handelt sich um einen Namen der Lästerung. Lästerung findet sich in der Offenbarung immer im Munde des Satans und seiner Helfer (s. z. 2, 9) und meint bewußte Zurückstoßung der Herrschaft des Lammes und den (bzw. im Zusammenhang stehend mit dem) Versuch, seine Würde, also seinen Namen zu rauben und ihn sich selbst zuzulegen.«
(Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Es gilt also noch einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt, der sehr eng im Zusammenhang mit dem alttestamentarisch zu verstehenden biblischen Begriffes »lästern« steht, zu bedenken. Denn parallel zum mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche sicher spektakulären in Erscheinung treten des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« aus Offenbarung 13, 11-18, welchen Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch als den falschen Prophet bezeichnet, wird es in der Zeit der Bedrängnis ein weiteres sehr großes Zeichen geben, das in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; und Matthäus 24, 15 beschriebene sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters". Und dieses "Greuelbild der Verwüstung" ist neben dem öffentlichen Auftritt des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« wohl das über die Grenzen der Stadt Jerusalem hinaus weithin sichtbare und größte Zeichen, das die Bibel für die Zeit der Trübsal angekündigt hat. Denn es wird nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Tempelberg der heiligen Stadt der Juden (die Begründung dazu kann man weiter hinten im Abschnitt "Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar" des Kapitels "Erklärungsversuche zum Wunder des von Menschenhand geschaffenen »Greuelbildes der Verwüstung«" finden) mit größter Wahrscheinlichkeit weithin sichtbar überragen.
Anders läßt sich das in Matthäus 24, 15-20 Gesagte rein logisch nicht realisieren. Denn das sichtbare Erscheinen des "Greuelbildes der Verwüstung" kann wohl von jedem Ort der Umgebung Jerusalems aus, so vom Dach des eigenen Hauses oder von jedem beliebigen Feld aus gleichzeitig bemerkt werden. Der Standpunkt des Betrachters spielt hier offensichtlich keine Rolle. Und für den Erscheinungsort des "Greuelbildes der Verwüstung" wird in der Bibel lt. Daniel 9, 27 "im Heiligtum"und lt. Matthäus 24, 15 "an der heiligen Stätte" angegeben. Und wird mit dem "Heiligtum" bzw. der Angabe "an der heiligen Stätte" nicht auf die Heilige Stadt Jerusalem und deren Tempelberg bzw. vielleicht sogar auf einen in jener Zeit wieder existierenden neuen Tempel Bezug genommen?:

Matthäus 24, 15-23 (vgl. auch bei Markus 13, 14+19-21)Die große Bedrängnis 15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte (und für die frommen Israeliten gab es nur einen einzigen Ort der Anbetung, an dem man seinem Gott begegnen konnte, den jüdischen Tempel), wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein
(besser: beginnen), wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die mit dem Erscheinen des eigentlichen Antichrist verbundene endzeitliche Bedrängnis kommt lt. Matthäus 24, 15, Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, und davon geht der Verfasser dieser Homepage aus, eventuell zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein jüdischer Tempel und damit ein Heiligtum in Israel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde. Es ist diejenige Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar anschließt und mit Hosea 3, 5 beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5 als ergänzender Klammertext Geschriebene!).

D.h. aber auch, daß der eigentliche und in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinenden Antichrist zur "Zeit des Endes" erst dann sichtbar in Erscheinung treten kann, wenn das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder nachweislich existiert und wenn in diesem Land in Jerusalem auf dem Tempelberg wieder für jedermann sichtbar ein Tempel Gottes stehen wird.
Und wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3. Tempel der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen sein muß. Erst dann also kann der eigentliche Antichrist in der Mitte der 70. danielischen Woche mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die Erdbewohner sichtbar in Erscheinung treten und nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 das tägliche Opfer (Schlachtopfer und Speisopfer) abschaffen:
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - in den Tempel Gottes Setzen - das tut er nicht höchstpersönlich. An seiner Stelle macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 3-4; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich, und das ist dann gleichzeitig der Beginn der zweiten Hälfte der großen Trünsal, lt. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Mitte der 70. danielischen Woche in den Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei Gott (vgl. auch im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").
Denn die Bedrängnis oder Schreckensherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes" beginnt genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit verknüpften Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß. Und das "Greuelbild der Verwüstung" ist das weithin sichtbare und größte Zeichen, das die Bibel für die Zeit der Trübsal angekündigt hat:

Daniel 9, 27 27 Er wird aber vielen den Bund schwermachen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Aber was für einem für sie verhängnisvoller Irrtum werden darum die Erdbewohner kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" unterliegen!
Denn das dann erscheinende und sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgebende zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, der Handlanger und wichtigste (Führungs-)Kopf des Antichristen, ist in Wahrheit der dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, zuvorkommende und für die "Zeit des Endes" prophezeite falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20.
Und die anscheinend wieder in den Tempel Gottes eingezogene Shekinah ist nicht die wirklich die Wolke der Herrlichkeit Gottes, sondern in Wahrheit das sich in den Tempel Gottes setzende und sich göttliche Wesenheit anmaßende erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10. Dies ist derjenige große Intregant und Gegenspieler Gottes, der sich die göttliche Anbetung gefallen läßt und alle göttlichen Ehren auf sich häuft. Er ist derjenige, der das eigens für diese Lüge von ihm präparierte sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" selbst geschaffen hat, das, auch wenn es wie lebendig erscheint und scheinber Geist besitzt und dazu noch den Anschein erweckt, daß es sprechen kann, nicht wirklich die sichtbare Erscheinung des lebendigen Gott auf Erden ist.

Denn, und dies ist als der wichtigste Beweis zu werten, mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird.
Nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 verkörpert dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" des Antichrist zur "Zeit des Endes" und sein "Vorgeben, daß er selbst Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 2).
Es ist eine Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit, die nun für all diejenigen beginnen wird, die nicht länger mit ansehen können, wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" Gottes heiligen Namen besudelt, das Heiligtum Israels entweiht und den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Damit er als Gott vor den Erdbewohnern glaubhaft auftreten kann, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" zusätzlich die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi und von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft inszenieren. Damit nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem falschen Propheten die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorweg (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").
Damit der Antichrist zur Zeit des Endes aber die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht realisieren kann, muß das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 ist hiermit, weil das zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 lt. Offenbarung 13, 11 zum Zwecke der Verführung rein äußerlich dem wahren Lamm Gottes gleicht, einer der größten Glaubensverführer und gefährlichsten Gegenspieler Gottes. Denn der falsche Prophet ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi.
Mit ihm stellt sich der Antichrist seinem Namen bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich.
Denn das mit dem falschen Propheten gemeinte den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« imitierende zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 ist es, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst durch seine Messiasnachäffung zur Verwirklichung und Vollendung bringt.


Die Aktualität der endzetlichen  Zeit der Trübsal: Befinden wir uns bereits heute in den Anfängen der endzeitlichen Zeit der Trübsal, von der die Bibel spricht?

Infolge des ersten apokalyptischen Reiters nach Offenbarung 6, 1-2, der den kommenden Antichrist symbolisiert und der einmal die ganze Welt erobern wird (vgl. auch im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?"), erscheinen nach Offenbarung 6, 3-17 drei weitere dämonische Reiter auf farbigen Pferden, die aufgrund des Machterhalts des Reiters auf dem weißen Pferd nacheinander losgelassen werden und somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen verkörpern, sondern höchstwahrscheinlich vom Antichrist im Vorfeld seiner Machtergreifung selbst verursacht werden.
In den drei dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 nachfolgenden dämonische Reitern sieht der Verfasser dieser Homepage diejenige Reiterarmee, die der Antichrist aufstellt und der er in den Kampf führt und mit der er die Erde überrennen und ihre noch bestehenden wichtigsten bzw. alle führenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mächte besiegen wird.
Heute befinden wir uns bereits in der Zeit der Vorschattierung des ersten und zweiten apokalyptischen Reiters, so die Überlegung des Verfassers dieser Hompage. Denn der erste Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 wird, sobald derjenige Engel, der ihn bislang noch aufhält, beiseite tritt, seine Krone bzw. seinen Siegeskranz erhalten (vgl. im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Auch der zweite Reiter, der den Haß unter die Menschen ausstreut, scheint heute, noch bevor er voll zur Entfaltung kommt, bereits sein Werk begonnen zu haben. Denn die Ausläufer der ersten beiden Reiter sind bereits heute spürbar.
Der dritte Reiter, der Teuerung und Inflation bringen wird, wirft jetzt schon seine Schatten voraus. Auch der vierte Reiter wird von den Wissenschaftlern bereits bald erwartet. Werden doch für die nicht mehr allzu ferne Zukunft auf natürliche Art und Weise entstehende gefährliche, seuchenartige Krankheiten erwartet, zu deren Abwehr in der Forschung bereits heute große Summen ausgegeben werden. Zu diesen werden dann zusätzlich diejenigen dazu kommen, die der Antichrist labortechnisch herstellen und ganz gezielt verbreiten wird.
Alles geht nahtlos ineinander über und beschleunigt sich ähnlich dem Anstieg einer Kurve einer Exponentialfunktion bis es zum "Offenbarwerden des Bösen" (vgl. in den Kapiteln "Was bedeutet das "Offenbarwerden des Bösen" und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und bei 2. Thessalonicher 2, 3-4 und 2. Thessalonicher 2, 6-8).
Das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 ist es, was die eigentliche Zeit der noch ausstehenden vier apokalyptischen Reiter beschreibt, die der Zeit der Bedrängnis zur "Zeit des Endes"unmittelbar vorausgehen sollen.

Aber dennoch, bereits mit dem Hörbarwerden des Maueles nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 nimmt unwiderruflich die symbolisch gemeint 42 Monate währende erste Hälfte der 70. danielischen Woche ihren Anfang, an die sich wiederum symbolisch gemeint weitere 42 Monate einer Zeit der Bedrängnis anschließen werden (vgl. "Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Das würde aber bedeuten und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche bereits seit einiger Zeit angelaufen ist, denn der Verfasser dieser Homepage nimmt an, daß ein solches Maul wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird, heute bereits vernehmbar ist. Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.


Die endzeitliche "große Bedrängnis", ihre Ursachen im Licht der Bibel


Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in der Zeit der Trübsal wird also erst dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen" und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis ist auch diejenige Zeit der Trübsal, die sich an die Phase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« anschließt und in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die "Gewalt (über den Tod)" wirkt. Und er verführt damit unverfrorenerweise alle Erdenbürger, ihn als alleinigen Gott, als den Gott Israels anzubeten.
Die Bedrängnis beginnt demnach genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit verknüpften Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.

Dies alles aber kann aber nur deshalb geschehen, weil sich Gottes schützende Hand wegen ihres Ungehorsams von Israel zurückzieht (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
So bricht nun das Lamm die Schutzsiegel Gottes. Damit wird der Schutz vor dem bereits an die Macht drängenden Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalyptischen Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2).
In der Folge dessen tritt der Engelfürst Michael (der Erzengel Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel, der für Israel eintritt), der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite, um denjenigen, dem er bislang den Weg versperrt hatte, nun durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"):

Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung "In jener Zeit tritt Michael auf (gemeint ist, daß er, der bislang dem Bösen den Weg versperrte, beiseite- bzw. zurücktritt, um Platz zu machen), der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. (erst) Dann (gemeint ist im unmittelbaren Anschluß daran) kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit (gemeint ist der zweite, weitaus schlimmere Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", die sogenannte Bedrängnis). Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch (des Lebens) verzeichnet ist."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in der Zeit der Trübsal wird also erst dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen" und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Die Schutzfunktion, welche der Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, wird also, wenn er sich aufmachen wird", dann eine gewisse Zeit lang unterbrochen sein.
Der Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr auf bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.

Infolgedessen soll Israel, obwohl es nach seiner politischen Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des Antichristen gegeben werden. Dies aber liegt an der besonderen Verheißung, die den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Und "die Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und heilige Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen senden wird, dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen wird und zwar um nun sein Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden Heilszeit teilhaben (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem Messias vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines Volkes von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte Fremdherrschaft durch den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der Zeit der Bedrängnis wird Gericht nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.

Wir haben also vernommen, daß es der Engelfürst Michael ist, der bis dahin für das Volk Israel als Beschützer eintrat und auch für dieses Volk kämpfte. Er aber steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Den Geschehnissen im Himmel aber folgen parallele Geschehnisse auf der Erde.
Und derjenige Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun vermutlich im Zuge der Entrückung der universellen Gemeinde weggenommen (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird beispielsweise aus Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

Der nun auf diese Weise freigegebene Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis nun ungehemmt betrügerischerweise für denjenigen aus, der ewiges Leben verschenkt, also für Jesus Christus.
Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen

Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein, und die »Gewalt über den Tod« kann man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen, darum, weil griechisch: Kratos auch für Macht steht. Damit besitzt das erste Tier nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod«). ... Da(durch, weil es nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod« besitzt) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibelübersetzung; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen (und es zu töten)?"
(Offenbarung 13, 4; Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in seinen Händen Haltende), der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen." (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Sie beteten das Tier an, weil der Drache ihm die Gewalt gab", steht aber im grassen Gegensatz zum Ausspruch Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18). D.h. Jesu Gewalt ist uneingeschränkt in dieser Welt und außerhalb dieser Welt. Und sie ist nicht nur unmittelbar an das irdische Leben auf dieser Erde gebunden. Denn der Machtbereich Satans ist, seitdem er aus dem Himmel auf diese Erde geworfen wurde, auch nur auf das Leben auf dieser Erde beschränkt. Die Gewalt, die der Drache dem ersten Tier aus dem Meer gibt, und die der Verfasser dieser Homepage als die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 interprädiert, kann demnach keine tatsächliche Auferstehung von den Toten bewirken. Denn der Tod wird erst nach dem Tausendjährigen Reich der Herrschaft Jesu auf dieser Erde, dann wenn der neue Himmel und die neue Erde kommt, nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1-4). Die Einschränkung der »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 besteht also darin, daß das erste Tier aus dem Meer einem großen Wunder gleich den irdischen Tod zwar aufzuhalten vermag, aber das Sterben des Menschen damit immer noch nicht und für alle Zeit gebannt ist. Z. Bsp. ein Unfall eines Menschen mit Todesfolge ist damit immer noch möglich.

Auch wenn der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines Machtaufstiegs die "Gewalt über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche dann tatsächlich zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) und das seines falschen Propheten aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.

Und wie wir im Verlaufen dieser Homepage noch sehen werden, ist es Gottes rettende und eingegreifende Hand, ist es der lebende Gott selbst, der seinem Willen Geltung verschafft, seinem Volk hilft und der persönlich, um sein Volk aus seiner notvollen Situation zu erretten, in das Schicksal Israel eingreift (vgl. Daniel 7, 21+25-27 und in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Es sind also die Gerichtsplagen Gottes, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Dieser sogenannte, von den Propoheten des Alten Testament ersehnte "Tag des Herrn" stellt also die Antwort Gottes auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11 und in der Tabelle des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:") und ist kein Affekt. Er ist zeitlich gesehen nicht auf einen 24-Stunden-Tag beschränkt.
Denn es ist eine Zeit, die ganz vom in das irdische Geschehen eingreifenden Handeln Gottes berstimmt ist. Am von den Juden erwarteten “Tag des Herrn” stürzt Gott selbst mit einer Abfolge von göttlichen Gerichten alle widergöttlichen Mächte der Erde und vollendet schließlich sein Reich.
Der “Tag des Herrn” ist damit eine Zeit, die Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. So wird mit dem “Tag des Herrn” Gottes Allmacht offenbar und es beginnt die Zeit des Heils.
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet die letzte Fremdherrschafft über Israel sowie das durch den Antichrist verursachte Martyrium.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und "die Heiligen des Höchsten werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes" stellt, wie wir im Kapitel "Kurzcharakteristik des biblischen Begriffs der Zeit der Trübsal" gehört haben, den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in welcher es zum Machtaufstieg des wohl größtern Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das allem vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben gerufene gotteslästerliche "Maul" lt. Daniel 7, 8, welches nach Offenbarung 13, 5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") wird in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist hier unbedingt zu beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint, also die Herrscher der ganzen Welt) beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13, 7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle läßt der Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn" keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw. ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung 13, 1 alle »zehn Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen, allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer Vollzahl unter die Herrschaftskrone(n) des ersten Tieres aus dem Meer gezwängt. Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht oder sprießt lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und nicht aus sondern zwischen Ihnen hervor (gemeint sind die "zehn", die sie garade dann bereits bestehen).
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert. Die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, verkörpern die feinste Verästelung des vierten danielischen Tieres. Nur noch ein einziger Austrieb dieser Stufe des letzen der vier Weltreiche Daniels kommt dann noch danach. Und dieser letzte und einzige Austrieb, der nicht aus sondern zwischen den zehn Hörner noch hervortreibt bzw. hervorsprießt, wird es dann sein, welcher das nun in viele kleine Teile des römischen Reiches wieder zu einer einzigen Weltmacht noch nie dagewesener Größe vereinen wird. Denn diese zehn Hörner des vieten Tieres münden schließlich und ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" ist also die allerletzte Verästelung, das letzte Stadium bzw. die letzte Stufe oder Weiterentwicklung des vierten danielischen Tieres, das einmal wenn auch nur für kurze Zeit die Weltmacht antreten und, und das ist wichtig, zu wissen, dem messianischen Reich unmittelbar vorausgehen wird.
Aber seine große Macht, die eine Weltmacht noch nie dagewesenen Ausmaßes sein wird, hat dennoch keinerlei Zukunft und keinen Bestand. Denn es steht mit der Redewedung "ihm wurde gegeben" voll und ganz unter der Zulassung aber damit auch unter der Begrenzung Gottes. Und von ihm sagt die Bibel, daß es einmal von Gott selbst gewaltsam vernichtet werden wird. Denn mit seiner Erscheinung ist die Zeit der Ernte gekommen (vgl. Offenbarung 14, 14-20 im Hinblick auf das Vorangegangene in Offenbarung 14, 9-13).

Gott läßt es also ein Stück weit zu, was der Mensch in seiner selbstzerstörerischen Art und Weise anrichtet. Er läßt ihm innerhalb vorbestimmter Grenzen seinen freien Willen solange, bis das Maß voll ist und er in das irdische Geschehen schließlich handfest eingreift. Aber er bewahrt uns auch. Zu jeder Zeit ist sein väterlicher Blick unentwegt auf uns, die wir seine Kinder sind, gerichtet. Gott bewahrt die Menschheit davor, daß sie sich selbst zu Grunde richtet und diese Erde zerstört. Gott setzt allem Bösen, aller irdischen Macht und menschlichen Rebellion eine Frist und eine zeitliche Begrenzung. Seine Gerechtigkeit fordert eine Strafe, aber seine Güte läßt ihn die Gnade nicht vergessen:
"Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen."
(Jesaja 49, 15; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit der Redewedung "ihm wurde gegeben ..." will die Bibel also ausdrücken, daß der Gott des Himmels, auch wenn es für die Welt so aussehen mag, uns nicht verlassen hat, uns unserem ausweglosen Schicksal nicht einfach überläßt. Es gibt einen in das irdische Geschehen eingreifenden Gott im Himmel, und sein Name heißt: "Gott rettet". Denn der Christus Gottes trägt diesen großen Namen und ist selbst der verheißene Retter dieser Welt. Und sollen wir uns nicht auf Gottes heiligen Namen berufen?
So steht mit der Redewedung "ihm wurde gegeben" alles Tun und Lassen des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" und des damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten voll und ganz unter der Zulassung aber damit auch unter der Begrenzung Gottes.

Die Zeit des mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten hat Gott demnach begrenzt und das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum wird sein Wirken vom sogenannten "Tag des Herrn" überschattet werden. Er  entspricht demjenigen Tag, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 bzw. der "Zorn (der Vergeltung)" nach Daniel 9, 27, welcher sich gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird. "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 wird über ihn kommen. "Denn der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten die Macht nehmen und sie ganz und gar vernichten wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint, also die Herrscher der ganzen Welt) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt bzw. vernichtet.
Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit, absolute Macht und Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.

Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8 aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint sind. 
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der 70. danielischen Woche also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21). Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels bzw. die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel 12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung des heiligen Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als die Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24 beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht geschehen.
Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der "zehn Hörner" sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht oder sprießt als ein neues, ganz anderes Horn nicht aus sondern zwischen Ihnen, die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7 unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8 bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8 umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden".

Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.

Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8 mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel offen (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten").

So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8 eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn« kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern eben als etwas nicht aus sondern zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern" völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers 7), siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist damit zuzüglich zu den "zehn Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des vierten danielischen Tieres unabhängig von den anderen "zehn" und ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" noch existieren.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet wirklich jüngeres Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums und damit ist es das jüngste aller Hörner), also demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser Erde umschrieben wird.

Wir sollten uns also heute aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" (der Antichrist entspricht beim Propheten Daniel dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11) einmal aus einem von den »zehn Hörnern« des vierten und letzten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 hervorgehen wird bzw. einmal eine Weiterentwicklung eines der der dort erwähnten und zur "Zeit des Endes" bestehenden  »zehn Hörner« sein wird. Man sollte darum keinesfalls darüber spekulieren oder gar davon ausgehen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw. Regierungsoberhäupter der uns heute bekannten Weltregierungen ist bzw. einmal aus einer dieser Regierungen hervorgehen wird. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist keine historische Persönlichkeit aus der Politik oder der Religion. So wird dem »anderen kleine Horn« bzw. dem damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 in der Bibel gleich an drei unterschiedlichen Stellen der Platz "acht" zugeordnet (vgl. im Abschnitt "Das zweite Tier aus Offenbarung 13 wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel und dem Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung gleich auf verschiedenen Wegen die symbolische Zahl "acht" zugewiesen wurde und diese Zahl in der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche für Auferstehung und ewiges Leben stand").
Fest steht jedenfalls, daß das "andere kleine Horn" ein zwischen den »zehn bestehenden großen Hörnern« ganz neu hervorbrechendes kleines Horn ist, das am Ende über sie hinauswachsen wird und zuvor "drei" der »zehn bestehenden großen Hörner« gewaltsam ausreißt. Und die "drei" der »zehn bestehenden großen Hörner« das sind die politischen und militärischen Führungsmächte jener Zeit.
Und es ist lediglich ein Rechenexembel, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 letztendlich das "achte" von den "sieben" verbliebenen der in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörner« sein wird, wenn man auf den Endzustand des vierten danielischen Tieres blickt und davon ausgeht, daß der mit dem »anderen kleinen Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal im Rahmen seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 erwähnt die "Starken" dieser Erde vernichten haben wird.
Und damit geht doch das in Daniel 8, 24 explizit beschriebene Vernichten der "Starken" sinngemäß auch aus Daniel 7, 8 hervor:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge."
(Daniel 7, 8; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und er wird das in Daniel 8, 24 explizit beschriebene Vernichten der "Starken" aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann, wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)


Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?

Die Menschen im alten Israel erwarteten in der letzten Zeit den von Gott herrührenden u. vorangekündigten Zorn n. Offenbarung 6, 12-17, den sogenannten “Tag des Herrn”. Der “Tag des Herrn” war nach ihren Vorstellungen ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun soll sich das Gebet aus Psalm 74, 11-12 erfüllen:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.

Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die Siegel vom Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27). 

Der alttestamentarische Prophet Joel, der in Joel 1, 15 als erster aller Propheten den Begriff »Tag des Herrn« prägte, machte allen Israeliten damit einerseits klar, daß dieser »Tag des Herrn« in die Wiederkunft ihres Messias mündet, bzw. ihr unmittelbar vorausgeht, von dem wir heute wissen, daß es der Retter Israels Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, war.
Andererseits zeigte der Prophet Joel in Joel 1, 15 und später ebenso der Prophet Jesaja in Jesaja 13, 6 unmißverständlich auf, daß es bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aussieht bzw. daß es also nur den Anschein hat, als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”.
D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht:

Joel 1, 15 15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und (das Verderben, das unmittelbar davor seinen Anfang nimmt) kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen. (Aber in Wirklichkeit ist alles ganz anders.) (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Parallelstelle bei Jesaja 13, 6 besagt vom Inhalt her und der Aussage nach das Gleiche:

Jesaja 13, 6 6 Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen. (D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht.) (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang auch den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was dem vom Gott Israels verursachten »Tag des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den von heute aus gesehenen »Tag des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1. Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine "Verwüstung", die dem »Tag des Herrn«  unmittelbar vorangeht, welches einer solchen Art ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16 näher beschreibt:

Joel 1, 9-16 9 Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
10 Das Feld ist verwüstet und der Acker ausgedörrt; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich.
11 Die Ackerleute sehen traurig drein, und die Weingärtner heulen um den Weizen und um die Gerste, weil aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann,
12 weil der Weinstock verdorrt ist und der Feigenbaum verwelkt, auch die Granatbäume, Palmbäume und Apfelbäume, ja, alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt. So ist die Freude der Menschen zum Jammer geworden.
13 Umgürtet euch und klagt, ihr Priester, heult, ihr Diener des Altars! Kommt, behaltet auch im Schlaf das Trauergewand an, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause eures Gottes.
14 Sagt ein heiliges Fasten an, ruft die Gemeinde zusammen! Versammelt die Ältesten und alle Bewohner des Landes zum Hause des HERRN, eures Gottes, und schreit zum HERRN:
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
16 Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne?
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Diese beiden Sätze in Joel 1, 9+16, die ihrem Inhalt nach den gleichen Sachverhalt wiedergeben, sind eine Anspielung auf diejenige Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11 nennt, bzw. stellt die Herstellung eines Zeitbezugs auf die Schändung des wieder aufgebauten Tempels in Israel dar, auf diejenige Zeit, dann wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint bzw. steht und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Auf diese Zeit nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom Nahen des »Tags des Herrn« spricht.
Dies sind also auch Worte, die Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte Gipfel seiner Not erreicht sein wird und dieses Land für relativ kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft gerät, nämlich unter diejenige des Antichristen.

Der Prophet Joel ist also, wie wir gehört haben, der erste der alttestamentarischen Propheten, welcher den Begriff »Tag des Herrn« prägte. Und dieser ist ab dann zu einem Fachausdruck in der Heiligen Schrift geworden, auf welchen alle nach ihm kommenden Seher Israels Bezug nahmen, wenn sie die Erscheinung der Ankunft des Messias meinten.
.
.
Der Ausdruck »Tag des Herrn« umfaßt den "Tag" (d.h. eine bestimmte Zeit, die bildlich gesehen mit 24 Stunden angegeben wird) bis zur Erscheinung des Herrn. Aber Joel macht es allen klar, daß dem Tag immer die Nacht vorausgeht, denn der hebräische Tag begann üblicherweise mit dem Sonnenuntergang. So ging nach damaligem Verständnis dem Tag immer die Nacht voraus. Und so wird also auch der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit der vorangehenden Nacht beginnen müssen.

Joel sagt damit ganz deutlich, daß der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit einer Zeit der großen Not und geistigen Finsternis beginnt, bzw. während einer Zeit der Not und geistigen Finternis seinen Anfang hat, genauer gesagt dann, wenn derjenige "Zorn", welches tätsächlich "vom Allmächtigen" herrührt, losbricht. Und dies sind seine Zornesgerichte (vgl. das in Klammern Ergänzte zu Joel 1, 15), die Gott selbst bewirkt.
Und der Grund dieser "echten" Zornesgerichte Gottes wird allen klar:
Denn diesen geht der vom Antichrist herrührender Zorn voraus, der alle unerwartet überfallen wird, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen "und sie werden nicht entfliehen" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3) und von dem man glauben soll, es sei »ein Verderben vom Allmächtigen« (vgl. Joel 1, 15), obwohl die Verführung durch den Antichrist doch dann gerade erst beginnt.

Es ist demnach kein Zufall, sondern Gottes Absicht, gerade kurz vor dem Tausendjährigen Reich einer Zeit der großen Not und geistigen Finternis, also eine Nacht (und unmittelbar vor seinem Kommen das Inerscheinungtreten eines Verführers) zuzulassen, die dem Tag vorausgeht, was schließlich erneut und ein letztes Mal zu einer Fremdherrschaft über das Land Israel führt.
Denn  Israel muß, wenn Gottes Reich tatsächlich anbrechen soll, a) zuvor von seiner Ungläubigkeit gereinigt und geläutert werden. Und die endzeitliche Bedrängnis mit der Fremdherrschaft des Antichristen kommt gerade darum über dieses eine, sein auserwähltes Volk, weil die allermeisten Juden nicht mehr mit ihrem Gott rechnen.
Aber auch die Nationen müssen b) für ihre verabscheuungswürdige Behandlung der Juden und ihre weltweite, teilweise sogar grausame Verfolgung in der Vergangenheit nun endlich bestraft werden.
Und Satan wird c) von Gott gezwungen, nun endlich in seiner, in einem Mensch verkörperten Gestalt, im sogenannten "Sohn des Verderbens", dem endzeitlichen "Verderber" bzw. "Verwüster", seinen wahren Charakter zu offenbaren, um sich allen also so zu zeigen, wie er wirklich ist.
Und d) sollen alle Menschen der Erde bestraft werden, die Jesus Christus verworfen haben. Denn nur wer die Größe des Heils kennt und wem selbst Gottes Gnade widerfahren ist, kann die Größe des endzeitlichen Zornes Gottes ermessen. Und wenn es diesen Zorn nicht gäbe, dann dürfte auch nicht von einer Gerechtigkeit und einer Liebe Gottes zu den Menschen gesprochen werden. Denn wer sich derart grausam an den Seinen Gotts vergeht und so massiv versündigt wie der endzeitliche Sohn des Verderbens, der die wahren Seinen Gottes blutig verfolgt, der muß auch unter ein an diesem gemessenes Gericht verfallen.

In Joel 1, 8 hat der Gott Israels sich selbst als ein Bräutigam vorgestellt, und das Volk Israel wird, dann wenn der (schreckliche) "Tag des Herrn" der Vergeltung anbricht, von ihm als eine traurige Braut bezeichnet, die ihren Geliebten verlor. Der Propet Joel beschreibt dann also Israel als eine Braut ohne Bräutigam. Denn der Gott der Gnade wußte, daß er später die Seinen in seinem Messias Jesus Christus in einer Liebesbeziehung mit sich selbst vereinen wird und daß die Stimme des Bräutigams während der Zeit der Bedrängnis plötzlich und vorübergehend nicht mehr gehört werden wird (vgl. Offenbarung 18, 23).
Und wer ein wahrer Bräutigam ist, dessen Zorn ist auf die unerbittlichen Feinde derjenigen, die er liebt, in der Tat groß. Der Gott Israels ist doch ein Gott, der die Nähe und die Liebesbeziehung zu seinen Menschen sucht. Und darf bzw. sollte ein liebender Bräutigam etwa kein Beschützer seiner Braut sein und auf das schändliche Wüten des Antichristen nicht wütend und beschützend zugleich reagieren?
Genau darum wird der endzeitliche Zorn Gottes mit den Bildern der zehn ägyptischen Plagen zur Zeit des Pharao beschrieben, weil die Braut bei allem erbitterten Zürnen doch behütet und bewahrt bleiben wird, so wie damals die Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz Ägypten trafen, sicher wohnten und verschont blieben.

Vergessen wir es nicht! Alle gottesfürchtigen Menschen haben doch eine Verheißung, die sie vor dem kommenden Zorn errettet, zumal dieser von den uneretteten Menschen der Erde heraufbeschworen und von den Heiligen dieser Erde selbst und sogar flehlichst und zwar genau um der Gerechtigkeit willen erbeten werden wird, nämlich zu "... warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet." (1. Thessalonicher 1, 10)
"So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Römer 8, 1-2)
So leben nun alle gottesfürchtigen Menschen Tag für Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick in der frohmachenden und hoffnungsvollen Erwartung des "Tags ihres Herrn", desjenigen Tags seiner nächsten Erscheinung.
Und für alle diejenigen, die in die Bedrängnis hineinleben müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15; Jesaja 13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der
Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf Hilfe und Errettung.
Denn er war es selbst, der versprochen hatte, daß er wiederkommen wird. Und er will bis dahin bereits bei ihnen sein, verbunden mit den Seinen durch den Heiligen Geist, dem guten und mutmachenden Tröster, der die Kraft zum Durchhalten spendet. Denn zuerst soll die frohmachende Botschaft von der Errettung von den Sünden in der ganzen Welt bekannt gemacht werden, und alle Menschen der Erde sollen von der Güte des Herrn erfahren dürfen.

Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?

Jesus erzählte seinen Jüngern in einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse von einer Bedrängnis, die zuletzt  zur "Zeit des Endes" in einer bis dahin nie dagewesenen Form und Intensität ohne Ausnahmen die ganze Erde  bzw. jeden Winkel der Erde treffen wird. Diese Bedrängnis in der letzten Zeit soll so schlimm ausfallen, wie keine es zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).

Was meint die Bibel also, wenn sie das Wort Bedrängnis gebraucht?
»Das entsprechende griechische Wort meint zugleich den “Druck,” die “Angst” und die “Verfolgung.« (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)

Auf die Verfolgung der Christen wird im Neuen Testament sehr häufig hingewiesen. Paulus formuliert es so: “Wir müssen durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes eingehen.” (Apostelgeschichte 14, 22).
Und damit wird von Paulus sowohl die Anzeige bei den Behörden als auch Verfolgung und Verhaftung seitens der Behörden selbst gemeint. Nicht ein einziges Jahrhundert ist vergangen, ohne daß nicht Christen wegen ihres Glaubens getötet wurden.
Die mit Abstand wohl bislang größte Zahl von den vielen bekannten und unbekannten Märtyrern, die es in der bisherigen Kirchengeschichte gab, aber war im 20. Jhd. zu verzeichnen gewesen. In vielen Staaten wurden Christen massenweise getötet. Lenin, Stalin, Hitler, Mao und Idi Amin waren wohl die bisher blutigsten Christenverfolger aller Zeiten gewesen, die es gut verstanden haben, dieses Problem nach Außen hin, d.h. in der Öffentlichkeit abzumindern und weitgehend zu verschweigen.
Aber die Bibel beschreibt diese Zeit noch nicht als das Ende. Denn zuvor muß diejenige Bedrängnis kommen, während der ausschließlich das jüdischen Volk von allen Völkern gehaßt und getötet werden wird: "Dann werden sie euch (gemeint sind hier ausschließlich die Juden) der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus 24, 9)
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen, daß diese Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 ist, noch bevor der zweite Teil der Zeit der Trübsal mit seiner Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, auf der Erde hereinbrechen wird, welche erst in der letzten Zeit kommt und so schlimm ausfallen soll, wie keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).
Außerdem liegt die Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 von heute aus gesehen beits in der Vergangenheit und diejenige, die mit dem zweiten Teil der Zeit der Trübsal nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 auf der Erde hereinbrechen wird, noch in der Zukunft (vgl. im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit, bzw. die Ereignisse, die sich dem Beginn der Wehen anschließen, bzw. der Teil davon, der sich dabei speziell auf die Israeliten bezieht, ist durch die folgenden Gegebenheiten gekennzeichnet:" ab hier).

In dieser Internetseite mit dem Titel "Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis:" soll aber nur auf diejenige Bedrängnis eingegangen werden, die sich von heute aus gesehen noch in der Zukunft befindet, also nicht auch auf die ihr vorausgehenden nach Matthäus 24, 9-10, die bereits als ein markanntes Endzeitzeichen ein trauriges Kapitel der jüdischen Geschichte geworden ist (vgl. nochmals im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"):
"Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) ... Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24, 15+21-22)

Und diese Zeit der Bedrängnis meint der Verfasser dieser Homepage, wenn er von der Zeit der Bedrängnis in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche zur "Zeit des Endes" spricht:

Thumbnail der Übersicht über die großen Trübsal
Überblick über die Zeit der Trübsal maximieren: Button Lupe maximieren

Zusätzlich zu dieser der furchtbarsten aller Bedrängnisse, in der der größte aller Glaubensverfolger, der Antichrist, unzählige Menschen verfolgen wird, trifft die Gemeinde der Haß der Welt (vgl. in Johannes 15, 18 - 16, 4).
Heben wir an dieser Stelle also noch eines hervor: Nicht nur Israel tat es mit der Kreuzigung seines Messias, sondern auch die “Völker” laden durch die Ablehnung Jesu große Schuld auf sich!
Selbst die Gemeinde wird davon nicht verschont bleiben, sondern sie werden einander ausliefern und einander hassen.
Wer hier auf christliche Vorbilder vertraut hat, der wird zuschanden werden. Es hilft nur das Aufsehen auf Jesus (Hebr 12,2). Wo Bruderliebe in Haß umschlägt, wo die Hassenden mit den Verfolgungsbehörden Hand in Hand gehen, wird deutlich, daß es eine nicht eine triumphierende, sondern eine dezimierte Gemeinde sein wird, die Jesus vorfindet, dann, wenn er wiederkommt (vgl. Lukas 18, 8).

Die erste große Bedrängnis der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse, in welche sein Volk geraten sollte, ist diejenige, die durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. bei der Zerstörung Jerusalems und des Tempels erfolgte und welche bereits in die Geschichte eingegangen ist.
Mit der Rede über die Zukunft für die Juden ist seine als Ölbergrede in die Geschichte eingegangenen Rede in Matthäus 24+25, also die Eschatologie, die Zukunft des Reiches gemeint. 
Fast wäre noch vor dem Kommen dieser ersten der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse die zweite bereits vorfristig geschehen.
Mit dieser zweiten sehr großen Bedrängnis ist diejenige gemeint, die eigentlich erst nach der Zerstörung des Tempels folgen sollte, also die letzte Erfüllung der von Jesus in diesem Rahmen angekündigten beiden großen Bedrängnisse im Zusammenhang mit der Bedrängung seines Volkes Israel, diejenige, die durch das Machtstreben des Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgelöst werden soll.
Diese zweite und damit letzte Erfüllung der von Jesus angekündigten beiden großen Bedrängnisse seines Volkes wäre vom heutigen Standpunkt aus betrachtet demnach beinahe verfrüht geschehen, nämlich bereits dann, als im Jahre 40 n. Chr. Caligula römischer Kaiser war:
 
Dieser römische Kaiser, der krank und unzurechnungsfähig war, bestand darauf, ein Gott zu sein.
Caligula (seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, den heiligen Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen und sein eigenes Standbild im Tempel zu Jerusalem errichten zu lassen. Caligula versuchte also mit seinem Standbild, den Tempel zu schänden.
Hätte er seine diesbzgl. Pläne verwirklichen können, wäre er damit der Nachfolger des fanatischen, religiösen Diktators Antiochus Epiphanes geworden. Dies geschah dann aber letztendlich doch nicht und zwar weil er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen Plan ausführen konnte. Die Zeit des in der Endzeit aufkommenden Antichristen, der sich einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich dann, wenn er durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden politischen und militärischen Großmächte der Erde vernichtet hat, in den heiligen Tempel von Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen.

Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus, opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar und funktionierte die Vorhöfe des israeliteischen Heiligtums zu Bordellen um. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich Derartiges wiederholen werde.

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22 15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, 16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; 17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. 19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! 20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. 22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist die endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite wie lebendig wirkende und der menschlichen Sprache anscheinend mächtige "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

Mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen (vgl. im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").
Er wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Dieses "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" dürfte also in einer mit technischen Mitteln bewirkten bzw. künstlich hergestellten, d.h. also trotz ihres göttlichen Anscheins dennoch nur von Menschenhand nachgemachten und angeblich wieder in das dann in Jerusalem stehende Heiligtum der Juden eingezogenen Wolke der Herrlichkeit Gottes tatsächlich zur Realisierung kommen.
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst der einzige Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht.
Denn die Rolle des auf die Erde zurückgekommenen Christus Gottes hat der Antichrist dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, zugedacht (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Daniel 11, 36 - 45 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 18. Juli 2001, überarbeitet und gelesen von Hugo Danker).
Nur so und nicht anders ist dies für den Antichrist sehr praktisch und macht einen Sinn. Denn nur auf diese Weise kann die Welt durch diejenigen Wunder, die der falsche Prophet in seinem Namen vollbringen wird, dazu gebracht werden, ihn, den in die Rolle des Schöpfers dieser Welt geschlüpften Antichrist als den einzigen Gott anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 11-15)
Mit dieser unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß er selbst der einzige Gott sei, d.h. daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in den Tempel Gottes eingezogen sein soll und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachäffung Jesu Christi im zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, also in der Nachahmung von demjenigen Himmelskönig, dem die ganze Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen. Denn er, der in Wahrheit eigentliche Antimessias der letzten Zeit, wird in der Bibel auch als "Verwüster" betituliert.

So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee (vgl. in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003), was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren möchten:
"Nach diesem kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten Kommen sprach Jesus von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, von dem »Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte bereits der Prophet Daniel berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des jüdischen Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Er wird den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein (anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15). All das wird für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts mitnehmen und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu holen, nicht einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird eine Zeit großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie gerade für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er riet den Menschen, darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter erfolgen müsste, wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn der Reiseverkehr eingeschränkt wäre."

Was meint Dr. McGee damit, wenn er schreibt: "All das wird für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus 24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist"
Wie werden alle Bewohner Judäa´s das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen können? Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte und zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«), sollen sie auf die auf Berge fliehen. Und sie sollen dann, falls sie sich gerade auf dem Dach ihres Hauses aufhalten, nicht erst hinuntersteigen, um etwas aus ihrem Hause zu holen und um es auf ihrer Flucht mitzunehmen (vgl. in Matthäus 24, 17). Und wer dann gerade auf dem Feld bei der Arbeit damit überrascht wird, der darf dann nicht etwa nach Hause zurückkehren, um beispielsweise seinen Mantel zu holen.
Wie werden alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an so unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhandgeschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein muß (vgl. Matthäus 24, 15-16), und davon geht ebenfalls der Verfasser dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig bemerken können.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet weiterhin, daß man das "Greuelbild der Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu besitzen, wahrscheinlich sogar mit dem innwendigen Auge ähnlich einem Gedankenbild sehen und vermutlich sogar mit den Ohren sprechen hören können wird (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen"). Denn das "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 ist scheinbar der menschlichen Sprache mächtig, kann sich also wie es den Anschein hat, verbal mitteilen und wirkt für den Betrachter wie lebendig. Diesen Eindruck wird aber in Wahrheit nicht das "Greuelbild der Verwüstung" selbst vermitteln können, sondern, da es nicht wirklich lebendig ist, wird dies tatsächlich vom Antichrist und zwar über dessen tchnische Hilfsmittel ausgehen müssen. Das "Greuelbild der Verwüstung" muß also so echt wirken, als würde es tatsächlich Geist besitzen (vgl. in Offenbarung 13, 15).
Es ist wohl für jeden verständlich genug, daß man annehmen kann, wer gerade auf dem Feld arbeitet, wird solche Dinge wie Radio und Fernseher wohl kaum bei sich tragen bzw. mit sich führen. Und der Schreiber dieses Textes muß darum davon ausgehen, daß der Verursacher dieses "Sehen und Hören könnens" des "Greuelbildes der Verwüstung" eindeutig der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird.
Außerdem ist anzunehmen, daß das "Greuelbild der Verwüstung" über der Stadt Jerusalem und dessen Tempel weithin sichtbar ein wird.

Der falsche Prophet, das ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches später nicht mehr als das Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" der falsche Prophet genannt wird (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20).
Mit Tieren werden in der Bibel immer große und starke gottesfeindlich gesinnte Mächte bezeichnet. Und genau deshalb ist der falsche Prophet der Nachfolger bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das noch bis vor Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit großer Offenheit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zu hören (und sehr wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen) gewesen war und das auf diese Weise die Liebe in Vielen erkalten ließ.

Es ist darum auch anzunehmen, daß ab jetzt, d.h. ab demjenigen Zeitpunkt, an dem das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, mindestens im Gebiet Judäa´s von jederman zu sehen (und zu hören) sein wird. Denn der in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker wird ab jetzt darauf hinarbeiten, seine Herrschaft auf die ganze Erde auszudehnen.
Der Verfasser dieser Internetseite geht weiterhin davon aus, daß dieses schreckliche "Maul" mit seinen offensichtlichen Gotteslästerungen ab jetzt nur deshalb Schluß macht, um von nun an schwerpunktmäßig mit der "lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Verehrung des "Greuelbildes der Verwüstung" zu beginnen. Denn das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird von nun an darauf hinwirken, daß alle Menschen der Erde das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" anbeten (vgl. Offenbarung 13, 12), um damit seinen Erschaffer, den Antichristen und um den Initiator des Ganzen, den Drache (gemeint ist der Teufel), fälschlicherweise auf den Thron Gottes zu erheben.


Das »kleine Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird

Das "kleine Horn" im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen kleinen Horn« in Daniel 7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn« aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner bzw. der damit gemeinten Nationen), während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint ist das griechische bzw. Hellenistische Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf  das »andere kleine Horn« von Daniel 7, 8, blicken wir also auch noch von heute aus in die Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum »anderen kleinen Horn« Gesagte noch in der Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel zum kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger Natur ist.

Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem wir es im 8. Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es war Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von den Juden wird er auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte", denn auch er war dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich in ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine spätere Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die Meinung, daß das Buch Daniel auch tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur "Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen, durchaus die Prophezeiungen aus Kapitel 8 bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)
und
"Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8, 19)

In dieser eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet Daniel etwas ganz Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist. “Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser Prophezeiung in eine Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis" bezeichnet hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und bekennenden Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV. ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird.

Wir wissen aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes, der daher als eine Vorschattierung des eigentlichen Antichristus zur "Zeit des Endes" gilt, versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus und opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.

Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres”, stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich und zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten Bild eines Gottes ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung" entheiligt, er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das erste "Greuelbild der Verwüstung", das ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte, soll aber nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15  wie lebendig wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit diesem, erneut  im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes", wie es auch bereits der syrische König Antiochus Epiphanes nach Daniel 8, 25 bereits vor ihm tat, sogar über den "Fürsten aller Fürsten" (gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des Heeres (des Herrn)”, d.h. den lebendigen Gott Israels (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel), erhob. Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.

Anlehnend an Daniel 8, 8-12 und der darin beschriebenen Vorerfüllung im syrischen König Antiochus Epiphanes können wir bereits sehen, daß sich auch das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da".

Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte, wie bereits gesagt, lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
Diese Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll, wie wir wissen, vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite) Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!

Dieses Ereignis ist ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert im Jahr 168 v. Chr. mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 über Israel nach Daniel, Kapitel 8, dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt 2300 Tagen. Das entspricht, wenn man die 2300 Tage als 24-Stunden-Tage auslegt, etwas über tatsächliche 6 Jahre. Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, von seinem ersten Eindringen in Jerusalem ca. 170 v. Chr. an bis daß der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus (dieses stellte das erste "Greuelbild der Verwüstung" dar) geschändete Tempel gereinigt war und 164 v. Chr. wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht wurde.
So wird auch die Summe der beiden Hälften der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", wenn man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten mit berücksichtigt, bis zur Reinigung und erneuten Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 jüdische (Sabbat-)Jahre andauern. Dies entspricht nach der heutigen Zeitangabe etwas über 42 Jahre.

Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben mit dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet Daniel die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel 11, 35.
Das in Daniel 11, 36-45 Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren Vorstöße des syrischen Königs Antiochus Epiphanes IV. Die Details in diesen Versen sind, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht durch Antiochus erfüllt worden. Denn Antiochus Epiphanes war nur eine Vorschattung eines Königs, der erst noch kommen wird und den der Bibeltext in Daniel 11, 36-45 beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel 11, 36-45 aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige Ereignisse. 
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende König, das kleine Horn von Daniel 7, 8 und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der letzte Herrscher des römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur Macht mittels satanischer Hilfe wird in Offenbarung 13, 1-8 beschrieben, wo er auch als das Tier bezeichnet wird. "

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22 15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, 16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; 17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. 19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! 20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. 22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist diejenige endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die insgesamt sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre) gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten Pracht ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in Offenbarung 11, 2 wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der "äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand) gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche andauern soll. Und das ist genau der Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Für den Schreiber dieses Textes  lebt demnach der Geist des Antiochus Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" erneut wieder auf, und der Antichrist wird quasi dessen begonnenes und mißglücktes satanisches Werk der Tempelschändung erneut wieder aufgreifen und vollenden wollen.

Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich erst vollenden, " ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN " nach Joel 3, 4 bzw. "ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt" (vgl. Apostelgeschichte 2, 17-21). Dann aber muß auch der große Menschenverführer, der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte, nach der ihm noch verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen." Die "Stunde der Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.

Und das wissen wir über Antiochus Epiphanes aus der Geschichte:
Als Antiochus Epiphanes, der Sohn von Antiochus dem Großen, von den Juden auch manchmal Epimanes, “der Verrückte", genannt, denn er war dem Wahnsinn verfallen, Ägypten besiegte, griff er auf seinem Rückweg 168 v. Chr. erfolgreich Jerusalem an. Er verfolgte anschließend die Juden und besudelte gleichzeitig ihr Heiligtum, den Tempel Gottes mit Blut von Schweinen und entweihte ihn damit, nachdem er den darin aufgestellten Altar völlig zerstörte. Er richtete danach ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus, der das erste "Greuelbild der Verwüstung" darstellte, auf. Dieses mußten alle unter Todesstrafe anbeten.
Zur Zeit des Antiochus Epiphanes herrschte die Vorstellung, daß Zeus das Oberhaupt der Götter und der Feldherren sei. Damit kann man mit Recht sagen, daß die Juden dazu gezwungen wurden, den zur damaligen Zeit größten und wichtigsten heidnischen Gott anzubeten. Diesen nämlich bildete das erste Greuelbild der Verwüstung ab. Wer wird nun wohl der größte anbetungswürdige Gott zur Zeit des kommenden Antichristen sein, von dem bekannt ist, daß ihm alles, was auf der Erde und unter der Erde ist, sein ist und ihm untersteht? Wenn wird wohl das für uns heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), abbilden und das einmal alle Menschen der Erde anbeten werden.
Wer zur Zeit von Antiochus Epiphanes die verbildlichte Gottheit im Tempel Gottes nicht verehrte, wurde getötet. Ganze Familien wurden so ausgerottet.
Dieser fanatische, religiöse Diktator, der ein syrischer Jude war und der aus dem zu diesem Zeitpunkt bereits in vier Teile zerfallenen griechischen Weltreich hervorging, wurde während des von ihm provozierten jüdischen Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der Führung des jüdischen Priesters Judas Makkabäus und seiner Söhne, der Makkabäer, erhoben, bei einem Kriegszug gegen Medien aus Jerusalem vertrieben.

Eine Parallele von Antiochus Epiphanes zum späteren Antichristen:
Im Handeln eben dieses syrischen Königs Antiochus Epiphanes, der nach dem Beginn des 3. Makedonischen Krieges im Jahr 171 v. Chr. das jüdische Volk ab dem 06. Dezember 167 v.Chr. mit dem Abschaffen des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel unterdrückte, wird eine Parallele zum späteren Antichristen gesehen. Dieser wird ebenfalls in der Mitte seiner Wirkungszeit von 7 (hier aber Sabbat-) Jahren das dann wieder aufgebaute Heiligtum in Jerusalem (gemeint ist der dann erneut aufgebaute 3. Tempel) mit der Aufrichtung des heute noch in der Zukunft liegenden zweiten, von Jesus Christus angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Matthäus 24, 15-28, der ebenfalls auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug nimmt, entweihen und nach Daniel 9, 27 erneut das dortige Schlacht- und Speisopfer zu Ehren des lebendigen Gottes abschaffen.

Das zutieftst religiös geprägte Handeln des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß trotz aller Lügen also, auch wenn nicht auf den ersten Blick erkennbar, eine heidnische Religion zu Grundlage haben. Nicht nur die Juden, sondern alle Menschen der Erde müssen dann dieses zweite Greuelbild, das gegenüber dem ersten, welches nur starr war, wie lebendig wirkt und anscheinend sprechen kann, ebenfalls unter Todesdrohungen anbeten. Der Antichrist wird wie auch Antiochus Epiphanes, den Gott zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich um 164 v. Chr. geisteskrank in Persien starb, nicht unmittelbar durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).

Wie können diese Aussagen bezüglich der zweifachen Bedeutung Daniels Prophetie zur Tempelschändung begründet werden?
In Daniel 8, 8-12 können wir bereits sehen, daß sich das kleine Horn aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9 über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar 163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr. durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten 76-77)

Antiochus Epiphanes forderte damals Gott heraus, und es wurde ihm sogar gestattet, die Stadt Gottes, Jerusalem und den Tempel Gottes einzunehmen, sowie das tägliche Opfer zu unterbinden. Durch Antiochus Epiphanes wurde das Heiligtum Israels, gemeint ist der Tempel in Jerusalem, eine Zeit lang den Heiden preisgegeben und von ihnen ab diesem Zeitpunkt zertreten, was zur "Zeit des Endes" hin in der zweiten Erfüllung der Prophetie Daniels nochmals geschehen soll. Da muß der heilige Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und das mosaische Opferritual wieder aufgenommen worden sein. Denn im Zusammenhang mit den beiden Zeugen, die während der Zeit der Bedrängnis, in der der Antichrist über die Erde herrschen wird, auftreten werden und angetan mit Trauerkleidern tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen, wird dies berichtetet. Von den zweiundvierzig Monaten der Bedrängnis werden diese großen Propheten des lebendigen Gottes tausendzweihundertundsechzig Tage lang dem Antichrist widerstehen und während dieser Zeit wie einst Mose dem Pharao von Ägypten ihm Plage um Page schicken. Und viele Ausleger des Wortes Gottes vermuten sagar daß mit den beiden Zeugen Mose und Elia gemeint sein könnten, die zur "Zeit des Endes" für zweiundvierzig Monate wieder auf die Erde zurückkehren werden:

Offenbarung 11, 1-2 1 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Meßstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten. 2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels laß weg und miß ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Antichrist gründet damit ein Heidenreich, auch wenn er in diesem Zusammenhang ein tausendjähriges Friedensreich proklamieren wird, in welchem er den angeblich wiedergekommenen Messias Jesus Christus als ein wie lebendig erscheinendes Machtsymbol mißbrauchen und damit alle Welt unterdrücken und in Angst und Schrecken versetzen wird und so die größte Christenverfolgung und Bedrängnis auslöst, die es bisher auf der Erde gegeben hat. Denn in Wahrheit aber ist dieses scheinbar Geist besitzende und sprechende Bild, welches zudem, so wie es aussieht, alle Menschen tötet, die es nicht anbeten wollen, das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Genau darum bezeichnet die Bibel alle Menschen, die es anbeten werden, nach Offenbarung 11, 2 als Heiden, denn diejenigen, die es anbeten werden, verehren nicht den lebendigen Gott, sondern tote Götter bzw. eigentlich einen Menschen, den Erbauer des Bildes, der sich auf eine ungeheuerlich dreiste Art und Weise an die Stelle von Jesus Christus stellt, den Antichrist selbst. Er wird den Messias kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).

Der als eine in der Geschichte des heiligen Volkes schon geschehene Vorerfüllung bereits in der Vergangenheit aufgetretene Antiochus Epiphanes, das nur schwache, vorausgehende Abbild dieses letzten goßen Herrschers der Erde, des Antichristen, verfolgte und unterwarf sich ebenso mit Hilfe eines Greuelbildes, welches er im damaligen Tempel Israels anstelle des von ihm zerstörten Altars aufrichtete und das die damals größte Gottheit aus der heidnischen Religion darstellte, die "Heiligen Gottes". Er zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel und ihr Land. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres” und zwang das heilige Volk, ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde entheiligt, und er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" in Daniel 8, 10-12 ist hier also der lebendige Gott Israels selbst gemeint, der auch für Israel z. Bsp. beim Auszug aus Ägypten stritt, als sie stille halten sollten (vgl. 2. Mose 14, 13-15).
Und mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel.
Denn der Erzengel Michael wird in Daniel 12, 1 lediglich "der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt" genannt, der also über Israel wacht. Man kann demnach Michael auch als Verwalter der Gerichte Gottes bezeichnen. Er ist es auch, der in Offenbarung 12, 7-12 die Engelscharen anführt, die gegen Satan und seine Dämonen zum Kampf antreten.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" kann Michael aber nicht gemeint sein, denn vom "Fürsten des Heeres des Himmels" wird in Daniel 8, 11-12 weiter gesagt, daß ihm, bezogen auf Daniel, Kapitel 7, durch das andere kleine Horn das tägliche Opfer weggenommen und die Wohnung seines Heiligtums verwüstet werden wird. Hiermit kann also nur das vom Antichrist einmal geschändete Heiligtum der Juden, der Tempel Gottes und der lebendige Gott selbst gemeint sein, bzw., da der "Mensch der Bosheit" die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren wird, ihn zu ersetzen versucht und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel Gottes setzt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4), sein Sohn Jesus Christus, der einst zusammen mit den Heerscharen des Himmels zurück auf diese Erde kommen wird.


Gottes Zuhilfekommen während der Zeit der endzeitlichen "Bedrängnis" - seine diesbzgl. Rettungspläne für uns Menschen


Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann

Petrus sprach nach der Heilung des Gelähmten im Tempel in Jerusalem zum Volk, zu den Männern von Israel folgende Botschaft:

Apostelgeschichte 3, 14-15+18-25 14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, 20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende! 21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her
22 Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird! (5.Mose 18, Vers18: »Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.«)
23 (5.Mose 18, Vers 19:) Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden." 24 Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen[A] werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."  
A) o. in deiner Nachkommenschaft 
(aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Von den meisten Exegeten, und hierbei sind sie sich einig, wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte 3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gedeutet, gemeint ist der von den Juden lang erwartete aber sp äter wieder von ihnen verworfene Messias.
Mose war bekanntlich der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose zum Propheten finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-19. Aber er kündigte bereits das Kommen eines anderen, später bzw. nach kommenden anderen Propheten an und sagte sinngemäß über ihn: "Auf ihn sollt ihr hören!" Oder anders ausgedrückt: "Ihm sollt ihr gehorchen!"
Darum, weil die Stelle bei 5. Mose 18, 15-19 die einzigste Stelle ist, die in den fünf Mosebüchern, weil dieser Prophet mit einer besonderen Vollmacht des Himmels ausgestattet sein wird, auf das Kommen eines königlichen Retters hinweist, wurde der Titel »der Prophet« für das damalige Umfeld zum wohl geläufigsten alttestamentarischen Messiasnamen.

War doch Jesus Christus tatsächlich mehr als nur ein einfacher Prophet, sondern der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
Jesus Christus war ein Jude, das ist wahr, sogar nachweislich einer der letzten aus der direkten Linie des Königs David, ein Sohn Davids also und würdig, sein Königreich fortzuführen und sich auf den Thron Davids zu setzen, wenn dieses Land einst von den Römern befreit sein würde. Und heute existiert der Staat Israel wieder. Israel ist im politischen Sinne wiederhergestellt und frei von jeglicher Fremdherrschaft.
Wenn der Messias also kommt, dann wird er sich auf den Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Er, der Sohn Davids Genannte (und das ist der reservierte Messiastitel), ist demnach nicht nur ein Prophet, sondern ein großer König, der die Königslinie Israels nach einer langen Unterbrechngszeit fortsetzen wird. Doch kurz zuvor wird es eine kurze Zeit lang der sich an seine Stelle stellende und ihn nachahmende Antichrist tun. Dieser Frevler und lügenbehaftete Messias, der, obwohl er alle Menschen verführen wird, nicht von Menschenhand zerbrochen werden kann, den wird der wiederkommende und wahre Messias töten, bevor er seine Königsherrschaft über Israel antreten wird.
Beseitigte doch auch einst der König Salomo die unbesiegten Feinde seines Vaters David, bevor er Regent des Landes Israel wurde und das Amt seines Vaters übernahm.
Heute nach ca. 3000 Jahren nach der Herrschaft des Königs David und der seines Sohnes Salomo gibt es mit großer Sicherheit keine direkten Nachkommen aus der Königslinie Davids mehr, die in ein Prophetenamt berufen werden könnten.
Zu Jesu Christi Zeiten, war dies noch der Fall gewesen. Und der Messias soll doch nach der Prophetie der Bibel ein Sohn Davids sein (vgl. Jeremia 23, 5; Psalm 89, 35-36; Psalm 132, 11)!
Es ist demnach gänzlich unmöglich, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angekündigte und erst noch kommende Prophet der Messias sein wird.

Gott wird demnach einen neu zu erweckenden Propheten seines Volkes schicken, der kein direkter Nachkomme Davids sein kann, aber dennoch einer seines Volkes ist, einer den er beruft, um den falschen Messias, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und seinen falschen Propheten bloßzustellen. Denn in Apostelgeschichte 3, 24 lesen wir, in welcher Zeit dies geschehen wird: 
"Und alle Propheten von Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese Tage verkündigt."

Was aber Apostelgeschichte 3, 24 unmittelbar vorausgegangen ist, läßt den ganzen Sachverhalt eindeutig werden: Apostelgeschichte 3, 19 So tut nun Buße und (da der von Gott gesandte Christus unter uns gewohnt hat) bekehrt euch, daß eure Sünden (durch sein für die Sünder zur Vergebung ihrer Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt werden
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß
(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 (Unter Bezugnahme auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit den Worten "haben auch diese Tage" ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage eine für Petrus noch in der fernen Zukunft liegende Zeit, die letzte Zeit, die "Zeit des Endes", gemeint, in derjenigen Zeit in der der Gott Israels einen Propheten wie Mose es war, erwecken wird, einen Anführer des Volkes Gottes, mit es aus dem Herrschaftsbereich des Antichristen fliehen kann, ganz genauso wie es Mose damals für sein Volk gewesen war.
Es wird dann gleichfalls eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein.
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.
D.h., dann wenn die "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits begonnen) und der Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird nicht nur der seinem auserwählten Volk treu gebliebene Gott Israels, das gelobte Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und in einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem Milch und Honig fließen, sondern ebenfalls einen neuen Bund mit den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird. Dann aber, wenn dies alles geschieht, wird der Herr, ihr Gott, Israel aus ihren Brüdern einen Prophet erwecken, der Mose gleicht. Auf diesen Propheten sollen sie hören in allem, was er zu ihnen reden wird! Das gebot ihnen Mose noch zu seinen Lebzeiten, und darin ermahnte er sein Volk, zu dem er selbst gehörte.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angeführte Prophet, der, obwohl er hier mit allen Propheten von Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben wird, zusätzlich eine Vorerfüllung hat, und dieser vielleicht ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als Messias angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem herausführen wird.
Denn auch Mose war ein Prophet, der Anführer eines aus der Knechtschaft der Ägypter fliehenden Volkes, dem Klang seines ägyptischen Namens nach auch der "Herauszieher" seines Volkes.
Vielleicht ähnelt auch die besondere Biographie (Er wurde von seinen leiblichen Eltern durch Gewaltanwendung getrennt, war der von der Tochter des Pharao aus dem Wasser "Herausgezogene" und wuchs in einem fremden Volk auf) des Mose mit derjenigen von dem der nach ihm kommt, der Vorerfüllung des "anderen Propheten".

Auch er, Mose selbst, der die Worte in 5. Mose 18, 15; 18, 19 sprach, sorgte persönlich mit großen Zeichen und Wundern dafür, daß das Volk Gottes, zu dem er auch gehörte, gemeint sind die Israeliten, unbeschadet ziehen konnten.
Denn 5. Mose 18 ,15 deutet darauf hin.
"Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird."

Mit der Formulierung "»Einen Propheten wie mich ...«" könnte auch dasjenige gemeint sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war: Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte seine Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach: "... Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2. Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose, obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps und Mangels an Führungsqualität der geistige (An-)Führer der Juden.

Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen seiner Brüdern berufen werden, den Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber später Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott versöhnt werden. So jedenfalls sprach Petrus vor dem jüdischen Volk im Tempel. Nach dieser Versöhnung mit ihrem Gott in seinem Sohn Jesus Christus, dann, also zeitlich gesehen danach, sollen sie, die zum Volk des Herrn gehören, auf diesen noch kommenden großen Propheten hören, der dazu von Gott berufen werden wird.

"Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk." (5. Mose 18, 15) Und mit dem Wort "aus dem Volk" ist das Volk der Juden, sind die Israeliten gemeint.

Daß der in 5. Mose 18, 15 erwähnte Prophet Jesus Christus sein soll, kann zudem widerlegt werden: 
Die Mehrheit der Juden lehnte den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ab. Und die, die den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ablehnten, wurden dennoch bis heute nicht aus dem Volk Israel vertilgt. Im Gegenteil, Gott erwählt gerade heute dieses sein undankbares Volk wieder neu. Diejenigen, die den Fürsten des Lebens töteten, haben nun Gelegenheit, Buße zu tun und sich zu bekehren, so daß ihre Sünden getilgt werden.
Nun aber müssen die in Jesus Christus mit ihrem Gott versöhnten Männer und Frauen Israels auf den in 5. Mose 18, 15 erwähnten Propheten hören, denn er spricht nur zu ihnen, zu den Menschen seines Volkes, aus dem er kommt, zu seinen Brüdern und Schwestern in Jesus Christus.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.

Und es ist so überlebenswichtig, weil es um ihr nacktes Leben geht. Wer nicht dem Aufrufen dieses Propheten folgt und nicht mit ihm aus Jerusalem flieht, muß sterben. Und Gott wird mit ihm, diesem Propheten, sein, in allem was er tut.

Der hier gemeinte Prophet wird also eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Sünde und des Todes, die vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgeht, unterliegen und müssen somit, wenn sie nicht vom Gott des Himmels abweichen wollen, den Märtyrertod sterben. Und wenn sie von den wahren Lehren abweichen und den lügenbehafteten Antichristen huldigen, werden sie das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren.
Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten und weil es bei den gottesfürchtigen Juden jetzt um Leben und Tod geht, sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, (unbedingt) anhören und ernst nehmen.

War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott selbst.
Dieser noch zu erweckende Prophet, der also nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes nicht Jesus Christus sein kann, wird dann, so wie es einst Mose, der Anführer der Juden bei der Flucht aus Ägypten in Bezug auf den Pharao getan hatte, zu derjenigen Zeit, wenn Gott bereits die Sünde des ganzen Landes Israel vergeben haben wird, das dann bereits geistlich wiederhergestellte Volk Gottes bzw. seinen messianischen Kern zu Beginn der Zeit der Bedrängnis vor dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild der Verwüstung" erretten.

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.

Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also ist demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese Macht sich schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

In Israel an die Macht kommen, dies kann er erst dann, wenn ganz Israel ihren Messias bereits angenommen haben wird. Und diese Macht wird er behaupten, ja sogar auf die Länder der ganzen Erde nach und nach auszudehnen verstehen. Und erst dann, wenn der wahre Christus in großer Macht und Herrlichkeit zurück auf diese Erde kommt, wird die Lügenherrschaft jenes Frevlers ein jähes Ende haben. Und der Sohn des Verderbens wird damit der Letzte seiner gottesfeindlichen Art sein, der sich am Volk Gottes, den Israeliten vergeht.




Er bewerkstelligt dies praktisch, indem er als ihr Anführer mit diesem seinem Volk, zu dem er selbst gehört, in die Berge Judäas flieht.
Diese Flucht aus Jerusalem wird dann sein, noch bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das tägliche Opfer im Heiligtum abschaffen wird und dafür von allen die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" erzwingt.

Gott wird mit dem  in Apostelgeschichte 3, 22-24 erwähnten Prophet sein, in allem was er tut. Darum, weil der Gott Israels dies so sehr betont, in der Art und Weise, daß diesem Propheten unbedingt Folge geleistet werden soll, muß der Prophet aus Apostelgeschichte 3, 22-24 eine sehr, sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben.
Denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Verführung, Sünde und des Todes unterliegen und damit auch das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren. Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, ihn (unbedingt) anhören.

Mose, der von Gott erwählt worden war, die Juden aus der Gefangenschaft in Ägypten zu befreien und auf den in Apostelgeschichte 3, 14-26 der Apostel Petrus verweist, sieht auf den später kommenden Befreier seines Volkes aus der gerade beginnenden Macht des Antichristen. Er unterstreicht in seiner Prophetie die Wichtigkeit seiner Aussagen zusätzlich damit, daß er gleich doppelt darauf aufmerksam macht (5. Mose 18, 15 und zusätzlich 5. Mose 18, 18). Diese Worte sprach Petrus zum jüdischen Volk.
Der Prophet, von dem hier gesprochen wird, muß demnach der einzige seiner Art sein, und es wird demnach niemand außer ihm geben, der die Lügen des falschen Propheten offen legen und sein Volk erretten kann. Wer dann nicht mit ihm fliehen wird, muß in die Bedrängnis hinein gehen. Darum muß dieser in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigte große Prophet auch für das heilige Volk Gottes eine überaus große Bedeutung besitzen, aber nicht nur für Israel, sondern auch für die übrigen Menschen der ganzen Erde.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß mit diesem in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten natürlich nicht die zwei Zeugen aus Offenbarung 11, 3-13 gemeint sein können, die ab dann, wenn auf der Erde die Bedrängnis bereits hereingebrochen ist, tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen und Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen des Antichristen ablegen werden. Diese Zeitspanne entspricht fast der gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Viele Bibeltextauslegen vermuten in diesen beiden Zeugen, die in Trauerkleidern auftreten werden, die alttestamentarischen Propheten Mose und Elia, die beide den Tod nicht sahen und lebendig in den Himmel aufgenommen wurden, da die Beschreibungen ihres Äußeren und ihrer Werke in Offenbarung 11, 3-13 darauf hindeuten.


Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein

Matthäus 24, 15-21 15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, 16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; 17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. 19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! 20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Heute nehmen bereits Juden an, daß der Ort, zu dem sie der lebendige Gott mit Hilfe des in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten zu Beginn der Bedrängnis in Sicherheit bringen wird, dann wenn sie nach Matthäus 24, 15-21 in die Berge Judäas fliehen müssen und der gleich noch zweimal in Offenbarung 12, 6 und  in Offenbarung 12, 14 umschrieben wird, Petra ist.
Petra ist eine verlassene Felsenstadt in Jordanien, eine Art ausgetrockneter Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn es soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die 1260 Tage nach Vers 6 ergeben knappe symbolische dreieinhalb Jahre. Das entspricht der ganzen zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, da diese bekanntlich die symbolischen sieben Jahre lang andauern soll. Diese Zeitangabe müßte wiederum identisch mit der Angabe in Vers 14 sein. Die Verse 7-13 stellen inhaltlich eine Wiederholung der vorhergehenden Verse des Kapitel 12 dar.
Eine Wiederholung der Aussagen haben wir wie bereits weiter oben geschildert in Matthäus 24, 16-20 bemerkt, wo noch deutlicher von dieser Flucht Israels berichtet wird. Der Flucht wird also in der Bibel besonderer Augenmerk gewidmet.

Die Flucht des Heiligen Volkes wird der Antichrist versuchen aufzuhalten (Offenbarung 12, 15-16). Es wird ihm aber ähnlich dem Pharao beim Auszug Israels unter der Führung Mose aus Ägypten nicht gelingen können. Auch werden die Israeliten, einmal an dem von Gott bereiteten Ort mit seiner Hilfe angekommen, alle auch hier symbolisch gemeinten 1260 Tage unbehelligt bleiben und nicht verhungern und verdursten, berichtet die Bibel.

Die übrigen Juden, die nicht entfliehen konnten, so berichtet die Bibel, halten trotzdem unbeugsam die Gebote des lebendigen Gottes und beten den Antichrist nicht an. Diese werden von nun an sowie alle weiteren noch verspätet zum lebendigen Glauben Kommenden in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche äußerst hart verfolgt und viele von ihnen werden getötet (vgl. Offenbarung 12, 17).

Wie ähnelt doch dieser Rettungsplan Gottes für sein heiliges Volk der Entrückung bzw. der Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi, die bereits vorher stattgefunden haben muß, denn die wahre Gemeinde wird als solche ab dem 4. Kapitel der Offenbarung des Johannes auf der Erde nicht mehr gesehen.

Betrachten wir einmal das Buch Daniel 12, 1 des Alten Testamentes. Dort finden wir eine Prophezeiung, die auch auf die Flucht Israels vor der Verfolgung durch den Antichristen hinweist:

Daniel 12, 1 1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Welch wunderbare Zusage auch hier an das Heilige Volk, dem auch der Prophet Daniel angehörte. Dies aber heißt nichts anderes, als daß der Erzengel Michael bei der Flucht der Juden aus Jerusalem in die Berge zu diesen Flüchtlingen kommen wird, sie sicher an den von Gott vorbereiteten Ort (der Petra heißen könnte) geleiten und die Verfolger vernichten wird. So werden auch die weiter oben gemachten Ausführungen zu Offenbarung 12 bestätigt.

Abschließend soll gezeigt werden, was der große Prophet Jesaja zur Flucht Israels aufgeschrieben hat. Wir lesen in Jesaja 26, 20 bis 27, 1:

Jesaja 26, 20 bis 27, 1 20 Geh hin, mein Volk, in deine Kammer, und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe.
21 Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind.
Israels Erlösung
27 1 Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.
(Hervorhebung und Klammerkommentar durch den Verfasser dieser Homepage)
Jesaja prophezeite auch hier für sein Volk, wie wir bereits in 1. Thessalonicher 5, 9 gelesen hatten, daß Gott die Israeliten vor dem Zorn des Antichristen, der schließlich von ihm vernichtet wird, beschützen und verbergen wird.


Die Bedrängnis bedeutet eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung

Wie kann man auch an der Ernsthaftigkeit der Vorgehensweise des Antichristen, der teuflicher Natur ist, zweifeln.
Er brachte in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche größtes Elend, das er durch die apokalyptischen Reiter, symbolisiert in Form von Haß, Teuerung und Inflation, Verfolgung, Hungersnot, Seuchen und todbringender Krankheiten, einer vom ihm ausgelöste blutige Christenverfolgung für Menschen, die noch in der Trübsalszeit zum offen bekennenden Glauben kommen, sowie durch große Zeichen an Himmel und Erde verursacht hat. Und trotzdem, die Bibel spricht in diesem Zusammenhang noch nicht von der eigentlichen, in dieser Form noch nie dagewesenen Bedrängnis. Denn sie soll erst danach folgen und ist wohl anderer Natur als die Zeit davor. Die Bedrängnis wird nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite hauptsächlich die Gegner des großen Weltverführers besonders hart treffen.

Die Zeitdauer der Bedrängnis wird von Gott verkürzt

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 ist wie auf der Seite Zeit der Trübsal beschrieben ein Bestandteil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes". Sie beginnt lt. Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit (dann wenn im Heiligtum ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, stehen wird), die symbolische sieben Jahre bzw. die bei Daniel 9, 27 genannte Jahrwoche dauern soll. Dies bedeutet eine symbolisch gemeinte Zeitdauer von dreieinhalb Jahren, oder wie es der Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand, in Daniel 12, 7 ausdrückte, "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit".
Warum das so ist, sehen wir gleich.
Wenn es in Daniel 12, 7 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir wissen, das “eine Zeit” jeweils ein symbolisch gemeintes Jahr bzw. ein symbolisch gemeinter Tag der bei Daniel 9, 27 genannten Jahrwoche bedeutet. "Zwei Zeiten" sind demnach zwei symbolisch gemeinte Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von insgesamt symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren handeln muß, der sich auf die zweite Hälfte der von Daniel in Daniel 9, 24-27 gesehenen letzten der siebzig Jahrwochen bezieht, d.h. genau genommen auf die zweite Hälfte der siebzigsten Jahrwoche (vgl. auch das zu Daniel 9, 24-27 Erläuterte!). So lange, also symbolisch gemeinte dreieinhalb Jahre, wird die Bedrängnis andauern, und sie soll genau dann beginnen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. auch bei Daniel 12, 7).
D.h. die symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre der endzeitlichen Bedrängnis werden erst dann beginnen können, wenn Israel und auch seine verlorenen 10 Stämme wieder vollständig natürlich hergestellt sein werden und niemand mehr vom heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden Völkern leben wird, d. h. dann wenn die Rückführung Israels aus der Zerstreuung vollständig abgeschlossen sein wird, das politische Israel vollständig wiederhergestellt sein wird und auch der arabische Teil des 1947 geteilten Palästinas, d.h. die heutigen arabischen Israelis und auch die Palästinenser um eine eigene Staatszugehörigkeit und nationale Heimat wissen, d.h. dann, wenn auch der Nahost-Konflikt gelöst sein wird.

Und da die endzeitliche Bedrängnis in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten Zeit der Trübsal sieben Jahre betragen. Und das wiederum stimmt mit Daniel 9, 27 überein.
Die Zeit der Bedrängnis aus Daniel 7, 25 entspricht also genau den 1260 Tagen aus Offenbarung 12, 6 und den 42 Monaten aus Offenbarung 11,  2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige Stadt von ihnen zertreten werden wird.

Wie in unserem Abschnitt "Die Zeit der Trübsal soll sieben Jahre dauern" auf der Seite [70. Jahrwoche] angegeben, soll sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche tatsächliche knapp 25 Jahre währen.
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet weiter, daß mit einem dieser symbolischen sieben Jahre sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche, und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden.
Die Hälfte von 49 Jahren ergibt knappe 25 Jahre. Demnach umfaßt die Zeit der Trübsal, die symbolisch sieben Jahre währen soll, tatsächlich sieben Siebener, demnach  49 Jahre, während davon die erste Hälfte knappe 25 Jahre andauern dürfte und die 2. Hälfte, die Bedrängnis, gleichfalls 25 Jahre, die aber, wie in Markus 13, 20 angekündigt, verkürzt werden.

Während die Zeitdauer der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, wie in unserem Abschnitt "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" auf der Seite [70. Jahrwoche] und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" vermutet, verlängert werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7), soll also die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche wie in Markus 13, 20 angekündigt zeitlich reduziert ausfallen.
Der Schreiber dieses Textes vermutet also, daß die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, also die Zeit der letzten  symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, von Gott um der Menschen willen, die zum Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn gefunden haben, sehr stark verkürzt werden wird.
Gott ändert also bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis verkürzt.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus Christus ausgebende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der Böse noch aufgehalten werden wird (vgl. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Etwas bzw. ein Mensch wird den Antichrist zur "Zeit des Endes" durch Gottes leitende Hand in der Verwirklichung seiner Zeitpläne behindern.

Diese Art von Bedrängnis, wie sie zur "Zeit des Endes" heraufziehen soll, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Aufrichten des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" stehen wird und unter dem “Menschen der Sünde” geschehen soll, dreht sich um das Durchhalten können der Glaubenden, also um das am Glauben Festhalten können selbst. Wenn nicht der lebendige Gott eine besondere Maßnahme ergreifen würde:
"Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (vgl. Matthäus 24, 22),
könnte kein Mensch in dieser so überaus schlimmen Zeit das ewige Leben erlangen.
Der lebendige Gott revidierte demnach seine ursprüngliche Planung "um (der Rettung) der Auserwählten willen". Der Gott Israels wollte also unbedingt, daß die Glaubenden dieser furchtbaren Zeit gerettet werden sollen und gemeinsam mit ihm die Ewigkeit verbringen können.
Er tut dies für die Seinen also aus Liebe und Barmherzigkeit! Was für ein großer Gott! Ein Gott, der so viel Liebe zu seinen Kindern hat, daß er ihretwegen seinen ursprünglichen Plan verändert und seinen vormals gedachten Zeitplan verkürzt.

Dr. Vernon McGee formulierte das Verkürzen dieser Tage in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003 wie folgt:
»Der Herr tröstet und ermutigt seine Jünger, denn er kündigte an, dass die Tage der Trübsal verkürzt würden. Das heißt nun nicht, dass die Tage weniger als 24 Stunden haben werden, sondern nur, daß diese Zeit nicht endlos sein wird. Um der Auserwählten willen, die aus der Trübsal erlöst werden und in das Reich eingehen, wird diese schreckliche Periode dann ein Ende haben.
Was aber heißt verkürzen? Dieses Wort findet sich im Neuen Testament nur in diesem Vers bzw. in dem Parallelvers in Mk 13,20. Im Griechischen heißt es “abhauen,” “stutzen,” oder “verstümmeln.”
Klar ist: jene Tage dauern weniger lang, als es zuvor beabsichtigt war. Wir mögen uns fragen, welche Absicht aber wird hier verändert? Dafür gibt es zwei Erklärungen: Gott kürzt die Zeit, mit der die Bedränger, also die menschlichen Machthaber, zuvor gerechnet haben (Ps 102,24; Spr 10,27) oder aber: Gott sieht die Schwachheit der Gläubigen voraus und verkürzt deshalb die Zeit, die er selber dem Bösen eingeräumt hatte (Lk 18,8). Die zweite Erklärung ist die tiefere. Vor der Wahl, das Böse vollkommen ausreifen zu lassen oder seine Gemeinde zu retten, entscheidet sich Gott für das letztere. Und von daher ist das einer der eindrücklichsten Verse der Bibel. Wir sind Gott mehr wert als ein ausgewogener Fahrplan der Geschichte! Denn wenn die Zeit nicht abgekürzt würde, dann würde eigentlich kein Mensch selig werden.«

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 bedeutet für die den lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen der Erde eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung und Verängstigung. Diese  Bedrängnis wird solch große Ausmaße annehmen, daß sie in der Bibel mit den Worten: "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird" geschildert wird.
Die Bedrängnis richtet sich vermutlich ausschließlich gegen diejenigen Menschen, die sich vom Antichristen distanzieren oder ihn sogar gänzlich ablehnen, wahrscheinlich am stärksten gegen diejenigen Menschen, die sich sogar öffentlich gegen den Antichristen stellen und besonders gegen solche Menschen, die den lebenden Gott bekennen und ihm die Ehre geben.
Menschen, die vor dem Antichristen und seinen seinen lügenbehafteten Schau-Wunder warnen, ihn und seine Lügen bloß stellen und kompromißlos den auferstandenen und nun sehr bald zum Gericht tatsächlich wiederkommenden Christus vor den Menschen bekennen, sind in dieser Zeit Staatsfeinde Nummer eins.
Die Intensität der Verfolgung der Gegner des Antichristen wird demnach in der Zeit der Bedrängnis eine noch nie dagewesene Dichte und Härte annehmen. Der dann die Weltmacht besitzende Weltherrscher hat mit seiner furchtbaren Waffe, dem falschen Propheten, ein Druckmittel in der Hand, mit dem er Menschen psychisch und körperlich zu Grunde richten kann. Dies wird wohl auch der Hauptgrund dafür sein, warum Gott diese letzte Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft seines Sohnes zum Gericht verkürzt hat. Denn sonst könnte nach Aussagen der Bibel niemand mehr gerettet werden (vgl. Matthäus 24, 22 u. in Markus 13, 20 )

Doch was genau ist es, was Gott tut, um die Tage dieser Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 zu verkürzen?
Wir wissen, daß die endzeitliche Bedrängnis die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes” ist, bei deren Anfang der endzeitliche Verderber das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27). Damit lößt er Gottes Zorn aus. Denn er vergreift sich am heiligen Hause Gottes und macht ihn zu einem Ort des Götzendienstes und damit vor Gott und den gottesfürchtigen Menschen zu einem Greuel. Es ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, der nun folgt.
Man nennt diese Zeit des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu Hilfe Kommens für sein Volk Israel auch den (schrecklichen) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).

Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis verkürzt, das ist der von den Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 (gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Was ist der »(schreckliche) Tag des Herrn«?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und Erde bzw. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes, die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen Worte der Zuversicht zu:
Wenn aber dieses (gemeint sind jene großen Zeichen) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt) eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch:

1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Was also für die Gefolgschaft des Antichrist als vom wahren Gott des Himmels gesetzte, unübersehbare, übernatürliche Mahn-, Achtungs- und Ankündigungszeichen für sein kommendes Strafgericht zu werten ist, soll aber für die anderen, vom Antichrist verfolgten, wahrhaftig gottesfürchtigen Menschen ein unübersehbarer himmlischer Fingerzeig auf ihre baldige Befreiung und Erlösung sein. Denn die den Zorn der Vergeltung ankündigenden kosmischen Zeichen Gottes, die nun am Himmel und an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, sollen die dem Zauber des Antichrist verfallenen Sünder zur Buße und Umkehr rufen und sie zum Lossagen vom gottfeindlichen Weltherrscher bewegen.
Was also für die dem großen Gottesfeind anhangenen Menschen der Erde ein Apell sein soll, ihren falsch eingeschlagenen Lebensweg zu überdenken und zu korrigieren, wird denen, die den wahren Gott des Himmels lieben und ihm allein dienen zum großen Trost und zu ihrer einzigen Hoffnung werden.
Mit den weiter oben bereits aufgezählten unübersehbaren (Ankündigungs-)Zeichen der kosmischen Art, die an Erde, Sonne, Mond und Sternen sichtbar werden, beginnt nun der zweite Teil der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt. Und wie und die Bibel berichtet, überfällt darum alle unerretteten Menschen der Erde eine große Furcht.
Denn der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).

Das (nahende) Ende desjenigen Zornes, der von Gott herrührt, wird sichtbar durch:
1. die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen Welt
"Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24, 14)

2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein." (Matthäus 24, 27)

"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." (Matthäus 24, 30)

"Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen." (Offenbarung 1, 7)


Die Bedrängnis wird von besonderen Begleitumständen, den großen Wundern des falschen Propheten geprägt


Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten

Wir haben es bereits gehört: Vom zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird in Offenbarung 13, 13 gesagt, daß eines der ganz großen Wunder des Antichristen sein wird, augenscheinlich die Fähigkeit zu besitzen, auf sein Geheiß hin Feuer vom Himmel fallen lassen zu können, ein Feuer derart, so daß es der Verfasser dieser Homepage vermutetz, daß es sich hierbei einen von Menschenhand angestifteten großflächigen atmospherischen Brand handeln könnte (vgl. im Kapitel "Der drohende Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" ab hier).
"Feuer vom Himmel fallen lassen können", so wie es in Offenbarung 13, 13 geschrieben steht, dies wird dem bei Lukas 21, 24 beschriebenen und am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinenden Antichrist zur "Zeit des Endes" aller Wahrscheinlichkeit nicht nur zum endgültigen militärischen Sieg in seinem Vernichtungskampf gegen die in »Starken« nach Daniel 8, 24 verhelfen, sondern gleichzeitig noch einem weiteren sehr wichtigen Zweck dienlich sein. Es wird mit Bestimmtheit eine auf der ganzen Erde weithin sichtbare Machtdemonstration werden, derart daß sie alle seine noch übrig gebliebenen Gegner und Widersacher auf der Erde zum Schweigen bringen wird. Das "Feuer vom Himmel fallen lassen können" wird alle Erdbewohner mit falscher (Ehr-)Furcht erfüllen, wobei hier das Gewicht auf dem Wort "Furcht" im Sinne von Angst liegen wird. Und die Menschen der Erde werden, und das sollen sie ja auch so deuten, in diesem flammenden Inferno ein gewaltiges Strafgericht Gottes sehen. Und kein Mensch wird hernach daran zweifeln, daß es es der zürnende Gott des Himmels wohl selbst gewesen sein mußte, der jetzt in die bestehenden Machtverhältnisse der Erde eingegriffen haben muß. Aber in Wahrheit haben wir es hier mit der Entladung der Wut des Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen die Schöpfung Gottes und seiner Weltordnung zu tun, die von seinem Machtstreben und der Rebellion gegen den Gott des Himmels durch gottfeindliche Mächte gesteuert wird. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird danach den Anspruch erheben, Gott selbst zu sein und mit Hilfe seines in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 beschriebenen falschen Propheten seine Anbetung verlangen.
Denn man sollte bei all den Betrachtungen zur Bibel an dieser Stelle eines nicht vergessen, und wir werden es später auch weiter hinten im Text noch hören:
Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" sind in Lügen gekleidet. Es sind Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven.

Aber auch noch nie war der Beginn des Machtaufstieges seines den Christus Gottes ersetzen wollenden Vorläufers, also der des für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten personenhaften "Antichrist" und in Sacharja 11, 15-17 beschriebenen "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel so nahe wie heute herbeigekommen.
Und wenn man von der baldigen Wiederkunft unseres Herrn Jesus spricht, taucht da nicht in diesem Zusammenhang in erschreckender Weise gleichzeitig der Begriff des kommenden und für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten großen Verführers, der des "Anti-Christus" mit auf?
Und wie wir es aus der Bibel wissen und wie es uns von unseren Kirchenvätern überliefert worden ist, wird dieser unserem wahren Herrn Jesus unmittelbar vorausgehende "Anti-Christus" Anbetung verlangen und Jesus Christus nachahmen. Ja er ist sogar derjenige der den Anspruch erhebt, wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben in einem seiner (Führungs-)Köpfe der vom Tod auferstandene Retter Gottes und Jesus Christus selbst zu sein. Und er muß es seinem Namen gemäß auch tun.
Denn daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal den, der den Tod besiegt hat und als Quelle des Lebens bezeichneten Jesus Christus kopiert, enspricht doch auch ganz und gar der Bedeutung seines Namens:
So bedeutet die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti", im Zusammenspiel mit Christus verwendet, soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend", ist aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen.
Damit kann man den biblischen Begriff des »Anti«-Messias bzw. »Anti«-Christus der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß mit dem im heutigen Deutsch klarer verständlichen Wort »An-Stelle-von-Christus« also tatsächlich treffender übersetzen. Und damit gemeint ist der "anstatt" des Messias der Juden kommende vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, derjenige Mensch, der dem von den Juden erwarteten königlichen Retter zuvorkommt, ihn nachahmt und sich mit betrügerischer Absicht selbst für ihn ausgibt. Es ist der vom Propheten Sacharja in Sacharja 11, 15-17 seinem Volk angekündigte nichtsnutzige Hirte, der einmal anstelle des guten Hirten des Volkes Israels auf die Bühne der Welt treten wird.
Und heißt es nicht beim Propheten Daniel: "... es wird ihm durch Betrug gelingen ..."
(Daniel 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Und wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel sehr deutlich:
Denn weil das sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgebende zweite Tier von der aus der Erde  nach Offenbarung 13, 11-18, dem Ort des Totenreiches aufsteigt, muß es sich als der von den Toten Auferstandene ausgeben. Denn in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 wird es auch als der falsche Prophet und damit unechte »andere Mose« bzw. »andere Prophet« betituliert (vgl. die messianische Weissagung in 5. Mose 18, 15-19).
Und weil er nach Offenbarung 17, 11 selbst der achte ist, muß sich der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 gem. Antichrist zur "Zeit des Endes" (das Tier aus Offenbarung 13) dann nicht mittels seines personenhaft. »An-Stelle-von-Christus« nach Offenbarung 13, 11 mit dem religiösen Nymbus umgeben, selbst das Lamm Gottes, unsterblich u. damit auch die Auferstehung und das ewige Leben zu sein? Denn lt. Offenbarung 13, 12 wird er diesem seine ganze Macht übertragen.
Und vergegenwärtigen wir uns, was die symbolische Zahl "acht" in Offenbarung 17, 11 bedeutet:
Im Judentum verbindet die Zahl "acht" die diesseitige mit der jenseitigen Welt und verkörpert den Übergang von der Zeitlichkeit in die Überzeitlichkeit. Die Zahl "acht" bedeutet, wenn wir an Noahs Arche mit ihren acht mitfahrenden Menschen denken, aber auch Rettung durch Gottes Hand und ein über das vernichtende Gericht Gottes hinaus Weiterleben können. Die Zahl "acht" steht hier aber auch für den sich an das himmlische Strafgericht anschließenden Beginn von Gottes neuer Welt. Sie führt die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sozusagen als eine Nahtstelle mit dem nie endenden messianischen Reich Gottes zusammen.
In der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche ist die Zahl "acht" die Zahl der Auferstehung und des ewigen Lebens. Im Neuen Testament stand die Zahl "acht" zudem für die Ankündigung der Seligkeit im Reiche Gottes.
Bei den Kirchenvätern ist die Zahl "acht" das Symbol für den Tag der Auferstehung und zudem der göttlichen Neuschöpfung.
In der Mathematik wurde die auf der Seite liegende Zahl "acht" zum Symbol für unendlich. Und in Bezug auf die Zeit verwendet man für das Unendliche den Begriff Ewigkeit.
In der Theologie aber sind die Unendlichkeit und die Ewigkeit charakteristische Attribute Gottes.

Und das darf im Angesicht der Verführung niemand vergessen: Was auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt das unverfälschte Wort des Herrn. Das sollen wir nie vergessen.
Denn es ist das Schwert der Gerechten. Es verhilft mit brennendem Herzen und voller Eifer geführt, zu jeder Zeit zum Sieg über die von den Zeichen und Wundern des Antichristen zur "Zeit des Endes" begleitete Ungerechtigkeit und Verführung. Es löst ein nicht wieder zu löschendes Feuer aus und kann selbst den härtesten Felsen zerschmettern. Und es deckt auch die Lügen der Zeichen und Wundern des Antichristen auf.
Denn wie wir in diesem Kapitel noch feststellen werden, wird das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder auch später, d.h. weiter hinten in Offenbarung 19, 20 der falsche Prophet genannt.

Es wäre also nur oberflächlich betrachtet, wenn man auf den Schwindel mit dem falschen Propheten hereinfallen würde. Denn man sollte bedenken, daß es in 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt:
Es ist der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 oder der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), der in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftritt und nicht sein scheinbar Wunder wirkender und auch genau darum sogenannter falscher Prophet. Und die Bibel sagt es in 2. Thessalonicher 2, 9-12 doch eindeutig, daß es in Wahrheit der Antichrist selbst ist und nicht sein Vorzeigeperson, der falsche Prophet, der diese lügenhaften Zeichen und Wunder der Verführung in der Kraft Satans tun wird:

2. Thessalonicher 2, 9-12 9 Der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" sind also in Lügen gekleidet. Es sind Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven.
Die Zeichen und Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" über den in seinem Dienst stehenden falschen Propheten wirkt, sind also dazu da, die Lüge perfekt zu machen. Sie sind Mittel, um Menschen zum Abfall vom wahren Gott zu bringen. Damit wird beabsichtigt, seine von ihm propagantierte Göttlichkeit und angebliche Allmacht unter Beweis zu stellen (vgl. in der grafischen Übersicht "Gottes Wirken im Kontrast zu den Schauwundern des Antichrist u. seines sich für Jesus Christus ausgebenden falschen Propheten - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Bei den wahren Propheten und Dienern des lebendigen Gottes dagegen sind Zeichen und Wunder dazu da, den Menschen die Größe und Allmacht Gottes vor Augen zu halten. Sie dienen ihnen als Beweise ihrer göttlichen Berufung und Vollmacht.
Erst durch die Zuhilfenahme des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres und sein Image gelingt es dem Antichrist zur "Zeit des Endes"die Menschen der Erde verführen, d.h. orientierungs- und richtungslos zu machen (vgl. im Kapitel "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum vermeintlichen Retter, keine Beziehung zum scheinbaren Sohn Gottes, die seine Anhänger charakterisiert").
Denn das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird eben wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder später, d.h. weiter hinten in Offenbarung 19, 20 auch der falsche Prophet genannt.
Dieser falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 stellt sich ähnlich dem heiligen Geist Gottes ganz in den Dienst des ersten Tieres. Er ist lediglich der Schrittmacher des Antichristen und hat die zentrale Aufgabe, die Voraussetzungen zu einer Anbetung des Antichristen durch die Menschen erst zu schaffen bzw. mit seinem ab der Mitte der 70. danielischen Woche zu erwarteten Erscheinen, Auftreten und scheinbaren Wunderwirken diese in Gang zu bringen.
Der falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 ist damit nicht nur ein Generalvertreter der Macht und der rechte Arm des ersten Tieres, sondern wird zudem zusätzlich in der Vollmacht des ersten Tieres augenscheinlich die lt. Hebräer 2, 14-15 dem ersten Tier verliehene Gewalt über den Tod öffentlich wirken (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?")

Laßt uns also nicht auf die verführischen Worte des kommenden falschen Propheten hören. Denn es bleibt dabei. Was auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt ausnahmslos das unverfälschte Wort des Herrn.
Dieses unverfälschte Wort des Herrn finden wir nur in der Bibel, so beispielsweise in Jeremia 23, 29:
 
Jeremia 23, 29 29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt? (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und dieses Feuer, das einem Hammer gleicht, werden auch alle Israel feindlichen Mächte (und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zählt mit dazu), die die Bibel mit dem Begriff "Edom" zusammenfaßt, zu spüren bekommen. Der lebendige Gott greift das hiermit gemeinte Geschlecht Esaus, die Edomiter, an und auch alle, die die Seinen, d.h. die in Jesus Christus Erlösten, anzutasten und zu verführen wagen.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).

In 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt es, daß der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten und dies mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun wird.
Und aus Offenbarung 13, 11-18 entnehmen wir, daß es das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist, das diese verführerischen Zeichen und Wunder tut.
Denn es ist der "Böse" (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") selbst, der in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern auftreten wird.

Es ist also vom Sinn her richtiger, zu sagen, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder vor aller Welt tut, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den sogenannten Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 dazu befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten.

Zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 bemerken wir also eine Diskrepanz, die darin besteht, daß es nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die lügenhaften Zeichen und Wunder wirkt bzw. von wem sie nun wirklich ausgehen. Wie ist dies zu verstehen? Auf diese Abweichungen soll nun darum, um Klarheit darüber zu erhalten, von wem letztendich das Wunderwirken tatsächlich ausgeht, im weiteren Verlauf dieses Kapitels näher eingegangen werden.
Doch gleich am Anfang wollen wir es klar stellen:
Diese Abweichung entsteht aber nur oberflächlich betrachtet, wenn man bedenkt, daß es in 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt, daß es der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") und nicht sein scheinbar Wunder wirkender und auch genau darum sogenannter falscher Prophet ist, der in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftritt und dies mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun wird.

Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres, also die des falschen Propheten zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott und als Mittel der Versklavung unter die Macht des Antichristen.
Sogesehen bestehen also, wie wir gleich in 2. Thessalonicher 2, 9-12 lesen werden, zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen gewaltige Unterschiede. Denn die großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen stehen unter dem Vorzeichen des Vollmachtgebers und seiner damit verbundenen bösen Absichten. Und aus der Sicht Gottes, um nochmals auf die Worte des Paulus an die Gemeinde in Thessalonich in 2. Thessalonicher 2, 11-12 zurückzukommen, klingt dies nämlich auch ganz anders:
"Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(2. Thessalonicher 2, 11-12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Wie wir im Kapitel "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum vermeintlichen Retter, keine Beziehung zum scheinbaren Sohn Gottes, die seine Anhänger charakterisiert" eingangs hörten, symbolisieren Tiere in der Offenbarung des Johannes starke gottesfeindliche, heidnische Mächte der Erde während der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Dabei verbirgt sich hinter einem Tier immer ein ganz bestimmter König und sein Reich.

Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar. Ihn hat bereits der Prophet Daniel als das "andere kleine Horn" beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und Daniel, Kapitel 8).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird im unmittelbaren Zusammenhang mit dessen Auftauchen auf der Weltbühne noch ein weiteres in Erscheinung tretendes Tier beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18

Im Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes wird der wahre Verursacher der großen Zeichen und Wunder der Zeit der Trübsal eindeutig benannt.
Denn daß es einmal von allen Erdbewohnern angebetet werden wird, verdankt es demjenigen Umstand, daß der Drache diesem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Gewalt übergibt. Er, der Antichrist selbst und nicht das zweite Tier vom Land ist es, dem die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« egeben worden ist. Und daß es die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« sein dürfte, hat der Verfasser im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" hinreichend begründet:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein, und die »Gewalt über den Tod« kann man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen, darum, weil griechisch: Kratos auch für Macht steht. Damit besitzt das erste Tier nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod«). ... Da(durch, weil es nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod« besitzt) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibelübersetzung; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4; Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Aber mächtig werden kann das erste Tier nur durch das inszenierte Erscheinen bzw. Auftreten des zweiten Tieres bzw. falschen Propheten und dessen besonderen Eigenschaften.
Denn der später in Offenbarung 19, 20 dort so genannte falsche Prophet (ver)schafft diesem nicht nur seine Macht, sondern erhält vom ersten Tier aus dem Meer zusätzlich die Erlaubnis bzw. die (Voll-)Macht, unter dessen strengen Aufsicht die Gewalt des ersten Tieres zu vertreten und große Zeichen zu tun. Und das zweite Tier sorgt ähnlich dem heiligen Geist des lebendigen Gottes dafür, daß das erste Tier aus dem Meer von den Menschen der Erde aus jedem Stamm und jedem Volk und jeder Sprache und jeder Nation einmal angebetet wird. Denn nur mit seiner Hilfe und über das Image seiner Person erfahren die Erdbewohner, das die Todeswunde an einem seiner Köpfe des ersten Tieres geheilt wurde. Ja es scheint für die Menschen der Erde festzustehen, daß der große Zeichen und Wunder wirkende falsche Prophet sogar selbst die Qelle des Lebens ist.
Der mit dem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinte falsche Prophet aus Offenbarung 19, 20 kann diese Wunder, wie die Bibel in 2. Thessalonicher 2, 9-12 eindrücklich formuliert, also nicht einmal aus eigener Kraft selbst tun. Aber für die Erdbewohner muß es scheinen, als würde er sie selbst bewirken.

Denn erst das mit dem falschen Propheten gemeinte den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« imitierende zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 ist es, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst durch seine Messiasnachäffung zur Verwirklichung und Vollendung bringt. Durch diese vom Antichrist gezielt gewollte Verwechselung wird vom ihm die endzeitliche und mit dem Antritt seiner Weltherrschaft verbundene Christuserwartung der Erdbewohner schamlos und unverfroren ausgenutzt. So berichtet die Bibel von diesem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier:
"Und es übt (in anderen Bibelübersetzungen wird hier auch das Verb »wirkt« gebraucht) alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12; Hervorhebungen u. eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Es ist nach Offenbarung 13, 11 und folgendes das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das aus der Erde aufsteigt, denn es übt die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus. D.h. das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, (be-)wirkt dessen ganze Macht, oder es stellt sie her, und es macht sie erst vollkommen bzw. bringt sie zur Vollendung. So ist es das Auftreten des später in Offenbarung 19, 20 dort so genannte falschen Propheten, der dem ertsen Tier und damit gemeinten Antichristen nicht nur seine Macht (ver)schafft, sondern vom ersten Tier aus dem Meer zusätzlich die Erlaubnis bzw. die (Voll-)Macht erhält, unter dessen strengen Aufsicht die Gewalt des ersten Tieres zu vertreten:
"Und die ganze Macht (also auch die dem ersten Tier lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache übergebene Gewalt und sein Thron) des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen (d.h. es steht unter seiner strengen Aufsicht und seiner Regie). Und es bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist. "
(Offenbarung 13, 12 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen", also das Heilige Land Israel, erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25). So beschreibt diese Situation die Bibel folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus dem Meer) wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h. daß sich hernach, also nachdem der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier). Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird, sondern u. a. auch seine List. Denn die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das erste Tier aus dem Meer dazu befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu reden (vgl. auch das im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein Machtinstrumentarium, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, hat seinen Ursprung nicht im Meer. Von der Erde aufgestiegen kann es logischerweise keinen Geist besitzen und nicht wirklich lebendig sein. So wie also der in Offenbarung 19, 20 erwähnte falsche Prophet in Wahrheit ist, kann er in seiner Darstellung nicht wirklich sein.

Es ist also noch eine Lüge, wenn der Antichrist das Auftreten seines falschen Propheten, der zudem nicht wirklich der Messias Jesus Christus ist, den Erdbewohnern als die Wiederkunft Jesu Christi darstellt.
Denn zum Einen hat er lt. Offenbarung 13, 11 "... zwei Hörner gleich einem Lamm ...", d.h. aber daß er das
Lamm Gottes selbst nicht sein kann und zum Anderen bekommen die Erdbewohner nicht nur den wahren Menschen, sondern sein verkleidetes Bild zu sehen und eine Stimme zu hören, die ihm lediglich künstlich gegeben wird. Das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, hinter dem zwar zur Vortäuschung der Echtheit tatsächlich ein Mensch steht, aber das in Wahrheit nur eine perfekt gemachte Illusion darstellt. Denn das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, erhält erst durch die real existente Person des falschen Propheten Leben (vgl. in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").

D. h. aber ebenfalls, daß der in Offenbarung 19, 20 erwähnte falsche Prophet darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener Regie aggieren kann, um die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen.
Er ist also lediglich das der Lüge entsprungene Produkt außerordentlich hoher menschlicher Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes". Das öffentliche Auftreten des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten und die Möglichkeit der Anwendung von Automatisierungsprozessen verhelfen ihm ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der Erde zu herrschen. Und hinter dem öffentliche Auftreten des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten verbirgt sich vermutlich zudem eine Art von mit den Menschen der Erde kommunizierender künstlicher Intelligenz mit der Stimme des falschen Propheten unter Einsatz von Sprachcomputern.
Mit der Persom des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten bzw. dessen Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der Erde für seine Ziele zu überzeugen und unter einer einzigen geistigen Macht zu vereinen.
Das wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende und unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehende zweite Tier aus Offenbarung 13, 11-18 ist demnach mit einem streng nach dessen Plan und Vorgaben vorgehen müssendem Angestellten des ersten Tieres aus dem Meer zu vergleichen. Denn die Bibel berichtet uns an deieser Stelle von ihm, daß er zwar die ganze Macht des ersten Tieres ausübt, dies aber vor dessen Augen tun muß:
"Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen. Und es bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist. "
(Offenbarung 13, 11 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Er ist das spezielle Werkzeug des Antichristen zum Zweck der Täuschung und der Verführung der Erdbewohner. Und unter dem heiligen Namen, unter welchem er auftreten wird, und unter der Person, die er vorgeben wird zu sein, das ist durch und durch eine einzige unverfrorene Lüge. Der zwar wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende aber in Wahrheit unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehende und mit dem zweiten Tier aus Offenbarung 13, 11-18 gemeinte falsche Prophet ist demnach nicht derjenige, zu dem er gemacht wird und der er selbst vorgibt zu sein, nämlich der Herr aller Herren und der König aller Könige, sondern nur der vom Antichrist zur "Zeit des Endes ausgesuchte und in seine Funktion und sein Amt eingesetzte und damit größte Schwindler, dem die Menschen der Erde je verfallen sind und noch verfallen werden.

Wissen wir doch, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit unlauteren Mitteln kämpft und mit den Mitteln der Lüge und der Verführung arbeitet:
"... gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand."
(Daniel 8, 24-25; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage) Denn nicht er selbst ist es, der auf die Weltbühne treten wird, sondern wie es Offenbarung 13, 11-18 beschreibt, die gleißende und alle Erdbewohner verblendende Erscheinung des zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde. Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder auch der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt bzw. sie ihm mit seinem Auftreten (ver)schaffen muß (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Und das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ...(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Ein derartiger Mensch im Zusammenwirken mit einem derartigen Massenmedium in den Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird, das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.
Und dieses Bild des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten hält der Verfasser dieser Homepage für das sogenannte, anscheinend Geist besitzende "Greuelbild der Verwüstung".

Das was also tatsächlich zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und das Massenmedium des Antichristen tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche wird es als das götteslästerliche Reden führende und von großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, also später, wenn der Antichrist die Erdbewohner unter Einsetzung seines wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden und unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18 mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wird dann das Massenmedium des Antichristen als die Stimme des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten erkannt. Und das öffentliche und persönliche Auftreten des wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden aber dennoch nur unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres aus dem Meer stehenden zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18, welches in der Bibel weiter hinten auch der falsche Prophet genannt wird und seine ihm durch das Zusammenwirken mit dem Massenmedium des Antichristen, dem von großen Dingen sprechenden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, gegebene und weltweit hörbar gemachte Stimme hauchen dem Bild dieses falschen Propheten erst das Leben ein bzw. machen es für die Erdbewohner dann wie lebendig:

Offenbarung 13, 11-18 11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. 13 Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen; 14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15) machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dem nach Hebräer 2, 14-15 sogar die Gewalt über den Tod gegeben wurde, so daß er über sein Menschsein hinaus sehr wahrscheinlich in der Lage sein wird, seinen eigenen menschlichen Körper und diejenigen Menschen, die ihn anbeten, biologisch zu verjüngen. Damit sollte der Antichrist in der Lage sein, den Tod anscheinend weit hinauszuschieben und viele Krankheiten bei denen zu heilen, die ihn bzw. sein lügenbehaftetes, scheinbar wie lebendiges Bild, das er in das Heiligtum Israels stellen wird, anbeten und sein lügenbehaftetes "Zeichen seines Namens" nehmen werden). 15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. 16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen (gemeint ist das von Menschenhand hervorgerufene "Zeichen des lügenbehafteten Namens" des Antichristen) machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig. (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber eines sei an dieser Stelle ganz gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist trotz all seiner Macht und Genialität, die ihm das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, verleiht, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet, demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt.
Wir bitten darum Gott:
"HERR, steh auf, daß nicht Menschen die Oberhand gewinnen; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
Lege, HERR, einen Schrecken auf sie, daß die Heiden erkennen, daß sie Menschen sind. SELA."
(Psalm 9, 20-21; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die in Offenbarung 13, 11-18 genannten Wunder des zweiten Tieres, welches (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, sind also dazu bestimmt, die Menschen zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 betreffend des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8.

Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat. Sogesehen gehören die beiden Tiere in Offenbarung, Kapitel 13 untrennbar zusammen und bilden gemeinsam mit dem Drache aus Offenbarung 13, 2 die widergöttliche Trinität (vgl.im Kapitel Wer bist du? Wenn man mich fragt, was kann ich sagen? (Lukas 7, 18-19 die tabellarische Gegenüberstellung der göttlichen mit der widergöttlichen Trinität).

Wie wir also gesehen haben, besteht zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 betreffend der lügenhaften Zeichen und Wunder in der Zeit der Trübsal keine wirkliche Diskrepanz. Die Ausführungen in Offenbarung 13, 11-18 stellen lediglich eine Ergänzung zu dem in 2. Thessalonicher 2, 9-12 Gesagten dar.
Das Wunderwirken in der letzten Zeit (be-)wirkt zwar hauptsächlich das zweite Tier, d.h. aber nichts anderes, als daß dem Antichristen zur "Zeit des Endes" ohne diesem zweiten Tier aus der Erde so gut wie gar kein Wunder möglich wäre. Das erste Tier aus dem Meer, das ja auch einen Menschen symbolisiert, ist demzufolge die primäre Intelligenz, die das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier hervorgebracht hat und dieses demnach sekundär entstandene zweite Tier aus der Erde als sein Eigentum in seinen Händen hält. Das erste Tier aus dem Meer ist es damit, das in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt, auch wenn es seine Persönlichkeit, da es dem für Menschen unsichtbaren Gott des Himmels und der Erden gleich sein will, in das sogenannte, anscheinend Geist besitzende "Greuelbild der Verwüstung" hineinprojeziert.  


Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?

Der Prophet Daniel warnt uns vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der die Nachahmung des heiligen Geistes nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt und welcher vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") ausgehen und alle Erdbewohner treffen wird. Und wir erfuhren auch, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird und mit dem er den Höchsten (gemeint ist den Gott Israels bzw. den Gott des Himmels) lästert (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" das im Abschnitt "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«" zur Definition des biblischen Begriffs "lästern" Gesagte).
Und damit steht es sogar fest: Um der Definition des Wortes "lästern" an dieser Stelle in der Bibel gerecht zu werden, kann man hier sagen: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) wird es anscheinend dem Gott des Himmels bzw. dessen Messias zumindest in den wichtigsten Punkten (scheinbar) gleich zu tun können.

Daniel 7, 25-26 25 Er wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in all seinem Wirken nachahmen«) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. 26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden. (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 in den Händen vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und Verderbers kennen demnach, wenn man bedenkt, daß dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6 damit den Gott des Himmels sogar "lästert" und im biblischen Sinne mit dem Begriff des "Lästerns" eigentlich "nachahmen" bzw. scheinbar "das Gleiche wie Gott tun" gemeint ist, noch immer kein Ende (vgl. bei Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964).
Was ist aber der ureigentlichste Wille Gottes bzw. der seines Messias mit uns Menschen?

Jonannes 6, 38-40 38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am Jüngsten Tage. 40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie muß also der nichtsnutzige Hirte seine Schafe rufen, damit er sie erst verführen kann? Wie versetzt er also die Erdbewohner derart ins Staunen, so daß sie ihm so bedingungslos als ihrem Messias nachfolgen? Die Bibel formuliert dieses fatale Geschehen sehr konkret:
"Und einer seiner Köpfe (hier besser Funktionäre oder Führungsköpfe) sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und der spezielle (Lock-)Ruf oder der äußere Anschein, daß dieser in Offenbarung 13, 3 benannte Funktionär oder Führungskopf (gemeint ist das in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnete zweite Tier von bzw. aus der Erde) als das würdige Opferlamm Gottes gewaltsam getötet worden war aber danach von den Toten wieder auferstanden ist und der daraus resultiert, weil es der Seher Johannes als "aus der Erde (bzw. dem Totenreich) heraus emporgestiegen" beschreibt, verstärkt sich durch das in Offenbarung 13, 14 Gesagte noch weiter. Denn der Hinweis in Offenbarung 13, 14 verdeutlich es, daß diese tötliche Verletzung keine Krankheit sondern eine Schwertwunde sein soll.

So wird es der Antichrist zur "Zeit des Endes" in einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichneten zweiten Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 versuchen, dem echten Christus gleich zu tun und den Menschen, die ihm nachfolgen, scheinbar so etwas wie ewiges Leben spenden. Denn in Offenbarung 13, 3 steht geschrieben:
"... seine Todeswunde wurde geheilt, ..." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel)
Er will also zum Einen »geheilt« sein bzw. gibt sich dafür aus. Und mit dem Wort »geheilt« in Offenbarung 16, 13 sagt uns die Bibel: Er will heilig bzw. ein Heiliger (Geretteter). Und mit der Redewendung "... seine Todeswunde wurde geheilt, ..." meint der Seher Johannes sogar noch mehr, nämlich wie wir weiter unten noch sehen werden die (Er-)Rettung vor dem biologischen Tod. Denn das ewige Leben kann es nicht sein. Er bleibt ja weiterhin als Mensch hier auf der Erde. Und ewiges Leben dies wird der in Offenbarung 13 mit dem Tier gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" selbst mit Gewißheit nicht erlangen (vgl. dazu das zum gewaltsamen Ende des Tieres Gesagte in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

In einer Parallele im Buch des Propheten Jasaja lesen wir in Jesaja 53, 5 eine Prophetie zum von den Juden erwarteten Messias Gottes. Und dieser wird lt. Jesaja 53, 8 gewaltsam aus dem Land der Lebendigen weggerissen werden, also den biologischen Tod sterben müssen:
"5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
A) Abfall, Abtrünnigkeit
...
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war."
(Jesaja 53, 5+8; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Was bedeutet das letzte Wort dieses Verses »geheilt«? Und was meint Jesaja mit dem Satz "... durch seine Wunden sind wir geheilt":
Wir wissen, daß sich das Kapitel 53 im Buch Jesaja mit dem kommenden Messias Gottes und den damit verbundenen Gewinn für uns Menschen beschäftigt und alle diesbzgl. Hauptaussagen enthält. Der Prohet zielt in Jesaja 53, 5 auf Jesu Leiden und Sterben ab, also auf tödliche Verletzungen, durch die er, der Messias Gottes sterben mußte und durch die wir jedoch das Heil erlangen werden. Und mit dem Wort »geheilt« meint der Prophet also (Er-)Rettung. Wovor, vor dem zweiten Tod. Alle Menschen, die dieses Gnadenangebot Gottes annehmen werden, müssen also nicht sterben, denn sie werden zwar biologisch gesehen trotzdem sterben, nach dem Tode aber leben und sogar ewig leben! Biblisch gesehen heißt dies: Sie erlangen das Heil und werden vor dem ewigen, dem zweite Tode gerettet. Mit dem letzten Wort »geheilt« des Verses 5 vom 53. Kapitel sagt uns die Bibel: Sie sind heilig (gerettet) bzw. Heilige (vom Tode Errettete).

Bei der tödlichen Wunde eines seiner Köpfe des 1. Tieres aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 3 hingegen geht es also keinesfalls um das in Jesaja 53, 5 ganz am Ende mit dem Verbum »geheilt« gemeinte „vom Tode errettet sein“ hinsichtlich des ewigen Lebens erst nach dem biologischen Tod. Dies wird der mit dem Tier gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sich aber sicherlich trotzdem ebenso anmaßen, zu besitzen bzw. es sogar selbst verleihen zu können, wem er will.
Nein bei Offenbarung 13, 3 handelt es sich wie auch aus Jesaja 53, 8 klar ersichtlich zwar ebenso um körperliche Verletzungen mit Todesfolge, jedoch mit einem anderen Ausgang, als der, der in solch einem Fall normalerweise zu erwarten wäre. Und da diese körperlichen Verletzungen in Offenbarung 13, 3 zudem explizit als tödliche Wunden umschrieben werden, ist es sehr gut denkbar, daß es sich mit der Redewendung aus Offenbarung 13, 3...und seine tödliche Wunde wurde heil“ ausschließlich um den biologischen Tod des Tieres handelt, auf den hier abgezielt wird.
Und ist es nicht auch gerade dasjenige, warum alle Welt in der Folge dem Tier wie von selbst staunend hinterherläuft. Denn es lebt, und das gab es bisher noch nie, immer noch bzw. trotzdem weiter:
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher." (aus Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel und vgl. auch im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").

Auch die im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" zusammengetragenen Erkenntnisse,
daß erstens das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird
und weil zweitens sich dies durch den folgenden Sachverhalt weiter verstärkt, der besagt, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer wie hingeschlachtet zum Tode sah aber seine Todeswunde doch geheilt wurde
und weil drittens dem Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel und dem Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung gleich auf verschiedenen Wegen die symbolische Zahl "acht" zugewiesen wurde und diese Zahl in der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche für Auferstehung und ewiges Leben stand, legen die Vermutung nahe bzw. sind als ernst zu nehmende Hinweise zu werten, die begründen, daß die lt. Offenbarung 13, 2 und Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier aus dem Meer vom Drache verliehene »Gewalt« mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« identisch ist, was man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen kann.
Insbesondere darum kann man darum davon ausgehen, denn der folgende Aspekt bestärkt das Ganze, weil der Drache dem ersten Tier darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt d.h. ihm alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt (vgl. nochmals in Offenbarung 13, 2).
Wenn aber der Drache dem ersten Tier nicht nur seine Gewalt überträgt, sondern darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt und ihm damit alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt, muß dann nicht auch dieses Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« ausgestattet sein? Wie kann es dann auch verwunderlich sein, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wie hingeschlachtet zum Tode sah und seine Todeswunde wurde dennoch wieder geheilt. Somit sah es also nicht nur so aus, als hätte es den biologischen Tod überwunden, es war auch tatsächlich so.
Wie kann man auch angesichts der »Gewalt über den Tod« des Tieres ins Staunen geraten. Müßte die damit gemeinte »Macht über den Tod« in den händen des Tieres, wenn sie zu Unterdrückungszwecken und der Repräsentation der Macht eingesetzt werden würde, bei den Erdbewohnern nicht Angst und Schrecken auslösen? Genau das aber bewirkt sie doch nicht, denn das Gegenteil ist der Fall. Alle, und dies wird wohl in der Geschichte einmalig bleiben, beginnen angesichts der »Gewalt über den Tod« dem Tier hinterherzulaufen:
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(aus Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
:

Offenbarung 13, 1-4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 1 Und ich sah aus dem Meere ein (erstes) Tier aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.
2
 Und das (erste) Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel, (Eig. weiblichen Pardel) und seine
Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.
3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier. (W. hinter dem Tiere her)
4
 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen? (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Zum Vergleich lesen wir nochmals in Offenbarung 13, 1-4 in der Zürcher Bibel. Denn auch die Zürcher Bibel hat den guten Ruf, neben der Elberfelder Bibelübersetzung sehr nahe am Urtext zu sein:

Offenbarung 13, 1-4 nach der Zürcher Bibel

Das Tier aus dem Meer

1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, das hatte zehn Hörner und sieben Köpfe. Auf seinen Hörnern trug es zehn Diademe und auf seinen Köpfen standen Lästernamen.
2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
4 Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wir sollten uns heute aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" (der Antichrist entspricht beim Propheten Daniel dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11) einmal aus einem von den »zehn Hörnern« des vierten und letzten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 hervorgehen wird bzw. einmal eine Weiterentwicklung eines der der dort erwähnten und zur "Zeit des Endes" bestehenden  »zehn Hörner« sein wird.
Denn fest steht, daß das "andere kleine Horn" ein zwischen den »zehn bestehenden großen Hörnern« ganz neu hervorbrechendes kleines Horn ist, das am Ende über sie hinauswachsen wird und zuvor "drei" der »zehn bestehenden großen Hörner« gewaltsam ausreißt. Und die "drei" der »zehn bestehenden großen Hörner« das sind die politischen und militärischen Führungsmächte jener Zeit.
Und es ist lediglich ein Rechenexembel, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 letztendlich das "achte" von den "sieben" verbliebenen der in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörner« sein wird, wenn man auf den Endzustand des vierten danielischen Tieres blickt und davon ausgeht, daß der mit dem »anderen kleinen Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal im Rahmen seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 erwähnt die "Starken" dieser Erde vernichten haben wird.

Wenn also sowohl die arithmetische Deutung der vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] als auch sein expliziter Hinweis in Offenbarung 17, 11, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) selbst der achte ist, in beiden Fällen auf die Zahl "acht" zeigen sollen und auch vom Propheten Daniel der mit dem »anderen kleine Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem in Daniel 7, 7-8 Gesagten auf Platz "acht" verwiesen wird, dann kann dies unweigerlich nur als ein Indiz darauf zu werten sein, daß sich das Tier aus Offenarung 13 tatsächlich mit dem ganz speziellen religiösen Nymbus umgibt, nämlich selbst die Auferstehung und das ewige Leben zu sein.

Nur der Christus Gottes aber ist in der Lage, von sich selbst zu sagen, daß er selbst die Auferstehung und das ewige Leben besitzt. Darum also ist sich der Vefasser dieser Hompage auch so sicher, daß sowohl das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 als auch sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) von sich selbst behaupten werden, die Auferstehung und das ewige Leben zu besitzen.

Das zweite Tier aus Offenbarung 13 wird also darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel und dem Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung gleich auf verschiedenen Wegen die symbolische Zahl "acht" zugewiesen wurde und diese Zahl in der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche für Auferstehung und ewiges Leben stand.

Wir in den Kapiteln "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?" und "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum vermeintlichen Retter, keine Beziehung zum scheinbaren Sohn Gottes, die seine Anhänger charakterisiert" bereits hörten, meint der Seher Johannes bei den drei Gaben des Drache an das erste Tier mit dem Ausdruck "große Vollmacht", daß das Auftreten des kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" bzw. des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 von sehr großer (Überzeugungs-)Kraft gekennzeichnet sein wird.
Und mit der Redewendung "seinen Thron" zielt Johannes auf die Einsetzung des ersten Tieres durch den Drache in die Weltherrschafft ab.
Mit der Formulierung "der Drache übergab ihm seine Gewalt" aber ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« gemeint. Denn das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aus. Und von ersten Tier wird in nach Offenbarung 13, 3 gesagt: Einer seiner Köpfe ist wie zum Tode geschlachtet. Aber seine Todeswunde wurde geheilt.

Der dem Messias Jesus Christus täuschend ähnlich sehende falsche Prophet ist in Wahrheit kein König und Herr aller Herren. Denn er stellt sich aber nach Offenbarung 13, 12 ganz in den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10. Jenes in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde ist es darum, weil es den Messias nachbildet, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht dem Antichrist erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Aber das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist es, dem, so wie wir es ebenfalls im Kapitel "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?" hörten, vom Drache erstens seine Gewalt und zweitens seinen Thron und drittens große Vollmacht gegeben worden ist.
Vom dem Messias Jesus Christus täuschend ähnlich sehenden falschen Propheten hören wir dagegen nur:
"Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen. Und es bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen (also nicht ihn, den falschen Propheten, sondern) das erste Tier anbeten - das Tier, (und das erste Tier ist damit das eigentliche und wichtigste Tier, weil) dessen Todeswunde geheilt worden ist. ..." (Offenbarung 13, 12; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie ganz anders und gewaltiger klingt es dagegen vom ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10. Denn ihm wurde vom Drache seine Gewalt und sein Thron und dazu grosse Vollmacht übertragen.
Das erste Tier aus dem Meer erhält alles, sein dem Messias Jesus Christus täuschend ähnlich aussehender falscher Prophet dagegen übt lediglich die ganze Macht des ersten Tieres vor dessen Augen aus.
Der falsche Prophet ist also derjenige, der die Gewalt des Drache lediglich praktizieren darf, während das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 jedoch über alles entscheidet und die Gewalt in seinen Händen hält.
Aber wir müssen in diesem Zusammenhang beachten, daß der Antichrist, sichbar werdend in der öffentlich auftretenden Gestalt seines falschen Prophen, aus sich heraus keinerlei Macht besitzt. Denn alle seine Macht, die er mittels seines falschen Prophen ausübt, steht unter der Zulassung bzw. Gewährung und der zeitlichen Begrenzung Gottes. Gott gibt also dem Tier nicht nur den Raum, sondern setzt ihm, wie es erfreulich zu hören ist, auch seine Grenzen. Dies sagt uns die Bibel in Offenbarung 13, 5+7+15 mit der hier gleich viermalig zu findenden Redewendung "ihm wurde gegeben".


Aber der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) und das seines falschen Propheten aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.

Das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht ihm erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise mit ihm für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen." (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und die Bewohner der Erde beteten demnach in erster Linie nicht das für sie sichtbare zweite, sondern das erste Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge und zwar als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder seines von ihm eingesetzten falschen Propheten und Vertreter für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe halten. Und darum auch geht der Verfasser dieser Homepage davon aus, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 für alle Erdbewohner unsichtbar ist und damit im Hintergrund bleibt.
"Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?"
(Offenbarung 13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "... Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Aber der wahre Gott des Himmels gibt dem

"Sie beteten das Tier an, weil der Drache ihm die Gewalt gab", steht aber im grassen Gegensatz zum Ausspruch Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18). D.h. Jesu Gewalt ist uneingeschränkt in dieser Welt und außerhalb dieser Welt. Und sie ist nicht nur unmittelbar an das irdische Leben auf dieser Erde gebunden. Denn der Machtbereich Satans ist, seitdem er aus dem Himmel auf diese Erde geworfen wurde, auch nur auf das Leben auf dieser Erde beschränkt. Die Gewalt, die der Drache dem ersten Tier aus dem Meer gibt, und die der Verfasser dieser Homepage als die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 interprädiert, kann demnach keine Auferstehung vom Tod bewirken. Denn der Tod wird erst nach dem Tausendjährigen Reich der Herrschaft Jesu auf dieser Erde, dann wenn der neue Himmel und die neue Erde kommt, nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1-4). Die Einschränkung der »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 besteht also darin, daß das erste Tier aus dem Meer einem großen Wunder gleich den irdischen Tod zwar aufzuhalten vermag, aber das Sterben des Menschen damit immer noch nicht und für alle Zeit gebannt ist. Z. Bsp. ein Unfall eines Menschen mit Todesfolge ist damit immer noch möglich.
Befolgen wir also den in der Apostelgeschichte formulierten Umkehrruf Gottes und werden wir selbst zu einem Rufer:
"Du sollst ihnen die Augen öffnen, daß sie umkehren, von der Finsternis zum Licht, aus der Gewalt Satans (der diese, zu wirken, dem Antichrist gegeben hat) zu Gott."
(Apostelgeschichte 26, 18; eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und auch das Leben des Tieres selbst stehen mit dem in Offenbarung 13 viermal ausgesprochenen "ihm wurde gegeben" zudem unter der Zulassung aber auch unter der zeitlichen Begrenzung durch den wahren Gott des Himmels (vgl. Offenbarung 13, 5).
Denn wir müssen in diesem Zusammenhang beachten, daß der Antichrist, sichbar werdend in der öffentlich auftretenden Gestalt seines falschen Prophen, aus sich heraus keinerlei Macht besitzt. Denn alle seine Macht, die er mittels seines falschen Prophen ausübt, steht unter der Zulassung bzw. Gewährung und der zeitlichen Begrenzung Gottes. Gott gibt also dem Tier nicht nur den Raum, sondern setzt ihm, wie es erfreulich zu hören ist, auch seine Grenzen. Dies sagt uns die Bibel in Offenbarung 13, 5+7+15 mit der hier gleich viermalig zu findenden Redewendung "ihm wurde gegeben".

Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige, dessen Todeswunde geheilt worden ist. Und die Menschen der Erde werden ihn, weil er sich genau darum anmaßen wird, Gott zu sein, sogar anbeten. Und dies alles kann erst dann geschehen, weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gab (vgl. in den Kapiteln "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum vermeintlichen Retter, keine Beziehung zum scheinbaren Sohn Gottes, die seine Anhänger charakterisiert" und "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"). Oder andersherum gesagt:
Weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel lt. Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier die Gewalt gab, wird sich der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die allein dem lebendigen Gott gebührende Anbetung der Erdbewohner gefallen lassen und sich von großem Machtstreben getrieben an die Stelle Gottes bzw. die seines Sohnes Jesus Christus stellen (vgl. in den Kapiteln "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?" und "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").
D.h. aber auch, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", weil er damit den biologischen Tod nun auszuschalten vermag, also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein scheint und daß er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten, sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Denn mit der in Offenbarung 13, 4 beschriebenen "Gewalt" (und der dadurch bedingten großen Macht über Menschen)" ist, wie wir im Verlaufe dieses Kapitels noch sehen werden, nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 angeführte "Gewalt über den Tod" gemeint.

Aber was hat den Verfasser dieser Homepage in diese Denkrichtung angestoßen?
Jeder Mensch trägt eine tödliche Wunde in sich, die die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen haben. Denn alle Menschen sind die Erben des einen, der gesündigt hat und Gottes Gebot übertrat (gemeint ist der Vater aller Menschen: Adam). Und darum, weil wir alle den sogenannten "Stachel des Todes" bereits mit unserer Geburt in uns, d.h. in unserem Fleisch tragen, müssen wir einmal alle sterben. Und dem Leben eines jeden Menschen auf dieser Erde ist darum nur eine bestimmte Zeit gesetzt. Bzw. jedem Menschen ist darum bestimmt, einmal (körperlich) zu sterben, danach aber das Gericht (vgl. Hebräer 9, 27).

Vom für die letzte Zeit erwarteten personenhaften Antichrist zur "Zeit des Endes" wissen wir, daß er unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird und daß er damit dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, auch zeitlich gesehen unmittelbar zuvor kommen wird (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß"). Denn lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 soll bzw. wird es aber dennoch einen Menschen aus Fleisch und Blut geben, dem gegeben wird, über die einem jeden Menschen gesetzte Lebensfrist hinaus, biologisch weiterzuleben und dem körperlichen Tod zu entgehen. Es ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem es allein gelingen wird, infolge seiner ihm gegebenen überaus großen geistigen Macht und seiner enormen Intelligenz, daß seine Todeswunde wieder heilt. Und der Schreiber dieses Textes meint: Und es muß wegen seiner großen Sünden der sogenannte "Stachel des Todes" sein, der ihm diese Wunde reißt. Was stellt aber der "Stachel des Todes" dar?

In 1. Korinther 15, 56 heißt es: "Der Stachel des Todes aber ist die Sünde ...". Aber es gibt jemanden, dem trotz seiner Auflehnung gegen Gott sogar die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist:

Hebräer 2, 14-15 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (und der Teufel, gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2, überträgt diese, "nämlich seine Kraft und seinen Thron und große Macht", wie ebenfalls in Offenbarung 13, 2 ersichtlich, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes"), 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt" (über den Tod).
"Und der Drache übergab ihm (mit dem Wort ihm ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint) seine Gewalt ... (gemeint ist die Gewalt über den Tod)"
(Text aus der Zürcher Bibel, Offenbarung 13, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" (Offenbarung 13, 4; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Vermutlich genau darum, weil  der Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Gewalt" übergab, maßt sich der "Sohn des Verderbers" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott bzw. sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28, 18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und auf Erden" gegeben wurde:
"Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" hatten wir erfahren, daß mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13, 17-18 im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung zum Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Zahl die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw. eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde.
Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" besitzt demnach lediglich eine symbolische  Bedeutung. Denn wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus noch eindeutig zu entschlüsseln gewesen wäre und einem ganz bestimmten Menschen zuzuordnen gewesen wäre, hätte dies einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) wissen müssen. Dieser lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Nur so ist es also erklärbar, daß die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus nicht eindeutig entschlüsselt werden konnte.

Mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" und ihrer symbolischen Deutung, und ihr Träger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", muß ja lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, ist es also klar geworden:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann keine übernatürlichen Dinge bewirken. Er unterliegt also, in allem was er tut, voll und ganz den Naturgesetzen dieser Erde. Er ist demnach unmöglich dazu in der Lage, eine wirklich tödliche Wunde an unersetzlichen Körperorganen im Sinne einer Verletzung dieser Körperteile selbst zu heilen.
Also muß das in Offenbarung 13, 3-4 zur Heilung der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer Gesagte wie auch schon die ihm zuzuordnende "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" auch ausschließlich symbolisch gemeint sein.
Die Bedeutung und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten Wiederheilwerdens der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 an einem seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der tödlichen Wunde dazu, daß alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber im gleichen Atemzug eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen und es anzubeten beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für wahre Größe göttlicher Offenbarung hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" wie von selbst hinterherlaufen und sogar ihre Knie von ganz allein vor einem Mächtigen dieser Erde beugen und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung 13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für wahre Größe göttlicher Offenbarung hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden. Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Lage ist, es an den Menschen zu tun!

Doch im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten"  erfahren wir ab hier, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und erst zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen Wirken beginnt.
Und darum wird er seine Macht nicht persönlich ausüben, sondern das sogannte (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 wird dies tun (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht ausüben und tut dies nicht selbst.
Also kann es doch eigentlich gar nicht die schillernde Person bzw. die Persönlichkeit des Antichristen selbst sein, die allen Menschen der Erde so gefällt, daß sie ihm nachlaufen.

Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein (Wunder-)Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, alle Welt versetzt er damit in Staunen und sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein) hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ..." (Offenbarung 13, 13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser Homepage). 

Was ist es, was dem wunderwirkenden ersten Tier aus dem Meer das nur ihm zugeschriebene scheinbar göttliche Wesen verleiht, welches alle Menschen vor ihm in den Staub wirft? Oder steht hinter dieser spontanen Anbetung eine ganz bestimmte Hoffnung?
Aus Hebräer 2, 15 wissen wir, daß die Menschen "Furcht vor dem Tod" besitzen und "im ganzen Leben Knechte sein mußten", weil sie " von Fleisch und Blut sind". Darum auch hat Jesus Christus demjenigen die Macht genommen, der lt. Hebräer 2, 14 die "Gewalt über den Tod hatte". Und er erlöste sie von eben dieser ihrer Furcht.
Vielleicht steht im Zusammenhang mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer und des Heilwerdens seiner tödlichen Wunde, wodurch alle Erdbewohner ins Staunen geraren und eben dieses erste Tier anzubeten beginnen, eine ganz bestimmte Hoffnung, die Hoffnung auf Erlörung von eben dieser ihrer Furcht, der "Furcht vor dem Tod".
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus großen und weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich einmal die Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Staub zu werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit das (erste) Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen, Groß und Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen sogar spontan die Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die Vollmacht des (ersten) Tieres zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und dies geschieht, eben weil die Menschen lt. Hebräer 2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod" besitzen.
Die Angst um ihr Leben, die der Antichrist mit seiner Macht bei den Menschen auslöst, wird also, wie wir sehen, von der "Furcht vor dem Tod" weit überschattet. Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar mit der Frage: "... wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Übersetzung nach der Zürcher Bibel) bzw. "... wer kann mit ihm kämpfen?" (Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der Erde einerseits Respekt vor seiner ihm gegebenen Gewalt über das Leben und damit vor seiner überaus großen militärischen Macht haben, aber andererseits gerät alle Welt ins Staunen und läuft dem Tier sogar hinterher. Denn die Begründung lautet: "... seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm die Gewalt über den Tod übergeben worden war,) geheilt." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Ist es nicht dasjenige was alle Menschen der Erde gleichsam besitzen und was sie vereint, die Angst vor dem einmal Sterben müssen? Was wäre, wenn es tatsächlich einmal jemand gelingen würde, der allen Menschen anbietet, ihren körperlichen bzw. irdischen Tod aufzuhalten? Der Verfasser dieser Homepage vermutet darum berechtigt, daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist, der dies bewerkstelligen wird und genau darum Anbetung verlangt und Jesus Christus nachahmen wird, derjenige der den Anspruch erhebt, der Retter Gottes Jesus Christus zu sein.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich also für Jesus Christus aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), dem wiedergekommenen Christus Gottes zum Verwechseln ähnlich sein, demjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Tier von der Erde steht, schlüpft also in die Rolle des Messias Gottes. Aber das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 gleicht lt. Offenbarung 13, 11 nur äußerlich einem "Lamm". Denn während es sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, steht es gleichzeitig im Dienst des in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tieres aus dem Meer, dessen ganze Gewalt es vor ihm öffentlich ausübt. Und mit dem ersten Tier aus dem Meer ist bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint. So wird es um so verständlicher, daß der Seher Johannes das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier von der Erde in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet betitelt.
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, von dem wir eben festgestellt hatten, daß es der in betrügerischer Absicht auftretende falsche Prophet ist, hinterläßt zudem lt. Offenbarung 13, 3 auf den Betrachter den Eindruck, als wäre es wie hingeschlachtet zum Tode. Doch diese Todeswunde scheint für die Erdbewohner wie auf wundersame Weise geheilt zu sein. Und sieht der Verfasser des Buches der Offenbarung an dieser Stelle nicht auf die tötlichen Kreuzigungsnarben Jesu Christi, die einer Auferstehung von den Toten dennoch nicht im Weg standen? Aber aufgepaßt: Das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Lamm" aus. Und mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist". Aber man sollte beachten: Nur in Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8 beschreibt Johannes durch ein Bild das für die Sünden der Menschen getötete Opferlamm Gottes und sieht dabei auf den wahren, von den Toten auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus, während er im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung in Offenbarung 13, 11 durch das Zusatzwort "wie" oder "gleich" lediglich auf die große Ähnlichkeit mit dem Messias Gottes hinweist und die Unechtheit des sich für ihn ausgebenden zweiten Tieres bzw. des einen (Führungs-)Hauptes hervorzuheben versucht.
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht. 

Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom legendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Nun, da der Drache dem Gesetzlosen bzw. dem Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für wahre Größe göttlicher Offenbarung hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Denn wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer 2, 14  die "Gewalt über den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 2 seine Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten Antichrist nach nach Offenbarung 13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn der Drache übergibt ihm nicht nur seine Gewalt (über den Tod), sondern ebenso seinen Thron und die Vollmacht, diese Gewalt auch auszuüben (anlehnend an Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Und man beachte: Die Bibel meint nicht eine Gewalt über das irdische Leben, sondern spricht im übertragenen Sinne von der "Gewalt über den Tod" (vgl. Hebräer 2, 14)!
Das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 besitzt damit nicht nur die Gewalt über das irdische Leben eines Menschen, sondern hält zusätzlich den Zeitpunkt seines Todes in seinen Händen.
Denn ihm wurde lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde sogar die Gewalt über den Tod übergeben.
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht." (Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Tod und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) sind es doch, die durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am Ende sein irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält, bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?

Dem Staunen über das Tier folgen schließlich erst die Bewunderung der Erdbewohner über seine Allmacht, anscheinend sogar den Tod besiegen zu können, und dann das Hinterherlaufen.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher."
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Schließlich aber sagt die Bibel in Offenbarung 13, 4:
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für wahre Größe göttlicher Offenbarung hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 4; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Und das Hinterherlaufen und die Anbetung des Tieres weiten sich, weil es sich herumspricht, sage und schreibe sogar auf den gesamten Erdkreis aus und werden nach Offenbarung 13, 8 zuletzt tatsächlich die ganze Welt erfassen:
" Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Und dann geschieht tatsächlich das Unfaßbare: Die anfängliche Macht des ersten Tieres aus dem Meer, die nur auf Israel begrenzt war, denn die Mehrzahl der Juden hatte inzwischen den nichtsnutzigen und nicht den guten Hirten als ihren Messias angenommen (gemeint ist der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der Antimessias zur "Zeit des Endes", der in seinem eigenen Auftrag kommt), weitet sich sogar auf die ganze Welt aus!

Und diese Anbetung läßt sich das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich heilig gemacht hat, gefallen, diejenige Anbetung, die allein dem Lamm Gottes gehört, das die Sünden der Welt auch tatsächlich trägt.

Jesus Christus ist nach der Bibel der gute Hirte (vgl. in Psalm 23; Johannes 10, 11-16) und zwar ein Hirte von zwei Herden, die er nach ihrer Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein.

Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder  "anstatt" Christus kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Er wird, was aber seine wahre Identität bei weitem nicht so treffend wiedergibt, auch Widerchrist bzw. Anti-Messias genannt oder in der Bibel nach Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als Sohn des Verderbens bezeichnet (gemeint ist hier eigentlich der "Sohn des Verderbers", wobei mit dem Ausdruck " der Verderber" Satan selbst gemeint ist).
Nach Jesaja 16, 3-5 sind für den Antichrist auch die Bezeichnungen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel gebräuchlich.

Wie lautet der Hirtenruf des guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16? Wir finden ihn in Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wie lautet dagegen der Hirtenruf des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der ja, weil er sie vom guten Hirten loszureißen versucht, eine über die Erdbewohner herrschende und ihre eigentliche Lebensbestimmung verhindernde Macht verkörpert?
Und derjenige, der von sich behauptet, der Messias zu sein, ihn in der letzten Zeit nachahmt und sich an dessen Stelle stellt, spricht nicht so wie der gute Hirte "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt". Sondern dieser Hirte beruft sich ausschließlich auf das Diesseits und bezieht das Himmelreich Gottes, also das Jenseits, nicht mit ein und das, obwohl Jesus, der gute Hirte, einmal wie in Johannes 18, 36 geschrieben zu Pilatus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.".
Der "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Der Drache nach Offenbarung 12, 7-9 wurde doch in Folge eines gewaltigen Kampfes von Michael und seinen Engeln aus dem Himmel verstoßen nun auf die Erde geworfen. Und genau darum, weil dieser "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel mittels seiner Verführung die Menschen, die in der Zeit der Bedrängnis, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), von dieser Welt mit Gottes Hilfe zu entfliehen versuchen, auf ihr festzuhalten versucht, könnte sein Hirtenruf folgendermaßen formuliert sein. Der Verfasser dieser Internetseite legt dem mit dem "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 gemeinten Verderber und Antimessias zur "Zeit des Endes" in diesem Zusammenhang folgende Worte in den Mund:
"Ich bin der das Heil bringende wahre Messias, derjenige Gott, der die Quelle des Lebens verkörpert. Ich halte die Gewalt über den körperlichen Tod in meinen Händen. Wer mich anbetet und das Zeichen meines heiligen Namens an seine Stirn oder an seine rechte Hand nimmt, der wird mit vielen anderen Menschen zusammen auch leben und den körperlichen Tod nicht sehen, nie mehr biologisch altern und sterben müssen und in gewissem irdischen Reichtum leben können.
Bisher hat Gott nur einzelne Menschen aus dieser Welt herausgerufen, nun aber steht die breite Masse unter meiner Macht
Wer mich dagegen ablehnt, meine Machtabsichten boykottiert und mein Angebot, dem irdischen Tod entrinnen zu können, bewußt ausschlägt, und wer mir die dafür gebührende Anbetung verwehrt, denjenigen werde ich aus der irdischen Lebensgemeinschaft aller mir treu ergebenen Menschen ausschließen, in diesem Zusammenhang wirtschaftlich boykottieren und schließlich sogar von dieser Erde ganz vertilgen. Denn ich habe mir diese Erde und alles, was darauf ist, zu meinem Besitz genommen. Was du auch vor Augen siehst, ist in meine Hände gegeben worden und gehört nun mir. Und ich bekämpfe darum all diejenigen auf das Schärfste, die dies nicht akzeptieren und sich meinem Willen nicht beugen wollen."


Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11, 15-17 nachzukommen und seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses "(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit seinem Hirtenruf den Mund nicht zu voll nimmt. Denn der hiermit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist derjenige, dem der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung 13, 2 sogar die "Gewalt über den Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbers ist es, dem der Teufel, "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2. Thessalonicher 2, 9 "in der Macht des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar mit) lügenhaften Zeichen und Wundern" auftreten kann.
Wer vorgibt derjenige zu sein, der das Leben ist und von dem es ausgeht, der muß und wird zumindest etwas Vergleichbares vorweisen können. Und er muß es zusätzlich auf seine Anbeter übertragen können. Wer würde schon einen Lügner anbeten

Und die tödliche Wunde, die wieder heil geworden ist, kann eigentlich keine durch das Schwert verursachte Todeswunde sein. Denn vom 1. apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd nach Offenbarung 6, 1-2, der nichts anderes als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert, heißt es in Offenbarung 6, 2:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen: 
"... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." heißt nichts anderes als, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um durch Betrug die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu vernichten (vgl. Daniel 8, 23-25), diesem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer ebenfalls siegreicher vorausging, bei dem er also schon einmal siegreich gewesen war und unverletzt als Sieger daraus hervorgegangen ist (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Ein erfolgreicher und siegreicher Kriegsführer hat also in der Vergangenheit keine und wird auch in der Zukunft  keine wirklich gefährliche Todeswunde davontragen.
Demnach muß tatsächlich der "Stachel des Todes" gemeint sein, wenn in der Bibel das erste Tier aus dem Meer als diejenige gottesfeindliche Macht bzw. als derjenige gottesfeindliche Tyrann bezeichtet wird, dessen Todeswunde geheilt worden ist.


Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt

Aus dem Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" ging hervor, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", will er Gott gleich sein, sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in einem seiner (Führungs-)Köpfe betrügerischerweise auch für denjenigen ausgeben muß, der ewiges Leben verschenkt bzw. der es den Menschen der Erde ermöglichen kann, ewiges Leben zu erwerben.

Denn die im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" zusammengetragenen Erkenntnisse,
weil erstens das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird (vgl. bei Punkt 7.),
weil zweitens dem Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel und dem Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung gleich auf verschiedenen Wegen die symbolische Zahl "acht" zugewiesen wurde und diese Zahl in der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche für Auferstehung und ewiges Leben stand (vgl. bei Punkt 8.),
weil drittens sich dies durch den folgenden Sachverhalt weiter verstärkt, der besagt, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer wie hingeschlachtet zum Tode sah aber seine Todeswunde doch geheilt wurde (vgl. bei Punkt 9.)
und weil viertens sich das scharlachrote Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern aus Offenbarung 17, 3, über das die Erdbewohner bei seinem Erscheinen staunen werden, mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Prophet, für denjenigen ausgeben wird, der lt. Offenbarung 17, 8 "gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird" und dessen selbst verliehener und lügenbehafteter Name damit Jesus Christus sein muß (vgl. bei Punkt 21.),
legen die Vermutung nahe bzw. sind als ernst zu nehmende Hinweise zu werten, die begründen, daß die lt. Offenbarung 13, 2 und Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier aus dem Meer vom Drache verliehene »Gewalt« mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« identisch ist, was man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen kann.
Insbesondere darum kann man darum davon ausgehen, denn der folgende Aspekt bestärkt das Ganze, weil der Drache dem ersten Tier darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt d.h. ihm alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt (vgl. nochmals in Offenbarung 13, 2).
Wenn aber der Drache dem ersten Tier nicht nur seine Gewalt überträgt, sondern darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt und ihm damit alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt, muß dann nicht auch dieses Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« ausgestattet sein? Wie kann es dann auch verwunderlich sein, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wie hingeschlachtet zum Tode sah und seine Todeswunde wurde dennoch wieder geheilt. Somit sah es also nicht nur so aus, als hätte es den biologischen Tod überwunden, es war auch tatsächlich so.
Wie kann man auch angesichts der »Gewalt über den Tod« des Tieres ins Staunen geraten. Müßte die damit gemeinte »Macht über den Tod« in den händen des Tieres, wenn sie zu Unterdrückungszwecken und der Repräsentation der Macht eingesetzt werden würde, bei den Erdbewohnern nicht Angst und Schrecken auslösen? Genau das aber bewirkt sie doch nicht, denn das Gegenteil ist der Fall. Alle, und dies wird wohl in der Geschichte einmalig bleiben, beginnen angesichts der »Gewalt über den Tod« dem Tier hinterherzulaufen:
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(aus Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Offenbarung 13, 1-4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 1 Und ich sah aus dem Meere ein (erstes) Tier aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.
2
 Und das (erste) Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel, (Eig. weiblichen Pardel) und seine
Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.
3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier. (W. hinter dem Tiere her)
4
 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen? (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Zum Vergleich lesen wir nochmals in Offenbarung 13, 1-4 in der Zürcher Bibel. Denn auch die Zürcher Bibel hat den guten Ruf, neben der Elberfelder Bibelübersetzung sehr nahe am Urtext zu sein:

Offenbarung 13, 1-4 nach der Zürcher Bibel

Das Tier aus dem Meer

1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, das hatte zehn Hörner und sieben Köpfe. Auf seinen Hörnern trug es zehn Diademe und auf seinen Köpfen standen Lästernamen.
2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
4 Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wir hatten außerdem zuvor im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten" gehört, daß die Wunder des zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist und das einen seiner (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres darstellt, allein dazu bestimmt sind, die Menschen zu blenden und unter die Macht des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu versklaven.
Die Wunder, mit denen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" unter zu Hilfenahme des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18, welches einen seiner (Führungs-)Köpfe darstellt, die Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" verführt, sind nach 2. Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt.

Und wir hatten erfahren, daß es zwar vom Sinn her richtig, zu sagen ist, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit diesen Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug und Hilfsmittel des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, mit Lügen die Menschen zu verblenden und dabei doch in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat.

Johannes 3, 3 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde,[A] so kann er das Reich Gottes nicht sehen. A) d. h.: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird (ebenso Vers 5).
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier ist es allein, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 gehören unmittelbar zusammen. Sie bilden zusammen mit dem Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche Trinität, das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.

Das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten. Es wird die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Darum wird es später wegen der diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den Namen der falsche Prophet erhalten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Weil sich das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier ganz in den Dienst des ersten stellt, verkörpert es eine Parodie bzw. ein Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw. stellt dessen verzerrtes Abbild dar.

Der heilige Geist Gottes ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen, er ist derjenige, der die geistige Wiedergeburt und neues Leben bewirkt. Nur wer, wie wir es in Johannes 3, 3 gehört haben, von neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann das ewige Leben erhalten, nur derjenige wird in das Reich Gottes eingehen.

Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", ist derjenige Mensch, der den Stachel des Todes, den jeder Sünder seit Adam durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper zu entfernen bzw. auszureißen vermag. Er ist hierdurch in der einmaligen Lage, den körperlichen Tod aufhalten zu können, indem er mit modernen technischen Hilfsmitteln das biologische Altern eines Menschen aufhalten kann. Dabei gerät bzw. steht er unter satanischem Einfluß, stellt sich sogar an die Stelle Gottes und verlangt schließlich die Anbetung seiner Person. Und der Verfasser dieser Homepage begründet dies auch im weiteren Verlauf dieses Kapitels:

Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen.
Was stellt aber das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 dar, wenn es mit ihm verglichen wird?
Wenn es also in Johannes 3, 3 heißt: "Nur wer von Neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann in das Reich Gottes eingehen und wird nach seinem körperlichen Tod nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben erhalten", wie heißt es dann in diesem Zusammenhang bei der widergöttlichen Trinität?
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich das folgendermaßen gut vorstellen:
"Wer in das Reich des Christus nachahmenden Antichristen eingehen wird und sich für ihn entscheidet, darf sich freuen. Er wird durch das wundersame Wirken des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, d.h. mit dessen Hilfe, biologisch neu bzw. wiedergeboren, d.h. biologisch verjüngt werden und wird zukünftig weder Krankheit noch den körperlichen Tod zu sehen brauchen."

Was ist es aber, das dem Schreiber dieser Homepage diese (Denk-)Richtung einer andersgearteten und verführerischen Wiedergeburt gegeben hat?
Vom (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung 13, 12: "Und es (gemeint ist das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt die ganze Macht) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen geistigen Menschen ist und so neues Leben schafft (gemeint ist derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines Menschen bewirkt, die dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen zu können), ist das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum bzw. das Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls eine gewisse Art von Schöpfer, der ein neues Leben bewirkt, das aber sicherlich von ganz anderer Art ist.
Wissen wir doch: Das Reich Gottes und alles was gerettet werden wird, ist nicht von dieser Welt, das Reich Satans aber und alles, was verloren gehen wird, ist von dieser Welt, weil es in ihr verbleibt.
Von den in Jeus Christus Erlösten heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die im Himmel wohnen".
Von denen, die sich für den Antichristen entscheiden werden, heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten" und darum auf dieser Erde bleiben wollten, als das Lamm die Seinen rief.
Und wir müssen an dieser Stelle unbedingt bedenken: Wer sich für das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, entscheidet und sein neues Schöpferwerk bzw. dasjenige weltliche Leben, das sein (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenes zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 kreiert, in Anspruch nimmt (und das tut er genau dann, wenn er "das Zeichen des Tieres annimmt und das Bild des Tieres anbetet"), hat sich damit auf Gedei und Verderb für immer dem Antichristen verschrieben. Dieser Mensch, der sich dem Sohn des Verderbens verschreibt, hat sich damit, ohne es jemals wieder rückgängig machen zu können, gegen den lebendigen Gott und die Wiedergeburt aus dem Geist Gottes und gegen das ewige Leben bei Gott entschieden. Das eine schließt also automatisch das andere aus.
So wie der des neue geistige Mensch nach seiner Verwandlung aus dieser Welt herausgerufen wird, wird der durch das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 verwandelte Mensch in dieser Welt verbleiben (wollen).
Es muß also etwas sein, was mit dieser Welt (und dem darin verbleiben wollen) zu tun hat, das was das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier tun wird, wenn es Menschen im Sinne des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 verwandelt, um es an dieses bzw. an den damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" fest zu binden. Und es muß ein großes, in Lügen gekleidetes Wunder mit propagandistischem Effekt sein, das den Irrglauben hervorrufen kann, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Bild, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, sei tatsächlich der Gott gleiche Messias Israels.

Daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. der den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, in der einmaligen Lage sein muß, unter Zuhilfenahme des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ähnlich einem Schöpfer neues aber weltliche Leben zu kreieren, kann auch an anderen Stellen der Bibel abgelesen bzw. gedeutet werden.
Der Verfasser dieser Homepage fand insgesamt vier unterschiedliche Lösungsansätze aus der Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen, die in ein und dieselbe Richtung weisen, diejenige Richtung, die besagt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, mit der Hilfe des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage sein muß, ein neues und da es nach 2. Thessalonicher 2, 3-12 in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur scheinbar ein Gott gewirktes ewiges Leben bei all denjenigen zu bewirken, die ihn anbeten werden (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" stellten wir außerdem bereits fest, daß der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, dessen Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw. mit dem (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt, hat die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur Trennung mit Gott.

Gott hat für die ersten beiden Menschen im Paradies ursprünglich ein sehr langes Leben vorgesehen. Beide waren Menschen aus Fleisch und Blut, aber der Tod hatte keinen Zugang zu ihnen. Das heißt aber auch: Ursprünglich hat Gott für uns Menschen mit diesem, unseren fleischlichen Körper ein sehr langes Leben vorgesehen. Mit dem Sündenfall und dem damit verbundenen Verstoß aus dem Paradies wird das Leben des Menschen nun zeitlich stark begrenzt, aber er kann nun Kinder bekommen.
Früh einsetzendes Altern durch eine Art von Todesspritze, die sich, so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, der menschliche Organismus ab einem bestimmten Alter selbst gibt, bringen für ihn eine sehr begrenzte Lebenserwartung. In der Bibel steht in Psalm geschrieben, daß das Leben eines Menschen siebzig Jahre wehrt und wenn es hoch kommt achzig (vgl. Psalm 90, 10).
Ist der Mensch dazu in der Lage, das biologische Altern zu verzögern oder gar den Körper eines biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, die Todesspritze noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten?
Der Verfasser dieser Homepage stellte diesbezgl. eine interessante These auf und vermutet bezugnehmend auf  Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 12 im Zusammenhang mit Hebräer 2, 14-15, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dazu eine Lösung gefunden hat:

Offenbarung 13, 2-4+12 2 ... Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
3 Und ich sah eines seiner Häupter
(und hier steht nur "eines seiner Häupter" und nicht "alle seiner Häupter", das deutet darauf hin, daß dieses Tier trotzdem auch weiterhin ein verwundbares, sterbliches Wesen hat, daß es demnach selbst kein echtes ewiges Leben besitzt oder an andere vergeben kann), als wäre es tödlich verwundet (vielleicht bekam der Antichrist bereits in seiner Blütezeit seines Lebens eine normalerweise tödlich endende Krankheit, die also mit großer Wahrscheinlichkeit zu seinem Tode geführt hätte), und seine tödliche Wunde wurde heil (aber er, der Antichrist, der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeint ist, verschrieb sich dem Teufel, betete den Drache an und dieser gab ihm dafür Mittel des wissenschaftlich-technischen Fortschritts in die Hände, mit deren Hilfe er diese, seine eigene, normalerweise tödlich verlaufende Erkrankung selbst wieder heilen konnte). Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier (Sie wunderten sich deshalb, weil die tödliche Wunde auf einem seiner Häupter wieder heil geworden ist und weil er den körperlichen Tod aufhalten konnte, wozu zuvor niemand imstande war, dies ihm gleich zu tun.),
4 und sie
(d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten den Drachen an, weil er dem Tier (dafür) die Macht gab (an ihnen allen das gleiche Wunder zu tun, nämlich ihre tödliche Wunde wieder heil werden zu lassen), und (sie, d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten das Tier (aus diesem Grund heraus) an (wahrscheinlich weil der mit dem hier beschriebenen Tier gemeinte Antichrist, dazu in der Lage ist, allen Menschen der Erde, die ihn anbeten, eben an der Heilung seiner eigenen tödlichen Krankheit Anteil zu geben und so an allen Menschen, an denen er es will, das gleiche großes Wunder vollbringt. Dieses Schau-Wunder hat der Verfasser dieser Homepage mit dem Wunder der biologischen Verjüngung an den bereits vorgealterten menschlichen Körpern gedeutet. Denn erst wenn dieser Vorgang einmal wieder einsetzt, verschwinden bei allen Menschen alle unterschiedlichsten Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Altwerden auftreten und zum Tode führen können.) und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? (Kein Mensch zuvor konnte in diesem Punkt dem mit dem ersten Tier gemeinten Antichristen das Wasser reichen, auch wenn er noch soviel Macht besaß. Die "Gewalt über den Tod" wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben hatte keiner unter ihnen zuvor besessen.) ... 12 Und es (gemeint ist der falsche Prophet, das zweite Tier) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. (Hier beschreibt der Seher Johannes indirekt über die Bildsprache der Bibel, daß der Antichrist nur darum wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben die Gewalt über den Tod hat, weil er den falschen Propheten, das zweite Tier besitzt. Mit dessen Hilfe allein, ist er nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage dazu in der Lage, es zu tun, nämlich bei allen Menschen der Erde, aber nur bei denen er es will, das biologische Altern zu verzögern bzw. den Körper eines bereits biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, d.h. die Todesspritze, die das menschliche Leben zeitlich begrenzt, noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten.) (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Dies versetzt ihn, der sich sowieso an die Stelle Gottes zu stellen beabsichtigt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), wahrscheinlich in die einmalige Lage und Machtposition, tatsächlich einem Gott gleich über das zukünftige Schicksal des Menschen zu entscheiden und die Gewalt über zukünfziges Leben und Tod eines jeden Menschen zu besitzen.
Diese wohl bisher einmalige Art von Druckmittel, das "Wiederheilwerden der tödliche Wunde" zu vergeben oder zu versagen, war noch nie zuvor in die Hände eines Menschen und Diktators der Erde geben worden. Und genau darum und nicht aus anderen Gründen heraus wird das erste Tier aus dem Meer von fast allen, auch von den gebildeten und religiös aufgeklärten Menschen aus den modernen Industrieländern der Erde angebetet werden.
Es gibt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nichts von Menschen Erstrebenswerteres, das eine "spontane Anbetung" dessen, der es vergeben kann, zur Folge hätte. Denn der die Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2), überträgt diese besondere Art von Macht, und das soll mit dem "seine (ganze) Kraft und seinen Thron und große Macht" geben aus Offenbarung 13, 2 ausgedrückt werden, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes". Und dieser wird nicht zögern, diese besondere Art von Macht anzunehmen, für sich selbst in Anspruch zu nehmen und für seine egoistischen Machtinteressen als ein Druckmittel der besonderen Art gegenüber anderen Menschen auszunutzen.
Der Schreiber dieses Textes beruft sich dabei mit der "Gewalt über den Tod haben" auf eine Textstelle aus Hebräer 2, 14-15:

Wie umfassend ist nun die dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod"?
Vergegenwärtigen wir uns, was in Hebräer 2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod" geschrieben steht:
Hebräer 2, 14-15 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Beim genauen Betrachten des Bibeltextes in Hebräer 2, 14-15 stellen wir fest, daß die "Gewalt über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die "Gewalt über den Tod" nach Hebräer 2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken, daß der Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden, aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 34 - 40 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April 2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird: „Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6). „Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an den Toten Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela. Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten? Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol war also das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich, Herr, nicht loben, keiner, der hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten loben dich nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren, warten nicht auf deine Treue", so in Jes 38,18.« (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von dieser Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das Reich des Todes als das Land der Finsternis und der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen werden, daß die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 wohl damit zusammenhängen muß, daß dem Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt, auch dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird, das "einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen, aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 durch eine ihm übertragene "Gewalt über den Tod" den Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann würde dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde, ihm nachzulaufen beginnen


Hat eine geschlechtliche Vermehrung unbedingt den Tod zur Folge?

Die Meinung des Schreibers dieses Textes ist die, daß der hoch intelligente Antichrist auch das Wissen darüber erlangt hat, wie er das biologische Altern des menschlichen Körpers für sehr, sehr lange Zeit aufhalten kann, d.h., er muß herausgefunden haben, wie man diese Art von Todesspritze neutralisieren und damit unwirksam machen kann.
Den Verfasser dieses Textes hat bei der Suche zum eigenen Verständnis fasziniert, daß es Pflanzen gibt, die sich bis zur Blüte, d.h. zwischen den geschlechtlichen Vermehrungsphasen ausschließlich vegetativ vermehren und munter und ungehindert ohne jegliche Alterserscheinung wachsen und regenerieren.
Warum sollte eine geschlechtliche Vermehrung wie zum Beispiel die Blüte mit anschließender Samenbildung zur Folge haben, daß eine Pflanze wie der Gartenbambus unmittelbar nach der Blüte sterben muß? Beim Gartenbambus ist dies so der Fall und vor einigen Jahren weltweit weitgehend gleichzeitig so geschehen. Sozusagen ein Massensterben dieser Pflanzenart wurde damals mit dem Einsetzen der Bambusblüte ausgelöst. Es blühten innerhalb von ein bis zwei Jahren die meisten Exemplare dieser Bambusart und zwar kleine wie große, junge wie auch alte Exemplare dieser Spezies weltweit fast gleichzeitig. Danach mußten sie alle durch die Bank weg während einer relativ kurzer Zeit nach dem Ansetzen der Samen sterben. Wahrscheinlich hat keine Pflanze des besagten Gartenbambus dieses Massensterben überlebt. Lediglich die nach der Blühte gebildeten neuen Samen überlebten und begannen in die Erde gebracht weiter zu wachsen, neues Leben mit eventuel neuen Eigenschaften hervorzubringen und wuchsen wieder zu jungen Gartenbambus-Pflanzen einer neuen Generation heran.
 
Was müßte der Antichrist an dies Stelle wissen, um ein Blühen und damit ein Sterben dieses Bambus zu verhindern?
Er benötigt das Wissen darüber, welcher der Botenstoff ist (bzw. welcher die Botenstoffe sind), der (bzw. die) die diesbezüglichen Informationen, die von der DNS bereitgestellt und ausgelesen werden, in die kleinen Kraftwerke der Pflanzenzellen weiterleitet. Denn die DNS ist in allen Pflanzenzellen aller Pflanzen während der Zeit der vegetativen Vermehrung mit ständiger Erneuerung alter Zellbestände normalerweise identisch und unverändert geblieben. Es lief bis darin von einer Blühte zur anderen wie eine innere Stoppuhr der Pflanze ab.
Wie man weiß, blüht der Gartenbambus ca. alle 100 Jahre. Dann blühen auf der ganzen Welt fast alle Pflanzen innerhalb einer kurzen Phase (zuletzt 1995 bis 1996 geschehen) gleichzeitig und sterben noch im selben Jahr ab. Nach der Blüte wird sehr viel Saat abgeworfen. Der Blühzyklus ist aber bei jeder Bambusart unterschiedlich, und er ist auch nicht immer gleich, z.B. beim Gartenbambus kann er zwischen ca. 80 und 120 Jahren schwanken. Darum trifft es auch nicht immer ganz zu, daß, wenn der Bambus blüht, er wirklich ausnahmslos auf der ganzen Welt gleichzeitig blüht.

Botenstoffe werden dazu benötigt, die in der DNS gespeicherten Anweisungen im Organismus dorthin weiterzuleiten, wo die entsprechenden Stoffe in den Zellen produziert werden, beispielsweise, um Blühtenstände zu bilden und die ganze Pflanze nach der Samenbildung blitzschnell altern und absterben zu lassen.
Wie ist das zu verstehen?
Vergleichsweise ist die Festplatte des Computers einer DNS zuzuordnen, die Datenübertragungskabel den Botenstoffen  und der Prozessor den Zellkraftwerken. Fallen im Computer plötzlich aus irgend welchen Gründen die Datenübertragungskabel teilweise aus, kann der Prozessor des Rechners nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten und von der Festplatte ausgelesene Anweisungen, zum Beispiel eines Betriebssystemes, umsetzen. Im pflanzlichen Organismus ist es freilich mit Sicherheit viel komplizierter.

Nach der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage müßte der Antichrist genau diese bestimmten Botenstoffe, die das Altern des menschlichen Körpers einleiten, und um deren Existenz er dazu wissen muß, neutralisieren und somit den entsprechenenden Informationsfluß blockieren können. Er muß dazu überhaupt keine Kenntnisse über die hochkompliziert aufgebaute DNS besitzen, deren vollständige Analyse alles Wissen der Menschheit übersteigen würde. Er könnte damit die Macht besitzen, gezielt einzelne oder auch viele Menschen gleichzeitig von der Geisel des Altern und Sterbens zu befreien.

Doch eine erhebliche Schwierigkeit sieht der Schreiber dieses Textes darin, daß der Alterungsprozeß des Menschen ein sehr komplexer ist. Wenn aber zwischen der Ausbildung bzw. Reifung der Geschlechtsmerkmale und dem Einsetzen des Alterungsprozesses wie beim Gartenbambus ein direkter Zusammenhang bestehen würde, könnte das Verhindern bzw. das Unterdrücken der Geschlechtsreife beim Menschen auch ein Ausbleiben des biologischen Alterns zur Folge haben. Vielleicht ist das der einfachere Weg zum Erfolg und derjenige, den der Antichrist praktisch beschreitet. Es könnte auf diese Weise vielleicht sogar möglich sein, eine bereits abgeschlossene Geschlechtsreife wie bei Menschen nach ihrer Pubertät geschehen wieder rückgängig zu machen, um so auch eine biologische Verjüngung des bereits biologisch vorgealterten Menschen zu erzielen.


Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? oder: Ist es der Tod, der das Überleben sichert?

Anlehnend an einen Vortrag von Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), vertritt der Verfasser dieser Homepage folgende Theorie:

(Erb-)Information ist eine rein nichtmaterielle Größe und unterliegt ganz bestimmten Naturgesetzen, so wie auch allgemein die Materie ganz bestimmten, aber wiederum völlig anderen Naturgesetzen unterliegt.
Wir wissen weiter aus der Physik, daß Naturgesetze sowohl einen erlaubenden als auch einen verbietenden Charakter besitzen. Und der Letztere erlaubt auch keinerlei Ausnahmen. Das ist das ganz besondere Spezifikum, dem ausnahmslos alle Naturgesetze unterliegen. Denn sonst wären sie keine Naturgesetze mehr. Wenn also ein Naturgesetz etwas verbietet, dann ist dies immer, unbedingt und zwingend so.
Wir haben also bereits gehört, daß (Erb-)Information erstens als eine rein nichtmaterielle Größe zu definieren ist, also demnach zweitens auch keinesfalls mit den Eigenschaften von Materie beschrieben werden darf.
Ein weiteres und drittes Naturgesetz beinhaltet, daß Materie von sich aus keine als eine eindeutig nichtmaterielle Größe zu definierende (Erb-)Information hervorbringen kann.
(Erb-)Information entsteht auch nicht durch irgend welche statistische Prozesse, sondern bedarf nach den Aussagen eines vierten Naturgesetzes also immer eines intelligenten Senders.

Wie kommt also die entsprechende (Erb-)Information in das Weizenkorn hinein?
Es steht also nun zwingend fest: nicht weil die Materie infolge statistischer Prozesse (Erb-)Information von sich aus hervorgebracht hat, sondern nur durch einen intelligenten Sender!

In der Praxis finden wir Informationen so wie auch die (Erb-)Information im Zellkern einer Zelle immer am Ende einer sogenannten Informationskette, an deren Anfang, da Materie von sich aus keine (Erb-)Information hervorbringen kann, also in jedem Fall ein intelligenter Sender zu finden sein muß. Wir können demnach in den allermeisten Fällen durch das Vorliegen solcher Informationsketten heute den ursprünglichen intelligenten Sender nicht mehr sehen, wohl aber dasjenige was die (Erb-)Information heute bewirkt. 

Warum aber muß dann das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?
Der Verfasser dieser Homepage ist kein Vertreter der Evolutionstheorie (Makroevolution). Das sei ferne. Und dennoch, er stellt die  zweite fast provokative Frage der Überschrift dieses Kapitels trotzdem in den Raum.
Der Schreiber dieses Textes ist dagegen der festen Meinung, daß der lebendige Gott in seinem Schöpfungsakt jede Pflanzen- und Tierart als einmalige Lebewesen geschaffen hat, die sich nicht erst zuvor vom Niederen zum Höheren entwickeln mußten (vgl. den Stammbaum der Pflanzen und Tieren). Er, der lebendige Gott des Himmels ist demnach der intelligente Sender. Und ihn bedarf es zwingend, damit (Erb-)Information überhaupt entsteht.
Aber der Verfasser dieser Homepage hält es für realistisch, daß die Beobachtungen von Charles Darwin, einem britischen Naturforscher und bedeutenden Naturwissenschaftler, der als der Begründer der Evolutionstheorie gilt, die er während einer Expedition und Schiffsreise bei seinen 1834 bis 1835 durchgeführten Vogelbeobachtungen, insbesondere bei den Finken, auf den Galapagosinseln machte, in sich gesehen unumstößlich sind und doch einiges verdeutlichen:
Darwin beobachtete damals, daß jede der einzelnen Galapagosinseln eigenen Schildkröten- und Vogelarten besaß. Diese Schildkröten- und Vogelarten  waren sich untereinander sehr ähnlich, unterschieden sich aber im Aussehen und der Ernährung geringfügig voneinander.
Darwin entwickelte die Theorie, daß die verschiedenen, aber untereinander relativ ähnlichen Schildkröten- und Vogelarten von einer einzigen Art abstammen mußten und sich im Laufe der Zeit an die unterschiedlichen Lebensbedingungen auf den verschiedenen Inseln angepaßt hatten.

Anhand der sogenannten Darwin-Finken verstand es der Schreiber dieses Textes, daß innerhalb einer Art erwiesenermaßen eine gewisse Anpassung an sich veränderte Lebensräume durchaus möglich ist, die Pflanzen- und Tierarten hervorbringen können, welche sich in Aussehen und Ernährung leicht voneinander unterscheiden können. Aber genau dazu bedingt es einen kontinuierlichen Generationswechsel, d.h. eine fortlaufende geschlechtliche Vermehrung, durch die neue Eigenschaften entstehen können und es in begrenztem Maße zu einer Auslese kommt. Dies nennt man auch Mikroevolution.
Pflanzen- und Tierarten ohne einen Generationswechsel sind demnach nicht so gut überlebensfähig als solche mit einem Generationswechsel. So und nur dadurch konnten die Darwin-Finken auf all den unterschiedlichen Galapagosinseln überleben, weil sie sich beispielsweise durch veränderte Schnabelformen ihren Nahrungsquellen anpassen konnten. Aber gen-mäßig sind es allesamt doch nur Finken geblieben. Der Rückschluß auf das darüberhinausgehende Entstehen völlig neuer Arten, so wie ihn Charles Darwin machte, ist nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite falsch und kann nicht durch Beispiele in der Natur hinterlegt bzw. nachvollzogen werden, bzw. wurde noch nie von irgend einem Menschen beobachtet, wenn auch die Beobachtungen Darwins bzgl. der Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen innerhalb einer bestimmten Tierart völlig richtig sein müssen.
Die Divergenz zweier Teilpopulationen bis zur genetischen Isolation bzw. bis zur völligen Artaufspaltung (bis sie zwei völlig neue Arten bilden), so wie die Makroevolution die Auseinanderentwicklung von räumlich getrennten Teilpopulationen beschreibt, kann der Verfasser dieser Homepage allerdings nicht vertreten. Denn dafür gibt es wie bereits gesagt keinerlei praktische Beispiele, dies dies belegen könnten

Aber dennoch, der Schreiber dieser Internetseite ist sich dabei relativ sicher: Es ist der Tod, der manchmal das Überleben einer Art sichert.
Sogesehen macht es also aber doch einen Sinn, daß es zu einer geschlechtlichen Fortpflanzung kommt und daß die alten Exemplare einer Art neuen, mit leicht veränderten Erbmerkmalen durch ihr Sterben weichen müssen. Ist also der Tod ein Begleiter einer Überlebensstrategie der Pflanzen- und Tierarten? Wenn ja, beinhaltet eine solche Strategie als ein Muß die Todesspritze bzw. hat diese vielleicht erst eingeführt. Denn Arten mit eine kürzeren Abfolge von Generationswechsel zu Generationswechsel haben demnach langfristig gesehen eine höhere Überlebenschance als solche die länger leben. Sind also Lebewesen, die länger leben mit der Zeit ausgestorben und haben sich solche mit kürzerer Lebenserwartung im Laufe der Zeit an ihrer Stelle durchsetzen können?

Kann man also die anfänglich gestellte Frage "Warum muß das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?" umstellen in: Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? Es könnte also etwas dran sein!

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern, müßten demnach ganz andere vorrangige Ursachen und Gründe bekommen, die der Antichrist natürlich dann auch weitgehend auszuschalten versuchen muß:
Aufzuzählen wären sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Zuckerkrankheit, Arterienverkalkung oder Herzinfarkt oder ganz einfach Unfälle mit Todesfolge. Ursachen wie falsche Ernährung und Lebensweise und daraus resultierende mangelnde Darmpflege und Zellentgiftung muß der Antichrist nun entgegenwirken. Natürlich gehört der Verzehr von Schweinefleisch oder der Genuß von Alkohol, Nikotin oder gar anderen Drogen zur Ausschlußliste für solche Menschen, die das verlängerten Leben, das der Antichrist als sein stärkstes Lockmittel anbietet, angenommen haben. Gesunde Lebensweise für die eben Genannten wird jetzt zur geforderten Selbstverständlichkeit genauso wie die konsequente Beachtung bestimmter Verhaltensregeln für die Sicherheit vor Unfällen und ist ein absolutes Muß.
Wie kann der Antichrist erreichen, daß sich seine ihn wegen der großen und in Lügen gekleideten Zeichen und Wunder anbetenden Staatsbürger an den neuen strengen und sehr bewußten Lebensstil gewöhnen und zusätzlich auch dauerhaft einhalten?

Er wendet auch in dieser Angelegenheit seinen falschen Propheten an. Als Massenmedium setzt er ihn hier gezielt ein und schult die Menschen zu einem bewußten Denken auch in diesen Dingen. Sowohl im Anbau von bestimmten Nahrungsmittelpflanzen, in der Produktion bzw. der Herstellung von Nahrungsmitteln als auch in der übrigen Nahrungsmittelindustrie wird er unablässig ein Umdenken der Landwirte und Produzenten auslösen. Und das muß er, da ein Umdenken nicht von heute auf morgen erfolgt, langfristig ansetzen und frühzeitig genug beginnen. Autorennen und Extrembergsteigen werden im antichristlichen Weltreich für dessen Staatsbürger mit Sicherheit nicht mehr an der Tagesordnung sein.
Zurück zur Natur, umweltbewußt denken und handeln, Gifte in Nahrungsmitteln und Umwelt gezielt und konsequent weglassen, dies sind alles sehr gute Dinge, die ebenso vom lebendigen Gott gewollt sind. Ebenso sollte man gewiß sein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel stellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit und der Erhalt der Schöpfung soll nicht erst der Antichrist auf seine Weise mit Hilfe des falschen Propheten durchsetzen, sondern dies sollte für jeden vom heiligen Geist geleiteten Christen auch heute bereits selbstverständlich sein.
Auf dieser Schiene wird der Antichrist viele motivieren können, mitzumachen. Aber man darf dabei die Seite der lügenbehafteten Verführung nicht außer Acht lassen, die zur Verherrlichung des Verursachers der großen, aber in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder zwangsläufig führen wird. Der große Weltverführer wird sich mit dieser Art von Verführung an Gottes Stelle zu stellen, Gott selbst lästern und seine Gesetze in abgeänderter Form für seine egoistischen Zwecke zur Doktrin machen (vgl. Daniel 7, 25).



Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?


Offenbarung 13, 4-5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (gemeint sein dürfte hier die in  Hebräer 2, 14-15 erwähnte Gewalt über den Todt), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
5 Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)" (Offenbarung 13, 4+5; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit der in Offenbarung 13, 4-5 angeführten "Gewalt" ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer 2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" Geschriebene).
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet:
Es muß tatsächlich diejenige "Gewalt über den Tod" lt.
Hebräer 2, 14-15 sein, mit der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der Menschen auszuschalten vermag (vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn erst ab jetzt beginnt ihm, dem ersten Tier, alle Welt wie von ganz alleine nachzulaufen.
Die Erdbewohner
geraten ins Staunen. Sie beten den sich für den Messias der Juden ausgebenden Antichrist schließlich an und sprechen ihm genau ab diesem Zeitpunkt, da er die "Gewalt (über den Tod)" in seinen Händen haltend diese öffentlich propagantiert, unbegrenzte Macht zu:
"
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? (wenn es nicht einmal der Tod vermag)". (Offenbarung 13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Aber wir müssen in diesem Zusammenhang beachten, daß der Antichrist, sichbar werdend in der öffentlich auftretenden Gestalt seines falschen Prophen, aus sich heraus keinerlei Macht besitzt. Denn alle seine Macht, die er mittels seines falschen Prophen ausübt, steht unter der Zulassung bzw. Gewährung und der zeitlichen Begrenzung Gottes. Gott gibt also dem Tier nicht nur den Raum, sondern setzt ihm, wie es erfreulich zu hören ist, auch seine Grenzen. Dies sagt uns die Bibel in Offenbarung 13, 5+7+15 mit der hier gleich viermalig zu findenden Redewendung "ihm wurde gegeben".
"Sie beteten das Tier an, weil der Drache ihm die Gewalt gab", steht aber im grassen Gegensatz zum Ausspruch Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18). D.h. Jesu Gewalt ist uneingeschränkt in dieser Welt und außerhalb dieser Welt. Und sie ist nicht nur unmittelbar an das irdische Leben auf dieser Erde gebunden. Denn der Machtbereich Satans ist, seitdem er aus dem Himmel auf diese Erde geworfen wurde, auch nur auf das Leben auf dieser Erde beschränkt. Die Gewalt, die der Drache dem ersten Tier aus dem Meer gibt, und die der Verfasser dieser Homepage als die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 interprädiert, kann demnach keine Auferstehung vom Tod bewirken. Denn der Tod wird erst nach dem Tausendjährigen Reich der Herrschaft Jesu auf dieser Erde, dann wenn der neue Himmel und die neue Erde kommt, nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1-4). Die Einschränkung der »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 besteht also darin, daß das erste Tier aus dem Meer einem großen Wunder gleich den irdischen Tod zwar aufzuhalten vermag, aber das Sterben des Menschen damit immer noch nicht und für alle Zeit gebannt ist. Z. Bsp. ein Unfall eines Menschen mit Todesfolge ist damit immer noch möglich.
Befolgen wir also den in der Apostelgeschichte formulierten Umkehrruf Gottes und werden wir selbst zu einem Rufer:
"Du sollst ihnen die Augen öffnen, daß sie umkehren, von der Finsternis zum Licht, aus der Gewalt Satans (der diese, zu wirken, dem Antichrist gegeben hat) zu Gott."
(Apostelgeschichte 26, 18; eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Die Christen, die den Gott des Himmels fürchten, richten ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes und damit auf ihren vom Tode auferstandenen Retter Jesus Christus.
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8, die, weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren, richten dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes", also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend die ganze Macht im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt und das das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
Das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.

Das  Staunen der in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner war lediglich der erste Schritt und ihre typisch menschliche, nicht wirklich mit Gott rechnende Reaktion auf die nunmehr scheinbar übermenschliche Größe des Tieres, dem vom Drache die "Gewalt (über den Tod)" gegeben worden war. Sie gerieten deshalb angesichts der dem Tier verliehenen Gewalt in ein solches Staunen, weil sie das sich wahre Freuen über die großen Taten des lebendigen Gottes und das mit seiner Gegenwart und Allmacht Rechnen verlernt hatten bzw. noch nicht kannten. Von daher können die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner unmöglich wahre Kinder Gottes sein. Sie sind lediglich solche Menschen, die angesichts der Schauwunder des falschen Propheten in Religiösität verfallen, in ihrem Glaubensleben stehen geblieben sind und nun sogar übernatürliche Dinge in ihrer Denkweise als real existent zugelassen haben.
Nun folgt in Konsequenz des ersten Schrittes als Zweites die Niederwerfung der Erdbewohner vor dem ersten Tier. Und sie ergeben sich ihm, diesem Tier, weil sie ihm nun die unbegrenzte Macht zuschreiben, ganz und gar:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für wahre Größe göttlicher Offenbarung hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" hörten wir, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", der den biologischen Tod nun auszuschalten vermag und nun unsterblich zu sein scheint, alle ihn anbetenden Erdbewohner sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Dies läßt sich zumindest daran schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3 der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die Gewalt gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil werden konnte, ab jetzt alle Welt in Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen beginnt.
Aber die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15, bzw. die Ausübung dieser vor den Erdbewohnern, wird dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nur eine genau begrenzte Zeit gewährt, die der Gott des Himmels und der Erde aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen zudem noch verkürzt.
Denn die begrenzte Zeitspanne, in welcher das erste Tier aus dem Meer, also der Antichrist zur "Zeit des Endes", die ihm gegebene "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 öffentlich propagantieren wird, ist in Offenbarung 13, 5 mit genau 42 Monaten angegeben worden:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)" (Offenbarung 13, 5; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und diese in Offenbarung 13, 5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach alttestamentarischer Sichtweise letzten 3,5 jüdischen (Sabbat-)Jahre der Zeit der Trübsal bzw. anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5 Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").

Denn es ist die Zeit ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27, in der der Antichrist mit seinem im Heiligtum Israels aufgerichteten “Götzenbild des Verwüsters”, welches die eigentliche Fälschung des Gottes des Himmels verkörpert, den Tempel Gottes in Jerusalem schänden und Heiligtum Israels Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird. Denn erst in der Zeit der Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre währenden Zeit der Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen (vgl. im Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die der alttestamentarischen Rechtssprechung entsprechenden Gerichtszeugen Gottes und gleichzeitig die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit").
Und genau mit dem Sichtbarwerden dieses wie lebendig erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens", der im AT auch der "Verwüster" genannt wird, ungeheuerlicherweise für den Christus des lebendigen Gottes Israels aus.
Und erst ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 wird das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des falschen Propheten, die ganze Macht des ersten Tieres ausüben. Und dem ersten Tier aus dem Meer n. Offenbarung 13, 2 wird erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung 13, 2+4 beschriebene "Gewalt" gegeben (hier die Formulierung der Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Und es wird genau hierdurch befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2+4).
Und das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier wird erst ab diesem Zeitpunkt, also erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).

Die Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist demnach doch nicht so uneingeschränkt und allumfassend, wie es den Anschein hat, sondern steht unter dem "ihm wurde (nur für eine genau befristete Zeitspanne) (Macht) gegeben" (vgl. Offenbarung 13, 5+7).
Das öffentliche Propagantieren und die Ausübung der "Gewalt" (über den Tod) und die damit verbundene Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer stehen also in Wirklichkeit unter der Zulassung und der (zeitlichen) Begrenzung des lebendigen Gottes. 

Wer also glaubt, daß er mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer nun für immer Unsterblichkeit erhalten hat und daß der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nun tatsächlich für alle Zeiten den biologischen Tod der Menschen ausgeschaltet hat, der steht im gewaltigen Irrtum! Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird gnadenlos und unaufhaltsam kommen.
Und es wird erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch tatsächlich kommen, dann wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt" und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames, gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen Herrscher, den Antichrist zur "Zeit des Endes" ereilen wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien). Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird, also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Lüge mehr sein, sondern nun tatsächlich anbrechen wird.

Vergessen wir auch nicht, im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, den Lügen des Tieres zu glauben. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).


Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, mit dem sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" göttliche Wesenheit anmaßen wird


Das mit dem von Menschenhand geschaffenen »Greuelbild der Verwüstung« gemeinte »Götzenbild des Verwüsters« ist ein gewaltiges und weithin sichtbares Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt, dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter die Macht des Antichrist zu versklaven


Römer 1, 22-23 22 Da die Menschen sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das aus der Erde heraufgestiegene 2. Tier aus Offenbarung 13, 11-18 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des wahren und lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und so unter seine eigene Macht zu versklaven. Darum ist auch das wie lebendig wirkende und anscheinend der menschlichen Sprache mächtige »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, lediglich ein Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt.
Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).

Das mit dem von Menschenhand geschaffenen »Greuelbild der Verwüstung« gemeinte »Götzenbild des Verwüsters«, und mit dem »Verwüster« ist der endzeitlich in Erscheinung tretende Antichrist gemeint, muß wohl ein gewaltiges und weithin sichtbares Schau-Wunder sein. Und das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser Zeit und in dieser Art zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Matthäus 24, 15-23 (vgl. auch bei Markus 13, 14+19-21)15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte (und für die frommen Israeliten gab es nur einen einzigen Ort der Anbetung, an dem man seinem Gott begegnen konnte, den jüdischen Tempel), wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein
(besser: beginnen), wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes", die sein Handlanger, das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 fälschlicherweise als Beweisa seiner Echtheit und Vollmacht ausübt, sind aber, was deren Echtheit anbelangt, durchweg in Lügen gekleidet. Darum auch wird das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt und damit vom Schreiber des Buches der Offenbarung trotz aller Wunder tatsächlich als falsch bzw. unecht ausgewiesen.

Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" und die seines falschen Propheten sind demnach lediglich Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das mit dem falschen Propheten gemeinte (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht wie es den Anschein hat dazu da, auf die Größe der Macht des wahren und lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven (vgl. in den Kapiteln "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?" und "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").
Denn das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht wie wir bereits hörten im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage) Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren. Und diese Worte verlieren ganz sicher auch dann nicht ihre Geltung, wenn man dasjenige betrachtet, was die Bibel zum wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, sagt.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).


Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen

Wenn wir uns die dem Propheten Daniel als auch dem Seher Johannes gegebenen Einblicke über die Zukunft vor Augen halten, sollten wir unbedingt beachten, daß diese allein auf die Zukunft Israels beschränkt ist. Und zudem, weil diese Vision Männern Gottes gegeben worden ist, enthalten diese zusätzlich auch geistliche Geheimnisse sowie einen Einblick in den inneren Charakter und in die wahre Natur der Dinge.
An dieser Stelle ist es aber auch wichtig, zu erwähnen, daß Gott bzgl. des Traumes zum Standbildes mit den vier Metallen aus Daniel 2, 31-35, das der Vision von den vier Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht, dem heidnischen König Babylons, Nebukadnezar, weil er eben kein Mann Gottes war, auch keinerlei geistlichen Geheimnisse offenbarte, sondern lediglich einen Einblick über den äußeren Glanz und in zeitliche Abläufe speziell über die Abfolge der politischen Herrschaft der Heiden und die damit verbunden Machtwechsel deren Machthaber gab.
Diese Grundsätze sollten wir nun auch beherzigen, wenn wir sowie das prophetische Buch Daniel als auch das Buch der Offenbarung und speziell davon das 13. Kapitel bzgl. des von Menschenhand geschaffenen »Greuelbildes der Verwüstung« lesen und verstehen möchten. Denn in diesem Kapitel wollen wir uns genauer damit auseinandersetzen.

Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Folge bzw. (Aus-)Wirkung und Absicht oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zur in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser die „Stunde des Versuchers“ sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird), macht es doch mehr Sinn, auch das bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnte »Greuelbild der Verwüstung« besser als das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist zu bezeichnen.
Mit dem sogenannten »Greuelbild der Verwüstung« bzw. damit gemeinten “Götzenbild des Verwüsters oder Antichrist” nimmt der mit dem in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" dasjenige vorweg, was der Gott der Bibel in 3. Mose 26, 11-12 seinem Volk, den Israeliten einst verhieß:
"Ich selbst werde in meinem Heiligtum unter euch wohnen und mich nie wieder von euch abwenden.
Ja, bei euch will ich leben, ich will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein."
(3. Mose 26, 11-12 aus der Bibelübersetzung "Hoffnung für alle")

Das »Greuelbild der Verwüstung« wird in Offenbarung 13, 14-15 so beschrieben, als würde es selbst Geist besitzen, sprechen und machen können, daß alle Menschen, die es nicht anbeten, getötet würden.
Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, ist demnach das Werk eines Herrschers und Betrügers, der die Fäden ziehend hinter allem steht und dieses Bild genau dazu benutzt, um Menschen zu verführen und der genau darauf seine Macht baut. Es ist also alles nur eine Fälschung und Blendwerk.
Und da es lt. Daniel 9, 27 einmal im (dann wieder aufgebauten) Heiligtum Gottes stehen soll (damit gemeint ist der jüdische Tempel Gottes in Jerusalem), ist dies als ein erster eindeutiger Hinweis darauf zu werten, daß das anscheinend Geist besitzende "Greuelbild der Verwüstung" höchstwahrscheinlich ein von Menschenhand gemachtes Abbild des Gottes Israels sein wird.
Denn damit kommt der Antichrist zur "Zeit des Endes" dem wahren und wiederkommenden Christus Gottes zuvor, indem er mit seinem falschen Propheten und »An-Stelle-von-Christus« dessen Wiederkunft und Einsetzung in die Weltherrschaft vorwegnimmt (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Und es gibt bekanntlich keinen Gott der Gnade ohne seinen Christus. Muß es dann nicht auch heißen: Es gibt keinen Christus ohne einen Gott der Gnade? Kann dann überhaupt derjenige Mensch, der mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird, ohne seinen Gott des Himmels glaubwürdig in Erscheinung treten? Wird er nicht versuchen, auch dessen Existenz und Anwesenheit mit einem Bild nachzuahmen?
Wissen wir doch vom Antichrist zur "Zeit des Endes", daß er unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird und daß er dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, auch zeitlich gesehen unmittelbar zuvor kommen wird.

Damit scheint es nicht mehr sonderlich verwunderlich zu sein, daß uns bereits der Apostel Paulus davor warnte und damit Bezug auf Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Markus 13, 14; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 nimmt:

Römer 1, 22-23 22 Da die Menschen sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Bereits die Wortwahl in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Markus 13, 14; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 zum wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung« zeigt, daß alles nur den Anschein hat und doch nur durch und durch lügenbehaftet ist. Auch der Seher Johannes möchte mit dem, was er und wie er es in Offenbarung 13, 14-15 schreibt, dem Leser seines Buches einen Einblick in den inneren Charakter und in die wahre Natur der Dinge vermitteln.

Während das in Offenbarung 13, 1-10 aufgezeigte erste Tier aus dem Meer, da es der Seher Johannes aus dem Meer herkommend vorstellt, den Menschen gegenüber als ein unsichtbares und aus der übernatürlichen Welt kommendes Wesen auftritt, beschreibt er die öffentliche Erscheinung des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, da es von ihm als "von der Erde kommend" deklariert wird, eindeutig als einen lebenden Menschen dieser unserer irdischen Welt.
Das sogenannte »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Markus 13, 14; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und auf das wir in diesem Kapitel unser Augenmerk legen wollen, ist ein von Menschenhand erschaffenes Bild, welches dem in Offenbarung 13, 1-10 aufgezeigten ersten Tier aus dem Meer gilt und das erste Tier bzw. das, was es sein will, sichtbar machen soll.
Das »Greuelbild der Verwüstung« ist demnach eine von Menschenhand bewirkte Darstellung eines hochintelligenten Wesens, dem sich einmal offensichtlich alle Bewohnerr dieser Erde mehr oder weniger freiwillig unterordnen müssen. Denn die Erdbewohner geraten über das Sichtbarwerden des nach Offenbarung 13, 2 die »Gewalt« ausübenden  »Greuelbildes der Verwüstung« ins Staunen und laufen dadurch dem Tier aus dem Meer, also dem eigentlichen Antichristen, sogar hinterher.
Der Aufforderung des in seinem Dienst und unter seiner strengen Aufsicht stehenden zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das Bild des ersten Tieres anzubeten, kommen alle Bewohner der Erde sogar mehr oder weniger freiwillig und erwartungsvoll nach, fast so, als wären sie bereits darauf vorbereitet gewesen.
Damit übt das »Greuelbild der Verwüstung« und damit der Antichrist selbst und nicht das zweite Tier von der Erde offensichtlich alle Gewalt über die Menschen der Erde aus. Dies ist auch dann der Fall, wenn von dem mit dem zweiten Tier von der Erde gemeinten und weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 zutreffenderweise auch als solchen bezeichneten falschen Prophet lt. Bibeltext aus Offenbarung 13, 12 gesagt wird, daß er alle Macht des ersten Tieres sichtbar ausüben darf. Und ist dieser Prophet seinem inneren Charakter und seinem Wesen nach falsch, muß doch auch logischerweise das »Greuelbild der Verwüstung« selbst lügenbehaftet und unecht sein.
Und damit steht es auch fest, daß das scheinbar Geist besitzende und augenscheinlich der menschlichen Sprache mächtige »Greuelbild der Verwüstung« in Wahrheit das Produkt menschlichen Machtstrebens ist und nicht wirklich göttlichen Charakter besitzt. Dies ist auch dann der Fall, wenn das als hochintelligentes Wesen erscheinende Bild sich durch das verführerische Wunderwirken seines falschen Prophet gestützt an heiliger Stätte stehend als Gott der Juden ausgibt und selbst die Anbetung von allen Erdbewohnern verlangt: 
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte »Greuelbild der Verwüstung« sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und warnt uns nicht auch der Prophet Daniel vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der sogar die Nachahmung des Gottes Israels nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt. Denn wir hörten es soeben in 2. Thessalonicher 2, 4 und es soll zur Verdeutlichung nochmals wiederholt werden. Es ist "der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er (selbst) sei Gott." (2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wir erfuhren auch, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird und mit dem er den Höchsten (gemeint ist den Gott Israels bzw. den Gott des Himmels) lästert (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" das im Abschnitt "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«" zur Definition des biblischen Begriffs "lästern" Gesagte).
Und damit steht es sogar fest: Um der Definition des Wortes "lästern" an dieser Stelle in der Bibel gerecht zu werden, kann man hier sagen: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) wird es anscheinend dem Gott des Himmels bzw. dessen Messias zumindest in den wichtigsten Punkten (scheinbar) gleich tun können, ja sie sogar nachahmen und sich an ihre Stelle stellen:

Daniel 7, 25-26 25 Er (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in all seinem Wirken nachahmen« oder auch der Gott des Himmels selbst sein zu wollen) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. 26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden. (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns, um den alttestamentarisch zu verstehenden biblischen Begriff »lästern« besser verstehen zu können, hierbei den Weg. Denn was im Verlaufe des Verhöres Jesu in den Augen der Oberen Israels Gotteslästerung war, bezog sich in Markus 14, 62-64 einzig und allein auf einen von Jesus sich selbst zugeschriebenen Namen, einem Würdetitel, der allein nur dem waren Messias Israels zukam, welchen sie aber in Jesus nicht erkannten. Jesus verneinte es also nicht, dieser »Menschensohn« selbst und leibhaftig zu sein.
Speziell im Zusammenhang mit der in betrügerischer Absicht stehenden Verwendung der heiligen Namen bzw. Würdetitel Gottes kann man den Begriff »lästern«, was hier speziell im Zusammenhang mit Namen steht, lt. biblischem Verständnis wie folgt definieren:
"... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott."
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Der Mensch, der sich also unverfrorenerweise solche Namen zulegt, die allein dem Herrn zukommen (hier gemeint sind die Namen bzw. Würdetitel Gottes und die seines Messias), lästert Gott. Denn nur diese Namen gelten im biblischen Sinne als lästerlich.
Auch Adolf Pohl gibt in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes bzgl. Offenbarung 13, 1 auf Seite 343 hierzu einen klaren Hinweis: »Der Name auf den Köpfen entspricht dem, was in diesen Köpfen vor sich geht. Es handelt sich um einen Namen der Lästerung. Lästerung findet sich in der Offenbarung immer im Munde des Satans und seiner Helfer (s. z. 2, 9) und meint bewußte Zurückstoßung der Herrschaft des Lammes und den (bzw. im Zusammenhang stehend mit dem) Versuch, seine Würde, also seinen Namen zu rauben und ihn sich selbst zuzulegen.«
(Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

So müßte das erste Tier aus dem Meer, welches sich nach 2. Thessalonicher 2, 4 über alles erhebt "was Gott oder Gottesdienst heißt" und lt. Daniel 11, 36 sich überheben und groß tun wird über alles, was Gott ist und das gegen den Gott aller Götter Ungeheuerliches reden wird, wenn nicht von ihm ein Bild gemacht werden würde, für Menschenaugen eigentlich unsichtbar bleiben. Aber sein wenn auch täuschend echt wirkendes aber als eine glatte Fälschung zu bewertendes, weil ja nur mit menschlichen Mitteln sichbar gemachtes Bild erfüllt seinen Zweck offensichtlich viel besser als sein Ruf als ein unsichtbarer Gott. Genau dies berichtet uns das Buch der Offenbarung in Offenbarung 13, 14-15.
Das Übersinnliche und unsichtbare mit menschlichen Mitteln und für betrügerische Zwecke sichtbar zu machen und zu Machtzwecken auszunutzen, um es speziell zur Verführung einzusetzen und eine Weltreligion für menschliche und widergöttliche Machtinteressen zu mißbrauchen, dafür gibt es in der Geschichte unzählige Beispiele.
Wenn man erkennen will, daß die beiden Tiere aus Offenbarung 13 widergöttlichen Charakter besitzen und daß beide Tiere unter dem gleichen Nachahmungsmotiv stehen und wenn man die wahre Natur des ersten Tieres aus dem Meer wahrhaftig begreifen möchte, darf man an dieser Stelle nicht vergessen, was der Begriff Meer im alten Judentum bedeutete.
Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus. Und in der "(Ur-)Tiefe" bzw. "Urflut" hausten nach der altjüdischen Vorstellungswelt Urweltungeheuer.
Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte.
"In der jüdischen Apokalypse ist der Abgrund der Ort für die Engel, welche von Beginn ihres Auftrages an den Befehl Gottes übertreten haben."

Und auch die öffetliche Erscheinung des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 steht unter dem Banner des Antigöttlichen. Denn das Emporsteigen "von der Erde" bzw. "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres ist ein untrüglicher Hinweis darauf, daß nicht nur das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen erste Tier aus dem Meer sondern auch das zweite nach Offenbarung 13, 11-18 dämonische Züge aufweist. Denn nach alttestamentarischer Vorstellung befindet sich unter der Erde die Unterwelt bzw. das Totenreich. Und die in Offenbarung 9, 2 beschriebene Pforte der Hölle bzw. der Schlund des Abgrundes wird durch einen Felsen verschlossen. Dieser die Pforte der Unterwelt bzw. den Schlund des Abgrundes verschließende Felsen wurde nach einer Jerusalemer Tratition zu Folge von den Juden als der Felsen des Tempelberges in Jerusalem identifiziert. Und Jesus Christus sagte im Wort vom Felsenmann Petrus (der für Fels oder Stein - aramäisch: Kephas - steht) von sich, daß er Jesus selbst (und hier steht im Griechischen nicht Petros sondern Petra) dieser Felsengrund ist (vgl. Matthäus 16, 18).
Der in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 damit gemeinte und zutreffenderweise auch als solcher bezeichnete falsche Prophet wird darum, eben weil er dämonische Züge aufweist, unverfroren und mit betrügerischer Absicht von sich selbst behauptet, daß er der auf die Erde zurückgekommene Messias der Juden, also der auferstandene und von Gott herkommende Retter der Welt, Jesus Christus sei. Denn das zweite Tier von der Erde sieht lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich wie ein Opferlamm aus, aber durch die Lammesmaske tönt die Stimme des Drachen.

Das zweite Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. derjenige Mensch, den es beschreibt, wird im Buch der Offenbarung als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert.
Denn das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres beschreibt ein Emporsteigen bzw. Heraufsteigen aus dem Hades bzw. Totenreich.
So befindet sich nach alttestamentarischer Vorstellung unter der Erde die Hölle bzw. das Totenreich. Aber genau davon oder auch daraus emporgekommen zu sein, wird sich das zweite Tier aus der Erde darstellen. Das aber wiederum spricht sehr dafür, daß das zweite Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. daß derjenige Mensch, den es beschreibt, von sich behaupten wird, von den Toten auferstanden und Jesus Christus zu sein.
In diesem Zusammenhang sollte man aber unbedingt wissen, daß dieser religiöse Nimbus seiner angeblichen Auferstehung und Unsterblichkeit, mit dem er sich umgibt, eine unverfrorene Lüge ist. Denn es steht die öffetliche Erscheinung des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gleichzeitig unter dem Banner des Antigöttlichen. Das in Offenbarung 13, 11 vorgegebene Emporsteigen, d.h. die Bewegungsrichtung des zweiten Tieres "von der Erde" bzw. "aus der Erde" herauf, ist nämlich ein untrüglicher Hinweis darauf, daß nicht nur das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen erste Tier aus dem Meer, weil es aus dem Meer nach oben heraufsteigt, sondern auch das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 dämonische Wesenszüge aufweist. Denn der wahre Chistus Gottes kommt, dann wenn er wiederkehrt, aus dem Himmel auf die Erde herab, also von oben herunter. Alle seine in der Bibel erwähnten Gegenspieler, darunter auch der falsche Prophet steigen dagegen prinzipiell aus der Unterwelt kommend von unten nach oben auf die Erde herauf.

Und der Verfasser des Buches der Offenbarung ordnet den falschen Prophet eindeutig dem in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tier aus dem Meer zu, in dessen Dienst er sich lt. Offenbarung 13, 12 stellt.
Im Alten Testament nach Sacharja 11, 15-17 wird übrigens seine Erscheinung mit dem zur "letzten Zeit" kommenden, verführerische und nichtsnutzigen Hirte des Volkes Gottes umrissen, desjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt. Aber seinem in Wahrheit gottesfeindlichem Wirken wird nicht wirklich und für immer freie Hand gegeben. Alles dasjenige was er beginnen wird, die Verwirklichung seiner egoistischen Ziele und die Hoffung auf mehr Macht, dies alles muß letztendlich auch für ihn doch nur Illusion bleiben! Denn seine Zeit hat Gott begrenzt und das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum wird sein Wirken vom sogenannten "Tag des Herrn" überschattet werden. Er  entspricht demjenigen Tag, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 bzw. der "Zorn (der Vergeltung)" nach Daniel 9, 27, welcher sich gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird. "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 wird über ihn kommen. "Denn der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und seinem falschen Propheten die Macht nehmen und sie ganz und gar vernichten wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Die eigentliche Aufgabe des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 scheint darin zu bestehen, das erste Tier aus dem Meer bzw. dessen Bild mit einem religiösen Nimbus (Heiligenschein) zu umgeben, mit dem Ziel, so daß es von allen Erdbewohnern angebetet werden wird. Denn genau dazu wird sie lt. Offenbarung 13, 12 der in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 damit gemeinte und zutreffenderweise auch als solcher bezeichnete falsche Prophet auffordern.
Aber hinter der gelungenen Maske, die den Messias der Juden abbildet, tönt lt. Offenbarung 13, 11 die Stimme des Drachen hervor, der die Liebe nicht kennt und mit ihm den Weltheiland nur gefälscht hat. Auf diese Weise betet derjenige, der die öffetliche Erscheinung des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 für einen Gottmenschen hält, und sich von ihm dazu bringen läßt, vor dem Bild des Tieres niederzufallen, so als sei es die sichtbare Erscheinung des lebendigen Gottes, in Wahrheit den aus dem Himmel auf die Erde herabgestürzten personifiziertzen Drache an, der nach solcher Gottvergessenheit lechzt.
Aber trotz aller Übernatürlichkeit und scheinbarer Göttlichkeit, die es ebenfalls unter das Nachahmungsmotiv stellt, trägt das erste Tier aus dem Meer unverkennbar die Züge des 4. danielischen Tieres und stellt damit eindeutig eine irdische geschichtliche Göße dar. Denn es ist das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, das den Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert.
Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) werden so vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt. Sie münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene "andere kleine Horn" ist also die allerletzte Verästelung, das letzte Stadium bzw. die letzte Stufe oder Weiterentwicklung des vierten danielischen Tieres, das einmal wenn auch nur für kurze Zeit die Weltmacht antreten und, und das ist wichtig, zu wissen, dem messianischen Reich unmittelbar vorausgehen wird.
Aber seine große Macht, die eine Weltmacht noch nie dagewesenen Ausmaßes sein wird, hat dennoch keinerlei Zukunft und keinen Bestand. Denn es steht mit der Redewedung "ihm wurde gegeben" voll und ganz unter der Zulassung aber damit auch unter der Begrenzung Gottes. Und von ihm sagt die Bibel, daß es einmal von Gott selbst gewaltsam vernichtet werden wird. Denn mit seiner Erscheinung ist die Zeit der Ernte gekommen (vgl. Offenbarung 14, 14-20 im Hinblick auf das Vorangegangene in Offenbarung 14, 9-13).

Der Prophet Jesaja hat vorhergesagt, daß der lebendige Gott, den die Juden, weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen, über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen wird. Es wird eine Wolke sein, die am Tage wie Rauch aussehen wird und in der Nacht als Feuerglanz erscheinen soll. Und genau darauf könnte sich einmal auch der an die Stelle Gottes stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" berufen. Denn er wird dieses im sogenannten »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, in die Tat umsetzen:

Jesaja 4, 2-6 Das künftige Heil für die Geretteten in Jerusalem 2 Zu der Zeit wird, was der HERR sprießen läßt, lieb und wert sein und die Frucht des Landes herrlich und schön bei denen, die erhalten bleiben in Israel. 3 Und wer da wird übrig sein in Zion und übrigbleiben in Jerusalem, der wird heilig heißen, ein jeder,
der aufgeschrieben ist zum Leben in Jerusalem.
4 Wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abwaschen wird und die Blutschuld Jerusalems wegnehmen durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird, 5 dann wird der HERR über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen am Tage und Rauch und Feuerglanz in der Nacht. Ja, es wird ein Schutz sein über allem, was herrlich ist, 6 und eine Hütte zum Schatten am Tage vor der Hitze und Zuflucht und Obdach vor dem Wetter und Regen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir hören im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?", daß unser Herr Jesus Christus auf die Erde zurückkommt, um ein für allemal die Machtfrage zu klären, d.h. um dafür zu sorgen, daß alle vor Gott im Himmel die Knie beugen. Denn er kommt wieder, um das Reich Gottes auf der Erde aufzurichten und es dem Vater zu übergeben.
Genauso aber bzw. analog dazu hat das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß alle vor dem in die Rolle des Gottes im Himmel geschlüpften Antichrist zur "Zeit des Endes" ihre Knie beugen müssen.
Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder wie in Offenbarung 19, 20 erwähnt auch der falsche Prophet genannt wird und welcher lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes geschlüpft, wird vom die Funktion des Gottes im Himmel übernehmenden Antichrist zur "Zeit des Endes" also darum benötigt, um eingangs alle irdischen Mächte zu entmachten. Darüber hinaus hat der falsche Prophet zusätzlich die Aufgabe, eine (Welt-)Herrschaft aufzurichten und auch pro forma mit auszuüben bzw. zu vertreten. Er übergibt die Herrschaftsgewalt anschließend an das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") und sorgt dafür, daß alle Erdbewohner vor ihm allein, der sich dabei in den zu diesem Zeitpunkt wiederaufgebauten Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott, die Knie beugen.
Diese Bedrängnis auf der Erde beginnt genau dann, wenn dazu in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint, welches von der ganzen Welt angebetet werden muß.
Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde ist es somit allein, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt bzw. sie ihm mit seinem Auftreten (ver)schaffen und auch augenscheinlich vor aller Welt mit ausüben bzw. diese vertreten muß (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Dies will uns auch der Seher Johannes im Buch der Offenbarung sagen. Denn das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen"
Dazu also muß er, derjenige einfache Mensch, der also in Wahrheit im Auftrag des Antichristen steht, bereitwillig die Rolle des auf die Erde wiedergekommenen Messias Gottes spielen. Der falsche Prophet gibt sich also unverfrorenerweise vor aller Welt propagandiert selbst als Jesus Christus aus.
Wir lesen im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" aber außerdem, daß der falsche Prophet, der sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, nur rein äußerlich gesehen alle Macht auf Erden innehat. Denn die Erdbewohner sehen nicht denjenigen nachgeahmten Christus, der in Wirklichkeit nur eine Marionette des Antichristen, ein Objekt zur Verführung aller Welt also nur ein Mittel zum Zweck und ein Weg zum Ziel menschlich-egoistischer Machtinteressen ist.
So hören wir in der Bibel, daß der in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes geschlüpfe falsche Prophet dabei natürlich, und so erfahren wir es in Offenbarung 13, 12 mit den Worten "vor seinen Augen" auch aus der Bibel, beständig unter der strengen Aufsicht und Regie seines Auftraggebers, also des Antichristen zur "Zeit des Endes" steht, also Punkt für Punkt nach dessen Plan vorgehen muß.

Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Tier von der Erde steht, schlüpft also in die Rolle des Messias Gottes. Aber das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 gleicht lt. Offenbarung 13, 11 nur äußerlich einem "Lamm". Denn während es sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, steht es gleichzeitig im Dienst des in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tieres aus dem Meer, dessen ganze Gewalt es vor ihm öffentlich ausübt. Und mit dem ersten Tier aus dem Meer ist bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint. So wird es um so verständlicher, daß der Seher Johannes das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier von der Erde in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet betitelt.
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, von dem wir eben festgestellt hatten, daß es der in betrügerischer Absicht auftretende falsche Prophet ist, hinterläßt zudem lt. Offenbarung 13, 3 auf den Betrachter den Eindruck, als wäre es wie hingeschlachtet zum Tode. Doch diese Todeswunde scheint für die Erdbewohner wie auf wundersame Weise geheilt zu sein. Und sieht der Verfasser des Buches der Offenbarung an dieser Stelle nicht auf die tötlichen Kreuzigungsnarben Jesu Christi, die einer Auferstehung von den Toten dennoch nicht im Weg standen? Aber aufgepaßt: Das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Lamm" aus. Und mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist". Aber man sollte beachten: Nur in Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8 beschreibt Johannes durch ein Bild das für die Sünden der Menschen getötete Opferlamm Gottes und sieht dabei auf den wahren, von den Toten auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus, während er im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung in Offenbarung 13, 11 durch das Zusatzwort "wie" oder "gleich" lediglich auf die große Ähnlichkeit mit dem Messias Gottes hinweist und die Unechtheit des sich für ihn ausgebenden zweiten Tieres bzw. des einen (Führungs-)Hauptes hervorzuheben versucht.
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht. 

Auch wenn alle (uneretteten) Erdbewohner von der Machtentfaltung des Antichristen und seines falschen Propheten geblendet lt. Offenbarung 13, 7-8 seiner Verführung unterliegen werden, es gibt sie doch noch, diejenigen, die den lebendigen Gott im Himmel bei alle Verfolgung dennoch fürchten und ihm treu bleiben.
Denn die den Gott des Himmels und der Erden fürchten und ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes richten, der ihr vom Tode auferstandener Retter ist, dies sind die aller Versuchung des Antrichristen zur "Zeit des Endes widerstehenden, wahren Christen, auch in der letzten Zeit.
Im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?" hörten wir bereits, daß im Gegensatz zu den wahren Christen, die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8 , angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren. Weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, gerieten sie in der Folge dessen ins Staunen und liefen dem ersten Tier sogar hinterher. Denn sie richteten, dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes", also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10,  welches nun nach dem zum Ende gebrachten "Vernichten der Starken" große Macht besaß und insbesondere weil dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27, welches im bzw. sehr wahrscheinlich auch weithin sichtbar über dem zukünftigen "Heiligtum" Israels zu sehen sein und weswegen lt. Daniel 11, 31 dann dieses entweiht werden wird und wegen dessen Erscheinen dann der Antichrist das tägliche Opfer abschafft, ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend die ganze Macht im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt.
Das lt. Matthäus 24, 15 "an heilige Stätte" stehende "Greuelbild der Verwüstung", dies ist es nun, was das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert.
Und die Bibel läßt uns hier keinerlei Zweifel offen: Mit der Redewendung "an heilige Stätte" ist der Vorhof der Stiftshütte bzw. des späteren jüdischen Tempels gemeint (vgl. 3. Mose 6, 9+19+20; 3. Mose 7, 6; 3. Mose 10, 13+17; 3. Mose 14, 13; 3. Mose 16, 24; 3. Mose 24, 9; Prediger 8, 10). Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag des Herrn" (damit gemeint ist Tag der Wiederkunft des Herrn) schon da, dem Anschein nach so, als würde der Gott des Himmels auf der Erde im Tempel zu Jerusalem, also wieder unter den Menschen seines  Volkes wohnen:
"Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben." (Matthäus 24, 15-23; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Und hatte Jesus Christus nach seiner Auferstehung lt. Matthäus 28, 18 nicht einst selbst von sich gesagt:
"... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

Mit der unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, in den dann neu aufgebauten Tempel Gottes wieder eingezogen sei (so die diesbzgl. Vorstellung des Verfassers dieser Homepage zum Aussehen des "an heilige Stätte" stehenden "Greuelbildes der Verwüstung") und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachäffung der angeblichen und diesem unmittelbar vorangehenden Wiederkunft des Himmelskönigs Jesu Christi durch das in Erscheinung treten des in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen. Denn der falsche Prophet wird lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes schlüpfen.
Und da das "an heiliger Stätte" stehende "Greuelbild der Verwüstung" weithin sichbar sein muß und weil die Rolle für den Messias Jesus Christus bereits an das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 bzw. an den hiermit gemeinten falschen Propheten vergeben ist, gibt es eigentlich gar keine andere Möglichkeit, als daß der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" in der Rolle des lebendigen Gottes auftreten wird.

Und er wird es sicher tun. Denn die Bibel sagt es uns. Er wird sich dann an die Stelle desjenigen Königs von Himmels und der Erde stellen und sich für denjenigen ausgeben, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Und in diesem Zusammenhang wird der eigentliche, endzeitliche Antichrist oder Antimessias eine vom Himmel beschlossene also von daher zugelassene und begrenzte Zeit lang in die Rolle des lebendigen Gottes schlüpfen und sein Handlanger, das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, dies ist der lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes schlüpfende und in Offenbarung 19, 20 erwähnte falsche Prophet, wird ihm zur Macht verhelfen und diese als der Menschensohn verkleidet vor den Erdbewohnern ausüben bzw. vertreten dürfen.
Denn das wie lebendig wirkende und lt. Matthäus 24, 15 "an heilige Stätte" stehende "Greuelbild der Verwüstung" steht sehr wahrscheilich im Zusammenhang mit dem von den Juden in der letzten Zeit erwarteten Einzug der Shekinah, das ist die Wolke der Herrlichkeit Gottes.
Den der Prophet Jesaja hat vorhergesagt, daß der lebendige Gott, den die Juden, weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen, über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen wird. Es wird eine Wolke sein, die am Tage wie Rauch aussehen wird und in der Nacht als Feuerglanz erscheinen soll. Und genau darauf könnte sich einmal auch der an die Stelle Gottes stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" berufen. Denn er wird dieses im sogenannten »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, in die Tat umsetzen:

Jesaja 4, 4-6 4 Wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abwaschen wird und die Blutschuld Jerusalems wegnehmen durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird, 5 dann wird der HERR über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen am Tage und Rauch und Feuerglanz in der Nacht. Ja, es wird ein Schutz sein über allem, was herrlich ist, 6 und eine Hütte zum Schatten am Tage vor der Hitze und Zuflucht und Obdach vor dem Wetter und Regen. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Erst zum Tempel der Endzeit soll lt. Hesekiel 40-48 nicht nur der wiederkommende Messias Jesus Christus sondern auch die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in das Heiligtum Israels zurückkehren (vgl. Hesekiel 43, 9-11; 2. Makkabäer 2, 5-9 u. Jesaja 4, 5-6).
»Denn Jesus hat selber gesagt: „Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit" (Mt 24,30). Wir wissen heute zwar noch nicht, was das für ein Zeichen sein wird, aber man kann sicherlich annehmen, dass es die Shekinah-Herrlichkeit Gottes sein wird, die wieder auf die Erde zurückkehrt
Daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder auf die Erde zurückkehrt, vermutet übrigens auch der bekannte amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee (vgl. in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 29. April 2005 in seiner Auslegung von Nehemia 1, 1-9).
Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen, daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie die Juden voller Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung, daß auch der Gott des Himmels dann wirklich wieder bei seinem Volk, den Israeliten, also auf der Erde wohnen wird:
"Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, ..."
(Hesekiel 37, 27; Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und dann wird der auf die Erde zurückgekommene Gott des Himmels alles neu machen:
"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!" (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daß der Verfasser das wie lebendig wirkende und lt. Matthäus 24, 15 "an heilige Stätte" stehende "Greuelbild der Verwüstung" (vgl. auch bei Daniel 9, 27), welches im bzw. auch weithin sichtbar über dem "Heiligtum" Israels zu sehen sein muß, persönlich der Shekinah, das ist die Wolke der Herrlichkeit Gottes, zuordnet, liegt eben genau daran, daß es wohl auch weithin sichtbar über dem "Heiligtum" Israels sichtbar sein wird. Denn Jesus Christus selbst prophezeite dieses:
"Wenn ihr (alle von nah und fern) nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte ..."
(Matthäus 24, 15; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee (vgl. in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003), was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren möchten:
"Nach diesem kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten Kommen sprach Jesus von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, von dem »Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte bereits der Prophet Daniel berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des jüdischen Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Er wird den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein (anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15). All das wird für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts mitnehmen und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu holen, nicht einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird eine Zeit großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie gerade für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er riet den Menschen, darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter erfolgen müsste, wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn der Reiseverkehr eingeschränkt wäre."

Was meint Dr. McGee also damit, wenn er schreibt: "All das wird für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus 24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"... alsdann fliehe (quasi wie wenn man schlagartig das nackte Leben retten muß sofort und ohne zu zögern) auf die Berge, wer in Judäa ist ..."
(Matthäus 24, 16; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie also werden alle Bewohner Judäa´s das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen können? Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte und zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«), sollen sie auf die auf Berge fliehen.
Der Verfasser dieser Homepage meint darum: Es muß weithin sichtbar sein. Und er denkt dabei an eine vom Antichrist zum Zwecke der Verführung der Erdbewohner künstlich hergestellte Wolkensäule (vgl. im Kapitel "Die Shekinah kommt wieder auf die Erde herab" im Zusammenhang mit dem Kapitel "Die durch den Antichrist der Endzeit nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei").

Der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird mit dem wie lebendig wirkenden und lt. Matthäus 24, 15 "an heiliger Stätte" stehenden "Greuelbild der Verwüstung" den Tempel für die Juden also zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen.
Und die Bibel verwendet darum an dieser Stelle den Begriff "wüst", weil sie den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt.

Das "sich in den Tempel Gottes Setzen" des wohl größten Widersachers Gottes aller Zeiten geschieht dann nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage dermaßen, indem der Antimessias ein lt. Offenbarung 13, 14-15 lügenbehaftetes, der menschlichen Sprache scheinbar mächtiges und wie lebendig wirkendes Bild der auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, das ist die Wolke der Herrlichkeit Gottes, in den dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und mit dem ihm gegebenen "Maul" bzw. Massenmedium propagandieren wird und mit großem Nachdruck und unter riesigen Zwang verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15). Und dem Ganzen muß logischerweise die vom Antichrist inszenierte Wiederkunft Jesu Christi vorausgegangen sein. D.d. gleichzeitig erscheint das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das ist der in Offenbarung 19, 20 erwähnte und auch der falsche Prophet genannte Schrittmacher des Antichristen. Denn dieser geschlüpft lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes. Darüber hinaus hat der falsche Prophet zusätzlich die Aufgabe, eine (Welt-)Herrschaft aufzurichten und auch pro forma mit auszuüben bzw. zu vertreten. Er übergibt die Herrschaftsgewalt anschließend an das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") und sorgt dafür, daß alle Erdbewohner vor ihm allein, der sich dabei in den zu diesem Zeitpunkt wiederaufgebauten Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott, die Knie beugen.  

Und das "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird dann auch das größte, vom falschen Propheten weithin sichtbar gemachte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches, wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 und Matthäus 24, 16-22 bedenkt, sobald es sichtbar werden wird, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi zum lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen können nicht zu den wahrhftig erretteten Menschen der Erde gerechnet werden. Denn sie haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.
Matthäus 4, 8-11 8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der
Welt und ihre Herrlichkeit
9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« 11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der bereits zur Zeit des Alten Testamentes vorhergesagte, am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommende "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Wie wichtig es dem Teufel, dem soganannten "Fürst dieser Welt", der nach Johannes 14, 30 nun bald in der menschlichen Gestalt des Antichristen zur "Zeit des Endes" kommen wird, auch noch heute ist, auf dieser Erde von all ihren Bewohnern dem lebendigen Gott gleich angebetet zu werden, dies werden wir im nun folgenden Kapitel kennenlernen. Denn sein Reich reicht ja bekanntlich nicht über diese Welt hinaus.
Seinen größten Wunsch, von den Menschen der Erde im großen Stil einmal angebetet zu werden, den kann der "Fürst dieser Welt" bzw. Teufel bis heute nicht vergessen haben. Und er strebt diesen also immer noch an. Und er wird ihn, seinen größten Wunsch, wie es aussieht, seinem Namen alle Ehre machend mit Hilfe seines Handlangers, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", eine kurze Zeit lang tatsächlich verwirklichen können (vgl. das im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" eingangs zum "Fürst dieser Welt" Gesagte).
Und ihm, diesem Wunsch, ordnet darum auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles und wirklich alles, was er zu tun beabsichtigt, unter.
Denn nur er, das bei Daniel mit dem Anti-Christus gemeinte andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, wird in der Bibel der "Sohn des Verderbens" genannt (vgl. Johannes 17, 12; 2. Thessalonicher 2, 3).
Und weil der zur letzten Zeit erscheinende eigentliche Antichrist es allein sein wird, der nach der biblischen Prophetie für die Endzeit einmal zum Alleinherrscher auf dieser Erde werden und dann von den Erdbewohnen in einem Stand- bzw. Götzenbild tatsächlich angebetet werden wird und weil er dieses in der Bibel so bezeichnete und von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus Christus extra wegen diesem, seinem Anbetungswunsch kreiert, muß er es wohl auch sein, der tatsächlich die Menschwerdung des hiermit gemeinten "Verderbers" bzw. Teufels verkörpert.

Der von den Juden für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erwartete "Tag des Herrn", dessen Bedeutung wir bereits auf der [Hauptseite] dort  im Kapitel "Einleitende Worte zum Verständnis der im Namen dieser Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier kennengelernt hatten, hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 oder Amos 5, 18 ausdrücken. Bei diesem denkwürdigen Ereignis wird der lebendige Gott im Himmel die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem Kommen, d.h. der "Erscheinung des Herrn", unmittelbar vorangeht.

Zur in der zweiten Hälfte der in der siebzigsten Woche Daniels nach Daniel Daniel 9, 24-27 erwarteten endzeitlichen "Zeit der Bedrängnis", die mit dem Beginn der hiermit gemeinten zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche ihren Anfang nehmen wird, bzw. allgemein die ganze zweite Hälfte der 70. danielischen Woche verkörpert, gehört logischerweise ein (Be)Dränger oder Bedrücker.
Wann beginnt die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die auch Bedrängnis genannt wird, und wer ist der (Be)Dränger der Zeit der Trübsal?
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird.
Dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" und "Vorgeben, daß er Gott sei" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 2).

Wenn in der Überschrift dieses Kapitels davon die Rede ist, daß das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen, so wirken muß, als sei der "Tag des Herrn" schon da, dann ist mit diesem "Tag des Herrn" der "Tag der Erscheinung Christi" gemeint. Dabei nimmt der Verfasser auf 2. Thessalonicher 2, 1-4 Bezug, wo es heißt:
"Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da.
Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor (Dies ist der unmißverständliche Hinweis auf das unmittelbare Zuvorkommen des Sohnes des Verderbens aber auch gleichzeitig auf seine zeitliche Begrenzung.) muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint der Schreiber Paulus eigentlich, wenn er in der Bibel im gleichen Atemzug mit der Schreckensherrschaft des Antichristen vom sich "in den Tempel Gottes setzen" spricht, dann wenn der Antichrist in diesem Zusammenhang vorgeben wird, er sei Gott? Es gibt dafür zwei gleichermaßen wichtige Bedeutungen, die schließlich in eine dritte Aussage zusammenfließen.
Erstens: Das sich Setzen im Sinne von Lehren
Dem Apostel Paulus, der, weil er selbst ein Gelehrter des jüdischen Gesetzes war, mit dem jüdischen Gesetz und den Gepflogenheiten von jüdischen Gesetzeslehrern bzw Rabbis sicherlich sehr vertraut gewesen ist, war es mit Sicherheit folgender Umstand bekannt:
Bei jüdischen Gesetzeslehrern bzw Rabbis war es damals üblich gewesen, sich im Gegenteil zu den heutigen Gepflogenheiten in theologischen Schulen und bei Bibelunterrichten im Zusammenhang mit ihrem Unterrichten sich zu setzen (vgl. Matthäus 5, 1 u. Matthäus 13, 2; Lukas 5, 3).
Wenn sich also zur Zeit Jesu ein jüdischer Gesetzeslehrer oder Rabbi bzw. Meister zu setzen begann, dann bedeutete dies für die um ihn herum Versammelten, daß er nun mit seinen Ausführungen beginnen wollte. 
Wenn also Paulus in 2. Thessalonicher 2, 4 davon spricht, daß sich "... der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt ...", (mittels eines Götzenbildes) "... in den Tempel Gottes setzen wird ...", um vorzugeben, "...  er sei Gott", dann will er damit verdeutlichen, daß der mit diesem Widersacher gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" ein (falscher) Lehrer im jüdischen Gesetz sein wird.
Jesus selbst, der wohl der bekannteste aller jüdischen Wanderprediger war, wurde auch als ein Prophet der Juden bezeichnet. Und so finden wir an dieser Stelle einen indirekten Zusammenhang mit dem in Offenbarung 19, 20 und Offenbarung 20, 10 erwähnten endzeilichen Begriff vom falschen Prophet.
Der Antichrist und Widersacher, "... der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt ...", und sich (mittels eines Götzenbildes) "... in den Tempel Gottes setzen wird ...", um vorzugeben bzw. zu lehren, "...  er sei Gott", wird demnach mit falscher Prophetie die Juden verführen, um sich selbst an die Stelle des großen Lehrers und jüdischen Messias Gottes stellen zu können. Er wird sich nach den Aussagen der Bibel sogar mittels lügenbehafteter Zeichen und Wunder als der Hirte des jüdischen Volkes auszuweisen versuchen und damit viele verführen, dieser großen Lüge zu glauben (vgl. das in Offenbarung 13, 11-14 u. Offenbarung 19, 20 Gesagte).
In der Folge dessen beten alle, die auf Erden wohnen und deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist, diesen sich an die Stelle Gottes stellenden Verführer der Juden mit an (vgl. Offenbarung 13, 8) und seine Herrschafft, wird sich über die Grenzen Israels hinaus auf die ganze Welt ausweiten (vgl. Offenbarung 13, 7-8).
In 2. Thessalonicher 2, 3-4 verdeutlicht der Briefschreiber Paulus also, daß, noch bevor der Antichrist offenbart werden wird, der "Abfall" kommen muß. Wenn dieser "Abfall" geschehen ist, dann wird sich dasjenige ereignen, was der Verfasser des Briefes an die Gemeinde in Thessalonich mit dem "Offenbarwerden des Bösen" meint.
Wir lesen es in 2. Thessalonicher 2, 4. Dann, wenn der Abfall bereits eingetreten ist und wenn der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 nun offenbart werden wird, zu dieser Zeit wird er seine Gesinnung anscheinend völlig ändern.
Bis der Abfall eingetreten ist, war er für alle Menschen in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche durch sein gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 deutlich vernehmbar der Christushasser gewesen. Ab jetzt und zwar mit dem Beginn der Zeit der Bedrängnis wird er für alle Menschen der Erde sichtbar durch das Erscheinen des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, zum Christusnachahmer bzw. zum Christusverdränger. Er setzt sich in den Tempel Gottes und gibt vor, daß er Gott, daß er der Sohn des lebendigen Gottes, Jesus Christus, sei.

So ist es nicht verwundserlich, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit Hilfe seines in Offenbarung 19, 20 erwähnten und lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes geschlüpfen falschen Propheten seinem Namen gemäß den wahren und am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wiederkommenden Jesus Christus vorweg nimmt. Er inszeniert seine Rückkehr aus dem Reich Gottes auf die Erde, nimmt seinen Platz ein und ahmt den wiedergekommenen Messias Gottes nach.
Das lt. Offenbarung 13, 11 wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehende bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wirkt bzw. diese seine Macht ihm erst (ver)schafft und zur Vollendung bringt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Denn der falsche Prophet, das zweite Tier von der Erde, ist derjenige Mensch, der im Auftrag und unter der strengen Aufsicht und Regie des Antichristen stehend bereitwillig die Rolle des auf die Erde wiedergekommenen Messias Gottes spielt.
Und der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise mit ihm für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen." (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der falsche Prophet ist, weil er damit äußerlich dem geschlachteten Lamm Gottes zielgerichtet und zum Zwecke der Verführung völlig gleichgemacht ist, einer der größten Glaubensverführer und gefährlichsten Gegenspieler Gottes. Denn der falsche Prophet ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi. Intronisation, d.h. Einsetzung in die Weltherrschaft. Mit ihm stellt sich der Antichrist seinem Namen "Anti" gemäß an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich.
Jesus selbst, der wohl der bekannteste aller jüdischen Wanderprediger war, wurde auch als ein Prophet der Juden bezeichnet. Und so finden wir an dieser Stelle einen indirekten Zusammenhang mit dem in Offenbarung 19, 20 und Offenbarung 20, 10 erwähnten endzeilichen Begriff vom falschen Prophet.
Der diese Herrschaft über die Welt antretende falsche Prophet wird, da es ihm selbst nicht wirklich möglich ist, auch ohne die Hilfe des Antichristen die »Gewalt über den Tod« zu wirken, genau darum in der Bibel als falsch gekennzeichnet und somit als unecht ausgewiesen und da er nicht wirklich der lebenspendende Messias Gottes ist, sondern sich nur für ihn ausgibt, nur als (falscher) Prophet bezeichnet.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm (aber nicht dem zweiten sondern dem ersten Tier) seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Obwohl es ihm also selbst nicht wirklich möglich ist, auch ohne die Hilfe und das Mitwirken des Antichristen die »Gewalt über den Tod« auszuüben, ist der falsche Prophet auch derjenige Mensch dieser Erde, welcher als sein Wekzeug dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" über die Macht der Verführung mittels falscher Prophetie und Schauwundern mit propagantistischem Effekt gezielt zu seiner Herrschaft verhilft. Und indem er die ganze Macht und die Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer vom damit gemeinten Antichrist übertragen bekommt und symbolisch vor aller Welt ausüben darf, (ver)schafft er also dem Antichrist damit erst seine Macht bzw. bringt diese zur Vollendung.
Indem der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Mitte der 70. Woche Daniels den unter seiner strengen Aufsicht und seiner Regie stehenden falschen Prophet als sein Werkzeug der Verführung benutzt, mit seiner Hilfe den auf die Erde wiedergekommen Messias der Juden vor aller Welt Augen in Erscheinung treten läßt, um ihn damit anschließend in die Herrschaft über die Welt einzusetzen zu können und indem er außerdem nach Daniel 9, 27 gleichzeitig im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" aufrichtet und es damit entweiht, setzt er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes: Denn die Bibel sagt diese Dinge, mit denen eine große Bedrängnis wie keine zuvor war und eine blutige Verfolgungszeit für alle offen bekennenden wahren Christen auf der Erde beginnen wird, in 2. Thessalonicher 2, 4 voraus:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."

Wenn sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das damit gemeinte erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 in der Gestalt des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" in den heiligen Tempel Gottes setzt, um über Israel und die Welt zu herrschen, muß er dies nicht nur ausschließlich in der sichtbaren Hülle des wiedergekehrten Messias tun. Denn die Juden erwarteten in diesem Zusammenhang am Ende der "Zeiten der Heiden", also zur letzten Zeit, das Wiederkommen der Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes. D.h. Gott wird dann aus dem Himmel zurück auf die Erde kommen, wieder in den Tempel Gottes einziehen und damit wieder unter seinem Volk gegenwärtig sein (vgl. im Kapitel "Die Shekinah kommt wieder auf die Erde herab").
Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen, daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie die Juden voller Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung, daß auch der Gott des Himmels dann wirklich wieder bei seinem Volk, den Israeliten, also auf der Erde wohnen wird:
"Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, ..."
(Hesekiel 37, 27; Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und dann wird der auf die Erde zurückgekommene Gott des Himmels alles neu machen:
"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!" (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

In der nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes dürfte das "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" tatsächlich zur Realisierung kommen.
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht. Denn die Rolle des auf die Erde zurückgekommenen Christus Gottes hat der Antichrist dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, zugedacht (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Daniel 11, 36 - 45 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 18. Juli 2001, überarbeitet und gelesen von Hugo Danker).
Nur so und nicht anders ist dies für den Antichrist sehr praktisch und macht einen Sinn. Denn nur auf diese Weise kann die Welt durch diejenigen Wunder, die der falsche Prophet in seinem Namen vollbringen wird, dazu gebracht werden, ihn, den in die Rolle des Schöpfers dieser Welt geschlüpften Antichrist als den einzigen Gott anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 11-15)

Als im 6. Jahrhundert v. Chr. der neubabylonische König Nebukadnezar II. Juda eroberte und 597 und 587 v. Chr. die Oberschicht nach Babylonien deportierte, geriet das Königreich Juda in die babylonische Gefangenschaft. Zu diesem Zeitpunkt, in den letzten Tagen des salomonischen Tempels, verließ auch die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes und damit also Gott selbst den Tempel.
Der erste Tempel Salomos enthielt wie die heutige Stadtmauer Jerusalems ebenfalls ein Osttor. Und zwar befand dieses sich im Bereich der Säulenhalle Salomos.
Durch dieses Ost-Tor des ersten Tempels entwich, wie bereits gehört, in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, das Heiligtum. Sie entschwand zum Ölberg (vgl. Hesekiel 11, 22-23) und kam hernach nie mehr zum Tempel in Jerusalem zurück.
Auch der zweite Tempel blieb während der gesamten Periode seines Bestehens ohne solch ein sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes. Erst zum Tempel der Endzeit soll lt. Hesekiel 40-48 die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in das Heiligtum Israels zurückkehren (vgl. Hesekiel 43, 9-11; 2. Makkabäer 2, 5-9 u. Jesaja 4, 5-6).
Im 2. Tempel Gottes zog die Shekinah später also nicht mehr ein, aber dafür der von Gott gesandte Messias und Sohn Gottes, Jesus Christus. Und auch im 3. Tempel wird wie hörten der lebendige Gott wieder persönlich anwesend sein, und diesesmal durch seinen Sohn und durch die Shekinah, die Wolke seiner Herrlichkeit. So kann gesagt werden, daß das Heiligtum Israels in jedem Fall derjenige Ort ist, an dem der lebendige Gott selbst anwesend ist.
Wie großartig beschreibt doch die Bibel in 1. Könige 8, 10-13 den Einzug der Herrlichkeit des HERRN in den ehemaligen Tempel Salomos. Und dies soll im bald wiederaufgebauten 3. Tempel des Tausendjährigen Reiches nochmals geschehen, dann wenn Jesus Christus von Osten her kommend mit ihr in den dann wieder erbauten Tempel Gottes einziehen wird (vgl. Hesekiel 43, 9-11, 2. Makkabäer 2, 5-9).
Es könnte der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das damit gemeinte erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 sein, der sich in der Gestalt des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" in den heiligen Tempel Gottes setzt.
Wie die die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes nach der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage vom Antichrist kopiert und nachgeäfft werden werden wird kann man im Kapitel "Die durch den Antichrist der Endzeit nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei" nachlesen.
Mit dieser riesengroßen Lüge, die zum Himmel schreit und die den Gott Israels herausfordert und die schließlich seinen Zorn in Gang setzt, wird er bewirken, daß viele Menschen der Erde auf ihn hereinfallen.

Zweitens: Das sich Setzen im Sinne von herrschen bzw. Macht ausüben
Die Redewendung des Paulus, daß sich der Widersacher bzw. damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal"... in den Tempel Gottes setzen wird ..." kann auch bedeuten, daß er damit ein großer Herrscher sein wird. Und weil es der dann also zu diesem Zeitpunkt wiederaufgebaute jüdische Tempel in Jerusalem sein wird, in welchen er sich (mittels eines Götzenbildes) "... setzen wird ...", um vorzugeben, "...  er sei Gott", muß es in erster Linie eine Herrschaft über ganz Israel sein. Und weil er dabei vorgeben wird, "...  er sei Gott", wird es in zweiter Lienie eine Herrschaft über die ganze Menschheit werden. Wie furchtbar und zugleich wie dreist.
Der mit dem Widersacher gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also einmal tatsächlich der Bedeutung seines Namens gemäß voll und ganz gerecht werden.
Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein, und die »Gewalt über den Tod« kann man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen, darum, weil griechisch: Kratos auch für Macht steht. Damit besitzt das erste Tier nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod«). ... Da(durch, weil es nicht nur große Macht auf Erden, sondern auch »Macht über den Tod« besitzt) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibelübersetzung; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4; Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang in seinem ihm dienstbaren, wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehenden bzw. in die Rolle von Jesus Christus geschlüpften zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."

Drittens: Das "sich in den Tempel Gottes Setzten"des Antichrist ruft bei den gottesfürchtigen Juden allergrößte Bestürzung hervor
Das lt. Matthäus 24, 15 "an heilige Stätte" stehende "Greuelbild der Verwüstung", das das eigentliche in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene sich "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert, muß bei allen Juden unweigerlich eine tiefe Bestürzung hervorrufen.
Denn die Bibel läßt uns hier keinerlei Zweifel offen: Mit der Redewendung "an heilige Stätte" ist der Vorhof der Stiftshütte bzw. des späteren jüdischen Tempels gemeint (vgl. 3. Mose 6, 9+19+20; 3. Mose 7, 6; 3. Mose 10, 13+17; 3. Mose 14, 13; 3. Mose 16, 24; 3. Mose 24, 9; Prediger 8, 10). Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag des Herrn" (damit gemeint ist Tag der Wiederkunft des Herrn) schon da.
Denn
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Und hatte Jesus Christus nach seiner Auferstehung lt. Matthäus 28, 18 nicht einst selbst von sich gesagt:
"... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

Mit dieser unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß er selbst Gott sei, d.h. daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in den Tempel Gottes eingezogen sein soll und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachäffung Jesu Christi im zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, demjenigen König des Himmels und der Erde, dem die ganze Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen. Denn er, der in Wahrheit eigentliche Antimessias der letzten Zeit, wird in der Bibel auch als "Verwüster" betituliert.
Man kann sich also sehr gut vorstellen, wie hoffentlich kritisch die Bewohner Israels dann, wenn es soweit sein wird, hinschauen werden.

Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte eine klare Vision vom "Greuelbild der Verwüstung" und daß sich der Widersacher bzw. damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal"... in den Tempel Gottes setzen wird ..." , um vorzugeben bzw. zu lehren, "...  er sei Gott" und daß es sich im 3. Tempel von Jerusalem befinden wird. Er ging damit davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stellen wird. Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende, von ihm überlieferte Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu lehren und zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und mit Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11).

Und wie wir später noch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen" sehen werden, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb mit Recht wohl das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird. Und »All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003. Denn es muß zwangsläufig eine heftigen Reaktion unter allen gottesfürchtigen Juden auslösen.

Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen (damit gemeint ist Israel als Land) sichtbar werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahin geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen diesbzgl. Kampfhandlungen und auch das durch Betrug gelingende Vernichten der "Starken" bzw. das damit gemeinte Ausschalten der militärischen Supermächte der Erde (vgl. Daniel 8, 23-25), die die Eroberungspläne des Antichristen gefährden könnten, bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche der Kampf bis zu diesem letzten Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen haben und nun zu seinem zumindest vorläufigen Abschluß gekommen sein.

Aber niemand darf sich an dieser Stelle beirren lasssen, denn: "Er ist (lediglich) der Widersacher (der Sohn des Verderbens, der auch nach Jesaja 16, 3-5 der Verwüster genannt wird, bzw. der (Be)Dränger oder Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose, damit auch gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und gleichzeitig der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 und nicht der gute Hirte), der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt (und nicht Jesus Christus, der zurückgekehrte Messias Israels)", so daß er sich in den (dann wiederaufgebauten 3.) Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.  (Wortlaut aus 2. Thessalonicher 2, 3-4, ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage).
Niemand darf sich dann beirren lassen. Hatte nicht Jesus Christus selbst prophezeit und davor gewarnt:

Matthäus 24, 23-26 23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. 26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus (mit gemeint ist hier auch der dann wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes, das Gotteshaus Israels)!, so glaubt es nicht. (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir wissen es doch:

Apostelgeschichte 19, 26 26 ... Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter (Und dann kann es auch nicht der dem lebendigen Gott des Himmels gleiche Sohn Gottes sein, der sich, wenn er auf diese Erde zurückkehrt, als der König über seine Getreuen auf den Thron Davids setzen wird). (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), nimmt die Bibel übrigens auch Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer als in Daniel 9, 27 beschrieben.
 

Warum zweites "Greuelbild der Verwüstung"?

Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite) Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
.
Was meint die Bibel eigentlich, wenn von "Greuel" und "Verwüstung" die Rede ist?
"Der Greuel der Verwüstung meint zunächst ein heidnisches Götzenbild im Tempel z.Zt. des Antiochus Epiphanes (Dan 9,27; 11,31; 12,11), dann auch ein entsprechendes endzeitliches Geschehen (Mt 24,15; Mk 13,14)." (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 614 bei Erläuterung zum Begriff "Greuel")
Im "Lexikon zur Bibel" steht fernerhin zum Begriff "Greuel", und an dieser Stelle soll nur auf die wichtigsten Aspekte eingegangen werden, daß mit dem Ausdruck "Greuel" Handlungen oder Dinge zu verstehen sind, die aus geistlicher oder sittlicher Ablehnung heraus von den Juden verabscheut werden.
Sogesehen meint die Bibel mit dem Begriff "Greuel" beispielsweise Götzendienst (vgl. 5. Mose 18, 9-12; Jeremia 44, 2-4), aber auch Untreue und alle Irrlehre (vgl. Sprüche 3, 32; Titus 1, 16). Opfer und Gebet der Gottlosen bzw. Heiden, die andere Götter als den lebendigen Gott anbeten, sind vor dem Gott der Hebräer ein "Greuel" (vgl. Sprüche 15, 8 + 28, 9; Jesaja 1, 13), aber auch Selbstgerechtigkeit Hochmut und Stolz, die Gott nicht brauchen (vgl. Psalm 14, 1; Sprüche 16, 5; Lukas 16, 15). Und schließlich ist für Menschen, die nach seinen Geboten leben wollen, auch alles was Gottes Geboten widerspricht ein "Greuel" (vgl. 3. Mose 7, 18; 16, 22-26; Sprüche 29, 27).

Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird damit nichts als das wiederholen, was nach Daniel 8, 11-14 und Daniel 11, 31 prophezeit worden war und was unter dem syrischen Invasoren Antiochus Epiphanes im Dezember des Jahres 167 v.Chr. bereits zur traurigen Geschichte Israels geworden ist und das nur eine Vorschattierung dessen darstellt, was der Antichrist bzw. Antimessias später im nach der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstandenen Land Israel bis zur Perfektion betreiben wird.

Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, die insgesamt sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein jüdisches (Sabbat-)Jahr (ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre) gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten Pracht ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in Offenbarung 11, 2 wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der "äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand) gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche andauern soll. Und das ist genau der Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
 
Die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird also in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Mit der "Zeit des Endes" aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung in das wieder zu  ihrem eigenen Land gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie dem Seher Daniel in Daniel 8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung, um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung 13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe, d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen befindlich  in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 17-21 sowie bei Daniel 7, 8 beschreibt.
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" wird der Antichrist ins Leben rufen. Dieser zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits gesagt noch in der Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen können. Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.

Deshalb, wegen seiner großen Bedeutung, ist das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" von überaus wichtiger Bedeutung:
Kurz vor der in Macht und Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde zum Gericht warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13 gerade davor, und daß genau dieses Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar) nicht angebetet werden darf. Im gleichen Atemzug wird auch eindringlich davor gewarnt, daß das Zeichen "seines Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen angenommen wird. Denn, wer das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine Stirn oder an seine Hand, sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden Weltverführer, der u.a. hierdurch seine Macht mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu mit großen Zeichen und in Lügen gekleideten Schau-Wundern ausweist und so alle Menschen der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol, das "Greuelbild der Verwüstung", anzubeten. Die so Verführten wird der wahre Jesus Christus nach Offenbarung 14, 10-11 bei seinem Kommen zusammen mit dem Antichristen und den falschen Propheten töten (vgl. auch das zum gewaltsamen Tod des Antichristen Gesagte in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist).
Denn auch die kommende Weltherrschaft des Antichristen ist (zum Glück!) begrenzt und wird nach den Aussagen der Bibel ein gewaltsames Ende finden (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) und das seines falschen Propheten aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.
Und es ist an dieser Stelle Gott selbst, der persönlich in das Schicksal dieser Erde eingreift und seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Er wird damit seinem Willen Geltung verschaffen, das Rad der Geschichte wenden und die Erde richten und damit die mit einer blutigen Verfolgung aller gottesfürchtigen Menschen verbundene Rebellion des Antichristen gegen Gott ein für allemal gewaltsam niederschlagen.
Wenn das erste Siegel des Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wird, nach und nach sichtbar werden.
Die Ursache des Eingreifens Gottes ist, wie wir bereits hörten, menschliches Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der massiven Rebellion gegen Gott. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel, Gottes Zorn der Vergeltung. Und es wird sich dann tatsächlich der Wunsch des alttestamentarischen Propheten Jesaja nach dem machtvollen und triumpfalen Einbrechen Gottes in die völlig entgleisten irdischen Verhältnisse erfüllen:
Ach, daß du die Himmel zerrissest, herabstiegest, <so daß> vor deinem Angesicht die Berge erbeben
(Jesaja 63,19; aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)

Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte ein klares Bild vom "Greuelbild der Verwüstung" Und daß es sich im 3. Tempel von Jerusalem befinden wird. Er ging davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stellen wird. Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in einem der Briefe des Apostels Paulus:

2. Thessalonicher 2, 3-4+8 3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor (Dies ist der unmißverständliche Hinweis auf das unmittelbare Zuvorkommen des Sohnes des Verderbens aber auch gleichzeitig auf seine zeitliche Begrenzung.) muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. 4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. ... 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. (Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" hatte eine Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können wir ersehen, was das zukünftige "Greuelbild der Verwüstung" grundsätzlich charakterisiert. Der Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild der Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen König Antiochus IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich buchstäblich ca. 171 - 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild analog, also in ähnlicher Art und Weise dann, wenn der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8, 15-19). Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen Götter, den griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott aller Götter, den Allerhöchsten selbst, bzw. den Sohn des lebendigen Gottes des Himmels und der Erden abbilden. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 in den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei Gott. Das "in den Tempel setzen" wird er also nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" ausführlicher beschrieben ist.
Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang des 6. Jhd. v. Chr. für die noch kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch gemeinten Monate bzw. dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre vor der tatsächlichen Wiederkunft  Jesu Christi einschließt und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht vom lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann trotz der Verfolgung dem wahren Erlöser vertraut, überstehen könnte.

Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich erst vollenden, " ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN " nach Joel 3, 4 bzw. "ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt" (vgl. Apostelgeschichte 2, 17-21). Dann aber muß auch der große Menschenverführer, der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel, nach der ihm noch verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen." Die "Stunde der Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.

Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als König Israels auf und nannte sich sogar “der Fürst des Heeres” (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel). Er stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Fürst des Heeres" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 den lebendigen Gott Israels) und zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten Bild eines Gottes ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung" entheiligt, er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das erste "Greuelbild der Verwüstung", das ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte, soll aber nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15  wie lebendig wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit diesem, im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie es auch der syrische König Antiochus Epiphanes, das "kleine Horn" aus Daniel 8, 9, bereits vor ihm tat, nach Daniel 8, 25 sogar über den "Fürsten aller Fürsten" (gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des Heeres”, d.h. den lebendigen Gott Israels, erhob (vgl. Daniel 8, 11). Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.

Charakteristisch an diesem Vorgeben, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" selbst Gott sei, und dies soll darum an dieser Stelle noch einmal gesagt werden, ist, daß das "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) sehr wahrscheinlich auch anderenorts gesehen werden wird.
Wie ist so etwas überhaupt möglich? Wie kann man das in den Tempel Gottes Setzen des Sohnes des Verderbens überall auf der Erde sehen?
Im Zeitalter der modernen Kommunikation könnte man hier an eine Art von Lifesendung denken, mit der das in den Tempel Gottes Setzen des Sohnes des Verderbens mittels eines figürlichen Bildes des Königs der Erde weltweit übertragen werden wird. 
Wie werden also alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an ihren so unterschiedlichen Aufenthaltsorten (denn die Einen werden wie bei Matthäus 24, 15-16 geschildert dann gerade auf dem Feld bei der Arbei und die Anderen gerade auf dem Dach ihres Hauses sein) alle gleichzeitig das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein muß (sonst könnte das bei Matthäus 24, 15-16 Gesagte nicht umgesetzt werden), und davon geht ebenfalls der Verfasser dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, tatsächlich zur gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten, also alle gleichzeitig bemerken können.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet, wie bereits gesagt, daß man das  "Greuelbild der Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge sehen kann, d.h. ähnlich einem Gedankenbild quasi vor Augen haben wird und vermutlich sogar (mit den Ohren) sprechen hören kann (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Figürliche Darstellung und das von Menschen auch anderen Ortes Sehen und hören können, diese ganz speziellen Merkmale müssen wohl in ihrer Art einmalig miteinander kombiniert sein.

Fazit: Das "Greuelbild der Verwüstung" ist also nur eine figürliche Darstellung, ein von Menschenhand geschaffenes Abbild desses, was es darstellen soll. Und es wird nur dem Anschein nach lebendig sein. Derjenige, den es verkörpern soll, existiert also in Wirklichkeit überhaupt nicht, bzw. ist überhaupt noch nicht wirklich hier. Die zuvor orientierungs- bzw. richtungslos gemachten Menschen der Erde werden demnach einer Täuschung, einer Illusion unterliegen, wenn sie glauben, das alles, was sie gezeigt bekommen, tatsächlich echt sei. Und die ganze Macht, die scheinbar von dieser figürlichen Darstellung ausgehen wird, wirk stattdessen der Antichrist zur "Zeit des Endes" und keinesfalls das "Greuelbild der Verwüstung" selbst.
Und derjenige, der alles inszeniert, kann dies nur bewerkstelligen, weil ihn das zweite Tier, das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, dazu befähigt, solche lügenbehaftete Dinge zu tun.
Wir sehen an dieser Stelle, daß es wirklich allein der falsche Prophet ist, der die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer ausübt. Ohne das perfekte Zusammenspiel von erstem und zweiten Tier nach Ofenbarung, Kapitel 13 wäre so etwas unmöglich. Und wir können an dieser Stelle ganz deutlich erkennen:
Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt (der Antichrist), und das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, bzw. seine beiden Erscheinungsformen, das gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und der später aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte (in Wahrheit aber) falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 gehören untrennbar zusammen und bilden eine Einheit. Ja, man darf getrost sagen, und damit macht man nichts falsch, daß sie beide, das erste Tier aus dem Meer und das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde, in ein und dasselbe Horn blasen und daß die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde, d.h. das in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche vorweglaufende gotteslästerliche "Maul" und der anschließend aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" sogenannte (in Wahrheit aber) falsche Prophet trotz ihrer scheinbaren Widersprüchlichkeit an ein und demselben Strang ziehen.
Und diese beiden Tiere sind es (bzw. ihre äußerst gefährliche Kombination ist es), die der Drache (gemeint ist Satan) in der letzten Zeit auf der Weltbühne erscheinen läßt, um vom Himmel auf die Erde gestürzt doch noch sein bereits besiegeltes Schicksal zu wenden. Dieser vorerst letzte Kampf des Bösen gegen Gott und die Seinen endet aber schließlich mit einem Fiasko der auf der Erde entfesselten Macht der Finsternis, so daß die sogar zustande kommende Weltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" nur relativ kurze Zeit währen wird.
Der schließlich tatsächlich wiederkommende Jesus Christus ist es, der diese Macht der Finsternis für immer zerbricht, um das Reich Gottes auf der Erde aufzurichten. .


Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nicht nur das Siegeszeichen des Antichristen über Israel dar

Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21).
Das Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" stellt damit den Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11 dar, derjenige Zeitabschnitt, den der lebendige Gott infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens aus Liebe zu den Menschen und um der Auserwählten willen verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20).
Hierdurch fällt die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche in Abänderung von Gottes ursprünglichen Plänen nach den Erkenntnissen aus dem Neuen Testament wesentlich kürzer aus als die anfänglich von Gott dafür vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre. Und die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 verschiebt sich zeitlich gesehen relativ auf das Gesamte bezogen noch weiter nach Hinten.

In Daniel 8, 8-12 können wir bereits sehen, daß sich das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da".

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, aber auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Und mit dem Erscheinen des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt demnach die gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27).
Die endzeitliche Bedrängnis kommt also zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde, eine Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar anschließt und mit Hosea 3, 5 beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5 als ergänzender Klammertext Geschriebene!).
D.h. aber auch, daß der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erst dann in Erscheinung treten kann, wenn das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder nachweislich existiert und wenn in diesem Land in Jerusalem auf dem Tempelberg wieder für jedermann sichtbar ein Tempel Gottes stehen wird. Und wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3. Tempel der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde. Erst dann also kann der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die Erdbewohner sichtbar in Erscheinung treten.
Diese Bedingungen für das Kommen des Antichristus müssen demnach alle
beide erfüllt sein. Und dies geht damit auch indirekt aus der prophetischen Zukunftsschau zum Wiedererstehen Israels aus Hosea 3, 3-4 hervor. Bzw. dieser wichtige Aspekt ist darin versteckt mit enthalten. Denn die Redewendung "lange Zeit" in Hosea 3, Vers 3 und Vers 4 weist eindeutig auf die Begrenztheit bzw. Endlichkeit dieses Zeitabschnittes der Geschichte Israels "ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod ..." hin. Und mit "Opfer" bezieht sich der Prophet Hosea auf die Ausübung des mosaischen Opferdienstes und mit dem Begriff "Efod" auf den wiederaufgenommenen Priesterdienst zur Ehre des Gottes. Denn mit Efod beschreibt Hosea das schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters. Und jüdischer Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk sind wie wir wissen immer zwangsläufig an die Existenz eines Tempels gebunden. Denn der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel ist streng nur an einen Ort gebunden, eben an den einen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Nur dort darf der Gott Israels angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels kommen.
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod" vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage wieder aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wieder existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.
Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Denn das Zeichen des Tieres bzw. das Zeichen seines Namens als Hautmal zu nehmen, bedeutet am Götzendienst Anteil zu haben. Weil das Bild des Tieres, das in der Bibel auch das "Greuelbild der Verwüstung" genannt wird, in Wahrheit ein Götzenbild ist und weil derjenige Mensch, der es anbetet, damit den wahren Gott Israels verleugnet, trifft denjenigen der Zorn Gottes (vgl. das zum "Greuelbild der Verwüstung" Geschriebene, das man mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen kann).

Warum ist das "Götzenbild" des "anderen kleinen Horns" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" ausführlicher beschrieben wird, eigentlich ein "Götzenbild"?
Daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11, 15-17 nachzukommen und seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses "(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Wir wissen außerdem aus Daniel 9, 27, daß das sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, vom Antichrist zur "Zeit des Endes" anhand derjenigen Prophetien, die den Juden des Alten Testaments gegeben wurden, in der Mitte der 70. Woche Daniels aufgerichtet werden wird:

Daniel 9, 27 27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang (das ist die letzte, also die 70. der
siebzig Jahrwochen bis zur Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten Zeit der Trübsal umfaßt). Und in der Mitte der Woche (das ist der Zeitpunkt des Anfangs der durch den Antichristen verursachten endzeitlichen Bedrängnis) wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum (damit ist das dann wieder existierende Heiligtum Israels, also der 3. Tempel zu Jerusalem gemeint) wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet (hiermit meint Daniel das "Greuelbild der Verwüstung" oder auch das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen genannt, das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt), bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias kommt aus dem neuen Testament der Bibel und bedeutet in der heutigen Zeit übersetzt auf Griechisch wörtlich »gegen den [von Gott] Gesalbten«.
Zur Zeit der Apostel Jesu Christi wurde aber eine etwas andere griechische Sprache gesprochen, nämlich Altgriechisch. Darum muß im Zusammenhang mit der Übersetzung des Wortes "anti" korrigierend gesagt werden:
Der der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß aber ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (Wie man sieht, trifft die ursprünglichere Übersetzung aus dem Altgriechischen den Kern der Sache besser!).
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, wird also, indem er Jesus Christus nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche, die "in Jesus Christus sind", in Wahrheit nicht zu Jesus Christus gehören bzw. in Christus gegründet sein, noch es selbst sein können, der den Namen Jesus Christus trägt.
Weil er sich aber stattdessen den Gesalbten Gottes kopierend über ihn stellt, d.h. sich damit göttliche Wesenheit anmaßend ihn verdrängt, wird er die Erdbewohner zum Götzendienst verführen.
So heißt es in Offenbarung 13, 12:
"... und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten ..."
Und in  Offenbarung 13, 4 steht geschrieben:
"... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ..." (Übersetzung nach der Zürcher Bibel)
- der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt damit vor, er selbst sei der wahre Christus und Messias Israels und ihm würde das Erdreich gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er ihm zuvorkommen bzw. die Tatsache seiner geschichtlichen Erscheinung vor seinen Wagen spannen.

Der Antichrist ist also so von sich eingenommen, so als wäre er selbst Gott. Ja, er gibt sich für Jesus Christus aus. Damit stellt er eine Fälschung Jesu Christi dar (vgl. auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen"). Und da er glaubt, er wäre selbst Gott, ist er "megaloman". D.h. er wird keine anderen Herrscher neben sich dulden.
Und er wird sich unverfrorenerweise sogar anmaßen, Jesu Platz einzunehmen, ihn zu kopieren, zu ersetzen. Er wird damit natürlich ebenso zum Gegner aller zu diesem Zeitpunkt bestehenden Weltmächte. Aber anders als Nebukadnezar, der alttestamentarische König von Babel, wird er dem lebendigen Gott niemals die Ehre geben.
Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise ganz unverfroren von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias der Juden sei. Und damit lästert er den heiligen Geist Gottes (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" "megaloman" ist, folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus zu sein. Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen gibt, jedoch am Ende der Zeit wird ein Antichrist erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige Autorität einsetzen und erheben wird. Nüchternheit und seelsorgerliche Mahnung prägen die Antwort Jesu. «

Die ersten Prediger des Evangeliums des frühen Christentums sahen in dem Kommen Jesu Christi die Erfüllung der Verheißung Gottes zum Erscheinen des Messias der Juden und in seinem Wirken das sichtbare Zeichen der Liebe Gottes.
Die heutigen Christen, und dazu gehören auch wir, sehen dies nicht anders. Doch wissen sie auch, daß in der letzten Zeit noch ein anderer in Erscheinung tritt, einer, der nicht vom Gott Israels gesandt ist, sondern in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43), auch wenn er mit dem Namen des guten Hirten auftrten wird (vgl.  das im Zusammenhang mit Sacharja 11, 15-17 zum Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias Gesagte ab hier).
Es wird derjenige sein, den die Israeliten, nachdem sie den zu ihnen gesandten wahren Messias abgelehnt hatten, schließlich annehmen werden (vgl. nochmals bei Johannes 5, 43) und dies obwohl er sich in Lügen kleidet.


Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen

Der "Böse" und "Bedränger" wird in der Macht Satans auftreten und dies mit mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9).
So werden die verloren gehen, die Gotttes Liebesangebot in seinem Sohn Jesus Christus nicht angenommen sondern abgelehnt haben und zwar, indem ihnen Gott im Kommen des "Antichrist" bzw. Antimessias die Macht der Verführung sendet, derart, daß sie schließlich der Lüge Glauben und Zuwendung schenken (vgl. 2. Thessalonicher 2, 10-12).

Das sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, ist es, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" die Macht seiner Verführung entfaltet und in welchem das Sichtbarwerden seines Auftretens als der Gott der Juden verkörpert wird.
Mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen, aber dennoch wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen.
Er wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich mit dem »Greuelbild der Verwüstung« anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen (vgl. im Kapitel "Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 verkörpert nicht wirklich Gott, sondern ist in Wahrheit das zum Zweck der Verführung von Menschenhand kreierte Götzenbild des Verwüsters").
Und da sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" in seinem Handlanger und Zuarbeiter, dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, für Christus ausgibt und was somit eine Fälschung Jesu Christi verkörpert, muß auch das wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" eine Fälschung sein.
Und so wie aus Epheser 1, 17-18 hervorgeht, daß der Gott des Himmels der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus ist, zu dem er uns alle hinführen möchte, muß auch der Gott des sich für unseren Herrn Jesus ausgebenden zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, den Gott Israels darstellen, denjenigen Gott, den der Antichrist sehr wahrscheinlich in der Gestalt der angeblich wieder in den Tempel eingezogenen Shekinah, das ist die Wolke der Herrlichkeit Gottes, nachäfft. Denn genau in dieser von Menschenhand kreierten Nachbildung des angeblich auf die Erde gekommenen Gott des Himmels wird sich der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage in das dann in Jerusalem wieder aufgebaute Heiligtum setzen und vorgeben, er selbst sei Gott (vgl. im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").
Und es wird auch dann die vorrangigste Aufgabe des sich lt. Offenbarung 13, 11 für unseren Herrn Jesus ausgebenden zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, sein, dafür zu sorgen bzw. die Erdbewohner dazu zu verführen, den in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften Antichrist anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 12).
Und genau so wird der sich für Jesus Christus ausgebende falsche Prophet dem mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" die Macht verschaffen und dafür sorgen, daß dieser einmal als der vermeintliche Spender ewigen Lebens angebetet werden wird, Spender ewigen Lebens darum, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache, d.h. von Satan die Gewalt auszuüben übertragen werden wird. Und diese Gewalt ist diejenige Gewalt, die der Drache dem ersten Tier aus dem Meer gibt, und die der Verfasser dieser Homepage als die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 interprädiert.
Der Text von Offenbarung 13, 4 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871, der da heißt: "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an ...", steht aber im grassen Gegensatz zum Ausspruch Jesu: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).

So wird sich der in der Endzeit aufkommenden Antichrist, weil er wahrscheinlich in der Lage sein wird, vor den Menschen der Erde die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 auszuüben, einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich dann, nachdem er durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden politischen und militärischen Großmächte der Erde vernichtet haben wird, in den heiligen Tempel von Jerusalem setzen und vorgeben, er selbst sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4)
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor (Dies ist der unmißverständliche Hinweis auf das unmittelbare Zuvorkommen des Sohnes des Verderbens aber auch gleichzeitig auf seine zeitliche Begrenzung.) muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."
(2. Thessalonicher 2, 3-4; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Befolgen wir also den in der Apostelgeschichte formulierten Umkehrruf Gottes und werden wir selbst zu einem Rufer:
"Du sollst ihnen die Augen öffnen, daß sie umkehren, von der Finsternis zum Licht, aus der Gewalt Satans (der diese, zu wirken, dem Antichrist gegeben hat) zu Gott."
(Apostelgeschichte 26, 18; eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte eine klare Vision vom "Greuelbild der Verwüstung" und daß sich der Widersacher bzw. damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal"... in den Tempel Gottes setzen wird ..." , um vorzugeben bzw. zu lehren, "...  er sei Gott" und daß es sich im 3. Tempel von Jerusalem befinden wird. Er ging damit davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stellen wird. Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende, von ihm überlieferte Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Praktisch sieht dies so aus, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches zu dieser Zeit lt. Offenbarung 13, 11 in der Gestalt des falschen Propheten auftritt, in einer Art Liveübertragung aus Jerusalem das Reden des vermeintlichen Messias der Juden, der sich zu dieser Zeit anscheinend wieder im Tempel Jerusalems aufhalten soll, den Menschen zugänglich machen wird.
Und nicht nur das Sprechen des in Wirklichkeit unechten Sohnes Gottes, sondern auch das gleichzeitige Sichtbarmachen seiner Gestalt bewerkstelligt der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des von "großen Dingen" sprechenden gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6. Denn dieses stellt sein Massenmedium dar.
Und was wäre in der modernen Zeit von heute, einer Zeitepoche der Technik und Kommunikation, eine Liveübertragung ohne Bild wert. Und daß der Antichrist wahrscheinlich auch die Bildübertragung beherrschen wird, dies können wir aus dem in Daniel 7, 8 zu den "Augen wie Menschenaugen" Gesagten schlußfolgern:
"Als ich aber auf die Hörner Acht gab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (das ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur Zeit des Endes) zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)



Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 verkörpert nicht wirklich Gott, sondern ist in Wahrheit das zum Zweck der Verführung von Menschenhand kreierte Götzenbild des Verwüsters

Die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst für Israel soll zur Zeit der Machtentfaltung des Antichristen ein Ende finden.
Mit der Aufrichtung des "Götzenbildes des Antichristen" im zu dieser Zeit existierenden 3. Tempel (dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern) wird also für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher wüst machen und wie wir soeben gehört hatten, indem er sein Bild dort aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
»All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Die heilige Stadt wird ab dann, also gegen Ende der Zeit der Trübsal, im Zuge der Ereignisse und Veränderungen im Tempel Jerusalems erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht und zertreten. Und die Israeliten werden also dazu gezwungen, Götzendienst auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte "zweiundvierzig Monate lang". Das ist demnach die gesamte Zeit der zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen Zeit der Trübsal.
Die ab dann durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen Fremdherrschaft über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium. Sie beginnt lt. Daniel 9, 27 in der Mitte der 70. danielischen Woche und mit dem Erscheinen eben dieses "Götzenbildes des Verwüsters"

Das "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert also das sich "in den Tempel setzen" des Widersachers Gottes, der damit vorgibt, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; bzw. im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").

Und weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 als der Messias der Juden auftreten wird, und diesen in Jerusalem, genauer gesagt im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempel hörbar und sichtbar werden läßt, muß auch der Berg Zion bzw. der Tempelberg zu Jerusalem im Zusammenhang mit dem "Greuelbild der Verwüstung" stehen.
Aber daß es sich dabei wie gesagt aber lediglich um eine Fälschung des Gottes Israels handelt, läßt sich von demjenigen Umstand ableiten, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11 zwar "zwei Hörner wie ein Lamm" besaß und die Aufgabe hat, die Erdbewohner dazu zu bringen, das "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen").
Und das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird, da es lt . Offenbarung 13, 11 "zwei Hörner wie ein Lamm" besitzt, seinem äußerlichen Auftreten nach die Vortäuschung des wiedergekommenen Christus der optischen Darstellung nach perfekt bewältigen.
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.

Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Tier von der Erde steht, schlüpft also in die Rolle des Messias Gottes. Aber das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 gleicht lt. Offenbarung 13, 11 nur äußerlich einem "Lamm". Denn während es sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, steht es gleichzeitig im Dienst des in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tieres aus dem Meer, dessen ganze Gewalt es vor ihm öffentlich ausübt. Und mit dem ersten Tier aus dem Meer ist bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint. So wird es um so verständlicher, daß der Seher Johannes das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier von der Erde in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet betitelt.
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, von dem wir eben festgestellt hatten, daß es der in betrügerischer Absicht auftretende falsche Prophet ist, hinterläßt zudem lt. Offenbarung 13, 3 auf den Betrachter den Eindruck, als wäre es wie hingeschlachtet zum Tode. Doch diese Todeswunde scheint für die Erdbewohner wie auf wundersame Weise geheilt zu sein. Und sieht der Verfasser des Buches der Offenbarung an dieser Stelle nicht auf die tötlichen Kreuzigungsnarben Jesu Christi, die einer Auferstehung von den Toten dennoch nicht im Weg standen? Aber aufgepaßt: Das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Lamm" aus. Und mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist". Aber man sollte beachten: Nur in Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8 beschreibt Johannes durch ein Bild das für die Sünden der Menschen getötete Opferlamm Gottes und sieht dabei auf den wahren, von den Toten auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus, während er im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung in Offenbarung 13, 11 durch das Zusatzwort "wie" oder "gleich" lediglich auf die große Ähnlichkeit mit dem Messias Gottes hinweist und die Unechtheit des sich für ihn ausgebenden zweiten Tieres bzw. des einen (Führungs-)Hauptes hervorzuheben versucht.
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht. 

Denn das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder weiter hinten in der Bibel in Offenbarung 19, 20 auch der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt bzw. sie ihm mit seinem Auftreten (ver)schaffen muß (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und das zweite Tier von der Erde hat außerdem die wichtige Aufgabe, daß der sich in den Tempel Gottes setzende Antichrist zur "Zeit des Endes" von den Erdbewohnern angebetet werden wird. Aber es sind keine wirklich echten Zeichen und Wunder wahrer göttlicher Größe, mit der die Erdbewohner vom falschen Propheten dazu verführt werden, sich an der Anbetung des ersten Tieres zu berauschen. Denn die Bibel bezeichnet diesen Propheten im Zusammenhang mit seiner Prophetie und seinen Wundern und vom Licht der Wahrheit beleuchtet mit Recht als falsch.

"Und es (gemeint ist das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder weiter hinten in der Bibel in Offenbarung 19, 20 auch der falsche Prophet genannt wird) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war."

Und wen noch neben dem wieder auf die Erde zurückgekehrten Messias Gottes sollten die Menschen der Erde außerdem anbeten? Wem sonst gebührt solche Ehre, dann wenn es nicht der lebendige Gott ist?

Im Alten Testament ist der Tempelberg zu Jerusalem, der Berg Zion, der Ort der Rettung Israels und der prophetischen Zukunftserwartung:
In der spätjüdischen Literatur, den sogenannten Pseudepigraphen des Alten Testaments, das sind Schriften außerhalb der Bibel, spielt der Berg Zion sogar eine zentrale Rolle. Hier sei auf das um 100 n. Chr. entstandene 4. Buch Esra verwiesen, welches auch als Reaktion auf die Tempelzerstörung durch die Römer 70 n. Chr. gewertet werden kann und die Baruch-Apokalypse genannt. Diese Schriften zeigen beide auf das Ende der Geschichte, die Erscheinung des Messias zur "Zeit des Endes" und die Bestrafung seiner Feinde.
Pfarrer im Ruhestand Dr. Bräumer aus Celle bemerkte bzgl. des 4. Buches Esra in der 32. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 in der Sendung vom 23.05.09, die über den ERF ausgestrahlt wurde:
"Im Spätjudentum ist der Berg Zion als Sitz des Messias gedacht. Nach dem Buch 4. Esra wird der Messias auf den Gipfel des Berges Zion treten und den Endkampf gegen die feindliche Streitmacht führen."
Aber auch die Baruch-Apokalypse, welche eng verwandt mit dem 4. Buch Esra ist und in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. entstanden ist, verweist in der Frage des Aufenthaltsortes des Messias auf den Berg Zion:
"Nach einem anderen apokalyptischen Buch, dem Buch Baruch, wird der letze feindliche Regent auf den Berg Zion gebracht und vom Messias getötet." So jedenfalls Pfarrer im Ruhestand, Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle bzgl. des Endes des Antichristen.

Dies alles hat die Bibel vorausgesagt und es muß geschehen. Und der Verursacher des Ganzen ist der große Glaubensverführer in der letzten Zeit. Er ist es, der sich mittel seines falschen Propheten für Jesus Christus ausgibt und damit die Bewohner der Erde manipuliert, so, damit sie den Eindruck bekommen sollen, daß das Reich Gottes, in welchem der himmlische Messias über die Menschen der Erde herrscht, bereits angebrochen sei.
Und auf diese Art und Weise, mittels unverfrorener Lügen seines falschen Propheten, wird sich der in Wahrheit Jesus Christus kopierende Antimessias Respekt und Gehör verschaffen, an die Stelle Jesu Christi stellen und allen Erdbewohnern seine Echtheit als der Retter dieser Erde bzw. seine Göttlichkeit vortäuschen.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 verführt demnach nicht nur die Erdbewohner mit falscher Prophetie, sondern stellt auch das Sprachrohr dessen dar, der sich im "Greuelbild der Verwüstung" für den Gott Israels ausgibt und somit eine Fälschung verkörpert.
D.h. das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird das wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" über alles erheben und groß machen.
So ist es also gut zu wissen: Auch wenn sich die Menschen vom sichtbaren Äußeren des "Greuelbildes der Verwüstung" täuschen lassen, werden sie doch in der Wahl der Worte, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des falschen Propheten dieser Fälschung in den Mund legt, seinen wahren Charakter erkennen können.

Der in Daniel 11, 38 verwendete Ausdruck "Gott der Festungen", welchen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" verehrt, ist eine bekannte Bezeichnung für den römischen Hauptgott "Jupiter Capitolinus", was ursprünglich soviel wie „Himmelsvater“ bedeutete (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der römische Hauptgott "Jupiter" hatte in der römisch-byzantinischen Periode den ursprünglich sehr hoch verehrten Kriegsgott "Mars" auf den zweiten Platz verwiesen und wurde in der damit gemeinten Zeit zwischen dem 1. und dem 7. Jhd. n.Chr. als "Vater der Götter und Menschen" aufgefaßt, zu einer Zeit, in welcher der Herodianische Tempel bereits als von den Römern zerstört und vollkommen ausgelöscht galt und absolut nichts mehr darauf hinwies, daß jemals ein weiterer neuer jüdischer Tempel auf dem Berg Morija entstehen könnte. Der Berg Morija, das ist der heutige Tempelberg in Jerusalem, der auch in der Bibel der Berg Zion genannt wird.

So galt das jüdische Volk praktisch als ausgelöscht und die Überreste das Massakers aus der Zeit von 70 n.Chr. waren bereits aufgerieben, auf der Flucht und in alle Welt zerstreut. Der Keim der Hoffnung auf eine Wiedergeburt bzw. Wiederherstellung Israels war unter dem Triumpf Roms scheinbar vollkommen erstickt worden.
Der römische Kaiser Hadrian (* 24. Januar 76 in Italica; † 10. Juli 138 in der Nähe von Neapel), er war als der Nachfolger Trajans römischer Kaiser von 117 bis 138, ließ auf diesem Platz, auf dem einst das Heiligtum Israels im Glanz der Sonne erstrahlte, einen Götzentempel errichten, in welchem der römische Hauptgott "Jupiter Capitolinus" verehrt wurde.
Mit diesem allmein als Götzentempel bekannt gewordenen römischen Kultdenkmal wollte Kaiser Hadrian demonstrieren, daß der Tempelplatz zu Jerusalem zukünftig nie wieder in Zusammenhang mit dem Judentum gebracht werden wird und Rom und sein Gott "Jupiter" über den Gott Israels endgültig gesiegt hatte.

Und daß der in der letzten Zeit kommende sogenannte Sohn des Verderbens den "Gott der Festungen" anbetet (vgl. in Daniel 11, 38), ist darum ein sehr wichtiger Hinweis darauf, daß er zum Einen eine in Wahrheit durch und durch kriegerische Natur besitzt und daß zum Anderen das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 tatsächlich in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, von dem Bedrängnis und Krieg gegen Menschen ausgehen muß.
Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild, welches in der  Bibel auch in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15 erwähnt wird, im Heiligtum stehen sehen, ist darum auch der Tempel entweiht und sie können und dürfen dort nicht mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der Vorerfüllung, der Flucht im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und somit muß diese Zeit, in der der den Gott der Festungen verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" herrscht, eine überaus furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes sein, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.

Es wird damit ebenfalls sehr deutlich, daß der dann wiederaufgebaute 3. Tempel Gottes in Jerusalem unter der Herrschaft des den "Gott der Festungen" verehrenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in Wahrheit ein heidnischer Götzentempel sein wird.

Was ist von einem "(zukünftigen) Fürsten" oder wie es in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 heißt "eines kommenden Fürsten", so wie der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in Daniel 9, 26 auch genannt wird, auch anderes zu erwarten, vom "(zukünftigen) Fürst" bzw. "kommenden Fürsten" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören?
D.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus, dem geschichtlich belegbaren Jahr der Zerstörung des 2. Tempels Israels aus gesehen war der "(zukünftige) Fürst" und damit gemeinte irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörten sollte, noch zukünftig. Und so ist es auch heute noch. Der "(zukünftige) Fürst" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören war aber nicht Jesus Christus. Denn unser Herr Jesus war bekanntlich durch und durch und mit ganzer Seele Jude und er stammte aus der direkten Linie des Hauses David ab. Jesus liebte die Stadt Jerusalem und das Haus seines Vaters so sehr, daß er darüber weinte, als er Jerusalems zukünftiges Schicksal vorausschaute.
Nein, der
"(zukünftige) Fürst" desjenigen Volkes, das kommen wird, um "die Stadt und das Heiligtum" Israels zu zerstören, ist der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus den Nachfahren desjenigen Volkes hervorgehen wird, welches in der geschichtlichen Erfüllung dieser Prophetie im Jahr 70 n.Chr. die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte. Es ist also das Volk des Römischen Reiches, dem Daniel diesem "(zukünftigen) Fürst" in der Bibel zuordnet. Und unter der Führung des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird das ehemalige und in Daniels Augen bis heute nie wirklich untergegangene heidnische Römische Reich der Antike wieder auferstehen und eine letzte Blütezeit erleben. Und in dieser letzten Blütezeit wird es erneut einen Götzentempel besitzen, in welchem nicht der lebendige und heilige Gott Israels, sondern in Wahrheit der "Gott der Festungen" angebetet werden wird (vgl. in Daniel 11, 38).

Daniel 9, 26 nach der Lutherbibel 1984 26 Und nach den zweiundsechzig Wochen (d.h. am Ende von 69 verstrichenen der insgesamt 70 Jahrwochen) wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines (zukünftigen) Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören (d.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus gesehen war dieser irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörte, noch zukünftig. es war aber nicht Jesus Christus, sondern der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus dem Volk hevorgehen wird, welches die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte.), aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist. (Nach den bisher 7 + 62 = 69 verstrichenen Jahrwochen, also in der letzten, der siebzigsten verbleibenden Jahrwoche, kommt die Verwüstung, die längst beschlossen ist. Gemeint ist die durch den dann in Erscheinung tretenden Verwüster, so wird der Antichrist im Alten Testament auch bezeichnet, ausgelöste, eine (Jahr)woche bzw. umgerechnet sieben Jahre dauernde Verwüstung bzw. Zeit der Trübsal, eine Zeitdauer, die hier aber nur symbolisch gemeint ist und nicht tatsächliche sieben Jahre währen wird.)
(Hervorhebungen des Verfassers dieser Internetseite)

Daniel 9, 26 nach der revidierten Elberfelder Bibel 1985 26 Und nach den 62 Wochen[A] (d.h. am Ende von 69 verstrichenen der insgesamt 70 Jahrwochen) wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine <Hilfe> finden[B]. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören (d.h. vom Jahr 70 n.Chr. aus gesehen war dieser irdische Herrscher, dessen Volk die Stadt Jerusalem und ihren Tempel zerstörte, noch zukünftig. es war aber nicht Jesus Christus, sondern der Sohn des Verderbens, der den "Gott der Festungen" verehrt und der einmal aus dem Volk hevorgehen wird, welches die Stadt Jerusalem und den Tempel zerstörte.), und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen.
A) das sind Jahrwochen; d.h. Abschnitte zu je 7 Jahren  B) w. und ihm wird nichts sein 
(Nach den bisher 7 + 62 = 69 verstrichenen Jahrwochen, also in der letzten, der siebzigsten verbleibenden Jahrwoche, kommt die Verwüstung, die längst beschlossen ist. Gemeint ist die durch den dann in Erscheinung tretenden Verwüster, so wird der Antichrist im Alten Testament auch bezeichnet, ausgelöste, eine (Jahr)woche bzw. umgerechnet sieben Jahre dauernde Verwüstung bzw. Zeit der Trübsal, eine Zeitdauer, die hier aber nur symbolisch gemeint ist und nicht tatsächliche sieben Jahre währen wird.)
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens" verleihen wird, wird ihn zu einem Weltherrscher werden lassen, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird

Offenbarung 13, 3-8 3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, 4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? 5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. 6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen. 7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. 8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aus Offenbarung 13, 4 geht hervor, daß die übernatürlichen Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 Satan zum Ursprung haben. Die Quelle seiner Macht ist also der Teufel selbt. Auf diese Weise wird also der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum zentralen Gegenstand der Anbetung der Menschen.
Im ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erfüllt sich der Wunsch des Teufels, der von je her existiert, in einer menschlichen Verkörperung seines Wesens in den Genuß religiöser Verehrung zu kommen. Gemeint ist damit die durch Menschen dargebrachte Anbetung, die Gott allein zusteht. Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist also für Satan, so wie es für Gott, sein Sohn Jesus Christus ist, seine Fleisch gewordene rechte Hand, die unter den Menschen wohnt. Mit diesem seinem weltlichen Werkzeug bzw. Handlanger wird er, so wie es der Prophet Daniel formuliert und nicht, wie der Antichrist es vorlügt, Segen und Heil, sondern Verderben bzw. "Verwüstung" über die ganze Erde bringen.
Schon der Prophet Jesaja drückte sich bzgl. des prophetischen Blickes auf den letzten noch kommenden Weltherrscher, den Antichristen wie folgt aus:
“ Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie in ihr Land setzen. ... (Im unmittelbaren Anschluß daran aber wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach Offenbarung 13, 7 die Heiligen besiegen, d.h. den Staat Israel einnehmen. Denn in erster Linie gegen das heilige Volk Israel richtet sich sein Sinnen (vgl. Daniel 8, 24-25). Und voller Stolz und Hochmut über seine ihm verliehene Macht wird er anschließend sprechen:)
... »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.[A]

A) Der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden.
Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.«"
(Jesaja 14, 1+13-14; Hervorhebung u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite).

"Das ist der Höhepunkt der satanischen Nachäffung der (christlichen) Religion, auf dem Satan sich selbst auf den Platz Gottes des Vaters setzt und das Tier oder der Weltherrscher die Rolle des Königs der Könige spielt und damit an die Stelle Christi tritt. Diese Situation wird wahrscheinlich zu Beginn der letzten dreieinhalb Jahre, d. h. zu Beginn der (zweiten Hälfte der symbolisch sieben Jahre währenden) Zeit der Trübsal, eintreten.
Angesichts der übernatürlichen Kräfte Satans und des (von ihm in sein Amt erhobenen) Herrschers (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") erhebt sich die Frage: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? "
Dieses soll als Kommentar zu Offenbarung 13, 3-8 und Jesaja 14, 1+13-14 an dieser Stelle noch zitiert werden und stammt aus der Feder von Dr. Vernon McGee bzgl. der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) “Durch die Bibel” Erläuterung zu Offenbarung 13, 4 – 12, Sendetermin: 8. November 2002. Die in diesem Zitat eingefügten erläuternden Klammertexte stammen vom Schreiber dieses Textes.

Und
die große Macht, die Satan dem "Sohn des Verderbens" verleihen wird, und die ihm zu einem Weltherrscher und einer gottesfeindlichen Macht werden lassen wird, verleiht ihm das zweites Tier nach Offenbarung 13, 11-18, das aus der Erde aufsteigt (vgl. in Vers 12). Es wird ebenfalls in Offenbarung 19, 20 (dort als falscher Prophet) beschrieben.
Zusammen mit ihm, dem sogenannten Falschen Propheten ist der Bedränger der letzten Zeit nun in der einmaligen Lage, sich göttliche Wesenheit anmaßen zu können. Und die große Macht, die Satan dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" durch die Zuhilfenahme des zweiten Tieres verleihen wird, nimmt eben mit dem Erscheinen jenes sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), Gestalt an.

Aber trotz der großen Macht die ihm, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", durch dieses zweite Tier verliehen werden wird, diese Macht kann er nur zeitlich begrenzt ausüben (vgl. auch in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 19-20):

Jesaja 14, 15-23 15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube! (hier gemeit ist der große Weltherrscher und Antichrist zur "Zeit des Endes") 16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte, 17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?« 18 Alle Könige der Völker ruhen doch in Ehren, ein jeder in seiner Kammer; 19 du aber bist hingeworfen ohne Grab wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, wie eine zertretene Leiche. 20 Du wirst nicht wie jene begraben werden (vgl. auch in Offenbarung 19, 20, dort wird gesagt, daß das erste Tier lebendig in den feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen werden wird), die hinabfahren in eine steinerne Gruft; denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen. Man wird des Geschlechtes der Bösen nicht mehr gedenken. 21 Richtet die Schlachtbank zu für seine Söhne um der Missetat ihres Vaters willen, daß sie nicht wieder hochkommen und die Welt erobern und den Erdkreis voll Trümmer machen. 22 Und ich will über sie kommen, spricht der HERR Zebaoth, und von Babel ausrotten Name und Rest, Kind und Kindeskind, spricht der HERR. 23 Und ich will Babel machen zum Erbe für die Igel und zu einem Wassersumpf und will es mit dem Besen des Verderbens wegfegen, spricht der HERR Zebaoth.
(Hervorhebung u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Götzenbildes des Verwüsters" - aber wer anbetracht dessen das tägliche Opfer einstellt, huldigt in Wahrheit den falschen Gott

Daniel 9, 27  wird zu seiner zweiten, noch in der Zukunft liegenden Erfüllung kommen.
Die zu dieser Zeit von den Israeliten im dann wieder existierenden 3. Tempel von Jerusalem dargebrachten Schlachtopfer und Speisopfer zur Ehre des lebendigen Gottes werden wie bereits in seiner in der Vergangenheit liegenden, ersten Erfüllung von Daniel 9, 27 vom Antichrist plötzlich abschafft und dann durch die Anbetung des zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" ersetzt werden.
D.h. mit der Schändung bzw. Verunreinigung des 3. Tempels durch den Antichristen zur "Zeit des Endes" durch sein "in den Tempel Gottes Setzen" wird es den Tempeldienst verrichtenden jüdischen Priesten plötzlich unmöglich werden, den erst kürzlich wieder aufgenommen Opferdienst im wieder aufgebauten Heiligtum auf dem heiligen Berg Morija zu Ehren des lebendigen Gottes Israels fortzusetzen.
Und wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" stehen im Heiligtum Israels, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen (vgl. in Matthäus 24, 15-22 und im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").
Und alle Einwohner Jerusalems müssen dann all ihr Habe, selbst den Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten.
Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden schon sehr bald geschlossen werden. Und mit seinem "in den Tempel Gottes Setzen" durch den Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beginnt die äußerst harte Verfolgung seiner Feinde, eine Zeit solch einer Bedrängnis, wie sie nie zuvor dagewesen war und auch nie wieder kommen soll , wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21). 

Welch ein Greuel das "sich in den Tempel Gottes Setzen" durch den Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in den Augen des lebendigen Gottes darstellt, kann man auch aus 5. Mose 5, 8 ersehen.

Warum eigendlich heißt es zweites "Greuelbild der Verwüstung"?
Die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Dann aber ist damit das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. des Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint oder mit den Worten des Propheten Daniels gesprochen das "Götzenbild" des "anderen kleinen Horns" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, welches auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" ausführlicher beschrieben wird.
Sowohl die Prophetien des Propheten Daniel als auch die des Sehers Johannes für die letzte Zeit, die sich gegenseitig ergänzen, weisen eindeutig in eine ganz bestimmte Richtung, die da lautet "Götzendienst" und Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Die Schuld der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer), mit welcher die Anhänger des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint sind, besteht demnach in der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. in der göttlichen Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters", welches die letzte der diesbzgl. Prophetien Daniels darstellt und das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Mit der "Zeit des Endes" aber ist die letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Ist diese Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung in das wieder zu  ihrem eigenen Land gewordene Israel nicht bereits seit einigen Jahrzehnten Wirklichkeit geworden? Es ist fast unglaublich. Die Juden sind in der Fremde nicht nur eine Generation sondern 2000 Jahre lang Juden geblieben. Der lebendige Gott hat dieses, sein Volk einem Wunder gleich erhalten wie dem Seher Daniel in Daniel 8, 26 kund getan eine lange Zeit bis auf den heutigen Tag.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte. Weiter hinten auf dieser Seite wird hierrüber noch ausführlicher berichtet werden. Denn das richtige Verständnis des ersten, bereits als Vorerfüllung des zweiten bereits dagewesene "Greuelbild der Verwüstung"ist von überaus großer Bedeutung, um auch das heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" richtig verstehen zu können. Das erste ist zwar nur eine blasses Abbild des zweiten, weist aber dennoch prinzipiell bzw. von der Grundstruktur her bereits alle wichtigen Merkmale, die auch das zweite besitzt, auf, welches dann in der Hand des Sohnes des Verderbens zur technischen Perfektion vorangetrieben sein wird. Kann man doch aus der diesbezgl. Prophetie in Offenbarung 13, 15 erahnen, welchen Sinnestäuschungen der Betrachter dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" unterliegen wird, wenn der Seher Johannes ein Bild beschreibt, das auf ihn wie lebendig wirkt, so als besäße es Geist und könnte selbst sprechen. Ja, es scheint sogar, als wäre es mit solcher Macht ausgestattet, als könnte dieses Bild Menschen ohne irgend eine erkennbare Waffe, d.h. auf Zuruf hin töten, wenn diese es nicht anbeteten. Der Sprache mächtig sind und Geist besitzen nur Menschen, aber solche können normalerweise nur per Zuruf nicht über Tod oder Leben anderer befinden. Hinter diesem wie lebendig wirkenden Bild muß alse eine unsichtbare Verkopplung mit einer großen und überaus intelligenten Macht stehen, die Mittel in ihren Händen hält, die uns heute noch unbekannt sind. Es muß also, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, der sogenannte Falsche Prophet sein, den die Bibel als in der Hand des Antichristen befindlich  in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 17-21 und bei Daniel 7, 8 beschreibt.

Dr. Vernon McGee hat bezügl. des lügenbehafteten Bildes eines großen Gottes, das alle Menschen der Erde unter Todesstrafe, also gezwungenermaßen anbeten müssen und das der Antichrist in seinem Gößenwahn erschuf, in seinen Ausführungen zu Offenbarung 13, 13 – 14, 2 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. November 2002 folgendes zum wie lebendig wirkenden Erscheinungsbild dieses Bildes festgehalten:
"Die Tatsache aber, dass dem zweiten Tier Macht gegeben war, und wie es heißt: “Geist zu verleihen dem Bild des Tieres”, so dass es sogar reden konnte, das hat viele Ausleger vor erhebliche Probleme gestellt. Denn es lässt sich nirgendwo aus der Bibel ableiten, dass Satan in der Lage ist, Leben zu spenden oder einem Gegenstand Leben einhauchen zu können. Denn das steht fest, Gott allein ist der Schöpfer allen Lebens. Von daher ist es anzunehmen, dass das Bild des Tieres nur den Eindruck erweckte, als ob es atme, und dass es lediglich auf mechanische Weise sprach, wie es heute sprechende Roboter tun. Es handelt sich dabei möglicherweise um eine Kombination von natürlichen und übernatürlichen Kräften, die das Tier aus der Erde zu dieser Darbietung befähigte. Offensichtlich aber überzeugte die Erscheinung die Menschen und veranlasste sie schließlich, das Bild anzubeten. Der Befehl, das Bild und das erste Tier anzubeten, wurde darüber hinaus noch durch die Androhung der Todesstrafe für alle, die sich weigerten, ihn zu befolgen, verschärft. Das bedeutete jedoch nicht, dass dieses Gesetz ab sofort überall auf der Welt zur Anwendung kam. Es dauerte auf jeden Fall eine gewisse Zeit, alle Menschen auf der ganzen Welt aufzuspüren, die dem Tier nicht huldigten. "

Der Verfasser dieser Homepage möchte diesen Worten eines großen Bibellehrers, den Pfarrer Hugo Danker in  der fünf mal pro Woche ausgestrahlten Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" zitiert, noch folgenden Aspekt anfügen:
Daß der Seher Johannes überhaupt das Wort "Bild des Tieres" gebraucht, läßt auf zwei unumstößliche Tatsachen und Wahrheiten schließen.
Die erste muß sein, daß es sich beim "Bild des Tieres" nicht direkt um ein lebendiges Geschöpf handeln kann, sondern zweitens nur um dessen Abbild. Dies drückt der Seher Johannes mit seinem klug gewählten Wort "Bild" eindeutig aus. Ein "Bild" eines Lebewesens ist nunmal lediglich dessen Darstellung und was man sich darunter vorstellen könnte. Und es verkörpert nicht das einen Geist besitzende Lebewesen selbst, sondern ist nur dessen nicht wirklich lebendiges Abbild.
Der Urheber dieser Darstellung, bzw. dieses Bildes ist eindeutig die Person des Antichristen, das erste Tier aus dem Meer. Und das Bild veranschaulicht somit, was er selbst, der Antichrist, wenn auch unter Zuhilfenahme des zweiten Tieres, welches aus der Erde aufgestiegen ist, gern sein möchte. Und das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird und seine ganze Macht ausübt, wird dafür sorgen, daß dieses wie lebendig wirkende und anscheinend der menschlichen Sprache mächtige »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, von den Erdbewohnern angebetet werden muß. In diesem Bild wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Dieses "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" dürfte also in einer mit technischen Mitteln bewirkten bzw. künstlich hergestellten, d.h. also trotz ihres göttlichen Anscheins dennoch nur von Menschenhand nachgemachten und angeblich wieder in das dann in Jerusalem stehende Heiligtum der Juden eingezogenen Wolke der Herrlichkeit Gottes tatsächlich zur Realisierung kommen.
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst der einzige Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht.
Das wie lebendig wirkende und anscheinend der menschlichen Sprache mächtige »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird dasjenige darstellen, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" anmaßenderweise und voller Lügen selbst sein will.  Es wird und muß also denjenigen Weltherrscher abbilden, den er damit gelogenerweise nachahmt und kopiert, oder noch deutlicher ausgedrückt, an wessen Stelle er sich damit unverfrorenerweise stellt bzw. wen er damit vor aller Welt Augen verachtungswürdig verdrängt.
Was für eine große Lüge muß dieses Bild in den Augen der Menschen sein, die den Geist der Wahrheit in sich tragen und es im Licht der Bibel beleuchten und bloßstellen. Und was für ein Greuel stellt dieses Bild erst in den heiligen Augen Gottes dar, der den Seinen auf der Erde dafür den Blick klar macht und den Verstand öffnet. Was für einen Lügenmantel muß der Antichrist um dieses, sein selbst kreiertes Bild aufbauen, damit es zu demjenigen werden wird, was die Bibel mit ihrer deutlichen Sprache umreißt, zum "Greuelbild der Verwüstung".

Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" wird also der Antichrist zur letzten Zeit ins Leben rufen. Und dieser zweite Teil der Erfüllung der Vision Daniels liegt wie bereits gesagt noch in der Zukunft, nach der Einschätzung des Verfassers dieser Homepage jedoch von heute aus gesehen in der unmittelbaren Zukunft. Zwar besitzt Israel noch kein Heiligtum, aber der im Jahre 70 n.Chr. zerstörte Tempel in Jerusalem, der ja auch dieses Mal der Aufenthaltsort des wenn auch nun mit Sicherheit etwas anders aussehenden "Greuelbildes der Verwüstung" sein muß, wird nach der Meinung des Schreibers dieses Textes in Kürze wieder aufgebaut werden. Sobald dies aber geschieht, wird sich Daniels Vision nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal erfüllen können.

Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.
Und wenn also dieses von Menschenhand erschaffene, wie lebendig wirkende "Greuelbild" des "Verwüsters" (mit dem "Verwüster" ist hiermit der Verursacher, der Antichrist gemeint ) erscheint, soll die sogenannte Zeit der Bedrängnis nach Matthäus 24, 15-22 beginnen. Sie beschreibt einen völlig neuen Zeitabschnitt, besser gesagt die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche.

Der Antichrist wird in Daniel 11, 30-35 und Daniel 11, 36-39 gut charakterisiert und beschrieben. Nach Daniel 7, 25 wird der Antichrist dann sogar den Höchsten lästern, die Heiligen des Höchsten vernichten sowie die Festzeiten bzw. kirchlichen Feiertage und das Gesetz Gottes abändern.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Und mit dem Heiligtum nach Daniel 9, 27 ist nach der Auffassung des Verfassers dieser Homepage der dann in Jerusalem wiederaufgebaute 3. Tempel Gottes gemeint, der 70 n. Chr. von Titus zerstört worden war.

Hinweis:     In Daniel 9, 24-27 (in der Internetseite Bibelzitate) wurden die dort einzeln aufgeführten Bibelverse außerdem mit erläuternde Anmerkungen vom Verfasser dieser Internetseite ergänzt. Es lohnt sich, parallel auch hier mal nachzulesen.


Welchen Gott stellt das "Greuelbild der Verwüstung" dar?

In beinahe jeder heutigen christlichen Kirche ist es zu finden, das Bild des gekreuzigten Jesus von Nazareth, die Skulptur des auferstanden Jesus Christus. Die Darstellung der Kreuzigung ihres Herrn und Erlösers soll alle Besucher dieser Kirchen daran erinnern, wie großartig dieses, sein Opfer für sie war. Sein Bild, also der Blick auf das gekreuzigte Opferlamm Gottes, diese einzigartige Liebestat unseres Schöpfers, die er seinen Geschöpfen erweist, die damit verwobene Erinnerung daran, daß es keine Schuld vor Gott gibt, die er uns Menschen nicht vergeben könnte, wird uns damit in den Gotteshäusern gegenwärtig gemacht.
Was würde passieren, wenn unser Herr Jesus tatsächlich auf die Erde wieder zurückkommt? Würde sich das mit dem Bild des gekreuzigten Christus in den Kirchen ändern? Die Bibel jedenfalls berichtet im Zusammenhang mit dem Erscheinen des Gegenmessias, des Antichristen zur "Zeit des Endes", daß es dann zu einer abrupten Änderung kommen wird.

Das "Greuelbild der Verwüstung" stellt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage, und so läßt sich auch 2. Thessalonicher 2, 4 auslegen, ein Abbild Gottes, da es dem lebendigen Gott ein Greuel ist, sich vom Thron Gottes bzw. vom Gott des Himmels ein Bild zu machen (vgl. vgl. 5. Mose 5, 8).
Genau in diesem Zusammenhang wird in der Bibel in der sogannten Endzeitrede von Jesus in Matthäus 24, 15 das anscheinend der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" erwähnt. Diesbzgl. wird in Offenbarung 13, 14-15 auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug genommen. Das "Greuelbild der Verwüstung", das für das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichristen steht, ist nach Offenbarung 13, 15 dem "Bild des ersten Tieres" gleichzusetzen und soll nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte, d.h. im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Heiligtum bzw. Tempel Israels stehen. Es verkörpert somit das "sich in den Tempel Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes", genauso also wie es gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben wird.)
... 11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das (andere kleine) Horn (mit dem ihm gegebenen »Maul«) redete, und ich sah, wie das (vierte) Tier (gemeint ist also dasjenige Tier, aus welchem ganz zuletzt das »andere kleine Horn« hervorgekommen war) getötet wurde (und zwar schaut Daniel im Zusammenhang mit dem Umkommen des vierten Tieres also interessanterweise auf die großen Reden, die das »andere kleine Horn« mit dem ihm gegebenen und in Daniel 7, 8 erwähnten »Maul« führt) und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
(Diese Aussage ist gleichbedeutend mit der jetzigen völligen und endgültigen Vernichtung des vierten und letzten der vier danielischen Tiere durch das »andere kleine Horn« zu sehen. Denn das vierte und letzte Tier konnte in den zehn Hörnen bis dahin noch weiterleben, war demnach in diesen zehn Hörnern bis zum Erscheinen des »anderen kleinen Hornes« in den Augen des Propheten Daniels immer noch existent gewesen.
Und dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird. Denn der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom wahren Gott des Himmels gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Doch zuvor wird es im Zusammenhang mit dem "Greuelbild der Verwüstung" zu einigen Ungeheuerlichkeiten kommen:
15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. (Offenbarung 13, 15)
Das vom Antichrist, dem Verwüster, erschaffene und anscheinend der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" wird im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in Jerusalem, also an heiliger Stätte stehen (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Es besitzt anscheinend Geist und erscheint somit den Menschen, die es überall auf der Erde alle sehen werden, so wie lebendig, d.h. es muß ein lebendiges Wesen darstellen und wird sich darum auch scheinbar bewegen können. Aber es ist, wenn auch nicht offensichtlich erkennbar dennoch ohne echtes Leben, eben nur ein perfektes Abbild eines Wesens und wird Gott zusätzlich deshalb ein Greuel sein, weil es alle Menschen und auch die Juden anstelle ihres lebendigen Gottes im dann wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem, dem Haus des lebendigen Gottes, anbeten müssen (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u.  2. Thessalonicher 2, 3-4). Denn sobald es in Erscheinung treten wird, wird wie vom Schreiber dieses Textes im Kapitel "Das tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Götzenbildes des Verwüsters" - aber wer anbetracht dessen das tägliche Opfer einstellt, huldigt in Wahrheit den falschen Gott" erläutert vom Antichrist erzwungen werden, das bis dahin wieder regelmäßig dem Gott Israels dargebrachte tägliche Opfer, d.h. das Schlachtopfer und Speisopfer abzuschaffen (vgl. auch bei Daniel 8, 10-12; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31). Und die dann wieder existierenden jüdischen Priester stehen nun in Gefahr, diesen Dingen scheinbar widerstandslos zu gehorchen.
Der Verfasser dieser Homepage ist darum der folgenden Meinung: Wenn der Priester- bzw. Tempeldienst einen derart massiven Eingriff zu verzeichnen hat, von dem uns unser Herr Jesus in Johannes 5, 43 warnend berichtet hat: "Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.", dann ist dies ein Fingerzeig darauf, daß es sich hier um das Kommen des falschen bzw. Antimessias handeln muß. 
Dieser Umstand, daß im dann wieder aufgebauten 3. Tempel
das "Greuelbild der Verwüstung" angebetet werden muß, läßt für den Verfasser dieser Internetseite nur den einen Schluß zu:
Dieses von Menschenhand erschaffene Scheinkunstwerk der optischen Täuschung wird den auf die Erde zurückgekehrten Gott des Himmels darstellen, denn nur dann würde das tägliche Opfer tatsächlich entfallen können und nur dann.
Und daß das im dann wieder aufgebauten 3. Tempel befindliche "Greuelbild der Verwüstung" lt. Offenbarung 13, 15 unbedingt angebetet werden muß, schließt auf den Umstand, daß mit diesem Bild eine Gottheit gemeint sein muß. Der Gott des Himmels  ist mit seinem Messias der einzige unter den Göttern, auch von solchen, die heidnischen Religionen angehören, der sich in seinem Sohn selbst um der Rettung der verlorenen Menschen willen als Opfer dargebracht hat. Damit erübrigt sich jedes weitere bzw. jedes neue Opfer.
Es gibt keine andere heidnische Religion ohne Opferdienst und keinen
anderen heidnischen Gott, der ohne das tägliche Opfer auskommt. Ohne Opferdienst, d.h. ohne das tägliche Opfer, gibt es hier keine Sündenvergebung und kein Heil.   Von diesem Bild wird für die Menschen wahrnehmbar anscheinend eine große, totalitäre Macht ausgehen, die nur ein Gott haben kann, so daß geglaubt werden soll, daß diejenigen, die es nicht anbeten, deshalb getötet werden
Was man unter diesen Umständen erwarten muß, und was wir bereits vermutet haben, steht dann in 2. Thessalonicher 2, 3-4 über den Jesus Christus nachahmenden Antichristen zur "Zeit des Endes" sogar explizit in der Bibel geschrieben: "Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."


Der Name der Tieres und das "Greuelbild der Verwüstung" bilden eine Einheit

Der Herr Jesus sagte in Johannes 5, 43:
Johannes 5, 41-43 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 42 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. 43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer
kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Der "Andere" in Johannes 5, 43 ist zweifelsohne der große Weltverführer, der Antichrist. Auch wenn Israel bis dahin geistlich wiederhergestellt werden wird, der Antichrist wird es verstehen, von vielen Menschen mittels des weiter oben bereits beschriebenen "Greuelbildes der Verwüstung" angenommen zu werden. Genau darum ist das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" so überaus wichtig.

Wir wissen es damit bereits, das Bild des Tieres wird dem durch den falschen Propheten bekanntgemachten Namen des Tieres zugehören. Denn Name und Bild müssen eine Einheit bilden, sonst wäre die Lüge augenscheinlich.
Die Bibel beschreibt das Bild des Tieres, also das "Greuelbild der Verwüstung" in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31. Es soll ein Bild des sogenannten "Verwüsters", gemeint ist damit der Antichrist, sein:  

In Offenbarung 13, 14-15 Johannes spricht eindeutig und konsequent nur von einem Bild, das von Menschenhand erstellt und im 3. Tempel aufgebaut wurde, nicht etwa von einem lebendigen Wesen.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre 70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag, denn die Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum entstanden, muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in Jesrusalem handeln.
Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder wenn uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst prophetische Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke all dieser Heiligen hin zum dritten Tempel, der nach den vom Gott Israels über seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen Friedensreich Gottes, in dem sich der zurückgekommene Messias Jesus Christus als rechtmäßiger Erbe und König über Israel auf den Thron Davids setzen wird, wieder aufgebaut sein wird. Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute noch in der Zukunft.

Ein Bild ist kein Lebewesen, sondern nur eine optische Täuschung bzw. Illusion, gleich ob es als solche erkannt wird oder nicht. Man benötigt, um ein Bild einer lebendigen Kreatur zuzuordnen, Fantasie. Und wie wir sehen, soll das Bild des Tieres nicht als Illusion erkannt und entlarvt werden, sondern für lebendig, mächtig und echt gehalten werden, nämlich, wie wir bereits weiter oben gelesen haben, für Jesus Christus.

Das "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das Bild des ersten Tieres aus dem Meer könnte zum Beispiel eine in den Raum projizierte Holographie sein, die sich äußerlich so verändern kann, daß man glauben muß, ein sich natürlich bewegendes Lebewesen vor sich zu haben. Lautsprecher könnten den Ton erzeugen. So wirkt diese Erscheinung wie lebendig und es wirkt so, als könne sie sprechen. Die sichtbare Erscheinung des Antichristen ist demnach das lügenbehaftete Bild des Tieres, das alle anbeten und welches die Menschen für den lebendigen, leibhaftigen Messias halten müssen. Die Begriffe Holographie oder Lasereffekt (ist eine in den Raum projizierte dreidimensionale optische Täuschung) kannte Johannes damals nicht, sonst hätte er vielleicht diese spezielle Formulierungen anstelle von Bild benutzt.

Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage wäre es genausogut und noch eher denkbar, daß das "Greuelbild der Verwüstung" lediglich eine Art von Sinnestäuschung im innwendigen Menschen sein könnte:
Der Ton dürfte dann nach dem gleichen Prinzip erzeugt werden, wie auch der falsche Prophet zu den Menschen spricht, nämlich im eigenen Ohr vom menschlichen Betrachters des "Greuelbildes der Verwüstung".  Das Bild könnte eventuell zeitgleich, also sychron, im Auge ein und derselben Person entstehen, in einer transparenten Überlagerung des tatsächlich Gesehenen (z. Bsp. mit der realen Umgebung im Tempelinneren und einem aufgezwungenen, künstlich erzeugten dreidimensionalen Bild des wie lebendig wirkenden Abbildes von Jesus Christus). Es müßte dann allerdings sehr echt wirken, soll es auch dem kritischen Auge des Betrachters einigermaßen standhalten können. Dieser rechnet allerdings kaum damit, eine bloße und perfekte Sinnestäuschung vor sich zu haben und prüft kaum das Gesehene mit den Mitteln des Verstandes (z.B. wiederholtes, schnelles Schließen und Öffnen der Augen, um zu prüfen, ob dieses Bild beim Schließen der Augen schlagartig mit verschwindet oder vielleicht noch mit einer zeitlichen Verzögerung nachbrennt, denn selbst schnelle Rechner stoßen irgendwo mal an ihre Grenzen!).

Der Schreiber dieses Textes ist deswegen dieser Meinung, weil er diesbezüglich ein Schlüsselerlebnis zu lauten Ohrgeräuschen und zum vollständigen Erblinden beider Augen hatte und bereits solche Dinge sogar am eigenen Leibe erlebte.

Kurz nach dem Mauerfall von Berlin, nahm der Schreiber dieser Internetseite etwas sehr Ungewöhnliches und für ihn Unerklärliches am eigenen Leibe wahr. Es geschah während des Schlafes mitten am hellichten Tag und zwar, als er selbst aus einem seiner zahlreichen wie lebendig wirkenden Alpträume eines Nachmittagsschlafes erwachte, nachdem ihn wieder mal sehr laute Stimmen und taghelle, sehr realistisch wirkende, farbige Bilder gequält hatten.
Hiervon hochgeschreckt und sehr plötzlich wach geworden, erlebte er diese Phänome für kurze Zeit real, d.h. bereits im wachen Zustand und ganz bewußt. Aber bereits wenige Augenblicke später verlosch das optische und verschwand das akustische Phänomen wieder vor seinen Augen und der Ton wurde wieder ganz leise. Fur kurze Zeit wähnte sich der Verfasser dieser Hommepage im Kino zu sein, in welchem plötzlich das Vorführgerät ausgeschaltet wird, dabei das Bild und der Ton sanft aber relativ schnell ausklungen und dabei gleichzeitig die vollkommene Verdunklung des Raumes wieder entfernt wurde.
D.h. aber, der Schreiber dieses Textes mußte für die Zeit bis zum Verschwinden der taghellen und farbigen Bilder des für ihn künstlichen Traumes für das Wahrnehmen der Zimmerumgebung mit den Augen, d.h. für das ganz übliche Sehen mit den Augen, auf beiden Augen vollständig blind gemacht worden sein. Denn der Raum, in dem er bis dahin geschlafen hatte, war tageszeitlich bedingt mit dem durch die Fenster ungehindert hereinkommenden Tageslicht hell erleuchtet gewesen. Das Schlafzimmer, d.h. seine Tapeten und seine Einrichtungsgegenstände waren also für kurze Zeit nach dem Erwachen trotz bereits vollständgem Aufgewachtseins mit beiden Augen noch nicht zu sehen gewesen!
Wäre nun mitten in der taghellen Szenerie des für den Schreiber des Textes künstlichen und ihm von Außen her gemachten Traumes eine Szene gewesen, bei der es vollkommen dunkel ist, wäre dieser Zustand mit dem vollständigen Erblinden beider Augen bezgl. vom Unterscheidungsvermögen von Hell und Dunkel vergleichbar gewesen!
Das war für den Verfasser dieser Internetseite abgesehen von den schrecklichen Inhalten dieses für ihn als künstlich gemacht wahrgenommenen Traumes schon sehr beängstigend gewesen und verunsicherte ihn noch geraume Zeit hinterher, obwohl er dieses Phänomen bis heute nie wieder an sich beobachten konnte.

Jetzt fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, und die hinterher verbliebenen sehr leisen Stimmen, die er bisher für eigene wirre und seinem damaligen Krankheitsbild gemäße Gedanken hielt, ängstigten ihn nun noch mehr als zuvor.
Der Schreiber dieses Textes vermutet seither, und das begann sogar bereits seit einiger Zeit davor, daß ihn im Gegensatz zum obigen Schlüsselerlebnis solche sehr leisen Stimmen und lichtschwachen Bilder, die aber sonst transparenter Natur sind und die anstelle seiner in der Schulzeit noch bildhaften Gedanken gerückt waren und für ihn nach heutiger Sicht vom falschen Propheten zwangsweise erzeugt werden, seit relativ langer Zeit, und dies muß bereits zu seiner Studentenzeit begonnen haben, tagaus tagein begleiten und ihn in seinem Denken und Handeln immens beeinflussen mußten, zumal sein natürliches bildhaftes Gedächtnis seit vielen Jahren sowieso nur noch ganz blaß funktioniert und fast unkenntlich geworden ist. Hatte er doch vorher, zumindest während seiner Schulzeit zeitweise ein teilweise fast bildhaftes Gedächtnis besessen, das sich aber dann im Laufe der Zeit nach und nach verschlechtert hatte und ihn sehr vergeßlich werden ließ und unsicher gemacht hatte.

Und noch Eines wird mit der Möglichkeit, Menschen unnatürliche Zwangsträume machen zu können, deutlich: Der Antichrist wird auf diese Art und Weise entscheident das Denken und Handeln von führenden Militärs und wichtigen Politikern beeinflussen, um mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten seine Ziele zu verwirklichen, und er wird mit Sicherheit, falls sie ihm tätsächlich möglich sind, das Mittel der künstlichen Träume einsetzen. (vgl. im Kapitel "Vielleicht ist es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden Menschensohnes verkannt werden könnten")

Der Schreibers dieses Textes ist unter Bezugnahme auf das eben Gesagte zu seinem eigenen Schlüsselerlebnis davon überzeugt, daß der Antichrist in der Lage ist, mit seinem falschen Propheten bei Menschen gezielt akustische Geräusche und Stimmen zu erzeugen, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.
Dies kann er nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage tun, indem er z. Bsp. das Trommelfell umgebende, naheliegende Muskeln gezielt rythmisch und in der Intensivität dosiert bewegt und so das Trommelfell ähnlich wie beim Ohrensausen (Tinnitus) auf hochkomplizierte Art und Weise aktiv zum Schwingen bringt (Tonhöhe u. Lautstärke müßten bei einem solchen Prinzip frei wählbar sein).
Man kann sich dies vom Wirkprinzip so vorstellen, als würde ein Tauchspulenmikrofon zum Lautsprecher umfunktioniert werden, indem dessen Schwingspule mit einem NF-Signalstrom durchflossen wird, so wie auch umgekehrt ein elektrodynamischer Lautsprecher als Mikrofon genutzt werden kann.
Damit dürfte dem Antichrist die Möglichkeit gegeben und er müßte in der einmaligen Lage sein, (vielleicht) auf die (gesamte) Körpermotorik (auch auf das vegetative Nervensystem) Einfluß zu nehmen.
Hiermit wird auch erklärbar, daß der Antichrist mit Hilfe seines falschen Propheten Menschen wie mit Geisterhand zu töten vermag (vgl. Offenbarung 13, 15), denn auch der Herzmuskel ist nun höchstwahrscheinlich nach demselben Prinzip ansteuerbar geworden, wie auch die das Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln in einen sehr komplizierten Zusammenspiel gezielt bewegt werden können. Zumindestens kann man sich das bereits gut vorstellen und erkennt, daß der falsche Prophet auch für Kriegszwecke bestens geeignet zu sein scheint. Vieleicht genügt nur ein Knopfdruck, um den Herzmuskel eines Menschen so lange zu lähmen, bis Herzstillstand und damit der Tod eines Menschen eingetreten ist. Denn so wie der Antichrist mit seinem falschen Prophten Stimmen erzeugen kann und diesen zu einem Massenmedium erhebt, zeugt dies von der hohen Wahrscheinlichkeit der Vielfalt anderer Einsatzmöglichkeiten, auch für Kriegszwecke.
Und im Gegenteil, wie simpel und banal schein es dagegen zu sein, nur den einen Herzmuskel zu lähmen, um zu töten. Erfordert ein so kompliziertes Zusammenwirken der das Trommelfell umliegenden verschiedenen Muskeln nach einem bestimmten Rythmus und Wechselspiel doch erheblich mehr Kenntnisse und Erfahrung wie das Festhalten nur eines einzigen Muskels. 

Der Verfasser dieser Homepage ist deshalb der Meinung, daß der falsche Prophet zur Massenbeeinflussung und Gehirnwäsche nicht nur den Ton gezielt in unterschiedlichen Klangqualitätsstufen und Lautstärken einsetzen, sondern auch einem Film gleich, über bewegte Bilder wahlweise in Zweidimensional oder Dreidimensional und in unterschiedlichen Helligkeitsstufen Einfluß auf Menschen nehmen wird. So könnten z.Bsp. auch, und es wird auch sehr wahrscheinlich sein, seine eigenen bildhaften Gedanken und die Bilder seiner Schlafträume durchaus manipuliert worden sein.

Der Verfasser dieser Internetseite erahnte nun die wahrscheinlich wahre Ursache eines großen Teiles seiner bis heute nicht völlig weichen wollenden Krankheitssymtome und wer der Verursacher all der zeitweisen, unerklärlichen, auf ihn persönlich lästernden und zum Teil bösartigen Stimmen, die er täglich zeitweilig sehr leise hören muß, wirklich ist und die ihn persönlich bereits viele Jahre bedrängten und demütigten.
Diese einer Vergewaltigung gleichkommenden Stimmen, die parallel zu einem in Intensität und Tonhöhe wechselnden, relativ permanenten Rauschen in beiden Ohren etwa so wie ein bis an die Wahrnehmungsschwelle sehr, sehr leise gedrehtes Radio vernehmbar sind, können, da ständig wiederkehrendend, scheinbar immer ein und den selben Personen zugeordnet werden. Es gibt sie sowohl als Männer- als auch als Frauenstimmen. Sie sind mehr oder weniger intensiv vernehmbar und sprechen genauso wie im Rundfunkbereich üblich im nichtflüsternden, aber, und das unterscheidet sie von einer Radiosendung grundlegend, vogtländischen Dialekt, auch öfters so, als würden sich mehrere hundert Meter entfernt Personen natürlich und laut, d.h. wie in ihrer natürlichen Umgebung aufhaltend unterhalten, von deren Gesprächen man auf Grund der, und so schätzt man das Gehörte ein, scheinbar großen Entfernung nur Wortfetzen verstehen kann.
Es wird also, um es mit anderen Worten zu sagen, vom Schreiber dieses Textes so wahrgenommen, als wären es scheinbar Stimmen von Personen, in der Umgebung bzw. in demjenigen Umfeld, in dem man sich gerade aufhält.
Dies ließ den Schreiber dieses Textes verständlicherweise ruhelos danach suchen, wie man diese immer erst im Freien laut werdenden, ihn belästigenden Stimmen, die scheinbar von Personen herrühren, die ihm quasi an jeden Ort nachreisen und sich in seiner relativen Nähe, bzw. mit einem entsprechenden räumlichen Abstand von einigen hundert Metern Entfernung aufhalten würden, um ihn zu verfolgen und zu überwachen, wieder abschütteln und loswerden kann.

Der Schreiber dieses Textes analysierte nun mit der Hilfe seines Gottes das, was er wahrnahm und gewann ein völlig neues Verständnis dieser Dinge:
Mit der Zeit wurde für ihn erkennbar, daß der Verursacher, und es mußte ein einziger sein, allein schon mit der ihnen zugeordneten Tonlage und der Konstellation ganz bestimmte Ziele verfolgt und damit konkrete Absichten hat, also beim Zuhörer damit auch etwas ganz Bestimmtes erreichen will.
Er mußte jetzt erschreckend feststellen, daß es kein Zufall sein konnte, daß die von ihm als Frauenstimmen wahrgenommen Sprecherinnen so unnatürlich und verletzend aber dabei sehr kindlich wirkten, so als würden Kinder, kleine Mädchen über den Telefonhörer sprechen (was natürlich widerwillen und gezwungenermaßen die Phantasie ankurbelt), was er aber mit dem, was sie zu ihm sagten (die Gesprächsthemen bewegen sich immer im Bereich des Rotlicht-Milieus), nicht in Einklang bringen konnte. Diese Stimmen, die, wenn sie in akustisch abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise vernembar sind, sich auch als Gedankenstimmen darstellen konnten, klangen mehr wie künstlich erzeugt und riefen unbewußt eine Antipathie gegenüber Kindern hervor.
Der Schreiber dieses Textes mochte darum im Umgang mit Kindern keine rechte Freude mehr haben und wünschte sich unbewußterweise wahrscheinlich gerade deshalb keine eigenen mehr.
Es war dann bestimmt auch kein Zufall, daß die von ihm gehörten Männerstimmen sehr viel natürlicher als die weiblichen klangen, und sich immer im Bereich tieferer Tonlagen bewegten, ihn sich einerseits als Satanisten ausgebend und bekennend sehr massiv verspotteten und wieder andere mit autoritärer Wirkung belehrend auf ihn einsprachen, dabei von Gottes Willen und von Moral redeten und sich als "christliche Menschen" auswiesen.
Dies unterdrückte und änstigte ihn alles sehr und hinderte ihn irgendwie daran, unter Menschen zu gehen oder gar an einer Männerrunde Freude zu finden. Selbst in einen Gottesdienst zu gehen, ängstigte ihn irgendwie. Er verkroch sich mehr und mehr in den vier Wänden, schottete sich ständig ruhesuchend nach außen ab und kompensierte seine mangelnden Kommunikationsmöglichkeiten in zeitaufwendigen Hobbys wie Elektronikbasteln.
Aber damit hatte der Urheber der Stimmen ja sein Ziel offensichtlich erreicht und ihn von anderen Menschen isoliert, und der Verfasser dieser Webseite stand so weiteren Angriffen hilflos immer ständig weiter zur Verfügung, da er so seine Freunde verlor und seinen eigenen Lebensweg nicht gehen konnte. Er wurde so viele Jahre in der Schwebe gehalten und aller Spott und Hohn der Stimmen erhielt ständig einen neuen zwiespältigen Nährboden.

Aber der Verfasser dieser Webseite lernte es, trotz riesiger innerer Anstrengungen trotzdem äußerlich ruhig und gelassen zu bleiben, seine Ängste zu verbergen und gegenüber seinen Mitmenschen zunehmend so normal wie ihm möglich zu reagieren, aber dennoch mit Hilfe des lebendigen Gottes über die wahren Hintergründe, die versteckten Absichten und über den wahren Zweck dieses ihn zeitweilig persönlich einbeziehenden Specktakels nachzuforschen. Es verfestigte sich dabei der Eindruck, daß die Personen, deren Stimmen er gezwungen ist zu hören, keinen lebenden Personen zuzuordnen sind. Auch wenn sie gut nachgemacht sind, und sich manchmal klangmäßig einer beliebigen räumlichen Situation anpassen können (z. Bsp. wenn sich der Schreiber dieser Internetseite in einer Unterführung oder einem Hallenbad befindet, hallen die leisen Stimmen genauso wie in natürlicher Umgebung einer Unterführung oder eines Hallenbades nach).
Und der Verfasser dieser Hompage entdeckte dabei erschreckend, daß da noch leisere Stimmen existieren mußten, die höchstwahrscheinlich wie auch die bisher wahrgenommenen, etwas lauteren und scheinbar als fremde, von außen kommende Stimmen beide von ein und der selben Quelle abstammen. Der Verfasser dieser Homepage vermutet dies, da sie und das ist das Gefährliche daran, durch ihre sehr geringe Lautstärke, die bis an die Wahrnehmungsgrenze gedrosselt ist, mehr ins Unterbewußtsein eingehend und auf diese Weise wie als eigene Gedanken wahrnehmbar genau zum Dialog und zum momentanen Thema prompt und so ganz zufällig immer dazupaßten und darum den Schreiber dieses Textes ständig einbeziehend auf die primären Stimmen mit gezielt lenkender Funktion reagieren ließen, auch wenn er darüber bereits müde geworden am Abend einschlafen wollte und ihm alles völlig egal war. Diese Art von Stimmen sekundärer Natur hinderten ihn daran, einfach das Thema zu wechseln und an etwas ganz anderes zu denken, sich beispielsweise über die Schönheit von Gottes Natur zu erfreuen oder noch zu erledigende Aufgaben freudig anzupacken. Sie äußerten sich zusätzlich noch in ständigen, rein zufällig darauf abgestimmten Alpträumen mit ähnlichen Inhalten, so daß jeder neue Tag bereits völlig unausgeschlafen, schlapp und müde, d.h. mit einem negativen Vorzeichen begann.
Am Ende eines jeden Tages, auch noch in der Einschlafphase im eigenen Bett, waren ab etwa Ende 1989 die zeitweise nur im Freien oder über das geöffnete Fenster vernehmbaren, etwas lauteren Stimmen, deren Echtheit (und daß sie tatsächlich von sich in Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen abstammten und ihn so auf direktem akustischem Übertragungsweg erreichenen konnten) der Schreiber dieses Textes zu diesem Zeitpunkt bereits massiv anzuzweifeln begann, sogar im Schlafzimmer bei geschlossenen Fenstern, d.h. im abgeschlossenen und schalldichten Raum auch noch vernehmbar. D.h. man konnte sie dann quasi, auch ohne daß sie den direkten, akustischen Übertragungsweg nehmen, nun an jedem beliebigen Ort innerhalb und außerhalb eines akustisch abgeschotteten Wohngebäudes und ohne elektronische Hilfsmittel benutzen zu müssen, wenn auch manchmal nur sehr undeutlich und verwaschen verständlich trotzdem mit den Ohren wahrnehmen, so als würde man dazu einen Kopfhörer benutzen.
Da diese Art von Stimmen ahnliche Themen behandelten, wie die etwas lauteren, deren Echtheit der Schreiber dieses Textes bereits massiv anzuzweifeln begann (und daß sie tatsächlich von sich in Hörreichweite aufhaltenden, lebenden Personen abstammten und ihn so auf direktem akustischem Übertragungsweg erreichenen konnten) und ihn ständig Dinge beschuldigten, von denen er teilweise keinen blassen Schimmer hatte und von Personen sprachen, deren Namen nicht einmal genannt wurden, wurde er völlig verängstigt und von der Art und Weise des Übertragungsweges der Stimmen eingeschüchtert zwangsläufig dazu verdammt, ständig zuhören zu müssen. Man konnte sich auch nicht davon losreißen und einfach das Thema wechseln.
Vielleicht weil der Verfasser dieser Homepage bereits massiv anzuzweifeln begann, daß die Draußenstimmen auch wirklich echt waren und daß sie tatsächlich von lebenden, sich in unmittelbarer Hörreicheite aufhaltenden und von dort aus mittels des akustischen Übertragungsweges noch verständlichen Personen, die beständig über ihn sprachen und sich über ihn lustig machten, hervorgerufen wurden, erschien nun zusätzlich zu diesen eine völlig andersgeartete Art von Stimmen und zwar auch gleichzeitig auf beiden Ohren. Diese völlig neue Art von Stimmen auch ganz neuer Klangqualität, die ebenso wie Draußen zusätzlich auch in akustisch abgeschotteten, also abgeschlossenen Räumlichkeiten sehr leise vernembar waren und sich auch als lautstärkemäßig stark reduzierte, an der Wahrnehmungsgrenze ins Unterbewußtsen eingehende, den Betroffenden lenkende und leitende Gedankenstimmen äußern konnten, stellten sich einerseits als Frauenstimmen wahrgenommene Sprecherinnen, so als würden Kinder, kleine Mädchen über den Telefonhörer sprechen und andererseits als tiefere, klangmäßig abgerundetere Männerstimmen dar. Der Verfasser dieser Homepage hat sie bereits eingangs ausführlich beschrieben, da sie ihn wegen ihres völlig ungewöhnlichen und für ihn unerklärbaren Übertragungsweges besonders stark in ihren Bann zogen.
Vielleicht waren sie also lediglich ein Zugeständnis des Bedrängers, desjenigen, der sie mit einer bestimmten Absicht benutzte und mit ganz bestimmten Zielen offensichtlich künstlich erzeugen mußte. Diese völlig neue Art von offensichtlich zensierten, auf ihn lästernden und ihn fertigmachen wollenden Stimmen, die nun auch wegen ihrerer scheinbaren Gefährlichkeit die Aufmerksamkeit ganz und gar in ihren Bann zogen und weil ihr Zuhörer nun gerne wissen wollte, wer diejenigen Menschen in Wahrheit sein könnten, die so etwas Schreckliches und Gemeines verursachen und wer diejenigen Personen waren, von denen sie redeten und meistenteils nicht mit Namen benennen wollten, und weil sie dadurch eine fürchterliche Ungewißheit auf eine bedrohlich erscheinende Zukunft hervorriefen, unterschieden sie sich auch dadurch deutlich und klar von den bisher gewohnten. Auch weil sie nicht lokalisierbar waren, d.h. nicht im Stereoton wahrgenommen werden konnten, zogen sie zwangsweise ihre unbedingte Aufmerksamkeit auf sich.
Bisher, d.h. bei den Draußenstimmen, konnte man zumindest verwaschen eine Richtung vermuten, aus der sie ungefähr kamen. Die bisher gewohnten Stimmen, die der Schreiber dieses Textes vermutlich von Anfang an, d.h. seit dem Beginn des Redens des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welchen er auf das Jahr 1979 datieren würde, immer im Freien befindlich über sich ergehen lassen mußte und die er bisher, d.h. bis er sie 1989 massiv anzuzweifeln begann, für echt gehalten hatte, stellten sich zudem immer erst dann ein, wenn es zumindest wahrscheinlich erschien, daß sie von tatsächlich lebenden Menschen, die sich in der relativen Nähe, d.h. für ihn in unmittelbarer Hörreichweite aufhalten mußten, verursacht worden sein könnten. So war von diesen Stimmen und deren Dialoggesprächen beispielsweise in den frühen Morgenstunden noch nichts vernehmbar, und am wahrscheinlichsten traten sie am Nachmittag und gegen Abend auf, dann wenn die allermeisten Dorfbewohner von der Arbeit nach Hause gekommen waren. Spitzenzeiten stellten dabei die Zeiten dar, die in der warmen Jahreszeit lagen, dann wenn jedermann in seinen eigenen Garten gehen konnte und sich dort auch die meiste Zeit aufhielt, um beispielsweise die Blumen zu gießen und draußen zu grillen und Feeten zu feiern.
Von Anfang an war es dem Schreiber dieser Internetseite eindeutig klar gewesen, daß diese erst ab 1989 auftretende, völlig neue Art von Stimmen völlig anderer Qualität nicht wirklich echt sein konnte und daß diese teilweise sehr unecht wirkenden Stimmen auch von Verursachern herrühren konnten, die diese über viele, ja vielleicht tausende Kilometer Entferung erzeugten und mittels einer Art von (Gedanken-)Sender auf seine Ohren einspielen.
Aber auch bei dieser neuen Art von Stimmen gab es nicht wenige Auszeiten und der Verfasser dieser Homepage mußte sie nicht ständig über sich ergehen lassen. In solchen Zeiten, wenn sie nicht vernehmbar waren, hatte der Schreiber dieses Textes ein helles Rauschen, meistens auf beiden Ohren gleichzeitig, weniger einseitig. Diese Rauschen wechselte manchmal sprungartig geringfüg die Tonhöhe und erschien seltener für kürzere Zeit auch auf einem Ohr verstärkt. Dieses Rauschen erinnerte zumindest beständig an die Anwesenheit des Bedrängers und daran, daß die Stimmen bald zurückkommen werden. Das Rauschen war bereits seit ca. 1988 vernehmbar gewesen, zu einer Zeit, als noch keine auf den Ohren vernehmbaren Stimmen hörbar gewesen waren.
Und noch Eines war an diesen anderen Stimmen neu, aber auch sehr belastend: Der Schreiber wurde ab jetzt vom morgendlichen Aufwachen an, d.h. gleich im direkten Anschluß an seine nächtlichen Alpträume der frühen Morgenstunden, bis zum abendlichen Einschlafen mit irgendwelchen, auf ihn persönlich abzielenden Stimmen belästigt, was sich zuvor hauptsächlich nur auf die Draußenzeit zu bestimmten Tageszeiten beschränkt hatte. 

Es setze bei ihm ein völliges Umdenken ein. Denn nun war es zur Gewißheit geworden: Diese neue Art von wahrnehmbaren Stimmen konnte von keinen natürlichen Personen, z.Bsp. aus der Nachbarschaft oder von einer belebten Straße, so wie die der Bahnhofstraße Plauens vor dem Büro desjenigen Betriebes, in dem der Verfasser dieser Homepage zu diesem Zeitpunkt noch arbeitete, abstammen. Es mußte also eindeutig etwas Künstliches sein. Bis dahin, d.h. bis etwa 1989 war sich der Schreiber diese Textes darüber überhaupt nicht im Klaren gewesen.

So entschloß sich der Verfasser dieser Homepage irgendwann trotzig, zozusagen als Gegenreaktion beim Einschlafen einen Kopfhörer zu tragen und damit leise Musik zu hören, nach dem Motto: Was die können, kann ich auch. Er wollte mit selbst ausgesuchter, mutmachender christlicher Musik dem ganzen etwas Stärkendes entgegensetzen. Ein selbstgebastelter Timer trennte den Kassettenrecorder nach einer Stunde vom Stromnetz, um einmal eingeschlafen auch dazu Ruhe zu haben. 

Der hinter dem lauteren Teil versteckte, viel leisere, alle Lebensfreude erstickende, somit weit mehr belastendere Teil von Stimmen, hatte den Schreiber dieses Textes wahrscheinlich jahrelang daran gehindert, sein persönliches Leben voller Freude anzupacken und auszuleben. Statt dessen fürchtete er sich vor dem Tag des wiederkommenden Christus, der mit einer vorweggehenden Zeit der Trübsal verbunden sein sollte, ängstigte sich sich vor dem kommenden Strafgericht Gottes und fürchtete sich vor seinem Zorn. Denn wer kann an diesem Tag vor ihm bestehen?
Die dämonischen Stimmen hatten also ein Weiteres und noch weitaus schlimmeres Übel bewirkt. Es hatte sich anstelle des Bildes eines liebenden himmlischen Vaters hartneckig ein angstbetontes Gottesbild eingenistet, das man auch nicht so leicht wieder abschütteln konnte.

Der sehr viel leisere, unterschwellige Teil der sich an der untersten Wahrnehmungsgrenze bewegenden Stimmen hatte ihn zusammen mit den das Ganze begleitenden, mehr oder wenig schwankenden Angsgefühlen lange genug in seiner persönlichen Entwicklung festgehalten und bis hierher gelenkt. Nun begann erst zögernd, dann immer deutlicher vernehmbar die Stimme Gottes zum Schreiber dieses Textes zu sprechen.
Zum Glück ist es nicht die Absicht des lebendigen Gottes gewesen, ihn dauerhaft diesen, wenn auch von Gott redenden Stimmen, aber offensichtlich dennoch satanischen Mächten zu unterwerfen. Er schenkte ihm trotz alledem parallel nach und nach wieder eine Zuversicht und innere Gelassenheit zurück, auch wenn sie jeden Tag  im Glauben bewußt immer wieder neu erkämpft werden muß.

Da nun wieder für seine Mitmenschen offen, erkannte der Verfasser dieser Homepage so langsam, was er in seiner Angst bereits vermutete. Er erfuhr jetzt in Gesprächen, daß vom Stimmen hören offensichtlich auch andere Menschen betroffen waren, aber von seelsorgerischer Seite her auch, daß es Therapien und Medikamente gibt, die diesbezüglich Linderung verschaffen können. Er wollte jetzt nicht länger glauben, daß das Hören von Stimmen lediglich sein ganz besonderes individuelles Krankheitsbild darstellt. Denn hinter den Stimmen lagen, wenn auch nicht offensichtlich, ganz bestimmte Absichten verborgen, die mit dem christlichen Glauben im direkten Zusammenhang zu stehen schienen. Denn die Stimmen hatten etwas Belehrendes im Hinblick auf die Wiederkunft Jesu Christi an sich. Aber was sie lehrten befriedigte den Schreiber dieses Textes keineswegs, da die Liebe Gottes hinter dieser Absicht fehlte. Es weckte in ihm statt Hoffnung wieder neue Ängste. Er entschloß sich deshalb, ganz gezielt in der Bibel zu suchen und sich Wissen anzueignen, um dem gegenüber nicht alles kommentarlos schluckend und hilflos dazustehen.

Der Verfasser dieser Internetseite begann mutiger geworden, den unerklärlichen Stimmen vorsichtig auf den Zahn zu fühlen und glaubte, zu erkennen, daß hinter diesen keine lebenden Menschen stehen, sondern eine Art von intelligenter Maschinen bzw. Sprachcomputer die Ursache sein mußte. Zu dieser Schlußfolgerung muß man kommen, wenn man bedenkt, daß ein und die selben Menschen, denn es handelte sich immer um die selben hinter den Stimmen stehenden Sprecher, keinesfalls einem pausenlosem Verhör gleich rund um die Uhr ihre kostbare Zeit für teilweise total irrsinnige, nervenaufreibende Dialoge aufwenden würden. Die solches tun würden, hätten mit Sicherheit längst einen seelischen Schaden abbekommen. Und kein lebender Mensch kommt ohne die üblichen menschlichen Bedürfnisse, wie Hunger, Durst und Müdigkeit aus, müßte irgendwann auch mal etwas anderes tun, so z.Bsp. auf Toilette oder auf Arbeit gehen, Einkaufen oder hätte andere persönliche Dinge zu regeln. Oder wer verzichtet ganz freiwillig auf persönliche Auszeiten, Erholung und Freizeitspaß. Die meisten Menschen handeln, hauptsächlich um ihre Bedürfnisse zu befriedigen und sehnen sich nach mehr Lebensqualität und ein erfülltes Leben, so auch der Schreiber dieses Textes.
Der Verfasser dieser Internetseite glaubte aus den Stimmen zu erkennen, daß trotz allem Drumherum sich immer wieder eine einzige wichtige Botschaft herauszukristallisieren schien, die sie offensichtlich vermitteln sollen:
Es wird mit ihnen demonstriert, daß immer mehr die Liebe in vielen zu erkalten droht, da die Stimmen Namen von bekannten Personen und auch ganzen Personengruppen des persönlichen Umfeldes einbeziehen, die anscheinend auch diese Meinung äußern würden. Sie betonen die Verwerflichkeit von Regierungen und Machtsystemen der heutigen Zeit. Im Gegenzug wird dabei auf die baldige Ankunft des in der Weltrichterfunktion wiederkehrenden Jesus Christus hingewiesen. Nur dieser allein soll dann alle bestehenden maroden Machtsysteme und den von den Stimmen so betonten, immer mehr aufblühenden menschen- und gottesfeindlichen Satanismus von der Erde kehren können. Außerdem wird auf ein kommendes Tausendjähriges Friedensreich verwiesen, in dem der Tod und alles Leid nicht mehr sein werden und alles viel besser werden soll.
Auf diese grausame Art und Weise induzieren die Stimmen demnach eine Erwartungshaltung inbezug auf die kommende neue Welt Gottes und sein persönliches Eingreifen in einer immer schlechter werdende Welt und initiieren so das sich Sehnen nach einem himmlischen Erretter.
Aber das würde nur einen Sinn ergeben wenn nicht nur vereinzelt Menschen von diesen Stimmen betroffen wären, sondern möglichst alle. Dann wären diese Stimmen das ideale Massenmedium, und würden dem in Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 16, 13-14 und Offenbarung 19, 19-20 beschriebenen falschen Propheten sehr nahe kommen.
Aber was wäre, wenn dies stimmte. Würden sich alle Menschen der Erde völlig widerstandslos diesen Belästigungen und Angriffen auf ihre Individualität aussetzen und ausspionieren lassen, ja sogar ihren persönlichen, inneren Rückzugsraum aufgeben und damit ihre persönliche Freiheit freiwillg aufs Spiel setzen?
Dies ließe sich bei aller Verschiedenheit der Menschen nur sehr schwer vorstellen, denn dann könnte dem wahren Urheber der Stimmen alles sehr leicht außer Kontrolle geraten. Dies würde eine Gehirnwäsche mit anschließender, gezielter Massenbeeinflußbarkeit voraussetzen. Wenn das aber einmal in ähnlicher Form dennoch geschieht, zeugt es von der professionellen Handhabung und psychisch ausgeklügelten Vorgehensweise des Antichristen, aber auch von seiner großen Verschlagenheit und Gefährlichkeit, denn nur der Sohn des Verderbens ist so unerbittlich brutal und zieht mit seiner Genialität alle in seinen Bann. Die Realisierung des falschen Prophen wäre dann greifbar nahe und der Antichrist wäre dann bereits unter uns.

Der Antichrist  soll bekanntlich, nachdem er auf der ganzen Erde eine Zeit der Trübsal verursacht hat, anschließend die Bedrängnis, eine Zeit, wie sie nie zuvor war und anschließend nie wiederkommen soll, auslösen. Denn die Bibel berichtet bereits über die alttestamentarischen Propheten genau davon und kündet diese Zeit für das Ende an (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21).

Der Herr aber spricht dennoch allen, die wir von solchen Alpträumen geplagt sind, folgendes Wort aus den Psalmen zu, und er möchte, daß wir uns auch des Nachts, dann, wenn es dunkel und der Tag noch fern ist, ganz mit seinem Frieden bedecken lassen. Denn, er birgt uns ganz so wie den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 unter dem Schatten seiner Hände, die er so wie über ihn auch über uns ausgestreckt hält, um uns vor der Kälte der Nacht, dem Sohn des Verderbers und seinen technisch erzeugten Stimmen zu schützen, auch dann, wenn wir vom "Bösen", der uns verderben will, im Schlaf gefesselt und bedrängt werden, gerade dann, wenn wir keine Kraft mehr haben uns dagegen zu wehren und nun Angst haben, dem Bedränger zum Raube zu fallen.

Psalm 4, 9 Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der in Offenbarung 16, 13 + 19, 20 erwähnte falsche Prophet ist derjenige Mensch, den der Antichrist auf den Thron Gottes setzen wird


Warum man sich mit dem Kommen des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« und gefährlichen Doppelgänger unseres Herrn Jesus befassen muß

Noch nie stand die Menschheit so nahe vor den für die Endzeit angekündigen und teilweise dramatischen Ereignissen und vor der Vollendung seines Königtums und ewigen Reiches des in die Weltherrschaft eingesetzten Christus Gottes. Und noch nie war die von allen Christen schon seit vielen Jahrhunderten erwartete Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus so greifbar nahe herangekommen wie heute (vgl. in den beiden Kapiteln "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder" und "Sein Erscheinen und der Beginn der Machtentfaltung des Antichrist zur Zeit des Endes und das durch ihn verursachte endzeitliche Verderben wird nicht plötzlich und ohne Vorzeichen kommen, denn noch bevor dies geschieht, soll ein markannter Bote Gottes auftreten und auf die Barmherzigkeit Gottes und das bald kommende Ende hinzeigen").

Und gerade deswegen, weil der tatsächlichen Wiederkunft unseres wahren Jesus Christus ein sehr gefährlicher Doppelgänger (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. sein personenhafter »An-Stelle-von-Christus«) unmittelbar vorausgehen wird, ist es das besondere Anliegen des Verfassers dieser Homepage, die endzeitliche Gemeinde vor diesem überaus erfolgreichen Betrüger und unmittelbaren Vorgänger des echten Christus Gottes eindringlich zu warnen (vgl. im Kapitel "Warum ist es erforderlich, sich heute sowohl mit dem Thema »Antichrist« als auch mit der Thematik des wiederkommenden wahren Christus Gottes verstärkt auseinanderzusetzen und worin bestehen der Zusammenhang und die Unterschiede zwischen beiden").
Denn wer sich mit der Schau der schon baldigen Widerkunft Jesu Christi und seiner kommenden Königsherrschaft befaßt, ist essentiell dazu verpflichtet, auch das richtende Handeln Gottes und das damit verbundene gewaltsame Ende des zur letzten Zeit dem echten Jesus Christus unmittelbar vorausgehenden personenhaften »An-Stelle-von-Christus« zu erwähnen. Und es soll auch darauf hingewiesen werden, daß die Zeit der Machtentfaltung dieses Scheinchristus erfreulicherweise zeitlich gesehen sehr begrenzt ist.

Wer in der heutigen Zeit den wahren Sohn Gottes erhöhen möchte, muß der sich nicht auch gleichzeitig mit dem Fall und dem Ende seines bald erscheinenden und sich für ihn ausgebenden Gegenspielers und damit größten Feindes der Menschheit und der Offenlegung dessen Unechtheit befassen.
Und man bedenke in diesem Zusammenhang: Das Ganze ist kein Spaß. Denn die in Offenbarung 13, 14 beschriebene Verführung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als falschen Prophet bezeichnet, schließt seine gewaltsame Vorgehensweise nicht aus und trennt uns zudem von unserem wahren Gott, da sie unser Bürgerrecht im Himmel in Gefahr bringt (vgl. ). Denn »Wer das (Mal- bzw. Brannt-)Zeichen des Tieres annimmt, entscheidet sich nicht nur für das Tier, sondern (gleichzeitig) gegen (den lebendigen) Gott und seinen (wahren) Christus.«
(Zitat aus der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 bzgl. Offenbarung 13, 11-17 zum von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier, Sprecher Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel)
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß nur derjenige, der das "Bild des Tieres" anbetet, auch das für jedes Auge sichtbare "Zeichen seines Namens" an seine rechte Hand oder seine Stirn erhält, wovor der lebendige Gott durch seinen Engel so dringend warnt, es anzunehmen (vgl. Offenbarung 14, 9-10).

Und wer den wahren Christus sucht und finden will, muß auch dessen bald in Erscheinung tretenden gefährlichen Doppelgänger nicht nur genau kennen, sondern auch gut über ihn informiert sein. Denn lt. den prophetischen Ankündigungen der Bibel ist für die letzte Zeit das Offenbarwerden eines personenhaften bzw. personifizierten »An-Stelle-von-Christus« und Weltherrschers zu erwarten.
Lassen wir uns also nicht täuschen. Denn wir dürfen nicht die Vergewaltigung der Kirche erwarten, sondern müssen dagegen schwerpunktmäßig mit ihrer Verführung rechnen! So warnten Jesus Christus und die Apostel in diesem Zusammenhang nicht in erster Linie vor der Vergewaltigung der Gemeinde, sondern immer vor ihrer Verführung!
Wenn eine Frau offen vergewaltigt wird, weiß sie genau, daß an ihr ein entsetzliches Verbrechen geschieht. Läßt sie sich aber mit schmeichelnden Worten und durch ihre Sinne betörende Handlungen verführen, geschieht ihre Sinneswandlung ganz mit ihrem Willen.

Damit man später also nicht durch Unwissenheit und Unkenntnis sein ewiges Leben auf´s Spiel setzt, fehlen genau darum in dieser Homepage neben dem Fingerzeig auf die Größe der Barmherzigkeit und Güte Gottes nicht die Hinweise zur Gefahr, die von der Verführung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" ausgeht.
Und genau deswegen wird auch in der Apokalypse der Bibel durch deren Verfasser die Schau der Wiederkunft Jesu Christi so eng mit dem mahnenden Fingerzeig auf die Machtentfaltung, das Wirken und auf das persönlich von Gott herbeigeführte, gewaltsame Ende des eigentlichen Antichristus verbunden (vgl. Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20) und auch das von demjenigen Mensch dieser Erde, welcher sich dem Antimessias verschreibt (vgl. Offenbarung 19, 20). Es gibt auch kein einziges Buch in der Bibel, ohne die geringste Gerichtsbotschaft, ohne die mahnende und warnende Vorausschau auf das Ende.


Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte

Der Antichrist der Bibel, der auch "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" aber auch "Widerchrist" bzw. "Endchrist" genannt wird, ist ein biblisch für die letzte Zeit bzw. für die "Zeit des Endes" der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" prophezeiter und sehr markanter Weltherrscher. Er bezieht gerade darum in der Bibel eine gewisse Sonderstellung die sich hauptsächlich darin begründet, weil er, was keiner vor ihm nur annähernd zu Stande brachte, tatsächlich zu einer weltumspannenden Machausdehnung gelangen soll und dazu sogar von allen Erdbewohnern als Gott angebetet werden wird. Und mit dessen Machtentfaltung wird auf der gesamten Erde die Zeit der Trübsal beginnen.
Es ist eine Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit für all diejenigen, die nicht länger mit ansehen können wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" Gottes heiligen Namen besudelt, das dann wieder bestehende Heiligtum Israels entweiht und den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Es muß also zu dieser Zeit sowohl für die auf ihren Messias wartenden Juden als auch für die auf die Wiederkunft ihres Herrn Jesus Christus wartenden Christen eine gewaltige Verführung sein.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also einen Menschen auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen. Und ist dies nicht auch gerade dasjenige, was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung der »aus der Erde heraufgestiegene falsche Prophet« zum 2. Tier nach Offenbarung 13, 11-18 sagen wollte? So wird weiter hinten im Buch der Offenbarung darum das 2. Tier aus Offenbarung 13, 11-18 den Kern seines scheinbaren Wesens gleich zweimal treffend nicht nur als das "Tier aus der Erde" bzw. als dasjeniges Tier, welches aus der Erde heraufgestiegen sein will, genannt, sondern zudem auch noch als der »falsche Prophet« betituliert (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 und im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven")? 
Wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel doch auch an vielen anderen Stellen sehr deutlich. Das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 zudem auch noch als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. derjenige Mensch, den es beschreibt, wird doch im Buch der Offenbarung, weil es aus der Erde heraufgestiegen sein will, als sich von den Toten auferstanden ausgebend offengelegt. Denn das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres beschreibt in der alttestamentarischen Sprache der Bibel ein Emporsteigen bzw. Heraufsteigen aus dem Hades bzw. Totenreich (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).

Darauf also, auf dieses wohl allerwichtigste Merkmal des in Offenbarung 13, 11-18 beschriebenen zweiten Tieres aus der Erde, welches Johannes in Offenbarung 13, 3 mit "wie hingeschlachtet zum Tode" als einen der wichtigsten (Führungs-)Köpfe des Antichristen beschreibt und das weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der "falsche Prophet" betitelt wird, wollte der Verfasser der Offenbarung des Johannes unseren Augenmerk richten. Darauf also wollte er hinaus. Warum dies so ist, wollen wir in diesem Kapitel näher beleuten und auch begründen.
Denn es sind nicht nur die lügenbehafteten Wunder, mit denen der Antichrist in der letzten Zeit die Erdbewohner verführen wird. So wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. der prophetischen Erwartung der Christen, der Juden aber auch der Muslime (vgl. bei der Wiederkunft des "Isa", dem Äquivalent zum Jesus der Bibel) einen Menschen an Stelle des von den Juden erwarteten Messias auf den Thron Davids setzen, ihn somit ersetzen und damit aller Welt die Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi (d.h. Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft) vortäuschen. Bzw. er wird diese, und hier geht es um sein großes Machtbestreben, mit einem extra deshalb in das Rampenlicht der Öffentlichkeit gestellten und darauf hin präparierten Menschen vorwegnehmen.
Und daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. der prophetischen Erwartung einen Menschen auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen wird, diese Botschaft wollte uns auch der Schreiber des Buches der Offenbarung mit der Namensgebung des zweiten Tieres aus Offenbarung 13 vermitteln. Denn der in der Offenbarung des Johannes für das in Offenbarung 13, 11-18 beschriebene zweite Tier aus der Erde weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet« enthält den für die damalige Zeit wohl bekanntesten und für das damalige Umfeld des Schreibers des Buches der Offenbarung wohl am geläufigsten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«.

Mose war bekanntlich der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose zum Propheten finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-18:

5. Mose 18, 15-19 15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. 16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe. 17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet. 18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und wir finden dem Hinweise, daß Mose als der erste Prophet der Bibel ins Prophetenamt berufen wurde, neben der eben zitierten Bibelstelle bei 5. Mose 18, 15-19 auch in Apostelgeschichte 3, 22-24 wieder.




So ist es das mit dem falschen Propheten gemeinte den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« imitierende zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst durch seine Messiasnachäffung zur Verwirklichung und Vollendung bringt und zwar indem der Antichrist zur "Zeit des Endes" einen Menschen auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen wird. Erst indem der Antichrist also den falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 pro forma zu einem der beiden Führungsköpfe in der Weltherrschaft erhebt, macht er die Verführung der Erdbewohner erst perfekt. Und genau dazu wird das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten.
Denn im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten" erfuhren wir, daß das zweite Tier aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß, eben weil es so dem sich in den Tempel Gottes setzenden und sich dort als den Gott des Himmels ausgebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" effektiv alle Macht und Anbetung erst (ver)schafft.

So muß der Antichrist zur Zeit des Endes tatsächlich zwingend die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen und zwar weil er sich wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben als der wieder bei den Menschen wohnende Gott der Juden ausgeben wird. Denn es gibt keinen Gott der Gnade ohne seinen Christus. Damit kommt also der Antichrist zur "Zeit des Endes" dem wahren und wiederkommenden Christus Gottes zuvor und nimmt seine Einsetzung in die Weltherrschaft vorweg.
Und das mit ihm gemeinte und in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten erste Tier aus dem Meer, das diesen Mensch der Bosheit symbolisiert, ohne das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betitelt wird, wäre undenkbar wie der Gott des Himmels ohne seinen ihm dienenden Christus undenkbar ist.

Dies muß wohl auch der wichtigste Grund sein, warum der im Buch der Offenbarung von Johannes für das in Offenbarung 13, 11-18 beschriebene zweite Tier aus dem Meer verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet« den für die damalige Umwelt wohl bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« enthält und daß mit dieser speziellen Namensgebung durch den Schreiber des Buches der Offenbarung an seine Leser vermittelt werden soll, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit einen von ihm gezielt ausgewählten und speziell dafür präparierten Menschen die Erscheinung des wiedergekommenen Christus Gottes vortäuschen wird.
Denn dieser für das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche bis zur Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft) angekündigte und in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als solcher so bezeichnete falsche Prophet wird ja nicht wirklich echt sondern eben falsch sein.


Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird

Mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen, aber dennoch wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick"). Er wird dann von ihm vor aller Welt propagendiert vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Dieses "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" dürfte also nach allen Dafürhalten, da dieses mit durchweg irdischen Hilfsmitten bewerkstelligt werden muß, in einer mit technischen Mitteln bewirkten bzw. künstlich hergestellten, d.h. also trotz ihres göttlichen Anscheins dennoch nur von Menschenhand nachgemachten und angeblich wieder in das dann in Jerusalem stehende Heiligtum der Juden eingezogenen Wolke der Herrlichkeit Gottes tatsächlich zur Realisierung kommen (vgl. in Offb 13,4+8+13-15 und im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").

Beruft sich der an die Stelle Gottes stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" dann dabei sicherlich auf eine Bibelstelle aus Jesaja 4, 4-6:

Jesaja 4, 2-6 Das künftige Heil für die Geretteten in Jerusalem 2 Zu der Zeit wird, was der HERR sprießen läßt, lieb und wert sein und die Frucht des Landes herrlich und schön bei denen, die erhalten bleiben in Israel. 3 Und wer da wird übrig sein in Zion und übrigbleiben in Jerusalem, der wird heilig heißen, ein jeder,
der aufgeschrieben ist zum Leben in Jerusalem.
4 Wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abwaschen wird und die Blutschuld Jerusalems wegnehmen durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird, 5 dann wird der HERR über der ganzen Stätte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke schaffen am Tage und Rauch und Feuerglanz in der Nacht. Ja, es wird ein Schutz sein über allem, was herrlich ist, 6 und eine Hütte zum Schatten am Tage vor der Hitze und Zuflucht und Obdach vor dem Wetter und Regen. (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
   
So berichtet die Bibel eindrücklich davon, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich über alle Götter erheben wird und den Gott der Götter, also den Höchsten lästert (vgl. Daniel 7, 25). Und er tut dies genau damit, indem er sich sogar in den heiligen Tempel Gottes in Jerusalem setzten und behaupten wird, daß er selbst der einzige Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). Wie anders könnte dies sein, als daß er dies in der äußerlichen Gestalt der von ihm nachgemachten Wolke der Herrlichkeit Gottes verwirklicht, kann er doch dem Gott des Himmels , will er damit dennoch glaubhaft bleiben, kein menschenähnliches Gesicht verpassen.
Mit dieser unverfrorenen Lüge der Behauptung, daß er selbst der einzige Gott sei, d.h. daß die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes wieder in den Tempel Gottes eingezogen sein soll, wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der damit gemeinte Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (vgl. in den Kapiteln "Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar" und "Die durch den Antichrist der Endzeit nachgeahmte Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei"). Denn er, der in Wahrheit eigentliche Antimessias der letzten Zeit, wird in der Bibel auch als "Verwüster" betituliert.
Aber zu seiner Anbetung benötigt er noch eine Person, einen ganz bestimmten Menschen, dem er zuschreiben wird, daß er der vom Himmel auf die Erde zurückgekehrte Sohn Gottes sei.

In diesem Zusammenhang, mit der Nachäffung Jesu Christi im zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, also mit der Nachahmung von demjenigen Himmelskönig, dem die ganze Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, wird er die Wiederkunft dieses Himmelskönigs inszenieren. Denn die Rolle des auf die Erde zurückgekommenen Christus Gottes hat der Antichrist dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, zugedacht (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Daniel 11, 36 - 45 in der Bibelauslegungsreihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 18. Juli 2001, überarbeitet und gelesen von Hugo Danker).
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende und mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").
Nur so und nicht anders ist dies für den Antichrist sehr praktisch und macht einen Sinn. Denn nur auf diese Weise kann die Welt durch diejenigen Wunder, die der falsche Prophet in seinem Namen vollbringen wird, dazu gebracht werden, ihn, den in die Rolle des Schöpfers dieser Welt geschlüpften Antichrist als den einzigen Gott anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 11-15)

Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Tier von der Erde steht, schlüpft also in die Rolle des Messias Gottes. Aber das zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 gleicht lt. Offenbarung 13, 11 nur äußerlich einem "Lamm". Denn während es sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgibt, steht es gleichzeitig im Dienst des in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten ersten Tieres aus dem Meer, dessen ganze Gewalt es vor ihm öffentlich ausübt. Und mit dem ersten Tier aus dem Meer ist bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint. So wird es um so verständlicher, daß der Seher Johannes das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier von der Erde in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet betitelt.
Das eine (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, von dem wir eben festgestellt hatten, daß es der in betrügerischer Absicht auftretende falsche Prophet ist, hinterläßt zudem lt. Offenbarung 13, 3 auf den Betrachter den Eindruck, als wäre es wie hingeschlachtet zum Tode. Doch diese Todeswunde scheint für die Erdbewohner wie auf wundersame Weise geheilt zu sein. Und sieht der Verfasser des Buches der Offenbarung an dieser Stelle nicht auf die tötlichen Kreuzigungsnarben Jesu Christi, die einer Auferstehung von den Toten dennoch nicht im Weg standen? Aber aufgepaßt: Das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Lamm" aus. Und mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist". Aber man sollte beachten: Nur in Of