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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

Gottes Kinder behalten den Sieg!


Inhaltsverzeichnis dieser Seite

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Warum maßen wir uns Menschen das an, auch den Tod besiegen zu wollen?

Wer möchte das nicht, über Krankheit, Not, Probleme, ja sogar über den Tod den Sieg behalten. Jesus Christus hat den Sieg bereits errungen. Der Hauptfeind, der Tod, ist bereits durch die Auferstehung Jesu Christi besiegt. Warum maßen wir uns Menschen das an, auch den Tod besiegen zu wollen? Niemand kann es, auch nicht der Antichrist, der mit seinen großen Zeichen und Wundern sogar machen kann, daß eine körperliche Verjüngung der ihn anbetenden einsetzen wird (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Aber ewiges Leben kann das auch nicht sein. Ein Unfall genügt. Der Tod ist auch von Ihm nicht für alle Zeiten aufgehalten worden.
Eines aber können wir: Wir sind mit Gottes Hilfe dazu in der Lage, den Sieg zu behalten, ihn festzuhalten, sich daran festzuklammern, da es unser Heiland bereits für uns alle getan hat. Er ist der wahre Sieger über unsere Krankheit, unsere Not, unsere Probleme und über den Tod. Darum werden wir in der Bibel auch dazu aufgerufen an Jesus Christus festzuhalten (vgl. bei Hosea 12, 7; Offenbarung 3, 3; Offenbarung 2, 25; Offenbarung 3, 11; Offenbarung 2, 10).
Wie haben die Menschen während der Bedrängniszeit, der wohl schlimmsten Zeit, die je auf Erden war und kommen wird, den Sieg behalten.
Von ihrem Beispiel kann man lernen. Wenn sie es mit Gottes Hilfe auch schaffen konnten, müßten wir dies eigentlich heute ebenso tun können. Und wenn sie am Sieg Jesu Christi festhalten konnten, wie haben sie dies trotz größter Verfolgung durch den Antichrist erreicht? Wir lesen dazu das folgende Wort Gottes:

Offenbarung 15, 1-4
1 Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes.
2 Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen
3 und sangen das Lied des Mose (vgl. 2.Mose 15, 1), des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.
4 Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Das Lied des Mose, auch für die Menschen der Bedrängnis das Symbol des Sieges

Was mußten die in der himmlischen Thronumgebung Angekommenen und vor der Bedrängnis des Antichristen Geretteten tun, um den Sieg über ihre Verfolger zu behalten? Dies kann aus dem oben zitierten Wort der Bibel in Offenbarung 15, Vers 3 entnommen werden:

Sie sangen das Lied des Mose. Was bedeutet das?
In 2. Mose 15, 1-2 und Verse 13-14 kann nachgelesen werden, was der Inhalt vom Lied des Mose besagt:
Der siegreiche Auszug aus Ägypten war geschafft. Das Verfolgerheer des Pharao war vor den Augen der Israeliten vollständig im Schilfmeer ertrunken, mit Roß und Reiter. Kein Verfolger war mehr zu sehen, nur Stille und Freude waren zu spüren. In diesem Moment stimmten die Geretteten voller Jubel das Lied des Mose an, sie, die sie mit der ganzen Familie und allem, was sie besaßen und mitnehmen konnten vollständig auf dem rettenden anderen Ufer des Schifmeeres trockenen Fußes angekommen waren. Was für ein großes und undenkbares Wunder Gottes war eben vor ihren Augen geschehen!
Und so lobten und priesen sie ihren Gott, für das, was sie noch vor kurzem mit eigenen Augen gesehen und erlebt hatten und für das, was ihr Gott für sie getan hatte.
Denen nach Offenbarung 15, 1-4 am gläsernen Meer Stehenden ist es wohl ähnlich ergangen. Sie stehen zwar nicht wie einst die Israeliten bei ihrem Auszug aus Ägypten auf ihre ertrunkenen Feinde zurückschauend am Schilfmeer, aber ihre Situation ähnelt der von damals sehr. Sie stehen an einem mit Feuer vermengten gläsernen Meer und blicken auf ihre Feinde, die darin zurückbleiben mußten.

Wir wissen, daß mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 nach heutigem Verständnis die "Brutstätte des Bösen" gemeint ist. Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus.
Vom Thron Gottes aus betrachtet, sieht man nach der Beschreibung des Johannes das Meer wie gläsern, als einen einziger Kristall (vgl. Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron sitzt, unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der Erde nicht behaupten. Der, der auf dem Thron sitzt, ist also stärker als jede Macht der Finsternis und der Hölle.

Johannes schaut in Offenbarung 15, 2 auf ein Meer mit Feuer vermengt. D.h. der väterliche Zorn Gottes tobt darin gerade über die Feinde Gottes der Erde. Es ist "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14 gemeint bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17. Wir befinden uns also während der Zeit der endzeitlichen Gerichte Gottes, also kurz vor dem Ende.
Ein über die Feinde seiner Kinder zornig gewordener Vater straft und rächt die Seinen. Also eine sehr ernste Situation, für all diejenigen auf der Erde, die sich an seinen Kindern vergriffen haben.

Die Menschen am gläsernen Meer singen abermals das Lied des Mose, welches ein besonderes Lobpreislied darstellt. Dieses besondere Lied, mit dem die Sänger am gläsernen Meer denjenigen ehren, der auf dem Thron sitzt, können nur diejenigen singen, die soeben erleben konnten, wie sich das Blatt für sie gewendet hatte. Und nicht sie, sondern ihre hartnäckigen Verfolger trifft es nun schwer. Der Zorn Gottes hat jetzt die, die die Kinder des Lichts haßten, ereilt, noch kurz bevor die Handlanger des Bösen zum entscheidenden Schlag ausholen konnten. Diejenigen, die an dem gläsernen Meer standen, haben ihren Bedränger und seine Helfer weit hinter sich gelassen und vollkommen abgeschüttelt.
So rettet Gott noch aus der schlimmsten Zeit der Trübsal heraus Menschen unbeschadet an das andere, rettende Ufer, Menschen die am Sieg Jesu Christi festgehalten haben. Er ist ein gerechter Gott, der unvergebene Sünden nicht ungestraft läßt. Halleluja!
Es bewahrheitet sich wieder einmal, im Lobpreis liegt die ganze Kraft, die wir so dringen benötigen. Wir sollten dies nicht vergessen.

Die Voraussetzung um siegreich sein zu können

Was mußten die verfolgten Israeliten tun, um zu ihrer Rettung beizutragen?
Sie mußten nach 2. Mose 14, 13-15 lediglich den wahren Gott freie Hand zum Handeln lassen, und damit dieses Handeln Gottes nicht blockiert wurde, sollten sie einfach stille sein. Die ganze Hoffnung auf den Herrn setzen, dies ist das wunderbare Geheimnis auch für die Menschen der Zeit der Trübsal. Die Führung durch die göttliche, väterliche Liebe schließt alle ein. Denn nach Jesaja 65, 24 sehen wir: Unser Gott antwortet uns, noch bevor ihn darum bitten. Und wenn die Gerechten nach ihm schreien, wird Gott sie aus all ihrer Not erretten (vgl. Psalm 34, 18). Laßt uns also unseren Gott anrufen, dann erfüllt sich das Wort der Bibel in Jeremia 33, 3.


Das, was Glaube wirklich ist


Hebräer 11, 1-3

1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
2 Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen.
3 Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Glaube ist die einzige Möglichkeit und der einzige Weg, um mit Gott zu leben und ihm zu gefallen. Durch ihn allein gelangen wir und auch die Menschen der Zeit der Bedrängnis zur Seligkeit. Durch ihn allein erlangen wir unsere Rettung:
Johannes 20, 29
29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Glaube bestimmt das ganze Leben des Christen. Er begleitet uns auf all unseren Lebenswegen auch auf unserem Weg in die obere Heimat:

2. Korinther 5, 7
7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Glaube ist unsere einzige und unsichtbare Hoffnung. Er ist unser wunderbarer Halt in einer haltlosen Zeit und wird uns so zur Stärke. Durch ihn wissen wir uns von Gott gehalten und er trägt uns auch durch zukünftige Wüstenzeiten hindurch. Er ist das unsichtbare Band, das uns mit der Himmelswelt verbindet. Er versetzt uns in die Lage, trotz unserer offenkundigen Schwachheit Unmögliches zu vollbringen:

Römer 8, 24
24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wir hoffen auf Jesus Christus und diese Hoffnung wird uns zur Freude. Diese Freude aber kann uns niemand mehr wegnehmen.

1. Petrus 1, 8
8 Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Durch den Glauben kann auch ein tief in die Sünde verstrickter Mensch in den Heilsplan Gottes hinein genommen werden. Dies kann man an der Hure Rahab sehr gut erkennen, die in der Bibel für ihren Glauben beispielhaft ist (vgl. Josua 2, 1 - 21 ). Sie setzte all ihre Hoffnung auf den Glauben, und daß Gott das Unmögliche möglich machen wird. Obwohl die damals gegebenen Tatsachen genau das Gegenteil zu beweisen schienen, glaubte sie dennoch fest an Gottes Stärke.
Die Erinnerung an Rahab prägte sich sogar bis heute dem Gedächtnis Israels auf unvergleichliche Weise ein. Und erstaunlicherweise erscheint ihr Name auch im Stammbaum Jesu (vgl. Matthäus 1, 5.)

Und so glauben wir fest an den Sieg des Himmels, auch wenn wir auf dieser Welt viel erleiden müssen und wenn es möglicherweise so aussieht, als würden wir unterliegen. Aber wir halten fest an der Hoffnung und sehen nicht nur auf unsere Feinde, sondern frohen Muts und voller Zuversicht auch auf die, die im Verborgenen hinter uns stehen. Und diese sind immer mehr an der Zahl! Dies durfte auch der Diener des Propheten Elisa erkennen, als ein sehr großes feindliches Heer die Stadt umlagerte (vgl. 2. Könige 6, 15-17).

Das Ziel der Errettung ist das Verlassen des gläsernen Meeres

Wo befindet sich das gläserne Meer und wo stehen die, die den Sieg behalten haben?
Wir, als die Betrachter von Außen, blicken damit auf die unmittelbare Thronumgebung des lebendigen Gottes, in der sich der Seher Johannes in seiner Vision jetzt befindet. Vor diesem himmlischen Tron stehen nun die aus der Bedrängnis Gekommenen in absoluter Sicherheit vor ihren irdischen Verfolgern. Und daß es sich um die himmlische Thronumgebung handelt, kann in Offenbarung 4, 6 nachgelesen werden. Hier wird sie sehr ähnlich beschrieben. Das gläserne Meer liegt zu Füßen des himmlischen Thrones, bzw. es kann demnach nur von der himmlischen Thronumgebung aus gesehen werden.
Hierher sind die Überwinder, die das Lied des Mose singen und den Sieg behalten haben, vor ihren Feinden geflohen.

Welcher himmlische Thron ist gemeint?
Wir lesen in Offenbarung 4, 2; Hesekiel 1, 26; Offenbarung 4, 2 und Psalm 47, 9, wer auf dem Thron sitzt. Es ist einer, der einem Menschen gleicht.  Dieser ist Jesus Christus. Wie herrlich!

Man sieht an dieser Stelle wieder einmal: Es lohnt sich innerlich stille zu sein, dabei voranzuschreiten und Jesus Christus nachzufolgen. Wären die Israeliten nicht im Glauben weitergegangen, das Schilfmeer hätte sich nicht vor ihnen geteilt. Bis zum Schilfmeer, bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, sind sie aber gegangen, obwohl sie wußten, daß es nach menschlichen Ermessen nun nicht mehr weitergen kann. Aber sie haben auf das große Wunder gehofft, und es ist gekommen. Die vermeindliche Falle wurde für die treu gebliebenen Überwinder zur offenen Tür in die Freiheit und zum Licht, welches die Finsternis überwunden hat. Aber für die sich sicher wehnenden Feinde Gottes wurde es zu deren Grab.

Der Weg der Befreiung ist der Weg, den die Liebe Gottes beschreitet

Wie sind letztlich die am gläsernen Meer Stehenden weitergegangen, als sie sich noch auf dem Weg zu ihrem Schilfmeer befanden?
Das im Glauben Voranschreiten und dabei am Sieg Jesu Christi festhalten bedeutet nach Offenbarung 15, 2 für diese aus der letzten Zeit, der Zeit der Bedrängnis Kommenden ein "den Sieg behalten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens" (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar).

Im Folgenden wollen wir nun genauer beleuchten, was diese Einzelsiege für diese Menschen praktisch bedeutet haben mögen:

Die wichtigen Botschaften der drei Engel

Wir können in Offenbarung 14, 6-13 nachlesen, was die drei Engel den Menschen der Erde für wichtige Botschaften verkünden werden. Die Zeit, in der dies geschieht und die Umstände, die diese Zeit mit sich bringt, kann man folgendermaßen kurz umreißen:

Die Verachtung des Messias Israels durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt u.a. nun dadurch zum Ausdruck, indem er ihn und sein Kommen vorwegnehmend nachahmt und sich mit dem Beginn der Bedrängnis in den heiligen Tempel Israels, der dann wieder aufgebaut sein wird (gemeint ist der 3. Tempel), setzen wird und vorgibt, er selbst sei der von Gott gesandte Retter und König des Himmels und der Erde:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)  
Dieses "in den Tempel Gottes setzen" kommt in der Erfüllung der Prophetie zum sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben ist, zum Ausdruck, die in der Zeit der zweiten Hälfte der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", der sogenannten Zeit der Bedrängnis, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird.
Diejenigen Menschen, gemeint ist der nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche Jesu Christi, die dieser großen Lüge des Antichristen, d.h. dem "Greuelbild der Verwüstung", geglaubt haben, die dieses "in den Tempel Gottes setzen" tatsächlich für den wiedergekommenen, sich nun im dann wiederaufgebauten 3. Tempel Jerusalems aufhaltenden Messias Israels halten, d.h. die das sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das im Heiligtum stehen wird, als den König des Himmels und der Erden anbeten werden, lassen es nicht nur zu und bejahen, daß sie der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinen großen Lügen selbst verführt und verlassen damit nicht nur selbst den heiligen Bund. Nein, sie werden für alle anderen Menschen der Erde, die nun erwartungsvoll und ängstlich auf sie und ihre Entscheidung blicken, zur Verführerin, weil sie mit ihrem sichtbaren Handeln die anderen Nichtchristen mitreißen, es ebenso zu tun. Ihr schlechtes Vorbild und ihre mangelnde Kenntnis der Heiligen Schrift werden nun den übrigen Menschen der Erde zum Verhängnis und zum Ungehorsam gegenüber dem wahren Gott Israels, der von ihnen als einziger Gott, d.h. allein angebetet werden möchte.

Die Besonderheit des ersten Engels, der in dieser Zeit erscheinen wird, ist die, daß er auch wirklich der erste Engel Gottes ist, der das Evangelium verkündendarf:

Offenbarung 14, 6-7
6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium
zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern
.

7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines
Gerichts ist gekommen!
Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was bisher nie geschehen war, das Evangelium darf jetzt sogar ein Engel und zwar sogar der ganzen Erde verkünden. Dann erfüllt sich das Bibelwort aus Markus 13, 10 und Jesu Christus kann jetzt bald kommen.  
Er spricht damit vom wahren Christus und seiner hingebungsvollen Liebe und davon, was er Großartiges getan hat, als er noch auf der Erde weilte. Und er warnt vor dem sehr nahen Ende der Gnadenzeit, dem nun sehr bald hereinbrechenden Gericht und daß die Menschen der Erde den lebendigen Gott fürchten und ihm allein die Ehre geben sollen:
Selbst dann, wenn auf der Erde die größte Bedrängnis aller Zeiten wütet, dann wenn es kein Mensch mehr, außer den zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 3-13 wagen bzw. dazu in der Lage sein wird, offen gegen den Antichristen und seinen falschen Propheten aufzutreten, selbst dann wird allen Menschen die frohe Botschaft, das Evangelium verkündet. Zu keiner Zeit also ist die Erde von Gottes Wort wirklich ganz verlassen! Und der lebendige Gott verlangt es dann auch nicht mehr, offen gegen den Antichristen zu kämpfen. Er allein errettet wie beim Auszug Israels aus Ägypten persönlich alle Menschen aus dieser schrecklichen Zeit, und dabei genügt es, für diejenigen, die später das Lied des Mose singen werden, einfach stille zu sein und auf die Errettung zu warten:
"Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein."
(vergleiche 2. Mose 14, 14)

Und dann: Ein zweiter Engel folgt nach. Er spricht vom Sieg über die große Hure Babylon und davon, daß sie gefallen ist. Er sieht bereits vorher, daß sie das Gericht bereits schrecklich getroffen hat, und daß sie, die sie die Wohnstätte von so vielen Menschen war, jetzt verlassen ist. Niemals mehr wird nun irgend ein Mensch seine geistige Heimat in dieser nun völlig verwüsteten und für immer und ewig ausgelöschten Wohnstädte des Glaubens finden können. Die mit der "großen Hure Babylon" symbolisch gemeinte, nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi an den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" abgefallene und nun, als in ihr auch ihr Bräutigam nicht mehr gehört werden konnte, völlig und gänzlich verweltlichte Institution Kirche, die zur Gefolgschaft bzw. Gemeinde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 geworden war, ist nicht mehr und wird nie wieder sein.

Wir hören in Offenbarung 14, 8 also die mahnenden Worte des Gerichtsengels, der zur Zeit der Bedrängnis, d.h. in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, dann wenn Babylon, die große Stadt, sich gerade in ihrer Blütezeit befindet, den Untergang "Babylons", obwohl dieses furchtbare Ereignis zu diesem Zeitpunkt noch in der Zukunft liegt, als bereis geschehen und in der Vergangenheitsform verkündet:

Offenbarung 14, 8
8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel mit dieser großen Stadt "Babylon", deren Vernichtung bei Gott im Himmel durch die Verwendung der Vergangenheitsform schon zu seinem unabänderlichen Ratschluß geworden ist und in der himmlichen Welt somit bereits als durchgeführt gilt, obwohl die Vollstreckung des Gerichts zum Zeitpunkt der Verkündung des Urteils noch aussteht? Betrachten wir dazu die Welt der Bibel zur Zeit des Alten Testaments:

Dann, ein dritter, ein letzter Engel folgt:

Offenbarung 14, 9-13
9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand,
10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.
12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!
13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der dritte Engel hat, wie wir in Offenbarung 14, 9-13 gelesen haben, ebenfalls eine überaus wichtige Botschaft zu verkündigen. Er warnt eindringlich davor, das Tier, den Antichrist und sein "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten und davor, das mit dem "Zeichen seines Namens" gemeinte vom ihm vergebene Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen entweder an seine Stirn oder an seine Hand anzunehmen. Denn wer dies tut und sein Symbol und Aushängeschild damit auf der Haut sichtbar zur Schau trägt, denjenigen trifft in vollem Maße der Zorn Gottes. Derjenige wird außerdem in die ewige Verdammnis geworfen werden.
"Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt." (vgl. Offenbarung 14, 11)

Wie schrecklich. Von Ewigkeit zu Ewigkeit wird die Qual dieser Menschen nicht aufhören und sie werden keine Ruhe finden bei Tag und bei Nacht!

Aber es gibt sie, die sich die wichtige Botschaft der drei Engel auf ihr Herz geschrieben haben.
Es sind, "die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen".

Über wen bzw. was die Sänger am gläsernen Meer kongret den Sieg behalten haben und wie sie trotz der schrecklichen Verfolgung dieser Zeit sogar ihr Leben davontrugen, kann man in der als Download -Angebot vorliegenden Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes im Kapitel "Die den Sieg behalten, entfliehen dem Zorn Gottes" nachlesen.

Und ein Weiteres kann man dieser Textstelle aus der Offenbarung des Johannes in Offenbarung 15, 1-4 entnehmen:
Man erkennt voller Freude, daß die Liebe Gottes nach dem Hereinbrechen der Zeit der Trübsal selbst noch in der Zeit der Bedrängnis nicht aufhören wird! Selbst dann also ist für die Menschen der Erde noch Gnadenzeit.
Die große Gnade Gottes, die Vergebung der Sünden und die Versöhnung mit Gott in Jesus Christus, seinem Sohn, gilt demnach ausnahmslos für alle Menschen, die zur Umkehr bereit sind, und jeder kann Errettung finden. Derjenige, der lediglich stille hält, wird vom lebendigen Gott an das rettende Ufer geführt.
Mose befahl nach 2. Mose 14, 14 dem verängstigten Volk lediglich stille zu sein, während der Gott Abrahams gegen den Pharao und seine Soldaten für sie stritt. So erging es jedenfalls den Israeliten beim Auszug aus Ägypten, als sie wie in eine ausweglose Falle geraten am Schilfmeer standen und nicht weiter wußten. Und die Israeliten vertrauten dem Wort Mose, blieben stille, und ihr Gott siegte für sie über ihre Verfolger, und sie konnten mit allem was sie besaßen so den Sieg behalten.

Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß auch die Überwinder der Zeit der Bedrängnis allein im Ausharren und Stille halten durch ihren rettenden Gott den Sieg davontragen. Lehnt sich doch das weiter oben gezeigte Bibelwort aus Offenbarung 15, 1-4 in seiner bildlichen Darstellung sehr stark an den Text der Heiligen Schrift, nachzulesen in 2. Mose, Kapitel 14, 13 bis 2. Mose, Kapitel 15, 21 an.




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