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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

weitere Bibelzitate, Teil 3:

(Fall das Bibelzitat nicht im Teil 3 zu finden sein sollte, gehe zu weitere Bibelzitate, Teil 1)

Falls nicht anders angegeben, werden die folgenden Bibelzitate aus der Übersetzung der Bibel durch Martin Luther, revidierte Fassung von 1984 in der alten deutschen Rechtschreibung verwendet.



Matthäus 6, 27
27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Daniel 6, 1-5
1 [A]Und Darius aus Medien übernahm das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war.
A) Abweichende Verszählung statt 6,1-29: 5,31 - 6,28.
2 Und es gefiel Darius, über das ganze Königreich hundertundzwanzig Statthalter zu setzen.
3 Über sie setzte er drei Fürsten, von denen einer Daniel war. Ihnen sollten die Statthalter Rechenschaft ablegen, damit der König der Mühe enthoben wäre.
4 Daniel aber übertraf alle Fürsten und Statthalter, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen.
5 Da trachteten die Fürsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das
Königreich gerichtet wäre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, so daß man keine Schuld und kein Vergehen bei ihm finden konnte.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 14, 5-7
5 Da erschrecken sie sehr; denn Gott ist bei dem Geschlecht der Gerechten.
6 Euer Anschlag wider den Armen wird zuschanden werden; denn der HERR ist seine Zuversicht.
7 Ach daß die Hilfe aus Zion über Israel käme und der HERR sein gefangenes Volk erlöste! So würde Jakob fröhlich sein und Israel sich freuen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Hesekiel 28, 11-19, revidierte Elberfelder Bibel 1985
11 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so:
12 Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sage ihm: So spricht der Herr, HERR: Du warst das vollendete Siegel[A], voller Weisheit und vollkommen an Schönheit,
  A) So konnte der Text vor der Vokalisierung durch die Masoreten verstanden werden. Mas. T: der vollendete Versiegelnde
13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; aus Edelsteinen jeder <Art> war deine Decke: Karneol, Topas und Jaspis, Türkis, Onyx und Jade, Saphir, Rubin und Smaragd; und Arbeit in Gold waren deine Ohrringe[A] und deine Perlen[A] an dir; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
A) Die Bedeutung des Wortes ist unsicher. Die Üs. hat versucht, sich ihr vom Textzusammenhang her zu nähern.
14 Du warst ein mit ausgebreiteten <Flügeln>[A] schirmender Cherub, und ich hatte dich <dazu> gemacht[B]; du warst auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen gingst du einher.  
A) o. ein glänzender  B) Vor der Vokalisierung durch die Masoreten ließ sich auch lesen: Einem glänzenden, schirmenden Cherub hatte ich dich zugesellt 

15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand.
16 Durch die Menge deines Handels fülltest du[A] dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub[B], aus der
Mitte der feurigen Steine.   A) so mit LXX und der syr. Üs; Mas. T: füllten sie  B) Vor der Vokalisierung durch die Masoreten ließ sich auch lesen: und der beschirmende Cherub trieb dich ins Verderben  

17 Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht
um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen.

18 Durch die Menge deiner Sünden, in der Unredlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen, das hat dich verzehrt, und ich habe dich zu Asche auf der Erde gemacht vor den Augen aller, die dich sehen.
19 Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; ein Schrecken bist du geworden und bist dahin auf ewig!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Offenbarung 12, 11
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das
Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Daniel 7, 10-12
10 Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher wurden aufgetan.
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Apostelgeschichte 10, 42-43
42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, daß er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.
43 Von diesem bezeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Offenbarung 3, 7-13 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1905
Sendschreiben an Philadelphia.
3.7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schluessel Davids hat, der oeffnet, und niemand wird schliessen, und schliesst, und niemand wird oeffnen:
3.8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geoeffnete Tuer vor dir gegeben, die niemand schliessen kann; denn du
hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen
nicht verleugnet.
3.9 Siehe, ich uebergebe [dir] aus der Synagoge des Satans von denen, die sich Juden nennen und es
nicht sind, sondern luegen; siehe, ich werde sie dahin bringen, dass sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Fuessen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.
3.10 Weil du das Wort vom Harren (warten) auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren (griechisch "tereo";
die Kombination "tereo ek" kann nur bedeuten „bewahren vor“) vor (griechisch "ek", das "vor" oder "aus" bedeuten kann) der Stunde der Versuchung, die ueber den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.
(Das im Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia Gesagte hat damit eindeutig auch eine prophetische Dimension. Denn bezieht man sich bei dem "Versucher" aus Offenbarung 3, 10 auf den "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 und flechtet man noch dazu das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ mit ein, kann man somit auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen, womit der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint ist.)
3.11 Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!
3.12 Wer ueberwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Saeule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem,
das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.
3.13 Wer ein Ohr hat, hoere, was der Geist den Gemeinden sagt!
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Jesaja 9, 5-6
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in
Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Jesaja 16, 3-5
3 »Gib Rat, schaffe Recht, mache deinen Schatten des Mittags wie die Nacht; verbirg die Verjagten, und verrate die Flüchtigen nicht!
4 Laß Moabs Verjagte bei dir herbergen, sei du für Moab eine Zuflucht vor dem Verwüster!« Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen.

5 Dann wird ein Thron bereitet werden aus Gnaden, daß einer in Treue darauf sitze in der Hütte Davids und richte und trachte nach Recht und fördere Gerechtigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Matthäus 24, 8-13
8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
9 Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.
10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
12 Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 2, 7-9
7 Kundtun will ich den Ratschluß des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 87, 2-3
2 Der HERR liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen in Jakob.
3 Herrliche Dinge werden in dir gepredigt, du Stadt Gottes. SELA.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Jesaja 51, 3
3 Ja, der HERR tröstet Zion, er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des HERRN, daß man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 132, 13-18
13 Denn der HERR hat Zion erwählt, und es gefällt ihm, dort zu wohnen.
14 »Dies ist die Stätte meiner Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn das gefällt mir.
15 Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben.
16 Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.
17 Dort soll dem David aufgehen ein mächtiger Sproß, ich habe meinem Gesalbten (Das Wort "Gesalbter" ist das hebräische Wort für "Messias", der in Psalm 2 in den Versen 6-8 als der Sohn Gottes und der König Israels identifiziert wird.) eine Leuchte zugerichtet;
18 seine Feinde will ich in Schande kleiden, aber über ihm soll blühen seine Krone.«
(Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 2
21 Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich?
2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:
3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!«
4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.
5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken:
6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion
7 Kundtun will ich den Ratschluß des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
10 So seid nun verständig, ihr Könige, und laßt euch warnen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet dem HERRN mit Furcht und küßt seine Füße mit Zittern,
12 daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl
allen, die auf ihn trauen!

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Offenbarung 18, 23
23 und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker;
(Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Lukas 21, 20-24
20 Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird (Dieses Heer war das römische Heer unter Titus, das im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem und den 2. Tempel Gottes dem Erdboden gleich machte), dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.
21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein.
22 Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist.
23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen,
24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker (hier wird die ca. 2000 Jahre währende Zerstreuung des Volkes Israel unter die Völker der ganzen Erde, in über 150 Länder, auf alle 5 Kontinente, beschrieben. Heute erleben wir, wie sie von dort wieder zurückgeführt werden in das Land, das Gott einst ihren Vätern gegeben hatte, das ehemalige Land Kanan, heutiges israelisches Gebiet, vormals Palästina),
und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.
(Mit der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" nach Vers 24 ist die Entrückung oder die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint. Unmittelbar danach und nach dieser biblischen Prophetie erst dann soll also das "Zertreten Jerusalems von den Heiden" entgültig ein Ende haben.
Was ist mit dem "Zertreten Jerusalems durch die Heiden" gemeint?
Das "Zertreten Jerusalems durch die Heiden" wird dann zum Abschluß gekommen sein, wenn die Altstadt Jerusalems lt. Auszug aus dem dortigen Grundbuchamt vollständig rechtlich wieder ganz und gar in die Hände der Juden gefallen ist, das ist ja heute bereits wieder der Fall, aber auch erst dann, wenn von anderen politischen und religiösen Mächten keinerlei Forderungen und Anrechte wie z. Bsp. Nutzungs- und Wegerechte und mehr bestehen oder erzwungen werden. Denn der Tempelplatz und nicht die Wohnviertel, dort wo einst das Heiligtum Israels, der 2. Tempel stand, und der ist wohl mit dem "Zertreten Jerusalems" in erster Linie gemeint, wird nach wie vor von Heiden, den Moslems, verteidigt und belagert.
Und nicht umsonst werden die par Quadratmeter auf dem Tempelberg "der explosivste Quadratmeter der Welt" genannt. Zu Jerusalem gehören eben auch jeder Quadratmeter des Tempelberges Ostjerusalems und die dort befindlichen religiös genutzten Bauwerke der Heiden.
Das "Zertreten Jerusalems durch die Heiden" wird also erst dann zum Abschluß gekommen sein, wenn die heute noch auf dem Tempelberg der heiligen Stadt stehende und die als die drittheiligste Stätte der islamischen Religion geltende Omar Moschee, die unter dem Namen Felsendom noch bekannter ist, von den moslemischen Führern aufgegeben und verlassen werden und dieses Gebäude, falls so gewollt oder für die Schaffung der Baufreiheit bzgl. des 3. Tempels erforderlich, zum Abriß freigegeben sein wird und dies auch per gültigem Gesetz in den Bauunterlagen und amtlichen Dokumenten bzgl. des Bauwerkes und von Grund und Boden schriftlich bereinigt worden ist. Denn die Omar Moschee wurde von Islamisten erbaut und wird heute noch von ihnen intensiv genutzt. Und das Gebäude ist nach wie vor deren Eigentum und Aushängeschild der Vorherrschaft des Islam auch in der heiligen Stadt geblieben und wird heute noch als religiöse Kultstätte von ihnen intensiv genutzt und demonstriert, und so wird es auch von ihnen verstanden, die ungebrochene Macht der Heiden über Israel. Die Omar Moschee gehört ihnen also immer noch rechtmäßig und kann auch nicht einfach von ihnen eingepackt und mitgenommen werden, wird sie einmal von ihren Erbauern aufgegeben und verlassen werden. Denn genau das muß dann geschehen, wenn das "Zertreten Jerusalems durch die Heiden" zu einem Ende gekommen sein wird. Spätestens dann muß dieses Gebäude per Schenkung oder Kaufvertrag an den Staat Israel übergehen.
Wenn es also zu solchen Bestrebungen und zum Bau des 3. Tempels kommen wird, wird es also unweigerlich schwere Konflikte mit den Islamisten geben, und es gab sie auch bereits schon in der Vergangenheit, denn die Omar Moschee steht auf dem Gelände, wo einst der frühere und im Jahre 70 n. Chr. zerstörte 2. Tempel stand. Und genau das ist der Hauptgrund, warum bis heute noch nicht mit dem Bau des 3. Tempels begonnen werden konnte und das, obwohl heute alle Voraussetzungen zum Baubeginn bereits gegeben sind und die Bauvorbereitungen seit langem bereits begonnen wurden.
Ein Abriß der Omar Moschee im Zusammenhang mit dem Bau des 3. Tempels ist also wahrscheinlich, wenn der neue Tempel auf den Grundmauern des alten wieder aufgebaut werden soll. Aber er kann ja auch daneben zu stehen kommen, so daß die Omar Moschee, dann wenn sie nicht mehr als religiöse Stätte des Islam genutzt werden wird, im Zusammenhang mit dem Bau des 3. Tempels als historisches Gebäude und Baudenkmal der Nachwelt noch erhalten bleiben kann.
Zum heutigen Zeitpunkt ist dieser Abschluß "des Zertretens Jerusalems durch die Heiden" also noch nicht vollständig erreicht, denn der Islam ist in Jerusalem aktuell noch präsent.
Diese beiden, gnau in dieser chronologischen Reihenfolge eintretenden Ereignisse, die so eng miteinander verbunden sind, die "Erfüllung der Zeiten der Heiden", mit der die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi gemeint sein muß und das damit kausal verknüpfte "Ende des Zertretens Jerusalems durch die Heiden", die sich einander bedingen, denn das zweite setzt das erstere voraus, d.h. solange bis die "Zeiten der Heiden" nicht erfüllt sein werden, soll nach Lukas 21, 24 auch das Zertreten Jerusalems von den Heiden kein Ende finden, liegen heute noch in der Zukunft.)
(Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)


Römer 11, 25-27
25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung (bzw. Blindheit) ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle (bzw. Vollzahl) der Heiden zum Heil gelangt (bzw. bei Gott eingegangen) ist;
26 und so (oder auch danach) wird ganz Israel gerettet (bzw. wieder angenommen) werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. (vgl. auch bei Amos 9, 11-15; Apostelgeschichte 15, 14-18)
27 Und dies ist mein (neuer) Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen (bzw. die Sünde des ganzen Volkes vergeben) werde
(Mit dem "zum Heil gelangen der Fülle der Heiden" in Vers 25 ist die Entrückung oder die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint. In Vers 26 dagegen wird die geistliche Wiederherstellung ganz Israels beschrieben. Mit Römer 11, 25-26 ist der aufmerksame Bibelausleger jetzt in der Lage, einen zeitlichen Zusammenhang der geistlichen Wiederherstellung Israels bzgl. der kommenden Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi herzustellen. Unmittelbar anschließend an die Entrückung  und nach dieser biblischen Prophetie erst dann, wird die Verstockung, die vor ca. 2000 Jahren einem Teil Israels wiederfahren ist, aufgehoben, und ganz Israel wird gerettet werden. Oder anders gesagt, dann erst und genau dann, wenn die Entrückung der Braut Jesu Christi bereits geschehen ist, wird die geistliche Wiederherstellung ganz Israels erwartet, bei der der wahre Messias von den Juden erkannt und angenommen werden wird, aber eben erst dann, wenn "die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist", oder um es mit den Worten der Bibel in Römer 11, Vers 25 auszudrücken: Es wird einem Teil Israels solange, bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist, Verstockung wiederfahren, die eine geistliche Wiederherstellung des auserwählten Volkes verhindert.
Die geistliche Wiederherstellng Israels ist auch sehr eng verbunden mit dem Wiederaufbau ihres Heiligtums. Denn wenn im in der letzten Zeit, zur "Zeit des Endes" neu errichteten 3. Tempel einmal wieder geopfert und in diesem Zusammenhang um Sündenvergebung des ganzen Landes gebeten werden wird, wird der Gott Israels nach der Verheißung in Vers 27 ihre Schuld wegnehmen, mit dem ganzen Volk Israel einen neuen Bund abschließen. Und ganz Israel wird so den erkennen und dem dankopfern, den sie einst durchtbohrt, d.h. gekreuzigt und getötet hatten. Damit kann zum Zeitpunkt der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde folgendes gesagt werden:
Dieser Zeitpunkt, an dem die Braut Jesu Christi ihrem himmlischen Bräutigam, der für sie bei seinem Vater im Himmel Wohnungen bereitet hat, entgegengeführt wird, muß noch vor der Wiederaufnahme des seit dem Jahr 70 n. Chr. ausgebliebenen Opferdienstes liegen, welcher nach ca. 2000 Jahren ohne Opfer mit der Vollendung des Baus des 3. Tempels in Jerusalem wieder begonnen werden wird. Denn der neue Bund, von dem in Vers 27 die Rede ist, den hat der lebendige Gott, der Gott Israels nicht nur mit seinem Volk, sondern mit allen Menschen der Erde, auch mit den Heidenvölkern geschlossen. Das ist der einst ihrem Stammvater Abraham versprochene zukünftige Segen, von dem auch in  1. Mose 12, 3; 1. Mose 22, 18; 1. Mose 26, 4; 1. Mose 28, 14; Jesaja 42, 1-4; Jesaja 49, 6; Psalm 72, 17; Apostelgeschichte 1, 8; Apostelgeschichte 3, 25; Apostelgeschichte 13, 46 ; Apostelgeschichte 28, 28; 2. Tim 4, 17 und  Galater 3, 8 die Rede ist, der durch einen seiner Nachkommen, und wir wissen heute in Jesus Christus, allen Völkern der Erde wiederfahren wird. Erfahren können diesen Segen aber nur diejenigen, die dieses große Geschenk Gottes seine Barmherzigkeit auch in Anspruch nehmen. D.h. nur die, die im Blick auf das erwartete (Opfer-)Lamm Gottes ihre Sünden bekennen (denn Israel hatte von Gott gelernt, daß Sündenvergebung nur durch stellvertretenden Tod erfolgen kann), dessen Verheißung im vor ca. 2000 Jahren zu seinem Volk gesandten Messias, der als der Sohn Gottes zu den Menschen der Erde kam und einer von ihnen wurde, seine Erfüllung fand, also nur diejenigen, die im Blick auf den gekreuzigten und auferstandenen Christus ihre Sünden bekennen, werden Vergebung all ihrer Sünden und das Heil erlangen.
Von diesem Christus hatte der Prophet Jesaja in Jesaja  52, 13-15 und 53, 1-5 gesagt, daß er stellvertretend unsre Krankheit trug und unsre Schmerzen auf sich lud und daß er von den Menschen für denjenigen gehalten werden wird, der von Gott um seiner eigenen Sünden willen geplagt und geschlagen und gemartert wäre.
Er selbst wurde aber für sündlos befunden und lediglich um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen und an unserer Stelle getötet, auf daß die Strafe allein auf ihm liegt. So sollen alle Menschen, die hoffnungsvoll auf seinen stellvertretenden Opfertod blicken, Vergebung und Frieden erhalten, und durch seine Wunden sollen sie geheilt sein.
Das im Rahmen des mit dem Tempelbaues wieder aufgenommenen Opferdienstes vollzogene Sündenbekenntnis, gemeint ist die geistliche Wiederherstellung ganz Israels, bei der der wahre Messias von den Juden erkannt und angenommen werden wird, muß aber noch vor der Bedrängnis, also unmittelbar gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal kommen. Denn sonst steht ganz Israel in der akuten Gefahr, den falschen Christus, den Antichristen, der dann nicht mehr der Gegner Jesu Christi, sondern dessen Verdränger und Nachahmer sein wird und sich in den wiederaufgebauten Tempel Gottes setzt und vorgeben wird, er sei Gott bzw. Gottes Sohn, als ihren Messias zu erwählen. Ganz Israel könnte sonst nicht gerettet werden, da es seine Schuld am Tod des Sohnes Gottes behalten hätte.)
(Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja  52, 13-15 und 53, 1-12
52 13 Siehe, meinem Knecht (, den ich als Menschensohn zeugen werde,) wird's gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.
14 Wie sich viele über ihn entsetzten, weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder,
15 so wird er viele Heiden besprengen, dass auch Könige werden ihren Mund vor ihm zuhalten. Denn denen nichts davon verkündet ist, die werden es nun sehen, und die nichts davon gehört haben, die werden es merken.
53 1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart?
2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. (der Prophet spricht hier von den Juden, die den Messias ablehnen, ja sogar verachten werden)
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
(abgelehnt, ja sogar verachtet werden wird der von Gott zum Volk der Israeliten gesandte Messias später darum, weil er als Messias auftreten aber durch Folter entstellt sterben wird, darum wird er von den Juden für denjenigen gehalten werden, der für seine Hochmüigkeit und Gotteslästung mit großen Schmerzen geplagt, von Gott geschlagen und von den Menschen sehr hart gestraft wird, denn er gibt dennoch vor, der von Gott gesande Messias zu sein und widerruft dies selbst unter der Marter seiner Folterknechte nicht und obwohl andere ihm verächtlich zurufen werden: Du hast anderen geholfen, jetzt hilf dir selbst und steig von Kreuz herab! Zeige uns damit, daß du wirklich der Sohn Gottes bist. Sonst können wir dir nicht glauben. Hilf dir also selbst und verjage dann die Römer aus dem Lande Israel! Erst danach kannst du auch unser König werden.
Mußte das, was die Juden später auch mit seinem Messias tatsächlich getan haben, für Gott nicht furchtbar gewesen sein und seine Grimm zu Recht erregt haben!)
5 Aber er ist (in Wahrheit) um unsrer Missetat[A] (Schuld) willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden
sind wir geheilt
.

A) Abfall, Abtrünnigkeit.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde
(stellvertretend für die der Menschen der Erde) auf ihn.
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. (denn er, der Messias, ist das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt)
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war (er, der Sündlose, mußte um der Schuld der Menschen willen, die er stellvertretend auf sich lud, sterben).
9 Und (weil er die Sünde der Welt trug) man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern[A], als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist (d.h. obwohl er selbst ohne Sünde gewesen ist).
A) Der überlieferte hebr. Text hat hier: »bei Reichen«.
10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer
gegeben
hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge
(d.h. in Ewigkeit) leben, und des HERRN Plan (, die Menschen durch ein einziges stellvertretendes Schuldopfer von ihren Sünden zu erlösen,) wird durch
seine Hand gelingen.

11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.
12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben, dafür daß
er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat
und für die Übeltäter gebeten.
(Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Lukas 23, 33-35
33 Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.
34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.
35 Und das Volk stand da und sah zu. Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat andern geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes.
(Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Maleachi 3, 23-24
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
(Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Judas 14-18
14 Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen,
15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.
16 Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden, und ihr Mund redet stolze Worte, und um ihres Nutzens willen schmeicheln sie den Leuten.
17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus,
18 als sie euch sagten, daß zu der letzten Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

5. Mose 5, 8, revidierte Elberfelder Bibel 1985
8 Du sollst dir kein Götterbild[A] machen, irgendein Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist.   A) d. i. ein aus Stein gehauenes o. aus Holz geschnitztes Bild
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Hesekiel 34, 16
16 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist.[A]
A) So auch Luther selbst; nach anderer Überlieferung: »aber was fett und stark ist, will ich vertilgen und will es weiden mit Gericht«.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Jeremia 33, 14-17
14 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich das gnädige Wort erfüllen will, das ich zum
Hause Israel und zum Hause Juda geredet habe.

15 In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen gerechten Sproß aufgehen lassen; der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande.
16 Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird es nennen »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.
17 Denn so spricht der HERR: Es soll David niemals fehlen an einem, der auf dem Thron des Hauses Israel sitzt.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Psalm 89, 20-30
20 Damals hast du geredet durch ein Gesicht zu deinem Heiligen und gesagt: Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
21 Ich habe gefunden meinen Knecht David, ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
22 Meine Hand soll ihn erhalten, und mein Arm soll ihn stärken.
23 Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen und die Ungerechten ihn nicht demütigen;
24 sondern ich will seine Widersacher vor ihm zerschlagen und, die ihn hassen, zu Boden stoßen.
25 Aber meine Treue und Gnade soll bei ihm sein, und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen.
26 Seine Hand laß ich herrschen über das Meer und seine Rechte über die Ströme.
27 Er
(der Messias) wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
29 Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm festbleiben.
30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 9, 5-6
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 25, 8-9
8 Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat's gesagt.
9 Zu der Zeit wird man sagen: »Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, daß er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; laßt uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Offenbarung 2, 18-29
18 Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind wie Golderz:
19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, daß du je länger je mehr tust.
20 Aber ich habe gegen dich, daß du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei.
22 Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in Zeit der Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken,
23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken.
24 Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen* des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen;
25 doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.
26 Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,
27 und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen,
28 wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.
29 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


5. Mose 28, 63-66
63 ... ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen.
64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen.
65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 42, 1-9
1 Siehe, das ist mein Knecht (gemeint ist der Messias, den Gott zu seinem Volk senden wird) - ich halte
 ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat.
Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird
das Recht (zwar vorrangig zum Volk Gottes aber auch) unter die Heiden bringen.
2 Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus
(gemeint ist in die ganze Welt hinaus, d.h. nachdem er die durch die Sünde zerbrochene Beziehung Gottes zu den Menschen durch sein stellvertretendes Blutopfer zur Vergebung der Sünden wieder ermöglicht, aber auch in seine gesamte Schöpfung, also auch zu den Heidenvölkern).
4 Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln
(gemeint sind die um Israel herum liegenden heidnischen Völker, die von Gott durch die Sünde des Unglaubens und Götzendienstes abgeschnürt sind) warten auf seine Weisung.
5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen:
6 Ich, der HERR, habe dich
(den Gerechten und einzig Sündlosen, denn nur ein Gerechter und von den Sünden unbefleckter Mensch kann das Recht zu seinem Volk bringen) gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich (meinen durch die Menschwerdung zu meinem Volk gesandten Sohn) zum Bund für das Volk, (das ich auserwählt und gesegnet habe, aber gleichzeitig auch) zum Licht der Heiden,
7 daß du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.
9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht
(und lange bevor sich das Wort über den neuen Bund mit Israel erfüllen wird), lasse ich's euch (über meine Phropheten) hören.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Apostelgeschichte 15, 14-18
14 Simon hat erzählt, wie Gott zum ersten Mal die Heiden gnädig heimgesucht hat, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen zu gewinnen.
15 Und dazu stimmen die Worte der Propheten, wie geschrieben steht (Amos 9,11-12):
16 »Danach will ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen, und ihre Trümmer will ich wieder aufbauen und will sie aufrichten,
17 damit die Menschen, die übriggeblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr,
18 der tut, was von alters her bekannt ist.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Amos 9, 11-15
Das künftige Heil des Gottesvolkes
11 Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen, wie sie vorzeiten gewesen ist,
12 damit sie in Besitz nehmen, was übrig ist von Edom, und alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der HERR, der solches tut.
13 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern
und säen wird. Und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein.

14 Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, daß sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, daß sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen.
15 Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden,
das ich ihnen gegeben habe
, spricht der HERR, dein Gott.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 65, 1-3
1 Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief (gemeint ist hier das Volk der Heiden bzw. die Heidenvölker, das er nun als neue Weingärter in seinen Weinberg einsetzt, weil die ursprünglichen Weingärtner nach Markus 12, 1-8 sich Gottes Willen gegenüber verhärteten und erst seine Knechte und dann auch noch seinen von ihm gesandten Sohn töteten, weil sie den Anteil Gottes an den Früchten des Weinbergerges von ihnen forderten), sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich! (Gott läßt sich wegen des Ungehorsames Israels bzw. seines Götzendienstes und dessen Ablehnung und Tötung des Messias Jesus Christus nun von Menschen aus den Heidenvölkern finden. Und er macht diese zu aus der Welt Herausgerufenen, zur Gemeinde Jesu Christi, die er nach Markus 12, 9 von nun an als neue Weingärtner in seinem Weinberg arbeiten läßt, damit sie ihm mit Freuden seinen ihm zustehenden Teil an den Früchten des Weinberges bringen sollen. Auf diesen neuen Weingärtnern liegt nun Gottes ganzer Segen, an dem die Völker der Erde Anteil haben. Von ihnen wird nun bis zur Wiederannahme Israels schwerpunktmäßig die Erweckung ausgehen, also solange bis die Vollzahl der Gemeinde erreicht ist und die Verwerfung Israels ein Ende hat.)
2 Ich streckte meine Hände aus den ganzen Tag nach einem ungehorsamen Volk, das nach seinen eigenen Gedanken wandelt auf einem Wege, der nicht gut ist;
3 nach einem Volk, das mich beständig ins Angesicht kränkt: Sie opfern in den Gärten und räuchern auf Ziegelsteinen,
(Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Markus 12, 1-12
Von den bösen Weingärtnern
(siehe auch bei Matthäus 21, 33-46 und Lukas 20, 9-19)
1 Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch
(hier ist Gott selbst gemeint) pflanzte
einen Weinberg
(gemeint ist hier zunächst das Volk Israel, nach dessen Verwerfung aber der Hügel Golgatha, an dem die Vergebung der Sünde der Welt erfolgt. Und schließlich wird der Weinberg zur bluterkauften Gemeinde Jesu Christi) und zog einen Zaun darum (Gemeint ist: Er, Gott, grenzt die Seinen deutlich von der Welt ab, damit sie, die aus ihr herausgerufen sind, sich nicht wieder mit ihr vermischen. Dies geschah zu Zeit des Alten Bundes durch das Gesetz Gottes. Mit dem Neuen Bund ist dieser Zaun ein Symbol für das Kreuz Jesu Christi, bzw. für den gekreuzigten Christus selbst.) und grub eine Kelter (gemeint ist die zeitlich begrenzte Trübsal und Verfolgung, die Christen um des Namens Jesu Christi willen auf dieser Welt erleiden müssen, aber auch der Zorn und das Gericht Gottes, das die Unerlösten, die in ihrem Leben nicht nach Gott fragten, nach ihrem Tod erwartet) und baute einen Turm (gemeint sind die prophetischen Worte der Bibel, die uns heute bereits auf das zukünftige Reich Gottes blicken lassen) und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes.
2 Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole.
3 Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort.
4 Abermals sandte er zu ihnen einen andern Knecht; dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn.
5 Und er sandte noch einen andern, den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die andern töteten sie
(gemeint sind die von Gott zu seinem Volk gesandten Propheten des Alten Testaments).
6 Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als letzten auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen
(gemeint ist hier der Sohn Gottes, der Messias Israels).
7 Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein!
8 Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn hinaus vor den Weinberg.
(Vor der Stadtmauer Jerusalems wurde der Christus Israels getötet.)
9 Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben
(von nun an, d.h. von dem Zeitpunkt an, an dem die religiösen Führer Israels den zu ihnen gesandten Messias töteten, wurde Israels Schuld von Gott nicht mehr vergeben und das Volk Gottes verworfen. Gottes Gericht kam über dieses Volk , und die Heidenvölker bekamen nun Anteil an dem Weinberg Gottes. Der Feigenbaum in Gottes Weinberg wurde umgehauen, da er keine rechte Frucht brachte, aber sein Wurzelstock wurde stehen gelassen. Dort bleibt er stehen, bis er wiederergrünt. Und das tut er ja bereits heute!)
10 Habt ihr denn nicht dieses Schriftwort gelesen (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.
11 Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«?
12 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie verstanden, daß er auf sie hin dies Gleichnis gesagt hatte. Und sie ließen ihn und gingen davon.
(Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


2. Timotheus 3, 1-9
Der Verfall der Frömmigkeit in der Endzeit
1 Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
(In 1. Timotheus 4, 1 steht dazu geschrieben: "Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen, ...")
2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind,
4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott;
5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden,
7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben.
9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Daniel 3, 1-7
Die drei Männer im Feuerofen
1 Der König Nebukadnezar (dereinstige Herrscher von Babylonien) ließ ein goldenes Bild machen
sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit und ließ es aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel.
2 Und der König Nebukadnezar sandte nach den Fürsten, Würdenträgern, Statthaltern, Richtern, Schatzmeistern, Räten, Amtleuten und allen Mächtigen im Lande, dass sie zusammenkommen sollten, um das Bild zu weihen, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.
3 Da kamen zusammen die Fürsten, Würdenträger, Statthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande, um das Bild zu weihen, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen. Und sie mussten sich vor dem Bild aufstellen, das Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.
4 Und der Herold rief laut: Es wird euch befohlen, ihr Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen:
5 Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente, dann sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat aufrichten lassen.
6 Wer aber dann nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den glühenden Ofen geworfen werden.
7 Als sie nun hörten den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten und aller andern Instrumente,
(überkam alle die Angst und es) fielen nieder alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen und beteten an das goldene Bild, das der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Matthäus 21, 1-11
Jesu Einzug in Jerusalem am Palmsonntag
(Mk 11,1-10; Lk 19,29-38; Joh 12,12-19)
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus
2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir!
3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen.
4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht
(Sacharja 9, 9):

5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«
6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,
7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.
8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
9 Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
(Parallelstelle aus dem Johannesevangelium, Kapitel 12:
»12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, daß Jesus nach Jerusalem käme,
13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der
da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!
«
Parallelstelle aus dem Lukasevangelium, Kapitel 19:
»37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,
38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
«)
10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?
11 Die Menge aber sprach: Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


5. Mose 18, 15-19
15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet.
18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Apostelgeschichte 3, 14-15+18-25
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
(da der von Gott gesandte Christus unter uns gewohnt hat) bekehrt euch, daß eure Sünden (durch sein für die Sünder zur Vergebung ihrer Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt werden,
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird. Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 (Unter Bezugnahme auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(5.Mose 18, Vers18: »Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.«)
23 (5.Mose 18, Vers 19:) Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden."
24 Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.
25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen[A] werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."  
A) o. in deiner Nachkommenschaft 

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Römer 15, 5-13
5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß,
6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
8 Denn ich sage: Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind;
9 die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): »Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.«
10 Und wiederum heißt es (5. Mose 32,43): »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!«
11 Und wiederum (Psalm 117,1): »Lobet den Herrn, alle Heiden, und preist ihn, alle Völker!«
12 Und wiederum spricht Jesaja (Jesaja 11,10): »Es wird kommen der Sproß aus der Wurzel Isais und wird aufstehen, um zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen.«
13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Johannes 20, 26-29
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!
27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine
Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Johannes 5, 21-24
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,
23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das (endzeitliche) Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mittels der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)


Hebräer 1, 1-14
1 Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten,
2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben
über alles
, durch den er auch die Welt gemacht hat.
3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe
4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name. Der Sohn höher als die Engel
5 Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich
dich gezeugt
«? Und wiederum (2. Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«?
6 Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten
7 Von den Engeln spricht er zwar (Psalm 104,4): »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«,
8 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches.
9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.«
10 Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand;
12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.«
13 Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt (Psalm 110,1): »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«?
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

2. Thessalonicher 2, 9-12
9 Der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans (d.h. in der lt. Offenbarung 13, 2 vom Teufel ihm übertragenen Macht) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
(Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" sind also in Lügen gekleidet. Es sind Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven.
Denn erst durch die Zuhilfenahme des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres und sein Image gelingt es dem Antichrist zur "Zeit des Endes"die Menschen der Erde verführen, d.h. orientierungs- und richtungslos zu machen.
Denn das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird eben wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder später, d.h. weiter hinten in Offenbarung 19, 20 auch der falsche Prophet genannt.
Dieser falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 stellt sich ähnlich dem heiligen Geist Gottes ganz in den Dienst des ersten Tieres. Er ist lediglich der Schrittmacher des Antichristen und hat die zentrale Aufgabe, die Voraussetzungen zu einer Anbetung des Antichristen durch die Menschen erst zu schaffen bzw. mit seinem ab der Mitte der 70. danielischen Woche zu erwarteten Erscheinen, Auftreten und scheinbaren Wunderwirken diese in Gang zu bringen.
Der falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 ist damit nicht nur ein Generalvertreter der Macht und der rechte Arm des ersten Tieres, sondern wird zudem zusätzlich in der Vollmacht des ersten Tieres augenscheinlich die lt. Hebräer 2, 14-15 dem ersten Tier verliehene Gewalt über den Tod öffentlich wirken.)
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Johannes 17, 6-16
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.
7 Nun wissen sie, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.
8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, daß du mich gesandt hast.
9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein.
10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht.
11 Ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, daß sie eins seien wie wir.
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.
13 Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit meine Freude in ihnen vollkommen sei.
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
15 Ich bitte dich nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


1. Timotheus 4, 1-5
1 Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten (gemeint ist in der Endzeit) einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen,
2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.
3 Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, daß sie mit
Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen.

4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Hesekiel 20, 33-38
33 So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich will über euch herrschen mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm
34 und will euch aus den Völkern herausführen und aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid, sammeln mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm
35 und will euch
(danach ein ein letztes Mal) in die Wüste der Völker bringen (d.h. das Land Israel soll ein letztes Mal unter Fremdherrschaft gestellt werden) und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht.
36 Wie ich mit euren Vätern
(, weil sie mit nicht gehorchten und vertrauten, 40 Jahre lang) in der Wüste von Ägypten ins Gericht gegangen bin, ebenso will ich (währen der Bedrängniszeit) auch mit euch ins Gericht gehen (und einen letzten Verführer aus euerm Volk über euch kommen und zulasssen), spricht Gott
der HERR.
37 Ich will euch
(mit der Verführung durch die Lüge, bzw. durch den nichtsnutzen Hirten, denjenigen Hirten, der in Wirklichkeit in seinem eigenen Auftrag zu euch kommen wird und meine Wahrheit und Heiligkeit mit Füßen tritt) unter dem Stabe (meines Zorns) hindurchgehen lassen und euch genau abzählen (d.h. ich
will das Volk, welches ich wegen der großen Sünde, meinen Messias verworfen zu haben, einst verstoßen und unter die Nationen zerstreut habe, welches ich aber nach wie vor liebe, darum züchtige und zur Zeit des "Endes" wiedererwählen werde, durch eine Zeit der großen Tübsal und eine damit verbundene Bedrängnis hindurchgehen lassen, um es von seiner Ungläubigkeit und Aufsässigkeit zu reinigen und bis auf seinen messianischen Kern zu verkleinern)
38 und will die Abtrünnigen und die, die von mir abfielen, von euch aussondern (und mir einen gläubigen Überrest übrig lassen, den ich während der Zeit der noch kommenden Bedrängnis erretten und bewahren will. Das ist es, was ich damit gemeint habe, als ich einst über meinen Knecht in Römer 11, 26 sprach: »und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht in Jesaja 59,20; Jeremia 31,33). Ja, aus dem Lande (bzw. aus den Ländern, in welche ich sie wegen ihres Vergehens, meinen zu ihnen gesanden Messias gekreuzigt zu haben, verstoßen und zerstreut habe), in dem ihr jetzt Fremdlinge seid, will ich sie (zu den Zeiten der Wiederherstellung) herausführen; aber ins Land Israels sollen sie (zunächst eine lange Zeit) nicht hineinkommen (dürfen), damit ihr erkennt: ich bin der HERR!
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Joel 1, 8-16
8 Heule wie eine Jungfrau, die Trauer anlegt um ihres Bräutigams willen! (Das Volk Irsael wird zu dieser Zeit, die durch die dann stattfindenden Ereignisse in Vers 9 näher beschrieben wird, sein, wie eine Braut, die um ihren Bräutigam, den sie verloren hat, trauert.
Das sind die Worte, die Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte Gipfel seiner Not erreicht sein und dieses Land für relativ kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft geraten wird, nämlich unter diejenige des Antichristen.)
9 Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
(Das ist eine Anspielung auf diejenige Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11 beschreibt, bzw. die Herstellung eines Zeitbezugs auf diejenige Zeit, wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opferdienst wegen der Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß. Auf diese Zeit aber der Mitte der 70. danielische Woche nach Daniel 9, 24-27 nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom Nahen des »Tags des Herrn« spricht.)
10 Das Feld ist verwüstet und der Acker ausgedörrt; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich.
(Denn über Israel ist eine notvolle Zeit der Verwüstung und große Bedrängnis gekommen.)
11 Die Ackerleute sehen traurig drein, und die Weingärtner heulen um den Weizen und um die Gerste, weil aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann,
12 weil der Weinstock verdorrt ist und der Feigenbaum verwelkt, auch die Granatbäume, Palmbäume und Apfelbäume, ja, alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt. So ist die Freude der Menschen zum Jammer geworden.
13 Umgürtet euch und klagt, ihr Priester, heult, ihr Diener des Altars! Kommt, behaltet auch im Schlaf das Trauergewand an, ihr Diener meines Gottes! Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause eures Gottes.
14 Sagt ein heiliges Fasten an, ruft die Gemeinde zusammen
(die Gemeinde ist demnach noch auf der Erde und wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den Himmel entrückt)! Versammelt die Ältesten und alle
Bewohner des Landes zum Hause des HERRN, eures Gottes, und schreit zum HERRN:
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN
ist nahe und (das das große Unheil, das zu dieser Zeit schon unmittelbar vor der Tür steht) kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
(Im Zusammenhang mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 soll es von den Menschen offensichtlich geglaubt werden, und dieser Militärschlag durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun plötzlich hereinbrechende notvolle Zeit ein Verderben verursacht vom allmächtigen Gott des Himmels und zu diesem Zeitpunkt der alttestamentarisch vorhergesagte »Tag des HERRN« bereits angebrochen sein. Aber in Wahrheit, und dies will uns die Bibel hier klar sagen, ist das nicht so.
Denn dieses durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" verursachte und damit von Menschenhand eingefädelte Verderben, das in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 dem scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" und dem darauffolgenden nun aber echten »Tag des Herrn« unmittelbar vorausgehen wird, ist nicht wie beim echten »Tag des Zornes des Herrn« durch große Zeichen an Himmel und Erde und durch ein starkes Erdbeben von Gott vorangekündigt worden, sond kommt doch völlig unerwartet und urplötzlich. Dieses Verderben, hervorgerufen durch die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, wird doch alle Menschen der Erde ganz plötzlich wie im Schlaf überraschen und viele völlig unerwartet überfallen. Dieses Verderben wird die Erdbewohner, wie die Bibel dazu treffend formuliert, "wie die Wehen eine schwangere Frau" treffen und kein einziger Mensch, der dann noch auf dieser Erde lebte, klann davor entfliehen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3).
16 Ist nicht die Speise
(gemeint ist das tägliche Speis- und Trankopfer im wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem, in welchen mit dem mosaischen Opferdienst eben erst wieder begonnen worden war) vor unsern Augen (vom Sohn des Verderbens, der sich in den Tempel setze und vorgab, Gott zu sein) weggenommen (worden) und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne?
(Darum, wegen dieser Freveltat des Antichristen, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11 beschreibt, muß es soweit kommen, daß der wahre Gott Israels, der tatsächlich in diesem seinem nunmehr geschändeten Tempel wohnt, seinen und den Feinden der Heiligen nun zu zürnen beginnt, um den sich an seine Stelle stellenden in Wahrheit unechten Gott zu vertreiben.
Und er anwortet damit auch auf die Hilfeschreie der von diesem blutig verfolgten messianischen Christen, die den wahren Gott Israels offen bekennen und mit dem Finger auf den Lügner und Betrüger zeigen, der den Gott Israels nachzuahmen versucht.)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Jesaja 13, 6
6 Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen. 
(Im Zusammenhang mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 soll es von den Menschen offensichtlich geglaubt werden, und dieser Militärschlag durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun plötzlich hereinbrechende notvolle Zeit ein Verderben verursacht vom allmächtigen Gott des Himmels und zu diesem Zeitpunkt der alttestamentarisch vorhergesagte »Tag des HERRN« bereits angebrochen sein. Aber in Wahrheit, und dies will uns die Bibel hier klar sagen, ist das nicht so.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Joel 3, 1-5
1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter
sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.
2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.
3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf.
4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
5 Und es soll geschehen: (auch) wer (in der Zeit des Zorns, der von Gott herrührt, das ist die Zeit der endzeitlichen Posaunen- und Schalengerichte) des HERRN Namen anrufen wird, der soll (vor dem Zorn Gottes) errettet werden. (Denn der endzeitliche Zorn Gottes, dessen ankündigende Zeichen in Vers 4  beschrieben werden, besitzt für die Seinen Gottes einen den Antichrist aufhaltenden bzw. zurückhaltenden, d.h. einen sie beschützenden, befreienden und rettenden Charakter.) Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird (und gerade zur Zeit des göttlichen Zorns) Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen (gemeint sind alle diejenigen, die noch vor den endzeitlichen Gerichten Gottes oder noch währenddessen entfliehen konnten), die der HERR berufen wird.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Lukas 21, 25-28
25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,
26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
(D.h. der endzeitliche Zorn Gottes, dessen ankündigende Zeichen in den Versen 25-26 beschrieben werden, besitzt für die Seinen Gottes einen den Antichrist aufhaltenden bzw. zurückhaltenden, d.h. einen sie beschützenden, befreienden und rettenden Charakter.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Hosea 3, 3-5
3 und sprach zu ihr (gemeint ist die in Vers 1 genannte buhlerische und ehebrecherische Frau, das Bild für die Israeliten): Lange Zeit sollst du bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich will nicht zu dir eingehen. (D.h. der Gott Israels wird in dieser durch Hosea prophezeiten Zeit fern von seinem auserwählten Volk bleiben. Aber auch die Israeliten werden sich, was andere Götter und Religionen betrifft, vollkommen enthaltsam verhalten.)
4 Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König (d.h. ohne eigenen Staat, also in der Staatenlosigkeit) und ohne Obere (d.h. ohne eine eigene Regierung) bleiben, ohne Opfer (d.h. ohne einen eigenen Tempel und den dort normalerweise praktizierten biblisch-jüdischen Opferdienst), ohne Steinmal (d.h. aber auch ohne Götzenbilder und den damit verbundenen Götzendienst), ohne Efod (d.h. ohne den mosaischen Priesterdienst, denn mit "Efod" beschreibt Hosea das kunstvoll verzierte schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters) und ohne Hausgott. (D.h. ohne den Ahnenkult, welcher mittels Hausgötzen betrieben wird.
Die beiden jüdischen Ausdrücke “ohne Steinmal” u. “ohne Hausgott” weisen also darauf hin, daß die Juden während der Zeit ihrer Zerstreuung unter die Völker deren Götzenbilder und Hausgötzen nicht verehren, d.h. sich keinerlei fremder Religion zuwenden werden. Und die jüdische Geschichte hat belegt, daß die Prophetie Hoseas sich in diesem Punkt sehr genau erfüllt hat. Dies wird sich lt. Johannes 5, 43 unter Bezug auf Matthäus 24, 5 erst mit dem Kommen des falschen Messias, des Antichristen zur “Zeit des Endes” wieder ändern)
5 Danach werden sich die Israeliten (von ihrer Gottlosigkeit) bekehren und den HERRN, ihren Gott (also den Gott ihrer Väter, den Gott Israels), und ihren König David (mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament auch als “Sohn Davids” betituliert wird.) suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit.
(In der Endzeit, dann wenn Israel wieder ein eigenes Land besitzt und ihr Staat wieder auf der politischen Landkarte dieser Erde erscheint, wird die große Wende kommen. Israel soll dann zum lebendigen Gott umkehren und wieder nach dem verheißenen Messias fragen. Das jüdische Volk wird sogar Buße tun und so die Gnade Gottes und damit auch den wahren Messias finden können. Die erkrankte Beziehung zu Gott wird heilen und wieder in Ordnung kommen.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Sacharja 13, 7-9
Der geläuterte Rest
7 Schwert, mach dich auf über meinen Hirten, über den Mann, der mir der nächste ist! spricht der HERR Zebaoth. Schlage den Hirten, daß sich die Herde zerstreue; und ich will meine Hand wenden gegen die Kleinen.
8 Und es soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der HERR, daß zwei Teile darin ausgerottet werden sollen und untergehen, und nur der dritte Teil soll darin übrigbleiben.
9 Und ich will den dritten Teil durchs Feuer gehen lassen
(mit dem Begriff Feuer ist Gottes Zorn, bzw. sein Zornesgericht oder der "Tag des Herrn" bzw. "der Tag seiner Vergeltung" zur "Zeit des Endes" gemeint, an dem der Gott Israels seinem Volk zu Hilfe kommt, um sein besiegeltes Schicksal zu wenden) und läutern, wie man Silber läutert, und ihn prüfen, wie man Gold prüft. Die werden dann meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören. Ich will sagen: Es ist mein Volk; und sie werden sagen: HERR, mein Gott!
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Zefanja 3, 8-20 nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985
Läuterung durch Gericht - Wiederherstellung Israels
8 Darum wartet auf mich, spricht der HERR[A], auf den Tag, an dem ich mich aufmache zur Beute[B]! Denn mein Rechtsspruch ist es, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um mein Strafgericht[C] über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns, denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.   A) w. ist der Ausspruch des HERRN  B) LXX: an dem ich mich als Zeuge (Ankläger) erhebe  C) w. meine Verwünschung
9 Dann aber werde ich den Völkern andere, reine Lippen geben, damit sie alle den Namen des HERRN anrufen und ihm einmütig[A] dienen.   A) w. mit einer Schulter, o. Schulter an Schulter
10 Von jenseits der Ströme Kusch werden sie mir meine Anbeter, meine zerstreute Schar[A], als Opfergabe darbringen.   A) w. die Tochter meiner Zerstreuten
11 An jenem Tag brauchst du dich nicht mehr all deiner Taten zu schämen, durch die du den Bruch mit mir vollzogen hast. Denn dann werde ich deine hochmütigen Prahler aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst künftig nicht mehr überheblich sein auf meinem heiligen Berg.
12 Und ich werde in deiner Mitte ein demütiges[A] und geringes Volk übriglassen, und sie werden beim Namen des HERRN Zuflucht suchen.   A) o. elendes
13 Der (von Gott übriggelassene) Rest Israels (das ist nach Sacharja 13, 8-9 der dritte Teil des Volkes Gottes) wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Mund wird keine trügerische Zunge
gefunden werden, sondern sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken.

14 Juble, Tochter Zion, jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
15 Der HERR hat deine <Straf>gerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt. Der König Israels,
der HERR, ist in deiner Mitte, du wirst kein Unglück mehr sehen.

16 An jenem Tag wird in Jerusalem gesagt werden: Fürchte dich nicht, Zion, laß deine Hände nicht erschlaffen!
17 Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er freut sich über dich in Fröhlichkeit,
er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt über dich mit Jubel.

18 Die fern von der Festversammlung Trauernden sammle ich - sie sind ja von dir[A] -, um meinetwillen tragen sie Schmach[B].   A) o. mit Textkorr: sammle ich weg von denen, die sie schlagen  B) T; der Mas. T. ist hier kaum verständlich
19 Siehe, zu jener Zeit werde ich an denen handeln, die dich unterdrücken. Ich werde das Hinkende retten und das Vertriebene werde ich zusammenbringen. Und ich werde sie zum Lobpreis und zum Namen machen in jedem Land ihrer Schande.
20 In jener Zeit werde ich euch herbeiholen und zu <jener> Zeit euch sammeln. Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Geschick vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Daniel 10, 4-14
4 Und am vierundzwanzigsten Tage des ersten Monats war ich an dem großen Strom Tigris
5 und hob meine Augen auf und sah, und siehe, da stand ein Mann, der hatte leinene Kleider an und einen goldenen Gürtel um seine Lenden.
6 Sein Leib war wie ein Türkis, sein Antlitz sah aus wie ein Blitz, seine Augen wie feurige Fackeln, seine Arme und Füße wie helles, glattes Kupfer, und seine Rede war wie ein großes Brausen.
7 Aber ich, Daniel, sah dies Gesicht allein, und die Männer, die bei mir waren, sahen's nicht; doch fiel ein großer Schrecken auf sie, so daß sie flohen und sich verkrochen.
8 Ich blieb allein und sah dies große Gesicht. Es blieb aber keine Kraft in mir; jede Farbe wich aus meinem Antlitz, und ich hatte keine Kraft mehr.
9 Und ich hörte seine Rede; und während ich sie hörte, sank ich ohnmächtig auf mein Angesicht zur Erde.
10 Und siehe, eine Hand rührte mich an und half mir auf die Knie und auf die Hände,
11 und er sprach zu mir: Daniel, du von Gott Geliebter, merk auf die Worte, die ich mit dir rede, und richte dich auf; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dies mit mir redete, richtete ich mich zitternd auf.
12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, als du von Herzen begehrtest zu verstehen und anfingst, dich zu demütigen vor deinem Gott, wurden deine Worte erhört, und ich wollte kommen um deiner Worte willen.
13 Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überließ ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien.
14 Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit (mit dem Ausdruck "Ende der Tage" zu einer fernen Zeit ist die "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 35+40 oder die "letzte Zeit" nach Daniel 12, 4, das ist also die Zeit der Trübsal bzw. die 70. danielische Woche nach Daniel 9, 24-27, gemeint).
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Hesekiel 36, 1-15
1 Und du, Menschenkind, weissage den Bergen Israels und sprich: Hört des HERRN Wort, ihr Berge Israels!
2 So spricht Gott der HERR: Weil der Feind über euch frohlockt: »Ha, die ewigen Höhen sind nun unser Besitz geworden!«,
3 darum weissage und sprich: So spricht Gott der HERR: Weil man euch allenthalben verwüstet und vertilgt und ihr zum Besitz der übriggebliebenen Heiden geworden und übel ins Gerede der Leute gekommen seid,
4 darum hört, ihr Berge Israels, das Wort Gottes des HERRN! So spricht Gott der HERR zu den Bergen und Hügeln, zu den Bächen und Tälern, zu den öden Trümmern und verlassenen Städten, die den übriggebliebenen Heiden ringsumher zum Raub und Spott geworden sind, -
5 darum, so spricht Gott der HERR: Wahrlich, ich habe in meinem feurigen Eifer geredet gegen die Heiden, die übriggeblieben sind, und gegen ganz Edom, die mein Land in Besitz genommen haben mit Freude von ganzem Herzen und mit Hohnlachen, um es zu verheeren und zu plündern.
6 Darum weissage über das Land Israels und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Bächen und Tälern: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich rede in meinem Eifer und Grimm, weil ihr solche Schmach von den Heiden tragen mußtet.
7 Darum spricht Gott der HERR: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur: Wahrlich, eure Nachbarn, die Heiden ringsumher, sollen ihre Schande tragen.
8 Aber ihr Berge Israels sollt wieder grünen und eure Frucht bringen meinem Volk Israel, denn bald sollen sie heimkehren.
9 Denn siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, daß ihr angebaut und besät werdet.
10 Und ich will viele Menschen auf euch wohnen lassen, das ganze Haus Israel insgesamt, und die Städte sollen wieder bewohnt und die Trümmer aufgebaut werden.
11 Ja, ich lasse Menschen und Vieh auf euch zahlreich werden; sie sollen sich mehren und fruchtbar sein. Und ich will euch wieder bewohnt sein lassen wie früher und will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erfahren, daß ich der HERR bin.
12 Ich will wieder Menschen über euch ziehen lassen, nämlich mein Volk Israel; die werden dich besitzen, und du sollst ihr Erbteil sein und ihnen die Kinder nicht mehr nehmen.
13 So spricht Gott der HERR: Weil man das von euch sagt: »Du hast Menschen gefressen und deinem Volk die Kinder genommen«,
14 darum sollst du nun nicht mehr Menschen fressen und deinem Volk nicht mehr die Kinder nehmen, spricht Gott der HERR.
15 Und ich will dich nicht mehr die Schmähungen der Heiden hören lassen, und du sollst den Spott der Heiden nicht mehr tragen und sollst deinem Volk nicht mehr die Kinder nehmen, spricht Gott der HERR.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Hesekiel 36, 16-38
Die Erneuerung Israels durch Gottes Geist
16 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
17 Du Menschenkind, als das Haus Israel in seinem Lande wohnte und es unrein machte mit seinem Wandel und Tun, daß ihr Wandel vor mir war wie die Unreinheit einer Frau, wenn sie ihre Tage hat,
18 da schüttete ich meinen Grimm über sie aus um des Blutes willen, das sie im Lande vergossen, und weil sie es unrein gemacht hatten durch ihre Götzen.
19 Und ich zerstreute sie unter die Heiden und versprengte sie in die Länder und richtete sie nach ihrem Wandel und Tun.
20 So kamen sie zu den Heiden; aber wohin sie kamen, entheiligten sie meinen heiligen Namen,
weil man von ihnen sagte: »
Sie sind des HERRN Volk und haben doch aus ihrem Lande fortziehen müssen!«
21 Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entheiligte unter den Heiden,
wohin sie auch kamen.

22 Darum sollst du zum Hause Israel sagen: So spricht Gott der HERR: Ich tue es nicht um euretwillen, ihr vom Hause Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entheiligt habt unter den Heiden, wohin ihr auch gekommen seid.
23 Denn ich will meinen großen Namen, der vor den Heiden entheiligt ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt, wieder heilig machen. Und die Heiden sollen erfahren, daß ich der HERR bin, spricht Gott der HERR, wenn ich vor ihren Augen an euch zeige, daß ich heilig bin.
24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und
wieder in euer Land bringen
,
25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, daß ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und
von allen euren Götzen will ich euch reinigen
.
26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein,
und ich will euer Gott sein
.
29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.
30 Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, daß euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müßt.
31 Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet
euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eures Götzendienstes willen.

32 Nicht um euretwillen tue ich das, spricht Gott der HERR, das sollt ihr wissen, sondern ihr werdet
euch schämen müssen und schamrot werden, ihr vom Hause Israel, über euren Wandel.

33 So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Sünden,
will ich die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden.

34 Das verwüstete Land soll wieder gepflügt werden, nachdem es verheert war vor den Augen aller, die vorüberzogen.
35 Und man wird sagen: Dies Land war verheert, und jetzt ist's wie der Garten Eden, und diese
Städte waren zerstört, öde und niedergerissen und stehen nun fest gebaut und sind bewohnt.

36 Und die Heiden, die um euch her übriggeblieben sind, sollen erfahren, daß ich der HERR bin, der da baut, was niedergerissen ist, und pflanzt, was verheert war. Ich, der HERR, sage es und tue es auch.
37 So spricht Gott der HERR: Auch darin will ich mich vom Hause Israel bitten lassen, daß ich dies
ihnen tue:  Ich will die Menschen bei ihnen mehren wie eine Herde.

38 Wie eine heilige Herde, wie eine Herde in Jerusalem an ihren Festen, so sollen die verwüsteten Städte voll Menschenherden werden, und sie sollen erfahren, daß ich der HERR bin.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Hebräer 1, 1-14
1 Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten,
2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.
3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe
4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.
Der Sohn höher als die Engel
5 Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum (2. Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«?
6 Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.«
7 Von den Engeln spricht er zwar (Psalm 104,4): »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«,
8 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das
Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches.

9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.«
10 Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind
deiner Hände Werk.

11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand;
12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.«
13 Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt (Psalm 110,1): »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«?
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Jesaja 61, 10-11
10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt (die neutestamentarische wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi wird darum diesem alttestamentarischen Bild gemäß auch als die Braut Jesu Christi bezeichnet; vgl. auch Offenbarung 19, 6-8; Offenbarung 21, 9 und dasjenige, was in Matthäus 22, 1-14 ausgesagt wird).
11 Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so läßt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Heidenvölkern.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Offenbarung 19, 6-8 + 21, 9-10
6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!
7 Laßt uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.
8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen (Ihre Sünden wurden im Blut des Lammes reingewaschen; Das reine Leinengewand dieser Frau ist übrigens auch das Symbol für ihren gottesrichterlichen Freispruch. Denn nach alttestamentarischen Brauch erhielt ein vom Gericht Freigesprochener für alle sichtbar symbolisch für seine vom Gericht erwiesene Unschuld ein weißes, reines und unbeflecktes Leinengewand). Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
...
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott,
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)



Jesaja 61, 10-11
10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt (die neutestamentarische wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi wird darum diesem alttestamentarischen Bild gemäß auch als die Braut Jesu Christi bezeichnet; vgl. auch Offenbarung 19, 6-8; Offenbarung 21, 9 und dasjenige, was in Matthäus 22, 1-14 ausgesagt wird).
11 Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so läßt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Heidenvölkern.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Jesaja 49, 1-14, revidierte Elberfelder Bibel 1985
Der Knecht des HERRN: Licht für die Heiden und Heil für Israel
1 Hört auf mich, ihr Inseln (mit den Inseln sind die Heiden bzw. Nichtjuden oder auch die Nationen gemeint), und horcht auf, ihr Völkerschaften, <die ihr> von fernher <seid>! Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt.
2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, hält mich versteckt im Schatten seiner Hand. Und er hat mich zu einem geschärften Pfeil gemacht, hat mich verborgen in seinem Köcher.   3 Und er sprach zu mir: Mein Knecht bist du, Israel, an dem[A] ich mich verherrlichen werde. -   A) o. durch den
4 Ich aber sagte (weil ich dies anfangs so dachte): Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verbraucht. Doch (ich durfte erkennen,) mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. 
5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an für sich zum Knecht gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen und damit Israel zu ihm[A] gesammelt werde - und ich bin (doch noch) geehrt (und gewertschätzt) in den Augen des HERRN, und mein Gott ist (mir zu) meine(r) Stärke geworden -,   A) so mit Qu, einigen hebr. Handschr. und 2 alten Üs; Mas. T: damit Israel nicht
6 ja, er spricht: Es ist zu wenig, daß du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und
die Bewahrten Israels zurückzubringen. So mache ich dich <auch> zum Licht der Nationen, <daß> mein Heil reiche bis an die Enden der Erde
.

7 So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem ganz und gar[A] Verachteten, zu dem Verabscheuten der Nation, zu dem Knecht der Herrscher: Könige werden es sehen und aufstehen, <auch> Oberste, und sie werden sich niederwerfen um des HERRN willen, der treu ist, <um> des Heiligen Israels <willen>, der dich erwählt hat.   A) w. <von jeder> Seele
8 So spricht der HERR: Zur Zeit des Wohlgefallens habe ich dich erhört, und am Tag des Heils habe ich dir geholfen. Und ich werde dich behüten und dich zum Bund des Volkes machen, das Land aufzurichten, die verödeten Erbteile auszuteilen,  9 den Gefangenen zu sagen: Geht hinaus! <und> zu denen, die in Finsternis sind: Kommt ans Licht[A]! Sie werden an den Wegen weiden, und auf allen kahlen Höhen wird ihre Weide sein.   A) w. Zeigt euch, o. Werdet sichtbar
10 Sie werden nicht hungern und nicht dürsten, und weder Wüstenglut[A] noch Sonne wird sie treffen. Denn ihr Erbarmer wird sie leiten und wird sie zu Wasserquellen führen.   A) w. die Sonnenhitze; nach anderen: die Fata Morgana
11 Alle meine Berge will ich zum Weg machen, und meine Straßen werden hoch dahinführen.
12 Siehe, diese kommen von fernher, und siehe, die von Norden und von Westen und jene aus dem Land Sewenim[A].   A) so mit Qu; Sewenim ist eine jüdische Kolonie bei Syene (Assuan) im südlichen
Ägypten; Mas. T: Sinim (ein bisher unbekanntes Land, vielleicht China?) 

13 Jubelt, ihr Himmel, und jauchze, du Erde! Und ihr Berge, brecht in Jubel aus! Denn der HERR hat sein Volk getröstet, und über seine Elenden erbarmt er sich.
14 Zion sagt (aber dennoch): Verlassen hat mich der HERR, der Herr hat mich vergessen.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Psalm 91, 1-16
1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit
(gemeint ist sein Wort der Wahrheit, also Gottes Wort, die Bibel) ist Schirm und Schild,
5 daß du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
6 vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.
7 Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
8 Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
9 Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.
10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
12 daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
13 Über Löwen und Ottern wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten.
14 »Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
15 Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Jesaja 14, 12-17
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden (d.h. Satan, genannt der schöne Morgenstern, beabsichtigt, sich auf den Thron Gottes zu setzen).[A]
A) Der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!
16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte,
17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?«
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Markus 12, 28-34
Die Frage nach dem höchsten Gebot
28 Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt* und von allen deinen Kräften« (5. Mose 6,4-5).
31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.
32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur einer, und ist kein anderer außer ihm;
33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
34 Als Jesus aber sah, daß er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)




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| © Bernd Damisch, Plauen-Unterlosa (Vogtland), Bardenfleth (Weser), Bergen (Chiemgau), Oberwössen, 2005-2018 |