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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

"Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet:
Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, 27 und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«.
"
Römer 11, 25-27 aus Schlachter 2000


Die Wiederherstellung Israels


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Die Zeit der Wiederherstellung Israels ist diejenige Zeit, in der alle Völker der Erde durch den Messias der Juden zum Gott Israels finden werden. Folgt damit der bereits vollzogenen politische Wiederentstehung nun auch bald die geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll doch einmal gerettet werden, und die Heiligen werden am Reich Gottes teilhaben?

Der Gott der Gnade wandelt in der letzten Zeit den Fluch in Segen um, denn nicht nur Israel gehört ihm, sondern die ganze Schöpfung ist sein:

Sacharja 2, 14-17
14 Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
15 Und es sollen zu der Zeit viele Völker sich zum HERRN wenden und sollen mein Volk sein, und ich will bei dir wohnen. - Und du sollst (nun) erkennen, daß mich der HERR Zebaoth zu dir gesandt hat (spricht der Messias Israels). -
16 Und der HERR wird Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen.
17 Alles Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er hat sich aufgemacht von seiner heiligen Stätte!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Prophet Sacharja des Alten Testamentes benutzt in Sacharja 2, 15 die Redewendung "viele Völker", wenn er eigentlich damit "alle" ausdrücken wollte. Denn die beiden zur Zeit Jesu bei den Juden geläufigen Sprachen, d.h. die Muttersprache der Juden bzw. die der benachbarten Heiden, Hebräisch und Aramäisch (Jesus sprach auch selbst hebräisch-aramäisch), kennen das Wort "alle" nicht. Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, sagte diesbzgl. in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk - ERF in der 60. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" die folgenden Worte:
»In den prophetischen Heilsererwartungen ist der Begriff "viele" eine Unzählbarkeitsaussage, ein Vergleich mit den Heerscharen des Himmels und dem Meeressand.«


Die positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden

Die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird, wenn man Römer 11, 25 richtig versteht, nicht unbemerkt und ohne Auswirkung auf die zurückgebliebene Welt insbesondere auf Israel bleiben (vgl. in den grafischen Übersichten "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche" und "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn die die Entrückung begleitenden Zeichen werden möglicherweise von den durch die Entrückung nicht betroffenen Erdbewohnern mindestens zum Teil ebenso wahrgenommen (vgl. die sehr bekannte Bekehrung des Saulus):
Denn und dies ist bei allem Negativen sehr tröstlich, zu wissen: Möglicherweise nur wenige Tage danach (wahrscheinlich nicht mehr als 40) erleben die Juden ein zweites Pfingstwunder (vgl. Sacharja 12, 10). Dies ist eine sicher sehr positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden.

6. "Und dann werden die Zeichen der Wahrheit erscheinen; zuerst das Zeichen, dass der Himmel sich auftut, dann das Zeichen des Trompetenschalles" und das dritte: die Auferstehung der Toten, 7. aber nicht aller, sondern, wie gesagt ward: "Kommen wird der Herr und alle Heiligen mit ihm". 8. "Dann wird die Welt den Herrn kommen sehen auf den Wolken des Himmels".
(Beschreibung des biblischen Ereignisses der Entrückung in den Versen 6-8 aus dem Kapitel 16: "Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren" aus der Apostellehre bzw. -Didache-, generiert von der elektronischen BKV von Gregor Emmenegger - Text ohne Gewähr; Band 35: Die Apostolischen Väter, München 1918, aus dem Griechischen übersetzt von Franz Zeller)

Wie kann also dieses gewaltige Ereignis mit planetarischem Ausmaß des neutestamentlichen "Tags Jesu Christi", in deren Verlauf möglicherweise sagar der Drache mitsamt seinem Anhang vom herabkommenden himmlischen Heer auf die Erde geworfen wird (vgl. Offenbarung 12, 7-9), ohne Spuren zu hinterlassen, auf der Erde unbemerkt geschehen (vgl. im Kapitel "Wenn Satan aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, wo befindet sich dann sein Wohnsitz auf ihr - gibt es einen biblischen Hinweis auf den Ort der geheimen Kommandozentrale des Antichrist während der Zeit der großen Drangsal, von wo aus er die Fäden zieht?")? Möglicherweise berichtet die Bibel genau in Römer 11, 25 darüber und von deren Folgen und Auswirkungen sehr positiver Art. Denn möglicherweise wird die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf der ganzen Welt eine große Erweckungswelle und speziell in Israel einen Aufbruch zum Gott der Gnade hin bewirken, in dessen Atemzug die Juden in Jesus Christus ihren Messias erkennen werden und durch ihre Reue die Sünde dieses Volkes weggenommen werden kann:

Römer 11, 25-27
aus der Schlachterbibel 2000:
25 Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet:
Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; 26 und so (dies muß also bezogen auf Vers 25 "erst danach" heißen) wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, 27 und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«."

aus der Zürcher Bibel:
25 Liebe Brüder und Schwestern, ich will euch dieses Geheimnis nicht vorenthalten, damit ihr nicht auf eigene Einsicht baut: Verstocktheit hat sich auf einen Teil Israels gelegt - bis dass sich die Völker in voller Zahl eingefunden haben. 26 Und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: Kommen wird aus Zion der Retter, abwenden wird er von Jakob alle Gottlosigkeit. 27 Und dies wird der Bund sein, den ich mit ihnen schliesse, wenn ich ihre Sünden hinweggenommen habe.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

In Römer 11, 25 nimmt der Apostel Paulus ohne Frage Bezug auf eines der wichtigsten der neutestamentlichen „Geheimnisse", das bis heute immer noch nicht vollständig enthüllt worden ist. Unseres Erachtens nach muß es das Gemeimnis der noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sein, denn wir sind selbst gerade dabei, es in seiner ganzen Tragweite zu verstehen. Diese Wegnahme der wahren bzw. universellen Gemeinde wird im Alten Testament nirgendwo prophetisch angekündigt. Und sie ist damit auch eines der neutestamentlichen „Geheimnisse" (vgl. 1. Korinther 15, 51 und im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht").
Unter einem neutestamentlichen „Geheimnis" versteht man eine göttliche Wahrheit, die zur Zeit des Alten Testaments verborgen war in Gott, im Neuen Testament aber für die Erlösten des Neuen Bundes Gottes in Jesus Christus enthüllt worden ist (vgl. die 8 Geheimnisse in den Paulus-Briefen, so z.B. bei 1. Korinther 2, 7ff; Epheser 3, 5.9; Kolosser 1, 26).
Und der Apostel Paulus kann doch mit dem Geheimnis aus Römer 11, 25 auf keinen Fall die Verstocktheit Israels bzgl. ihres Messias gemeint haben. Denn daß die geistigen Führer Israls ihren zu ihnen gesandten königlischen Retter einmal verwerfen und sogar ermorden würden, wurde bereits im Alten Testament, lange bevor dies tatsächlich geschah, prophezeit (vgl. die Prophetie zum Leiden und Sterben des Messias Gottes und Israels diesbzgl. sich aufgeladene Schuld in bei Jesaja 53, 1-12; die angekündigte späte Umkehr der Israeliten zum Messias Gottes und HERRN der Gnade erst in der letzten Zeit bei Hosea 3, 4-5; der vorher angekündigte gewaltame Tod eines Gesalbten nach zweiundsechzig danielischen Wochen und die Ankündigung der Vergebung dieser Schuld durch Gott erst zur "Zeit des Endes" in Daniel 9, 24-26). Damit ist die Feststellung des Apostel Paulus in Römer 11, 25, daß Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist (und man bedenke: Im Zusammenhang mit der in Römer 11, 25 genannten Verstockung Israel wird bereits von einem vollendeten Geschehen gesprochen), keineswegs eines der neutestamentlichen „Geheimnisse". Denn daß Israel bzgl. ihres zu ihnen gesandten Messias Gottes zum Teil Verstockung widerfahren würde, war also zur Zeit des Alten Testaments und damit schon lange vor der Geburt des Christus Gottes den Juden bereits bekannt.

Es muß demnach das neutestamentliche „Geheimnis" vom "Eingehen der Vollzahl der Heiden (in die Herrlichkeit Gottes)" bzw. dann, wenn "sich die Völker in voller Zahl (bei ihrem Erlöser Jesus Christus im Himmel) eingefunden (bzw. bei ihm versammelt) haben" werden, sein, worauf der Apostel Paulus in Römer 11, 25 Bezug genommen hat. Und es muß, wenn man die Prophtie über die Zeitdauer der Verstocktheit Israels bedenkt, nach Jesaja 53, 1-12; Hosea 3, 4-5; Daniel 9, 24-26 erst zur "Zeit des Endes" und somit ein ganz bestimmtes und zeitlich gesehen sehr eng begrenztes und damit ein einmaliges Ereignis sein. So kann doch bis zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde noch gar kein Mensch an diesem Ort, von den in Römer 11, 25 die Rede ist, sein. Denn erst am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde werden alle in Christus Entschlafenen auf einmal und in ihrer Vollzahl auferstehen und die Christen, die am Tag der Entrückung dann noch leben, werden jetzt erst in ihrer vollen Zahl und alle auf einmal verwandelt werden, ehe diese nun allesamt, also die in Christus Entschlafenen und nun Auferstandenen gemeinsam mit den dann noch Lebenden und nunmehr Verwandelten im Zuge der Entrückung gemeinsam in ihrer nunmehr vollen Zahl zu Jesus Christus hin versammelt werden können und mit ihm von da an vereint sein werden:

"50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird (zum Zeitpunkt der Entrückung) die Posaune (Gottes) erschallen und die (in Christus entschlafenen) Toten werden auferstehen unverweslich, und wir (wenn wir zu diesem Zeitpunkt dann noch leben sollten) werden verwandelt werden.
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit."
(1. Korinther 15, 50-53; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Eben nicht eher, als daß das Verwesliche die Unverweslichkeit und das Sterbliche die Unsterblichkeit anziehen wird, kann die Vollzahl der Heiden, und dies geschied in einem Augenblick bzw. unteilbaren Moment, in die Herrlichkeit Gottes eingehen bzw. nicht eher können sich die Völker in voller Zahl bei ihrem Erlöser Jesus Christus im Himmel einfinden bzw. zu ihm hin versammeln. Und genau darauf, auf diese ganz bestimmte und zeitlich gesehen einmalige Ereignis der Entrückung, nimmt Römer 11, 25 Bezug.
Also genau dann, wenn das geschieht, wird dies für die Juden eine sehr positive Auswirkung haben. Denn nun erkennen auch sie es:
Der Wanderprediger Jesus Christus, den ihre Väter einst gekreuzigten und den ihr Volk verworfen hatte, ist tatsächlich der von Gott gesandte königliche Retter gewesen. Und auch sie werden es nun erkennen wie in Offenbarung 3, 9 geschrieben steht, "daß (ich der wieder lebendig gewordene Messias Gottes bin und daß) ich dich geliebt habe", spricht ihr Erlöser, Jesus Christus.

Weil die Juden nun ihren Retter erkannt haben und Buße tun werden, kann er jetzt von Jakob alle Gottlosigkeit abwenden und ihnen ihre Sünden von ihnen hinwegnehmen:
"Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen."
(Sacharja 12, 10; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen, denn Jerusalem Gutes zu tun ist sein Ruhm unter den Völkern auf Erden und auch unser Herr Jesus sagte es: Das Heil kommt von den Juden

Auch der Prophet Jeremia erkannte es bereits und sagte es voraus: Am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird sich der Gott der Juden wieder Israel zuwenden, um ihnen Gutes zu tun. Denn das das soll sein Ruhm und seine Wonne, sein Preis und seine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden:

Jeremia 33, 9
9 Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem tue. Und sie werden sich verwundern und entsetzen über all das Gute und über all das Heil, das ich der Stadt geben will.
10 So spricht der HERR: An diesem Ort, von dem ihr sagt: »Er ist wüst, ohne Menschen und Vieh«, in den Städten Judas und
auf den Gassen Jerusalems, die so verwüstet sind, daß niemand mehr darin ist, weder Menschen noch Vieh,
11 wird man dennoch wieder hören den Jubel der Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams und der Braut und die Stimme derer, die da sagen: »Danket dem HERRN Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich«, wenn sie Dankopfer bringen zum Hause des HERRN. Denn ich will das Geschick des Landes wenden, daß es werde, wie es im Anfang war, spricht der HERR.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Gott möchte also dem jüdischen Volk Gutes tun. Das ist der Grundtenor der Bibel und speziell des Alten Testamentes:
"42 Denn so spricht der HERR: Gleichwie ich über dies Volk all dies große Unheil habe kommen lassen, so will ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das ich ihnen zugesagt habe.
43 Und es sollen Äcker gekauft werden in diesem Lande, von dem ihr sagt: »Eine Wüste ist's ohne Menschen und Vieh; es ist in der Chaldäer Hände gegeben.«"
(Jeremia 32, 42-43; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Denn Israel das Gute zu tun, ist sein eigentliches Bestreben. Und darum wird der Gott der Juden das Geschick des Landes, das er so liebt, schließlich wenden und wieder Gutes über sie kommen lassen, daß es werde, wie es im Anfang war. Und auch die größten Sünden seines geliebten Volkes können Gottes Willen mit seinem der Volk  nicht Nun wird es verständlicher, warum sich am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" der Gott der Juden wieder Israel zuwenden, das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird und warum dann Gottes Boten zu dieser Zeit wieder aus diesem Volk kommen werden (vgl. in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Und spricht nicht auch der Psalmist in Psalm 111,9:

Psalm 111, 9
9 Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund ewig bleiben soll.
...

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Im Verlauf eines Gespräches mit einer samaritische Frau sagte ihr unser Herr Jesus die folgenden Worte:

Johannes 4, 22
22 Ihr wißt nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn unser Herr Jesus einer Frau aus Samarien einst sagte, daß das Heil, und er meinte damit ausschließlich, von den Juden kommt, wie kann dann der Gott des Himmel sein auserwähltes Volk, daß er sich zu seinem Eigentum gemacht hat, jemals für immer verstoßen?
Und sagte nicht auch der Heidenapostel Paulus, der das Evangelium den anderen Völkern bis nach Europa brachte und mit dem veredelten Ölbaum und der Ölbaumwurzel in Römer 11, 17-18 sein eigenes Volk, die Juden meinte, folgendes:
"Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums,
so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, daß nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich."
(Römer 11, 17-18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wer dieses Prinzip der Bibel verneint und meine, Gott hat Israel gerichtet und für immer verworfen, verneint Gottes Wille mit seinem Volk, glaubt nicht mehr an die Kraft der Vergebung und verwirft damit sogar den Gott der Gnade und das Opfer Jesu Christi. Denn es gibt keinen Weg zum Heil für diese Welt, der nicht über Israel und seinen jüdischen Messias führt. Und das Wort Heil bedeutet übersetzt soviel wie Hilfe und Rettung:

Damit ist also die paulinische Heilsauffassung von der vergebenden Gnade Gottes auch gegenüber Gottes auserwähltem Volk noch immer nicht außer Kraft gesetzt. Der der Gott der Juden hat einen großen Namen:
 
1. Samuel 12, 20-22
20 Samuel aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all das Unrecht getan, doch weicht nicht vom HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen
21 und folgt nicht den nichtigen Götzen nach; denn sie nützen nicht und können nicht erretten, weil sie nichtig sind.
22 Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen; denn es hat dem HERRN gefallen, euch zu seinem Volk zu machen.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

So darf ich euch heute schreiben, die ihr seine wahre Größe nicht erkannt und den zu euch gesandten Christus Gottes verworfen, verurteilt und ans Kreuz geschlagen hattet, daß euch die Sünden vergeben sind um seines großen Namens willen und berufe mich dabei auf 1. Samuel 12, 22 und 1. Johannes 2, 12. Und waren es nicht Jesu Worte selbst, die euch diese Vergebung ermöglichten?
"Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! ..."
(Lukas 23, 34; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn der HERR nach 1. Samuel 12, 22 sein Volk um seines großen Namens willen also nicht verstößt, was bedeutet dann eigentlich der Name Gottes?
Der HERR, sein hebräischer Name ist JHWH, ausgeschrieben Jahwe und bedeutet:
"... Ich werde sein, der ich sein werde. ...

So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR (Im Hebräischen steht hier ursprünglich der Gottesname JHWH) ...
Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht."
(vgl. 2. Mose 3, 13-15),

In 2. Mose 3, 13 stellt sich der Gott Israels als der unvergängliche und ewige Gott vor.
2. Mose 3, 13 wurde von Pater Franz Edlinger sinngemäß folgendermaßen verständlicher interprädiert:
"Gott möchte unmißverständlich, daß man ihn bei seinem den Israeliten kundgetanen Namen anrufen soll, der da bedeutet: Ich bin derjenige, der immer für dich da ist."

Dr. Martin Luther definierte Gottes hebräischen Namen JHWH folgendermaßen:
"Ein »Gott« heißt etwas, von dem man alles Gute erhoffen und zu dem man in allen Nöten seine Zuflucht nehmen soll. Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott."

Der große Name Gottes wird aber am Namen seines Messias am aller deutlichsten:
"Jesus“, auf Hebräisch "Jeschua", der einst vom Engel Gabriel an seine Mutter Maria übermittelte Vorname bedeutet  "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark".
Die erste Silbe "Je-" ist vorrangig die Abkürzung des heiligen Namens Gottes JHWH, steht aber nicht nur für die Erfüllung von 2. Mose 3, 15, sondern auch für das Zukünftige bzw. für eine Verheißung.
Der Wortteil "-schua" für sich genommen hat gleich dem siebenarmigen Leuchter, der Menorah, der seit der Zerstörung des zweiten Tempels nicht mehr angezündet wird, eine siebenfache Bedeutung: "hilft", "heilt", "rettet", "erlöst", "befreit", "macht glücklich" und "macht selig". Der siebenarmige Leuchter ist übrigens heute das stärkste jüdische Symbol für göttliche Erleuchtung.
Und im äußeren Raum des Zeltes der Stiftshütte (einem transportablen Zeltheiligtum zur Zeit der Wüstenwanderung des Heiligen Volkes), im sogenannten Heiligen, stand neben dem Räucheraltar und einem Tisch mit 12 Schaubroten auch ein siebenarmige Leuchter. Speziell dieser siebenarmiger Leuchter hatte aber auch noch eine andere und tiefere symbolische Bedeutung, welche viel weiter in die Vergangenheit zurückreicht. Er stand mit der Zahl sieben für die Treue Gottes zu seinem Bund mit Israel. Wie also kann Gott die Treue zu seinem Bund mit Israel vergessen haben?

Das griechische Wort "Christos", aus dem ursprünglichen hebräischen Wort "Ha-Maschiach", wurde im Lateinischen zu "Christus" geformt (da sehr ähnlich dem Wort "chraestos", das mit mild, sanft, angenehm, ehrbar, lieblich, freundlich und gütig bedeutet und mit dem man Jesus Christus sehr gut charakterisieren konnte) und kann aus dem Griechischen mit "der Gesalbte" übersetzt werden. Und es meint hier einen königlichen Retter.
Das Gleiche drückt auch das Wort Messias aus und ist ein besonderer Ehrentitel für den "auserwählten Retter Gottes".
Die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt übrigens in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes), das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird.

Wenn also der große Name des Messias Gottes bzw. der einst vom Engel Gabriel an seine Mutter Maria übermittelte Vorname "Jesus“, auf Hebräisch "Jeschua", "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark" bedeutet, wie könnte der Gott Israel dann sein auserwähltes Volk, die Juden, je gänzlich verwerfen?
Und wenn Gott lt. einer der Bedeutungen seines Namens doch so stark ist, wie könnten dann die Sünden seines Volkes stärker sein als er und ihn, den souveränen Gott, von seinem geliebten Volk je trennen?

Es bleibt also dabei: Der HERR verstößt sein Volk um seines großen Namens willen in Ewigkeit nicht.
Denn unser Gott ist immer für uns da, und wir sollen allein von ihm alles Gute erhoffen, in allen Nöten unsere Zuflucht nur bei ihm suchen. Dabei ist Gott verläßlich. Denn er hat es zugesagt: Er ist und bleibt immer der selbe, unser verläßlicher großer Gott. Und sein Messias Jesus Christus, der Sohn Gottes (sein ursprünglicher hebräischer Name: Jeschua HaMaschiach), ist ja Gottes rettender verlängerter Arm, der bis auf diese Erde herabreicht.

Gott läßt es also ein Stück weit zu, was der Mensch in seiner selbstzerstörerischen Art und Weise anrichtet. Denn der natürliche und unerrettete Mensch lehnt einen weg- bzw. richtungsweisungen Bestimmer also einen Gott über seinem Leben ab. Und doch sind wir von unsereem Schöpfer so geschaffen, daß wir nur innerhalb von Beziehungen leben können. Und die wohl wichtigste Beziehung eines Menschen ist die Beziehung zu Gott.
Gott überläßt den Menschenn innerhalb vorbestimmter Grenzen seinem freien Willen aber nur solange, bis das Maß voll ist und er in das irdische Geschehen schließlich handfest eingreift. Aber er bewahrt uns auch.
Zu jeder Zeit ist sein väterlicher Blick unentwegt auf uns, die wir seine Kinder sind, gerichtet.
Gott bewahrt die Menschheit davor, daß sie sich selbst zu Grunde richtet und diese Erde selbst zerstört. Gott setzt allem Bösen, aller irdischen Macht und menschlichen Rebellion, auch wenn er es eine Zeit lang duldet, mit einem es zulassenden "ihm wurde gegeben" eine Frist und damit eine zeitliche Begrenzung. Seine Gerechtigkeit fordert eine Strafe, aber seine unaufhörliche Güte läßt ihn die Gnade nicht vergessen:
"Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen."
(Jesaja 49, 15; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Also höre du Tochter Zion und vergiß es nicht: Bist du nicht lt. Sacharja 2, 14 Gottes Tochter, dann bist du auch sein Kind. Und Gott nennt dich sogar sein Eigentum!
Auch wenn eine Mutter ihr Kind doch vergessen sollte. Gott würde dies und er uns dies zugesichert, nimmermehr tun. Denn im Alten Testament ist "unser Vater; »Unser Erlöser«" von alters her Gottes Name:

Jesaja 63, 16 aus der unrevidierten Fassung der Elberfelder Bibel von 1905
Du, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Darum höre du Tochter Zion, dur Kind des Höchsten: Erst dein lautes Rufen zu deinem Vater führt zu Deiner Erlösung, bringt allem Bösen auf der Welt das Gericht und bereitet ihm ein Ende (vgl. Offenbarung 8, 4).
Denn der "... Engel des HERRN lagert sich (nur) um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus."
(Psalm 34, 8; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und weil im Alten Testament von alters her Gottes Name "unser Vater; »Unser Erlöser«" ist, konnte der Gott der Juden nicht anders, als seinem Volk die Schuld am Sterben seines Messias zu vergeben. Zum sichtbaren Zeichen der Schuldvergebung erlöste der Gott der Juden sein Volk aus der Knechtschaft und brachte es wieder aus der Zerstreuung unter die Nationen in ihr Land zurück:
Jesaja 40, 2
2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, daß ihre Knechtschaft ein Ende hat, daß ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Folgt nun Gottes Schuldvergebung und der bereits vollzogenen politische Wiederentstehung Israels auch bald seine geistliche Wiederherstellung, denn ganz Israel soll doch einmal gerettet werden, und die Heiligen werden dann am Reich Gottes teilhaben?


Das Verständnis der großen endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel

Was ist die Verheißung Gottes an Israel, und wann wird sie sich erfüllen? Wir lesen dazu beim Propheten Daniel:

Daniel 7, 11-27
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
13 Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie
eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.

14 Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.
15 Ich, Daniel, war entsetzt, und dies Gesicht erschreckte mich.
16 Und ich ging zu einem von denen, die dastanden, und bat ihn, daß er mir über das alles Genaueres berichtete. Und er redete mit mir und sagte mir, was es bedeutete.
17 Diese vier großen Tiere sind (die) vier (heidnischen bzw. nichtjüdischen) Königreiche, die auf Erden kommen werden (dann wenn Israel erstmalig unter Fremdherrschaft gerät. Und mit dem Beginn  des Machtaufstiegs dieser vier unmittelbar aufeinanderfolgenden vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreiche starten dann die in Lukas 21, 24 beschriebenen Regierungs- »Zeiten der Heiden«-Völker).
18 Aber die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen.
19 Danach hätte ich gerne Genaueres gewußt über das vierte Tier, das ganz anders war als alle andern, ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit
seinen Füßen zertrat, was übrigblieb;

20 und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren.
21 Und ich sah das (andere) Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie (der mit dem »anderen Horn« gemeinte Antichrist zur Zeit des Endes wird das Land Israel im Kampf besiegen und besetzen, was dann den Juden, dann wenn ihr Land auf der politischen Landkarte der Erde zurückerschienen ist, die letzte Fremdherrschaft bringen wird),
22 bis der kam, der uralt war, und Recht schaffte den Heiligen des Höchsten und bis die Zeit kam, daß die Heiligen das Reich empfingen (Die Dauer der durch das »andere Horn« verursachten Fremdherrschaft über Israel wird durch das rettende Eingreifen und Rechtschaffen des lebendigen Gottes beendet werden. Unmittelbar danach werden die mit den »Heiligen« gemeinten Israeliten dann das Reich empfangen).
23 Er sprach: Das vierte Tier wird das vierte Königreich auf Erden sein; das wird ganz anders sein als alle andern Königreiche; es wird alle Länder fressen, zertreten und zermalmen.
24 Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen.
25 Er (gemeint ist das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich
unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
Lästerung findet sich in der Offenbarung immer im Munde des Satans und seiner Helfer (s. z. 2, 9) und meint bewußte Zurückstoßung der Herrschaft des Lammes und den (bzw. im Zusammenhang stehend mit dem) Versuch, seine Würde, also seinen Namen zu rauben und ihn sich selbst zuzulegen.« - Zitat aus der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes bzgl. Offenbarung 13, 1 auf Seite 343 von Adolf Pohl.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", wird demnach Gottes heiligen Namen rauben, Gottes Platz einnehmen und den Namen Gottes und den seines Messias selbst verwenden. Und Satan, genannt der Versucher, realisiert dies, indem er sich im »Sohn des Verderbens«, besser: »Sohn des Verderbers«, verkörpert, d.h. im dann wieder neu errichteten Heiligtum Israels bzw. im dann existenten 3. jüdischen Tempel einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird, der sich mit allen Vollmachten Satans ausgestattet mit betrügerischer Absicht selbst Messias Gottes und Jesus Christus nennt; vgl. bei Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12; Hesekiel 28, 2 und Jesaja 14, 13-14 und das zum äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Prophet Gesagte. Auch wie die in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im einzelnen lauten könnten, können wir anhand der biblischen Definition der Begriffe »Lästern« bzw. »(Gottes-)Lästerung« ableiten. Und die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns hierbei den Weg.)
26 Danach wird (über diesen Gotteslästerer und seine Anhänger) das Gericht gehalten werden; dann wird ihm (gemeint ist hier noch einmal das »andere Horn« bzw. der Antichrist zur Zeit des Endes) seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
27 Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen (die »Heiligen«, das ist eine alttestamentarische Bezeichnung für die Juden oder Israeliten bzw. das heilige Volk Gottes) des Höchsten (zurück-) gegeben werden, dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker bzw. nichtjüdischen Staaten. Damit ist derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat Israel einschließt.
Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten.
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird.

»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14-24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die in Daniel 7, 18+22+25+27 erwähnten »Heiligen« am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Dann wird auch alle Fremdherrschaft über Israel endgültig ein Ende haben. Und die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden zu Ende gehen.

"Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wer sind nun die in Daniel 7, 18+22+25+27 genannten »Heiligen« des Höchsten?
Wir wollen uns an dieser Stelle daran erinnern, daß die Vision vom auf der Erde anbrechenden Reich Gottes alttestamentlich gesehen vom Ursprung her eine rein jüdische Vision ist und der auf diese Erde gekommene Messias die gute Nachricht nur in Israel verkündete. Außerdem hatten nur die Juden die Zusage Gottes, daß sich der von Gott gesandte Messias einmal auf den Thron Davids, der ein Gnadenthron sein wird, setzen wird und daß die damit gemeinte Königsherrschaft über ihr eigenes spezielles Land dann kein Ende nimmt. Und es ist der nur den Juden verheißene Messias Gottes, derjenige königliche Retter, der sich dann auf den Thron Davids setzen und dann, wenn er wiederkommt, in erster Linie König über das Land Israel werden wird und dessen Reich kein Ende haben soll (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 12-23; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11, Daniel 7, 14 u. Lukas  1, 30-33).

So gesehen besitzen die Juden mit der von Gott selbst ihrem Volk gegebenen Verheißung, also nach dem Ratschluss Gottes, eine ganz besondere und einzigartige Stellung in dieser Welt. Dies äußerte sich demnach insbesondere darin, wie sich Gott in der Vergangenheit ihnen und nur ihnen allein offenbart hatte.
Denn die Heiden hatten bislang keine solche Messiaserwartung, weil ihre Völker diesen Gott und diese Hoffnung gar nicht kannten. Waren sie doch ohne Gott in dieser Welt!

Vergegenwärtigen wir uns, daß die neue Beziehung zwischen Israel und den Heiden, also zwischen den Juden und den Nichtjuden, die ausschließlich auf den Grund der jüdischen Apostel und der Propheten Israels erbaut wurde und zum gemeinsamen Eckstein den von Gott zu den Juden gesanden Messias und Erlöser Jesus Christus hat (gemeint ist die universelle Gemeinde), nicht schon im Alten Testament, sondern erst an Pfingsten ihren Anfang nahm (vgl. Epheser 2, 19).
So galt in der Zeitphase vor Pfingsten das in Epheser 2, 11 Gesagte. Und Epheser 2, 11 beschreibt die Situation, in der sich die Heiden bzw. Nichtjuden befanden, bevor Christus kam und mit der Aussendung des Heiligen Geistes seine Kirche gründete und damit die jüdische und die heidnische Welt in seiner Person miteinander verband.
Erst mit der Verbindung der Juden mit den Heiden durch den einen Geist, der vom Vater herkommt, ist es nun möglich geworden, daß auch die Unbeschnittenen diejenigen fünf Privilegien besitzen, die Gott im alttestamentarischen Sinne einst nur seinem auserwählten Volk gegeben hatte. In dem einen Geist nun werden gläubige Juden und durch Jesus Christus erlöste Heiden durch ihren Glauben an Jesus Christus zu dem einem in Römer 12, 4-5 und in 1. Korinther 12, 12-14+27 erwähnten Leib vereint.
1. Nun da sie lt. Epheser 2, 19 zu »Mitbürgern der Heiligen und Gottes Hausgenossen« geworden sind, hoffen auch die Nichtjuden auf den Messias Gottes.
2. Ab jetzt sind also auch die Heiden von den Verheißungen Gottes nicht mehr ausgeschlossen und in dem einen Geist mit dem Volk Israel verbunden.
3. Nun, da sie am neuen Bund Gottes Anteil bekommen haben, besitzen sie mit Recht genau wie auch Israel eine Hoffnung auf die zukünftige Herrlichkeit und auf den für Israel bestimmten Segen Gottes.
4. Und diese Hoffnung auf den Segen Gottes äußert sich nun darin, daß sie nun auf ihren persönlichen Messias und Erlöser schauen und auf den Anbruch des kommenden messianischen Zeitalters warten.
5. Einst führungs- und richtungslos und ohne Hoffnung auf Erlösung, weil ohne Gott gewesen, dürfen jetzt auch die Nichtjuden den einen Gott, der die Welt erschuf und dessen Kinder auch sie sind, weil auch sie nun nicht länger von Gott getrennt bleiben müssen, ihren Vater nennen.

Nun zu »Mitbürgern der Heiligen und Gottes Hausgenossen« geworden heißt aber nicht, daß nun auch die gläubig gewordenen Nichtjuden alle die Segnungen gleichermaßen bekommen werden, die ursprünglich allein Israel verheißen worden waren.
Die Heiden werden deshalb nicht in das Volk Israel aufgenommen und mit allem, was dazu gehört, zu Juden gemacht. Sondern die gläubige Heiden bleiben dem Fleisch nach auch weiterhin Unbeschnittene.
Aber die gläubigen Juden und die gläubige Heiden bilden nun gemeinsam vom Geist her eine neue Einheit, den einen Leib Jesu Christi, zu dessen Gliedern sie nun auch geworden sind. Der Geist Gottes ist es also allein, der sie egal welcher Hautfarbe und Nationalität nun in seinem Christus vereint. Denn die Heiden, und dies ist der große Unterschied zu vorher, sind ab jetzt (welch für sie glücklicher Umstand) auch nicht mehr ohne Gott in dieser Welt.
Gott muß wohl alle Menschen mit dem gleichen Maß lieben. Seine erste Liebe aber gilt nur einen Volk, und das ist das Privileg der Juden.
Und daß der eine Gott des Himmels sich über die Verlorenheit der der ganzen Welt erbarmt, muß wohl tatsächlich so sein:
"Denn also hat Gott (wirklich die ganze) Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."
(Johannes 3, 16; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Daß die neue Beziehung zwischen gläubigen Juden und gläubigen Nichtjuden auf den Grund der Apostel und der Propheten, indem Jesus Christus der Eckstein ist, erbaut wurde, geschah eben wie bereits gesagt erst zur Zeit des Neuen Testaments und nicht bereits in der Zeit vor Christus.

Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

In diesem Zusammenhang wollen wir an dieser Stelle nun nochmals Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14-24 zitieren:
»An dieser Stelle erhebt sich sicherlich die Frage, wer diese “Heiligen des Höchsten" eigentlich sind. In diesem Kapitel werden sie in fünf Versen erwähnt, in Vers 18, 21, 22, 25 und 27. Auch in Daniel Kap. 8 Vers 24 ist von ihnen die Rede. Eine bestimmte Auslegungsrichtung der Prophetie nimmt an, es handle sich um die Heiligen des Neuen Testaments. Viele Menschen denken sogar noch enger, nämlich wenn sie meinen, ihre Religionsgemeinschaft oder ihre Kirche seien diese Heiligen. Aber Gott hat eine, so würde ich sagen, meint Dr. McGee, riesig große Familie. Im Alten Testament hatte er die Heiligen des Alten Testaments. Das Volk Israel wurde ja bekanntlich ein heiliges Volk genannt. Aber auch die zum Judentum übergetretenen Heiden, die sogenannten Proselyten, wurden Heilige Gottes genannt. Davon zu unterscheiden sind die neutestamentlichen Heiligen, also die Gemeinde Jesu. Niemand sollte meinen, daß die eigene Konfession oder die eigene Gemeinschaft die einzige sei, die errettet wird - oder gar, daß die Gläubigen aus diesem Zeitalter der Gnade die einzigen seien, die errettet werden.«

Auf wen bezieht sich also der Prophet Daniel mit den in Daniel 7, 18+22+25+27 genannten »Heiligen« des Höchsten?
Sind es die "Heiligen des Alten Testaments", also die Juden bzw. Israeliten, weil sie von Gott als ein ihm heiliges Volk bezeichnet wurden? Oder sind damit die sogenannten Proselyten gemeint, die zum Judentum übergetretenen Heiden? Oder sind es gar die neutestamentlichen Heiligen, also die Gemeinde Jesu? Oder ist damit eine ganz bestimmte Religionsgemeinschaft oder Kirche gemeint?
Da Daniel ein altestamentarischer Prophet war und wir wissen, daß im Alten Testament die Gemeinde Jesu noch nicht gesehen werden konnte, ist hier in Anlehnung an das weiter oben zu den "Mitbürgern der Heiligen und Gottes Hausgenossen" bereits Gesagte unbedingt anzunehmen, das mit den in Daniel 7, 18+22+25+27 genannten »Heiligen« des Höchsten ausschließlich die "Heiligen des Alten Testaments" gemeint sein können, also Gottes heiliges Volk Israel.
Die »Heiligen« des Höchsten, so von einem jüdischen Propheten des Alten Testaments genannt, das können also in der Tat nur die Juden sein, also diejenigen, die auch Hebräer genannt werden und ihrem Glauben nach eine Messiashoffnung besitzen. Bzw. damit gemeint sind die Israeliten, die die Verheißungen Gottes erhalten hatten. Oder besser bzw. allgemeiner gesagt, damit gemeint ist das Land Israel.
Es ist also Gottes heiliges Volk Israel, das, weil sich Gott ihm offenbart hatte, im Gegensatz zu den Heiden nicht ohne Gott in dieser Welt ist.
Denn der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen auch noch viele andere Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung):

Jesaja 43, 1-7 nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985
1 Aber jetzt, so spricht der HERR, der dich geschaffen[A], Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
2 Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, <ich,> der Heilige Israels, dein Retter[A]. Ich gebe Ägypten als Lösegeld für dich, Kusch und Seba an deiner Stelle.   A) o. Helfer
4 Weil du teuer bist in meinen Augen <und> wertvoll bist und ich dich liebhabe, so gebe ich Menschen hin an deiner Stelle und Völkerschaften anstelle deines Lebens.
5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom <Sonnen>aufgang her werde ich deine Nachkommen bringen, und vom <Sonnen>untergang her werde ich dich sammeln.
6 Ich werde zum Norden sagen: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde,
7 jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist die prophetisch vorhergesagte Wiederherstellung Israels, die damit verbunden ist, diejenige Wiederherstellung des Volkes der Juden, die Mose nach der Ankündigung des Gerichts für sein Volk (vgl.5. Mose 28, 64ff) dessen Nachkommen versprochen hat:
"Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen
und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. (hier ist die allem vorangehende politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel gemeint)
Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du am Leben bleibst. (hier meint Mose die geistliche Wiederherstellung Israels, die der allem vorangehenden politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel auf dem Fuße folgt)"
(5. Mose 30, 4-6; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Es ist damit hochaktuell, daß das jüdische Volk bei seiner noch ausstehenden geistlichen Wiederherstellung wieder zu seinem lebendigen Gott zurückfinden wird. Und dies ist in großen Maße bis heute wir wissen noch nicht geschehen. Aber genau das verheißt auch die Prophezeiung in Hosea 3, 4-5 für die darauffolgende Zeit nach der Gottesferne.

Und dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird. Denn der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom wahren Gott des Himmels gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).


Gott wendet sich nun schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, um dieses für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen.

Der lebendige Gott Israels wird sich wiederum seinem Plan mit seinem auserwählten Volk bezgl. der Heidenvölker zuwenden. Er wird schon bald durch Israel großen Segen und das Heil für die Heidenvölker bringen, indem er sein Volk nach der heute bereits fast abschließend vollzogenen natürlichen Wiederherstellung (Beendigung ihrer weltweiten Zersteuung) nun auch geistlich wiederherstellt (spontane Annahme des vor ca. 2000 Jahren zur ihnen gesandten wahren Messias in großem Maßstab) und wieder gebrauchen wird, um der übrigen Welt der Heidenvölker seine Gnade zu offenbaren.
Gott wendet sich nun also schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, die nun "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden, um dieses und nicht mehr die aus der Welt herausgerufenen Heiden für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein (vgl. in der grafischen Darstellung "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Das zeitlich begrenzte Beiseitestellen des Volkes Israel, das bereits Jesus den Hohenpriestern und Pharisäern in einer prophetischen Vorschau angekündigt hatte (vgl. Matthäus 21, 42-43), wird schon sehr bald ein sichtbares Ende finden. Und dies geschieht dann in der 70. danielischen Woche lt. Daniel 9, 27. Denn der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen auch noch viele andere Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung).
Dabei kommt es zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung und geistlichen Wiederherstellung Israels. Denn es wird dann eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein (vgl. das in Apostelgeschichte 3, 19-21 in Klammern Ergänzte).
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen.
Und es wird damit in Apostelgeschichte 3, 19-21 außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.

Aber durch das zuvor geschehene und zeitlich begrenzte Beiseitestellen des Volkes Israel können jetzt auch die Heiden zu »Mitbürgern der Heiligen und Gottes Hausgenossen« werden. Dies bedeutet, daß nun auch die gläubig gewordenen Nichtjuden alle die Segnungen gleichermaßen bekommen werden, die ursprünglich allein Israel verheißen worden waren.

Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird). Aber noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits begonnenen Zeit der Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der lebendige Gott Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" heraus. Denn diese Menschen aus den Heidenvölkern der ganzen Erde, die in Jesus Christus später ebenfalls noch Erlösung und Rettung fanden und zu Gott in den Himmel kamen, "... die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen" (Offenbarung 7, 9).
Und sie, die Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen", ließen sich noch nach der Entrückung der wahren Gemeinde, also erst in der zweiten Hälfte der bereits begonnenen Zeit der Trübsal vom Gott Israels rufen:
"... Diese sind's, die gekommen sind aus der Zeit der Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes." (Offenbarung 7, 14; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).
An dieser Stelle sei auf das Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird" verwiesen. Hier kann Ausführliches zu den an ihren Stirnen versiegelten Knechten Gottes nachgelesen werden.

Denn die wahre Gemeinde wird, wie wir wissen, vom Seher und Schreiber der Offenbarung, also von Johannes, ab dem Kapitel 4 der Offenbarung nicht mehr erwähnt:
Das "Ende der Zeiten der Heiden" stellt demnach nicht nur den Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel dar, sondern bedeutet auch und zusätzlich eine neue Dimension seiner Gnade mit den Heidenvölkern.

Auf diese Art und Weise muß sich schließlich auch die Verheißung Gottes an Israel erfüllen:
"Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und der Ausdruck "die Heiligen" wird dabei an dieser Stelle in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land", also Israel benutzt. Es sind also die "Heiligen des Alten Testaments" gemeint.


Jesus Christus, den einst der Himmel aufgenommen hat, kommt wieder zu den "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge"

Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"
(Unterstreichungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Z.Zt. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung und geistlichen Wiederherstellung Israels wird eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein (vgl. das in Apostelgeschichte 3, 19-21 in Klammern Ergänzte).
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit in Apostelgeschichte 3, 19-21 außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.

Denn der Feigenbaum, das Logo dieser Homepage, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt heute wieder sichtbar auszuschlagen. Schließlich ist der Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7), sondern, wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf der politischen Landkarte der Erde (vgl. auch im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
Vergessen wir nicht angesichts dieses großen, bereits sichtbaren und von unserem Herrn Jesus uns gegeben Zeichens, welches doch "die letzte Zeit" bzw. die Phase der "letzten Tage" aus 2. Timotheus 3, 1 bereits eingeläutet hat, wie bereits greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen sein muß (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Be1. Johannes 4, 8ginn der politischen Wiederherstellung Israels an") aber auch, daß damit die aggressive Phase der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit schon sehr bald beginnt und dann die Gnadenzeit nahtlos in eine Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in den grafischen Übersichten "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche" und "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").  
Es bleibt auch eine oft vergessene, prophezeite und biblisch fundierte Tatsache: Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Ist es doch derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen wegen seiner großen Freveltaten an Gottes Weltordnung und an Gottes Volk gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

D.h., dann wenn die "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits sichtbar begonnen) und der Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird der Gott Israels nicht nur das gelobte Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und eine zur Wüste gewordene Einöde in einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem Milch und Honig fließen. Nein, "Wiederherstellung aller Dinge" bedeutet auch, daß Israel auch sein Heiligtum, gemeint ist der Tempel in Jerusalem, wieder zurückerhalten wird. Wenn dies geschehen ist, wird der seinem einstmals auserwählten Volk treu gebliebene Gott ganz Israel sogar die Schuld vergeben, damit auch ihre Rettung ermöglichen und anschließend einen neuen Bund mit den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird. Von diesem Zeitpunkt an wird das Heil für die unerrettete Welt schwerpunktmäßig wieder von Israel ausgehen. D.h. wir leben damit heute ebenfalls am Ende des Zeitalters der Gemeinde Jesu Christi, die schon bald der Himmel aufnehmen wird, damit sie bei ihrem Herrn sein kann.


Der erstgeborene Sohn tritt nun sein Erbe an

Ich schwor dir's und schloss mit dir einen Bund, spricht Gott der HERR, dass du solltest mein sein.
Hesekiel 16,8


"Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde" (Jeremia 31, 10)

Israel wurde vom lebendigen Gott verworfen und sein in 5. Mose 28, 15-68 angekündigter Zorn kam über dieses Volk, weil deren religiöse Führer seine von Gott zu diesem Volk gesandten Propheten zum Teil töteten (vgl. Matthäus 23, 37; Lukas 13, 34) und schließlich auch seinen Sohn, den wahren Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, ablehnten und kreuzigten (vgl. Apostelgeschichte 5, 30; 1. Thessalonicher 2, 14-16). Nun machte Gott andere zu Gärtnern seines Weinberges (vgl. Markus 12, 9). Aber am Ende der "Zeit der Heiden" wird Israel wieder angenommen werden (vgl. Amos 9, 11-15; Apostelgeschichte 15, 14-18).
Die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, können erst dann aufgehoben werden, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer 11, 25-27). So liegt nun zwischen der Zeit der Verwerfung und der Wiederannahme Israels die "Zeit der Gemeinde", die noch so lange andauern wird, bis die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist. In dieser Zeit leben wir heute (vgl. Jesaja 65, 1-3 und die dort gemachten Erläuterungen), doch sie geht nun ihrem baldigen Ende entgegen.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß das Ende der "Zeit der Heiden" (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") keineswegs bedeutet, daß aus den Heidenvölkern nun kein Mensch mehr Erlösung finden kann. Das Ende der "Zeit der Heiden" stellt aber die Wende des Geschickes Israels dar. Denn von nun an wird die Errettung der unerlösten (auch der heidnischen) Welt wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut erwählten Volk gesegnet sein. Denn die wahre Gemeinde ist dann, wenn die Wiederannahme Israels erfolgt, bereits von dieser Erde weggenommen und der auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen, weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort zur "großen Hure Babylon" entartet.

Die Bibel hatte also eine Wiederannahme Israels bereits vorhergesagt.
Und daß der Zorn über Israel nicht für immer währt und daß ihr Gott auch im Land ihrer Feinde kein Ende mit ihnen macht, daß hatte der Gott des Himmel doch im Zusammenhang mit der Bundesschließung und der Warnung vor Götzendienst den Israeliten bereits durch Mose zugesagt. Und er hatte den Juden auch versprochen, daß er an das gelobte Land denken werde, auch dann, wenn es verlassen und unbewohnt sein würde. Denn es ist sein Land, Gottes Besitz:

3. Mose 26, 33-35+42-46
33 Euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, und ich werde das Schwert hinter euch herziehen. .
34 Dann endlich wird das Land seine Sabbate ersetzt bEuer Land wird eine Öde und eure Städte werden eine Trümmerstätte seinekommen[A], all die Tage seiner Verödung, während ihr im Land
eurer Feinde seid. Dann endlich wird das Land ruhen und seine Sabbate ersetzt bekommen.   A) o. abtragen

35 All die Tage seiner Verödung wird es ruhen, was es nicht an euren Sabbaten geruht hat, als ihr darin wohntet.
...
42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken.

43 Denn das Land muß von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt[A], und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen[B], darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat.   A) o. abträgt  B) o. abtragen
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Land ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verwerfen
und sie nicht verabscheuen
, ein Ende mit ihnen zu machen, meinen Bund mit ihnen ungültig zu machen; denn ich bin der HERR, ihr Gott.

45 Und ich werde <zum Guten> für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin der HERR.
46 Das sind die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen und die Gesetze[A], die der HERR zwischen sich und den Söhnen Israel auf dem Berg Sinai durch Mose gegeben hat.   A) o. die Weisungen
(aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und was sich heute für uns alle vor unseren Augen in Palästina sichtbar abzeichnet, das ist bereits erfüllte Prophetie der Bibel. Der Gott Israels hat seinen Zorn von diesem Volk weggenommen. Viele Verheißungen bezgl. dieses Volkes und dieses Landes haben sich bereits teilweise erfüllt. Dies heißt aber auch für uns, die wir im Sinne des alten Bundes zu den Heiden gerechnet werden, daß wir bereits am Ende "der Zeiten der Heiden"  (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") angekommen sind.

Daß das verworfene Volk Gottes wieder angenommen wird, steht bereits seit Langem fest. Denn in der Bibel wurde von den Propheten des Alten Testaments prophezeit, daß sich der Messias einmal auf den Thron Davids setzen wird und daß dieser Thron in Ewigkeit stehen soll (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Doch dazu muß das vor Zeiten in alle Welt zerstreute Israel sein Land zurückerhalten, jenes Land, das einst von Gott ihren Vätern gegeben ward. Und damit der Gott Israels seinem verworfenen Volk die Sünden vergeben kann, muß der Tempel und der Opferaltar in Jerusalem wieder aufgebaut sein, damit darin das tägliche Opfer wieder dargebracht werden kann. Nur dort wird dieses Volk, d.h. der gläubige Überrest Israels, eine derartige Begegnung mit ihrem Gott suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten können.
Und ohne Tempel keine Schuldvergebung. Der Tempel war damals der einzigste Ort, an dem der Gott der Juden ihre Schuld vergeben konnte und ist es auch heute noch. Also, wenn der Gott Israels seinem Volk die Schuld vergeben soll, dann bedarf es heute essentiell einen neuen Tempel in Jerusalem.
Also noch einmal: Erst wenn es in Jerusalem tatsächlich wieder einen Tempel geben wird und das in der Bibel zur 2. Hälfte der Zeit der Trübsal Prophezeite zeigt ganz deutlich darauf hin, dann erst kann Gott seinem Volk bzw. diesem Land die Schuld vergeben.

Es gibt aber auch weitere, also noch andere Stellen und Zusammenhänge in der Bibel, die sehr deutlich darauf hinzeigen, daß es in der letzten Zeit doch noch zu einem Tempelwiederaufbau kommen muß, daß also dann, kurz bevor unser Herr Jesus wieder seine Füße auf diese, unsere Erde setzt, wieder ein Heiligtum in Israel existieren wird, der 3. Tempel:
Denn in der Mitte der 70. danielischen Woche wird durch den Antichrist der jüdische Tempel entweiht und der Opferdienst damit unmöglich. Mit der Aufrichtung seines “Götzenbildes” (dem von Menschenhand erschaffenen zweiten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15) im Heiligtum (und damit ist unmißverständlich der 3. Tempel in Jerusalem gemeint) schafft der Antichrist nach Joel 1, 9; Daniel 8, 11 und Daniel 9, 27 das tägl. Speis- und Trankopfer im 3. Tempel ab, zwingt die Juden u. Christen zum Götzendienst und beginnt nach Offenbarung 6, 9-11, alle mutig bekennenden Christen blutig zu verfolgen. Die Priester u. Tempeldiener des 3. Tempels sind nun aufgefordert, ein Trauergewand anzulegen, das sie sogar im Schlaf anbehalten sollen (vgl. Joel 1, 9+13-15).
Damit ein derartiges "sich in den Tempel Setzen" durch den Antichristen in Israel geschehen kann, muß es also zwangsläufig noch vor Ende der ersten Hälfte der Trübsal hin zum Wiederaufbau des jüdischen Tempels auf dem Tempelberg in Jerusalem kommen, in welchem dann der aaronitische Priester- u. Opferdienst wieder einsetzen werden. 

Im Buch Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 finden wir dann sogar eine detailierte Beschreibung des 3. Tempels im Tausendjährigen Reich. Keine Frage, dieser neue Tempel wird sich hier auf der Erde befinden und zwar in Israel. Das zukünftige Heiligtum der Juden wird der Beschreibung Hesekiels zufolge offensichtlich ein Gegenstand von beeindruckender Schönheit sein.
In Hesekiel 40, 38-47 entdecken wir, daß dann das mosaische System wieder hergestellt wird. Außerdem wird unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt, daß es wieder einen Opferaltar geben wird.
Das bedeutet die Wiedereinsetzung der levitischen Liturgie und des Brandopfers, des Sündopfers und des Schuldopfers.
Und nach Hosea 3, 3-4 findet die Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat und ohne biblischen Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel dann tatsächlich ein Ende. Denn Hosea 3, 3-4 deutet ganz darauf, daß diese Zeit begrenzt sein muß. Und damit ist auch automatisch die Zeit ohne jüdischen Tempel eine begrenzte Zeit. Denn der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel ist streng nur an einen Ort gebunden, eben an den einen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Nur dort darf der Gott Israels angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels kommen.
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod" vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage wieder aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wieder existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, aber auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar. Und mit seinem Erscheinen beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11).
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten zwangsläufig die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden.
Und wie man sich leicht vorstellen können wird, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem (vergl. dazu auch im Kapitel "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird"). Es perverisiert auf abscheuliche Weise die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Die endzeitliche Bedrängnis kommt, wie wir soeben sehen konnten, also nicht eher, bis in Jerusalem wieder ein Tempel existieren wird, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen worden sein muß, also in einer solchen Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar anschließt und mit Hosea 3, 5 beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5 als ergänzender Klammertext Geschriebene!).

Vergebung gibt es in Israel also nur an einem ganz bestimmten Ort, demjenigen Ort, den der Gott der Hebräer einst ihrem König David gezeigt hatte. Aber erst von seinem Sohn Salomo, dem Nachfolger von David, wurde dann auf dem Berg Morija der erste Tempel errichtet (2. Chronik 3, 1).
Es gab von da an einen einzigen Gott und einen einzigen Ort der Anbetung. Der Opferdienst Israels war also ausschließlich auf diesen einen Ort beschränkt. Er konnte an keinem anderen Ort stattfinden.
Nur in Jerusalem auf dem einstigen Berg Morija, und das ist der heutige Tempelberg in Jerusalem, dürfen also die Israeliten ihrem Gott opfern und um Sündenvergebung des ganzen Landes bitten. Und dazu benötigen sie also unbedingt wieder einen funktionstüchtigen Tempel, einen Opferaltar und zwei Ziegenböcke als Opfertiere, von denen nur einer zum jährlich einmal stattfindenden großen Versöhnungstag ausgewählt wird, die Schuld des ganzen Landes zu tragen.
Vermutlich zum Jom Kippur, dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten Heiligtum Israels, d.h. z. Zt. des 3. Tempels in Jerusalem, die Schuld des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los, das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vegl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel").
Der Zeitpunkt, als das Los nicht mehr in die rechte Hand kam und der rotgefärbte Faden nicht mehr weiß wurde, liegt 40 Jahre vor der Zerstörung des 2. Tempels (vgl. die Ausführungen aus dem Aufsatz von Roger Liebi: Jerusalem - Hindernis oder Chance für den Weltfrieden - Teil 1/2, der sich bei der Angabe der 40 Jahre auf das Talmudtraktat "Jomar" 39,b beruft). Und das letzte Heiligtum Israels wurde im Jahr 70 n. Chr. durch die Römer unter Titus dem Erdboden gleichgemacht. D.h. seit 30 n. Chr., bzw. seit dem Zeitpunkt der Ablehnung des Messias Israels durch seine religiösen Führer, wurde dem Volk Israel seine Schuld von Gott nicht mehr vergeben.
Aber es kommt der Tag am Ende der "Zeit der Heiden", an dem ganz Israel wieder angenommen und gerettet wird. Und die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, werden dann wieder aufgehoben werden, aber eben erst dann, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist.
Zu dieser Zeit soll der Überrest Israels gerettet werden, den ihr fürsorglicher Gott bis hierher getragen hat. Er, der gegenüber diesem Volk wie eine Mutter ist und der es wie eine Mutter ihr Kind trägt, das nicht mehr laufen kann, auf den Armen hält, wird darin nicht müde werden. Kann eine Mutter die Frucht ihres Leibes je vergessen? Nein, die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern hört nie auf:

Jesaja 46, 2-4
2 Ja, sie können die Last nicht wegbringen. Die Götzen sind gefallen und alle zusammengebrochen und müssen in die Gefangenschaft gehen.
3 Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob, und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an mir aufgeladen seid:
4 Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Was sagt Gott von dir, das du bist?

Johannes der Täufer sagte in Johannes 1, 23 von sich selbst:

Johannes 1, 19-23
19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bist du?
20 Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
21 Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
22 Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du dann?, dass wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?
23 Er sprach: »Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«, wie der Prophet Jesaja gesagt hat (Jesaja 40,3).
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jesus Christus, von dem der Verfasser dieser Homepage glaubt, daß er der vom Gott Israels gesandte Messias ist, sagte in Lukas 4, 18-19 von sich selbst:

Lukas 4, 16-19
16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat
 in die Synagoge und stand auf und wollte lesen.

17 Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht (Jesaja 61,1-2):
18 »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen,
19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.«
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was sagst du, du Volk Israel, das du bist?

Jesaja 49, 21
21 ... Ich war unfruchtbar, einsam, vertrieben und verstoßen. ... Siehe, ich war allein gelassen ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
So wie auch der Verfasser dieser Homepage eine geraume Zeit lang einen undurchsichtigen und undurchdringlichen Zaun zwischen sich und dem lebendigen Gott Israels verspürte, ihn und sein eingreifendes Handeln in seinem persönlichen Leben nicht mehr sehen konnte aber dennoch an seiner Beziehung zu ihm festhielt, ihn also nicht gänzlich verwarf, spürt auch das Volk Israel heute noch, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein Stück weit diese Gottverlassenheit, die sich im Sprechen "Der Himmel war geschlossen. Es gab keine Antwort vom Himmel." wie eine Ohnmacht äußert, die über dieses Volk gekommen war und bis heute immer noch nicht weichen will.
Aber wurde dieses Ausbleiben von Gottes Zuwendung zu seinem heiligen Volk lt. Hosea 3, 3-5 nicht prophetisch vorausgesagt?
"... Lange Zeit sollst du bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich will nicht zu dir eingehen. Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott. Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit."
(Hosea 3, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was spricht der Gott Israels zu seinem Volk?
"Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen." (Jesaja 49, 15)

Jesaja 49, 7-17+22
7 So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem, der verachtet ist von den Menschen
und verabscheut von den Heiden, zu dem Knecht
(Knecht ist ein Bild für Israel), der unter Tyrannen ist: Könige sollen sehen und aufstehen, und Fürsten sollen niederfallen um des HERRN willen, der treu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich erwählt hat.
8 So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils
geholfen und habe dich behütet und zum Bund für das Volk bestellt, daß du das Land aufrichtest und das verwüstete Erbe zuteilst,

9 zu sagen den Gefangenen: Geht heraus! und zu denen in der Finsternis: Kommt hervor! Am Wege werden sie weiden und auf allen kahlen Höhen ihre Weide haben.
10 Sie werden weder hungern noch dürsten, sie wird weder Hitze noch Sonne stechen; denn ihr
Erbarmer wird sie führen und sie an die Wasserquellen leiten.

11 Ich will alle meine Berge zum ebenen Wege machen, und meine Pfade sollen gebahnt sein.
12 Siehe, diese werden von ferne kommen, und siehe, jene vom Norden und diese vom Meer und jene vom Lande Sinim. (Hier wird des Ende der Zerstreuung Israels angekündigt)
13 Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.
14 Zion aber sprach: Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessen.
15 Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, daß sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen.
16 Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir.
17 Deine Erbauer eilen herbei, aber die dich zerbrochen und zerstört haben, werden sich davonmachen.
...
22 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.
(Hier wird nochmals auf das Ende der Zerstreuung Israels gezeigt)
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Verfasser dieser Homepage glaubt, von sich selbst zu wissen:
- daß er von dem Gott des Volkes Israel aus den Fesseln der Bedrängnis befreit wurde, um vor der Verführung des Bedrängers bzw. des damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes, den er bereits für gekommen hält, bewahrt und zum Dienst an Menschen zubereitet zu werden.
- Er denkt in diesem Zusammenhang, daß er in erster Linie dem heiligen Volk Gottes dienen soll, der sein auserwähltes Volk bis heute nicht vergessen hat, um es nun daran zu erinnern, was der HERR auch heute noch und ganz besonders jetzt zu ihm spricht: "Du bist mein Volk!" ( aus Jesaja 51, 16)
- Der Verfasser dieser Homepage möchte in diesem Zusammenhang Israel seine wahre, immer noch bestehende Verheißung zurück ins Gedächtnis rufen, die da lautet:
Die Heiligen, gemeint sind die Juden, das auserwählte und heilige Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen senden wird, dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen wird und zwar um nun sein Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden Heilszeit teilhaben. Und damit dies alles geschehen kann, wird Gott zur letzten Zeit Israel, obwohl er sein Volk nach der Keuzigung des Messias verworfen hat, wiedererwählen. Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem Messias vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die Trübsalszeit und die damit verbundene letzte Fremdherrschaft durch den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird Gericht nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.

Die Juden, die heute auf den Wegen das Zionismus und Humanismus wandeln und ihren Christus aber weiterhin verwerfen, den einzigen, der ihnen Rettung und Segen und Teilhabe am Reich bringen könnte, müssen also durch die Zeit der Trübsal hindurchgehen. Die anderen, messianischen Juden aber werden durch ihren Herrn Jesus Christus bei seinem nächsen Kommen von dieser Erde weggenommen werden und so vor den kommenden Gerichten Gottes Bewahrung finden. Denn das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Und die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden. Mit der wahren Gemeinde kann also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später die Christen aus den Nationen lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Daß sich all diese Verheißungen irgendwann tatsächlich zu bewahrheiten beginnen, erkennt man eindrucksvoll daran, daß sie sich vor aller Augen bereits zu erfüllen beginnen und zwar weil das Land Israel einem Wunder gleich nun wieder auf der politischen Landkarte dieser Erde erschienen ist und weil aus diesem einst zur öden Wüste gewordenen Gebiet heute bereits wieder ein fruchtbarer Landstrich geworden ist, auf dem wieder Milch und Honig fließen.
Und der Gott Israels wird später, vielleicht auch schon bald erneut einen Bund mit seinem von ihm erwählten Volk schließen:
Vor mehr als zweitausend Jahren sprach Gott dazu durch den Propheten Jeremia. Er versprach seinem Volk Israel, daß er es aus allen Ländern, wohin er es verstoßen hat in seinem Zorn, danach sammeln und zurückbringen will nach Israel (vgl. in Jeremia 32, 37). Die Juden sollen sein Volk sein, und er will ihr Gott sein (vgl. in Jeremia 32, 38).
Gleichwie Gott über dieses Volk großes Unheil habe kommen lassen, so will er nun auch alles Gute über es ausschütten, dasjenige Gute, das er ihnen zugesagt hatte (vgl. in Jeremia 32, 41).
Und diesesmal wird er sein Gesetz sogar in ihr Herz pflanzen (vgl. in Jeremia 32, 40). Israel wird dann zur seinem Gott der Gnade finden können und gerettet werden (vgl. nochmals in Jeremia 32, 40).

Das ist die Erfüllung der Verheißungen Gottes an Israel, von der ihr Gott trotz alledem nicht abweichen wird und dies obwohl sich das Volk der Juden bei seinem ersten Kommen am Messias bereits vergangen hat:
"Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst." (2. Mose 19, 6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
- Außerdem möchte der Schreiber dieses Textes mit Freude auch jedem Nichtjuden die Frohe Botschaft von der Versöhnung des lebendigen Gottes mit den Menschen zurufen und das zum Greifen nahe herbeigekommene Reich Gottes verkünden und daß der Retter dieser Welt schon sehr bald auf diese Erde zurückkommen wird und zwar ausschließlich nur zu "denen, die auf ihn warten, zum Heil" (vgl. Hebräer 9, 27-28).
Darum ist es auch äußerst wichtig, daß wir Gottes gute Gedanken mit uns Menschen erkennen und zu fröhlichen "Wartenden" werden.
- Er glaubt, daß Dasjenige, was diejenigen, die beim nächsten Kommen Jesu nicht bereit sein werden, danach trifft, schrecklich sein wird und daß unser Herr Jesus schon dehalb sehr bald wiederkommen wird, um alle, die auf ihn warten, davor zu bewaren! Wir sollen dabei auf das gerade wiedererstandene Israel schauen, daß nun zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist und von dem schon bald wieder, da nun die "Zeit der Heiden" mit riesigen Schritten ihrem Ende entgegengeht, schwerpunktmäßig die Errettung ausgehen wird, um zu erkennen, wie nahe bereits der Herr ist.
- Aber der Verfasser dieser Homepage soll auch die Lügen des bereits jetzt erahnbaren "Bösen" und Sohn des Verderbens, des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", bloßstellen, zur Wachsamkeit und Geduld aufrufen und vor der Verführung in der letzten Zeit warnen. Er möchte dazu den diesbzgl. Rettungsplan des lebendigen Gottes mit den Menschen dieser Welt offenlegen. Denn unser Gott ist immer noch ein Gott, der das Verlorene dieser Erde sucht und in seinem Messias Jesus Christus erretten will.
- Der Schreiber dieser Webseite soll Gottes großen Wunsch nach versöhnten zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere derjenigen zwischen den Generationen, kundtun. Denn er denkt, zu wissen, daß sonst die Menschen dieser Erde, dann wenn sie sich nicht vom Lästerer und Verführer ihrer Kinder abwenden, anstatt Gottes angekündigtes Heil sehr bald das Verderben eben durch jenen Bedränger ereilen wird. Anstelle das angekündigte Heil zu ererben, wird dann die Liebe in vielen erkalten. Und die Menschen muß ein ihre zerbrochenen zwischenmenschlichen Beziehungen heilendes Gericht Gottes treffen (vgl. Offenbarung 2, 20-23, Maleachi 3, 23-24).


Wer die Schlachtreihen Israels verhöhnt, den läßt der HERR, der Gott des Heeres Israels nicht ungestraft, denn er ist es, der den Seinen zum Sieg verhilft

Der Antichrist lästert während der gesamten ersten Hälfte der Zeit der Trübsal mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 den Namen des lebendigen Gottes und verhöhnt wie einst im Eichgrund (lt. der Lutherbibel 1984) bzw. im Terebinthental (lt. der revidieten Elberfelder Bibel 1985) Goliat, der unbeschnittene Philister von Gat, die dem Herrn angehören.
Er bedrängt auch den Verfasser dieser Homepage und fesselte ihn lange Zeit in all seinem Tun. Nun aber kann der Schreiber dieses Textes mit Ehrfurcht vor seinem Gott sagen:
Der HERR hat bereits viele dieser ihn lähmenden Fesseln von ihm abgetan und den Sohn des Verderbens, seinen Bedränger, nun in seine Hand gegeben, daß alle Welt inne werde und damit Israel erkennt, daß Gott der Herr ist und Zion sein Volk, das er erwählt hat.

Und steht nicht im Hebräerbrief: "Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben (und in Ewigkeit nicht sterben).":

Hebräer 10, 38-39
38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« (Habakuk 2,3-4).
39 Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Denn der Gott Israels ist es, der für uns streitet. Er ist es allein, der für die, die dem Herrn angehören kämpft.
Er tur dies "nicht durch Schwert oder Spieß  ...; denn der Krieg ist des HERRN" (1. Samuel 17, 47) und er wird auch den Menschen der Bosheit, dann, wenn er zum Gericht über diese Erde wiederkommt, einmal ganz und gar in die Hände seines Sohnes geben und die hartnäckigen Philister bzw. deren bis in die heutige Zeit hineinlebender Überrest, die der König Saul in seinem Ungehorsam gegenüber Gott einst am Leben ließ, durch seine durchbohrte Hand endgültig vernichten. Denn ihm, nur dem Sohn Gottes allein, ist alles Gericht übertragen (vgl. Johannes 5, 7), und der Antichrist "wird (erst dann und nur durch ihn vollends) zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand" (vgl. Daniel 8, 25).

Der Mensch der Bosheit hatte vor, dem Verfasser dieser Homepage alle Freude und Freiheit zu rauben, ihn zu verführen und zu verderben. Aber Gott, der Herr führte ihn aus seinem inneren Gefängnis hinaus ins Weite. So befreit durfte er erkennen:
Nicht dem Bedränger werden wir, die wir unsere ganze Hoffnung auf den HERRN setzen, in die Hände und nicht seiner Versuchung zum Opfer fallen, sondern einem die verlorenen Menschen suchenden, ihnen sogar nachgehenden und vorbehaltlos liebenden Vater begegnen, der das Leben seines einzigen Sohnes nicht verschont hat, damit alle von der Sünde erlöst und gerettet werden, die Buße tun und den heiligen Namen dieses Opferlammes anrufen (vgl. Römer 14, 9-13). Denn sein Wort ist es, was uns befreit, die Stimme Gottes ist es, die uns erlöst. Sein Geist ist es allein, der uns den Sieg schenkt. Und in seinem Sohn begegnen wir ihm, dem Vater, der uns zu seinen Kindern macht.

Römer 14, 9-13
9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebende Herr sei.
10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl (des erstgeborenen Sohnes) Gottes gestellt werden.
11 Denn es steht geschrieben (Jesaja 45,23): »So wahr ich lebe, spricht der Herr (Jesus), mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott (in mir als ihren Vater) bekennen.«
12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
13 Darum laßt uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Schreiber dieser Webseite durfte darum den Schwachpunkt des Antichristen finden, die einzige "ungepanzerte und ungeschütze Stelle", diejenige, die auch einst David bei Goliat, dem Philister von Gat,
mit einem Kieselstein traf. Die Stelle zwischen den Augen, dort wo das Zentrum des Denkens liegt, der Computer, das ist der Schwachpunkt, dieses Riesen.
Diese Stelle ist auch bei seinem Bedränger ungeschützt geblieben. Dort erst einmal getroffen, ist er gelähmt und wird aufgehalten.


Gott hat sein Volk zerstreut, aber er erbarmt sich dessen wieder

Jesaja 44, 21
21 Gedenke daran, Jakob, und du, Israel, denn du bist mein Knecht. Ich habe dich bereitet, daß du mein Knecht seist. Israel, ich vergesse dich nicht! [A]
A) Luther übersetzte im Anschluß an die alten Übersetzungen: »Israel, vergiß Mein nicht!«

Man darf für Israel getrost jeden, auch den eigenen Namen einsetzen, denn was für das heilige Volk Israel zählt, gilt für alle Kinder des lebendigen Gottes. Wir alle sind sein Eigentum. Was Gott gehört, beschützt er auch, niemand darf von seinem Eigentum wirklich Besitz ergreifen und ihm ernsthaft schaden, auch nicht der Sohn des Verderbens, der große Vergewaltiger der Menschheit, genannt der Antichrist. Der lebendige Gott hält uns in Zeiten des Sehens, in Zeiten des Glaubens aber auch in Zeiten des Zweifelns ganz fest in seiner Hand, denn der heilige Gott gedenkt seines großen Namens und verstößt sein Volk nicht. Was es auch getan haben mag, er hält ihm die Treue. Denn es hat ihm gefallen, Israel zu erwählen (vgl. 1. Samuel 12, 22).
Was er einmal erwählt hat, das hält er fest in seinen Händen, denn er will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen (vgl. Jesaja 57, 14-19). Dies durfte auch der Verfasser dieser Homepage am eigenen Leib erfahren.

So schreibt auch der Prophet Jeremia folgendes über das Sammeln der Übriggebliebenen in der letzten Zeit; denn noch nie zuvor wurden die Israeliten in die ganze Welt unter alle Nationen der Erde verstreut und mußten dann aus einer weltweiten bzw. erdumspannenden "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren:

Jeremia 23, 3-4
3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie sollen wachsen und viel werden.
4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, dass sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jeremia 16, 14-15
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Prophet Hosea war als einziger von den Propheten mit einer Hure verheiratet. Er liebte seine ihm immer wieder untreu werdende Frau wohl sehr, da er mit ihr immer wieder neu zu leben begann. Dabei ließ er nichts unversucht, um ihre Liebe voll und ganz zurück zu gewinnen.
Gott wollte dem Propheten in diesem Punkt wohl nachempfinden lassen, wie groß sein Kummer über sein ihm auch in der Vergangenheit immer wieder untreu gewordenes Volk war. Darum schenkte er gerade diesem Propheten ein besonderes Verständnis für die Schmerzen, die er erduldete und wie groß die Treue Gottes zu den Menschen wohl sein mag. Vielleicht hätte Hosea sonst Gott nicht so gut verstanden und seinen göttlichen Auftrag nicht mit ganzen Herzen ausführen können. Gott läßt oft Leid im Leben eines Menschen zu, damit der Betreffende besser als alle anderen verstehen kann, was Gott ihm sagen möchte. Dann erst kann ein Prophet seinen Auftrag mit der erforderlichen Hingabe zu Ende bringen. Und so war es auch beim Prophet Hosea. Seine Ehefrau verfiel trotz seiner beständig suchenden Liebe zu ihr und trotz ihrer gemeinsamen Kinder immer wieder neu der Prostitution.
Und so erlange der Prophet Hosea einen besonderen Bezug zur geistlichen Hurerei Israels mit dem heidnischen Götzen Baal und dem damit verbundenen Abfall vom lebendigen Gott.

Wir wissen, der lebendige Gott spricht in Hosea 11, 7-9 von der nie enden wollenden Barmherzigkeit Gottes zu seiner Frau, seinem Volk. Er benutzte dabei für die Israeliten der damaligen Zeit ein wohl eindeutiges Bild, das auch für uns heute unzweideutig nachvollzogen werden kann. Er beruft sich auf die Städte Adma und Zebojim, die lt. 5. Mose 29, 22 zusammen mit Sodom und Gomorra Gottes unwiederruflichem Gericht zum Opfer fielen. Für diese vier Städte, die völlig und unwiederbringlich zerstört wurden, gab es kein Erbarmen. Das aber soll für das heilige Volk Gottes niemals gelten.
So spricht auch der Prophet Jesaja in Jesaja 54, 6-10 von der ewigen Gnade Gottes und Gott, dem Erlöser, dessen Gnade nach einem Versprechen des lebendigen Gottes nie von seinem Volk weichen wird, auch wenn er sein Gesicht vor diesem Volk (nur) eine Zeit bzw. einen Augenblick lang verbergen wird:

Jesaja 54, 6-10 aus der Bibelübersetzung Hoffnung für Alle
6 Jerusalem, du bist wie eine verstoßene Frau – tief enttäuscht und betrübt, weil ihr Mann sie verlassen hat, der sie als junge Frau liebte. Doch der HERR, dein Gott, ruft dich zu sich zurück und sagt zu dir:
7 »Für eine kurze Zeit habe ich dich verlassen, aber voller Barmherzigkeit hole ich dich nun wieder heim.
8 Als der Zorn in mir hochstieg, habe ich mich für einen Augenblick von dir abgewandt. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und ich höre nie auf, dich zu lieben. Das verspreche ich, der HERR, dein Erlöser.
9 Damals nach der großen Flut schwor ich Noah, dass nie mehr die ganze Erde überschwemmt werden sollte. Genauso schwöre ich nun dir (heute), dass ich nicht mehr zornig auf dich sein will. Nie mehr werde ich dir drohen!
10 Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der HERR, der sich (immer wieder) über dich erbarmt!«
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Prophet Amos kündigte in Amos 9, 8-9 die Zerstreuung Israels an, wenn das Volk Gottes die Sünden der Heiden übernehmen würde, versprach aber gleichzeitig, dieses Volk niemals ganz zu vertilgen. Damit wird es in der weltweiten Zerstreuung die ganze Zeit lang als Volk bewahrt bleiben und seine Identität als das Volk Gottes niemals verlieren. D.h. Das Volk Israel, die Juden, wird sich mit den Völkern, unter die sie Gott zerstreuen wird, nicht vermischen. Aber es wird, wenn es in alle Welt zerstreut unter den fremden heidnischen Völkern wohnen wird, viele Prüfungen erdulden müssen und von den Heiden teilweise sogar gehaßt und verfolgt werden. Dieses "Schütteln unter den Heidenvölkern" gehört heute bereits der Vergangenheit an und ist damit Geschichte und erfüllte Prophetie. Und Israel hat, und das ist beinahe unglaublich, tatsächlich seine Identität als das Volk Gottes die ganze Zeit der Zerstreuung hindurch nicht verloren, weil der Gott Israels es fast 2000 Jahre lang während dieser Zeit bewahrt hat:

Amos 9, 8-9
8 Siehe, die Augen Gottes des HERRN sehen auf das sündige Königreich, daß ich's vom Erdboden vertilge, wiewohl ich das Haus Jakob nicht ganz vertilgen will, spricht der HERR.
9 Denn siehe, ich will befehlen und das Haus Israel unter allen Heiden schütteln lassen, gleichwie man mit einem Sieb schüttelt und kein Stein zur Erde fällt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Letztendlich schlugen sich dies Zusagen der Treue Gottes auch in den Klageliedern nieder (vgl. Klagelieder 3, 31-36):
"Denn der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.", Verse 31-32

Damit dürfte aller Wind denjenigen aus den Segeln genommen sein, die trotzdem immer noch behaupten, daß Israel in Ewigkeit von ihrem Gott verstoßen worden sei, daß er den Himmel vor diesem Volk für immer verschlossen hat, oder entweder spöttisch oder gar verbittert reden: Der Gott Israels könne nicht mehr hören und nicht mehr sehen. Spricht nicht der Psalmist des Psalmes 94 vom lebendigen Gott, dem Gott Jakobs:

Psalm 94, 9
9 Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Gott warnte die Juden durch Mose von Anfang an davor, den Götzenkult und die Sittenlosigkeit der heidnischen Völker anzunehmen, weswegen Er ja die Bewohner jener Völker vertrieben und getötet hatte (5. Mose 9, 4). Er würde auch sie, die Israeliten, aus diesem Land wieder vertreiben und das dort errichtete Haus Gottes zerstören, wenn sie sich mit den dort lebenden Heiden und ihren Gebräuchen vermischen würden (5. Mose 28, 63; 1. Könige 9, 6-8; 2. Chronik 7, 19-21). Dann aber, zum großen Leidwesen Gottes fingen die Juden tatsächlich an, tote Götzen zu verehren. So kündigte Gott über seine Propheten an, daß sein Volk "unter alle Völker zerstreut" werden wird, "vom einen Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde" (5. Mose 28, 64; Nehemia 1, 8; Amos 9, 8-9; Sacharja 7, 13-14).
 Die Zerstreuung Israels geschah in der Tat und der Tempel Gottes in Jerusalem wurde, wie prophezeit, völlig dabei wirklich zerstört. Aber die Zerstreuung fand in unserer Gegenwart auch wieder ein Ende und bis zum Tempelwiederaufbau kann es nicht mehr weit sein. Haleluja!


Gott spricht zu Zion und meint hiermit Israel: Du bist mein Volk!

Jesaja 51, 11-16 aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985
11 So werden (zu dieser Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
12 Ich, ich bin es, der euch tröstet (dieses Wort richtet sich noch an die Israeliten). Wer bist du, daß du
dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird,
(dieses und die nun nachfolgenden Worte richtet Gott bereits an den »in Fesseln Gekrümmten«)
13 und daß du den HERRN vergißt, der dich macht, der die Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des Bedrängers?
(Mit dem Bedränger ist hier nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ein ganz bestimmter Tyrann gemeint, nämlich der in Daniel 7, 8 als das andere kleine Horn beschriebene noch kommende endzeitliche Weltherrscher, der lt. Daniel 12, 7 genau dann erscheint, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat". Mit ihm ist also der eigentliche Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint, welcher später in Offenbarung 13, 1-10 das erste Tier aus dem Meer genannt wird, also derjenige am Ende der Regierungs-"Zeiten der Heiden" in Erscheinung tretende große Gottesfeind, dem nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 im Zuge seiner Machtentfaltung ein gotteslästerliches und "große Dinge" sprechendes "Maul" gegeben wird. Und dieser Bedränger ist schließlich auch derjenige, dem der Drache nach Offenbarung 13, 2-4 die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" übergibt, um sie lt. den Angaben aus Offenbarung 13, 4-5 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 symbolisch gemeinte 42 Monate lang öffentlich zu wirken.)
14 Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (aber dennoch) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.
15 Denn ich bin der HERR (und ich werde dich beschützen und bewahren), dein Gott, der das Meer erregt, daß seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name. -
16 Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt (D.h. Gott wird den »in Fesseln Gekrümmten« als sein Werkzeug und Sprachrohr gebrauchen, um genau durch ihn sein Wort der Wahrheit zu verkünden und seine nicht aufgehörte Liebe zu den Juden zu bekunden. Der »in Fesseln Gekrümmte« wird demnach trotz seiner schwierigen persönlichen Lebensumstände sogar zu einem der Rufer und Boten Gottes werden, die eine besondere Botschaft Gottes für Israel haben.) und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Zu einer Zeit, des »Heimkehrens und nach Zion Kommens mit Jauchzen«, dann also wenn Israel wieder von jubelnden Menschen in großer Freude besiedelt werdehn wird, d.h. dann wenn wir von der nationalen Wiederherstellung Israels und der Rückkehr der Israeliten in ihr Land nach ihrer weltweiten Zerstreuung ganz am Ende des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche sprechen, genau dann ruft der Gott des Himmels über seinen in Jesaja 51, 12-16 beschriebenen Boten Zion zu: "Du bist mein Volk!".
Und denken wir an die jüngste Vergangenheit, denken wir an das unverhoffte Öffnen der Grenzen des Landes des Nordens, so können wir uns dise Zeit sehr gut vorstellen (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben"). Und dem Freigeben der dort festgehaltenen Israeliten im Land des Nordens soll doch später auch von den Juden einmal große Bedeutung beigemessen werden (vgl. Jeremia 16, 14-15)!
Und schon lange vorher kündete die Bibel z.Bsp. in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" diesen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Und genau im Zusammenhang mit diesem großen politischen Ereignis konnte man doch mit Recht von einem »Heimkehren und nach Zion Kommen mit Jauchzen« sprehen.
So wäre es doch gut denkbar, das der in Jesaja 51, 12-16 erwähnte und angekündigte Rufer Gottes, der "in Fesseln Gekrümmte", über den der Gott des Himmel seinem Volk Israel zusprechen wird: "Du bist mein Volk!" genau in dieser Zeit des Freikommens der bislang dort festgehaltenen Juden im "Land des Nordens" erscheinen wird.
Und dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an welchem sich schon sehr bald die Verheißung Gottes erfüllen soll, daß zwar lt. Offenbarung 11, 2 in Verbindung mit Lukas 21, 24 noch der Vorhof des Tempels unter der Gewaltherrschaft des Antichristen eine kurze Zeit von den Heiden zertreten werden wird, aber Jerusalem von jetzt an nie wieder zerstört werden soll und schließlich die Ganzheit Israels gerettet bzw. ihren Erlöser finden werden wird. Und mit welch großer Freude der Berg Zion im vergangenen Jahrhundert bereits zurückerobert wurde, hat uns ebenfalls und zwar die jüngste Geschichte deutlich genug gezeigt.

Wie wunderbar, und dies soll ein ganz bestimmter, einzelner Mensch dem Volk Gottes übermitteln und zwar derjenige, den der Gott Israels zuvor aus der Hand seines Bedrängers erretten, vor ihm beschützen und dann dazu gebrauchen wird, Gottes große Barmherzigheit und nie aufhörende Liebe zu verkünden (vgl. im Kapitel "Gott kommt und schweigt nicht, denn durch den »in Fesseln Gekrümmten« aus Jesaja 51, 12-16 ruft er uns das nahende Kommen unseres Herrn Jesus Christus ins Bewußtsein und bereitet uns auf seine uns rettende Ankunft vor").
Und gerade zur "Zeit des Endes" bekommt sein Wort der Zusage seiner Liebe für sein auserwähltes Volk durch den "in Fesseln Gekrümmten" eine ganz neue Bedeutung. Er ist es auch, der diesem geplagten Volk Gottes Trost zusprechen soll, der da geschrieben steht in Jesaja 40, 1-2.

Wissen wir denn nicht mehr was in Psalm 132 13-18 geschrieben steht, daß der Gott Israels bereits vor ca. 3000 Jahren die heilige Stadt Jerusalem, die den früheren Namen Salem besaß, als einzige Stadt der Welt für sich bestimmt hat, zu seiner Wohnstätte bei den Menschen, zu seiner Ruhestätte für immer.
Wie kann dann der Gott Israels seine Stadt, sein auserwähltes Volk für immer und ewig verwerfen?

Und denken wir an das, was Dr. Vernon McGee zur Schuldfrage der Nationen sagte:
"Unterstreichen wir noch eines: Auch die “Völker” laden durch die Ablehnung Jesu Schuld auf sich, also nicht nur Israel!" (nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)
Wer oder was für Umstände sollten seine Worte umstoßen können? Könnte ein Mensch oder ein Volk, oder die Schuld, die es auf sich gelden hat, dazu in der Lage sein, den Willen des ewigen Gottes zu beeinflussen? Und ist seine Sünde noch so groß, wird sich Gott Jakob nicht wieder erbarmen?

Und sagt man nicht über Jerusalem, daß sie die heilige und die ewige Stadt sei, weil der Psalmist in Psalm 132 13-18 tatsächlich für immer und ewig meint?
Und es wird die Zeit kommen, in der es da heißt:
"Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, daß Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten.
Und ihr sollt's erfahren, daß ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurchziehen.
"
(Joel 4, 16-17; ergänzender Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)
Das Verb »brüllen«, das in Joel 4, 16 verwendet wird und Gottes Stimme charakterisiert, ist übrigens ein sehr deutlicher Hinweis darauf, daß zu dieser Zeit der Messias wieder persönlich in Zion sein wird. Denn die Heilige Schrift nennt den Retter Gottes in Offenbarung 5, 5 den »Löwen aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids«. Er ist es, der in der letzten Zeit, d.h. zur "Zeit des Endes" am sogenannten "Tag des Herrn" das verfahrene Schicksal Judas wenden wird und damit Israel von seiner letzten Fremdherrschaft und seinem Unterdrücker befreit.

Der Name "Zion" bezieht sich weiter Oben im Wort in Jesaja 51, 12-16 aber auf das ganze jüdische Volk. Er kann damit also auch andere Bedeutungen besitzen:
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, legte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.05.09 in der 32. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema dar:
"Zion war ursprünglich der Name des vorisraelitischen Jerusalem bzw. des Südosthügels von Jerusalem. Mit der Ausdehnung der von David eroberten Stadt unter Salomo ging der Name auch auf den Nordosthügel über und bezeichnete entweder die ganze Stadt oder nur den Tempelberg. Inhaltlich ist im Alten Testament der Zion der Tempelberg, der Ort der Rettung Israels und der prophetischen Zukunftserwartung."

In der spätjüdischen Literatur, den sogenannten Pseudepigraphen des Alten Testaments, das sind Schriften außerhalb der Bibel, spielt der Berg Zion sogar eine zentrale Rolle. Hier sei auf das um 100 n. Chr. entstandene 4. Buch Esra verwiesen, welches auch als Reaktion auf die Tempelzerstörung durch die Römer 70 n. Chr. gewertet werden kann und die Baruch-Apokalypse genannt. Diese Schriften zeigen beide auf das Ende der Geschichte, die Erscheinung des Messias zur "Zeit des Endes" und die Bestrafung seiner Feinde.
Das 4. Buch Esra gewann in unserer Kirche besondere Bekanntheit, obwohl es zur pseudepigrafischen und apokalyptischen Literatur gehört.
Dr. Bräumer bemerkte bzgl. des 4. Buches Esra in derselben Sendung vom 23.05.09, die über den ERF ausgestrahlt wurde:
"Im Spätjudentum ist der Berg Zion als Sitz des Messias gedacht. Nach dem Buch 4. Esra wird der Messias auf den Gipfel des Berges Zion treten und den Endkampf gegen die feindliche Streitmacht führen."
Pseudepigraphen sind übrigens Schriften, die nach einer bedeutenden Person aus dem Alten oder Neuen Testament benannt wurden. Auf diese Weise soll die Autorität solcher Schriften unterstrichen werden. Die Verfasser der pseudepigraphischen Literatur sind aber unbekannt.
Aber auch die Baruch-Apokalypse, welche eng verwandt mit dem 4. Buch Esra ist und in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. entstanden ist, verweist auf den Berg Zion:
"Nach einem anderen apokalyptischen Buch, dem Buch Baruch, wird der letze feindliche Regent auf den Berg Zion gebracht und vom Messias getötet.", erläuterte Pfarrer im Ruhestand, Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle.

Schon in Psalm 87, 2-3 wie auch im Hebräerbrief und in Offenbarung 14, 1 der Bibel ist der Begriff "Zion" eine Bezeichnung für eine ganz bestimmte Stadt, der heiligen Stadt Jerusalem. Aber es ist damit ein ganz bestimmter Teil der Stadt gemeint, nämlich derjenige, in welchem die Bewohner Jerusalems den Namen des Herrn lobpreisen. So jedenfalls formulierte es sinngemäß einst der Kirchenvater Augustinus.
In Psalm 2 ist mit dem Ausdruck "Zion" ein ganz bestimmter Berg, nämlich der Tempelberg nahe der Stadt Jerusalem gemeint.
In Joel 3, 5 wird mit Zion derjenige Ort benannt, an dem die Errettung der Menschheit und die Erlösung von ihren Sünden geschah, der Hügel Golgatha auf dem das Kreuz des Lammes Gottes stand, das für unsere Missetat geschlagen vor der Stadtmauer Jerusalems am Fluchholz hängend der Welt Sünde trug.
"Zion" kann sich aber auch ganz allgemein auf das Land Israel beziehen, wie wir in Jesaja 51, 3 sehen.

Der lebendige Gott Israels will uns, wie im obigen Wort in Jesaja 51, 12-16 gesehen, den Heidenchristen, den Dazugekommenen zu seiner Herde, und seinem auserwählten Volk von Neuem den Himmel auftun, wird uns seine Treue und Barmherzigkeit ganz neu, in einem neuen Licht zuteil werden lassen, ja er wird die Seinen vor der drohenden "Angst für Jakob" erretten und mit einer Entrückung von dieser Erde wegnehmen. Er will uns zuvor zeigen, was allein unseren Glauben gründen kann und wer allein uns Errettung und Erlösung bringt, der Sohn Gottes, Jesus Christus, in der Muttersprache Jesu: Jeschua HaMaschiach. Durch ihn allein können Sünden vergeben werden. Er ist des würdige Opferlamm Gottes, das für die Sünden dieser Erde dahingegeben worden ist.


Gott spricht zu Zion: "Werde wach, werde wach, steh auf, Jerusalem!" und "freue dich und sei fröhlich, ... ich komme und will bei dir wohnen"

Gott ist mit dem Volk Israel noch lange nicht am Ende, im Gegenteil.
"Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel (nachdem er es vor ca. 2000 Jahren verworfen hatte) noch einmal erwählen und sie (, die Juden, aus der weltweiten Zerstreuung unter die Nationen) in ihr (einst ihren Vätern gegebenes gelobtes) Land (zurück-) setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem Hause Jakob anhangen.
Und die Völker werden Israel nehmen und an seinen Ort bringen, und dann wird das Haus Israel sie als Knechte und Mägde besitzen im Lande des HERRN."  (Jesaja 14, 1-2; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

"Und der HERR wird (zur "Zeit des Endes" erneut das einstige Gebiet des Stammes) Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen. Alles Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er hat sich aufgemacht von seiner heiligen Stätte!" (Sacharja 2, 16-17)
Denn zu dieser Zeit, dann wenn der lebendige Gott wieder zu seinem Volk sprechen wird, um es aller Welt Enden zu sammeln, spricht er speziell zu denjenigen der in alle Welt zerstreuten Israeliten, die dann im Land des Nordens wohnen werden:
"Auf, auf! Flieht aus dem Lande des Nordens! spricht der HERR; denn ich habe euch in die vier Winde unter dem Himmel zerstreut (ich habe euch vor langer Zeit in alle Welt zerstreut, und ich bin es auch, der euch jetzt wieder in das Land, daß ich einst euern Vätern gab, sammeln will, und dazu habe ich das "Land des Nordens", in welchem ihr wohnen mußtet, gedemütigt, so daß auch sie Euch nun endlich freigeben muß, ihr seit nun nach langer Zeit des Eingesperrtseins tatsächlich wieder frei, zu ziehen, freut euch, es ist wirklich wahr), spricht der HERR. Auf, Zion, die du wohnst bei der Tochter Babel, entrinne!" (Sacharja 2, 10-11 mit erläuternden Ergänzungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Verfasser dieser Homepage nun verknüpft das Freikommen der dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens" aus der Prophetie lt. Sacharja 2, 10-11 mit einem Ereignis der jüngsten Geschichte, das mit der Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher wohl eine lange Zeit nicht ausreisen ließ.
Mit dem "Land des Nordens" meint Gott sehr wahrscheinlich die zu dieser Zeit, in welche der Seher Sacharja im Rahmen seiner dritten Vision hineinblicken darf, bestehende mächtige damals von den Kommunisten regierte Sowjetunion, die die Seinen Gottes, genauer gesagt, diejenigen, die zum Volk Gottes, zu Zion gehören, lange Zeit nicht freigeben wollte (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Denn auch andere Bibelausleger wie z. Bsp. der Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), sind bzgl. der Umsetzung der Prophetie Sacharja´s der selben Ansicht.

Man erinnere sich daran, daß der Mauerbau bereits im Jahre 1961 erfolgte und seitdem die freie Ausreise ins westliche Ausland, d.h. in den damaligen amerikanischen Sektor des durch die Folgen des zweiten Weltkrieges politisch zweigeteilten Deutschlandes durch die sowjetische Besatzungsmacht gewaltsam unterbunden worden war.
Mit dieser Auslegung beruft sich der Verfasser dieser Homepage auf die Ausführungen des Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, der in seinem Vortrag "Warum ich als Wissenschaftler an die Bibel glaube" nicht nur einen Bezug vom "Land des Nordens" zur damals von den Kommunisten regierte Sowjetunion hergestellt hat, sondern dabei auch die Zahl derjenigen Juden nannte, die alleine dieses große Land mit der Öffnung des "eisernen Vorhanges", so wurde damals die Grenze des kommunistisch geführten Ostblockes genannt, freigeben mußte: Es waren sage und schreibe ca. eine Million, also tatsächlich eine unübersehbare und sehr beachtliche Zahl von Juden.

Wir müssen dazu wissen:
Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt als auch eine Taktik jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung führt, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird.
Denn die erste Hälfte der Zeit der Trübsal (gemeint ist die Zeit der Machtentfaltung des eigentlichen Antichrist) ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".

Das "Land des Nordens"wird in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Und daß mit dem "Land des Nordens" bzw. mit dem "Land der Mitternacht" die damalige Sowjetunion gemeint sein muß, begründet sich in der Tatsache, und so argumentierte auch Dr. - Ing. Werner Gitt in seinem o. gen. Vortrag, daß sich Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad befinden, d.h. weil Moskau, das hier auch für die Summe der von Moskau regierten Ostblockländer zur Zeit des eisernen Vorhanges stehen könnte, genau im Norden von Jerusalem liegt (vgl. auch in Jeremia 16, 14-15 und das bei "Land der Mitternacht" Geschriebene).

Der lebendige Gott hat mit dem Volk Israel, also mit Zion, eine ewige Absicht, so wie er auch eine ewige Absicht mit der Gemeinde hat, die er heute noch aus dieser Welt herausruft. Und wir dürfen als Kinder Gottes sagen: “Wir sind vom Gott Israels aus der Welt Herausgerufene, und wir werden darum nicht sterben.”
Denn so wie er, die wir doch nur elende Sünder und Unmündige sind, die seine Strafe zu Recht verdient haben, uns dennoch aus dieser Welt herausruft, wird er auch den Überrest aus dem Volk Israel erwecken, vor seinem heiligen Zorn erretten und in das "wahre Israel", das den einst zu ihnen gesandten Messias nun endlich angenommen hat, verwandeln. Denn diejenigen, die aus dem auserwählten Volk Gottes Jesus Christus angehören, nennt die Bibel das "wahre Israel" oder die "Kinder der Verheißung" (vgl. das in Römer 9, 6-13 Geschriebene). Nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen (vgl. auch bei Römer 2, 28-29).
Und auch genau darum ruft der Gott Israels nun Zion zu, und er benutzt dazu seinen Knecht, den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, denjenigen, den er zuvor aus der Hand seines Bedrängers errettet hatte, welcher ihn verderben will und vor dem dieser bislang so große Todesangst hatte. Mit ihm als sein Sprachrohr, der in seinem Leben dankbar die Liebe und die Treue und Gottes erfahren hat und dessen Herz davon übersprudelt, findet der Gott Israels schließlich bei seinem geliebten Volk Gehör:

Jesaja 51, 17-2317 Werde wach, werde wach, steh auf, Jerusalem, die du getrunken hast von der Hand des HERRN den Kelch seines Grimmes! Den Taumelkelch hast du ausgetrunken, den Becher geleert.
18 Es war niemand von allen Söhnen, die sie geboren hat, der sie leitete, niemand von allen Söhnen, die sie erzogen hat, der sie bei der Hand nahm.
19 Dies beides ist dir begegnet - wer trug Leid um dich? -: Verwüstung und Schaden, Hunger und Schwert; - wer hat dich getröstet?
20 Deine Söhne lagen auf allen Gassen verschmachtet wie ein Hirsch im Netz, getroffen vom Zorn des HERRN und vom Schelten deines Gottes.
21 Darum höre dies, du Elende, die du trunken bist, doch nicht von Wein!
22 So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der die Sache seines Volks führt: Siehe, ich nehme den Taumelkelch aus deiner Hand, den Becher meines Grimmes. Du sollst ihn nicht mehr trinken,
23 sondern ich will ihn deinen Peinigern in die Hand geben, die zu dir sprachen: Wirf dich nieder, daß wir darüberhin gehen! Und du machtest deinen Rücken dem Erdboden gleich und wie eine Gasse, daß man darüberhin laufe.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 

Der Herr Jesus Christus kam auf diese Erde, um als Mensch stellvertretend für andere zu sterben. Und für die Juden ist es noch immer paratox, daß der Sohn Gottes und wahre Gott, aus dem Himmel gekommen als Mensch unter Sündern starb.
Das können sie bis heute nicht glauben, daß der große Gott Israels gerade mit ihm, seinem aus der Ewigkeit in die Endlichkeit dieser Welt gekommenen leiblichen Sohn und Heiligen, den er, indem er ihn Mensch werden ließ, vor ca. 2000 Jahren zu seinem Volk, den Israeliten gesandt hat, um ihnen zu dienen und seine große Liebe zu erweisen, unterwegs ist, sogar heute noch seine verlorenen Söhne und Töchter Israels nach Hause zu bringen, damit sie den Namen "Kinder des lebendigen Gottes" erhalten dürfen. Aber gerade dies ist doch sein großer Wunsch und seine Verheißung für dieses Land, den er durch den Propheten Hosea seinem Volk gegenüber geäußert hatte:

Hosea 2, 1+20
1 [A]Es wird aber die Zahl der Israeliten sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann. Und es soll geschehen, anstatt daß man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man zu ihnen sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!«
A) Abweichende Verszählung statt 2,1-25: 1,10 - 2,23.
...
20 Und ich will zur selben Zeit für sie einen Bund schließen mit den Tieren auf dem Felde, mit den
Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Aber gerade darum ist er der wahre, von Gott gesandte und zuerst zum Volk Israel gekommene Messias, das würdige Opferlamm Gottes, das, wenn es von den Israeliten in ihren Herzen angenommen wird, die Sünde dieses Landes wegnehmen wird:
"Höre nun, Jeschua, du Hoherpriester: Du und deine Brüder, die vor dir sitzen, sind miteinander ein Zeichen; denn siehe, ich will meinen Knecht (und damit ist der Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gemeint), »den Sproß« (der später unter dem Namen »Jesus, der Nazaräer« bekannt wurde), (nun in die Herzen meines Volkes) kommen lassen (so, daß sie ihn jetzt, nachdem die "Zeit der Heiden" erfüllt ist, auch als den Messias erkennen und annehmen werden).
Siehe, auf dem einen Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe, sind sieben Augen. Siehe, ich will auf ihm eine Inschrift eingraben, spricht der HERR Zebaoth, und will (durch den Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach) die Sünde des Landes wegnehmen an einem einzigen Tag." (Sacharja 3, 8-9 mit Ergänzungen des Verfassers dieser Homepage)

Genau das hat lange zuvor der Prophet Jesaja im Kapitel 53, Verse 1-12 vorausgesehen (vgl. Jesaja 53, 1-10) und er, der Messias Jesus Christus, sogar selbst von sich gesagt und um an unserer Stelle, also für uns Sünder zu sterben. Und das sagte auch der, der dem Messias den Weg ebnete und ihn ankündigte, der Rufer in der Wüste, Johannes der Täufer:
"Am nächsten Tag sieht Johannes, daß Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"  (Johannes 1, 29)
Und indem er am darauffolgenden Tag erneut auf Jesus blickte, rief Johannes zum wiederholten Male, um seine Meinung zu unterstreichen: "Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn. ... Siehe, das ist Gottes Lamm!" (Johannes 1, 34+36) 

Und als Beweis seiner Echtheit kam Jesus Christus am dritten Tag nach seinem Sterben am Kreuz wieder zurück von den Toten.
Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, ist derjenige, "welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.” (Römer 4, 25 und auch bei Römer 8, 32).

Der Sohn des lebendigen Gottes, Jesus Christus, sagte den beiden weinenden Schwestern von Lazarus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?” (Johannes 11, 25-26).
Diese Botschaft bezeichnet die Bibel als das Evangelium. Wir dürfen und sollen daran glauben. Denn dies ist der einzige Weg der Errettung der Heidenvölker (vgl. 1. Mose 12, 3; Galater 3, 8), d.h. gleichzeitig auch der der Israeliten! Und diese Botschaft ist es, durch die auch die Juden, das Volk Gottes, dann, wenn ihr "Taumelkelch", der "Becher des Grimmes Gottes", aus ihrer Hand genommen werden wird, Errettung finden werden. Denn der ewige Gott spricht in Vers 16 durch den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 zu Zion, seinem Volk, indem er dem "in Fesseln Gekrümmten" den tiefen Grund und seine Absicht, die er mit ihm, der lange Zeit in der ständigen Angst vor seinem Bedränger leben mußte, hat, damit kund tut:
"ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche:
Du bist mein Volk! (zu dem ich nun kommen, die Sünde des Landes nun wegnehmen und bei dem ich nun wieder wohnen will)" (Jesaja 51, 16)

Das Gleiche sprach bereits Jahrtausende zuvor der Prophet Sacharja aus, indem er sagte, und dabei ging er sogar noch einen Schritt weiter:
"Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will (wieder) bei dir wohnen, spricht der HERR." (Sacharja 2, 14)
 
Welch eine Verheißung des lebendigen Gottes für Zion zu der Zeit, wenn die Zerstreuung des Volkes Gottes zu Ende geht und Gott dazu auffordert, und der Anlaß dazu ist ein überaus freudiger, daß
sein auserwähltes Volk auch das "Land des Nordens", gemeint ist die ehemalige Sowjetunion bzw. sind die Ostblockländer zur Zeit des eisernen Vorhanges, verlassen soll, bzw. derjenige Teil, der dann dort wohnt! Und der Gott Israels bekräftigte noch seine Absicht, und der Prophet Sacharja formulierte dies so:
"Und der HERR wird Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen." (Sacharja 2, 16)

Nachdem es Jahrhunderte lang so aussah, als hätte der lebendige Gott Israel, das er einst als sein auserwähltes Land und sein Erbteil erwählt hatte, für immer verworfen, verweist er auf den Propheten Sacharja und läßt durch ihn kund tun, daß er, der Gott Israels, zu der Zeit, wenn die Zerstreuung des Volkes Gottes ein Ende nehmen wird, Jerusalem wieder d.h. erneut und zum zweiten Mal zu seinem Erbteil erklärt.
Wissen wir denn nicht mehr was in Psalm 132 13-18 geschrieben steht, daß der Gott Israels bereits vor ca. 3000 Jahren die heilige Stadt Jerusalem, die den früheren Namen Salem besaß, als einzige Stadt der Welt für sich bestimmt hat, zu seiner Wohnstätte bei den Menschen, zu seiner Ruhestätte für immer.
Wie kann dann der Gott Israels seine Stadt, sein auserwähltes Volk für immer und ewig verwerfen? Wer oder was für Umstände sollten seine Worte umstoßen können? Könnte ein Mensch oder ein Volk dazu in der Lage sein, den Willen des ewigen Gottes zu beeinflussen? Und ist seine Sünde noch so groß, wird er sich Jakob nicht wieder erbarmen? Und sagt man nicht über Jerusalem, daß sie die heilige und die ewige Stadt sei, weil der Psalmist in Psalm 132 13-18 tatsächlich für immer und ewig meint?

Zu Zion, den Juden, dem auserwählten Volk Gottes und nicht auch zu den Nationen bzw. der wahren Gemeinde Jesu Christi spricht er darum nun: "Du bist mein Volk! (Denn ich bin dein großer Erbarmer)" Und der Schreiber dieses Textes fügt außerdem noch dazu: Dabei soll es auch bleiben.
Wenn er "sein Volk" spricht, dann meint er auch "sein Volk", dasjenige Volk, dem er sich zuerst zugewand und das Volk, das er im Zusammenhang mit der endzeitlichen Wiedererwählung als seinen Augapfel bezeichnet hat (vgl. Sacharja 2, 12).
Wer bewahrt ihn nicht oder gibt seinen Augapfel freiwillig auf? Ist es nicht gerade das auf das man unter allen Umständen am besten aufpaßt, das, was man nie im Stich lassen würde?
Und ist ein Auge einmal schwer erkrankt, deckt man es zu, damit es nicht mehr sehen kann und so wieder gesund werde.
Und hat nicht Gott seinen Mantel auf die Augen dieses Volkes gelegt und ihm so signalisiert, daß er es erst heilsam umgibt und dann, wenn es wieder gesund geworden ist, zu seiner Frau machen will.
So war es damals zur Zeit der Propheten üblich, wer seinen Mantel auf eine Frau legte, versprach ihr die Ehe.
Die Decke, denn der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung, daß mit der Decke aus 2. Korinther 3, 12-18 eigentlich ein Mantel gemeint sein soll, die immer noch vor den Augen dieses, von Gott auserwählten Volkes hängt, wird mit ihrer geistlichen Wiederherstellung, dann wenn ganz Israel Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias annehmen wird, wieder weggenommen werden und zwar genau dann, wenn sich das heilige Gottesvolk Israel zum Gekreuzigten bekehrt und damit auch zur Treue des lebendigen Gott wieder zurückgekehrt sein wird, bzw. wieder an der unerschütterlichen Treue ihres Gottes festhält (vgl. 2. Korinther 3, 16).
Und spricht nicht aus dem Propheten Sacharja der Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, selbst, indem der Seher ausspricht:
"Und es sollen zu der Zeit viele Völker sich zum HERRN wenden und sollen mein Volk sein, und ich will bei dir wohnen. - Und du sollst erkennen, daß mich der HERR Zebaoth zu dir gesandt hat. -" (Sacharja 2, 15)

Der Prophet Sacharja des Alten Testamentes benutzt in Sacharja 2, 15 die Redewendung "viele Völker", wenn er eigentlich damit "alle" ausdrücken wollte. Denn die beiden zur Zeit Jesu bei den Juden geläufigen Sprachen, d.h. die Muttersprache der Juden bzw. die der benachbarten Heiden, Hebräisch und Aramäisch (Jesus sprach auch selbst hebräisch-aramäisch), kennen das Wort "alle" nicht. Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, sagte diesbzgl. in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk - ERF in der 60. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" die folgenden Worte:
»In den prophetischen Heilsererwartungen ist der Begriff "viele" eine Unzählbarkeitsaussage, ein Vergleich mit den Heerscharen des Himmels und dem Meeressand.«

Gott kann also nicht anders, als zu Zion zu sprechen: "Du bist mein Volk!" Und er benutzt dazu seinen Knecht, den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, der trotz seiner Verfolgung wider allen menschlichen Verstandes leben und nicht hinsterben soll in die Grube und den er zuvor aus der Hand des unbarmherzigen Bedrängers, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" errettet hat.
Und er tut es heute, denn die "Zeit des Endes", auf die sich der Prophet Sacharja im 2. Kapitel bezieht und in der es auch dem Teil seines Volkes, der zu der Zeit, die hier der Prohet meint, im "Land des Nordens wohnt, gelingen wird, aus dem "Land des Nordens" zu entfliehen, ist bereits angebrochen. Und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 hält durch die Gnade Gottes gehalten im Glauben auf diese Zusage Gottes hin an seiner Verheißung und seinem Auftrag und an seinem Erlöser Jesus Christius fest.
Der ewige Gott spricht diese, seine Botschaft "Du bist mein Volk!" nicht zu den Nationen, sondern zu Zion. Denn die frohmachende Botschaft von der Errettung vom Tod ist zuerst diesem Volk überbracht worden, und nun wird sie ihm durch den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 wieder ganz neu gegeben, der ein Symbol für die wahre Gemeinde Jesu Christi ist.
Zwischenzeitlich erhielten die frohmachende Botschaft von der Errettung vom Tod auch die Heidenvölker, gemeint sind die Nationen. Denn der Gott Israels hatte es ja Abraham, dem Stammvater des heiligen Volkes, in 1. Mose 12, 3 oder in 1. Mose 22, 18 oder in 1. Mose 26, 4 und in 1. Mose 28, 14 fest versprochen, daß alle Völker der Erde in ihm gesegnet sein sollen, d.h. durch seine Nachkommenschaft, durch sein Geschlecht Errettung finden werden. Und war nicht auch Jesus Christus einer aus diesem, seinem Geschlecht, eben einer seiner Nachkommen, also auch ein Jude? Durch ihn machte Gott wahr, was er zuvor Abraham zugesagt hatte:
"... und (ich, der Gott Israels) will deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben. Und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet (d.h. von ihrem Fluch, der durch ihre Sünden auf ihnen liegt, errettet) werden, ..." (1. Mose 26, 4)
Dies tat er auch in 1. Mose 22, 18 und in Psalm 72, 17. Und dabei bleibt er auch gewiß, so gewiß, wie es einst der Prophet Sacharja in seinem Auftrag für die "Zeit des Endes" angekündigt hat. Denn der lebendige Gott, der nach wie vor der Gott Israels geblieben ist, spricht es vor seinem Volk eindeutig aus:
"Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will (zu der "Zeit des Endes" wiederkommen, um) bei dir (zu) wohnen, spricht der HERR." (Sacharja 2, 14)
"Und der HERR wird (zur "Zeit des Endes" erneut das einnstige Gbiet des Stammes) Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird (dann) Jerusalem wieder erwählen. Alles Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er hat sich (abermals, nach ca. 2000 Jahren) aufgemacht von seiner heiligen Stätte!" (Sacharja 2, 16-17)

Auf dieses, sein wegen der Ablehnung seines Sohnes gestraftes aber dennoch geliebtes Volk soll jetzt und heute die ganze Welt blicken, damit sie erkennt, daß nun durch seine Hand abermals Erettung von diesem Land ausgehen wird. Und darum auch gibt der lebendige Gott die Blickrichtung ganz gezielt vor: weg vom "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, dem Symbol der wahren Gemeinde Jesu Christi, hin nach Israel, das sich von Gott in alle Welt verstoßen wieder sammelt, seinem Augapfel und einstmals auserwähltem und immer noch geliebten Volk. Wir sollen nun alle auf das Auge Gottes schauen und zu dem Ort, an dem es Gott wieder zurückgebracht hat, denn unser Gott ist nicht auf einem Auge blind geworden, und er hatte einst die Stadt Jerusalem als seine "Stätte seiner Ruhe für immer" ausgewählt ( vgl. Psalm 132, 13-18).


Jesus Christus, Messias der Juden und Heiland der Heiden

Über 3200 Prophetien der Bibel haben sich bereits erfüllt, und es ist nicht bekannt, daß irgend eine von ihnen sich in irgend einem Punkt anders erfüllt hätte, als vorhergesagt. Alle dieser bereits in Erfüllung gegangenen Vorhersagen der Bibel waren noch dazu solcher Natur, daß es wirklich unwahrscheinlich ist, daß sie sich von sich aus so ergeben hätten. Und so erfüllte sich auch Punkt für Punkt das zum Messias der Juden in der Bibel Vohergesagte. Und so wird sich auch das erfüllen, was die Bibel bezgl. seiner Wiederkunft vorhersagt und was noch zu keiner Erfüllung gekommen ist. D.h. alle noch nicht erfüllten Prophetien werden in Erfüllung gehen, genau so wie sie in der Bibel stehen.

In Apostelgeschichte 3, 19-21 wird uns eindeutig gesagt, daß unser Gott ein Gott der Gnade und der Wiederherstellung ist. Er ist beides zur gleichen Zeit, Messias der Juden und Heiland der Heiden. Er wird die Brautgemeinde aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung heilen. Und wird sich nicht einst die ganze Welt zu ihm bekehren?

Psalm 22, 28-3028 Es werden gedenken und sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden.
29 Denn des HERRN ist das Reich, und er herrscht unter den Heiden.
30 Ihn allein werden anbeten alle, die in der Erde schlafen; vor ihm werden die Knie beugen alle, die
zum Staube hinabfuhren und ihr Leben nicht konnten erhalten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Denn .... "Ich bin der HERR, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt (auf der ganzen) Erden. "
(Spricht der Gott des Himmels in Jeremia 9, 23 lt. der Zürcher Bibel 2007; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Warum beide gleichzeitig, Messias der Juden und Heiland der Heiden?
Die Vollendung der Gemeinde ist ohne eine Verwurzelung im Oelbaum Israel undenkbar. Und umgekehrt ist ein vollendetes Israel ohne eine geistlich wiederhergestellte Gemeinde nicht vorstellbar.
In einem Artikel  in "Charisma" Nr. 136/April-Juni 2006 (Hauptthema der Ausgabe: "Israel und die Gemeinde") wird von Harald Eckert genau darauf verwiesen. Dort wird auch gesagt, daß in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes das wiederhergestellte und vollendete Israel und die wiederhergestellte und vollendete Gemeinde eine Herde unter einem Hirten sein werden (vgl. Johannes 10, 14-16).
Harald Eckert bezieht sich dabei gleichzeitig auf verschiedene biblische Hinweise zur Wiederherstellung Israels und darauf, daß diese zunächst äußerer bzw. politischer und danach auch geistlicher Art sein wird. Er gibt dazu verschiedene Bibelstellen an.
Der Verfasser dieser Homepage hat sie aufgegriffen, kurz analysiert und gibt sie wie folgt wieder:
Die Prophetie zur äußeren, d.h. politischen bzw. nationalen oder auch natürlichen Wiederherstellung Israels kann in Hesekiel 36, 1-15 und die zur geistlichen in Hesekiel 36, 16-38 nachgelesen werden. Aber auch in Jeremia 31 wird man diesbezüglich fündig.
In Matthäus 23, 37-39 sagt Jesus Christus selbst eindeutige Worte zur Zerstreuung Israels und darüber, warum dies Gott zulassen wird, aber auch indirekt, daß Israel vor seiner Wiederkunft in diesem Land geistlich wiederhergestellt sein wird. Denn zu diesem Zeitpunkt wird das heilige Volk Gottes offensichtlich dem lebendigen Gott wieder die Ehre geben und auf die baldige Ankunft des Retters hoffen.

Der niederländische Pfarrer Jaap de Vreugd, Vorsitzender von "Christenen voor Israel" und Vorstandsmitglied von Israel Heute - Christen an der Seite Israels e.V. hat in der Zeitung Israel Heute, Ausgabe Februar 2006 - Nr 32 auf Seite 2 einen Artikel mit der Überschrift: "Ein gerechter Spross" veröffentlicht, der an dieser Stelle mit erwähnt sei. Denn er befaßt sich mit der Wiederherstelung Israels zur letzten Zeit:
Wer mit dem "gerechten Sproß" gemeint ist, liegt offensichtlich auf der Hand: Es ist der erwartete Messias der Juden.
Pfarrer Jaap de Vreugd zitiert dazu die Bibel in Jeremia 23, 5-8. Diese Prophetie, die besagt, daß dann, wenn den Israeliten ein "gerechter Sproß" erweckt wird, alle übriggebliebenen Stämme Isreals wieder sicher wohnen werden, wurde beim ersten Kommen des hier gemeinten Sprosses Davids (gemeint ist der erwartete Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach) noch nicht erfüllt. Also steht sie noch aus. Aber der lebendige Gott wird die zwölf Stämme Israels unter der Hand seines Sohnes retten. Dieser wird mit Gewißheit dafür sorgen, daß sie wieder sicher wohnen. Pfarrer Jaap de Vreugd verweist in seinem Artikel  auf einen Zusammenhang zwischen der Rückkehr der zerstreuten Kinder Israels in ihr eigenes, also ihr gelobtes Land und ihrer Vereinigung unter der Herrschaft des "gerechten Sprosses". Dieser "gerechte Sproß" aus dem Hause David, der nach 2. Samuel 7, 8-16 in Ewigkeit herrschen soll, muß dazu erst noch in Israel erweckt werden. Die geistige Erweckung und damit ist zweifellos die geistliche Wiederherstellung des heiligen Volkes gemeint, steht heute noch bevor, während die Rückführung der beiden übriggebliebenen Stämme Israels, gemeint sind die Nachkommen von Juda und Benjamin, das ehemalige Südreich, aus dem Norden und allen Ländern der Erde, wohin Gott sie verstoßen hatte, bereits in vollem Gange ist.
Nach der Vollendung Israels (gemeint ist nach der vollzogenen äußeren bzw. natürlichen und nach Abschluß der geistlichen Wiederherstellung) wird dieser "gerechte Sproß" wieder auf die Erde zurückkommen und es soll sich dann das Wort Gottes aus Sacharja 3, 8-9 erfüllen, das das ersehnte Tausendjährige, messianische Weltreich verheißt. So erfüllen sich die an Maria, der Mutter Jesu, gerichteten Worte des Engels Gabriel aus Lukas 1, 31-33, und die in Apostelgeschichte 1, 6-8 von den Jüngern Jesu gestellte, noch immer offene Frage zum Zeitpunkt der Aufrichtung des Reiches Gottes auf der Erde wird ihre Beantwortung finden.

Die geistliche Wiederherstellung und Vollendung Israels soll bekanntlich erst in der Endzeit, genauer in der Zeit der Trübsal, d.h. vor der Wiederkunft Jesu Christi zum Gericht kommen. Daß wir uns heute bereits zu Beginn der Endzeit befinden, kann aus Daniel 12, 6-7 entnommen werden. Dort wird sinngemäß ausgesagt, daß die Errettung des heiligen Volkes und die folgenden Zeichen und Wunder des Antichristen in der Zeit der Trübsal erst dann geschehen werden, wenn "die Zerstreuung des heiligen Volkes ein Ende hat", d. h. dann, wenn die äußere, d.h. die politische bzw. nationale oder natürliche Wiederherstellung Israels begonnen hat:

Jesus hat uns in seiner Endzeitrede vom wieder ergrünenden Feigenbaum, ein wunderbares Bild für den wieder erblühenden Staat Israel, berichtet. Denn der Feigenbaum steht symbolisch für Israel, und wenn er auszutreiben beginnt, dann ist dies ein Symbol für die Wiederherstellung dieses Volkes. Vorweg aber sollen Weltkriege entfacht werden, so wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Und das wird das endzeitliche Geschehen einleiten und sogar die kommende äußere, d.h. politische bzw. nationale oder natürliche Wiederherstellung Israels begünstigen.

"Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort." (Matthäus 24, 6-7)
Mit diesem Vers, und dabei sind sich die meisten Bibelausleger einig, sind die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts gemeint.
"Das alles aber ist der Anfang der Wehen." (Matthäus 24, 8)

Alle beiden bisherigen Weltkriege führten indirekt dazu, daß das jüdische Volk wieder in das Land ihrer Väter zurückkehren konnte.
Im ersten Weltkrieg geriet das Land Palästina aus der Hand der Türken in die Hände der Engländer. Das ehenmalige moslemische Gebiet gelangte unter die Oberherrschaft einer christlichen Nation, indem es zu deren Kolonie wurde. Am 2. November 1917 kam es zur Balfour-Erklärung, die im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen, die ebenfalls als unverkennbare und eindeutige Zeichen des nahenden Endes angesehen werden können, als eines der markantesten Endzeitzeichen betrachtet werden sollte. Dort wurde erklärt, daß Palästina die Heimstätte der Juden wieder sein solle und daß sie dort ein Lebensrecht haben sollen. Daraufhin kamen hunderttausende Juden in das ehemalige Land ihrer Väter zurück. Und das war dann der Beginn der äußeren bzw. politischen oder natürlichen Wiederherstellung Israels.

Fakt ist, Israel hat seit 1948 wieder einen eigenen Staat, nachdem es ca. 2000 Jahre in alle Welt zerstreut wurde. Denn am 14. Mai 1948 kam es zur formellen Gründung des Staates Israel, nachdem am 29. November 1947 die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit für den Teilungsplan, der Westpalästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat teilen soll, zustimmte, mit dem Ziel, den Überlebenden der Schoa eine Heimat zu schaffen.
So gesehen erfüllte sich bereits diese Prophetie Daniel´s. Schon alleine, daß es das Volk der Israeliten nach knapp 2000 Jahren noch gibt, ist ein Wunder für sich, und bestätigt, daß dieses Volk Gott gehört und von ihm erhalten wird.

Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß bezüglich der Rückkehr der in der ganzen Welt zerstreuten Kinder Israels ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem "im eigenen Land sicher" wohnen und der Erweckung und Vereinigung unter der Herrschaft eines "gerechten Sprosses" besteht. Das "im eigenen Land sicher wohnen" hat die Konsequenz, daß nach der Rückführung Israels diesem Volk durch die Gnade Gottes der Messias, der mit dem "gerechten Sproß" offensichtlich gemeint ist, offenbart wird. Denn dann kann von einem "sicher wohnen" gesprochen werden, erst dann, wenn das heilige Volk wieder unter dem Schutz des Höchsten steht. Doch dazu muß es den vom himmlischen Vater gesandten Retter erkennen und diesesmal freudig annehmen.
Die Erweckung des wahren Messias, denn der Antichrist möchte bekanntlich an Stelle dessen als Retter angenommen werden, kann der große Weltverführer also nur noch kurze Zeit aufhalten, da die Israeliten die Rückführung in ihr eigenes Land nicht mehr lange als eine mit eigener Kraft durchgeführte Handlung oder selbsterbrachte Leistung betrachten werden, sondern nach Jeremia 23, 7-8 als eine gewaltige Führung der Gnade Gottes und ähnlich dem Auszug aus Ägypten als ein zweites großes Befreiungswunder des Herrn erkennen werden. Die Bibel prophezeit es jedenfalls, und so muß es, Gott sei dafür gepriesen, auch kommen. Wenn das geschieht, werden die Juden von Osterfreude ergriffen wieder das Wort Gottes lesen und mit Sicherheit auch den Psalm 118 ganz neu entdecken und erschließen, so wie einst der Psalmist, der im Kreuz des von der Erde erhöhten und sterbenden Messias Jesu Christi das Tor Gottes, durch das die in Christus Gerechtfertigten einziehen werden, sah. Sie werden dann entdecken, daß wie von den Juden der jüngsten Vergangenheit irrtümlich angenommen Gottes Güte und Liebe niemals aufhören werden. Was für eine Antwort auch auf die in dieser Homepage im Seitentitel gestellte Frage!
Ja noch mehr:
In Jesaja 66, 12 wird die Zuwendung, die Eltern ihrem Kind geben, als Vergleich für Gottes Liebe zu seinem Volk Israel herangezogen und in 2. Mose 4, 22 bezeichnet Gott selbst das Volk Israel als seinen "erstgeborenen Sohn". Könnte der lebendige Gott seinen "erstgeborenen Sohn", hier gemeint das Volk Israel, vergessen? 

Oder allgemeiner formuliert und gefragt: Liebt der lebendige Gott einen Teil seiner Schöpfung nicht mehr, auch wenn diese Menschen nach ihm zu suchen beginnen und fragen: Bleibt Gottes Liebe?
Kann ein Vater auch nur einen Teil seiner Kinder oder gar seinen erstgeborenen Sohn verwerfen? Ist er doch der Vater nicht nur einer Minderheit, sondern aller Menschen, sowohl der von Israel als auch der aus den Heidenvölkern. Die gesamte Schöpfung sucht doch nach ihrem Vater. Wird das Herz des Vaters dann nicht in Tränen ausbrechen, wenn verlorene Söhne und Töchter wieder heimkehren wollen?
Es kann nicht anders sein. Gott hat Israel nicht verworfen und nimmt auch die Heidenvölker an, denn er ist ein alle Menschen liebender und suchender Gott.

Wir sollen heute das heilige Volk Gottes trösten und ermutigen, denn Gottes Zorn, der auf seinen Kindern lag, ist gewichen und zukünftige, weitere große Segnungen stehen diesem Volk bevor:


Jesaja 40, 1-2
1 Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.
2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Und darum sucht uns auch Gottes Sohn, Jesus Chrisus, der Messias der Juden, und er wird so gleichzeitig zum Heiland der Juden und der Heiden.
Er ist also gleichzeitig der gute Hirte von zwei Herden. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung. In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 14-16).

Der Schreiber dieses Textes lebt also in dem Bewußtsein, daß die geistliche Wiederherstellung Israels noch bevorsteht. Da die Entwurzelung der Brautgemeinde seiner Heilung in riesigen Schritten entgegen geht, ist der Zeitpunkt der Vollendung Israels nahe herangerückt. Wenn dies geschieht, ist eine weltweite Erweckung auch unter den Heidenvölkern zu erwarten, da die Menschen der Erde aus allen Völkern, Sprachen und Nationen von Gott in seinem Sohn Jesus Christus zur Buße und Umkehr gerufen sind. Die Heilung und Heiligung Israels stellen einen besonderen Wendepunkt in Gottes Heilsgeschichte mit diesem Volk, zwangsläufig aber in deren Folge auch eine Umkehr aller Nationen der Erde dar. Denn Gott gebrauchte dieses Volk bisher zu jeder Zeit, um der übrigen Welt seine Gnade zu offenbaren und ihnen das Evangelium zu bringen. Die ganze Welt schaut nun auf Israel, staunt über das, was Gott bereits getan hat und sehnt sich nach der Erfüllung des zweiten Teiles des Rettungsplanes Gottes mit diesem Volk, nachdem die äußere bzw. natürliche Wiederherstellung Israels fast abgeschlossen ist. Der lebendige Gott wird aber auch noch beispielsweise die amerikanischen Juden dazu bewegen, in ihr gelobtes Land zurückzukehren.
Der Verfasser der Homepage versucht darüber hinaus, zu diesem Thema auch an anderer Stelle der Bibel fündig zu werden, beschreitet aber einen ausführlicheren und vielleicht etwas anderen Weg zum gleichen Ziel:

Jeremia 32, 37-41
37 Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen in meinem Zorn, Grimm und großem Unmut, und will sie wieder an diesen Ort bringen, dass sie sicher wohnen sollen.
38 Sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.
39 Und ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, dass sie mich fürchten ihr Leben lang, auf dass es ihnen wohlgehe und ihren Kindern nach ihnen.
40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen.
41 Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, ganz gewiss, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Nachdem die Israeliten, wie es bereits in Jeremia 32, 37-41 verheißen wurde, bereits zum großen Teil  gesammelt und von Gott wieder in ihr Land zurückgeführt wurden, möchte Gott nun sein auserwähltes Volk in dieses von ihm für sein Volk vorgesehene Land regelrecht einpflanzen.
Damit besitzen die Israeliten zwar wieder ihr verheißenes Land, die geistliche Wiederherstellung ist damit aber noch nicht vollzogen. Sie wird also noch kommen.


Vorher wird die große Verwirrung unter den Gläubigen sein

"Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutuet Erkenntnisse vermitteln."
Maria Montessori

Wir wissen: Noch vor der geistlichen Wiederherstellung Israels wird die wahre Gemeinde Chisti durch eine Entrückung vor den Thron Gottes entfliehen können.
Im Jahr 373 nach Christus soll einer der frühen Kirchenväter, der Syrer Epharaem die hiermit gemeinte und noch ausstehende Wegnahme der Braut Christi vor der Zeit der Trübsal wie folgt beschrieben haben:

"Alle Heiligen und Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung nicht erleben, die über die ganze Erde kommen wird."

Dieser frühe Kirchenvater charakterisierte mit seiner Beschreibung der Entrückung der Gemeinde Christi gleichzeitig die Zeit, in der die Entrückung stattfinden wird. Es ist eine Zeit vor der kommenden Verwirrung, eine Zeit, die also von Irrlehren und Verführung gekennzeichnet sein wird. Und die vom Kirchenvater und Syrer Epharaem prophezeite Verwirrung und Verführung soll über die ganze Erde kommen.
Und das Ergeignis der Entrückung soll auch vor den angekündigten Gerichten und dem Zorn Gottes stattfinden. Denn die angekündigten Gerichte und der Zorn Gottes müssen eine Antwort des Himmels eben darauf sein, daß auch ein Verführer auftreten wird. Denn wo Verwirrung, Irrlehren und Verführung sind, muß auch ein Verführer sein. Es ist der große Glaubensverführer, der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Die angekündigten Gerichte und der Zorn Gottes haben demnach die Aufgabe, die von diesem Verführer zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten und die göttliche Rechtsordnung auf der Erde wieder herzustellen. In diesem Zusammenhang wird und muß ebenso eine Verfolgung der die Wahrheit liebenden Menschen kommen. Und auch diese wird Gottes eingreifendes und rettendes Handeln beenden.

Wie wird die Verwirrung wahrgenommen werden?

Der Antichrist wird sich doch tatsächlich an die Stelle von Jesus Christus stellen und so eine große Verwirrung unter den Gläubigen auslösen. Er versucht, den Platz Jesu Christi einzunehmen, ihn zu kopieren  und sich für ihn auszugeben.
Dies bedeutet auch gleichzeitig, daß er die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren und zuvor in Jerusalem den durch Titus im Jahre 70 nach Christus zerstörten Tempel wieder aufbauen muß. Jerusalem wird er zur Welthauptstadt erklären und aller Welt vormachen, daß der so wiedergekehrte Jesus Christus dort regiert, sein Tausendjähriges Friedensreich (Millenium) aufrichtet und die Weltherrschaft antritt.
Er wird dann durch den falschen Propheten den vermeintlichen Herrschaftsbeginn des angeblich zurückgekehrten Messias auf der ganzen Erde ausrufen lassen. So erfüllt sich, was bereits in Matthäus 24, 23-27 und 2. Thessalonicher2, 1-12 geschrieben steht. Denn diese Aussage Jesu bezieht sich bei Matthäus 24, 23-27 auf das zuvor zur Bedrängniszeit Gesagte.
Doch in diesem Zusammenhang wird durch die Bibel auch darauf hingewiesen, wie die Bewohner Jerusalems jetzt reagieren sollen (vgl. Matthäus 24, 15-22). Sie sollen nun schnell die Stadt verlassen und in die nahegelegenen Berge fliehen. Gott wird sie dort auf wunderbare Weise "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dies entspricht 1260 Tagen, und so lange dauert die Zeit der Bedrängnis, versorgen.(vgl. Offenbarung 12, 13-14, Daniel 11, 34).
Aufgrund dieser beiden Prophetien wird bereits heute in der Felsenstadt Petra ein beträchtliches Lager an Lebensmitteln unterhalten, nur weil die Israeliten vermuten, daß ihr Gott sie in dieser Zeit dorthin führen wird.
 
Noch bevor dies alles durch den an die Weltherrschaft strebenden Antichrist geschehen wird und die Menschen mit großen Zeichen und Wundern verführt werden, soll die Entrückung der wahren Gemeinde Christi kommen und der Tempelwiederaufbau beginnen.
D. h. aber auch: Mit dem Beginn der großen Bedrängnis, dann wenn die Israeliten in die Berge fliehen sollen, wird die geistliche Wiederherstellung Israels vollzogen sein. Der lebendige Gott wird somit auch das heilige Volk vor den kommenden Gerichten und dem darauf folgenden Zorn Gottes bewahren und hält bereits eine Tür, einen Fluchtweg für sein auserwähltes Volk offen.
Genau in dieser Zeit, erst nach der Entrückung, soll also die geistliche Wiederherstellung Israels sein. Sie wird in  Sacharja 12, 10 eindrucksvoll beschrieben.


Der Begriff der geistlichen Wiederherstellung Israels in seiner Erläuterung

Die geistliche Wiederherstellung Israels beinhaltet in erster Linie die Annahme Jesu Christi als den erwarteten Messias. Sie beinhaltet aber gleichzeitig, daß der größte Teil des jüdischen Volkes in Jesus Christus Gottes Gnadengeschenk an die Menschen erkennen wird und daß diese Erkenntnis der Gnade eine Gabe Gottes ist (siehe Epheser 2, 8-9).
Die Erkenntnis über die ganze Tiefe der Liebe Gottes zu dem Menschen kann nur das Licht Gottes, der heilige Geist, bewirken, das dann die Herzen der Menschen ausfüllen wird.
Diese Erkenntnis wird außerdem beinhalten, daß ewiges Leben sich nicht verdienen läßt. Es wird von dem geschenkt, der für die Sünden der Menschheit einen schweren Tod auf sich genommen hat. Denn der Lohn der Sünde ist immer der Tod (vgl. Römer 6, 23). Darum mußte derjenige von Gott gesandte, der die Sünden der Menschheit für uns stellvertretend getragen hatte, sterben, eben weil Sünde den Tod nach sich zieht. Mit seinem stellvertretenden Leiden und Sterben hat uns Jesus Christus den Weg zum ewigen Leben gebahnt, denn er ist nach seinem Tod am dritten Tag auferstanden von den Toten und hat so für uns den Sieg über den Tod erstritten, da er selbst ohne Sünde war.
Jeder, der nun auf ihn blickt, ihm nachfolgt und allein auf Gottes Gnade vertraut, muß zwar körperlich sterben, wird aber auch mit ihm wieder auferstehen. Die Sünde, die uns vorher von Gott getrennt hatte, wurde von Jesus Christus mit ans Kreuz genommen. Im Blick auf den Gekreuzigten können uns unsere Sünden nicht mehr vom ewigen Leben bei Gott trennen.


Die Ausgießung des Geistes der Gnade und des Gebets


Sacharja 12, 10
10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.
(Hervohebung vom Schreiber dieses Textes)

Als erstes fällt auf, daß dieser Text Parallelen aufweist. Wir lesen dazu in Offenbarung 1, 7 und in Matthäus 24, 30
Hier wird ersichtlich, daß zur Zeit der Wiederkunft des in großer Macht und Herrlichkeit mit den Heerscharen des Himmels wiederkehrenden Messias ebenfalls, aber dann alle Menschen der der Erde den erkennen, der durchbohrt wurde. Sie werden den wahren Messias als das Osterlamm Gottes sehen. Es werden die Menschen darüber wehklagen, und sehr bedauern, daß sie sogar dem Antichrist beinahe noch nachgefolgt wären. Jesus Christus kommt, wenn er sehr bald das letzte Mal zurückkehrt und seine Füße wieder auf die Erde setzen wird, dann nicht nur als Erlöser, sondern auch als Weltrichter. Die Gnadenzeit strebt ihrem baldigen Ende entgegen und zwar unwiderruflich.

Wo zur Zeit der geistlichen Wiederherstellung Israels das Volk der Juden wohnen wird, kann dem obigen Bibelzitat explizit entnommen werden. Denn es ist dort von Bürgern Jerusalems die Rede. Im gleichen Atemzug wird unmißverständlich das Haus David genannt. Das heißt, die zum Zeitpunkt der geistlichen Wiederherstellung Israels in Jerusalem lebenden Bürger müssen demnach dem Haus David angehörig sein. 
Das Evangelium wurde bereits in aller Welt verkündet. Die wahre christliche Gemeinde, die zu diesem Zeitpunkt bereits entrückt worden ist, kann damit nicht gemeint sein.
Diese Aussage weist damit eindeutig darauf hin, daß das jüdische Volk zum Zeitpunkt des Ausgießens des Geistes der Gnade und des Gebets wieder im gelobten Land Israel und seiner Landeshauptstadt Jerusalem wohnen wird.


Die Zeit der geistlichen Wiederherstellung Israels

Die Zeit, in der die geistliche Wiederherstellung des Volkes Israel erfolgen wird, wurde bereits vom Prophet Daniel sehr genau eingegrenzt:

Daniel 12, 1-3
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.
2 Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen,
wie die Sterne immer und ewiglich.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Die Errettung und Erlösung des Volkes Israel, aus dem auch der Prophet Daniel abstammt, soll, und so umschreiben es die Worte "zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden" also erst in einer Zeit sein, in der so große Trübsal sein wird, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit.
Wir ersehen hieraus, daß die geistliche Wiederherstellung des Volkes Israel erst während der bereits begonnenen Zeit der Trübsal kommen wird und keinen Tag vorher.
Dies ist eine Übereinstimmung zu allen bisherigen Überlegungen. Wer sonst als der Messias Jesus Christus könnte sein Volk, über das er von seinem Vater zum König gesetzt wurde, erretten und von ihren Sünden erlösen. Und das ist sie doch, die von Gott geschenkte Gnade.
Israel ist also nicht nur das Volk, das den Messias hervorgebracht hat, sondern auch das einzigartige Volk, das ihn zurückbringen kann. Dies wird allein durch seine Umkehr geschehen (vgl. Apostelgeschiche 3, 19-26). Wenn dieses Volk aus bußfertigem Herzen ruft: "... Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!" (vgl. Matthäus 23, 39), wird der Messias wiederkommen.

Auch finden wir eine Bestätigung dazu, daß dann die wahre christliche Gemeinde zu diesem Zeitpunkt bereits entrückt worden ist, denn sie soll nicht in die Zeit der Trübsal gehen. Diese sehr schlimme Zeit soll der Braut Christi von ihrem Bräutigam Jesus Christus, Gott sei dafür Dank, erspart bleiben.
Aber in Daniel 12, 1 erfahren wir von Israel: "Aber zu jener (besser in dieser) Zeit (der Zeit der Trübsal) wird dein Volk errettet werden, ..."


Die "Angst für Jakob" zur Zeit der geistlichen Wiederherstellung Israels

In Jeremia 30, 4-11 wird auf drametische Art und Weise eine kommende "Angst für Jakob" geschildert. Eine Angst, die nach Jeremia 30, 5 keinerlei Frieden einziehen lassen wird, charakterisiert die Zeit der Trübsal.
Der Verursacher dieser fesselnden und lähmenden Angst ist der Antichrist. Er beherrscht mit ihr die Menschen in dieser Zeit. Es ist eine Angst, die alles Bekannte übertrifft.
Die Israeliten werden aber durch Gottes Eingreifen eine Hilfe aus ihr heraus erfahren. Sie werden zuerst aus der Zerstreuung zurückgeführt und wieder in Frieden und Sicherheit wohnen, und als nächstes werden sie nach Jeremia 30, 9 wieder dem Herrn, ihrem Gott dienen, schließlich auch dem aus dem König David hervorgehenden Messias Jesus Christus.
Jeremia 30, 9 steht demnach auch zum Zeichen der kommenden geistlichen Erneuerung des Volkes Gottes, die mit der Annahme des Messias Jesus Christus eng verbunden ist:

Jeremia 30, 4-11
4 Und dies sind die Worte, die der HERR redete über Israel und Juda.
5 So spricht der HERR: Wir hören ein Geschrei des Schreckens; nur Furcht ist da und kein Friede.
6 Forscht doch und seht, ob dort Männer gebären! Wie kommt es denn, daß ich sehe, wie alle Männer ihre Hände an die Hüften halten wie Frauen in Kindsnöten und alle Angesichter so bleich sind?
7 Wehe, es ist ein gewaltiger Tag, und seinesgleichen ist nicht gewesen, und es ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden.
8 Es soll aber geschehen zu dieser Zeit, spricht der HERR Zebaoth, daß ich das Joch auf deinem
Nacken zerbrechen will und deine Bande zerreißen. Sie werden nicht mehr Fremden dienen,

9 sondern dem HERRN, ihrem Gott, und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will.
10 Darum fürchte du dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der HERR, und entsetze dich nicht, Israel. Denn siehe, ich will dich erretten aus fernen Landen und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, daß Jakob zurückkehren soll und in Frieden und Sicherheit leben, und niemand
soll ihn schrecken
.
11 Denn ich bin bei dir, spricht der HERR, daß ich dir helfe. Denn ich will mit allen Völkern ein Ende machen, unter die ich dich zerstreut habe; aber mit dir will ich nicht ein Ende machen. Ich will dich mit Maßen züchtigen, doch ungestraft kann ich dich nicht lassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der Weg für Israel zur Befreiung vor dem Zorn ihres Gottes ist der Glaube an den, den sie durchbohrt haben

So wie Gottes Zorn von denjenigen Menschen aus den Nationen abgewandt werden kann, die auf den gekreuzigten Christus schauen und vor ihm ihre Sünden bereuen, gibt es auch für die Juden einen Weg zum Heil.

Der Gott Israels hat sich zwar von seinem auserwälten Volk abgewand, aber Israel ist nicht von Gott verworfen (vgl. Jesaja 45, 17; Jesaja 66, 19-22; Römer 11, 1-10Römer 11, 25-26 u. das im Kapitel "Gott hat Israel, sein auserwähltes Volk, bis heute nicht verworfen" Geschriebene).
Denn auch für Israel gibt es einen Weg zur Befreiung vor dem Zorn ihres Gottes. Wir finden ihn in Sacharja 12, 10-11:

Sacharja 12, 10-11
10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.
11 Zu der Zeit wird große Klage sein in Jerusalem, wie die um Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo war.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Diese Prophetie Sacharjas ist ohne Zweifel auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet. Sie wird sich erst dann erfüllen können, kurz bevor der Messias der Juden, also Jesus Christus, wieder zurück auf diese Erde kommt, um seine Herrschaft auf dem Thron Davids anzutreten (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33) und um alle Völker zu richten (vgl. 1. Samuel 2, 10; Psalm 9, 9; Psalm 96, 13; Psalm 98, 9; Jesaja 2, 4; Jesaja 11, 4; Jesaja 66, 16; Micha 4, 3; Matthäus 19, 28; 2. Timotheus 4, 1; Hebräer 10, 30).

Die Worte, die in  Sacharja 12, 10-11 dem Propheten Sacharja in den Mund gelegt worden sind, stammen durch das kleine Wort "mich" in Vers 10 bedingt bzw. infolge der dortigen Redewendung "sie werden mich ansehen", wie wir es auch von den Psalmen her bereits schon kennen, vom Messias selbst (vgl. das im Kapitel "Die Psalmen öffnen neben den Propheten das Verständnis zum Messias" Gesagte). Denn der Prophet kann hier unmöglich sich selbst gemeint haben.
Er, den die Israeliten dann erkennen werden, dann wenn sich die Prophetie Sacharjas erfüllt, muß also folgerichtig auch derjenige sein, den sie von dieser Zeit aus rückblickend gesehen durchbohrt haben. Denn sonst würde es unter dem heiligen Volk und anfangs nur dort allein nicht zu dieser Wehklage kommen können.

Darum deutete bereits der Apostel Johannes in seinem Evangelium die Weissagung aus  Sacharja 12, 10 auf den Kreuzestod Jesu (vgl. Johannes 19, 37).
Und darum, weil sie ihn durchbohrt und erst jetzt, da er nach so langer Zeit wiederkommt, erkennen werden, wen sie durchbohrt haben, werden sie bzw. ihre Kindeskinder nun fast 2000 Jahre später um ihn, den sie umgebracht hatten, also um ihren von Gott verheißenen König klagen wie "um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen".

Und nun erkennen auch wir, was mit "durchbohrt" gemeint sein muß.
Es ist wie bereits gesagt der einstige Kreuzestod Jesu Christi, bei dem die damaligen Oberen der Juden (gemeint ist der Hohe Rat und die Hohenpriester) die volle Schuld trugen, weil sie es waren, die voller Zorn veranlaßt hatten, daß ihrem von Gott zu ihnen gesandten Messias Hände und Füße mit Nägeln durchbohrt wurden, darum, weil sie ihn, der sie liebte, tragischerweise verkannten, ihn bei der Anklage unter falschen Anschuldigungen als einen Gotteslästerer und Aufrührer ihres Volkes hinstellten und durch die Justiz der damaligen Römischen Besatzungsmacht ermorden ließen, darum weil er ihnen mutig und unbequemerweise ihre eigenen Verfehlungen zur Last legte und damit dasjenige tat, was sich sonst niemand wagte, offen auszusprechen.
Die damaligen Oberen der Juden suchten also bewußt einen Weg, Jesus zu töten, weil  er ihnen die Wahrheit, so wie sie von Gott gesehen wurde, nicht vorenthielt und die unter frommem Deckmantel verborgenen Mißstände unter den damaligen Führenden der Juden aufdeckte und beim Namen nannte.

Der Apostel Johannes schilderte diese Umstände der Ablehnung des von Gott zu seinem Volk gesandten Messias Israels und seine Überantwortung in die Hände seiner Henker in Johannes 19,14-16 wie folgt (vgl. auch bei Johannes 19, 6; Markus 15, 13-14 u. Lukas 23, 21):
"Es war aber am Rüsttag für das Passafest um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Seht, das ist euer König!
Sie schrien aber: Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König als den Kaiser.
Da überantwortete er ihnen Jesus, daß er gekreuzigt würde."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit war doch bereits erfüllt (vgl. Markus 1, 14-15; Galater 4, 4). Hatte nicht das Volk zuvor Jesus beim Einzug in Jerusalem als ihren neuen König gefeiert? Israel hatte also nun, zu diesem Zeitpunkt der Anklage Jesu vor dem Hohen Rat, bereits wieder einen von ihrem Gott eingesetzten König. Und doch widersetzten sich die Oberen der Juden diesem göttlichen Ratschluß:

Johannes 12, 12-19
Der Einzug in Jerusalem
12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, daß Jesus nach Jerusalem käme,
13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!
14 Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9):
15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.«
16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, daß dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte.
17 Das Volk aber, das bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat.
18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.
19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, daß ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal in den letzten Tagen so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, "wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob ...«", der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bzw. Überrest bleiben. Und dieser Überrest wird schließlich "ganz Israel" ausmachen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).

Wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Und mit den "Heiligen" meint die Bibel immer das Land Israel bzw. den Staat und nicht einzelne Menschen, die bereits in Christus sind. Denn er, der sich an Gottes Stelle bzw. die seines Messias stellen wird, soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird es ebenfalls sein, der einen Teil der Israeliten zum Götzendienst verführen wird. Nur der dritte Teil dieses Volkes wird schließlich übrig bleiben, geläutert und auf dramatische Weise aus der Hand des Antichristen errettet werden (vgl. Sacharja 13, 7-9).
Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel also immer das Land Israel bzw. ist seine Ganzheit, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also ist demnach auch nicht der messianische Kern Israels gemeint.

Dr. Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, legte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.01.10 in der 40. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" folgende interessante Aspekte zu diesem Thema dar:
"Paulus spricht nicht von jedem einzelnen Israeliten, sondern von der Ganzheit Israels. Die Ganzheit Israels wird zum Glauben an den sie suchenden Gott und dadurch zum Heil geführt werden.
Die wunderbare Wende für Israel erwartet Paulus unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi, nachdem die Völkerwelt sich ihrem Schöpfer zugewandt hat."
"... nachdem die Völkerwelt (der Nationen und diese Zeit beschreibt damit eine Zeit am Ende des Gemeindezeitalters) sich ihrem Schöpfer zugewandt hat ...", damit aber meint Dr. Bräumer mit anderen Worten gesagt den Zeitpunkt am Ende der "Zeit der Heiden", dann wenn Israel lt. Hosea 3, 4 aus seiner Zerstreuung wieder zurück nach Palästina kommt und die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod", dies bedeutet ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk, vorrüber ist. Denn die lange Zeit "ohne Opfer, ... ohne Efod", die die Bibel in Hosea 3, 4 beschreibt, muß durch das kleine Wort "lang" bedingt, was auf ein endliche Zeit bzw. Zeitbegrenzung hinweist, tatsächlich ein Ende haben.
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod", dies bedeutet ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk, vorrüber ist, zu dieser Zeit, dann wenn die Israeliten denjenigen erkennen, "den sie durchbohrt haben", muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut sein.

So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst, aber eben erst dann, wenn Israel wieder als Staat auf der politischen Landkarte der Erde erscheint und Jerusalem bereits wieder einen Tempel besitzt, das Land Israel besiegen und einnehmen wird.
D.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kommt also zuerst in Israel an die Macht und wird erst danach diese, seine Macht schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis weiter ausweiten. Und die anfängliche Macht des damit gemeinten ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 über nur ein einziges Land wird letztendilch so und nur über diesen Weg zur Weltmacht werden (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

An dem Tag, wenn ihr Messias dann tatsächlich wiederkommt, wird die Wehklage Israels schließlich zu ihrem Höhepunkt kommen und sich sogar auf alle Völker der Erde ausweiten:

Offenbarung 1, 7
7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Alle Welt blickt dann auf den, der "
mit den Wolken" kommt und die Wundmale seiner Kreuzigung noch immer sichtbar an sich trägt.
So erfüllt sich dann auch die Prophetie aus Sacharja 13, 6, die sich auf diejenige Zeit bezieht, wenn der verheißene Messias Israels wieder unter seinem Volk, das ihn dann wirklich liebt, wohnt:
"Und wenn man zu ihm sagen wird: Was sind das für Wunden auf deiner Brust?, wird er sagen: So wurde ich geschlagen im Hause derer, die mich lieben."


Ganz Israel wird den wahren Messias erkennen, sich bekehren und gerettet werden

Die Ausgießung des Geistes der Gnade, bedeutet aber gleichzeitig Ausgießung des (heiligen) Geistes und ist immer eng verbunden mit dem Geist des Gebetes zum Erlöser Jesus Christus. Denn ihn hat uns Gott zur Gnade geschenkt. Er allein ist uns so zur Gnade (gemacht) geworden.
Wenn ganz Israel die der ganzen Welt geschenkte Gnade Gottes in Gestalt des Sohnes Gottes erkennen wird, werden sie ihn, den sie ans Kreuz genagelten hatten ansehen und sich über alles betrüben. Wie konnten sie das große Geschenk Gottes so verwerfen? Warum hatten sie in den prophetischen Büchern und in den Psalmen die Ankündigungen über das Kommen des Menschensohnes übersehen und so falsch deuten können? Wie Schuppen wird es ihnen von den Augen fallen. Ihn, den sie getötet hatten, hat Gott als das würdige Opferlamm zur Vergebung der Sünden angenommen. 

Auch in Hosea 3, 4-5 wird eindrucksvoll darauf hingewiesen, daß die Kinder Israel erst in der letzten Zeit den Herrn, ihren Gott und den König David suchen und sich dann bekehren werden.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament auch als “Sohn Davids” betituliert wird.
Und weiter, und das ist sehr wichtig, erwähnt zu werden, sollen sie zu seiner Gnade kommen.
Einen sehr deutlichen Hinweis dazu finden wir in der Bibel:

Hosea 3, 4-5
4 Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere (d.h. ohne eigenen Staat) bleiben, ohne Opfer (d.h. ohne den biblisch-jüdischen Opferdienst im Tempel), ohne Steinmal, ohne Efod (d.h. ohne mosaischen Priesterdienst, denn mit Efod beschreibt Hosea das schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters) und ohne Hausgott.
(Die beiden jüdischen Ausdrücke “ohne Steinmal” u. “ohne Hausgott” weisen aber außerdem darauf hin, daß die Juden während der Zeit ihrer Zerstreuung unter die Völker deren Götzenbilder und Hausgötzen nicht verehren, d.h. sich keinerlei fremder Religion zuwenden werden. Dies wird sich erst mit dem Kommen des falschen Messias, des Antichristen zur “Zeit des Endes” ändern, vgl. Joh 5,43 unter Bezug auf  Mt 24,5.)
5 Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen (mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament auch als “Sohn Davids” betituliert wird) und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit. (So erfüllt sich dann Römer 11, 26.)
(Hervorhebung u. ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Vergleichen wir mit der jetzigen Situation im Land Israel:
Zum Einen hat Israel mit dem Völkermord durch Hitlerdeutschland heute immer noch den wahren Glauben an ihren lebendigen Gott verloren. Die Judenverfolgung im Hitler-Deutschland mit ca. sechs Millionen Holocaust-Toten bewirkte, daß der Glaube der Juden an ihren Gott und einen Messias langfristig gestört wurde.
Sie sprechen darum bezüglich dieser schrecklichen Zeit immer noch die Worte aus:
"Der Himmel war geschlossen. Es gab keine Antwort vom Himmel."
Israel beherrscht seither noch bis heute hauptsächlich eine zionistische und humanistische, das heißt aber auch eine atheistische Denkweise. Der Glaube an die von jeher vertraute Führungsrolle Gottes und seinen für diese Volk gemachten Verheißungen, ist nach wie vor weitgehend verschüttet. An diese Stelle rückte die zionistische Bewegung, eine Freiheitsbewegung mit der Selbstverwirklichung eines sehr alten Traumes des jüdischen Volkes.
Diese und ähnliche Bewegungen berufen sich lediglich auf die eigene Stärke und nicht auf die Führungsrolle Gottes und sind damit nicht messianischer Natur.
Hosea 3, 4 beschreibt demnach eine sehr aktuelle Situation, so wie sie heute in Israel vorherrscht und sagt aus, daß dieser Zustand lange Zeit währen wird. Dann aber wird sich Gott über seinem auserwählten Volk abermals erbarmen und sich ihm wieder zuwenden. Denn, mit Hosea 3, 5 ist durch das Wort "danach" und das dann Aufgezeigte ein Ende der Gottesferne in Sicht.
Daß dies mit Gewißheit vor dem großen und schrecklichen Tag des Herrn geschehen wird, unterstreicht die Bibel in Joel 3, 1-5.

Es ist damit Hochaktuell, daß das jüdische Volk bei seiner geistliche Wiederherstellung wieder zu seinem lebendigen Gott zurückfinden muß, und dies ist in großen Maße bis heute noch nicht geschehen. Aber genau das verheißt die Prophezeiung in Hosea 3, 4-5 für die darauffolgende Zeit nach der Gottesferne. .
 
Das Wort in Hosea 3, 5 weißt zum Anderen aber auch darauf hin, daß dann ganz Israel den König David suchen wird, denn dieser steht, wie wir gleich sehen werden, für seinen Nachfolger, den bereits aus ihm sprechenden und viele Jahrhunderte erwarteten Messias Jesus Christus. In ihm erweist der lebendige Herrscher des Himmels und der Erde seine Güte und seine ganze Gnade zu allen Menschen der Erde.

Und zu allerletzt:
Die von Gott geschenkte Gnade, damit kann ebenfalls nur der Messias Jesus Christus selbst gemeint sein. Genau zu dieser Gnade werden sich die Israeliten hinwenden. Und das ist ein deutlicher Beweis dafür, daß später ganz Israel den Messias Jesus Christus annehmen wird.

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.
Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also ist demnach auch nicht der messianische Kern Israels gemeint.
So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst, aber eben erst dann, wenn Israel wieder als Staat auf der politischen Landkarte der Erde erscheint und Jerusalem bereits wieder einen Tempel besitzt, das Land Israel besiegen und einnehmen wird.
D.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kommt also zuerst in Israel an die Macht und wird erst danach diese, seine Macht schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis weiter ausweiten. Und die anfängliche Macht des damit gemeinten ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 über nur ein einziges Land wird letztendilch so und nur über diesen Weg zur Weltmacht werden (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

"Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 31-34)

In diesem Kapitel hören wir nun, daß der Gott des Himmels am "Ende der Tage" Israels Ungehorsam endgültig beseitigen wird, um anschließend persönlich für immer unter ihnen zu wohnen. Er wird alle Schuld Israels restlos auslöschen und mit seinem Opferlamm und Knecht David (d.h. Sohn Davids, das ist der reservierte Messiastitel) sein Reich für immer unter ihnen aufrichten. Ewige Gerechtigkeit und Friede werden dann in diesem Land wohnen, denn der Messias Gottes lebt. Es ist also der von Gott gesandte Retter und Erlöser, der sich dann auf den Thron Davids setzen wird, um als einziger über sie alle, das Nordreich und das Südreich, für immer zu herrschen. Ihm, der Gott bis in den Todt gehorsam war, wird nun das Zepter des Reiches Gottes gegeben. Denn er ist am dritten Tage vom Tode auferstanden, aufgefahren in den Himmel. Und er wird von dort wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten und um seine Herrschaft über sein Volk anzutreten.
Hesekiel 37, 21-28
21 und sollst zu ihnen sagen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will die Israeliten herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen
22 und will ein einziges Volk aus ihnen machen im Land auf den Bergen Israels, und sie sollen allesamt einen König haben und sollen nicht mehr zwei Völker sein und nicht mehr geteilt in zwei Königreiche.
23 Und sie sollen sich nicht mehr unrein machen mit ihren Götzen und Greuelbildern und allen ihren Sünden. Ich will sie retten von allen ihren Abwegen, auf denen sie gesündigt haben, und will sie reinigen, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
24 Und mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.
25 Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer, und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein.
26 Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein für immer.
27 Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein,
28 damit auch die Heiden erfahren, daß ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist also ein sehr deutlicher Fingerzeig auf das Wiederkommen des Messias Israels zur "Zeit des Endes", Gottes verlängerten Arm, der bis auf die Erde herabreicht und auf ein mit ihm kommendes Zeitalter der ewigen Gerechtigkeit.
Und es ist in ihm tatsächlich Gott selbst, der dann bei seinem Volk als der Einzige wohnen wird. Und wir sollen in diesem Punkt tatsächlich auf den Propheten Hesekiel hören, denn die Bibel täuscht sich nicht. Gott sucht erneut die verlorenen Schafe Israels und wird sie alle finden. Und er setzt sein Volk dann wieder in sein Amt ein. Denn er ist im Gegensatz zum sich als nichtsnutzigen Hirten erweisenden gute Hirte, der es wirklich gut meint mit seinem Volk und ihm wohltut (vgl. das in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" zum nichtsnutzigen Hirten Gesagte):
"Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, ..."
(Hesekiel 37, 27; Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 
Der Gott Israels erweist sich, nachdem er die Juden gereinigt hat, nun für sie tatsächlich wieder als der um sein Volk eifernde Gott. Und wäre es nicht der eifernde Gott, würde er sein Volk nicht wirklich lieben.
Denn wo wäre Gottes Gerechtigkeit, würde er die Sünde nicht bestrafen? Wäre das ein gerechter Gott, der seinem Volk Gebote gibt, ab dann größzügig über deren Einhaltung hinwegsieht? Wo wäre ein sich um sein Volk kümmender Gott, der dessen Verfolger und Unterdrücker nicht beseitigt? Wo gibt es einen König, der sein Land freiwillig aufgibt und sein Volk für immer einfach seinem Schicksal überläßt?
Das Bild des eifernden Gottes lesen wir auch in 2. Mose 20, 5, in 2. Mose 34, 14 und beispielsweise in 5. Mose 4, 24. Es ist das Bild der Liebe eines einzigen Gottes für sei Volk. Und wenn sich dieser Gott als ein eifernder Gott zu erkennen gibt, dann besagt dies, daß er für sein Volk beansprucht, tatsächlich der Einzige zu sein.
Immer dann, wenn sich sein Volk von ihm abwendet, sich anderen bzw. selbsternannten Göttern zuwendet, zeigt sich Gottes Eifer und infolge der Abwendung von ihm seine verletzte Liebe. Aber Gottes Zorn folgt sein Erbarmen:

Hesekiel 39, 25-29
25 Darum - so spricht Gott der HERR: Nun will ich das Geschick Jakobs wenden und mich des
ganzen Hauses Israel erbarmen und um meinen heiligen Namen eifern
.

26 Sie aber sollen ihre Schmach und alle ihre Sünde, mit der sie sich an mir versündigt haben, vergessen, wenn sie nun sicher in ihrem Lande wohnen und niemand sie schreckt
27 und ich sie aus den Völkern zurückgebracht und aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt und an ihnen vor den Augen vieler Heiden gezeigt habe, daß ich heilig bin.
28 Dann werden sie erkennen, daß ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie unter die Heiden weggeführt habe und wieder in ihr Land sammle und nicht einen von ihnen dort zurücklasse.
29 Und ich will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen; denn ich habe meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen, spricht Gott der HERR.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist war also der Verstoß gegen das erste Gebot, der Gottes Zorn entfesselte und der Gott das Volk Israel fast 2000 Jahre lang beiseite stellen ließ. Weil sie den sich damals anbietenden und in sein Reich gekommenen Messias Gottes vor ca. 2000 Jahren verschmahten, verfolgten und sogar getötet hatten, wandte sich ihr um sie eifernder Gott von seinem Volk ab.
Während Gott seinem Land durch seinem Messias Barmherzigkeit erwies, ließen dessen religiöse Führer sich zur Unbarmherigkeit verleiten. Der König des Himmels kam in sein Land, doch er wurde abgelehnt und besaß schließlich nichts. Und er wurde sogar ausgerottet, d.h. als Schwerverbrecher getötet. Daraufhin wurde die Stadt und das Heiligtum durch das Volk eines Fürsten zerstört (vgl. das beim Propheten Daniel in Daniel 9, 26).

Aber nun, nachdem sich ihr Gott in seinem Zorn lange Zeit von ihnen verborgen hatte, erbarmt er sich in seiner Gnade erneut über sie. Und das ist die Gegenwart. Nun sollen die Juden erkennen, daß ihr Gott bei aller Strafe sie die ganze Zeit doch bewahrt hatte und noch immer wirklich um sie eifert, d.h. daß er sie wirklich liebt:
"Dann werden sie erkennen, daß ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie unter die Heiden weggeführt habe und wieder in ihr Land sammle und nicht einen von ihnen dort zurücklasse.
Und ich will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen; denn ich habe meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen, spricht Gott der HERR.
" (Hesekiel 39, 28-29)

Wir sind heute bereits Zeugen der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung Israels geworden und die diesbzgl. teils jahrtausende alten Prophezeiungen haben sich buchstäblich, d.h. für uns sichtbar erfüllt. Aber schon bald wird, wie wir vorhin im Bibeltext gehört haben, ein noch großeres Wunder geschehen:
Ganz Israel bzw. sein gereinigter, gläubiger Überrest wird gerettet werden und Heil im Herrn Jesus Christus, in der Muttersprache Jesu: Jeschua HaMaschiach, erlangen.

Damit der Gott Israels dem heiligen Volk seine Sünden vergeben und damit verbunden einen neuen Bund mit ihnen schließen kann, muß die lange Zeit ohne Tempel und ohne Opferdienst ein Ende nehmen. Dann aber wird in Jerusalem erneut ein Heiligtum stehen, der 3. Tempel. Und dies wird schon sehr bald erfolgen.

Aber die Wiederaufnahme des Opferdienstes im wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem ist auch die Zeit des baldigen Machtantrittes des Antichristen, der sich dann den Messias nachahmend in der Form eines sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" eben in diesen Tempel setzen und vorgeben wird, daß er Gott sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Mit dem Sichtbarwerden dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, bzw. seiner zweiten Erfüllung zur "Zeit des Endes", wird die Bedrängnis ausgelöst werden und demzufolge die zweite Hälfte der Zeit der Trübsal beginnen.
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es dann auch sein, der das dann wieder aufgenommene tägliche Opfern im 3. Tempel abschaffen (vgl. Daniel 9, 27) und die Gesetze des Mose abändern wird (vgl. Daniel 7, 25). Diejenigen Juden, die Jesus Christus als den zu ihnen gesandten Missias heute noch ablehnen und dies dann immer noch tun werden, stehen dann in der akuten Gefahr, so wie es Jesus selbst vorhergesagt hat, statt dessen einen falschen Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, anzuerkennen (vgl. Johannes 5, 43).

Wir wissen, daß die Israeliten "lange Zeit" "ohne König und ohne Obere" und "ohne Opfer" "bleiben" müssen (vgl. Hosea 3, 4-5).
Und die lange Zeit "ohne Opfer, ... ohne Efod", die die Bibel in Hosea 3, 4 beschreibt, muß durch das kleine Wort "lang" bedingt, was auf ein endliche Zeit bzw. Zeitbegrenzung hinweist, tatsächlich irgendwann ein Ende haben.
D.h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod", dies bedeutet ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk, vorrüber ist, zu dieser Zeit, dann wenn die Israeliten denjenigen erkennen, "den sie durchbohrt haben", muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut sein.

Aber in der letzten Zeit "werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen".
Mit dem Erhalt der Zehn Gebote wurde allen sofort klar: Niemand war dazu in der Lage, diese Gebote ständig einzuhalten. Immer wieder wurden die Israeliten an ihrem Gott schuldig und benötigten Vergebung.
Deswegen bekamen die Israeliten in dem gleichen Zusammenhang, wie das Volk die 10 Gebote erhielt, auch die Anweisung zum Bau eines transportablen Tempels, mit einem Opferdienst. Dieser transportable Tempel war die sogenannte Stiftshütte.
Für Verfehlungen konnte man nun ein unschuldiges Tier nehmen und zum Tempel bringen. Dort starb dieses Opfertier stellvertretend für die Schuld eines Menschen. Das Opfern erfolgte, indem man die Hände auf das Tier legen mußte, die Schuld konkret bekannte und dann dieses Tier schlachtete. Auf diese Art und Weie erlernte das Volk Israel das Prinzip der Erlösung von der Sünde durch Stellvertretung.
Die Sündenvergebung des Volkes Israel im Rahmen des Alten Bundes ist von jeher immer eng mit dem Opferdienst im Tempel verbunden gewesen. Geopfert werden aber durfte nur an einem einzigen Ort, den ihr Gott seinem Volk zeigte:
"Hüte dich, daß du deine Brandopfer nicht an jeder Stätte opferst, die du siehst; sondern an der Stätte, die der HERR erwählt in einem deiner Stämme, da sollst du dein Brandopfer opfern und alles tun, was ich dir gebiete." (5. Mose 12, 13-14)
Als das Volk Israel das verheißene Land, in dem Milch und Honig floß, in Besitz nahm, machten sie sich auf die Suche nach diesem Ort, den der Herr ausgewählt hatte.
Um 1004 v. Chr. eroberte der König David Jerusalem. Er bekam darüber Klarheit, daß Jerusalem und zwar insbesondere der Berg Morija, derjenige Ort ist, den der Gott Israels für den Opferdienst auserwählt hat.
Aber erst von seinem Sohn Salomo, dem Nachfolger von David, wurde dann auf dem Berg Morija den Tempel errichtet:
"Und Salomo fing an, das Haus des HERRN zu bauen in Jerusalem auf dem Berge Morija, wo der HERR seinem Vater David erschienen war, an der Stätte, die David auf der Tenne Araunas, des Jebusiters, zubereitet hatte." (2. Chronik 3, 1)

Es gab von da an einen einzigen Gott und einen einzigen Ort der Anbetung. Der Opferdienst Israels war also auf diesen einen Ort beschränkt. Er konnte an keinem anderen Ort stattfinden (vgl. 5. Mose, 12, 4 ff; 2. Chronik 3, 1).

So also entstand der 1. Tempel in Jerusalem, der von nun an nicht mehr transportabel war. Mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahr 70 n. Chr. durch die Römer setzte der Opferdienst Israels vollständig aus. Es konnte ab diesem Ereignis nie mehr um Sündenvergebung gebeten werden.
Ein Opferdienst kann demnach erst dann wieder aufgenommen werden, wenn es ihn wieder gibt, diesen Tempel, in dem ein Opferaltar steht. Das erfordert aber den Wiederaufbau des Heiligtums Israel, also den Bau eines 3. Tempels in Jerusalem. Denn nur dort darf geopfert werden.
Wenn aber der Opferdienst im 3. Tempel wieder aufgenommen wird, dann wird der lebendige Gott Israels dem heiligen Volk seine Sünden vergeben und damit verbunden einen neuen Bund mit ihnen schließen. Dies kann wie bereits gesagt erst dann passieren, wenn in Jerusalem im zu dieser Zeit erneut aufgebauten Heiligtum (gemeint ist der 3. Tempel) dem lebendigen Gott wieder zur Vergebung der Sünden des ganzen Volkes Israel geopfert und um Schuldvergebung gebeten werden wird. Dann soll und dann wird, denn es ist in Römer 11, 26 prophezeit, "ganz Israel gerettet" werden und durch ihren Erlöser (gemeint ist der Messias der Juden) Barmherzigkeit erlangen. Dann wird das Volk Gottes ihn, ihren Messias, als ihren wahren König in ihren Herzen aufnehmen (vgl. Jeremia 31, 31-34).
Und die Verstockung, die einem großen Teil Israels über lange Zeit bis dahin widerfahren war, wird genau dann aufhören, aber nicht eher, bis lt. Römer 11, 25 "die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist".
Dann, "wenn die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist", dies wird erst zur "Zeit des Endes" sein, dann, nachdem die wahre Gemeinde Jesu Christi, die sich ja aus Menschen zuammensetzt, die der Gott Israels hauptsächlich aus den Heidenvölkern herausgerufen hat, von der Erde weggenommen sein wird, dann erst soll dies alles geschehen:

Römer 11, 25-27
25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
(Hinweis zur geistlichlichen Wiederherstellung Israels nach Daniel 12, 1, der auf die Zeit der Trübsal weist.)
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der neue Bund, den der lebendige Gott mit Israel schließen wird, wird zur Folge haben, daß der Herr von da an ihrer Sünden nimmermehr gedenken wird und daß er die Herzen Israels derart wandelt, daß die Kinder Israels für immer sein Volk sein werden und er ihr Gott. Und so werden alle Israeliten, ob groß oder klein, ihren lebendigen Gott erkennen und sein Opferlamm zur Vergebung ihrer Sünden, den zu ihnen gesandten wahren Messias des Herrn, in ihren Herzen annehmen. Denn in keinem anderen ist das Heil und die Vergebung der Sünden ewiglich, als in Jesus Christus allein (vgl. Apostelgeschichte 4, 12), denn auch "... für Zion wird er als Erlöser kommen ...." (Jesaja 59, 21). Dann wird auf ganz Israel der Geist des Herrn fallen, denn "... Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder und Kindeskinder, spricht der HERR, von nun an bis in Ewigkeit." (Jesaja 59, 21):

Jeremia 31, 31-34
31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,
32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR;
33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn der Gott Israels mit seinem Volk einen Bund schließt, ist dies damit eng verbunden, daß dieses von ihm auserwählte Volk wieder sein Gesetz erhalten wird. Es genügt also nicht, daß der lebendige Gott sein Volk aus der weltweiten Zerstreuung zurückführt und ihm ein Land gibt, in dem es ab jetzt wohnen darf. Damit ein Land existieren kann und die Menschen dieses Landes Recht und Ordnung einhalten, muß diesem Land eine klare gesetzliche Regelung gegeben werden. Und da alle Gerechtigkeit von Gott herkommt, ist es auch Gott selbst, der dieses Recht verfaßt.
Als Mose das Volk aus Ägyptenland herausführte, wurden ihm von Gott die Gesetzestafeln übergeben und der Gott Israels schloß mit seinem Volk einen Bund. Es war der alte Bund. Nun führt Gott selbst sein Volk aus der weltweiten Zerstreuung zurück und gibt ihm das Land zurück, das er einst ihren Vätern gegeben hatte. Und darum, will er ihr Gott sein, muß er diesen Nachkommen Abrahams, den heutigen Israeliten, auch erneut ein Gesetz geben und seinen alten Bund mit diesem Volk erneuern bzw. bestätigen.

Das Wort über den neuen Bund mit Israel, der mit der von heute aus gesehen noch ausstehenden geistigen Wiederherstellung Israels noch kommen wird und den der Gott Israels durch seinen Propheten Jeremia im 31. Kapitel in den Versen 33 (und 34) mit den Worten "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. ..." beschreibt, wird seine Erfüllung in der Annahme des vor ca. 2000 Jahren zu seinem Volk gesandten Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, finden. Die Juden werden nach fast 2000 Jahren beschähmt und bestürzt erkennen, wie gut es ihr Gott mit ihnen meint. Ihr Herz wird sich von nun an ihrem Heiland und Erlöser öffnen, und Gottes Gnadenstrom kann endlich auch in Israel Einzug halten und dem von Kriegen und Anfeindungen geschüttelten Land den langersehnten Frieden bringen. Und von nun an wird Israel diesen Bund nicht mehr brechen, denn sie werden ihren Gott, seinen Willen und sein Gesetz in ihrem Herzen tragen, weil es ihr Gott selbst sein wird, der dies alles in ihr Herz und in ihren Sinn schreibt (vgl. Jeremia 31, 31-34).

Vom Brot des Lebens, das damals in der Gestalt ihres Messias Jeschua HaMaschiach in erster Linie zu den Kindern Israels gesandt war, wurden und werden aber auch die anderen Völker mit satt. Daß dies einmal so sein würde, kündigte bereits der Prophet Jesaja an (vgl. Jesaja 42, 1-9):
"... er wird das Recht (zwar vorrangig zum Volk Gottes aber auch) unter die Heiden bringen. ...
In Treue trägt er das Recht hinaus ...
und die Inseln (gemeint sind die um Israel herum liegenden heidnischen Völker, die von Gott durch die Sünde des Unglaubens und Götzendienstes abgeschnürt sind) warten auf seine Weisung. ...
Ich, der HERR, habe dich (den Gerechten und einzig Sündlosen, denn nur ein Gerechter und von den Sünden unbefleckter Mensch kann das Recht zu seinem Volk bringen) gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich (meinen durch die Menschwerdung zu meinem Volk gesandten Sohn) zum Bund für das Volk, (das ich auserwählt und gesegnet habe, aber gleichzeitig auch) zum Licht der Heiden,"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Der neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren Sinn schreibt

In Fortführung zum vorangegangenen Kapitel "Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 31-34)", in welchem bereits einiges zum neuen Bund Gottes mit Israel gesagt wurde, wird das Ganze nun auf den Punkt gebracht. Und dazu soll der Zusammenhang zwischen diesem neuen Bund und der Erkenntnis, daß er nur in Jesus Christus, "Jeschua HaMaschiach", seine Erfüllung finden wird, verdeutlicht werden:

Jeremia 31, 31-34
31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,
32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war,
spricht der HERR;

33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das Wort des Propheten Jeremia, das ebenfalls vom neuen Bund Gottes mit seinem Volk erzählt, hat sich, wie wir im Folgenden und auf der Seite [Jesus Christus] sehen werden, in Jesus Christus, "Jeschua HaMaschiach", bereits erfüllt. Jesus Christus ist der von den Israeliten erwartete Messias, der Erlöser aller Menschen und Heiland seines Volkes, durch den die Juden aber auch die Heidenvölker Vergebung der Sünden erlangen werden.  Er wurde als das Lamm Gottes zur Vergebung der Sünden ans Kreuz geschlagen und trug unsere Krankheit und unsere Schuld. Aber er ist nach seiner Erniedrigung am dritten Tage auferstanden von den Toten und hat den Tod für immer besiegt. Wer auf ihn schaut, kann sich ein Bild vom lebendigen Gott Israels und seiner unergründlichen Liebe zu seinem Volk machen und Anteil haben, an dem Sieg über die Sünde und den Tod. Und  Gott wird ihrer Sünden nimmermehr gedenken (vgl. Jeremia 31, 34, Hebräer 10, 17).
Erst wenn Zion diesen, den Mensch gewordenen Sohn Gottes, erkennen und in ihr Herz schließen wird, kann sich das Bibelwort aus Jeremia 31, 31-34 auch für das ganze Haus Juda, das übriggebliebene ehemalige Südreich Israels, erfüllen. Aber auch diese, noch ausstehende Prophetie des lebendigen Gottes für das Haus Jakob wird gewißlich eintreffen, denn der lebendige Gott hatte bereits ihrem Stammvater Abraham großen Segen versprochen. Und welches Volk ist wohl mehr gesegnet, als das, welchem der heilige Gott alle Sünden vergibt und ihrer in Ewigkeit nicht mehr gedenken wird. Sind die Sünden doch das, was die Menschen vom heiligen Gott Israels trennt. Aber er sucht sein Volk immer wieder und möchte trotz allem Gewesenen ihr Gott sein und damit auch diese Hürde für sie aus dem Weg räumen.
Denn der Herr spricht durch den Prophet Jeremia: "Ich will mein Gesetz (durch meinen lieben Sohn, den ich stellvertretend für ihre Missetaten opfern werde) in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein."
Und von nun an wird Israel den Bund mit seinem Gott nicht mehr brechen, denn ihr Gott wird wie gesagt seinen Willen und sein Gesetz für immer in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben (vgl. Jeremia 31, 31-34).

Wir, die wir alle dem Herrn Jesus gehören, leben heute seit 2000 Jahren unter dem neuen Bund Gottes mit den Menschen. Denn Jesus Christus ist zwar in erster Linie zu seinem Volk gesandt worden, aber auch die Heidenvölker haben später an diesem Segen, der ursprünglich nur dem Hause Israel zuteil geworden ist, Anteil bekommen.
Durch die geistliche Wiederherstellung Israels kann der Alte Bund Gottes auch mit seinem auserwähltem Volk durch den Neuen Bund ersetzt werden.
Der Alte Bund wurde von Gott lediglich mit dem Volk Israel mit Mose als Mittler am Berg Sinai geschlossen. Nach dem Alten Bund opferten die Israeliten fortwährend Tieropfer. Den Neuen Bund dagegen schloß Gott mit seinem auserwählten Volk und allen Menschen und Völkern der Erde durch die Keuzigung seines geliebten Sohnes Jesu Christi, der als Lamm Gottes stellvertretend für alle Menschen geopfert worden ist.
Die Tieropfer gehören jetzt der Vergangenheit an, aber ihr eigentlicher Sinn zielte bereits auf Gottes letztendlichen Heilsplan hin. Die Tieropfer werden nun durch die Feier des Heiligen Abendmahles, das an das einmalige Opfer Christi am Kreuz erinnert, abgelöst. Tieropfer müssen der Vergebung durch den Tod Christi weichen. Das Gesetz Gottes wird damit zwar nicht außer Kraft gesetzt, aber und das ist dabei das Großartige durch die Gnade Gottes abgelöst. Die Notwendigkeit der Beschneidung wird durch den Glauben an Jesus Christus ersetzt.


Der Zeitpunkt des neuen Bundes Gottes mit Israel ist gleichzeitig der Zeitpunkt ihrer geistlichen Wiederherstellung, zu dem ganz Israel gerettet werden wird


Römer 11, 25-27
25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Dann, wenn die Sünden des ganzen Volkes für alle Menschen sichtbar weggenommen werden, und das ist dann der Fall, wenn wieder geopfert werden wird, also genau dann, wenn das Opfer des Volkes Israel von ihrem Gott das erste Mal wieder für alle sichbar angenommen werden wird, dann will der lebendige Gott mit seinem auserwählten Volk einen neuen Bund schließen.
Genau das ist der Zeitpunkt, zu dem ganz Israel gerettet werden wird. Dann wird alle Gottlosigkeit von Jakob abgewendet, und Israel wird den erkennen, den sie durchbohrt haben, ihn den Gekreuzigten, das würdige Opferlamm Gottes, den zum jüdischen Volk gesandten Messias, durch den nun auch alle Heiden Heil und Segen erlangt haben werden, dann, wenn "die Zeiten der Heiden" erfüllt sind (vgl. Lukas 21, 23-24) und damit die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi bereits erfolgt ist (vgl. auch die Erläuterungen in Lukas 21, 20-24).

 

Das vermutliche Ereignis, mit dem die Annahme des wahren Messias einhergeht

Nach jahrelanger ausweglos erscheinender Suche nach dem lebendigen Gott erlebte der Verfasser dieser Homepage durch das Heilungsgebet von Siegfried Müller vom Missionswerk Karlsruhe, vormals Missionswerk "Der Weg zur Freude",  im Jahr 1991 eine fühlbare, spontane Aufrichtung und Stärkung seiner Seele sowie die hautnahe und fühlbare Gegenwart eines vorbehaltlos liebenden Vaters.
Pastor Siegfried Müller sprach dem Verfasser dieser Homepage in einem persönlich an ihn gerichteten Brief mit dem Wort Gottes aus Jesaja 35, 1-7 Heilung seiner Seele zu. Mit dem Lesen dieses Briefes wurde der Verfasser dieser Internetseite begleitet von einer körperlichen Erscheinung auf wunderbare Art und Weise von der vorlaufenden Liebe und Gnade Gottes berührt. Aber er erhielt nicht nur Heilung an Seele und Geist, sondern er verspürte es auch ohne Worte ganz deutlich, daß ihm seine Sünden vergeben waren. Eine große Last, die ihn fast zu Boden gedrückt hatte, wich von ihm.

Vergebeung der Sünden und Wiederherstellung von Geist, Seele und Körper gehören immer untrennbar zusammen. Ohne die Vergebung der Sünden gibt es keine Heilung und auch keine Heiligung. Sowohl der Heilung als auch der Heiligung muß die Vergebung und Freisprechung von der Schuld vorangehen. Erst durch die Vergebung und Freisprechung von der Schuld wird der Blick zum lebendigen Gott wieder frei, wird er wieder greifbar und erlebbar.
So erlebte dies auch der Schreiber dieser Internetseite, und so wird es nach seiner festen Überzeugung auch das Volk Israel bei seiner geistlichen Wiederherstellung erleben.
Der geistlichen Wiederherstellung ganz Israels wird also die Buße ganz Israels vorweggehen. Und der Gott Israels wird sich am Ende der "Zeit der Heiden", zu der die wahre Gemeinde Jesu Christi von der Erde weggenomen werden wird, erneut seinem auserwählten Volk erbarmen.
Wenn wir also wissen wollen, wann die geistliche Wiederherstellung ganz Israels sein wird, mit der die Annahme des zuvor verworfenen wahren Messias Jesus Christus einhergeht, müssen wir uns die zwei Fragen stellen: Erstens: Wann wird das ganze Land wieder um Vergebung seiner Schuld bitten, und
zweitens: Wo wird dieses Volk eine derartige Begegnung mit ihrem Gott suchen?

Schauen wir zunächst an, was der Gott Israels seinem Volk mit auf den Weg gab, als er es aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte:
Er gab diesem nun frei gewordenen Volk mitten in der Wüste Sinai sogleich sein Gesetz, die 10 Gebote, aber gleichzeitig auch Anweisung zum Bau eines transportablen Tempels mit einem Opferdienst (gemeint ist das zerlegbare und transportable Zeltheiligtum, die Stiftshütte nach 2. Mose 25, 1 - 31, 11, deren Modell neben wunderschönen Fotos von vielen Teilen Israels in der Internetseite www.bibleplaces.com angesehen werden kann).
Mit den 10 Geboten wurde den Israeliten von ihrem Gott gezeigt: Wir sind Menschen, die sündigen, die sich immer wieder schuldig machen. Dies geschah vor ca. 3.500 Jahren, und Mose war damals der Überbringer des Willens Gottes an sein Volk.
Das Volk Israel erlernte von Anfang an das Prinzip der Erlösung durch Stellvertretung. Erlösung von der Schuld konnte mit einem unschuldigen Tier, das stellvertretend sterben mußte, erlangt werden. Es mußten die Hände auf das Opfertier aufgelegt, die Schuld konkret bekannt werden und dann mußte dieses Tier geschlachtet werden. Der Ort der Darbringung eines Schuldopfers war ausschließlich der Tempel.
Am Ende der 40 Jahre währenden Wüstenwanderung gab Mose im Blick auf den Opferdienst im Land wichtige Anweisungen. Wir lesen dazu in 5. Mose 12, 13-14:
"Hüte dich, daß du deine Brandopfer nicht an jeder Stätte opferst, die du siehst; sondern an der Stätte, die der HERR erwählt in einem deiner Stämme, da sollst du dein Brandopfer opfern und alles tun, was ich dir gebiete."
Es sollte also im verheißenen und gelobten Land einen einzigen Gott und ein einzigen Ort der Anbetung geben.

Erst ca. 500 Jahre später, ca. 1000 v. Chr., bekam der König David Klarheit, daß der Berg Morija dieser Ort sein sollte, den Gott für sich erwählt hat. Und hier baute später sein Sohn Salomo den ersten Tempel Israels. Und von da an beschränkte sich der Opferdienst Israels auf diesen einen Ort, und er konnte an keinem anderen Ort stattfinden. Die Stadt Jerusalem, die an diesem Berg lag, dem Berg Morija, wurde nun zum religiösen und politischen Zentrum der Juden und feierte 1996 ihr Jubiläum, 3000 Jahre jüdische Hauptstadt.

Der König Salomo aber wurde dem lebendigen Gott untreu und mit ihm die ganze Nation Israel So kam es zur Spaltung in ein Nordreich, die 10 Stämme und ein Südreich, die Stämme Juda und Benjamin, mit der Hauptstadt Jerusalem.
Das Nordreich der 10 Stämme wurde im Jahr 720 v. Chr. von den Assyrern zerschlagen. Und in den Jahren 605 bis 586 v. Chr. eroberte Nebukadnezar mit seiner babylonischen Armee das verbliebene Südreich, die Stämme Juda und Benjamin. Die jüdische Hauptstadt Jerusalem und der prachtvolle salomonische Tempel wurden verwüstet und verbrannt, die goldenen Tempelgeräte geraubt. Das war das Aus für den ersten Tempel.
Die Juden aus dem besiegten Südreich wurden gefangen genommen und nach Babylonien in das Gebiet des heutigen Irak zwangsweise deportiert, unter ihnen auch der spätere Staatsmann und Prophet Daniel.
Von nun an gab es ihn nicht mehr, den Opferdienst, weil der Tempel nicht mehr war.
Durch die Perser und Meder unter der Führung des Königs von Persien Kyros II. der Große (hebr. Kores), in der Bibelübersetzung Kyrus, kam im Jahr 539 v. Chr. die Befreiung der Juden aus ihrer babylonischen Gefangenschaft (vgl. ab 2. Chronik 36, 22).
Sogar alle Hinternisse für einen neuen, einen zweiten Tempel wurden von ihm beiseite geräumt. Und so gab es ihn schließlich erneut, den Opferdienst in einem neuen zweiten Tempel, der aber nicht annähernd so prunkvoll ausfiel wie sein Vorgänger.
Erst später, im 1. Jahrhundert v. Chr., als Herodes, bekannt als der Kindermörder von Bethlehem, diesen noch unvollkommenen 2. Tempel vollständig umzubauen begann, wurde er wieder zu einem Prachtwerk der antiken Baukunst.

Blicken wir nun auf unserer Suche nach den Wurzeln der geistlichen Wiederherstellung ganz Israels zu "Zeit des Endes" zurück in diese Zeit, in die Zeit Jesu Christi:
Das Volk Israel kannte also mit Gewißheit das göttliche Prinzip der Erlösung von den Sünden durch stellvertretendes Sterben, wenn auch nur an den Opfertieren, die im Tempel zur Vergebung der Schuld geschlachtet und geopfert wurden.
Wie aber konnten sich die Juden der Vergebung gewiß sein? Woher wußten sie, ob ihr Schuldopfer von Gott angenommen und ob Ihnen ihr Gott vergeben hatte?


Die Psalmen öffnen neben den Propheten das Verständnis zum Messias

Die geistige Wiederherstellung Israels ist eng verbunden mit dem Verständnis der Verheißungen der Psalmen. Wenn die Israeliten den Messias finden wollen, müssen sie neben den Verheißungen der Propheten auch die der Psalmen lesen und sich ihres Königs David besinnen.
Daß Israel bis zum Zeitpunkt der geistlichen Wiederherstellung als Volk bestehen bleiben wird, wurde bereits von den Propheten des Alten Testamentes in Hosea 3, 1-5 und Jesaja 66, 19-22 angekündigt, genauso wie Propheten des Alten Testamemtes den kommenden Messias Jesus Christus, lange bevor er geboren wurde, bereits vorhergesagt und beschrieben hatten.
Auch in den Psalmen kündet David, der den Retter der Welt bereits in sich trägt, den kommenden Messias Jesus Christus an. Sein notwendiges Leiden und Sterben wird hier bereits beschrieben.
So kann gesagt werden, um es mit den Worten Dietrich Bonhoeffers auszudrücken:

"David war ein Zeuge Christi in seinem Amt, seinem Leben, seinen Worten. Ja mehr noch sagt das Neue Testament. In den Psalmen Davids spricht schon der verheißene Christus selbst (Hebräer 3, 7). Dieselben Worte also, die David sprach, sprach in ihm der zukünftige Messias. Die Gebete wurden von Christus mitgebetet oder vielmehr Christus selbst betete sie in seinem Vorläufer David. ...
und von den Psalmen insgesamt sagt Jesus selbst, daß sie seinen Tod und seine Auferstehung und die Predigt des Evangeliums verkündet haben (Lukas 24, 44 ff.)."


Wie kann aus einem Mensch ein zweiter sprechen? Der kommende Messias kann doch nicht aus David selbst sprechen. Wie soll man das verstehen?
Fest steht, daß wie die alttestamentarischen Propheten auch David ein Bote Gottes war.

Wenn alttestamentarische Könige Boten ausschickten, um wichtige Nachrichten zu überbringen, so sprachen sie und so war es damals üblich  zumeist in Vollmacht und in der Ich-Form, so als wäre der Auftraggeber persönlich der Überbringer und anwesend.
Wir finden darum im Alten Testament häufig die Ich-Form, immer dann wenn Propheten Botschaften des Himmels und Verheißungen Gottes dem Volk oder deren Königen überbrachten, so auch bei David. David spricht oftmals in der Ich-Form, auch dann, wenn er wichtige Botschaften Gottes oder des zukünftigen Messias weiterzugeben hat.

So spricht David, nachdem er vom Prophet Samuel zum zukünftigen König über Israel gesalbt worden war, als ein Bote des bereits in ihm wohnenden und lebenden Sohn Gottes tatsächlich die Worte seines Nachfolgers und zukünftigen Königs weitgehend wörtlich aus.
Worte des Himmels, Worte des kommenden Retters begegnen uns demnach in den Psalmen Davids wieder. Wir können in ihnen Jesu Stimme hören.

Wir finden dazu im Alten Testament bei 2. Samuel 23, 1 ff zur Bestätigung der Worte Bonhoeffers die gleiche Aussage Davids und später hatte Jesus Christus in seinem Leben und Wirken tatsächlich Davids Psalmen auf den Lippen. Der Messias spricht also durch die Psalmen und wir sollten sie darum dahingehend sehr aufmerksam lesen.
Der aufrechte und standhafte deutsche Christ und Gegner des Naziregimes Bonhoeffer verwies darum noch vor dem Märthyrertod in seinem gleichnamigen Buch "Die Psalmen. Das Gebetbuch der Bibel", das im Brunnen Verlag Giessen und im MBK-Verlag, Bad Salzuflen erschienen ist und welches wir eben von den Seiten 14 und 15 teilweise zitierten, auf die Wichtigkeit und Bedeutung der Psalmen und auch darauf, "daß Jesus mit den Worten der Psalmen auf den Lippen am Kreuz gestorben ist" (vgl. Seite 19 dieses Buches).
Jesus betete den Anfang des 22. Psalms am Kreuz von Golgatha (vgl. Seite 24-25 des Buches von Bonhoeffer).

Einige wichtige Psalmen, die Stationen im Leben Jesu und sein Sterben vorhersagen, sind:
Psalm 2, 7-9 (Jesus, vom lebendigen Gott gezeugt, demnach der Sohn Gottes, soll (wenn er von der Erde erhöht wird) die Völker der Erde zum Erbe bekommen und der Welt Enden als sein Eigentum regieren),
Psalm 69, 27 (Jesu Verfolgung),
Psalm 69, 30 (Jesus muß viele Schmerzen erleiden),
Psalm 109, 4 (Jesu Gefangennahme, das Gericht über seinen Verräter, Neubesetzung dessen Amtes, Jesus Christus betet für seine Peiniger).
Psalm 22, 17 (Jesus stirbt am Kreuz, da die Hände und Füße durchbohrt werden sollen),
Psalm 34, 21 (Gebeine werden am Kreuz nicht gebrochen),
Psalm 22, 15-19 (Jesu leidet am Kreuz und seine Kleider werden verlost),
Psalm 69, 22 (Jesus wird am Kreuz mit Essig und Galle getränkt),
Psalm 22, 2 (Jesu ohnmächtiger Ruf nach Gott am Kreuz),
Psalm 69, 33-34 (Jesus als Trost und Freude für die Elenden, Armen und Gefangenen),
Psalm 16, 9-11 (Jesu Auferstehung),
Psalm 110, 1 (Jesu Rückkehr zum Vater, sitzend zur Rechten Gottes und Sieg über seine Feinde).
Psalm 110, 4 (Jesus Christus ist der ewige Hohe Priester der Erde).
Psalm 110, 5-6 (Jesus Christus hat teil am Zorn Gottes und am Gericht über die Erde).
Psalm 43, 3 (Sehnen des Psalmisten nach dem Retter, der allein zur Wohnung Gottes im Himmel leiten kann)
Psalm 118, 15-24 (Ausdruck des von der Erde erhöhten Christus, der nun zur Rechten Gottes sitzt, das Kreuz als Siegeszeichen, Symbol ewiger Güte, ewigen Lebens und Tor Gottes, durch das die in Christus Gerechtfertigten einziehen werden - Psalm 118. Was für ein gewaltiger Psalm der Osterfreude!)

Die Propheten des Alten Testaments ergänzen die Beschreibung von Jesu Leben und Sterben :
Jesaja 9, 5-6; 7, 14 (Ankündigung Jesu Geburt und Herrschaft als Sohn Gottes über die Erde)
Jesaja 7, 14 (Jesus wird von einer Frau als Mensch geboren und Immanuel genannt, d.h. »Gott mit uns!«)
Micha 5, 1 (der Messias wird in Bethlehem Efrata in Juda geboren)
Hosea 11, 1 (Jesus wird als Sohn Gottes bezeichnet und die Flucht nach Ägypten wird angedeutet)
Jesaja 59, 20 (Jesus wird als der Erlöser von den Sünden umschrieben, den Gott sendet)
Jesaja 35, 5 (Jesus wird Blinde und Taube heilen und die Gebundenen befreien)
Jesaja 42, 7 (Jesus wird die Gebundenen und Gefangenen befreien)
Sacharia 11, 12 (einer seiner Vertrauten wird Jesus für 30 Silberlinge verraten)
Jesaja 53, 1-6 (Jesus trägt stellvertretend unsre Krankheit, lädt auf sich unsere Schmerzen)
Jesaja 53, 7 (Jesus wird gemartert, leidet willig und tut seinen Mund nicht auf wie ein Lamm)
Jesaja 53, 8-9 (Jesus, obwohl er ohne Sünde befunden wird, stirbt unter Verbrechern)
Jesaja 53, 10-12 (Jesus gibt freiwillig als Opferlamm sein Leben zum Schuldopfer für viele)
Sacharja 12, 10 (Jesus muß gekreuzigt werden)
Sacharja 14, 3-5 (Jesu Rückkehr auf dem Ölberg zum Gericht über die Lebenden der Erde)

Welch ungeahnte Kräfte müssen in den Psalmen verborgen liegen! Großer Segen wird demjenigen zu Teil, der sie erschließt und damit am Lebens Jesu Christi Anteil bekommt.
Ganz Israel wird Jesus Christus als den erwarteten Messias erkennen und zwar dann, wenn es ihn analog nach Lukas 24, 44-49 im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen suchen wird.

In Psalm 81, 11-17 verheißt der lebendige Gott über den prophetischen Seher Asaf, zu dessen Aufgabenbereich unter David und Salomo die Musik im Tempel gehörte, wichtige Worte, die Gottes Handeln mit diesem, seinem Volk sehr deutlich machen und darum noch heute wegweisend sind. Aber er zeigt dort auch klar, auf welchem Wege der lebendige und heute noch um sein von ihm erwähltes Volk eifernte Gott die auferlegte Verstocktheit des Herzens wegnehmen und alle seine Feinde demütigen wird. Denn solches geschieht, sobald die Israeliten wieder beginnen, nicht mehr nach eigenem Rat zu wandeln, sondern ihren Mund zu seinem Lobe auftun und wieder gehorsam auf seinen Wegen wandeln. Und was er einmal versprochen hat, das wird er gewißlich halten. Und dann würde Israels Zeit ewiglich währen, Palm 81, 16-17.
 

Gott hat Israel, sein auserwähltes Volk, bis heute nicht verworfen

Gott verbarg lange Zeit vor seinem erwählten Volk sein Antlitz, vergaß aber sein Volk dabei nicht.
Bereits in der früheren Geschichte Israels gab es solche Zeiten des Schweigens Gottes:
Denken wir an das Buch Ester der Bibel. In diesem Buch wird der Name Gottes kein einziges Mal erwähnt, weil er sein Antlitz vor seinem Volk lange Zeit verborgen hielt, der Name des Perserkönigs dagegen sehr häufig.
Mordechai, der Jude und Onkel von Ester, die an der Seite von Ahasveros (= Xerxes I.) Königin von Persien wurde, setzte nach dem befreienden Eingreifen Gottes das jüdische Purimfest ein, welches heute noch an die Errettung des jüdischen Volkes aus der drohenden Gefahr in der persischen Diaspora erinnert.
Rund 500 Jahre später, im Jahre 70 n. Chr. verbarg der lebendige Gott abermals für sehr lange Zeit sein Antlitz vor seinem Volk, solange, bis 1948 die Zerstreuung Israels ein Ende nahm. Bald daraufhin soll sich die heute noch ausstehende geistliche Erneuerung, die Bekehrung Israels, anschließen. Dem wird nochmals ein gewaltiges Fest der Freude und des sich Beschenkens folgen, das dem am 14. und 15. des Monats Adar des Jüdischen Kalenders (entspricht unserem Februar/März) gefeierten Purimfest sicherlich ebenbürtig sein wird. Und wieder wird im zeitlichen Zusammenhang mit dem Ende der Abkehr Gottes von seinem Volk ein dem Haman, dem höchsten Regierungsbeamten des Perserkönigs, sehr ähnlicher Intrigant und Zerstörer auftreten. Es ist der Antichrist. Auch kann man in Haman sein Wesen sehr gut erkennen. Er, der lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel dort so bezeichnete "Gesetzlose", wird sich gegen Jesus Christus und das Gesetz Gottes stellen, seinen Platz einzunehmen versuchen und damit ganz Israel in die Gefahr bringen, ihn anzubeten und einen falschen Messias anzunehmen. Soweit wird es aber dank der zu erwartenden geistlichen Erneuerung Israels nicht kommen. Der lebendige Gott selbst wird es sein, der sein dann mit dem Geist der Gnade beschenktes Volk vor dem darauffolgenden Zorn des Antichristen verbergen wird.
Wie Haman, der mit großer List erwirkte, daß alle Juden am 13. Adar umgebracht und ausgeplündert werden dürfen, wird der Antichrist alle den lebendigen Gott fürchtigen Menschen blutig verfolgen und dabei die Zeit der Bedrängnis hervorrufen. Aber auch wie Haman starb, weil er Hand an das Volk Gottes anlegen wollte, wird der Antichrist gerichtet werden, weil er Hand an das Volk Gottes anlegen wird.

Der Verfasser dieser Homepage sieht im Wort aus der Bibel in Offenbarung 11, 3-11 eine Parallele zum Purimfest nach dem Buch Ester 9, 18-28.
Der Zeitpunkt des Geschenkemachens in Offenbarung 11, 10 unmittelbar nach dem Tod der zwei Zeugen veranschaulicht, daß der Antichrist, der das Reich Gottes nachäfft, nicht wie geplant, unmittelbar nach seinem offenen Machtantritt, das mit dem Erscheinen seines "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 im Tempel Gotte in Jerusalem beginnt und zweiundvierzig Monate lang dauern soll, vorgehen kann. Die zwei Zeugen halten ihn bis zu ihrem Tod offensichtlich ununterbrochen davon ab, seine inszenierte Befreiungstat von allen Menschen der Erde einem Purimfest gleich gebührend feiern zu lassen.

Besonders in Hosea 3, 5 wird deutlich, daß die Ausgießung des Geistes der Gnade ausschlaggebend für die Bekehrung Israels sein wird. Alle Prophetien, die sich auf die geistliche Wiederherstellung Israels in der letzten Zeit beziehen, zeigen, das Gott sein auserwähltes Volk bis heute nicht verworfen hat (vgl. Jesaja 45, 17; Jesaja 66, 19-22; Römer 11, 1-10Römer 11, 25-26).
Wenn sich "das Haus David und die Bürger Jerusalems" dem Gekreuzigten zuwenden werden, dann bedeutet dies Erlösung von den Sünden, die von Gott trennen (siehe Matthäus 1, 21). Und so wird diesem Volk Gnade widerfahren, denn Gnade bedeutet die Nähe Gottes erfahren können, heißt: Gott ist uns nahe.
Getrennt sein von Gott aber bedeutet in Ewigkeit verlorengehen, in Gottes Ferne bleiben zu müssen und ist der Zustand, in dem der noch unbekehrte Mensch lebt.


Der Mantel vor dem geistigen Auge wird weggetan

Mit dem Ausgießen des Geistes der Gnade und des Gebetes über die Bürger Jerusalems werden dem Volk Israel die geistigen Augen geöffnet, über denen vorher ein Mantel lag. 
Römer 11, 1-10, beschreibt, daß den Israeliten von Gott die Augen  vor diesem Gnadengeschenk bisher verschlossen waren. Aber die Decke, die vor ihren Augen hängt, wird mit der geistlichen Wiederherstellung Israels wieder weggenommen werden und zwar genau dann, wenn sich das heilige Gottesvolk Israel zum Gekreuzigten bekehrt (vgl. 2. Korinther 3, 12-18). Und genau das soll bei der geistlichen Wiederherstellung des jüdischen Volkes geschehen.


Jesus Christus ist das Opferlamm Gottes auch für die Sünden der Heidenvölker

Wir haben weiter oben bereits gesehen, daß der Christus der Erde nicht nur für sein Volk, aus dem er hervorgegangen ist und für das er in erster Linie bestimmt ist, sondern auch für die Heidenvölker, die sogenannten Nationen der Erde gekommen ist.
Nach 1. Mose 12, 3; 1. Mose 22, 18; 1. Mose 26, 4; 1. Mose 28, 14; Jesaja 42, 1-4; Jesaja 49, 6; Psalm 72, 17; Apostelgeschichte 3, 25; Apostelgeschichte 1, 8; Apostelgeschichte 13, 46 ; Apostelgeschichte 28, 28; 2. Timotheus 4, 17 und  Galater 3, 8 bringt der Messias Errettung nicht nur für sein Volk, sondern auch für die Heidenvölker. Auch aus ihnen sammelt Jesus Christtus seine Erlösten.
Der heilige Geist Gottes ist immer danach bestrebt, daß alle Menschen der Erde Gott verherrlichen, indem er auf den Sohn Gottes zeigt. Wir alle sollen, ob Juden oder Nichtjuden, Gottes Opferlamm für unser Leben dankbar annehmen. Ihn zu haben, bedeutet für uns ewiges Leben zu besitzen, in Gottes Nähe sein zu dürfen. Mit ihm dürfen wir leben, weil er für uns und unsere Sünden gestorben ist.
Daß Jesus Christus, der von den Propheten angekündigte und seit vielen Jahrhunderten erwartete Messias und wirklich ein vom lebendigen Gott erwähltes Opferlamm für die Sünden der Menschen ist, kann man in der Internetseite des Verfassers Jesus Christus nachlesen.
Weil er am dritten Tag auferstanden ist, können wir, obwohl wir sterben müssen, durch ihn wieder auferstehen.

Und genau darum ist der Geist der Gnade untrennbar mit dem Geist des Gebetes verbunden. Der heilige Geist ist der Stellvertreter Jesu Christi, unser Tröster. Weil Jesus Christus zurück zum Vater gegangen ist, wurde uns der heilige Geist, der Geist der Gnade gesandt, der nach der Entrückung der Gemeinde Christi auch über ganz Israel ausgegossen werden soll. Bis Jesus wieder kommt, vertritt ihn der heilige Geist und verbindet uns mit ihm und schenkt uns lauter Freude auf ihn.
Der heilige Geist (der Geist des Gebetes) ist uns gesandt worden, damit wir bis zur Rückkehr Jesu in inniger Verbindung zum Himmel stehen können, hier auf der Erde bereits in Jesus Christus leben und sein Evangelium aller Welt verkünden. Wir können so gemeinsam mit ihm über die Verlorenheit der in Sünde lebenden Welt leiden, uns mit ihm über die Not der Welt betrüben, aber auch, uns mit ihm über Menschen freuen, die zu Jesus Christus gefunden haben. Wir werden aber auch mit ihm und allen durch ihn Eretteten einmal gemeinsam ein großes Freudenfest feiern und in Ewigkeit bei Gott leben dürfen und so unaussprechliche Freude finden.

Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird

Gott sendet während der Zeit der Trübsal außerdem “hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren, aus allen Stämmen Israels”. Zur “Zeit des Endes” wendet sich der Gott Jakobs damit erneut Israel zu, denn Gottes Knechte, d.h. die Boten des Evangeliums, kommen nun wieder u. jetzt ausschließlich aus diesem Volk, in welchem es in der Zeit der Trübsal zu einer Welle der Erweckung kommen wird.
Die “hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren, aus allen Stämmen Israels” werden demnach in das Schutzverhältnis Gottes gerufen werden. Denn die Redewendung "die versiegelt waren" im Hinblick auf 5. Mose 32, 34 gesehen bezieht sich auf den Schutz Gottes vor der Sünde und damit auch auf diejenige Sünde, die in der Vergangenheit nicht entfernt werden konnte, was aber nun offensichtlich doch geschieht.
So werden die “hundertvierundvierzigtausend" nach Offenbarung 7, 1-4 also ebenso im Blick auf die Strafe versiegelt, d.h. auch vor dem Zorn Gottes geschützt, wecher auf seine Freveltaten hin gegen den in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinenden Antichrist entbrennt.
Daraus folgt, daß das was bisher ungestraft geblieben war, nun stellvertretend bestraft und die Schuld der  “hundertvierundvierzigtausend" weggenommen werden wird.

Mit der Versiegelung der “hundertvierundvierzigtausend" nach Offenbarung 7, 1-4 ist demnach die Zeit berereits nahe herbeigekommen, die in Hesekiel 37, 23 angekündigt wird, dann wenn Jesus Christus tatsächlich wiederkommt und der Gott Israels von seinem gelobten Land die Schuld beseitigen wird. Denn der Gott des Himmels wird dann die Schuld des heiligen Landes sühnen so wie es einst am großen Versöhnungstag geschah.
Seit dem Zeitpunkt der 40 Jahre vor der Zerstörung des 2. Tempels, d.h. mit Ablehnung und Kreuzigung des von Gott zu diesem Volk gesandten Messias (vgl. die Ausführungen aus dem Aufsatz von Roger Liebi: Jerusalem - Hindernis oder Chance für den Weltfrieden - Teil 1/2, der sich bei der Angabe der 40 Jahre auf das Talmudtraktat "Jomar" 39,b beruft) blieben in Irael die Zeichen der Vergebung aus (vgl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel"). Nun aber ist also der Tag der Vergebung ganz nahe herangekommen (vgl. Sacharja 3, 8-9).
Denn als Resultat dieser Versiegelung schaut der Seher Johannes eine vor den Thron Gottes gerettete “große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen” u. die aus der Zeit der Trübsal gekommen war (vgl. Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 7, 9-17 und in der grafischen Darstellung "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Israel hat heute vergessen, daß nach einem Versprechen des lebendigen Gottes dieses Volk zum großen Segen für alle Völker der Erde werden soll (vgl. 1. Mose 22, 15-18).
Die diesbezgl. lt. Offenbarung 7, 1-8 kommende Versiegelung der aus den zwölf Stämmen Iaraels dazu berufenen 144.000 Verkünder des Evangeliums in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal ist wohl das markanteste Beispiel und ein sehr deutlicher, sichtbarer Beweis dafür, daß während dieser Zeit eine geistliche Wiederherstellung Israels einsetzen wird. Aber es ist auch ein deutliches Zeichen dafür, daß Gott abermals sein auserwähltes Volk in den Rettungsplan der Heidenvölker der Erde mit einbezieht und hierdurch erneut großer Segen über die ganze Erde kommen wird.
Das Einbinden Israels in Gottes Absichten, noch in der Zeit der Trübsal die Nationen der Erde zur Buße und Umkehr zu rufen, verdeutlicht dessen ungebrochene Vormachtstellung in der Heilsgeschichte der ganzen Menschheit und die große Liebe zu diesem kleinen unbedeutendenden Volk.

Da nach Offenbarung 7, 1-4 die Hundertundvierundvierzigtausend zu der Zeit ihrer Versiegelung dann noch auf dieser Erde zu finden sind,  muß auch die Entrückung der Christi Braut bereits geschehen sein. Denn die Gemeinde Christi ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen, und niemand anderes als die Hundertundvierundvierzigtausend allein werden dann bewirken, daß in der Zeit der Trübsal noch viele Menschen "aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" Rettung vor dem Antichrist finden.

Das Ergebnis des vom heiligen Geist getriebenen Wirkens dieser Hundertundvierundvierzigtausend kann sich sehen lassen und überzeugt schließlich jeden Zweifler:
So kann der Seher Johannes wie in Offenbarung 7, 9-17 beschrieben eine dem Antichrist entrissene als Gäste hochzeitlich gekleidete "große Schar, die niemand zählen konnte" aus "allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" sehen; "die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen. Und das Lamm Jesus Christus weidet sie und führt sie zu den Quellen lebendigen Wassers."

Dies stellt einen Beweis mehr dafür dar, daß die Entrückung noch vor der Zeit der Trübsal sein wird, dann, wenn Israel noch nicht geistlich wiederhergestellt sein wird.
Wie kann man das belegen?
In Offenbarung 14, 1-5 können wir lesen, daß die 144.000 in ihre erhaltenen vollen Zahl Seite an Seite neben dem Lamm auf dem Berg Zion stehend gesehern werden, dem dann bald auf die Erde zum Gericht zurückgekommenen Christus. Sie werden dem Lamm Jesus Christus ebenbürdig und unbefleckt dargestellt, "hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn ... denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig."
Und sie gehören wohl zu dieser Zeit zu seinen engsten Vertrauten, gleichen der Braut Christi und befinden sich in der himmlischen Thronumgebung, also nicht mehr auf der Erde, auf der die zunehmend übermächtigen Feinde Gottes die Menschen der Erde verführen und ihre Gegner bedrängen.

Hieraus erkennt man auch die besondere Stellung Israels, das als der Augapfel Gottes bzw. das als den Feigenbaum beschriebene heilige Volk. Der von Jesus Christus nach Markus 11, 12-22 auf den Feigenbaum Israel ausgesproche Fluch ist demnach nur auf einen ganz bestimmten Zeitraum begrenzt.

Der lebendige Gott Israels wird sich also wiederum seinem Plan mit seinem auserwählten Volk bezgl. der Heidenvölker zuwenden. Er wird schon bald durch Israel großen Segen und das Heil für die Heidenvölker bringen, indem er sein Volk nach der heute bereits fast abschließend vollzogenen natürlichen Wiederherstellung (Beendigung ihrer weltweiten Zersteuung) nun auch geistlich wiederherstellt (spontane Annahme des vor ca. 2000 Jahren zur ihnen gesandten wahren Messias in großem Maßstab) und wieder gebrauchen wird, um der übrigen Welt der Heidenvölker seine Gnade zu offenbaren.
Gott wendet sich nun also schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, die nun "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden, um dieses und nicht mehr die aus der Welt herausgerufenen Heiden für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein (vgl. nochmals in der grafischen Darstellung "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Das zeitlich begrenzte Beiseitestellen des Volkes Israel, das bereits Jesus den Hohenpriestern und Pharisäern in einer prophetischen Vorschau angekündigt hatte (vgl. Matthäus 21, 42-43), wird schon sehr bald ein sichtbares Ende finden. Und dies geschieht dann in der 70. danielischen Woche lt. Daniel 9, 27. Denn der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen auch noch viele andere Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung und im Kapitel "Gott wendet sich nun schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, um dieses für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen.").
Dabei kommt es zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung und geistlichen Wiederherstellung Israels. Denn es wird dann eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein (vgl. das in Apostelgeschichte 3, 19-21 in Klammern Ergänzte).
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen.
Und es wird damit in Apostelgeschichte 3, 19-21 außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.

So belegt es beim genaueren Hinsehen auch Paulus in Römer 11, 1-8.
Jesu Worte aus Markus 11, 14 "Nun esse niemand mehr eine Frucht von dir in Ewigkeit!" müssen im Urtext betrachtet werden:
Das Wort "Ewigkeit" wurde in der Lutherbibel vom griechischen Ausdruck "in den Äon hinein" übersetzt, das einem begrenzten Zeitbereich gleichzusetzen ist. Die Verfluchung Israels gilt somit einen Äon lang und Gottes Worte zu Abraham über den Fortbestand Israels besitzen damit weiterhin Gültigkeit, auch wenn sich zwischenzeitlich seine Gerichte über dieses Volk wie eine das Kind strafende strenge aber dennoch liebende Vaterhand sichtbar ausgewirkt haben.
Der Antichrist dagegen richtet sich nach Daniel 11, 36-39 gegen seine Väter, d. h. gegen das, was den Vätern des Volkes, aus dem er abstammt, heilig war und lädt ihnen so große Sünden auf, bringt ihnen damit den Zorn Gottes und den ewigen Tod. Er handelt aus Haß.
Jesus Christus dagegen verwirft sein Volk, in das er als Menschensohn hineingeboren ward, trotz alledem nicht für immer. Er richtet sich trotz seiner überwiegenden Ablehnung nicht gegen sein eigenes Volk. Er liebt es, nennt es seine Schafe und bringt letztendlich auch seinem Volk die Rettung und das Heil, sowie ewiges Leben. Denn er handelt aus der Liebe und Gnade. Davon ist der Verfasser dieser Internetseite überzeugt. Wenn diesem Volk, den Israeliten, in welchem er auf der Erde lebte, letzendlich keine Gnade wiederfahren wird, wer aus den Heidenvölkern könnte dann Errettung von den Sünden erfahren und angenommen werden?

Dies ist der Beweis dafür, daß die Hundertundvierundvierzigtausend den Messias zu ihren Lebzeiten und Wirken auf der Erde erkannt und angenommen haben und das sie auch und zwar in voller Zahl noch in der Zeit der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal trotz der dann einsetzenden, harten Christenverfolgung durch den Antichristen nicht verlorengegangen sind. Halleluja!

Auf diese Art und Weise muß sich schließlich auch die Verheißung Gottes an Israel erfüllen:
"Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und der Ausdruck "die Heiligen" wird dabei an dieser Stelle in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land", also Israel benutzt. Es sind also die "Heiligen des Alten Testaments" gemeint.

Nach Offenbarung 7, 9-17 wird, wie wir gesehen haben, die Ernte groß sein, wenn die Hundertundvierundvierzigtausend den Auftrag des Messias annehmen und mit Freuden ausführen werden. Und noch nach der Entrückung der Gemeinde Christi werden so viele Menschen aus "allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" der Erde zum lebendigen Glauben an Jesus Christus finden und durch ihn mit dem Vater im Himmel versöhnt werden. Also müssen zuerst die Hundertundvierundvierzigtausend den Messias zu ihren Lebzeiten und Wirken auf der Erde erkannt und angenommen haben. Denn "eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm" (vgl. Offenbarung 7, 9) und waren "angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen". Und mit dem "Lamm", das offensichtlich nun auf dem Thron sitzt, ist in Offenbarung 7, 9 zweifelsohne der König der Juden, ihr zu ihnen gesandter Messias, also Jesus Christus, gemeint, der gemeinsam mit dem himmlischen Vater regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die nach der geistlichen Wiederherstellung Israels lt. Offenbarung 7, 1-8 "an ihren Stirnen" versiegelten und aus den natürlich wiederhergestellten zwölf Stämmen Israels (aus dem Stamm Juda, aus dem Stamm Ruben, aus dem Stamm Gad, aus dem Stamm Asser, aus dem Stamm Naftali, aus dem Stamm Manasse, aus dem Stamm Simeon, aus dem Stamm Levi, aus dem Stamm Issachar, aus dem Stamm Sebulon, aus dem Stamm Josef und aus dem Stamm Benjamin) ausgewählten Hundertundvierundvierzigtausend hatten demnach die in Offenbarung 7, 9 beschriebene "große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" zum im Himmel thronenden Jesus Christus hingeführt. 

Erst wenn der heilige Geist Gottes über das ganze jüdische Volk ausgegossen wird, werden die Israeliten den schauen, den sie gekreuzigt und mit Nägeln durchbohrt haben. Auf ihn allein setzen sie dann ihre ganze Hoffnung.
So wird ganz Israel also abermals Ausgangspunkt der Erettung für denjenigen Teil der Heidenvölker der Erde, der erst in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kommen wird und spielt damit in der Endzeit eine sehr wichtige Rolle. Denn jetzt lehnt es den zu ihm gesandten Messias nicht mehr ab. So wird Gott noch in dieser Zeit mit Hilfe seines Volkes eine große Ernte einbringen. Was der lebendige Gott einmal berufen hat, wird er letztendlich auch wieder herstellen und zu seinem Dienst erneut einsetzen. Seine Hand hat sein erwähltes Volk zu jedem Zeitpunkt festgehalten, auch wenn sie anscheinend lange Zeit schwer darauf lastete. Gott irrt sich in den Menschen nie und kann nicht anders, als sich selbst treu zu sein!

Gott erneuert nicht nur Israel sondern zu allerletzt auch die ganze Erde. Das Bild der blühenden Wüste ist ein herrliches Bild dessen, was der lebendige Gott für die Erlösten dieser Erde ganz am Ende bereithält:

Jesaja 35, 5-6+10
5 Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden.
6 Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Gottes Heilspläne für alle Menschen der Erde

An dieser Stelle seien nochmals die verschiedenen Heilspläne Gottes mit den Menschen der Erde festgehalten, und es wird dazu ein Teil eines Textes aus der bekannten Rundfunksendung “Durch die Bibel” von Dr. Vernon McGee, von Pastor Hugo Danker gesprochen am 19.12.2006 im Evangeliums-Rundfunk (ERF), zitiert:

"Daniel war völlig überwältigt, d. h. erschöpft und krank, durch die Auslegung dieses Gesichtes. Und so konnte er mehrere Tage nicht mehr seinen Dienst verrichten.
An diesem Punkt begann Gott also die "Zeiten der Heiden" in die Geschichte des Volkes Israel mit hineinzuflechten. Und das war es, was Daniel anfangs so verwirrt hatte, und ich denke, so Dr. McGee, es verwirrt noch viele Menschen heute. Wie kann Gott etwa seinen Heilsplan mit Israel in seinen Heilsplan für die Heiden in der Welt verknüpfen? Und um es noch komplizierter zu machen, denn es gibt heute auch noch seinen Heilsplan für seine Gemeinde. Doch die Antwort ist ganz einfach. In unserer Zeit ruft sich Gott Menschen aus allen Völkern und Nationen heraus, und diese Herausgerufenen werden als die "Gemeinde Jesu" bezeichnet. Wenn aber diese Zeit abgeschlossen ist und die Gemeinde durch die Entrückung von der Erde weggeholt wurde, dann wird Gott sich wiederum seinem Plan mit Israel und den Heidenvölkern zuwenden."

Daniel 8, 27
27 Und ich, Daniel, war erschöpft und lag einige Tage krank. Danach stand ich auf und verrichtete meinen Dienst beim König. Und ich wunderte mich über das Gesicht, und niemand konnte es mir auslegen.

Dr. Vernon McGee spricht in seinen Ausführungen von den "Zeiten der Heiden". Damit ist also zweifellos das Gemeindezeitalter gemeint. Dies endet mit der Entrückung der Braut Christi, dann, wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi im Himmel aufgenommen wird. Und erst dann wird sich der Gott Israels wieder seinem Volk zuwenden und darüber den heiligen Geist in großen Maßstab ausgießen, auch wenn bereits im Vorfeld eine äußere bzw. natürliche Wiederherstellung stattgefunden hat. Die Juden werden also bis dahin wieder aus der jahrhunderte lang währenden, weltweiten Zerstreuung zurückgekehrt sein. Und er wird Israel somit nicht nur vor dem Antichrist bewahren, sondern auch auf eine besondere Art und Weise für die Errettung des Verlorenen in dieser Welt als sein auserwähltes Werkzeug gebrauchen, so wie er es zuvor fast zwei Jahrtausende lang mit den Heiden getan hatte, die bis zur Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi sein alle Sünder erlösendes Evangelium in die Welt hinausgetragen hatten. Die "Zeiten der Heiden" sind mit ihrer Wegnahme zwar zu Ende, aber nun richten sich alle Blicke wieder nach Israel, von dem nun das Heil für diese verlorene Welt erneut kommen wird.


Gottes zukünftiger Heilsplan schließt auch die arabischen Nationen mit ein

In der Zeitung Israel Heute - Christen an der Seite Israels e.V., Ausgabe Dezember 2006 - Nr 37 auf Seite 7 wurde ein Artikel mit der Überschrift: "Gottes Heilsplan für die arabichen Nationen" veröffentlicht.
Den Inhalt dieses Artikels möchte der Verfasser dieser Homepage sinngemäß und zusammenfassend wiedergeben:

Neben den unzähligen Verheißungen des Segens für Israel gibt es auch solche, die den an Israel angrenzenden Ländern gelten. Auch wenn derzeit dort der Moslem vorherrscht, spricht der lebendige Gott selbst diesen Völkern zukünftigen Segen zu.
1. Ismael, der als der Stammvater der arabischen Nationen gilt, ist nicht gleichzeitig auch der Stammvater der Moslems. Denn, als Abraham auch um Segen für seinen Sohn Ismael bat, sprach der Gott Israels diesen Abraham zu (vgl. 1. Mose 17, 18-21), auch wenn die Segenslinie des heiligen Volkes weiter über Isaak verläuft.
Die Moabiter als einer der Vorfahren der heutigen Araber, wie sie auch die Amoniter u. Elamiter sind, werden in der Gerichtsbotschaft vom alttestamentarischen Propheten Jeremia 49, 5-6  formulierungsmäßig in gleicher Weise wie das Volk Israel in Jeremia 30, 3 mit einem zukünftigen Heil bedacht.
2. Gott hat über Ägypten verheißen, daß er sich ihnen zu erkennen geben, sie erretten und heilen wird (vgl. Jesaja 19, 18-25).
3. Auch der Iran, der aus den Elamitern hervorgegangen ist, gehört zu denjenigen Volksgruppen der arabischen Nationen, die eine biblische Prophezeiung über Erweckung besitzen sollen. Lesen wir doch, daß die Elamiter bei der Ausgießung des heiligen Geistes zu Pfingsten bereits dabei waren und gleichmaßen vom heiligen Geist erfüllt die großen Taten Gottes rühmten (vgl. Apostelgeschichte 2, 6-13).


Laßt uns kein Blut vergießen, denn Joseph ist unser Bruder! Bzw. wo sind die Reste der sogenannten verlorenen zehn Stämme Israels geblieben?


1. Mose 37, 22
22 Und weiter sprach Ruben zu ihnen: Vergießt nicht Blut, sondern werft ihn in die Grube hier in der Wüste und legt die Hand nicht an ihn! Er wollte ihn aber aus ihrer Hand erretten und ihn seinem Vater wiederbringen.

Der 1882 in Posen, einer 1815–1920 bestehenden Provinz im Osten des Staates Preußen bzw. einer im westlichen Teil des heutigen Polens gelegen Stadt, geborene und ab 1909 in Haifa lebende Arzt und Bibelkenner Dr. Elias Auerbach hat auch in seinem Werk »Wüste und Gelobtes Land«, in dem die Geschichte Israels von den Anfängen bis zum Tode Salomos aufgezeigt wird, die Theorie vertreten, daß die arabische Bevölkerung, die heute im ehemaligen Gebiet des Nordreiches Israels lebt, Reste der sogenannten verlorenen zehn Stämme darstellt. Diese Theorie vertrat und veröffentlichte er auch in seinem Aufsatz "Wo sind die zehn Stämme Israels?", der am 10.11.1942 in der unabhängigen Wochenzeitschrift "Orient" erschien.


Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels


Offenbarung 7, 3-8
3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.
4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:
5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend,
6 aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naftali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend,
7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issachar zwölftausend,
8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Josef zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die natürliche Wiederherstellung Israels wird spätestens dann abgeschlossen sein, wenn die Versiegelung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den dann wieder existierenden 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5) kommen wird.
In Offenbarung 7, 1-8 existieren sie jedenfalls bereits wieder. Ein Engel versiegelt dann gegen Ende der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal mit dem Siegel des lebendigen Gottes die vollständige Zahl der hundertvierundvierzigtausend Gottesknechte und Verkünder des Evangeliums an ihrer Stirn, die aus den 12 Stämmen Israels ausgewählt werden. Also müssen diese 12 Stämme Israels zu diesem Zeitpunkt wieder existieren. Dies aber bedeutet, daß auch die verschwundenen bzw. verlorenen zehn Stämme Israels wiederhergestellt sein müssen. Lediglich der Stamm Dan wird in dieser Aufzählung nach Offenbarung 7, 1-8 nicht mehr mit erwähnt. D.h. der Stamm Dan wird als eiziger der 12 Stämme Israels nicht wier hergetellt werden.

Die Braut Jesu Christi trifft mit der Entrückung der wahren Gemeinde im Himmel ein, doch woher kommen anschließend die Hochzeitsgäste?
Durch die Einladung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 14, 1-5 und im Kapitel "Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird") kommen noch viele Hochzeitsgäste von überall her dazu:
In einer prophetischen Schau erblickt der Seher Johannes eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die aus der Zeit der Trübsal gekommen sind und vor dem himmlischen Thron und vor dem Lamm standen, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen (vgl. Offenbarung 7, 9-17).
Sie sind das Ergebnis der Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn (vgl. Offenbarung 7, 1-8) und füllen den riesigen Hochzeitssaal mit ihrem Jubel, denn das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, die Braut hat sich bereitet und alles wartet bereits, das Fest zu beginnen.
So stellt das Ende der "Zeit der Heiden" die Wende des Geschickes Israels dar. Denn die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, können erst dann aufgehoben werden, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer 11, 25-27). Von nun an, d.h. nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi, wird die Errettung der unerlösten (auch der heidnischen) Welt wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk, den Israeliten ausgehen und alle Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut erwählten Volk gesegnet sein.

Einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), sagte einmal, daß

Israel, das heutige Volk Gottes, erhält nach seiner geistlichen Wiederherstellung einen neuen Namen: "Kinder des lebendigen Gottes"

Dann wenn die geistliche Wiederherstellung Israels zur "Zeit des Endes" gekommen sein wird, und sie soll kurz vor der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal bzw. der Zeit der Bedrängnis stattfinden, also ein Ereignis, das heute noch in der Zukunft liegt, wird man die geistlich wiederhergestellten Israeliten nicht mehr "das Volk Gottes" nennen, sondern sie werden dann "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden.

Hosea 2, 1+20
1 [A]Es wird aber die Zahl der Israeliten sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann. Und es soll geschehen, anstatt daß man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man zu ihnen sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!«
A) Abweichende Verszählung statt 2,1-25: 1,10 - 2,23.
...
20 Und ich will zur selben Zeit für sie einen Bund schließen mit den Tieren auf dem Felde, mit den
Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Schreiber der Bibel verwenden gerne den Begriff "lebendiger Gott", um den Gott Israels von den toten, nur wie lebendig wirkenden Göttern der Heiden zu unterscheiden. Darum muß das geistlich wiederhergestellte Volk Gottes auch unbedingt einen neuen Namen erhalten, um es von dem Teil der Juden zu unterscheiden, die sich dann dem falschen Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, unterworfen haben werden, denn die geistliche Wiederherstellung fällt in die Zeit des Antichristen zur "Zeit des Endes". Dieser wird in der von ihm selbst verursachten, größten Bedrängnis und Verfolgungszeit aller Zeiten für sich in Anspruch nehmen, an der Stelle des lebendigen Gottes zu stehen.
Sein dann im wiederaufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgerichtetes zweites "Greuelbild der Verwüstung", welches von allen Menschen der Erde unter Androhung des Todesstrafe angebetet werden muß, wird den auf die Erde wiedergekommenen Jesus Christus darstellen, und er selbst wird den Gott der Götter dem Namen nach gleich über alle Lande der Erde herrschen und durch seinen von ihm selbst ins Leben gerufenen falschen Propheten an den Menschen große Zeichen und Wunder tun, um mit diesen alle diejenigen zu versuchen, die auf der Erde wohnen.
Der Antichrist indes wird es nicht wagen, diesen neuen Namen für das Volk Gottes zu verwenden. Auch wird er es tunlichst vermeiden, den Gott Israels in der Öffentlichkeit durch seinen falschen Propheten den "lebendigen Gott" zu nennen. Zu groß ist dann seine Angst, daß Menschen dann noch kritischer und mit so geschärfterem Blick auf sein in Wahrheit totes und nur wie lebendig wirkendes zweites "Greuelbild der Verwüstung" zu blicken.
Und darum tut es aber der Verfasser dieser Homepage, und er nennt bereits heute den Gott Israels den "lebendigen Gott". Und er verwendet, um von vornherein, d.h. noch bevor die für das Ende angekündigte Versuchung über den gesamten Erdenkreis kommt, um das Handeln des Gottes Israel von dem des sich zum Gott erhobenen Antichristen während der Bedrängsnis zu unterscheiden, diesen neuen Namen Gottes.

1. Johannes 3, 1
1 Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht.
2 Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wie wir bei Hosea 2, 25, also nur wenig später als die von ihm gemachte Prophetie zum neuen Namen des Volkes Israel lesen können, kommt sehr bald danach die Zeit des tausendjährigen Riedensreiches, in dem nicht nur verlernt wird, Waffen herzustellen und zu verwenden, sondern in welchem auch "mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens" mit den Menschen Frieden sein wird, d.h. daß die Meschen der Erde dann mit ihnen allen friedlich zusammen leben werden.

Dann wenn dies soweit ist wird sich auch die folgende Bibelstelle erfüllen:

Hesekiel 34, 23-24 und 37, 24-25
23 Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David.
Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein,
24 und ich, der HERR, will ihr Gott sein, aber mein Knecht David soll der Fürst unter ihnen sein; das sage ich, der HERR.
...
24 Und mein Knecht David
(denn der Messias Israels stammt als dessen Nachkomme aus der direkten Linie des Königs David)
soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle.
Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.

25 Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben.
Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer, und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein.

(Hervorhebung und ergänzung durch den Verfasser der Homepage)




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