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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
"16. Denn der Herr selbst wird unter dem Feldherrnruf (d.h. unter Kriegsgeschrei), unter der Stimme des Erzengels und unter der (auf der ganzen Erde hörbaren) Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen;  17. hernach werden wir, die Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt (d.h. hastig von der Erde weggerissen) werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein."

(1. Thess 4, 16-17; Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung u. Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die Entrückung vor den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8, vor dem Zorn des Antichrist, der schon bald über Gottes Weltordnung entbrennen wird


Inhaltsverzeichnis dieser Seite




»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!

Die Lehre von der Wiederkunft Jesu Christi bildete nicht nur im 1. Jahrhundert n. Chr. einen festen Bestandteil der apostolischen Missionspredigt. Unseres Erachtens nach verhält es sich bei der Lehre von der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genauso (vgl. in der Didache bzw. der Apostellehre im 16. Kapitel mit der Überschrift »Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.« ab hier).
Beschreibt doch die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde dasjenige, was bei Hebräer 9, 27-28 mit den Worten " (unser Herr Jesus Christus) ... zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen (d.h. zum Gericht) erscheinen, sondern (ausschließlich) denen, die auf ihn warten (d.h. die sich auf ihr Entfliehenkönnen vorbereitet haben), zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung)."
(Hebräer 9, 28; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Diese Internetseite soll die Eindringlichkeit der bekannten und unseres Erachtens nach überaus bedeutsamen Bibel- und Lehrtexte zur Thematik Entrückung der Gemeinde verdeutlichen und ganz neu beleuchten bzw. deren überaus wichtige Bedeutung für die in der Endzeit lebenden Christen besser verstehen helfen. Es sollen Antworten auf die folgenden Fragen gefunden werden:
Warum muß die wahre bzw. universelle Gemeinde durch ihren Herrn Jesus Christus persönlich gerettet werden? Und wovor wird sie dabei durch eine in die "Zeit des Endes" eingebettete aber denoch auf den Tag genau unvorhersagbare Entrückung und noch dazu auf eine übernatürliche Art und Weise ganz plötzlich von der Erde weggenommen, besser hastig weggerissen werden? Und aus welchem Grund muß sie auf den für uns dann auf der ganzen Erde deutlich hörbaren und mit Posaunenklängen vorangekündigten Befehl Gottes hin ganz plötzlich und für die übrigen Erdbewohner völlig unerwartet aus der ihr vertrauten irdischen Welt heraus in den Himmel entfliehen? Warum vergleicht unser Herr Jesus selbst dieses sein nächstes Kommen zu unserer Errettung bzw. diese Zeit, in welcher wir mit seiner Hilfe durch eine Wegnahme bzw. Entrückung vor einer für uns großen Gefahr entfliehen werden, in Matthäus 24, 36-44 mit den Tagen Noahs? Und man beachte dies. Es ist doch in diesem Zusammenhang in der Bibel von einem auf die gesamte Menschheit zukommenden großen Verderben die Rede, das die Erdbewohner wie die Wehen einer Frau ereilt (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8)!

Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten bzw. nächsten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil bzw. zu ihrer Rettung).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Eine sehr wichtige Quelle der Lehre von der Entrückung wahren bzw. universellen Gemeinde, die uns zur Erwartung einer solchen sehr eindringlich ermahnt und an das zum dafür Würdigwerden in 2. Thessalonicher 1, 5-11 Gesagte anknüpft, kommt aus der frühen Kirche und ist die Didache. Diese auch sogenannte Apostellehre, über deren Echtheit keine Zweifel bestehen, wird als für uns heute noch voll gültige Quintessenz der Lehre der Apostel angesehen und deren Entstehung zeitlich auf ca. 100 n Chr. datiert (vgl. nochmals in der Didache bzw. der Apostellehre im 16. Kapitel mit der Überschrift »Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.« ab hier).
Mit der dort enthaltenen Aufforderung »Wachet für euer Leben«, die dieser Didache bzw. der Apostellehre ebenfalls aus Kapitel 16 entnommen worden ist und dort im Zusammenhang mit dem eben in Hebräer 9, 27-28 genannten nächsten Kommen Jesu Christi für die Gemeinde ausgesprochen wurde, möchte der Verfasser dieser Hompage ein Achtungszeichen setzen. Denn in Kapitel 16, Vers 2 der Didache steht dort zusätzlich noch geschrieben: »... es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid.«
Das hiermit gemeinte zweite Kommen unseres Herrn Jesus ist sehr, sehr nahe und es gilt jetzt, äußerst wachsam zu sein.

Was ist es aber, das uns vollkommen machen kann? Es ist die Liebe Gottes, die vollkommen macht:
"13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben!
14 Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht."
(Kolosser 3, 14 aus der Neuen evangelistischen Bibelübersetzung; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns (und macht uns, wenn wir sie verschenken) vollkommen."
(1. Johannes 4, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und hatte uns nicht unser Herr Jesus in Markus 12, 29-31 gesagt, was das wichtigste aller Gebote ist:
"... Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt* und von allen deinen Kräften« (und) ... »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese."
(Markus 12, 29-31; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Und finden wir nicht in Johannes 14, 15:
"Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten ..."
(Johannes 14, 15 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wie kann also jemand wirklich lieben und so vollkommen sein, wenn er Jesu Willen nicht tut, seine Wünsche nicht respektiert und ihnen nicht freudig nachkommt? Liebst Du Jesus, dann halte alle seiner Gebote und sei ein eifriger Täter der Liebe! Sei also gütig wie dein himmlischer Vater es ist und übe Barmherzigkeit, wie unser Herr Jesus dies tat. Denn der Vater und der Sohn sind eins.

Weil es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Bösewicht, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, nicht fürchten, auch dann wenn wir es sicher wissen, daß er bereits verdeckt unter uns. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), endet die Gnaden- und beginnt die Gerichtszeit, D.h. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich erst jetzt, nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen können, damit den Untergang der Nationen bewirken und dadurch an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen").

Denn daß es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 etwas geben muß, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, kann nur folgendes bedeuten: Es muß erstens etwas geben oder genau dann jemand da sein, was bzw. der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung der Pläne bzgl. seiner Machentfaltung zumindest zeitweise behindert. D.h. aber auch zweitens, der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß zwar anfangs noch verdeckt aber dennoch zu diesem Zeitpunkt bereits hier sein. Und drittens kann er in der Phase, wenn er noch aufgehalten wird, noch nicht an die Macht gekommen sein.
Ist es nicht gerade dasjenige, was man, da noch nicht für unser Auge sichtbar gewoden, nicht einschätzen kann, weil es nocht nicht eingetroffen ist, was uns im Glauben nachlässig, lau und im Handeln unvorsichtig werden läßt? Welche Schatten aber werfen die kommenden und sehr einschneidenden Ereignisse, wenn sie nahe bevorstehen, voraus? Ist aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits verdeckt hier, muß man dies doch bereits spüren können.
So wissen wir doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer geistigen Ebene beginnt (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche"). Denn sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" ist es, das uns die wenn auch noch verdeckte Anwesenheit bzw. Existenz des Antichrist zur "Zeit des Endes" verrät, also bereits bereits zu einem Zeitpunkt wahrnehmbar sein muß, noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird. Woran aber können wir dieses in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" erkennen, was ist sein Charakteristikum?
Achtung! Auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von "großen Dingen" sprechen. Und daran wird man also bereits zu Zeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es nicht nur ausgiebig lästert, sondern auch von "großen Dingen" spricht, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage redet. Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird auch daran erkennbar sein.

Das Wissen vom zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Denn wir werden es weiter unten noch ausführlicher beleuchten: Die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" unmittelbar vor dem in 1. Thessalonicher 5, 3 beschriebenen und als ein Verderben bezeichnetes Losgelassenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 entspricht dem Entfliehenkönnen der Gemeinde noch vor dem Beginn des Zorns, welcher sich auf den mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens" überträgt und lt. Offenbarung 12, 7-13 vom auf die Erde geworfenen und in Wut geratenen Drachen gespeist wird (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und ist es nicht heute genauso wie im Jahre 70 n.Chr.? Erneut lebt die Gemeinde Jesu Christi, leben wir, ganz aktuell auf ein kommendes, von Gott beschlossenes Verderben zu (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8). Und auch hier ist der Gemeinde wie damals Jesu Warnung in Lukas 21, 20-24 das Wort der Bibel zur Rettung vor dem aktuell vor uns liegenden und von Gott beschlossenen Verderben gegeben. Und auch wir heute stehen wie die Christen damals in der vollen Verantwortung, dieses Wissen uns selbst und unseren Mitchristen sowohl ins Gedächtnis zu rufen als auch wach zu halten.

Es war in der gesamten biblischen Geschichte noch nie der Fall, daß ein von Gott beschlossenes Verderben bzw. Gericht über die Welt die Kinder Gottes gleichsam mit traf. In allen Fällen, die wir aus der Bibel kennen, wurden die Gerechten aus der vom Gott des Himmel abgefallenen und gerichtsreifen Umwelt auf ganz unterschiedliche Art und Weise gänzlich herausgenommen. Und soll nicht auch zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 3 erneut der große Abfall kommen?
Wohin werden die Christen jener Zeit einmal entfliehen können, dann wenn die Gnadenzeit zu Ende geht und die Gerichtszeit auf der Erde beginnt und lt. Jesaja 10, 22-23 + 28, 22; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 36 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erneut ein im Himmel bereits beschlossenes Verderben kommt?
Und wird dieses kommende Verderben nicht die ganze Erde also bis in ihre äußersten Winkel treffen? Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist keine langsam gewachene politische Struktur. Dies symbolisiert der Prophet Daniel doch damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." urplötzlich und von der unerretteten Welt völlig unerwartet ein globales "Verderben" und zwar über die gesamte dann bestehende Weltordnung Gottes bringen wird. Denn auch die Zahl »zehn« bzgl. der »zehn Hörner« sowohl des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 als auch der »zehn Hörner« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1 bedeutet in der Bibel soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett«. Auf den neuzeitlicheren Begriff Nationen angewandt kann die Zahl »zehn« damit auch als »weltumfassend« oder »global« bzw. in einer noch moderneren Sprache ausgedrückt als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Aber auch aus der Gegenüberstellung der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 mit dem ersten nach Sacharja 1, 7-17 und achten nach Sacharja 6, 1-8, der Nachtgesichte des Propheten Sacharja sowie die Parallele zu den vier himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6 wird, wie wir gesehen haben, erkennbar, daß die endzeitlichen Plagen der vier apokalyptischen Reiter, die da Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen heißen, wirklich einmal die ganze Erde in allen vier Himmelsrichtungen, d.h. rundum bzw. ringsherum wirkend treffen werden, d.h. daß ringsherum sämtliche Gegenden der Erde von ihnen betroffen sein müssen (vgl. auch im Kapiteln "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte").
Und wie wir an den Dingen hörten, die den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kennzeichnen, kommt er in Wahrheit in seinem eigenen Namen (vgl. im Kapitel "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?"). Und muß mit dem "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, dann nicht tatsächlich derjenige falsche (Menschen-)Sohn gemeint sein, der auf der Erde, genau dann, wenn es kein Mensch erwarten wird, nicht die Rettung sondern damit völlig unerwartet Gottes Welrordnung vernichtend ein "Verderben" bringen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8)?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", wird also, und dies unterscheidet ihn von allen bisher auf dieser Erde emporgekommenen Weltherrschern, um seiner eigenen Machtentfaltung Rechnung zu tragen und sie zu ermöglichen, ein globales "Verderben", also ein "Verderben" über die gesamte Welt bringen. Denn die Bibel bezeichnet ihn in 2. Thessalonicher 2, 3 als den "Sohn des (von ihm verursachten kommenden) Verderbens", als denjenigen, der als der "Böse" und der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird. Seine ven der Welt verkannte große Gefährlichkeit, die darin besteht, daß er sich gut zu tarnen versteht und aus dem Hinterhalt angreifen wird, symbolisiert der Prophet Daniel u.a. damit, daß er lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringen wird.

Und warnt der Apostel Paulus in diesem Zusammenhang, nämlich genau im Zusammenhang mit dem Erscheinen jenes "Menschen der Bosheit", in 2. Thessalonicher 2, 1-2 nicht davor, daß zu dieser Zeit das dann kommende Verderben von vielen als ein Verderben von Gott, so "als sei der Tag des Herrn schon da", verkannt werden wird?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).

Daß es bei dem zukünftigen über die gesamte Welt kommenden und globalen "Verderben" kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur "Zeit des Endes" lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." einmal so sein wird wie zur Zeit Noahs, bekräftigt aber unsere Annahme, daß es für die Christen jener Zeit auch hier ein "unmittelbar vor dem Verderben Entfliehen können" geben aber ebenso, daß uns unser Gott durch seinen Geist der Wahrheit (gemeint ist der Heilige Geist Gottes) an alle prophetischen Worte der Bibel bzgl. seines nächsten Kommens zur Entrückung erinnern wird. Denn weil er uns so sehr liebt und auch jetzt noch unser Retter ist, möchte uns unser Herr Jesus ein Bewußtsein für die Realität, d.h. auch für die uns drohende Gefahr schenken. Dies geschieht aber natürlich nicht, um uns zu verängstigen und in Panik zu versetzen, sondern damit wir klug werden und bedenken sollen, wie nahe bereits sein nächstes Kommen ist. Denn unser Herr Jesus will uns damit sagen, zumal sie einen für die Christen vo dem Verderber bewahrenden Charakter besitzt, daß es kein prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte. Denn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

Unser Herr Jesus möchte uns doch wissen lassen, daß wir auf Rettung vor dem kommenden Verderben hoffen dürfen, noch bevor wir die bedrohliche Situation und alle damit verbundenen Konsequenzen mit unserem Verstand erkennen, vor unserem geistigen Auge ausmalen und das ganze Ausmaß der Gefahr auch nur annähernd erfassen und abschätzen können. Wenn wir "diesem allen" und so wird es uns doch in Lukas 21, 34-36 zugesagt, entfliehen können, brauchen wir das doch nicht. Darum "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"
(Offenbarung 3, 13; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wir denken im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" an das Gleichnis von den fünf klugen Jungfrauen, von dem wir lt. Matthäus 25, 1-13 wissen, daß diese mit ihren brennenden Lampen, obwohl sie Ihn überhaupt noch nicht sehen können, auf das Rufen von Gottes Boten hin mitten in finsterer Nacht aufbrechen, um dem Bräutigam entgegenzugehen. Welche Brautseele aber das Rufen Gottes auf diese und einzige Möglichkeit der Rettung durch den Bräutigam Jesus Christus überhört und das Wachen und Warten darauf nicht für wichtig hält, verpaßt möglicherweise die große Chance von Gottes Angebot des Entfliehenkönnens vor der gefährlichen Situation, wird wie auch damals das ungläubige Umfeld Noahs dem (Verderber und seinem) kommenden Verderben preisgegeben und muß wahrscheinlich in die große Drangsal hinein- und durch die Gerichtszeit bzw. die »Zeit des Zorns« hindurchgehen.
Mußte nicht auch Noah auf Gottes mahnende Stimme hören, unbedingt darauf reagieren, zuerst mit großer Mühe eine Arche bauen und auf die Aufforderung Gottes hin mit seinen Söhnen und ihren Frauen aktiv in die Arche hineingehen? Wenn es aber bei dem kommenden endzeitlichen Verderben wie zur Zeit Noah´s sein soll, dann müssen wir im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" auch Ähnliches erwarten und aktiv tun.
Genauso wie Noah bereits im Vorfeld der kommenden Sintflut lange darauf hingearbeitet hatte und auch als ihn seine Mitmenschen deshalb verspotteten, sollten wir heute ebenso gut auf das Ereignis der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" vorbereitet sein und auf das lt. 1. Thessalonicher 4, 16 dann überall auf der Erde hörbare und zum Aufbruch rufende Posaunen-Signal Gottes hin unserem zu uns kommenden König erwartungsvoll entgegengehen. Denn warum sollten wir es selbst nicht wissen und es anderen mitteilen, wozu und wodurch wir durch ein übernatürliches Entfliehenkönnen von unserem Herrn Jesus selbst in dramatischer Art und Weise gerettet werden? Achten wir also auf das Beispiel Noahs: "Und Noah tat alles, was Gott ihm gebot."
(1. Mose 6, 22; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang bzgl. der von uns von Gott geforderten Wachsamkeit an folgenden geschichtlich belegten Sachverhalt:
Während des von 67-70 n. Chr. andauernden und für die römischen Angreifer erfolgreich verlaufenden jüdischen Krieges eroberten die Römer schließlich auch Jerusalem. Dieses Ereignis wurde von Geschichtsschreibern gut dokumentiert und einige dieser Aufzeichnungen sind bis heute erhalten geblieben.
Der Angriff auf Jerusalem durch die Römer geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte während des Angriffes die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, angezündet und danach vollständig verwüstet.
Erinnern wir uns daran, auf welche Weise im Jahre 70 n.Chr. im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels die rechtzeitige Flucht der damaligen Christen doch gelang: Denn sie sollten das Vergeltungsgericht und der Zorn Gottes über Israel nicht treffen. So waren den damaligen Christen bzgl. der von Gott beschlossenen Tage der Vergeltung und der Verwüstung die Worte Jesu aus Lukas 21, 20-24 gegeben. Und sie waren dadurch bereits vorher gewarnt:
"20 Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird (Dieses Heer war das römische Heer unter Tirus, das im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem und den 2. Tempel Gottes dem Erdboden gleich machte), dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.
21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein.
22 Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist."
(Lukas 21, 20-22; Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Nur wer im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. erstens dieses biblische Wissen aus Lukas 21, 20-24 besaß, zweitens die gefährliche Situation kurz vor dem Beginn der Belagerung Jerusalems aktuell erkennen konnte und wer drittens auch gemäß den Worten Jesu aus Lukas 21, 20-24 entsprechend schnell handelte und seinem Rat folgend ins Gebirge floh, konnte sich noch unmittelbar vor der unausweichlichen Katastrophe in Sicherheit bringen und dem Verderben entfliehen. So haben viele der Jünger Jesu Christi Jerusalems seinem Gebot, zu fliehen, damals gehorcht, andere Christen jedoch leider nicht. Denn das Vertrauen auf Jesu Worte, das im Bewußtsein gebliebene biblische Wissen und ihr entsprechendes Handeln errettete sie.

Viele der ersten Jünger Jesu der Jerusalemer Christengemeinde nahmen also seine Ermahnung, aus Jerusalem zu fliehen, als Jerusalem von einem Heer belagert wurde, tatsächlich sehr ernst, etliche aber nicht. Sie hatten sich, als sie Jerusalem von einer römischen Armee umzingelt sahen, an seine Worte erinnert ihnen Beachtung geschenkt und begaben sich, als sich die Belagerungsring einem Wunder gleich noch einmal auftat, ohne zu zögern in die Berge.
Die Bibel warnt manchmal vor einer falschen Selbstzufriedenheit und Sicherheit der Christen, besonders dann, wenn die Lage sehr ernst ist. Auf unsere innere Haltung kommt es in erster Linie an, auch wenn wir in unserem Tun oftmals versagen. Aber es ist auch, wie wir anhand der Geschichte gesehen haben, wichtig, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.

Bevor sich der römische Belagerungsring um Jerusalem schloß, erfolgte die erfolgreiche Massenflucht der messianischen Juden
So ist es geschichtlich belegt, daß die römischen Armeen Jerusalem erst umzingelten und dann wieder zurückgezogen wurden, um sich mit Problemen in einem anderen Teil des Reiches zu befassen. Roger Liebi, ein Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer berichtet dazu in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: »Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels« im Abschnitt mit dem Untertitel »Jerusalem umzingelt«, daß im Verlauf des Jahres 68 n.Chr. Vespasian mehr und mehr Judäa und in dessen Mittelpunkt die Stadt Jerusalem einkreiste. Ferner erinnerte er daran, daß im Sommer des Jahres 68 n.Chr. der römische Kaiser Nero Selbstmord beging. Es kam so zu Wirren, die den Kampf Roms gegen die Juden bremsten. Da im Sommer des Jahres 69 n.Chr. Vespasian von einem großen Teil seines Heeres zum neuen Kaiser ausgerufen wurde, verließ er das Kriegsgebiet, um nach Rom zu gehen und dort seinen Herrschaftsanspruch als neuer Kaiser im ganzen Reich durchzusetzen. Nun war zwar Jerusalem von den römischen Truppen umzingelt, aber die Krieg machte keine Fortschritte mehr und es gab, bevor ein Entkommen aus Jerusalem unmöglich wurde, eine letzte Gelegenheit zum Fliehen.
Dies betrachteten die Anhänger der Jerusalemer Christengemeinde im Blick auf Lukas 21, 20-21 als einen klaren Hinweis darauf, daß sie jetzt, ohne zu zögern aus Jerusalem flüchten mußten. Sie verließen Jesusalem, noch bevor der römische Belagerungsring um Jerusalem ganz geschlossen wurde und der grausame Krieg gegen die Juden begann, damit ihr nacktes Leben rettend in die Berge des heutigen Westjordanlandes, in die Dekapolis. Die Flüchtlinge begaben sich dort in eine Stadt nahe der Nordgrenze zu Peräa mit dem Namen Pella, nur einige Kilometer südöstlich des Sees Genezareth (heutiges Jordanien). Dort wurden sie aufgenommen und so der Text des o.gen. Buches, von König Agrippa als friedliebende Bürger beschützt. Und es ist laut Roger Liebi von keinem messianischen Juden bekannt, daß er bei der Zerstörung Jerusalems umgekommen wäre. Der Glaube, daß Jesus Christus der Messias ist und an seine warnenden Worte rettete ihr Leben. Peräa, das Ziel der Flucht dieses messianischen Juden, erstreckte sich damals südlich des See Genezareths bis zum Toten Meer, wobei die Nordgrenze Peräas laut Flavius Josephus südlich und unweit der Stadt Pella in Dekapolis verlief. Man tut also gut daran, auf die Prophezeihungen der Bibel und Jesu Worte genau zu achten.

Noch bevor Vespasian im Juli 70 n. Chr. der uneingeschränkte Herrscher des Römischen Reiches geworden war, hatte er bereits seinem Sohn Titus den Auftrag gegeben, den Kampf gegen die Juden zu vollenden. Erst jetzt wurde der Krieg Roms gegen die Juden Jerusalems mit aller Härte fortgesetzt und der Belagerungsring gänzlich geschlossen, um diese Stadt schließlich im August des Jahres 70 n.Chr. einzunehmen und mit aller Härte vollständig zu zerstören! Der Angriff auf Jerusalem geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch der jüdische Messias Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, verbrannt und danach vollständig verwüstet.

Das Wissen vom zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute wie damals auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Und ist es nicht heute genauso wie damals: Wieder lebt die Gemeinde Jesu Christi, leben wir, ganz aktuell auf ein kommendes, von Gott beschlossenes Verderben zu (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8). Und auch hier ist der Gemeinde das Wort der Bibel zur Rettung gegeben. Und auch wir heute stehen wie die Christen damals in der vollen Verantwortung, dieses Wissen unseren Mitchristen sowohl ins Gedächtnis zu rufen als auch wach zu halten. Denn nur wenn dieses Wissen auch bekannt ist und möglicherweise nur wer daran glaubt, wird auch, wenn die Zeit dazu reif ist, danach handeln können. Mögleicherweise nur der, der im Glauben an Jesu Worte auf seine Ankunft zur Entrückung wartet, kann auch entsprechend handeln. Und möglicherweise nur derjenige, der handelt, wird dem zukünftigen Verderben auch entfliehen können. Denn das nächste Kommen unseres Herrn Jesus Christus geschieht, wie wir wissen, nicht wegen der Bestrafung der Sünde wegen, sondern ist lt. Hebräer 9, 27-28 (ausschließlich) denjenigen zugedacht, die auf ihn warten, zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung). Dann ist das, worauf wir Christen warten, in der Tat das Kommen Jesu für die Gemeinde.
Der Verfasser dieser Homepage ist in diesem Punkt gewiß. Der Heilige Gott Gottes wird uns im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" zur rechten Zeit an alles erinnern. Und nur wenn wir ihn daran hindern, laden wir uns Schuld auf. Denn jeder Bräutigam wird seiner Braut mindestens den ungefähren Zeitpunkt seiner Ankunft mitteilen, auch wenn er ihn nicht auf den Tag genau weiß. Denn die furchtbare Zerstörung und das schreckliche Blutbad, das 66-70 n. Chr. stattgefunden hat, war lediglich ein Vorgeschmack dessen, was zur Endzeit noch geschehen wird. So war doch dasjenige, was Jerusalem im Jahre 70 n.Chr. widerfahren ist, lediglich der Vorläufer eines noch viel größeren endzeitlichen Verderbens und einer Zerstörung, die im Land des heutigen Staates Israel und im weiteren Sinne auch in all den Ländern der heutigen Nachkommen der zehn verlorenen Stämme Israels - der Söhne Jakobs - stattfinden wird. Das noch in der Zukunft liegende endzeitliche Verderben wird dann zur der prophezeiten Zeit der sogenannten "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 führen.

Und wird es, und wir können dieses nicht oft genug wiederholen, lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." nicht so sein wie zur Zeit Noahs? Noah aber hörte auf Gottes Hinweis und Mahnruf vor dem Gericht und war so auf seine Flucht davor in die rettende Arche gut vorbereitet. Die unerrettete Welt um ihn herum dagegen, um denjenigen, der von Gott um das kommende Unheil wußte, nahm Noah nicht ernst und betrat die Arche nicht. Sie verblieb weiter im Unglauben und in ihrer Sünde und verspottete ihn.
Aber Noah konnte aufgrund seines treuen Glaubens an Gott und auf dessen rettende Hilfe mit seiner ganzen Familie durch Gottes bewahrendes Eingreifen unmittelbar vor dem kommenden Verderben entfliehen. Denn er hatte sich auf Gottes Worte gehört und sich auf sein Fluchtangebot eingelassen, seine Familie mobilisiert und sich mit ihr gut darauf vorbereitet, auch wenn dies für ihn sehr viel harte Arbeit bedeutete und indem er, ohne zu zögern, genau dasjenige tun mußte, was Gott ihm befahl.
Laßt uns also auf das Vorbild Noahs schauend und durch ein Gott wohlgefälliges Leben, das Lesen der Bibel und eine freudige und dankbare Erwartungshaltung zu Füßen unseres wieder kommenden Herrn Jesus sitzen und, ebenso wie es damals Noah tat, uns auf unsere Flucht in den Himmel und den Tag seiner Erscheinung innerlich gut vorbereiten. Denn wie aus der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" hervorgeht, wird in absehbarer Zukunft lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes Verderben den gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt. Dann wird die gesamte Erde zu einem ausbruchssicheren Gefängnis werden, aus dem es kein weiteres Entfliehen dieser Art mehr gibt:

Lukas 21, 34-36 aus der Schlachterbibel
34 Habt aber acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag (des Zorns des Antichrist) unversehens über euch komme!
35 Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen
(das ist die unerrettete Welt).
36 Darum wachet jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn!

(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Wie wichtig muiß es lt. 2. Thessalonicher 1, 5-11 für unser Leben sein, im Glauben und den guten Werken zu wachsen und für das Kommen Jesu für die Gemeinde bereit zu sein, darum daß wir nicht nur selbst gewürdigt werden, dem kommenden Verderben zu entfliehen, sondern alle für das Rettungsangebot der Entrückung der Gemeinde einzuladen. Und sollen wir, wenn wir das bei Lukas 14, 15-24 zum himmlischen Abendmahl nach der Entrückung Gesagte recht bedenken, nicht unsere Mitmenschen sogar dazu nötigen, wenn Jesus kommt, um uns zu sich zu holen, dann auch mit dabei zu sein?

2. Thessalonicher 1, 3-12
Die Bedrängnis der Gemeinde und das gerechte Gericht Gottes
3 Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Denn euer Glaube wächst sehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen.
4 Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,
5 ein Anzeichen dafür, daß Gott recht richten wird und ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet.
6 Denn es ist gerecht bei Gott, mit Bedrängnis zu vergelten denen, die euch bedrängen,
7 euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht
8 in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus.
9 Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht,
10 wenn er kommen wird, daß er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen, an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt.
11 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, daß unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft,
12 damit in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und vergessen wir nicht: Als Jesus damals den Tempel verließ, begann für das Land Israel vor ca. 2000 Jahren das Gericht.
Und so wie das Land Israel heute mit seiner politischen Wiederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist, beginnt auf der Erde die Gerichtszeit Gottes genau dann, wenn die Stimme von Braut und Bräutigam auf ihr nicht mehr zu hören sein werden.
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. Bedenken wir aber hierbei:
Dem von Gott herrührenden und seinem vorangekündigten Zorn der Vergeltung nach Offenbarung 6, 12-17 geht der Zorn des  Antichrist zur "Zeit des Endes" und dem von ihm verursachten Verderben noch voraus. Und beachten wir die Worte aus der Bibel, wenn wir an die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" denken:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
(Johannes 5, 24; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

So werden wir sehr wahrscheinlich noch vor dem mit den kommenden Siegelgerichten beginnenden Zorn des Gerichts in den Himmel entrückt:
Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen.
(1. Thessalonicher 5, 9; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Eine weitere, sehr wichtige Quelle der Lehre von der Entrückung, die uns zur Erwartung einer solchen sehr eindringlich ermahnt und an das zum Würdigwerden in 2. Thessalonicher 1, 5-11 Gesagte anknüpft, kommt aus der frühen Kirche und ist die Didache. Diese auch sogenannte Apostellehre, über deren Echtheit keine Zweifel bestehen, wird als für uns heute noch voll gültige Quintessenz der Lehre der Apostel angesehen und deren Entstehung zeitlich auf ca. 100 n Chr. datiert:

»16. Kap. Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.
1. "Wachet" für euer Leben; "eure Lampen sollen nicht ausgehen und der Gurt um eure Lenden" soll sich nicht lockern, "seid vielmehr bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt" . 2. Ihr sollt fleißig zusammenkommen, indem ihr nach dem strebet, was euren Seelen zukommt; denn es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid. 3. Denn in den letzten Tagen werden sich mehren die falschen Propheten und die Verderber, und die Schafe werden zu Wölfen umgewandelt, und die Liebe wird verwandelt werden in Hass. 4. Wenn nämlich die Gesetzwidrigkeit sich steigert, werden sie einander hassen, verfolgen und ausliefern, dann wird erscheinen der Verführer der Welt, wie der Sohn Gottes wird er auch "Zeichen und Wunder tun" , und die Erde wird in seine Hände überliefert werden, und er wird Greuel verüben, wie sie von Ewigkeit her noch nicht geschehen sind. 5. Dann wird das Geschlecht der Menschen kommen in das Feuer der Prüfung, und "viele werden Ärgernis nehmen"  und zugrunde gehen; die aber ausharren in ihrem Glauben, werden von dem (durch die Verführer) Verfluchten selbst "gerettet werden" . 6. "Und dann werden die Zeichen der Wahrheit erscheinen; zuerst das Zeichen, dass der Himmel sich auftut, dann das Zeichen des Trompetenschalles"  und das dritte: die Auferstehung der Toten, 7. aber nicht aller, sondern, wie gesagt ward: "Kommen wird der Herr und alle Heiligen mit ihm" . 8. "Dann wird die Welt den Herrn kommen sehen auf den Wolken des Himmels" .«
(Textauszug aus der Didache bzw. der Apostellehre; generiert von der elektronischen BKV von Gregor Emmenegger, Sr. Dr. M. Benedicta Arndt;
aus dem Griechischen übersetzt von Franz Zeller "Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 35"; München 1918; Text ohne Gewähr)

Darum wachet für euer Leben; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, denn es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen!
Denn "... zum zweiten Mal wird er (unser Herr Jesus Christus) nicht der Sünde wegen (d.h. zum Gericht) erscheinen, sondern (ausschließlich) denen, die auf ihn warten (und die sich auf ihr Entfliehen können vorbereitet haben), zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung)."
(Hebräer 9, 28; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)


Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht

Von den meisten Exegeten, und hierbei sind sie sich einig, wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte 3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gedeutet, gemeint ist der von den Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene Messias. Denn Mose hatte gesagt: "Auf ihn sollt ihr hören!" Oder anders ausgedrückt: "Ihm sollt ihr gehorchen!" Und der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene andere »Prophet«, derjenige Retter und Erlöser, wird sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft und großer Gefahr herausziehen, sondern wird es auch lt. Jesaja 53, 5-6+10 von aller Sünde erlösen und kann damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen.
Denn Mose war bekanntlich der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose zum Propheten finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-19. Aber er kündigte bereits das Kommen eines anderen, später bzw. nach kommenden anderen Propheten an und sagte über ihn:
"Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen."
(5. Mose 18, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Darum, weil die Stelle bei 5. Mose 18, 15-19 die einzigste Stelle ist, die in den fünf Mosebüchern, weil dieser Prophet mit einer besonderen Vollmacht des Himmels ausgestattet sein wird, auf das Kommen eines königlichen Retters hinweist, wurde der Titel »der Prophet« für das damalige Umfeld zum wohl geläufigsten alttestamentarischen Messiasnamen und der Bibeltext in 5. Mose 18, 15-19 zu einer der vielen messianischen Weissagungen der Bibel, die sich schließlich in Jesus Christus bzw. in "Isa, dem Sohn der Mariam" erfüllte (vgl. auch das im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte" zum »falschen Prophet« Gesagte).

»Mose ist ein ägyptischer Name, dem das Zeitwort zugrunde liegt, das soviel heißt wie "Gebären, Erzeugen". Demnach heißt der Name Mose übersetzt "das Kind, der Sohn". Da der Klang des ägyptischen Namens an ein hebräisches Zeitwort erinnert, das soviel heißt wie Herausziehen (hebbräisch Massa) bekam Mose für die Hebräer den Namen "der Herausgezogene". Als Begründung diente der Hinweis, daß die Pharaonentochter das Recht der Namengebung mit dem Satz begründet: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. Die Klangähnlichkeit des ägyptischen Wortes "Erzeugen, Gebähren" mit dem hebräischen Verbum "Herausziehen" führte noch zu einer weiteren Deutung. Mose ist nicht nur der, der aus dem Nil gezogen wurde, sondern auch der Herausziehende. In diesem Fall hat bereits der Name Mose eine prophetische Dimension. Er ist nach der Überzeugung der Israeliten von Anfang an dazu bestimmt, Israel aus der ihre Existenz bedrohenden Sklaverei herauszuziehen. Er ist der "Herauszieher" seines Volkes.«
(Zitat aus der Folge (5) der Sendereihe "Messianische Weissagungen" mit der Überschrift "Der Prophet" von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, welche unter der Ruprik "Beim Wort genommen" am 28.11.2014 im Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) gesendet wurde und in der ERF-Mediathek als MP3-Datei zu finden ist - Link: http://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/65.)

Das äußerliche Erscheinungsbild, das für "Isa", so nennt man den Jesus der Bibel im Islam, maßgeblich ist, können wir auch in den islamischen Traditionen finden, d.h. in den Hadithsammlungen. Und es ist schon erstaunlicherweise ein sehr genaues Bild seiner äußeren Erscheinung, das den Muslimen mit diesen Schriften für ihren Propheten "Isa" vorgegeben ist und in welchem wir wie weiter unten aufgeführt eine sehr alte messianische Weissagung aus der Bibel wiedererkennen können. Und noch erstaunlicher ist es, daß dieses Bild der große Prophet Muhammad sogar selbst entworfen hat.
Das Erscheinungsbild von Jesus im Islam ("Isa"), das der Prophet Muhammad in seinen Visionen wiedergibt, zeigt ihn übrigens als eine mittelgroße stattliche Persönlichkeit mit schulterlangem, lockigem, glänzendem Haar und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe, so als wäre er gerade aus dem Wasserbad herausgekommen, weil von ihm noch Wasser tropft. Diese Beschreibung des "Isa" als ein gerade aus dem Wasser Herausgekommener stellt übrigens eine Paralelle zum von den Juden erwarteten Messias und anderen "Herauzieher" seines Volkes dar.

Denn der Name "Mose" wurde ihm bekanntlich nicht von seinen jüdischen Eltern sondern von einer ägyptischen Prinzessin vergeben und ist damit auch ein ägyptischer Name. Aber Mose war, und das ist es, was überhaupt den Zusammenhang zur islamischen Prophetie wieder herstellt, auch der von der Tochter des Pharao tropfnass aus dem Wasser "Herausgezogene".

Und weil Mose von der Tochter des Pharao als der aus dem Wasser Herausgezogene später selbst zum »Herauszieher« seines Volkes aus großer Not wurde, wird dies von dem wiederkommenden anderen »Herauszieher« seines Volkes bzw. anderen »Mose«, also sowohl von dem Jesus der Bibel als auch von dem "Isa" im Islam ebenso erwartet. Damit wird die messianische Verheißung aus 5. Mose 18, 15-19 für uns heute auch eine Verheißung auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde", die mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im Zusammenhang steht. Denn die wahre bzw. universelle Gemeinde" wird mit ihrer "Wegnahme bzw. Entrückung aus der drohenden Gefahrensituation aus einem Meer von Menschen in einem einzigen, unteilbaren Moment geschehen und von ihrem anderen »Herauszieher« bzw. anderen »Mose« bewirkt. Und in diesem Rahmen wird sie unter einen auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei im Himmel und dem Schall von Gottes Posaune hastig herausgezogen bzw. von der Erde weggerissen. Denn die Ereignisse in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" nehmen, wie wir an anderer Stelle noch erfahren werden, in Anlehnung an 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 zu einer relativ friedlichen Zeit höchstwahrscheinlich völlig überraschend und dann zudem mit rassantem Tempo anwachend einen hochdramatischen Charakter an (vgl. auch in den beiden Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte""). Und geht nicht aus Offenbarung 12, 7-12 ebenso hervor, daß zu dieser Zeit ein gewaltiger Kampf im Himmel entbrennt und der große Drache bzw. Satan, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
Und wenn es in Offenbarung 6, 4 heißt, daß unmittelbar nach dem Erscheinen des mit dem ersten Reiter gemeinten Antichrist aus Offenbarung 6, 1-2 dem ihm nachfolgenden zweiten apokalyptischen Reiter Macht gegeben wird, (gewaltsam) den Frieden von der Erde zu nehmen, derart daß sich die Menschen auf der ganzen Welt mit dem Schwert einander umbringen werden, ist dann bei einem solch globalen Verderben nicht unbedingt an einen Weltkrieg und zwar allumfassenden Ausmaßes zu denken (vgl. im Abschnitt "1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein durch das Machtbestreben des Antichrist verursachtes Unheil, von ihm eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, gewaltsam das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden führenden Weltmächten der Erde zu bewirken")?

1. Thessalonicher 4, 13 - 5, 11 nach der Zürcher Bibel 1860
4.13. Wir wollen euch aber nicht in Unwissenheit lassen, ihr Brüder! über die, so entschlafen sind, damit ihr nicht trauert wie die Uebrigen,
die keine Hoffnung haben.
14. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, ebenso wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesum mit
ihm führen
.
15. Denn das sagen wir euch als Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des Herrn, denen, die entschlafen sind, nicht zuvor kommen werden.
16. Denn der Herr selbst wird unter dem Feldherrnruf
(aufgrund des militärischen Befehlsrufes Gottes bzw. unter Kriegsgeschrei und), unter der (von jedermann deutlich vernehmbaren und lauten und gebieterischen) Stimme des (in einem Kampf befindlichen) Erzengels (denn das ist doch der Oberbefehlshaber der himmlischen Militärstreitkräfte Gottes Michael, der speziell für Israels Sicherheit verantwortlich ist) und unter der Posaune Gottes (die dann mit mächtigem Klang überall auf der Erde zu hören sein wird) vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen;
17. hernach werden wir, die Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt
(abgeleitet vom griechischen Verb "harpaso", was durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" bedeutet) werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.
18. So tröstet nun einander mit diesen Worten
(eurer Rettung durch die Entrückung).
(Wenn aber dieser Erzengel Michael, der auch der Botenfürst (griech. arch-aggelo) genannt wird, der Oberbefehlshaber der Militärstreitkräfte
Gottes ist, der vom Gott des Himmels speziell u. als „Oberster des Heeres des Herrn“ explizit für Israels Sicherheit verantwortlich ist, für Israels u. der Kinder Gottes Schutz eingesetzt wird u. er sich bei der Entrückung der Gemeinde gerade voll mit im Einsatz befindet, dann muß die Entrückung der Gemeinde tatsächlich in direktem Zusammenhang mit ihrem „in Sicherheit bringen“ stehen aber in Sicherheit bringen und schützen wovor, wenn nicht vor dem jetzt entbrennenden Zorn des auf die Erde gestürzten Satans und dem nun todbringenden Zugriff des Tieres, welches von ihm nun seine ganze Macht u. sogar die Gewalt über den Tod erhält?)

5.1. Von den Zeiten und Stunden
(eurer Rettung durch eine Entrückung) aber, ihr Brüder! habet ihr nicht nöthig, daß euch geschrieben (bzw. dieses bekannt gemacht) werde.
2. Denn ihr wisset selbst genau, daß der Tag des Herrn also kommt
(so unerwartet) wie ein Dieb in der Nacht.
3. Denn wann
(dann wenn) sie (gemeint sind hier die unerlösten Erdbewohner) sagen werden: Es ist (doch auf der Erde) Friede und Sicherheit (und es bestehe keine Gefahr mehr); dann überfällt sie (ein) plötzliches (und von ihnen völlig unerwartetes) Verderben, (ähnlich bzw. damit vergleichbar) wie die Wehen das schwangere Weib, und sie werden (im Gegensatz zu uns, die wir davor durch ein hastiges "Herausgerissenwerden", d.h. die Entrückung bewahrt werden) nicht (mehr und ebenso wie die entrückte Gemeinde) entfliehen können.
4. Ihr aber ihr Brüder! seid nicht in Finsterniß, daß euch der Tag
(eurer Rettug durch den Herrn) wie ein Dieb überrasche.
5. Ihr Alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages
(des Herrn); wir gehören nicht der Nacht, noch der Finsterniß an.
6. Laßt uns also nicht schlafen wie die Andern, sondern wachen und nüchtern sein.
(Wir sollen uns also nicht wie Schlafende oder Ahnungslose von dem angekündigten Verderben überfallen lassen, sondern uns gegenseitig ermahnen und auf den zeitlich gesehen noch davor liegenden Tag unserer Rettung durch eine Entrückung gut vorbereitet sein.)
7. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die Trunkenen sind des Nachts trunken.
8. Wir aber, die wir dem Tage
(des rettenden Erscheinens unseres Herrn) angehören, wollen nüchtern sein, gerüstet mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung des Heiles.
9. Denn Gott hat uns nicht zum Zorne bestimmt
(da hier ganz allgemein vom Begriff des Zorns die Rede ist, können hier sowohl die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« das Satans als auch die des aggressiven u. die „Starken“ vernichtenden u. militärischen Wütens des Antichrist aber auch ebenso der darauf hin entbrennende heilige Zorn der Vergeltung Gottes gleichsam gemeint sein), sondern zur Erwerbung des Heiles durch unsern Herrn Jesum
Christum
(mit der Redewendung „Erwerbung des Heiles“ aber wird wieder der Bezug auf die uns vor dem zukünftigen Zorn rettende Entrückung hergestellt, demjenigen Zorn, u. damit gemeint sind die kommenden Siegel-, Posaunen- u. Schalen-Gerichte über diese Welt, für welche die Kinder Gottes wie auch in Joh 5,24 u. Jak 5,12 angeführt eben nicht bestimmt sind),
10. der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben
(werden).
11. Damit ermahnet einander und erbauet (im Sinne von einander stärken) Einer den Andern, wie ihr auch thut
(so wie ihr es in anderen Bereichen bereits praktiziert).
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird im Alten Testament in der Bibel nirgendwo prophetisch angekündigt. Denn sie ist ein neutestamentliches „Geheimnis" (vgl. 1. Korinther 15, 51). Unter einem neutestamentlichen „Geheimnis" versteht man eine göttliche Wahrheit, die zur Zeit des Alten Testaments verborgen war in Gott, im Neuen Testament aber für die Erlösten enthüllt worden ist (vgl. die 8 Geheimnisse in den Paulus-Briefen, so z.B. bei 1. Korinther 2, 7ff; Epheser 3, 5.9; Kolosser 1, 26).
Und wir sollten in diesem Zusammenhang grundsätzlich beachten: Die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist das Kommen Jesu Christi für die Gemeinde und ausschließlich zu deren Errettung.Und sie darf nicht mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus Christus zusammen mit allen Erlösten verwechselt werden, bei dem er seine Füße auf die Erde setzen und die auf ihr gebliebenen Menschen richten wird.

Weil es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, "... wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden ...". Und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 zu sagen: Er wird erst danach als der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 nach der Zürcher Bibel 1860 und parallel dazu auch in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007).

Damit steht es aber fest: Das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 für die "Zeit des Endes" angekündigte Verderben bzw. das Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 und die damit verbundene gewaltsame Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als auch die mit diesem zeitgleich beginnende und in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ sowie die mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" zeitgleich beginnende Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 geschehen demnach erst danach.
Denn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht noch vor der Zeit, in welcher sich der für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7-8). Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht damit natürlich auch noch vor der unmittelbar darauffolgenden großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d.h. noch vor der mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" beginnenden zeitgleichen Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.
Somit ist die Entrückung also tatsächlich die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde, auch wenn sich das Geheimnis der Bosheit lt. 2. Thessalonicher 2, 7 bereits vorher, also vor ihr (gemeint ist die Entrückung) schon zu regen beginnen muß. Aber zum Glück erst dann, daran halten wir fest und dafür beten wir, erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist und derjenige, der den Antichrist zur "Zeit des Endes" auch noch aufhält, aus der Welt genommen wurden, wird der Böse (gänzlich) offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 ff und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").

So warten wir als seine Braut also nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichristen, auf seine Weltroberung und gewaltsame Machtergreifung, sondern schauen geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen unseres Bräutigams und Erlösers Jesu Christus, der zu uns kommt, um uns vor alledem zu retten, damit es uns erspart bleibt.
Und wir sollten es bedenken: Alle Prophetie der Bibel ist keine Flucht in die Zukunft, nur weil die Gegenwart so schwer zu ertragen ist, sondern sie gibt uns die entscheidente Kraft für dasjenige, was in der Gegenwart zu tun ist. Denn Prophetie ist durchaus kein falscher Trost, sondern unsere uns stark machende Hoffnung auf den Sieg (vgl. das im Zusammenhang mit der Entrückung abschließend Gesagte in 1. Thessalonicher 4, 16-18):
"... so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen

Wenn das nächste Kommen unseres Herrn Jesus nicht wegen der Bestrafung der Sünde wegen geschieht, sondern lt. Hebräer 9, 27-28 (ausschließlich) denen, die auf ihn hoffen, zum Heil, dann ist es, worauf wir warten, in der Tat Jesu Kommen für die Gemeinde. So stellt sich nun für uns die Frage nach dem ungefähren Zeitpunkt dieser Vereinigung mit ihm. Sollte man hierbei rein verstandesmäßig oder mit dem liebenden Herzen einer Braut, die auf ihren Bräutigam und ihre festliche Vereinigung mit ihm wartet, vorgehen?
Kann man das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen in irgend einer Weise einengen? Oder sollten wir unseren Herrn Jesus und sein zweites Kommen für die Gemeinde jederzeit erwarten?
Zweillos müssen wir auch heute für die Wiederkunft Jesu jederzeit bereit sein. Diese Haltung ist auch durch das ganze neue Testament hindurch belegt. Man muss aber in diesem Zusammenhang beachten, daß hier immer auch die Rede davon ist, daß der Herr "bald kommt". Und an dieser Stelle sollte man im Grundtext genauer nachlesen. Dort heißt es nicht bald sondern ohne Verzögerung. D.h. unser Herr Jesus kommt erst, wenn die Zeit hierfür reif ist aber dann gewißlich (im Sinne von absoluter Verläßlichkeit) und ohne jegliche Verzögerung bzw. ohne weiteren Aufschub.
Aus diesem Grund und da wir lt. Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44 weder Tag noch Stunde, »in der der Menschensohn kommen wird«, wissen sollen, möchte der Verfasser dieser Homepage bezüglich der Frage des Zeitpunkts der Entrückung, statt eine Jederzeit-Erwartungshaltung zu vermitteln, ganz konkrete Aussagen auf Geschehnisse in der 70. danielischen Jahr-Woche machen. Es geht also darum, klare Aussagen bezüglich der Zeit der Trübsal, dem Antichrist zur "Zeit des Endes" und zur Wiederkunft Jesu für die Gemeinde zu finden. Denn in jedem Fall steht es für uns grundsätzlich fest. Die Wiederkunft Jesu für die Gemeinde muß ein Ereignis der Endzeit sein und von uns aus gesehen noch in der Zukunft liegen.
Bei der Bestimmung des Zeitpunktes der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und ihr zeitliches oder ereignismäßige Einbetten in die in der 70. danielische Jahr-Woche hinein, sollten wir allerdings, um Mißverständnissen vorzubeugen, folgendes berücksichtigen:
Man kann nämlich die große Trübsal entweder als Synonym für die gesamte 70. Jahrwoche Daniels sehen oder auch als zeitlich eingeengten Begriff lediglich für die zweite Hälfte dieser Woche als die eigentliche Trübsal (= große Drangsal bzw. Bedrängnis) verwenden, die dann erst in der Mitte dieser letzten danielischen Woche beginnt. Drückt man sich hier nicht unmißverständlich aus, kommt es zu Unklarheiten. Der Verfasser dieser Homepage hat sich darum dahingehend darauf festgelegt, daß er als Synonym für die gesamte 70. Jahrwoche Daniels bewußt nicht auf den Ausdruck "große Trübsal" zurückgreift, sondern hierfür den Ausdruck "Zeit der Trübsal" bzw. "Trübsalszeit"verwendet. Für die zweite Hälfte der 70. danielischen Jahrwoche gebraucht er zur Unterscheidung ausschließlich die Begriffe "große Drangsal" bzw. "Bedrängnis".

Bereits im 4. Jahrhundert lehrte ein Kirchenlehrer der frühen Kirche und Theologe der syrischen Kirche, „Ephraem den Syrer“, die „Entrückung vor der Drangsal“ und ordnete damit den Zeitpunkt der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde zeitlich und ereignismäßig gesehen der endzeitlichen großen Bedrängnis zu:
»Denn alle Heiligen und Auserwählten Gottes werden gesammelt, vor der Drangsal, die kommen muss, und werden zum Herrn weggenommen, damit sie nicht die Verwirrung erleben, die wegen unserer Sünde die Welt überwältigen wird.«
(Text aus dem Buch von Ice, Thomas (Hg.) und Timothy (Hg.) Demy: "Wenn die Posaune erschallt, Zur Klärung der Kontroverse über Endzeitsfragen" erschienen bei Pfäffikon Mitternachtsruf, 2000)

Die endzeitliche große Drangsal aber, vor der lt. „Ephraem den Syrer“ alle Heiligen und Auserwählten Gottes gesammelt und zum Herrn weggenommen werden, umfaßt die gesamte zweite Hälfte der 70. danielische Woche. Und wir wissen: Dann, d.h. zu Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielische Woche, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits an die Macht gelangt sein.
Das Einordnen der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde in die zeitliche Abfolge derjenigen Geschehnisse, die dem Antichrist zur "Zeit des Endes" seine gewaltsame Machtergreifung ermöglichen, d.h. die ihn an die Macht bringen werden, die er dann auch ungezügelt ausüben wird, kann aber auch, wie wir weiter unten im Text noch sehen werden, aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 geschlußfolgert werden. Und wer wie in Offenbarung 6, 2 beschrieben auszieht, um infolge dessen über Gottes Weltordnung zu siegen, kann bis dahin doch noch nicht an der absoluten Macht gewesen sein.

Damit engt sich aber unserer Meinung nach der Zeitpunkt der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" noch weiter ein. Es erweist sich dabei als sehr hilfreich, die beiden nachfolgenden Bibelübersetzungen für das bessere Verständnis der Dinge parallel zu lesen:

2. Thessalonicher 2, 1-8; Zürcher Bibel 1860:
"1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft
(besser das Kommen) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung bei ihm (an dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genommen),
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen, noch erschrecken lasset, weder durch einen Geist, noch durch eine Rede, noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag Christi vorhanden sei.
3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor
(»zuvor« bezieht sich darauf, daß die nun genannten Ereignisse zeitlich gesehen dicht vor Jesu nächster Wiederkunft zur Entrückung eintreten werden) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß) offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens (besser: der »Messias des Verderbers«, also ein Mensch, der zwar als der Inbegriff der Rebellion gegen Gott zu verstehen jedoch, da er als dessen Sohn betituliert wird, von Satan, dem Verderber klar zu unterscheiden ist. Der "Sohn des Verderbens" ist damit dem alten messianischen Würdetitel "der Sohn" Rechnung tragend der "Messias des Verderbers". Denn Gott spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen ... Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen ...«. Der "Messias des Verderbers" aber ist der Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß ein "An-Stelle-von-Christus".),
( [ ) 4. der Widersacher, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird
(sein sich Widersetzen bezieht sich also nur und speziell auf den Gott Israels, vgl. Daniel 11, 36), so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott (Satan, der Drache wird, weil er es im Himmel nicht vermochte und lt. Offenbarung 12, 7-12 nun auf die Erde gestürzt wurde, Gottes Platz im dann wieder neu errichteten jüdischen Tempel einnehmen und sich im »Sohn des Verderbens« verkörpert dort auf seinen Thron setzen; vgl. bei Hesekiel 28, 2 und Jesaja 14, 13-14).
5. Seid ihr nicht eingedenk
(d.h. erinnert ihr euch nicht), daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? ( ] )
(Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 lediglich einen Einschub zur Erklärung seiner Person bilden und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben.)
6. Und nun
(d.h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr  (bereits), was ihn aufhält (und in erster Linie durch was dies geschieht; denn in Vers 6 ist hier unter Bezugnahme auf Vers 3 das vom demjenigen, der ihn aufhält, in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen seiner Person gemeint), damit (besser: nämlich indem) er zu seiner Zeit offenbar (gemacht) werde.
(Gemeint ist und dieses wird, nachdem es Paulus in Vers 3 den Thessalonichern bereits gesagt hatte, von ihm wohl wegen seiner großen Bedeutung in Vers 6 nochmals betont und wiederholt, nämlich daß der Sohn des Verderbens, und genau dasjenige muß es sein, was ihn aufhält, wenn die Zeit dafür gekommen ist, vom einem Menschen in der Öffentlichkeit enthüllt bzw. offengelegt werden wird. Dadurch gelangt nun die Realität des bereit verdeckt an seinem Machtaufstieg arbeitenden Antichrist nun in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein. Aber im Gegensatz zu den Ungläubigen lt. 1. Thessalonicher 5, 3 erkennt ihn jetzt, d.h. zu einem Zeitpunkt, noch bevor er offen hervorgetreten sein wird, bereits und nur die Gemeinde. Und diese weiß nun, daß sowohl ihre Entrückung als auch der in Kürze vom Antichrist gewaltsam bewirkte und von ihm strategisch bedingt mit einem globalen Verderben eröffnete Militärschlag mit der Folge des Untergangs der Nationen unmittelbar bevorstehen müssen. D.h. sein noch vor unserer Vereinigung mit Christus bereits verdeckt und im Verborgenen begonnenes und darauf hin ausgerichtetes Wirken auf der Erde wird jetzt, noch bevor der Antichrist offen als der erbitterte Feind von Gottes bestehender Weltordnung hervortreten wird, für alle auf ihren Retter wartenden Christen vom Lichte Gottes erleuchtet deutlich wahrnehmbar und klar erkannt werden.)
7. Denn das Geheimniß der Bosheit
(wie es Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; wenn nur erst der, so bis jetzt aufhält (Also womit hält er ihn auf bzw. hemmt er den Antichrist in seinem Tun und vereitelt er seine Pläne? Eben "so", d.h. auf die Art und Weise wie eingangs in Vers 7 beschrieben. Dies aber muß bedeuten: Das in Vers 6 angegebene Enthüllen bzw. Offenlegen der Person des Antichrist geschieht, wegen seines Verdecktseins, d.h. weil man zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht mit dem Finger auf diesen Menschen zeigen kann, praktisch durch das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit", d.h. durch das Offenlegen dessen, was er im Vergorgenen tut. D.h. das Enthüllen des mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von der ihn aufhaltenden Person, noch bevor der Bösewicht sie in die Tat umsetzen kann, im Detail durch das Verraten und Veröffentlichen des diesem Menschen wohl von Gott eingegebenen Wissens über die finsteren Absichten und Pläne und dunklen Machenschaften des Antichrist realisiert. Der ihn aufhaltende Mensch vereitelt also, weil er mit den Augen Gottes sehen darf, die Umsetzung seiner Pläne, noch bevor sie der Antichrist zur "Zeit des Endes" in die Tat umsetzen bzw. verwirklichen kann.), weggeschafft (d.h. weggenommen bzw. entrückt) wird.
(Bis zu diesem Punkt war also seine wahres und aggressiver Streben nach Macht noch (geheim) verhüllt geblieben, aber die kommenden furchtbaren Ereignisse bzgl. des schon bald geschehenden Untergangs der Nationen werfen bereits lange zuvor ihre Schatten voraus. Erst dann, wenn derjenige, der den Antichrist noch aufhält, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit ihr weggenommen werden wird, kann die bislang von ihm zu rückgehaltene Aggressivität des Antichrist, d.h. sein Zorn entbrennen und wird ab jetzt erst spürbar und sichtbar werden. Und seine Wut über sein Aufgehaltenwordensein wird nunmehr ungebremst bis zu einem verheerenden Ausmaß anwachsen. Weil dasjenige oder derjenige, was bzw. der ihn bislang noch zurück- bzw. festgehalten hatte, jetzt aus dem Weg geräumt ist, wird der gewaltsamen Machtergreifung des endzeitlichen Verderbers nunmehr ungehindert freien Lauf gelassen. D.h. die aus Offenbarung 6, 1-8 nun in Gang kommenden Geschehnisse werden ihn in einem rassanten Tempo an die Macht bringen. Denn ...)
8. Und dann
(erst danach, d.h. hinterher also nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch aufhielt) wird der (bislang verhüllt gebliebene) Bösewicht (und Kriegstreiber in ihm zur Gänze) offenbar (sichtbar) werden (und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 zu sagen: Er wird erst danach als der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten". Muß er dann nicht lange zuvor bereits verdeckt unter uns gewesen sein? Denn er kann sich erst jetzt, nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, offen als ein böser Verderber erweisen, sein Gewaltpotential nun voll und ungehindert freisetzen. Und mit seiner nunmehr ungezügelten Zerstörungskraft wird er bei seinem nunmehr unverdecktem Kommen alles ihm noch im Weg Stehende beiseite stoßen. Denn er ist lt. Offenbarung 6, 1-2 sieghaft und wird nun wie in Daniel 8, 24 aufgezeigt die "Starken" zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses sein aggressives, zornerfülltes und von zügelloser Gewalt gekennzeichnetes Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen.), den der Herr (später) mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (d.h. bei seinem Kommen mit der Gemeinde) vernichten wird." (Wie auch sonst, wenn es nicht etwas bzw. jemand geben würde, der die Entfaltung der Zerstörungskraft des Antichrist bis dahin noch aufhält bzw. was seine offene Aggression bis dorthin noch zügelt, könnte sich das in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und in Lukas 17, 26-36 Prophezeite in einer dort geschilderten Art und Weise erfüllen, würde das kommende Verderben die noch unerretteten Erdbewohner in einer derartigen Sorglosigkeit treffen und völlig überraschen, wenn nicht Gott selbst hierrüber den "Bösewicht", also den "Sohn des Verderbens" mindestens noch bis zur Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde selbst zurückhalten würde?)
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


2. Thessalonicher 2, 1-8 nach der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984:
"1 Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre
Vereinigung mit ihm (an dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genommen), so bitten wir euch, liebe Brüder,
2 daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da.
3 Laßt euch von niemandem verführen, i
, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert n keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden (offenbaren = enthüllen bzw. die Realität dessen gelangt in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein; in diesem Vers ist damit gemeint, daß noch vor unserer Vereinigung mit Christus im Zuge der Entrückung das bereits begonnenes Wirken des Antichrist auf der Erde für alle auf ihren Retter wartenden Christen deutlich erkennbar bzw. wahrnehmbar und gänzlich erkannt werden wird), der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt (besser: der sich erheben wird) über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt (besser: so daß er sich in den Tempel Gottes setzen und vorgeben wird), er sei Gott.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und ihr wißt, was ihn noch (solange) aufhält (gemeint ist hier das vom demjenigen, der ihn noch aufhält, vorangetriebene Enthüllen seiner Person), bis er (für die, die Jesu 2. Kommen erwarten) offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon
(d.h. es lüftet sich bereits) das Geheimnis der Bosheit (d.h. man kann bereits seine noch verborgene Gewaltbereitschaft erahnen, aber noch kann die Zerstörungskraft des Antichrist nicht voll zur Entfaltung kommen); nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, (besser solange, bis derjenige, der den Antichrist noch aufhält, weggenommen werden wird, kann die Zerstörungskraft des Antichrist noch nicht voll zu ihrer Entfaltung kommen)
8 und (erst) dann (bzw. daran anschließend oder unmitt
elbar danach) wird (jener Mensch der Bosheit als) der  Böse (bzw. Zerstörer) offenbart werden (d.h. er wird sich erst dann als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können). Ihn wird der Herr Jesus (später) umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen

Der Verfasser dieser Homepage geht davon aus, daß die Gemeinde Jesu Christi nicht für die weltlichen Endzeitgerichte bestimmt ist (vgl. Johannes 5, 24), die bereits mit den Siegelgerichten beginnen. Und sie muß auch nicht durch den Zorn des Verderbers und damit auch nicht durch den erst später nachfolgenden “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, hindurchgehen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 9-10), sondern wird wie in Offenbarung 3, 10-13 beschrieben durch ihre Wegnahme vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ von ihrem Herrn bewahrt werden. So wird im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 derjenige Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Denn lt. 1. Thessalonicher 1, 10 werden er und die Gemeinde Jesu Christi auf diese Weise aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10):

1. Thessalonicher 5, 9-10
9 Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, (zuvor) das Heil (gemeint ist die Rettung) zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus,
10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durc die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigungh den Verfasser der Homepage)

Primär ist also unser Erlangen des Heils. Sogesehen muß die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« erst danach kommen, wovor wir durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet werden. Wenn aber lt. 1. Thessalonicher 5, 9 auf die mit dieser Rettungsaktion gemeinte "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" der Zorn folgt und dieser Zorn sich auf der Erde in einem vom Antichrist bewirkten Verderben entläd, besteht dann nicht ein berechtigter Grund zur Annahme dessen, daß im Zuge der diesen Dingen unmittelbar vorausgehenden Entrückung der große Drache bzw. Satan durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Denn aus Offenbarung 12, 7-12 geht doch hervor, daß zu dieser Zeit im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben werden wird. Wehe aber dann der Erde, denn nun hat der große Drache bzw. Satan, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn (vgl. Offenbarung 12, 12).
Und müssen nicht auch lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel zuvor Wohnungen (vor)bereitet werden, damit ihr Umzug durch die Entrückung in den Himmel erfolgen kann? Und würde es einen Sinn ergeben, wenn der Verkläger der in Jesus Gerecht gewordenen ob im Himmel oder auf Erden dann immer noch und zudem nun in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnt? 
Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes sein müssen:
»Folgendes Szenario ist zu erwarten: Die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel wird von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet. Dies ist durchaus wörtlich zu verstehen. Der Herr selbst wird – einem Heerführer gleich – herabkommen bis in den Lufthimmel, beim Schall von Posaunenklängen und der Stimme eines Botenfürsten (griech. arch-aggelo), um so die Seinen mit gebietendem Zuruf an sich zu reissen (1. Korinther 15, 52) und vor dem Zugriff des wilden Tieres zu bewahren. Der an diesen Geschehnissen partizipierende Botenfürst ist nach übereinstimmendem Schriftzeugnis kein anderer als „Michael“ (Jud 1,9; Dan 12,1), welcher als „Oberster des Heeres des Herrn“ explizit für Israels Sicherheit verantwortlich ist. Beim Durchschreiten der Himmel zur Erde herab ereignet sich eine Schlacht planetarischen
Ausmasses (Off 12,7-9) in deren Verlauf der Drache mitsamt seinem Anhang vom herabkommenden himmlischen Heer auf die Erde geworfen wird.«
(Zitat aus dem Aufsatz von C. H. Sunier mit dem Titel: Die Entrückung der Gemeinde)

Auf diese Weise läßt sich auch am plausibelsten erklären, daß sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 erst nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten kann, was ihm nun freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Darum also dürfen wir uns getröstet und ungetrübt freuen und warten auf einen Sohn Gottes vom Himmel, den Gott auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns lt. 1. Thessalonicher 1, 10 von dem zukünftigen Zorn erretten wird und uns vor der dann folgenden Zeit der Weltgerichte bewahrt:

1. Thessalonicher 1, 10
10  "und zu warten auf seinen Sohn (kommend) vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn (durch eine Entrückung nicht nur schützend bewahrt, sondern in dramatischer Weise kurz davor) errettet (besser: erretten wird)."
(Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt lt. Offenbarung 12, 12 mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die auf die Entrückung und ihre Rettung wartende wahre bzw. universelle Gemeinde würde der in Offenbarung 12, 9-14 beschriebene Drache, wenn er es irgendwie könnte, im selben Moment, wenn auf der Erde angekommen ist, augenblicklich zur Gänze vernichten. Aber er wird sie dort nicht mehr vorfinden:
Da aus Offenbarung 12, 7-12 im Zusammenhang mit 1. Thessalonicher 4, 16 hervorgeht, daß im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde herabgestürzt werden wird, muß mit diesem einschneidenden Ereignis zeitgleich die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ beginnen. Denn wir haben es gehört: Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes im Himmel sein müssen. Und der Satan wird auf die Erde geworfen nun sofort damit beginnen, an die Erdbewohner heranzutreten, um sie fortan zu versuchen. Die auf die Entrückung und ihre Rettung wartende wahre bzw. universelle Gemeinde aber würde er, wenn er es nur irgendwie kann, im selben Moment, wenn auf der Erde angekommen ist, augenblicklich zur Gänze vernichten. Denn er hat, wie wir lt. Offenbarung 12, 12 hörten, nur nur wenig Zeit und darum großen Zorn und würde es kaum zulassen, daß Ihr Christus seine geliebte Braut zu sich holt. Und er tut dies mit seinem Werkzeug, dem mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens", welchen er alle Vollmachten und seinen Thron übergibt und nun auf der Erde in Kürze an die Macht bringen wird. Und darum auch beginnt jetzt auf der Erde die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte, die mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen, vor denen aber die wahre bzw. universelle Gemeinde" durch eine Wegnahme bzw. Entrückung bewahrt werden wird. Denn die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt lt. Offenbarung 12, 12 mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.
Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" ist aber auch gleichzeitig die in Johannes 5, 24 beschriebene Gerichtszeit auf Erden. Denn erst dann, wenn nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit:

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das (endzeitliche) Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mittels der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Johannes 5, 24 läßt sich auch wie folgt erklären. Wenn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Zuge des Sturzes des mit dem "Versucher" gemeinten große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab geschieht, wird doch auch der Verkläger der Seinen Gottes wie in Offenbarung 12, 10 beschrieben im Himmel gleichzeitig mit beseitigt. Und wo kein (Ver-)Kläger ist, ist auch kein Richter. Wo aber kein Richter ist, kann doch kein Gericht sein!
Es gibt also keinen anderen Weg als den, die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit dem Sturz des mit dem "Versucher" bzw. "Verderber" gemeinten großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab zu verbinden, soll sich Johannes 5, 24 tatsächlich so erfüllen können.
Da es also schon sehr bald im Himmel keinen (Ver-)Kläger mehr geben wird, und so macht das Ganze doch erst einen Sinn, wird es für uns, die wir auf das Kommen unseres Erlösers bei der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde hoffen, in unserem neuen Zuhause im Himmel angekommen dort für uns kein Gericht mehr geben.

Wie könnte es auch ein Vater zulassen, daß der Erzfeind seines Sohnes zu seinem Haus Zugang hat, auch dann immer noch, wenn sein Sohn seine geliebte Braut in sein Vaterhaus heimführen wird? Wie könnte ein Bräutigam seine Braut mit gutem Gewissen an diesen Ort bringen, wo schon sein Nebenbuhler nur darauf wartet, gleich wenn diese dort angekommen ist, sie ihm dort streitig zu machen und wieder abzujagen? Hat doch der Bräutigam der Braut versprochen, für sie beide eine (ungestörte) Wohnung zu bereiten (vgl. Johannes 14, 2-3).
Wie kann das Glück so für das Brautpaar auf diese Weise vollkommen werden, dann wenn gleich nebenan immer noch der böse und neidische Nachbar wohnt?
Und hatte es damals übrigens nicht auch der König Salomo so getan und zuerst die Feinde seines Vaters aus seinem Land vertrieben, noch bevor er dies mit Gerechtigkeit und großer Weisheit regierte?
Warum also sollte es unser himmlischer König mit seinem Reich dann anders handhaben und schlechter tun. Ist er doch der einzige und uns wahrhaftig rechtschaffende Friedenskönig, bei dem man sicher und glücklich wohnen wird. Es ist darum ohne Frage so. Wenn die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sein wird und uns unser Bräutigam Jesus Christus zu sich und seinen Vater in den Himmel holt, spätestens dann muß der in der Bibel angekündigte und wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben Krieg im Himmel bereits zu seinen Gunsten entschieden und dort matürlich zur Gänze vorbei sein. Und Hand aufs Herz, wer von uns würde schon gern ganz in die Nähe des Erzfeindes ziehen und hernach in einem Haus wohnen, zu dem dieser freien Zugang hat sowie in ein Krisen- und Kriegsgebiet umsiedeln?
Der "Sohn des Verderbens"aus 2. Thessalonicher 2, 3 
Man kann alles aber auch noch von einer ganz anderen Seite aus betrachten. Denn der Sturz des mit dem "Versucher" bzw. "Verderber" gemeinten großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab wird noch durch eine weitere Bibelstelle nicht nicht wie dort von der himmlischen sondern von der irdischen Perspektive aus beleuchtet:

1. Thessalonicher 5, 1-3
1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr –, dann wird sie das Verderben (bzw. der mit dem großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12" gemeinte Versucher" bzw. "Verderber" im Zuge seines Sturzes auf die Erde) schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

In 1. Thessalonicher 5, 1-3 wird uns berichtet, daß es im Zuge des Kriegsgeschehens aus Offenbarung 12, 7-12 auf der Erde zu einem plötzlich hereinbrechenden "Verderben" kommen wird. Und jenes soll die ganze Erde also bis in ihre äußersten Winkel treffen. Dieses kommende "Verderben" symbolisiert der Prophet Daniel doch damit, daß es lt. Daniel 8, 24-25 völlig unerwartet ein "Vernichten der Starken" und damit gemeint einer Zerstörung von Gottes Weltordnung geben wird und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." :
Urplötzlich also wird der Einbruch Satans in die irdischen Verhältnisse geschehen. Und er wird von der unerretteten Welt völlig unerwartet als ein "Verderben" erlebt werden, welches noch zudem über die gesamte dann bestehende Weltordnung Gottes mit einem sie ganz und gar zerstörenden Charakter hereinbrechen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"). Und wenn dieses "Verderben" erst einmal hereinbricht, gibt es wie in 1. Thessalonicher 5, 3 geschildert dann keinerlei Entfliehenkönnen mehr.

Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Folge bzw. (Aus-)Wirkung und Absicht oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zur in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser die „Stunde des Versuchers“ sagen oder auch das bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung" exakter als das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist bezeichnen sollte, wird es uns um so deutlicher, wenn man das in 1. Thessalonicher 5, 3 erwähnte "Verderben" durch den auf die Erde gestürzten "Verderber" ersetzt.
Könnte es hernach überhaupt noch eine Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geben, wenn es jetzt lt. 1. Thessalonicher 5, 3 nach dem Hereinbrechen des "Verderbers" kein Entfliehen mehr gibt? Und engen diese beiden ereignismäßen Randbedingungen aus Offenbarung 12, 7-12 und 1. Thessalonicher 5, 1-3 mit deren bei Daniel 8, 24-25 angekündigten Folgen, wenn man unsere vorangegangenen Überlegung zu Johannes 5, 24 mit einflechtet, die Wahrscheinlichkeit des Zeitpunkters der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht unwahrscheinlich ein?
Um so deutlicher wird es nun, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde den Charakter eines hastigen Weggerissenwerdens besitzt. Denn das griechische Wort "harpagesometha", das in 1. Thessalonicher 4, 16-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit einem plötzlichen "hastigen hinwegreißen" bzw. "herausreißen" übersetzen.
Damit wird die messianische Verheißung aus 5. Mose 18, 15-19 für uns heute auch eine Verheißung auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde", die mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im Zusammenhang steht. Denn die wahre bzw. universelle Gemeinde" wird mit ihrer "Wegnahme bzw. Entrückung aus der drohenden Gefahrensituation aus einem Meer von Menschen wie in 1. Korinther 15, 50-52 beschrieben und mit dem vorangegangen Text begründbar in einem einzigen, unteilbaren Moment geschehen und von ihrem anderen »Herauszieher« bzw. anderen »Mose«, Jesus Christus bewirkt. Und in diesem Rahmen wird sie unter einen auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei im Himmel und dem Schall von Gottes Posaune in einem Nu aus der irdischen Welt herausgezogen bzw. sicher nicht ohne einen triftigen Grund wie in 1. Korinther 15, 52 angegeben in einem unzerteilbaren Moment und wie in in 1. Thessalonicher 4, 17 treffend beschrieben plötzlich durch oder mittels Kraft hastig von der Erde weggerissen:

1. Korihther 15, 50-58
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick (Griechisch: "átomos"; d.h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment), zur Zeit der letzten Posaune (Im römischen Heerwesen fungierte „die letzte Posaune“ als das Signal zum Aufbruch. Während die 1. Posaune "das Lager abbrechen" bedeutete und die 2. Posaune zum "in Reih und Glied stehen" aufforderte, blies erst die 3. und letzte Posaune zum Abmarsch.). Denn es wird die Posaune erschallen (das Blasen der Posaune hatte im Judentum des AT immer die Funktion, das Volk um den König herum zu versammeln bzw. hier die Gemeinde um ihren Christus), und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden (in einem Nu).
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«[A]
A) Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird dann also ebenso derjenige Mensch, der den mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 6 beschrieben durch dessen Enthüllen bzw. Aufdecken oder Offenlegen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang behindert bzw. gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7).
Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) und seiner Rache (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten, vom Drachen auf ihn übertragenen und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 mit der mächtigen Hand Gottes entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der nun sofort beginnenden “Stunde der Versuchung” sicher bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
Und diese wunderbare Bewahrung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor der schon sehr bald kommenden “Stunde der Versuchung” ist also nur wie in 1. Korinther 15, 52 angegeben durch ein in einem unzerteilbaren Moment plötzliches und wie in in 1. Thessalonicher 4, 17 treffend beschrieben mittels Kraft hastiges von der Erde Weggerissenwerden überhaupt möglich.


Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin:

Im nun folgenden für das Verständnis der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sehr wichtigen Text, in welchem wir 2. Thessalonicher 2, 1-8 näher beleuchten wollen, werden wir sehen, daß die Wegnahme der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht eine Entrückung vor dem kommenden Zorn Gottes, sondern bereits vor dem Beginn des Zorns des Verderbers einzuordnen ist. Denn sie ist eine Entrückung vor dem Angriff der mit den Siegelgerichten gemeinten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, welche den Untergang der Nationen bewirken und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte  „Stunde der Versuchung“ einleiten.
Und »Die ersten fünf Siegel enthalten offensichtlich Gerichtshandlungen, die durch die göttliche Vorsehung bewirkt werden. Es sind Gerichte, die Gott aufgrund seiner heiligen und weisen Kontrolle aller in der Welt vorkommenden Geschehnisse aus natürlichen Ursachen entstehen läßt.« (Zitat von Gary Cohen)

Und »Alles, was während der ersten fünf Siegel passiert, wird durch Menschen eingefädelt und vollbracht, die die Ereignisse von Offenbarung 6, 1-11 anstiften und und vorwärtstreiben.«
(Zitat von David Cooper aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 168)


Nun eine Zusammenfassung dessen, was uns der Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 1-8 im Zusammenhang mit der Entrückung der universellen Gemeinde sagen wollte. Anfangs noch einmal der entsprechende Bibeltext:

1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi (besser sein Kommen) und unsere Vereinigung bei (bzw. mit) ihm,
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen, noch erschrecken lasset, weder durch einen Geist, noch durch eine Rede, noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag Christi vorhanden sei.
3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor (und hier wird sich auf die Entrückung der universelle Gemeinde bezogen) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens, (d.h. der damit gemeinte Antichrist muß nach dem Willen Gottes durch etwas oder jemand enthüllt bzw. aufgedeckt werden, und seine Realität wird auf diese Weise noch vor der Entrückung in das Bewußtsein der Christen gelangen)
( [ ) 4. der Widersacher, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott.
5. Seid ihr nicht eingedenk, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? ( ] )
(Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 einen Einschub zur Erklärung seiner Person bilden, daß sie die zwingende Notwendigkeit der Vorgehensweise wie in Vers 3+6 beschrieben begründen und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben.)
6. Und nun (d.h. jetzt, eben mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält (gemeint ist nicht nur wer dies tut, sondern in erster Linie wodurch dies geschieht), (eben) damit (besser indem) er zu seiner Zeit (von dem ihn Aufhaltenden) offenbar (gemacht) werde (im Sinne von enthüllen bzw. aufdecken, seine wahre Indentität offenlegen).
7. Denn das Geheimniß der Bosheit (wie es Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; wenn nur erst der, so (d.h. der ihn demnach "so", also in der Praxis mit dem Mittel des Aufdeckens des Geheimnisses seiner Bosheit) bis jetzt aufhält, weggeschafft (d.h. weggenommen bzw. entrückt) wird.
8. Und (erst) dann (also nicht bereits vorher, sondern erst nach der Entrückung) wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden (denn nun wird er wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben offen hervortreten), den der Herr mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (besser bei seiner Wiederkunft) vernichten wird.
(2. Thessalonicher 2, 1-8 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)
 
1. In 2. Thessalonicher 2, 1-8 erfahren wir Wichtiges über die Entrückung. Denn ...
Was der Apostel Paulus den Brüdern aus Thessalonisch in 2. Thessalonicher 2, 1-8 mitteilen möchte, bezieht sich auf "... die Zukunft (besser das Kommen) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung ..." mit ihm. Er erklärt ihnen also hier Dinge, die speziell mit der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde in direktem Zusammenhang stehen müssen bzw. sich genau darauf beziehen oder etwas, was darauf aufbaut.

2. Das Kommen des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans. Denn der »Verderber«, d.h.der Teufel wird dann, wenn er im Verlauf des himmlischen Kampfes wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben mit seinen Engeln auf die Erde gestürzt werden wird, mit Hilfe seines »Menschen(-sohnes der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« das große endzeitliche »Verderben« bringen:
"9 Jener aber (gemeint ist der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3), dessen Kommen das Werk des Satans ist, wird mit aller (seiner) Macht auftreten, mit trügerischen Zeichen und Wundern,
10 und mit großer List all jene zur Ungerechtigkeit verführen, die verloren gehen, weil sie die
Liebe zur Wahrheit nicht in sich aufgenommen haben und sich (außerdem) nicht retten liessen (Letzteres dürfte ein trauriger Hinweis auf die vertane Chance und verpaßte Möglichkeit des Entfliehenkönnens und eine ausgeschlagene rettend entgegengestreckte Hand Jesu Christ bei der Entrückung sein).
11 Deshalb schickt ihnen Gott eine Kraft, die in die Irre führt, dass sie der Lüge (besser: dem Lügner) glauben.
(die "Lüge", das ist einer der Namen, die für den Antichrist zur "Zeit des Endes" stehen und welcher diametral gegen denjenigen gerichtet ist, der von sich in Johannes 14, 6 sagte, das er selbst die "Wahrheit" und das "Leben" sei, gemeint ist Jesus Christus)
12 So sollen alle gerichtet werden, die der Wahrheit (d.h. demjenigen Christus, der sich tatsächlich die Wahrheit nennen darf) nicht geglaubt, sondern am Unrecht Gefallen gefunden haben."
(2. Thessalonicher 2, 9-12 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Der »Sohn des Verderbens« bzw. »Mensch (der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 (besser: der »Messias des Verderbers«) ist ein Mensch, der zwar als der Inbegriff der Rebellion gegen Gott zu verstehen jedoch, da er als dessen Sohn betituliert wird, von Satan, dem Verderber klar zu unterscheiden ist. Denn der »Sohn des Verderbens« ist dem alten messianischen Würdetitel "der Sohn" Rechnung tragend der "Messias des Verderbers". Der "Messias des Verderbers" aber ist der Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß ein "An-Stelle-von-Christus".
Denn so wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird) oder wie man das bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung" besser als das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist bezeichnen sollte, kann man, um sich im heutigen Deutsch verständlicher auszudrücken, im Hinblick auf den in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Sohn des Verderbens« bzw. »Mensch (der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« auch vom »Messias des Verderbers« sprechen. Denn der »Verderber« ist der Teufel. Und dieser wird dann, wenn er im Verlauf des himmlischen Kampfes wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben mit seinen Engeln auf die Erde gestürzt werden wird, mit Hilfe des »Menschen(-sohnes der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« das große endzeitliche »Verderben« bringen.

3. Gott wird entgegen seinen uns im Alten Testament gegebenen ursprünglichen Plänen bzgl. der 70. danielischen (Jahr-)Woche zur Gnadenzeit noch etwas dazutun. Auf diese Weise verlängert sich aber die 1. Hälfte der Trübsalszeit um eine für uns unbekannte Zeit und die Dauer der gesamten 70. danielischen (Jahr-)Woche, die im Alten Testament mit 7 Jahren angegeben wird, ist dadurch nicht mehr berechenbar. Denn ... 
Lt. 2. Thessalonicher 2, 7 muß es (zum Glück) etwas bzw. wahrscheinlich einen Menschen geben, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert. So wird er ihn entgegen den uns im Alten Testament bzgl. der Zeitdauer der Trübsal verheißenen ursprünglichen Plänen Gottes in seinem aggressiven Machtbestreben noch eine Zeit lang zurückhalten können, was die Zeit des relativen Friedens auf der Welt verlängern wird und das Hereinbrechens des kommenden Verderbens weiter nach hinten verschiebt (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?").

4. Daß es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 etwas geben muß, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, kann nur folgendes bedeuten: Es muß erstens etwas geben oder genau dann jemand da sein, was bzw. der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung der Pläne bzgl. seiner Machentfaltung zumindest zeitweise behindert. D.h. aber auch zweitens, der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß zwar anfangs noch verdeckt aber dennoch zu diesem Zeitpunkt bereits hier sein. Und drittens kann er in der Phase, wenn er noch aufgehalten wird, weil diese Zeit, wie aus 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 zu entnehmen ist, eine noch relativ friedliche sein wird, noch nicht an die Macht gekommen sein.
Denn dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält bzw. derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert, tut dies doch zu einer ganz bestimmten Zeit, nämlich genau dann, wenn der Antichrist zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier ist. D.h. sobald bzw. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten". D.h. jetzt erst wird er lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...", sich als der Feind und Verderber der Nationen zeigen. Bzw. er wird sich erst nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten wurde, nun seinem Zorn freien Lauf gebend als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen, in Folge dessen den Untergang der Nationen bewirken und durch diesen Sieg erst an die Macht gelangen.
Ist es nicht gerade dasjenige, was man, da noch nicht für unser Auge sichtbar gewoden, nicht einschätzen kann, weil es nocht nicht eingetroffen ist, was uns im Glauben nachlässig, lau und im Handeln unvorsichtig werden läßt? Welche Schatten aber werfen die kommenden und sehr einschneidenden Ereignisse, wenn sie nahe bevorstehen, voraus? Ist aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits verdeckt hier, muß man dies doch bereits spüren können.

5. Welche geheimnisvolle Kraft aber ist es, die den "Sohn des Verderbens" bzgl. seiner Machtentfaltung noch zurückhält? Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes noch zurückhält, bis er lt. dem in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierten sich als der "Bösewicht"erweist und "offen hervortreten" wird, kann nur, weil sich das in 2. Thessalonicher 2, 6 Gesagte auf Vers 3 bezieht, das von dem ihn aufhaltenden Menschen in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen bzw. Offenlegen seiner Person sein.  Denn ...
Das in 2. Thessalonicher 2, 6 Gesagte "nun (d.h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält" bedeutet doch, daß die Thessalonicher mit dieser für sie neuen Information über die Ursache des Aufgehaltenwerdens des Sohnes des Verderbens jetzt voll und ganz in Kenntnis gesetzt sind, aber auch, daß der unmittelbar davorstehende bzw. mit 2. Thessalonicher 2, 6 in inhaltlichem Zusammenhang stehende Text die Begründung bzgl. des Zurückhaltens demnach explizit enthält.
Gemeint ist: was ihn aufhält ist, daß der der Sohn des Verderbens, wenn die Zeit dafür gekommen ist, enthüllt bzw. aufgedeckt werden wird. Dadurch gelangt nun die Realität des Antichrist in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein. Und sein noch vor unserer Vereinigung mit Christus bereits verdeckt und im Verborgenen begonnenes Wirken auf der Erde wird jetzt, noch bevor er offen als Feind hervortreten wird, für alle auf ihren Retter wartenden Christen vom Lichte Gottes erleuchtet deutlich wahrnehmbar und klar erkannt werden.

6. Das von dem ihn aufhaltenden Menschen in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen bzw. Offenlegen der Person des Antichrist zur "Zeit des Endes geschieht also, da dieser Mensch um dies zu vollbringen, dessen Wirken und Anwesenheit bereits spüren bzw. wahrnehmen können muß, zu einem Zeitpunkt, wenn dieser bereits verdeckt hier ist.  Also müßte die universelle Gemeinde die verdeckte Anwesenheit des Antichrist zur "Zeit des Endes so wie der ihn Aufhaltende doch auch an etwas Speziellem erkennen können. Denn ...
Wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, offen hervortreten kann, muß er dann nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier sein? Und wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben?
Was also ist es, daß den Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits vor seinem wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschriebenen "offenen Hervortreten", dann wenn er also bereits verdeckt da sein muß, für die Menschen, die der Bibel vertrauen, erkenntlich macht?
Der kommende letzte Großherrscher über diese Erde wird zu einem solchen wegen seines listreichen Verstandes aufsteigen, und weil er lt. Daniel 11, 32 ein in Ränken erfahrener und nach Daniel 8, 23 noch dazu verschlagener Frevler sein wird. Denn er wird es im Sinne seines angestrebten Zieles (gemeint ist wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« zu vernichten) meisterhaft verstehen, als dessen Betreiber ein spezielles Massenmedium einzusetzen. Dabei geht er mit Lüge, Verführung und Betrug vor und ist ein Meister der Intrige und der psychologischen Manipulation und Präparierung des Denkens unter dem Einsatz von Gehirnwäsche der breiten Masse (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«").
Daß die Liebe in vielen erkalten soll, wird man wahrscheinlich daran erkennen, daß das gotteslästerliche "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort als "Mund" bezeichnet wird, von der breiten Masse schweigend hingenommen und geduldet wird. Damit akzeptiert man aber gleichzeitig auch dessen zunehmenden staatsfeindlichen Charakter. Und man läßt sich von dem Betreiber des "Maules" ohne persönliche Gegenwehr sozusagen sogar fast freiwillig manipulieren.
Denn es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem "offenen Hervortreten" bereits lange zuvor das über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gesteuerte und in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung genau über dieses vom ihm betriebene Massenmedium täuscht, betrügt und verführt. Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs lange Zeit einen schleichenden Verlauf, geschieht anfänglich zudem noch während einer auf der Erde noch relativ friedlichen Zeit und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
An seinem gotteslästerlichen "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wird man also bereits seine wenn auch noch verdeckte Anwesenheit erkennen können.
So wissen wir doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer geistigen Ebene beginnt (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche"). Denn sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" ist es, weil er dieses bereits zu Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche einsetzen wird, das uns die wenn auch noch verdeckte Anwesenheit bzw. Existenz des Antichrist zur "Zeit des Endes" verrät, also bereits bereits zu einem Zeitpunkt wahrnehmbar sein muß, noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird.
Woran aber können wir dieses in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" erkennen, was ist sein Charakteristikum?
Achtung! Auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von "großen Dingen" sprechen. Und daran wird man also bereits zu Zeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es nicht nur ausgiebig lästert, sondern auch von "großen Dingen" spricht, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage redet. Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird auch daran erkennbar sein.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem "offenen Hervortreten" bereits lange zuvor das über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gesteuerte und in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht. Das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" wird demnach von seinen lästerlichen "Maul" nicht nur begleitet. Darum muß dieses "Maul" also mehr sein als ein normales Massenmedium. Denn es steuert, wenn man die Auswirken bedenkt, offensichtlich diesen Prozeß. Bedenken wir auch, wer hinter allem steht, nicht der Vater des Lichts und der Wahrheit, sondern der Vater der Lüge und welche Bedeutung sein Name hat. Der hiermit gemeinte Drahtzieher ist Satan.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt. Aber genau das ist es doch, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 im Rahmen des in Daniel 8, 24 beschriebenen "Vernichtens der Starken" bereits lange vor seinem "offenen Hervortreten" vorantreibt. Will er selbst an die Weltmacht gelangen, muß er sich doch zu allererst freie Bahn verschaffen. Und dazu muß er die dann bestehenden herrschenden Regierungen der Welt über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 "herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen", sie falsch "anschuldigen" und "anfeinden", eben damit er sie im Vorfeld seines gewaltsamen Machtaufstieges entwerten kann. Und man muß in diesem Zusammenhang unbedingt davon ausgehen, daß es allesamt gewollte und somit auch gesteuerte Reaktionen sind, die durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 bei seiner ihm geneigten Zuhörerschaft ausgelöst werden und von einem hohen Grad ihres Manipuliertseins zeugen.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also im Zuge seiner Machtentfaltung Gottes bestehende Weltordnung hassen, sie verleumden und unter ein schlechtes Licht stellen und die größten Herrscher dieser Erde über sein lästerliches "Maul" alle zu Verbrechern machten. Und alle Menschen werden dabei gegen ihre eigenen Regierungen aufgehetzt werden. Muß diese, seine psychologisch gut durchdachte Vorgehensweise des noch verdeckt aggierenden  Antichrist zur "Zeit des Endes", der, um dem in Offenbarung 13, 5-6 Gesagten Rechnung zu tragen, von unsäglichen und gemeinen Lästerungen begleitet sein wird, von Menschen mit einem normal entwickelten und noch einigermaßen funktionierenden kritischen Denkvermögen nicht deutlich wahrnehmbar sein? Ein derartig klug von ihm eingefädeltes und inzeniertes Anfeinden, eine solch gemeine und mit größter Unverfrorenheit vorangetriebe unglaubliche Hetzkampagne voller Lügen gegen die bestehenden Obrigkeiten der Welt sollte doch unseres Erachtens nach unverkennbar sein, zumal sie vom Betreiber des lästerlichen "Maules" in derem Verlauf an Intensität und Unvefrorenheit mit Sicherheit immer weiter gesteigert werden wird. Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (der Menschen-Sohn des Verderbers) wird, erst nachdem er sich mit der »Vernichtung der Starken« dieser Erde im Vorfeld seines Machtantrittes freie Bahn verschafft hat, lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht erhalten.

7. Wie wird dieses Enthüllen bzw. Offenlegen der Person des "Sohnes des Verderbens" von dem ihn aufhaltenden Menschen praktisch realisiert?
Das Geheimnis bzgl. der Bosheit, d.h. die geheimen Pläne und dunklen Machenschaften des Antichrist bzgl. des bei Daniel 8, 24 explizit beschriebenen "Vernichtens der "Starken" werden, weil jemand auf ihn mit dem Finger zeigen wird, noch bevor er sie realisieren kann, an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Denn ...
Den mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und speziell seine Bosheit bezeichnet der Apostel Paulus als "ein Geheimnis, welches sich aber schon zu regen beginnt". Denn womit hält der ihn zurückhaltende Mensch den "Sohn des Verderbens" auf? Eben "so", d.h. auf die eingangs in 2. Thessalonicher 2, 7 beschriebene Art und Weise. Dies bedeutet jedoch: Das in Vers 6 angegebene Enthüllen bzw. Offenlegen der Person des Antichrist geschieht praktisch durch das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit".

8. Wie sieht das das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit" in der Praxis aus? So muß der- oder dasjenige, was ihn aufhält bzw. noch zurückzuhalten vermag, um Gottes Willen Rechnung zu tragen, bereits im Vorfeld seines offenen Losschlagens den Antichrist zur "Zeit des Endes" und dessen Eroberungpläne aufdecken und in unser Bewußtsein rufen, was zu einer neuen Hinwendung zur Lehre von den letzten Dingen und zu derem besseren Verständnis führen wird. Denn ...
Die geheimen Vernichtungspläne bzgl. seines gewaltsamen Machtbestrebens gegen Gottes bestehende Weltordnung müssen, weil dies Gottes Wille ist, noch bevor sie vom Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich verwirklicht werden können, bereits ans Licht kommen. D.h. das Enthüllen des mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von der ihn aufhaltenden Person, noch bevor der Bösewicht sie in die Tat umsetzen kann, im Detail durch das Verraten und Veröffentlichen des diesem Menschen von Gott gegebenen Wissens über die finsteren Pläne und dunklen Machenschaften des Antichrist realisiert.
Das in 2. Thessalonicher 2, 3 Gesagte, nämlich daß zuvor  "der Mensch der Sünde offenbar (gemacht, d. h. im Sinne von aktiv aufgedeckt) werden (muß)", birgt für Jesu Gemeinde eine Konsequenz in sich. Denn hinter jener wenn auch indirekten aber dennoch offensichtlichen Anweisung Gottes steht mit dem Wort "muß" für die Gemeinde eine Aufforderung zum Tun. Denn noch bevor er, um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 zu sagen, (als der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi) "offen hervortreten wird", muß "der Mensch der Sünde", obwohl er jetzt noch vor den Blicken der Menschen verborgen ist, bereits offenkundig gemacht werden.
Und derjenige, der ihn aufhält bzw. die geheimnisvolle Kraft, die ihn an seinem "offenen Hervortreten" noch zu hemmen vermag, wird, damit Gottes Willen Rechnung getragen wird, bereits im Vorfeld des Losschlagens des Antichrist zur "Zeit des Endes" dessen Eroberungpläne aufdecken, ihn also verraten können.
So muß in Anlehnung an 2. Thessalonicher 2, 3, denn 2. Thessalonicher 2, 4-5 ist, weil es lediglich einen Einschub darstellt, im Hinblick auf das Heranziehen auszuklammern, der kommende Verderber dieser Erde nach dem Willen Gottes noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde offenbar gemacht bzw. aufgedeckt werden, d.h. zumindest voll und ganz in deren Bewußtsein gelangen.
Diese Dinge werden schließlich zu einer neuen Hinwendung zur Lehre von den letzten Dingen und zu derem besseren Verständnis führen. Und nur dieses aktive Handeln der Gemeinde kann alle Menschen auf die bevorstehende Rettung mittels der Entrückung vorbereiten.
Das heute noch weit verbreitete Mysterium betreffend des Antichrist und seiner Zukunft wird damit aufgelöst werden, denn das Wesen seiner Person wird nun kein Geheimnis mehr sondern spätestens dann offenkundig sein.
Heißt es doch in 2. Thessalonicher 2, 3+6+8:
"3. ... zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß) offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens,
...
6. Und nun
(d.h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält (und in erster Linie wodurch dies geschieht, gemeint ist hier unter Bezugnahme auf Vers 3 das vom demjenigen, der ihn aufhält, in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen seiner Person), damit (besser: nämlich indem) er zu seiner Zeit offenbar (gemacht)
werde (gemeint ist: was ihn aufhält ist, daß er enthüllt bzw. aufgedeckt werden wird)
...
8. Und
(erst) dann (also nicht bereits vorher, sondern erst nach der Entrückung) wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden (denn nun wird er als der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi offen hervortreten. D.h. er wird sich erst jetzt als ein böser Verderber und Vernichter der Starken erweisen, sein Gewaltpotential nun voll und ungehindert freisetzen können), ..."
(2. Thessalonicher 2, 3+6+8 nach der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie auch sonst, wenn es nicht etwas bzw. jemand geben würde, der die Entfaltung der Zerstörungskraft des Antichrist bis dahin noch aufhält bzw. was seine offene Aggression bis dorthin noch zügelt, könnte sich das in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und in Lukas 17, 26-36 Prophezeite in einer dort geschilderten Art und Weise erfüllen, würde das kommende Verderben die noch unerretteten Erdbewohner in einer derartigen Sorglosigkeit treffen und völlig überraschen, wenn nicht Gott selbst hierrüber den "Bösewicht" im "Sohn des Verderbens" mindestens noch bis zur Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde selbst zurückhalten würde? Bezieht sich doch das in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnte Wort "zuvor" auf das in 2. Thessalonicher 2, 1 Gesagte, wobei an dieser Stelle zweifellos Bezug auf die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genommen wird. Und was in aller Welt wäre dazu noch in der Lage, auf der Erde den "Bösewicht" im "Sohn des Verderbens" noch zurückzuhalten und das amit gemeinte offene Hervortreten des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Gesetzesfeind im Sinne von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 zu verhindern, dann wenn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde schon geschehen und der Heilige Geist bereits von der Erde genommen worden ist? Ist denn nicht die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die Nahtstelle zwischen der genau dann zu Ende gehenden Gnadenzeit und der auf der Erde nun beginnenden Gerichtszeit? Und wird denn nicht im Zuge der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde gestürzt?
Denn erst wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben und im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden wird, soll der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend erst jetzt als der "Bösewicht" "offen hervortreten (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). 

9. Weil ihr also einige untrügliche Zeichen vorausgehen werden, wird die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht völlig überraschend geschehen. Denn ...
Mit 2. Thessalonicher 2, 3 schärft uns Paulus ein, daß es vor dem Erscheinen des eigentlichen Antichrist Verführer und falsche Christusse geben wird, auf die wir aber in keiner Weise hören dürfen. Und wir sollen hierzu wissen, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht vor dem großen Abfall kommen wird und daß ihr die Enthüllung bzw. Offenlegung des Antichrist zur "Zeit des Endes" ebenfalls noch vorausgehen wird. Die Wegnahme bzw. Entrückung wird also die wahre bzw. universelle Gemeinde nicht völlig überraschen. Denn zuvor muß zumindest die Realität des Antichrist in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein gelangen. Und sein bereits begonnenes Wirken auf der Erde bzw. die hieraus reifenden bösen Früchte werden noch vor unserer Vereinigung mit Christus für alle auf ihren Retter wartenden Christen vom Lichte Gottes erleuchtet deutlich wahrnehmbar und zur Gänze erkannt und für uns zu Gewißheit werden können.

10. Es gilt als relativ gesichert, wenn man das in Offenbarung 13, 4-8 Geschriebene über die verheerenden Auswirkungen des (Lügen-)"Maules" bedenkt, daß der mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit diesem ihm gegebenen Massenmedium das kritische Denkvermögen aller Menschen massiv beschneidet bzw. einzuschränken zu vermag.
Aber ausschließlich der wahren Gemeinde Jesu Christi wird, da sie sich vermutlich zuvor wieder ganz neu zu ihrem Herrn bekehrt, kurz vor ihrer Entrückung das ihr Verlorengegangene ober besser gesagt das ihr Geraubte von ihrem wahren Retter allein aus Gnade und wegen seiner Treue zurückgeschenkt bekommen.
So muß es sehr wahrscheinlich sein, daß es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem Massenmedium gelingt, und die Bibel beschreibt doch dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 als ein »Maul«, alle Menschen der Erde gleichzuschalten:
»Er überzeugt nicht durch sein Werben um Vertrauen, sondern erdrückt durch seine Übermacht (4). Er preist nicht selig, sondern lästert (5.6). Er sucht nicht, um das Verlorene zu retten, sondern er verfolgt, inhaftiert, tötet (7). Dem "Tier" gelingt es, die Menschen gleichzuschalten, so daß sie den Drachen anbeten.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "In den Klauen Satans" zum Text: Offenbarung 13, 1-10 auf Seite 48)
Denn mit jenem »Maul« verschafft sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" Beachtung, findet in der breiten Masse Gehör und gewinnt hiermit eine ihm geneigte gigantisch große Zuhörerschaft. Es ist eine Zuhörerschaft, die er später, dann wenn er sie mit lügenbehafteten Zeichen und Wundern verführt, zu seiner Gemeinde und Gefolgschaft rekrutieren wird. Aber er übt auch später mit jenem »Maul« auf die neutral zu bleiben versuchenden Menschen der Erde massiven psychologischen Druck aus und wird über diese, um sie zu einer schnelleren Entscheidung zu zwingen, während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im Sinne einer gewaltsamen Mission den totalen wirtschaftlichen Boykott verhängen (vgl. in Offenbarung 13, 17). Seine Gemeinde und Gefolgschaft dagegen wird ihn darum, weil ihm u. a. dieses Kommunikationsmittel in die Hände gefallen ist, es einem großen Wunder gleichkommt und weil er damit nicht nur allein auf psychologischem Wege auch deren kritisches Denkvermögen massiv beschneiden kann, schließlich sogar anzubeten beginnen.
»Hier tritt der Zynismus der satanischen Strategie zutage. Wer sich mit diesem System einläßt, verliert die Freiheit über Gedanken und Handeln (16).«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "Verführt!" zum Text: Offenbarung 13, 11-18 auf Seite 50)
Denn der Betreiber jenes "Maules" kann auf dieser Ebene nicht nur sein Puplikum um sich scharen, sondern, wie wir später noch hören werden, sehr wahrscheinlich nicht nur allein auf psychologischem Wege damit auch dessen kritisches Denkvermögen massiv beschneiden.

Denn nirgendwo in der Bibel und auch nicht im Buch der Offenbarung steht geschrieben, das je die dem Tier später angehörenden Menschen, die der Seher Johannes als die große Hure "Babylon" bezeichnet und deren Beschreibung und Untergang er von Kapitel 17 bis 19 im Buch der Offenbarung sehr viel Raum gibt, wirklich umgekehrt wären, auch wenn sie dem Gott des Himmels einmal vorrübergend die Ehre geben (vgl. das zu den beiden Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 in Vers 13 Gesagte). Und wir wissen es, daß ihr Gericht im Himmel bereits beschlossen und damit unumgänglich ist. So legt demnach der Gott des Himmels solche Menschen auf diese ihre (trotz aller Warnungen) selbst getroffene Entscheidung (für das Tier) unwiderbringlich fest. Denn, diejenigen Menschen, die die Zugehörigkeit zur Gefolgschaft des Tieres gewählt haben, tragen, weil sie der Lüge geglaubt und das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zeichen bzw. als Mal auf der Haut erscheinende Symbol des Namens des Tieres genommen haben und dieser darum unzweideutig angehören, die volle (Mit-)Verantwortung bzgl. der Schuld der großen Hure "Babylon" über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten und Märtyrer. Diese werden darum von Gott für ihre falsch getroffene Entscheidung gerichtet (vgl. im Kapitel "Die (Mit-)Verantwortung der Hure Babylon über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten bzw. aller Märtyrer"). Und sind nicht die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 die von Gott bestellten Zeugen zum Beschuß ihres unabwendbaren Gerichts (vgl. im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die der alttestamentarischen Rechtssprechung entsprechenden Gerichtszeugen Gottes und gleichzeitig die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts")?
Auch muß man im Zusammenhang mit der Kennzeichnung mit dem "Zeichen des Namens" des Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13 unbedingt wissen:
Wer sich für das lügenbehaftete "Zeichen des (sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres aus Offenbarung 14, 11 entscheidet und dessen Annahme auf Hand oder Stirn mit eigener und freier Willensentscheidung zustimmt, dem widerfährt höchstwahrscheinlich eine nach unserem Dafürhalten irreversible Veränderung seines menschlichen Charakters. Und für diese Menschen gibt es, weil sie der Gott des Himmels auf ihre falsch getroffene Entscheidung hin festlegen wird, darum kein Zurück (vgl. auch im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht").

11. Denn noch bevor der mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben offen hervorgetreten sein wird, erkennt ihn jetzt im Gegensatz zu den Ungläubigen lt. 1. Thessalonicher 5, 3+5 bereits und nur Jesu wahre Gemeinde.
"5. Über diese Einzelheiten bezüglich der Wiederkunft Christi müssen die Thessalonicher informiert gewesen sein; denn diese bildeten einen festen Bestandteil der apostolischen Missionspredigt: »Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch das sagte, als ich noch bei euch war?« Wie mehrfach im 1. Thes (2,1.9.11; 4,2; 5,2) appelliert Paulus auch hier an das Erinnerungsvermögen der Gemeinde. Ein Christ hat darüber Bescheid zu wissen, daß vor der Wiederkunft Christi ein widergöttlicher Gegenspieler auftritt, der jedoch zur Zeit noch aufgehalten wird.
Es ist zu beachten, daß Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 von den Ungläubigen gesprochen hat, die unvorbereitet vom Kommen Jesu Christi überracht werden. Hier in 2. Thessalonicher 2, 5 redet Paulus dagegen zu Gläubigen, die die Vorzeichen der Wiederkunft erkennen sollten."
(Zitat aus EDITION C - Bibelkommentar Band 17, Erster und zweiter Thessalonicherbrief von Eberhard Hahn, Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1993)

War die Situation im Jahre 70 n.Chr. im Zusammenhang mit der Zerstörung Jerusalems und des 2. Tempels nicht ähnlich gewesen? Alle diejenigen, die Jesu Worten nicht glaubten und ihm nicht vertrauten und dies war die große Mehrheit Jerusalems, ließen sich nicht warnen, gingen darum unvorbereitet auf ihr Verderben zu und wurden vom Gericht Gottes, ohne das göttliche Rettungsangebot in Anspruch zu nehmen, völlig überracht.
Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang daran, auf welche Weise im Jahre 70 n.Chr. mit der Zerstörung des 2. Tempels die rechtzeitige Flucht der damaligen Christen gelang: Denn diese sollte wie die heutigen Christen auch das auf sie zukommende Vergeltungsgericht und der Zorn Gottes über Israel nicht treffen. So waren den damaligen Christen bzgl. der von Gott beschlossenen Tage der Vergeltung und der Verwüstung die Worte Jesu aus Lukas 21, 20-24 gegeben. Und sie waren dadurch bereits vorher gewarnt:
"20 Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird (Dieses Heer war das römische Heer unter Tirus, das im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem und den 2. Tempel Gottes dem Erdboden gleich machte), dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.
21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein.
22 Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist."
(Lukas 21, 20-22; Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Nur wer im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. erstens dieses biblische Wissen aus Lukas 21, 20-24 besaß, zweitens die gefährliche Situation kurz vor dem Beginn der geschlossenen Belagerung Jerusalems aktuell erkennen konnte und wer drittens auch gemäß den Worten Jesu aus Lukas 21, 20-24 entsprechend schnell handelte und seinem Rat folgend ins Gebirge floh, konnte sich noch unmittelbar vor der unausweichlichen Katastrophe in Sicherheit bringen und vor dem Verderben entfliehen. So haben viele der Jünger Jesu Christi Jerusalems seinem Gebot, zu fliehen, damals gehorcht, andere Christen und die vielen Juden, die Jesus abgelehnt hatten, jedoch leider nicht. Denn das Vertrauen auf Jesu Worte, das im Bewußtsein gebliebene biblische Wissen und ihr entsprechendes Handeln errettete sie. Viele der ersten Jünger Jesu der Jerusalemer Christengemeinde nahmen also seine Ermahnung, aus Jerusalem zu fliehen, als Jerusalem von einem Heer belagert wurde, tatsächlich sehr ernst, etliche aber nicht. Sie hatten sich, als sie Jerusalem von einer römischen Armee umzingelt sahen, an seine Worte erinnert ihnen Beachtung geschenkt und begaben sich, als sich die Belagerungsring einem Wunder gleich noch einmal auftat, ohne zu zögern in die Berge (vgl. im Abschnitt "Bevor sich der römische Belagerungsring um Jerusalem schloß, erfolgte die erfolgreiche Massenflucht der messianischen Juden" des Kapitels "»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!").

Die achtsamen Christen Jerusalems flüchteten, als der römische Belagerungsring für relativ kurze Zeit geöffnet wurde, damit ihr nacktes Leben rettend sofort in die Dekapolis und begaben sich dort in eine Stadt nahe der Nordgrenze zu Peräa mit dem Namen Pella, nur einige Kilometer südöstlich des Sees Genezareth (heutiges Jordanien).
Man tut also gut daran, auf die Prophezeihungen der Bibel genau zu achten. Denn die Bibel warnt manchmal vor einer falschen Selbstzufriedenheit und Sicherheit der Christen, besonders dann, wenn die Lage sehr ernst ist. Auf unsere innere Haltung kommt es in erster Linie an, auch wenn wir in unserem Tun oftmals versagen. Aber es ist auch, wie wir anhand der Geschichte gesehen haben, wichtig, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun, so auch zum Zeitpunkt kurz vor der Entrückung.
Das Wissen vom zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute wie damals auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Und ist es nicht heute genauso wie damals: Wieder lebt die Gemeinde Jesu Christi, leben wir, ganz aktuell auf ein kommendes, von Gott beschlossenes und noch viel größeres Verderben zu (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8). Und auch hier ist der Gemeinde das Wort der Bibel zur Rettung gegeben. Und auch wir heute stehen wie die Christen damals in der vollen Verantwortung, dieses Wissen unseren Mitchristen sowohl ins Gedächtnis zu rufen als auch wach zu halten, damit möglichst viele dem unausweichlich kommenden Verderben entfliehen können. Denn nur wenn dieses Wissen auch bekannt ist und möglicherweise nur wer daran glaubt, wird auch, wenn die Zeit dazu reif ist, danach handeln können. Mögleicherweise nur der, der im Glauben an Jesu Worte auf seine Ankunft zur Entrückung wartet und darauf vorbereitet ist, kann auch entsprechend handeln. Und möglicherweise nur derjenige, der handelt, wird dem zukünftigen Verderben auch entfliehen können. Denn das nächste Kommen unseres Herrn Jesus Christus geschieht, wie wir wissen, nicht wegen der Bestrafung der Sünde wegen, sondern ist lt. Hebräer 9, 27-28 (ausschließlich) denjenigen zugedacht, die auf ihn warten, zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung). Dann ist das, worauf wir Christen warten, in der Tat das Kommen Jesu für die Gemeinde.
Und sollten wir Christen, noch dazu weil sogar der ganzen Erde ein von Gott beschlossenes Verderben erneut unmittelbar bevorsteht (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8), nicht wissen, was auf die Menschen der Erde für Unheil zukommt und nicht alle Welt davor warnen? Ist dies nicht unsere Pflicht und Aufgabe zugleich, davor nicht die Augen zu verschließen?
Sollten wir als Christen nicht besseren Wissens allen darauf Unvorbereiteten vorangehen? Und muß es uns schon um unserer Selbst willen nicht bewußt werden, wovor wir schon sehr bald durch eine Entrückung, die noch dazu einem hastigen Weggerissenwerden gleicht, einem Entfliehen aus der gefährlichen Situation gleich gerettet werden und weswegen dabei unser König sogar persönlich zu uns kommt? Sollten wir nicht wissen, daß der Erde schon sehr bald der Einbruch Satans in unsere irdische Geschehen droht und bereits kurz danach eine noch nie zuvor dagewesene Verfolgungs- und Leidenszeit für die die Wahrheit liebende Menschheit bevorsteht?
Ja, wäre es nicht undankbar, Jesu Einladung zu unserem eigenen Hochzeitsfest im Himmel, denn um ein solches handelt es sich lt. Offenbarung 19, 7-9, zu ignorieren oder gar wegzudiskutieren (vgl. Matthäus 22, 1-10)?
Kann die zu uns ausgestreckte und rettende Hand Jesu, die eines Gottes der Gnade, der uns wie ein Vater sehr liebt, mit soviel diesem vorausgehendem Leid und Schmerzen verbunden sein, zudem wenn im Zusammenhang mit den nächsten Kommen Jesu in der Bibel von Braut und Bräutigam und dem Hochzeitsmahl des Lammes die Rede ist? Glauben wir das? Würde sich nicht, wenn er sie in Gefahr weiß, ein angehender, guter Bräutigam sich jederzeit und ohne zu zögern schützend vor seine Braut stellen und mit allen Mitteln und unter Einsatz seines Lebens versuchen, jegliches Leid von ihr fernzuhalten oder sie der unmittelbaren Gefahr eigenhändig entreißen? Aber genau dasjenige geschieht doch bei der Entrückung!
Erwarten wir doch in Kürze die Ankunft des König der Ehren, das Kommen unseres Bräutigams und Retters. Müssen wir nicht, wenn wir Matthäus 22, 11-14 an denken, bei seinem Kommen sogar hochzeitlich geschmückt und bereit sein, ihm jubelnd entgegenzugehen? Weiß denn die Braut nicht, daß ihr Bräutigam kommt? Und eine Braut ohne Erwartungsfreude und Brautkleid gibt es nicht.
Und wir sollten folgendes bedenken: Fatal wird es werden, wenn wir das leise Klopfen unseres Brätigams an unserer Herzenstür überhört haben, katastrophal, wenn wir unsere eigene Hochzeit verpassen. Verheerend wird es sich auswirken, wenn wenn wir bedenken, daß wir dann durch die große Drangsal gehen müssen, eine Bedrängnis, die so schlimm ausfallen soll, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder sein wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21) und schon sehr bald nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit der „Stunde der Versuchung“ beginnt, ein globales Verderben zum Auftakt hat und in eine noch nie dagewesene Verfolgungszeit für Wahrheitsliebende münden wird.
Dem Verfasser dieser Homepage fährt ab und an der Schreck in die Glieder, wenn er daran denken muß, einmal zwar selbst entrückt zu werden, aber seine Lieben auf der Erde zurückgeblieben weiß.
Der Verfasser dieser Homepage ist in diesem Punkt gewiß. Der Heilige Gott Gottes wird uns, weil uns unser Herr Jesus sehr liebt, im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" zur rechten Zeit noch einmal an all seine Worte erinnern. Hoffentlich sorgen wir auch dafür, da sich die Ankunft unseres Bräutigams noch weiter verzögern kann, genügend Öl in den Lampen und Gefäßen bereitzuhalten (vgl. Matthäus 25, 1-13) und achten darauf auf das Rufen bzw. Posaunen bei Jesu Ankunft zu hören (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 16 und 1. Korinther 15, 52) ! Denn problematisch wird es selbst dann, wenn wir zwar auf Jesu Ankunft verbereitet sind und auf den Bräutigam aktiv gewartet aber nicht genügend Öl für unsere Lampen auf Vorrat gehalten haben (vgl. nochmals bei Matthäus 25, 7-13).
 
Dann muß es wohl tatsächlich so sein: Noch bevor der mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben offen hervorgetreten sein wird, erkennt ihn jetzt im Gegensatz zu den Ungläubigen lt. 1. Thessalonicher 5, 3+5 bereits und nur Jesu wahre Gemeinde. Und diese weiß nun, daß sowohl ihre Entrückung und ihre Vereinigung mit Jesus als auch der in Kürze auf der zu einem ausbruchsicheren Gefängnis werdenden Erde vom Antichrist gewaltsam bewirkte und von ihm strategisch bedingt mit einem globalen Verderben eröffnete Militärschlag mit der Folge des Untergangs der Nationen unmittelbar bevorstehen müssen. D.h. sein noch vor unserer Vereinigung mit Christus bereits verdeckt und im Verborgenen begonnenes und darauf hin ausgerichtetes Wirken auf der Erde wird jetzt, noch bevor der Antichrist offen als der erbitterte Feind von Gottes bestehender Weltordnung hervortreten und darum die Entrückung sein wird, für alle auf ihren Retter wartenden Christen vom Lichte Gottes erleuchtet deutlich wahrnehmbar und klar erkannt werden.

12. Aber gut aufgepaßt: Die Aufklärungsarbeit der den Antichrist zur "Zeit des Endes" enthüllenden Person bzw. das von ihm vorangetriebene Offenlegen seiner wahren Indentität muß sich auf einen bestimmten, äußerst wichtigen und für diesen sehr charakteristischen Sachverhalt hin konzentrieren. Es wird darauf hinzielen müssen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht nur ein erbitterter Feind von Gottes bestehender Weltordnung und ein Christusgegner, sondern in erster Linie ein perfekter und sehr gefährlicher Christusnachahmer ist und sich damit als der Sohn Gottes ausweisend mittels unglaublicher aber lügenbehafteter Zeichen und Wunder selbst göttliche Wesenheit zuschreiben wird. Denn ...
Der Apostel Paulus tat dies, nämlich nicht nur vor einem gottfeindlichen Christusgegner, sondern wie aus 2. Thessalonicher 2, 4-5 im Zusammenhang stehend mit 2. Thessalonicher 2, 9-11 ersichtlich vorrangig vor einem »An-Stelle-von-Christus« zu warnen, doch auch. Zusätzlich bezeichnet er den Antichrist zur "Zeit des Endes" in 2. Thessalonicher 2, 3 ihm damit den alttestamentarischen Messiastitel verleihend zwar als den erhofften "Sohn" bzw. als "Kind", entlarvt ihn aber im gleichen Atemzug als den "Sohn bzw. Messias des Verderbens". Muß dann das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den  »falschen Prophet« bezeichnet, nicht mit betrügerischer Absicht sich selbst damit auf die höchste Machtposition aufwertend als der Christus Gottes auftreten? Diese Art der Namensgebung, der "Sohn des Verderbens", durch Paulus ist doch eine Anspielung auf das zum kommenden Messias Gottes Verheißene, für welchen sich jemand im unmittelbaren Vorfeld des Kommens des wahren Christus Gottes mit betrügerischer Absicht ausgeben wird. Denn der von Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" verliehene Beiname der "Sohn" bzw. das "Kind" wurde wie in diesem Punkt weiter unten noch ausführlicher aufgezeigt einem sehr alten messianischen Würdetitel entlehnt (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).
Somit will uns Paulus, die wir an Jesus Christus glauben und auf seine Wiederkunft warten, hier dringlichst vor einem diesem vorausgehenden und unverfrorenen Betrüger warnen und uns sagen: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist nicht derjenige, für den er sich ausgibt, der (Menschen-)Sohn des Höchsten und wahre Christus Gottes, sondern lediglich ein An-Stelle-von-Christus und zwar der des Verderbers. Und wie kann ein Verderber auch zum Retter werden? So muß doch derjenige, welcher den Lügen dieses Scheinchristus auf den Leim gehen wird, verloren sein und wird unweigerlich in die ewige Verdammnis eingehen (vgl. die Warnungen des dritten Engels in Offenbarung 14, 9-11).
So bedeutet doch die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti", im Zusammenspiel mit Christus verwendet, soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend", ist aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen.
Damit kann man den biblischen Begriff des »Anti«-Messias bzw. »Anti«-Christus der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß mit dem im heutigen Deutsch klarer verständlichen Wort »An-Stelle-von-Christus« also tatsächlich treffender übersetzen. Und damit gemeint ist der "anstatt" des Messias der Juden kommende vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, derjenige Mensch, der dem von den Juden erwarteten königlichen Retter zuvorkommt, ihn nachahmt und sich mit betrügerischer Absicht selbst für ihn ausgibt.
Es nützt also der Gemeinde Gottes überhaupt nichts, ja im Gegenteil, es ist sogar kontraproduktiv, ohne zu betonen, daß der kommende und den die Bibel angekündigte »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« ein sich für den Messias der Juden ausgebender An-Stelle-von-Christus sein wird, lediglich das Kommen eines gottfeindlich gesinnten Gegenchristus bzw. Widerchrist zur "Zeit des Endes" und Feind alles Christen zu proklamieren. Denn der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" muß dies als ihr Verführer, will er vor der Welt als ihr Retter und Christus Gottes dastehen, sogar selbst ebenso tun! Sollte es nicht sein großes Anliegen sein, die bestehende Weltordnung seiner Zeit mit dem ihm gegebenen gotteslästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 auf genau diese Weise zuvor zu entwerten, auf Lügenbasis massiv anzuschwärzen und sich im Verlaufe eines psychologischen Vernichtungskampf gegen die "Starken" dieser Erde selbst als der kommende alles verändernde Retter der Welt anzukündigen? Genau darum, weil es das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, muß im psychologisch durchdachten lästerlichen Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches in Wahrheit ausschließlich der Antichrist durchführt, leitet und steuert, seine Staatsfeindlichkeit erkennbar werden (vgl. im nachfolgenden Abschnitt "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«").

Und es ist nunmal nicht glaubhaft, als der Christus Gottes aufzutreten, ohne daß es vorweg einen Antichrit und Bösewicht gibt, auf den man mit dem Finger zeigen kann. Wie wichtig muß es also sein, um die unverfrorene Lüge als einen klug ausgedachten Schachzug durschauen zu können, das wahre Wesen des Antichrist zur "Zeit des Endes" ganz genau zu kennen.

Wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel doch auch an vielen anderen Stellen sehr deutlich. So wird das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, und dies möchte uns Paulus damit unbedingt mit auf den Weg geben, unverfrorenerweise den Anspruch erheben, selbst Jesus Christus und damit der Sohn Gottes zu sein. Er ist aber in Wahrheit lediglich ein Funktionär des in Offenbarung 12, 9 beschriebenen und von Paulus als der Verderber bezeichneten Drachen. Denn das zweite "Tier aus der Erde" sieht lt. Offenbarung 13, 11 zwar äußerlich tatsächlich wie das Opferlamm (Gottes) aus, aber durch die Lammesmaske tönt die Stimme des Drachen.
Und ist dies nicht auch gerade dasjenige, was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung der »aus der Erde heraufgestiegene falsche Prophet« zum 2. Tier nach Offenbarung 13, 11-18 sagen wollte? So wird darum weiter hinten im Buch der Offenbarung von ihm das 2. Tier aus Offenbarung 13, 11-18 den Kern seines scheinbaren Wesens gleich zweimal treffend nicht nur als das "Tier aus der Erde" bzw. als dasjeniges Tier, welches aus der Erde heraufgestiegen sein will, genannt, sondern zudem auch noch als der »falsche Prophet« betituliert (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 und im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven")? 
Auf diese Weise wird von ihm das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 zudem auch noch als den falschen Prophet aufdeckt bzw. derjenige Mensch, den es beschreibt, doch im Buch der Offenbarung, weil es aus der Erde heraufgestiegen sein will, als sich von den Toten auferstanden ausgebend offengelegt. Denn das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres beschreibt in der alttestamentarischen Sprache der Bibel ein Emporsteigen bzw. Heraufsteigen aus dem Hades bzw. Totenreich (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).
So wissen wir nun aus 2. Thessalonicher 2, 3 vom für die letzte Zeit erwarteten personenhaften Antichrist zur "Zeit des Endes", daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird, das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, der »falsche Prophet« aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20. Dieser wird damit dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, auch zeitlich gesehen unmittelbar zuvor kommen (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Es ist also so ziehmlich sicher, daß genau in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ein personenhafter »An-Stelle-von-Christus« auf der Bühne der Welt erscheinen wird.
Da das zweite "Tier aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 nur rein äußerlich wie das Opferlamm aussieht und durch die Lammesmaske die Stimme des Drachen tönt und da es nicht wirklich aus dem Hades bzw. Totenreich auferstehen konnte, kann die Macht des kommenden Gegen-Messias bzw. An-Stelle von-Christus, welcher in Wahrheit nur ein ganz irdischer Mensch ist,  lediglich eine begrenzte sein. Denn dieser vermag nicht wirklich die Sünden vergeben und nicht gänzlich von den Fesseln des Todes befreien. Die Machtentfaltung des für die "Zeit des Endes" der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" vorhergesagten Gegen-Messias bzw. An-Stelle von-Christus, der dem wiederkommenden wahren Christus Gottes unmittelbar vorausgehen wird, wird zudem noch eine Zeit lang aufgehalten werden (vgl. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt") und gegen das Ende zu von dem sich an ihm rächenden Zorn Gottes zunehmend überschattet werden (vgl. im Kapitel "Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?").

Jesus Christus wurde bereits von Mose in  5. Mose 18, 15-19 als der verheißene ganz »andere Prophet« angekündigt, als derjenige Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde und dem Tod erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird. Und in ihm sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden. Und darum auch wurde der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene Würdetitel »der (andere) Prophet« im Israel des Alten Testaments zum eigentlichen Messiastitel:

Apostelgeschichte 3, 14-15+18-25
14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden,
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende!
21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(5.Mose 18, Vers18: »Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.«)
23 (5.Mose 18, Vers 19:) Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden."
24 Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.
25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen[A] werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."  
A) o. in deiner Nachkommenschaft 

(aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Der Name "Mose" wurde dem Kind nicht von seinen jüdischen Eltern sondern von einer ägyptischen Prinzessin vergeben und ist damit auch ein ägyptischer Name. Der Name "Mose" liegt einem ägyptischen Zeitwort zugrunde, was in dieser Sprache soviel wie "erzeugen" oder "gebären" heisen könnte. Demnach bedeutet der Name "Mose" bei den Ägyptern "das Kind", kann aber auch, und dies scheint sehr wichtig zu sein, "der Sohn" lauten.
Entnommen und weiter verfolgt wurde die Deutungsweise dieser messianischen Weissagung von 5. Mose 18, 15-19 aus der Folge (5) der Sendereihe "Messianische Weissagungen" mit der Überschrift "Der Prophet" von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, welche unter der Ruprik "Beim Wort genommen" am 28.11.2014 im Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) gesendet wurde und in der ERF-Mediathek als MP3-Datei zu finden ist (Link: http://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/65).
Damit aber verhieß uns Mose in 5. Mose 18, 15-19 nicht nur einen "anderen Mose" und »anderen Prophet« sondern auch einen neuen "Sohn" bzw. ein weiteres "Kind".
Dieser Titel der "andere Sohn" bzw. das weitere "Kind" zeigt damit wie der des "anderen Mose" bzw. des "anderen Propheten" ebenso auf den kommenden Messias, denn diese spezielle Bezeichnung enthält, wie wir gleich sehen werden, eine prophetische Dimension:

Jesaja 9, 1-6
Der Friedefürst wird verheißen
91 [A]Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

A) Abweichende Verszählung statt 9,1-20: 9,2-21.
2 Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt.
3 Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians.
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mose meinte es also in 5. Mose 18, 18 so, als Gott zu ihm sprach: "Einen Propheten, wie du bist, werde ich ihnen erwecken aus ihren Nachkommen. Mein Kind bzw. meinen Sohn werde ich ihnen schenken und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Ihm sollt ihr gehorchen."
Wer ist also der »andere Prophet«  bzw. der »andere Mose« aus 5. Mose 18, 15-19, das Kind bzw. der Sohn, das bzw. den uns Gott schenken möchte und auf den wir hören sollen? Ist er, wie Mose es damals war, das Kind bzw. der Sohn einer der ägyptischen Königstöchter? Soll er doch als sein Messias vom Gott des Himmels selbst gesandt sein.
Die Bezeichnung des kommenden Messias Gottes im Zusammenhang mit dessen ägyptischen Namen "Mose" bzw. seiner Bedeutung im Hinblick auf die Erwartung des von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißenen »anderen Propheten«  bzw. »anderen Mose« und anderen »Herauszieher« seines Volkes und der da lautet: "der Sohn" oder "das Kind", finden wir als indirekten Hinweis neben seiner Erwähnung in Hebräer 2, 5-10 auch  in Psalm 8, 5-7 ebenso aber auch im Psalm 89, 28 wieder:

Psalm 89, 20-34
20 Damals hast du geredet durch ein Gesicht zu deinem Heiligen und gesagt: Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
21 Ich habe gefunden meinen Knecht David, ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
22 Meine Hand soll ihn erhalten, und mein Arm soll ihn stärken.
23 Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen und die Ungerechten ihn nicht demütigen;
24 sondern ich will seine Widersacher vor ihm zerschlagen und, die ihn hassen, zu Boden stoßen.
25 Aber meine Treue und Gnade soll bei ihm sein, und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen.
26 Seine Hand laß ich herrschen über das Meer und seine Rechte über die Ströme.
27 Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
29 Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm festbleiben.
30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.
...
34 aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Treue nicht brechen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

So spricht also Gott selbst in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen« und wird ihn zu seinem erstgeborenen Sohn machen.
Und ist nicht auch Jesus Christus, der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene »andere Prophet«, gleichzeitig Gottes "Sohn", der den Gott des Himmels seinen eigenen Vater nennt? Und ist er nicht ebenso ein Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird?
Warum also bezeichnet der Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 den Antichrist zur "Zeit des Endes" als den "Sohn" bzw. als "Kind"? Muß es doch einen tieferen Grund haben. Denn es ist diese uralte messianische Erwartung, die Weissagung eines kommenden königlichen Retter und Sohnes, auf die er hier anspielt.
Aber aufgepaßt, Paulus weist darauf hin! Es gibt einen Betrüger, einen falschen Christus und Propheten, einen An-Stelle-von-Christus, also einen, der den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein, auf welchen er in 2. Thessalonicher 2, 3 mit dem erhobenen Finger hinzeigt. Es ist nicht der "Sohn des Höchsten", nicht das Kind in der Grippe, nicht der Sohn Gottes, der uns in 2. Thessalonicher 2, 3 vorgestellt wird. Sondern er wird zwar als der Sohn bzw. das Kind auftreten, aber offensichtlich nicht echt sein. Denn er wird von Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 als der "Sohn des Verderbens", als der "Mensch der Bosheit" und der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit enthüllt.
So wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird), macht es doch auch mehr Sinn, den vom Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 prophetisch angekündigten "Sohn des Verderbens" als den "Sohn des Verderbers"zu bezeichnen, also einen in mit betrügerischer Absicht auftretenden falschen Christus, der in Wahrheit nicht den Gott des Himmels zum Vater hat (vgl. im Kapitel "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen" ).

13. Wenn derjenige Mensch, der Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückzuhalten vermag, lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 so nach dem Verständnis des Schreibers dieser Homepage (zusammen mit der wahren Gemeinde Jesu Christi von der Erde) weggenommen, d.h. zusammen mit ihr entrückt werden wird, muß er dann nicht auch zur universellen Gemeinde Jesu Christ mit dazu gehören?
 
14. Erst ganz am Ende des Aufgehaltenwerdens des "Sohnes der Verderbens" steht die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde. Denn ...
Der ihn bislang noch aufhält, wird jetzt zusammen und zwar noch bevor der "Sohnes der Verderbens" als der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" wird und sich dann als "... der Bösewicht ..." erweist, mit allen anderen Christen von der Erde wegenommen werden (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 Gesagte, wenn man parallel dazu auch das in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierte liest). Wie kann denn auch die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ohne ein bereits vorangegangenes Aufhalten des Antichrist zur "Zeit des Endes" geschenen? Heißt es doch in 2. Thessalonicher 2, 3+6:
"3. ... zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß) offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens,
6. Und nun (d.h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält (und in erster Linie wodurch dies geschieht, gemeint ist hier unter Bezugnahme auf Vers 3 das vom demjenigen, der ihn aufhält, in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen seiner Person), damit (besser: nämlich indem) er zu seiner Zeit offenbar (gemacht) werde (gemeint ist: was ihn aufhält ist, daß er enthüllt bzw. aufgedeckt werden wird)"
(2. Thessalonicher 2, 3+6 nach der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Bezieht sich doch das in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnte Wort "zuvor" auf das in 2. Thessalonicher 2, 1 Gesagte, wobei an dieser Stelle zweifellos Bezug auf die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genommen wird.

15. Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 einen Einschub zur weiteren Erklärung seiner Person bilden und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben. Denn ...
2. Thessalonicher 2, 3+6 gehört inhaltlich unbedingt zusammen, auch wenn Paulus diesen wichtigen Gedankengang mit diesem Einschub bestehend aus 2. Thessalonicher 2, 4-5 in die Verse 3 und 6 getrennt hat. Wie äußerst wichtig also müssen die Erläuterungen, an welche er die Adressaten seines Briefes unbedingt erinnern möchte, in 2. Thessalonicher 2, 4-5 für das Verständnis der Person des Antichrist zur "Zeit des Endes" sein! Bilden sie doch die Kernaussage zu dem weiter unten in  2. Thessalonicher 2, 8 von ihm Gesagten, mit der er die Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" abschließt. Darum auch dort erst die warnende Botschaft bzgl. der Begrenztheit seiner Macht und seines gewaltsamen Endes, deswegen weil der inhaltliche Zusammenhang von 2. Thessalonicher 2, 3+6 unbedingt gewahrt bleiben muß. Denn auch in vielen anderen Texten der Bibel wird neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende hingewiesen (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
(Er ist) "... der Widersacher, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott. ...
... (Er ist darum derjenige), den der Herr mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (besser bei seiner Wiederkunft) vernichten wird.
(2. Thessalonicher 2, 3+8 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

16. Die Verse 4+5 aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bilden einen wichtigen Einschub zur Erklärung des Antichrist und seiner Person, welcher das mittels einer Entrückung bewirkte Eingreifen Gottes begründet und deren große Bedeutung für uns als Gemeinde unterstreicht. Denn ...
Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage verwendeten eckigen Klammern [ ] wurden von ihm noch in einer anderen Hinsicht bewußt gesetzt. Denn das in 2. Thessalonicher 2, 1-3 Begonnene wird so mit 2. Thessalonicher 2, 8 fortgesezt und abgeschlossen. Damit ist aus der Beschreibung zum "Mensch der Sünde" lt. 2. Thessalonicher 2, 4-5+8 folgendes erkennbar:
- Es wird aus 2. Thessalonicher 2, 4-5 erkennbar, daß diese Verse die zwingende Notwendigkeit der Vorgehensweise Gottes wie in Vers 3+6 beschrieben begründen.
- Die Machtentfaltung des hiermit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" hat ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott (er wird in  2. Thessalonicher 2, 4 als der "Widersacher" bezeichnet).
- Die Machtentfaltung des hiermit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" muß eine Zeit sein, die von der gewaltsamen Vernichtung der bestehenden Machtstrukturen auf der Erde geprägt sei wird, was mit dem Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 gleichzusetzen ist und in deren Mittelpunkt die Verführung (Irreführung) und das Streben nach immer mehr Macht mit Absolutheitsanspruch stehen.
- Denn vom für die letzte Zeit zu erwarteten Antichrist zur "Zeit des Endes" wissen wir, daß er unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird und daß er dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, auch zeitlich gesehen unmittelbar zuvor kommen wird.
Und der mit dem "anderen kleinen Horn" aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" tut dies, indem er für die Erdbewohner sichtbar ein "Götzenbild", das "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kreiert, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" ausführlicher beschrieben ist.
- Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt, wenn man das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte berücksichtigt, dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor und geht ihm unmittelbar voraus.
- Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und der Versuch einer von ihm gezielt beabsichtigten Täuschung (denn es ist lt. Offenbarung 3, 10 die Zeit der „Stunde der Versuchung“), der die Erdbewohner unterliegen sollen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß"). Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.

17. Lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 1860 wird sich der Sohn des Verderbens erst nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch aufhielt als der (bislang verhüllt gebliebene) "Bösewicht" und Kriegstreiber nun erweisen und hierzu wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 formuliert erst dann "offen hervortreten" können. Denn ...
Er wird erst jetzt als der Zerstörer der Nationen zur Gänze offenbar (sichtbar) werden und nun gewaltsam deren Ende bewirken (vgl. im Abschnitt "1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein durch das Machtbestreben des Antichrist verursachtes Unheil, von ihm eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, gewaltsam das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden führenden Weltmächten der Erde zu bewirken"). D.h. er wird sich erst dann als ein unbarmherziger und zielstrebiger Verderber erweisen, sein Gewaltpotential nun voll und ungehindert freisetzen können. Wenn aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, offen hervortreten kann, muß er dann nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier sein. Und wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben?
Seine nunmehr ungezügelte Zerstörungskraft wird, dann, wenn er wie in Offenbarung 6, 1-2 beschrieben losgelassen werden wird, bei seinem Kommen schließlich alles ihm noch im Weg Stehende mit aller Härte beiseite stoßen und vernichten. Denn er wird jetzt das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen und hierin lt. Offenbarung 6, 4 sieghaft sein. Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten?
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", das in Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 erwähnte »andere kleine Horn« , wird jetzt wie in Daniel 8, 24 angekündigt die "Starken" zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses aggressive, zornerfüllte und von zügelloser Gewalt gekennzeichnete Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen.
»Alles, was während der ersten fünf Siegel passiert, wird durch Menschen eingefädelt und vollbracht, die die Ereignisse von Offenbarung 6, 1-11 anstiften und und vorwärtstreiben.«
(Zitat von David Cooper aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 168)
Wie auch sonst, wenn es nicht etwas bzw. jemand geben würde, der die Entfaltung der Zerstörungskraft des Antichrist bis dahin noch aufhält bzw. was seine offene Aggression bis dorthin noch zügelt, könnte sich das in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und in Lukas 17, 26-36 Prophezeite in einer dort geschilderten Art und Weise erfüllen, würde das kommende Verderben die noch unerretteten Erdbewohner in einer derartigen Sorglosigkeit treffen und würde sie der Antichrist mit seinem Angriff völlig überraschen, wenn nicht Gott selbst hierrüber den "Bösewicht" im "Sohn des Verderbens" und sein Verderben, welches er verursachen wird, mindestens noch bis zur Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde selbst zurückhalten würde? Alle Welt glaubt doch bis zum Zeitpunkt der Entrückung noch immer an ein heile Welt in "Friede und Sicherheit".

18. Aufgrund des vom Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten läßt sich der Zeitpunkt des prophetisch im Neuen Testament angekündigten Ereignisses der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde also tatsächlich zeitlich gesehen sehr weit einengen. Denn ...
So steht doch die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde", wenn man das in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 Gesagte und in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierte zusammengefügt betrachtet, offensichtlich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. mit derem gewaltsamen Teil. Und um alle weitere Spekulation zu diesem Thema von Vornherein zu unterbinden, soll gesagt werden, daß mit der alttestamentarischen Redewendung "Zeit des Endes", so wie diese Zeit der Prophet Daniel in Daniel 8, 17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 formulierte, nicht das Weltende gemeint sein kann.
Denn mit diesen Worten aus nimmt der Prophet Daniel auf das Ende der bei Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" Bezug und berichtet, daß dieses Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" durch ein bei Daniel 8, 23-25 beschriebenes gewaltsames "Vernichten der Starken" vom Antichrist zur "Zeit des Endes" heraufbeschworen und sozusagen als Antwort darauf durch das handfeste Eingreifen vom Gott des Himmels in das irdische Geschehen bewirkt werden wird (vgl. das zum "Tag des Herrn" im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" Gesagte). Die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt somit diejenige Übergangszeit dar, an die sich die von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) unmittelbar anschließen wird. Denn die "Zeit des Endes" ist diejenige Nahtstelle, zu der der lt. den Angaben der Bibel erwartete Antichrist auf die Bühne der Welt treten soll. Und die "Zeit des Endes" schließt tatsächlich diejenige Nahtstelle in sich ein, an der, dann wenn dieser letzte aller großen Gottesfeinde wie in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 angekündigt durch den Gott des Himmels und die Wiederkunft seines Messias und königlichen Retters sein gewaltsam herbeigeführtes Ende finden wird, das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht (vgl. auch das im Kapitel "Warum der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, der mit betrügerischer Absicht selbst als der Messias Gottes auftritt, erst zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinen wird" Gesagte).
Und kennen wir doch auch in diesem Zusammenhang aus der Bibel die große endzeitliche Verheißung Gottes an Israel, dann wenn der Gott Israels mit seinem auserwählten Volk, den Juden, an sein Ziel kommen wird:
"... die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

19. Aufgrund des vom Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten läßt sich das im Neuen Testament angekündigten Ereignisses der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wie wir bereits hörten auch ereignismäßig sehr weit einengen. Denn ...
Genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" und die Kraft Satans sich jetzt durch ihn voll entfalten können wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8.
Damit aber geht die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde den mit den ersten vier Siegelgerichten gemeinten vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. dem Zorn des Antichrist, der schon bald über Gottes Weltordnung entbrennen wird, unmittelbar voraus. Ja, sie wird diesbzgl. und genau zu diesem Zeitpunkt zum Schutz der Gemeinde offensichtlich sogar zwingend notwendig (vgl. in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Die Wegnahme der wahren bzw. universellen Gemeinde ist somit nicht eine Entrückung vor dem kommenden Zorn der Vergeltung Gottes, sondern bereits vor dem Beginn des Zorns einzuordnen. Und der Beginn des Zorns ist der Zornesausbruch des das Verderben bringenden Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist wird (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn geht nicht aus Offenbarung 12, 7-12 ebenso hervor, daß zu dieser Zeit ein gewaltiger Kampf im Himmel entbrennt und der große Drache bzw. Satan, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Wehe aber der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
Sogesehen aber ist die Wegnahme der wahren bzw. universellen Gemeinde gleichzeitig eine Entrückung vor dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, welche den Untergang der Nationen bewirken und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ einleiten.
Diese überaus wichtige Erkenntnis aus 2. Thessalonicher 2, 1-8, die Entrückung vor den mit den Siegelgerichten gemeinten vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. dem Zorn des Antichrist, sollte, wenn sie sich nicht nur durchsetzen wird, sondern auch tatsächlich bewahrheitet, den Wald der vielen bereits bestehenden Theorien zur Entrückungslehre (so beispielweise die Entrückung vor der Trübsal (Prä-Tribulationismus), die Entrückung nach der Trübsal (Post-Tribulationismus), die Teilentrückung (Partial Rapture), die Entrückung vor dem Zorn Gottes (Pre-Wrath Rapture), die Entrückung in der Mitte der Trübsal (Mid-Tribulationism) sowie die Entrückung zu Beginn der grossen Drangsal ungemein lichten (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn auch wenn der Verfasser dieser Homepage kein Sprachwissenschaftler ist und auch nicht die chriechische und hebräische Sprache beherrscht, ist diese weitere von ihm selbst neu entwickelte Lehre zum Zeitpunkt der Entrückung für ihn sehr schlüssig, und er hält sie für äußerst wahrscheinlich.
Denn soll es lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." nicht genauso sein wie zur Zeit Noahs? Und gab es hier für die Gerechten jener Zeit nicht einerseits ein dem Gericht vorausgehendes Warnen Gottes und andererseits auch das Angebot bzw. die Einladung, dem kommenden Verderben entfliehen und so vollkommen davor bewahrt werden zu können?
Denn wenn es lt. 1. Thessalonicher 5, 3, sobald das Verderben die Erdbewohner überfällt, dann kein Entfliehen mehr gibt, kann dann logischerweise ab diesem Zeitpunkt auch keine Entrückung mehr sein. Denn wir denken bei dem uns heute bevorstehenden, also zukünftigen "vor dem Verderben Entfliehen können" an die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde".
Wer aber das Rufen Gottes auf diese und einzige Möglichkeit der Rettung überhört und das Wachen darauf nicht für wichtig hält, wird möglicherweise wie auch damals das Umfeld Noahs dem (Verderber und seinem) kommenden Verderben preisgegeben und muß unweigerlich in die Endzeitgerichte und die große Drangsal hineingehen, die mit den ersten vier Siegelgerichten nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. dem Zorn des Antichrist über Gottes bestehende Weltordnung beginnen, dann wenn wie in Offenbarung 6, 4 beschrieben der Friede von der Erde weggenommen werden wird.

20. Das Verständnis des Verfassers dieser Homepage bzgl. des in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten schließt eine Vorentrückungslehre (Prätribulationismus = Entrückung vor dem Beginn der Trübsalszeit) aus. Denn ...
Wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, offen hervortreten kann, muß er dann nicht vorher, d.h. bevor Gott das ihn Aufhaltende bzw. den ihn aufhaltenden Menschen wegnimmt, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier sein? Und wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben?
Denn dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält bzw. derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert, tut dies doch zu einer ganz bestimmten Zeit, nämlich genau dann, wenn der Antichrist zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier ist. D.h. sobald bzw. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt werden wird, kann der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten". D.h. jetzt erst wird er lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...", sich als der Feind und Verderber der Nationen zeigen. Bzw. er wird sich erst nachdem der Antichrist zur "Zeit des Endes" noch längere Zeit zurückgehalten wurde, nun seinem Zorn freien Lauf gebend als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen, in Folge dessen den Untergang der Nationen bewirken und durch diesen Sieg nun erst an die Macht gelangen.
Wie also kann es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 einen Menschen geben, der erst dann und im Zuge der "Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" weggenommen werden soll, wenn er zuvor einen Antichrist zur "Zeit des Endes" noch eine Zeit lang aufgehalten hatte? Und wie kann dies angehen, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit überhaupt noch nicht real existent ist bzw. auf der Erde überhaupt noch nicht hier war?
Kann also dann die Wegnahme der wahren bzw. universellen Gemeinde bereits vor dem Beginn der am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommenden 70. danielischen Woche erfolgen, wenn doch die damit gemeinte gesamte »Zeit der Trübsal« also auch bereits deren erste Hälfte eine Zeit der Machtentfaltung des bereits auf der Erde anwesenden Antichrist zur "Zeit des Endes" ist? Die bereits begonnene Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" macht doch seine Existens während dieser gesamten Zeit zwingend erforderlich und setzt wenn auch von ihm dann noch verdeckt praktiziert aber doch dessen bereits begonnenes aktives Wirken voraus!
"7. Denn das Geheimniß der Bosheit (wie es Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; (Es muß demnach tatsächlich so sein und das Ganze macht erst dann einen Sinn: Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird erst dann erfolgen, ...) wenn nur erst der, so (d.h. der diesen bereits auf der Erde anwesend sein müssenden Antichrist demnach "so", also wie eingangs in diesem Vers 7 beschrieben in der Praxis mit dem Mittel des Aufdeckens des Geheimnisses seiner Bosheit) bis jetzt aufhält, weggeschafft (d.h. weggenommen bzw. entrückt) wird."
(2. Thessalonicher 2, 7; Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)?
Es bleibt also dabei: Wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, offen hervortreten kann, muß er mit Sicherheit bereits vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch anwesend bzw. präsent, d.h. doch schon hier sein. Die »Zeit der Trübsal« muß also dann bereits begonnen haben!
Und wir müssen in diesem Zusammenhang unbedingt bedenken:
Auch wenn die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. der Trübsalszeit in Anlehnung an 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39; Lukas 17, 34-36 und Daniel 8, 24 einen relativ friedlichen Charakter besitzen wird, soll es doch durch das Spottreden führende »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6, dessen Betreiber der Antichrist ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3 bereits während dieser Zeit auf der Erde zum großen Abfall von Gott kommen. Und "... der Mensch der Sünde (muß bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche) offenbar (gemacht bzw. enthüllt oder aufgedeckt) werden, der Sohn des Verderbens (besser: der »Messias des Verderbers«) ...".
Auch der unter Todesfurcht vor dem ihm nachstellenden Bedränger stehende »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes wird bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. der Trübsalszeit  erscheinen und muß darunter leiden, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" ihn dazu mißbraucht (vgl. in den Kapiteln "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche"; "Der in Fesseln Gekrümmte nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Unter "Todesangst" versteht der Prophet Jesaja vermutlich in erster Linie die Furcht des "in Fesseln Gekrümmten", sich versündigen zu müssen und so die Liebe Gottes und damit das ewige Leben zu verlieren. Aber auch vorzeitig und gewaltsam körperlich sterben zu müssen, kann hiermit gemeint sein. Denn alle Menschen leben lt. Hebräer 2, 15 in der "Furcht vor dem Tod" und der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" lt. Jesaja 51, 13-14 in der Todesfurcht vor dem ihm nachstellenden Bedränger.
Und hat dieser durch die äußen Umstände bedingt sehr charakteristische Mensch aus Jesaja 51, 12-16, der lt. Jesaja 51, 11 in derjenigen Zeit lebt, wenn die Zerstreuten Israels wiedergebracht werden "mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein", nicht einen Bedränger? Und das ist doch ein alttestamentarischer Ausdruck für den Antichrist zur "Zeit des Endes", aus dessen Würgegriff sich der unter Todesangst stehende "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" lt. Jesaja 51, 13-14 nicht aus eigener Kraft befreien kann! Und daß Gott ihn selbst befreit und ihm durch eine Prophezeiung in Jesaja 51, 14 sogar zugesagt ist, daß er nicht sterben und begraben, sondern (ohne den Tod zu sehen) leben wird, muß dann dieser, sein göttlicher Zuspruch nicht ein Anspielung auf sein Weggenommenwerden bei der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sein?
Und unter "Todesangst" versteht der Prophet Jesaja vermutlich in erster Linie die Furcht des "in Fesseln Gekrümmten", sich versündigen zu müssen und so die Liebe Gottes und damit das ewige Leben zu verlieren. Aber auch vorzeitig und gewaltsam körperlich sterben zu müssen, kann hiermit gemeint sein. Denn alle Menschen leben lt. Hebräer 2, 15 in der "Furcht vor dem Tod" und der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" lt. Jesaja 51, 13-14 in der Todesfurcht vor dem ihm nachstellenden Bedränger.
Und ist es nicht so, daß mit dem Sieg über das "Landes des äußersten Nordens" aus Hesekiel 38, 15  und lt. Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden das in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche beginnende Vernichten der Starken durch den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" bereit seinen Anfang genommen hat (vgl. im Kapitel "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt")?
Vergessen wir es darum auch nicht: Weil es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt und auch obwohl dann bereits sehr wahrscheinlich die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. der Trübsalszeit begonnen haben wird, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

21. Das in 2. Thessalonicher 2, 1-2 von Paulus allen seinen weiteren Betrachtungen vorangestellte Kommen Jesu für die Gemeinde und ihre Vereinigung mit ihm hat damit eindeutig keinen aus einer bereits begonnenen großen Not (heraus)rettenden sondern einen (vor dem kommenden Verderben) bewahrenden Charakter, was das in Offenbarung 3, 10 von Jesus Gesagte nur bestätigt und detailiert. Denn ...
Das in Offenbarung 3, 10 verwendete Wort „vor“ = griech. ek = vor, aus im Zusammenhang mit „bewahren“ = griech. tereo kann in dieser Kombination (tereo ek) hier nur „bewahren vor“ bedeuten. Denn man kann nicht jemand aus etwas heraus bewahren:
"Weil du das (Bibel-)Wort vom Harren (d.h. warten) auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen."
(Offenbarung 3, 10; Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und sagt dies nicht auch das zum in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigten Verderben Geschriebene indirekt aus? Denn wenn dieses dort genannte "Verderben" erst einmal anfängt hereinzubrechen, gibt es kein (weiteres) Entfliehenkönnen bzw. Herausretten mehr. Jedoch für uns, die wir darauf hoffen und warten, soll es doch ein durch unseren Herrn Jesus bewirktes Entfliehen geben!
Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Bösewicht, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, nicht fürchten. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten". D.h. jetzt erst wird er lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...", sich als der Feind und Verderber der Nationen zeigen. Bzw. er wird sich erst nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten wurde, nun seinem Zorn freien lauf gebend als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen, in Folge dessen den Untergang der Nationen bewirken und durch diesen Sieg an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert.
Muß dann nicht die Zeit bis unmittlbar vor der von uns aus gesehen noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde bis zu ihr hin noch eine relativ friedlich verlaufende sein? Wie also kann dann bereits vor der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die Gerichtzeit bzw. die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« auf der Erde bereits begonnen haben?
So beginnt auf der Erde die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, aus dem allem die wahre bzw. universelle Gemeinde" nicht herausgerettet, sondern vor dem allem sie durch eine Wegnahme bzw. Entrückung bewahrt werden wird.

22. Weil es kein weiteres für uns Menschen sichtbares und prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und die große Hoffnung der Gemeinde. Denn ...
... »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, "... wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden ...". Und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 zu sagen: Er wird erst danach als der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 nach der Zürcher Bibel 1860 und parallel dazu auch in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007).
Damit steht es fest: Das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 für die "Zeit des Endes" angekündigte Verderben bzw. das Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 und die damit verbundene gewaltsame Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als auch die mit diesem zeitgleich beginnende und in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ sowie die mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" zeitgleich beginnende Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 geschehen demnach erst danach.
Denn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht noch vor der Zeit, in welcher sich der für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7-8). Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht damit natürlich auch noch vor der unmittelbar darauffolgenden großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d.h. noch vor der mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" beginnenden zeitgleichen Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.
Somit ist die Entrückung, zumal sie einen vor diesen Geschehnissen bzw. davor bewahrenden Charakter besitzt und diesen schlimmen Dingen darum unmittelbar vorausgehen muß, demnach tatsächlich die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde (vgl. bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

23. Mit dem Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8, was mit dem in Daniel 8, 24 angekündigten Vernichten der "Starken" (gemeint sind alle zu dieser Zeit existierenden Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde) gleichzusetzen ist, beginnen die »Zeit des Zorns« und die Gerichtszeit auf der Erde (gemeint sind die im Buch der Offenbarung erwähnten Siegel-, Posaunen- und Schalengerichte). Denn ...
Nun beginnt jene die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns«, für die wir lt. 1. Thessalonicher 5, 9-10 und 1. Thessalonicher 1, 10 nicht bestimmt sind. Und wir müssen dazu wissen: Bereits mit den Siegelgerichten beginnt die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns«, ein Zorn, der mit der Wut des Antichrist beginnt, derjenige Zorn, der mit verheerenden Folgen über Gottes Weltordnung entbrennen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Die Posaunen- und Schalengerichte stellen dagegen den von Gott herrührenden und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigten Zorn der Vergeltung nach Offenbarung 6, 12-17 dar. Jener ist im Gegensatz zum Zorn des Antichrist Gottes Antwort auf die Gebete der Heiligen und Gottes Umkehrruf (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" hat über die Erde ein globales Verderben gebracht.
Gottes Zorn ist eine Antwort auf diejenigen Freveltaten des Antichrist, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11). Es sind die göttlichen (Gerichts-)Plagen, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten, rettenden Charakter besitzen und die deshalb die Barmherzigkeit Gottes gegenüber seinem vom Antichrist bedrängten Volk zum Ausdruck bringen. So lesen wir diesbzgl. beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

24. Aus all diesen Dingen wird ersichtlich, wenn man das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte recht bedenkt, daß unmittelbar auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" äußerst einschneidende und drastische Ereignisse folgen müssen. Denn ...
Gleich nach der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" kommt doch das Verderben (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8). Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten?
Und geht nicht aus Offenbarung 12, 7-12 ebenso hervor, daß zu dieser Zeit ein gewaltiger Kampf im Himmel entbrennt und der große Drache bzw. Satan, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
So ist es also nicht von Ungefähr, daß die Ereignisse in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" auch in Anlehnung an 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 zu einer relativ friedlichen Zeit höchstwahrscheinlich völlig überraschend und dann zudem mit rassantem Tempo anwachend einen hochdramatischen Charakter annehmen (vgl. auch in den beiden Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Damit wird die messianische Verheißung aus 5. Mose 18, 15-19 für uns heute auch eine Verheißung auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde", die mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im Zusammenhang steht. Denn die wahre bzw. universelle Gemeinde" wird mit ihrer "Wegnahme bzw. Entrückung aus der drohenden Gefahrensituation aus einem Meer von Menschen in einem einzigen, unteilbaren Moment geschehen und von ihrem anderen »Herauszieher« bzw. anderen »Mose« bewirkt. Und in diesem Rahmen wird sie unter einen auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei im Himmel und dem Schall von Gottes Posaune hastig herausgezogen bzw. von der Erde weggerissen.

25. Da aber unmittelbar auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" äußerst einschneidende und drastische Ereignisse folgen, ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird. So hat uns Gott nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen. Denn ...
Auf diese Weise läßt sich auch am plausibelsten erklären, daß sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 erst nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten kann, was ihm nun freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Dasjenige ist es, was nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes mit der bzw. unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht, dann wenn sich zu dieser Zeit Gottes schützende Hand von der Erde zurückzieht:
1. Das was am Thron Gottes und im Himmel geschieht:
- Das Lamm bricht nun nach und nach die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem  Antichrist wird jetzt Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2 ).
- Der Engelfürst Michael, der dem Antichrist damit sein Volk schützend bislang den Weg versperrt hatte, tritt nun beiseite, um ihn nun ungehindert durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Jetzt entbrennt ein Kampf im Himmel: Der große Drache bzw. Satan wird, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) u. seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt u. dessen Engel mit ihm (vgl. Offenbarung 12, 7-12). Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
- Die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ (d.h. der Versuch der massiven Täuschung der Erdbewohner) beginnt.
2. Das was in der irdischen Welt geschieht:
- Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
- Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich erst jetzt die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
- Aber und dies ist bei allem Negativen sehr tröstlich, zu wissen: Nur möglicherweise wenige Tage danach (wahrscheinlich nicht mehr als 40) erleben die Juden ein zweites Pfingstwunder (vgl.  Sacharja 12, 10). Denn die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird, wenn man Römer 11, 25 richtig versteht, nicht unbemerkt und ohne Auswirkung auf die zurückgebliebene Welt insbesondere auf Israel bleiben. So werden die die Entrückung begleitenden Zeichen möglicherweise auch von den durch die Entrückung nicht betroffenen Erdbewohnern mindestens zum Teil ebenso wahrgenommen (vgl. die sehr bekannte Bekehrung des Saulus). Und dies ist eine sicher sehr positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden.

Fazit:
Vergessen wir also nicht, wie greifbar nahe Jesu Kommen herangekommen ist, beachten wir aber auch, daß damit die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" schon sehr bald beginnt (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"). Und die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" steht doch, wenn man das in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 Gesagte und in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierte zusammengefügt betrachtet, offensichtlich in unmittelbarem Zusammenhang mit dem gewaltsamen Teil der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes". Ja, sie wird diesbzgl. und genau zu diesem Zeitpunkt offensichtlich sogar zwingend notwendig. Denn die die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" wird aller Wahrscheinlichkeit nach dem kommenden Verderben unmittelbar vorausgehen. Und gleich nach ihr nimmt der Verlauf der Ereignisse sprunghaft, für die Welt völlig unerwartet und innerhalb sehr kurzer Zeit einen dramatischen Chrarkter an.
Die damalige Urgemeinde Jesu Christi erwartete die Wiederkunft ihres Herrn noch in ihrem Leben und mußte also zwingend davon ausgehen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits verdeckt unter ihnen war! Denn dies ist doch eine der wichtigsten Aussagen des Textes aus dem 2. Brief an die Thessalonischer, Kapitel 2, Verse 1-8, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert.
Sobald also bzw. erst dann, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, beseitigt werden wird, kann der mit ihm gemeinte "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten". D.h. jetzt erst wird er lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...", d.h. sich als der Feind und Verderber der Nationen erweisen können.
Mußte der Antichrist zur "Zeit des Endes"dann nicht nach dem Dafürhalten des Verfassers des Buches der Offenbarung zu diesem Zeitpunkt wenn auch bis dahin noch verdeckt und von der Welt unerkannt aber doch bereits auf der Erde und mitten unter den Menschen leben also für Johannes zwingend schon hier sein? Und würde er dann nicht in Verbereitung seiner gut durchgeplanten gewaltsamen Machtergreifung bereits seine Spione bis zur Gemeinde Jesu Christi hin gut verteilt haben? Unser großer Trost ist es aber, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" trotz seiner an Wunder grenzenden unglaublichen Möglichkeiten nach dem uns geoffenbarten Willen Gottes dennoch noch zurückgehalten werden kann. Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird bereits vor seinem "offenen Hervortreten", d.h. noch bevor er sich als der Feind und Verderber der Nationen erweisen wird, trotz aller Widerstände vermutlich von einem Menschen den Seinen des Christus Gottes als der "Messias des Verderbers" und Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß als ein "An-Stelle-von-Christus"enthüllt werden.
D.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes" und das in 2. Thessalonicher 2, 7 nach der Zürcher Bibel 1860 beschriebene "Geheimnis seiner Bosheit" müssen demnach um dem uns geoffenbarten Willen Gottes Rechnung zu tragen zuvor zu allermindest voll und ganz in das Bewußtsein der Christen der Endzeit gelangen.
Sogesehen kann dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, bis er lt. dem in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierten sich als der "Bösewicht"erweist und "offen hervortreten" wird, weil sich das in 2. Thessalonicher 2, 6 Gesagte auf Vers 3 bezieht, nur das von dem ihn aufhaltenden Menschen in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen bzw. Offenlegen seiner Person sein. Und damit mußte doch auch der Verfasser des Buches der Offenbarung bereits begonnen haben! 
Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, als der Bösewicht nicht fürchten. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich erst jetzt, nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, als der alles vernichtende Angreifer von Gottes bestehener Weltordung erweisen können und damit den Untergang der Nationen bewirken. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert. D.h. seine bereits vorhandene Gegenwart bzw. sein bereits verdecktes Hiersein des Antichrist zur "Zeit des Endes" müssen demnach noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird, schon vorher voll und ganz in das Bewußtsein der Christen der Endzeit gelangen. Denn wenn uns der Gott des Himmels in der Bibel bereits eine prophetische Vorausschau über die endzeitlichen Geschehnisse mit auf den Weg gegeben hat, dann läßt er danach suchende Menschen, dann wenn sich diese Prophezeihungen erfüllen werden, bestimmt nicht über deren Bedeutung im Unklaren.
Und um es der Wichtigkeit halber mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 nochmals zu sagen: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird erst danach, also erst nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde als der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" und die Kraft Satans wird sich erst jetzt durch ihn voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 Gesagte, wenn man parallel dazu auch das in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierte liest).

Das in diesem Zusammenhang stehende und in 2. Thessalonicher 2, 1-2 von Paulus allen weiteren Betrachtungen vorangestellte Kommen Jesu für die Gemeinde und ihre Vereinigung mit ihm hat damit eindeutig keinen aus einer bereits begonnenen großen Not (heraus)rettenden sondern einen (vor dem kommenden Verderben) bewahrenden Charakter, was das in Offenbarung 3, 10 von Jesus Gesagte nur bestätigt und detailiert. Und das dort verwendete Wort „vor“ = griech. ek = vor, aus im Zusammenhang mit „bewahren“ = griech. tereo kann in dieser Kombination (tereo ek) hier nur „bewahren vor“ bedeuten. Denn man kann nicht jemand aus etwas heraus bewahren:
"Weil du das (Bibel-)Wort vom Harren (d.h. warten) auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen."
(Offenbarung 3, 10; Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und sagt dies nicht auch das zum in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigten Verderben Geschriebene indirekt aus? Denn wenn dieses dort genannte "Verderben" erst einmal anfängt hereinzubrechen, gibt es kein (weiteres) Entfliehenkönnen bzw. Herausretten mehr. Jedoch für uns, die wir darauf hoffen und warten, soll es doch ein durch unseren Herrn Jesus bewirktes Entfliehen geben!

Was ist aber die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, "... die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen ..."?
Der Begriff "Stunde" ist nach der Übersetzung der Bibel ein in sich eng begrenztes, zeitlich gesehen relativ kurzes und in sich abgeschlossenes Zeitintervall. Es handelt sich demnach bei der „Stunde der Versuchung“ um ein besonderes, zeitlich festgelegtes bzw. begrenztes und zukünftiges Ereignis, welches man vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" datieren kann.
Die „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 beginnt aus der Sicht des Verfassers dieser Homepage mit dem Öffnen des 1. Siegels lt. Offenbarung 6, 1, und in Folge dessen wird das Loslassen der drei weiteren apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet (vgl. im Kapitel "Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes, oder die wahre Gemeinde, die vor der “Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers” weggenommen wird und dadurch nicht durch das Verderben und die sich daran anschließende Zeit der großen Dangsal gehen muß"). Sie ist die Zeitperiode oder der begrenzte Zeitbereich des  offenen und massiven Versuches des Antichrist zur "Zeit des Endes", die Erdbewohner mit in Wahrheit von Menschenhand bewirkten und damit lügenbehafteten Zeichen und Wundern zu täuschen, um sich so auf der Basis dessen selbst göttliche Wesenheit zuzuschreiben. Die „Stunde der Versuchung“ ist somit die Zeit der großer Zeichen und Wunder des Antichrist, eine Zeit der Verführung aber auch eindeutig des offenen Krieges der widergöttlichen Mächte der Erde gegen Gottes noch bestehende Weltordnung, mit dem Ziel, daß der Antichrist an die Weltmacht kommt, um diese aufzubauen und später zu stabilisieren und um die Erdbewohner unter seine Macht zu versklaven.
Denn da aus Offenbarung 12, 7-12 im Zusammenhang mit 1. Thessalonicher 4, 16 hervorgeht, daß im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde herabgestürzt werden wird, muß mit diesem einschneidenden Ereignis zeitgleich die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ beginnen (vgl. im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). Denn wir haben es gehört: Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes im Himmel sein müssen. Und der Satan wird auf die Erde geworfen nun augenblicklich damit beginnen, an die Erdbewohner heranzutreten, um sie fortan zu versuchen. Denn er hat, wie wir lt. Offenbarung 12, 12 hörten, nur nur wenig Zeit und darum großen Zorn. Und er tut dies mit seinem Werkzeug, dem mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens", welchen er nun auf der Erde in Kürze an die Macht bringen wird. Und darum auch beginnt jetzt auf der Erde die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte, die mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen, vor denen aber die wahre bzw. universelle Gemeinde" durch eine Wegnahme bzw. Entrückung bewahrt werden wird.

Sogesehen, wenn wir davon ausgehen können, daß die wahre bzw. universelle Gemeinde" vor dem Zorn des großen Drache bzw. Satan, der von diesem speisten Wut des mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens" und der in Offenbarung 3, 10 erwähnten und dann zeitgleich beginnenden „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden wird, ist die Lehre von der Entrückung eine sehr frohmachende Botschaft, die uns die Angst vor einer völlig ungewissen Zukunft nimmt. Denn die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" ist die einzige Hoffnung, die es jetzt noch gibt und zugleich unsere allernächste Zukunftserwartung und dies sogar in Anbetracht dessen, daß auf der ganzen Erde schon sehr bald die Lage sehr, sehr ernst werden wird.
Wir müssen uns demnach vor dem Überraschungsangriff des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" auf Gottes bestehende Weltordnung, d.h. dem von ihm gewaltsam erzwungenen und sehr opferreichen Untergang der Nationen und der in Offenbarung 3, 10 erwähnten und dann zeitgleich beginnenden „Stunde der Versuchung“ nicht fürchten. Denn der Apostel Paulus gebietet uns dies sogar: "... So tröstet euch mit diesen Worten (eurer Rettung) untereinander."
(vgl. das zu Entrückung in 1. Thessalonicher 4, 13-18 Geschriebene)

"34 Habt aber (dabei und in Anbetracht des noch bis zur Entrückung fortwährenden relativen Weltfriedens unentwegt) acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens über euch komme! (Markus 4.19) 35 Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. (1. Thessalonicher 5.3) 36 Darum wachet jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn! (Markus 13.33)"
(Lukas 21, 34-36; Schlachter Bibel 1951; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

So laßt uns nun jederzeit bereits sein und es uns weitersagen, wissen wir es doch jetzt: Der König kommt!
"9 Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht,
10 wenn er kommen wird, daß er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen, an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt.
11 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, daß unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft,
12 damit in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus."
(2. Thessalonicher 1, 9-12; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Gibt es am Tag der Entrückung auch Christen, die nicht gewürdigt werden, weil sie nicht vollkommen sind? Also Wachet für euer Leben; seid bereit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!



Wer sich über die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht retten läßt, wird dem Versucher, dessen Kommen das Werk des Satans ist und seinem Zorn ausgeliefert, dem Verderber und seinem Verderben preisgegeben und kommt ins Gericht über die Welt

Wir hörten es bereits: Die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" unmittelbar vor dem in 1. Thessalonicher 5, 3 beschriebenen und als ein Verderben bezeichnetes Losgelassenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 entspricht dem Entfliehenkönnen der Gemeinde noch vor dem Beginn des Zorns, welcher sich auf den mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens" überträgt und lt. Offenbarung 12, 7-13 vom auf die Erde geworfenen und in Wut geratenen Drachen gespeist wird (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Im 2. Brief an die Thessalonicher im 2. Kapitel wird dazu über das Geschehen auf der Erde berichtet:


2. Thessalonicher 2, 7-14 nach der Zürcher Bibel 2007
7 Zwar ist das Geheimnis der Gesetzesfeindschaft schon am Werk; doch noch gibt es den, der es aufhält, bis er dann beseitigt wird.
8 Dann
(also erst nach der Wegnahme dessen, was den Antichrist noch zurückhielt bzw. erst nach der Wegnahme von demjenigen, der ihm bislang im Weg stand, kann bzw.) wird der Gesetzesfeind offen hervortreten, aber der Herr wird ihn (schließlich) durch den Hauch seines Mundes (nicht nochmals an der Ausführung seiner Eroberungspläne hindern, sondern vollkommen auslöschen, d.h. unwiederbringlich und für immer) töten und durch die Erscheinung seiner Wiederkunft (ganz und gar) zunichte machen.
9 Jener aber, dessen Kommen das Werk des Satans ist, wird mit aller
(seiner) Macht auftreten, mit trügerischen Zeichen und Wundern,
10 und mit großer List all jene zur Ungerechtigkeit verführen, die verloren gehen, weil sie die
Liebe zur Wahrheit nicht in sich aufgenommen haben
und sich
(außerdem) nicht retten liessen (Letzteres dürfte ein trauriger Hinweis auf die vertane Chance und verpaßte Möglichkeit des Entfliehenkönnens und eine ausgeschlagene rettend entgegengestreckte Hand Jesu Christ bei der Entrückung sein).
11 Deshalb schickt ihnen Gott eine Kraft, die in die Irre führt, dass sie der Lüge (besser: dem Lügner) glauben.
(die "Lüge", das ist einer der Namen, die für den Antichrist zur "Zeit des Endes" stehen und welcher diametral gegen denjenigen gerichtet ist, der von sich in Johannes 14, 6 sagte, das er selbst die "Wahrheit" und das "Leben" sei, gemeint ist Jesus Christus)
12 So sollen alle gerichtet werden, die der Wahrheit
(d.h. demjenigen Christus, der sich tatsächlich die Wahrheit nennen darf) nicht geglaubt, sondern am Unrecht Gefallen gefunden haben.
13 Wir aber sind es Gott schuldig, ihm allezeit zu danken für euch, liebe Brüder und Schwestern, die ihr vom Herrn geliebt seid; denn euch hat Gott von Anfang an erwählt zur Rettung, die durch die Heiligung im Geist und durch den Glauben an die Wahrheit geschieht.
14 Dazu hat er euch auch berufen durch unser Evangelium: Ihr sollt die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Weil das ganze 2. Kapitel des 2. Thessalonicherbriefes wie eingangs ersichtlich (vgl. das in 2. Thessalonicher 2, 1-2 Gesagte) unter dem Hauptgesichtspunkt der Entrückung bzw. dem Kommen Jesu für die Gemeinde und seiner Vereinigung mit ihr steht, ist es darum sehr wahrscheinlich, daß auch die aus zwei Teilen bestehende Begründung in 2. Thessalonicher 2, 10 zumindest diese Thematik tangiert.
Es werden mit der Aufzählung der Gründe also diejenigen sein,"... die verloren gehen, weil sie (erstens) die Liebe zur Wahrheit nicht in sich aufgenommen haben und (zweitens weil) sich (außerdem) nicht retten liessen. (2. Thessalonicher 2, 10 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn sich aber diejenigen, "... die verloren gehen, ..." "... nicht retten liessen ...", bedeutet dies dann nicht, daß solche Menschen zuvor eine Einladung der Möglichkeit zu ihrer Rettung mittels der Entrückung erhalten haben müssen? Die Botschaft von der Rettung durch eine Entrückung ist bei ihnen zwar angekommen, wurde jedoch offensichtlich nicht ernst genommen und damit das Rettungsangebot abgeschlagen.
Denn wer sich über die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht retten läßt, wird doch dem Versucher und seinem Zorn ausgeliefert, dem Verderben preisgegeben und kommt ins Gericht der Welt. Und muß es dann nicht die dringliche Aufgabe der Gemeinde sein, ihre Umwelt auf den Ernst der Lage aufmerksam zu machen und gleichzeitig auf das baldige Kommen Jesu und die damit verbundene Entrückung hinzuweisen, ihr diese äußerst wichtige Information zukommen lassen? Und sollten wir dann nicht alle Menschen sogar zu dieser Rettungsmöglichkeit nötigen aber auch gleichzeitig vor dem Versucher und seinem Zorn warnen, auf daß sie dieses bedenken und klug werden?

Dann also, wenn der Abfall bereits eingetreten ist und wenn der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 nun offenbart werden bzw. dann wenn das Geheimnis der Bosheit offenbart werden wird und wenn der Mensch der Bosheit seine Gesinnung anscheinend plötzlich völlig ändert, und das wird er allerspätestens mit dem Beginn der Zeit der Bedrängnis zur "Zeit des Endes" tun, wird er für alle Menschen der Erde sichtbar nicht mehr der Christushasser und Christusgegner sein. Sondern er wird durch das Aufrichten des zweiten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, zum Christusnachahmer bzw. zum Christusverdränger.
Jetzt zeigt sich sein wahres Gesicht, das keiner der Antichristenvorläufer besaß. Sie, die Vorschattierungen des wirklichen Antichristen zur "Zeit des Endes" waren letztendlich allesamt nur Christusgegner, die an seiner Stelle Macht erlangen wollten, ihn aber nicht annähernd in allem so perfekt kopierten, wie der Mensch der Bosheit, der Sohn des Verderbens dies tun wird, die nicht annähernd so viel Unheil anrichten werden, wie der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel und von dem nicht annähernd so große Versuchung und Verführung ausgehen werden, wie vom in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker zur in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“.

Und die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt damit lt. Thessalonicher 1, 10 erst nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und zwar mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des lt. Offenbarung 12, 9+12 auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.
Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" ist aber auch gleichzeitig die in Johannes 5, 24 beschriebene Gerichtszeit auf Erden. Denn erst dann, wenn nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit:

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das (endzeitliche) Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mittels der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)



Wie sahen die Kirchenlehrer der Vergangenheit den Zusammenhang zwischen der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und dem zukünftigen Kommen des Versuchers und seinem Zorn?

Die unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde folgende und in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, das ist eine so große Versuchung, daß sie ohne Ausnahmen über den ganzen Weltkreis gleichermaßen bis in jeden Winkel der Erde kommen wird, um zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
Er sagt sinngemäß, daß er sie nicht nur vor den schrecklichen Prüfungen bewahren wird, die über die Erde kommen, sondern auch von der Stunde der Versuchung. Das ist - nach meinem Urteil, so Dr. McGee - eine völlige Befreiung. Er sagt: “will ich dich bewahren vor der Stunde”, was ich mit: “ich werde dich aus der Stunde heraushalten,” übersetze. Ich denke, selbst unter Aufbietung aller Phantasie kann man nicht sagen, daß diese Gemeinde (die von Jesus keinerlei Tadel erhielt, also beinahe tadellos war) durch die Zeit der Trübsal (und der Schreiber dieses Textes meint dazu, daß Dr. McGee deren schlimmste Teile, zum Einen das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8  und zum Anderen die unmittelbar sich daran anschließende Zeit der endzeitlichen Bedrängnis) hindurch muß."
Denn der Verfasser dieser Homepage glaubt, so wie es auch Dr. Vernon McGee betont, daß die "Zeit der Gemeinde", die zwischen der Verwerfung und der Wiederannahme Israels liegt, von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sich bis zur Entrückung der wahren Gemeinde fortsetzt und, daß das also diejenige treue Gemeinde ist, die zur Zeit der Entrückung weggenommen wird.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi zeitlich gesehen vor der Zeit des "Offenbarwerdens des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8 und damit auch vor der endzeitlichen Bedrängnis kommen wird (vgl. das im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" zum "in Fesseln Gekrümmten" Gesagte) und das sie ihr Bräutigam Jesus Christus von dieser Erde wegnehmen wird, um sie aus der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ herauszuhalten, d.h. ja, um sie bereits vor den apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-17 bzw. bereits vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu bewahren (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf?"und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").


Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon (ca. 135-202), vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), der ein Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna war und den Apostel Johannes als sein Schüler persönlich kannte, beschäftigte sich mit dem Thema des kommenden Antichrist: Denn Irenäus schrieb etliche Bücher. Und das folgende Zitat stammt aus dem bekannten Buch "Gegen die Häresien" (Irrlehren), Fünftes Buch Kapitel: Über die Zahl 666 und den Namen des Antichrist, das Ende seiner Herrschaft und seinen Tod:
» 2.
Wollen diese sich also nicht belehren lassen und zur wahren Namenszahl zurückkehren, dann werden sie für Pseudopropheten angesehen werden. Wissen sie aber die von der Schrift angegebene zuverlässige Zahl, d. h. 666, dann mögen sie zunächst die Teilung des Reiches unter die 10 Könige abwarten. Wenn dann diese regieren und anfangen, ihre Sachen auszuführen und ihr Reich zu mehren, und alsdann unvseiner Ohut,ermutet der kommt, der die Herrschaft an sich reißt und die Vorgenannten in Schrecken setzt und den Namen mit der genannten Zahl führt, dann mögen sie diesen in Wahrheit als den Gräuel der Verwüstung erkennen. So sagt auch der Apostel: „Wenn sie sagen Friede und Sicherheit, dann wird plötzlich für jene das Verderben kommen“ Jeremias aber verkündete deutlich nicht nur seine plötzliche Ankunft, sondern auch den Stamm, aus dem er kommen wird, mit den Worten: „Aus Dan werden wir die Stimme seiner schnellen Rosse hören; von dem Wiehern seiner Rennrosse wird die ganze Erde erbeben, und er wird kommen und die Erde verschlingen und ihre Fülle und die Stadt und ihre Bewohner“ Und deshalb wird dieser Stamm in der Apokalypse nicht zu denen gezählt, die gerettet werden. (...)
...Doch wollen wir uns nicht in Gefahr begeben und den Anschein erwecken, als ob wir über den Namen des Antichrists etwas Bestimmtes wüssten. Läge nämlich für die Verkündigung desselben im gegenwärtigen Zeitpunkt eine Notwendigkeit vor, dann wäre er gewiss durch den gemeldet worden, der die Apokalypse geschaut hat. Das ist aber vor gar nicht langer Zeit geschehen, sondern soeben erst am Ende der Regierung des Domitian.«

Wenn aber nur für jene unerwartet das Verderben kommen wird, welches dessen Verursacher, den namensgleichen endzeitlichen Verderber, an die Macht bringen und von ihm folgerichtig auch verursacht werden wird, genau dann, wenn sie sagen Friede und Sicherheit, muß die wahre bzw. universelle Gemeinde" zu diesem Zeitpunkt doch bereits entrückt worden sein. Denn dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhält, ist das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person (siehe auch das von den Moslems in der Endzeit zu erwartenden "Mahdi" Gesagte).Verlauf des himmlischen Kampfes Denn dieser "Mahdi" ist lt. der islamischen Eschatologie bzw. Endzeitprophetie der von dem Muslimen erwartete endzeitliche Glaubenskämpfer, den der Mensch der Verkörperung des Bösen dem hebräisch-aramäische Wort "Satan" gemäß, das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, in der Öffentlichkeit "herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" wird. Der von den Moslems in der Endzeit zu erwartenden "Mahdi" ist übrigenz das islamische Gegenstück zum nach Jesaja 51, 12-16 "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" der Bibel (vgl. im  Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht").
Das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, was nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde geschehen muß, geschieht also nicht allein des Aufhaltens wegen, sondern auch darum, damit die Existenz und das Kommen des Antichrist zur "Zeit des Endes" für die wahre bzw. universelle Gemeinde" zumindest voll und ganz bewußt werden wird. Denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen lt. 2. Thessalonicher 2, 1-8 noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde offenbar Verlauf des himmlischen Kampfesgemacht werden und wird damit von ihr, die nicht auf den Geist dieser Welt hört, sondern vom Gott des Himmels und seinem Christus den Geist der Wahrheit besitzt, erkannt werden. D.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß demnach zuallermindest voll und ganz in das Bewußtsein der Christen der Endzeit gelangen. Denn wenn uns der Gott des Himmels in der Bibel bereits eine prophetische Vorausschau über die endzeitlichen Geschehnisse mit auf den Weg gegeben hat, dann läßt er danach suchende Menschen, dann wenn sich diese Prophezeihungen erfüllen werden, bestimmt nicht über deren Bedeutung im Unklaren.
Und wie auch können dann die Anhänger der wahren bzw. universellen Gemeinde", wenn sie doch um den Antichrist und sein von ihm in nächster Zukunft geplantes Verderderben wissen, zu denjenigen gerechnet werden, die auch noch dann, wenn der Verderber und das Verderben bereits vor der Tür stehen, immer noch völlig ahnungslos sind und wie die übrigen Erdbewohner unbedacht sagen werden: Es ist Friede und Sicherheit und es ist keine Gefahr, zu demjenigen Zeitpunkt, wenn diese schon in Kürze plötzlich das Verderben überfällt? Und wie kann sich die wahre bzw. universelle Gemeinde" mit dem Wissen um eine Wegnahme bzw. Entrückung zu ihrem Herr hin dann noch trösten, wenn sie doch davon ausgehen muß, daß ihr das kommende Verderben und die endzeitliche große Drangsal während der zweiten Hälfte der 70. danielische Woche, eine derartige Bedrängnis, wie sie noch nie zuvar war und auch n - Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
So warten wir als seine Braut also nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichristen und das Martyrium, auf seine Weltroberung nach Offenbarung 6, 1-8, durch die er an die Macht kommen wird, sondern schauen doch von Gott geachtet, geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen unseres Bräutigams und Erlösers Jesus Christus, der zu uns kommt, um uns vor alledem Bösen zu retten, derart, - Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
Und wir sollten es bedenken: Alle Prophetie der Bibel ist keine Flucht in die Zukunft, nur weil die Gegenwart so schwer zu ertragen ist, sondern sie gibt uns die entscheidente Kraft für dasjenige, was in der Gegenwart zu tun ist. Denn Prophetie ist durchaus kein falscher Trost, sondern unsere uns stark machende Hoffnung auf den Sieg (vgl. das im Zusammenhang mit der Entrückung abschließend Gesagte in 1. Thessalonicher 4, 16-18):
"... so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«

Wir hörten es bereits im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen", daß das Verständnis des Verfassers dieser Homepage bzgl. des in 2. Thessalonicher 2, 1-8 Gesagten eine Vorentrückungslehre (Prätribulationismus = Entrückung vor dem Beginn der Trübsalszeit) ausschließt (vgl. ab hier).

Der anhängigen ausführlicheren Beweisführung zusammenfassend vorweggenommen seien die folgenden drei wichtigsten Aspekte, die diese neue Entrückungslehre der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« untermauern, weil sie zudem ereignismäßig den Beginn der »Zeit des Zorns« fixieren (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"):
Erstens: Der Verfasser dieser Homepage geht davon aus, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird und dadurch wie in Offenbarung 12, 9-12 beschrieben in großen Zorn gerät (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen").
So hat uns Gott nach Thessalonicher 1, 10 doch nicht zum in Offenbarung 12, 9-12 beschrieben zukünftigen Zorn des Drachen bestimmt, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Errettung zu erlangen, also dazu, vor diesem seinem Zorn, der uns mit Gewißheit augenblicklich umbringen würde, auf dramatische Art und Weise, sozusagen in letzter Sekunde errettet zu werden.
Zweitens: Auch ist die Gemeinde Jesu Christi nach Johannes 5, 24 nicht für die auf den Zornesausbruch des Drachen folgenden weltlichen Endzeitgerichte bestimmt, die bereits mit den in Offenbarung 6, 1-8 erwähnten Siegelgerichten beginnen. Denn der Zorn des mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Drittens: Die wahre und universelle Gemeinde muß damit sowohl nicht durch den Zorn des mit dem Drachen aus Offenbarung 12, 9-12 gemeinten Verderbers als auch erst recht nicht durch den erst später nachfolgenden “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, hindurchgehen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 9-10), sondern wird wie in Offenbarung 3, 10-13 beschrieben durch ihre Wegnahme vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ von ihrem Herrn bewahrt werden.

Fazit:
So muß also die "Zeit des in Thessalonicher 1, 10 beschriebenen endzeitlichen Zorns", will unser Herr Jesus und lt. 1. Thessalonicher 1, 10 davor erretten, bereits im Zuge der bzw. unmittelbar nach der Entrückung der wahren bzw. universeillen Gemeinde und zwar mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des lt. Offenbarung 12, 9+12 auf die Erde hinabgestürzten Drachen beginnen. Und mit Gewißheit erst später bzw. einige Zeit danach wird der Zorn des mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf seine Tempelschändung hin folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet werden. Andersherum ist es überhaupt nicht denkbar und macht keinen Sinn.
Die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« aus Thessalonicher 1, 10 beginnt damit nicht erst mit dem “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, sondern nimmt bereits im Zornesausbruch des aus Offenbarung 12, 9-12 auf die Erde gestürzten Drachen, der sich sofort auf sein Werkzeug, den Antichrist zur "Zeit des Endes"  überträgt, ihren Anfang.

Und daß der mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" in Zorn gerät, steht außer Frage. Denn dieser Zornesausbruch soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es, wenn man alle Auswirkungen des anfänglich noch relativ unbemerkt bleibenden eingreifenden Handelns des Antichristen, welches dem Zweck seiner Machtentfaltung dient, hierin mit einschließt, lt. Offenbarung 6, 8 dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird (vgl. in den Kapiteln "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte")!
So hegt der mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" während des bei Daniel 8, 24 beschriebenen gewaltsamen "Vernichtens der Starken" bestimmt keine Liebesgefühle. Und dieser sein Zorn, der mit Sicherheit keine Gnade kennen wird, geht demnach seinem sichtbaren Erscheinen auf der Erde voraus, wird dem mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" freie Bahn verschaffen und erst an die Macht bringen (vgl. bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon)
Zum Glück erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist und derjenige Mensch, der den Antichrist zur "Zeit des Endes" bislang noch aufhält, aus der Welt genommen werden, wird der Böse (wie in 2. Thessalonicher 2, 7-8 beschrien gänzlich) offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
D.h. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich erst jetzt, nachdem er noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, darüber sehr erzürnt als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen können, damit den Untergang der Nationen bewirken und dadurch an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen").

So wird im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 derjenige Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Denn lt. 1. Thessalonicher 1, 10 werden er und die Gemeinde Jesu Christi auf diese Weise aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).

Welche weiteren Aspekte auch noch für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten und in Offenbarung 6, 1-8 mit den vier apokalyptischen Reitern bildhaft umschrieben Untergang der Nationen sprechen, hat der Verfasser dieser Homepage anschließend zusammengefaßt. Hier nun alle wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« zusammengefaßt.
Für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten und in Offenbarung 6, 1-8 mit den vier apokalyptischen Reitern bildhaft umschrieben Untergang der Nationen, d.h. vor vor der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« sprechen folgende Verheißungen bzw. Zusagen der Bibel:

1. Wird es lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." bei der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht so sein wie zur Zeit Noahs? Die unerrettete Welt um ihn herum glaubte ihn nicht, blieb in der Sünde und verspottete ihn. Aber Noah, und dies ist sehr wichtig, zu beachten, konnte aufgrund seines treuen Glaubens an Gott und das Vertrauen auf dessen Hilfe mit seiner ganzen Familie durch Gottes rettendes und bewahrendes Eingreifen (nicht erst aus ihm heraus, sondern bereits) unmittelbar vor dem kommenden Verderben entfliehen.
Laßt uns also auf das Vorbild Noahs schauend und durch ein Gott wohlgefälliges Leben, das Lesen der Bibel und eine freudige und dankbare Erwartungshaltung zu Füßen unseres wieder kommenden Herrn Jesus sitzen und, ebenso wie es damals Noah tat, uns im Vertrauen auf Gottes bewahrendes Zuhilfekommen auf den Tag seiner Erscheinung und unsere Flucht in den Himmel innerlich gut vorbereiten. Denn wir werden demnach nicht aus dem bereits begonnenen Verderben herausgerettet, sondern durch die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde davor bewahrt bleiben (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn in absehbarer Zukunft wird lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes Verderben den gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt. Dann wird die gesamte Erde zu einem ausbruchssicheren Gefängnis werden, aus dem es kein weiteres Entfliehen dieser Art mehr gibt.

2. Und heißt es nicht hierzu in 2. Thessalonicher 2, 3 zu dem in Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 beschriebenen Entfliehenkönnen:
"... zuvor
(und hier wird sich auf die Entrückung der universelle Gemeinde bezogen) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens ... ,"
(2. Thessalonicher 2, 3 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)
Aber das bedeutet doch einerseits, daß der mit dem "Mensch der Sünde" aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nach dem Willen Gottes durch etwas oder jemand enthüllt bzw. aufgedeckt werden muß und das ist sehr wichtig, mit zu benennen, daß seine Realität auf diese Weise noch vor der Entrückung in das Bewußtsein aller Christen gelangen wird. Andererseits muß der "Mensch der Sünde" durch einen aktiven Vorgang der in Christus verwurzelten Menschen von jenen offenbar (gemacht) werden, damit so dem Willen Gottes Rechnung tragend zu allermindest die wahre bzw. universelle Gemeinde den Grund und die absolute Notwendigkeit ihrer Wegnahme bereits im Vorhinein kennt.
Andersherum ist es denn überhaupt vorstellbar, daß ein Vater sein Kind darüber gänzlich im Unklaren lassen würde, wenn er auf dieses eine schreckliche Gefahr zukommen sieht? Würde er nicht zu ihm rufen: Komm auf meinen Arm! Warum aber glauben heute vielfach die Christen, daß sie einmal die Entrückung völlig ahnungslos überraschen wird, ohne dann zu wissen, was dann los geht?
Und nochmal: Heißt es nicht in 2. Thessalonicher 2, 3: "... denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbar (gemacht bzw. durch etwas oder jemand enthüllt bzw. aufgedeckt) werden, der Sohn des Verderbens ... ,".
Denn lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 wird es "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." bei der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde so sein wie zur Zeit Noahs. Und Noah wußte doch sehr genau von seinem Gott hierrüber informiert, was auf ihn, seine Familie, ja sogar auf seine gesamte Umwelt zukommen sollte. Und Noah reagierte bereits in einer Zeit des relativen Friedens, in der viele um ihn herum vom Glauben abgefallen waren, in der sich seine gottlosen Mitmenschen mit einer unheimlichen Ruhe und in einer an Leichtsinn grenzenden Sorglosigkeit wiegten und sich ganz unbekümmert in völliger Sicherheit wähnten. Aber Noah von Gott recht geleitet wurde in mitten jener Zeit plötzlich unheimlich aktiv. Er baute unter großer Anstrengung, Ausdauer und mit all seiner Kraft in vieler Jahre Arbeit eine riesige Arche aus Holz und bezog dabei seine ganze Familie mit ein und dies ist sehr wichtig, zu beachten: Er konnte so aufgrund seines treuen Glaubens an Gott und das Vertrauen auf sein Wort und auf dessen Hilfe mit seiner ganzen Familie durch Gottes rettendes und bewahrendes Eingreifen (nicht erst aus ihm heraus, sondern bereits) unmittelbar vor dem kommenden Verderben entfliehen. Sollten wir dann nicht auch heute angesichts eines sehr dicht vor uns liegenden neuerlichen großen Verderbens alle uns nur möglichen Mittel ergreifen, um diesem allem mit möglichst vielen von unseren Lieben zu entfliehen?
Das in 2. Thessalonicher 2, 3 Gesagte, nämlich daß zuvor  "der Mensch der Sünde offenbar (gemacht, d. h. im Sinne von aktiv aufgedeckt) werden (muß)", birgt für Jesu Gemeinde eine Konsequenz in sich. Denn hinter jener wenn auch indirekten aber dennoch offensichtlichen Anweisung Gottes steht mit dem Wort "muß" für die Gemeinde eine Aufforderung zum Tun.
Ermahnen wir uns also gegenseitig damit und glauben wir doch den uns von einen uns liebenden himmlichen Vater gegebenen Verheißungen der Bibel. Denn der Gott des Himmels erwartet wie auch von Noah unsere spezielle Mitarbeit in der Ernte. Darum sollten wir doch umsomehr darauf achten, was der Geist Gottes der Gemeinde sagt.
D.h. aber. Alle Glieder der wahren bzw. universellen Gemeinde, die vor dem kommenden Verderben entrückt werden, müssen wissen, warum dies mit ihnen geschieht. Der Gott der Gnade wollte es, daß wir unseren Weg zu ihm recht genau kennen. Und sollen wir nicht auch bzgl. der bald kommenden "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" genau Bescheid wissen und auch hier Jesus, das Licht der Welt reflektieren und für die noch Unerretteten das Salz der Erde sein?
So spricht durchaus auch dieser Aspekt für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten und in Offenbarung 6, 1-8 mit den vier apokalyptischen Reitern bildhaft umschrieben Untergang der Nationen.

3. Lt. dem Verständnis von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 1860 wird sich der Sohn des Verderbens erst nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch zurückgehalten hat, nun als der (bis dahin verhüllt gebliebene) "Bösewicht" und Kriegstreiber erweisen. Und er wird wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 formuliert erst dann "offen hervortreten" können. Das Verständnis von 2. Thessalonicher 2, 1-8 dies ist wohl der wichtigste Punkt, auf den sich die neue Entrückungslehre stützt. Denn es geht aus 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 1860 hervor, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich erst danach als der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi erweisen und nun erst als ein böser Verderber in Erscheinung treten wird. D.h. erst jetzt wird er sein Gewaltpotential voll und ungehindert freisetzen können. Und seine nunmehr ungezügelte Zerstörungskraft wird bei seinem Kommen alles ihm noch im Weg Stehende beiseite stoßen. Denn er wird lt. Offenbarung 6, 1-2 sieghaft sein, jetzt die "Starken" zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses aggressive, zornerfüllte und von zügelloser Gewalt gekennzeichnete Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen.
Muß dann nicht die Zeit bis unmittlbar vor der von uns aus gesehen noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde bis zu ihr hin noch einen relativ friedlichen Charakter besitzen? Wie also kann dann bereits vor der Entrückung die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnende Gerichtzeit und damit die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« auf der Erde bereits begonnen haben, von der es in Offenbarung 6, 4 heißt, daß dann der Friede von der Erde genommen werden wird? Muß dies denn nicht unweigerlich Krieg und Verderben bedeuten?
Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Bösewicht, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, nicht fürchten. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«.
So beginnt auf der Erde die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte doch erst mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, welche den Untergang der Nationen bewirken und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ einleiten. Aus dem allem aber wird die wahre bzw. universelle Gemeinde" nicht herausgerettet, sondern unmittelbar davor durch eine Wegnahme bzw. Entrückung aus der unmittelbahren Gefahr herausgerissen und bewahrt werden. Denn das in 2. Thessalonicher 2, 1-2 von Paulus allen seinen weiteren Betrachtungen vorangestellte Kommen Jesu für die Gemeinde und ihre Vereinigung mit ihm hat damit eindeutig keinen aus einer bereits begonnenen großen Not (heraus)rettenden sondern einen (vor dem kommenden Verderben) bewahrenden Charakter.

4. Auch das in Offenbarung 3, 10 zur Entrückung Gesagte bekräftigt 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 1860. Denn das in Offenbarung 3, 10 von Jesus Gesagte wird dort nicht nur bestätigt sondern hier sogar weiter detailiert. Denn das in Offenbarung 3, 10 verwendete Wort „vor“ = griech. ek = vor, aus im Zusammenhang mit „bewahren“ = griech. tereo kann in dieser Kombination (tereo ek) hier nur „bewahren vor“ bedeuten. Denn man kann nicht jemand aus etwas heraus bewahren:
"Weil du das (Bibel-)Wort vom Harren (d.h. warten) auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen."
(Offenbarung 3, 10; Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und sagt dies nicht auch das zum in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigten Verderben Geschriebene indirekt aus? Denn wenn dieses dort genannte "Verderben" erst einmal anfängt hereinzubrechen, gibt es kein (weiteres) Entfliehenkönnen bzw. Herausretten mehr. Jedoch für uns, die wir darauf hoffen und warten, soll es doch ein durch unseren Herrn Jesus bewirktes Entfliehen geben!
Was aber ist die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, "... die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen ..."?
Der Begriff "Stunde" ist nach der Übersetzung der Bibel ein in sich eng begrenztes, zeitlich gesehen relativ kurzes und in sich abgeschlossenes Zeitintervall. Es handelt sich demnach bei der „Stunde der Versuchung“ um ein besonderes, zeitlich festgelegtes  bzw. begrenztes und zukünftiges Ereignis, welches man vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" datieren kann.
Die "Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 bezeichnet lt. Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer »die Periode der antichristlichen Verführung«, welche vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursacht werden wird (vgl. Offenbarung 13, 11 ff) . Und es soll sich hierbei um die größte Verführungszeit der ganzen Menschheitsgeschichte handeln (vgl. in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Die „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 beginnt aus der Sicht des Verfassers dieser Homepage mit dem Öffnen des 1. Siegels lt. Offenbarung 6, 1 und in Folge dessen wird das Loslassen der drei weiteren apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet. Sie ist die Zeitperiode oder der begrenzte Zeitbereich des  massiven Versuches des Antichrist zur "Zeit des Endes", die Erdbewohner mit in Wahrheit von Menschenhand bewirkten und damit lügenbehafteten Zeichen und Wundern zu täuschen, um sich auf der Basis dessen selbst göttliche Wesenheit zuschreiben zu können. Die „Stunde der Versuchung“ ist somit die Zeit der großer Zeichen und Wunder des Antichrist, eine Zeit des Krieges der widergöttlichen Mächte der Erde gegen Gottes noch bestehende Weltordnung, mit dem Ziel, daß der Antichrist an die Weltmacht gelangen kann, um diese aufzubauen und später zu stabilisieren. Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" aber sind in Lügen gekleidet. Es sind in Wahrheit Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven und sie werden ihn sogar erst an die Macht bringen.
Damit entspricht die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist, also vor den vier apokalyptischen Reitern  nach Offenbarung 6, 1-8, gleichzeitig der Bewahrung vor der „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10, die über den ganzen Erdkreis kommen wird und mit dieser zeitgleich beginnt. Denn der Zeitpunkt des Beginns für beides ist deckungsgleich.

5. Der in Offenbarung 3, 10 erwähnte biblische Begriff der „Stunde der Versuchung“ wird erst durch das Verständnis von  2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 1860 verständlich. Denn bezieht man sich bei dem "Versucher" aus Offenbarung 3, 10 auf den "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 und flechtet man noch dazu das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ mit ein, kann man im Hinblick auf Offenbarung 3, 10 auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen. Davor aber, eben vor der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ soll die Endzeitgemeinde von ihrem Herrn Jesus Christus, nicht aus jener schlimmen Zeit herausgerettet, sondern bewahrt werden. Denn das in Offenbarung 3, 10 zum Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia Gesagte hat eindeutig auch eine prophetische Dimension:
Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Folge bzw. (Aus-)Wirkung und Absicht oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird), macht es doch auch mehr Sinn, die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ als die „Stunde des Versuchers“ zu bezeichnen. Und wenn man noch dazu dem in Offenbarung 12,12 zum großen Drache bzw. Satan Gesagten Rechnung tragen will, sollte man in diesem Zusammenhang auch von der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde (des Zorns) des Versuchers“ sprechen. Bezieht man sich bei dem "Versucher" aus Offenbarung 3, 10 jedoch auf den "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 und flechtet man noch dazu das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ mit ein, kann man im Hinblick auf Offenbarung 3, 10 auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen.
Denn wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben und im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden wird, soll der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend erst jetzt als der "Bösewicht" "offen hervortreten (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen").
Wer aber ist mit dem "Versucher" aus der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ gemeint? Aus Matthäus 4, 3 geht es klar hervor, wer mit dem Begriff der "Versucher" in der Bibel bezeichnet wird. Es ist Satan, der große Drache aus Offenbarung 12, der Jesus persönlich in der Wüste versucht hatte:
"Und (Satan) der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden."
(Matthäus 4, 3; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel grenzt der Unterscheidung willen Satan, den "Versucher" vom als den "Verderber" bezeichneten Antichrist zur "Zeit des Endes" klar ab. 
Denn wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben und im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden wird, soll doch der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend hier erst jetzt als der "Sohn des Verderbens" bezeichnet und nun auch als der "Bösewicht" genannt "offen hervortreten (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). Denn nun hat der zum "Sohn des Verderbens" gewordene Antichrist zur "Zeit des Endes" in Satan, dem "Versucher" seinen Vater gefunden.
So geht aus Offenbarung 12, 7-12 doch hervor, daß zu dieser Zeit im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde gestürzt werden wird. Wehe aber der Erde, denn nun hat der große Drache bzw. Satan, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn. Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich darum erst jetzt die Zerstörungskraft des bis dahin noch zurückgehaltenen Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Somit beschreiben die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, die „Stunde des Versuchers“, die „Stunde des Zorns des Satans“ und die „Stunde (des offenen Hervortretens) des Antichrist“ einunddieselbe Zeitspanne, welche aber auch gleichzeitig der Zeitperiode des Zorns des Antichrist, der schon bald über Gottes Weltordnung entbrennen wird, gleichzusetzen ist. Und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ beginnt demnach genau dann, wenn derjenige, der den "Sohn des Verderbens" bzgl. seiner Machtentfaltung noch zurückhält, weggenommen wurde und er lt. dem in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierten sich nun als der "Bösewicht"erweist und erst jetzt "offen hervortreten" wird.
Auf diese Weise läßt sich auch am plausibelsten erklären, daß sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 erst nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, die Zerstörungskraft des Antichrist durch die Wut des Satans vorangetrieben nun ungehindert und voll entfalten kann, was ihm nun freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird.
Aber heißt es nicht in 1. Thessalonicher 1, 10 von Jesus, daß er uns von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn errettet? Damit aber geht zwangsläufig Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde dem Sturz des großen Drache bzw. Satan wie in Offenbarung 12, 9 beschrieben auf die Erde herab unmittelbar voraus. Denn wir werden im Zuge der Entrückung vor dem Zorn des Satans bewahrt und vor seinem Zugriff am jetzigen Aufenthaltsort des Teufels von der Erde in den Himmel weggerissen werden. 
Somit ist der Zeitpunkt des Anbruchs der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ eine der wichtigsten Nahtstellen in der Heilsgeschichte Gottes. An ihr berühren sich die Gnadenzeit, in der wir jetzt noch leben und die dann zu Ende geht, und die Gerichtszeit, und sie gehen hier abrupt ineinander über. Der Zeitpunkt des Anbruchs der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ ist darum der Übergang von einer Zeit des relativen Friedens in die Zeit des Verderbens, welches lt. Daniel 8, 24 mit dem unerwarteten und plötzlichen "Vernichten der Starken" durch den Verderber eingeleitet werden und den damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" an die Macht bringen wird. 
Denn seine nunmehr ungezügelte Zerstörungskraft wird, dann, wenn er wie in Offenbarung 6, 1-2 beschrieben mit dem Brechen des 1. Siegels losgelassen werden wird, bei seinem Kommen schließlich alles ihm noch im Weg Stehende mit aller Härte beiseite stoßen und vernichten. Denn das in Daniel 8, 24 geschilderte "Vernichten der Starken" wird von Menschenhand eingefädelt und ist ein Krieg, den der Verderber anzettelt, weil er um die politische, militärische und wirtschaftliche Vorherrschaft auf der Erde, also um die Weltmacht kämpft. Darum wird er jetzt das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen und lt. Offenbarung 6, 4 hierin sieghaft sein.
Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten?
Die wahre bzw. universelle Gemeinde aber wird von Jesus Christus selbst davor bzw. wie in Lukas 21, 34-36 formuliert vor "diesem allem" durch eine Entrückung weggenommen werden und so dem globalen Verderben entkommen können.
Darum also dürfen wir uns getröstet und ungetrübt freuen und warten auf einen Sohn Gottes vom Himmel, den Gott auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn bzw. noch vor dessen Beginn, also auch vor dem des großen Drache bzw. Satan erretten wird und uns damit auch vor der sich austobenden Wut des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf Gottes bestehende Weltordnung bewahrt:

1. Thessalonicher 1, 10
10  "und zu warten auf seinen Sohn (kommend) vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn (durch eine Entrückung nicht nur schützend bewahrt, sondern in dramatischer Weise kurz davor) errettet (besser: erretten wird)."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Weil man also bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ im Hinblick das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte, dann wenn er sich als der "Bösewicht erweisen wird, auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen kann, muß die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde eine Wegnahme vor dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter sein. Denn das Lamm bricht nun die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem Antichrist wird Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-8), das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet und was den Antichrist an die Macht bringen wird.

6. Wer durch den Sohn vor Gott, dem Vater Gnade gefunden hat, kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen:
"24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mittels der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Wer aber nicht in das Gericht kommt, wird durch die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor den Gerichten über diese Welt bewahrt. Aber auch im Himmel wartet dann auch kein Verkläger.
Wie kann dann also die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde erst dann kommen, wenn auf der Erde die Gerichtszeit bereits begonnen hat? Und die Gerichtszeit auf der Erde beginnt doch bereits mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, was auf der Erde den Untergang der Nationen bewirkt. Weil Gott das von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 1-3 beschriebene "Verderben" ein Stück weit zuläßt und die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Himmel sogar herbeigerufen werden, wird diese alles umfassende Zeit der Trübsal, die das ganze endzeitliche "Verderben" umfaßt, im weiteren Sinne bereits die Zeit der Gerichte Gottes genannt. Denn der mit dem Brechen der Siegel entbrennende Zorn des Antichrist hat doch das in Daniel 8, 24 beschriebene gewaltsame "Vernichten der Starken" zur Folge und geht seinem sichtbaren Erscheinen auf der Erde voraus. Und erst dieses wird dem Antichrist zur "Zeit des Endes" freie Bahn verschaffen und ihn an die Macht bringen (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist).
Wenn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Zuge des Sturzes des mit dem "Versucher" gemeinten große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab geschieht, wird doch auch der Verkläger der Seinen Gottes wie in Offenbarung 12, 10 beschrieben im Himmel gleichzeitig mit beseitigt. Und wo kein (Ver-)Kläger ist, ist auch kein Richter. Wo aber kein Richter ist, kann doch kein Gericht sein!
Es gibt also keinen anderen Weg als den, die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit dem Sturz des mit dem "Versucher" bzw. "Verderber" gemeinten großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab zu verbinden, soll sich Johannes 5, 24 tatsächlich so erfüllen können.
Da es also schon sehr bald im Himmel keinen (Ver-)Kläger mehr geben wird, und so macht das Ganze doch erst einen Sinn, wird es für uns, die wir auf das Kommen unseres Erlösers bei der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde hoffen, in unserem neuen Zuhause im Himmel angekommen dort für uns kein Gericht mehr geben.
Wie könnte es auch ein Vater zulassen, daß der Erzfeind seines Sohnes zu seinem Haus Zugang hat, auch dann immer noch, wenn sein Sohn seine geliebte Braut in sein Vaterhaus heimführen wird? Wie könnte ein Bräutigam seine Braut mit gutem Gewissen an diesen Ort bringen, wo schon sein Nebenbuhler nur darauf wartet, gleich wenn diese dort angekommen ist, sie ihm dort streitig zu machen und wieder abzujagen? Hat doch der Bräutigam der Braut versprochen, für sie beide eine (ungestörte) Wohnung zu bereiten (vgl. Johannes 14, 2-3).
Wie kann das Glück so für das Brautpaar auf diese Weise vollkommen werden, dann wenn gleich nebenan immer noch der böse und neidische Nachbar wohnt?
Und hatte es damals übrigens nicht auch der König Salomo so getan und zuerst die Feinde seines Vaters aus seinem Land vertrieben, noch bevor er dies mit Gerechtigkeit und großer Weisheit regierte?
Warum also sollte es unser himmlischer König mit seinem Reich dann anders handhaben und schlechter tun. Ist er doch der einzige und uns wahrhaftig rechtschaffende Friedenskönig, bei dem man sicher und glücklich wohnen wird. Es ist darum ohne Frage so. Wenn die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sein wird und uns unser Bräutigam Jesus Christus zu sich und seinen Vater in den Himmel holt, spätestens dann muß der in der Bibel angekündigte und wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben Krieg im Himmel bereits zu seinen Gunsten entschieden und dort matürlich zur Gänze vorbei sein. Und Hand aufs Herz, wer von uns würde schon gern ganz in die Nähe des Erzfeindes ziehen und hernach in einem Haus wohnen, zu dem dieser freien Zugang hat sowie in ein Krisen- und Kriegsgebiet umsiedeln?

7. Es kann nicht anders sein, als daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen. So heißt es doch in Thessalonicher 1, 10:
"... und zu warten auf seinen Sohn (kommend) vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn (durch eine Entrückung nicht nur schützend bewahrt, sondern in dramatischer Weise kurz davor) errettet (besser: erretten wird)."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt damit lt. Thessalonicher 1, 10 erst bzw. unmittelbar nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und zwar mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des lt. Offenbarung 12, 9+12 auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet. Denn der Verfasser dieser Homepage geht davon aus, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird und dadurch wie in Offenbarung 12, 9-12 beschrieben in großen Zorn gerät (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen").
Wenn uns aber unser Herr Jesus Christus "von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn (durch eine Entrückung nicht nur schützend bewahrt, sondern in dramatischer Weise kurz davor) errettet", wie kann dann mit diesem Zorn aus Thessalonicher 1, 10 der von den Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 gemeint sein, auf den die Gläubigen dieser Erde dann sehnlichst warten? So wird es doch der lebendige Gott selbst sein, der am Ende der Tage seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Und dieses handfeste Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern für die Endzeit sogar gewißlich zugesichert. Denn dieser heilige Zorn des Gottes des Himmels befreit die Erde und die von ihm verfolgte Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist zur "Zeit des Endes".
Wenn uns aber Gott selbst in der letzten Zeit durch seinen heiligen Zorn vom Antichrist zur "Zeit des Endes" befreit und durch sein handfestes Eingreifen das von ihm ausgelöste Martyrium der auf der Erde verbliebenen Kinder Gottes und deren blutige Verfolgung durch den "Sohn des Verderbens" beendet, warum ausgerechnet sollte dann seine Gemeinde vor diesem sehnlichst erwarteten Zuhilfekommen Gottes durch seinen Sohn Jesus Christus herausgerettet werden?
Zusätzlich gilt: Durch die den "Zorn der Vergeltung" ankündigenden und durch kosmische Erschütterungen begleiteten Zeichen Gottes, die dann am Himmel und an der Erde geschehen und dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen werden, überfällt doch alle unerretteten Menschen bereits einige Zeit vorher eine große Furcht, noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17). Dies aber wiederum ist nicht mit dem in 1. Thessalonicher 5, 1-3 Gesagten in Einklang zu bringen. Denn der Zorn des Verderben bringenden Antichrist über Gottes Weltordnung überfällt die Erde wie die Wehen einer Frau urplötzlich und damit völlig unerwartet, also zu einer Zeit, wenn sich noch niemand ängstigen wird und sich alle Erdbewohner fatalerweise in Sicherheit wähnen. Wo aber ist dann das Endzeitbewußtsein und das Warnen der auf ihren Christus und die Entrückung wartenden wahren Gemeinde, die auf ihre rechtzeitige Errettung vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes", die Errettung vor seinem Zorn hofft? Es kann nur die eine Antwort geben: Sie ist zu diesem in 1. Thessalonicher 5, 1-3 beschriebenen Zeitpunkt bereits nicht mehr hier und befindet sich in völliger Sicherheit bei ihrem Herrn.
Denn die "Zeit des endzeitlichen Zorns" muß lt. Thessalonicher 1, 10 zweifelsfrei schon unmittelbar bzw. erst nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und zwar bereits mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des lt. Offenbarung 12, 9+12 auf die Erde hinabgestürzten Drachen beginnen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben erst später vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.
Der Beginn der "Zeit des endzeitlichen Zorns" ist aber auch gleichzeitig der Anfang der in Johannes 5, 24 beschriebene Gerichtszeit auf Erden. Denn erst dann, wenn nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit.
Könnte es hernach überhaupt noch eine Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geben, wenn es jetzt lt. 1. Thessalonicher 5, 3 nach dem Hereinbrechen des "Verderbers" kein Entfliehen mehr gibt? Und engen diese beiden ereignismäßen Randbedingungen aus Offenbarung 12, 7-12 und 1. Thessalonicher 5, 1-3 mit deren bei Daniel 8, 24-25 angekündigten Folgen, wenn man unsere vorangegangenen Überlegung zu Johannes 5, 24 mit einflechtet, die Wahrscheinlichkeit des Zeitpunkters der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde nicht unwahrscheinlich ein?
Um so deutlicher wird es nun, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde den Charakter eines hastigen Weggerissenwerdens besitzt. Denn das griechische Wort "harpagesometha", das in 1. Thessalonicher 4, 16-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit einem plötzlichen "hastigen hinwegreißen" bzw. "herausreißen" übersetzen. So würde doch der auf die Erde herabgestürzte Drache die auf die Entrückung und ihre Rettung wartende wahre bzw. universelle Gemeinde, wenn er es nur irgendwie noch kann, im selben Moment, wenn auf der Erde angekommen ist, augenblicklich zur Gänze vernichten. Denn er hat, wie wir lt. Offenbarung 12, 12 hörten, nur nur wenig Zeit und darum großen Zorn und würde es kaum zulassen, daß Ihr Christus seine geliebte Braut zu sich holt. (vgl. nochmals im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen" ab hier).

8. Wir sollen nach 1. Thessalonicher 4, 18 handeln und einander im Wissen um die baldige Entrückung der Gemeinde Christi vor der kommenden Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« durch den Antichrist mit den Worten aus 1. Thessalonicher 4, 13-18 trösten. Dies aber hat für die Betrachtungen zum Zeitpunkt der Entrückung eine Konsequenz.
Bei allem, was den Menschen der Erde in der allernächsten Zukunft bevorstehen wird, es kann einem dabei schon richtig Angst und Bange werden. Wie aber können wir Trost finden, wenn wir annehmen, doch in das kommende Verderben zumindest ein Stück weit hineingehen zu müssen, weil wir uns nicht davon abbringen lassen wollen, zu glauben, daß Gott uns damit prüfen möchte? Wir dürfen den Worten der Bibel also ruhig glauben, denn das Wissen um die Entrückung vor dem Zorn des Antichrist ist wahrhaftig und gibt uns Kraft.
So warten wir als seine Braut also nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichristen, auf seine Weltroberung und gewaltsame Machtergreifung, sondern schauen geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen unseres Bräutigams und Erlösers Jesu Christus, der zu uns kommt, um uns vor alledem zu retten, damit es uns erspart bleibt. Und wir sollten es bedenken: Alle Prophetie der Bibel ist keine Flucht in die Zukunft, nur weil die Gegenwart so schwer zu ertragen ist, sondern sie gibt uns die entscheidente Kraft für dasjenige, was in der Gegenwart zu tun ist. Denn Prophetie ist durchaus kein falscher Trost, sondern unsere uns stark machende Hoffnung auf den Sieg (vgl. das im Zusammenhang mit der Entrückung abschließend Gesagte in 1. Thessalonicher 4, 16-18):
"... so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Gott hatte damals Noah versprochen, daß er und auch seine Nachkommen wegen Ihren Sünden niemals mehr so radikal heimsuchen und global vernichten wird. So wurde Noah auch bereits durch die Bedeutung seines Namens (Die Bedeutung des Namens Noah lautet: Er wird uns Ruhe bzw. Trost bringen.) zum Symbol auf den kommenden Retter und Christus. Anders herum gesagt: Die Bedeutung des Namens Noah wurde bei den Juden zu einem der großen Namen des von Gott seinem Volk versprochenen Retters und der Regenbogen zum Zeichen seines ewigen Bundes mit uns Menschen und seiner grenzenlosen Geduld.
So lautet einer der großen Messiasnamen der Juden: "der Tröster". Dabei beziehen sie sich auf 1. Mose 5, 29, weil Lamech bei der Geburt seines Sohnes Noah ausrief:
"Der wird uns trösten ... ."
Daß es bei dem zukünftigen über die gesamte Welt kommenden und globalen "Verderben" kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur "Zeit des Endes" lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." einmal so sein wird wie zur Zeit Noahs, bekräftigt also nicht nur unsere Annahme, daß es für die Christen jener Zeit auch hier ein "unmittelbar vor dem Verderben Entfliehen können" geben wird, sondern spendet uns wie in 1. Thessalonicher 4, 16-18 beschrieben auch einen großen Trost.
Wie aber sollten wir uns mit dem uns durch Gottes Wort gegeben Wissen um die "Wegnahme bzw. Entrückung und damit Rettung der wahren bzw. universellen Gemeinde" überhaupt trösten können, wenn wir dennoch befürchten müßten, daß uns das endzeitliche Verderben trotz Entrückung nicht erspart bleiben wird und wir trotzdem die bereits zum Greifen nahe vor uns liegende, auf der Erde bald kommende sehr, sehr notvolle Zeit doch noch zumindest ein Stück weit miterleben müssen? Kann die zu uns ausgestreckte und rettende Hand Jesu, die eines Gottes der Gnade, der uns wie ein Vater sehr liebt, mit soviel diesem vorausgehendem Leid und Schmerzen verbunden sein, zudem wenn im Zusammenhang mit den nächsten Kommen Jesu in der Bibel von Braut und Bräutigam und dem Hochzeitsmahl des Lammes die Rede ist? Glauben wir das? Würde sich nicht, wenn er sie in Gefahr weiß, ein angehender, guter Bräutigam sich jederzeit und ohne zu zögern schützend vor seine Braut stellen und mit allen Mitteln und unter Einsatz seines Lebens versuchen, jegliches Leid von ihr fernzuhalten oder sie der unmittelbaren Gefahr eigenhändig entreißen? Aber genau dasjenige geschieht doch bei der Entrückung!

9. Durch die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sollen alle dann weltweit lebenden wahrhaftigen Chrristen vor den auf der Erde hereinbrechenden und besonders dramatischen Ereignissen bewahrt werden und zum Thron Jesu Christi hin entfliehen können (Lukas 21, 34-36). Und diesem Zusammenhang wird in Lukas 21, 36 ausdrücklich darauf verwiesen, daß wir "vor diesem allem" (gemeint ist vor den zuvor gesagten schrecklichen Dingen) entfliehen werden.
Wenn wir aber
"vor diesem allem" entfliehen werden und Lukas hier das Wort "allem" verwendet, wie kann es dann sein, daß wir noch vor der Entrückung auch nur durch einem Teil des kommenden Verderbens doch noch hindurchgen müssen. Warum glauben wir an dieser Stelle den Worten der Bibel nicht und wollen unser großes Glück nicht wahr haben?
"34 Habt aber (dabei und in Anbetracht des noch bis zur Entrückung fortwährenden relativen Weltfriedens unentwegt) acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens über euch komme! (Markus 4.19) 35 Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. (1. Thessalonicher 5.3) 36 Darum wachet jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn! (Markus 13.33)"
(Lukas 21, 34-36; Schlachter Bibel 1951; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

10. Die universelle Gemeinde Jesu Christi wird im Buch der Offenbarung ab dem 4. Kapitel, also bereits vor dem Öffnen der sieben Siegel des 6. Kapitels unter diesem, ihrem weltlichen Namen nicht mehr erwähnt. D.h. dann wenn die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, der entfesselte Zorn des Antichrist, der nach der Wegnahme dessen, was ihn aufgehalten hatte, über Gottes Weltordung entbrennen wird, gerufen werden, ist sie auf die Erde nicht mehr zu finden. Wie auch sollte sie das.
Denn bereits ab Kapitel 5 der Offenbarung des Johannes wird dieses nunmehr Fehlen der universelle Gemeinde Jesu Christi auf der Erde hinlänglich erklärt:
Erstens: Bei der Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde Jesu Christi handelt es sich nicht um die Bewahrung und Herausrettung einzelner Personen. Sondern zu diesem Zeitpunkt, an dem die Entrückung stattfinden wird, soll die gesamte Brautgemeinde in ein unverwesliches Wesen verwandelt werden. Das ist ihr eigentliches Ziel. Sie wird, um dieses Ziel zu erreichen, von der Erde entfliehend als Gesamtheit bzw. in ihrer Vollzahl wie durch eine geöffnete Tür in den Himmel eingehen, um dort zusammen mit den bereits zuvor vom Tode auferweckten in Christus Entschlafenen mit ihrem himmlichen Bräutigam für immer vereint zu sein. Und wir hörten es in bereits: Dabei werden die dann noch auf der Erde lebenden den bereits verstorbenen Christen nicht zuvorkommen (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und in 1. Korinther 15, 50-58).
Vergessen wir es also nicht. Es wird doch für uns, die wir dann noch leben und ebenso für die in Christus bereits Entschlafenen gleichsam gelten:
"
20 Denn unser Bürgerrecht[A] ist in <den> Himmeln, von woher wir auch (dann wenn wir uns noch auf der Erde befinden, am Tag der Entrückung) <den> Herrn Jesus Christus als Retter  erwarten
A) o. Gemeinwesen, o. Staat (worin man Bürgerrecht hat)
21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten
(verwandeln) wird zur Gleichgestalt mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge[A] sich zu unterwerfen.   A) o. das All "
(Philipper 3, 20-21 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Zweitens: Vergessen wir nicht das zu Israels endlicher Errettung Verheißene:
"25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden (durch die Entrückung) zum Heil gelangt ist;
26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«"
(Römer 11, 25-27; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Muß dann nicht das zu Israels endlicher Errettung Verheißene erst nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kommen, also erst dann, wenn die Braut bereits bei ihrem Bräutigam Jesus Christus im Himmel sein wird und mit ihm vereint ist? Der neue Bund Gottes mit Israel wird also erst nach der Entrückung geschlossen.
Drittens: Das Wort “ekklesia” ist das griechische Wort für "Gemeinde". Das Wort “kaleo” hat die Bedeutung von "rufen" und "ek" kann man mit "heraus" übersetzen. "ekklesia" meint darum eigentlich “Menschen, die aus der Welt herausgerufen wurden, aber herausgerufen wohin.” Nun wird verständlich, daß sich, wenn die Gemeinde einmal zu ihrem eigentlichen Bestimmungsort in den Himmel entrückt und danach auf der Erde nicht mehr gesehen werden wird, auch ihr Name ändern muß, unter dem sie in der Welt bekannt war (vgl. Offenbarung 3, 12). Diese Rettungsaktion für die wahre bzw. universellen Gemeinde aber geschieht für sie, um lt. Offenbarung 3, 10 vor der auf der Erde kommenden „Stunde der Versuchung“ bzw. um demjenigen in Offenbarung 12,12 zum großen Drache bzw. Satan Gesagten Rechnung tragend vor der „Stunde (des Zorns) des Versuchers“, die bzw. der den gesamten Erdkreis treffen soll, bewahrt zu werden, in der Art, daß sie durch ihren himmlischen Retter aus der Welt genommen werden wird. Darum wird sie auch im Buch der Offenbarung des Johannes ab Kapitel 4, dann wenn die wahre Gemeinde wieder mit Jesus Christus vereint sein wird, verständlicherweise unter ihrem weltlichen Namen "Gemeinde" nicht mehr erwähnt und auf der Erde nun nicht mehr gesehen.
Viertens: Ab Kapitel 4 der Offenbarung werden ab jetzt andere Bilder verwendet, um die dann bereits aus der Welt herausgerufene, wahre bzw. universellen Gemeinde nach ihrer Wegnahme von der Erde an ihrem neuen Aufenthaltsort zu beschreiben. Denn sie wird vom Seher Johannes ab jetzt in der Thronumgebung Gottes gesehen. Und es werden für sie ab dann anstelle ihres bisherigen Namens Gemeinde Begriffe wie "vierundzwanzig Älteste" und "Priester Gottes und Christi" für sie verwendet:
So können wir die Fülle bzw.Vollzahl der aus der Welt herausgerufenen wahren bzw. universellen Gemeinde, die nun bereits zu Jesus hin versammlt worden ist und im Kapitel 4 der Offenbarung (vgl. in Offenbarung 4, 1–5) als die Gesamtheit des Priestervolkes Jesu Christi lt. Offenbarung 20, 6 symbolisch dargestellt wird, in der Gestalt der um den Thron Gottes versammelten vierundzwanzig Ältesten sehen, die dann in weißen Kleidern und angetan mit einer goldenen Krone auf dem Haupt allesamt und ohne Ausnahme rings um den Thron Gottes stehend zu finden sind:
"1 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine Tür, geöffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf! Und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muß.
2 Sogleich war[A] ich im Geist: und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.   A) w. wurde 
3 Und der da saß, <war> von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sarder, und ein Regenbogen <war> rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.
4 Und rings um den Thron <sah ich> vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste,
 bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Siegeskränze.
"
(Offenbarung 4, 1-4 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und man muß hierzu wissen: Die 24 Ältesten repräsentierten im alten Judentum die Leiter der 24 Priesterklassen (Wochenabteilungen) im Tempel, also die vollzähligen Priesterschaft bzw. das gesamte Priestervolk des ganzen Landes Israel mit all seinen 12 Stämmen. Die 24 Ältesten stehen also symbolisch für das gesamte Priestervolk und sind in der Thronschau von Johannes im Himmel allesamt um den Thron Gottes versammelt. Und jede Priesterklasse der 24 Priesterklassen tat normalerweise zweimal im Jahr jeweils eine Woche lang im Tempel ihren Dienst (immer von Sabbat bis Sabbat).
Diese vollzählige Priesterschaft des ganzen Landes Israel, die nun Johannes im Himmel sieht, bzw. das gesamte Priestervolk Israels zählte zur Zeit Jesu eben 24 Älteste bzw. Leiter. Und jene 24 Ältesten bzw. Leiter mußten damals zur Zeit Jesu immer nur dann komplett zusammenkommen, wenn sich alle Juden des Landes Israel an einem einzigen Ort versammelten (so sinngemäß zu finden bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und sind nicht zum Zeitpunkt des in Offenbarung 4, 1-4 Gesagten alle von der Erde durch die Entrückung weggenommenen Gläubigen an nur einem einzigen Ort im Himmel nämlich bei ihrem Herrn Jesus Christus und zwar in ihrer Fülle bzw. Vollzahl versammelt? Und spricht Johannes nicht in Kapitel 20 davon, daß wir an unserem Ziel angelangt im Himmel Priester Gottes und Christi sein werden?
"Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung
(diese steht aber symbolisch für die Entrückung). Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre."
(Offenbarung 20, 6; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dann muß es wohl tatsächlich so sein, unglaublich aber dennoch wahr: Ab Kapitel 4 der Offenbarung des Johannes ist lt. Offenbarung 4, 1-4 die gesamte Priesterschaft in ihrer Vollzahl in der himmlischen Thronumgebung versammelt. Und wir, die wir dann bereits entrückt worden sind, werden in den Priesterstand Gottes und Christi erhoben ab dann an der Seite unseres Königs tausend Jahre mit ihm regieren.
Fünftens: Geschieht nicht das in Offenbarung 4, 1-4 Gesagte auch im Zuge einer Entrückung? Denn eine Tür im Himmel ward aufgetan und der Seher Johannes wurde vom Geist ergriffen und lt. Offenbarung 4, 2 in den Himmel geführt. Die Kamera Gottes wandert sozusagen von der Erde weg in den Himmel mit.
 


Fazit:
So muß also die "Zeit des in Thessalonicher 1, 10 beschriebenen endzeitlichen Zorns", will unser Herr Jesus und lt. 1. Thessalonicher 1, 10 davor erretten, tatsächlich bereits mit bzw. unmittelbar nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde und zwar mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des lt. Offenbarung 12, 9+12 auf die Erde hinabgestürzten Drachen beginnen. Und mit Gewißheit erst später bzw. einige Zeit danach wird der Zorn des mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf seine Tempelschändung hin folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet werden. Andersherum ist es überhaupt nicht denkbar und macht keinen Sinn (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der Verfasser dieser Homepage geht davon aus, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird und dadurch wie in Offenbarung 12, 9-12 beschrieben in großen Zorn gerät (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen").
Auch ist die Gemeinde Jesu Christi nach Johannes 5, 24 nicht für die weltlichen Endzeitgerichte bestimmt, die bereits mit den in Offenbarung 6, 1-8 erwähnten Siegelgerichten beginnen. Sie muß damit sowohl nicht durch den Zorn des mit dem Drachen aus Offenbarung 12, 9-12 gemeinten Verderbers als auch erst recht nicht durch den erst später nachfolgenden “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, hindurchgehen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 9-10), sondern wird wie in Offenbarung 3, 10-13 beschrieben durch ihre Wegnahme vor der „Stunde der Versuchung“ von ihrem Herrn bewahrt werden.
Wenn wir also davon ausgehen können, daß die wahre bzw. universelle Gemeinde vor dem Zorn des großen Drache bzw. Satan, der von ihm gespeisten Wut des mit "Sohnes des Verderbens" und damit gleichzeitig auch vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten und dann zeitgleich beginnenden „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden wird, ist die Lehre von der Entrückung eine sehr frohmachende Botschaft, die uns die Angst vor einer völlig ungewissen Zukunft nimmt. Denn der Gedanke an eine einer Rettung gleichen "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" ist die einzige Hoffnung, die es jetzt noch gibt. Und somit ist die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" zugleich unsere allernächste Zukunftserwartung. Und dies ist sie sogar in Anbetracht dessen, daß auf der ganzen Erde schon sehr bald die Lage sehr, sehr ernst werden wird.
Wir müssen uns demnach vor dem Überraschungsangriff des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" auf Gottes bestehende Weltordnung, d.h. dem von ihm gewaltsam erzwungenen und sehr opferreichen Untergang der Nationen und der in Offenbarung 3, 10 erwähnten und dann zeitgleich beginnenden „Stunde der Versuchung“ nicht fürchten. Denn der Apostel Paulus gebietet uns dies doch sogar. Ja, er ruft es uns gleichsam zu: "... So tröstet euch mit diesen Worten (eurer Rettung) untereinander."
(vgl. das zu Entrückung in 1. Thessalonicher 4, 13-18 Geschriebene)



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Die Entrückung der universellen, ihrem Herrn, dem wahren Christus gehörende Gemeinde als Weg Gottes, die Seinen aller Welt Enden vor dem kommenden Verderben zu erretten

"Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung." (Galater 4, 28)

Der alttestamentarische Prophet Jesaja hatte bereits vor über 2700 Jahren eine Vision, daß der Gott Israels seine Barmherzigkeit nicht nur über sein Volk Israel walten lassen wollte, sondern daß sich die Gnade seiner Errettung in ferner Zukunft einmal auf die gesamte Erde ausweiten würde.
So umschließt das nachfolgend aufgeführte prophethische Wort aus Jesaja 45, 22 also auch die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit ein:

Jesaja 45, 22
22 Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Denn wie aus der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" hervorgeht, wird in absehbarer Zukunft lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes Verderben den gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt. Dann wird die gesamte Erde zu einem ausbruchssicheren Gefängnis werden, aus dem es kein Entfliehen gibt.

Hat diese unsere Erde noch eine Zukunft, auch dann wenn der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt hat, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12) und ein in der Bibel vorhergesagtes noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"") und auch dann, wenn uns zudem allem auch noch die Wissenschaftler der heutigen Zeit eine düstere Zukunft prognostizieren? Der Verfasser dieser Homepage meint ja, Denn der Gott des Himmels hält uns seine ausgestreckte Hand entgegen:

Was die Entrückung ist, was sie beinhaltet und warum sie als Gottes Rettungsplan notwendig wird und an welchen Stellen sie in der Bibel vorhergesagt wird, darüber sollen die sich nun anschließenden Kapitel dieser Seite Auskunft geben.

Während früher Menschen wußten, daß es einen Tag geben wird, an dem die in Christus Entschlafenen zusammen mit den dann lebenden gottesfürchtigen Menschen von der Erde fort dem Herrn entgegengeführt werden, um von da an allezeit bei ihm zu sein und in sein ewiges Reich einzugehen, und das ist ein Reich, das nicht von dieser Welt ist, berührt das in der Bibel angekündigte Heil Gottes und sein handfestes, himmelzerreißendes Eingreifen in diese Welt heute viele Menschen kaum und bewegt sie nur noch wenig.
Ja vielerorts wird das Thema der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ignoriert oder gar verneint und dies, obwohl es unser Herr Jesus im 1. Thessalonicherbrief  in einem sogenannten Herrenwort selbst ankündigte (vgl. 1. Thessalonicher 4, 13-18). Ist doch die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde als ein fester Teil der göttlichen Heilspläne mit den MenVerlauf des himmlischen Kampfesschen zu verstehen.
Vergessen wir auch nicht, was der große irische Denker C. S. Lewis einst über das Jenseits und das zukünftig Ewige sagte. Und dieses sollte uns alle ins Nachdenken bringen: - Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).

"Erst seitdem für das Handeln der Christen nicht mehr der Gedanke an das Jenseits bestimmend war, sind die Christen im Diesseits ohne Wirkung."

Der Gott der Juden wird zur "Zeit des Endes" also seinem Volk zu Hilfe kommen. Und er tut dies, weil dessen Name Jesus ist, der da bedeutet "Gott rettet", durch seinen Christus. Auf diese Weise erfüllt sich die Prophetie des Mose, den der von ihm in 5. Mose 18, 15-18 verheißene andere Mose wird dann zum großen Herauszieher seines Volkes (vgl. im Kapitel "Der Christus Gottes wird zu dem von Mose in 5. Mose 18, 15- - Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
18 angekündigten Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation").
Denn zu unübersehbar und zu groß wird die sich daran anschließende Verführung auf der Erde sein, die einmal von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.



Was aber zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde führen wird, hat letztendlich seinen Ursprung in menschlichem Machtbestreben, steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott und liegt der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes" zugrunde.
So beruht das kommende Verderben  lt. 1.Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen:
- erstens die Opposition bzw. Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den Menschen.


Und genau das ist es auch, was dann dazu führt und das beim Propheten Daniel vorhergesagt wird: Der Antichrist zur "Zeit des Endes wird im Zuge seines Machtaufstiegs im Vorfeld mittels Betrug die "Starken" vernichten (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick"):

"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (Daniel 8, 24).

Und mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die (dann während der Endphase der Zeit derVerlauf des himmlischen Kampfes »zehn Hörner«, Daniel 7, 7-12) eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung besitzen.

Der die Wahrheit zu Boden werfende Antichtrist zur "Zeit des Endes" plant also ein globales Verderben. Denn eine von Menschenhand eingefädelte Not soll dann über die ganze Erde kommen. Und wir befinden uns zum heutigen Zeitpunkt schon sehr nahe davor.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes WeltVerlauf des himmlischen Kampfesordnung.

Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des Herrn.
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung! Verlauf des himmlischen Kampfes

Und auch was in der Bibel über zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde prophezeiht worden ist, muß sich Punkt für Punkt erfüllen, denn:
Verlauf des himmlischen Kampfes
"Es war nichts dahingefallen von all dem guten Wort, das der HERR dem Hause Israel verkündigt hatte. Es war alles gekommen." (Josua 21, 45)

Und vergessen wir nicht:
Als Jesus damals den Tempel verließ, begann für das Land Israel vor ca. 2000 Jahren das Gericht.
Und so wie das Land Israel heute mit seiner politischen Wi - Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
ederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist, beginnt auf der Erde die Gerichtszeit Gottes genau dann, wenn die Stimme von Braut und Bräutigam auf ihr nicht mehr zu hören sein werden.
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Vergessen wir dabei nicht, und beachten wir die Worte aus der Bibel, wenn wir an die "Wegnahme bzw. EnVerlauf des himmlischen Kampfestrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" denken:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
(Johannes 5, 24; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)"

Denn ist mit diesem neutestamentarischen Begriff "Gericht" in Johannes 5, 24 nicht derjenige "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17 gemeint, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), mit dem der Gott Israels die alte Ordnung wiederherstellen und das Land Israel von seinem endzeitlichen Bedränger befreien wird, um seine Herrschaft über Israel erneut aufzurichten bzw. zu bestätigen (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?
Denn die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Es ist derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
D.h., wer zur wahren Gemeinde dazu gehört, muß die endzeitlichen Gerichte Gottes nicht fürchten und nicht miterleben, sondern wird davor mit Jesu Hilfe durch eine Entrückung entfliehen können.

Die Zeit unmittelbar vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist demnach gleichzeitig derjenige Zeitabschnitt, der dann seinen Anfang nimmt, wenn schon sehr bald über den Erdenkreis ein plötzliches "Verderben" hereinbrechen wird, das den gesamten Erdkreis trifft. Bzw. es ist derjenige Zeitabschnitt, der dann zum Abschluß kommt, wenn die „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 anbricht.
Es ist die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, die bis hin zum Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 reicht. Dann wird , wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die furchtbarste Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird.

Und dasjenige geschieht mit der bzw. unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde, dann wenn sich zu dieser Zeit Gottes schützende Hand zurückzieht:

1. Das was am Thron Gottes und im Himmel geschieht:
- Das Lamm bricht nun nach u. nach die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem  Antichrist wird jetzt Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2 ).
- Der Engelfürst Michael, der dem Antichrist damit sein Volk schützend bislang den Weg versperrt hatte, tritt nun beiseite, um ihn nun ungehindert durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Jetzt entbrennt ein Kampf im Himmel: Der große Drache bzw. Satan wird, weil nun lt. Johannes 14, 2 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) u. seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt u. dessen Engel mit ihm (vgl. Offenbarung 12, 7-12). Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn.
- Die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ (d.h. der Versuch der massiven Täuschung) beginnt.
2. Das was in der irdischen Welt geschieht:
- Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der “Stunde der Versuchung” bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
- Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich erst jetzt die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
- Aber und dies ist bei allem Negativen sehr tröstlich, zu wissen: Nur möglicherweise wenige Tage danach (wahrscheinlich nicht mehr als 40) erleben die Juden ein zweites Pfingstwunder (vgl.  Sacharja 12, 10). Denn die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird, wenn man Römer 11, 25 richtig versteht, nicht unbemerkt und ohne Auswirkung auf die zurückgebliebene Welt insbesondere auf Israel bleiben. So werden die die Entrückung begleitenden Zeichen möglicherweise auch von den durch die Entrückung nicht betroffenen Erdbewohnern mindestens zum Teil ebenso wahrgenommen (vgl. die sehr bekannte Bekehrung des Saulus). Und dies ist eine sicher sehr positive Auswirkung des Ereignisses der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Juden.

Die nun, d.h. unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde folgende Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der sich an die lange, bislang relativ friedliche Zeit anschließt. Es ist die Zeit des hereinbrechenden "Verderbens", das in die "Stunde der Versuchung" aus Offenbarung 3, 10 gipfelt, dasjenige  "Verderben", welches lt. 1. Thessalonicher 5, 3 alle Menschen der Erde unerwartet überfällt, wie die Wehen eine schwangere Frau. Und das im Zuge der Machtentfaltung des Antichristen in Daniel 8, 24 beschriebene gewaltsame "Vernichten der Starken", welches bisher einen schleichenden Verlauf nahm und einen verdecken Charakter besaß, wird ab jetzt von jedermann offensichtlich als ein gewaltsames Vorgehen erkennbar.
Es ist der Beginn einer Zeit desjenigen "Verderbens", von dem man glauben soll, er sei anfänglich »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15; Jesaja 13, 6). Aber der wahre »Tag des Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche, dann, wenn lt. Joel 1, 8-14 das tägl. Opfer bereits weggenommen worden ist.

Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird beispielsweise aus Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

Da der Seher Johannes sich in seinem Buch der Offenbarung in der Mehrzahl auf die Aussagen des Propheten Daniel bezieht, ist anzunehmen, daß er, indem er das Tier als den achten König beschreibt, auf diejenigen "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8  bezug nimmt, von denen später vor den Augen des "anderen kleinen Hornes" lt. Daniel 7, 8 drei ausgerissen werden.
Wir sollten es also nicht vergessen: Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", der der Wiederkunft unseres Herrn Jesus, bei dieser er seine Füße auf die Erde setzen wird, unmittelbar vorausgehen soll, ist keine langsam gewachsene politische Struktur.
Vergleichen wir hierzu auch die Situationsbeschreibung bei Daniel 7, 7:
Nachdem vom mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten eigentlichen Antichristen lt. Daniel 7, 8 "... drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden", ist er also im Endzustand, d.h. dann, wenn er bereits an die Weltmacht gekommen sein wird, nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des bei Daniel 7, 7 beschriebenen vierten danielischen Tieres, sondern, wie es in Offenbarung 17, 11 nachzulesen ist, das "achte". Zwischen den verbliebenen sieben Hörnern des bei Daniel 7, 7 beschriebenen vierten danielischen Tieres bricht demnach ein weiterer, das nicht zu den "sieben" paßt, der achte und letzte völlig eigenständige Herrscher hervor. Denn der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinte eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" bricht oder sprießt lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und nicht aus sondern zwischen den 10 Hörnern hervor (gemeint sind die "zehn", die garade dann zu dieser Zeit bereits bestehen).
Und wie wir wissen, steht die in Offenbarung 17, 11 angegebene Zahl "sieben" wie auch die symbolisch zu verstehende Zahl "zehn" nach der biblischen Zahlensymbolik ebenso für Vollkommenheit, Vollständigkeit oder Gesamtheit und zielt im Sinne von Offenbarung 17, 11 also auf die Gesamtheit im Sinne von Lückenlosigkeit aller politischen Herrscher des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 ab.

Aber der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinte eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" wird unsichtbar und von allen menschlichen Blicken im Hintergrund verborgen bleiben. Dies symbolisiert der Prophet Daniel damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet in Erscheinung treten wird und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringt, daß jeden Winkel der Erde treffen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte").
Und ist mit diesem in 2. Thessalonicher 2, 3 auch sogenannten "Sohn des Verderbens", der dort als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, nicht derjenige gottfeindliche (Menschen-)Sohn gemeint, der auf der Erde, genau dann, wenn es kein Mensch erwarten wird, das "Verderben" und große Verführung bringen wird?
Und warnt der Apostel Paulus in diesem Zusammenhang, nämlich genau im Zusammenhang mit dem Erscheinen jenes "Menschen der Bosheit", nicht davor, daß zu dieser Zeit das dann kommende Verderben von vielen als ein Verderben von Gott, so "als sei der Tag des Herrn schon da", verkannt werden wird?

Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Es muß also tatsächlich so sein, daß der "Mensch der Bosheit" gleichzeitig auch der "Sohn des (aus heutiger Sicht bald kommenden) Verderbens" ist, also derjenige Mensch, der auf der Erde, genau dann, wenn es keiner erwarten wird, aus einer relativ friedlichen Zeit heraus von vielen völlig unerwartet das "Verderben" und eine damit einhergehende große Not bringen wird. Und es soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es wie bereits weiter oben erwähnt lt. Offenbarung 6, 8 dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird!

Der sich daran anschließende, von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Vergessen wir dabei nicht, und beachten wir die Worte aus der Bibel, wenn wir an die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" denken:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
(Johannes 5, 24; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)"

Und wir sollten im Zusammenhang mit der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde, die dadurch vor der „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 bewahrt wird, an dieser Stelle bedenken: Mit dem in Johannes 5, 24 verwendeten neutestamentarischen Begriff "Gericht" ist genau derjenige "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17 gemeint, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), mit dem der Gott Israels die alte Ordnung wiederherstellen und das Land Israel von seinem endzeitlichen Bedränger befreien wird, um seine Herrschaft über Israel erneut aufzurichten bzw. zu bestätigen (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?
Wir, die wir einst entrückt werden, kommen also nicht in das Gericht, sondern sind mit der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Gottes Eingreifen und die Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine dennoch gelingende Rettung des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der Zeit der Trübsal kann man bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus der Unterwerfung unter die Heiden bezeichnen.
So wird der lebendige Gott es selbst sein, der am Ende der Tage seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Und dieses handfeste Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Und wir tun also gut daran, in den für die Endzeit verheißenen Dingen zu seinem endzeitlichen Zornesgericht nicht ein bloßes Dreinschlagen Gottes zu erkennen. Das für die "Zeit des Endes" angekündigte endzeitliche Zornesgericht Gottes (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?" und im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams") hat einen die Seinen Gottes befreienden Charakter.


Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geht dem »Tag des Herrn« voraus


tabellarische Gegenüberstellung:


Die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde"  bzw. der in 1. Thessalonicher 5, 8-9 neutestamentarisch verheißene »Tag Jesu Christi«, was nicht wegen der Sünde geschieht, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil Der altestamentarisch angekündigte schreckliche »Tag des Herrn« ist der vom Gott des Himmels vorbestimmte Tag seines Gerichts und seines Zorns der Vergeltung















































Wie nahe steht unser uns vor dem kommenden Verderben mit einer Entrückung errettender Herr Jesus vor der Tür?

Der Zeitabschnitt, der heute sehr nahe vor uns liegt, kann man als den Zeitabschnitt vom Zeitpunkt des plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte der 70. Woche nach Daniel 9, 27 beschreiben. Und das in dieser Zeit hereinbrechende globale Verderben wird wider seinem Anschein, von Gott herzukommen, doch nur von Menschenhand verursacht (vgl. Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6). Aber heute ist, wenn man an die von Jesus in seiner Endzeitrede für die "Zeit des Endes" angekündigten wehenartigen Massen- bzw. Weltkriege denkt, auf der Erde immer noch seine relativ friedliche Zeit.


Im krassen Gegensatz dazu steht in Offenbarung 6, 4 das vom Tier aus Offenbarung 13 Gesagte, derjenige Weltherrscher, der im Zuge seiner Machtentfaltung den Frieden von dieser Welt wegnehmen wird, um, nachdem er lt. Daniel 8, 24 die »Starken« dieser Erde urplötzlich militärisch vernichtet haben wird, anschließend mit betrügerischer Absicht als der Christus und Friedefürst Gottes aufzutreten. Und wenn er den Frieden von dieser Welt wegnehmen wird, muß er dann nicht, obwohl er sich später selbst göttliche Wesenheit zuschreibt, doch nur von dieser Welt sein?

Wir sollten es an dieser Stelle unbedingt beachten: Das größte aller Endzeitzeichen, welches der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde unmittelbar vorausgeht und das für jedermann am deutlichsten wahrgenommen werden kann, ist das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" (vgl. auch im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
Vergessen wir angesichts dieses großen, bereits sichtbaren Zeichens an dieser Stelle nicht, wie greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen sein muß aber auch, daß damit die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit schon sehr bald beginnt (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an").
Denn nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"
Das größte Zeichen, welches unser Herr Jesus selbst prophezeit hat und das dann zu sehen sein wird, wenn dieses alles beginnt, ist darum, weil es bereits der Prophet Daniel es als einziges von allen hervorgehoben hat, das Wiederergrünen des Feigenbaumes (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
Und der Feigenbaum, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt heute tatsächlich und sichtbar wieder auszuschlagen. Schließlich ist der Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7). Sondern, wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf der politischen Landkarte der Erde. Die gegenwärtige Entwicklung Israels wird so zum großen und sichtbaren Zeichen für die Welt.

Der Schreiber dieses Textes versucht darum auf dieser Seite seiner Homepage zu beweisen, daß wir bereits in der Endzeit, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und zwar in engerem Sinn leben und die Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde weggenommen bzw. entrückt werden) unmittelbar bevorstehen muß. Denn unser Herr Jesus sagte in seiner sogenannten und etwas weiter unten teilweise zitierten "Endzeitrede" seinen Jüngern in Matthäus 24, 32 sinngemäß wie folgt voraus:
An dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes" werdet ihr es erkennen können, daß das Ende nahe ist (und gemeint ist hier zweifellos, wie man dasjenige Ende erkennen kann, welches seinem zweiten Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgehen wird bzw. welches dieses ankündigt). Und dies ist wohl auch das markannteste aller dann sichtbaren Zeichen, denn das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist in der Bibel ein spezielles Bild für Gottes Wiedererwählung der Juden und die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel nach der langjährigen Zerstreuung unter den Nationen (vgl. nochmals im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"). Somit wird das Land Israel mit seiner politischen Wiederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr.
Denn das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist auch derjenige Zeitpunkt, an dem Gottes Verwerfung seines heiligen Volkes bzw. der mit den im Alten Testament mit den "Heiligen" gemeinten Israeliten tatsächlich ein Ende hat und die Juden von Gott nach ihrer Wiedererwählung zurück in das Land ihrer Väter geholt werden (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel"). Das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist also ein wahrhaft großes Ereignis und wohl unübersehbar für alle Menschen, die dies miterleben dürfen und, so meint der Verfasser dieser Homepage, geschieht heute bereits vor unser aller Augen.

Wie wir im Kapitel dieser Homepage mit der Überschrift "Wir gehören zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes", welches die diesbzgl. Betrachtungen fortsetzt, gehört haben, hat das kleine, unscheinbare Wörtchen "jetzt" in Matthäus 24, 32 eine sehr weitreichende Bedeutung.
Denn mit dem kleinen Wörtchen "jetzt" in Matthäus 24, 32 verweist Jesus auf diese von ihm angekündigte Zeit, in der die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt. Ab dann bzw. auf diesen Zeitpunkt bezieht er auch seine unmittelbar darauffolgende Formulierung in Matthäus 24, 34:
"Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht, das zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht (und Jesus Christus auf diese Erde zurückkommen wird)."


Matthäus 24, 32-34
32 An dem Feigenbaum (der Feigenbaum ist in der Bibel ein Bild für das Land Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles seht (gemeint ist dasjenige, was Jesus zuvor von den Wehen des nahenden Endes, von der Zeit der Trübsal und von seiner sich daran anschließenden Wiederkunft auf die Erde zu seinen Jüngern gesagt hatte, dies soll also erst dann geschehen, wenn sichtbar werden wird, daß die Zweige des Feigenbaums jetzt saftig werden und wieder Blätter treiben), so wißt, daß er nahe vor der Tür ist. (hier sind ebenfalls symbolisch das Ende und seine Wiederkunft gemeint, die demnach erst dann, geschehen sollen, wenn die Zweige des Feigenbaums jetzt, d.h. also sichtbar bzw. vor aller Welt Augen wieder beginnen, saftig zu werden und wieder Blätter zu treiben beginnen)
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht bzw. präziser formuliert diejenige Generation, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen (gemeint ist also genau diejenige Menschengeneration, die das Wiederergrünen bzw. die damit gemeinte nationale Wiederentstehung des Staates Israel miterleben wird), bis dies alles geschieht (und auch Jesus Christus wieder auf diese Erde zurückkommen wird).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

Lukas 21, 29-36, revidierte Elberfelder Bibel 1985
29 Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume!
30 Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, daß der Sommer schon nahe ist.
31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, daß das Reich[A] Gottes nahe ist.   A) o. die Königsherrschaft
32 Wahrlich, ich sage euch, daß dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist.
33 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
34 Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei[A] und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht   A) o. Rausch
35 wie ein Fallstrick! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind.
36 Wacht nun und betet zu aller Zeit, daß ihr imstande seid, (am Tage der Entrückung) diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

Auf diesen ganz markannten Zeitpunkt des Saftigwerdens und Wiederaustreibens der Zweige des Feigenbaumes ist damit auch alles andere bezogen, was Jesus in diesem Zusammenhang mit dem Endzeitgeschehen und seiner Wiederkunft in Matthäus, Kapitel 24 zuvor prophezeit hatte. Und auch genau darauf bezieht er demnach auch seine Formulierung in Matthäus 24, 34.
Denn weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea nicht nur für das Wort Generation steht, sondern auch die Dauer eines Menschenlebens bedeuten kann, ist mit dem von Luther in Matthäus 24, 34; Markus 13, 30 und Lukas 21, 32 übersetzten Wort "Geschlecht" nach Meinung des Verfassers dieser Internetseite sehr wahrscheinlich nicht der Zeitbereich des gesamten Menschengeschlechts, sondern der Zeitbereich für eine einzige Generation bzw. eines Menschenalters gemeint.
Und wegen seiner doppelten Bedeutung, wird das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea, das in Matthäus 24, 34; Markus 13, 30 und Lukas 21, 32 von Dr. Martin Luther mit "Geschlecht" übersetzt wurde, in moderneren Bibelübersetzungen auch wieder als "Generation" wiedergegeben.

Mit seinem Bezug auf die eine ganz bestimmte Generation, nämlich der des wieder ergrünenden Feigenbaumes, legt Jesus in Matthäus 24, 34 einen Startpunkt fest und schließt daran ein Zeitintervall, nämlich die Dauer eines Menschenlebens an. So nennt Jesus Christus ganz bewußt den ungefähren Zeitbereich seiner Rückkehr, obwohl ihm Tag und Stunde nicht genau bekannt sind. Er grenzt damit, wenn man bedenkt, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist, den möglichen Zeitbereich seines Wiederkommens sogar relativ eng ein.

Weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea auch die Dauer eines Menschenlebens bedeutet (vgl. Psalm 90, 10), gibt Jesus Christus in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 seinen Jüngern damit genau an, wie lange diejenigen Christen, die bereits die Rückführung und Staatengründung des Volkes Israel miterlebt haben, noch weiter warten müssen, bis sich für diese alles das was er den Jüngern vor ca. 2000 Jahren bis hin zu seiner Rückkehr prophezeit hatte, erfüllen wird.
Daraus resultiert, daß die Gemeinde Jesu Christi, die noch z.T. die Neugründung des Staates Israel miterlebt hat, wenn diese Bibelauslegung der Wahrheit entspricht, die letzte Generation vor dem Kommen Jesu Christi zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" ist.
Jesus Christus könnte demnach sehr wahrscheinlich noch während unserer Lebenszeit, genau gesagt noch während einer Zeit von 70 - 80 Jahre, die sich an das Ereignis der Staatengründung Israels im Jahr 1948 unmittelbar anschließt, wiederkommen. Denn zur Zeit Jesu rechnete man für die Zeitdauer einer Menschen-Generation 70 - 80 Jahre.
Daraus resultiert aber auch, daß diejenigen Glieder der Gemeinde Jesu Christi, die gerade noch die Neugründung des Staates Israel miterlebt hatten bzw. erst nach 1948 geboren wurden, zu dieser letzte Menschen-Generation vor dem Kommen Jesu Christi mitgerechnet werden können.

Das heißt aber auch, daß die Wiederkunft Jesu Christi sehr wahrscheinlich unmittelbar bevorsteht und zusätzlich auch, daß wir, die wir heute offensichtlich zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes dazu gehören, wenn wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, seine Rückkehr sogar miterleben können!
Die hiermit heute bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist demnach ein gewaltiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde", und die bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist demnach ein klares und eindeutiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi bzgl. der heute immer noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde. Schauen wir also auf Israel. Denn diese Nation wird zum Zeiger an der Weltenuhr.

Und genauso legte auch der Autor Willi Buchwald des sehr klar und verständlich geschriebenen, empfehlenswerten Buches: "Israel und die Zukunft der Welt", 1986 in der 5. Auflage in der TELOS-Buchreihe im Brendow Verlag erschienen, die Zusammenhänge bzgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 aus.
Dem Verfasser dieser Internetseite liegt es aber wie auch Willi Buchwald am Herzen, daß eine Einschätzung zum ungefähren Zeitpunkt der Rückkehr Jesu Christi nicht zum Streitapfel zwischen den einzelnen Christen und den Gemeinden werden darf.

Und bedenken wir in diesem Zusammenhang auch: Aus Daniel 12, 7 geht hervor, daß genau dann, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende hat, die Zeit der Trübsal anbricht. Zu dieser Zeit wird nach der Prophetie Daniel´s das in Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 erwähnte »andere kleine Horn« , gemeint ist der Antichrist zu "Zeit des Endes", als der letzte große Herrscher der Erde sich gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" (vgl. Daniel 8, 8-12; 1. Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18; gemeint ist der lebendige Gott Israels bzw. sein verlängerter Arm, der Messias der Juden, Jesus Christus) wenden, ihm das tägliche Opfer wegnehmen und die Wohnung seines Heiligtums verwüsten (gemeint ist der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel Gottes in Jerusalem, die Wohnstätte Gottes bei den Menschen).

Fazit:
Das wichtigste und uns heute sehr bald bevorstehende Ereignis der Endzeit, in der wir uns ja heute bereits befinden und auf die wir derzeit mit einem rassanten Tempo zuleben, stellt also die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi gemäß 1. Korinther 15, 51-52 und 1. Thessalonicher 4, 13-18 dar. Und diese Generation, die das Ende der Zerstreuung Israels unter die Nationen miterleben wird, was mit der Staatengründung Israels am 14. Mai 1948 bereits geschehen ist, soll auch die Wiederkunft Jesu Christi sehen (vgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32).
Durch die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde sollen alle dann weltweit lebenden wahrhaftigen Chrristen vor der auf der Erde hereinbrechenden Verführung bzw. Vergewaltigung im Glauben durch den Antichrist und dem hierdurch ausgelösten Zornesgericht Gottes bewahrt werden und zum Thron Jesu Christi hin entfliehen können (Lukas 21, 34-36):

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mit der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Denn ist mit diesem ganz speziellen neutestamentarischen Begriff "Gericht" in Johannes 5, 24 nicht derjenige "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17 gemeint, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), mit dem der Gott Israels die alte Ordnung wiederherstellen und das Land Israel von seinem endzeitlichen Bedränger befreien wird, um seine Herrschaft über Israel erneut aufzurichten bzw. zu bestätigen (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?

Und bedenken wir, auf was der Deutsche Theologe Helmut Gollwitzer den Finger erhebend hinwies, als er den folgenden Satz formulierte:
"Das Evangelium, aus dem das Gericht entfernt ist, ist ein Schlafmittel."
(Zitat des Deutschen Theologen Helmut Gollwitzer)
Und der Verfasser dieser Homepage möchte dieses Zitat noch ergänzen:
"Das Evangelium, aus dem das bald kommende Entfliehenkönnen vor dem endzeitlichen und göttlichen Zornesgericht entfernt ist, ist ein Schlafmittel."

Und doch, auch angesichts der Tatsache, daß, wie wir weiter oben bereits gesehen haben, bald darauf durch die flehenden Gebete der Heiligen auf der Erde der Zorn Gottes gegen die dann sehr stark gewordenen gottesfeindlichen Mächte ausbrechen wird, die bewahrende Liebe des Herrn kann auch in dieser bald auf die Entrückung folgenden sehr schlimmen Zeit immer noch gefunden werden, denn auch hier ist auf der Erde noch Gnadenzeit.
Gerade dann, wenn der Antichrist große Macht erhält und so die Zeit der Trübsal auslöst, soll das Volk Gottes, Israel, dessen Zerstreuung bereits ca. 1400 Jahre v. Chr. in 3. Mose 26, 32-33 und ca. 700 Jahre v. Chr. in Jeremia 9, 12-15 und Jeremia 32, 37-41 angekündigt worden war, geistlich wiederhergestellt werden. Es wird, nachdem es aus den Heidenvölkern zurückgeführt wurde, allerdings erst nach der Entrückung der Gemeinde Christi, Jesus Christus als ihren erwarteten Messias erkennen und der Geist der Gnade und des Gebetes soll über dieses Volk ausgegossen werden (vgl. Sacharja 12, 10; Prophezeiung ca. 400 Jahre v. Chr.).

Vergessen wir an dieser Stelle darum nicht, wie greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen ist und daß die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" diesem sogar noch vorausgehen wird (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an").
Denn nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit und damit auch die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"
So wie das Land Israel mit seiner politischen Wiederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist, beginnt auf der Erde die Gerichtszeit Gottes genau dann, wenn die Stimme von Braut und Bräutigam auf ihr nicht mehr zu hören sein werden.

Es bleibt also eine oft vergessene, prophezeite und biblisch fundierte Tatsache: Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Es ist derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).


Der Christus Gottes wird zu dem von Mose in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten anderen Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation

Mose war bekanntlich der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose zum Propheten finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-18. Und in den beiden Kapiteln "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte" und "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven" haben wir bereits erfahren, daß die Juden zukünftig einen anderen Mose bzw. Herauszieher ihres Volkes erwarten. Und die biblische Bezeichnung »der Prophet« wurde damit zur wichtigsten alttestamentarischen messianischen Weissagung und ist der wohl geläufigste alttestamentarischen Messiastitel: 

5. Mose 18, 15-19
15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet.
18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wie wir es aus der Bibel wissen und wie es uns von unseren Kirchenvätern überliefert worden ist, wird der unserem wahren Herrn Jesus unmittelbar vorausgehende "Anti-Christus" Anbetung verlangen und Jesus Christus nachahmen. Ja er ist sogar derjenige der den Anspruch erhebt, wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben in einem seiner (Führungs-)Köpfe der vom Tod auferstandene Jesus Christus selbst zu sein. Und er muß es seinem Namen gemäß auch tun.
Denn daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal den, der den Tod besiegt hat und als Quelle des Lebens bezeichneten Jesus Christus kopiert, enspricht doch auch ganz und gar der Bedeutung des seines Namens:
So bedeutet die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti", im Zusammenspiel mit Christus verwendet, soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend", ist aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen.
Denn nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" ganz und gar den Platz des Christus Gottes ein und reißt er damit den Herrschaftsanspruch über die Welt an sich, ist er doch automatisch auch ein Christusgegner bzw. dessen Gegenspieler. Und kommt andersherum gesagt der Antichrist zur "Zeit des Endes" "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias" der Juden, muß er sich dann selbst nicht für den lebenspendenden Christus Gottes ausgeben?
Und wir erfuhren in diesem Zusammenhang bereits, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", in der öffentlich auftretenden Gestalt seines personenhaften falschen Propheten sichbar werden wird. Es ist ein in seiner äußerlichen Gestalt von ihm gut ausgesuchter und wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehender Mensch, den er auf den Thron Gottes setzen wird. Denn der diesen Dienst ausführende eine Mensch, welcher in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier beschrieben wird und den der Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den falschen Propheten betituliert, gleicht lt. der Beschreibung des Johannes lt. Offenbarung 13, 11 rein äußerlich betrachtet einem (Opfer-)Lamm.
Der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also einen Menschen, den »An-Stelle-von-Christus«, auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht"). Und genau das muß es wohl darum auch sein, auf was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte (vgl. im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven").
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?").
Aber das Reden dieses Tieres ist trotz seines Aussehens "gleich einem bzw. wie ein Lamm" abweichend von seiner trügerischen äußerlichen Erscheinung doch unverkennbar und seiner wahren Natur entsprechend "wie das des Drache" (vgl. dazu auch in Offenbarung 13, 11).
Dieser, der in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier beschrieben wird und den der Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den falschen Propheten betituliert, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" also mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten. Und mit diesem einen seiner in seinem Dienst stehenden wichtigsten (Führungs-)Köpfe wird ihm die Verführung gelingen.
Mit ihm also, mit einen Menschen, den das dazu von ihm bevollmächtige und wichtigste Werkzeug des Teufels an der Stelle des von Gott gesandten Messias auf Gottes Thron setzen wird, und der in betrügerischer Art und Weise den Anspruch erhebt, Jesus Christus zu sein, stellt sich der Antichrist seinem Namen "Anti" gemäß an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich. Und muß diese wohl allergrößte Freveltat und Unverfrorenheit eines Menschen nicht zwangsläufig den Zorn Gottes auslösen?

Gottes Zorn ist in diesem Fall demnach grundsätzlich die Folge des zurückgewiesenen Erbarmens Gottes, also eine Folge auf Gottes verletzte Liebe und basiert auf der Rebellion von Menschen gegen Gott. Denn der zum Gott der Juden emporstreben wollende Antichrist zur "Zeit des Endes" erhebt wie auch Gott des Himmels den Anspruch, der Einzige zu sein.
Und ist er nicht lt. 2. Thessalonicher 2, 4 auch derjenige der sich in den Tempel setzt und vorgibt, er sei Gott? Und gibt sich dabei der in seinem Dienst stehenden falsche Prophet für Jesus Christus aus? Denn der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Im Kapitel "Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes, oder die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die Zeit der Trübsal gehen muß" werden wir noch erfahren, daß die wahre bzw. universelle Gemeinde" lt. Johannes 5, 24 nicht in das den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Anhänger treffende Gericht kommt. Und der Verfasser dieser Homepage denkt in diesem Zusammenhang an die "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde":
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
(Johannes 5, 24; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)"

D.h., wer zur wahren Gemeinde dazu gehört, muß die endzeitlichen Gerichte Gottes nicht fürchten und nicht miterleben, sondern wird davor mit Jesu Hilfe durch eine Entrückung entfliehen können.
Denn die Heilige Schrift lehrt uns, daß bei der ersten Auferstehung zugleich eine Entrückung der zu dieser Zeit auf der Erde lebenden Glieder der Gemeinde Jesu Christi stattfindet.
Im 1. Thessalonicherbrief  spricht Paulus sehr deutliche Worte zur Wegnahme der wahren Gemeinde Christi, mit der in dem dort angegebenen Herrenwort (gemeint ist damit die Wiedergabe einer persönlich gemachten Äußerung Jesu Christi) unserer Meinung nach die Entrückung gemeint ist. Es heißt darüber in der Bibel:

1. Thessalonicher 4, 13-18
13 Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.
15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt (abgeleitet vom griechischen Verb "harpaso", was durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" bedeutet) werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
18 So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und das griechische Wort "harpagesometha", das in 1. Thessalonicher 4, 13-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" übersetzen.

Warum, von wem und wovor aber werden wir, die wir in Christus sind und dann leben und übrigbleiben, aus unserem irdischen Dasein einmal herausgerissen werden?
Heißt es doch sinngemäß: Wer an Jesus Christus glaubt, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Anhänger treffende Gericht, sondern er wird vom Tode zum Leben hindurchdringen und dem wiederkommenden Christus Gottes entgegengeführt.
Darum auch, weil jeder, der an Jesus Christus glaubt, das ewige Leben hat und nicht in das den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Anhänger treffende Gericht kommt, bei der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" dem wiederkommenden Christus Gottes entgegengeführt werden wird, wird der Christus Gottes zu dem von Mose in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten weiteren Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation. Und diese endgültige bzw. eigentliche Verheißung des anderen Mose hat im Vergleich zu dem, was im Alten Testament stehend durch Moses Herausführen seines Volkes aus Ägypten einst geschah, eine weitaus größere Dimension.
 

Bereits beim ersten Kommen ihres Messias erwarteten die Juden eine Auferweckung von den Toten

»Zur Zeit Jesu ging vom Tempel in Jerusalem die Kunde aus: Wenn der in Judäa erscheint, der die Blinden wieder sehend macht und Tote auferweckt, dann ist er der Messias. Ihm eilt entgegen, ihn huldigt.«
(Zitat aus der Sendereihe des ERF "Beim Wort genommen" zum Thema "Das Leben des Elia und seine Spuren bis in unsere Zeit", 2. Teil einer Vortragsreihe mit Dr. Hansjörg Bräumer vom 27.12.2013)

Die aus erster Hand bezeugten Auferweckungen Jesu auf seinem Weg nach Jerusalem, und die Evangelien der Bibel berichten hier von drei Auferweckungen (die Tochter des Jairus, des Vorstehers der Synagoge aus Markus 5, 35-43, der Jüngling zu Nain, der einzige Sohn einer Witwe aus Lukas 7, 11-17 und Jesu Freund, Lazarus aus Betanien aus Johannes 11, 1-45), zeugen heute noch davon, daß er der von den Juden erwartete Messias Gottes war.
Zudem heilte Jesu während seines Wirkens viele Blinde. Man denke hier beispielsweise an den blinden Bettler Bartimäus in Jericho, den Jesus auf Seinem letzten Gang nach Jerusalem heilte (vgl. Markus 10, 46-52; Lukas 18, 35-43 und Matthäus 20, 29-34) und die Heilung eines Blindgeborenen in Betsaida (vgl. Markus 8, 22-26),
"Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie." (Matthäus 21,14).
Die Bibel berichtet uns noch an vielen weiteren Stellen, daß Jesus unzählige weitere Blinde wieder sehend machte, die aber namentlich nicht festgehalten worden sind:
"Und Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk." (Matthäus 4, 23-24)
"Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Gelähmte, Verkrüppelte, Blinde, Stumme und viele andere Kranke und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie,
so daß sich das Volk verwunderte, als sie sahen, daß die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Gelähmten gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels." (Matthäus 15, 30-31)

Aber die Bibel berichtet außerdem, daß sich in der Totesstunde Jesu eine Auferstehung der besonderen Art ereignete. Sie betraf diejenigen, und hier meint der Evangelist Matthäus nicht alle Glieder des jüdischen Volkes, sondern nur die Frommen Jsraels, die bereits vor Jesus gestorben waren:
"Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.
Und siehe da: Der Vorhang im Tempel riss entzwei von oben bis unten, und die Erde bebte, und die Felsen barsten,
und die Gräber taten sich auf, und die Leiber vieler entschlafener Heiliger wurden auferweckt.
Nach der Auferweckung Jesu kamen sie aus den Gräbern hervor und zogen in die heilige Stadt und erschienen vielen."
(Matthäus 27, 50-53 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Internetseite)

»Nach jüdischer Überlieferung wird eine besondere Auferstehung für Patriarchen und jüdische Märtyrer erwartet.
In den frühchristlichen Schriften findet sich die Hoffnung auf die Auferstehung der alttestamentlischen Propheten bereits beim Kommen des Messias. In seinem Brief an die Gemeinde in Magnesia schreibt Ignatius von Antiochien folgendes: "Schon die Propheten waren seine Schüler. Und erfüllt vom heiligen Geist warteten sie auf ihn, ihren Lehrer. Deshalb hat er sie aus den Toten auferweckt, als er kam, weil sie durch ihr Verhalten und durch ihre Erwartung Zeugnis ablegten."
Das Wunder der Auferweckung der Patriarchen und Propheten ist Gottes Handeln. Spätestens jetzt hätten die Frommen unter den Juden erkennen können: Jesus ist der Messias.
Auferweckungen unterscheiden sich grundlegend von der Auferstehung. Die, die eine Auferweckung erlebten, mußten noch einmal sterben, bis sie danach durch die Auferstehung zum ewigen Leben eingingen. Die Auferweckungen Jesu sind Machterweise Jesu an den Eckpunkten seines Wirkens in dieser Welt.
Die Auferweckungen der Propheten und Patriarchen in der Todesstunde Jesu sind eine nachdrückliche Einladung an die Juden, Jesus als den Messias zu erkennen. Sie sind gleichzeitig ein Zeichen dafür, daß Gott das von ihm erwählte Volk nicht aufgibt, sondern daß er bis an das Ende der Erde um jeden einzelnen Juden wirbt.«
(weiteres Zitat aus der Sendereihe des ERF "Beim Wort genommen" zum Thema "Das Leben des Elia und seine Spuren bis in unsere Zeit", 2. Teil einer Vortragsreihe mit Dr. Hansjörg Bräumer vom 27.12.2013)

Es ist übrigens nicht anzunehmen, daß die Auferweckung der Patriarchen und Propheten nach der Auferstehung Jesu identisch ist mit der in Offenbarung 20, 4-6 erwähnten ersten Auferstehung am “Tag des Herrn”. Und mit dem “Tag des Herrn” ist der in Philliper 1, 6 beschriebene “Tag (der Erscheinung) Christi Jesu” gemeint. Und der in Philliper 1, 6 beschriebene “Tag (der Erscheinung) Christi Jesu” beschreibt speziell dasjenige Kommen unseres Herrn Jesus, bei dem er in großer Macht und Herrlichkeit auf diese Erde zurückkehren und erneut seine Füße auf sie setzen wird und bei dem er sich als der Weltrichter offenbart.

Das Erscheinen vieler entschlafener Heiliger in der heiligen Stadt Jerusalem unmittelbar nach der Auferstehung Jesu ist daraufhin zu deuten, daß die hiermit gemeinten und vor Jesu Wirken auf dieser Erde bereits verstorbenen Patriarchen und Propheten sehr wahrscheinlich nur eine begrenzte Zeit lang den damals lebenden Bewohnern Jerusalems erschienen und damit in der materiellen Welt nur für relativ kurze Zeit sichtbar wurden, um danach in die unsichtbare Welt Gottes zu entweichen. Denn als Jesus auferstanden war, mußte das Totenreich diejenigen Toten freigeben, die für das Paradies bestimmt waren. Für das Paradies waren sie darum bestimmt, weil sie, als sie noch lebende Menschen auf dieser Erde waren, durch ihren gelebten und bezeugten Glauben an Gott und durch ihre Erwartung auf den kommenden Messias und sein Reich vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegten. Darum durften sie jetzt aus dem Totenreich freikommen, um anschließend in das Paradies Gottes einzugehen.


Die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist die jüdische Erwartung einer Auferstehung am Tage des Messias

Auferweckungen unterscheiden sich, wie wir bereits hörten, grundlegend von Auferstehungen. Denn auch die von Jesus selbst Auferweckten mußten noch einmal sterben, ehe sie ganz in Gottes Himmelreich eingehen konnten. Die endzeitlich erwartete erste große Auferstehung dagegen ist endgültig. Ihr folgt kein körperlicher Tod mehr nach:
"Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.
Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre."
(Offenbarung 20, 4-6; Hervorhebung durch den Verfasser der Internetseite)

Mit der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde wird sich die jüdischer Erwartung "der Auferstehung der Gerechten am Tage des Messias" erfüllen. Es ist die Hoffnung auf die Auferstehung der in Christus Entschlafenen, damit sie ebenfalls zusammen mit den dann Lebenden Gerechten in sein messianisches Reich eingehen können, in dasjenige Reich das den Juden verheißen ist, in welchem sich der Menschensohn Gottes auf den Thron Davids setzen und der jüdischen Nation Israel den beständigen Frieden bringen wird. Dies geschieht genau dann, wenn Jesus Christus König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen auch über die ganze Welt werden wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde anbrechen wird. 


Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden ... bzw. dasjenig, worauf man sich in Israel früher am allermeisten freute


Philipper 3, 20-21
nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985
20 Denn unser Bürgerrecht[A] ist in <den> Himmeln, von woher wir auch (dann wenn wir uns noch auf der Erde befinden, am Tag der Entrückung) <den> Herrn Jesus Christus als Retter  erwarten,   A) o. Gemeinwesen, o. Staat (worin man Bürgerrecht hat)
21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten
(verwandeln) wird zur Gleichgestalt mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge[A] sich zu unterwerfen.   A) o. das All  

nach der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984
20 Unser (eigentliches) Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland (d.h. unseren Retter), den Herrn Jesus Christus,
21 der unsern nichtigen Leib (dann, wenn er wiederkommt,) verwandeln (bzw. umgestalten) wird, daß er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Da es vom Apostel Paulus in den Zusammenhang mit der Wiederkunftserwartung unseres Herrn Jesus und zwar im Hinblick auf unsere Rettung (denn die Bibel nennt an dieser Stelle vielfach auch den Begriff "Heil") gebracht wird, haben wir mit Philipper 3, 20-21 ein Wort Gottes vor uns, welches man, getrost der noch in der Zukunft liegenden Thematik der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" zuordnen kann.
Denn das dies so ist, läßt sich ableiten, da dasjenige, das für diejenigen, die auf ihn warten, zur Rettung oder auch wie in Hebräer 9, 27-28 ersichtlich zum Heil dient, hier nicht in erster Linie im Zusammenhang mit der Erlösung von der Sünde steht.
Denn auch in Hebräer 9, 27-28 wird besonders hervorgehoben, daß unser Herr Jesus zum zweiten Mal nicht der Sünde wegen (d.h. nicht zum Straf-Gericht) erscheinen wird, sondern dann (nur bzw. ausschließlich) zu denjenigen kommt, die auf ihn warten, zu ihrem Heil. D.h. Jesu nächstes Kommen steht vorrangig im Hinblick auf die Rettung aus einer drohenden und gefährlichen Situation. Und steht nicht am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" das Erscheinen eines in seiner Art noch nie dagewesenen Verführers und Vergewaltigers bevor, mit dessen Machtentfaltung ein jeden Winkel der Erde erschütterndes Verderben einhergehen wird, das sogar ein globales Ausmaß annehmen soll (vgl. in den Kapiteln "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" und Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte")?
Und Paulus betont in Philipper 3, 20-21 gleich zu Anfang, daß unser eigentliches und nie endendes Bürgerrecht im Himmel ist und nicht auf dieser unserer Erde. Und damit richtet er bzgl. userer herrlichen Zukunft bei unserem Herrn Jusus Christus seinen Blick bereits in Richtung Ewigkeit und eben nicht wieder auf das Irdische zurück, also nur noch gen Himmel. Und im Zuge dieser Rettung aus einer drohenden gefährlichen Situation wird es, denn so erfahren wir es aus der Bibel, durch Gottes Wirken zur Umgestaltung unseres Körpers von einem vergänglichen zu einem unvergänglichen Leib kommen.
Zudem verwendet Paulus diese Worte im Hinblick auf unser dann beginnendes und damit kommendes Bürgerrecht im Himmel. Und er begründet dies gleichsam damit, daß unser Herr Jesus Christus unsern zu dieser Zeit noch bestehenden irdischen Leib, dann wenn er wiederkommt, in einen unvergänglichen Leib der Herrlichkeit verwandeln (bzw. umgestalten) wird und daß sich dieser anschließend von da an "in <den> Himmeln" befindet.
Und wir wissen es: Mit der biblischen Redewendung "in <den> Himmeln" ist die für unser menschliches Auge jetzt noch unsichtbare Wohnung des lebendigen Gottes Israels gemeint.

Fazit: Man kann darum Philipper 3, 20-21 verständlicher formuliert und deutlicher ausgedrückt ins heutige Deutsch etwa wie folgt übertragen:
»Wir dürfen also fest damit rechnen, denn wir haben dafür bereits die Zusage erhalten, daß unser Herr Jesus uns rettend gewißlich wiederkommt, um uns vor der kommenden gefährlichen Situation in der Endzeit zu bewahren. Denn die notvolle Zeit, die zur "Zeit des Endes" nicht nur über ganz Israel kommen soll und deren Abschluß eine noch nie da gewesene Bedrängnis bildet, eine große Not- und Verfolgungszeit wie sie nie zuvor war und nach Matthäus 24, 21-22 und Markus 13, 19-22 auch nie wieder kommen soll, wird von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 als "Verderben" bezeichnet.
Und im Zuge dieser seiner Rettungsaktion, welche, da sie Bewahrungscharakter haben wird, in etwa einer Einladung in die Arche Noah gleichkommt, wird der Herr unseren vergänglichen Körper verwandeln und derart umgestalten, so daß dieser wie auch sein Leib es jetzt schon ist, zur Verherrlichung Gottes unvergänglich werden wird. Und wir werden hernach bzw. von da an bei unserem Vater "in <den> Himmeln" sein. Denn dort dürfen wir Bürgerrecht und eine bleibende Wohnung erwarten«

Und wird es lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." nicht so sein wie zur Zeit Noahs? Die unerrettete Welt um ihn herum glaubte ihn nicht, blieb in der Sünde und verspottete ihn. Aber Noah, und dies ist sehr wichtig, zu beachten, konnte aufgrund seines treuen Glaubens an Gott und auf dessen Hilfe mit seiner ganzen Familie durch Gottes rettendes und bewahrendes Eingreifen unmittelbar vor dem kommenden Verderben entfliehen. Und dies geschah, auch wenn dies für ihn sehr viel harte Arbeit bedeutete, indem Noah genau das tat, was Gott ihm befahl.
Laßt uns also durch ein Gott wohlgefälliges Leben, das Lesen der Bibel und eine freudige und dankbare Erwartungshaltung zu Füßen Jesu sitzen und, ebenso wie es damals Noah tat, auf unsere Flucht und die Erscheinung des Herrn innerlich vorbereiten. Und die Bibel zeigt es uns wie

Aber Achtung: Der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt ziemlich sicher: Philipper 3, 20-21 beinhaltet ein Wort aus der Bibel, das einmal der Antichrist zur "Zeit des Endes" für seine Zwecke vergewaltigen bzw. mißbrauchen könnte. Denn er soll einmal ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten großen Trübsal öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein (vgl. auch das zur "Gewalt über den Tod" im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).
Erst jetzt und genau deswegen »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Und das "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, das Symbolbild für die Ausübung der Herrschaftsgewalt durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist nach Daniel 9, 27 bereits genau ab der Mitte der 70. danielischen Jahrwoche zu sehen.

Das sichtbare Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") wird wie wir wissen erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird und es ab dann tatsächlich keinen irdischen (Welt-)Herrscher mehr gibt.
Das Ende soll aber erst dann kommen, wenn der letzte irdische und heidnische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und durch Gottes befreiendes Eingreifen auch seine Macht und sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer bzw. des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird.

»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem die Fremdherrschaft über Isrel ausübenden Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird (vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel 7, 26-27).

Am Anfang der nun folgenden Ausführungen sollen zwei Zitate stehen. Sie stammen beide von Dr. Vernon McGee und wurden in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" veröffentlicht:
Die Heilige Schrift lehrt uns, daß bei der ersten Auferstehung eine Entrückung der zu dieser Zeit auf der Erde lebenden Glieder der Gemeinde Jesu Christi stattfindet. Es heißt darüber in der Bibel:
1. Korinther 15, 50-58
aus der Lutherbibel 1984:
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick (Griechisch: "átomos"; d.h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment), zur Zeit der letzten Posaune (Im römischen Heerwesen fungierte „die letzte Posaune“ als das Signal zum Aufbruch. Während die 1. Posaune "das Lager abbrechen" bedeutete und die 2. Posaune zum "in Reih und Glied stehen" aufforderte, blies erst die 3. und letzte Posaune zum Abmarsch.). Denn es wird die Posaune erschallen (das Blasen der Posaune hatte im Judentum des AT immer die Funktion, das Volk um den König herum zu versammeln bzw. hier die Gemeinde um ihren Christus), und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden (in einem Nu).
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«[A]
A) Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
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aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
50 Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich[A] Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit[B] nicht die Unvergänglichkeit erbt.   A) o. die Königsherrschaft  B) o. Verderben
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich <sein>, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Vergängliche muß Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.
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(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die erste Auferstehung wird also zur Zeit der "letzten Posaune" beginnen. Und wenn wir die Bedeutung der "letzten Posaune" verstehen wollen, bzw. wissen wollen, was mit ihr gemeint ist, müssen wir ihre Wichtigkeit in Bezug auf das Ertönen ihres Schalls im Erlaßjahr betrachten:
Das Erlaßjahr war im Israel zur Zeit des Alten Testaments die Krönung des ganzen im jüdischen Gesetz verankerten Sabbatschemas, welches der Gott des Himmels seinem auserwählten Volk Israel durch Mose gegeben hatte. Das Erlaßjahr war zu dieser Zeit in vielerlei Hinsicht diejenige Zeit, auf die man sich damals in ganz Israel am allermeisten freute.
Warum war das so?
Das Erlaßjahr war nämlich das Jobeljahr bzw. das später so bezeichnete “Jubeljahr", also ein Jahr der überschwenglichen Freude und des Jubelns: 

3. Mose 25, 8-13
8 Und du sollst zählen sieben Sabbatjahre, siebenmal sieben Jahre, dass die Zeit der sieben Sabbatjahre neunundvierzig Jahre mache.
9 Da sollst du die Posaune blasen lassen durch euer ganzes Land am zehnten Tage des siebenten Monats, am Versöhnungstag.
10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
11 Als Erlaßjahr soll das fünfzigste Jahr euch gelten. Ihr sollt nicht säen und, was von selber wächst, nicht ernten, auch, was ohne Arbeit wächst, im Weinberg nicht lesen;
12 denn das Erlaßjahr soll euch heilig sein; vom Felde weg dürft ihr essen, was es trägt.
13 Das ist das Erlaßjahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Das Erschallen der Posaune war also ein akustisches Signal, um die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” symbolisch auszurufen und diese für viele befreiende Botschaft bis an die Grenzen des alten Israel weiterzugeben.
Das Erlaßjahr war also wie bereits gesagt im alten Israel diejenige Zeit, auf die man sich mit Recht am allermeisten freute. Und der Auslöser diese Freude war das Erschallen der Posaune bzw. des damit gemeinten Widderhornes.
Denn dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten jüdischen (Sabbat-)Jahr folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), war also dasjenige Jahr bzw. diejenige Zeit, auf die man sich in damals in Israel wirklich am allermeisten freute. Die Freude der damaligen Juden war deshalb so groß, weil in diesem Jahr nicht nur ein vollkommener Schuldenerlaß sattfand und die Freilassung aller hebräischen Sklaven erfolgte, sondern weil es dann auch zu Einlösung von Besitz und zur Einlösung von Personen kam. Genau darum war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit Jesu für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste und bedeutsamste Jahr ihres Lebens, ein Jahr der umfassenden Befreiung und der Freigabe aus Verschuldung und Bindung.

»Martin Luther hat das Erlaßjahr vom “Schall der Posaune” her als das “Halljahr” bezeichnet. Der hebräische Ausdruck bedeutet eigentlich: “Horn des Widders", und das Wort jobel, das hier häufig mit Erlassjahr wiedergegeben ist, wird deshalb an anderen Stellen auch mit “Widderhorn, Trompete oder Posaune” übersetzt. Aber es ist kaum vorstellbar, dass ein einziges Posaunensignal von Dan bis Beerscheba, also vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt des Landes, von allen gleichzeitig gehört werden konnte. Man kann von daher ruhig annehmen, dass zur Einleitung des Erlassjahres in allen bewohnten Gebieten viele Widderhörner geblasen wurden. Und ich vermute, so Dr. McGee, dass es an der Stiftshütte oder am Tempel begann und dass dann in Hörweite jeweils Posten aufgestellt worden waren, die das Signal an den nächsten weitergaben, bis es schließlich die äußerste Grenze des Landes erreichte. Schließlich galt es die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” anzukündigen und weiterzugeben!« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu 3. Mose 24, 10 – 25, 9 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Dezember 2003)

Wenn also in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und in 1. Korinther 15, 50-58 die Rede vom "Erschallen der (letzten) Posaune" ist, dann lehnte sich der Apostel Paulus genau an diesen Aspekt des weitergegebenen Jubelns und der in der ganzen jüdischen Welt angekommenen Freude an, eine Freude, die heute eigentlich nur das Evangelium auszulösen vermag, das allen Menschen der Erde Heil und Rettung verspricht.
Wenn dann, wenn man das Ganze auf die heutige Zeit überträgt, das Jubeln und die Freude den letzen Winkel der Erde erreicht haben wird, erst dann also wird die erste Auferstehung sein, erst dann wird der Gott des Himmels auf der ganzen Erde das Jubeljahr ausrufen und die Entrückung kann beginnen.
Denn das Erlaßjahr hatte zur damigen Zeit erst dann im ganzen Land Israel seine volle Gültigkeit, wenn das weitergegebene Signal der Posaune bzw. des damit gemeinten Widderhornes die äußerste Grenze des gelobten Landes erreicht hatte. Erst dann war derjenige Augenblick gekommen, an dem die Auswirkungen des Erlaßjahres im ganzen Land Israel zu greifen begannen.
Und dasjenige, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als in erster Linie als Jude. Und als ehemaliger Pharisäer wußte er sicher ganz genau über das Sabbatschema in Israel bescheid. Denn als er noch Saulus hieß und mit großem Eifer die ersten Christen verfolgte, war er ein Gesetzeslehrer gewesen und war demzufolge mit dem jüdischen Gesetz sehr genau vertraut (vgl. in Apostelgeschichte 23, 6).
Und auch die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden und verstanden den Bezug des Apostels Paulus auf das "Erschallen der letzten der Posaune" als einen Ausdruck für damit verbundene große und überschwengliche Freude. Denn wo auch immer Boten Gottes ein von ihnen für die Zukunft angekündigtes, also prophetisches Ereignis mit dem "Ertönen der letzten Posaune" verbanden, verstanden die Adressaten diesen Aspekt als ein Zukunftsereignis, woran man mit Recht die größte Freude und Hoffnung des Lebens anknüpfen durfte.
Schließlich versprachen sich alle damaligen Juden mit dem Hörbarwerden des "Schalls der (letzten) Posaune" auch die Freiheit aus der Unterdrückung und der Sklaverei, das Ende der grausamen Fremdherrschaft ihres Landes und auch das Ende der schrecklichen Christenverfolgung in Israel zur damaligen Zeit.
Und da die Bibel auch für die Heiden bzw. Nichtjuden solche Art von Freude verheißt, kann mit der Entrückung bzw. der Wegnahme der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt auch die Heidenchristen, d.h. auch die zu Christen gewordenen Nichtjuden aus den Nationen mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Wie wir breits hörten, ist die erste Auferstehung auch diejenige Auferstehung, an der auch ein Teil der Toten teilhaben wird, nämlich all diejenigen Entschlafenen, die Christus angehören (1. Kor 15, 22 ff.; Phil. 3, 11).
Genauso wie Christus von den Toten wieder auferstanden ist, so wird er, das Haupt der Gemeinde, all seine Glieder nach sich ziehen (1. Kor. 15). All seine Glieder, das sind all jene, die einst den Geist Gottes als “Unterpfand” bekommen haben (2. Kor. 1, 22; 5, 5; Eph. 1, 14), solche, bei denen “Neues geworden” ist (2. Kor 5, 17). Denn diese werden die ganze Neuschöpfung an sich selbst erfahren, die herrliche Vollendung.

Die zweite Auferstehung ist dann diejenige Auferstehung, an der alle übrigen Menschen teilhaben und die erst danach, nach dem tausendjährigen Reich, stattfinden wird (Offb. 20, 5; 1. Kor. 15, 23). ”Selig ist und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre” heißt es in Offb. 20, 6, und danach - in der neuen Schöpfung - werden sie regieren “von Ewigkeit zu Ewigkeit!” (Offb. 22, 5). Was jetzt schon in Schwachheit im allgemeinen Priestertum der Gläubigen anfängt (1. Petr. 2, 9; Offb. 1, 6; 5, 10), wird in einem vollkommenen Dienst ewig fortgesetzt."
(Auszug der Auslegung zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 9 – 16 vom 27. März 2001)

Wir gehen dem Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") bzw. der "ersten Auferstehung", die mit der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi eng verknüpft ist, mit riesigen Schritten entgegen, dem Ende, von dem es in der Bibel heißt, daß dann, wenn "die Zeiten der Heiden" erfüllt sind, d.h. wenn Gottes Zorn über sein Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der Zeiten der Heiden" gekommen sein wird, dann, wenn dies alles geschieht, das Zertreten der heiligen Stadt Jerusalem durch die Heiden ein Ende hat.
In der Praxis wird dies so aussehen, daß unmittelbar nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auch die letzten Quadratmeter der Altstadt Jerusalems wieder vollständig in die Hand der Juden gegeben werden und damit die moslemische Präsenz auf dem Tempelberg Jerusalems ein endgültiges Ende haben muß.

Und auch Gottes Zorn über sein Volk wird dann ein Ende haben (wenngleich es noch von seinem Unglauben gereinigt werden muß), zu einer Zeit, wenn er es aus aller Welt Enden zurückholt, aus ihrer weltweiten Zerstreuung zurück in das Land bringen wird, das er einst ihren Vätern gegeben hatte. Und kann man nicht mit Recht sagen, daß sich diese Zeit der Wiederherstellung und Reinigung Israels vor unser aller Augen heute gerade buchstäblich erfüllt?

Und daß der Zorn über Israel nicht für immer währt und daß ihr Gott auch im Land ihrer Feinde kein Ende mit ihnen macht, daß hatte der Gott des Himmel doch im Zusammenhang mit der Bundesschließung und der Warnung vor Götzendienst und Nichteinhaltung der Vorschriften bzgl. des Erlaßjahres den Israeliten bereits durch Mose zugesagt. Und Gott hatte den Juden auch versprochen, daß er trotzdem immer an das gelobte Land denken werde, auch dann, wenn es von Menschen verlassen und unbewohnt sein würde. Denn es ist sein Land, Gottes Eigentum bzw. Gottes Besitz:

3. Mose 26, 33-35+42-46
33 Euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, und ich werde das Schwert hinter euch herziehen. .
34 Dann endlich wird das Land seine Sabbate ersetzt bEuer Land wird eine Öde und eure Städte werden eine Trümmerstätte seinekommen[A], all die Tage seiner Verödung, während ihr im Land
eurer Feinde seid. Dann endlich wird das Land ruhen und seine Sabbate ersetzt bekommen.   A) o. abtragen

35 All die Tage seiner Verödung wird es ruhen, was es nicht an euren Sabbaten geruht hat, als ihr darin wohntet.
...
42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken.

43 Denn das Land muß von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt[A], und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen[B], darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat.   A) o. abträgt  B) o. abtragen
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Land ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verwerfen
und sie nicht verabscheuen
, ein Ende mit ihnen zu machen, meinen Bund mit ihnen ungültig zu machen; denn ich bin der HERR, ihr Gott.

45 Und ich werde <zum Guten> für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin der HERR.
46 Das sind die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen und die Gesetze[A], die der HERR zwischen sich und den Söhnen Israel auf dem Berg Sinai durch Mose gegeben hat.   A) o. die Weisungen
(aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und was sich heute für uns alle vor unseren Augen in Palästina sichtbar abzeichnet, das ist bereits erfüllte Prophetie der Bibel. Der Gott Israels hat seinen Zorn von diesem Volk bereits weggenommen. Viele Verheißungen bzgl. dieses Volkes und dieses Landes haben sich vollständig oder bereits teilweise erfüllt. Dies heißt aber auch für uns, die wir im Sinne des alten Bundes zu den Heiden, d.h. zu den Nichtjuden, gerechnet werden, daß wir bereits fast ganz am Ende "der Zeiten der Heiden" angekommen sind:

Lukas 21, 23-24
23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen,
24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die universelle Gemeinde Jesu Christi ist Gott mehr wert, als die Vögel unter dem Himmel

Zitat: "Bevor Gott einen Baum fällen läßt, sorgt er dafür, wo seine Vögel nisten werden"

Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, besteht aus Menschen, die der lebendige Gott aus der Welt herausgerufen hat und die durch ihren Retter nun zum Heil gelangt sind.
Wo wird die sogenannte Braut Jesu Christi auf der Erde wohnen, wenn die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erfüllt sind und die "Heiligen" bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben werden, d.h. dann wenn Gottes Zorn über sein auserwähltes Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der Zeiten der Heiden" gekommen sein wird?
Was wird sein, wenn in der letzten Zeit nach Offenbarung 6, 1-2 der Antichrist, in der Gestalt eines Reiter auf einem weißen Pferd, der eine Krone erhält und einen Bogen hat, nun da er nicht mehr aufgehalten wird und der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite tritt (Dan 12,1 lt. Einheitsübersetzung), die Menschen der Erde vergewaltigt (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?

Und dies wird zudem geschehen,
dann, wenn die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12),
dann, wenn derjenige, der den Sohn des Verderbens noch aufhält, weggenommen werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7),
dann, wenn der Abfall kommen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3),
dann, wenn der "Böse" offenbart werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3+8),
und dann, wenn die vom "Menschen der Bosheit" verursachten und ihm nach Offenbarung 6, 3-17 folgenden drei weiteren apokalyptischen Reiter des dämonischen Reiterheeres auf der Erde eine noch nie dagewesene Angst bei den Menschen hervorrufen werden, die sogenannte "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11.

Und in Folge dessen werden in der Summe der Wirkungszeit des Antichristen in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche am Ende dieser furchtbaren Zeit insgesamt ein viertel der Menschheit der Erde gestorben sein (vgl. Offenbarung 6, 8). Und ein großer Teil davon, vermutlich hauptsächlich Kinder und Alte, sterben wahrscheinlich innerhalb eines einzigen Winters! Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 eine Zeitspanne eines Winters umfassen wird.
Ist die mit ihr gemeinte wahre Gemeinde Jesu Christi nicht mehr wert, als die Vögel unter dem Himmel, für die ihr Schöpfer so liebevoll (vor)sorgt? Warum ist dann gerade zum Zeitpunkt der Hochzeit seines geliebten Sohnes auf der Erde kein Frieden, sondern geht auf ihr alles Drunter und Drüber? Warum wählt der lebendige Gott ausgerechnet diesen Zeitpunkt zum Feiern seines größten Festes aus und nicht einen anderen, viel geeigneteren?
Wo und an wessen Seite wird dann der Platz der Braut Christi sein? Soll doch genau in dieser Zeit, also zeitgleich mit den schlimmen Ereignissen, die auf der Erde geschehen werden, ihre Hochzeit gefeiert werden. Wie kann so etwas angehen? Wie kann er so etwas zulassen? Oder hat unser Gott etwas Besseres vor, an das wir noch gar nicht denken?

Wer sich einen relativ kompletten und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "Zeit der Trübsal", in der all die für die letzte Zeit angekündigten schrecklichen Dinge der Verführung geschehen sollen, in einer chronologisch geordneten Abfolge verschafft, kann am besten verstehen, wann und warum eine Wegnahme der wahren Gemeinde zwingend notwendig werden muß (vgl. diesbzgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:"). Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zielt es genau auf sie ab, die Jesus Christus breits in ihrem Herzen als ihren Erlöser angenommen haben, um sie für sein eigenes, menschliches Werk zu gewinnen und von Gottes guter Absicht abzuhalten und davon wegzureißen, allein dem lebendigen Gott des Himmels die Ehre zu geben.
Wie sehr muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", also der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, den Geist des himmlischen Vaters betrüben, daß ihn und die ihm nachfolgen so harte Zornesgerichte treffen werden, wie sie die Bibel in der Offenbarung des Johannes beschreibt. Wie groß und hart muß die allerletzte Bedrängnis für die Seinen Gottes ausfallen, wenn sie in der Bibel als "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird
" beschrieben wird:
"Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird.

Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
"
(Matthäus 24, 21-22, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Können die aus der Zeit der Trübsal kommenden Hochzeitsgäste richtig feiern oder sitzen sie von den schlimmen Ereignissen noch traumatisiert, schweigsam und ernst an ihren festlich geschmückten Tischen?
Kann eine unmittelbar vor iher Eheschließung bereits vergewaltigte Braut Jesu Christi noch ihrem Bräutigam vertrauensvoll in die Augen blicken, im Herzen jubeln, fröhlich lachen und sich ihrem Bräutigam dankbar über ihr Glück hingebungsvoll öffnen? Oder zeichnen ihr Antlitz die schrecklichen Spuren einer psychologischen Folterung und Vergewaltigung, verbunden mit damit einhergehendem Pychoterror und gezielt eingesetzter Gehirnwäsche durch einen furchtbaren Bedränger? Denn wer versucht, die wahre Gemeinde Jesu Christi aus den Händen dessen zu reißen, der sie liebt und trägt, der muß sie nicht nur hart bedrängen, sondern zusätzlich auch "versuchen". In diesem Sinne muß er sie mit großen Zeichen und Wundern verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen. Denn dies alles sollte nicht nur das Wort "Verführen", sondern auch der Begriff "Versuchung" beinhalten.
"Und der Ausdruck: “die Stunde der Versuchung” aus Offenbarung 3, 10 ist eindeutig ein Hinweis auf die Zeit der Trübsal, und diese Zeit der Trübsal ist weltweit." (ein Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)

Und ist die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche der letzen Zeit, die auch die Bedrängnis genannt wird, nicht gleichzusetzen mit der „Stunde der Versuchung“, die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll?
Der Schreiber dieses Textes kennt diese Dinge von seinem Bedränger, und er weiß, wovon er spricht, denn dieser Bedränger hat noch immer nicht von ihm abgelassen und er hat auch keineswegs vor, aufzugeben.
Er hat so eine Vorahnung von demjenigen erhalten, was die Bibel in Matthäus 24, 21-22 als eine große Bedrängnis beschreibt, "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird".
Um so dankbarer ist er heute, weil er Gottes Liebe und seine große Gnade und Hilfe erfahren hat.
Der Verfasser dieser Homepage meint gerade darum, verstanden zu haben, was Entrückung nach 1. Thessalonicher 4, 13-18 bedeutet, nämlich Bewahrung durch Wegnahme vor dem kommenden traumatischen Erlebnis einer Vergewaltigung durch einen Bedränger, wie den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der ein schrecklicher Tyran ist, keinen Widerspruch duldet und genau darum bekennenden Glauben weltweit verfolgt.

Wer wird als Gast bei dem wunderbaren Fest des lebendigen Gottes und seines Christus im Himmel mit dabei sein? Gibt es dann überhaupt noch Hochzeitsgäste, die in der Lage sind, fröhlich zu sein? Und wer wird sie einladen?
Viele Fragen, die auf eine Antwort warten. Der Verfasser dieser Webseite versucht sie, im nachfolgenden Text und den anderen Seiten seiner Homepage an Hand der heiligen Schrift zu beantworten.


Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern lt. Hebräer 9, 27-28 im rettenden Sinne nämlich denen, die auf ihn warten, zum Heil

Im lezten Buch der Bibel geht es nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage nicht hauptsächlich um Katastrophen und die Gerichte Gottes der Endzeit, sondern um die Einladung aller Menschen zum Einzug in die Herrlichkeit des lebendigen Gottes, die beim nächsten Erscheinen seines Sohnes mit einem großen Hochzeitsfest der Braut Christi mit ihrem Bräutigam Jesus Christus eingeleitetet wird und in das Kommen der von der Sünde und vom Tod befreiten neuen Welt Gottes mündet, des neuen Himmels und der neuen Erde.

Wenn wir etwas zum Plan des lebendigen Gottes betreffend der Hochzeit seines geliebten Sohnes in Erfahrung bringen wollen, müssen wir in der Bibel, im Wort Gottes danach suchen. Und wir werden Erstaunliches darin finden. Was der Verfasser betreffend des wohl größten Festes Gottes mit seinen geliebten Menschen gefunden hat, möchte er den Lesern dieser Homepage nicht vorenthalten. Er hat nähmlich entdeckt, daß der Ort der Hochzeit der Braut Christi mit ihrem himmlichen Bräutigam nicht die Erde sein und daß sie darum von ihr weggenommen werden wird.

Einen auf den ersten Blick überhaupt nicht markanten Hinweis auf die kommende, sogenannte Entrückung der wahren Gemeinde (sie beschreibt die Wegnahme der Braut Christi von der Erde), den Tag, an dem der Menschensohn offenbar werden wird (vgl. Lukas 17, 30), finden wir in der heiligen Schrift an folgender Stelle:

Hebräer 9, 27-28
27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:
28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen (d.h. zum Gericht) erscheinen, sondern (ausschließlich) denen, die auf ihn warten, zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung).
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die Sünde hat Folgen:
Erstens: Die Sünde trennt von Gott, denn er allein ist heilig und gerecht, und wer von sich behauptet, er sei gerecht und hat nicht gesündigt, der macht den lebendigen Gott zum Lügner, und zwar sein Wort und auch seine Kreuzestat. Wer dies tut, ist ein Gotteslästerer, denn er macht den Sühnetod des Gottessohnes auf eine sehr überhebliche Art und Weise überflüssig und stellt sich Gott gleich.
Wie kann es also angehen, daß in Häbräer 9, 28 geschrieben steht, daß Jesus Christus zum zweiten Mal nicht der Sünde wegen erscheinen wird, wo wir doch alle und ohne Ausnahme gesündigt haben (vgl. Psalm 51, 7; Römer 3, 23)? Zu wem wird dann Jesus kommen? Wird er zu allen Menschen kommen, für alle sichtbar werden, auch zu denjenigen, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes verblieben und ohne Vergebung geblieben sind?
Nein, das kann nicht sein. Der heilige Geist zieht bekanntlich nur in diejenigen Menschenherzen ein, die zur Vergebung ihrer Sünden bereit sind. Demnach kommt Jesus bei seinem zweiten Wiederkommen
zweitens nicht auch zu denjenigen, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen. Jesus kommt zum Heil (d.h. zur Rettung) der Seinen, also ausschließlich zu seiner geliebten Brautgemeinde. Denn diese ist es, die nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes steht. Sie steht unter dem neuen Gesetz des Geistes Gottes und somit unter der Gnade und der Vergebung der Sünden durch die himmlischen Gnade. Die Offenbarung des Johannes im Kapitel 19, Vers 8 beschreibt sie folgendermaßen:
"... es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen."

Sie allein, die universelle Gemeinde Jesu Christi, ist es, die durch das kostbare und teure Blut Jesu Christi von der Sünde erkauft, in den Stand der Kindschaft Gottes erhoben und damit zu den Erben des Himmelreiches wurde. Ihr schreibt die Bibel Gerechtigkeit zu, aber nicht, weil sie von sich aus gerecht ist, sondern weil sie aus Gnade mit der Gerechtigkeit Gottes angetan wurde, wie mit schönem reinem Leinen. Das Blut Jesu Christi hat ihre Sünden zugedeckt, in Gottes Augen unsichtbar werden lassen, und das, weil sein geliebter Sohn stellvertretend für ihre Sünden gestorben ist.
 
Es war zur Zeit Jesu üblich, daß Angeklagte vor Gericht in einem schwarzen Gewand erscheinen mußten. Nur mit ihrem Freispruch, d.h. im Falle ihrer völligen Unschuld, erhielten sie symbolisch für ihre Unschuld weiße Kleider.
Die " schönem reinen Leinen" in Offenbarung des Johannes im Kapitel 19, Vers 8 bedeuten demnach, daß diesen Menschen ihre ganze Schuld vergeben worden ist und daß vor Gott an ihnen keinerlei Schuld mehr gesehen wird.
Die große Liebe Gottes, die die Schuld und die Verfehlungen seiner Kinder ganz und gar zudeckt, ist es also, die alles bewirkt und die universelle Gemeinde Jesu Christi zu demjenigen gemacht hat, was sie ist, so daß der heilige Gott für die Sünden der wahren Gemeinde blind geworden ist.
Vom wahren Gott erlöst und von seinem Messias mit seinem Blut freigekauft von der Sünde spricht sie das "Dein Reich komme" in richtiger Weise aus.

Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem allen bekannten "Vater unser",  der wunderbare Ausblick "Dein Reich komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute." vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er  im Rahmen seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft. Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie und unser Land segnet und bewahrt. Aber vor allem sollen wir die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias ersehnen und erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz zum Schluß der auf das "Ende der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann, wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft über das heilige Volk der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).

Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille, sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde wiederherzustellen, soll sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.

Und dasjenige, was in Hebräer 9, 28 geschrieben steht, nämlich: "... zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern (ausschließlich) denen, die auf ihn warten, zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung)." (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage) deutet also ebenfalls ganz und gar darauf hin, welch große Priorität das Trachten nach dem kommenden Reich Gottes hat und lehrt uns auch noch heute, daß wir unserem Herrn Jesus und seinem Kommen voll Freude entgegen sehen sollen.

Würde Jesus heute zu allen Menschen der Erde kommen (unter denen ja die Sünde zum großen Teil immer noch wohnt), wäre es abermals wegen der Sünde der Welt und er müßte für die Sünder dieser Erde nochmals sterben. Denn Gemeinschaft mit Sündern zu haben und den Weg der Sünde zu gehen, bedeutet immer und für jeden, der ihn geht, unweigerlich sterben zu müssen. Die Sünde trennt auch Jesus Christus, der ohne Frage heilig ist, von den Sündern.
Leben kann Jesus nur bei den aus Gnade gerecht Gewordenen. Wenn er, wie bereits damals bei seinem ersten Kommen vor ca. 2000 Jahren geschehen, als er sich den Sündern gleichstellte und darum wie ein Sünder am Kreuz starb, erneut zu denjenigen kommt, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen, kommt er zweifelsfrei auch zur Trennung und zum Gericht. Denn dann sitzt er, wie wir gleich sehen werden, auf dem Thron seiner Herrlichkeit. Doch dies ist ohne Frage bei dem in Häbräer 9, 27-28 angekündigten Erscheinen Jesu Christi nicht der Fall. Denn dann müßte er die große Menschenherde der Erde in Schafe und Böcke trennen. So jedenfalls beschreibt die Bibel in Matthäus 25, 31-46 bildhaft das Weltgericht über die Lebenden.
Im sogenannten Gericht der Throne lt. Offenbarung 20, 4 (wird auch das erste Gericht genannt und beschreibt ebenfalls das Weltgericht über die Lebenden), welches aber noch nicht über die seit Anbeginn der Zeit verstorbenen Sünder richtet, übrigens, auch Matthäus schreibt davon in Matthäus 19, 28, werden alle Menschen nach ihren Taten gerichtet. Wir sehen, auch dieses Gericht stellt einen Akt der Gnade dar, denn alle diejenigen, die dann gerichtet werden, sind Sünder. So kann der Maßstab dieses Gerichtes nicht die Sünde sein. Es ist die Liebe, hier die Liebe zu den geringsten Brüdern Jesu, d. h. aber gleichzeitig die Liebe zu ihm selbst (vgl. Matthäus 25, 34-36).
Hat Jesus nicht einmal gesagt, wer seinen Bruder nicht liebt, der kann Gott auch nicht lieben, ist nicht von Gott und bleibt im Tod (vgl. 1. Johannes 4, 8+20; 1. Johannes 3, 10+14), und derjenige, der die Seinen antastet, greift den lebendigen Gott persönlich an (vgl. Sacharja 2, 12) und ist keines Falles ein Kind des Lichtes Gottes (vgl. 1. Johannes 2, 9-11)?
Wer also seinen Brüdern Gutes tut will, muß auch ihn lieben. Und das ist auch das entscheidende Kriterium beim Gericht der Throne, bei dem die Nachfolger Jesu Christi auch sitzen werden auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels (vgl. nochmals bei Matthäus 19, 28).
Die Liebe zu Jesus spiegelt sich in der Liebe zu seinen geringsten Brüdern wieder aber auch in der Liebe zum sogenannten Augapfel Gottes, das ist das heilige Volk, Israel (vgl. 5. Mose 32, 9-10). Sie allein befreit von der Sünde und vom Tod und führt zum ewigen Leben in der Nähe Gottes.

Es ist sehr wichtig, daß Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu, seiner Geburt und mit seinen Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren) ausschließlich denjenigen und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten. So kommt er, wie wir soeben gesehen haben, drittens nicht auch zusätzlich zur Vollendung des Zorns Gottes am Ende der durch den Antichrist verursachten großen Trübsal und zum Gericht über die dann noch lebenden Menschen der Erde und Gottes Feinde.
An den unbekehrten Menschen und mit Gott unversöhnten Sündern, die das Gnadengeschenk des Kreuzes nicht angenommen haben und auch an nicht wiedergeborenen Christen wird der Herr bei seinem zweiten Kommen vielleicht unbemerkt vorübergehen. Zu ihnen kommt er dieses Mal nicht. Er holt nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite bei seinem sehr kurzen Erscheinen lediglich die Braut Christi ab.

Der Apostel Paulus wollte im Brief an die Häbräer also folgendes unmißverständlich zum Ausdruck bringen:
Jesus Christus kommt bei seinem in Hebräer 9, 27-28 angekündigten zweiten Erscheinen also weder, um weitere Sünder zu suchen, zur Buße zu bewegen und mit Gott zu versöhnen, denn dies bedarf keiner Wiederholung, noch um den unbußfertigen Sündern der letzen Zeit den dann erbetenen heiligen Zorn Gottes zu bringen, aber auch nicht, um die verblieben Sünder dieser Erde zu richten und sie von den durch ihre Liebe zu den geringsten Brüdern Jesu Christi von der Sünde Erlösten zu scheiden. Denn er erscheint beim zweiten Mal nicht wegen der Sünde. Ein für Allemal, "zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil. (d.h. zu ihrer Rettung)"
Er erscheint denen, die auf ihn warten..., wer wartet denn heute auf ihn, den Erlöser, den Heiland, den Bräutigam seiner wahren Gemeinde? Es sind sicher Viele und es werden ständig mehr, denn der himmlische Brautvater schmückt und bereitet bereits seine Braut. Ihr Herz soll im Hinblick auf das große himmlische Hochzeitsfest vor Freude lachen und sie soll schön aussehen, ohne Runzeln sein und makellos werden.

Wie dieses zweite Kommen Jesu aussieht, bei dem unser Messias und Heiland (bzw. Retter) nicht wegen der Sünden dieser Welt wiederkommen soll, kann in der Bibel auch an anderer Stelle entnommen werden. Wir lesen dazu in Johannes 14, 2-3, daß Jesus Christus nachdem er zu seinem himmlischen Vaterhaus zurückgekehrt ist, dort für uns Wohnungen vorbereitet hat. Danach will er wiederkommen, einzig und allein zu dem Zweck, uns zu sich zu holen. Damit ist zweifellos genauso die Entrückung und nicht das kommende messianische Reich gemeint.


Die Entrückung als Bestandteil des Empfangs des himmlischen Königs, oder die wahre Gemeinde Jesu Christi eilt ihrem ankommenden König entgegen, um ihm bei seiner Wiederkunft auf diese Erde entgegenzugehen und ihm das letzte Stück seines Weges begleiten zu können

Aus dem Gleichnis von den fünf klugen Jungfrauen aus dem in Matthäus 25, 1-13 wissen wir, daß diese mit ihren brennenden Lampen dem Bräutigam entgegengehen. Denn diese sind es, die dazu bereit sind, als die Ankunft des Bräutigams angekündigt wird.

Zur Zeit des Alten Testaments war es üblich einen in die Stadt einziehenden König bereits vor bzw. außerhalb der Stadt zu empfangen. Es war so Brauch, einem nahenden König entgegen zu gehen.
Wenn das Kommen eines Königs angekündigt wurde und dieser bereits der Stadt nahte, machte sich darum jedermann auf, um dem König entgegen zu eilen.
Sobald die Einwohner erfuhren, daß sich ihnen ihr König nahte, verließen sie ihre Stadt und gingen ihrem zu ihnen kommenden König entgegen, um ihm seiner hohen Stellung angemessen, damit die Ehre zu geben. Um ihm einen würdigen Empfang zu bereiten, wurde also der König von seinem Volk das letzte Stück seines Weges in die Stadt hinein begleitet.
So war es übrigens auch gewesen, als Jesus Christus am Palmsonntag bei seinem Einzug in die Stadt Jerusalem von den Einwohnern Jerusalems als der König der kommenden Heilszeit gefeiert wurde. Bereits weit vor den Stadttoren empfing ihn das Volk mit Jubel um anschließend mit ihrem König zusammen durch die Stadttore in Jerusalem einzuziehen.

Und genauso wird es am Tage der Entrückung sein. Sein Volk geht dann dem wiederkommenden König Jesus Christus entgegen:
"Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen;  ..."
(1. Thessalonicher 4, 17, Hervorhebung und durch den Verfasser dieser Homepage)

Und da dieser König ein himmlicher König ist und lt. Apostelgeschichte 1, 9-11 mit den Wolken des Himmels wiederkommt, wird die universelle Gemeinde Jesu Christus in den Wolken des Himmels begegnen, um später mit ihm zusammen auf die Erde zurückzukehren und mit ihm in die Stadt Jerusalem einzuziehen:
"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(Matthäus 24, 30, Hervorhebung und durch den Verfasser dieser Homepage)

"Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen."
(Offenbarung 19, 14, Hervorhebung und durch den Verfasser dieser Homepage)


Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes, oder die wahre Gemeinde, die vor der “Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers” weggenommen wird und dadurch nicht durch das Verderben und die sich daran anschließende Zeit der großen Dangsal gehen muß


Offenbarung 3, 7-12; Elberfelder Bibelübersetzung 1905
Sendschreiben an Philadelphia.
3.7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schluessel Davids hat, der oeffnet, und niemand wird schliessen, und schliesst, und niemand wird oeffnen:
3.8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geoeffnete Tuer vor dir gegeben, die niemand schliessen kann; denn du
hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen
nicht verleugnet.
3.9 Siehe, ich uebergebe [dir] aus der Synagoge des Satans von denen, die sich Juden nennen und es
nicht sind, sondern luegen; siehe, ich werde sie dahin bringen, dass sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Fuessen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.
3.10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren (griechisch "tereo"; die Kombination "tereo ek" kann nur bedeuten „bewahren vor“) vor (griechisch "ek", das "vor" oder "aus" bedeuten kann) der Stunde der Versuchung, die ueber den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.
(Das im Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia Gesagte hat damit eindeutig auch eine prophetische Dimension. Denn bezieht man sich bei dem "Versucher" aus Offenbarung 3, 10 auf den "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 und flechtet man noch dazu das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten Stunde der Versuchung mit ein, kann man somit auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen, womit der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint ist.)
3.11 Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!
3.12 Wer ueberwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Saeule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem,
das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Das Wort „vor“ = griech. ek = vor, aus im Zusammenhang mit „bewahren“ = griech. tereo kann in dieser Kombination (tereo ek) nur „bewahren vor“ bedeuten. Denn man kann nicht jemand aus etwas heraus bewahren. Dies ist grammatisch gesehen Unsinn. Nur wenn anstatt tereo das Verb sozo stehen würde, könnte man dann durchaus mit „retten aus“ übersetzen (vgl. Johannes 17, 15, wo diese Konstruktion im NT vorkommt). Und niemand würde dort übersetzen „bewahren aus dem Bösen“. So könnte es höchstens heißen „durch die böse Zeit hindurch bewahren“ aber nicht vor oder aus ihr heraus (vgl. bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

Was ist die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, "... die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen ..."?

Der Begriff "Stunde" ist nach der Übersetzung der Bibel ein in sich eng begrenztes, zeitlich gesehen relativ kurzes und in sich abgeschlossenes Zeitintervall. Es handelt sich demnach bei der „Stunde der Versuchung“ um ein besonderes, zeitlich festgelegtes  bzw. begrenztes und zukünftiges Ereignis, welches man vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" datieren kann.
Die "Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 bezeichnet lt. Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer »die Periode der antichristlichen Verführung«, welche vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursacht werden wird (vgl. Offenbarung 13, 11 ff) . Und es soll sich hierbei um die größte Verführungszeit der ganzen Menschheitsgeschichte handeln (vgl. in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

Denn da aus Offenbarung 12, 7-12 im Zusammenhang mit 1. Thessalonicher 4, 16 hervorgeht, daß im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde herabgestürzt werden wird, muß mit diesem einschneidenden Ereignis zeitgleich die in Offenbarung 3, 10 beschriebene "Stunde der Versuchung" beginnen (vgl. im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). Denn wir haben es gehört: Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes im Himmel sein müssen. Und der Satan wird auf die Erde geworfen nun augenblicklich damit beginnen, an die Erdbewohner heranzutreten, um sie fortan zu versuchen. Denn er hat, wie wir lt. Offenbarung 12, 12 hörten, nur nur wenig Zeit und darum großen Zorn. Und er tut dies mit seinem Werkzeug, dem mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens", welchen er nun auf der Erde in Kürze an die Macht bringen wird. Und darum auch beginnt jetzt auf der Erde die die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte, die mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen, vor denen aber die wahre bzw. universelle Gemeinde" durch eine Wegnahme bzw. Entrückung bewahrt werden wird:

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht (über diese Welt), sondern er ist (mittels der Entrückung) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Folge bzw. (Aus-)Wirkung und Absicht oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird), macht es doch auch mehr Sinn, die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ als die „Stunde des Versuchers“ zu bezeichnen. Und wenn man noch dazu dem in Offenbarung 12,12 zum großen Drache bzw. Satan Gesagten Rechnung tragen will, sollte man in diesem Zusammenhang auch von der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde (des Zorns) des Versuchers“ sprechen. Bezieht man sich bei dem "Versucher" aus Offenbarung 3, 10 jedoch auf den "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit aus 2. Thessalonicher 2, 3 und flechtet man noch dazu das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ mit ein, kann man im Hinblick auf Offenbarung 3, 10 auch von der „Stunde (des offenen Hervortretens) des Versuchers“ sprechen.
Wer aber ist mit dem "Versucher" aus der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“gemeint? Aus Matthäus 4, 3 geht es klar hervor, wer mit dem Begriff der "Versucher" in der Bibel bezeichnet wird. Es ist Satan, der große Drache aus Offenbarung 12, der Jesus persönlich in der Wüste versucht hatte:
"Und (Satan) der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden."
(Matthäus 4, 3; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel grenzt der Unterscheidung willen Satan, den "Versucher" vom als den "Verderber" bezeichneten Antichrist zur "Zeit des Endes" klar ab. 
Denn wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben und im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden wird, soll doch der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend hier erst jetzt als der "Sohn des Verderbens" bezeichnet und nun auch als der "Bösewicht" genannt "offen hervortreten (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). Denn nun hat der zum "Sohn des Verderbens" gewordene Antichrist zur "Zeit des Endes" in Satan, dem "Versucher" seinen Vater gefunden.
So geht aus Offenbarung 12, 7-12 doch hervor, daß zu dieser Zeit im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde gestürzt werden wird. Wehe aber der Erde, denn nun hat der große Drache bzw. Satan, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn. Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich darum erst jetzt die Zerstörungskraft des bis dahin noch zurückgehaltenen Antichrist ungehindert und voll entfalten, was ihm freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der Zorn des Antichrist wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Somit beschreiben die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“, die „Stunde des Versuchers“, die „Stunde des Zorns des Satans“ und die „Stunde (des offenen Hervortretens) des Antichrist“ einunddieselbe Zeitspanne, welche aber auch gleichzeitig der Zeitperiode des Zorns des Antichrist, der schon bald über Gottes Weltordnung entbrennen wird, gleichzusetzen ist. Und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ beginnt demnach genau dann, wenn derjenige, der den "Sohn des Verderbens" bzgl. seiner Machtentfaltung noch zurückhält, weggenommen wurde und er lt. dem in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 Formulierten sich nun als der "Bösewicht"erweist und erst jetzt "offen hervortreten" wird.

Die „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10 bzw. die „Stunde des Versuchers“ oder die „Stunde des Zorns des Satans“ beginnt also aus der Sicht des Verfassers dieser Homepage mit dem Öffnen des 1. Siegels lt. Offenbarung 6, 1, und in Folge dessen wird das Loslassen der drei weiteren apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet. Sie ist die Zeitperiode oder der begrenzte Zeitbereich des  massiven Versuches des Antichrist zur "Zeit des Endes", die Erdbewohner mit in Wahrheit von Menschenhand bewirkten und damit lügenbehafteten Zeichen und Wundern zu täuschen, um sich auf der Basis dessen selbst göttliche Wesenheit zuschreiben zu können. Die „Stunde der Versuchung“ ist somit die Zeit der großer Zeichen und Wunder des Antichrist, eine Zeit des Krieges der widergöttlichen Mächte der Erde gegen Gottes noch bestehende Weltordnung, mit dem Ziel, daß der Antichrist an die Weltmacht gelangen kann, um diese aufzubauen und später zu stabilisieren. Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" aber sind in Lügen gekleidet. Es sind in Wahrheit Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12 bewirkt, sind nicht dazu da, auf die Größe der Macht des lebendigen Gottes hinzuweisen, sondern allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine eigene Macht zu versklaven und sie werden ihn sogar erst an die Macht bringen.
Damit entspricht die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist, also vor den vier apokalyptischen Reitern  nach Offenbarung 6, 1-8, gleichzeitig der Bewahrung vor der „Stunde der Versuchung“ aus Offenbarung 3, 10, die über den ganzen Erdkreis kommen wird und mit dieser zeitgleich beginnt. Denn der Zeitpunkt des Beginns für beides ist deckungsgleich.

Somit ist der Zeitpunkt des Anbruchs der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ eine der wichtigsten Nahtstellen in der Heilsgeschichte Gottes. An ihr berühren sich die Gnadenzeit, in der wir jetzt noch leben und die dann zu Ende geht, und die Gerichtszeit, und sie gehen hier abrupt ineinander über. Der Zeitpunkt des Anbruchs der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ ist darum der Übergang von einer Zeit des relativen Friedens in die Zeit des Verderbens, welches lt. Daniel 8, 24 mit dem unerwarteten und plötzlichen "Vernichten der Starken" durch den Verderber eingeleitet werden und den damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" an die Macht bringen wird. 
Denn seine nunmehr ungezügelte Zerstörungskraft wird, dann, wenn er wie in Offenbarung 6, 1-2 beschrieben mit dem Brechen des 1. Siegels losgelassen werden wird, bei seinem Kommen schließlich alles ihm noch im Weg Stehende mit aller Härte beiseite stoßen und vernichten. Denn das in Daniel 8, 24 geschilderte "Vernichten der Starken" wird von Menschenhand eingefädelt und ist ein Krieg, den der Verderber anzettelt, weil er um die politische, militärische und wirtschaftliche Vorherrschaft auf der Erde, also um die Weltmacht kämpft. Darum wird er jetzt das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen und lt. Offenbarung 6, 4 hierin sieghaft sein.
Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten?
Die wahre bzw. universelle Gemeinde aber wird von Jesus Christus selbst davor bzw. wie in Lukas 21, 34-36 formuliert vor "diesem allem" durch eine Entrückung weggenommen werden und so dem globalen Verderben entkommen können.
Darum also dürfen wir uns getröstet und ungetrübt freuen und warten auf einen Sohn Gottes vom Himmel, den Gott auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn bzw. noch vor dessen Beginn, also auch vor dem des großen Drache bzw. Satan erretten wird und uns damit auch vor der sich austobenden Wut des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf Gottes bestehende Weltordnung bewahrt:


Thumbnail der Übersicht der Entrückung vor der Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers
Übersicht der Entrückung vor der "Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers" maximieren: Button Lupe maximieren


Denn der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit Hilfe seines falschen Propheten (seiner Imitation des Weltheilandes) zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnehmen und und mit ihm eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisieren. In diesem Zusammenhang wird der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen. Aber damit beginnt auf der gesamten Erde die Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis (große Drangsal), wodurch der von den Juden für die letzte Zeit erwartete “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, den die Bibel bei Micha 5, 8-14 auch als “Gottes Zorn der Vergeltung” beschreibt, heraufbeschworen werden wird, der schließlich diesem bösen Treiben des endzeitlichen Verderbers ein gewaltsames Ende setzt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -").

Wo findet man etwas zur Entrückung?
5. Entrückungen im AT und NT
• Henoch (1Mos 5,18-24; Heb 11,5)
• Elia (2Kön 2,11-12);
• Hesekiel (Hes 3,12.14 etc.)
• Jesus Christus (Off 12,5: Himmelfahrt)
• Philippus (Apg 8,39)
• Paulus (2Kor 12,1-5)
• Johannes (Off 4,1)
• die zwei Zeugen (Off 11,12)
RL




11 Ich komme bald; halte fest, was du hast, auf daß niemand deine Krone
nehme! [Durch die Wiederkunft Christi bei der Entrückung wird die
Gemeinde vor dem kommenden Zorn gerettet werden (vgl 1Thess
1,10; Röm 5,11-12).]


Das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Und die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden. Mit der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, kann also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später die Christen aus den Nationen lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Bei der Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde Jesu Christi handelt es sich nicht um die Bewahrung und Herausrettung einzelner Personen. Sondern zu diesem Zeitpunkt, an dem die Entrückung stattfinden wird, soll die Brautgemeinde als Gesamtheit in ein unverwesliches Wesen verwandelt werden und von der Erde entfliehend wie durch eine geöffnete Tür in den Himmel eingehen, um dort zusammen mit den bereits zuvor in Christus Entschlafenen mit ihrem himmlichen Bräutigam für immer vereint zu werden. Dabei werden die dann noch auf der Erde lebenden den bereits verstorbenen Christen nicht zuvorkommen.

Das Wort “ekklesia” ist das griechische Wort für "Gemeinde". Das Wort “kaleo” hat die Bedeutung von "rufen" und "ek" kann man mit "heraus" übersetzen. "ekklesia" meint darum eigentlich “Menschen, die aus der Welt herausgerufen wurden.” Nun wird verständlich, daß sich, wenn die Gemeinde einmal zu ihrem eigentlichen Bestimmungsort in den Himmel entrückt werden wird, um vor der auf der Erde kommenden „Stunde der Versuchung“, die den gesamten Erdkreis treffen soll, bewahrt zu werden, auch ihr Name ändern muß, unter dem sie in der Welt bekannt war. Darum wird sie auch im Buch der Offenbarung des Johannes ab Kapitel 4, dann wenn die wahre Gemeinde wieder mit Jesus Christus vereint sein wird, unter ihrem weltlichen Namen "Gemeinde" nicht mehr erwähnt.

Ab Kapitel 4 der Offenbarung werden ab jetzt andere Bilder verwendet, um die dann bereits aus der Welt herausgerufene, wahre bzw. universellen Gemeinde nach ihrer Wegnahme von der Erde zu beschreiben:
Wir können die Vollzahl der aus der Welt herausgerufenen wahren bzw. universellen Gemeinde, die nun bereits zu Jesus hin versammlt worden ist und im Kapitel 4 der Offenbarung (vgl. in Offenbarung 4, 1–5) als die Gesamtheit des Priestervolkes Jesu Christi lt. Offenbarung 20, 6 symbolisch dargestellt wird, in der Gestalt der um den Thron Gottes versammelten vierundzwanzig Ältesten sehen, die dann in weißen Kleidern und angetan mit einer goldenen Krone auf dem Haupt allesamt und ohne Ausnahme rings um den Thron Gottes stehend zu finden sind:

Offenbarung 4, 1-5; revidierte Elberfelder Bibel 1985
Der Thron Gottes
1 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine Tür, geöffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf! Und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muß.

   2 Sogleich war[A] ich im Geist: und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.   A) w. wurde 
3 Und der da saß, <war> von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sarder, und ein Regenbogen <war> rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.
4 Und rings um den Thron <sah ich> vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste,
 bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Siegeskränze.

5 Und aus dem Thron gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. 
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 
Und man muß hierzu wissen: Die 24 Ältesten repräsentierten im alten Judentum die Leiter der 24 Priesterklassen (Wochenabteilungen) im Tempel, also die vollzähligen Priesterschaft bzw. das gesamte Priestervolk des ganzen Landes Israel mit all seinen 12 Stämmen. Die 24 Ältesten stehen also symbolisch für das gesamte Priestervolk und sind in der Thronschau von Johannes im Himmel allesamt um den Thron Gottes versammelt. Und jede Priesterklasse der 24 Priesterklassen tat normalerweise zweimal im Jahr jeweils eine Woche lang im Tempel ihren Dienst (immer von Sabbat bis Sabbat).
Diese vollzählige Priesterschaft des ganzen Landes Israel, die nun Johannes im Himmel sieht, bzw. das gesamte Priestervolk Israels zählte zur Zeit Jesu eben 24 Älteste bzw. Leiter. Und jene 24 Ältesten bzw. Leiter mußten damals zur Zeit Jesu immer nur dann komplett zusammenkommen, wenn sich alle Juden des Landes Israel an einem einzigen Ort  versammelten. Genau diese 24 Ältesten der vollzähligen Priesterschaft des ganzen Landes kamen in Israel aber gemäß den Festen der Juden genau dreimal im Jahr an einem einzigen Ort alle zusammen und zwar immer nur dann, wenn sich alljährlich wie vom jüdischen Gesetz vorgeschrieben die jüdischen Einwohner des ganzen Landes zum Laubhüttenfest, Passafest und Wochenfest in der Landeshauptstadt Jerusalem trafen. Zu diesen drei großen Festen der Superlative in Jerusalem gab es damals für die 24 Leiter der 24 Priesterklassen dann sehr viel zu tun, und es wurden darum auch alle auf einmal gebraucht. Deshalb auch waren sämtliche 24 Priesterklassen (Wochenabteilungen) mit ihren Leitern bei jenen drei großen o.gen. Festen zum Dienst im Heiligtum sogar verpflichtet (so sinngemäß zu finden bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Man vergegenwärtige sich dazu die folgenden geschichtlich belegten Zahlen:
Während des von 67-70 n. Chr. andauernden und für die römischen Angreifer erfolgreich verlaufenden jüdischen Krieges eroberten die Römer Jerusalem. Dieses Ereignis wurde von Geschichtsschreibern gut dokumentiert und einige dieser Aufzeichnungen sind bis heute erhalten geblieben.
Der Angriff auf Jerusalem durch die Römer geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch der jüdische Messias Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, angezündet und danach vollständig verwüstet.
Lt. den Angaben des Geschichtsschreibers und wichtigsten Autor des hellenistischen Judentums Flavius Josephus wurden im Verlaufe des jüdischen Krieges, der sich  im Wesentlichen auf Jerusalem konzentrierte, 97.000 Juden gefangen genommen. Und während der Belagerung Jerusalems kamen nach seinen Aufzeichnungen 1,1 Millionen Menschen durch extremen Hunger und Krankheiten ums Leben. Der größte Teil von ihnen waren Juden.
Nach damaligen Angaben wurden bei einem einzigen Passamahl in Jerusalem 256.500 Opfer geschlachtet, was einer Menschenansammlung von mindestens 2.565 Millionen reinen Juden entspricht, die sich zur Zeit des besagten Passafestes allesamt in Jerusalem befunden haben mußten, wenn man berechnet, daß die im jüdischen Gesetz vorgeschriebenen Tischgemeinschaften mindestens 10 Personen betragen sollten und dazu nicht einmal die kleinen Kinder zählen durften.
Bei so einem gewalten Menschentreffen und so vielen Pilgern und Schaulustigen in Jerusalem gab es also damals für die 24 Ältesten Priester, den Leitern der 24 Priesterklassen (Wochenabteilungen) zur Zeit des Passafestes jede Menge zu tun, und es wurden dazu darum auch alle 24 Ältesten und somit auch das gesamte Priestervolk komplett gebraucht, eben weil sich zu Passafest alle Juden des Landes Israel an einem einzigen Ort  versammelten.
Darum weil dies so ist, können wir heute sagen, daß wir in der Thronschau in Kapitel 4 der Offenbarung (vgl. in Offenbarung 4, 1–5) die Vollzahl der aus der Welt herausgerufenen universellen Gemeinde bildhaft vertreten von den vierundzwanzig Ältesten lt. Offenbarung 20, 6 als die Gesamtheit des Priestervolkes Jesu Christi vor uns sehen. Es ist also die Vollzahl der aus der Welt herausgerufenen und in den Himmel entrückten Gemeinde, die dann in weißen Kleidern angetan mit einer goldenen Krone auf dem Haupt allesamt und ohne Ausnahme rings um den Thron Gottes versammelt ist und das gesamte neutestamentarische Priestervolk verkörpert:
"Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre."
(Offenbarung 20, 6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und warum kann man so sicher sagen, daß diese 24 Ältesten aus Offenbarung 4, 4 für die Vollzahl der aus der Welt herausgerufenen universellen Gemeinde stehen und die Gesamtheit des lt. Offenbarung 20, 6 neutestamentarischen Priestervolkes Jesu Christi repräsentierten? Könnten es nicht die Juden bzw. der gläubige Überrest Israels oder die aus der Trübsalszeit geretteten zum Glauben gekommenen Heiden (Nichtjuden) oder gar Engel sein?

Erstens: Könnten es nicht die Juden bzw. der gläubige Überrest Israels sein?
Nein, denn die Juden bzw. der gläubige Überrest Israels müssen nach Offenbarung 7, 1-4 als die “hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren, aus allen Stämmen Israels” auf der Erde bleibend durch die gesamte Zeit der Trübsal gehen und werden erst ganz am Ende der Zeit der Trübsal in ihrer erhaltenen gebliebenen vollen Zahl Seite an Seite neben dem auf die Erde zurückgekommenen Lamm Gottes und zwar dann auf dem Berg Zion stehen, sind also bis zur Ankunft unseres Herrn Jesus auf der Erde geblieben und nicht mit ihm gemeinsam vom Himmel auf die Erde herabgekommen. Denn die Juden werden, da sie sich vor ca. 2000 Jahren an ihrem Messias vergangen hatten und ihn bislang immer noch nicht aufnehmen wollten, nach der Rückkehr aus ihrer Zerstreuung lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab des Zornes ihres Gottes durchziehen müssen. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Bei dem Siegel der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechten Gottes handelt es sich um ein für das Menschenauge unsichtbares Eigentumszeichen des lebendigen Gottes. Es ist nicht nur ein Eigentumszeichen und Siegel dazu da, um Eigentumsrechte zu zeigen, sondern auch um verläßlich göttlichen Schutz zuzusichern (gemeint ist hier ein besonderer göttlicher Schutz  in einer sehr schlimmen Zeit, der die Kennzeichnung dieser Menschen mit dem "Zeichen des sich selbst verliehenen lügenbehafteten Namens" des Tieres durch den  Antichrist zur "Zeit des Endes" unmöglich macht).
Dieses für die Welt unsichtbare Eigentumszeichen kann nur von Gott selbst oder seinen Boten erkannt werden und bestätigt und beglaubigt die Reinheit und Untadeligkeit eines Menschen vor Gott.
Und wenn man bedenkt, daß er die göttliche Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 bzw. der lt. Offenbarung 22, 3-4 mit einem Erkennungszeichen versehenen Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches nachäffen wird, wird es demnach sicher nicht leicht sein, den kommenden Christusnachahmer als den „Gesetzlosen“ bzw. als den „Sohn des Verderbens“ oder als den „sich-gegen-Gott-Widersetzenden“ zu identifizieren.

Zweitens: Könnten es nicht die noch aus der Trübsalszeit herausgeretteten zum Glauben gekommenen Heiden (Nichtjuden) sein?
Nein, denn Johannes sah sie an anderer Stelle als "... eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen,
10 und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!

Die
große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen
...
13 Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?
14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus der Zeit der Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.
15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
16 Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze;
17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."
(Offenbarung 7, 9-17, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)



Drittens: Könnten es nicht Engel sein?
Nein, denn



Später  eröffnet uns die Bibel in der zweiten Hälfte von Kapitel 19 der Offenbarung das Bild der Gemeinde als Braut, die sich zum Hochzeitsmahl des Lammes bereitet hat (vgl. im Kapitel "Braut Jesu Christi, die nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn"). Und auch hier sieht der Seher Johannes erneut die wahre Gemeinde in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes. Und wir können sie in Kapitel 21 der Offenbarung vom Himmel herab ins neue Jerusalem, herunterkommen sehen.
D.h., wenn Johannes ab Kapitel 4 der Offenbarung in seiner prophetischen, also zukünftigen Schau, und eine solche ist sie auch heute noch, die Gemeinde Jesu Chrirsti beschreibt, schaut er sie, wann immer er sie sieht, im Himmel vor dem Thron des Gottes Israels und niemals mehr auf der Erde. Und die im Himmel angekommene Gemeinde tut dort genau das, was sie auch auf der Erde tat: Sie lobt und preißt auch dort ihren Gott. Und die vierundzwanzig Ältesten legten ihre Kronen vor den Thron, ein damals allgemein bekannte Geste der Höflichkeit und ein Zeichen der Ehrerbietung gegenüber dem, der auf dem Thron sitzt und der der König aller Könige ist.
Die weißen Kleider, die die vierundzwanzig Ältesten tragen werden nur denen verheißen, die überwunden haben (vgl. Offenbarung 3, 5). Und wer treu ist bis in den Tod, der wird die Krone des Lebens empfangen (vgl. Offenbarung 2, 10). Johannes sieht demnach vierundzwanzig Getreue, die ihre Kleider im Blut des Lammes weißgewaschen haben und durch die Kraft des heiligen Geistes zu Überwindern geworden sind. So, indem sie dem Lamm Gottes nachgefolgt sind, konnten sie die Krone des Lebens erhalten.
Mit ihrer Anzahl stellen die vierundzwanzig Ältesten die im Himmel angekommene Gemeinde Jesu Christi in ihrer Gesamtheit dar.
Dr. Vernon McGee sagte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in seinen Ausführungen zu Offenbarung 4, 4 – 11 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Oktober 2002 bzw. vom 11. März 2008:
"Wir müssen hier aber daran denken, dass es sich um ein Gesicht handelt, also um eine Schau dessen, was einst sein soll und nicht eine Schau dessen was ist. Und dabei verkörpern die 24 Ältesten die gesamte Kirche, die eines Tages den lebendigen Gott in Herrlichkeit anbeten und ihn loben wird. Und so sind die 24 Ältesten das Sinnbild der Gemeinde Gottes aus dem Alten und aus dem Neuen Bund. Und diese 24 Ältesten verkörpern hier in diesem Bild die 12 Ältesten der alttestamentlichen und die 12 Ältesten der neutestamentlichen Gemeinde. Das bedeutet, dass die vollendete Gemeinde den Thron Gottes umgibt."

Jedoch der nach der Entrückung auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort entartet. Genau darum bezeichnet sie die Bibel ab jetzt nicht mehr als Gemeinde, sondern sie erhält den charakteristischen Titel: “die große Hure Babylon” (vgl. auch im Kapitel "Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn"). So wird diejenige Kirche, die in der Welt verbleibt und nicht in die himmlische Thronumgebung Gottes entrückt werden wird, einmal in den Augen Gottes gesehen werden, und darum wird sie auch gerichtet (vgl. Offenbarung, Kapitel 18 u. den Beginn des 19. Kapitels).

Die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 ist diejenige Gemeinde, der Jesus Christus die Bewahrung vor der „Stunde der Versuchung“ zusagt. Sie gleicht darum den fünf klugen Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13.
Die klugen nahmen neben ihren Lampen genug Öl in ihren Gefäßen mit, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten. So waren sie bereit als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde? 
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März 2008:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den unterschiedlichsten Gemeinden finden."

Doch wir leben im Jetzt, und noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Jesu Christi, die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum vollen, ungekürzten und mutmachenden Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Sie ist seine wahre Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht, und Johannes beschreibt sie in einem Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung 3, 7-13:
Sie ist es, und der Verfasser dieser Homepage ist auch davon überzeugt, die vor dem schlimmen Teil der Trübsalszeit, vor dem "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8  und der unmittelbar sich daran anschließenden Zeit der endzeitlichen Bedrängnis bewahrt wird, welcher in Offenbarung 3, 10 als „Stunde der Versuchung“ bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den ganzen Weltkreis". Eine derartige Trübsal, die die gesamte Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der schlimme zweite Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem Kommen der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Die wahre Gemeinde, die Braut Jesu Christi stellt sich nicht auf die Zeit der Trübsal mit den kommenden Zornesgerichten Gottes ein, nein sie wartet geduldig und voller Freude auf sein Kommen, auf das des Bräutigams. Ihre Entrückung, das ist ihre große Hoffnung, dem "Offenbarwerden des Bösen" und dem schlimmsten Teil der „Stunde der Versuchung“ zu entrinnen, genauso, wie sie die einzige Hoffnung des Verfassers dieser Homepage ist, einmal auf diese Art und Weise dem großen Zorn des Antichristen zu entfliehen, welchen er mit dieser, seiner Homepage bloß stellt und in seinem Handeln lähmt.
Denn das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, das rein äußerlich dem Lamm (Gottes) gleicht, ist zugleich das mit dem Titel der falsche Prophet erkenntlich gemachte falsche Lamm, welches mit der Stimme Satans spricht. Denn daß das zweite Tier von der Erde ein Prophet aber falsch ist, geht aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 hervor. Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?").
So steht der falsche Prophet wie auch das ihm gebietende erste Tier aus dem Meer unter dem Nachahmungsmotiv (vgl. das in der Wuppertaler Studienbibel zur Offenbarung des Johannes im Kapitel mit der Überschrift "Das Erscheinen des Tieres aus der Erde zur Unterstützung des ersten Tieres, Offenbarung 13, 11-12" Gesagte). Und er läßt sich in dessen Auftrag handelnd nur darum die Anbetung gefallen, damit auch der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zum Ziel kommt und von den Bewohnern der Erde als der Gott des Himmels angebetet wird.
Das mit dem Titel der falsche Prophet erkenntlich gemachte falsche Lamm läßt sich also bewußt die Anbetung gefallen, die dem wahren Lamm Gottes gebührt. Denn der mit dem aus der Erde heraufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinte falsche Prophet stellt sich, weil er rein äußerlich dem Lamm (Gottes) gleicht, vor aller Welt Augen an dessen Stelle. Der falsche Prophet ahmt somit den Messias Gottes nach bzw. gibt sich vom Antichrist zur "Zeit des Endes" so vor allen Erdbewohnern propagandiert für den Retter der Welt und lebensspendenden Gott aus.
Mit Hilfe seines in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 erwähnten u. lt. Offenbarung 13, 11 in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes geschlüpfen falschen Prophet nimmt also der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen gemäß den wahren und am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wiederkommenden Jesus Christus vorweg. Und er inszeniert seine Rückkehr aus dem Reich Gottes auf die Erde.

Der Schreiber dieses Textes möchte seine Leser in diesem Zusammenhang noch auf einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt aufmerksam machen. Er zitiert darum erneut  Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März 2008:
"Doch die Gemeinde erhielt noch weitere Verheißungen. Christus versprach den Gläubigen: Ich komme bald - ein Gedanke, der zu einem Hauptthema des Neuen Testaments geworden, auch immer wieder im Buch der Offenbarung auftaucht. Dahinter steht nicht nur die Vorstellung, daß der Herr kommt, sondern auch, daß dieses Kommen sehr plötzlich oder rasch erfolgen wird. Denn für die Wiederkunft Jesu steht im griechischen Text das Wort “parusia”, was nach Dr. Vernon McGee soviel wie ein “Plötzliches-zur-Stellesein” aber auch Ankunft bzw. Advent bedeutet (vgl. Dr. McGee´s Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 – 5, 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März 2001).

Und im Blick auf diese baldige Wiederkunft wurde jedem Gläubigen ans Herz gelegt: Halte, was du hast. “Siehe, ich komme schnell.” Das griechische Wort (für bald) besagt jedoch wortwörtlich: schnell oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie nicht kennen werden. Das aber heißt nicht (bzw. soll nicht heißen), daß sein Kommen (für die Christen aller Zeiten immer jeweils) unmittelbar bevorsteht, aber daß sein Kommen (dann, wenn er tatsächlich einmal kommen wird) (ur)plötzlich (und für sehr viele völlig unerwartet) sein wird. Das ist die Zusage, die die Hoffnung der Gemeinde ist.
Tatsächlich wartet die Gemeinde nicht auf die Zeit der Trübsal. Nirgends wird uns gesagt, dass wir die Lenden gürten, die Zähne zusammenbeißen und die Fäuste ballen sollen, weil die Zeit der Trübsal kommt und wir da hindurchgehen müssen! Das hat der HERR nie gesagt, vielmehr sollen wir “warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus!” (Titus 2, 13).
Darum, lassen Sie es mich noch einmal sagen, betont Dr. McGee, daß die Gemeinde von Philadelphia die erneuerte Gemeinde darstellt, die Gemeinde, die zum (ungekürzten) Wort Gottes zurückgekehrt ist. Und diese Gemeinde ist es, die (einmal, weil sie treu und geduldig im Warten geblieben ist) entrückt wird."
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Dieses, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele unerwartetes Kommen ist es, was die Art und Weise der Wegnahme der wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam auszeichnen wird. Dieser festen Meinung ist auch der Schreiber dieses Textes, und er weiß sich damit nicht allein. Und er ist sich sicher: Das Warten wird aus der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").

2. Petrus 3, 10+14-15
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.
...
14 Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, daß ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet,

15 und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Die „Stunde der Versuchung“ ist eine so große Versuchung, daß sie ohne Ausnahmen über den ganzen Weltkreis gleichermaßen bis in jeden Winkel der Erde kommen wird, um zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
Er sagt sinngemäß, daß er sie nicht nur vor den schrecklichen Prüfungen bewahren wird, die über die Erde kommen, sondern auch von der Stunde der Versuchung. Das ist - nach meinem Urteil, so Dr. McGee - eine völlige Befreiung. Er sagt: “will ich dich bewahren vor der Stunde”, was ich mit: “ich werde dich aus der Stunde heraushalten,” übersetze. Ich denke, selbst unter Aufbietung aller Phantasie kann man nicht sagen, daß diese Gemeinde (die von Jesus keinerlei Tadel erhielt, also beinahe tadellos war) durch die Zeit der Trübsal (und der Schreiber dieses Textes meint dazu, daß Dr. McGee deren schlimmste Teile, zum Einen das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8  und zum Anderen die unmittelbar sich daran anschließende Zeit der endzeitlichen Bedrängnis) hindurch muß."
Denn der Verfasser dieser Homepage glaubt, so wie es auch Dr. Vernon McGee betont, daß die "Zeit der Gemeinde", die zwischen der Verwerfung und der Wiederannahme Israels liegt, von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sich bis zur Entrückung der wahren Gemeinde fortsetzt und, daß das also diejenige treue Gemeinde ist, die zur Zeit der Entrückung weggenommen wird.

Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi zeitlich gesehen vor der Zeit des "Offenbarwerdens des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8 und damit auch vor der endzeitlichen Bedrängnis kommen wird (vgl. das im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" zum "in Fesseln Gekrümmten" Gesagte) und das sie ihr Bräutigam Jesus Christus von dieser Erde wegnehmen wird, um sie aus der „Stunde der Versuchung“ herauszuhalten, d.h. ja, um sie bereits vor den apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-17 bzw. bereits vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu bewahren (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf?"und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").

Sie ist diejenige Gemeinde Gottes, die das Wort Gottes von der Geduld bewahrt hat und darum jetzt auch vor der Zeit der Trübsal Bewahrung und Heraushalten finden wird (vgl. Offenbarung 3, 7-13). Sie hat sich geduldig für den Gott Israels eingesetzt, das Kreuz Jesu Christi auf sich genommen, selbst wenn sie dadurch große persönliche Nachteile und Verfolgung erlitt. Sie hat das Rufen ihres Christus ihrem eigenen Wollen und Verlangen geduldig übergeordnet.
Dr. Vernon McGee  umschreibt dies folgendermaßen:
"Jesus Christus läßt (beim Heraushalten aus der Stunde der Versuchung) den nicht im Stich, der sich weigert, ihn zu enttäuschen." Denn dieses bezieht sich ja alles speziell auf Offenbarung 3, 10.


Derjenige Teil der Gemeinde Jesu Christi, die bei der Entrückung zurückbleibt und durch die große Trübsal gehen muß

Wenn wir wissen möchten, wer vor der in Offenbarung 3, 10 angekündigten „Stunde der Versuchung“, die nach einer Prophetie über den ganzen Weltkreis kommen wird, nicht bewahrt werden wird, müssen wir nochmals unseren prüfenden Blick auf diejenigen richten, die noch den Aussagen der Bibel davor bewahrt werden:
Wir halten es nun fest, daß die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 ("Philadelphia" heißt Bruderliebe), die vor der „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden wird. Und zwar wird sie bewahrt werden, weil sie die von Jesus Christus vorgelebte Bruderliebe gepflegt und weitergetätigt und auf die ihr zugedachte Verheißung von Jesu Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit und vom kommenden Reich Gottes geduldig gewartet hatte und somit die wahre Gemeinde unseres Herrn Jesus Christus verkörpert. Sie ist es allein, die vor der „Stunde der Versuchung“ durch ihren Herrn Jesus Christus weggenommen d.h. bewahrt werden wird und nicht durch die Zeit der Trübsal gehen muß:

Offenbarung 3, 7-13 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985
Sendschreiben an Philadelphia
7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der
den Schlüssel Davids hat, der öffnet, und niemand wird schließen, und schließt, und niemand wird
öffnen.
8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
9 Siehe, ich gebe[A] <Leute> aus der Synagoge des Satans, von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen; siehe, ich werde sie dahin bringen, daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.  
A) o. gebe dahin 
10 Weil du das Wort vom Harren auf mich[A] bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird[B], um die zu versuchen, die
auf der Erde wohnen.

A) o. von meinem Ausharren  B) o. im Begriff steht zu kommen 
11 Ich komme bald[A]. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!   A) w.
schnell
12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie
mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der
Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.
13 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 ist seine wahre d.h. in Treue bewährte Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht. Denn ihren ursprünglichen Namen erhielt die Stadt "Philadelphia" durch ihren Gründer, Attalus II. (159-138 v. Chr.), der aufgrund seiner intensiven Liebe zu seinem Bruder unter dem Beinamen „Philadelphus“ („Brüderliebe“) bekannt war. Und im heutigen Namen der Stadt Philadelphia, "Ala-shehir", sehen einige eine Abwandlung der türkischen Wörter Allah-shehir, "die Stadt Gottes".
Die Christen in Philadelphia hatten also das Wort von der Geduld Jesu Christi gehalten bzw. am Ausharren Jesu festgehalten (vgl. Offenbarung 3, 10). Sie hatten dem Wort ihres Herrn, der den noch auf seine Vollendung wartendenden Beginn des Reiches Gottes verkündet hatte, gehorcht, sowie auch ihr Herr selbst seinem himmlischen Vater sogar in seinem eigenen Leiden und Sterben voller Demut und Geduld gehorsam gewesen war und bzgl. seiner eigenen Person auf die Vollendung vom Willen Gottes, bis sich alle Schrift erfüllen sollte, geduldig gewartet hatte. Nur so werden auch die heutigen Christen in Philadelphia, gemeint ist Jesu wahre Gemeinde, bis zum Ende im Gehorsam ausharren, nämlich wenn sie die Bruderliebe Jesu Christi mit Hingabe tätigend auf die Wiederkunft ihres Herrn und das kommende Reich Gottes getreu warten. Und genau darum werden sie durch ihren Herrn Jesus Christus vor der über den gesamten Erdkreis hereinbrechenden Stunde der Versuchung bewahrt werden. Denn Jesus Christus spricht im Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia:
"Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet."
(Offenbarung 3, 8; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn Johannes im Buch der Offenbarung im dritten Kapitel davon spricht, daß Jesus den Schlüssel hat, dann meint er den Schlüssel Davids.
Vergegenwärtigen wir es uns nochmals: Jesus Christus lebt und hat von Gott den Schlüssel übergeben bekommen. Und das Gute ist: Gott hat ihm somit nicht nur alle Macht sondern sogar die Gewalt über den Tod und der Hölle übertragen. Unser Herr Jesus hat also nicht nur die Schlüsselgewalt, sondern ist somit die Schlüsselfigur der Weltgeschichte. Denn er besitzt auch die Schlüssel des Todes und der Hölle, weil er durch seinen Tod am Kreuz diese Schlüsselgewalt für uns teuer erkauft hat:
"... Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe (dadurch) die Schlüssel des Todes und der Hölle (von meinem Vater im Himmel erhalten)."
(Offenbarung 1, 17-18; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wenn unser Herr Jesus Christus davon spricht, daß er den Schlüssel hat, dann sagt er hier: Ich bin dieser Sohn Davids, ich bin der Messias. Er ist also der verheißene Sohn Davids. Er ist der von den Juden erwartete Messias.
Derjenige der die folgenden Worte spricht, ist also wahrhaftig der Sohn Davids, der vom Gott des Himmels seinem Volk verheißene Messis und damit der von Gott versprochene Retter:
"Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf:"
(Offenbarung 3, 7; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und das Beste kommt noch: Der Träger des Schlüssels hat in diesem Haus, in dessen Innerem sich Johannes während der Trohnschau gerade befindet, zu bestimmen. Und sagte Jesus Christus nach seiner Auferstehung von den Toten nicht von sich selbst:
"... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."
(Matthäus 28, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Die heutigen Christen in Philadelphia werden durch den Träger dieses Schlüssels, dem zudem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden ist, die schützende Hand ihres Gottes inmitten der Trübsal erfahren und vor dem kommenden Verderben von dieser Welt, und das ist auch die Überzeugung des Verfassers dieser Hompage, vom sich als den Messias Gottes erweisenden Träger des Schlüssels durch eine Entrückung weggenommen werden.
Nur wenn wir in Zeiten der Versuchung treu ausharren, können wir vollkommen werden und vor unserem Herrn ohne Mangel sein (vgl. Jakobus 1, 4). Denn:
"Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld."
(Römer 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Es wird also Gott selbst sein, der diese Welt ändern  wird. Er ist es allein, der die Sünde daraus wegnehmen kann, und der Grundstein dazu ist in Jesus Christus gelegt. Wir müssen also nicht von uns aus versuchen, diese Welt mit Biegen und Brechen gewaltsam zu ändern, um sie aus eigener Anstrengung heraus zu verbessern. Das wird uns, und so hat uns dies die Geschichte bereits gezeigt, nicht gelingen können. Aber wir dürfen auf die  uns gegebene Verheißung geduldig warten, und wir sollen dabei die Frohe Botschaft weiter verkündigen, selbst Gottes ganzen Willen leben, seine Gebote halten und die uns befohlene Bruderliebe mit Hingabe tätigen. Nur so kann der Heilige Geist Gottes ungehindert daran arbeiten, Menschen zu Umkehr zu bringen und auch nur dann, wenn wir unseren Herrn Jesus Christus nicht verleugnen:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen"
(Offenbarung 3, 10; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das "Wort von der Geduld" aus Offenbarung 3, 10 ist somit "ein Warten in Geduld" und "ein auf die Vollendung des Reiches Gottes hoffen im Glauben" und beinhaltet auch das Wort von seinem selbst von ihm angekündigten Eingreifen in das irdische Geschehen zur "Zeit des Endes", das in direkter Verbindung mit Jesu Wiederkunft auf diese Erde herab steht.
Es ist ein Warten auf seine Wiederkunft, bei der er die ganze Erde richten wird und die eng mit der Vollendung des Reiches Gottes verbunden ist, welches mit der Gründung der Gemeinde Jesu Christi bereits begonnen hatte, auf dieser Erde zu entstehen. Darauf hin ist die ganze Erde unterwegs und lebt darauf zu. Das ist es auch, auf das Jesus mit seinem "Wort von der Geduld" hier noch einmal speziell eingeht. Denn Jesus Christus spricht im Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia:
"Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!
Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen."
(Offenbarung 3, 11-12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Und wir hatten im vorangegangen Kapitel festgehalten: Die Gemeinde von Philadelphia ist mit den fünf klugen Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13 zu vergleichen, die neben ihren Lampen genug Öl in ihren Gefäßen mitnahmen, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten.
Wir hatten weiterhin festgestellt, daß man sie nicht mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und man kann einige von denjenigen, die ihr angehören, in den unterschiedlichsten Gemeinden finden.

Die Gemeinde von Thyatira nach Offenbarung 2, 18-29 gleicht im Gegensatz zur Gemeinde von Philadelphia den fünf törichten Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13.
Die törichten nahmen nur ihre Lampen, aber kein zusätzliches Öl in ihren Gefäßen mit, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten. Als sich nun das Kommen des Bräutigams verspätete, ging ihnen das Öl in ihren Lampen aus. So waren sie nicht bereit als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde? 
Der Gemeinde von Thyatira nach Offenbarung 2, 18-29 wird nicht die wunderbare Verheißung wie der Gemeinde von Philadelphia gegeben, daß vor ihr eine Tür aufgetan wird, die niemand zuschließen kann und daß sie vor der über den ganzen Weltkreis kommende „Stunde der Versuchung“, zu versuchen, die auf Erden wohnen, d.h. vor dem schlimmsten Teil der Zeit der Trübsal bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Im Gegenteil: Die Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, lebt ebenfalls bis in die heutige Zeit hinein und soll lt. Offenbarung 2, 22-23 vom lebendigen Gott während der bald über den gesamten Erdkreis kommenden „Stunde der Versuchung“ hart gestraft werden, wenn er keine Buße tut. Darum kann dieser Teil der Gemeinde Jesu Christi vor den zukünftigen Zornesgerichten Gottes, die normalerweise nicht für die Seinen Gottes bestimmt sind, keine Bewahrung finden:
"Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in Zeit der Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen."
Daß auch diese Gemeinde so wie die Gemeinde von Philadelphia bis in die Zeit der Trübsal hineinreichen wird, kann Offenbarung 2, 25 entnommen werden:
"... doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme."
Da der Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, nach Offenbarung 2, 22-23 ein furchtbares Gericht Gottes angedroht wird, kann man mit Recht sagen, daß diese Gemeinde bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, vor den schlimmsten Teil der Zeit der Trübsal zur Zeit des Endes nicht bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Wie sich das "auf das Bett werfen" und "mit dem Tode schlagen der Kinder " zutragen könnte und wer dafür verantwortlich gemacht werden muß, kann man in den Kapiteln "Die zu erwartenden Epidemien der Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod" nachlesen.


Wie wird man die Wegnahme der Gemeinde Christi erleben?

Wer wissen will, wie man die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi erleben wird, muß zuerst wissen, wer sie ist:
Dieses haben wir bereits im vorangegangen Kapitel beleuchtet. Nun wenden wir uns denjenigen zu, die von der Wegnahme der wahren Gemeinde nicht betroffen sind.

Im Jahr 373 nach Christus soll einer der frühen Kirchenväter, der Syrer Epharaem  die hiermit gemeinte und noch ausstehende Wegnahme der Braut Christi vor der Zeit der Trübsal wie folgt beschrieben haben:

"Alle Heiligen und Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung nicht erleben, die über die ganze Erde kommen wird."

Und so werden die Zurückgebliebenen das Geschehen der Entrückung bzw. des "Versammeltwerdens" auf der Erde erleben:
Tausende und abertausende auf der Erde lebende Menschen sind plötzlich spurlos von der Erde verschwunden! Was ist mit Ihnen geschehen? Tausende Gräber sind plötzlich leer, wo sind all die Toten geblieben? Auf der ganzen Erde werden Menschen vermißt und nicht mehr gefunden. Vergeblich wird nach ihnen gesucht werden.
Auf den Straßen stehen verlassene Autos. Flugzeuge, Eisenbahnzüge und Busse kommen mit Verspätung an, weil Ausfälle an Personal bestehen. In den Geschäften und Firmen sind Arbeitskollegen unauffindbar, Schüler fehlen in den Bildungseinrichtungen. Manche Ehefrauen wachen ohne ihre Ehemänner auf bzw. umgekehrt, oder ganze Häuser stehen plötzlich leer. Die Familien, die noch bis vor kurzen darin wohnten, sind plötzlich spurlos verschwunden. Niemand weis, wo sie alle hingegangen sind. Weder die Personen selbst noch ihre Leichen sind auf der ganzen Erde auffindbar. Polizei und Suchdienste werden von den zurückgebliebenen Verwandten vergeblich bemüht und stehen vor einem Rätsel.
In den Gemeinden kommen nur noch wenige Menschen zum Gottesdienst, auch der Pastor erscheint nicht mehr. Seine Wohnung ist leer. Wie soll jetzt die Kirchenarbeit weitergehen? Es findet sich auf die Schnelle keiner, der sie weiterführt. Was ist geschehen?
Eines aber haben alle Vemißten gemeinsam: Sie und ihre Familien sind Menschen lebendigen Glaubens gewesen. Sie trugen am Tag der Entrückung Jesus Christus als Ihren Herrn und Heiland in ihren Herzen.

Alles nur Zukunftsmusik? Nein, denn der Tag der Wegnahme aller wiedergeborenen Christen von der Erde weg zum himmlischen Thron Jesu ist nicht mehr fern!
Diese Internetseite soll die Schlagzeilen, die die bald kommenden Ereignisse in den Medien auslösen werden, erklären helfen und wenn sie bis zur und auch noch nach der Entrückung bestehen bleiben kann, den Zurückgebliebenen zum Segen dienen.

Wer ist bei der Entrückung mit dabei?


Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten und nächsten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil bzw. zu ihrer Rettung).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus selbst praktischen einen Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden wahren Gemeinde, seiner Braut.
An dieser Stelle soll die folgende Überlegung getätigt werden:
Was unterscheidet den "einen auf dem Felde" nach Matthäus 24, 40, der angenommen bzw. weggenommen, von demjenigen, der preisgegeben werden wird, oder was ist der Unterschied zwischen der einen "Frau mit der Mühle" nach Matthäus 24, 41, die angenommen und derjenigen, die zurückgelassen und dem Verderben und der Bedrängnis der Zeit der Trübsal und dem Antichristen preisgegeben werden wird?
Nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage kann hiermit nur das Folgende gemeint sein:

Wir wissen aus 1. Thessalonicher 4, 13-18, wo sehr ausführlich darauf eingegangen wird, was mit der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi gemeint ist und was dann im Detail geschieht, daß die Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen betrifft.
Das hat für die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen folgende Konsequenz:
Wer am Tag der Entrückung, dem Tag der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, der kurz vor dem plötzlichen Hereinbrechen des Verderbens sein wird, auf der Erde lebt und bereits mit dem lebendigen Gott in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt ist, d.h. wer sich damit auch zu dieser Zeit bereits von dem falschen Propheten des Antichristen zur "Zeit des Endes", der in der gesamten ersten Hälfte der 70. danielischen Woche in der Gestalt des lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 vernehmbar ist, deutlich distanziert hat. Denn die Entrückung wird dann geschehen, wenn der Antichrist bereits eine geraume Zeit damit begonnen hat, mit diesem, seinem Massenmedium alle Menschen dahingehend zu beeinflussen, so daß sie wie auch er "gegen Gott, auf seinen Namen und sein Haus und auf die im Himmel wohnen" zu lästern beginnen.
Wer aber dennoch in der das Verlorene suchenden Liebe zu seinen Mitmenschen verbleibt, und das ist ebenfalls sehr wichtig, darüber auch die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3, 10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen Tod nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. von dieser, unserer Erde vor der nun kommenden  „Stunde der Versuchung“ weggenommen werden:

1. Wir sollen unsern Nächsten lieben, wie und selbst:
"Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. ... Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt."
(Johannes 15, 12-17)
"Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe." (1. Johannes 4, 21)
"Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 36-40)

2. Und wir sollen, und das ist dabei sehr, sehr wichtig, ein unbeirrbar geduldiger Täter der Liebe bleiben und uns auch von dem lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 nicht davon abbringen lassen. Dann werden wir am Tage der Entrückung, auch von Jesus vor dem kommenden Verderben bewahrt werden. Denn mit dem hebräischen Ausdruck „Stunde der Versuchung“ ist dieses endzeitliche "über den ganzen Weltkreis" kommende Unheil gemeint, das die großen Gerichte Gottes heraufbeschwören wird. Denn Jesus Christ selbst spricht im 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes im Sendschreiben an die Gemeine in Philadelphia zu derjenigen Gemeinde, die bis in die Zeit der Entrückung hinein leben wird, und damit ist seine ihn liebende, wahre Gemeinde jener Zeit gemeint:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen." (Offenbarung 3, 10)

Derjenige, der alles dies beherzigt, und dafür beim Herrn Jesus für sich und andere Kraft erbittet, muß nicht durch den schlimmen Teil der Trübsalszeit mit dem Verderben, der größten Bedrängnis aller Zeiten und den daraufhin folgenden Gerichten Gottes hindurchgehen, wird diesem allem nicht preisgegeben werden, sondern kann davor mit Jesu Hilfe entfliehen.

Warum muß man sich also vom "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 deutlich distanziert haben, um die Wegnahme der wahren Gemeinde mitzuerleben, d.h. mit dabei zu sein, wenn Jesus Christus die Seinen zu sich holt?
Dieses gottesfeindliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 lästert ja bekanntlich gegen den lebendigen Gott, seinen Namen und auf diejenigen, "die im Himmel wohnen", d.h. auf die, die den lebendigen Gott des Himmels ihren Vater nennen und darum als seine Kinder adoptiert bereits auf der Erde eine "vorläufige" bzw. "provisorische" himmlische Staatsbürgerschaft besitzen.
Und der Verfasser dieser Homepage glaubt nicht, daß mit denen, "die im Himmel wohnen", nur solche Menschen gemeint sein könnten, die sich auf Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen "Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht ertragen konnten, ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest sich selbst das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer beim lebendigen Gott des Himmels Wohnung fanden.
Nein diese Menschen, "die im Himmel wohnen", und so meint es der Verfasser dieser Homepage verstanden zu haben, leben zum Zeitpunkt des lästernden "Maules" noch auf der Erde, und dem muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer Wegnahme bzw. Aufnahme in den Himmel (gemeint ist die Entrückung der wahren Gemeinde). Und dies, nämlich Himmelsbürger, sind sie bereits, auch wenn sie noch auf der Erde wohnen. Denn hier, noch auf der Erde wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes. Und darum sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde wohnend bereits zu echten Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum erklärt. Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus seiner starken Hand zu reißen.
Der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung, daß die vom Antichrist für sein "Maul" präparierten Menschenkinder auch wirklich zu der Zeit auf der Erde lebende junge Menschen sind, wobei der Sohn des Verderbens aber verhindern muß, daß sie sich untereinander sichtbar und hörbar kennenlernen können, vielleicht sogar untereinander nicht einmal von ihrer Existenz wissen. Die eigentliche Hauptperson sollte dabei eine junge Frau sein, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich zur verwerflichen "großen Hure Babylon" macht und sie, nachdem er sie mit Hilfe seines falschen Propheten mit psychologischen Mitteln vergewaltigt und durch eine Art von Gehirnwäsche ihren normalen Lebensweg brutal verhindert hat, als in diesem Zusammenhang verführerische Dirne oder megabekannten Pornostar darstellt (vgl. im Kapitel "Wer ist also der wirkliche Antichrist zur "Zeit des Endes", und wie wird man ihn erkennen können?"). Wie der große Weltverführer es wirkungsvoll schafft, diese sicherlich von ihm bereits als Kind gut ausgewählte junge Frau dahin zu bringen, als Volljährige so zu werden, wie er es benötigt und dabei die natürliche Entfaltung ihres Lebens mit Gewalt zu unterbinden, hat der Schreiber dieses Textes anhand des von ihm selbst Erlebten bereits versucht, andeutungsweise zu beschreiben (vergleiche das zu seinem Schlüsselerlebnis und zur Tinnituserkrankung Gesagte). Dieser Frau, die das hervorstechende endzeitliche Symbol der "großen Hure Babylon" werden soll, muß der Antichrist aber unbedingt auch mindestens einen jungen Mann zuordnen. Denn er muß es unbedingt vermeiden, sie selbst in den Mittelpunkt seines lästernden "Maules" zu stellen. Es darf keinesfalls so wirken, daß die "großen Hure Babylon" der eigentliche Grund des Hörbarwerdens des "Maules" ist. Die Menschen der Erde würden sich sonst sehr bald von dem "Maul" disdanzieren und es zu hassen beginnen. Ist es nicht die Schadenfreude der dem "Maul" zuhören müssenden  Menschen, die der Antichrist ausnutzt, um alle Zuhörer bei der Stange zu halten und sie zu über sehr lange Zeit "treuen" Hörern werden zu lassen?
Auch werden es sicherlich nicht die vielen Gebete der um die Zukunft ihrer im "Maul" bloßgestellten Kinder bangenden und betroffenen Eltern sein, deren leibliche Kinder für das "Maul" präpariert worden sind. Das alles wird im Rahmen des lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, wie wohl jeder sicherlich verstehen wird, mit Bestimmtheit nicht zum Gesprächsthema werden dürfen.
Die im "Maul" gleichfalls vorkommen müssenden christlichen Menschen, die die moralische und geistliche Seite vertreten und auf die Erfüllung der biblischen Prophetien hinweisen sollen, dürfen im Gegensatz zu den für das "Maul" Präparierten keine tatsächlich lebenden Menschen sein, so wie auch jene, die ständig lästern, es mit Sicherheit nicht sind. Und gelästert werden darf, und dies versteht sich wohl von selbst, ausschließlich nur auf die für das "Maul" Präparierten, hinter denen tatsächlich lebende junge Menschen stehen. Wenn sich doch diese jungen Menschen, die für das "Maul" präpariert wurden, über das "Maul" tatsächlich hören könnten. Der Verfasser dieser Homepage meint an dieser Stelle, daß dies für solche wahrscheinlich unmöglich sein wird.
Er selbst vernimmt auch auf ihn persönlich lästernde Stimmen und solche, die auf ihn unter Bezug auf die Bibel klug einzureden versuchen, die also als christliche Menschen deklariert werden. Das sind aber allesamt und auschließlich nur solche, die er nicht für tatsächlich lebende Menschen hält.

Damit meint die Bibel in Offenbarung 13, 6 mit denen, "die im Himmel wohnen" und auf die gelästert wird, auch wenn es überhaupt nicht danach aussieht, bzw. mit dem "Maul" überhaupt nicht so dargestellt wird, eindeutig die vom "Maul" verleumdeten "Seinen Gottes", diejenigen, die den lebendigen Gott in ihrer großen Not angerufen haben und für die zumindest von ihren Eltern gebetet wird.
Es sind also die von diesem "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" mit großer Gehässigkeit und Gemeinheit verfolgten und bedrängten Brüder und Schwestern in Jesus Christus, die bereits als Kinder vom Antichristen ausgesucht und von Bedränger mit aller Härte für das "Maul" vorbereitend präpariert und geprägt wurden (vgl. auch das im Kapitel "Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" zu den vom Antichrist Präparierten und das im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu den Auswirkungen auf die Menschen der Erde durch den Einfluß des "Maules" Gesagte).
Der Gott Israels ist es, der diese jungen Leute sucht und findet, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" vergewaltigt und in seinem als Massenmedium fungierenden "Maul" als Sprachrohr benutzt, so wie er auch den Verfasser dieser Homepäge gesucht, gefunden und durch sein Wort gestärkt und wieder aufgerichtet hat. Er, der lebendige Gott ist es auch, der die vom "Maul" Verfolgten in seiner großen Menschenliebe wie bei dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 mit dem Schatten seiner Hand bedeckt. Denn das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 lästert und so versteht es der Schreiber dieses Textes (nur) auf alle die, "die im Himmel wohnen".
Es ist also der Zorn des Satans, der sich über sein Werkzeug, dem Sohn des Verderbens, gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", auf die Kinder derjenigen, die den lebendigen Gott fürchten, entläd.
Da aber der lebendige Gott, der den Menschen ein liebender und gütiger Vater sein will, Kinder ganz besonders in sein Herz geschlossen hat, ist es seine Herzenssache, die durch den Antichristen mit einer Vergewaltigung und Gehirnwäsche vergleichbar geschlagenen seelischen Wunden der für das "Maul" Präparierten mit seiner Liebe zuzudecken, die die davon Be- und Getroffenen zum Schweigen gebracht hatten. Gemeinerweise hatte der Bedränger zur "Zeit des Endes" zumindest einen Teil dieser seelischen Wunden bis ins Letzte ausgenutzt und sogar eigentlich unvorstellbarerweise zum Anlaß des öffentlichen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gemacht. Es gab für die Betreffenden keine Chanse, aus eigener Kraft heraus dem Verführer der letzten Tage zu entkommen. Aber, wie verzweifelt böse der Schaden auch sein mag, der lebendige Gott sieht auf die zerschlagenen Herzen und richtet sie wieder auf! Genauso ist es ja mit dem Schreiber dieses Textes geschehen.
Der Gott Israel heilt aber auch denjenigen Schaden, der die übrigen Menschen so verändert und in ihren Herzen verhärtet hat, daß sie dem "Maul" hörig geworden waren und vom Lästern des "Maules" mitgerissen ihre vom lebendigen Gott des Himmels in sie hineingelegte Liebe zu ihren Kindern vergessen hatten.
So groß ist unser Gott, daß er uns allen unsere Mitschuld am Großwerden können des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 vergibt, wenn wir ihn wieder zu fürchten beginnen! Nie könnte es ein solches lästerndes "Maul" geben, wenn es die Menschen nicht zugelassen und geduldet hätten!
Und genau darum, schon um derer willen, die gezwungenermaßen als sein Sprachrohr vom Antichristen in ihrem Handeln gefesselt und in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gehindert werden und auch noch darunter schwer leiden müssen, ist es so dringend notwendig, die verhärteten Herzen von der Liebe Gottes wieder in fleischerne verwandeln zu lassen. Es geht dabei um das eigene ewige Leben in der Nähe Gottes, um nicht mehr und nicht weniger und natürlich auch um das vor dem baldigen Verderben Entfliehen können, um die Teilnahme an der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi vor der sehr bald zu erwartenden Bedrängnis.


Derjenige, der von der Erde weg in den Himmel entrückt wurde, wird auch am Tage der Wiederkunft Jesu Christi zum Gericht ganz am Ende der Trübsalszeit lt. Judas 14-15 und Offenbarung 19, 11-16 mit Jesus zusammen vom Himmel wieder auf die Erde zurückkommen, um mit ihm auf der vom Antichrist befreiten Erde tausend Jahre zu regieren. Welch eine wundervolle Aussicht!
Die irdischen sterblichen Körper der Menschen werden bei der Entrückung augenblicklich in Auferstehungsleiber verwandelt werden. Darum wird es von diesen Menschen keine Leichen zu finden geben. Die Menschen, die Jesus in sein Vaterhaus holen kommt, erleben so etwas wie eine rassante Himmelfahrt.
Jesus Christus ist uns bereits genau diesen Weg vorausgegeangen, denn er geht uns immer voraus. Auch sein Körper wurde in einen Auferstehungskörper verwandelt und danach in den Himmel aufgenommen. Den ensprechenden Bibeltext findet man in Apostelgeschichte 1, 9-11


Und dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 lästert über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel wohnen"

Die sogenannte Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi steht unmittelbar vor der Tür.
Wir wissen, dieses großartige Ereignis geschieht erst dann, wenn der himmlische Brätigam Jesus Christus zum zweiten Mal kommen wird. Er wird dann aber "nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung)" (vgl. Hebräer 9, 27-28).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi wird durch ihre Wegnahme von der Erde vor einer sich unmittelbar daran anschließenden Zeit der endzeitlichen Bedrängnis bewahrt werden, welcher in Offenbarung 3, 10 als „Stunde der Versuchung“ bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den ganzen Weltkreis". Eine derartige Trübsal, die die gesamte Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der schlimme zweite Teil der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem Kommen der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Das Warten wird aus der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").
Wir wissen aus 1. Thessalonicher 4, 13-18, wie die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi aussehen wird. Denn dort wird sehr detailiert beschrieben, was bei diesem großen Ereignis geschieht, und daß die Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen wird. Sogesehen beinhaltet die Entrückung der wahren Gemeinde auch gleichzeitig die erste Auferstehung der Toten mit, an der nur die Verstorbenen teilhaben dürfen, die bereits Christus angehören (vgl. 1. Korinther 15, 22 ff.; Philipper 3, 11)
"Denn wie sie (gemeint sind alle Menschen von Anfang der Welt an) in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden (gemeint sind hier nur diejenigen, die Vergebung der Sünden durch das Blut Jesu Christi und Versöhnung mit Gott erlangten).
Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er (Jesus Christus zum zweiten Mal und dies steht uns heute unmittelbar bevor) kommen wird, die, (dieses Mal nur die,) die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle (menschliche und irdische) Macht und Gewalt (d.h. auch den Antichristen zur "Zeit des Endes" und seine Gewaltherrschaft, während der er sich göttliche Wesenheit anmaßen wird) vernichtet hat."
(Korinther 15, 22-24, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

"Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit (und nach ihrer dortigen feierlichen Aufnahme als seine Kinder unmittelbar bei Gott im Himmel, d.h. in seiner unmittelbaren Nähe wohnen)."
(1. Thessalonicher 4, 16-17, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, lästert über diejenigen, die "im Himmel wohnen" (vgl. Vers 6).
Wie der Verfasser dieser Homepage bereits im vorangegangenen Kapitel "Wer ist bei der Entrückung mit dabei?" erörtert hat, glaubt er nicht, daß mit denen, "die im Himmel wohnen", solche Menschen gemeint sein könnten, die sich auf Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen "Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht ertragen konnten, ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest sich selbst das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer in das himmliche Paradies Eingang fanden, die also ausschließlich zu denjenigen Toten gehören, die in Christus gestorben sind. Kommen doch, wir wir aus 1. Thessalonicher 4, 17 und Lukas 23, 43 wissen, diejenigen Toten, die in Christus gestorben, mit ihrem Tod noch nicht sofort unmittelbar zu Gott in den Himmel, sondern anfänglich mit Christus in das Paradies. Und hier werden sie bis zur ersten Auferstehung der Toten verbleiben.
Der Begriff "Himmel" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem biblischen Ausdruck "Paradies", sondern die Bibel meint mit dem Begriff "Himmel" unmißverständlich ausschließlich die unmittelbare Thronumgebung bzw. den Thronsaal des lebendigen und heiligen Gottes, in welchem schon bald die "Hochzeit des Lammes" gefeiert werden wird, also denjenigen Ort der unmittelbaren Nähe Gottes, den bis heute noch kein Mensch sehen durfte:
"Und Jesus sprach zu ihm (gemeint ist der reuhmütige Verbrecher am Kreuz auf Golgatha, der neben Jesus Christus gekreuzigt wurde und den sterbenden Jesus darum bat, an ihn zu denken, wenn er in sein Reich kommt): Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lukas 23, 43, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Nein diese Menschen, "die im Himmel (also an demjenigen Ort der unmittelbaren Nähe Gottes) wohnen", und auf die das gottesfeindlich redende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 lästert, müssen zum Zeitpunkt des Lästerns des "Maules" noch auf der Erde leben, aber dem muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer Wegnahme bzw. Aufnahme in den "Himmel" (gemeint ist die Entrückung der wahren Gemeinde vor den Thron Gottes, d.h. in seine heilige Gegenwart). Und dies, Aufnahme in den "Himmel", wird bei ihrer schon sehr bald stattfindenden Entrückung geschehen.
Aber Himmelsbürger dürfen sie sich schon hier nennen, auch wenn sie noch auf der Erde wohnen und sich noch nicht wiklich im "Himmel" befinden. Denn der "Himmel" hat sich bereits vor ihren Augen geöffnet. Und hier, noch auf der Erde wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes dazu. Und darum sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde wohnend, wenn auch erst einmal "vorläufige" bzw. "provisorisch", zu Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum erklärt. Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus seiner starken Hand zu reißen.
Dieser bereits im Kapitel "Wer ist bei der Entrückung mit dabei?" beleuchtete Aspekt derjenigen Menschen, "die im Himmel wohnen", hat aber noch eine andere, sehr gewichtige Seite. Denn mit ihm läßt sich eine vielmals gestellte Frage leicht beantworten und Klarheit in die Ungewißheit zum biblischen Ausdruck "Entrückung" bringen. Bzw. man kan nun eine klare Antwort dazu finden, ob die wahre Gemeinde einmal nach ihrer Entrückung weiterhin auf der Erde verbleiben wird und durch die große Trübsal vollständig hindurchgehen muß, oder ob sie einmal von der Erde durch eine Entrückung in den Himmel weggenommen werden wird und auf diese Art und Weise vor dem Teil der dramatischen Ereignissen der Zeit der Trübsal mit seiner Hilfe zu ihrem himmlischen Bräutigam hin entfliehen kann.
Wir müssen dazu wissen:
Das "Hörbar werden" eines gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, auf das der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" näher und detailierter eingegangen ist, signalisiert nicht nur die Anwesenheit des Antichristen zur "Zeit des Endes". Nein, sobald dieses charakteristische Massenmedium hörbar (vgl. Offenbarung 13, 5-6) und sehbar (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen") werden wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche (vgl. im Kapitel "Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage hat sie, die große Betrübnis in der allerletzten Zeit, bereits seit geraumer Zeit begonnen und zwar vordergrundig lediglich und schwerpunktmäßig eben mit dem "Hörbar werden" jenes für die letzte Zeit vorhergesagten, abscheulichen, gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, was sogesehen sogar einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darstellt (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist").
Dieses "Hörbar bzw. Vernehmbar werden" eines charakteristischen Massenmediums, das die Anwesenheit des Antichristen anzeigt bzw. signalisiert, ist es nämlich, worauf die Bibel im Zusammenhang mit dem Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche sehr deutliche Hinweise gibt:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang (Das sind umgerechnet 3,5 Jahre.Diese Zeitspanne entspricht aber genau der Hälfte der Zeitdauer der gesamten großen Trübsal der letzten Zeit. Denn die gesamte Zeit der Trübsal soll wie im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" beschrieben symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern). Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen." (Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)

Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beginnt demnach unmittelbar mit dem "Hörbar werden" dieses vom Seher Johannes so bezeichneten "Maules", das viele Menschen der Erde vernehmen werden können, so auch die Muslime. Das "Maul" der Muslime hat aber eine bedeutsame Besonderheit (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Und es (gemeint ist das erste Tier, der Antichrist nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier symbolisch für den Abgrund) wird sein lästerliches "Maul" voll von Schmähungen auftun gegen den lebendigen und wahren Gott, indem es "seinen Namen" lästert "und sein Haus" und gegen diejenigen, "die im Himmel wohnen".
Das islamische Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Antichrist des Islam, der sogenannte "Daggal", dessen Auftreten auch die Muslime für die Endzeit erwarten, ist nach islamischer Vorstellung der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre. Er wird derjenige sein , der vom Teufel geleitet sein und sich sogar göttliche Wesenheit anmaßen wird.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt. So muß auch der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Satan unterstehen wird, mit diesem, seinem "Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf bringen, d.h. denunzieren.

Wir müssen dazu wissen, daß das Maul nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 dem Antichristen zur "Zeit des Endes" gehört (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier symbolisch für den Abgrund).
Er, der Sohn des Verderbens, ist sein alleiniger Verursacher und Besitzer und damit für dieses verderbliche und für die Menschen verhängnisvolle Massenmedium verantwortlich zu machen. Und dieses "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das, wie im Kapitel "Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?" beschrieben eine zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von der Erde aufgestiegen ist und das später wegen seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach Offenbarung 19, 20 der falsche Prophet genannt wird), übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer aus. Wir lesen dazu in der Bibel:
"Und es (gemeint is das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier aus Offenbarung 13 bzw. der in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 erwähnte »falsche Prophet«) übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war." (Offenbarung 13, 12-14, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)

Im Zusammenhang mit der noch ausstehenden, schrecklichen endzeitlichen Bedrängnis, die nach Daniel 7, 25 genau 1260 Tage dauern soll (dies entspricht den 42 Monaten aus Offenbarung 11,  2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige Stadt von ihnen zertreten werden wird) soll der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die Menschen der Erde mit großen Zeichen dazu verführen, ihn als den Gott aller Götter, d.h. als den auf die Erde zurückgekommenen Gott der Hebräer anzubeten.
In diesem Zusammenhang wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seinem ihm unterstehenden falschen Propheten alle Macht übertragen, und allein durch ihn wird es ihm schließlich auch gelingen, daß die Menschen der Erde ihm und seinen großen Lügen glauben schenken.
Dies alles umfaßt all jene Begebenheiten, die nach den Prophezeiungen der Bibel im Zusammenhang mit dem ersten Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt und das den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beschreibt, noch kommen werden und alles was bzgl. der großen Zeichen, die durch den falschern Propheten er zu tun, in der Lage ist, in der Heiligen Schrift geschrieben steht.
Bevor aber diese furchtbare und schwerste aller Bedrängnisse anbricht, wird das große Machtwerkzeug des Antichristen, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, in der zeitweiligen, d.h. nur auf die gesamte Zeitdauer der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche beschränkten, abgewandelten Erscheinungsform, also in der Gestalt jenes gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 auftreten (vgl. im Kapitel "Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?").

Und als der Seher Johannes jenen Schnappschuß vor Augen und Ohren hat, den er in Offenbarung 13, 5-6, beschreibt, sieht und hört er, daß jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel wohnen".
Sind es Verstorbene, auf die zu diesem Zeitpunkt  gelästert werden wird? Der Schreiber dieses Textes denkt nein. Es muß wohl so und es kann nicht anders sein, als daß diejenigen, "die im Himmel wohnen", wohl gerade zuvor dorthin entrückt worden sein müssen.
Denn, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele unerwartetes nächstes Kommen ist es, was die Art und Weise der Wegnahme der wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam Jesus Christus auszeichnen wird.
Welch eine Schande muß das wohl sein, wenn sich herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul", welches zwar Intelligenz vertäuscht, aber trotzdem nur eine Art von komplizierter Maschine darstellt, bzw. eine Art von direkt mit Menschen vernetzter Sprachcomputer sein muß, die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi wegen ihres ganz plötzlichen Geschehens (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde") eine gewisse Zeit lang voll und ganz übersehen wird.
Welch eine Blamage muß das wohl sein, wenn sich herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul", so, als wäre überhaupt nichts gewesen, obwohl diejenigen, über die dieses "Maul" herzieht, gar nicht mehr als Menschen auf der Erde existieren, genauso weiterredet und -schimpft, so als wären sie, von, mit und über die im "Maul" gesprochen wird, einfach noch hier unter den Lebenden auf der Erde. Vielleicht wird man sie dann, wenn sie bereits weggenommen wurden, eine Zeit lang noch immer scheinbar persönlich reden hören können, diejenigen, die doch in Wahrheit nicht mehr hier sind.
Die Entrückung der wahren Gemeinde und so auch die Wegnahme derjenigen, über die dieses "Maul" des Sohnes des Verderbens herzieht, obwohl diese gar nicht mehr als Menschen auf der Erde existieren, muß wohl auch für den sonst alles überwachenden, kontrollierenden, steuernden und vorausberechnenden Antichristen zur "Zeit des Endes" selbst ein völlig unerwartetes und urplötzliches "Hinwegreißen" sein, welches es nicht mit einkalkuliert und für möglich gehalten haben wird (vgl. im Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein (aus dem Machtbereich des Widersacher Gottes) plötzliches Hinweg- bzw. Herausreißenein").
Das griechische Wort "harpagesometha", das in 1. Thessalonicher 4, 13-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" übersetzen.
Aber die, welche das gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ständig und unaufhörlich verunglimpft und denunziert, gemeint sind diejenigen, über die das gottes- und menschenfeindlich redende "Maul" sie noch immer verachtend spricht, sind jetzt, nachdem sie von jedermann gänzlich unererwartet lebendig von dieser Erde geradewegs in den Himmel hinein hinweggerissen worden sind, gar nicht mehr auf der Erde anwesend und existent, sind also überhaupt nicht mehr hier.
Und Eines sagt die Bibel auch noch über sie aus: Sie müssen so wie Henoch den körperlichen Tod, nicht sehen. Denn im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet, daß er, weil er mit Gott wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah (vgl. 1. Mose 5, 22-24).

Dann wird es sich also herausstellen, was der Schreiber dieses Textes bereits seit langem vermutet hat: Allein das "Maul" ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen (vgl. im Kapitel "Denn das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen").

Wahrscheinlich werden dann plötzlich einigen Menschen darüber die Augen geöffnet werden, und sie werden ganz plötzlich und für den Antichristen auch ganz unverhofft die Wahrheit über dieses sein "Maul" erfahren, welches nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 schon so lange Zeit die Seinen Gottes ständig und unaufhörlich verunglimpft und denunziert hatte.
Und dann wird es also tätsächlich so sein und ganz wortwörtlich so eintreffen:
"Und es (gemeint ist das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier aus Offenbarung 13 bzw. der in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 erwähnte »falsche Prophet«) tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die (nun durch ihr plötzliches Hinweggerissen worden sein für alle ganz unerwartet) im Himmel (-reich bei Gott) wohnen." (Offenbarung 13, 6; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)

Sogesehen ist, wenn Johannes in Offenbarung 13, 5-6 beschreibt, bzw. sieht und hört, daß jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel wohnen", diese Bibelstelle ein Beweis dafür, das die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi nach 1. Thessalonicher 4, 13-18 sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen und im Himmel bei ihrem Herrn und Meister zusammenführen wird. Auf der Erde wird die wahre Gemeinde Jesu Christi danach nicht mehr gesehen werden.



Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht ererben

Daß eine Verwandelung der Körper derjenigen Menschen stattfinden muß, die das Reich Gottes ererben und dann unverweslich sein werden, geht aus 1.Korinther 15, 50-54 eindeutig hervor:

1. Korinther 15, 50-54
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick (Griechisch: "átomos"; d.h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment), zur Zeit der letzten Posaune (Im römischen Heerwesen fungierte „die letzte Posaune“ als das Signal zum Aufbruch. Während die 1. Posaune "das Lager abbrechen" bedeutete und die 2. Posaune zum "in Reih und Glied stehen" aufforderte, blies erst die 3. und letzte Posaune zum Abmarsch.). Denn es wird die Posaune erschallen (das Blasen der Posaune hatte im Judentum des AT immer die Funktion, das Volk um den König herum zu versammeln bzw. hier die Gemeinde um ihren Christus), und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden (in einem Nu).
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Aber auch in Philipper 3, 20-21 wird diese mit der Entrückung einhergehende Verwandlung des Körpers angekündigt. Entrückt werden bedeutet nach 1. Korinther 15, 51 ein nicht entschlafen müssen und damit ein nicht den Tod sehen.
Sind das nicht wunderbare Zukunftsaussichten, in Gottes Himmelsreich zu gelangen, ohne leiblich sterben zu müssen? So wird es an dieser Stelle vom Verfasser dieser Internetseite jedenfalls verstanden.

Die Entrückung ist der Zeitpunkt, an dem Jesus Christus alle diejenigen Menschen zu sich holt, die an ihn glauben oder zu ihren Lebzeiten geglaubt haben und bereits in Christus gestorben sind. Wir werden nach 1.Korinther 15, 51 alle, vorangehend die in Christus Verstorbenen, in einem Augenblick verwandelt und dann bei unserem Herrn sein. D.h. die auferstandenen Leiber der in Christus Verstorbenen und die bei der Wegnahme von der Erde verwandelten Leiber aller zum Zeitpunkt der Entrückung auf der Erde lebenden, wahren Christen werden bei der Entrückung verwandelt und mit ihrem Christus zusammentreffen und dann für Allezeit mit ihm vereint sein. Sie werden von ihrem Herrn Jesus Christus selbst an einen Ort im Himmel geführt werden, der für sie vorbereitet worden ist, damit sie dort sein können, wo auch ihr Erlöser ist: 

Johannes 14, 2-3
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Nach Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 wird von zwei, die gerade im Bett liegen und schlafen, oder von zwei, die gerade bei der Arbeit sind, einer angenommen werden, während der andere zurückbleibt und der Verwüstung der Trübsalszeit preisgegeben wird. Mitten aus dem Alltag, mitten aus dem Leben heraus verschwinden so Menschen buchstäblich vor den Augen anderer und lösen sich wie in Luft auf. Und da niemand weis, zu welcher Stunde sich der Vater im Himmel dazu entscheidet, die Seinen von der Erde weg zu holen, sind dann alle gerade mit der üblichen Arbeit beschäftigt, stehen gerade mitten im Leben, rechnen eigentlich überhaupt nicht mit einer so plötzlichen Entrückung, fort aus dem irdischen Leben.



Der Beginn des Zornes Gottes bzw. des "schrecklichen Tags des Herrn" ist nicht gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens, unmittelbar vor dem die Entrückung der wahren Gemeinde sein wird

Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird

Wie im Kapitel "Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?" nachvollziehbar erläutert, wird erkennbar, daß der kommende endzeitliche Zorn Gottes das durch die Sünde der Menschen hervorgerufene, gezielte, dosierte und maßgeschneiderte Zerbrechen des Einflusses der Mächte der Finsternis und der endzeitlichen Feinde Gottes auf die Menschen der Erde ist. Denn Wir tun gut daran, in den für die Endzeit verheißenen Dingen zu seinem endzeitlichen Zornesgericht nicht ein bloßes Dreinschlagen Gottes zu erkennen. Das für die "Zeit des Endes" angekündigte endzeitliche Zornesgericht Gottes hat einen die Seinen Gottes befreienden Charakter. Gottes Geduld mit uns Menschen geht also nicht zu Ende, sondern wird im Gegenteil genau hierdurch sichtbar.

Auch wenn es bewußt so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich bei dem dem Zorn der Vergeltung Gottes unmittelbar vorausgehenden und vom Machtbestreben des Antichrist "zur Zeit des Endes" hervorgerufenen endzeitlichen Verderben nicht um die "echten" gegen seine Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern lediglich um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes gewollter Weltordnung.
Denn wie aus der Anfang 1523 erschienenen und aus einer Anfrage von Johann I., Herzog von Sachsen heraus entstandenen Lutherschrift: „Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei„, (einer theologischen Auseinandersetzung Dr. Martin Luther´s über das Verhältnis eines Christen zur weltlichen Obrigkeit) ersichtlich, begründet Luther darin zuerst, daß die Ausübung weltlicher Herrschaft mit dem christlichem Glauben durchaus vereinbar sei, eben weil das weltliche Recht und Schwert und somit die weltliche Obrigkeit nur durch Gottes Willen und Anordnung existiert und darum auch notwendig ist.
Und nur bzw. genau deswegen, weil der Antichrist "zur Zeit des Endes" mit seinem Machtbestreben alles zu dieser Zeit bestehende weltliche Recht und Schwert und somit die durch Gottes Willen und Anordnung von ihm eingesetzte weltliche Obrigkeit zerstören wird, kommen dann die wahren gegen seine Feinde gerichteten Strafgerichte Gottes.

Denn daß das Strafgericht Gottes diejenigen hart treffen wird, die sich einer vor Gott bestehenden und von ihm verordneten staatlichen Macht wiedersetzen bzw. eine solche gar vernichten, hatte auch bereits der Apostel Paulus angekündigt:
"Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten <staatlichen> Mächten! Denn es ist keine <staatliche> Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet.
Wer sich daher der <staatlichen> Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil[A] empfangen.   A) o. Gericht"
(Römer 13 ,1-2, revidierte Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und darüber, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" jemand ist, der sich einer vor Gott bestehenden und von ihm verordneten staatlichen Macht wiedersetzt und solche sogar vernichten wird, bestehen keinerlei Zweifel.
Und genau darum wird ihn auch einmal das Gerichtsurteil Gottes so hart treffen, und seine Herrschaft wird von ihm gewaltsam beendet werden. Denn die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein, in denjenigen Machtaufstieg eines gottfeindlichen Herrschers, der mit der Einsetzung des Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel hat sich in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) in der 30. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" zu Offenbarung 13, 1-10 bzgl. des Vernichtungswerkes des Antichristen wie folgt geäußert:
"Der Antichrist hat keinen eigenen positiven geschichtlichen Auftrag. Er kann nur vernichten. Die sich selbst vergötternde Macht kann die Menschen nicht dulden, die sich der Herrschaft Gottes und Jesu Christi unterstellt haben."

Man sollte als reformierter Christ in diesem Zusammenhang ebenso wissen:
Wer Gottes eingesetzte Weltordnung bzw. die von ihm verordneten staatlichen Mächte, also diejenigen Instanzen, die Gottes Recht und Gesetz vor ihm in der Welt vertreten, vorsätzlich und eigennützig nur aus eigenen Machtinteressen heraus zerstört und hernach das von Gott verordnete Recht und Gesetz außer Kraft setzt und sich selbst an Gottes Stelle stellt, macht sich vor ihm schuldig. Denn derjenige ist biblisch gesehen als ein Gesetzloser zu betrachten:

2. Thessalonicher 2, 5-12
5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und jetzt wißt ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit geoffenbart wird.
7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur <offenbart es sich nicht>, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist;
8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;
9 <ihn,> dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge (besser: dem Lügner)
10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, daß sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben.
11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft[A] des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,   A) o. eine Wirksamkeit (griech. Energeia)
12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 
(aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Bereits im 1. Jahrhundert ermahnte die Gemeinde in Rom die Gemeinde in Korinth und rief dazu auf, sich der kirchlichen (und staatlichen) Ordnung zu unterwerfen. Im 75 n. Chr. entstandenen Clemensbrief heißt es dazu:
"Du Herr hast in deiner großartigen und unaussprechlichen Macht den Königen Vollmacht verliehen. Wir sollen erkennen, daß du ihnen diese Herrlichkeit und Ehre verliehen hast und uns ihnen unterwerfen. So sollen wir uns deinem Willen fügen."
Im Clemensbrief wird darüber hinaus auch dazu aufgerufen, für die staatlichen Herrscher und Vorgesetzten zu beten, damit sie die ihr von Gott gegebene Herrschaft untadelig ausüben können:
"Gib ihnen, Herr, Gesundheit, Frieden, Eintracht, Beständigkeit, damit sie die Ihnen von dir gegebene Herrschaft  untadelig ausüben."

Auch der Philosoph Justinus (um 150 n. Chr.) schrieb in einem offenen Brief an die Kaiser zur grundsätzlichen Haltung der Christen als Staatsbürger wie folgt:
"Wir beten zwar Gott allein an, euch aber leisten wir freudigen Gehorsam, indem wir euch als Könige und Herrscher anerkennen."

Gott hat diese, unsere Welt geschaffen und er selbst hat in seiner großen Güte auch die weltlichen Regierungen eingesetzt. Er ist es also, der die Welt auf diese Weise geordnet hat. Und er ist es auch, der unsere Welt nicht ihrem verderblichen von der Sünde bestimmten Selbstlauf überläßt, sondern einmal rettend eingreift, um sie zu erhalten.

Groteskerweise aber wird die Zeit unmittelbar vor dem in der Endzeit zu erwartenden "Verderben", und gemeint ist speziell dasjenige, das vor der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll und welches mit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 beginnt, nach 1. Thessalonicher 5, 1-3 sogar als relativ friedliche Zeit und als eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen gekennzeichnet, einer Zeit, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr ...":

1. Thessalonicher 5, 1-3
1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Die Zeit unmittelbar vor demjenigen "Verderben", vor dem die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll, wird in Matthäus 24, 37 zusätzlich noch mit "wie es in den Tagen Noahs war" charakterisiert.
Das "Kommen des Menschensohns" soll lt. Matthäus 24, 38-39 sich in den letzten Tagen unmittelbar vor der Entrückung der wahren Gemeinde dadurch auszeichnen, daß die zu dieser Zeit lebenden Menschen relativ sorglos sind und nur mit sich selbst beschäftigt sein werden (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36). Denn zur Zeit Noahs war es so, daß die Menschen "aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging".
(Matthäus 24, 38; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
So wird es dann zwangsläufig später, am Tag vor dem "Verderben" heißen müssen: Sie werden "essen, trinken, sie heiraten und lassen sich heiraten bis an den Tag", an dem der himmlische Bräutigam kommt, um seine geliebte Brautgemeinde zu sich zu nehmen":

Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten und nächsten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil (d.h. zu ihrer Rettung)).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus also selbst praktisch einen Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden wahren Gemeinde, seiner Braut und wie dann die Menschen diese Zeit erleben werden.

Wer aber bereit ist, den Herrn zu empfangen, dann, wenn er kommt, und die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3, 10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen Tod nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. gemäß 1. Thessalonicher 4, 13-18 von dieser, unserer Erde vor der nun kommenden  "Stunde der Versuchung" weggenommen werden.

Mit demjenigen Verderben, das unmittelbar nach der Entrückung der Gemeinde sein wird kann also nicht (gleichzeitig) der Beginn der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes bzw. der "schreckliche Tag des Herrn", das ist derjenige Zorn, der von Gott herrührt, gemeint sein. Warum ist das so?

Das der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar nachfolgende "Verderben" bzw. die damit gemeinte „Stunde der Versuchung“ kommt für viele völlig unangekündigt, sozusagen wie aus heiterem Himmel und in einer relativ friedlichen und sorglosen Zeit. Der "Zorn Gottes" bzw. der (schreckliche) "Tag des Herrn" aber wird dagegen von Gott kurz bzw. unmittelbar vorher angekündigt werden.
Große kosmische Erschütterungen erheblichen Ausmaßes gehen für alle Menschen sichtbar dem (schrecklichen) "Tag des Herrn" voraus. Die Bibel beschreibt sie als eindeutige und wohl sehr beängstigende Zeichen an den Gestirnen der Erde (vgl. Joel 3, 3-4; Jesaja 13, 9-13).
Zusätzlich wird ein gewaltiges Erdbeben weite Gebiete der Erde erschüttern, so eines wie es noch nie vorher war (vgl. Jesaja 13, 13; Offenbarung 6, 12).
Die Menschen der Erde werden so von Gott selbst auf das, was nun folgt, vorbereitet sein. Sie werden es ganz genau wissen, erstens was sie erwartet und zweitens von wem es kommt. Und ihnen wird ihre große Sünde, am Götzendienst und an den Lügen des Antichristen Anteil zu haben, genau bewußt sein.
Es gibt also kein böses Erwachen, sondern ein darauf gefaßt sein, das der wahre und lebendige Gott des Himmel und der Erden sich nun aufmacht, seine Feinde und den Frevler, den Antichristen, zu bestrafen.

Zusätzlich war die Zeit vorweg (gemeint ist diejenige Zeit, die dem schrecklichen "Tag des Herrn" unmittelbar vorausging) alles andere als friedlich und sorglos gewesen. Denn die ab der Mitte der 70. Woche Daniels einsetzende Bedrängnis und die Fremdherrschaft über Israel hatten bereits ihren Anfang genommen und die damit zusammenhängende Flucht der Juden aus Jerusalem war zu diesem Zeitpunkt bereits geschehen. Außerdem hatte eine noch nie dagewesene blutige Verfolgung derjenigen, die den Antichristen offen bloßzustellen versuchten, bereits eingesetzt. Und der Gott des Himmels und der Erde antwortet nun auf das Treiben des Frevlers, der seinen heiligen Namen dazu mißtbraucht, mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und und Daniel 7, 8, das der Antichrist ab der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche in der Gestalt des falschen Propheten auftreten läßt (vgl. Offenbarung 19, 20), über alle Menschen der Erde Macht ausüben zu können:

Offenbarung 6, 12-17
12 Und ich sah: als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,
13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.
14 Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihrem Ort.
15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge
16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! (Diese Redewendung in den Versen 15-16 soll weiter nichts ausdrücken, als daß angesichts der jetzt einsetzenden kosmischen Erschütterungen alle Menschen der Erde eine große Furcht vor Gott dem Herrn überkommen wird und sie tief in ihrem Herzen den wahren Grund dieser nun einsetzenden Ereignisse wissen werden: vgl. Vers 17.)
17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns (gemeint ist der schreckliche "Tag des Herrn" bzw. "Gottes Zorn" der Vergeltung), und wer kann bestehen?
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Wenn der "schreckliche Tag des Herrn" bzw. "der große Tag ihres Zorns" nahe ist, werden "die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien", d.h. wirklich ausnahmslos alle Menschen auf Erden, lt. Vers 15 von der Furcht und von einer innigen Angst gepackt werden. Niemand wird den nun kommenden Zornesgerichten Gottes entgehen können, außer diejenigen, die dem Lamm angehören, für die dieser Zorn nicht zugedacht ist.

Dr. Vernon McGee betont in seinen Ausführungen zu Offenbarung 6, 7 – 17 in der Sendereihe ”Durch die Bibel” des Evangeliumsrundfunks vom Oktober 2002 zu Offenbarung 6, 15:
"In diesem Vers wird also nachdrücklich festgestellt, dass das ganze Gefüge der menschlichen Gesellschaft von oben bis unten unter dem Gericht und unter der Furcht Gottes steht.
... Bei seiner Vision vom Tag des Herrn sieht Johannes, wie die Menschen sich zu verbergen suchen. Tatsächlich versucht sich die Sünde stets instinktiv zu verbergen. Im Garten Eden versuchten Adam und Eva sich vor dem Herrn zu verstecken (1. Mose 3,8). Das Schreckliche an der Sünde ist, dass sie die Menschen auffordert, vor Gott zu fliehen; und die entscheidende Tat Jesu Christi besteht darin, daß die Menschen durch sein Wirken ein neues, ein bereinigtes Verhältnis zu Gott erlangen. Ein Verhältnis, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Menschen sich nicht länger vor ihm zu verbergen brauchen, sondern dass sie wissen, daß sie sich ganz und gar der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes ausliefern können."
Denn "Der Zorn Gottes ist nicht von Haß bestimmt, sondern von der Liebe. Selbst im Zorn ist Gott darauf bedacht, uns zu retten und uns zu erlösen."
Aber der schreckliche "Tag des Herrn" ist gleichzeitig ein Tag des Gerichts über seine Feinde. Und das macht die Liebe Gottes zu den Verfolgten der Bedrängnis glaubhaft bzw. Gottes Handeln wird so authentisch:

Amos 5, 18-20
Der Tag des HERRN ist ein Tag des Gerichts
18 Weh denen, die des HERRN Tag herbeiwünschen! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht,
19 gleichwie wenn jemand vor dem Löwen flieht und ein Bär begegnet ihm und er kommt in ein Haus und lehnt sich mit der Hand an die Wand, so sticht ihn eine Schlange!
20 Ja, des HERRN Tag wird finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Auch bei Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 finden wir Ähnliches geschrieben. Dort wird aber beide Male zusätzlich speziell Bezug auf den Anfang dieser notvollen Zeit genommen, um auf den hinzuweisen, durch den das "Verderben" in Wirklichkeit beginnt und der es in Wahrheit verursacht bzw. auslöst, nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes". Der Anfang des schrecklichen »Tags des HERRN« wird dort wie ein "Verderben vom Allmächtigen" beschrieben. D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht:

Joel 1, 15
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Bei Joel 2, 11 wird die Größe und Gewaltigkeit des "Zornes Gottes" wiedergegeben und seine Schrecklichkeit, die diejenigen trifft, die sich vor der Liebe an Gottes Wahrheit bewußt verschließen bzw. abgewand haben, betont: Aber auch aus welcher Richtung dieses Verderben hervorgeht, bzw. von wem es ursprünglich ausgehen wird, ist, wie wir eben gesehen haben, bereits mit Joel 1, 15 definiert:

Joel 2, 11
11 Denn der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer erschallen lassen; denn sein Heer ist sehr groß und mächtig und wird seinen Befehl ausrichten. Ja, der Tag des HERRN ist groß und voller Schrecken, wer kann ihn ertragen?
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Bei Joel 3, 3-4 werden die Zeichen, die an den Gestirnen der Erde sichtbar werden, näher beschrieben:

Joel 3, 3-4
3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf.
4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Jesaja 13, 9-13 wird es nun klar ersichtlich, daß der schreckliche "Tag des Herrn" dazu da ist, die Sünder von der Erde zu vertilgen und daß es die Bosheit ist, die den "Zorn des Herrn" auslöst:

Jesaja 13, 9-13
9 Denn siehe, des HERRN Tag kommt grausam, zornig, grimmig, die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen.
10 Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell, die Sonne geht finster auf, und
der Mond gibt keinen Schein
.
11 Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
12 daß ein (wahrhaft gottesfürchtiger) Mann kostbarer sein soll als feinstes Gold und ein Mensch
wertvoller als Goldstücke aus Ofir.

13 Darum will ich den Himmel bewegen, und die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen durch den Grimm des HERRN Zebaoth, am Tage seines Zorns.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)


Wie läßt sich das endzeitliche Verderben demnach definieren?

Wir haben bereits im Kapitel "Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?" gehört, daß mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche eine Zeit der Bedrängnis hereinbrechen soll und daß diese Bedrängnis vom Antichristen zur "Zeit des Endes" verursacht bzw. hervorgerufen werden wird.
Für Israel wird diese Zeit eine Zeit einer letzten Fremdherrherrschaft über ihr Land bedeuten, die durch ein besonderes, spezielles Merkmal gekennzeichnet sein wird. Denn die Begründung, die der Prophet Joel ankündigt, lautet nämlich:
"Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN" (Joel 1, 9)

Der Prophet Joel stellt in diesem Zusammenhang mit dieser Begründung in Joel 1, 9 ff in den drauffolgenden Versen desselben Kapitels klar, daß dieser Umstand des Aussetzens des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem in Israel große Trauer auslösen soll und fordert dazu die in jener Zeit lebenden Diener seines Gottes regelrecht auf (vgl. Joel 1, 9-14).
Das Aussetzens des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem wird auch schließlich sogar Gottes Eingreifen zur Folge haben, daß sich gegen den Verursacher dieser Wegnahme des täglichen Opfers richten wird.
Es ist der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), der u.a. hierdurch ausgelöst werden wird, bis der Gott Israels die alte Ordnung wiederhergestellt, das Land Israel von seinem Bedränger befreit und seine Herrschaft erneut aufgerichtet bzw. bestätigt haben wird. 
Danach wird auch der durch den Antichrist geschändete Tempel gereinigt und wieder eingeweiht werden.
Die notvolle Zeit, die schließlich über ganz Israel kommen soll und deren Abschluß diese Bedrängnis bildet, wie sie nie zuvor war und nach Matthäus 24, 21-22 und Markus 13, 19-22 auch nie wieder kommen soll, wird von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 als das "Verderben" bezeichnet.
Dieses "Verderben" beginnt aber bereits vorher, d.h. bevor es dazu kommt, daß das tägliche Opfer im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in der Mitte der 70. danielischen Woche vom Antichristen zur "Zeit des Endes weggenommen werden wird. Denn diese vom Antichrist erzwungene Wegnahme bzw. dieses Aufhören der Huldigung des Gottes Israels bringt auch gleichzeitig seinen Sieg über das Land Israel zum Ausdruck, dem aber logischerweise eine Kampfhandlung vorausgehen sollte. Und der Beginn des von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 bezeichneten "Verderbens" muß auch gleichzeitig der Beginn dieser Kampfhandlung gegen das Land Isreal sein.
Wie wir wissen, wird in diesen Kampfhandlungen, die zur letzten Fremdherrschaft über das Land Israel führen, das "Vernichten der Starken", das durch Betrug gelingen wird, mit einbezogen sein (vgl. in Daniel 8, 23-25 und im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"). Und die "Starken", das sind die zu dieser Zeit wichtigsten politischen und militärischen Großmächte dieser Erde.
Das "Vernichten der Starken" mittels Betrug, bei dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" die zu dieser Zeit politisch, militärisch und wirtschaftlich führenden Weltmächte mit einer unvergleichlichen Frechheit hintergehen wird, beschreibt die Bibel an anderer Stelle mit dem Angriff der ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8. Und durch die spezifische, bildliche Darstellungsweise dieser vier Reiter, die an ähnliche Darstellungsweisen im Alte Testament erinnern, kommt darin zum Ausdruck, daß das Unheil, welches durch diese Reiter ausgelöst werden wird, globalen Charakter besitzt (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
D.h. die Auswirkungen der Besetzung Israels durch den Antichrist werden weltweite Auswirkungen besitzen und bis in den letzten Winkel der Erde gleichermaßen zu spüren sein. Und damit trifft dieses endzeitliche "Verderben", das über das Land Israel hereinbrechen wird, die Menschen der gesamten Erde mit.

Der zeitliche Rahmen dieses von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 genannten "Verderbens" muß also zwischen dem Beginn der Kampfhandlung des Antichristen gegen das Land Israel, d.h. vom Angriff dieser vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 an bis hin zur Beendigung der Fremdherrschaft über Israel durch die in diese Zeit des "Verderbens" eingebettete Befreiungstat ihres Gottes festzulegen sein.
Mit der Befreiungstat ihres Gottes ist der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” gemeint (die Bibel nimmt also Bezug auf den “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20).

Im Anschluß an das endzeitliche "Verderben" wird den Israeliten von ihrem auf die Erde zurückgekehrten, gegen den Antichrist zur "Zeit des Endes" siegreich gewesenen Messias Jesus Christus ihr Land wieder zurückgegeben, der 3. Tempel gereinigt und dem Gott Israels wieder neu geweiht werden, so daß der mosaische Opferdienst der Juden zur Ehre ihres Gottes wieder aufgenommen werden kann.
Gleichzeitig bricht nun für das Land Israel das wahre messianische Reich Gottes an. Das ist der Beginn des Tausendjährigen Reiches Gottes auf Erden, in welchem der Messias Israels sich auf den Thron Davids setzt, das Land Israel in Frieden und Gerechtigkeit regiert und Gottes wiedererwähltes und nun von aller Ungläubigkeit gereinigtes Volk sicher wohnen wird.
Doch bevor dieses alles soweit ist und das endzeitliche "Verderben" tatsächlich hereinbricht, wird der Antichrist bzw. der hiermit gemeinte erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 noch auf- bzw. zurückgehalten werden (vgl. in den Kapiteln Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf? und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
Im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)" sehen wir gut, wann dieses "Aufgehaltenwerden des Antichristen" erfolgen soll und in diesem Zusammenhang zudem auch dasjenige, was im Himmel und auf Erden geschieht, wenn sich schließlich Gottes schützende Hand zurückzieht, die den Antichrist noch aufhielt.
Nun können wir mit diesem Vorwissen auch daran gehen, das endzeitliche Verderben genauer zu definieren:

Das endzeitliche Verderben ist eine notvolle Zeit, deren Beginn dem in der Mitte der 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der Trübsal) erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 unmittelbar vorausgeht. Denn das Verderben wird, wie wir gehört haben, viele völlig unerwartet und ganz plötzlich überfallen, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen u. in einer noch relativ friedlichen Zeit kommen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3 und im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde").
Und dieses Verderben kommt scheinbar “wie ein Verderben vom Allmächtigen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 und die dort eingefügten erläuterten Klammertexte und im Kapitel "Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?").
D.h. es soll also geglaubt werden, daß die nun begonnene notvolle Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sei. Aber in Wahrheit ist sie das nicht. Sie ist ein Verderben, das vom Antichrist herrührt.
Denn mit dem ersten apokalyptichen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Christus gemeint (vgl. im Kapitel "Die zwei Reiter auf dem weißen Pferd stellen nicht ein und dieselbe Person dar - der Reiter auf dem weißen Pferd in Offenbarung 6, 1-2 sieht zwar genauso wie er aus aber ist nicht Jesus Christus!" ab hier und im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?").
Der erste apokalyptische Reiter, der mit seinem Gerufenwerden nach Offenbarung 6, 1-2 das endzeitliche "Verderben" beginnt, ist also nicht Jesus Christus, sondern der "Sohn des Verderbens", also der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Außerdem nimmt der Apostel Paulus mit seiner Wortwahl der Namensvergebung für die letzte überaus notvolle Zeit in der Endzeit mit den Ausdruck "Verderben" gezielt Bezug auf das Alte Testament. Dort wird nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" auch als der "Verderber" bzw. in Jeremia 4, 7 sogar als der "Verderber der Völker" bezeichnet, durch welchen auf der Erde in der letzten Zeit große Verwüstung entsteht (vgl. Daniel 9, 26). In Daniel 9, 27 ist sogar wortwörtlich von einem beschlossenen "Verderben" die Rede, d.h. es ist sogar Gottes eigene Absicht, dieses von Menschenhand herrührende "Verderben" ein Stück weit zuzulassen bzw. einen Teil davon auf der Erde geschehen zu lassen, es aber auch einzugrenzen und mit seinem Einwirken zu einem guten Ende zu bringen.
Und in Daniel 11, 44 ist davon die Rede, daß der Antimessias es selbst ist, der viele Menschen verderben wird. 
Der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Abgrund aufsteigt, wird auch als der Widerchrist bzw. Anti-Messias oder auch als der große Weltverführer bezeichnet, der in der Macht Satans mit seiner menschenverachtenden Vorgehensweise die Menschen der Erde in einer verabscheuungswürdigen Art und Weise nicht nur überrumpelt, sondern regelrecht vergewaltigt.
Für diese Begriffe, die für den Antichrist in der Bibel Verwendung finden, kann auch einfach der Verführer, lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose, der Gewissenlose, der Böse, der Mensch der Bosheit, der (Be)Dränger bzw. Bedrücker oder Verwüster oder z. Bsp. der nichtsnutzige Hirte stehen, so wie der Antimessias zur "Zeit des Endes" in der Bibel namendlich ebenso genannt wird.
Ihn, den "(Menschen-)Sohn des Verderbens" bzw. den Antimessias zur "Zeit des Endes" bezeichnete Paulus als einzigen aller Menschen bereits als verloren, noch bevor er überhaupt das Licht der Welt erblickt.

Das endzeitliche "Verderben" lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 löst demnach dafür alleinverantwortlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" aus, derjenige, der dabei lt. 2. Thessalonicher 2, 9-10 in der Macht Satans auftreten wird.
Und weil Gott dieses "Verderben" ein Stück weit zuläßt, wird diese Zeit, die das endzeitliche "Verderben" umfaßt, auch die Zeit der Gerichte Gottes genannt (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Warum ist dies so, wenn das zur "Zeit des Endes" kommende "Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrührt und der gegen Ende dieser Zeit aufkommende "Zorn Gottes" lediglich die göttliche Antwort auf die Freveltaten des Antichristen darstellt?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der von Gott dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen und auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet, selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das Kommen des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne anfänglich zwar sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber den Antichrist und seine apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende Reiterschar, schließlich, aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt dafür für gekommen hält, doch selbst ruft (vgl. Offenbarung 6, 1 ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das nur Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn Gott überläßt damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge. Das sei fern! Er schreitet mit väterlicher Geduld und seiner Liebe an derjenigen Stelle ein, an der es jeder Vater tun würde. Er unterbindet es nicht, aber er bringt das Unheil für die Welt doch zu einem guten Ende. So wird durch seine Liebe zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8) und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20). Denn ohne sein Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn wieder und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.

Der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4 (gemeint ist der “Tag des Herrn”  lt. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6; Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), der, da er dann kommen wird, wenn vom Antichrist mit seinem "in den Tempel Gottes Setzen" im wiederaufgebauten 3. Tempel Schlacht- u. Speisopfer weggenommen werden (vgl. bei Joel 1, 9; Daniel 7, 25 bzw. Daniel 8, 11 u. Daniel 9, 27), d.h. der demnach erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche entbrennt, gehört nicht ursächlich gesehen zu dem in 1. Thessalonicher 5, 1-3 genannten "Verderben" mit dazu.
Das "in den Tempel Gottes Setzen" des "Sohnes des Verderbens" wird vom Schreiber dieses Textes übrigens in den Kapiteln "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" und "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" näher erläutert.

Der endzeitliche "Zorn Gottes" besitzt wie allgemein vermutet auch keinen alles zerstörerischen Charakter, sondern führt zur Rettung der Gerechten, also derjenigen, die im Herrn sind und bringt in einer für den Antichrist gewaltsamen Art und Weise das endzeitliche "Verderben" zu seinem Abschluß.
Der "Zorn Gottes" befreit demnach die Menschen der Erde vom sich gewähnten Würgegriff des Antichristen, dem von Satan sogar die Gewalt über den Tod übergeben worden war (vgl. in den Kapiteln "Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?" ab hier und "Die fragwürdige Gewalt über den Tod"). Dazu aber werden der Verursacher dieses Verderbens, der Antichrist und alle Mitschuldigen hart bestraft.
Darum heißt es auch bei Joel 3, 1-5:
"Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. (Denn der endzeitliche Zorn Gottes, dessen diesen Zorn ankündigende Zeichen in Vers 4  beschrieben werden, besitzt für die Seinen Gottes einen den Antichrist aufhaltenden bzw. zurückhaltenden, d.h. einen sie beschützenden, befreienden und rettenden Charakter.) Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird (zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes) Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und bei Lukas 21, 28 steht fernerhin bzgl. des “Tags des (Zorns) des Herrn” bzw. betreffend “Gottes Zorn der Vergeltung” geschrieben:
"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen (gemeint ist das was in den Versen zuvor beschrieben wurde, die den Beginn des Zornes Gottes skizzieren), dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber über diesem allen verweist die Bibel in Matthäus 24, 22 auf die hoffnungsvollen Worte, die sich auf den letzten und sehr schlimmen Teil der Zeit der Trübsalszeit, gemeint ist die Zeit der Bedrängnis, beziehen und die auch bei Markus 13, 20 in ähnlicher Form wiederzufinden sind:
"Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit, in der der den Gott der Festungen verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen, gemeint ist das Land Israel, herrscht, wird eine überaus furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes sein, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.
Und wenn nach der Mitte der 70. danielischen Woche, also im Verlauf der Bedrängniszeit der "Zorn Gottes (der Vergeltung)" nicht einsetzen, sondern ausbleiben würde, könnten sich diese Worte der Bibel gewißlich nicht erfüllen, Dem Herrn sei Dank dafür, daß er zu jener Zeit hilfebringend mit mächtiger Hand einschreiten wird und den Antichrist und seine Gefolgschaft mit aller Härte richten wird!


Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes

Weil Gott das von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 1-3 beschriebene "Verderben" ein Stück weit zuläßt und die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Himmel sogar herbeigerufen werden, wird diese alles umfassende Zeit der Trübsal, die das ganze endzeitliche "Verderben" umfaßt, im weiteren Sinne bereits die Zeit der Gerichte Gottes genannt.
Wir müssen an dieser Stelle aber genau unterscheiden. Denn es gibt anfänglich einen Zorn, der vom Antichrist herrührt. Es ist damit das vom Antichrist zur "Zeit des Endes" herkommende "Verderben" gemeint, welches ursächlich doch nicht von Gott herrührt und einen ganz und gar irdischen Ursprung hat. Denn dieses Verderben steht im direkten Zusammenhang mit dem bei Daniel 8, 24 beschriebenen "Vernichten der Starken" (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"). Und der erst gegen Ende zu aufkommende und darauffolgende echte "Zorn Gottes" ist als der im engeren Sinne zu verstehende echte Zorn bzw. als die Gerichtszeit Gottes zu verstehen. Er stellt damit auch die göttliche Antwort auf die ihm zur Macht verhelfenden Freveltaten des Antichristen dar.
Indem die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Himmel sogar herbeigerufen werden, möchte uns unser großer Gott damit zeigen, daß er selbst das Schicksal dieser Welt ist und daß er unser Geschick vom Antichrist zur "Zeit des Endes" auf keinen Fall fremd bestimmen läßt, den zeitlichen Ablauf aller Gerichte ganz in seinen Händen hält und auch wie später noch sehen werden, Gott sei´s gedankt, zeitlich begrenzt.
Denn es gibt etwas oder jemand, was oder der den kommenden Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhält bzw. das oder der den Antichrist in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat. Wir bleiben so, weil Gott es bestimmt, auf dieser Erde noch eine Zeit lang vor dem Angriff des Antichrist und seiner weiteren Machtenfaltung noch bewahrt. Dasjenige bzw. derjenige wird aber auf Gottes Geheiß bzw. sein Rufen hin schließlich doch weggenommen werden (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Denn der schon bald kommde und biblisch vorhergesagte Untergang der Nationen am Ende der (Regierungs-)Zeiten der Heiden ist nicht als eine Strafe Gottes zu verstehen. Sondern er ist ausschließlich als das Resultat eines mit Rebellion gegen Gott im Zusammenhang stehenden und vom Machstreben bestimmten verderblichen Werkes, welches ausschließlich von Menschenhand herrührt, zu werten.
Das Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" und das damit verbundene und vom Gott des Himmels herrührende Gericht ist damit nicht die Quittung Gottes, der seine Geduld mit den dann bestehenden Regierungen dieser Erde verloren hat und der sie darum alle entmachten und zerstören will. Denn das für die "Zeit des Endes" angekündigte und global(!) über diese Welt kommende Verderben, in dessen Rahmen alle dann bestehenden Weltmächten der Erde vernichtet, bzw. um es mit anderen und noch eindringlicheren Worten zu sagen, ausgelöscht werden, wird vom Gott aus Liebe zu uns Menschen noch aufgehalten werden. Und der zum Zeck seiner eigenen Machtentfaltung zielstrebig das gesamte bestehende politische Gefüge beseitigen wollende und gottesfeindliche Verderber wird für seine von ihm geplanten Freveltaten an der Weltordnung Gottes, die er schließlich doch begeht, schon bald darauf vom himmlischen Herrscher dieser Welt gerichtet und dabei ganz und gar vernichtet werden.

Woher wissen wir, daß das zur "Zeit des Endes" kommende "Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrühren wird und daß der gegen Ende dieser Zeit aufkommende echte "Zorn Gottes" lediglich die göttliche Antwort auf die Freveltaten des Antichristen sein wird?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der von Gott dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6) und lt. Offenbarung 6, 8 auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet, selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das Kommen des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne anfänglich zwar sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber den Antichrist und seine apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende Reiterschar, schließlich, aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt dafür für gekommen hält, um allen zu zeigen, wer hier das Sagen hat, dann doch selbst ruft (vgl. Offenbarung 6, 1 ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das nur Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn Gott überläßt damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge.
Wir tun also gut daran, in den für die Endzeit verheißenen Dingen zu seinem endzeitlichen Zornesgericht nicht ein bloßes Dreinschlagen Gottes zu erkennen. Das für die "Zeit des Endes" angekündigte endzeitliche Zornesgericht Gottes hat einen die Seinen Gottes befreienden Charakter (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams" und "Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?").
Es ist der kommende "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird und der als ein Verderber in dieser Welt in Erscheinung treten wird, was Gottes eingreifendes Strafhandeln erzwingt.
Die Ursache des Eingreifens Gottes in das Geschick dieser Welt ist also menschliches Machtbestreben und steht im Zusammenhang mit der massiven Rebellion gegen Gott und der Mißachtung seiner Schöpfung. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel, Gottes Zorn der Vergeltung. Denn der Zorn Gottes der Vergeltung zeigt offenkundig, daß Sünde nicht ungestraft bleiben wird und bewirkt das Aufdecken der Lügen des "Sohnes des Verderbens".

Daß Gott damit die Welt nicht einfach dem Lauf der Dinge überläßt, dieses sei also fern! Er schreitet mit väterlicher Geduld und seiner Liebe ein, an derjenigen Stelle, an der es jeder irdische Vater auch tun würde.
Er unterbindet es damit nicht ganz, aber er bringt das von Menschenhand angerichtete unaufhaltsame Unheil schließlich doch zu einem guten Ende. So wird durch seine Liebe zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8) und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 aber auch in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?"). Denn ohne sein Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn wieder und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.

Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit, mit der etwa zeitgleich die “Stunde der Versuchung” nach Offb 3,10 einhergeht, läßt sich in drei ihrem Charakter nach völlig unterschiedliche Zeitasbschnitte untergliedern:
1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein durch das Machtbestreben des Antichrist verursachtes Unheil, von ihm eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, gewaltsam das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden führenden Weltmächten der Erde zu bewirken
Im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" hörten wir, daß der "Tag des Herrn" zwei Bedeutungen besitzt.
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 oder Amos 5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige Gott im Himmel die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem Kommen, d.h. der "Erscheinung des Herrn", unmittelbar vorangeht.

Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«, das von Gott vorzeiten beschlossene Verderben, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt, nachdem er lt. Offenbarung 6, 12 ff durch große Zeichen an Himmel und Erde vorangekündigt wird, bekanntlich erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche mit dem Brechen des siebten Siegel nach Offenbarung 8, 1-5. Das ist dann, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu Beginn der Bedrängnis nach Daniel 12, 1 (das ist die Fremdherrschaft des Antichristen über das Land Israel) zum Einen das tägliche Opfer im Heiligtum Israels weggenommen haben wird (vgl. Joel 1, 9; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27) und zum Anderen wenn die blutige Verfolgung der wahrhaft gottesfürchtigen Menschen, gemeint ist das 5. Siegel nach Offenbarung 6, 9-11, dann wenn die Menschen der Erde vom Antichrist mit Gewalt gezwungen werden, sein von ihn geschaffenes, scheinbar der menschlichen Sprache mächtiges und wie lebendig erscheinendes "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, bereits richtig in Gang gekommen ist.
Warum werden dann von den Menschen der Erde die ersten vier Siegelgerichte, gemeint sind die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, mit dem von Gott vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" gleichgesetzt, bzw. warum zielt der Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" offensichtlich ganz bewußt darauf ab, daß dieses ganz plötzlich über die Erde kommende Unheil von den Menschen der Erde mit diesem göttlichen Zorn verwechselt werden soll? Möchte er damit von seinen eigenen frevelhaften Machenschaften ablenken und wegzeigen, damit sie niemand als solche erkennt?


2. Der Beginn der Bedrängnis u. des Martyriums n. Dan 12,1, in der Gott den Prophet Elia auf die
Erde sendet (Mal 3,23)


3. Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, der dann kommt, wenn der Antichrist das tägliche Opfer im Heiligtum Israels wegnimmt, derjenige »Zorn der Vergeltung!«, der der Verfolgung der Gerechten ein Ende setzt und der die Gewaltherrschaft des Antichristen beendet
Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit, ein Verderben, das so begonnen hatte und so wirkte, als sei es “wie ein Verderben vom Allmächtgen” (vgl. Joel 1,15), wird nun durch den tatsächlich einsetzenden und echten "Zorn Gottes" überschattet, der damit für ihn vollkommen unerwartet dem Antichristen zur "Zeit des Endes" einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zieht.
Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13; Jes 13,9-13 und Am 5,20, sein "Zorn der Vergeltung", ist aber auch sein Umkehrruf zur Buße und stellt gleichzeitig die Antwort Gottes auf die Freveltaten des Antichristen dar, der sich seit seiner Machtergreifung und Herrschaft über Israel an den wahrhaftig gottesfürchtigen Menschen der Erde mit eine blutigen Christenverfolgung vergeht.

"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehrt euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe." (Joel 2, 12-13)

Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13 ist ein von Gott herrührender u. lt. Offb 6,12-17 durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn und kein Affekt. Er ist zeitlich gesehen nicht auf einen 24-Stunden-Tag beschränkt.
Denn es ist eine Zeit, die ganz vom in das irdische Geschehen eingreifenden Handeln Gottes berstimmt ist und stellt, wie wir hörten, Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen dar, die nun auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offb 6,9-11). Am von den Juden erwarteten “Tag des Herrn” stürzt Gott selbst mit einer Abfolge von göttlichen Gerichten alle widergöttlichen Mächte der Erde und vollendet schließlich sein Reich. Der “Tag des Herrn” ist damit eine Zeit, die Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. So wird mit dem “Tag des Herrn” Gottes Allmacht offenbar und es beginnt die Zeit des Heils.
Doch auch jetzt, gerade mitten in seinem Zürnen, möchte Gott erreichen, daß sich die unerretteten, vom Antichrist verführten u. dem Götzendienst verfallenen Menschen der Erde zu ihm, dem wahren Gott, bekehren. "Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.” (Joel 2,13)

Die Vorankündigung der von Gott beschlossenen (Gerichts-)Plagen, die den Antichrist treffen werden, erfolgt durch verschiedene große Zeichen am Himmel und an der Erde:
1. Ein großes Erdbeben kommt, wie es noch nie zuvor dageween war.
2. Es kommt zu einer gespenstigen Verfärbung bzw. Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen.
3. Die Sterne werden vom Himmel fallen.
4. Die Kräfte der Himmel geraten ins Wanken.
(vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Durch diese Vorankündigung des Zorns Gottes überfällt die unerretteten Menschen bereits vor seinem Losbrechen eine große Furcht, obwohl doch nun für die, die den Herrn anrufen, die Errettung kommt u. der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie beschützenden u. rettenden Charakter besitzt:
"Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird." (Joel 3,4-5)

"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen (u. der Apostel Lukas meint hier zweifellos die Zeichen der Ankündigung des Zornes Gottes), dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lk 21,28, ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Dieses zu Hilfe Kommen Gottes ist n. Dan 9,27 im Himmel bereits vorzeiten beschlossen u. wird somit von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert bzw. verläßlich garantiert.
Sein Zorn ist die Antwort Gottes auf die Schändung des Heiligtums Israels durch den Antichrist, der sich
in den Tempel setzt, damit das Ritual des täglichen Opfers verhindert u. vorgibt: Er sei Gott!








Die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 stellen also den Beginn der endzeitlichen Gerichte Gottes dar, weil, sobald sie vom "Lamm (Gottes)" gerufen bzw. von demjenigen, der sie noch zurück- bzw. festhält, losgelassen werden, mit ihrem entfesselten unheilvollen Wirken über die gesamte Erde bis in ihren letzten Winkel ein überaus großes "Verderben" kommen wird, so wie es nie zuvor gewesen war und auch nie wieder kommen soll (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" ab hier).

Nun heißt es aber im Evangelium des Johannes, daß die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten nicht in das Gericht müssen (vgl. Johannes 5, 24). Und damit sind die endzeitlichen Gerichte Gottes gemeint:

Johannes 5, 21-24
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. (Das ist neben der persönlichen Auferweckung einzelner Menschen zu Jesu Lebzeiten auf dieser Erde auch eine Anspielung darauf, daß beim nächten Kommen Jesu, gemeint ist die Begegnung mit der von der Erde entrückten wahren Gemeinde in den Wolken lt. 1. Thessalonicher 4, 13-18, die in Christus Verstorbenen vom Messias kurz zuvor auferweckt werden sollen.)
22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,
23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(D.h., wer zur wahren Gemeinde dazu gehört, muß die endzeitlichen Gerichte Gottes nicht miterleben, sondern wird davor mit Jesu Hilfe entfliehen können und so davor bewahrt)
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Da wir wissen, daß auch den Seinen Gottes der Richterstuhl Jesu Christi nicht erspart bleiben wird (vgl. Römer 14, 10; 2. Korinther 5, 10), können mit dem soeben vernommenen Bibelwort in Johannes 5, 24 nur bzw. ausschließlich die endzeitlichen Gerichte Gottes auf der Erde gemeint sein, diejenigen Gerichte Gottes, die in der Zeit der Trübsal, d.h. im Verlaufe der 70. Woche Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen werden, die vom Zorn des Antichristen herrühren (vgl. grafische Darstellung zum "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Und dies ist dann auch damit gemeint, wenn in der Bibel vom endzeitlichen "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 die Rede ist, vor welchem die wahre Gemeinde Jesu Christi in der Zeit der Trübsal bewahrt werden soll.
In diesem Sinne sind übrigens auch die Bibelstellen bei Matthäus 24, 37-41 und Lukas 17, 26-37 zu verstehen.
Diese Zeit des über die Menschen der Erde ausgegossenen "Verderben" geht zeitgleich mit der „Stunde der Versuchung“ einher, die durch die Verführung des Antichristen ausgelöst werden wird und die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll.

Auf dieses "Verderben" nimmt der Schreiber diese Textes übrigens auch in seinem Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter" Bezug. Denn dieses vermutlich bereits gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche urplötzlich über die ganze Erde hereinbrechende notvolle Zeit charakterisiert einen ganz bestimmten Zeitabschnitt, der sehr warscheinlich unmittelbar vor dem Beginn der erneuten, letzten und noch kommenden Fremdherrschaft über Israel seinen Anfang nimmt und eben genau darum, weil unmittelbar im Anschluß daran der Antichrist seine Weltherrschaft antritt, mit der Zeit der Vernichtung der "Starken", d.h. der zu dieser Zeit auf der Erde noch bestehenden Weltmächte identisch sein muß (vgl. in Daniel 8, 23-25 und im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht").
Und den Auftakt dieses breitgefächerten "Verderbens", das im Verlaufe der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche vermutlich gegen deren Ende zu urplötzlich über die gesamte Menschheit hereinbrechen wird, stellt der in der Bibel auch als "Angst für Jakob" bezeichnete und in Jeremia 30, 4-11 beschriebene Zeitabschnitt dar, der im Neuen Testament als die ersten vier Siegelgerichte bekannt geworden ist, die von den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 vollstreckt werden (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").

Es ist an dieser stelle auch unzweideutig auszuschließen, daß mit dem endzeitlichen "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 diejenigen Endzeitgerichte gemeint sein könnten, die vom Zorn Gottes herrühren. Damit gemeint ist also der (schreckliche) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20). Und dies kann damit begründet werden, daß diejenigen Endzeitgerichte, die vom Zorn Gottes herrühren, von Gott nach Offenbarung 6, 12-17; Joel 3, 3-4; Offenbarung 8, 3-5 durch großen Zeichen, die am Himmel u. der Erde geschehen u. die dem “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, kurz zuvor angekündert werden, also nicht, wie es bei 1. Thessalonicher 5, 3 heißt, urplötzlich und unerwartet, so wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Menschen überfallen werden (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde").
In Lukas 21, 34-36 wird außerdem eindringlich davor gewarnt, daß "dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick". Damit ist der Tag der Entrückung gemeint.  
Diese beiden auf das endzeitliche "Verderben" bezogenen Beschreibungen in 1. Thessalonicher 5, 1-3 und Lukas 21, 34-36 lassen keinerlei Zweifel darüber, daß dieses zum Einen urplötzlich, also wie ein Blitz aus heiterem Himmel die uns bekannte Welt überkommen wird, aber auch zum Anderen, daß die darauf folgenden schlimmen Ereignisse auf der Erde ohne Vorwarnung genauso plötzlich, unerwartet und überfallartig losbrechen werden.
Also kann mit demjenigen endzeitlichen "Verderben", welches in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben wird, unmöglich diejenige Zeitabschnitt gemeint sein, noch vor dessen Beginn bereits alle Menschen der Erde eine große Furcht überfällt und der mit dem (schrecklichen) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn der Vergeltung beschrieben wird, also derjenige Zorn, der von Gott herrührt und welcher nur die Feinde Zions treffen soll.

Dieses Bewahren vor dem Zorn, zum einen des Antichristen und zum anderen dem Zorn Gottes, kommt auch in der folgenden Bibelstelle klar und deutlich zum Ausdruck:

Römer 5, 5-9
5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. ...
8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
9 Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und da die wahre Gemeinde Jesu Christi nach Johannes 5, 24 nicht in das Gericht kommt, sondern das ewige Leben bereits hat, d.h. nicht durch diejenigen irdischen Gerichte Gottes, die in der Zeit der Trübsal, also im Verlaufe der 70. Woche Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen werden, die vom Zorn des Antichristen herrühren, hindurchgehen muß, dürfte der Zeitpunkt der erst in der letzen Zeit erwarteten Entrückung der Braut Jesu Christi kurz vor eben diesen Endzeitgerichten liegen.
Die wahre bzw. universelle Gemeinde muß demnach zwar in die Zeit der Trübsal hineinleben, wird aber auf Grund von Johannes 5, 24 folglich vor deren schlimmen Teil bewahrt bleiben bzw. sogar davor entfliehen können.
Denn die endzeitlichen Gerichte Gottes der Zeit der Trübsal sind, und dies ist zumindest für denjenigen Zorn eindeutig erkennbar, der von Gott herrührt, nur für den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Gemeinde bestimmt.
Für diejenigen, die nicht wachen werden, wird Jesu erstes Kommen, also die Wegnahme der wahren Gemeinde, sein so unsichtbar u. unerwartet wie ein “Dieb in der Nacht” (vgl. Matthäus 24, 42-44; 1. Thessalonicher 5, 1-3; 2. Petrus 3, 10; Offenbarung 3, 3).
Dann wird der Eine angenommen (bzw. weggenommen werden) und der andere aber wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.

Jesu zweites Kommen dagegen wird bereits durch sein gewaltige Zeichen am Himmel angekündigt u. für jedermann deutlich erkennbar sein:
“Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und