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Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi für die Gemeinde und zum kommenden Gericht


Was auf der Erde geschieht, wenn auf ihr die Gnadenzeit zu Ende geht und mit dem Hereinbrechen der »Zeit des Zorns« die Gerichtszeit beginnt

  Bleibt Gottes Liebe auch dann noch, wenn bereits das Spottreden führende »Maul«, d. h. die Stimme des Drache ertönt?
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Kann man jetzt noch ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion:
Du bist mein Volk!
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Entrückung der Gemeinde - Bernd Damisch

Die Entrückung der universellen Gemeinde bedeutet: Der Herr wird alle, die darauf warten, in Kürze in sein himmlisches Reich retten. Wovor rettet er uns? Kommt auf uns zu eine Entrückung der Gemeinde vor dem Zornesausbruch des Antichrist? 

- Wie die universelle Gemeinde Braut Jesu Christi und Gottes Tochter wird -


"Laßt uns freuen und fröhlich sein und ihm (dafür) die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet."
(Offenbarung 19, 7; Hervorhebung u. eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Unser Herr Jesus kommt am Tag der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" nicht zu uns, um zu bestrafen, sondern, wenn wir Hebräer 9, 27-28 richtig verstehen, nur zu den sehnsüchtig auf ihn wartenden Seinen und zwar um diese, indem er sie bei seinem Kommen aus der irdischen Welt herausreißen wird, vor dem »kommenden Zorn« zu retten.
Es ist darum eine der wichtigsten Fragen im Zuge der Entwicklung einer neuen Entrückungslehre, der wir uns anfangs stellen müssen: "Wir erwarten die Entrückung vor dem Zorn, doch welcher Zorn ist gemeint: die in Daniel 8, 19 ff. angekündigte letzte »Zeit des Zorns« bzw. der Zornesausbruch des Antichrist auf Gottes bestehende Weltordnung oder der große Tag des Zorns des Herrn, d. h. der gegen die Feinde Israels gerichtete Zorn seiner Vergeltung, der von einem starken Helfer ausgeht, welcher sich während der »großen Drangsal« vom Himmel her aufmachen wird, um seinem bedrängten Volk zu Hilfe zu kommen und der darum einen für die Seinen rettenden Charakter hat?"
Wir jedenfalls rechnen mit einer Entrückung der Gemeinde kurz vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« und daß mit ihr auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit zu Ende geht und noch am gleichen Tag die Gerichtszeit beginnt.

Denn unser uns liebender Gott hat uns zum Glück nicht zum zukünftigen Zorn (des Bösen) bestimmt (vgl. 
1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und Römer 5, 9), sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen.
Von ihren Sünden erlöst sind die sehnsüchtig auf ihren Herrn wartenden Seinen ja zu diesem Zeitpunkt bereits. Warum und wovor also müssen sie dann aus der irdischen Welt herausgerettet werden? Warum können sie nicht weiterhin in ihr verbleiben, indem sie unser Herr Jesus jeweils an ihren Plätzen auf der Erde bewahrt?

Der Verfasser dieser Homepage spürt dabei, dieses Wissen zu vermitteln, eine große Verantwortung auf seinen Schultern lasten. Denn der Besuch von Gottesdiensten schützt leider
nicht, so wie es eigentlich sein sollte, vor biblisch-prophetischer Unwissenheit.
Das prophetische Wissen der Bibel der Gemeinde vorzuenthalten, ist mehr als gefährlich für sie. Denn wenn man die biblische Prophetie über die Endzeitereignisse und das Kommen Jesu für die Gemeinde, so wie traurigerweise in der jüngsten Vergangenheit vielerorts praktiziert,
auch weiterhin konsequent aus der Wortverkündigung ausklammert, wird die Gemeinde ahnungslos in die ihr bereits gestellte Falle tappen.
So wird sie doch, ohne das Schwert des Geistes in rechter Weise gebrauchen zu können, kampfuntauglich und ohne fundiertes prophetisches Wissen der Bibel zu besitzen, für die massiv aufkeimenden widergöttlichen Kräfte der Endzeit wegen ihrer geistlichen Blindheit in hohem Maße verführbar. Und
wir wissen doch aus der Bibel, dass in Kürze auf der Erde ein äußerst gefährlicher Verführer kommt, der dabei, und das kommt noch hinzu, geschickt das Wort Gottes gebrauchend Nebelgranaten wirft! Müssen wir nun nicht erst recht dringend vor ihm warnen?
Und ist es nicht so? Wer seinem bösen und verführerischen Treiben schweigend freien Lauf gewährt, macht sich doch damit an seinen noch ahnungslosen Glaubensgeschwistern schuldig!   

Wir wollen deswegen mit dieser Internetseite, auch auf die Gefahr hin, dass wir uns dabei weit aus dem Fenster lehnen, auf jene Fragen sehr konkrete Antworten geben und
versuchen dabei, so weit wie nur irgendwie möglich das »Geheimnis der Bosheit des Antichrist« aufzudecken. Denn das muss es doch lt. 2. Thessalonicher 2, 6-7 nach der Zürcher Bibel 1860 sein, was sein Kommen bislang noch zurückgehalten hat.
Und dadurch, weil der die Verwirrung und das Chaos bringende »Mensch der Sünde« in seiner Machtentfaltung noch eine Zeit lang gehemmt werden wird, verlängert sich auf der Erde die Zeit des Friedens und es wird, bevor die in 
Daniel 8, 17-19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« anbricht, glücklicherweise zur Gnadenzeit von Gott noch ein Stück dazugetan.

Lasst uns also gut bedenken, dass die Gnadenzeit möglicherweise schon bald zu Ende geht und direkt anschließend und nahtlos übergehend eine letzte schreckliche »
Zeit des Zorns« und der der Weltgerichte Gottes anbricht.
Wie gut ist es zu wissen, dass uns unser Herr Jesus Christus vor diesem allem bewahrt, indem er uns unmittelbar zuvor zu sich in sein himmlisches Reich retten wird. Denn mit der kommenden Entrückung seiner Gemeinde schützt er uns sicher vor dem todbringenden Zugriff des Tieres, welches von Satan bevollmächtigt nun seine ganze Macht und sehr wahrscheinlich sogar die »
Gewalt über den Tod« erhält. So werden wir doch lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) für uns tödlichen Zorn (des Drachen) (ent)kommen, auf diese übernatürliche Weise der in Daniel 8, 24 und Offenbarung 6, 1-8 erläuterten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und so „vor“ (griech. ek) der in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ bewahrt.

Bernd Damisch

Inhaltsverzeichnis dieser Seite

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In Kürze kommt auf uns zu das große Ereignis der Entrückung der auf ihn wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi. Und wir meinen, dies geschieht unmittelbar vor dem in Offenbarung 6, 1-8 mit den vier apokalyptischen Reitern beschriebenen »Zorn des Antichrist«. Denn dieser sein Zorn wird an jenem Tag in ihm urplötzlich entbrennen, mit verheerenden Auswirkung über die gesamte Weltordnung Gottes kommen und auf der ganzen Erde die in Daniel 8, 19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« einleiten. Und wurden wir nicht in Jesaja 28, 22 und auch vom Apostel Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 vor diesem völlig überraschend kommenden »Verderben« bereits gewarnt? 

Denn unseres Erachtens nach wird am Tag der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit zu Ende gehen und wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben der Verkläger der Gemeinde vor Gott von ihm gewaltsam aus dem Himmel entfernt und mit seinen Engeln hinab zu uns auf die Erde gestürzt werden. 

Es ist ein Kampf, den unser Herr Jesus für uns gewinnt und bei dem der Verkläger der Menschen vor Gott so pfeilschnell wie ein Blitz vom Himmel auf die Erde herabfallen wird (vgl. Lukas 10, 18). Dieses einschneidende Ereignis wird von einem Augenblick auf den anderen geschehen und auf der Erde die mit dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnende »Zeit des Zorns« einleiten, was wie in Daniel 8, 19-25 sehr deutlich beschrieben den Untergang der Nationen zu Folge haben. Denn wenn Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 im Hinblick auf die Wiederkunft Jesu Christi von dem Kommen eines plötzlichen Verderbens über eine darauf völlig unvorbereitete Welt spricht, läßt dieser Aspekt mindestens eine unmittelbar zeitliche Nähe beider Ereignisse vermuten und vermittelt uns die Gewißheit, daß an jenem ganz normal anfangenden Tag auf der Erde unerwartet, schlagartig und mit großer Wucht die Gerichtszeit beginnt. 

Denn dieser sein Zornesfunke springt unseres Erachtens nach gleich zu Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« vom Drache bzw. vom auf die Erde gestürzten wutentbrannten Teufel und zwar ohne weitere Zeitverzögerung auf den zu dieser Zeit bereits auf der Erde verdeckt anwesenden, also bereits existenten, jedoch noch bislang zurückgehaltenen Antichrist zur "Zeit des Endes" über und steckt ihn wie leicht entflammbares Benzin augenblicklich in Brand.

Jedoch unser uns liebender Gott hat uns zum Glück nicht zum zukünftigen Zorn (des Bösen) bestimmt (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und Römer 5, 9), sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen. Denn wir werden vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“, d. h. vor der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers«, durch unseren Herrn Jesus Christus bewahrt und kommen damit auch nicht in die Zeit der endzeitlichen Weltgerichte (vgl. Johannes 5, 24Jakobus 5, 12 und Hebräer 9, 27-28). Wir wissen jedoch aus Römer 14, 10 und 2. Korinther 5, 1 auch und das dürfen wir nicht vergessen: Jeder von uns muß einmal vor dem Richterstuhl Gottes, d. h. vor dem Richterstuhl Jesu Christi erscheinen.

Wenn uns doch unser Herr Jesus sein Wort gegeben hat, uns davor zu bewahren, warum sollten wir dann als eine auf die Ankunft ihres Bräutigams wartende Braut, denn mit diesem wunderbaren Bild beschreibt doch die Bibel Jesu Gemeinde, erst in diese schlimme und in Daniel 8, 19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« des furchtbarsten Vergewaltigers und gefährlichsten Verführers, der je auf der Erde gelebt hat, hineinkommen, um dann nach unsäglichem Leiden aus dieser schrecklichsten aller Zeiten mit gebrochener Seele herausgerettet zu werden? Erwarten wir doch gerade mit großer Freunde unser himmlisches Hochzeitsfest und darauf, unseren Bräutigam zu umarmen! 

Aus diesem bedeutsamen Grund und da wir lt. Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44 weder Tag noch Stunde, »in der der Menschensohn kommen wird«, wissen sollen, möchte der Verfasser dieser Homepage bezüglich der Frage des Zeitpunktes der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, statt eine neue Jederzeit-Erwartungshaltung zu vermitteln, ganz konkrete Vorstellungen auf den Ablauf der Geschehnisse während der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels treffen. Denn diesen ereignismäßigen Ablauf der endzeitlichen Geschehnisse gibt uns doch die Bibel tatsächlich und sogar sehr ausführlich bekannt. Und wir wollen uns doch diesbzgl. von unserem Herrn Jesus, wie er das lt. Matthäus 16, 1-4 damals mit den Pharisäern und Sadduzäern tat, bestimmt nicht ebenso schelten lassen. 

Zweillos müssen wir gerade heute zu fortgeschrittener Zeit bereits eingetroffener biblisch angekündigter Endzeitzeichen für die Wiederkunft Jesu jederzeit bereit sein. Diese Haltung ist auch durch das ganze neue Testament hindurch belegt. Man muss aber in diesem Zusammenhang beachten, daß hier immer auch die Rede davon ist, daß der Herr "bald kommt". Und an dieser Stelle sollte man im Grundtext genauer nachlesen. Dort heißt es nicht "bald", sondern sinngemäß "ohne Verzögerung". D. h. unser Herr Jesus kommt erst, wenn die Zeit hierfür wirklich reif ist aber dann gewißlich (im Sinne von absoluter Verläßlichkeit) und ohne jegliche Verzögerung bzw. ohne weiteren Aufschub (inhaltlich übernommen aus www.entrueckung.info/files/fruehchristliche_zeugnisse.pdf). 

Und wir sind uns in diesem Punkt absolut gewiß: Unsere heutige Zeit ist bereits reif das Kommen Jesu für seine Gemeinde. Und Jesu Wiederkunft zur"Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" ist zum Greifen nahe herangerückt (vgl. im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?"). 

Wie gut ist es doch zu wissen, auch wenn wir dies durch die Entrückung bedingt nicht mehr miterleben müssen, was einmal für die auf der Erde zurückgebliebenen Menschen zum zentralen Gegenstand der Verführung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" werden wird. So wissen wir nun durch verschiedene Hinweise der Bibel, so auch aus 2. Thessalonicher 2, 3, vom für die letzte Zeit zu erwartenden personenhaften Antichrist zur "Zeit des Endes", daß das damit gemeinte erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen wird, das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18. So wird sich doch tatsächlich das zweite aus der Erde heraufgestiege Tier, in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise auch als der falsche Prophet bezeichnet, mit allen Vollmachten Satans ausgestattet mit betrügerischer Absicht und unverfrorenerweise einmal selbst Messias Gottes und Jesus Christus nennen (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß"). 

Es ist demnach so ziemlich sicher, daß genau in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ein personenhafter »Anstelle-von-Christus« die Bühne der Welt betritt, ein gefährlicher Verführer, der einmal große Zeichen und Wunder wirkt und als Generalbevollmächtigter des Satans sogar seinen wohl größten Trumpf, die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« in den Händen hat (vgl. auch das zur "Gewalt über den Tod" im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).

Das Ereignis der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi (von dem Paulus in 1. Thessalonicher 4, 18 schreibt, daß es die große Hoffnung und der Trost der Gemeinde ist) ist, obwohl wir doch bereits so dicht davor stehen, so wie in 1. Korinther 15, 51 beschrieben leider trotzdem vielerorts immer noch ein sogenanntes »neutestamentliches Geheimnis« geblieben. Wir möchten darum, und die fortgeschrittene Zeit drängt uns dazu, nicht nur das »Geheimnis der Bosheit des Antichrist« aufdecken, sondern auch das wunderbare Geheimnis der Entrückung der Gemeinde zumindest ein Stück weit lüften, ihre zwingende Notwendigkeit und die dahinter stehende gute Absicht Gottes begründen und die diesbzgl. Erkenntnisse jedermann in einer verständlichen Sprache zugänglich machen. Denn: "Es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart." (Daniel 2, 28)

Hat nicht jeder Mensch ein Recht darauf zu wissen, was höchstwahrscheinlich schon sehr bald auf der ganzen Erde geschieht? Denn der Herr wird möglicherweise in Kürze alle, die auf sein Wiederkommen wie in Hebräer 9, 27-28 (Bibelübersetzung »Neues Leben«) beschrieben sehnsüchtig warten, zu sich holen und dabei in sein himmlisches Reich retten.

Es ist die Bitte Jesu an seinen Vater, die ihm unser Gott am Tag der Entrückung erfüllt: "Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war." (Johannes 17, 24)

Sind wir an jenem Tag, wenn der Gott des Himmels wie in Offenbarung 6, 1-2 beschrieben das erste Gerichtssiegel bricht und damit den Schutz vor dem Antichrist entfernt, wie eine Braut geschmückt für unserer Erretttung, Jesu Kommen für seine Gemeinde und die Begegnung mit ihm bereit? Denn bei diesem Ereignis wird sich der Himmel für kurze Zeit für uns öffnen. Und für alle Menschen der Erde wird dann als unverkennbares Ankündigungszeichen mehrfach hintereinander und neben einem zuletzt auch noch vernehmbar einsetzenden Kriegsgeschrei die Posaune Gottes zu hören sein. Diese unverkennbaren Zeichen bieten uns die allerletzte Gelegenheit, umzukehren, Buße zu tun und die zu uns ausgestreckte rettende Hand Gottes zu ergreifen. Und wir sollten es dann dem in Lukas 23, 39-43 genannten Übeltäter gleich machen! 

Bereits unmittelbar danach, und dies ist für uns eine wunderbare Zukunftsaussicht, werden wir doch unsere im Herrn verstorbenen Lieben wieder in die Arme nehmen können und gemeinsam mit ihnen im Gottes Reich angekommen dort in völliger Sicherheit vor unserem nun wutentbrannten Verfolger sein, um von allen Nachstellungen befreit vor unserem himmlischen Retter und König zu stehen (vgl. in Offenbarung 7, 9-17)! 

Denn die Lebenden sollen doch, wie wir es vom Apostel Paulus wissen, dabei den Toten nicht zuvorkommen (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15), am jenem nicht mehr weit entfernten Tag, an welchem wir wie in 2. Thessalonicher 2, 1 beschrieben zu unserem Herrn Jesus Christus hinversammelt werden. Denn unser Herr Jesus wird an diesem für uns alles entscheidenden Tag noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns die von ihm begnadete und mit einem hochzeitlichen Gewand gekleidete Brautgemeinde in sein himmlisches Reich retten, um mit ihr wie in Offenbarung 19, 6-9 beschrieben dort die Hochzeit des Lammes zu feiern. Wollen wir es denn wirklich, mit der in Matthäus 22, 11-13 genannten Person verglichen werden und im Hinblick auf dieses vor uns liegende festliche Ereignis ausschließlich mit unseren Alltagssorgen beschäftigt darauf vollkommen unvorbereitet sein? 



Johannes 5, 25, revidierte Elberfelder Bibel 1985
25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, daß die Stunde kommt und jetzt (wir meinen, wir stehen heute bereits unmittelbar davor) da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben (besser: welche früher zu ihren Lebzeiten bereits auf Jesu Stimme gehört hatten), werden leben (d. h. nur diese werden an jenem Tag der vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« zu erwartenden und uns davor herausrettenden "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" zum ewigen Leben auferstehn).
(Hervorhebung und eingefügter Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Psalm 14, 5-7
5 Da erschrecken sie (welche die Gnade Gottes nicht annehmen wollen) sehr; denn Gott ist bei (besser hilft) dem Geschlecht der Gerechten.
6 Euer Anschlag wider den Armen wird zuschanden werden; denn der HERR ist seine Zuversicht.
7 Ach daß die Hilfe aus Zion (zu dieser Zeit auch) über Israel käme und der HERR (ebenso) sein gefangenes Volk (von ihren Sünden) erlöste! So würde Jakob fröhlich sein und Israel sich (mit)freuen (können und an dieser Rettungsaktion Gottes, die sie sebst nicht mit betrifft, Anteil nehmen).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)


Was verstehen wir unter dem neutestamentarischen Ausdruck der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde und warum wir uns als auf unseren Herrn Jesus wartende Christen nicht vor unserer Zukunft fürchten müssen?

Wenn Jesus Christus das nächste Mal erscheint, also vor der Versuchung bzw. dem Versucher, die bzw. der kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen (vgl. das in Offenbarung 3, 10 Gesagte), wird er diejenige Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, weil sie es ist, die "das Wort vom Harren auf Jesus Christus" bewahrt hat, aus der Welt herausnehmen und bewahrend zu sich holen, die bis in die heutige Zeit fortgelebt hat. Man nennt diesen Teil des Leibes der Gemeinde Jesu Christi, weil er auf seine Wiederkunft harrt (d. h. wartet), darum auch heute die wartende universelle Gemeinde Jesu Christi:
"3.10 Weil du das (Bibel-) Wort vom Harren auf mich (gemeint ist hier in Anlehnung an Römer 8, 25 und Römer 12, 12 »vom geduldigen und unentwegten und dem Wesen einer Braut entsprechenden Warten der Endzeitgemeinde auf ihren Bräutigam Jesus gemäß Hebräer 9, 28 und die Hoffnung auf die Erfüllung der Verheißungen seiner Wiederkunft«) bewahrt hast (d. h. weil du auf mich, obwohl ich noch nicht sichtbar hier bin, trotz meines langen Ausbleibens wie eine auf ihren Bräutigam wartende Braut auf meine Ankunft hinlebst, d. h. dein Leben auf dieses eine Ziel hin voll und ganz ausrichtest und genau darauf deine ganze Hoffnung setzt und weil du die diesbzgl. prophetischen Zusagen in der Bibel, also Gottes Worte von meiner Wiederkunft liest und in deinem Herzen bewegst und so bewahrst und nicht wie viele andere Christen des Wartens müde geworden vergessen hast bzw. in deinen Gebeten wegläßt), werde auch ich dich bewahren (griechisch "tereo") vor (griechisch "ek", das sowohl "vor" als auch "aus" bedeuten kann) der Stunde der Versuchung (besser: vor der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers«), die ueber den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen (besser: um denjenigen Überrest der Menschen zu prüfen), die (denn das muß die logische Schlußfolgerung sein, nach der Entrückung der Gemeinde dann noch) auf der Erde wohnen."
(Offenbarung 3, 7-13 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Der Apostel Paulus erklärt im Brief an die Römer was das Wort "ausharren" bedeutet:
"24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht?[A]  
A) nach mehreren alten Handschr.: Denn was einer sieht, was hofft er es noch?
25 Wenn wir aber das hoffen, was wir (noch) nicht sehen, so warten wir mit Ausharren (Luther formuliert hier: warten wir darauf in Geduld, wobei man das Wort "beharrlich" wie in Römer 12, 12 ersichtlich auch mit beständig und ausdauernd oder unentwegt bzw. unermüdlich übersetzen kann).
26 Ebenso aber (besser: wenn wir aber mit Ausharren warten,) nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich[A] <für uns>[B] in unaussprechlichen Seufzern.  
A) o. tritt ein; so auch V. 27.34  B) Spätere Handschr. haben hier "für uns" eingefügt.
27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach <seinem> Vorsatz berufen sind."
(Römer 8, 24-28, revidierte Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die Stunde der Versuchung aus Offenbarung 3, 10 bezeichnet lt. Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer »die Periode der antichristlichen Verführung«, welche vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursacht werden wird (vgl. Offenbarung 13, 11 ff) . Und es soll sich hierbei um die größte Verführungs- bzw. Prüfungszeit der ganzen Menschheitsgeschichte handeln (vgl. in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).

Beschreibt doch der Apostel Paulus doch in Hebräer 9, 27-28 die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden und universellen Gemeinde derart, daß diese wahrscheinlich nur diejenigen Christen betreffen wird bzw. nur derjenige der Teil Gemeinde von der Entrückung betroffen sein könnte, welcher auf das mit der Entrückung gemeinte "Entfliehenkönnen in den Himmel" aktiv wartend sehnsüchtig hofft:


Hebräer 9, 27-28
aus der Bibelübersetzung »Neues Leben«:

27 Und genauso, wie es bestimmt ist, dass jeder Mensch nur einmal stirbt, worauf das Gericht folgt,

28 genauso starb auch Christus nur einmal als Opfer, um die Sünden vieler Menschen wegzunehmen. Er wird wiederkommen, aber nicht noch einmal wegen unserer Schuld, sondern er wird (an diesem Tag möglicherweise nur) all denen (in Jesus Christus von ihren Sünden Erlösten) Rettung bringen (besser um diejenigen aus einer gefahrvollen Situation zu retten), die sehnsüchtig (und erwartungsvoll auf Hilfe hoffend) auf seine Rückkehr warten.

(Das ist es auch, was der Apostel Paulus erwartete als er in 2. Timotheus 4, 18 schrieb: "4.18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich (so unsere Auffassung noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«) retten (besser: entrücken) in sein himmlisches Reich.")
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

aus der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984:

" ... zum zweiten Mal (damit meint Paulus: bei seinem nächsten Kommen am Tag der Entrückung der Gemeinde) wird er (gemeint ist unser Herr Jesus Christus) nicht der Sünde (und deren Bestrafung) wegen (d. h. doch: nicht zum Gericht und damit auch nicht während einer bereits begonnenen Gerichtszeit) erscheinen, sondern (möglicherweise ausschließlich) denen, die auf ihn warten (d. h. sehr wahrscheinlich nur für diejenigen Christen, die auf sein Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde bzw. das in diesem Zusammenhang von Paulus in 2. Timotheus 4, 18 erwähnte zu Jesus in den Himmel Entfliehenkönnen hoffen), zum Heil (Denn die Redewendung »er wird denen, die auf ihn warten, erscheinen zum Heil« bedeutet hier nicht Jesu nochmaliges »Kommen zur Erlösung von ihren Sünden«, sondern Paulus meint damit »Jesu handfest eingreifendes Handeln als ihr Lebensretter und Herauszieher in einer dann für sie gefährlich gewordenen Situation«; vgl. nochmals das von ihm in 2. Timotheus 4, 18 Gesagte u. bei Johannes 12, 47.)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Brauchen wir uns als auf unseren Herrn Jesus wartende Christen tatsächlich nicht um unsere Zukunft zu sorgen, auch dann nicht, wenn doch schon in Kürze für die irdische Welt das Ende der Gnadenzeit zu erwarten ist und diese an jenem verhängnisvollen Tag unangekündigt und nahtlos in die Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" im Kapitel "Das kommende, die Gnadenzeit ablösende und von Gott beschlossene Verderben, das auf der Erde die Gerichtszeit einleitet und zur "Zeit des Endes" die ganze irdische Welt treffen wird - Überblick über die endzeitlichen Welt-Gerichte Gottes" ).
Bedenken wir es darum sehr ernsthaft, daß wir heute bereits dicht, besser unmittelbar vor der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« stehen und damit schon bald das in 1. Thessalonicher 5, 3 und Jesaja 28, 22 angekündigte Verderben überall auf der Erde hereinbrechen wird.
Und wer sich durch unseren Herrn Jesus nicht in sein Himmelreich retten läßt, für den gibt es als einen auf der Erde Zurückgebliebenen, und so sagt es uns die Bibel ganz klar und deutlich auch in Matthäus 24, 37-39Lukas 17, 26-30 und Lukas 21, 34-36, keine weitere Möglichkeit des Entfliehens mehr (vgl. nochmals in 1. Thessalonicher 5, 3).

Wir aber, die wir auf ihn vertrauen, wissen aus Psalm 14, 6 und Offenbarung 3, 10: Wir müssen an jenem alles auf der Erde verändernden Tag nicht umkommen. Und um es mit den Worten aus Psalm 14, 6 zu sagen: Denn der HERR ist auch jetzt unsere Zuversicht. So wird es uns getreu seinem Wort nicht aus einer bereits begonnenen großen Not (heraus)retten, sondern vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ dem Sinn dieses Wortes gemäß bewahren. Und das in Offenbarung 3, 10 verwendete Wort „vor“ = griech. ek = vor, aus im Zusammenhang mit „bewahren“ = griech. tereo kann in dieser Kombination (tereo ek) hier nur „bewahren vor“ bedeuten: 
"Weil du das (Bibel-) Wort vom Harren auf mich bewahrt hast (gemeint ist hier in Anlehnung an Römer 8, 25 und Römer 12, 12 »vom unentwegten, dem Wesen einer Braut entsprechenden Warten der Endzeitgemeinde auf ihren Bräutigam Jesus und dem geduldigen Hoffen auf die Erfüllung der Verheißungen seiner Wiederkunft«), werde auch ich dich bewahren vor (und hier steht in Anlehnung an 1. Thessalonicher 1, 10 nicht hindurchbewahren) der Stunde der Versuchung (besser: vor der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers«), die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen (besser: um die zu prüfen), die (nach der Entrückung der Gemeinde dann noch) auf der Erde wohnen."
(Offenbarung 3, 10; Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und wird es am Tag der Wiederkunft Jesu Christi nicht so sein wie in den Tagen Noahs oder Lots: Gott bewahrt die Welt, die vergessen hat, nach ihm zu fragen, nicht mehr vor seinen Gerichten, aber er führt kurz zuvor alle in ihm Gerechtfertigten aus ihr heraus:

Lukas 17, 26-30
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:
27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die
Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.

28 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30 Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Lukas 21, 34-36
34 Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick;
35 denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen.
36 So seid allezeit wach und betet, daß ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Unser Herr Jesus wird uns und wir vertrauen hierauf, die wir auf sein eingreifendes Handeln hoffen, beten und warten, an jenem noch vor uns liegenden Tag der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde beim Hörbarwerden von Gottes Posaunenschall durch sein uns Mit-großer-Kraft-Wegreißen unmittelbar vor dem nun todbringenden Zugriff des Tieres mitten aus unserem irdischen Alltagsdasein heraus verwandeln, in einem unteilbaren Moment direkt in den Himmel entrücken und uns dabei punktgenau und sicher vor dem in 1. Thessalonicher 5, 3 und Jesaja 28, 22 angekündigten Verderben bewahren.
Das ist es auch, was der Apostel Paulus erwartete, als er in 2. Timotheus 4, 18 davon schrieb:
"4.18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich (so unsere Auffassung noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns«) retten (besser: entrücken) in sein himmlisches Reich."
(2. Timotheus 4, 18; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Mit der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde wird sich erneut dasjenige erfüllen, was der Apostel Johannes sagte:
".... Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3, 8; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

Bezieht man diese Grundaussage der Bibel auf das vor  uns liegende Ereignis der Wiederkunft Jesu Christi kann man auch folgendes sprrechen:
Dazu wird uns erscheinen der Sohn Gottes, daß er uns an jenem Tag seines Kommens vor dem Zugriff des Tieres bewahrt und durch sein eingreifendes Handeln die finsteren Pläne des Teufels und seines Handlangers durchkreuze. Denn er wird dann die von ihm begnadete Brautgemeinde zu ihm hin versammeln und dabei in sein himmlisches Reich retten.

"9 Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, das Heil zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus,
10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.
11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut."
(1. Thessalonicher 5, 9-11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Da in 1. Thessalonicher 5, 9 ganz allgemein vom Zorn die Rede ist, müssen hier sowohl die Gnadenzeit ablösende und in Daniel 8, 19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« des Satans aus Offenbarung 12, 7-12 als auch die des aggressiven und die „Starken“ vernichtenden und militärischen Wütens des Antichrist zur "Zeit des Endes" aber auch ebenso der darauf hin entbrennende heilige Zorn der Vergeltung Gottes gleichsam gemeint sein.
Mit der Redewendung „Erwerbung des Heiles“ aber wird der Bezug auf die uns vor dem zukünftigen Zorn bzw. vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« zu erwartende und uns davor herausrettende "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" hergestellt, demjenigen Zorn und damit gemeint sind die kommenden Siegel-, Posaunen- u. Schalen-Gerichte über diese Welt, für welche die Kinder Gottes wie auch in Johannes 5, 24 und Jakobus 5, 12 angeführt eben nicht bestimmt sind. Denn der der Herr naht bereits, um uns noch vor den angekündigten Weltgerichten und dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« in sein himmlisches Reich zu retten! Haben wir nicht, wenn wir auf sein nächstes Kommen warten, gleichzeitig auch die Zusage Jesu erhalten, daß wir von ihm persönlich vor der in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden? Warum sollen wir dann in die »Zeit des Zorns« hineingehen und die dann etwa zeitgleich beginnende „Stunde der Versuchung“ auf der Erde erleben müssen?

Der Apostel Paulus zählte sich, wie aus dem Wort "wir" aus 1. Thessalonicher 4, 15 abgeleitet werden kann, selbst mit zu denjenigen Christen dazu, die leben und übrigbleiben werden bis zur Ankunft des Herrn. Außerdem sprach er in seinem zweiten Brief an Timotheus im Zusammenhang mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde darüber Gewißheit aus, daß der Herr ihn, wenn die Zeit dafür reif ist, zu sich in sein himmlisches Reich retten wird und auch davon, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden und dann das Widergöttliche zu Blüte kommen wird. Er rechnete also ernsthaft damit, Jesu nächstes Kommen und die damit verbundene Entrückung noch vor seinem Tod selbst miterleben zu können:
"3.1 Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
...
4.18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich
(so unsere Auffassung noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«) retten (besser entrücken) in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
(2. Timotheus 3, 1 + 4, 18; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)


Jesus Christus spricht: "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"

(Offenbarung 2, 7+11+17+29 und Offenbarung 3, 6+13+22)

Das letzte Buch der Bibel, das Buch der Offenbarung, ist ein Brief, den dessen Schreiber Johannes speziell an die kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi auf der Erde existierenden Endzeitgemeinden gerichtet hat. Wir gehen davon aus, daß wir heute nicht nur in der Endzeit im engeren Sinne sondern auch in einer sehr bald zu Ende gehenden Gnadenzeit leben, welche in Kürze nahtlos und schlagartig in die Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 3 und im Kapitel "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"). Und wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch verbleibt.
Kündigt doch die Bibel für die "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 19 eine »Zeit des Zorns« an, bei deren Beginn der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. dem in Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung tragend die starken und federführenden Nationen dieser Erde mit unglaublicher Aggressivität vernichtet und in diesem Zusammenhang ein großes Unheil bewirkt.
So ist es uns doch hinreichend bekannt: Mit der Inbetriebnahme des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, setzt der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist den ebenfalls in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigten »Abfall« in Gang und zwar noch einige Zeit bevor der Tag von Jesu Christi Wiederkunft für die Gemeinde kommt. Wenn dies geschieht, wird auf der Erde die Ungerechtigkeit überhand nehmen und die Liebe in vielen erkalten (vgl. in Matthäus 24, 12). Dies bewirkt, daß sich jetzt immer mehr Menschen von Gottes Geboten abzuwenden beginnen (vgl. in der grafischen Übersicht "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Und bereits mit dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem das verächtliche auch über "große Dinge" spricht, starten sowohl die erste Hälfte der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels als auch so wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«").

Dasjenige aber was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt zum Glück noch aufhält und lt. 2. Thessalonicher 2, 3-4 noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde geschehen muß, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 ein von geistgeführten Menschen vorangetriebenes Enthüllen seiner Person. Und dies wird von diesem wie lt. 2. Thessalonicher 2, 7 in der Zürcher Bibel 1860 beschrieben praktisch durch das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit" realisiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das Enthüllen seiner Person und zwar als einen gefährlicher Verführer und Christusnachahmer, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde und bereits vor seinem "offenen Hervortreten" als der kommende »Sohn des Verderbens« in deren Bewußtsein gelangen").

Bedenken wir es, daß wir heute in einer schon sehr bald zu Ende gehenden Gnadenzeit leben, welche in Kürze nahtlos und schlagartig in die Gerichtszeit übergehen wird. Und haben wir nicht als Botschafter an Christi Statt (vgl. in 2. Korinther 5, 20), die zwingende Aufgabe, unsere Mitmenschen vor dem kommenden und in 1. Thessalonicher 5, 3 angekündigten "Verderben" zu warnen und der unerretteten und dem Abfall verfallenenen Welt das kommende Gericht zu verkündigen? Müssen wir sie nicht angesichts der Tatsache eines kommenden Gerichts dringlichst dazu auffordern, umzukehren und Buße zu tun, damit sie im Zuge der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ebenfalls mit gerettet werden können, um zusammen mit allen bereits von ihren Sünden Erlösten am Tag seiner Erscheinung für die Gemeinde vor unserem Herrn Jesus Christus zu stehn?
Und nochmal: Wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch verbleibt. Darum wachet für euer Leben; seid bereit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!
Denn wir gehen davon aus, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde den Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« markiert, der letzten und von offener Gewalt gekennzeichneten Machtentfaltungsphase des Antichrist, welche schließlich zum Untergang der Nationen führt.
Denn wird nicht der dort mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und von heute aus gesehen noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 bezogen auf die letzte Erfüllung dieser Prophetie zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet? Und muß er es nicht seinem Namen gemäß und da hier die Mehrzahl Nationen angegeben ist, während der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« sehr wohl alle der dann bestehenden "Starken", d. h. wirtschaftlichen und militärischen Großmächte der Erde und zwar wie in Daniel 8, 25 formuliert ganz plötzlich und "unerwartet" d. h. überfallartig militärisch besiegen (vgl. das in Daniel 8, 24-25 Gesagte)?

Der Verfasser dieser Homepage rechnet jedoch fest damit, daß der Herr an jenem Tag, an welchem auf der Erde die Gnadenzeit endet und nahtlos in die Gerichtszeit übergeht, die von ihm begnadete Brautgemeinde in sein himmlisches Reich retten und zu ihm hin versammeln wird, um so in Sicherheit gebracht vor ihrem Erlöser und Bräutigam Jesus Christus zu stehen:
6. "Und dann werden die Zeichen der Wahrheit erscheinen; zuerst das Zeichen, dass der Himmel sich auftut, dann das Zeichen des Trompetenschalles" und das dritte: die Auferstehung der Toten, 7. aber nicht aller, sondern, wie gesagt ward: "Kommen wird der Herr und alle Heiligen mit ihm" (vgl. in Sacharja 14, 4-5). 8. "Dann wird die Welt den Herrn kommen sehen auf den Wolken des Himmels".
(Beschreibung des biblischen Ereignisses der Entrückung der Jesus Wiederkunft erwartenden und universellen Gemeinde (Punkt 6-7) einerseits und Jesu Wiederkunft mit einem Teil allen Heiligen mit großer Macht und Herrlichkeit, dann wenn er am Ende der großen Drangsal bzw. endzeitlichen Bedrängnis seine Füße wieder auf die Erde setzen wird, um in Israel seinen Gnaden-Thron aufzurichten (Punkt 8), andererseits aus dem Kapitel 16 der Apostellehre bzw. -Didache- mit der Überschrift "Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren", generiert von der elektronischen BKV von Gregor Emmenegger - Text ohne Gewähr; Band 35: Die Apostolischen Väter, München 1918, aus dem Griechischen übersetzt von Franz Zeller; eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die Lehre von der in der Apostellehre bzw. -Didache- beschriebenen Entrückung der Jesu Wiederkunft erwartenden und universellen Gemeinde (vgl. in der Didache bzw. der Apostellehre im 16. Kapitel mit der Überschrift »Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.« ab hier) bildete jedoch nicht nur ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. (das ist die ungefähre Entstehungszeit der Didache) einen festen Bestandteil der apostolischen Missionspredigt. Denn unseres Erachtens nach verhält es sich bei der vom Apostel Paulus in seinen zeitlich gesehen noch früher verfaßten Briefen ausfühlich behandelten Thematik zur Entrückunglehre genauso.
Beschreibt Paulus doch in Hebräer 9, 27-28 die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden und universellen Gemeinde derart, daß diese wahrscheinlich nur diejenigen Christen betreffen wird bzw. nur derjenige der Teil Gemeinde von der Entrückung betroffen sein könnte, welcher auf das mit der Entrückung gemeinte "Entfliehenkönnen in den Himmel" aktiv wartet und hofft:
" ... zum zweiten Mal (damit meint Paulus: bei seinem nächsten Kommen am Tag der Entrückung der Gemeinde) wird er (gemeint ist unser Herr Jesus Christus) nicht der Sünde (und deren Bestrafung) wegen (d. h. doch: nicht zum Gericht und damit auch nicht während einer bereits begonnenen Gerichtszeit) erscheinen, sondern (möglicherweise ausschließlich) denen, die auf ihn warten (d. h. sehr wahrscheinlich nur für diejenigen Christen, die auf sein Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde bzw. das in diesem Zusammenhang von Paulus in 2. Timotheus 4, 18 erwähnte zu Jesus in den Himmel Entfliehenkönnen hoffen), zum Heil (Denn die Redewendung »er wird denen, die auf ihn warten, erscheinen zum Heil« bedeutet hier nicht Jesu nochmaliges »Kommen zur Erlösung von ihren Sünden«, sondern Paulus meint damit »Jesu handfest eingreifendes Handeln als ihr Lebensretter und Herauszieher in einer dann für sie gefährlich gewordenen Situation«; vgl. nochmals das von ihm in 2. Timotheus 4, 18 Gesagte u. bei Johannes 12, 47.)."
(Hebräer 9, 28; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Da aus neutestamentarischer Sicht und wie aus dem in 2. Thessalonicher 2, 6-8 Gesagten hervorgeht, die erste Hälfte der 7 (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels vermutlich wesentlich länger als 7 (Sabbat-)Jahre (dies sind umgerechnet 24,5 Kalenderjahre) dauern wird, verschiebt sich zwar das Hereinbrechen des in 1. Thessalonicher 5, 3 beschriebenen kommenden "Verderbens" sehr wahrscheinlich über die ursprüngliche und bei Daniel 9, 24-27 erwähnten "Mitte der Woche" hinaus zeitlich gesehen weiter nach hinten, jedoch wissen wir nicht, wieviel Jahre uns noch zur nun zu Ende gehenden Gnadenzeit dazugegeben werden (vgl. in den grafischen Übersichten "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Wir vertreten jedoch die Auffassung und halten dies sogar für gesichert, daß das prophetische Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde noch vor dem Beginn der Weltgerichte und darum bereits in Kürze zu erwarten und diese Thematik darum brandaktuell ist (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin"). Und wir sind uns in diesem Punkt sehr sicher, daß jene Gerichtszeit durch ein großes Verderben eingeleitet werden und mit einschneidendem Charakter die Welt von Heute auf Morgen schlagartig völlig verändern wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22).
Und wir begründen im nachfolgenden Text den von uns vermuteten Zeitpunkt des Kommen unseres Herrn Jesus Christus für die Gemeinde und unsere Vereinigung mit ihm, wörtl. unser Versammeltwerden zu ihm (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten").

Können wir vor dieser auf uns eilenden Schrittes zukommenden Zeit des Verderbens und der Weltgerichte tatsächlich auf übernatürlichem Weg durch eine Entrückung entfliehen?
Jesus betont es doch in Offenbarung 2, 7+11+17+29 und Offenbarung 3, 6+13+22 gleich sieben mal, daß wir jederzeit und natürlich erst recht jetzt, wenn sein Kommen naht, auf den Geist Gottes hören müssen. Ja, er fordert ausnahmslos alle seiner Endzeitgemeinden geradezu dazu auf, auf des Sprechen des Heiligen Geistes zu den Endzeitgemeinden zu hören. Wird uns der Heilige Geist in der letzten Zeit vor der Entrückung nichts mehr zu sagen haben? Warum eigentlich rechnet heute kaum noch jemand mit dem Reden Gottes zu uns und dies obwohl Jesu Wiederkunft so greifbar nahe heran gekommen ist?
Warum fühlen wir uns heute nicht mehr vom guten Geist Gottes angesprochen? Oder reden wir wie die Welt: Der Menscht erreicht es selbst auch ohne einen Gott, Friede und Sicherheit zu schaffen und die Gefahr eines dritten Weltkrieges für immer zu bannen. Glauben wir tatsächlich, daß wir aus eigener Kraft einen dauerhaften Weltfrieden schaffen könnten? Das in 1. Thessalonicher 5, 3 von Paulus im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi Gesagte spricht jedenfalls eindeutig dagegegen (vgl. auch in Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22).
Um so eifriger sollten wir doch dann auch auf das Reden Gottes zu uns achten, was uns in einer Zeit der digitalen Vernetzung doch wirklich leicht gemacht wird.
Denn unser "... Gott kommt und schweiget nicht ..." (aus Psalm 50, 3). Wie erschreckend wahr ist doch bereits die Erfüllung des Gleichnisses Jesu aus Matthäus 25, 1-5 bzgl. der Schläfrigkeit der auf die Rückkehr auf ihren Bräutigam wartenden Brautgemeinde in der heutigen Zeit geworden. Darum laßt uns weise sein, auch die Gefäße mit Öl füllen und uns mit userer Hoffnung auf unsere baldige Rettung in das himmlische Reich unseres Königs gegenseitig wach halten. Denn wir gehen davon aus, daß im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben gewaltsam aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde gestürzt werden und auf dem gesamten Erdkreis die in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers“ anbrechen wird (vgl. auch im Kapitel " Die Entrückung aus der Sicht der Bewahrung der Seinen Gottes oder die wartende Gemeinde, die vor der “Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers” weggenommen wird und dadurch nicht durch das Verderben und die sich daran anschließende Zeit der großen Dangsal gehen muß").
Tut also Buße! Bringt euer Leben in Ordnung! Legt ein Brautkleid an. Bereitet euch so auf die Ankunft des Bräutigams vor! Sagt es allen weiter.
Der der Herr naht bereits, um uns noch vor den angekündigten Weltgerichten und dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« in sein himmlisches Reich zu retten!
Denn wir sollen uns nicht wie die anderen Schlafenden und Ahnungslosen von dem angekündigten und plötzlich hereinbrechenden und ein Verderben bringenden Verderber überfallen lassen, sondern uns gegenseitig trösten und ermahnen und auf den zeitlich gesehen noch davor liegenden Tag unserer Rettung durch eine Entrückung gut vorbereitet sein:
"Laßt uns also nicht schlafen wie die Andern, sondern wachen und nüchtern sein.
7. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die Trunkenen sind des Nachts trunken.
8. Wir aber, die wir dem Tage
(des rettenden Erscheinens unseres Herrn) angehören (möchten), wollen nüchtern sein, gerüstet mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung des Heiles (besser: mit dem Helm der Hoffnung auf unsere baldige Rettung)."
(1. Thessalonicher 5, 6-8 nach der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Wir wollen das Kommen unseres Herrn Jesus herbeirufen mit den Worten. "Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! (im Sinne von: der kommt nicht in seinem eigenen, sondern im Namen seines Vaters im Himmel)".
(Matthäus 23, 39; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und wir warten auf keinen Fall stattdessen auf den in der Bibel für die letzte Zeit angekündigten Anstelle-von-Christus, der dem prophetisch angekündigten Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde auf dem Fuße folgt (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Können wir das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde tatsächlich noch zu unseren Lebzeiten erwarten?

Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d. h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
»Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!«
(Unterstreichungen und andere Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind diejenigen Dinge gemeint, die ausschließlich das Volk Gottes, die Israeliten betreffen. Denn darauf beziehen sich schwerpunktmäßig alle Propheten des Alten Testaments. In Apostelgeschichte 3, 19-21 erfahren wir, daß mit der Redewendung "der Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" eben jene letzte Zeit, die Endzeit bzw. "Zeit des Endes", gemeint sein muß, in welcher eben die "Wiederherstellung aller Dinge" erst geschieht. Und wir gehen davon aus, da es sich eben nur um "Dinge" handelt, daß mit der "Wiederherstellung aller Dinge" noch keine geistliche Umkehr ganz Israels so wie in Römer 11, 25-27 beschrieben gemeint sein kann.
So soll doch die in Römer 11, 26-27 beschriebene geistliche Erneuerung Israels lt. dem in Römer 11, 25 Gesagten erst nach dem Kommen Jesu für die weltweite Gemeinde sein (vgl. im Kapitel "Die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus erwarten wir "... zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge ..." in Israel"). Denn dieses Kommen Jesu für seine Gemeinde beschreibt deren Eingang in den Himmel, welcher sich am Tag ihrer Entrückung vollzieht: 


Apostelgeschichte 3, 14-15+18-21
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
(da der von Gott gesandte Christus unter uns gewohnt hat) bekehrt euch, daß eure Sünden (durch sein für die Sünder zur Vergebung ihrer Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt werden,
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher[A] geredet hat (wiederkommen wird).  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Bei der "Wiederherstellung aller Dinge" geht es demnach zunächst nur um Weltliches, um die von Gottes heiligen Propheten angekündigte nationale Wiederentstehung Israels auf der politischen Landkarte der Welt, um den Wiederaufbau seiner Städte sowie um das Wiederaufblühen jenes Landes nach langer Zeit der Verwüstung und erst in der weiteren Aussicht ebenso um die geistliche Wiederherstellung Israels zur "Zeit des Endes".
Denn mit der im Alten Testament prophezeiten "Wiederherstellung aller Dinge" sind lt. Jesaja 49, 6+8-10 - "... Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen und habe dich behütet und zum Bund für das Volk bestellt  ..." - nicht gleichzeitig auch geistliche Wahrheiten in der unsichtbaren Welt gemeint, solche, die das Volk Gottes, die Israeliten und den Bund mit ihrem Gott betreffen, welchen sie mit der Ermordung ihres zu ihnen gesandten Messias einst gebrochen hatten. So gibt es bekanntlich keine umfassende äußerliche Erneuerung ohne aufrichtige innere Umkehr, auch für Israel nicht.
Und es wird mit dem in Apostelgeschichte 3, 19-21 Gesagten außerdem noch mitgeteilt, daß genau dann, wenn die Zeiten der "Wiederherstellung aller (weltlichen) Dinge" bzgl. des Staates Israels in Gang gekommen sind, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hatte, wieder auf diese Erde herabkommen wird, was sein nächstes Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde ereignismäßig in den Zeitabschnitt der "Wiederherstellung aller (weltlichen) Dinge" einreiht.
Mit anderen Worten: Wenn unser Herr Jesus vom Himmel her wiederkommt, muß diese "Wiederherstellung aller (weltlichen) Dinge" für die Juden bereits in Gang gekommen sein, wenn auch nirgendwo vorgeschrieben ist, daß sie dann bereits in irgend einer Weise ihren Abschluß erreicht haben wird.
Man beachte hier jedoch nochmals das in Römer 11, 25-27 Gesagte, das die Prophetie von Jesu nächstem Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde ebenso in den Prozeßablauf der "Wiederherstellung aller (weltlichen) Dinge" ereignismäßig einordnet und die geistliche Wiederherstellung Israels sogar noch genauer fixiert und unmittelbar hinter dieses große Ereignis für die universelle Gemeinde stellt. Denn die geistliche Erneuerung Israels zur "Zeit des Endes" wird lt. Römer 11, 25-27 von der ihr unmittelbar vorausgehenden Errettung der Heiden und der messianischen Juden, d. h. von ihrem durch ihren Christus Gottes bewirkten Eingang in den Himmel begleitet sein. Genau in dieser Zeit, zur Endzeit bzw. "Zeit des Endes", jedoch erst nach der Entrückung der universellen Gemeinde und deren Eingang in den Himmel, soll also nach der bereits erfolgten nationalen Wiederentstehung auch noch die geistliche Wiederherstellung Israels sein. Und diese wird, wie wir dort nachlesen können, in Sacharja 12, 10 sehr eindrucksvoll beschrieben.
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Der Schreiber dieses Textes ist sich sicher und darin stimmt er mit der Mehrheit der Exegeten überein, daß wir bereits in der Endzeit im engeren Sinne, d. h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" leben (vgl. im Kapitel "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an") und darum die Entrückung der universellen Gemeinde unmittelbar bevorstehen muß. Und er rechnet damit, daß diese sogar in Kürze geschieht und daß er dieses große und prophetisch angekündigte Ereignis selbst noch miterleben wird (vgl. die Botschaft des ehemaligen Präses vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden - BFP, Pastor Ingolf Ellßel: 1968 Prophetie erfüllt, Jesus kommt!; die eine Prophetie mit erstaunlicher Genauigkeit einer 90-jährigen Norwegerin aus dem Jahr 1968 zum Inhalt hat).

In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht, gleich an mehreren Stellen, so lt. Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40, markanter- und bekannterweise als "Zeit des Endes" bezeichnet. Und in Daniel 12, 4 wird sie die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 das "Ende der Tage"genannt. 
Wir gehen davon aus, daß wir heute nicht nur in der Endzeit im engeren Sinne sondern auch in einer bald zu Ende gehenden Gnadenzeit leben, welche in Kürze nahtlos und schlagartig in die Gerichtszeit übergehen wird. Und wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch verbleibt (vgl. in den grafischen Übersichten mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Die Entrückung vor der »Stunde der Versuchung bzw. (der Zeit des Zorns) des Versuchers« - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn wir gehen davon aus, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde den Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« markiert, der letzten und von offener Gewalt gekennzeichneten Machtentfaltungsphase des Antichrist, welche schließlich zum Untergang der Nationen führt.
Denn wird nicht der dort mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und von heute aus gesehen noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 bezogen auf die letzte Erfüllung dieser Prophetie zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet? Und muß er es nicht seinem Namen gemäß und da hier die Mehrzahl Nationen angegeben ist, während der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« sehr wohl alle der dann bestehenden "Starken", d. h. wirtschaftlichen und militärischen Großmächte der Erde und zwar wie in Daniel 8, 25 formuliert ganz plötzlich und "unerwartet" d. h. überfallartig militärisch besiegen (vgl. das in Daniel 8, 24-25 Gesagte)?

Kündigt doch die Bibel für die "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 19 eine »Zeit des Zorns« an, bei deren Beginn der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. dem in Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung tragend die starken und federführenden Nationen dieser Erde mit unglaublicher Aggressivität vernichtet und in diesem Zusammenhang ein großes Unheil bewirkt.

Es gilt in diesem Zusammenhang als gesichert, daß das in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebene, das Wort Gottes verdrehende und verführerische Spottreden führende »Maul« im Zeitabschnitt unmittelbar vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde einen zentralen Platz einnehmen wird und dabei eine gewichtige Rolle spielt (vgl. in der grafischen Übersicht "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Denn muß diese Zeit des in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen Abfalls während eines auf der Erde noch immer bestehenden relativen Friedens dann nicht das in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnte "Offenbarwerden" eines dann anfangs nur verdeckt anwesenden und in 2. Thessalonicher 2, 3 genannten »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« sein? So offenbart sich doch unseres Erachtens nach der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" genau darin, indem sein vom ihm in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes Spottreden führendes »Maul« bereits ab dem Beginn der ersten Hälfte der 7 (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels hörbar ist. Deshalb auch ist das Hörbarwerden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, das signifikanteste Indiz und der wichtigste Indikator dafür, daß die in Daniel 9, 27 beschriebene und aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels bereits angebrochen ist und die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht. Und aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wissen wir, daß das Spottreden führende »Maul« markanterweise zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht.

Und wir hörten es bereits im Kapitel "»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!", und so in etwa hat es auch Roger Liebi formuliert, daß es kein weiteres für uns Menschen prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stattfinden wird (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht"). So ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. in den grafischen Übersichten "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und muß sie das nicht erst recht sein, die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde, besonders dann, wenn wie bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben bereits die "letzten Tage" unmittelbar vor diesem großen Ereignis angbrochen sind oder wenn wir uns sogar schon in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden »Zeit des Zorns« befinden (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht")?
Denn in den "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes2. Petrus 3, 3-4 zufolge mit seinem in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« nicht nur verächtlich über das große Ereignis der Entrückung spotten, sondern in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" sogar mit seinem Massenmedium (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnen (vgl. nochmals das in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagte und im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").
So es gilt als gesichert: In den letzten Tagen vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jener Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbricht", wird der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« sowohl geschmacklos über "große Dinge" sprechen als auch zu allerletzt den Gott des Himmels und seinen Christus beleidigen, was dann die Erde endgültig gerichtsreif macht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht").
  
Und wir werden es im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" auf dieser Seite [Entrückung] erfahren, daß wir auf eine Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« (des "Versucher" und seiner Helfer) warten, mit welcher auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit endet und die Gerichtszeit beginnt und forcieren damit eine neue Entrückungslehre.

Hat diese greifbar gewordene Nähe Jesu Wiederkunft Auswirkungen auf unseren christlichen Glauben und darauf wie wir diesen praktizieren?

Wir können folgendes festhalten und diese Ratschläge haben auch in der Endzeit ihre uneingeschränkte Gültigkeit. Für uns heute wie auch damals gilt:
Judas, ein Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus, gibt den Gläubigen in seinem Brief diesbzgl. sechs Anweisungen mit auf den Weg:
"20 Doch für euch, meine lieben Freunde, ist der Glaube, den Gott euch selbst geschenkt hat,[A] wie ein festes Fundament: Baut euer Leben darauf (1. Anweisung)! (Erwartet ihn und) Betet in der Kraft des Heiligen Geistes (2. Anweisung)
A: Wörtlich: euer heiligster Glaube.
21 Bleibt fest in der Liebe Gottes (3. Anweisung), und wartet geduldig (und dies kann heute jederzeit geschehen) auf den Tag, an dem euch unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zum ewigen Leben führen wird (4. Anweisung). 
22 Kümmert euch liebevoll um alle (eure Geschwister), die im Glauben Zweifel haben (5. Anweisung)
23 Helft ihnen, und reißt sie aus den Flammen des (bald kommenden) Gerichts. Auch allen anderen (noch gottfernen) Menschen sollt ihr mit Güte begegnen. Aber nehmt euch in Acht, dass ihr euch nicht von ihrer Zügellosigkeit anstecken lasst (6. Anweisung).[A]
A: Wörtlich: Aber hasst sogar das vom Fleisch befleckte Kleid."
(Judas 1, 20-23 aus Hoffnung für alle - Die Bibel, revidierte Fassung 2002; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Webseite)

Wenn wir diese für uns wegweisenden Anhaltspunkte unseres Glaubens beherzigen und bewahren, werden wir auch in der heutigen Zeit, einer Zeit des in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen und von zunehmender Zügellosigkeit geprägten Abfalls von Gott und seinen Geboten, bestehen können. 
Denn noch ehe der in 2. Thessalonicher 2, 1 genannte Tag des Kommens unsers Herrn und unser Versammeltwerden zu ihm kommen wird, muß doch lt. den Worten des Paulus zuvor der »Mensch der Sünde« offenbar werden und gleichzeitig  der von ihm bewirkte Abfall in Gang gekommen sein (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3).
Der Tag des Herrn, an welchem Jesus Christus die wartende universelle Gemeinde" durch eine Entrückung zu sich in sein himmlisches Reich retten wird, kann demnach nicht eher kommen, wenn nicht zuvor bereits der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 für die Menschen der Erde in irgend einer Weise vernehmbar aufgetreten ist und den angekündigten Abfall bewirkt haben wird (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten").
Dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 6-7 beschrieben noch zurückhält bzw. derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert, tut dies doch zu einer ganz bestimmten Zeit, nämlich genau dann, wenn der Antichrist zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d. h. doch schon auf der Erde hier ist.
d. h. sobald bzw. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt worden ist, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 als der Verderber der Erde "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten". Wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben?

Aufgrund der Tatsache des baldigen Kommens unseres Herrn Jesus Christus für die Gemeinde und unserem Versammeltwerden zu ihm und daß dann und ist dies nicht wunderbar, sogar alle in Christus Entschlafenen, also auch einige von unseren Lieben, auferstehen werden, möchte der Verfasser dieser Homepage alle Menschen dazu auffordern, umzukehren und Buße zu tun. Denn "... Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!" (aus Markus 1, 15)
Reinigt euch vom Unglauben und von aller Zügellosigkeit, in welcher Form sie auch immer aufgetreten sein mögen, damit ihr nicht dem kommenden Gericht verfallt, sondern am Tag des Kommens unseres Herrn Jesus Christus vor Gott bestehen könnt und durch seinen Heiland in sein himmlisches Reich gerettet und zum ewigen Leben geführt werdet. Denn es ist dazu möglicherweise nicht mehr viel Zeit.

Wenn es in 2. Thessalonicher 2, 6-7 heißt, daß sein in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschriebenes "offenes Hervortreten" zumindest noch eine Zeit lang aufgehalten werden wird, wird das oder der ihm noch den Weg Versperrende später doch noch entfernt.
Denn obwohl der in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebene und mit dem »Mensch der Sünde« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zur Zeit seines verdeckten Hierseins anfänglich und vielleicht sogar viele Jahre auf- bzw. zurückgehalten werden wird, kann sein "offenes Hervortreten" wie aus 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 ersichtlich nicht wirklich und nachhaltig verhindert werden!
Die Bibel warnt uns doch eindrücklich vor einem unweigerlich auf uns zukommenden Ende der Zeit des relativen Friedens. Denn dann, "... wenn nur erst der, so bis jetzt aufhält, weggeschafft (d. h. weggenommen bzw. entrückt) wird ..." (vgl. das in 2. Thessalonicher 2, 7 Gesagte), wird der (bislang verhüllt gebliebene) Bösewicht (und Kriegstreiber in ihm zur Gänze und jetzt im Sinne von Lukas 17, 30) offenbar (sichtbar) werden.
Und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 zu sagen: Der in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebene und mit dem »Mensch der Sünde« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird schließlich doch und mit nunmehr ungezügelter Aggressivität als der Feind der Menschen und später auch mit großer Verführungskraft als der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten", d. h. die Kraft Satans wird dann urplötzlich doch in ihm zur vollen Entfaltung kommen, was ihn auf diese Weise an die Macht bringen wird.

Wie nahe also steht unser uns vor dem kommenden, (im Buch der Offenbarung mit den vier apokalyptischen Reitern aus Offenbarung 6, 1-8 beschriebenen und) in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigten und einem Zornesausbruch des »Verderbers« gleichkommenden »Verderben« seine Gemeinde mit einer Entrückung errettender Herr Jesus vor der Tür? Denn ist es lt. 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und Lukas 17, 26-36 nicht zu erwarten, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der nunmehr beginnenden und die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im Zuge seines gewaltsamen Machtaufstieges auf der ganzen Erde ein großes »Verderben« bzw. Unheil anrichten wird?
Wird uns dann der Herr und dies wahrscheinlich schon in Kürze in sein himmlisches Reich retten? Denn dann, wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 wie hier beschrieben und im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden wird, soll auf dem gesamten Erdkreis die in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“ anbrechen. Und wenn dies geschieht, wird sich doch der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend nun als der "Bösewicht" erweisen und lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 jetzt erst "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten". Die Kraft Satans wird sich in ihm nun voll entfalten können.

Die letzte »Zeit des Zorns« beginnt doch dem in Daniel 8, 17-25 Gesagten Rechnung tragend mit dem in Daniel 8, 24 angekündigten und vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 vorangetriebenen “Vernichten der Starken”, was dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. den damit gemeinten und sogenannten Siegelgerichten enspricht. Sogesehen beginnt doch die auch vom Propheten Daniel in Daniel 8, 24 erwähnte und bereits als eines der Weltgerichte zu wertende militärische Offensive des Antichrist auf Gottes bestehende Weltordung mit seinem mit nunmehr ungezügelter Gewalt erfolgenden Angriff und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8.
Und wir werden dann, wenn uns unser Herr Jesu vor dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« in sein himmlisches Reich rettet, so ist die Auffassung des Schreibers dieses Textes, vom kommenden globalen Verderben nicht getroffen, sondern im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde verwandelt und so mit und bei ihm im Himmel weiterleben. Denn wir sind nicht bestimmt für den in Daniel 8, 19 angekündigten Zorn (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9) und müssen lt. Johannes 5, 24 nicht ins Gericht  (vgl. in den Kapiteln "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und "Wir rechnen mit einer Entrückung der Gemeinde kurz vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« und daß mit ihr auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit zu Ende geht und die Gerichtszeit beginnt").

Denn wir vertreten die Auffassung und halten dies für gesichert, daß wir das prophetische Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde noch vor dem Einsetzen der Weltgerichte, d. h. noch vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« und darum bereits in Kürze zu erwarten haben und diese Thematik darum brandaktuell ist (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin"). So gilt doch die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde für die auf der Erde zurückbleibenden Menschen neben dem Insicherheitbringen der Frau aus Offenbarung 12, 14 als das größte Zeichen Gottes rettenden Handelns während der Zeit des nun mit großen Schritten nahenden Endes (vgl. in den grafischen Übersicht "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und wir sind uns in diesem Punkt sehr sicher, daß jene Gerichtszeit durch ein großes Verderben eingeleitet werden und mit einschneidendem Charakter die Welt von Heute auf Morgen schlagartig völlig verändern wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22 sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn wir gehen davon aus, daß wir heute nicht nur in der Endzeit im engeren Sinne sondern auch in einer sehr bald zu Ende gehenden Gnadenzeit leben, welche in Kürze nahtlos und schlagartig in die Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 3 und im Kapitel "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"). Und wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch verbleibt.

Und wie dieser Satellit Satans zum Welteroberer werden, sich  freie Bahn verschaffen und wie ihm sein in Offenbarung 6, 1-8 näher beschriebener siegreicher Kampf um die Weltmacht gelingen wird, erfuhren wir bereits im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d. h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" sowie in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick".
Weil man also bei der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ im Hinblick das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte, dann wenn er sich als der "Bösewicht" erweisen wird, auch von der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« und (des offenen Hervortretens) seines Verderbers sprechen kann, muß die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ebenso eine Wegnahme vor dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 sein. Denn das Lamm bricht nun die Schutzsiegel Gottes. Weil nun die apokalypt. Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens den Startbefehl "Los!" erhalten, wird jetzt der Schutz vor dem Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet wird und was den Antichrist jetzt erst an die Macht bringt.
Denn genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten" wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 und hiermit auch die Gerichtzeit auf der Erde, die unmittelbar mit der auf die Gnadenzeit folgenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns«, welche mit dem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz des mit dem "Versucher" gemeinten großen Drache bzw. Satan auf die Erde herab ihren Anfang nimmt bzw. mit den Siegelgerichten eingeleitet werden wird (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon). Eine Zeit noch nie dagewesener Trübsal, die wie in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschrieben auch große Drangsal bzw. endzeitliche Bedrängnis genannt wird, soll dann folgen, von der die gesamte Welt betroffen sein wird.
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Der Apostel Paulus mußte wohl davon ausgegangen sein, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" damals, als er lebte und wirkte, bereits verdeckt auf der Erde hier war. Denn als er davon sprach, daß der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch zurückhält, ging er sehr wahrscheinlich davon aus (und das ist doch die universellen Gemeinde), als der Verderber der Erde offen hervortreten würde. Mußte dieser "Bösewicht" dann für ihn nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d. h. doch schon jetzt hier sein (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das Enthüllen seiner Person und zwar als einen gefährlicher Verführer und Christusnachahmer, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde und bereits vor seinem "offenen Hervortreten" als der kommende »Sohn des Verderbens« in deren Bewußtsein gelangen")?
Darum auch erwartete Paulus wie aus 1. Thessalonicher 4, 15 ersichtlich sehr wahrscheinlich die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde damals noch zu seinen Lebzeiten und sprach sich hierzu vor der Christengemeinde in 1. Thessalonicher 4, 13-18 entsprechend aus: 
"4.13. Wir wollen euch aber nicht in Unwissenheit lassen, ihr Brüder! über die, so (besser: die bereits) entschlafen sind (und die Ankunft des Herrn Jesus nicht mehr miterleben können), damit ihr nicht trauert wie die Uebrigen, die keine Hoffnung haben.
14. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, ebenso wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesum
(dann, wenn er seine Füße wieder auf die Erde setzen wird) mit ihm führen.
15. Denn das sagen wir euch als Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des Herrn
(Luther übersetzt hier: die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn), denen, die entschlafen sind, nicht zuvor kommen werden.
16. Denn der Herr selbst wird unter dem Feldherrnruf (in der Lutherbibel 1912 wurde hier »mit einem Feldgeschrei« übersetzt und später »aufgrund des militärischen Befehlsrufes« d. h. unter »Kriegsgeschrei« und), unter der (von jedermann deutlich vernehmbaren und lauten und gebieterischen) Stimme (besser »dem Schrei«) des (offensichtlich sich dann gerade in einem Kampf befindlichen) Erzengels (es muß hier der Erzengel Michael gemeint sein, denn das ist doch der Oberbefehlshaber der himmlischen Militärstreitkräfte Gottes, der speziell für Israels Sicherheit verantwortlich ist) und unter der Posaune Gottes (die dann mit mächtigem Klang überall auf der Erde zu hören sein wird) vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen;  (vgl. auch die Parallelstelle in 1. Korinther 15, 51-52)
17. hernach werden wir, die (dann noch) Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt (dieses Wort wird vom griechischen Verb "harpaso" abgeleitet, was durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" bedeutet) werden (und aufgrund der großen Zahl in solcher Weise wie) in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft (demnach gen Himmel hinaufgehoben); und also (von jetzt an) werden wir allezeit (wo immer er auch hingehen mag) bei dem Herrn sein.
18. So tröstet nun einander mit diesen Worten
(eurer zukünftigen Rettung vor dem kommenden Verderben durch die Entrückung)."
(1. Thessalonicher 4, 13-18 nach der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Der Apostel Paulus zählte sich, wie aus dem Wort "wir" aus 1. Thessalonicher 4, 15 abgeleitet werden kann, selbst mit zu denjenigen Christen dazu, die leben und übrigbleiben werden bis zur Ankunft des Herrn. Außerdem sprach er in seinem zweiten Brief an Timotheus im Zusammenhang mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde darüber Gewißheit aus, daß der Herr ihn, wenn die Zeit dafür reif ist, zu sich in sein himmlisches Reich retten wird und auch davon, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden und dann das Widergöttliche zu Blüte kommen wird. Er rechnete also ernsthaft damit, Jesu nächstes Kommen und die damit verbundene Entrückung noch vor seinem Tod selbst miterleben zu können:
"3.1 Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
...
4.18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich
(so unsere Auffassung noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«) retten (besser entrücken) in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
(2. Timotheus 3, 1 + 4, 18; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Kann man dann, da inzwischen seit der Zeit des Paulus bis heute so viel Zeit vergangen ist, überhaupt das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen in irgend einer Weise einengen, wohlweislich, daß wir "weder Tag noch Stunde" seiner Wiederkunft, d. h. »in der der Menschensohn kommen wird«, wissen sollen (vgl. Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44)? Oder sollten wir unseren Herrn Jesus und sein nächstes Kommen für die Gemeinde jederzeit erwarten?
Zweillos müssen wir gerade heute zu fortgeschrittener Zeit für die Wiederkunft Jesu jederzeit bereit sein. Diese Haltung ist auch durch das ganze neue Testament hindurch belegt. Man muss aber in diesem Zusammenhang beachten, daß hier immer auch die Rede davon ist, daß der Herr "bald kommt". Und an dieser Stelle sollte man im Grundtext genauer nachlesen. Dort heißt es nicht bald, sondern sinngemäß ohne Verzögerung. D. h. unser Herr Jesus kommt erst, wenn die Zeit hierfür wirklich reif ist aber dann gewißlich (im Sinne von absoluter Verläßlichkeit) und ohne jegliche Verzögerung bzw. ohne weiteren Aufschub (inhaltlich übernommen aus www.entrueckung.info/files/fruehchristliche_zeugnisse.pdf).

Gibt es Zeichen, die das Nahen der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ankündigen? Was hatte unser Herr Jesus selbst seinen Jüngern hierüber gesagt?
Wir glauben: Ja. Denn wir sollten an dieser Stelle unbedingt beachten: Das größte aller Endzeitzeichen, das Jesus selbst angekündigt hatte und welches der "Zeit des Endes" und damit auch der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde unmittelbar vorausgehen wird und das für jedermann am deutlichsten wahrgenommen werden kann, ist das "Wiederergrünen des Feigenbaumes". Denn der Feigenbaum, das Logo dieser Homepage, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel und dessen Land symbolisiert, beginnt heute wieder sichtbar auszuschlagen. Denn der Staat Israel wurde doch bereits am 14. Mai 1948 wieder gegründet. Schließlich ist der Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7), sondern, wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf der politischen Landkarte der Erde (vgl. auch im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder - denn wir leben in dieser Zeit, die nach der Wiederentstehung Israels und dem Wiederaufblühen der Nationen in den Tag der Entrückung der Gemeinde mündet").
Vergessen wir nicht angesichts dieses großen, bereits sichtbaren und von unserem Herrn Jesus uns gegeben Zeichens, welches doch "die letzte Zeit" bzw. die Phase der "letzten Tage" aus 2. Timotheus 3, 1 bereits eingeläutet hat, wie bereits greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen sein muß (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Be1. Johannes 4, 8ginn der politischen Wiederherstellung Israels an") aber auch, daß damit die aggressive Phase der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit schon sehr bald beginnt und dann die Gnadenzeit nahtlos in eine Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in den grafischen Übersichten "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche" und "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").  
Es bleibt auch eine oft vergessene, prophezeite und biblisch fundierte Tatsache: Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Ist es doch derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen wegen seiner großen Freveltaten an Gottes Weltordnung und an Gottes Volk gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20Jesaja 33, 1; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Denn erst dann, wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden und dann die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ bzw. »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« anbrechen wird, soll doch der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" bzw. der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend nun als der "Bösewicht" genannt lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 als der Verderber der Erde "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans wird sich in ihm nun voll entfalten können (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, jedoch Gott hat uns nicht zum zukünftigen Zorn des Bösen bestimmt, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen").

Wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch zurückhält, als der Verderber der Erde offen hervortreten kann, muß er dann nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent und wahrnehmbar, d. h. doch schon hier sein?
Und muß dieses sein lästerliches »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 dann, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits auf der Erde verdeckt anwesend bzw. präsent ist, nicht bereits von den Menschen vernehmbar sein (vgl. in der grafischen Übersicht "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche")?

Und die Bibel beschreibt dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal, das des Antichrist zur "Zeit des Endes" und man darf sich in diesem Punkt nicht beirren lassen, sogar als etwas, was tatsächlich speziell nur er besitzt (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"). Deshalb auch ist das Hörbarwerden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, das signifikanteste Indiz und der wichtigste Indikator dafür, daß die in Daniel 9, 27 beschriebene und aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels bereits angebrochen ist und die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht. Und aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wissen wir, daß das Spottreden führende »Maul« markanterweise zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht.
Und dies kann, wie wir es aus Daniel 12, 7 lernen, eben erst dann geschehen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (unter die Nationen der Erde bereits) ein Ende hat", was, wie wir wissen, heute bereits der Fall ist.
Und wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben (vgl. Offenbarung 13, 5-6 und im Kapitel "Das gotteslästerliche bzw. Spottreden führende »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6, der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist dasjenige Mittel, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" das kritische Denkvermögen einschränkt und die Erdbewohner gleichzuschalten vermag")?
Denn eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" als eine psychologische Waffe in der Hand des Feindes der Nationen staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.

Und ist darum nicht auch dieses mit einem Massenmedium vergleichbare und in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebene Spottreden führende »Maul«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, etwas, was, sobald es auf der Erde hörbar werden wird, seine bereits verdeckte Anwesenheit also die des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der Erde verrät? Denn sobald dieses lästerliche »Maul« vernehmbar ist, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher und bereits existenten Betreiber geben (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«")?

Auch lt. dem Propheten Daniel kommt wie in Daniel 12, 7 beschrieben die letzte Zeit bzw. die "Zeit des Endes" genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (denn erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist dasjenige, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" gezeigt worden war)"
Es bleibt also eine oft vergessene, prophezeite und biblisch fundierte Tatsache: Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Es ist derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20Jesaja 33, 1; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Das über die Grenzen der Stadt Jerusalem hinaus weithin sichtbare und größte Zeichen, welches unser Herr Jesus selbst prophezeit hat und das dann zu sehen sein wird, wenn dieses alles beginnt, ist also darum, weil es auch bereits der Prophet Daniel als einziges von allen besonders hervorgehoben hat, das Wiederergrünen des Feigenbaumes (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder - denn wir leben in dieser Zeit, die nach der Wiederentstehung Israels und dem Wiederaufblühen der Nationen in den Tag der Entrückung der Gemeinde mündet").
Und der Feigenbaum, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt heute tatsächlich und sichtbar wieder auszuschlagen. Die gegenwärtige Entwicklung Israels wird so zum großen und sichtbaren Zeichen für die Welt, so wie ein Wegweiser auf der Autobahn, der das baldige Kommen unseres Herrn Jesus vorankündigt.

Der Schreiber dieses Textes versucht darum auf dieser Seite seiner Homepage und in seiner Seite [Zeit des Endes] zu beweisen, daß wir bereits in der Endzeit, d. h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und zwar in engerem Sinn leben und daß die Entrückung der universellen Gemeinde unmittelbar bevorstehen muß. Und er rechnet selbst damit, daß diese sogar in Kürze geschieht. Denn unser Herr Jesus sagte in seiner sogenannten und etwas weiter unten teilweise zitierten "Endzeitrede" seinen Jüngern in Matthäus 24, 32 sinngemäß wie folgt voraus:
An dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes" werdet ihr es erkennen können, daß das Ende nahe ist (und gemeint ist hier zweifellos, wie man dasjenige Ende erkennen kann, welches seinem nächsten Kommen unmittelbar vorausgehen wird bzw. welches dieses ankündigt). Und dies ist wohl auch das markannteste aller dann sichtbaren Zeichen, denn das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist in der Bibel ein spezielles Bild für Gottes Neuberufung der Juden und die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel nach der langjährigen Zerstreuung unter den Nationen. Somit wird das Land Israel mit seiner politischen Wiederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr:

Matthäus 24, 32-34
32 An dem Feigenbaum (der Feigenbaum ist in der Bibel ein Bild für das Land Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles seht (gemeint ist dasjenige, was Jesus zuvor von den Wehen des nahenden Endes, von der »Zeit der Trübsal« und von seiner sich daran anschließenden Wiederkunft auf die Erde zu seinen Jüngern gesagt hatte, dies soll also erst dann geschehen, wenn sichtbar werden wird, daß die Zweige des Feigenbaums jetzt saftig werden und wieder Blätter treiben), so wißt, daß er nahe vor der Tür ist. (hier sind ebenfalls symbolisch das Ende und seine Wiederkunft gemeint, die demnach erst dann, geschehen sollen, wenn die Zweige des Feigenbaums jetzt, d. h. also sichtbar bzw. vor aller Welt Augen wieder beginnen, saftig zu werden und wieder Blätter zu treiben beginnen)
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht bzw. präziser formuliert diejenige Generation, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen (gemeint ist also genau diejenige Menschengeneration, die das Wiederergrünen bzw. die damit gemeinte nationale Wiederentstehung des Staates Israel miterleben wird), bis dies alles geschieht (und auch Jesus Christus wieder auf diese Erde zurückkommen wird).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

Lukas 21, 29-36, revidierte Elberfelder Bibel 1985
29 Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume!
30 Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, daß der Sommer schon nahe ist.
31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, daß das Reich[A] Gottes nahe ist.   A) o. die Königsherrschaft
32 Wahrlich, ich sage euch, daß dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist.
33 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
34 Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei[A] und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht   A) o. Rausch
35 wie ein Fallstrick! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind.
36 Wacht nun und betet zu aller Zeit, daß ihr imstande seid, (am Tage der Entrückung) diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

Wie wir im Kapitel dieser Homepage mit der Überschrift "Wir gehören zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes", gehört haben, hat das kleine, unscheinbare Wörtchen "jetzt" in Matthäus 24, 32 eine sehr weitreichende Bedeutung.
Denn mit dem kleinen Wörtchen "jetzt" in Matthäus 24, 32 verweist Jesus auf diese von ihm angekündigte Zeit, in der die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt. Ab dann bzw. auf diesen Zeitpunkt bezieht er auch seine unmittelbar darauffolgende Formulierung in Matthäus 24, 34:
"Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht, das zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht (und Jesus Christus auf diese Erde zurückkommen wird)."

Auf diesen ganz markannten Zeitpunkt des Saftigwerdens und Wiederaustreibens der Zweige des Feigenbaumes ist damit auch alles andere bezogen, was Jesus in diesem Zusammenhang mit dem Endzeitgeschehen und seiner Wiederkunft in Matthäus, Kapitel 24 zuvor prophezeit hatte. Und auch genau darauf bezieht er demnach auch seine Formulierung in Matthäus 24, 34.
Denn weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea nicht nur für das Wort Generation steht, sondern auch die Dauer eines Menschenlebens bedeuten kann, ist mit dem von Luther in Matthäus 24, 34; Markus 13, 30 und Lukas 21, 32 übersetzten Wort "Geschlecht" nach Meinung des Verfassers dieser Internetseite sehr wahrscheinlich nicht der Zeitbereich des gesamten Menschengeschlechts, sondern der Zeitbereich für eine einzige Generation bzw. eines Menschenalters gemeint.
Und wegen seiner doppelten Bedeutung, wird das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea, das in Matthäus 24, 34; Markus 13, 30 und Lukas 21, 32 von Dr. Martin Luther mit "Geschlecht" übersetzt wurde, in moderneren Bibelübersetzungen auch wieder als "Generation" wiedergegeben. Beides ist richtig.

Mit seinem Bezug auf die eine ganz bestimmte Generation, nämlich der des wieder ergrünenden Feigenbaumes, legt Jesus in Matthäus 24, 34 einen Startpunkt fest und schließt daran ein Zeitintervall, nämlich die Dauer eines Menschenlebens an. So nennt Jesus Christus ganz bewußt den ungefähren Zeitbereich seiner Rückkehr, obwohl ihm Tag und Stunde nicht genau bekannt sind. Er grenzt damit, wenn man bedenkt, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist, den möglichen Zeitbereich seines Wiederkommens sogar relativ eng ein.

Eben weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea auch die Dauer eines Menschenlebens bedeutet (vgl. Psalm 90, 10), gibt Jesus Christus in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 seinen Jüngern damit genau an, wie lange diejenigen Christen, die bereits die Rückführung und Staatengründung des Volkes Israel miterlebt haben noch weiter warten müssen, bis sich für diese alles das was er den Jüngern vor ca. 2000 Jahren bis hin zu seiner Rückkehr prophezeit hatte, erfüllen wird.
Daraus resultiert, daß die Gemeinde Jesu Christi, die noch z.T. die Neugründung des Staates Israel miterlebt hat, wenn diese Bibelauslegung der Wahrheit entspricht, die letzte Generation vor dem Kommen Jesu Christi zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" ist.
Jesus Christus könnte demnach sehr wahrscheinlich noch während unserer Lebenszeit, genau gesagt noch während einer Zeit von 70 - 80 Jahre, die sich an das Ereignis der Staatengründung Israels im Jahr 1948 unmittelbar anschließt, wiederkommen. Denn zur Zeit Jesu rechnete man für die Zeitdauer einer Menschen-Generation 70 - 80 Jahre.
Daraus resultiert aber auch, daß diejenigen Glieder der Gemeinde Jesu Christi, die gerade noch die Neugründung des Staates Israel miterlebt hatten bzw. die ab dem Jahr 1948 geboren wurden, zu dieser letzte Menschen-Generation vor dem Kommen Jesu Christi mit dazugerechnet werden können. Und denkt man diese Logik, die hinter den Worten Jesu in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 geschrieben steht, konsequent bis zum Ende weiter, ist doch damit zu rechnen, daß die von heute aus gesehen noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde spätestens 70 - 80 Jahre nach der Neugründung des Staates Israel im Jahr 1948, d. h. zwischen dem Jahr 2018 und dem Jahr 2028 geschehen sein sollte! Stehen wir also tatsächlich so erschreckend nahe vor dem nächsten Kommen Jesu, demjenigen für die Gemeinde, dann wenn uns der Herr zu sich in sein himmlisches Reich retten wird?

Und bedeutet nicht der einst vom Engel Gabriel an dessen Mutter Maria übermittelte Vorname "Jesus“, auf Hebräisch "Jeschua", "Gott-Retter", "Gott rettet" oder "der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark"?  Wenn aber Jesu heiliger Name "Gott-Retter", "Gott rettet" oder "der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark" bedeutet, dann dürfen wir unserem Herrn Jesus Christus getrost zutrauen, daß er uns, wenn uns große Gefahr droht, am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem jetzt entbrennenden Zorn des auf die Erde gestürzten Satans punktgenau bewahrt und vor dem nun todbringenden Zugriff des Tieres durch sein uns Wegreißen in dem Himmel sicher schützt. Und dieses rettendes Eingreifen Gottes kommt nicht zu spät!
Denn lt. 1. Thessalonicher 1, 10 wird die Gemeinde Jesu Christi auf diese Weise aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch und weil man im Hinblick auf das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte hier auch von der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« und (des offenen Hervortretens) seines Verderbers sprechen kann, vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).

Das heißt aber auch, daß die Wiederkunft Jesu Christi mit hoher Wahrscheinlichkeit unmittelbar bevorsteht, d. h. heute jederzeit geschehen könnte und zusätzlich auch, daß wir, die wir offensichtlich zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes mit dazu gehören, und wenn wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, seine Rückkehr sogar selbst miterleben können! Und erst dann, wenn der mit dem "Versucher" gemeinte große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 im Zuge der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde auf die Erde gestürzt werden und jetzt die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ bzw. »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« anbrechen wird, soll doch der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" bzw. der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend nun als der "Bösewicht" genannt lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans wird sich in ihm nun voll entfalten können (vgl. auch im Kapitel "Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, jedoch Gott hat uns nicht zum zukünftigen Zorn des Bösen bestimmt, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen"). Bis dahin, d. h. bis zu unserer Entrückung und Gott sei Dank werden wir vor diesen bösen Dingen doch bewahrt bleiben (vgl. in Offenbarung 3, 10).

Die hiermit heute bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist demnach ein gewaltiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi und die bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist ein klares und eindeutiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde. Schauen wir also auf Israel. Denn bereits mit der Staatengründung Israels im Jahr 1948 wurde die "Zeit des Endes" eingeläutet. So wird diese Nation zum Zeiger an der Weltenuhr.

Und genauso legte auch der Autor Willi Buchwald des sehr klar und verständlich geschriebenen, empfehlenswerten Buches: "Israel und die Zukunft der Welt", 1986 in der 5. Auflage in der TELOS-Buchreihe im Brendow Verlag erschienen, die Zusammenhänge bzgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 aus.
Dem Verfasser dieser Internetseite liegt es aber wie auch Willi Buchwald am Herzen, daß eine Einschätzung zum ungefähren Zeitpunkt der Rückkehr Jesu Christi nicht zum Streitapfel zwischen den einzelnen Christen und den Gemeinden werden darf.

Und bedenken wir in diesem Zusammenhang auch: Ebenso aus Daniel 12, 7 geht hervor, daß genau dann, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende hat, die »Zeit der Trübsal« anbricht. Zu dieser Zeit wird nach der Prophetie Daniel´s das in Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 erwähnte »andere kleine Horn« , gemeint ist der Antichrist zu "Zeit des Endes", als der letzte große Herrscher der Erde sich gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden (vgl. Daniel 8, 8-12; 1. Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18; gemeint ist der lebendige Gott Israels bzw. sein verlängerter Arm, der Messias der Juden, Jesus Christus), ihm das tägliche Opfer wegnehmen und die Wohnung seines Heiligtums verwüsten (gemeint ist der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel Gottes in Jerusalem, die Wohnstätte Gottes bei den Menschen).

Fazit:
Das wichtigste und uns heute sehr bald bevorstehende Ereignis der Endzeit, in der wir uns ja heute bereits befinden und auf die wir derzeit mit einem rassanten Tempo zuleben, stellt also die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi gemäß 1. Korinther 15, 51-52 und 1. Thessalonicher 4, 13-18 dar. Und diese Generation, die das Ende der Zerstreuung Israels unter die Nationen miterleben wird, was mit der Staatengründung Israels am 14. Mai 1948 bereits geschehen ist, soll auch die Wiederkunft Jesu Christi sehen (vgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32).
Durch die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sollen alle dann weltweit lebenden wahrhaftigen Christen vor der auf der Erde hereinbrechenden Verführung bzw. Vergewaltigung im Glauben durch den Antichrist und dem hierdurch ausgelösten Zornesgericht Gottes bewahrt werden und zum Thron Jesu Christi hin entfliehen können (Lukas 21, 34-36), dann wenn uns der Herr zu sich in sein himmlisches Reich retten wird:

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat (jetzt schon) das ewige Leben und kommt (demzufolge auch) nicht in das (endzeitliche) Gericht (über die dann gottfeindlich gewordene Welt), sondern er ist (bereits) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (hier wird möglicherweise auf die Entrückung der Gemeinde vor den endzeitlichen Weltgerichten angespielt, denn lt. Römer 14, 10; 2. Korinther 5, 10 werden wir einmal alle vor den Richterstuhl Jesu Christi gestellt werden)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Vergessen wir an dieser Stelle auch nicht, daß der Beginn der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde noch vorausgehen wird (vgl. im Kapitel "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an").
Denn es bleibt eine oft vergessene, prophezeite und biblisch fundierte Tatsache: Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein. Und er wird jetzt das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen und hierin lt. Offenbarung 6, 2 sieghaft sein. Es ist derjenige gottfeindliche Herrscher, welchen die Bibel auch als den Antichrist zur "Zeit des Endes" beschreibt und der durch das handfeste Eingreifen vom lebendigen Gott des Himmels in das irdische Geschehen gerichtet werden wird und mit der Wiederkunft und Einsetzung des wahren Messias Gottes in die Weltherrschaft ein jähes und durch Gott bewirktes gewaltsames Ende nimmt (vgl. Jesaja 14, 10-20Jesaja 33, 1; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Da also das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" bereits vor unseren Augen geschen ist, muß doch Jesu nächstes Kommen, das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen unmittelbar vor der Tür stehen. So dürfen wir also heute sogar berechtigte Hoffnung und große Freude in uns haben, daß unser König zu uns kommt und der Herr uns schon sehr bald zu sich in sein himmlisches Reich retten wird. Denn die Zeit ist bereits weit fortgeschritten, wenn man das in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 Gesagte bedenkt.
Aber bedenken wir auch: Unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde durch ihren Christus und dem Hochzeitsmahl des Lammes im Himmel beginnt doch mit der in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Vertreibung des Drachen bzw. Satan aus dem Himmel auf die Erde dort sofort das furchtbare endzeitliche Gericht!
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", das in Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 erwähnte »andere kleine Horn« , wird jetzt wie in Daniel 8, 24 angekündigt die "Starken" zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses aggressive, zornerfüllte und von zügelloser Gewalt gekennzeichnete Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen.
Und er wird jetzt das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen und hierin lt. Offenbarung 6, 2 sieghaft sein. Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten?

Wie können wir all diese aufregenden aber uns teilweise auch Angst einflößenden und noch dazu sehr zeitnah auf uns zukommenden Ereignisse vor unseren Mitmenschen verschweigen? Den Menschen der Erde droht doch große Gefahr! Das Gute ist jedoch: Es gibt für uns auch in dieser Angelegenheit einen Retter. Dieser ist kein anderer als unser mächtiger König der Ehren. Und er wird uns schon in Kürze in sein himmlisches Reich retten!
Erwarten wir also in Kürze die Ankunft des König der Ehren, das Kommen unseres Bräutigams und Retters. Müssen wir dann nicht, wenn wir an Matthäus 22, 11-14 denken, bei seinem Kommen sogar hochzeitlich geschmückt und bereit sein, ihm jubelnd entgegenzugehen? Weiß denn die Braut nicht, daß ihr Bräutigam kommt und daß ihr Hochzeitstermin herangerückt ist? Aber eine Braut ohne Erwartungsfreude und Brautkleid gibt es doch nicht.

Wenn Murmeltiere bei drohender Gefahr nicht mehr pfeifen, Hunde nicht mehr anschlagen und Pferde nicht mehr schnaupen, sind sie und ihresgleichen dann ihren Feinden nicht schutzlos ausgeliert? Wir wollen nicht zu den "stummen Hunden" von Jesaja 56, 10 gehören, wenn sich Gefahr nähert aber auch wenn sich unser uns rettender König naht. Denn auch ein Vergewaltiger hat sich zu uns auf den Weg gemacht und ein reißender Wolf hat sich bereits genähert.
Und wer zur "Zeit des Endes" vor dem Kommen des endzeitlichen "Versuchers" und "Verderbers" und dessen großer Gefährlichkeit nicht warnt, läßt doch seinem bösen und verführerischen Treiben freien Lauf und macht sich an seinen noch ahnungslosen Brüdern schuldig. Denn mit dem gotteslästerlichen, d. h. in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, bewirkt doch der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 3 den Abfall und daß die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12 und in der grafischen Übersicht "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Hat diese unsere Erde noch eine Zukunft, auch dann wenn der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt hat, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12) und ein in der Bibel vorhergesagtes noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"")
Wollen wir es trotz besseren Wissens darauf ankommen lassen, unser Umfeld nicht vor dem kommenden Gericht Gottes warnen und wirklich zulassen, daß alle Menschen und damit vielleicht auch unsere Lieben darauf blind und ahnungslos zulaufen, wenn lt. der Bibel für die "Zeit des Endes" ein uns bekanntes, prophetisch vorhergesagtes und noch nie zuvor dagewesenes Verderben und das Endzeitgericht zu erwarten sind (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24)? Darum auch bezeichnet die Bibel doch den Zorn des Antichrist über Gottes Weltordnung gemäß seinem alttestamentarischem Namen "der Verderber" wortlautübereinstimmend als das "Verderben"  (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" im Kapitel "Das kommende, die Gnadenzeit ablösende und von Gott beschlossene Verderben, das auf der Erde die Gerichtszeit einleitet und zur "Zeit des Endes" die ganze irdische Welt treffen wird - Überblick über die endzeitlichen Welt-Gerichte Gottes" )
Vergessen wir nicht angesichts dieses großen, bereits sichtbaren Zeichens, welches doch "die letzte Zeit" bzw. die Phase der "letzten Tage" aus 2. Timotheus 3, 1 bereits eingeläutet hat (gemeint ist das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" aus Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32), wie bereits greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen sein muß (vgl. im Kapitel "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an") aber auch, daß damit die aggressive Phase der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit schon sehr bald beginnt und dann die Gnadenzeit nahtlos in Gerichtszeit übergehen wird (vgl. in den grafischen Übersichten "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche" und "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Die Entrückung vor der Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20 -").  
Wenn ein Verderber kommt, der bereits verdeckt unter uns ist, wird dann nicht seine Gefährlichkeit während der gesamten Zeit seines noch Aufgehaltenwerdens wie ein Damoklesschwert über uns schweben (vgl. Offenbarung 13, 5-6 und im Kapitel "Das gotteslästerliche bzw. Spottreden führende »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6, der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist dasjenige Mittel, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" das kritische Denkvermögen einschränkt und die Erdbewohner gleichzuschalten vermag")?

Mit der Inbetriebnahme des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, setzt der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist den ebenfalls in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigten »Abfall« in Gang und zwar noch einige Zeit bevor der Tag von Jesu Christi Wiederkunft für die Gemeinde kommt. Dies bewirkt, daß sich immer mehr Menschen von Gottes Geboten abzuwenden und den weltlichen Dingen anzuhangen beginnen. Denn bereits mit dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes«.
Und bedenken wir an dieser Stelle im Zusammenhang mit dem  lt. 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigten endzeitlichen »Abfall« und dem gegen das Ende zu kommenden und durch das Spottredenführende "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 bewirkte Erkalten der Liebe (vgl. Matthäus 24, 12) durch den Antichrist Gottes mahnende Worte aus 1. Johannes 4, 8:
"Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe."
(1. Johannes 4, 8; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und wenn wir zulassen, daß in uns dadurch die Liebe erkaltet, weil wir den Sinn des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, nicht hinterfragen und bei Gott nicht nach dessen Verursacher fanden, dann kann uns doch der Heilige Geist überhaupt nicht warnen. Denn wir sollten Gott an dieser Stelle fragen, was er zu diesem Punkt in der Vergangenheit bereits zu uns gesprochen hat und dazu die prophetischen Aussagen in der Bibel lesen. Wenn wir dies jedoch nicht tun, dann kennt Gott lt. Lukas 13, 22-30 uns auch nicht mehr und ist nicht mehr in uns und wir sind nicht mehr in ihm (vgl. bei Johannes 15, 12; 1. Johannes 3, 24 + 4, 12+21). Wenn Gott aber, weil wir nicht mehr lieben und ihn nicht mehr wirklich kennen, nicht mehr in uns ist, müssen wir dann nicht verloren gehen (vgl. nochmals bei Lukas 13, 25+27)?

»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!

Wenn der mit dem ersten apokalyptischen Reiter gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher in 2. Thessalonicher 2, 3 der »Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« genannt wird, wie aus Offenbarung 6, 1 ersichtlich mit dem Startbefehl "Los!" vom Lamm Gottes freigesetzt werden wird, deutet dies nicht mit dieser Art und Weise des Losgelassenwerdens auf eine rasante Geschwindigkeit seines Kommens hin, dann wenn dieser lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" wird, um sich nach dem in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 Formulierten jetzt mit offener Gewalt als "... der Bösewicht ..." zu erweisen? Und handelt es sich hierbei nicht um eine Zeit, welche wie bereits gesagt, und dies möchten wir hier wiederholen, mit größter Wahrscheinlichkeit mit dem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz des mit dem "Versucher" gemeinten großen Drache bzw. Satan und seiner Engel auf die Erde herab ihren Anfang nimmt?
Denn wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch zurückhält, als der Verderber der Erde offen hervortreten wird, muß er dann nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent und wahrnehmbar, d. h. doch schon hier sein?

Wehe aber der Erde, denn ab jetzt hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn! Darum hat er es sehr eilig (vgl. in Offenbarung 12, 12)!
"... der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat."
(aus Offenbarung 12, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dieser sein Zornesfunke springt unseres Erachtens nach gleich zu Beginn der in  Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« vom Drache bzw. vom auf die Erde gestürzten wutentbrannten Teufel und zwar ohne weitere Zeitverzögerung auf den zu dieser Zeit bereits auf der Erde verdeckt anwesenden, also bereits existenten, jedoch noch bislang zurückgehaltenen Antichrist zur "Zeit des Endes" über und steckt ihn wie leicht entflammbares Benzin augenblicklich in Brand.

Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist zur "Zeit des Endes" bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung). Und der Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun im Zuge der Wegnahme der wartenden universellen Gemeinde mit ihr gerettet und in in Himmel entrückt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8 und im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Da dasjenige, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" bislang noch zurückgehalten hatte, jetzt weggenommen werden wird, wird in kürzester Zeit sein ganzes Gewaltpotenzial urplötzlich freisetzt, was auf der Erde den Untergang der Nationen zur Folge hat (vgl. in der grafischen Übersicht "Die Entrückung vor der Stunde der Versuchung bzw. (des Zorns) des Versuchers - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20 -").

Die Plötzlichkeit des Erscheinens des mit dem ersten apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert der Prophet Daniel zusätzlich damit, daß dies lt. Daniel 8, 25 für die Erdbewohner, um mit dessen Worten zu sprechen, völlig „unerwartet“ geschieht und jenes Ereignis wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben vergleichbar mit den Geburtswehen einer schwangere Frau die Welt völlig unvorbereitet und sehr schmerzlich treffen wird und genau dann kommt, wenn die Erdbewohner sich in völliger Sicherheit wähnen und sagen: "Friede und Sicherheit!" und für sie anscheinend keinerlei Gefahr zu erkennen ist. Jedoch genau zu einem solchen Zeitpunkt geschieht das Unerwartete und Unfassbare.
Denn genau jetzt werden die ersten vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 freigesetzt, indem sie vom Lamm Gottes aus dem Himmel her entfesselt werden und den Startbefehl "Los!" erhalten. Und sofort beginnen sie nun sofort mit ihrem verderblichen Wirken.
Und wird nicht im Zusammenhang mit dem Kommen des Antichrist zur "Zeit des Endes", um seine Effektivatät und Schnelligkeit zu unterstreichen, in Jesaja 14, 12+16-17 von einem »Überwältiger der Nationen« gesprochen? Und Überwältigen, das geht doch, ohne daß dem Angegriffenen eine Chance zur Gegenwehr bleibt, also ziehmlich schnell. 
So wird in diesem Zuge unerwartet der Friede von der Erde weggenommen werden und plötzlich über die irdische Welt wie in Daniel 8, 24 prophezeit ein "ungeheures Unheil" hereinbrechen (vgl. in der grafischen Übersicht "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20"):
"5.3 (Dann) Wenn sie sagen (und dies steht ohne Frage mit dem unmittelbar zuvor zum Tag der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi Gesagten im engen Zusammenhang): Friede und Sicherheit! dann kommt ein ploetzliches Verderben ueber sie, wie die Geburtswehen ueber die Schwangere; und sie werden nicht (mehr) entfliehen. (vgl. auch das bei Jesaja 28, 22 Gesagte und in Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8, wo direkt oder indirekt von einem auf die gesamte Menschheit zukommenden großen Verderben die Rede ist, das die Erdbewohner lt. 1. Thessalonicher 5, 3 wie die unverhofft einsetzenden Wehen einer schwangeren Frau ganz plötzlich und völlig unerwartet ereilt)"
(1. Thessalonicher 5, 1-3 nach der Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Bedenken wir es darum sehr ernsthaft, daß wir heute bereits dicht, besser unmittelbar vor der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« stehen und damit schon bald das in 1. Thessalonicher 5, 3 und Jesaja 28, 22 angekündigte Verderben überall auf der Erde hereinbrechen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Schema der Endzeit im engeren Sinn bzw. der »Zeit des Endes« mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns«", in welcher von uns versucht wurde, die wichtigsten, gesicherten und prophetisch angekündigten Zeitabschnitte, die die Endzeit im engeren Sinne beinhaltet, anschaulich darzustellen, in einem einzigen Schema übersichtlich zusammenzufassen und zudem die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde darin ereignismäßig einzuordnen).
Und wer sich durch unseren Herrn Jesus am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nicht in sein Himmelreich retten läßt, für den gibt es als einen auf der Erde Zurückgebliebenen, und so sagt es uns die Bibel ganz klar und deutlich auch in Matthäus 24, 37-39Lukas 17, 26-30 und Lukas 21, 34-36, aller Wahrscheinlichkeit nach keine Zeit mehr, um Vorkehrungen zum persönlichen Schutz zu treffen und auch keine weitere Möglichkeit zu entfliehen (vgl. nochmals in 1. Thessalonicher 5, 3).
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Wir sollen, und so lehrt es uns die Bibel in Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44, zwar nicht den genauen Zeitpunkt (Jesus selbst gebrauchte die Worte "... ihr wißt weder Tag noch Stunde") des nächsten Kommens unseres Herrn Jesus wissen, jedoch die Bibel, und darauf hatte auch unser Herr Jesus sehr Bedacht, vermittelt uns einen detailierten Umriss des Ablaufes der endzeitlichen Ereignisse. Zusätzlich werden uns die wichtigsten Hinweisschilder, die während der fortschreitenden "Zeit des Endes" bzw. Endzeit im engeren Sinne auftauchen, bereits bevor wir sie wahrnehmen können, durch Gottes Wort bekanntgegeben und darüber hinaus, auch noch diejenigen und sogar unverkennbaren Achtungszeichen, die uns eindeutig sagen, wann genau die "Zeit des Endes" bzw. Endzeit im engeren Sinne beginnt und wann sie ihr Ende nimmt.
Wir sollten also nun mit dem Wort Gottes ausgerüstet und durch den Heiligen Geist geleitet, der uns letzteres aufschließen kann, tatsächlich dazu in der Lage sein, auf einem begrenzen Zeitstrahl unbekannter Länge diejenigen Endzeitereignisse in der richtigen Reihenfolge anzuordnen und, weil sie heute, und darüber sind sich fast alle Exegeten einig, bereits begonnen hat, auch das ungefähre Jahr an dessen Anfang setzen können, dasjenige Kalenderjahr, mit dem die bereits begonnene "Zeit des Endes" ihren Anfang nahm. Denn das ist bereits Geschichte (vgl. das im Kapitel "Die Endzeit ist die letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt bevor das Ende da sein wird, d. h. bevor Jesus Christus wiederkommt - und mit dem Ende der Zeit ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint" im Abschnitt "Der Begriff "Endzeit" bzw. "Zeit des Endes" und was er in engerem und in weiterem Sinn betrachtet beinhaltet:" Gesagte sowie in der grafischen Übersicht "Schema der Endzeit im engeren Sinn bzw. der »Zeit des Endes« mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns«", in welcher von uns versucht wurde, die wichtigsten, gesicherten und prophetisch angekündigten Zeitabschnitte, die die Endzeit im engeren Sinne beinhaltet, anschaulich und ereignismäßig geordnet darzustellen, in einem einzigen Schema übersichtlich zusammenzufassen und zudem die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde darin einzuordnen).

Aus diesem Grund und da wir lt. Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44 weder Tag noch Stunde, »in der der Menschensohn kommen wird«, wissen sollen, möchte der Verfasser dieser Homepage bezüglich der Frage des Zeitpunktes der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, statt eine Jederzeit-Erwartungshaltung zu vermitteln, ganz konkrete Vorstellungen auf den Ablauf der Geschehnisse während der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels treffen.
Es geht also darum, klare Aussagen bezüglich der »Zeit der Trübsal«, dem  Kommen und der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" und zur Wiederkunft Jesu für die Gemeinde (Entrückung der universellen Gemeinde) zu finden. Denn die letzte der über Daniels Volk verhängten 70 Wochen lt. Daniel 9, 24-27 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist eine ganz besondere Zeitperiode, in welcher wir uns auf die Begegnung mit unserem Himmelskönig gut vorbereiten sollten und diese wird doch auch in Offenbarung 7, 14 als die »Zeit der Trübsal« bezeichnet.
Jedoch, und dies muß man grundsätzlich wissen, die 70. Jahrwoche Daniels, die der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung in Offenbarung 7, 14 als die »Zeit der Trübsal« bezeichnet, ist, und das ist sehr wichtig, zu beachten, in keinem Fall mit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen »großen Drangsal« bzw. endzeitlichen Bedrängnis gleichzusetzen, schließt diese jedoch ein, und zwar weil die 70. Jahrwoche Daniels mit ihr zum Abschluß kommt (vgl. in den grafischen Übersichten mit den Überschriften "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
In jedem Fall jesoch steht es für uns grundsätzlich fest. Die Wiederkunft Jesu für die Gemeinde muß ein Ereignis der Endzeit sein und von uns aus gesehen noch in der Zukunft liegen.

Daß derjenige, der die "Lüge", d. h. den in 2. Thessalonicher 2, 3-4 nach der Lutherübersetzung als solchen bezeichneten »Sohn des Verderbens« oder auch als den Sohn des Vaters der Lüge bzw. wegen seines Erfolgs durch Betrug und anlehnend an 2. Thessalonicher 2, 11-12 sowie Jesaja 28, 17 schlicht als die »Lüge« betitelten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seiner Zuflucht und damit Trug zum Schutz gemacht hat, in Wahrheit mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht hat, hörten wir doch bereits aus dem in 2. Petrus 3, 3 Gesagten. Aber auch der Prophet Jesaja warnt uns eindringlich davor.

Er berichtet uns, daß in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen, dies hörten wir bereits aus dem in 2. Petrus 3, 3 Gesagten. Aber wer als Christ auf diese Weise in den Strudel des Abfalls geraten wird und sich auf der Seite der Spötter stellt, muß wissen, daß er mit dem Tod einen Bund geschlossen hat und, und dies läßt sich aus dem in 2. Thessalonicher 2, 22 Gesagten schließen, bereits am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit dem dort angekündigten Verderben möglicherweise sterben muß.
Hören wir noch dazu, was der Prophet Jesaja zur dieser Thematik des schamlosen Spottens in der letzten Zeit spricht. Und wer sich dabei mitreißen läßt, so warnt uns  Jesaja, verspielt sich damit möglicherweise sein Anrecht auf das ewige Leben. Denn wir müssen uns darüber im Klaren sein. Gott läßt sich nicht lange in dieser Art und Weise spotten, bis er (gerichts-)handelnd eingreifen wird. Lesen wir es selbst. Der der Prophet Jesaja hat "... von einem Verderben gehört, das von Gott, dem HERRN Zebaoth, beschlossen ist über alle Welt ...", vielleicht auch von einem Gericht über alle religiösen Führer, welche dem bunten Treiben der gottlosen Spötter tatenlos zugeschaut hatten:

Jesaja 28, 14-19+22
Gericht über die Priester und Propheten in Jerusalem
...
14 So höret nun des HERRN Wort, ihr Spötter, die ihr herrscht über dies Volk, das in Jerusalem ist.
15 Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen (Friedens-)Vertrag gemacht (so daß uns der Tod hinfort nicht mehr schade). Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben (hierbei die »)Lüge(«) zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht (besser: Sie realisierten dies, indem sie den damit gemeinten Antichrist bzw. falschen Prophet, dessen tödliche Wunde geheilt ist, zu ihrer Zuflucht und zu ihrem Schutz gewählt haben).

(»Die Lüge« aus Jesaja 28, 15, das ist eine der alttestamentarischen Bezeichnungen des mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"; vgl. auch in Psalm 119, 29; Johannes 8, 44 und 2. Thessalonicher 2, 11-12.)

16 Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.[A]
A) In der griechischen Übersetzung heißt es: »Wer glaubt, der wird nicht zuschanden« (vgl. Röm 9,33; 10,11; 1. Petr 2,6).
17 Und ich will das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage machen. So wird Hagel die falsche Zuflucht zerschlagen, und Wasser sollen den (vermeindlichen) Schutz wegschwemmen,
18 daß hinfalle euer Bund mit dem Tode und euer Vertrag mit dem Totenreich nicht (länger) bestehen bleibe. Wenn die Flut daherfährt, wird sie euch (trotz dieses Bundes dennoch) zermalmen;

[Wenn der Prophet Jesaja sich so ausdrückt bzw. der wahre und richtende Gott derart mahnend spricht, muß dann dieser Bund mit dem Tode und Vertrag mit dem Totenreich nicht tatsächlich zustande gekommen sein? Somit sieht es also nicht nur so aus, nein, es muß also auch höchstwahrscheinlich tatsächlich so sein, daß das Tier aus Offenbarung 13 durch sein Wirken das biologische Altern und Sterbenmüssen der Menschen aufzuhalten vermag (vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Warum auch sonst laufen die Erdbewohner dem Tier so wie in Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel 2007 sehr anschaulich beschrieben staunend und danach gierend hinterher (vgl.im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?"): »Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (und hier ist sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« gemeint), und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen (und es besiegen)?«
(Offenbarung 13, 4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)]

19 sooft sie daherfährt, wird sie euch erfassen. Denn Morgen für Morgen wird sie kommen, des Tags und des Nachts. Da wird man nur mit Entsetzen Offenbarung deuten.[A]
A) Luther übersetzte: »Denn allein die Anfechtung lehrt aufs Wort merken.«
...
22 So laßt nun euer Spotten, auf daß eure Bande nicht fester werden; denn ich habe von einem Verderben gehört, das von Gott, dem HERRN Zebaoth, beschlossen ist über alle Welt.

[Laßt es uns also bedenken: Indem der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" durch einen seiner (Führungs-)Köpfe (gemeint ist das "aus der Erde heraufgestiege" zweite Tier aus Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird) die »Gewalt bzw. Macht über den Tod« wirkt, schreibt er sich damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu. Und er muß sich also in diesem Zusammenhang durch ihn tatsächlich unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgeben, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt: "... der ... allein Gewaltige (der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in seinen Händen Haltende), der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen." (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)]

(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit Hilfe des Spottreden führenden »Maules« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bewirkt der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits im Vorfeld seines gewaltsamen Machtaufstieges gerade diese Grundhaltung in uns, eben die der Undankbarkeit (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche bzw. Spottreden führende »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6, der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist dasjenige Mittel, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" das kritische Denkvermögen einschränkt und die Erdbewohner gleichzuschalten vermag").
Also denkt an das in Jesaja 28, 14-15+22 Gesagte ihr Spötter, ihr habt mit dem Tod einen Bund geschlossen! Dies schließt euch am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde von der Rettung durch unseren Herrn Jesus Christus in sein himmlisches Reich aus. Wachet für euer Leben; seid bereit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen und erneuert den Bund nicht mit dem Tod sondern mit euerm Lebensretter, unserem Herrn Jesus Christus!
Und man beachte dies. Es ist doch in diesem Zusammenhang in der Bibel auch bei Jesaja 28, 22 von einem auf die gesamte Menschheit zukommenden großen Verderben die Rede, das die Erdbewohner wie die Wehen einer Frau ereilt (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22)!

Wir hörten es bereits im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht", daß es etwas geben muß, mit dem uns unser Gott unmittelbar vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« ein letztes Mal warnt.

Und es gibt noch etwas sehr Spezielleres, was die letzten (24-Stunden-)Tage jener Zeitphase unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« charakterisiert und was diese ohne Zweifel unverkennbar macht. Und wir glauben, und das ist unsere neue Entrückungslehre: Unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« wird die mit der in 2. Petrus 3, 3-4 genannten Erfüllung der Verheißung seines Kommens gemeinte Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sein. Denn sowohl Petrus, der sich mit seiner Prophetie in 2. Petrus 3, 3-4 auf die letzten Tage bezog als auch Johannes, der uns in 1. Johannes 2, 18+22 mitteilte, was in den letzten (Zeit-)Stunden vor dem Wiederkommen unseres Herr Jesus Christus Unglaubliches geschieht, hatten uns doch in dieser Beziehung eindringlich gewarnt. Und der Verfasser dieser Homepage stellt in diesem Zusammen mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Genannten eine Querverbindung zum Spottreden führenden »Maul« her, dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« ist.

2. Petrus 3, 1-4
31 Dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, ihr Lieben, in welchem ich euren lauteren Sinn erwecke und euch erinnere,
2 daß ihr gedenkt an die Worte, die zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten, und an das Gebot des Herrn und Heilands, das verkündet ist durch eure Apostel.
3 Ihr sollt vor allem wissen, daß in den 
letzten Tagen (gemeint ist: in den allerletzten Tagen vor der Erfüllung der Verheißung seines Kommens, also derjenigen der Wiederkunft unseres Herr Jesus Christus zur Entrückung) Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, (wobei sie dabei) ihren eigenen (d. h. u. a. auch sexuellen) Begierden nachgehen
4 und (verächtlich) sagen: Wo bleibt die (Erfüllung der) Verheißung seines Kommens?
(Hervorhebung und ungefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
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Könnte Petrus uns mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagten nicht auch sagen wollen, daß erst dann, wenn im Zusammenhang mit dem verächtlichen Reden seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« (in einer verunglimpfenden Art und Weise) über die Verheißung seines Kommens gespottet werden wird, die letzten Tage vor der damit gemeinten Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde angebrochen sind bzw. erst zu jener Zeit das Kommen Jesu für die Gemeinde unmittelbar vor der Tür steht? Dieser Umkehrschluß liegt doch ganz nahe und verändert nicht den Sinn.
Und wird sich Gott in diesem Punkt längere Zeit so massiv spotten lassen? Gewiß nicht. Die Strafe darüber, daß sich die Menschen vom "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« zum Mitspotten verführen lassen, wird auf dem Fuße folgen und in Kürze das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen. Denn die Bibel sagt uns in Galater 6, 7: "Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten."
Geben wir also darauf äußerst gut acht, daß uns der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe dieses Spottreden führenden »Maules« nicht zum Mitspotten anstiften kann und daß wir uns als Christen entschieden davon distanzieren!

Will uns unser Herr Jesus damit nicht sagen:
»Ihr sollt vor allem wissen, und dies ist das klare Erkennungszeichen, dass die allerletzten Tage unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde angebrochen sind, wenn (im in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« des Antichrist) die Verheißung von Jesu Kommen für seine Gemeinde, also ihre Entrückung, zum zentralen Gegenstand des Spottes und Hohnes werden wird.
Mann achte also genau darauf, sobald der Antichrist damit beginnt, über das Thema Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi in verächtlicher bzw. verunglimpfender Art und Weise zu lästern und zwar in dem Sinn, dass diese den Seinen Gottes zwar angekündigt worden war, jedoch bislang immer noch ausgeblieben ist. Denn er stellt dabei die darauf Wartenden völlig lächerlich machend Gottes Verheißung zur Herausrettung der Gemeinde völlig in Frage und streut damit massive Zweifel aus derart, ob es denn wohl jemals zu so etwas kommen kann und so, als wäre diese Hoffnung der Christen die allergrößte Torheit.«
(2. Petrus 3, 3-4; Übersetzung u. Auslegung vom Verfasser dieser Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)
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Die Spötter aus 2. Petrus 3, 3 wollen damit zum Ausdruck bringen: Zur Entrückung der Gemeinde, auf die ihr hofft, wird es nie kommen. Und das ist als ein massiver Entmutigungsversuch zu werten, mit welchem Antichrist zur "Zeit des Endes" erreichen will, daß die auf die in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen Entrückung und Vollendung der Gemeinde wartenden Christen, ihre Hoffnung darauf, daß sie ihr Herr Jesus vor dem Beginn der »Zeit des Zorns« zu sich in sein himmlisches Reich retten wird, begraben sollen.
Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht auf diesem Weg, den Seinen Gottes, welche im Sinne von Hebräer 9, 28 und in Anlehnung an Römer 8, 25 und Römer 12, 12 auf das Kommen Jesu für seine Gemeinde geduldig und sehnsuchtsvoll warten, ihre Hoffnung auf diesen ihnen in der Bibel versprochenen Tag ihrer Rettung vor der »Zeit des Zorns« zu rauben. Der Widersacher Gottes redet ihnen auf diese Weise ein, dass sie ihr Herr Jesus, an den sie glauben und auf dessen Wiederkunft sie warten, sitzen läßt, vor der in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“ nicht bewahren wird und sie vor dem Beginn der endzeitlichen Weltgerichte nicht in sein himmlisches Reich rettet.


Also allerspätestens dann, also "... wenn über die Verheißung seines Kommens (zur Entrückung maßlos) gespottet werden wird ...", muß die "Zeit des Endes" und nicht nur das, sondern müssen sogar die allerletzten Tagen vor der Erfüllung der Verheißung seines Kommens wirklich angebrochen sein. Denn Petrus sprach in 2. Petrus 3, 3 diesem Zusammenhang, wenn dies geschieht, von "... den (aller-)letzten Tagen ...". Und das, was uns Petrus in 2. Petrus 3, 3-4 sagen wollte, wird die Welt, weil sich dagegen nur wenige empören werden, erst so richtig gerichtsreif machen und die Gnadenzeit ablösende und in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« heraufbeschwören. Jetzt erst, wenn dieses furchtbare Spotten vernehmen werden, dürfen wir mit Gottes strafendem Eingreifen rechnen und Jesu nächstes Kommen in unserem Leben in Kürze und ganz real erwarten. Und erst dann können Christen von sich behaupten, daß sie die Rettungsaktion Gottes in sein himmlisches Reich sehr wahrscheinlich noch selbst miterleben werden und dadurch den leiblichen Tod nicht sehen brauchen.
So lange also, bis über die Verheißung von Jesu Kommen zur Entrückung der wartenden universellen Gemeinde öffentlich vernehmbar verächtlich gespottet werden wird, soll es also noch dauern, bis es schließlich tatsächlich so weit ist und die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht")!

Heißt es nicht auch in Offenbarung 13, 5 dort sinngemäß: Ihm, speziell dem Tier (allein), wurde ein besonderes »Maul« gegeben, das lästerlich redete und zwar über "große Dinge"! Auch jenes »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches zwischen zehn weiteren hervorwuchs, besitzt jenes besondere »Maul«, welches wohl auch zur großen Bestürzung des Propheten Daniel über "große Dinge" spricht. Und bei den "großen Dingen" handelt es sich und man merke hier auf, um das Reden über die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und die Bibel zielt damit speziell auf das Thema "des nächsten Wiederkommens des Messias zur Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" ab.
Es dreht sich also im Zusammenhang mit dem spöttischen Reden jenes »Maules« und zwar erst dann, wenn tatsächlich die allerletzten Tage angebrochen sind, alles rund um die Thematik der Wiederkunft Jesu Christi und zwar derjenigen Wiederkunft für die Gemeinde (vgl. dazu auch das in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagte, das noch viel deutlicher haargenau den gleichen Punkt anspricht).

Der Gott des Himmels setzt uns neben der Prophetie zum in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 beschriebenen "Wiederergrünen des Feigenbaumes" und der biblischen Ankündigung des großen Ereignisses zum "Land im äußersten Norden" aus Hesekiel 38, 1-3+8-23 bzw. zum in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12 erwähnten "Land des Nordens" mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagten zwei letzte Hinweisschilder und unverkennbare Achtungszeichen, bevor es tatsächlich so weit ist und Jesu Wiederkunft für die Gemeinde geschieh (vgl. die tabellarische Übersicht "Die Entrückungsampel - Bernd Damisch" im Kapitel "Die letzten Achtungszeichen Gottes, bevor die Entrückung der Gemeinde tatsächlich geschieht" sowie in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").

Wir, die wir der auf die Wegnahme bzw. Entrückung wartenden universellen Gemeinde angehören, dürfen diese beiden letzten Warnschilder, die uns der Himmel noch setzen wird, auf keinen Fall übersehen. Es könnte uns sonst leicht unser Leben kosten (vgl. im Kapitel "Wer sich über die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nicht retten läßt, wird dem Versucher, dessen Kommen das Werk des Satans ist und seinem Zorn ausgeliefert, dem Verderber und seinem Verderben preisgegeben und kommt ins Gericht über die Welt").

Heißt es nicht auch in Offenbarung 13, 5 dort sinngemäß: Ihm, speziell dem Tier (allein), wurde ein besonderes »Maul« gegeben, das lästerlich redete und zwar auch über "große Dinge"! Auch jenes »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches zwischen zehn weiteren hervorwuchs, besitzt jenes besondere »Maul«, welches wohl auch zur großen Bestürzung des Propheten Daniel über "große Dinge" spricht. Und bei den "großen Dingen" handelt es sich und man merke hier auf, um das Reden über die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und die Bibel zielt damit speziell auf das Thema "des nächsten Wiederkommens des Messias" ab.
Es dreht sich also im Zusammenhang mit dem spöttischen Reden jenes »Maules« und zwar erst dann, wenn tatsächlich die allerletzten Tage angebrochen sind, alles rund um die Thematik der Wiederkunft Jesu Christi und zwar derjenigen Wiederkunft für die Gemeinde (vgl. dazu auch das in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagte, das noch viel deutlicher haargenau den gleichen Punkt anspricht).
Könnte man dann nicht auch sagen: Mit seinem speziellen und Spottreden führenden »Maul«, das allein nur ihm gegeben ist, wird der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« verächtlich und in pietätloser Art und Weise über die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sprechen bzw. wie Petrus es in 2. Petrus 3, 4 formulierte über die "Verheißung seines Kommens" spotten, dann wenn weltweit schon die ersten Christen auf die jetzt unmittelbar bevorstehende Entrückung der Gemeinde warten?

Diese Internetseite soll die Eindringlichkeit der bekannten und unseres Erachtens nach überaus bedeutsamen Bibel- und Lehrtexte zur Thematik Entrückung der Gemeinde verdeutlichen und ganz neu beleuchten bzw. deren überaus wichtige Bedeutung für die in der Endzeit lebenden Christen besser verstehen helfen. Es sollen Antworten auf die folgenden Fragen gefunden werden:
Warum muß die wartende universelle Gemeinde durch ihren Herrn Jesus Christus persönlich gerettet werden? Und wovor wird sie dabei durch eine in die "Zeit des Endes" eingebettete aber denoch auf den Tag genau unvorhersagbare Entrückung und noch dazu auf eine übernatürliche Art und Weise ganz plötzlich von der Erde weggenommen, besser hastig weggerissen werden? Und aus welchem Grund muß sie auf den für uns dann auf der ganzen Erde deutlich hörbaren und mit Posaunenklängen vorangekündigten Befehl Gottes hin ganz plötzlich und für die übrigen Erdbewohner völlig unerwartet aus der ihr vertrauten irdischen Welt heraus in den Himmel entfliehen? Warum vergleicht unser Herr Jesus selbst dieses sein nächstes Kommen zu unserer Errettung bzw. diese Zeit, in welcher wir mit seiner Hilfe durch eine Wegnahme bzw. Entrückung vor einer für uns großen Gefahr entfliehen werden, in Matthäus 24, 36-44 mit den Tagen Noahs? Und man beachte dies. Es ist doch in diesem Zusammenhang in der Bibel von einem auf die gesamte Menschheit zukommenden großen Verderben die Rede, das die Erdbewohner wie die Wehen einer Frau ereilt (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22)!

Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten bzw. nächsten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
(Aber auch wenn wir Tag und Stunde von Jesu uns die Rettung bringendem Kommen nicht wissen dürfen, sollen wir jedoch lt. Matthäus 16, 1-4 und Matthäus 24, 32-34-44 auf die Zeichen der Zeit genau achten, damit wir wissen, wann dies alles naht, um so wie in Lukas 21, 34-36 formuliert "zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn".)
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil bzw. zu ihrer Rettung).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der Trübsalszeit und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Eine sehr wichtige Quelle der Lehre von der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde, die uns zur Erwartung einer solchen sehr eindringlich ermahnt und an das zum dafür Würdigwerden in 2. Thessalonicher 1, 5-11 Gesagte anknüpft, kommt aus der frühen Kirche und ist die Didache. Diese auch sogenannte Apostellehre, über deren Echtheit keine Zweifel bestehen, wird als für uns heute noch voll gültige Quintessenz der Lehre der Apostel angesehen und deren Entstehung zeitlich auf ca. 100 n Chr. datiert (vgl. nochmals in der Didache bzw. der Apostellehre im 16. Kapitel mit der Überschrift »Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.« ab hier).
Mit der dort enthaltenen Aufforderung »Wachet für euer Leben«, die dieser Didache bzw. der Apostellehre ebenfalls aus Kapitel 16 entnommen worden ist und dort im Zusammenhang mit dem ebenso in Hebräer 9, 27-28 genannten nächsten Kommen Jesu Christi für die Gemeinde ausgesprochen wurde, möchte der Verfasser dieser Homepage ein Achtungszeichen setzen. Denn in Kapitel 16, Vers 2 der Didache steht dort zusätzlich noch geschrieben: »... es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid.«
Das hiermit gemeinte zweite Kommen unseres Herrn Jesus ist sehr, sehr nahe und es gilt jetzt, äußerst wachsam zu sein.

Bereits im Alten Testament wird uns verheißen, daß der gute Hirte zur "Zeit des Endes " den Bund mit Israel wieder erneuern wird. Denn die Juden werden, da sie sich vor ca. 2000 Jahren an ihrem Messias vergangen hatten und ihn bislang immer noch nicht aufnehmen wollten, nach der Rückkehr aus ihrer Zerstreuung lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab des Zornes ihres Gottes hindurchziehen müssen. Dabei werden alle Schafe seiner Herde unter dem Stab des großen Hirten hindurchgehen müssen. Aber jene, die dann nicht zu ihm gehören möchten, werden ausgesondert werden. So wird Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und sich einen gläubigen Überrest in Israel lassen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9). Denn dieser neue Bund mit dem übriggebliebenen gläubigen Überrest wird dann sogar ewig bleiben. Gott wird also dem im Unglauben verbliebenen Teil Israels nicht gestatten, in sein Friedensreich zu gelangen. Es ist ein Prozess der Reinigung durch Gott und bedeutet, dass nur wahre und gesunde Schafe Gottes den neuen Bund des Segens erleben werden.
Und Hand aufs Herz. Könnte es am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde mit uns Christen nicht genauso sein? Denn die Apostellehre sagt uns doch genau dieses klar und deutlich:
»... es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid.« (vgl. nochmals in Kapitel 16, Vers 2 der Didache)

Denn der Herr wird dann an jenem für uns alles entscheidenden Tag die von ihm begnadete und mit einem hochzeitlichen Gewand gekleidete Brautgemeinde in sein himmlisches Reich retten, um mit ihr wie in Offenbarung 19, 6-9 beschrieben dort die Hochzeit des Lammes zu feiern. Wollen wir dann mit der in Matthäus 22, 11-13 genannten Person verglichen werden und im Hinblick auf dieses vor uns liegende festliche Ereignis ausschließlich mit unseren Alltagssorgen beschäftigt darauf vollkommen unvorbereitet sein?
Und denken wir doch im Zusammenhang mit der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde an das Gleichnis von den fünf klugen und fünf törichten Jungfrauen, von dem wir lt. Matthäus 25, 1-13 wissen, daß nur die fünf klugen Jungfrauen zusammen mit dem Bräutigam zum Hochzeitsfest eingehen durften. Denn zu den fünf törichten Jungfrauen sprach der Bräutigam: "... Ich kenne euch nicht."

Und nur die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 ist diejenige Gemeinde, der Jesus Christus die Bewahrung vor der „Stunde der Versuchung“ zusichert, während er in seinem in Offenbarung 3, 14-22 genannten Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Laodizea lt. Offenbarung 3, 16 dieser Gemeinde solches sogar unmißverständlich abspricht. Denn es ist jene Gemeinde, die sehr überheblich von sich spricht und sagt: Ich brauche doch nichts, welche sich satt und mit sich selbst beschäftigt sogar als "reich" bezeichnet. Sagt Jesus doch uns damit mahnend sogar von ihr, daß sie in seinen Augen "elend und jämmerlich, arm, blind und bloß" ist, eben darum, weil diese Gemeinde primär nicht mehr von der brennenden Liebe zum Gekreuzigten regiert wird. (vgl. Offenbarung 3, 15-17).
Und wird sie dann nicht, fall sie nicht überwindet, einmal einen sehr schlechten Lohn dafür empfangen?
"Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde."
(Offenbarung 3, 16; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Sogesehen sollten wir da nicht so sicher sein, daß wir automatisch mit bei der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit dabei sein werden.
"21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern (lediglich) die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!"
(Matthäus 7, 21-23; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Könnte dann nicht unser Herr Jesus am Tag der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" auch unter uns Christen der heutigen Zeit Unterschiede machen? Denn unsere Kirche umfaßt Mitglieder angefangen von Namenschristen bis hin zu solchen, den ihre Glaube und das Einhalten von Gottes Geboten ein Herzensanliegen ist. Gibt es dann womöglich auch solche, zu denen unser Herr Jesus Christus am Tag der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" spricht: Ich kenne dich nicht?

Auch wissen wir aus Jakobus 5, 12:
"... Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem (nach der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde auf dem Fuße folgenden) Gericht verfallt. (Denn was aber darüber hinausgeht, ist lt. Matthäus 5, 37 vom Bösen. Und Gott wird doch gemäß Prediger 12, 14 jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.)" 
(Jakobus 5, 12; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Achtet also gut auf jedes eure Worte, damit ihr am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde nicht das Nachsehen habt, sondern das in Hebräer 9, 28 verheißene Heil erlangt und nicht dem kommenden Gericht verfallen werdet. Denn ...
"36 Ich sage euch aber, daß die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts;   
37 denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und (besser jedoch) aus deinen Worten wirst du (besser kannst du ebenso) verdammt werden."
(Matthäus 12, 36-37 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Wir, die wir um unser Unzulänglichkeiten wissen, wollen nun nicht mehr länger nur Hörer dessen bleiben, sondern auch Täter des Wortes Gottes werden. Sprechen Sie mir bitte, auch wenn sie selbst kein Hausvater sein sollten, darum die folgenden Sätze nach, damit ihr nicht dem (nach der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde auf dem Fuße folgenden) Gericht verfallt. Das folgende Gebet ist aus einer eigenen Not heraus entstanden und hat mir selbst in einer persönlichen Krise weitergeholfen:
»Es ist Gottes großer Wunsch, dass ich sein Wort der Rettung in meiner Familie/in meinem Freundeskreis und meinem Haus verkündige.
Darum vertreibe ich im Namen seines Sohnes, meines Herrn und Heilandes, Jesu Christi die dämonischen Geister des Vergessens und Schweigens und der Angst aus diesem Haus und von diesem Ort. 
Ich befehle mich dem guten Geist Gottes an. Ihm allein, meinem Retter Jesus Christus, möchte ich von Herzen gern nachfolgen und dankbar dienen.
Segen und Gutes werden mir und meiner Familie nachfolgen ein Leben lang. Nun komme ich innerlich zur Ruhe, denn mein Gott beschenkt mich mit seinem Frieden und gibt mir jetzt die lang ersehnte Heilsgewißheit. Amen.«

»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vor der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, wie in Lukas 21, 36 geboten diesem allen zu entfliehen! Denn der im Verborgen bereits verdeckt auf der Erde anwesende Betreiber des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« wird in Kürze über die ganze Erde ein noch nie in einer solchen Dimension dagewesenes Unglück und ein den Tod bringendes Verderben bringen, bei dem, wenn man den Worten in der Bibel in Offenbarung 6, 8 Glauben schenken darf, ein Viertel aller Menschen der Erde sterben müssen. Denn wenn wie in Offenbarung 6, 4 beschrieben von der Erde dann der Frieden genommen werden wird, muß dies nicht Krieg bedeuten (vgl. auch das in Offenbarung 12, 7-12 Gesagte und im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte")?

"22 So laßt nun euer Spotten (d. h. wendet euch ab vom in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen "Sohn des Verderbens" uns seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul«), auf daß eure Bande (mit diesem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3) nicht fester werden; denn ich habe von einem Verderben gehört, das von Gott, dem HERRN Zebaoth, beschlossen ist über alle Welt (und bereitet euch statt dessen darauf vor, zur "Zeit des Endes" vor den dann kommenden Welt-Gerichten mit Gottes Hilfe zu entrinnen. Denn nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde gibt es lt. 1. Thessalonicher 5, 3 kein weiteres Entrinnen. So hat uns unser Gott lt. 1. Thessalonicher 5, 9 doch nicht für die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils, d. h. zu unserer Errettung, durch unseren Herrn Jesus Christus)." 
(Jesaja 28, 22; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was ist es aber, um nochmals an das in Kapitel 16, Vers 2 der Didache Gesagte anzuknüpfen, das uns vollkommen machen kann und uns vor der die Gnadenzeit ablösenden  bewahrt und am Tag am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde vor den dann hereinbrechenden Welt-Gerichten rettet? Es ist die von uns auf andere Menschen reflektierte Liebe Gottes, die vollkommen macht:
"13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben!
14 Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht."
(Kolosser 3, 14 aus der Neuen evangelistischen Bibelübersetzung; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns (und macht uns, wenn wir sie verschenken) vollkommen."
(1. Johannes 4, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und finden wir nicht in Johannes 14, 15:
"Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten ..."
(Johannes 14, 15 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

So ist es nicht unser eigener Verdienst, sondern Gottes Erbarmen über unser ungehorsames und hartes Herz. Es ist der Christus Gottes, der uns von unserer Schuld befreit und vor seinem Vater gerecht werden läßt. Seine bedingungslose Liebe gegenüber uns Menschen ist es allein, welche uns, wenn wir dieses Rettungsangebot dankbar in Anspruch nehmen, vor Gott gerecht machen kann:
"Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns:`Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat."
(1. Johannes 4, 19 aus der Neuen Genfer Übersetzung; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Unsere Liebe kann also nur eine von uns auf andere Menschen reflektierte Liebe Gottes sein. Denn nur Gottes Liebe allein und nicht unser eigenes Vermögen ist es, was uns am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde vollkommen sein läßt. Unsere Aufgabe ist es also, ab sofort dankbar zuzulassen, daß seine Liebe in unser Herz hineinstrahlen kann und unser Gott unser Wesen verändern darf.

Und hatte uns nicht unser Herr Jesus in Markus 12, 29-31 gesagt, was das wichtigste aller Gebote ist:
"... Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt* und von allen deinen Kräften« (und) ... »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese."
(Markus 12, 29-31; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Wie kann also jemand wirklich lieben und so vollkommen sein, wenn er Jesu Willen nicht tut, seine Wünsche nicht respektiert und ihnen nicht freudig nachkommt? Liebst Du Jesus, dann halte alle seiner Gebote und sei ein eifriger Täter der Liebe! Sei also gütig wie dein himmlischer Vater es ist und übe Barmherzigkeit, wie unser Herr Jesus dies tat. Denn der Vater und der Sohn sind eins.

Darum räumt in eurem Leben gründlich auf, bittet Gott und eure Mitmenschen, da wo es nötig ist, um Vergebung. Legt eure dunkle Vergangenheit ab, brecht auf und kommt zum Licht. Folgt dem Rufen Gottes. Denn schon sehr bald wird unser König Jesus Christus zurückkommen und sein Licht erneut über der Erde aufgehen:
"Mache dich auf, werde licht! denn dein (hier gemeint ist: sein) Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht (dann) auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt (nun) das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint (am Tag der Entrückung) über dir."
(Jesaja 60, 1-2 aus der Lutherbibel 1912; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und was der kommende und letzte Großherrscher dieser Erde, in welchem die Gottfeindlichkeit und Bosheit zur Blüte kommen werden, mithilfe des Spottreden führenden »Maules« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 in den Menschen, bereits im Vorfeld seines gewaltsamen Machtaufstieges erzeugt, ist keine wertschätzende Haltung sondern Undankbarkeit.

Hatte nicht auch Paulus in 2. Thessalonicher 2, 1-3, was die Erwartung des Kommens des Herrn Jesus Christus für die Gemeinde und ihr Versammeltwerden zu ihm angeht, dahingehend die Gemeinde in Thessalonich gehörig ausgebremst, indem er ihnen sie hiermit korrigierend zusprach: 
"1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft (besser: betreffend des Kommens) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung bei ihm (wörtl. unseres Versammeltwerden zu ihm),
(
An dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die zukünftige Entrückung der wartenden universellen Gemeinde genommen; siehe auch hier)
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen noch erschrecken lasset weder durch einen Geist noch durch eine Rede noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag
(der Erscheinung) Christi (gemeint ist der Tag unserer Entrückung) vorhanden (besser: schon da) sei (oder als ob Jesu Kommen bereits unmittelbar bevorsteht).

3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn
(unmittelbar) zuvor 
(»zuvor« bezieht sich auf das in 2. Thessalonicher 2, 1-2 Gesagte, also darauf, daß die beiden nun genannten prophetisch angekündigten Ereignisse zeitlich geschehen und Jesu nächster Wiederkunft zur Entrückung noch vorausgehen müssen und daß diese eintreten werden, unmittelbar bevor der "Mensch der Sünde" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 als der Verderber "offen hervortreten" wird) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß vorher für die universelle Gemeinde) offenbar (gemacht) werden, (als) der »Sohn des Verderbens«, ..."
(2. Thessalonicher 2, 1-3 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und ist es nicht hinreichend bekannt: Erst bzw. sobald das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene Spottreden führende »Maul« hörbar werden wird, startet die in Daniel 9, 27 beschriebene und aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels, in deren Verlauf die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde erfolgen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Denn sobald dieses lästerliche »Maul«, das lt. Offenbarung 13, 5-6 gegen Gott, auf seinen Namen und über die, welche im Himmel ihre geistige Wohnstätte haben, Lästerreden führt, vernehmbar wird, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher oder bereits existenten Betreiber geben (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«")?
Darum auch ist das Hörbarwerden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« des Antichrist zur "Zeit des Endes", das zudem geschmacklos über "große Dinge" spricht, das signifikanteste Indiz und der wichtigste Indikator dafür, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht. Und wegen dieses Spottreden führenden »Maules« und weil dann "... über die Verheißung seines Kommens (zur Entrückung kräftig) gespottet werden wird  ...", wird das Maß der Sünde voll werden, in dem Maße, daß die Welt gerichtsreif werden wird.
Der Tag des Herrn, an welchem Jesus Christus die wartende universelle Gemeinde" unmittelbar vor dem Hereinbrechen der endzeitlichen Weltgerichte durch eine Entrückung zu sich in sein himmlisches Reich retten wird, kann demnach nicht eher kommen, wenn nicht zuvor bereits der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 für die Menschen der Erde in einer auf Jesu Kommen für die Gemeinde verächtlich redenden Art und Weise vernehmbar aufgetreten ist und mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« den angekündigten Abfall erfolgreich bewirkt haben wird (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten").
Erst dann wird das Lamm vom Buch mit den sieben Siegeln aus Offenbarung 5 nach und nach die Schutzsiegel Gottes brechen. Weil nun die apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens den Startbefehl "Los!" erhalten, wird ab jetzt der Schutz vor dem Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet wird und was den Antichrist erst an die Macht bringt. Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist zur "Zeit des Endes" bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung). Und der Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun im Zuge der Wegnahme der wartenden universellen Gemeinde mit ihr gerettet und in in Himmel entrückt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8 und im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20")

Auch im Judasbrief warnt und mahnt uns die Bibel vor diesem Aspekt:
"17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus,
18 als sie euch sagten, daß zu der letzten Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben.
19 Diese sind es, die Spaltungen hervorrufen, niedrig Gesinnte, die den Geist nicht haben."
(Judas 18, 17-19; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das ist es schwerpunktmäßig auch, was dann die Dunkelheit auf der Erde ausmacht. Denn wer andere nicht mehr achtet, sogar gehässig und undankbar ist, beschuldigt leichtfertig andere. Und wer von sich selbst wegschauend die Wertschätzung seines Nächsten vergißt und immer den anderen die Schuld gibt, kann sich nicht nur geschickt der eigenen Verantwortung entziehen, sondern rückt automatisch in die Position des Verklägers. Wir wissen es aber genau, welches Urteil unser Herr über Spötter spricht und wer der Verkläger der Menschen vor Gott ist, aber auch, wenn man sich auf dessen Seite stellt, von wem man sich dann entfernt hat! Achten sie genau darauf. Auf welcher der beiden Seiten wollen sie als Christ stehen?
"1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
4 Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.
5 Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten (denn solche werden sich auch nicht warnen lassen).
6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht."
(Psalm 1, 1-6; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wenn man sich infolge von Schuldzuweisung an andere selbst nicht mehr verantworten muß, handelt man dann nicht ungerecht? Und wenn man damit beginnt, Selbsterkenntnis abzulehnen, muß man dann nicht automatisch unbußfertig werden? 
Hatte nicht bereits der unbeugsame deutsche Theologe Dietrich Bonhoeffer vor dieser sehr negativen Entwicklung gewarnt, als er mit dem Finger genau hierauf zeigend sagte:
»Undankbarkeit ist die Ursünde der Heiden.«

Mit Hilfe des Spottreden führenden »Maules« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bewirkt der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits im Vorfeld seines gewaltsamen Machtaufstieges gerade diese Grundhaltung in uns, eben die der Undankbarkeit (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche bzw. Spottreden führende »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6, der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist dasjenige Mittel, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" das kritische Denkvermögen einschränkt und die Erdbewohner gleichzuschalten vermag").
Indem er mit Hilfe seines »Maules« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 Spottreden führt, wird der in 2. Thessalonicher 2, 8 beschriebene Gesetzesfeind viele Menschen, auch, und dies ist sehr erschreckend, solche, die ihn bereits kennen, vom Gott des Himmels und seinem Heiligen Geist trennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3 und Matthäus 24, 12). Denn erst nachdem er sie selbst zu Spöttern gemacht hat, kann er anschließend in ihnen eine staatsfindliche Haltung erzeugen.
In der Folge dessen werden die vom Antichrist zur "Zeit des Endes" so aufgewiegelten Menschen der Erde, anstatt dankbar darüber zu sein, daß es diese gibt, sich in großem Umfang gegen Gottes bestehende Weltordnung aufzulehnen beginnen.
Und weil sich solche Menschen mit ihrer undankbaren Haltung vom die Sünde bestrafenden Gott des Himmels entfernen und sich statt dessen dem Verkläger zuwenden, kann sie der Herr nicht mehr vor dem kommenden Unheil bzw. Verderben, welches der "Sohn des Verderbens" schon bald über die ganze Welt bringen wird, warnen.
Und weil solche wegen ihrer Lieblosigkeit und Unbußfertigkeit vor Gott nicht mehr vollkommen sind, kann sie unser Herr Jesus am Tag der Entrückung auch nicht in sein himmlisches Reich retten:
"(Nur) Wer mir (mit seinen Lippen und seinem Herzen) dankt, der bringt ein Opfer, das mich ehrt. Es gibt keinen anderen Weg, nur so kann ich ihn (auch am Tag der Entrückung) erretten!"
(Psalm 50,23 aus Hoffnung für alle; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Weil es, und so in etwa hat es auch Roger Liebi formuliert, kein weiteres für uns Menschen prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und muß sie das nicht erst recht sein, die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde, besonders dann, wenn wie bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben bereits die "letzten Tage" unmittelbar vor diesem großen Ereignis angbrochen sind oder wenn wir uns sogar schon in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden »Zeit des Zorns« befinden (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht")?
Denn in den "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes2. Petrus 3, 3-4 zufolge mit seinem in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« nicht nur verächtlich über das große Ereignis der Entrückung spotten, sondern in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" sogar mit seinem Massenmedium (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnen (vgl. nochmals das in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagte und im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").
So es gilt als gesichert: In den letzten Tagen vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jener Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbricht", wird der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« sowohl geschmacklos über "große Dinge" sprechen als auch zu allerletzt den Gott des Himmels und seinen Christus beleidigen, was dann die Erde endgültig gerichtsreif macht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht").
 
Wir müssen uns also vor dem unverdeckten Erscheinen bzw. "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" als der "Bösewicht", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, nicht fürchten, auch dann wenn wir es schon sicher wissen, daß er bereits verdeckt unter uns ist. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, beginnen die Weltgerichte und kommen die apokalyptischen Reiter«. So erwarten wir also die Enrückung von Jesu Leibesgemeinde zur Auferstehung und Hinnahme in die Nähe und Herrlichkeit Gottes und zwar zum ewigen Leben und nicht zum Gericht. Und wir werden lt. 1. Thessalonicher 4, 17 von da an "... allezeit (wo immer er auch sein und hingehen mag) bei dem Herrn sein ... ".
Und erst dann, wenn nach der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d. h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), endet die Gnaden- und beginnt die Gerichtszeit. d. h. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige oder diejenigen, was bzw. der oder die den Antichrist noch zurückhält/aufhält, beseitigt wird, wird der "Mensch der Sünde" als der »Sohn des Verderbens« lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 erst jetzt als "... der Bösewicht offenbar werden ...". Bzw. er wird sich nun erst, nachdem er zwar schon auf der Erde hier war, jedoch noch längere Zeit zurückgehalten werden konnte, als der nun alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehener Weltordung erweisen können. Erst durch diesen seinen aggressiven Zornesausbruch wird augenblicklich die Gnadenzeit auf der Erde zu ihrem Ende kommen, wie in 1. Thessalonicher 5, 1-3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 beschrieben auf der Erde urplötzlich ein Verderben losbrechen und die eben noch dagewesene Gnadenzeit sprunghaft und nahtlos in die Gerichtszeit übergehen (vgl. im Kapitel "Das kommende, die Gnadenzeit ablösende und von Gott beschlossene Verderben, das auf der Erde die Gerichtszeit einleitet und zur "Zeit des Endes" die ganze irdische Welt treffen wird - Überblick über die endzeitlichen Welt-Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird erst mit seinem "offenen Hervortreten" den Untergang der Nationen bewirken und kann jetzt erst und erst hierdurch an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das Enthüllen seiner Person und zwar als einen gefährlicher Verführer und Christusnachahmer, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde und bereits vor seinem "offenen Hervortreten" als der kommende »Sohn des Verderbens« in deren Bewußtsein gelangen" und im Kapitel "Die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus erwarten wir "... zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge ..." in Israel").
Denn wird nicht der dort mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und von heute aus gesehen noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 bezogen auf die letzte Erfüllung dieser Prophetie zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet? Und muß er es nicht seinem Namen gemäß und da hier die Mehrzahl Nationen angegeben ist, während der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« sehr wohl alle der dann bestehenden "Starken", d. h. wirtschaftlichen und militärischen Großmächte der Erde und zwar wie in Daniel 8, 25 formuliert ganz plötzlich und "unerwartet" d. h. überfallartig militärisch besiegen (vgl. das in Daniel 8, 24-25 Gesagte)?

Denn daß es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 etwas geben muß, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, kann nur folgendes bedeuten: Es muß erstens etwas geben oder genau dann jemand da sein, was bzw. der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung der Pläne bzgl. seiner Machentfaltung zumindest zeitweise behindert. d. h. aber auch zweitens, der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß zwar anfangs noch verdeckt aber dennoch zu diesem Zeitpunkt bereits hier sein. Und drittens kann er in der Phase, wenn er noch aufgehalten wird, noch nicht an die Macht gekommen sein.
Ist es nicht gerade dasjenige, was man, da noch nicht für unser Auge sichtbar gewoden, nicht einschätzen kann, weil es nocht nicht eingetroffen ist, was uns im Glauben nachlässig, lau und im Handeln unvorsichtig werden läßt? Welche Schatten aber werfen die kommenden und sehr einschneidenden Ereignisse, wenn sie nahe bevorstehen, voraus? Ist aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits verdeckt hier, muß man dies doch bereits spüren können.
So wissen wir doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer psychologisch-geistigen Ebene beginnt (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"). Denn sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" ist es, das uns die wenn auch noch verdeckte Anwesenheit bzw. Existenz des Antichrist zur "Zeit des Endes" verrät, also bereits bereits zu einem Zeitpunkt wahrnehmbar sein muß noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird.
Woran aber können wir dieses in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" erkennen, was ist sein Charakteristikum?
Achtung! Auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird geschmacklos in einer verunglimpfenden Art und Weise über "große Dinge" sprechen. Und daran wird man also bereits zu Zeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es nicht nur ausgiebig lästert, sondern noch dazu geschmacklos und in einer verunglimpfenden Art und Weise über "große Dinge" spricht. d. h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage redet. Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d. h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Heißt es nicht auch in Offenbarung 13, 5 dort sinngemäß: Ihm, speziell dem Tier (allein), wurde ein besonderes »Maul« gegeben, das lästerlich redete und zwar über "große Dinge"! Auch jenes »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches zwischen zehn weiteren hervorwuchs, besitzt jenes besondere »Maul«, welches wohl auch zur großen Bestürzung des Propheten Daniel über "große Dinge" spricht. Und bei den "großen Dingen" handelt es sich und man merke hier auf, um das Reden über die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und die Bibel zielt damit speziell auf das Thema "des nächsten Wiederkommens des Messias zur Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" ab.
Es dreht sich also im Zusammenhang mit dem spöttischen Reden jenes »Maules« und zwar erst dann, wenn tatsächlich die allerletzten Tage angebrochen sind, alles rund um die Thematik der Wiederkunft Jesu Christi und zwar derjenigen Wiederkunft für die Gemeinde (vgl. dazu auch das in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagte, das noch viel deutlicher haargenau den gleichen Punkt anspricht).

Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" als eine psychologische Waffe in der Hand des Feindes der Nationen staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.

Das Wissen vom zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Erwarten wir doch in Kürze eine Auferstehung der in Christus Entschlafenen und daß uns unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zusammen mit ihnen in sein himmlisches Reich retten und zum ewigen Leben führen wird. Und stehen uns damit nicht großartige Ereignisse bevor?
Denn wir werden es weiter unten noch ausführlicher beleuchten: Die "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" unmittelbar vor dem in 1. Thessalonicher 5, 3 beschriebenen und als ein Verderben bezeichnetes Losgelassenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 entspricht dem Entfliehenkönnen der Gemeinde noch vor dem Beginn des Zorns, welcher sich auf den mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens" überträgt und lt. Offenbarung 12, 7-13 vom auf die Erde geworfenen und in Wut geratenen Drachen gespeist wird (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und ist es nicht heute genauso wie im Jahre 70 n.Chr.? Erneut lebt die Gemeinde Jesu Christi, leben wir, ganz aktuell auf ein kommendes, von Gott beschlossenes Verderben zu (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22). Und auch hier ist der Gemeinde wie damals Jesu Warnung in Lukas 21, 20-24 das Wort der Bibel zur Rettung vor dem aktuell vor uns liegenden und von Gott beschlossenen Verderben gegeben. Und auch wir heute stehen wie die Christen damals in der vollen Verantwortung, dieses Wissen uns selbst und unseren Mitchristen sowohl ins Gedächtnis zu rufen als auch wach zu halten.

Es war in der gesamten biblischen Geschichte noch nie der Fall, daß ein von Gott beschlossenes Verderben bzw. Gericht über die Welt die Kinder Gottes gleichsam mit traf. In allen Fällen, die wir aus der Bibel kennen, wurden die Gerechten aus der vom Gott des Himmel abgefallenen und gerichtsreifen Umwelt auf ganz unterschiedliche Art und Weise gänzlich herausgenommen. Und soll nicht auch zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 3 erneut der große Abfall kommen?
Wohin werden die Christen jener Zeit einmal entfliehen können, dann wenn die Gnadenzeit zu Ende geht und die Gerichtszeit auf der Erde beginnt und lt. Jesaja 10, 22-23 + 28, 22; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 36 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erneut ein im Himmel bereits beschlossenes Verderben kommt?
Und wird dieses kommende Verderben nicht die ganze Erde also bis in ihre äußersten Winkel treffen? Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist keine langsam gewachene politische Struktur. Dies symbolisiert der Prophet Daniel doch damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." urplötzlich und von der unerretteten Welt völlig unerwartet ein globales "Verderben" und zwar über die gesamte dann bestehende Weltordnung Gottes bringen wird. Denn auch die Zahl »zehn« bzgl. der »zehn Hörner« sowohl des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 als auch der »zehn Hörner« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1 bedeutet in der Bibel soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett«. Auf den neuzeitlicheren Begriff Nationen angewandt kann die Zahl »zehn« damit auch als »weltumfassend« oder »global« bzw. in einer noch moderneren Sprache ausgedrückt als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Aber auch aus der Gegenüberstellung der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 mit dem ersten nach Sacharja 1, 7-17 und achten nach Sacharja 6, 1-8, der Nachtgesichte des Propheten Sacharja sowie die Parallele zu den vier himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6 wird, wie wir gesehen haben, erkennbar, daß die endzeitlichen Plagen der vier apokalyptischen Reiter, die da Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen heißen, wirklich einmal die ganze Erde in allen vier Himmelsrichtungen, d. h. rundum bzw. ringsherum wirkend treffen werden, d. h. daß ringsherum sämtliche Gegenden der Erde von ihnen betroffen sein müssen (vgl. auch im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte").
Und wie wir an den Dingen hörten, die den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kennzeichnen, kommt er in Wahrheit in seinem eigenen Namen (vgl. im Kapitel "Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?"). Und muß mit dem "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, dann nicht tatsächlich derjenige falsche (Menschen-)Sohn gemeint sein, der auf der Erde, genau dann, wenn es kein Mensch erwarten wird, nicht die Rettung sondern damit völlig unerwartet Gottes Welrordnung vernichtend ein "Verderben" bringen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22)?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", wird also, und dies unterscheidet ihn von allen bisher auf dieser Erde emporgekommenen Weltherrschern, um seiner eigenen Machtentfaltung Rechnung zu tragen und sie zu ermöglichen, ein globales "Verderben", also ein "Verderben" über die gesamte Welt bringen. Denn die Bibel bezeichnet ihn in 2. Thessalonicher 2, 3 als den "Sohn des (von ihm verursachten kommenden) Verderbens", als denjenigen, der als der "Böse" und der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird. Seine ven der Welt verkannte große Gefährlichkeit, die darin besteht, daß er sich gut zu tarnen versteht und aus dem Hinterhalt angreifen wird, symbolisiert der Prophet Daniel u. a. damit, daß er lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringen wird.

Und warnt der Apostel Paulus in diesem Zusammenhang, nämlich genau im Zusammenhang mit dem Erscheinen jenes "Menschen der Bosheit", in 2. Thessalonicher 2, 1-2 nicht davor, daß zu dieser Zeit das dann kommende Verderben von vielen als ein Verderben von Gott, so "als sei der Tag des Herrn schon da", verkannt werden wird?
Der Anfang dieses speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).

Daß es bei dem zukünftigen über die gesamte Welt kommenden und globalen "Verderben" kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur "Zeit des Endes" lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." einmal so sein wird wie zur Zeit Noahs, bekräftigt aber unsere Annahme, daß es für die Christen jener Zeit auch hier ein "unmittelbar vor dem Verderben Entfliehen können" geben aber ebenso, daß uns unser Gott durch seinen Geist der Wahrheit (gemeint ist der Heilige Geist Gottes) an alle prophetischen Worte der Bibel bzgl. seines nächsten Kommens zur Entrückung erinnern wird. Denn weil er uns so sehr liebt und auch jetzt noch unser Retter ist, möchte uns unser Herr Jesus ein Bewußtsein für die Realität, d. h. auch für die uns drohende Gefahr schenken. Dies geschieht aber natürlich nicht, um uns zu verängstigen und in Panik zu versetzen, sondern damit wir klug werden und bedenken sollen, wie nahe bereits sein nächstes Kommen ist. Denn unser Herr Jesus will uns damit sagen, zumal sie einen für die Christen vo dem Verderber bewahrenden Charakter besitzt, daß es kein prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stattfinden müßte. Denn die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ist doch die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und muß sie das nicht erst recht sein, die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde, besonders dann, wenn wie bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben bereits die "letzten Tage" unmittelbar vor diesem großen Ereignis angbrochen sind oder wenn wir uns sogar schon in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden »Zeit des Zorns« befinden (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht")?
Denn in den "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes2. Petrus 3, 3-4 zufolge mit seinem in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« nicht nur verächtlich über das große Ereignis der Entrückung spotten, sondern in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" sogar mit seinem Massenmedium (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnen (vgl. nochmals das in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagte und im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").
So es gilt als gesichert: In den letzten Tagen vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jener Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbricht", wird der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« sowohl geschmacklos über "große Dinge" sprechen als auch zu allerletzt den Gott des Himmels und seinen Christus beleidigen, was dann die Erde endgültig gerichtsreif macht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht").
  
Unser Herr Jesus möchte uns doch wissen lassen, daß wir auf Rettung vor dem kommenden Verderben hoffen dürfen noch bevor wir die bedrohliche Situation und alle damit verbundenen Konsequenzen mit unserem Verstand erkennen, vor unserem geistigen Auge ausmalen und das ganze Ausmaß der Gefahr auch nur annähernd erfassen und abschätzen können. Wenn wir "diesem allen" und so wird es uns doch in Lukas 21, 34-36 zugesagt, entfliehen können, brauchen wir das doch nicht. Darum "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"
(Offenbarung 3, 13; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wir denken im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" an das Gleichnis von den fünf klugen Jungfrauen, von dem wir lt. Matthäus 25, 1-13 wissen, daß diese mit ihren brennenden Lampen, obwohl sie Ihn überhaupt noch nicht sehen können, auf das Rufen von Gottes Boten hin mitten in finsterer Nacht aufbrechen, um dem Bräutigam entgegenzugehen. Welche Brautseele aber das Rufen Gottes auf diese und einzige Möglichkeit der Rettung durch den Bräutigam Jesus Christus überhört und das Wachen und Warten darauf nicht für wichtig hält, verpaßt möglicherweise die große Chance von Gottes Angebot des Entfliehenkönnens vor der gefährlichen Situation, wird wie auch damals das ungläubige Umfeld Noahs dem (Verderber und seinem) kommenden Verderben preisgegeben und muß wahrscheinlich in die große Drangsal hinein- und durch die Gerichtszeit bzw. die »Zeit des Zorns« hindurchgehen.
Mußte nicht auch Noah auf Gottes mahnende Stimme hören, unbedingt darauf reagieren, zuerst mit großer Mühe eine Arche bauen und auf die Aufforderung Gottes hin mit seinen Söhnen und ihren Frauen aktiv in die Arche hineingehen? Wenn es aber bei dem kommenden endzeitlichen Verderben wie zur Zeit Noah´s sein soll, dann müssen wir im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" auch Ähnliches erwarten und aktiv tun.
Genauso wie Noah bereits im Vorfeld der kommenden Sintflut lange darauf hingearbeitet hatte und auch als ihn seine Mitmenschen deshalb verspotteten, sollten wir heute ebenso gut auf das Ereignis der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" vorbereitet sein und auf das lt. 1. Thessalonicher 4, 16 dann überall auf der Erde hörbare und zum Aufbruch rufende Posaunen-Signal Gottes hin unserem zu uns kommenden König erwartungsvoll entgegengehen. Denn warum sollten wir es selbst nicht wissen und es anderen mitteilen, wozu und wodurch wir durch ein übernatürliches Entfliehenkönnen von unserem Herrn Jesus selbst in dramatischer Art und Weise gerettet werden? Achten wir also auf das Beispiel Noahs: "Und Noah tat alles, was Gott ihm gebot."
(1. Mose 6, 22; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang bzgl. der von uns von Gott geforderten Wachsamkeit an folgenden geschichtlich belegten Sachverhalt:
Während des von 67-70 n. Chr. andauernden und für die römischen Angreifer erfolgreich verlaufenden jüdischen Krieges eroberten die Römer schließlich auch Jerusalem. Dieses Ereignis wurde von Geschichtsschreibern gut dokumentiert und einige dieser Aufzeichnungen sind bis heute erhalten geblieben.
Der Angriff auf Jerusalem durch die Römer geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte während des Angriffes die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, angezündet und danach vollständig verwüstet.
Erinnern wir uns daran, auf welche Weise im Jahre 70 n.Chr. im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels die rechtzeitige Flucht der damaligen Christen doch gelang: Denn sie sollten das Vergeltungsgericht und der Zorn Gottes über Israel nicht treffen. So waren den damaligen Christen bzgl. der von Gott beschlossenen Tage der Vergeltung und der Verwüstung die Worte Jesu aus Lukas 21, 20-24 gegeben. Und sie waren dadurch bereits vorher gewarnt:
"20 Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird (Dieses Heer war das römische Heer unter Tirus, das im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem und den 2. Tempel Gottes dem Erdboden gleich machte), dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.
21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein.
22 Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist."
(Lukas 21, 20-22; Hervorhebung und Erläuterung durch den Verfasser der Homepage)

Nur wer im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. erstens dieses biblische Wissen aus Lukas 21, 20-24 besaß, zweitens die gefährliche Situation kurz vor dem Beginn der Belagerung Jerusalems aktuell erkennen konnte und wer drittens auch gemäß den Worten Jesu aus Lukas 21, 20-24 entsprechend schnell handelte und seinem Rat folgend ins Gebirge floh, konnte sich noch unmittelbar vor der unausweichlichen Katastrophe in Sicherheit bringen und dem Verderben entfliehen. So haben viele der Jünger Jesu Christi Jerusalems seinem Gebot, zu fliehen, damals gehorcht, andere Christen jedoch leider nicht. Denn das Vertrauen auf Jesu Worte, das im Bewußtsein gebliebene biblische Wissen und ihr entsprechendes Handeln errettete sie.

Viele der ersten Jünger Jesu der Jerusalemer Christengemeinde nahmen also seine Ermahnung, aus Jerusalem zu fliehen, als Jerusalem von einem Heer belagert wurde, tatsächlich sehr ernst, etliche aber nicht. Sie hatten sich, als sie Jerusalem von einer römischen Armee umzingelt sahen, an seine Worte erinnert ihnen Beachtung geschenkt und begaben sich, als sich die Belagerungsring einem Wunder gleich noch einmal auftat, ohne zu zögern in die Berge.
Die Bibel warnt manchmal vor einer falschen Selbstzufriedenheit und Sicherheit der Christen, besonders dann, wenn die Lage sehr ernst ist. Auf unsere innere Haltung kommt es in erster Linie an, auch wenn wir in unserem Tun oftmals versagen. Aber es ist auch, wie wir anhand der Geschichte gesehen haben, wichtig, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.

Bevor sich der römische Belagerungsring um Jerusalem schloß, erfolgte die erfolgreiche Massenflucht der messianischen Juden
So ist es geschichtlich belegt, daß die römischen Armeen Jerusalem erst umzingelten und dann wieder zurückgezogen wurden, um sich mit Problemen in einem anderen Teil des Reiches zu befassen. Roger Liebi, ein Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer berichtet dazu in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: »Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels« im Abschnitt mit dem Untertitel »Jerusalem umzingelt«, daß im Verlauf des Jahres 68 n.Chr. Vespasian mehr und mehr Judäa und in dessen Mittelpunkt die Stadt Jerusalem einkreiste. Ferner erinnerte er daran, daß im Sommer des Jahres 68 n.Chr. der römische Kaiser Nero Selbstmord beging. Es kam so zu Wirren, die den Kampf Roms gegen die Juden bremsten. Da im Sommer des Jahres 69 n.Chr. Vespasian von einem großen Teil seines Heeres zum neuen Kaiser ausgerufen wurde, verließ er das Kriegsgebiet, um nach Rom zu gehen und dort seinen Herrschaftsanspruch als neuer Kaiser im ganzen Reich durchzusetzen. Nun war zwar Jerusalem von den römischen Truppen umzingelt, aber die Krieg machte keine Fortschritte mehr und es gab, bevor ein Entkommen aus Jerusalem unmöglich wurde, eine letzte Gelegenheit zum Fliehen.
Dies betrachteten die Anhänger der Jerusalemer Christengemeinde im Blick auf Lukas 21, 20-21 als einen klaren Hinweis darauf, daß sie jetzt, ohne zu zögern aus Jerusalem flüchten mußten. Sie verließen Jesusalem noch bevor der römische Belagerungsring um Jerusalem ganz geschlossen wurde und der grausame Krieg gegen die Juden begann, damit ihr nacktes Leben rettend in die Berge des heutigen Westjordanlandes, in die Dekapolis. Die Flüchtlinge begaben sich dort in eine Stadt nahe der Nordgrenze zu Peräa mit dem Namen Pella, nur einige Kilometer südöstlich des Sees Genezareth (heutiges Jordanien). Dort wurden sie aufgenommen und so der Text des o.gen. Buches, von König Agrippa als friedliebende Bürger beschützt. Und es ist laut Roger Liebi von keinem messianischen Juden bekannt, daß er bei der Zerstörung Jerusalems umgekommen wäre. Der Glaube, daß Jesus Christus der Messias ist und an seine warnenden Worte rettete ihr Leben. Peräa, das Ziel der Flucht dieses messianischen Juden, erstreckte sich damals südlich des See Genezareths bis zum Toten Meer, wobei die Nordgrenze Peräas laut Flavius Josephus südlich und unweit der Stadt Pella in Dekapolis verlief. Man tut also gut daran, auf die Prophezeihungen der Bibel und Jesu Worte genau zu achten.

Noch bevor Vespasian im Juli 70 n. Chr. der uneingeschränkte Herrscher des Römischen Reiches geworden war, hatte er bereits seinem Sohn Titus den Auftrag gegeben, den Kampf gegen die Juden zu vollenden. Erst jetzt wurde der Krieg Roms gegen die Juden Jerusalems mit aller Härte fortgesetzt und der Belagerungsring gänzlich geschlossen, um diese Stadt schließlich im August des Jahres 70 n.Chr. einzunehmen und mit aller Härte vollständig zu zerstören! Der Angriff auf Jerusalem geschah, wie wir heute wissen, und dieser Zeitpunkt war zuvor aus militärisch-taktischen Gründen gut ausgewählt worden, genau zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Am Ende einer fünfmonatigen Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter der Führung von Titus im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung auch der jüdische Messias Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Die römische Streitmacht zerstörte die heilige Stadt restlos und richtete unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten entgegen des kaiserlichen Befehls, ihn zu schonen, verbrannt und danach vollständig verwüstet.

Das Wissen vom zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute wie damals auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Erwarten wir doch in Kürze eine Auferstehung der in Christus Entschlafenen und daß uns unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zusammen mit ihnen in sein himmlisches Reich retten und zum ewigen Leben führen wird. Und stehen uns damit nicht großartige Ereignisse bevor?
Ist es nicht heute genauso wie damals: Wieder lebt die Gemeinde Jesu Christi, leben wir, ganz aktuell auf ein kommendes, von Gott beschlossenes Verderben zu (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22). Und auch hier ist der Gemeinde das Wort der Bibel zur Rettung gegeben. Und auch wir heute stehen wie die Christen damals in der vollen Verantwortung, dieses Wissen unseren Mitchristen sowohl ins Gedächtnis zu rufen als auch wach zu halten. Denn nur wenn dieses Wissen auch bekannt ist und möglicherweise nur wer daran glaubt, wird auch, wenn die Zeit dazu reif ist, danach handeln können. Mögleicherweise nur der, der im Glauben an Jesu Worte auf seine Ankunft zur Entrückung wartet, kann auch entsprechend handeln. Und möglicherweise nur derjenige, der handelt, wird dem zukünftigen Verderben auch entfliehen können. Denn das nächste Kommen unseres Herrn Jesus Christus geschieht, wie wir wissen, nicht wegen der Bestrafung der Sünde wegen, sondern ist lt. Hebräer 9, 27-28 (ausschließlich) denjenigen zugedacht, die auf ihn warten, zum Heil (d. h. zu ihrer Rettung). Dann ist das, worauf wir Christen warten, in der Tat das Kommen Jesu für die Gemeinde.
Der Verfasser dieser Homepage ist in diesem Punkt gewiß. Der Heilige Gott Gottes wird uns im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" zur rechten Zeit an alles erinnern. Und nur wenn wir ihn daran hindern, laden wir uns Schuld auf. Denn jeder Bräutigam wird seiner Braut mindestens den ungefähren Zeitpunkt seiner Ankunft mitteilen, auch wenn er ihn nicht auf den Tag genau weiß. Denn die furchtbare Zerstörung und das schreckliche Blutbad, das 66-70 n. Chr. stattgefunden hat, war lediglich ein Vorgeschmack dessen, was zur Endzeit noch geschehen wird. So war doch dasjenige, was Jerusalem im Jahre 70 n.Chr. widerfahren ist, lediglich der Vorläufer eines noch viel größeren endzeitlichen Verderbens und einer Zerstörung, die im Land des heutigen Staates Israel und im weiteren Sinne auch in all den Ländern der heutigen Nachkommen der zehn verlorenen Stämme Israels - der Söhne Jakobs - stattfinden wird. Das noch in der Zukunft liegende endzeitliche Verderben wird dann zur der prophezeiten Zeit der sogenannten "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 führen.

Und wird es, und wir können dieses nicht oft genug wiederholen, lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." nicht so sein wie zur Zeit Noahs? Noah aber hörte auf Gottes Hinweis und Mahnruf vor dem Gericht und war so auf seine Flucht davor in die rettende Arche gut vorbereitet. Die unerrettete Welt um ihn herum dagegen, um denjenigen, der von Gott um das kommende Unheil wußte, nahm Noah nicht ernst und betrat die Arche nicht. Sie verblieb weiter im Unglauben und in ihrer Sünde und verspottete ihn.
Aber Noah konnte aufgrund seines treuen Glaubens an Gott und auf dessen rettende Hilfe mit seiner ganzen Familie durch Gottes bewahrendes Eingreifen unmittelbar vor dem kommenden Verderben entfliehen. Denn er hatte sich auf Gottes Worte gehört und sich auf sein Fluchtangebot eingelassen, seine Familie mobilisiert und sich mit ihr gut darauf vorbereitet, auch wenn dies für ihn sehr viel harte Arbeit bedeutete und indem er, ohne zu zögern, genau dasjenige tun mußte, was Gott ihm befahl.
Laßt uns also auf das Vorbild Noahs schauend und durch ein Gott wohlgefälliges Leben, das Lesen der Bibel und eine freudige und dankbare Erwartungshaltung zu Füßen unseres wieder kommenden Herrn Jesus sitzen und, ebenso wie es damals Noah tat, uns auf unsere Flucht in den Himmel und den Tag seiner Erscheinung innerlich gut vorbereiten. Denn wie aus der grafischen Übersicht "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" hervorgeht, wird in absehbarer Zukunft lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes Verderben den gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt. Dann wird die gesamte Erde zu einem ausbruchssicheren Gefängnis werden, aus dem es kein weiteres Entfliehen dieser Art mehr gibt:

Lukas 21, 34-36 aus der Schlachterbibel
34 Habt aber acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens (d. h. unvorbereitet) über euch komme! (mit "jenem Tag" ist Jesu Kommen zur Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde kurz von dem Beginn des Zorns des Antichrist gemeint)
35 Denn wie ein Fallstrick (d. h. urplötzlich) wird er über alle (Menschen) kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen.
36 Darum wachet jederzeit und bittet, dass ihr (am Tage der Entrückung) gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was (hinterher) geschehen soll (bzw. was unmittelbar danach auf dem Fuße folgt), und (um bei der Entrückung mit dabei zu sein und) zu stehen vor des Menschen Sohn!

(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Wie wichtig muiß es lt. 2. Thessalonicher 1, 5-11 für unser Leben sein, im Glauben und den guten Werken zu wachsen und für das Kommen Jesu für die Gemeinde bereit zu sein, darum daß wir nicht nur selbst gewürdigt werden, dem kommenden Verderben zu entfliehen, sondern alle für das Rettungsangebot der Entrückung der Gemeinde einzuladen. Und sollen wir, wenn wir das bei Lukas 14, 15-24 zum himmlischen Abendmahl nach der Entrückung Gesagte recht bedenken, nicht unsere Mitmenschen sogar dazu nötigen, wenn Jesus kommt, um uns zu sich zu holen, dann auch mit dabei zu sein?

2. Thessalonicher 1, 3-12
Die Bedrängnis der Gemeinde und das gerechte Gericht Gottes
3 Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Denn euer Glaube wächst sehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen.
4 Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,
5 ein Anzeichen dafür, daß Gott recht richten wird und ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet.
6 Denn es ist gerecht bei Gott, mit Bedrängnis zu vergelten denen, die euch bedrängen,
7 euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht
8 in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus.
9 Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht,
10 wenn er kommen wird, daß er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen, an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt.
11 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, daß unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft,
12 damit in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und vergessen wir nicht: Als Jesus damals den Tempel verließ, begann für das Land Israel vor ca. 2000 Jahren das Gericht.
Und so wie das Land Israel heute mit seiner politischen Wiederentstehung zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist, beginnt auf der Erde die Gerichtszeit Gottes genau dann, wenn die Stimme von Braut und Bräutigam auf ihr nicht mehr zu hören sein werden.
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. Bedenken wir aber hierbei:
Dem von Gott herrührenden und seinem vorangekündigten Zorn der Vergeltung nach Offenbarung 6, 12-17 geht der Zorn des  Antichrist zur "Zeit des Endes" und dem von ihm verursachten Verderben noch voraus. Und beachten wir die Worte aus der Bibel, wenn wir an die "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" denken:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat (jetzt schon) das ewige Leben und kommt (demzufolge auch) nicht in das (endzeitliche) Gericht (über die dann gottfeindlich gewordene Welt), sondern er ist (bereits) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (hier wird möglicherweise auf die Entrückung der Gemeinde vor den endzeitlichen Weltgerichten angespielt, denn lt. Römer 14, 10; 2. Korinther 5, 10 werden wir einmal alle vor den Richterstuhl Jesu Christi gestellt werden)
(Johannes 5, 24; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

So werden wir sehr wahrscheinlich noch vor dem mit den kommenden Siegelgerichten beginnenden Zorn des Gerichts in den Himmel entrückt:
9 Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, (zuvor) das Heil (gemeint ist die Rettung) zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus,
10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben." (Muß dies nicht zwangsläufig bedeuten: Wir erwarten die Entrückung der Gemeinde vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns«!)
(1. Thessalonicher 5, 9-10; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Eine weitere, sehr wichtige Quelle der Lehre von der Entrückung, die uns zur Erwartung einer solchen sehr eindringlich ermahnt und an das zum Würdigwerden in 2. Thessalonicher 1, 5-11 Gesagte anknüpft, kommt aus der frühen Kirche und ist die Didache. Diese auch sogenannte Apostellehre, über deren Echtheit keine Zweifel bestehen, wird als für uns heute noch voll gültige Quintessenz der Lehre der Apostel angesehen und deren Entstehung zeitlich auf ca. 100 n Chr. datiert:

»16. Kap. Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.
1. "Wachet" für euer Leben; "eure Lampen sollen nicht ausgehen und der Gurt um eure Lenden" soll sich nicht lockern, "seid vielmehr bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt" . 2. Ihr sollt fleißig zusammenkommen, indem ihr nach dem strebet, was euren Seelen zukommt; denn es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid. 3. Denn in den letzten Tagen werden sich mehren die falschen Propheten und die Verderber, und die Schafe werden zu Wölfen umgewandelt, und die Liebe wird verwandelt werden in Hass. 4. Wenn nämlich die Gesetzwidrigkeit sich steigert, werden sie einander hassen, verfolgen und ausliefern, dann wird erscheinen der Verführer der Welt, wie der Sohn Gottes wird er auch "Zeichen und Wunder tun" , und die Erde wird in seine Hände überliefert werden, und er wird Greuel verüben, wie sie von Ewigkeit her noch nicht geschehen sind. 5. Dann wird das Geschlecht der Menschen kommen in das Feuer der Prüfung, und "viele werden Ärgernis nehmen"  und zugrunde gehen; die aber ausharren in ihrem Glauben, werden von dem (durch die Verführer) Verfluchten selbst "gerettet werden" . 6. "Und dann werden die Zeichen der Wahrheit erscheinen; zuerst das Zeichen, dass der Himmel sich auftut, dann das Zeichen des Trompetenschalles"  und das dritte: die Auferstehung der Toten, 7. aber nicht aller, sondern, wie gesagt ward: "Kommen wird der Herr und alle Heiligen mit ihm" (vgl. in Sacharja 14, 4-5). 8. "Dann wird die Welt den Herrn kommen sehen auf den Wolken des Himmels" .«
(Textauszug aus der Didache bzw. der Apostellehre; generiert von der elektronischen BKV von Gregor Emmenegger, Sr. Dr. M. Benedicta Arndt;
aus dem Griechischen übersetzt von Franz Zeller "Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 35"; München 1918; Text ohne Gewäh; eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepager)

Darum wachet für euer Leben; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, denn es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen!
Denn " ... zum zweiten Mal (damit meint Paulus: bei seinem nächsten Kommen am Tag der Entrückung der Gemeinde) wird er (gemeint ist unser Herr Jesus Christus) nicht der Sünde (und deren Bestrafung) wegen (d. h. doch: nicht zum Gericht und damit auch nicht während einer bereits begonnenen Gerichtszeit) erscheinen, sondern (möglicherweise ausschließlich) denen, die auf ihn warten (d. h. sehr wahrscheinlich nur für diejenigen Christen, die auf sein Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde bzw. das in diesem Zusammenhang von Paulus in 2. Timotheus 4, 18 erwähnte zu Jesus in den Himmel Entfliehenkönnen hoffen), zum Heil (Denn die Redewendung »er wird denen, die auf ihn warten, erscheinen zum Heil« bedeutet hier nicht Jesu nochmaliges »Kommen zur Erlösung von ihren Sünden«, sondern Paulus meint damit »Jesu handfest eingreifendes Handeln als ihr Lebensretter und Herauszieher in einer dann für sie gefährlich gewordenen Situation«; vgl. nochmals das von ihm in 2. Timotheus 4, 18 Gesagte u. bei Johannes 12, 47.)."
(Hebräer 9, 28; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)


Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht

Von den meisten Exegeten, und hierbei sind sie sich einig, wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte 3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gedeutet, gemeint ist der von den Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene Messias. Denn Mose hatte gesagt: "Auf ihn sollt ihr hören!" Oder anders ausgedrückt: "Ihm sollt ihr gehorchen!" Und der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene andere »Prophet«, derjenige Retter und Erlöser, wird sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft und großer Gefahr herausziehen, sondern wird es auch lt. Jesaja 53, 5-6+10 von aller Sünde erlösen und kann damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen.
Denn Mose war bekanntlich der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose zum Propheten finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-19. Aber er kündigte bereits das Kommen eines anderen, später bzw. nach kommenden anderen Propheten an und sagte über ihn:
"Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen."
(5. Mose 18, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Darum, weil die Stelle bei 5. Mose 18, 15-19 die einzigste Stelle ist, die in den fünf Mosebüchern, weil dieser Prophet mit einer besonderen Vollmacht des Himmels ausgestattet sein wird, auf das Kommen eines königlichen Retters hinweist, wurde der Titel »der Prophet« für das damalige Umfeld zum wohl geläufigsten alttestamentarischen Messiasnamen und der Bibeltext in 5. Mose 18, 15-19 zu einer der vielen messianischen Weissagungen der Bibel, die sich schließlich in Jesus Christus bzw. in "Isa, dem Sohn der Mariam" erfüllte (vgl. auch das im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte" zum »falschen Prophet« Gesagte).

»Mose ist ein ägyptischer Name, dem das Zeitwort zugrunde liegt, das soviel heißt wie "Gebären, Erzeugen". Demnach heißt der Name Mose übersetzt "das Kind, der Sohn". Da der Klang des ägyptischen Namens an ein hebräisches Zeitwort erinnert, das soviel heißt wie Herausziehen (hebbräisch Massa) bekam Mose für die Hebräer den Namen "der Herausgezogene". Als Begründung diente der Hinweis, daß die Pharaonentochter das Recht der Namengebung mit dem Satz begründet: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. Die Klangähnlichkeit des ägyptischen Wortes "Erzeugen, Gebähren" mit dem hebräischen Verbum "Herausziehen" führte noch zu einer weiteren Deutung. Mose ist nicht nur der, der aus dem Nil gezogen wurde, sondern auch der Herausziehende. In diesem Fall hat bereits der Name Mose eine prophetische Dimension. Er ist nach der Überzeugung der Israeliten von Anfang an dazu bestimmt, Israel aus der ihre Existenz bedrohenden Sklaverei herauszuziehen. Er ist der "Herauszieher" seines Volkes.«
(Zitat aus der Folge (5) der Sendereihe "Messianische Weissagungen" mit der Überschrift "Der Prophet" von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, welche unter der Ruprik "Beim Wort genommen" am 28.11.2014 im Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) gesendet wurde und in der ERF-Mediathek als MP3-Datei zu finden ist - Link: http://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/65.)

Das äußerliche Erscheinungsbild, das für "Isa", so nennt man den Jesus der Bibel im Islam, maßgeblich ist, können wir auch in den islamischen Traditionen finden, d. h. in den Hadithsammlungen. Und es ist schon erstaunlicherweise ein sehr genaues Bild seiner äußeren Erscheinung, das den Muslimen mit diesen Schriften für ihren Propheten "Isa" vorgegeben ist und in welchem wir wie weiter unten aufgeführt eine sehr alte messianische Weissagung aus der Bibel wiedererkennen können. Und noch erstaunlicher ist es, daß dieses Bild der große Prophet Muhammad sogar selbst entworfen hat.
Das Erscheinungsbild von Jesus im Islam ("Isa"), das der Prophet Muhammad in seinen Visionen wiedergibt, zeigt ihn übrigens als eine mittelgroße stattliche Persönlichkeit mit schulterlangem, lockigem, glänzendem Haar und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe, so als wäre er gerade aus dem Wasserbad herausgekommen, weil von ihm noch Wasser tropft. Diese Beschreibung des "Isa" als ein gerade aus dem Wasser Herausgekommener stellt übrigens eine Paralelle zum von den Juden erwarteten Messias und anderen "Herauzieher" seines Volkes dar.

Denn der Name "Mose" wurde ihm bekanntlich nicht von seinen jüdischen Eltern sondern von einer ägyptischen Prinzessin vergeben und ist damit auch ein ägyptischer Name. Aber Mose war, und das ist es, was überhaupt den Zusammenhang zur islamischen Prophetie wieder herstellt, auch der von der Tochter des Pharao tropfnass aus dem Wasser "Herausgezogene".

Und weil Mose von der Tochter des Pharao als der aus dem Wasser Herausgezogene später selbst zum »Herauszieher« seines Volkes aus großer Not wurde, wird dies von dem schon bald wiederkommenden anderen »Herauszieher« seines Volkes bzw. anderen »Mose«, also sowohl von dem Jesus der Bibel als auch von dem "Isa" des Islam ebenso erwartet. Damit aber wird die messianische Verheißung vom Herauszieher seines Volkes aus 5. Mose 18, 15-19 für uns heute auch eine neue Verheißung auf die in der schon greifbar nahen Zukunft kommende "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde", die mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im direkten Zusammenhang steht. So soll doch die "Wegnahme der wartenden universellen Gemeinde" zur Entrückung vor der drohenden Gefahrensituation aus einem Meer von Menschen in einem einzigen, unteilbaren Moment geschehen. Und sie wird von ihrem anderen »Herauszieher« bzw. anderen »Mose« mit einem mittels Kraft plötzlichen "Hinwegreißen" bzw. hastigen "Herausreißen" selbst bewirkt. Denn noch bevor diese zu Schaden kommen kann, wird die wartende universelle Gemeinde" von ihrem Retter durch eine "Wegnahme bzw. Entrückung" urplötzlich aus der drohenden Gefahrensituation herausgezogen, d. h. davor gänzlich bewahrt werden.
Die Bibel berichtet uns hierzu in 1. Thessalonicher 4, 16-18, daß die Entrückung, die doch mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im direkten Zusammenhang steht, unter einen auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei im Himmel und dem Schall von Gottes Posaune erfolgt und die wartende universelle Gemeinde dabei hastig von der Erde weggerissen werden wird. Denn die Ereignisse in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" nehmen, wie wir an anderer Stelle noch erfahren werden, in Anlehnung an 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 zu einer relativ friedlichen Zeit höchstwahrscheinlich völlig überraschend und dann zudem mit rassantem Tempo anwachend einen hochdramatischen Charakter an (vgl. auch in den beiden Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte""). Geht nicht aus Offenbarung 12, 7-12 ebenso hervor, daß zu dieser Zeit ein gewaltiger Kampf im Himmel entbrennt und der große Drache bzw. Satan, weil nun lt. Johannes 14, 2-3 den Seinen Gottes im Himmel Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Wehe der Erde, denn nun hat er, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn!
Kündigt doch die Bibel für die "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 19 eine »Zeit des Zorns« an, bei deren Beginn der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. dem in Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung tragend die starken und federführenden Nationen dieser Erde mit unglaublicher Aggressivität vernichtet und in diesem Zusammenhang ein großes Unheil bewirkt.

Und wenn es in Offenbarung 6, 4 heißt, daß unmittelbar nach dem Erscheinen des mit dem ersten Reiter gemeinten Antichrist aus Offenbarung 6, 1-2 dem ihm nachfolgenden zweiten apokalyptischen Reiter Macht gegeben wird, (gewaltsam) den Frieden von der Erde zu nehmen, derart daß sich die Menschen auf der ganzen Welt mit dem Schwert einander umbringen werden, ist dann nicht bei einem solch globalen Verderben unbedingt an einen Weltkrieg und zwar allumfassenden Ausmaßes zu denken (vgl. im Abschnitt "1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein durch das Machtbestreben des Antichrist verursachtes Unheil, von ihm eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, gewaltsam das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden führenden Weltmächten der Erde zu bewirken")?
Und es soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es, wenn man alle Auswirkungen des relativ unbemerkt bleibenden eingreifenden Handelns des Antichristen, welches dem Zweck seiner Machtentfaltung dient, zusammenfaßt, lt. Offenbarung 6, 8 dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird?

Wir hörten es bereits im Kapitel "»Wachet für euer Leben«; seid bereit, denn ihr wisset nicht die Stunde, in der unser Herr kommt, und es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid, und bittet allezeit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!" und so in etwa hat es auch Roger Liebi formuliert, daß es, und so in etwa hat es auch Roger Liebi formuliert, kein weiteres für uns Menschen prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stattfinden wird. So ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und muß sie das nicht erst recht sein, die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde, besonders dann, wenn wie bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben bereits die "letzten Tage" unmittelbar vor diesem großen Ereignis angbrochen sind oder wenn wir uns sogar schon in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden »Zeit des Zorns« befinden (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht")?
Denn in den "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes2. Petrus 3, 3-4 zufolge mit seinem in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« nicht nur verächtlich über das große Ereignis der Entrückung spotten, sondern in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" sogar mit seinem Massenmedium (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnen (vgl. nochmals das in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagte und im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").
So es gilt als gesichert: In den letzten Tagen vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jener Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbricht", wird der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« sowohl geschmacklos über "große Dinge" sprechen als auch zu allerletzt den Gott des Himmels und seinen Christus beleidigen, was dann die Erde endgültig gerichtsreif macht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht").
  
Nun werden wir erfahren, daß es im Zusammenhang mit der für uns überaus bedeutsamen Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sogar zu einer Auferstehung der in Christus Entschlafenen kommt, so daß wir dann dann sogar viele unserer Lieben wiedersehen werden:

1. Thessalonicher 4, 13 - 5, 11 nach der Zürcher Bibel 1860
4.13. Wir wollen euch aber nicht in Unwissenheit lassen, ihr Brüder! über die, so (besser: die bereits) entschlafen sind (und die Ankunft des Herrn Jesus nicht mehr miterleben können), damit ihr nicht trauert wie die Uebrigen, die keine Hoffnung haben.
14. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, ebenso wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesum mit
ihm führen
.
15. Denn das sagen wir euch als Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des Herrn (Luther übersetzt hier: die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn), denen, die entschlafen sind, nicht zuvor kommen werden.
16. Denn der Herr (Jesus) selbst wird unter dem Feldherrnruf (in der Lutherbibel 1912 wurde hier »mit einem Feldgeschrei« d. h. unter »Kriegsgeschrei« und in einer späteren Ausgabe »aufgrund des Befehlsrufes« Gottes übersetzt, d. h. dann wenn Gottes Befehl ergeht und), unter der (von jedermann deutlich vernehmbaren und lauten und gebieterischen) Stimme (besser »dem Schrei«) des (offensichtlich sich dann gerade in einem Kampf befindlichen) Erzengels (es muß hier der Erzengel Michael gemeint sein, denn das ist doch der Oberbefehlshaber der himmlischen Militärstreitkräfte Gottes, der speziell für Israels Sicherheit verantwortlich ist) und unter der (auf der ganzen Erde hörbaren und in Anlahnung an 1. Korinther 15, 52 letzten) Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen;
17. hernach werden wir, die (dann noch) Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt (dieses Wort wird vom griechischen Verb "harpaso" abgeleitet, was durch oder mittels Kraft plötzlich "hinwegreißen" bzw. hastig "herausreißen" bedeutet) werden (und aufgrund der großen Zahl in solcher Weise wie) in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft (demnach gen Himmel hinaufgehoben); und also (von jetzt an) werden wir allezeit (wo immer er auch hingehen mag) bei dem Herrn sein.
18. So tröstet nun einander mit diesen Worten
(eurer zukünftigen Rettung vor dem kommenden Verderben durch die Entrückung).
(Wenn aber dieser Erzengel Michael, der auch der Botenfürst (griech. arch-aggelo) genannt wird, der Oberbefehlshaber der Militärstreitkräfte
Gottes ist, der vom Gott des Himmels speziell u. als „Oberster des Heeres des Herrn“ explizit für Israels Sicherheit verantwortlich ist, für Israels u. der Kinder Gottes Schutz eingesetzt wird u. er sich bei der Entrückung der Gemeinde gerade voll mit im Einsatz befindet, dann muß die Entrückung der Gemeinde tatsächlich in direktem Zusammenhang mit ihrem „in Sicherheit bringen“ stehen aber in Sicherheit bringen und schützen wovor, wenn nicht vor dem jetzt entbrennenden Zorn des auf die Erde gestürzten Satans und dem nun todbringenden Zugriff des Tieres, welches von ihm nun seine ganze Macht u. sogar die Gewalt über den Tod erhält?)

5.1. Von den Zeiten und Stunden
(eurer Rettung vor dem im Text nachfolgend beschriebenen »Verderben« durch die in 1. Thessalonicher 4, 13-18 aufgeführte Entrückung) aber, ihr Brüder! habet ihr nicht nöthig, daß euch geschrieben (bzw. dieses bekannt gemacht) werde (gemeint ist: weil diesen Zeitpunkt, da hier offensichtlich noch keine Not vorherrscht, viele nicht erkennen können werden).

2. Denn ihr wisset selbst genau, daß der Tag (der Erscheinung) des Herrn also (genau dann bzw. in der nachfolgend beschriebenen Situation) kommt (so unerwartet) wie ein Dieb (also) in der (bereits fortgeschrittenen) Nacht. (Denn genau dann, in der bereits der fortgeschrittenen Nacht, kommt der Dieb, d. h. zu einer Zeit, in welcher möglicherweise sehr viele Christen bzgl. ihrer Erwartung von Jesu Wiederkunft tief und fest geistig eingeschlafen sein werden. Zusätzlich wird man das Nahen der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren universellen Gemeinde) noch an dem Folgenden Umstand erkennen:)

3. Denn wann (besser: Dann wenn) sie (gemeint sind hier die sich nicht warnen lassen wollenden Erdbewohner und der Text sagt hier sogar: Dann wenn diese andauernd) sagen werden: Es ist (doch auf der Erde) Friede und Sicherheit (und es bestehe nun wirklich überhaupt keine Gefahr mehr, gerade); dann überfällt sie (ein) plötzliches (und von ihnen völlig unerwartetes) Verderben, (ähnlich bzw. damit vergleichbar) wie die Wehen das schwangere Weib, und sie werden (im Gegensatz zu uns, die wir davor durch ein hastiges "Herausgerissenwerden", d. h. durch die Entrückung bewahrt werden) nicht (mehr bzw. ebenso wie die entrückte bzw. in das himmelreich Gottes gerettete Gemeinde) entfliehen können.
4. Ihr aber ihr Brüder! seid nicht in Finsterniß (und bleibt, was eure Rettung an jenem Tag betrifft, wachsam), daß euch der Tag (eurer Rettug vor dem »Verderben« durch den Herrn Jesus Christus nicht genauso wie die unerlöste Welt) wie ein Dieb überrasche.
5. Ihr Alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages
(des Herrn); wir gehören nicht der Nacht noch der Finsterniß an (welche, unmittelbar nachdem die Entrückung war, auf dem Fuße folgt).
6.
Laßt uns also nicht schlafen wie die Andern, sondern wachen und nüchtern sein.
(Wir sollen uns nicht wie die anderen Schlafenden und Ahnungslosen von dem angekündigten und plötzlich hereinbrechenden Verderben überfallen lassen, sondern uns gegenseitig trösten und ermahnen und auf den zeitlich gesehen noch davor liegenden Tag unserer Rettung durch eine Entrückung gut vorbereitet sein. Wachet für euer Leben; seid bereit, daß ihr gewürdigt werdet, dem kommenden Verderben zu entfliehen!)

7. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die Trunkenen sind des Nachts trunken.
8. Wir aber, die wir dem Tage
(des rettenden Erscheinens unseres Herrn) angehören (möchten), wollen nüchtern sein, gerüstet mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung des Heiles (besser: mit dem Helm der Hoffnung auf unsere baldige Rettung).
9. Denn Gott hat uns nicht zum Zorne bestimmt
(Da an dieser Stelle ganz allgemein vom Zorn die Rede ist, müssen hier sowohl die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« des Satans aus Offenbarung 12, 7-12 als auch die des aggressiven und die „Starken“ vernichtenden und militärischen Wütens des Antichrist zur "Zeit des Endes" aber auch ebenso der darauf hin entbrennende heilige Zorn der Vergeltung Gottes gleichsam gemeint sein.), sondern zur Erwerbung des Heiles durch unsern Herrn Jesum Christum,
(Mit der Redewendung „Erwerbung des Heiles“ aber wird wieder der Bezug auf die uns vor dem zukünftigen Zorn bzw. vor dem Beginn der »Zeit des Zorns« zu erwartende und uns davor herausrettende "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" hergestellt, demjenigen Zorn und damit gemeint sind die kommenden Siegel-, Posaunen- u. Schalen-Gerichte über diese Welt, für welche die Kinder Gottes wie auch in Johannes 5, 24 und Jakobus 5, 12 angeführt eben nicht bestimmt sind. Denn der der Herr naht bereits, um uns noch vor den angekündigten Weltgerichten und dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« in sein himmlisches Reich zu retten! Haben wir nicht, wenn wir auf sein nächstes Kommen warten, gleichzeitig auch die Zusage Jesu erhalten, daß wir von ihm persönlich vor der in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden? Warum sollen wir dann in die bei Daniel 8, 19 und in Offenbarung 12, 9+12 beschriebene »Zeit des Zorns« hineingehen und die dann etwa zeitgleich beginnende und in Offenbarung 3, 10 erwähnte „Stunde der Versuchung“ auf der Erde erleben müssen?)

10. der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben (werden).
11. Damit ermahnet einander und erbauet (im Sinne von einander stärken) Einer den Andern, wie ihr auch thut
(so wie ihr es in anderen Bereichen bereits praktiziert).
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)


Wenn im Himmel der Kampf entbrennt, wird also unser Herr Jesus selbst wie in 1. Thessalonicher 4, 13-18 beschrieben, dann wenn der mächtige Befehl Gottes ergeht (vormals übersetzt: »unter dem Feldherrnruf« also »aufgrund des militärischen Befehles« Gottes) und hier wird betont: »unter Feldgeschrei« (d. h. unter hörbarem »Kriegsgeschrei«) und unter der vernehmbaren Stimme (besser »dem Schrei«) des offensichtlich sich dann gerade in einem Kampf befindlichen Erzengels Michael (das ist der Oberbefehlshaber der himmlischen Militärstreitkräfte Gottes, der speziell für Israels Sicherheit verantwortlich ist) aus dem Reich Gottes vom Himmel in den Luftraum der Erde herabkommen. Dies geschieht unter auf der ganzen Erde deutlich wahrnehmbaren und mächtigen Posaunenklängen. Und dann wenn die Posaune Gottes ein letztes Mal ertönt, werden zuerst die in Christus Entschlafenen auferstehen (vgl. 1. Thessalonicher 4, 14-15). Unmittelbar danach, also ebenfalls beim letzten der überall auf der Erde sehr deutlich hörbaren und zum Aufbruch aufrufenden Posaunen-Signale Gottes hin werden wir, die wir dann gerade auf der Erde noch am Leben sind und auf unseren Retter gewartet haben, zugleich mit den unmittelbar zuvor aus ihren Gräbern aufgeweckten Verstorbenen verwandelt und entrückt (d. h. auf übernatürlichem Weg mittels göttlicher Kraft hastig von der Erde weggerissen) werden.
Dies geschieht wie in 1. Korinther 15, 50-58 beschrieben ganz plötzlich, in einem Augenblick (Griechisch: "átomos"; d. h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment) und wie bereits gesagt zur Zeit der letzten Posaune.
Das Blasen der Posaune hatte im Judentum des AT immer die Funktion, das Volk um den König herum zu versammeln bzw. hier die Gemeinde um ihren Christus. Im römischen Heerwesen fungierte „die letzte Posaune“ als das Signal zum Aufbruch. Während die 1. Posaune "das Lager abbrechen" bedeutete und die 2. Posaune zum "in Reih und Glied stehen" aufforderte, blies erst die 3. und letzte Posaune zum Abmarsch.
Hierzu möchten wir noch ein wichtiges Zitat anbringen, besonders darum, weil viele Bibelausleger derjenigen Meinung sind, daß es sich bei der letzten Posaune in 1. Korinther 15, 52 um die letzte der sieben Gerichts-Posaunen aus Offenbarung 8–11 handelt, also derjenigen Posaune Gottes, mit der das letzte der sieben Posaunengerichte eingeleitet werden wird. Doch diese Meinung teilen wir wegen dem in Hebräer 9, 27-28; 1. Thessalonicher 5, 9; Johannes 5, 24 und in Römer 5, 9 Gesagten nicht:

»Die „Posaune Gottes“ illustriert den Charakter eines überall hörbaren Signals, das von keinem, den es angeht, überhört werden kann und das selbst in die Gräber hineindringt. Manche glauben nun, weil in 1. Korinther 15,52 von der „letzten Posaune“ die Rede ist, dass es sich um die letzte der sieben Posaunen in Offenbarung 8–11 handle. Diese Ansicht stützt sich auf das Wort in Offenbarung 10,7, wo von der Vollendung des Geheimnisses Gottes in der Zeit der siebten Posaune die Rede ist. Es kann sich jedoch dort gar nicht um die christliche Gemeinde des Herrn handeln, die zu jenem Zeitpunkt durch die Entrückung schon vollendet ist, sondern um die Vollendung des Geheimnisses, das Israel betrifft, das gleiche Geheimnis, von dem Paulus in Römer 11 redet.
Paulus wusste ja gar nichts von diesen sieben Posaunen, da die Offenbarung dem Johannes erst lange nach dem Tod des Apostels Paulus gegeben wurde. Zudem sind die Posaunen in der Offenbarung Gerichtsposaunen, die von Engeln geblasen werden. Die Posaune bei der Entrückung wird dagegen „Posaune Gottes“ genannt – dies ist eine besondere Gnadenposaune. Sie ist eine Posaune der Freude und des Glücks und hat auch wirklich gar nichts mit einem Gericht zu tun. Das Bild der „letzten Posaune“ ist eines der gerade im ersten Korintherbrief häufigen Bilder aus dem römischen Lagerleben. Korinth war bekanntlich eine römische Garnisonsstadt. Dort wurden zum Marsch mehrere Trompetensignale gegeben, das erste zum Abbruch des Lagers, das zweite zur Sammlung in Marschordnung und endlich das letzte: marschieren! Ähnliche Signale wurden auch beim Volk Israel zum Weiterwandern durch die Wüste durch Signale mit silbernen Posaunen gegeben (4. Mo 10). Nun, wir können auch von solchen Posaunenzeichen, von mächtigen Appellen an die Christenheit reden. Das erste Signal kann schon die Verkündigung des Evangeliums genannt werden, die Aufforderung an den Menschen, aus dem Lager der Sünde auszugehen, sich zu bekehren und die alten sündigen Beziehungen abzubrechen. Die zweite Posaune ist die Verkündigung der Rückkehr des Herrn Jesus Christus, die immer wieder und immer deutlicher und dringender ertönt, und die Herz und Gewissen erreichen und verändern kann, wenn man ihr zuhört. Es fehlt nur noch das letzte Signal, die Stimme des Herrn selbst, das Marschkommando.«
(Zitat aus https://www.bibelkommentare.de/kommentare/k-2447/die-entrueckung-der-versammlung/wie-findet-die-entrueckung-statt)

Das Wissen vom zur Zeit der letzten Posaune stattfindenden zukünftigen Entfliehenkönnen im Zusammenhang mit der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" heute weiterzugeben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, dieses lastet darum heute auf der in der vollen Verantwortung stehenden Gemeindeleitung. Erwarten wir doch in Kürze eine Auferstehung der in Christus Entschlafenen und daß uns unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zusammen mit ihnen in sein himmlisches Reich retten und zum ewigen Leben führen wird. Stehen uns damit nicht großartige Ereignisse bevor?
Denn wir werden es weiter unten noch ausführlicher beleuchten: Die "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" unmittelbar vor dem in 1. Thessalonicher 5, 3 beschriebenen und als ein Verderben bezeichnetes Losgelassenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 entspricht dem Entfliehenkönnen der Gemeinde noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns«, welcher sich auf den mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens" überträgt und lt. Offenbarung 12, 7-13 vom auf die Erde geworfenen und in Wut geratenen Drachen gespeist wird (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").

Die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde wird im Alten Testament in der Bibel nirgendwo prophetisch angekündigt. Denn sie ist ein neutestamentliches „Geheimnis" (vgl. 1. Korinther 15, 51). Unter einem neutestamentlichen „Geheimnis" versteht man eine göttliche Wahrheit, die zur Zeit des Alten Testaments verborgen war in Gott, im Neuen Testament aber für die Erlösten enthüllt worden ist (vgl. die 8 Geheimnisse in den Paulus-Briefen, so z.B. bei 1. Korinther 2, 7ff; Epheser 3, 5.9; Kolosser 1, 26).
Und wir sollten in diesem Zusammenhang grundsätzlich beachten: Die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ist das Kommen Jesu Christi für die Gemeinde und ausschließlich zu deren Errettung bestimmt. Und sie darf nicht mit dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus zusammen mit allen Erlösten also mit der Gemeinde verwechselt werden, bei dem er seine Füße auf die Erde setzen und die auf ihr gebliebenen Menschen richten wird.
Beschreibt doch die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde dasjenige, was bei Hebräer 9, 27-28 geschrieben steht mit den Worten:
" ... zum zweiten Mal (damit meint Paulus: bei seinem nächsten Kommen am Tag der Entrückung der Gemeinde) wird er (gemeint ist unser Herr Jesus Christus) nicht der Sünde (und deren Bestrafung) wegen (d. h. doch: nicht zum Gericht und damit auch nicht während einer bereits begonnenen Gerichtszeit) erscheinen, sondern (möglicherweise ausschließlich) denen, die auf ihn warten (d. h. sehr wahrscheinlich nur für diejenigen Christen, die auf sein Kommen zur Entrückung der universellen Gemeinde bzw. das in diesem Zusammenhang von Paulus in 2. Timotheus 4, 18 erwähnte zu Jesus in den Himmel Entfliehenkönnen hoffen), zum Heil (Denn die Redewendung »er wird denen, die auf ihn warten, erscheinen zum Heil« bedeutet hier nicht Jesu nochmaliges »Kommen zur Erlösung von ihren Sünden«, sondern Paulus meint damit »Jesu handfest eingreifendes Handeln als ihr Lebensretter und Herauszieher in einer dann für sie gefährlich gewordenen Situation«; vgl. nochmals das von ihm in 2. Timotheus 4, 18 Gesagte u. bei Johannes 12, 47.)."
(Hebräer 9, 28; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Weil es, und so in etwa hat es auch Roger Liebi formuliert, kein weiteres für uns Menschen prophetisch angekündigtes Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stattfinden müßte, ist sie, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, doch die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten" und bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon).
Und muß sie das nicht erst recht sein, die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 der Trost der Gemeinde, besonders dann, wenn wie bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben bereits die "letzten Tage" unmittelbar vor diesem großen Ereignis angbrochen sind oder wenn wir uns sogar schon in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden »Zeit des Zorns« befinden (vgl. im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht")?
Denn in den "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes2. Petrus 3, 3-4 zufolge mit seinem in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« nicht nur verächtlich über das große Ereignis der Entrückung spotten, sondern in der in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnten "letzte Stunde" sogar mit seinem Massenmedium (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnen (vgl. nochmals das in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagte und im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").
So es gilt als gesichert: In den letzten Tagen vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jener Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbricht", wird der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« sowohl geschmacklos über "große Dinge" sprechen als auch zu allerletzt den Gott des Himmels und seinen Christus beleidigen, was dann die Erde endgültig gerichtsreif macht (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse unmittelbar vor bis zum Ende der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« im chronologisch geordneten Überblick" und im Kapitel "Die Situationsbeschreibung kurz vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der »Verheißung seines Kommens«, jene Zeit unmittelbar vor der damit gemeinten Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, gleich nach der unserer Meinung nach die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht").
 
Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, beginnen die Weltgerichte und kommen die apokalyptischen Reiter«. So erwarten wir also die Enrückung von Jesu Leibesgemeinde zur Auferstehung und Hinnahme in die Nähe und Herrlichkeit Gottes und zwar zum ewigen Leben und nicht zum Gericht. Und wir werden lt. 1. Thessalonicher 4, 17 von da an "... allezeit (wo immer er auch sein und hingehen mag) bei dem Herrn sein ... ".
Und erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, "... wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden ...". Und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Zürcher Bibelübersetzung 2007 zu sagen: Er wird erst danach als der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans wird sich in ihm nun voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 nach der Zürcher Bibel 1860 und parallel dazu auch in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007). Und genau dann, wenn der Widersacher Gottes, der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und die Kraft Satans sich in ihm nun voll entfalten können wird, beginnt das Loslassen bzw. Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8.

Damit steht es aber fest: Das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 für die "Zeit des Endes" angekündigte Verderben bzw. das Loslassen der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 und die damit verbundene gewaltsame Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als auch die mit diesem zeitgleich beginnende und in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ sowie die mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" zeitgleich beginnende Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 geschehen demnach erst danach.
Denn die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde geschieht noch vor dieser Zeit, in welcher sich der für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7-8). Die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde geschieht damit natürlich auch noch vor der unmittelbar darauffolgenden großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d. h. noch vor der mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" beginnenden zeitgleichen Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.
Damit ist die Entrückung also tatsächlich die allernächste Zukunftserwartung der Gemeinde, auch wenn sich das Geheimnis der Bosheit lt. 2. Thessalonicher 2, 7 bereits vorher, also vor ihr (gemeint ist die Entrückung) schon zu regen beginnen muß. Aber zum Glück erst dann, daran halten wir fest und dafür beten wir, erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist und derjenige, der den Antichrist zur "Zeit des Endes" auch noch aufhält, aus der Welt genommen wurden, wird der Böse (gänzlich) offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 ff und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").

So warten wir als seine Braut also nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichrist, auf seine Weltroberung und gewaltsame Machtergreifung, sondern schauen geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen unseres Bräutigams und Erlösers Jesu Christus, der nicht zu uns kommen wird, um uns aus einem bereits begonnenen Verderben herauszuretten, sondern um uns vor dem großen Unglück zu bewahren, nämlich damit uns das kommende Verderben erspart bleibt.
Und wir sollten es bedenken: Alle Prophetie der Bibel ist keine Flucht in die Zukunft, nur weil die Gegenwart so schwer zu ertragen ist, sondern sie gibt uns die entscheidente Kraft für dasjenige, was in der Gegenwart zu tun ist. Denn Prophetie ist durchaus kein falscher Trost, sondern unsere uns stark machende Hoffnung auf den Sieg (vgl. das im Zusammenhang mit der Entrückung abschließend Gesagte in 1. Thessalonicher 4, 16-18):
"... so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Sind sie also jetzt dazu bereit, vielleicht schon in Kürze vor ihrem himmlischen König, Lebensretter und sogar Bräutigam zu stehen? Und ist es Ihnen bewußt, daß dieses heute jederzeit geschen kann?


Die letzten Achtungszeichen Gottes, bevor die Entrückung der Gemeinde tatsächlich geschieht

Das Sich-Befassen mit dem Thema Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, und dies ist dem Verfasser dieser Homepage sehr deutlich geworden, ist in jedem Fall verbunden mit der Ankündigung eines kommenden Gerichts (vgl. die Hauptüberschrift dieser Seite "Die Entrückung der universellen Gemeinde bedeutet: Der Herr wird alle, die darauf warten, in Kürze in sein himmlisches Reich retten. Wovor rettet er uns? Kommt auf uns zu eine Entrückung der Gemeinde vor dem Zornesausbruch des Antichrist? "). Denn die Begründung der Bibel bzgl. deren Notwendigkeit weist ganz klar in diese Richtung hin. So spricht doch die Bibel im Zusammenhang mit der von ihrem Herrn Jesus ihr gegebenen Erfüllung der Verheißung seines Kommens eine unmissverständliche Sprache:
1.) Die auf seine Wiederkunft wartenden Christen müssen nicht in das in der letzten Zeit kommende (Welt-)Gericht (vgl. Johannes 5, 24 und Jakobus 5, 12).
Und
2.) Diejenigen, die zu Jesus Christus gehören, sind auch nicht bestimmt für den zukünftigen endzeitlichen Zorn (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und in Römer 5, 9).

Dem Verfasser dieser Webseite ist es darum sehr wichtig geworden, dass die Bibel nirgendwo davon spricht, dass sich die Christen vor der kommenden Zeit der Weltgerichte und der in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« fürchten müssen.
Denn obwohl wir heute unseres Erachtens nach bereits in der fortgeschrittenen Endzeit in engerem Sinne leben, ist die Verkündigung der Erwartung der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde zwar gleichzeitig die Ankündigung eines uns unmittelbar bevorstehenden großen Unglücks, jedoch auch das Aufzeigen eines wunderbaren Weges einer speziellen und einzigartigen, von Gott selbst bewirkten Errettung daraus.  

Es muss es also tatsächlich so sein und wir wiederholen es darum hier: Das Sich-Befassen mit dem Thema Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde, und dies ist dem Verfasser dieser Homepage sehr deutlich geworden, ist in jedem Fall verbunden mit der Ankündigung eines kommenden Gerichts.
Und hatte dies nicht unser Herr Jesus sogar selbst angedeutet, er werde zu seiner Zeit einem bösen und abtrünnigen Geschlecht das "Zeichen des Jona" senden (vgl. das in Matthäus 16, 1-4 Gesagte)?
Vergessen wir es also nicht, was der Prophet Jona nach einer eindrücklichen Richtungsgebung Gottes schließlich dann doch tat und was der Stadt Ninive dann zum großen (Achtungs-)Zeichen(!) wurde. Und lasst uns das durch Gott geschickte "Zeichen des Jona" unbedingt bedenken:
Während die Verbreitung der wahren eschatologischen Lehre (gemeint ist der Lehre vom Gericht) in der Gegenwart dasjenige ist, was das Kommen und die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" noch aufhält und die Christen motivierend zur tätig werdenden Liebe befähigt, wird sie für sie während seiner bereits begonnenen Schreckensherrschaft dasjenige sein, was den zu dieser Zeit lebenden Menschen zum großen Trost auf die Wiederherstellung von Gesetz und Recht und zur einzigen Hoffnung auf Rettung werden wird und ihnen die Kraft zum Durchhalten gibt.

Auch wenn wir den genauen Tag und die Stunde von Jesu uns die Rettung bringendem Kommen nicht wissen dürfen, sind uns nicht ohne Grund in den Texten der Bibel viele Endzeitzeichen gegeben und sollen wir doch lt. Matthäus 16, 1-4 und Matthäus 24, 32-34-44 auf die Zeichen der Zeit genau achten, damit wir wissen, wann dies alles naht, um so wie in Lukas 21, 34-36 formuliert "zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn".
Nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit bzw. "Zeit des Endes" genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"
(Daniel 12, 7; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
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Und dieser sehr wichtige Grundsatz der Bibel sei hier noch einmal gesagt:
Also auch wenn wir wie in Matthäus 24, 36 ersichtlich, weder den Kalendertag noch die genaue, die Stunde von Jesu uns die Rettung bringendem Kommen wissen dürfen, unser Herr Jesus selbst hat uns mit dem in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32 von ihm Gesagten bzgl. des großen Ereignisses seiner Wiederkunft ab einem sehr markanten, von jedermann erkennbaren Zeichen beginnend einen zeitlich genau abgegrenzten Rahmen gesetzt. Denn punktgenau ab dem Zeitpunkt des Aufleuchtens dieses von der ganzen Welt erkennbaren und größten Zeichens der weltweiten Sammlung der Juden aus allen Nationen der Erde zurück in ihr gelobtes Land beginnt ein Countdown unbekannter Länge an zu laufen, der, erst einmal in Gang geraten, nicht mehr zu stoppen ist (vgl. in den Kapiteln "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder - denn wir leben in dieser Zeit, die nach der Wiederentstehung Israels und dem Wiederaufblühen der Nationen in den Tag der Entrückung der Gemeinde mündet" und "Endzeit im engeren Sinn ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an").

Wie bereits gehört, charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff "Endzeit" im engeren Sinne mit den folgenden Worten:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)." (Unterstreichung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er bemerkte ferner, dass die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
»Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!«
(Unterstreichungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, dass wir heute in der fortgeschrittenen Endzeit in engerem Sinne leben und daß in Kürze die Gnadenzeit zu Ende geht und dann die in Daniel 8, 19 prophetisch angekündigte »Zeit des Zorns« und der Gerichte anbricht (vgl. im Kapitel "Was sind die wichtigsten angekündigten Endzeitzeichen?"). Und auf diese Ereignisse ist die Welt von heute, und auch viele der Christen sind es, völlig unvorbereitet.
Wie gut ist es, zu wissen, dass uns unser Herr Jesus Christus vor diesem allem bewahrt und uns unmittelbar zuvor über die "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" zu sich zu sich in sein himmlisches Reich retten wird:

Das folgende Schema zeigt nochmals die Endzeit im engeren Sinn bzw. die »Zeit des Endes« jedoch zusätzlich mit der Angabe des von uns vermuteten Zeitpunktes der "Wegnahme bzw. Entrückung" der wartenden universellen Gemeinde vor der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns«, so wie sie unseres Erachtens nach eingeordnet werden kann:


Schema der Endzeit bzw. Zeit des Endes
Schematische Darstellung der Endzeit im engeren Sinn bzw. der »Zeit des Endes« mit der Entrückung der Gemeinde vor der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns«


Zusätzlich soll hieraus erkennbar werden, daß wir in einer zu Ende gehenden Gnadenzeit leben, der die aggressive Machtergreifungsphase des mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" auf dem Fuße folgt. Denn es ist erst die in Daniel 8,19ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns«, die in einer auf der Erde bereits begonnenen Trübsalszeit die Gnadenzeit urplötzlich ablöst und zu deren Beginn der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit einem Generalangriff auf Gottes bestehende Weltordnung seinen geplanten Vernichtungskampf eröffnet. Und in diesem Vernichtungskampf gegen die federführenden Großmächte der Erde soll der Antichrist zur "Zeit des Endes" erfolgreich sein und kann auf diese Weise in relativ kurzer Zeit den Untergang der Nationen bewirken:

Wenn der erste der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8, mit dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint ist und welcher wie in Offenbarung 6, 2 ersichtlich dort als ein siegreicher Welteroberer beschrieben wird, vom wahren Lamm Gottes mit den Startbefehl "Los!"gerufen werden wird, muß er dann nicht bereits vor seinem Gerufenwerden, also schon in der zu Ende gehenden Gnadenzeit bis an die Zähne bewaffnet bereit in einer Warteposition in den Startblöcken stehen, d. h. schon einige Zeit zuvor bzw. schon vor dem Beginn der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns« den richtigen Moment abpassend bereits zum Kampf gerüstet gewesen sein?

Und wenn der den Antichrist zur "Zeit des Endes" verkörpernde erste apokalyptische Reiter aus Offenbarung 6, 1 bereits bereits vor seinem Gerufenwerden auf den Startbefehl wartend in den Startblöcken steht, muß er dann nicht auch auf der Erde bereits lange Zeit vorher verdeckt hier gewesen sein?
Denn erst wenn der hier gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben "(mit nunmehr ungezügelter Gewalt) offen hervortreten" wird, wird er, wie wir es in Offenbarung 6, 2-8 lesen können, ein globales Verderben bringen. Müssen dann nicht diese Reiter, wenn man eine dafür notwendige und gut organisierte Vorbereitungsphase bedenkt, bereits lange Zeit vorher auf der Erde present gewesen sein?
Die Plötzlichkeit des Erscheinens des mit dem ersten apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert der Prophet Daniel zusätzlich damit, daß dies lt. Daniel 8, 25 für die Erdbewohner, um mit dessen Worten zu sprechen, völlig „unerwartet“ geschieht und jenes Ereignis wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben vergleichbar mit den Geburtswehen einer schwangere Frau die Welt völlig unvorbereitet treffen wird und genau dann kommt, wenn die Erdbewohner sich in völliger Sicherheit wähnen und sagen: "Friede und Sicherheit!" und für sie anscheinend keinerlei Gefahr zu erkennen ist. Jedoch genau dann geschieht das Unerwartete.
Denn genau jetzt werden die ersten vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 freigesetzt, indem sie vom Lamm Gottes aus dem Himmel her entfesselt werden und den Startbefehl "Los!" erhalten. Und sofort beginnen sie nun mit ihrem verderblichen Wirken.
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Und es gibt doch noch sehr viele weitere dieser Achtungszeichen und Worte in der Bibel, die unweigerlich darauf hinweisen, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht (vgl. in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Die allerwichtigsten dieser Achtungszeichen und Worte in der Bibel seien nachfolgend aufgezeigt:

Erstens: Das Hörbarwerden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« ist das signifikanteste Indiz und der wichtigste Indikator dafür, daß die in Daniel 9, 27 beschriebene und aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels und damit gemeinte »Zeit der Trübsal« bereits angebrochen ist. Die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« steht nun unmittelbar vor der Tür. Denn wir vertreten diese neue Entrückungslehre (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre" und "Die Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«, mit welcher auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit endet und die Gerichtszeit beginnt, ist eine Lebensrettung vor dem tödlichen Zorn des Antichrist").
Sobald dieses lästerliche »Maul« vernehmbar ist, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher und bereits existenten Betreiber geben (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«")?
Das Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« ist darum der wichtigste Indikator dafür, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" wenn auch nur verdeckt trotzdem bereits real existent auf der Erde hier ist. Und aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wissen wir, daß das Spottreden führende »Maul« markanterweise zudem geschmacklos in einer verunglimpfenden Art und Weise über "große Dinge" spricht.
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Zweitens: Muss nicht das Spottreden führende »Maul« des Antichrist zur "Zeit des Endes", sobald es vernehmbar werden wird, unentwegt unter folgendem Zeichen stehen? Denn arbeitet der Antichrist zur "Zeit des Endes", gerade deswegen, weil er in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet wird, nicht hauptsächlich hierüber aktiv auf seinen geplanten Machtaufstieg hin? Und muß er es dann nicht sehr wohl seinem Namen gemäß und da hier die Mehrzahl Nationen angegeben ist, während der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« alle der dann noch bestehenden "Starken", d. h. politischen, wirtschaftlichen und militärischen Großmächte der Erde und zwar wie in Daniel 8, 25 formuliert ganz plötzlich und "unerwartet" d. h. überfallartig militärisch besiegen (vgl. das in Daniel 8, 24-25 Gesagte)?
Wenn also der Antichrist zur "Zeit des Endes" von Anfang seines Wirkens an konsequent nach dem Erlangen der Weltmacht strebt, wird er dann nicht, wenn auch nur verdeckt, trotzdem und mit großem Nachdruck und aller Konsequenz darauf zuarbeiten, alle jetzt noch existierenden Machtstrukturen zu entwerten und zu zerstören?
Wozu aber betreibt der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem Spottreden führenden »Maul« diese zeitfressende, aufwendige und lügenbehaftete Hetzkampagne, um damit bestehende Machtstrukturen bereits lange vor seinem militärischen Großangriff anzuschwärzen und politisch, wirtschaftlich und moralisch zu entwerten?
Erkennen wir es nicht? Ohne erkennbaren Grund zerstört sich nun mal Bewährtes sehr schlecht und wird er nicht dazu in der Lage sein, die Staatsbürger jener Länder, die er entmachten möchte, zum entsprechenden Handeln zu gewinnen und zur Mitarbeit zu bewegen.

Unter diesen Aspekten sind auch die nachfolgend angeführten beiden Zitate zu betrachten:
»In einer Erörterung der Siegel hat Gary Cohen geschrieben: "Die ersten fünf Siegel enthalten offensichtlich Gerichtshandlungen, die durch die göttliche Vorsehung bewirkt werden. Es sind Gerichte, die Gott aufgrund seiner heiligen und weisen Kontrolle aller in der Welt vorkommenden Geschehnisse aus natürlichen Ursachen entstehen läßt."«
(Zitat aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 167)

Es muß also tatsächlich so sein:
»Alles, was während der ersten fünf Siegel passiert, wird durch Menschen eingefädelt und vollbracht, die die Ereignisse von Offenbarung 6, 1-11 anstiften und vorwärtstreiben.«
(Zitat von David Cooper aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 168)

So ist also der erste der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8, der wie aus Offenbarung 6, 1 ersichtlich vom wahren Lamm Gottes mit dem Befehl „Los!“ auf die Bühne dieser Welt gerufen wird und der nur äußerlich gesehen dem im Buch der Offenbarung skizzierten Bild Jesu Christi gleicht, so wie in Offenbarung 6, 2 aufgezeigt ganz und gar ein Mensch und dazu noch ein Kriegsherr und siegreicher Welteroberer zugleich, welcher, sobald er in seinem zerstörerischen Handeln vom Himmel her freigegeben werden wird, ab jetzt "offen (und mit nunmehr ungezügelter Gewalt) hervortreten" wird und nun so wie aus Offenbarung 6, 2-8 ersichtlich über die ganze Erde ein globales Verderben bringt.
Und bedenken wir hier: Wenn man das in Offenbarung 6, 9-10 Gesagte tiefgründig betrachtet, wie kann es dann möglich sein, dass zum Zeitpunkt des Öffnens des 5. Siegels Gottes persönliches und in das Schicksal der Menschen eingreifendes Handeln, also Gottes Zorn der Vergeltung zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen haben kann?
Mit anderen Worten gesagt: Wie also kann Gottes eingreifendes Handeln durch sein Gericht dann bis dato bereits in Gang gekommen sein, bis zu diesem Zeitpunkt, an dem die Märtyrer der »Zeit der Trübsal« bereits laut zu ihm nach Vergeltung schreien? Und dies tun sie doch mit triftigem Grund, nämlich weil das Brechen der ersten vier Siegel dann bereits vollzogen ist.
Was also in den zuvor liegenden ersten vier Siegel-Gerichten geschah, war sein plötzlicher Wutausbruch und das Losbrechen seiner aggressiven Machtentfaltungsphase, also nicht schon der in Gang gekommene göttliche Zorn der Vergeltung, sondern der durch seinen Sturz aus dem Himmel auf die Erde herab von Satan in ihm angefachte »Zorn des Antichrist«.

Denn schreien nicht lt. Offenbarung 6, 9-10 die unten am Altar befindlichen Seelen derer, die zuvor umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen mit lauter Stimme dann immer noch:
"... Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange (noch) richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, (die dich hassen und verfolgen und) die auf der Erde wohnen?"
(aus Offenbarung 6, 10; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
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Drittens: Es gibt jedoch noch etwas ganz Spezielleres, was jene Zeitphase unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« und damit auch vor der  Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde charakterisiert und so unverkennbar macht:
31 Dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, ihr Lieben, in welchem ich euren lauteren Sinn erwecke und euch erinnere,
2 daß ihr gedenkt an die Worte, die zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten, und an das Gebot des Herrn und Heilands, das verkündet ist durch eure Apostel.
3 Ihr sollt vor allem wissen, daß in den 
letzten Tagen (gemeint ist: in den allerletzten Tagen vor der Erfüllung der Verheißung seines Kommens, also derjenigen der Wiederkunft unseres Herr Jesus Christus zur Entrückung) Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, (wobei sie dabei) ihren eigenen (d. h. u. a. auch sexuellen) Begierden nachgehen
4 und (über diese in verunglimpfender Art und Weise redend verächtlich) sagen: Wo bleibt die (Erfüllung der) Verheißung seines Kommens?
(2. Petrus 3, 1-4; Hervorhebung und ungefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Könnte Petrus uns mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagten nicht auch sagen wollen, daß erst dann, wenn im Zusammenhang mit dem verächtlichen Reden seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« (in einer verunglimpfenden Art und Weise) über die Verheißung seines Kommens gespottet werden wird, die letzten Tage vor der damit gemeinten Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde angebrochen sind bzw. erst zu jener Zeit das Kommen Jesu für die Gemeinde unmittelbar vor der Tür steht? Dieser Umkehrschluß liegt doch ganz nahe und verändert nicht den Sinn.
Und wird sich Gott in diesem Punkt längere Zeit so massiv spotten lassen? Gewiß nicht. Die Strafe darüber, daß sich die Menschen vom "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« zum Mitspotten verführen lassen, wird auf dem Fuße folgen und in Kürze das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen. Denn die Bibel sagt uns in Galater 6, 7: "Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten."
Geben wir also darauf äußerst gut acht, daß uns der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe dieses Spottreden führenden »Maules« nicht zum Mitspotten anstiften kann und daß wir uns als Christen entschieden davon distanzieren! Denn genau das ist es, was die Welt gerichtsreif macht.

Will uns unser Herr Jesus damit nicht sagen:
»Ihr sollt vor allem wissen, und dies ist das klare Erkennungszeichen, dass die allerletzten Tage unmittelbar vor der Entrückung der Gemeinde angebrochen sind, wenn (im in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« des Antichrist) die Verheißung von Jesu Kommen für seine Gemeinde, also ihre Entrückung, zum zentralen Gegenstand des Spottes und Hohnes werden wird.
Mann achte also genau darauf, sobald der Antichrist damit beginnt, über das Thema Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi in verächtlicher bzw. verunglimpfender Art und Weise zu lästern und zwar in dem Sinn, dass diese den Seinen Gottes zwar angekündigt worden war, jedoch bislang immer noch ausgeblieben ist. Denn er stellt dabei die darauf Wartenden völlig lächerlich machend Gottes Verheißung zur Herausrettung der Gemeinde völlig in Frage und streut damit massive Zweifel aus derart, ob es denn wohl jemals zu so etwas kommen kann und so, als wäre diese Hoffnung der Christen die allergrößte Torheit.«
(2. Petrus 3, 3-4; Übersetzung u. Auslegung vom Verfasser dieser Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)

Die Spötter aus 2. Petrus 3, 3 wollen damit zum Ausdruck bringen: Zur Entrückung der Gemeinde, auf die ihr hofft und auf die ihr im Sinne von Hebräer 9, 28 und in Anlehnung an Römer 8, 25 und Römer 12, 12 geduldig und sehnsuchtsvoll wartet, wird es nie kommen. Und das ist als ein massiver Entmutigungsversuch zu werten, mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" erreichen will, daß die auf die in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen Entrückung und Vollendung der Gemeinde wartenden Christen, ihre Hoffnung darauf, daß sie ihr Herr Jesus vor dem Beginn der »Zeit des Zorns« zu sich in sein himmlisches Reich retten wird, begraben sollen. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" raubt damit den Kindern Gottes den Mut, an die mit der "Verheißung seines Kommens" gemeinte und vor dem Beginn der in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« zu erwartenden und uns davor herausrettenden "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" zu glauben und daran festzuhalten. Denn diese Hoffnung der Christen der Endzeit auf die Erwartung einer solch speziellen Rettungsaktion ihres Herr vor dem kommenden Gericht hat, auch wenn darüber die Meinungen unter ihnen auseinander gehen, doch eine biblisch fundierte Grundlage (vgl das in 1. Thessalonicher 4, 13 - 5, 11; 1. Korinther 15, 51-53 und Gesagte).

Also allerspätestens dann, also "... wenn über die Verheißung seines Kommens (zur Entrückung maßlos) gespottet werden wird ...", muß die "Zeit des Endes" und nicht nur das, sondern müssen sogar die allerletzten Tagen vor der Erfüllung der Verheißung seines Kommens wirklich angebrochen sein. Denn Petrus sprach in 2. Petrus 3, 3 diesem Zusammenhang, wenn dies geschieht, von "... den (aller-)letzten Tagen ...". Und das, was uns Petrus in 2. Petrus 3, 3-4 sagen wollte, wird die Welt, weil sich dagegen nur wenige empören werden, erst so richtig gerichtsreif machen und die Gnadenzeit ablösende und in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« heraufbeschwören. Jetzt erst, wenn dieses furchtbare Spotten vernehmen werden, dürfen wir mit Gottes strafendem Eingreifen rechnen und Jesu nächstes Kommen in unserem Leben in Kürze und ganz real erwarten. Und erst dann können Christen von sich behaupten, daß sie die Rettungsaktion Gottes in sein himmlisches Reich sehr wahrscheinlich noch selbst miterleben werden und dadurch den leiblichen Tod nicht sehen brauchen.
So lange also, bis über die Verheißung von Jesu Kommen zur Entrückung der wartenden universellen Gemeinde öffentlich vernehmbar verächtlich gespottet werden wird, soll es also noch dauern, bis es schließlich tatsächlich so weit ist und die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nun unmittelbar vor der Tür steht!
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Viertens:
Und daß sich die Erdbewohner vom "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« bzgl. der (Erfüllung der) der in 2. Petrus 3, 4 genannten "Verheißung seines Kommens" zudem auch noch zum Mitspotten verführen lassen, wird der Welt in Kürze das in der Bibel in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringen. Geben wir also darauf äußerst gut acht, daß uns der "Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 mithilfe seines Spottreden führenden »Maul«, dann wenn er über Gottes Verheißungen zu den göttlichen endzeitlichen Rettungsplänen herzieht, nicht auch zum Mitspotten anstiften kann! Heisen wir dies, in dem wir darüber schweigen, nicht für gut, sondern distanzieren wir uns öffentlich davon.
Wissen wir doch aus 1. Johannes 2, 18+22 nur zu gut, in welche Richtung ein in dieser Art und Weise einmal in Gang gekommenes Spottreden weiter geht:

1. Johannes 2, 18+22.
1. Joh 2,18+22
aus der Lutherbibel 1884:

18 Kinder, es ist (besser es wird und achtet darauf, genau dann, wenn das euch in Vers 22 prophetisch Angekündigte eintrifft,) die letzte Stunde (unmittelbar vor der in 2. Petrus 3, 3-4 genannten Erfüllung der Verheißung von Jesu Kommen für die Gemeinde angebrochen sein)! Und wie ihr gehört habt (deutlicher: Wenn es euch bewusst geworden ist), daß der Antichrist kommt, so sind nun (gemeint ist: so werden dann zu diesem Zeitpunkt) schon viele Antichristen (bzw. bereits viele seiner Vorläufer bzw. Vorschattierungen vorher) gekommen (sein); daran erkennen wir (d. h. wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" das in Vers 22 Prophezeite tatsächlich genauso praktiziert, wird es euch dann erst so richtig deutlich), daß es (jetzt) die letzte Stunde (vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der Verheißung von Jesu Kommen für die Gemeinde) ist (noch deutlicher: daß jetzt die letzte Stunde vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der Verheißung von Jesu Kommen für die Gemeinde angebrochen ist).
...
22
(Denn) Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist (besser: dies muss er doch tatsächlich sein), der (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnet (d. h. die Sohnschaft Gottes zumindest eine Zeit lang verneint).

(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

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Übersetzung u. Auslegung von 1. Joh 2,18+22 durch den Verfasser dieser Homepage:

»Liebe Kinder Gottes der Endzeitgemeinde Jesu Christi achtet gut darauf:
Da ihr jetzt erkannt habt bzw. weil es euch nun bewusst geworden ist, dass der 
Antichrist kommt bzw. dass euch sein in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 angekündigtes "offenes Hervortreten", das mit seiner aggressiven Machtergreifungsphase und der Vernichtung von Gottes Weltordnung
verbunden ist, nun unmittelbar bevorsteht, achtet sehr genau darauf, was er mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« zu Euch spricht.
Denn dies wird er ganz zuletzt mit Gewissheit tun, weltweit zu proklamieren, dass unser Herr Jesus nicht sein Sohn und der Christus
Gottes ist. Seine unverschämte Gotteslästerung wird unwiderruflich die "letzte (Zeit-)Stunde" vor der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde einläuten, ohne Umschweife die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« in Gang setzen und auf der Erde mit sofortiger Wirkung und ohne weiteren Verzug die Gerichtszeit einleiten.
Also genau zu demjenigen Zeitpunkt, wenn der Antichrist (und das tut er vermutlich mit seinem Spottreden führenden »Maul«) Gott als den Vater und Jesus Christus als seinen Sohn zu leugnen beginnt, und daran wird es euch offensichtlich erkennbar werden, dass derjenige, der hinter diesen Lästerungen steht, tatsächlich der prophetisch angekündigte Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, genau dann wird die 
"letzte (Zeit-)Stunde" unmittelbar vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der Verheißung von Jesu Kommen für die Gemeinde angebrochen sein.
Jetzt ist es demnach wirklich und unumkehrbar soweit:  Seid nun zu eurem Entfliehenkönnen zu Gott jederzeit bereit (gemeint ist das
Lukas 21, 34-36 Gesagte) und rechnet nun ernsthaft damit, dass euch unser Jesus nur wenig später zu sich in sein himmlisches Reich rettet. D. h. die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde wird jetzt tatsächlich in aller Kürze, d. h. möglicherweise schon in wenigen (Zeit-)Minuten danach herangekommen sein.«


(1. Johannes 2, 18+22; Übersetzung u. Auslegung vom Verfasser dieser Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)



Muß dann nicht der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« mithilfe seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 angegekündigten (Läster-)»Maules«, dessen alleiniger Betreiber er nach den Aussagen der Bibel offensichtlich ist, in schamlosester Art und Weise versuchen, Gottes Sohnschaft abzusprechen? Und damit wird der in 2. Thessalonicher 2, 3 als solcher bezeichnete "Sohn des Verderbens" unseren Herrn Jesus Christus, den Messias der Juden, verbal seiner göttlichen Vollmachten enterben, um so den nun zweifenden Erdbewohnern ihre Heilsgewißheit zu rauben? Denn mit dem spöttischen Reden jenes »Maules« in jener Richtung stellt der verschlagene Antichrist zur »Zeit des Endes« Gottes tätige Liebe zu uns Menschen sowie die Kraft seiner Vergebung in Frage. Achten wir also genau darauf: Wenn der Antichrist zur »Zeit des Endes« meit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnet, d. h. die Sohnschaft Gottes zumindest eine Zeit lang verneint, wird die (aller-)letzte Stunde unmittelbar vor der in 2. Petrus 3, 3-4 genannten Erfüllung der Verheißung seines Kommens angebrochen sein!

Es gibt also tatsächlich noch etwas, sehr Spezielleres, was die letzten (24-Stunden-)Tage jener Zeitphase unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« charakterisiert und was diese ohne Zweifel unverkennbar macht. Und wir glauben, und das ist unsere neue Entrückungslehre: Unmittelbar vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« wird die mit der in 2. Petrus 3, 3-4 genannten Erfüllung der Verheißung seines Kommens gemeinte Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sein. Denn sowohl Petrus, der sich mit seiner Prophetie in 2. Petrus 3, 3-4 auf die letzten Tage bezog als auch Johannes, der uns in 1. Johannes 2, 18+22 mitteilte, was in den letzten (Zeit-)Stunden vor dem Wiederkommen unseres Herr Jesus Christus Unglaubliches geschieht, hatten uns doch in dieser Beziehung eindringlich gewarnt. Und der Verfasser dieser Homepage stellt in diesem Zusammen mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Genannten eine Querverbindung zum Spottreden führenden »Maul« her, dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« ist.
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Fazit: Der Gott des Himmels setzt uns neben der Prophetie zum in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 beschriebenen "Wiederergrünen des Feigenbaumes" und der biblischen Ankündigung des großen Ereignisses zum "Land im äußersten Norden" aus Hesekiel 38, 1-3+8-23 bzw. zum in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12 erwähnten "Land des Nordens" mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagten zwei letzte Hinweisschilder und unverkennbare Achtungszeichen, bevor es tatsächlich so weit ist und Jesu Wiederkunft für die Gemeinde geschieht (vgl. in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").

Hierbei und man achte darauf, wird in 2. Petrus 3, 3-4 von einer Situation gesprochen, welche, sobald sie eintritt, die letzten Tage der Gnadenzeit auf der Erde einläuten. Und in 1. Johannes 2, 18+22 wird von einem Tatbestand gesprochen, der sogar erst in den letzten Stunden vor der Entrückung der Gemeinde also, und davon gehen wir aus, kurz vor dem dann nachfolgenden Losbrecher der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« eintreten wird.
Wir, die wir der auf die Wegnahme bzw. Entrückung wartenden universellen Gemeinde angehören, dürfen diese beiden letzten Warnschilder, die uns der Himmel noch setzen wird, auf keinen Fall übersehen. Es könnte uns sonst leicht unser Leben kosten (vgl. im Kapitel "Wer sich über die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nicht retten läßt, wird dem Versucher, dessen Kommen das Werk des Satans ist und seinem Zorn ausgeliefert, dem Verderber und seinem Verderben preisgegeben und kommt ins Gericht über die Welt").  

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Und hier die letzten Achtungszeichen der Bibel, bevor die Entrückung geschieht, in einer tabellarischen Übersicht zusammengefaßt:

Die Entrückungsampel von Bernd Damisch

"Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus."

(2. Thessalonicher 3, 5 aus der Lutherbibel 2017)


Die letzten Achtungszeichen der Bibel, bevor die Entrückung geschieht

Denn nicht nur "... posaunen wird es ..." (vgl. 1. Korinther 15, 52).

Der Gott des Himmels setzt uns neben der Prophetie zum in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 beschriebenen "Wiederergrünen des Feigenbaumes" und der biblischen Ankündigung des großen Ereignisses zum "Land im äußersten Norden" aus Hesekiel 38, 1-3+8-23 bzw. zum in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12 erwähnten "Land des Nordens" mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagten zwei letzte Hinweisschilder und unverkennbare Achtungszeichen, bevor es so weit ist und nach mehreren weltweit hörbaren Posaunensignalen Jesu Wiederkunft für die Gemeinde, d. h. ihre Entrückung tatsächlich geschieht (vgl.in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und hier die letzten Achtungszeichen der Bibel, bevor die Entrückung tatsächlich geschieht, in einer Entrückungsampel mit Warnstufen anschaulich dargestellt:

Entwarnung:

(Gerettet! In Sicherheit gebracht und als von unserer Schuld Erlöste stehen wir nun jubelnd vor Jesus Christus um seinem himmlischen Thron!)

(Der Blick dorthin, wo wir sein werden, nachdem die Entrückung geschah, ist ein Blick in das Himmelreich Gottes. Denn unser Herr Jesus rettet uns am Tag der Entrückung und nach unserem Dafürhalten noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns«, zu sich in sein himmlisches Reich.)

"9 Danach sah ich, und siehe, eine große Schar (geretteter Menschen), die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen,
10 und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem (bzw. unsere Rettung kommt von ihm), der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!
...
14 ...
Diese sind's, die gekommen sind aus der Zeit der Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. (Offenbarung 7, 14 schließt damit sowohl eine Vorentrückungslehre -Prä-Tribulationismus- als auch eine Entrückung nach der Trübsal -Post-Tribulationismus- aus.)
15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
16 Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze;
17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."
(Offenbarung 7, 9-10+14-17; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Warnstufe Dunkelrot: 

(Die Entrückung ist da und die Posaune Gottes ruft: Mach dich bereit und komm!)

Unmittelbar vor dem großen Ereignis der Entrückung der Gemeinde werden überall auf der Erde mindestens 3 laut vernehmbare Posaunensignale Gottes zu hören sein, "... denn posaunen wird es ..." (aus 1. Korinther 15, 52).
Jetzt ist das Ende der Gnadenzeit erreicht und die 
Entrückung der Gemeinde tatsächlich da (vgl. nochmals das in 1. Korinther 15, 52 Gesagte):
"16. Denn der Herr selbst wird unter dem Feldherrnruf (d. h. mit Kriegsgeschrei), unter der Stimme (besser mit »dem Schrei«) des Erzengels und unter der (auf der ganzen Erde hörbaren und letzten) Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen;
17. hernach werden wir, die Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt
(d.h. mit Kraft hastig von der Erde weggerissen) werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein." (vgl. auch die Parallelstelle in
1. Korinther 15, 51-52)

(Thessalonicher 4, 16-17; Zürcher Bibel 1860; Hervorhebungen u. Klammertexte durch den Verfasser der Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)

Und der Verfasser dieser Homepage erwartet das Ereignis der
 Entrückung der Gemeinde nur Sekundenbruchteile, bevor unser Gott den Satan aus dem Himmel hinab auf die Erde stürzt, wo dort sogleich darauf die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« anbricht und damit die die Gnadenzeit ablösennde Gerichtszeit beginnt.

Davor werden wir bewahrt.

Denn dieses in Offenbarung 12, 1-12 beschriebene folgenschwere Ereignis ist ein Kampf, den unser Herr Jesus, selbst wenn Satan so pfeilschnell wie ein Blitz vom Himmel fallen wird (vgl. das bei Lukas 10, 18 Gesagte), weil unser Herr bei seinem uns rettenden Eingreifen schneller als der zornige Feind sein wird, für uns gewinnt.

Warnstufe Rot:

»Liebe Kinder Gottes der Endzeitgemeinde Jesu Christi achtet gut darauf:
Da ihr jetzt erkannt habt bzw. weil es euch nun bewusst geworden ist, dass der Antichrist kommt bzw. dass euch sein in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 angekündigtes "offenes Hervortreten", das mit seiner aggressiven Machtergreifungsphase und der Vernichtung von Gottes Weltordnung verbunden ist, nun unmittelbar bevorsteht, achtet sehr genau darauf, was er mit seinem in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« zu Euch spricht.
Denn dies wird er ganz zuletzt mit Gewissheit tun, weltweit zu proklamieren, dass unser Herr Jesus nicht sein Sohn und der Christus Gottes ist. Seine unverschämte Gotteslästerung wird unwiderruflich die "letzte (Zeit-)Stunde" vor der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde einläuten, ohne Umschweife die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene letzte »Zeit des Zorns« in Gang setzen und auf der Erde mit sofortiger Wirkung und ohne weiteren Verzug die Gerichtszeit einleiten.
Also genau zu demjenigen Zeitpunkt, wenn der Antichrist (und das tut er vermutlich mit seinem Spottreden führenden »Maul«) Gott als den Vater und Jesus Christus als seinen Sohn zu leugnen beginnt, und daran wird es euch offensichtlich erkennbar werden, dass derjenige, der hinter diesen Lästerungen steht, tatsächlich der prophetisch angekündigte Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, genau dann wird die "letzte (Zeit-)Stunde" unmittelbar vor der in 2. Petrus 3, 4 genannten Erfüllung der Verheißung von Jesu Kommen für die Gemeinde angebrochen sein.
Jetzt ist es demnach wirklich und unumkehrbar soweit:  Seid nun zu eurem Entfliehenkönnen zu Gott jederzeit bereit (gemeint ist das Lukas 21, 34-36 Gesagte) und rechnet nun ernsthaft damit, dass euch unser Jesus nur wenig später zu sich in sein himmlisches Reich rettet. D. h. die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde wird jetzt tatsächlich in aller Kürze, d. h. möglicherweise schon in wenigen (Zeit-)Minuten danach herangekommen sein.«
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(1. Johannes 2, 18+22; Übersetzung u. Auslegung vom Verfasser der Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)

Warnstufe Gelb:

»Ihr sollt vor allem wissen, und dies ist das klare Erkennungszeichen:
Die "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der universellen Gemeinde werden genau dann anbrechen, wenn (im in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maul« des Antichrist) die Verheißung von Jesu Kommen für seine Gemeinde, also ihre Entrückung, zum zentralen Gegenstand des Spottes und Hohnes werden wird, so, als wäre diese große Hoffnung der Christen die allergrößte Torheit und alles Warten darauf völlig umsonst.
Die Erwartung der Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes", die in der Tat ihre große Hoffnung auf Rettung vor dem in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36; Offenbarung 6, 1-8 und Jesaja 28, 14-15+22 angekündigten Verderben ist, also vor demjenigen großen Unglück, das der Prophet Daniel in Daniel 8, 19ff. als die letzte »Zeit des Zorns« beschreibt, wird dabei so richtig durch den Dreck gezogen.
Und damit wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar bei vielen Menschen ankommen, obwohl in diesem Zusammenhang in der Bibel die dann bestehende Situation auf der Erde davor warnend mit den Tagen zur Zeit Noahs und den Zeiten Lots verglichen wird (vgl. in Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30).
Und wir sollten an dieser Stelle unbedingt bedenken: Das in 2. Petrus 3, 3-4 angekündigte Spotten über die spezielle Verheißung von Jesu Kommen für seine Gemeinde in der breiten Öffentlichkeit und vor allen Dingen, dass man noch dazu in christlichen Kreisen traurigerweise und besseren Wissens wahrscheinlich trotzdem darüber schweigt, wird die Welt erst gerichtsreif machen und das Kommen der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« heraufbeschwören.«
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(2. Petrus 3, 3-4; Übersetzung u. Auslegung vom Verfasser dieser
Homepage, Bernd Damisch, www.bleibtgottesliebe.de)

Diese "letzten Tage" unmittelbar vor der Entrückung der universellen Gemeinde aus 2. Petrus 3, 3 verlängern sich möglicherweise noch, da sich die versprochene Wiederkehr unseres Herrn Jesus Christus sehr wahrscheinlich noch eine Zeit lang darüber hinweg hinauszögert. Dies geschieht allein darum, damit noch viele Menschen nicht dem kommenden Verderben preisgegeben werden müssen, sondern Buße tun und davor gerettet werden können:
9 Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren.
...
14 Bemüht euch deshalb darum, liebe Freunde, (in der begründeten Hoffnung auf seine Wiederkehr am Tag der Entrückung der auf ihn wartenden universellen Gemeinde jederzeit) ein reines und tadelloses Leben im Frieden mit Gott zu führen, während ihr auf dies alles wartet.
15 Und denkt daran: Gott wartet (mit der Erfüllung dieser uns gegebenen Verheißung immer noch), damit die Menschen (nicht dem kommenden Verderben preisgegeben werden müssen, sondern angenommen werden können und davor) gerettet werden (in der Einheitsübersetzung 2016 heißt es in Vers 15: »Und die Geduld unseres Herrn betrachtet als eure Rettung. ...«). Das hat euch ja auch unser lieber Bruder Paulus mit der Weisheit geschrieben, die Gott ihm gab -
16 und dies in all den Briefen, in denen er sich dazu äußert. Manche seiner Aussagen sind schwer zu verstehen, und unwissende, unsichere Menschen werden ihren Sinn verdrehen und entstellen. So werden sie es auch mit den anderen Schriften machen. Die Folge wird ihr eigenes Verderben sein.

(2. Petrus 3, 9+14-16 aus Neues Leben. Die Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Warnstufe Grün:

Das Hörbarwerden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« ist das signifikanteste Indiz und der wichtigste Indikator dafür, dass der Antichrist zur "Zeit des Endes" wenn auch nur verdeckt trotzdem bereits auf der Erde hier ist. Sobald es hörbar wird, startet die 1. Hälfte der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels bzw. beginnt auf der Erde die in Offenbarung 7, 14 erwähnte »Zeit der Trübsal«.
Und muss das der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht auch tun, auf diese Weise und ab jetzt aktiv auf seinen geplanten Machtaufstieg hinzuarbeiten. Wenn also der Antichrist zur "Zeit des Endes" von Anfang seines Wirkens an konsequent nach dem Erlangen der Weltmacht strebt, muß er dann nicht wenn auch nur verdeckt trotzdem und mit großem Nachdruck darauf zuarbeiten, alle jetzt noch existierenden Machtstrukturen zu entwerten und zu zerstören?

Und sollte diese Zielrichtung des betrügerischen Wirkens des mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten und in Offenbarung 13 beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer dann nicht der unverkennbare Grundtenor seines Spottredens sein? Und müsste das in lügenbehafteter Art und Weise angestrebte Ruinieren und Vernichten der "Starken" dieser Erde dann nicht an einem die bestehenden Weltregierungen anschwärzenden und staatsfeindlichen Reden seines »Maules« erkennbar sein?
Gilt es für den Antichrist zur "Zeit des Endes" doch, die mit den drei der in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" gemeinten »Starken« aus Daniel 8, 24 (mit denen alle diejenigen federführenden Nationen der Erde gemeint sind, die in dieser Zeit zu den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Führungsmächten der Erde zählen) bereits lange vor seiner aggressiven Machtergreifungsphase gehörig in Mißkredit zu bringen und moralisch zu entwerten, also bereits schon lange bevor er diese Nationen der Erde schließlich auch noch militärisch ganz und gar vernichten wird.

So wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das klug eingefädelte Reden seines Spottreden führenden »Maules« das Recht zu Boden werfen, im großen Maßstab den Abfall von Gott bewirken (vgl. in 2. Thessalonicher 2, 3), die Liebe in vielen zum Erkalten bringen (vgl. in Matthäus 24, 12) sowie Gottes bestehende Weltordnung anschwärzen und seinem Namen »Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 entsprechend provogatorisch Satan auf den Thron Gottes erheben (vgl. auch die Botschaft des ehemaligen Präses vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden - BFP, Pastor Ingolf Ellßel: 1968 Prophetie erfüllt, Jesus kommt!; die eine Prophetie mit erstaunlicher Genauigkeit einer 90-jährigen Norwegerin aus dem Jahr 1968 zum Inhalt hat).
Er wird dabei diejenigen Menschen, die ihre geistige Heimat im Himmel haben, mit böser Absicht und aus taktischem Grund psychologisch ausgeklügelt "verunglimpfen" und "in Verruf bringen", sie denunzieren, verspotten sowie in diskriminierender Art und Weise ganz gezielt ärgern (vgl. in Offenbarung 13, 6).
Jedoch aufgepasst: Das alles steht unter der Zulassung Gottes und beinhaltet Gottes letzte große Prüfung, welche ebenso, und da werden auch die Christen keine Ausnahme sein, seine auf ihre Entrückung wartende Endzeitgemeinde trifft (vgl. in 2. Thessalonicher 2, 9-12).

Kurzum, der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 wird durch das spöttische Reden seines »Maules« dafür Sorge tragen, daß die Menschen der Erde das Vertrauen in ihre politischen Führungen völlig verlieren, sich in ihrem persönlichen Alltag nicht mehr in der tätigen Liebe üben, sondern stattdessen Gefallen am Spotten und an der Ungerechtigkeit finden. Und falls sie auf ihrem falschen Weg nicht umkehren und Buße tun, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" ihre toxisch gewordene innere Haltung derart zementieren können, dass sie verloren gehen (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 9-12). 
Auf diese gemeine Art und Weise knöpft der Satan wahrscheinlich dann doch noch von ihrem Herrn Jesus Christus einige seiner Gotteskinder ab bis dann die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde tatsächlich kommt.

Heißt es nicht in Offenbarung 13, 5 dort sinngemäß: Seht euch vor. Denn nur Ihm, speziell dem Tier (allein), wurde ein verführerisches »Maul« gegeben, das lästerlich redete und das auch, und dieser Umstand charakterisiert das Ganze besonders gut, in einer diese verunglimpfenden Art u. Weise über "große Dinge" spricht!
Und bei diesem in Offenbarung 13, 5 aber auch in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Reden über "große Dinge" handelt es sich, und man merke hier auf, um das Reden über die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es geht damit zentral um das Thema "das Wiederkommen des Messias Gottes, Jesus Christus und sein kommendes Messianisches Reich".

Könnte man dann nicht auch sagen: Mit seinem Spottreden führenden »Maul«, das allein ihm gegeben ist, wird der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« das in 2. Petrus 3, 3-4 Gesagte berücksichtigend einerseits in spöttischer Art und Weise über die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sprechen, jedoch im gleichen Atemzug ein Messianisches Welt- bzw. Tausendjähriges Friedensreich bzw. die Herrschaftszeit des Christus Gottes auf Erden ankündigen, auf dessen Thron er sich später, und dies steht doch ganz in seiner Absicht, selbst setzen wird?
Also aufgepasst: Der Antichrist zur »Zeit des Endes« wird bzgl. der Erkenntnis über unsere prophetischen Zukunftserwartungen bewusst Nebelgranaten werfen. Darum also wird die auf die Ankunft ihres Herrn wartende Gemeinde Jesu Christi, was ihre lebendige Messiaserwartung betrifft, noch kurz vor Erreichen ihres Zieles müde werden und in dieser Hinsicht teilweise geistlich gesehen sogar eingeschlafen sein (vgl. in Matthäus 25, 1-13). 
Die Entrückungsampel - Bernd Damisch

(vgl. auch in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20")
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Es ist also für unser Leben sehr bedeutungsvoll, ja äußerst wichtig, denn es steht in direktem Zusammenhang mit dem baldigen "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes", und darum möchten wir es hier nochmals wiederholen, was sich am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde im Himmel und auf der Erde ereignen wird. Darum sollen nachfolgend und in chronologisch geordneter Reihenfolge die diesbzgl. wichtigsten in der Bibel verheißenen prophetischen Vorhersagen für uns aufgelistet werden (vgl. auch im Kapitel "Die Entrückung der universellen, ihrem Herrn, dem wahren Christus gehörende Gemeinde als Weg Gottes, die Seinen aller Welt Enden vor dem kommenden Verderben zu erretten" und in der grafischen Übersicht "Die Entrückung vor der »Stunde der Versuchung« bzw. (der Zeit des Zorns) des Versuchers - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20", mit der wir versuchen, einen Überblieb über die 7 (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels bzw. die damit gemeinte »Zeit der Trübsal« zu geben und hierbei die "Wegnahme bzw. Entrückung" der wartenden universellen Gemeinde ereignismäßig einzuordnen).

Dem Verfasser dieser Webseite ist es wichtig geworden, daß die Bibel nirgendwo davon spricht, daß sich die Christen grundsätzlich vor der kommenden Zeit der Weltgerichte und der in Daniel 8, 19 angekündigten letzten »Zeit des Zorns« fürchten brauchen. Denn wir müssen ja nicht ins Gericht (vgl. Johannes 5, 24 und Jakobus 5, 12). Und wir sind auch nicht bestimmt für den endzeitlichen Zorn (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und in Römer 5, 9).
Ist doch die "Wegnahme bzw. Entrückung" der wartenden universellen Gemeinde, zumal sie einen für sie bewahrenden Charakter besitzt, die allernächste Zukunftserwartung und nicht ohne Grund die große Hoffnung sowie lt. 1. Thessalonicher 4, 16-18 ersichtlich sogar der wichtigste Trost der Gemeinde (vgl. in den grafischen Übersichten "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20", mit denen wir ebenfalls versuchen, einen Überblieb über die 7 (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels bzw. die damit gemeinte »Zeit der Trübsal« zu geben und hierbei die "Wegnahme bzw. Entrückung" der wartenden universellen Gemeinde ereignismäßig einzuordnen).
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Dasjenige ist es, was unseres Erachtens nach mit ihr und unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit den in der Welt verbliebenen Menschen geschieht, dann wenn sich zu dieser Zeit Gottes schützende Hand von der Erde zurückzieht. Denn wir erwarten wie weiter oben bereits erwähnt (d. h. dem in Johannes 5, 24 und Jakobus 5, 12 sowie in 1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und in Römer 5, 9 Gesagten Rechnung tragend) die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor der in Daniel 8, 19ff. beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« (vgl. in der grafischen Übersicht "Schema der Endzeit im engeren Sinn bzw. der »Zeit des Endes« mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor der in Daniel 8,19ff. angekündigten letzten »Zeit des Zorns«", in welcher von uns versucht wurde, die wichtigsten, gesicherten und prophetisch angekündigten Zeitabschnitte, die die Endzeit im engeren Sinne beinhaltet, anschaulich darzustellen, in einem einzigen Schema übersichtlich zusammenzufassen und zudem die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde darin ereignismäßig einzuordnen):

1. Das, was am Tag der Entrückung am Thron Gottes und im Himmel geschieht, an dem Tag, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes", der bereits verdeckt unter uns ist, unter Freisetzung seines ganzen Gewaltpotenzials sich als der Bösewicht und Verderber erweisend "offen hervortreten" wird:
- Wenn der Befehl Gottes ergeht, entbrennt im Himmel ein Kampf: Der große Drache bzw. Satan u. seine Engel werden, weil nun lt. Johannes 14, 2-3 für ihre dortige Ankunft den von Gott Erlösten Wohnungen (vor)bereitet werden müssen, durch den Erzengel Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt (vgl. Offenbarung 12, 7-12). Wehe ihr, denn nun gerät dieser, da dem auf die Erde Geworfenen jetzt nur noch wenig Zeit verbleibt, in großen Zorn (vgl. Offenbarung 12, 12). Genau dies ist auch der Moment, an dem auf der Erde die in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“ bzw. »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« anbrechen wird und in der irdischen Welt die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« beginnt, für welche die Kinder Gottes eben nicht bestimmt sind. Denn zum Glück, wir müssen ja nach der Schrift, weder in diesen Zorn (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10; 1. Thessalonicher 5, 9-10 und Römer 5, 9) noch in das zu diesem parallel einhergehenden Gericht hineingehen (vgl. Johannes 5, 24Jakobus 5, 12 und Hebräer 9, 27-28).
Denn wir werden durch unseren Herrn Jesus Christus lt. Offenbarung 3, 10 vor der dort erwähnten „Stunde der Versuchung“, d. h. der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« bewahrt und nicht etwa aus ihr herausgerettet.
- Unser Herr Jesus Christus, das Opferlamm, bricht nun nach und nach die Schutzsiegel Gottes, wodurch das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet wird.
- Der Engelfürst Michael, der dem Antichrist damit sein Volk schützend bislang den Weg versperrt hatte, tritt nun beiseite, um ihn nun ungehindert durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung). D. h. der Schutz vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes", dem nun nichts mehr den Weg versperrt, wird jetzt Siegel um Siegel entfernt.
- Der Zornesfunke springt nun vom auf die Erde gestürtzten und in großen Zorn geratenen Drache augenblicklich auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" über. Nun werden die ersten vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 freigesetzt, indem sie vom Lamm Gottes aus dem Himmel her entfesselt werden und zeitlich gesehen punktgenau den Startbefehl jetzt "Los!" erhalten. Und sofort beginnen sie mit ihrem verderblichen Wirken, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" nach einer Zeit des Zurückgehaltenwerdens und Wartenmüssens nun in sehr kurzer Zeit gewaltsam an die Macht bringen wird.
D. h. aber ab jetzt wird der Friede von der Erde weggenommen werden und über die irdische Welt wie in Daniel 8, 24 prophezeit ein "ungeheures Unheil" hereinbrechen. Denn wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß der Friede von der Erde genommen wird, muß dies dann nicht auf der Erde Krieg bedeuten? Und dieses große Unglück wird dem in Offenbarung 6, 1-8 Gesagten Rechnung tragend ein globales Ausmaß annehmen und dem "vierten Teil (aller Menschen) der Erde" das Leben kosten (vgl. in Offenbarung 6, 8). Auch wenn er dabei lügt und den zürnenden Gott des Himmels als den Verursacher dieses großen Unglücks benennt, wird sich der Antichrist dabei in Wahrheit doch selbst als der »Bösewicht« erweisen (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
- Lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 kann sich erst nach der Wegnahme dessen, was ihn zurückgehalten hatte, seine Zerstörungskraft ungehindert und voll entfalten, was den Antichrist freie Bahn verschaffen und in sehr kurzer Zeit an die Macht bringen wird.
Denn der von Satan in ihm angefachte »Zorn des Antichrist« wird lt. Offb 12,12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus. So wird der Zorn des mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" ein Stück weit gestillt.
- Weil auf der Erde die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ bzw. »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« (d. h. der Versuch der massiven Täuschung der Erdbewohner) sowie die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« anbrechen, beginnt jetzt auf der Erde schlagartig das die Gnadenzeit ablösende Weltgericht, in welches wir jedoch lt. dem in Johannes 5, 24Jakobus 5, 12 und Hebräer 9, 27-28 Geschriebenen zu unserem unfaßbaren Glück nicht hineingehen müssen.
- Vor dem nun auf der Erde urplötzlich das Verderben bringenden Antichrist zur "Zeit des Endes" in absolute Sicherheit gebracht und dazu noch von unserer Schuld vollkommen erlöst, stehen wir nun dankerfüllt als "... eine große Schar (geretteter Menschen), die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen ... (und)... angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen ..." jubelnd vor Jesus Christus um seinem himmlischen Thron (vgl. das in Offenbarung 7, 9-17 zur Situation unmittelbar nach unserer Entrückung im Buch der Offenbarung biblisch Prophezeite und im Kapitel "Wo man die aus der Welt herausgerettete, bereits im Reich Gottes angekommene, universelle Gemeinde nach ihrer Wegnahme bzw. Entrückung von der Erde in der Bibel sieht").

2. Das, was am Tag der Entrückung in der irdischen Welt geschieht:
- Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird der Mensch, der seinen Bedränger, den Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das Enthüllen des Geheimnisses seiner Bosheit aufgehalten und so in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, nun im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8).
- Im Rahmen dieses Geschehens, genau dann, wenn im Himmel der mächtige Befehl Gottes ergeht und der Kampf gegen Satan und seine Engel entbrennt (vormals übersetzt: »unter dem Feldherrnruf«, also »aufgrund des militärischen Befehles« Gottes), und hier wird betont: »unter Feldgeschrei« (d. h. unter hörbarem »Kriegsgeschrei«) und unter der vernehmbaren Stimme (besser »dem Schrei«) des offensichtlich sich dann gerade in einem Kampf befindlichen Erzengels Michael (das ist der Oberbefehlshaber der himmlischen Militärstreitkräfte Gottes, der speziell für Israels Sicherheit verantwortlich ist), wird wie in 1. Thessalonicher 4, 13-18 beschrieben unser Herr Jesus Christus selbst aus dem Reich Gottes vom Himmel in den Luftraum der Erde herabkommen, um uns vor diesem für uns sicher tödlichen Zorn zu retten. Und dies geschieht unter auf der ganzen Erde deutlich wahrnehmbaren, übernatürlichen und mächtigen Posaunenklängen. Genau dann, wenn Gottes Posaune ein letztes Mal ertönt, d. h. bei dem den Aufbruch signalisierenden letzten Posaunenstoß und mitten im »Feldgeschrei« und unter den Rufen des als der Oberbefehlshaber das Heer des Herrn anführenden Erzengels Michael werden zuerst die in Christus Entschlafenen auferstehen. Denn die Lebenden sollen dabei den Toten nicht zuvorkommen (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15).
- Fast gleichzeitig, aber dennoch erst unmittelbar danach und in Bruchteilen von Sekunden, also ebenfalls beim letzten der überall auf der Erde sehr deutlich hörbaren und zum Aufbruch aufrufenden Posaunen-Signal Gottes hin erfolgt wie in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58 beschrieben die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde in die Luft, unserem Retter entgegen.
Jetzt werden wir, die wir dann gerade auf der Erde noch am Leben sind und auf unseren Retter gewartet haben, zugleich mit den unmittelbar zuvor aus ihren Gräbern aufgeweckten, in Jesus Christus Verstorbenen verwandelt und entrückt (d. h. auf übernatürlichem Weg mittels göttlicher Kraft hastig von der Erde weggerissen) werden. Dies geschieht wie in 1. Korinther 15, 52 beschrieben ganz plötzlich in einem einzigen Augenblick (Griechisch: "átomos"; d. h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment oder wie in der Elberfelder Bibel 1985 formuliert "in einem Nu") und wie bereits gesagt zur Zeit der letzten Posaune. Dieser Vorgang muß wohl für einen irdischen Beobachter so aussehen, als wenn die verwandelten Entrückten wie in (Menschen-)Wolken in die Luft hochgehoben werden und dem Herrn entgegen schweben (vgl. 1. Thessalonicher 4, 17). Und ab diesem Zeitpunkt werden wir allezeit bei unserem Herrn Jesus sein (vgl. nochmals bei 1. Thessalonicher 4, 17).
- So werden lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 sowohl er als auch die wartende universelle Gemeinde" Jesu Christi aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschriebenen) für sie sehr wahrscheinlich tödlichen Zorn (des Drachen) (ent)kommen, auf diese übernatürliche Weise der in Daniel 8, 24 und Offenbarung 6, 1-8 erläuterten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und auf diese Weise „vor“ (griech. ek) der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ bewahrt.  
Denn unser Herr Jesus wird, indem er sie gerade rechtzeitig genug und in einem unteilbaren Moment kraftvoll von Erde wegreißt, seine auf ihn wartende Gemeinde vor dem Zugriff des Antichrist gewißlich schützten und sicher aus der Gefahrenzone bergen. Denn auf der ganzen Erde beginnt nun die in Daniel 8, 19 ff. beschriebene »Zeit des Zorns« und das von Gott beschlossenes endzeitliche Verderben bricht aus (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8).
Uns jedoch, die wir zu diesem Zeitpunkt von unserem Herrn Jesus gerade noch rechtzeitig genug in sein himmlisches Reich entrückt und gerettet werden, treffen der in Offenbarung 12, 7-12 beschriebene »Zorn des auf die Erde gestürzten Drachen« und der darauf folgende »Zornesausbruch des Antichrist« nicht!
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Weil es bei dem zu erwartenden über die gesamte Welt kommenden und globalen "Verderben" kurz vor dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur "Zeit des Endes" lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-29 "... in den Tagen des (nächsten Kommens des) Menschensohns ..." einmal so sein wird wie in den Tagen Noahs und zu den Zeiten Lots bzw. wie in Lukas 17, 30 beschrieben eben auf diese Weise auch zugehen wird an dem Tage, wenn der Menschensohn offenbar werden wird, bekräftigt das doch unsere Befürchtung ungemein, dass am Tag des nächsten Kommens Jesu für die Gemeinde zu ihrer Entrückung erstens die Gnadenzeit zu Ende gehen wird und die Gerichtszeit beginnt, jedoch ebenso, dass es zweitens dann für die Christen jener Zeit genauso wie bei Noah und Lot auch hier ein unter Gottes Vorwarnung stattfindendes "unmittelbar vor dem Verderben Entfliehen können" geben wird (vgl. im Kapitel "Es wird sein wie in den Tagen Noahs oder Lots: Gott bewahrt die Welt, die vergessen hat, nach ihm zu fragen, nicht mehr vor seinen Gerichten, aber er führt kurz zuvor alle in Christus Gerechtfertigten aus ihr heraus").

Und wir rechnen wegen dieses Vergleiches des nächsten Kommens Jesu für die Gemeinde mit den Tagen Noahs und den Zeiten Lots ebenso fest damit, dass uns unser Gott durch seinen Geist der Wahrheit (gemeint ist der Heilige Geist Gottes) kurz davor an alle prophetischen Worte der Bibel bzgl. seines nächsten Kommens für die Gemeinde zu ihrer Entrückung erinnern wird. Denn hatte nicht der Gottes des Himmels sowohl Noah als auch Lot kurz vor dem kommenden Gericht und zwar in einer eindringlichen Art und Weise vorgewarnt und richtig genötigt, so dass sich beide mitsamt ihren Familien gerade noch rechtzeitig genug in Sicherheit bringen lassen konnten? Jedoch und wenn wir an den Dialog der beiden Engel mit Lot in 1. Mose 19, 15-23 denken und wie sie ihn genötigt hatten, sein schönes Haus in Sodom und alle Habe darinnen zurück zu lassen, um mit ihnen eilends mitkommen zu können, das hat doch eindeutig die Konsequenz: Gerettet werden am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde wird nur derjenige, wer alles stehen und liegen und sich auch retten läßt! Und hat uns unser Herr Jesus in diesem Zusammenhang in Lukas 17, 32 nicht sogar noch eindringlicher gewarnt, indem er im Zusammenhang mit seinem nächsten Kommen sprach: "Denkt an Lots Frau!"
Denn, wenn unser Herr Jesus uns so sehr liebt und immer noch unser Retter sein möchte, will er uns dann nicht auch heute in der schon bald zu Ende gehenden Gnadenzeit, so wie er es bei Noah und Lot getan hatte, ein Bewußtsein für die drohende Gefahr und die dann urplötzlich hereinbrechende Gerichtszeit schenken, damit wir dann, wenn es so weit ist, seine diesbezgl. Worte in der Bibel bedenken und alle notwendigen Vorbereitungen für unsere in Kürze beginnende Flucht ins himmlische Reich treffen können?
Und die Gerichtszeit wird doch an jenem Tag, wenn wir das in 1. Thessalonicher 5, 3 Gesagte bedenken, urplötzlich über die ganze Erde hereinbrechen, an dem Tag, wenn die vier apokalyptischen Reitern aus Offenbarung 6, 1-8 von Gott nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens mit dem Startbefehl "Los!" freigegeben werden und nun die in Daniel 8, 19ff. angekündigte letzten »Zeit des Zorns« beginnt.

Sollten wir dann nicht zeitnah mit Gott und den Menschen unser Leben ins Reine bringen? Es macht doch Sinn, daß wir uns auf das baldige Kommen unseres Herrn Jesus und zwar nicht nur ein bischen, sondern richtig gut und gründlich vorbereiten.
Denn erst wenn wir wie in Offenbarung 7, 14 beschrieben aktiv unsere "... Kleider ...waschen ... im Blut des Lammes ..." und diese auf diese Weise hell machen, sind wir nicht bestimmt für den in Daniel 8, 19ff. angekündigten »Zorn« (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9) und müssen nicht ins Gericht (vgl. Johannes 5, 24). Auch kommt, wie wir in derBibel an anderer Stelle lesen können, niemand zum in Offenbarung 19, 6-9 beschriebenen "Hochzeitsmahl des Lammes" hinein, ohne ein hochzeitliches Gewand zu tragen (vgl. dazu das in Matthäus 22, 11-13 Gesagte): 

Lukas 21, 34-36 aus der Schlachterbibel
34 Habt aber acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens (d. h. unvorbereitet) über euch komme! (mit "jenem Tag" ist Jesu Kommen zur Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde kurz von dem Beginn des Zorns des Antichrist gemeint)
35 Denn wie ein Fallstrick (d. h. urplötzlich) wird er über alle (Menschen) kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen.
36 Darum wachet jederzeit und bittet, dass ihr (am Tage der Entrückung) gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was (hinterher) geschehen soll (bzw. was unmittelbar danach auf dem Fuße folgt), und (um bei der Entrückung mit dabei zu sein und) zu stehen vor des Menschen Sohn!

(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
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Vielleicht läßt ja unser Gott gerade deshalb, um uns mit seinen uns in der Bibel gegebenen Hinweisschildern und Achtungszeichen so richtig wachrütteln zu können, das biblisch angekündigte Spottreden  über die Verheißung von Jesu Kommen für seine Gemeinde zu, damit wir ihn bitten können:
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»Herr Jesus, denke an mich, wenn du am Tag der Entrückung der universellen Gemeinde die Deinen in dein himmlisches Reich rettest!«

Bernd Damisch
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Wir haben also die Gewißheit, an jenem Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde mit dabei zu sein, bei Weitem nicht gepachtet. Und wir sollten Jesu Aufforderung, bereit zu sein, auf ihn so wie in Hebräer 9, 27-28 (Bibelübersetzung »Neues Leben«) beschrieben sehnsüchtig zu warten, jederzeit wachsam zu sein und wie in Offenbarung 7, 14 angewiesen aktiv unsere "... Kleider ...(zu) waschen ... im Blut des Lammes ..." und diese auf diese Weise hell zu machen, unbedingt nachkommen:
"42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr (zur Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde) kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint."
(Matthäus 24, 42-44; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Mit dieser Formulierung und Aufforderung Jesu zur Wachsamkeit und zum Gebet, die natürlich auch an uns, die wir heute zum Herrn gehören, gerichtet ist, will uns unser Herr nicht unsere Heilsgewißheit rauben. Aber sie schließt besonders wegen ihrer Eindringlichkeit dennoch die Möglichkeit einer Auswahlentrückung nicht aus.

Und denken wir doch im Zusammenhang mit der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde an das Gleichnis von den fünf klugen und fünf törichten Jungfrauen, von dem wir lt. Matthäus 25, 1-13 wissen, daß nur die fünf klugen Jungfrauen zusammen mit dem Bräutigam zum Hochzeitsfest eingehen durften. Denn zu den fünf törichten Jungfrauen sprach der Bräutigam: "... Ich kenne euch nicht."

Könnte es am Tag der Entrückung der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde mit uns Christen nicht genauso sein? Denn die Apostellehre sagt uns doch genau dieses im Zusammenhang mit der auf ihren Herrn wartenden universellen Gemeinde klar und deutlich:
»... es wird euch die ganze Zeit des Glaubens nichts nützen, wenn ihr nicht in der letzten Stunde vollkommen seid.«
(vgl. in Kapitel 16, Vers 2 der Apostellehre bzw. Didache mit der Überschrift: "Harret aus im Guten bis zum Ende, wo sich die falschen Propheten mehren.")

Hebräer 9, 27-28 aus der Bibelübersetzung »Neues Leben«
27 Und genauso, wie es bestimmt ist, dass jeder Mensch nur einmal stirbt, worauf das Gericht folgt,
28 genauso starb auch Christus nur einmal als Opfer, um die Sünden vieler Menschen wegzunehmen. Er wird wiederkommen, aber nicht noch einmal wegen unserer Schuld, sondern er wird (an diesem Tag möglicherweise nur) all denen (in Jesus Christus von ihren Sünden Erlösten) Rettung bringen (besser um diejenigen aus einer gefahrvollen Situation zu retten), die sehnsüchtig (und erwartungsvoll auf Hilfe hoffend) auf seine Rückkehr warten.

(Das ist es auch, was der Apostel Paulus erwartete als er in 2. Timotheus 4, 18 schrieb: "4.18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich (so unsere Auffassung noch vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«) retten (besser: entrücken) in sein himmlisches Reich.")
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)



Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das Enthüllen seiner Person und zwar als einen gefährlicher Verführer und Christusnachahmer, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde und bereits vor seinem "offenen Hervortreten" als der kommende »Sohn des Verderbens« in deren Bewußtsein gelangen


Wenn das nächste Kommen unseres Herrn Jesus nicht wegen der Bestrafung der Sünde wegen geschieht, sondern lt. Hebräer 9, 27-28 (ausschließlich) denen, die auf ihn hoffen, zum Heil, dann ist es, worauf wir warten, in der Tat Jesu Kommen für die Gemeinde. So stellt sich nun für uns die Frage nach dem ungefähren Zeitpunkt dieser Vereinigung mit ihm. Sollte man hierbei rein verstandesmäßig oder mit dem liebenden Herzen einer Braut, die auf ihren Bräutigam und ihre festliche Vereinigung mit ihm wartet, vorgehen?
Kann man das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen in irgend einer Weise einengen? Oder sollten wir unseren Herrn Jesus und sein zweites Kommen für die Gemeinde jederzeit erwarten?
Zweillos müssen wir auch heute für die Wiederkunft Jesu jederzeit bereit sein. Diese Haltung ist auch durch das ganze neue Testament hindurch belegt. Man muss aber in diesem Zusammenhang beachten, daß hier immer auch die Rede davon ist, daß der Herr "bald kommt". Und an dieser Stelle sollte man im Grundtext genauer nachlesen. Dort heißt es nicht bald, sondern sinngemäß ohne Verzögerung. D. h. unser Herr Jesus kommt erst dann, wenn die Zeit hierfür reif ist jetzt aber gewißlich (im Sinne von absoluter Verläßlichkeit) und ohne jegliche Verzögerung bzw. ohne weiteren Aufschub (inhaltlich übernommen aus www.entrueckung.info/files/fruehchristliche_zeugnisse.pdf).
Aus diesem Grund und da wir lt. Matthäus 25, 13 und Matthäus 24, 44 weder Tag noch Stunde, »in der der Menschensohn kommen wird«, wissen sollen, möchte der Verfasser dieser Homepage bezüglich der Frage des Zeitpunkts der Entrückung, statt eine Jederzeit-Erwartungshaltung zu vermitteln, ganz konkrete Aussagen auf Geschehnisse in der 70. danielischen Jahr-Woche machen. Es geht also darum, klare Aussagen bezüglich der Zeit der Trübsal, dem Antichrist zur "Zeit des Endes" und zur Wiederkunft Jesu für die Gemeinde zu finden. Denn in jedem Fall steht es für uns grundsätzlich fest. Die Wiederkunft Jesu für die Gemeinde muß ein Ereignis der Endzeit sein und von uns aus gesehen noch in der Zukunft liegen.

Dasjenige aber was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt zum Glück noch aufhält und lt. 2. Thessalonicher 2, 3-4 noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde geschehen muß, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 ein von geistgeführten Menschen vorangetriebenes Enthüllen seiner Person. Und dies wird von diesem wie lt. 2. Thessalonicher 2, 7 in der Zürcher Bibel 1860 beschrieben praktisch durch das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit" realisiert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das Enthüllen seiner Person und zwar als einen gefährlicher Verführer und Christusnachahmer, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Endzeitgemeinde und bereits vor seinem "offenen Hervortreten" als der kommende »Sohn des Verderbens« in deren Bewußtsein gelangen").

Bei der Bestimmung des Zeitpunktes der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde und ihr zeitliches oder ereignismäßige Einbetten in die in der 70. danielische Jahr-Woche hinein, sollten wir allerdings, um Mißverständnissen vorzubeugen, folgendes berücksichtigen:
Man kann nämlich die große Trübsal entweder als Synonym für die gesamte und aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels sehen oder auch als zeitlich eingeengten Begriff lediglich für die zweite Hälfte dieser Woche als die eigentliche Trübsal (= große Drangsal bzw. Bedrängnis) verwenden, die dann erst in der Mitte dieser letzten danielischen Woche beginnt. Drückt man sich hier nicht unmißverständlich aus, kommt es zu Unklarheiten. Der Verfasser dieser Homepage hat sich darum dahingehend darauf festgelegt, daß er als Synonym für die gesamte 70. Jahrwoche Daniels bewußt nicht auf den Ausdruck "große Trübsal" zurückgreift, sondern hierfür den Ausdruck »Zeit der Trübsal« bzw. "Trübsalszeit"verwendet. Für die zweite Hälfte der 70. danielischen Jahrwoche gebraucht er zur Unterscheidung ausschließlich die Begriffe "große Drangsal" bzw. "Bedrängnis".

Auch wenn dann die aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels bereits begonnen hat, und das erkennt man daran, daß sich der mit dem »Mensch der Sünde« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits über sein in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenes Spottreden führendes »Maul« offenbart, gibt es etwas bzw. jemanden, was bzw. der den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch auf- bzw. zurückhält und zwar bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" wird.
Erst dann, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch aufhält, im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit ihr weggenommen werden wird, wird sein Zorn entbrennen und wird ab jetzt erst spürbar und sichtbar werden. Und seine Wut über sein Aufgehaltenwordensein wird sich nunmehr ungebremst entladen. Weil dasjenige oder derjenige, was bzw. der ihn bislang noch zurück- bzw. festgehalten hatte, jetzt aus dem Weg geräumt ist, wird der gewaltsamen Machtergreifung des endzeitlichen Verderbers nunmehr ungehindert freien Lauf gelassen. Und die aus Offenbarung 6, 1-8 nun in Gang kommenden Geschehnisse werden ihn in einem rassanten Tempo an die Macht bringen.

Gerade weil der »Mensch der Sünde« noch durch etwas zurückgehalten wird, verzögert sich doch genau darum sein verhängnisvolles "offenes Hervortreten" und bleiben sein in 2. Thessalonicher 2, 8 beschriebenes Kommen und der in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Zornesausbruch des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten »Verderbers« vorerst noch aus. Und dadurch, weil der die Verwirrung und das Chaos bringende »Mensch der Sünde« in seiner Machtentfaltung noch eine Zeit lang gehemmt wird, verlängert sich auf der Erde die Zeit des Friedens und es wird, bevor die in Daniel 8, 17-19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« anbricht, glücklicherweise zur Gnadenzeit von Gott noch ein Stück dazugetan.
Denn Paulus hat es uns doch erklärt: "... Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn (gemeint ist nicht für die Gnadenzeit ablösende und bei Daniel 8, 19 beschriebene »Zeit des Zorns«), sondern dazu, (zuvor) das Heil (gemeint ist die Rettung, d. h. die Entrückung) zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus,
der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir (ab dem Tag der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde) zugleich mit (oder bei) ihm (weiter)leben."
(aus 1. Thessalonicher 5, 9-10; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Bereits der Prophet Daniel hat in Daniel 8, 17-19 die »Zeit des Zorns« verbunden mit ihren Weltgerichten angekündigt und datierte diese Vision auf die "Zeit des Endes". Denn auf die "Zeit des Endes" geht das Gesicht (vgl. in Daniel 8, 19).
Und weil sie der Engel Gabriel in Daniel 8, 19 als die letzte Zeit bezeichnet und diese lt. Daniel 8, 23 erst gegen Ende der Herrschaft der in der letzten Zeit aufkommenden Frevler anbrechen wird, sind wir zur der Auffassung gekommen, daß die letzte »Zeit des Zorns« die "Zeit des Endes" zu ihrem Abschluß bringen wird.
Und muß es logischerweise nicht so sein, daß mit dem Anbruch der letzten »Zeit des Zorns« auf der Erde die Gnadenzeit zu Ende geht und nahtlos in die Gerichtszeit übergehen wird?
Denn die letzte »Zeit des Zorns« beginnt doch dem in Daniel 8, 17-25 Gesagten Rechnung tragend mit dem in Daniel 8, 24 angekündigten und vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 vorangetriebenen “Vernichten der Starken”, was dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. den damit gemeinten und sogenannten Siegelgerichten enspricht. Sogesehen beginnt doch die auch vom Propheten Daniel in Daniel 8, 24 erwähnte und bereits als eines der Weltgerichte zu wertende militärische Offensive des Antichrist auf Gottes bestehende Weltordung mit seinem mit nunmehr ungezügelter Gewalt erfolgenden Angriff und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8.

Darum, weil die Menschen der Erde wie in Daniel 8, 19 angekündigt zur "Zeit des Endes" die letzte »Zeit des Zorns« ereilen wird, in welcher der Antichrist wie in Daniel 8, 19-25 angekündigt die mit den "Starken" aus Daniel 8, 24 gemeinten federführenden Nationender Erde militärisch vernichten wird, müssen wir dann nicht mit einem in der allernächster Zukunft zu erwartenden gewaltigen Verderben rechnen? Und wenn dann wie in Offenbarung 6, 4 beschrieben von der Erde der Frieden genommen werden wird, muß dies nicht Krieg bedeuten (vgl. nochmals in Offenbarung 12, 7-12)? Davor, vor einem kommenden Verderben, werden wir doch auch von Paulus, der in diesem Zusammenhang sagte, daß dies für die Erdbewohner völlig überraschend geschieht, in 1. Thessalonicher 5, 3 gewarnt.
Bedenken wir es aber, was unsere Rettung betrifft:
"1 Euer Herz erschrecke (davor) nicht! Glaubt an Gott (und seinen Verheißungen) und glaubt an mich!
2  (Denn ...) In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und (das verspreche ich,) euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin."  
(Johannes 14, 1-3; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Wir werden also zum Zeitpunkt der Erfüllung dieser Zusage Jesu aus Johannes 14, 1-3, auch wenn uns der 3. Weltkrieg dann bereits akut bedroht, noch alle am Leben sein. Uns hat also zum Zeitpunkt Jesu nächster Wiederkunft, auch wenn wir unmittelbar davorstehen, noch kein Krieg dahingerafft. Und wir werden dann, wenn uns unser Herr Jesu vor dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« in sein himmlisches Reich rettet, vom kommenden globalen Verderben nicht getroffen, sondern im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde verwandelt und so mit und bei ihm im Himmel weiterleben. Denn wir sind nicht bestimmt für den in Daniel 8, 19 angekündigten Zorn (vgl. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9) und müssen nicht ins Gericht (vgl. Johannes 5, 24).

Darum also, weil schon bald auf der Erde mit dem Anbruch der letzten »Zeit des Zorns« aus Daniel 8, 19 die Gerichtszeit beginnt, räumt jetzt in eurem Leben gründlich auf, bittet Gott und eure Mitmenschen, da wo es nötig ist, um Vergebung. Bedenkt eure Zukunft, kehrt um und legt eure dunkle Vergangenheit ab. Brecht auf und kommt zum Licht. Denn es gibt ein Zuspät. Und wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch verbleibt. Folgt dem Rufen Gottes. Denn schon sehr bald wird unser König Jesus Christus zurückkommen und sein Licht erneut über der Erde aufgehen. Danach aber wird das Gericht sein:
"Mache dich auf, werde licht! denn dein (hier gemeint ist: sein) Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht (dann) auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt (nun) das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint (am Tag der Entrückung) über dir."
(Jesaja 60, 1-2 aus der Lutherbibel 1912; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn wir gehen davon aus, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde den Beginn der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« markiert, der letzten und von offener Gewalt gekennzeichneten Machtentfaltungsphase des Antichrist, welche schließlich zum Untergang der Nationen führt.
Kündigt doch die Bibel für die "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 19 eine »Zeit des Zorns« an, bei deren Beginn der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. dem in Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung tragend die starken und federführenden Nationen dieser Erde mit unglaublicher Aggressivität vernichtet und in diesem Zusammenhang ein großes Unheil bewirkt.

Wir dürfen im Zusammenhang mit der 7 (Sabbat-)Jahre währenden und in der letzten Zeit zu erwartenden 70. Jahrwoche Daniels nicht vergessen, daß die Bibel bzgl. deren zeitlichem Verlauf in diesem Zusammenhang zwischen einer alttestamentarischen Sichtweise und einer neutestamentarischen Betrachtungsweise unterscheidet. Und dies geschieht, weil sich unser großer Gott der Gnade einen Handlungsspielraum eingeräumt hat, darum, um aus lauter Güte und Geduld die Gnadenzeit auf der Erde in unserem Sinne noch weiter zu verlängern und den Beginn der danach folgenden endzeitlichen Gerichtszeit zeitlich gesehen weiter nach Hinten zu verschieben und um der Auserwählten willen sogar noch zu verkürzen.
Daß es etwas bzw. jemanden gibt, was bzw. der den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhält und uns noch eine Zeit lang vor seinem Zorn schützt, dann wenn der mit dem »Mensch der Sünde« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", noch bevor er sich dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend als der "Bösewicht" erweist, bereits auf der Erde verdeckt hier ist, hat also etwas mit der Geduld des Herrn zu tun. Und diese seine große Geduld erachtet Petrus als den Weg zu unserer Rettung:
"... die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat.
16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis.
17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im voraus wißt, so hütet euch, daß ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand.
18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen."
(2. Petrus 3, 15-18; Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Unser Vater im Himmel wartet also geduldig ab, bis wir in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus zugenommen haben. Nur so werden wir würdig, so wie es uns in Lukas 21, 34-36 zugesagt ist, am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde diesem allen, was geschehen soll, zu entfliehen und zu stehen vor dem Menschensohn.

Bereits im 4. Jahrhundert, im Jahr 373 nach Christus, lehrte ein Kirchenlehrer der frühen Kirche die „Entrückung“ der wartenden universellen Gemeinde. Er ordnete in diesem Zusammenhang den Zeitpunkt deren Wegnahme ereignismäßig gesehen unmittelbar vor den Beginn des Kommens der endzeitlichen Weltgerichte zu. Denn der bedeutende Theologe der syrischen Kirche, Epharaem oder auch „Ephraem der Syrer“ genannt, spricht an dieser Stelle vom in 2. Thessalonicher 2, 1 angesprochenen und in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen nächsten Kommen unseres Herrn Jesus Christus für die Gemeinde und unserem Versammeltwerden zu ihm und von deren „Entrückung“ unmittelbar vor dem Beginn der für die letzte Zeit angekündigten Gerichte.
Und er nennt auch den Grund dafür und zwar damit "alle Heiligen und Erwählten Gottes" diese und die dadurch entstehende "Verwirrung" (besser das dann auf der Erde hereinbrechende Durcheinander bzw. Chaos) nicht miterleben sollen, dann wenn der endzeitliche Durcheinanderbringer und in Offenbarung 6, 1-2 angeführte erste apokalyptische Reiter lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 mit nunmehr ungezügelter Gewalt als der Verderber der Erde und wie in Offenbarung 6, 1-8 beschrieben als ein den Frieden von der Erde wegnehmender Welteroberer vom Lamm nach einer Zeit seines Zurückgehaltenwerdens mit dem Startbefehl "Los!" freigegeben wird und sein Zorn über Gottes bestehende Weltordnung nunmehr ungehindert freien Lauf nihmt. Denn zum Glück erst dann, nachdem er, wie es aus 2. Thessalonicher 2, 6-8 zu entnehmen ist, längere Zeit noch aufgehalten wurde, kann sich der mit dem "Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend nun als der "Bösewicht" erweisen und wird lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 jetzt erst "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten":

»Alle Heiligen und Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten (Welt-)Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung (gemeint ist die kommende Verführung) nicht erleben, die (danach, also anschließend an das Ereignis der Entrückung) über die ganze Erde kommen wird
(Zitiert aus der Broschüre vom Missionswerk Werner Heukelbach: Hoffnung für die Zukunft; Text: Rudi Joas; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

„Ephraem der Syrer“ hatte damit die noch ausstehende Wegnahme der Braut Jesu Christi nicht bereits vor der in Daniel 9, 24-27 angeführten 70. danielischen Jahrwoche, also nicht bereits vor den Beginn der endzeitlichen Trübsalszeit datiert, sondern ereignismäßig als eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde unmittelbar vor den angekündigten (Welt-)Gerichten beschrieben, welche bekanntlich mit den Siegelgerichten, also dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen. Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß mit dem Brechen des ersten Siegels der Friede von der Erde genommen werden wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten? Und wenn der in Offenbarung 6, 2 beschriebene erste Reiter auf dem weißen Pferd siegreich auszieht, um abermals zu siegen, muß dann, wenn man die Qualität morderner Waffensysteme mit Massenvernichtungscharakter bedenkt, der zu erwartende dritte Weltkrieg nicht ein solches Ausmaß annehmen, wie es noch kein Mensch zuvor erlebt hat (vgl. auch im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte")?
Auch der bekannte Theologe Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, nennt die vier farbigen Pferde der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 mit ihren Reitern nach Offenbarung 6, 1-2 und nach Offenbarung 6, 3-8, die den ersten vier Siegeln der Offenbarung des Johannes entsprechen, Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen. Die Bibel spricht dabei in Offenbarung 6, 8  vom "vierten Teil der Erde". Das sind sage und schreibe ein Viertel aller Menschen der Erde, die sterben müssen, wenn der erste apokalyptische Reiter abermals siegt!

Das Einordnen der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde in die zeitliche Abfolge derjenigen Geschehnisse, die dem Antichrist zur "Zeit des Endes" seine gewaltsame Machtergreifung ermöglichen, d. h. die ihn an die Macht bringen werden, die er dann auch ungezügelt ausüben wird, kann aber auch, wie wir weiter unten im Text noch sehen werden, aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 geschlußfolgert werden. Und wer wie in Offenbarung 6, 2 beschrieben auszieht, um infolge dessen über Gottes Weltordnung zu siegen, kann bis dahin doch noch nicht an der absoluten Macht gewesen sein.

Damit engt sich aber unserer Meinung nach der Zeitpunkt der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" noch weiter ein. Es erweist sich dabei als sehr hilfreich, die beiden nachfolgenden Bibelübersetzungen für das bessere Verständnis der Dinge parallel zu lesen:

2. Thessalonicher 2, 1-8; Zürcher Bibel 1860:
"1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft (besser: betreffend des Kommens) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung bei ihm (wörtl. unseres Versammeltwerden zu ihm),
(
An dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die zukünftige Entrückung der wartenden universellen Gemeinde genommen; siehe auch hier)
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen noch erschrecken lasset weder durch einen Geist noch durch eine Rede noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag
(der Erscheinung) Christi (gemeint ist der Tag unserer Entrückung) vorhanden (besser: schon da) sei (oder als ob Jesu Kommen bereits unmittelbar bevorsteht).

3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn
(unmittelbar) zuvor
(»zuvor« bezieht sich schwerpunktmäßig auf das in Vers 1 und 2 Gesagte, jedoch ebenso auf die Verse 6 und 7, also darauf, daß die dort prophetisch angekündigten Ereignisse zeitlich gesehen Jesu nächster Wiederkunft zur Entrückung bzw. Wegnahme seiner wartenden Gmeinde noch vorausgehen müssen und wie aus Vers 8 hervorgeht, daß diese bereits eingetreten sein werden, bevor der "Mensch der Sünde" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 als der Verderber "offen hervortreten" wird) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß vorher für die universelle Gemeinde) offenbar (gemacht) werden, (als) der »Sohn des Verderbens«, 


(»Offenbaren« ist hier im Sinne von Matthäus 11, 25 und Matthäus 16, 17 zu verstehen, nämlich als ein geistgeführtes und durch Menschen vorangetriebenes Enthüllen oder Aufdecken bzw. Erkennbarmachen des zu dieser Zeit bereits verdeckt anwesenden jedoch noch nicht offen hervorgetretenen »Menschen der Sünde« - Begründung siehe hier. D.h. die Realität dessen, daß die hiermit gemeinte »Verkörperung des Bösen« und der noch kommende und gefährliche Verführer der Gemeinde, der auch in 2. Thessalonicher 2, 3-4 aus der Lutherübersetzung als solcher betitulierte »Sohn des Verderbens« ein und dieselbe Person sind bzw. untrennbar zusammengehören, gelangt nun in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein. Dieser wichtige Aspekt wird jedoch nur von der Gemeinde durchschaut. In Vers 3 ist damit gemeint, daß noch vor unserer Vereinigung mit Jesus Christus im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nicht nur die verdeckte Anwesenheit, das bereits begonnenes Wirken und seine schon angefangene Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" sondern auch das baldige Erscheinen seines personenhaften Verführers, Weltregenten und »Anstelle-von-Christus« auf der Erde für alle auf ihren Retter wartenden Christen bewußt und deutlich wahrnehmbar, d. h. von der Gemeinde Jesu Christi gänzlich erkannt werden wird - vgl. auch das zum Spottreden führenden »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 Gesagte)

( [ ) 4. der Widersacher (gemeint ist der dann auf der Erde in Erscheinung tretende und sich auf den Thron Gottes setzende »Sohn des Verderbens« und falsche Prophet bzw. der personenhafte »Anstelle-von-Christus«), der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird (sein sich Widersetzen und Größermachen oder "Das kann ich auch und noch viel besser machen" bezieht sich also speziell auf den Gott Israels und dessen Wirken, vgl. Daniel 11, 36), so daß er sich (nachdem er an die Macht gelangt sein wird sogar) in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott (oder wie es die Schlachter-Bibel 2000 formuliert: "und sich selbst für Gott ausgibt" bzw. sich mittels seines »Anstelle-von-Christus« göttliche Wesenheit anmaßen wird).

(Satan, der Drache wird also, weil er es im Himmel nicht vermochte und nun lt. Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde gestürzt wurde, hier angekommen dessen heiligen Namen rauben, Gottes Platz einnehmen und ihn durch den »Sohn des Verderbens« selbst verwenden.
D
.h. der Teufel, genannt der Versucher, realisiert dies, indem er sich im »Sohn des Verderbens«, besser: »Sohn des Verderbers«, verkörpert, d. h. im dann neu errichteten Heiligtum Israels bzw. im dann
wieder existenten 3. jüdischen Tempel einen Menschen und personenhaften »Anstelle-von-Christus« auf den Thron Gottes setzen wird. Und dieses äußerlich wie das Lamm aussehende in Kapitel 13 beschriebene "aus der Erde heraufgestiege" zweite Tier aus Offenbarung 13, 16-18, welches Johannes weiter hinten in seinem Buch der Offenbarung in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird sich mit allen Vollmachten Satans ausgestattet und mit betrügerischer Absicht selbst Messias Gottes und Jesus Christus nennen und Anbetung verlangen; vgl. bei Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12; Hesekiel 28, 2 und Jesaja 14, 13-14)

5. Seid ihr nicht eingedenk (d.h. erinnert ihr euch nicht daran), daß ich euch solches (bereits) sagte, da (besser als) ich noch bei euch war? ( ] )
(
Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 lediglich einen Einschub zur Erklärung seiner Person bilden und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben.)

6. Und nun (d. h. mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (jetzt auch die Ursache dessen), was ihn aufhält (gemeint ist, wodurch dies geschieht. Denn in Vers 6 ist hier unter Bezugnahme auf Vers 3 das vom demjenigen, der ihn aufhält, in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen des Wesens seiner boshaften und den Frieden von der Erde wegnehmenden Person gemeint), damit er (und dies muß der eigentliche Grund sein aber auch indem er) zu seiner Zeit (als der »Sohn des Verderbens«) offenbar (d. h. für die Christen sichtbar bzw. erkennbar gemacht) werde.


(Dieses Offenlegen des Widersachers und der Person des »Sohnes des Verderbers« muß zuvor geschehen und abgeschlossen worden sein. Zeitlich gesehen erst danach und nicht bereits vorher werden demnach sowohl der Tag des Christus als auch die damit verbundene zeitgleiche Entrückung der Gemeinde, d. h. unser Zu-ihm-hin-Versammeltwerden kommen können.
In Vers 6 wird die Aussage von Vers 3 zum Vorantreiben des Enthüllens seiner Person wegen deren großer Bedeutung sogar indirekt wiederholt, denn für das Wort "damit" in Vers 6 könnte ebenso "indem" stehen: Der Mensch der Sünde wird aufgehalten werden, indem er von Menschen offenbar gemacht, d. h. enthüllt werden wird.
Nun kann es wirklich nicht mehr überlesen werden
, nämlich daß der »Sohn des Verderbens«, und genau dasjenige muß es sein, was ihn aufhält, wenn die Zeit dafür gekommen ist, von Menschen in der Öffentlichkeit enthüllt bzw. offengelegt, d. h. verraten werden wird. Und genau dies wird ihn, der dann bereits auf der Erde verdeckt hier sein wird, für die bislang noch wenig darüber aufgeklärten Christen sichtbar und erkennbar machen und das von Epharaem, dem Syrer angekündigte Kommen der Verwirrung in ihr Bewußtsein bringen, vgl. nochmals hier.
Man sollte sich jedoch über Eines im Klaren sein: Es sind nicht Menschen, die das in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschriebene "offene Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhalten könnten. Sondern es Gott, der diese gebraucht. Denn es ist in erster Linie Gottes Engel, der sich ihm bislang noch in den Weg gestellt hat - vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung.)

7. Denn das Geheimniß der (besser seiner) Bosheit (wie es auch Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; wenn nur erst der, so bis jetzt aufhält, weggeschafft (d. h. weggenommen bzw. entrückt) wird. (Denn Satan ist lt. Johannes 8, 44 ein Lügner, Betrüger und Verkläger von Anfang an. Warum sollte es dann nicht auch sein Werkzeug, der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein; vgl. dazu in Jesaja 28, 14-15 ; sowie in  Johannes 8, 44 und 1. Johannes 2, 13-14?)

(
Also womit hält er ihn auf bzw. wie hemmt er den Antichrist in seinem Tun und vereitelt der oder das ihn Zurückhaltende seine Pläne? Eben "so", d. h. auf die Art und Weise wie eingangs in Vers 7 beschrieben. Dies aber muß bedeuten: Das in Vers 6 angegebene Enthüllen bzw. Offenlegen der Person des Antichrist geschieht, wegen seines Verdecktseins, d. h. weil man zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht mit dem Finger auf diesen Menschen zeigen kann, praktisch durch das "Lüften des Geheimnisses seiner Bosheit", d. h. durch das Offenlegen dessen, was er im Vergorgenen tut.

Bis zu diesem Punkt war also seine wahres und aggressiver Streben nach Macht noch (geheim) verhüllt geblieben, aber die kommenden furchtbaren Ereignisse bzgl. des schon bald geschehenden Untergangs der Nationen werfen bereits lange zuvor ihre Schatten voraus. Erst dann, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch aufhält, im Zuge der Entrückung der wartenden
universellen Gemeinde mit ihr weggenommen werden wird, wird sein Zorn entbrennen und wird ab jetzt erst spürbar und sichtbar werden. Und seine Wut über sein Aufgehaltenwordensein wird sich nunmehr ungebremst entladen. Weil dasjenige oder derjenige, was bzw. der ihn bislang noch zurück- bzw. festgehalten hatte, jetzt aus dem Weg geräumt ist, wird der gewaltsamen Machtergreifung des endzeitlichen Verderbers nunmehr ungehindert freien Lauf gelassen. Und die aus Offenbarung 6, 1-8 nun in Gang kommenden Geschehnisse werden ihn in einem rassanten Tempo an die Macht bringen. Denn ...)

8. Und dann (erst danach, d. h. hinterher also nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch aufhielt) wird der (bislang verhüllt gebliebene) Bösewicht (und Kriegstreiber in ihm zur Gänze und jetzt im Gegensatz zu Vers 3 im Sinne von Lukas 17, 30) offenbar (sichtbar) werden (und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 zu sagen: Er wird erst jetzt und zunächst einmal als der Feind der Menschen und später auch als der Nachahmer Jesu Christi mit nunmehr ungezügelter Aggressivität und großer Verführung "offen hervortreten", d. h. die Kraft Satans wird sich nun in ihm voll entfalten können.), den (und hier gemeint ist der sich nach der Machtergreifung des "Menschen der Sünde" aus Vers 3 auf den Thron Gottes setzende »Sohn des Verderbens« und falsche Prophet bzw. der personenhafte »Anstelle-von-Christus«) der Herr (später) mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (d. h. bei seinem Kommen mit der Gemeinde) vernichten wird."

(
Sogesehen beginnt doch die vom Propheten Daniel in Daniel 8, 24 erwähnte und bereits als das erste Weltgericht zu wertende militärische Offensive des Antichrist auf Gottes bestehende Weltordung und somit auch die in Daniel 8, 19 angekündigte letzte »Zeit des Zorns« mit seinem mit nunmehr ungezügelter Gewalt erfolgenden Angriff und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8. Denn auf die "Zeit des Endes" geht das Gesicht (vgl. in Daniel 8, 19).
Muß er dann nicht, wenn er nach seinem Aufgehaltenwordensein erst jetzt als der Verderber der Erde offen hervortritt, schon lange zuvor bereits verdeckt und bis an die Zähne bewaffnet unter uns gewesen sein? Denn er kann sich erst dann, nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, offen sowohl als der Zerstörer von Gottes Weltordnung als auch Verführer aller Menschen erweisen, sein Gewaltpotenzial nun voll und ungehindert freisetzen. Und mit seiner nunmehr ungezügelten Zerstörungskraft wird er bei seinem nunmehr unverdecktem Kommen alles ihm noch im Weg Stehende beiseite stoßen. Denn dieser Welteroberer ist lt. Offenbarung 6, 1-2 sieghaft und wird nun wie in Daniel 8, 24 aufgezeigt alle "Starken" der Erde zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses sein aggressives, zornerfülltes und von zügelloser Gewalt gekennzeichnetes Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen und den Untergang der Nationen bewirken.
Wie auch sonst, wenn es nicht etwas bzw. jemand geben würde, der die Entfaltung der Zerstörungskraft des Antichrist bis dahin noch aufhält bzw. was seine offene Aggression bis dorthin noch zügelt, könnte sich das in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und in Lukas 17, 26-36 Prophezeite in einer dort geschilderten Art und Weise erfüllen, würde das kommende Verderben die noch unerretteten Erdbewohner in einer derartigen Sorglosigkeit treffen und völlig überraschen, wenn nicht Gott selbst hierrüber den "Bösewicht", also den "Sohn des Verderbens" mindestens noch bis zur Entrückung der wartenden universellen Gemeinde selbst zurückhalten würde?)
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)



2. Thessalonicher 2, 1-8 nach der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984:
"1 Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre
Vereinigung mit ihm (an dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde genommen), so bitten wir euch, liebe Brüder,
2 daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da.
3 Laßt euch von niemandem verführen, i
, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert n keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden (offenbaren = enthüllen bzw. die Realität dessen gelangt in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein; in diesem Vers ist damit gemeint, daß noch vor unserer Vereinigung mit Christus im Zuge der Entrückung das bereits begonnenes Wirken des Antichrist auf der Erde für alle auf ihren Retter wartenden Christen deutlich erkennbar bzw. wahrnehmbar und von der Gemeinde Jesu Christi gänzlich erkannt werden wird), der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt (besser: der sich erheben wird) über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt (besser: so daß er sich in den Tempel Gottes setzen und vorgeben wird), er sei Gott.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und ihr wißt, was ihn noch (solange) aufhält (gemeint ist hier das vom demjenigen, der ihn noch aufhält, vorangetriebene Enthüllen seiner boshaften und den Frieden von der Erde wegnehmenden Person), bis er (für die, die Jesu 2. Kommen erwarten) offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon
(d. h. es lüftet sich bereits) das Geheimnis der Bosheit (d. h. man kann bereits seine noch verborgene Gewaltbereitschaft erahnen, aber noch kann die Zerstörungskraft des Antichrist nicht voll zur Entfaltung kommen); nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, (besser solange, bis derjenige, der den Antichrist noch aufhält, weggenommen werden wird, kann die Zerstörungskraft des Antichrist noch nicht voll zu ihrer Entfaltung kommen)
8 und (erst) dann (bzw. daran anschließend oder unmitt
elbar danach) wird (jener Mensch der Bosheit als) der  Böse (bzw. Zerstörer) offenbart werden (d. h. er wird sich erst dann als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können). Ihn wird der Herr Jesus (später) umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Es ist davon auszugehen, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, jedoch Gott hat uns nicht zum zukünftigen Zorn des Bösen bestimmt, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen

Nach unserem Verständnis gehen wir davon aus, daß das Kommen der beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 mit dem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz des mit dem Drachen gemeinten "Versuchers" auf die Erde herab in direktem Zusammenhang stehen muß. Das bedeutet, daß dieser Sturz des Drachen mit seinen Engeln auf die Erde herab erst zur "Zeit des Endes", d. h. während des bei Daniel 10, 14 genannten "Endes der Tage" im engeren Sinne, also erst in der allerletzten Zeit unmittelbar vor dem tatsächlichen Kommen Jesu Christi geschehen wird. Und möglicherweise, ja der Verfasser dieser Homepage hält es sogar für äußerst wahrscheinlich, daß die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi dem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz des Drachen mit seinen Engeln auf die Erde herab zeitlich gesehen sogar unmittelbar vorausgeht. Denn er geht davon aus, daß beide Ereignisse zur gleichen Stunde an ein und demselben Tag stattfinden (vgl. das in 1. Thessalonicher 4, 16 Gesagte):
"9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus
(besser: Das Reich Gottes und sein Gnadenthron sind nun ganz und gar aufgerichtet und die alles richtende Macht ist ab jetzt vollständig in Jesu Händen.
Wird unser Herr Jesus zu diesem Zeitpunkt dann nicht als der König der Könige über alles hinweg erhöht und herrlich werden. Und wird er uns jetzt nicht angesichts der nun für uns auf der Erde bedrohlich gewordenen Situation unverzüglich zu sich in sein himmlisches Reich retten?); denn der Verkläger unserer Brüder ist (von dort, wo er sich bishlang aufgehalten hatte) verworfen (d. h. entfernt worden), (derjenige Feind) der sie (bislang noch vor dem Thron Gottes) verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod.
12 Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat."
(Offenbarung 12, 9-12; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und wir sehen zwischen dem in Offenbarung 12, 9-12 Gesagten und dem in Johannes 12, 32 von Jesus selbst den Seinen Zugesprochenen in Bezug auf den Tag der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde einen direkten Zusammenhang. Denn gibt uns nicht unser Herr Jesus in Johannes 12, 32 die feste Zusage:

"32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so (und wenn man Johannes 12, 32 auf das in Offenbarung 12, 9-12 Gesagte bezieht, besser genau dann an diesem einen Tag) will ich alle (gemeint ist die Gesamtheit der Schafe seiner Herde, also sowohl die in Christus Entschlafenen als auch die dann noch lebenden Gläubigen) zu mir ziehen."
(Johannes 12, 32; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Der Verfasser dieser Homepage geht also mit der aller größten Wahrscheinlichkeit davon aus, daß man das in Offenbarung 12, 9-12 Gesagte mit Johannes 12, 32 in Verbindung bringen muß und daß man das in Johannes 12, 32 Verheißene in seiner allerletzten Erfüllung auf den Tag der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi deuten kann. So gesehen ist das große Ereignis der wartenden universellen Gemeinde Jesu Christi die allergrößte Erfüllung von Johannes 12, 32.
Jedoch dieser spezielle Fall setzt natürlich die Auslegung von Johannes 12, 32 hinsichtlich des Tages seiner Hinrichtung und Erhöhung am Kreuz nicht außer Kraft. Denn der von unserem Herrn Jesus Christus gesandte Heilige Geist Gottes, und darin offenbart sich uns zu jeder beliebigen Zeit Gottes große Gnade, zieht uns nach wie vor alle beständig zu unserem Retter und Heiland hin.
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Wir hörten es bereits im Kapitel "Die letzten Achtungszeichen Gottes, bevor die Entrückung der Gemeinde tatsächlich geschieht", daß der Gott des Himmels uns neben der Prophetie zum in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 beschriebenen "Wiederergrünen des Feigenbaumes" und der biblischen Ankündigung des großen Ereignisses zum "Land im äußersten Norden" aus Hesekiel 38, 1-3+8-23 bzw. zum in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12 erwähnten "Land des Nordens" mit dem in 2. Petrus 3, 3-4 und in 1. Johannes 2, 18+22 Gesagten zwei letzte Hinweisschilder und unverkennbare Achtungszeichen setzt, bevor es tatsächlich so weit ist und Jesu Wiederkunft für die Gemeinde geschieht (vgl. auch die tabellarische Übersicht "Die Entrückungsampel - Bernd Damisch" sowie in der grafischen Übersicht "Die Achtungszeichen Gottes u. die lügenbehafteten Zeichen und Wunder des Antichrist - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
Hierbei wird in 2. Petrus 3, 3-4 von einer Situation gesprochen, welche, sobald sie eintritt, die letzten Tage der Gnadenzeit auf der Erde einläuten. Und in 1. Johannes 2, 18+22 wird von einem Tatbestand gesprochen, der sogar erst in den letzten Stunden vor der Entrückung der Gemeinde also, und davon gehen wir aus, kurz vor dem dann nachfolgenden Losbrecher der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« eintreten wird (vgl. im Kapitel "Leben wir bereits in den bei 2. Petrus 3, 3-4 beschrieben "letzten Tagen" vor der Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde oder ist gar schon die in 1. Johannes 2, 18+22 erwähnte "letzte Stunde" vor der in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen und unmittelbar danach kommenden letzten »Zeit des Zorns« angebrochen und woran erkennen wir das?").

Und wenn Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi von dem Kommen eines plötzlichen Verderbens über eine darauf völlig unvorbereitete Welt spricht, läßt dieser Aspekt mindestens eine unmittelbare zeitliche Nähe beider Ereignisse vermuten. Muß dann nicht logischerweise das eine mit dem anderen in unmittelbarem Zusammenhang stehen und das eine das andere bedingen?
Und wir glauben außerdem, daß sowohl das in 1. Thessalonicher 5, 1-3 explizit beschriebene, dort direkt angesprochene und für die "Zeit des Endes" zu erwartende "Verderben", was anderweitig in der Bibel, um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 zu sagen, als ein "offenes Hervortreten" des in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen »Mensch der Sünde« formuliert wird als auch der im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi in Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 aufgestellten Vergleich zur Situation Noahs auf einunddasselbe prophetische Ereignis, nämlich des Gerufenwerdens der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 hinzeigen. Und im Alten Testament wird in diesem Zusammenhang in Daniel 8, 23-24 von einem frechen, d. h. unverfrorenen und verschlagenen König gesprochen, welcher, um selbst an die Macht zu gelangen, sich damit freie Bahn verschaffend das "Vernichten der Starken" realisiert.

Denn das Lamm bricht, dann wenn das Maß der Sünde voll geworden und die Gnadenzeit abgelaufen sein wird, am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" die Schutzsiegel Gottes. Weil nun die apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens den Startbefehl "Los!" erhalten, wird ab jetzt der Schutz vor dem Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet wird und was den Antichrist erst an die Macht bringt. Und erst das ist es, weil sich nun die Kraft Satans in ihm frei und voll entfalten kann, was das von ihm gewaltsam bewirkte Ende der Nationen einleitet und was den Antichrist zur "Zeit des Endes" auf diese Weise seines Zorns schließlich an die Macht bringen wird.
Wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß mit dem Brechen des ersten Siegels der Friede von der Erde genommen werden wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten? Und wenn der in Offenbarung 6, 2 beschriebene erste Reiter auf dem weißen Pferd siegreich auszieht, um abermals zu siegen, muß dann, wenn man die Qualität morderner Waffensysteme mit Massenvernichtungscharakter bedenkt, der dann zu erwartende dritte Weltkrieg nicht ein solches Ausmaß annehmen, wie es noch kein Mensch zuvor erlebt hat? Denn nach Offenbarung 6, 1-8 erscheinen nun die vier apokalyptischen Reiter, die Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen bedeuten (vgl. auch im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte").
Wir gehen wie bereits gesagt davon aus, daß all diese schlimmen Dinge mit der gegen Ende der ersten Hältfte der Trübsalszeit losbrechenden und in 2. Thessalonicher 2, 7-8 beschriebenen aggressiven Phase der Machtentfaltung des mit dem »Menschen der Sünde« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in direktem Zusammenhang stehen (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d. h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Wenn aber hinsichtlich der Wiederkunft Jesu Christi zwischen dem Ereignis der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde und dem in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu erwartenden und im Alten Testament in Daniel 8, 23-24 beschriebenen "Vernichten der Starken" ein Zusammenhang besteht, wird es dann im Hinblick auf das in 1. Thessalonicher 4, 16-17 von Paulus zur Entrückung Gesagte nicht auch eine direkte ereignismäßige Verknüpfung zwischen dem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz Satans aus dem Himmel auf die Erde und dem von ihm erwarteten hastigen Wegreißen der wartenden universellen Gemeinde aus der Welt geben?
"16. Denn der Herr selbst wird unter dem Feldherrnruf (in d. Lutherb.1912: »mit einem Feldgeschrei«, d. h. mit Kriegsgeschrei), unter der Stimme (besser »dem Schrei«) des Erzengels und unter der (auf der ganzen Erde hörbaren) Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehen; 
17. hernach werden wir, die Lebenden und übrig gebliebenen, zugleich mit ihnen entrückt
(d. h. mittels Kraft hastig von der Erde weggerissen) werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir (vor dem Zugriff des Tieres sozusagen in letzter Sekunde entfliehen, von unserem Herrn Jesus selbst gerettet und geborgen und dann) allezeit bei dem Herrn sein." (vgl. auch die Parallelstelle in 1. Korinther 15, 51-52)
(1. Thess 4, 16-17; Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung u. Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes im Himmel sein müssen:
»Folgendes Szenario ist zu erwarten: Die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel wird von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet. Dies ist durchaus wörtlich zu verstehen. Der Herr selbst wird – einem Heerführer gleich – herabkommen bis in den Lufthimmel, beim Schall von Posaunenklängen und der Stimme eines Botenfürsten (griech. arch-aggelo), um so die Seinen mit gebietendem Zuruf an sich zu reissen (1. Korinther 15, 52) und vor dem Zugriff des wilden Tieres zu bewahren. Der an diesen Geschehnissen partizipierende Botenfürst ist nach übereinstimmendem Schriftzeugnis kein anderer als „Michael“ (Jud 1,9; Dan 12,1), welcher als „Oberster des Heeres des Herrn“ explizit für Israels Sicherheit verantwortlich ist. Beim Durchschreiten der Himmel zur Erde herab ereignet sich eine Schlacht planetarischen Ausmasses (Off 12,7-9), in deren Verlauf der Drache mitsamt seinem Anhang vom herabkommenden himmlischen Heer auf die Erde geworfen wird.«
(Zitat aus dem Aufsatz von C. H. Sunier mit dem Titel: Die Entrückung der Gemeinde)

Auf diese Weise läßt sich auch am plausibelsten erklären, daß sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 erst nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, die Zerstörungskraft des Antichrist ungehindert und voll entfalten kann, was ihm nun freie Bahn verschaffen und in kurzer Zeit an die Macht bringen wird. Denn der »Zorn des Antichrist« wird lt. Offenbarung 12, 12 vom auf die Erde geworfenen Drachen gespeist und tobt sich im bei Daniel 8, 24 beschriebenen und vom »anderen kleinen Horn« vorangetriebenen “Vernichten der Starken” aus.
Darum also dürfen wir uns getröstet und ungetrübt freuen und warten auf einen Sohn Gottes vom Himmel, den Gott auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns lt. 1. Thessalonicher 1, 10 von dem zukünftigen Zorn erretten wird und uns vor der dann folgenden Zeit der Weltgerichte bewahrt:

1. Thessalonicher 1, 10
10  "und zu warten auf seinen Sohn (kommend) vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen (endzeitlichen) Zorn (durch eine Entrückung nicht nur schützend bewahrt, sondern in dramatischer Weise kurz davor) errettet (besser: erretten wird)."
(Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt lt. Offenbarung 12, 12 mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel berichtet uns doch hierzu in 1. Thessalonicher 4, 16-18, daß die "Wegnahme bzw. Entrückung", die doch mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im direkten Zusammenhang steht, unter einem im Himmel losbrechenden auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei und dem Schall von Gottes Posaune erfolgt und die wartende universelle Gemeinde" dabei mittels Kraft hastig von der Erde weggerissen werden wird. Warum sonst auch hatte Paulus selbst daran nicht gezweifelt, daß der Herr ihn nicht dorthin abholen sondern, wenn die Zeit dazu reif sein würde, zu sich in sein himmlisches Reich retten wird (vgl. bei 2. Timotheus 4, 18).

Auch das letzt Buch der Bibel drückt die unerbittliche Härte jenes Kampfes aus, welchen der letze König und aufstrebende Machthaber der Erde gegen Gottes bestehende Weltordnung führt. Denn das letzte Buch der Bibel, das Buch der Offenbarung, ist ein Brief, den dessen Schreiber Johannes speziell an die kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi auf der Erde existierenden Endzeitgemeinden gerichtet hat. In den Kapiteln 12 und 13 des Buches der Offenbarung werden von Johannes die zur "Zeit des Endes" existierenden und dann dominierenden drei größten Feinde Gottes diesen Gemeinden sehr eindrücklich vorgestellt. Die in Offenbarung 12 und 13 beschriebenen und sehr düsteren Geschehnisse müssen demnach noch vor uns liegende Ereignisse sein, deren Erfüllung also von heute aus gesehen immer noch aussteht. Umsomehr soll das in 1. Thessalonicher 4, 13-18 zur Entrückung der wartenden universellen Gemeinde Gesagte unsere einzige Hoffnung werden. Ja, wir sollen uns, wenn wir das zukünftige Schicksal der Erde bedenken, mit den dort der Gemeinde gegegeben Verheißungen gegenseitig trösten (vgl. bei 1. Thessalonicher 4, 18):
"Laßt uns also nicht schlafen wie die Andern, sondern wachen und nüchtern sein."
(1. Thessalonicher 5, 6 nach der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Situation, in welcher sich die universelle Gemeinde dann befindet, wird in den zwei zusammenhängend zu betrachtenden Kapitel des Buches der Offenbarung sehr detailgetreu beleuchtet. Denn die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 aber auch deren Entstehen bzw. Erscheinen aber auch ihre Machtentfaltung gehören unmittelbar zusammen und ihre große Vollmacht wird vom lt. Offenbarung 12, 3-12 zu dieser Zeit auf die Erde gestützten roten Drachen gespeist.
Es ist weiterhin festzuhalten, daß diese dramatische Entwicklung bzgl. der zur "Zeit des Endes" zu seiner Blüte kommenden extremen Gottfeindlichkeit sowohl im Himmel als auf der Erde sich gegenseitig bedingt. Sehr wahrscheinlich ist es so, daß wenn im Himmel der Krieg ausbrechen wird und der Satan unmittelbar nach seinem Sturz auf die Erde genau dann in großen Zorn gerät, auch auf der Erde ein großes Unglück geschieht und spätestens dann dort die Zeit der langen Friedensperiode in Europa ein jähes Ende finden wird. d. h. der Schutz vor dem bereits verdeckt auf der Erde vorhandenen Antichrist wird jetzt Siegel um Siegel entfernt. Denn der Zornesfunke springt vom Drache auf ihn über, wodurch die ersten vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens den Startbefehl "Los!" erhalten. Und folgt nicht auf das die Vertreibung Satans aus dem Reich Gottes und seinen Sturz auf die Erde beschreibende Kapitel 12 im Buch der Offenbarung chronologisch gesehen unmittelbar danach Kapitel 13, welches den dann in der irdischen Welt bereits an die Macht gelangten Widersacher Gottes und seinen nun auf der Erde erschienenen »Sohn des Verderbens« beschreibt? Und wenn im Himmel ein Krieg entbrannt ist, bei welchem Satan zunächst einmal eine Niederlage erleiden mußte, wird diese diesen Krieg dann nicht auf der Erde angekommen ohne Unterbrechung doch noch siegreich zu Ende führen wollen? Und was sollte ihn dann ausbremsen und wieder friedlich werden lassen?
Und wenn das letzte Buch der Bibel ein Brief ist, den dessen Schreiber Johannes speziell an die kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi auf der Erde existierenden Endzeitgemeinden gerichtet hat und in den Kapiteln 12 und 13 des Buches der Offenbarung von Johannes dort auf ganz bestimmte und spezielle negative Entwicklungen hingewiesen wird, müssen diese dann nicht auch erst zur "Zeit des Endes" geschehen? Wir gehen doch auch heute davon aus und dies gilt als gesichert, daß die Prophetien bzgl. der beiden Tiere aus Offenbarung 13 keine geschichtlichen Ereignisse sind, sondern auch wenn es gewisse Vorerfüllungen gegeben haben mag, von heute aus gesehen noch in der Zukunft liegen.
Denn die "Zeit des Endes" oder die bei Daniel 12, 4 angeführte "letzte Zeit" bzw. das in Daniel 10, 14 erwähnte "Ende der Tage" beziehen sich aber auf ein und dasselbe, die sogenannte »Zeit der Trübsal« bzw. die damit gemeinte und in Daniel 9, 27 beschriebene 7 (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels, die zwar unserer Meinung nach bereits begonnen hat, jedoch noch lange nicht zu ihrem Abschluß gekommen ist.
Die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 bilden übrigens zusammen mit dem zuvor in Kapitel 12 beschriebenen Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche Trinität. Und das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.
Der Verfasser dieser Homepage sieht in dieser Entwicklung einen direkten Zusammenhang zwischen dem zur "Zeit des Endes" auf die Erde herabgestürzten Teufel und dem Erscheinen seiner beiden Satelliten, welche wären das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und der »Sohn des Verderbens« bzw. falsche Prophet. Letzterer ist nur eine andere Bezeichnung für das zweite aus der Erde heraufgestiegen Tier nach Offenbarung 13, 11-18

Und wie wir im Kapitel "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum vermeintlichen Retter, keine Beziehung zum scheinbaren Sohn Gottes, die seine Anhänger charakterisiert" eingangs hörten, symbolisieren Tiere in der Offenbarung des Johannes starke gottesfeindliche, heidnische Mächte der Erde während der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Dabei verbirgt sich hinter einem Tier immer ein ganz bestimmter König und sein Reich.
Mit dem Kommen des »Sohn des Verderbens« bzw. falschen Prophet hat der Teufel einen Gegenplan entwickelt aber nicht um die Menschen der Erde zu retten, sondern um dem guten Hirten zu stehlen (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 und im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen messianischen Würdetitel »der Prophet«, und er will ihn damit als unecht ausweisen und als den »Sohn des Verderbens« und nichtsnutzigen Hirten entlarven").

Und der Verfasser dieser Homepage geht auch davon aus, daß die Gemeinde Jesu Christi nicht für die weltlichen Endzeitgerichte bestimmt ist (vgl. Johannes 5, 24), die bereits mit den Siegelgerichten beginnen. Und sie muß auch nicht durch den Zorn des Verderbers und damit auch nicht durch den erst später nachfolgenden “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, hindurchgehen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 9-10), sondern wird wie in Offenbarung 3, 10-13 beschrieben durch ihre Wegnahme vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ von ihrem Herrn bewahrt werden. So wird im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 derjenige Mensch, der den Antichrist durch dessen Enthüllen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8). Denn lt. 1. Thessalonicher 1, 10 werden er und die Gemeinde Jesu Christi auf diese Weise aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch und weil man im Hinblick auf das in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagte hier auch von der »letzten und intensivsten Wirkungsperiode des auf die Erde hinab gestürzten und hierdurch in großen Zorn geratenen Versuchers« und (des offenen Hervortretens) seines Verderbers sprechen kann, vor der in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10):

1. Thessalonicher 5, 9-10
9 Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, (zuvor) das Heil (gemeint ist die Rettung) zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus,
10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.  (Muß dies nicht zwangsläufig bedeuten: Wir erwarten die Entrückung der Gemeinde vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«!)
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Primär ist also unser Erlangen des Heils. Sogesehen muß die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« erst danach kommen, wovor wir durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet werden. Wenn aber lt. 1. Thessalonicher 5, 9-10 auf die mit dieser Rettungsaktion gemeinte "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde" der Zorn folgt und dieser Zorn sich auf der Erde in einem vom Antichrist bewirkten Verderben entläd, besteht dann nicht ein berechtigter Grund zur Annahme dessen, daß im Zuge der diesen Dingen unmittelbar vorausgehenden Entrückung der große Drache bzw. Satan durch Michael (dem "Obersten des Heeres des Herrn“) und seinen Engeln aus dem Himmel hinab auf die Erde gestürzt wird und dessen Engel mit ihm. Denn aus Offenbarung 12, 7-12 geht doch hervor, daß zu dieser Zeit im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben werden wird. Wehe aber dann der Erde, denn nun hat der große Drache bzw. Satan, da ihm nur noch wenig Zeit verbleibt, großen Zorn (vgl. Offenbarung 12, 12).
Kündigt doch die Bibel für die "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 19 eine »Zeit des Zorns« an, bei deren Beginn der mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. dem in Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung tragend die starken und federführenden Nationen dieser Erde mit unglaublicher Aggressivität vernichtet und in diesem Zusammenhang ein großes Unheil bewirkt.
Und müssen nicht auch lt. Johannes 14, 2-3 den Seinen Gottes im Himmel zuvor Wohnungen (vor)bereitet werden, damit ihr Umzug durch die Entrückung in den Himmel erfolgen kann? Und würde es einen Sinn ergeben, wenn der Verkläger der in Jesus Gerecht gewordenen ob im Himmel oder auf Erden dann immer noch und zudem nun in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnt? 

Wir gehen davon aus und rechnen in diesem Rahmen fest damit, daß der Zeitpunkt des Sturzes des großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 mit seinen Engeln auf die Erde herab mehr als dreieinhalb Jahre vor dem Ende der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels liegen muß und damit noch vor dem Erreichen der Mitte der 70. danielischen Woche geschieht und daß wir genau an diesem Tag des Sturzes des großen Drache auf die Erde die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde erwarten. 
Begründung: Erst nach diesem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz Satans mit seinen Engeln auf die Erde herab wird er auf der Erde angekommen damit beginnen und wie in Offenbarung 12, 13 beschrieben, die Frau zu verfolgen. Denn erst zu demjenigen Zeitpunkt, als der Drache sah, daß er auf die Erde geworfen war und erst als er sie zu verfolgen begann, wurden der Frau durch Gott darauf hin "... gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange."
(aus Offenbarung 12, 14; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Hier aber sollten wir unbedingt bedenkten, daß mit der in Offenbarung 12, 13 beschriebene Frau nicht die wahren bzw. universellen Gemeinde gemeint sein kann. Denn sie bedarf am Ort ihrer Inobhutnahme und auch dann, wenn die wartende universelle Gemeinde bereits in den Himmel entrückt sein wird und auch noch bis zum Erreichen des Endes der aus alttestamentarischen Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels immer noch einer irdischen Ernährung. Denn müssen sich diese Menschen eben wegen dieses Bedarfes einer Nahrungsaufnahme dann nicht während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen und lt. Daniel 9, 27 ab der Mitte der Woche beginnenden endzeitlichen Bedrängnis bzw. große Drangsal immer noch auf der Erde befinden?
Und wenn es in Daniel 7, 25 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir bedenken, das “eine Zeit” jeweils ein Jahr bedeutet. "Zwei Zeiten" sind also zwei Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren handeln muß. So lange aber wird die endzeitliche Bedrängnis bzw. große Drangsal andauern. Und da diese lt. Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten »Zeit der Trübsal« eine sieben (Sabbat-)Jahre währende (Jahr)woche betragen, was an anderer Stelle in Daniel 9, 24-27 (aus der Summe der dort nacheinander gemachten Angaben Daniels errechnet sich dies) auch genauso nachvollzogen werden kann.


Die auf die Entrückung und ihre Rettung wartende wartende universelle Gemeinde würde der in Offenbarung 12, 9-14 beschriebene Drache, wenn er es irgendwie könnte, im selben Moment, wenn auf der Erde angekommen ist, augenblicklich zur Gänze vernichten. Aber er wird sie dort nicht mehr vorfinden:
Da aus Offenbarung 12, 7-12 im Zusammenhang mit 1. Thessalonicher 4, 16 hervorgeht, daß im Zuge der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde im Himmel ein gewaltiger Kampf entbrennt, in dessen Verlauf der große Drache bzw. Satan auf die Verliererseite geraten und aus dem Himmel vertrieben und auf die Erde herabgestürzt werden wird, muß mit diesem einschneidenden Ereignis zeitgleich die in Offenbarung 3, 10 beschriebene „Stunde der Versuchung“ beginnen. Denn wir haben es gehört: Sogesehen ist es also überhaupt nicht verwunderlich, daß die Herabkunft des Sohnes Gottes aus dem Himmel lt. 1. Thessalonicher 4, 16 (gemeint ist damit die Rettungsaktion mittels der "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde") von einem Kriegsheer und von Feldgeschrei begleitet wird, die Zeichen eines gewaltigen Kampfes im Himmel sein müssen. Und der Satan wird auf die Erde geworfen nun sofort damit beginnen, an die Erdbewohner heranzutreten, um sie fortan zu versuchen. Die auf die Entrückung und ihre Rettung wartende wartende universelle Gemeinde aber würde er, wenn er es nur irgendwie kann, im selben Moment, wenn auf der Erde angekommen ist, augenblicklich zur Gänze vernichten. Denn er hat, wie wir lt. Offenbarung 12, 12 hörten, nur nur wenig Zeit und darum großen Zorn und würde es kaum zulassen, daß Ihr Christus seine geliebte Braut zu sich holt. Und er tut dies mit seinem Werkzeug, dem mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten "Sohn des Verderbens", welchen er alle Vollmachten und seinen Thron übergibt und nun auf der Erde in Kürze an die Macht bringen wird. Und darum auch beginnt jetzt auf der Erde die Gnadenzeit ablösende »Zeit des Zorns« und der endzeitlichen Gerichte, die mit dem Brechen der Siegel und dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen, vor denen aber die wartende universelle Gemeinde" durch eine Wegnahme bzw. Entrückung bewahrt werden wird. Denn die "Zeit des endzeitlichen Zorns" beginnt lt. Offenbarung 12, 12 mit dem sich auf das Tier aus Offenbarung 13 übertragenden Zorn des auf die Erde hinabgestürzten Drachen und wird nach Daniel 9, 27 wie in Zefanja 2, 1-3, Offenbarung 6, 17 und Micha 5, 8-14 beschrieben vom auf die Tempelschändung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" folgenden "Gottes Zorn der Vergeltung" überschattet.
Die "Zeit des endzeitlichen Zorns" ist aber auch gleichzeitig die in Johannes 5, 24 beschriebene Gerichtszeit auf Erden. Denn erst dann, wenn nach der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d. h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit:

Johannes 5, 24
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat (jetzt schon) das ewige Leben und kommt (demzufolge auch) nicht in das (endzeitliche) Gericht (über die dann gottfeindlich gewordene Welt), sondern er ist (bereits) vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Johannes 5, 24 läßt sich auch wie folgt erklären. Wenn die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde im Zuge des Sturzes des mit dem "Versucher" gemeinten große Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab geschieht, wird doch auch der Verkläger der Seinen Gottes wie in Offenbarung 12, 10 beschrieben im Himmel gleichzeitig mit beseitigt. Und wo kein (Ver-)Kläger ist, ist auch kein Richter. Wo aber kein Richter ist, kann doch kein Gericht sein!
Es gibt also keinen anderen Weg als den, die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit dem Sturz des mit dem "Versucher" bzw. "Verderber" gemeinten großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab zu verbinden, soll sich Johannes 5, 24 tatsächlich so erfüllen können.
Da es also schon sehr bald im Himmel keinen (Ver-)Kläger mehr geben wird, und so macht das Ganze doch erst einen Sinn, wird es für uns, die wir auf das Kommen unseres Erlösers bei der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde hoffen, in unserem neuen Zuhause im Himmel angekommen dort für uns kein Gericht mehr geben.

Wie könnte es auch ein Vater zulassen, daß der Erzfeind seines Sohnes zu seinem Haus Zugang hat, auch dann immer noch, wenn sein Sohn seine geliebte Braut in sein Vaterhaus heimführen wird? Wie könnte ein Bräutigam seine Braut mit gutem Gewissen an diesen Ort bringen, wo schon sein Nebenbuhler nur darauf wartet, gleich wenn diese dort angekommen ist, sie ihm dort streitig zu machen und wieder abzujagen? Hat doch der Bräutigam der Braut versprochen, für sie beide eine (ungestörte) Wohnung zu bereiten (vgl. Johannes 14, 2-3).
Wie kann das Glück so für das Brautpaar auf diese Weise vollkommen werden, dann wenn gleich nebenan immer noch der böse und neidische Nachbar wohnt?
Und hatte es damals übrigens nicht auch der König Salomo so getan und zuerst die Feinde seines Vaters aus seinem Land vertrieben, noch bevor er dies mit Gerechtigkeit und großer Weisheit regierte?
Warum also sollte es unser himmlischer König mit seinem Reich dann anders handhaben und schlechter tun. Ist er doch der einzige und uns wahrhaftig rechtschaffende Friedenskönig, bei dem man sicher und glücklich wohnen wird. Es ist darum ohne Frage so. Wenn die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sein wird und uns unser Bräutigam Jesus Christus zu sich und seinen Vater in den Himmel holt, spätestens dann muß der in der Bibel angekündigte und wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben Krieg im Himmel bereits zu seinen Gunsten entschieden und dort matürlich zur Gänze vorbei sein. Und Hand aufs Herz, wer von uns würde schon gern ganz in die Nähe des Erzfeindes ziehen und hernach in einem Haus wohnen, zu dem dieser freien Zugang hat sowie in ein Krisen- und Kriegsgebiet umsiedeln?
Der "Sohn des Verderbens"aus 2. Thessalonicher 2, 3 
Man kann alles aber auch noch von einer ganz anderen Seite aus betrachten. Denn der Sturz des mit dem "Versucher" bzw. "Verderber" gemeinten großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12 auf die Erde herab wird noch durch eine weitere Bibelstelle nicht nicht wie dort von der himmlischen sondern von der irdischen Perspektive aus beleuchtet:

1. Thessalonicher 5, 1-3
1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr –, dann wird sie das Verderben (bzw. der mit dem großen Drache bzw. Satan aus Offenbarung 12, 7-12" gemeinte Versucher" bzw. "Verderber" im Zuge seines Sturzes auf die Erde) schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen. (... und es wird sich sein in Offenbarung 12, 12 beschriebener Zorn über die ganze Erde ergießen)
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

In 1. Thessalonicher 5, 1-3 wird uns berichtet, daß es im Zuge des Kriegsgeschehens aus Offenbarung 12, 7-12 auf der Erde zu einem plötzlich hereinbrechenden "Verderben" kommen wird. Und jenes soll die ganze Erde also bis in ihre äußersten Winkel treffen. Dieses kommende "Verderben" symbolisiert der Prophet Daniel doch damit, daß es lt. Daniel 8, 24-25 völlig unerwartet ein "Vernichten der Starken" und damit gemeint einer Zerstörung von Gottes Weltordnung geben wird und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." :
Urplötzlich also wird der Einbruch Satans in die irdischen Verhältnisse geschehen. Und er wird von der unerretteten Welt völlig unerwartet als ein "Verderben" erlebt werden, welches noch zudem über die gesamte dann bestehende Weltordnung Gottes mit einem sie ganz und gar zerstörenden Charakter hereinbrechen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"). Und wenn dieses "Verderben" erst einmal hereinbricht, gibt es wie in 1. Thessalonicher 5, 3 geschildert dann keinerlei Entfliehenkönnen mehr.

Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Absicht und Folge bzw. (Aus-)Wirkung oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zur in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser die „Stunde des Versuchers“ sagen oder auch das bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung" exakter als das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist bezeichnen sollte, wird es uns um so deutlicher, wenn man das in 1. Thessalonicher 5, 3 erwähnte "Verderben" durch den auf die Erde gestürzten "Verderber" ersetzt.
Könnte es hernach überhaupt noch eine Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde geben, wenn es jetzt lt. 1. Thessalonicher 5, 3 nach dem Hereinbrechen des "Verderbers" kein Entfliehen mehr gibt? Und engen diese beiden ereignismäßen Randbedingungen aus Offenbarung 12, 7-12 und 1. Thessalonicher 5, 1-3 mit deren bei Daniel 8, 24-25 angekündigten Folgen, wenn man unsere vorangegangenen Überlegung zu Johannes 5, 24 mit einflechtet, die Wahrscheinlichkeit des Zeitpunkters der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde nicht unwahrscheinlich ein?
Um so deutlicher wird es nun, daß die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde den Charakter eines hastigen Weggerissenwerdens besitzt. Denn das griechische Wort "harpagesometha", das in 1. Thessalonicher 4, 16-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit einem plötzlichen "hastigen hinwegreißen" bzw. "herausreißen" übersetzen.
Damit wird die messianische Verheißung aus 5. Mose 18, 15-19 für uns heute auch eine Verheißung auf die "Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde", die mit dem "vor dem Zorn des Tieres Entfliehenkönnen" im Zusammenhang steht. Denn die wartende universelle Gemeinde" wird mit ihrer "Wegnahme bzw. Entrückung aus der drohenden Gefahrensituation aus einem Meer von Menschen wie in 1. Korinther 15, 50-52 beschrieben und mit dem vorangegangen Text begründbar in einem einzigen, unteilbaren Moment geschehen und von ihrem anderen »Herauszieher« bzw. anderen »Mose«, Jesus Christus bewirkt. Und in diesem Rahmen wird sie unter einen auf der ganzen Erde hörbaren Kriegsgeschrei im Himmel und dem Schall von Gottes Posaune in einem Nu aus der irdischen Welt herausgezogen bzw. sicher nicht ohne einen triftigen Grund wie in 1. Korinther 15, 52 angegeben in einem unzerteilbaren Moment und wie in in 1. Thessalonicher 4, 17 treffend beschrieben plötzlich durch oder mittels Kraft hastig von der Erde weggerissen:

1. Korihther 15, 50-58
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick (Griechisch: "átomos"; d. h. in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment), zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden (in einem Nu).

(Das Blasen der Posaune hatte im Judentum des AT immer die Funktion, das Volk um den König herum zu versammeln bzw. hier die Gemeinde um ihren Christus. Die Posaunensignale beim großen Ereignis der Entrückung der Gemeinde entsprechen demnach dem Rufen Gottes: Komm!
Im römischen Heerwesen fungierte „die letzte Posaune“ als das Signal zum Aufbruch. während die 1. Posaune "das Lager abbrechen" bedeutete und die 2. Posaune zum "in Reih und Glied stehen" aufforderte, blies erst die 3. und letzte Posaune zum Abmarsch.)

53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«[A]
A) Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Im Verlauf des himmlischen Kampfes nach Offenbarung 12, 7-12 wird dann also ebenso derjenige Mensch, der den mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 6 beschrieben durch dessen Enthüllen bzw. Aufdecken oder Offenlegen aufgehalten bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang behindert bzw. gehemmt hat, im Zuge der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde mit von der Erde weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7).
Lt. 1. Thessalonicher 1, 10 und 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden er und die Gemeinde Jesu so aus dem (in Offenbarung 12, 12 beschrieben) Zorn (des Drachen) und seiner Rache (ent)kommen, der mit Offenbarung 6, 1-8 gemeinten, vom Drachen auf ihn übertragenen und nun beginnenden Wut und Aggression des Tieres aus Offenbarung 13 mit der mächtigen Hand Gottes entzogen und sowohl „vor“ (griech. ek) dessen Zugriff als auch der nun sofort beginnenden “Stunde der Versuchung” sicher bewahrt werden (vgl. Offenbarung 3, 10).
Und diese wunderbare Bewahrung der wartenden universellen Gemeinde vor der schon sehr bald kommenden “Stunde der Versuchung” ist also nur wie in 1. Korinther 15, 52 angegeben durch ein in einem unzerteilbaren Moment plötzliches und wie in in 1. Thessalonicher 4, 17 treffend beschrieben mittels Kraft hastiges von der Erde Weggerissenwerden überhaupt möglich.

Wir erkennen nun, daß das im Zusammenhang mit der Entrückung der wartenden universellen Gemeinde stehende Geschehen mit äußerst wichtigen Ereignissen verbunden ist und einen dramatischen Verlauf nehmen wird, Ereignisse, die sowohl im Himmel als auf der Erde einschneidende Veränderungen und speziell im irdischen Raum politischer und wirtschaftlicher und religiöser Art zur Folge haben müssen, ja daß es dabei für uns sogar um Leben und Tod gehen muß. Denn hatte nicht auch der berühmte jüdische König Salomo als Auftakt seines Amtsantritts zu allererst die alten Feinde seines Vaters beseitigt, um danach ungestört über das Land Israel herrschen zu können? So ist zu erwarten, daß es Zuge der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde zu einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit kommt, bei dem der »Verderber«, weil dem Verfolger wie in Offenbarung 12, 13-14 beschrieben die Beute entkommt, auf die Verliererseite gerät und das Nachsehen haben wird. Es ist ein Kampf, den unser Herr Jesus, selbst wenn Satan so pfeilschnell wie ein Blitz vom Himmel fallen wird (vgl. das bei Lukas 10, 18 Gesagte), weil unser Herr bei seinem uns rettenden Eingreifen schneller als der Feind sein wird, für uns gewinnt. Denn wir werden ja durch ihn mit einer Entrückung in einem unzerteil- bzw. unzerschneidbaren Moment vor dem tödlichen Zorn des Drachen kraftvoll aus der Gefahrenzone weggerissen und wie in 2. Timotheus 4, 18 beschrieben von unserem Herrn Jesus in sein himmlisches Reich geretttet. Halleluja!

Es ist also davon auszugehen, daß der Sturz des großen Drachens bzw. Satans aus Offenbarung 12, 7-12 mit seinen Engeln auf die Erde herab von der Welt völlig unerwartet und schlagartig kommen wird und wenn wir das bei Lukas 10, 18 Gesagte bedenken, mit einer für uns kaum vorstellbaren Geschwindigkeit geschieht:
"Er (gemeint ist Jesus) sprach aber zu ihnen: Ich sah (und wir vermuten: Dies ist im Zusammenhang mit seinem in Offenbarung 12, 7-12 beschriebenen Sturz auf die Erde gemeint) den Satan vom Himmel fallen (so schnell) wie einen Blitz."
(Lukas 10, 18; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Wenn Satan aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, wo befindet sich dann sein Wohnsitz auf ihr - gibt es einen biblischen Hinweis auf den Ort der geheimen Kommandozentrale des Antichrist während der Zeit der großen Drangsal, von wo aus er die Fäden zieht? 

Das mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und beim Propheten Daniel erwähnte »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 muß, wenn wir dem in Offenbarung  17, 11 Gesagten Rechnung tragen, nach dem Dafürhalten des Verfassers der Homepage in der Führungsspitze der ehemaligen Sowjetionen zu suchen sein. Das erfuhren wir bereits im Kapitel  "Aus welchem Land kommt der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", dann wenn er auf der politischen Weltbühne wieder auftauchen wird, ursprünglich her?".
Denn zu den Ländern, die den Nationen angehören und die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten, gehört auch, und man merke hier auf, gerade Russland. Wir lehnen uns dabei an eine vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, dass der russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete und so eine wie in Daniel 2, 43 beschriebene Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war.

So symbolisieren doch die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres in Daniel 7, 1-8 bzw. die beiden Füße mit den »zehn Zehen« in Daniel 2, 43 (gemeint sind die Nationen der letzten Zeit) all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43). Und wie uns die Geschichte lehrt, ist darum das Römische Reich auf diese Weise weit über seine ehemaligen Grenzen hinaus expandert.
Bestärkt werden wir zudem darin, daß sich zur "Zeit des Endes" im äussersten Norden von Israel sich eine feindliche Grossmacht namens „Rosch“ befindet.
Und der Verfasser dieser Homepage sieht im Fürst ist von "Rosch", Meschech und Tubal aus Hesekiel 38, 2-3, was lt. Hesekiel 38, 15 ein Land im äußersten Norden Israels ist, darum, weil er lt. Hesekiel 38, 16 erst am Ende der Tage kommen wird und weil ihn wegen seines expansiven Besitzanspruches auf das gelobte Land ein vernichtendes Strafgericht Gottes ereilt, ein Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes". Zumindest aber gehört Gog, der Fürst ist von "Rosch", weil er ihm sehr ähnliche Züge aufweist, mindestens zu dessen Typus bzw. ist er allgemein ein Synonym für eine überaus große endzeitliche militärische Streitmacht mit eindeutig widergöttlichem bzw. satanischem Charakter (vgl. Offenbarung 20, 8).

Bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer finden wir in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008 mit dem Titel "Die Entrückung der Gemeinde" (siehe Download bei Sermon) im Abschnitt "Endzeitereignisse als Zeichen der Zeit" die folgende Aussage: »Im äussersten Norden von Israel befindet sich eine feindliche Grossmacht namens „Rosch“ (Hes 38-39).«

Erst nachdem Gottes Volk Israel wie in Hesekiel 38, 8 beschrieben aus den Völkern herausgeführt und aus allen Nationen gesammelt worden ist, nunmehr wieder sein eigenes Land besitzt und dort in Sicherheit wohnt, wird sich "am Ende der Jahre" diese feindliche Grossmacht namens „Rosch“ vom äußersten Norden her gegen Israel, und dies ist zweifellos militärisch gemeint, aufmachen, natürlich um es zu besiegen.
"Rosch", das Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 2+15 das ist demnach sehr wahrscheinlich das heutige Russland, also die ehemalige Sowjetunion mit ihren damaligen Verbündeten. Diesen sehr wichtigen Sachverhalt werden wir weiter hinten in diesem Text noch ausfühlicher beleuchten und anhand der Bibel sogar begründen.

Auch müsen wir wissen, daß der von heute aus gesehene noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet wird. Muß er dann nicht tatsächlich dazu in der Lage sein, mit technischen Mitteln gezielt große Schadenbeben künstlich auszulösen? Denn dieses wird ihm doch, damit seinem Namen »Überwältiger der Nationen« alle Ehre gebend in der Bibel nachgesagt. Und sehr wahrscheinlich gehört gerade jene Möglichkeit, punktgenau starke Erdbeben zu generieren, maßgeblich zu seinem Erfolgsrezept, was den »Überwältiger der Nationen« aus Jesaja 14, 12 erst zu einem Welteroberer werden läßt und dazu ermächtigt, mit bislang ungeahnten Möglichkeiten gewaltsam den Untergang der Nationen herbeizuführen.
Und weil mit dem Begriff »Überwältiger der Nationen« ein Zeitbezug auf die "Zeit des Endes" hergestellt ist, muß dieser noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 in diesem Fall in seiner prophetischen Dimension ein recht eindeutiges Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" sein. Denn dieses hier beschriebene Szenario spielt zu der Zeit, in der sich der Herr lt. Jesaja 14, 1 über das Haus Jakob noch einmal erbarmen wird und sein Volk Israel noch einmal erwählt und sie wie in Jesaja 14, 2 beschrieben aus den vielen Völker der Erde heraus wieder in ihr Land setzen bzw. ins gelobte Land zurückbringen wird. Und dieser Vorgang hat doch, auch wenn er noch nicht gänzlich zum Abschluß gekommen ist, heute bereits sichtbar begonnen und ist einer der wichtigsten Endzeitzeichen. Und noch nie zuvor konnte ein Herrscher wie derjenige, der in Jesaja 14, 16 beschrieben wird und obwohl er nur eine irdische Macht ist, derartiges bewirken, daß er "... die Erde erbeben ließ, Königreiche erschütterte ..." (vgl. bei Jesaja 14, 16).

Und der König von Babel sagt von sich selbst: Ich will "... mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden".
Wenn wir also herausbekommen, wo sich dieser "Versammlungsberg im äußersten Norden" aus Jesaja 14, 13 befindet, wissen wir damit gleichzeitig denn Aufenthaltsort des Antichrist zur "Zeit des Endes" während der Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis in der zweiten Hälfte der 70. danieliscchen Woche. Und kommt nicht auch Gog, der lt. Hesekiel 38, 2-3 der Fürst ist von "Rosch", Meschech und Tubal ist, lt. Hesekiel 38, 15 sehr wahrscheinlich aus demselben Land im äußersten Norden Israels?

Wir erfuhren es bereits, daß davon auszugehen ist, daß im Zuge der Entrückung der Gemeinde der große Drachen bzw. Teufel mitsamt seinen Engeln wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird. Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum zukünftigen Zorn des Bösen, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen. Darum auch ist im Zusammenhang mit den Geschehnissen, die unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde kommen werden, in Offenbarung 3, 9 von der »Synagoge des Satans« die Rede. Und zu dieser Zeit wird damit auch von einem zukünftigen 3. Tempel in Jerusalem gesprochen, den der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Hilfe seines ihm dienenden »aus der Erde heraufgestiegenen falschen Prophet« und personenhaften »Anstelle-von-Christus« bei dessen öffentlichem Erscheinen errichten wird. Denn damit sich 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erfüllen kann, muß der große endzeitliche Widersacher Gottes unmittelbar nach seiner sichtbaren Machtergreifung diesen 3. Tempel auf den Trümmern des im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstörten und im 1. Jahrhundert v. Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel Salomos ganz neu errichten. Denn er wird diesen dann zu seinem Anbetungsort und zu seiner Machtzentrale erklären. So setzen doch die Erfüllung dieser prophetischen Vorhersagen aus 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 offensichtlich sowohl einen dann in Jerusalem wieder existierenden und steinernen 3. Tempel als auch den darin wieder begonnenen biblischen Opfer- und Priesterdienst voraus.
Und auch nach Hosea 3, 3-4 findet die Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat ("ohne König und ohne Obere", d. h. ohne eine eigene Regierung) und ohne biblischen Opfer- und Priesterdienst ("ohne Opfer, ... ohne Efod", d. h. ohne den mosaischen bzw. aaronitischen Priesterdienst, denn mit "Efod" beschreibt Hosea das kunstvoll verzierte schürzenartige Kleidungsstück des Hohenpriesters) unter dem Volk Israel dann tatsächlich ein Ende. Denn Hosea 3, 3-4 deutet ganz darauf, daß diese Zeit ohne biblischen Opfer- und Priesterdienst und somit ohne jüdischen Tempel unter dem Volk Israel tatsächlich nur begrenzt sein muß. ist doch der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel streng nur an einen einzigen Ort gebunden, eben an den einen Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Und nur dort darf der Gott Israels angebetet werden. Nur dort kann es zur einer Schuldvergebeng Israels kommen. Aus diesem Grund, damit sich Hosea 3, 3-4 erfüllen kann, muß dort auf dem einstigen Berg Morija und heutigen Tempelberg Jerusalems auch wieder ein neuer und steinerner 3. Tempel entstehen.  
d. h. also dann, wenn die lange Zeit "ohne König und ohne Obere", d. h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, "ohne Opfer, ... ohne Efod" vorrüber ist, muß demnach auch der im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstörte Tempel in Jerusalem ohne Frage wieder aufgebaut sein. Und da der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt noch nicht existiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau des Tempelgebäudes auf dem Tempelplatz beginnt.
Auch in Hesekiel 40, 38-47 entdecken wir, daß dann das mosaische System wieder hergestellt wird. Außerdem wird dort unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt, daß es wieder einen Opferaltar geben wird. Das aber bedeutet die Wiedereinsetzung der levitischen Liturgie und des Brandopfers, des Sündopfers und des Schuldopfers.

Darum auch, weil es während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im wieder aufgebauten Heiligtum Israels ein sehr großes Zeichen geben wird, das in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; und Matthäus 24, 15 beschriebene sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" und damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters", wird dieses zur Zeit des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seiner Machtzentrale gewordenene und wieder existierende religiöse heidnische Prunkbauwerk eines zukünftigen 3. Tempels in Jerusalem, welches in Offenbarung 3, 9 die »Synagoge des Satans« genannt wird, bei der bald danach kommenden tatsächlichen Wiederkunft des wahren Messias Gottes von Jesus Christus verständlicherweise postwendend und höchstpersönlich niedergerissen werden. Denn dieses "Greuelbild der Verwüstung" ist neben dem öffentlichen Auftritt des personenhaften »Anstelle-von-Christus« wohl das über die Grenzen der Stadt Jerusalem hinaus weithin sichtbare und größte Zeichen, das die Bibel für die »Zeit der Trübsal« angekündigt hat. Denn es wird nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Tempelberg der heiligen Stadt der Juden (die Begründung dazu kann man weiter hinten im Abschnitt "Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar" des Kapitels "Erklärungsversuche zum Wunder des von Menschenhand geschaffenen »Greuelbildes der Verwüstung«" finden) mit größter Wahrscheinlichkeit weithin sichtbar überragen:"Und das Tier, das (und man beachte, vorher bereits da) war und (jedoch später) nicht (mehr) ist, ist selbst der achte; (ja,) er kommt (aber dennoch) aus den sieben (gemeint ist in einer Paralle zu Daniel 7, 7-8 , daß er aus den dann noch verbleibenden sieben der ehemals zehn Hörner des bei Daniel 7, 7-8 beschriebenen vierten danielischen Tieres herkommt. Damit muß doch einmal eine von den zehn großen Regierungsmächten der endzeitlichen Nationen gewesen sein.), und er geht (jedoch später) ins Verderben. (d. h. auch wenn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als unbezwingbar gilt und als ein erfolgreicher Welteroberer zu einem Weltherrscher emporsteigt, wird der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" später durch das Zuhilfekommen Gottes ganz und gar vernichtet werden, vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20)
(Offenbarung 17, 11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und es kann nicht anders sein. Von wo er herkommt (gemeint ist "... aus den sieben ..."), muß er dort nicht anfänglich gewesen sein?
"Zu der Zeit, spricht der HERR Zebaoth, will ich die Namen der Götzen ausrotten aus dem Lande, dass man ihrer nicht mehr gedenken soll; dazu will ich auch die Propheten und allen Geist der Unreinheit aus dem Lande treiben." (Sacharja 13, 2; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

".... Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3, 8; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..." (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung und durch den Verfasser der Homepage)

Auch wenn der große eAuch müssen wir wissen, daß der "König von Babel" aus Jesaja 14, 4, der zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet wird und weil mit dem Begriff »Überwältiger der Nationen« ein Zeitbezug auf die "Zeit des Endes" hergestellt ist, in diesem Fall in seiner prophetischen Dimension ein recht eindeutiges Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" sein muß. Denn dieses hier beschriebene Szenario spielt zu der Zeit, in der sich der Herr lt. Jesaja 14, 1 über das Haus Jakob noch einmal erbarmen wird und sein Volk Israel noch einmal erwählt und sie wie in Jesaja 14, 2 beschrieben aus den vielen Völker der Erde heraus wieder in ihr Land setzen bzw. ins gelobte Land zurückbringen wird. Und dieser Vorgang hat doch, auch wenn er noch nicht gänzlich zum Abschluß gekommen ist, heute bereits sichtbar begonnen und ist einer der wichtigsten Endzeitzeichen. Und noch nie zuvor konnte ein Herrscher wie derjenige, der in Jesaja 14, 16 beschrieben wird und obwohl er nur eine irdische Macht ist, derartiges bewirken, daß er "... die Erde erbeben ließ, Königreiche erschütterte ..." (vgl. bei Jesaja 14, 16).
Und der König von Babel sagt von sich selbst: Ich will "... mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden".
Wenn wir also herausbekommen, wo sich dieser "Versammlungsberg im äußersten Norden" aus Jesaja 14, 13 befindet, wissen wir damit gleichzeitig denn Aufenthaltsort des Antichrist zur "Zeit des Endes" während der Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis in der zweiten Hälfte der 70. danieliscchen Woche. Und kommt nicht auch Gog, der lt. Hesekiel 38, 2-3 der Fürst ist von "Rosch", Meschech und Tubal ist, lt. Hesekiel 38, 15 sehr wahrscheinlich aus demselben Land im äußersten Norden Israels? ndzeitliche Widersacher Gottes, der Antichrist zur "Zeit des Endes" unmittelbar nach seiner sichtbaren Machtergreifung den 3. Tempel auf den Trümmern des im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstörten und im 1. Jahrhundert v. Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel Salomos ganz neu errichten und diesen dann zu seinem Anbetungsort und zu seiner Machtzentrale erklären wird, ist dies jedoch nicht der zukünftige Aufenthaltsort des aus dem Himmel auf die Erde gestürzten Drachen bzw. des Satans auf ihr. Wenn also der Drache wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben aus dem Himmel auf die Erde gestürzt und die Erde zu seinem Verbannungsort werden wird, wo befindet sich dann sein zukünftiger Wohnsitz auf ihr?

Es war das vierte danielische Tier bzw. davon speziel das zuletzt hieraus hervorgegangene »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", das den Propheten Daniel so sehr beschäftigte und dessen Verständnis ihm offensichtlich Schwierigkeiten bereitete und weswegen er später den Engel in Daniel 7, 19-20 bat, ihm dessen Bedeutung näher zu erklären. Er erfuhr, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 derjenige endzeitliche Weltherrscher ist, den bereits der Prophet Jesaja in Jesaja 14, 10-15 charakterisiert hatte. Wir lesen dazu im 14. Kapitel des Buches Jesaja den folgenden Text zum König von Babel und seines gewaltsamen Endes, gemeint ist das gewaltsame Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes", welches die Bibel auch in Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 beschreibt:

Jesaja 14, 1-14 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985

Freude und Staunen über den Sturz Babels und seines Königs (
gemeint ist das in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 beschriebene gewaltsame Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" und das seines Weltreiches)
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1 Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch <einmal> erwählen und wird sie in ihr Land setzen[A]. Und der Fremde wird sich ihnen anschließen, und sie werden sich dem Haus Jakob zugesellen.   A) o. auf ihrem Land zur Ruhe bringen
2 Und die Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen. ...
...
3 Und es wird geschehen, an dem Tag, an dem der HERR dir Ruhe verschafft von deiner Mühsal und deiner Unruhe und von dem harten Dienst, den man dir auferlegt hat, 

4 da wirst du dieses Spottlied anstimmen über den König von Babel und sagen: Wie hat aufgehört der Unterdrücker[A], aufgehört das Anstürmen[B]!   A) o. Antreiber  B) So mit Qu, LXX und syr. Üs. - Die Bedeutung des im Mas. T. stehenden Wortes ist unbekannt.
5 Zerbrochen hat der HERR den Stab der Gottlosen, den Herrscherstab, 
6 der Völker schlug im Grimm mit Schlägen ohne Unterlaß, Nationen unterjochte[A] im Zorn mit Verfolgung[B] ohne Schonung.  
A) w. <nieder>trat  B) so mit der syr. Üs; Mas. T: der verfolgt wurde 
7 Es ruht, es rastet die ganze Erde. Man bricht in Jubel aus. 
8 Auch die Wacholderbäume freuen sich über dich, die Zedern des Libanon: "Seitdem du daliegst, kommt der Holzfäller nicht mehr zu uns herauf."
9 Der Scheol drunten ist in Bewegung um deinetwillen, in Erwartung deiner Ankunft. Er stört deinetwegen die Schatten[A] auf, alle Mächtigen[B] der Erde, er läßt von ihren Thronen alle Könige der Nationen aufstehen. 
(Der Scheol, das ist der jüdische Ausdruck für den Hades bzw. das Totenreich. Er befand sich nach alttestamentarischer Vorstellung unter der Erde.)
A) o. die Totengeister  B) w. die Leitböcke
10 Sie alle beginnen und sagen zu dir: "Auch du bist
(ebenso kraftlos geworden wie wir, (dein Körper ist also doch nicht unsterblich, sondern du) bist uns gleich! 
11 In den Scheol hinabgestürzt ist deine Pracht und der Klang deiner Harfen. Maden sind unter dir zum Lager ausgebreitet, und Würmer sind deine Decke.
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! <Wie bist du> zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden[A].

A) Dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.
14 Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.«
15 Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.

16 Die dich sehen, betrachten dich, sehen dich genau an: "Ist das der Mann, der die Erde erbeben ließ, Königreiche erschütterte?"
17 Er machte den Erdkreis der Wüste gleich und riß ihre Städte nieder. Seine Gefangenen entließ er nicht nach Hause.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Wir müssen hier wissen, daß der König von Babel aus Jesaja 14, 4 in diesem Fall ein Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist. Denn dieses hier beschriebene Szenario spielt zu der Zeit, in der sich der Herr lt. Jesaja 14, 1 über das Haus Jakob noch einmal erbarmen wird und sein Volk Israel noch einmal erwählt und sie wie in Jesaja 14, 2 beschrieben aus den vielen Völker der Erde heraus wieder in ihr Land setzen bzw. ins gelobte Land zurückbringen wird. Und dieser Vorgang hat doch, auch wenn er noch nicht gänzlich zum Abschluß gekommen ist, heute bereits sichtbar begonnen und ist einer der wichtigsten Endzeitzeichen.
In Jesaja 14, 13 wird demnach nicht nur sein Streben nach Göttlichkeit prophezeit, sondern sogar etwas über sein Herkunftsland gesagt, mit Sicherheit aber sein zukünftiger irdischer Regierungssitz nach seinem bereits erfolgten Machtaufstieg und erfolgreichen Angenommenwordensein auf der Erde beschrieben. Denn der König von Babel sagt von sich selbst: Ich will "... mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden". Wenn wir also herausbekommen, wo sich dieser "Versammlungsberg im äußersten Norden" aus Jesaja 14, 13 befindet, wissen wir damit gleichzeitig denn Aufenthaltsort des Antichrist zur "Zeit des Endes" während der Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis in der zweiten Hälfte der 70. danieliscchen Woche. Und kommt nicht auch Gog, der lt. Hesekiel 38, 2-3 der Fürst ist von "Rosch", Meschech und Tubal ist, lt. Hesekiel 38, 15 aus einem Land im äußersten Norden Israels (vgl. im Kapitel "Warum ist es erforderlich, sich heute sowohl mit dem Thema »Antichrist« als auch mit der Thematik des wiederkommenden wahren Christus Gottes verstärkt auseinanderzusetzen und worin bestehen der Zusammenhang bzw. die Ähnlichkeiten und die Unterschiede zwischen beiden")?

Wir erfuhren bereits im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich sowohl der Auftakt als auch eine Taktik jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt", daß die Bibel in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel ankündigt.
Und das Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 das ist sehr wahrscheinlich das heutige Russland, also die ehemalige Sowjetunion mit ihren damaligen Verbündeten.
Und vom Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 ist übrigens auch beim Propheten Daniel im Zusammenhang mit den Feinden des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"die Rede. Das Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 muß demnach zur "Zeit des Endes" eine bedeutende und multinationale Streitmacht im Norden Israels sein (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").

Und da das einstig sehr starke Babylonien und damalige "Land des Nordens" zur Zeit Jeremias, gemeint ist das Gebiet im heutigen Irak, politisch gesehen aktuell keine Rolle mehr spielt, kann doch nur mit diesem "Land des Nordens" im Sinne der weiteren prophetischen Erfüllung von Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 eine andere bedeutende Weltmacht gemeint sein, die, da in diesem Zusammenhang vom "Land des äußersten Nordens" die Rede ist, in der Endzeit existieren und dabei viel weiter nördlicher von Israel, als Babylonien es damals war, zu suchen sein sollte. Denn Gog kommt doch lt. Hesekiel 38, 6+15 nicht nur vom Norden, sondern sogar "... vom äußersten Norden her ...".

Das "Land des Nordens"wird in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Und daß mit dem "Land des Nordens" bzw. mit dem "Land der Mitternacht" die damalige Sowjetunion gemeint sein muß, begründet sich in der Tatsache, und so argumentierte auch Dr. - Ing. Werner Gitt in seinem o. gen. Vortrag, daß sich Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad befinden, d. h. weil Moskau, das hier auch für die Summe der von Moskau regierten Ostblockländer zur Zeit des eisernen Vorhanges stehen könnte, genau im Norden von Jerusalem liegt (vgl. auch in Jeremia 16, 14-15 und das bei "Land der Mitternacht" Geschriebene).

Und man muß in diesem Zusammenhang mit dem "Land des Nordens" der Endzeit unbedingt an die endzeitliche Prophetie aus Hesekiel 38, 1-6 denken:
"1 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so:
2 Menschensohn, richte dein Gesicht gegen Gog <zum> Land Magog, <gegen> den Fürsten von Rosch, Meschech und Tubal[A], und weissage über ihn   A) o. Hauptfürst(en) von Meschech und Tubal
3 und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich,
Gog, Fürst von Rosch, Meschech und Tubal[A].   A) o. Hauptfürst(en) von Meschech und Tubal
4 Und ich lenke dich herum und lege Haken in deine Kinnbacken; und ich führe dich heraus und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, sie alle prächtig gekleidet, ein großes Aufgebot mit Langschild und Kleinschild, schwertführend sie alle:
5 <Söldner aus> Paras, Kusch und Put mit ihnen, sie alle <mit> Kleinschild und Helm,
6 Gomer und alle seine Scharen, das Haus Togarma im äußersten Norden und alle seine Scharen, viele Völker mit dir."
(Hesekiel 38, 1-6 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Der Gog von Magog aus der Prophetie Hesekiels aus Hesekiel 38, 1-3 wird mit fünf Namen zugleich genannt: Rosch, Mesech, Thubal, Gog und Magog. Das legt zur "Zeit des Endes" das Vorhandensein eines Vielvölkerstaates im äußersten Norden Israels nahe (vgl. auch bei Hesekiel 38, 6+15).
Und bedenken wir aus der Geschichte: Im Mittelalter hieß das südrussische Reich mit der Hauptstadt Kiew "Rosch". Und aus "Rosch" soll »Reussen« und später »Russen« entstanden sein.
Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus überlieferte uns, dass die Nachkommen von Magog nördlich des Schwarzen Meeres lebten. Und in 1. Mose 10, 2 finden wir die Bestätigung, weil dort die Namen Magog, Thubal, Mesech und Gomer als Söhne Japhets und damit als Enkelsöhne Noahs bezeichnet werden, die doch aus den slawischen Völkern hervorgegangen sind und deren Nachkommen heute in den osteuropäischen Staaten zu finden sind (vgl. das Skript: "Der Prophet Hesekiel - Teil 13: Gog und Magog" - Evangelische Gemeinde Wynental; Bibelstunde vom 9. August 2013, Seite 1).

Den Gedanken, dass wegen der unverkennbaren territorialen Trennung die "im äußersten Norden" befindlichen Völker des Gog von Magog und die Völker des Antichristen, die man im Gebiet des ehemaligen antiken Römischen Reiches wähnt, nicht identisch sein können, sondern vielmehr in der Endzeit zwei ganz verschiedene und gegeneinander gerichtete Machtblöcke bilden, teilen wir nicht. Denn wir gehen davon aus, dass die "im äußersten Norden" befindlichen Völker des Gog von Magog und die Völker des Antichrist zur "Zeit des Endes" miteinander vollkommen identisch sind und dass zu diesem Zeitpunkt lt. Auffassung der Bibel die äußere Begrenzung des dann weiter expandierten Römischen Reiches bis dahin reicht.
Denn zu den Ländern, die den Nationen angehören und die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten, gehört auch, und man merke hier auf, gerade Russland. Wir lehnen uns dabei an eine vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, dass der russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete und so eine wie in Daniel 2, 43 beschriebene Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war.

Dies war damals charakteristisch für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie gründeten kein neues Reich, sondern sie setzten das Römische, indem sie sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengten, fort. Und so besteht das Römische Reich, aus dem doch einmal der Antichrist zur "Zeit des Endes" hervorgehen soll, bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in alle »zehn Hörner« des damit gemeinten vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7.
Und dieses besondere Weiterleben des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 nach dem Auseinanderfallen des antiken Römischen Reiches wird eben durch jene »zehn Hörner« symbolisiert, die bis in die Gegenwart hineinreichen.

Und wenn der König von Babel in Jesaja 14, 13 von sich selbst sagt: Ich will "... mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden", dann muss damit, wie weiter unten erfahren werden, aller Wahrscheinlichkeit nach ein Berg im ehemaligen südrussische Reich "Rosch" des Mittelalters mit der Hauptstadt Kiew im heutigen Russland, also in der ehemaligen Sowjetunion gemeint sein.

D. h. aber, auch wenn der mit dem König von Babel gemeinte große endzeitliche Widersacher Gottes, der Antichrist zur "Zeit des Endes" unmittelbar nach seiner sichtbaren Machtergreifung den 3. Tempel auf den Trümmern des im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstörten und im 1. Jahrhundert v. Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel Salomos ganz neu errichten und diesen dann zu seinem Anbetungsort und zu seiner Regierungssitz erklären wird, ist dies also nicht gleichzeitig sein zukünftiger Aufenthaltsort und Wohnsitz auf der Erde. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich, auch wenn sich dann der mit dem zweiten »aus der Erde heraufgestiegenen« Tier nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinte falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel in Jerusalem befindet und von da aus über die Erde regiert, ab dieser Zeit wie in Jesaja 14, 13 prophezeit fern von den Blicken der Menschen auf den "Versammlungsberg im äußersten Norden" niedersetzen.
Und nachdem der Drache bzw. Satan wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben aus dem Himmel auf die Erde gestürzt werden wird, dann wird er sich aller Wahrscheinlichkeit nach ebenso auf diesem in der ehemaligen Sowjetunion zu suchenden "Versammlungsberg im äußersten Norden" niederlassen. Denn dort dachten sich wie wir lasen die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.

Fest steht allerdings auch, wenn wir das beim Prophet Daniel zum  Antichrist zur "Zeit des Endes" Gesagte bedenken, daß zur "Zeit des Endes" im Rahmen der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 7-8 ein zwischen den dann bestehenden »zehn großen Hörnern« ganz neu hervorbrechendes anfänglich kleines und anderes Horn ist, das am Ende über die »zehn zu dieser Zeit bestehenden großen Hörner« hinauswachsen wird und dabei, um sich freie Bahn zu verschaffen, "drei" von den »zehn« gewaltsam ausreißt:
"7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, d. h. der Antichrist zur "Zeit des Endes") zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner (durch das gewaltsame Einwirken des Antichrist) ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das (und hier wird vermutlich auf vermessenes prophetisches Reden bzw. auf falsche Prophetie abgezielt) redete (während der gesamten Zeit seines siebenjährigen bzw. 84 monatigen Wirkens über zukünftige) große Dinge. "
(Daniel 7, 7-8; Hervorhebung und Klammerergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" eines von den zur Zeit seines »offenen Hervortretens« dann noch bestehenden »zehn Hörnern« des vierten und letzten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 ist (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d. h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Jedoch sollten wir unbedingt auch folgendes beachten: Das mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und beim Propheten Daniel erwähnte »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 muß aber, wenn wir dem in Offenbarung  17, 11 Gesagten Berücksichtigung schenken, dennoch zuvor auf der Erde bereits einmal sichtbar dagewesen sein. d. h. es sollte aller Wahrscheinlichkeit nach im letzten Vertreter aus der Ahnenreihe von einem der »zehn Hörner« des vierten und letzten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 zu finden sein. Denn es muß, dann wenn diese zwischenzeitlisch von der Bildfläche verschwundene Nation als das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebene »andere kleine Horn« in neuem Gewand auf die politische Bühne der Erde zurückkehren wird, doch aus einem von den sieben (ganz zuletzt noch bestehenden »zehn Hörner«) hergekommen sein (vgl. nochmals das in Offenbarung  17, 11 Angemerkte).

Oder mit anderen Worten gesagt: Den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" kann man bezogen auf seinen Machtaufstieg mit einer kräftigen, gefräßigen und sehr großen Raupe vergleichen, die mit ihrer Verpuppung äußerlich gesehen in einem scheinbaren Untergang endet. Jedoch nach dem Stadium ihres augenscheilichen Todes schlüpft nach einiger Zeit, wenn man an eine Großlibelle denkt, aus einer für tot gehaltenen unansehnlichen Puppe ein überaus schillerndes, sehr schnell bewegliches, sogar flugfähiges und gefährliches bzw. räuberisches Insekt.
Und wenn wir dem in der Bibel Gesagten Glauben schenken, wird diese Führungsspitze jenes schon einmal sichtbar da gewesenen Landes bzw. jener bzw. ehemaligen großen Macht ideologisch völlig neu orientiert und überhaupt nicht mehr wiedererkennbar einmal über die gesamte Erde herrschen. 
Und um das in Offenbarung 17, 11 Geschriebene mit noch treffenderen Worten zu sagen: Aus einer ehemals lebendigen, großen und gefräßigen Raupe wird nach einer längeren Ruhezeit im Verborgenen ihres Kokons ein überaus schön anzusehender Schmetterling schlüpfen, welcher alle Blicke auf sich zieht, jedoch über die gesamte Erde das Verderben bringt.

So ist doch der kommenden Antichrist zur "Zeit des Endes", das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, dann, wenn er erscheint, nicht eines der verbliebenen sieben Hörner des bei Daniel 7, 7-8 beschriebenen vierten danielischen Tieres, sondern als wenn es seine alte Haut hinter sich gelassen hatte zu dieser Zeit bereits ein ganz anders geartetes Horn, etwas völlig Neues, neben den sieben ganz zum Schluß übrig gebliebenen Hörnern eben das "achte". Denn wir dürfen es nicht aus dem Blick verlieren. Das in Offenbarung  17, 11 erwähnte Tier ist in der prophetischen Dimension dieser Weissagung ebenfalls ein Bild auf den kommenden antichristlichen Weltherrscher und mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 identisch:
"11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das (wird später, d. h. z.Zt. der »zehn Hörner« des vierten und letzten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 wiederkommen und) ist (dann, also zu diesem Zeitpunkt seiner Wiederkehr und nachdem es im Zuge seines Machtaufstiegs lt. Daniel 7, 8 "... drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen ..."  haben wird,) der achte und ist (besser: war doch einst) einer von den sieben (dann noch bestehenden gewesen) und fährt in die Verdammnis (besser: aber ihm wird ganz zum Schuß von Gott selbst ein gewaltsames Ende gemacht und es muß dann in die Verdammnis fahren)."
(Offenbarung  17, 11; Hervorhebungen und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Aus der heutigen Sicht kann das in Offenbarung  17, 11 erwähnte Tier "... das gewesen ist und jetzt nicht ist ..." und später als das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte »andere kleine Horn« und lt. dem Rechenexempel aus Daniel 7, 8 als das achte neben den verbliebenen sieben Hörnern wiederkommen wird, nur die ehemalige Sowjetunion sein. Und wir müssen an dieser Stelle bedenken, daß wir heute bereits in der Endzeit in engerem Sinne leben und sich darum die Prophetie aus Offenbarung  17, 11 in ihrem ersten Teil (das in Offenbarung  17, 11 erwähnte Tier "... das gewesen ist und jetzt nicht ist ...") bereits erfüllt haben muß. Denn wir erwarten aus der heutigen Sicht, daß das in Offenbarung  17, 11 erwähnte Tier im Zuge des von ihm bewirkten Ausreißens der "... drei der vorigen Hörner ..." aus Daniel 7, 8 wiederkommen und auf die in Daniel 8, 24-25 beschriebene Art und Weise gewaltsam den Untergang der Nationen herbeiführen wird. Und durch dieses in Daniel 8, 24 erwähnte "Vernichten der Starken" wird auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit zu Ende gehen und nahtlos die in Daniel 8, 19-25 beschriebene letzte »Zeit des Zorns« einleitet.

Und zieht nicht in der achten (Endzeit-)Vision des Propheten Sacharja mit der Überschrift "Die vier Wagen" das in Sacharja 6, 6 beschriebene Gespann mit denu schwarzen Pferden, das nach Norden aufgebrochen ist, lt. Sacharja 6, 8 "... ins Land des Nordens (der Endzeit), um dort den Zorn des Herrn zu stillen" und den bei Micha 5, 8-14 beschriebenen "Zorn der Vergeltung" Gottes über dieses Land und seinen Herrscher zu bringen?
Und hat sich nicht mit der in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 erwähnten und sich bereits erfüllten Prophetie zum "Land des Nordens" wie geschichtlich belegt gezeigt, daß dieses Land die ehemalige Sowjetunion ist (vgl. dazu auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben")?
Wir gehen davon aus, daß mit dem "Land des Nordens" bzw. »Landes des (äußersten) Nordens« die ehemalige Sowjetunion gemeint sein muß (vgl. dazu auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben"). Denn haben sich nicht bereits die in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 erwähnten Prophetien zum "Land des Nordens" bzw. »Landes des (äußersten) Nordens« wie geschichtlich belegt mit dem unblutigen Zerfall der ehemaligen Sowjetunion bereits erfüllt (vgl. dazu auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben")?
Der unblutige Zerfall des "Land des Nordens" bzw. »Landes des (äußersten) Nordens« ist darum sowohl als der Auftakt als auch nur eine zwischenzeitliche Taktik jenes Kampfes zu werten, den der aus diesem politischen System gewachsene Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen die heute bestehende Weltordnung Gottes führt.
Man denke hierbei an den von der ehemaligen Sowjetunion selbst gewählten Weg der gezielt begonnenen Perestroika, was, wie wir heute wissen, die Wendebewegung zur Folge gehabt und im Jahr 1989 zum politischen Ende dieser Nation geführt hatte. Und unserer Meinung nach war genau diese politische Vorgehensweise von der damaligen Regierungsspitze gezielt und bewußt gewählt worden und die daraus entstandenen Ergebnisse müssen von der ehemaligen Sowjetregierung damit auch von Anfang an gewollt gewesen und angestrebt worden sein.
Denn der Verfasser dieser Homepage denkt dabei an die ehemals starke Sowjetunion, die lange Zeit gewesen ist, aber die es heute als eine der großen Weltmächte auf der Erde in dieser Form offiziell nicht mehr gibt. Kommt diese offensichtlich widergöttliche Macht, die war und heute augenscheinlich nicht mehr ist, in völlig neuer Gestalt und mit einer ganz anders gearteten Strategie und mit ungeahnten Möglichkeiten vielleicht schon bald als der Antichrist zur "Zeit des Endes", der erneut die wahren Christen der Erde mit noch unglaublicherer Härte verfolgt, als ein »Anstelle-von-Christus« wieder?

Denn wird nicht der dort mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und von heute aus gesehen noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4-17 bezogen auf die letzte Erfüllung dieser Prophetie zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet? Und muß er es nicht seinem Namen gemäß und da hier die Mehrzahl Nationen angegeben ist, während der in Daniel 8, 19 beschriebenen letzten »Zeit des Zorns« sehr wohl alle der dann bestehenden "Starken", d. h. wirtschaftlichen und militärischen Großmächte der Erde und zwar wie in Daniel 8, 25 formuliert ganz plötzlich und "unerwartet" d. h. überfallartig militärisch besiegen (vgl. das in Daniel 8, 24-25 Gesagte)? Und hinter solchen Vorgehensweisen muß unserer Meinung nach eine ehemalige militärische Großmacht stehen, und zwar eine solche, mit der man zu dieser Zeit überhaupt nicht mehr rechnet, weil man allgemein der Meinung ist, daß diese nicht mehr existiert.

Es kann nicht anders sein. Von wo er herkommt (gemeint ist "... aus den sieben ..."), muß er dort nicht anfänglich gewesen sein? Und muß es nicht so sein. Was später einmal als der größte Feind Gottes zur Blüte kommen wird, muß in seiner Vergangenheit eine bittere Wurzel besessen, bereits mit widergöttlichem Charakter versehen eine längere Zeit gewachsen sein und zuletzt eine schön anzusehende Knospe gebildet haben. Und durch welche einstige Großmacht der Erde, die heute jedoch augenscheinlich nicht mehr existiert, wurde die Christenverfolgung am umfangreichsten und härtesten vorangetrieben und dort die persönliche Freiheit am weitesten eingeschränkt?

Der mit dem »anderen kleinen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" ist also lediglich eine Weiterentwicklung eines der zehn Hörner, der wie eine Rakete, die zum Himmel aufsteigt, seine leer gebrannte erste Raketenstufe hinter sich läßt, wie ein Schmetterling, der sich seiner alten, ihn nun hinderlich gewordenen Raupenhülle entledigt. Es kann also nicht zu den zehn Hörnern aus Daniel 7, 7-8 dazu noch ein elftes Horn gegeben haben. Denn er kommt lt. Offenbarung 17, 11 aus den verbleibenden sieben.
Und der Verfasser dieser Homepage denkt dabei an die ehemals starke Sowjetunion, die lange Zeit gewesen ist, aber die es heute als eine der großen Weltmächte auf der Erde in dieser Form offiziell nicht mehr gibt. Kommt diese offensichtlich widergöttliche Macht, die war und heute augenscheinlich nicht mehr ist, in völlig neuer Gestalt und mit einer ganz anders gearteten Strategie und mit ungeahnten Möglichkeiten vielleicht schon bald als der Antichrist zur "Zeit des Endes", der erneut die wahren Christen der Erde mit noch unglaublicherer Härte verfolgt, als ein »Anstelle-von-Christus« wieder?

Und daß der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" logischerweise "aus den sieben" verbleibenden und nicht aus den drei Hörnern, welche er am Ende seines Machtaufstiegs lt. Daniel 7, 8 gewaltsam ausgerissen haben wird, herkommt, schränkt die Möglichkeiten bzgl. seines Ursprungslandes weiter ein. Und muß er aus dem Land, aus welchem er herkommt, nicht vorher von dort gewaltlos bzw. friedlich weggegangen sein? Denn "... das Tier, das (und man beachte, vorher bereits da) war und (jedoch später) nicht (mehr) ist, ist selbst der achte; ... (und kommt später, nachdem es eine Zeit lang untergetaucht war, in völlig neuer Gestalt und mit einer ganz anders gearteten Strategie und mit ungeahnten Möglichkeiten als der Antichrist zur "Zeit des Endes" wieder)"
(Offenbarung 17, 11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Wenn also der Drache bzw. hiermit gemeinte Satan wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben aus dem Himmel auf die Erde gestürzt und die Erde zu seinem Verbannungsort werden wird, ist demnach die zukünftige Welthauptstadt Jerusalem nicht gleichzeitig auch sein Aufenthaltsort auf ihr. Denn dort wird, was aus Sicherheitsgründen auch sehr verständlich ist und wir in Jesaja 14, 13 lasen, nicht die Machtzentrale und das geheim gehaltene Steuerzentrum des mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu suchen sein.


Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d. h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin:

Wir hörten bereits, daß der mit dem »anderen kleinen Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" im Rahmen seiner Machtenfaltung lt. Daniel 8, 24 die »Starken« vernichten bzw. gewaltsam die Vormachtstellung der federführenden Nationen dieser Erde beseitigen wird. Wie dieser Welteroberer sich freie Bahn verschaffen und wie ihm sein in Offenbarung 6, 1-8 näher beschriebener siegreicher Kampf um die Weltmacht gelingen wird, erfuhren wir im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d. h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" sowie in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick".
Denn die Bibel bezeichnet den mit dem ersten apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-2 gemeinten letzten irdischen Weltherrscher dieser Erde lt. Daniel 7, 21 und Offenbarung 13, 7 als einen Unterdrücker des Volkes Israels und in Jesaja 14, 12 zugleich als den "Überwältiger der Nationen", der, um selbst an die Macht zu gelangen, dann wenn er offen als der Bösewicht hervortreten, mit außergewöhnlichen Mitteln gewaltsam den Untergang der Nationen herbeiführen wird. Und dieser "Überwältiger der Nationen" aus Jesaja 14, 12 wird sich später wie in Jesaja 14, 10-15 und Offenbarung 13, 7-8+14-17 beschrieben sogar göttliche Wesenheit anmaßen, dem wahren Christus Gottes zuvorkommen und mit seinem »Anstelle-von-Christus« die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen. Im nun folgenden besonders für das Verständnis der noch in der Zukunft liegenden Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sehr wichtigen Abschnitt, in welchem wir 2. Thessalonicher 2, 1-8 näher beleuchten wollen, erkennen wir dazu eine Parallelbeschreibung.

Wir werden anhand des Bibeltextes aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 außerdem noch feststellen, daß die Wegnahme der wartenden universellen Gemeinde nicht eine Entrückung vor dem kommenden Zorn Gottes sein kann, sondern bereits vor dem Beginn des Zorns des Verderbers einzuordnen ist (vgl. auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Die Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn sie ist eine Entrückung vor dem Angriff der mit den Siegelgerichten gemeinten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, welche den Untergang der Nationen bewirken und die in Offenbarung 3, 10 erwähnte  „Stunde der Versuchung“ einleiten.
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Unter diesen Aspekten sind auch die nachfolgend angeführten beiden Zitate zu betrachten:
»In einer Erörterung der Siegel hat Gary Cohen geschrieben: "Die ersten fünf Siegel enthalten offensichtlich Gerichtshandlungen, die durch die göttliche Vorsehung bewirkt werden. Es sind Gerichte, die Gott aufgrund seiner heiligen und weisen Kontrolle aller in der Welt vorkommenden Geschehnisse aus natürlichen Ursachen entstehen läßt."«
(Zitat aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 167)

Es muß also tatsächlich so sein:
»Alles, was während der ersten fünf Siegel passiert, wird durch Menschen eingefädelt und vollbracht, die die Ereignisse von Offenbarung 6, 1-11 anstiften und vorwärtstreiben.«
(Zitat von David Cooper aus dem von Marvin Rosenthal im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« im Kapitel "Kosmische Erschütterungen" auf Seite 168)

So ist doch der erste der vier apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8, der wie aus Offenbarung 6, 1 ersichtlich vom wahren Lamm Gottes mit dem Befehl „Los!“ auf die Bühne dieser Welt gerufen wird und der nur äußerlich gesehen dem im Buch der Offenbarung skizzierten Bild Jesu Christi gleicht, so wie in Offenbarung 6, 2 aufgezeigt ganz und gar Mensch und dazu noch ein Kriegsherr und siegreicher Welteroberer zugleich, welcher, sobald er vom Himmel her freigegeben werden wird, nunmehr "offen (und mit nunmehr ungezügelter Gewalt) hervorgetreten", so wie aus Offenbarung 6, 2-8 ersichtlich über die ganze Erde ein globales Verderben bringt.
Weil nun die apokalyptischen Reiter aus Offenbarung 6, 1-8 nach einer Zeit ihres Zurückgehaltenwerdens den Startbefehl "Los!" erhalten, wird ab jetzt der Schutz vor dem Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch das gewaltsame Ende der Nationen eingeleitet wird und was den Antichrist erst an die Macht bringt. Und der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist zur "Zeit des Endes" bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
Und schreien nicht lt. Offenbarung 6, 9-10 die unten am Altar befindlichen Seelen derer, die zuvor umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen mit lauter Stimme dann immer noch:
"... Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange (noch) richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, (die dich hassen und verfolgen und) die auf der Erde wohnen?"
(aus Offenbarung 6, 10; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wollen die Märtyrer zur »Zeit der Trübsal« nicht damit sagen: Wo bleibt dein eingreifendes Handeln, o Gott? Wo bleiben dein Zorn der Vergeltung, deine Gerechtigkeit und dein eingreifendes Handeln durch dein Gericht? Warum nur schweigst du noch und reagierst du nicht darauf? Warum ist alles das, was wir von dir erwartet haben, bislang noch immer ausgeblieben?
Wie aber kann Gottes eingreifendes Handeln durch sein Gericht der Vergeltung dann bis dato bereits in Gang gekommen sein, bis zu diesem Zeitpunkt, an dem doch das Brechen der ersten vier Siegel bereits vollzogen wurde?
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Wir gehen von einer Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden und in Daniel 8, 19 ff. beschriebenen »Zeit des Zorns« (des "Versucher" und seiner Helfer) aus, mit welcher auf der Erde schlagartig die Gnadenzeit endet und die Gerichtszeit beginnt und forcieren damit eine neue Entrückungslehre (vgl. im Kapitel "Was alles für eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung unmittelbar vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns« und den endzeitlichen Weltgerichten").
So kommen wir, wie in Johannes 5, 24 festgehalten wurde, nicht in das (endzeitliche) Gericht. Und unser Gott hat uns doch in seiner Gnade lt. 1. Thessalonicher 5, 9-10 nicht zum Zorn (des Bösen) bestimmt, sondern dazu, zuvor durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil bzw. die Rettung zu erlangen.
Der Verfasser dieser Homepage rechnet also fest damit, daß der Herr an jenem Tag, an welchem auf der Erde die Gnadenzeit endet und nahtlos in die Gerichtszeit übergeht, die von ihm begnadete Brautgemeinde in sein himmlisches Reich retten und zu ihm hin versammeln wird, um vor ihrem Erlöser und Bräutigam Jesus Christus zu stehen.

Denn mit dem "Bösen" aus Johannes 17, 15 wird unserer Meinung nach in der Bibel nicht nur Satan sondern auch sein Werkzeug, der »Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 beschrieben, welcher sich nach 2. Thessalonicher 2, 6-7 erst dann, wenn das- oder derjenige, was oder der ihn bislang noch zurückgehalten hatte, weggenommen werden wird, ungehindert entfalten kann. So ist es doch sehr wahrscheinlich und es bietet sich geradezu an, daß die in 2. Thessalonicher 2, 7 gebrauchte Redewendung des "Wegnehmens dessen, was ihn noch zurückhält" sehr wahrscheinlich ein Bild auf die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ist.
Und dieser »Mensch der Sünde« aus 2. Thessalonicher 2, 3 und Antichrist zur "Zeit des Endes", der in 2. Thessalonicher 2, 3 in der Lutherübersetzung als solcher betitulierte »Sohn des Verderbens«, welcher, obwohl er dann bereits auf der Erde verdeckt hier sein wird aber wie in 2. Thessalonicher 2, 6-7 angeführt noch eine Zeit lang zurückgehalten werden wird, kann nach unserem Verständnis erst am selben Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde so wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben "offen hervortreten". Und er wird sich erst dann wie lt. 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984 ersichtlich  mit nunmehr ungezügelter Aggressivität und großer Verführung als der alles vernichtende "Böse(wicht)" erweisen (vgl. auch in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860).
Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird erst mit seinem in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben "offenen Hervortreten" den Untergang der Nationen bewirken und kann jetzt erst und erst hierdurch an die Macht gelangen. Dies ist doch die zentrale Ausssage des 2. Thessalonicherbriefes, welche die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ereignismäßig in das politische Geschehen auf der Erde punktgenau einordnet und damit natürlich eindeutig tangiert (vgl. im Kapitel "Die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus erwarten wir "... zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge ..." in Israel").

Nun eine Zusammenfassung dessen, was uns der Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 1-8 im Zusammenhang mit der Entrückung der universellen Gemeinde sagen wollte. Anfangs noch einmal der entsprechende Bibeltext:

1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi (besser sein Kommen) und unsere Vereinigung bei (bzw. mit) ihm,
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen, noch erschrecken lasset weder durch einen Geist noch durch eine Rede, noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag Christi vorhanden sei.
3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor (und hier wird sich auf die Entrückung der universelle Gemeinde bezogen) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens, (d. h. der damit gemeinte Antichrist muß nach dem Willen Gottes durch etwas oder jemand enthüllt bzw. aufgedeckt werden, und seine Realität wird auf diese Weise noch vor der Entrückung in das Bewußtsein der Christen gelangen)
( [ ) 4. der Widersacher, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott.
5. Seid ihr nicht eingedenk, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? ( ] )
(Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 einen Einschub zur Erklärung seiner Person bilden, daß sie die zwingende Notwendigkeit der Vorgehensweise wie in Vers 3+6 beschrieben begründen und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben.)
6. Und nun (d. h. jetzt, eben mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält (gemeint ist nicht nur wer dies tut, sondern in erster Linie wodurch dies geschieht), (eben) damit (besser indem) er zu seiner Zeit (von dem ihn Aufhaltenden) offenbar (gemacht) werde (im Sinne von enthüllen bzw. aufdecken, seine wahre Indentität offenlegen).
7. Denn das Geheimniß der Bosheit (wie es auch Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; wenn nur erst der, so (d. h. der ihn demnach "so", also in der Praxis mit dem Mittel des Aufdeckens des Geheimnisses seiner Bosheit) bis jetzt aufhält, weggeschafft (d. h. weggenommen bzw. entrückt) wird.
8. Und (erst) dann (also nicht bereits vorher, sondern erst nach der Entrückung) wird der Bösewicht (in ihm) offenbar werden (denn nun wird er wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben offen hervortreten), den der Herr mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (besser bei seiner Wiederkunft) vernichten wird.
(2. Thessalonicher 2, 1-8 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)
 

Denn in 2. Thessalonicher 2, 1-8 erfahren wir weiteres Wichtiges über die bereits von Paulus in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebene Entrückung und Vollendung der Gemeinde

1. In 2. Thessalonicher 2, 1-8 erfahren wir Wichtiges über die Entrückung und Vollendung der Gemeinde. Denn ...
Was der Apostel Paulus den Brüdern aus Thessalonich in 2. Thessalonicher 2, 1-8 mitteilen möchte, bezieht sich lt. 2. Thessalonicher 2, 1 auf  "... die Zukunft (besser das Kommen) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung ..." mit ihm. Paulus erklärt den Thessalonichern hier also Dinge, die speziell mit der noch in der Zukunft liegenden und von ihm bereits in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Thessalonich in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde in direktem Zusammenhang stehen bzw. sich genau darauf beziehen müssen, also auf etwas, was an das in 1. Thessalonicher 4, 13-18 Gesagte anknüpft:
»In der Gemeinde der Thessalonicher ist erneut Unruhe entstanden in der Frage "der Parusie unseres Herrn Jesus Christus und unserer Versammlung8 zu Ihm", also in der 1 Th 4,13-18 behandelten Sache.
...
8 Paulus verwendet hier für die Entrückung und Vollendung der Gemeinde das gleiche Wort, das auch Jesus selbst in Mt 24, 31 gebraucht hat.«
(Zitat aus der Wuppertaler Studienbibel - Die Briefe des Paulus an die Thessalonicher erklärt von Werner de Boor - bzgl. 2. Thessalonicher 2, 1-12 auf Seite 127)
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2. Das Kommen des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans. Denn der »Verderber«, d. h.der Teufel wird dann, wenn er im Verlauf des himmlischen Kampfes wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben mit seinen Engeln auf die Erde gestürzt werden wird, mithilfe seines »Menschen(-sohnes der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« das große endzeitliche »Verderben« bringen:
"9 Jener aber (gemeint ist der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3), dessen Kommen das Werk des Satans ist, wird mit aller (seiner) Macht auftreten, mit trügerischen Zeichen und Wundern,
10 und mit großer List all jene zur Ungerechtigkeit verführen, die verloren gehen, weil sie die
Liebe zur Wahrheit nicht in sich aufgenommen haben und sich (außerdem) nicht retten liessen (Letzteres dürfte ein trauriger Hinweis auf die vertane Chance und verpaßte Möglichkeit des Entfliehenkönnens und eine ausgeschlagene rettend entgegengestreckte Hand Jesu Christ bei der Entrückung sein).
11 Deshalb schickt ihnen Gott eine Kraft, die in die Irre führt, dass sie der Lüge (besser: dem Lügner) glauben.
(die "Lüge", das ist einer der Namen, die für den Antichrist zur "Zeit des Endes" stehen und welcher diametral gegen denjenigen gerichtet ist, der von sich in Johannes 14, 6 sagte, das er selbst die "Wahrheit" und das "Leben" sei, gemeint ist Jesus Christus)
12 So sollen alle gerichtet werden, die der Wahrheit (d. h. demjenigen Christus, der sich tatsächlich die Wahrheit nennen darf) nicht geglaubt, sondern am Unrecht Gefallen gefunden haben."
(2. Thessalonicher 2, 9-12 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Der »Sohn des Verderbens« bzw. »Mensch (der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 (besser: der »Messias des Verderbers«) ist ein Mensch, der zwar als der Inbegriff der Rebellion gegen Gott zu verstehen jedoch, da er als dessen Sohn betituliert wird, von Satan, dem Verderber klar zu unterscheiden ist. Denn der »Sohn des Verderbens« ist dem alten messianischen Würdetitel "der Sohn" Rechnung tragend der "Messias des Verderbers". Der "Messias des Verderbers" aber ist der Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß ein "Anstelle-von-Christus".
Denn so wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" benennen kann (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird) oder wie man das bei Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung" besser als das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist bezeichnen sollte, kann man, um sich im heutigen Deutsch verständlicher auszudrücken, im Hinblick auf den in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Sohn des Verderbens« bzw. »Mensch (der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« auch vom »Messias des Verderbers« sprechen. Denn der »Verderber« ist der Teufel. Und dieser wird dann, wenn er im Verlauf des himmlischen Kampfes wie in Offenbarung 12, 7-12 beschrieben mit seinen Engeln auf die Erde gestürzt werden wird, mithilfe des »Menschen(-sohnes der Sünde bzw.) der Gesetzlosigkeit« das große endzeitliche »Verderben« bringen.
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3. Gott wird entgegen seinen uns im Alten Testament gegebenen ursprünglichen Plänen bzgl. der 70. danielischen (Jahr-)Woche zur Gnadenzeit noch etwas dazutun. Auf diese Weise verlängert sich aber die 1. Hälfte der Trübsalszeit um eine für uns unbekannte Zeit und die Dauer der gesamten 70. danielischen (Jahr-)Woche, die im Alten Testament mit 7 Jahren angegeben wird und ist dadurch nicht mehr berechenbar. Denn es gibt etwas bzw. jemanden, das bzw. der den Antichrist zur "Zeit des Endes" im Sinne von behindern oder festhalten noch eine Zeit lang zurückhält. Denn ... 
»Das mit der Übersetzung "aufhalten" wiedergegebene chriech. Wort bedeutet eigentlich "festhalten"; im wörtlichen Sinn: Lukas 4, 42; Psalm 13; "im Gedächtnis etc. festhalten": Lukas 8, 15; 1. Korinther 11, 2; 15, 2; 1. Thessalonicher 5, 21; Hebräer 3, 6.14; 10, 23; "einen Platz einnehmen": Lukas 14, 9; "gefangenhalten": Römer 1, 18; 7, 6. An unserer Stelle übersetzt die Mehrheit der Kommentatoren mit "aufhalten", "zurückhalten", "verzögern". Anscheinend wußten die Thessalonicher um das, was den Rebellen noch aufhielt, bis "er zu seiner Zeit offenbart werde". Nicht "Er" ist also die aufhaltende Macht noch ist dies Jesus. Die Zeit der Offenbarung wird von Gott selbst festgesetzt.« (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
(Zitat aus dem Bibel-Kommentar Band 17 zum ersten und zweiten Thessalonicher-Brief von Eberhard Hahn; 3. Kapitel mit der Überschrift "Beständigkeit inmitten enzeitlicher Verwirrung 2,1-12" auf der Seite 160; Hänssler Verlag, 1993; EDITION C - Bibelkommentars zum Neuen Testament)

d. h. aber, lt. 2. Thessalonicher 2, 7 muß es (zum Glück) etwas bzw. wahrscheinlich einen Menschen geben, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise und sogar massiv behindern wird:
"7. Denn das Geheimniß der Bosheit (wie es auch Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt; wenn nur erst der, so bis jetzt aufhält, weggeschafft (d. h. weggenommen bzw. entrückt) wird."
(2. Thessalonicher 2, 7 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

So wird dem ihn festhaltende Menschen das Unglaubliche tatsächlich gelingen, den Antichrist zur "Zeit des Endes" entgegen den uns im Alten Testament bzgl. der Zeitdauer der Trübsal verheißenen ursprünglichen Zeit-Plänen Gottes in seinem aggressiven Machtbestreben noch eine Zeit lang zurückzuhalten, was die Zeitdauer des relativen Friedens auf der Welt verlängern wird und das Hereinbrechens des kommenden Verderbens weiter nach hinten verschiebt (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?").

Denn Gott ändert bzgl. der 7 (Sabbat-)Jahre währende 70. Jahrwoche Daniels, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab (vgl. im Kapitel "Denn der Gott des Himmels ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab "). Das kommende, kurz vor der in Daniel 9, 27 beschriebenen "Mitte der Woche" hereinbrechende und vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursachte "Verderben" wird noch aufgehalten u. die Zeitdauer der Bedrängnis verkürzt. Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d. h. unverkürzten und symbolisch gemeinten 7 (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr berechenbar ist (vgl. in den grafischen Übersichten "Die Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern, dem Beginn der letzten »Zeit des Zorns« - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mt 24,22 bzw. Mk 13,20").
d. h. aber das kommende und vom Antichrist verursachte "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 (bzw. die in Offenbarung 3, 10 beschriebenen „Stunde der Versuchung“, die mit dem Öffnen des ersten Siegels nach Offenbarung 6, 1 und dem damit verbundenen Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 zeitgleich beginnt) wird noch aufgehalten. 
Denn das Hereinbrechen des kommenden "Verderbens" aus 1. Thessalonicher 5, 3 verschiebt sich, da jetzt die erste Hälfte der 7 (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels vermutlich wesentlich länger als 24,5 Kalenderjahre dauern wird, über die ursprüngliche "Mitte der Woche" hinaus zeitlich gesehen weiter nach hinten.
Zusätlich wird die durch die nach hinten verschobene "Mitte der Woche" erst zu einem späteren Zeitpunkt als nach 24,5 Kalenderjahren einsetzende Bedrängnis bzw. große Drangsal nach Matthäus 24, 21 und Markus 13, 19 lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 um der Rettung der Auserwählten Gottes willen verkürzt.
Wenn der Gott des Himmels also aus Liebe zu seinem Volk zur Gnadenzeit noch etwas dazugibt und die sich daran anschließende Gerichtszeit aus Mitleid sogar verkürzt, warum also sollten wir, die wir doch nach 1. Thessalonicher 5, 9-10 nicht für den Zorn bestimmt sind und lt. Johannes 5, 24 nicht in die Endzeitgerichte hineingehen müssen, dann trotzdem in die mit dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnende »Zeit des Zorns« hineinkommen und die dann mit den endzeitlichen Gerichten Gottes verbundene und zeitgleich beginnende „Stunde der Versuchung“ auf der Erde mit erleben müssen?
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4. Wir müssen wissen, daß der "Böse" aus Johannes 17, 15  lt. 2. Thessalonicher 2, 9-10 eine der biblichen Bezeichnungen und die sehr gefährliche und aggressive Weiterentwicklung des mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" ist (vgl. auch in 1. Johannes 2, 13-14; Jesaja 28, 14-15).
Denn im hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17, 15 hat Jesus seinen Vater nicht gebeten, daß er seine Jünger aus der Welt nehmen muß, aber darum, daß er es in dem einen besonderen Fall, der im Zusammenhang mit dem Auftreten des Antichrist entsteht, auf diese Weise doch tun soll und zwar um die Gemeinde, die ihm anvertraut ist, vor dessen in der letzten Zeit geschehenden "offenen Hervortreten" als der "Böse(wicht)" zu bewahren:
"15 Ich bitte dich nicht, daß du sie (bis dahin) aus der Welt (weg-)nimmst, sondern (besser jedoch und dieser eine Punkt ist Jesus sehr wichtig) daß du sie bewahrst vor dem (Offenbarwerden bzw. Auftreten des) Bösen. (d. h. um sie dann vor dessen unverdecktem Erscheinen gewißlich und bewahrend aus der Welt heraus- und zu Dir hin wegzunehmen.)
(Johannes 17, 15; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und damit gemeint ist unseres Erachtens nach der Zeitpunkt unmittelbar vor dem Beginn der »Zeit des Zorns« des Antichrist, also dann wenn der in der Lutherübersetzung in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigte "Mensch der Bosheit" bzw. der in der Zürcher Bibel 1860 in 2. Thessalonicher 2, 3 als solcher bezeichnete "Mensch der Sünde" wie in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben als der Verderber "offen hervortreten" und dann den Untergang der Nationen herbeiführen wird. Denn jener in der Lutherübersetzung in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigte "Mensch der Bosheit" wird sich erst dann wie lt. 2. Thessalonicher 2, 8-9 von Martin Luther übersetzt mit nunmehr ungezügelter Aggressivität und großer Verführung als der von Satan selbst, jetzt erst mit allen Vollmachten ausgestattete und darum alles vernichtende "Böse(wicht)" erweisen.

Denn mit dem "Bösen" aus Johannes 17, 15 wird unserer Meinung nach in der Bibel nicht nur Satan sondern auch sein Werkzeug, der »Mensch der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 beschrieben, welcher sich nach 2. Thessalonicher 2, 6-7 erst dann, wenn das- oder derjenige, was oder der ihn bislang noch zurückgehalten hatte, weggenommen werden wird, ungehindert entfalten kann. So ist es doch sehr wahrscheinlich und es bietet sich geradezu an, daß die in 2. Thessalonicher 2, 7 gebrauchte Redewendung des "Wegnehmens dessen, was ihn noch zurückhält" sehr wahrscheinlich ein Bild auf die Entrückung der wartenden bzw. universellen Gemeinde ist.
Denn dieser »Mensch der Sünde« aus 2. Thessalonicher 2, 3 und Antichrist zur "Zeit des Endes", der in 2. Thessalonicher 2, 3 in der Lutherübersetzung als solcher betitulierte »Sohn des Verderbens«, welcher, obwohl er dann bereits auf der Erde verdeckt hier sein wird aber wie in 2. Thessalonicher 2, 6-7 angeführt noch eine Zeit lang zurückgehalten werden wird, kann nach unserem Verständnis erst am selben Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde so wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben "offen hervortreten". Und er wird sich erst dann wie lt. 2. Thessalonicher 2, 8 aus der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984 ersichtlich  mit nunmehr ungezügelter Aggressivität und großer Verführung als der alles vernichtende "Böse(wicht)" erweisen (vgl. auch in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860).
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5. Das was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3+6 das von dem oder den ihn aufhaltenden Menschen im Sinne von Erkenntnis vorangetriebene Enthüllen bzw. Offenlegen und Sichtbarmachen seiner Person. Denn der kommende widergöttliche Lügner, Betrüger wird sich nicht selbst als ein solcher offenbaren bzw. ausweisen. Sondern der "Mensch der Lüge", Weltverführer und Betrüger muß trotz seines Widerstandes nach Gottes Willen von geistgeführten Menschen offenbar gemacht und als ein Verführer entlarvt werden. d. h. er wird zu dieser Zeit seines bereits verdeckten Hierseins und noch vor ihrer Entrückung zumindest innerhalb der Gemeinde nun voll und ganz als der kommende, das in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Verderben bringende und brutale Welteroberer dieser Erde aber auch ganz klar als ein schon bald mit betrügerischer Absicht auftretender Weltregent und gefährlicher Verführer in deren Bewußtsein gelangen. Denn ...
"3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor (»zuvor« bezieht sich darauf, daß die beiden nun genannten Ereignisse zeitlich gesehen Jesu nächster Wiederkunft zur Entrückung unmittelbar vorausgehen werden) m der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbar werden, der Sohn des Verderbens,
...
6. Und nun (d. h. mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (jetzt auch), was ihn aufhältdamit (und dies muß der hauptsächliche Grund sein) er zu seiner Zeit offenbar (d. h. erkannt) werde."
(2. Thessalonicher 2, 3+6 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
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Niemand, von dem man vorher bereits weiß, daß er, wenn er erst einmal tatsächlich da ist, nicht das Heil, sondern zum großen Schrecken aller ein furchtbares Verderben mitbringt, wird noch aufgehalten aber gleichzeitig beschleunigt sich dummerweise genau hierdurch sein verhängnisvolles Kommen. Dies ist doch unplausibel und absoluter Unsinn. Alle Auslegungen von 2. Thessalonicher 2, 3+6 in dieser Richtung ergeben keinen Sinn und müssen in einer Sackgasse enden.
Daß zuvor, d. h. noch vor dem Kommen unseres Herrn Jesu Christus zur Entrückung, der Abfall kommen und zusätzlich also auch noch zuvor wie weiter hinten in 2. Thessalonicher 2, 8 beschrieben der »Mensch der Sünde« bereits als der "Bösewicht" bzw. wie lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 in der Zürcher Bibel 2007 dort so formuliert als Verderber "offen hervortreten" muß, dies hat der Apostel Paulus den Thessalonichern in 2. Thessalonicher 2, 3+6 bestimmt nicht sagen wollen.
Gerade weil der »Mensch der Sünde« noch durch etwas zurückgehalten wird, verzögert sich doch genau darum sein verhängnisvolles "offenes Hervortreten" und bleiben sein in 2. Thessalonicher 2, 8 beschriebenes Kommen und der in 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und in Lukas 17, 34-36 angekündigte Zornesausbruch des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten »Verderbers« vorerst noch aus. Und dadurch, weil der die Verwirrung und das Chaos bringende »Mensch der Sünde« in seiner Machtentfaltung noch eine Zeit lang gehemmt wird, verlängert sich auf der Erde die Zeit des Friedens und es wird glücklicherweise zur Gnadenzeit von Gott noch ein Stück dazugetan.
Und ist dies nicht auch eines jeden innigster Wunsch, daß das drohende Unheil und die in Offenbarung 6, 1-8 angekündigten Siegelgerichte von uns noch etwas länger fern bleiben? Warum wünschen wir sie uns dann herbei? Und würde sich das sicher mit großen Mühen und Gefahren verbundende Zurückhalten des »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit«, wenn man dadurch genau das Gegenteil des Angestrebten erreicht, dann für den bzw. die ihn Aufhaltenden überhaupt noch lohnen? Wenn es nichts bringt und wenn man damt das ganze Gegenteil erreicht, läßt man doch am besten die Finger davon. Aber dennoch sollen wir doch und dazu forderte uns Jesus in Lukas 12, 40 doch auf, allezeit wachen und immer bereit sein, den wir wissen es nicht genau, wann unser Herr Jesus kommt. Darum beherzigt es und ...
"Seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint."
(Lukas 12, 40; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Verfasser dieser Homepage leitet darum aus dem Worten des Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3-6 die folgenden Aspekte ab bzw. zieht daraus folgende Rückschlüsse bzgl. deren Bedeutung:

Erstens: Der in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebene und mit dem »Mensch der Sünde« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" muß noch vor dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung am Tage der Entrückung mit ihm im Sinne von Matthäus 11, 25 und Matthäus 16, 17 "... offenbar (d. h. auf der Erde bereits hier sein, wahrgenommen und erkennbar gemacht) werden ...".
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Zweitens: Der Vorgang des Offenbarens, d. h. des Erkennens oder Enthüllens bzw. des Offenlegens und Sichtbarmachen des mit dem »Mensch der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" wird nicht von Anfang an oder irgendwann, sondern lt. 2. Thessalonicher 2, 6 erst "zu seiner Zeit" geschehen.
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Drittens: Der bereits verdeckt auf der Erde anwesende »Mensch der Sünde« muß, und das vermutet der Verfasser dieser Homepage,  noch vor dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm nicht für irgendwen, sondern speziell für die universelle Gemeinde "... offenbar (d. h. sichtbar bzw. erkennbar gemacht) werden." Denn mit dem kleinen Wörtchen "damit" in 2. Thessalonicher 2, 6 spricht Paulus das zu erreichende und wichtigste Ziel des Aufgehaltenwerdens des »Menschen der Sünde« aus.   
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Viertens: Daß die unerrettete Welt den »Menschen der Sünde« nicht erkennen werden wird, geht an anderer Stelle aus der Bibel eindeutig hervor. So werden doch diejenigen Menschen, die nicht nach Gott fragen, vom "offenen Hervortreten" des Antichrist zur "Zeit des Endes" völlig überrascht.
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Fünftens: Zum Vorgang des Offenbar- (bzw. erkennbar machens) des zu dieser Zeit bereits verdeckt anwesenden »Menschen der Sünde« braucht es geraume Zeit.
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Sechstens: Wenn man kurz vor ihrer Entrückung in den Kreisen der universellen Gemeinde lt. 2. Thessalonicher 2, 6 wieder vom in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 dort so formulierten "offenen Hervortreten" des »Menschen der Sünde« spricht, muß dann nicht in der Verkündigung des Wortes Gottes auch vom baldigen rettenden Eingreifen Gottes und dem Kommen Jesu Christi für die Gemeinde die Rede sein? Wird dann in den Gottesdiensten der evangelikalen Welt nicht ebenso der große Trost der Christen, d. h. die in Kürze stattfindende Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde gepredigt und daß der Herr Jesus seine Braut vor dem kommenden Verderben bewahrend zu sich in sein himmlisches Reich retten wird? 
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Siebtens: Mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 Gesagten wissen die Thessalonicher, weil sich Paulus in dem folgenden Vers 6 genau darauf bezieht, jetzt auch die Ursache bzw. den genauen Grund dessen, was das "offene Hervortreten" des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" anfangs noch verhindert und damit sein Auftreten noch eine Zeit lang vereitelt, also in erster Linie wodurch dies geschieht.
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Achtens: Es muß das Offenlegen des Geheimnisses bzgl. seiner Bosheit sein, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" in seinem Tatendrang lähmt, für ihn den Erfolg seiner geheimen Pläne unerwartet in Frage stellt und ihn "so", d. h. auf diese Weise entgegen seinen ursprünglichen Plänen und dies ist sicher für ihn sehr ärgerlich noch eine Zeit lang zurück- bzw. aufhält, bevor er seine Eroberungspläne dann tatsächlich realisieren kann.
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Neuntens: Da der oder das den »Menschen der Sünde« Zurückhaltende vom hiermit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht gewaltsam überwunden werden kann, mußt die in 2. Thessalonicher 2, 6 enthaltene Redewendung bzgl. der Wegnahme des ihn noch Aufhaltenden ein Bild auf die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sein.
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Zehntens: Weil die Wegnahme dessen, der oder das den mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält zeitlich gesehen kurz vor dessen in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschriebenen "offenen Hervortreten" geschieht, kann damit die Entrückung der wartenden universellen Gemeinde ereignismäßig punktgenau eingeordnet werden.
(dazu mehr lesen ab hier).
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zu Erstens) Mit der Inbetriebnahme des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, das zudem geschmacklos in einer verunglimpfenden Art und Weise über "große Dinge" spricht, setzt der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist den ebenfalls in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigten »Abfall« in Gang und zwar noch einige Zeit bevor der Tag von Jesu Christi Wiederkunft für die Gemeinde kommt. Dies bewirkt, daß sich ab jetzt sprunghaft immer mehr Menschen von Gottes Geboten abzuwenden und den weltlichen Dingen anzuhangen beginnen. Denn bereits mit dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Und muß er das nicht, dann wenn bereits sein Spottreden führendes »Maul« vernommen werden kannn, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits präsent, also schon auf der Erde hier und an seinem verderblichen Wirken sein? Und man erkennt dies doch auch daran, daß genau zu dieser Zeit, wenn dies geschieht, die Ungerechtigkeit überhand nimmt und schließlich die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12). Denn sobald dieses lästerliche »Maul« vernehmbar ist, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher und bereits existenten Betreiber geben (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«")?
Und heißt es nicht in der Schrift in Offenbarung 13, 5 dort sinngemäß: Ihm, dem Tier (allein), wurde ein Maul gegeben, das lästerlich redete und zwar über "große Dinge"! Auch jenes »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches zwischen zehn weiteren hervorwuchs, besitzt dieses Maul, welches wohl zur großen Bestürzung des Propheten Daniel über "große Dinge" spricht. Dabei handelt es sich und man merke hier auf, um das Reden über die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und damit zentral um das Thema "das Wiederkommen des Messias". Könnte man dann nicht auch sagen: Mit seinem Spottreden führenden »Maul«, das allein ihm gegeben ist, wird der mit dem in 2. Thessalonicher 2, 3 erwähnten »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« in spöttischer Art und Weise über die Wegnahme bzw. Entrückung der wartenden universellen Gemeinde sprechen?

Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage ist die Redewendung in 2. Thessalonicher 2, 3 "der Mensch der Sünde (muß zuvor) offenbar werden" sowohl als sein auf der Erde anfangs verdecktes Inerscheinungtreten als auch im Sinn von "der Mensch der Sünde (muß zuvor) offenbar (als solcher erkannt aber auch erkennbar gemacht) werden" zu verstehen.
Und weil in 2. Thessalonicher 2, 3 geschrieben steht: "der Mensch der Sünde (muß zuvor) offenbar werden" und eben nicht "der Mensch der Sünde wird sich (zuvor) offenbaren" oder noch deutlicher ausgedrückt: "der Tag des Herrn kann nicht eher kommen, wenn nicht zuvor der Mensch der Sünde sichtbar aufgetreten ist", muß »offenbaren« in diesem Zusammenhang, und das ist für das richtige Einordnen von 2. Thessalonicher 2, 3 sehr wichtig, hier schwerpunktmäßig im Sinne von Matthäus 11, 25 und Matthäus 16, 17 verstanden werden. Denn zu Gesicht bekommt man ihn unseres Erachtens nach während der gesamten Anfangsphase seines verdeckten Hierseins (das ist die Zeit der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« bzw. der 7 (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels) auf der Erde eben noch nicht. Hier müssen also im Zusammenhang mit der Deutung "der Tag des Herrn kann nicht eher kommen, wenn nicht zuvor der Mensch der Sünde sichtbar aufgetreten ist" mit Sicherheit Abstriche gemacht werden.
So sollte man das Verb »offenbaren« in 2. Thessalonicher 2, 3 schwerpunktmäßig mit "enthüllen" oder "aufdecken" bzw. "erkennbar machen" übersetzen. Es kann aber in der Zeit seines verdeckten Hierseins während der ersten Hälfte der Trübsalszeit eingeschränkt ebenso durchaus für "erscheinen" bzw. "verdeckt auftreten" und "mit seinem Wirken bereits verdeckt beginnen" stehen. 
Auf der Bühne der Welt "für das menschliche Auge sichtbar in Erscheinung bzw. auftreten" bzw. "offen hervortreten", dies geschieht wie bereits gesagt während der ersten Hälfte der aus alttestamentarischer Sicht sieben (Sabbat-)Jahre währenden 70. Jahrwoche Daniels jedoch noch nicht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen:
Mit dem Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) beginnt jener psychologisch geführte Kampf, in dessen Verlauf der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 beschrieben sich damit freie Bahn verschaffend die federführenden Nationen dieser Erde ganz und gar vernichten wird.
Und das Hörbarwerden jenes »Maules« des Antichrist ist ein wichtiges Indiz dafür, daß die die gesamte 70. danielische Woche ausfüllende Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits begonnen hat. Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" als eine psychologische Waffe in der Hand des Feindes der Nationen staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.

Lediglich am Hörbarwerden seines in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen Spottreden führenden »Maules« des Antichrist und an dessen verheerender Auswirkung, dem in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigten »Abfall«, wird man also seine während dieser Zeit bereits verdeckte Anwesenheit auf der Erde immerhin doch schon erkennen können. Und nur an diesem wichtigen Aspekt, am Hörbarwerden seines in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen Spottreden führenden »Maules«, sollte man das "der Mensch der Sünde (muß zuvor) offenbar werden" im Sinne von "deutlich erkennbar werden" festmachen. Denn die Übersetzung "der Tag des Herrn kann nicht eher kommen, wenn nicht zuvor der Mensch der Sünde vor dem menschlichen Auge sichtbar aufgetreten ist" stimmt eben hier wie wir bereits hörten nicht.
So wird man ihn also, den mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes«, doch und immerhin deutlich genug an seinem hörbarwerdenden und Spottreden führenden »Maul« erkennen können. Denn dann hat er bereits mit dem in Daniel 8, 24 beschriebenen "Vernichten der Starken" begonnen und arbeitet bereits intensiv an seinem geplanten Machtaufstieg (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche"). Dies ist also damit gemeint, wenn in 2. Thessalonicher 2, 3 geschrieben steht: "der Mensch der Sünde (muß zuvor) offenbar werden".

In 2. Thessalonicher 2, 3 ist nach dem Dafürhalten des Verfasser dieser Homepage darum nicht sein sichtbares Auf- bzw. Inerscheinungtreten, sondern ein geistgeführtes und durch Menschen vorangetriebenes Enthüllen oder Aufdecken bzw. Erkennbarmachen des Wesens der Person des zu dieser Zeit bereits verdeckt anwesenden jedoch noch nicht "offen hervorgetretenen" »Menschen der Sünde« gemeint. So wissen wir es doch: Die unerettete bzw. nicht erlöste Welt wird die durch den mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« drohende Gefahr bis zuletzt nicht erkennen.
Denn der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinte eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" wird unsichtbar und von allen menschlichen Blicken im Hintergrund verborgen bleiben. Dies symbolisiert der Prophet Daniel damit, daß es lt. Daniel 8, 25 völlig unerwartet in Erscheinung treten wird und wie in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben genau dann, wenn alle sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr - ..." dennoch ein globales "Verderben" über die gesamte Welt bringt, daß jeden Winkel der Erde treffen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte").

Und alles Denken in dieser Richtung hat sich aufgrund des textlichen Zusammenhangs und der Deutung der nachfolgenden Verse in 2. Thessalonicher 2, 6-8 bzgl. seines zeitlich begrenzten Aufgehaltenwerdens noch weiter verfestigt. Denn wenn das "offene Hervortreten" einer Person wie es in 2. Thessalonicher 2, 6-8 heißt noch zurückgehalten wird, muß diese zu jener Zeit tatsächlich bereits existieren, d. h. zwar noch unsichtbar und verdeckt aber dennoch schon real auf der Erde hier sein.
Sogesehen könnte man die diesbzgl. Worte des Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 damit den Sinn verdeutlichend wie folgt ergänzen:
"3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß vorher, d. h. zu jener Zeit, also dann wenn er noch zurückgehalten wird) offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens,"
(2. Thessalonicher 2, 3 aus der Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
(zurück zur Auflistung)

d. h. aber: Die entscheidenden Merkmale des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" werden erst jetzt, kuz vor der von Paulus bereits in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen Entrückung und Vollendung der Gemeinde und zwar durch ein geistgeführtes und durch Menschen vorangetriebenes Enthüllen oder Aufdecken bzw. Erkennbarmachen des zu dieser Zeit bereits verdeckt anwesenden jedoch noch nicht offen hervorgetretenen »Menschen der Sünde« in ihrer ganzen Tragweite durchschaut. d. h. die Realität dessen, daß die mit dem »Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit« aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte »Verkörperung des Bösen« und der noch kommende und gefährliche Verführer der Gemeinde und Anstelle-von-Christus, der auch in 2. Thessalonicher 2, 3-4 aus der Lutherübersetzung als solcher betitulierte »Sohn des Verderbens« ein und dieselbe Person sind bzw. untrennbar zusammengehören, gelangt nun, die wir dicht vor dem Tag des Herrn stehen, in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein. Die universelle Gemeinde wird also noch vor dem nächsten Kommen ihres Herrn und ihrer Vereinigung mit ihm vor dem unmittelbar bevorstehenden und in 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben "offen Hervortreten" des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" gewarnt und kann sich darum auf ihre in Kürze stattfindende Rettung in das himmlische Reich gut vorbereiten.

Und was man sich unter dem Begriff des der Wegnahme der wartenden universellen Gemeinde vorausgehenden und in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebenen »Abfalls« vorstellen kann und wie die zu erwartende Entrückung in das aktuelle Weltgeschehen einzuordnen ist, wird sehr anschaulichlich, wenn man bedenkt, inwieweit sich die Endzeit-Prophetien der Bibel heute und zwar zum großen Teil bereits vor unseren Augen erfüllt haben (vgl. die Botschaft des ehemaligen Präses vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden - BFP, Pastor Ingolf Ellßel: 1968 Prophetie erfüllt, Jesus kommt!; die eine Prophetie mit erstaunlicher Genauigkeit einer 90-jährigen Norwegerin aus dem Jahr 1968 zum Inhalt hat).
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zu Zweitens) Das Offenbaren oder Enthüllen bzw. Offenlegen und Sichtbarmachen des Antichrist zur "Zeit des Endes" wird nicht von Anfang an oder irgendwann, sondern lt. 2. Thessalonicher 2, 6 erst "zu seiner Zeit" geschehen: Denn lesen wir es dort nicht?
"3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor (»zuvor« bezieht sich darauf, daß die beiden nun genannten Ereignisse zeitlich gesehen Jesu nächster Wiederkunft zur Entrückung unmittelbar vorausgehen werden) muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde (muß) offenbar werden, der Sohn des Verderbens,
...
6. Und nun (d. h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält, damit er zu seiner Zeit offenbar (d. h. sichtbar bzw. erkennbar) werde."
(2. Thessalonicher 2, 3+6; Zürcher Bibel 1860; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Offenbaren oder Enthüllen bzw. Offenlegen und Sichtbarmachen des Antichrist zur "Zeit des Endes" kann logischerweise erst dann so richtig beginnen, wenn er zwar verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d. h. doch schon fühlbar nahe und hier ist. Erst dann besteht dazu auch eine praktische Notwendigkeit, die auf die Erfahrung zurückgreifen kann. Denn wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 erst nach der Wegnahme dessen, der ihn bislang noch zurückhält, "offen hervortreten" kann, muß er dann nicht vorher, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits anwesend bzw. präsent, d. h. doch schon hier sein?
»Anscheinend wußten die Thessalonicher um das, was den Rebellen noch aufhielt, bis "er zu seiner Zeit offenbart werde". Nicht "Er" ist also die aufhaltende Macht noch ist dies Jesus. Die Zeit der Offenbarung wird von Gott selbst festgesetzt.« (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
(Zitat aus dem Bibel-Kommentar Band 17 zum ersten und zweiten Thessalonicher-Brief von Eberhard Hahn; 3. Kapitel mit der Überschrift "Beständigkeit inmitten enzeitlicher Verwirrung 2,1-12" auf der Seite 160; Hänssler Verlag, 1993; EDITION C - Bibelkommentars zum Neuen Testament)

Der Zeitpunkt des Einsetzens dieser Offenlegung des "Bösen" wird also von Gott selbst festgesetzt. Denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch unmittelbar vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als ein brutaler Welteroberer, gefährlicher Betrüger und als ein Christusnachahmer offenbar gemacht werden.
Wir wissen es doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer psychologisch-geistigen Ebene beginnt (vgl. im Kapitel "Bereits mit dem Hörbarwerden des »Spottreden führenden "Maules"« starten sowohl die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als auch wie in 2. Thessalonicher 2, 3 formuliert das »Offenbarwerden« des mit dem »Menschen der Sünde« gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes«" sowie in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Das Spottreden führende »Maul« des Antichrist verrät seine verdeckte Anwesenheit, sobald es hörbar wird, beginnt die 70. danielische Woche").
Denn sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" ist es, weil er dieses bereits zu Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche einsetzen wird, das uns die wenn auch noch verdeckte Anwesenheit bzw. Existenz des Antichrist zur "Zeit des Endes" verrät. Dieses in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebene "Maul", welches also bereits zu einem Zeitpunkt wahrnehmbar sein muß noch bevor er lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten" und lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ..." wird, muß doch für die Menschen der Erde von Anfang an vernehmbar sein!

Das Offenbaren oder Enthüllen bzw. Offenlegen und Sichtbarmachen des Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also nicht von Anfang an oder irgendwann, sondern erst zu seiner Zeit geschehen, also erst dann wenn die Zeit dazu reif und das in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebene "Maul" bereits hörbar ist. Es geschieht dann aber nach den Worten des Paulus gewißlich und ohne einen weiteren Aufschub. Denn das neue und detailiertere Wissen über das Wesen und die bösen Absichten des mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinten »Menschen der Sünde« muß erst von der Quelle, d. h. von dem geistgeführten Erkennenden und den Antichrist zur "Zeit des Endes" Zurückhaltenden, ausgehen, und den Adressat, die universellen Gemeinde, erreichen.
Denn wir hörten es doch bereits im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«", daß mit dem Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) jener psychologisch geführte Kampf bereits beginnt, in dessen Verlauf der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 beschrieben sich damit freie Bahn verschaffend die federführenden Nationen dieser Erde ganz und gar vernichten wird, muß sich die in Offenbarung 13, 5 gemachte Zeitangabe der "zweiundvierzig Monate " auf die erste Hälfte der insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden »Zeit der Trübsal« beziehen (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern"):  
5 Und es wurde ihm (dem mit dem "Sohn des Verderbens" bzw. Anstelle-von-Christus des Verderbers gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, wie auch in Daniel 7, 8 ersichtlich) ein Maul gegeben, (und) das (»Maul«) machte grosse Worte und hielt Lästerreden (d. h. es führte Spottreden); und es wurde ihm Macht gegeben, dies zweiundvierzig Monate lang zu tun.
[Es gibt aber möglicherweise bzgl. der Zeitangabe ein sowohl als-auch. Denn denkbar wäre hier auch, daß sich die in Vers 5 angegebene Zeitangabe der 42 Monate auf das in Offenbarung 13, 2 beschriebene Wirken der »Gewalt«  bezieht, was wohl die größte aller Gotteslästerungen überhaupt darstellt:
"... und es wurde ihm (also neben dem lästerlichen »Maul« noch dazu die) Gewalt gegeben, (hier wahrscheinlich gemeint ist die »Gewalt über den Tod« und diese ebenso lang) zu wirken (nämlich) 42 Monate." (Offenbarung 13, 5 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871)]
6 Und es tat (also mindestens 42 Monate bzw. dreieinhalb (Sabbat-)Jahre lang) sein Maul auf zu Lästerreden gegen Gott (und führte Spottreden), zu lästern seinen (d. h. Gottes heiligen) Namen und seine Wohnung und alle (übrigen), die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Bereits im 4. Jahrhundert, im Jahr 373 nach Christus, lehrte ein Kirchenlehrer der frühen Kirche die „Entrückung“ der wartenden universellen Gemeinde. Er ordnete in diesem Zusammenhang den Zeitpunkt deren Wegnahme ereignismäßig gesehen unmittelbar vor den Beginn des Kommens der endzeitlichen Weltgerichte zu. Denn der bedeutende Theologe der syrischen Kirche, Epharaem oder auch „Ephraem der Syrer“ genannt, spricht an dieser Stelle vom in 2. Thessalonicher 2, 1 angesprochenen und in 1. Thessalonicher 4, 13-18 ausführlicher beschriebenen nächsten Kommen unseres Herrn Jesus Christus für die Gemeinde und unserem Versammeltwerden zu ihm und von deren „Entrückung“ unmittelbar vor dem Beginn der für die letzte Zeit angekündigten Gerichte.
Und er nennt auch den Grund dafür und zwar damit "alle Heiligen und Erwählten Gottes" diese und die dadurch entstehende "Verwirrung" (besser das dann auf der Erde hereinbrechende Durcheinander bzw. Chaos) nicht miterleben sollen, dann wenn der endzeitliche Durcheinanderbringer und in Offenbarung 6, 1-2 angeführte erste apokalyptische Reiter lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 2007 mit nunmehr ungezügelter Gewalt als der Verderber der Erde und wie in Offenbarung 6, 1-8 beschrieben als ein den Frieden von der Erde wegnehmender Welteroberer vom Lamm mit dem Startbefehl "Los!" freigegeben werden und sein Zorn über Gottes bestehende Weltordnung nunmehr ungehindert freien Lauf nihmt. Denn zum Glück erst dann, nachdem er, wie es aus 2. Thessalonicher 2, 6-8 zu entnehmen ist, längere Zeit noch aufgehalten wurde, kann sich der mit dem "Menschen der Sünde bzw. der Gesetzlosigkeit" aus 2. Thessalonicher 2, 3 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" dem in 2. Thessalonicher 2, 8 Gesagten Rechnung tragend nun als der "Bösewicht" erweisen und wird lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 jetzt erst "offen (d. h. mit nunmehr ungezügelter Aggressivität) hervortreten":

»Alle Heiligen und Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten (Welt-)Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung (gemeint ist die kommende Verführung) nicht erleben, die (danach, also anschließend an das Ereignis der Entrückung) über die ganze Erde kommen wird
(Zitiert aus der Broschüre vom Missionswerk Werner Heukelbach: Hoffnung für die Zukunft; Text: Rudi Joas; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

„Ephraem der Syrer“ hatte damit die noch ausstehende Wegnahme der Braut Jesu Christi nicht bereits vor der in Daniel 9, 24-27 angeführten 70. danielischen Jahrwoche, also nicht bereits vor den Beginn der endzeitlichen Trübsalszeit datiert, sondern ereignismäßig als eine Entrückung der wartenden universellen Gemeinde unmittelbar vor den angekündigten (Welt-)Gerichten beschrieben, welche bekanntlich mit den Siegelgerichten, also dem Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnen. Und wenn in Offenbarung 6, 4 geschrieben steht, daß mit dem Brechen des ersten Siegels der Friede von der Erde genommen werden wird, muß dies dann nicht Krieg bedeuten? Und wenn der in Offenbarung 6,&