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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!


Jesus Christus spricht:
"Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist."

Lukas 19, 10; Zürcher Bibel

Jesus Christus ist der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene »andere Prophet«, von dem Gott selbst spricht »Er wird mich Vater nennen«


Inhaltsverzeichnis dieser Seite

Wenn du deine Augen auf das Licht Gottes, das da ist Jesus Christus, richtest, verlierst du den Blick auf die Schatten deiner Verlorenheit. Denn der Christus Gottes ist nicht gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, sondern um es uns vorzuleben und mit Liebe zu erfüllen (in Anlehnung an Matthäus 5, 17).


Jesus Christus ist der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene andere »Prophet«, derjenige Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird.

Denn nur dieser »andere Mose« und andere »Herauszieher« seines Volkes kann der Messias sein und zwar weil er selbst ohne Sünde und damit das würdige Opferlamm Gottes ist (vgl. Jesaja 53, 4-10) und weil bereits die Bedeutung seines Namens lautet: »Gott rettet«.


Der alttestamentarische und zur Zeit Jesu wohl am weitesten verbreitete Messias- und Würdetitel »der Prophet«

Wie kam der alttestamentarische Messias- und Würdetitel »der Prophet«, den der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal in einem seiner wohl wichtigsten Führungsköpfe, dem falschen Propheten so mißbraucht, zustande und wo war er weit verbreitet?

Wie wir aus dem Kapitel "Warum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 von Johannes weiter hinten in seinem Buch der Offenbarung in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise auch als der »falsche Prophet« bezeichnet und damit von ihm zu einen »An-Stelle-von-Christus« abgestempelt wird" gehört haben, war Mose bekanntlich seinem eigentlichen Amtsnamen nach Prophet (vgl. Hosea 12, 14) und zwar der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose in das Prophetenamt finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-18. Und genau hier, an dieser Stelle, an der er von seinem eigenen Prophetenamt spricht, will Mose gleichzeitig die volle und ganze Aufmerksamkeit des Volkes auf einen noch kommenden und anderen, sehr wichtigen Propheten und von Gott gesandten Retters lenken. Und war nicht Mose in den Augen aller Juden ein von Gott selbst bevollmächtigter Prophet und Retter zugleich, der mit seinem Gott einen vertrauten Umgang hatte? Und die große Bedeutung des durch ihn angekündigten noch kommenden und anderen, sehr wichtigen Propheten und von Gott gesandten Retters unterstreicht an dieser Stelle zudem auch noch Gott selbst. Denn alle Worte, die der andere Mose und Prophet einmal redet, wird er in Gottes Namen und Auftrag sagen. Und es werden sogar Gottes Worte selbst sein, die dann der in 5. Mose 18, 15-19 angekündigte andere Mose und Prophet spricht:

5. Mose 18, 15-19
15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet.
18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Dies muß wohl auch der wichtigste Grund sein, warum der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet« den für die damalige Umwelt wohl bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« enthält (vgl. im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte").
Denn die Verheißung des »anderen Mose« war übrigens zur Zeit des Neuen Testaments z. Bsp. für die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, die einzig-eigentliche messianische Weissagung.

Als die Samariterin aus Johannes 4, 1-42 am Jakobs Brunnen zu Jesus sprach:  "... Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen." (Johannes 4, 25), berief sie sich auf die Messiasankündigung des Mose in  5. Mose 18, 15-18.
Und Jesus sprach zu ihr: "Ich bin's, der mit dir redet." (Johannes 4, 26)
Mit diesen Woreten wollte Jesus der Samariterin aus Johannes 4, 1-42 am Jakobs Brunnen sagen:
"Ich bin der bei 5. Mose 18, 15-19 angekündigte Prophet, der euch durch Mose verheißene »andere Prophet« bzw. »andere Mose« und Offenbarungsmittler Gottes, derjenige den der Gott Israels erweckt hat aus euren Vätern. Und der Gott des Himmels hat seine Worte in meinen Mund gegeben und ich soll reden, was Gott euch gebietet.
Und ich bin mehr, als der Prophet Mose es war. Denn Mose hatte gesagt: "Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen."
(5. Mose 18, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Bzw. bei Apostelgeschichte 3, 22-23 finden wir dazu weiter:
"»Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird (d.h. auf ihn sollt ihr hören bzw. ihm sollt ihr gehorchen)
Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird (d.h wer sich seiner Worte nicht annimmt und diese nicht befolgt), der soll vertilgt werden aus dem Volk (d.h. derjenige kann keine Errettung finden und wird nicht das von Gott den Menschen zugedachte Heil erlangen).«"
(Apostelgeschichte 3, 22-23; Hervorhebung und eingfügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Entnommen wurde die Deutungsweise dieser messianischen Weissagung von 5. Mose 18, 15-19 aus der Folge (5) der Sendereihe "Messianische Weissagungen" mit der Überschrift "Der Prophet" von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, welche unter der Ruprik "Beim Wort genommen" am 28.11.2014 im Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) gesendet wurde und in der ERF-Mediathek als MP3-Datei zu finden ist (Link: http://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/65).

Wir finden also Hinweise, daß Mose als der erste Prophet der Bibel den Messias Gottes ankündigte, neben der eben zitierten Bibelstelle bei 5. Mose 18, 15-19 übrigens auch in Apostelgeschichte 3, 22-26 wieder:

Apostelgeschichte 3, 22-26
22 Mose hat gesagt (5. Mose 18,15; 18,19): »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird (d.h. auf ihn sollt ihr hören bzw. ihm sollt ihr gehorchen).
23 Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird
(d.h wer sich seiner Worte nicht annimmt und diese nicht befolgt), der soll vertilgt werden aus dem Volk (d.h. derjenige kann keine Errettung finden und wird nicht das von Gott den Menschen zugedachte Heil erlangen).«
...
26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt
und hat ihn zu euch gesandt (den bereits Mose als »einen Propheten wie mich« beschrieb), euch zu segnen, daß ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Mit diesem »anderen Mose« und anderen »Herauszieher« seines Volkes erfüllen sich diejenigen Worte, die er zu Abraham sprach:
"Durch dein Geschlecht sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden"
(1. Mose 22, 18)

Der Name "Mose" bedeutet bei den Ägyptern "das Kind", kann aber auch, und dies scheint sehr wichtig zu sein, "der Sohn" lauten.

Damit ihr kleines Kind dem Mordbefehl des Pharao entkommen konnte, setzten es seine Eltern in einem kleinen Kästchen auf dem Nil aus und versteckten es dort im Schilf des Flußufers. Gott gab es, daß zu dieser Zeit eine der Töchter des Pharao zum Baden dort vorbeikam, dieses Kästchen mit seinem wertvollen Inhalt fand und das Kind darin entdeckte, weil Gott es so wollte, mit dem Baby Erbarmen hatte, es lieb gewann und so den kleinen Mose vom sicheren Tode errettete.
So wurde der Name dieses jüdischen Knaben ihm nicht von seinem jüdischen Eltern, sondern von einer Tochter des Pharao`s gegeben. Und nur dadurch, daß die Tochter des Pharao den kleinen Mose fand, rettete und adoptierte, denn sie war es, die ihn aus dem Wasser gezogen und damit vor dem Tod bewahrt und bei sich aufgenommen hatte, erhielt dieser kleine Junge seinen Namen von einer Ägypterin.
Der Name "Mose" wurde dem Kind also nicht von seinen jüdischen Eltern sondern von einer ägyptischen Prinzessin vergeben und ist damit auch ein ägyptischer Name. Der Name "Mose" liegt einem ägyptischen Zeitwort zugrunde, was in dieser Sprache soviel wie "erzeugen" oder "gebären" heisen könnte. Demnach bedeutet der Name "Mose" bei den Ägyptern "das Kind", kann aber auch, und dies scheint sehr wichtig zu sein, "der Sohn" lauten (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 28.11.2014 in der 5. Folge der Vortragsreihe "Messianische Weissagungen" mit dem Titel "Der Prophet, die Weissagung des anderen Mose").

Im Gegensatz zu Abraham und Sara, die von Gott selbst beide diesen ihren neuen Namen erhielten, behielt Mose seinen Namen bis zum Tod. Dies hatte wohl seine Ursache darin, daß der Name Mose nicht im Zusammenhang mit einer heidnischen Gottheit stand bzw. daß ihm sein Name von seinen Eltern nicht zu Ehren eines Götzen gegeben wurde. Denn im Gegensatz zu Moses Eltern waren die Eltern von Abraham und Sara, damals hießen sie noch Abram und Sarai, wie man es an der Namensgebung ihrer Kinder sieht, keine resoluten Gegner der in Haran ortsüblichen heidnischen Mondgottverehrung des Mondgottes Sin. Im Gegenteil, der Name Abram war ein im heidnischen Haran gern gebrauchter, weil einer der Würdenamen des von den Haranern angebeteten Götzen Sin, was soviel wie "erhabener, barmherziger Vater" bedeutete. Und mit dem in Haran beliebten Namen Sarai an Kinder vergeben wurde die Frau dieser Gottheit geehrt. Denn der Titel Sarai im Zusammenhang mit der Frau des Mondgottes Sin gebraucht bedeutete für die Haraner soviel wie "die Königin".
Hinfort aber wurden Abram und Sarai im Zuge der neuen Namensgebung durch Gott nicht mehr nach dem Mondgott Sin und seiner Frau genannt, sondern, nachdem Abram in Sichem zu Ehren Gottes ihm einen Altar errichtet und Gott zusammen mit seiner Frau angebetet hatte, vom Gott des Himmels als Abraham und Sara gerufen.
Der Name Abraham bedeutet übrigens soviel wie "Vater einer großen Menge" oder "Vater eines großen Volkes". Und Abraham wurde so zum ersten Juden und dem Ur. bzw. Stammvater dieses Volkes (vgl. Jesaja 51, 2). Sara, was soviel wie die "Maßhaltende", die "Maßsetzende" bzw. "die Maßgebende" bedeutet, wurde mit der neue Namensgebung zur Urmutter Israels (vgl. Jesaja 51, 2). Im Neuen Testament wird Sara übrigens auch als die Urmutter aller Kinder Gottes angesehen und Abram als der Vater aller Glaubenden (vgl. Römer 4, 16).

Mose, einer der Nachkommen von Abraham und Sara, wurde wie wir weiter oben bereits hörten von den Ägyptern in ihrer Muttersprache "der Sohn" genannt und dies wurde also von Gott so beibehalten.
Wie wir wissen, erhalten in der Bibel Namen oft auch eine prophetische Dimension, so auch hier im Falle des Mose. Darum könnte Mose in 5. Mose 18, 18 im Hinblick auf seinem ägyptischen Namen "der Sohn" und seine einzigartige Verkehrsweise mit Gott (Gott redete lt. 2. Mose 33, 11 und 5. Mose 34, 10 mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet) auch bescheidenerweise gemeint haben, als er zu dem Volk sprach:
»Schaut nicht auf mich. Ich bin nicht der Messias und euer Erretter, sondern nur ein Knecht des Herrn. Und die Zukunft Israels wird sicher auch keine prophetenlose Zeit sein. Aber neben den vielen noch kommenden wird euch der Herr, und bedenkt, ich spreche hier von der Einzahl, d.h. einen einzigen, also nur den einen, ganz bestimmten und noch viel größeren Propheten wie mich, einst aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn ließ mich der Herr in seiner Gnade bereits jetzt schauen. Und auf diesen und sein angekündigtes großartiges Kommen sollt ihr eure ganze Aufmerksamkeit und eure Gebete ausrichten. Ihn sollt ihr euch, und das ist mein großer Wunsch und Wille, von euerm Gott inständig erbitten.
Denn es wird ein solcher sein, der einmal wie ich "der Sohn" bzw. "Sohn eines Menschen" genannt werden wird. Und bitte beherzigt es unbedingt: Auf ihn sollt ihr hören bzw. ihm sollt ihr unbedingt gehorchen. Denn der Gott der Väter Israels wird diesen einen wie mich zum Offenbarungsmittler zwischen ihm und seinem Volk machen.
Seine Verkehrsweise mit seinem Gott wird wie es bei mir der Fall ist, einzigartig sein und doch noch ganz anders. Denn er wird mit seinem Gott direkt und noch viel vertrauter wie ich, ja beinahe wie ein Sohn mit seinem Vater reden (Denn Gott spricht in Psalm 89, 27 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen«).
Und sein Gott wird ihm alle seine Bitten erfüllen, all seine Gebete erhören und all seine Werke gelingen lassen. Und er wird ihm seine Worte selbst in den Mund geben. Und euer Gott wird über diesen einen zu Euch all das reden, was er seinem Volk gebietet, damit ihr die Gnade Gottes erlangt. In ihm wird sich das durch mich euch gegebenes Gesetz Gottes erfüllen. Denn er wird es zur Geltung bringen und in seiner ganzen Fülle vor euch ausbreiten. Und kein Mensch wird demjenigen noch etwas hinzufügen können, was er zu seinem Volk sprechen wird und wie er sein Volk unterweist.
Er allein wird es darum sein, der euch auf diese einzigartige Art und Weise in das Schutzverhältnis mit Gott ziehen kann. Und er ist es auch allein, der euch darin sicher bewahren kann. Und Gottes guter Wille mit den Menschen, Gottes Liebe zu seinem Volk, seine große Güte, seine Gnade und seine Barmherzigkeit aber auch seine Gerechtigkeit müssen so an ihm voll und ganz sichtbar werden.
Wer diesen euch und euern Kindern verheißenen »anderen Propheten«, den sie einst den "Sohn" nennen werden und in Gottes Namen sprechenden Knecht des Himmels nicht anhört und seine Worte nicht befolgt, kann im Gott des Himmels kein Erbarmen und keine Errettung finden und keinen Schutz erwarten. Von solchen Menschen, die diesen größten aller Propheten Gottes und sein Gnadenangebot abweisen, denjenigen, der wie ich einmal "Sohn" genannt werden wird, von diesen wird der Gott des Himmels unbarmherzig Rechenschaft fordern. Solche werden nicht in das Reich Gottes eingehen, ja sie sollen aus dem Volk Gottes ausgerottet werden (vgl. Apostelgeschichte 3, 23).«


"Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen" (Hesekiel 34 , 11)

Auch wenn das Wort aus Hesekiel 34, 11 ff auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet ist und hier speziell die weltweite Rückführung der Juden aus der Zerstreuung unter die Nationen in ihr Land zurück gemeint ist. Grundsätzlich gilt es auch hier: Gott, der Herr, hat sich seiner Herde bereits selbst angenommen und sucht sie, und er hat sie bereits zum Teil gefunden in seinem eigenen und erstgeborenen Sohn Jesus Christus.
Denn Gottes Sohn, Jesus Christus, ist zuerst zu seinem eigenen Volk gesandt (vgl. ), dort zu suchen seine verlorenen Söhne und Töchter (vgl. ):

Hesekiel 34, 23-24 und 37, 24-25
23 Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David.
Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein,
24 und ich, der HERR, will ihr Gott sein, aber mein Knecht David soll der Fürst unter ihnen sein; das sage ich, der HERR.
...
24 Und mein Knecht David
(denn der Messias Israels stammt als dessen Nachkomme aus der direkten Linie des Königs David)
soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle.
Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.

25 Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben.
Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer, und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein.

(Hervorhebung und ergänzung durch den Verfasser der Homepage)




Der Messias Gottes ist gekommen, um Gottes Gesetz mit Liebe zu erfüllen

Voran ein Wort des Herrn aus Psalm 34, 9:
"Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!"

Denn der Christus Gottes ist nicht gekommen, um das Gesetz mit allen seinen Fassetten und die Gebote Gottes abzuschaffen, sondern um es uns nach dem Willen Gottes vorzuleben und mit Liebe zu erfüllen (in Anlehnung an Matthäus 5, 17):

Matthäus 5, 17-18
Jesu Stellung zum Gesetz
17 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

So ist doch unser Gott nach dem Verständnis des Alten Testamentes ein Gott der Liebe und nicht der Strenge und ein Gott, der die Gemeinschaft mit uns Menschen sucht:

Hosea 6, 6 aus der unrevidierten Fassung der Elberfelder Bibel von 1905
6 So spricht der HERR: Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was wir dann tun können, wenn wir die Freundlichkeit Gottes an uns erfahren und für uns erkannt haben, verrät uns der Apostel Paulus mit den folgenden Worten:

1. Petrus 2, 1-3
1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede
2 und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil,
3 da ihr ja geschmeckt habt, daß der Herr freundlich ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der heilige Geist Gottes weist auf die Freundlichkeit Jesu hin, schenkt seine Liebe weiter und macht berechtigte Hoffnung auf Errettung, während der falsche Prophet, der falsche »andere Mose« und »Herauszieher« seines Volkes, nur falsche Hoffnungen auf Errettung macht und dabei die Liebe vergißt. Hierdurch erkaltet die Liebe in Vielen, und es entstehen zuletzt Undankbarkeit und Hoffnungslosigkeit.
Denn wir haben bereits in diesem Zusammenhang erfahren, daß der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes", in der öffentlich auftretenden Gestalt seines personenhaften falschen Propheten sichbar werden wird. Es ist ein in seiner äußerlichen Gestalt von ihm gut ausgesuchter und wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehender Mensch, den er auf den Thron Gottes setzen wird. Denn der diesen Dienst ausführende eine Mensch, welcher in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde aufgestiegene zweite Tier beschrieben wird und den der Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den falschen Propheten betituliert, gleicht lt. der Beschreibung des Johannes lt. Offenbarung 13, 11 rein äußerlich betrachtet einem (Opfer-)Lamm.
Der für die letzte Zeit erwartete personenhafte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also einen Menschen auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß"). Und genau das muß es wohl darum auch sein, auf was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte (vgl. im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven").

Jesus Christus hat mit seinem ganzen Leben voller Hingabe zu den Verlorenen dieser Erde bezeugt, wie freundlich der himmlische Vater ist und wie gut er es mit seinen Menschenkindern meint. Was hätte er anders oder mehr tun können? Kein anderer Rabbi zuvor hatte die Liebe Gottes für Menschen (be)greifbarer werden lassen, als Jeschua HaMaschiach.


Gott selbst spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen« und wird ihn zu seinem erstgeborenen Sohn machen

Der Prophet Daniel griff genau diesen Namen "Mose" bzw. dessen ägyptische Bedeutung im Hinblick auf die Erwartung des von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißenen »anderen Propheten«  bzw. »anderen Mose« und anderen »Herauszieher« seines Volkes und im Zusammenhang mit dessen Namen wieder auf, als er in einer Vision auf den kommenden Messias der Juden und der endgültigen Erfüllung von 5. Mose 18, 18 sah:
"Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht."
(Daniel 7, 13; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Wer ist also der »andere Prophet«  bzw. der »andere Mose« aus 5. Mose 18, 15-19, der noch einmal kommen soll? Ist er, wie Mose es damals war, das Kind bzw. der Sohn einer der ägyptischen Königstöchter? Soll er doch als sein Messias vom Gott des Himmels selbst gesandt sein.

Die Bezeichnung des kommenden Messias Gottes im Zusammenhang mit dessen ägyptischen Namen "Mose" bzw. seiner Bedeutung im Hinblick auf die Erwartung des von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißenen »anderen Propheten«  bzw. »anderen Mose« und anderen »Herauszieher« seines Volkes und der da lautet: "der Sohn" oder "das Kind", finden wir als indirekten Hinweis neben seiner Erwähnung in Hebräer 2, 5-10 auch  in Psalm 8, 5-7 ebenso aber auch im Psalm 89, 28 wieder:

Hebräer 2, 5-10
5 Denn nicht den Engeln hat er untertan gemacht die zukünftige Welt, von der wir reden.
6 Es bezeugt aber einer an einer Stelle und spricht (Psalm 8,5-7): »Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achtest?
7 Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen als die Engel; mit Preis und Ehre hast du ihn gekrönt;
8 alles hast du unter seine Füße getan.« Wenn er ihm alles unter die Füße getan hat, so hat er nichts ausgenommen, was ihm nicht untertan wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan ist.
9 Den aber, der »eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel«, Jesus, sehen wir durch das Leiden des Todes »gekrönt mit Preis und Ehre«; denn durch Gottes Gnade sollte er für alle den Tod schmecken.
10 Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, daß er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Anfänger ihres Heils, durch Leiden vollendete.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ist nicht auch Jesus Christus, der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene »andere Prophet«, gleichzeitig Gottes "Sohn", der den Gott des Himmels seinen eigenen Vater nennt? Und ist er nicht ebenso ein Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird?

Psalm 89, 20-34
20 Damals hast du geredet durch ein Gesicht zu deinem Heiligen und gesagt: Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.
21 Ich habe gefunden meinen Knecht David, ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.
22 Meine Hand soll ihn erhalten, und mein Arm soll ihn stärken.
23 Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen und die Ungerechten ihn nicht demütigen;
24 sondern ich will seine Widersacher vor ihm zerschlagen und, die ihn hassen, zu Boden stoßen.
25 Aber meine Treue und Gnade soll bei ihm sein, und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen.
26 Seine Hand laß ich herrschen über das Meer und seine Rechte über die Ströme.
27 Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
29 Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm festbleiben.
30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.
...
34 aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Treue nicht brechen.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Jesus Christus ist also der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene "Sohn" und »andere Prophet«, derjenige Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur aus der Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das Reich Gottes herbeiführen wird. Denn nur dieser »andere Mose« und andere »Herauszieher« seines Volkes kann der Messias sein und zwar weil er selbst ohne Sünde und damit das würdige Opferlamm Gottes ist (vgl. Jesaja 53, 4-10) und weil bereits die Bedeutung seines Namens lautet: »Gott rettet«.
Und in ihm sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden. Und darum auch wurde der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene Würdetitel »der (andere) Prophet« im Israel des Alten Testaments zum eigentlichen Messiastitel.
Und weil Gott in Psalm 89, 27 über seinen Messias spricht: "Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, ...", wird er in Lukas 1, 32 "Sohn des Höchsten" und in Lukas 1, 35 auch "Gottes Sohn" genannt.

Der aus dem Alten Testament stammende Würdetitel »der Menschensohn« ist damit nicht nur der verborgene Würdetitel des seinem Volk Israel verheißenen königlichen Retters Gottes. Er ist auch dazu da, um die Hauptschwerpunktlegung auf der Klärung der Machtfrage durch den irreführenden Begriff des Messias zu vermeiden. So soll durch die Verwendung des Würdetitels »der Menschensohn« alles Politisch-Nationale ausgeklammert werden. Denn Jesus Christus ist nicht allein der König der Juden, sondern vielmehr der Retter aller Menschen. Denn den »Menschensohn« erwarten die Juden als den Richter und Herrscher dieser Welt, die Heiden (d.h. die Nichtjuden) aber sehen auf ihn als ihren göttlichen Erlöser.

Und andererseits ist der Würdetitel »der Menschensohn« in Anlehnung an das bei Daniel 7, 4 Gesagte (das erste danielische Tier, das sich auf den babylonischen König Nebukadnezar bezieht und der von Gott durch eine geistige Krankheit gestraft wurde, aber schließlich zur Gnade Gottes fand und sogar barmerzig wurde) ein gut verständliches symbolisches Bild auf die Barmherzigkeit dessen, auf den er zugeschnitten ist. Der kommende Messiaskönig Israels ist demnach auch der der unbarmherzigen Welt verheißene große Erbarmer Gottes, der sich der Armen, Kranken und Verfolgten dieser Erde annimmt und Ihnen das Heil bringt. Der »Menschensohn« stellt damit das Symbol des göttlichen Erbarmens über seine Menschenkinder dar, denn er wird Gottes Gnade auf der Erde zu ihrem ewigen Ziel bringen und Gottes (Gnaden-)Reich herbeiführen. Und er ist es, der Gottes Gesetz in seiner ganzen Konsequenz erfüllen wird, die Menschen der Erde zur tätig werdenden Liebe aufruft und sie in das (Gnaden-)Reich Gottes einlädt.

Während der wahre Christus Gottes, dann wenn er wiederkommen wird, alles Kranke wieder heil machen wird, soll der in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinende Antichrist dagegen alles kaputtmachen und wie in Daniel 8, 24 explizit so formuliert, die »Starken« vernichten (vgl. im Kapitel: "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").


Auf dasjenige, auf das Gott acht hat, sieht auch sein Messias, denn derjenige Mensch, der allein ohne Sünde ist und niehmand verurteilt hat, muß sich nach Gottes wichtigstem Handlungsgrundsatz richten

Auf was achtet Gott? Was ist ihm ganz wichtig? Muß dann nicht auch zwangsläfig auch seinen Messias auf diesen Aspekt bedacht sein?
Wir finden Gottes wichtigsten Handlungsgrundsatz in 2. Samuel 14, 14:

2. Samuel 14, 14
... Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, daß das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.
(aus 2. Samuel 14, 14; ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn aber in der Bibel bei 2. Samuel 14, 14 geschrieben steht, daß der Gott Israels das in der Welt von den Menschen Verstoßene nicht auch verstoßen wird, sondern, was damit gemeint sein muß, sogar das Verlorene sucht, muß dann nicht auch sein Messias und wenn zudem die Bedeutung seines Namens Jesus bereits "Gott rettet" lautet, auf einem Gnadenthron sitzen? Denn nur so kann sich das vom Psalmist in Psalm 111, 9 Gesagte erfüllen:

Psalm 111, 9
9 Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund (trotz all unserer Sünden, durch die wir eigentlich die Abwendung Gottes und den Tod verdient hätten) ewig bleiben soll.
...

(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Es gibt also einen in das normalerweise unwiederbringliche und tragische irdische Geschehen eingreifenden Gott im Himmel, der über seinen Christus selbst über seinen Schatten springt, und sein Name heißt: "Gott rettet". Denn der Christus Gottes trägt diesen großen Namen und ist selbst der verheißene Retter dieser Welt. Und sollen wir uns nicht auf Gottes heiligen Namen berufen?

Denn "Jesus“, auf Hebräisch "Jeschua", der einst vom Engel Gabriel an seine Mutter Maria übermittelte Vorname bedeutet  "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark". Die erste Silbe "Je-" ist vorrangig die Abkürzung des heiligen Namens Gottes JHWH, steht aber nicht nur für die Erfüllung von 2. Mose 3, 15, sondern auch für das Zukünftige bzw. für eine Verheißung.
"-schua" hat gleich dem siebenarmigen Leuchter, der Menorah (ist das stärkste jüdische Symbol für göttliche Erleuchtung), der seit der Zerstörung des zweiten Tempels nicht mehr angezündet wird, eine siebenfache Bedeutung: "hilft", "heilt", "rettet", "erlöst", "befreit", "macht glücklich" und "macht selig".
Das griechische Wort "Christos", aus dem ursprünglichen hebräischen Wort "Ha-Maschiach", wurde im Lateinischen zu "Christus" geformt (da sehr ähnlich dem Wort "chraestos", das mit mild, sanft, angenehm, ehrbar, lieblich, freundlich und gütig bedeutet und mit dem man Jesus Christus sehr gut charakterisieren konnte) und kann aus dem Griechischen mit "der Gesalbte" übersetzt werden, das Gleiche drückt auch das Wort Messias aus, ein besonderer Ehrentitel für den "Auserwählten Gottes".
Und die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt übrigens in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes), das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird. Die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes)“, das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird.

Jesu im Buch der Offenbarung bei Offenbarung 3, 14 genannter Name "Amen" aber auch indirekt seine Bezeichnung in Offenbarung 19, 11 "Treu und Wahrhaftig", sowohl des Erhöhten (vgl. Offenbarung 3, 14) als auch des Wiederkommenden (vgl. Offenbarung 19, 11), sind übrigens alttestamentliche Gottesnamen (vgl. auch das in Offbarung 5, 14 zum Thron Gottes Gesagte). Denn der Seher Johannes hörte in der Offenbarung einerseits den erhöhten Christus von sich sagen, daß er "Amen" heißt. Andererseits sah er auch in einer Vision aus dem vor ihm geöffneten Himmel Jesus Christus auf einem weißen Pferd wiederkommen, und zwar denjenigen Messias (lt. Johannes 1, 41 "der Gesalbte"), den man "Treu" und "Wahrhaftig" nannte (vgl. Offenbarung 19, 11)

Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle formulierte hierzu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10 in der 48. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 19 folgende Zusammenhänge:
"»Treu und Wahrhaftig« ist die Übersetzung des alttestamentlichen Gottesnamens »Amen«. So heißt es bei einer Anweisung zum Segen:  Wer sich segnen will im Lande, der segne sich bei dem Gott der »Wahrhaftigkeit«, dem Gott der »Treue«." (Jesaja 65, 16)
Im Hebräischen heißt der Text: "... der segne sich mit dem Gott des »Amen«." bzw. nach der Lutherübersetzung:
"Wer sich segnen wird auf Erden, der wird sich im Namen des wahrhaftigen Gottes segnen"
(Jesaja 65, 16)

D.h. der segne sich mit dem Namen des Gottes, der »Amen« heißt. Der Gott des  »Amens« kann auch übersetzt werden mit dem Gott der »Treue«, d.h. mit dem Gott, der »Treue« heißt. Die griechische Übersetzung des Alten Testaments Septuaginta überträgt das »Amen« mit »Wahrhaftigkeit«, mit »zuverlässig«.
Nach der jüdischen Zahlenspekulation hat das Wort »Amen« den gleichen Zahlenwert, nämlich 91, wie  »Jahwe«. Das Judentum sieht darin die Begründung, warum »Amen« einer der Gottesnamen ist. Der Gottesname »Amen« ist in der Offenbarung sowohl der Name Jesu, des Erhöhten, als auch des Wiederkommenden. Wenn der Wiederkommende »Treu und Wahrhaftig« genannt wird, ist es für Johannes, für seine Hörer und für die Leser der Offenbarung eindeutig, wer hier naht."
(Die Septuaginta gilt übrigens als die älteste durchgehende Bibelübersetzung. Ihre Grundlage bildet die hebräische Bibel, welche sie in die damalige altgriechische Alltagssprache übersetzt.)

Wenn aber der erhöhte Sohn Gottes im Buch der Offenbarung lt. Offenbarung 3, 14 »Amen« heißt und sein wiederkommender Christus lt. Offenbarung 19, 11 »Treu und Wahrhaftig« genannt wird, wie kann dann derjenige, der in Psalm 89, 27-28 in den Sohnstand Gottes erhoben wird, seines Vaters und damit Gottes wichtigstem Handlungsgrundsatz lt. 2. Samuel 14, 14, das Leben nicht wegzunehmen, sondern darauf bedacht zu sein, daß das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde, widerstreben? Muß nicht auch der von den Juden erwartete Messias Gottes genau nach diesem heiligen und göttlichen Grundsatz handeln und auf einem Gnadenthron sitzen? Und wird er nicht gerade bei kranken und verstoßenen Menschen heilend eingreifen und solchen, die in der Welt kein Recht erhalten, Recht verschaffen?

Und was ist den Menschen lieber, ein Gerechter Gott, der jede Sünde mit aller Härte bestraft und ein wiederkommender, von den Juden verworfener und von den Heiden gekreuzigter Christus als ein gerechter Richter und Rächer dieser Erde. Oder wünscht man sich einen nach dem wichtigsten göttlichen Handlungsgrundsatz handelnden, in allem treu befundenen und seinem Vater dienenden himmlischen Sohn und Herrscher, der allen Reumütigen und Umgekehrten barmherzig die Sünde vergibt, die Menschen dieser Erde aus all ihren Verstrickungen in die Sünde und den Tod rettet, sein Volk, die Juden, aus der Ünterdrückung und Fremdherrschaft befreit und sich dabei mit Gottes Gnade und Barmherzigkeit ziert und sie von allen ihren Krankheiten heilt?

Und wer hier wankt, der sei nochmals daran erinnert:
"Er (der Gott der Juden) sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, daß sein Bund (und daran können auch die Sünden der Menschen nichts ändern) ewig bleiben soll. ... "
(Psalm 111, 9; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Darum bekräftigt es auch der Apostel Paulus:
"... sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst (und seinen heiligen Namen) nicht verleugnen."
(2. Timotheus 2, 13; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)


Abraham erklärte einst seinem Sohn Isaak: Gott (selbst) wird sich ein (Opfer-)Lamm erwählen!

Als der Gott Abrahams Abraham auf die Probe stellte und er seinen Sohn Isaak, den er lieb hatte, zum Brandopfer darbringen sollte, fragte ihn dieser:
 
"7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Und er antwortete: Hier bin ich, mein Sohn! Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?
8 Und Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgenA! Und sie gingen beide miteinander.  A) od. wird sich ein Lamm zum Brandopfer ersehen"
(1. Mose 22, 7-8; Schlachter-Bibel 2000; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Dieser Ausspruch Abrahams: "Gott wird sich ein Lamm zum Brandopfer ersehen", der erst einmal nur seine Antwort auf die bange Frage seines Sohnes war, wurde später zur großen (Messias-)Verheißung.

Gott sah die große Not Abrahams betreffen des Isaak, ihm diesen letzten Gehorsam zu leisten. Und er sah schließlich auch, daß Abraham infolge seiner großen Gottesfurcht grundsätzlich dazu bereit gewesen wäre.
Aber wenn er auch vorhatte, Abraham zum Stammvater vieler Völker und seine Frau Sara zur (Ur-)Mutter seines neuen Volkes zu machen, wußte Gott ebenso, daß solch ein Opfer die Sünden aller Menschen seines neuen Volkes nicht wegnehmen konnte.

Darum war es von je her Gottes (Heils-)Plan, einen Messias (himmlischen Retter) zu diesem von ihm gegründeten Volk zu senden. Und er schuf sich mit Abraham und erwählte dazu ein Volk, in welchem er geboren und unter welchem dieser, der einem Opferlamm gleich die Sünde der Welt auf sich lud, leben sollte. Und wie wir heute wissen, ist dieser Retter unser Herr Jesus Christus, derjenige Gesandte Gottes, den die messianischen Juden in ihrer hebräischen Mutterspache Jeschua HaMaschiach nennen.

Durch ihn, Jesus Christus (Jeschua HaMaschiach), und sein Sühneopfer allein wurde uns erst der freie Zugang zu Gott ermöglicht, der uns bis dahin verwehrt geblieben war.
Und es gibt nur einen Weg, der zudem nun auch nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, denjenigen Weg, den uns dann Jesus Christus selbst beschrieben hat. Und nur dieser eine Weg ermöglicht trotz der Verstrickung des Menschen mit der Sünde den freien Zugang zu ihrem heiligen Gott.
"... Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3, 8)

Und nur darum, weil sich Gott selbst ein (Opfer-)Lamm erwählt hat, kann es auch in Psalm 32 heißen:
"Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht anrechnet und in dessen Sinn nichts Falsches ist."
(Psalm 32, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Darum, weil der Ausspruch Abrahams aus 1. Mose 22, 8 "... Gott (selbst) wird sich ein Lamm zum Brandopfer ersehen!", der seine tiefgehende Antwort auf die bange Frage seines Sohnes war, schließlich zur großen (Messias-)Verheißung wurde, ist "das Lamm Gottes" einer der wohl größten und bekanntesten von allen Messiasnamen geworden.

Von ihm, dem Retter Gottes, sprach der Rufer Johannes, der die Menschen seines Volkes zur Buße rief und mit Wasser taufte, bei seiner Begegnung mit ihm in der Wüste:
" ... Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!
....
und hinblickend auf Jesus, der umherging, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes!"
(Johannes 1, 29+36 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11, die dort wegen der großen Verwechselungsgefahr mit dem wahren Christus auch für den bald kommenden Anti-Christus oder Antichrist zur "Zeit des Endes" verwendet wird, besonders im Buch der Offenbarung der wichtigste reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht.

Und auch der Prophet Jesaja beschrieb bereits des Lammes-Wesen des Messias Israels und seine Rolle im großen Rettungsplan Gottes, den er seinem Volk aus Liebe zugedacht hat und welcher direkt von Gott kommen sollte:

Jesaja 53, 4-10
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir (Vergebung und) Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
[A] Abfall, Abtrünnigkeit.
6 Wir [a] gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber [b] der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
a) 1. Petr 2,25; b) 2. Kor 5,21
7 Als er gemartert ward, [a] litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein [b] Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. [c]
a) Mk 14,65; b) Joh 1,29; c) Apg 8,32
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und [a] kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.
a) 1. Petr 2,22; 1. Joh 3,5
10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er [a] sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, [b] wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen.
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und wenn es ein Schuldopfer für viele werden sollte, mußte doch das wahre Opferlamm Gottes vollkommen unschuldig und ohne Sünde sein! Denn nur ein Opferlamm ohne eigene Last, ohne eigene Sünde, ist im wirklich Stande, die Sünde anderer auf sich zu nehmen und zu tragen (vgl. das in Jesaja 53, 1-12 zum Messias Prophezeite).

Die Mehrheit des jüdischen Volkes konnte darum den stellvertretenden Opfertod Jesu Christi bis heute noch nicht annehmen, da nach ihrem Verständnis ein Messias niehmals so kläglich enden durfte. Und wie sollte ein ins Fleisch gekommener Gott, der doch ohne Sünde ist, stellvertretend für die Sünden der Menschen sterben? Derjenige, der doch heilig ist und ewig lebt, soll sterben?
Sein auserwähltes Volk hat leider Gottes Heilsplan mit den Menschen in seiner ganzen Größe und damit die Tiefe der Liebe Gottes zu den Menschen bis heute noch nicht erfassen können, da ihnen das Licht Gottes, der heilige Geist, diese große Wahrheit und Gnade Gottes bisher nicht offenbarte.

Es war also von je her Gottes Plan, uns einen Messias (Retter) zu senden. Und er erwählte dazu ein Volk, unter welchem dieser, der einem Opferlamm gleich die Sünde der Welt auf sich lud, leben sollte. Und dieser Retter ist unser Herr Jesus Christus, den die messianischen Juden in ihrer hebräischen Mutterspache Jeschua HaMaschiach nennen.
Durch ihn allein wurde uns der freie Zugang zu Gott ermöglicht, der uns bis dahin verwehrt geblieben war.
Und es gibt nur einen Weg, denjenigen Weg, den uns dann Jesus selbst beschrieben hat. Und nur dieser eine Weg ermöglicht den freien Zugang zu Gott:
Jesus Christus spricht: "Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen ..." (Lukas 5, 32)


Wer war Jesus Christus und was tut er heute noch für die Menschen?

Jesus Christus ist der von Gott bevollmächtigte Zerstörer jeglicher Trennung und der Verbinder und die Brücke des unterbrochenen Segensflusses zwischen Himmel und Erde. Er stellt die unter dem Einfluß der Sünde zerbrochene Vertrautheit zwischen Gott und den Menschen, die Vertrautheit unter den Menschen und das gesunde Selbstvertrauen bei den Menschen durch das Gebot der Liebe in einem neuen Bund mit ihnen wieder her.
Er konnte dies bewirken, da er als ein Mensch auf der Erde kam und indem er als solcher vollkommen ohne Sünde war. Er wohnte als dessen Sohn dem lebendigen Gott gleich unter uns Menschen und wurde Fleisch und Blut.
Er wurde auf diese Weise zum Heiler all unserer zerbrochenen Beziehungen, auch der zu unserem Vater im Himmel. Letztlich ist er durch sein Opfer für die Sünde der Welt auch der Heiler von Krankheit und der Erlöser vom Tod. Wie konnte dieses geschehen?
Weil er vom Tode auferstande ist, dürfen auch wir, die wir auf ihn schauen, mit ihm leben. Und dieses, sein makelloses und unbeflecktes Opfer der eigenen Person muß, für denjenigen, der es in Anspruch nimmt, im Gegensatz zum Opferdienst des gesetzlichen, levitischen Systems nicht wiederholt werden.
Der levitische Hohepriester des alten Bundes war auch ein sündiger Mensch, der für die sündigen Menschen Tieropfer darbrachte, Jesus dagegen war der sündenlose, unschuldige Sohn Gottes, der sich selbst für die Sünden aller Menschen opferte.
"Die levitischen Priester hatte das Gesetz zu Priestern gemacht, Jesus aber war durch den Eid Gottes in sein Amt eingesetzt worden. Und weil er war, der er war, der von Sünden freie Sohn Gottes, darum war Jesus so vollkommen für dieses Amt ausgerüstet, wie es kein menschlicher Hoherpriester jemals sein konnte." (Zitat aus Sendereihe des Evangeliums-Rundfunks (ERF) ”Durch die Bibel” zu Hebräer 7, 26 – 8, 6, gesendet am 14. September 2001, 22.00 Uhr)
Der neue Priester hat seine Funktion also nicht nach dem Gesetz äußerlicher, fleischlicher Gebote inne. Dieses war vergänglicher Natur und galt Menschen, die sterblich waren.
Die levitische Priesterschaft hat auch deshalb ausgedient, weil Jesus Christus aus dem Stamm Juda und nicht aus dem Stamm Levi hervorgegangen ist. Der Stamm Juda spielte im früheren levitischen System überhaupt keine Rolle. Die Tatsache, daß sich Gottes Verheißungen über den neuen Priester, der das alte System ablösen soll, auf einen Mann, der aus Juda hervorgehen wird, bezogen, ist ein Beweis dafür, daß mit dem Opfertod Jesu am Kreuz von Golgatha ein großer Wandel eingetreten ist.
Durch das dargebrachte Opfer des Hohenpriesters Jesus Christus, der vom lebendigen Gott selbst anstelle des aaronitischen Priestertums als ein Priester nach der Ordnung Melchisedeks eingesetzt wurde (vgl. Psalm 110, 4), werden wir von der Sünde auf die Dauer der Ewigkeit rein gewaschen. Vom Vater im Himmel werden wir zu seinen Kindern adoptiert. Wir ererben so das Reich Gottes, stehen von nun an im Buch des Lebens eingeschrieben und besitzen ein unsterbliches Wesen.
Mit Jesus Christus haben einen vollkommenen Priester, denn die Priester des aronitischen Priestertums waren im Gegensatz zu ihm unvollkommen. Sie hatten die Anweisung, vor ihren Opferhandlundlungen, die sie täglich wiederholen mußten, jedesmal zuerst ein Opfer zur Reinigung ihrer eigenen Sünden darzubringen. Der Hohepriester Jesus Christus nach der Ordnung Melchisedeks mußte dies nicht vollziehen. Er war und ist ein sündloser Hoherpriester und Opfer zugleich. Jesus ist dadurch im Stande, uns auch heute Zugang zu Gott zu verschaffen, was das alte Priestertum nicht vermochte. Ihn trennte zu keiner Zeit etwas von Gott, keinerlei Angst oder Schuld. Er stellt so auch für uns heute die Vertrautheit zu Gott her und nimmt die schreckliche Furcht vor ihm weg. Jesus Christus möchte, daß wir zu himmlichen Vater heimkehren, nicht weil er uns bestrafen, sondern weil er uns mit offenen Armen voller Freude bei sich empfangen möchte. Wenn wir auf Jesus in all seiner Liebe, Barmherzigkeit und Freundlichkeit blicken, dürfen wir glauben, daß wir in ihm erkennen, wie Gott ist.
Während beim alten Bund der Zugang zu Gott vom Gehorsam der Menschen abhängig gewesen war, ist dieser Zugang beim neuen Bund allein auf der Liebe und Gnade Gottes gegründet, der jetzt alle Menschen willkommen heißt. Der alte Bund beruhte auf den Leistungen der Menschen, der neue Bund dagegen beruht auf der Liebe, die Gnade walten läßt.
Was das Empfangen von Gnade heißt, wird wunderbar deutlich am Lebensbeispiel von Thomas Hooker (1580-1647), dem Gründer des Staates Connecticut, dem „Vater der amerikanischen Demokratie“. Die an seinem Sterbebett stehenden Mitchristen wollten ihn trösten und ihm Kraft auf den letzen Weg geben. Sie sagten darum zu ihm: „Bruder Hooker, du bist auf dem Wege, deinen Lohn entgegenzunehmen.“ „Nein, nein“, hauchte er, „ich gehe, um Barmherzigkeit zu empfangen.“

Johannes 1, 16-17
16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Priestertum Jesu bleibt unvergänglich bestehen und ist damit dem Priestertum nach der alten Weise überlegen. Im Griechischen wird dies mit dem Wort "aparabatos" symbolisiert. Es bleibt unvergänglich bestehen und kann auf niemand anderen übertragen werden. Kein anderer wird dieses hohe Amt jemals besitzen, auch wenn der Antichrist, der sich an die Stelle des Hohenpriesters Jesu Christi drängen und ihn ersetzen, dies von sich behaupten wird.
Der Schreiber des Hebräer­briefes, in welchem im Kapitel 7 insbesondere in den Versen 1-25 auf diese Problematik ausführlich eingegangen wird, benutzt in diesem Zusammenhang noch einen zweiten Ausdruck. Er sagt, Jesus lebe immerdar. Das von ihm verwendete griechische Wort "paramenein", übersetzt dableiben, ausharren, am Leben bleiben, hat zwei wichtige Nebenbedeutungen. Zum Einen "im Amt bleiben" und zum Anderen wird damit auch die ständige Bereitschaft zum Dienen ausgedrückt. Niemand kann Jesus Christus jemals das Amt wegnehmen, den Menschen den Zugang zu Gott zu vermitteln, und er wird ständig seinem Dienst für die Menschen als ihr Fürsprecher vor Gott treu bleiben.

Der Wille Jesu Christi ist es außerdem, daß wir einander Helfer auf dem Weg des Glaubens und Kinder der Liebe werden, die über dem Gesetz des Mose steht. Er fördert dazu unsere Gaben in solch einer Weise, die bewirkt, daß die Angst vor Gott zu einem Ende kommt. Denn wenn man sich vor Gott fürchtet und in Angst vor seiner Willkür lebt, kann kein Vertrauen in die Liebe Gottes zu Stande kommen.
Was mit der gottgewollten "Gottesfurcht" wirklich gemeint ist und wie sie die Alten verstanden, kann hier nachgelesen werden.


Mit Jesus das angsbesetzte Gottesbild verlieren, nur so gelingt Vergebung

Warum haben viele Menschen Angst vor einem strafenden Gott, Angst vor dem eigenen Vergeben müssen?
Gott liebte uns doch bereits, als wir noch Sünder waren (vgl. Römer 5, 8). Würde dann seinem Wiederkommen nicht seine Liebe zu seinem Volk vorauseilen?
Gott ist doch die Liebe (vgl. 1. Johannes 4, 8; 1. Johannes 4, 10; 1. Johannes 4, 16)! Dort wo Gott wirklich Einzug hält, halten auch immer die Liebe und der Frieden Gottes Einzug. Wir müssen Gott nur darum bitten und auf ihn vertrauen lernen. Denn er ist der Vater. Wir dürfen darum uneingeschränkt seine Kinder sein.
Dann, wenn wir es ehrlich meinen und vorbehaltlos zu ihm kommen, nimmt er uns freudig in seine Arme. Wie groß auch das Problem sein mag. Er kann es verstehen, und wichtig zu wissen, auch unsere Ängste und Zweifel hält er aus! Er hat es versprochen, in jeder persönlichen Not zu helfen, also auch dann, wenn wir zweifeln, auch dann, wenn wir verängstigt sind, auch dann, wenn wir alle Hoffnung bereits aufgegeben haben und auch dann, wen uns unsere Mitmenschen für einen hoffnungslosen Fall halten und auch dann, wenn wir unter der Last unserer Schuld nicht mehr freikommen.
Gerade dann, wenn niemand mehr zu uns hält, ist der liebende Vater im Himmel derjenige, der uns in unserer großen Not nachgeht uns durchträgt, uns herausholt, uns an der Wurzel unserer Verletzungen heilend berührt.
Wie kann man ein trotzdem angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Dieses Kapitel soll zeigen, wie Vergebung gelingt und wie wir auf diesem Weg der gelingenden Vergebung auch ein angstbesetztes Gottesbild verlieren können.

Ist der lebendige Gott in erster Linie ein strafender Gott? Viele Menschen leben mit einem verzerrten Gottesbild und damit an einem erfüllten Leben vorbei. Ihre Gottesbeziehng ist ihnen eher eine Last als eine Freude. So erging es auch dem Verfasser dieser Homepage. Aber es muß zum Glück nicht so bleiben.
Der Antichrist nutzt das verdrehte, angsterfüllte Gottesbild, welches in vielen Kopfen heute wie damals herumgeistert und in einer furchtbetonten Gottesbeziehung zum Ausdruck kommt, gnadenlos aus. Er versperrt uns den Weg zum rechten Verständnis des Namens Jesu Christi: "Das Wort Gottes" bzw. des in der Bibel abgedruckten Wortes Gottes.

Wie kommt ein angsterfülltes Gottesbild zustande, wo uns doch der lebendige Gott mit seinem Sohn Jesus Christus Vergebung all unserer Sünden geschenkt hat?
Die furchtbetonte Gottesbeziehung, so meint der sich im seelsorglichen Dienst befindliche Zisterzienserpater des Stiftes Heiligenkreuz, Franz Karl Edlinger, der außerdem der Leiter vom Netzwerk miteinander in Köttlach ist, entwickelt sich bei einem Menschen, der das Gnadengeschenk der Vergebung noch nicht oder nicht vollständig angenommen hat, also wenn bei diesem keine wirkliche Aussöhnung mit Gott und seiner Vergangenheit geschehen ist. Grundvoraussetzung für die Aussöhnung der eigenen Vergangenheit ist die vorweggegangene Aussöhnung mit Gott. Diese beiden Arten der Versöhnung muß jeder Mensch für sich individuell und aktiv vollziehen, soll die Beziehung zum lebendigen Gott nicht mehr von der Angst, sondern von der Geborgenheit gekennzeichnet sein, ein unerfülltes Leben ein erfülltes werden.
Hierbei spielt die Vergebung eine besondere Rolle. Von ihr hängen letztendlich die (Lebens-) Sinnfindung, eine Lebensqualität und ein erfülltes Leben ab.
Pater Franz Edlinger charakterisiert die Vergebung sinngemäß folgendermaßen:
Vergebung ist ein Zusammenspiel dreier Komponenten. Wird nur eine dieser drei Bereiche vernachlässigt, bleibt die Vergebung im Leben eines Menschen ohne Auswirkungen. Nach Pater Franz Edlinger sind die drei Komponenten der Vergebung:

1. Vergebung, die mir Gott schenkt - Aussöhnung mit Gott:
- weg vom angstbesetzten Gottesbild, in Gott den liebenden Vater erkennen,
- "Abba - lieber Vater" sprechen lernen,
- eine die Angst ersetzende Geborgenheit in Gott erleben
(Erst dann, wenn eine Geborgenheit in Gott eintritt, wurde die Aussöhnung mit Gott wirklich vollzogen.)

2. meine eigene Vergebung für meine eigenen Taten - Aussöhnung mit mir selbst:
- Vergebung der Schuld, die man selbst verursacht hat (um davon wirklich frei zu werden, muß man sich eigene Schuld auch selbst vergeben können),
- meine Geschichte annehmen, mein Dasein, mein Sosein, meine Vergangenheit und meine Zukunft

3. meine eigene Vergebung für andere, die in irgend einer Art und Weise verletzend in mein Leben hineingewirkt haben - Aussöhnung mit dem Nächsten:
- auf andere Menschen zugehen können, Vertrauen gewinnen
- Verletzungen, die mir die Umgebung, besonders mir vertraute Menschen zugefügt haben, müssen vergeben werden können,
- Finden zu eine neuen Sicht zum Leben

Vergebung in allen drei Schritten und in der richtigen Reihenfolge wie oben vorgegeben vollzogen, bewirkt erst die wirkliche Aussöhnung und kann auch ein völlig verzerrtes Gottesbild wieder geraderücken. Menschen, die eine gelungene Vergebung erfahren haben, werden nach Pater Franz Edlinger in deren Ergebnis zum Instrument des Friedens in der Versöhnung.

So erkannte auch der Verfasser dieser Homepage erst sehr spät das wahre Gottesbild, das vom Wunsch nach echter Liebe, Geborgenheit und Vertrauen erfüllt ist. Er erlangte erst dann wirkliche Aussöhnung mit Gott, als der gute Geist Gottes ihm das Herz für die entgegenkommende und erlösende Liebe Gottes öffnete. Der lebendige Gott heilte mit seinem Geschenk der Vergebung die beim Verfasser über einen längeren Zeitraum entstandene Lebensverneinung, als die stärkste Wunde in einem Menschen.
Anschließend fand der Schreiber dieser Internetseite in einem langwierigen Prozeß auch Aussöhnung mit sich selbst und konnte dann Menschen, die ihn verletzt hatten, wirklich vergeben. Er war nun in der Lage, seine scheinbar total sinnlos gelebte, lebensverneinende und vom eigenen Versagen begleitete Vergangenheit als eine in den Augen Gottes wichtige und notwendige Zeit der Prüfungen und vorbereitende "Wüstenzeit" anzunehmen, wie sie war. Er muß nicht mehr mit zeitaufwendigen Hobbys ständig vor sich selbst und Anderen beweisen, daß er noch etwas leisten kann. Er muß sich nicht mehr mit anspruchsvoller Arbeit "betäuben", um seine Lebensumstände zu verdrängen und sie zu vergessen. Er kann jetzt seine Grenzen akzeptieren, seine Gegenwart aushalten, sie einfach (er)tragen, wie sie ist und sogar als sehr lebenswert (er)leben. Er weis, daß er "von guten Mächten wunderbar geborgen" und getragen ist, so wie es Dietrich Bonhoeffer kurz vor dem Jahreswechsel 1944/45 als Gedicht im Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin, wo er seit dem 8. Oktober 1944 gefangen gehalten wurde, in einem Brief an seine Mutter formuliert hat. Dieses Gedicht wurde später von Siegfried Fietz mit dem gleichnamigen Titel wunderschön vertont und dürfte daher auch vielen bekannt sein.
Der Verfasser dieser Hompage kann auch seine Zukunft erwarten, egal wie sie kommen mag. Wenn die Angst auch noch nicht gewichen ist, ihre Spitze ist gebrochen und ihre Intensivität wird als geringer empfunden. Die quälenden Stimmen sind noch leiser und die Zeiten ihrer Hörbarkeit sind kürzer geworden, auch wenn das ständige leise Rauschen auf den Ohren geblieben ist. Auch die ständigen Alpträume in der Nacht fallen nicht mehr so intensiv aus. Der Verfasser dieser Webseite weis sich immer wieder in Gott völlig geborgen und daß sein Leben in Gottes Hand ruht, einem Vater, der immer für ihn da ist.
Diese Homepage soll davon zeugen und gleichzeitig anderen Menschen Mut machen, sich einfach in die Geborgenheit der bewahrenden Hände Gottes fallen zu lassen.
Ab jetzt konnte der Schreiber dieses Textes den lebendigen Gott sehen, wie er wirklich ist und mit ihm reden, so wie Jesus Christus die Seinen zu sprechen gelehrt hatte: nämlich Abba - lieber Vater.

Jesus lebte auf der Erde nicht nur die Versöhnung, sondern schenkte sie den Menschen zurück. Nur wer dieses großartige Geschenk des Himmels wirklich annimmt, sprengt mit Gottes Hilfe die Fesseln des Erbes aus der unerlösten Vergangenheit. Und das ist es, was mit einer Wiedergeburt im Geist Gottes gemeint ist. Altlasten werden begraben. Alles wird neu. Das Leben schlägt einen völlig anderen Weg ein. Der unerlöste Mensch kehrt ausgesöhnt mit dem Himmel, mit sich selbst und den anderen Menschen heim zum Vater.

Mit Jesus zum liebenden Vater zurückfinden und ein fröhliches Kind Gottes werden


Matthäus 18, 1-3
1 Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?
2 Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie
3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Bei einem sich liebenden Brautpaar, soll dieses Bestand haben, kommt es immer wieder neu darauf an, sich Beweise der Zuneigung und der innigen Liebe zu erweisen.
Die Frage nach der Treue und der Liebe Gottes stellt sich darum bei sehr vielen Menschen und nicht nur bei solchen, deren Glauben noch nicht bewährt ist.
Diese Homepage soll zeigen, wie man zum liebenden Vaterherzen Gottes zurückfinden kann. Sein Wort, die Bibel, gibt uns darüber hinreichend Auskunft und zeigt, wie man ein fröhliches Kind Gottes wird

Warum bewegen wir uns im Eigentum Gottes nicht einfach so wie ein Kind in seinem Elternhaus, mündig und frei? Uns gehört doch auch alles, was dem Vater gehört, er vertraut uns doch und auch darauf, daß wir mit seinem Eigentum sorgsam und verantwortungsvoll umgehen gelernt haben, auch wenn wir manchmal etwas falsch machen,
Es bricht für Gott nicht gleich eine Welt zusammen, wenn wir Fehler machen, Er tröstet uns dann, wenn wir deshalb zu ihm kommen und macht, was wir kaputt gemacht haben einfach wieder heil.
Dem Vater im Himmel ist doch unsere Haltung und unser Verständnis seiner Vaterliebe viel, viel wichtiger als unsere Anstrengengen, fehlerlos zu sein. Er möchte, daß wir es endlich lernen, so frei und fröhlich wie die Kinder zu sein. Gebot uns dies nicht auch sein Sohn (vgl. Matthäus 18, 1-3)?
Jesus sagte doch unmißverständlich, daß niemand ins Himmelreich kommt, es sei denn, er wird wie ein Kind.
Was ist wichtiger, ein sich beim Vater richtig wohlfühlendes, wahres Kind Gottes zu sein oder nur die Hausordnung Gottes, sein Gesetz strengstens und auf´s i-Tüpfelchen zu befolgen?
Welche Erfahrung ist wohl für den Vater in Lukas 15, 29-32 die schmerzlichere, die des jüngeren Sohnes, der ihn verlassen hatte, letztendlich aber doch wieder als sein Kind zu ihm zurückfand, oder die des älteren Sohnes, der zwar bei ihm geblieben war, ihn aber nie wirklich als Vater schätzte und lieben gelernt hatte, ihn ledlich für einen strengen Mann hielt, dessen Güte und Barmherzigkeit man sich erst erarbeiten muß.
Der ältere Sohn im Gleichnis in Lukas 15, 29-32 hatte aus falscher Ängstlichkeit vor seinem Vater nie eine Bitte zur Ausrichtung einer Feier ausgesprochen, warum eigentlich? Unser Vater vertraut doch darauf, daß wir sorgsam und verantwortungsvoll mit seinem Eigentum umgehen können! Tun wir dies bei unseren eigenen Kinden nicht auch, oder kontrollieren wir sie rund um die Uhr?
Der ältere Sohn im Gleichnis in Lukas 15, 29-32 war zwar dem Vater persönlich nah, weil er bei ihm wohnte und arbeitete und doch vom Vaterherzen so weit entfernt, daß ihm der Vater als ein liebender Vater bereits fremd geworden war. Ja er hatte sich im Laufe der Jahre von seinem Vater regelrecht entfremdet.
Entfremdung von Gott, von sich selbst und von anderen Menschen ist bei Augustinus der Begriff Sünde.

Der Vater muß demnach für beide Söhne gleichermaßen viel Geduld aufbringen.
Er ist auch darüber regelrecht bestürzt, wenn wir warum auch immer meinen, daß Gott uns für unmündig hält, uns nichts gönnen und nichts geben würde. Der lebendige Gott würde uns dann sicher vorwerfen:
Wir hätten es uns doch nehmen dürfen (vgl. nochmals das im Gleichnis vom verlorenen Sohn in Lukas 15, 29-32 vom Vater zum älteren Sohn Gesagte, der aus falscher Ängstlichkeit vor seinem Vater nie eine Bitte zur Ausrichtung einer Feier auszusprechen gewagt hatte).

Sind wir heute nicht auch wie einer von den beiden Söhnen aus dem Gleichnis in Lukas 15, 29-32? Darum laßt uns zum Vaterherzen zurückfinden!
Wenn wir alle zum Vater heimkehren, dann wird gewißlich ein großes Fest kommen. So lange bleibt es noch aus. Unser Vater im Himmel ist zum Fest bereit, wenn wir der Entfremdung, also unserer Sünde, bewußt ein Ende setzen wollen. Sind wir dazu auch bereit?


Psalm 50, 22-23: »Begreift es doch, die ihr Gott vergesset, ... Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.«

Warum vergißt man Gott zumindest zeitweise immer wieder? Warum kann er auch in unserem Alltag nicht bei uns sein? Warum besitzen viele Christen immer noch keine Heilsgewißheit?
Wie kann man das Heil Gottes sehen, und welcher Weg führt zu einem erfüllten Leben? Und wer ist daran Schuld, daß oftmals der Segen ausbleibt?
In diesem Kapitel der Homepage soll gezeigt werden, daß uns Gott uns darauf auch keine Antwort schuldig geblieben ist. Wir finden dazu in der Bibel eine klare Antwort und werden noch sehen, daß dabei die Dankbarkeit eine zentrale Rolle spielt. Denn Gott stellt seine Menschenkinder in die Verantwortung der Dankbarkeit.

Wie wissen aus Galater 5, 22, welches die Früchte des heiligen Geistes sind:

Galater 5, 16-23
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit, das ist etwas, was uns der heilige Geist schenkt, wenn wir in der Furcht Gottes bleiben. Warum gehört die Dankbarkeit nicht auch mit dazu?
Es gibt nur eine einzige Antwort darauf:
Gott stellt seine Menschenkinder in die Verantwortung der Dankbarkeit. Die Dankbarkeit, das ist also etwas, was Gott von uns fordert, d.h. das ist etwas, was Gott von uns erwartet. Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit, das ist etwas, was uns der Gott des Himmels für unsere Dankbarkeit ihm gegenüber schenkt.
Denn Dankbar sein, das ist eine Lebenseinstellung, und gehört zur einer Entscheidung für Gott immer mit dazu.
Und wer sich für seinen Retter, Jesus Christus entschieden hat, der kommt ohnehin nicht daran vorbei, ihm für seine Opfertat zu danken. Das Opfer unseres Gottes, das Tragen unserer Schuld, das Sterben für unsere Sünden, haben wir nur wirklich für uns in Anspruch genommen, wenn wir Gott dafür von Herzen danken können.
Es gibt keinen Christen, der nicht in seinem Herzen darüber froh ist, was sein Gott für ihn persönlich getan hat.
Und genau darum ist es Gottes (Auf-)Forderung an uns Menschenkinder, dankbar zu sein.
Nur so, wenn wir Gott für seine Taten rühmen und preisen, wird Gott uns sein Heil zeigen können.
Dankbarkeit, das ist also etwas Fundamentales, was der Gott des Himmels von uns abverlangt. Und Undankbarkeit muß uns also von Gott trennen.
Im Herrn sein wollen, aber ihm gegenüber immer noch undankbar sein, dies paßt überhaupt nicht zusammen.
Dankbarkeit ist also immer ein Gradmesser dafür, ob wir Christen geworen sind oder nicht, ob wir auf Gottes Wegen wandeln oder ob wir noch immer unsere eigenen Wege gehen. Und wie kann derjenige, der auf seinen eigenen Wegen geht, von Gott erwarten, daß er dafür belohnt wird?
Nein, so ein Mensch wird Gott immer vor seinen eigenen Wagen spannen. Er ist nicht für das Reich Gottes geeignet. Und er steht nicht unter dem Segen Gottes. Denn Gott kann Ungehorsam in Bezug auf die Dankbarkeit nicht für gut heißen. Wie kann man Gott beschuldigen, mit ihm hadern und mit dieser Grundhaltung den Segen Gottes einklagen?
Darum auch der dringende Hinweis Gottes in Psalm 50, 22-23:
"Begreift es doch (endlich), die ihr Gott (ständig) vergesset, ...  (nur) Wer Dank opfert, der preiset mich (wirklich von Herzen), und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Unser Gott ist ein das Verlorene suchender Gott, er, der heilige Gott des Himmels, geht uns Menschen also in seinem Messias sogar nach!

Da im Messias Jesus Christus das Wesen des Vaters im Himmel aufleuchtet, kann zu Recht gesagt werden: Unser Gott ist ein das Verlorene suchender Gott, unser uns liebender Vater, der uns nie im Stich lassen würde:
Jesus Christus spricht:
"Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist." (Lukas 19, 10)

Jesus sucht das Verlorene. Er sucht also auch Sie oder Dich.
Es ist fast unglaublich. Gott geht uns Menschen wirklich nach. Und das ist es auch, was den christlichen Glauben von allen anderen Religionen dieser Erde unterscheidet, was unseren Gott zum Vater und uns zu seinen Kindern werden läßt. Er, der Schöpfer des Himmels und der Erden, zeigt sich gegenüber seinen Geschöpfen als ein verantwortungsbewußt handelnder Gott der Gnade und der Bewahrung. Gott, ein Gott der Liebe, dem Menschen, die sich gegen ihn entschieden haben, nicht egal sind. Gottes Liebe zu seinen Menschen ist eine Liebe, die etwas aushält, die sogar ewigen Bestand hat! Wie kann also dann Gottes Zorn für immer währen?

Darum also ist der Gott Israels auf diese Erde gekommen und Mensch geworden, damit sein die Menschen liebendes Wesen für uns (be-)greifbar wird. Er lebte genau deshalb mitten unter uns, um zuerst seinem Volk und dann auch allen Menschen der Erde den Weg zu ihrer Rettung zu zeigen. Sie sollen erkennen, daß sie der Vergebung bedürfen, um zu leben. Und er möchte, daß es alle erfahren sollen:

Wußten dieses nicht auch die Israeliten durch die Propheten des Alten Testaments, bereits zu einer Zeit bevor ihr Messias zu ihnen kam?
"Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist." (Hesekiel 34, 16)

Und auch der Prophet Jesaja beschrieb bereits des Wesen des Messias Israels, der von Gott kommen sollte:

Jesaja 53, 4-5
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir (Vergebung und) Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
[A] Abfall, Abtrünnigkeit.
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es war also von je her Gottes Plan, uns einen Messias (Retter) zu senden. Und er erwählte dazu ein Volk, unter welchem dieser, der einem Opferlamm gleich die Sünde der Welt auf sich lud, leben sollte. Und dieser Retter ist unser Herr Jesus Christus, den die messianischen Juden in ihrer hebräischen Mutterspache Jeschua HaMaschiach nennen.
Durch ihn allein wurde uns der freie Zugang zu Gott ermöglicht, der uns bis dahin verwehrt geblieben war.
Und es gibt nur einen Weg, denjenigen Weg, den uns dann Jesus selbst beschrieben hat. Und nur dieser eine Weg ermöglicht den freien Zugang zu Gott:
"Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen ..." (Lukas 5, 32)

So trennte bis dahin ein Vorhang aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand
als eine Scheidewand zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten den Vorhof des Tempels vom Allerheiligsten. Aber als Jesus für unsere Sünden gestorben war, zerriß dieser lt. Matthäus 27, 51 in zwei Stücke von oben an bis unten. Die Tür zur Wohnung des heiligen Gottes Israels stand von nun an für alle sich dem Herrn nahenden, reumütigen Sünder offen:

Hebräer 10, 19-22
19 Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum,
20 den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes,
21 und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes,
22 so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 
Sogleich als im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten in zwei Stücke zerriß erbebte die Erde, die Felsen zerrissen, und die Gräber öffneten sich, "und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen." (Matthäus 27, 52-53)
D.h. auch der Tod hatte seine Macht über die gläubigen, ihre Sünden bekennenden Menschen verloren, weil Jesus Christus als erster Mensch vom Tode auferstanden war. Jesus Christus lebt und wir sollen auch leben. Aber unser sündiges Wesen in uns muß zuvor mit Jesus Christus sterben.
"Gewaschen am Leib mit reinem Wasser" der Vergebung durch Gott, nur das ist es, was uns das ewige Leben in Gottes heiliger Nähr ermöglicht. Nur das ist es, was uns schließlich auch mit Jesus Christus zum ewigen Leben auferstehen läßt.


Jesus Christus spricht: "Laß dir an meiner Gnade genügen ..."

Das Leitmotiv der Braut Christi ist ein Wort, das Paulus empfangen hat.
Man könnte es anlehnend an 2. Korinther 12, 9 etwa wie folgt noch verständlicher formulieren:
"Laß dir an meiner Gnade (an mir, deinem Erlöser) genügen, und ich werde dich in deiner Schwachheit und Krankheit trösten. Du darfst dann an meiner Hand als meine geliebte Braut Seite an Seite mit mir gehen und eine nie zuvor gekannte Geborgenheit kennenlernen. Du wirst trotz aller Umstände des Mangels und deiner Bedrängnis, trotz aller Irrungen und Wirrungen der Welt, in der du jetzt lebst, die Fülle und ein erfülltes Leben haben, und ich werde die Decke der Sünde, die bisher deine Augen bedeckt und dir deine klare Sicht genommen hatte, wegnehmen. So wird dir vergeben sein, und du wirst dir selbst und auch anderen vergeben können. Mein Geist wird Licht in das Dunkel deines Lebens bringen, so daß du, wenn du mir und in den kleinen Dingen deines Lebens treu bleibst, alles klar sehen kannst, so wie ich es auch sehe. Ich werde deines Fußes Leuchte sein, und du wirst ein strahlendes Licht für die Menschen dieser Erde werden. Nun wirst du voll Freude erleben, daß die mächtige Kraft Gottes nur in deiner Schwachheit zur Vollendung kommen kann. Du wirst auf das große himmlische Ziel zuleben, nämlich daß nur unter der Voraussetzung, daß meine Liebe nach wie vor meinem auserwählten Volk Israel gilt, in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes das wiederhergestellte und vollendete Israel und die wiederhergestellte und vollendete wahre Gemeinde eine Herde unter einem Hirten sein werden.
Ich habe mein geliebtes Volk Israel nicht verworfen, sondern werde es weiden und habe es nur um deinet Willen so hart angefaßt, daß du als ein aus den Nationen der Erde Gekommener mit zur großen Herde dazugehören darfst. Ich bin in erster Linie der Sohn des Gottes Abrahams, des Gottes Isaaks und des Gottes Jakobs. Dieses Volk habe ich zuerst geliebt, und du sollst es wie mein Vater auch lieben und es segnen.
Sieh hin. Israels Zerstreuung hat ein Ende gefunden, und mein Segen liegt nun wieder sichtbar auf meinem Volk, und ich nehme ihn fortan nicht wieder weg. Bald will ich meinem Volk auch noch den Geist der Gnade und des Gebets in ihre Herzen legen.
Dein Streben nach deiner Kraft, deiner Stärke und deiner Gesundheit sind diesem Ziel untergeordnet, denn nur so wird dir deine Liebe zu Israel selbst Quelle deiner Kraft und zum großen Segen werden. Lege deine Unvollkommenheit, Schwachheit und auch deine Niederlagen in meine durchbohrten Hände und ziehe dafür die Waffenrüstung Gottes an. Dann wirst du erleben, daß du in deiner Unvollkommenheit mit seiner Hilfe vollkommen, stark und siegreich werden wirst. Nur so kannst du ein Sieger über deine eigene Sünde und sogar die der Anderen werden. Du wirst jemand sein, der das Verlorene dieser Erde sucht und die Sünder liebt, der sie hinführt zum ewigen Leben. Ich hasse zwar die Sünde, liebe aber die Sünder. Denn zu diesen hat mich mein Vater gesandt, die Werke des Teufels zu zerstören und selig zu machen, was verloren war."

Jesus Christus ist der Auserwählte Gottes, der den Juden versprochene Messias

Dem jüdischen Volk ist ein sogenannter Messias, ein "Auserwählter Gottes", versprochen. Der Messias aber heißt Christus (vgl. Johannes 4, 25).
Das griechische Wort "Christos" aus dem ursprünglichen hebräischen Wort "Ha-Maschiach" wurde im Lateinischen zu "Christus" geformt (da sehr ähnlich dem Wort "chraestos", das mild, sanft, angenehm, ehrbar, lieblich, freundlich und gütig bedeutet und mit dem man Jesus Christus sehr gut charakterisieren konnte) und kann aus dem Griechischen mit "der Gesalbte" übersetzt werden. Das Gleiche drückt aber auch das Wort Messias aus. Die Bezeichnung Messias ist also ein besonderer Ehrentitel für den "Auserwählten Gottes".
Darum ist der jüdische Messias gleichzeitig der ins Fleisch gekommene Retter des lebendigen Gottes. Und weil er der ins Fleisch gekommene Retter des lebendigen Gottes ist, wurde er zur Zeit Jesu er auch der Menschensohn genannt.
Als der von Gott "Gesalbte" ist der Messias damit der kommender König Israels. Er ist der in der Bibel angekündigte und lange erwartete König der zukünftigen Heilszeit.
Denn der im Judentum erwartete und von Gott gesandte Retter ist der Messias, wobei der Ausdruck "Messias" aus dem Griechischen übersetzt ebensoviel wie "der Gesalbte (Gottes)" bedeutet (vgl. Johannes 1, 41).
Wegen seiner prophezeiten direkten Verwandschaft zum einstigen und legendären jüdischen König David war zur Zeit Jesu als gebräuchliche hebräische Bezeichnungen für den Messias auch die Redewendung "Sohn Davids" üblich (vgl. Matthäus 21, 15).
Die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt übrigens in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes), das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird.

Die Mehrzahl der Juden haben in Jesus Christus, hebräisch Jeschua HaMaschiach, nicht den versprochenen Retter und in seiner Kreuzigung nicht das große Gnadengeschenk Gottes erkannt. Mit der Hinrichtung Jesu Christi am Fluchholz in Golgatha entschwand dem Volk Israel der Hoffnungsgedanke, daß Jesus Christus ein "Auserwählter Gottes" also der Messias gewesen sein könnte.
Jesus Christus als der Sohn Gottes, für viele Juden nachwievor undenkbar!
Auch wenn zur Zeit Jesu die Juden den kommenden Messias mitunter als Sohn Gottes bezeichneten, muß das nicht gleichbedeutentend sein mit der Anerkennung der Sohnschaft eines Fleisch gewordenen Gottes. Der erwartete Messias als Sohn Gottes, dies wurde vor ca. 2000 Jahren nur im übertragenen Sinne verwendet. Gemeint ist hier "im Auftrag Gottes handelnd, Gott sehr nahe sein".
Ein von Gott gezeugter, dem Wesen nach vom himmlischen Herrscher abstammender, Fleisch gewordener Sohn Gottes, das war für die meisten damaligen Juden undenkbar und provozierte die Hohenpriester bis auf´s Höchste. Auch heute noch glauben sehr viele Juden, daß ein Sohn Gottes, falls es ihn wirklich geben könnte, niehmals dann auch noch ein sterblicher Mensch mit all seinen begrenzten Möglichkeiten werden würde.
Die Mehrheit des jüdischen Volkes konnte darum den stellvertretenden Opfertod Jesu Christi bislang nicht annehmen, da nach ihrem Verständnis ein Messias niehmals so kläglich enden durfte. Und wie sollte ein ins Fleisch gekommener Gott, der doch ohne Sünde ist, stellvertretend für die Sünden der Menschen sterben? Derjenige, der doch heilig ist und ewig lebt, soll sterben?
Sein auserwähltes Volk hat Gottes Heilsplan mit den Menschen in seiner ganzen Größe und damit die Tiefe der Liebe Gottes zu den Menschen bis heute nicht erfaßt, da ihnen das Licht Gottes, der heilige Geist, diese große Gnade Gottes bisher nicht offenbarte.
Mußte doch das wahre Opferlamm Gottes ohne Sünde sein! Denn nur ein Opferlamm ohne eigene Last, ohne eigene Sünde, ist im wirklich Stande, die Sünde anderer auf sich zu nehmen und zu tragen (vgl. das in Jesaja 53, 1-12 zum Messias Prophezeite).

Der Messias Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich, eine erfüllte Prophetie Gottes

Die Bibel, das Wort Gottes, ist ein prophetisches Buch. Zu den darin enthaltenen bereits über 3000 erfüllten Prophetien gehören auch diejenigen, die sich auf das erste Kommen des in Israel geborenen Messias, d.h. die sich auf dessen Geburt, Leben und Sterben, aber auch seine Auferstehung von den Toten beziehen:

Gott wird im Messias Mensch. Denn einer der Nachkommen von Eva, also einer ihrer Söhne aus Fleisch und Blut, soll der Schlange den Kopf zertreten (vgl. 1. Mose 3, 15). Der Schlange den Kopf zertreten, das kann nur ein vollkommen Sündloser tun, der Mensch gewordene Gott selbst, der in der Gestalt seines Sohnes auf dieser Erde als ein Mensch aus Fleisch und Blut geboren wird. D.h. bei der Zeugung dieses Menschen göttlicher Herkunft, also von Jesus Christus, wird daher kein Mann von Nöten sein, Jesus, wird vom lebendigen Gott selbst gezeugt und ist damit auch sein Sohn (vgl. Psalm 2, 6-12). Gott selbst kommt also als ein Kind in diese unsere Welt (vgl. Jesaja 9, 5-6). Von diesem Mensch göttlicher Herkunft, also von Jesus Christus, war bereits vorausgesagt worden, daß er von einer Jungfrau geboren werden sollte (vgl. Jesaja 7, 14). Dieses alles wurde in Galater 4, 4 und Lukas 1, 26-38 und Lukas 2, 1-20 erfüllt.

Der erwartete Messias ist ein Mensch der semitischen Rasse (vgl. 1. Mose 9, 26).
Abraham soll seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurückgeführt haben. Alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams bezeichneten, beschrieb man in biblischer Zeit als die "Söhne des Sem". Viel später, erst im 18. Jahrhundert n. Chr., wurden diese Völker ab dann Semiten genannt.
Die Völker des Vorderen Orients, die eine semitische Sprache als Muttersprache sprechen, so auch die Palästinenser werden als die semitische Rasse bezeichnet. Die Juden, aber auch Sinti und Roma, wurden im vergangen Jahrhundert lt. der Nürnberger Rassengesetze des dritten Reiches auch der semitischen Rasse zugerechnet.

Sein Volk, zu dem der erwartete Messias gehört, ist die Abraham von Gott verheißene Nation (vgl. 1. Mose 12, 1-3). Denn im von Gott versprochenen Messias, einem Nachkommen Abrahams, erfüllte sich der zugesagte Segen für alle Geschlechter der Erde.
 
Der Retter der Welt muß in Betlehem, genauer gesagt in Bethlehem-Ephrata, da es zwei Städte mit dem gleichen Namen Bethlehem gab, geboren werden (vgl. Micha 5, 1). Seine Erfüllung fand diese Prophetie in Lukas 2, 4+15.

Jesus wurde, da er bei seinen Eltern in der Stadt Nazareth aufwuchs, sehr bald allgemein unter dem Namen »Jesus, der Nazaräer« bekannt. Damit erfüllte sich eine sehr alte Prophetie und zwar diejenige, daß der Messias »Schößling« bzw. »Sproß« genannt werden sollte (vgl. Jeremia 23, 5; Sacharja 3, 8; Sacharja 6, 12). Denn der Name "Nazaräer" kommt vom hebräischen Wort »nezer«, das so viel wie »Schößling, »Sproß« oder »Zweig« bedeutet.

Und daß der Messias einmal den Vornamen "Jeschua" (das heißt aus dem Hebräischen übersetzt nichts anderes als "Jesus") tragen wird, kündigt die Bibel nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ebenfalls bereits Jahrhunderte vor seiner Geburt an.
Denn der Hoherpriester Israels mit dem Namen "Jeschua" aus Sacharja 3, 8 stellt ein Vorabbild des nach ihm kommenden Messias dar. Er,  der kommende Messias, wird ein Nachfolger eben dieses Hoherpriesters mit dem Namen "Jeschua" sein.
Der Hoherpriester "Jeschua" aus Sacharja 3, 8, der sich durch seine eigene menschliche Gerechtigkeit versündigt hat, ist somit ein Abdruck von demjenigen, den der lebendige Gott Israels später einmal mit der Gerechtigkeit Gottes versehen als den vollkommenen, sündlosen Hoherpriester einsetzen wird, dessen Kleider lediglich durch die Sünden seines Volkes, welches er vor Gott vertritt, nicht aber durch eigene verschmutzt sein werden und der das auserwählte Opferlamm Gottes darstellen wird. Diesen vor ihm Gerechten nennt der lebendige Gott in Sacharja 3, 8 seinen Knecht, den "Sproß". Derjenige Knecht, der mit "Sproß" betituliert wird, verkörpert in der Bibel "das vollkommene Priestertum der Endzeit". So formulierte es Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Sacharja 3, 4–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. Juli 2002. Desweiteren wurde von Dr. McGee an dieser Stelle gesagt:
"Leupold schreibt in seiner Auslegung des Buches Sacharja über den Hohenpriester Jeschua Folgendes: »Er vertritt Israel und verkörpert es praktisch in seinem heiligen Amt. Für die Nation betet er; für sie betritt er das Heiligtum, er trägt die Schuld der Nation.«"
Und weiter finden wir in Dr. McGees´Ausführungen:
"Nun wird es klar: Jeschua und die Gruppe von Priestern, die um ihn ist, sind wie ein göttliches Signal. Die Reinigung, die an Jeschua geschehen ist, ist Vorbild für die umfassende Vergebung und Reinigung, die der Messias dem Volk Gottes bringen wird. Das Priestertum des Jeschua und seiner Brüder wird zum Hinweis auf ein zukünftiges, vollkommenes Priestertum. Und das vollkommene Priestertum der Endzeit ist Vorzeichen für die Königsherrschaft des Messias inmitten seines Volkes. Damit wird das Hohepriestertum des Jeschua , der mit seinen Brüdern am Tempelbau beteiligt ist (vielleicht ist hier auch gemeint: am Bau des 3. Tempels), zum Hinweis auf Christus und seine Gemeinde (vgl. Hebräer 8, 1)".
Der lebendige Gott selbst verleiht also anlehnend an Jesaja 8, 18, so wie er es dort bei der kleinen Gruppe von Israeliten, die sich um den Propheten Jesaja geschart hatte, schon einmal getan hatte, nun auch "Jeschua" und seinen Brüdern aus Sacharja 3, 8 eine prophetische Vorbedeutung:
"Höre nun, Jeschua, du Hoherpriester: Du und deine Brüder, die vor dir sitzen (Mit den Brüdern, damit werden in der ersten Bedeutung der Vision Sacharjas auch prophetisch die späteren zwölf Jünger Jesu Christi bzw. wird die dem Messias nachfolgende wahre Gemeinde angedeutet. Es gibt aber, wie wir an anderer Stelle sehen werden, auch eine zweite Bedeutung, die auf die Zeit des wiederaufgebauten dritten Tempels hinzeigt.), sind miteinander ein Zeichen; denn siehe, ich will meinen Knecht, »den Sproß«, (erst leiblich, d.h. mit seiner Geburt als Mensch, in euer Volk hinein und durch meine Gnade früher oder später auch in eure Herzen) kommen lassen (um euch vor mir gerecht und rein zu machen, dann, wenn ihr im wieder aufgebauten 3. Tempel um die Vergebung eures Landes bitten werdet)." (Sacharja 3, 8)
Denn wie der Hohepriester "Jeschua" aus Sacharja 3, 8 am Tempelbau des 2. Tempels beteiligt ist, werden auch die viele Jahrhunderte später den 3. Tempel mit aufbauenden Hohepriester, gemeint sind "Jeschua" und seine dann lebenden Brüder, vom lebendigen Gott selbst gereinigt werden, damit sie mit ihrem großen Anliegen vor ihm Gnade finden können. Nur so können sie dazu befähigt werden,  um für die Schuldvergebung des ganzen Landes zu bitten. Und die Schuld des Landes ist dann groß. Hatten doch ihre Väter den einst, d.h. vor etwa 2000 Jahren, von Gott zu ihnen gesandten Messias und Sohn Gottes Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, in ihrem Irrglauben anstatt auf seine Weisungen zu hören, gefoltert und ans Kreuz genagelt und danach nicht um Vergebung dieser großen Schuld gebeten. So lastet diese Schuld, dann, wenn der 3. Tempel gebaut wird und der gerechte Knecht Gottes, »der Sproß«, in die Herzen der dann Versammelten kommen wird, immer noch genauso groß auf diesem Land und steht wie ein unüberwindliches Hindernis zwischen den im Tempel Anbetenden und um Schuldvergebung Bittenden und ihrem heiligen Gott. Jegliche Schuld trennt nunmal von Gott. Und wenn sie nicht weggenommen wird, kann der heilige Gott nicht kommen, um bei seinem Volk zu wohnen in Ewigkei.
"Höre nun, Jeschua, du Hoherpriester: Du und deine Brüder, die vor dir sitzen, sind miteinander ein Zeichen; denn siehe, ich will meinen Knecht, »den Sproß«, (zurück) kommen lassen." (Sacharja 3, 8)
Und für den Verfasser dieser Homepage ist es darum auch nicht zufällig, daß der Hohepriester "Jeschua" aus Sacharja 3, 8 den gleichen Vornamen wie der nach ihm kommende, vollkommene Hohepriester und Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, trägt. Denn auch der Bibelausleger Gustav Adolf Leupold, den auch, wie wir bereits gelesen hatten, Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Sacharja 3, 4–10 zietiert hat, erklärt Sacharja 3, 8 folgendermaßen:
“Ich werde es nicht zulassen, daß man dich, Jeschua, und deine Mitpriester aus dem Amt entferne oder daß dein Amt aufhöre, denn ich habe eine Bestimmung für dich - du bist ein Vorabbild des kommenden Messias, der meinen Willen vollkommen tun wird, der “Knecht”, und der das Priesteramt zu einer ungeahnten Herrlichkeit bringen wird, der “Sproß”, wenn er hervorsprießt.”

Auch die Flucht der Eltern Jesu Christi nach Ägypten wurde in der Bibel indirekt angekündigt (vgl. Hosea 11, 1) und auch daß er einmal schuldlos nach Sacharja 12, 10 am Kreuz hingerichtet werden wird (vgl. Jesaja 53, 8-9) und daß er aufersteht.
Jesus wird Blinde und Taube heilen und die Gebundenen befreien (vgl. Jesaja 35, 5; Jesaja 42, 7).
Auch Details werden in der Bibel nicht vergessen, prophetisch zu erwähnen: So wird bereits im Voraus gezeigt, daß er von einem seiner ihm Vertrauten verraten werden wird, der dafür 30 Silberlinge bekommt (vgl. Sacharia 11, 12) und diese dann zurückgibt und stirbt.
Und auch alle die nachfolgenden Details waren schon mehrere hundert Jahre vorher vom Gott Israels über die Propheten des Alten Bundes offenbart worden. Und es muß wohl wirklich unwahrscheinlich sein, daß sie so rein zufällig in dieser Kombination zusammentreffen.
Schon hunderte von Jahren vorher stand im alten Testament, daß Jesus Christus von falschen Zeugen beschuldigt, angespuckt und geschlagen wird. Auch daß sein Leiden und Sterben nicht von ihm selbst verschuldet, sondern stellvertretend für andere ist (vgl. Jesaja 59, 20; Jesaja 53, 10-12). Es wird in der Bibel vorhergesagt, daß Jesus Christus zusammen mit Verbrechern gekreuzigt werden wird (vgl. Jesaja 53, 9) und daß dabei seine Hände und Füße durchbohrt werden müssen (vgl. Psalm 22, 17), auch daß seine Seite mit durchbohrt wird.
Es ist schon erstaunlich wie genau die Propheten die Schilderung des Leidens und Sterbens Jesu Christi umreißen. So wird in der Bibel bzgl. seines Sterbens geschildert, daß bei seiner Hinrichtung seine Füße nicht gebrochen werden (vgl. Psalm 34, 21) und daß er kurz vor seinem Tod Galle und Essig zu trinken bekommen wird (vgl. Psalm 69, 22). Jesus wird gemartert, leidet willig und tut dabei seinen Mund nicht auf wie ein Lamm (vgl. Jesaja 53, 7).
Aber auch, daß er für seine Feinde betet, steht in der Bibel (vgl. Psalm 109, 4), lange bevor Jesus tatsächlich geboren wurde. Das Beten für Feinde, für die damalige Zeit undenkbar!
Und daß nach seinem Tod seine Kleider verlost werden (vgl. Psalm 22, 19) und daß er in das Grab eines reichen Mannes gelegt werden wird, vergißt die Bibel nicht zu erwähnen.
Sogar zeitlich auf den Tag genau ist vorhergesagt, daß der Messias drei Tage und drei Nächte im Totenreich verbleiben muß, bevor er von den Toten aufersteht und das Grab, in das er hinein gelegt wird, ihn wieder frei geben muß (vgl. Psalm 16, 9-11 u. auch im Kapitel "Die Psalmen öffnen neben den Propheten das Verständnis zum Messias" das über den kommenden Mesias Prophezeite).
Das Erstaunlichste aber ist, daß vom Propheten Daniel, der 500 Jahre vor Jesu Geburt lebte, der genaue Zeitpunkt des Einzuges des als Fürst bzw. Messias ausgerufenen Opferlammes Gottes in Jerusalem vorhergesagt wurde und daß ihm dabei alle Menschen Jerusalems zujubeln werden.
Man muß sich dies einmal vorstellen, in den biblischen Vorhersagen wird sich hier Jahrhunderte zuvor so genau festgelegt, sogar auf den Tag genau. D.h. es existieren bereits vorher die Angaben, in welchem Jahr und an welchem Tag dieses Jahres dies geschehen wird, an dem der Christus, und es war, wie es später die Geschichte zeigte, am Tag seines Einzuges in Jerusalem genau fünf Tage vor dem Passa-Fest des Jahres 32 n.Chr. (das Passa der Juden fand immer im Monat Nisan statt), in der Hauptstadt Israels einziehen wird. Daß dieser Einzug kurz vor seiner grausamen Hinrichtung sein wird, kann man aus den Prophetien der Bibel ebenfalls schlußfolgern. Und daß er bei seinem spektakulären Einzug in Jerusalem, bei dem er vom Volk als Fürst bzw. König Israels gefeiert wird, für einen König unüblicherweise auf einem jungen Esel reitet, steht bereits in der Bibel, lange bevor Jesus Christus überhaupt als Mensch geboren wurde.

All diejenigen eben aufgezählten Prophetien, die mit einer unwahrscheinlichen Genauigkeit auf den kommenden Retter der Welt hinweisen, zeigen, daß er, der Gesalbte, der von Gott gekommene Retter der Welt, tatsächlich als ein Mensch auf dieser Erde geboren und leben wird, trotz seiner Sündlosigkeit von den Menschen zum Tod verurteilt und eines gewaltsamen Todes sterben muß, aber danach am dritten Tag von den Toten durch die Kraft des lebendigen Gottes wieder auferstehen wird.
Auch, und darüber bestehen ebenfalls keine Zweifel, daß er nach seiner Auferstehung von den Toten, wieder lebendig geworden, zu seinem himmlischen Vater zurückkehren wird, um mit ihm ewig zu regieren (vgl. Psalm 110, 1) und von dort am schrecklichen Tag des Herrn zur "Zeit des Endes" unverhofft in großer Macht und Herrlichkeit zum Gericht zurückkommen soll (vgl. Sacharja 14, 3-5), dies alles sagten bereits die alten Propheten voraus. .
Es steht also bereits seit Langem fest, daß er, nachdem er als Mensch auf dieser Erde geboren und gelebt hat und am Himmelfahrtstag wieder von ihr weggenommen worden ist, erneut seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um diese zu richtern (vgl. Sacharja 14, 3-5; Psalm 110, 5-6), die alte Schöpfung Gottes zu erneuern und um sich auf den ewigen Thron Davids zu setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Dies alles gibt Gottes Wort in der Bibel eindeutig bereits tausende Jahre vorher, noch vor seiner Geburt als Mensch auf dieser Erde bekannt und mit einer erstaunlichen Genauigkeit und auch daß der aus Israel kommende Christus, rein menschlich gesehen, ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids (vgl. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17 u. Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11), daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger Thronnachfolger des einstigen Königs Israels sein wird, der vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen vor ca. 3000 Jahren lebte und in Israel regierte. Und Jesus bestätigte dieses dann auch selbst (vgl. Offenbarung 22, 16).
Auch daß der Messias aus dem Stamm Juda hervorgenen wird, ist eine Prophetie der Bibel (vgl. 1. Mose 49, 10; 1. Chronik 5, 2).
Daß der Messias erst heute geboren werden soll, daß kann mit Recht nicht mehr nachvollzogen werden. Denn wer kann heute, nach ca. 3000 Jahren, noch beweisen, daß er ein echter und noch dazu direkter Nachkomme des einstigen Königs Davids vom Israel aus der Zeit des Alten Testaments, d.h. zur Zeit der Könige des Nordreichs Israel und der Könige des Südreichs Juda ist. Heute wird es schon ziemlich schwer nachzuweisen, von dem Stamm Juda abzustammen.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt ganz sicher, und das ist auch das Fundament seines Glaubens und seiner Stärke: All diese Prophetien bezgl. des Messias erfüllten sich vor ca. 2000 Jahren, also bereits vor der Zerstreuung Israels in alle Welt, in derjenigen Zeit, als es noch tatsächlich möglich war, eine direkte Verwandschaft zum König David nachzuweisen. In Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, der als Jude in Betlehem geboren vor ca. 2000 Jahren auf dieser Erde lebte und von römischen Soldaten als von den Menschen Ausgestoßener und Verachteter in Schmach und Schande vor den Toren Jerusalems gekreuzigt wurde und unter großen Schmerzen und wegen der Sünde der Welt, die er, der Sündlose, als das von Gott auserwählte Opferlamm tragen mußte, in völliger Gottverlassenheit qualvoll sterben mußte, nahm das prophetische Wort der Bibel und die Zusage Gottes für das heilige Volk Gestalt an. Und ebenfalls allen Nationen der Erde ist dieser Segen verheißen (vgl. 1. Mose 26, 3-4).
Und es kann auch keinen anderen Messias mehr geben, der heute erst geboren werden wird und auf den alle Prophezeiungen der Bibel bezgl. des kommenden Messias so detailgenau zutreffen. Wir brauchen also nicht mehr auf ihn zu warten, denn er ist bereits unter uns gewesen und hat uns von der Macht der Sünde und des Todes befreit.
Denn er allein ist es, Jeschua HaMaschiach, der bis zum schuldlosen Tod treu gebliebene Knecht Gottes, der, weil in ihm in den Augen des lebendigen Gottes keine Sünde gefunden wurde, zur letzten Zeit, am Tag der ersten Auferstehung der Toten, die in Christus Entschlafenen rufen und auferwecken und seine zu dieser Zeit auf der Erde lebende, wahre Gemeinde zu sich nehmen wird, um sie vor dem nur wenig später plötzlich kommenden Verderben und den auf der Erde hinterher hereinbrechenden Zornesgerichten Gottes zu bewahren.
Denn die Seinen Gottes müssen, nachdem sie durch das vergossene Blut Jesu Christi bereits gerecht gemacht worden sind, nicht das Gleiche empfangen, wie die, die trotz des großen Liebesangebotes Gottes, der Sündenvergebung durch das Kreuz, am Tod seines geliebten Sohnes Jesus Christus schuldig bleiben, diejenigen, die ihn, den einzig wahren Retter der Welt und die große Gnade Gottes weiterhin willendlich ablehnen und vor Gott schuldig geworden bewußt in ihrer Sünde verbleiben wollen. Es sind diejenigen Verlorenen, die nach Matthäus 24, 40-41, dann wenn nach 2. Thessalonicher 2, 3+8 der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit als der "Böse" offenbart werden wird, in ihrer Schuld verbleiben und von Jesus Christus bei der Entrückung der ihn Liebenden zurückgelassen nun der Macht der Verführung preisgegeben werden.
Warum werden sie der Verführung, einer schlimmen Zeit der Bedrängnis und dem endzeitlichen Bedränger, dem sogenannten Antichristen, dem Sohn des Verderbens, preisgegeben? Und zwar deshalb, weil sie den Lügen des in den letzten Tagen kommenden "Menschen der Bosheit" um dessen verführerischer Wunder willen geglaubt und die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, und obwohl sie genau wissen, daß sie der Sündenvergebung bedürfen, in ihrer Sünde verbleiben, darum den uneingeschränkten Zorn Gottes verdienen und darum auch vom lebendigen Gott gerichtet werden müssen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12).


Jesus Christus hat das Recht, Sünden zu vergeben, denn ist der Mensch gewordene Gott

Jesus zeigte durch seine Wunder, die er tat, daß er durchaus das Recht hatte, Sünden zu vergeben. Wenn er aber dazu das Recht und die Vollmacht besaß und imstande war, Menschen ihre Schuld zu erlassen, dann gibt es keinen anderen Schluß als den, daß er Gott selbst sein muß:

Markus 2, 1-12
1 Und nach einigen Tagen ging er wieder nach Kapernaum; und es wurde bekannt, daß er im Hause war.
2 Und es versammelten sich viele, so daß sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort.
3 Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getragen.
4 Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag.
5 Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen:
7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?
a) Ps 130,4; Jes 43,25
8 Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, daß sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen?
9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher?
10 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden - sprach er zu dem Gelähmten:
11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
12 Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, so daß sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben so etwas noch nie gesehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn aber Jesus Christus, der Menschensohn, Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden, dann muß er wahrhaftig Gott selbst sein. Denn niemand anders kann Sünden vergeben als Gott selbst.
Die Bibel bestätigt dies:
"Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist,[A] der hat ihn uns verkündigt.

A) Luther übersetzte aufgrund anderer Textzeugen: »der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist«."
(Johannes 1, 17-18)

Jesus Christus ist also tatsächlich Gott. Die Bibel beweist uns, was damals bei den Schriftgelehrten niemand wahr haben wollte. Wer Jesus Christus ablehnt, lehnt damit Gott ab. Und in Jesus Christus wurde Gott für uns sichtbar.

Gott kam also tatsächlich auf diese Erde und zu seinem Volk. Er wurde einer von uns, damit er mit uns Menschen Gemeinschaft haben konnte. Er zeigte sich als der Retter und wurde somit zum Helfer. Denn Retter und Helfer sind wortverwandt. Also, worauf warten wir noch. Ergreifen wir Gottes rettende und helfende Hand, Jesus Christus.

Im Brief an die Hebräer in Hebräer 1, 1-14 spricht Paulus von Jesus Christus. Er spricht davon, daß Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten. Nun aber hat Gott sein lebendiges Wort zu uns gesandt, seinen Messias. In diesem lebendigen Wort wurde allen Menschen das Ebenbild seines Wesens sichtbar. Von ihm, dem Messias Gottes, spricht auch Psalm 45, 7-8. Und hier wird der Messias Gott genannt:
"Gott, dein Thron bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reichs ist ein gerechtes Zepter.
Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben; darum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

So schreibt Paulus schließlich auch an die Kolosser und betituliert dort Jesus Christus mit "der Erstgeborene vor aller Schöpfung":
"Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm."
(Kolosser 1, 15-17; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wir können also nicht an Gott glauben ohne an Jesus Christus zu glauben, der bereits vor der Schöpfung da war. Denn in Jesus Christus begegnete uns der Gott der Ewigkeit.
Jesus Christus ist also der Mensch gewordene Gott selbst! Er der Vollkommene, der Heilige, besuchte seine Schöpfung und zog in Jerusalem auf einem jungen Esel reitend als der König der Juden ein.

Es wird von Jesus Christus, wie wir im Kapitel "Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt" im dort eingangs zitierten Bibeltext lt. Hesekiel 44, 2 gelesen haben, außerdem gesagt, daß er der Gott Israels ist.
Wenn aber der HERR, der Gott Israels, dort eingezogen ist, wird danach das äußere Tor des Heiligtums im Osten verschlossen werden und auch zugeschlossen bleiben. Dies sagt die Bibelstelle in Hesekiel 44, 1-2 aus.

Die Bibelstelle in Hesekiel 44, 1-2 stellt für uns heute, die wir das Goldene Tor bzw. Osttor der heutigen acht Tore in der Stadtmauer Jerusalems verschlossen sehen, einen Beweis dafür dar, daß der Messias bereits in Jerusalem eingezogen sein muß, zu einer Zeit, als es noch geöffnet war. Denn das Tor im Osten der Stadtmauer in Jerusalem, zum Ölberg hin gerichtet, ist heute seit langer Zeit bereits verschlossen. Es wurde zugemauert und bis heute noch nicht wieder aufgetan. Und so soll es lt. Hesekiel 44, 2 auch bleiben:

Hesekiel 44, 1-2
1 Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Heiligtums im Osten; es war aber zugeschlossen.
2 Und der HERR sprach zu mir: Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn der HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jesus ist also der Herr bzw. Gott. Er gleicht ihm, ist mit ihm sogar identisch. Das gleiche lesen wir in Sacharja 14, 5. Ihm gebührt daher alle Anbetung.

Sacharja 14, 4-9
4 Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, so daß die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.
5 Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.

6 Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein.
7 Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem HERRN bekannt! –, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.
8 Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter.
9 Und der HERR wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Gott ist die Liebe - Gottes Liebe wurde Mensch und wohnte unter uns


1. Johannes 4, 7-12
7 Ihr Lieben, laßt uns einander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.
8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.
9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
10 Darin besteht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und
gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Die Verse 1. Johannes 4, 7-8 beweisen es: Der lebendige Gott Israels ist also selbst die Liebe und nur er.
Und sein Sohn, Jesus Christus ist ihm gleich. Denn er ist ja Gottes rettender verlängerter Arm, der bis auf diese Erde herabreicht.
Dies sollten wir uns gut merken, und wir sollen deshalb auch in seiner Liebe bleiben. Denn die Liebe Gottes ist es, die uns allein trägt.


Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt

Woher wissen wir, daß der Messias bereits da gewesen und daß er Gott gleich ist?
Wir lesen dazu eine alttestamentarische Prophetie, die etwas über das Osttor bzw. Goldene Tor der Stadtmauer in Jerusalem aussagt:


Hesekiel 44, 1-2
1 Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Heiligtums im Osten; es war aber zugeschlossen.
2 Und der HERR sprach zu mir: Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn der HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Diese Bibelstelle stellt für uns heute, die wir das Goldene Tor der heutigen acht Tore in der Stadtmauer Jerusalems verschlossen sehen, einen Beweis dafür dar, daß der Messias bereits in Jerusalem eingezogen ist, zu einer Zeit, als es noch geöffnet war. Denn das Tor im Osten der Stadtmauer in Jerusalem, zum Ölberg hin gerichtet, ist heute verschlossen. Es wurde zugemauert. Dies geschah, nach dem Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. zerstört worden war, auf damalige Anordnung durch den türkischen Herrscher Sultan Süleyman, genannt der Prächtige, der als muslimischer Herrscher über diese Stadt in den Jahren 1537-1541 Jerusalem sowie seine Befestigungen in zum Teil veränderter Linie erneut errichtete, so, wie sie gegenwärtig zu sehen sind.
Vermutlich aus Angst, daß sich die ihm wahrscheinlich bekannt gewordene Bibelstelle in Sacharja 14, 4-5 erfüllen und der Gott Israels dort, dann wenn er seine Herrschaft über Israel aufrichten und den Thron Davids besteigen wird, erneut, d.h. zum zweiten Male, einziehen könnte, versperrte er ihm den Weg. Denn er sah dadurch zukünftig seine Herrschaft in Gefahr.
Nach einer rabbinischen Überlieferung soll sich an einem der wohl schönsten der heute acht Tore der Stadtmauer Jerusalems, am Damaskus-Tor, in der messianischen Zeit das Volk Israel sammeln, bevor der Messias vom Ölberg kommend durch das Goldene Tor ein zweites Mal einziehen wird, um von nun an in Israel zu herrschen.
Und so, eben weil der wiederkommende Messias als König der Juden noch einmal am Goldenen Tor einziehen soll, wurde das Osttor aus Angst um den Verlust der eigenen Herrschaft auf die Anordnung des Sultans Süleyman hin zugemauert und ist verschlossen bis zum heutigen Tag.
Und es wird verschlossen bleiben, mit Sicherheit auch über die gesamte Herrschaftszeit des Antichristen hinweg. Erst, wenn der wahre Messias und Gott erneut und tatsächlich durch die Stadtmauer Jerusalems hindurch einziehen wird, soll es wieder geöffnet werden.
Denn nach jüdischem Glauben ist es der Messis Gottes, dann, wenn er durch das Goldenen Tor der Stadtmauer in Jerusalem erneut einzieht, der den jüdischen Tempel der Heiligen Stadt neu erbauen wird.

Im Gegensatz zum türkischen Herrscher Sultan Süleyman, einstiger muslimischer Herrscher über die Stadt Jerusalem während des sechzehnten Jahrhunderts, wird der bald kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" sich selbst für den wiedergekommenen Jesus Christus ausgeben. Und dies gelingt ihm für die Bewohner Jerusalems am glaubwürdigsten, wenn dann das Goldene Tor in der Stadtmauer Jerusalems wieder geöffnet wird, damit er dann selbst als der Messias der Juden durch dieses wieder geöffnete Tor einziehen kann.

So hat das Goldene Tor in der Stadtmauer Jerusalems eine überaus große Bedeutung und eine gewichtige Aussagekraft.
Denn das zugemauerte Osttor der Stadtmauer Jerusalems sagt heute allen Menschen zweielei Dinge, erstens, weil es heute verschlossen ist, daß der Messias und wahre Gott bereits durchgezogen sein muß, zweitens aber mit seiner Wiedereröffnung auch, wann der wahre Retter Gottes einmal tatsächlich zurückgekehrt sein wird.

Von Jesus Christus, der sich selbst der Menschensohn Gottes nannte, ist belegt, daß er das erste Mal am Palmsonntag durch dieses Tor auf einem Esel reitend in die Heilige Stadt eingezogen ist, also zu einem Zeitpunkt, als das Goldene Tor in der Stadtmauer Jerusalems noch geöffnet war. Außerdem ist geschichtlich belegt, daß er damals vom Volk als der Sohn Davids und der König Israels gefeiert wurde (vgl. Matthäus 21, 1-11).
Und der "Sohn Davids", das ist doch bekanntlich der reservierte Messiastitel. Und so feierte damals das jubelnde jüdische Volk am Palmsonntag tatsächlich seinen Messias und den Einzug eines neuen Königs von Israel in seine Hauptstadt.


Wenn kein Mensch mehr von den großen Taten Jesu Christi spricht, dann schreien es die Steine von Jerusalem

Wer das noch immer nicht glauben will, den überzeugen die "schreienden Steine" in diesem Tor. Und dies prophezeite Jesus Christus sogar selbst. Denn wenn alle heutigen Jünger Jesu schweigen würden, dann schreien die Steine tatsächlich:


Lukas 19, 37-40
37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,
38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
39 Und einige Pharisäer in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht!
40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese (Jünger Jesu) schweigen werden, so werden die Steine (der Stadtmauer Jerusalems) schreien.
(Hervorhebung und Anmerkungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Steine des zugemauerten Osttores, genannt das Goldene Tor, in der Stadtmauer von Jerusalem schreien zu den unterschiedlichen Zeiten in verschiedener Hinsicht. Man kann in die Zeit vor der Zeit der Trübsal einschließlich deren erster Hälfte, in die Zeit während der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, genannt die Zeit der Bedrängnis und in die Zeit danach, dann, wenn der wahre Jesus Christus zurückgekehrt ist, einteilen:

Erstens: Die Zeit vor der Zeit der Trübsal einschließlich deren erster Hälfte
Für die Juden, die den Messias noch erwarten und alle Bibelkritiker, die nicht glauben wollen, daß Jesus Christus der von Gott gesandte Retter war, stellt das zugemauerte Osttor einen unzweideutigen alttestamentarischen Beweis dafür dar, daß der Messias bereits in Jerusalem eingezogen ist.

Zweitens: Die Zeit während der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, genannt die Zeit der Bedrängnis
Für alle Menschen der Erde einschließlich den Juden, die den Messias noch erwarten und alle Bibelkritiker, die nicht glauben wollen, daß Jesus Christus der von Gott gesandte Retter war, stellt das dann immer noch zugemauerte Osttor einen alttestamentarischen Beweis dafür dar, daß der vor ca. 2000 Jahren auf Golgatha gekreuzigte Christus und ware König der Juden, Jesus Christus, sehr bald wiederkommen wird, um die Menschen der Erde zu richten und die Herrschaft über das messianische Weltreich anzutreten. Weiterhin wird durch diese schreienden Steine der Antichrist ohne Frage eindeutig als Lügner entlarvt, da er, obwohl er aller Welt mit seinem falschen Propheten den angeblich wiedergekehrten Chritus ausrufen läßt, die Steine des zugemauerten Goldenen Tores trotz aller Anstrengungen nicht zu durchbrechen vermag.
Warum der Antichrist vermutlich nicht dazu in der Lage sein wird, das verschlossene Osttor aufzubrechen und welche Rolle die Prophetie nach Hesekiel 44, 1-2 im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt des Öffnens des Osttores spielt, können wir unter der Überschrift "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die Wächter über das zugemauerte Osttor der Stadtmauer Jerusalems während der großen Drangsal bzw. Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein kann" nachlesen. Hier werden wir finden, daß während der gesamten Zeit der Bedrängnis, das ist der Zeitbereich der offenen Herrschaft des Antichristen über die ganze Erde, nicht nur Wächter mit besonderen Vollmachten über die zu Boden geworfene Wahrheit, sondern höchstwahrscheinlich auch über das weiterhin verschlossen bleiben des östlichen Tores der Stadtmauer Jerusalems, welches auch das Goldene Tor genannt wird, eingesetzt werden.
Ein Blick auf dieses immer noch und nach wie vor zugemauerte Tor genügt, um darüber Gewißheit zu haben, daß das im dann wiederaufgebauten Tempel von Jerusalem stehende, wie lebendig wirkende und sprechende Bild von Jesus Christus gelogen sein muß. Es handelt sich hierbei also eindeutig um das sogenannte zweite "Greuelbild der Verwüstung", zu lesen in Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15; das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll. Wer diesen im Tempel sitzenden falschen Messias und Herrscher der Welt anbeten wird, muß also wissen, daß er, wenn er dies tut und auch das Hautmahl des lügenbehafteten Namens des Tieres annimmt, so wie es auch in dieser Zeit einer von drei Engeln Gottes lt. Offenbarung 14, 6-13 verkünden wird, den ewigen Tod sterben muß. Wer den Antichristen nicht konsequent aus seinem Leben verbannt und sich dazu verführen läßt, den Lügen zu glauben, statt an der Wahrheit Gefallen zu haben, wird bei der Wiederkunft des echten Heilandes und Friedefürsten kein ewiges Leben erhalten können, sondern als ein Mitfeind des lebendigen Gottes gerichtet werden. Dieser ist es, so wie Jesus es einst gesagt hatte, der in seinem eigenem Namen kommen wird und den viele annehmen werden:

Johannes 5, 43
43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Matthäus 24, 5
5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Also nochmal für alle Zweifler: Wer während dieser schlimmen Zeit wissen möchte, ob im Heiligtum wirklich der Heilige Gottes sitzt, oder nur eine von Menschenhand erdachte perfekte Kopie davon, sollte sich das Osttor der Stadtmauer von Jerusalem anschauen. Ist es nach wie vor verschlossen, kann der wirkliche Messias noch nicht hier sein. Denn, wenn er zurück auf diese Erde kommen wird, soll er erneut durch das Osttor der Stadtmauer von Jerusalem einziehen (vgl. in Sacharja 14, 4-5). Und darum muß dieses im Osten gelegene Tor zur Stadt unmittelbar vor seiner Ankunft aufgebrochen werden. Ob es wohl anschließend, nachdem Jesus Christus erneut hindurchgegangen ist, ein zweites Mal zugemauert werden wird?

Drittens: Die Zeit nach der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, also nach der Zeit der Bedrängnis
Der wahre Jesus Christus ist nun tatsächlich auf die Erde zurückgekehrt und hat seine Füße auf den Ölberg in der Nähe von Jerusalem gesetzt. Das zugemauerte Osttor in der Stadtmauer der heiligen Stadt wird nun wieder aufgebrochen, für alle Menschen zum untrüglichen Zeichen des jetzt tatsächlich erneut eingezogenen Messias.
Alle Menschen werden jubeln: "Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!"


Es ist uns prophezeit: Jesus Christus ist der leibliche Sohn Gottes

Psalm 2
21 Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich?
2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:
3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!«
4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.
5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken:
6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.«
7 Kundtun will ich den Ratschluß des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
10 So seid nun verständig, ihr Könige, und laßt euch warnen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet dem HERRN mit Furcht und küßt seine Füße mit Zittern,
12 daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl
allen, die auf ihn trauen!

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

In Psalm 2, Vers 7 lesen wir eine Verheißung des Psalmisten, die auf das Kommen des "Gesalbten" hinblickt (Psalm 2, Vers 2). Und wir wissen, daß der "Gesalbte" das hebräische Wort für Messias ist. Aus diesen Prophetischen Worten geht ferner hervor, das dieser ein auf dem Berg Zion eingesetzter König sein wird. Und Gott spricht von ihm, daß er sein von ihm gezeugter Sohn ist.
Im Messias haben wir es also tatsächlich mit dem Sohn Gottes zu tun, der aus der Ewigkeit kam. Denn der Gott Israels hat ihn ins irdidische Dasein geholt und nicht Josef, der damals noch Verlobte von Maria war, hat ihn gezeugt. Der Messias Israels ist demnach ein Teil des göttlichen Wesens, ihm dem lebendigen und ewigen Gott gleich. Und wird er vom Propheten Daniel nicht der "Lieblingsgott der Frauen" genannt, eben darum, weil sich jedes israelitische Mädchen insgeheim wünschte, daß sie es ist, die dem Volk Israel den erwarteten Messias gebären wird? (vgl. Daniel 11, 37)

Daß der Gott Israels sein Vater sein will und er soll sein Sohn sein, steht auch beim Propheten Samuel geschrieben:

2. Samuel 7, 12-16
12 Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen.
13 Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen Königsthron bestätigen ewiglich.
14 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Wenn er sündigt, will ich ihn mit Menschenruten und mit menschlichen Schlägen strafen;
15 aber meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ich sie habe weichen lassen von Saul, den ich vor dir weggenommen habe.
16 Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Der Messias ist der erstgeborene unter den Söhnen Gottes


Offenbarung 21, 3-8
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Durch den stellvertretenden Sühnetod des Messias Gottes am Kreuz können nun alle Menschen das von Anfang an vom lebendigen Gott seiner Schöpfung zugedachte Heil ererben (vgl. das in Jesaja 53, 1-12 zum Messias Gottes Prophezeite). Und es gehörte also tatsächlich zum Heilsplan Gottes, daß sein Messias stellvertretend für alle Menschen sterben mußte (vgl. beispielsweise das in Daniel 9, 26 vom Gesalbten Gottes Prophezeite und bei Jesaja 53, 5-9).
Denn mit dem Tod des Erblassers Jesus Christus treten die Söhne Gottes ihr Erbe an.
Es obliegt nun in der Hand eines jeden Menschen, dieses Angebot der Vergebung Gottes anzunehmen oder es auszuschlagen, sich aus der Hand des Teufels und damit auch der des kommenden Antichristen retten zu lassen oder Gottes rettende Hand bewußt zurückzuweisen, des Herrn Erbarmen zu suchen und ewig zu leben oder ihm wissendlich fern zu bleiben, stattdessen dem ihn nachahmenden Verführer nachzulaufen und dennoch zu sterben.

"6 Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum (wahren) HERRN (und Gott), so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung."
(Jesaja 55, 6-7; Hervorhebung und eingefügter Klammerrtext durch den Verfasser der Homepage)

"Denn so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich (euern wahren und lebendigen Gott im Himmel), so werdet ihr leben."
(Amos 5, 4; Hervorhebung und eingefügter Klammerrtext durch den Verfasser der Homepage)

Am Ende der Zeit angelangt spricht Gott mit den eingangs zitierten Worten in Offenbarung 21, 3-8 also ein zweites und letztes Mal selbst und bekräftigt damit, daß seine Schöpfung nicht nur einen Anfang hat, sondern daß er mit ihr auch mit Gewißheit ans Ziel kommen wird und daß die Sünden der Menschen, insbesondere die seines auserwählten Volkes, der Juden, seien sie noch so groß, dies in keinster Weise aufhalten konnten.
Und es ist die Gnade Gottes unds seine große Barmherzigkeit, die verhindert haben, daß wir den Garaus wurden.
Wie wir bereits im Kapitel "Israel, das heutige Volk Gottes, erhält nach seiner geistlichen Wiederherstellung einen neuen Namen: Kinder des lebendigen Gottes" sehnen konnten, erfüllt sich in dem großartigen Satz: "Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein." die alttestamentarischen Verheißungungen aus Sacharja 8, 8:
"... und will sie heimbringen, daß sie in Jerusalem wohnen. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit."
und aus 2. Mose 4, 22:
"Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

So wurde auch durch den Mund des Propheten Samuel von Gott dem Nachkommen Davids, und er meint hier den kommenden Messias, zugesagt:
"Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Damit erweitert sich sogar die alttestamentarischen Verheißungungen aus Sacharja 8, 8 um einen riesigen Schritt. Und diese Erweiterung bezieht sich zunächst nur auf das Haus des Königs Davids und sein Geschlecht und damit auch auf den Messias Israels, der nach einer Prophetie ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein soll (vgl. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17 u. Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11).
Diejenigen, die aber durch ihn, den vom Mund des Propheten Samuel prohezeiten erstgeborenen Sohn, das Heil ererben werden, erhalten somit auch das Recht an der Kindschaft Gottes. Halleluja!


Dazu ist der Messias Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels und damit auch die des Antichristen zerstöre


1. Johannes 3, 7-11
7 Kinder, laßt euch von niemandem verführen! (Und an dieser Stelle sind auch wir heute angesprochen, denn die Zeit der Verführung ist nahe)
(Auch wenn das Gegenteil verbreitet und dies hierdurch allgemein andersherum gesehen wird) Wer recht tut, der ist (nun mal) gerecht, wie auch jener gerecht ist.
(Mit dem Wort »jener« wird an dieser Stelle auf eine bestimmte Vergleichsperson verwiesen, die doch eigentlich nur recht getan hatte und um dessen Unschuld die von Johannes Angesprochenen dabei offensichtlich wußten, bzw. deren Unschuld sich später entgegen der allgemeinen Meinung herauskristallisiert bzw. durch Beweiserbringung allgemein durchgesetzt hatte. Es muß eine Unschuld sein, die, da sie aus ganz bestimmten und Vorteile bringenden Gründen von einigen Personen mit einer bestimmten Absicht gezielt und bewußt tot geredet worden war, erst im Nachhinein bekannt wurde, so daß sie erst dann als allgemein bewiesen galt. D.h., daß die mit dem Wort »jener« gemeinte Person, auf die der Apostel Johannes in Vers sieben abzielt, doch gerecht gewesen war, mußte sich bei diesem Mensch unter vergleichbaren Umständen schließlich doch herausgestellt haben. Und die durch verführerische Menschenworte zu Boden geworfene Wahrheit betreffend dieser einen bestimmten Person konnte dann doch wieder aufgerichtet werden.
Mit dem Wort »jener« könnte also an dieser Stelle auch auf Jesus Christus Bezug genommen worden sein. Denn auch ihn hielt damals die Mehrheit des Volkes wegen seiner Verurteilung zum Tod und öffentlichen Hinrichtung und dem Mangel an Information völlig unberechtigterweise für einen Sünder, den Gott verworfen und verflucht hatte. Denn das jüdische Volk wurde damals von den Religionsführern bewußt und gezielt mit Fehlinformationen gefüttert und dieser Jesus Christus wurde von diesen öffentlich denunziert und falsch beschuldigt. Und darum verwarfen Ihn viele Menschen wegen seines schlechten Leumundes, den die jüdischen religiösen Führer bewußt verbreiteten, um die Wahrheit zu unterdrücken bzw. zu vertuschen. So glaubten damals viele Juden, und viele glauben dies auch heute noch, daß Jesus mit der Kreuzigung seiner angeblich gerechten Strafe zugeführt worden war. Aber dies stellte sich im Nachhinein doch als gegenteilig, völlig unberechtigt und ungerecht heraus und galt nun für die Angesprochenen des Apostel Johannes, also für diejenigen, die es jetzt besser wußten, als total unzutreffend und falsch. Jesu Verurteilung war doch für sie mit Recht ungerecht, und ihr lag falsche Beschuldigung und damit ein Fehlurteil zu Grunde.)
8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.
9 Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren.
10 Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang an, daß wir uns untereinander lieben sollen,
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Es ist also Gottes gute Absicht gewesen, mit seinem Messias, Jesus Christus, die Werke des Bösen zu zerstören.
Und auch wenn die Handlanger des Teufels das Gegenteil behaupten, wer sich am Messias Gottes orientiert, an ihn glaubt und auf ihn hofft und versucht, in seinem Licht zu bleiben und recht zu handeln, der muß nun mal auch gerecht sein, wie auch jener Jesus Christus gerecht ist, unter dessen Licht er steht. Denn er wurde von seinem Gott und Heiland durch das Abwaschen seiner Schuld gerecht gemacht.
Und wenn Gott ihn nun gerecht gemacht hat und blind für seine vergangene Schuld geworden ist, sollten wir es ebenfalls sein.
Es ist der Verführer, der jetzt immer noch Schuld an jenem Gerechten sieht und ihm Schuld zuspricht, wo doch tatsächlich gar keine mehr zwischen ihm und seinem Gott steht. Und wer dem Bedränger der Wahrheit dann immer noch glauben schenken will, der betrügt und belügt nicht nur sich selbst, sondern zählt nun auch selbst zu den Betrogenen und muß, da er damit nun auch selbst andere verführt, verloren gehen:
Denn "Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: ..., der ist nicht von Gott, ... wer nicht seinen Bruder liebhat.
... das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang an, daß wir (barmherzig sein und) uns untereinander lieben sollen,"
(1. Johannes 3, 10-11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

So sieht der Verfasser dieser Homepage das Bibelwort aus 1. Johannes 3, 7-11 insbesondere als eine Deutung auf den endzeitlichen Antichristen und sein Verführungswerk. Denn dies ist sein Weg und seine Strategie, mit den Menschen, die er verführt, in seinem Sinne und für seine egoistischen Zwecke vorteilhaft ans Ziel zu gelangen.
Es ist doch das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht und verführt. Und das allem vorangehende und erst durch Betrug gelingende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. im Kapitel "Kurzcharakteristik des biblischen Begriffs der Zeit der Trübsal").

Man sollte sich also heute, da wir bereits in der Endzeit leben, von niemand verführen lassen, Falsches zu glauben, auch und gerade nicht vom größten Verführer und unverfrorensten Lügner aller Zeiten, dem Antichrist zur "Zeit des Endes".
Denn er wird in der Bibel "der Böse" genannt. Ist er doch derjenige, der die Gerechten vor aller Welt schlecht macht und denunziert und besonders diejenigen, die ihn offen ablehnen. Und seinem die Wahrheit verdrehenden, verführerischen Massenmedium, dem ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" (gemeint ist das offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6), dem sollte man nicht vetrauen und nur sehr wenig, besser überhaupt keinen Glauben schenken. Denn wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.

Im Messias begegnen wir Gott, den Vater oder wer seinen Blick auf Jesus Christus richtet, sieht den himmlischen Vater, so wie er ist

Gott möchte, daß wir ihn unseren lieben Vater nennen und nicht von ihm weichen. Es ist sein Gedanke von jeher gewesen, und Jesus Christus hat diesen, seinen Gedanken bedingungslos gelebt und damit seinen sehnlichen Wunsch erfüllt.

Jeremia 3, 19-20
19 Und ich dachte: Wie will ich dich halten, als wärst du mein Sohn, und dir das liebe Land geben, den allerschönsten Besitz unter den Völkern! Und ich dachte, du würdest mich dann »Lieber Vater« nennen und nicht von mir weichen.
20 Aber das Haus Israel hat mir nicht die Treue gehalten, gleichwie eine Frau wegen ihres Liebhabers nicht die Treue hält, spricht der HERR.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der lebendige Gott nennt sich darüberhinaus der "Vater Israels", und darum nannte ihn auch Jesus, der selbst ein gebürtiger Israelit, also Jude war, außerdem so und zwar als erster Mensch:

Jeremia 31, 9
9 Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, daß sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und Jesu Wunsch war es auch diese Botschaft, sein Evangelium hinaus in alle Welt zu tragen, auch Nichtjuden an Gottes rettenden Handeln Anteil haben zu lassen:

Apostelgeschichte 1, 6-8
6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn (gemeint ist Jesus) und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?
7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;
8 aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein (und so mein rettendes Werk, daß ich zuerst bei euch begonnen habe, fortsetzen und zwar) in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Dann wenn die geistliche Wiederherstellung Israels zur "Zeit des Endes" gekommen sein wird, und sie soll kurz vor der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal bzw. der Zeit der Bedrängnis stattfinden, also ein Ereignis, das heute noch in der Zukunft liegt, wird man die geistlich wiederhergestellten Israeliten nicht mehr "das Volk Gottes" nennen, sondern sie werden dann "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden.

Hosea 2, 1+20
1 [A]Es wird aber die Zahl der Israeliten sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch
zählen kann. Und es soll geschehen, anstatt daß man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man zu ihnen sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes
A) Abweichende Verszählung statt 2,1-25: 1,10 - 2,23.
...
20 Und ich will zur selben Zeit für sie einen Bund schließen mit den Tieren auf dem Felde, mit den
Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Schreiber der Bibel verwenden gerne den Begriff "lebendiger Gott", um den Gott Israels von den toten, nur wie lebendig wirkenden Göttern der Heiden zu unterscheiden. Darum muß das geistlich wiederhergestellte Volk Gottes auch unbedingt einen neuen Namen erhalten, um es von dem Teil der Juden zu unterscheiden, die sich dann dem falschen Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, unterworfen haben werden, denn die geistliche Wiederherstellung fällt in die Zeit des Antichristen zur "Zeit des Endes". Dieser wird in der von ihm selbst verursachten, größten Bedrängnis und Verfolgungszeit aller Zeiten für sich in Anspruch nehmen, an der Stelle des lebendigen Gottes zu stehen.
Sein dann im wiederaufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgerichtetes zweites "Greuelbild der Verwüstung", welches von allen Menschen der Erde unter Androhung des Todesstrafe angebetet werden muß, wird den auf die Erde wiedergekommenen Jesus Christus darstellen, und er selbst wird den Gott der Götter dem Namen nach gleich über alle Lande der Erde herrschen und durch seinen von ihm selbst ins Leben gerufenen falschen Propheten an den Menschen große Zeichen und Wunder tun, um mit diesen alle diejenigen zu versuchen, die auf der Erde wohnen.
Und darum tut es auch der Verfasser dieser Homepage, und er nennt bereits heute den Gott Israels den "lebendigen Gott". Und er verwendet, um von vornherein, d.h. noch bevor die für das Ende angekündigte Versuchung über den gesamten Erdenkreis kommt, um das Handeln des Gottes Israel von dem des sich zum Gott erhobenen Antichristen während der Bedrängsnis zu unterscheiden, diesen neuen Namen Gottes.

Wie wir bei Hosea 2, 25, also nur wenig später als die von ihm gemachte Prophetie zum neuen Namen des Volkes Israel lesen können, kommt sehr bald danach die Zeit des tausendjährigen Friedensreiches, in dem nicht nur verlernt wird, Waffen herzustellen und zu verwenden, sondern in welchem auch "mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens" mit den Menschen Frieden sein wird, d.h. daß die Meschen der Erde dann mit ihnen allen friedlich zusammen leben werden und auch ihren Lebensraum nicht weiter gedankenlos zerstören.
Im Einklang mit dem lebendigen Gott und Gottes Natur zu leben, der auf der Erde einmaligen Tier- und Pflanzenwelt ihren Platz und Freiraum zu geben, mit dem Raubbau und der Schändung an der Natur aufzuhören, das wird dann das Bestreben des erneuerten Menschen sein.


Der Messias Gotte ist das Licht dieser Welt - Sein Hirtenamt und seine Herrschaft schließen die Heidenvölker mit ein - Gottes Gnadenabsicht gilt also der gesamten Menschheit.

Bereits die Propheten des Alten Testaments verkündeten die frohe Botschaft: Aus Israel wird Rettung kommen.
Jesus Christus ist nicht nur das Licht, das Gott einem einzigen, ganz bestimmten auserwählten Volk gesandt hat. Weil sein Licht in einem so hellem Glanz erstrahlt, ist es für alle Völker dieser Erde unübersehbar geworden. Sein Licht leuchtet also für Gottes gesamte Schöpfung. Es erstrahlt nicht nur auf dem Berg Zion, sondern leuchtet bis ans Ende dieser Welt, bis zu den fernsten Völkern dieser Erde. Und weil es von Gott herkommt, ist das Licht dieser Welt das Licht des Lebens. Wer immer es auch ergreift, darf leben und muß nicht verloren gehen.
Im Gottesknecht, dem Messias der Juden, leuchtet der Vater auf, und der heilige Gott wird für uns Menschen sichtbar.
Wer den den Juden verheißenen Gottesknecht Jesus Christus sieht, kann das Wesen Gottes erkennen. Und wer Jesus Christus sieht, schaut auf Gott (vgl. im Kapitel "Warum Jesus Christus das Recht dazu hatte, die Sünden zu vergeben, bzw. Beweise dafür, daß in Jesus Christus Gott selbst den Menschen begegnete, daß also der Messias der Mensch gewordene Gott ist"):

Johannes 8, 12
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Bereits im Alten Testament verweist der Prophet Jesaja auf das in Hesekiel im 34. Kapitel beschriebene Hirtenamt des den Juden verheißenen Gottesknechtes Jesus Christus und daß seine Herrschaft einmal die Herrschaft über die Heidenvölker mit einschließen wird:

Jesaja 42, 1-9
1 Siehe, das ist mein Knecht - ich halte ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.
2 Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht
auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

4 Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung.
5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen:
6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden,
7 daß du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und,
die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.

8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.
9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich's euch hören.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Aus Offenbarung 20, 4 sehen wir, daß eine Teilhabe am Gericht eine Teilhabe an der Herrschaft des Messias Gottes mit einschließt. Das hier aus dem Griechischen gebrauchte hebräische Grundwort für "Richten" bedeutet nicht nur "Richten" im Sinne von "Urteilen" und "Verurteilen", sondern auch "Herrschen" und wie wir eben in Jesaja 42, 1 sahen, "das Recht zu den Menschen bringen bzw. hinaustragen".
(vgl. bei den Ausführungen von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in der 51. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 20, 4-6, gesendet am 18. 12. 2010 im Evangeliumsrundfunk - ERF)
Damit muß es lt. Jesaja 42, 1 die Gnadenabsicht des Gottes Israels sein, seinen Bund, den er einst mit seinem auserwählten Volk geschlossen hatte, durch seinen Gottesknecht, den von den Juden erwarteten Messias Gottes, sogar auf die ganze Welt auszuweiten.
"Darum harrt der HERR darauf, daß er euch gnädig sei, und er macht sich (in seinem Gottesknecht und Messias) auf, daß er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren!
Du Volk Zions, das in Jerusalem wohnt, du wirst nicht weinen! Er wird dir gnädig sein, wenn du rufst. Er wird dir antworten, sobald er's hört."
(Jesaja 30, 18+19; Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Die Herrschaft des Gottesknechtes und verheißenen Messias der Juden, die vor ca. 2000 Jahren mit seinem Einzug nach Jerusalem in Israel bereits begonnen hatte und durch die Ablehnung durch die Juden und seine Hinrichtung unterbrochen wurde, wird er wenn er wieder auf diese Erde zurückkommen wird, bestätigen und seinen Platz in der Nachfolge des Königs David antreten.
Aber es muß lt. Jesaja 42, 1 die Gnadenabsicht des Gottes Israels sein,  auch "das Recht zu den Heidenvölkern zu bringen bzw. hinauszutragen".
Und genau dabei wird das Volk der Juden also Israel, dem Gott am Ende der “Zeit der Heiden” wieder seine Aufmerksamkeit zuwenden wird, eine ganz besondere Rolle spielen. Denn die Israeliten sind lt. 2. Mose 19, 6 ein "ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk".
Teilhabe am Gericht, bzw. Teilhabe am Recht, bzw. Teilhabe am "Bringen bzw. Hinauszutragen des Rechts zu den Heidenvölkern" bedeutet in diesem Fall nach den verschiedenen Bedeutungen des hebräischen Grundwortes für "Richten" also auch Teilhabe an der Herrschaft des Messias, den der Gott Israels lt. Jesaja 42, 6 nicht nur "zum Bund für das Volk" der Juden, sondern auch "zum Licht der Heiden" machen will.
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Hier nun noch weitere Bibelstellen, die auch auf den Aspekt, daß der den Juden verheißene Gottesknecht Jesus Christus das Licht dieser Welt ist, hinzeigen:

Jesaja 9, 1-3
1 [A]Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. A) Abweichende Verszählung statt 9,1-20: 9,2-21.
2 Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt.
3 Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Matthäus 4, 12-17
12 Als nun Jesus hörte, daß Johannes gefangengesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück.
13 Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt im Gebiet von Sebulon und Naftali,
14 damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht (Jesaja 8,23; 9,1):
15 »Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa,
16 das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen
17 Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 49, 6
... Es ist zu wenig, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 2, 2-5
2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen,
3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.
4 Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.
5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, laßt uns wandeln im Licht des HERRN!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Jesaja 60, 3+20
Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
...
Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Lukas 2, 29-32
29 Herr, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;
30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
31 den du bereitet hast vor allen Völkern,
32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Der Auftrag des von den Juden erwarteten Messias und Gottesknechtes - er ist zunächst einmal nur für sein eigenes Volk Israel gesandt - ist aber auch das Hinaustragen der frohen Botschaft von der Gnade, der Barmherzigkeit und der Vergebung zu den Heidenvölkern

Die Geschichte Gottes mit den Menschen begann in Israel und war zunächst einmal die Geschichte Gottes, die nur mit einem einzigen Volk verbunden war. Denn der lebendige Gott offenbarte sich ausschließlich dem einen Volk, den Israeliten. Und der Messias Gottes ward zunächst einmal nur zu diesem einen Volk, zu den Juden gesandt, und er war selbst ein Jude.
Die Heilung und Heiligung, die Gott einmal für alle Menschen vorgesehen hat, beginnt also in einem eng begrenzten Rahmen und ist zunächst einmal Gottes Heilsgeschichte nur mit diesem einen Volk.
Auch der Messias Jesus Christus selbst unterstrich erst einmal diese Tatsache:

Matthäus 15, 22-28
22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt.
23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Laß sie
doch gehen[A], denn sie schreit uns nach.

A) Es kann auch übersetzt werden: »Stell sie zufrieden«.
24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Vision vom zukünftigen Reich Gottes, war demnach ursprünglich eine rein jüdische Vision, aber nur solange, bis der Geist Gottes auch auf andere Nationen und Völker ausgegossen wurde.

Der Prophet Jesaja, der vor ca. 2700 Jahren lebte, sah bereits das Kommen dieses Gottesknechtes des Volkes Israel voraus, erkannte aber auch, daß sich dieser sein Auftrag ausweiten und einmal der eines Retters für die gesamte Welt sein wird.
Der Gottesknecht, das ist also zunächst einmal nur der von Israel erwartete Messias. Es ist der gute Hirte seines Volkes mit dem in Hesekiel im 34. Kapitel beschriebenen Hirtenamt.
Und es ist ein einziger Hirte für das ganze Volk (vgl. Hesekiel 37, 24), so wie es in Israel nur einen einzigen Gott gibt.

Sein anfängliches Dienen an seinem eigenen Volk erweitert sich aber später zu einem weltweiten Missionsauftrag, der Seelsorge und materielle Fürsorge mit einschließt.
In der Textstelle in der Bibel in Jesaja 42, 1-9 wird dann genau beschrieben, in welcher Art und Weise der Gottesknecht sein Hirtenamt ausüben wird. Und der Messias Gottes wird das mit dem Recht gemeinte Gesetz Gottes schließlich auch unter die Heiden bringen. Denn der Gott des Himmels ist doch ein Gott der ganzen Erde, so groß und so herrlich, daß ihm schließlich alle Menschen dieser Erde dienen und anbeten. Und seine Herrschaft ist doch ohne Ende und somit auch nicht räumlich eingegrenzt. Sind doch alle Menschen seine Geschöpfe und aus dem einem Menschen Adam hervorgegangen. Darum soll einmal die ganze Welt wissen und bekennen: Es gibt nur einen einzigen Gott und einen einzigen Hirten seines Volkes:

Jesaja 42, 1-9
1 Siehe, das ist mein Knecht - ich halte ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.
2 Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht
auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

4 Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen (d.h. sein Name wird in den Herzen der Menschen weiterleben und seine Taten werden nicht vergessen werden), bis er auf Erden das Recht aufrichte (und gemeint ist hier zweifelsohne die gesamte Erde); und die (weit entfernten) Inseln (und Randbezirke dieser Welt) warten auf seine Weisung.
5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen:

6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk (der Juden), (aber auch) zum Licht der Heiden,
7 daß du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.
9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich's euch hören.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die Art und Weise sein Hirtenamt auszuüben, unterscheidet ihn auch vom nach dem wahren Retter für sein Volk kommenden nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11, 15-17:
"16 Denn siehe, ich werde einen Hirten im Lande erwecken, der nach dem Verlorenen nicht sehen, das Verlaufene nicht suchen, der das Zerbrochene nicht heilen und das Gesunde nicht versorgen wird; aber das Fleisch der Fetten wird er fressen und ihre Klauen zerreißen.
17 Weh über meinen nichtsnutzigen Hirten, der die Herde verläßt! Das Schwert komme über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll verdorren und sein rechtes Auge erlöschen."


Nur wer den einen »Guten« und den »Herrn der Gerechtigkeit«, der ohne Sünde war, wirklich kennt, wird auch zum »Guten« befähigt - wer ihn aber ignoriert, ignoriert auch die Liebe Gottes zu den Menschen

Es ist ein Trugschluß, zu glauben, es gibt das "Gute" im Menschen.
Das "Gute" im Menschen existiert nicht, denn der Mensch und das Dichten und Trachten seines Herzens ist böse von Jugend auf (vgl. 1. Mose 8, 21). Es gibt kein das "Gute", sondern nur den "Guten", der uns zum Tun des "Guten" befähigt. Denn es existiert der Eine, der wahre Gott, der "der eine Gute" ist.

Und es ist uns noch dazu der "Herr der Gerechtigkeit", der wahren Messias Jesus Christus, geschenkt.
"Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«." (Jeremia 23, 6 und auch bei Jeremia 33, 16)
In ihm, dem einzig wahren Gerechten, wurde keine Sünde gefunden:
"Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde." (Hebräer 4, 15)

Mit seiner Liebe erhält und bewaht der Gott Israels diese Welt trotz ihrer Sünde und Ungerechtigkeit, so wie er den Brudermörder Kain kennzeichnete, damit ihn niemand erschlug (vgl. 1. Mose 4, 15).
Seine Liebe ist es auch, die uns in Jesus Christus, obwohl wir ihn alle verdient hätten, vom Tode errettet. Diese, seine tiefe, unergründliche Liebe geht über alles Vorstellbare hinaus und läßt, diejenigen, die sie nicht abweisen, sondern erwiedern, zu Söhnen und Töchtern des lebendigen Gottes Israel werden. Denn, es war von je her Gottes innerster Wunsch, seinen Menschenkindern, die ja eigentlich er selbst gezeugt hat, denn er hat dem Mensch seinen göttlichen Odem eingehaucht und das Leben gegeben, ein liebender Vater zu sein:
"Und ich dachte, du würdest mich dann »Lieber Vater« nennen und nicht von mir weichen." (Jeremia 3, 19-20)


Gottes Güte ist es, die sein Volk zur Buße leitet, in ihr zeigt sich seine Geduld

Nicht Strenge ist es, mit der der Gott der Vater seine Menschenkinder erzieht, sondern die geduldige Güte Gottes. Und dies mußte der Schreiber dieses Textes auch erst für sich selbst erkennen. Er dauerte ziemlich lange, bis er diese Wahrheit erkennen durfte. Und dieses läßt ihn auch heute noch unendlich dankbar sein. Der Gott Israels ist freundlich und auch persönlich einladend. Seine Freundlichkeit und Güte in seinem Sohn Jesus Christus schaffen Vertrauen.
Diese, seine göttliche Güte ist es, die die Menschen zur Buße leitet:

Römer 2, 3-4
3 Denkst du aber, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, daß du dem Urteil Gottes entrinnen wirst?
4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

In Jesus Christus begegnet uns Gott, der Vater, in Milde, Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Gnade. Die das Verlorene suchende und geduldige Liebe Gottes ist es, die sein Volk ruft, zu ihm, den mit viel Liebe erziehenden himmlischen Vater.

2. Petrus 3, 9+15
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß jedermann zur Buße finde. ...
15 und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Da der lebendige Gott aber alle Menschen liebt, benötigt seine Erziehung manchmal auch Strenge, besonders dann, wenn Menschen seine zur Buße leitende Güte bewußt ablehnen (vgl. im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams").
Die Strenge bzw. der Zorn Gottes gilt aber auch solchen Menschen, die der Sohn des Verderbens (hier ist der Antichrist gemeint) mit seinen leeren Worten zum Ungehorsam, zur Ungerechtigkeit und zur Lüge verführen wird:

Epheser 5, 6
6 Laßt euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Jesu Name, sowohl des Erhöhten als auch des Wiederkommenden, ist ein alttestamentlicher Gottesname - d. h. Jesus Christus ist Gott!

Jesu Name, sowohl des Erhöhten (vgl. Offenbarung 3, 14) als auch des Wiederkommenden (vgl. Offenbarung 19, 11), ist ein alttestamentlicher Gottesname (vgl. auch das in Offbarung 5, 14 zum Thron Gottes Gesagte).
Denn der Seher Johannes hörte in der Offenbarung einerseits den erhöhten Christus von sich sagen, daß er "Amen" heißt:
"Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:"
(Offenbarung 3, 14; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)

Andererseits sah Johannes auch in einer Vision aus dem vor ihm geöffneten Himmel Jesus Christus auf einem weißen Pferd wiederkommen, und zwar denjenigen Messias (lt. Johannes 1, 41 "der Gesalbte"), den man "Treu" und "Wahrhaftig" nannte
"Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit."
(Offenbarung 19, 11; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)

Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle formulierte hierzu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10 in der 48. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 19 folgende Zusammenhänge:
"»Treu und Wahrhaftig« ist die Übersetzung des alttestamentlichen Gottesnamens »Amen«. So heißt es bei einer Anweisung zum Segen:  Wer sich segnen will im Lande, der segne sich bei dem Gott der »Wahrhaftigkeit«, dem Gott der »Treue«." (Jesaja 65, 16)
Im Hebräischen heißt der Text: ... der segne sich mit dem Gott des »Amen«. (Jesaja 65, 16)
D.h. der segne sich mit dem Namen des Gottes, der »Amen« heißt. Der Gott des  »Amens« kann auch übersetzt werden mit dem Gott der »Treue«, d.h. mit dem Gott, der »Treue« heißt. Die griechische Übersetzung des Alten Testaments Septuaginta überträgt das »Amen« mit »Wahrhaftigkeit«, mit »zuverlässig«.
Nach der jüdischen Zahlenspekulation hat das Wort »Amen« den gleichen Zahlenwert, nämlich 91, wie  »Jahwe«. Das Judentum sieht darin die Begründung, warum »Amen« einer der Gottesnamen ist. Der Gottesname »Amen« ist in der Offenbarung sowohl der Name Jesu, des Erhöhten, als auch des Wiederkommenden. Wenn der Wiederkommende »Treu und Wahrhaftig« genannt wird, ist es für Johannes, für seine Hörer und für die Leser der Offenbarung eindeutig, wer hier naht."

Die von Dr. Bräumer erwähnte Septuaginta gilt übrigens als die älteste durchgehende Bibelübersetzung. Ihre Grundlage bildet die hebräische Bibel, welche sie in die damalige altgriechische Alltagssprache übersetzt.


Jesus Christus, der von Gott kommende König der zukünftigen Heilszeit

"Jesus" ist der angekündigte Messias, der erwartete König der zukünftigen Heilszeit. Er erhielt den lateinischen Eigennamen und jüdischen Ehrentitel "Christus", welcher nach Wikipedia, einer freien Enzyklopädie, nur für jüdische Könige und Hohepriester und Propheten verwendet wurde. "Jesus" ist ein männlicher jüdischer Vorname und heißt wie bereits weiter oben erwähnt ursprünglich auf Hebräisch "Jehoschua", als Kurzform auch "Jeschua" geschrieben.

Das griechische Wort "Christós", zu Deutsch "Christus" kann mit "der Gesalbte" übersetzt werden. Das Gleiche drückt auch das Wort Messias aus, ein besonderer Ehrentitel für den "Auserwählten Gottes".
"Christus" kommt ursprünglich aus dem Hebräischen und heißt dort "Maschiach".

In Wikipedia steht bei "Christus" folgendes geschrieben:
"Der "Gesalbte", der Messias, war ursprünglich der König der Israeliten. Der König galt als irdischer Stellvertreter Gottes, der für sein Volk sorgen, es gerecht regieren und es aus Unterdrückung befreien sollte. Sollte jemand König werden, so wurde ihm diese Aufgabe durch eine Salbung übertragen ..."

Aus Wikipedia kann man zum Namen "Jesus", auf Hebräisch "Jehoschua", folgendes entnehmen. Wir zitieren:
"Der Name besteht aus den beiden Teilen Jeho und Schua. Der zweite Namensteil Schua ist ein Nominalbestandteil in der Bedeutung "Rettung, Hilfe, Zuwendung". Für den ersten Teil existieren zwei Übersetzungsmöglichkeiten. Das "Jeho" kann schlichte Kurzform des biblischen Gottesnamens JHWH sein, bestehend aus dessen drei ersten Buchstaben ("JHWH ist Hilfe") ...
JHWH (auch YHWH, ausgeschrieben meist Jahwe) ist der Eigenname Gottes im Tanach, der Hebräischen Bibel, der heiligste Name des Gottes Israels, mit dem er von Geschlecht zu Geschlecht angerufen werden soll (vgl. 2. Mose 3, 15). "

"Jesus“ bedeutet demnach "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark".
Der Name "Jesus“ wurde ihm von Gott selbst verliehen, denn seine Mutter Maria sollte ihn auf Anweisung eines Engels, der ihr seine Geburt ankündigte, so nennen.

Die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes), das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird.


Der Sohn trägt den Namen des Vaters

Der Name, den das Kind von der Jungfrau Maria erhalten sollte, wurde von einem Engel, dem Engel Gabriel übermittelt. Es sollte Jesus, auf Hebräisch "Jehoschua" genannt werden, der in der hebräischen Umgangssprache mit "Jeschua" ausgesprochen wird:

Lukas  1, 30-33
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Bereits der Prophet Jesaja kündet die Geburt des Messias durch eine Jungfrau an:

Jesaja  7, 14
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau[A] ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel[B].
A) Andere Übersetzung: »junge Frau«.
B) d.h. »Gott mit uns!«
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Da, wie wir weiter oben gesehen haben, die erste Silbe des hebräischen Vornamens Jesu "Jeschua", also "Je-" vorrangig für die Abkürzung des heiligsten Namens des Gottes Israels JHWH steht, trägt der Sohn den Namen des Vaters. Dieser Name ist aber der heiligste Name des Gottes Israels, der von Geschlecht zu Geschlecht angerufen werden soll (vgl. 2. Mose 3, 15).
Aber im Hebräischen klingt noch etwas anderes mit:
"Als Vorsilbe betrachtet steht das "Je-" für Zukünftiges, für das Futur, und findet als solche in der prophetischen Rede regelmäßig Verwendung. So klingt der Name "Jeschua" durch diese Anfangssilbe gleichzeitig wie eine Verheißung, was er zweifellos auch ist, denn "jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden" (Joel 3, 5, Apostelgeschichte 2, 1)."
Zitat aus der Zeitung Israel Heute - Christen an der Seite Israels e.V., Ausgabe Februar 2007 - Nr 38 auf Seite 11, Artikel von Wolfgang Schuler mit der Überschrift: "Jeschua HaMaschiach alias Jesus Christus"

Jesus Christus kommt sehr bald wieder

Der Feigenbaum, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt wieder auszuschlagen. Schließlich ist der Feigenbaum auch ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7).
Die Kinder Israels werden von Gott bereits seit einiger Zeit aus den Heidenvölkern zurückgeholt und in ihr Land geführt. Das gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen, wird so erneut vom heiligen Volk Gottes zurückgewonnen und auf erstaunliche Art und Weise fruchtbar. Der bislang dürre Feigenbaum - das jüdische Volk - beginnt wieder auszutreiben.

Aus  Daniel 12, 7 geht hervor, daß dann, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende hat, die Zeit der Trübsal sein und der Antichrist, der dort mit dem kleinen Horn symbolisiert wird, in Erscheinung treten wird. Dies ist aber, wie aus dem nachfolgenden Text hervorgeht, gleichzeitig auch die Zeit der Wiederkunft Jesu Christi. Das Verständnis um den Feigenbaum ist darum überaus wichtig. Darum hat auch der Verfasser dieser Internetseite genau dieses Thema aufgegriffen und in das Licht der biblischen Prophezeiungen gestellt.


Wir gehören zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes

Wir hörten im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder" der Eingangsseite dieser Homepage, daß das Austreiben des Feigenbaumes für alle Welt sichtbar tatsächlich begonnen hat und daß die Wiederkunft Jesu Christi damit unmittelbar bevorsteht, aber auch und zusätzlich, daß wir, die wir zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes gehören, wenn wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, seine Rückkehr wahrscheinlich sogar miterleben können!
In diesem Kapitel wollen wir nun auf diesen Sachverhalt genauer eingehen und detailierter untersuchen, warum dies so ist.

Das Austreiben des Feigenbaumes hat also für alle Welt sichtbar begonnen. Das heißt aber auch, daß die Wiederkunft Jesu Christi unmittelbar bevorsteht und zusätzlich, daß wir, die wir zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes gehören, seine Rückkehr wahrscheinlich miterleben können (vgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32)!

Diese These untermauerte bereits Willi Buchwald, deutscher Evangelist und Israelfreund im Missionswerk Neues Leben e. V.
Er war über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden durch Vorträge über biblische Prophetie und Erfüllung und ist der Autor des sehr klar und verständlich geschriebenen, empfehlenswerten Buches: "Israel und die Zukunft der Welt", 1986 in der 5. Auflage in der TELOS-Buchreihe im Brendow Verlag erschienen. Auf den Seiten 132-133 dieser Schrift kann man den Zusammenhang zwischen dem Wiederergrünen des Feigenbaumes Israel und der dann bald kommenden Wiederkunft Jesu Christi finden.
Dem Verfasser dieser Internetseite liegt es aber wie auch Willi Buchwald am Herzen, daß eine Einschätzung zum ungefähren Zeitpunkt der Rückkehr Jesu Christi nicht zum Streitapfel zwischen den einzelnen Christen und den Gemeinden werden darf.

Mit dem von Luther in Matthäus 24, 34; Markus 13, 30 und Lukas 21, 32 für Generation übersetzten Wort Geschlecht ist auch nach Meinung des Verfassers dieser Internetseite sehr wahrscheinlich der Zeitbereich eines Menschenalters gemeint.
Luther selbst war wohl der Meinung, daß an dieser Stelle ein Menschengeschlecht gemeint sein müsse, da die ersten Christen auf die Wiederkunft vergeblich warteten und da bis heute nach vielen späteren Generationen Jesus Christus nicht wiederkam.
Die damaligen Jünger, zu denen Jesus persönlich gesprochen hatte, glaubten, ihn so verstanden zu haben, daß ihr Meister noch zu ihren Lebzeiten wieder zurückkehren würde. Sie verstanden Jesu ausgesprochene Zeitangabe bis zu seiner Rückkehr darum mit einem Menschenalter. Die späteren Christen und so auch Luther meinten wohl, da sich Jesu Wiederkunft über viele Generationen hinausgezögert hatte, müßten Jesu Worte so zu deuten sein, daß in diesem Zusammenhang das gesamte Menschengeschlecht gemeint sein müsse, daß nicht vergehen würde bis der Menschensohn zurückkommt. Wie kann diese Abweichung zu stande kommen, da doch der Urtext der Evangelien vorliegt und sich dort genau festgelegt worden war. Schauen wir genauer hin:
Jesus sprach hebräisch-aramäisch. Deshalb sollte man zuerst auf das hebräische Wort, das im Griechischen mit genea übersetzt wird, zurückgreifen. Das entsprechende hebräische Dor besitzt doppelte Bedeutung und kann, wie auch das griechische Wort genea sowohl mit Geschlecht als auch mit Generation (ein Menschenalter) übersetzt werden. Dabei kann sich dieses Wort entweder ganz allgemein auf das gesamte Menschengeschlecht beziehen aber gleichzeitig auch den viel kleineren Zeitbereich eines Menschenalters meinen. Es kann aber auch auf eine ganz bestimmte Generation abzielen.
Unserer Meinung nach meinte Jesus Christus mit den von Luther erst viele Jahre später übersetzten Worten "Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht." diejenigen Menschen, die zur Generation (Generation soll sich auf den Zeitraum eines Menschenalters beziehen) des wieder austreibenden Feigenbaumes gehören, sonst würde er dies nicht mit den Worten " (Genau) Dieses (eine) Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht." gesagt haben, nachdem er sich kurz zuvor auf die Zeit des wieder austreibenden Feigenbaumes berufen hatte. Die uns heute geläufige deutsche Einheitsübersetzung der Bibel übersetzte darum als einzige genea mit "Generation".
Weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea auch die Dauer eines Menschenlebens bedeutet (vgl. Psalm 90, 10), gibt Jesus Christus in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32 seinen Jüngern damit genau an, wie lange diejenigen Christen, die bereits die Rückführung und Staatengründung des Volkes Israel miterlebt haben, noch weiter warten müssen, bis sich für diese alles das was er den Jüngern vor ca. 2000 Jahren bis hin zu seiner Rückkehr prophezeit hatte, erfüllen wird. Mit seinem Bezug auf die eine ganz bestimmte Generation, nämlich der des wieder ergrünenden Feigenbaumes, legt er einen Startpunkt fest und schließt daran ein Zeitintervall, nämlich die Dauer eines Menschenlebens an. So nennt Jesus Christus ganz bewußt den ungefähren Zeitpunkt seiner Rückkehr, obwohl ihm Tag und Stunde nicht genau bekannt sind. Er grenzt damit, wenn man bedenkt, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist, den möglichen Zeitbereich seines Wiederkommens sogar relativ eng ein.
Daraus resultiert, daß die Gemeinde Jesu Christi, die noch z.T. die Neugründung des Staates Israel miterlebt hat, die letzte Generation vor dem Kommen Jesu Christi ist. Jesus Christus könnte sehr wahrscheinlich noch während  unserer Lebenszeit bzw. in unserer Generation seit 1948, genau gesagt noch während einer Zeit von 70 - 80 Jahre an dieses Ereignis der Staatengründung anschließend wiederkommen.
Die hiermit heute bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist demnach ein gewaltiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi.
Zur Bestätigung für die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi können wir in Daniel 12, 7 nachlesen, daß heute die Zeit der Wunder der Zeit der Trübsal bereits wirklich begonnen haben muß, denn die Zerstreung Israels hat bereits ein sichtbares Ende gefunden. Alle Länder, in die der Herr das heilige Volk des ehemaligen Südreiches verstoßen hatte, müssen es wiederhergeben.
Wir können demnach als Fazit zusammenfassen, daß sich Jesus bei seiner Vorausschau auf die Dinge bei seiner Rückkehr auf die Erde, nachzulesen in Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30 und Lukas 21, 29-32, im Grunde genommen auf die Prophetie Daniels in Daniel 12, 7 stützt und sogar darauf bezieht. Und der alttestamentarische Prophet setzt eigentlich stillschweigend voraus, daß das Volk Israel zum Zeitpunkt seiner
Prophetie wieder ein Land besitzen muß, dann wenn der Antichrist dieses Volk überwinden wird und sich das zweite "Greuelbild der Verwüstung" erfüllen soll. Denn erst wenn die Juden aus der Zerstreuung zurückgekehrt sein werden, dann erst können sie in ihrer wiedergewonnenen Landeshauptstadt Jerusalem den Tempel, das Heiligtum Israels erneut aufbauen, in welchem so wie das erste auch das zweite "Greuelbild der Verwüstung" stehen soll. Vorher ist so etwas unmöglich. Jesus bestätigt damit die Vorausschau des Propheten Daniel bezgl. der äußeren bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels, da er sich mit dem Wiederergrünen des Feigenbaumes eben auf diese bezieht.

Jesus Christus, das Opferlamm Gottes

Am Vorabend des Auszuges des heiligen Volkes aus Ägypten, kurz bevor ein auf die Erde gesandter todbringener Engel Gottes von Haus zu Haus ging und in Ägypten, auch im Palast des Pharao im Auftrag Gottes jede Erstgeburt tötete, mußte in jeder Familie der sich bis dahin in der Sklaverei befindlichen Israeliten auf die Anweisung des Führers und Befreiers Mose ein Lamm geschlachtet werden. Es diente als Speise eines noch heute in Israel gefeierten und sehr wichtigen Festes der Befreiung von den Ägyptern, dem Passafest. Das von diesem Lamm vergossene Blut aber wurde damals zum symbolischen Erkennungszeichen für diesen Engel an den Türrahmen gestrichen, der den Befehl hatte, nur die unter dem Blut des Opferlammes stehenden Häuser vor der den Ägyptern auferlegten schweren Strafe Gottes zu verschonen und ausschließlich an solchen speziell gekennzeichneten Häusern vorüberzugehen.
Viele Jahre später wiederholte sich das gleiche Geschehen in ähnlicher Art und Weise mit Auswirkung auch für die Zukunft. Das vom Täufer Johannes so bezeichnete Lamm Gottes mußte ebenfalls sein Blut vergießen, um dem Todesengel zu symbolisieren, daß er an solchen Menschen, die das Blut Jesu Christ in Anspruch genommen hatten, vorüberzugehen hat. Das vergossene Blut eines Lammes als Symbol der Gnade Gottes und der Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde und des Todes ist darum auch heute noch von überaus wichtiger Bedeutung. Wer es in Anspruch nimmt, soll dies freudig tun und wie damals die Israeliten das Fest seiner Befreiung feiern.

Das Passafest nach 2. Moses 12 wurde auch zu den Zeiten Jesu in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten gefeiert. Es galt als eines der hohen jüdischen Feiertage. Der bei Moses genannte alttestamentarische Monat Abib entspricht dem späteren Nisan.

2. Mose 12, 1-6
1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland:
2 Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein
Lamm
, je ein Lamm für ein Haus.
4 Wenn aber in einem Hause für ein Lamm zu wenige sind, so nehme er's mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am nächsten wohnt, bis es so viele sind, daß sie das Lamm aufessen können.
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr's nehmen
6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Monat Abib, auch Ährenmonat genannt, war ursprünglich der siebte Monat des althebräischen Jahres und wurde später in Nisan umbenannt. In diesem Monat sollte das Passafest gefeiert werden (vgl. 2 . Mose 23, 15; 2. Mose 34, 18; 5. Mose 16, 1).
Zur Zeit Jesu war der Monat Nisan dann wie nach 2. Mose 12, 2 der von Gott vorgegebene erste Monat im Jahr.
Der Jahresanfang lag nach dem damaligen jüdischen Kalender Anfang März bis Anfang April.
Am Nachmittag des 14. Nisan wurde von den Pharisäern nach 2. Mose 12, 6 das Passa- bzw. Osterlamm geschlachtet und zubereitet, das nach einen vorgeschriebenen Ritual bereits am 10. Nisan ausgesondert werden sollte.
Jesus feierte wie auch andere Pilger mit seinen Jüngern das Passamahl am Termin von den Pharisäern. Die Sadduzäer feierten das Passamahl einen Tag später. Die Schlachtung der Lämmer bei den Sadduzäern fand folglich erst am folgenden Nachmittag, einem Freitag statt.
Die Passalämmer wurden, wie jedes Jahr nach damaligem Brauch zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nach heutiger, mitteleuropäische Zeit im Tempelhof geschlachtet und von den Pilgern im Kreise der Familie gegessen.
Zur Zeit Jesu wurden üblicherweise bei der Angabe der Uhrzeit die Stunden von 6.00 Uhr morgens (mitteleuropäische Zeit) an gezählt. Die Uhrzeit 12.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war damals als die sechste Stunde geläufig. So ergibt sich der Beginn der Opferung der Passalämmer im Tempelhof mit der neunten Stunde am Tag nach der üblichen Zeitangabe zur Zeit Jesu. Zur selben Stunde aber, als die Priester den Altar mit dem Blut der geschlachteten Lämmer besprengten, war Jesus bereits gekreuzigt und befand sich gerade im letzten Todeskampf.

Die Bibel berichtet in den Evangelien die Ereignisse der Kreuzigung Jesu Christi sehr präzise, da hier auch Zeitangaben verwendet wurden:

Matthäus 27, 45-46
45 Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.
46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
...
50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von oben an bis unten aus.
52 Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf
53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Der Opfertod Jesu ist demnach die wahre Erfüllung vom Passamahl, da Jesus Christus zeitgleich zusammen mit den Passalämmern im Tempel geopfert wurde! Er ist das würdige Oferlamm Gottes, das mit der Salbung mit dem kostbaren Salböl von Maria bereits ausgesondert worden war.

In diesem Zusammenhang ist die Salbung Jesu nach Johannes 12, 1-8 oder Markus 14, 3-9 durch Maria in Betanien zu verstehen, wobei diese Salbung, genau sechs Tage vor dem Passafest, in dreifacher Hinsicht eine sehr wichtige Bedeutung besitzt:
Zum Einen verdeutlicht diese von einer Frau ausgeführte Salbung an Jesus Christus, daß er tatsächlich der Christus, der Gesalbte Gottes ist und zu welchem Zweck er gesalbt wurde:
Es war in zweifacher Hinsicht eine Ölung für das bevorstehende Sterben und die Grablegung des Heilandes, aber nach Sacharja 9, 9 auch eine Salbung zum König der Juden. Der bevorstehende Opfertod war dabei wichtiger Bestandteil und ging dem anbrechenden Königreich Jesu Christi unabdingbar voraus. So konnte Jesus nur als Sieger über die Sünde und den Tod sein Amt antreten. Und darum mußte er völlig schuldlos verurteilt, aber als stellvertretender Träger der Sünde wieder von den Toden auferstehen.
Zum Anderen gehörte die Salbung Marias aus Betanien, wie wir gleich sehen werden, betreffend der Absonderung des Opferlammes zum Opferritual des Passafestes:

Nach der jüdischen Zählung ist dieser Tag, den Johannes bei der Salbung Jesu in Betanien angibt, genau der 10. Nisan, da das eigentliche Passafest erst am 15. des Monats Nisan gefeiert wird, denn an diesem Tage wird das Passalamm gegessen.
Am 10. Nisan aber mußte der israelitische Hausvater nach den von Mose vorgegebenen Opferritual des Passafestes das Passalamm aussondern und bis zum 14. Nisan in Verwahrung halten. Denn erst am 14. Nisan, dem Rüsttage zum Passafest, fand die Schlachtung der Lämmer im Tempel statt. Wenn auch erst einen Tag später, war dann, wie wir weiter oben gezeigt hatten, Jesu Kreuzigung.

So erfüllte sich die Schrift in 2. Mose 12, 3 und 6 und Jesus Christus ist damit eindeutig das von Gott ausgesonderte und erwählte Opferlamm, an dem kein Fehler ist, denn Maria handelte spontan in Liebe zu ihrem Herrn. Niemand anderer als der lebendige Gott selbst legte ihr den innigen Wunsch dieser Ölung für Jesu Begräbnis auf ihr Herz.

Die Folge der Annahme Jesu, des geliebten Gottessohnes, als das einzig würdige Opferlamm für die Welt wurde bereits unmittelbar darauf für alle Menschen Jerusalems sichtbar:
Kurz nach dem schrecklichen Tod des Messias, dem im ganzen Land eine nichterklärliche und unübliche  dreistündige Finsternis vorausgegangen war, erbebte die Erde und die Gräber taten sich auf, denn Gott hatte dieses Opfer angenommen und es symbolisch zum Sühneopfer für viele Menschen gesetzt. Deshalb zerriß auch der bislang trennende Vorhang im Tempel von oben bis unten in zwei Stücke. Der Weg zum Allerheiligsten, dem Vaterherzen Gottes, war nun endgültig frei. Es gab von jetzt an keine Trennung mehr. Das wichtige Verbindungsglied zwischen den in Sünde gefallenen Menschen und dem heiligen Gott im Himmel war jetzt eingefügt. Die Tür zum Paradies und die Kindschaft zum lebendigen Gott stehen nun für alle offen, die hoffnungsvoll auf das angenommene Opferlamm Gottes blicken. Wir dürfen Gott ab jetzt unseren Vater nennen, der uns so annimmt, wie wir sind, eben wie seine Kinder.
Tieropfer werden hiermit überflüssig. Sie konnten bisher auch nicht von der Fessel des Todes befreien. Einzig allein Jesus Christus, der seit vielen Jahrhunderten angekündigt gewesene und erwartete Messias, hat den Tod besiegt und uns zu Erben des ewigen Reiches Gottes gemacht.
In diesem Sinne  ist die nachfolgende Textpassage aus dem Korintherbrief als eine freudige Aufforderung für jedermann zu verstehen:

1. Korinther 5, 7
7 Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Wie sah Jesus Christus aus?

Wir hörten in den Kapiteln "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"
und
"Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei "Mäuler", sondern auch anfangs sogar zwei Gesichter des falschen Propheten, um dem Bild von Jesus der Juden, der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden"
und
"Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des falschen Propheten den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?", daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", um den Moslems zu gefallen, vor dieser Personengruppe Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet. Nicht nur das. Er verfälscht sogar auch dessen Aussehen.

Im hier begonnenen Kapitel hören wir nun, wie die Juden das Aussehen ihres wahren und von ihnen lange Zeit verkannten Messias Jesus Christus sich vorstellen könnten, bzw. wie wir Christen von heute dies auch so sehen könnten.

Im Buch des Propeten Jesaja findet man dazu Aussagen, die Jesu Aussehen sowohl vor als auch während der seiner Kreuzigung beschreiben.

Das Aussehen des Messias vor der Kreuzigung:
"Wie sich viele über ihn entsetzten, weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder, ..." (Jesaja 52, 14)
"Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte." (Jesaja 53, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Der Prophet sieht nichts, was ihn an ihm besonders gefallen hätte, nichts, was er von einer königlichen Majestät und göttlichen Hohheit oder gar von einem Messias erwartet hatte, wahrscheinlich lediglich das Äußere eines gewöhnlichen Juden seiner Zeit, eines ganz von dem kargen und ärmlichen Leben gezeichneten Menschen, die durchfurchten Gesichtszüge eines Wanderpredigers, dessen Aussehen durch zuvor jahrelange harte Arbeit gekennzeichnet war und sich darum in das eher unterdurchschnittliche Menschenbild jener Zeit einreihte.
Hatte Jesus auch keine Größe, Gestalt und Hoheit, wurde er dennoch, da er wie einer von ihnen wirken mußte, vom Volk geliebt. Sein Gesicht aber strahlte die Güte Gottes und die Liebe zu seinem Volk aus. Seine Augen brachten jedem, der sie anschaute, Freude, Hoffnung und den Frieden Gottes.

Das Aussehen des Messias während der Kreuzigung:
"Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. (der Prophet spricht hier von den Juden, die den Messias ablehnen, ja sogar verachten werden, weil er als Messias auftreten aber durch Folter entstellt sterben wird)
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
A) Abfall, Abtrünnigkeit" (Jesaja 53, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Bereits einen Bibelvers weiter schaut der Prophet Jesaja den fast vollkommen entkleideten, gemarterten und zerschlagenen, den gekreuzigten Christus, der fast nackt, sich mit schmerzverzerrten Gesichtszügen von Erstickungsanfall zu Erstickungsanfall durch die doppelte Geißelung mit völlig blutverklebtem und angeschwollenem, mit offenen Wunden übersäten Körper am Keuz windet. Der Prophet sieht auf einen Menschen, der fast völlig entkräftet ist, der ständig weiter verblutet, der eine Dornenkrone trägt und der bespuckt und von allen verspottet worden war.
Vor diesem Bild mußte er unwillkürlich entsetzt und voller Ekel wegschauen. Dieser Anblick mußte ihm den Magen umgestülpt und für einen Moment den Atem genommen haben.
Bei diesem Anblick war wahrhaftig keine göttliche Majestät und Hoheit mehr zu erkennen gewesen. Voller Abscheu und Entsetzen über den gemarterten Körper eines hilflosen und aussichtslos verlorenen und sterbenden Menschen mußte er weggeschaut haben. Jesaja wußte, dieser entstellte Körper war dem Tode geweiht, der, dem dieser entsetzlich zugerichtete Körper gehörte, war bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Dieser am Kreuz hängende Mensch war dem Tod preisgegeben
Die Art der Hinrichtung löste selbst bei den einiges gewohnten Römern Entsetzen und Abscheu aus und durfte darum an keinem römischen Bürger vollzogen werden. Die Kreuzigung war wohl die allergrausamste Foltermethode und Hinrichtungsart, die je an Menschen vollstreckt wurde.

Dies sind die beiden Bilder, erfüllte Prophetien, die den Christen von Jesus Christus aus dem Alten Testament bzw. den Juden von ihrem Messias von den Propheten her überliefert sind und die den Christus eigentlich noch viel deutlicher und klarer beschreiben, als das im Neuen Testament je geschehen ist.
Aber es gibt darüberhinaus ein weiteres, ebenfalls prophetisches Bild von Jesus, das den Christen gegeben wurde, eine bildhafte, eher symbolische Beschreibung, die in diejenige Zeit reicht, dann wenn Jesus Christus als König mit den Heerscharen des Himmels in großer Macht und Herrlichkeit zur "Zeit des Endes" zurück auf diese Erde kommt: Auch wenn sich diese Prophetie im Gegensatz zu der vorigen noch nicht erfült hat, beschreibt sie doch treffend, dasjenige, was damals die zum Teil ungläubigen Jünger gesehen und gefühlt haben mußten, als Jesu ihnen nach seiner Kreuzigung und Auferstehung von den Toten wieder begegnete und ihnen seine Nägelmale an seinen beiden Händen und Füßen sowie und die Wunde in seiner Seite zeigte und zum Fühlen gab (vgl. Johannes 20, 26-29).

Offenbarung 19, 11-16
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er
trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.

13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Die Beschreibung in Offenbarung 19, 11-16 geht weit über eine bildhafte Abbildung hinaus und verleiht dem Leser sowohl Einblicke in den Charakter des dort Dargestellten als auch eine Vorstellung darüber, welcher Natur der mit "König aller Könige und Herr aller Herren" Betitulierte sein wird, dann wenn er wiederkommt.
Das, was dem Betrachter dieses Bildes sofort ins Auge sticht, sind zwei an und für sich widersprüchliche aber sehr markannte Dinge:
Wir finden sie in den Versen 12: "auf seinem Haupt sind viele Kronen" und 13: "er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war".
Und die Bibel zeigt uns mit diesem Bild einen verblutenden großen Herrscher, einen König, der im Zuge seiner Machterlangung sein eigenes Herzblut vergossen hat und doch lebt oder gerade deswegen ein König geworden ist. Denn er ist das Lamm Gottes, das sein Leben für die Schafe gelassen hatte, weil er ihre Sünden trägt.
Mit  Sicherheit nicht gezeigt dagegen wird hier ein Staatsoberhaupt oder ein mächtiger Feldherr, an dessen Gewand das im Kampf vergossene Blut derjenigen klebt, die er im Zuge seiner Machtergreifung bzw. -erhaltung getötet hat, bestimmt auch nicht, weil er in einem großen Gericht über seine Feinde die Kelter tritt.

Es ist wohl das wunderbarste und ausdrucksstärkste Bild, das die Bibel vom auf den Thron Gottes erhöhten Messias Israels, den Sohn Gottes beschreibt. Denn ihm wurde nach seiner Auferstehung von den Toten und nachdem er zu seinem himmlischen Vater zurückgekehrt war, alle Gewalt im Himmel und auf Erden übertragen.
Jesus Christus sprach nach seiner Auferstehung, d.h. nachdem er den größten Feind der Menschheit bereits überwunden hatte, zu seinen ihm verbliebenen elf Jüngern auf einem Berg in Galiläa. Er hat es darum zu diesem Zeitpunkt nicht nötig, um seine Macht zu erhalten das Blut seiner Feinde zu vergießen. Aber er tut es um die Rechtfertigung seiner Auserwählten willen, die noch immer keinen Frieden geben wollen und weil seine Gegner ihm noch immer nach seinem Leben trachten und auch heute noch seine Tat auszulöschen versuchen. Denn er ist bereits im Besitz der umfassenden Macht, dann, wenn er auf die Erde wiederkommt:
"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18)

Der Messias der Juden sollte nach der ihnen gegebenen Prophetie einmal unter dem Namen »Jesus, der Nazaräer« bekannt werden. Denn damit muß eine sehr alte Prophetie und zwar diejenige, daß der Messias »Schößling« bzw. »Sproß« genannt werden sollte (vgl. Jeremia 23, 5; Sacharja 3, 8; Sacharja 6, 12), ihre Erfüllung finden. Der Name "Nazaräer" kommt vom hebräischen Wort »nezer«, das so viel wie »Schößling, »Sproß« oder »Zweig« bedeutet.
Nazareth, die Stadt in der Jesus einmal leben sollte, ist eine Stadt im Norden Israels. Nazareth war gleichzeitig auch ein Ort des damaligen, d.h. des historischen Gebietes von Galiläa. Das Terrain von Galiläa war ein so großes Gebiet im Norden Israels, daß es mehr als ein Drittel des Israels zur Zeit Jesu einnahm. Galiläa war neben Samaria und Judäa in der römischen Zeit somit auch die größte Provinz, die  unter der Regierung des Königs Herodes stand 
Zur Zeit Jesu könnte Nazareth lediglich Siedlungscharakter besessen haben und seine damale Einwohnerzahl wurde zwischen 200 und 500 geschätzt. Im Nazareth der heutigen Zeit dagegen leben ca. 65.000 Menschen.

Zusätzlich mußte der Retter der Welt in Bethlehem, genauer gesagt in Bethlehem-Ephrata, da es zwei Städte mit dem gleichen Namen Bethlehem gab, geboren werden (vgl. Micha 5, 1).
Und gerade darum erwartete jeder Jude, daß der kommende Messias nicht nur irgend ein Jude, sondern auch gleichzeitig ein Mann, der in dem Lande der Hebräer geboren wird, werden sollte, das gleichzeitig auch das Zuhause seiner Vorfahren sein mußte. Denn der von den Juden erwartete Messias muß aus der Königslinie abstammen, d.h. er muß ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids und somit ein echter Hebräer sein (vgl. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17 u. Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11). Dies aber war nur bis zur weltweiten Zerstreung Israels unter die Völker der Erde noch möglich gewesen.
Und er wird sich später einmal, zur letzten Zeit, dann wenn der wiederkommende Messias die Königsherrschaft im kommenden Reich Gottes antreten wird, auf den ewigen Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).
Deshalb gingen die Vorstellungen der damaligen Zeit wohl auch in diese Richtung. Und jeder Mensch in Israel erwartete, daß der Messias, würde er geboren werden, auch aussah wie ein echter hebräischer Mann bzw. wie ein Galiläer, also so wie man das von einem Norden Israels lebenden Juden erwarten würde.
Doch wie sah ein echter Hebräer, der in den nördlichen Teilen des heiligen Landes aufwachsen sollte und dessen Eltern in Nazareth lebten, zur Zeit Jesu normalerweise aus? Und wie würden sich darum die Juden der heutigen Zeit ihren Messias, falls er (wieder) zu ihnen käme, vorstellen können und wie nicht?

Wenn man im Internet nach dem Aussehen Jesu fandet, wird man vielmals fündig. Eine derjenigen Darstellungen vom Äußeren des »Jesus, der Nazaräer«, die der Verfasser dieser Homepage für sehr fundiert hält, findet man in der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen. Hiervon nun nachfolgend auch einige Zitate:

Zur Statue von Jesus:

"Das Ergebnis der Wissenschaftler erstaunte viele Gläubige. Denn man kam zu folgendem Schluß: »Archäologen haben mit Hilfe von Knochenfunden herausgefunden, daß der durchschnittliche semitische Mann zur Zeit Jesu ca. 1,55 m groß war und ungefähr 50 kg wog. Da Jesus bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr als Zimmermann im Freien arbeitete, kann man davon ausgehen, daß er muskulöser und durchtrainierter war, als er auf westlichen Portraits dargestellt wird.«
Diese Erkenntnis, daß Jesus wie jeder andere zeitgenössische Jude ausgesehen haben muß, wird von den Autoren der Evangelien unterstützt. Sie berichten davon, wie Jesus einer aufgebrachten Menschenmenge aus dem Weg ging, indem er sich unauffällig unter die Menschenmenge mischte. Selbst der Verräter Judas Iskariot mußte ihn mit einem Kuß identifizieren, damit die Soldaten überhaupt wußten, wen sie gefangennehmen sollten."
(Zitat aus der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen)

Irenäus von Lyon (* ca. 135, † 202 n.Chr.), einer der Kirchenväter, war Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich). Er wird heute als Heiliger verehrt und sah Jesus Christus als „schwach, schmucklos und ohne Ansehen“ an.
Origenes (* 185 in Alexandria; † 254 n.Chr. in Tyros), ein Kirchenschriftsteller, christlicher Gelehrter und Theologe, bezeugt, daß er vom Äußerlichen her klein, unschön und unscheinbar war. Den Schlechten soll der Messias häßlich aber den Guten dagegen schön vorgekommen sein.

Jesu Haae:

"Es war nicht üblich für einen Juden, lange Haare zu tragen.
Wenn Jesus wirklich lange Haare gehabt hätte, wäre die Aussage des Apostels Paulus, es sei für einen Mann eine Schande, lange Haare zu haben, nur schwer verständlich. Woher stammt also die Idee von einem Jesus mit langen Haaren?
Jahrhundertelang haben einige geglaubt, daß Jesus unter dem Gelübde der Nasiräer gestanden hätte. Ein Nasiräer versprach bei seinem Gelübde, keinen Wein zu trinken bzw. Weintrauben zu essen, keinen Leichnam anzufassen und sein Haar bis zum Ende des Gelübdes nicht zu schneiden (4. Mose 6, 1-6). Erst danach durfte das eigene Haar geschnitten werden. Das gleiche galt auch für Frauen, die dieses Gelübde abgaben.
Die Evangelien berichten aber über Gelegenheiten, zu denen Jesus Wein trank."
(Zitat aus der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen)

Jesu Gesichtszüge:
"Niemand kann genau sagen, wie Jesus wirklich ausgesehen hat. Das Neue Testament hebt sein sündenfreies Leben und seine Lehre hervor, sagt aber fast gar nichts über seine äußere Erscheinung aus."
(Zitat aus der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen)

Der Kultur und der besonderen Charakteristik eines orientalischen Menschentyps entsprechend sollte das farbliche Äußere Jesu folgendermaßen zusammengefaßt werden können:

Jesu Augen-, Haar- und Hautfarbe:
Jesu Haarfarbe wird für die Menschen jenes Landstriches gemäß dunkel und gelockt gewesen sein, seine Augenfarbe für Juden jener Zeit typisch dunkelbraun.
Ein damaliger jüdischer Mann mittleren Alters trug einen Vollbart, einen Schnurrbart, und das Haar nicht länger als bis in den Nacken.
Die Hautfarbe dürfte derjenigen etwas dunkleren eines südländischen Mannes entsprochen haben und kann keinesfalls mit der blassen eines europäischen Menschen verglichen werden.

Will man sich ein beispielhaftes Bild eines solchen Menschentyps einmal ansehen, bietet der folgende Weblink hilfreiche Unterstützung und ausreichend Stoff für eine Diskussionsgrundlage:
In einem von NETZEITUNG.DE (Aktuelle Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport ...) veröffentlichen Artikel "BBC zeigt «Foto» von Jesus" wird ein computeranimiertes Jesus-Bild vorgestellt, das die britische BBC generiert hat. Der Computeranimation war dabei der Schädel eines Mannes zu Grunde gelegt worden, der etwa zur gleichen Zeit wie Jesus Christus gelebt haben soll und der nach einem Bericht der bekannten Londoner Zeitung «Times» bei Straßenbauarbeiten in Jerusalem gefunden wurde. Es wird das Bild eines orientalischen Mannes sichtbar gemacht, der typisch für seine Zeit gewesen sein soll.

Jesu Bekleidung:
Ein jüdischer Handwerker trug zur Zeit Jesu normalerweise ein Gewand, das sogenannte Kethoneth.
Es reichte bis an die Knie und besaß am Saum gemäß jüdischer Vorschrift (aber auch zur Mode der ganzen Region passend) Fransen. Unter einem Kethoneth kann man sich vereinfacht ein langes Hemd mit weiten, halblangen Ärmeln und einem breiten Riemen oder einer Schärpe um die Taille vorstellen.
Als Schuhwerk waren im alten Orient Sandalen gängig.

Das Turiner Grabtuch: (anhand eines Artikels von A. Risi )
Wenn das Turiner Grabtuch das echte Grabtuch Jesu ist, dann extistiert von Jesus eine dreidimensionale Fotografie.
Die amerikanischen Physiker J. Jackson und E. Jumper, die zur wissenschaftlichen Forschungsgruppe The Shroud of Turin Research Project (STURP) gehörten, traten 1973 mit ihren bahnbrechenden Untersuchungsergebnissen zum Grabtuch von Turin an die Öffentlichkeit.
Ein durch Strahlung, d.h. durch einen Lichtblitz, auf dem Grabtuch entstandener biochemischer Abdruck eines Mannes, dessen Leiche mit diesem Grabtuch eingewickelt worden war, wurde durch diese beiden Wissenschaftler wieder sichbar in ein dreidimensionales Bild eines Menschen zurückverwandelt.
Daß das Turiner Grabtuch aus Palästina zur Zeit Jesu stammen muß, wies der Schweizer Kriminologe Prof. Max Frei nach. Er untersuchte im Jahr 1973 Staub aus den Fasern des Turiner Grabtuches und entdeckte darin 49 verschiedene Pollenarten, d.h. Blütenstaub, darunter 13 Pollenarten von Pflanzen, die ausschließlich in Palästina vorkommen. Er entdeckte davon einige Pollen, die es heute nicht mehr gibt, die wohl aber im Schlamm des Toten Meeres gefunden werden können. Diese heute nicht mehr existenten Pollenarten gehören demnach zu Pflanzenarten, die heute verschwunden sind, aber vor zweitausend Jahren in Palästina noch existierten.


Jesus Christus, die uns geschenkte Gnade von Gott

Jesaja 53, 1-10
1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart?
2 Er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
A) Abfall, Abtrünnigkeit.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.
10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Von Herzen annehmen, was dem lebendigen Gott aus seinem ewigen Ratschluß heraus gefallen hat, das Geschenk seines Sohnes anzunehmen, als die einzige Bedingung, in das ewige Reich Gottes eintreten zu dürfen, das bedarf der Erkenntnis des heiligen Geistes, des heiligen Lichtes Gottes. Er allein kann Menschen für das Verständnis dieser unendlichen Liebe das geistige Auge öffnen. Darum laßt uns dafür beten Tag und Nacht. Nur so kommen Menschen vom toten zum lebendigen Glauben. Nur so kann der ware Messias ewiges Leben bringen (vgl. Jesaja 53, 1-12).
Nicht intellektuelles Wissen um die Gottessohnschaft Jesu Christi kann weiterhelfen, sondern allein die Lebens- und Herzenseinstellung bezüglich der großen Liebe Gottes ist gefragt. Dem lebendigen und allmächtigen Gott kann kein Mensch gefallen, auch nicht mit noch so vielen guten Werken. Allein die Erkenntnis und die Annahme zur goßen Gnade Gottes und der Dankbarkeit gegenüber seiner unergründlichen Liebe zu den Menschen entscheidet zwischen ewigem Leben bei Gott oder Gottesferne.

Gleich einer Suche nach den verlorenen Seelen der Erde bis zum letzten Atemzug geduldet sich die Liebe Gottes, der sein Liebstes, seinen eigeborenen Sohn Jesus Christus einzig und allein dafür hergegeben und sich damit an uns geschenkt hat. Und das war im Himmel beschlossen von je her.
Wer kann dieses kostbare Geschenk einfach beiseite tun? Wie schmerzlich muß eine Ablehnung seines lieben Sohnes das Vaterherz berühren.
Ihm, dem Gekreuzigte, ist der Schlüssel zum ewigen Leben anvertraut. Er allein ist das würdige Opferlamm Gottes, alle Schuld wegzunehmen und sei sie noch so groß.
Und darum kann sich niemand anmaßen, zu behaupten, Jesus Christus darf keine Schuld vergeben. Natürlich darf es dies und zwar wem er will. Es gibt keinen anderen Menschen und Mensch gewordenen Gott, der aus Liebe zu den Menschen ein größeres Opfer gebracht hat. Er allein ist würdig. Darum ist auch ihm von seinem himmlischen Vater alles Gericht gegeben. Noch ist Gnadenzeit. Vergessen wir es nicht: Die Tür, die jetzt so weit göffnet ist, wird sich vielleicht bald verschließen. Es gibt ein zu spät. Und zurecht werden wir einmal daran erinnert. Wer will sich anmaßen, ein solches Geschenk der Liebe abzulehnen?
Wie denken Sie darüber? Ist der Mensch etwa nicht nach dem Bilde Gottes erschaffen?
Im Innersten unseres Herzens, vielleicht tief vergraben, entdecken wir uns als ein von Gott erschaffenes Wesen, dessen Seele unsterblich ist. Und es gibt darüber keinen Zweifel: Gott sieht uns, wie wir wirklich sind, auch wenn wir uns noch so sehr verstellen.


Von der Sünde losgekauft oder: Der am Holz hängt, ist es, der verflucht ist, nicht wir sind es, denn Gott hat uns in ihm vergeben

Jesaja 53, 4-12
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
A) Abfall, Abtrünnigkeit.
Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war.
9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern[A], als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.
A) Der überlieferte hebr. Text hat hier: »bei Reichen«.
10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine
Hand gelingen.

11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.
12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben, dafür daß
er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten
.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Endlich ist da einer da, der, indem er den Fluch unserer Sünden trägt, uns von der Sünde, die des Todes würdig ist, losgekauft hat. Und was da der Prophet Jesaja angekündigt hat, ist bereits geschehen!
Die ganze Strafe Gottes lag tatsächlich auf ihm, als er, Jesus Christus, am Fluchholz hängend sein Leben zum Schuldopfer gab. Denn der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
Um unserer Sünde und Missetat willen wurde er von Gott zerschlagen, hat er die schwere Strafe Gottes auf sich genommen, war tatsächlich verflucht und sein Vater hatte ihn verlassen. Auf ihm lastete alle Sünde der Welt. Er hat sie ans Kreuz getragen und dafür bitter gebüßt.
Es ist war: Er hat, selbst schuldlos gewesen, dennoch für unser aller Schuld gebüßt. Er hat unsere Verfehlungen mit dem Tode bezahlt. Dafür hat er sogar den Fluch Gottes auf sich genommen und wurde an ein Holz gehängt.
Doch der lebendige Gott, der seinen Gehorsam bis in den Tod sah, wird ihm Nachkommen geben und ihn in die Länge leben lassen. Er wird darum das Licht in Ewigkeit schauen und die Fülle haben und wir seinen Frieden.
"Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jesaja 53, 5)
 
Wohl auch im Hinblick auf ihn berichtete bereits der Prophet Mose:

5. Mose 21, 22-23
22 Wenn jemand eine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist, und wird getötet und man hängt ihn an ein Holz, (genauso, wie es auch einst mit dem Messias getan werden soll, auf den Gott die Schuld der ganzen Welt legen wird)
23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn am selben Tage begraben - denn ein Aufgehängter ist verflucht bei Gott -, auf daß du dein Land nicht unrein machst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir müssen es ihm, dem Opferlamm Gottes, heute, obgleich später noch viele Märthyrer, so auch der Apostel Petrus, den gleichen Tod wie er sterben mußten, nicht gleich tun, denn er ist der eine, der es stellvertretend für uns aus Liebe tat. Laßt uns darum diese, seine Liebestat würdigen und ihn anbeten. Was ein für allemal getan ist, benötigt keinerlei Wiederholung und schon gar keine bewußte Nachahmung.
Viele Menschen mußten es, das Sterben durch ihr Hängen an einem Holz, vor ihm und nach ihm auch erleiden, aber nur, weil sie dazu gezwungen wurden bzw. weil sie keine andere Wahl hatten und es ihnen gewaltsam angetan wurde. Er, der einzige sündlose Mensch ging ganz freiwillig für uns an das Fluchholz und hat uns durch seinen Gehorsam erkauft von der Sünde.
"...; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen" (Offenbarung 5, 9)
So wie dieser Eine die Schuld aller Menschen ans hölzerne Kreuz des Fluches trug und danach, nach seinem bitteren Tod auferstand, werden die Vielen durch den Einen Vergebung bei Gott finden und in Ewigkeit auch leben können. Das können sie aber nur dann, wenn sie nicht nur auf ein geschlachtetes Opfertier, sondern auf ihn, den gekreuzigten Messias, das würdige Lamm Gottes schauen und beim lebendigen Gott so Vergebung ihrer Schuld erbitten. Sagte nicht Johannes der Täufer als er Jesus vorübergehen sah: "... Siehe, das ist Gottes Lamm!" (Johannes 1, 36)

Das Volk Israel erlernte von Anfang an das Prinzip der Erlösung durch Stellvertretung. Erlösung von der Schuld konnte mit einem unschuldigen Tier, das stellvertretend sterben mußte, erlangt werden. Es mußten die Hände auf das Opfertier aufgelegt, die Schuld konkret bekannt werden und dann mußte dieses Tier geschlachtet werden. Der Ort der Darbringung eines Schuldopfers war bisher ausschließlich der Tempel. Nun ist das nicht mehr so. Vergebung der Schuld ist nicht mehr an einen ganz betimmten dem lebendigen Gott geweihten Ort gebunden. Und einen solchen Ort gab es bisher nur den einen, das Heiligtum Israels, der Tempel in Jerusalem.


Die Liebe zu leben, bedeutet Anhänger des neuen Weges zu werden

Apostelgeschichte 9, 2
2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führe.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Jesus gebraucht das Bild eines Bruders, um das tägliche Leben in der Liebe zu den Mitmenschen gleicher Gesinnung uneingeschränkt zu ermöglichen. Zur Zeit Jesu durften im Orient körperliche Liebesbeweise nicht einmal zwischen Ehemann und Ehefrau öffentlich gezeigt werden. Dies war damals nicht gern gesehen. Nur zwischen Brüdern und Schwestern innerhalb der Familie war solches in der Öffentlichkeit erlaubt. Es wünschte sich darum so manche Geliebte, ihrem Geliebten ein Bruder sein zu dürfen, nur darum, weil sie sich dann nicht mehr lange mit einem Kuß zurückhalten mußte.
Jesus gebot seinen Jüngern nach Johannes 13, 34-35 ein neues Gebot, das wohl damals als etwas Revolutionierendes gelten mußte, das Gebot der Agape. Agape ist ein ein griechisches Wort für eine ganz bestimmte Liebe. Agape ist vereinfacht beschrieben die selbstlos schenkende Liebe.
Daran sollten seine Nachfolger erkannt werden, daß sie untereinander die Liebe hatten.
Jesus befiehlt nun sogar die Liebe für andere sichtbar, also in der Öffentlichkeit auszuüben, etwas noch nie Dagewesenes, das wohl bei vielen Anstoß erregte. Er durchbrach damit bewußt eine Barriere zwischen den damaligen Klassen und Schichten und machte denselben Glauben sowohl für Arm und Reich, als auch für Sklaven und Freie gleichermaßen möglich. Jesus erlaubt diese uneingeschränkte Liebe nicht nur, sondern gebot sie allen Menschen gleichermaßen.

Noch bevor die Nachfolger Jesu Christi von den Ungläubigen der syrischen Stadt Antiochia erstmals ihren noch heute gebräuchlichen Namen "Christen" erhielten, in welche sie nach den ersten Verfolgungen in Palästina geflohen waren, wurden sie darum die „Anhänger des neuen Weges“ genannt  (vgl. die Verfolgung des Saulus in Apostelgeschichte 9, 2; und bei Apostelgeschichte 19, 23).
Alteingefahrene Denkweisen mußten abgestreift werden, wollten sich die Nachfolger Jesu Christi der Fleisch gewordenen, vorgelebten Liebe Gottes zuwenden. Und dies war nur durch die Beschreitung eines für damalige Begriffe völlig neuen Weges möglich.

Jesus, ein ganz anderer Prediger

Was zog damals die Menschen in Scharen an, als Jesus als Wanderprediger von Ort zu Ort ging? Jesus war ein ganz besonderer Rabbi:

Im seinem Buch "Der ganz andere Vater" legt der Buchautor Dr. Kenneth E Bailey die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn wie im Gleichnis nach Lukas 15, 29-32 beschrieben aus nahöstlicher Perspektive aus. Es ist im Neufeld Verlag erschienen:
Kenneth E Bailey lebte seit 1935 im Nahen Osten und lehrte bis 1995 Neues Testament in Ägypten, im Libanon, auf Zypern und zuletzt am Ökumenischen Institut Tantur, Jerusalem. Er zeigt in seinem spannenden Buch, wie es den Zuhörern Jesu wohl ergangen sein muß, als er ihnen das Gleichnis vom verlorenen Sohn erzählte. Kenneth E Bailey kommt nach allen seinen Recherchen zur Erkenntnis, daß Jesus das Gottesbild der Menschen der damaligen Zeit gehörig auf den Kopf gestellt haben muß. Jesu Art zu predigen mußte seine Zuhörer gewaltig provoziert haben. Sie war so völlig anders als die bei den Schriftgelehrten, Pharisäern und Rabbis damals gewohnte und übliche, zumal sie von seinen Zeichen und Wundern und massenhaften Krankenheilungen begleitet wurde. Jesus brachte seinen Zuhörern nicht nur Heilung der Seele, sondern auch des Körpers. Er stellte die ihm in Scharen nachfolgenden und zu ihm kommenden, oft körperlich durch Krankheit gezeichneten und durch die Sünde entstellten Menschen nicht nur natürlich, also körperlich, sondern auch geistlich wieder her. Hierbei handelte er ohne Ansehen der Person. Dabei korrigierte er aber gleichzeitig das bei den Menschen vorherrschende Denken und Handeln auf eine einschneidende Art und Weise. Statt dem durch die Angst geprägten Verhältnis der Menschen zu Gott schaffte er mit seiner vergebenden Liebe, die er jedermann gleichermaßen entgegenbrachte, Freiraum für väterliches Vertrauen und das Gefühl der Geborgenheit in Gott.
Aber in seiner bewußten Wortwahl machte Jesus seinen Zuhörern sehr deutlich, daß sie in den Augen des lebendigen Gottes sehr wohl für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können und nicht nur der körperlichen, also natürlichen Heilung, sondern auch der Vergebung ihrer Sünden und ein Zurechtrücken bedürfen.
So würde beispielsweise im arabischen Raum zur damaligen Zeit der Satz, der ausdrücken will, daß jemand selbstverschuldet zu spät zum Zug gekommen ist, folgendermaßen formuliert worden sein:
Statt "Ich bin zu spät zum Zug gekommen" drückte man dies gewöhnlich mit "Der Zug ist mir davongefahren" aus. Damit wurde die Wiedergabe eines eigenen Verschulden dieser Tatsache geschickt umgangen.
Jesus hatte in seinen Formulierungen bewußt auf eine ausweichende Umschreibung verzichtet und nannte das Kind immer direkt beim Namen. Diese Art der Formulierung erregte teilweise sogar öffentliches Ärgernis besondern aber provozierte es die Pharisäer. Aber gerade das bewirkte einen gewaltigen Zulauf bei Jesu Reden. Die Menschen seinerzeit ließen es sich gefallen, daß Jesus immer seinen Heilung bringenden Finger in die offene Wunde legte. Er rückte alles das, was sich verzerrt und verschoben hatte, wieder gerade, machte keinen Hehl daraus, das Kind sofort beim Namen zu nennen und lehrte damit eindeutige Eigenverantwortlichkeit.
So schütteln heute noch alle Araber über das Gleichnis vom verlorenen Sohn den Kopf und sagen:
Unmöglich, was der Sohn da von seinem Vater verlangt, und unmöglich, daß der Vater am Ende seinen Sohn mit Freudentränen wieder bei sich aufnimmt. Und unmöglich, daß des Vater dabei den älteren Sohn tadelt, der das Handeln des Vaters an dieser Stelle nicht versteht.
Jesus möchte beide, sowohl den jüngeren als auch den älteren Sohn aus der Entfremdung zurück in die große Familie rufen. Sowohl die Entfremdung des älteren Sohnes zum jüngeren als auch die Entfremdung des älteren Sohnes zum Vater bedarf der Vergebung und der Heilung. Beide Söhne müssen untereinander versöhnt werden und zum Herzen des Vaters zurückfinden. Sie sollen wieder lernen zu sprechen: Abba, lieber Vater.
Das Wort Abba war im Zusammenhang mit dem lebendigen Gott für die damalige Zeit revolutionär und provozierend zugleich. Der gläubige Jude sprach aus Ehrfurcht den Namen des lebendigen Gottes überhaupt nicht aus. Und jetzt möchte Jesus die Menschen zu Kindern Gottes machen, die sagen lernen: Abba lieber Vater.
Die Gnade Gottes galt damals als ein Verdienst des Menschen. Und jetzt spricht Jesus Christus sinngemäß:
"Du kannst dir nichts verdienen und du brauchst dir nichts verdienen, denn der Himmel steht dir geschenkweise offen." (Zitat von Franz Karl Edlinger, Zisterzienserpater des Stiftes Heiligenkreuz)

Und Jesus schockierte seine Zuhörer gleich wieder:
Kein Mensch kann die Angst vollständig überwinden, denn in der Welt regiert sie. Jesus predigte aber Geborgenheit in Gott, die die Angst ersetzt aber auch, daß die Angst in der Welt niemand selbst auszureißen vermag, also keine Helden ohne Angst und wenn sie noch so kühn seien. Die Geborgenheit in Gott kann sie aber ersetzen, so wie die Angst eines Kindes in den Armen des Vaters aufhört und ihren Schrecken verliert, finden Gottes Kinder Frieden beim himmlischen Vater. Die Wegnahme der Angst wieder kein eigener Verdienst! Ein sehr provokanter Satz im alten Orient.

Jesu herausfordernde Art, seine Zuhörer mit der einen Wahrheit zu fesseln, provoziert auch heute noch die Menschen des Orients und stellt alle Vorstellungen über einen Gott, der gleichzeitig ein liebender Vater seiner Kinder sein möchte, auf den Kopf. Diese selbst erlebte Erfahrungen brachte Kenneth E Bailey in seinem Buch auf eine sehr spannende Art und Weise zu Papier.


Jesus Christus ganz Mensch und doch Gott

Jesus Christus, der erwartete Messias, kam von Gott zu uns Menschen her und ging wieder zu Gott zurück. Und doch war er hier auf der Erde ganz ein Mensch, mit dem wir uns vergleichen können.
Er aß und trank und feierte gerne Feste. Aber er war auch harte Arbeit und entbehrungsreiches Leben gewohnt.
Er besaß wie jeder Israelit einen Rock und einen Mantel. Den Mantel zog man damals zum Arbeiten aus und legte ihn zum Schutz vor der Kälte und zum Schlafen in der Nacht wieder an.
Er ließ jederzeit seine Emotionen zu, schrie auch seine Not heraus, hatte Tränen des Mitleides und der Freude und hatte die kleinen Kinder lieb.
Er konnte auch zornig werden und rang mit seinem himmlichen Vater im Gebet um Verschonung vor dem entsetzlichen Ende am Kreuz.
Er suchte und brauchte, bei allem was er tat, die Nähe und Unterstützung seiner Jünger, die doch ohne ihn hilflos waren.
Das alles machte Jesus Christus so menschlich und liebenswert.
Sein ganzes Leben aber zeugt von seiner Ehrfurcht vor und seiner Liebe zu Gott, seinem Vater.
Er kämpfte in dieser Welt einen siegreichen Kampf, den Jesus Christus aber unter Tränen für uns Menschen ausgefochten hat.


Jesus, Gottes Antwort zum Leiden und Sterben

Gedanken des Leides können wir, die wir Menschen sind, nicht loswerden. Wir erleben tagtäglich Leid an uns selbst und an anderen Menschen:
Der Psychologe Carl Gustav Adler formulierte in seinem Haus im Gespräch mit einem evangelischen Theologen zum Aspekt des Leidens treffende Worte. Denn da hing eine Nachbildung des Königsfelder Glasfensters, das die Kreuzigung Christi darstellte: „Sehen Sie, das ist doch das Entscheidende für uns.“ Der Theologe fragte ihn: „Warum sagen Sie das?“ Darauf antwortete Adler: „Ich komme gerade aus Indien, da ist mir dies von neuem aufgegangen. Der Mensch muss mit dem Problem des Leidens fertig werden. Der östliche Mensch will sich des Leidens entledigen, indem er das Leiden abstreift. Der abendländische Mensch versucht, das Leiden durch Drogen zu unterdrücken. Aber das Leiden muss überwunden werden, und überwunden wird es nur, indem man es trägt. Das lernen wir alle von Christus.“
Eine Methode das Leiden loszuwerden, ist ist also es abzuschütteln, zu ignorieren, eine zweite ist es, das Leid zu vergessen, indem man es betäubt.
Die Juden sahen zu Zeiten Jesu im Leid die strafende Hand Gottes. Behinderte galten damals als von der Gesellschaft Ausgestoßene. Besonders die Aussätzigen mußten fern der Menschen leben. Ihre Berührung war schon deshalb verboten, da Ansteckungsgefahr bestand.
Da kam Jesus und gebot wieder allen damals üblichen Denkens, daß die Menschen das Leid (er)tragen, andere in ihrem Leid annehmen und (er)tragen sollen. Denn er ging ihnen voraus und (er)trug ihr Leid. Er nahm auf sich ihre Krankheit, ihr Leid, ihren Tod. Er trug es für uns und machte uns damit frei von Vorurteilen, ja sogar frei von dieser Geisel.
Wir sollen, weil wir im Leid Getröstete sind (vgl. Bergpredigt und Seligpreisungen Jesu bei Matthäus 5, 4) im Leid Getragene sein, und auch andere in ihrem Leiden trösten und mittragen.

Galater 6, 2
2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Sprach nicht Gott selbst aus:

Jeremia 29, 11
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.[A]
A) Wörtlich: daß ich euch gebe Zukunft und Hoffnung
Und sein Sohn Jesus Christus (er)trug im Dienst an den Menschen tagtäglich wahrlich eine ganze Menge: die Elenden und Hoffnungslosen, die Kranken und Sterbenden. Ihnen allen gab er nicht nur Hoffnung, sondern schenkte ein neues Leben in Gott. Er trug unsere Krankheit und unseren Tod. Kein anderer Mensch kannte die Not der Menschen besser als er.
Warum mußte er dies alles tun, warum mußte er für uns sterben. Man vergleiche dies so:

Der Verfasser dieser Homepage möchte dazu eine im Evangeliumsrundfunk (ERF) ausgestrahlte Ansprache  einer Pastorin wiedergeben, die sich auf ein im Bergbau immer wieder mal vorkommendes, plötzliches Ereignis bezieht, wiedergeben:
Ein schweres Grubenunglück ist geschehen. Stollen sind eingestürzt. Ettliche Bergleute sind verschüttet worden. Rettunsmanschaften werden mobil gemacht. Sie werden von ihrer sicheren Wohnung aus angefahren und kommen hinunter bis zum Unglücksort. Mit Bohrern, Hacke und Schaufel arbeiten sie sich treckig und schweißgebadet langsam und behutsam zu den verschütteten Bergarbeitern vor. Viele von diesen können nur tot geborgen werden, aber einige leben vielleicht noch. Dann der Moment des großen Freude. Sie stoßen nach langer und mühevoller Arbeit auf Überlebende, die im letzen Moment in einen Nebenstollen flüchten konnten, der nicht einstürzte. Die Retter tragen vorsichtig die Geborgenen zum Ausgang des Stollens, sie begleiten sie solange, bis diese wieder das Tageslicht erblicken und vorsichtig in Krankenwagen eingeladen werden können. Dann riesige Freude bei den wartenden Angehörigen, Erleichterung nach vielen Stunden des Bangens und Dank bei den anderen Arbeitern des Bergwerkes und bei allen Menschen, die die Rettungsaktion im Rundfunk mitverfolgt hatten. Wäre die Rettungsmannschaft nicht hinuntergestiegen und bis zu den Verschütteten vorgedrungen, hätten die Eingeschlossenen keine Rettung erhalten können. Nicht vom Büro der Bergwerksverwaltung aus, sondern vor Ort geschah ihre Rettung vor dem Tode.

Was hat Gott für uns getan? War es nicht etwas Vergleichbares?
Er sandte seinen lieben Sohn vom sicheren Ort aus hinunter zu uns Menschen auf die Erde, sozusagen vor Ort, zu uns, die wir von der Sünde verschüttet, vom Leiden gequält und vom sicheren Tode bedroht sind.
Die Rettungsmannschaft bzw. der Erretter des lebendigen Gottes kam ins Elend dieser Welt, dorthin wo Menschen vom Leid, von Krankheit, von der todbringenden Sünde gefesselt allein nicht wieder loskommen, ihrem sicheren Ende entgegenleben. Nur auf diesem Weg konnte Befreiung geschehen. Schweißgebadet und von der gleichen Angst, die die Rettungsmannschaften im verschütteten Bergstollen quält, gefesselt, brachte er eine einzigartige Hoffnung in unser sonst so aussichtsloses Leben. Er nahm die Gefahr auf sich, bei einem zweiten Stolleneinbruch mit verschüttet zu werden, und er wurde mit eingeschlossen. Er starb unseren Tod, wenn auch am Kreuz. Ein Ende unsagbarer Qual und unsagbaren Leidens. Aber er hat schließlich nicht nur sein Leiden und Sterben, sondern auch unser Elend und unseren Tod besiegt und überwunden. Er reißt bis heute mit sich aus dem gähnenden Rachen des Todes alle, die seine uns entgegengestreckte und rettenende Hand ergreifen. Er hält uns mit dieser durchbohrten Hand fest und zieht uns unter großen Schmerzen raus, bis wir frei sind, frei vom Leiden, frei vom Sterben, frei vom Tod. Und er tut dies alles in Liebe zu uns. Unglaublich aber wahr.

Auf ihn allein sollen wir schauen. Er ist der wahre Retter in unserer Not, denn er ist in unserem Leid bis zu uns vorgedrungen und hat uns befreit zum Leben. So ist er unser hoffnungsbringender und wahrer Gott geworden. Er zieht nun alle hin zu seinem himmlischen Vater. Darum wollen wir uns jetzt hineinbegeben in das Blickfeld der göttlichen Liebe des Vaters zum Sohn. Denn die Augen des lebendigen Gottes ruhen allein auf seinem geliebten Sohn, auf den er mit Recht sehr stolz ist und auf das, was dieser für uns Menschen getan hat. Wie leicht könnte der himmlische Vater uns sonst übersehen. Und wenn wir seinen Sohn bewußt ablehnen, wird er nicht zurecht beleidigt sein und über unser Verhalten zornig werden?
Aber dennoch, der lebendige Gott liebt die Menschen und er greift auch heute noch in ihre Not und ihr Elend ein. Er sucht sie, ruft sie bei ihrem Namen. Er tröstet wie kein anderer. Er sande zu ihnen seinen Sohn. Dieser hinterließ den Menschen sein Leben, seine Worte, seine Taten und seine Hoffnung und nimmt bis heute die Angst vor ihrem größten Feind, dem Tod, denn er hat die Sünde überwunden und den Tod besiegt.
Wir, die wir auf ihn schauen, dürfen frei sein vom Gesetz der Sünde und des Todes. Jesus Christus tröstet uns mit einem Trost, den Welt nicht zu geben vermag. Er liebt uns wie ein Bräutigam seine Braut und er kommt wieder, um mit uns ein großes Hochzeitsfest zu feiern. Diese Liebe ist es auch, die uns Freiraum und Frieden schenkt. Darum laßt uns die Liebe weiterschenken und anderen davon fröhlich berichten. Und man darf gewiß sein: Andere Menschen erkennen sowohl in unserem Getröstet sein, als auch an unserem von der Liebe getragen Leben die Echtheit unseres christlichen Glaubens an den Auferstandenen. Denken wir immer daran: Die Gemeinde Jesu Christi soll bekanntlich daran erkannt werden, daß die Liebe in ihr wohnt. Nur so sehnen sich auch andere danach, Getröstete und Geliebte des lebendigen Gottes zu werden.


Wer die Sünde wegnimmt und die Schuld aufhebt, der bricht auch die Macht des Todes


Jesaja 25, 8-9
8 Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat's gesagt.
9 Zu der Zeit wird man sagen: »Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, daß er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; laßt uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Jesus Christus, den der himmlische Vater gezeugt hatte, sein Sohn, starb schuldlos am Kreuz. Er büßte stellvertretend für die Schuld der bußfertigen Sünder und ging für sie in den Tod. Damit verschlang er den Tod auf ewig. Krankheit und Tod, die Folgen der Sünde, haben nun nicht mehr das letzte Wort. Und das ist das Zeichen, daß er am dritten Tage auferstand von den Toten.

Jesus, der gute Hirte, setzt sein Leben für seine Schafe ein

Bereits der König David, der schon als Kind Schafe gehütet hatte, bezeichnete Jesus in Psalm 23 als den guten Hirten. Er weis am sichersten um die Liebe und Treue des guten und wahren Hirten zu seiner Herde.
Der Besitzer einer Schafherde führt seine Herde unter Einsatz seines Lebens. Er geht ihr immer voraus, weis um die besten Weideplätze und um die Orte, an denen frisches Wasser zu finden ist. Er bewahrt seine Schafe, die er alle mit Namen kennt, vor wilden Tieren.
Auch König David hatte als Hirtenjunge seine Schafe vor einem Löwen und einem Bären verteidigt. Dies würde ein Mietling, dem die Herde nicht selbst gehört, nicht tun.
Jesus, der selbst von sich gesagt hatte, der gute Hirte zu sein, tut darum alles, damit niemand seine Schafe, die ihm gehören, aus seiner Hand reißt.

Der Evangelist Johannes, der Jünger den Jesus besonders liebte, gibt Jesu Worte zum guten Hirten folgendermaßen wieder:

Johannes 10, 11-16
11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.
12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -,
13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jesus Christus, der Erlöser der Menschen

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 
Der Ausdruck: "Erlösen" bedeutet an dieser Stelle die Befreiung eines Menschen aus der Gewalt einer über ihn herrschenden und seine Lebensbestimmung verhindernden Macht. Nur durch einen Dritten kann diese den Möglichkeiten des Menschen weit überlegene Macht überwunden werden.
Das Wort "Erlösung" hat im Alten Testament auch noch eine interessante juristisch geprägte Bedeutung:
Es bedeutet nämlich Loskauf aus verschuldeten Verhältnissen. Wenn ein verarmter Israelit, sich selbst oder seinen Grundbesitz an einem anderen verkauft hatte, so sollte er das Recht haben, sich von einem Löser und das bedeutete von einem nahen Blutsverwandten, einlösen, bzw. loskaufen zu lassen (3. Mose 25, 25 - 28 + 47 - 49). Dies sah das Gesetz des Mose in einer Einlösung oder Erlösung im Erlaßjahr vor.
Weil die Kinder Israels nur durch einem nahen Blutsverwandten gelöst werden konnten und weil sie Menschen sind, darum mußte auch der Anfänger des Heils, der Löser ebenfalls Mensch werden. Er mußte für sie sterben, um sie zu erlösen. Diees Heil brachte er aber auch den Heidenvölkern. Nur so war er in der Lage, dem Teufel seine Ansprüche und seine die Macht zu nehmen. Nun hat der Satan keine Macht mehr über die, die Christus erlöst hat.
Daß der Teufel in Hebräer 2, 14-15 als der beschrieben wird, der Gewalt über den Tod hatte, heißt, daß er die Furcht vor dem Tod dazu ausnützt, um die Menschen unter seine Herrschaft zu bringen. Durch das Erlösungswerk Jesu Christi aber sind die Menschen nicht mehr länger Knechte des Teufels. Sie können sogar dem Tod mit Zuversicht und demselben Gottvertrauen entgegengehen, wie es einst ihr Herr tat.


Der Messias Israels richtet und kämpft mit Gerechtigkeit

Die Formulierung "der, der Treu und Wahrhaftig heißt, richtet und kämpft mit Gerechtigkeit" entspringt aus dem Text der Offenbarung 19, 11. Dort sieht der Seher Johannes ein Bild zum damit gemeinten auf die Erde wiederkehrenden Messias. Er schauht dort also den mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkommenden Jesus Christus:

Offenbarung 19, 11-14
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Die Redewendung "Richten in Gerechtigkeit" lt. Offenbarung 19, 11 ist nur auf der Grundlage des hebräischen Begriffs für "Richten" zu verstehen. In diesem Sinne erläuterte es Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10 in der 48. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 19.
Die Redewendung "Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit", soll nicht aussagen, daß es bei der Ankunft Jesu zu einer großen Schlacht kommen wird, in deren Verlaufe der Messias als Kämpfer, Kriegsheld und Triumphator auftretend sein Land und sein Erbe von allen Feinden reinigt und alle Israel feindlich gesinnten Völker besiegen und vernichten wird.
Auch wenn dieses Bild zur Zeit Jesu in Israel verbreitet war und die Juden glaubten, daß dies ihr Gott vor der Aufrichtung seines Reiches in Israel tun würde, soll es zu einer derartigen gigantischen Messiasschlacht gar nicht erst kommen. Denn der Kampf ist bereits entschieden, ehe er überhaupt begonnen hat.
Auch wenn die größten Feinde Gottes auf der Erde sich zum Kampf gegen den wahren wiederkommenden Christus und rechtmäßigen Erben des Thrones Davids (ver-)sammeln und rüsten, dieses Mal können sie ihn nicht wieder töten.
Jesu Erscheinung auf einem weißen Pferd, so wie sie Johannes in Offenbarung 19, 11 sieht, verkörpert seinen Sieg in allen Bereichen und auf allen Ebenen und läßt die auf der Erde auf ihn Wartenden in Freude und Jubel ausbrechen.
Das Ziel Jesu ist immer die Rettung, die Verängstigten zu trösten und sie nicht in einen Kampf zu verwickeln, dessen Ausgang anfangs noch ungewiß ist. Nein, das Ziel Jesu ist es, mit seinem Wiederkommen den vom Antichrist verfolgten Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen, die Gebunden zu lösen, die Gefangenen und die Unterdrückten zu befreien.
Und wenn es da in Offenbarung 19, 19 heißt: "Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.", dann bedeutet dies nichts anderes, als daß es bei dem Versuch des Antichristen, den wiederkommenden wahren Christus anzugreifen, bei einem Versuch bleibt.
Wenn also der wiederkommende Messias Israels auf der Erde angekommen seinen Feinden persönlich begegnen wird, dann ist für sie wie auch für jeden anderen, der sich dann gegen Gott wendet, jeglicher Widerstand unmöglich. Dann wird es sich zeigen, wer der wahre Herr dieser Erde ist und wer es zu Unrecht von sich behauptet.
Auch wenn es Gottes Absicht ist, mit seinem Messias die Menschen aus der Hand des Antchristen zu erretten, gerichtet im Sinne von Vernichten wird allerdings auch der, der sich nicht retten läßt.
Zu diesem Personenkreis gehören in erster Linie diejenigen Erdbewohner, die lt. Offenbarung 19, 20 "das (Mal-) Zeichen des (Namens des) Tieres angenommen und das (Greuel-) Bild des Tieres angebetet hatten" (eingefügter Klammertext vom Schreiber dieser Internetseite):
"Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch." (Offenbarung 19, 20-21; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Unter dem Zorn Gottes verbleibt also nur derjenige allein, der bis zuletzt trotz aller vorweggegangener Mahn- und Umkehrrufe Gottes Feind bleibt.
Das ist es also, wenn im Alten Testament in Micha 5, 8-14 von "Gottes Zorn der Vergeltung" gesprochen wird und wenn in Psalm 96, 13 geschrieben steht:
"denn er (der Gott Israels) kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit." (Psalm 96, 13; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Über den Messias Israels steht bei Jesaja 11, 1-5 folgendes geschrieben:

Jesaja 11, 1-5
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist
des Rates und der Stärke
, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.

3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören,
4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden
im Lande
, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.

5 Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Ähnliches zur Wiederkunft unseres Herrn Jesus finden wir in 2. Thessalonicher 2, 7-8. Und mit dem "Bösen" in Vers 8 ist der Antichrist, das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 gemeint:

2. Thessalonicher 2, 7-8
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,
8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

"Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit", so wie in Offenbarung 19, 11 beschrieben, wird also sowohl dem Gott Israels als auch seinem Messias gleichermaßen zugesprochen.

Wenn also die Redewendung "Richten in Gerechtigkeit" lt. Offenbarung 19, 11 nur auf der Grundlage des hebräischen Begriffs für "Richten" zu verstehen ist, dann müssen wir in Erfahrung bringen, was damals in Israel "Richten" bedeutete:
Nach Dr. Bräumer bedeutete "Richten" im Hebräischen nicht nur Richten im Sinne von "Recht sprechen", sondern gleichfalls Richten im Sinne von "dem hilflosen Gerechten zu seinem Recht verhelfen". Nur so ist es zu verstehen, daß dem "Richten" die Begriffe "Kampf" bzw. "Streiten" hinzugefügt wurden. Dies soll aber lediglich ein Ausdruck für das "rechtschaffende göttliche Handeln" darstellen.
Der wiederkommende Jesus Christus verschafft also mit seinem "Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit" so wie in Offenbarung 19, 11 beschrieben lediglich Gottes Gerechtigkeit Raum, um das göttliche Heil für sein Volk verwirklichen zu können.

"Christus kommt nicht wieder auf diese Welt als der Rächer und Vernichter. Er kommt als der, der er ist und er immer war, als der Retter."
(Zitat von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10)
Und es ist seine Liebe, die Gott bewegt, uns Menschen, die wir ohne ihn und seine Hilfe verloren wären, einen Retter zu schicken. Amen!

Gottes Liebe in Aktion

An dieser Stelle möchte der Verfasser dieser Homepage eine Rundfunkansprache aus dem Evangeliumsrundfunk zitieren. Es spricht Udo Vach, der Programmdirektor des ERF das Wort zum Tag vom 12.06.2006 zu folgendem Bibeltext:

1. Johannes 4, 15
15 Wer nun bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.

"Zu einem Fabrikneubau soll der Grundstein gelegt werden, erzählt der Dichter August Winning. Der Stein liegt bereits, aber weder Baumeister noch Polier noch Bauherr finden in ihrer Verlegenheit ein Wort. Da tritt ein Maurer hervor, ein eigensinniger Kerl, den sie den Gluhen nennen. Er fasst links und recht nach den Händen der Kollegen, indem er sagt: „Wir schließen den Kreis.“ Und dann spricht er:


„Die wir hier im Kreis verbunden stehen
und den ersten Stein im Grunde sehen,
bitten wir nach unsers Handwerks Weise:
Gott beschütze Leitern und Gerüst,
dass, wenn einst der Bau vollendet ist,
keiner fehle, der hier steht, im Kreise.“

Dann geht die Arbeit los. Der Gluhen hat einen um zwölf Jahre älteren Bruder Christian an der Baustelle, der trinkt. Niemand hätte Christian eingestellt, wenn nicht der Gluhen mit seiner wertvollen Arbeitskraft mitgekommen wäre.

Schließlich geht die Arbeit am Bau dem Ende entgegen. Während eines Schneetreibens findet man den Christian betrunken im Keller. Der Baumeister macht kurzen Prozess: „Sie sind entlassen.“ Der Gluhen demütigt sich zu einem Bittgang zum Baumeister. Aber es bleibt bei der Entlassung von seinem Bruder Christian.

Am selben Tage macht der Baumeister seinen Kontrollgang. Schließlich bleibt er eine Leiter unter dem Gluhen stehen. Als der Gluhen ihn dort stehen sieht, weiten sich vor Schreck seine Augen. Er sieht, dass der Baumeister, wenn er noch zwei Schritte weitergeht, in die Tiefe fällt. Es schießt ihm durchs Herz: „Soll er!“ Doch dann schreit er schon: „Halt!“ Jedoch zu spät. Der Baumeister ist schon im Stürzen, kann sich gerade noch mit einer Hand an einem Ziegelvorsprung halten, gewiss nur für Sekunden. Blitzschnell ist der Gluhen herunter. Ohne Sicherung steht er über der Tiefe und reißt mit übermenschlicher Kraftanstrengung den Mann in die Höhe. Der kann nur noch sagen: „Ich habe Ihnen viel zu danken und werde es Ihnen nicht vergessen. Vom Christian brauchen wir nicht zu sprechen. Er bleibt bei uns. – Er gehört auch zum Kreise.“

Diese Geschichte veranschaulicht meines Erachtens im übertragenen Sinn sehr schön die Liebe Gottes zu uns Menschen – obwohl in der Geschichte kein Wort von Gott fällt. Aber hier setzt sich einer, nämlich der Gluhen, ein für andere. Zum einen setzt er sich ein für seinen Bruder Christian und dann auch für den Baumeister. Das ist Liebe in Aktion. Nichts anderes hat im übertragenen Sinn Gott für uns getan.

Allerdings muss ich darauf erst einmal kommen. Ich muss entdecken, dass Gott, „wie der Gluhen nach dem Baumeister griff“, so nach mir gegriffen hat, nach mir, der ich am Abgrund hing. Anders gesagt, der ich ohne Gott leben wollte. Ich muss vor allem entdecken, dass Gott durch Jesus Christus in die Tiefe zu mir heruntergekommen ist. So wie es der Johannes seinen Mitchristen geschrieben hat: „Wer bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat“ (1. Johannes 4,15-16).

Diese Liebe Gottes zu uns Menschen ist zunächst ganz einseitig. Gott fragt nicht, wer ich bin. Er interessiert sich nicht für meine Vergangenheit.

Dem Christian wird von seinem Bruder geholfen, ohne dass er einen Beitrag von seiner Seite leistet, und auch dem Baumeister wird von dem Gluhen geholfen, obwohl er kurz zuvor diesen ganz schwer verärgert hat.

So hat auch im übertragenen Sinn Gott seine Aktion der Liebe gestartet, nur damit wir auch in den Kreis kommen, in seinen Kreis.

Wenn ich mich von Gott so einseitig lieben lasse und mich dann ganz offen zu seinem Sohn Jesus Christus bekenne, dann bleibe ich in Gott und er bleibt in mir, schreibt Johannes. Dann bin ich verbunden mit Gott, im Kreis seiner Liebe, und dann fehle ich nicht, wenn Gott eines Tages sein Bauwerk vollendet."


Der Schreiber dieses Texetes, der als eifriger Hörer des ERF durch diese Worte von Pastor Udo Vach sehr berührt worden war, da er selbst einige Jahre im Baufach beruflich tätig war, sieht in dieser Geschichte des Dichters August Winning die unverdiente, nie zu spät kommende Gnade Gottes, der uns in seinem Sohn Jesus Christus in seiner ganzen Liebe greifbar nahe gekommen ist. Er möchte uns durch ihn am Arbeitsplatz, in der Familie, also mitten in unserem Alltag begegnen, von unseren Irrwegen loskaufen und erretten. Denn er ist ein eifersüchtiger Gott. Er eifert um jeden Menschen, denn er liebt uns wie ein Vater seine Kinder liebt. Kann diese Liebe jemals aufhören?

Der gute Geist des lebendigen Gottes macht Mut

Jesus Christus wurde von der Erde aufgehoben. Er ging zurück zu seinem himmlischen Vater. Doch er hat uns nicht allein gelassen. Er schickt uns den heiligen Geist, auch gutes Geist Gottes genannt. Wir lesen dazu in Apostelgeschichte:

Apostelgeschichte 1, 7-12
6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?
7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;
8 aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
9 Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern.
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Es ist demnach gerade dieser Geist, der die Nachfolger Jesu Christi zu Zeugen werden läßt und zwar auch noch heute. Dieser gute Geist Gottes bleibt bis zur Wiederkunft des Herrn und Heilandes auf uns. Er ist es, der bewirkt, daß der Glaube lebendig bleibt.
Da wo der heilige Geist an der Arbeit ist, da ist etwas Mutmachendes zu spüren, was uns tröstet. Nicht umsonst wird der heilige Geist Gottes als der Tröster schlechthin bezeichnet. Es ist der gute Geist Gottes, der tote Beziehungen wieder zum Leben erweckt, der geknickte Menschen wieder aufrichtet und Gebrochene wieder heilt.
Ihn gegenüber steht der antichristlich Geist dieser Welt, der in der Endzeit eine letzte und riesige Blüte treibt, dann wenn der Sohn des Verderbens, der Antichrist den falschen Propheten einsetzt, um die Menschen der Erde zu verführen.

Mit Jesus Christus geistiges Wachstum und Erneuerung der Gesinnung zulassen

Der Apostel Paulus fordert uns auf,.

1. Wir sollen in der Erkenntnis des Herrn Jesus ständig wachsen.
     Das bedeutet:  Wir sollen Jesus Christus immer ähnlicher werden.
                            Wir sollen dem vorgestecken Ziel nachjagen
                            Wir sollen uns im Herrn heiligen.

2. Wir sollen uns darum vom heiligen Geist erfüllen lassen, ein geistlicher Christ werden.

3. Wir dürfen dabei ganz und gar Kind Gottes sein und zu unserem himmlischen Vater kommen.

4. Das "Wort Gottes", Christus selbst wird uns dabei helfen. Er spricht noch heute über die Bibel zu uns.
    Das bedeutet:  Wir sollen mit Jesus beständig im Gebet verbunden bleiben und dabei nicht nachlassen.
                           Wir sollen auf den heiligen Geist achten, unseren Tröster, der Jesus Christus vertritt.
                           Wir sollen regelmäßig die Bibel lesen.
                           Wir sollen uns mit den anderen Brüden und Schwestern des Herr verbunden wissen.
                           Wir sollen mit den anderen Brüden und Schwestern Gemeinschaft im Herrn haben.
                           Wir dürfen voller Freude die Wiederkunft des Herrn erwarten.

Die sieben Kennzeichen eines geistlichen Christen nach Heil und Heilung (15), Geistliches Wachstum - Teil 2 mit Heino Welscher, gesendet im ERF-Radio am 02.11.2006:

der geistliche bzw. erwachsene Christ
der fleischliche bzw. noch unerwachsene Christ
- der erwachsene Christ ist erfüllt von Jesus Christus, den er bald zu sehen hofft und auf den er wartet
- der noch unerwachsene Christ ist nicht immer allein von Jesus Christus erfüllt und sympatisiert darum parallel mit der Welt, er bezieht ihn nicht in alle Bereiche seines Lebens mit ein, und er lebt nicht in der Erwartung seiner Erscheinung
- der erwachsene Christ ist nicht mehr von Sonderlehren beeinflußbar
- der noch unerwachsene Christ ist noch von Sonderlehren beeinflußbar 
- der erwachsene Christ kann, auch wenn er ab und zu etwas Zeit dazu braucht, schließlich die Geister voneinander unterscheiden
- der noch unerwachsene Christ kann die Geister nicht sicher unterscheiden und wird von ihnen hin und her geworfen 
- der erwachsene Christ lebt nicht mehr gesetzlich und zählt deshalb zu den Glaubensstarken,
d.h. er orietiert sich nicht mehr hauptsächlich am Gesetz Gottes, sondern an der Liebe Jesu Christi bzw. an der heilbringenden Gnade des himmlischen Vaters,
er beherzigt damit Matthäus 17, 5:
"Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!"
- der fleischliche bzw. noch unerwachsene Christ lebt vorwiegend gesetzlich und zählt deshalb zu den Glaubensschwachen,
d.h. er orietiert sich hauptsächlich am Gesetz und dessen Einhaltung, und nicht an der Liebe Jesu Christi bzw. an der heilbringenden Gnade des himmlischen Vaters
- der erwachsene Christ hat eine gute Kenntnis des Herrn
- der noch unerwachsene Christ hat nur eine lückenhafte Kenntnis des Herrn
- der erwachsene Christ hat sein Fleisch gekreuzigt,
d.h. er legt größten Wert auf  Jesus Christus und kann ohne ihn nichts tun
- der noch unerwachsene Christ hat sein Fleisch noch nicht vollständig gekreuzigt,
d.h. er legt mehr Wert auf die Geistesgaben und seine eigenen Fähigkeiten als auf Jesus Christus selbst
- der erwachsene Christ hat eine in Jesus Christus erneuerte Gesinnung,
d.h. er lebt im Einklang mit dem heiligen Geist und trennt ihn nicht von der Schrift (gemeit ist hier das Wort Gottes in der Bibel)
- der noch unerwachsene Christ hat noch keine in Jesus Christus vollständig erneuerte Gesinnung,
d.h. er lebt nicht immer im Einklang mit dem heiligen Geist, manchmal betrübt er ihn auch und trennt ihn sogar von der Schrift 

Jesus legt überhaupt keinen Wert auf unseren Dienst, es sei denn, wir lieben ihn wirklich mehr, als alles andere. Nur der geistliche Christ kann diese Anforderung Jesu bestehen. Er allein ist in den Augen Jesu geeignet zum leitenden Dienst im Herrn an den Menschen. Um dies hervorzuheben, fragt Jesus in Johannes 21, 13-15 Simon Petrus gleich dreimal dasgleiche. Ihm ist es offensichtlich äußerst wichtig, daß bei einer sehr verantwortungsvollen Aufgabe wie dem Hirtenamt eine brennende Liebe zu ihm alles Tun bestimmt.
Wissen wir doch, daß Jesus in seinem Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Laodizea diese Gemeinde, die sich selbst als "reich" bezeichnet, als "weder kalt noch warm" beschreibt. Er sagt von ihr, daß sie "elend und jämmerlich, arm, blind und bloß" ist, eben darum, weil diese Gemeinde primär nicht mehr von der brennenden Liebe zum Gekreuzigten regiert wird. (vgl. Offenbarung 3, 15-17)
Jeder Christ, der sich zu einem Hirtenamt bzw. in die christliche Leiterschaft hingezogen bzw. berufen fühlt, sollte sich deshalb zuerst mit dieser sehr wichtigen Fragestellung des Herrn konfrontieren. Er soll sich gemäß Johannes 21, 13-15 selbst hinterfragen, denn dieses Bibelwort bezog sich zwar speziell auf Simon Petrus, besitzt aber Allgemeingültigigkeit bis in die Gegenwart. Erst dann sind die Fragen nach dem Auftrag und der Botschaft relevant:


Johannes 21, 13-15
15 Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: (Erst wenn das wirklich so ist, dann) Weide meine Lämmer!
16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: (Erst wenn das wirklich so ist, dann) Weide meine Schafe!
17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: (Erst wenn das wirklich so ist, dann) Weide meine Schafe!
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Im Himmel entbrennt ein Kampf ...

Nach Offenbarung 12, 7 wird in der letzten Zeit, dann, wenn der Brautvater damit beginnt den himmlischen Thronsaal zu schmücken und das Hochzeitsfest seines lieben Sohnes vorzubereiten der Verkläger der Braut Christi auis der unmittelbaren Nähe Gottes aus dem Himmel auf die Erde herabgetürzt. Es entbrennt ein siegreicher Kampf, den der Engel Michael mit dem Teufel und seinen abgefallenen Engeln führt. Denn Bald wird das himmlische Hochzeitsmahl stattfinden:

Offenbarung 12, 7-12
7 Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel,
8 und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel.
9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das
Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod.
12 Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)



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