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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

Analytische Gegenüberstellung diametraler, endzeitlicher Kräfte


Inhaltsverzeichnis dieser Seite

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Der wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, ist "Das Wort Gottes" vertraut


Offenbarung 19, 13-14
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Im Orient wurde jedem Namen eine sehr große Bedeutung beigemessen. Der Name gab immer einen verbindlichen und aussagekräftigen Hinweis auf des Wesen des Trägers ab, so auch bei der Namensgebung des Messias.
"Das Wort Gottes" ist in seiner doppelten Bedeutung nicht jedermann geläufig. Es stellt aber in vielerlei Hinsicht Dinge richtig. Außerdem steht es wie eben gelesen für den Namen aller Namen, für Jesus Christus selbst. In ihm erhalten wir eine wirklich lebendige und unverkrampfte Beziehung zum Vater im Himmel. Der Sohn des lebendigen Gottes garantiert uns sogar persönlich mit seinem Namen die Wahrheit seines Wortes und die Erfüllung aller biblischen Verheißungen. Wir dürfen und sollen, wenn wir ihn lieben, der Bibel und dem darin abgedruckten Wort, das vom lebendigen Gott selbst eingegeben wurde (vgl. 2. Timotheus 3, 16), vertrauen. Dies ist auch der Wunsch dessen, der es ausgesprochen hat.


Wer bist du? Wenn man mich fragt, was kann ich sagen? (Lukas 7, 18-19)

Gott sprach zu Mose, als er sich ihm im brennenden Dornbusch zu erkennen gab, seinen Namen aus, der da lautet: JHWH, ausgeschrieben Jahwe (vgl. 2. Mose 3, 13-15)

Wer Jesu Sprache mit dem Herzen verstanden hat, der erkennt fröhlich, was der lebendige Gott selbst über seinen Namen gesagt hat, nämlich:
»Ich bin derjenige, der immer für dich da ist.«
So schlicht und einfach, aber zugleich wunderbar interpretiert der katholische Pater Franz Edlinger sinngemäß den Namen des lebendigen Gottes Jahwe.
Und der Verfasser dieser Homepage ergänzt diese Interpretation folgendermaßen:
Da wir in der Bibel lesen:
"... Ich werde sein, der ich sein werde. ...
So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR (Im Hebräischen steht hier ursprünglich der Gottesname JHWH) ...
Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht." (2. Mose 3, 13-15)
erkennen wir, was der lebendige Gott selbst über seinen Namen gesagt hat. Denn er stellt sich in 2. Mose 3, 13 auch als der ewige Gott vor. So kann man 2. Mose 3, 13 auch folgendermaßen interpredieren: »Ich bin, der ich war und der ich für immer bin. Mein Wesen ändert sich nicht. «

So, auch in dieser ähnlichen Art und Weise, mit Ewigkeitsbezug lesen wir die prophetischen Worte an seine elf Jünger, die Jesu neben seinem Missionsbefehl von sich selbst gesprochen hat im letzten Vers des Mätthäus-Evangeliums:
"... siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
(Matthäus 28, 20)

Wer ist also der Gott, der bei uns ist bis an der Welt Ende, derjenige Gott der also immer für uns da ist?
Wer er war und wer er ist und auch das, was er für immer sein wird, dies können wir doch an seinem Wort der Bibel erkennen. So versteht es der Verfasser dieser Homepage als einen Wunsch und zugleich Aufruf Gottes, ihn durch sein zu uns Menschen gesprochenes Wort kennenzulernen. Dort in der Bibel stellt er sich also ausführlich vor, dort in der Heiligen Schrift können wir sein Reden zu uns auch heute noch vernehmen. Dort im Wort Gottes, also im Lehrbuch Gottes an seine Menschen, welches ja eine Art von Gebrauchsanweisung für ein gelingendes Leben darstellt, dort allein kann man fündig werden, wenn man ihn, den Gott Israels, näher kennenlernen möchte.

Wer ist Gott, und was meint er also mit seinem "... Ich werde sein, der ich sein werde. ..."?
Was lesen wir in der Bibel über den lebendigen Gott, was spricht er dort zu uns Menschen?
»Das Bild, das sich Menschen von mir gemacht haben, ist anders, als du denkst. Denn es wurde vielfach durch solche Menschen verunstaltet, die mich nicht kennen.
Ich bin dein Gott. Ich kenne dich ganz genau. Du kannst jederzeit mit mir rechnen. Ich bin derjenige, der dich auffängt, wenn du fällst. Ich meine es gut mit dir und gebe dir Hoffnung und Zukunft. Egal wo du dich aufhältst, ich bin bei dir.
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. Freue dich über mich; ich werde dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst.
Wenn du mich rufst, höre ich dich und rette dich aus jeder Not. Denn ich bin immer dein Vater gewesen und werde immer dein Vater sein. Ich will dich mit meiner Vaterliebe beschenken, und nichts kann dich von meiner Liebe trennen.«
(in Anlehnung an "Der Liebesbrief des Vaters", entnommen, zusammengefaßt und interprädiert aus www.gottkennen.jesus.net mit den Bibelstellen aus Johannes 8, 41-44; Jeremia 29, 11; Psalm 139, 1; Jeremia 39, 18; Jeremia 32, 40; Psalm 37, 4; Psalm 34, 18; Epheser 3, 14-15; 1. Johannes 3, 1 und Römer 8, 38-39)

Könnte uns der lebendige Gott jemals verlassen? Wir meinen es nur, weil wir sein Wesen nicht richtig verstanden haben.
In 2. Mose 3, 13-15 erklärt der lebendige Gott Israels selbst sehr schön sein Wesen. Das Zeitwort "sein"  wird dort von Vielen als "Mit-Sein mit seinem Volk und seiner Schöpfung" gedeutet.
Die ursprüngliche Form des hebräischen Gottesnamens sprechen Christen übrigens heute noch in seiner Kurzform aus, indem sie ihn loben und preisen, Hallelu-jah (Preist Jahwe) ausrufen. Sie kann sonst nur noch aus alten griechischen Texten erschlossen werden.

Jesus Christus lehrte seine Jünger, daß sie zu ihrem Gott kindliches Vertrauen fassen sollten. Er bot darum allen an, auf ihn und sein Sohn-Verhältnis zu seinem himmlischen Vater zu schauen. Er lobte solche besonders, die Gott wie ein Kind vertrauten. Als die Menschen ihn noch immer nicht recht verstehen wollten, drängte er sie sogar, folgendes zu beherzigen und sprach dabei im Stil seiner Zeitgenossen. Die Juden der damaligen Zeit sprachen den Namen ihres Gottes aus Ehrfurcht vor seiner Macht und Größe nicht aus. Jesus trug dem Rechenschaft, indem er in seinen Formulierungen das Passiv verwendete. In dieser für die damalige Zeit im Orient verständlichen Sprache konnten seine Zuhörer das Wesen Gottes erfahren und verstehen:
1. "Bittet, so wird euch Gott geben."
2. "Suchet, so werdet ihr Gott finden." ... Denn in mir habt ihr bereits Zugang zu meinem Vater gefunden. Mein Vater ist dann auch euer Vater, und ihr seid seine geliebten Kinder geworden
3. "Klopfet an, so wird euch von Gott aufgetan." ... Denn er freut sich sehr darüber, wenn ihn jemand (be)sucht und bei ihm sein möchte und mit ihm der ganze Himmel.
(Lukas 11, 9-13 von Franz Karl Edlinger, Zisterzienserpater des Stiftes Heiligenkreuz verständlicher interprädiert)

Wenn wir die ganze Fülle des selbst gegebenen Namens Jesu "das Wort Gottes" aus Offenbarung 19, 13-14 verstehen wollen, sollten wir die weiter unten folgende tabellarische Übersicht zur heiligen Dreieinigkeit Gottes und das dort Zusammengefaßte beherzigen und wissen, daß wir uns mitten in einem Spannungsfeld zwischen dem kommenden Reich Gottes und einem vorgeschobenen Reich des weiter erstarkenden Verführers dieser Erde bewegen.


Tabellarische Gegenüberstellung diametraler, endzeitlicher Kräfte

Wie wir gleich sehen werden, kann der heilige Geist Gottes, der uns vom Himmel geschickte Tröster, als etwas Mutmachendes entdeckt werden. Es lohnt sich demnach, ohne dabei ängstlich zu werden, die heilige Dreieinigkeit Gottes mit seinem Gegenstück bzw. Diametral gegenüberzustellen. So gewinnt man ein sehr umfassendes Bild vom endzeitlichen Machtkampf des bereits auf verlorenen Posten stehenden Widersachers des lebendigen Gottes, der in dieser Zeit die Menschen global in einer nie zuvor dagewesenen Art und Weise für einen Gegenschlag zum himmlischen Heilsplan zu mobilisieren und mitzureißen versucht.
Jeder, der Zweifel hat, kann den lebendigen Gott oder seinen Sohn Jesus Christus nach einer Antwort fragen, und er wird eine Antwort bekommen. So tat es auch Johannes der Täufer (vgl. Matthäus 11, 2-6 und Lukas 7, 18-23).
Der Verfasser dieser Homepage hat dies für sich selbst auch getan und in diesem Zusammenhang die göttliche Trinität (gemeint ist die Dreieinigkeit Gottes: Dazu gehören Gott, der Vater; Jesus Christus, der Sohn und der Heilige Geist Gottes) mit der widergöttlichen (gemeint ist die widergöttliche bzw. satanische Dreieinigkeit: Dazu gehören Satan bzw. der Teufel; das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" und das von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres ausübt) tabellarisch zum Vergleich gegenübergestellt:


Der Schöpfer bewahrt und vergrößert die Brautgemeinde Der Widersacher und seine Gegenstrategie
der lebendige Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs
(sein hebräischer Gottesname: JHWH, ausgeschrieben Jahwe)
der Teufel, der rote Drache
- auf Hebräisch  „El“, bedeutet Mächtiger oder Starker,
auf Griechisch „Theos", wörtlich ein Platzierer, ein Unterordner
- auf Hebräisch-Aramäisch  „Satan“: das bedeutet soviel wie Widersacher oder Gegner, bedeutet aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen",
- auf Griechisch "Diàbolos": dies bedeutet Verleumder, Durcheinanderwerfer, Verwirrer,
er ist der Vater der Lüge, der Versucher und Verkläger, er wird im Alten Testament auch als Verderber, Bedränger oder Verwüster bezeichnet
- Für das Wort "Satan" gibt es im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
- Der Teufel ist keineswegs ein Geschöpf mit Hörnern, einem Schwanz und gespaltenem Pferdefuß, wie ihn die griechische Mythologie wiedergibt und wie er im Mittelalter dargestellt wurde.
Das biblische Bild Satans wird in Hesekiel 28, 11-19 anhand des Königs von Tyrus beschrieben, der ein Bild auf Satan ist und in seiner Vollkommenheit, seiner vollkommenen Schönheit und seinem Glanz alles bisher Dagewesene übertrifft und ein Bild der Genialität und Vollkommenheit und überaus großen Weisheit darstellt.
Satan war eines der vollkommenen Geschöpfe Gottes, die im Garten Eden wandeln durften. Der König von Tyrus in Hesekiel 28, 11-19, der wie gesagt den Teufel verkörpert, war sogar eine der Kronen in Gottes Engelwelt, ein mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub (vgl. Hesekiel 28, 14), weit mehr als ein Mensch. Er hat Zugang zur Gegenwart Gottes (vgl. auch bei Hiob 1, 6-12), wird aber schließlich von Gottes heiligem Berg verstoßen werden (vgl. Hesekiel 28, 14-16). Alle, die ihn kennen unter den Völkern, entsetzen sich über ihn (Vers 19).
Denn in ihm wohnt keine Gerechtigkeit.
Der Stolz über seine Vollkommenheit, seine vollkommene Schönheit und seinen Glanz ist übrigens die Ursache der Versündigung Satans und seines Abfalles vom lebendigen Gott.
- Der HERR, sein hebräischer Name ist JHWH, ausgeschrieben Jahwe und bedeutet:
"... Ich werde sein, der ich sein werde. ...

So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR (Im Hebräischen steht hier ursprünglich der Gottesname JHWH) ...
Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht." (vgl. 2. Mose 3, 13-15),
- In 2. Mose 3, 13 stellt sich der Gott Israels als der unvergängliche und ewige Gott vor.
- 2. Mose 3, 13 wurde von Pater Franz Edlinger sinngemäß folgendermaßen verständlicher interprädiert:
"Gott möchte unmißverständlich, daß man ihn bei seinem den Israeliten kundgetanen Namen anrufen soll, der da bedeutet: Ich bin derjenige, der immer für dich da ist."

Dr. Martin Luther definierte Gottes hebräischen Namen JHWH folgendermaßen:
"Ein »Gott« heißt etwas, von dem man alles Gute erhoffen und zu dem man in allen Nöten seine Zuflucht nehmen soll. Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott."
- er macht den Namen Gottes unkenntlich, indem er in vielen Menschen eine angstbetonte Gottesbeziehung bewirkt, die über viele Generationen weitervererbt wird
- er herrscht uneingeschränkt über Himmel und Erde - er wird nach entbranntem Kampf im Himmel mit seinen Anhängern, zuerst Engel, nun Dämonen bzw. unreine Geister gestürzt und auf die Erde verbannt
- er ist der "Fürst des Heeres des Himmels" bzw. der Herr über das Heer des Himmels (vgl. Daniel 8, 8-12; 1. Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18) und "der Fürst über das Heer des HERRN", und damit gemeint ist der Gott, der Herr Israels (denn mit dem bildhaft formulierten hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel) - er ist der Fürst der irdischen Welt.
Er übt auf der Erde große Macht aus, denn ihm ist lt. Hebräer 2, 14-15 die "Gewalt über den Tod" gegeben.
Er wird mit der Bevollmächtigung des Antichristen zur "Zeit des Endes" dem Land Israel seine letzte Fremdherrschaft aufzwingen und es sogar wagen, die Stelle des Gottes Israels einzunehmen (vgl. Daniel 8, 25).
In diesem Sinne wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes", weil ihm der Teufel nach Offenbarung 13, 2 "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt", erheben. Der eigentliche Antichrist wird sich damit sogar unverfrorenerweise an die Stelle Gottes stellen und vorgeben, er selbst sei "der Fürst über das Heer des HERRN", und damit gemeint ist der Gott Israels  bzw. sein Messias (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4). 
- er herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit - ihm verbleibt nur noch kurze Zeit bis er für 1000 Jahre gebunden wird
- sein unumstößlicher Thron steht im Himmel - er ist ein mächtiges Tier und besitzt großen Einfluß, seine Macht ist aber gebrochen
er wurde aus dem Himmel auf die Erde gestürzt und mit ihm alle Engel, die ihm dienen, sie wurden zu Dämonen und unreinen Geistern
- er herrscht über den ersten und den zweiten Tod, den er in seinem lieben Sohn, der Mensch geworden ward, ein für allemal bezwungen hat,
der erste Tod ist der Tod des Fleisches, die Weiche zum ewigen Leben,
der zweite Tod aber ist ewiges Unleben, ewiges Getrenntsein von Gott, die Hölle, der feurige Pfuhl, der feurige See, der mit Schwefel brennt,

Wer in seinem Leben auf Jesus Christus und die Gnade Gottes vertraut hat, sieht zwar den ersten Tod des Fleisches, an dem hat aber der zweite Tod keine Macht
- er herrscht weder über den ersten noch über den zweiten Tod, den der Tod und sein Reich muß auf das Geheiß Gottes die Gestorbenen wieder freigeben
- Er ist der für das menschliche Auge verborgene Schöpfer des Himmels und der Erde, aller Lebewesen und des Menschen.
Er liebt seine Schöpfung.
Er regiert im Himmel und auf Erden und leuchtet am deutlichsten im Reden und Handeln seines lieben Sohnes Jesus Christus für alle Menschen sichtbar auf. (vgl. Hebräer 1, 1-4)
Ihm, seinem Sohn Jesus Christus, hat er alles Gericht übertragen, und dieser ist es auch, der der "Fürst aller Fürsten" ist (vgl. Daniel 8, 25)
- Er ist der für das menschliche Auge verborgene Zerstörer der Schöpfung des lebendigen Gottes.
Sein Machtbereich beschränkt sich auf die Erde. Darum wird er auch der "Fürst dieser Welt" genannt.
Er ist, wenn auch ein Geisteswesen, nur ein Teil der Schöpfung Gottes und versucht sich über sie und damit über den wahren Schöpfer zu stellen, denn er beabsichtigt, die Schöpfung Gottes zu verderben, da er sie haßt.
Sein wahrer Charakter wird am deutlichsten im Handeln des Sohnes des Verderbens, des Antichristen, sichtbar.
Ihm, dem Verderber und Bedränger der Menschheit wird er zur "Zeit des Endes" nach Offenbarung 13, 2 "seine Kraft und seinen Thron und große Macht" gegeben.
- er ist der Bewahrer der Schöpfung und hat versprochen, daß diese Erde bestehen bleibt, aber er reinigt sie und macht einmal alles neu - er ist ein Zerstörer der Schöpfung Gottes, weil er den heiligen Zorn Gottes über sie bringen möchte
- er ist der Versorger und versorgt uns mit allem Notwendigen, ja er gibt von allem die Fülle,
wir sollen ihn sorgar hierin prüfen! (vgl. Maleachi 3, 10-11)
- durch sein Wirken gibt es Hunger, Kriege und Elend auf der Erde
- im lebendigen Gott kommt unser sonst unruhiges Herz auf der Sinnsuche bzw. auf der Suche nach dem Seelenfrieden zur Ruhe,
der Kirchenlehrer Augustinus formulierte dies folgendermaßen:
"Unser Herz ist unruhig, bis es ruht in Dir, oh Gott, denn Du hast uns auf Dich hin geschaffen."
- durch ihn finden die Menschen keinen Frieden,
unruhig ziehen sie entfremdet von Gott, sich selbst und den Menschen auf der ständigen Jagd nach ihrem auf ihre Lebenszeit begrenzten Glück umher und finden doch keine Ruhe für ihr Herz,
eine Versöhnung und ein erfülltes Leben bleiben aus,
diese Unversönlichkeit ist die Negation ihres Lebens und verwehrt ihnen den Zugang zum Vater und zur Ewigkeit
- Er sucht die Gemeinschaft mit uns Menschen, noch bevor wir beginnen, ihn zu suchen.
Er sehnt sich nach uns Menschen, bereits bevor wir uns nach ihm sehnen.
Der Gott Israels geht uns in seinem Sohn Jesus Christus nach und sucht in ihm die verlorenen Menschen dieser Welt. Durch ihn, Jesus Christus, wird sein Wesen für uns sichtbar. In ihm leuchtet sein Angesicht auf. Im Sohn Gottes können wir erkennen, wie er wirklich ist.
Wir müssen nicht ihn, unsern Gott suchen. Nein, er ist es, der uns, wo immer wir gerade sind und in welch scheinbar ausweglosen Situation wir gerade feststecken, sucht, findet und befreit (vgl. Hesekiel 34, 16). Und dies unterscheidet den Gott Israels von allen anderen heidnischen Göttern.
Um uns zu finden, wo immer wir auch sind, begleitet uns der Gott Israels in Christus Jesus sogar auf den allerschmerzlichsten Wegen, erträgt in ihm unsere allerschlimmsten Sünden und wird für sie um seines heiligen Namens und seines gehorsamen Opfers willen blind.
Er, der große Gott des Universums, litt in seinem Sohn unsere Krankheit, ertrug in ihm unsere Schmerzen nahm in ihm sogar auf sich unseren Tod (vgl. Jesaja  53, 4). Aber dieser Jesus wurde, nachdem unsere Schuld auf ihm lag, von seinem Vater vom Tode wieder auferweckt und lebt. Und weil die Strafe, auch die unsrige, auf ihm lag, haben wir in seinem Sohn auch heute Frieden mit Gott (vgl. Jesaja  53, 5).
Nun liegt es ganz allein bei uns, ob wir die uns suchende Liebe Gottes und sein Angebot zum ewigen Leben bejahen und Jesus Christus voller Dankbarkeit mit in unser Leben hineinnehmen.
Jeder, der im Hinblick auf den vom Tode auferweckten Sohn Gottes zum lebendigen Gott von dieser, seiner Liebe überwältigt "mein Vater" ruft, zu dem spricht der Gott Israels voller Freude: "Auch du bist nun mein lieber Sohn, und auch du sollst leben und jetzt für immer in meiner Nähe wohnen. Endlich hast du zu mir zurückgefunden."
"Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? ...
Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn." (Römer 8, 34-35+38-39)
- er wandelt das Gottesbild des liebenden Vaters in ein angstbesetztes um, da er von Menschenhaß erfüllt ist,
er ist ein Bedränger und Verfolger derer, die dem Herrn angehören und sucht sie zu verderben
- Der Gott Israels ist langmütig und geduldig, weil er möchte, daß die Menschen ihre Schuld bereuen.
Aus diesem Grund schickte er auch seine Propheten zu seinem Volk, und obwohl viele dieser Propheten getötet wurden, später sogar seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, den er stellvertretend zum schuldlosen Opferlamm für die Sünden aller Menschen wählte.
-er ist voller Ungeduld und drängt die Menschen zu einem ungeduldigen und gehetzten Leben, damit kein Mensch die Geduld des die Menschen liebenden Gottes Israels erkennen kann, der sein von ihm abgefallenes Volk wie ein seine Kinder zur Buße rufender Vater beständig sucht
"Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben", Habakuk 2, 4
- er ist freundlich und auch persönlich einladend,
seine Freundlichkeit und Güte schaffen Vertrauen.
Diese, seine göttliche Güte ist es, die die Menschen zur Buße leitet.
"... Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?" (Römer 2, 4)
- er tut freundlich und redet klug, verhindert aber gezielt, daß die Menschen persönlich zum lebendigen Gott finden und mit ihm Gemeinschaft haben, er säht Angst durch seine Strenge, dadurch verstärken sich Unbußfertigkeit, Mißtrauen und Haß.
- er ist der Herr der rechten und anhaltenden Freude, des Lobpreißes und des Feierns, der einzig wahre Weg zur echten Lebensfreude
- er ist der Herr der Schwermut und der Schadenfreude, die in den Spott mündet,
er zündet Strohfeuer der Begeisterung an, die aber ernüchternde Wirkung besitzen und mit einem Kader enden
- er liebt Menschen nach seinem Herzen, denn er sieht nicht wie die Menschen, die nur sehen, was vor Augen ist, sondern er sieht das Herz an (vgl. Apostelgeschichte 13, 22; 1. Samuel 16, 7),
er sieht darum die Person nicht an und läßt sich nicht bestechen, sondern er liebt Menschen mit rechtschaffenem Herzen,
darum spricht Gott der Herr wie Nathan zu David in 1. Chronik 17, 2:
"... Alles, was in deinem Herzen ist, das tu; denn Gott ist mit dir."
- er haßt Menschen, die nach dem Herzen Gottes sind, der Teufel schaut gleichwohl auf das Herz der Menschen, aber nur, um es zu verderben, denn er möchte nicht, das Menschen zu Menschen nach dem Herzen Gottes werden und nach ihrem Herzen handeln
- er segnet, die ihn lieben  (vgl. 5. Mose 28, 8) - er verspricht Reichtum und Macht denen, die ihn anbeten
- Gott ist ein Geber, weil er mit den Menschen Gemeinschaft sucht, obwohl sie ungehorsam waren:
Gott gab, nachdem er den Mensch erschuf, ihm das Paradies und eine Gefährtin
Gott gab den Menschen die Herrschaft über die ganze Erde,
Gott gab Abraham und seiner Frau Sara, obwohl sie wegen ihres hohen Alters nicht mehr darauf hoffen konnten, ein gemeinsames Kind und die Zusage, daß er ihren Nachkommen Isaak zu einem großen Volk machen würde,
Gott gab Jakob seinen Segen, zwei Frauen und zwölf Söhne,
Gott versorgte das Haus Jakob auch während der sieben Jahre währenden Dürre mit Getreide aus Ägypten,
Gott gab seinem unterdrückten Volk Mose, einen Führer für die Befreiung aus der Sklaverei,
Gott befreite mit seinen großen Zeichen und Wundern die Juden aus der Knechtschaft in Ägyptenland und gab ihnen seinen Schutz, Geleit und Manna in der Wüste,
Gott gab Mose das Gesetz und band sich hiermit eng an dieses Volk,
Gott gab den Juden ein eigenes Land, Israel, von dem gesagt wurde, daß in ihm Milch und Honig fließen,
Gott gab den Israeliten den gewünschten Führer, König Saul,
Gott gab den Israeliten später einen Messias, den ewigen König dieses Volkes, seinen Sohn Jesus Christus,
Gott gibt in seinem Sohn, Jesus Christus Heilung aller Gebrechen und Auferstehung der Toten,
Gott gibt durch den stellvertretenden Opfertod seines Sohnes Vergebung und Erlösung von der Sünde und des Todes,
Gott gab seinen Jüngern den heiligen Geist, einen Tröster und Beistand und später auch allen, die an ihn glauben und fügt sie so zu seiner ständig wachsenden Gemeinde zusammen,
Gott gab seinen Sohn außerdem als Heiland zur Erlösung der Menschen der ganzen Erde,
Gott gibt denen, ob Jude oder Heide, dann, wenn sie auf seinen Sohn hoffen und vertrauen, die Kindschaft des lebendigen Gottes und wird so sogar ihr Vater,
- Gott gibt seiner Gemeinde die Vollmacht, Sünde zu vergeben und damit die von seinem Sohn begonnenen Werke fortzusetzen,
Gott gab vor ca. 60 Jahren den seit ca. 2000 Jahren in der Zerstreuung lebenden Juden wieder ihr Land zurück,
Gott wird den wieder in ihr Land Heimgekehrten in der Zeit der Trübsal geben, daß sie seinen Sohn als ihren Messias erkennen und annehmen und stellt damit sein Volk  in der Zeit der Trübsal geistlich wieder her,
Gott wird den dann geistlich wiederhergestellten Israeliten einen besonderen Schutz vor dem sie verfolgenden Antichristen geben,
Gott wird den ihn Liebenden sogar während der Bedrängnis den Sieg über den Antichrist, seinen falschen Propheten und dessen lügenbehaftetes Zeichen geben, außerdem über das "Greuelbild der Verwüstung",
Gott wird in der Zeit der Bedrängnis sogar geben, daß das wahre Evangelium von einem Engel allen Menschen verkündet werden wird, selbst dann, wenn aus Angst kein Mensch mehr diesen Liebesdienst offen wagt, bzw. dazu in der Lage sein wird,
Gott gibt seinen Kindern, den Erlösten der Erde nach ihrem Tod das Paradies zurück,
Gott wird seiner seinen lieben Sohn nachfolgenden Gemeinde eine Entrückung vor der Zeit der Trübsal  geben,
Gott gibt der Gemeinde Jesu Christi einen himmlischen Bräutigam und später Anteil an seiner königlichen Regierung,
Gott gibt den Seinen nach einem Tausendjährigen Reich seines Sohnes einen neuen Himmel, eine neue Erde und das Wasser des Lebens umsonst,
Gott gibt auf diese Weise, daß er wieder selbst unter den Menschen wohnen kann
- der Teufel ist ein Räuber, weil er das Geben des lebendigen Gottes und das Suchen seiner Gemeinschaft mit ihnen verhindern will:
- Gott ist die Wahrheit - er ist nach Johannes 8, 44 der Vater der Lüge
- er ist heilig - er ist ein gefallener Engel, der sich gern als Engel des Lichts ausgibt
- Gott ist das Wort, sein Wort ist unumstößlich, unabänderlich, heilig, er läßt sich aber bitten
- er ist ein Verdreher des heiligen Wortes Gottes und wandelt es ab, auf diese Art und Weise kann man ihn aber erkennen,
bei ihm ist alles Bitten zwecklos 
- die gesamte heilige Schrift ist von Gott selbst eingegeben, sie dient zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit (vgl. 2. Timotheus 3, 14-17),
die ganze Bibel ist darum ein Werk der Federführung des heiligen Geistes Gottes und wurde nicht von einfachen Geschichtsschreibern geschrieben, auch wenn die Verfasser der darin enthaltenen einzelnen Bücher stark von ihrer jeweiligen Zeit geprägt sind und sich demnach in zeitgemäßen Bildern ausgedrückt haben,
das Wort Gottes sollte darum nur mit dem Verständnis um die Geschehnisse der jeweiligen Zeit und mit der Brille des guten Geistes Gottes gelesen werden und kann nur so in rechter Weise verstanden werden,
die allermeisten Kapitel der Heiligen Schrift haben darüber hinaus allgemeingültige und viele sogar prophetische Bedeutung
- der Widersacher Gottes fragt: sollte (das) Gott (wirklich) gesagt haben? (vgl. 1. Mose 3, 1),
er möchte nicht, daß wir die Bibel tiefgründig, mit dem Verständnis zur jeweiligen Zeit und mit der Brille des heiligen Geistes Gottes lesen und verstehen lernen, denn er, der Durcheinanderbringer verdreht und verwirrt uns immer wieder ihren wahren Sinn und macht sie zu einem unverständlichen und langweiligen Buch
- er ist ein Erbarmer, er erbarmt sich über unser Elend, das die Menschen selbst verschuldet haben - er ist erbarmungslos, hart und unerbittlich 
- Gott ist uns gnädig, Gnade aber bedeutet: Gott ist uns nahe
- er ist gnadenlos
- Gott hat große Geduld mit uns, bis wir zu ihm zurückfinden, die einen aus der Fremde und die anderen aus der Entfremdung, beides ist Sünde,
er ist aber nicht nur sehr geduldig, sondern er freut sich auch über uns,
er vertraut uns (jeder Vater vertraut seinem Kind und stärkt damit auch am allerbesten dessen Selbstvertrauen, indem er dies ihm deutlich zeigt),
er ist aber auch darüber regelrecht bestürzt, wenn wir, warum auch immer, meinen, daß Gott uns für unmündig hält, uns nichts gönnen und nichts geben würde,
der lebendige Gott würde uns dann sicher vorwerfen: wir hätten es uns doch nehmen dürfen (vgl. das im Gleichnis vom verlorenen Sohn in Lukas 15, 29-32 vom Vater zum älteren Sohn Gesagte, der aus falscher Ängstlichkeit vor seinem Vater nie eine Bitte zur Ausrichtung einer Feier auszusprechen gewagt hatte, warum eigentlich?)!
- der Teufel verführt uns, vom Vaterhaus Gottes wegzugehen oder entfremdet uns derart, daß wir in Gott nicht mehr den liebenden Vater erkennen können,
wir sollen die frohmachende Kindschaft und damit die Geborgenheit in Gott hergeben und gegen die Knechtschaft unter einem strafenden Gott eintauschen,
darin erweist sich der Satan als ein sehr geduldiger Verführer, und unter dem Kirchenlehrer Augustinus ist genau dies als Sünde definiert, die Entfremdung von Gott, von sich selbst und von den anderen Menschen
- er ist gegenwärtig (vgl. Josua 1, 5), er wird immer bei uns sein, aber es kann sich auch niemand vor ihm verbergen - wer sich auf das heilige Wort Gottes beruft, bewußt und energisch von Teufel abwendet, den lebendigen, heiligen Gott fürchtet und auf seinen Sohn Jesus Christus schaut, von demjenigen flieht er
- Gott ist die Liebe:
"Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." (vgl. 1. Johannes 4, 16)
"... So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein." (vgl. 2.Korinther 13,11)
"Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe." (vgl. 1. Johannes 4, 8),
der Kirchenlehrer Augustinus formulierte dies folgendermaßen:
"Der Herr liebe jeden Einzelnen wie sein einziges Kind."
- er ist der Zerstörer der Liebe
- Gott ist die Treue und die Beständigkeit, denn er wird in 5. Mose 32, 4 als ein "Fels" beschrieben:
"Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er."
Gott kann seine Treue nicht brechen, und genauso ist auch sein Sohn, Jesus Christus. Denn wer auf ihn blickt, sieht den Gott Israels:
"... aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Treue nicht brechen." (Psalm 89, 33),
"... sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen." (vgl. 2. Timotheus 2, 13),
"Die heilige Schrift ist das Buch von der Treue Gottes" (sinngemäß wiedergegebene Worte von Pfarrer Klaus Eickhoff aus Sierning, ehemaliger Rektor des »Werkes für Evangelisation und Gemeindeaufbau« der Evangelischen Kirche A. B. Österreich, heute Dozent der Akademie für christliche Führungskräfte)
- Er hat die Treue zum lebendigen Gott gebrochen und verführt die Menschen, ebenfalls Gott gegenüber untreu und unbeständig zu werden. 
- der Herr ist mein Hirte (vgl. Psalm 23) und geht liebevoll mit seine Herde um (vgl. Jesaja 40, 10-11)
- er ist wie ein brüllende Löwe, wie ein reißenderWolf
- bei ihm sind wir geborgen,
"Er umgibt uns, wie der Leib einer Mutter ein noch ungeborenes Kind umgibt." (sinngemäß wiedergegebene Worte von Pfarrer Klaus Eickhoff aus Sierning, ehemaliger Rektor des »Werkes für Evangelisation und Gemeindeaufbau« der Evangelischen Kirche A. B. Österreich, heute Dozent der Akademie für christliche Führungskräfte)
- in seiner Hand sind die Menschen verloren, denn er führt sie in die todesfeindliche Wüste und verführt sie, so daß sie ihre Sünden vom lebendigen Gott trennen
- Er ist gerecht.
"Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit." Psalm 11, 7
Gott ist dadurch gerecht, indem er die Sünden vergibt und gerecht macht, was verloren ist.
Dies verwirklicht er durch die Sendung seines lieben Sohnes, Jesus Christus, der selber ohne Sünde war, darum gerecht und heilig ist (vgl. Jeremia 23, 6). Auf ihn sollen wir schauen, an ihn sollen wir glauben (vgl. Römer 3, 28). Seine Barmherzigkeit wird uns zur Gerechtigkeit, denn er trägt unsere Sünden (vgl. Jesaja 53, 11).
- Er ist hinterhältig und ungerecht.
Dies verschleiert er im Kommen des Antichristen, der sich an die Stelle Jesu Christi stellt, der gerecht und treu ist und ihn seine Machtposition ausnutzend voller Lügen nachäfft. Auf den Verderber wird er die Blicke aller Menschen zu richten versuchen.
Aber dessen Unbarmherzigkeit wird allen, die ihn anhören, seinen ungeheuerlichen Lügen glauben und ihm nachfolgen, zur Ungerechtigkeit angerechnet, in solchem Maße, daß ihnen ihre Sünden nicht mehr vergeben werden können, weil sie den wahren Sohn Gottes ablehnten und seine durch den Antichrist verfolgten geringsten Brüder statt sie zu lieben, mit Füßen getreten haben.
- er hat über uns Gedanken des Friedens und nicht des Leides - er stiftet in den Menschen Unfrieden und sie müssen durch ihn unsagbar viel leiden
- er ist ein wahrer Tröster (vgl. in Jesaja 51, 12 und im Kapitel "Derjenige, der durch sein Wort wirklich tröstet und Frieden bringt, das ist der wahre Gott Israels, der lebendige Gott und Schöpfer des Himmels und der Erde und dessen Sohn, das Mensch gewordene Licht aus Israel, das die ganze Welt erleuchtet")
- er ist in Wahrheit nur ein Vertröster
- sein Zorn richtet sich ausschließlich gegen seine Feinde bzw. diejenigen, die die Seinen antasten, gegen seine geliebten Menschenkinder die Hand erheben und ihnen Böses wollen oder tun,
sein Zorn ist väterlicher Natur und hat heilsamen Charakter
- er hat große Wut auf die Kinder Gottes, er verschlingt wie ein Raubtier, was er erbeuten kann
- der mit den Gerichten Gottes, die den Pharao und ganz Ägypten trafen, vergleichbare Zorn Gottes der letzten Zeit  wird durch die Gebete der Heiligen ausgelöst
- Die große Wut des roten Drachen richtet sich gegen die dem lebendigen Gott treu Gebliebenen, die ihn allein fürchten
- er liebt die Unterschiedlichkeit und Vielfalt seiner Schöpfung, die Individualität, Unverwechelbarkeit und Einzigartigkeit eines jeden Menschen, deshalb hat er die Menschen in ihrem Aussehen, ihrer Hautfarbe und ihren Sitten und Gebräuchen unterschiedlich gemacht - er strebt mit Hilfe des von ihm erwählten Sohnes des Verderbens zum Ende hin eine globale Vereinheitlichung des Denkens, Handelns und sogar des Aussehens aller Menschen an und löst damit die Vielfalt der Nationen auf, bis sich alles mit einer einheitlichen Kennzeichung der Menschen in Freunde und Feinde des lügenbehafteten, antichristlichen Weltreiches zuspitzt
- er baut Brücken zwischen Alt und Jung, Eltern und Kindern, Groß und Klein, versöhnt, verbindet und eint trotz aller Unterschiedlichkeit in einem Geist - er spaltet und zersplittert Alt und Jung, Eltern und Kinder, Groß und Klein,
er verursacht mit Hilfe des von ihm erwählten Sohnes des Verderbens zum Ende hin ein großes Zerwürfnis zwischen den Generationen  
- ist der Brautvater, der zur fröhlichen Hochzeit seines Sohnes einlädt - er möchte aus der Hand des lebendigen Gottes möglichst alle Brautseelen entreißen, darum strebt er an, sie zu versuchen und zu verführen
- seine Kinder, bei denen er einmal wieder wohnen wird, ererben das Himmelreich - die von ihm Verführten erwartet ewige Verdammnis und Trennung von Gott
- er teilt mit seinem Sohn alle Macht und Herrlichkeit und regiert mit ihm gemeinsam - er überträgt seine ganze Macht dem ersten Tier aus dem Meer, einem Mensch, dem sogenannten dem Antichrist, der daraufhin eine Superwaffe baut, den in der Bibel beschriebenen falschen Propheten
- er überträgt seinem Sohn alles Gericht - er macht den Antichrist zum Verführer der Erde, damit Gott sie richten muß
Jesus Christus, der Sohn Gottes
(sein ursprünglicher hebräischer Name:
Jeschua HaMaschiach)
der Antichrist, der Sohn des Verderbens oder auch Bedränger genannt, das teuflische Gegenstück bzw. Zerrbild zum Sohn Gottes
- Er ist der dem jüdischen Volk versprochene Messias, der ins Fleisch gekommene Sohn und Retter des lebendigen Gottes, der von Gott Gesalbte und kommende König Israels, der in der Bibel angekündigte und lange erwartete König der zukünftigen Heilszeit.
Denn der im Judentum erwartete und von Gott gesandte Retter ist der Messias, wobei der Ausdruck "Messias" aus dem Griechischen übersetzt soviel wie "der Gesalbte (Gottes)" bedeutet (vgl. Johannes 1, 41).
- Der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Abgrund aufsteigt, wird in der Bibel nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 auch als der Fleisch gewordene "Sohn des Verderbens" oder anlehnend an Jesaja 54, 16 als "Sohn des Verderbers", des Teufels, der vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht" erhält (vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel), bezeichnet.
Anlehnend an Johannes 8, 44 kann man ihn auch als den Sohn des Vaters der Lüge bzw. wegen seines Erfolgs durch Betrug und anlehnend an 2. Thessalonicher 2, 11-12 sowie Jesaja 28,17 schlicht als die Lüge betiteln.
Die Bibel beschreibt den Antichrist zur "Zeit des Endes" aber auch als den Widerchrist oder Anti- bzw. Gegenmessias und auch als den großen Weltverführer. Denn er tritt auf mit der Macht der Verführung und vergewaltigt mit seiner Vorgehensweise die Menschen der Erde:
"Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(2. Thessalonicher 2, 11-12; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
 
Für diese den Antichrist charakterisierenden Begriffe kann auch lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose, der Gewissenlose, nach 2. Thessalonicher 2, 9-10 der Böse, lt. 2. Thessalonicher 2, 3-12 der Mensch der Bosheit, der Verderber, nach Jesaja 51, 13 der Bedränger bzw. Bedrücker oder lt. Jesaja 33, 1 Verwüster bzw. nach Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31die Verwüstung oder auch wie in Sacharja 11, 15-17 beschrieben der nichtsnutzige Hirte stehen, so wie er in der Bibel namendlich ebenso genannt wird.

- "Jesus“, auf Hebräisch "Jeschua", der einst vom Engel Gabriel an seine Mutter Maria übermittelte Vorname bedeutet  "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" aber auch "Gott ist stark",
die erste Silbe "Je-" ist vorrangig die Abkürzung des heiligen Namens Gottes JHWH, steht aber nicht nur für die Erfüllung von 2. Mose 3, 15, sondern auch für das Zukünftige bzw. für eine Verheißung,
"-schua" hat gleich dem siebenarmigen Leuchter, der Menorah (ist das stärkste jüdische Symbol für göttliche Erleuchtung), der seit der Zerstörung des zweiten Tempels nicht mehr angezündet wird, eine siebenfache Bedeutung: "hilft", "heilt", "rettet", "erlöst", "befreit", "macht glücklich" und "macht selig",
- das griechische Wort "Christos", aus dem ursprünglichen hebräischen Wort "Ha-Maschiach", wurde im Lateinischen zu "Christus" geformt (da sehr ähnlich dem Wort "chraestos", das mit mild, sanft, angenehm, ehrbar, lieblich, freundlich und gütig bedeutet und mit dem man Jesus Christus sehr gut charakterisieren konnte) und kann aus dem Griechischen mit "der Gesalbte" übersetzt werden, das Gleiche drückt auch das Wort Messias aus, ein besonderer Ehrentitel für den "Auserwählten Gottes",
- die Kombination des Vornamens "Jesus" mit seinem Titel "Christus" ergibt übrigens in Kurzform das christliche Glaubensbekenntnis „Dieser Jesus (durch den Gott rettet) ist der Messias (der Gesalbte, der Sohn Gottes), das auch von den messianischen Juden und Christen aus Jerusalem, die die hebräische Umgangssprache verwenden, mit "Jeschua HaMaschiach" ausgesprochen wird 
- der Begriff "Antichrist" bzw. Antimessias kommt aus dem neuen Testament der Bibel und bedeutet in der heutigen Zeit aus dem Griechischen übersetzt wörtlich »gegen den [von Gott] Gesalbten«
- zur Zeit der Apostel Jesu Christi wurde aber eine etwas andere griechische Sprache gesprochen, nämlich Altgriechisch. Darum muß im Zusammenhang mit der Übersetzung des Wortes "anti" korrigierend gesagt werden:
Der der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß aber ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (Wie man sieht, trifft die ursprünglichere Übersetzung aus dem Altgriechischen den Kern der Sache besser!).
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
- der "Antichrist" bzw. Antimessias wird also, indem er Jesus Christus nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche, die "in Jesus Christus sind", in Wahrheit nicht zu Jesus Christus gehören bzw. in Christus gegründet sein. Denn er gibt sich ja selbst als der von ihrem Gott den Juden versprochener Messias stellt sich selbst als der von den Israeliten erhoffte Sohn Davids dar.
Weil er sich aber stattdessen den Gesalbten Gottes kopierend über ihn stellt, d.h. sich damit göttliche Wesenheit anmaßend ihn verdrängt, wird er die Erdbewohner zum Götzendienst verführen.
So heißt es in Offenbarung 13, 12:
"... und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten ..."
Und in  Offenbarung 13, 4 steht geschrieben:
"... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ..." (Übersetzung nach der Zürcher Bibel)
- der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt damit vor, er sei der wahre Christus und Messias Israels und ihm würde das Erdreich gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er ihm zuvorkommen bzw. die Tatsache seiner geschichtlichen Erscheinung vor seinen Wagen spannen.
- sein Erscheinen wird die unmittelbar bevorstehende Ankunft bzw. Wiederkehr vom guten Hirten auf diese Erde herab signalisieren. Denn wenn unser Herr Jesus tatschlich wieder auf diese Erde zurückkehrt, werden nach Offenbarung 19, 20 er und das von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches später der Jesus Christus kopierende  falsche Prophet genannt wird, vom zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen.
D.h. weil er vom gerade zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl geworfen wird, setzt unser Herr Jesus dem Leben des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" persönlich ein Ende. Und der falsche Christus ist damit der unmittelbare Vorläufer des echten. Der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17 geht somit dem guten zeitlich gesehen unmittelbar voraus.
Aber der unechte Messias wird nicht einer der Wegbereiter des auf diese Erde zurückkehrenden echten sein. Sein in Erscheinung treten stellt lediglich eines der hervorstechendsten Endzeitzeichen negativer Art dar.
- der "Antichrist" bzw. Antimessias wird auch und hier nicht so treffend seine wahre Identität wiedergebend Widerchrist genannt oder in der Bibel nach Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als Sohn des Verderbens oder nach Jesaja 16, 3-5 Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 der nichtsnutzige Hirte bezeichnet
- der Antichrist ist so von sich eingenommen, als wäre er selbst Gott, d.h. er ist "megaloman" u. wird sich anmaßen, Jesu Platz einzunehmen, ihn zu kopieren, zu ersetzen, und damit zum Gegner und Gegenspieler des wahren Gottessohnes, aber anders als Nebukadnezar, der alttestamentarische König von Babel, wird er dem lebendigen Gott niemals die Ehre geben,
- er wird alle nicht wachsam gebliebenen Erdbewohner zu täuschen versuchen und wird sie lt. Offenbarung 13, 14 verführen.
- Jesu Name, sowohl des Erhöhten (vgl. Offenbarung 3, 14) als auch des Wiederkommenden (vgl. Offenbarung 19, 11), ist ein alttestamentlicher Gottesname (vgl. auch das in Offbarung 5, 14 zum Thron Gottes Gesagte).
Denn der Seher Johannes hörte in der Offenbarung einerseits den erhöhten Christus von sich sagen, daß er "Amen" heißt. Andererseits sah er auch in einer Vision aus dem vor ihm geöffneten Himmel Jesus Christus auf einem weißen Pferd wiederkommen, und zwar denjenigen Messias (lt. Johannes 1, 41 "der Gesalbte"), den man "Treu" und "Wahrhaftig" nannte (vgl. Offenbarung 19, 11)
Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle formulierte hierzu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10 in der 48. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 19 folgende Zusammenhänge:
"»Treu und Wahrhaftig« ist die Übersetzung des alttestamentlichen Gottesnamens »Amen«. So heißt es bei einer Anweisung zum Segen:  Wer sich segnen will im Lande, der segne sich bei dem Gott der »Wahrhaftigkeit«, dem Gott der »Treue«." (Jesaja 65, 16)
Im Hebräischen heißt der Text: ... der segne sich mit dem Gott des »Amen«. (Jesaja 65, 16)
D.h. der segne sich mit dem Namen des Gottes, der »Amen« heißt. Der Gott des  »Amens« kann auch übersetzt werden mit dem Gott der »Treue«, d.h. mit dem Gott, der »Treue« heißt. Die griechische Übersetzung des Alten Testaments Septuaginta überträgt das »Amen« mit »Wahrhaftigkeit«, mit »zuverlässig«.
Nach der jüdischen Zahlenspekulation hat das Wort »Amen« den gleichen Zahlenwert, nämlich 91, wie  »Jahwe«. Das Judentum sieht darin die Begründung, warum »Amen« einer der Gottesnamen ist. Der Gottesname »Amen« ist in der Offenbarung sowohl der Name Jesu, des Erhöhten, als auch des Wiederkommenden. Wenn der Wiederkommende »Treu und Wahrhaftig« genannt wird, ist es für Johannes, für seine Hörer und für die Leser der Offenbarung eindeutig, wer hier naht."
(Die Septuaginta gilt übrigens als die älteste durchgehende Bibelübersetzung. Ihre Grundlage bildet die hebräische Bibel, welche sie in die damalige altgriechische Alltagssprache übersetzt.)
- Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist lügenbehaftet, trügerisch und unecht. Denn er ist es nicht einmal selbst, der mit seiner eigenen Person Jesus Christus kopiert. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft nicht durch das Auftreten seiner eigenen Person vorwegnehmen wird, sondern daß stattdessen das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Er stellt somit, da der Messias Israels Jesus Christus heißt, eine Fälschung Jesu Christi dar. Er ist die Untreue in Person. Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist einer, der nicht vom Gott Israels gesandt ist, sondern obwohl er das von sich behauptet, dennoch nur in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43).
Der Seher Johannes sah den losgelassenen Antichrist auf einem weißen Pferd, und der heilige Geist Gottes offenbarte ihm die hinterhältige und kriegerische Natur dieses Reiters, aber auch, daß ihm in der letzten Zeit in der Gestalt eines Menschen große Macht gegeben wird, so daß dieser siegreich kämpfen wird und die Mächtigen der Erde bezwingt (vgl. Offenbarung 6, 1-2)
Der "Antichrist" bzw. Antimessias verkörpert auch den Höhepunkt der satanischen Nachäffung der Majestät Gottes, bzw. seines Sohnes Jesus Christus. Satan setzt sich, nachdem er durch seinen verlängerten Arm, den Antichrist, im Rahmen seiner Machtenfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben die "Starken" dieser Erde besiegt hat, sogar selbst auf den Platz Gottes des Vaters. Dies kann geschehen, indem sich das Tier bzw. der Weltherrscher die Rolle des Königs der Könige anmaßt und damit an die Stelle Christi tritt (Jesaja 14, 1+13-14).
- Jesus richtet und kämpft mit Gerechtigkeit
(Offenbarung 19, 11).
Die Redewendung "Richten in Gerechtigkeit" lt. Offenbarung 19, 11 ist nur auf der Grundlage des hebräischen Begriffs für "Richten" zu verstehen. In diesem Sinne erläuterte es Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10 in der 48. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 19.
Die Redewendung "Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit", soll nicht aussagen, daß es bei der Ankunft Jesu zu einer großen Schlacht kommen wird, in deren Verlaufe der Messias als Kämpfer, Kriegsheld und Triumphator auftretend sein Land und sein Erbe von allen Feinden reinigt und alle Israel feindlich gesinnten Völker besiegen und vernichten wird.
Auch wenn dieses Bild zur Zeit Jesu in Israel verbreitet war und die Juden glaubten, daß dies ihr Gott vor der Aufrichtung seines Reiches in Israel tun würde, soll es zu einer derartigen gigantischen Messiasschlacht nicht kommen. Denn der Kampf ist bereits entschieden, ehe er überhaupt begonnen hat. Jesu Erscheinung auf einem weißen Pferd, so wie sie Johannes in Offenbarung 19, 11 sieht, verkörpert seinen Sieg in allen Bereichen und auf allen Ebenen und läßt die auf der Erde auf ihn Wartenden in Freude und Jubeln ausbrechen.
Das Ziel Jesu ist immer die Rettung, die Verängstigten zu trösten, die Gebunden zu lösen, die Gefangenen und die Unterdrückten zu befreien. Gerichtet im Sinne von Vernichten wird allerdings der, der sich nicht retten läßt.
Unter dem Zorn Gottes verbleibt also nur derjenige allein, der bis zuletzt trotz aller vorweggegangener Mahn- und Umkehrrufe Gottes Feind bleibt.
Das ist es also, wenn im Alten Testament in Micha 5, 8-14 von "Gottes Zorn der Vergeltung" gesprochen wird und wenn in Psalm 96, 13 geschrieben steht:
"denn er (unser Gott) kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit." (Psalm 96, 13; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Der wiederkehrende Messias "... wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten." (Jesaja 11, 4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
"Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit", so wie in Offenbarung 19, 11 beschrieben, wird also sowohl dem Gott Israels als auch seinem Messias gleichermaßen zugesprochen.
Wenn also die Redewendung "Richten in Gerechtigkeit" lt. Offenbarung 19, 11 nur auf der Grundlage des hebräischen Begriffs für "Richten" zu verstehen ist, dann müssen wir in Erfahrung bringen, was damals in Israel "Richten" bedeutete:
Nach Dr. Bräumer bedeutete "Richten" im Hebräischen nicht nur Richten im Sinne von "Recht sprechen", sondern gleichfalls Richten im Sinne von "dem hilflosen Gerechten zu seinem Recht verhelfen". Nur so ist es zu verstehen, daß dem "Richten" die Begriffe "Kampf" bzw. "Streiten" hinzugefügt wurden. Dies soll aber lediglich ein Ausdruck für das "rechtschaffende göttliche Handeln" darstellen.
Der wiederkommende Jesus Christus verschafft also mit seinem "Richten und Kämpfen in Gerechtigkeit" so wie in Offenbarung 19, 11 beschrieben lediglich Gottes Gerechtigkeit Raum, um das göttliche Heil für sein Volk verwirklichen zu können.
"Christus kommt nicht wieder auf diese Welt als der Rächer und Vernichter. Er kommt als der, der er ist und er immer war, als der Retter." (Zitat von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 18.09.10)
Und es ist seine Liebe, die Gott bewegt, uns Menschen, die wir ohne ihn und seine Hilfe verloren wären, einen Retter zu schicken. Amen!
- Der "Antichrist" bzw. Antimessias richtet und kämpft ungerecht, denn er ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Gesetzlose" und stellt sich damit nicht unter das Gesetz (Gemeint ist damit das Gesetz Gottes).
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der in Offenbarung 13, 1-10 das erste Tier aus dem Meer genannt wird, bleibt bis zuletzt unsichtbar und im Hintergrund. Denn "unerwartet wird er viele verderben".
Er kämpft mit unlauteren Mitteln und arbeitet mit den Mitteln der Lüge und der Verführung. Denn nicht er selbst ist es, der auf der Weltbühne erscheinen wird, sondern wie es Offenbarung 13, 11-18 beschreibt, das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde. Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das später wegen seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und damit verbundenen falschen Prophetie und seiner nicht wirklich aus eigener Kraft, also selbst gewirkten Wunder auch der falsche Prophet genannt wird, ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt bzw. sie ihm (ver)schafft (vgl. in Offenbarung 13, 12). Dazu steht es unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").
Doch um sich im Zuge seiner Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, muß der Antichrist zuvor wie in Daniel 8, 24 beschrieben, die "Starken" vernichten, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 im Vorfeld seines Machtantritts militärisch besiegt werden.
Vermutlich durch heimlichen Diebstahl wird der Antichrist die Waffen der "Starken" an sich reißen und sie mit diesen nun plötzlich sogar militärisch überlegen geworden besiegen. Denn:
"Er wird die Starken vernichten ... , ... es wird ihm durch Betrug gelingen"
(Daniel 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).
Und dies wird zu einer Zeit geschehen, da niemand damit rechnet, dann
"Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr –, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen." (1. Thessalonicher 5, 3)
Auch wenn er die "Starken" im Vorfeld seines Sichtbarwerdens und öffentlichen Auftretens zuerst bzw. vorweg vernichtet, Ausgangspunkt des öffentlichen Wirkens des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird erst der "Sieg über die Heiligen" sein:
"Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen (damit sind nicht die im Herrn Erlösten, sondern ist Israel und zwar als Land gemeint) und sie zu überwinden; und ihm wurde (erst im Anschluß daran) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (was die weitere Machtentfaltung des Antichristen zu einer Weltmacht meint)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)
Weitere Hinweise auf denjenigen Aspekt, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu allererst das mit den "Heiligen" gemeinte Land Israel besiegen wird, finden sich darüber hinaus beispielsweise beim Propheten Daniel in Daniel 7, 21+ 25; Daniel 8, 24-25 und in Offenbarung 13, 3-4.
Durch Lügen und sein Lügen-"Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wird er viele täuschen, denn er ist es, der alle belügt und betrügt:
"Und er wird mit Ränken alle zum Abfall bringen ..." (Daniel 11, 32)
Durch in Wahrheit teilweise unechte Zeichen und Wunder wird er viele verführen, ihn sogar als Gott anzubeten:
"es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; ..." (Offenbarung 13, 14)
"Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen; ..." (Offenbarung 13, 13)
Die Macht und die Möglichkeiten, die der Antichrist besitzt, gewährleistet ihm ein spezielles Machtmittel (ein Wunder der Technik, wahrscheinlich eine Spitzentechnik, die vermutlich für die Spionage entwickelt wurde). Die Bibel umschreibt es wegen der Macht, die es demjenigen verleiht, der es besitzt, mit einem Bild in der Gestalt eines Tieres aus dem Meer.
"Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war." (Offenbarung 13, 12)

- Jesus Christus ist der Repräsentant der Wahrheit:
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
So wie sich Jesus in Johannes 14, 6 selbst "die Wahrheit" nannte, kann man den Antimessias bzw. nichtsnutzigen Hirten zur "Zeit des Endes", das satanische Gegenstück zum Christus, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).
- Jesu Wunder sind damit wahr und echt und unterstreichen seine göttliche Vollmacht, die er sogar über Geister und Dämonen besitzt. Dort wo er wirkt, muß der Tod fliehen. Und sogar die Wellen und das Meer müssen ihm gehorchen.
- Satan, der Verderber, beherrscht die Welt der Lüge, denn er wird in der Bibel lt. Johannes 8, 44 als der "Vater der Lüge" bezeichnet:
"Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; ... denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."
Die geschichtliche Erscheinung des Antichrist wird von Machttaten und in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern begleitet, denn er ist lt.  Johannes 17, 12 und 2. Thessalonicher 2, 3 der Sohn des Verderbens (deutlicher ausgedrückt der Sohn des Verderbers). Und sein Auftreten ist lt. Offenbarung 13, 14 von der Verführung gekennzeichnet. Damit ist er der Lügner.
- aus Offenbarung 13, 11-18 entnehmen wir aber, daß es das von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ist und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das diese verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt. Und das erste Tier aus dem Meer ist der sogenannte "Antichrist" bzw. Antimessias, und nicht das zweite Tier ist es, auch wenn es den Anspruch erhebt, selbst Jesus Christus zu sein.
Auch wenn der Seher Jonnes lt. Offenbarung 13, 11 in dem zweiten Tier vom Land eine Kopie vom in Offenbarung 5, 6 vorgestellten wahren geschlachteten und lebensspendenden Lamm Gottes erkennt, auch wenn dieser später von Johannes in Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, das zweite Tier vom Land nach Offenbarung 13, 11-18 stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten.
Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug und Hilfsmittel des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, mit Lügen die Menschen zu verblenden und dabei doch in der Macht Satans aufzutreten.
Denn der später in Offenbarung 19, 20 dort so genannte falsche Prophet (ver)schafft diesem nicht nur seine Macht, sondern erhält vom ersten Tier aus dem Meer zusätzlich die Erlaubnis bzw. die (Voll-)Macht, unter dessen strengen Aufsicht die Gewalt des ersten Tieres zu vertreten und große Zeichen zu tun. Und das zweite Tier sorgt ähnlich dem heiligen Geist des lebendigen Gottes dafür, daß das erste Tier aus dem Meer von den Menschen der Erde aus jedem Stamm und jedem Volk und jeder Sprache und jeder Nation einmal angebetet wird. Denn nur mit seiner Hilfe und über das Image seiner Person erfahren die Erdbewohner, das die Todeswunde an einem seiner Köpfe des ersten Tieres geheilt wurde. Ja es scheint für die Menschen der Erde festzustehen, daß der große Zeichen und Wunder wirkende falsche Prophet sogar selbst die Qelle des Lebens ist.
Dabei kann er diese Wunder, wie die Bibel in Thessalonicher 2, 9-12 eindrücklich formuliert, nicht einmal aus eigener Kraft selbst tun.
Denn es ist der "Böse" (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") selbst, der in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern auftreten wird.
Zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 bemerken wir eine Diskrepanz, die darin besteht, daß es auf den ersten Blick noch nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die lügenhaften Zeichen und Wunder wirkt. Diese Abweichung entsteht aber nur oberflächlich betrachtet, wenn man bedenkt, daß es in 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt, daß es der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") und nicht sein scheinbar Wunder wirkender und auch genau darum sogenannter falscher Prophet ist, der in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftritt und dies mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun wird (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").
Denn das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, übt zwar die ganze Macht des ersten Tieres aus, aber dem ersten Tier aus dem Meer wird dadurch n. Offenbarung 13, 2 die Gewalt gegeben. Und es wird genau hierdurch befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2-3).
Und genau durch diese beiden Umstände beten alle Erdbewohner in Wahrheit das erste und nicht das zweite Tier an und beugen eigentlich vor ihm ihre Knie und sprechen in Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier zu: "Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?"
Der sogenannte sogenannte falsche Prophet macht demnach mit seinem Erscheinen, seinen großen Worten und seinen scheinbaren Machttaten den Schwindel erst richtig perfekt. Und er ist es, durch den das Ganze in den Köpfen der Erdbewohner erst an zu leben fängt. Durch seine allen bekannte lügenbehaftete schillernde äußere Erscheinung, die lt.Offenbarung 13, 11 dem geschlachteten Lamm gleicht, beginnen die Menschen der Erde mit der Anbetung des Tieres.
- das Lamm Gottes, d.h. Jesus Christus, nimmt bei seinem Kommen alles weg, was verflucht ist. Wenn der Thron Gottes und des Lammes Jesus Christus wieder auf dieser Erde stehen werden, wird diese Stätte zum Ort des wahren Gottesdienstes werden:
"Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben."
(Offenbarung 20, 4)
"Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; ..."(Offenbarung 21, 3)
"Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen"
(Offenbarung 22, 3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

- das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", stellt mit seinem Erscheinen die ihm nachfolgenden Menschen dieser Erde über sein verführerisches Handeln unter den Fluch des Lammes Gottes. Daher wird er in Sacharja 11, 15-17 zurecht als der nichtsnutzige Hirte bezeichnet.
Sowohl die Prophetien des Propheten Daniel als auch die des Sehers Johannes für die letzte Zeit, die sich gegenseitig ergänzen, weisen eindeutig in eine ganz bestimmte Richtung, die da lautet "Götzendienst" und Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Wenn also im Neuen Testament in Matthäus 24, 15 und in Offenbarung 13, 14-15 vom sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" die Rede ist, ist damit die göttliche Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" gemeint, wobei der "Verwüster" lediglich eine andere Bezeichnung für den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist.
Die große Stadt "Babylon" wird nach der Offenbarung des Johannes im Kapitel 17 eine große Hure genannt
Die "... große Hure, die an vielen Wassern sitzt" (Offenbarung 17, 1) und "... mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; ..." (Offenbarung 17, 2) hat mit ihrer Hurerei in großem Stiel Unzucht getrieben. Denn auch all diejenigen, "... die auf Erden wohnen ...", und das sind wirklich alle Erdbewohner, "... sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei." (Offenbarung 17, 2)
Die Hauptschuld "Babylons", der große Stadt, ist also Unzucht. Unzucht bzw. "Hurerei" aber ist wiederum ein bekanntes Bild für Götzendienst.
Und weil "Babylon", die selbst eine Verführte ist, sich damit vor dem wahren Gott schuldig macht und zusätzlich auch andere verführt, und das praktiziert sie, indem sie die übrigen Menschen der ganzen Erde zum Götzendienst verleitet, muß sie, die sie selbst zur Verführerin geworden ist, die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) sein, die nun unter dem Fluch des Zornes Gottes steht. 
- Jesus Christus ist derjenige wahre Retter Gottes, der den vergänglichen Menschen ihre Angst vor dem Tod weggenommen hat:
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hebräer 2, 14-15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jesus Christus  hat den Schlüssel des Todes und der Hölle und ist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit (vgl. Offenbarung 1, 18). Er hat der totbringenden Schlange den Kopf zertreten
- das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, der in 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 auch der "Sohn des Verderbens" genannt wird, wird als derjenige widergöttliche Machthaber beschrieben, der vom Drachen (gemeint ist der Teufel) große Macht erhält. Denn ihm wurde von Satan höchstpersönlich "seine Gewalt und sein Thron und grosse Vollmacht" verliehen (vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ist mit der Gewalt aus Offenbarung 13, 2 (Formulierung der Zürcher Bibel) die Gewalt über den Tod gemeint, die in  Hebräer 2, 14-15 beschrieben wird und die Satan besitzt.
Daraus folgt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" den vergänglichen Menschen ihre Angst vor dem Tod nicht wegnehmen wird, auf gar keinen Fall. Ganz im Gegenteil. Er wird ihre in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Furcht vor dem Tod" und der Endlichkeit ihres Lebens dazu ausnützen, um die Menschen unter seine Herrschaft zu bringen.
Darum wird der Antichtichrist kurz vor seinem Herrschaftsantritt mit dem ihm gegebenen zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 über ganz Israel eine große Furcht vor dem Tod kommen lassen, die sogenannte Angst für Jakob, die er auf die Menschen der ganze Erde ausweiten wird.
Und gleich in unmittelbarem Anschluß daran wird er im Zusammenhang mit seiner ihm gegebenen Gewalt über den Tod einen Ausweg aus ihrer Todesfurcht anbieten und an denjenigen, die ihn anbeten, zur Belohnung ihres Abfalls vom lebendigen und wahren Gott große Zeichen und Wunder geschehen lassen, sie nach der Vermutung des Schreibers dieses Textes sogar biologisch verjüngen.
Der Schreiber dieser Webseite meint damit, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres, welches ihm alle Gewalt ermöglicht, auch die Gewalt über den Tod besitzt und nicht nur im Stande ist, Menschen zu töten, sondern hierdurch sogar das biologische Altern aufzuhalten vermag. Denn ihm wurde dabei wie schon gesagt sogar die Gewalt über den leiblichen bzw. ersten Tod gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15).
Und in der Folge dessen geschieht das wohl größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für den auf die Erde zurückgekehrten Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises in seinen Bann zieht: "... seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier ..." (Offenbarung 13, 3 und vgl. in den beiden Kapiteln "Die fragwürdige Gewalt über den Tod" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Und nur so und wie im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" ab hier beschrieben kann es auch dazu kommen, daß sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein Menschsein hinaus göttliche Wesenheit anmaßt. D.h. er erdreistet sich mit der ihm gegebenen Gewalt, anstelle des lebendigen, lebensspendenden Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und versucht damit selbst zumindest ein Stück weit die Quelle des Lebens zu sein. Er gibt auf dieser Grundlage wahrscheinlich sogar vor, ewiges Leben vergeben zu können.
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Jesu Wunder und die seiner Boten sind echt und Fingerzeige auf die Allmacht Gottes. Sie unterstreichen die Vollmacht seiner Boten und stellen Hinweise auf die heilsame Nähe Gottes dar.
Sie zeigen und führen die Menschen zum lebendigen Gott hin und sind Werke der Barmherzigkeit.
"Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden." (2. Thessalonicher 2, 9-10)

Die Zeichen und Wunder des Antichristen zur "Zeit des Endes", der das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 verkörpert, dessen tödliche Wunde geheilt war, sind also stets in Lügen gekleidet und dienen demnach in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sie zeigen wie unbarmherzig und gnadenlos der Antichrist zur "Zeit des Endes" vorgeht, um seine egoistischen Machtinteressen durchzusetzen.
Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen und versklavt werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat.
- Seine Gestalt war häßlicher als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder. (vgl. Jesaja  52, 14)
"Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte." (Jesaja 53, 2)
"Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet." (Jesaja 53, 3)  
- Da das biblische Bild Satans in Hesekiel 28, 11-19 anhand des Königs von Tyrus beschrieben wird, der ein Bild auf Satan ist und in seiner Vollkommenheit, seiner vollkommenen Schönheit und seinem Glanz alles bisher Dagewesene übertrifft und ein Bild der Genialität und Vollkommenheit und überaus großen Weisheit darstellt, muß auch der Sohn des Verderbens, der Antichrist, das Schöne und die Vollkommenheit lieben und verkörpern.
Der Antichrist ist ja das irdisches Abbild des Teufels. Wer auf ihn den Antichrist blickt, erkennt das Wesen Satans.
Alle, die ihn wirklich kennen unter den Völkern, entsetzen sich trotz seiner vollkommene Schönheit und Genialität über ihn (vgl. Hesekiel 28, 19).
Der Antichrist muß aber sein Angesicht vor den Menschen verbergen. Denn in ihm wohnt keine Gerechtigkeit sondern die Lüge, und er hat Angst, daß seine Lügen aufgedeckt werden könnten.
Der Stolz über seine Vollkommenheit und seine vollkommene Schönheit ist übrigens auch die Ursache der Versündigung des Antichrist und seines Abfalles vom lebendigen Gott.
- Er ist aus dem Himmel gekommen. und vor ca. 2000 Jahren Mensch geworden, lebte als ein Mensch hier auf dieser Erde. Er kam aus der Ewigkeit und ging wieder in die Ewigkeit zu seinem Vater zurück. Er ist der, den ca. 700 Jahre zuvor der Prophet Micha angekündigt hatte, "... dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist" (vgl. Micha 5, 1) und das, obwohl er erst vor etwa 2000 Jahren in Bethlehem geboren wurde.
Es gab ihn also bereits vor der Zeit seiner Menschwerdung (Präinkarnation), und es wird ihn auch weiter nach seinem Tod am Kreuz von Golgatha geben, und darum mußte er wieder von den Toten auferstehen. 
Er kam auf diese Erde, um in Israel Herr zu sein (vgl. Micha 5, 1), den Willen des Vaters zu tun und um seinen ewigen Plan zu erfüllen, und er wird auf die Erde in sein dortiges Geburtsland zurückkommen, um sein begonnenes Werk mit Israel zu vollenden und es zum ewigen Heil in die auch für Israel kommende Heilszeit zu führen.
Dabei kommt es zu einer Erweiterung seiner Herrschaft. Später, und es hat jetzt bereits begonnen, wird der Messias groß und “herrlich sein bis an die Enden der Erde” und die Gottesherrschaft, eine Theokratie, wird auch sein Königreich, das messianische Reich, charakterisieren.
- Er ist der erst in der letzten Zeit, zur "Zeit des Endes" kommene, sozusagen letzte Versuch der Hölle, das Rad der Geschichte doch noch zu wenden um die Rettungstat des wahren Messias Jesus Christus aufzuhalten und ihm seine Brautgemeinde noch aus den Händen zu reißen.
Er kommt nicht aus der Ewigkeit und geht auch nicht wieder zurück in die Ewigkeit, d.h. sein Ausgang ist nicht von Anfang und von Ewigkeit her gewesen. Er ist nur ein Mensch und kein Gott. Sein Geburtsort, sein Name und seine Person bleiben für immer, und dafür sorgt er ja schließlich auch selbst, ein Geheimnis. Seine überaus große Intelligenz, sein Stolz und sein Hang zur Ungerechtigkeit machen ihn zum brauchbaren Werkzeug des Teufels, der ihn mit technischen Erfindungen in die Lage versetzen wird, große Zeichen und Wunder zu tun und dadurch sich selbst für viele glaubhaft als göttlich darzustellen.
Sein Schaden, den der Sohn des Verderbens im Hinblick auf das kommende Reich Gottes anrichten wird, ist so groß, daß ihn der Seher Johannes als eine dämonenhafte, unheilvolle und gottesfeindliche Macht einstuft und darum mit dem symbolisch gemeinten Bild eines Tieres umschreibt.
Er soll nach Daniel 11, 32 mit Ränken handeln und lt. Daniel 11, 31 zuerst in Israel an die Macht kommen (vgl. in Daniel 7, 21; Daniel 7, 25), bevor er seine Macht auf die übrigen Länder der Erde ausdehnt (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). Denn in erster Linie gegen das heilige Volk Israel richtet sich sein Sinnen (vgl. Daniel 8, 24-25). Und sein Wesen bezeichnet die Bibel als kriegerisch und bei allem betrügerisch (vgl. Daniel 8, 25). So wird er beispielsweise durch Betrug zuallererst die Starken dieser Erde vernichten, um sich Rückenfreiheit zu verschaffen und um danach ungehindert seine Macht über Israel anzutreten.
Darum beschreibt Johannes den Antichrist in Offenbarung 13, 1-6 als ein reißendes Tier.
- Der wahre Jesus Christus kommt zur letzten Zeit vom Himmel auf diese Erde zurück.
Der Himmel, das ist der Aufenthalts- und Herrschaftsort Gottes, des Vaters und der seiner ihm dienenden Engel.
Das zweite Mal lt. Hebräer 9, 27-28 erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern ausschließlich denen, die auf ihn warten, zum Heil. Und erst danach brechen auf der Erde die endzeitlichen Gerichte Gottes herein, die den "Zorn Gottes" mit einschließen.
Heute sitzt Jesus Christus noch zur Rechten Gottes.
Von dort wird er auch kommen, um seinem vom Antichrist bedrängten Volk zu Hilfe zu eilen und für sein Volk Israel zu streiten. Dazu wird er nach der Entrückung der wahren Gemeinde am Ende der Zeit der Trübsal wieder seine Füße auf diese Erde setzen.
Der eigentliche Antichristus, der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 kommt, obwohl dies vor den Menschen verschweigt, nach der jüdischen Überlieferung aus dem Meer (vgl. im Kapitel "Der letzte heidnische Herrscher, der durch seiner Machtentfaltung auf der Erde die Zeit der Trübsal auslöst und so die "Zeiten der Heiden" zu ihrem Abchluß bringt, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, kommt nach der jüdischen Überlieferung aus dem Meer"). Es wird auch als dasjenige Tier bezeichnet, das aus dem Abgrund steigt und dem der Drache (gemeint ist der Teufel) seine Kraft und seinen Thron und große Macht gab. Denn mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 ist nach heutigem Verständnis die "Brutstätte des Bösen" gemeint. Darum auch verkörpert der erst in der letzten Zeit in Erscheinung tretende eigentliche Antichrist das Gottfeindliche auf dieser Erde.
Es ist das menschgewordene Böse, das aus dem Meer, dem Ort des Abgrundes steigt.
Das Meer, und wir lesen darüber genaueres im Abschnitt "Was alles beinhaltet der biblische Begriff "Meer"?", war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte.
Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus.
Die Begriffe Meer und Erde sind alte biblische Sinnbilder für das Unsichtbare Böse und das für Menschen Sichbare bzw. Greifbare (siehe auch im Abschnitt "Die Begriffe "Meer" und "Erde" sind alte biblische Sinnbilder für das Unsichtbare Böse und das für Menschen Sichtbare bzw. Greifbare").
Die Erde bzw. das Land ist der Wohn- und Aufenthaltsort der Menschen. Das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde (oder auch vom Land) nach Offenbarung 13, 11-18 ist also im Gegensatz zum ersten Tier, das seine Wurzeln im Meer hat, für die Erdbewohner sichtbar.
Das Meer aber ist nach dem Verständnis der Juden des Alten Testamentes der Aufenthaltsort der Chaosmächte. In ihm und seinen Wasserfluten bleiben die dämonischen Mächte des Teufels unsichtbar verborgen. Und sie versuchen von dort aus die Menschen zu steuern bzw. sich ihrer zu ermächtigen.
Der Schreiber des Buches der Offenbarung Johanner trennt demnach in Kapitel 13 der Offenbarung mit den Begriffen "Meer" und "Erde" das Unsichtbare vom Sichtbaren.
Wenn also der Schreiber des Buches der Offenbarung Johanner in Kapitel 13 der Offenbarung mit den Begriffen "Meer" und "Erde" das Unsichtbare vom Sichtbaren trennt, dann sollte das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im Gegensatz zum zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde (oder auch vom Land) nach Offenbarung 13, 11-18, weil es eben seine Wurzeln im Meer hat, für die Augen der Menschen der Erde unsichtbar und verborgen bleiben.
Der See Genezareth galt übrigens zu Jesu Zeiten als eine Einbruchsstelle des Meeres.
Erst wenn die alte durch die neue Schöpfung Gottes abgelöst werden wird, wird auch das Meer als die "Brutstätte des Bösen" nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1).
Die Erde wird im Gegensatz zum Meer auch mit dem Anbruch des Tausenjährigen Reiches Gottes unter seinen Menschen nicht vergehen, sondern lt. Offenbarung 21,1 nach ihrer Erneuerung für immer bleiben.
Vom Thron Gottes aus betrachtet, sieht man das Meer wie gläsern, als einen einziger Kristall (vgl. Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron sitzt, unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der Erde nicht behaupten. Der, der auf dem Thron sitzt, ist also stärker als jede Macht der Finsternis und der Hölle.
Aus diesem Meer der Gottfeindlichkeit, einem Ort fern von Gott und den Seinen, erweckt sich nun der Drache, der Teufel, seine Kreatur, die er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige Bedränger und irdische Herrscher, der darum nach der Bildsprache des Johannes aus dem Meer steigt.
Sein Machtinstrumentarium, der falsche Prophet, hat seinen Ursprung nicht im Meer, da er keinen Geist besitzt und nicht wirklich lebendig, d.h. ein Lebewesen ist. Der falsche Prophet, d.h. die 2. Erscheinungsform des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, kann darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener Regie aggieren, um die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig zu verführen.
 Er ist lediglich das Produkt der Genialität und außerordentlich hohen Intelligenz des Antichristen zur "Zeit des Endes". Und hinter ihm verbirgt sich vermutlich eine Art von künstlicher Intelligenz bzw. Sprachcomputer.
- Jesus Christus, der Sohn Gottes, geht bei seiner Menschwerdung zugleich aus dem Schoße des Volkes Gottes hervor:
"Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei ...." (vgl. Micha 5, 1)
In Bethlehem Efrata, einer von zwei Städten Israels mit gleichem Namen (daher die Spezifizierung Efrata), sollte er geboren werden, aus Ägypten sollte er gerufen werden und Nazarener sollte er genannt werden, d.h. in Nazareth aufgewachsen sein.
Und dazu sollte er obendrein noch aus der direkten Linie der Verwandschaft des Königs Davids, der sogenannten Königslinie, aus dem Stamm Juda abstammen, denn der König David kam aus Juda (vgl. Jeremia 33, 14-17).
Eigentlich scheint es völlig unmöglich zu sein, daß sich alle diese Prophetien zusammen auf einmal erfüllen können. Aber gerade weil dies so unwahrscheinlich erscheint, macht es den Sohn des Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth unverkennbar zum von Gott gezeugten Retter der Welt.
- Der Antichrist ist ebenfalls Jude (vgl. Daniel 11, 37). Da aber von Göttern die Rede ist, wird er weder den Gott Israels, noch die Götter, mit denen seine Väter, als sie von ihrem Gott abgewichen waren, Götzendienst betrieben hatten, ehren und achten.
Einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), vertrat in seiner Schrift gegen die Ketzer die Meinung, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" aus den Nachkommen des israelitischen Stammes Dan kommen wird, aus dem auch der Verräter Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger Jesu abgestammt haben soll. Er lehnte sich dabei an eine Aussage an, die im sogenannten Testament Dan geschrieben steht und wie folgt lautet:
"Ich las im Buch Henoch, des Gerechten, daß euer Fürst Satan ist."
Das Testament Dan ist Bestandteil der "Testamente der zwölf Patriarchen", die aus dem 1. Jhd. n. Chr. stammen.
Der Stamm Dan war dafür bekannt, daß er Götzendienst betrieben hatte und die Hochburg des sogenannten Stierkultes gewesen war. D.h. die Daniter waren allesamt Götzendiener Satans und werden darum auch bei der noch in der Zukunft liegenden Wiederherstellung der als verloren geltenden zehn Stämme Israels nicht mit dabei sein.
Dr. David Yonggi Cho, ein koreanischer christlicher Evangelist, Autor, Redner und leitender Pastor der Yoido Full Gospel Church in Seoul, der größten Gemeinde der Welt, vertritt die Ansicht, daß der kommende Antichrist eine syrischer Jude sein muß, weil seine Vorschattierung bzw. seine Vorerfüllung, der König und fanatische, religiöse Diktator Antiochus Epiphanes, ebenfalls syrischer Abstammung war. Dies könnte deshalb zutreffen, weil mit der Eroberung des Nordreiches Israels, dem damals übrigens auch der Stamm Dan angehörte, durch die Assyrer und deren König Sargon sowohl durch die assyrischen Einwanderer, die das Gebiet der ehemaligen zehn Stämme zu bevölkern begannen, als auch durch die Deportation der Oberschicht Israels außer Landes eine Vermischung von Assyrern und Israeliten des ehemaligen Nordreiches einsetzte.  
- Wer auf den Sohn Gottes schaut, sieht den Vater. Denn er ist die geöffnete Tür zum Himmel. Nur über ihn können wir uns ein wahres Bild des lebendigen Gottes  machen. In Jesus Christus wird uns alles, was wir vom Gott Israels wissen müssen, gegeben. Und jeder Mensch muß wissen: "Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." (vgl. Johannes 5, 23)
- der Antichrist ist das irdisches Abbild des Teufels.
 Das biblische Bild Satans wird in Hesekiel 28, 2-9 anhand des Fürsten von Tyrus beschrieben, der als Mensch in seiner Vollkommenheit, seiner vollkommenen Schönheit und seinem Glanz alles bisher Dagewesene übertrifft und ein Bild der Genialität und Vollkommenheit und Weisheit darstellt. Er ist wie auch sein Träger, der Teufel weiser als alle von uns.
Aber in ihm ist keine Gerechtigkeit.
Somit ist aller Perfektionismus und alles genial Schöne als widerchristlich einzuordnen und hat seinen Ursprung im abgefallenen Engel Gottes, wenn damit nicht der Name des lebendigen Gottes und der seines lieben Sohnes Jesus Christus geehrt wird und wenn daraus anderen Menschen keinerlei Nutzen für das kommende Reich Gottes erwächst, sondern dieses alles lediglich nur dem Selbstzweck dient und wenn damit ausschließlich egoistische Ziele verfolgt werden, d.h. wenn dessen ursprüngliche Triebkraft der Stolz ist.
Der Stolz ist übrigens die Ursache der Versündigung Satans und damit auch die des kommenden Sohnes des Verderbens, des Antichristen. Davor möchte die Bibel uns auch heute bewahren (vgl. 1. Timotheus 3, 6). 
- Jesus Christus ist der gute Hirte von zwei Herden, die er nach ihrer Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 11-16).
Dies kann nur geschehen, indem durch Jesus Christus alle Menschen im Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinen Vater erkennen, der die Menschen liebt und von dem große Güte ausgeht. Durch diese seine Liebe, die ins Fleisch gekommen ist und menschliche Gestalt annahm, wird der zu allen Menschen der Erde gesandte gute Hirte als der Sohn des lebendigen Gottes und von den Juden erwartette Retter erkennbar.
Diejenigen Menschen, die auf diesen guten Hirten schauen, können Vergebung ihrer Sünden erhalten, denn er ist das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
- Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, ein religiöser Führer, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird. Er verkörpert denjenigen, der in der letzten Zeit die beiden weltgrößten religiösen Vereinigungen, das Christentum, bzw. dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten Einheits- bzw. Ersatzreligion vereinen wird. Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so daß Jerusalem, die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen.
- Jesus Christus ist derjenige, der den Vater bekennt und sich als Sohn Gottes weiß:
"Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn." (Johannes 14, 13)
Und sein himmlischer Vater bekennt sich zu ihm, seinen Sohn. Denn er nennt Jesus Christus seinen Sohn:
"Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. ..." (2. Samuel 7, 12)
"Kundtun will ich den Ratschluß des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt." (Psalm 2, 7)
"und der heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." (Lukas 3, 22)
"Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!" (Matthäus 17, 5)
- Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn Gottes leugnet (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"):
"Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet." (1. Johannes 2, 22)

Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden, bei allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 zu den Menschen sprechen wird, Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" und in 1. Johannes 2, 21-23).
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen die Vaterschaft Gottes und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er indirekt das Kommen des wahren Messias und Retters.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen, müssen darum alle ihre Sünden behalten.
- Jesus Christus, der Messias Israels, ist derjenige, der sowohl die wilden Ölzweige wegen ihres Glaubens in den Ölbaum einpfropft, als auch die wegen mangelnden Glaubens einst ausgebrochenen natürlichen Ölzweige in den Ölbaum wieder einsetzt, so daß sie beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, infolge ihres Glaubens an ihn, den Retter der Welt, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können (vgl. Römer 11, 1-36).
Der Ölbaum, das Bild für das messianische Israel, gilt durch alle Zeiten hindurch.
Wir, die wir aus den Nationen bzw. Heidenvölkern stammen, werden, obwohl wir wilde Ölzweige sind, durch den Glauben an den Messias Israels, Jesus Christus, in diesen Baum lediglich eingepfropft, gehören nun auf diese Art und Weise mit dazu, erhalten den Lebenssaft aus dem Ölbaum und können uns nicht allein ernähren oder gar über Israel hinwegstellen.
Aber auch die ausgebrochenen natürlichen Zweige nach Römer 11, 17-24 können in diesen Baum wieder eingesetzt werden.
Da nun beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, den Lebenssaft wieder aus dem Ölbaum erhalten, können diejenigen Ölzweige, die den wahren Messias Israels annehmen, für immer in der Nähe Gottes leben.
Die Messiasverheißung ist also ursprünglich eine reine jüdische Verheißung. Die jüdischen Christen, die das erkannt haben und sich so in Jesus Christus mit den Nationen versöhnen konnen, finden zurück zur ursprünglich universellen Gemeinde, deren Glieder Kinder des lebendigen Gottes, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs heißen und in die die Christen aus den Nationen bzw. Heidenvölkern aufgenommen werden.
- Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"  ist derjenige, der verhindert, daß die wilden Ölzweige in den wahren Ölbaum einpfropft werden, indem er durch dessen Nachahmung und die damit einhergehende Verdeckung der Sicht auf den wahren Retter bewirkt, daß sie, die aus den Nationen bzw. Heidenvölker Gekommenen, an den wahren Messias Israels glauben.
Er blockiert aber auch das Wiedereinsetzen können der wegen mangelnden Glaubens einst ausgebrochenen natürlichen Ölzweige zurück in den Ölbaum, indem er sich an die Stelle ihres vom Gott Israels gesandten Messias stellt.
So verhindert er, daß sie beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können (in Anlehnung an Römer 11, 1-36).
Da nun beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, den Lebenssaft nicht mehr aus dem Ölbaum erhalten und sich auch nicht allein ernähren können, müssen diejenigen Ölzweige, die den wahren Messias Israels verwerfen, absterben und werden ins Feuer geworfen.
Solche bleiben in Wahrheit mit dem Gott des Himmels unversöhnte Menschen. Sie können nicht zur ursprünglich universellen Gemeinde, deren Glieder Kinder des lebendigen Gottes, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs heißen und in die die Christen aus den Nationen  bzw. Heidenvölkern aufgenommen werden, zurückfinden.
- der lebendige Gott sprach selbst über seinen lieben Sohn folgende Worte aus:
"Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!"
Matthäus 17, 5

Wir dürfen aber nicht vergessen, daß der heilige Gott Israels seinem Sohn alle Macht gegeben und auch das Gericht übertragen hat (vgl. Apostelgeschichte 10, 42-43). Er wird auch der Richter über den kommenden Antichristen und seinen falschen Propheten sein:
"Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.
Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,
23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." (vgl. Johannes 5, 21-23)

In Apostelgeschichte 3, 22-24 stehen noch diese Worte: "Mose hat gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird.
Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk.«
Und alle Propheten von Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese Tage verkündigt."

Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angeführte Prophet der, obwohl er hier mit allen Propheten von Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben wird, trotzdem von vielen Bibelauslegern für Jesus Christus gehalten wird, ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als Messias angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem herausführen wird.

Mit der Formulierung "»Einen Propheten wie mich ...«" könnte dasjenige gemeint sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war: Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte seine Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach: "... Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2. Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose, obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps und Mangels an Führungsqualität der geistige (An-)Führer der Juden. 

Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen seiner Brüdern berufen werden, den Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber später Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott versöhnt werden.
Und dieses Erwecken jenes Propheten geschieht zu derjenigen Zeit, wenn Gott die Sünde des ganzen Landes Israel vergeben wird, dann wenn das dann bereits geistlich wiederhergestellte Volk Gottes zu Beginn der Zeit der Bedrängnis vor dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild der Verwüstung" errettet werden wird. Er bewerkstelligt dies, indem der alle mahnender Prophet als ihr geistiger Anführer die Israeliten vor den Geschehnissen der kommenden Bedrängnis vorwarnt und mit diesem seinem Volk, zu dem er wahrscheinlich selbst gehört, in die Berge Judäas flieht, noch bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das tägliche Opfer im Heiligtum abschaffen wird und stattdessen von allen Juden die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" erzwingt (vgl. auch im Kapitel "Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann"). Denn nur vorgewarnte Menschen wissen, daß und wann genau sie fliehen müssen.

War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott selbst.
- Über den Antichrist ist, da er sich an die Stelle Gottes stellen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), bereits heute das Gericht ausgesprochen:
Der Apostel Paulus sagt dazu folgendes über den Sohn des Verderbens:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)

Der Fürst von Tyrus, ein Abbild auf den kommenden Antichrist, spricht stolz:
"Gott bin ich, den Wohnsitz der Götter bewohne ich im Herzen der Meere!" (vgl. Hesekiel 28, 2, rev. Elberf. Bibel)
Darum antwortet ihm der lebendige Gott:
"Weil du dein Herz erhebst, als wäre es Gottes Herz, darum, siehe, ich bringe Fremde über dich, die gewalttätigsten Nationen ... Wirst du dann angesichts deiner Mörder auch noch sagen: "Gott bin ich!", während du <doch nur> ein Mensch bist und nicht Gott, in der Hand derer, die dich durchbohren?"
(vgl. Hesekiel 28, 6-7+9, rev. Elberf. Bibel)

In Offenbarung 19, 20 steht wegen seiner Unverfrorenheit über das Ende des Tieres, gemeint ist hier direkt der Sohn des Verderbens, folgendes:
"Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte."

Auch im Alten Testament finden wir eine  ähnliche Stelle im Buch des Propheten Daniel, wobei hier mit dem (anderen) Horn (Hörner sind in der Bibel das Symbol für Stärke) das Tier aus Offenbarung 19, 20 gemeint ist, das mit dem ersten Tier aus dem Meer nach nach Offenbarung 13, 1-10 gleichzusetzen ist und für den kommenden Antichristen "zur Zeit des Endes" steht.
Und mit der Macht der anderen Tiere ist bei Daniel der falsche Prophet gemeint. Bemerkenswert ist, daß hier nicht wie in Offenbarung 13, 11-18 der Plural verwendet wird. Daraus schließt der Schreiber dieses Textes, daß hinter dem falschen Proheten neben einer ausgeklügelten Technik ein ganzes Mitarbeiterteam steht:
"... Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher wurden aufgetan.
Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
(vgl. Daniel 7, 10-12)
- Jesus Christus, das Lamm Gottes, das der Welt Sünden trägt, kommt, da ihm von seinem Vater alles Gericht übergeben wurde, als der Weltrichter auf diese Erde zurück, um seine Füße wieder auf sie zu setzen.
Wen er schuldig spricht, "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht ..." (Offenbarung 14, 10-11)
Für die Pein der vom Lamm Verurteilten wird es keine (menschlichen) Zeugen geben außer "den heiligen Engeln" und dem Lamm selbst.

Genau darum wurde übrigens Lot´s Frau beim Untergang von Sodom und Gomorra wegen ihrer Neugier als sie sich umschaute zur Salzsäule und starb. Denn kein lebender und gleichzeitig erlöster Mensch der Erde darf beim Vollstrecken des Gerichtes Gottes Zeuge werden, es sei denn, er ist davon selbst betroffen.
- Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit dem Anspruch auftreten wird, Jesus Christus zu sein, macht sich damit selbst zum obersten Richter dieser Welt.

Für die Vollstreckung der Pein der vom selbsternannten Weltrichter Verurteilten wird es sehr viele (menschliche) Zeugen geben. Und dies ist so vom Antichris bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" erwünscht, um sich Respekt zu verschaffen und um den Druck auf die übrigen Menschen der Erde zu steigern. Er erzeugt damit zusätzlich die von ihn sogar erwünschte Angst vor dem leiblichen Tod.
- Jesus Christus wird als wiederkommender Messias in Offenbarung 19, 11-16 bildhaft als ein Reiter auf einem weißen Pferd dargestellt, auf dessen Haupt viele Kronen sind, der wie ein Lamm aussieht, das geschlachtet ist und dem ein himmlisches Heer auf weißen Pferden nachfolgt,
die weiße Farbe seines Pferdes, steht hier sowohl für seine Sieghaftigkeit als auch für Reinheit und Unbeflecktheit, d.h. Sündlosigkeit, das gleiche gilt auch für die weiße Farbe der Pferde des himmlischen Heeres, deren Sünden von ihnen durch das Lamm weggenommen worden sind,
auf seinem Kopf befinden sich in einem weiteren Bild der Offenbarung in Offenbarung 5, 6 sieben Hörner und sieben Augen, letztere sind die in alle Lande gesandten sieben Geister Gottes, denen nichts entgeht (gemeint ist der heilige Geist Gottes).
- der Antichrist wird in Offenbarung 6, 1-2 als Bogenschütze auf einem weißen Pferd sitzend bildhaft dargestellt, der an der Spitze eines Reiterheeres sieghaft auszieht, um abermals zu siegen, denn jeder Reiter, der ihm folgt, erringt für sich genommen einen weiteren Sieg, am Wesen dieser, ihm nachfolgenden Reiter seines Heeres bzw. seines Gefolges, welches nach Offenbarung 19, 14 das auf weißen Pferden reitende himmlische Heer nachahmt, erkennen wir aber das wahre Wesen des Bogenschützen auf dem weißen Pferd bzw. seinen wahren Charakter, der sich in seinem Aussehen Jesus Christus ähnlich verkleidet hat, denn sein Adjutant, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11, welches aus der Erde aufsteigt und seine ganze Macht vor seinen Augen ausübt, hat zwar nur zwei Hörner, sieht aber dennoch wie ein Lamm aus, wie der wiederkommende Messias in Offenbarung 19, 11-16, wie ein Lamm, welches für die Sünden der Menschen als Opferlamm geschlachtet ist,
wir lassen uns aber trotzdem und auch nicht durch die weiße Farbe seines Pferdes, die hier lediglich für seine Sieghaftigkeit und nicht wie in der Vergangenheit von Bibelauslegern vielfach vermutet auch gleichzeitig für Reinheit und Unbeflecktheit, d.h. Sündlosigkeit steht, darüber hinwegtäuschen:
Der erste Reiter in  Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Cristus, denn er besitzt im Gegensatz zu ihm, der in Offenbarung 19, 11-16 mit vielen Kronen auf seinem Kopf beschrieben wird, nur eine Krone, und Jesus Christus hat wie in Offenbarung 5, 6 dargestellt sieben Hörner und sieben Augen und nicht zehn Hörner und sieben Häupter wie der dort beschriebene Antichrist in Offenbarung 13, 1,
auch wenn das erste Tier aus dem Meer in Offenbarung 13, 1 in Verbindung mit dem zweiten Tie aus der Erde in Offenbarung 13, 11-18 dem Lamm, das wie geschlachtet ist noch so ähnelt, es kommt unverkennbar vom großen, roten Drache, der nach Offenbarung 12, 3 sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen hat.
- Er ist ein großer Lehrer bzw. Rabbi der Heiligen Schrift. Er ist ein falscher Lehrer bzw. Irrlehrer der Heiligen Schrift. Ein falscher Lehrer bzw. Irrlehrer ist einer, der die Wahrheit kennt, aber zu einem bestimmten Zweck lügt.
- Er untersteht unmittelbar dem, der ihn in Vollmacht gesandt hat, seinem Vater, dem Gott Israels. Ihn verherrlicht er mit all seinem Tun und mit seinem ganzen Leben. Niemand, kein Mensch, der je über diese Erde ging, war dem lebendigen Gott gegenüber dankbarer als er, sein Sohn. - Er müßte wegen seines ungeheuern Wissens und seinem brillianten Verstand in seinem Herzen Gott, den Schöpfer aller Dinge eigentlich erkannt haben und ihm unendlich dankbar sein, verdrängt diesen Gedanken aber wieder und gibt ihm stolz über den Dingen stehend undankbar und trotzig trotzdem keine Ehre.
Ja er stellt sich ihm mit Macht entgegen, dabei seinen eigenen Willen konsequent durchsetzend sogar an seine Stelle und maßt sich an, über sein Menschsein hinaus anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Er hat dabei sogar die Gewalt über den Tod (vgl. Hebräer 2, 14-15) und maßt sich vermutlich genau damit nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott.
Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten.
Und im Wort aus
Um dies alles zu erreichen, nutzt er die Macht der Verführung (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12) und die Täuschung mittels Lügen aus und inszeniert sogar mit großem technischen Aufwand die Wiederkunft Jesu Christi, dessen heiligen Namen er schamlos und unverfroren mißbraucht.
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8)
Auch wenn der Antichrist augenscheinlich mit Hilfe seines falschen Propheten wahrscheinlich Menschen wie mit Geisterhand zu töten vermag  (vgl. das zur Tinnituserkrankung Gesagte) und auch wenn er wahrscheinlich mit demselben in der Lage sein wird, menschliche Körper biologisch zu verjüngen und so den Tod anscheinend weit, weit hinauszuschieben und viele Krankheiten bei denen zu heilen, die ihn bzw. sein lügenbehaftetes, scheinbar wie lebendiges Bild, das er in das Heiligtum Israels stellen wird, anbeten werden und das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen nehmen (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15; 2. Thessalonicher 2, 3-4 u.Offenbarung 13, 16-17), die Stunde des Todes eines jeden Menschen liegt in den Händen des lebendigen Gottes (Offenbarung 14, 9-11; Offenbarung 19, 20-21).
Er wird letztendlich doch keinem Menschen und auch nicht sich selbst des Lebens Länge nur eine Spanne zusetzen können (vgl. Matthäus 6, 27). Bei der Wiederkunft des wahren Messias auf die Erde werden nur wenige Jahre später er, der große Weltverführer und alle, die ihn angebetet haben, als die Feinde des lebendigen Gottes getötet werden und in Ewigkeit den Wein des Zornes Gottes trinken müssen (vgl. Offenbarung 19, 19-20).

Der unbeugsame deutsche Theologe Dietrich Bonhoeffer, der von den Nazis hingerichtet worden ist, nannte es übrigens die Ursünde der Heiden, „daß sie Gott, den sie als Schöpfer erkannt haben, nicht gedankt haben“.
- Jesus Christus gründet sein Friedensreich in der Liebe zum himmlischen Vater und den Sündern der Erde, indem er den Menschen der Erde dient und für sie stellvertretend leidet und stirbt (vgl. Apostelgeschichte 3, 18, Apostelgeschichte 17, 3, Apostelgeschichte 26, 23).
Er wird aber auch bei aller seiner Sanftmut mit eisernen Zepter die feindlichen Mächte des lebendigen Gottes zerschlagen (vgl. Psalm 2, 9), gemeint ist die letzte Rebellion gegen Gott in der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes".
- Der Antichrist kommt ohne offenen militärischen Kampf an die Macht, hat aber dennoch eine unverkennbar gewaltsame und kriegerische Natur, die er im Aufbau seines irdischen Weltreiches, das dem des wahren Christus unmittelbar vorausgehen soll, unter Beweis stellen wird (vgl. das zu "Der Antichrist kommt ohne erkennbaren militärischen Kampf an die Weltmacht" Gesagte). Denn alle bisherigen Regierungen und Mächte müssen und gerade deswegen, durch seine Art zu kämpfen, trotzdem weichen. Seine besondere Art und Weise, sich fast unbemerkt den Weg gewaltsam an die relligiöse und politische Regierungsweltmacht zu bahnen, ist in der ganzen Weltgeschichte einmalig und solches soll auf der Erde auch nie wieder kommen.
- Aus dem Mund des Reiters nach Offenbarung 19, 11-16, der Jesus Christus darstellt, geht ein scharfes, zweischneidiges Schwert aus.
Es ist kein Symbol für eine vernichtende Waffe, sondern für das tätige Wort des wahren Messias Jesus Christus, der sich auch selbst in Offenbarung 2, 12+16 genauso bildlich darstellt. Das scharfe, zweischneidige Schwert ist nach Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, das Symbol für das höchste Gericht und zwar für den Richter, der das letzte Wort hat.
- Dem Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 , der den gerade mächtig gewordenen Antichrist verkörpert, fehlt das scharfe, zweischneidige Schwert. Er besitzt damit nicht das höchste Richteramt, sondern wird sich im Gegenteil nicht nur gegen den lebendigen Gott, sondern sogar gegen den Fürsten aller Fürsten, den Sohn Gottes, auflehnen (vgl. Daniel 8, 25). 
Menschenhand wird ihn nicht zerbrechen können (vgl. Daniel 8, 25), sondern er wird im Gegenteil bei der Ankunft des wahren Menschensohnes am Ende der Zeit der Trübsal durch den Hauch von dessen Mund getötet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 8).
Er hat ein Maul wie ein Tier, das "große Dinge" redet (vgl. Daniel 7, 8, Daniel 7, 20) und großes Unheil anrichtet (vgl. Daniel 8, 24). Es wird ihm gelingen, die Menschen der ganzen Erde zum Götzendienst zu verführen, seinen Lügen zu glauben und die Ungerechtigkeit zuzulassen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 10-12), und er wird gegen den lebendigen Gott Ungeheuerliches reden (vgl. Daniel 11, 36), damit Gott lästern (vgl. Offenbarung 13, 5-6) und sich erdreisten, sogar jüdische Feiertage und das Gesetz Gottes abzuändern (vgl. Daniel 7, 25).
Er erhebt sich über das Dienen am lebendigegen Gott und damit auch an seinem Sohn Jesus Christus und über alles was Gottesdienst heißt. Er wird sich in den zuvor von ihm wiederaufgebauten Tempel Israels setzen und vor aller Welt behaupten, daß er der zum Weltgericht wiedergekommene Messias ist (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Dem "Fürsten des Heeres des Himmels", dem Gott Israels und dem noch nicht wiedergekehrten "Fürsten aller Fürsten", Jesus Christus, wird dort bereits zuvor geopfert werden und darum wird der Antichrist auch genau hier sein lügenbehaftetes Bild aufrichten (vgl. Daniel 9, 27). Dies ist dem wahren Gott ein gewaltiges Greuel.
Als der vermeintliche Weltherrscher und Messias Jesus Christus wird er sich von allen Menschen der Erde anbeten lassen (vgl. Offenbarung 13, 12), denn nur diesen erwarten und akzeptieren auch die Juden und erachten die Menschen der Erde als anbetungswürdig genug.
- Jesus Christus ist eine Tür:                                                                               
die Tür zum persönlichen Glauben,
die Tür zur Bruderliebe (Diakonie),
die Tür zur Mission,
er ist damit die offene Tür zu Gott hin und macht damit gleichzeitig die Gemeinde zur göffneten  Tür für die Welt
(vgl. Offenbarung 3, 8-10)
- Der Antichrist ist einem gähnenden Abgrund gleich.
- Jesus Christus ist der Gründer vom Christentum, wobei das Christentum nur sehr wenig mit Religion gemeinsam hat:
Christentum ist gekennzeichnet von der Suche des lebendigen Gottes, des Schöpfers und nicht von der seiner Geschöpfe, der in seinem Sohn Jesus Christus mit seinen Geschöpfen in Verbindung treten möchte,
Christ sein heilt die sonst unheilbare Religiösität, weil es den Menschen in ihrer Sehnsucht nach der Rückbindung zum Ursprung ihres Seins entgegenkommt
- der Antichrist ist der Gründer einer neuartigen, sehr unheilvollen Religion, die zwar rein äußerlich gesehen christliche Rituale übernimmt, ohne jedoch in eine wirklich geistliche Verbindung mit dem lebendigen Gott und seinem Sohn, Jesus Christus, einzugehen,
die Religion des Antichristen ist damit nur dem Namen nach mit Christentum identisch, hat aber sonst nichts damit zu tun,
die dem Antichristen hörigen Menschen werden von seinen Lügen verführt und unterliegen dem tragischen Irrtum, in seinen großen Zeichen und Wundern den lebendigen Gott bzw. seinen Sohn zu suchen,
sie werden am Ende durch den wiederkehrenden wahren Messias gerichtet, weil sie um ihren eigenen Vorteil willen den Lügen des Antichristen Glauben geschenkt hatten,
als Gründer einer Religion nutzt der Antichrist die Suche des Menschen, mit einem Gott in Verbindung zu treten, sich an den Ursprung ihres Seins rückbinden zu wollen und nach dem Schöpfer des Himmels und der Erde zu suchen, für seine Machtabsichten im Sinne eines Mißbrauches aus, wohlwissend, daß der Mensch, wie es Paul Johannes Tillich formulierte, seiner Natur nach "unheilbar religiös" ist,
er erzwingt dabei die Suche der Menschen nach einem göttlichen Retter auf sehr brutale Art und Weise, indem er selbst eine große Zeit der Trübsal über die ganze Erde kommen läßt, die sogenannte "Angst für Jakob",
er verwandelt mit der von ihm ausgelösten Zeit der Trübsal mit Hilfe seines falschen Propheten die Sehnsucht der Menschen in ein Bangen nach einem Retter in der großen Not
- er führt die Menschen aus der Knechtschaft der Sünde und des Todes und macht sie frei,
nun dürfen sie unter dem neuen Gesetz des Geistes Gottes und somit unter seiner Gnade und der Vergebung der Sünden stehen:
"Denn bei dir ist die Vergebung, daß man dich fürchte." (Psalm 130, 4)
- der Antichrist zwingt damit die Menschen unter massiver Anwendung von geistlichem Mißbrauch auf eine ganz besondere Art und Weise erneut unter das Joch der Knechtschaft der Sünde und des Todes und bindet sie so,
er verzerrt und verkehrt das Bild eines liebenden Vaters im Himmel derart, daß ein Verständnis der Vaterliebe Gottes fast unmöglich wird und legt seinen Anhängern Lasten auf, die nur schwer und unter großem Leistungsdruck zu tragen sind ,
er entfremdet die Menschen vom wahren Gott, von sich selbst und den wahren Brüdern in Christus mit großen Zeichen und Wundern, die er zur vermeindlichen Belohnung an den vom ihm Verführten vollzieht
- Jesus Christus ist seinem Vater gehorsam stellvertretend für uns Menschen bis in den Tod gegangen. Als Sieger über den Tod ist er zum Leben in der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott auferstanden. Wer auf ihn schaut, wird zwar den Tod des Fleisches sehen müssen, aber mit ihm gemeinsam beim himmlischen Vater im ewigen Himmelreich Gottes leben. - Der Antichrist ist durch seinen Ungehorsam mit Hilfe des falschen Propheten dazu in der Lage, bei sich selbst und bei seinen Nachfolgern den Tod des Fleisches aufzuhalten aber auch seine Gegner wie mit unsichtbarer Geisterhand zu töten, denn ihm wird Gewalt über den Tod gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Bei all seiner Macht muß er aber trotzdem sterben, wenn der echte Messias wieder auf die Erde zurückkommt. Wer den Lügen des großen Weltverführers glaubt, sein lügenbehaftetes Bild anbetet und sein Zeichen, gemeint ist das Hautmal seines lügenbehafteten Namens, annimmt, wird mit ihm wider alle seine Versprechungen über ein angebliches tausendjähriges Reich, am schrecklichen Tag des Herrn in den Abgrund der ewigen Gottesferne und Verdammnis gestürtzt (vgl. Offenbarung 14, 9-13 u. Offenbarung 19, 20).
- alle seine großen Zeichen und Wunder sind in erster Linie auf die Befreiung von persönlicher Krankheit und Not hin ausgerichtet,
wo das wahre Evangelium über Jesus Christus verkündigt wird, sehen Blinde, gehen Lahme, werden Aussätzige rein, hören Taube und stehen Tote auf
- alle seine großen Zeichen und Wunder sind in erster Linie auf die Angst der Menschen vor dem Tod hin ausgerichtet, sie dienen allein zu dem Zweck, die Menschen derart zu verängstigen und zu verführen, daß sie erneut unter der Knechtschaft der Sünde und des Todes stehen müssen
- er kam das erste Mal als die Zeit erfüllt war (vgl. Galater 4, 4), das war bereits vor ca. 2000 Jahren, als Menschensohn auf die Erde und ging wieder zum Vater zurück, von dort wird er aber wiederkommen:
zum zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen (vgl. Hebräer 9, 27-28), sondern für diejenigen, die auf ihn warten zu ihrem Heil (d.h. um die wahre Gemeinde zu entrücken, dann wird er für ewig mit ihr, seiner Braut, vereint sein), dies wird zu Beginn der Zeit der Trübsal sein, nach Daniel 12, 7 erst dann, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende hat, denn diese Generation, die das Ende der Zerstreuung miterleben wird, was mit der Staatengründung Israels am 14. Mai 1948 bereits geschehen ist, soll auch seine Wiederkunft sehen, Halleluja, das sind wir! (vgl. Matthäus 24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32),
danach aber, nach der Vollendung Israels (gemeint ist nach der vollzogenen äußeren bzw. natürlichen und nach Abschluß der geistlichen Wiederherstellung) wird er erneut, aber dann wegen der Sünde kommen, und dieses Mal kommt er zum Gericht, er setzt dabei seine Füße auf die Erde, um zu richten die Lebenden und später auch die Toten und um tausend Jahre bei den Menschen der Erde zu wohnen,  
- er ist der letzte irdische Herrscher dieser Erde, tritt nach Daniel 12, 7 erst dann auf, wenn die Zerstreuung Israels ein Ende hat und wird daher erst in der letzten Zeit als Mensch geboren,
(da die Zerstreuung mit der Staatengründung Israels am 14. Mai 1948 bereits zum Ende kam, besteht ein hochaktueller Bezug zu diesem prophetischen Wort der Bibel und der Antichrist muß demnach sehr wahrscheinlich bereits seit einiger Zeit unter uns wohnen)
er stirbt als Mensch bei der Wiederkunft des wahren Messias zum Gericht den ewigen Tod
- in Jesus Christus leuchtet das wahre Bild des uns suchenden und liebenden Gottes auf: (vgl. Hebräer 1, 1-4)
Jesus selbst sagt von sich:
"... Wer mich sieht, der sieht den Vater! ..." (Johannes 14, 9),
Johannes zeigt uns, daß uns der Sohn Gottes unsere Sinne auf den Vater hin richtet:
"Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, daß wir den Wahrhaftigen erkennen. ..." (1. Johannes 5, 20),
Paulus bezeugt uns, daß Christus das Bild des lebendigen Gottes wahrheitsgetreu wiederspiegelt:
"Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung." (Kollosser 1, 15)
- im Antichrist verdunkelt sich in bedrohlicher Art und Weise das wahre und strahlende Bild unseres liebenden himmlischenVaters in ein angsterfülltes Gottesbild,
in ihm kann man das Ebenbild des unsichtbaren Teufels erkennen, des Vaters der Lüge, der sich vom lebendigen Gott entfremdet hat,
- sein Gewand ist mit Blut getränkt und sein Name ist: "Das Wort Gottes"
(vgl. Offenbarung 19, 13),
weil dem so ist, ist der Herr Jesus unser Garant für die Erfüllung aller Verheißungen und Prophezeiungen, und mit seinem vergossenen Blut hat er es uns bereits sichtbar bezeugt,
er war und ist die Stimme Gottes, des Herrn,
er war und ist das Reden Gottes, 
er war und ist "das Wort Gottes"
er war und ist von Beginn an die Mitteilung Gottes an den Menschen,
wie er den Vater tun sieht, so handelt er auch, und Gott der Herr spricht in Jeremia 1, 12:
"... denn ich will wachen über meinem Wort, daß ich's tue."
- er äfft "Das Wort Gottes" nach, handelt aber nicht selbst danach, denn er wandelt es ab und verändert sogar die Feiertage (vgl. Daniel 7, 25), denn er ist schlechthin der Lügner am Wort Gottes,
seine Versprechungen kann er nicht halten, da er alle Menschen der Erde belügt
- er ist nach Daniel 8, 25 der Fürst aller Fürsten,
gegen ihn wendet sich der in der letzten Zeit kommende, über die Phrophetie zu Antiochus Epiphanes (vgl. Daniel 8, 8-11) weit hinausgehende, ebenfalls mit einem kleinen Horn beschriebene eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" (vgl. das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum "anderen kleinen Horn" Gesagte),
er wird nach Judas 14-15 am Ende der letzten Zeit mit dem Heer des Himmels zurück auf diese Erde kommen und seine Füße wieder auf sie setzen, um das Gericht über die Lebenden der Erde zu halten
- der Antichrist wird in Daniel 8, 8-10 über die dortige Phrophetie zu Antiochus Epiphanes weit hinausgehend, ebenfalls mit einem kleinen Horn beschrieben,
er wendet sich in der letzten Zeit gegen den Fürsten aller Fürsten, Jesus Chistus (vgl. Daniel 8, 25) und nimmt ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums (gemeint ist der zu dieser Zeit wieder aufgebaute Tempel Gottes in Jerusalem),
mit dem kleinen Horn in Daniel 8, 8-10 kann somit eindeutig nicht nur allein der syrische König Antiochus Epiphanes gemeint sein, für den diese Prophetie Daniels ursprünglich gilt und der sich lediglich an der Stadt, am Tempel Gottes und am Volk des Herrn verging, nicht aber gleichzeitig am für die spätere Zeit angekündigten Messias und an seinem Dienst an den Menschen,
dies konnte Antiochus Epiphanes, als er etwa 171 v. Chr. Jerusalem unterwarf, nicht tun, denn der Messias war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren, er gilt aber als eine Vorerfüllung dessen, was der Antichrist viele Jahrhunderte später einmal anrichten wird, gibt die Richtung dessen späteren Wirkens am trefflichsten an,
Antiochus Epiphanes vermittelt somit einen sehr guten Einblick in das Wesen des erst in der Endzeit auftretenden Sohnes des Verderbens, der im 7. Kapitel des Buches Daniel allein für sich beschrieben wird und dort aus dem vierten Königreich entstand, während Antiochus Epiphanes im 8. Kapitel des Buches Daniel aus dem dritten Königreich hervorging
- wer also den Antichristen genauer analysieren möchte, kommt somit nicht umhin, sich mit dessen Vorerfüllung,  Antiochus Epiphanes aus Daniel 8 eingehender zu befassen 
- er ist ein großer Prophet (vgl. 5. Mose 18, 15-18). Seine Prophezeiungen, auch die über seine Wiederkunft, müssen sich also unbedingt erfüllen. - er ist ein Lügner, der mit lügenbehafteten Zeichen und Wundern alle verführt, die seinen Lügen glauben und an der Ungerechtigkeit Gefallen haben
- ist ein Sohn aus dem Geschlecht Davids und ehrt den Gott seiner Väter
- der Antichrist verwirft nach Daniel 11, 37 die Götter seiner Väter (man beachte: Hier steht die Mehrzahl!) und nimmt deren Stelle ein,
d.h. die Ehe seiner Eltern könnte gleichzeitig eine Ehe von zweier zueinander völlig kontrahärer Religionen gewesen sein, der Verfasser dieser Homepage vermutet an dieser Stelle, daß es das Christentum und der Islam gewesen sein dürften
- ist ein Mensch gewordener Gott, der vom Himmel kommt - ist das aus dem Abgrund heraufgestiegene Tier, das alle anbeten werden
- er ist der Menschensohn des lebendigen Gottes, Mensch gewordener Gott,
der Messias, der in das Fleisch gekommen ist,
im Alten Testament vom Prophet Daniel so bezeichnet (vgl. Daniel 7, 13-15),
in den drei ersten Evangelien als Selbstbezeichnung Jesu zu finden (vgl. beispielsweise bei Matthäus 16, 27),
durch ihn wird der lebendige Gott des Himmels zu einem heruntergekommenen Gott, dies nennt man Transzendenz - das grenzüberschreitende Verhalten Gottes,
fast unglaublich! ein vollkommener, heiliger Gott, der sich in das Elend und Verlorensein dieser unvollkommenen, heillosen Welt herunterbeugt
- er ist der Sohn des Verderbens (besser des Verderbers), der Sohn der Sünde und der Verführung, dessen Sinnen und Trachten sich in erster Linie gegen den Menschensohn, in zweiter Linie gegen das heilige Volk Israel und auch gegen alle wahrhaftigen Christen richtet
- er und der himmlische Vater sind eines Geistes - ist ein vom Geist des Teufels  ergriffener Mensch
- er hat ein heiliges Wesen und ist vollkommen, er steht in einer inniger, harmonischen Beziehung zum Vater im Himmel
- er ist der irdische Beauftragte des abgefallenen Engel Gottes, ein menschlicher, unvollkommener Gott der Heiden, der vor dem lebendigen Gott als verworfen gilt, er entheiligt das wiederaufgebaute Heiligtum in Jerusalem und zwingt die Menschen der Erde, eine von ihm dort aufgestellte Gottheit anzubeten (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung"
- er ist gekommen, die Werke des Teufels zu zerstören, die Menschen aus der Sünde zu befreien und um das Reich Gottes aufzurichten und zu vollenden - er soll die begonnenen Werke des Teufels vollenden, die Menschen tief in die Sünde verstricken, damit das kommende Reich Gottes aufhalten und dem Widersacher Gottes und Fürst dieser Erde doch noch zum Sieg verhelfen, auch nachdem er bereits aus dem Himmel auf die Erde gestürzt wurde
- wer ihm vertraut, darf die Ewigkeit überglücklich und in Gottes Nähe verbringen - wer sich von ihm verführen laßt, sein lügenbehaftetes Zeichen zu nehmen und sein lügenbehaftetes Bild anzubeten, muß die Ewigkeit unglücklich und gequält an einem Ort voller Leid in Gottes Ferne verbringen
- er dient den Menschen nach dem Willen seines himmlischen Vaters in Demut - er dient Satan mit an Übermenschlichkeit grenzenden Fähigkeiten u. handelt nach seinem Willen
- er verkündete auf der Erde etwa 3 Jahre lang die frohe Botschaft - der Antichrist hat eine symbolisch gemeinte Wirkungszeit von sieben Jahren, die sich bei den Menschen der Erde in einer siebenjährigen Zeit der Trübsal äußert,
er verursacht dabei in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal die sogenannte "Angst für Jakob" und anschließend eine Zeit der Bedrängnis nie dagewesene Ausmaßes gleicher Zeitdauer
- er hat Engel des Himmels, die ihm dienen - ihm dienen dämonische Engel
- er liebt Kinder und segnete sie bereits vor 2000 Jahren  (Matthäus 19, 14):
"... Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich."

- Kinder stehen seinen Machtplänen im Weg, darum wird er sie von der Erde vertilgen, sie würden mit ihrer Art nämlich alles hinterfragen, und weil der Antichrist sehr wahrscheinlich ein biologisches Altern der Menschen und das Sterben aufhalten kann, würden sie die Erde überfüllen (vgl. Offenbarung 2, 20-23
- ist ein wunderbarer Heiland und tut Wunder zur Ehre Gottes - verführt mit großen Zeichen und Wundern zur Ungerechtigkeit
- er ist der gute und rechte Hirte Gottes (vgl. Johannes 10, 11-16), der seine Schafe alle mit Namen kennt,
er übernimmt das Hirtenamt Davids, um Israel, wie auch er es ausübte, im Auftrage Gottes und im Gehorsam gegen Gott zu weiden (vgl. 2. Samuel 7, 8; Psalm 78, 70-72),
er ist das Hirtenamt Gottes in Person, d.h. er übt sein Hirtenamt aus, wie Gott es haben will,
er weidet uns, ist uns treu, er beschützt uns,
er macht uns satt und stillt unseren Durst nach der Liebe Gottes,
dieser Hirte wird "weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes." (vgl. Micha 5, 3)
er wird sehr bald wiederkommen, darum, da wir dieses wissen, laßt uns aufstehen und unserem Erlöser dankbar und froh entgegengehen,
wir wollen auch zu seiner Herde gehören und ein erfülltes Leben in Liebe und Geborgenheit besitzen.
- er ist der nichtsnutzige Hirte (vgl. Sacharja 11, 15-17), der nach dem Verlorenen nicht sehen, das Verlaufene nicht suchen, das Zerbrochene nicht heilen und das Gesunde nicht versorgen wird,
er führt das böse Trachten Satans fort und soll es vollenden, nachdem dieser aus den Himmeln auf die Erde gestürtzt wurde,
er steht unter dem Zwang, Gottes Volk, Israel und alle den lebendigen Gott liebenden Menschen, in Auftrage des Bösen und im Gehorsam ihm gegenüber zu verderben,
er fällt wie ein wildes Tier in die Herde des guten Hirten ein und versucht, sie auseinander zu treiben und die Schafe zu zerreißen.
- er ist das Brot des Lebens - er raubt uns das Brot des Lebens und reicht uns den Becher des Zornes Gottes
- er verkörpert Gottes Güte, dadurch kann sich wirklich jeder Mensch trauen, zu ihm zu kommen. Diese, seine göttliche Güte ist es, die die Menschen zur Buße leitet.
"... Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?" (Römer 2, 4)
- er nimmt am Leben eines einzelnen Menschen keinerlei Anteil, haßt und versklavt die Menschen, behandelt sie außerordentlich streng, darum werden sie unbußfertig und benutzt sie nur für seine Machtzwecke, er hat eine Abneigung für echte Gemeinschaft, wer ihn persönlich gut kennt, wird ihn wegen seines aufdringlichen und Besitz ergreifenden Wesens eher meiden
- er ist jedem Menschen nahe, so war er auch vor ca. 2000 Jahren täglich mitten unter ihnen und opferte sich hingebengsvoll für sie auf
- er hält sich fern der Menschen auf, nimmt keinen Anteil am Schicksal des Einzelnen 
- er hat über die Not der Menschen Mitleid - er bringt Meschen in große Not, um sie hilfesuchend und anschließend von ihm auf eine hinterlistige Art und Weise abhängig zu machen und für seine Ziele arbeiten zu lassen
- er ist großzügig, alle beschenkt er über das erforderliche Maß hinaus - er beraubt die Menschen auf eine unglaublich gemeine Art und Weise ihrer persöhnlichen Freiheiten und nimmt ihnen ihre Menschenwürde
- er ist die Vergebung und als einziger Mensch ohne Sünde gewesen,
- wer auf ihn sieht und gerade seine Schmach als sein Heil annimmt, erhält persönliche Vergebung der Sünden,
- denn was ihm die Schmach und den Tod brachte, waren unsere Sünden, aber dieselbe Schmach und derselbe Tod, die der Vergebung unserer Sünden dient, wird allen Menschen, die sein Opfer ganz persönlich für sich selbst annehmen, Zugang zum Vaterherzen des lebendigen Gottes und ewiges Leben bringen,
- das was uns von unserem Gott bislang trennte und seinen Zorn über uns kommen ließ, wird mit dem Leiden und Sterben Jesu Christi von uns weggenommen.
- seine Sünden werden ihm nicht vergeben, da er mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal das Sprachrohr des falschen Propheten ist, nicht nur den Namen Gottes und seinem Haus und allen Menschen, die zu ihm gehören, sondern auch den heiligen Geist lästert und betrübt,
- mit dem "Maul" versucht der Antichrist einer Vergewaltigung der menschlichen Seele und des menschlichen Gewissens gleich den heiligen Geist zu verdrängen und zu ersetzen,
- seine unabänderliche Gewissenlosigkeit unterstreicht seine absolute Gefährlichkeit und sein gnadenloses Vorgehen, von dem er nicht abweichen wird und daß ihn kein Mensch der Welt dazu bewegen können wird, seine Pläne bzgl. der Welteroberung zu ändern,
- man kann ihn höchstens eine Zeit lang aufhalten, indem man seinen Zeitplan über denjenigen im Zusammenhang mit seinem Maul stehenden durcheinanderbringt und diesbzgl. die von ihm eigens dazu präparierten Menschen aufklärt und für den Antichristen unbrauchbar macht,
- es ist darum vollkommen zwecklos und verschwendete Zeit, auf sein Gewissen zu appellieren und darauf zu hoffen, daß er sich zu etwas Anderem bewegen läßt und seine Ziele ändert.
- wer ihn in sein Herz einläßt, dem reinigt er mit dem heiligen Geist die Gedanken 
- er verunreinigt mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal das Sprachrohr des falschen Propheten ist, die Menschen, indem er ihre Gedanken gezielt mit Fremdgedanken der Sünde überlagert, so den Menschen erzwungenerweise ein sündiges Wesen überstülpt, dies ist mit einer Vergewaltigung vergleichbar
- er schenkt Gnade und ist barmherzig, er ist der Mensch gewordene göttliche Erbarmer, er hate Erbarmen mit allen, die in Not geraten und veränstigten Herzens sind - ist gnadenlos, unbarmherzig, handelt gewissenlos und ist voller Gewalt
- er schenkt uns seinen Frieden - besitzt kriegerische Natur
- Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist am dritten Tag von den Toten auferstanden und hat den größten Feind, den Tod, für immer besiegt. Alle Menschen, die in Hoffnung auf ihn blicken, ihm vertrauen, ihre Sünden bekennen und von Herzen bereuen, werden, obgleich sie körperlich sterben müssen, geistlich zum ewigen Leben auferstehen.
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen." (Johannes 5, 24)
Den Stachel des Todes brauchen diejenigen, die hoffnungsvoll auf das Kreuz Jesu Christi blickend Buße tun, nicht zu fürchten:
"Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«[A]
A) Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1. Korinther 15, 54-57)
- Der Antichrist, der Sohn des Verderbers, ist ein Mensch, dessen tödliche Wunde heil geworden ist (vgl. Offenbarung 13, 3).
Er vermag aber nicht, den Stachel des Todes auszureißen, denn er hat und wird selbst keine Vergebung der Sünden erhalten, und er kann auch niemand wirklich Schuld erlassen.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird von sehr vielen Menschen der Erde gerade wegen diesem Wunder, des "Heilwerdens der tödlichen Wunde", angebetet werden. Und er läßt diejenigen, die  ihm nachfolgen, an diesem Wunder teilhaben. Er bindet sie damit an sich und stellt sich damit an die Stelle Jesu Christi, der wahrhaftig das Leben in sich getragen hat (vgl. Johannes 1, 4; Johannes 5, 26).
Wer ihn, den lebendigen Christus hat und ihm, dem wahren Gottessohn glaubt, nur der besitzt doch wahrhaftig das ewige Leben und sonst kein einziger (vgl. Johannes 5, 24).
Wer hingegen dem Antichrist und seinen verlockenden Lügen glaubt, hat kein ewiges Leben, muß in Wirklichkeit in das Gericht und ist des ewigen Todes.
Daß das Tier nach Offenbarung 13, 1-3 an einem seiner Häupter eine tödliche Wunde trägt, weist ihn, obwohl sie heil wird, eindeutig als sündigen und letztendlich doch als einen dem Tode geweihten Menschen aus, der den Stachel des Todes noch in sich trägt. Und von einem Menschen, der sich lügenbehaftet nur als dieser ausgibt und nicht der vom Tode auferstandene Sohn des lebendigen Gottes ist, welcher den Tod für immer besiegt hat, kann nun mal kein echtes ewiges Leben ausgehen, auch wenn derjenige, der den Lügen des Antichristen glaubt und ihn dafür anbetet, sozusagen als Lohn dafür biologisch, d.h. körperlich verjüngt werden wird.
Es bleibt also dabei: Auch wenn die Anbeter des Antichristen anscheinend nicht mehr körperlich sterben zu brauchen, bzw. als auf der Erde lebende Menschen ein Grab anscheinend nicht sehen müssen, das wahrhaft ewige Leben besitzen sie nicht.
Wenn der wahre Christus schon sehr bald seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, werden sie von ihm und seinen Heerscharen als seine Feinde erschlagen werden (vgl. Offenbarung 19, 19-21).
Wer den verführerischen Lügen des kurz vor dem auf die Erde wiederkommenden wahren Messias in Erscheinung tretenden Scheinchristus dennoch glaubt, muß nach seinen ihm gegenüber gemachten falschen Versprechungen trotzdem bald einen gewaltsamen, körperlichen Tod sterben und einen zweiten, viel schrecklicheren und ewigen Tod erleiden (vgl. Offenbarung 20, 6+14). D.h. er wird in die ewige Verdammnis geworfen, einem Ort der ewigen Qual. Wie schrecklich!

Es ist sehr wahrscheinlich nur eine technische Erfindung, mit der der den lebendigen und anscheinend wiedergekommenen Christus nachahmende Antichrist den körperlichen, d.h. den klinischen Tod erfolgreich aufzuhalten vermag. Wer also dieses lügenbehaftete Lockangebot des großen Weltverführers annimmt, vergibt sich das wahrhaftig ewige Leben in Gottes Nähe. Und derjenige wird das wahre Reich Gottes nicht mehr sehen.
- ist der Gerechte, ohne Sünde - er ist der Sohn der Sünde und der Ungerechtigkeit, der sogenannte Verwüster
- er ist der Bräutigam der Brautgemeinde Jesu Christi, die er über alles liebt, er lädt sie darum auch zu einem herrlichen Hochzeitsfest ein und möchte erreichen, daß die Braut sich nur nach ihm sehnt und sich auf das Wiedersehen mit ihm sehr freut - er ist der größte Verführer und Vergewaltiger aller Zeiten, gegen den man sich nur sehr schwer erwehren kann und der es meisterhaft versteht, sich zumeist unbemerkt einzuschleichen und aufzuzwingen,
wenn der lebendige Gott seine Zeit nicht verkürzt hätte, könnte kein Mensch der Erde gerettet werden, denn er dreht irgendwann alle Menschen in ihrem Glauben um, es sei denn, Gott versiegelt sie an ihrer Stirn und bewahrt sie so,
er haßt alle wahrheitsliebenden und gottesfürchtigen Menschen,
das Wirken des Antichristen mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal das Sprachrohr des falschen Propheten ist, kommt nicht nur wie an der von ihm dazugemachten Prostituierten, der symbolischen großen Hure Hure Babylon, einem Mißbrauch und einer Schändung gleich, aber der wahre Gott ist ein Gott, der auch ein scheinbar vergebliches Bemühen belohnt, keine Anstrengung, den Antichristen bloß zu stellen, ist umsonst, alles und alle wird er nicht mundtot machen können!
- er kommt, um seine Brautgemeinde zu holen, die hierdurch mit ihm vor der Zeit der Trübsal entfliehen kann
- er führt die Menschen der ganzen Erde in eine Zeit der Trübsal hinein
- er wird seine Brautgemeinde vor der Zeit der Trübsal zu sich in den Himmel entrücken, wo er bereits Wohnungen für sie vorbereitet hat  - er versucht die Brautgemeinde Jesu Christi müde und schläfrig zu machen, so daß sie nicht den innigen Liebeskontakt zu ihrem Bräutigam lebendig erhalten kann und sich nach seiner Rückkehr sehnt 
- er wird mit der entrückten Brautgemeinde im himmlischen Thronsaal des Vaters ein großes Fest der Freude, das sogenannte Hochzeitsmahl des Lammes feiern, zu dem noch viele Gäste aus der Zeit der Trübsal dazu kommen werden - er versucht, die auf der Erde zurückgeblieben Menschen zu täuschen, indem er sie durch große Zeichen und Wunder verführt und an sich bindet, sie sollen die Einladung des Brautvaters zum großen himmlischen Hochzeitsfest ausschlagen
- er wird bei seiner letzten Wiederkunft, bei der er seine Füße auf die Erde setzt, von allen Menschen gesehen werden, sie werden den erkennen, den sie durchbohrt haben,
die im wahren Glauben Gebliebenen können jetzt aufatmen, denn das Ende der Zeit der Trübsal ist gekommen und ihre Erlösung naht
- er inszeniert sehr spektakulär die Wiederkunft des angeblichen Messias, an dessen Stelle er tritt, zeigt sich aber selbst nie öffentlich
- er wird im Anschluß an seine letzte Wiederkehr auf die Erde herab die Lebenden der Erde richten und über sie 1000 Jahre lang in Gerechtigkeit regieren
- nach seiner spektakulären Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi versteckt er sich hinter einem lügenbehafteten Bild, dem sogenannten Greuelbild der Verwüstung,
dieses wird ungeheuerlicherweise den im wiederaufgebauten, heiligen Tempel Gottes thronenden Jesus Christus darstellen,
mit seiner Hilfe nimmt er sich heraus, Gericht über die Menschen der Erde selbst zu halten,
dieses beginnt er, mit großer Brutalität zu vollziehen,
er beabsichtigt, nach diesem Gericht und seiner Art der Bereinigung der Erde ein 1000-jähriges Friedensreich ausrufen zu lassen
Offenbarung 19, 20: "Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte."
Der feurige Pfuhl, der mit Schwefel brennt, verkörpert den ewigen Tod in Gottesferne, den außerdem alle Diejenigen sterben müssen, die das Gnadenangebot Gottes, seinen Sohn Jesus Christus angelehnt hatten und in denen keine guten Taten gefunden wurden.

- er wird sein von ihm ins Leben gerufene Strafgericht über die Menschen der Erde mit großer Wahrscheinlichkeit öffentlich abhalten und alle Menschen werden durch sein Massenmedium, das Sprachrohr des falschen Propheten, dazu gezwungen sein, es mit erleben zu müssen, er selektiert damit Freunde und Feinde seines Weltreiches und vernichtet seine Feinde,
dahinter steht die eindeutige Absicht, Gott gleich zu sein, dabei auf alle Menschen sehr großen Druck auszuüben und sie dazu zu zwingen, sich doch noch für ihn zu entscheiden,
dafür spricht auch, daß der Sohn des Verderbens und wohl größte Vergewaltiger der Menschheit diese für ihn hartnäckigen, wahrheitsliebenden Störenfriede und Gegner bereits eine Zeit lang zuvor an ihrer Stirn mit der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" als Hautmal kennzeichnet,
wer ihn dennoch eindeutig ablehnt und dabei bleibt, den wird er demonstrativ töten lassen, er tut dies, indem er die vom ihm durch das im dann wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem stehende (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), sprechende "Greuelbild der Verwüstung" schließlich zum Tode Verurteilten, die in Wahrheit zum großen Teil Märtyrer sind und nur den lebendigen Gott anbeten wollen, wahrscheinlich in einen glühenden Lavasee vulkanischen Ursprungs werfen lassen wird
- auf ihn wurde alles Gericht übertragen, es kommt über die Lebenden und die Toten - er reißt viele Menschen mit in das über ihn kommende Gericht hinein
- er sitzt zur Rechten Gottes, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten - er wird vom wiedergekommenen, wahren Jesus Christus zusammen mit dem falschen Propheten lebendig in den feurigen Pfuhl geworfen
- er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit - seine Zeit wird verkürzt, sonst könnte niemand gerettet werden
- er ist das geschlachtete Opferlamm - er gibt sich wie ein Lamm
- er hat die Erde mit seinem Blut von der Macht der Sünde freigekauft und erlöst - er verführt alle Menschen der Erde zur Sünde und ruft den großen Abfall hervor
- er allein ist der Weg und die Wahrheit und das ewige Leben und nur durch ihn kommen alle hin zum himmlischen Vater - er bringt jeden, den er kann, vom guten Weg, von der Wahrheit und vom wahren ewigen Leben ab und reißt, wen er kann, mit sich in die ewige Verdammnis
- Jesus Christus schloß mit seinen Jüngern einen bereits in Jeremia 31, 31 prophezeiten neuen Bund (vgl. Matthäus 26, 26), der das "Neue Testament" genannt wird und erneuerte damit den alten Bund, den Gott im "Alten Testament" mit Abraham (vgl. 1. Mose 15; 17-21) und dem Volk Israel (vgl. 2. Mose 19, 5) geschlossen hatte.
Die Zeichen des neuen Bundes sind das Brot und der Wein beim heiligen Abendmahl.
Der neue Bund wurde erst durch Jesu Tod und seine Auferstehung wirksam. Denn Jesus selber war zu seinen Lebzeiten als Mensch auf der Erde noch ein praktizierender und beschnittener Jude und lehrte die zehn Gebote und die Tora, auch wenn er bereits die Absicht seines Vaters bzgl. des neuen Bundes mitteilte.
Der zentrale Inhalt des neuen Bundes ist der Glaube an Jesus Christus und sein Gebot der Liebe, welches, da es weitaus höher steht, das Mose gegebene Gesetz des alten Bundes mit in sich einschließt.
Das Gesetz Gottes wird damit nicht außer Kraft gesetzt, aber und das ist dabei das Großartige durch die Gnade
Gottes abgelöst. Die Notwendigkeit
der Beschneidung wird durch
den Glauben an Jesus Christus ersetzt.
Dies verdeutlicht die alles überragende Größe Jesu Christi. Denn durch ihn allein und durch seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz wird nun allen Menschen, die sich auf ihn berufen, der Zugang zum Vater im Himmel möglich.
Der alte Bund erscheint geradezu als Voraussetzung für den neuen Bund. Gleichzeitig ist der neue Bund gegenüber dem alten ganz andersartig gestaltet.
Der neue Bund hebt die Unvollkommenheit des alten Bundes auf, Gott fortwährend Tieropfer darbringen zu müssen. Diesen Bund bestimmt nun die Gnade auf eine solche Art und Weise, daß wir beschähmt erkennen müssen: Wir können Gott durch unsere eigene Leistung doch nie gefallen und uns durch eigene Anstrengungen den Weg in die obere Heimat unmöglich selbst bahnen, weil wir alle ohne Ausnahme vor ihm schuldig geworden sind.
Die Hohenpriester des mosaischen Bundes starben alle, obwohl sie beständig Tiere opferten. Aber und das ist das Wunderbare dabei, weil Jesus Christus, unser Hoherpriester vom Tod auferstanden ist und lebt, dürfen auch wir, die wir dieses, sein Opfer von Herzen für uns in Anspruch nehmen, auch leben. Und Jesus Christus lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Durch ihn sind wir geheiligt aus Gnade. In diesem mit dem Tod Jesu Christi in Kraft getretenen Testament sind wir alle, die wir nun Kinder Gottes geworden sind, auch als Miterben des Reiches Gottes eingesetzt  (vgl. Römer 8, 17). Halleluja!
Die bis zum Kreuz gehorsame Liebe Jesu Christi zu den an ihm zutiefst schuldig gewordenen Menschen hat dieses allein bewirkt.
Herr Jesus, hab tausend Dank für deine für uns unbegreifliche Liebe. Gib, daß uns nichts von ihr trennt. Hab acht auf uns. Hilf uns bei unserem Kleinglauben und unseren Zweifeln. Halte uns immer wieder deutlich vor Augen: Deine Liebe ist stärker als der Tod.
- Der Antichrist achtet weder den alten noch den neuen Bund des lebendigen Gottes mit den Menschen. Er verknüpft mit seinem eigenen Bund mit den Menschen statt Liebe Angst und statt Hoffnung Verzweiflung. Dies kommt in der von ihm ausgehenden umd verursachten, seiner totalitären Herrschaft unmittelbar vorausgehenden und bereits im Alten Testament angekündigten "Angst für Jakob", die in der Offenbarung des Johannes als die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 bildhaft und detailierter beschrieben wird, zum Ausdruck. Die "Angst in Jakob" ist eine traumatischer Zeitabschnitt der Zeit der Trübsal und beinhaltet die teilweise Vernichtung der Menschheit, insbesondere seiner Feinde und Mitwisser als eine Art von brutaler Säuberungsaktion im Vorfeld seines Machtantritts. Die "Angst in Jakob"bewirkt auch den endgültigen Zerfall wichtiger Regierungs- und Machtsysteme der Erde, die diesen sehr ausgeklügelten, hauptsächlich psychologische Elemente enthaltenen Angriff auf die Menschheit nicht aufzuhalten vermochten. Ist doch der Antichrist mit seinem falschen Propheten allen bisherigen Strategien der Kriegsführung und Massenbeeinflussung weit überlegen. Seine unfaire Methode, auf unglaublich freche Art und Weise durch Gehirnwäsche Menschen konsequent zu betrügen und hinters Licht zu führen, war bisher beispiellos gewesen und gipfelt erst im Handeln des Antichristen.
Mit dem Beginn der unmittelbar darauf folgenden Bedrängnis, dann, wenn das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempel in Jerusalem aufgerichtet worden ist (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), versucht er einen Bund mit allen Menschen der Erde zu erzwingen.
Da der Antichrist sich an die Stelle von Jesus Christus stellen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), ähnelt dieser Bund formal dem neuen Bund des lebendigen Gottes. Statt dem wahren Messias, der sehr bald wiederkommen wird, müssen alle Menschen ein Jesus Christus nachgeahmtes Bild, das sprechen kann, wie lebendig wirkt und anscheinend alle Menschen töten kann, die es nicht verehren, anbeten. Dafür erhalten sie vom schlauen, anmaßenden und berechnenden Antichrist das Bürgerrecht, das Recht zu kaufen und zu verkaufen und werden für alle sichtbar mit dem "Malzeichen des Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, an exponierter Körperstelle gekennzeichnet.
Als großen Lohn wird der Antichrist großzügig und berechnend vielen das zuvor im Eigentum der Vorgängerregierungen befindliche und nun in seine Hände gefallene Land austeilen, was einer Reprivatisierung nahe kommt.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage wird er all denjenigen, die sich für ihn und seinen Eratzbund entschieden haben, mit seinen technischen Möglichkeiten, die ihn sicher auch auf medizinischem Gebiet eine uneinholbare Vormachtstellung vermitteln werden, ein sehr langes, irdisches Leben geben können.
Diese uneinholbare Vormachtstellung bewies er ja bereits allen im Vorfeld seines Wirkens mit seinem als Massenmedium, dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal das Sprachrohr des falschen Propheten ist. Und was da noch alles dahintersteht!
Dieses sehr lange, irdische Lebenden klariert er, da er sich selbst mit unglaublichen Lügen zu einer Gottheit erhoben hat, mit dem Ausdruck "ewiges Leben". Das wird sicher zum Himmel schreiend sein.
Wer in diesen Bund des Verführers der Menschheit einwilligt, wird aber in Wahrheit in ewiger Trennung vom lebendigen Gott leben müssen und vergibt sich damit den neuen Bund, den der echte Jesus Christus begründet hat. Er wird dann auch vom wahren Reich Gottes ausgeschlossen.
Denn kurz vor der in Macht und Herrlichkeit geschehenden, echten Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde zum Gericht warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-13 gerade davor, und daß genau dieses im dann wieder aufgebauten Tempel in Jerusalem (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) stehende Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 nicht angebetet werden darf.
Im gleichen Atemzug wird auch eindringlich davor gewarnt, daß das Zeichen "seines Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird und zum Bsp. ein christliches Symbol wie einen Fisch symbolisch darstellen könnte, von den Menschen angenommen wird. Es wird davor gewarnt, daß solche, die das im dann wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem "Greuelbild der Vewüstung" bzw. dessen Verursacher (gemeinst ist der Verwüster, der Antichrist selbst) anbeten, dann von dem Wein des Zornes Gottes trinken müssen und in die ewige Verdammnis geworfen werden.
Wer dem aufgezwungenen Bund des Antichristen dennoch widersteht, kann ohne das lügenbehaftete Hautmal des  Zeichens "seines Namens" nicht kaufen oder verkaufen und ist auf Selbstversorgung angewiesen, um nicht zu verhungern. Da steht ein gewaltiger Entscheidungsdruck dahinter, und Nächstenliebe unter den Brüdern und Schwestern im Herrn ist nun notwendiger den je! In diesem Sinne ist wohl auch die Beschreibung des Weltgerichtes über die Lebenden nach Matthäus 25, 31-46 zu verstehen. Warum sonst auch wird hier als entscheidendes Kriterium die Liebe zu den geringen Brüdern hervorgehoben. Spiegelt sich in ihr nicht auch die Liebe zu Gott wieder? Nur so können in dieser Zeit furchtbarster Bedrängnis Menschen überleben, die sich an die Seite des wahren Christus stellen. Von einem Bund kann also in Wirklichkeit nicht die Rede sein, auch wenn der Antichrist alles so darstellen wird und seinen Anbetern in diesem Zusammenhang Frieden mit Gott verspricht. In Wahrheit werden sich der heilige Zorn Gottes und seine Gerichte über solche ergießen, die auf dieses Scheinangebot einwilligen. 
- er verkündet das kommende Reich Gottes - er verkündet ein scheinbares, messianisches Friedensreich auf Erden, in welchem er selbst zu herrschen beabsichtigt
- er ist der Bräutigam (Offenbarung 21, 9) und das Haupt seiner Gemeinde (vgl. Epheser 5, 23), die er von der Sünde gereinigt hat
- er trägt die große Hure Babylon, die er zur Sünde verführt, da sie bildlich gesehen auf dem Rücken des Tieres sitzt, mit dem der Antichrist gemeint ist (vgl.Offenbarung 17, 3; Offenbarung 17, 7)
- in seinem Auftrag versiegelt ein Engel mit dem Siegel des lebendigen Gottes in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal die vollständige Zahl der  hundertvierundvierzigtausend Gottesknechte und Verkünder des Evangeliums an ihrer Stirn
- er fängt mit Beginn der zweiten Hälften der Zeit der Trübsal, der Zeit der Bedrängnis an, unter Zuhilfenahme des falschen Propheten alle Menschen der Erde entweder an der Stirn oder der rechten Hand mit einem von zwei unterschiedlichen Hautmalen zu kennzeichnen, die die Menschen der Erde in Freunde und Feinde seines Reiches für jedermann sichtbar trennen, er wird dies aber nicht mehr vollenden können
- wenn er bei seiner letzten Wiederkunft seine Füße auf die Erde setzen wird, werden alle nach der Entrückung der Gemeinde Christi in den Himmel eingegangen Märtyrer wieder lebendig und tausend Jahre zusammen mit Jesus Christus auf der Erde regieren - wenn der große Weltverführer seine Macht antritt, werden viele erst nach der Entrückung zum lebendigen Glauben gekommenen und ihn öffentlich ablehnenden, wahren Christen den Märtyrertod sterben müssen,
 
- die aber das Tier (gemeint ist der Antichrist) und das Bild des Tieres (gemeint ist sein Greuelbild der Verwüstung) angebetet hatten und sein Zeichen (gemeint ist das Hautmal mit dem lügenbehafteten Namen des Antichristen) angenommen haben, werden bei der Rückkehr des wahren Messias auf die Erde herab von ihm erschlagen - die aber das Tier (gemeint ist der Antichrist) und das Bild des Tieres (gemeint ist sein Greuelbild der Verwüstung) angebetet hatten und sein Zeichen (gemeint ist das Hautmal mit dem lügenbehafteten Namen des Antichristen) angenommen haben, werden vom Sohn des Verderbens zu Staatsbürgern seines irdischen Weltreiches gemacht und empfangen das wohl größte Lockmittel aller Zeiten, ein verlängertes irdisches Leben, das mit einer biologischen Verjüngung des Körpers verbunden ist
- sein Reich ist ein Reich der Gerechtigkeit (vgl. Jesaja 16, 5; Offenbarung 19, 11) - er gründet als ein Religionsfanatiker sein totalitäres Reich auf der Basis eines in Wahrheit sehr unfähren Ko-Systems, indem er systematisch alle bisherigen Machtstrukturen ausschaltet
der heilige Geist Gottes
das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier, das teuflische Gegenstück bzw. Zerrbild zum heiligen Geist Gottes
- Er ist der "Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist
des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN".
(vgl. Jesaja 11, 2)
- Es ist das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, bzw. verkörpert seine beiden besonderen Erscheinungsformen, die da wären:
1.) das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welches zusätzlich auch prophetisch von "großen Dingen" spricht.
Das gotteslästerliche "Maul" ist die auf die gesamte erste Hälfte der Zeit der Trübsal beschränkte bzw. zeitlich begrenzte, vorausgehende spezielle erste Erscheinungsform des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres. Das gotteslästerliche "Maul" wird die ganzen ersten symbolisch gemeinten 3,5 Jahre lang (damit sind tatsächliche 3,5 jüdische (Sabbat-)Jahre bzw. 24,5 Kalenderjahre gemeint) zu den Erdbewohnern sprechen. 
2.) Das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier wird später, ab dem Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).

Mit seiner Hilfe hat der große Weltverführer heimlich Zugang zu jedem Menschen.
Er ist deshalb dem heiligen Geist sehr ähnlich.
Er ist aber ein Geist des Widersachers Gottes bzw. seines irdischen Bevollmächtigten, des Antichristen, keinesfalls der Geist der Wahrheit, der Weisheit und des Verstandes.
Er ist kein Geist des Rates und der Stärke, kein Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN, sondern ein verführerischer Geist der Verblendung und der Lüge, der für die wahre, unsichtbare Himmelswelt und den tatsächlichen Willen Gottes blind und taub macht. Er verhindert wahren und lebendigen Glauben und verbaut den Zugang zur Erkenntnis des Herrn, macht einseitig, unsensibel, träge und lahm. Er schränkt sogar den Verstand ein und ist ein sehr schlechter Ratgeber für die Ewigkeit.
- Der heilige Geist Gottes führt durch sein Wirken Menschen zu Gott hin und richtet ihren Blick auf die große Gnade Gottes. Dies tut er, indem er die Herzen der Menschen mit der Liebe Gottes berührt. Er bewirkt hierdurch die Wiedergeburt des geistigen Menschen und schenkt so neues, ewiges Leben.
Der heilige Geist Gottes  ist der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes.

Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sogesehen bestehen also zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen, die er durch das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirkt, gewaltige Unterschiede (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12).


- Das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 verführt die Erdbewohner dazu, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten.
Durch dessen Wirken wird die Liebe in vielen erkalten.
Die Menschen der Erde dabei orientierungs- und richtungslos zu machen, gelingt dem (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier einerseits mit falscher Prophetie (vgl. Offenbarung 19, 20) und andererseits durch Blendung mittels in Lügen gekleideter Zeichen und Schau-Wundern mit propagandistischem Effekt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12).

Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß, das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine vom Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat.

Denn die vom zweiten Tier hevorgerufenen Zeichen und Schau-Wunder bewirkt der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" durch das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und sie sind allein dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine Macht zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 betreffend des (aus bzw.) von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8.
Genau darum wird das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier später einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier bewirkt, da es mit dem neues Leben schaffenden Schöpfungsgeist Gottes verglichen wird, ebenfalls eine Art von neuem Leben. Denn das in  Offenbarung 13, 12 mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Das neue Leben, daß das (aus bzw.) von der Erde aufgestiegene zweite Tier vergeben kann, wird zwar vom falschen Propheten mit Sicherheit als ewiges Leben deklariert werden, besitzt aber in Wahrheit keinen echten Ewigkeitswert.
- er wird vom lebendigen Gott zu unserem Segen in uns hineingegeben, damit sich unser Herz verwandelt (vgl. Hesekiel 36, 27; Hesekiel 39, 29; Jesaja 44, 3),
er ist ein den Menschen erneuernder und beständiger Geist (vgl. Psalm 51, 12-14), durch den alles, was Gott beabsichtigt zu tun, geschieht (vgl. Sacharja 4, 6)
-  es wird vom Antichrist verwendet, damit die Menschen, die ihm hörig sind vom wahren Segen Gottes getrennt werden und dem Antichristen mit einem steinernen Herzen anhangen,
wer dem falschen Propheten Raum gibt, betrübt den heiligen Geist und ist dem Zorn Gottes ausgesetzt (vgl. Jesaja 63, 10),
er ist ein den Menschen unbeständig machender, verführerischer Geist, durch den alles, was der lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel als solcher so bezeichnete Gesetzlose beabsichtigt zu tun, geschieht (vgl. Offenbarung 13, 11-18)
- von Jesus Christus wurde prophezeit, daß der heilige Geist Gottes, ein Geist der Weisheit und des Verstandes, des Rates und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht des Herrn, auf ihm ruht (vgl. Jesaja 11, 2), denn er besitzt neben sieben Hörnern die "sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande." (die sieben Augen nach Offenbarung 5, 6 sind wie auch die sieben Fackeln in der Beschreibung der Thronumgebung Gottes nach Offenbarung 4, 5 ein Bild für den heiligen Geist),
durch den heiligen Geist Gottes wird der Messias das Recht auch unter die Heiden bringen und zu ihrem Heiland werden (vgl. Jesaja 42, 1),
danach aber wird der heilige Geist auch über das Haus Israel ausgegossen werden (vgl. Sacharja 12, 10)
- er ist der bevollmächtigte Stellvertreter des zum Vater zurückgegangen Gottessohnes, die Brücke zu ihm und zu unserem himmlischen Vater, damit wir, bis Jesus Christus wiederkommt, nicht allein sein müssen, denn unser Heiland wollte uns nicht als Waisen zurücklassen - es ist das Verbindungsstück zwischen dem Antichrist und den Menschen, sozusagen sein verlängerter Arm,
er nutzt wahrscheinlich eine Schnittstelle zum menschlichen Körper, um sich unbemerkt Zugriff, beispielsweise auf Hormone und damit Gefühle und sogar Muskeln des somatischen und vegetativen Nervensystems zu verschaffen, er kann nach den Vermutungen des Schreibers damit Schmerzen erzeugen, lindern und Betäuben und sogar ganz gezielt akustische Geräusche und Stimmen erzeugen, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen (vergleiche das zu seinem Schlüsselerlebnis und zur Tinnituserkrankung Gesagte).
- er bezeugt den Menschen, daß Jesus Christus von den Toten auferstanden und der Sohn des lebendigen Gottes ist - es verleugnet in Wahrheit, daß Jesus Christus von den Toten auferstanden und der Sohn des lebendigen Gottes ist, indem er ein wie lebendig wirkendes Bild, das Jesus Christus darstellen soll, unter großen Druck anbeten lassen wird
- er bewegt und befähigt Menschen nach dem Willen Gottes zu leben - es ist der Motor und der Macher der endzeitlichen Geschehnisse: er macht ... und Menschen machen daraufhin ...
- ist der Brautwerber des himmlischen Vaters und zieht alle zu seinem Sohn, Jesus Christus, hin
- es diktiert u. zwingt den Willen des Antichristen auf
- er erweist der wahren Gemeinde bzw. der Braut Jesu Christi die Liebe ihres Bräutigams
- es soll die Echtheit der in Wahrheit lügenbehafteten Zeichen und Wunder und die Macht, die vom wie lebendig wirkenden Bild (in Wahrheit Greuelbild der Verwüstung) ausgeht beweisen und übt alle Macht des Antichristen aus
- er bereitet die wahre Gemeinde bzw. die Braut Jesu Christi zu und führt ihr ständig neue Brautseelen zu
- es bereitet die Menschen der Erde auf das Auftreten des Antichristen vor und hat die Absicht, der wahren Gemeinde Christi Brautseelen zu entreißen
- er bewirkt sowohl eine natürliche als auch eine geistliche Wiederherstellung des erwählten und heiligen Volkes Gottes, d.h. sie werden im ersten Schritt in ihr gelobtes Land zurückgeführt und im zweiten ihren wahren Messias erkennen und annehmen, der lebendige Gott wird sie anschließend in seinen Rettungsplan für die Menschen der Erde erneut einbeziehen - es unterstützt zwar die natürliche Wiederherstellung Israels (gemeint ist die Rückführung der Juden in ihr gelobtes Land), fördert den Wiederaufbau des Heiligtums in Jerusalem, versucht aber eine echte geistliche Wiederherstellung aufzuhalten, damit steht das Gottesvolk in der Gefahr, in der Zeit der Trübsal mit dem Erscheinen des Greuelbildes der Verwüstung einen falschen Messias anzunehmen
- er beweist die Liebe des Vaters und verschenkt sie
- es bleibt anfangs sachlich, erkaltet später die Liebe in Vielen und macht für die Liebe unfähig und blind
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten." (Matthäus 24, 12)
- er verängstigt niemand, er droht niemand und setzt niemand unter Druck, der gute Geist Gottes kann aber durchaus ein heilsames Erschrecken bewirken 
- es verängstigt alle Menschen der Erde,
er droht und bedroht Menschen, die ihn ablehnen oder mit dem Finger auf sein wahres Gesicht zeigen,
es setzt solche unter psychischen und körperlichen Druck,
in der Bedrängnis kennzeichnet er seine Feinde mit dem Hautmal der Zahl seines lügenbehafteten Namens "sechshundertundsechsundsechzig" (666) und läßt sie öffentlich mit seinem falschen Propheten verfluchen
- er ist ein Tröster
- es ist ein verführerischer, unterwerfender und vertröstender Geist, der Menschen schwächt
- der Tröster tut die Augen auf über die Sünde, über die Gerechtigkeit und über das Gericht (vgl. Johannes 16, 7-11)
- der falsche Prophet verschließt die Augen vor der Sünde, vor der Gerechtigkeit und dem wahren Gericht
- er stärkt und vertieft den Glauben, läßt ihn lebendig werden und offenbart die Liebe Gottes - es stört und zerstört wahren Glauben,
er verschließt Menschen vor der wahren Liebe des lebendigen Gottes
- er macht Mut - es macht mutlos und ohnmächtig, dabei wird die Angst betont,
es bewirkt in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal wohl die größte Massenpsychose aller Zeiten, die sogenannte Angst für Jakob 
- er schenkt eine frohmachende Hoffnung auf Errettung und die noch kommende volle Erlösung
- es bewirkt eine Lähmung im Denken und Handeln, macht falsche Hoffnungen,  löst eine Angst inbezug auf Kommendes aus und führt in die Hoffnungslosigkeit
- ist ein segenbringender Geist der Heilung - es ist ein Geist der Zerstörung, der krank machen und töten kann, er verkörpert die Superwaffe des letzten Weltherrschers
- er leitet die Menschen in der Wahrheit, schärft ihren Blick und verkündet das Zukünftige - esverschließt die Menschen für die Wahrheit, macht sie blind, so daß sie weder das Gegenwärtige richtig erkennen noch auf wahrhaft Zukünftiges schauen können, seine Visionen, die er vermittelt, sind lügenbehaftet
- Vorbedingung zu einem Leben unter der Führung des heiligen Geistes Gottes ist die bußfertige Hinkehr zum Glauben an Jesus Christus, nur dann kehrt er bei einem Menschen dauerhaft ein, dennoch sucht und findet der gute Geist Menschen und spricht sie an, und bereitet sie auf eine Begegnung mit Jesus Christus vor,
- es drängt sich jedem auf, predigt auf seine fesselnde Art und Weise einen in Wahrheit lügenbehafteten Messias, er beginnt aber zu weichen, sobald Menschen umkehren, sich von ihm vollständig und ganz abwenden, statt dessen sich dem liebenden, lebendigen Gott zuwenden, nach dem unverfälschten Wort Gottes suchen und sich bußfertig zum Glauben an den wahren Jesus Christus bekehren
- in ihm kommt Jesus Christus zu den Menschen und macht in ihren Herzen Wohnung - mit ihm ist der Antichrist den Menschen nahe
- er macht, daß alle, die ihm Glauben schenken, die Entrückung der wahren Gemeinde als eine dringend notwendige Wegnahme von der Erde in Form eines Entfliehens vor der plötzlich losbrechenden Zeit der Trübsal verstehen können, die nur wenig später einem Fallstrick gleich (vgl. Offenbarung 6, 1-2, ) die Menschen der Erde so gewaltig wie die Wehen eine Frau (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3) überrumpelt,
zum Glück wird die wahre Gemeinde der Zeit der Trübsal und den Gerichten Gottes auf wunderbare Art und Weise entkommen und weis:
die Entrückung wird nicht der schreckliche Tag des Herrn sein bzw. ihm folgen (vgl. Joel 2, 11 + Joel 3, 4), sondern ein Tag der Freude und des Heils sein für die, die auf Christus warten (vgl. Häbräer 9, 27-28), denn die Hochzeit des Lammes ist herangerückt und der Bräutigam kommt, die Jungfrauen sollen aufwachen, ihre Lampen nehmen und dem Bräutigam entgegengehn (vgl. Matthäus 25, 1-13),
"Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!"
der Entrückung wird demnach auch keiner schreckliche Zeit, also erst recht nicht der Zeit der Trübsal vorausgehen, sondern sie wird in einer relativ friedliche Zeit kommen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3), in der darauf geachtet werden muß, daß die dann lebenden Menschen lediglich in derjenigen Gefahr stehen, ihr Herz mit Essen und Trinken und mit täglichen Sorgen zu beschwehren (vgl. Lukas 21, 34-36), sie sollen darum den Hunger nach dem Wort Gottes bewahren,
die Zeit unmittelbar vor der Wegnahme der wahren Gemeinde Christi soll demnach eine Zeit sein, die träge, satt und schläfrig macht,
das Wort der Bibel weist deshalb darauf hin: der wiederkommende Christus soll so unerwartet wie ein Dieb in der Nacht kommen, zu einer Stunde, zu der wir es nicht meinen (vgl. Matthäus 24, 42-44, Lukas 12, 37-40),
es wird dann sein, wie in den Tagen Noahs oder Lots (vgl. Matthäus 24, 37-42; Lukas 17, 26-30) oder wie in den Tagen Lot:
damals rechnete kein Mensch mit einer Strafe, alle waren sich ihrer Sache so sicher, aber die gottesfürchtige Familien Noahs und Lots entflohen mit seiner Hilfe dem kommenden und vernichtenden Zorn Gottes
- es macht, daß alle, die ihm Glauben schenken, die Entrückung der wahren Gemeinde nicht als eine dringend notwendige Wegnahme von der Erde in Form eines Entfliehens vor der plötzlich losbrechenden Zeit der Trübsal verstehen können, die nur wenig später einem Fallstrick gleich (vgl. Offenbarung 6, 1-2, ) die Menschen der Erde so gewaltig wie die Wehen eine Frau (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3) überrumpelt,
diese Wegnahme der wahren Gemeinde von der Erde geschieht bekanntlich im unmittelbaren Zusammenhang mit der plötzlichen Verwandlung des menschlichen Körpers (vgl. 1. Korinther 15, 52-53, Philipper 3, 20-21),
Lukas 21, 34-36 fordert lediglich zum Gebet auf, damit der Tag der Entrückung nicht ähnlich wie bei dem hereinbrechenden Verderben auch so plötzlich wie ein Fallstrick über uns kommt,
stattdessen verdreht der falsche Prophet den wahren Sinn des Wortes Gottes völlig und ändert es damit ab, so daß dabei ein ganz anderer Zusammenhang entsteht:
er erklärt die Entrückung als eine auf der Erde stattfindende Neugeburt der auf ihr verbleibenden Menschen, der ein mit den Einsetzen der Wehen bei einer Frau vegleichbarer, also ganz plötzlich aufkommender, großer Schmerz unmittelbar vorausgehen wird.
seine Betonung liegt also auf dem Schmerz und nicht auf dem Entfliehen davor,
der die Braut Christi mittreffende Schmerz wird nach seiner Version dem Anbruch des Reiches Gottes mit der Herrschaft des Menschensohnes auf der Erde reinigend unmittelbar vorausgehen, hat aber zum wahren Ziel, die Menschen vor der in der Bibel angekündigten Zeit der Trübsal einzuschüchtern und zu verängstigen,
damit erreicht er, daß die Menschen daran glauben, daß es die Bibel sogar verheißt, daß die Gemeinde Christi durch die Zeit der Trübsal einschließlich der Angst in Jacob und der Zeit der Bedrängnis mit hindurchgehen muß, ein bereits im Feuer des heiligen Geistes Gottes geläutertes Gold soll ein zweites Mal gereinigt werden, wie soll man dies verstehen?
- er verherrlicht Jesus Christus und verhilft Menschen zur Anbetung des Messias - es verherrlicht das "Greuelbild der Verwüstung" und damit gleichzeitig dessen Erbauer, den Antichristen, der auch der Verursacher aller weiteren Zeichen und Wunder ist,
es macht, daß alle Menschen der Erde indirekt (denn der Antichrist tritt selbst nie in Erscheinung) den Sohn des Verderbens anbeten und bindet sie an ihn
- der heilige Geist erweckt zum Leben und zieht die Seinen des lebendigen Gottes unaufhörlich hin zum Sohn
- es schläfert bei denen, die sich nicht unaufhörlich wach halten und ihre Beziehung zu Jesus Christus nicht ständig weiter vertiefen, lebendigen Glauben ein und erzeugt einen toten Glauben
- er führt die Menschen hin zu Gott - er verführt zur Ungerechtigkeit und Anbetung des Teufels
- er macht den Glauben an den Sohn Gottes lebendig und erlebbar, so daß sein Geist in den mit ihm verbundenen Menschen wohnen kann
- es macht, daß das im wiederaufgebauten Heiligtum in Jerusalem aufgerichtete Greuelbild, das alle anbeten müssen, wie lebendig wirkt und verleiht ihm scheinbar Geist, so daß es aussieht, als könne es selbst Menschen töten,
in Wahrheit tut dies der Antichrist, der das
Greuelbild ähnlich einer dreidimensionalen Holographie steuert und bewegt. Auch das lebende Vorbild des "Greuelbildes der Verwüstung", der falschen Propheten, ist nicht dazu in der Lage, es selbst und aus eigenen Kräften heraus zu tun.
- ist eine himmlische Kraft, stärkt die Seinen Gottes und steht ihnen wie ein Anwalt bei
- es demonstriert die Macht des sich an die Stelle Jesu Christi stellenden Antichristen, übt sie aus und verklagt dabei die Menschen
- er kann vereinzelt auch laut und deutlich vernehmbar zu bestimmten Menschen sprechen und individuelle Aufträge erteilen,
dies geschah bereits in der Vergangenheit, kann aber auch heute noch passieren
- der falsche Prophet ist wahrscheinlich ähnlich einer Gleichschaltung und Massensuggestion permanent von sehr vielen Menschen gleichzeitig und deutlich vernehmbar und das nicht nur über eng begrenzte Zeiträume, er kann sich nur in ausgewählten Fällen mit dem einzelnen Menschen beschäftigen
- der gute Geist Gottes ist ein diskreter, nicht bloßstellender Geist, der in bestimmten Lebenssituation am Wirken ist,
andere Menschen können das Geschehen in der Regel nicht, oder wenn doch, dann nur unvollständig wahrnehmen, alles geschieht in der Regel zeitlich versetzt (Außnahme Großevangelisation)
- der falsche Prophet ist verletzend und indiskret,
er behauptet, daß in der Endzeit von Gott gezielt Gedanken hörbar gemacht werden (ein Gedankensender Gottes) und daß dieses Massenmedium von satanistisch geprägten Menschen sogar manipulierbar sei und bereits mißbraucht wird,
Wie kann das sein, daß der heilige Geist Gottes von Menschenhand einem Mißbrauch unterliegen könnte, ist er nicht souverän, eine eigene Person, dem lebendigen Gott gleich und weht wie der Wind (vgl. Johannes 3, 8), wann er will und wohin er will?
Welcher Mensch hat je dem Wind die Richtung vorschreiben können, oder wer könnte ihn aufhalten?

Hat nicht der Antichrist ununterbrochen acht darauf gehabt, daß keine Macht der Erde seine Erfindung nachbauen kann und mit ihr ihm ins Handwerk pfuscht?
Selbst die Mächtigen dieser Erde werden das  "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal das Sprachrohr des falschen Propheten ist, verkennen, seine Tragweite unterschätzen und unbeachtet lassen! Ist dies alles nur Zufall, oder wird bei ihnen gezielt alles kritische Prüfen entkräftet oder gar ausgeschaltet? Versagt alle Logik? Können sie die Tragweite der für sie überaus gefährlichen Erfindung des Antichristen nicht richtig einschätzen und stellen ihre Prognosen unbedacht falsch auf? Wer bewirkt dies alles?
Es gibt keinerlei Zweifel, es ist der Antichrist, der alles in seiner Hand hält,  er, der Meister der psychologischen Kiegsführung, hat bereits heute Macht über die Mächtigen der Erde, und er wird sie nur solange benutzen, wie sie ihm etwas zuarbeiten und ihm nützlich sein können! Das wird bestimmt nicht mehr lange sein, denn er ist nach der Beschreibung in Offenbarung 6, 1-2 der siegreiche erste apokalyptische Reiter, der auf der Erde die Zeit der Trübsal verursachen wird, und er hat seine Krone bereits erhalten,
sein Kampf ist ein lautloser Kampf im Verborgenen
- er lehrt die Menschen im Wort Gottes in rechter Weise und schließt ihnen dessen Bedeutung auf - es schult die Menschen, richtet sie ab, ist aber dabei ein Verdreher des wahren Wortes Gottes und verhindert, das die Worte Jesu in rechter Weise ins Gedächtnis gelangen können,
er lehrt mit einer nicht guten Absicht das Wort, trennt aber dabei die heilige Schrift vom Geist Gottes
- er führt die Menschen aus der Knechtschaft der Sünde und des Todes und macht sie frei,
nun dürfen sie unter dem neuen Gesetz des Geistes Gottes und somit unter seiner Gnade und der Vergebung der Sünden stehen 
- es zwingt die Menschen erneut unter das Joch der Knechtschaft der Sünde und des Todes und bindet sie 
- er bewirkt bei Menschen eine innwendige Verwandlung, die Wiedergeburt im Geist der Wahrheit und bringt sie Jesus Christus nahe - es bewirkt einen Sinneswandel beim Menschen, der völlig neue und egoistische Lebensziele beinhaltet und verwandelt sie im Sinne der Ziele des Antichristen
- er ist ein Geist der Kindschaft Gottes, macht Menschen zu seinen Kindern und führt sie in die liebenden Arme Jesu Christi - es löst Ablehnung und Verständnislosigkeit gegenüber den Kindern aus, reißt die Menschen auf diese Art und Weise aus ihrer gottgewollten Berufung entwurzelt als Waisenkinder wie ein Strom davon
- er beruft alle sich ihm öffnenden Menschen in irgend einer Art und Weise zum Dienst für den Herrn - es macht, daß Menschen, die ihm hörig sind, dem Antichrist dienen und für seine Ziele spezielle Zuarbeit leisten
- er lehrt die Seinen des lebendigen Gottes, mit offenen Augen und Weisheit vorzugehen - es legt allen Menschen Scheuklappen auf und beschneidet bzw. reduziert ganz gezielt ihr Denken und ihre Sichtweise
- er verleiht Gaben, befähigt zum Dienst
- es kann eine Beschneidung der Gaben Gottes hervorrufen, für ganz bestimmte Gaben unfähig machen
- er gibt Vollmacht, im Namen Jesu Christi zu handeln
- durch ihn erhält der Sohn des Verderbens Macht über Menschen und fügt ihnen großen Schaden zu,
er kann ihnen die Vollmacht gänzlich rauben
- Menschen, in denen Jesus Christus durch ihn Wohnung hat, stehen hinfort unter der Vergebung durch die himmlischen Gnade - Menschen, in denen der Antichrist durch seinen Geist wohnt, machen sich ohne Vergebung der Sünden vor dem lebendigen Gott schuldig
- er deckt verborgene Schuld auf und bewirkt die Fürbitte für andere - es macht blind für die eigene Schuld, zeigt mit dem Finger auf die Schuld anderer und verhindert ein rechtes Beten in Demut auch für andere
- seine Früchte sind Gottesfurcht, rechter Glaube, Selbstbeherrschung, Zufriedenheit, Nachsicht, Liebe, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Sanftmut und Keuschheit - seine Früchte sind Menschenfurcht, Unglaube, Überempfindlichkeit, Ängstlichkeit, vergleichende Unzufriedenheit und Neid, Unnachsichtigkeit, Lieblosigkeit, Unfrieden, Ungeduld, aufbrausendes Wesen, Streitsucht, Egoismus, Habsucht, Ablehnung und Haß, Spott und Lästerei, Gehässigkeit und Bösartigkeit, Angst, Gier aller Art und Begierde
- er befreit alle Menschen, die sich ihm öffnen, drängt sich aber niemand auf - es bedrängt die Menschen der Erde mit einernoch nie dagewesenen Intensität und Härte und bewirkt in der 2. Hälfte der Zeit der Trübsal die sogenannte Bedrängnis
- er sucht das Verlorene und bewahrt Menschen auch noch in der Zeit der Bedrängnis - es verfolgt sehr hartnäckig die treuen Diener Gottes und löst darum eine noch nie zuvor dagewesene Bedrängnis und Christenverfolgung aus
- wer ihm glaubt, bleibt im Wort der Bibel und damit in der Wahrheit, er erkennt auch den falschen Propheten und sein lügenbehaftetes Tun und den, der ihn sendet, den Antichrist - wer ihm Glauben schenkt, sich von seinen Lügen verführen läßt und das (Greuel-) Bild (der Verwüstung) anbetet, den bezeichnet die Bibel als einen Heiden (vgl. Offenbarung 11, 2), denn er verstößt gegen das erste und das zweite Gebot Gottes, verleugnet den wahren, bald auf die Erde wiederkommenden Jesus Christus und damit den lebendigen Gott im Himmel und lehnt sich gegen das kommende Reich Gottes auf
- er facht die Glut der Liebe zu den verfolgten und auch zu den geringsten Brüdern Jesu Christi wieder ganz neu an - es erstickt die Liebe auch zu den geringsten Brüdern Jesu Christi, nachdem er die den wahren Messias Bekennenden und ihn Bezeugenden mit der Zahl des Namens des ersten Tieres aus dem Meer sechshundertundsechsundsechzig für jedermann sichtbar an ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn gekennzeichnet hat und damit öffentlich verflucht
 die heilige Dreieinigkeit
die widergöttliche Dreieinigkeit
- sie wird vom lebendige Gott, seinem Sohn Jesus Christus und dem heiligen Geist gebildet
- sie wird vom Teufel, dem von ihm bevollmächtigten Antichrist und dem falschen Propheten gebildet.
Die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 gehören also unmittelbar zusammen. Sie bilden zusammen mit dem Drache nach Offenbarung 13, 2+4 (gemeint ist Satan) die widergöttliche Trinität. Denn man muß in diesem Zusammenhang wissen, daß bei der Widerkunft Jesu Christi nur zwei von all den in Offenbarung 13+19 auftauchenden widergöttlichen Figuren lebendig ergriffen und in den mit Feuer brennenden Schwefelsee geworfen werden und zwar die da wären, das Tier (gemeint ist das erste Tieres aus dem Meer) und sein falscher Prophet (vgl. Offenbarung 19, 20).
Und der Verfasser dieser Homepage geht mit einer festen Überzeugung davon aus, daß diese beiden endzeitlichen, widergöttlichen Figuren der Bibel unmittelbar zusammengehören. Denn sie werden ja auch von Johannes, wie aus dem Kapitel 13 der Offenbarung ersichtlich, als eine gemeinsame Einheit gesehen und dort als zwei eng zusammenarbeitende Tiere dargestellt.
Damit ist dieser Umstand als Hinweis darauf zu werten bzw. es liegt sehr nahe, daß das erste Tier in der Gestalt des falschen Propheten an die Öffentlichkeit herantritt, während es als Person selbst vermutlich im Hintergrund verbleibt.
Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht große Hure Babylon,
die abgefallene Gemeinde des Herrn
- Die wahre Gemeinde Jesu Christi stellt die nach der Ausgießung des heiligen Geistes von ihrem lebendigen Gott aus der ganzen Welt herausgerufenen große Familie des Herrn dar, die die Kindschaft Gottes ihrem Herrn und Heiland Jesus Christus, der sie weidet und leitet und dem sie wie eine Herde ihrem Hirten nachfolgt, verdankt. Dieser eine wahre Hirte ist es, der sie wirklich liebt und all ihre Sünden von ihnen abwäscht. Er befreit sie mit seiner Auferstehung von den Toten vom Fluch der Sünde und vom Tod. Sie darf so rein und makellos geworden leben und vor ihren himmlischen Vater kommen, der sie als seine Kinder aufnimmt und in Ewigkeit mit ihnen Gemeinschaft haben will. Dank der Liebestat ihres Retters und seines stellvertretenden Leidens und Sterbens am Kreuz, hält sie Vergebung all ihrer Sünden. Nun trennt sie nichts mehr von ihrem lebendigen Gott.
Noch bevor auf dieser Erde zur "Zeit des Endes" das durch den Antichristen hervorgerufene Verderben losbrechen kann, nimmt Jesus Christus die wahre Gemeinde einer Braut gleich feierlich zu sich in den Himmel auf.
Erst dann wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, werden die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 losgelassen, kann sich die Macht des "Bösen" nun frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte werden entfesselt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7).
- Die große Hure Babylon nach Offenbarung 17, 1-9 und Offenbarung 18, 1-10 tritt erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung. Sie stellt neben dem Antichrist nach Offenbarung 13, 1-10 und seinem falschen Prophet nach Offenbarung 13, 11-18, den der Seher Johannes in der gesamten ersten Hälfte der von Antichrist verursachten Zeit der Trübsal nach Offenbarung 13, 5-6 als ein Maul sieht, das wohl größte widergöttliche und endzeitliche Symbol der Offenbarung des Johannes dar.
Sie entsteht unmittelbar vor derjenigen Wiederkunft, bei der Jesus Christus seine Füße auf die Erde setzen wird, aus dem übrig gebliebenen auf der Erde verbliebenen Rest der zu ihrem Herrn entrückten wahren Gemeinde.
Sie stellt also den nach der Entrückung der wahren Gemeinde entarteten und abgefallenen Überrest der Gläubigen dar, bzw. ihre neue geistliche Wohnstätte.
Durch ihr unumsichtiges, unüberlegtes und liebloses Verhalten werden einige der den wahren und lebendigen Gott fürchtenden, darüber gegenüber ihren Mitmenschen Zeugnis ablegenden und deshalb vom Sohn des Verderbens verfolgten Heiligen den Tod finden.
- in ihr leuchtet das Licht der Lampe (damit ist das Wehen des heiligen Geistes gemeint) und die Stimme des Bräutigams (damit ist die Stimme des wahrhaftig auferstandenen Christus gemeint) wird in ihr gehört und die Stimmen derer, die da sagen: »Danket dem HERRN Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich«,

Noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Gottes, die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Vermutlich gegen Ende der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal, noch vor der "Angst für Jakob", diese verkörpern die vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 3-17, wird sie ganz plötzlich durch ihre Entrückung von der Erde weg wie Henoch den leiblichen Tod nicht sehen, um bei ihrem Brätigam und beim Vater im Himmel zu wohnen.
Auf der Erde werden dann aber noch Viele der Zurückgebliebenen zum lebendigen Glauben kommen und ihr nachfolgen.

Dr. Vernon McGee betonte diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den unterschiedlichsten Gemeinden finden."
- nach Offenbarung 18, 23 soll das Licht der Lampe nicht mehr in ihr leuchten und die Stimme des Bräutigams und der Braut (damit ist die wahre Gemeinde gemeint, und auch alle noch nach der Entrückung zum wahren Glauben Gekommenen werden sich von der großen Hure Babylon trennen und aus ihr ausgehen) werden nicht mehr in ihr gehört werden
und die Stimmen derer, die da von ganzen Herzen sagen: »Danket dem HERRN Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich« werden in ihr verstummen, denn die ehemals lebendige, himmelwärts ausgerichtete, vom wahren Christus getragenen und bestimmte Kirche verkommt zur Verweltlichten, nach Macht und Einfluß Strebenden, eigennützig Wunderwirkenden, die nicht mehr ausschließlich dem lebendigen Gott im Himmel die Ehre gibt,
sie artet überdies zur alle Religionen der Erde vereinenen großen Hure aus und wird doch eine in sich schwächliche, ja sogar tote Gemeinde sein, da sie das leise Wehen des heiligen Geistes in ihrem Herzen nicht mehr zulassen wird, sondern sich dem verführerisch und wortgewaltig sprechenden falschen Propheten zugewand hat
- der Träger und Erhalter der wahren Gemeinde ist der wahre Jesus Christus, den sie in ihrem Herzen trägt, wie eine Braut ihren Bräutigam
- sie sitzt in der Wüste auf einem scharlachroten Tier, d.h. ihr Träger und Erhalter ist der Antichrist
- sie hat ihren Ursprung in den ersten Christen, die ausschließlich Juden waren, denn der Messias ist Jude. Er war von Gott nur zu seinem Volk gesandt, um es zu erretten. Erst später brachten die Jünger getragen vom heiligen Geist das Heil auch den Nationen. So wurde der Messias der Juden gleichzeitig der Heiland der Heiden. - sie hat ihren Ursprung in dem der christlichen Gemeinde angehörigen Teil, der an der Entrückung der Braut Christi nicht teilhaben konnte und auf der Erde zurückblieb
- die Braut Jesu Christi fürchtet den lebendigen Gott, aber nicht die Menschen, was bedeutet das? Was heißt Gottesfurcht? Ist sie mit einer Ängstlichkeit vor Gott gleichzusetzen?
Der Satz "Fürchte dich nicht!" ist genau 365 mal in der Bibel enthalten. Für jeden Tag steht er demnach genau einmal. Dies dürfte kein Zufall sein, der uns tröstende Gott spricht hiermit eine klare Sprache.
Damit kann also das Wort Gottesfurcht  nicht gemeint sein.
"Wir sollen Gott fürchten" drückt demnach nicht das geläufige Wort Furcht aus, so wie wir es kennen. Es meint demnach nicht die Angst, denn vor ihr will uns unser Vater im Himmel mit seinem Zuspruch "Fürchte dich nicht!" Tag für Tag bewahren.
Was ist Gottesfurcht dann?
"Gottesfurcht fragt sich: Wie ist der seit eh bekannte Wille Gottes heute zu verwirklichen, heute wirklich noch Gottes Wille?",
"Gottesfurcht heißt, daß man sich Gott nicht sicher sein soll. Was gestern noch der Wille Gottes war, kann heute zum Hemmschuh und zur Sünde geworden sein.",
"Gott versetzt uns plötzlich in eine Art von letzter Unsicherheit, und das nannten die Alten Gottesfurcht.",
"Wir können das Wort Gottes, die Schrift haben, sie wird aber zur Sünde, wenn wir sie vom Geist Gottes trennen." (sinngemäß wiedergegebene Worte von Pfarrer Klaus Eickhoff aus Sierning, ehemaliger Rektor des »Werkes für Evangelisation und Gemeindeaufbau« der Evangelischen Kirche A. B. Österreich, heute Dozent der Akademie für christliche Führungskräfte),
hier einige Beispiele:
1. Beispiel: Abraham bekommt von Gott den Auftrag, auf dem Berg Muria, also auf einer Höhe zu opfern. Später steht aber in den Königsbüchern, daß das Opfern auf den Höhen Gott ein Greuel ist, weil es in seinen Augen zur Sünde wurde.
2. Beispiel: Gott soll allein im Tempel angebetet werden. Aber bei Jeremia wird das Anbeten im Tempel zur Sünde. Im Pochen auf das Anbeten des lebendigen Gottes im Tempel des Herrn tut Israel äußerlich der Form nach genau das Richtige, aber innerlich treibt es damit Gottesbetrug.
Das Anbeten des lebendigen Gottes im Tempel des Herrn galt lange Zeit als etwas Gottgewolltes, bis es plötzlich, da es von den Menschen mißbraucht und zur Sünde wurde, indem der Dialog seines Volkes mit Gott zum nackten Ritual verkam und mit lauter gottlosem Handeln verbunden war, zur Sünde (vgl. Jeremia 7, 3-15).
3. Beispiel: Ebenso soll es in der Zeit der Bedrängnis unter dem Antichrist mit dem dann wiederaufgebauten Tempel in Jerusalem sein, dann wird das Anbeten im Tempel in den Augen des lebendigen Gottes abermals zur großen Sünde und zum Fluch, wenn mit dem Rufen des "Hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel!" die Anbetung des Greuelbildes der Verwüstung verbunden sein wird (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4).

In der Offenbarung des Johannes werden weitere zukünftige Beispiele aufgezeigt, die eindrucksvoll belegen, daß wir den Willen Gottes immer wieder neu hinterfragen müssen:
4. Beispiel: Wir können eine Kirche haben, sie wird aber zur Sünde, wenn sie nicht vom Geist Gottes getragen lebendig bleibt, dies wird geschehen, wenn sie in der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal verweltlicht und vom Antichrist getragen zur großen Hure Babylon entarten wird, dann sollen sie die Gott Treuen sogar verlassen (vgl. Offenbarung 18, 4)! Die Kirche, die einstige gottgewollte geistige Wohnstätte der Christen wird dann Gott ein Greuel. Wie unbeständig ist doch der Wille Gottes!
5. Beispiel: Heute ist das Symbol des Fisches ein charakteristisches Erkennungszeichen der Gemeinde Christi. In der Bedrängnis werden alle Menschen der Erden mit einem von zwei unterschiedlichen Hautmalen an der rechten Hand oder ihrer Stirn gekennzeichnet, wobei eines von beiden sehr wahrscheinlich das Symbol eines Fisches darstellen wird. In der Offenbarung des Johannes wird durch einen mächtigen Engel Gottes sogar eindringlich davor gewarnt, das Zeichen des lügenbehafteten Namens des Antichristen anzunehmen (vgl. Offenbarung 14, 9-11). Das Verwenden des vormals gesegneten Symbols des Fisches wird dann in den Augen Gottes plötzlich zur Sünde! So ändert sich auch hier der Wille Gottes.
Die scheinbare Unbeständigkeit im Willen Gottes liegt aber nicht an Gott selbst, sondern an der Untreue der Menschen, die immer wieder neue Wege suchen Gottes in sich beständigen Willen geschickt zu hintergehen. Der lebendige Gott ist zu uns Menschen nach wie vor treu, auch wenn unsere Wege durch Irrungen und Wirrungen hindurch gehen.
Pfarrer Klaus Eickhoff aus Sierning, ein ehemaliger Missionsleiter Österreichs, zitiert dazu Dr. Martin Luthers Auslegung zum 7. Psalm:
"So (sehr) tief ist das fleischliche Gift der Untreue in den Menschen gesät, daß auch Gott selbst sich in seinen Worten als unbeständig erweisen muß, damit wir bewahrt werden, an keinem Ding, es sei göttlich oder ewig, mit so verkehrtem Sinn zu hangen."
- die große Hure Babylon ängstigt sich plötzlich wieder vor Gott und bekommt dazu noch Menschenfurcht,
der Antichrist will, daß wir vor dem lebendigen Gott und den anderen Menschen regelrecht Angst bekommen, uns in negativer Art und Weise vor ihm fürchten sollen, denn Angst lähmt die Menschen in ihrer Freude und Lebendigkeit,
er will, daß wir den lebendigen Glauben an einen uns liebenden Vater zu einem in sich toten Ritual verkommen lassen (so z. Bsp., daß wir mit dem lebendigen Gott, der ja ein Gott der Bewegung ist, keine neuen Wege suchen, statt dessen an veralteten Traditionen, die zwar vormals gesegnet waren, heute aber, da sich die Zeit geändert hat und sie die Menschen nicht mehr wirklich erreichen können, nicht mehr im Willen Gottes sind, nach wie vor festhalten), sollen wir doch die Menschen dort ansprechen, wo sie auch ansprechbar sind!
er will, daß wir die heilige Schrift mit dem Verstand begreifen lernen sollen, statt sie mit dem Herzen zu leben, er beabsichtigt damit zu erreichen, daß wir die heilige Schrift vom Geist Gottes trennen, sie wieder zu einem starren Gesetz erheben, statt die daraus erwachsende Gnade wie ein kostbares Geschenk zu empfangen, so daß sie uns zu einer kostbaren Freude wird,
er will, daß wir das vertraute und innige Gepräch, den ständigen Dialog mit dem Vater im Himmel zu einem förmlichen und starren Gebet werden lassen, das eher einer leeren Worthülse gleicht,
- er will, daß wir die lebendige und damit wachsende Kirche zu einer in sich toten und damit sterbenden Kirche verkommen lassen, so daß sie zusätzlich noch in der Gefahr steht, in der Zeit der Trübsal einen falschen Messias zu ihrem Retter zu erklären
- sie ist durch die empfangene Gnade barmherzig und sanftmütig geworden,
sie richtet niemand, wohlwissend darüber, daß sie mit dem gleichen Maß, mit dem sie andere mißt, selbst gemessen wird,
sie sucht die Sünder und möchte sie zur Buße bewegen und zum lebendigen Gott rufen
- sie ist hartherzig geworden, da sie keine wirkliche Gnade kennt,
sie richtet und verurteilt andere, auch wenn sie sich nach Außen hin als Wohltäterin zeigt, denn sie besitzt kein erlöstes Wesen
- Jesaja 43, 4 findet seine Erfüllung in der Gemeinde Jesu Christi,
sie weiß sich von ihrem Bräutigam Jesus Christus geliebt und kann so seine Liebe erwiedern,
ihre Liebe ist wohltuend, sie verschenkt sich ohne Ansehen der Person,
sie ist selbstlos, aufopferungsvoll, voller Hingabe in kleinen und großen Dingen und sucht das Verlorene
- ihre Liebe ist nicht mehr die erste Liebe, die sie verlassen hat, im Gegenteil, die Liebe beginnt in ihr zu erkalten, da sie keine wirkliche Liebe mehr empfängt,
sie ist berechnend und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, ihr Sinnen trachtet zunehmend nach weltlichen Dingen und sucht nicht mehr das Verlorene
- zu ihr gehören nach Römer 14 die in ihrem Glauben "Schwachen" und "Starken", sie nehmen einander an, weil sie danach streben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander (vgl. Römer 14, 19), und weil sie wissen, Christus ist ein Diener der Juden, der darum nach gegenseitigem Verstehen und Annehmen strebt (vgl. Römer 15, 8),
die "Schwachen" leben mit einem strengen Glaubenskorsett an Geboten und Verboten in einem zu engen und abgeschnürten Glauben, der von der engen Bindung an die Gesetzlichkeit gekennzeichnet ist, dies äußert sich einerseits in Ängstlichkeit und Unsicherheit vor einem die Übertretungen zählenden und strengen Gott, die das Genießen des Lebens verhindert, kann andererseits aber auch in einem verurteilenden und einmischenden Wesen zum Ausdruck kommen, wobei sich solche "Schwache" anderen gegenüber überlegen sehen und oft unangebrachte Kritik üben, so erläuterte dies Dr. Friedrich Emmanuel Wieser, Pastor der Baptistengemeinde Wien-Mollardgasse und Seelsorger,
die "Starken" im Glauben haben keinen knechtigen Geist mehr (vgl. Römer 8, 14-15), d.h. keinen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (vgl. 2. Timotheus 1, 7),
"Sie leben als mündig gewordene Christen ihr Leben als ein frohes und freies Geschenk in einer sehr innigen und liebevollen Bindung an ihren himmlischen Vater.", so Dr. Friedrich Emmanuel Wieser
Jesus erlöste diejenigen, die unter dem Gesetz waren, damit sie die Kindschaft Gottes empfingen (vgl. Galater 4, 4-7),
man staune! Paulus bezeichnet nicht die sich eng an das Gesetz Gottes Haltenden als die Glaubensstarken, sondern diejenigen, die in erster Linie auf die Vaterliebe Gottes vertrauen, die sollen es auch sein, die die sich zu eng an das Gesetz Gottes bindenden "Schwachen" mittragen,
"Du sollst (mit Freude) leben", dies sprach der lebendige Gott damals im Zusammenhang mit kommenden Auferstehung Jesu Christi seinem Volk zu (vgl. Hosea 6, 2)
- zu ihr gehören ausschließlich die "Schwachen" im Glauben, die sich aber vom Antichrist verführen ließen,
denn die "Schwachen" stehen immer in der akuten Gefahr, auf die großen Zeichen und Wunder, die der falsche Prophet bewirkt, hereinzufallen,
die dem Antichristen Verfallenen leben mit einem strengen Glaubenskorsett an Geboten und Verboten in einem zu engen und abgeschnürten Glauben, der von der engen Bindung an die Gesetzlichkeit gekennzeichnet ist,
ihre anfängliche Ängstlichkeit und Unsicherheit vor einem die Übertretungen zählenden und strengen Gott hat sich in ein selbstsicheres, überlegenes, verurteilendes und einmischendes Wesen gewandelt
- der heilige Geist weckt in ihr ein Verlangen nach der Nähe des Gottessohnes, "mit Lust und Liebe" eng an ihn gebunden zu sein, gleich einer verliebten Braut, die ihrem Bräutigam sehr nah sein möchte,
das von Gott geheilt und geheiligt wissen setzt in ihr große Freude frei, welche sie dankbar, geduldig und gütig macht, so erläuterte dies Dr. Friedrich Emmanuel Wieser, Pastor der Baptistengemeinde Wien-Mollardgasse,
ihre Lebensgrundhaltung steht nicht im Widerspruch zum Geist, den die Liebe Gottes in ihr auslösen möchte, d.h. sie muß sich nicht auf Kosten anderer groß machen (vgl. das Gebet des Pharisäers im Tempel gegenüber dem Zöllner in Lukas 18, 9-14)
- sie macht sich auf Kosten anderer groß, denn ihre Lebensgrundhaltung steht im Widerspruch zum Geist, den die wahre Liebe Gottes in ihr auslösen möchte,
das vom an die Stelle Jesu Christi getretenen Antichrist körperlich geheilt wissen setzt in ihr keine echte Freude frei, welche sie dankbar, geduldig und gütig macht, da sie nicht gleichzeitig von Gott wirklich geheiligt ist, deshalb sucht sie Selbstbestätigung auf Kosten anderer,
sie lebt nach wie vor ihr eigenes Leben, sucht ein Leben "mit Liebe und Lust" und jagt dem Glück hinterher, weil sie es für sich nicht wirklich gefunden hat 
- ihr Bräutigam deckt mit seiner Liebe ihre Verfehlungen zu und läßt sie im Glanz des Lichtes der Lampe (Bild für den heiligen Geist) erstrahlen, so wird sie zum Salz der Erde und zum Licht dieser Welt (Matthäus 5, 13-14) - da das Licht der Lampe nicht mehr in ihr leuchtet, hat dieses Salz seine Kraft verloren und ist sowohl für das wahre Reich Gottes als auch als Licht dieser Welt unbrauchbar geworden
- sie trägt im Blut Jesu Christi reingewaschene und weißgewordene Kleider der Gerechtigkeit - sie trägt das purpurrote Kleid der Sünde
- sie hat sich große Schätze im Himmel gesammelt (vgl. Matthäus 6, 20)
- sie hat die Kaufleute und Mächtigen dieser Erde bestochen und sehr reich gemacht, d. h. sie hat diejenigen, die sie mit dem wahren Wort Gottes weideten in den Griff bekommen und zur Teilhabe an der irdischen Macht verführt, weil sie die Stimme des Bräutigam nicht länger ertragen konnte und den weltlichen Reichtum dem Reichtum im Glauben vorzog
- ihr Bräutigam, Jesus Christus, überträgt ihr keinen Auftrag der Sendung, er nimmt sie in sein Suchen und Sammeln mit hinein,
er geht seinen Jüngern, die er sendet, begleitend voraus und bezieht sie in sein großes Werk der Befreiung der Menschen von der Sünde und des Todes wie ein Vater seine Kinder lediglich mit ein,
er ist der wahre Arbeiter an unseren Herzen, wir dienen ihm lediglich als Werkzeug, allein der heilige Geist kann das Verwandeln eines Menschenherzens bewirken, so daß es wieder ein Fleischernes wird,
die Braut Jesu Christi predigt lediglich das Wissen des Evangeliums und weckt ein Gewissen für die Not in der Welt, der heilige Geist dagegen baut das Reich Gottes innwendig in den Herzen der Menschen auf
- der Antichrist verwandelt die große Hure zur eigentlichen Verführerin, durch sie wird das Tun des Antichristen erst lebendig und bekommt Gewicht, sie treibt die Unzucht mit den Großen und Mächtigen und verhilft ihnen zum materiellen Reichtum,
der Antichrist  macht die große Hure zur eigentlichen Sucherin und Sammlerin,
mit Hilfe seines falschen Propheten und der großen Hure ist der Antichrist so erfolgreich,
aber nur, wenn sie sich in den Plan des großen Weltverführers mit einbeziehen läßt, wird die Machtidee des Antichristen mit Erfolg gekrönt sein, und der falsche Prophet kann das lügenbehaftete Reich des Gesetzlosen aufbauen, oder anders gesagt: ohne die große Hure ist der Antichrist nicht in der Lage, sein Werk zu vollenden
- sie ist von Herzen demütig und ein Dienerin ihres Nächsten,
sie spricht auch das, was Dr. Martin Luther kurz vor seinem Tod niederschrieb:
"Wir sind alle Bettler. Das ist wahr."
- sie ist voller Überheblichkeit und meint, daß ihr niemand mehr ihre Krone wegnehmen könnte,
voller Stolz und Hochmut spricht sie in ihrem Herzen:
"... Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen." (vgl. Offenbarung 18, 7)
- die wahre Gemeinde handelt gemäß 2. Mose 23, 1.  Sie weigert sich von der Liebe Jesu Christi getragen, dem Fevler unterstützend als falscher Zeuge aufzutreten. Durch ihre Begegnung mit Jesus Christus macht sie ihr Leben an seinem Wort von der Geduld und der Bruderliebe, die auch die Sünder mit einschließt, fest und versucht vor dem Volk sein Zeuge zu sein. - die große Hure Babylon tritt vom falschen Propheten gesteuert als falscher Zeuge gegen Menschen auf, die nach der Wahrheit streben und verbaut damit der leisen, unscheinbaren Stimme des lebendigen Gottes vom Wort der Geduld und der Bruderliebe, die auch die Sünder mit einschließt, den Weg. Da sie keine Begegnung mit dem echten Jesus Christus hatte, kann sie auch nicht vor dem Volk sein Zeuge sein.
- ihr Geheimnis sind die kleinen Zahlen, die vielen Beter, die im Kleinen treuen Mitarbeiter, die vielen Hände, die zufassen, wenn es um das Weiterschenken der Liebe Gottes geht,
für ihr Geheimnis ist es nicht entscheidend, ob sie nach Außen etwas Kleines oder etwas Großes tut, sondern, daß ihre Herzenshaltung stimmig ist,
sie tut darum gute Taten lieber im Verborgenen,
sie benötigt keine
Bestätigung oder öffentliche Anerkennung, auch keinen Lohn,
sie
kennt kein hervortuendes Handeln,
sie tut sich nicht groß,
sie trachtet in erster Linie danach, was Gott gefällt und nicht, was Menschen erwarten,
ihr Tun und Handeln ist darum nicht mit dem Streben nach Macht verknüpft,
Hermann Bezzel, ein ehemaliger bayerischer Kirchenpräsident, formulierte dies sinngemäß folgendermaßen:
"Er (gemeint ist Christus) hatte sich angelegen sein lassen, mit geringsten Mitteln, auf kleinstem Raum, das Größte zu erreichen."
die Braut Jesu Christi eifert ihrem Bräutigam nach, der in einem kleinen Land, in denkbar kürzester Zeit und mit geringsten Mitteln das Größte erreicht hat, was es je in der Geschichte der Menschheit gegeben hat, die Erlösung von der Sünde und die Befreiung von der Macht des Todes,
sie versucht nun ebenfalls und mit seiner Hilfe, mit geringsten Mitteln, d. h. durch die Treue im Kleinen und auf kleinstem Raum, d. h. in ihrem Herzen, das Größte zu erreichen,

- ihre Botschaft ist das ewige Evangelium,
was die Braut Christi durch ihren Glauben im Kleinen beginnt, das vollendet der lebendige Gott im Großen,
sie legt im Geist das Evangelium mit viel Liebe in die Herzen der sich dem Evangelium öffnenden Menschen, und der lebendige Gott segnet diese Saat, läßt sie aufgehen und reiche Frucht bringen,
Was ist das Evangelium?
"... wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen (heute sind damit die Heiden oder die Nationen gemeint) eine Torheit;
denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit."
(1. Korinther 1, 23-24)
- sie predigt mit überredender Kunst der Worte einen mit ihr gemeinsam machtvoll regierenden Messias, der sie an seiner großen Macht teilhaben läßt, verängstigt aber diejenigen, die sich dieser Macht nicht unterstellen wollen,
der lebendige Gott segnet diese Saat darum nicht,
er läßt sie zwar auch aufgehen, aber reiche Frucht im Hinblick auf die Ewigkeit bringt sie nicht hervor
- der heilige Geist und die Braut Christi laden ein:
"Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." (Offenbarung 22, 17)
- der falsche Prophet und die große Hure beten den Drachen und das Tier an, indem sie jedermann (be)drängen:
"... Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?" (Offenbarung 13, 4)
"... Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier ... (gemeint ist hier der Antichrist)" (Offenbarung 13, 3)
"... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab ...(angebetet wird schließlich der Teufel selbst)" (Offenbarung 13, 4)

- die wahre Gemeinde Jesu Christi, die die Bibel mit der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung 3, 7-13 beschreibt, hat das "Wort von der Geduld" bewahrt und nicht vergessen, und ihr ist nach wie vor bewußt, daß die Liebe Jesu Christi zu den Menschen immer noch eine geduldig suchende Liebe geblieben ist, d.h. daß sie die Liebe zu den Sündern mit einschließt.
- die große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde Jesu Christi, verfällt in die Sünde, die Geduld und die immer noch suchende Liebe Jesu Christi zu den Sündern zu vergessen. Sie steht nun in der großen Gefahr, zu übersehen, daß unser barmherziger und auf uns geduldig wartender Gott immer noch derselbe ist und noch unverändert ein die verlorenen Menschen liebevoll suchender Gott geblieben ist.
- nicht die großen Taten der Braut Christi lassen ihren Bräutigam groß werden und rücken ihn in das rechte Licht, sondern der Braut Christi ist bewußt, daß sie nur eine kleine Kraft hat (und dies wird ihr in Offenbarung 3, 8 bestätigt und nicht zur Last gelegt, im Gegenteil Jesus  hat über die hier beschriebene Gemeinde in Philadelphia ein ungeschmälertes Lob ausgesprochen, wegen ihrer kleinen Kraft würde er also niemals tadeln),
Die kleine Kraft bewirkt aber mit der Hilfe von Jesus Christus große Taten,
wenn sie diesen Grundsatz nicht mehr beherzigen würde, dann wäre sie nicht mehr in Gottes Hand, sondern dann würde sie es sein, die Gott zum Zweck der Verwirklichung ihrer Ziele selbst in die Hand nimmt,
Helmut Wenzelmann, der Gründer des Offenen Abends Stuttgart, formulierte darum einmal die folgenden Sätze:
"Nicht die Taten machen den Menschen zu dem, was er ist, sondern er (gemeint ist Christus) macht die Taten zu dem, was sie sind.",
Christus adelt die Tat, nicht die Tat ihn,
"Weil es im Kleinsten stimmt, gibt es ein stimmiges Großes. Weil es im Mikrokosmos, in den Atomen und Molekühlen, stimmt, gibt es ein stimmiges Universum." und "Wenn wir das Kleinste mit Verantwortung und aus Liebe tun, wird dies große geistige Früchte hervorbringen." oder
"Wer das Kleine tut, als wäre es etwas Großes, dem gibt Gott die Gnade, das Große zu tun, als wäre es etwas Kleines.",
nur weil es bei der Braut Christi in kleinen Dingen stimmig ist, können durch sie zur Verherrlichung Gottes große Dinge entstehen, aber sie tut Großes, nie unter Umgehung des Kleinen
- auch die großen Taten der Hure Babylon lassen ihren wahren Träger, den an die Stelle von Jesus Christus getretenen Antichrist (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), groß werden,
sie besitzt mit Hilfe des falschen Propheten und das ist ihr auch bewußt, eine große Kraft, befindet sich damit aber nicht mehr in Gottes Hand und unter der Führung des heiligen Geistes, sondern sie ist es, die Gott zum Zweck der Verwirklichung ihrer Ziele einbezieht und selbst in die Hand nimmt,
sie predigt in machtvollem Ton einen vermeintlichen Christus und preißt die Vorteile, die er ihr bringt, läßt ihre Taten sprechen, um zu beweisen, daß sie anscheinend nach dem Willen Gottes handelt,
sie vergißt aber dabei den folgenden von Dr. Martin Luther einst formulierten Satz:
"Gute, fromme Werke machen nimmermehr einen guten, frommen Mann, sondern ein guter, frommer Mann macht gute fromme Werke.",
sie tut Großes, unter Umgehung der Treue im Kleinen, das widerspricht allen biblichen Glaubensgrundsätzen
- Das Leitmotiv der Braut Christi ist ein Wort, das der sogenannte Heidenapostel Paulus empfangen hat,
es steht in 2. Korinther 12, 9:
"Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.",
unser ständiges Gebet, das unser Denken und Handeln bestimmen sollte, sollte deshalb sein:
"Herr Jesus, schenke, daß noch Viele aus den beiden Heilssträngen, aus dem wiederhergestellten und vollendeten Israel und aus der wiederhergestellten
und vollendeten wahren Gemeinde, zu deiner Herde der Erlösten dazukommen werden. Denn es soll eine Herde unter einem Hirten sein. Segne dein Volk ganz neu und erwecke ihm den Hunger nach dem Brot des Lebens. "
- Das Leitmotiv der großen Hure könnte man folgendermaßen umschreiben:
"Der falsche Prophet flüstert mir zu: Begnüge dich nicht allein mit der Hoffnung auf göttliche Gnade, denn sie kann nicht über dich kommen und ist umsonst, wenn du nicht stark genug bist, der Sünde aus eigener Kraft zu widerstehen. Denn meine Kraft ist in den Starken mächtig.
Gott liebt das Starke an mir. Darum will ich mich meiner eigenen Stärke besinnen, sie rühmen und damit vor Gott treten, um ihm wohlgesinnt zu sein und ihn anzubeten. Jetzt darf ich von ihm erwarten, daß er an meiner Treue Gefallen findet. Denn ich habe für ihn und sein kommendes Reich mit meinem unermüdlichen Einsatz große Dinge bewegt, ihm meine Treue damit bewiesen und darum gleichzeitig einen berechtigten Anspruch auf das ewige Leben erworben, so daß ich auf dieser Erde den leiblichen Tod nicht mehr zu sehen brauche. Ich soll die Sünde und die Sünder gleichsam hassen, sie verurteilen und zur Buße auffordern. Dies praktiziere ich auch mit großen Nachdruck, wobei ich aber trotz allen Gerichts auf die Liebe Gottes zu den Menschen zusätzlich hinweise. Denn er läßt große Zeichen und Wunder geschehen, wer kann größere Dinge tun, als er?"
- sie definiert Glaube folgendermaßen:
Glaube ist eine feste Zuversicht, auf das, was man hofft und das was man nicht sieht (vgl. Hebräer 11, 1),
dies entspricht einer Haltung des gelebten Dankes für die großen Taten Gottes,
der Glaube entsteht primär durch das gesandte Wort Gottes und wird sekundär durch die die Wortverkündigung  begleitenden Zeichen und Wunder immer wieder neu entzündet
- sie definiert Glaube folgendermaßen:
Glaube ist ein ängstliches Unterordnen unter das, was man an übermächtigen Dingen gesehen und erlebt hat,
dies entspricht einer Haltung der Furcht und der Anbetung der Macht und Größe des Verursachers solcher Dinge aufgrund der selbst erlebten, übernatürlich erscheinenden Taten des an die Stelle Jesu Christi getretenen Antichristen, der mit seinen großen Zeichen und Wundern die Menschen der Erde fasziniert und zur Anbetung verführt,
dies entspricht einer Haltung des unfreien, furchterfüllten Wartens auf einen Retter aus der großen Not,
solch ein Glaube orientiert sich an Größe und Gewaltigkeit, macht hochmütig und führt darum in die Unmündigkeit,
solche Art von Glaube entsteht also primär durch die großen Zeichen und Wunder des Weltverführers, darum ist dieser Glaube ein verführerischer Glaube, der mit großen Lügen behaftet ist und auch andere mit verführt
- sie glaubt, ohne zu sehen,
sie schaut mit einem untrügerischen geistigen Auge, erkennt mit ihrem Herzen die Wahrheit, aber auch die Lüge und lernt beides voneinander zu unterscheiden
- sie ist auf ihrem geistigen Auge blind geworden und glaubt nur noch das, was sie sieht und hört, nimmt nicht mehr wahr, was ihr Herz zu ihr spricht 
- sie wird in ihrer Bescheidenheit immer wieder vom Zweifel angefochten und auf ihre Liebe hin geprüft, ihre Prüfungen sind nie so schwer, daß sie daran zerbricht - sie steht als vermeintliches Königskind erhaben über jeglichem Zweifel, sie ist von einer falschen Selbstsicherheit geprägt und der trügerischen Meinung, daß sie keiner Korrekturen und keines Beschneidens mehr bedarf, und bereits alles getan hat, um das ewige Leben zu ererben,
sich als rechtsmäßige Erbin des Reiches Gottes fühlend, ist sie sich arrogant ihrer Teilhabe am Thron des himmlischen Vaters gewiß, so als wäre sie im Besitz einer bezahlten Eintrittskarte zum Himmelreich, für die sie absolut nichts mehr zu tun bräuchte
- ihr Bräutigam ist der Hohepriester des lebendigen Gottes, er hat für sie gebetet, daß ihr Glaube nicht aufhört, so konnte sie sich in Prüfungen bewähren - ihr Glauben hat ohne einen Meister der Liebe kein Durchhaltevermögen, sie versagt in Prüfungen bzgl. der Liebe zu den geringsten Brüdern, kann sich nicht bewähren und hat nur noch einen toten Glauben
- wenn ihre Zahl voll ist, kommt Jesus Christus wieder, um sie einer Braut gleich zu sich zu nehmen,
in der Offenbarung des Johannes ist darum davon die Rede, daß der Vater des himmlischen Bräutigams ein unbeschreiblich großes Hochzeitsfest ausrichten wird. Es nennt sich in der Bibel das "Hochzeitsmahl des Lammes" (vgl. in Offenbarung 19, 6-9 und im Kapitel "Braut Jesu Christi, die nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn")
- eine Stimme im Himmel spricht: "... Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!"
Offenbarung 18, 4
- sie braucht aus Gnade nicht in das Gericht, denn der lebendige Gott hat bereits auf Golgatha über ihre Sünden Gericht gehalten und ihren Bräutigam stellvertretend dafür in den Tod geschickt,
er hat für sie das harte Urteil genommen
- sie muß ins Gericht und wird verurteilt, durch ihr hartes Herz hat sie niemand, der ihre Sünden aus Liebe zu ihr stellvertretend auf sich nimmt
- sie ist der Leib Jesu Christi - sie gehört nicht mehr zum Leib Jesu Christi, sondern wird vom Antichrist mit Hilfe des falschen Propheten verführt
- sie besitzt die Gewißheit, daß ihr Bräutigam der Sohn des lebendigen Gottes ist, da sie ihn ganz genau kennt - sie glaubt es nur zu wissen, daß ihr Träger der Sohn des lebendigen Gottes ist, da sie ihn eigentlich gar nicht so genau kennt, in den Augen des lebendigen Gottes ist sie lediglich eine religiös geführte Glaubensgemeinschaft und wird zu den Heiden gerechnet, die andere Götter, als ihn verehren, denn sie leugnet tatsächlich und ohne es zu bemerken, den wahren Gottessohn
- sie prüft alle Umstände im Licht der Wahrheit und anhand der Bibel und auch ihr eigenes Herz und möchte, daß es rein bleibt - sie vergißt auf die Wahrheit hin zu prüfen und in der Bibel Gottes Wort genauer nachzulesen, obwohl sie es doch eigentlich erkennen müßte, daß die  Zusagen  und Versprechen des falschen Propheten voller Lügen stecken
- sie liebt ihre Feinde und haßt nicht diejenigen, die ihr Böses antun wollen,
sie segnet, die sie verfluchen, denn es jammert sie über die noch verlorenen und unerlösten Menschen, sie möchte diese alle zu ihrem Erlöser hinbringen,
Sie betet in einer besonderen Weise für die Sünder der Erde:
"Herr Jesus, verwandle unsere eigenen steinernen Herzen, verändere unsere Herzenshaltung, derart, daß es uns über die verlorenen Menschen jammert, so wie es Dich einst über das Volk (vgl. Matthäus 15, 32; Markus 8, 2) und die Stadt Jerusalem (vgl. Lukas 19, 41-44) gejammert hat. Verwandle all unsere Überheblichkeit und unser Richten in ein herzliches Erbarmen."
- sie haßt ihre Feinde und die ihr Böses antun wollen, es jammert sie nicht um die Verlorenen dieser Erde, da sie selbst verloren ist und ohne den wahren Erlöser ihr eigenes richtendes Wesen nicht aus eigener Kraft verändern kann 
- durch ihre Verfolgung wird die wahre Gemeinde geeint - durch die von ihr ausgehende Verführung spaltet sie die wahre Gemeinde
- die Märtyrer sind ihr Fundament - in ihr wird das Blut der Heiligen gefunden (vgl. Offenbarung 19, 2)
- der wahre Jesus Christus, wird sie, nachdem er bei seinem Vater im Himmel Wohnung für sie bereitet hat, zu einem himmlischen Hochzeitsfest abholen und wie ein Ehemann bei  ihr bleiben (vgl. Johannes 14, 2-3),
er läßt nicht zu, daß sie dem Feind in die Hände fällt,
die echte Gemeinde und Braut Jesu Christi steht darum unter dem besonderen Schutz des lebendigen Gottes
- sie ist der Blitzableiter für den Zorn der bösen Mächte,
sie ist dem Sturm der finsteren Mächte und den zerstörerischen Kräften in unserer Welt letztendlich nicht gewachsen,
der Antichrist wird sie darum, nachdem er sie benutzt hat, hassen, ausplündern, entblößen, ihr Fleisch essen und mit Feuer verbrennen (vgl. Offenbarung 17, 16)
- die Gemeinde Jesu Christi erhält durch ihren Bräutigam ewiges Leben in der Gegenwart Gottes
- die große Hure Babylon, die für das wahre Wort Gottes blind und taub geworden ist, glaubt eigennützig allen Versprechungen des falschen Propheten, auch bzgl. des ewigen Lebens, verliert es aber dabei und hat Anteil am Zorn Gottes und seinem Gericht



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| © Bernd Damisch, Plauen-Unterlosa (Vogtland), Bardenfleth (Weser), Bergen (Chiemgau), Oberwössen, 2005-2018 |