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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

"... denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht."

Psalm 16, 10; Schlachter 2000


Wie weit sind die Ereignisse der Endzeit bzw. »Zeit des Endes«  bereits fortgeschritten, wie nahe steht unser Herr Jesus vor der Tür und wann wird das endzeitliche Verderben hereinbrechen?


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Die Endzeit ist die letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt bevor das Ende da sein wird, d.h. bevor Jesus Christus wiederkommt - und mit dem Ende der Zeit ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint

 
Daniel 8, 17-1917 Und Gabriel trat nahe zu mir. Ich erschrak aber, als er kam, und fiel auf mein Angesicht. Er aber sprach zu mir: Merk auf, du Menschenkind! Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes.
18 Und als er mit mir redete, sank ich in Ohnmacht zur Erde auf mein Angesicht. Er aber rührte mich an und richtete mich auf, so daß ich wieder stand.
19 Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Leben wir tatsächlich bereits in der Endzeit, in welcher Jesu zweites Kommen sein wird?


Der Begriff "Endzeit" bzw. "Zeit des Endes" und was er beinhaltet:

In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht, bezeichnenderweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage" beziehen sich aber auf einunddasselbe, die sogenannte "Zeit der Trübsal" bzw. die damit gemeinte 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27. Und alle Welt, und dies gilt allgemein als gesichert, spricht heute von der bereits angebrochenen "Endzeit". Denn sehr viele Christen sagen, daß sie schon da sei. Woran erkennt man aber, daß die "Endzeit" bzw. daß das Ende nahe ist? Was wird in der Bibel darüber berichtet und worauf bezieht sich dieses Ende eigentlich?
Einige behaupten sogar, daß hiermit sogar das bald bevorstehende Weltende bzw. ein kommender Weltuntergang gemeint sein könnte. Ist dies wirklich so?

Um alle weitere Spekulation zu diesem Thema von Vornherein zu unterbinden, soll vorwegnehmend eingangs gesagt werden, daß mit der alttestamentarischen Redewendung "Zeit des Endes" nicht das Weltende gemeint sein kann. Denn dieses Kapitel will uns zeigen, daß mit den Worten des Propheten Daniels "Zeit des Endes" auf das Ende der bei Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" Bezug genommen wird und daß dieses Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" durch ein bei Daniel 8, 23-25 beschriebenes gewaltsames "Vernichten der Starken" vom Antichrist zur "Zeit des Endes" heraufbeschworen und durch das handfeste Eingreifen vom Gott des Himmels in das irdische Geschehen bewirkt werden wird (vgl. das zum "Tag des Herrn" im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" Gesagte). Denn "Gottes Zorn der Vergeltung", der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 wird über ihn kommen und "Der Tag des HERRN ist nahe ..." (Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6).
Denn: "... er (gemeint ist der endzeitliche Antichrist) wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand."
(Daniel 8, 25; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und für alle diejenigen, die in die kommende endzeitliche Bedrängnis hineinleben müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15; Jesaja 13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf himmlische Hilfe und Errettung:
"Wenn aber dieses (gemeint ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn der Vergeltung, der mit der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi schließlich zum Abschluß kommen wird) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (nun) eure Erlösung naht."
(Lukas 21, 28; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Denn dieses zu Hilfe Kommen Gottes in der letzten Zeit wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und wird demzufolge von Gott seinen Kindern für die Zukunft sogar gewißlich zugesichert.
Und wir werden sehen, daß die alttestamentarische Redewendung "Zeit des Endes" der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" in diesem Sinne durchaus positiv zu werten ist, da sie das Ende der Vorherrschaft der endzeitlichen, nichtjüdischen und widergöttlichen Weltregierungen und damit auch aller Bedränger in der Geschichte dieser Erde bedeutet.

Denn wenn beim Propheten Daniel von der "Zeit des Endes" die Rede ist, dann ist die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint, was aber nicht gleichzeitig mit dem Weltende gleichzusetzen ist. Und wissen wir doch im Zusammenhang mit der Deutung der vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] aus dem Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" (man lese dazu ab hier), daß die "Zeit des Endes" die Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und dem unmittelbar darauf folgenden und nie endenden Reich Gottes auf Erden ist, welches sich einmal unmittelbar an die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" anschließen wird, weil die Zahl "acht" ableitbar aus ihrer symbolischen Bedeutung im Judentum im Judentum den Übergang vom Zeitlichen in die Überzeit­lichkeit, die Anbindung der Immanenz (Diesseitigkeit, Vergänglichkeit) an die Transzendenz (Jenseitigkeit, Überzeitlichkeit) bedeutet.
So schließt sich in diesem Fall an das Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" unmittelbar die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi und seine Machtergreifung hier auf der Erde und von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) an, was bzgl. des in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 Gesagten im unmittelbarem Zusammenhang mit dem gewaltsamen Ende der Herrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht. Denn das gewaltsame Ende der Herrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist diejenige Nahtstelle, an der das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht. So führt die symbolisch gemeinte und im Buch der Offenbarung dem ersten Tier aus dem Meer zugewiesene Zahl "acht" die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" mit dem nie endenden wahren messianischen Reich Gottes zusammen.
Und da der Antichrist erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung treten wird, muß es genau diese "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sein, die also die uns heute bekannte irdische Welt der 7, die auch heute immer noch von nichtjüdischen (heidnischen) Menschen regiert wird, mit der zukünftigen Welt der 8 (dem Göttlichen bzw. eine Welt, die von der Herrschaft Gottes auf Erden, einer sogenannten Theokratie gekennzeichnet sein wird) verbindet.
Die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt somit diejenige Übergangszeit dar, an die sich die von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) unmittelbar anschließen wird. Denn die "Zeit des Endes" ist diejenige Nahtstelle, zu der der lt. den Angaben der Bibel erwartete Antichrist auf die Bühne der Welt treten soll. Und die "Zeit des Endes" schließt tatsächlich diejenige Nahtstelle in sich ein, an der, dann wenn dieser letzte aller großen Gottesfeinde wie in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 angekündigt durch das handfeste Eingreifen durch den Gott des Himmels und die Wiederkunft seines Messias und königlichen Retters sein gewaltsam herbeigeführtes Ende finden wird, das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht (vgl. auch das im Kapitel "Warum der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, der mit betrügerischer Absicht selbst als der Messias Gottes auftritt, erst zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinen wird" Gesagte). Denn die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" führt die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sozusagen an einer einzigen Nahtstelle mit dem zukünftigen, von den Juden erwarteten und einmal nie enden werdenden messianischen Reich Gottes zusammen.
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird, daß sein Reich wie aus Offenbarung 11, 15 hervorgeht ewiglich Bestand haben wird und somit kein Ende findet.

Denn das durch ein handfestes Eingreifen vom Gott des Himmels in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 angekündigte und gewaltsam herbeigeführte Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist direkt mit dem Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes verbundenen und schwerpunktmäßig auf dessen Beginn und seine Ewigkeit ausgerichtet.
Und kennen wir doch auch in diesem Zusammenhang aus der Bibel die große endzeitliche Verheißung Gottes an Israel, dann wenn der Gott Israels mit seinem auserwählten Volk, den Juden, an sein Ziel kommen wird:
"... die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und Fakt ist auch: Dieses mit dem Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" auch damit gemeinte Ende der Nationen wird durch den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, von diesem mit militärischen Mitteln also gewaltsam bewirkt.
Denn mit den "drei" der "zehn" Hörner aus Daniel 7, 8 beschriebenen »Starken« sind diejenigen federführenden Nationen gemeint, die wie in Daniel 8, 24 angekündigt vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 im Zuge seiner Machtentfaltung einmal vom ihm vollständig vernichtet werden sollen. Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert und daß die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige Verästelung des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7-8 verkörpern, ein Tier, das im biblischen Sinne gesehen heute immer noch lebt. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 können nun mal nicht aus einem toten Tier heraus zu wachsen beginnen. Und die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten. Dazu aber mehr im Kapitel "Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" und dort speziell das zum deutschen Historiker Hoffman ab hier Gesagte".

Und sowohl die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 (die Starken) als auch die bei Daniel 7, 8 verwendete Zahl drei, die vom ihrem numerischen Wert größer als eins ist (drei der vorigen zehn Hörner), im Zusammenhang mit dem bei Daniel 8, 24 explizit gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deuten relativ sicher belegt auf mehrere zu dieser Zeit in Supermachtposition befindliche Nationen hin, zeigen also auf gleich mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde hin, die in der Anfangsphase der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" durch diesen bewirkt gewaltsam ihre bisherige souveräne Vormachtstellung unter den Nationen der Erde verlieren und von ihm, weil er sich dadurch für seinen Machtaufstieg freie Bahn schaffen wird, auf dem wirtschaftlichen, politischen und auch militärischen Sektor restlos vernichtet werden, was mit dem Hinweis in Daniel 7, 8 "... vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden ..." symbolisch bekräftigt wird.
Denn wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel im Zusammenhang mit Gott für dessen Dreieinigkeit bzw. aber auch allgemein für Gesamtheit oder auch die Vollzahl, also für allumfassendes und alles in sich Einschließen. Die Zahl "drei" steht in der Bibel aber ebenso für führende Stärke, auf die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres angewendet also auch für Supermacht und allgemeiner ausgedrückt auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.

Die aus biblischer Sicht heraus erwachsenden zweierlei Sichtweisen, mit der Begriff "Endzeit" erfaßt wird:
Der Begriff "Endzeit" kann aus biblischer Sicht mit zweierlei Sichtweisen erfaßt werden, im weiteren und im engeren Sinn:

1. Der Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn:
Im weiteren Sinn wird der Begriff "Endzeit" auf den gesamten Zeitraum seit Jesu Himmelfahrt gedeutet.

2. Der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn:
Im engen Sinn jedoch schnürt sich dieser Zeitbereich auf eine ganz konkrete, eng umrissene Zeitepoche ein.
Der unter den Christen allgemein gebräuchliche biblische Begriff "Endzeit" bzw. die speziell vom Propheten Daniel verwendete Redewendung "Zeit des Endes" im engeren Sinn umfaßt nur diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten, ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.

Unter dem biblischen Begriff "Endzeit" ist also die vom Propheten Daniel angekündigte "Zeit des Endes" (der "Regierungs-Zeiten der Heiden") zu verstehen, denn mit dem Abschluß der Endzeit werden das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel dem Volk der Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben werden:
In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht, also bezeichnenderweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage" beziehen sich aber auf einunddasselbe, die sogenannte "Zeit der Trübsal" bzw. die damit gemeinte 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27.

Um in wichtigen Angelegenheiten deren Bedeutsamkeit zu unterstreichen und die Aussagekraft zu erhöhen, war es zur Zeit des Alten Testaments im Judentum durchaus üblich, die Namensgebung bzw. Bezeichnung eines Sachverhalts nicht in erster Linie nach dem Verursacher bzw. der Ursache zu benennen, sondern auf dessen (Aus-)Wirkung hin auszurichten. Denn in der jüdischen Denkweise wird zwischen Folge bzw. (Aus-)Wirkung und Absicht oft kein Unterschied gemacht (vgl. im Handbuch zur Bibel - Die Welt der Bibel in Kommentar und Bild von David und Pat Alexander, Brockhausverlag Wuppertal 1975 im auf Seite 504 zu den Gleichnissen Jesu in Markus 4, 1-34 Gesagten). Darum kann man die folgenden Umkehrschlüsse sinnvollerweise durchaus ziehen:
So wie man zum in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 erwähnten "Greuelbild der Verwüstung" in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichrist sagen sollte oder so wie man zur in Offenbarung 3, 10 erwähnten „Stunde der Versuchung“ in die deutsche Ausdrucksweise übertragen besser die „Stunde des Versucherssagen kann, macht es doch auch mehr Sinn, diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die bei Daniel 11, 35+40 als die "Zeit des Endes" benannt wird, exater als die "Zeit (der Machtentfaltung) des Endchrist" zu bezeichnen (der "Endchrist" ist eine alte von Dr. Martin Luther verwendete Bezeichnung, die für den eigentlichen Antichrist steht, welcher den Zorn Gottes und damit das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" heraufbeschwören wird).

Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach gebrauchten Redewendung "Zeit des Endes" ist demnach jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt.
Daraus läßt sich anders gesagt formulieren, daß unter dem biblischen Begriff "Endzeit" auch die vom Propheten Daniel angekündigte "Zeit des Endes" (der "Regierungs-Zeiten der Heiden") zu verstehen ist.
Die Redewendung "Zeit des Endes" drückt demnach nichts anderes aus, als daß es zum Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. zum Abschluß der Machtperiode irdischer und nichtjüdische Weltherrscher kommen wird. Denn "... das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben werden ..."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Hopage).

Und mit in Daniel 7, 27 bezeichneten "Volk der Heiligen des Höchsten" ist das auserwählte Volk Gottes, sind also die Juden gemeint.
Aber das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist damit keinesfalls mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker gleichzusetzen. Und mit den "Heiden" meint die Bibel alle nichtjüdischen Staaten bzw. alle nichtjüdischen Völker.
Ganz am Ende der "Zeiten der Heiden" wird also ein Zeitabschnitt kommen, in welchem es zum Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 kommen wird. Und das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 ist das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebene erste Tier aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes".

Das größte aller Endzeitzeichen, das für jedermann am deutlichsten wahrgenommen werden kann, ist das "Wiederergrünen des Feigenbaumes":
Vergessen wir an dieser Stelle nicht, wie greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen ist und daß der verdeckte Beginn der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" diesem Kommen Jesu Christi für die Gemeinde noch vorausgehen wird (vgl. bei Hebräer 9, 27-28 und in den Kapiteln "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an" und "Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern lt. Hebräer 9, 27-28 im rettenden Sinne nämlich denen, die auf ihn warten, zum Heil").
Denn nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"

Das größte Zeichen, welches unser Herr Jesus selbst prophezeit hat und das dann zu sehen sein wird, wenn dieses alles beginnt, ist darum, weil es bereits der Prophet Daniel es als einziges von allen besonders hervorgehoben hat, das Wiederergrünen des Feigenbaumes (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
Und der Feigenbaum, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt heute tatsächlich und sichtbar wieder auszuschlagen. Schließlich ist der Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7). Sondern, wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf der politischen Landkarte der Erde. Die gegenwärtige Entwicklung Israels wird so zum Zeiger an der Weltenuhr.

Der Schreiber dieses Textes versucht darum auf dieser Seite seiner Homepage zu beweisen, daß wir bereits in der Endzeit in engerem Sinn leben, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Denn unser Herr Jesus sagte in seiner sogenannten und etwas weiter unten teilweise zitierten "Endzeitrede" seinen Jüngern in Matthäus 24, 32 sinngemäß wie folgt voraus:
An dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes" werdet ihr es erkennen können, daß das Ende nahe ist (und gemeint ist hier zweifellos, wie man dasjenige Ende erkennen kann, welches seinem zweiten Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgehen wird bzw. welches dieses ankündigt). Und dies ist wohl auch das markannteste aller dann sichtbaren Zeichen, denn das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist in der Bibel ein spezielles Bild für die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel nach der langjährigen Zerstreuung unter den Nationen (vgl. auch im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
D.h. das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist auch derjenige Zeitpunkt, an dem Gottes Verwerfung seines heiligen Volkes bzw. der mit den im Alten Testament mit den "Heiligen" gemeinten Israeliten tatsächlich ein Ende hat und die Juden von Gott nach ihrer Wiedererwählung zurück in das Land ihrer Väter geholt werden (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel"). Das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist also ein wahrhaft großes Ereignis und wohl unübersehbar für alle Menschen, die dies miterleben dürfen und, so meint der Verfasser dieser Homepage, geschieht heute bereits vor unser aller Augen:

Matthäus 24, 32-34
32 An dem Feigenbaum (der Feigenbaum ist in der Bibel ein Bild für das Land Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles seht (gemeint ist dasjenige, was Jesus zuvor von den Wehen des nahenden Endes, von der Zeit der Trübsal und von seiner sich daran anschließenden Wiederkunft auf die Erde zu seinen Jüngern gesagt hatte, dies soll also erst dann geschehen, wenn sichtbar werden wird, daß die Zweige des Feigenbaums jetzt saftig werden und wieder Blätter treiben), so wißt, daß er nahe vor der Tür ist. (hier sind ebenfalls symbolisch das Ende und seine Wiederkunft gemeint, die demnach erst dann, geschehen sollen, wenn die Zweige des Feigenbaums jetzt, d.h. also sichtbar bzw. vor aller Welt Augen wieder beginnen, saftig zu werden und wieder Blätter zu treiben beginnen)
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht bzw. präziser formuliert diejenige Generation, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen (gemeint ist also genau diejenige Menschengeneration, die das Wiederergrünen bzw. die damit gemeinte nationale Wiederentstehung des Staates Israel miterleben wird), bis dies alles geschieht (und auch Jesus Christus wieder auf diese Erde zurückkommen wird).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)

Die Endzeit steht demnach in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel:
Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."

Die ungeläufige Redewendung "ebenso auch" zu Beginn von Matthäus 24, 33 spielt hier die zentrale Rolle. Durch die Redewendung "ebenso auch" werden sowohl das von Jesus in seiner "Endzeitrede" nach Matthäus 24, 32 seinen Jüngern angekündigte "Wiederergrünen des Feigenbaumes" als auch noch zusätzlich bestimmte andere Endzeitzeichen gemeinsam zu direkten Vorboten des nahenden Endes gemacht. 
So geht aus der Endzeitrede unseres Herrn Jesus aus Matthäus 24, 33 also hervor, daß im Zusammenhang mit dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes", d.h. mit der nationalen Wiederentstehung des Staates Israel auf der politischen Landkarte der Erde, noch zusätzlich bestimmte andere Endzeitzeichen dann auch bzw. noch dazu eintreten werden. Daraus läßt sich aber schließen, daß die "Endzeit", die vom Propheten Daniel auch die "Zeit des Endes" (der "Regierungs-Zeiten der Heiden") genannt wird, erst dann beginnen wird, wenn sich alle angekündigten Zeichen auf einmal erfüllen. Und dies wird genau dann geschehen, wenn das größte aller Endzeitzeichen, die Wiederherstellung des Staates Israel auf der politischen Landkarte der Erde, bereits erfolgt ist und die Rückführung der Juden aus ihrer weltweiten Zerstreuung im großen Maßstab beginnt und das neu erstandene Land Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung wieder aufzublühen beginnt.

Aus Matthäus 24, 6-7 erfahren wir fernerhin, daß unser Herr Jesus mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel das Kommen von nicht nur schlichten Kriegen, sondern erst dann das Aufkommen von sogar Weltkriegen in Verbindung bringt. Und er rechnet lt. Matthäus 24, 8 diese Weltkriege sogar zu den schmerzlichen Wehen, d.h. zu solchen Ereignissen, die das Ende anbahnen bzw. für das Wiederkommen des Messias die Voraussetzungen schaffen und mit ihrem Erscheinen das Hinkommen zum Ende entscheidend vorantreiben. Und zwar sind es diejenigen Ereignisse, die zum nun nahenden Ende hinführen, d.h. den diesbzgl. Werdegang entscheidend aber, da hier der Begriff "Wehe" Verwendung findet, auf eine sehr schmerzliche Art und Weise beschleunigen werden.
Und gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und 1939-1945) brachten doch die wichtigste Voraussetzung für das Wiederkommen des Messias zu Stande: die Wiederentstehung bzw. nationale Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel mit sich und läuteten damit die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte ein. Denn was wäre der zurückkommende Messias ohne sein Land?
Diese beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die Prophetie nach Matthäus 24, 6-8 dar, genau darum, weil sie allein es waren, die mit ihren auch für die Juden schmerzlichen Begleiterscheinungen die politische bzw. nationale Wiederentstehung Israels bewirkten (vgl. im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt "Die politische Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts").

Unsere Vorbetrachtungen führen nun für jeden Bibelleser verständlich zu folgenden klaren und eindeutigen Schluß:
Die beiden Punkte, das "Wiederergrünen des Feigenbaumes", d.h. die damit gemeinte nationale Wiederherstellung des Staates Israel als ein wichtiger Aspekt, der die alttestamentarische Redewendung "Zeit des Endes" mit einem markanten geschichtlichen Ereignis verbindet, sowie das in diesem Zusammenhang stehende Aufkommen von Weltkriegen und derjenige unverwechselbare Fakt, daß sie, um die nationale Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel bewirken zu können, unbedingt in einer engen kausalen Verknüpfung zueinander stehen müssen, sind nach der Meinung des Schreibers dieses Textes für sich allein betrachtet so charakteristisch, daß sie dann zu einer Unverwechselbarkeit führen und daß die anfangs gestellte Frage nach dem heutigen Beginn der Endzeit nun bereits mit einem klaren Ja beantwortet werden kann.
Wir leben also derzeit schon eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn, d.h. bereits ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist diejenige Zeit, die also demjenigen Kommen unmittelbar vorausgeht, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich endgültig aufzurichten, ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.


Wenn wir in der Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu leben, hat dann auch bereits die 70. Jahrwoche begonnen?

Wir konnten im vorangegangen Kapitel festhalten, daß wir heute bereits eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn leben, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Nun stellt sich für uns die Frage, inwieweit auch die Zeit der Trübsal zur »Zeit des Endes« heute schon begonnen hat (die Zeit der Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung des allerletzten nichtjüdischen Weltherrschers, die des sogenannten Antichristen zur "Zeit des Endes") .
Dazu zum wiederholten Male die Zwischenfrage: In welcher Zeit leben wir heute?
Machen wir uns es nochmals bewußt: Es ist bereits das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erreicht (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche).
Und mit diesem Ende kommt die Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltmächte bzw. Weltregierungen zu ihrem Abschluß (vgl. im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«").
Aber bevor am unwiderruflichen Ende der sogenannten Zeit der Trübsalszeit der Herr Jesus Christus Israel von der allerletzten heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und über Israel sein ewiges Königreich aufrichten wird, wird es durch den Antichrist zur wohl größten Bedrängnis auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß. Bzw. erst mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern praktisch ausgelöscht und das Heilige Land blieb lange Zeit unbewohnbar.

Die nichtjüdischen Weltreiche werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt und münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.

Was charakterisiert also den Beginn dieser "Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes"? Wenn wir dies in Erfahrung bringen, können wir vielleicht eine Antwort auf unsere anfangs gestellte Frage nach dem Beginn der "Zeit der Trübsal" finden.
 

Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«

Nach Dr. Robert Culver sind der Begriff "Zeit des Endes" und die dann kommende Zeit der Trübsal jener Zeitperiode zuzuordnen, "..., die mit der Errichtung des messianischen Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch “Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die letzten Tage).

Es ist allenthalben bekannt, daß es der Prophet Daniel war, der sich eher mit politischen Themen als mit religiösen Fragen beschäftigte. Und er bezog sich in diesen Fragen schwerpunktmäßig immer auf sein Land, gemeint ist das Land des Volkes der Juden, also Israel.
Da aber sein Land für viele Jahre unter Fremdherrschaft geraten sollte (was in der Bibel mit der “Zeit der Heiden" bezeichnet wird), bezieht sich der erste Schwerpunkt des Buches Daniel auf den Plan Gottes für die Heiden (gemeint sind diejenigen Nichtjuden, die das Land Israel einmal viele Jahre beherrschen sollten).
Da aber damit die Zukunft des Landes Israel so eng mit dem Geschick der Heiden verknüpft sein muß, liegt der zweite Schwerpunkt der Prophetien Daniels auf dem Volk Israel unter dem Aspekt des Einflusses bzw. der Auswirkung der Heiden auf sein Land.
Aber bevor am Ende der sogenannten Zeit der Trübsalszeit (die Zeit der Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung des endzeitlichen Antichristen) der Herr Jesus Christus Israel von der heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und über Israel sein Königreich aufrichten wird, wird es zur wohl größten Bedrängnis auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Und genau darum beleuchtet das Buch Daniel “im besonderen Maße diese "letzte Zeit" der “Zeit der Heiden", die sogenannte "Zeit des Endes" der Nationen.
Und es ist besonders Daniel 12, 4, das “die Zeit der Heiden" und “die letzte Zeit" (während der es zu einer letzten Fremdherrschaft über das Land Israel kommen soll) für das Volk Israel während der Zeit der großen Bedrängnis zusammen bringt.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß. Bzw. erst mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern praktisch ausgelöscht.

So charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"
(Unterstreichungen durch den Verfasser dieser Homepage)

In einer Art von Zukunftsschau, die insbesondere sein Land betrifft, bekam der Prophet Daniel mit Gottes Hilfe also Einblicke in die zukünftigen Weltereignisse, die seine Nation einmal betreffen und berührten sollten.
So war es insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500 Jahren eine umfassende Zukunftsschau hatte, die auf das "Ende der Tage" hin ausgerichtet war, was der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der Zeit der Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch Daniel).
Und aus Daniel 10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.

Das in Lukas 21, 24 beschriebene und mit deren Erfüllung gemeinte Ende der "Zeiten der Heiden", was man durchaus gleichfalls dieser Rubrik zuordnen kann, ist aber keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker bzw. nichtjüdischen Staaten. Damit ist derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat Israel einschließt.
Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten.
Denn mit der Redewendung "Zeiten der Heiden" sind die "(Regierungs-) Zeiten der heidnischen Mächte in der damals den Juden bekannten Welt gemeint.

Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen bzw. die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und auch sein Leben verlieren wird.

Und in Offenbarung 11, 15 lesen wir zum Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" den folgenden Ausspruch:
"Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit."
(Offenbarung 11, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach gebrauchten Redewendung "Zeit des Endes" ist demnach jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden" kommt.
In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage", das ist also die Zeit der Trübsal.
Die Redewendung "Zeit des Endes" drückt demnach nichts anderes aus, als daß es zum Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. zum Abschluß der Machtperiode irdischer nichtjüdische Weltherrscher kommen wird. Denn "... das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben werden ..."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Hopage).
Und mit in Daniel 7, 27 bezeichneten "Volk der Heiligen des Höchsten" ist das auserwählte Volk Gottes, sind also die Juden gemeint.
Aber das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist damit keinesfalls mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker gleichzusetzen. Und mit den "Heiden" meint die Bibel alle nichtjüdischen Staaten bzw. alle nichtjüdischen Völker.
Ganz am Ende der "Zeiten der Heiden" wird also ein Zeitabschnitt kommen, in welchem es zum Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 kommen wird. Und das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 ist das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebene erste Tier aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes".

Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Und wir wissen in diesem Zusammenhang: "... die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt unmittelbar davor wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.
Der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen, also desjenigen zur "Zeit des Endes", wird nach Daniel 12, 7 übrigens genau dann seinen Anfang nehmen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat", d.h. wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, also zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird.
Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute, und der Staat Israel existiert bereits wieder.

Es war zuerst der babylonische König Nebukadnezar II., dem Gott offenbarte, daß jetzt eine lange Zeit beginnen würde, in welcher in einer nahtlosen Abfolge vier große heidnische, d.h. nichtjüdisch regierte Weltreiche entstehen, die von nun an die damals bekannte Welt regieren würden.
Und es war der am Hofe des Königs lebende Prophet Daniel, der diesbzgl. Nebukadnezars Traum und das von Nebukadnezar gesehene Standbild mit den vier Metallen deuten konnte (vgl. Daniel 2, 31-35).
Das erste Reich:
Das im Traum enthaltene Haupt dieses Bildes aus feinem Gold stellte den König Nebukadnezar II. selbst dar und verkörperte damit das Neubabylonische Reich (626 - 539 v. Chr.).
Das zweite Reich:
Die Brust und die Arme des Standbildes waren von Silber und zielten auf ein zweites, ein das Neubabylonische Reich ablösende Imperium hin. Gemeint ist das Reich der Meder und Perser bzw. das Medopersische Reich oder auch altpersisches Weltreich unter dem persischen König Kyros II. dem Großen (539 - 330 v. Chr.).
Das dritte Reich:
Der Bauch des Bildes und seine Lenden von Kupfer, und so hatte es später die Geschichte gezeigt, verkörperten das riesige griechische bzw. Hellenistische Weltreich (ca. 330 bis ins 1. Jahrhundert v. Chr.), das unter Alexander dem Großen seinen Anfang nahm und der es nach Osten zu und bis an den Nordwesten Indiens hin sogar noch ausweiteten konnte.
Das vierte und letzte Reich:
Die Schenkel von Eisen stellen das antike Römische Reich dar. Es beherrschte ab etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. maßgeblich in der Herrschaftsform des Römischen Kaiserreiches den Mittelmeerraum und währte als solches noch über seine Teilung hinaus etwa bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. hinein.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum gesehen Standbildes aber waren teils von Eisen und teils von Ton.
Die Füße stellen, wie man nun vermuten könnte, kein neues, eigenständiges fünftes Weltreich dar.
Denn das im Gegensatz zu den drei zuvor gewesenen Weltreichen emporgestiegene antike Römische Reich war nie wirklich besiegt bzw. vernichtet worden. Aber es lebte wie in Daniel 2, 43 beschrieben und so in der Geschichte auch geschehen durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiter.
Das antike Römische Reich, welches ab etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, fiel also zwar mit der Zeit einfach auseinander, lebte aber durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit Füsten der ehemals angrenzenden Länder, die dann später auf das Gebiet des Römischen Reiches vordrangen, wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern in vielen und großen Staaten Europas und sogar Asiens dennoch weiter.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum gesehen Standbildes teils von Eisen und teils von Ton verkörpern somit das Endstadium des Römischen Reiches, welches durch die Vermengung von Eisen und Ton symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium der »Zeit der Nationen« sogar bis in die Gegenwart hineinreicht. Denn mit den Füßen teils von Eisen und teils von Ton ist die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen.
Das vierte und letzte von Gott dem babylonischen König geoffenbarte zukünftige nichtjüdisch regierte Reich ist also auch noch heute aktuell. Denn es reicht in seiner anschließenden Verästelung bis in die Gegenwart hinein. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht noch weiter, noch solange, bis der es zuletzt beherrschende Antichrist zur "Zeit des Endes vom wiederkehrtenden wahren Messias Jesus Christus gewaltsam entmachtet werden wird.
Wegen des  unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des zukünftigen, eigentlichen Antimessias der letzten Zeit und seiner unfaßbar großen Dreistigkeit und der unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel an vielen Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20). Denn das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt den Beginn des Reiches Gottes dar.
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes doch teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
 
Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel, der nach dem Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar von Gott eine eigene Vision erhielt, in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier unterschiedlichen Tieren darstellt. Der Aufstieg der vier danielischen Tiere mündet schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden "anderen kleinen Hornes" aus Daniel 7, 8 ein. Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die Zeit der Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt und die letzten drei davon noch existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht) und zwar genau dann erscheinen wird, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen bzw. desjenigen zur "Zeit des Endes" bzw. die Zeit der Trübsal wird also genau dann seinen bzw. ihren Anfang nehmen, wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute, weil der Staat Israel bereits wieder existiert.

Die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1, welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn« Hörner vorbei sein wird. Und da die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn« schlußfolgernd bzw. die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet haben werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1 dann tatsächlich nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn auch zeitlich nur begrenzte Weltherrschaft sein.

Das Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das, auch wenn es sich dann kein Mensch auf der Erde vorstellen kann, den letzten irdischen und heidnischen Herrscher mit Gwißheit ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Dem unaufhaltsam kommenden Ende (des eigentlichen Anti-Messias) werden große Geschehnisse, die für die Feinde des lebendigen Gottes bestimmten endzeitlichen Plagen bzw. göttlichen Straf- oder Zornesgerichte, die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttern, vorausgehen und diesen wiederum große Zeichen an den Himmelsgestirnen. Und dies geschieht mit den Ereignissen beim einstigen Auszug Israels aus Ägyten vergleichbar, damit das Volk Gottes von der mit eiserner Faust ausgeübten Macht des Antichristen zur "Zeit des Endes" und seinem Würgegriff endlich freikommen kann.
Die den "Zorn (der Vergeltung)" ankündigenden Zeichen Gottes, die nun am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch die nachfolgend angeführten, ankündigenden Zeichen Gottes, die nun am Himmel u. an der Erde geschehen:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Das zu Hilfe Kommen Gottes während der Zeit der Trübsal wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Der Gott der Juden wird also dann zur "Zeit des Endes" seinem Volk Israel erneut zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.


Sollten wir uns überhaupt mit dem Thema Endzeit auseinandersetzen?

Gehen uns apokalyptische Textinhalte und prophetische Worte der Bibel bzgl. der endzeitlichen Geschehnisse heute noch etwas an? Macht es Sinn, die für uns heute relativ unzugänglich gewordene endzeitliche Bildsprache der Bibel zu deuten und auszulegen? Geht es doch beispielsweise in der Offenbarung des Johannes oder in Matthäus in den Kapiteln 24 und 25 in Jesu Rede über die Endzeit (wir finden Jesu Rede über die Endzeit vergleichsweise auch in Markus 13 und Lukas 21) oder im alttestamentlichen Buch Daniel auch um das Ende dieser Welt. Und wer denkt heute schon an das, was noch kommt, an das Ende dieser Welt?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Ja. Wir sollten die Mahnungen der Propheten, die Mahnworte Jesu und die zahlreichen Aufrufe der Apostel nicht einfach überhören.
So war es doch unser geliebter Herr Jesus selbst, der seine Jünger gemahnt hat, daß sie die Zeichen der Zeit wahrnehmen und deuten sollen. Und sie sollten darin nicht schläfrig werden.
Darum, genau deswegen, weil es Gottes Wille ist, unser Ende zu bedenken, macht es für den Verfasser dieser Homepage durchaus einen Sinn, sich zu fragen: In welcher Zeit leben wir heute, und wieweit sind wir aus der heutigen Sicht noch vom Ende entfernt?
Es ist nicht nur der Seher Johannes, der in seiner Johannesapokalypse prophetische Worte über das Ende empfing. Wir finden sie sowohl in den Psalmen und in vielen Zukunftsvisionen der prophetischen Bücher des Alten Testaments als auch in den Evangelien und Jüngerbriefen im Neuen Testament wieder. Die ganze Bibel ist von Ihnen regelrecht durchzogen, so auch die Bücher des Mose.
Tun wir nicht Frevel am Wort Gottes, wenn wir den Ausblick auf die neue Welt Gottes einfach weglassen? War es doch die Hoffnung und Sehnsucht der gottesfürchtigen Juden damals wie heute, daß Gottes Reich auf Erden schon bald beginnen möge.
Und würden wir, wenn wir den Blick darauf zu unterdrücken versuchen, wohin es mit uns Menschn zukünftig geht, nicht die Bibel verkürzen und sozusagen auf halbem Wege stehen bleiben?
Nein. Der Blick der Empfänger der endzeitlichen Prophetien auf das Ende war mit Freude vermischt. Denn das Ende dieser Welt bedeutet zugleich einen neuen Anfang, nämlich die Wiederherstellung der universellen Gemeinde und des Hauses Israels, sowie der Beginn des Tausendjährigen Reiches Gottes mit seinen Menschen auf Erden.

Und man sollte diesbzgl. unbedingt beachten:
Wer den Blick auf die Zukunft verliert, riskiert, daß auch der Blick in die Vergangenheit mißlingt. Wer das Rettungswerk Gottes mit seinen Menschen wirklich verstehen möchte, sollte das Ziel Gottes mit uns Menschen (und speziell mit seinem auserwählten Volk, den Juden) nicht aus dem Auge verlieren.
Welche Hoffnungen waren es, die damals die Juden an das Kommen des Messias Gottes anknüpften?
Der sehnliche Wunsch, endlich von der Fremdherrschaft endgültig befreit, von der Juden- und Christenverfolgung für immer erlöst zu werden und wieder einen eigenen König zu besitzen, der Israel in Frieden und Gerechtigkeit regiert, dieser Wunsch war es, der die Juden zur Zeit Jesu voller Sehnsucht auf die lang ersehnte "Zeit des Endes" schauen ließ.

Auf dieser Internetseite beantworten wir auch, was das im Sinne der Bibel gemeinte und in Daniel 10, 14 aufgeführte "Ende der Tage" wirklich bedeutet und was es nicht ist. Denn hierrüber, also über die Spekulation bzgl. der beispielsweise bei Daniel 12, 4 angegebenen "letzten Zeit", wurde in der Vergangenheit durch Bibelunkundige bereits große Verwirrung angerichtet. So wurden das "Ende der Tage" bzw. die in Daniel 11, 35+40 angegebene "Zeit des Endes" irrtümlich mit dem "Ende der Welt" gleichgestellt und in diesem Zusammenhang völlig falsche Begriffe wie "Weltuntergang" und "Weltende" geprägt.
Die biblischen Begriffe wie "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14 bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, also die endzeitliche Gerichte Gottes, wurden in diesem Zusammenhang fälschlicherweise mit der fast völligen Vernichtung der gesamten Menschheit der Erde verwendet. Und dies passierte, obwohl in der Bibel ausdrücklich geschrieben steht, daß eine derartige Vernichtung des Lebens auf der Erde, so wie es zur Zeit Noahs durch die Sintflut geschah, zukünftig nie wieder kommen soll.

Ist doch die Bibel als ein Ganzes anzusehen. Und sie kann erst dann richtig verstanden werden, wenn man sie unverkürzt liest! Und dazu gehört auch das Verständnis der Endzeitgeschehnisse und des Wunsches vieler Schreiber der Bibel, sich genau hiermit auseinanderzusetzen.
Wissen wir doch auch, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, daß unser Herr Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu, seiner Geburt und mit seinen Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren) ausschließlich denjenigen und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten.

Es war die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der Gott Israels zur letzten Zeit endlich in das Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde Israels bestrafen, das heilige Land von der Fremdherrschaft befreien, den Tempel von den Heiden sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang ersehnten Frieden bringen.
Und die Juden sahen in diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies vollbringen würde. Und sie nannten dieses Zuhilfekommen Gottes für sein Volk den »Tag des Herrn«.
So gesehen ist die von Johannes in der Offenbarung des Johannes geschilderte Zeit der damit gemeinten Gerichte Gottes bzw. seines Zorns im Grunde genommen für Israel eine besonders beschützte Zeit, nämlich weil der endzeitliche Zorn Gottes die Feinde Israels trifft und sie am Verüben ihrer Freveltaten hindern wird.
Und damit besitzt der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den zu dieser Zeit auftretenden Antichrist zurückhaltenden, sie vor ihm bewahrenden u. damit rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Ein Gott, der wieder für sein Land streitet und sichtbar bei seinem Volk wohnt, das war das Ziel, auf welches die gottesfürchtigen Juden zu allen Zeiten schauten (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und sie erwarteten in diesem Zusammenhang am Ende der "Zeiten der Heiden", also zur letzten Zeit, das Wiederkommen der Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes.

Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen, daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie die Juden voller Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung, daß Gott dann wirklich alles neu machen wird:
"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!" (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an

In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage". Damit ist zweifellos der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn gemeint. Und wir erinnern uns hier an die eingangs gemachte Unterscheidung betreffend des biblischen Begriffs "Endzeit".
Denn der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn umfaßt im Gegensatz zum Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn nur diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.
Der bei Daniel in Daniel 11, 35+40 verwendesete Begriff "Zeit des Endes" oder die in Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" oder die in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnete Zeit, ist also als die Zeit der Trübsal zu verstehen bzw. umschließt auch zusätzlich die ihr unmittelbar vorangehenden Tage. Es wird hier demnach auf die 70. und damit letzte danielische Woche nach Daniel 9, 24-27 Bezug genomen.

Der Verfasser dieser Homepage verwendet darum im weiteren Verlauf dieser und anderer Seiten seiner Internetseite, wenn er sich auf diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht, beziehen will, in der Regel anlehnend an Daniel 11, 35+40 den Ausdruck "Zeit des Endes". Er tut dies im Wissen darüber, daß die "Zeit des Endes" nicht gleichzeitig das "Ende der Zeit" bedeutet bzw. nicht gleichzeitig mit dem Aufhören des Fortbestehens der Menschheit gleichzusetzen ist. Er verbindet diese Redewendung mit den Wünschen und Sehnsüchten der frommen Juden jener Zeit, derjenigen Zeit, in welcher diese Redewendungen geprägt wurden waren.
Die jetzige Zeit, die gewohnte Welt, in der wir leben, wird in dieser Form, wie wir sie heute kennen, glaubt man der Bibel, tatsächlich bald ein Ende haben. Und es wird unmittelbar im Anschluß daran eine andere, eine völlig neue und bessere Zeit anbrechen, in welcher Gott ganz neue Wege mit seinen Menschen geht. Und diese qualitativ neue Zeitepoche beginnt dann, wenn der König Gottes wieder zu uns kommt, um die Herrschaft über sein Reich anzutreten. Wie kann dann die Welt, die wir kennen, aufhören, zu existieren, dann wenn ihr König und Schöpfer zu ihr kommt, um nun in ihr zu wohnen?
Sogesehen bedeutet "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 35+40 bzw. die "letzte Zeit" nach Daniel 12, 4 oder das "Ende der Tage"nach Daniel 10, 14 nicht das Ende der Zeit oder gar Ende des Bestehens dieser Erde.
Nein! Die Redewendungen "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage" besitzen gemeinsam schwerpunktmäßig einen sehr, sehr positiven Aspekt. Und die frommen Juden aller Zeiten hofften und warteten voller Sehnsucht darauf, daß diese Zeit schon bald anbrechen möge.
Verbanden sie doch mit dieser Zeit sehr viele Hoffnungen, so z. Bsp. das Kommen des ihnen von Gott versprochenen Messias bzw. Retters und das Ende der heidnischen Fremdherrschaft über ihr Land. Sie hofften sehr darauf, daß das Land Israel wieder einen eigenen, von Gott gesalbten König erhält, der ihr Land in Frieden und Gerechtigkeit regieren würde. Dies alles aber erwarteten die frommen Juden wie gesagt erst zur "Zeit des Endes" bzw. zur "letzten Zeit" und am "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" bzw. die "letzte Zeit" oder das "Ende der Tage" war für die Juden demnach diejenige Zeit, in der ihr Gott wieder sichtbar für das Land Israel einstehen, seine Feinde vertreiben und dem Heiligen Land den lang ersehnten Frieden bringen würde.

Gehört das Land Israel nicht Gott allein? Ist es nicht dasjenige Land, das ihr Gott ihnen einst selbst gegeben hatte und in welchem die Juden demnach nur die Pächter (lt. 3. Mose 25, 23 Fremdlinge und Beisassen) sind (vgl. das in 3. Mose 25, 1-2+23 zum Erlaßjahr Gesagte)?
Und wird Israel, weil dies Land Eigentum ihres Gottes ist, nicht genau deswegen das Heilige Land genannt und zwar, weil Gott heilig ist und dieses Land ihm allein gehört? Und werden die Israeliten nicht das heilige Volk Gottes genannt und zwar genau darum, weil Gott heilig ist und sie ihm gehören?
Wird Gott nicht irgendwann in sein Eigentum zurückkehren? Und daß er dies tun wird, hat er doch in seinem Messias Jesus Christus versprochen!
Gott hat zwar die Juden eine Zeit lang verlassen und verstoßen, aber sein Segen ruht heute wieder sichtbar auf seinem von ihm einstmals auserwählten Land. Und er wird mit Gewißheit dorthin in sein Eigentum zurückkommen. Und wer will diesen begonnenen Segen, der nur eine gewisse Zeitspanne lang unterbrochen war, aufhalten oder gar jemals wieder wegnehmen oder gar Gottes Kommen in sein Eigentum nach Israel aufhalten können?
Und ist seine Sünde noch so groß, wird sich Gott Jakob nicht wieder erbarmen? Wie kann dann der Gott Israels seine Stadt, sein auserwähltes Volk für immer und ewig verwerfen? Wer oder was für Umstände sollten seine ewigen Worte umstoßen können? Könnte ein Mensch oder ein Volk dazu in der Lage sein, den Willen des lebendigen Gottes zu beeinflussen? Wie kann die Schöpfung über ihrem Schöpfer stehen? Oder ist sie ihrem Gott tatsächlich bis über den Kopf gewachsen? Nein, dies kann und wird niemals geschehen können. Dies ist doch undenkbar! Ihr Gott hält zu jeder Zeit das Steuerruder fest in seinen Händen.
Das Erbarmen und die Vergebung sind es doch erst, die Gottes ware Größe ausmachen und nicht sein Zorn!

Ist seine Sünde noch so groß, wird er sich Jakob nicht wieder wie ein Vater erbarmen? Und sagt man nicht über Jerusalem, daß sie die heilige und die ewige Stadt sei, weil der Psalmist in Psalm 132 13-18 tatsächlich für immer und ewig meint?
Wem vergeben werden wird, der kann nicht für immer verworfen bleiben! Und daß diese göttliche Vergebung bereits begonnen hat, das sehen wir heute bereits ganz deutlich, denn der Feigenbaum, gemeint ist Israel, ergrünt wieder, die Wüste Palästinas, das Land ihrer Väter, wird, so wie es die Propheten vorhersagten, wieder fruchtbares Land und wurde den Juden wie vormals prophezeit von ihrem gnädigen Gott zurückgeschenkt. Selbst der Frühregen und der Spätregen, die beide Jahrhunderte lang ausgeblieben waren, beginnen wieder im heiligen Land einzusetzen. Damit ist Israel für alle Welt unübersehbar politisch und wirtschaftlich fast wiederhergestellt, und ihr Gott macht dieses, sein Land sogar wieder fruchtbar.
Gott liebte uns bereits, als wir noch Sünder waren (vgl. Römer 5, 8). Würde dann seinem Kommen nicht seine Liebe zu seinem Volk vorauseilen? Gott ist doch die Liebe (vgl. 1. Johannes 4, 8; 1. Johannes 4, 10; 1. Johannes 4, 16)!

Auch dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der nach den Prophetien der Bibel den kommenden Retter Gottes fälschen soll, derjenige zur "letzten Zeit" kommende, verführerische und nichtsnutzige Hirte des Volkes Gottes nach Sacharja 11, 15-17, der sich für Jesus Christus ausgibt, und seinem in Wahrheit gottesfeindlichem Wirken wird nicht wirklich und für immer freie Hand gegeben. Alles dasjenige was er beginnen wird, die Verwirklichung seiner egoistischen Ziele und die Hoffung auf mehr Macht, dies alles muß letztendlich auch für ihn doch nur Illusion bleiben! Denn seine Zeit hat Gott begrenzt und das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum wird sein Wirken vom sogenannten "Tag des Herrn" überschattet werden. Er  entspricht demjenigen Tag, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17, welcher sich gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird.
Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, entspricht denjenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten, rettenden Charakter besitzen und die deshalb die Barmherzigkeit Gottes gegenüber seinem vom Antichrist bedrängten Volk zum Ausdruck bringen (vgl. Joel 2,12-13).
Er ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11). Auf diese Weise befreit Gott Israel von seiner letzten Fremdherrschaft und von allem Götzendienst und zeigt allen Menschen, daß der dann wieder existierende jüdische Tempel dasjenige Haus ist, in dem nur er allein wohnt.
Der “Tag des Herrn”  lt. Joel 1, 15+2,10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5, 20 ist also ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um seinem vom Antichrist bedrängten Volk zu Hilfe zu kommen (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes (ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)").
Der Gott Israels verhilft damit seinem Volk zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium.

Israel, dein wahrer Retter und König kommt bald, um sich für immer auf den Thron Davids zu setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Bereite ihm, der dich reinigt und das Unrecht von dir nimmt, dem Herrn der Herren den Weg!

Wir haben gehört, daß die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 bis zur abschließenden Unterwerfung der heidnischen Mächte bzw. der heidnischen Regierung dieser Welt durch den Messias Israels währen.
Der Zeitpunkt des "Endes der Tage" ist demnach genau dann erreicht, wenn mit Gottes Eingreifen der gewaltsamen Entmachtung des eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" die Geschichte der irdischen Machthaber (gemeint ist die Geschichte der heidnischen Regierung dieser Welt während der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 u. Heiden, damit sind alle Nichtjuden gemeint) zu ihrem Abschluß kommen wird. Und der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen angekündigte "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", und das berichtet uns die Bibel, der wird der letzte irdische Machthaber in dieser Reihe sein. Mit ihm wird die Ära der irdischen Machthaber bzw. menschlichen Herrscher in Israel zu Ende gehen, das Land Israel von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft befreit werden und die göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, beginnen.

Denn Gott selbst wird dann sichtbar handelnd in das Geschick Israels eingreifen und für sein Volk wieder persönlich streiten. Es soll dann ganz in seinen Händen liegen, der Herrschaft des eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" gewaltsam ein Ende zu bereiten. Und er wird es durch seinen dann und auch aus diesem Grund auf die Erde zurückkommenden Messias tun.
Denn die Zeit der Trübsal, die der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" auslösen wird und die Bedrängnis sollen unvorstellbar groß sein, so groß, wie sie nie zuvor auf Erden gewesen war und auch nie wieder danach kommen wird (vgl. Daniel 12, 1; Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).

D.h. noch nie zuvor, seit dem es Menschen gibt, war die Kontrolle von Menschen durch Menschen so intensiv ausgeprägt gewesen, wie sie während der Zeitperiode der Diktatur durch den eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" sein wird. Und so etwas, und hier meint der Verfasser dieser Homepage etwas, was die persönliche Freiheit aller Menschen der Erde so massiv wie noch nie zuvor gewesen einschneiden wird, soll es auch danach nie wieder geben.
Daß eine derartige Macht bzw. Gewaltausübung über alle Menschen der Erde für den eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" überhaupt realisierbar werden wird, dies ermöglicht ihm nach der Angabe der Bibel das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches wie dort beschrieben (aus bzw.) von der Erde aufsteigt. Es wird auf diese Weise, also durch das Aufsteigen (aus bzw.) von der Erde, tatsächlich, und dies ist kaum zu glauben, die ganze Macht des ersten Tieres (aus dem Meer) ausüben können.
Das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches (aus bzw.) von der Erde aufsteigt, stellt sich damit ganz in den Dienst des ersten und wird so zum eigentlichen Machtinstrument und Druckmittel des Antichristen zur "Zeit des Endes".
Das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches (aus bzw.) von der Erde aufsteigt, könnte, um es sich mit dem heutigen Verständnis besser vorstellen zu können, ein bis zur Perfektion ausgereiftes Meisterwerk der Technik verkörpern. Durch eine besondere, bisher ungekannte Technologie und seine exponiert angeordnete Lage (zum Beispiel sich in einem Erdorbit befindend, also über der Erde schwebend) sollte so eine Kommunikation direkt mit Menschen sowie deren Manipulierbarkeit ermöglicht werden können. Denn es stellt dasjenige Mittel dar, womit der Antichrist zur "Zeit des Endes" seine ganze Macht über Menschen ausübt und wodurch ihm sogar die "Gewalt über den Tod" in seine Hände gerät. Denn nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ist mit der Gewalt aus Offenbarung 13, 2 (Formulierung der Zürcher Bibel) die "Gewalt über den Tod" gemeint, die in  Hebräer 2, 14-15 beschrieben wird und die bislang nur Satan besitzt.
Denn der damit gemeinte Fleisch gewordene Sohn des Verderbers, also des Teufels, erhält vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht" (vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Nun, da der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte und dieser sie ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche öffentlich zu wirken und mit seinem falschen Propheten zu propagandieren beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten" und "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").

"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher.
(Seine Todeswunde wurde also deswegen geheilt, weil der Drache dem ersten Tier seine Gewalt gegeben hatte, und gemeint ist hier sehr wahrscheinlich die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod«. Zusätzlich übergab der Drache wie in Vers 2 beschrieben dem ersten Tier seinen Thron, d.h. Macht über alle Könige und unerlösten Menschen der Erde und außerdem noch dazu große Vollmacht, d.h. eine unheimliche Überzeugunskraft gegenüber den Erdbewohnern.)
4 Und ... sie beugten ihre Knie vor dem Tier  und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Die Bewohner der Erde beteten demnach das Tier als den Verursacher dieser wundersamen Dinge als Gott an, weil sie all die großen Schauwunder für eine Offenbarung wahrer göttlicher Größe hielten.
Es kommt also nur deshalb zur Vergötterung einer menschlichen Macht, bzw. das Ganze wird dadurch ausgelöst, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" vom Drache die »Gewalt über den Tod« gegeben wurde.)
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist, auch ihm ist nur eine bestimmte und endliche Zeit zum Leben gegeben:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Und gibt sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" doch für Jesus Christus, dem Lebensbringer aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias bzw. Heilsbringers der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Und alle diejenigen Herrscher, die man in der Vergangenheit bereits irrtümlich für den eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" gehalten hatte, konnten es demnach nicht wirklich gewesen sein. Denn die Geschichte (der irdischen Herrscher) ging nach ihnen bekanntlich weiter.
Und unser Herr Jesus, der mit seiner Wiederkunft die Herrschaft des Antichristus einmal persönlich und gewaltsam beenden wird, ist bekanntlich bis heute noch nicht wiedergekommen.
Der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen angekündigte eigentliche "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der wird also allgemein gesagt der letzte große irdische Machthaber sein. Mit ihm wird demnach die Ära der irdischen Machthaber bzw. menschlichen Herrscher über Israel zu Ende gehen. Das Land Israel wird dann von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft befreit werden und die göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, unmittelbar anschließend beginnen.
Geht also die Geschichte nach einem für den eigentlichen Antichrist gehaltenen Herrscher, also den zur "Zeit des Endes", trotzdem weiter und kommt nach ihm wieder ein neuer auf, so war das Reich des eigentlichen Antichristen noch nicht wirklich hier und muß also noch in der Zukunft liegen.

All diejenigen gottesfeindlich gesinnten Diktatoren, die in der Vergangenheit viel Leid, Elend und für die Juden und Christen Verfolgung gebracht hatten, waren demnach lediglich ihrem Wesen nach antichristlich, also dem Typus nach Vorläufer des eigentlichen Antichrist, d.h. dem Wesen nach demjenigen nichtsnutzigen Hirten ähnlich, der erst noch zur "Zeit des Endes" kommt.
 
Auch der amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee stellte in diesem Zusammenhang fest, daß die "Zeit des Endes" nach Daniel 11, 35+40, die bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnet wird, nicht das Ende für die Menschheit dieser Erde bedeutet. Im Gegenteil: Die Menschheit dieser Erde, die bisher Gottes Ordnung mißachtete, wird sich ab nun ihr bedingungslos unterstellen, mit dem Resultat, daß der lang ersehnte Frieden auf dieser Welt nun endlich einkehren wird.
Dr. McGee formulierte diesen Umstand, daß die "Zeit des Endes" nach Daniel 11, 35+40 nicht gleichzeitig das Ende bzw. den Untergang dieser Welt bedeutet, in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 darum wie folgt:
»Das erste, worüber der Herr spricht, ist das Zeichen für das Ende der Welt, oder genauer: für das Ende der Zeit. Die Welt wird nie ein Ende haben, denn die alte Welt wird vergehen und eine neue Erde wird auf der Bildfläche erscheinen. Ich denke, so Dr. McGee, es wird so ähnlich sein, wie wenn man sein altes Auto in Zahlung gibt, um ein neues zu erwerben. Man sagt dann nicht: ‚Das ist für mich das Ende der Autozeit. Ich habe jetzt kein Auto mehr‘, sondern Sie haben ihr altes Auto gegen das neue eingetauscht. So wird der Herr auch die alte Welt gegen eine neue eintauschen. Die Welt wird nicht aufhören. Aber es wird das Ende einer Zeit sein, und das ist das Wort, das die Jünger bei ihrer Frage an den Herrn Jesus gebrauchten. Wenn Jesus hier in der Ölbergrede von seinem Kommen spricht, dann bezieht er sich auf seine Rückkehr auf die Erde, um sein Reich aufzurichten. Von der Gemeinde ist dabei keine Rede. In der Tat wird die Gemeinde vor dem Ende der Zeit weggenommen werden«

Die "Endzeit" im engeren Sinn ist durch die sich mehrenden "Zeichen der Zeit" gekennzeichnet.
Die Zeichen der Endzeit sind größtenteils Zeichen des Gerichts und der Auflehnung des Bösen gegen Gott.
Es sind damit diejenigen "Zeichen der Zeit" gemeint, die für die Zeit der Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren Kommen Jesu Christi für die Welt angekündigt sind.

Die Zeit der Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren Kommen Jesu Christi aber ist die Herrschaftsperiode des Antichristen. Es ist die Herrschaftsperiode desjenigen an die Stelle Jesu Christi Tretenden und ihn Verdrängenden, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird und weil er die Erdbewohner verführt, von den Menschen dennoch angenommen werden wird. Und die Bibel läßt daran keinerlei Zweifel offen: Er wird sich mit großen lügenbehafteten Zeichen und Wundern auszuweisen verstehn und sich so für Jesus Christus ausgeben. Er ist, weil ihn nach den prophetischen Vorhersagen schließlich alle Erdbewohner anzubeten beginnen, eine gelungene Fälschung Jesu Christi.

Die "Zeichen der Zeit" sind damit Zeichen, die vom in die Blüte geratenden Zerbruch mit dem wahren Gott gekennzeichnet sind und weisen auf die kommende zerbrochene Zeit bzw. das Ausreifen des Bösen hin, in der sich der Mensch in vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und der Erde aufzulehnen beginnt. Aber die "Zeichen der letzten Zeit" lassen auch sehr bald kommende und einschneidende Veränderungen erahnen.
Das in vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und der Erde Auflehnen bewerkstelligt der Mensch, indem er seinen Schöpfer in einer selbsterlösenden Art und Weise nachzuäffen versucht, keinen anderen Machthaber mehr neben sich duldet und indem er selbst sein endliches und zeitlich begrenztes Leben zu verlängern versteht.
Und derjenige, der an der Spitze dieser Vorgehensweise in Erscheinung treten wird, das ist der Sohn des Verderbens, dem der Satan dazu "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" überträgt (vgl. Offenbarung 13, 2-3 nach der Bibelübersetzung der Zürcher Bibel).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" "megaloman" ist (dies bedeutet, daß er keinen Herrscher neben sich duldet), folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus zu sein. Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen gibt, jedoch am Ende der Zeit wird ein Antichrist erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige Autorität einsetzen und erheben wird.«

Vermutlich genau darum, weil der Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Gewalt" übergibt (gemeint ist die Gewalt über den Tod ), maßt sich der mit dem Antichrist gemeinte "Sohn des Verderbers" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt,". Und er gibt sogar vor, er selbst sei Gott bzw. sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28, 18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und auf Erden" gegeben wurde.
Denn der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer, 2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod".

Jesus Christus nennt im Zusammenhang mit dem Begriff "Endzeit" im engeren Sinn Zeichen, die in der Politik, im wirtschaftlich-technischen Bereich, in der Natur und auf dem religiös-moralischen Gebiet eintreten werden, aber auch Zeichen, die die Gemeinde Jesu Christi betreffen.
Neben diesen vermehrten Zeichen negativer Art gibt es aber auch positive Zeichen. Unter solche fallen die Rückkehr des Volkes Israel aus der weltweiten Zerstreuung, das Wiederentstehen des Landes Irael auf der politischen Landkarte der Erde und sein Wiederaufblühen sowie die Ausbreitung der Frohen Botschaft Gottes bis an die Enden der Erde.
Jesus ruft uns auf, in der "Endzeit" besonders wachsam zu sein, und zwar je näher der Tag seines nächsten Kommens heranrückt.

Wie bereits gehört charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff "Endzeit" im engeren Sinne mit den folgenden Worten:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)." (Unterstreichung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"

Bereits die Jünger Jesu beschäftigte die Frage nach der Wiederkunft ihres Meisters sehr und sie fragten auch danach, welches die Zeichen seiner Wiederkunft sind. Darum gingen sie, als er auf dem Ölberg saß, zu ihm hin und stellten Jesus, als sie allein mit ihm waren, die folgende Frage:

"Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?"
(Matthäus 24, 3)

Es kann in Anlehnung an Matthäus-Evangelium, Kapitel 24 gesagt werden: Endzeit ist dann, wenn alle hier angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen. Und sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an.
Die politischen Wiederherstellung Israels ist ein nach Daniel 12, 1-9 prophezeiter Zeitabschnitt, der die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi darstellt bzw. den man auch im Hinblick auf das Volk Israel als die Wiederherstellungsphase des Volkes der Juden bezeichnen kann.
Nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"

In der sogenannten "Endzeit" wird sich der Gott Israels von den Heidenvölkern abwenden, sie, da die wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche von dieser Erde weggenommen wird, für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in diesem Maße wie zuvor als sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl. wieder sein ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische Volk, Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden  (vgl. Römer 11, 25-27, Daniel 12, 1).
Dies hat zur Konsequenz, daß dieses Volk, welches der lebendige Gott als seinen Augapfel bezeichnet hat und das somit zum Zeiger an der Weltenuhr wird, am Ende seiner weltweiten Zerstreuung erst politisch bzw. natürlich und danach auch geistlich wiederhergestellt werden wird. Endzeit bedeutet demnach für die Juden Wiederherstellungszeit. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein.

Genau daran, daß die Juden wieder ihr einst von Gott ihnen versprochenes Land zurückerhalten und dorthin wieder von ihrem Herrn gesammelt werden, von wo aus sie im Jahre 70 n. Chr. in alle Welt zerstreut und verstoßen wurden, wird alle Welt erkennen, daß sie tatsächlich da ist bzw. begonnen hat, die letzte Zeit, die Zeit zur "Zeit des Endes" bzw. die sogenannte Endzeit, nämlich genau dann, wenn der Staat Israel neu ausgerufen bzw. wenn Israel politisch wiederentstehen wird.

Wie wir wissen, wird auch die Prophetie zum sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird, in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Während das mit der "Zeit des Endes" beginnende Zurückkehren der Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land somit eines der mächtigsten, eindrucksvollsten und unverkennbarsten Wunder und Endzeitzeichen darstellt, das von vielen Propheten des Alten Testaments bereits vor einigen Tausend Jahren für die "Zeit des Endes" vorhergesagt worden war (vgl. auch im Kapitel "Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels"), bildet die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Abschluß der Endzeit. Denn sie, diese überaus furchtbare Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt, und auch nie wieder kommen wird, fällt in die zweite Hälfte, d.h. in den letzten Teil, der die Endzeit beendenden Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", da sie lt. Daniel 9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit der Trübsal beginnen soll.
Einen relativ kompletten und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "Zeit der Trübsal" in einer chronologisch geordneten Abfolge kann man sich über den folgenden Link des diesbzgl. Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" verschaffen.

Die "Zeit des Endes", gemeint ist die "Endzeit" oder das "Ende der Welt" ist also die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist demnach, wie wir bereits gesehen haben, auch unverkennbar die Zeit, in der das jüdische Volk, daß vor knapp 2000 Jahren in alle Welt verstoßen wurde, aus seiner weltweiten Zerstreuung in das Land, das der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte (gemeint ist das Land Kanaan, dasjenige Land, das Gott Abram gezeigt hatte), zurückgeführt wird. Aus allen fünf Kontinenten der Erde wird es nach Kanaan, dem heutigen Palästina zurückgeholt und ihr Gott wird es dorthin versammeln. Er ist es, der sein Volk diesbzgl. leitet und lenkt. Und sein Volk wird dieses zur Wüste gewordenes Land wieder in Besitz nehmen und ihr Gott wird es wie in Hesekiel 36, 10-11 und Hesekiel 36, 24-30 u. 33-36 prophezeit wieder überaus fruchtbar machen:

Hesekiel 36, 24-30
24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und
wieder in euer Land bringen
,

25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, daß ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen.
26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.
29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen
und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.
30 Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, daß euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müßt.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und es soll sogar lt. Hesekiel 34, 26-27 der Jahrhunderte lang ausgebliebene Früh- und Spätregen einem Wunder gleich wieder einsetzen, was heute bereits geschehen ist. Der Grund des Ausbleibens dieser Niederschläge ist in Jeremia 3, 1-3 zu finden.
Und das Volk Israel wird nie mehr von dort wieder weggehen. Denn dorthin, ins heilige Land, wird der Messias zurückkommen, und auf den Ölberg wird er seine Füße stellen. Nun erst, nach der politischen Wiederentstehung Israels, sind die natürlichen Voraussetzungen dafür gegeben.
Doch zuvor muß der kommen, der ihn nachahmen wird, der in seinem eigenen Auftrag in die Rolle Jesu Christi schlüpft, der sich ein "Greulbild der Verwüstung" schafft, daß er in den zu diesem Zeitpunkt, der heute noch aber sehr nahen Zukunft liegt, wieder aufgebauten 3. Tempel stellen wird. Damit, mit diesem wie lebendig wirkenden Bild, das, wie es scheint sogar sprechen kann und all diejenigen tötet, die es nicht anbeten. Mit diesem Bild wird der im Hintergrund verbleibende Antichrist und Blender alle Welt verführen.
Er, der große Weltverführer und nichtsnutzige Hirte wird alles vorgeben und mit diesem Bild behaupten, selbst Gott zu sein. Und dieses Bild werden alle Völker der Erde unter Todesandrohung anbeten müssen.

Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild im Heiligtum stehen sehen, ist der Tempel entweiht und sie können und dürfen dort nicht mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der Vorerfüllung, der Flucht im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und Jesus Christus sagt: Dann, mit der abgeschlossenen Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi durch den Antichristen wird eine Zeit beginnen die so schrecklich sein wird, wie noch nie zuvor von Anfang der Welt an.
Doch diesem Antichristen zur "Zeit des Endes" gehen kurz vorher Führer und Diktatoren voraus, die ihr Streben nach der Weltmacht in immer neue und brutalere Kriege treibt, welche sogar das Ausmaß von Weltkriegen erreichen werden. Diese Machtkämpfe haben zur Folge, daß einerseits das bislang noch in der weltweiten Zerstreuung befindliche Volk Israel die härteste Verfolgungszeit ihrer Geschichte erleben mußte und andererseits nun der Antichrist bzw. Antimessias auf der Bildfläche erscheint, der darauf hinstrebt, daß die großen kontrahären Weltmächte der Erde untereinander Waffenruhe halten, aber in einem kalten Krieg immer neuere und schrecklichere Waffen bauen.
In dieser für das Volk Israel sehr schlimmen Zeit der Kriege, wird gerade durch sie erreicht, daß dieses Volk wieder sein Land, das der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte, zurückerhält und nun der Staat Israel wieder ganz neu entsteht. Es ist somit auch die Zeit des Endes des Zertretens Jerusalems durch die Heiden und hat sich 1967 mit der Zurückeroberung des Tempelberges und der Altstadt Jerusalems schon fast ganz erfüllt.


Der Begriff Endzeit unter dem Aspekt der Weltgeschichte, die die Bibel lt. Lukas 21, 24 als die "Zeiten der Heiden" beschreibt

Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem eigentlichen und letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie es der Prophet Daniel in Daniel 8, 17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur "Zeit des Endes".
Und mit diesem "Ende" bzw. mit der "Zeit des Endes" bezieht sich die Bibel zweifellos auf das sichtbare Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 ist übrigens derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat Israel einschließt. Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten. Das sichtbare Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird. Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene Macht und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen Herrscher ereilen soll (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde anbrechen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).
Und da mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 oft nicht ganz korrekterweise der im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" verwendete Ausdruck "Ende der Nationen" (gemeint ist genauer gesagt ihre Unterwerfung unter die Weltmacht des Antichrist) einhergeht, sollte man exakterweise für die Redewendung "Ende der Nationen" den Ausdruck des nahe gekommenes "Endes der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen einsetzen. Denn die Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen mit ihren nichtjüdischen Herrschern kommt in der letzten Zeit mit dem gewaltsamen Ende des eigentlichen Antichrist zu ihrem Abschluß und das Reich Gottes bzw. des seines Messias bricht jetzt, im unmittelbaren Anschluß daran auf der Erde an.

Der endzeitliche letzte heidnische Weltherrscher wird vom Seher Johannes anders, als es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn, das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig eigenständiges und sogar grauenerregendes Tier beschrieben und zwar als ein Tier, das aus dem Meer steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes gewissermaßen eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21, 24 angeführten "Zeiten der Heiden" dar. Diese "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden, münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur "Zeit des Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine Horn" wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen. Und wir wissen auch: Das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 erscheint nach Daniel 12, 7 genau dann, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8, dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit. Sein Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches dadurch zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen versucht bzw. seinen Messias nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt das Ende-Was ist damit gemeint?").

Der eigentliche Antichrist aber soll also bekanntlich der letzte irdische heidnische und ebenfalls der letzte und größte gottfeindliche Machthaber sein und zwar der allerletzte, unmittelbar bevor der Messias Gottes wiederkommt. Und nur in ihm, also in einer einzigen Person, wird sich schließlich und zum "Ende" zu alle Macht der Welt konzentrieren. Denn in Daniel 7, 11-12 heißt es:
"Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier (mit dem Tier ist diejenige gottesfeindliche Macht gemeint, die Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
Und mit der Macht der andern Tiere (mit den anderen Tieren sind die vier Tiere aus Daniels Vision zu den vier heidnischen Weltreichen der Erde aus Daniel 7, 1 ff gemeint, an die sich unmittelbar das Tausendjährige Reich Gottes anschließen wird.) war es auch (für immer) aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Ende des anderen kleinen Hornes lt. Daniel 7, 8 (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zieht somit unmittelbar gleichzeitig, also zeitgleich, das Ende der vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff nach sich. Denn die in Daniel 7, 12 angegebenen "andern Tiere" beziehen sich auf Daniels Vision von den vier Tieren, die die vier Weltreiche der "Zeiten der Heiden" symbolisieren.
Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt somit einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie üben Frevel an seinem Volk und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann an der Zahl zu.
Daß aber der "freche und verschlagene König" von Daniel 8, 23-25 nicht anderes als das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 verkörpert und großen Frevel an den Juden und denjenigen, die den lebendigen Gott fürchten, begehen wird (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), geht aus den Versen in Daniel 8, 17-19 hervor. So steht in Daniel 8, 19 geschrieben: "... denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." und "... Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)

Und nun wieder zurück zu Daniels Vision in Kapitel 7:
Die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff das sind der Löwe, der Bär, der Panther und ein schwer zu beschreibendes Tier mit zehn Hörnern, welches ein Mischwesen besitzt.
Diese vier Tiere der Vision Daniels entsprechen übrigens den vier Metallen des Bildes in Nebukadnezars Traum im Buch Daniel, Kapitel 2, dem Gott in einem Traum zuvor ebenfalls einen Ausblick auf die zukünftigen heidnischen Reiche dieser Erde geoffenbart hatte.
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in Nebukadnezars Traum bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender Vision den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und repräsentieren ebenfalls einen Abriß der vier großen Reiche der Erde, die sich wiederum aus vielen Völkern, Sprachen, Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem ersten Tier, dem Löwen bzw. mit dem Haupt des Bildes aus feinem Gold von Nebukadnezars Traum, das babylonische Reich unter dem König Nebukadnezar und mit dem zweiten Tier bzw. der silbernen Brust und den silbernen Armen das medo-persische Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier bzw. das Kupfer der Lenden des Bildes stehen bildhaft für das Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem Großen und das vierte Tier, das Nebukadnezar als eiserne Schenkel sah, repräsentiert das Römische Reich, welches zwar auseinanderfiel, aber in den vielen Nationen Europas weiterlebte und bis in die Gegenwart hineinreicht. Und aus dem letzteren Tier soll dann das andere kleine Horn lt. Daniel 7, 8 hervorbrechen (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dessen Aufstieg das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen wird. Dann aber, wenn es sich so, wie es Daniel prophezeit, in allen Punkten erfüllt hat, dann soll das Reich Gottes tatsächlich kommen, und es wird nach Daniel 2, 44-45 alle heidnischen Weltreiche dieser Erde zum Abschluß bringen und dann wenn es hier sein wird, auf ewig bleiben.

Damit zeigt das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 also tatsächlich gleichzeitig auch auf das Ende aller irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Man muß wissen, mit dem biblischen Begriff "Heiden" sind allgemein alle nichtjüdischen Völker und Nationen gemeint. Und das Ende der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 beschreibt nicht etwa den Untergang der nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, sondern meint das Ende ihrer derzeitig immer noch andauernden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Vormachtstellung in der Welt.
Oder anders herum gesagt: Die Machtentfaltung des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 bzw. des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird für alle dann bestehenden heidnischen Weltmächte der Erde gleichzeitig das komplette Aus ihrer politischen und militärischen Vormachtstellung in der Welt nach sich ziehen.
Sogesehen kommt der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch seine mittels Betrug gelingende Vernichtung der "Starken", so wie dieses Ende die Bibel in Daniel 8, 23-25 beschreibt, tatsächlich wenn auch nur für kurze Zeit an die uneingeschränkte Weltmacht, und die nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, aber auch die Heiligen (gemeint ist das Land Israel) werden dann zu seinem Thron. Und von den zuvor existierenden, starken irdischen, nichtjüdischen Regierungen der Erde wird zu dem Zeitpnukt, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" herrschen wird, nichts mehr Nennenswertes übrig geblieben sein.
Nun aber, da mit dem Ende des Antichristen lt. Daniel 7, 11-12 gleichzeitig auch alle übrigen gottesfeindlichen Weltmächte der Erde ihr Ende gefunden haben, kann und wird das Tausenjährige messianische Weltreich jetzt endlich anbrechen. Und das furchterregende Ende der Vormachtstellung aller nichtjüdischen Völker und Nationen dieser Welt verliert hiermit seinen Schrecken.
Und wenn der Messias Gottes erst einmal wirklich in echt da sein wird, dann wird er sich auf den Thron Davids setzen, um von dort nie wieder zu weichen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Er wird ab jetzt, und das ist der wunderbare Ausblick, tatsächlich in Frieden und Gerechtigkeit über die ganze Erde herrschen und das Böse in dieser Welt wird dann für tausend Jahre gebunden und damit ausgeschaltet sein.

Mit dem Erscheinen des Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also die Ära der von Menschen geführten Regierungen, die über das Land Israel gesetzt sind, gänzlich zu Ende gehen. Darum nennt sich auch die Zeit der Machtentfaltung des Antimessias, die "Zeit des Endes" und meint eigentlich die "Zeit des Endes" der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Denn die "Zeit des Endes" (der "Zeiten der Heiden") wird logischerweise also dann kommen, und das ist eigentlich ganz simpel, erst dann, wenn eben die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 ihrem Ende entgegengehen werden.
Sogesehen bezieht sich die "Zeit des Endes", so wie sie in Daniel 8, 17-19 bezeichnet wird, also auf den zeitlichen Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".

In Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der auf das Ende hin gerichteten Vision (gemeint ist die Vision, die sich auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. auf das Ende der vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff bezieht), vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird.
Und die Bibel sagt an dieser Stelle außerdem aus, daß es, wie bereits eingangs erwähnt, nicht eher geschehen soll, bis daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird.
D.h. erst dann, wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7), wird die "Zeit des Endes" kommen.
Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!


Was sind die wichtigsten angekündigten Endzeitzeichen?

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher:
Alle angekündigten Endzeitzeichen, die da unter anderem aus der nachfolgend abgedruckten Rede Jesu Christi über die Endzeit (Matthäus, Kapitel 24, 3-31 und Matthäus 24, 32-44 oder auch bei Markus 13, 3-37 bzw. bei  Lukas 21, 7-38) abzuleiten wären, treffen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts auf einmal zusammen und haben sich heute bereits größtenteils vollständig erfüllt. Bzw. alle diese für einen ganz bestimmten Zeitabschnitt charakteristischen Endzeitzeichen zeichnen sich heute immer deutlicher ab.
Und noch ein wichtiges Kennzeichen bei der Erfüllung einzelner Prophetien bzgl. der Endzeit ist hierbei erwähnenswert:
Viele oder zumindest einige der Ereignisse dieser Prophetien der Bibel, die unmißverständlich die Endzeit bzw. die "Zeit des Endes", d.h. die letzte Zeit unmittelbar vor der Rückkehr des vom lebendigen Gott zu seinem Volk gesandten Messias Israels auf die Erde herab betreffen, waren, wie wir gleich sehen werden, bisher in der gesamten Menschheitsgeschichte in einer derartigen Form noch nie zuvor eingetreten und kamen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts erstmals zustande bzw. konnten zuvor auch, weil die entsprechenden Voraussetzungen dafür gänzlich fehlten, bisher noch nicht zustande kommen.
Oder bestimmte für die Endzeit charakteristische Ereignisse konnten bisher überhaupt noch nicht in einem derartigen Umfang datenmäßig registriert bzw. global statistisch erfaßt werden. Bzw. über diese Ereignisse konnte wegen bislang fehlender Möglichkeiten die breite Öffendlichkeit z. Bsp. wegen fehlender dafür geeigneter Massenmedien nicht informiert werden. Der Urheber dieser Internetseite denkt hierbei an die weltweite Zunahme von Erdbeben, die Schäden, anrichten oder Unruhen, Bürgerkriege in der ganzen Welt und das erstmals im 20. Jarhundert globale Auftreten völlig neuartiger und verheerender Seuchen, wie z. Bsp. Aids.
Der Schreiber dieses Textes denkt hierbei außerdem an Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen, Währungsinflation und die Wiederentstehung des Staates Israel, allesamt Ereignisse, die nur eine ganz bestimmte Zeitepoche charakterisieren und dann, wenn sie eintreten, völlig unverkennbar, d.h. unverwechselbar sind:

Das größte Zeichen aber, welches unser Herr Jesus selbst prophezeit hat und das dann zu sehen sein wird, wenn dieses alles beginnt, ist darum, weil es bereits der Prophet Daniel es als einziges von allen hervorgehoben hat, das Wiederergrünen des Feigenbaumes (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
Und der Feigenbaum, der in der Bibel Gottes heiliges Volk Israel symbolisiert, beginnt heute tatsächlich und sichtbar wieder auszuschlagen. Schließlich ist der Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7). Sondern, wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf der politischen Landkarte der Erde.  Die gegenwärtige Entwicklung Israels wird so zum Zeiger an der Weltenuhr.
Vergessen wir an dieser Stelle nicht, wie greifbar nahe Jesu Wiederkunft herangekommen ist und daß die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" diesem noch vorausgehen wird (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an").
Denn nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes und damit gemeinten Antichristen gezeigt worden war)"


Diejenigen Ereignisse, die den Beginn der Endzeit darstellen und die sogar die Voraussetzungen dafür herstellen, sind diejenigen, die in der Bibel lt. Matthäus 24, 8 mit dem "Anfang der Wehen" beschrieben werden


Matthäus 24, 3-8
3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage
 uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.
5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.
8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das Auftreten falscher Messiasse als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

1. das Auftreten falscher Christusse bzw. falscher Messiasse und selbsternannter Propheten und Prophetinnen (vgl. Matthäus 24, 4-5+24-25), die in Wahrheit nicht im Auftrag des Vaters im Himmel, sondern in ihrem eigenen Namen kommen, wird hier von Jesus angekündigt. Sie alle stellen aber nur eine Vorerfüllung bzw. Vorschattierung zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar, der auch der Sohn des Verderbens genannt wird. Erst der eigentliche Antichristus wird es schließlich sein, der all diese Bestrebungen seiner Vorgänger, sich mit neuartigen Erfindungen und durch das technisch perfekte Nachahmen des wahren noch kommenden Christus bzw. sich mit großen Zeichen und Wundern ausweisend und die echte Wiederkunft des Gottessohnes vorwegnehmend an die Stelle von Jesu Christi zu stellen, weit in den Schatten stellen wird.
Bereits damals, einige Jahre vor der Geburt unsers Herrn Jesus Christus hier auf der Erde, begann die Messiaserwartung in Israel immer größer zu werden. Und kurz vor dem Beginn der Zeitrechnung gab es schließlich nicht wenige Juden, die nicht mit brennendem Herzen auf die Ankunft ihres Erlösers hofften. Aber die meisten von ihnen verbanden dieses große Ereignis in Unkenntnis der Dinge direkt mit dem Ende der Fremdherrschaft Israels. Aber das Ende der Römischen Fremdherrschaft über Israel blieb mit der Geburt von Jesus und seinem Wirken aus. Die erhoffte gewaltsame Befreiung kam nicht zu Stande. Der erhoffte Befreier wurde von den Römischen Umterdrückern gekreuzigt, seine Jüngerschaft wurde von nun an hart verfolgt und mußte teilweise ins Ausland fliehen.
Die Römische Gewalt über Israel nahm danach neue, sehr traurige Ausmaße an. Der Tempel der Juden, das Heiligtum Israels, wurde im Zuge der Römischen Besetzung Jerusalems völlig zerstört, ja dem Erdboden gleichgemacht. Der jüdische Widerstand wurde damit gebrochen. Die jüdische Hoffnung auf Befreiung wurde auf brutalste Art und Weise im Keim erstickt. Die wenigen, diesen Gewaltakt überlebenden Einwohner Israels mußten vor der Römischen Invasion ins Exil fliehen.
In der letzten Zeit nun kündigte uns unser Herr Jesus eine weitere Welle dieser Messiaserwatung an und warnt die Menschen dieser Zeit vor dem Aufkommen selbsternannter Messiasse und Friedensboten.
Besonders durch das Auftreten großer Sektenführer, von denen sich einige sogar als der erwartete Messias der Juden ausgaben, erfüllte sich diese traurige Prophetie teilweise auch schon und besonders stark bereits im vergangenen Jahrhundert.
Der Verfasser dieser Homepage zitiert an dieser Stelle Roger Liebi aus seinem Aufsatz: "Jerusalem - Hindernis oder Chance für den Weltfrieden - Teil 2/2":
"In den vergangenen 40 Jahren fiel man im Judentum auf etwa 40 verschiedene falsche Messiasse herein. Und immer im Nachhinein hat man dann gemerkt: Es war doch nicht der richtige. Aber eben der Antichrist, der falsche Messias "per excellence" der kommt erst in der Zeit wo der 3. Tempel wieder aufgebaut wird. Und sobald der Tempel stehen wird, kommt dann auch der Moment, wo er im Vorhof des Tempels ein Götzenbild aufstellen wird. Und dann wird er in den Tempel hineingehen, unerlaubterweise ins Allerheiligste, und wird sagen: Ich bin Gott. Also ganz ähnlich wie viele Gurus heute, die sich als Gott bezeichnen, aber noch viel extremer, denn er sagt nicht nur wie die Gurus: Ich bin ein Gott, sondern er sagt: Ich bin Gott."

Wehen sind die Triebkraft einer Geburt, aber auch immer mit großen Schmerzen verbunden, für denjenigen, der sie durchmachen muß. Sie bahnen in diesem speziellen Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem unmittelbar zuvor der Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen wird. Sie bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in Gang kommen können.
Diese erste der beginnenden Wehen bewirkt, daß dem Kommen des letzten der falschen Christusse nun nichts mehr im Wege steht und daß sein in Erscheinung treten nun nicht mehr aufgehalten werden kann. Denn dieser hat aus den Fehlern all seiner Vorgänger gelernt und wird sie nicht mehr machen. Er ist der perfekte Christusnachahmer und das Symbol der vollkommmenen Christusverachtung, den er wird sich voll und ganz an dessen Stelle stellen und wenn auch nur für eine relativ kurze, sehr begrenzte Zeit, durch die Macht Satans befähigt zum Diktator der Völker der ganzen Erde werden.

Erst das Aufkommen von Weltkriegen läßt uns besonders eindeutig erkennen, daß die Wehen der biblischen Endzeit nun bereits tatsächlich begonnen haben, denn nie zuvor hatten von Menschen geführte Kriege ein solches Ausmaß angenommen

2. das Kommen von nicht nur Kriegen, sondern das Aufkommen von Weltkriegen (vgl. Matthäus 24, 7) wird ebenfalls zu den schmerzlichen Wehen aus Matthäus 24, 8 gerechnet, die das Ende anbahnen bzw. für das Kommen des Messias die Voraussetzungen schaffen, die die Ereignisse, die zum nun nahenden Ende hinführen, auf eine schmerzliche Art und Weise beschleunigen:
Das - es soll "ein Volk gegen das andere ... und ein Königreich gegen das andere" kämpfen - ist ein hebräischer Ausdruck, der für Weltkriege gebraucht wird, in die viele Länder bzw. große Regionen der Erde verwickelt werden.
Dies entnimmt der Verfasser dieser Homepage den Ausführungen von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim, der am 06.09.1991 in einem Vortrag zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen zur Thematik der Endzeit sprach.
Aber gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und 1939-1945), die, da dabei Länder und Goßmächte mehrerer Kontinente beteiligt waren, auch als globale Kriege bezeichnet werden (gegen Ende des ersten Weltkrieges befanden sich 25 Staaten, das entsprach etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand), brachten die Wiederentstehung bzw. Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel mit sich und läuteten darum die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte ein. Diese beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die Prophetie nach Matthäus 24, 7 dar, weil sie mit ihren Folgen die politische Wiederentstehung Israels bewirkten.
Wehen sind, wie wir gehört hatten, die Triebkraft einer Geburt. Diese zweite der beginnenden Wehen bewirkt nun, daß die Hinternisse der politischen Wiederentstehung Israels aus dem Weg geräumt werden (siehe auch das unter dem Punkt "politische Wiederentstehung Israels" Geschriebene) bzw. führt auf sehr schmerzlichem Wege zu einer Neu- bzw. Wiedergeburt des Staates Israels.
Die zweite Wehe aus Matthäus 24, 7-8 stellt somit eine sehr wichtige Voraussetzung dar, damit die endzeitlichen Geschehnisse unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi in Gang kommen können. Ohne diese sehr wichtige, der anfänglichen Wehen, wäre der Herrschaftswunsch des Antichristen über Israel eben nur ein Wunsch geblieben. Mit ihr ist er für den Sohn des Verderbens in greifbare Nähe gerückt. Denn der Antichrist soll ja bekanntlich, nachdem der die "Starken" auf betrügerische Art und Weise vernichtet hat (vgl. Daniel 8, 24), zuerst in Israel an die Macht kommen (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). Und dazu muß Israel wieder ein eigenes Land besitzen. Und erst dann kann in diesem Land der 3. Tempel in Jerusalem, Israels Heiligtum wieder aufgebaut werden, in welchen sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bekanntlich einmal setzen soll  (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). D.h. erst dann, wenn die Juden das Land, das der Gott Israels vor Zeiten ihren Vätern gegeben hatte, zurückerhalten und wenn das auserwählte Volk Gottes aus der weltweiten Zerstreuung zurückkehren wird, kann auch die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 zu ihrem Ziel kommen. Dieses soll ja bekanntlich in der Endzeit, genauer gesagt zur Zeit der Bedrängnis bzw. in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, denn diese dem Volk Gottes verheißenen Geschehnsse und großen Wunder sind nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet.

Das Auftreten von Hungersnot und Inflation als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

3. Hungersnöte (und Inflation) infolge eines noch nie zuvor gekannten Ausmaßes (vgl. Matthäus 24, 7):  Durch (Welt)kriege, (Welt)wirtschaftskrisen, Mißernten infolge eines beginnenden globalen Klimawandels, verursacht durch die Rodungen der Urwälder und durch den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre und durch immer weiter fortschreitende Umweltverschmutzung und -vergiftung erfüllte sich im vergangenen Jahrhundert diese Prohetie lt. Matthäus 24, 7 der besonders stark für die letzte Zeit angekündigten Hungersnöte vor unserer aller Augen mit einer sehr traurigen Bilanz.

Das Auftreten völlig neuartiger Seuchen als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

4. Außerdem treten seit dem letzten Jahrhundert lt. Matthäus 24, 7 tatsächlich verschiedene, völlig neuartige Seuchen auf. Der Verfasser dieser Homepage denkt dabei an BSE (gemeint ist der Rinderwahn), AIDS (gemeint ist das erworbene Immundefektsyndrom, das einen eindeutig endzeitlichen Charakter besitzt, da es hauptsächlich beim Ehebruch übertragen wird), Hepatitis C (gemeint ist eine erstmals im Jahre 1988 identifizierte Viruskrankheit, die zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann), H5N1 (gemeint ist Influenza A/H5N1 oder auch Vogelgrippe genannt) und SARS (gemeint ist das erstmals im Februar 2003 beobachtete schwere Akute Atemwegssyndrom, eine neuartige sehr gefährliche Lungenentzündung mit ca 20 % Todesfallrate).
Wehen sind die Triebkraft einer Geburt. Sie bahnen in diesem speziellen Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem unmittelbar zuvor der Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen wird. Sie bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in Gang kommen können.
Diese vierte der beginnenden Wehen bewirkt, daß dem Antichristen zur "Zeit des Endes" alle Werkzeuge, die er für die Erschaffung von völlig neuartigen Krankheiten und Seuchen benötigt, in die Hände gegeben werden. Erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert können in der Kriegsführung auch bakteriologische Waffen eingesetzt werden und die Rüstungsindustrie ermöglicht durch ihren diesbzgl. sehr hohen Wissensstand auch die Erforschung und Entwicklung völlig neuer Krankheiten. Da der Antichrist "zur Zeit des Endes" den "Gott der Festungen" verehrt (vgl. in Daniel 11, 38), wird er wahrscheinlich sehr frühzeitig in seiner beruflichen Laufbahn den Weg in den militärischen Sektor gewählt haben (vegl. auch im Kapitel "Was könnte den Antichrist in seiner Jugend geprägt haben?").
Was mit dem "Gott der Festungen" gemeint ist, können wir im Kapitel "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" ab hier nachlesen.

Und da er aufstrebend und hochintelligent ist, wird der Antichrist wahrscheinlich in der Militärforschung Fuß gefaßt haben und vielleicht sogar anfänglich als Bakteriologe oder Virologe und Forscher in der Mikrobiologie an der Entwicklung neuartiger biologischer Waffen (gemeint sind bei der Kriegsführung gezielt eingesetzte Krankheitserreger, also Bakterien oder Viren, sowie von speziellen Pilzen ausgeschiedene Giftstoffe, sogenannte Toxine) beteiligt gewesen sein. Denn die neuartigen Krankheiten und Seuchen der Endzeit sind nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zum Teil unkontrolliert ins Freie entronnene Keime oder auch gezielt ausgesetzte Bakterien oder Viren aus diesem Bereich.
Die sogenannten B-Waffen können völlig unbemerkt verbreitet werden und gelangen manchmal sogar ungewollt und unbemerkt aus den Labaratorien ins Freie. Vor allem in den USA hat die Erforschung neuartiger B-Waffen durch gentechnologische Methoden seit den 80er-Jahren große Bedeutung zurückerlangt.

Eine spürbare Zunahme der Erdbeben als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

5. Der Prophet Jesaja beschreibt in Jesaja 14, 10-17 den "König von Babel", der hier offensichtlich ein Bild auf den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, in einer Vision im Rückblick auf seine Herrschaftszeit als einen Mann mit außergewöhnlichen Machtbefugnissen und Möglichkeiten. Ihm wird in Jesaja 14, 16-17 nachgesagt, daß er sogar die Erde erbeben und Königreiche (und hier ist wohlgemerkt von der Mehrzahl die Rede) erschütterten lassen konnte (vgl. in Jesaja 14, 16-17). Und diese Fähigkeit des "Königs von Babel", die Erde erbeben und Königreiche erschütterten zu lassen, zählt durchaus zu einem der von ihm bewirkten großen und kraftvollen Wunder. Denn das in Jesaja 14, 16-17 Beschriebene ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht allein bildlich zu betrachten, sondern als sprichwörtlich zu werten.
Der von heute aus gesehene noch kommende "König von Babel" aus Jesaja 14, 4 wird zudem in Jesaja 14, 12 auch treffenderweise als der »Überwältiger der Nationen« bezeichnet. Muß er dann nicht tatsächlich dazu in der Lage sein, mit technischen Mitteln gezielt große Schadenbeben künstlich auszulösen? Denn dieses wird ihm doch, damit seinem Namen »Überwältiger der Nationen« alle Ehre gebend in der Bibel nachgesagt. Und sehr wahrscheinlich gehört gerade jene Möglichkeit, punktgenau starke Erdbeben zu generieren, maßgeblich zu seinem Erfolgsrezept, was den »Überwältiger der Nationen« aus Jesaja 14, 12 erst zu einem Welteroberer werden läßt und dazu ermächtigt, mit bislang ungeahnten Möglichkeiten gewaltsam den Untergang der Nationen herbeizuführen.
So kann doch auch aller Logik nach nur sein in Daniel 8, 24 beschriebenes und erfolgreiches "Vernichten der Starken" und damit gemeintes Beseitigen der Vormachtstellung der federführenden Nationen der Erde den Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Jesaja 14, 12 aufgeführt zum erfolgreichen »Überwältiger der Nationen« machen. D.h. erst sein Zornesausbruch ungezügelter Gewalt wird das in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8 beschriebene und kommende und globale »Verderben« in Gang setzen, den Beginn der »Zeit des Zorns« sowie die dann etwa zeitgleich beginnende „Stunde der Versuchung“ einleiten (vgl. in den grafischen Übersichten mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Die Entrückung vor der »Stunde der Versuchung bzw. des Zorns des Versuchers« - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Denn erst sein durch militärisches Wüten bewirktes »Überwältigen der Nationen« wird dem Antichrist zur "Zeit des Endes" freie Bahn verschaffen und dies wird ihn in relativ kurzer Zeit an die Macht bringen. Und in diesem Vernichtungskampf gegen Gottes bestehende Weltordnung stehen ihm wie wir u.a. in Jesaja 14, 16-17 und Offenbarung 13, 13 lesen können offensichtlich außergewöhnliche Mittel zur Verfügung.

Und lt. Matthäus 24, 7 soll es doch in der Endzeit eine sehr deutlich spürbare Zunahme der Erdbeben auf der ganzen Erde geben (vgl. Matthäus 24, 7), insbesondere solcher, die Schäden anrichten:
Von 1897-1946 wurden 3 Erdbeben über der Stärke 6 auf der Richterskala registriert. 1947-1956 waren es bereits 7. Von 1957-1966 waren es schon 17. Im Jahr 1967 wurden allein innerhalb eines Jahres 17 registriert. Im Jahr 1968 waren es 19. Im Jahr 1969 waren es 21. Innerhalb des Jahres 1970 fanden 24 statt. Und 1971 gab es innerhalb eines einzigen Jahres 34 Erdbeben über der Stärke 6 auf der Richterskala.
Das eben Gesagte zur weltweiten Zunahme der Erdbeben ging aus einem Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim hervor, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach und sich bei der Frage, inwieweit sich die prophetischen Vorhersagen zur Zuname der Erbeben heute bereits erfüllt haben, auf die oben genannte Erdbebenstatistik bezog.
Dr. Lothar Gassmann ist Theologe, Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen (ARF), sowie Autor zahlreicher Aufsätze, Bücher und Lieder zu geistlichen, theologischen und zeitkritischen Themen.
Dr. Gassmann hat zum Thema "Endzeit" auch eigene Bücher herausgegeben, die z. Bsp. auf seiner Homepage bestellt werden können. Der Schreiber dieses Textes hat sich an die Aussagen von Dr. Gassmann bzgl. der Geschehnisse zur "Zeit des Endes" weitgehend angelehnt. Seine Ausführungen im Queenshotel dienten auch als Grundlage zu den Betrachtungen dieser Internetseite. Die obige Erdbebenstatistik bezog Dr. Gassmann nach seinen Angaben von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und aus dem Statistischen Bundesamt.

Um es nochmals hervorzuheben: Wehen sind die Triebkraft einer Geburt. Diese Wehe der spürbaren Zunahme der Erdbeben, besser gesagt deren wahrscheinliche Ursache bahnt den Weg dafür, daß den Antichrist zur "Zeit des Endes" der Größenwahnsinn überkommt und daß er es wagt, sich an Gottes Stelle zu stellen.
Es könnte durchaus Realität sein, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" Erfindungen gemacht hat, deren Auswirkungen künstlich hervorgerufene Erdbeben auszulösen vermögen.
Denn der Verfasser dieser Homepage hat versucht, in seinem von ihm entwickelten Modell 2 im Kapitel "Die drei möglichen Modelle, die das Podkletnov-Experiment beschreiben könnten" einen gangbaren Weg aufzuzeigen, wie Masse doch künstlich generierbar ist. Denn er hat hier einen Weg entdeckt und offen gelegt, daß Schwerkraft theoretisch und sogar gezielt in Form eines Gravitationslasers jederzeit wiederholbar produziert werden kann und zwar ohne gegen das Gesetz von der Erhaltung der Masse zu verstoßen.
Und der Schreiber dieses Textes ist sich in diesem Punkt relativ sicher. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dazu heute bereits einen praktischen Weg realisiert hat, ist seiner Meinung nach sogar sehr hoch. Denn der Verfasser dieser Homepage wurde auf seine diesbezgl. gezielten Recherche fündig:
Wie in den Kapitel "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen" geschildert, gibt es anscheinend bereits sehr, sehr deutliche Hinweise auf unabhängige und zeitgleich voneinander gemachte Beobachtungen mehrerer Menschen, welche ohne jegliche Vorkenntnisse über Schwerkraftlaser allein durch ihre detailierten Beschreibungen auf bereits in der Realität praktizierte Versuche mit der Schwerkraft hindeuten.

Denn der Schreiber der Homepage www.bleibtgottesliebe.de ist bei seiner gezielten Suche im Internet auf einen interessanten Hinweis gestoßen und verweist an dieser Stelle auf einen Erlebnisbericht von Thomas Gasser mit der Überschrift: "Taifun aus heiterem Himmel", der sich durchaus genauso zugetragen haben könnte, wie ihn sein Verfasser formuliert hat und als Augenzeuge gesehen haben will. Und die hier beschriebene Wolke über Pisalayan (Philippinen), aus der es regnete und die anschließend mit einem unwirklichen, unheimlichen Schlürfgeräusch auch noch Wasser aus dem Meer soff, könnte es tatsächlich gegeben haben.
Wenn es diese Wolke über Pisalayan (Philippinen) aber tatsächlich gegeben hat, dann gibt es dafür nur eine einzige gängige Erklärung: Es muß sie geben, die künstlich erzeugte Schwerkraft, welche durch Menschenhand gezielt in Form eines Gravitationslasers produziert wurde.

Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht


Matthäus 24, 8-30
8 Das alles (und dies bezieht sich auf dasjenige, was Jesus in den Versen zuvor gesagt hatte) aber ist der Anfang der Wehen.
9 Dann
(gemeint ist im Anschluß daran bzw. danach) werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.
10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
12 Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.
14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,

16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird.

22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht.
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.
29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Viele Juden werden noch unter den Völkern zerstreut gehaßt und verfolgt einer Bedrängnis preisgegeben und getötet werden

6. nach Matthäus 24, 9-10 soll es zu einer Judenverfolgung kommen, in deren Verlauf viele von Ihnen getötet werden. Und die Juden werden zu dieser Zeit gehaßt von allen Völkern, unter die sie zerstreut wurden.
Kurz vor der Wiederentstehung des Staates Israel werden also die Juden, zu diesem Zeitpunkt noch unter die Völker zerstreut, enorm gehaßt werden, verfolgt und ein erheblicher Teil von ihnen wird getötet.
Noch bevor die eigentliche Zeit der Trübsal, das ist bekanntlich die 70. danielische Woche nach Daniel 9, 27 (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und im Kapitel "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal") also beginnt, soll speziell über die Juden diese große und blutige Verfolgung hereinbrechen, also noch ehe die letzte Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 die Erde in seinen Bann zieht. Die letztere soll dann so schlimm ausfallen, wie keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19) und wird erst ganz am Ende der Zeit kommen.

D.h. aber auch, daß der Haß speziell auf die Juden und später auch auf die Gemeinde Jesu Christi in der letzten bzw. Endzeit enorm angewachsen sein muß (vgl. Matthäus 24, 9-10; Daniel 8, 23). Es folgt demnach nach einer anfänglichen, sehr harten Verfolgungszeit der Juden, die einer Bedrängnis gleicht und bei der viele Menschen jüdischer Abstammung erbarmungslos getötet werden später auch noch ein starker Anstieg einer weltweiten Christenverfolgung nach.
Die Bibelstelle in Matthäus 24, 9-10 bezieht aber primär speziell auf den Haß der Völker der Nationen auf die Juden.
In der Endzeit wird sich mit dem in Matthäus 24, 9-10 Vorhergesagten eine sehr, sehr traurige Prophetie der Bibel bzgl. der Verfolgung der Juden erfüllen müssen. Und nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage hat sie sich bereits erfüllt. Denn zum Zeitpunkt ihrer ersten Verfolgung, wie in Matthäus 24, 9-10 genannt, werden die Israeliten wie schon gesagt vermutlich immer noch ohne ein eigenes Land, ohne ein Heiligtum und ohne Priesterdienst sein.
Erst zum Zeitpunkt des Erscheinens eines von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" wie  in Matthäus 24, 15 oder in Offenbarung 13, 14-15 beschrieben; worüber auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" ausführlicher berichtet worden ist, werden die Israeliten bereits ein eigenes Land besitzen, was ja heute bereits schon der Fall ist. Auch ihr Heiligtum, der Tempel in Jerusalem, ist zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebaut. Denn, wenn das mit dem "Greuelbild der Verwüstung" gemeinte "Götzenbild des Verwüsters", und der "Verwüster", das ist ja bekanntlich der Antichrist, im Heiligtum stehen wird, muß es logischerweise auch bereits wieder einen intakten 3. Tempel Israels geben.
Auch der Priesterdienst wird dann im sogenannten 3. Tempel natürlich wieder aufgenommen worden sein. Denn infolge des sich "in den Tempel Gottes Setzens" des Antichristen, soll lt. Joel 1, 8-14 das tägliche Opfer abgeschafft werden. Die Tempelpriester sind dann angewiesen, infolge Gottes Aufforderung gemäß Joel 1, 9+13 Trauergewänder anzulegen.
Die letzte der über die Juden hereinbrechenden endzeitlichen Bedrängnisse, das ist somit die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes”, bei deren Anfang der Antichrist das tägliche Opfer im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27). 
Die endzeitliche Bedrängnis, die so schlimm ausfallen soll, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), kommt demnach zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde.
Und der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird zu diesem Zeitpunkt mit dem Beginn seiner Gewaltherrschaft über Israel sein allererstes eigenes Land besitzen.

Das Beginnen der Zeit der letzten und größten Bedrängnis auf der Erde, das ist also genau der Zeitabschnitt, in der das im Zusammenhang mit der bereits erwähnten letzten Flucht der Juden aus Jerusalem angeführte zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Diese dann kommende Bedrängnis, die ausschließlich und ursächlich bedingt unter der Führungsherrschschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes stehen wird, ist wie schon gesagt mit der Bibelstelle in Matthäus 24, 9-10 nicht gemeint, wenn in der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi von einer Verfolgung gesprochen wird, bei der die Juden allgemein von allen Völkern gehaßt werden.
Da die Bedrängnis lt. Matthäus 24, 9-10 in der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi chronologisch noch dazu vor dem in Erscheinung treten des an heiliger Stätte stehenden "Greuelbildes der Verwüstung" aufgezählt wird, kann sie unmöglich bereits im Zusammenhang mit der Gewaltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" stehen. Nein, sie muß durch andere Umstände bzw. von einem anderen, zuvor auftretenden bzw. vorher an die Macht gekommenen Diktator erzeugt worden sein und im Gegensatz zur Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, bei der die Israeliten bereits wieder in ihrem Land Israel wohnen werden, an einem Ort stattfinden, also an demjenigen Ort, wohin die Juden nach der Zerstörung des Tempels in Jahre 70 n.Chr. zerstreut wurden.
Diese Verfolgung des sich noch in der Zerstreuung befindlichen heiligen Volkes muß demnach außerhalb der Grenzen des heutigen Staates Israel und von heute aus gesehen bereits in der Vergangenheit gelegen haben, da das Land Israel auf der politischen Weltlandkarte heute bereits wieder aufgetaucht ist, bereits seit geraumer Zeit wieder ein eigenständiges Land geworden ist.
Da der Haß der Völker auf die Juden umso verständlicher wird, wenn diese noch unter diesen zerstreut leben müssen und dann ihren Regimen noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bzw. ausgesetzt sind (dann, wenn sie noch mitten unter ihnen wohnen) und dies zudem logischerweise die Heimkehr in das einst ihren Vätern versprochene Land ungemein beschleunigt, macht es umsomehr Sinn, wenn sie ihr Land Israel zu der nach Matthäus 24, 9-10 angekündigten Verfolgungszeit zu allermeist noch nicht zurück in Besitz genommen haben und dann darin bereits wieder wohnen.
Diese Judenverfolgung nach Matthäus 24, 9-10 für das noch in der Zerstreuung befindliche heilige Volk, die also außerhalb der Grenzen des heutigen Staates Israel stattgefunden haben und von heute aus gesehen bereits in der Vergangenheit gelegen haben sollte, unterscheidet sich außerdem in ihrem Ausmaß und ihrer Massivität, sowie ihrer volksbezogenen Begrenzung von derjenigen, die nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 noch zukünftig ist und die mit dem in Erscheinung treten des dann an heiliger Stätte stehenden "Greuelbildes der Verwüstung" im direktem Zusammenhang steht und genau dann ihren Anfang nimmt.
Währenddem die Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 ausschließlich das heilige Volk Gottes berührt und in deren Verlauf nur die Juden von allen Völkern gehaßt werden, trifft diejenigen nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, die noch zukünftig ist und bei deren Beginn alle Juden Judäa´s auf die Berge fliehen sollen, den gesamten Weltkreis, schließt somit alle Erdbewohner ob Juden oder Nichtjuden gleichermaßen mit in sich ein (vgl. Offenbarung 13, 7-8).
Denn bei Offenbarung 3, 10 steht sinngemäß geschrieben: Die "Stunde der Versuchung", die kommen wird, soll den ganzen Weltkreis treffen. Und bzgl. der letzten und größten Bedrängnis auf der Erde kann man festhalten, daß lt. Offenbarung 13, 14 alle Menschen, die das dann an heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" nicht anbeten werden, ob Juden oder Nichtjuden gleichermaßen getötet werden sollen. Und es wird dann so aussehen, als ob dieses Umbringen derjenigen Menschen, die die Anbetung des anscheinend sprechen könnenden und wie lebendig wirkenden Bildes verweigern, direkt von diesem Bild ausgehen wird.
Wer also auch während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche seinem lebendigen Gott weiterhin treu bleibt und keinen Götzendienst tun möchte, sich also mit der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" nicht vor seinem Gott versündigen und beschmutzen will, muß damit rechnen, daß er diese konsequente Verweigerung mit dem Leben bezahlt. Und dabei ist es lt. Offenbarung 13, 15 also völlig einerlei, welche Nationalität und Hautfarbe und Rassenzugehörigkeit er besitzt. Dieses schreckliche Schicksal wird also sowohl die Juden als auch alle anderen Menschen ereilen, die nicht vor dem "Greuelbild der Verwüstung" geflohen sind, wohl aber die Juden zeitlich gesehen zuerst.

Und diese letzte große Brängnis wird so hart sein, wie sie nie zuvor gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und wird auch nie wieder in solch einer Härte und solch einem Ausmuß kommen (vgl. Matthäus 24, 21-22).
Diejenige Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, die noch zukünftig ist, trifft also nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage wegen des sich auf den ganzen Erdenkreis ausweitenden Einfluß des ersten Tieres aus dem Meer, nicht nur Israel allein, sondern wird weltumfassenden Charakter besitzen. Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch mehr gerettet werden können (vgl. Markus 13, 20).

Bereits erfüllt hat sich die sehr traurige Prophetie der Judenverfolgung aus der Endzeitrede Jesu (zu finden in Matthäus 24, 9-10), und so versteht es der Verfasser dieser Homepage, mit dem Holocaust in Hitler-Deutschland und der damit verbundenen europaweiten Judenverfolgung und Judenmassentötung.
Als Holocaust bezeichnet man heute im deutschen Sprachraum den Völkermord an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.
Matthäus 24, 9-10 sekundär bezogen auf eine weltweiten Christenverfolgung:
Im Zeitraum zwischen den Jahren 33 n. Chr. und 1990 wird die Zahl der christlichen Märthyrer auf ca. 40 Millionen geschätzt, so Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach. Allein im 20. Jahrhundert, d.h. von 1900 bis 1990, d.h. in einem knappen Jahrhundert, gab es etwa 27 Millionen gegenüber 13 Millionen, die es von 33 n. Chr. bis 1900, d.h. in knapp zwei Jahrtausenden, gegeben hat. Wir sehen, auch die weltweite Christenverfolgung hat im vergangenen Jahrhundert ein bislang noch nie gekanntes Ausmaß erreicht.
Die Prophetie zur Zeit der Bedrängnis während der 70. danielischen Woche liegt aber vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen noch vor uns.

Die politische Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts

7. durch die beiden Weltkriege Anfang des 20. Jahrhunderts indirekt bedingt, und das ist ein sehr positives Endzeitzeichen, kommt es zuerst 1921 und danach nochmals 1947 zur Teilung Palästinas verbunden mit der späteren politischen Wiederentstehung Israels.
Am 2. November 1917 kam es zur Balfour-Erklärung, nachdem durch den Ausgang des ersten Weltkrieges bedingt das Gebiet Palästinas aus der 400 Jahre währenden türkischen Herrschaft des Osmanischen Reichs nun in die Hand der Engländer überging. Durch die Erklärung von Lord Balfour wurde den Juden in Palästina jetzt ein Lebensrecht eingeräumt. Es wurde in diesem Zusammenhang erklärt, daß Palästina wieder die Heimstätte der Juden werden soll.
Seit 1914 wanderten tausende von Juden in das Gebiet des alttestamentarischen, ehemaligen Königreiches Israel, das nun zur britischen Kolonie geworden war, ein, bis es am 14. Mai 1948, d.h. unmittelbar nach dem Ende des Mandats Englands für dieses Gebiet, zum Ausrufen des neu gegründeten Staates Israel kam. Zu diesem Zeitpunkt lebten bereits ca. eine Million Juden in  Palästina.
Die zionistische Bewegung, eine während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene jüdische National-Bewegung, die sich für einen eigenen jüdischen Staat einsetzte, war durch die Gnade des Gottes Israels und die Liebe zu seinem Volk erfolgreich.

Die Sammlung des Gottesvolkes aus den Ländern, in die es auf Grund ihres Ungehorsams verstoßen worden war und die dieser Sammlung vorangegangene und vom lebendigen Gott zuvor vollzogene Zerstreuung der Israeliten wurden vom Gott Israels bereits lange zuvor angekündigt (vgl. die Prophetien in 5. Mose 28, 64; Nehemia 1, 8; Amos 9, 8-9; Sacharja 7, 13-14 und Amos 9, 8-9 für die Zerstreuung und diejenigen Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8, die für die Sammlung aus der Zerstreuung stehen, und die Aussage der Bibel, daß die Zerstreuung nicht ewig dauern sollte, die in Klagelieder 3, 31-32 geschrieben steht).
Denn die Wege der Israeliten hatten sich von denen ihres Gottes getrennt. Und sie hatten den zu ihnen gesandten Messias und Erlöser Jesus Christus gekreuzigt, die Fleisch gewordene Gnade Gottes, seinen zu ihnen gesandten Sohn, abgelehnt, verspottet und qualvoll getötet und dadurch seinen Fluch ausgelöst.
Genau darum ist das Ende der Zerstreuung Israels und seine politische Wiederentstehung eines der mächtigsten Endzeitzeichen, auf das, wie wir bereits eingangs lesen konnten, auch der Prophet Daniel verwies.
Nach Daniel 12, 7 bricht die letzte Zeit, gemeint ist der letzte Zeitabschnitt unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi genau dann an, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat.
Und sprach nicht auch Jesus Christus selbst, als ihn die Jünger Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas auf dem Ölberg nach seiner Wiederkunft und nach dem Ende der Welt fragten, wann dies kommen würde und was das Zeichen dafür wäre, in seiner sogenannten "Endzeitrede" davon, daß der "Feigenbaum", ein bekanntes Bild für das Land Israel, nach der von ihm angekündigten Tempelzerstörung erst wieder grün werden muß und das dies das Zeichen des nahenden Endes ist?
Und "wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben" (), dann soll der Sommer, gemeint ist das bald auf der Erde anbrechende Tausendjährige Friedensreich Gottes, nahe vor der Tür sein.
Und zwischen dem Zeitpunkt des Wiederergrünens, d.h. dem Zeitpunkt der politischen Wiederentstehung Israels bzw. zwischen dem der Neuentstehung des Staates Israels (geschehen am 14. Mai 1948) und dem der Wiederkunft Jesu Christ in großer Macht und Herrlichkeit werden also höchstens 70 bis 80 Jahre vergehen.
"Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen (sterben), bis dies alles geschieht.
Denn in der Bibel ist mit dem von Dr. Martin Luther in Matthäus 24, 34 übersetzen Wort "(Menschen-)Geschlecht" eigentlich nur eine "Generation" bzw. ein "Menschenalter" gemeint, und die bzw. das währt nach Angaben der Bibel 70 und wenn es hoch kommt, bis zu 80 Jahre (vgl. Psalm 90, 10).
Jesu Wiederkunft sollte demnach bis zum Jahr 2018 bzw. allerspätestens bis zum Jahr 2028 passiert sein, und unmittelbar davor liegt die Zeit der Zeit der Trübsal.
Warum dies so ist bzw. wieso der Verfasser dieser Homepage zu dieser Ansicht gekommen ist, kann in den beiden Kapiteln "Wir gehören zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes" und "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder" detailiert nachgelesen werden:

Matthäus 24, 32-35
32 An dem Feigenbaum (das ist ein Symbol für das Volk Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles (was diesem Text der Bibel in Matthäus 24 vorangegangen war, gemeint ist der erste Teil der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi, der sich auf den Anfang der Wehen und
die Beschreibung der Zeit der großen Bedrängnis mit der anschließenden Wiederkunft Jesu Christi bezieht) seht, so wißt, daß er nahe vor der Tür ist.
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist diejenige Generation, die die politische Wiederentstehung Israels miterlebt hat) wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. (d.h. die Generation, die die politische Wiederentstehung bzw. Staatengründung Israels miterlebt hat, wird auch die Wiederkunft Jesu Christi in großer Macht und Herrlichkeit sehen! Oder anders gesagt: Zwischen dem Zeitpunk der politischen Wiederentstehung Israels und dem der Wiederkunft Jesu Christ in großer Macht und Herrlichkeit werden höchstens 70 bis 80 Jahre vergehen. Denn mit dem von Dr. Martin Luther in Vers 34 übersetzten Worten "Dieses Geschlecht" wollte Jesus wohl "diese Generation" sagen.)
35 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
36 Von dem
(genauen) Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
In den beiden weiteren Evangelien des Neuen Testaments bei Lukas 21, 29-32 und auch beim Markus 13, 28-33 finden wir den diesbzgl. Paralleltext.
Was Israel zwischenzeitlich zum Fluch geworden war, gemeint ist die Zerstreuung in alle Welt, wurde den Heidenvölkern bis heute zum Segen. Denn der Gott Israels hat aus allen Stämmen und Völkern und Sprachen und Nationen, die ihn zuvor nicht kannten, bis heute, d.h. bereits fast 2000 Jahre lang, Menschen herausgerufen und sich teilweise sogar durch Unmündige einen Lobpreis bereitet. Denn diese dienten ihm und nahmen seinen ursprünglich nur zum Volk Israel gesandten Messias Jesus Christus bereitwillig und voller Dankbarkeit und Freude in ihren Herzen auf.
Und heute erleben wir buchstäblich, wie der Gott Israels mit seinem auserwählten Volk wieder einen Neuanfang gemacht hat, wie er sich diesem Volk voller verirrter Schafe wieder neu erbarmt und wie es wieder gesegnet wird. Aber wir wissen es doch: Alles, was der lebendige Gott segnet, wird auch zum Segen für andere werden. Denn der Segen Gottes ist immer etwas, was sich multipliziert.

Der angekündigte Glaubensabfall von ihrem Gott unter den Juden

8. Die Juden werden auf Grund der nach Matthäus 24, 9-10 vorhergesagten Verfolgung und Tötung vom Gott Israels abfallen und eigene Wege gehen (vgl. Matthäus 24, 10), d.h. aus eigener Kraft ohne ihren Gott versuchen, ihr Schicksal in die Hände zu nehmen. Dabei werden sie sich gegenseitig verraten und zu hassen beginnen:
In Israel herrscht darum seit dem Holocaust (mit diesem bezeichnet man heute im deutschen Sprachraum den Völkermord an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland) noch bis heute hauptsächlich eine zionistische und humanistische, d.h. aber auch eine atheistische Denkweise vor.

In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels

9. das Bestreben, den zerstörten Tempel in Jerusalem bzw. was davon übrig geblieben ist, wieder aufzubauen, nimmt seit der politischen Wiederentstehung Israels im Jahr 1948 Gestalt an:
Es existieren heute, und das ist durchaus als positiv anzusehen, verschiedene Tempelbewegungen, und zwar ganz besonders die starke Bewegung der "Getreuen des Tempelberges", außerdem ein eigens zum Wiederaufnehmen des priesterlichen Tempelbetriebes im Ostteil von Jerusalem gegründetes Tempelinstitut, das die im Tempel benötigten Geräte und Priestergewänder nach genauen Vorschriften nachbaut, und zusätzlich ein nachbaufähiges Modell des 3. Tempels einer Talmud-Schule in Ostjerusalem. In der "Ateret Cohanim", einer Talmudschule und Synagoge, werden heute bereits Priester, die Nachkommen sind von Aaron, dem Bruder von Mose, zu Priestern des zukünftigen 3. Tempels ausgebildet (vgl. auch im Kapitel "In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels").

Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt

10. Die Bibel kündigt in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Dieser muß wohl deswegen so markant sein, weil der Umfang und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden wahrscheinlich sehr groß sind und ein derartiges Ereignis in der Geschichte in dieser Art wohl sehr selten geschieht. Und das Land des Nordens" aus Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 steht sehr wahrscheinlich mit dem Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15, das ist das heutige Rußland, also die ehemalige Sowjetunion mit ihren damaligen Verbündeten, in direktem Zusammenhang, demjenigen Land, vom dem auch beim Propheten Daniel im Zusammenhang mit den Feinden des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"die Rede ist. Und von diesem Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 werden wir nun in diesem Kapitel im Zusammenhang mit einer gerade erst vor unser aller Augen erfüllten weiteren Prophetie hören (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").

Der Verfasser dieser Homepage nun verknüpft das Freikommen der dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens" aus der Prophetie lt. Sacharja 2, 10-11 mit einem Ereignis der jüngsten Geschichte, das mit der Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher wohl eine lange Zeit nicht ausreisen ließ.
Mit dem "Land des Nordens" meint Gott die zu dieser Zeit, in welche der Seher Sacharja im Rahmen seiner dritten Vision hineinblicken darf, bestehende mächtige damals von den Kommunisten regierte Sowjetunion, die die Seinen Gottes, genauer gesagt, diejenigen, die zum Volk Gottes, zu Zion gehören, lange Zeit nicht freigeben wollte (vgl. im Kapitel "Gott spricht zu Zion: "Werde wach, werde wach, steh auf, Jerusalem!" und "freue dich und sei fröhlich, ... ich komme und will bei dir wohnen"").
Denn auch andere Bibelausleger wie z. Bsp. der Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), sind bzgl. der Umsetzung der Prophetie Sacharja´s der selben Ansicht.
Mit dieser Auslegung beruft sich der Verfasser dieser Homepage auf die Ausführungen des Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, der in seinem Vortrag "Warum ich als Wissenschaftler an die Bibel glaube" nicht nur einen Bezug vom "Land des Nordens" zur damals von den Kommunisten regierte Sowjetunion hergestellt hat, sondern dabei auch die Zahl derjenigen Juden nannte, die alleine dieses große Land mit der Öffnung des "eisernen Vorhanges", so wurde damals die Grenze des kommunistisch geführten Ostblockes genannt, freigeben mußte: Es waren sage und schreibe ca. eine Million, also tatsächlich eine unübersehbare und sehr beachtliche Zahl von Juden.

Der Sieg über das "Landes des Nordens" mit dem Ende der Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes, das diese Juden bisher eine lange Zeit nicht ausreisen ließ und das Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden sind vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung führt. Einer Weltordnung, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird. So sieht es jedenfalls der Verfasser dieser Homepage.
Denn die erste Hälfte der 70. danielischen Woche, und die Zeit der Trübsal ist ja bekanntlich derjenige Zeitbereich, in dem der letzte noch kommende Weltherrscher seine Macht entfalten wird, stellt bekanntlich jene Zeit dar, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seines Machtaufstiegs die »Starken« vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)

Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".
Denn die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen oder in ihrer Freiheit einschränken.
Daniel meint also damit, und er hat immer in erster Linie sein eigenes Volk, die Juden, im Blick, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, sogar im globalen Sinne gemeint die »Starken« vernichten (vgl. Daniel 8, 24).
Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger, nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" genau jetzt als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert (vgl. Offenbarung 13, 5-6 und im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist").
Denn eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.

Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach nach Offenbarung 13, 11-18; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt aber dennoch wie ein Drache redet, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft und diese vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten (vgl. Offenbarung 13, 11-12). Denn erst daraufhin geschieht diese Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen Tieres, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Und es handelt sich dabei  um nicht weniger als die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod).
So wird der dem (mit dem ersten Tier gemeinte) Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" in dieser Hinsicht ab der Mitte der 70. danielischen Woche (die 70. danielische Woche ist die Zeit der Trübsal) zum wichtigsten Sprachrohr des mit dem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier gemeinten und in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten. Dies geschieht schon aus demjenigen Grund, um die großen aber lügenenbehafteten Zeichen, Wunder und Machttaten des sich hinter dem falschen Propheten verbergenden Antichrist zur "Zeit des Endes" anzupreisen. Denn der falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 ist nicht nur der Generalvertreter der Macht und der rechte Arm des ersten Tieres, sondern stellt vor aller Welt diejenige Bezugsperson dar, die die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod) zu besitzen und weiterzugeben scheint.

Mit den »Starken« sind demnach solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen »Starken« gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".
Das “Land des Nordens” nun behindert Gottes Absichten, sein Volk in das Land ihrer Väter zurückzuführen (vgl. Jeremia 23, 3-8; Jeremia 31, 8). Doch es muß die dort festgehaltenen Juden nun doch freigeben. Später wird diesem Ereignis von den Juden große Bedeutung beigemessen werden (vgl. Jeremia 16, 14-15).

Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der "Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Weil das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz plötzlich doch freigeben muß, wird diesem wichtigen Ereignis wohl weltweit große Bedeutung beigemessen werden. So können die Juden, nachdem dies aus politischen Gründen offensichtlich lange Zeit nicht mehr möglichlich gewesen war, jetzt plötzlich und unerwartet ausreisen und damit nun gleichfalls in das Land ihrer Väter, d.h. in das in Palästina politisch wiederentstandene Israel zurückkehren. Fest steht: Es müssen wohl sehr viele Juden sein, denen nun ihre Freiheit, aus dem "Land des Nordens" ungehindert und frei auszureisen, zurückgegeben werden wird. Und damit kann wohl mit Recht gesagt werden, daß das "Land des Nordens" zu jener Zeit flächenmäßig eine beachtliche Größe besitzen muß. Und nicht nur der Verfasser dieser Homepage, sondern auch noch einige andere

Der Verfasser dieser Homepage vermutet deshalb wie bereits gesagt, daß sich hinter dem "Land des Nordens"wohl eine Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß, dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich plötzlich neu orientiert. Vielleicht ist aber auch eine derartige Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem Sterben bzw. Niedergang verbunden.
Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor, daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die freie Ausreise gewaltsam unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es wohl, was das riesige "Land des Nordens" charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie, die prophetische Ankündigung des Zerbruchs des "Landes des Nordens". Diese Prophetie, wenn sie sich so wie sie die Bibel beschreibt erfüllt, muß also sehr markant und unverkennbar sein.

Der Schreiber dieses Textes sieht im Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 wie bereits eingangs gesagt den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2.
Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet doch freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will, aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursachte Sterben von Gottes Weltordnung. Man denke hierbei an das auch in anderen Bibelübersetzungen gebrauchte Bild "Land der Mitternacht", welches ein unmittelbar bevorstehendes Sterben zum Ausdruck bringen will.

Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage nun bereits in der Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des Nordens" herstellen zu können.
Die Prophetie zum "Land des Nordens" ist darum so bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem "Land des Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen Sowjetunion herzustellen, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder nach Hause.
So etwas konnte eben erst geschehen, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will.
Und weil dieses für die letzte Zeit so charakteristische Ereignis, das nunmehr, und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, bereits in der Vergangenheit liegt, so überaus unwahrscheinlich und ungewöhnlich war, finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen, Gottes Dinge haben sich auch in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes Phänomen, wie der Zerbruch der genau im Norden von Israel befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser dieser Homepage darin einen Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12. Und er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige Ereignis den ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg des ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 darstellt.
Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt noch aussteht und welches sich zu dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen sein, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt (mit zeitlich ist gemeint, wann dies sein wird) und genau und unverkennbar festgelegt (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des in der Bibel erwähnten "Landes des Nordens" anzusehen ist und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit des Endes" gewertet werden kann, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen Krieg führt, in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein. Dann aber müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

Die Auswirkungen des Anfangens der endzeitlichen Wehen auf die Heidenvölker

Im unmittelbaren Vorfeld des eigentlichen Antichristen treten Diktatoren auf und entstehen gottesfeindlich geprägte Weltsysteme

11. demgegenüber steht das vermehrte Aufkommen von vermutlich atheistischen und gottesfeindlich geprägten Weltsystemen, die aus einstmals religiös geführten hervorgingen. Solche werden bereits im Vorfeld des Antichristen aber offenkundig den himmlischen Vater und den Sohn des lebendigen Gottes verleugnen. Bzw. oder sie werden überhaupt irgendeinen Gott nicht anerkennen und ehren. Die Könige bzw. Machthaber dieser Länder werden die Juden und die Christen verfolgen und bekämpfen. Denn sie werden an den Seinen des Herrn große und sichtbar werdende Freveltaten verüben (vgl. Daniel 8, 23):
"Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhandnehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener König." (Daniel 8, 23; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Dieses große sichtbare Zeichen für die Endzeit, das in der Bibel nach Daniel 8, 23 als Vorschattierung zum Antichristen vorausgesagt worden ist, wurde aber bereits im vergangenen Jahrhundert erfüllt.

Die Entwicklung von immer schrecklicheren Waffen, die durch seine Betrügereien schließlich in die Hände des Antichristen gelangen und von ihm als Nebeneffekt zur Verführung der Erdbewohner mißbraucht werden

12. die Entwicklung von immer furchtbareren Waffen, die ab jetzt auch Massenvernichtungscharakter erhalten und die ganze Welt vernichten könnten, geschah erst ab dem 20. Jahrhundert so rassant:
Diese völlig neuartigen, bislang noch gänzlich unbekannten Waffen werden es auch sein, die dem Antichrist in die Hände gespielt, seine geplante Welteroberung erfolgreich gelingen lassen (vgl. Offenbarung 6, 13 und in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Die Zeit unmittelbar vor dem "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" wird von verstärkten Friedensbemühungen der Nationen geprägt sein

13. an die Zeit der Weltkriege, die besonders die Zivilbevölkerung sehr stark in Mitleidenschaft zogen und dem, wie die Vergangenheit gezeigt hatte, anschließenden Wettrüsten im kalten Krieg schließt sich zuletzt, d.h. bis zur "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" nach 2. Thessalonicher 2, 6-8, eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen an, in der es heißt: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3):
In diesem relativ kurzen, letzten friedlichen Zeitabschnitt während der "Zeit des Endes", der durch den Auseinanderfall des kommunistischen Ostblocks eingeläutet wurde und durch eine einseitige Abrüstung bzw. der Verringerung der Anzahl von Atomraketenstützpunkten und anderer Massenvernichtungswaffen besonders in Europa gekennzeichnet ist, leben wir nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage heute.
Die Menschen der Erde haben dabei das Bestreben, anstelle von drohenden und Angst einflössenden Waffen durch immer weiter zunehmende Kontrolle, Datenerfassung und Überwachung der gesamten Menschheit (z. Bsp. durch legale Telefon- und Internetüberwachung sowie durch Spionagesatelliten) aus eigener Kraft selbst eine friedliche Welt zu erschaffen, d.h. ein von Menschenhand geschaffenes Friedensreich dem kommenden, messianischen Tausendjährigen Friedensreich vorwegzunehmen,.
Aber dieser Friede ist nur trügerischer Natur, der bereits vom Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) überschattet wird. Denn sobald dieses "Maul" vernehmbar ist, zeigt dies den Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche an, die von der anfänglichen "Vernichtung der Starken" gekennzeichnet ist (vgl. im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").

Die sehr wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und der heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung
Der Antichrist, der kurz vor seinem Angriff, welcher alle Menschen der Erde in der Gestalt eines lange vorher bereits biblisch angekündigten Hereinbrechens des Verderbens einschneidend berühren und ausnahmslos jeden Winkel der Erde mit annähernd gleicher Intensität treffen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte"), bereits im Hintergrund zum Schlag ausholt, bewirkt und lenkt diesen Frieden bewußt und aktiv zu einem für ihn vorteilhaften und ganz bestimmten Zweck.
Er, der Sohn des Verderbens war es auch, der den Willen des lebendigen Gottes tun mußte und darum, weil Gott nun sein Volk, die Israeliten wieder in das Land zurückführt, das er einst ihren Vätern gegeben hatte, mit dem Reden dieses "Maules" kurz zuvor aktiv dafür gesorgt hatte, daß die Grenzen Osteuropas nach ca. 30 Jahren wieder geöffnet wurden.
Er ist es wiederum, der diese Zeit der von ihm herbeigeführten militärischen Abrüstung Europas dringend benötigt, um so eine deutliche Verringerung der erforderlichen militärischen Angriffsziele zu erreichen. Denn seine Möglichkeiten mit seiner neuen Generation von "parthischen Pfeilen" (Hier nimmt der Verfasser dieser Homepage auf das Kapitel "Die zeitgeschichtliche Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen Reiters, bzw. der Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den Pfeilen der parthischen Bogenschützen:" Bezug), sind nur begrenzt bzw. ausschließlich in einem ganz bestimmten Rahmen sinnvoll.
Man wird sicherlich verstehen können, daß auch diese sehr aufwendige und teure Art von Massenvernichtungsmittel, welches der Verfasser dieser Homepage in dem soeben angeführten Kapitel versucht hat, zu beschreiben und das der Antichrist lt. Daniel 8, 25 nur mit Betrug in seine Hand bekam, von seinen Erbauern in deren politischer Situation nur auf einen ganz bestimmten Zweck hin dimensioniert wurde. Die Einsatzmöglichkeiten dieser modernen Angriffswaffe, der höchstwahrscheinlich absolut nichts entgegengesetzt werden kann, sind zwar uneingeschränkt möglich, aber der Anzahl der möglichen Angriffsziele sind ganz konkrete Grenzen gesetzt. Und diese nun seine von ihm für den militärischen Schlag gegen alle auf der Erde zum Angriffszeitpunkt noch verbliebenen Militärbasen der Nationen verwendete Angriffwaffe ist ursprünglich nur für einen bestimmten Zweck gedacht gewesen und darum auch nur für eine bestimmte Anzahl von Zielen dimensioniert worden, aber keinesfalls für die Zerstörung komplett aller Militärbasen der gesamten Länder der Erde, inclusive desjenigen des Landes, das diese Waffe, die der Antichrist auf betrügerische Art und Weise in die eigene Hand übernommen hat, vorgesehen gewesen.
Und wäre dieses Land, gemeint ist, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, die ehemalige Sowjetunion, heute noch als Staat und als militärische Großmacht existent und würde ihr dieses HighTec-Waffensystem, das vermutlich ursprünglich von diesem Land erbaut worden ist, noch gehören, dann wäre es dem Antichrist nicht so ohne weiteres möglich, sich diesem komplett in Weltraum befindlichen Waffensystems zu ermächtigen, d.h. es zu übernehmen und damit schlechthin zu rauben, ohne in der akuten Gefahr zu stehen, als Dieb per Funk geordet, lokalisiert und somit erkannt zu werden.
Erst wenn dieses vom Antichrist für seinen Angriff auf die Nationen der Erde dringend benötigte Waffesystem z. Bsp. durch einen politischen Umsturz, der ja auch, und so hat es die jüngste Geschichte gezeigt, tatsächlich geschehen ist, herrenlos geworden ist, dann kann es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" relativ unproblematisch, mit wenig Aufwand, ohne dabei durch Funkordung entdeckt zu werden und ohne in der Gefahr zu stehen, den Selbstzerstörungsmechanismus, durch den das Waffensystem wahrscheilich bis dahin vor fremden, äußeren Zugriffen geschützt ist, auszulösen, als Angriffswaffe vollständig in seine Hände übernehmen. Beabsichtigt doch der große Welteroberer und spätere Christusnachahmer unsichtbar, für die übrige Welt als nichtexistent geltend und unerkannt im Hintergrund zu verbleiben.

Wenn die Menschen also sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", dann wird sie das Verderben unerwartet und ganz plötzlich überfallen (vgl. auch bei Daniel 8, 25) wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht mehr entfliehen können (vgl. im Kapitel "Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle").
Es ist also nur ein Scheinfriede, eigendlich nur ein Aufatmen kurz vor einem Orkan, der jederzeit in der Gestalt eines urplötzlich über die gesamte Erde hereinbrechenden Verderbens lostoben kann.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der als einziger irdischer Herrscher einmal für kurze Zeit durch betrügerische Machenschaften die Weltmacht erlangen wird, legt also einen unglaublichen Hinterhalt. Er benutzt eine Kriegslist, die den Erfolg seines militärischen Zustoßens fast garantiert und läßt die Hersteller seiner von ihm benutzten Angriffswaffen am Ende durch genau diese, ihre eigenen umkommen (vgl. auch im Kapitel "Der drohende Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll").
Der Mensch war bisher nie in der Lage, von sich aus Frieden zu schaffen, und er wird es wegen seiner gefallenen Natur darum auch zukünftig nicht tun können. Denn an die Zeit dieses Scheinfriedens schließt sich der Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf die Menschheit der Erde unmittelbar und nahtlos an.
Aber kurz vorher, kurz bevor das Verderben über diese Welt hereinbrechen wird und dies zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird, kommt es zur Entrückung bzw. zur Wegnahme der wahren Gesmeinde Jesu Christi. Und daraufhin leben wir heute als Christen in riesen Schritten zu.

In der letzten Zeit, bereits im Vorfeld des Machtaufstiegs des Antichristen zum Weltherrscher wird der Trend zu einer Vereinheitlichung der Strukturen der Welt deutlich erkennbar sein müssen

14. ein besonders im 20. Jahrhundert einsetzender vermehrter Trent zur Vereinheitlichung der Strukturen der Welt auf vielen Gebieten, der nicht zuletzt durch einen rassanten technischen Fortschritt und die Entwicklung der Computertechnik gefördert wird. Die Menschen der ganzen Erde beginnen bereits vor dem Machtantritt des letzten Weltherrschers, der einmal alle Macht auf der Erde auf seine Person konzentrieren wird, mit dem Bestrebungen zu einer Vereinheitlichung (Fallen von Grenzen, Rüstungsabbau, Einheitswährung) zusammenzurücken (abgeleitet aus der symbolischen Beschreibung des ersten Tieres mit den zehn Hörnern lt. Offenbarung 13, 1 und dem in Offenbarung 13, 16-17 Gesagten)

Bereits im Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, dem lt. Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ein"Maul" bzw. "Mund" gegeben werden wird, muß die Bedeutung und Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln mit wachsender Geschwindigkeit zunehmen

15. zunehmende Bedeutung und Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln (z.Bsp. Rundfunk, Fernsehen und Internet, alles erst im letzten Jahrhundert entwickelt worden) mit immer mehr Menschen, die diese auch regelmäßig nutzen.

Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach nach Offenbarung 13, 11-18; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt aber dennoch wie ein Drache redet, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft und diese vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten (vgl. Offenbarung 13, 11-12). Denn erst daraufhin geschieht diese Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen Tieres, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Und es handelt sich dabei  um nicht weniger als die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod).
So wird der dem (mit dem ersten Tier gemeinte) Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" in dieser Hinsicht ab der Mitte der 70. danielischen Woche (die 70. danielische Woche ist die Zeit der Trübsal) zum wichtigsten Sprachrohr des mit dem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier gemeinten und in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten. Dies geschieht schon aus demjenigen Grund, um die großen aber lügenenbehafteten Zeichen, Wunder und Machttaten des sich hinter dem falschen Propheten verbergenden Antichrist zur "Zeit des Endes" anzupreisen. Denn der falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 ist nicht nur der Generalvertreter der Macht und der rechte Arm des ersten Tieres, sondern stellt vor aller Welt diejenige Bezugsperson dar, die die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod) zu besitzen und weiterzugeben scheint.

Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen "der an Stelle von Christus Kommende" gemäß als Retter auftreten wird, muß er selbst dafür Sorge tragen, daß es auf der Erde bereits im Vorfeld seiner Machtentfaltung mit Hilfe seines eigenen Massenmediums zu einer Verschärfung aller Gegensätze kommt, mit der Folge, daß den Regierungen der dann existierenden Weltsysteme ihre Dinge dann völlig aus den Händen gleiten.

16. eine immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich und Verschärfung aller Gegensätze sowie eine zunehmende Staatsverschuldung, das ist alles auch erst im letzten Jahrhundert in Erscheinung getreten. Nicht von ungefähr steuern heute die meisten bis vor kurzem noch stabilen Wirtschaftssysteme auf eine immer massiver werdende Krise zu. Denn die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. im Kapitel "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der Zeit der Trübsal").
Und so muß im Zuge deren militärischer Zerstörung die gezielte wirtschaftliche und politische Schwächung der “Starken" vorangehen.

Bereits im Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, mit welchem der Antichrist später die Erdbewohner zur Anbetung seiner Person verführen wird, muß es im Vorfeld dieser Dinge unter Verzerrung des Gottesbildes unter den Christen zu einem massiven Glaubensabfall kommen

17. eine immer weiter zunehmende "Säkularisierung" der Bevölkerung (Entchristlichung oder auch Entkirchlichung breiter Bevölkerungsgruppen in einer zunehmend "postmodernen" Gesellschaft, in der Medien und Technik eine wichtige Rolle sowohl als Träger als auch Vermittler von Kultur spielen) hat sich seit dem vergangenen Jahrhundert nicht nur in den reichen westlichen Industrieländern und in der abendländischen Gesellschaft in Gang gesetzt, sondern inzwischen weltweiten Charakter angenommen.

Mit dem menschenverachtenden und spöttischen Reden eines gotteslästerlichen "Maules" bzw. "Mundes" wird der Antichrist bewirken, daß die Liebe in vielen erkaltet

18. Ein sehr auffälliges Endzeitzeichen, daß bereits in die erste Hälfte der 70. danielischen Woche fällt, ist das Vernehmbar werden eines an Übernatürlichkeit grenzendes Massenmediums. Es ist der in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschriebe "Mund", der nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum »anderen kleinen Horn« gehört. Damit gleichfalls gemeint ist das dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zuzuordnende (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) und offensichtlich erkennbar gotteslästerliche "Maul", welches in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird. 
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während der Zeit seines Emporkommens darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und so wird durch den verderblichen Einfluß jenes gotteslästerliche Reden führenden "Maules" bzw. "Mundes" die Liebe in vielen erkalten.
Wie wir noch in Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" näher beleuchten (dort wird auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der Zeit der Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9). Denn der Antichrist wirft damit die Wahrheit zu Boden und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen.
Die Menschen zum Ungehorsam gegenüber Gott und seiner den Menschen verordneten Weltordnung zu verführen, das ist es letztendlich, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 bewirken möchte. Und das Unheil wird jene Machthaber überkommen und soll insbesondere die "Starken" aus Daniel 8, 24 treffen, denn genau darauf arbeitet der Antichrist mit seinen Bestrebungen bzgl. des "Maules" ja hin, die "Starken" umzuwerfen, die dieses Treiben kommentarlos zugelassen hatten und daß der Antichrist mit seinem "Maul" ungehindert und ungestraft Lügen reden durfte. Das strategische Ziel, das der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" verfolgt, geht ja vermutlich in diejenige Richtung, viele Menschen damit gegen jene mit den "Starken" gemeinte Obrigkeiten aufzuhetzen.

So sollen lt. 2. Timotheus 3, 1 "... in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen ..."
"Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!" (2. Timotheus 3, 2-5)

Dies mit dem Hörbarwerden jenes verderblichen Massenmediums des Antichristen zur "Zeit des Endes" verbundene Ausbluten der christlichen Werte ist dann der Beginn der Zeit der Trübsal zur Zeit des Endes".
Nach dem Verständnis des Schreibers dieses Textes müßte das lästerliche Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) bereits seit einer geraumen Zeit vernehmbar sein.
Denn was man also heute, da es nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage bereits seit einiger Zeit vernehmbar sein sollte, deutlich erkennen können müßte (denn der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt nicht völlig sicher, ob es schon wirklich da ist), ist eben jenes, einem Massenmedium gleichzusetzende, gotteslästerliche, d.h. den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das zusätzlich auch in prahlerischer und vermessener Art und Weise über große (und sicherlich prophetische aber nur in Lügen gekleidete) Dinge redet und wie wir hörten mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der 70. danielischen Woche startet (vgl. dazu auch im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").

Es gibt einen Menschen, der den Antichrist zur “Zeit des Endes” bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert. Erst wenn dieser weggenommen werden wird, soll sich der “Sohn des Verderbens” n.  Joh 17, 12 als der “Böse” offenbaren (vgl. 2. Thess 2, 3-8).

19. einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium vom sehr bald kommenden Reich Gottes und die entsprechenden Verheißungen der Bibel sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel zugänglich und verständlich machen wird, ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der "in Fesseln Gekrümmte". Seine Erscheinung wird in  Jesaja 51, 12-16 beschrieben und vorausgesagt (vgl. im nachfolgenden Kapitel "Der in Fesseln Gekrümmte nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach  Jesaja 51, 12-16 wird, nachdem der mit seinem Bedränger gemeinte Antichrist ihn in seine Gewalt gebracht hatte, lt. Jesaja 51, 14 "bald losgelassen werden", d.h. zunächst von Gott befreit bzw. wie es im Psalm 91 in Vers 15 so schön heißt "herausgerissen" und "zu Ehren gebracht", errettet, getröstet und erfährt seine Gnade und sein Heil.
"Seine Wahrheit" (gemeint ist sein Wort der Wahrheit, also die Kenntnis des Wortes Gottes bzw. seine Kenntnis der Bibel) ist ihm hernach sogar "Schirm und Schild", so daß er nicht erschrecken mußt vor dem "Grauen der Nacht" und "vor den Pfeilen, die des Tages fliegen" (vgl. in Psalm 91, 4-5).
Sein sich an seine Errettung anschließendes intensives "sich mit dem Wort Gottes Befassen" muß es demnach wohl sein, was das Offenbart werden des “Sohnes des Verderbens” als der “Böse” noch aufhält (vgl. Jesaja 51, 16), denn wie schon gesagt Gottes Wort der Wahrheit (gemeint ist also Gottes Wort, die Bibel) ist ihm dabei Schirm und Schild (vgl. dazu nochmals in Psalm 91, 4).
"Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht ... Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen ..."
(Psalm 91, 9-11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und gerade durch ihn, den so verängstigten "in Fesseln Gekrümmten", spricht Gott seinem Volk Israel stärkende Worte und sogar Mut zu (vgl. Jesaja 51, 16). Hierdurch aber, also durch des Benennen der entsprechenden Verheißungen und endzeitlichen Prophetien, werden viele Zusammenhänge in der Bibel deutlich.
Der "in Fesseln Gekrümmte" sollte also auch derjenige sein, der gemäß 2. Thessalonicher 2, 6-8 den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält (vgl. in den Kapiteln "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?").

Der Zusammenhalt von Menschen, die gegenseitige Achtung und das warmherzige Miteinander der Generationen gestalten sich zunehmend immer schwieriger

20. das Verständnis der Menschen untereinander, insbesondere der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlichen Alters und die gegenseitige Achtung funktionieren seit dem vergangenen Jahrhundert zunehmend immer weniger, der Grund ist ein verlorengegangenes geduldiges und warmherziges Miteinander der Generationen.
Besonders stark gefördert wurde dies neben den atheistischen Machtsystemen des 20. Jahrhunderts und dem damit verbundenen sogenannten "kalten Krieg" so wie dies der Verfasser dieser Internetseite vermutet, durch das erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts aufgetretene lästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird).
Aus diesem Grund droht der Gott Israels in der letzten Zeit allen Menschen an, sie mit einem Bann zu schlagen (vgl. auch im Kapitel "Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder wegzunehmen")

Das Evangelium vom Reich Gottes wird heute bereits fast in aller Welt zum Zeugnis für alle Völker gepredigt

21. das Evangelium vom Reich Gottes wird heute bereits fast in aller Welt zum Zeugnis für alle Völker gepredigt. Dies stellt eines der positiven Endzeitzeichen dar. Wenn es aber in der ganzen Welt geschieht, und das ist ein weiteres, der leider nur wenigen positiven Endzeitzeichen, wird das Ende kommen (vgl. Matthäus 24, 14):
Es gibt auf der Erde schätzungsweise 5000 bis 6000 verschiedene Sprachen und Dialekte. 1000 benötigen noch eine Übersetzung. 1987 wurde die Bibel oder Teile davon bereits in 1808 Sprachen übersetzt, die von 97 Prozent aller Menschen der Erde verstanden werden können.
Das eben Gesagte ging ebenfalls aus dem Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim hervor, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach.

Das für die letzte Zeit sehr markante Zeichen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" ist für uns heute ebenfalls noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, da mit seiner Erscheinung die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu ihrem Abschluß gelangen

22. das für die letzte Zeit markante Zeichen des sogenannten zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Offenbarung 13, 14-15, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird, ist für uns heute ebenfalls noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird auch erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar.
Das in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" hatte eine Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können wir ersehen, was das zukünftige "Greuelbild der Verwüstung" grundsätzlich charakterisiert. Der Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild der Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen König Antiochus IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich buchstäblich ca. 171 - 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild analog, also in ähnlicher Art und Weise dann, wenn der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8, 15-19). Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen Götter, den griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott aller Götter, den Allerhöchsten selbst bzw. den Sohn des lebendigen Gottes des Himmels und der Erden abbilden. Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird sich gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 in den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei Gott. Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang des 6. Jhd. v. Chr. für die noch kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch gemeinten Monate bzw. dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre vor der tatsächlichen Wiederkunft  Jesu Christi einschließt und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht vom lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann trotz der Verfolgung dem wahren Erlöser vertraut, überstehen könnte.

Das für die letzte Zeit sehr markante Symbol der "großen Hure Babylon" stellt für uns heute noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen dar

23. das für die letzte Zeit sehr markante Symbol der "großen Hure Babylon" ist für uns heute noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar. Die Entartung der christlichen Kirche unter dem Einfluß des Antichristen aus dem nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der auch weiterhin in der Welt verbleibt und dort dem falschen Propheten, der in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche als das als ein Massenmedium bekannte "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 vernehmbar wird, vollkommen hörig wird, ist also nicht mehr Jesus Christus selbst. Dieser schreckliche Vorgang kann erst dann ungehindert einsetzen, wenn der lebendige Gott die ganze Welt der Verführung durch Lüge und Ungerechtigkeit und seinem Gericht preiß gibt, aber eben erst dann, wenn die wahre Gemeinde im zeitlichen Zusammenhang mit der ersten Auferstehung der in Christus Entschlafenen von der Erde weggenommen sein wird.

Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier nach nach Offenbarung 13, 11-18; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt aber dennoch wie ein Drache redet, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft und diese vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten (vgl. Offenbarung 13, 11-12). Denn erst daraufhin geschieht diese Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen Tieres, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Denn die große Hure "Babylon" das ist die Gemeinde des Tieres bzw. die Gefolgschaft des Jesus Christus verdrängenden und sich an dessen Stelle stellen wollenden Antichristen zur "Zeit des Endes". Sie vereint einmal Menschen aller "Völker und Scharen und Nationen und Sprachen". Sie, die in Wahrscheit den Jesus Christus kopierenden Antichrist anbetet, steht in der Bibel, obwohl sie sich selbst als eine treue und wahrhaftige Vertreterin und Verfechterin von Gottes Gerechtigkeit verstanden wissen will, in Wahrheit, so wie es einst bei Saulus vor seiner Bekehrung zum Paulus war, für den gottfeindlichen Widerstand und die Verfolgung der tatsächlich nach dem rechten Willen Gottes fragenden Gottesfürchtigen in dieser Welt. So jedenfalls sagt es die Bibel.
Warum betet sie, die große Hure "Babylon", das Tier an?
Der Hauptgrund dabei ist sicherlich die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod).
So wird der dem (mit dem ersten Tier gemeinte) Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" ab der Mitte der 70. danielischen Woche (die 70. danielische Woche ist die Zeit der Trübsal) in dieser Hinsicht zum wichtigsten Sprachrohr des mit dem zweiten von bzw. aus der Erde aufgestiegenen Tier gemeinten und in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Propheten. Dies geschieht schon aus demjenigen Grund, um die großen aber lügenenbehafteten Zeichen, Wunder und Machttaten des sich hinter dem falschen Propheten verbergenden Antichrist zur "Zeit des Endes" anzupreisen. Denn der falsche Prophet lt. Offenbarung 19, 20 ist nicht nur der Generalvertreter der Macht und der rechte Arm des ersten Tieres, sondern stellt vor aller Welt diejenige Bezugsperson dar, die die lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache dem ersten Tier verliehene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene Gewalt (über den Tod) zu besitzen und weiterzugeben scheint.


Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist

Der kommende letzte Großherrscher über diese Erde wird zu einem solchen wegen seines listreichen Verstandes aufsteigen, und weil er lt. Daniel 11, 32 ein in Ränken erfahrener und nach Daniel 8, 23 noch dazu verschlagener Frevler sein wird. Denn wird es im Sinne seines angestrebten Zieles (gemeint ist wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« zu vernichten) es dabei meisterhaft verstehen, als dessen Betreiber ein spezielles Massenmedium einzusetzen. Dabei geht er mit Lüge, Verführung und Betrug vor und ist ein Meister der Intrige und der psychologischen Manipulation und Präparierung des Denkens unter dem Einsatz von Gehirnwäsche der breiten Masse.

Es gibt etwas, das die Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament erwähnt, womit der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit den Erdbewohnern kommunizieren und wodurch er fast die gesamten Menschen der Erde dazu bringen wird, die Liebe Gottes abzuweisen, der Wahrheit nicht mehr zu glauben und stattdessen Lust an der Ungerechtigkeit und Lüge zu haben. Denn genau diese Aspekte bzw. Auswirkungen nannten und fokussierten mit erhobenem Zeigefinger sowohl unser Herr Jesus (vgl. in Johannes 5, 42-43) als auch der Apostel Paulus (vgl. in 2. Thessalonicher 2, 9-12) als Hauptgründe des erfolgreichen Ankommens und Angenommenwerdens des Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« und falschen Prophet der letzten Zeit bei den Erdbewohnern. Darum auch kann man nicht genug davor warnen, sich in irgend einer Art und Weise auf dieses verhängnisvolle Kommunikationsmittel des Antichrist zur "Zeit des Endes" einzulassen.

Und die Bibel beschreibt dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal, und man darf sich in diesem Punkt nicht beirren lassen, sogar als etwas, was tatsächlich nur speziell er besitzt (vgl. im Kapitel "Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Und weil es lt. Offenbarung 13, 5 also nur dem mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" gegeben wird und darum durchaus zu einem seiner großen Wunder gerechnet werden kann, richten sowohl der alttestamentarische Prophet Daniel in Daniel 7, 8 als auch der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes in Offenbarung 13, 5-6 ihre ganze Aufmerksamkeit auf dieses verhängnisvolle Kommunikationsmittel, das in der Bibel mit einem lästerlichen »Maul« (das die revidierte Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort seinen »Mund« nennt) umschrieben wird. Und ist dieses mit einem Massenmedium vergleichbare Spottreden führende »Maul« darum nicht auch etwas, was, sobald es auf der Erde hörbar werden wird, seine bereits verdeckte Anwesenheit also die des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der Erde verrät? Denn sobald dieses lästerliche »Maul« vernehmbar ist, muß es dann nicht dafür auch einen realen Verursacher oder bereits existenten Betreiber geben?
Und Hörbar werden und lästern wird es doch und das schon lange bevor sich der mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte und in 2. Thessalonicher 2, 3 beschriebene "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 als der “Bösewicht” bzw. als der alles vernichtende Angreifer auf Gottes bestehene Weltordung unverdeckt zeigt bzw. erweist, d.h. schon lange bevor dieser nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und über die gesamte Erde ein großes und globales"Verderben" bringen wird (vgl. in 1. Thessalonicher 5, 3)!
Denn muß er das nicht, dann wenn bereits sein Spottreden führendes »Maul« vernommen werden kannn, zwar jetzt noch verdeckt aber dennoch bereits präsent, also schon auf der Erde hier sein? Und man erkennt dies doch auch daran, daß genau zu dieser Zeit, wenn dies geschieht, die Ungerechtigkeit überhand nimmt und schließlich die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12).
Ja, es muß sogar sehr wahrscheinlich sein, daß es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gerade mit diesem, seinem speziell präparierten und mit ungeahnten Möglichkeiten ausgestatteten lästerlichen »Maul« gelingt, alle Menschen der Erde gleichzuschalten:
»Er überzeugt nicht durch sein Werben um Vertrauen, sondern erdrückt durch seine Übermacht (4). Er preist nicht selig, sondern lästert (5.6). Er sucht nicht, um das Verlorene zu retten, sondern er verfolgt, inhaftiert, tötet (7). Dem "Tier" gelingt es, die Menschen gleichzuschalten, so daß sie den Drachen anbeten.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "In den Klauen Satans" zum Text: Offenbarung 13, 1-10 auf Seite 48) 
Denn es gilt als relativ gesichert, wenn man das in Offenbarung 13, 4-8 Geschriebene über die verheerenden Auswirkungen des (Lügen-)»Maules« bedenkt, daß der "Sohn des Verderbens" mit diesem ihm gegebenen Massenmedium nicht nur allein auf psychologischem Weg das kritische Denkvermögen aller Menschen massiv beschneidet bzw. einzuschränken vermag.

Daß dieses dem hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium des Antichrist zur "Zeit des Endes" (gemeint ist das Spottreden führende »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20) genau in der Mitte der sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden 70. danielischen Woche, also erst nach den ersten 42 Monaten bzw. dreieinhalb (Sabbat-)Jahren nun seinen Charakter völlig ändert und ab jetzt aufhört, zu spotten und nun nicht mehr von "großen Dingen" spricht, d.h. daß diese Dinge genau bis hierhin begrent sind, hat unseres Erachtens nach zwei gewichtige Gründe.
Erstens: Es muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", ausschließlich während der ersten Hälfte der Zeit der Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« und federführenden Nationen dieser Erde zu vernichten. Denn dieses Vernichten von Gottes Weltordnung ist mit dem Erreichen der Mitte der Woche nun erfolgreich zum Abschluß gekommen.
Zweitens: Und "große Dinge", das ist doch, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage. Diese biblische Prophetie jedoch wird punktgenau ab der Mitte der Woche bzw. ab diesem Zeitpunkt vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 mittels seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« und falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dann bereits aktiv tätig vorweggenommen und das Werben hierfür ist jetzt völlig überflüssig (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Denn ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten Trübsalszeit wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" dann seine Herrschaft sichtbar antreten und mittels seinem personenhaften »An-Stelle-von-Christus« und falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein.
Darum also sind auch das auf die ersten 42 Monaten bzw. dreieinhalb (Sabbat-)Jahren der Trübsalszeit begrenzte Spottreden und Sprechen von "großen Dingen" des lästerlichen »Maules« aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 durchaus ein Indiz dafür, daß unmittelbar danach das zweite Tier aus Offenbarung 13 mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird.
Erst jetzt und genau deswegen »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.  

Mit jenem »Maul« verschafft sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" also mehr als nur Beachtung, denn er findet in der breiten Masse nicht nur Gehör sondern gewinnt hiermit eine ihm geneigte gigantisch große Zuhörerschaft (vgl. in Offenbarung 13, 8). Es ist eine Zuhörerschaft, die er später, dann wenn er sie mit lügenbehafteten Zeichen und Wundern verführt, zu seiner Gemeinde und Gefolgschaft rekrutieren wird (vgl. in Offenbarung 13, 8).
Aber er wird auch mit jenem »Maul« auf die neutral zu bleiben versuchenden Menschen der Erde massiven psychologischen Druck ausüben und über solche, um sie zu einer schnelleren Entscheidung zu zwingen, während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im Sinne einer gewaltsamen Mission den totalen wirtschaftlichen Boykott verhängen (vgl. in Offenbarung 13, 17). Seine Gemeinde und Gefolgschaft, die große Hure "Babylon" dagegen wird ihn darum, weil ihm u. a. dieses Kommunikationsmittel in die Hände gefallen ist, es einem großen Wunder gleichkommt und weil er damit nicht nur allein auf psychologischem Wege auch deren kritisches Denkvermögen massiv beschneiden kann, schließlich sogar anzubeten beginnen.

Und wir wissen und es gilt als so ziehmlich gesichert, daß der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, um sich im Vorfeld seiner Machtergreifung freie Bahn zu schaffen, u.a. mit einem lästerlichen »Maul« (das die revidierte Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort seinen »Mund« nennt) auf psychologischem Weg das in Daniel 7, 8 und Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" realisieren und damit den Untergang der Nationen herbeiführen wird.
So muß während dieser Zeit doch im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" aus Offenbarung 13, 5-6 bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" und federführenden Nationen dieser Erde zu vernichten, in zunehmender Weise erkennbar werden. Denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.

Auch muß man im Zusammenhang mit der Kennzeichnung mit dem "Zeichen des Namens" des Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13 unbedingt wissen:
Wer sich für das lügenbehaftete "Zeichen des (sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres aus Offenbarung 14, 11 entscheidet und dessen Annahme auf Hand oder Stirn mit eigener und freier Willensentscheidung zustimmt, dem widerfährt höchstwahrscheinlich eine nach unserem Dafürhalten irreversible Veränderung seines menschlichen Charakters. Und für diese Menschen gibt es, weil sie der Gott des Himmels auf ihre falsch getroffene Entscheidung hin festlegen wird, darum kein Zurück (vgl. auch im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht").
»Hier tritt der Zynismus der satanischen Strategie zutage. Wer sich mit diesem System einläßt, verliert die Freiheit über Gedanken und Handeln (16).«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "Verführt!" zum Text: Offenbarung 13, 11-18 auf Seite 50)
Denn es gilt wie wir bereits hörten als relativ gesichert, wenn man das in Offenbarung 13, 4-8 Geschriebene über die verheerenden Auswirkungen des (Lügen-)"Maules" bedenkt, daß der mit dem "Sohn des Verderbens" gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit diesem ihm gegebenen Massenmedium das kritische Denkvermögen aller Menschen massiv beschneidet bzw. einzuschränken zu vermag.

Ausschließlich der wahren Gemeinde Jesu Christi wird, da sie sich vermutlich zuvor wieder ganz neu zu ihrem Herrn bekehrt, kurz vor ihrer Entrückung das ihr Verlorengegangene ober besser gesagt das ihr Geraubte von ihrem wahren Retter allein aus Gnade und wegen seiner Treue zurückgeschenkt bekommen. So muß sich also auch die Aufklärungsarbeit der in 2. Thessalonicher 2, 6-7 erwähnten und den Antichrist zur "Zeit des Endes" enthüllenden Person bzw. das von ihm vorangetriebene Offenlegen seiner wahren Indentität auf diesen einen bestimmten, äußerst wichtigen und für diesen sehr charakteristischen Sachverhalt hin konzentrieren (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das Einzige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen" ab hier):

Offenbarung 13, 2+5-6 nach der Zürcher Bibel 2007
"2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
...
5 Und es wurde ihm
(dem mit dem "Sohn des Verderbens" bzw. An-Stelle-von-Christus des Verderbers gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, wie auch in Daniel 7, 8 ersichtlich) ein Maul gegeben, (und) das (»Maul«) machte grosse Worte und hielt Lästerreden (d.h. es führte Spottreden); und es wurde ihm Macht gegeben, dies zweiundvierzig Monate lang zu tun.
[Es gibt aber möglicherweise bzgl. der Zeitangabe ein sowohl als-auch. Denn denkbar wäre hier auch, daß sich die in Vers 5 angegebene Zeitangabe der 42 Monate auf das in Offenbarung 13, 2 beschriebene Wirken der »Gewalt«  bezieht, was wohl die größte aller Gotteslästerungen überhaupt darstellt: "... und es wurde ihm (also neben dem lästerlichen »Maul« noch dazu die) Gewalt gegeben, (hier wahrscheinlich gemeint ist die »Gewalt über den Tod« und diese ebenso lang) zu wirken (nämlich) 42 Monate." (Offenbarung 13, 5 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871)]

6 Und es tat (also mindestens 42 Monate bzw. dreieinhalb (Sabbat-)Jahre lang) sein Maul auf zu Lästerreden gegen Gott (und führte Spottreden), zu lästern seinen (d.h. Gottes heiligen) Namen und seine Wohnung und alle (übrigen), die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 2+5-6 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Interessanterweise berichtet uns die Bibel in Offenbarung 13, 5 nicht, daß das Tier dies tut oder seine Helfer zu den Menschen sprechen, sondern, daß es dieses »es«, also das »Maul«, das doch etwas Sächliches sein muß, was nicht lebendig sein kann und demnach kein Mensch ist, offensichtlich ganz eigenständig selbst tun kann. Denn das »Maul« war es doch, wie es in Offenbarung 13, 5 heißt, "... das machte ..." und damit eindeutig selbst der Macher ist und nicht dessen Betreiber.
Das »Maul« führt seine mitreißenden Spottreden folgerichtig recht selbständig aus, also ebenso dann, wenn sich das Tier und die zu ihm zählenden Mitarbeiter zum Schlafen gelegt haben. Auch wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" in diesem Punkt die Menschen sicher sehr geschickt täuscht, ist doch seine Sendung in keinster Weise tatsächlich eine Liveübertragung. Man hört also über dieses sein Massenmedium keine Menschen in lebensecht sprechen, auch wenn der Betreiber eventuell mittels mitübertragenen Bildern seine Zuhörer darüber hinwegzutäuschen versucht.
Werden hier also nur Tonbänder abgespielt? Sicherlich nicht. So ist doch beim »Maul« des Antichrist zur "Zeit des Endes" im heutigen Computerzeitalter mit Sprachgenerierung und Spracherkennung an bis zur Vollendung ausgereifte Technik, also etwas sehr viel Komplexeres zu denken, was weit über die Möglichkeiten eines handelsüblichen Apple iPhone und dessen Sprachassistenten »Siri«  hinausreicht. Muß doch das Spachmodul des Antichrist zur "Zeit des Endes" rund um die Uhr völlig eigenständig funktionieren, gegen alle Zufälle gewappnet sein und sollte noch dazu wie lebensecht wirken. Und wenn ihm dann doch ein Patzer passiert, dann geschieht dies bestimmt nicht zufällig!
Denn mit dem Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) beginnt jener psychologisch geführte Kampf, in dessen Verlauf der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 beschrieben sich damit freie Bahn verschaffend die federführenden Nationen dieser Erde ganz und gar vernichten wird (vgl. im Kapitel "Sobald das Spottreden führende »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Und das Hörbarwerden jenes »Maules« ist ein wichtiges Indiz dafür, daß diese, die gesamte 70. danielische Woche ausfüllende Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits begonnen hat. Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses lästerliche Reden jenes »Maules« eindeutig staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.
Und dies muß wohl auch der alleinige Grund sein, weswegen der mit seinem Bedränger gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" den für die letzte Zeit prophezeiten "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 12-16 so wehement festhält und vermutlich über genau dieses von der Bibel ihm zugeschriebene Massenmedium auf diskriminierende Art und Weise ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit setzen wird, um ihn dabei brutal im Würgegriff haltend öffentlich zu mißbrauchen.
Gilt es für ihn, den Antichrist zur "Zeit des Endes", doch, die mit den drei der zehn Hörner aus Daniel 7, 8 beschriebenen »Starken«, mit denen alle diejenigen federführenden Nationen der Erde gemeint sind, die in dieser Zeit zu den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Führungsmächten der Erde zählen, bereits im Vorfeld seines Endkampfes anzuschwärzen, dadurch gehörig in Mißkredit zu bringen und als Rechtsvertreter moralisch zu entwerten, also bereits schon lange bevor er diese Nationen der Erde schließlich auch noch militärisch ganz und gar vernichten wird.


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Wir vernahmen in Offenbarung 13, 5 etwas über die Dauer des spöttischen Redens des »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20:
"5 Und es wurde ihm (dem mit dem "Sohn des Verderbens" bzw. An-Stelle-von-Christus des Verderbers gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, wie auch in Daniel 7, 8 ersichtlich) ein Maul gegeben, (und) das (»Maul«) machte grosse Worte und hielt Lästerreden (d.h. es führte Spottreden); und es wurde ihm Macht gegeben, dies zweiundvierzig Monate lang zu tun."
(Offenbarung 13, 5 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Da aber, wie wir hörten, bereits mit dem Hörbarwerden des Spottreden führenden »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) jener psychologisch geführte Kampf beginnt, in dessen Verlauf der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 beschrieben sich damit freie Bahn verschaffend die federführenden Nationen dieser Erde ganz und gar vernichten wird, muß sich die in Offenbarung 13, 5 gemachte Zeitangabe der "zweiundvierzig Monate " auf die erste Hälfte der insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden Zeit der Trübsal beziehen (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern").
Wenn sich aber die in Offenbarung 13, 5 angegebene Zeitangabe der "zweiundvierzig Monate" ebenso auf das in Offenbarung 13, 2 beschriebene Wirken der Gewalt  bezieht, dann kann der Text in Offenbarung 13, 2+5-5 nach der Zürcher Bibel 2007 mit dem Zusatz aus Offenbarung 13, 5 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871 wie folgt ergänzt werden:
"2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
...
5 Und es wurde ihm (dem mit dem "Sohn des Verderbens" bzw. An-Stelle-von-Christus des Verderbers gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, wie auch in Daniel 7, 8 ersichtlich) ein Maul gegeben, (und) das (»Maul«) machte grosse Worte und hielt Lästerreden (d.h. es führte Spottreden); und es wurde ihm Macht gegeben, dies zweiundvierzig Monate lang zu tun.
[Es gibt aber möglicherweise bzgl. der Zeitangabe ein sowohl als-auch. Denn denkbar wäre hier auch, daß sich die in Vers 5 angegebene Zeitangabe der 42 Monate auf das in Offenbarung 13, 2 beschriebene Wirken der »Gewalt«  bezieht, was wohl die größte aller Gotteslästerungen überhaupt darstellt:
"... und es wurde ihm (also neben dem lästerlichen »Maul« noch dazu die) Gewalt gegeben, (hier wahrscheinlich gemeint ist die »Gewalt über den Tod« und diese ebenso lang) zu wirken (nämlich) 42 Monate." (Offenbarung 13, 5 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871)]

6 Und es tat (also mindestens 42 Monate bzw. dreieinhalb (Sabbat-)Jahre lang) sein Maul auf zu Lästerreden gegen Gott (und führte Spottreden), zu lästern seinen (d.h. Gottes heiligen) Namen und seine Wohnung und alle (übrigen), die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 2+5-6 nach der Zürcher Bibel 2007; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Der mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", wird also mit dem ihm gegebenen »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) großen Unfrieden stiften. Denn dies ist seine klug eingefädelter Plan sowie seine im Zuge seines psychologischen Kampfes im Verlaufe des bei Daniel 8, 23-25 beschriebenen Vernichtungsfeldzuges gegen die Starken erfolgreiche Strategie (hier gemeint ist der siegreiche Kampf gegen die federführenden Nationen dieser Erde). Und er, der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 kämpft auf diese psychologisch ausgeklügelte Weise gezielt und erfolgreich gegen christliche Werte an. So wird er doch lt. Offenbarung 13, 5-6 durch das Reden jenes "Maules" das Recht zu Boden werfen, Gottes Weltordnung damit gehörig anschwärzend provogatorisch Satan auf den Thron Gottes erheben und diejenigen Menschen, die ihre geistige Heimat im Himmel haben, psychologisch ausgeklügelt "verunglimpfen" und "in Verruf bringen", sie denunzieren, verspotten sowie in diskriminierender Art und Weise böswillig und ganz gezielt ärgern. Der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 wird  also durch das Reden seines "Maules" dafür sorgen, daß die Menschen der Erde sich nicht mehr in der Liebe üben, sondern Gefallen am Spotten und damit an der Ungerechtigkeit finden und falls sie von diesem falschen Weg nicht umkehren, verloren gehen müssen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12.

Und infolge dieser Dinge, die mit dem "lästerlichen Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 einhergehen werden, soll wie aus 1. Thessalonicher 5, 1-3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 zu entnehmen ist, in einer noch relativ friedlichen Zeit und wie in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigt wird, zuvor der Abfall kommen und lt. Matthäus 24, 12 "die Liebe in vielen erkalten":
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."
(Matthäus 24, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch wenn die Zeit seiner Spottreden auf diejenigen Menschen, die ihre geistige Heimat im Himmel haben, lt. Offenbarung 13, 5 nur auf die ersten " zweiundvierzig Monate" bzw. dreieinhalb der relativ friedlich anfangenden und insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden Trübsalszeit begrenzt sein können, kann man doch davon ausgehen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", auch dann, wenn er bereits seinen sich mit betrügerischer Absicht für den Christus Gottes ausgebenden "falschen Propheten" aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auf den Thron Gottes setzen wird, also während der 2. Hälfte der insgesamt 84 Monate währenden Trübsalszeit in keinster Weise auf sein ihm gegebenes Massenmedium verzichten kann. Und während dieser, seiner in der Mitte der 70. danielischen Woche lt. Daniel 9, 27 beginnenden Herrschaftszeit über alle Menschen der Erde, während er selbst Gott und mit seinem heiligen Namen selbst angebetet sein will, wird "... ihm (und genau darum laufen ihm dann alle Menschen sogar hinterher, die) Gewalt gegeben, (und der wahrhaftige Gott des Himmels wird ihm erlauben, diese Gewalt) zu wirken (ebenfalls) 42 Monate." lang (vgl. Offenbarung 13, 5 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
So nimmt der Verfasser dieser Homepage übrigens abweichend von den in Daniel 9, 25-26 von Daniel prophezeiten ersten insgesamt 7 + 62 = 69 (Jahr-)Wochen, bei denen es sich um Kalenderjahrangaben handelt, im Fall der 70. Woche Daniels an, daß mit dieser letzten und 70. Jahrwoche sehr wahrscheinlich keine sieben Kalender- sondern sieben jüdische (Sabbat-)Jahre gemeint sein müssen. Und und er begründet dies ausführlich im Abschnitt "Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und Verwüster Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein".

Und zu den letzten 3,5 der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre der 70. danielischen Woche heißt es lt. Daniel 9, 27 im prophetischen Buch Daniel vom Antichrist zur "Zeit des Endes": 

Daniel 7, 25-26
25 Er wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in seinem Wirken nachahmen« und seinen heiligen Namen selbst verwenden) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit (d.h. 42 Monate lang bzw. die letzten 3,5 der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre).
26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wir werden weiter hinten noch näher darauf eingehen, daß es, wenn wir einen Blick auf das Bedeutungssprektrum des biblischen Begriffs »lästert« werfen, sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der beiden Tiere aus Offenbarung 13 überaus wichtig ist, zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott den »Höchsten« lästert.
Und es ist unverkennbar, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird und mit dem er lt. Daniel 7, 25-26 den »Höchsten« (gemeint ist den Gott Israels bzw. den Gott des Himmels) lästert.
(vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" das im Abschnitt "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«" zur Definition des biblischen Begriffs "lästern" Gesagte)

So spielt erst mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche noch ein anderer und sehr wichtiger Aspekt bzgl. des lästernden "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und besonders für das Verständnis zum zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, eine zentrale Rolle, der auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben darf. Definiert man doch im biblischen Sinne den Begriff Lästerung in Bezug auf den heiligen Gott eigentlich ganz anders. Denn wie die in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im einzelnen lauten könnten, können wir anhand der biblischen Definition der Begriffe »Lästern« bzw. »(Gottes-)Lästerung«ableiten. Und die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns hierbei den Weg.
Denn was im Verlaufe des Verhöres Jesu in den Augen der Oberen Israels Gotteslästerung war, bezog sich in Markus 14, 62-64 auf einen von Jesus sich selbst zugeschriebenen Namen, einem Würdetitel, der allein nur dem waren Messias Israels zukam, welchen sie aber in Jesus nicht erkannten.
So kann man speziell im Zusammenhang mit der in betrügerischer Absicht stehenden Verwendung der heiligen Namen bzw. Würdetitel Gottes den Begriff »Lästern« nach biblischem Verständnis wie folgt definieren:
»... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott.«
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Der Mensch, der sich also unverfrorenerweise solche Namen zulegt, die allein dem Herrn zukommen (hier gemeint sind die Namen bzw. Würdetitel Gottes und die seines Messias), lästert Gott. Denn nur diese Namen gelten im biblischen Sinne als lästerlich.
Auch Adolf Pohl gibt in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes bzgl. Offenbarung 13, 1 auf Seite 343 hierzu einen klaren Hinweis:
»Der Name auf den Köpfen entspricht dem, was in diesen Köpfen vor sich geht. Es handelt sich um einen Namen der Lästerung. Lästerung findet sich in der Offenbarung immer im Munde des Satans und seiner Helfer (s. z. 2, 9) und meint bewußte Zurückstoßung der Herrschaft des Lammes und den (bzw. im Zusammenhang stehend mit dem) Versuch, seine Würde, also seinen Namen zu rauben und ihn sich selbst zuzulegen
(Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und im Regensburger Neues Testament übersetzt und erklärt von Alfred Wikenhauser finden wir hierzu auf Seite 100 folgende Auslegung zu Offenbarung 13, 1:
»Die gotteslästerlichen Namen, welche die Köpfe tragen, sind die göttlichen Prädikate, die sich das Tier beilegt.«

Und beschreibt nicht auch bereits der Prophet Daniel in Daniel 7, 25-26 den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" als einen solchen Herrscher, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt? Wenn also der Antichrist zur "Zeit des Endes" (42 Monate lang bzw. 3,5 (Sabbat-)Jahre lang) den Höchsten lästern wird, muß er sich dann nicht anmaßen, selbst Gott zu sein (vgl. auch im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier)?
So maßt sich also das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) an, es Gott bzw. dessen Messias gleich zu tun. Ja, es will sogar Gott selbst sein und präsentiert aller Welt in seinem wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, den von den Toten auferstandenen königlichen Retter Gottes. Denn es lästert lt. Offenbarung 13, 5-6 "gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt <und> die, welche im Himmel wohnen (z. B. den Christus Gottes und seine Engel), zu lästern". (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Und muß mit dem "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3, der hier als der "Mensch der Bosheit" beschrieben wird, dann nicht tatsächlich derjenige falsche (Menschen-)Sohn und Messias Gottes gemeint sein, der auf der Erde völlig unerwartet, also genau dann, wenn kein Mensch an soetwas denkt, nicht die Rettung sondern damit Gottes Welrordnung vernichtend wie in 1. Thessalonicher 5, 1-3; Lukas 21, 34-36 und Offenbarung 6, 1-8 beschrieben ein "Verderben" bringen und anschließend Gottes wahre Kinder auf das härteste verfolgen wird? Denn die Bibel sagt diese Dinge, mit denen eine lt. nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 und in Markus 13, 19-2 große Bedrängnis wie keine zuvor war und eine blutige Verfolgungszeit für alle offen bekennenden wahren Christen auf der Erde beginnen wird, in 2. Thessalonicher 2, 4 voraus:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Anfang des speziellen "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht bei den den selben Sachverhalt wiedergebenden fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” und als wäre "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14, der die Feinde Zions trifft, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17 schon da (vgl. in Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Aber bei allem bedenke man dennoch:
»Die ersten fünf Siegel enthalten offensichtlich Gerichtshandlungen, die durch die göttliche Vorsehung bewirkt werden. Es sind Gerichte, die Gott aufgrund seiner heiligen und weisen Kontrolle aller in der Welt vorkommenden Geschehnisse aus natürlichen Ursachen entstehen läßt.«
(Zitat von Gary Cohen)

An seinem gotteslästerlichen "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wird man also bereits seine wenn auch noch verdeckte Anwesenheit erkennen können.
So wissen wir doch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde bereits vor seinem offenen und militärischen Angriff auf Gottes bestehende Weltordnung und zwar auf einer geistigen Ebene beginnt.
Daß es lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 etwas geben muß, was den Antichrist zur "Zeit des Endes" noch zurückhält, kann nur folgendes bedeuten: Es muß erstens etwas geben oder genau dann jemand da sein, was bzw. der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung der Pläne bzgl. seiner Machentfaltung zumindest zeitweise behindert (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Das Einzige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen"
D.h. aber auch zweitens, der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß zwar anfangs noch verdeckt aber dennoch zu diesem Zeitpunkt bereits hier sein. Und drittens kann er in der Phase, wenn er noch aufgehalten wird, weil diese Zeit, wie aus 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 zu entnehmen ist, eine noch relativ friedliche sein wird, noch nicht an die Macht gekommen sein.
Was also ist es, daß den Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits vor seinem wie in 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschriebenen "offenen Hervortreten", dann wenn er also bereits verdeckt da sein muß, für die Menschen, die der Bibel vertrauen, erkenntlich macht?

Es gilt als so ziehmlich gesichert, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", um sich im Vorfeld seiner Machtergreifung freie Bahn zu schaffen, u.a. mit einem lästerlichen »Maul« (das die revidierte Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort seinen »Mund« nennt) auf psychologischem Weg das in Daniel 7, 8 und Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" realisieren und damit den Untergang der Nationen herbeiführen wird:

Daß die Liebe in vielen erkalten soll, wird man wahrscheinlich daran erkennen, daß das lästerliche "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 von der breiten Masse schweigend hingenommen und geduldet wird. Damit akzeptiert man aber gleichzeitig auch dessen zunehmenden staatsfeindlichen Charakter. Und man läßt sich von dem Betreiber des "Maules" ohne persönliche Gegenwehr sozusagen sogar fast freiwillig manipulieren.
Ist dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort als "Mund" bezeichnet wird (gemeint ist derjenige "Mund", welcher nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum »anderen kleinen Horn« gehört), nicht auch dasjenige verderbliche Mittel des Antichristen zur "Zeit des Endes", mit dem er den sogenannten "Starken" aus Daniel 8, 24 den Lebensatem nehmen wird und bei vielen eine staatsfeindliche Haltung erzeugt.
Darum, weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 die mit den "Starken" aus Daniel 8, 24 gemeinten wirtschaftlichen, politischen und militärischen Großmächte der heutigen Welt lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 bereits in einer relativ friedlich verlaufenden Zeit zunehmend schwächt und teilweise zu Fall bringt, macht ihn diese in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort als "Mund" bezeichnete psychologische Waffe beireits im Vorfeld seines Militärschlages gegen die "Starken" so überaus gefährlich.
Und dieses, sein »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist weit mehr als nur ein im Zuge seiner Machtentfaltung im Kampf gehen die "Starken" zur psychologischen Waffe umfunktioniertes Massenmedium, denn mit diesem ihm vom Satan gegebenen »Maul« kann der Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar die Menschenmassen steuern und ihr Kritikvermögen völlig ausschalten.
Auch wird er mit diesem seinem »Maul« den Zorn und die Empörung der Erbewohner verhindern können, die natürlicherweise ausgelöst werden würden, dann wenn er militärisch gegen die letzten mit den "Starken" aus Daniel 8, 24 gemeinten wirtschaftlichen, politischen und militärischen Großmächte der heutigen Welt vorgehen wird. Und er muß es sogar.
Denn ein Ausschalten bzw. Auslöschen der "Starken" aus Daniel 8, 24 mit militärischen Mitteln und zwar ohne, daß dann diese radikale und menschenverachtende Vorgehensweise weltweite Entrüstung und Widerstand auslösen wird, ist für den an die absolute Weltmacht emporstrebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" doch so zwingend notwendig.
Ein Vernichten des alten und bisherigen Machtgefüges auf der Erde wird dem neu emporstrebenden Herrscher der Erde erst dann wirklich gelingen, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" es zusätzlich perfekt versteht, die bisherige politische Welt, die er doch gewaltsam vernichten will, in den Augen der Erdbewohner als wirklich korrupt, ablösungswert, marode, desolat, menschenverachtend, verwerflich und sogar als verbrecherisch darzustellen. Niemand auf der Erde darf anschließend dem alten nachweinen oder gar dem neuen gegenüber eine feindlich gesinnte Haltung einnehmen, wenn die bisherigen Machtstrukturen von der Weltbühne zuletzt auch gewaltsam weichen müssen und natürlich auch dann nicht, wenn sich die neue Weltregierung nach und nach als eine religiöse Diktatur entpuppen wird. 
Kann sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung ja nur auf einem aggressiven und seine Feide vernichtenden Weg freie Bahn verschaffen, um so sicher gehen, daß ihm zukünftig auch von dieser Seite keine Gefahr drohen wird.
Und beseitigte nicht auch der berühmte jüdische König Salomo bereits als Auftakt seines Amtsantritts die alten Feinde seines Vaters, um danach ungestört über das Land Israel herrschen zu können. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es, dann, wenn er auf die Weltbühne treten wird, ihm sicher gleich tun.

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) der Hauptgrund sein werden, daß es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal dem lebendigen Gott gleich gehuldigt werden wird. Denn diese übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer werden es einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen. Und diese in Wahrheit wiedergöttliche Anbetung soll, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, wohl in erster Linie auch dadurch zustande kommen, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul", bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben, ein "Mund" gegeben wird. Und dies ist sicherlich eine Art von Massenmedium, das die menschliche Sprache beherrscht (vgl. Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20).

Denn es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem "offenen Hervortreten" bereits lange zuvor das über sein lästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gesteuerte und in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Und genau darum, weil es das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, muß im  psychologisch durchdachten lästerlichen Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches in Wahrheit ausschließlich der Antichrist durchführt, leitet und steuert, deutlich seine Staatsfeindlichkeit erkennbar werden (vgl. im nachfolgenden Abschnitt "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«").
Und das haargenau Satz für Satz abgestimmte Reden jenes "Maules" und der Betreiber jenes genialen Massenmediums, der nichts dem Zufall überläßt, dies ist wohl am ehesten mit demjenigen vergleichbar, was unter den Begriff "operative Psychologie" unter der Zielsetzung der lügenbehafteten psychologischen Manipulation incl. der Stimmulierung von Emotionen und der Präparierung des Denkens durch Gehirnwäsche der breiten Masse fällt.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet es nicht nur, er ist sich in diesem Punkt sogar sehr sicher:
Das Ziel des wohl größten Feindes Gottes kann von diesem mit solch durchschlagender Wirkung nur durch ein unbemerktes parallel zum Zuhören mitlaufendes unterschwelliges (d.h. nicht direkt mit dem wachen Bewußtsein wahrnehmbares) Diktieren der Gedanken ins Unterbewußtsein erreicht werden. Denn dasjenige, was sich hinter dem Begriff "operative Psychologie" verbirgt, sollte dem Bedränger aus Jesaja 51, 13 nicht fremd sein. Aber auf jeden Fall steht es jetzt bereits fest:
Ein aktives Diktieren bzw. manupulatives Gleichschalten der Gedanken der breiten Masse, das wird weit über das hinausreichen, was man bisher kannte und über dasjenige, was man heute unter dem bereits in die Deutsche Geschichte eingegangenen Begriff "operative Psychologie" versteht. Dies sollte zudem noch dadurch verstärkt sein,  da aller Wahrscheinlichkeit nach damit zu rechenen ist, daß darüber hinaus von Seiten des "Maul"-Betreibers zur Verstärkung der Wirksamkeit mit einer aktiven Manipulation der Kritikfähigkeit der Zuhörer des "Maules". bzw. mit einer gezielt hervorgerufenen Einschränkung der Urteilsfähigkeit ausnahmslos aller in diesem Prozess eingebundenen Menschen zu rechnen ist. Und mit dem visuellen Bereich jenes Massenmediums des endzeitlichen Bedrängers, den es aus der Sicht des heutigen Fernsehzeitalters mit Sicherheit darüber hinaus auch noch zusätzlich geben sollte, wird es sich nicht viel anders verhalten, wie mit dem auditiven.

Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8-20, das ist auch der Antichrist zur »Zeit des Endes«, so wie ihn der Prophet Daniel sieht, wird lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 für die gesamte Zeit seines Wirkens ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben und das von Seher Johannes beschriebene erste Tier aus dem Meer wird (damit) einen siegreichen Krieg führen (vgl. in Offenbarung 13, 5-6 in Verbindung mit Offenbarung 13, 7).

Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche aus dem Hintergrund heraus aggiert, kann er logischerweise auch nicht in seiner eigenen Person in Erscheinung treten. Um aber trotzdem bereits zu dieser Zeit Einfluß auf die Erdbewohner nehmen zu können, wendet er eine psychologisch ausgeklügelte List an. Er verleiht einigen zu dieser Zeit lebenden Menschen seine Stimme.
Wir kennen es im Zusammenhang mit Spielen für Kinder. Das Krokodil im Kasperletheater kann deswegen sprechen, weil ihm der geschickte und erfinderische Puppenspieler von seinem Versteck aus seine eigene Stimme verleiht. Und die Kinder erkennen es nicht und sind begeisterte Zuschauer. Mal lachen sie, mal sind sie in Sorge um das in Gefahr geratene Krokodil. Die bewegten Stofffiguren fangen für die kleinen Zuschauer zu leben an, so als wäre das alles, was man ihnen liebevoll vorspielt, Wirklichkeit.
Vom Prinzip her weitgehend ähnlich muß es es sich wohl auch dann verhalten, wenn in der Bibel in Offenbarung 13, 5 davon die Rede ist, daß dem Antichrist zur "Zeit des Endes" ein "Maul" gegeben wird.
Der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt sicher. Um alle Aufmerksamkeit und allen Verdacht von seiner eigenen Person wegzulenken und um dabei selbst unsichtbar und außen vor bleiben zu können, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche einigen von ihm zuvor sorgsam ausgewählten und im Vorfeld von ihm präparierten Menschen ähnlich wie im Kasperletheater seine Stimme verleihen. Er wird sie sie dabei gegen ihren eigenen Willen gnadenlos ausbeuten und unverfrorenerweise wie ein Sprachrohr benutzen. Und dabei wird wie aus in Offenbarung 13, 5+6 ersichtlich der Spott bzw. das Lästern eine zentrale Rolle spielen. Der Verursacher und Betreiber des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "Maules" wird sich über diese Schiene auf eine  geschickte Art und Weise Gehör verschaffen und die als Sprachrohr funkierenden Personen öffentlich und für alle sichtbar dabei ihr eigenes Leben zerstörend mißbrauchen. Denn dieser gemeine psychologische Trick, nämlich seine eigene zielgerichtete und bewußt öffentlich propagantierte Unbarmherzigkeit gemeinerweise auf die "Starken" zu übertragen bzw. ihnen fälschlicherweise voll und ganz anzulasten und anzukreiden, ist anscheinend sein erfolgreicher Weg, um zumindest einen bestimmten Teil der Erdbewohner dazu zu verleiten, sich dadurch in ihrer inneren Haltung gegen die Regierung ihres eigenen Landes zu stellen. Aber bei all dem ist immer zu bedenken, daß das dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gegebene "Maul" lügenbehaftet ist.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also genau hierdurch, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschrieben eben ein "Maul", bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben, ein "Mund" gegeben wird, jenen Teil der Erdbewohner dazu bringen und davon überzeugen, die Regierung ihrer Nation verhalte sich nur eigennützig, korrupt und betreibe dabei eine menschenfeindliche Politik der Bereicherung.
Er wird diesen einen Teil der Erdbewohner sogar in den Glauben versetzen, Ihr Regierungssystem betreibe eine Expansionspolitik, die die Freiheit öffenlich predigt, aber unter Niederwälzung von Freiheit und Würde in Wahrheit die Persönlichkeit des einzelnen Menschen völlig mißachtet und mißbraucht.
Und der Schreiber dieser Webseite denkt dabei an das zum "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16
Geschriebene und seine spezielle Rolle bzgl. der vom Antichrist mit betrügerischer Absicht und gut psychologisch durchtdacht vorangetriebenen "Vernichtung der Starken" (vgl. im Kapitel "Der in Fesseln Gekrümmte nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
 
Wenn man das in Offenbarung 13, 12 zur enormen Wichtigkeit und Bedeutung des zweiten Tieres Geschriebene berücksichtigt bzw. nicht übersieht, sollte also dieser "Mund" bzw. dieses "Maul", da es ein unabdinglicher Bestandteil des von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 zu sein scheint, in direktem Zusammenhang auch mit diesem stehen bzw. damit auch in einen direkten Zusammenhang mit dem endzeitlichen Antichristen gebracht werden können. D.h. es dürfte dem in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tier aus dem Meer und seinem ihm dienstbaren, von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar direkt zuzuorden sein. Und es müßte damit auch ein relativ sicheres Erkennungsmerkmal für den Beginn der Zeit der Trübsal darstellen. Denn diese in der Bibel im Neuen Testament als Zeit der Trübsal bezeichne Zeitperiode ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", also der relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen, ist jene Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar an die Weltmacht gelangen wird und diese eine begrenzte Zeit lang auch ausübt, derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechende "andere kleine Horn" beschrieben wird.
Und mit den in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" meint die Bibel diejenige Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche (gemeint ist die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8), an deren Ende das aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein wird, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. die damit gemeinten irdisch regierten Weltreiche beendet werden müssen.

Darum auch, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zur Machtgrundlage dienen und weil er mit dem ihm gegebenen "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort als ein "Mund" beschrieben wird, muß dieses in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul" zwangsläufig die gesamte siebenjährige Zeit der Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein. Denn nach Offenbarung 13, 11 wird ihm unmißverständlich zugesprochen, daß das von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier wie ein Drache reden, also zu den Menschen deutlich vernehmbar und weil wie ein Drache mit großer List und voller verdeckter Lügen also in einer verführerischen Art und Weise sprechen wird (vgl. auch Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20).
Parallel dazu erfahren wir beim Propheten Daniel in Daniel 8, 23-25 vom Deuteengel Gabriel, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", dort am Ende aller irdischen Herrscher der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu einer Zeit, wenn die Frefler am kommenden Reich Gottes und seinem einst auserwählten Volk überhand nehmen werden, also dann wenn die Abgefallenen das Maß vollgemacht haben, als ein in Ränken erfahrener, frecher und verschlagener kommender König geschildert wird und lt. Daniel 8, 23-25 mit harten Gesicht, der damit neben seiner unglaublichen Brutalität und rücksichtslosen Vorgehensweise zudem lt. Daniel 8, 25 mit Betrug agiert. Er wird dabei erkennbar zu einem Staatsverhetzer und Verführer zur Aufwiegelung der breiten Masse gegen den Staat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist also zudem noch ein Hardliner, der demnach dabei in seinem zielstrebigen Vorgehen, weil er lt. der biblischen Beschreibung ein "in Ränken erfahrener" und verschlagener König sein wird, auch ein Meister der Intrige und der Manipulation sein muß (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Und weil er zu einer Zeit auf die Bühne dieser Welt treten wird, dann wenn die Frefler am kommenden Reich Gottes und seinem einst auserwählten Volk überhand nehmen werden, muß er ein in Wahrheit großer Gottesgegner sein, der auch Israel nichts wirklich Gutes tu will. Denn er verfolgt mit seinem Handeln in Wirklichkeit nur eigennützige also ganz egoistische Ziele, die mit dem zielgerichteten und gewaltsamen Streben nach Macht verbunden sind. Sagte nicht einmal unser Herr Jesus über diesen großen Verblender der Menschen, daß er ein falscher Messias sei, "der an seiner Stelle, also ihn selbst ersetzend, jedoch nicht im Namen des Vaters, sondern doch nur in seinem eigenen Namen kommt" (vgl. Johannes 5, 43)? 
Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes (denn er wird an anderer Stelle in der Bibel auch als das "andere kleine Horn" beschrieben) im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
In Daniel 8, 23-25 nun erhalten wir nun, wenn wir aus Daniel 8, 16-17 berücksichtigen, daß dieser hier beschriebene Frefler vom Typus des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, eine sehr aufschlußreiche Beschreibung des Antichristen in der letzten Zeit:

Daniel 8, 16-17+23-25, revidierte Elberfelder Bibel 1985
16 Und ich hörte eine Menschenstimme zwischen <den Ufern des> Ulai, die rief und sprach:
Gabriel, laß diesen das Gesehene verstehen!

17 Und er trat an den Ort, wo ich stand; und als er herantrat, erschrak ich und fiel nieder auf mein Angesicht. Er aber sprach zu mir: Merke auf, Menschensohn! Denn das Gesicht <gilt> für die Zeit des Endes.
...
23 Und am Ende ihrer Königsherrschaft (gemeint ist zuletzt nach dem Niedergang der Herrschaft der zuvor beschriebenen Tiere), wenn die Abgefallenen[A] das Maß vollgemacht haben, wird ein König aufstehen, mit hartem Gesicht und erfahren in Ränken.   A) o. Verbrecher; o. Frevler
24 Und seine Macht wird stark sein, jedoch nicht durch seine eigene Macht[A]; und er wird entsetzliches Verderben anrichten und wird erfolgreich sein und handeln. Und er wird die Starken und das Volk der Heiligen vernichten.   A) Andere üs. mit Textänderung: aber nicht so mächtig wie er (d.h. der erste König)  
25 Und wegen seines Verstandes wird er erfolgreich sein,
(jedoch) <mit> Betrug[A] in seiner Hand. Und er wird in seinem Herzen großtun, und unversehens[B] wird er viele vernichten. Und gegen den Fürsten der Fürsten[C] wird er sich auflehnen, aber ohne eine <Menschen>hand wird er zerbrochen werden.   A) o. Hinterlist  B) w. in Sorglosigkeit; d.h. im Frieden  C) d. i. Gott
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem wir es im 8. Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es war Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von den Juden wird er auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte", denn auch er war dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich in ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine spätere Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die Meinung, daß das Buch Daniel auch tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur "Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen, durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8 bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)
und
"Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8, 19)

In dieser eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet Daniel etwas ganz Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist. “Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser Prophezeiung in eine Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis" bezeichnet hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und bekennenden Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV. ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird.

Die Bibel läßt demnach keinerlei Zweifel offen und macht deutlich, daß das Gesicht bzw. die Vision Daniels aus Kapitel 8 von Dingen spricht, die jenseits von Daniels Zeit liegen. Es ist etwas, was sehr viel später und in seiner zweiten Erfüllung sogar erst zu der letzten Zeit geschehen wird.
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt.

Aber auch der Seher Johannes beschreibt den Antichrist zur "Zeit des Endes" und zwar in Offenbarung 13, 1-10 als eine Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 aus dem Meer aufsteigt.
Mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 nach heutigem Verständnis die "Brutstätte des Bösen" gemeint ist. Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus.
Und mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen", also das ganze Heilige Land, erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25).

So ist auch anzunehmen, daß die Zeit der Trübsal, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein verführerischer "Mund" gegeben wird, genau mit dem Hörbarwerden eben jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Auch ist zudem anzunehmen, daß mit dem Sichtbarwerden des zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 die Zeit der Bedrängnis ausgelöst werden wird und daß genau zu diesem Zeitpunkt die erste Hälfte der 70. danielischen Woche endet, die mit dem "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 begonnen hatte. Denn mit dem zerstörerischen Werk der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 wird diese relativ friedlich verlaufende Zeit zu Beginn der Zeit der Trübsal, während der der Antichrist eine Zeit lang noch aufgehalten werden wird, zu ihrem Abschluß kommen.
Das von der Erde aufgestiegenen zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches in Offenbarung 16, 13  und in Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, soll die Erdbewohner durch Verführung dann nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern wird sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und große aber lügenbehaftete Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß der Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm gegebenen und nun zum falschen Propheten gewordenen "Mund" ab jetzt in einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht und weil er imstande ist, die "Gewalt" zu wirken, die Anbetung seiner Person verlangt bzw. sogar erzwingt.

Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben »Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht (und zwar in erster Linie indem es durch den ihm gegeben »Mund« reden kann), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, (gemeint ist, daß dasjenige Tier angebetet wird, und das Nachfolgende, nämlich die anscheinende Unsterblichkeit, ist dann wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund) dessen Todeswunde geheilt wurde.
Und es tut (und weil der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren kann) große (und zwar verführerische) Zeichen, ..."
(aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Sowohl der Prophet Daniel, der Anfang des 6. Jhd. v. Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott gebraucht wurde, um den Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu prophezeien, als auch der Seher Johannes, der gegen Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf der Insel Patmos seine Offenbarung empfing, sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden. Sie erkannten beide, daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« im Rahmen seiner scheinbaren Übernatürlichkeit eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen also dieses besonders hervorstechende, sehr spezielle Merkmal, welches den Antichrist zur »Zeit des Endes« von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen, d.h. nichtjüdischen Herrschern dieser Erde abhebt und so unverkennbar und übernatürlich wirkend werden läßt, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal im Rahmen seiner Machtenfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben die "Starken" dieser Erde vernichten wird und alle Menschen der Erde dabei täuscht und verführt (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte"). Ja noch mehr. Das bei Daniel 8, 24 explizit beschriebene "Vernichten der Starken" wird die gesamte Zeit der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche einnehmen.
D.d. die ersten dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre (ein jüdisches Sabbatjahr entspricht einer Zeitdauer von sieben Kalenderjahrten) der Zeit der Trübsal werden von diesem "Vernichten der Starken" ausgefüllt und beherrscht sein.
Die "Starken" dieser Erde, das sind zur "Zeit des Endes" die zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
Sie müssen dem wachsenden Einfluß und der ständig zunehmenden Macht des Antichristen zuletzt allesamt weichen. Nach dem Verständnis der Prophetien Daniels wird das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirken.
In solchem Sinne und vor diesem Hintergrund muß durch das Hörbarwerden eines einerseits lästernden und sich andererseits (ge)wichtig machenden Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).
Und im Reden jenes "Maules" muß die Absicht des Antichristen, die Starken zu vernichten, erkennbar werden, aber auch, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit jenem "Maul" die Menschen mehr oder weniger erfolgreich genau dahingehend zu manipulieren versucht.

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die Anbetung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil ihm ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird. Und desweiteren sind es die mit diesem Massenmedium propagandierten übernatürlich anmutende Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«), welche es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden.
Dies alles bewirkt das erfolgreiche Kommen des Fürsten dieser Welt. bzw. hat zur Folge, daß die Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen, der erst ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, siegreich verlaufen wird.

Wie anders offenbarte sich dagegen unser Herr Jesus dieser Welt.
Jesus Christus antwortete einem seiner Jünger in Johannes 14, 22 auf die Frage:
"Herr, was bedeutet es, daß du dich (nur) uns (die wir zu dir gehören) offenbaren willst und nicht (auch) der (ganzen übrigen) Welt?" u.a. mit den folgenden Worten:

Johannes 14, 30-31
30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt (und er wird sich im Gegensatz zu dem, was ich tue, mit dem was er zu sagen hat, an die ganze und damit auch die ungläubige Welt wenden und sie seinem Namen gemäß damit auch gewinnen).
Er hat
(aber damit dennoch) keine Macht über mich (und damit auch nicht über diejenigen, die sich zu mir bekennen);
31
aber die Welt soll (dann) erkennen, daß ich (im Gegensatz zu ihm, dem Sohn des Verderbens bzw. Verderbers) den Vater (wahrlich) liebe und (wirklich) tue, wie mir der Vater geboten hat. (Denn an ihm, dem in der letzten Zeit zum Alleinherrscher über diese Erde aufsteigenden eigentlichen Antichristen, der mich dann nachzuahmen versucht, wird man dies aber nicht erkennen können.)
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zur Präparierung für sein gezwungenermaßen im Rahmen des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 "als Sprachrohr dienen müssen" (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von seiner Kindheit an im Zuge der gewaltsamen Manipulatian seines Lebensweges gegen seinen eigenen Willen in besonderer Weise ein prädestiniertes Beispiel sein. Denn er wird zur Stimme Gottes werden, so, daß er von aller Welt gehört werden kann.
Denn nicht umsonst wird er in der Bibel vom Prophet Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja 51, 14 als der "in Fesseln Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte" bezeichnet, dem Gott lt. Jesaja 51, 15-16 sein Wort in den Mund legen wird.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist demnach ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde.
Daß dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 Gewalt angetan wurde, kann man noch besser verstehen, wenn man bedenkt, daß das in Offenbarung 20, 2 übersetzte Verb "fesseln" hier in seiner Grundbedeutung "sich bemächtigen" heißt. Der "in Fesseln Gekrümmte" ist demnach derjenige Gekrümmte, dessen sich sein Bedränger bemächtigt hat, d.h. den er gewaltsam unter seine Macht gezwungen hat, Aber "... er schreit es (demnach auch seinen Schmerz) nicht hinaus; er ruft nicht laut und lässt seine Stimme nicht durch die Straßen der Stadt hallen ...":

Jesaja 42, 1-9 aus "Hoffnung für alle - Die Bibel" 2002
1 Der Herr spricht: »Seht, hier ist mein Bote, zu dem ich stehe. Ihn habe ich auserwählt, und ich freue mich über ihn. Ich habe ihm meinen Geist gegeben, und er wird den Völkern mein Recht verkünden. 
2 Aber er schreit es nicht hinaus; er ruft nicht laut und lässt seine Stimme nicht durch die Straßen der Stadt hallen. (Wie aber kann er so den Völkern predigten und aller Welt von Jesus erzählen?)
3 Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen. Unbeirrbar sagt er allen, was wahr und richtig ist
4 Er selbst wird nicht müde, nie verliert er den Mut, bis er auf der ganzen Erde für Recht gesorgt hat. Schon lange warten die Bewohner der Inseln und der fernen Küsten auf seine Weisung.«
5 Gott, der Herr, hat den Himmel geschaffen und ihn wie ein Zeltdach ausgespannt. Die Erde in ihrer ganzen Weite hat er gebildet, die Pflanzen ließ er hervorsprießen, und den Menschen hat er Leben und Atem gegeben. Und nun sagt er zu seinem Boten: 
6 »Ich, der Herr, habe dich berufen, meine gerechten Pläne auszuführen. Ich fasse dich an der Hand (befreie Dich) und helfe dir (dabei), ich beschütze dich (vor deinen Feinden, vor des Teufels Angriffen und wie in Jesaja 51, 16 beschrieben vor deinem Bedränger). Du wirst (eine Möglichkeit haben,) den Völkern (zu) zeigen, was ich von ihnen will, ja, für alle Völker mache ich dich (bekannt und) zu einem Licht, das ihnen den Weg zu mir zeigt.[A] 
7 Den (geistig) Blinden sollst du das Augenlicht geben und die (in ihrer Schuld) Gefangenen aus ihren Zellen holen. Alle, die in Finsternis sitzen, sollst du aus ihrer Gefangenschaft befreien.
8 Ich heiße >Herr<, und ich bin es auch. Die Ehre, die mir zusteht, lasse ich mir nicht rauben. Ich dulde nicht, dass Götterfiguren für meine Taten gerühmt werden.
9 Ihr könnt sehen, dass meine Vorhersagen eingetroffen sind. Und nun kündige ich etwas Neues an. Ich sage euch, was geschehen wird, ehe man das Geringste davon erkennt.« 
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was für ein Unterschied zu dem, was in Offenbarung 13, 5-6 zum Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichristen zur "Zeit des Endes" geschrieben steht!

Offenbarung 13, 5-6
5 Und es wurde ihm (gemeint ist die menschliche Verkörperung des Fürsten dieser Welt, und das ist der Anti-Christus der letzten Zeit) ein Maul gegeben (eine Art von Mund bzw. Massenmedium, der bzw. das von allen Erdbewohnern vernehmbar sein wird), zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun (bzw. dieses gotteslästerliche Reden zu betreiben) zweiundvierzig Monate lang (das sind, und hiermit ist eine Zeit wirklich ohne jeglicher Unterbrechung gemeint, nach alttestamentarischem Verständnis sage und schreibe dreieinhalb jüdische (Sabbat-)Jahre bzw., da der Anti-Christus nach neutestamentarischer Auslegung noch aufgehalten werden wird, noch mehr als die daraus resultierenden tatsächlichen bzw. umgerechneten 24,5 Kalenderjahre! Kann jemand überhaupt so lange und dies ohne jegliche Unterbrechung gotteslästerlich reden und würden dieses Reden des Maules alle Menschen, ohne dagegen aufzubegehren, überhaupt aushalten können?).
6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen (d.h. Der Antichrist wird mit diesem, seinem ihm gegebenen Mund offen auf gottesfürchtige Menschen lästern und sie, die sie ihre geistliche Heimat beim Gott des Himmels haben, öffentlich zum Spott und Hohn machen).
(Hervorhebung und eingefügtem Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Wirken des ersten Tieres aus dem Meer wird am Reden des "Maules" bzw. "Mundes" sichtbar bzw. warum dieses sein "Maul" für den Antichrist zur "Zeit des Endes" so unverzichtbar ist:

Das auffallendste Merkmal des "Maules" des Antichristen zur "Zeit des Endes" ist das Sprechen von "großen Dingen". Denn der Prophet Daniel ist darüber wahrscheinlich sehr bestürzt und stellt es vermutlich deshalb so in den Vordergrund. Bzw. er gibt dem Erwähnen des Redens von "großen Dingen" gegenüber dem seiner Gotteslästerlichkeit eindeutig den Vorrang.
Denn Reden von "großen Dingen" ist demnach im Gegensatz zum lästerlichen Reden auch nicht alltäglich. Und dies bestätigt sich, wenn wir gleich verstehen werden, was sich hinter diesem Begriff "große Dinge" verbirgt.

Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" die Rede ist, das "große Dinge" spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen:

Was sind die vom "Maul" des Antichristen ausgesprochenen "großen Dinge" bzw. was beinhalten sie?

Zwei Bibelstellen berichten den Lesern der Heiligen Schrift, daß dem Antichrist zur "Zeit des Endes" ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben ist, welches bzw. welcher "große Dinge" spricht:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Nehmen wir hierzu noch die zweite bzw. die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
...
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren."
(Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Es ist schon tatsächlich das auffallendste Merkmal des Antichristen zur "Zeit des Endes", dieses Sprechen von "großen Dingen". Denn dieses Reden von "großen Dingen" ist demnach auch im Gegensatz zum lästerlichen Reden des "Maules" nicht alltäglich. Und dies bestätigt sich, wenn wir verstehen, was sich hinter diesem Begriff "große Dinge" verbirgt. So stellt es der Prophet Daniel darüber bestürzt eindeutig in den Vordergrund und gibt dem Erwähnen des Redens von "großen Dingen" gegenüber dem seiner Gotteslästerlichkeit eindeutig den Vorrang.
Man dürfte also das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" auch genau daran erkennen, und dies sollte das "Maul" des Antichristen so unverkennbar machen, eben weil es vom Reden von "großen Dingen" in starkem Maße gekennzeichnet ist. Ja anscheinend war es noch nie zuvor geschehen, daß irgend ein irdischer Herrscher im Zusammenhang mit und genau zum Zweck seiner Machtentfaltung das Reden von "großen Dingen" benötigte.
Warum also ist ausgerechnet der Antichrist zur "Zeit des Endes" sonst so sehr darauf angewiesen?

Was meint also die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichristen zum charakteristischen und für den Antichristen unverkennbaren Reden von "großen Dingen" kommt?
Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann, müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas offenbart, was gewiß ist und von großen Dingen handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage.
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichristen "große Dinge" redet, daß es dabei um sein Volk geht und dabei speziell um die prophetische Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, anstelle des mächtigen Königs der Ehren und aus dem Himmel zurückgekehrten königlichen Retter Israels selbst der zukünftige Herrscher Israels zu werden. Und beabsicht er doch dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen. Wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Macht zu zwingen. Denn er wird derjenige letzte irdische Herrscher sein, dem vom Drache die "Gewalt" gegeben und der sich darum göttliche Wesenheit anmaßen wird.

Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es von "großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die prophetische Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dann spielen sicherlich die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft unseres Herrn
Jesus als König der Welt
.
Darum, weil es selber tun will, wird nicht nur, denn dies ist zwingend, sondern muß das "Maul" des Antichristen sogar von "großen Dingen" reden.
Denn es ist dem Volke Gottes vorhergesagt, daß sich der auf die Erde zurückgekehrende wahre Messias Gottes, Jesus Christus, einmal auf den Thron Davids setzen und König über Israel sein wird und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt herrschen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).

Und nochmal damit es hier kein Mißverständnis gibt.
Obwohl er in der Bibel als solcher ausgewiesen der größte Gottesgegner und Christushasser ist, wird der "Antichrist" bzw. Antimessias  zur "Zeit des Endes groteskerweise und zwar indem er auf der Erde selbst aktiv chaotische Zustände schafft, in den Menschen der Erde eine hoffnungsvolle Erwartungshaltung auf eine baldige Änderung dieser Dinge durch die Wiederkunft Jesu Christi erzeugen. Und dies ist sein Bestreben und läßt auch seine wahre Natur, die zerstörerisch ist, erkennen!
Und deswegen wird man sein lästerliches "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) genau daran erkennen können, daß der Antichrist durch das Reden von "großen Dingen" die baldige Wiederkunft des Messias Israels bereits im Vorfeld proklamiert und damit auch für den Sohn Gottes missioniert. Denn er verspricht, so wie auch bereits Adolf Hitler dies tat, nach der Vernichtung des Alten eine neue Welt in Frieden zu bringen.
Denn vergessen wir nicht, im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.

Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es also, der sich ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugen wird.
Denn er wird es sein, der sich in Vorwegnahme der in der Bibel angekündigten "großen Dinge" mit seinem sich mit betrügericher Absicht als der Christus Gottes ausgebenden und in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Prophet selbst in die Weltmacht einsetzen wird, die lt. Prophetie allein dem Christus Gottes zugedacht ist.
Denn beim Propheten Daniel heißt es ja bzgl. seines gotteslästerlichen »Maules« nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, daß es "große Dinge" redet.

Darum, weil der Antichrist mit seinem "Maul" sowohl die baldige Wiederkunft des Messias Israels bereits im Vorfeld proklamiert, aber auch tatsächlich die Wiederkunft des Weltheilandes inszeniert, müssen diese Dinge, die in diesem Zusammenhang mit "großen Dingen" gemeint sind, bis nahe an diejenige Zeit heranreichen, die die Bibel als die kommende Heilszeit für Israel umreißt.
Darum auch, weil der Antichrist mit seinem "Maul" sowohl die baldige Wiederkunft des Messias Israels bereits im Vorfeld proklamiert, aber auch tatsächlich die Wiederkunft des Weltheilandes inszeniert, muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

So muß es der Antichrist zur "Zeit des Endes" auch, mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 über "große Dinge" reden. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird, wie an anderer Stelle noch hören werden, lt. Offenbarung 13, 11 mit Hilfe seines falschen Propheten in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes schlüpfen. Und mit seinem in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 erwähnten, dem Messias Jesus Christus täuschend ähnlich aussehendem falschen Propheten wird er ihn nachahmen (vgl. in den Kapiteln "Wenn der Antichrist offenbart wird, tritt er in seinem falschen Propheten als der Messias Gottes in Erscheinung, aber es ist nicht die Liebe zum Retter, keine Beziehung zum Sohne Gottes, die die Anhänger dieses Tieres charakterisiert"
und
"Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?"
und
"Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?"
und
"Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").

So ist das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist somit unecht. Denn es ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht. Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt übernimmt das zweite Tier von der Erde auch die Rolle des heiligen Geistes, denn es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht, und stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in dessen Dienst. Aber er versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet strikt nach Plan und steht dabei unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen. Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.

So muß dies der Antichrist zur "Zeit des Endes" auch tun, mit Hilfe seines falschen Propheten in die Rolle des geschlachteten Lammes Gottes schlüpfen. Denn dies enspricht auch der Bedeutung des Namens des Antichristen. Der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Damit kann man den biblischen Begriff des »Anti«-Messias bzw. »Anti«-Christus der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß mit dem im heutigen Deutsch klarer verständlichen Wort »An-Stelle-von-Christus« also tatsächlich treffender übersetzen. Und damit gemeint ist der "anstatt" des Messias der Juden kommende vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, derjenige Mensch, der dem von den Juden erwarteten königlichen Retter zuvorkommt, ihn nachahmt und sich mit betrügerischer Absicht selbst für ihn ausgibt. Es ist der vom Propheten Sacharja in Sacharja 11, 15-17 seinem Volk angekündigte nichtsnutzige Hirte, der einmal anstelle des guten Hirten des Volkes Israels auf die Bühne der Welt treten wird.
Und heißt es nicht beim Propheten Daniel: "... es wird ihm durch Betrug gelingen ..."
(Daniel 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").
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Da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergibt, wird dieser sie darum mit seinem falschen Propheten sinnvollerweise bereits im Vorfeld öffentlich propagandieren müssen und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche dann tatsächlich zu wirken beginnen. Dies ist dann auch derjenige Zeitpunkt, ab dem die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach 1.Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der dem  Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen "Gewalt über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen Propheten über große Dinge vielmehr um die Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen festgemacht ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen, sondern in Wirklichkeit um die eines ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 über große Dinge ist seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.

Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«

Wir werden es im Velaufe dieses Kapitels erkennen, daß es, wenn wir einen Blick auf das Bedeutungssprektrum des biblischen Begriffs »lästert« werfen, sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der beiden Tiere aus Offenbarung 13 überaus wichtig ist, zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott alle die im Himmel wohnen »lästert«.
Denn ausschließlich für ihn allein, den Antichrist zur "Zeit des Endes" und sonst für keinen anderen und nicht nur allein für seine eigene Machtentfaltung während der 1. Hälfte der 70. danielischen Woche bringt das Reden des lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wirklich einen Nutzen. Und für die Erreichung derartiger Ziele ist es auch vom ihm, dem wahren Betreiber, speziell konzipiert. Man tut allerdings gut daran, anfangs alles im Zusammenhang mit dem in Daniel 8, 24 beschriebenen und im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" abgehandelten "Vernichten der Starken" zu betrachten. Denn im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wird mit dem zeitlichen Voranschreiten mit zunehmender Insensität der staatsfeindliche Charakter von dessen Betreiber erkennbar. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" geht dabei mit Verführung, Lüge, unglaublicher Brutalität und mit Betrug vor. Er setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.
Und man sollte dabei unbedingt bedenken: Dieses, sein "Vernichten der Starken" nimmt die gesamte erste Hälfte der 70. danielischen Woche in Anspruch! Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (der Antichrist zur "Zeit des Endes"), der (Menschen-)Sohn des Verderbers, wird sich mit der »Vernichtung der Starken« dieser Erde im Verlauf der erste Hälfte der 70. danielischen Woche im Vorfeld seines Machtantrittes freie Bahn verschaffen. Denn das strategische Ziel verfolgend, die »Starken« zu vernichten, bedingt, daß der Antichrist den ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" anfänglich auf gottesfürchtige, aufrichtige Menschen spotten läßt.
Es ist der Versuch der Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als göttlich deklarierten Willens und einer unechten und im Lichte der Wahrheit widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls am Willen des lebendigen Gottes und seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar, denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" benutzt es im Vernichtungskampf gegen die "Starken" dieser Erde (beschrieben bei Daniel 8, 24) über die Ebene des Spottes und der Verunglimpfung und damit der Verunsicherung der Seinen Gottes, um die Obrigkeit anzuschwärzen, deren christliche Wertausrichtung und Rechtssprechung zu unterhöhlen und um ihre Rechtmäßigkeit in Frage zu stellen. Denn dieses lästerliche Reden wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der zu dieser Zeit bestehenden Staatsregierungen zugeschrieben werden. Dies läßt es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, das Vertrauen in die bestehende Obrigkeit aufrechtzuerhalten und eine echte Beziehung zum lebendigen und diese Weltordnung schaffenden Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit diesem, seinem"Maul" und mit der gefälschten Handschrift der Staatsregierung offen auf gottesfürchtige Menschen lästern, ein unglaubliche Hetzkampagne inszenieren und dabei sie, die sie ihre geistliche Heimat beim Gott des Himmels haben, mit unglaublicher Brutalität auf die Anklagebank stellen und mittels falschen Beschuldigungen öffentlich zum Spott und Hohn machen.
Aber auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten »Vernichtung der Starken« stehende lästerliche Reden und das Spotten des "Maules" "zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche die Erdbewohner sehr einnehmend und massiv sein und während dieser Zeit mit Sicherheit eine sehr zentrale Rolle spielen wird, muß der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" zumindest in Ansätzen bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche zu den Menschen auch über "große Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Erst mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche spielt noch ein anderer und sehr wichtiger Aspekt bzgl. des lästernden "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und besonders für das Verständnis zum zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, eine zentrale Rolle, der auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben darf. So definiert man doch im biblischen Sinne den Begriff Lästerung eigentlich ganz anders. Denn wie die in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im einzelnen lauten könnten, können wir anhand der biblischen Definition der Begriffe »Lästern« bzw. »(Gottes-)Lästerung«ableiten:

Die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns hierbei den Weg. Denn was im Verlaufe des Verhöres Jesu in den Augen der Oberen Israels Gotteslästerung war, bezog sich in Markus 14, 62-64 auf einen von Jesus sich selbst zugeschriebenen Namen, einem Würdetitel, der allein nur dem waren Messias Israels zukam, welchen sie aber in Jesus nicht erkannten.
Speziell im Zusammenhang mit der in betrügerischer Absicht stehenden Verwendung der heiligen Namen bzw. Würdetitel Gottes kann man den Begriff "Lästern", was hier speziell im Zusammenhang mit Namen steht, lt. biblischem Verständnis wie folgt definieren:
"... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott."
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Der Mensch, der sich also unverfrorenerweise solche Namen zulegt, die allein dem Herrn zukommen (hier gemeint sind die Namen bzw. Würdetitel Gottes und die seines Messias), lästert Gott. Denn nur diese Namen gelten im biblischen Sinne als lästerlich.
Auch Adolf Pohl gibt in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes bzgl. Offenbarung 13, 1 auf Seite 343 hierzu einen klaren Hinweis: »Der Name auf den Köpfen entspricht dem, was in diesen Köpfen vor sich geht. Es handelt sich um einen Namen der Lästerung. Lästerung findet sich in der Offenbarung immer im Munde des Satans und seiner Helfer (s. z. 2, 9) und meint bewußte Zurückstoßung der Herrschaft des Lammes und den (bzw. im Zusammenhang stehend mit dem) Versuch, seine Würde, also seinen Namen zu rauben und ihn sich selbst zuzulegen.«
(Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Und im Regensburger Neues Testament übersetzt und erklärt von Alfred Wikenhauser finden wir hierzu auf Seite 100 folgende Auslegung zu Offenbarung 13, 1: »Die gotteslästerlichen Namen, welche die Köpfe tragen, sind die göttlichen Prädikate, die sich das Tier beilegt.«

So maßt sich also das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) an, es Gott bzw. dessen Messias gleich zu tun. Ja, es will sogar Gott selbst sein und präsentiert aller Welt in seinem wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, den von den Toten auferstandenen königlichen Retter Gottes. Denn es lästert lt. Offenbarung 13, 5-6 "gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt <und> die, welche im Himmel wohnen (z. B. den Christus Gottes und seine Engel), zu lästern". (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Man könnte also Offenbarung 13, 6 für uns heute besser verständlich folgendermaßen übersetzen:
"Und das erste Tier öffnet (42 Monate lang offensichtlich erkennbar) seinen Mund zu Lästerungen gegen Gott dahingehend, indem es während dieser ganzen Zeit dessen Namen und den seines Christus raubt und mit betrügerischer Absicht für sich selbst verwendet. Das erste Tier aus Offenbarung 13 wird sich also mit dem heiligen Namen Gottes und dem seines Christus derart selbst schmücken, indem der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" aller Welt täuschend echt mittels eines seiner Funktionäre die Wiederkunft Jesu Christie inszeniert und durch diesen selbst kreierten »An-Stelle-von-Christus« einen in die Weltherrschaft eingesetzten Messias der Juden präsentiert."
Jetzt können wir es besser verstehen, in welcher Richtung wir bei den oder die in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerlichen Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu suchen haben, denjenigen oder diejenigen Namen, die sich das Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und zum Zeck der Täuschung öffentlich zur Schau trägt. Es müssen also, um dem von Johannes verwendeten biblischen Begriff in Offenbarung 13, 1 im oben aufgezeigten Sinn gerecht zu werden, allesamt Gottesnamen bzw. Würdetitel oder Prädikate seines Messias sein. Denn, um Fritz Rienecker, Gerhard Maier nochmals zu zitieren, nur "... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch derjenige Mensch, der einen seiner heiligen Namen bzw. Würdetitel selbst verwendet), lästert (im biblischen Sinne) Gott."
Das zweite Tier aus Offenbarung 13 wird mit betrügerischer Absicht demnach tatsächlich als der Christus Gottes auftreten, weil die zum ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zugehörigen und in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen an dessen Köpfen darin zu suchen sind, daß es sich hierbei um die mit betrügericher Absicht selbstverliehenen Würdetitel des Gottes Israels und die Prädikate seines Messias handelt

Und es ist noch ein weiterer Punkt, den es in diesem Sinne, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 auf Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«, im Zusammenhang mit dem biblischen Verständnis zum Verb »lästern« zu beachten gilt. Denn zur "Zeit des Endes" wird der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", eben weil er darauf hinarbeitet, Gottes Würde, also seinen Namen zu rauben und diesen sich selbst zuzulegen, mit seinem (gottes-)lästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 versuchen, den heiligen Geist Gottes nachzuahmen. Doch zuerst lesen wir das zum Ausgießen des wahrhaftigen Heiligen Geistes Gottes Geschriebene:
Apostelgeschichte 2, 17-18
nach der Lutherbibel, revidierte Fassung von 1984:
17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;
18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985:
"Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Traumgesichte haben;
18 und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde[A] werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.   A) w. Sklaven bzw. Sklavinnen
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

»... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott.«
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher: Wer den Namen des lebendigen Gottes und den seines Christus raubt, um sich diese mit betrügerischer Absicht selbst zuzulegen und um sich hierdurch in einem seiner Funktionäre aller Welt als der in die Weltherrschaft eingesetzte Messias der Juden zu präsentieren, muß auch, um vor aller Welt glaubhaft beiben zu können, in der Lage dazu sein, mit seinem (gottes-)lästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das Wirken des heiligen Geistes Gottes nachzuahmen und den Menschen ganz bestimmte Tag- und Nachtträume zu generieren. Denn mit dem Begriff des "Lästerns" im biblischen Sinne ist lt. dessen Begriffsdefinition durch Fritz Rienecker und Gerhard Maier im Lexikon zur Bibel eigentlich "nachahmen" bzw. scheinbar "das Gleiche wie Gott tun" gemeint (vgl. bei Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964).
Der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es also höchstwahrscheinlich und möglicherweise sogar unwahrscheinlich perfekt verstehen, in deren wachem Zustand und ohne ihr Einverständnis den Menschen lügenbehaftete Bilder, Visionen und des Nachts während ihres Schlafes ihnen synthetische bzw. künstlich bewirkte Träume zu generieren, solche, gegen die sie sich nicht zu wehren vermögen und deren wahren und unnatürlichen Ursprung, deren Sinn und Zweck und deren trügerischen Sinn die Menschen in der breiten Masse traurigerweise nicht erkennen werden.
Aber man bedenke in diesem Zusammenhang: Das Ganze ist kein Spaß. Denn diese auch in Offenbarung 13, 14 beschriebene Verführung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als falschen Prophet bezeichnet, schließt eine gewaltsame Vorgehensweise nicht aus und trennt uns zudem von unserem wahren Gott, da sie unser Bürgerrecht im Himmel in Gefahr bringt. Sogesehen besitzt das lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 einen durchaus manipulativen Charakter und ist für unseren wahren Glauben sehr gefährlich.
Wie verhängnisvoll!
Und die Erdbewohner, die mit diesen Dingen in Wahrheit verführt werden, werden schließlich so wie vom Betreiber des lästernden "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 gewollt derartige von ihm künstlich generierte lügenbehaftete Bilder, Träume und Visionen tatsächlich einmal dem Gott des Himmels zuschreiben. Denn, und dies verstärkt sogar unsere Annahme noch weiter, ist es auch, was dafür besonders spricht: Das mit Abstand wohl auffallendste Merkmal des "Maules" des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist das Sprechen von "großen Dingen".

Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 richtig verstehen, dort eine Botschaft von der prophetischen Zukunft Israels, d.h. eine Botschaft von der Wiederherstellung Israels unter der Herrschaft ihres Messias am Ende der Tage.
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichristen "große Dinge" redet, daß es dabei um sein Volk geht und dabei speziell um die prophetische Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, anstelle des mächtigen Königs der Ehren und aus dem Himmel zurückgekehrten königlichen Retter Israels selbst der zukünftige Herrscher des heiligen Volkes zu werden (vgl. Daniel 8, 24-25). Und beabsicht er doch dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen. Wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Macht zu zwingen. Denn er wird derjenige letzte irdische Herrscher sein, dem vom Drache die "Gewalt" gegeben und der sich darum göttliche Wesenheit anmaßen wird.

Wie so etwas gemeint ist, den Menschen tagsüber lügenbehaftete Bilder, Visionen aufzuzwängen und des Nachts während ihres Schlafes ihnen gegen ihren Willen Träume zu generieren, d.h. wie dies technisch realisierbar sein und praktisch vom Betreiber des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, welches, da es vom Propheten Daniel und dem Seher Johannes dort gleichermaßen als ein "Maul" beschrieben wird, natürlich auch die menschliche Sprache übertragen können muß, umsetzbar werden könnte, beschreibt der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Der Name der Tieres und das "Greuelbild der Verwüstung" bilden eine Einheit" ab hier.

Daß der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dieser, seiner speziellen Art der gewaltsamen Manipulation der Erdbewohner, und um eine solche muß es sich ja hierbei doch zweifelsfrei handeln, am Ende doch Erfolg haben und daß sein lügenbehaftetes Nachäffen des heiligen Geistes Gottes einer brutalen Gehirnwäsche gleich schließlich bei vielen auf fruchtbaren Boden fallen wird und daß der tatsächliche Ursprung dieses infolge menschlicher Anstrengungen wahrscheinlich auf technischem Weg kreierten Lügengeistes nicht erkannt werden wird, zeigt uns der folgende warnende Fingerzeig des wahren Herrn Jesus Christus und Retters Gottes in Johannes 5, 43:

Johannes 5, 41-43
41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen;
42 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt.
43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer
kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Auch der Prophet Daniel warnt uns vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der die Nachahmung des heiligen Geistes nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt und welcher vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") ausgehen wird.
Die Strategie des mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" wird also schließlich doch zum Erfolgsrezept. Und er wird dann aus den Fehlern während der Zeit seines wie im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" beschriebenen Aufgehaltenwerdens gelernt haben.

Daniel 8, 24-25 + 11, 36
24 ... Und gegen das heilige Volk
25 richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.
...
36 Und der König wird tun, was er will, und wird sich überheben und großtun gegen alles, was Gott ist. Und gegen den Gott aller Götter wird er Ungeheuerliches reden, und es wird ihm gelingen, bis sich der Zorn ausgewirkt hat; denn es muß geschehen, was beschlossen ist.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und beschreibt nicht auch bereits der Prophet Daniel in Daniel 7, 25-26 den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" als einen solchen Herrscher, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt?


Daniel 7, 25-26
25 Er wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in seinem Wirken nachahmen« und seinen heiligen Namen selbst verwenden) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit (d.h. 42 Monate lang bzw. die letzten 3,5 der insgesamt sieben jüdischen (Sabbat-)Jahre).
26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber dennoch, die Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 in den Händen vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kennen noch immer kein Ende. Denn ist ist nicht allein nur das Sprachrohr und Massenmedium bzw. durch die anderen vielfällten Möglichkeiten wie die der Gehirnwäche bedingt die psychologische Waffe seines Betreibers. Denn ...

Die Bibel spricht dem "Maul" des ersten Tieres aus Offenbarung 13 einen noch viel höheren Stellenwert zu, denn erst die Existens jenes "Maules" steht wohl auch im direkten Zusammenhang mit der Möglichkeit seines Wirkens der in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen "Gewalt (über den Tod)" bzw. stellt zumindest eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür dar

Wir hörten es in Daniel 7, 25-26 bereits. Auch der Prophet Daniel warnt uns vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der die Nachahmung des heiligen Geistes nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt und welcher vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") ausgehen und alle Erdbewohner treffen wird. Und wir erfuhren auch, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird.
Es ist sogar denkbar, denn vieles spricht dafür, daß es für den Antichrist zur "Zeit des Endes" nur mit Hilfe jenes lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und mit den in diesem Zusammenhang stehenden völlig neuartigen Möglichkeiten des Zugriffs auf menschliche Körperfunktionen sowie deren Steuerung jetzt überhaupt erst machbar wird, die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene und lt. Offenbarung 13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" zu wirken. Denn die Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 in den Händen vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und Verderbers kennen, wenn man bedenkt, daß dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6 damit den Gott des Himmels sogar "lästert" und im biblischen Sinne mit dem Begriff des "Lästerns" eigentlich "nachahmen" bzw. scheinbar "das Gleiche wie Gott tun" gemeint ist, noch immer kein Ende (vgl. bei Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964).
Und die Möglichkeit, daß der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" an vielen Menschen einmal öffentlich und die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene und lt. Offenbarung 13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem ersten Tier aus dem Meer übertragene "Gewalt (über den Tod)" wirkt, muß wohl seinen Ausgangspunkt darin haben, daß am Anfang seines Wirkens das wohl für die Betroffenen ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche "Lästern" mittels jenen Massenmediums auf die Menschen steht. Denn mittels dieses Spottens zwingt er nicht nur mit einem psychologischen Trick, der ihm notwendigerweise diesbezgl. außerdem noch Freiraum zum ungehinderten Handeln verschafft, immer mehr Menschen, ihm zuzuhören, sondern bekommt sie, und dies macht seine ganze Gefährlichkeit erst aus, mit der Palette der damit im Zusammenhang stehenden erweiterten Möglichkeiten sogar ganz in seine Gewalt (vgl. auch in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn der Verfasser dieser Homepage stellt sich den Hauptgrund, warum das wohl für die Betroffenen ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche Lästern und Spotten über vom Antichrist ausgewählte Menschen überhaupt notwendig wird und was dies für einen Sinn ergibt, folgendermaßen vor:

Nach und nach werden vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" mit Hilfe seines lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) so Menschen und ihre spezifischen und sensiblen Daten erfaßt. Denn mit dem Einsatz dieses "lästernden Maules" durch dessen Erfinder und Betreiber existiert, was ja mit dem Hören von Sprache und Sehen lassen von Bildern im Sinne eines neuartigen Massenmediums sogar beweisbar ist, eine neuartige und bislang unbekannt gebliebene Schnittstelle zur Steuerung verschiedener Körperfunktionen des Menschen. So werden damit auch diejenigen Daten gespeichert, die es später dem Antichrist ermöglichen, sie zu steuern, zu manipulieren, ja solche Daten, die es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" überhaupt erst erlauben und ermöglichen, über so viele unterschiedlichen Menschen einmal die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene und lt. Offenbarung 13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem ersten Tier aus dem Meer übertragene "Gewalt (über den Tod)" zu praktizieren.

Aber über allem und über der gesamten Zeit der sieben Jahre währenden Zeit der Trübsal steht der die Erkennbarkeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" beschreibende Bibeltext aus Offenbarung 13, 5-6:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) (zudem noch zusätzlich oder auch gerade hierrüber bzw. hierdurch die) Gewalt (über sie bzw. über die Erdbewohner) gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt anschließend) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)
Und es (gemeint ist das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde) öffnete seinen Mund zu Lästerungen wider Gott, seinen Namen zu lästern und seine Hütte (o. sein Zelt) und die, welche ihre Hütte in dem Himmel haben. (o. welche in dem Himmel wohnen, zelten) (d.h. auf solche Menschen zu lästern bzw. diese anzugreifen, die ihre geistliche Heimat bei Gott haben)."
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das zum zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 zugehörige Gott und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist damit, weil es von so vielen Menschen gleichzeitig vernehmbar sein muß, also das charakteristischste und auffälligste alle Endzeitzeichen, die die Zeit Trübsal einläuten. Denn es wird, wie gleich sehen werden, aus alttestamentarischer Sicht die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der Zeit der Trübsal zu den Erdbewohnern sprechen.
Woraus läßt sich diese Annahme ableiten?
In der Bibel werden, was das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) betrifft, keine direkten Zeitangaben zur Dauer des Bestehens dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht. Aber es geht daraus eindeutig hervor, daß es für denjenigen, der es kreiert hat und dem es nützt, unverzichtbar ist und zwar für die gesamte Zeit seines Wirkens. Denn die Bibel spricht der Existenz dieses, seines "Maules" in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 einen sehr hohen Stellenwert zu und zwar weil sie dieses "Maul" in den direkten Zusammenhang mit dem Wirken der in  Hebräer 2, 14-15 beschriebenen und lt. Offenbarung 13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" bringt. Denn dieses "Maul" bzw. dieser "Mund" wird nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage in einunddemselben Bibelvers auch noch zusätzlich in einer doppelten Bedeutung und zwar im gleichen Atemzug wie darauf bereits als 42 Monate wirkendes Lästermaul hingewiesen wurde nun gleichfalls mit dem Hinweis auf die Begrenzung der Zeitdauer des Wirkens der "Gewalt (über den Tod)" genannt:
D.h. aus Offenbarung 13, 5 gehen zusätzlich bzgl. der Zeitdauer zwei wichtige Aussagen hervor:

1. Möglichkeit einer Auslegung von Offenbarung 13, 5:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu lästern, und es wurde ihm infolge dessen tatsächlich die) Gewalt (im Sinne von Macht bzw. Vollmacht) gegeben, (und diese Lästerungen bzw. dieses lästerliche Reden) zu wirken (bzw. auszuüben) 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

2. Möglichkeit einer Auslegung von Offenbarung 13, 5:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu lästern, und es wurde ihm außerdem die) Gewalt (über den Tod) gegeben, (und diese »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15, denn darauf bezieht sich die nachfolgende Zeitangabe) zu wirken (öffentlich innerhalb einer begrenzten Zeit von genau) 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn ihm, dem "Antichrist" bzw. Antimessias, übergibt der Teufel nach dem Ausgangspunkt des Lästerredens "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" (Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage).

Der Verfasser dieser Homepage ist sich relativ sicher: Dann, wenn der Antichrist sich tatsächlich dazu entschließt, über alle Menschen, öffentlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 nicht nur zu propagandieren, sondern auch tatsächlich in der Praxis zu wirken, wird er diese »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 nach der 2. Möglichkeit einer Auslegung von Offenbarung 13, 5  nur begrenzte 42 Monate lang ausüben. Und genau darum bezieht sich die in Offenbarung 13, 5 der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 gemachte Zeitangabe von 42 Monaten nicht etwa auf die Begrenztheit des Redens des "Maules" innerhalb der Zeit der Trübsal, sondern ausschließlich auf das öffentliche und endliche Ausüben der »Gewalt über den Tod«. Und da die 42 Monate aus Offenbarung 13, 5 die Zeit ab der Mitte der 70. danielischen Woche beschreiben, ist dies also ein Hinweis auf die zeitliche Einschränkung dieses Wirkens speziell auf die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche, d.h. auf die Zeit der Bedrängnis.
Die Verführung und das, was von der dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" ausgeht bzw. dajenige, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt, ist zwar groß, aber diese "Gewalt" beginnt demnach erst mit dem Sichtbarwerden des sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" und ist demnach genauso nur zeitlich begrenzt.
Es bleibt also dabei:
Im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wird seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, bereits in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche erkennbar, denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei bereits hier sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.
Und weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde und da es demnach also nur innerhalb der Zeit der Trübsal angesiedelt sein kann (es wird also nicht vor dem Anbruch der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27 vernehmbar sein),
kann man für die Dauer der Existens des "Maules" aus alttestamentarischer Sicht maximal die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der Zeit der Trübsal zum Ansatz bringen.
Und weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde, muß im Reden diese "Maules" die Absicht, wie in Daniel 8, 23-25 beschrieben die "Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar sein. Und das die Vernichtung der "Starken" der Erde begleitende Wirken des Antichristen mit seinem "Maul" ist ein untrügliches Erkennungszeichen dafür, daß seine Machtentfaltung bereits begonnen hat, damit aber gleichzeitig auch dafür, daß die Zeit der Trübsal bereits angebrochen ist.

Aber die in Offenbarung 13, 4 (Elberfelder Bibelübersetzung 1871) aufgeführte öffentlich gewirkte »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 und damit auch das diesbezügliche, öffentliche Propagandieren mit dem "Maul" kann damit aber trotzdem nur eine relativ kurze Zeit währen. Denn es ist allein die in Offenbarung 13, 4 (Elberfelder Bibelübersetzung 1871) öffentlich gewirkte »Gewalt über den Tod« die eine Zeiteinschränkung erfährt und nicht auch allgemein das Hörbarwerden des gotteslästerlichen Redens eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt), das innerhalb der großern Trübsal zeitlich begrenzt werden wird. Und die nachfolgende tabellarische Übersicht mit der Überschrift "Die beiden dominierenden Wirkungsprinzipien bzw. Wirkrichtungen des Antichristen zur Zeit des "Endes" und ihre zeitlichen Begrenzungen in einer tabellarischen Gegenüberstellung" soll jenen Sachverhalt verdeutlichen helfen:


Die beiden dominierenden Wirkungsprinzipien bzw. Wirkrichtungen des Antichristen zur Zeit des "Endes" und ihre zeitlichen Begrenzungen in einer tabellarischen Gegenüberstellung:
das "Vernichten der Starken" lt.  Daniel 8, 24 das Ausüben der »Gewalt« lt. Offenbarung 13, 2-4
(gemeint ist damit vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15)
zugehörige Bibeltextstelle:
"Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhand nehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener König.
Der wird mächtig sein, doch nicht so mächtig wie sie. Er wird ungeheures Unheil anrichten und es wird ihm gelingen, was er tut. Er wird die Starken vernichten. ..."
(Daniel 8, 23-24; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
zugehörige Bibeltextstelle:
"... Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.
...
Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 2-4 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
(Es geschieht mittels seines ihm dienstbaren, von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18, was vordergründig im gotteslästerlichen Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 - in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt - erkennbar wird)
Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) der Hauptgrund sein werden, daß es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal dem lebendigen Gott gleich gehuldigt werden wird. Denn diese übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer werden es einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen. Und diese in Wahrheit wiedergöttliche Anbetung soll, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, wohl in erster Linie auch dadurch zustande kommen, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul", bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben, ein "Mund" gegeben wird. Und dies ist sicherlich eine Art von Massenmedium, das die menschliche Sprache beherrscht.
Wenn man das in Offenbarung 13, 12 zur enormen Wichtigkeit und Bedeutung des zweiten Tieres Geschriebene berücksichtigt bzw. nicht übersieht, sollte dieser "Mund" bzw. dieses "Maul" wiederum, da es ein unabdinglicher Bestandteil des von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 zu sein scheint, in direktem Zusammenhang mit diesem stehen bzw. damit auch in einen direkten Zusammenhang mit dem endzeitlichen Antichristen gebracht werden können. D.h. es dürfte dem in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tier aus dem Meer und seinem ihm dienstbaren, von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar direkt zuzuorden sein. Und es müßte damit auch ein relativ sicheres Erkennungsmerkmal für den Beginn der Zeit der Trübsal darstellen. Denn diese in der Bibel im Neuen Testament als Zeit der Trübsal bezeichne Zeitperiode ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", also der relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen, ist jene Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar an die Weltmacht gelangen wird und diese eine begrenzte Zeit lang auch ausübt, derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechende "andere kleine Horn" beschrieben wird.
Und mit den in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" meint die Bibel diejenige Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche (gemeint ist die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8), an deren Ende das aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein wird, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. die damit gemeinten irdisch regierten Weltreiche beendet werden müssen.
Die Zeit der Zeit der Trübsal (das ist die Dauer der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes"), die aus alttestamentarischer Sicht symbolisch gesehen insgesamt sieben Jahre (bei Daniel sieben Jahrwochen) währen soll, und die Zahl sieben stellt hier auch die Zahl der Vollständigkeit dar, umfaßt sehr wahrscheinlich sieben Siebener bzw. Sabbatjahre, dies entspricht 49 tatsächlichen Jahre, während davon jeweils eine der beiden Hälften aus alttestamentarischer Sicht dann logischerweise 24,5 tatsächliche Jahre andauern dürfte (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte Zeit der Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern").
Es ist aber aus zusätzlich zu erwarten, daß Gott seine Zeitpläne sowohl während der ersten Hälfte als auch während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche aus Liebe zu den Seinen abändert.
Denn aus neutestamentaricher Sichtweise wird der Antichrist zumindest eine Zeit lang noch aufgehalten werden und zwar solange, bis die wahre Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, durch eine Entrückung zu ihrem Retter und Bräutigam gelangen wird, um mit ihm ab dann für immer vereint zu sein (vgl. das bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 Gesagte und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Auch soll die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche aus Liebe zu den dann vom Antichrtist bedrängten Menschen um deren Errettung willen von Gott aus Liebe zu ihnen verkürzt werden (vgl. das in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 zur zeitlichen Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen Gesagte).
Die erste Hälfte der 70. danielischen Woche ist durch und durch davon gekennzeichnet, daß der Antichrist im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken"vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
B
eim Propheten Daniel erfahren wir in Daniel 8, 23-25 vom Deuteengel Gabriel, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", dort am Ende aller irdischen Herrscher der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu einer Zeit, wenn die Frefler am kommenden Reich Gottes und seinem einst auserwählten Volk überhand nehmen werden, als ein in Ränken erfahrener, frecher und verschlagener kommender König geschildert wird.  Dieser zur "Zeit des Endes" emporkommende letzte irdische Großherrscher der Erde wird lt. Daniel 8, 23-25 mit harten Gesicht beschrieben, der damit neben seiner unglaublichen Brutalität und rücksichtslosen Vorgehensweise zudem lt. Daniel 8, 25 mit Betrug agiert. Er wird hieraus deutlich erkennbar zu einem Staatsverhetzer, Verführer und Aufwiegeler der breiten Masse gegen alle zu dieser Zeit dann noch bestehenden Staaten werden.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist also ein Hardliner, der demnach dabei in seinem zielstrebigen Vorgehen, weil er lt. der biblischen Beschreibung ein "in Ränken erfahrener" und verschlagener König sein wird, auch ein Meister der Intrige und der Manipulation sein muß (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Und weil er zu einer Zeit auf die Bühne dieser Welt treten wird, dann wenn
die Frefler am kommenden Reich Gottes und seinem einst auserwählten Volk überhand nehmen werden, muß er ein in Wahrheit großer Gottesgegner sein, der auch Israel nichts wirklich Gutes tu will. Denn er verfolgt mit seinem Handeln in Wirklichkeit nur eigennützige also ganz egoistische Ziele, die mit dem zielgerichteten und gewaltsamen Streben nach Macht verbunden sind. Sagte nicht einmal unser Herr Jesus über diesen kommenden großen Verblender der Menschen, daß er ein falscher Messias sein wird, der an seiner Stelle, also ihn selbst ersetzend, jedoch nicht im Namen des Vaters, sondern doch nur in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43)? 
Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes (denn er wird an anderer Stelle in der Bibel auch als das "andere kleine Horn" beschrieben) im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
Die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche ist diejenige vom Gott des Himmels begrenzte Zeit, in welcher der wohl größte Gottesfeind aller Zeiten (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") die »Gewalt« wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15). ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel), obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt.
So erdreistet sich später der "Sohn des Verderbens" mit der ihm gegebenen Gewalt, anstelle des lebendigen, lebensspendenden Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und versucht damit selbst zumindest ein Stück weit die Quelle des Lebens selbst zu sein.
Der falsche Messias und Christusnachahmer wird seinem Namen gemäß den von Gott gesandten Erlöser kopieren.
Denn im Griechischen heißt "anti" wörtlich übersetzt "an Stelle von". Das Wort „Antichrist” soll demnach ein sich „an Stelle von Christus” stellen, seinen Platz einnehmen, ein ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen bedeuten (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Daniel 9, 27; Daniel 7, 25 sowie auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier)
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird auf dieser Grundlage wahrscheinlich sogar vorgeben, daß er ewiges Leben vergeben kann und maßt sich damit sogar göttliche Wesenheit an (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?"):
Und wir finden in Offenbarung 13, 2 den Grund und eine Erklärung dafür, welcher Art die hier angeführte Vollmacht sein muß. Denn der Bibeltext lautet folgendermaßen:
"der Drache übergab ihm (dem ersten Tier) seine Gewalt ..."
Was zur Folge hat: "... einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde geheilt."
(Offenbarung 13, 2 hier aus der Zürcher Bibel)
Was dies bei den Erdbewohnern auslöst, lesen wir dann im unmittelbar nachfolgenden Bibeltext. So steht in Offenbarung 13, 4 dazu geschrieben:
"Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht (zur Ausübung dieser ihm gegeben »Gewalt«) gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem (ersten) Tier ..."
(Offenbarung 13, 4 hier aus der Zürcher Bibel; eingefügte Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)
Und wenn wir den gleichen Text aus Offenbarung 13, 4 in der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 nachlesen erkennen wir, daß wir mit unserer Vermutung zur Art der Vollmacht recht hatten:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an ..."
(Offenbarung 13, 4 hier aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)

Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen, auf welchem Weg bzw. mit welchem Hilfsmittel das erste Tier aus dem Meer bzw. der Antichrist "zur Zeit des Endes" zur Vollmacht der Ausübung der hier gemeinten und ihm gegeben »Gewalt über den Tod« gelangt sein mußte. Was ist es also für ein Hilfmittel, das der letzte irdische Weltherrscher in seinen Händen halten wird?
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben »Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht , daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, (gemeint ist, daß das erte Tier aus dem Meer infolge des Wirkens des zweiten Tieres einmal angebetet wird) ... .
Und es tut (und weil der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren kann) große (und zwar verführerische) Zeichen, ..."
(Offenbarung 13, 11-13 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und zur Ausdehnung der ihm gegebenen »Gewalt über den Tod« muß erschreckenderweise gesagt werden und kann in Offenbarung 13, 7 nachgelesen werden, daß das erste Tier aus dem Meer diese einmal sogar weltweit, über jeden Stamm und jedes Volk und Sprache und Nation, also über alle Erdbewohner und so auch über die erst vor relativ kurzer Zeit wiederentstandene Nation Israel ausüben wird:
 Denn "es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden ...
es wurde ihm (diese) Gewalt (über den Tod) gegeben über jeden Stamm und Volk und Sprache und Nation."
(Offenbarung 13, 7 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Daß es sich bei dieser dem ersten Tier gegebenen »Gewalt« tatsächlich um die in beschriebene »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 handeln muß, geht aus dem in Offenbarung 13, 3-4 Gesagten eindeutig hervor (vgl. auch das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" Geschriebene):
"Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier. (Wandelte hinter dem Tiere her)
4
 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?
(Offenbarung 13, 3-4 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und daß es sich bei dieser dem ersten Tier gegebenen »Gewalt« tatsächlich um die in beschriebene »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 handeln muß, geht ebenfalls aus dem in Offenbarung 13, 12 Gesagten eindeutig hervor:
"Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht (die Redewendung »vor ihm ausüben« kann man wohl so verstehen, daß der Antichrist diese ganze Gewalt, bzw. die hiermit gemeinte und ihm gegebene »Gewalt über den Tod« durch den ihm gegeben »Mund« weltweit propagandieren kann), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten (gemeint ist, daß das erste Tier aus dem Meer infolge des Wirkens des zweiten Tieres einmal angebetet wird. Und zwar dasjenige Tier, und die nachfolgende biblische Erklärung ist wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund, wird angebetet werden, von dem der Seher Johaannes berichtet, daß), dessen Todeswunde geheilt wurde."
(Offenbarung 13, 12 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese mittels des zweiten Tieres bei allen Erdbewohnern tatsächlich bewirkte anscheinende Unsterblichkeit bzw. die mittels des Einsatzes des zweiten Tieres durch den Antichrist praktisch bewirkte biologische Verjüngung, ist dann wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund für die Erdbewohner.

Aber es ist nur der wahre Jesus Christus allein und nicht derjenige, der seine Wiederkunft lügenbehafteterweise vorweggenommen hat, an dessen Stelle getreten ist und seinen Platz eingenommen hatte, derjenige wahre Herr Jesus der wirklich echtes ewiges Leben und ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben und auf ihn hoffen, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird, sondern in Ewigkeit besteht. Denn nur sein Reich wird ein ewiges Friedensreich sein.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung des Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Jesus Christus nachäffenden Antichristen zur "Zeit des Endes" und auch dem irdischen Ende seiner Gemeinde in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20) und daß ihn der Prophet Sacharja einmal sehr treffend als den "nichtsnutzigen Hirten" seines Volkes bezeichnet hat (vgl. in Sacharja 11, 15-17).
Was für ein großer Unterschied zum guten Hirten, den wahren Christus und Retter seines Volkles!
Denn das gewaltsame Ende wird nicht nur über den gewissenlosen Antichristen selbst, sondern auch über seine von ihm begünstigten Anhänger kommen. Und dieses gewaltsame Ende wird durch Gottes direktes Eingreifen geschehen, sodas dieses sein Ende sichtbar für die ganze Welt sein wird. Denn dieses sein Ende wird mit ihm sehr viele treffen (vgl. Offenbarung 19, 17-21).
Und es ist das Eingreifen desjenigen Gottes gemeint, bei dem der wahre Gott des Himmels seinem heiligen Volk zu Hilfe kommen wird und damit schließlich die Zeit der Trübsal und die damit verbundene Fremdherrschaft über das heilige Land beendend. Das Ende kommt, indem der Gott Israels seinen göttlichen Zorn in Form von auf sie herniederhagelnden Gerichts-Plagen über die Feinde und Belagerer seines heiligen Volkes ausgießen wird (vgl. in den grafischen Übersichten "Gottes Wirken im Kontrast zu den Schauwundern des Antichrist u. seines sich für Jesus Christus ausgebenden falschen Propheten" zu finden ist).
Dem »anderen kleinen Horn« (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wird nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 für die gesamte Zeit seines Wirkens ein verführerisches und gotteslästerliches "Maul" bzw. "Mund" gegeben.
Und es ist anzunehmen, daß die Zeit der Trübsal, weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein verführerischer "Mund" gegeben wird, genau mit dem Hörbarwerden eben jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").
Auch ist zudem anzunehmen, daß mit dem Sichtbarwerden des zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 die Zeit der Bedrängnis ausgelöst werden wird und daß genau zu diesem Zeitpunkt die erste Hälfte der 70. danielischen Woche endet, die mit dem "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 begonnen hatte. Denn mit dem zerstörerischen Werk der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 wird eine relativ friedlich verlaufende Zeit zu Beginn der Zeit der Trübsal, während der der Antichrist eine Zeit lang noch aufgehalten werden wird, zu ihrem Abschluß kommen.
Im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wird also seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar, denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.
Weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde und da es demnach also nur innerhalb der Zeit der Trübsalszeit angesiedelt sein kann (es wird also nicht vor dem Anbruch der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27 vernehmbar sein),
kann man für die Dauer der Existens des "Maules" aus alttestamentarischer Sicht maximal die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der Zeit der Trübsal zum Ansatz bringen.
Und weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde, muß im Reden diese "Maules" die Absicht, wie in Daniel 8, 23-25 beschrieben die "Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar sein. Und das die Vernichtung der "Starken" der Erde begleitende Wirken des Antichristen mit seinem "Maul" ist ein untrügliches Erkennungszeichen dafür, daß seine Machtentfaltung bereits begonnen hat, damit aber gleichzeitig auch dafür, daß die Zeit der Trübsal bereits angebrochen sein muß.

"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu lästern, und es wurde ihm außerdem bzw. zusätzlich noch dazu die) Gewalt (über den Tod) gegeben, (und diese »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15, denn darauf bezieht sich die nachfolgende Zeitangabe) zu wirken (öffentlich innerhalb einer begrenzten Zeit von genau) 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Da dem ersten Tier aus dem Meer die Gewalt (über den Tod) außerdem bzw. zusätzlich zum "Mund" noch dazu gegeben wird und sich die in Offenbarung 13, 5 gemachte Zeitangabe von 42 Monaten eben ausschließlich auf das Wirken der "Gewalt bezieht, ist von der Seite des Verfassers dieser Internetseite, für das was das Reden des "Mundes" betrifft, keinerlei zeitliche Einschränkung bzw. Zeitbegrenzung erkennbar. Dies wird außerdem durch das hierzu in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 Gesagte bekräftigt. Denn dort existiert ebenfalls keine Zeitbegrenzung zum Reden dieses Maules" bzw. "Mundes".  
Das von der Erde aufgestiegenen zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 17 später auch der "falsche Prophet" genannt wird, soll die Erdbewohner durch Verführung dann nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern wird sie vorwiegend während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche durch falsche Prophetie (daher sein Name) und große aber lügenbehaftete Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß der Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm gegebenen und nun zum falschen Propheten gewordenen "Mund" ab jetzt in einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht und weil er imstande ist, die "Gewalt" zu wirken, die Anbetung seiner Person verlangt bzw. sogar erzwingt.
Die Verführung und das, was von der dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" ausgeht bzw. dajenige, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt, ist zwar groß, aber diese "Gewalt" und natürlich damit auch das im gleichen Atemzug genannte "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) sind dennoch nur zeitlich begrenzt:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu lästern, und es wurde ihm außerdem bzw. zusätzlich noch dazu die) Gewalt (über den Tod) gegeben, (und diese »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15, denn darauf bezieht sich die nachfolgende Zeitangabe) zu wirken (öffentlich innerhalb einer begrenzten Zeit von genau) 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Dann, wenn der Antichrist sich tatsächlich dazu entschließt, über alle Menschen, öffentlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 nicht nur zu propagandieren, sondern auch tatsächlich in der Praxis zu wirken, wird er diese »Gewalt«, weil der wahre Gott des Himmels es nur so lange zuläßt, also nur begrenzte 42 Monate lang öffentlich ausüben können. Und genau darum bezieht sich die in Offenbarung 13, 5 der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 gemachte Zeitangabe von 42 Monaten nicht etwa auf die Begrenztheit des Redens des "Maules" innerhalb der Zeit der Trübsal allgemein, sondern ausschließlich auf das öffentliche und endliche Ausüben der »Gewalt über den Tod« , also auf die zeitliche Einschränkung auf die Zeit der Bedrängnis. Und für die Dauer der Zeit jener Bedrängnis bzw. der Dauer des Sichtbarwerdens des im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten "Greuelbildes der Verwüstung" gibt ja der Prophet Daniel lt.Daniel 9, 27 gleichfalls genau diese Zeit vor. Denn bei Daniel 9, 27 heißt es sinngemäß, daß er "in der Mitte der Woche" Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird:
"Er wird aber vielen den Bund schwermachen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird (ab dann, d.h. also ab der Mitte der Woche) stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird. (d.h. also bis der wahre Gott des Himmels der Regierungszeit des Antichtichristen durch sein gewaltsames Eingreifen ein Ende setzen wird)"
(Daniel 9, 27; Hervorhebungen und eigefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Dabei bezieht sich das kleine Wörtchen "er" aus Daniel 9, 27 auf den frechen und verschlagenen König aus Daniel 8, 23, eine Prophetie, deren zweite und eigentliche Erfüllung auf eben den in der 70. danielischen Woche auftretenden Antichrist zur "Zeit des Endes" Bezug nimmt.
Und die Zeit ab der Mitte der 70. danielischen Woche bis zu deren Ende entspricht doch, da von einer Jahrwoche die Rede ist, der in Offenbarung 13, 5 (Elberfelder Bibelübersetzung 1871) gemachte Zeitangabe von 42 Monaten bzw. dreieinhalb Jahren (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur Zeit des Endes das Reich empfangen werden") für die Dauer der Ausübung der »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 durch des erste Tier. 
Sicherlich darum, weil er selbst Jude war, sah der Prophet Daniel, mit Schrecken, daß die letzte gottesfeindliche Macht der heidnischen Regierungen über diese Welt (gemeint ist das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes") als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein wird und ihn demnach auch bewirkt. Denn um sich freie Bahn zu verschaffen, hat der Antichrist es sich in diesem Zusammenhang zum Ziel gesetzt, die "Starken" dieser Erde zu vernichten. Dazu, um diesen, seinen ehrgeizigen Plan zu verwirklichen, wird er mittels eines ihm gegebenen "Mundes" lästerliche Reden führen und außerdem auch von "großen Dingen" reden.
Es waren also nicht nur die spöttischen, destruktiven und gegen die "Starken" dieser Erde gerichteten gezielt schuldgebenden Hetzreden, die der Seher Johannes bemerkte, sondern dazu auch noch eine auf Israel bezogene Zielrichtung. Denn Prophet Daniel sah fernerhin mit großem Entsetzen, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 mit einem ihm gegeben "Maul" "große Dinge" redete. Und auf die Bedeutung der von Daniel besonders gewichteten alttestamentarischen Redewendung "große Dinge" werden wir noch weiter Unten ausführlicher eingehen:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
(Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Aus einer das "Maul" erklärenden Parallelstelle der Bibel in Offenbarung 13, 5-6, können wir zusätzlich entnehmen, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 verführerische und lügenbehaftete Botschaften an die Erdbewohn übermittelte und sich dabei der menschlichen Sprache bedient. Und es praktizierte dies vermutlich mit einem nur ihm gegebenen, speziellen Massenmedium und zwar ausschließlich deshalb, um die Menschen mittels Gehirnwäsche abzurichten und sie in einer sie mit listreichen Lügen überzeugenden Art und Weise für seine Ziele zu gewinnen. Und um die Erdbewohner zum Zuhören zu bringen, garniert der Antichrist zur "Zeit des Endes" zusätzlich seine staatsfeindlichen und listreichen Hetzreden mit Spott. Denn "es (das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8, welches in der Offenbarung des Johannes als das erste Tier aus dem Meer bezeichnet wird) tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen".
Dabei ist die Redewendung "das erste Tier bzw. der damit gemeinte Antichrist lästert auf diejenigen, die im Himmel wohnen" so zu verstehen, daß hiermit gemeinten göttesfürchtige Menschen, die also ihre geistige Heimat beim Gott des Himmels haben, in einer die Empörung der Menschen erzwingenden und deshalb gezielt in einer für sie persönlich brutalen Art und Weise verunglimpft und bloßgestellt werden. Und daß das Ganze von allen, die dies anhören müssen, von ihnen sogar geduldet bzw. zugelassen wird, geschieht dies über die Schiene "Spott".
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen" aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der "Sohn des Verderbens" bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der Satan unterstehen wird, mit seinem "Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen und sie in Verruf bringen. D.h. aber auch, er muß sie denunzieren (vgl. nochmals das in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 Gesagte).

In der Folge wurde das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 größer als die (übrigen) Hörner neben ihm und konnte die wichtigsten drei von ihnen ausreißen und zwar ohne daß dieses von den Erdbewohnern mit Gegenwehr beantwortet worden wäre. Die gegen den Staat gerichteten aufhetzenden Reden hatten also gefruchtet. Und die Staatsbürger derjenigen Länder, die in Daniel als die "Starken" bezeichnet werden, leisten dabei keinerlei Gegenwehr, so als würden sie die Ablösung ihrer Regierungen und deren Ende sogar begrüßen, aber zumindest für gut, richtig und notwendig befinden. Die Staatsbürger derjenigen Länder, die in Daniel als die "Starken" bezeichnet werden, lassen sich also alles gefallen und sehen mit zu, wenn der Antichrist ihre Machtstrukturen unterwandert und zerstört, aber ohne ihr Land in irgend einer Art und Weise zu verteidigen und dem eindringenden Antichristen Widerstand zu leisten. Im Gegenteil, wahrscheinlich wird dies alles von ihnen sogar noch begrüßt. Nun wird auch klar. Es wird von niemandem erkannt werden, wer der wahre Verursacher dieses Dilemmas ist.

Und das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kämpfte danach auch noch gegen die Heiligen und behielt auch über sie den Sieg:
"Danach hätte ich gerne Genaueres gewußt über das vierte Tier, das ganz anders war als alle andern, ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrigblieb;
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die (übrigen) Hörner, die neben ihm waren.
Und ich sah das Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie, ..."
(Daniel 7, 19-21; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel eigentlich damit, wenn es im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen" und zum Ausreißen von drei der zehn Hörner kommt? Und wer sind die "Heiligen" im alttestamentarischen Sinn?
 
Erstens: Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann, müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage. Und wie wir wissen ist die Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage eine Botschaft von der Erwartung des von Gott zu seinem Volk gesandten Messias, desjenigen Messias, der sich am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" auf den Thron Davids setzen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Dieser Herrscher wird also die heidnische Fremdherrschaft für immer beenden und die Theokratie in Israel wieder aufrichten. Denn er ist selbst Gott. Es ist die Hoffnung auf den himmlischen Befreier, der am "Ende der Tage" in das Geschick Israels eingreifend vom Himmel auf die Erde kommen wird, um für dieses Land Gerechtigkei und dauerhaften Frieden zu bringen:
"und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die ((Regierungs-) Zeiten der Heiden erfüllt sind (also beendet sein werden)."
(Lukas 21, 24; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Es ist die Hoffnung der Juden auf dasjenige Reich, das Gott seinem auserwählten Volk durch seine alttestamentarischen Propheten verheißen hat.
Es ist also die jahrtausende alte Messiaserwartung, die von den Juden mit dem Reden von "großen Dingen" verknüpft wird. Und es ist die prophetisch vorhergesagte Wiederherstellung Israels, die damit verbunden ist, diejenige Wiederherstellung des Volkes der Juden, die Mose nach der Ankündigung des Gerichts für sein Volk (vgl.5. Mose 28, 64ff) im Anschluß daran dessen Nachkommen versprochen hat. Denn es gibt keinen Propheten in der Bibel, der neben dem von ihm angekündigten Gericht nicht auch gleichzeig von einer sich daran anschließenden Schicksalswende Israels spricht:
"Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen
und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. (hier ist die allem vorangehende politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel gemeint)
Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du am Leben bleibst. (hier meint Mose die geistliche Wiederherstellung Israels, die der allem vorangehenden politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel auf dem Fuße folgt)"
(5. Mose 30, 4-6; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

So steht also die in engerem Sinne gemeinte Endzeit in der Bibel, und dies muß logischerweise so sein, unbedingt mit der nationalen Wiederherstellung des Staates Israel in Verbindung und damit natürlich mit der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8).
Denn z..Zt. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung und geistlichen Wiederherstellung Israels wird eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein (vgl. im Kapitel "Jesus Christus, den einst der Himmel aufgenommen hat, kommt wieder zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" und das in Apostelgeschichte 3, 19-21 in Klammern Ergänzte). Und mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit in Apostelgeschichte 3, 19-21 außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.
Wir finden aber in diesem Zusammenhang bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und das "Ende der Tage", damit wird in der Bibel beim Propheten Daniel von derjenigen Zeitepoche gesprochen, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und die an anderer Stelle in der Bibel als die "Zeit des Endes" bezeichnet wird (vgl. Daniel 11, 35+40) oder bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit".
Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach gebrauchten Redewendung "Zeit des Endes" ist demnach jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt.

Zweitens: Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 muß nach dem Verständnis der Prophetien Daniels als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung. Denn es steht bei Daniel 7, 8 geschrieben:
"... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der 70. danielischen Woche also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet und sich damit für seinen Machtaufstieg freie Bahn verschaft (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).

Drittens:
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" wird nach dem Verständnis der Prophetien Daniels zusätzlich mit den "Heiligen" kämpfen und sie wie auch die "Starken" bereits zuvor (gemeint sind alle wirtschaftlich, politisch und militärische federführenden Nationen der Erde) auch besiegen.
Aber wir wissen auch: Und "die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel im Alten Testament die Israeliten bzw. ist deren Land gemeint) werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreiche im Anschluß an die letzte Fremdherrschaft, gemeint ist die des endzeitlichen Antichristen über das Land Israel, zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)




Die "Gewalt (über den Tod)" ist nicht nur Thema beim Reden des "Maules", sondern sie wird schließlich von Antichrist tatsächlich gewirkt und propagantiert:

Wie im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?" ab hier beschrieben, wurde ihm, also dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") gegeben, im Vorfeld nicht nur darüber zu reden, sondern für eine begrenzte Zeitdauer von 42 Monaten die "Gewalt (über den Tod)" sogar tatsächlich zu wirken.
Denn der Verfasser dieser Homepage nimmt an, daß mit der in Offenbarung 13, 4 genannten "Gewalt" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" gemeint sein dürfte:

Offenbarung 13, 4-5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (gemeint sein dürfte hier die in  Hebräer 2, 14-15 erwähnte Gewalt über den Todt), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
5 Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) (zudem noch zusätzlich) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die "Gewalt (über den Tod)" ist also wie wir in Offenbarung 13, 4-5 lesen konnten nicht nur Thema beim Reden des "Maules", sondern sie wird schließlich von Antichrist tatsächlich gewirkt und propagantiert.
Da die in Offenbarung 13, 5 genannten 42 Monate einer Zeitdauer von umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen, muß die Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" wirkt, genau die Hälfte der Zeit der aus alttestamentarischer Sicht sieben Jahre bzw. insgesamt 82 Monate währenden Zeit der Trübsal betragen. Und mit der sieben Jahre währenden Zeit der Trübsal ist wie wir wissen diejenige Zeit gemeint, in welcher der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Macht entfalten wird und die im Alten Testament auch die 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 genannt wird.
Der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom wahren Gott des Himmels gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20). Und so wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" also nur solange wirken können, bis diese durch das direkte Eingreifen des lebendigen Gottes ein jähes und gewaltsames Ende findet. D.h. aber auch, daß die in Offenbarung 13, 5 genannten 42 Monate, welche einer Zeitdauer von umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen, genau bis zum gewaltsamen Ende des Antichristen heranreichen und daß damit diese Zeit ganz genau der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche entsprechen muß.
Damit aber muß der Beginn des Wirkens der dem Antichrist verliehenen "Gewalt (über den Todt)" sich genau in der Mitte der 70. danielischen Woche lt. Daniel 9, 27 befinden.
Und damit müssen es wie eingangs vermutet tatsächlich die nunmehr noch verbleibenden ersten 42 Monate der insgesamt 84 monatigen Zeit der Trübsal sein (denn sieben Jahre sind umgerechnet genau 84 Monate), in denen das zweite Tier aus der Erde in der Gestalt des Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zu den Erdbewohnern spricht.


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann seine Herkunft nicht verleugnen, denn trotz des Zugeständnisses an die Menschen, diese an den Vorzügen der "Gewalt (über den Tod)" teilhaben zu lassen, er haßt die gesamte von Gott gegebene Weltordnung

Der lebendige Gott Israels sprach bisher nur zu einzelnen, ganz bestimmten Menschen an, um seinen Willen mit uns Menschen, seinem Volk kund zu tun. Nun aber, mit dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "Mundes" aber trifft es die breite Masse.
Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wird sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben:
"Während ich auf die Hörner achtete, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Mund, der große Worte[A] redete.   A) w. Großes; d. i. prahlerisch, vermessen; so auch V. 11
...
...  Und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Worte[A] redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Gefährten.   A) w. Großes; d. i. prahlerisch, vermessen; so auch V. 11"
(Daniel 7, 8+20 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)

Dieser "Mund" aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung 13, 12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 zu sehen sein. Es ist dasjenige Machtinstrument, wodurch der Antichrist zur »Zeit des Endes« erst seine große Macht erhält, wodurch es demnach erst sowohl zur Machtentfaltung als auch Gewaltausübung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 kommen kann.
Denn es heißt in Offenbarung 13, 11-12 vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, daß es die ganze Macht des ersten Tieres ausübt.
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache (d.h. das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde ist also vordergründig eine Art von verbaler Propagandamaschine oder Werbetrommel, also der menschlichen Sprache mächtig und damit der Schrittmacher des tonangebenden ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen emporsteigenden Weltherrschers, welcher seine Macht vom Drache erhielt).
Und die ganze Macht[A] des ersten Tieres übt es vor ihm aus (d.h. nur durch dieses bzw. nur mit Hilfe des zweiten Tieres kann sich die Mächtigkeit des ersten Tieres entwickeln, und es es muß also weit mehr als ein Massenmedium sein), und es (gemeint ist das zweite Tier, welches offensichtlich mit den Erdbewohnern und vermutlich eben über die menschliche Sprache mit ihnen kommuniziert) veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.   A) o. Vollmacht
Und es (gemeint ist hier wiederum das andere bzw. zweite Tier aus der Erde) tut (in diesem Sinne, d.h. zum Zweck der Huldigung bzw. Anbetung des ersten Tieres) große Zeichen, daß es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen läßt; ..."
(Offenbarung 13, 11-13 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985, Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" hält also mit dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde ein Mittel in den Händen, welches es ihm ermöglicht, über die menschliche Sprache auf die Erdbewohner Einfluß zu nehmen.
Mit Hilfe des zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde ist der eigentliche Antichrist nun dazu in der Lage, für seine Zwecke die breite Masse zu manipulieren und in seinem Sinne, d.h. zur Erreichung seiner Ziele anzukurbeln. Das Reden seines Schrittmachers soll die Erdbewohner Schritt für Schritt in Bewegung setzen.
Wir haben bereits gehört und wissen vom Propheten Daniel nun, daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche jene Zeit ist, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" zu vernichten trachtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Was kann es also dann anderes sein, und da er lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Getzlose" ist, muß sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebenen "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben mit dem ihm gegebenen "Mund" weltweit all diese beseitigen wollend in einer äußerst intensiven Hetz- und Verleumdungskampangnie gegen jede Art von Rechts- bzw. Staatsordnung aussprechen.
Er kann seine Herkunft nicht verleugnen. Denn er haßt so alle von Gott gegebene Weltordnung.
So wird er infolge seiner megalomanen Art (d.h. er duldet keinen weiteren Machthaber neben sich) bestehendes Recht und Gesetz mißachten und zu Boden treten und die Erdbewohner dazu verleiten, sich dagegen aufzulehnen.
Dem an die Weltmacht aufstrebenden Antichristen muß also zwingend das Antichristentum vorausgehen, d. h. dem Gesetzlosen die Gesetz-losigkeit und nicht umgekehrt.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias richtet und kämpft also ungerecht, denn er ist ja lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Gesetzlose" und stellt sich damit nicht unter das Gesetz (Gemeint ist damit das Gesetz Gottes).
Er kämpft mit unlauteren Mitteln und bleibt bis zuletzt unsichtbar und im Hintergrund, denn
"... gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben ..." (aus Daniel 8, 24-25)

Darum auch sagte auch Jesus Christus, daß in der letzten Zeit als dem Antichristen vorausgehende Zeichen das Überhandnehmen der Ungerechtigkeit und das Erkalten der Liebe in vielen sichtbar werden:
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten." (vgl. Matthäus 24, 12)
Die Menschen zum Ungehorsam gegenüber Gott zu verführen, das ist es letztendlich, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 bewirkt. Und das Unheil wird jene überkommen, die zuließen, daß der Antichrist damit ungehindert und ungestraft Lügen reden durfte.

Weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" während der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche betrügerisch und voller Hinterlist und unter Zuhilfenahme des ihm gegebenen "Mundes" darauf hinarbeitet, die »Starken« zu vernichten, fungiert dieser ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" anfänglich als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Das strategische Ziel verfolgend, die »Starken« zu vernichten, bedingt also, daß der Antichrist den ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" anfänglich auf gottesfürchtige, aufrichtige Menschen spotten läßt. Und dies scheint für ihn einen Sinn zu machen. Greift er doch damit die sich weitgehend an christlichen Werten orientierende Welt- bzw. Rechtsordung an und macht er doch damit die Erdbewohner in ihrer politischen Gesinnung durch Verführung und Moralverfall orientierungs- bzw. richtungslos.
Er kann auf diesem Weg die Menschen politisch gesehen völlig zum Umdenken bewegen und dazu verleiten, alles bisher Bestehende und damit auch das Bewährte ganz plötzlich in Frage zu stellen. Und er sät in diesem Zusammenhang reichlich und ganz gezielt Haß aus.
So vermutet der Verfasser dieser Homepage: Radikale Islamisten, oder anders ausgedrückt: die radikale Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer Gesinnung wie Al-Qaida („Die Basis“) werden vom Antichrist zur "Zeit des Endes" gesteuert und gelenkt und die Entwicklung hin zu ihren terroristischen Aktivitäten ist nicht rein zufällig geschehen. (vgl. in den Kapiteln "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt und Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" und "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Und geht dies nicht auch aus der Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan" hervor, das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet?
Und weil der Antichrist zur "Zeit des Endes", der direkt von Satan geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während seiner Gewaltherrschaft seiner Natur gemäß von Gott recht geleitete Menschen herabsetzt, verunglimpft und in Verruf bringt, d.h. sie denunziert und viele Menschen dazu verführt, seinen aufrührerischen Worten Glauben zu schenken, muß wie für die letzte Zeit angekündigt, die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12).

Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der 70. danielischen Woche also jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15). ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung 13, 2-4 aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Weil der Antichrist mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche jetzt die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt, fungiert der ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" nun als falscher Prophet (vgl. Offenbarung 19, 20), falscher Prophet deswegen, weil der Antichrist ab jetzt die Erdbewohner mit dem ihm gegebenen "Mund" nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos macht, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, also zum Götzendienst verleitet. Mit demjenigen, was er nun bewirkt, lästert der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut Gott und zwar in einem Maße, wie es wohl bisher noch nie zuvor geschehen ist.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen.
Ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche jetzt die »Gewalt« öffentlich propagierend und wirkend, funktionert der Antichrist also den ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" nach Offenbarung 19, 20 nun zum falschen Prophet um.
Denn er verführt damit die Erdbewohner mit falscher Prophetie und unter Bekräftigung mittels lügenhafter Zeichen und Wunder, sowie unter dem Zwang der Androhung eines wirtschaftlichen Boykotts, das in der Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschriebene "Greuelbild der Verwüstung" (gemeint ist das sogenannte “Götzenbild des Verwüsters bzw. Antichrist”) anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 4+8+13-15).

Dieser dem ersten Tier aus dem Meeer gegebene "Mund" als ein spezielles Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß, wie wir eben hörten, schon sehr auffällig sein. Denn ein derartiges mit übernatürlichem Anschein funktionierendes "Maul", das, wenn es vernehmbar werden wird, bereits ab diesem Zeitpunkt gotteslästerlich zu reden beginnt (d.h. ein "Maul", das über Gott im Himmel lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziert, d.h. sie falsch beschuldigt, um sie in einer sie verspottenden Art und Weise fertig zu machen), ein "Mund", der aber gleichzeitig bzw. parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit immer wieder (aber nur scheinbar und dabei nur andeutungsweise) prophetisch über (zukünftige) "große Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage zu hören. Und dies hat es auch in dieser Mischung und Funktionsweise, dann, wenn dies "Maul" in der Endzeit hörbar werden wird, wohl noch nie zuvor gegeben.
Aber genau hierdurch dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden großen Weltherrschers auszeichnen bzw. wird sich so von den anderen bereits bekannten und von den Erdbewohnern gewohnten prägnant herausheben bzw. sollte sich genau dadurch gleichzeitig von allen anderen seiner Art unterscheiden.
Darum aber sollte dieses auf Gott und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben zusätzlich auch über große, (aber nur in Lügen gekleidete) prophetische Dinge redet und mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der 70. danielischen Woche startet, dann wenn es in der Endzeit hörbar werden wird, eigentlich für jedermann gut erkennbar bzw. als solches eindeutig zu identifizieren sein.
Und so muß sich dieser Gegensatz des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 in der Art und Weise seines Redens wiederspiegeln bzw. niederschlagen. Es ist der Gegensatz zwischen einem "Lästermaul" und einem (aber nur in Lügen gekleideten) prophetisch sprechenden Sprachrohr im Spannungsfeld zwischen seinen beiden speziellen und zeitlich begrenzten Erscheinungsformen, welche von einem durch sie emporkommenden politischen und religiösen Herrscher kreiert worden sind, um die Erdbewohner damit situations- und zeitgerecht zu manipulieren bzw. um anfänglich dem Antichrist diese vielfältigen Möglichkeiten, die es in der Hand seines Besitzers bietet, erst einmal bereitzustellen.
Diese beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen dieses Massenmediums sind zum Einen das für jederman erkennbar gemachte offen gottlästernde "Maul" und zum Anderen der die "Gewalt (über den Tod)" propagandierende und die Erdbewohner zur Anbetung des im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" nötigende und damit verbunden die Menschen der Erde in Wahrheit zum Götzendienst auffordende "falsche Prophet".
Und die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des Massenmediums des Antichristen zur "Zeit des Endes" zeichnen auch die grundsätzliche Verschiedenheit zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche aus.
Diese prägnannte Verschiedenheit zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche ist es, die die Phantasie über deren wahre Bedeutung anregt, den besonderen und widersprüchlichen Charakter des zweiten Tieres aus der Erde bedingt bzw. den seiner beiden zeitlich begrenzten besonderen Erscheinungsformen ausmacht (vgl. auch im Kapitel "Der falsche Prophet - Was ist im biblischen Sinne ein Prophet?").

Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«.

Das die "Starken" dieser Erde zerstörerische und betrügerische Wirken des Tieres wird auch am Reden des "Maules" sichtbar. Woraus läßt sich dies ableiten?
Wir hörten es bereits: Der mit dem Tier aus Offenbarung 13 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", wird großen Unfrieden stiften. Denn dies ist seine klug eingefädelter Plan sowie seine im Zuge seines psychologischen Kampfes im Verlaufe des bei Daniel 8, 23-25 beschriebenen Vernichtungsfeldzuges gegen die Starken erfolgreiche Strategie (hier gemeint ist der siegreiche Kampf gegen die federführenden Nationen dieser Erde). Und er, der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 kämpft auf diese psychologisch ausgeklügelte Weise gezielt und erfolgreich gegen christliche Werte an. So wird er doch lt. Offenbarung 13, 5-6 durch das Reden jenes "Maules" das Recht zu Boden werfen, provogatorisch Satan auf den Thron Gottes erheben und diejenigen Menschen, die ihre geistige Heimat im Himmel haben, "verunglimpfen" und "in Verruf bringen", sie denunzieren, verspotten sowie böswillig und ganz gezielt ärgern. Der "Sohn des Verderbens" aus 2. Thessalonicher 2, 3 wird  also durch das Reden seines "Maules" dafür sorgen, daß die Menschen der Erde sich nicht mehr in der Liebe üben, sondern Gefallen am Spotten und damit an der Ungerechtigkeit finden und falls sie von diesem falschen Weg nicht umkehren, verloren gehen müssen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12).
Und infolge dieser Dinge, die mit dem "lästerlichen Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 einhergehen werden, soll wie aus 1. Thessalonicher 5, 1-3; Matthäus 24, 39 und Lukas 17, 34-36 zu entnehmen ist, in einer noch relativ friedlichen Zeit und wie in 2. Thessalonicher 2, 3 angekündigt wird, zuvor der Abfall kommen und lt. Matthäus 24, 12 "die Liebe in vielen erkalten":
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."
(Matthäus 24, 12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Im Zusammenhang mit dem in Daniel 8, 24 beschriebenen und im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte" abgehandelten "Vernichten der Starken" existiert aber zusätzlich ein zweites, besonderes Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes":
Er, der alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt und zwar allein mit dem Ziel, im Vorfeld seines Machtantrittes die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen zu brechen, d.h. um ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam zu beenden, verwendet dabei bzw. zur Verfolgung dieser seiner Absicht, sich damit freie Bahn zu verschaffen, lt. Daniel 7, 8 das durch ihn ins Leben gerufene und von ihm kreierte gotteslästerliche "Maul". Und dieses "Maul" ist zudem ein Massenmedium, welches nach Offenbarung 13, 5-6 in einer auffallenden Art und Weise von "großen Dingen" spricht.
Wir hörten es bereits: Dieses "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, spottet aber auch in einer sicher für die Betroffenen sehr gemeinen Art und Weise auf solche Menschen, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen.
Diese letztere Unverschämtheit geschieht nur deshalb, um die diesem Spotten gezwungenermaßen zuhören müssenden Menschen in erster Linie durch das dabei möglich werdende Ausnutzen ihrer Schadenfreude freiwillig zum Hinhören zu bewegen, aber zusätzlich und im Endeffekt gegen ihre Regierung aufzubringen und um bei ihnen eine staatsfeindliche Haltung zu erzeugen. Dies geschieht mit dem alleinigen Ziel, damit durch die von dieser zuletzt auch noch offensichtlich gemachten Ungerechtigkeit ausgehende psychologische Wirkung das "Vernichten der Starken" zu unterstützen und vor allen Dingen aber die Notwendigkeit des Ablösens der alten Regierung mit ihrem moralischen Verfall begründen zu können, der aber in Wahrheit in dieser speziellen Form nicht wirklich existiert. Denn das zuletzt widerlich anmutende Spotten des "Maules" bzw. seine Existenz wird vom Antichrist einer der zu dieser Zeit bestehenden Staatsregierungen zugeschrieben werden. Bzw. er wird dies sicherlich den Menschen so oder ähnlich propagandieren oder glaubhaft zu machen und dabei die Notwendigkeit für den angeblichen Urheber entsprechend zu begründen versuchen.
Und damit muß das die "Starken" dieser Erde zerstörerische und betrügerische Wirken des ersten Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" in auffälliger und lügenbehafteter Weise an einem (über den Umweg des Spottens auf solche, die Gott lieben oder wie es die Bibel formuliert, "die im Himmel wohnen") die bestehende Regierung anschwärzenden und damit staatsfeindlichen Reden dieses seines "Maules" sichtbar werden.

Auch wenn, was das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) betrifft, in der Bibel keine direkten Zeitangaben zur Dauer des Bestehens dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht werden, sollten wir aber trotzdem in der Lage sein, sowohl die Dauer seiner Existens als auch den Beginn und das Ende seines Bestehens genau zu bestimmen.
Wir sollten es also dennoch tun können, wenn wir bedenken, daß dieses "Maul", da es in direktem Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" steht, diese erst ermöglicht.
Weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde und da es demnach also nur innerhalb der Trübsalszeit angesiedelt sein kann (es wird also nicht vor dem Anbruch der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27 vernehmbar sein), kann man für die Dauer der Existens des "Maules" aus alttestamentarischer Sicht maximal die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der Zeit der Trübsal zum Ansatz bringen.
Und weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde, muß im Reden diese "Maules" die Absicht, wie in Daniel 8, 23-25 beschrieben die "Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar sein. Und das die Vernichtung der "Starken" der Erde begleitende Wirken des Antichristen mit seinem "Maul" ist ein untrügliches Erkennungszeichen dafür, daß seine Machtentfaltung bereits begonnen hat, damit aber gleichzeitig auch dafür, daß die Zeit der Trübsal bereits angebrochen ist.
So muß also im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar werden. Denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.

Das "Maul", das die Erdbewohner zur Anbetung seines Bildes verführt, ist gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias:

Das sich an die Zeit des "Maules" anschließende Ausüben der "Gewalt (über den Todt)" aber beginnt, wie wir gleich noch sehen werden, genau zu dem Zeitpunkt, wenn das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, sichtbar werden wird. Denn lt. Daniel 9, 27 wird der Antichrist genau in der Mitte der Woche Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und dies stellt einen untrüglichen Hinweis auf eine dann vollzogene Schändung des Heiligtums Israels bzw. des damit gemeinten und zu dieser Zeit wieder existenten jüdischen Tempels dar.
Und das kann kein Zufall sein.
Wie der Verfasser dieser Homepage kombiniert, stehen das "Greuelbild der Verwüstung" und das Ausüben der dem Antichrist verliehenen "Gewalt (über den Todt)" miteinander in direktem Zusammenhang.
Man kann demnach zwingend vermuten, daß es so aussehen soll, als würde das angeblich Geist besitzende, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und so wie lebendig erscheinende "Götzenbild des Verwüsters" unbegrenzte Macht besitzen. Und die Erdbewohner schreiben genau diesem größten aller zu dieser Zeit sichtbarer Zeichen zu, daß es  in der Lage sein soll, die "Gewalt (über den Todt) auszuüben.
So ist es also die Zeit ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27, welche mit dem Ende der ersten 42 Monate der Zeit der Trübsal erreicht ist, in der der Antichrist mittels seines im Heiligtum Israels aufgerichteten “Götzenbildes des Verwüsters” sich nun in den jüdischen Tepel setzt und ab jetzt vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4).
Und dieses “Götzenbild des Verwüsters” muß es darum sein, welches die eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, mit dem er sich als der Messias Gottes ausgebend während der letzten Zeit der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" den Tempel Gottes in Jerusalem schänden und im damit gemeinten zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird.
Und das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu den Erdbewohnern spricht, verführt diese nicht nur zur Anbetung des Tieres und seines Bildes, sondern stellt gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias dar.
Und dies bedeutet wiederum, daß die offensichtliche und alle Erdbewohner extra deutlich erkennbar gemachte Gotteslästerlichkeit des "Maules nun zu seinem Ende gekommen sein muß.

Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß das Reden des "Maules" also nicht nur auf die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beschränkt ist:

Und vorwiegend in der Zeit der Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden Zeit der Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen (vgl. im Kapitel "Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit").
Also genau mit dem Beginn des Sichtbarwerdens dieses wie lebendig erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens", der im AT auch der "Verwüster" genannt wird, ungeheuerlicherweise für den ewiges Leben schenkenden Christus des lebendigen Gottes Israels aus.
Und auch erst ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 wird das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des falschen Propheten, die ganze Macht des ersten Tieres ausüben. So muß also dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 2 erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung 13, 2+4 beschriebene "Gewalt" gegeben sein (hier die Formulierung der Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Es gibt also nur einen Schluß: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wird genau hierdurch befähigt, verführerisch in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2+4). Und es wird dazu sein ihm gegebenes "Maul" benutzen.
Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß das Reden des "Maules" in seiner spöttischen Art nicht nur auf die erste Hälfte der 70. danielischen Woche beschränkt ist, sondern mit dem öffentlichen Propagandieren der in  Hebräer 2, 14-15 beschriebenen "Gewalt (über den Tod)" durch den in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 durch den Seher Johannes angekündigten personenhaften falschen, d.h. in Wahrheit unechten Propheten, der 
auch, da er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten und sich für den Messias der Juden und Weltheiland der Heiden ausgeben wird, der »An-Stelle-von-Christus« genant wird, eine neue Qualität erhält.

Und zu Guterletzt wird das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18 erst ab diesem Zeitpunkt, also erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche, dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Und die in Offenbarung 13, 5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach alttestamentarischer Sichtweise letzten 3,5 jüdische (Sabbat-)Jahre der Zeit der Trübsal bzw. anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5 Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").

Da die erste Hälfte der 70. danielischen Woche von Gott zudem verlängert werden wird, werden also auch diese tatsächlichen 24,5 Jahre der erste Hälfte der 70. danielischen Woche darüber hinaus noch länger dauern. Denn der Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der "Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott bekannte Zeit lang aufgehalten werden. Und es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?" und "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Der Schreiber dieser Internetseite hat versucht, an der entsprechenden Stelle dieser tabellarischen, chronologisch geordneten Übersicht zur Zeit der Trübsal einen roten Pfeil [] zu setzen, der signalisieren soll, wo nach seinem Verständnis ungefähr die heutige Zeit bzw. die Gegenwart einzuordnen ist (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" und gehe nach hier, um zum roten Pfeil zu gelangen).

Laßt uns alle durch den Antichrist zur "Zeit des Ende" bereits durch sein "Maul" uns beigebrachten manipulierten Sichtweisen ablegen und seine Lügen aufdecken. Denn all diese durch den Antichrist zur "Zeit des Ende" durch sein "Maul" manipulierte Sichtweisen haben eines gemeinsam. Sie machen uns für andere Menschen voreingenommen und bewirken, daß wir uns versündigen. Denn sie ermangeln, da wir dafür blind gemacht werden, in der Liebe zu den Menschen und damit auch zu Gott.
Kann es Gottes Wunsch sein, daß wir uns von einem Verführer für die Liebe blind machen lassen und einander verachten sollen? Oder ist es nicht Gottes Wunsch, desjenigen Gottes, der das Verlorene sucht und uns Sündern deswegen sogar nachgeht, daß wir einander Gutes tun? Wir sollen erkennen, daß ein jeder von uns Sünder ist und der Vergebung Gottes bedarf:
"Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Römer 12, 21)
"Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römer 15, 7)
"Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Johannes 4, 19)
Denn Jesus Christus spricht:
"Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt." (Johannes 13, 34)
Und Jesus wurde gefragt. Was ist das höchste und größte Gebot?
"Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 37-40)

Denn genau darum, um die Menschen für die Bruderliebe blind zu machen und zum Zweck seine Machtentfaltung zu manipulieren, braucht der Antichrist das von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und er läßt es in zweierlei Gestalt auftreten. Und darum erscheint es bereits im Vorfeld seiner Machtentfaltung als das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird). Und dieses "Maul" ist es, was allein bewirkt, daß wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben ein großes Unheil heraufbeschworen wird und daß die Liebe in vielen erkaltet.
Und wir wissen darüberhinaus, daß dieses 2. Tier mit dem Erscheinen jenes in der Bibel bildhaft umschriebenen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", also mit dem Beginn der Machtentfaltung des Antichristen, die symbolisch gemeinte Gestalt des falschen Propheten annimmt.
Und das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist kein anderer als der Sohn des Verderbens  (eigentlich müßte es konsequenterweiser heißen: Sohn des Verderbers), also kein anderer als dieser o.gen. nichtsnutzige Hirte selbst. Denn der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist dieser nichtsnutzige Hirte, dem der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer, 2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung 13, 2 sogar die "Gewalt über den Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbens ist es, dem der Teufel, "seine Gewalt (gemeint ist seine Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2. Thessalonicher 2, 9 "in der Macht des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar mit) lügenhaften Zeichen und Wundern" auftreten kann.
Und hier nochmal zum Vergleich der Hirtenruf des guten Hirten aus Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht ...: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie der Hirtenruf bzw. das Locken des nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11, 15-17 lauten könnte, das hat der Schreiber dieses Textes im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" ab hier versucht, in Worte zu fassen.

Die durch den falschen Propheten erst angekündigten und später dann tatsächlich gewirkten, aber in Lügen gekleideten Zeichen und Wunder sind demnach keine Wunder, die die Größe des lebendigen Gottes Israels hervorheben sollen. Sie sind lediglich Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt, dazu besimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven.
Sogesehen bestehen also zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen, die er durch das (aus bzw.) von der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirkt, gewaltige Unterschiede.
Und wissen wir doch aus 2. Thessalonicher 2, 9-12, daß das erste Tier aus dem Meer, der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt (vgl. dazu auch in den Kapiteln mit der Überschrift "Die Bedrängnis wird von besonderen Begleitumständen, den großen Wundern des Antichristen geprägt"). Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen und versklavt werden (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten"). Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten.

"Und es wurde (nur) ihm (allein) ein (bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen ... Und es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes nur ihm gegebene) Maul ("sein Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..." (Offenbarung 13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 also wirklich nur ein einziger, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, und das ist ja der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem dieses durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige Massemnedium  und Sprachrohr gehört und der auch allein dafür verantwortlich zu machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar zu machen versteht, für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen, zeigt sich u.a. auch daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bereits für das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben zusätzlich auch über große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, die Schuld gibt, obwohl es doch allein sein eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen wird und die Liebe in vielen erkaltet.

Man müßte dieses "Maul", das allein dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und ausschließlich ihm gehört und welches der Schreiber des Textes bereits im sich unmittelbar daran anschließenden und erläuternden Klammertext zu Daniel 7, 8 kurz und prägnant umrissen hat, eigentlich unmißverständlich und eindeutig erkennen können. Denn es wirft die Wahrheit zu Boden und verfälscht die Glaubenslehre sowohl der Christen als auch die des Islam gleichermaßen und spricht zudem nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage in mindestens zwei religiösen Sprachen , also höchstwahrscheinlich mit zwei völlig eigenständige "Mäulern" (das eine nur für die Christen und das andere nur für die Muslime). Darum wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der der Verantwortliche für dieses "Maul" bzw. dessen Besitzer und Betreiber ist, in der Bibel eindeutig definiert.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1. Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"):
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird. Damit ist der endzeiliche Sohn des Verderbens derjenige, der sich in Wirklichkeit gegen Gott und alles was Gottesdienst heißt, stellt, der sich sogar über den lebendigen Gott des Himmels erhebt, der danach trachtet, mit einem großen und wie lebendig wirkenden Symbol der göttlichen Macht (gemeint ist das zweite "Greuelbild der Verwüstung") die Führung nicht nur über die christlich gesinnten Menschen der Erde zu übernehmen, d.h. den guten Hirten beiseite schiebend anstelle des wahren Christus zu treten und sich mit dem Deckmantel der Göttlichkeit als Lebensspender und Heiler ausweisend ihr neuer Hirte und Wundertäter zu werden, der die Gewalt über den Tod selbst in seinen Händen hält (vgl. auch im Kapitel "Die fragwürdige Gewalt über den Tod"). Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden bzw. um sich die Muslime nicht zum Feind zu machen, bei allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zu den Menschen sprechen wird, nur für die Muslime hörbar Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn Gottes leugnen (vgl. 1. Johannes 2, 21-23).

Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen können. Und die Menschen werden also nicht nur hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser dieser Homepage, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint. Denn dann, wenn das zweite Tier aus der Erde mit dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender falscher Prophetie dazu verführt, dieses anscheinend Geist besitzende "Bild der Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten Israels muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß das von Jesus in Matthäus 24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das nach Matthäus 24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" von allen Juden trotz aller unterschiedlichen Aufenthaltsorte der Juden, die zu diesem Zeitpunkt über ganz Israel verstreut sein werden, zeitgleich gesehen werden wird, und das obwohl dann offensichtlich erkennbar nicht jedem Israeliten an jedem der momentanen Aufenthaltsorte dieser Menschen ein technisches Hilfsmittel zum Empfang der Bilder von "Bild des Tieres" zur Verfügung stehen kann (vgl. auch das im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte). 

Es gibt im Zusammenhang mit jenem "Maul" noch einen weiteren Aspekt, der wicht ist, erwähnt zu werden:
Das Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist nämlich nicht nur verbaler Natur, d.h. hörbar, sondern es bedeutet auch ein den Menschen "Gewaltantun". Denn in den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Für die meisten Menschen wird aber mehr der verbal bzw. hörbar lästerliche Charakter des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 auffallend sein, weniger der lästerliche Teilbereich des direkten "Gewaltantuns" an Menschen, was zudem vom Antichristen nach Außen hin tunlichst vertuscht werden wird (vgl. auch im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" und Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und im Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam").
Und dieses "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, das eine zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von der Erde aufgestiegen ist und das später wegen seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach Offenbarung 19, 20 der falsche Prophet genannt wird), übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer aus. So bewirkt es dann später in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche u.a. auch noch die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht (gemeint ist das sogenannte und wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt).

Der lebendige Gott des Himmels läßt dieses "Maul" zu, weil ihn die Menschen dieser Zeit größtenteils ablehnen. Denn sie stellen ihre begrenzte, menschliche Erkenntnis über die Erkenntnis Gottes und erklären damit den Vater der Schöpfung, den lebendigen Gott des Himmels, für nichtexistent.
Den Zusammenhang zwischen Sünde und Abkehr vom lebendigen Gott Israels zeigt der Apostel Paulus folgendermaßen, und um nichts anderes als um Götzendienst handelt es sich dabei, wenn die Menschen der Erde dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 hörig geworden sind und so dessen Verursacher, dem Antichristen zur "Zeit des Endes" wenn auch unwissentlich aber dennoch gehorchen. Der den lebendigen Gott ausgrenzende Götzendienst wiederum ist zwanghaft an einen lasterhaften Lebenswandel gebunden.
Außerdem verletzt dieser das erste der zehn Gebote Gottes, dasjenige das uns der wahrhaftige Jesus Christus in erster Linie vorlebte, als er als Mensch auf dieser Erde lebte.
"Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."
(Du sollst nur an einen einzigen Gott glauben und ihn allein anbeten und dir von ihm kein Bildnis machen.)
Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wie auch die später in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche kommende Kennzeichnung mit zwei unterschiedlichen Hautmalen, zum Einen durch das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres und zum Anderen mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sollen seine Ursache im lebendigen Gott selbst haben, und viele Menschen glauben diese unverfrorene Lüge. Das zu glauben aber, dies ist eindeutig Götzendienst und vor dem lebendigen Gott ein Greuel.
Und so bewahrheitet sich wieder einmal, was der Apostel Paulus einst so formulierte:
"Weil sie es verschmähten, Gott in rechter Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie in eine verworfene Sinnesweise versinken lassen (und man könnte in diesem speziellen Fall dazufügen: ... Deshalb hat Gott es zugelassen, daß sie dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 derart hörig werden, so daß sie, obwohl sehend, auf beiden Augen blind geworden die Wahrheit nicht mehr von der Lüge unterscheiden, sich den von Gott verworfenen Dingen wie Unbarmherzigkeit, Bosheit, Niedertracht, Verleumdung, Gottesverachtung, Hochmütigkeit, im Bösen erfinderisch und den Eltern ungehorsam sein usw. nicht mehr verschließen können und an den Lästerungen des "Maules" und Lastern, die alles das beschönigen, sogar Gefallen finden)." (aus Römer 1, 28; Angabe zur Bibelübersetzung leider nicht möglich)
Und genau darum warnt Paulus im Zusammenhang mit dem Götzendienst auch die Korinther:
"Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?" (2. Korinther 6, 14)
Und er belehrt auch in diesem Punkt die Kolosser:
"So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. ... Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; ... So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit." (Kolosser 3, 5-8+12-14)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zur Präparierung für sein gezwungenermaßen "als Sprachrohr dienen müssen" im Rahmen des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von seiner Kindheit an im Zuge der gewaltsamen Manipulatian seines Lebensweges gegen seinen eigenen Willen in besonderer Weise einiges an Gewalt angetan bekommen haben muß (vgl. im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes"), wird für das Vertuschen dieses ihm "Gewaltantuns" durch seinen Bedränger, den Menschen der Bosheit, ein prädestiniertes Beispiel sein.
Denn nicht umsonst wird er in der Bibel vom Prophet Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja 51, 14 als der "in Fesseln Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte" bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist demnach ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde.
Daß dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 Gewalt angetan wurde, kann man noch besser verstehen, wenn man bedenkt, daß das in Offenbarung 20, 2 übersetzte Verb "fesseln" hier in seiner Grundbedeutung "sich bemächtigen" heißt. Der "in Fesseln Gekrümmte" ist demnach derjenige Gekrümmte, dessen sich sein Bedränger bemächtigt hat, d.h. den er gewaltsam unter seine Macht gezwungen hat.
Ab demjenigen Zeitpunkt, an dem sich der Bedränger des zum "in Fesseln gekrümmt" gewordenen Menschen bemächtigt hatte, war dieser seiner Freiheit, selbst über sein Leben zu bestimmten, endgültig beraubt.
Zum Glück muß sein Bedränger den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, wie wir später noch hören werden, schließlich dennoch wieder freigeben.

In den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Darum ist es durchaus möglich, ja sogar sehr wahrscheinlich, daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht nur einiges an Gewalt abbekommen hat, sondern sogar dem Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 unmittelbar ausgesetzt ist. Denn Lästern und jemanden Gewalt antun sind in der Bibel angewendet untrennbar miteinander verbunden, und das eine bedingt das andere.
D.h.  der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 dürfte nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen, weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und derjenige, der es besitzt, mit Menschen seinen Spott treibt.

Er, der "in Fesseln Gekrümmte", ist lange Zeit der gewaltsam Gebeugte und ein gebrochener Mensch, den aber der lebendige Gott dennoch liebt, rettet und so auf wunderbare Weise wieder innerlich aufrichtet und stärkt.
Und darum wird er von Luther im gleichen Vers 14 als der gefesselte "Gefangene" beschrieben, der sich also aus eigenen Kräften aus seiner mißlichen Lage sicherlich nicht mehr allein befreien könnte.
Aber auch noch als ein von aus seinen inneren Banden gelöster "Gefangener", der aber dennoch unter dem weiteren Einfluß seines Bedrängers steht und leiden muß, und dies wissen wir vom Propheten Daniel, ist er in der Lage, dasjenige zu tun, zu dem ihn der himmlische Befreier nun bevollmächtigt hat:
Er wird, obwohl ihn nun sein Bedränger wie einen aus einem Gefängnis Geflohenen verfolgt, trotzdem auch in seiner nun mißlichen Situation, die darin besteht, daß ihn sein Bedränger nun zu töten und zu ersetzen versucht, noch zum mutigen Freudenboten Gottes für sein Volk. Er reiht sich damit in die Reihe derjenigen Verkünder bzw. Rufer ein, die der Prophet Jesaja im Kapitel 52, Vers 7 zusammenfaßt:

Jesaja 52, 7-9
7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!
8 Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und rühmen miteinander; denn alle Augen werden es sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt.
9 Seid fröhlich und rühmt miteinander, ihr Trümmer Jerusalem der Widersprüchlichkeit des (aus bzw.) von der s; denn der HERR hat sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In der Heiligen Schrift von Franz Eugen Schlachter, Version 2000, die bekanntlich neben der Elberfelder Bibelübersetzung und der Zürcher Bibel als eine der besten, sich am nahesten am Urtext orientierenten Bibelübersetzungen gilt, wird dieses "Gewaltantun" des "in Fesseln Gekrümmten" in Jesaja 51, 14 mit der charakteristischen Bezeichnung "der Gekrümmte" wiedergegeben, ebenso in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, muß also ein Mensch sein, der sich vielleicht zwar äußerlich sichtbar nicht mehr so richtig aufzurichten vermag, aber innerlich ein von der Kraft Gottes aufgerichteteter Mensch sein muß. Denn der "in Fesseln Gekrümmte wird alsbald (von seinem Bedränger und Verfolger, der ihn auch dann noch mit seinem "Maul" verspotten läßt, und darum muß mit diesem, seinem Bedränger wohl der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint sein) losgelassen werden und wird nicht hinsterben in die Grube, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.", so jedenfalls die persönlich an ihn gerichtete Zusage Gottes.
Von seinen inneren Bindungen und Fesseln befreit soll er auf den Zuspruch seines Gottes hin sogar unter der schützenden Hand Gottes seine häufig auftretenden Todesängste immer mehr verlieren (vgl. Jesaja 51, 16), stattdessen wieder auf seinen ihn tröstenden Gott vertrauen lernen, leben und nicht hinsterben in die Grube und nicht begraben werden (vgl. Jesaja 51, 14). Vielleicht wird er der Aussage der Bibel lt. Jesaja 51, 14 zufolge nie sterben müssen, sondern sogar zu Gott in den Himmel entrückt. Und ist diese Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" lebt, nicht die Zeit der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi?
Er soll aber zumindest nicht durch die Hand seines Bedrängers, also nicht wie von ihm befürchtet eines gewaltsamen Todes sterben, sondern, weil Gott ihn beschützt, innerlich frei werden und am Leben bleiben. Und er soll, und so sieht es der Wille Gottes für ihn vor, seinem ihn rettenden Gott an seinem Wort dienen (vgl. Jesaja 51, 16).
Oder wie es die Bibelübersetzung »Neues Leben« in Vers 14 beschreibt: "Der Gefesselte wird bald freikommen! Er soll weder hungern noch sterben und im Grab enden! "
Auch für Ihn, dem von der Angst Geplagten und von seinem Bedränger Verfolgten muß also das wunderbare Wort, das einmal der bekannte Chinamissionar geprägt hat, seine volle Gültigkeit besitzen:

"Glaube ist ruhen in der Treue Gottes."
(Zitat von Hudson Taylor, * 21. Mai 1832 in England; † 3. Juni 1905 in China)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist wahrscheilich einer derjenigen Verständigen, die lt. Daniel 11, 35-36 fallen müssen, um dann aber vom Gott des Himmels auf wunderbare Art und Weise wieder aufgerichtet und gestärkt zu werden (vgl. im Kapitel "Warum müssen Verständige fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden und was bedeutet es, wenn in der Bibel geschrieben steht:  Dem Antichrist "... wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden"?"). Und diese für ihn bittere Leidenszeit muß geschehen "damit viele bewährt, rein und lauter werden für die Zeit des Endes; denn es geht ja um eine befristete Zeit."

Nachdem der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wie durch ein Wunder mit Gottes Hilfe aus seinen inneren Fesseln doch frei kam und Gottes Treue sprichwörtlich schmecken durfte, wird der ihn bedrängende und nun entsetzte "Sohn des Verdens" jetzt alles daran setzen müssen, um ihn, den Entflohenen, in seinen ursprünglichen Zustand der willenlosen Unterwürfigkeit zurückzuholen.
Dies muß er unweigerlich tun, und mit diesem Bedränger nach Jesaja 51, 13 ist sehr wahrscheinlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint, zwangsläufig tun, will er ihn, den "in Fesseln Gekrümmte", nun wieder bzw. auch weiterhin als sein Sprachrohr gebrauchen und selbst unsichtbar und im Hintergrund bleiben.
Oder er muß bzw. wird ihn, wenn dies nicht mehr machbar ist, relativ unauffällig, also ohne dabei selbst als der Eingreifende sichtbar zu werden und unbemerkt verschwinden lassen. Er muß daraufhin den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, wenn er es irgendwie geschafft hat, ihn zu beseitigen, durch einen für ihn brauchbareren und darauf ebenso vorbereiteten bzw. präparierten Nachfolger ersetzen.
Um all dies zu erreichen, wird der Bedränger ihn, den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, aus seinem natürlichen Umfeld, dort wo ihn jederman ganz genau und persönlich kennt, unbedingt herauslösen müssen.
Das bedeutet, er muß ihn also durch von ihm gefügte bzw. gelenkte Lebensumstände, die sich auch für alle nun mißtrauisch Gewordenen erklären lassen müssen, dazu bewegen, aus seiner vertrauten Heimat heraus in die Fremde zu gehen, dorthin, wo er nur noch wenig Kontakte nach Außen bekommen kann, dorthin, wo ihn niemand mehr kennt und beachtet. So aus dem Rampenlicht genommen, kann er, sein Bedränger nach Jesaja 51, 13, ihn, den "in Fesseln Gekrümmten", nun beispielsweise durch eine von ihm hervorgerufene und dadurch einsetzende Kankheit in aller Ruhe ausschalten.
Aber bei allem was auch jetzt noch mit dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 geschieht, es darf auch jetzt und nun natürlich erst recht auf keinen Fall keinerlei äußerliches Gewaltantun, welches sich auf ein äußeres Eingreifen durch den tatsächlichen Bedränger zurückführen läßt, sichtbar werden. Denn der mit dem Bedränger nach Jesaja 51, 13 sehr wahrscheinlich gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" möchte natürlich unter allen Umständen auch weiterhin unsichtbar im Hintergrund verbleiben. Wird doch nun bereits fieberhaft nach dem wahren Verursacher des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 gefahndet. Und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wird zu diesem Zeitpunkt unter besonders kritischer Beobachtung von denjenigen stehen, die nach dem wahren Betreiber dieses "Maules" suchen.

Das Hauptziel des Bedrängers nach Jesaja 51, 13 muß es jedoch in jedem Falle sein, seinen Mund, den ihm sein Gott geöffnet hat, wieder zu verschließen, sein inneres bzw. geistiges Auge, das ihm sein Gott in besonderer Weise sehend gemacht hat, blind zu machen, die besondere Möglichkeit der Kommunikation, zum Zweck der Informationsweitergabe viele Menschen gleichzeitig zu erreichen, wegzunehmen und damit den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 als "Freudenboten Gottes für sein Volk" unbrauchbar werden zu lassen.
Denn wer keine brennende Botschaft mehr hat oder wer nicht mehr in der Lage ist, eine aktuelle Botschaft zu überbringen und wer in der nun für ihn gefährlich gewordenen Lage nicht mehr vorausschauend für seinen persönlichen Schutz sorgen kann, ist auch nicht mehr in der Lage, als "Freudenbote Gottes für sein Volk" zu dienen und seine Worte zu empfangen. Er kann damit gleichzeitig nicht mehr alle Menschen vor einer großen drohenden Gefahr warnen.
Er, der in Jesaja 51, 13 beschriebene Bedränger, der in Bezug auf die mit Daniel 8, 24 gemeinten "Starken" dieser Erde, Böses im Schilde führt, um sie wie in Daniel 8, 24 vorhergesagt mittels Betrug zu vernichten, kann und darf es natürlich normalerweise auch nicht zulassen, daß es da einen Menschen gibt, der die gefährliche Situation erkennend mutig eben jene "Starken" auf diesen betrügerischen Plan hinzeigend zu warnen versucht.
Darum muß sich jener Mensch auch zwangsläufig so sehr fürchten, weil es ihm durchaus bewußt ist, in welche Gefahr für sein eigenes Leben er sich hiermit begibt. Und das ist es vermutlich auch was die Bibel mit dem nachfolgend zitierten Vers meint:
"... und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten ...." (Jesaja 51, 13 aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985)

Nur derjenige durchschaut die Lügen des Antichrist, der den Gru der Widersprüchlichkeit des (aus bzw.) von der nd und die dahinter stehende Absicht seiner besonderen Anschläge erkennt.

Wir müssen es dabei unbedingt bedenken: Es ist die Zeit, in welcher der mit dem Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zielstrebig darauf zuarbeitet, im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" zu vernichten (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier). Und hat dies nicht alles der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, dem der Gott des Himmels sein Wort in den Mund legt, sicher bereits erkannt?
Und mit den bei Daniel 8, 24 erwähnten "Starken" dieser Erde, sind die zur "Zeit des Endes" existierenden Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde gemeint, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" durch diesen gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden(vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden und mit denen, d.h. den zu dieser Zeit bestehenden "zehn" Hörner des vierten Tieres aus Daniel 7, 7, sich das erste Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1 nun seinen Kopf schmückt.
Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).

Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Diese "drei (dem Untergang geweihten) Hörner" bzw. "drei Könige " müssen der von Daniel hier angewandten Zahlensymbolik der Bibel zur Folge, die auf die besondere Stärke dieser Hörner hinzeigen soll, genau darum die "Starken" sein. Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt.

Aber bei allem was geschieht, muß immer ein sehr wichtiger Grundsatz beachtet werden:
Der Bedränger nach Jesaja 51, 13, der für den "in Fesseln Gekrümmten" in seiner Vorstellungswelt tatsächlich präsent bzw. real existent sein wird, muß in jedem, was er tun wird, und das ist es, was dem "in Fesseln Gekrümmten" begünstigend zuarbeitet, natürlich unter allen Umständen versuchen, selbst unsichtbar zu bleiben. Dieser Umstand ist es also, der dem "in Fesseln Gekrümmten" Handlungsspielraum bzw. Bewegungsfreiheit verschafft und Schutz verleiht.

Und von diesem Bedränger spricht auch Gott selbst und zwar indirekt, aber so, als wenn es diesen Bedränger tatsächlich gibt. Warum sollte es ihn also nicht wirklich geben? Ist die Befürchtung, sterben zu müssen, des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 also nur eine von Angst erfüllte Phantasie? Ist der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 demnach nur ein von der Angst geleiteter und geplagter, furchtsamer Mensch?
Gott spricht doch ebenfalls, zwar nur indirekt aber doch unmißverständlich und sehr deutlich von einem existenten Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten", indem er ihn lt. Vers 13 genau davor tröstet und ihm Mut macht, deshalb keine Angst zu haben.
Und Gott spricht es persönlich aus: Dieser Bedränger nach Jesaja 51, 13 wird ihn, den "in Fesseln Gekrümmten", nicht verderben oder gar töten und ihm lt. Jesaja 51, 14 auch nicht sein Brot wegnehmen können. Gott selbst sorgt sogar ebenfalls dafür, so "... daß er keinen Mangel an Brot habe". So jedenfalls die Zusage Gottes.
Daß Gott dem bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 14 zusichert, "... daß er keinen Mangel an Brot habe", zeugt wohl davon, daß es der Bedränger tatsächlich versuchen wird, dem von ihm bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" sein tägliches Brot wegzunehmen. Es zeugt also davon, daß der gewaltsam in große Bedrängnis Geratene von einer weiteren Angst geplagt wird, die da ist, zusätzlich zu allem auch noch (demonstrativ) mißbraucht zu werden. Er befürchtet also ernsthaft, durch das darauf Hinwirken seines Bedrängers in die Armut zu geraten und damit seine Lebensgrundlage zu verlieren.
Doch sein Gott und Retter tröstet ihn auch in diesem Punkt, also auch in diesem Teil seiner wohl massiven Ängste.

Es wird ihm, dem damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" durch Gottes Eingreifen demnach unmöglich gemacht werden, den "in Fesseln Gekrümmten" zu verderben und zwar, weil Gott lt. Jesaja 51, 16 seine schützende Hand über diesen offensichtlich vom Tode bedrohten Bedrängten hält.
Im Gegenteil, vom dem zuvor Gebeugten und nun von Gott Erretteten wird, dadurch bedingt, weil Gott ihm lt. Jesaja 51, 16 sein Wort in den Mund legt, sogar Rettendes ausgehen können:

"Auch wenn ich mich gänzlich verlassen glaubte, so weiß ich doch heute, daß du, mein Gott, bei mir warst. Du bist nicht müde geworden, dem verstörten Herzen zu sagen: Du sollst leben. Wie wünschte ich, daß den Verzweifelten dies Wort vernehmbar werde, von dem du niemand je ausgeschlossen hast, daß Rettendes ausgehe von denen, die vorher Gebeugte waren."
Worte von Sabine Naegeli

Und weil der Bedrängen nach Jesaja 51, 13 unter allen Umständen versuchen wird, selbst unsichtbar zu bleiben, muß alles, was der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" gegen ihn einleiten wird, demzufolge für die Außenstehenden undurchsichtig, zwielichtig und scheinbar auf natürliche Lebensumstände bzw. Gegebenheiten zurückzuführen sein. Oder aber, es sollte scheinbar und irreführend auf andere Verursacher als er selbst (also auf solche sichtbare, die allen wohl bekannt sind) hinzeigen. Alles, was durch das darauf Hinwirken des unsichtbar bleibenden Bedrängers geschieht, muß damit auf natürliche Weise erklärbar sein, also so, daß nie der Verdacht auf einen mysteriösen unsichtbaren Dritten fällt.
Aber was auch immer geschieht, welche Intrigen der Bedränger auch immer ausklügelt und welcher Schaden dabei entsteht, es sind von ihm selbst getätigte Manipulationen, die nicht wirklich, ausschließlich und hauptsächlich auf andere Verursacher zurückführbar sind und die beim genaueren Hinsehen auch als Manipulationen sichtbar bzw. erkennbar werden. Diese Manipulationen zeugen davon und geben Rückschlüsse darauf, welche Mittel wohl dem Antichrist zur "Zeit des Endes" zur Verfügung stehen müssen.
Es ist immer ein von ihm selbst angerichteter Schaden (auch wenn es anders aussieht) oder es tatsächlich so sein könnte, wie es scheint. Derjenige, der es eingefädelt hat, so daß alles zustande kommt, daß ist allein der Bedränger. Denn auf Zufälle aller Art kann der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 13 wegen seiner Zeitnot auf keinen Fall warten.
Und wenn alles zu leicht durchschaubar wäre, würde dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 von den "Starken" dieser Erde plötzlich Glauben geschenkt und alle Hilfe zuteil werden, die es nur gibt.
Und dann, wenn es beispielsweise keinen Mangel an Informationen gäbe und alles Mißtrauen aus der Welt geschafft werden könnte, dürfte es für seinen Bedränger auch nicht mehr so einfach sein, ihn, den von allen verkannten Mißbrauchten und Verfolgten seiner ursprünglichen und eigentlichen Absicht gemäß auszuschalten und den Verdacht darüber auf andere zu lenken. Und dann würde auch schnell ein Zusammenhang zwischen diesen Geschehnissen und dem wahren Betreiber des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 hergestellt werden können und daß er, der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 13, es in Wahrheit ist, der erst durch seine Machenschaften alles Mißtrauen ausgestreut hat.

Es darf also neben der Anwesenheit eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) keinerlei sachdienliche Hinweise geben, die seine Existens in Gefahr bringen und sein Entdecktwerden einleiten könnten, von denen also abgeleitet werden könnte, daß es einen solchen Bedränger, wie ihn die Bibel in Jesaja 51, 13 beschreibt, tatsächlich gibt.
Denn der von seinem Bedränger nach Jesaja 51, 13 verfolgte "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 erkennt sicherlich seine Not, durchschaut seine Lage und versucht die Möglichkeiten der Manipulation von Außen zu minimieren, aber auch gleichzeitig auf sich und seine besondere Not aufmerksam zu machen, sich mitzuteilen, die vom Antichrist verschleierte Wahrheit bzgl. seiner Person wieder offenzulegen und damit für seine eigene Person Hilfe und Rettung zu mobilisieren.
Bei allem aber, was der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 unternimmt, es ist in Wahrheit sein Gott, der ihm aufhilft. Denn der Herr selbst hat es durch den Mund des Propheten Jesaja geredet:
"... ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk."  (Jesaja 51, 16; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Jesaja 43, 1-7 nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985
1 Aber jetzt, so spricht der HERR, der dich geschaffen[A], Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
2 Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, <ich,> der Heilige Israels, dein Retter[A]. Ich gebe Ägypten als Lösegeld für dich, Kusch und Seba an deiner Stelle.   A) o. Helfer
4 Weil du teuer bist in meinen Augen <und> wertvoll bist und ich dich liebhabe, so gebe ich Menschen hin an deiner Stelle und Völkerschaften anstelle deines Lebens.
5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom <Sonnen>aufgang her werde ich deine Nachkommen bringen, und vom <Sonnen>untergang her werde ich dich sammeln.
6 Ich werde zum Norden sagen: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde,
7 jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. ...

Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage bedeutet das "ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt" in Jesaja 51, 16, daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 durch dieses Wort bzw. das intensive Befassen mit Gottes Wort, also der Bibel und wie wir gleich noch sehen werden, besonders auch was die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" betrifft, zu großer Erkenntnis gelangen wird. Denn nur derjenige kann das Wort Gottes an andere verständlich weitergeben, der dessen Inhalt auch selbst verstanden hat.
Sehr wahrscheinlich, eben weil ihn sein Bedränger, der Antichrist zur "Zeit des Endes", direkt bedroht, wird der "in Fesseln Gekrümmte" als "Verständiger des Wortes Gottes" damit auch zu denjenigen gehören, die in Daniel 12, 4 gemeint sind und die verstehen werden, was in Israel während der 70. danielischen Woche, also in der Zeit der Trübsal zur letzten Zeit geschieht. Denn auf die Erkenntnis für genau diese Zeit bezieht sich das folgende Wort, das dem Propheten Daniel gegeben wurde:
"Und du, Daniel, verbirg diese Worte (gemeint ist dasjenige, was der Propet zum in Daniel 11, 36 genannten König, dem damit gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« spricht), und versiegle dies Buch (damit gemeint ist das prophetische Buch Daniel) bis auf die letzte Zeit ( »die letzte Zeit« ist eine für die Endzeit bzw. eine für die »Zeit des Endes« gebräuchliche Redewendung). Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden."  (Daniel 12, 4; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Da aber lt. Sprüche 1, 7 der Anfang aller Erkenntnis auf der Furcht des Herrn gründet, muß, damit sich Jesaja 51, 16 erfüllen kann, der "in Fesseln Gekrümmte" und in großer Todesangst Stehende eine echte Begegnung mit seinem wahren Gott und Schöpfer erhalten:
"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. ..." (Sprüche 1, 7; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er muß aber damit auch eine tiefe Beziehung zu seinem Erlöser besitzen:
"... zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" (Kolosser 2, 2-3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er, der seinem Gott durch seine Traumatisierung und Verängstigung bis dahin nicht mehr vertrauen konnte, darf sozusagen wie als Entschädigung für das in der Vergangenheit Erduldete ab jetzt intensiv der Liebe Gottes begegnen, eine tiefe Beziehung zum Gott Israels entwickeln und pflegen, die Wahrheit der Bibel schätzen lernen und den Verfasser der Bibel, also seinen Gott und seinen Christus wirklich lieben. So wird der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 auch die "Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" finden können und somit gleichsam ein Mann nach dem Herzen Gottes werden.

Weil damit der "in Fesseln Gekrümmte" jetzt vom Licht der Bibel erleuchtet das wahre Gesicht seines Bedrängers erkennt und mit der Hilfe des Wortes Gottes hinter die Kulissen schauend mit dem Finger auf den wohl damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu zeigen beginnt, droht nun für seinen Vergewaltiger und Peiniger das akute Erkannt- und damit vielleicht sogar auch sein Entdecktwerden. Bereits mit seinem Erkanntwerden aber wird es dem Antichrist sicher sehr schwer werden, seine weiteren mit Lügen behafteten Zukunftspläne zu verwirklichen. Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", hat einmal vor, das zu sein, was er doch in Wahrheit nie werden kann, nämlich der Messias Israels.
Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.
Mit der Nachäffung des himmlischen Retters dieser Welt und seiner Wiederkunft übernimmt das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch die Rolle des heiligen Geistes, denn, um es mit den Worten von  Dr. Bräumer auszudrücken, es (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.

Aber nur der wahre Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen

Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen.

Denn das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten. Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.
Mit dem trügerischen Auftreten des falschen Propheten wird damit den Bewohnern der Erde von nun an glaubhaft gemacht, daß erstens unser Herr Jesus Christus schon wiedergekommen sein soll und zweitens, daß er dann, wenn es in Wahrheit gar noch nicht soweit ist, bereits vom Gott Israels in die Weltherrschaft eingesetzt worden ist.
Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, also wie der wiedergekommenen Christus Gottes aussieht, ist somit unecht. Denn es ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Und sich als ein von ihrem Gott den Juden versprochener Messias ausgebend bzw. sich als der von den Israeliten erhoffte Sohn Davids darstellend, muß der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu allererst dahin gehen, wo dieser Messias bzw. sein Erscheinen erwartet wird, also nach Israel.

Ab diesem Zeitpunkt des drohenden Erkanntwerdens des wahren Bedrängers und wirklichen Betreibers des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wird er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 vermutlich nicht nur durch eine wieder dabei das persönliche Umfeld mit einbezogene, gezielte Gehirnwäsche angegriffen und in ihn normalerweise traumatisierende Zustände gedrängt werden, die einen psychischen Schock bzw. Nervenzusammenbruch auslösen könnten. Sondern er muß nun auch vermehrt damit rechnen, zusätzlich gegen durch den Antichrist auf ihn verhängte, gezielte Veränderungen des eigenen Bewegungsapparates und andere massiv spürbare körperliche Manipulationen und sogar Anschläge auf sein Leben ankämpfen zu müssen.
Denn die Bibel, und das meint sie wohl an dieser Stelle auch bildlich und bezieht sich dabei wohl auf sein äußeres Erscheinungsbild bzw. vielleicht auch auf sein körperliches Aussehen, spricht in Jesaja 51, 14 sowohl in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985 als auch in der Bibel, übersetzt von Franz Eugen Schlachter, Version 2000, eindeutig von einem "gekrümmten" Menschen, wobei man das von Gott "innerliche befreit worden sein" und die Hillfe, die dem "in Fesseln Gekrümmten" zuteil werden wird und von der die Bibel in Jesaja 51, 16 spricht, auf den ersten Blick sicherlich nicht so leicht erkennen können wird.
 

Aber bei allen Nachstellungen und bei allem Zielen, um ihn zu vernichten, der "in Fesseln Gekrümmte" wird es schaffen können, trotz seiner Furcht und Gelähmtheit quasi immer wieder in letzter Minute allen Anschlägen auf sein Leben entgehen zu können

Bei allem gewaltsamen Gebeugtwerden, trotz aller Versuche des Antichristen, den Lebenswillen des "in Fesseln Gekrümmten" zu brechen und allen zusätzlichen Lästerungen und allem Spotten, das er durch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zudem erleidet, der Gott Israels hat ihm, dem "Gekrümmten", versprochen, ihn darüberhinaus sogar noch zu trösten, ihn lt. Jesaja 51, 16 unter dem Schatten seiner Hände zu bergen. Für ihn den "Gekrümmten" gilt also ebenso das wunderbare Wort aus Psalm 91:
"Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
daß du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, ..."
(Psalm 91, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und sein Gott hat ihm lt. Jesaja 51, 16 zugesagt, dem "in Fesseln Gekrümmten" so vom ihm gehalten, getröstet und ermutigt zudem noch sein Wort in den Mund zu legen und dieses nicht mehr von ihm fortzunehmen (und dies wird vermutlich solange bleiben, bis er bei der Entrückung der wahren Gemeinde mit weggenommen werden wird).
Dort unter dem Schatten der Hände Gottes, und Gott spricht hier nicht nur von einer, nein,  von seinen beiden Händen, findet der von einer schlimmen Verfolgungsangst Geplagte schließlich doch zur Ruhe und findet eine bis dahin nie gekannte Geborgenheit! Und der "in Fesseln Gekrümmte" darf wie der Psalmbeter voller Hoffnung auf Hilfe ausrufen:

Psalm 52, 2-3
2 Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.
3 Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Damit wird Gott in ihm wieder die (einstige Lebens-) Freude und das kindliche Vertrauen auf seinen Schöpfer wecken. Und es kann bei ihm wieder innere Ruhe, Gelassenheit und Friede einziehen und zwar ein solcher Frieden, den nur Gott selbst schenkt. So kann der vormals unentwegt von der Angst Geplagte wie der Psalmist in Psalm 73, 28 dankbar bekunden:
"Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte /
und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun."

Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 haben, da sie so eng miteinander verbunden sein werden, beide einen wohl einmaligen und gleichzeitig eindeutig endzeitlichen Charakter.
Das "Maul" überschattet bereits lange vor der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi das Leben vieler Menschen, und fast wird es diesen unbemerkt zur großen, die echte Lebensfreude wegnehmenden Last, auch wenn die dem "Maul" zuhören müssenden Menschen vom Antichrist eben über genau dasselbe "Maul" manipuliert beständig die Schuld dafür in dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 suchen müssen.
Denn eines steht sicher fest: Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 kann sehr gut ohne das "Maul" leben. Aber das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 kann nicht ohne den "in Fesseln Gekrümmten" bzw. seinem Nachfolger auskommen. Und mit dem Nachfolger ist derjenige Ersatzmann gemeint, der den durch Gottes Hilfe von seinen inneren Fesseln freigekommenen und damit für den Antichrist unbrauchbar gewordenen "in Fesseln Gekrümmten" ersetzen soll.
Denn genau dieser Aspekt ist es, was den "in Fesseln Gekrümmten" genau zu demjenigen werden läßt, der das "Offenbarwerden" des Sohnes des Verderbens als den "Menschen der Bosheit" aufzuhalten vermag (vgl. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben


Hesekiel 38, 14-16, revidierte Elberfelder Bibel 1985
14 Darum weissage, Menschensohn, und sage zu Gog: So spricht der Herr, HERR: Wirst du dich an jenem Tag, wenn mein Volk Israel in Sicherheit wohnt, nicht aufmachen[A]   A) so mit LXX; Mas. T: Wirst du es an jenem Tag ... nicht erkennen
15 und von deinem Ort kommen, vom äußersten Norden her, du und viele Völker mit dir - die alle auf Pferden reiten, ein großes Aufgebot und ein zahlreiches Heer -,
16 und wirst gegen mein Volk Israel heraufziehen wie eine Wolke, um das Land zu bedecken? Am Ende der Tage wird es geschehen, daß ich dich über mein Land kommen lasse, damit die Nationen mich erkennen, wenn ich mich an dir, Gog, vor ihren Augen als heilig erweise. 
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 das ist, wie wir gleich erfahren werden, sehr wahrscheinlich das heutige Rußland, also die ehemalige Sowjetunion mit ihren damaligen Verbündeten. Und vom Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 ist übrigens auch beim Propheten Daniel im Zusammenhang mit den Feinden des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"die Rede. Von diesem Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15, das zur "Zeit des Endes" eine bedeutende und multinationale Streitmacht im Norden Israels sein muß, werden wir nun in diesem Kapitel im Zusammenhang mit einer gerade erst vor unser aller Augen erfüllten weiteren Prophetie hören.

Wir erfuhren bereits im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt", daß die Bibel in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel ankündigt. Dieses Ereignis muß wohl deswegen so markant sein, weil der Umfang und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden sehr groß sein müssen. Ein derartiges Ereignis geschieht wohl in der Geschichte in dieser Art sehr selten. Wir sollten uns aber in diesem Zusammenhang unbedingt vergegenwärtigen, daß die erste Hälfte der 70. danielischen Woche bekanntlich jene Zeit darstellt, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird.
Es ist darum anzunehmen, daß das politische Aus für das "Land des Nordens", das von der Bibel bemerkenswerterweise als kampfloses Geschehen angekündigt wurde, eben weil es mit der Rückkehr der Israeliten in ihr gelobtes Land so eng verknüpft wird, in die Zeit der Trübsal fällt.
Der Verfasser dieser Homepage nun sieht in diesem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" aus diesem Grund den siegreich verlaufenden Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung gegen Gottes Weltordnung führt und der mit der unblutig verlaufenden Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher eine lange Zeit nicht ausreisen ließ. Es ist ein siegreich verlaufende Auftakt eines Kampfes des Gottfeindlichen bzw. Gesetzlosen gegen einen Teil der zu jener Zeit bestehenden Weltordnung Gottes, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird und welche bereits zu diesem Zeitpunkt zumindest teilweise Gottes Gesetze mit Füßen getreten hatte.

Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die Bibel wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)

Das Vernichten der »Starken« nach Daniel 8, 24 durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" geschieht also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, aus dem Weg zu räumen. Und, und dies ist sehr wichtig für dessen Verständnis, es wird sogar globalen Charakter besitzen.
Warum globalen Charakter?
Der vernichtende Kampf, den das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist Antichrist zur "Zeit des Endes", mit den wichtigsten Wirtschafts- und Militärmächten der Erde führen wird, findet deswegen global statt bzw. muß darum einen globalen, d.h. erdumspannenden Charakter besitzen, weil das erste Tier aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", in Offenbarung 13, 1 mit »zehn« Kronen auf seinen »zehn« Hörnern bildhaft beschrieben wird.
Die »zehn« Kronen stehen doch, da sie alle zehn dem einen Tier gehören, d.h. da es sich um ein einziges Tier handelt, welches alle »zehn« Kronen besitzt und da ohne Ausnahme auf jedem einzelnen seiner zu dem Tier gehörenden »zehn« Hörner jeweils eine Krone zu sehen ist, hier für die sich nur in einer einzigen Person konzentrierende Weltmacht eines sehr mächtigen Königs.
Und dies muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett« und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend« oder »global« bzw. als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« des ersten Tieres dann tatsächlich ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden (vgl. im Kapitel "Das von der Erde aufsteigende zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, ein Abfallprodukt menschlicher Intelligenz und technischer Höchstleistung, macht die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" überhaupt erst möglich und wird den kommenden letzten Herrscher dieser Erde sogar bis an die Weltmacht bringen")
Einen zusätzlichen Hinweis bringt auch derjenige Umstand, daß es doch die vier apokalyptischen Reiter sind, die den Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde hereinbrechenden Verderbens machen, die mit dem Antichrist an der Spitze ihren siegreichen Kampf um nicht weniger als um eine Weltmacht ausfechten (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte").

Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger, nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" genau jetzt als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Denn eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde heraufgestiegene Tier; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt und wie ein Drache redet, welches alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (vgl. Offenbarung 13, 11-12).

Mit den »Starken« sind übrigens solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens". 
Die Prophetien aus Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12 im Zusammenhang mit dem dort erwähnten "Land des Nordens" haben sich geschichtlich in der Heimkehr der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft durch den König Nebukadnezar bereits erfüllt. Aber es gibt darüber hinaus eine weitere und wohl sehr wichtige prophetische Bedeutung, wenn man bedekt daß in Jeremia 31, 8 vom "Sammeln von den Enden der Erde" und in Sacharja 2, 10-12 von "die vier Winde unter dem Himmel zerstreut" die Rede ist und in Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8 dabei von "vielen Ländern" gesprochen wird, eine weitere und wichtige prophetische Bedeutung, die bis in unsere Gegenwart hineinreicht und uns sogar heute betrifft, besonders wenn man bedenkt, was in Jeremia 23, 7-8 geschrieben steht und zu welcher Zeit diese Prophetie in Erfüllung gehen wird (vgl. in Jeremia 23, 3-4):
"3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, daß sie sollen wachsen und viel werden.
4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR."
(Jeremia 23, 3-4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und da das einstig sehr starke Babylonien und damalige "Land des Nordens" zur Zeit Jeremias, gemeint ist das Gebiet im heutigen Irak, politisch gesehen aktuell keine Rolle mehr spielt, muß doch mit diesem "Land des Nordens" im Sinne dieser weiteren prophetischen Erfüllung von Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 eine andere bedeutende Weltmacht gemeint sein, die, da in diesem Zusammenhang ebenfalls vom "Land des Nordens" die Rede ist, in der Endzeit existieren und dabei nördlich von Israel zu suchen sein sollte.
Und man muß in diesem Zusammenhang mit dem "Land des Nordens" der Endzeit unbedingt an die endzeitliche Prophetie aus Hesekiel 38, 1-6 denken:
"1 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so:
2 Menschensohn, richte dein Gesicht gegen Gog <zum> Land Magog, <gegen> den Fürsten von Rosch, Meschech und Tubal[A], und weissage über ihn   A) o. Hauptfürst(en) von Meschech und Tubal
3 und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich,
Gog, Fürst von Rosch, Meschech und Tubal[A].   A) o. Hauptfürst(en) von Meschech und Tubal
4 Und ich lenke dich herum und lege Haken in deine Kinnbacken; und ich führe dich heraus und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, sie alle prächtig gekleidet, ein großes Aufgebot mit Langschild und Kleinschild, schwertführend sie alle:
5 <Söldner aus> Paras, Kusch und Put mit ihnen, sie alle <mit> Kleinschild und Helm,
6 Gomer und alle seine Scharen, das Haus Togarma im äußersten Norden und alle seine Scharen, viele Völker mit dir."
(Hesekiel 38, 1-6 aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Bei Gog von Magog der Endzeit und dem Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es sich zur Zeit am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sehr wahrscheinlich um zwei verschiedene und feindlich zueinander stehende Machtblöcke handeln (vgl. bei Hesekiel 38, 1-23 und Hesekiel 39,1-29 ):
Der Gog von Magog aus der Prophetie Hesekiels aus Hesekiel 38, 1-3 wird mit fünf Namen zugleich genannt: Rosch, Mesech, Thubal, Gog und Magog. Das legt zur "Zeit des Endes" das Vorhandensein eines Vielvölkerstaates im äußersten Norden Israels nahe (vgl. auch bei Hesekiel 38, 15).
Und bedenken wir aus der Geschichte: Im Mittelalter hieß das südrussische Reich mit der Hauptstadt Kiew "Rosch". Und aus Rosch soll »Reussen« und später »Russen« entstanden sein.
Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus überlieferte uns, daß die Nachkommen von Magog nördlich des Schwarzen Meeres lebten. Und in 1. Mose 10, 2 finden wir die Bestätigung, weil dort die Namen Magog, Thubal, Mesech und Gomer als Söhne Japhets und damit als Enkelsöhne Noahs bezeichnet werden, aus den Volker wie die slawischen Völker hervorgegangen sind, deren Nachkommen heute in den osteuropäischen Staaten zu finden sind.
Wegen der unverkennbaren territorialen Trennung können die "im äußersten Norden" befindlichen Völker des Gog von Magog und die Völker des Antichristen, die im Gebiet des ehemaligen antiken Römischen Reiches zu suchen sein werden, nicht identisch sein, sondern bilden vielmehr in der Endzeit zwei ganz verschiedene und gegeneinander gerichtete Machtblöcke (inhaltlich entnommen aus der Internetseite von Kay Lenze aus Welver: www.entrueckung.de).

Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der "Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Eben darum, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Also sogar das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), muß die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz plötzlich wie kampflos doch freigegeben, damit sie in das Land ihrer Väter, in das in Palästina politisch wiederentstandene Israel zurückkehren können.
Dies vermutete der Verfasser dieser Homepage bereits im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens zweimal zeigen wird (vgl. das ab hier Geschriebene).
Der Schreiber dieses Textes sieht im unerwarteten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne sichtbare Kampfhandlung, also friedlich ausgeht, den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2.
Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche Sterben von Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes der Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende bezeichnet die Bibel lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "Zeit des Endes" plant ein globales Verderben, um die zu dieser Zeit auf der Erde bestehenden Machtstrukturen zu vernichten und beabsichtigt danach, an die Stelle des Gottes Israels zu treten (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde"). Er verschafft sich mit diesem in der Bibel bei Daniel 8, 24 beschriebenen sogenannten Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise freie Bahn, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen. Und dieses bedeutet auf der Erde das nahe herbei gekommene "Ende der Nationen". Denn der Antichrist zur Zeit des Endes unterwirft die Nationen nun unter seine Macht (vgl. Daniel 7, 7-8).
So beruht das kommende Verderben  lt.1. Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen:
- erstens die Opposition bzw. Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den Menschen.


Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des Herrn bzw. Wegnahme oder Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde, also eine Wegnahme derer, die Gott lieben, vor dem "Verderben" (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung!

Und in diesem Sinne symbolisiert das in der Bibel im Zusammenhang mit dem "Land des Nordens" gebrauchte Bild der "Nacht" dann tatsächlich das Vorspiel des Todes.

Jeremia 16, 14-15
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und
 aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatt
e.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage, eben weil es in der Prophetie zum "Land des Nordens" schwerpunktmäßig um die Heimkehr des unter die Nationen zerstreuten Volkes Gottes geht, nun bereits in der Zeit der Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte (denn ab deren 2. Hälfte startet bereits die Gewalt- bzw. Fremdherrschaft des Antichrist über das Land Israel), vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des Nordens" herstellen zu können.

Mit dem bereits geschehenen und weithin sichtbaren politischen Zerfall der ehemals kommunistischen Sowjetunion bzw. der von ihr damals beherrschten Ostblockstaaten im Jahre 1989, im biblischen Sinne gemeint ist das "Land des Nordens", d.h. das Land im äußersten Norden aus Hesekiel 38, 15 und das ist eben das heutige Rußland, also die ehemalige Sowjetunion mit ihren damaligen Verbündeten, dasjenige Land, welches auch in anderen Bibelübersetzungen das "Land der Mitternacht" genannt wird, können nun auch aus diesem großen Land bzw. Staatenbund der von Moskau regierten Ostblockländer die dort noch festgehaltenen Juden heimkehren, und dies waren nur aus dem einen riesigen Land der damaligen Sowjetunion bis heute nicht weniger als ca. eine Million Juden! Und das "Land des Nordens" ist es in der Bibel deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im äußersten Norden von Jerusalem befindet.

Mit dieser Auslegung beruft sich der Verfasser dieser Homepage auf die Ausführungen des Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), der in seinem Vortrag "Warum ich als Wissenschaftler an die Bibel glaube" eben diesen Zusammenhang herstellte.
Diese Zahl der freigekommenen Juden entspricht nicht weniger als ein Sechstel der heute in Israel lebenden Menschen. Die Prophetie zum "Land des Nordens" ist darum so bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem "Land des Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen Sowjetunion zu unterstreichen, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder nach Hause.
So mußte auch dieses große und mächtige Land, die ehemalige Sowjetunion bzw. mußten die von Moskau regierten Ostblockländer, das Volk Gottes, das bis zu diesem Zeitpunkt viele Jahrzehnte und ohne Aussicht auf eine Ausreisemöglichkeit darin festgehalten worden war, obwohl es niemand für möglich gehalten hatte, daß so etwas geschehen hätte können, letztendlich doch noch mehr oder weniger feiwillig losgeben.
So etwas konnte eben erst geschehen, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will, und war nur durch das Ende des kommunistischen Regimes und dem relativ friedlich verlaufenden Fall des eisernen Vorhanges machbar. Und weil dieses für die letzte Zeit so charakteristische Ereignis, das nunmehr bereits in der Vergangenheit liegt, als so überaus unwahrscheinlich galt und in seiner Art sehr ungewöhnlich war, finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen aus der biblischen Sicht, Gottes Dinge haben sich auch in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes Phänomen, wie der relativ friedlich verlaufende Zerbruch der genau im Norden von Israel befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser dieser Homepage darin einen direkten Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12. Er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige Ereignis den ersten erfolgreichen und wenn auch nicht direkt erkennbar aber durchaus militärischen Sieg des ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 darstellt.

Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt dazu noch aussteht und welches sich zu dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen sein, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt (mit zeitlich ist gemeint, wann dies sein wird) und genau und unverkennbar festgelegt (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 anzusehen ist, und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu werten ist, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein. Und falls dies tatsächlich auch der Fall war, dann ist es mit Sicherheit gewiß, daß 1989 bereits die Zeit der Trübsal, gemeint ist die 70. Woche Daniels, in der Tat begonnen haben muß und daß wir heute ca. 20 Jahre später bereits auf das Ende deren erster Hälfte zugehen. Dann aber müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

So schreibt der Prophet Jeremia in Jeremia 23, 3-8 weiterhin folgendes über das Sammels der Übriggebliebenen in der letzten Zeit; denn noch nie zuvor wurden die Israeliten in die ganze Welt verstreut und mußten aus einer weltweiten "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren. Und somit ist das Sammeln des heiligen Volkes durch den lebendigen Gott Israels neben den erst in der letzten Zeit aufkommenden Weltkriegen als ein weiteres mächtiges Endzeitzeichen einzustufen:

Jeremia 23, 3-8
3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, daß sie sollen wachsen und viel werden.
4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.
5 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David einen gerechten Sproß erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.
6 Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.
7 Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat!«,
8 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte.« Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Daß die Juden sogar aus dem "Land des Nordens" in das Land ihrer Väter zurückkehren durften, hat also auch der lebendige Gott Israels bewirkt. Und es schien anscheinend, bis es soweit war, völlig unmöglich zu sein und stellt eines der großen Wunder dar, an welche die Israeliten auch zukünftig gedenken werden, wenn sie ihrem Gott dafür die Ehre geben werden, daß er sie wieder mit seiner mächtigen Hand zurück ins gelobte Land geführt hat.
Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach Israel eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder Probleme, außer bei denjenigen, die zu den Ostblockländern, d.h. zu den bis vor der Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten Staaten, gehörten. Und darum liegt es auf der Hand, daß mit dem "Land des Nordens" in Jeremia 16, 14-15 die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß, so wie auch in Jeremia 31, 7-9 geschrieben steht.

Jeremia 31, 7-9
7 Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!
8 Siehe, ich will sie aus dem Lande des Nordens bringen und will sie sammeln von den Enden der Erde, auch Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, daß sie als große Gemeinde wieder hierherkommen sollen.
9 Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, daß sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist
mein erstgeborener Sohn.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dieses Land des Nordens, da es nun zerschlagen wird und die bis dahin gefangen gehaltenen Juden freigeben muß, hatte den Augapfel Gottes, das Volk Israel, angetastet. Nun muß es ebenfalls vergehen:

Sacharja 2, 10-12
10 Auf, auf! Flieht aus dem Lande des Nordens! spricht der HERR; denn ich habe euch in die vier Winde unter dem Himmel zerstreut, spricht der HERR.
11 Auf, Zion, die du wohnst bei der Tochter Babel, entrinne!
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht

2. Samuel 14, 14
... Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, daß das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.
(aus 2. Samuel 14, 14; ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der sogenannte "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 wird in der Bibel im zeitlichen Zusammenhang mit der Machtentfaltung des großen endzeitlichen Bedrängers, d.h. des Antichrist zur "Zeit des Endes", im Zuge seines Vernichtungsfeldzuges gegen die federführenden Nationen der Erde (gemeint sind alle wirtschaftlichen, politischen und militärischen Führungsmächten der Erde) beschrieben.
Wer ist diese im Zusammenhang mit dem Machtkampf des in die Weltmacht emporstrebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" erwähnte und vom ihm wohl sehr bekannt gemachte zentrale Person, welche bei Jesaja 51, 12-16 der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" genannt wird und die zeitlich gesehen an das Ende der "Regierungs-Zeiten der Heiden" einzuordnen ist und zu dieser Zeit vom dann erscheinenden endzeitlichen Widersacher Gottes festgehalten, zum Zweck des Gelingens seines Machtstreben so brutal mißbraucht und von ihm über alle Maßen und mit unwahrscheinlicher Härte bedrängt wird?
Denn diese Überlegung wird dadurch bekräftigt, da der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 zu einer Zeit in Erscheinung treten wird, wenn die Zerstreuten Israels wiedergebracht werden "mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein" (vgl. Jesaja 51, 11) und Zion (gemeint ist das Land Israel) zu dieser Gnadenzeit trotz alledem immer noch sprechen wird: "Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessen" (vgl. Jesaja 49, 14) und weil gerade zu dieser Zeit die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen Anfang nehmen wird.

Und zur Zeit, wenn die Zerstreuten Israels wiedergebracht werden "mit Jauchzen, kündigt die Bibel für die "Zeit des Endes" in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" einen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten weiteren Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Dieser muß wohl deswegen so markant sein, weil der Umfang und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in diesem Land wohl länger festgehaltenen Juden wahrscheinlich sehr groß sind und ein derartiges Ereignis in der Geschichte in dieser Art wohl äußerst selten geschieht (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Auch diese Prophetie bzgl. des Freikommens von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" und den diesbzgl. Zukunftsplänen Gottes mit seinem auserwählten Volk fällt zeitlich gesehen mit dem in Erscheinung Treten des "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 12-16 zusammen, der nach dem Verständnis der Bibel ja auch zur gleichen Zeit, dann wenn die Zerstreuten Israels wiedergebracht werden "mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein" (vgl. Jesaja 51, 11) leben soll.
Zusätzlich, und dies bekräftigt das Ganze noch viel mehr, werden der bei Jesaja 51, 12-16 genannte "in Fesseln Gekrümmte" und sein Bedränger, welcher im Alten Testament bekanntlich für den Antichrist zur "Zeit des Endes" steht, gemeinsam und im gleichen Atemzug genannt und zudem noch in der Bibel in einem einzigen Vers miteinander in direkten und zeitgleichen Bezug gebracht (vgl. Jesaja 51, 13).

Der "in Fesseln Gekrümmte" wird vermutlich nicht nur bei seinem eigenen Volk, den Juden, große Anerkennung erhalten, sondern von den Heiden, d.h. den nichtjüdischen Völkern bzw. den Nationen nicht wenig Beachtung finden und möglicherweise sogar im islamischen Bereich gehört werden. Ja, er wird vielleicht sogar hier in gewisser Weise so etwas wie ein Reformator werden oder innerhalb dieser Religion zumindest eine Reformation auslösen. Denn er wird für alle Menschen erkennbar vom Gott der Bibel geführt und in diesem Zusammenhang von ihm recht geleitet werden und dabei den Gott der Gnade und der Vergebung predigen, einen Gott, der die Menschen liebt.
Und dieses alles kann nur darum geschehen, weil der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 allen Angriffen und vielleicht sogar Tötungsversuchen seines Bedrängers mit Gottes Hilfe und seinem Beistand Stand halten können und dabei bewahrt wird und ihm darum, weil ihm sein Gott, dem er vertraut, sein Wort, das Schwert des Geistes, in den Mund legen wird, trotz der Übermacht seines Bedrängers nicht unterliegt (vgl. dazu das bei Jesaja 51, 14 Gesagte). Und da der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 dem mit seinem Bedränger gemeinten  Antichrist zur "Zeit des Endes" dank dem in Jesaja 51, 13-16 Gesagten nicht unterliegen wird, ist er ihm durch Gottes Beistand sogar überlegen, denn sein ihn vor dem Tode rettender Gott wird ihn stärken und als seinen Boten und Wortverkünder gebrauchen, um sein Volk zur Umkehr zu bewegen (vgl. in Jesaja 51, 16). Gott sei Lob und Dank dafür! Schon der Umstand der Bewahrung des "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 12-16 für sich alleine wird sicher vielen Menschen auch noch nach ihm bis in die Zeit der danach sehr bald kommenden großen Bedrängnis hinein große Hoffnung geben.
Denn so wie der Prophet Daniel seiner Zeit lt. Daniel 9, 1 ff in den Schriften forschte und durch das daraus gewonnene Wissen das Ende des babylonischen Exils der Juden immer näher kommen sah, wird der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 durch sein intensives Bibelstudium in seinem vom Propheten Jesaja gesehenen Bedränger den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 gemeinten an die Weltmacht emporstrebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" erkennen, dessen Kommen am Ende der "Regierungs-Zeiten der Heiden" auch der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung im Kapitel 13 voraussah und welchen er hier als das erste Tier aus dem Meer beschreibt.

Aber der "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 wird nicht nur seinen Bedränger mit dessen Hilfe in seine von Gott ihm verordneten Schranken verweisen, sondern darüberhinaus auch mit aller Deutlichkeit darauf zeigen, daß das Kommen des wahren Christus sehr nahe ist und auf den Befreiungsplan Gottes zur "Zeit des Endes" verweisen und die nun nahe bevorstehende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde erkennen.

So wissen wir aber auch, daß mit dem Aggieren des Antichrist zur "Zeit des Endes" über sein in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenes "Maul" (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche"), das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, ein Kampf um politische und religiöse Vorherrschaft auf der Erde, der, und das ist das markannte daran, auf einer geistlicher Ebene geführt werden wird, beschrieben wird. Und dies muß wohl auch der alleinige Grund sein, weswegen der mit dem Bedränger gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" den "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 12-16 so festhält und vermutlich über genau dieses von der Bibel ihm zugeschriebene Massenmedium ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit setzen wird und ihn brutal im Würgegriff haltend dabei öffentlich mißbraucht. Gilt es für ihn, den Antichrist zur "Zeit des Endes", doch, die mit den drei der zehn Hörner aus Daniel 7, 8 beschriebenen »Starken«, mit denen alle diejenigen federführenden Nationen der Erde gemeint sind, die in dieser Zeit zu den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Führungsmächten der Erde zählen, bereits im Vorfeld seines Endkampfes gehörig in Mißkredit zu bringen und moralisch zu entwerten, also bereits schon lange bevor er diese Nationen der Erde schließlich auch noch militärisch ganz und gar vernichten wird.
Denn das Hörbarwerden jenes "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das von der Bibel sowohl im Alten als auch im Nenen Testament dem Antichrist zur "Zeit des Endes" zugeschriebene und sehr markannte Massenmedium, der dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8, Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 11 dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund", ist nicht nur der Beginn eines von seinem Betreiber medial durchgeführtenn Spektakels der besonderen Art, sondern stellt eine öffentliche Plattform für einen nicht nur intellektuell und psychologisch geführten Kampf um die Vorherrschaft in der Welt dar.

Und wenn der "in Fesseln Gekrümmte" aus Jesaja 51, 12-16 so markannt sein wird, wie es das vermuten läßt und wenn er und sein Bedränger tatsächlich zu gleicher Zeit in Erscheinung treten werden, dann muß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 neben dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 beschriebenen "Maules", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird, auch eines der am deutlichsten vernehmbaren Endzeitzeichen sein und Gottes Eingreifen und seiner Führung werden sehr deutlich an ihm sichtbar werden.
Aber der vom Antichrist zur "Zeit des Endes" um die Vorherrschaft in der Welt geführte Machtkampf ist ein Kampf, der mit großer Tücke und List und mit bislang unbekannt gebliebenen und unlauteren Mitteln bzgl. der Steuerung des Menschen geführt werden wird. Und dieser Kampf wird parallel zu einer mit unglaublichen Mitteln hervorgerufenen Gehirnwäsche und Sinnesgleichschaltung der Menschen und unter einer von dessen Initiator verursachten erheblichen Beeinträchtigung deren Kritikfähigkeit mit psychologisch ausgeklügelten und raffinierten Mitteln zudem auf intellektueller Ebene ausgefochten werden, was zunehmend in den geistigen Bereich übergehen wird, so wie ihn auch der von den Moslems in der Endzeit erwartete "Mahdi" (dieser lt. der islamischen Eschatologie bzw. Endzeitprophetie von dem Muslimen erwartete Glaubenskämpfer ist das islamische Gegenstück zum "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" der Bibel), der den "Daggal" (das ist das islamische Gegenstück zum Antichristen der Bibel, der Verkörperung des Bösen) bekämpft, da er keine andere Möglichkeit besitzt, diesem auszuweichen, sehr wahrscheinlich ebenso aber hier mit einer geistigen Waffenausrüstung des Himmels, also auf einer geistigen Ebene führt, was aber das Einsetzen des gesunden
Menschenverstandes nicht ausschließt (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").

Dieses Kapitel soll genau darum jene Dinge um das Wirken des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, mit welchem sein Gott, indem er ihn zu seinem Rufer macht und mit dem er wieder ganz neu Glaubensgeschichte schreibt, näher beleuchten helfen. Denn wenn der "in Fesseln Gekrümmte" so markannt und populär sein wird, wie es das vermuten läßt und wenn er und sein Bedränger tatsächlich zu gleicher Zeit in Erscheinung treten werden, dann muß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 auch eines der am deutlichsten vernehmbaren Endzeitzeichen sein, denn er wird diesen sogar zumindest eine Zeit lang aufzuhalten vermögen und der dieser Person durch den Gott der Bibel zugesichtertes persönliches und ihn rettendes Eingreifen und seiner fürsorgliche Führung werden sehr deutlich an ihm sichtbar werden (vgl. Jesaja 51, 13; 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" sowie in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Da in Jesaja 51, 16 der gleiche Sinn bzgl. der persönlichen Bewahrung vor dem Tod durch den Gott des Himmels bzw. seines Messias wie bei Jesaja 50, 11 zu finden ist und dieser Rufer Gottes aus Jesaja 50, 4-11 lt. der Beschreibung der Bibel in Jesaja 50, 8: "Er ist nahe, der mich gerecht spricht ...", sehr wahrscheinlich erst zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird (vgl. dazu zum zeitlichen Aspekt Jesaja 50, 8 mit Jesaja 51, 11), besteht durchaus die Möglichkeit, daß mit dem erst in der Endzeit in Erscheinung tretenden "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 11-16 und dem "Knecht Gottes im Leiden" aus Jesaja 50, 4-11 durchaus ein und dieselbe Person gemeint sein kann. Denn beide aus ihrer persönlichen Leidenssituation heraus durch das Eingreifen Gott Befreiten, die der Gott Israel lt. Jesaja 51, 16 und Jesaja 50, 4 einmal gerecht machen und danach zu seinen Rufern erwählen wird, leben in derjenigen Zeit, in welcher die Juden aus ihrer Zerstreuung unter den Nationen der Erde nach Palästina zurückkehren, bzw. die Rückkehr unseres Herrn Jesus sehr nahe herangerückt ist:
"So werden (zu dieser von Jesaja beschriebenen Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude " (aus Jesaja 51, 11; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Hompage)
und
"Er (bzw. dessen Wiederkunft) ist nahe, der mich gerecht spricht; ..." (aus Jesaja 50, 8; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und durch das Wirken des im 51. Kapitel des Jesajabuches beschriebenen "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" aus Jesaja 51, 11-16 bzw. des im unmittelbar vorangegangenen 50. Kapitel vom Propheten Jesaja geschilderten "Knechtes Gottes im Leiden" aus Jesaja 50, 4-11 wird es, und dies läßt der Bibeltext an diesen Stellen vermuten, nicht nur in Zion, dem heiligen Volk Gottes, den Juden, sondern auch in der übrigen nichtjüdischen Welt möglicherweise zu einem neuen Aufbruch zum Gott der Juden und seinem Christus hin kommen. Denn nicht nur das bei Jesaja 51, 16 durch den Gott des Himmels hinsichtlich des Bedrängten Gesprochene (und man bedenke an dieser Stelle die Schwere seiner mißlichen Lage, wenn der Gott des Himmels, um dessen Situation besser zu verdeutlichen bzw. im Licht der Wahrheit und vor aller Welt klar zu stellen, sogar selbst über ihn spricht), sondern auch der persönliche Aufruf des vom Spott seiner Gegner schwer getroffenen Menschen und "Gottesknechtes im Leiden" lt. Jesaja 50, 8+10, und darin besteht zwischen den betreffenden Personen und deren möglicherweise eng verknüpften biblischen Prophezeiungen auch ein inhaltlich übereinstimmender Zusammenhang, eröffnet dahingehend einen in einer für alle Beteiligten heilsamen Art und Weise neuen Weg:

Jesaja 50, 4-11
Der Knecht Gottes im Leiden
4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, daß ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, daß ich höre, wie Jünger hören.
5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück.
6 Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.
7 Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, daß ich nicht zuschanden werde.
8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Laßt uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir!
9 Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle werden wie Kleider zerfallen, die die Motten fressen.
10 Wer ist unter euch, der den HERRN fürchtet, der der Stimme seines Knechts gehorcht, der im Finstern wandelt und dem kein Licht scheint? Der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!
11 Siehe, ihr alle, die ihr ein Feuer anzündet und Brandpfeile zurüstet, geht hin in die Glut eures Feuers und in die Brandpfeile, die ihr angezündet habt! Das widerfährt euch von meiner Hand; in Schmerzen sollt ihr liegen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das durch den Antichrist zur Zeit des Endes verursachte endzeitliche Verderben, welches im Zuge seiner Machtentfaltung kommen soll, wird demnach nicht plötzlich und ohne Vorzeichen kommen, denn unmittelbar bevor dies geschieht, soll lt. einer Prophetie ein markannter Bote des Herrn in Gottes hellem Licht aufleuchten und auf die Barmherzigkeit Gottes und das bald kommende Ende hinzeigen


Jesaja 60, 1 u. 2
1 Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt
der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Schweizer evangelisch-reformierte Theologe, Professor Karl Barth (* 10. Mai 1886 in Basel; † 10. Dezember 1968), der im Bereich der europäischen evangelischen Kirchen als „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ gilt, sagte einen besonderen, die Endzeit bzw. "Zeit des Endes" charakterisierenden Umstand mit den folgenden Worten voraus:
"Europa kehrt unter dem Gelächter der Hölle zum Heidentum zurück."
Professor Karl Barth charakterisierte damit den Beginn eines völlig neuen Zeitabschnittes, dessen Beginn er selbst noch miterlebte und der gegen Ende des letzten Jahrhunderts mit für alle Menschen sehr drastischen Auswirkungen seinen Anfang nahm. Und es ist wirklich ein ganz neuer Zeitabschnitt, in dessen Verlauf ein Bedränger in Erscheinung treten wird, der Gott und den Himmel und die darin Wohnung haben bzw. solche, denen er zur geistigen Heimat geworden ist, lästert, darum, weil er dem Geringen Gewalt tut:
"Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott."
(Sprüche 14, 31; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und dieses "Gelächter der Hölle", speziell über diejenigen Menschen, die damit auf eine für sie zerstörerische und ansteckende Art und Weise geschmäht werden, ja sogar der Gebrauch von gotteslästerlichen Beschimpfungen, das alles charakterisiert sowohl den Beginn als auch den weiteren Verlauf der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche wohl am aller deutlichsten.
So wird die Verachtung Satans über die ganze Schöpfung im Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 sogar überall auf der Erde vernehmbar werden, dessen Grundzüge von Gotteslästerlichkeit stark geprägt sind. Denn es ist von der Gewalt an dem Geringen gezeichnet.
Sobald also jenes mit dem "Gelächter der Hölle" vergleichbare "Maul" vernehmbar sein wird, zeigt dies den Beginn der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche an. Dies ist ein völlig neuer Zeitabschnitt, der lt. Daniel 8, 24 anfänglichen von der "Vernichtung der Starken" gekennzeichnet sein soll, auf die dann das Reden des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 angekündigten gotteslästerlichen "Maules" schwerpunktmäßig ausgerichtet sein wird (vgl. im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche").

Zur Zeit der Wiedererwählung Israels, dann wenn der lebendige Gott wieder Propheten aus seinem auserwählten Volk, den Juden beruft, eine Zeit, die durch das in Erscheinung Treten des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 charakterisiert ist, wird demnach wie in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beschrieben ein spezielles "Maul" hörbar werden (vgl. im Kapitel "Der »in Fesseln Gekrümmte« - warum er sich und was ihn so sehr verängstigt").
Und warum dieses "Maul" einmal geschehen muß, begründete der Apostel Paulus einst so:
"Weil sie es verschmähten, Gott in rechter Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie in eine verworfene Sinnesweise versinken lassen
." (aus Römer 1, 28; Angabe zur Bibelübersetzung leider nicht möglich)

Es muß wohl der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 sein, der dieses "Gelächter der Hölle" und die Verachtung Satans für alle Menschen am direktesten und in einer besonderen Weise zu spüren bekommen und an dem sich der Zorn des Antichristen wohl am sichtbarsten auswirken wird. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist es in Wahrheit selbst, der den "in Fesseln Gekrümmten" kreiert, um mit ihm dieses sein hochgestecktes Ziel der "Vernichtung der Starken" überhaupt erst erreichen zu können.
Doch mit Gottes Hilfe entkommt der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 den zunehmenden Nachstellungen seines Bedrängers. Denn der "in Fesseln Gekrümmte" sucht Halt und Rat beim Herrn mit dessen Hilfe er schließlich aus der ihm gewaltsam verordneten Traumatisierung entkommt. Der Bedränger gerät darüber in großen Zorn und versucht ab jetzt den "in Fesseln Gekrümmten" zu vernichten, mit dem Ziel, ihn angesichts des nun nicht mehr zeitnahen Redens des "Maules" zu ersetzen.
Denn im direkten Zusammenhang mit dem Erscheinen und der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" benennt die Bibel im Alten Testament beim Propheten Jesaja eine zentrale Person, die ihm sehr nahe stehen muß und ihm so auf Gedeih und Verderb direkt ausgeliefert sein wird. Darum ist auch an dieser Stelle von einem "Bedränger" die Rede. Der "Bedränger" ist übrigens eine der alttestamentarischen Bezeichnungen, die für den Antichrist zur "Zeit des Endes" stehen.
Und weil diese gegen deren Willen festgehaltene und in in seiner Gewalt befindliche Person wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben im gleichen Atemzug mit dem endzeitlichen "Bedränger" benannt wird, muß sie sehr wahrscheinlich in jener Zeit auch einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben. Denn es ist diejenige Zeit, in welcher der nach der Weltmacht strebende widergöttliche Herrscher mit propagandistischen Methoden wie bei Daniel 8, 24-25 beschrieben auf betrügerische Art und Weise die "Starken" vernichtet. Und er wird diesbzgl. gegen die zu dieser Zeit bestehenden militärischen, politischen und wirtschaftlichen Führungsmächte dieser Erde, mit dem einen Grund, allein um seine später nachfolgende und einem vernichtenden Gericht Gottes gleichkommende brutale militärische Endlösung vor den sicher darüber sehr entsetzten Menschen dieser Erde moralisch rechtfertigen und begründen zu können, mittels des ihm nach Offenbarung 13, 5-6 gegebenen "Maules" eine äußerst intensive Hetz- und Verleumdungskampangnie starten, in deren Verlauf er den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, um seine Glaubwürdigkeit zu beweisen, brutal mißbraucht.
Der sich in diesem Zusammenhang an die mit dem ihm gegebenen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 geführte äußerst intensive Hetz- und Verleumdungskampangnie anschließende militärische Vernichtungsschlag wird in der Bibel übrigens als ein unerwartetes und plötzlich über die ganze Erde kommendes "Verderben" bezeichnet.
Und die damit in direktem Zusammenhang stehenden Lügen des Antichrist durchschaut nur der, der den Grund und die dahinter stehende Absicht seiner besonderen Anschläge erkennt.
Wir müssen es dabei also unbedingt bedenken: Es ist die Zeit, in welcher der mit dem Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zielstrebig darauf zuarbeitet, im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" zu vernichten (vgl. in der grafischen Darstellung "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier). Und hat dies nicht alles der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, dem der Gott des Himmels sein Wort in den Mund legt, sicher bereits erkannt?
Was könnte man in der Situation des "in Fesseln Gekrümmten" alles erreichen, wenn man einfach den Spieß umdreht und bei diesem bösen Spiel, anstatt wortlos nur den Kopf hinzuhalten und verängstigt dem bösen Treiben nur zuzuschauen, nun der Gefahr mutig ins Auge sieht und einfach selbst Anlauf nimmt, um den Menschen von Gottes Wahrheit zu berichten, sie versucht aufzuklären und damit vor den Lügen des mit dem Bedränger aus Jesaja 51, 13 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu warnen.
Zum Glück soll ja, wie uns die Bibel sagen möchte, genau dasjenige der Fall sein und nach Jesaja 51, 16 tatsächlich eintreten. Denn der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wird lt. Jesaja 51, 14 nach einer Prophetie der Bibel sogar von Gott persönlich aus seiner ausweglosen Lage befreit, von seinen schlimmen Ängsten geheilt, mit geistiger und körperlicher Nahrung versorgt und am Leben erhalten werden, um nach Jesaja 51, 16 von ihm von nun an gut beschützt sozusagen als sein Kronzeuge und Rufer Gottes mit Freuden von der Wiedererwählung Israels zu berichten und die frohmachende Botschaft vom bald wiederkommenden Messiaskönig auch an sein auserwähltes Volk "Zion" weiterzugeben.   

Auch wenn es so aussehen soll und der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles sicher so darstellen wird, so als wenn diese in der Bibel als ein "Verderben" deklarierte Not von Gott herkommt, handelt es sich bei der Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24, die dem mit dem Bedränger aus Jesaja 51, 13 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" mittels Betrug gelingen soll, aber nicht wirklich um die gegen seine Feinde gerichteten echten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern im Gegensatz dazu um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung. All diese mit dem biblischen Sammelbegriff "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 zusammengefaßten aber trotzdem sogenannten endzeitlichen Gerichte Gottes werden vom Verfasser dieser Homepage übrigens auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist, in den weiteren Verlauf der Zeit der Trübsal eingefügt und hier auch in ihrer chronologisch geordneten Abfolge dargestellt und dort außerdem näher erläutert.
Wenn die Menschen also sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", dann wird sie das dür die Endzeit angekündigte "Verderben" unerwartet und ganz plötzlich überfallen (vgl. auch bei Daniel 8, 25), so wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden dann nicht mehr entfliehen können (vgl. im Kapitel "Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle").
Genau darum kann man auch die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als die Zeitphase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« bezeichnen. Und es ist eine Zeit, die mit einem, auch wenn es nicht so aussehen darf, doch durch Menschenhand verursachten "Verderben" fatalerweise zum für den Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich doch noch erfolgreichen Abschluß kommen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick").

Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der endzeitliche "Bedränger" aus Offenbarung 13, 3, ist somit mit Hilfe des von ihm gewaltsam festgehaltenen "in Fesseln bzw. in Ketten Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 zu einem unglaublich konsequent geführten Kampf angetreten, in welchem es ihm mittels Betrug letztendlich sogar vollständig gelingen soll, die vorhandenen Machtstrukturen dieser Erde nicht nur moralisch total zu entwerten und um deren Demokratie massiv in Frage zu stellen und massivst zu unterminieren, sondern er wird, und Gott wird dies zulassen, sogar die bei Daniel 8, 24-25 erwähnten "Starken" dieser Erde zuletzt auch noch auf einer äußerst brutale Art und Weise militärisch ausschalten können (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Es sind sowohl der Druck unter dem dann auferlegten wirtschaftlichen Boykott, die drohende Verfolgung durch das Tier und die Verunglimpfung, Denunzierung und blutige Verfolgung der Zeugen Jesu Christi, als auch die Verführung durch Zeichen und Wunder, die so viele für die Wahrheit blind machen wird und die "Verständigen" wider besseren Wissens dennoch schweigen läßt. So muß es das Ziel des Bedränger der letzten Zeit sein, mit seinem "Maul" bzw. “Mund” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 das Gewissen zu betäuben. Denn auch hierüber macht er die Menschen jener Zeit auf der geistigen Ebene blind. Aber der Gott des Himmel offenbart sich doch auch über das Gewissen.
Indem der endzeitliche Bedränger der Menschen das Gewissen der Menschen betäubt, verhindert er, daß sie auf einer Beziehungsebene zum Gott der Gnade und Barmherzigkeit finden können. Zu bewirken und darauf hinzuzielen, daß die Erdbewohner zu einer liebevollen und vertrauensvollen Beziehung zu ihrem Gott der Gnade unfähig werden und dabei nicht mehr auf ihr Gewissen bauen können, darauf gezielt hinzuarbenen, daß die Liebe in vielen erkalten wird, das macht es aus, was es heißt, den heiligen Geist Gottes zu lästern, denjenigen Geist der Gnade und der Wahrheit, der darauf hinarbeitet, Menschen zu ihrem Gott und Retter zu führen.

Aber trotz alledem wird es sie geben, die mutigen Widerstandskämper der antichristlichen Diktatur, die ohne eine lebendige Beziehung zu ihrem Gott der Gnade und Barmherzigkeit nicht leben können, die zur Liebe ihres Retters gefunden haben, die ohne diese Liebe Gottes nicht mehr leben wollen und die sprechen: "Denn er hat uns zuerst geliebt aus lauter Freundlichkeit und Güte".
Der Prophet Daniel schreibt aber über sie: "Und einige von den Verständigen werden fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden für die Zeit des Endes; denn es geht ja um eine befristete Zeit."
(Zitat aus Daniel 11, 35; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Nachdem Jesus am Galiläische Meer viertausend Mann, ausgenommen Frauen und Kinder, gespeist hatte, stieg er mit seinen Jüngern in ein Boot und kam in das Gebiet von Magadan. Dort traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; versuchten ihn und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Aber Jesus antwortete ihnen nur wie folgt:

Matthäus 16, 1-4
1 Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen.
2 Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot.
3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?

nicht.
4 Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen; doch soll ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona*. Und er ließ sie stehen und ging davon.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Ausgehend von der Erkenntnis aus Matthäus 16, 1-4 kann daran anlehnend gesagt werden, welcher Art das Zeichen ist, daß uns heute gegeben werden wird, um die Zeichen unserer Zeit besser beurteilen zu können:
Es wird demnach noch vor der endzeitlichen Gerichtszeit Gottes ebenfalls Zeichen geben, die nach der Art von Matthäus 16, 1-4 sein werden. Denn so wie es damals die Bußaufforderung des Gerichtsverkünders Jona war, die dem drohenden Strafgericht Gottes unmittelbar vorausging, wird es heute erneut ein ähnliches bzw. derartig gelagertes Zeichen geben, welches zur "Zeit des Endes" den endzeitlichen Gerichten Gottes unmittelbar vorausgehen wird. Und es muß außerdem im Sinne von Daniel 11, 35-36 sein.
Und hatte nicht auch der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9) und daß dann ein in der Bibel vorhergesagtes noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"")?

So wird das Kommen und der Beginn der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" also nicht plötzlich und ohne Vorzeichen kommen. Denn wenn dies geschieht, soll ein markannter Bote Gottes auf Gott hinzeigen.
Er wird mit Gottes Hilfe die Heilige Schrift erkennen und den Rat Gottes deuten, dabei weissagen und den Gottes Willen offenbar machen. Er wird Verborgenes enthüllen und die Heilige Schrift bzgl. der Zukunft und des kommenden Reiches Gottes offenlegen und dabei Menschen zur Buße rufen. Denn der Herrscher des Himmels spricht über ihn, daß er sein Volk in Gottes Reich rufen wird. Und von dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 heißt es doch in Jesaja 51, 16:
"Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt (D.h. Gott wird den »in Fesseln Gekrümmten« als sein Werkzeug und Sprachrohr gebrauchen, um genau durch ihn sein Wort der Wahrheit zu verkünden und seine nicht aufgehörte Liebe zu den Juden zu bekunden. Der »in Fesseln Gekrümmte« wird demnach trotz seiner schwierigen persönlichen Lebensumstände sogar zu einem der Rufer und Boten Gottes werden, die, wie es aus dem Schluß dieses Verses hervorgeht, eine besondere Botschaft Gottes für Israel haben.) und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!"
(Jesaja 51, 16; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte in runden Klammern durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die vom heiligen Geist geführte und vom Wort Gottes erfüllte Stimme des von seinem Gott aus seiner ausweglosen Lage erretteten "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, der vom Himmel her Barmherzigkeit erfahren hat, wird damit zum Gegenentwurf Gottes zu dem im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott stehenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnten götteslästerlichen "Maul" bzw. “Mund” seines Bedrängers (vgl. auch bei Offenbarung 13, 5-6).

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist, weil ihm lt. Jesaja 51, 15-16 der lebendige Gott selbst sein Wort in den Mund legen wird, ein Mittler göttlicher Offenbarung, und er wird darum den heiligen Willen Gottes in der Wahrheit und mit großer Klarheit enthüllen, und er wird alle Menschen in das Schutzverhältnis Gottes rufen, denn sein Rufen ist eine Aufforderung zur Umkehr, seine Wünsche gelten einer nie endenden Barmherzigkeit Gottes und sein Fingerzeig ist ein deutlicher Hinweis auf das bald kommende Ende

Einen Propheten kann man lt. 5. Mose 18, 15-19 u. a. daran erkennen, daß ihm Gott selbst sein heiliges Wort in den Mund legt. Auch von dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 heißt es in Jesaja 51, 15-16:
"Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, daß seine Wellen wüten - sein Name heißt HERR Zebaoth -;
ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk"
(Jesaja 51, 15-16; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist wahrscheilich einer derjenigen Verständigen, Bußprediger und Gerichtsankündiger Gottes, die lt. Daniel 11, 35-36 fallen müssen (denn ein "Verständiger" zur "Zeit des Endes" im Sinne von in Daniel 11, 35-36 ist jemand, der vom heiligen Geist erfüllt ist und den Willen Gottes auch und insbesondere was die Eschatologie aus christlicher Sicht betrifft - die Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen und betrachtet die Zukunft des Reiches Gottes -, gut versteht), um daran anschließend aber vom Gott des Himmels auf wunderbare Art und Weise wieder aufgerichtet und gestärkt und von ihm ganz neu gebraucht zu werden (vgl. im Kapitel "Warum müssen Verständige fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden und was bedeutet es, wenn in der Bibel geschrieben steht:  Dem Antichrist "... wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden"?"). Und diese für ihn bittere Leidenszeit muß geschehen "damit viele bewährt, rein und lauter werden für die Zeit des Endes; denn es geht ja um eine befristete Zeit." (Zitat aus Daniel 11, 35)
Denn wenn wir lt. Epheser 5,17 wissen, daß in der Bibel mit den "Unverständigen" nur solche Menschen gemeint sind, die nicht vom heiligen Geist erfüllt sind und die den Willen Gottes nicht verstanden haben und damit auch nicht tun, dann kann mit dem Begriff der "Verständigen" in Daniel 11, 35-36 zur "Zeit des Endes" nur jemand gemeint sein, der erstens vom heiligen Geist erfüllt ist und zweitens der den Willen Gottes auch und insbesondere was die Lehre von den letzten Dingen und die Zukunft des Reiches Gottes betrifft, gut versteht. Denn die "Verständigen" lt. Daniel 11, 35-36 leben ja allesamt zur "Zeit des Endes".
Und ist diese Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" lebt, nicht genau diese beschriebene Zeit, die "Zeit des Endes" und damit auch gleichzeitig die Zeit kurz vor der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi?

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist also wahrscheilich auch als einer derjenigen Bußprediger und Gerichtsankündiger zu werten, die man im Sinne von Matthäus 16, 4 einordnen kann.
Denn auch den zur "Zeit des Endes" lebenden Menschen wird kein Zeichen vom Himmel gegeben werden, es sei denn ein Zeichen im Sinne des Jona.

Und hat nicht der Gott des Himmels lt. Jesaja 51, 12-16 über den "in Fesseln Gekrümmten" gesprochen, daß er ihm sein Wort in den Mund legen wird? Und muß dieses Wort dann nicht zwangsläufig auf die dann aktuelle Zeit Bezug nehmen?
Denn der Gott des Himmels beabsichtigt gerade zur "Zeit des Endes" über den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 "... die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde (neu) zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!" (aus Jesaja 51, 16 aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985; Hervorhebung und Erläuterung in Klammmern durch den Verfasser der Homepage)

Und wenn dieses Wort, welches dem "in Fesseln Gekrümmten" vom Gott des Himmels in den Mund gelegt werden wird, auf die dann aktuelle Zeit Bezug nimmt, dann muß der "in Fesseln Gekrümmte" tatsächlich ein Rufer Gottes und zwangsläufig gleichzeitig auch ein Gerichtsankündiger sein. Denn ist diese Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt, nicht genau die "Zeit des Endes"?
Und hatte, wie wir vorher schon festgestellt hatten, nicht der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9)? Und muß dann nicht ein in der Bibel vorhergesagtes und noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"")?

Es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt.
Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle aller der zu dieser Zeit bestehenden führenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Anerkennung und Vormachtstellung auf der Erde. Er wird ihre ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde brechen und gewaltsam beenden, indem er einerseits den Erdbewohnern mit sehr wirksamen Mitteln der Gehirnwäsche und auf einem psychologischen Weg seinen Willen einimft und andererseits indem er zuletzt mit hoher Wahrscheinlichkeit und zwar einem Vernichtungsgericht Gottes gleich auch noch äußerst brutal militärisch eingreifen wird.
So kan man den Zeitabschnitt bis zur Mitte der 70. Woche nach Daniel 9, 27 als den Zeitabschnitt des hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 beschreiben. Und das am Ende dieser Zeit hereinbrechende plötzliche globale Verderben wird wider seinem Anschein von Menschenhand verursacht (vgl. Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6 und auch im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde"). Es wird also vom Antichrist zur "Zeit des Endes" aller Welt vorgetäuscht werden, daß das zu dieser Zeit hereinbrechende plötzliche globale Verderben ein Strafgericht Gottes sei.
Und will nicht der Schreiber des Buches der Offenbarung in Offenbarung 6, 1-2 mit dem Bild des ersten apokalyptischen Reiters symbolisch ausdrücken, daß hinter diesem Reiter auf dem weißen Pferd mit Bogen und Siegeskranz lediglich der Mensch der Bosheit und nicht ein Gott als ein durchaus irdischer Welteroberer steht und sich hinter ihm eine äußerst erfolgreich vorgehende militärische Macht verbirgt?

Und er tut dies allein deswegen, um anschließend, nachdem er sich in jederlei Hinsicht, sei es der militärische Widerstand der angegriffenen Staatsmächte oder auch die allgemeine Empörung der Weltbevölkerung auf sein Vorgehen hin, Rückenfreiheit und Handlungsspielraum verschafft hat, sein eigenes Reich ungehindert aufbauen zu können.
Das den ganzen Zeitraum der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche dominierende und allem vorangehende in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" aber nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit sicherlich noch einen verdeckten Charakter. Es wird aber, je weiter die Zeit vorangeschritten sein wird, immer klarer erkennbar werden und immer größere Ausmaße annehmen (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Und genau darum, weil es das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, muß im  psychologisch durchdachten lästerlichen Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches in Wahrheit ausschließlich der Antichrist durchführt, leitet und steuert, deutlich seine Staatsfeindlichkeit erkennbar werden (vgl. im nachfolgenden Abschnitt "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«").
Und das haargenau Satz für Satz abgestimmte Reden jenes "Maules" und der Betreiber jenes genialen Massenmediums, der nichts dem Zufall überläßt, dies ist wohl am ehesten mit demjenigen vergleichbar, was unter den Begriff "operative Psychologie" unter der Zielsetzung der lügenbehafteten psychologischen Manipulation incl. der Stimmulierung von Emotionen und der Präparierung des Denkens durch Gehirnwäsche der breiten Masse fällt.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet es nicht nur, er ist sich in diesem Punkt sogar sehr sicher:
Das Ziel des wohl größten Feindes Gottes kann von diesem mit solch durchschlagender Wirkung nur durch ein unbemerktes parallel zum Zuhören mitlaufendes unterschwelliges (d.h. nicht direkt mit dem wachen Bewußtsein wahrnehmbares) Diktieren der Gedanken ins Unterbewußtsein erreicht werden. Denn dasjenige, was sich hinter dem Begriff "operative Psychologie" verbirgt, sollte dem Bedränger aus Jesaja 51, 13 nicht fremd sein. Aber auf jeden Fall steht es jetzt bereits fest:
Ein aktives Diktieren bzw. manupulatives Gleichschalten der Gedanken der breiten Masse, das wird weit über das hinausreichen, was man bisher kannte und über dasjenige, was man heute unter dem bereits in die Deutsche Geschichte eingegangenen Begriff "operative Psychologie" versteht. Dies sollte zudem noch dadurch verstärkt sein,  da aller Wahrscheinlichkeit nach damit zu rechenen ist, daß darüber hinaus von Seiten des "Maul"-Betreibers zur Verstärkung der Wirksamkeit mit einer aktiven Manipulation der Kritikfähigkeit der Zuhörer des "Maules". bzw. mit einer gezielt hervorgerufenen Einschränkung der Urteilsfähigkeit ausnahmslos aller in diesem Prozess eingebundenen Menschen zu rechnen ist. Und mit dem visuellen Bereich jenes Massenmediums des endzeitlichen Bedrängers, den es aus der Sicht des heutigen Fernsehzeitalters mit Sicherheit darüber hinaus auch noch zusätzlich geben sollte, wird es sich nicht viel anders verhalten, wie mit dem auditiven.

Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage hat die Zeit der Trübsal, das die Zeit der Machtenfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes", bereits seit geraumer Zeit begonnen und zwar schwerpunktmäßig mit dem "Hörbar werden" des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), was einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche darstellt (vgl. im Kapitel "Sobald das »Maul« aus Offenbarung 13, 5-6 hörbar wird, startet die erste Hälfte der 70. danielischen Woche" und im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist")

Und weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden als der Böse" jetzt (d.h. zur Zeit) noch aufgehalten wird, kommt der Antichrist zur Zeit des Endes damit noch immer nicht voll zum Zug.
Denn in der Bibel heißt es in 2. Thessalonicher 2, 3+7-8:
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
...
Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann (bzw. daran anschließend oder unmittelbar danach) wird der Böse offenbart werden. " (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber es kann hier bereits geahnt werden, was den "Mensch der Bosheit" bzw. den "Sohn des Verderbens" noch aufhält (vgl. im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 charakterisiert sein prophetisches Reden, denn er ist ein Offenbarungsmittler Gottes, d.h. Gott läßt es nicht länger zu, daß ihn sein Bedränger für seine egoistischen Machtinteressen weiter mißbraucht - Was bedeutet eigentlich im biblischen Sinne prophetisches Reden?

Ein Prophet spricht nicht das, was die Menschen gerne hören und wissen möchten, sondern dasjenige, was Gott uns sagen will. Er spricht also vom demjenigen, von dem Gott will, daß wir es erfahren sollen.
Wie wir bereits gehört haben, ist es sein prophetisches Reden, was den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 charakterisiert. Denn die Redewendung aus Jesaja 51, 16: "... ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt ..." ist eine Botenformel, mit der Gott Israels zeigen will, daß er diesen, seinen Knecht zu seinem Offenbarungsmittler erwählt hat.
Denn ein Prophet im biblischen Sinn ist ein Verkünder des Wortes Gottes, der von Gottes großen Taten spricht. Und die prophetische Rede ist eine umfassende Beschreibung für die Verkündigung. Oder wie es Dr. McGee einmal ausdrückte: "Ein Prophet ist jemand, der im Auftrag Gottes Gottes Worte redet ...".
Und dabei ist aber nicht nur die Voraussage von kommenden Ereignissen gemeint.
Das prophetische Reden des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, da es den Begriff "Weissagen" mit einschließt, enthüllt auch bisher Verborgenes, eröffnet einen Einblick in dier Zukunft, deutet den Rat Gottes und macht Gottes Willen und seine Pläne mit uns Menschen offenbar.
Das prophetische Reden des "in Fesseln Gekrümmten" beinhaltet gewissermaßen auch ein Stück weit ein Offenlegen streng gehüteter Geheimniss, die den Antichrist betreffen und stellt für den damit gemeinten bloß gestellten Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" sicher eine große Sicherheitslücke und ein gewisses Risiko dar. Während der "in Fesseln Gekrümmte" seinem Bedränger und den um ihn herum Gescharten das Gericht verkündet, ruft er die Menschen seines Volkes zur Buße und Umkehr und lädt ein in das Reich Gottes.
So dient die prophetische Rede wie in 1. Korinther 14, 3 ersichtlich zumindest "zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung" der Menschen.

Alles Aggieren und alle Öffentlichkeitsarbeit mit seinem nur ihm gegebenen "Maul" bzw. “Mund” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und Offenbarung 13, 5-6, in welche er so unbarmherzig und gnadenlos den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 und seine ihm auferlegte Lebensgeschichte mit einbezieht, zielt also auf die Manipulation der breiten Masse im Sinne seines zielgerichteten und unablässigen Bestrebens, mit der gut durchdachten Absicht, wie in Daniel 8, 24 beschriebenen, die "Starken" zu vernichten, ab. Und man kann es an seinen fünf Fingern abzählen, daß das persönliche Schicksal des vor aller Welt zum Stein des Anstoßes und zum Gespött gemachten "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 nicht durch Zufall so gekommen ist, wie es ihn ereilt hat. Denn in Offenbarung 13, 5-6 heißt es vom ersten Tier aus dem Meer und dem damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes":
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen ...   Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8-20, das ist auch der Bedränger der letzten Zeit bzw. der Antichrist zur »Zeit des Endes«, so wie ihn der Prophet Daniel sieht, wird lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 für die gesamte Zeit seines Wirkens ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben und das von Seher Johannes beschriebene erste Tier aus dem Meer wird (damit) einen siegreichen Krieg führen (vgl. in Offenbarung 13, 5-6 in Verbindung mit Offenbarung 13, 7). Aber bei alles scheinbaren Glaubhaftigkeit der Worte des "Maules", die sich als sehr verletzlich lebendig und wahr erscheinen werden, vergessen wir es nicht: "Denn das dem Antichrist gegebene "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht primär die Menschen tun es".

Am wie es scheint schier ausweglosen Schicksal des "in Fesseln Gekrümmten" wird also im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 die Staatsfeindlichkeit des Bedrängers mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, zunehmend immer deutlicher erkennbar werden. Denn der mit diesem Bedränger gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und mit Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein.

Und so wird es gemacht: Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche aus dem Verborgenen  heraus aggiert und immer unsichtbar die Fäden haltend im Hintergrund bleibt, kann er logischerweise auch nicht in seiner eigenen Person in Erscheinung treten. Um aber trotzdem bereits zu dieser Zeit Einfluß auf die Erdbewohner nehmen zu können, wendet er eine psychologisch ausgeklügelte List an. Er verleiht einigen zu dieser Zeit lebenden Menschen seine Stimme um die breite Masse damit als seine Zuhörerschaft zu gewinnen.
Wir kennen es im Zusammenhang mit Spielen für Kinder. Das Krokodil im Kasperletheater kann deswegen sprechen, weil ihm der geschickte und erfinderische Puppenspieler von seinem Versteck aus seine eigene Stimme verleiht. Und die Kinder erkennen es nicht und sind genau darum auch so begeisterte Zuschauer.
Mal lachen sie, mal sind sie in Sorge um das in Gefahr geratene Krokodil. Die bewegten Stofffiguren fangen für die kleinen Zuschauer zu leben an, so als wäre das alles, was man ihnen liebevoll vorspielt, Wirklichkeit.
Vom Prinzip her weitgehend ähnlich aber aus einem anderen Beweggrund heraus und auf eine ganz bestimmte Absicht hinzielend, muß es es sich wohl auch dann verhalten, wenn in der Bibel in Offenbarung 13, 5 davon die Rede ist, daß dem Antichrist zur "Zeit des Endes" ein "Maul" gegeben wird.
Der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt sicher. Um alle Aufmerksamkeit und allen Verdacht von seiner eigenen Person wegzulenken und um dabei selbst unsichtbar und außen vor bleiben zu können, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche einigen von ihm zuvor sorgsam ausgewählten und im Vorfeld von ihm präparierten Menschen ähnlich wie im Kasperletheater seine Stimme verleihen, um alles Reden in seinem Massenmedium wie lebendig und echt erscheinen zu lassen.
Er wird sie sie dabei gegen ihren eigenen Willen unverfrorenerweise wie ein Sprachrohr benutzen und dabei gnadenlos ausbeuten. Und in diesem Zusammenhang wird wie aus in Offenbarung 13, 5+6 ersichtlich der alle Zuhörer fesselnde wollende Spott bzw. das nicht wertschätzende Lästern des "Maules", das gezielt die breite Masse anfänglich noch zum Mitmachen verführt aber wegen seiner sicher zunehmenden Boshaftigkeit und Brutalität und seines nicht abreißen wollenden Charakters zu allerletzt gezielt empören soll, eine zentrale Rolle spielen. Und genau hierdurch wird der zum Stein des Anstoßes und zum Gespött gemachte "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 vor aller Welt zu einem prä­de­s­ti­nierten Beispielfall gemacht werden.

Der Verursacher und Betreiber des in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "Maules" wird sich über diese Schiene auf eine äußerst geschickte Art und Weise der Präsentation einer Lebensgeschichte eines bzw. mehrer Menschen Gehör verschaffen und die als Sprachrohr funkierenden Personen öffentlich und für alle sichtbar dabei ihr eigenes Leben zerstörend mißbrauchen. Denn dieser gemeine psychologische Trick, nämlich real existierenden Menschen jener Zeit seine Stimme zu verleihen und hierüber seine eigene zielgerichtete und bewußt öffentlich propagantierte Unbarmherzigkeit gemeinerweise auf die "Starken" zu übertragen bzw. ihnen fälschlicherweise voll und ganz anzulasten und anzukreiden, ist anscheinend sein erfolgreicher Weg, um zumindest einen bestimmten und nicht unerheblichen Teil der Erdbewohner dazu zu bringen, sich in ihrer inneren Haltung gegen die Regierung ihres eigenen Landes zu stellen.
Aber bei all dem ist immer zu bedenken, daß das dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gegebene "Maul" voller Hinterlist und lügenbehaftet ist.
Aber man bedenke bei allem immer: Es ist die Stimme des listigen Antichrist zur "Zeit des Endes", die er seinen gepeinigten Opfern verleiht. Und es wird sicherlich alles sehr echt wirken. Und er wird zeitnahe Ereignisse mit in sein Reden einbeziehen müssen. Denn sonst würde doch jemand Verdacht schöpfen, oder?
Denn es ist sein von vornherein gefaßter Plan, auf diesem Weg der psychologischen Manipulation der breiten Masse die bisherige Weltordnung Gottes zu zerstören.

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also genau hierdurch, weil ihm wie in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschrieben eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird, jenen nicht unerheblichen Teil der Erdbewohner dazu bringen und davon überzeugen, so daß sie glauben, die Regierung ihrer Nation verhalte sich nur eigennützig, korrupt und betreibe dabei eine menschenfeindliche Politik der Bereicherung.
Er wird diesen einen Teil der Erdbewohner sogar in den Glauben versetzen, Ihr Regierungssystem betreibe eine Expansionspolitik, die die Freiheit öffenlich predigt, aber unter Niederwälzung von Freiheit und Würde in Wahrheit die Persönlichkeit des einzelnen Menschen völlig mißachtet und mißbraucht.
Und der Schreiber dieser Webseite denkt dabei an den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16
und seine spezielle Rolle bzgl. der vom Antichrist mit betrügerischer Absicht und gut psychologisch durchtdacht vorangetriebenen "Vernichtung der Starken" (vgl. in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Aber der Gott des Himmel durchkreuzt, wie wir im Anschluß weiterlesen werden, zum Glück die bösen Absichten des Antichrist zur "Zeit des Endes" bzgl. der auf diese Weise vorangetriebenen "Vernichtung der Starken" zumindest ein Stück weit. Denn ...

Der »in Fesseln Gekrümmte« - was ihn charakterisiert und wie er durch Gottes Zuspruch und sein eingreifendes Handeln aus dem Würgegriff seines Bedrängers befreit werden wird


5. Mose 23, 6 6 Der HERR, dein Gott, wandelte dir den Fluch in Segen um, weil dich der HERR, dein Gott,
lieb hatte
.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist die Erkenntnis, die im Laufe eines gottgeführten Lebens entsteht, zu der auch der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 kommen wird, denn Gottes prophetisch an ihn gerichtete Zusagen müssen in Erfüllung gehen.
So darf auch er, der er aus den Fängen seines Bedrängers herausgerissen wurde, voller Dankbarkeit allen Menschen zurufen:
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt." (Hiob 19,25)

So verliert der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nach und nach seine Angst und rettet sich in die Geborgenheit seines gottbeschützten Charismas. Nur so auch kann er mit Paulus sprechen:
"Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich. ..."
(2. Timotheus 4,18)
Denn "... Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst, und er antwortete mir." (Jona 2, 3)

Aber dennoch läßt, wie vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" ausführlich geschildert wird, der lebendige Gott des Himmels in der letzten Zeit, auch wenn er dessen Betreiber noch eine uns Menschen unbekannte Zeit lang in seine Grenzen verweisen und seine Machtentfaltung glücklicherweise aufgehalten werden wird, ein kommendes und gotteslästerliche Reden führendes "Maul" zu (vgl. in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8). Es ist ein verführisches Organ bzw. Massenmedium des des sogenannten Antichristen zur "Zeit des Endes", welches nebenher auch von Prophetien spricht, die sich auf Jesu Wiederkunft beziehen. Das prophetische Reden des "Maules", das in Offenbarung 13, 5-6 mit Reden von großen Dingen angedeutet wird, wird allerdings erst in der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche eine weitaus größere Bedeutung erlangen, dann wenn der sich das mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgebende zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 bzw. der Handlanger und wichtigste (Führungs-)Kopf des Antichristen, gemeint ist der falsche Prophet, die Menschen der Erde verführt, das "Götzenbild des Verwüsters" anzubeten, so als sei der Tag der Erscheinung des Herrn schon angebrochen.
Denn damit er als Gott vor den Erdbewohnern glaubhaft auftreten kann, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" zusätzlich die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi und dessen von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft inszenieren (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").
Damit nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem falschen Propheten die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorweg (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" ab hier wurde bereits einiges zum "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) angeführt und dort besonders auf das Vertuschen des "Gewaltantuns" am "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 durch seinen Bedränger, den Menschen der Bosheit, eingegangen. Denn nicht umsonst wird der "in Fesseln Gekrümmte" in der Bibel vom Prophet Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja 51, 14 als der "[in Fesseln] Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte" bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist demnach zunächst lange Zeit ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde. Denn er wird in der Bibelübersetzung »Neues Leben« dort als der "Gefesselte" bezeichnet. Und derjenige, der ihn gegen seinen Willen festhält und Gewalt antut, also derjenige, der den "in Fesseln Gekrümmten" gewaltsam in sein Schicksal zwingt (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält), wird in Jesaja 51, 13 der "Bedränger" genannt.
Da der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 in der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" beschrieben wird, ist auch denkbar, daß er von dem in Jesaja 51, 13 angeführten "Bedränger" gewaltsam und unter Schmerzen in sein Schicksal gezwungen wird. Denn die Kette ist auch das Symbol für gewaltsam auferlegte Schmerzen, Leiden und nicht auf natürlichem Weg entstandene Krankheiten verbunden mit einer Gebundenheit, aus der man sich aus eigener Kraft nicht mehr selbst befreien kann. Letzteres wird dadurch bekräftigt, weil es in der Bibel nach dem Urtext übersetzt von Franz Eugen Schlachter, Version 2000 in Jesaja 51, 14 heißt, daß der "in Fesseln Gekrümmte" (durch einen von Außen Zuhilfekommenden) schnell losgemacht werden wird, "damit er nicht umkommt in der Grube".
Da der "in Fesseln Gekrümmte" in eine Grube geraten nach Jesaja 51, 12-16 mit Schmerzen, Leiden und nicht auf natürlichem Weg entstandenen Krankheiten geplagt sein muß, erbarmt sich darüber sein Gott, dem er dient. Der Gott des Himmels lindert ihm nicht nur seine Schmerzen und Leiden, sondern heilt ihn zudem von vielen seiner ihm vom Bedränger auferlegten und nicht auf natürlichem Weg entstandene Krankheiten.
Er wird den "in Fesseln Gekrümmten" außerdem wieder zu Ehren bringen und ihn sogar für die Verkündung seines Wortes gebrauchen. Denn dies alles sagt der Bibeltext nach Jesaja 51, 12-16 unmißverständlich aus.

Es sind zwei ganz bestimmte Zusagen Gottes, von denen der Prophet Jesaja in Jesaja 51, 14 spricht, Zusagen Gottes, die dem [in Fesseln] Gekrümmten Gottes eingreifendes Handeln zusichern und die wirksam verhindern werden, daß ihm dem Brängten dies nicht wiederfahren soll und was gewiß eintreten würde, wenn der Gebundene nicht schnell von seinen unsichtbaren Fesseln befreit werden würde:
"Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie etwas gewaltsam und gegen den Willen des Betroffenen Geschehendes) wird (aber dennoch) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln. "
(Jesaja 51, 14; Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser der Homepage)

1. Der [in Fesseln] Gekrümmte wird schnell losgemacht, damit er nicht hinstirbt ins Grab:
Der Ausdruck Grab bzw. "Grube" kann auch symbolisch für eine Gefangennahme bzw. listreiche Falle stehen, aus der man ohne besondere Hilfsmittel nicht mehr entrinnen kann und zwangsläufig durch Verhungern und Verdursten darin sterben muß, was durch die Wortwahl in der Bibel nach dem Urtext übersetzt von Franz Eugen Schlachter, Version 2000 in Jesaja 51, 14 mit "Der in Ketten Gekrümmte wird schnell losgemacht, damit er nicht umkommt in der Grube, noch an Brot Mangel leidet." bekräftigt wird.
Aber eine "Grube" hat nicht nur die Bedeutung einer Gefangennahme bzw. listreichen Falle, sondern bedeutet für den Hineingeratenen nun den trohenden Hungertod und daß er diese eigens für ihn aufgestellte und für einen Ahnungslosen sicher gut getarnte Fallgrube wohl ganz und gar übersehen haben muß.
Der Begriff "Grube" kann aber auch mit Grab übersetzt werden. Denn Luther gibt Jesaja 51, 14 folgendermaßen wieder:
"Der Gefangene wird eilends losgegeben, daß er nicht sterbe und begraben werde ..."

Da der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 summa sumarum mit Sicherheit keinen Ausweg aus seiner Lage finden wird, rechnet er also fest damit, daß er durch seinen Bedränger gewaltsam umkommen muß, mindestens aber daß er all seiner Handlungsfreiheit ganz und gar beraubt und von seinem Bedränger verursacht unter einen wirtschaftlichen Boykott gesetzt nun Mangel an Nahrung haben wird.

2. Der [in Fesseln] Gekrümmte wird schnell losgemacht, damit er nicht Mangel an Nahrung haben wird:
Ja, es muß tatsächlich ein wirtschaftlicher Boykott sein, den ihm sein Bedränger auferlegt. Nach und nach, so fürchtet er, muß er sich seiner Möglichkeiten beraubt, schließlich seinerm Schicksal ergeben. Aber Gottes Zuspruch aus der Bibel gilt:
"Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie etwas gewaltsam und gegen den Willen des Betroffenen Geschehendes) wird (aber dennoch) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln. "
(Jesaja 51, 14; Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser der Homepage)

Der Gott des Himmels verbürgt sich sogar mit seinem heiligen Wort dafür, daß dem "in Fesseln Gekrümmten"
nach Jesaja 51, 12-16 in beiden für ihn extentiell wichtigen Punkten abgeholfen werden wird, und Gottes Zuspruch gilt. Die bedrohliche Situation wird abgewendet, denn der [in Fesseln] Gekrümmte wird eilends losgemacht werden und er entkommt aus der für ihn todbringenden Falle.

Wie muß es ihm Erleichterung verschaffen, wenn er entgegen allen Befürchtungen spürt, daß seine von ihm befürchtete Tötung doch ausbleibt und daß sein sich ihm durch das Wort der Bibel offenbarender Gott ihn nicht nur vom Tode errettet, seine Psychotraumata (Verletzungen) von ihm wegnimmt und seine ihm geschlagenen Wunden heilt, sondern zudem mit Brot bzw. Speise versorgt, denn sein Gott bewirkt, daß er sich von seinen Fesseln befreit nun selbst wieder versorgen kann.

Somit ist der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht Verursacher aller mit ihm in Zusammenhang gebrachten Dinge, sondern eindeutig als Opfer des in Jesaja 51, 13 angeführten "Bedrängers" anzusehen. Und dieser  "Bedränger" muß, da ihn Gott selbst so benennt und den [in Fesseln] Gekrümmten selbst vom eisernen Würgegriff dieses Bedrängers befreit, real existent sein. Diese Vermutung wird mit der Redewendung "wenn er zielt, um [dich] zu vernichten" aus Jesaja 51, 13 (Übersetzung aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985) noch dazu massiv bekräftigt.

Wer ist also dieser übermächtige Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten", dem ein Mensch nicht aus eigener Kraft entkommen kann?
Nach der in Jesaja 51, 11 unmittelbar vorangegangenen Beschreibung der Bibel mit Zeitbezug auf die Zeit der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung dürfte der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen, weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und derjenige, der es besitzt, nicht nur mit seinem ganzen lügenhaften und verführerischen Tun und Lassen und Reden über Gott unverfroren den heiligen Gott im Himmel lästert, sondern auch ihre Menschenwürde und Freiheit mißachtend mit seinen Geschöpfen, den Menschen, seinen Spott treibt.
Und da das "Maul" wie in Offenbarung 13, 5 beschrieben dem "ersten Tier aus dem Meer" nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und weil das "erste Tier aus dem Meer" im Neuen Testament ein Bild für den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, dürfte der in Jesaja 51, 13 geschilderte "Bedränger", vor dem sich der "in Fesseln Gekrümmte" so fürchtet, nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes eben jener Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, den Johannes in Offenbarung, Kapitel 13 als das aus dem Abgrund heraufgestiegene erste Tier beschreibt. 
Es ist jener gottesfeindliche Weltherrscher, der aufkommen wird, wenn der HERR sich wie in Jesaja 14, 1 angekündigt über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen wird, um die Juden (am Ende ihrer Zerstreuung zurück) in ihr Land zu setzen und dessen schrecklichen Untergang bereits der Prophet Jesaja voraussah:

Jesaja 14, 10-20
"10 ... »Auch du (der dir die »Gewalt über den Tod« gegeben ist) bist schwach geworden wie wir, und es geht dir wie uns.
11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.«
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.[A]
A) Der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.«
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!
16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte,
17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach
Hause entließ?«

18 Alle Könige der Völker ruhen doch in Ehren, ein jeder in seiner Kammer;
19 du aber bist hingeworfen ohne Grab wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, wie eine zertretene Leiche."
20 Du wirst nicht wie jene begraben werden, die hinabfahren in eine steinerne Gruft; denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen. Man wird des Geschlechtes der Bösen nicht mehr gedenken.
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist jener "Bedränger", der erst am "Ende der Tage" seine Herrschaft antreten wird, der das ihm gegebene und ihn charakterisierende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" dazu gebrauchen wird, um die in Daniel 8, 24 beschrieben "Starken" dieser Erde zu vernichten und um alle Erdbewohner damit zu verführen, jener "Bedränger", der beim Prophet Daniel aus dem vierten und letzten der danielischen Tiere als ein »anderes kleines Horn« hervorbrechen wird (vgl. Daniel 7, 8) und dessen Ende dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gleichzusetzen ist.
Denn wie wir später auch noch erfahren werden, wird es genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende »andere kleine Horn« dann auch der Grund sein, durch welches von Gott selbst die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Und das kann erst dann sein, wenn der Staat Israel nach dem Ende der Zerstörung der Juden wieder auf der politischen Landkarte der Erde erscheinen wird. Denn das heilige Land Gottes wird es sein, welches ab jetzt zu einem Machtzentrum Gottes aufsteigen wird, dann wenn das wahre (Friedens-) Reich Gottes kommen wird, dann wenn der Messias Gottes, also unser Herr Jesus, wiederkommt, um sein Königreich zu bestätigen und seine Herrschaft in Israel anzutreten.
Denn auch nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat ...".
Und auch dann erst, wenn anders ausgedrückt lt. Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar.

Daß der Gefangene lt. Jesaja 51, 14 eilends oder auch plötzlich (dies bedeutet, dann wenn es geschieht, wahrscheinlich unerwartet und in einem rasanten Tempo) losgegeben werden wird, "... daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen Mangel an Brot habe ...", ist nicht nur ein Bild für das weltweit verfolgte (über- und) weiter lebende Volk der Juden, sondern ist nach der Vermutung des Schreibers dieses Textes auch gleichzeitig Bestandteil einer weitergehenden Prophetie, die auf einen ganz bestimmten einzelnen Menschen zutrifft.
Und das in Jesaja 51, 13-14 Gesagte spricht sogar für die Berechtigung der Todesängste dieses einen Menschen, der wahrscheinlich der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist:

Jesaja 51, 11-16
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
11 So werden (zu dieser Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
12 Ich, ich bin es, der euch tröstet
(dieses Wort richtet sich noch an die Israeliten). Wer bist du, daß du
dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird,
(dieses und die nun nachfolgenden Worte richtet Gott bereits an den »in Fesseln Gekrümmten«)
13 und daß du den HERRN vergißt, der dich macht, der die Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des Bedrängers?
(Mit dem Bedränger ist hier nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ein ganz bestimmter Tyrann gemeint, nämlich der in Daniel 7, 8 als das andere kleine Horn beschriebene noch kommende endzeitliche Weltherrscher, der lt. Daniel 12, 7 genau dann erscheint, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat". Mit ihm ist also der eigentliche Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint, welcher später in Offenbarung 13, 1-10 das erste Tier aus dem Meer genannt wird, also derjenige am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" in Erscheinung tretende große Gottesfeind, dem nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 im Zuge seiner Machtentfaltung ein gotteslästerliches und "große Dinge" sprechendes "Maul" gegeben wird. Und dieser Bedränger ist schließlich auch derjenige, dem der Drache nach Offenbarung 13, 2-4 die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" übergibt, um sie lt. den Angaben aus Offenbarung 13, 4-5 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 symbolisch gemeinte 42 Monate lang öffentlich zu wirken.)
14 Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (aber dennoch) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.
15 Denn ich bin der HERR (und ich werde dich beschützen und bewahren), dein Gott, der das Meer erregt, daß seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name. -
16 Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt (D.h. Gott wird den »in Fesseln Gekrümmten« als sein Werkzeug und Sprachrohr gebrauchen, um genau durch ihn sein Wort der Wahrheit zu verkünden und seine nicht aufgehörte Liebe zu den Juden zu bekunden. Der »in Fesseln Gekrümmte« wird demnach trotz seiner schwierigen persönlichen Lebensumstände sogar zu einem der Rufer und Boten Gottes werden, die eine besondere Botschaft Gottes für Israel haben.) und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wird also, nachdem der mit seinem Bedränger gemeinte Antichrist ihn in seine Gewalt gebracht hatte, lt. Jesaja 51, 14 "bald losgelassen werden", d.h. zunächst von Gott für alle Menschen unerwartet befreit bzw. wie es im Psalm 91 in Vers 15 so schön heißt "herausgerissen", errettet, getröstet und "zu Ehren gebracht werden" und erfährt seine Gnade und sein Heil. Und bald werden die Menschen erkennen, daß es kein Zufall gewesen war, dasjenige was ihn äußerlich sichtbar gekrümmt hat, und daß sein Bedränger am äußeren Erscheinungsbild des "in Fesseln Gekrümmtenn" das Zustandekommen des Spottes für die Menschen für sie nur erklärbar machen wollte. Und daß ihn sein Bedränger mit einer bestimmten Absicht für alle Menschen äußerlich sichtbar, körperlich und gewaltsam gekrümmt und wirtschaftlich boykottiert hat, zielt außerdem darauf hin ab, die Entrüstung bzw. Empörung und Wut der Menschen vor dem Hintergrund der "Vernichtung der Starken" noch weiter zu steigern.

Aber "Seine Wahrheit" (gemeint ist sein Wort der Wahrheit, also die Kenntnis des Wortes Gottes bzw. seine Kenntnis der Bibel) ist ihm "Schirm und Schild", so daß der "in Fesseln Gekrümmte" nicht erschrecken muß vor den Schmerzen seiner körperlichen Krankheit und vor dem "Grauen der Nacht" und "vor den Pfeilen, die des Tages fliegen" (vgl. in Psalm 91, 4-5).
Und ihm hat der Gott des Himmels wie er dies auch bereits beim Apostel Paulus getan hatte, zugesprochen:
"... Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.
Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Mißhandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.
"
(2. Korinther 12, 9-10; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Auch wenn in Jesaja 51, 12 anfänglich noch vom Volk der Juden die Rede ist und der Gott Israels in den zurückliegenden Versen bis dahin sein Wort unmißverständlich an die Israeliten gerichtet hat, bezieht sich die zweite Hälfte des Verses 12 in einer zweiten prophetischen Erfüllung bereits auf eine besondere Erscheinung jener Zeit, auf eine einzelne Person, die vielleicht nicht selbst ein Jude ist, aber deren Herz für Israel schlägt (vgl. auch den in Jesaja 51, 16 eingefügten Klammertext).
Wie kann ein Volk auch zu sich selbst sagen, sich selbst an den Haaren aus dem Brunnen ziehen und sich selbst klarmachen, daß Gott heute zu Israel noch spricht: "Du bist mein Volk!"

Wer ist dann der "in Fesseln Gekrümmte"?
Wir wissen, daß beispielweise der Verfasser sowie des Lukasevangeliums als auch der Apostelgeschichte im Neuen Testament kein Jude war und Jesus Christus, von dem er so ausführlich geschrieben hat, doch selbst nie kennengelent hatte. Lukas suchte und fand darum Augenzeugen, die Jesus gesehen und gehört und ihn gekannt hatten und sammelte deren Berichte. Und dennoch, obwohl er Jesus nie zu Gesicht bekommen und keinen jüdischen Glauben hatte, war er von Gottes Plan, uns Menschen zu retten, so sehr fasziniert.
Gott gebrauchte darum gerade ihn als Arzt und Akademiker, ihn und seine besonderen Fähigkeiten wie detailgenau und klar zu recherchieren und sein brennendes Herz für Jesus Christus, ihn der er nur ein Grieche war, um gerade durch diesen Heiden seinem Volk, den Juden aber auch den Heiden zu vermitteln, wie sehr es ihm daran liegt, zu uns Menschen eine persönliche Beziehung aufzubauen und daß er in seinem Christus die verlorenen Schafe seines Volkes sucht. Denn nur im Lukasevangelium findet man die folgenden Gleichnisse Jesu wieder, die uns Gottes große Barmherzigkeit und Liebe zu uns Sündern ihm zur Ehre besonders verdeutlichen: Der barmherzige Samariter (vgl. Lukas 10, 25-37); "Das verlorene Schaf", "Der verlorene Groschen" und "Der verlorene Sohn" (vgl. Lukas 15).
Warum also sollte der "in Fesseln Gekrümmte" nach  Jesaja 51, 12-16 kein Nichtjude sein?

Im Kapitel "Warum müssen Verständige fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden und was bedeutet es, wenn in der Bibel geschrieben steht:  Dem Antichrist "... wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden"?" wird es deutlich, daß sich der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 in die Reihe der "Verständigen" gemäß Daniel 11, 35-36 einreiht und daß er in der Endzeit lebt und zwar dann, wenn der Bedränger und hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits mit seinem Wirken begonnen haben wird.
Der Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der "Mensch der Bosheit" genannt wird, soll dann eine nur dem lebendigen Gott bekannte Zeit lang aufgehalten werden. Es gibt dabei wahrscheinlich einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise massiv behindert. Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt und wirkt also kurz vor der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi.
Außerdem kann damit gesagt werden, daß er zu einer Zeit leben wird, in welcher die letzte Fremdherrschaft, die durch den Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel kommen soll, nicht mehr fern sein wird.
Aber sowenig er den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 auf Dauer wirklich in seine Gewalt bringen kann, genauso wenig wird er tatsäch der von den Israeliten anerkannte Herrscher ihres Landes werden können. Denn, wie wir noch sehen werden, in beiden Fällen ist es der lebendige Gott des Volkes der Juden, der Hilfe bringend und sein Eigentum schützend dagegen einschreiten wird. Und so wäre es nicht verwunderlich, wenn der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 für alle überraschend in Wahrheit sogar zum Volk der Juden gehören würde.
Wer zu Gott gehört, den kann niemand verfluchen. Nein, derjenige wird am Ende den Segen Gottes und den Siegeskranz davontragen, also auch nicht wirklich besiegt werden können

Der Verfasser dieser Homepage glaubt, daß Gott die bösesten Dinge in Segen verwandeln kann, den Gefangenen befreit, ihm sein Recht verschaffen und zu Ehren bringen wird.
Durch seinen Gott von seinen Fesseln befreit wird der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 sich klar von demjenigen Bedränger und Peiniger, der ihn zuvor in seiner Gewalt gehalten hatte, distanzieren und auch von demjenigen, was man ihm bislang nachsagte, auch wenn er von seinem Bedränger weiterhin verunglimpft, denunziert und verflucht werden wird.
Auch wenn ihn sein Bedränger nicht so ohne Weiteres losläßt, wird man an ihm beim genaueren Hinsehen klar erkennen können, daß in seinem Herzen die Leidenschaft für seinen Gott entbrannt ist. Denn sein Gott hat ihn gerufen (bzw. aus dieser Welt herausgerufen), sein Glaube hat ihn gerechtfertigt, und das Blut Jesu Christi hat ihn frei werden lassen. Und sein himmlischer Vater hat ihm sein Wort der Wahrheit in den Mund gelegt!

Vom Zeitpunkt der (inneren) Befreiung aus den Fesseln seines Bedrängers an weiß sich der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 einem unentwegten Terror ausgesetzt und fürchtet sich sehr. Doch diese, seine große Furcht kann ihm sein Gott kleiner machen. Gottes Trost und Zuspruch, daß der "in Fesseln Gekrümmte" leben darf und daß ihn niemand aus den Händen seines ihn liebenden Gottes zu reißen vermag, sind es, die ihn schließlich sogar innerlich zur Ruhe kommen lassen.
So muß sich auch am "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 dasjenige bestätigen, was der Theologieprofessor Dietrich Bonhoeffer einst in Glauben und Überzeugung aussprach:

"Gott erfüllt nicht alle unsere Bitten, aber alle seine Verheißungen."

Es ist aber weniger der Terror selbst, der dem "in Fesseln Gekrümmten" zu schaffen macht. Sondern es ist das Wissen, um die bösen Absichten seines Bedrängers und daß von jetzt an sein Leben ständig bedroht und in Gefahr ist und daß es für ihn persönlich damit kein Ende nehmen wird.
Aber sein Gott antwortet dem ihn um Beistand Bittenden und spricht dem "in Fesseln Gekrümmten" auch Mut zu und daß er leben und seine Werke verkünden und daß er hierbei an Brot keinen Mangel haben soll (vgl. Jesaja 51, 14-16).

"... Ich liege gefangen und kann nicht heraus, mein Auge sehnt sich aus dem Elend.
HERR, ich rufe zu dir täglich; ...“ (Psalm 88, 9-10)
...
Jesus Christus spricht auch noch heute damit Mut machend den Bedrängten dieser Erde zu:
"»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, ... " (Lukas 4, 18)

Und solches gilt übrigenz für alle Menschen in Not und zu jeder Zeit. Denn unser großer Gott ist doch ein das Verlorerene suchender und ein das Verängstigte tröstender Gott, der sogar seinen Menschen nachgeht und sich wieder eine vertraute Beziehung zu ihnen wünscht.
Fassen Sie doch auch zu, wenn Gott in seinem Retter Jesus Christus die Versöhnung suchend jetzt seine Hilfe bringende Hand Ihnen ausgestreckt entgegenreicht!

Der »in Fesseln Gekrümmte« - er erlebt nicht nur Gottes eingreifendes Handeln, steht nicht nur unter seiner Obhut, und ihm wird nicht nur Gottes Fürsorge zuteil, sondern er wird zudem in den Kindschaftstand Gottes erhoben werden - Mit ihm wird der Herrscher des Himmels lt. Jesaja 51, 16 den Himmel von neuem ausbreiten und durch ihn die Erde erneut gründen und über ihn wieder zu Zion sprechen: Du bist mein Volk

Es ist wie ein Wunder, das der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 erlebt. Denn der Gott des Himmels greift persönlich in seine ausweglose Lage ein. Der Herrscher des Himmels löst seine Fesseln, befreit den "in Fesseln Gekrümmten" von seiner Todesangst und aus der der ihn vernichtenden Hand seines Bedrängers. Er rettet damit sein Leben und nimmt den "in Fesseln Gekrümmten" anschließend wie ein Pflegekind, das er unter seinem persönlichen Schutz mit allem Lebenswichtigen versorgt, auf (vgl. Jesaja 51, 14).
Aber mit dem Sorgerecht und seiner Erziehung, die der Gott des Himmels damit übernimmt, ist es immer noch nicht genug. Und auch er, auch wenn er unglaublich vergewaltigt wurde, muß sich, um für seine große Aufgabe zugerütet zu werden, Buße tun und für seine eigenen Taten vor Gott und vor den Menschen verantworten. Denn der Gott des Himmels spricht ihm folgendes, daß er mit ihm vor hat, zu:
"Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, daß seine Wellen wüten - sein Name heißt HERR Zebaoth -;
ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde
(durch dich ganz neu in meinem Messias) gründe und (über dich wieder) zu Zion spreche: Du bist mein Volk."
(Jesaja 51, 15-16; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Es gibt da keinerlei Zweifel, der in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der zur "Zeit des Endes" lebt, wird in den Stand eines Knechtes Gottes erhoben, zum Sprachrohr und Werkzeug Gottes gemacht. Und dieses Sprachrohr Gottes muß zuvor gereinigt werden. Denn ihm legt der Gott Israels sein Wort in den Mund. Nur darum auch kann er als ein Nachfolger Jesu Christi in die folgenden Worte, die der Geist Gottes noch heute spricht, mit einstimmen:

Jesaja 61, 1-4
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, daß sie frei und ledig sein sollen;
2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, daß ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, daß sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise.
4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Welch eine Parallele zum Christus Gottes, mit dem der Gott des Himmels den Menschen hautnah entgegen gekommen ist und durch welchen er persönlich unter ihnen wohnte.
Der zu seinem Volk gesandte Messias Gottes war es, durch den den Juden Vergebung zu teil wurde. Und Jesus Christus war es, der Israel trösten sollte.
"Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel."
(Matthäus 15, 24)

Auf ihm lag lag die Strafe, auf daß auch wir Vergebung und Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt (vgl. Jesaja 53, 4-5).
"Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden." (Jesaja 53, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit ihm, seinen guten Hirten seines Volkes, breitete also Gott den Himmel aus und machte der Gott des Himmels den Juden Mut:
"Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist."
(Hesekiel 34, 16)

Mit ihm und in ihm, dem Christus Gottes, ward die Erde gegründet. Denn
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort." (Johannes 1, 1)

"Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Johannes 1, 14)

Jesus Christus spricht: "Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue. Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war." (Johannes 17, 4-5)

Und er, den die Bauleute verworfen hatten, unser Herr Jesus Christus wurde zum Eckstein des Fundamentes, das Gott selbst auf der Erde gelegt hatte:
"Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
(Korinther 3, 11)

Und Jesus sagte selbst von sich:
"Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift (Psalm 118,22-23): »Der [a] Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«?" (Matthäus 21, 42)

Und wenn Gott mit der Hilfe des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 die Erde zur "Zeit des Endes" neu Gründen wird, sollten wir folgendes bedenken:
Wir hörten bereits im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht", daß es vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kein prophetisches Ereignis mehr gibt, das vor dieser zwingend noch kommen müßte. Denn die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht kurz vor dem Offenbarwerden des für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" und noch vor der großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d.h. natürlich auch noch vor den Preßwehen, also der Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.
Und erlebt nicht der in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 bereits den Kampf mit seinem Bedränger, der der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist und lebt er nicht genau zur "Zeit des Endes"? Und erst dann, wenn er, d.h. wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen werden, wird der Böse offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. auch in 2. Thessalonicher 2, 7).

Und weil es, wie wir hörten, außer der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kein prophetisches Ereignis mehr gibt, das zwingend noch vor dem Offenbarwerden des für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" und noch vor der großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung" stattfinden müsste, ist also die Entrückung tatsächlich die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde. Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. D.h. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wird der Böse offenbart werden und die Kraft Satans wird sich nun voll entfalten können (vgl. auch in 2. Thessalonicher 2, 7).
So wird uns der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht das Fürchten vor seinem Bedränger, dem  Antichrist zur "Zeit des Endes" lehren, sondern daß die Seinen Gottes zuvor herausgerettet werden, also noch vor der für die Zukunft bereits für sie vorprogrammierten Angst und Schrecknis. Denn die wahre bzw. universelle Gemeinde muß zuvor ganz neu gegründet werden. So erwartet der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichristen, auf dessen Weltroberung und gewaltsame Machtentfaltung, sondern schaut geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen seines Bräutigams und Erlösers Jesu Christus, den Eckstein, den die Bauleute verworfen hatten und der nun in Kürze zu uns kommen wird, um uns kurz vor dem kommenden Verderben herauszuretten.
Denn die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist ein „Geheimnis" (vgl. 1. Korinther 15, 51), das wir jetzt erst wirklich nach und nach verstehen lernen.
Unter einem neutestamentlichen „Geheimnis" versteht man eine göttliche Wahrheit, die zur Zeit des Alten Testaments verborgen war in Gott, im Neuen Testament aber für die Erlösten enthüllt worden ist (vgl. die 8 Geheimnisse in den Paulus-Briefen, so z.B. bei 1. Korinther 2, 7ff; Epheser 3, 5.9; Kolosser 1, 26).

Und wir sollten in diesem Zusammenhang grundsätzlich beachten: Die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde ist das erste Kommen Jesu Christi für die Gemeinde und ausschließlich zu deren Errettung.Und sie darf nicht mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus Christus zusammen mit allen Erlösten verwechselt werden, bei dem er seine Füße auf die Erde setzen und die auf ihr gebliebenen Menschen richten wird.
Mit ihm aber, dem unter seinen persönlichen Schutz stehenden und in seine Obhut genommenen Pflegekind zur "Zeit des Endes", dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, wird also der Gott Israels noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde den neuen Bund mit seinem Volk erneuern, durch ihn über allen Menschen den Himmel ganz neu ausbreiten, damit sie sich bereiten können und angesichts der nahen Ankunft ihres himmlischen Bräutigams angemessen und festlich kleiden. Und mit Hilfe des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 wird der Gott des Himmels die ganze Erde neu in Jesus Christus gründen.

Auch speziell seinem auserwählten Volk, den Juden wird er gerade durch den "in Fesseln Gekrümmten" neuen Mut machen:
"... zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
zu schaffen den Trauernden zu Zion, daß ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, daß sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise." (Jesaja 61, 2-3)

Gerade durch den "in Fesseln Gekrümmten", auch wenn sein Körper mißgebildet aussehen sollte, wird der Gott des Himmels zeigen, was es heißt, daß der glimmende Docht nicht ausgelöscht werden wird und daß das geknickte Rohr nicht gebrochen werden soll. Denn auch speziell seinem auserwählten Volk, den Juden wird er gerade durch den "in Fesseln Gekrümmten" neuen Mut machen:. Und soll nicht der "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 16 Gottes Worte in den Mund gelegt bekommen? Und möchte der Gott des Himmels nicht gerade ihn gebrauchen, "... um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde (d.h. das Fundament dieser Welt, Jesus Christus, neu) zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!"
(Jesaja 51, 16; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Jesaja 42, 1-9 aus "Hoffnung für alle - Die Bibel" 2002
1 Der Herr spricht: »Seht, hier ist mein Bote, zu dem ich stehe. Ihn habe ich auserwählt, und ich freue mich über ihn. Ich habe ihm meinen Geist gegeben, und er wird den Völkern mein Recht verkünden. 
2 Aber er schreit es nicht hinaus; er ruft nicht laut und lässt seine Stimme nicht durch die Straßen der Stadt hallen. (Wie aber kann er so den Völkern predigten und aller Welt von Jesus erzählen?)
3 Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen. Unbeirrbar sagt er allen, was wahr und richtig ist
4 Er selbst wird nicht müde, nie verliert er den Mut, bis er auf der ganzen Erde für Recht gesorgt hat. Schon lange warten die Bewohner der Inseln und der fernen Küsten auf seine Weisung.«
5 Gott, der Herr, hat den Himmel geschaffen und ihn wie ein Zeltdach ausgespannt. Die Erde in ihrer ganzen Weite hat er gebildet, die Pflanzen ließ er hervorsprießen, und den Menschen hat er Leben und Atem gegeben. Und nun sagt er zu seinem Boten: 
6 »Ich, der Herr, habe dich berufen, meine gerechten Pläne auszuführen. Ich fasse dich an der Hand (befreie Dich) und helfe dir (dabei), ich beschütze dich (vor deinen Feinden, vor des Teufels Angriffen und wie in Jesaja 51, 16 beschrieben vor deinem Bedränger). Du wirst (eine Möglichkeit haben,) den Völkern (zu) zeigen, was ich von ihnen will, ja, für alle Völker mache ich dich (bekannt und) zu einem Licht, das ihnen den Weg zu mir zeigt.[A] 
7 Den (geistig) Blinden sollst du das Augenlicht geben und die (in ihrer Schuld) Gefangenen aus ihren Zellen holen. Alle, die in Finsternis sitzen, sollst du aus ihrer Gefangenschaft befreien.
8 Ich heiße >Herr<, und ich bin es auch. Die Ehre, die mir zusteht, lasse ich mir nicht rauben. Ich dulde nicht, dass Götterfiguren für meine Taten gerühmt werden.
9 Ihr könnt sehen, dass meine Vorhersagen eingetroffen sind. Und nun kündige ich etwas Neues an. Ich sage euch, was geschehen wird, ehe man das Geringste davon erkennt.« 
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der »in Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die "Zeit des Endes"

Die Bibel sagt für die "Zeit des Endes" die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung voraus, spricht aber zeitlich gesehen in Jesaja 51, 12-16 im gleichen Atemzug von einem prophetisch angekündigten Menschen dieser Zeit, dem "in Fesseln Gekrümmten".
Denn der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen viele Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es einstmals aus Zion, dem gelobten Land, verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung).
Und nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat ..." und wenn damit die Juden in das Land ihrer Väter, also nach Zion, zurückkehren werden.

Daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 zur "Zeit des Endes" lebt, kann aus den vorangegangen Bibelversen geschlußfolgert werden. Denn in Jesaja 51, 1-11 richtet Gott seinen Blick in die Zeit des zukünftigen Heils für Israel, welches er nach der Verwerfung Israels Zion, d.h. dem gläubigen Überrest Israels, zugedacht hat. Und wenn der Gott Israels an dieser Stelle Zion meint, dann meint er Israel bzw. dessen gläubigen Überrest bzw. den Teil seines erwählten Volkes, der die Gerechtigkeit kennt und in dessen Herz sein Gesetz ist. Gott meint hier nicht auch das neutestamentarische Volk Gottes, die wahre Gemeinde Jesu Christi.
Der Blick des Propheten Jesaja ist also in Jesaja 51, 11 in die Zeit der Heimkehr Israels aus ihrer fast zweitausend Jahre währenden weltweiten Zerstreuung gerichtet, in der "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen". Hier ist mit Zion nicht das Volk Israel bzw. dessen gläubiger Überrest gemeint, sondert der Ort Zion, das einstige Kanaan, dasjenige Land, das der Gott Israels einstmals den Vätern der Heimkehrenden gegeben hatte und aus dem er sie dann nach der Ablehnung des von ihm zu diesem Volk gesandten Messias vertrieben hatte. Sie werden dann aber wieder zurück "nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." (vgl. in Jesaja 51, 11).
Außerdem werden der bei Jesaja 51, 12-16 genannte "in Fesseln Gekrümmte" und sein Bedränger, welcher im Alten Testament für den Antichrist zur "Zeit des Endes" steht, gemeinsam im gleichen Atemzug genannt und zudem noch in der Bibel in einem einzigen Vers miteinander in Bezug gebracht (vgl. Jesaja 51, 13).
Und wenn der "in Fesseln Gekrümmte" so markannt sein wird, wie es das vermuten läßt und wenn er und sein Bedränger tatsächlich zu gleicher Zeit in Erscheinung treten werden, dann muß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 auch eines der am deutlichsten vernehmbaren Endzeitzeichen sein und Gottes Eingreifen und seiner Führung werden sehr deutlich an ihm sichtbar werden.

In dieser Zeit, in der "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen" spielt sich also dasjenige ab, was der Prophet Jesaja anschließend im 51. Kapitel in den Versen 12-16 beschreibt.
Und auch dann erst, wenn anders ausgedrückt lt. Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar in Erscheinung treten:

Jesaja 51, 11-12+16
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
11 So werden (zu dieser von Jesaja beschriebenen Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude
werden sie ergreifen
, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
(Die Zeit der Rückkehr nach Palästina nach der 70-jährigen babylonischen Gefangenschaft der Juden kann hier nicht gemeint sein. Denn diese Rückkehr der Israeliten ins gelobte Land unter der anfänglichen Führung von Serubbabel im Jahr 538 v. Chr. (Esra 1, 1-2, 2) stieß auf den erbitterten Widerstand der Samaritaner und erfolgte, wie uns die Geschichte gelehrt hatte, in seinem weiteren Verlauf nur sehr zögerlich. Als dann viele Jahre später eine zweite Gruppe von Juden, im Jahr 458 v. Chr. unter der Leitung von Esra nach Judäa zurückkehrte (Esra 7, 1-10), fanden diese bei ihrer Ankunft in Israel die Juden in einem Zustand des geistlichen und moralischen Niedergangs vor. Und bis im Jahr 444 v.Chr. auch Nehemia nach Jerusalem zurückkam, um unter seiner Leitung die Mauer von Jerusalem neu aufzubauen, befanden sich die Juden in Israel zudem ohne funktionierende Befestigungsanlagen ungeschützt und damit in ständiger Gefahr vor den drohernden Angriffen ihrer Feinde.)
12 Ich, ich bin es, der euch tröstet (dieses Wort richtet sich noch an die Israeliten). (und im gleichen Atemzug richtet er an einen einzelnen Menschen die folgende Frage:) Wer bist du, daß du
dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird,
(dieses und die nun nachfolgenden Worte richtet Gott bereits an den »in Fesseln Gekrümmten«)
...
14 Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (daraufhin also tatsächlich) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.
...
16 Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt
(D.h. Gott wird den »in Fesseln Gekrümmten« als sein Werkzeug und Sprachrohr gebrauchen, um genau durch ihn sein Wort der Wahrheit zu verkünden und seine nicht aufgehörte Liebe zu den Juden zu bekunden. Der »in Fesseln Gekrümmte« wird demnach trotz seiner schwierigen persönlichen Lebensumstände sogar zu einem der Rufer und Boten Gottes werden, die eine besondere Botschaft Gottes für Israel haben.) und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

So schreibt u.a. auch der Prophet Jeremia folgendes über das Sammels der Übriggebliebenen in der letzten Zeit; denn noch nie zuvor wurden die Israeliten in die ganze Welt verstreut und mußten aus einer weltweiten "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren:

Jeremia 23, 3-4
3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie sollen wachsen und viel werden.
4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, dass sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt also sehr wahrscheinlich in einer Zeit, in der Gott Israels dieses "Wiederbringen seines auserwählten Volkes zu seinen Weideplätzen" praktisch vollzieht, und über das später die Juden im Zusammenhang mit ihrem Gott freudig und ehrfurchtsvoll sprechen werden:

Jeremia 16, 14-15
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt, muß demnach eng mit demjenigen Geschehen verwoben sein, was in Jeremia 23, 3-4 bereits vor langer Zeit angekündigt worden war und an das später die Juden lt. Jeremia 16, 14-15 bei der Anbetung ihres Gottes ehrfuchtsvoll gedenken werden.
Zweifellos muß diese Zeit, in welche die schon rein äußerlich sichtbar markante Person des "in Fesseln Gekrümmte" in Erscheinung treten wird, eine Zeit großer politischer Veränderungen und Umwälzungen sein, in die ihn sein Bedränger damit ein ganz bestimmtes Ziel verfolgend gewaltsam mit einbezieht.
Darum eine Zeit großer politischer Veränderungen und Umwälzungen, weil es diejenige Zeit sein muß, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" unter dem öffentlich-spektakulären Einbeziehung des "in Fesseln Gekrümmten" das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vollzieht. Und diese öffentlich-spektakuläre Einbeziehung des "in Fesseln Gekrümmten" ist in der Art und Weise des gewaltsamen Mißbrauches seiner Person zu verstehen, der sich der speziellen Wortwahl des Propheten Jesaja lt. Jesaja 51, 14 gemäß bereits in seinem äußeren Erscheinungsbild wiederspiegeln muß und was darum mindestens auf die Stufe einer Vergewaltigung zu setzen ist. Der bei Jesaja 51, 13 hier sein Bedränger bezeichnete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit diesem ihm gegen seinen Willen und ohne Entzugsmöglichkeit verordneten öffentlich-spektakulären Einbeziehen des "in Fesseln Gekrümmten" in die Verwirklichung seiner Machtinteressen den Nationalstolz der breiten Masse brechen um gleichzeitig eine allgemeine Staatsfeindlichkeit aufzubauen beginnen. Der bei Jesaja 51, 13 hier sein Bedränger bezeichnete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit diesem ihm gegen seinen Willen und ohne Entzugsmöglichkeit verordneten öffentlich-spektakulären Einbeziehen des "in Fesseln Gekrümmten" in die Verwirklichung seiner Machtinteressen den Nationalstolz der breiten Masse brechen, um gleichzeitig eine allgemeine Staatsfeindlichkeit aufzubauen.
Denn es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden führenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Und wie wir sehen ist dies also auch der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Es muß schon eine einzigartige Zeit sein, in welcher der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt. Denn noch nie zuvor wurden die Israeliten in die ganze Welt unter alle Nationen der Erde verstreut und mußten dann aus einer weltweiten bzw. erdumspannenden "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren. Noch nie zuvor wurden die Nachkommen des Hauses Israel durch göttliches Eingreifen aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht in ihr gelobtes Land.

Das sichtbare in Erscheinung treten des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 geschieht aber außerdem auch zu einem Zeitpunkt, an welchem sich schon sehr bald die Verheißung Gottes erfüllen soll, daß zwar lt. Offenbarung 11, 2 in Verbindung mit Lukas 21, 24 noch der Vorhof des zu dieser Zeit wieder aufgebauten jüdischen Tempels unter der Gewaltherrschaft des Antichristen eine kurze Zeit von den Heiden zertreten werden wird, aber Jerusalem von jetzt an nie wieder zerstört werden soll und schließlich die Ganzheit Israels gerettet bzw. ihren Erlöser finden werden wird.
So wird das in Erscheinung treten des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 dem Wiederaufbau des jüdischen Tempels in Jerusalem unmittelbar vorausgehen. Den diesen Ort wird der schließlich auch die übrige Welt erobernde Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seiner Residenz erklären und damit den Gott der Juden lästern. Er wird seinen Namen schmälern und sich an seine Stelle stellen, sich in sein Haus setzen und vorgeben, er selbst sei Gott.
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - in den Tempel Gottes Setzen - das tut er nicht höchstpersönlich. An seiner Stelle macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 3-4; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3. Tempel der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen sein muß. Erst dann also kann der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Mitte der 70. danielischen Woche mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die Erdbewohner sichtbar in Erscheinung treten und nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 das tägliche Opfer (Schlachtopfer und Speisopfer) abschaffen und alle Ehren Gottes auf sich häufen.

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal in den letzten Tagen so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, "wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob ...«", der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bzw. Überrest bleiben. Und dieser Überrest wird schließlich "ganz Israel" ausmachen (vgl. Zefanja 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).

"Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Vergleiche auch das zu den »Heiligen« ab hier Gesagte. Und diese Prophetie Daniels ist ohne Zweifel auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet. Sie wird sich erst dann erfüllen können, kurz bevor der Messias der Juden, also Jesus Christus, wieder zurück auf diese Erde kommt, um seine Herrschaft auf dem Thron Davids anzutreten (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).

Es ist also ein sehr deutlicher Fingerzeig auf das Wiederkommen des Messias Israels zur "Zeit des Endes", Gottes verlängerten Arm, der bis auf die Erde herabreicht und auf ein mit ihm kommendes Zeitalter der ewigen Gerechtigkeit.
Und es ist in ihm tatsächlich Gott selbst, der dann bei seinem Volk als der Einzige wohnen wird. Und wir sollen in diesem Punkt tatsächlich auf den Propheten Hesekiel hören, denn die Bibel täuscht sich nicht. Gott sucht erneut die verlorenen Schafe Israels und wird sie alle finden. Und er setzt sein Volk dann wieder in sein Amt ein. Denn er ist im Gegensatz zum sich als nichtsnutzigen Hirten erweisenden gute Hirte, der es wirklich gut meint mit seinem Volk und ihm wohltut (vgl. das in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" zum nichtsnutzigen Hirten Gesagte):
"Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, ..."
(Hesekiel 37, 27; Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 
Der Gott Israels erweist sich, nachdem er die Juden gereinigt hat, nun für sie tatsächlich wieder als der um sein Volk in einer positiven Art und Weise eifernde Gott. Aber auch ein strafender Gott im Sinne der Reinigung von den Sünden tut solches, weil er nicht gegen, sondern im Gegenteil für sein Volk ist. Denken wir doch hierbei an die Erziehung der Eltern im Sinne einer guten Entwicklung ihrer Kinder. Und es wäre es nicht der eifernde Gott, würde er sein Volk nicht wirklich lieben und durch manche Züchtigung nachhaltig bewirken, daß es hierdurch von seinen Sünden nachhaltig befreit wird.

Es ist hochaktuell, daß das jüdische Volk auch heute, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein Stück weit eine Gottverlassenheit spürt und daß es immer noch ausbleibt, daß das Volk Israel wieder zu seinem lebendigen Gott zurückfindet. Dieses Zurückfinden, das ist wie wir wissen bis heute in großen Maße tatsächlich noch immer nicht geschehen:

Jesaja 49, 21
21 ... Ich war unfruchtbar, einsam, vertrieben und verstoßen. ... Siehe, ich war (von meinem Gott) allein gelassen ...
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber auch die Prophetie zum "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 12-16 hat das gleiche Thema des anfänglichen Alleingelassens und Gottvergessens zum Inhalt:
"Ich, ich bin es (und habt ihr dies ganz vergessen?), der euch tröstet. Wer bist du (und diese Frage richtet Gott persönlich an den »in Fesseln Gekrümmten«), daß du dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird, und daß du den HERRN vergißt, der dich macht, der die Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des Bedrängers?
Der [in Fesseln] Gekrümmte
(der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (daraufhin also tatsächlich) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln."
(Jesaja 51, 12-14; Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

So wie auch der Verfasser dieser Homepage eine geraume Zeit lang einen undurchsichtigen und undurchdringlichen Zaun zwischen sich und dem lebendigen Gott Israels verspürte, ihn und sein eingreifendes Handeln in seinem persönlichen Leben nicht mehr spüren konnte aber ihn dennoch nicht gänzlich verwarf, kennzeichnet auch das Volk Israel heute noch, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein Stück weit diese Gottverlassenheit, die sich im Sprechen "Der Himmel war geschlossen. Es gab keine Antwort vom Himmel." wie eine Ohnmacht äußert. Es ist eine Ohnmacht, die über dieses Volk gekommen war und bis heute immer noch nicht weichen will.

Aber genau dasjenige verheißt doch auch die Prophezeiung im Buch des Propheten Hosea für die darauffolgende Zeit nach der Gottesferne. Und wurde dieses Ausbleiben von Gottes Zuwendung zu seinem heiligen Volk lt. Hosea 3, 3-5 nicht prophetisch vorausgesagt?
"... Lange Zeit sollst du bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich will nicht zu dir eingehen. Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott. Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit."
(Hosea 3, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der »in Fesseln Gekrümmte« muß also tatsächlich eine Prophetie für die "Zeit des Endes" sein.
Denn gerade dann, wenn der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar wird, werden lt. Jesaja 51, 11 "... die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. ".

Und der »in Fesseln Gekrümmte« lt. Jesaja 51, 12-16 wird in das Wort des Apostel Paulus aus 2. Timotheus 4, 17-18 von Gott (wieder)gefunden, getröstet und gestärkt einstimmen, das da heißt:
"17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Botschaft ausgebreitet würde und alle Heiden sie hörten, so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen.
18 Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."
(2. Timotheus 4, 17-18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Hompage)


Da der »in Fesseln Gekrümmte« dem wiederkommenden Christus unmittelbar vorausgeht, wird er einer seiner Wegbereiter sein

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wird von Gott aus der Hand seines Bedrängers geretttet. Er ist nicht derjenige, gegen den sich Gottes strafende Hand erhebt, um ihn zu vernichten. Sondern er ist derjenige Mensch, den der Gott des Himmels lt. Jesaja 51, 16 unter den Schatten seiner schützenden Hand birgt, um ihm zu segnen und sein Wort in den Mund zu legen:

Jesaja 45, 22
22 Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt, wie wir bereits gehört haben, überdies zu einer Zeit, in welcher der Blick des Propheten Jesaja lt Jesaja 51, 11 in die Zeit der Heimkehr Israels aus ihrer fast zweitausend Jahre währenden weltweiten Zerstreuung gerichtet ist. Es ist die Zeit, in der nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen".
Und mit Zion ist hier nicht das Volk Israel bzw. dessen gläubiger Überrest gemeint, sondert der Ort Zion, das einstige Kanaan, dasjenige Land, das der Gott Israels einstmals den Vätern der Heimkehrenden gegeben und aus dem er sie dann nach der Ablehnung des von ihm zu diesem Volk gesandten Messias vertrieben hatte.
Die Juden werden dann aber wieder zurück "nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." (vgl. in Jesaja 51, 11).

Die Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt, muß demnach eng mit demjenigen Geschehen verwoben sein, was in Jeremia 23, 3-4 bereits vor langer Zeit angekündigt worden war und an das später die Juden lt. Jeremia 16, 14-15 bei der Anbetung ihres Gottes ehrfuchtsvoll gedenken werden.
Zweifellos muß diese Zeit eine Zeit großer politischer Veränderungen und Umwälzungen sein, in welcher der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 ihn ein ganz bestimmtes Ziel verfolgend gewaltsam mit einbezieht.
Es ist darum eine Zeit großer politischer Veränderungen und Umwälzungen, weil es diejenige Zeit sein muß, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" unter dem öffentlich-spektakulären Einbeziehung des "in Fesseln Gekrümmten" das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vollzieht. Und diese öffentlich-spektakuläre Einbeziehung des "in Fesseln Gekrümmten" ist in der Art und Weise des gewaltsamen Mißbrauches seiner Person zu verstehen, der sich der speziellen Wortwahl des Propheten Jesaja lt. Jesaja 51, 14 gemäß bereits in seinem äußeren Erscheinungsbild wiederspiegeln muß und was darum mindestens auf die Stufe einer Vergewaltigung zu setzen ist. Der bei Jesaja 51, 13 hier sein Bedränger bezeichnete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit diesem ihm gegen seinen Willen und ohne Entzugsmöglichkeit verordneten öffentlich-spektakulären Einbeziehen des "in Fesseln Gekrümmten" in die Verwirklichung seiner Machtinteressen den Nationalstolz der breiten Masse brechen, um gleichzeitig eine allgemeine Staatsfeindlichkeit aufzubauen.
Denn es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also, um sich für seine Machtentfaltung freie Bahn zu verschaffen, die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden führenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel mit Daniel 8, 24 sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich für eine von Gott festgesetzte und von ihm begrenzte Zeit gelangen soll.
Und mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" werden die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zur Vollendung, d.h. zum Abschluß kommen, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN sein wird. Es ist ein Tag, an dem der Gott des Himmels alle irdische Macht beenden und sein Reich auf der Erde für immer aufrichten wird. Und die Zeit des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche bzw. das Beiseitestellen Israels, wird dann zu Ende sein.
So existierte während der Zeit des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche der Staat Israel auf der politischen Landkarte der Erde nicht mehr. Und dieses Gericht Gottes ereilte die Juden darum, weil sie den zu ihnen gesandten Gesalbten ausgerottet hatten.
Mit dem Ausdruck "ausgerottet" meint die Bibel übrigens die Todesstrafe für einen Kriminellen, und der Prophet Daniel nimmt hier demnach Bezug auf die Kreuzigung Jesu Christi. Dise Strafe Gottes für sein ungehorsames Volk sah der Phrophet Daniel bereits voraus:
"Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, ..." (aus Daniel 9, 26)

Gott wird also, bevor er seinen zum König über Israel gesalbten Knecht Jesus Christus ein weiteres Mal auf die Erde zu seinem Volk senden wird, abermals einen Boten zubereiten. Und dieser wird wie der Täufer Johannes, der Sohn des  Zacharias vor seinem Gesalbten hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten zu bekehren, um dem Herrn ein Volk, das wohl auf das Kommen ihres Königs vorbereitet ist, zuzurichten:

Malachi 3, 23-24
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf daß ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Zweifellos ist die Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 lebt, diese Zeit, in der dies alles bald geschehen muß. Und ohne Zweifel ist der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 in den Personenkreis derjenigen einzuordnen, mit dem der Gott des Himmels die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten bekehren wird. Denn der Schöpfer dieser Erde wird gerade mit ihm, dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, vom Volk Israel viele zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Denn das Wort, welches der Gott der Juden ihm, dem "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 16 in den Mund legt, kann doch unmöglich leer zurückkommen.
Und genau dann ruft der Gott des Himmels lt. Jesaja 51, 16 über seinen in Jesaja 51, 12-16 beschriebenen Boten, den "in Fesseln Gekrümmten", Zion zu: "Du bist mein Volk!"(, welches, eben weil ich es so liebe, einige Zeit lang gestraft und gereinigt habe.)


Der Wunsch, daß der Mensch der Bosheit noch aufgehalten werden wird, geht anscheinend tatsächlich in Erfüllung, und der Gott des Himmels schickt zudem einen Boten, um vielen das Reich Gottes nahe zu bringen

Im Kapitel "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält ist das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz in deren Bewußtsein" hörten wir, daß man das prophetisch angekündigte Ereignis der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde zeitlich oder ereignismäßig gesehen durchaus einengen kann. Denn es gibt etwas, was die Entfaltung des endzeitlichen Verderbers und seine gewaltsame Machtergreifung noch zurückhält. Und es gibt etwas oder jemand, was oder der den kommenden Antichrist zur "Zeit des Endes" noch aufhält bzw. das oder der den Antichrist in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang hemmt. Wir bleiben so, weil Gott es bestimmt, auf dieser Erde noch eine Zeit lang vor dem Angriff des Antichrist und seiner weiteren Machtenfaltung noch bewahrt. Dasjenige bzw. derjenige wird aber auf Gottes Geheiß bzw. sein Rufen hin schließlich doch weggenommen werden (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium vom sehr bald kommenden Reich Gottes sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel nahe bringen werden, ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der "in Fesseln Gekrümmte".
Denn der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist nicht derjenige, gegen den sich Gottes strafende Hand erhebt, um ihn zu vernichten. Sondern er ist derjenige Mensch, den der Gott des Himmels lt. Jesaja 51, 16 unter den Schatten seiner schützenden Hand birgt. Und der Gott des Himmels verspricht ihm sogar persönlich, daß er, auch wenn er damit in eine für ihn persönlich gefährliche Position gerät, nicht sterben muß, sondern lt. Jesaja 51, 14 am Leben bleiben wird. Darüber hinaus wird ihm sozusagen als Bekräftigung der Lebenszusage zugesprochen, daß er immer Brot haben, also von Gott sogar unentwegt versorgt werden wird.

Seine Erscheinung und Berufung als Sendbote und Knecht Gottes wird in  Jesaja 51, 12-16 beschrieben und damit prophetisch vorausgesagt. Und wie der Prophet Jesaja in Jesaja 49, 1ff erkennt auch der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 seine Berufung durch Gott. So wird sein Mund, den ihm sein Bedränger, weil er ihn als Sprachrohr benutzen will, verschlossen hat, durch ein himmlisches Eingreifen geöffnet werden, und er muß selbst nicht mehr stumm sein. Denn es ist Gottes Wille, der an ihm geschieht und durch den er zu allem, was dann folgt, befähigt werden wird. Und es wird Gottes Wort sein, das dann aus seinem Mund hervorgeht.
Denn .... 

Psalm 50, 2-3+7+15
2 Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes.
3 Unser Gott kommt und schweiget nicht. ...
...
7 »Höre, mein Volk, laß mich reden; Israel, ...
...
15 und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und der "in Fesseln Gekrümmte" sollte auch derjenige sein, der nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Antichrist zur "Zeit des Endes" als Mensch jetzt noch aufhält (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 und auch im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der Verfasser dieser Homepage hat bei seinen Recherchen festgestellt, daß der lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des dann bereits existenten Antichrist zur "Zeit des Endes", seinen in Jesaja 51, 13 erwähnten Bedränger, die in der Bibel auch die Zeit der Trübsal genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des Antichristen anders als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7 symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich 7 jüdische (Sabbat-)Jahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der 70. danielischen Woche noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.

Von Anfang an ist da also etwas oder jemand, was oder der die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" noch aufzuhalten vermag.
Wer oder was mag es sein, daß dieses Wunder des Aufgehaltenwerdens des "Bösen" geschehen kann?
Und der Verfasser dieser Homepage meint, daß es wohl eines jeden Wunsches sein muß, daß das für die letzte Zeit in der Bibel angekündigte und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen stehende kommende Verderben jetzt noch ausbleibt.
Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß die grundlegende Ursache, daß sich der "Sohn des Verderbens" noch immer nicht als der "Böse" offenbaren konnte, in der Liebe Gottes zu seinem Volk zu suchen sein muß.
Und es gibt nach der Meinung des Schreibers dieser Webseite sehr wahrscheinlich tatsächlich auch einen Menschen, dem es mit Gottes Hilfe gelingen könnte, das kommende "Verderben" noch aufzuhalten. Wer sonst, wenn nicht er, der in Jesaja 51, 12-16 erwähnte "in Fesseln Gekrümmten", verpürt in derartiger Intensität das Verlangen, trotz großer Gefahr für sein eigenes Leben seinen Bedränger, den dann bereits existenten Antichrist zur "Zeit des Endes", zu enthüllen und vor ihm zu warnen. Die Bibel nennt ihn, der den kommenden Antichrist an der weiteren Ausführung seiner Pläne behindert, im Alten Testament in Jesaja 51, 12-16 nicht ohne Grund den "in Fesseln Gekrümmten", weil er unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen von seinem Bedränger festgehalten wurde und wie es der Bibeltext aus Jesaja 51, 12-16 beschreibt, aus dessen unüberwindbaren Würgegriff nur durch Gottes Hilfe entkommen konnte. Also: Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?

Nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß es also der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 sein, der den dann bereits existenten Antichrist zur "Zeit des Endes", seinen in Jesaja 51, 13 erwähnten Bedränger, eine ganze Zeit lang an seiner weiteren Machtentfaltung hindert, indem er ihn offenbar macht, sein Volk ermutigt und für den wiederkommenden Christus den Weg bereitet. Denn der "in Fesseln Gekrümmte", und dies hatte sein Bedränger, indem er damit das "Vernichten der Starken" voranzutreiben gedachte, mit dem demonstratitiv aller Welt präsentierten und von ihm zu rein psychologisch-strategischen Zwecken gezielt verspotteten "Gekrümmten" wohl ursprünglich vor, "... wird (von seinem ihn vernichten wollenden Bedränger durch das ihn rettende Eingreifen des lebendigen Gottes) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln."
(Jesaja 51, 14 aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie wir später noch hören werden, wird dieser sogenannte "in Fesseln Gekrümmte" zunächst selbst von Gott befreit, getröstet und erfährt seine Gnade. Und sein intensives sich mit dem Wort Gottes Befassen muß es wohl sein, was das Offenbart werden des “Sohnes des Verderbens” als der “Böse” noch aufhält (vgl. Jesaja 51, 16).
Gerade durch ihn, der durch den Gott des Himmels aus der Gewalt seines Bedrängers befreit wird, spricht Gott seinem Volk Israel Mut zu. Hierdurch aber werden viele Zusammenhänge in der Bibel deutlich.

In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende)
gibt es interessanterweise gewisse Ähnlichkeiten bzgl.der des Christentums (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dabei spielen drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind: der "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott "Rechtgeleitete", d.h. der lt. jüdischem Verständnis für die rechte Hand Gottes unter der Schutzzusage Gottes Stehende bzw. der mit seiner barmheriger Hilfe von Gott Geführte) und "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Der "in Fesseln Gekrümmte" lt. Jesaja 51, 12-16 wird zwar und muß es sogar, will er sich gegen ihn behaupten, durch Gottes Weisheit erleuchtet mit seinem Bedränger rechten und streiten, ist aber gleichzeitig nicht auch dazu befugt, über ihn Gericht zu halten oder ihn gar physisch zu vernichten. Diese Erkenntnis ist offensichtlich auch eine Parallele zu der muslimischen Endzeiterwartung bzgl. des für die letzte Zeit von den Muslimen erwarteten "Mahdi".
Es ist der für die "Zeit des Endes" erwartete "Mahdi" der Muslime, der einmal einen entscheidenden Einfluß auf die Inhalte der Lehre des Islam nehmen und von daher der Bedeutung nach einem Imam bzw. Lehrer des Islam gleich werden wird. Denn er soll einmal lt. der islamischen Endzeitprophetie vom einäugigen "Daggal" verfolgt werden und wird in diesem Zusammenhang Gottes Barmherzigkeit predigen. Und wenn der "in Fesseln Gekrümmte" lt. Jesaja 51, 12-16, weil er der durch Gott "Rechtgeleitete", d.h. der lt. jüdischem Verständnis für die rechte Hand Gottes unter der Schutzzusage Gottes steht bzw. wenn er ein mit seiner barmheriger Hilfe von Gott Geführter ist, muß er dann nicht einen Gott der Gnade und Gottes Liebe predigen?
Einäugigkeit hat aber in der Bibel und bei den Juden eine tiefgründige und symbolische Bedeutung, auf die wir im Kapitel "Einleitende Worte zum Verständnis der im Namen dieser Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier bereits ausführlicher eingegangen sind. Soviel sei schon vorweg gesagt: Der Gott des Himmels möchte, daß wir nicht länger einäugig (gemeint ist unbarmherzig und ohne Gnade zu kennen) bleiben, sondern wieder barmherzig und gütig denken und handeln, Gnade walten lassen und langsam zum Zorn sind, so daß wir klug werden (vergl. bei Sprüche 19, 11 und 2. Korinther 11, 19).

Und der erwartete "Mahdi" der Muslime stellt in der islamischen Eschatologie während der 40 Jahre währenden Gewaltherrschaft des "Daggal", die unmittelbar vor dem Jüngsten Gericht sein wird, nach islamischer Auffassung auch das Recht in der muslimischen Gemeinschaft wieder her. Er soll es sein, der mit beiden Augen schaut und einen Kampf gegen das personifizierte Böse und zwar mit Gottes Wort führen wird, so gänzlich auf Gewalttätigkeit verzichtet und der lehrt, zur wahren Lehre und zum Ursprung des Glaubens zurückzukehren. Und er wird sich dabei auf die Aufforderung Gottes berufen, die Gnade und Barmherzigkeit zu leben.
"Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden (besser am Tod eines Sünders oder Ungläubigen), spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben (und Kinder Gottes heißen)."
(Hesekiel 18, 32, Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Gott des "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 12-16, dem dieser dient, hat also nicht Gefallen am Tod eines Sünders bzw. Ungläubigen, sondern er möchte, daß dieser zur Buße gerufen wird, um zu leben.
Sein Glaube und seine Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes, seine Konsequenz und seine ihm von Gott verliehene Weisheit werden sein, die auch den von den Muslimen für das Ende erwarteten islamischen "Mahdi" im Kampf gegen das personifizierte Böse bewahren werden. Er wird in der Kraft Gottes und unter dem Schutz seines Charismus stehend und da er gegen Gewalt sein wird, in einem Kampf, den er lediglich auf intellektueller Ebene führt, dem "Daggal" die Stirn bieten und genau und nur so ihm widerstehen können (der "Daggal" ist das Äquivalent zum Antichrist der Bibel).
Er wird ihn als die "menschliche Verkörperung des Bösen", den großen endzeitlichen „Lügner“ und „Betrüger“ entlarven und diesen "Verfälscher" der reinen Lehre der islamistischen Religion bloßstellen.
Der für die letzte Zeit von den Muslimen erwarteten "Mahdi" nimmt das Gnadenangebot von Gott dankbar an und wird dadurch von Gott bzw. Allah bewahrt, erleuchtet und rechtgeleitet. Daraus ergibt sich, daß der "Mahdi" der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete ist. Denn der durch Gott "Rechtgeleitete" ist lt. jüdischem Verständnis nicht ein rechthandelnder Mensch ohne Sünde, sondern ein von der rechten bzw. helfenden Hand Gottes geleitete Mensch, der sozusagen unter seiner Schutzzusage steht bzw. der von Gott selbst aus Barmherigkeit an seiner Hand geführt wird und darum mit dessen Hilfe rechnen kann.

Der Gott des "in Fesseln Gekrümmten", dem dieser dient und den die Bibel für die "Zeit des Endes" vorausgesagt hat, verfolgt und verwirklicht mit ihm, indem er ihn an seinem barmherzigen Handeln beteiligt, ganz bestimmte Pläne (vgl. Jesaja 51, 16). Und der "in Fesseln Gekrümmte" wird es nicht einmal wagen gegen seinen Bedränger ein Verdammungsurteil zu sprechen. Denn der Engel Michael wagte dies in Bezug auf den größten Feind Gottes auch nicht:
"Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, über ihn ein Verdammungsurteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!"
(Judas 1, 9; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wenn, wie es die Bibel voraussagt, der Gott des Himmels mit Hilfe des "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 16 die Erde neu "gründen" wird, dann ist damit gemeint: Er offenbart den Menschen der Erde ganz neu den Heilsweg mit seinem Christus, dem Gesalbten Gottes.
Denn von Jesus Christus heißt es in der Bibel:
Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
(1. Korinther 3, 11)

Es ist also die unbegreifliche Liebe Gottes, die diesen kommenden "Verderber" an der Vernichtung der bisherigen Machtstrukturen dieser Welt noch hindert (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7) und so das bei Daniel 8, 24 explizit beschriebene "Vernichten der Starken" noch aufhält. Seine Gnade ist es, die dieses Wunder bewirkt, so daß wir, die wir ohne Zeifel bereits in der letzten Zeit leben, uns auch heute noch in einer relativ friedlichen Zeitepoche befinden.
Gottes Gnade ist es also, durch die wir noch nicht vollends den Garaus sind. Und Gottes Liebe ist es einmal, die uns auch im Himmel empfängt.
Und schon bald sogar wird sich für kurze Zeit eine Tür zum Himmel öffnen, durch die durch das Blut Jesu Christi Erlösten ihrem Herrn entgegengehen (vgl. diesbzgl. 1. Korinther 15, 50-58; das zur Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi Gesagte und in den Kapiteln "Die wichtigsten Ereignisse der Zeit der Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" und "Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird ...").
Bis dahin allerdings wird sich der Engelfürst Michael dem Antichrist noch in den Weg stellen und erst danach tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht" und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt" und in der grafischen Übersicht "Zur “Zeit des Endes” wendet sich Gott wieder Israel zu, denn Gottes Boten kommen dann wieder aus diesem Volk - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bis dahin tatsächlich noch aufhält bzw. der den damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, und wahrscheinlich gibt es tatsächlich einen solchen (denn so versteht es der Verfasser dieser Homepage), wird dann im Zuge der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi weggenommen werden:

2. Thessalonicher 2, 1-8; Zürcher Bibel 1860:
"1. Wir bitten euch aber, ihr Brüder! betreffend die Zukunft
(besser das Kommen) unsers Herrn Jesu Christi und unsere Vereinigung bei ihm (an dieser Stelle wird zweifellos Bezug auf die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde genommen),
2. daß ihr euch nicht bald von euerm Sinne entwegen, noch erschrecken lasset, weder durch einen Geist, noch durch eine Rede, noch durch einen Brief, als von uns kommend, als ob der Tag Christi vorhanden sei.
3. Niemand betrüge euch auf irgend eine Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Sünde
(muß) offenbar (gemacht) werden, der Sohn des Verderbens
(besser: der »Messias des Verderbers«, also ein Mensch, der zwar als der Inbegriff der Rebellion gegen Gott zu verstehen, jedoch von Satan, dem Verderber klar zu unterscheiden ist. Der "Sohn des Verderbens" ist damit dem alten messianischen Würdetitel "der Sohn" Rechnung tragend der "Messias des Verderbers". Denn Gott spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen ... Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen ...«. Der "Messias des Verderbers" aber ist der Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß ein "An-Stelle-von-Christus".),
( [ ) 4. der Widersacher, der sich erhebt über Alles, was Gott oder Heiligthum genannt wird, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und vorgibt, er sei Gott.
5. Seid ihr nicht eingedenk, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war?
( ] )
(Die um 2. Thessalonicher 2, 4-5 vom Verfasser dieser Homepage gesetzten eckigen Klammern [ ] sollen verdeutlichen, daß die Verse 4+5 lediglich einen Einschub zur Erklärung seiner Person bilden und daß die Verse 3 und 6 erst im Zusammenhang gelesen den eigentlichen Sinn ergeben.)
6. Und nun
(d.h. jetzt, mit dem in Vers 3 Gesagten) wisset ihr (bereits), was ihn aufhält (und in erster Linie wodurch dies geschieht, gemeint ist hier unter Bezugnahme auf Vers 3 das vom demjenigen, der ihn aufhält, in einer Art Aufklärungsarbeit vorangetriebene Enthüllen seiner Person), damit (besser: indem) er zu seiner Zeit offenbar (gemacht) werde (gemeint ist: was ihn aufhält ist, daß er enthüllt bzw. aufgedeckt werden wird; d.h. dadurch gelangt nun die Realität des Antichrist in vollem Umfang in unser Bewußtsein hinein und sein noch vor unserer Vereinigung mit Christus bereits begonnenes Wirken auf der Erde wird jetzt für alle auf ihren Retter wartenden Christen vom Lichte Gottes erleuchtet deutlich wahrnehmbar und zur Gänze erkannt werden).
7. Denn das Geheimniß der Bosheit 
(wie es Luther übersetzt, regt sich in der ersten Hälfte der »Zeit der Trübsal« schon und um noch deutlicher zu werden, wird demnach dann sogar bereits gelüftet, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") wirkt schon jetzt (d.h. man kann bereits seine noch im Geheimen verborgene Gewaltbereitschaft erahnen, denn die Zerstörungskraft des Antichrist kann bislang noch nicht voll zur Entfaltung kommen); wenn nur erst der, so (der ihn so wie in der in Vers 6 beschriebenen Art und Weise) bis jetzt aufhält, weggeschafft (entrückt werden) wird.
(Bis zu diesem Punkt war also seine wahres und aggressiver Streben nach Macht noch (geheim) verhüllt geblieben, aber die kommenden furchtbaren Ereignisse werfen bereits lange zuvor ihre Schatten voraus. Erst dann, wenn derjenige, der den Antichrist noch aufhält, im Zuge der Entrückung der Gemeinde mit ihr weggenommen werden wird, kann die bislang von ihm zu rückgehaltene Aggressivität des Antichrist, d.h. sein Zorn, ab jetzt erst sichtbar werden und wird bis zu einem verheerenden Ausmaß anwachsen. Und damit wird die gewaltsame Machtergreifung des endzeitlichen Verderbers nunmehr ungehindert und zur Gänze erfolgen. D.h. die
aus Offenbarung 6, 1-8 nun in Gang kommenden Geschehnisse werden ihn an die Macht bringen. Denn ...)
8. Und dann
(erst danach, d.h. hinterher also nach der Wegnahme dessen, was bzw. der ihn bislang noch aufhielt) wird der (bislang verhüllt gebliebene) Bösewicht (und Kriegstreiber in ihm zur Gänze) offenbar (sichtbar) werden 
(und um es mit den Worten von 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 zu sagen: Er wird erst danach als der Feind der Menschen und der Nachahmer Jesu Christi "offen hervortreten". Muß er dann nicht lange zuvor bereits verdeckt unter uns gewesen sein? Denn er kann sich erst jetzt, nach der Wegnahme dessen, was ihn noch zurückhält, offen als ein böser Verderber erweisen, sein Gewaltpotential nun voll und ungehindert freisetzen. Und mit seiner nunmehr ungezügelten Zerstörungskraft wird er bei seinem nunmehr unverdecktem Kommen alles ihm noch im Weg Stehende beiseite stoßen. Denn er ist lt. Offenbarung 6, 1-2 sieghaft und wird nun wie in Daniel 8, 24 aufgezeigt die "Starken" zur Gänze vernichten und auf diese Weise seinem Machtaufstieg mit unwahrscheinlicher Härte freie Bahn verschaffen. Und erst dieses sein aggressives, zornerfülltes und von zügelloser Gewalt gekennzeichnetes Vernichten von Gottes Weltordnung wird ihn an die Macht bringen.), den der Herr (später) mit dem Hauche seines Mundes vertilgen und durch die Erscheinung seiner Zukunft (d.h. bei seinem Kommen mit der Gemeinde) vernichten wird." (Wie auch sonst, wenn es nicht etwas bzw. jemand geben würde, der die Entfaltung der Zerstörungskraft des Antichrist bis dahin noch aufhält bzw. was seine offene Aggression bis dorthin noch zügelt, könnte sich das in 1. Thessalonicher 5, 3; Matthäus 24, 37-42 und in Lukas 17, 26-36 Prophezeite in einer dort geschilderten Art und Weise erfüllen, würde das kommende Verderben die noch unerretteten Erdbewohner in einer derartigen Sorglosigkeit treffen und völlig überraschen, wenn nicht Gott selbst hierrüber den "Bösewicht" im "Sohn des Verderbens" mindestens noch bis zur Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde selbst zurückhalten würde?)
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)


Es ist nicht zu ermessen, was der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 mit Gottes Hilfe und von ihm erleuchtet zu leisten vermag. Aber auch der "in Fesseln Gekrümmte" wird wie bereits der Apostel Paulus es tat, in dessen Sinne so wie dieser auch nur mit aller Bescheidenheid sprechen können:
"Ich meine nicht, dass ich einem solchen Auftrag aus eigener Kraft gewachsen bin und mir irgendetwas selbst zuschreiben kann. Gott ist es, der mir die Fähigkeit dazu geschenkt hat."
(2. Korinther 3, 5; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

So warten wir als seine Braut also nicht voller Bangen auf das Kommen des Antichristen und das Martyrium, auf seine Weltroberung nach Offenbarung 6, 1-8, durch die er an die Macht kommen wird, sondern schauen doch von Gott geachtet, geliebt, getröstet und voller Erwartungsfreude auf das baldige Erscheinen unseres Bräutigams und Erlösers Jesus Christus, der zu uns kommt, um uns vor alledem Bösen zu retten, derart, damit es uns zur Gänze erspart bleibt.
Und wir sollten es bedenken: Alle Prophetie der Bibel ist keine Flucht in die Zukunft, nur weil die Gegenwart so schwer zu ertragen ist, sondern sie gibt uns die entscheidente Kraft für dasjenige, was in der Gegenwart zu tun ist. Denn Prophetie ist durchaus kein falscher Trost, sondern unsere uns stark machende Hoffnung auf den Sieg (vgl. das im Zusammenhang mit der Entrückung abschließend Gesagte in 1. Thessalonicher 4, 16-18):
"... so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der »in Fesseln Gekrümmte« lebt wahrscheinlich in derjenigen Zeit, in welcher sich die Prophetie zum Zerbruch des »Landes des Nordens« erfüllt

Im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben" erfuhren wir bereits, daß der Verfasser dieser Hompage im unerwarteten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne sichtbare Kampfhandlungen, also friedlich ausgeht, den ersten erfolgreichen Sieg des ersten apokalyptischen Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 sieht.

"So werden (zu dieser von Jesaja beschriebenen Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude
werden sie ergreifen
, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
"
(Jesaja 51, 11; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Zu einer Zeit, des »Heimkehrens und nach Zion Kommens mit Jauchzen«, dann also, wenn das Land Israel in größerem Umfang von jubelnden Menschen in großer Freude besiedelt werden wird (es muß sich anscheinend hier um einen Zeitpunkt handeln, an dem eine große Zahl von Juden zum heiligen Land dazugetan werden wird und zwar ohne daß deren Einreise irgend ein militärischer Widerstand entgegensteht), d.h. irgend wann in demjenigen Zeitbereich, bei dem wir von der nationalen Wiederherstellung Israels und der Rückkehr der Israeliten in ihr Land nach ihrer weltweiten Zerstreuung ganz am Ende des Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. danielischen Woche sprechen, genau dann ruft der Gott des Himmels über seinen in Jesaja 51, 12-16 beschriebenen Boten, den "in Fesseln Gekrümmten", Zion zu: "Du bist mein Volk!".

Der Verfasser dieser Homepage sieht in diesem Zusammenhang eine Parallele zu einer Prophetie des Propheten Sacharja.
Denn die Bibel kündigt in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Er vermutet deshalb, daß sich hinter dem "Land des Nordens" wohl eine Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß, dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich plötzlich neu orientiert. Vielleicht ist aber auch eine derartige Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem Sterben bzw. Niedergang verbunden.
Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor, daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die freie Ausreise gewaltsam unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es wohl, was das riesige "Land des Nordens" charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie, die prophetische Ankündigung des Zerbruchs des "Landes des Nordens". Diese Prophetie, wenn sie sich so wie sie die Bibel beschreibt erfüllt, muß also sehr markant und unverkennbar sein.

Und denken wir hier in diesem Zusammenhang an ein großes Ereignis der jüngsten Vergangenheit, denken wir an das unverhoffte Öffnen der Grenzen der damals von den Kommunisten regierte Sowjetunion, die die Seinen Gottes, genauer gesagt, auch diejenigen, die zum Volk Gottes, zu Zion gehören, lange Zeit nicht freigeben wollte.
Und denken wir in dsiesem Zusammenhang an den Jubel und die ausgelassene Freude der Menschen jener Tage, so können wir uns diese vom Propheten Sacharja beschriebene Zeit schon doch sehr gut vorstellen (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben"). Und genau diesem Freigeben der dort festgehaltenen Israeliten im "Land des Nordens" soll doch später auch von den Juden einmal so große Bedeutung beigemessen werden (vgl. Jeremia 16, 14-15)!
Und schon lange vorher kündete die Bibel z.Bsp. in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" diesen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Und genau im Zusammenhang mit diesem großen politischen Ereignis mit friedlichem Verlauf und der unverhofften Wende für das Volk Gottes konnte man doch mit Recht von einem »Heimkehren und nach Zion Kommen mit Jauchzen« sprechen.

So wäre es also doch auch gut denkbar, das der in Jesaja 51, 12-16 erwähnte und angekündigte Rufer Gottes, der "in Fesseln Gekrümmte", über den der Gott des Himmel seinem Volk Israel zusprechen wird: "Du bist mein Volk!" genau in dieser Zeit des Freikommens der bislang dort festgehaltenen Juden im "Land des Nordens" in Erscheinung wird. Lebt er doch in einer Zeit, wenn viele Juden wieder zurück in ihr Land Zion kommen werden "mit Jauchzen, ..." (vgl. in Jesaja 51, 11).

Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche Sterben von Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes der Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (vgl. im Kapitel "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").
Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende bezeichnet die Bibel lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "