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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!


"Weil du das (Bibel-)Wort vom Harren (d.h. warten) auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen."

(Offenbarung 3, 10; Elberfelder Bibel 1905; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Inhalt Hauptseite Jesus Christus
jüd. Messiasbild Zeit des Endes
Der Antichrist
70. Jahrwoche Entrückung Wiederherstellung Hure Babylon apokalypt. Reiter Bedrängnis
zwei Hautmale Sieg behalten biblische Begriffe Linkseite Download Impressum

Der Antichrist am Ende der (Regierungs-) Zeit der Heiden und sein personenhafter »An-Stelle-von-Christus«, der mit betrügerischer Absicht als der Messias Gottes auftreten wird


Inhaltsverzeichnis dieser Seite



Der kommende Anti-Christ ist der für die "Zeit des Endes" biblisch vorhergesagte letzte irdische Herrscher, unmittelbar bevor unser Herr Jesus wirklich auf diese Erde zurückkommen wird, um auf ihr das Reich Gottes aufzurichten. Er wird mit Hilfe seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, als einziger Mensch für kurze Zeit sogar an die Weltmacht gelangen. Warum kann er zu so unvorstellbar großer Macht kommen und was macht ihn als doch nur irdischen Machthaber so markant. Worin wird er sich von allen ihm vorangegangenen nichtjüdischen Herrschern unterscheiden? Und warum werden er und seine Macht bei der tatsächlichen Wiederkunft des wahren Christus Gottes auf die Erde vom diesem ganz und gar vernichtet werden?


Warum ist es erforderlich, sich heute sowohl mit dem Thema »Antichrist« als auch mit der Thematik des wiederkommenden wahren Christus Gottes verstärkt auseinanderzusetzen und worin bestehen der Zusammenhang bzw. die Ähnlichkeiten und die Unterschiede zwischen beiden

Der "Sohn des Verderbens"aus 2. Thessalonicher 2, 3 (besser: der »Messias des Verderbers«) ist ein Mensch, der zwar als der Inbegriff der Rebellion gegen Gott zu verstehen, jedoch, da er als dessen Sohn betituliert wird, von Satan, dem Verderber klar zu unterscheiden ist.
Der "Sohn des Verderbens", so bezeichnet der Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 den Antichrist zur "Zeit des Endes", ist damit dem alten messianischen Würdetitel "der Sohn" Rechnung tragend der "Messias des Verderbers". Denn der Gott Israels spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen ... Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen ...«.
Der "Messias des Verderbers" aber muß, obwohl er lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 mit aller seiner Macht und mit trügerischen bzw. verführerischen Zeichen und Wundern auftreten wird und weil dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, wider allem Anschein nach doch der Gegen- bzw. Antimessias des Christus Gottes und dem Bedeutungsspektrum bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß lediglich eine perfekte Kopie des Originals sein. Darum kann es sich bei ihm, auch wenn er sich noch so gekonnt für den verheißenen Retter Gottes ausgeben wird, also nur um einen "An-Stelle-von-Christus" handeln (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18 wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn dieser in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Die Aufklärungsarbeit der in 2. Thessalonicher 2, 6-7 erwähnten und den Antichrist zur "Zeit des Endes" enthüllenden Person bzw. das von ihm vorangetriebene Offenlegen seiner wahren Indentität muß sich darum auf einen bestimmten, äußerst wichtigen und für diesen sehr charakteristischen Sachverhalt hin konzentrieren (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen" ab hier).
Das Aufdecken seiner wahren Indentität wird darauf hinzielen müssen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht nur ein Christusgegner, sondern in erster Linie ein perfekter und sehr gefährlicher Christusnachahmer ist und sich damit als der Sohn Gottes ausweisend mittels unglaublicher aber lügenbehafteter Zeichen und Wunder selbst göttliche Wesenheit zuschreiben wird. Denn der Apostel Paulus tat dies, nämlich nicht nur vor einem gottfeindlichen Christusgegner, sondern wie aus 2. Thessalonicher 2, 4-5 im Zusammenhang stehend mit 2. Thessalonicher 2, 9-11 ersichtlich vorrangig vor einem »An-Stelle-von-Christus« zu warnen, doch auch. Zusätzlich bezeichnet er den Antichrist zur "Zeit des Endes" in 2. Thessalonicher 2, 3 ihm damit den alttestamentarischen Messiastitel verleihend zwar als den erhofften "Sohn" bzw. als "Kind", entlarvt ihn aber im gleichen Atemzug als den "Sohn bzw. Messias des Verderbens". Muß dann das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den »falschen Prophet« bezeichnet, nicht mit betrügerischer Absicht sich selbst damit auf die höchste Machtposition aufwertend als der Christus Gottes auftreten? Diese Art der Namensgebung, der "Sohn des Verderbens", durch Paulus ist doch eine Anspielung auf das zum kommenden Messias Gottes Verheißene, für welchen sich jemand im unmittelbaren Vorfeld des Kommens des wahren Christus Gottes mit betrügerischer Absicht ausgeben wird. Denn der von Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" verliehene Beiname der "Sohn" bzw. das "Kind" wurde wie an anderer Stelle noch ausführlicher aufgezeigt einem sehr alten messianischen Würdetitel entlehnt (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier). Somit will uns Paulus, die wir an Jesus Christus glauben und auf seine Wiederkunft warten, hier dringlichst vor einem diesem vorausgehenden und unverfrorenen Betrüger warnen und uns sagen: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist nicht derjenige, für den er sich ausgibt, der (Menschen-)Sohn des Höchsten und wahre Christus Gottes, sondern lediglich ein An-Stelle-von-Christus und zwar der des Verderbers.
Und wie kann ein Verderber auch zum Retter werden, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist? So muß doch derjenige, welcher den Lügen dieses Scheinchristus auf den Leim gehen wird, verloren sein und wird unweigerlich in die ewige Verdammnis eingehen (vgl. die Warnungen des dritten Engels in Offenbarung 14, 9-11).

Es ist demnach seine große Ähnlichkeit zum wahren Weltheiland, die das Äußere dieses in Wahrheit falschen Propheten charakterisiert (so wird das 2. Tier auch in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 betituliert). Denn das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den »falschen Prophet« bezeichnet, sieht zwar lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich wie ein Opferlamm aus, aber, weil es lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, tönt durch die Lammesmaske die Stimme des Drachen (vgl. nochmals in Offenbarung 13, 11).
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich demnach im "Sohn des Verderbens", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, für alle Welt als der erwartete und vom Himmel auf die Erde wiederkehrende göttlichen Friedefürst verkaufen. Jedoch wird ihm wie aus Offenbarung 6, 4 ersichtlich die Macht gegeben werden, gewaltsam den Frieden von der Erde zu nehmen:

Offenbarung 6, 4
Der Seher Johannes sah:
Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben,
(gewaltsam) den Frieden (und die Spanne reicht hier von der Zufriedenheit der Menschen bis hin zum Frieden nach militärischer Art) von der Erde zu nehmen, ...
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn es in Offenbarung 6, 4 heißt, daß ihm Macht gegeben wird, (gewaltsam) den Frieden von der Erde zu nehmen, derart daß sich die Menschen auf der ganzen Welt mit dem Schwert einander umbringen werden, ist dann bei einem solch globalen Verderben nicht unbedingt an Krieg zu denken (vgl. im Abschnitt "1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein durch das Machtbestreben des Antichrist verursachtes Unheil, von ihm eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, gewaltsam das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden führenden Weltmächten der Erde zu bewirken")?

Hat diese unsere Erde aus der heutigen Sicht überhaupt noch eine Zukunft, gerade dann weil der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt hat, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12) und ein in der Bibel vorhergesagtes noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"")? Und dieses noch nie zuvor dagewesene Verderben, was aber in Wahrheit durch den Antichrist verursacht wird, soll einem übernatürlichen bzw. himmlischen Strafgericht gleichend also eine kosmischer Dimension annehmen (vgl. Joel 1, 15-16 und Jesaja 13, 6). Denn im Zusammenhang mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 soll und wird es von den Menschen der Erde offensichtlich geglaubt werden und der Militärschlag durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" wird in einer solchen Massivität seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun plötzlich hereinbrechende notvolle Zeit voller Schrecknisse ein Verderben vom allmächtigen Gott des Himmels verursacht sein, so als ob zu diesem Zeitpunkt bereits der alttestamentarisch vorhergesagte »Tag des HERRN« angebrochen sei. Aber in Wahrheit ist das nicht so.

Können wir uns noch auf das Morgen freuen, wenn uns auch die Wissenschaftler der heutigen Zeit eine düstere Zukunft prognostizieren? Der Verfasser dieser Homepage meint ja, Denn der Gott des Himmels hält uns seine ausgestreckte Hand entgegen (vgl. in den Kapiteln "Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die Zeit der Trübsal gehen muß" und "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht"). Denn die Brautgemeinde muß von ihrem Bräutigung bewahrt werden.
Zudem legen die beiden Erkenntnisse aus der Bibel,
daß erstens das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde heraufgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird
und weil zweitens sich dies durch den folgenden Sachverhalt weiter verstärkt, der besagt, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wie hingeschlachtet zum Tode sah aber seine Todeswunde doch geheilt wurde,
zu Recht die Vermutung nahe bzw. sind als ernst zu nehmende Hinweise zu werten, die begründen, daß die lt. Offenbarung 13, 2 und Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier aus dem Meer vom Drache verliehene »Gewalt« mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« identisch ist, was man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen kann. Insbesondere darum kann man darum davon ausgehen, denn der folgende Aspekt bestärkt das Ganze, weil der Drache dem ersten Tier darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt d.h. ihm alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt (vgl. nochmals in Offenbarung 13, 2).
Wenn aber der Drache dem ersten Tier nicht nur seine Gewalt überträgt, sondern darüberhinaus auch noch seinen Thron übergibt und ihm damit alle Machtbefugnisse und sämtliche Vollmachten erteilt, muß dann nicht auch dieses Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« ausgestattet sein? Wie kann es dann auch verwunderlich sein, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wie hingeschlachtet zum Tode sah und seine Todeswunde wurde dennoch wieder geheilt. Somit sah es also nicht nur so aus, als hätte es den biologischen Tod überwunden, es war auch tatsächlich so.
Wie kann man auch angesichts der »Gewalt über den Tod« des Tieres ins Staunen geraten. Müßte die damit gemeinte »Macht über den Tod« in den händen des Tieres, wenn sie zu Unterdrückungszwecken und der Repräsentation der Macht eingesetzt werden würde, bei den Erdbewohnern nicht Angst und Schrecken auslösen? Genau das aber bewirkt sie doch nicht, denn das Gegenteil ist der Fall. Alle, und dies wird wohl in der Geschichte einmalig bleiben, beginnen angesichts der »Gewalt über den Tod« dem Tier hinterherzulaufen:
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(aus Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Kein Bräutigam der Welt würde unmittelbar vor seinem lange schon geplanten Hochzeitsfest eine derartige letzte Prüfung solchen Umfanges vor der Ehe durchführen und seine Braut mit derart gewaltigen, aber lügenbehafteten, d.h. satanischen und damit Wundern der Verführung austesten. Wer sich prüft, bevor er sich bindet, tut dies doch bereits weit im Vorfeld und nicht erst am letzten Tag vor dem große Hochzeitsfest. Denn dieser Tag muß ein ungetrübter Tag und der überschwenglichen Freude sein.
Und wenn es bei Daniel 8, 24-25 heißt, daß er die Starken vernichten und unerwartet viele verderben und dabei ungeheures Unheil anrichten wird, und daß ihm (dies) durch Betrug gelingen wird, ist bei dem Machtaufstieg des Antichrist zur »Zeit des Endes« also sicher nicht an eine relativ friedliche Lösung wie der eines Wahlbetruges oder der der bloßen Verführung der Massen zu denken, sondern am ehesten an eine sich damit freie Bahn verschaffende radikale militärische Vorgehensweise aus dem Hinterhalt heraus. Im Buch der Offenbarung wird dieses urplötzlich losbrechende gewaltsame Vernichten der Starken mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 sehr eindrucksvoll beschrienben und in diesem Zusammenhang von Symbolen der siegreichen Welteroberung gesprochen. Zudem soll wie prophetisch angekündigt im Verlaufe dieses Vernichtungsfeldzuges durch den für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" im globalen Maßstab ein großer Teil der Menschen der Erde sterben. Denn die Welteroberung durch den Antichrist zur »Zeit des Endes« soll lt. biblischer Prophetie wie in Offenbarung 6, 8 geschildert ein so großes "Verderben" sein, so groß, daß es wie bereits weiter oben erwähnt lt. Offenbarung 6, 8 dem "vierten Teil der Erde", also einem Viertel der Weltbevölkerung, das Leben kosten wird!

Wir leben heute, und darüber ist sich die gesamte Christenheit so ziehmlich einig, bereits ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" oder wie es der Prophet Daniel bezeichnt hatte zur "Zeit des Endes". Gerade in dieser Zeit aber erwarten wir nicht nur das Kommen unseres Herrn Jessus Christus, sondern auch die Juden ihren königlichen Retter. In der jüdischen Literatur, die sich auf jene Zeit der auf ihr Ende zulaufenden Weltgeschichtein bezieht, wird in diesem Zusammenhang von den schmerzlichen "Geburtswehen des Messias" gesprochen und von einem handfesten Eingreifen Gottes, dem sogenannten "Tag des Herrn". Denn noch nie war der Beginn des gewaltsamen Machtaufstieges seines den Christus Gottes ersetzen wollenden Vorläufers, also des für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten personenhaften "Antichrist" und in Sacharja 11, 15-17 beschriebenen "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel, so nahe wie heute herbeigekommen. Und müssen nicht auch genau dann zur letzten Zeit wie in  Daniel 8, 23 beschrieben auf der Erde die Frevler überhand nehmen?
Es ist so ziehmlich sicher, daß genau in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ein personenhafter »An-Stelle-von-Christus« auf der Bühne der Welt erscheinen wird. Er ist sogar derjenige, der wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben in einem seiner (Führungs-)Köpfe den Anspruch erhebt, der von den Juden und den Christen gleichsam erwartete Retter Gottes und Jesus Christus selbst zu sein. Er ist damit auch der allerletzte und größte alle widergöttlichen Frevler, der dem mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkommenden echten Sohn Gottes unmittelbar vorausgehen muß. Denn die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres und seines Machtaufstiegs (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 dort auch als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) parallel dazu neben der großen Verführung, die von ihm einmal ausgehen wird, auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen durch Gott bewirktes gewaltsames Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

Dennoch hörten wir, und das verleiht uns neue Hoffnung, weiter an unsere Zukunft zu denken, bereits im Kapitel "Die Entrückung ist die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde und unsere stark machende Hoffnung, die zum Handeln die nötige Kraft verleiht", daß es vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kein weiteres prophetisches Ereignis mehr gibt, das vor dieser zwingend noch kommen müßte. Wir müssen uns demnach vor dem Kommen und dem Angriff des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" auf Gottes bestehende Weltordnung nicht fürchten, dann wenn er wie lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 beschrieben, nachdem er natürlich logischerweise zuvor bereits verdeckt unter uns gewesen sein muß, lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 schließlich doch und ganz plötzlich ein Verderben bringend als der Bösewicht "offen hervortritt". Denn »erst wenn der oder das, was den Mensch der Bosheit noch aufhält, weggenommen (bzw. entrückt) werden wird, kommen die apokalyptischen Reiter«. Und erst dann, wenn nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), endet die Gnaden- und beginnt die Gerichtszeit. D.h. erst dann, wenn die Gemeinde und der Heilige Geist aus der Welt genommen wurden, wenn das bzw. derjenige, was bzw. der den Antichrist noch zurückhält, beseitigt wird, wird der "Sohn des Verderbens" lt. 2. Thessalonicher 2, 8 nach der Zürcher Bibel 2007 "offen hervortreten" und er wird lt. 2. Thessalonicher 2, 7-8 nach der Zürcher Bibel 1860 als "... der Bösewicht offenbar werden ...":
"... So tröstet euch mit diesen Worten (eurer Rettung durch die Entrückung) untereinander."
(1. Thessalonicher 4, 18; vgl. auch das zu Entrückung in 1. Thessalonicher 4, 13-18 Geschriebene)

Denn die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde geschieht aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor der Zeit, in welcher sich der für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7-8):
"3.10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren (griechisch "tereo"; die Kombination "tereo ek" kann nur bedeuten „bewahren vor“) vor (griechisch "ek", das "vor" oder "aus" bedeuten kann) der Stunde der Versuchung, die ueber den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.
3.11 Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!"
(Offenbarung 3, 10-11; Elberfelder Bibelübersetzung 1905; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor der "Stunde der Versuchung" geschieht damit natürlich auch noch vor der unmittelbar darauffolgenden großen Drangsal mit den Sichtbarwerden vom "Greuelbild der Verwüstung", d.h. noch vor der mit dem Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" beginnenden zeitgleichen Bedrängnis lt. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22.
Somit ist die vor der "Stunde der Versuchung" geschehende Entrückung also tatsächlich die allernächste Zukunftshoffnung der Gemeinde (vgl. bei Roger Liebi, einem Schweizer Linguist, evangelikalen Bibellehrer und Bibelübersetzer, in seinem Vortrag anläßlich eines Bibelstudientages in Herznach, Schweiz vom 08.03.2008: "Die Entrückung der Gemeinde" - siehe Download bei Sermon). Und sie ist es auch noch dann, wenn sich das Geheimnis der Bosheit lt. 2. Thessalonicher 2, 7 bereits vorher, also vor ihr (gemeint ist hier die Entrückung) schon zu regen beginnen muß. Aber zum Glück erst danach, daran halten wir fest und dafür beten wir, also erst hinterher, dann wenn die Gemeinde und der Heilige Geist und derjenige Mensch, die den Antichrist zur "Zeit des Endes" auch noch aufhalten, aus der Welt genommen wurden, wird der Böse (gänzlich) offenbart werden und die Kraft Satans wird sich erst danach voll entfalten können (vgl. nochmals in 2. Thessalonicher 2, 7 ff und im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt").
Wir sollten uns also spätestens jetzt auf das sehr wahrscheinlich bereits in der allernächsten Zukunft zu erwartende Kommen unseres Bräutigams gut (vor)bereiten. Umso mehr, weil es ih der Bibel gleich an zwei Stellen sinngemäß heißt: Jesus kommt möglicherweise nur zu denen zu ihrer Rettung, die ihn wirklich aktiv erwarten, d.h. mit seinem Kömmen in ihrem Leben tatsächlich jeder Zeit rechnen und für immer bei ihm sein möchten (vgl. Hebräer 9, 27-28; Offenbarung 3, 10).

Es macht demnach durchaus einen Sinn, sich auch mit der Thematik des für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" verstärkt auseinanderzusetzen, um Zusammenhänge zu verstehen und Unterschiede klarzustellen. Denn nur so und mit der Hilfe des heiligen Geistes sind wir überhaupt in der Lage das Aufhalten des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu bewirken.
Erinnern wir uns daran, wie wenige Menschen damals proklamiert hatten: "Wer Adolf Hitler wählt, wählt den Krieg". Denn das "Schweigen der Lämmer" muß einer der Hauptursachen sein, warum der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 8, 24 erwähnt die "Starken" dieser Erde vernichten können wird und das ist auch die Tür, durch die er auf die Bühner der Welt treten kann. Es ist die Hintertür, durch die dieser "Versucher" und "Verderber" hindurchschlüpft und das "Verderben" über die ganze Erde bringen können wird.
Wie also wird er die Herde des guten Hirten zum Schweigen bringen können, obwohl ihr wie aus der Bibel ersichtlich wird, Gefahr droht?
Die Zeit unmittelbar vor demjenigen "Verderben", vor dem die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll, wird doch in Matthäus 24, 37 zusätzlich noch mit "wie es in den Tagen Noahs war" charakterisiert. Das "Kommen des Menschensohns" soll lt. Matthäus 24, 38-39 sich in den letzten Tagen unmittelbar vor der Entrückung der wahren Gemeinde dadurch auszeichnen, daß die zu dieser Zeit lebenden Menschen relativ sorglos sind und nur mit sich selbst beschäftigt sein werden (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36). Denn zur Zeit Noahs war es so, daß die Menschen "aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging" und ein unerwartes Gericht sie, die sie alle Warnungen Noahs in den Wind schlugen, alle tötlich traf.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Wer die Prophetie der Bibel besitzt, sie aber ignoriert oder trotz seines Wissens dennoch schweigt, macht sich schuldig an seinen noch ahnungslosen Brüdern.
Denn wer das Schweigen wählt, wählt mit seiner Passivität den über sein "Maul" aggierenden und wortgewaltig aktiven "Verderber", der mit diesem ihm gegebenen Massenmedium die ganze Welt manipuliert (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Denn wir sollten uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen. Das gotteslästerliches "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6, der nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ihm gegebene "Mund", ist keine Plattform der Veröffentlichung von unzensierten Beirägen vieler Menschen, sondern wird ganz und gar allein mit Inhalten von dessen Betreiber gespeist, die ausnahmslos und sämtliche im Vorhinein sorgfältig vorbereitet werden. Und zwar werden diese Beiträge so auf einander abgestimmt, um die Menschen genau über diesen Fakt hinwegzutäschen und um sie auf diese Weise zielgenau manipulieren zu können. Wie auch sollte es möglich sein, daß ein absoluter Diktator wie der Antichrist, der keine Macht neben seiner duldet und der mit Hilfe seiner von ihm selbst betriebenen Massenmediums eine Meinungsfreiheit nur an irgend einer Stelle tatsächlich zulassen könnte? Darum müssen wir vom heiligen Geist Gottes geführt sein von Anfang an sehr klug eingefädeltes und aufeinander aufbauendes Lügenwerk durchschauen und die dahinter verborgene böse Absicht erkennen. Denn seiner böse Absicht liegen ausschließlich egoistische Machtinteressen zu Grunde.
Eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser ganzen Zeit wie bei Daniel 8, 24 beschrieben darauf hinarbeitet, um die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und wenn man dem bei Daniel 8, 24 Gesagten Rechnung trägt, muß dieses gotteslästerliche Reden jenes "Maul" einen zunehmend staatsfeindlichen Charakter besitzen bzw. wird genau daran erkennbar sein.
Es ist die spottende Art und Weise seines gotteslästerliches "Maules" aus Offenbarung 13, 5-6 in verletzlichen Lebensbereichen, mit der er die Neugierde ankurbelnd bei vielen zum Ziel kommt, tief in unsere Privatspäre eindringt und sich, wenn es in diesem Rahmen so etwas gibt, damit hohe "Einschaltquoten" sichert. Und es sind sicherlich Tabuthemen, mit denen er eine kritische Diskussion und eine dem "Maul" gegenüber aufkommende ablehnende Haltung im Keim ersticken muß, derart, so daß ihm schließlich die den Spott liebenden Zuhörer Beachtung schenken und nach seinem Mund zu reden beginnen.

Wenn Murmeltiere bei drohender Gefahr nicht mehr pfeifen, Hunde nicht mehr anschlagen und Pferde nicht mehr schnaupen, sind sie und ihresgleichen dann ihren Feinden nicht schutzlos ausgeliert? Und wer zur "Zeit des Endes" vor dem Kommen des endzeitlichen "Versuchers" und "Verderbers" nicht warnt, läßt doch seinem bösen und verführerischen Treiben freien Lauf. Wollen wir dies gerade im Hinblick darauf wirklich zulassen, wenn lt. der Bibel für die "Zeit des Endes" ein prophetisch vorhergesagtes und noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24)? Darum auch bezeichnet die Bibel doch den Zorn des Antichrist über Gottes Weltordnung gemäß seinem alttestamentarischem Namen "der Verderber" wortlautübereinstimmend als das "Verderben" (vgl. in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"). 

Wie wichtig das uns gegebene Wissen über den den Antichrist zur "Zeit des Endes" für uns heute ist, für uns, die wir dank Johannes 5, 24 fest daran glauben, vor dem Zornes-Gericht des "Verderbers" mittels einer Entrückung durch unseren guten Hirten bewahrt zu werden, können wir anhand der folgenden Aussage der Bibel kaum ermessen:
Denn noch vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde durch ihren Christus, "... was das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm ..., ... muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit (bereits) offenbart werden, der Sohn des Verderbens" (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 1-3; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)!

Wir, die wir das Wissen aus der Bibel, der Rabbiner und die diesbezgl. Überlieferungen durch die Kirchenväter über den für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzen, werden ihn also durch den Geist der Wahrheit erleuchtet erkennen können. Und unser Herr Jesus wird uns gerade hierin prüfen und von uns eine klare Entscheidung abverlangen noch bevor die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde kommt.
Darum brauchen wir alle dringend eine warme, herzliche und barmherzige Art, damit wir den logischen Argumenten, dem Spott und der Eiseskälte der Verführung durch den Antichrist von Anfang an standhalten können, dann wenn er sich wie in 2. Thessalonicher 2, 1-3 angekündigt uns offenbaren wird. Und das genau ist auch das passende hochzeitliche Gewand, welches wir lt. Matthäus 22, 12 zum nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde im Himmel stattfindenden großen Freudenfest unbedingt benötigen. Denn "... deshalb sendet ihnen Gott (solchen, die dies nicht tun) eine wirksame Kraft[A] des Irrwahns, daß sie der Lüge (das ist einer der Namen des Antichrist) glauben,   A) o. eine Wirksamkeit (griech. Energeia) damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit."
(aus 2. Thessalonicher 2, 11-12 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Aber wir benötigen auch unseren klaren Verstand, um den für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes", noch bevor er auf der Bühne der Welt in Erscheinung treten wird, mit der Hilfe Gottes sicher zu erkennen. Denn der endzeitliche Bedränger wird bereits im Vorfeld seiner gewaltsamen Machtergreifung mit einem speziellen Massenmedium angreifen, welches in der Bibel in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als ein lästerliches "Maul" bezeichnet und in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist"). Und er wird so mit dem Geist der Verführung sein Lügenwerk, wenn wir uns nicht davor schützen, in unserem Inneren nach und nach systematisch aufzubauen beginnen. Genau darum dürfen bei der Braut die Flamme ihres Glaubens und die Erwartungsfreude auf ihren Bräutigam dann auf keinen Fall erlöschen bzw. zum Erliegen kommen. Denn der Bräutigam ist uns dann schon sehr nahe! Unser Herr Jesus wird also von jedem von uns mit Gewißheit auch eine persönliche Entscheidung für oder gegen seinen emporstrebenden Doppelgänger abverlangen. Und die Entrückung kann sicher nicht eher kommen, als bis alle wir diese persönlich von uns abverlangte Glaubensprüfung bestanden haben!
Denn das ist unsere große Hoffnung, daß die Zeit kurz vor der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde den Charakter einer nahenden Errettung hat und bewahrt sein wird.
Denn wird es lt. Matthäus 24, 37-39 und Lukas 17, 26-30 "... in den Tagen des Menschensohns ..." nicht so sein wie zur Zeit Noahs. Aber Noah und seine Familie, und dies ist sehr wichtig, zu beachten, konnte aufgrund seines Glaubens und seiner Treue zu Gott durch Gottes rettendes und bewahrendes Eingreifen vor dem kommenden Verderben entfliehen.

Und wenn "... in den Tagen des Menschensohns ..." wie lt. Matthäus 24, 12  beschrieben die Liebe in vielen erkalten soll, wird man dies nicht daran erkennen, daß das lästerliche "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 von der breiten Masse schweigend hingenommen und geduldet wird (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Damit akzeptiert man aber gleichzeitig auch dessen zunehmenden staatsfeindlichen Charakter. Und man läßt sich von dem Betreiber des "Maules" ohne persönliche Gegenwehr sozusagen sogar fast freiwillig manipulieren. Wollen wir als Christen dann auch mit zu diesen Verführten gehören?
Und die wir bereits ganz nahe an der Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und dem unmittelbar darauf folgenden und nie endenden Reich Gottes auf Erden leben, werden das dem Kommen Jesu Christi unmittelbar vorausgehende Offenbartwerden des "Menschen der Bosheit" sehr wahrscheinlich zum großen Teil alle miterleben müssen. Denn das Erscheinen des für die letzte Zeit zu erwartenden Antichrist zur "Zeit des Endes" ist keine von den neutestamentarischen Geheimnissen, sondern eine Jahrtausende alte und sich mit Gewißheit erfüllen werdende alttestamentarische Prophetie der aus heutiger Sicht für uns sehr nahen Zukunft.

Man beachte in diesem Zusammenhang: Der Zorn und die Gerichte, die die Erde schon sehr bald heimsuchen werden, kommen nicht von Gott, sondern entspringen aus dem sich gegen Gott auflehnenden Menschen (vgl. auch in den Kapiteln "Was aus biblischer Sicht dagegenspricht, daß es der Gott des Himmels selbst ist, der den für die "Zeit des Endes" prophezeiten Untergang der Nationen bewirkt" und "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Darum auch bezeichnet die Bibel diesen Zorn des Antichrist gemäß seinem alttestamentarischem Namen "der Verderber" als das "Verderben" (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Denn auch wenn es so aussehen soll und so inszeniert werden wird, als wenn diese Not bzw. das "Verderben" von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen seine Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern in Wahrheit um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung. Dieser Zorn hat also seinen Ursprung ausschließlich im menschlichen Machtbestreben und bewegt sich im militärischen Bereich. Und er steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und heißt es nicht auch in 2. Thessalonicher 2, 1-2 einer Warnung gleich: Wir sollen es keinesfalls glauben, "... weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen- ...," daß der "Tag (des Zorns) des Herrn" schon da sei:

2. Thessalonicher 2, 1-5
1 Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder,
2 daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da.
3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden (gemeint ist, daß noch vor unserer Vereinigung mit Christus bewi der Entrückung sein bereits begonnenes Wirken auf der Erde für alle Christen deutlich erkennbar bzw. wahrnehmbar werden wird), der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt (besser: der sich erheben wird) über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt (besser: so daß er sich in den Tempel Gottes setzen und vorgeben wird), er sei Gott.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber erst unmittelbar nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde" wird der Mensch der Bosheit als der Böse bzw. Zerstörer der Nationen offenbart werden und urplötzlich auf der Erde global großen Schaden anrichten:

2. Thessalonicher 2, 6-8
6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,
8 und (erst) dann (bzw. daran anschließend oder unmittelbar danach) wird (jener Mensch der Bosheit als) der  Böse (bzw. Zerstörer) offenbart werden (d.h. er wird sich erst dann als der Böse bzw. Zerstörer offen erweisen und seine Vernichtungskraft gegen die "Starken" voll entfalten können). Ihn wird der Herr Jesus (später) umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch
seine Erscheinung, wenn er kommt
.

(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Buch der Offenbarung des Johannes will uns aber über die Geschehnisse über die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde hinaus auch davon berichten, wie Gottes Heilspläne mit seinem Volk Israel zu ihrer endgültigen Erfüllung kommen werden.
Der Abschnitt dieser Homepage, der sich mit dem kommenden, für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten und mit menschlicher Sünde und Rebellion gegen Gott im direkten Zusammenhang stehenden "Antichrist" näher befaßt, soll ein deutlicher Fingerzeig sein, und auch der Text der gesamten übrigen Seiten möchte klarstellen helfen:
Noch nie stand die Menschheit so nahe vor den für die Endzeit angekündigen und teilweise dramatischen Ereignissen und vor der Vollendung seines Königtums und ewigen Reiches des in die Weltherrschaft eingesetzten Christus Gottes. Und noch nie war die von allen Christen schon seit vielen Jahrhunderten erwartete Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus so greifbar nahe herangekommen wie heute (vgl. in den beiden Kapiteln "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder" und "Sein Erscheinen und der Beginn der Machtentfaltung des Antichrist zur Zeit des Endes und das durch ihn verursachte endzeitliche Verderben wird nicht plötzlich und ohne Vorzeichen kommen, denn noch bevor dies geschieht, soll ein markannter Bote Gottes auftreten und auf die Barmherzigkeit Gottes und das bald kommende Ende hinzeigen").
Aber auch noch nie war der Beginn des Machtaufstieges seines den Christus Gottes ersetzen wollenden Vorläufers, also der des für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten personenhaften "Antichrist" und in Sacharja 11, 15-17 beschriebenen "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel so nahe wie heute herbeigekommen.
Und wenn man von der baldigen Wiederkunft unseres Herrn Jesus spricht, taucht da nicht in diesem Zusammenhang in erschreckender Weise gleichzeitig der Begriff des kommenden und für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten großen Verführers, der des "Anti-Christus" mit auf?
Und wie wir es aus der Bibel wissen und wie es uns von unseren Kirchenvätern überliefert worden ist, wird dieser unserem wahren Herrn Jesus unmittelbar vorausgehende "Anti-Christus" Anbetung verlangen und Jesus Christus nachahmen. Ja er ist sogar derjenige der den Anspruch erhebt, wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben in einem seiner (Führungs-)Köpfe der vom Tod auferstandene Retter Gottes und Jesus Christus selbst zu sein. Und er muß es seinem Namen gemäß auch tun.
Denn daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal den, der den Tod besiegt hat und als Quelle des Lebens bezeichneten Jesus Christus kopiert, enspricht doch auch ganz und gar der Bedeutung seines Namens:
So bedeutet die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti", im Zusammenspiel mit Christus verwendet, soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend", ist aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen.
Damit kann man den biblischen Begriff des »Anti«-Messias bzw. »Anti«-Christus der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß mit dem im heutigen Deutsch klarer verständlichen Wort »An-Stelle-von-Christus« also tatsächlich treffender übersetzen. Und damit gemeint ist der "anstatt" des Messias der Juden kommende vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, derjenige Mensch, der dem von den Juden erwarteten königlichen Retter zuvorkommt, ihn nachahmt und sich mit betrügerischer Absicht selbst für ihn ausgibt. Es ist der vom Propheten Sacharja in Sacharja 11, 15-17 seinem Volk angekündigte nichtsnutzige Hirte, der einmal anstelle des guten Hirten des Volkes Israels auf die Bühne der Welt treten wird.
Und heißt es nicht beim Propheten Daniel: "... es wird ihm durch Betrug gelingen ..."
(Daniel 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel sehr deutlich:
So wird das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, und dies möchte uns Paulus damit unbedingt mit auf den Weg geben, unverfrorenerweise den Anspruch erheben, selbst Jesus Christus und damit der Sohn Gottes zu sein. Er ist aber in Wahrheit lediglich ein Funktionär des in Offenbarung 12, 9 beschriebenen Drachen. Denn das zweite "Tier aus der Erde" sieht lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich wie das Opferlamm aus, aber durch die Lammesmaske tönt die Stimme des Drachen.
Und ist dies nicht auch gerade dasjenige, was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung der »aus der Erde heraufgestiegene falsche Prophet« zum 2. Tier nach Offenbarung 13, 11-18 sagen wollte? So wird weiter hinten im Buch der Offenbarung darum das 2. Tier aus Offenbarung 13, 11-18 den Kern seines scheinbaren Wesens gleich zweimal treffend nicht nur als das "Tier aus der Erde" bzw. als dasjeniges Tier, welches aus der Erde heraufgestiegen sein will, genannt, sondern zudem auch noch als der »falsche Prophet« betituliert (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 und im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven")? 
Wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel doch auch an vielen anderen Stellen sehr deutlich. Das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 zudem auch noch als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. derjenige Mensch, den es beschreibt, wird doch im Buch der Offenbarung, weil es aus der Erde heraufgestiegen sein will, als sich von den Toten auferstanden ausgebend offengelegt. Denn das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres beschreibt in der alttestamentarischen Sprache der Bibel ein Emporsteigen bzw. Heraufsteigen aus dem Hades bzw. Totenreich (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).

Weil das sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgebende zweite Tier von der aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, dem Ort des Totenreiches aufsteigt und weil es in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch als der falsche Prophet und damit unechte »andere Mose« bzw. »andere Prophet« betituliert wird, muß es sich doch als der von den Toten Auferstandene Messias Gottes ausgeben. (vgl. die messianische Weissagung in 5. Mose 18, 15-19).
Und weil er nach Offenbarung 17, 11 selbst der achte ist, muß sich der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 gem. Antichrist zur "Zeit des Endes" (das Tier aus Offenbarung 13) dann nicht mittels seines personenhaft. »An-Stelle-von-Christus« nach Offenbarung 13, 11 mit dem religiösen Nymbus umgeben, selbst das Lamm Gottes, unsterblich u. damit auch die Auferstehung und das ewige Leben zu sein? Denn lt. Offenbarung 13, 12 wird er diesem seine ganze Macht übertragen.

Denn nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" ganz und gar den Platz des Christus Gottes ein und reißt er damit den Herrschaftsanspruch über die Welt an sich, ist er doch automatisch auch ein Christusgegner bzw. dessen Gegenspieler. Und kommt andersherum gesagt der Antichrist zur "Zeit des Endes" "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias" der Juden, muß er sich dann selbst nicht für den lebenspendenden Christus Gottes ausgeben?
Wir werden in diesem Zusammenhang noch erfahren, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", in der öffentlich auftretenden Gestalt seines personenhaften falschen Propheten sichbar werden wird. Es ist ein in seiner äußerlichen Gestalt von ihm gut ausgesuchter und wie das geschlachtete Lamm Gottes aussehender Mensch, den er auf den Thron Gottes setzen wird. Denn der diesen Dienst ausführende eine Mensch, welcher in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier beschrieben wird und den der Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den falschen Propheten betituliert, gleicht lt. der Beschreibung des Johannes lt. Offenbarung 13, 11 rein äußerlich betrachtet einem (Opfer-)Lamm.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also einen Menschen auf den allein dem kommenden und von vielen erwarteten königlichen Retter Israels zugedachten Thron Gottes setzen. Und genau das muß es wohl darum auch sein, auf was uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte (vgl. im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven").
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?").
Aber das Reden dieses Tieres ist trotz seines Aussehens "gleich einem bzw. wie ein Lamm" abweichend von seiner trügerischen äußerlichen Erscheinung doch unverkennbar und seiner wahren Natur entsprechend "wie das des Drache" (vgl. dazu auch in Offenbarung 13, 11).
Dieser, der in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier beschrieben wird und den der Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den falschen Propheten betituliert, wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" also mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten. Und mit diesem einen seiner in seinem Dienst stehenden wichtigsten (Führungs-)Köpfe wird ihm die Verführung gelingen.
Mit ihm also, mit einen Menschen, den das dazu von ihm bevollmächtige und wichtigste Werkzeug des Teufels an der Stelle des von Gott gesandten Messias auf Gottes Thron setzen wird, und der in betrügerischer Art und Weise den Anspruch erhebt, der Retter Gottes Jesus Christus zu sein, stellt sich der Antichrist seinem Namen "Anti" gemäß an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich. Und muß diese wohl allergrößte Freveltat und Unverfrorenheit eines Menschen nicht zwangsläufig den Zorn Gottes auslösen?

Gottes Zorn ist in diesem Fall demnach grundsätzlich die Folge des zurückgewiesenen Erbarmens Gottes, also eine Folge auf Gottes verletzte Liebe und basiert auf der Rebellion von Menschen gegen Gott. Denn der zum Gott der Juden emporstreben wollende Antichrist zur "Zeit des Endes" erhebt wie auch Gott des Himmels den Anspruch, der Einzige zu sein.
Und ist er nicht lt. 2. Thessalonicher 2, 4 auch derjenige der sich in den Tempel setzt und vorgibt, er sei Gott? Und gibt sich dabei der in seinem Dienst stehenden falsche Prophet für Jesus Christus aus? Denn der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt mittels seines falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Darum laßt uns das von unserem Herrn Jesus selbst und unseren Glaubensväter vermittelte eschathologische Wissen wieder ganz neu aufgreifen und biblisch fundiert thematisieren aber auch die alttestamentarischen Ankündigungen seines Kommens ganz neu verstehen. Denn wir als Christen wollen es uns nicht mehr länger nachreden lassen, daß wir zum Thema Endzeiterwartungen selbst nichts zu sagen haben. Und es darf nicht länger zugelassen werden, daß die Thematik Endzeitbetrachtungen zum alleinigen Tummelplatz der Sekten geworden ist.
Darum soll diese Homepage allen interessierten Lesern darüber mehr Klarheit verschaffen helfen, was auf die Menschheit aus der Sicht der Bibel wirklich und vielleicht schon sehr bald zukommen wird und wie wir uns als Christen darauf einstellen können. Denn wie können wir im Jetzt und Heute vor unseren nichtgläubigen Mitmenschen authentische Christen sein, wenn wir diesen nicht genau sagen können, auf was und auf welche Zukunft wir uns mit unserem Glauben an Gott eingelassen haben? Denn unser Gott errettet uns durch seinen Christus nicht nur vor der Sünde, sondern rettet am Ende der Zeit durch ihn auch einmal die ganze Welt.

Sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen und sich dabei wieder ganz neu auf das kommende Reich Gottes auszurichten, macht sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage aus den folgenden, nicht wenig gewichtigen und anschließend aufgeführten Gründen sogar zwingend erforderlich:

Erstens: Die allerersten Christen, die Jesu Wiederkommen noch in ihrem Leben erwarteten, taten dies bereits lange vor uns und mit einer gesammelten Kraft, die sich heute kaum noch vorstellen läßt. Und war die Naherwartung ihres Herrn nicht gerade dasjenige, was zum Motor ihrer verstärkten Liebesbemühungen wurde. Und ist es nicht wahr, daß es gerade dasjenige ist, eben weil die Urchristen ihren himmlischen König und königlichen Retter noch zu ihren Lebzeiten zurück erwarteten, was in der Vergangenheit entscheident zur intensiven Verbreitung der christlichen Lehre führte?

Zweitens: Zum richtigen Verständnis des kommenden personenhaften Anti-Christ ist es zwingend erforderlich, neben den entsprechenden Bibeltexten auch die diesbzgl. Darstellungen durch die Überlieferung der alten Kirche gut zu kennen. Denn sie sind der beste Kommentar zur Bibel. So existierte bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus ein sehr umfangreiches und detailiertes Wissen zum Thema Anti-Christ. Dieses schon sehr alte und unseren Kirchenvätern von Gott offenbarte Wissen ist neben dem Wort der Bibel die entscheidende Grundlage, um die bald kommende wichtige Endzeitgestalt des Antichrist bereits heute zu studieren.
Und wollen wir damit erst beginnen, wenn es bereits zu spät und der für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeite Antichrist bereits da ist? Sollten wir uns von den damit verbundenen Ereignissen einfach blauäugig überraschen und uns vor seinem widergöttlichen Angriff widerstandslos überrollen lassen? Wir, die wir das Wort Gottes, das Wort der Wahrheit, besitzen und die Tratition der alten Kirche in den Händen halten, sollten uns also auf die Wiederkunft unseres wahren Christus gut vorbereiten und die unwissende Welt um uns her vor einem unserem Herrn Jesus unmittelbar vorausgehenden falschen Christus rechtzeitig warnen.
Warum ergreifen die Christen hier und jetzt nicht die Verantwortung. Allein in ihrer Hand liegt es doch, inwieweit diesem gewieften Christusnachahmer seine Verführung gelingen wird oder nicht. Und sie sollten hier ebenfalls bedenken: Es ist doch der Herr und göttlicher Heilsbringer aller Christen, den er zu ersetzen versucht, in dessen Rolle er sich begibt und dessen Machtanspruch er begehren wird und an sich reißt.

Drittens: Die Lehre vom "Anti-Christ" sollte heute wieder zum Grundwissen eines jeden Christen gehören, gerade deshalb weil sein Offenbar werden bzw. seine Erscheinung aus der heutigen Sicht der Dinge und nach aktuellem Erkenntnisstand unmittelbar bevorsteht. Und um sich dieses teilweise verlorengegangene Wissen zum "Anti-Christ" wieder anzueignen, ist es zwingend notwendig auch die diesbzgl. Erkenntnisse unserer Kirchenväter mit einzubeziehen. Die Lehre vom Antichrist, auf die unsere Kirchenväter soviel Wert gelegt hatten, so daß diese zu ihren Lebzeiten zum Grundwissen eines jeden Christen gehörte mußte und bereits den Kindern vor ihrer Taufe vermittelt wurde, ist uns durch Offenbarungen, d.h. von Gott Menschen vermittelte Einblicke der Ereignisse der Zukunft, von Gott gegeben. Nicht ausschließlich deshalb, daß wir auf diese Dinge gut vorbereitet sind und sie, wenn sie dann geschehen werden, richtig einzuordnen wissen, sondern auch darum, weil doch von einem jeglichen Wort aus dem Munde Gottes eine heilsame und errettende Kraft ausgeht, sollten wir unsere Bibel in Punkto Endzeiterwartung und Verständnis zur Wiederkunft Jesu Christi nicht schmälern.
Bischof Cyrill von Jerusalem (* um 314; + 386), einer unserer alten Kirchenväter, er war war der Sohn christlicher Eltern und ein gebildeter Jerusalemer, der um 349 als Nachfolger von Maximus Bischof von Jerusalem wurde, mahnte seine Taufberwerber:
"Sei also standhaft, o Mensch! Du weißt von den Wundertaten des Antichrist. Nicht nur für dich allein denke daran, berichte darüber vorbehaltlos allen! Hast du ein leibliches Kind, unterweise es bereits (als Kind) darin."

Viertens: Und wissen wir es denn nicht oder können wir es denn nicht einmal nicht erahnen? im Zuge seiner Machtentfaltung wird doch der Antichrist zur "Zeit des Endes" alle bestenden Machtstrukturen auf der Erde zerstören. Und er tut dies, weil er sich dadurch freie Bahn schaffen kann. Denn in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist wird dieser gewaltsam die bisherige souveräne Vormachtstellung der Nationen der Erde brechen. Und gehen uns diese in der Bibel für die Zukunft prophezeiten schlimmen Dinge überhaupt nichts an?
Wir dürfen also keinesfalls blind auf unsere doch auch eigene Zukunft zulaufen, denn in der Bibel steht geschrieben, daß zur "Zeit des Endes" ein angekündigtes und noch nie zuvor dagewesenes Verderben zu erwarten ist und daß es im direkten Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristus steht (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und im Kapitel "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird").
Denn vom Antichrist zur "Zeit des Endes", der dort als ein »anderes kleines Horn« beschrieben wird, heißt es doch in Daniel 8, 24, daß er die zu dieser Zeit existierenden Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde alle vernichten wird (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Und vergessen wir dabei nicht: Es ist ein vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursachtes globales Verderben, von dem die Bibel in diesem Zusammenhang spricht (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte").
Vergessen wir ebenfalls nicht, was der Prophet Jona nach einer eindrücklichen Richtungsgebung Gottes schließlich dann doch tat und was der Stadt Ninive zum großen (Achtungs-)Zeichen(!) wurde und was es war, was sie schließlich sogar gerettet hat. Und laßt uns das durch Gott geschickte Zeichen des Jona unbedingt bedenken. Denn es gilt:
Während die Verbreitung der wahren eschatologischen Lehre (d.h. auch der Lehre vom Gericht) in der Gegenwart dasjenige ist, was das Kommen und die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" noch aufhält und die Christen zur tätig werdenden Liebe befähigt, wird sie während seiner bereits begonnenen Schreckensherrschaft dasjenige sein, was den zu dieser Zeit lebenden Menschen zum großen Trost und zur einzigen Hoffnung werden wird und ihnen die Kraft zum Durchhalten gibt.
Die mit dem vom Antichrist ausgelösten Verderben, das vor der Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird, gemeinte Zeit der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. der ersten vier Siegelgerichte ist demnach die Zeit des Beginns desjenigen Zorns, der nicht, wie man dann glauben soll bzw. wie glaubhaft gemacht wird, von Gott ausgehen wird, sondern vom Antichrist selbst herrührt und der wie wir gehört haben, lt. Offenbarung 6, 1-8 das Brechen des ersten bis vierten Siegels vorausgeht.
Und es tut gut zu wissen, daß uns unser Gott mit den irdischen und endzeitlichen Frevlern nicht allein läßt und daß das kommende Endzeitgericht kein vom Zorn bestimmtes Dreinschlagen Gottes ist, sondern ganz im Gegenteil als ein ganz und gar von der Liebe Gottes bestimmtes und seinem Volk bereits seit geraumer Zeit versprochenes Zuhilfekommen gewertet werden kann. Denn dieses rettende und bereits angekündigte handfeste Eingreifen Gottes zur "Zeit des Endes" in unsere Welt wird nach Daniel 9, 27 einem Testament gleich von Gott seinen Kindern sogar seit langer Zeit gewißlich zugesichert (vgl. im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams").

Fünftens: Und laßt uns auch bedenken: So wie das Land Israel mit seiner politischen Wiederentstehung heute zum Zeiger an der Weltenuhr geworden ist und uns dieses weithin sichtbare Zeichen zeigen soll "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder", beginnt auf der Erde die Gerichtszeit genau dann, wenn die ins kommende Reich Gottes einladende Stimme von Braut und Bräutigam auf ihr nicht mehr zu hören sein werden bzw. wenn die des langen Wartens auf ihren Herrn müde gewordene Braut schließlich einschläft und gänzlich verstummt.
Darum dürfen wir als Christen auch nicht mehr lange zum Thema Antichrist nur schweigen. Denn ohne daß Christen die Welt vor ihm gewarnt haben, stellt der Gott des Himmels unseren Glauben mit der Zulassung seiner Erscheinung auf eine letzte harte Probe. Laßt uns also bestens darauf vorbereitet sein und bereits heute gut unterscheiden Lernen, was Wahrheit und was Lüge ist (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Werden wir zu einem Rufer Gottes noch bevor der in Sacharja 11, 15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte auf die Bühne der Welt tritt und dann auf seine Weise des Wirkens der Gewalt mit dieser unglaublichen Verführung seine Schafe ruft. Stimmen wir also jetzt mit ein:
"Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen (nach unserem Herrn Jesus und nach mehr Wissen über seiner baldige Wiederkunft) dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst."

Sechstens: Es tut gut, zu erfahren, und dies sollten wir als Christen unbedingt wissen, daß es sich bei dem Machtaufstieg des für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeiten und mit menschlicher Sünde und Rebellion gegen Gott im direkten Zusammenhang stehenden Antichrist, auch wenn dieser mittels seines falschen Propheten den Anspruch erhebt, selbst der Retter Gottes Jesus Christus zu sein, nicht um ein widergöttliches Geisteswesen handelt, sondern daß darunter lt. Daniel 11, 32 und Daniel 8, 25 das mit Ränken und Betrug emporgekommene hochkonzentrierte Machtzentrum einer einzigen bis zur Weltmacht aufstiegenden menschlichen Gruppierung zu verstehen ist, die sich, um an ihr hochgestecktes Ziel zu gelangen, dazu lt. Offenbarung 13, 2 mit dämonischen Mächten verbündet hat. Denn das Widerstreben gegen Gott kommt mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seiner letzten und mit Abstand wohl allergrößten Blühte (vgl. in Offenbarung 13, 7-8).
Und bei aller Göttlichkeit, die sich der Antichrist selbst zuschreiben wird, bzw. auch wenn er sich anmaßen wird, göttliche Wesenheit zu besitzen, und dies will uns die im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung ihm zugeordnete "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sagen, er ist doch nur ein Mensch (vgl. im Abschnitt "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" aus dem Kapitel "Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]").

Siebtens: Und daß der mit dem Drache gemeinte Teufel dem 1. Tier aus Offenbarung 13 wie es der Text nach der Zürcher Bibel wiedergibt (erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht übergibt und daß der mit dem 1. Tier gemeinte endzeitliche Antichrist dies alles so willig annimmt, liegt wohl darin begründet, daß der himmlische Widersacher Gottes damit seine umfangreichste Großoffensive startet, mit der er das Wiederkommen des wahren Retters Gottes in diese Welt mit geballter Kraft noch ein letztes Mal aufzuhalten versucht. Wenn aber schon bald eine durch den himmlischen Widersacher Gottes geführte Großoffensive zum Aufhalten der Wiederkunft Jesu Christi beginnt, sollten wir dann als die Vertreter des Lichts nicht beizeiten wirkungsvolle Gegenmaßnahmen treffen. Und gehört es in diesem Zusammenhang nicht ebenso dazu, seinen Feind sehr genau zu kennen?
Darum dürfen wir nicht müde werden, präventive Maßnahmen zu treffen, die die Menschen davor warnen, in der tätigen Liebe zu ihren Herrn zu erkalten.

Achtens: Mit dem Wissen, daß mit dem Erscheinen des Antichrist zur "Zeit des Endes" die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen werden, d.h. daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" zugleich die allerletzte innerweltliche Macht darstellt, wird den Christen alle Angst vor innerweltlichen Gewalten genommen, denn sie wissen damit auch den Antichrist zur "Zeit des Endes", der ja auch nur eine irdische Macht darstellt, wie bereits alle anderen vorangegangenen Regierungen dieser Erde unter ihrem kommenden und wahren Herrn dieser Welt.

Neuntens: Durch die Konkretisierung dessen, was auf die Menscheit zukommt, wird den Christen in Punkto Zukunftserwartung zugleich die Angst vor dem Ungewissen genommen. Aber laßt uns dabei den Inhalt des folgenden Zitates unbedingt bedenken:
"Besonders schmerzlich und irreführend wird für die treuen Bekenner des Christus Jesus die Distanzierung und der Haß durch die sein, die sich auch angeblich auf Jesus berufen, „Kirche“ nennen und in Wahrheit „Synagoge des Satans“ sind. Der Anti-Christus wird ja - so der Apostel Paulus - im Hause Gottes sitzen. Auch wenn die Ausleger nicht einhelliger Meinung sind, ob „das Haus Gottes“ hier allgemein die christliche Kirche oder der neu erbaute Tempel in Jerusalem ist, muß uns eins klar sein: Die Spaltung in der Menschheit durch die unterschiedliche Haltung zum Anti-Christus wird nicht an der Grenze zwischen dem, was sich Kirche nennt und „Welt“ verlaufen. Der entsetzliche Riß wird mitten durch die Kirche gehen."
(Zitat aus dem Vortrag "Der Anti-Christ" von Matthias Niche, Leiter der Ev.-Luth. Kommunität St. Michael)

Zehntens: Weil wir im Kapiel "Was dafür spricht, daß der Antichrist etwas ganz und gar Unbekanntes und noch nie zuvor Dagewesenes darstellt und als etwas völlig Neues zwischen den zur "Zeit des Endes" bestehenden Weltregierungen hervorkeimen wird" erfahren haben, daß der kommende Antichrist zur "Zeit des Endes" etwas ganz Anderes ist, als das wir kennen und weil seine Machtentfaltung auf der Erde unmittelbar bevorsteht, sollten wir unbedingt mehr über ihn in Erfahrung bringen. Denn er ist wirklich etwas völlig Neues. Und er wird darum auch bei Daniel 7, 8 das »andere kleine Horn« genannt. Damit kann der Antichrist wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" und den damit gemeinten und zur "Zeit des Endes" bestehenden Nationen der Erde gezählt werden.
Gott für den endzeitlich prophezeiten und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehenden Untergang der Nationen verantwortlich zu machen und ihm dafür sogar allein die Schuld zu geben, das sei fern. Und auch wenn man meint, daß eine der zuletzt bestehenden und allen bekannten Weltmächte der Erde es sein wird, die für das kommende Desaster bzw. Unheil verantwortlich zu machen ist, befindet man sich im große Irrtum. Denn vier wichtige Indizien, auf welche auch in dieser Homepage näher eingegangen werden soll, sprechen für das Gegenteil. Sie sprechen dafür, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" etwas ganz Anderes, als das wir kennen bzw. etwas völlig Neues ist (vgl.dazu ab hier).

Elftens: Sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen, macht sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage aus dem folgenden Grund sogar mehr als zwingend erforderlich. Denn aus 2. Thessalonicher 2, 6-8 geht es hervor und wir hörten es im Kapitel "»Erst wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter« zeigt auf Gottes gute Absichten mit den von ihm eingesetzten Regierungen dieser Welt":
Es ist das wieder hergebrachte Wissen über das ganze Geheimnis des Antihristen und damit das richtige Verständnis von Gottes Wort, was diesen noch aufhält. Denn erst wenn derjenige Mensch, dem der Gott des Himmels dieses großen Geheimnis offenbart hat, weggenommen werden wird, soll sich lt. 2. Thessalonicher 2, 6-8 der Antichrist zur "Zeit des Endes" offenkundig als ein das Verderben bringender Frevler erweisen können. Erst dann also, wenn er erstens denjenigen Menschen selbst, der ihn vollends erkannt und sich ihm damit in den Weg gestellt hat und wenn er zweitens auch sein über ihn gesammeltes Wissen beseitigt haben wird, kann der Antichrist zur "Zeit des Endes" es wagen, unerkannt ein großes Chaos in dieser Welt anzurichten und damit sich selbst freie Bahn verschaffend die in Daniel 8, 24 beschriebenen »Starken« dieser Erde vollends zu vernichten.
Es es also tatsächlich etwas Sächliches (d.h. ein besonderer Sachverhalt oder Umstand) und etwas Maskulines (d.h. Männliches, also demnach eine männliche Person), was ihn, den großen Frevler bislang noch aufzuhalten vermag. Denn es muß das vom Gott des Himmels enthüllte Wissen über den Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, und es ist derjenige (also etwas Männliches), dem es vom Himmel offenbart wurde, was und der dessen Kommen bzw. die Machtenfaltung des großen Weltverführers noch aufhalten kann (vgl. im Kapitel "Wie lange hält der »in Fesseln Gekrümmte « nach Jesaja 51, 12-16 den Antichrist noch auf?").
Fazit: Mit 2. Thessalonicher 2, 6-8 ist der geglückte Versuch gemeint, das vom lebendigen Gott einem Menschen enthüllte Wissen und damit das diesbzgl. Wort Gottes über das Geheimnis des Antichrist zur "Zeit des Endes" (aller Welt) ein Stück weit offenzulegen. Denn es ist sein Wissen und der Versuch desjenigen Menschen, der dieses von seinem Gott erhielt, diese Erkenntnisse aller Welt zu vermitteln, was das Kommen des endzeitlichen großen Frevlers und seinen damit verbundenen Angriff auf die in Daniel 8, 24 beschriebenen »Starken« dieser Erde noch zurückhält.
Insbesondere darum also macht es sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage mehr als zwingend erforderlich, sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen und genau darum gerät der, der ihn mit seinem veröffentlichten Wissen bislang noch aufzuhalten vermag, mit dem was er tut persönlich in sehr große Gefahr. 

Zwölftens: Sich heute verstärkt mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen und sich dabei wieder ganz neu auf das kommende Reich Gottes auszurichten, macht sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage auch aus dem folgenden Grund zwingend erforderlich, der da ist:
"... und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten."
( Jesaja 11, 4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und der gleiche Aspekt wird dann von Paulus noch genauer formuliert.
"Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
( 2. Thessalonicher 2, 8; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wenn aber das Leben des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, mit dem ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint ist, von unserem auf die Erde wiederkommenden Herrn Jesus Christus gewaltsam beendet werden wird, dann wird es zu eine persöhnlichen Begegnung der beiden Kontrahenten kommen müssen. Denn beide werden sich der Formulierung des Paulus "mit dem Hauch seines Mundes" entsprechend unmittelbar und ganz (haut-)nah gegenüberstehen, so daß der Hauch aus dem Munde des waren königlichen Retters seinen Feind berührt und ihn tötlich treffen wird. Und das ist dann auch der eindeutige Beiweis aus der Bibel, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" wirklich erst in der letzen Phase der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinen wird und daß er dem mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkommenden echten Sohn Gottes unmittelbar vorausgehen muß. Und mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" werden dann tatsächlich die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen:
"9 Ich sah, wie Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer.
10 Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan.
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
( Daniel 7, 9-12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und Dreizehntens: Sich heute in der Gemeinde verstärkt und biblisch fundiert mit der Thematik »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« auseinanderzusetzen und sich dabei wieder ganz neu auf das kommende Reich Gottes auszurichten, macht sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage noch aus einen anderen Aspekt zwingend erforderlich, nämlich weil der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" als der Verführer der Gemeinde und der kommende Christusnachahmer das Proklamieren des Kommens eines gottfeindlich gesinnten Gegenchristus bzw. Widerchrist, man höre und staune, selbst auch praktiziert. Denn will er sich später sowohl vor der Gemeinde Gottes als auch vor der Welt als ihr Retter und Christus Gottes präsentieren können, muß er doch zuvor jemand zum Bösewicht und Gottesfeind machen und an den Pranger stellen! Denn er muß dieses, weil es in der Bibel so angekündigt wird und will er glaubhaft sein, im unmittelbaren Vorfeld der von den Christen erwarteten Wiederkunft Jesu Christi bzw. der von den Juden erhofften Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft inszenieren. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" nimmt doch mit seinem falschen Propheten die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht doch vorweg. Und das mit dem falschen Propheten gemeinte den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« imitierende zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier bzw. "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18 ist es doch, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst durch seine Messiasnachäffung zur Verwirklichung und Vollendung bringt.
Es nützt also der Gemeinde Gottes überhaupt nichts, ja im Gegenteil, es ist sogar kontraproduktiv, ohne zu betonen, daß der kommende und den die Bibel angekündigte »Antichrist« bzw. »Anti-Christus« ein sich für den Messias der Juden ausgebender An-Stelle-von-Christus sein wird, lediglich das Kommen eines gottfeindlich gesinnten Gegenchristus bzw. Widerchrist zur "Zeit des Endes" und Feind alles Christen zu proklamieren. Denn der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" muß dies als ihr Verführer, will er vor der Welt als ihr Retter und Christus Gottes dastehen, sogar selbst ebenso tun!
Sollte es nicht sein großes Anliegen sein, die bestehende Weltordnung seiner Zeit mit dem ihm gegebenen gotteslästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 auf genau diese Weise zuvor zu entwerten, auf Lügenbasis massiv anzuschwärzen und sich im Verlaufe eines psychologischen Vernichtungskampf gegen die "Starken" dieser Erde selbst als der kommende alles verändernde Retter der Welt anzukündigen? Genau darum, weil es das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, muß im psychologisch durchdachten lästerlichen Reden des "Maules" bzw. “Mundes” nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, welches in Wahrheit ausschließlich der Antichrist durchführt, leitet und steuert, seine Staatsfeindlichkeit erkennbar werden (vgl. im nachfolgenden Abschnitt "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ist weit mehr als nur ein Massenmedium, denn es ist die psychologische Waffe des Antichrist zur »Zeit des Endes« in seinem Kampf um die Vernichtung der »Starken«").
Und es ist nunmal nicht glaubhaft, als der Christus Gottes aufzutreten, ohne daß es vorweg einen Antichrit und Bösewicht gibt, auf den man mit dem Finger zeigen kann. Wie wichtig muß es also sein, um die unverfrorene Lüge als einen klug ausgedachten Schachzug durschauen zu können, das wahre Wesen des Antichrist zur "Zeit des Endes" ganz genau zu kennen. Denn der Apostel Paulus warnt uns in 2. Thessalonicher 2, 3 in diesem Zusammenhang auch (vgl. im Kapitel "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" aus der Überschrift "Dasjenige was den Antichrist zur "Zeit des Endes" aufhält, ist lt. 2. Thessalonicher 2, 3-6 das von dem ihn aufhaltenden Menschen vorangetriebene Enthüllen seiner Person, denn der kommende Verderber dieser Erde muß nach Gottes Willen noch vor ihrer Entrückung der auf ihren Herrn wartenden Endzeitgemeinde als Christusnachahmer offenbar gemacht werden, d.h. zumindest voll und ganz als ein An-Stelle-von-Christus in deren Bewußtsein gelangen").
Muß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den »falschen Prophet« bezeichnet, dann nicht mit betrügerischer Absicht sich selbst damit auf die höchste Position aufwertend als der Christus Gottes auftreten? Diese Art der Namensgebung, der "Sohn des Verderbens", durch Paulus ist doch eine Anspielung auf das zum kommenden Messias Gottes Verheißene. Denn der Beiname des Antichrist der "Sohn" bzw. das "Kind" wurde einem sehr alten messianischen Würdetitel entlehnt. Somit will uns Paulus, die wir an Jesus Christus glauben und auf seine Wiederkunft warten hier dringlichst vor einem diesem vorausgehenden und unverfrorenen Betrüger warnen und uns sagen: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist nicht derjenige, für den er sich ausgibt, der (Menschen-)Sohn des Höchsten und wahre Christus Gottes, sondern lediglich ein An-Stelle-von-Christus und zwar der des Verderbers. Und wie kann ein Verderber auch zum Retter werden? So muß doch derjenige, welcher den Lügen dieses Scheinchristus auf den Leim gehen wird, verloren sein und wird unweigerlich in die ewige Verdammnis eingehen (vgl. die Warnungen des dritten Engels in Offenbarung 14, 9-11).
So bedeutet doch die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti", im Zusammenspiel mit Christus verwendet, soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend", ist aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen.
Damit kann man den biblischen Begriff des »Anti«-Messias bzw. »Anti«-Christus der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß mit dem im heutigen Deutsch klarer verständlichen Wort »An-Stelle-von-Christus« also tatsächlich treffender übersetzen. Und damit gemeint ist der "anstatt" des Messias der Juden kommende vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, derjenige Mensch, der dem von den Juden erwarteten königlichen Retter zuvorkommt, ihn nachahmt und sich mit betrügerischer Absicht selbst für ihn ausgibt.


Fazit:
Es tut gut zu wissen, daß uns unser Gott mit den irdischen und endzeitlichen Frevlern nicht allein läßt und daß das kommende Endzeitgericht kein vom Zorn bestimmtes Dreinschlagen Gottes ist, sondern ganz im Gegenteil als ein ganz und gar von der Liebe Gottes bestimmtes und seinem Volk bereits seit geraumer Zeit versprochenes Zuhilfekommen gewertet werden kann. Denn dieses rettende und bereits angekündigte handfeste Eingreifen Gottes zur "Zeit des Endes" in unsere Welt wird nach Daniel 9, 27 einem Testament gleich von Gott seinen Kindern sogar seit langer Zeit gewißlich zugesichert (vgl. im Kapitel "Der erbetene Zorn Gottes in der Zeit der Bedrängnis oder: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, wenn durch seinen Zorn die Herrschaft des Teufels zerbricht - Gottes strenge Seite der Erziehung seiner Menschenkinder des Ungehorsams").
Der von Gott herrührende, vorangekündigte und vom ihm sogar versprochene Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 entspricht also voll und ganz demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Und sie erwarten diesen “Tag des Herrn” als ein handfestes Eingreifen Gottes in die irdischen Geschehnisse und nach Daniel 9, 27 als einen auf die Tempelschändung folgenden "Zorn (der Vergeltung)".

Denn der falsche Prophet, das zweite Tier aus Offenbarung 13 bzw. die Personifizierung des Anti-Christus ist das vom großen endzeitlichen Gottesgegner (gemeint ist das erste Tier aus Offenbarung 13) eingesetzte und in seinem Dienst stehende (Führungs-)Haupt, das mit betrügerischer Absicht diesem zum Verwechseln ähnlich gemacht und mit einer unglaublichen Dreistigkeit an Stelle von unserem Herrn Jesus Christus zum Weltherrscher erhoben werden wird.
Und über den personifizierten Antichrist muß der Zorn Gottes entbrennen. Denn er ist derjenige unverfrorene Betrüger, der einmal mit seinem ganzen Auftreten den Messias Gottes nachahmen wird und ersetzt, seinen heiligen Namen mißbraucht und diesen sich selbst zu eigen machend an seiner statt vor aller Welt Augen die ganze Gewalt ausübt. Denn die Bibel berichtet im 13. Kapitel der Offenbarung, daß dessen tödliche Wunde ähnlich wie bei dem echten Lamm Gottes (wie) geheilt sein wird.


Es ist demnach seine große Ähnlichkeit zum wahren Weltheiland, die das Äußere dieses in Wahrheit falschen Propheten charakterisiert. Denn das zweite "Tier aus der Erde" nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den »falschen Prophet« bezeichnet, sieht lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich wie ein Opferlamm aus, aber durch die Lammesmaske tönt die Stimme des Drachen. Denn diejenige prominente biblische Persönlichkeit, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" in seinem »falschen Propheten« nachzuäffen versucht, ist der Christus Gottes, also der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene kommende »andere Prophet«, der Retter und Erlöser Gottes.
So ist der von Mose in 5. Mose 18, 15-19 verheißene andere »Prophet« eine der ältesten messianischen Weissagungen der Bibel. Mit diesem anderen »Propheten«, der sein würde wie er, sah Mose den kommenden großen Offenbarungsmittler Gottes voraus, also denjenigen Retter und Erlöser, der sein Volk nicht nur endgültig aus aller Fremdherrschaft herauszieht, sondern es auch ganz und gar von der Sünde erlösen und damit gleichzeitig das ewig bestehende Reich Gottes herbeiführen wird.

Denn es ist das zweite Tier aus Offenbarung 13, daß die ganze Gewalt des ersten Tieres wirkt (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier so wie auch bereits in Offenbarung 13, 2 geschehen vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist), und es gibt sich auch für den Christus Gottes aus (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Der falsche Prophet bzw. die Personifizierung des Anti-Christus wird auf der ganzen Erde schließlich keine andere Meinung mehr dulden. Und mit seinem Erscheinen "... wird eine Zeit so großer Trübsal sein (auch bekannt als die Zeit der Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"), wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk (gemeint ist Daniels Volk) errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen."
(Daniel 12, 1; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das zweite Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. derjenige Mensch, den es beschreibt, wird im Buch der Offenbarung als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert.
Denn das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres beschreibt ein Emporsteigen bzw. Heraufsteigen aus dem Hades bzw. Totenreich.
So befindet sich nach alttestamentarischer Vorstellung unter der Erde die Hölle bzw. das Totenreich. Aber genau davon oder auch daraus emporgekommen zu sein, wird sich das zweite Tier aus der Erde darstellen (denn so wird das zweite Tier in Offenbarung 13, 11 als "von bzw. aus der Erde" aufgestiegen beschrieben). Das aber wiederum spricht sehr dafür, daß das zweite Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird bzw. daß derjenige Mensch, den es beschreibt, von sich behaupten wird, von den Toten auferstanden und Jesus Christus zu sein.
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Um aus der Sicht eines Christen auf einige dieser und auch auf andere damit im Zusammenhang stehenden und spannenden Fragen Antworten zu finden, um Zukunftsängsten die Grundlage zu rauben bzw. den Nährboden wegzunehmen und um das diesbzgl. teils verloren gegangene Wissen wiederzubringen und um das Vertrauen in unseren uns liebenden Gott des Himmels wiederherzustellen, entstand die Homepage "bleibt Gottes Liebe?".
Diese Internetseite befaßt sich also insbesondere mit der Eschatologie aus christlicher Sicht (die Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen und betrachtet die Zukunft des Reiches Gottes). Dabei betrachtet der Schreiber dieses Textes die Lehre von den letzten Dingen speziell im Hinblick auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Und bei diesen speziellen Betrachtungen zur Zukunft des Reiches Gottes kam der Schreiber dieses Textes zu folgendem Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit dem Thema »Antichrist« und der Thematik des wiederkommenden wahren Christus Gottes auseinanderzusetzen. Denn wie es der Prophet Daniel vorausgesagt hatte, wird man beim ernstlichen Suchen und Durchfoschen der prophetischen Bücher der Bibel darin große Erkenntnis finden:
"Und du, Daniel, verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden." (Daniel 12, 4)



Warum der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, der mit betrügerischer Absicht selbst als der Messias Gottes auftritt, erst zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erscheinen wird


1. Johannes 2, 18+2218 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen (d.h. schon viele seiner Vorläufer bzw. Vorschattierungen) gekommen; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.
...
22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der (zumindest zeitweilig und vor einer bestimmten religiösen Zielgruppe Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn leugnet (d.h. die Sohnschaft Gottes zumindest für eine bestimmte Zielgruppe von Menschen eine Zeit lang verneint).
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Es ist lediglich ein Rechenexembel, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 letztendlich das "achte" von den "sieben" verbliebenen der in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörner« sein wird, wenn man auf den Endzustand des vierten danielischen Tieres blickt und davon ausgeht, daß der mit dem »anderen kleinen Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal im Rahmen seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 erwähnt die "Starken" dieser Erde vernichten haben wird.

Und aus dem Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" (man lese dazu ab hier) wissen wir im Zusammenhang mit der dort angeführten Deutung bzw. Dechiffrierung der vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], daß die "Zeit des Endes" die Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und dem unmittelbar darauf folgenden und nie endenden Reich Gottes auf Erden ist, welches sich einmal unmittelbar an die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" anschließen wird, weil die Zahl "acht" im Judentum den Übergang vom Zeitlichen in die Überzeit­lichkeit, die Anbindung der Immanenz (Diesseitigkeit, Vergänglichkeit) an die Transzendenz (Jenseitigkeit, Überzeitlichkeit) bedeutet.

Wie der Betrug des Tieres aus Offenbarung 13 im Zusammenhang mit seiner Machtausübung aussehen wird, zeigt uns die Bibel sehr deutlich:
Denn weil das sich mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgebende zweite Tier von der aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, dem Ort des Totenreiches aufsteigt, muß es sich als der von den Toten Auferstandene ausgeben. Denn in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 wird es auch als der falsche Prophet und damit unechte »andere Mose« bzw. »andere Prophet« betituliert (vgl. die messianische Weissagung in 5. Mose 18, 15-19).
Und weil er nach Offenbarung 17, 11 selbst der achte ist, muß sich der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und aus Kapitel 11 gem. Antichrist zur "Zeit des Endes" (das Tier aus Offenbarung 13) dann nicht mittels seines personenhaft. »An-Stelle-von-Christus« nach Offenbarung 13, 11 mit dem religiösen Nymbus umgeben, selbst das Lamm Gottes, unsterblich u. damit auch die Auferstehung und das ewige Leben zu sein? Denn lt. Offenbarung 13, 12 wird er diesem seine ganze Macht übertragen.

Und vergegenwärtigen wir uns, was die symbolische Zahl "acht" in Offenbarung 17, 11 bedeutet:
Im Judentum verbindet die Zahl "acht" die diesseitige mit der jenseitigen Welt und verkörpert den Übergang von der Zeitlichkeit in die Überzeitlichkeit. Die Zahl "acht" bedeutet, wenn wir an Noahs Arche mit ihren acht mitfahrenden Menschen denken, aber auch Rettung durch Gottes Hand und ein über das vernichtende Gericht Gottes hinaus Weiterleben können. Die Zahl "acht" steht hier aber auch für den sich an das himmlische Strafgericht anschließenden Beginn von Gottes neuer Welt. Sie führt die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sozusagen als eine Nahtstelle mit dem nie endenden messianischen Reich Gottes zusammen.
In der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche ist die Zahl "acht" die Zahl der Auferstehung und des ewigen Lebens. Im Neuen Testament stand die Zahl "acht" zudem für die Ankündigung der Seligkeit im Reiche Gottes.
Bei den Kirchenvätern ist die Zahl "acht" das Symbol für den Tag der Auferstehung und zudem der göttlichen Neuschöpfung.
In der Mathematik wurde die auf der Seite liegende Zahl "acht" zum Symbol für unendlich. Und in Bezug auf die Zeit verwendet man für das Unendliche den Begriff Ewigkeit.
In der Theologie aber sind die Unendlichkeit und die Ewigkeit charakteristische Attribute Gottes.
Wenn also die Zahl "acht" in Offenbarung 17, 11 auch für den sich an das himmlische Strafgericht anschließenden Beginn von Gottes neuer Welt steht und die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sozusagen als eine Nahtstelle mit dem nie endenden messianischen Reich Gottes zusammenführt, dann wird doch auf diese Weise das Kommen des Antichrist auf die "Zeit des Endes" festgelegt.

Und so muß es wohl tatsächlich so sein: Da sowohl wie im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" (man lese dazu ab hier) erwähnt die arithmetische Deutung der vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] über eine sogenannte Dreieckszahl mit dem Grundwert acht als auch sein expliziter Hinweis in Offenbarung 17, 11, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) lt. Offenbarung 17, 11 selbst der achte ist, in beiden Fällen auf die Zahl "acht" zeigen sollen und auch vom Propheten Daniel der mit dem »anderen kleine Horn« gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem in Daniel 7, 7-8 Gesagten auf Platz "acht" verwiesen wird und weil die Zahl "acht" die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" sozusagen an einer einzigen Nahtstelle mit dem zukünftigen, von den Juden erwarteten und einmal nie enden werdenden messianischen Reich Gottes zusammenführt, stellt die vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] bezogen auf denjenigen einen Menschen, dem sie im Buch der Offenbarung von ihm zugesprochen wird, in Bezug auf den genauen Zeitpunkt seines Erscheinens auf der Weltbühne tatsächlich einen direkten und eindeutigen Zeitbezug auf die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" her.
Denn genau die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" ist die Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und dem unmittelbar darauf folgenden und einmal nie enden werdenden Reich Gottes auf Erden, welches sich einmal unmittelbar an die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" anschließen wird.

Und da die Zahl "acht" ableitbar aus ihrer symbolischen Bedeutung im Judentum die uns heute bekannte irdische Welt der 7 (Daniels Volk dachte zur Zeit des Alten Testaments in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden), in welcher auch wir heute immer noch leben und die von Menschen regiert wird, mit der zukünftigen Welt der 8 (dem Göttlichen bzw. eine Welt, die von der Herrschaft Gottes auf Erden, einer sogenannten Theokratie gekennzeichnet sein wird) zusammenführt, besitzt sie verbindenden, Brücken bauenden Charakter.
Denn wir müssen in diesem Zusammenhang wissen: Seit alters her ergeben sieben Tage eine Woche und jedes siebte Jahr war bei den Juden des alten Bundes ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Und nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 in Israel ein Erlaßjahr folgen.
Wenn also beim Propheten Daniel von der "Zeit des Endes" die Rede ist, dann ist die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint, was aber nicht gleichzeitig mit dem Weltende gleichzusetzen ist. Und genau diese "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" verbindet also die uns heute bekannte irdische Welt der 7, die auch heute immer noch von nichtjüdischen (heidnischen) Menschen regiert wird, mit der zukünftigen Welt der 8 (dem Göttlichen bzw. eine Welt, die von der Herrschaft Gottes auf Erden, einer sogenannten Theokratie gekennzeichnet sein wird). Die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt somit diejenige Übergangszeit dar, an die sich die von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) unmittelbar anschließen wird.

So schließt sich in diesem Fall unmittelbar an das Ende bzw. der Abschluß der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi und seine Machtergreifung hier auf der Erde und von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) an, was bzgl. des in Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 20 Gesagten im unmittelbarem Zusammenhang mit dem gewaltsamen Ende der Herrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht. Denn das gewaltsame Ende der Herrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes" ist diejenige Nahtstelle, an der das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht. So führt die symbolisch gemeinte und im Buch der Offenbarung dem ersten Tier aus dem Meer zugewiesene Zahl "acht" die in Lukas 21, 24 beschriebenen zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" mit dem nie endenden wahren messianischen Reich Gottes zusammen.
So ist doch auch das durch ein handfestes Eingreifen vom Gott des Himmels in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 angekündigte und gewaltsam herbeigeführte Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" direkt mit dem Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes verbundenen und schwerpunktmäßig auf dessen Beginn und seine Ewigkeit ausgerichtet.
Und wir kennen doch auch in diesem Zusammenhang aus der Bibel die große endzeitliche Verheißung Gottes an Israel, dann wenn der Gott Israels mit seinem auserwählten Volk, den Juden, an sein Ziel kommen wird:
"... die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Was beweist, daß das Erscheinen des lt. den Angaben der Bibel erwarteten Antichrist, der zur "Zeit des Endes" auf die Bühne der Welt treten soll, tatsächlich diejenige Nahtstelle ist, an der, dann wenn dieser letzte aller großen Gottesfeinde wie in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20 angekündigt durch das handfeste Eingreifen durch den Gott des Himmels und die Wiederkunft seines Messias und königlichen Retters sein gewaltsam herbeigeführtes Ende finden wird und dann das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht?

a) Der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist der allerletzte große irdische Herrscher der Erde, dessen Erscheinen und Machtentfaltung lt. den Aussagen der Bibel genau zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erwartet wird.

b) Der Handlanger des Antichrist zur "Zeit des Endes", der sogenannte falsche Prophet, der sich in betrügerischer Absicht unverfrorenerweise für den ewiges Leben spendenden Christus Gottes ausgeben wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß") wird vom wahren wiederkehrenden Messias der Juden und Christus Gottes selbst und höchst persönlich ausgeschaltet werden (vgl. auch das bei Daniel 8, 25 Gesagte).
Denn der falsche Prophet ist in Wahrheit der größte Gottesfeind, den die Erde je gesehen hat und eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert. So soll der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen. Aber damit beginnt auf der gesamten Erde die Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis, wodurch der von den Juden für die letzte Zeit erwartete “Tag (des Zorns) des Herrn” n. Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, den die Bibel bei Micha 5, 8-14 auch als “Gottes Zorn der Vergeltung” beschreibt, heraufbeschworen werden wird.

c) In der Bibel ist in diesem Zusammenhang von einer unmittelbaren persönlichen Begegnung der beiden einander ablösenden contrahären Weltregenten die Rede, was vom Apostel Paulus durch ein sehr anschauliches Bild ihrer unmittelbaren körperliche Nähe beschrieben wird:
"... Ihn (denn unechten Messias und falschen Prophet, der sich mit betrügerisher Absicht als der Christus Gottes ausgibt) wird der (wahre) Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(aus 2. Thessalonicher 2, 8; eingefügter Klammertext und Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

d) Aus Offenbarung 19, 19-20 geht es ebenfalls hervor und der Seher Johannes berichtet uns davon, daß sich der auf der Erde zurückgekehrte und wahre Messias Gottes und seine beiden Kontrahenten, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar) und sein ihm dienender, personifizierter, unechter Messias und falscher Prophet (derjenige Mensch, den der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" dann unverfrorenerweise auf den Thron Gottes gesetzt haben wird) im Beisein ihrer Heere in einem Kampf auf Leben und Tod einmal unmittelbar gegenüber stehen werden:
"19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß (das ist das Bild für den auf die Erde zurückgekehrten und wahren Messias Gottes wie zuvor in Offenbarung 19, 11-13 beschrieben), und mit seinem Heer.
20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte."
(aus Offenbarung 19, 19-20; eingefügter Klammertext und Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wenn aber in der Bibel gleich an zwei unterschiedlichen Stellen von einer unmittelbaren persönlichen Begegnung der beiden contrahären Weltregenten die Rede, dann müssen sie sich auch zu einem vom Gott des Himmels genau festgesetzten Zeitpunkt gegenüberstehen. Und dies ist punktgenau gleichzeitig diejenige Nahtstelle, an der der eine von dem anderen ausgelöscht und an der der eine von dem anderen abgelöst werden wird. Das Ende des ersteren, vergänglichen und widergöttlichen Weltregenten grenzt hier unmittelbar an den Beginn des Machtantritts des vom Gott des Himmel in die Weltregierung eingesetzten und unvergänglichen Königs an. Und es ist der Messias Gottes, derjenige königliche Retter, der sich dann auf den Thron Davids setzen wird und dessen Reich kein Ende haben soll (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 12-23; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11, Daniel 7, 14 u. Lukas  1, 30-33).
Da also in der Bibel im Zusammenhang mit dem in-Erscheinung-treten des Antichrist zur "Zeit des Endes" von einer unmittelbaren persönlichen Begegnung mit hauchnaher körperliche Nähe der beiden einander ablösenden contrahären Weltregenten die Rede ist und dies vom Apostel Paulus durch ein sehr anschauliches Bild ihrer unmittelbaren körperliche Nähe beschrieben wird, und da auch das vom Seher Johannes in Offenbarung 19, 19-20 Gesagte in die gleiche Richtung zielt, muß das gewaltsame Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" also zeitlich gesehen punktgenau gleichzeitig diejenige Nahtstelle sein, an der eine irdische Weltregent von dem anderen himmlischen ausgelöscht und an der hiermit der eine von dem anderen abgelöst werden wird. Somit ist der Zeitpunkt des In-Erscheinung-Tretens des Antichrist im Verlaufe der Weltgeschichte also genau fixiert, nämlich zur "Zeit des Endes". Und damit gemeint ist das Endes bzw. der Abschluß der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Oder andersherum gesagt: Wenn also der Schreiber des Buches der Offenbarung mit dem Namen Johannes darauf bedacht war, daß die von ihm in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl seines (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] über ihre arithmetische Deutung als eine sogenannte Dreieckszahl den Grundwert "acht" besitzt, dann wollte er uns damit symbolisch sagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" lediglich der unmittelbare Vorläufer des kommenden und wahren Christus Gottes sein wird und daß erst der wiederkommende wahre königliche Retter und Befreier der Juden nach dem vom ihm eingeleiteten gewaltsamen Ende dieses nur »An-Stelle-von-Christus« die Herrschaft über das von nun an ewig bestehende Reich Gottes antritt.

e) Somit wird vom Seher Johannes mittels der in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gleichzeitig sein Auftreten zu einer ganz bestimmten Zeit definiert, die diejenige Nahtstelle ist, an der das zeitlich Vergängliche in die Ewigkeit übergeht. So ist die "Zeit des Endes" tatsächlich die Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" mit ihren einander ablösenden widergöttlichen weltlichen Herrschern und dem unmittelbar darauf folgenden und nie endenden Reich Gottes auf Erden. Es ist diejenige Zeit, welche sich einmal unmittelbar an die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" anschließen und während der sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird. Und sein Königreich soll nie enden und seine Herrschaft wird nie aufhören.

f) Mit der dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wird vom Seher Johannes gleichzeitig sein Auftreten zu einer ganz bestimmten Zeit definiert, weil auch die Prophetien zum sogenannten und damit in direktem Zusammenhang stehenden "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die in der Zeit der Bedrängnis ihre letzte Erfüllung erhalten werden, erst in der sogenannten Endzeit zu ihrem Ziel kommen werden. Und auch der Prophet Daniel projeziert das Auftreten des mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Daniel 8, 17+19 in die letzte Zeit des Zorns also in die Zeit von "Gottes Zorn der Vergeltung" hinein und verweist in diesem Zusammenhang an der gleichen Stelle auf die "Zeit des Endes". Denn diese Zeit, die die Bibel beschreibt, steht im direkten Zusammenhang mit dem in Zefanja 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17 erwähnten “Tag (des Zorns) des Herrn” und ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet.
Denn mit der "Zeit des Endes" aus Daniel 8, 17+19 und in Daniel 11, 35+40, in welcher sich "Gottes Zorn der Vergeltung", der die Feinde Zions trifft, auswirken wird, ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und es ist damit diejenige Zeit, in welcher der mit dem ersten Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mittels seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, die irdische Weltbühne betreten wird:
"15 Und als ich, Daniel, dies Gesicht sah und es gerne verstanden hätte, siehe, da stand einer vor mir, der aussah wie ein Mann,
16 und ich hörte eine Menschenstimme mitten über dem Ulai rufen und sprechen: Gabriel, lege diesem das Gesicht aus, damit er's versteht.
17 Und Gabriel trat nahe zu mir. Ich erschrak aber, als er kam, und fiel auf mein Angesicht. Er aber sprach zu mir: Merk auf, du Menschenkind! Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes.
18 Und als er mit mir redete, sank ich in Ohnmacht zur Erde auf mein Angesicht. Er aber rührte mich an und richtete mich auf, so daß ich wieder stand.
19 Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn auf die Zeit des Endes (dann, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" mittels seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« die Welt beherrscht und darum der wahre Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht."
(Daniel 8, 15-19; Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Denn aus Daniel 8, 8-12 können wir bereits erahnen, daß sich das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 wie auch bereits der in die Geschichte Israels eingegangene syrische König Antiochus Epiphanes aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird, was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist  (vgl. Daniel 8, 10-11) und zwar etwa ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten  "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Somit kann also auch durch den Propheten Daniel (und dessen Prophezeiungen zum »anderen kleinen Horn«) bewiesen werden, daß die "Zeit des Endes" und das damit unmittelbar verbundene Auftreten des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, welches der Prophet Daniel an anderer Stelle in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 auch als das »andere kleine Horn« beschreibt und demjenigen Tier, welchem der Seher Johannes lt. Offenbarung 13, 16-18 mittels der dort erwähnten "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] eine sogenannte Dreieckszahl mit dem Grundwert "acht" zuweist, tatsächlich diejenige Nahtstelle ist, an welcher wie auch aus der symbolischen Bedeutung der Zahl "acht" hervorgeht das zeitlich Endliche bzw. Vergängliche in die Ewigkeit übergehen wird. Denn dies Gesicht geht lt. Daniel 8, 17+19 auf die "Zeit des Endes".
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Genialer konnte es also der Schreiber des Buches der Offenbarung mit der Zuweisung der symbolisch zu verstehenden Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13, 17-18 nicht treffen. Und genau darum fordert der Schreiber des Buches der Offenbarung Johannes seine Leser in Offenbarung 13, 18 seine Leser sogar geradezu dazu auf, um den wirklichen Charakter des Tieres sichtbar werden zu lassen, aus der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] die wahre Bedeutung dieses (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens zu überlegen (zu ermitteln).
So kann bzw. muß also der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, der mit betrügerischer Absicht einmal selbst als der Messias Gottes auftreten wird, weil der Seher Johannes diesen Zeitpunkt mit der Wahl der symbolisch zu verstehenden Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] so genau definiert hat, erst zur "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten.
Denn dem personenhaften »An-Stelle-von-Christus« wird vom Verfasser des Buches der Offenbarung wie eingangs erwähnt gleich an verschieden Stellen, also mehrmals die Zahl "acht" zugewiesen (wie muß ihm dieser Aspekt also wichtig gewesen sein!). Und es ist genau diese "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die die uns heute bekannte irdische Welt der 7, die auch heute immer noch von nichtjüdischen (heidnischen) Menschen regiert wird, mit der zukünftigen Welt der 8 (dem Göttlichen bzw. eine Welt, die von der Herrschaft Gottes auf Erden, einer sogenannten Theokratie gekennzeichnet sein wird) verbindet. Denn die "Zeit des Endes" der zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt, wie wir soeben hörten, diejenige Übergangszeit bzw. Nahtstelle dar, an die sich die von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft (gemeint ist die himmlische Einsetzung des Messias Gottes in die Weltmacht) unmittelbar anschließen wird.


Der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, ist nicht der wahre und von Gott in die Weltherrschaft eingesetzte Himmelskönig, er ist nicht der rechtmäßige und mächtige König der Ehren - also sind wir ihm auch keinerlei Rechenschaft schuldig

Wir hörten bereits im vorangegangenen Text und wissen es aus dem Kapitel mit der Überschrift "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" (man lese dazu ab hier), daß im Zusammenhang mit der dort angeführten Deutung bzw. Dechiffrierung der vom Seher Johannes in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Bezug auf das zeitgeschichtliches Auftreten dieses Tieres auf die Nahtstelle zwischen den zeitlich endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" und dem unmittelbar darauf folgenden und nie endenden Reich Gottes auf Erden hingezeigt wird. Und mit dem zeitgeschichtlichen Auftreten dieses Tieres ist die Regierungsperiode des Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint, die sich einmal unmittelbar an die endlichen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" anschließen wird. Denn wir hörten bereits an anderer Stelle, daß das Standbild aus Nebukadnezars Traum mit den vier Metallen nach Daniel 2, 31-35 der Zeitepoche der vier heidnischen Weltreiche der Erde entspricht (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") und daß auch diese Vision damit ebenfalls einen endlichen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde darstellt (vgl. das im Kapitel "Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" Gesagte). So entspricht die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.

Denn es ist die Zahl "acht", die im Judentum den Übergang vom Zeitlichen in die Überzeit­lichkeit, die Anbindung der Immanenz (Diesseitigkeit, Vergänglichkeit) an die Transzendenz (Jenseitigkeit, Überzeitlichkeit) beschreibt und die gleich in mehrfacher Weise dem mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zugewiesen wird.
Und es ist eine Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit, die für all diejenigen beginnen wird, die nicht länger mit ansehen können, wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" Gottes heiligen Namen besudelt, das Heiligtum Israels entweiht und den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Aber der personenhafte »An-Stelle-von-Christus« ist nicht der wahre und von Gott in die Weltherrschaft eingesetzte Himmelskönig und der rechtmäßige und mächtige König der Ehren. Also sind wir ihm auch keinerlei Rechenschaft schuldig.

Nur dem wahren "... König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, sei Ehre und ewige Macht!" (aus 1. Timotheus 6, 15-16).

D.h. nur wer die legitime Macht besitzt und wer sich als Himmelskönig ausweisen kann, der ist auch der echte König aller Könige und Herrn aller Herren, also der wahre und von Gott in die Weltherrschaft eingesetzte rechtmäßige und mächtige König der Ehren.
Wer besaß aber früher die legitime Macht. Welches war sein für alle erkennbares Zeichen?
Es war die Krone, die Königskrone, die früher die legitime Macht bedeutete und die darum jeder Emporkömmling versuchte, an sich zu reißen. Jeder, der an die Macht strebte, wollte, um in den Augen der Bevölkerung die recht- und verfassungsmäßige Macht zu besitzen, darum möglichst bald ein "gekröntes Haupt" sein. Der Schein der Verfassungsmäßigkeit, das war das Mindeste, was es zu erstreben galt.

Wie sieht es aus mit der legitimem, recht- und verfassungsmäßigen Macht des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"?
Die Bibel beläßt uns im Lichte der Wahrheit Gottes betrachtet darüber keine Unklarheiten. Vergleichen wir darum die symbolischen Darstellungen bzw. Beschreibungen des wahren Lammes und Christus Gottes mit demjenigen, der lt. Offenbarung 13, 11 lediglich wie ein (Opfer-)Lamm aussieht aber doch wie ein Drache redet, mit demjenigen, den die Bibel in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als »falschen Prophet« betituliert und der in Offenbarung 13, 11-18 als das 2. Tier aus der Erde beschrieben wird, derjenige der sich in der Weltöffentlichkeit als der von den Toten Auferstandene ausgibt, was ja mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" veranschaulicht wird. So beschreibt doch das Emporsteigen "aus der Erde" lt. Offenbarung 13, 11 des zweiten Tieres ein Heraufsteigen aus dem Hades. Denn nach alttestamentarischer Vorstellung befindet sich unter der Erde das Totenreich (vgl. im Kapitel  Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).

Wie steht es also im Licht der Wahrheit betrachtet aus um die legitime, recht- und verfassungsmäßige Macht des mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes"? Trägt er bzw. sein Helfershelfer, der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, den Johannes in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde beschreibt, also tatsächlich die Himmelskrone und sitzt diese auf seinem eigenen Haupt?

Der wiederkommende Christus und verherrlichten Menschensohn, der rechtmäßige und mächtige König der Ehren wird in Offenbarung 14, 14-15 wie folgt beschrieben:

Offenbarung 14, 14-15
"14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden.
"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn wir das Bild für den wiederkommenden Christus und verherrlichten Menschensohn, den rechtmäßigen und mächtigen König der Ehren in Offenbarung 14, 14-15 genauer betrachten, erkennen wir auf dessen Haupt unzweideutig das Symbol seiner legitimen, recht- und verfassungsmäßigen Macht, die goldene Krone.
Vergleichen wir nun die symbolischen Darstellungen bzw. Beschreibungen des wahren Lammes und Christus Gottes aus Offenbarung 14, 14-15 mit demjenigen, der lt. Offenbarung 13, 11 lediglich wie ein (Opfer-)Lamm aussieht aber doch wie ein Drache redet.
Untersuchen wir nun denjenigen bzw. sein biblisches Symbolbild, den die Bibel in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als »falschen Prophet« beschreibt, also den unechten Messias und Nachahmer des in 5. Mose 18, 15-19 erwähnten und von ihm betitulierten nach ihm kommenden »Prophet« bzw. »anderen Mose«, d.h. denjenigen, der sich einmal als der andere »Herausziehers« seines Volkes ausgeben wird. Und es geht dabei um denjenigen Führungskopf des ersten Tieres, der in Offenbarung 13, 11-18 als das 2. Tier aus der Erde beschrieben wird, derjenige, der sich in der Weltöffentlichkeit als der von den Toten auferstandene Jesus Christus ausgibt, was ja mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" veranschaulicht wird, der lt. Offenbarung 13, 11 zwar äußerlich wie ein (Opfer-)Lamm aussieht aber doch wie ein Drache redet:

Offenbarung 13, 1+3+11-12 nach der Zürcher Bibel
1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, das hatte zehn Hörner und sieben Köpfe. Auf seinen Hörnern trug es zehn Diademe (Herrscherkronen) und auf seinen Köpfen standen Lästernamen.
...
3 Und einer seiner (Vorzeige- und Führungs-)Köpfe (und hier wird zweifelsfrei Bezug auf das in Offenbarung 13, 11-18 beschriebene zweite Tier aus der Erde genommen) sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
...
11 Und ich sah ein anderes Tier (da es lt. Offenbarung 13, 12 die ganze Macht des ersten Tieres ausübt, ist es einer seiner Vorzeige- und Führungs-Köpfe des ersten Tieres) vom Land aufsteigen (in der Lutherbibel heißt es an dieser Stelle: "... aufsteigen aus der Erde"); das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und (besser aber) es redete wie ein Drache.
12 Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es aus vor dessen Augen. Und es bewirkt, dass die Erde und die sie bewohnen das erste Tier anbeten - das Tier, dessen Todeswunde geheilt worden ist.
(Offenbarung 13, 1+3+11-12; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn wir das Bild für den wiederkommenden Christus und verherrlichten Menschensohn, den rechtmäßigen und mächtigen König der Ehren in Offenbarung 14, 14-15 noch einmal betrachten, erkennen wir wie bereits gesagt auf dessen Haupt unzweideutig das eindeutige Symbol seiner legitimen, recht- und verfassungsmäßigen Macht, die goldene Krone.
Wie aber steht hiermit um die beiden Tiere aus Offenbarung 13?
Auf den sieben Häuptern bzw. Köpfen des mit dem ersten Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und damit auch auf seinem Vorzeige- und Führungskopf aus Offenbarung 13, 3 (und hier wird zweifelsfrei Bezug auf das in Offenbarung 13, 11-18 beschriebene zweite Tier aus der Erde genommen), welches wie hingeschlachtet zum Tode aussah und welches lt. Offenbarung 13, 12 die ganze Macht des ersten Tieres ausübt aber finden wir lediglich Lästernamen.

Aber das erste Tier aus dem Meer in Offenbarung 13, 1-10 hatte lt. Offenbarung 13, 1 zudem noch dazu zehn Hörner. Und nur auf diesen zehn Hörnern trug es lt. Offenbarung 13, 1 die zehn Diademe (gemeint sind hier Herrscherkronen).
Wer aber sind die zehn Hörner in Offenbarung 13, 1 und welche Funktion besitzen sie?
Es sind die in Offenbarung 13, 1 geschilderten und mit mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit, die das erste Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1-10 zu einem Weltherrscher erheben werden, die rechtmäßigen und vom Gott des Himmels in die Weltregierung eingesetzten, legitimen und eine Herrscherkrone tragenden zehn endzeitlichen Könige der Erde.

Dieses symolische Bild aus Offenbarung 13, 1 ist gleichsam ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich, weil er sich mit ihnen schmückt, die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner", die die endgültige Verästelung des in Daniel 7, 7 angeführtern vierten danielischen Tieres verkörpern, zu eigen (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck).
Sogesehen gehören damit die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7 zu einem immer noch lebenden Tier. Denn sie können nicht aus einem toten Tier herauswachsen. Und sie leben biblisch gesehen auch nach der bei Daniel 8, 24 angeführten Vernichtung der »Starken« noch weiter. Denn die »zehn Hörner« des in Daniel 7, 7 beschriebenen vierten danielischen Tieres bzw. die einmal untergehenden heutigen Nationen der endzeitlichen Erde sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43 und vgl. das im Kapitel "Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" ab hier zum deutschen Historiker Hoffman Gesagte).

Gewaltsam d.h. unrechtmäßig an die Weltmacht zu gelangen, das setzt aber voraus, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" den zu dieser Zeit bereits bestehenden, wirtschaftlich und politisch führenden Nationen dieser Erde die Luft zum Atmen nehmen wird und ihrer Eigenständigkeit ein Ende bereitet. Denn er wird sich wie bei Daniel 8, 24 beschrieben im Zuge seiner Machtentfaltung und kommenden Weltherrschaft freie Bahn schaffen. Er wird die vom Gott des Himmels legitim in die Weltherrschaft eingesetzen »Starken« vernichten (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").

Es sind also die "zehn Hörner" aus Offenbarung 13, 1 (denn es ist nicht das Tier selbst, das die Königskronen trägt), die aus der himmlischen Sicht gesehen auch noch nach ihrer gewaltsamen Entmachtung als der Kopfschmuck des Tieres noch immer die zehn Diademe (gemeint sind hier Herrscherkronen) tragen und damit nicht auch derjenige, der sie gewaltsam zum Schemel seiner Macht gemacht werden ließ. Denn auf den Häuptern des ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 findet man lt. Offenbarung 13, 1 nur lästerliche Namen.

Es ist demnach tatsächlich so:
Der personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, derjenige Führungskopf des ersten Tieres aus dem Meer, der in Offenbarung 13, 11-18 als das 2. Tier aus der Erde beschrieben wird und der unter der strengen Aufsicht und der Regie des ersten Tieres stehend mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß und vor dessen Augen die ganze Macht des ersten Tieres ausübt, ist nicht der wahre und von Gott in die Weltherrschaft eingesetzte Himmelskönig. Er ist damit auch nicht der rechtmäßige und mächtige König der Ehren. Also sind wir ihm auch keinerlei Rechenschaft schuldig. Denn er trägt im Licht der Bibel beleuchtet im Gegensatz zum wiederkommenden Christus und verherrlichten wahren Menschensohn aus Offenbarung 14, 14-15 auf seinem Haupt keine goldene Krone.

Wie die in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im einzelnen lauten könnten, werden wir im nachfolgenden Kapitel ausführlicher hören. Fest steht aber schon einmal die Richtung, in der wir suchen müssen (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).
Die Beschuldigungen Jesu durch die Pharisäer in Markus 14, 62-64 im Zusammenhang mit dem sich selbst zugeschriebenen Namen und wohl anspruchsvollsten Messiastitel »der Menschensohn« weisen uns hierbei den Weg. Denn was im Verlaufe des Verhöres Jesu in den Augen der Oberen Israels Gotteslästerung war, bezog sich in Markus 14, 62-64 auf einen von Jesus sich selbst zugeschriebenen Namen, einem Würdetitel, der allein nur dem waren Messias Israels zukam, welchen sie aber in Jesus nicht erkannten.
Speziell im Zusammenhang mit der in betrügerischer Absicht stehenden Verwendung der heiligen Namen bzw. Würdetitel Gottes kann man den Begriff "Lästern" lt. biblischem Verständnis wie folgt definieren:
"... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch einen der Namen bzw. Würdetitel Gottes), lästert Gott."
(Zitat aus Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, vgl. das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964; ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Jetzt können wir es besser verstehen, in welcher Richtung wir bei den in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerlichen Namen des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu suchen haben, denjenigen Namen, die sich das Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und zum Zeck der Täuschung öffentlich zur Schau trägt. Denn es müssen, um dem von Johannes verwendeten biblischen Begriff in Offenbarung 13, 1 im oben aufgezeigten Sinn gerecht zu werden, allesamt Gottesnamen bzw. Würdetitel seines Messias sein. Denn, um Fritz Rienecker, Gerhard Maier nochmals zu zitieren, nur "... der Mensch, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt (also auch derjenige Mensch, der einen seiner heiligen Namen bzw. Würdetitel selbst verwendet), lästert Gott." (vgl. im Kapitel "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«")

Und beschreibt nicht auch bereits der Prophet Daniel in Daniel 7, 25-26 den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" als einen solchen Herrscher, der sich etwas anmaßt, das allein dem Herrn zukommt?

Daniel 7, 25-26
25 Er wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in seinem Wirken nachahmen«) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)


Die wichtigsten Hinweise des Johannes auf die Bedeutung der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des Tieres aus Offenbarung 13, mit denen er Gottes Volk vor einem kommenden »An-Stelle-von-Christus« warnen wollte, vor einem Menschen, der dem wahren königlichen Retter zuvorkommen würde und der mit einer unglaublichen Unverfrorenheit den Herrschaftsanspruch erheben wird, selbst der von den Juden erwartete Messias Gottes und mächtige König der Ehren zu sein

Wir sollten es im Zusammenhang mit den lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, denjenigen Namen, die sich das Tier aus Offenbarung 13 mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und öffentlich zur Schau trägt und einem in diesem Zusammenhang zu erwartenden personenhaften »An-Stelle-von-Christus« unbedingt bedenken:
Der Prophet Daniel warnt uns vor einem "gegen den Gott aller Götter" gerichteten Geist der Verführung, der die Nachahmung des heiligen Geistes und Erscheinen eines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« nicht ausschließt, sondern im Gegenteil erst um so wahrscheinlicher werden läßt und welcher vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") ausgehen bzw. inszeniert werden und alle Erdbewohner treffen wird.
Und wir erfuhren auch, daß die Bibel in diesem Zusammenhang lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 von einem "Maul" spricht, das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 »Mund« genannt wird und mit dem er den Höchsten (gemeint ist den Gott Israels bzw. den Gott des Himmels) lästert (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" das im Abschnitt "Sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 ist es überaus wichtig zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert«" zur Definition des biblischen Begriffs "lästern" Gesagte).

Und man bedenke in diesem Zusammenhang: Das Ganze ist kein Spaß. Denn diese auch in Offenbarung 13, 14 beschriebene Verführung durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als falschen Prophet bezeichnet, schließt eine gewaltsame Vorgehensweise nicht aus und trennt uns zudem von unserem wahren Gott, da sie unser Bürgerrecht im Himmel in Gefahr bringt. Sogesehen besitzt das lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 einen durchaus manipulativen Charakter und ist für unseren wahren Glauben sehr gefährlich.

Damit steht es sogar fest: Um der Definition des Wortes "lästern" an dieser Stelle in der Bibel gerecht zu werden, kann man hier sagen: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. sein Handlanger und wichtigster (Führungs-)Kopf (gemeint ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das vom Seher Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betituliert wird) wird es anscheinend dem Gott des Himmels bzw. dessen Messias zumindest in den wichtigsten Punkten (scheinbar) gleich zu tun können.

Daniel 7, 25-26
25 Er wird den Höchsten lästern (hiermit gemeint sein dürfte »in all seinem Wirken nachahmen«) und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des (gottes-)lästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 in den Händen vom mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" und Verderbers kennen demnach, wenn man bedenkt, daß dessen Betreiber lt. Offenbarung 13, 5-6 damit den Gott des Himmels sogar "lästert" und im biblischen Sinne mit dem Begriff des "Lästerns" eigentlich "nachahmen" bzw. scheinbar "das Gleiche wie Gott tun" gemeint ist, noch immer kein Ende (vgl. bei Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964).

Wie könnten also die lästerlichen Namen, denjenigen Namen, die sich das Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und öffentlich zur Schau trägt, an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 im einzelnen lauten? Denn der sich solches anmaßt, das allein dem Herrn zusteht, lästert Gott (vgl. bei Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, das zum biblischen Begriff "Lästern" Geschriebe, Seiten 963-964 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).
Der Beantwortung der Frage der Bedeutung zu den lügenbehafteten Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wollen wir nun im folgenden Text nachgehen. Und wir werden dabei erkennen können:
Der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes, beruft sich bei der Beschreibung des zweiten aus der Erde aufgestiegenen Tieres nach Offenbarung 13, 11-18, welches lt. Offenbarung 13, 1+3+11-12 sogar eines seiner wichtigsten (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer darstellt und im direkten Zusammenhang mit den in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen dieses eingangs beschriebenen Tieres steht, auf insgesamt drei der bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel, das »geschlachtete Lamm«, der »andere Mose« bzw. »andere Prophet« und auf den im Buch Daniel angeführten »Menschensohn« sowie auf einen der wohl bedeutensten Prädikate des Christus Gottes »der von den Toten Auferstande«.

Auf diese Weise wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das im 13. Kapitel im Buch der Offenbarung erwähnte erste Tier aus dem Meer mit dem ihm dienenden und unterstellten zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 an des wahren Messias Gottes Stelle sogar die Herrschaft über diese ganze Welt beanspruchen. Und dazu, um seine gewaltige Macht zu begründen, aufzubauen und zu stützen, ist es für ihn nun mal zwingend notwendig, diese in die menschliche Gestalt eines Herrschers, der sie glaubhaft ausüben wird, umzusetzen. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird also versuchen, und es soll ihm lt. der biblischen Prophetie sogar tatsächlich gelingen, die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft in Form der Iszenierung einer großen Lüge vorwegnehmen.
Und es ist eine Zeit der Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit, die für all diejenigen beginnen wird, die nicht länger mit ansehen können, wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" Gottes heiligen Namen besudelt, das Heiligtum Israels entweiht und den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Mit seinem deutlichen und handfesten Fingerzeig bei der vergleichenden Beschreibung des zweiten aus der Erde aufgestiegenen Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 auf insgesamt drei der bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel, das »geschlachtete Lamm«, der »andere Mose« bzw. »andere Prophet« und auf den im Buch Daniel angeführten »Menschensohn« möchte uns der Verfasser des Buches der Offenbarung also eindrücklich signalisieren und sehr deutlich davor warnen, welche die drei lügenbehafteten Seiten dieses »An-Stelle-von-Christus« sein werden bzw. was dieser »An-Stelle-von-Christus« alles einmal selbst sein will, nämlich der auf die Welt gesandte göttliche Retter, der göttliche Heiland und Lehrer und der der im Himmel verherrlichte ewige König, der einst als der von den Juden erwartete Richter dieser ganzen Welt auf die Erde wieder zurückkommen wird.
Und es gibt nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage nur einen einzigen so großen Namen, für welchen diese drei mächtigen Würdetitel mit sogar göttlichem Charakter stehen. Und dieser ist kein geringerer als der von den Juden erwartete Messias, unser Herr Jesus Christus.
Denn ...

1. Johannes vergleicht in Offenbarung 13, 11 das zweite Tier aus der Erde mit dem geschlachteten Lamm aus Offenbarung 5, 6+12. Denn von ihm werden an diesem Tier Lammeshörner gesehen.
Und wir sollten ebenso bedenken, daß die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der dort am häufigsten verwendete reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht.
So will demnach das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 als das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt und da es sich hiermit selbst als sündlos und gerecht darstellt, unverfrorenerweise sogar der Erlöser der ganzen Welt sein, derjenige vom Himmel auf die Welt gesandte göttliche Retter, durch den die Menschen der Erde durch des geopferten Lammes Gerechtigkeit allein Vergebung und ewiges Leben empfangen können (weiter ab hier).

2. Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird von Johannes weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise auch als der »falsche Prophet« bezeichnet und damit von ihm zu einen »An-Stelle-von-Christus« abgestempelt (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 und im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven").
So wird demnach das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 unverfrorenerweise als der von Mose angekündigte und in 5. Mose 18, 15-19 verheißene und nach ihm kommende »Prophet« bzw. »andere Mose« bzw. andere »Herauszieher« seines Volkes auftreten, als derjenige göttliche Heiland und Lehrer, der uns das Wesen Gottes sichtbar werden lassen will (weiter ab hier).

3. Mit der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" bezieht sich Johannes, wenn man sie symbolisch deutet, in erster Linie auf den unverfänglichsten aller messianischen Würdetitel der »Menschensohn«, einerseits darum, um die Hauptschwerpunktlegung auf der Klärung der Machtfrage zu vermeiden und um alles Politisch-Nationale auszuklammern.
Aber der Verfasser des Buches der Offenbarung möchte uns damit auch noch sagen, daß sich das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 demnach zusätzlich noch erdreisten wird, sogar der im Himmel verherrlichte ewige König selbst zu sein (vgl. Daniel 7, 13; Apostelgeschichte 7, 56; Lukas 21, 27; Markus 14, 62; Matthäus 24, 30), derjenige mächtige König der Ehren, der einmal aus dem Reich Gottes als der Richter dieser ganzen Welt auf die Erde wiederkommen wird (weiter ab hier).

4. Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird in einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichneten zweiten Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 erfolgreich versuchen, es dem echten Christus, der den Sieg über den Tod davongetragen hat, gleich zu tun, denn in Offenbarung 13, 3 steht geschrieben:
"... seine Todeswunde wurde geheilt, ..." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel)
Denn lt. dem deutschen evangelischen Theologen Dr. Ernst Lohmeyer (1890-1946) steht das in Offenbarung 13, 14 erwähnte Wort "Heilung" für die "Auferstehung aus den Toten": »So Lohmeyer z. B. Aber für Heilung steht V.14 grie ezäsen, so wörtlich auch 2, 8 ; 20, 4 für Auferstehung aus den Toten (vgl. Hes 37, 10; Rö 14, 9).
(weiter ab hier).


Johannes vergleicht in Offenbarung 13, 11 das zweite Tier aus der Erde mit dem geschlachteten Lamm aus Offenbarung 5, 6+12, denn von ihm werden an diesem Tier Lammeshörner gesehen

Einer der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den sich dieses Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und an seinem wohl wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, öffentlich zur Schau trägt, dürfte das geschlachteten Lamm sein, denn von Johannes werden in Offenbarung 13, 11 an diesem Tier Lammeshörner gesehen.

Es ist bereits auf den Fingerzeig des Propheten Jesaja zu verweisen, der in seiner Ankündigung des königlichen Retters Israels den kommenden Messias Gottes in  Jesaja 53, 7 darum als "Lamm" beschrieb und damit die Bezeichnung "Lamm" zu einem der bekanntesten messianischen Würdetitel erhob, weil er wußte, daß sich der Messias einmal selbst opfern würde, um die Sünden dieser Welt (wie wir heute wissen ans Kreuz) zu tragen (vgl. Jesaja 53, 10-11). Der Apostel Johannes unterstreicht uns diesen Aspekt noch dadurch, indem er in Johannes 19, 30f berichtet, daß Jesus genau zu der Zeit stirbt, als die Juden im Tempel das Passalamm schlachteten, um es zu opfern. Darum nimmt auch Paulus daruf Bezug, indem er in 1. Korinther 5, 7 Jesus mit Recht als "unser Passalamm" würdigt, welches lt. 1. Petrus 1, 19 als rechtes Opfer für die Sünden der Welt stirbt (vgl. Fritz Rienecker, Gerhard Maier: Lexikon zur Bibel, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, siehe "Namen Jesu Christi", Seiten 1125-1126).
Und es ist nicht von ungefähr, daß es in den Evangelien der Bibel lediglich der Apostel Johannes ist, der auf diesen der vielen messianischen Würdetitel Jesus als das "Lamm" Bezug nimmt (vgl. Johannes 19, 29; Johannes 19, 36). Und es ist auch Johannes als der Schreiber des Buches der Offenbarung, der sich abermals darauf bezieht.
Aber eben dieser Johannes verweist auch mit erhobenem Finger auf einen zur "Zeit des Endes" kommenden Imitator des "Lammes". Denn im Zusammenhang mit dem in Offenbarung 13, 11 verwendeten Begriff "Lamm", der hier über einen Vergleich dem 2. Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 zugeordnet wird und der übrigens mit Abstand einer der am häufigsten von Johannes verwendeten messianischen Wüdertitel des Messias Gottes darstellt, sollte man wissen, daß man damit zur Zeit Jesu sowohl einen jungen Schafbock mit Hörnern als auch ein junges Mutterschaf ohne Hörner bezeichnete. Es geht also in beiden Fällen um ein junges Tier. Es ist ebenso interessant und wissenswert aber auch von großer Wichtigkeit, zu bedenken, daß zum jüdischen Opferdienst zwingend einjährige d.h. junge Schafböcke (Widder), also Jungtiere mit Hörnern vorgeschrieben waren (vgl. in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes die entsprechende Fußnote zum Kapitel "Das Erscheinen des Tieres aus der Erde zur Unterstützung des ersten Tieres" auf Seite 355). Wenn aber Johannes in Offenbarung 13, 11 vom zweiten aus der Erde aufgestiegenen Tier nach Offenbarung 13, 11-18 derart spricht: Es "... hatte zwei Hörner wie ein Lamm ...", bezieht er sich dann nicht gleichzeitig auf einen zum jüdischen Opferdienst zugelassenen einjährigen, d.h. jungen Schafbock (Widder)? Und denkt er dann nicht anlehnend an Jesaja 53, 7 im selben Atemzug an die ihm wohl vertrauten Worte von Johannes dem Täufer?
"... sieht Johannes, daß Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!" (Johannes 1, 29; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage) oder
"und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!"
(Johannes 1, 36; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und vieles, insbesondere die Namensgleichheit deren Schreiber und weil es sicher nicht von ungefähr ist, daß in den vier Evangelien der Bibel lediglich der Apostel Johannes als einziger auf diesen der vielen messianischen Würdetitel Jesus als das "Lamm" Bezug nimmt (vgl. Johannes 19, 29; Johannes 19, 36) und weil auch wiederum nur er es ist, der unter allen vier Autoren der Evangelien der Bibel in Johannes 6, 14; Johannes 1, 21 und Johannes 7, 52 für unseren Herrn Jesus Christus den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« verwendet (»der Prophet« ist hier gleichbedeutend mit »Messias«), deutet darauf hin, daß der Verfasser des Buches der Offenbarung und der Autor des Johannesevangeliums ein und dieselbe Person sein könnten.
Und beschreibt nicht gerade der Verfasser des Buches der Offenbarung in Offenbarung 5, 6 den sich zum Zweck der Erlösung der Menschen selbst opfernden Messias Gottes bildhaft wie folgt:
"Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet;  ..." (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit alledem aber will der Schreiber des Buches der Offenbarung seinen Lesern aufzeigen, daß das aus der Erde aufsteigende andere Tier lt. Offenbarung 13, 11 als ein Lamm mit zwei Hörnern zwar rein äußerlich wie ein zum Opferdienst zugelassener einjähriger Schafbock (Widder) aussieht aber ihm und dies ist wichtig, zu betonen, doch nur äußerlich gleicht. Denn aus seinem Inneren redet das zweite, aus der Erde heraufgestiegene Tier wie ein Drache.
Es ist demnach ein deutlicher Anhaltspunkt dafür, daß Johannes in Verknüpfung mit den übrigen Indizien in Offenbarung 13 im Zusammenhang mit dem zweiten Tier aus der Erde auf dessen betrügerische Absicht, sich unverfrorenerweise für den Messias bzw. das Opferlamm Gottes Jesus Christus auszugeben, hinzuweisen versucht.


Warum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, von Johannes weiter hinten in seinem Buch der Offenbarung in Offb 16, 13 und Offb 19, 20 treffenderweise auch als der »falsche Prophet« bezeichnet und damit von ihm als ein »An-Stelle-von-Christus« entlarvt wird

Ein weiterer der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den sich dieses Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und an seinem wohl wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welcher in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 von Johannes nicht ohne Grund als der falsche Prophet betitelt wird, öffentlich zur Schau trägt, ist der zur Zeit Jesu wohl am bekannteste alttestamentarische Messiastitel »der Prophet«. Denn der Verfasser des Buches der Offenbarung verweist in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auf den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten«, darum weil dieser von Johannes verwendete Würdetitel »der Prophet« in der damaligen Umwelt allgemein bekannt und hier gleichbedeutend mit dem den Juden verheißenen »Messias« war (vgl. dazu das im "Lexikon zur Bibel", von Fritz Rienecker, Gerhard Maier, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, siehe "Namen Jesu Christi", Seiten 1125-1126, Geschriebene). .

Wir hatten es bereits gehört: Vieles, insbesondere die Namensgleichheit deren Schreiber und weil es sicher nicht von ungefähr ist, daß in den vier Evangelien der Bibel lediglich der Apostel Johannes als einziger auf diesen der vielen messianischen Würdetitel Jesus als das "Lamm" Bezug nimmt (vgl. Johannes 19, 29; Johannes 19, 36) und weil auch wiederum nur er es ist, der unter allen vier Autoren der Evangelien der Bibel in Johannes 6, 14; Johannes 1, 21 und Johannes 7, 52 für unseren Herrn Jesus Christus den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« verwendet (»der Prophet« ist hier gleichbedeutend mit »Messias«), deutet darauf hin, daß der Verfasser des Buches der Offenbarung und der Autor des Johannesevangeliums ein und dieselbe Person sein könnten.
Und indem er in Johannes 6, 14; Johannes 1, 21 und Johannes 7, 52 für unseren Herrn Jesus Christus den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« benennt, verweist der Verfasser des Johannesevangeliums hier auf den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« und Christus, und wie wir bereits hörten, darum weil dieses von Johannes verwendete Würdetitel »der Prophet« in der damaligen Umwelt allgemein bekannt und hier gleichbedeutend mit dem den Juden verheißenen »Messias« war (vgl. dazu das im "Lexikon zur Bibel", von Fritz Rienecker, Gerhard Maier, R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, siehe "Namen Jesu Christi", Seiten 1125-1126, Geschriebene).
Und der von seinem Volk erwartete und von ihrem Gott verheißenen Christus Gottes sollte in den Hoffnungen der damaligen Juden mehr sein, als nur ein einfacher Prophet. Denn die Juden zur damaligen Zeit erwarteten in diesem in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten »Prophet« nicht nur einen »anderen Mose« bzw. einen weiteren »Herauszieher« seines Volkes, sondern daß dieser das Prophetenamt sogar überbieten würde und zwar im Sinne eines Trägers des letzten und entscheidenden Wortes Gottes an die Menschen.
Und dies erwarteten sie vom ihm: Der in 5. Mose 18, 15-18 dem Volk Israel verheißene »Prophet« bzw. »andere Mose« würde ihrem Volk nicht nur Gottes Wort bringen, sondern es sogar im Sinne von Psalm 89, 20-34 und Psalm 111, 9 selbst sein bzw. es durch sein Wirken zur Erfüllung bringen.
In dieser Erwartung der Erfüllung von Psalm 89, 20+27-28 hofften alle darauf: Ihr Gott würde ihnen in der Zukunft in einem direkten Nachkommen Davids einen starken Helden erwecken und wenn die Zeit gekommen sein würde, zu ihnen senden, daß er ihrem Volk wie in Psalm 111, 9 angekündigt die Erlösung bringen würde. Darum also eine derartige Reaktion der Juden auf die großen Zeichen, die Jesus tat. Und erwartete man nicht Salomo von diesem Israel verheißene »Prophet« große Wunder (vgl. Psalm 72, 1-20)?
"Als nun die Menschen das Zeichen sahen (gemeint ist das Wunder der Speisung der Fünftausend), das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet (was hier gleichbedeutend mit »Messias« ist), der in die Welt kommen soll."
(Johannes 6, 14; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

So werden wir es weiter unten im Text noch besser verstehen können: Es ist das mit dem falschen Propheten gemeinte den in 5. Mose 18, 15-18 angekündigten wahren »Propheten« imitierende zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 die Macht (ver)schafft bzw. erst durch seine Messiasnachäffung zur Verwirklichung und Vollendung bringt. Denn im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten" erfuhren wir, daß das zweite Tier aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß, weil es so dem sich in den Tempel Gottes setzenden und sich dort als den Gott des Himmels ausgebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" damit effektiv alle Macht und Anbetung erst (ver)schafft.

So muß der Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich zwingend die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen und zwar weil er sich wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben als der wieder bei den Menschen wohnende Gott der Juden ausgeben wird. Denn es gibt keinen Gott der Gnade ohne seinen Christus. Damit kommt also der Antichrist zur "Zeit des Endes" dem wahren und wiederkommenden Christus Gottes zuvor und nimmt seine Einsetzung in die Weltherrschaft vorweg.
Und das mit ihm gemeinte und in Offenbarung 13, 1-10 erwähnten erste Tier aus dem Meer, das diesen Mensch der Bosheit symbolisiert, ohne das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet betitelt wird, wäre undenkbar wie der Gott des Himmels ohne seinen ihm dienenden Christus undenkbar ist.

Daß das mit dem falschen Propheten gemeinte zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine große Macht (ver)schafft, muß wohl auch der wichtigste Grund sein, warum der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet« den für die damalige Umwelt wohl bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« enthält.
Denn die Verheißung des »anderen Mose« war zur Zeit des Neuen Testaments z. Bsp. für die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, die einzig-eigentliche messianische Weissagung
Bereits die Namensgebung des aus der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 11-18, das Schreiber des Buches der Offenbarung weiter hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise als den »falschen Prophet« betituliert, durch den Seher Johannes gibt uns einen wichtigen Hinweis auf diesen äußerst wichtigen Aspekt. Denn wie wir sehen werden, enthält der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet«  den für die damalige Zeit wohl bekanntesten und für die damalige Umwelt des Schreibers des Buches der Offenbarung wohl am geläufigsten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«.

Mose war bekanntlich seinem eigentlichen Amtsnamen nach Prophet (vgl. Hosea 12, 14) und zwar der erste Prophet der Bibel. Gottes Berufung des Mose in das Prophetenamt finden wir in der Bibel in 5. Mose 18, 15-18.  Dies hörten wir bereits im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven". Und genau hier, an dieser Stelle, an der er von seinem eigenen Prophetenamt spricht, will Mose gleichzeitig die volle und ganze Aufmerksamkeit des Volkes auf einen noch kommenden und anderen, sehr wichtigen Propheten und von Gott gesandten Retters lenken. Und war nicht Mose in den Augen aller Juden ein von Gott selbst bevollmächtigter Prophet und Retter zugleich, der mit seinem Gott einen vertrauten Umgang hatte? Und die große Bedeutung des durch ihn angekündigten noch kommenden und anderen, sehr wichtigen Propheten und von Gott gesandten Retters unterstreicht an dieser Stelle zudem auch noch Gott selbst. Denn alle Worte, die der andere Mose und Prophet einmal redet, wird er in Gottes Namen und Auftrag sagen. Und es werden sogar Gottes Worte selbst sein, die dann der in 5. Mose 18, 15-19 angekündigte andere Mose und Prophet spricht:

5. Mose 18, 15-19
15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.
16 Ganz so wie du es von dem HERRN, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet.
18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.
19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Dies muß wohl auch der wichtigste Grund sein, warum der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff »der falsche Prophet« den für die damalige Umwelt wohl bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« enthält (vgl. im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte").

Die Verheißung des »anderen Mose« war übrigens zur Zeit des Neuen Testaments z. Bsp. für die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, die einzig-eigentliche messianische Weissagung.
Als die Samariterin aus Johannes 4, 1-42 am Jakobs Brunnen zu Jesus sprach:  "... Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen." (Johannes 4, 25), berief sie sich auf die Messiasankündigung des Mose in  5. Mose 18, 15-18.
Und Jesus sprach zu ihr: "Ich bin's, der mit dir redet." (Johannes 4, 26)
Mit diesen Woreten wollte Jesus der Samariterin aus Johannes 4, 1-42 am Jakobs Brunnen sagen:
"Ich bin der bei 5. Mose 18, 15-19 angekündigte Prophet, der euch durch Mose verheißene »andere Prophet« bzw. »andere Mose« und Offenbarungsmittler Gottes, derjenige den der Gott Israels erweckt hat aus euren Vätern. Und der Gott des Himmels hat seine Worte in meinen Mund gegeben und ich soll reden, was Gott euch gebietet.
Und ich bin mehr, als der Prophet Mose es war. Denn Mose hatte gesagt: "Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen."
(5. Mose 18, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Bzw. bei Apostelgeschichte 3, 22-23 finden wir dazu weiter:
"»Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird (d.h. auf ihn sollt ihr hören bzw. ihm sollt ihr gehorchen)
Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird (d.h wer sich seiner Worte nicht annimmt und diese nicht befolgt), der soll vertilgt werden aus dem Volk (d.h. derjenige kann keine Errettung finden und wird nicht das von Gott den Menschen zugedachte Heil erlangen).«"
(Apostelgeschichte 3, 22-23; Hervorhebung und eingfügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Entnommen wurde die Deutungsweise dieser messianischen Weissagung von 5. Mose 18, 15-19 aus der Folge (5) der Sendereihe "Messianische Weissagungen" mit der Überschrift "Der Prophet" von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, welche unter der Ruprik "Beim Wort genommen" am 28.11.2014 im Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) gesendet wurde und in der ERF-Mediathek als MP3-Datei zu finden ist (Link: http://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/65).

Wir finden also Hinweise, daß Mose als der erste Prophet der Bibel den Messias Gottes ankündigte, neben der eben zitierten Bibelstelle bei 5. Mose 18, 15-19 übrigens auch in Apostelgeschichte 3, 22-26 wieder:

Apostelgeschichte 3, 22-26
22 Mose hat gesagt (5. Mose 18,15; 18,19): »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird (d.h. auf ihn sollt ihr hören bzw. ihm sollt ihr gehorchen).
23 Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird
(d.h wer sich seiner Worte nicht annimmt und diese nicht befolgt), der soll vertilgt werden aus dem Volk (d.h. derjenige kann keine Errettung finden und wird nicht das von Gott den Menschen zugedachte Heil erlangen).«
...
26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt
und hat ihn zu euch gesandt (den bereits Mose als »einen Propheten wie mich« beschrieb), euch zu segnen, daß ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Mit diesem »anderen Mose« und anderen »Herauszieher« seines Volkes erfüllen sich diejenigen Worte, die er zu Abraham sprach:
"Durch dein Geschlecht sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden"
(1. Mose 22, 18)
Wie kann dann aber der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 ein Segen für sein Volk werden, wenn er doch unecht, eben falsch ist?
So weisen doch sowohl die von Johannes in Offenbarung 13, 11 gesehenen Lammeshörner am 2. Tier aus Offenbarung 13, die einen Vergleich bzw. den Bezug zum Opferlamm Gottes herstellen sollen (Es ist an dieser Stelle von großer Wichtigkeit, zu bedenken, daß zum jüdischen Opferdienst zwingend einjährige d.h. junge Schafböcke, also Widder vorgeschrieben waren, also Jungtiere, die bereits Hörner besaßen), als auch sein eindringlicher Hinweis betreffend des Tieres aus Offenbarung 13 auf den Titel eines in Wahrheit falschen Propheten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 beide explizit auf zwei unterschiedliche und zur Zeit des Alten Testamentes bereits sehr bekannte und weit verbreitete messianische Weissagungen hin. Denn man sollte an dieser Stelle wissen:
Die Verheißung des »(anderen) Propheten« bzw.des »anderen Mose« in 5. Mose 18, 15-18 und wir hatten es ja bereits gehört, war zur Zeit des Neuen Testaments z. Bsp. für die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, die einzig-eigentliche messianische Weissagung bzw. die alleinige Messiasankündigung (vgl. im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte"). Wie also sollte der Seher Johanes die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, anders warnen?
Muß doch der im Buch Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet«, will er auch die Samariter und andere religiöse Randgruppen vor einem zukünftigen gefährlichen »An-Stelle-von-Christus« zuverlässig warnen, den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten und allgemein am weitesten verbreiteten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet« enthalten. Denn nur so konnte er wirklich sicher gehen, alle auf den Messias Gottes wartenden Menschen zu erreichen, auch solche, die arm waren und keine umfassende prophetische Bibliothek selbst besaßen, und nur hierüber konnte er ihn zuverlässig und vor wirklich allen Menschen als unecht ausweisen und vor aller Welt als den größten Feind seines Volkes und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven. Denn die 5 Bücher des Mose waren das Mindeste und bildeten den literarischen Grundstock zum biblischen Wissen eines jeden Juden.


Johannes wollte über die symbolische Bedeutung der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" mittels der in dieser Zahl verstecken Messiasprädikation »der Menschensohn« das lügenbehaftete zweite Tier aus der Erde mit dem verherrlichten Jesus Christus in Zusammenhang zu bringen, darum weil sich der Christusnachahmer diesen Würdetitel »der Menschensohn« zu Unrecht aneignet und weil dieser der heiligste Name des kommenden königlichen Retters Gottes war, den ein Mensch im antiken Orient überhaupt in den Mund nehmen konnte

Noch ein weiterer der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den sich dieses Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und öffentlich zur Schau trägt, indem es diesen an seinem wohl wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welchen Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 nicht ohne Grund bereits als der falsche Prophet betitelt hat, anheftet, dürfte »der Menschensohn« sein.
Dieser Name des königlichen Retters und Christus Gottes ist der wohl anspruchsvollste Messiastitel, welchen ein Mensch im antiken Orient überhaupt in den Mund nehmen konnte und ist übrigens Jesu häufigste Selbstbezeichnung, den die anderen Jünger wohl aus Ehrfurcht so gut wie überhaupt nicht gebrauchten. Dieser speziell aus dem Alten Testament stammenden Messiastitel der »Menschensohn« ist einer der heiligsten messianischen Würdetitel überhaupt und gleicht in gewisser Weise einem Gottesnahmen. Und welcher Jude wagte zur Zeit des Alten Testaments einen der Heiligen Namen des Gottes Israels laut auszusprechen? Denn dieser Messiastitel der »Menschensohn« beschreibt den erhöhten und im Himmel verherrlichten mächtigen König der Ehren, den die Juden als die Personifizierung ihres Gottes und den Richter der ganzen Welt erwarten (vgl. Daniel 7, 13-14; Apostelgeschichte 7, 56; Lukas 21, 27; Markus 14, 62; Matthäus 24, 30) und das zu den "Namen Jesu Christi" im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker, Gerhard Maier, erschienen im R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, auf den Seiten 1122-1123 Geschriebene).
Und daß der messianische Würdetitel »der Menschensohn« ein weiterer der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist, geht wie wir weiter unten sehen werden aus der symbolischen Bedeutung der dem Tier in Offenbarung 13, 17-18 zugewiesenen "Zahl seines (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] hervor.
Denn nach dem Dafürhalten des Schreibers dieser Homepage ist wie seinen Ausführen im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" ab hier erläutert, die wohl zentralste Aussage bzgl. der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] aus Offenbarung 13, 16-18 darin zu suchen, daß der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes, hierüber Bezug auf den speziell aus dem Alten Testament stammenden, anspruchsvollen messianischen Würdetitel der »Menschensohn« nimmt (vgl. Daniel 7, 13-14 und im Kapitel "Johannes wollte über die symbolische Bedeutung der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" mittels der in dieser Zahl verstecken Messiasprädikation »der Menschensohn« das lügenbehaftete zweite Tier aus der Erde mit dem verherrlichten Jesus Christus in Zusammenhang zu bringen, darum weil sich der Christusnachahmer diesen Würdetitel »der Menschensohn« zu Unrecht aneignet und weil dieser der heiligste Name des kommenden königlichen Retters Gottes war, den ein Mensch im antiken Orient überhaupt in den Mund nehmen konnte").
Und wenn man das im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" zum zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 Gesagte (gemeint ist dasjenige Tier, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch als der falsche Prophet bezeichnet wird) berücksichtigt, müssen wir doch davon ausgehen, daß das zweite Tier (aus bzw.) aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, äußerst wahrscheinlich mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes bzw. als der für die "Zeit des Endes" angekündigte personenhafte »An-Stelle-von-Christus« auftreten wird.

Wie war es dem Schreiber der Johannesoffenbarung als frommer Jude sonst möglich, noch eindringlicher auf den unglaublichen Betrug eines zukünftigen »An-Stelle-von-Christus« hinzuweisen? Denn er konnte, um die Sache abzurunden bzw. auf den Punkt zu bringen, bei seinen Vergleichen des zweiten Tiers aus Offenbarung 13 wie in Offenbarung 13, 11 angeführt mit einem Lamm und mit dem von Mose verheißenen »Prophet« bzw. »anderen Mose« (vgl. in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20) kaum auf die Verwendung des wohl am anspruchvollsten und ausagekräftigsten aller Messiasprädikate »der Menschensohn« verzichten, wollte er sein Anliegen, die Gemeinde vor diesem überaus gefährlichen Betrüger und »An-Stelle-von-Christus« zu warnen, besonders dringlich machen. Mußte er denn nicht, wenn hernach keine Zweifel aufkommen sollten, das Kind auch bei seinem wohl heiligsten Namen »der Menschensohn« nennen. Aber dies war für ihn persönlich sehr gefährlich. Würde er doch, falls er es tatsächlich offen wagen würde, nicht nur die Verfolgung durch die Römer auslösen, sondern auch die Rache der religiösen Führung seines Volkes auf sich ziehen (vgl. Markus 14, 62-64).

Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart mußten es alle Suchenden einmütig feststellen. Sämtliche Versuche, die "Zahl des Namens" des Tieres [ 666 ] nach Offenbarung 13, 16-18 im Hinblick auf deren Deutung über die gematrische Methode einer historischen Person zuzuordnen, scheiterten, einerseits weil sie in einer Sackgasse endeten und andererseits weil die Menschheitsgeschichte ohne die Rückkehr des wahren Christus Gottes hinterher weiterging.
Mit der Aufforderung aus Offenbarung 13, 18 "Berechne!" kann also angesicht der vielfältigen Deutungsversuche  der Vergangenheit mit noch dazu nicht wirklich befriedigenden Lösungsvorschlägen die gematrische Methode zur Namensermittlung aus der "Zahl des Namens" des Tieres [ 666 ] lt. Offenbarung 13, 16-18 nicht gemeint sein. Die überaus wichtige Botschaft über die von Johannes verschlüsselte "Zahl des Namens" des Tieres, die der Verfassers des Buches der Offenbarung auch an zukünftige Generationen mit Sicherheit eindeutig und inhaltlich unverändert, d.h. nicht modifiziert weitergeben wollte, muß doch für sein Volk klar zu erkennen sein und zwar ohne eine Herumraterei auszulösen!
Zwar beinhaltet die gematrische Methode einen möglichen Zusammenhang einer Zahl mit dem griechischen Alphabet. Aber bei der gematrischen Methode muß es doch zwangsläufig zu Verwechselungen kommen. Denn es ergeben sich auf diesem Weg unweigerlich eine Fülle von Lösungsmöglichkeiten. So lassen sich einer ganz bestimmten Zahl sehr viele Namen zuordnen aber nur umgekehrt besteht Unverwechselbarkeit. Denn einem ganz bestimmten Namen ist nur eine einzige Zahl zugeordnet. Es ist also schier unmöglich, ohne irgend einen Anhaltspunkt, ohne irgend eine Hilfe oder ohne irgend einen konkreten Hinweis von der "Zahl des Namens" des Tieres [ 666 ] nach Offenbarung 13, 16-18 mittels der gematrischen Methode auf den Namen dieser Zahl zu schließen.

Da der dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 zugeschriebene Würdetitel »der Prophet« von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 in seiner Negation gebraucht und hier treffenderweise als falsch ausgewiesen wird und da der Verfasser des Buches der Offenbarung das zweite Tier aus der Erde in Offenbarung 13, 11 rein äußerlich betrachtet und obwohl aus ihm die Stimme des Drachen tönt, mit dem Messiasbild des "Lammes" vergleicht, ist davon auszugehen, daß auch der in Offenbarung 13, 17 erwähnte Name dieses Tieres unecht ist.
Somit sollte die Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] bzw. dessen Deutungsresultat auf diesen lügenbehafteten Namen hinzeigen. Und es muß dann auch erkennbar sein, daß der Name des Tieres von seinem Träger mit betrügerischer Absicht sich selbst verliehen worden ist.
Und muß der Name des Tieres nicht auch deswegen lügenbehaftet sein, damit er zu seinem aller Welt vorgetäuschten Äußeren mit dazu passt?

Und außerdem kann gesagt werden: Da der von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 zugeschriebene und weil in seiner Negation gebrauchte lügenbehaftete Würdetitel »der Prophet« auf den von Gott verheißenen Messias der Juden hinzeigt und weil das von Johannes mittels eines Vergleiches dem zweiten Tier aus der Erde in Offenbarung 13, 11 zugesprochene Messiasbild des "Lammes" ebenso auf diesen kommenden königlichen Retter Israels verweist, ist davon auszugehen, daß auch der in Offenbarung 13, 17 erwähnte und mit betrügerischer Absicht sich selbst verliehene Name dieses Tieres Jesus Christus ist. Und genau in dieser Richtung, und so sollte man es vermuten, müßte dann auch das Ergebnis der Dechiffrierung bzw. Deutung der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] aus Offenbarung 13, 16-18 zu suchen sein.
Diesen eben genannten wichtigen Gedankengang aufgreifend entstand die nachfolgend angeführte Lösung des Zahlenrätsels des Verfassers dieser Internetseite:

Nach dem Dafürhalten des Schreibers dieser Homepage ist die wohl zentralste Aussage bzgl. der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] aus Offenbarung 13, 16-18 darin zu suchen, daß der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes, hierüber zumindest symbolisch Bezug auf den speziell aus dem Alten Testament stammenden messianischen Würdetitel »der Menschensohn« nimmt (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" ab hier). Und es wäre nicht verwunderlich, wenn im Hinblick auf die "Zahl des Namens" des Tieres [ 666 ] nach Offenbarung 13, 16-18 bzw. deren Deutung über die gematrische Methode ein Lösung des Zahlenrätsels auch in dieser Richtung zu finden ist.

Und trotzdem fordert der Schreiber des Buches der Offenbarung Johannes seine Leser in Offenbarung 13, 18 sogar geradezu dazu auf, um den wirklichen Charakter des Tieres sichtbar werden zu lassen, aus der "Zahl des Namens" des Tieres [ 666 ] die wahre Bedeutung bzw. den Sinn des lügenbehafteten und sich selbst verliehenen Namens des Tieres nicht nur zu überlegen sondern sogar (mathematisch) zu berechnen.
Das arithmetische Berechnungsergebnis zu dieser Aufforderung aus Offenbarung 13, 18 "Berechne!" bzw. dessen Deutungsspektrum, solche Deutungen, die nur für die Gemeinde Jesu Christi durchführbar bzw. bekannt sind, derart, damit nur von diesem speziellen Adressat das Zahlenrätsel betreffend der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] lösbar ist, bietet der Verfasser dieser Hompage im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" an. Man lese dazu ab hier. Denn es bedarf einer solchen Deutung, die nur für die Gemeinde Jesu Christi durchführbar ist, derart, damit nur von diesem speziellen Adressat das Zahlenrätsel betreffend der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] lösbar ist. Denn der Verfasser des Buches der Offenbarung mußte, falls ihm der Verrat an dem Frevler bereits im Vorfeld gelang, diesen äußerst gefährlichen Nachahmer seines Christus und seine Rache mindestens genauso und wenn nicht noch mehr fürchten, als die Wut der die Gemeinde Jesu Christi verfolgenden Juden und Römer.

Und gibt Johannes gerade in Offenbarung 13, 18 nicht bereits die Richtung bzw. zumindest einen Teil oder gar die vollständige der Lösung des Zahlenrätsels sogar explizit vor?
"Hier ist Weisheit gefordert! Wer Verstand hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines (bzw. des) Menschen (oder auch die Menschenzahl bzw. die Zahl des Menschenkindes oder gar vielleicht in Anlehnung an Daniel 7, 13 die Zahl eines Menschen Sohnes), und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig"
(Offenbarung 13, 18 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Es ist der Blick in den vor ihm geöffneten Himmel, die von Gott ihm gezeigte und richtig gewählte Perspektive, die den Propheten Daniel in Daniel 7, 13 von einer Gestalt reden ließ, die wie "eines Menschen Sohnes" aussah und die er von den anderen himmlischen Wesen unterscheidend mit den Wolken des Himmels in der Thronumgebung Gottes ankommen sah. Und es war ohne Zweifel des Messias Gottes, den er in einer Vision dort erblickte.

Wenn also die Juden auf ihren Messias hofften, dann warteten sie im Sinne von Psalm 89, 27-28 auf einen in einem Mann menschwerdenden Gott, einen Sohn des Himmels und Knecht David, der den lebendigen Gott seinen Vater nennen würde (vgl. im Kapitel "Gott selbst spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen« und wird ihn zu seinem erstgeborenen Sohn machen") und der als ein kleines Kind von einer Jungfrau in diese unsere Welt hineingeboren werden sollte (vgl. Jesaja 9, 5-6 und Jesaja 7, 14).
Und bereits vor der Geburt dieses Christus war er der "Lieblingsgott der Frauen" gewesen (vgl. Daniel 11, 37), eben darum, weil sich jedes israelitische Mädchen insgeheim wünschte, daß sie es ist, die dem Volk Israel den erwarteten Messias gebären wird.
Darum auch greift der Prophet Daniel diesen Aspekt der Menschwerdung Gottes in Daniel 7, 13 auf.
Und er verleiht damit diesem kommenden Knecht Davids aus der direkten königlichen Linie des Hauses Israel, weil er der menschliche Sohn Gottes und ein Gott in Menschengestalt sein würde, den treffenden messianischen Würdetitel »der Menschensohn«. 

"Für die Juden jedenfalls gehörten Menschensohn und Christus (=Messias) eng zusammen (Joh 12,34), und der Anspruch Jesu, der Menschensohn zu sein, war für sie Götteslästerung (Mk 14, 62-64).
In Übereinstimmung damit neigt auch die neuere Auslegung eindeutig und wohl mit Recht zur der Auffassung, daß Menschensohn »so ungefahr die anspruchsvollste Selbstprädikation« ist, »die ein Mensch im antiken Orient überhaupt in den Mund nehmen konnte« (Stauffer, Theologie des NT)."
(Zitat zu den Namen Jesu aus dem "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker, Gerhard Maier, erschienen im R. Brockhausverlag Wuppertal 1994, siehe "Namen Jesu Christi", Seiten 1122-1123)

Es ist wohl die große Ehrfurcht vor Gott und das Charakteristikum eines frommen Juden, Gottes heiligen Namen nicht in den Mund zu nehmen. Wenn also die Messiasprädikation »der Menschensohn« tatsächlich der heiligste Name des kommenden königlichen Retters Gottes war, den ein Mensch im antiken Orient überhaupt in den Mund nehmen konnte, mußte sich dann nicht ein frommer Jude davor scheuen, dies zu tun?
Und wenn »der Menschensohn« die anspruchsvollste Selbstprädikation Jesu war, konnte ihn dann einer seiner Schüler bei diesem seinem hochheiligen Namen nennen?
Wie also war es dem Schreiber der Johannesoffenbarung als frommer Jude sonst möglich, auf diesen unglaublichen Betrug eines zukünftigen »An-Stelle-von-Christus« hinzuweisen (denn er konnte auf die Verwendung dieses wohl am anspruchvollsten und ausagekräftigsten aller Messiasprädikate, wollte er sein Anliegen, die Gemeinde vor diesem Betrüger eindringlich zu warnen, auf keinen Fall verzichten). Mußte er doch, sollte hernach keine Zweifel aufkommen, das Kind bei seinem bekanntesten Namen nennen.
Wie also war es Johannes möglich, auf einen so gefährlichen Verführer seiner Gemeinde und kommenden Christusnachahmer, der sich unverfrorenerweise sogar als der von den Juden aus dem Himmel erwartete »Menschensohn« ausgeben würde, mit dem erhobenen Finger zu zeigen, ohne dabei als ein frommer Jude, der ja war, Jesu heiligsten Namen »der Menschensohn« selbst in den Mund zu nehmen? Mußte er doch, falls er dies dennoch offen wagen würde, wie schon gesagt nicht nur die Verfolgung durch die Römer sondern auch die Rache der religiösen Führung seines Volkes fürchten.
Es kann, und dies ist die feste Überzeugung des Verfasser dieser Homepage, also nur das in Offenbarung 13, 16-18 genannte Zahlenrätsel bzw. die Verschlüsselung dieser Botschaft mit der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sein, das bzw. die der Seher Johannes dazu heranzog, um das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 mittels der Zuweisung des Messiastitels der »Menschensohn« als den "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 zu entlarven. Denn es wird von ihm in diesem Zusammenhang in Offenbarung 13, 18 der versteckte Hinweis gegeben: "... es ist die Zahl eines (bzw. des) Menschen(-Sohnes)".
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Die in den Schriften bewanderten Juden zur Zeit Jesu, die damals ihren Messias live erleben konnten, dachten also nicht nur allein an den im Johannesevagelium benannten und in Johannes 6, 14; Johannes 1, 21 und Johannes 7, 52 nachzulesenden wohl ältesten als auch für die damalige Welt sicher am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel für unseren Herrn Jesus Christus »der Prophet«, sondern auch daran, daß sie diesem, indem sie ihn ehrfurchtsvoll den »Menschensohn« nannten, in der Gestalt eines Mensch werdenden Gottes begegnen würden. Und kein ein sterblicher Mensch, der ein frommer Jude war, traute sich diesen hochheiligen Messiastitel in den selbst Mund zu nehmen.
Umso weniger verwunderlich war es, daß die Juden, als dies Jesus sogar in einer Selbstprädikation wagte, so überaus aggressiv darauf reagierten:

Markus 14, 62-64
62 Jesus aber sprach: Ich bin's; und ihr werdet sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen mit den Wolken des Himmels.
63 Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Was bedürfen wir weiterer Zeugen?
64 Ihr habt die Gotteslästerung gehört. Was ist euer Urteil? Sie aber verurteilten ihn alle, daß er des Todes schuldig sei.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Anknüpfend an das eben zum »Menschensohn« Gesagte und an den in 5. Mose 18, 15-18 dem Volk Israel verheißenen Messias und »Prophet« bzw. »anderen Mose« ist dabei zweifelsfrei noch ein weiter wichtiger Aspekt sehr entscheidend: Der Name des Knaben Mose wurde ihm nicht von seinem jüdischen Eltern, sondern von einer Tochter des Pharao`s gegeben. Und nur dadurch, daß die Tochter des Pharao den kleinen Mose fand, rettete und adoptierte, denn sie war es, die ihn aus dem Wasser gezogen und damit vor dem Tod bewahrt und bei sich aufgenommen hatte, erhielt dieser kleine Junge seinen Namen von einer Ägypterin.
Der Name "Mose" wurde dem Kind also nicht von seinen jüdischen Eltern sondern von einer ägyptischen Prinzessin vergeben und ist damit auch ein ägyptischer Name. Der Name "Mose" liegt einem ägyptischen Zeitwort zugrunde, was in dieser Sprache soviel wie "erzeugen" oder "gebären" heisen könnte. Demnach bedeutet der Name "Mose" bei den Ägyptern "das Kind", kann aber auch, und dies scheint sehr wichtig zu sein, "der Sohn" lauten (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 28.11.2014 in der 5. Folge der Vortragsreihe "Messianische Weissagungen" mit dem Titel "Der Prophet, die Weissagung des anderen Mose").
Wenn also der Messias erscheinen würde, würde er "der Sohn" und weil von Gott selbst herkommen sollte, der "Sohn des Höchsten" heißen.
Wie kann es darum auch verwunderlich sein, daß der Prophet Daniel diesem menschgewordenen "Sohn des Höchsten" in Daniel 7, 13 den treffenden messianischen Würdetitel »eines Menschen Sohn« bzw. »der Menschensohn« verlieh. Dachte er doch dabei daran, daß sich Mose selbst, der doch, wenn man dessen Namen übersetzte, "der Sohn" hieß, indem er in 5. Mose 18, 15-19 auf diesen zukünftigen »anderen Mose« verwies, explizit nur als dessen Vorgänger bzw. Vorläufer bezeichnet hatte.
Allein im Neuen Testament wird darum dieser aus dem Prophetenbuch Daniel aus Daniel 7, 13 aufgegriffenen messianischen Würdetitel »der Menschensohn«, um auf den Göttlichen Ursprung dieses Sohnes zu verweisen, von den Aposteln nicht ohne Grund sage und schreibe 85 mal verwendet, so auch entsprechend oft im Evangelium des Apostel Johannes aber auch, und dies ist an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, vom Seher Johannes im Buch der Offenbarung in Offenbarung 1, 13 und Offenbarung 14, 14.
Und ist es nicht allein der vom Propheten Daniel prophezeite »Menschensohn« bzw. der Messias der Juden, der lt. der Zwei-Naturen-Lehre, die auf dem Konzil zu Chalcedon im Jahr 451 n.Chr. lehrmäßig festgeschrieben wurde, ganz Mensch und wahrer Gott zugleich ist? Wird doch die Menschwerdung des Sohnes Gottes in Philipper 2, 6-8 dort sogar als Selbsterniedrigung Gottes beschrieben.

Erkennen wir doch jetzt genauer, warum Jonnes in Offenbarung 13, 18 folgendes spricht: "Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines (ganz bestimmten) Menschen, ..."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Und berücksichtigen wir doch auch das, was der Verfasser des Buches der Offenbarung zuvor in Offenbarung 13, 11 zum zweiten aus der Erde aufgestiegenen Tier nach Offenbarung 13, 11-18 sagt:
"Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache." (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Nimmt er, indem er dessen Nachahmer, das zweite aus der Erde aufgestiegenen Tier, mit einem zwei Hörner tragenden Lamm vergleicht, damit nicht mittels der Redewendung "wie ein Lamm" auf den aus Daniel 7, 13 aufgegriffenen messianischen Würdetitel »der Menschensohn« und damit auf den königlichen göttlichen Retter Bezug.

Es gibt also durchaus genügend Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Offenbarung 13, 3 beschrieben in einem seiner (Führungs-)Köpfe die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorwegnimmt und daß dabei das zweite und nicht das erste Tier aus Offenbarung 13 mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird.
Denn sowohl die von Johannes in Offenbarung 13, 11 gesehenen Lammeshörner am 2. Tier aus Offenbarung 13, die den Bezug zum Opferlamm Gottes herstellen sollen (Es ist an dieser Stelle von großer Wichtigkeit, zu bedenken, daß zum jüdischen Opferdienst zwingend einjährige d.h. junge Schafböcke, also Widder vorgeschrieben waren, also Jungtiere, die bereits Hörner besaßen), als auch sein eindringlicher Hinweis betreffend des Tieres aus Offenbarung 13 auf den Titel eines falschen Propheten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 weisen beide explizit auf zwei unterschiedliche und zur Zeit des Alten Testamentes bereits sehr bekannte und weit verbreitete messianische Weissagungen hin.

Mit alledem aber will der Schreiber des Buches der Offenbarung seinen Lesern aufzeigen, daß das aus der Erde aufsteigende andere Tier lt. Offenbarung 13, 11 als ein Lamm mit zwei Hörnern zwar rein äußerlich wie ein zum Opferdienst zugelassener einjähriger Schafbock (Widder) aussieht aber ihm und dies ist wichtig, zu betonen, doch nur äußerlich gleicht. Denn aus seinem Inneren redet das zweite, aus der Erde heraufgestiegene Tier wie ein Drache.
Es ist demnach ein deutlicher Anhaltspunkt dafür, daß Johannes in Verknüpfung mit den übrigen Indizien in Offenbarung 13 im Zusammenhang mit dem zweiten Tier aus der Erde auf dessen betrügerische Absicht, sich unverfrorenerweise für den Messias bzw. das Opferlamm Gottes Jesus Christus auszugeben, hinzuweisen versucht.

Und vergleicht nicht der Seher Johannes in Offenbarung 6, 1-2 den mit dem ersten apokalyptischen Reiter gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" über eine bildhafte Beschreibun mit Jesus Christus (vgl. im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?")?

Daß der Messias, obwohl er Gottes Sohn selbst ist, Mensch werden mußte, können wir heute sogar begründen. Denn wir wissen, daß die Menschwerdung Gottes bereits real geschah, da sie schon in Philipper 2, 6-8 durch den Apostel Paules schriftlich festgehalten und von ihm hier als Selbsterniedrigung Gottes beschrieben wurde, bis dies schließlich später in der Zwei-Naturen-Lehre Jesu Christi auf dem Konzil zu Chalcedon im Jahr 451 n.Chr. sogar lehrmäßig manifestiert worden war.
Es gibt also nur einen einzigen Menschen, ganz Mensch und doch wahrer Gott zugleich, einen einzigen Menschen, der gleichzeitig zweierlei Naturen, sowohl eine menschliche Natur als auch wahres göttliches Wesen besitzt.
So muß sich also die in Offenbarung 13, 17-18 erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], die in erster Linie für den lügenbehafteten Namen des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 identischen falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 steht, aber gleichzeitig auch auf das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 angewendet werden kann, also tatsächlich auf den aus dem Alten Testament stammenden messianischen Würdetitel »der Menschensohn« beziehen, auf denjenigen den Juden verheißenen göttlichen Retter, den die Bibel im Neuen Testament als Sohn Gottes bezeichnet.
Denn die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist nicht nur die Zahl einer ganz bestimmten irdischen Persönlichkeit, sondern auch und wie wir bereits gehört haben, von ihrer symbolischen Bedeutungsseite her ganz allgemein die Zahl des Menschen.
Aber auch die in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" verborgene Ziffer "drei" hat in ihrer Dreimaligkeit (drei mal sechs) ihre besondere und eigenständige Bedeutung, nämlich derjenigen Zahl, die das wahre Streben des Antichrist zur "Zeit des Endes" wiedergeben soll bzw. auf den lügenbehafteten und sich selbst verliehenen Namen des zweiten Tieres von der Erde hinzeigt. Denn die in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" verborgene Ziffer "drei" steht in der Bibel für den Gott Israels, für dessen Göttlichkeit, Vollkommenheit, Stärke und Allmacht.

Damit steht es also tatsächlich fest:
Es ist kein Zufall, daß der Schreiber des Buches der Offenbarung mittels der in Offenbarung 13, 17-18 dem Tier zugewiesenen "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] über die in dieser geheimnisvollen Zahl enthaltene Ziffer sechs die Zahl des Menschen durch ihre Dreimaligkeit (drei mal sechs) mit dessen Göttlichkeit verknüpft. Wollte er doch unbedingt und unzweideutig, ohne dabei als frommer Jude Gottes hochheiligen Namen bzw. ohne die anspruchsvollste Selbstprädikation Jesu »der Menschensohn« selbst in den Mund zu nehmen, auf einen ihm zuvorkommenden sehr gefährlichen Nachahmer des wiederkommenden »Menschensohnes« mit dem Finger zeigen.
Der lügenbehaftete und sich selbst verliehene Name bzw. Würdetitel des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 identischen falschen Prophet, der aus der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] abgeleitet werden kann, ist da er sich über die symbolische Bedeutung dieser Zahl augenscheinlich auf den aus dem Prophetenbuch Daniel in Daniel 7, 13 aufgegriffenen messianischen Würdetitel »der Menschensohn« bezieht und von den Aposteln nicht ohne Grund sage und schreibe 85 mal verwendet wurde,  Jesus Christus, derjenige heilige Name des mächtigen Königs der Ehren, den der von unserem Gott her wiederkommende »Menschensohn« trägt.
Und die Bezeichnung »der Menschensohn« ist nicht nur der verborgene Würdetitel des seinem Volk Israel verheißenen königlichen Retters Gottes. Sie ist auch dazu da, um die Hauptschwerpunktlegung auf der Klärung der Machtfrage durch den irreführenden Begriff des Messias zu vermeiden. So soll durch die Verwendung des Würdetitels »der Menschensohn« alles Politisch-Nationale bewußt ausgeklammert werden. Denn Jesus Christus ist nicht allein der König der Juden, sondern vielmehr der König des Himmels und der Erde sowie der Erlöser aller Menschen. Denn den im Himmel verherrlichten »Menschensohn« erwarten die Juden als den Richter und Herrscher unserer ganzen Welt.
Und erwarteten die Juden damals ihren von Gott gesandten Messias nicht auch als einen von einer Jungfrau geborenen Menschen, der, wenn er groß genug sein würde, den Gott des Himmels und der Erden seinen eigenen Vater nennen wird (vgl. Psalm 89, 27-28 und im Kapitel "Gott selbst spricht in Psalm 89, 27-28 über seinen Messias: »Er wird mich Vater nennen« und wird ihn zu seinem erstgeborenen Sohn machen")?
Der Rabbiner David Behrmann und nach ihm noch einige mehr hatten also grundsätzlich nicht unrecht, als sie die "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] bereits vor einigen Jahrhunderten mit dem Namen Jesus Christus in Zusammenhang brachten.

So kann aus dieser der möglichen Deutungen der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], geschlußfolgert werden, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", obwohl er in Wahrheit doch nur ganz Mensch ist, mit Hilfe seines falschen Propheten nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, indem er ihn nachäfft, den Anspruch erheben wird, selbst wahrer Gott und Jesus Christus zu sein.
Es muß demnach also auch tatsächlich war sein: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird einmal Gottes heiligen Namen derart besudeln und das Heiligtum Israels entweihen, indem er den Namen des Christus Gottes mißbräuchlich an einen von ihm ausgesuchten Menschen vergeben wird, den er mittels dieser ungeheuerlichen Lüge zum von den Juden erwarteten »Menschensohn« erklärt und auf den Thron Gottes setzt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Fazit:
Wenn demnach die wohl zentralste Aussage bzgl. der "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] aus Offenbarung 13, 16-18 darin zu suchen, daß der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes, hierüber Bezug auf den speziell aus dem Alten Testament stammenden messianischen Würdetitel »der Menschensohn« nimmt, dann kann es also nicht anders sein:
Dasjenige also will uns der Schreiber des Buches der Offenbarung mit der in Offenbarung 13, 17-18 erwähnten Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], die sich in erster Linie auf den lügenbehafteten Namen des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18  identischen falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bezieht aber gleichzeitig auch für das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 stehen kann, sagen:
Der mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 identischen falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 ist also in Wahrheit nicht der aus dem Himmel auf die Erde zurückgekommene »Menschensohn« und Christus Gottes, sondern nur ein wenn auch perfekter Betrüger, der sich unverfrorenerweise für ihn ausgibt. Und so muß es wohl tatsächlich so sein: Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] symbolisiert, daß der sich selbst verliehene und lügenbehaftete Namen des Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13 Jesus Christus ist.

Denn sowohl die von Johannes in Offenbarung 13, 11 gesehenen Lammeshörner am 2. Tier aus Offenbarung 13, die einen Vergleich bzw. den Bezug zum Opferlamm Gottes herstellen sollen (Es ist an dieser Stelle von großer Wichtigkeit, zu bedenken, daß zum jüdischen Opferdienst zwingend einjährige d.h. junge Schafböcke, also Widder vorgeschrieben waren, also Jungtiere, die bereits Hörner besaßen), als auch sein eindringlicher Hinweis betreffend des Tieres aus Offenbarung 13 auf den Titel eines falschen Propheten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 weisen beide explizit auf zwei unterschiedliche und zur Zeit des Alten Testamentes bereits sehr bekannte und weit verbreitete messianische Weissagungen hin.
Und man sollte an dieser Stelle wissen: Die Verheißung des »(anderen) Propheten« bzw.des »anderen Mose« in 5. Mose 18, 15-18 war zur Zeit des Neuen Testaments z. Bsp. für die Samariter, welche allein die 5 Bücher des Mose als ihre Bibel anerkannten, die einzig-eigentliche messianische Weissagung bzw. die alleinige Messiasankündigung (vgl. im Kapitel "Der falsche Prophet ist nicht der andere Mose und der Herauszieher seines Volkes aus der gefährlichen Situation, sondern in Wahrheit unecht und ein Betrüger - Welche wichtige Botschaft uns der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung mit der Namensgebung »der falsche Prophet« zum 2. Tier aus der Erde sagen wollte").


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird in seinem Funktionär, dem falschen Prophet, erfolgreich versuchen, es dem echten Christus, der den Sieg über den Tod davongetragen hat, gleich zu tun, denn er präsentiert in ihm aller Welt den »(von den Toten) Auferstandenen«

Noch ein weiterer der lästerlichen Namen an den sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den sich dieses Tier mit betrügerischer Absicht selbst zuschreibt und an seinem wohl wichtigsten (Führungs-)Kopf, dem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welchen Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 nicht ohne Grund bereits als der falsche Prophet betitelt hat, öffentlich zur Schau trägt, ist das Messiasprädikat »der von den Toten Auferstandene«. Denn er erlangt gewissermaßen den Sieg über den biologischen Tod und präsentiert so im in seinem Dienst stehenden zweiten Tier aus der Erde den Auferstandenen (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" ab hier).

Der Ruf oder der äußere Anschein, daß das in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnete zweite Tier von bzw. aus der Erde als das würdige Opferlamm Gottes gewaltsam getötet worden war (denn der Hinweis in Offenbarung 13, 14 verdeutlich es, daß diese tötliche Verletzung keine Krankheit sondern eine Schwertwunde sein soll), aber danach von den Toten wieder auferstanden ist und der daraus resultiert, weil es der Seher Johannes als "aus der Erde (bzw. dem Totenreich) heraus emporgestiegen" beschreibt, verstärkt sich durch den folgenden Sachverhalt noch weiter.
So finden wir in Offenbarung 13, 3 eine markannte Besonderheit des in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer:
"Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und angefügte Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage)
So wird es also der Antichrist zur "Zeit des Endes" in einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichneten zweiten Tier von bzw. aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 versuchen, dem echten Christus, der den Sieg über den Tod davongetragen hat, gleich zu tun, denn in Offenbarung 13, 3 steht geschrieben:
"... seine Todeswunde wurde geheilt, ..." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel)
Der falsche Prophet will also zum Einen »geheilt« sein bzw. noch deutlicher formuliert vom Tode zum Leben hindurchgedrungen sein. Denn lt. der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes erklärt von Adolf Pohl auf Seite 344: »setzt der Ausdruck« "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde geheilt" »den eingetretenen Tod und sicher auch die bereits eingetretene Heilung voraus. Denn das Tier erscheint sofort mit geheilter Todeswunde«. Das erste Tier aus Offenbarung 13 gibt sich jedenfalls mittels einem seiner wichtigsten (Führungs-)Köpfe, dem 2. Tier, welches aus der Erde emporgestiegen ist, dafür aus.
Auch Adolf Pohl gibt in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes, Seite 344 einen diesbzgl. klaren Hinweis, indem er bei seiner Erklärung von Offenbarung 13 auf diesen besonders wichtigen Aspekt zum 2. Tier zeigend mittels der Fußnote 509 auf den deutschen evangelischen Theologen Dr. Ernst Lohmeyer (1890-1946) verweist: »So Lohmeyer z. B. Aber für Heilung steht V.14 grie ezäsen, so wörtlich auch 2, 8 ; 20, 4 für Auferstehung aus den Toten (vgl. Hes 37, 10; Rö 14, 9).«
Und mit dem Wort »geheilt« in Offenbarung 13, 3 sagt uns die Bibel zum anderen auch: Er will heilig bzw. ein Heiliger (Geretteter) sein.
Aber mit der Redewendung "... seine Todeswunde wurde geheilt, ..." meint der Seher Johannes sogar noch mehr, nämlich wie wir weiter unten noch sehen werden die (Er-)Rettung vor dem biologischen Tod. Und bei der tödlichen Wunde eines seiner Köpfe des 1. Tieres aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 3 hingegen geht es also keinesfalls um das in Jesaja 53, 5 ganz am Ende mit dem Verbum »geheilt« gemeinte „vom Tode errettet sein“ hinsichtlich des ewigen Lebens erst nach dem biologischen Tod. Denn das ewige Leben kann es nicht sein. Er bleibt ja weiterhin als Mensch hier auf der Erde. Aber eines ist dennoch gewiß: Auch wenn er tatsächlich den biologischen Tod aufzuhalten vermag, ewiges Leben dies werden der in Offenbarung 13 mit dem Tier gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine an diesem Wunder Anteil habenden Anhänger selbst mit Gewißheit nie erlangen (vgl. dazu das zum gewaltsamen Ende des Tieres Gesagte in Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20).

In einer Parallele im Buch des Propheten Jasaja lesen wir in Jesaja 53, 5 eine Prophetie zum von den Juden erwarteten Messias Gottes. Und dieser wird lt. Jesaja 53, 8 gewaltsam aus dem Land der Lebendigen weggerissen werden, also den biologischen Tod sterben müssen:
"5 Aber er ist um unsrer Missetat[A] willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
A) Abfall, Abtrünnigkeit
...
8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war."
(Jesaja 53, 5+8; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Was bedeutet das letzte Wort dieses Verses »geheilt«? Und was meint Jesaja mit dem Satz "... durch seine Wunden sind wir geheilt":
Wir wissen, daß sich das Kapitel 53 im Buch Jesaja mit dem kommenden Messias Gottes und den damit verbundenen Gewinn für uns Menschen beschäftigt und alle diesbzgl. Hauptaussagen enthält. Der Prohet zielt in Jesaja 53, 5 auf Jesu Leiden und Sterben ab, also auf tödliche Verletzungen, durch die er, der Messias Gottes sterben mußte und durch die wir jedoch das Heil erlangen werden. Und mit dem Wort »geheilt« meint der Prophet also (Er-)Rettung. Wovor, vor dem Tod. Alle Menschen, die dieses Gnadenangebot Gottes annehmen werden, müssen also nicht sterben, denn sie werden zwar biologisch gesehen trotzdem sterben, nach dem Tode aber leben und sogar ewig leben! Biblisch gesehen heißt dies: Sie erlangen das Heil und werden vor dem ewigen, dem zweite Tode gerettet. Mit dem letzten Wort »geheilt« des Verses 5 vom 53. Kapitel sagt uns die Bibel: Sie sind heilig (gerettet) bzw. Heilige (vom Tode Errettete).

Bei der tödlichen Wunde eines seiner Köpfe des 1. Tieres aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 3 hingegen geht es also keinesfalls um das in Jesaja 53, 5 ganz am Ende mit dem Verbum »geheilt« gemeinte „vom Tode errettet sein“ hinsichtlich des ewigen Lebens erst nach dem biologischen Tod. Dies wird der mit dem Tier gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sich aber sicherlich trotzdem ebenso anmaßen, zu besitzen bzw. es sogar selbst verleihen zu können, wem er will.
Nein bei Offenbarung 13, 3 handelt es sich wie auch aus Jesaja 53, 8 klar ersichtlich zwar ebenso um körperliche Verletzungen mit Todesfolge, jedoch mit einem anderen Ausgang, als der, der in solch einem Fall normalerweise zu erwarten wäre. Und da diese körperlichen Verletzungen in Offenbarung 13, 3 zudem explizit als tödliche Wunden umschrieben werden, ist es sehr gut denkbar, daß es sich mit der Redewendung aus Offenbarung 13, 3...und seine tödliche Wunde wurde heil“ ausschließlich um den biologischen Tod des Tieres handelt, auf den hier abgezielt wird.
Und ist es nicht auch gerade dasjenige, warum alle Welt in der Folge dem Tier wie von selbst staunend hinterherläuft. Denn es lebt, und das gab es bisher noch nie, immer noch bzw. trotzdem weiter:
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher." (aus Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel und vgl. auch in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").

Durch Jesu Leiden und Sterben und seine Auferstehung haben wir so ewiges Leben bei Gott. Denn der wahre wiederkommende Jesus Christus wird alle seine Nachfolger, d.h. alle, die sich zu ihm bekennen und nur ihm angehören wollen, lebendig machen:
"Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er (der Christus) (wieder)kommen wird, die, die Christus angehören;
danach (kommt) das Ende, wenn er (der Christus) das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat."
(1. Korinther 15, 22-24; Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage)

Und laßt uns dies immer im Auge behalten. Trotz aller Wunder des personenhaften »An-Stelle-von-Christus«, dem Funktionär des Antichrist zur "Zeit des Endes", auch dasjenige einer möglichen biologische Verjüngung, an welcher seine Gefolgsleute teil haben werden, allein dem ...
"15 ... König aller Könige und Herr aller Herren,
16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.
"
(1. Timotheus 6, 15-16; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Der personenhafte »An-Stelle-von-Christus« am Ende der (Regierungs-) Zeit der Heiden (ver)schafft dem Antichrist erst seine große Macht, den er ist derjenige Mensch, den dieser auf den Thron Gottes setzen wird

Der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen. Dieser Mensch, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" auf den Thron Gottes setzen wird, ist der für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Offenbarung 13, 12 seine ganze Macht übertragen wird und der einmal wenn auch nur für kurze Zeit über die ganze Welt herrschen wird (vgl. in Offenbarung 13, 7). Mit ihm nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorweg (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird"). Denn erst dieser personenhafte »An-Stelle-von-Christus« macht die Lügen perfekt und (be)wirkt bzw. (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht, stabilisiert sie und bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Und das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..."  (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel beschreibt diesen »An-Stelle-von-Christus« in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde. Und weiter hinten im Buch der Offenbarung, in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, wird er auch treffenderweise als der falsche Prophet bezeichnet.
Aus all diesen Bibelstellen, die den »An-Stelle-von-Christus« beschreiben, wird ersichtlich: Das zweite Tier (aus bzw.) aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten und sich für den Messias der Juden und Weltheiland der Heiden ausgeben (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Und dieser zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, wird, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, unseren Herrn Jesus Christus, zeitlich gesehen zuvor kommen und ihm sogar unmittelbar vorausgehen.

Der für die letzte Zeit erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird unverfrorenerweise einen Menschen auf den Thron Gottes setzen und damit beginnt die Zeit der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis.
Und dieser Mensch, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" auf den Thron Gottes setzen wird, ist der für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Offenbarung 13, 12 seine ganze Macht übertragen wird und der einmal wenn auch nur für kurze Zeit über die ganze Welt herrschen wird (vgl. in Offenbarung 13, 7). Mit ihm, seinem lt. Offenbarung 13, 12 in seinem Dienst und unter seiner strengen Aufsicht und der Regie stehenden personenhaften »An-Stelle-von-Christus« (den dasjenige muß mit "vor dessen Augen" gemeint sein), nimmt der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltmacht vorweg (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird"). Denn erst dieser personenhafte »An-Stelle-von-Christus« macht die Lügen perfekt und (be)wirkt bzw. (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht, stabilisiert sie und bringt sie zur Vollendung (vgl. bei Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 07.04.11 in der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-18).
Und das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt:
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..."
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Bibel beschreibt diesen personenhaften »An-Stelle-von-Christus« in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde. Und weiter hinten im Buch der Offenbarung, in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, wird er auch treffenderweise als der falsche Prophet bezeichnet.
Aus all diesen Bibelstellen, die den »An-Stelle-von-Christus« beschreiben, wird ersichtlich: Das zweite Tier (aus bzw.) aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten und sich für den Messias der Juden und Weltheiland der Heiden ausgeben (vgl. im Kapitel "Die Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 16-18 zur Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die sich auf den lügenbehafteten Namen des zweiten Tieres aus der Erde bezieht" und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").
Und dieser zu erwartende personenhafte »An-Stelle-von-Christus«, den der Seher Johannes in Offenbarung 13, 11-18 als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, wird, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, unseren Herrn Jesus Christus, zeitlich gesehen zuvor kommen und ihm sogar unmittelbar vorausgehen.

Parallel zum sicher spektakulären in Erscheinung treten des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« aus Offenbarung 13, 11-18, welchen Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auch als den falschen Prophet bezeichnet, wird es ein weiteres sehr großes Zeichen geben, das in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; und Matthäus 24, 15 beschriebene sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters". Und dieses "Greuelbild der Verwüstung" ist neben dem öffentlichen Auftritt des personenhaften »An-Stelle-von-Christus« wohl das über die Grenzen der Stadt Jerusalem hinaus weithin sichtbare und größte Zeichen, das die Bibel für die Zeit der Trübsal angekündigt hat. Denn es wird nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Tempelberg der heiligen Stadt der Juden (die Begründung dazu kann man weiter hinten im Abschnitt "Das »Greuelbild der Verwüstung« wird als künstliche Wolkensäule weithin sichtbar" des Kapitels "Erklärungsversuche zum Wunder des von Menschenhand geschaffenen »Greuelbildes der Verwüstung«" finden) mit größter Wahrscheinlichkeit weithin sichtbar überragen.
Anders läßt sich das in Matthäus 24, 15-20 Gesagte rein logisch nicht realisieren. Denn das sichtbare Erscheinen des "Greuelbildes der Verwüstung" kann wohl von jedem Ort der Umgebung Jerusalems aus, so vom Dach des eigenen Hauses oder von jedem beliebigen Feld aus gleichzeitig bemerkt werden. Der Standpunkt des Betrachters spielt hier offensichtlich keine Rolle. Und für den Erscheinungsort des "Greuelbildes der Verwüstung" wird in der Bibel lt. Daniel 9, 27 "im Heiligtum"und lt. Matthäus 24, 15 "an der heiligen Stätte" angegeben. Und wird mit dem "Heiligtum" bzw. der Angabe "an der heiligen Stätte" nicht auf die Heilige Stadt Jerusalem und deren Tempelberg bzw. vielleicht sogar auf einen in jener Zeit wieder existierenden neuen Tempel Bezug genommen?


Vorangestellte Kurzcharakteristik des Wesens des für die letzte Zeit erwarteten personenhaften Antichrist

In diesem Kapitel erfahren wir, wer der sogenannte Antichrist ist, derjenige für die "Zeit des Endes" biblisch prophezeite und mit menschlicher Sünde und Rebellion gegen Gott im direkten Zusammenhang stehende personenhafte Weltherrscher, der dem wiederkommenden wahren Christus und Retter Gottes sozusagen als der allerletzte aller irdischen, großen Machhaber dieser Erde unmittelbar vorausgehen wird.

Der Antichrist der Bibel, der auch "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" aber auch "Widerchrist" bzw. "Endchrist" genannt wird, ist demnach ein für die letzte Zeit bzw. für die "Zeit des Endes" der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" prophezeiter und sehr markanter und personenhafter Weltherrscher und damit ganz und gar irdischen Ursprungs. Und auf ihn geht, wie wir noch sehen werden, die Heilige Schrift in allen Prophetien, die auf das kommende Reich Gottes hinzeigen wollen, unmittelbar zuvor sehr ausführlich ein.
Insbesondere der alttestamentarische Prophet Daniel war es, der von Gott einen Einblick in die Zukunft der Geschichte seines Volkes erhielt. Und er war es auch, der im Hinblick auf das kommende Reich Gottes feststellte, daß das zuletzt in die »zehn Hörner« zerfallene bzw. zergliederte, vierte danielische Tier aus Daniel 7, 7-8, das ist das Römische Reich, durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" am Ende der Zeit einmal wieder zusammengefügt werden wird und durch diesen sogar darüberhinaus einmal eine weltweite Ausdehnung erlangen soll. Denn der von Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als das »andere kleine Horn« bildhaft umschriebene Antichrist zur "Zeit des Endes" wird die Weltherrschaft erringen, und er wird der Weltherrscher sein. Und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, daß der von ihm hier beschriebene Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich an diese gelangen soll.
Aus der heutigen Sicht wissen wir, daß die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7-8 (die »zehn Hörner« beziehen sich auf die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit), und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", dabei in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint sind.

Ganz am Ende dieser in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert aber zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.
Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.

Es wird aber einen Menschen geben, der den Antichrist zur "Zeit des Endes" bei der Ausführung dieser seiner Pläne zumindest zeitweise behindert. Denn erst wenn dieser weggenommen werden wird, soll sich der “Sohn des Verderbens” nach Johannes 17, 12 als der “Böse” offenbaren (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-8). So ist die 1. Hälfte der 70. danielischen Woche darum auch diejenige Zeit, in welcher der Antichrist noch aufgehalten werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8) und weswegen sich die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 zeitlich gesehen nach Hinten verschiebt.

Aber der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird schließlich doch das heute in viele Nationen zerfallene einstige antike Römische Reich wieder zu einem einzigen großen Weltreich zusammenfügen und dies trotz ihrer unterschiedlichen Staatsformen, Ideologien oder auch Standpunkten. Und die ganze Erde wird dann zu einem riesigen ausbruchssicheren Gefängnis werden.
Um dies zu erreichen und um sich im Vorfeld seiner Machtübernahme freie Bahn zu verschaffen, vernichtet er lt. Daniel 7, 8 und Daniel 8, 24 die “Starken” (alle politischen und militärischen Supermächte der Erde) und bewirkt so gewaltsam den Untergang der heutigen Nationen.
So wie unser Herr Jesus auf die Erde zurückkommt, um endgültig die Machtfrage zu klären, d.h. um dafür zu sorgen, daß alle vor Gott im Himmel die Knie beugen und um auf der Erde das Reich Gottes aufzurichten und es dem Vater zu übergeben, muß das sich für den Weltheiland ausgebende zweite Tier von der Erde dafür sorgen, daß alle Menschen vor dem mit dem »Greuelbild der Verwüstung« nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 gemeinten »Götzenbild des Verwüsters« ihre Knie beugen. Und mit diesem sogar wie lebendig erscheinenden Bild wird der Antichrist vermutlich sogar in die Rolle vom Gott des Himmels schlüpfen (vgl. im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").

Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher und von Daniel als das »andere kleine Horn« betitulierte Machthaber dieser Erde strebt und die er nach den Prophetien der Bibel auch einmal erhalten soll. Und auf den, der nach dieser ungeteilten Weltmacht strebt, wollen wir wegen seiner großen Brutalität und Verschlagenheit in dieser Seite unsere ganze Aufmerksamkeit richten. Denn dies tat der Prophet Daniel offensichtlich auch, der sich im 7. Kapitel seines Buches ab Daniel 7, 19 bis zum Ende der Weissagung nur noch für die Offenbarung über die Person und das Werk dessen, der durch dieses »andere kleine Horn« dargestellt wird, interessierte.

Der Antichrist der Bibel bezieht damit sogar eine gewisse Sonderstellung und eben gerade darum, weil er und dies ist wichtig, zu wissen und wichtig, nochmals zu betonen, was kein heidnischer (gemeint ist hier nichtjüdischer) Machthaber der Erde vor ihm annähernd zu Stande bringen soll, zu einer weltumspannenden Machausdehnung gelangen wird. Und mit dieser, seiner Machtentfaltung, bei der der Antichrist zur "Zeit des Endes" um nichts Geringeres als um die Weltmacht ringt, wird auf der gesamten Erde die Zeit der endzeitlichen Zeit der Trübsal beginnen (vgl. auch im Kapiteln "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte" auf der Seite "Der Antichrist kämpft an der Spitze der vier apokalyptischen Reiter bzw. der siegreiche Kampf um die Weltmacht" und in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Die Zeit der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. der ersten vier Siegelgerichte ist demnach die Zeit des Beginns desjenigen Zorns, der nicht, wie man dann glauben soll bzw. wie glaubhaft gemacht wird, von Gott ausgehen wird, sondern vom Antichrist selbst herrührt und der wie wir gehört haben, lt. Offenbarung 6, 1-8 das Brechen des ersten bis vierten Siegels vorausgeht.
Es ist eine Zeit der Trübsals-, Trauer- und Verfolgungszeit, die für all diejenigen beginnen wird, die nicht länger mit ansehen können, wie der Antichrist zur "Zeit des Endes" Gottes heiligen Namen besudelt, das dann wahrscheinlich wieder exististierende Heiligtum Israels (gemeint ist der steinerne Tempel Gottes in Jerusalem) entweiht und den Namen des himmlischen Christus und königlichen Retters mißbräuchlich in einem Menschen, den er auf den Thron Gottes setzen wird, selbst verwendet (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß").

Wir haben soeben richtig gehört: Der für die Zukunft erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich sogar göttliche Wesenheit anmaßen, indem er ersatzweise einen Menschen auf den ausschließlich für den Sohn Davids und Heilsbringer der ganzen Welt vorgesehenen Thron Gottes setzt und durch ihn große Wunder wirkt (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Damit wird er große Verwirrung sowohl unter den gläubigen Juden als auch unter den Christen stiften. Aber auch unter den Muslimen wird man dann aufhorchen. Denn auch in der islamischen Welt existiert eine zumindest ähnliche Endzeiterwartung.

In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind der Daddschal bzw. "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete, der das Äquivalent zum "in Fesseln Gekrümmten nach Jesaja 51, 12-16" der Bibel darstellt) und das Äquivalent zum Jesus der Bibel, das ist "Isa" (vgl. auch im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt"). Denn der durch Gott "Rechtgeleitete" ist lt. jüdischem Verständnis nicht ein rechthandelnder Mensch ohne Sünde, sondern ein von der rechten Hand Gottes geleitete Mensch, der sozusagen unter seiner Schutzzusage steht bzw. der von Gott selbst aus Barmherigkeit an seiner Hand geführt wird und darum mit dessen Hilfe rechnen kann.

Um das Wesen des für die letzte Zeit erwarteten personenhaften Anti-Christus richtig zu verstehen, hängt es aber entscheidend viel davon ab, ob wir erkennen, daß „anti-“ zuerst „anstatt“ und erst davon abgeleitet „dagegen“ bedeutet. Denn der für die letzte Zeit erwartete personenhafte Anti-Christus, so wie ihn die alten Kirchenlehrer beschreiben, ist nicht jemand, der zuallererst gegen Christus ankämpft, sondern ist jemand, der bestrebt ist, an Seine Stelle zu treten und Ihn zu ersetzen.
Der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte und als der Gott Israels auftrettende wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" benötigt also dringend einen in seinem Dienst stehenden und im Rahmen seines Auftrages mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftretenden und angeblich von den Toten auferstandenen religiösen Ver-(Führer), der bereits von den Juden als eine für sie große Gefahr erkannt wurde (vgl. im Kapitel "Der im Buch der Offenbarung von Johannes verwendete biblische Begriff für den personifizierten Christusnachahmer »der falsche Prophet« enthält den sowohl ältesten als auch für die damalige Welt wohl am bekanntesten alttestamentarischen Messiastitel »der Prophet«, soll ihn damit als unecht ausweisen und als den nichtsnutzigen Hirten entlarven").
Denn wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Es ist im Zusammenhang mit dem Offenbarwerden des für die letzte Zeit zu erwartetenden personenhaften Anti-Christus nicht mit der Vergewaltigung der Kirche, sondern mit ihrer Verführung zu rechnen! So warnten doch Jesus Christus und die Apostel immer vor der Verführung der Gemeinde, nicht vor ihrer Vergewaltigung (vgl. im Vortrag "Der Anti-Christ" von Matthias Niche, aus http://www.stmichael-online.de/vortrag_antichristus.htm)!
Denn vom »anderen« kleinen Horn aus Daniel 7, 8; Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8 aber, welches nach dem Ausbrechen von "drei" derjenigen »zehn Hörner«, die in Daniel 7, 7 erwähnt werden, als das "achte" Horn übrigbleibt, kann man mit Gewißheit sagen: Da die Zahl "acht" eins mehr ist als "sieben", wird der mit dem »anderen« kleinen Horn gemeinte Herrscher alles daran setzen, daß Gottes Heiliges Volk seine Gebote übertritt und damit die Treue zu ihrem Gott bricht.
Und man muß dazu folgendes wissen: Im äußeren Raum des Zeltes der Stiftshütte (einem transportablen Zeltheiligtum zur Zeit der Wüstenwanderung des Heiligen Volkes), im sogenannten Heiligen, stand neben dem Räucheraltar und einem Tisch mit 12 Schaubroten ein siebenarmiger Leuchter. Speziell dieser siebenarmiger Leuchter hatte eine besondere symbolische Bedeutung. Er sollte mit der Zahl sieben die Treue Gottes zu seinem Bund mit Israel symbolisieren.
So werden demnach "sieben" der in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörner« nach der in Daniel 8, 24 erwähnten Vernichtung der "Starken" durch das »andere« kleine Horn verbleiben. Und mit den "sieben" verbliebenen der in Daniel 7, 7 erwähnten »zehn Hörner« also möchte Gott sein auserwähltes Volk daran erinnern, daß er gemäß der alttestamentarischen Zahlensymbolik immer noch treu zu seinem Bund mit Israel steht, daß er seinem Bund mit ihnen gedenkt und neu bekräftigt. Und Gottes Zusage seiner Treue zum Bund mit Israel gilt gerade für diese Zeit: "... sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen." (2. Timotheus 2, 13)

Genau darum wurde er von diesen treffenderweise und der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß als der kommende Anti-Christus bezeichnet, der einmal als der in Sacharja 11, 15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte anstelle des guten Hirten des Volkes Israels auf die Bühne der Welt tritt (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?").

Bevor der wahre Christus Gottes auf diese Erde zurückkommen wird, um auf ihr die Machtverhältnisse zu klären, wird es also der für die Zukunft erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits vor ihm tun. Und es ist der in seinem Dienst stehende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, das zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches lt. Offenbarung 13, 11 zum Zwecke der Verführung rein äußerlich dem wahren Lamm Gottes wie ein Ei dem anderen gleicht. Es ist, weil es sich für Jesus Christus ausgeben wird, der diesbzgl. Helfer des Antichrist und damit einer der größten Glaubensverführer und gefährlichsten Gegenspieler Gottes. Denn der falsche Prophet ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi.
Mit der öffentlichen Bekanntmachung seiner Person stellt sich der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, an die Stelle Gottes und reißt damit dessen Herrschaftsanspruch über die Welt an sich.

Die Erscheinung des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der politischen und religiösen Bühne der Welt bzw. die Art und Weise, wie er seine Macht mißbrauchen und in diesem Zusammenhang die Juden und Christen verführen wird, soll nach der biblischen Prophetie schließlich den Zorn bzw. die Zornesgerichte Gottes auslösen (vgl. in den Kapiteln "Der Beginn des Zornes Gottes bzw. des "schrecklichen Tags des Herrn" ist nicht gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens, unmittelbar vor dem die Entrückung der wahren Gemeinde sein wird" und
"Was ist also der endzeitliche Zorn der Vergeltung Gottes und wie äußert er sich - Ist er ein mit dem Tag der Abrechnung vergleichbares Dreinschlagen Gottes, dann wenn Gottes Geduld mit uns zu Ende geht?" und auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist).
Seine Zeit der Macht steht darum nicht nur unter der Zulassung, sondern damit auch unter der zeitlichen Begrenzung Gottes.
Denn ihn, den wohl größten aller Feinde Gottes und seinen Helfershelfer (gemeint ist das äußerlich wie ein Lamm aussehende zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das lt. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 vom Schreiber des Buches der Offenbarung an anderer Stelle der falsche Prophet genannt wird) wird unser Herr Jesus, dann, wenn er tatsächlich wiederkommt, ganz und gar für immer vernichten und seine Schreckensherrschaft mit seiner Hinrichtung gewaltsam beenden (vgl. Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20). Denn sowohl seinen Machtaufstieg zu verhindern als auch seiner bereits begonnenen Macht ein endgültiges Aus zu setzen, dazu wird lt. dem nachfolgend zitierten Hinweis in der Bibel, der sich auf diesen letzten Machthaber der Erde direkt bezieht, wahrscheinlich kein Mensch in der Lage sein:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand."
(aus Daniel 8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und wir sollten es unbedingt bedenken: Der den Tod auszuschalten vermag, muß aber trotzdem sterben und alle diejenigen, die sich ihm verschreiben, müssen es mit ihm (vgl. auch das in der Bibel zum letzten der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-11 Geschriebene sowie dasjenige in Offenbarung 19, 11ff und speziell in Offenbarung 19, 19-21, was geschieht, wenn unser Herr Jesus tatsächlich wiederkommt und im Kapitel "Denn der nichtsnutzige Hirte, der sogar den biologischen Tod auszuschalten vermag, muß aber trotzdem sterben, und alle diejenigen, die sich ihm verschreiben, müssen es mit ihm")!

Offenbarung 19, 19-21
19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.
20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21 Und die andern (hiermit gemeint sind diejenigen Erdbewohner, die das Zeichen des Namens des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten und die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" von der ihm gegebenen »Gewalt über den Tod« provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt) wurden erschlagen mit dem Schwert (und mußten so trotzdem sterben!), das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)


Allgemeine Erklärung des Begriffs Anti-Christ

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt kommt sowohl bei den Juden als auch bei den Christen in der Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und in der Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) vor und ist dort eine zentrale Figur. Er wird im Spätjudentum und im Neuen Testament der Bibel als ein „falscher Messias“ bzw. als der teufliche Nachahmer und damit auch Widersacher des jüdischen Messias bzw. Christus verstanden, der dazu befähigt sein wird, sogar Wunder zu bewirken. Damit wird er große Verwirrung unter den gläubigen Juden und Christen stiften.

Und wir haben es bereits gehört: Auch in der islamischen Welt existiert eine zumindest ähnliche Endzeiterwartung. In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind der Daddschal bzw. "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete, der das Äquivalent zum "in Fesseln Gekrümmten nach Jesaja 51, 12-16" der Bibel darstellt) und das Äquivalent zum Jesus der Bibel, das ist "Isa" (vgl. auch im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt"). Denn der durch Gott "Rechtgeleitete" ist lt. jüdischem Verständnis nicht ein rechthandelnder Mensch ohne Sünde, sondern ein von der rechten Hand Gottes geleitete Mensch, der sozusagen unter seiner Schutzzusage steht bzw. der von Gott selbst aus Barmherigkeit an seiner Hand geführt wird und darum mit dessen Hilfe rechnen kann.

Der für die Zukunft erwartete Antichrist zur "Zeit des Endes" wird sich demnach sogar göttliche Wesenheit anmaßen und zwar indem er ersatzweise einen Menschen auf den ausschließlich für den Sohn Davids und Heilsbringer der ganzen Welt vorgesehenen Thron Gottes setzt und durch ihn große Wunder wirkt (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Es sind aber nicht nur die lügenbehafteten Wunder, mit denen der Antichrist in der letzten Zeit die Erdbewohner verführen wird. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird lt. der prophetischen Erwartung der Christen wie wir gehört haben einen Menschen an Stelle des von den Juden erwarteten Messias auf den Thron Davids setzen, ihn somit ersetzen und damit aller Welt die Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi (d.h. Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft) vortäuschen. Bzw. er wird diese, und hier geht es um sein großes Machtbestreben, mit einem extra deshalb in das Rampenlicht der Öffentlichkeit gestellten Menschen vorwegnehmen.

Der
eigentliche Antichrist, der erst zur "Zeit des Endes" auf der Erde zum Machtaufstieg gelangen soll, wird auch "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" aber auch "Widerchrist" bzw. "Endchrist" genannt. Und wenn wir wissen wollen, was ein "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" ist, müssen wir uns zuerst über die Bedeutung der Bezeichnungen "Messias" bzw. "Christus" im Klaren sein.
Der Begriff "Messias" kommt aus dem Hebräischen, also der Sprache des Alten Testaments, und er bezeichnet dort einen königlichen Retter, den Gott selbst für das Volk Israel auserwählen bzw. senden wird. Darum heißt die deutsche Übersetzung für "Messias" auch der "Gesalbte", ein Titel, der im Alten Testament vor allem für Könige benutzt wird. Doch noch bekannter bei uns ist tatsächlich die griechische Übersetzung des Begriffes. Und dazu muß man wissen, daß das Alte Testament der Bibel noch vor der Geburt Jesu in die griechische Sprache übersetzt wurde. Und wenn man darin nach dem Wort "Messias" sucht, dann findet man an dieser Stelle im Chriechischen das Wort "Christus".
Die griechische Übersetzung des Begriffs "Christus" enspricht also dem im Hebräischen verwendeten Wort "Messias", was in der deutschen Sprache soviel wie "königlicher Retter" bedeutet.
Anlehnend an die hebräische Bedeutung des Begriffs "Messias" ist dieser auf die Erde herabkommende königliche Retter, den Gott selbst für das Volk Israel auserwählen bzw. senden wird, auch wenn er beim Propheten Daniel als der "Menschensohn" (denn bei Daniel 7, 13 heißt es "eines Menschen Sohn") bezeichnet wird, aber nicht menschlicher Herkunft, sondern hat seinen wahren Ursprung also in Gott.
Es ist demnach der Königssohn des lebendigen Gottes, dessen Kommen den Juden in der Bibel verheißen worden ist. Denn dieser von den Juden erwartete und auf die Erde herabkommende "königliche Retter" hat, auch wenn er auf der Erde als ein "Menschensohn", also von einer Frau geboren werden sollte, seinen tatsächlichen Ursprung in ihrem Gott.

Damit, wenn wir also um die Bedeutung des Begriffs "Messias bzw. "Christus" wissen, wird jetzt auch die Bedeutung seines Namens, der "Anti-Messias" bzw. "Antichristus", um so verständlicher, besonders wenn man bedenkt, wie das Beiwort "Anti" aus dem Altchriechischen zu übersetzen ist.
Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung bzw. Nachahmung oder Nachäffung Jesu Christi dar, also eine Fälschung derjenigen Persönlichkeit aus der Bibel, die allen, die ihr vertrauen, ewiges Leben schenkt.
So muß das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 17 als der "Menschensohn" und im Buch der Offenbarung als "das geschlachtete Lamm" beschrieben wird. Vergewissern wir uns darum nun, was in der Bibel im Zusammenhang mit dem kommenden "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" und seinem äußerlichen Auftreten in der Gestalt des "Messias" bzw. "Christus" geschrieben steht. Und wir sollten bei unserer Suche ebenso bedenken, daß in der Bibel die Bezeichnung "Lamm" wie in Offenbarung 13, 11 dort wegen der großen Verwechselungsgefahr verwendet besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist und von dessen Verfasser dort insgesamt 18 mal für den um der Sünden der Menschen willen geopferten Messias Gottes eingesetzt wird, also zweifelsfrei für unseren Herrn Jesus Christus steht:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Im Zusammenhang mit dem in Offenbarung 13, 11 verwendeten Begriff "Lamm", der übrigens einer der von Johannes verwendeten messianischen Wüdertitel des Messias Gottes darstellt, sollte man wissen, daß man damit zur Zeit Jesu sowohl einen jungen Schafbock mit Hörnern als auch ein junges Mutterschaf ohne Hörner bezeichnete. Es geht also in beiden Fällen um ein junges Tier. Es ist ebenso interessant und wissenswert aber auch von großer Wichtigkeit, zu bedenken, daß zum jüdischen Opferdienst zwingend einjährige d.h. junge Schafböcke (Widder), also Jungtiere mit Hörnern vorgeschrieben waren (vgl. in der Wuppertaler Studienbibel - Offenbarung des Johannes die entsprechende Fußnote zum Kapitel "Das Erscheinen des Tieres aus der Erde zur Unterstützung des ersten Tieres" auf Seite 355). Wenn aber Johannes in Offenbarung 13, 11 vom zweiten aus der Erde aufgestiegenen Tier nach Offenbarung 13, 11-18 derart spricht: Es "... hatte zwei Hörner wie ein Lamm ...", bezieht er sich dann nicht gleichzeitig auf einen zum jüdischen Opferdienst zugelassenen einjährigen, d.h. jungen Schafbock (Widder)?
Damit aber will der Schreiber des Buches der Offenbarung seinen Lesern aufzeigen, daß das aus der Erde aufsteigende zweite Tier lt. Offenbarung 13, 11 äußerlich einem zum Opferdienst zugelassener einjähriger Schafbock (Widder) gleicht. Es ist somit ein deutlicher Anhaltspunkt dafür, daß Johannes in Verknüpfung mit den übrigen Indizien in Offenbarung 13 im Zusammenhang mit dem zweiten Tier aus der Erde auf dessen betrügerische Absicht, sich unverfrorenerweise für den Messias bzw. das Opferlamm Gottes Jesus Christus auszugeben, hinzuweisen versucht.
Denn mit den beiden Redewendungen "sah aus wie hingeschlachtet zum Tode" aus Offenbarung 13, 3 und "gleich einem Lamm" aus Offenbarung 13, 11 nimmt der Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung zweifelsfrei Bezug auf Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8. Denn dort beschreibt er das in der Thronumgebung Gottes befindliche "(Opfer-)Lamm (Gottes), das geschlachtet ist".
Man sollte also beachten: Nur in Offenbarung 5, 6; Offenbarung 5, 9; Offenbarung 5, 12 und Offenbarung 13, 8 beschreibt Johannes durch ein Bild das für die Sünden der Menschen getötete Opferlamm Gottes und sieht dabei auf den wahren, von den Toten auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus. Aber im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung in Offenbarung 13, 11 dagegen versucht er durch das Zusatzwort "wie" oder "gleich" lediglich auf die große Ähnlichkeit mit dem Messias Gottes hinzuweisen und die Unechtheit des sich für ihn ausgebenden zweiten Tieres bzw. des einen (Führungs-)Hauptes hervorzuheben. Denn das mit dem einen (Führungs-)Haupt des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer gemeinte zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13, 11-18 sieht lt. Offenbarung 13, 11 wie gesagt nur rein äußerlich wie ein "Opferlamm" aus, denn durch die alle blendende und verführerische Lammesmaske tönt lt. Offenbarung 13, 11 die Stimme des Drachen. Der in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als solcher so bezeichnete falsche Prophet gibt sich somit mit betrügerischer Absicht für den Messias Gottes also für Jesus Christus aus.

Das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches in seinem äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes zum Verwechseln ähnlich ist, muß demnach für die Bewohner der Erde so echt wirken und die wundersamen Begleitumstände seines plötzlichen in Erscheinungtretens müssen sich mit den diesbzgl. Erwartungen der Menschen zur Wiederkunft Jesu Christi so zutreffend decken, als wäre der plötzlich auf der Erde auftauchende in Wahrheit aber falsche Prophet bereits selbst der wiedergekommene Christus Gottes.
Aber es ist nur eine, da ja alles in Wirklichkeit unecht ist, vom ersten Tier aus dem Meer inszenierte Wiederkunft des Weltheilandes und eine von ihm gezielt beabsichtigte Täuschung, der die Erdbewohner unterliegen sollen. Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.

Der "Anti-Messias" bzw. "Antichristus" zur "Zeit des Endes" muß darum seinem Wesen gemäß nicht nur die Wiederkunft unseres Herrn Jesus inszenieren, sondern auch aller Welt einen wieder auf die Erde zurückgekommenen göttlichen "Christus" bzw. "königlichen Retter" sichtbar präsentieren.
Und eben durch diesen im Dienst des eigentlichen Antichrist stehenden und sich betrügerisch für den Sohn Gottes ausgebenden Menschen, den der Verfasser Johannes in seinem Buch der Offenbarung lt. Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier bildhaft beschreibt und der von ihm weiter Hinten in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, wird er erst seinem der Wahrheit entsprechenden Namen "Antichristus" gerecht.

Lt. den prophetischen Ankündigungen der Bibel ist für die letzte Zeit das Offenbarwerden eines personenhaften bzw. personifizierten »An-Stelle-von-Christus« und Weltherrschers zu erwarten.
Lassen wir uns also nicht täuschen. Denn wir dürfen nicht die Vergewaltigung der Kirche erwarten, sondern müssen dagegen schwerpunktmäßig mit ihrer Verführung rechnen! So warnten Jesus Christus und die Apostel in diesem Zusammenhang nicht in erster Linie vor der Vergewaltigung der Gemeinde, sondern immer vor ihrer Verführung!
Wenn eine Frau offen vergewaltigt wird, weiß sie genau, daß an ihr ein entsetzliches Verbrechen geschieht. Läßt sie sich aber mit schmeichelnden Worten und durch ihre Sinne betörende Handlungen verführen, geschieht ihre Sinneswandlung ganz mit ihrem Willen.
Und der Leiter der Ev.-Luth. Kommunität St. Michael in Cottbus, Matthias Niche schreibt an dieser Stelle:
"Ein genaues Betrachten seines Titels „Anti-Christus“ kann uns helfen, sein Wesen und seine verführerische Taktik besser zu verstehen und zu durchschauen. Die griechische Vorsilbe "anti-" bezeichnet nämlich gar nicht zuerst eine Feindschaft im Sinne von „dagegen“, sondern in erster Linie ein Ersetzen im Sinne von „an Stelle". Etwas ähnliches haben wir auch in der deutschen Sprache, wenn wir sagen: „Ich tauschte einen Apfel gegen ein Ei.“ Wir meinen: Ich habe jetzt das Ei anstatt des Apfels."
(Zitat aus dem Vortrag "Der Anti-Christ" von Matthias Niche, aus http://www.stmichael-online.de/vortrag_antichristus.htm)

Es wird also sicher nicht leicht sein, den kommenden Christusnachahmer als den „Gesetzlosen“ bzw. als den „Sohn des Verderbens“ oder als den „sich-gegen-Gott-Widersetzenden“ zu identifizieren. Denn, um die Täuschung perfekt zu machen, wird sich der Antichrist sogar göttliche Wesenheit anmaßen. Und er wird, wie wir noch sehen werden, in diesem Zusammenhang lt. Offenbarung 13, 2+4 vom Drache dazu bevollmächtigt werden, sogar die dem Teufel zugewiesene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« wirken.

Vergessen wir also nicht, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den sicher nicht so leicht zu erkennenden Christusgegner bzw. seinen Gegenspieler (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den für alle offensichtlichen Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken absolut verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."


Mit welchen Mitteln der Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Kommen lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 das Werk des Satans ist, an die Macht kommen wird

Wir hatten bereits gehört, daß die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht. Sie ist eine Zeit, geprägt von der gewaltsamen Vernichtung der bestehenden Machtstrukturen auf der Erde, in deren Mittelpunkt die Verführung (Irreführung) und das Streben nach immer mehr Macht stehen.
Gewaltsam an die Weltmacht zu gelangen, das setzt voraus, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" den zu dieser Zeit bereits bestehenden, wirtschaftlich und politisch führenden Nationen dieser Erde ein Ende bereitet. Denn er muß sich im Zuge seiner kommenden Weltherrschaft freie Bahn schaffen (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen, denn der Antichrist ist nicht einer von den verbliebenen sieben Hörnern des vierten danielischen Tieres, sondern das achte").
Darum kann man auch die erste Hälfte der 70. danielischen Woche als die Zeitphase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der Starken« bezeichnen, die mit einem durch Menschenhand verursachten "Verderben" zum Abschluß kommen wird (vgl. in der grafischen Übersicht "Die 70. danielische Woche und ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick").


Der Antichrist am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen (Regierungs-) Zeiten der Heiden ist der letzte nichtjüdische (Welt-)Herrscher, denn mit ihm kommt die Zeit der irdischen und nichtjüdischen Weltregierungen zu ihrem Abschluß

Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf den politischen Staat Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß hier demnach nicht nur der messianische Kern Israels allein gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage".
Und der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur »Zeit des Endes« soll nach der Prophetie der Bibel genau zu dieser Zeit im Rahmen seiner Machtenfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde vernichten. Und er wird in diesem Rahmen sogar einen siegreichen Kampf um die Weltmacht führen.
Denn die Bibel beschreibt den mit dem ersten apokalyptischen Reiter gemeinten letzten irdischen Herrscher dieser Erde als einen Unterdrücker des Volkes Israels und zugleich als einen sich göttliche Wesenheit anmaßenden Welteroberer.

Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff "Endzeit" mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Und nach Dr. Robert Culver sind der Begriff "Zeit des Endes" und die dann kommende Zeit der Trübsal jener Zeitperiode zuzuordnen, "..., die mit der Errichtung des messianischen Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch “Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die letzten Tage).

Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach gebrauchten Redewendung »Zeit des Endes« ist darum jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt.
Daraus läßt sich anders gesagt formulieren, daß unter dem biblischen Begriff "Endzeit" auch die vom Propheten Daniel angekündigte "Zeit des Endes" (der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden") zu verstehen ist.
Die Redewendung »Zeit des Endes« drückt demnach nichts anderes aus, als daß es zum Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. zum Abschluß der Machtperiode irdischer und nichtjüdische Weltherrscher kommen wird.
Mit diesem Ende kommt also die Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltmächte bzw. Weltregierungen zu ihrem Abschluß (vgl. im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«"):
Denn "... das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben werden ..."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Hopage).
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

In einer Art von Zukunftsschau, die insbesondere sein Land betrifft, bekam der Prophet Daniel mit Gottes Hilfe also Einblicke in die zukünftigen Weltereignisse, die seine Nation einmal betreffen und berührten sollten.
So war es insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500 Jahren eine umfassende Zukunftsschau hatte, die auf das "Ende der Tage" hin ausgerichtet war, was der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch Daniel).
Und aus Daniel 10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.

Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten.
Denn mit der Redewendung "Zeiten der Heiden" sind die "(Regierungs-) Zeiten der heidnischen Mächte in der damals den Juden bekannten Welt gemeint.
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der bei Daniel 9, 24-27 beschriebenen 70 (Jahr-)Wochen dauernden Weltregierungen bzw. die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche zu ihrem Ende gekommen sein wird (vgl. im Kapitel "Die noch ausstehende 70. Woche Daniels, in der im Zusammenhang mit dem dann im politisch wieder existierenden Staat Israel im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum der Juden ein Fürst auftritt, gemeint ist derjenige letzte heidnische Beherrscher und Verwüster Israels, der lt. dem Propheten Daniel zudem den Anspruch erheben wird, selbst Jesus Christus zu sein").
Das Ende soll doch erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und auch sein Leben verlieren wird.
Und in Offenbarung 11, 15 lesen wir zum Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" den folgenden Ausspruch:
"Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit."
(Offenbarung 11, 15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen durch Gott gewaltsam herbeigeführtes Ende.
Das Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das, auch wenn es sich dann kein Mensch auf der Erde vorstellen kann, den letzten irdischen und heidnischen Herrscher mit Gwißheit ereilen wird. Und wegen des  unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens dieses zukünftigen, eigentlichen Antimessias der letzten Zeit und seiner unfaßbar großen Dreistigkeit und der unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel an vielen Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).

Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 entspricht darum demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist eine Zeit, die Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen, den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Macht zu vernichten und seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Denn der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit. Das Ende der zeitlich begrenzten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt somit den Beginn des ewigen Reiches Gottes dar.


Was ihm seine göttlich anmutende Wesenheit verleiht und die Erdbewohner dazu bringt, ihm staunend hinterherzulaufen, ist die dem Antichrist vom Drache verliehene »Gewalt über den Tod«

Die beiden Erkenntnisse, daß erstens das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird und weil zweitens sich dies durch den folgenden Sachverhalt weiter verstärkt, der besagt, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer wie hingeschlachtet zum Tode sah aber seine Todeswunde doch geheilt wurde, legen die Vermutung nahe bzw. sind als ernst zu nehmende Hinweise zu werten, die begründen, daß die lt. Offenbarung 13, 2+4 dem ersten Tier aus dem Meer vom Drache verliehene »Gewalt« mit der dem Teufel zugewiesenen und in Hebräer 2, 14-15 beschriebenen »Gewalt über den Tod« identisch ist, was man auch mit »Macht über den Tod« übersetzen kann. Es ist diejenige Gewalt, die lt. Matthäus 28, 18 nur dem wahren Sohn Gottes gegeben worden ist.

Wenn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen ist, dann muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in einem seiner (Führungs-)Köpfe betrügerischerweise auch für denjenigen ausgeben, der ewiges Leben verschenkt.
Und wer außer der Gott der Juden kann auch ewiges Leben verschenken? Es ist sein Messias Jesus Christus der dies auch tut. Denn bei Johannes 5, 21 heißt es doch:
"Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will."

Und wenn das zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches weiter hinten in  Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 treffenderweise der falsche Prophet genannt wird, sich betrügerischerweise für denjenigen ausgeben wird, der ewiges Leben verschenkt, dann muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt. Und dieser sehr wichtige Aspekt scheint sich sogar im Buch der Offenbarung in der Bibel auch an anderer Stelle zu bestätigen.

Kann es allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der gewaltsam erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet und sogar angebetet zu werden? Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-3 ganz anders. Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage stehen die Verse aus Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 12 bzgl. der Aussagen zur dem Antichrist vom Drache verliehenen »Gewalt« in dierektem Zusammenhang und wollen eigentlich allesamt den gleichen Sachverhalt ausdrücken. Denn diese dem in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tier aus dem Meer (mit dem der eigentliche Antichrist gemeint ist) vom Drache verliehene »Gewalt« ist lt.Offenbarung 13, 3 öffentlich die dem Teufel zugewiesene und in Hebräer 2, 14-15 erwähnte »Gewalt über den Tod«. Und im Zuge der Beweisführung sollen die folgenden Bibelstellen aus dem 13. Kapitel des Buches der Offenbarung herangezogen werden, die in drei Aussagen zusammengefaßt werden können:
 
1. Aus welcher Quelle das erste Tier seine ihm gegebene Gewalt bezieht und welche Wirkung dies bei den Erdbewohnern hinterläßt. Dazu Aussagen aus Offenbarung 13, 2-3:
"2 ... Und der Drache übergab ihm (dem ersten Tier erstens) seine Gewalt und (zweitens) seinen Thron und (drittens) große Vollmacht.
3 Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
(besser denn) seine Todeswunde wurde geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher."
(Offenbarung 13, 2-3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

2. Die Erdbewohner schreiben den ersten Tier infolge der ihm vom Drache gegebenen Gewalt unbegrenzte Macht zu und beten es darum an. Dazu die Aussagen aus Offenbarung 13, 4:
Zu unübersehbar und zu groß ist die dadurch zu Stande kommende Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den folgenden Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Offenbarung 13, 4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

3. Der skrupellose Schrittmacher und Funktionär des mit dem ersten Tier gemeinten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist ein Mensch, der sich in diesem Rahmen mit betrügerischer Absicht für den ewiges Leben spendenden Christus Gottes ausgibt.
In diesem unglaublichen Rahmen des Wirkens der »Gewalt über den Tod« wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" demnach einen Menschen an der Stelle des von Gott gesandten Messias auf Gottes Thron setzen, einen Menschen, der in seinem Auftrag und unter seiner strengern Aufsicht und Regie stehend mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten werden wird. Denn dieser eine Mensch wird es dann sein, der, um die Täuschung perfekt zu machen und sich um sich damit sogar göttliche Wesenheit anzumaßen, die dem Teufel zugewiesene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« öffentlich wirken und in den Händen halten wird.
Denn zwar übergibt der Drache seine Gewalt dem in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tier aus dem Meer, aber es ist das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, das mit seiner Vollmacht und unter dessen strenger Aufsicht und Regie stehend die ganze Gewalt des ersten Tieres vor den Erdbewohnern öffentlich ausüben wird. Dazu die Aussagen aus Offenbarung 13, 12:
"Und die ganze Gewalt des ersten Tieres (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier so wie auch bereits in Offenbarung 13, 2 geschehen vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist) übt es vor ihm aus, und es macht (hierdurch), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten (gemeint ist, daß das dann das erste Tier angebetet wird, im Zusammenhang mit dem Nachfolgenden, nämlich daß die anscheinende Unsterblichkeit eines seiner Führungsköpfe wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund ist), dessen Todeswunde geheilt wurde."
(Offenbarung 13, 12 nach der unrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügte Texte durch den Verfasser dieser Homepage).

Und wie die dem Teufel zugewiesene und in Hebräer 2, 14-15 erwähnte und vom in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 beschriebenen falschen Prophet gewirkte »Gewalt über den Tod« in der Praxis aussehen könnte, hat der Verfasser dieser Homepage in den Kapiteln
"Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe und warum folgen sie ihm?"
und
"Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern sein satanisches Gegenstück, das erste Tier aus dem Meer, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"
und
"Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?"
beschrieben.

Indem der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" durch einen seiner (Führungs-)Köpfe die »Gewalt über den Tod« wirkt, schreibt er sich damit also betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu. Und er muß sich demnach in diesem Zusammenhang durch ihn tatsächlich unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgeben, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in seinen Händen Haltende), der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

"Sie beteten das Tier an, weil der Drache ihm die Gewalt gab", steht aber im grassen Gegensatz zum Ausspruch Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
D.h. Jesu Gewalt ist uneingeschränkt in dieser Welt und außerhalb dieser Welt. Und sie ist nicht nur unmittelbar an das irdische Leben auf dieser Erde gebunden. Denn der Machtbereich Satans ist, seitdem er aus dem Himmel auf diese Erde geworfen wurde, auch nur auf das Leben auf dieser Erde beschränkt. Die Gewalt, die der Drache dem ersten Tier aus dem Meer gibt, und die der Verfasser dieser Homepage als die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 interprädiert, kann demnach keine tatsächliche Auferstehung von den Toten bewirken. Denn der Tod wird erst nach dem Tausendjährigen Reich der Herrschaft Jesu auf dieser Erde, dann wenn der neue Himmel und die neue Erde kommt, nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 1-4). Die Einschränkung der »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 besteht also darin, daß das erste Tier aus dem Meer einem großen Wunder gleich den irdischen Tod zwar aufzuhalten vermag, aber das Sterben des Menschen damit immer noch nicht und für alle Zeit gebannt ist. Z. Bsp. ein Unfall eines Menschen mit Todesfolge ist damit also immer noch möglich.
Befolgen wir also den in der Apostelgeschichte formulierten Umkehrruf Gottes und werden wir selbst zu einem die Umkehr predigenden Rufer Gottes:
"Du sollst ihnen die Augen öffnen, daß sie umkehren, von der Finsternis zum Licht, aus der Gewalt Satans (der diese, zu wirken, dem Antichrist gegeben hat) zu Gott."
(Apostelgeschichte 26, 18; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Und wir sollten bei alledem unbedingt wissen: Alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und auch das Leben des Tieres selbst stehen mit dem in Offenbarung 13 viermal ausgesprochenen "ihm wurde gegeben" lediglich unter der Zulassung und zudem auch noch unter der zeitlichen Begrenzung durch den wahren Gott des Himmels (vgl. Offenbarung 13, 5).
Denn wir müssen in diesem Zusammenhang beachten, daß der Antichrist, in der öffentlich auftretenden Gestalt seines falschen Propheten sichbar werdend, aus sich heraus keinerlei Macht besitzt. Denn alle seine Macht, die er mittels seines falschen Prophen ausübt, steht unter der Zulassung bzw. Gewährung und der zeitlichen Begrenzung Gottes. Gott gibt also dem Tier nicht nur den Raum, sondern setzt ihm, wie es erfreulich zu hören ist, auch seine Grenzen. Dies sagt uns die Bibel in Offenbarung 13, 5+7+15 mit der hier gleich viermalig zu findenden Redewendung "ihm wurde gegeben".

Auch soll uns an dieser Stelle unbedingt ins Gedächtnis gerufen werden:
Es bleibt aber trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

D.h. auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", weil er damit den biologischen Tod sehr wahrscheinlich nun auszuschalten vermag, also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein scheint und auch wenn er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten und ihm darum nachlaufen, höchstwahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt, auch der sich an Gottes Stelle stellende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" hat letztendlich keine wirkliche Macht über den Tag des Todes.
Denn die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres und seines Machtaufstiegs (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen durch Gott bewirktes gewaltsames Ende (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11Daniel 7, 26; Daniel 8, 25 und Offenbarung 19, 20):

Offenbarung 19, 19-21
19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.
20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21 Und die andern (hiermit gemeint sind diejenigen Erdbewohner, die das Zeichen des Namens des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten und die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" von der ihm gegebenen »Gewalt über den Tod« provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt) wurden erschlagen mit dem Schwert (und mußten so trotzdem sterben), das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)


Warum ist der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi (d.h. Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft)?

Offensichtlich so und nicht anders, nur mit einem Menschen, den der eigentliche Antichrist auf den ausschließlich dem Davidssohn bzw. Christus Gottes zugedachten Thron Gottes setzt, kann das erste Tier aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1-10 seine unglaubliche Anbetung erst bewirken. Und ohne diese geschickt gewählte Rollenverteilung würde eine solche Anbetung dieses in Offenbarung 13, 1-10 beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer wohl nie zu Stande kommen (vgl. das in Offenbarung 13, 12 Gesagte), ohne das Zwischenschalten des aus der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres, welches mit dem in Offenbarung 13, 3 erwähnten einen (Führungs-)Haupt des ersten Tieres wohl in direktem Zusammenhang stehen bzw. mit ihm sogar ganz identisch sein muß und das weiter unten in Offenbarung 13, 11-18 als das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier genannt dort auch ausführlicher beschrieben wird:

Der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi, weil das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird. Denn nach alttestamentarischer Vorstellung befindet sich unter der Erde das Totenreich.

Und mit diesem einen Menschen, der mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten werden wird und welcher von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auf Grund seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit, die darauf hinarbeitet, das Bild des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 anzubeten, als der falsche Prophet bezeichnet wird und der damit sein wohl wichtigster (Führungs-)Kopf und Funktionär ist, soll der Antichrist die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi einmal tatsächlich erfolgreich inszenieren können.
Mit ihm, dem falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, wird er, obwohl alles eine unverfrorene Lüge ist, dennoch glaubhaft die von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft realisieren. Und bereits der Prophet Sacharja und auch Jesus Christus, die das Kommen eines falschen Christus und Hirten des Volkes Israel angekündigt haben, hatten vor dieser großen Gefahr einer gelingenden Verführung gewarnt.

Der in der christlichen Lehre bekannte endzeitliche falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 ist, weil das zweite aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18 lt. Offenbarung 13, 11 zum Zwecke der Verführung rein äußerlich dem wahren Lamm Gottes gleicht, einer der größten auf die Weltbühne der Erde tretenden Glaubensverführer und gefährlichsten Gegenspieler Gottes. Denn der falsche Prophet ist das Gegenbild zur Intronisation des Lammes Gottes bzw. Jesu Christi (d.h. Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft).
Mit diesem in Offenbarung 13, 3 erwähnten (Führungs-)Kopf und für ihn wohl wichtigsten Funktionär stellt sich das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seinem Namen bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, an die Stelle Gottes und reißt damit Gottes Herrschaftsanspruch über die Welt an sich.

Es gilt noch an dieser Stelle unbedingt darauf hinzuweisen, denn die Bibel widerspricht sich hier zwar scheinbar, aber Gottes Wort irrt sich dabei doch nie, daß es in der Heiligen Schrift eine große Paradoxie zu seinem eigentlichen Wesen gibt: "Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet." (1. Johannes 2, 22)
Groteskerweise, und das ist zum eben Gehöhrten eine große Paradoxie, obwohl der eigentliche Antichrist unter Zuhilfenahme eines Menschen mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten soll, wird er dennoch, zumindest zeitweilig und vor einem bestimmten Teil der Erdbewohner, (Gott als) den Vater und ("Jesus Christus" als) den Sohn leugnen müssen (vgl. bei 1. Johannes 2, 21-23).


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen, indem das ganz in seinem Dienst stehende 2. Tier aus der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß

Überläßt der uns Menschen liebende Gott seine in die Sünde verstrickten Menschenkinder einfach diesem, ihrem zukünftigen und verhängnisvollen Schicksal? Oder hält er, wenn es eng für sie wird, einen Rettungsplan für die Seinen bereit?
Hat diese unsere Erde in Anbetracht der bald kommenden großen Rebellion gegen Gott noch eine Zukunft, auch dann wenn der Prophet Daniel für die "Zeit des Endes" vorhergesagt hat, daß gegen Ende zu die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden (vgl. Daniel 8, 23), die Ungerechtigkeit zunehmen soll und die Liebe in vielen erkalten wird (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9)?
Ist dieses Leben zukünftig trotzdem noch lebenswert, auch wenn uns die Wissenschaftler der heutigen Zeit allgemein eine düstere Zukunft prognostizieren?
Macht die Zukunft unseres Planeten noch Sinn, wenn zudem allem auch noch ein bald kommendes, in der Bibel vorhergesagtes, noch nie zuvor dagewesenes und von Menschenhand angezetteltes bzw. verursachtes Verderben zu erwarten sein soll (vgl. bei 1. Thessalonicher 5, 1-3, 2. Thessalonicher 2, 3, Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 und in Daniel 8, 24 und in den Kapiteln "Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi sein wird" und "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"")?

Denn für diese für die letzte Zeit prophezeite globale Rebellion gegen Gott wird zur letzten Zeit eine einzige irdische und religiöse Macht verantwortlich sein, der das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" zugeschrieben werden wird und die, nachdem sie sich dadurch freie Bahn verschafft hat, schließlich die ganze Erde beherrschen soll.
Und wird der wahre Gott des Himmels in die für die letzte Zeit prophezeite globale Rebellion gegen Gott persönlich und handfest eingreifen?

Die Bibel berichtet im Buch der Offenbarung im 13. Kapitel von einer zukünftigen Weltherrschaft gleich zweier Tiere, die sich nach den Beschreibungen der Bibel beide göttliche Wesenheit anmaßen werden. Und es ist das zweite, aus der Erde heraufgestiegene Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches man eigentlich als den Antichristus bezeichnen sollte. Denn das zweite, aus der Erde heraufgestiegene Tier ist dasjenige Tier, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auf Grund seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit und seiner Zielsetzung, daß die Erdbewohner des Bild des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 anbeten werden, als der falsche Prophet bezeichnet wird (vgl. im Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Der falsche Prophet ist aber weit mehr, als der (Führungs-)Kopf und für ihn wohl wichtigsten Funktionär des ersten Tieres und auch weit mehr als nur einer der zahllosen in der Geschichte der Menschen aufgetretenen religiösen Verführer. Und er ist auch weit mehr als nur ein die Menschen der Erde orientierungs- und richtungslos machender Prophet, der sich dabei fälschlicherweise auf den Namen Jesus Christus beruft. Denn das zweite, aus der Erde heraufgestiegene Tier ist dasjenige der beiden Tiere, welches genau darum und unter der strengen Aufsicht und Regie des ersten Tieres und in dessen Vollmacht stehend mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß. Und indem der falsche Prophet mit seinem rein äußerlichen Auftreten dem Lamm Gottes gleicht, kann er so alle Welt mit großen aber lügenbehafteten Zeichen und Wundern verführen und dabei an die Stelle des Christus Gottes treten (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -")

Aber das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 auf Grund seiner lügenhaften Überzeugungsarbeit als der falsche Prophet bezeichnet wird, ist nicht das eigentliche Oberhaupt der zum Glück zeitlich sehr eng begrenzten bzw. endlichen antichristlichen Weltregierung. Denn dieses Tier bzw. der falsche Prophet steht wie bereits gesagt nach Offenbarung 13, 12 ganz im Dienst des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und ist lt. Offenbarung 13, 3 nur dessen wohl allerwichtigster Führungskopf und Funktionär (vgl. im Kapitel "Es ist nur scheinbar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, und es ist das erste Tier, das aus diesem propagandistischen Wunderwirken den Gewinn hat, denn das zweite verschafft damit dem ersten Tier die Macht und stellt sich ganz in den Dienst des ersten").
Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 erst seine Macht bzw. bringt diese zur Vollendung.
Denn das in der Bibel in Offenbarung 13, 12 gebrauchte Verb "wirken" bzw. ausüben" steht im griechischen Text für "Gottes Erschaffen". Es wird z.Bsp. auch in 1. Mose 1, 1 gebraucht, wo es heißt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Und es taucht gegen Ende der Offenbarung in Kapitel 21 im Vers 5 erneut auf: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ..."  (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Es ist der Drache (gemeint ist der Teufel, also Satan), der lt. Offenbarung 13, 2 dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 "...  seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht ..." verleiht. Und darum wird das erste Tier aus dem Meer und nicht der in dessen Dienst stehende und darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftretende bzw. sich an die Stelle des Christus stellende falsche Prophet als der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes bezeichnet:

Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel
2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füsse waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
3 Und einer seiner
(Führungs-)Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da (als sie diesen einen augenscheinlich unsterblichen (Führungs-)Kopf sahen) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
4 Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?

(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Damit er als Gott vor den Erdbewohnern glaubhaft auftreten kann, wird der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" also die von den Christen erwartete Wiederkunft Jesu Christi und von den Juden erhoffte Intronisation des Messias Gottes in die Weltherrschaft inszenieren. Denn erst indem der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte wahre Antichrist, Initiator und reliöse Diktator den von ihm kreierten falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 pro forma zu einem der beiden Führungsköpfe in der Weltherrschaft erhebt, bringt er die Verführung der Erdbewohner zu ihrem Ziel und macht die Lüge erst perfekt.

Und es ist der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte wahre Antichrist zur "Zeit des Endes", der sich in den heiligen Tempel von Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4):
"Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - in den Tempel Gottes Setzen - das tut er nicht höchstpersönlich. An seiner Stelle macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 3-4; Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), hatte bereits eine klare Vision vom "sich in den Tempel Gottes Setzen" des Antichrist und seinem  "Greuelbild der Verwüstung" und daß sich der Widersacher bzw. damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal"... in den Tempel Gottes setzen wird ..." , um vorzugeben bzw. zu lehren, "...  er sei Gott" und daß es sich im 3. Tempel von Jerusalem befinden wird. Er ging damit davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem stellen wird.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende, von ihm überlieferte Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Und wir werden im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" noch hören, daß sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem in Wirklichkeit von Menschenhand geschaffenen, aber dennoch wie lebendig wirkenden und anscheinend der menschlichen Sprache mächtigen »Greuelbild der Verwüstung«, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, als der auf die Erde herab wiedergekommene Gott und himmlische Weltherrscher in den zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Tempel Gottes setzen wird.
Und dieses Spektakel wird dann von dem von ihm kreierten falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 vor aller Welt propagendiert werden. Mit der falschen Prophetie des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 wird das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vorgeben bzw. sich anmaßen, daß er selbst der lebendige Gott sei, derjenige Gott der Juden, den diese seither und zwar weil in den letzten Tagen des salomonischen Tempels die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes den Tempel verließ, den Gott des Himmels nennen.
Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 (ver)schafft damit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 auf diese Weise erst seine Macht bzw. bringt diese zur Vollendung.

Und weil er sich wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben als der wieder bei den Menschen wohnende Gott der Juden ausgeben wird und weil es einen Gott der Gnade ohne seinen Christus nicht gibt, kommt der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" ohne den von ihm kreierten falschen Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 nicht aus. Und er kann sein im »Greuelbild der Verwüstung« Auftreten vor den Erdbewohnern als der Gott Israels ohne einen vorzeigbaren Christus der Juden nicht wirklich glaubhaft machen (vgl. auch im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen").
Denn es ist das aus der Erde heraufgestiegene zweite Tier aus Offenbarung 13, daß die ganze Gewalt des ersten Tieres wirkt (wobei mit dem Begriff der »Gewalt« hier so wie auch bereits in Offenbarung 13, 2 geschehen vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist) und das »Greuelbild der Verwüstung« erst so richtig zum Leben bringt, und es gibt sich auch für den Christus Gottes aus (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12.
Der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte und als der Gott Israels auftrettende wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" benötigt also dringend, und die nachfolgend aufgelisteten Gründe sprechen sehr dafür, einen in seinem Dienst stehenden und im Rahmen seines Auftrages mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftretenden und angeblich von den Toten auferstandenen religiösen Ver-(Führer), der bereits von den Juden als eine für sie große Gefahr erkannt wurde und darum von diesen treffenderweise und der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß als der kommende Anti-Christus bezeichnet wurde.

So muß demnach, und genau dies ist sein spezielles Charakteristikum, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage mit großer Gewißheit mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten:

1. weil bereits der Prophet Sacharja und auch Jesus Christus das Kommen eines falschen Christus und Hirten des Volkes Israel angekündigt hatten und da sich diese Prophezeiungen bis heute noch nicht erfüllt haben
(dazu mehr lesen ab hier)

2. weil dies bereits die altchriechische Übersetzung des Beiwortes "Anti" aus der Bezeichnung "Anti-Christ" aussagt bzw. weil diesen sehr wichtigen Aspekt bereits der in der Bibel dem 1. Tier aus Offenbarung 13 zugewiesene Name „Anti-Christ“ in sich birgt, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" also der »An-Stelle-von-Christus« bedeutet
(dazu mehr lesen ab hier)

3. weil Paulus ihm in 2. Thessalonicher 2, 3 nicht nur den Beinamen "Sohnes des Verderbens" (besser: der »Messias des Verderbers«) zuweist sondern ihn lt. 2. Thessalonicher 2, 9 nach der Zürcher Bibel 2007 als das Verführungswerk des Satans und auch als einen Lügner bezeichet.
(dazu mehr lesen ab hier)

4. weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" sich wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben als der wieder bei den Menschen wohnende Gott der Juden ausgeben wird und weil es einen Gott der Gnade ohne seinen Christus nicht gibt
(dazu mehr lesen ab hier)

5. weil das zweite Tier von der Erde es lt. Offenbarung 13 einzig und allein ist, das dem Antichrist seine große Macht erst (ver)schafft, und weil seine Lüge, selbst Gott zu sein, ohne einen Christusnachahmer nicht perfekt wäre
(dazu mehr lesen ab hier)

6. weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" das in viele Nationen zerfallene Römische Reich mit der Hilfe seines falschen Propheten wieder zu einem einzigen Weltreich zusammenfügen wird, derart so wie der Gott des Himmels einmal mit Hilfe seines Christus die ganze Welt unter seine Herrschaft stellen wird. Eine dauerhafte und wirklich den Frieden bringende Königsherrschaft über die ganze Welt wird aber einmal nur durch Gottes Zutun allein dem wahren Sohn Davids zufallen und erst dann geschehen, wenn der wahre Jesus Christus tatsächlich wieder auf diese Erde zurückkommen wird
(dazu mehr lesen ab hier)

7. weil dem Antichrist ein "Maul" gegeben ist, das von "großen Dingen" spricht und weil diese in Offenbarung 13, 5-6 und bei  Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnten "großen Dinge" nach alttestamentarischen Verständnis im direkten Zusammenhang mit der zur "Zeit des Endes" erwarteten Wiederkunft des Messias Gottes stehen
(dazu mehr lesen ab hier)

8. weil das zweite Tier aus Offenbarung 13 vom Seher Johannes mit dem Zusatz "aus der Erde emporgestiegen" versehen damit als sich von den Toten auferstanden ausgebend charakterisiert wird. Denn nach alttestamentarischer Vorstellung befindet sich unter der Erde das Totenreich
(dazu mehr lesen ab hier)

9. weil dem Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel und dem Seher Johannes in seinem Buch der Offenbarung gleich auf verschiedenen Wegen die symbolische Zahl "acht" zugewiesen wurde und diese Zahl in der Geschichte der Symbolik der frühen Kirche für Auferstehung und ewiges Leben stand
(dazu mehr lesen ab hier)

10. weil sich dies durch den folgenden Sachverhalt weiter verstärkt, der besagt, daß einer der (Führungs-)Köpfe des ersten Tieres aus dem Meer wie hingeschlachtet zum Tode sah aber seine Todeswunde doch geheilt wurde
(dazu mehr lesen ab hier)

11. weil ihm lt. Offenbarung 13, 2+4 vom Drache die »Gewalt« gegeben werden wird und weil diese »Gewalt« aufbauend auf den Erkenntnissen aus den beiden unmittelbar vorangegangenen Feststellungen vermutlich die dem Teufel zugewiesene und in Hebräer 2, 14-15 beschriebene »Gewalt über den Tod« ist, diejenige Gewalt, die lt. Matthäus 28, 18 nur dem wahren Sohn Gottes gegeben worden ist
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12. weil die zum ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zugehörigen und in Offenbarung 13, 1 erwähnten lästerliche Namen an dessen Köpfen darin zu suchen sind, daß es sich hierbei um die mit betrügericher Absicht selbstverliehenen Würdetitel des Gottes Israels und die Prädikate seines Messias handelt und weil das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 wie in Daniel 7, 25-26 beschrieben Gott, den Höchsten lästert und das Tier aus Offenbarung 13 lt. Offenbarung 13, 5-6 Lästerreden führt
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13. weil es sowohl für das Verständnis zum in Daniel 8, 24 beschriebenen »Vernichten der Starken« als auch der zwei Tiere aus Offenbarung 13 überaus wichtig ist, es zu beachten, daß der Betreiber des "Maules" bzw. "Mundes" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 mit diesem seinem Massenmedium Gott und alle die im Himmel wohnen »lästert« und damit gemeint ist, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" als dessen Betreiber mit dem ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" nicht nur anfänglich auf gottesfürchtige, aufrichtige Menschen spotten läßt, sondern mit dem Beginn der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche sich zusätzlich solche Dinge zuschreibt bzw. sich Derartiges anmaßt, das allein dem Herrn zukommt
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14. weil es dasjenige Tier ist, welches lt. der Beschreibung des Johannes rein äußerlich betrachtet einem (Opfer-)Lamm gleicht und die in Offenbarung 13, 11 dort ausschließlich wegen des gezielten Hinweises auf die große Verwechselungsgefahr verwendete Bezeichnung "Lamm" besonders im Buch der Offenbarung der reservierte Christustitel ist. Aber das Reden dieses Tieres ist trotz seines Aussehens "gleich einem bzw. wie ein Lamm" abweichend von seiner trügerischen äußerlichen Erscheinung doch unverkennbar und seiner wahren Natur entsprechend "wie das des Drache" (vgl. dazu auch in Offenbarung 13, 11)
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15. weil das erste Tier aus dem Meer im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Propheten, wirklich die ganze und damit auch die muslimische Welt als König von Israel aus regieren wird und die Muslime für die "Zeit des Endes" die Wiederkunft des "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel) und seine wenn auch nur zeitlich begrenzte Königsherrschaft erwarten
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16. weil dieser sogenannte falsche Prophet die ganze Macht unmittelbar "vor den Augen" des dem ersten Tier errichteten und wie lebendig erscheinenden Bildes ausüben wird und weil das damit gemeinte  "Greuelbild der Verwüstung" nach den prophetischen Vorhersagen der Bibel auf dem Tempelberg in Jerusalem im dort neu errichteten Heiligtum der Juden stehen soll und weil der damit gemeinte Berg Zion im Spätjudentum als Sitz des Messias gedacht ist
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17. weil das zweite Tier von der Erde dem in die Rolle des wieder bei den Menschen wohnenden Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meers, so wie dies der wahre Messias Gottes inbezug auf seinen himmlischen Vater auf Erden auch tat, ebenso dient
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18. weil im Rahmen der Doppelherrschaft der beiden Tiere aus Offenbarung 13 lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 das tägliche Opfer (Schlachtopfer und Speisopfer) abgeschafft sowie auch nach Daniel 7, 25 durch den falschen Propheten das jüdische Gesetz, die Tora, abgeändert werden wird und diese Machtbefugnis nur dem kommenden Messias Gottes verheißen ist:
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19. weil das zweite Tier von der Erde an Stelle des Christus Gottes als der vermeintliche Weltrichter auftreten wird und weil es unter diesem sich selbst verliehenen religiösen Nimbus einen vernichtenden Schlag gegen seine Feinde führen wird, dem kein Mensch Widerstand zu leisten wagt
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20. weil der erste apokalyptische Reiter auf dem weißen Pferd aus Offenbarung 6, 1-2 genau wie dieser aussieht aber nicht wirklich Jesus Christus ist
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21. weil aus der Beschreibung des ersten apokalyptischen Reiters auf dem weißen Pferd aus Offenbarung 6, 1-2 hervorgeht, daß er ein Welteroberer ist
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22. weil die Kennzeichnung mit dem "Zeichen des Namens" des Tieres aus Offenbarung 13 als eine freche Nachahmung der göttlichen Versiegelung der an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechten Gottes aus Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 bzw. der lt. Offenbarung 22, 3-4 mit einem Erkennungs- bzw. Eigentumszeichen versehenen Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches zu werten ist
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23. weil auch die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" symbolisiert, daß der sich selbst verliehene und lügenbehaftete Namen des Tieres aus Offenbarung, Kapitel 13 Jesus Christus ist
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24. weil sich das scharlachrote Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern aus Offenbarung 17, 3, über das die Erdbewohner bei seinem Erscheinen staunen werden, mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Prophet, für denjenigen ausgeben wird, der lt. Offenbarung 17, 8 "gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird" und genau darum sein selbst verliehener und lügenbehafteter Name Jesus Christus sein muß
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25. weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" von Propheten Daniel in Daniel 7, 20 als ein »Horn« beschrieben wird, das größer war, als die Hörner, die neben ihm waren, und weil die im Alten Testament verwendete Symbolik des "erhöhten Hornes seines Gesalbten" ein uraltes biblisches Bild für die Vollendung seines Königtums und ewigen Reiches des in die Weltherrschaft eingesetzten Christus Gottes auf dem Höhepunkt seiner Stärke ist (vgl. im Lobpreislied der Hanna lt. 1. Samuel 2, 10 nach der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)
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26. weil die ihm von Gott gegebene Wirkungszeit des einen und wohl wichtigsten (Führungs-)Hauptes des im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer, dessen tötliche Wunde geheilt wurde und das im direkten Zusammenhang mit dem dort angeführten zweiten Tier aus der Erde steht, nach alttestamentarischer Prophezeiung (d.h. ohne Berücksichtigung des im Neuen Testament in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 zur zeitlichen Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen Gesagte), genauso wie die des wahren Christus Gottes auf Erden es war, dreieinhalb Jahre währen soll. Denn hierin kommt auch die große Ähnlichkeit des in Offenbarung 13, 11-18 beschriebenen zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde zum wahren Gottessohn zum Ausdruck.
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27. weil  der Verfasser des Buches der Offenbarung, Johannes, in Offenbarung 13, 18 über die von ihm dem Tier zugeschriebene "Zahl des (lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen) Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Bezug auf den speziell aus dem Alten Testament stammenden messianischen Würdetitel »der Menschensohn« nimmt.
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28. weil der Apostel Paulus in 2. Thessalonicher 2, 3 den Antichrist zur "Zeit des Endes" als den "Sohn" bzw. das "Kind" bezeichnet und diese Namenverleihung eine Anspielung auf das zum kommenden Messias Gottes Verheißene ist. Denn der "Sohn" bzw. das "Kind" ist einer der ältesten messianischen Würdetitel. So wird das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, der falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, und dies möchte uns Paulus damit sagen, den Anspruch erheben, Jesus Christus zu sein. Er ist aber in Wahrheit lediglich ein Funktionär des in Offenbarung 12, 9 beschriebenen Drachen.
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29. Und das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als den falschen Prophet bezeichnet, wird mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten, weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 38 den "Gott der Festungen" verehren wird und dieser, der römische Gott "Jupiter Capitolinus", dessen Tempel einst auf dem Kapitol in Rom stand, der Vatergott bzw. Gott Vater ist.
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Im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" finden wir übrigens zu allen Oben genannten Punkten ausführlichere Kommentare und Erläuterungen.

Vergessen wir also nicht, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."


Die in der islamischen Eschatologie vorkommende Apokalyptik weist interessanterweise bzgl. des kommenden Antichristen gewisse Ähnlichkeiten zur der Endzeitlehre des Christentums auf und genau dies wird zu einer Besonderheit bzgl. des Wesens des Antichrist führen

Die in der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) vorkommende Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) weist interessanterweise gewisse Ähnlichkeiten bzgl.der des Christentums auf (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dabei spielen im Islam drei markannte Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind: das Äquivalent zum Antichrist der Bibel, der Daddschal bzw. "Daggal" (DMG), dann der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete, der das Äquivalent zum "in Fesseln Gekrümmten nach Jesaja 51, 12-16" der Bibel darstellt) und schließlich "Isa" (das Äquivalent zum Jesus Christus der Bibel).
Denn der durch Gott "Rechtgeleitete" ist lt. jüdischem Verständnis nicht ein rechthandelnder Mensch ohne Sünde, sondern ein von der rechten Hand Gottes geleitete Mensch, der sozusagen unter seiner Schutzzusage steht bzw. der von Gott selbst aus Barmherigkeit an seiner Hand geführt wird und darum mit dessen Hilfe rechnen kann.
Der Daddschal bzw. "Daggal" (DMG), das Äquivalent zum Antichrist der Bibel, ist eine zentrale Figur in der islamischen Eschatologie und in den Traditionen der islamischen Religion ein "al-Masih ad-daddschal" bzw. „falscher Messias“, der dazu befähigt sein wird, sogar Wunder zu bewirken, die aber lügernbehaftet sein werden. Damit wird er große Verwirrung unter den gläubigen Muslimen stiften. Denn er wird sich sogar göttliche Wesenheit anmaßen und lt. der prophetischen Erwartung der Muslime versuchen, einen Menschen auf Gottes Thron zu setzen.
Der Daddschal bzw. "Daggal" (DMG), auch die Muslime erwarten also den Antichrist zur "Zeit des Endes", ist damit nach islamischer Vorstellung die "menschliche Verkörperung des Bösen", der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.

Wir hatten im Kapitel "Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" bereits gehört, daß das erste Tier aus dem Meer im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Propheten, wirklich die ganze und damit auch die muslimische Welt als König von Israel aus regieren wird und auch die Muslime für die "Zeit des Endes" die Wiederkunft des "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel) und seine wenn auch nur zeitlich begrenzte Königsherrschaft erwarten.
Damit gibt sich das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seinem Namen bzw. der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß in einem seiner (Führungs-)Köpfe für den Sohn Gottes aus.
Und dennoch, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" aber ist nach 1. Johannes 2, 21-23, und in diesem Rahmen ist das Geschriebene in 1. Johannes 2, 21-23 als eine Prophetie anzusehen, derjenige unter den falschen Christussen, der trotzdem den Vater und den Sohn leugnet.
Also, warum sollte ausgerechnet derjenige, der den Sohn Gottes kopieren , d.h. nachmachen wird, derjenige der mit dem Anspruch auftreten wird, selbst der Sohn Gottes zu sein, vor Menschen (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn (Gottes) leugnen? Warum muß er aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften oder vielleicht auch überlebenswichtigen Gründen zumindest vor einigen Menschen verschweigen, daß Gott der Vater von Jesus und Jesus Christus der Sohn Gottes ist?
Für den Verfasser dieser Homepage war dies auf den ersten Blick völlig unverständlich und unlogisch. Was könnte sein Motiv sein, daß er dies, wenn er seine Pläne nicht in Gefahr bringen will, zumindest vor einem gewissen Teil der Menschen trotzdem tun muß?
Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist nach 1. Johannes 2, 21-23, und in diesem Rahmen ist das Geschriebene in 1. Johannes 2, 21-23 als eine Prophetie anzusehen, derjenige unter den falschen Christussen, der sich zwar mit seinem falschen Prophet einmal für den Sohn Gottes ausgeben wird, aber dennoch zumindest eine Zeit lang den Vater und den Sohn trotzdem leugnet. Und es gibt eine gut mögliche Erklärung dafür. Denn eine schlüssige Antwort hierauf und auf ähnliche Fragen sollte das Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" bereits geben.


Warum leugnet der Antichrist, der doch in seinem falschen Propheten selbst der Christus Gottes sein will und sich durch seine Person mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgeben wird, vor eine bestimmten Gruppe von Menschen und zumindest zeitweise Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn

Wir hatten im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" bereits gehört:
Es ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, der dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde, Jesus Christus, zuvorkommende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20, der der Handlanger und wichtigste (Führungs-)Kopf des Antichristen ist und daß sich dieser mit betrügerischer Absicht selbst für Jesus Christus ausgeben wird.
Warum also sollte der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes", obwohl er sich wie eben gesagt durch die Person seines wichtigsten (Führungs-)Kopfes, dem zweiten Tier aus der Erde, mit betrügerischer Absicht für Jesus Christus ausgeben wird, vor eine bestimmten Gruppe von Menschen und zumindest zeitweise Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen?
Ist doch der "Antichrist" bzw. Antimessias der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias und weniger als der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Wenn aber der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen ist, warum also schreibt dann der Seher Johannes in 1. Johannes 2, 21-23, daß der Antichrist den Vater und den Sohn leugnet? Das ist doch völlig unplausibel:

1. Johannes 2, 21-23
21 Ich habe euch nicht geschrieben, als wüßtet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wißt sie und wißt, daß keine Lüge aus der Wahrheit kommt.
22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
 

So muß doch das äußerliche Auftreten des zweiten Tieres von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, das der Seher Johannes später auch als den falschen Propheten bezeichnet (vgl. Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20), zum Verwechseln ähnlich wie das des wiedergekommenen Christus Gottes sein, desjenigen himmlischen Retters dieser Welt, welcher im Buch der Offenbarung als das geschlachtete Lamm beschrieben wird. Und das bestätigt sich doch in der Bibel:
"Und ich sah ein anderes Tier vom Land aufsteigen; das hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. "
(Offenbarung 13, 11; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn der falsche Prophet ist eine bloße Imitation des Weltheilandes, mit der der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" zum Zweck der Verführung der Erdbewohner die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorwegnimmt und eine Inszenierung der Intronisation Jesu Christi in die Weltherrschaft realisiert.
Und daß das zweite Tier (aus bzw.) von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, welches von Johannes in Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 als der falsche Prophet bezeichnet wird, derjenige ist, der von sich selbst behaupten wird, daß er der vom Gott des Himmels der in die Weltherrschaft eingesetzte Messias der Juden sei, wird zwar leider einmal genauso geschehen, ist aber im Licht der Wahrheit alles nur ein Werk von Menschen und somit Betrug (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Offenbarung 13, 2-4 und Offenbarung 13, 11-12 und im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -" aus dem Kapitel "Das in die Rolle von Jesus Christus geschlüpfte 2. Tier von der Erde n. Offb 13,11-18, der lt. Offb 13,11 äußerlich wie das Lamm Gottes aussehende und in Offb 16,13 u. Offb 19,20 beschriebene falsche Prophet wird vom Antichrist ihn stellvertretend in die Weltherrschaft eingesetzt, denn der in seinen Dienst gestellte falsche Prophet soll dafür sorgen, daß der Antichrist von allen Erdbewohnern als ihr Gott angebetet werden wird").

Der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor.
Das mit ihm identische zweite Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 ist damit trügerisch. Denn es ist unecht.

Erst der Auftritt des mit dem zweiten Tier von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 gemeinten und äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten aus Offenbarung 16, 13 und Offenbarung 19, 20 bewirkt, daß faktisch die gesamte Menschheit, und insbesondere sind hier die auf die Wiederkunft ihres Herrn wartenden Christen dem in die Rolle des lebendigen Gottes geschlüpften ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vollends willens werden. Nur die Erscheinung dieses äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten hat zur Folge, daß alle mit Jesus Christus sympatisierenden Menschen der Erde den mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" als Autorität und unumschränkten Herrscher anerkennen, sich ihm widerstandslos unterwerfen, ja ihm sogar voller Begeisterung nachzulaufen beginnen. Denn der christliche Glaube besagt: Ohne den Erlöser Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Und ohne Erlösung kein ewiges Leben. So wird es plausisibel: Erst die Erscheinung des äußerlich wie das Lamm aussehenden falschen Propheten (ver)schafft dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 seine Macht bzw. bringt diese erst zur Vollendung.
Denn nur der Messias Gottes ist in der Lage, der gefallenen Menschheit Vergebung, Rettung und ewiges Leben zu bringen. Ein Reich Gottes auf Erden ohne ihren Christus wäre für die ihren Heiland liebenden Christen völlig undenkbar. Und was für die wahren Christen völlig undenkbar ist, kann auch ein Antichrist nicht übergehen.
Das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet wird also vom ersten Tier aus dem Meer nur deshalb so dringend benötigt, um die Täuschung zur Wiederkunft Jesu Christi perfekt zu machen. Und das zweite Tier von der Erde bzw. der falsche Prophet stellt sich lt. Offenbarung 13, 12 dabei ganz in den Dienst des ersten.
Aber der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht bei allen Erfolgen nur eine Macht aufzurichten und zu stabilisieren, die vom lebendigen Gott längst entmachtet worden ist. Bei seinem Vorgehen arbeitet der Jesus Christus nachäffende falsche Prophet dabei strikt nach Plan und steht unter der strengen Kontrolle und unter der Regie des Antichristen.

Der Jesus Christus nachäffende, sich an den Platz des Gottes stellende mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt also dem wiederkommenden und wahren König des Himmels und der Erde Jesus Christus zuvor (vgl. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" in der Übersicht "Gegenüberstellung des echten Sohnes Gottes mit dem ihm gleich gemachten Menschen, dem falschen Propheten").

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist also derjenige, der sich an die Stelle von Jesus Christus stellen wird. Er ist es, der den Sohn Gottes nachzuahmen versucht und wird deswegen mit dem Anspruch auftreten, Jesus Christus zu sein. Aber der unechte Messias wird nicht einer der Wegbereiter des auf diese Erde zurückkehrenden echten sein. Sein in Erscheinung treten stellt lediglich eines der hervorstechendsten Endzeitzeichen negativer Art dar.

Also warum sollte der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes", der doch selbst der Gott des Himmels sein will, wie Jonnes schreibt, Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn Gottes leugnen?
Der mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeinte und als der Gott Israels auftrettende wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" benötigt doch so dringend einen in seinem Dienst stehenden und im Rahmen seines Auftrages mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftretenden und angeblich von den Toten auferstandenen religiösen Ver-(Führer), der bereits von den Juden als eine für sie große Gefahr erkannt wurde und darum von diesen treffenderweise und der damals üblichen altchrischischen Sprache gemäß als der kommende Anti-Christus bezeichnet wurde.

Der Verfasser sieht den Hauptgrund des Leugnens der Sohnschaft Gottes wohl darin, weil das erste Tier aus dem Meer im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Propheten, wirklich die ganze und damit auch die muslimische Welt als König von Israel aus regieren wird und die Muslime für die "Zeit des Endes" die Wiederkunft des "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel) und seine wenn auch nur zeitlich begrenzte Königsherrschaft erwarten.

Also, warum sollte ausgerechnet derjenige, der den Sohn Gottes kopieren , d.h. nachmachen wird, derjenige der mit dem Anspruch auftreten wird, selbst der Sohn Gottes zu sein, vor Menschen (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn (Gottes) leugnen? Warum muß er aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften oder vielleicht auch überlebenswichtigen Gründen zumindest vor einigen Menschen verschweigen, daß Gott der Vater von Jesus und Jesus Christus der Sohn Gottes ist?
Für den Verfasser dieser Homepage war dies auf den ersten Blick völlig unverständlich und unlogisch. Was könnte sein Motiv sein, daß er dies, wenn er seine Pläne nicht in Gefahr bringen will, zumindest vor einem gewissen Teil der Menschen trotzdem tun muß?
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" aber ist nach 1. Johannes 2, 21-23, und in diesem Rahmen ist das Geschriebene in 1. Johannes 2, 21-23 als eine Prophetie anzusehen, derjenige unter den falschen Christussen, der den Vater und den Sohn leugnet.

Wie wir bereits im Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam" gehört haben, leugnet der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage "den Vater und den Sohn"deshalb, und das erscheint ihm auch so ziehmlich plausibel, weil er die Moslems mit in seine auf der Erde noch zu gründende Welteinheitsreligion einzubeziehen versucht. Er darf diese riesige Gruppe von Menschen bei seinen Bestrebungen, sich als ein großer religiöser und politischer Führer zu profilieren, nicht außer acht lassen. Diesen sehr wichtigen Aspekt haben wir im vorangegangen Kapitel "Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" bereits sehr ausführlich erörtert. Es wäre für ihn nicht nur unklug, sondern könnte für ihn unter Umständen auch gefährlich werden, den Islam als zweitgrößte Religion der Erde außen vor stehen zu lassen und die radikalen Vertreter dieser Religion zum Feind zu bekommen. Denn die Moslems betrachten das Christentum als eine für sie sehr feindliche Religion von Ungläubigen an, die es nicht tolerieren kann.

Wir hatten bereits gehört, daß das erste Tier aus dem Meer im 13. Kapitel des Buches der Offenbarung mit einem seiner (Führungs-)Köpfe, dem falschen Propheten, wirklich die ganze und damit auch die muslimische Welt und natürlich auch die Juden als ihr König und von Israel aus regieren wird und auch die Muslime für die "Zeit des Endes" die Wiederkunft des "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel) und seine wenn auch nur zeitlich begrenzte Königsherrschaft erwarten.
Beide Religionen, sowohl das Christentum als auch die Moslems erwarten in der letzten Zeit einen wieder auf die Erde zurückkommenden großen Propheten Gottes, der da heißt: Jesus Christus. Und auch den Juden ist diese Prophetie der Zusage des zukünftigen Kommens eines Messias bzw. Christus (Retters) vom Himmel gegeben. Aber auch sie haben wie die Muslime den ihnen von Gott gesandten Jesus von Nazareth bis heute noch nicht als seinen Sohn und Gottes auserwähltes Opferlamm erkannt.

So verneinen auch die Juden bis heute eine Sohnschaft Gottes bzw. seine Vaterschaft. Und die Reibungspunkte zwischen den Moslems und dem Christentum sind ähnlich gelagert.
So verneinen auch die Juden bis heute eine Sohnschaft Gottes. Und die Reibungspunkte zwischen den Moslems und dem Christentum sind ähnlich gelagert. Sie bestehen hauptsächlich darin, daß die Muslime strenge Monotheisten sind. Monotheisten kennen und anerkennen nur einen einzigen allumfassenden Gott, dem niemand gleicht und der über allem erhaben ist.
Die drei wichtigsten monotheistischen Religionen sind das Judentum, das Christentum und der Islam. Der Gott dieser drei Religionen wird als allwissend, allmächtig und allgegenwärtig angesehen.
Aus Sicht von Juden und Muslimen wird zum Teil in Frage gestellt, daß das Christentum eine monotheistische Religion sei. Diese Kritiker behaupten, die Trinität (Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist) sei ein Tritheismus, also der Glaube an drei Gottheiten.
Die meisten Muslime legen aus diesem Grund den Christen zur Last, daß diese anstelle einem einzigen, allwissenden, allmächtigen und allgegenwärtigen Gott drei verschiedenen Göttern die Ehre geben.
Sie verneinen damit konsequent die Dreieinigkeit Gottes und daß Gott einen Sohn haben könnte, der und so behaupten sie, daß es Christen so glauben würden, am Tag der Empfängnis von ihm selbst mit einer "Zeugung" ins Leben gerufen wurde.
Außerdem ist die Menschwerdung Gottes mit ihren Grundsätzen unvereinbar.
Einen heiligen, zur sündigen Menschheit herabgekommenen Gott, der ohne Zutun eines Mannes im Leib der Maria selbst seinen eigenen Sohn, der zuerst ein Menschensohn wurde, neu gezeugt haben soll, welcher dann, obwohl er heilig und sündlos war, auch noch längere Zeit mitten unter den Sündern und Ungläubigen wohnen mußte, um nach vielen Schmähungen seiner erhabenen Person, nachdem sie ihn zuletzt auch noch auf abscheuliche Art und Weise umgebracht hatten, zu seinem heiligen Vater, der völlig entsetzt darüber war, was die Menschen der Erde seinem lieben Sohn alles angetan hatten, zurückzukehren.
Würde dies alles ein Vater, der noch dazu Gott und heilig ist, seinem gerade geborenen Sohn zumuten und mit ihm ungestraft geschehen lassen und noch dazu mit dem Ziel, eben auf diese Art und Weise den Menschen die Erlösung von ihren Sünden zu ermöglichen? Würde dies ein allwissender und weiser, vorausschauender Gott im Himmel tun, der alles im Voraus sagen kann, was wann und wie geschehen wird? Würde dieser Gott so furchtbare Dinge heraufbeschwören und alles noch schlimmer werden lassen, wie es schon vorher gewesen ist?
Dies ist für die Muslime, die an einen erhabenen Gott, an denjenigen Allah glauben, dem kein Ding verborgen ist, aber ebenso auch für die Juden völlig unverständlich, total unglaubhaft, ein Greuel und für ihren menschlichen Verstand eine völlig unvorstellbare Lüge, die einer Gotteslästerung gleich kommt, welche bestraft werden muß. Und man kann es ihnen auch wirklich nicht verdenken, wenn man dann noch bedenkt, daß für die abscheuliche Ermordung seines einzigen Sohnes dieser Gott, der zuvor von den Menschen nach Strich und Faden betrogen wurde, sie dann dafür auch noch belohnt, mit gutem Gewissen als seine eigenen Kinder adoptiert und genauso behandelt, wie seinen eigenen, von seinen Geschwistern ermordeten Sohn, wenn sie im Blick auf diesen, seinen auf furchtbare Art und Weise gefolterten und ums Leben gekommenen lieben Sohn wieder Buße tun und darum um Vergebung bitten, was sie Schreckliches getan haben. Und könnte das von Menschenhand Getane jemals wieder gut gemacht werden? Hat dieses Volk, das so etwas getan hat, überhaupt ein Recht auf ein Weiterbestehen? Oder sollte man so ein Volk, wenn man Gott ehrt und liebt, nicht von dieser Erde vertilgen?

Muslime beziehen sich dabei, wenn sie beweisen wollen, daß Allah gar keinen eigenen Sohn "gezeugt" haben kann, auf den Koran in Sure 19, 35-36:
"35 Dies ist Jesus (Isa), der Sohn der Maria - Das Wort der Wahrheit, das sie bezweifeln.
36 Nicht steht es Allah an, einen Sohn zu zeugen. Preis ihm! Wenn er ein Ding beschließt, so spricht er nur zu ihm: "Sei!" und es ist." (aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart)

Der Verfasser dieser Homepage hingegen meint: Es liegt nicht am menschlichen Verständnis der Muslime, sondern an einem teilweisen Mißverstehen der Dinge, wie sie tatsächlich sind.
Darum, weil ein radikaler Teil des Islam das Christsein nicht richtig verstanden hat, darum trachtet dieser so stark, das Christentum als gotteslästerliche Bewegung gewaltsam zu vernichten. Doch auch diese, die im Gebrauch von Waffengewalt glauben, Allah am besten zu dienen, sollten wissen was der lebendige Gott der Christen, den an ein zukünftiges Heil durch die Vergebung der Sünden Glaubenden in die Hände gab, denjenigen, denen er durch seinem auf die Erde herabgekommenen Christus versprach, daß sie, wenn sie den Namen des Herrn anrufen werden (Nicht gemeint ist hier: dann, wenn sie den Namen des Herrn in den Mund nehmen!) aus unverdienbarer Gnade leben dürfen, dann, wenn dieser eine sündlos gebliebene Mensch für ihre verdiente Strafe stellvertretend stirbt.

Wenn man als Christ, und der Verfasser dieser Homepage versteht sich selbst als ein solcher, die sogenannte "Jungfernzeugung" der Mutter Jesu, die den Namen Maria trägt, genau beleuchtet (denn es bedarf nach menschlichem Verständnis normalerweise einer "Zeugung", wenn eine Leibesfrucht in der Frau entstehen soll), hat Gott tatsächlich, also in Wahrheit, am Tag der Empfängnis Marias, der Mutter Jesu, keinen Sohn neu gezeugt. Nein, das sei fern.
Christen glauben zwar in Anlehnung an Psalm 2, 7-9, daß der ewige Gott einen Sohn besitzt, aber auch daran, daß dieser bereits da war, als Gott die Welt erschuf und nicht erst "gezeugt" und geboren wurde, als er ins zeitlich begrenzte Fleisch kam und der lebendige und heilige Gott in Jesus Christus den Menschen begegnete.
Der Psalmist verwendete in Psalm 2, 7-9, den Ausdruck "heute habe ich dich gezeugt" doch darum, damit wir als menschlich denkende Wesen besser verstehen können, daß Jesus Christus ein wirklich leiblicher Teil des ewigen Gottes ist, daß die Menschen auf der Erde tatsächlich Gott selbst begegneten, daß es Gott selbst gewesen war, der nach Jerusalem, seiner Stadt, kam, um im Herzen seines auserwählten Volkes zu wohnen.
In Psalm 2, 7-9 hätte für den Ausdruck "heute habe ich dich gezeugt" in der von Dr. Martin Luther übersetzten Bibel daher genausogut stehen können: "heute habe ich einen Teil von mir selbst dazu bestimmt, daß er einmal bei den Menschen wohnen soll und es sei so"
Gottes ewiges Wesen ist doch nicht neu gezeugt worden, um Menschen zu erretten, denn der Vater und der Sohn sind eins, genauso wie der Sohn vom Fleisch des Vaters ist. Doch bei den Menschen ist der Sohn zusätzlich noch vom Fleisch der Mutter. Im göttlichen Sinne sind Vater und Sohn tatsächlich als ein Fleisch im Sinne von völlig identisch anzusehen.
Gottes ewiges Wesen ist also in Jesus Christus ins zeitlich begrenzte Fleisch gekommen und von dort, als es zwischenzeitlich die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, d.h. als dieser Jesus starb, wieder zu ihm, zu Gott zurückgegangen.
Es geht also nicht wirklich um den Vorgang einer (Neu-)Zeugung von Leben als solches, sondern darum, daß ein Teil dessen, der sündlos und das Leben selbst ist und von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt (vgl. Hebräer 1, 3+8), der die Welt und das darauf bestehende Leben erschuf, zu dieser seiner gefallenen Schöpfung herabgekommen ist. Warum sollte dieser Teil von Gott, der wieder in den Himmel zurückgekehrt ist, einmal von dort auf die Erde zurückkommen, dort wie ein Mensch heiraten, sich mit einer Frau verunreinigend Kinder zeugen, plötzlich wie ein Mensch alt werden und dann auch noch für immer sterben? Aber das ist es doch, was Muslime glauben, wenn sie in die Rückkehr "Isas" (gemeint ist der islamische Jesus, Isa ibn Maryam, d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) aus dem Reiche Allah´s denken.
Da sein Wesen doch ewig und unsterblich ist, nur deshalb konnte Jesus Christus selbst der Tod, der der größte Feind der Menschen ist, nicht bezwingen, nur darum kann Jesus Christus einmal wieder auf die Erde zurückkommen und dann für immer bleiben. Genau nur darum, weil er Gott selbst war, deshalb konnte Jesus Christus Kranke heilen, Tote auferwecken und sogar selbst in der äußeren Gestalt eines Menschen die Sünden vergeben. Und als er für die Sünden der Welt am Kreuz starb, war er in der Lage, am dritten Tag von den Toten wieder aufzuerstehen. Und all den Menschen, die auf ihn schauen, kann auch nur er, weil in ihm Gott selbst, d.h. weil er Gott in Person ist, alle Sünden vergeben und ewiges Leben im Paradies ermöglichen. Und darum ist nur er es, der für jeden von uns den Schlüssel zum ewigen Leben in seinen Händen hält. Nur von ihm können wir, die wir uns unter dem Fluch der Sünde wissen, diesen Schlüssel zum ewigen Leben bekommen, weil er die wohlverdiente Strafe, die uns treffen würde, am Kreuz von Golgatha auf sich genommen hat und zwar als sein gänzlich unverdienbares Geschenk an uns Menschen, wir, die wir durch unseren Unglauben und unser Versagen den Tod eigentlich zu Recht verdient hätten. Doch die Schuld, die uns den sicheren Tod bringen würde, ist bei Gott bezahlt.

Dies und daß Jesus Christus sündlos war und nicht von einem irdischen Mann gezeugt wurde, sondern von Gott, das ist es, was Christen tief in ihren Inneren glauben und auf was sie ihre ganze Hoffnung setzen. Sie hoffen auf das schuldlose Opferlamm Gottes und auf eine unverdienbare Gnade Gottes, die uns im Sohn Gottes, d.h. Jesus Christus, gegeben worden ist.
Denn alles, was von Menschen gesäht wird, stammt von Adam ab und ist in der Sünde. Was aber vom Himmel her kommt, ist rein und ohne Schuld.
Darum hat es auch der Kirchenvater Augustinus einmal treffend formuliert, und der Verfasser dieser Homepage zitiert den Kirchenvater Augustinus deshalb an dieser Stelle noch einmal:
"Gnade, die nicht umsonst gegeben wird, ist keine Gnade."

Und der Schreiber diese Textes fügt an dieser Stelle noch dazu: Gnade, die nicht vom Himmel her kommt, hat keinen ewigen Bestand.

Und an ein willkürliches auf die guten Werke der Sünder (Werksgerechtigkeit) bezogenes "aus der Hölle in das Paradies ziehen" (eine Rettung aus der Hölle erfolgt der islamischen Lehre zufolge nur durch gute Werke, die vor Allah gerecht sind), so wie es Muslime glauben, daß es einmal nach ihrem Tod durch Allah geschieht, glauben Christen nicht. Nach ihrem Verständnis muß jegliche Sünde, auch die allergeringste gesühnt werden (auch wenn dieser einen geringen Sünde viele guten Werke entgegenstehen). Und in diesem Punkt denken sie viel strenger und konsequenter, als dies Muslime tun! Sündenvergebung vor Gott bedarf also unbedingt einen Erlöser.
Dennoch, obwohl es einen Erlöser für alle Menschen gibt, nicht jeder Mensch, der den heiligen Namen Gottes anruft, wird Seligkeit erlangen, sondern nur derjenige, der den Willen Gottes tut, indem er die Werke der Ungerechtigkeit ablegt und seine Gebote erfüllt.
"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." (Matthäus 7, 21)
Um gerettet zu werden, muß man also nicht nur Hörer sondern mit ganzen Herzen auch Täter des Gesetzes Gottes sein:
"Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein." (Römer 2, 13)
Denn wer das Wort Gottes zwar hört, es aber nicht befolgt, betrügt sich selbst:
"Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst." (Jakobus 1, 22)

So hat die Bibelstelle in 1. Johannes 2, 21-23 ganz konkrete Konsequenzen:
Für das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das sofort mit dem Beginn der 1. Hälfte der 70. danielischen Woche hörbar wird und welches das Massenmedium des Antichristen darstellt, bedeutet dies: Das Charakteristikum des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist das Leugnen, bzw. das Nichterwähnen oder bewußte Weglassen des Gott-Vaters und des -Sohnes.
Die weiter oben zitierte Bibelstelle in 1. Johannes 2, 22-23 könnte, um ihren Inhalt klarer und deutlicher verstehen zu können, demzufolge treffender folgendermaßen ergänzt werden:
22  ... Das ist der Antichrist (und nur derjenige ist es unter den vielen falschen Christussen, die Jesus nachahmen und an dessen Stelle treten wollen), der (aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen vor den Menschen Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn (Gottes) leugnet (bzw. der aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen vor den Menschen verschweigt, daß Gott der Vater von Jesus und Jesus Christus der Sohn Gottes ist).
23 Wer den Sohn leugnet
(, indem er beim Anrufen seines Namens bewußt nicht darüber spricht, daß Jesus Christus der leibliche Sohn Gottes ist, bzw. wer dieses nicht glaubt, wie dies beispielsweise die Moslems tun), der hat auch den Vater nicht (und wird Gott nie als seinen eigenen, ihm liebenden Vater haben dürfen, kann also selbst nie ein Kind des lebendigen Gottes sein und seine Sünden vergeben bekommen, auch wenn er sie vor Gott und den Menschen bekennt und bereut.
Denn nur der Sohn des lebendigen Gottes ist das von Gott erwählte Opferlamm. Und nur dieser, sein eigener Sohn, ist vor ihm, dem heiligen Gott, würdig genug, die Sünden von denen wegzunehmen, die ihn anrufen und darum bitten.);
wer den Sohn
(dagegen vor den Menschen) bekennt (und spricht: Jesus, du bist tatsächlich der Sohn des lebendigen Gottes und der Christus, der von Gott gesandte Retter der Welt),
der hat auch den Vater
(und darf dann auch zu dem heiligen Gott sprechen: Abba, lieber Vater!
Und nur demjenigen können seine Sünden zugedeckt und weggenommen werden, wenn er sie ehrlich bekennt und bereut.
Und nur demjenigen wird vergeben werden, wie ein Vater seinem Kind verzeiht, das Unrechtes getan hat und voller Reue zu ihm kommt.).

Das den Namen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das auf die lästert und alle diejenigen schmäht, die im Himmel wohnen und außerdem vor allen Menschen große (und sicherlich prophetische) Dinge (gemeint ist hier wahrscheinlich das Ankündigen des Wiederkommens Jesu Christi) spricht, wird das Wort "Vater" im Zusammenhang mit Gott und das Wort "Sohn" im Zusammenhang mit Jesus Christus, nicht offen, sondern nur verdeckt aussprechen. Auch auf die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu wird es nicht eingehen dürfen. Denn das stellvertretende Opfer zur Vergebung der Sünden, das der Sohn Gottes dargebracht hat, gibt es im Sinne des Islam nicht. Und die Moslems glauben im Gegensatz zu den Christen, daß Jesus Christus selbst nie gekreuzigt wurde. Genau darum leugnet der Islam ja so wehement die Vaterschaft des lebendigen Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus und degradiert ihn vom König der Erde zum Sklaven Allahs und Propheten. Und genau darum ist den Muslimen das christliche Symbol des Kreuzes, das Kreuz soll ja bekanntlich an die Kreuzigung und Auferstehung des Sohnes Gottes und an die Vergebung der Sünden erinnern, so verhaßt, daß es vom "Isa" die Moslems nach dessen Rückkehr auf die Erde weltweit aus allen christlichen Kirchen entfernt werden soll.
Vergebung der Sünden durch das von den Juden gekreuzigte Opferlamm Jesus Christus als den Sohn des lebendigen Gottes, das gibt es im Islam nun mal nicht. Die Muslime, die an "Isa" (das ist nur die arabische Übersetzung des Namens Jesus) glauben, der nach ihrer Lehre ebenfalls auf diese Erde zurückkommen wird, wollen nicht darum wissen und lehnen es sogar kategorisch ab, zu glauben, daß nur im reuhevollen Anrufen seines heiligen Namens die Vergebung der Sünden liegt, und nur wenn man dabei vor allen Menschen bekennt, das dieser "Isa" (gemeint ist Jesus) der Sohn Gottes ist.
Der "Isa" der Moslems ist demnach ein ganz anderer, als der der arabisch sprechenden Christen, die ebenfalls an "Isa" glauben und auf sein baldiges Kommen hoffen. Wer vor Gott im Namen des "Isas" der Moslems um Schuldvergebung bittet und damit den Sohn leugnet, wird darum nicht erhört werden und muß seine Sünden behalten. Wer dagegen vor Gott im Namen des "Isas" der Christen um Vergebung seiner Schuld bittet und dabei "Isa" als den Sohn des lebendigen Gottes bekennt, findet vor Gott Gehör und erhält die volle Vergebung seiner Sünden.
Aber jedermann sollte an dieser Stelle folgendes bedenken:
"Wer den Sohn (und daß er von den Toten auferstanden ist und seine zentrale Rolle als der Retter der Welt) leugnet, der hat auch den Vater nicht; (aber) wer den Sohn (und daß er von den Toten auferstanden ist dagegen) bekennt, der hat auch den Vater."
(1. Johannes 2, 23; eingefügte Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)



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