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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens und beschirmt unsere Kinder (nach Spr 14,26-27). Sie wächst aus der Liebe und Barmherzigkeit.

Wird mit Beginn der Zeit der Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder

  bleibt Gottes Liebe auch dann, wenn das Maul, die
                                                                   Stimme des Drache ertönt?
   
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren? Wie gelingt Vergebung? Wie wird man ein Kind Gottes mit Heilsgewißheit?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

Die große Hure Babylon als die mit einem Hautmal markierte Gefolgschaft des endzeitlichen und personenhaften »An-Stelle-von-Christus«: Warum ist sie der Greuel der Erde?


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Offenbarung 17, 1-51 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt,
2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.
3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.
4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei,
5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Vorwort

Die große Hure "Babylon", deren Beschreibung und Untergang in der Bibel von Kapitel 17 bis 19 im Buch der Offenbarung sehr viel Raum gegeben wird, ist eines der für die "Zeit des Endes" prophezeiten größten gottesfeindlichen Symbole der allerletzten Zeit, dann wenn die Rebellion gegen Gott mit dem Erscheinen des Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« zu ihrer Blühte kommen wird. Und wir hörten es bereits, daß sie in der zur Zeit der großen Drangsal in Jerusalem existierenden und in Offenbarung 3, 9 beschriebenen »Synagoge des Satans« dienen wird.
Sogesehen treffen die beiden Prophezeihungen, die über die große Hure "Babylon" aus dem 17. bis 19. Kapitel des Buches der Offenbarung und die des Antichrist zur "Zeit des Endes" zeitlich gesehen recht genau zusammen (vgl. das in Offenbarung 17, 3-5 Gesagte; wo das Tier aus Offenbarung 13, 1-10 und die Hure miteinander vereint gesehen werden). Von heute aus gehen liegt jedoch das Inerscheinungtreten dieser beiden sehr traurigen biblischen Symbole noch in der Zukunft und kann sich nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage sogar erst nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde erfüllen (vgl. im Kapitel "Wie nahe steht unser uns mit einer Entrückung errettender Herr Jesus vor der Tür?", "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" sowie "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«").

Und ist nicht in diesem Zusammenhang auch in Offenbarung 17, 3-5 von einer Wüste die Rede (vgl. das in Offenbarung 17, 3-5 Gesagte; wo das mit dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeinte Tier und die große Hure "Babylon", deren Beschreibung und Untergang in der Bibel von Kapitel 17 bis 19 im Buch der Offenbarung sehr viel Raum gegeben wird, in der Wüste miteinander vereint gesehen werden)?  
Wenn also die große Hure "Babylon" in Offenbarung 17, 3 von ihm zusamen mit dem Tier in der Wüste gesehen wird, dann ist hier also nicht nur im übertragenen Sinn an einen gefährlichen und lebensfeindlichen Ort mit symbolischen Charakter sondern auch sprichwörtlich an das während der großen Drangsal bzw. endzeitlichen Bedrängnis zu einer Wüste verdorrte Land Israel zu denken. Denn die zwei Zeugen aus Offenbarung 11, 1-14 werden, wie wir hörten, während der gesamten 2. Hälfte der siebenjährigen 70. danielischen Woche, also während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis den Himmel verschließen, so daß in Palästina kein Regentropfen mehr auf die Erde fallen und das ganze Gebiet von Israel zu einer Wüste verdorren wird (vgl. auch bei Joel 1, 9-16 und im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 werden bewirken, daß es während der gesamten Zeit ihres Weissagens, welche tausendzweihundertundsechzig Tage lang währt, in ganz Israel nicht mehr regnet, denn "... diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen" (aus Offenbarung 11, 6)" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts").

Und es muß sehr wahrscheinlich sein, daß es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem Massenmedium gelingt, und die Bibel beschreibt doch dieses sein besonderes Erkennungsmerkmal in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 als ein »Maul«, alle Menschen der Erde gleichzuschalten:
»Er überzeugt nicht durch sein Werben um Vertrauen, sondern erdrückt durch seine Übermacht (4). Er preist nicht selig, sondern lästert (5.6). Er sucht nicht, um das Verlorene zu retten, sondern er verfolgt, inhaftiert, tötet (7). Dem "Tier" gelingt es, die Menschen gleichzuschalten, so daß sie den Drachen anbeten.«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "In den Klauen Satans" zum Text: Offenbarung 13, 1-10 auf Seite 48)
Denn mit jenem »Maul« verschafft sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" Beachtung, findet in der breiten Masse Gehör und gewinnt hiermit eine ihm geneigte gigantisch große Zuhörerschaft. Es ist eine Zuhörerschaft, die er später, dann wenn er sie mit lügenbehafteten Zeichen und Wundern verführt, zu seiner Gemeinde und Gefolgschaft rekrutieren wird. Aber er übt auch später mit jenem »Maul« auf die neutral zu bleiben versuchenden Menschen der Erde massiven psychologischen Druck aus und wird über diese, um sie zu einer schnelleren Entscheidung zu zwingen, während der großen Drangsal bzw. während der in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-21 und Markus 13, 19-22 beschriebenen endzeitlichen Bedrängnis im Sinne einer gewaltsamen Mission den totalen wirtschaftlichen Boykott verhängen (vgl. in Offenbarung 13, 17). Seine Gemeinde und Gefolgschaft dagegen wird ihn darum, weil ihm u. a. dieses Kommunikationsmittel in die Hände gefallen ist, es einem großen Wunder gleichkommt und weil er damit nicht nur allein auf psychologischem Wege auch deren kritisches Denkvermögen massiv beschneiden kann, schließlich sogar anzubeten beginnen.
»Hier tritt der Zynismus der satanischen Strategie zutage. Wer sich mit diesem System einläßt, verliert die Freiheit über Gedanken und Handeln (16).«
(Zitat aus "Das Buch der Offenbarung - Die Zeitung von morgen" von Ralf Mühe, Bibellesebund Verlag, 2. Auflage 2000, im Kapitel "Verführt!" zum Text: Offenbarung 13, 11-18 auf Seite 50)
Denn der Betreiber jenes "Maules" kann auf dieser Ebene nicht nur sein Puplikum um sich scharen, sondern, wie wir später noch hören werden, sehr wahrscheinlich nicht nur allein auf psychologischem Wege damit auch dessen kritisches Denkvermögen massiv beschneiden.

Und wir hörten es auch bereits, wer in dieser eingangs erwähnten und zur Zeit der großen Drangsal in Jerusalem existierenden »Synagoge des Satans« aus Offenbarung 3, 9 dienen wird. Es ist auch die große Hure "Babylon", deren Beschreibung, Gericht bzw. Untergang in der Bibel von Kapitel 17 bis 19 im Buch der Offenbarung sehr viel Raum gegeben wird (vgl. im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die der alttestamentarischen Rechtssprechung entsprechenden Gerichtszeugen Gottes und gleichzeitig die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts").
Denn die große Hure "Babylon" ist eines der für die "Zeit des Endes" prophezeiten größten gottesfeindlichen Symbole der allerletzten Zeit, die dann, wenn mit dem Erscheinen des Antichrist zur "Zeit des Endes" und seines personenhaften »An-Stelle-von-Christus« die Rebellion gegen Gott zu ihrer Blühte kommen wird, zusammen mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gesehen werden wird. Und es ist die in Offenbarung 3, 10 angeführte „Stunde der Versuchung“, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, welche jener schlimmen Zeit einen sehr aussagekräftigen Namen gegeben hat. Denn dem aufmerksamen Leser, welcher auf das Aussehen des Tieres achtet, ist es sicher nicht entgangen, daß es sich in Offenbarung 17, 3 um jenes Tier handelt, welches in Offenbarung 13, 1 näher beschrieben wird.
Sogesehen treffen die beiden Prophezeihungen, die über die große Hure "Babylon" aus dem 17. bis 19. Kapitel des Buches der Offenbarung und die des Antichrist zur "Zeit des Endes" aus Offenbarung 13, 1-10 zeitlich gesehen recht genau zusammen (vgl. das in Offenbarung 17, 3-5 Gesagte; wo das Tier aus Offenbarung 13, 1-10 und die Hure miteinander vereint gesehen werden). Von heute aus gehen liegt jedoch das Inerscheinungtreten dieser beiden sehr traurigen biblischen Symbole noch in der Zukunft und kann sich nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage sogar erst nach der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde erfüllen (vgl. im Kapitel "Wie nahe steht unser uns mit einer Entrückung errettender Herr Jesus vor der Tür?", "Die für uns überaus wichtigen und zentralen Aussagen aus 2. Thessalonicher 2, 1-8 bringen Klarheit in die Entrückungslehre und sind für deren Verständnis sogar wegweisend - denn alles zeigt hier auf eine Entrückung vor den vier apokalyprischen Reitern, d.h. auf eine Entrückung vor dem Beginn des Zorns des Verderben bringenden Antichrist hin" sowie "Was alles für eine Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde vor dem Zorn des Antichrist und damit vor dem durch ihn gewaltsam bewirkten Untergang der Nationen spricht - die wichtigsten Stützpfeiler dieser neuen Entrückungslehre, der Entrückung vor dem Beginn der die Gnadenzeit ablösenden »Zeit des Zorns«").

Und darum, weil die große Hure "Babylon" als einer der negativsten, markanntestes und unverkennbarsten Endzeitsymbole so zentrale Bedeutung besitzt, und zu Beginn der »Zeit des Zorns« aus dem abgefallenen Überrest der am Ende der Gnadenzeit entrückten wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi erwächst, darf und kann sie auch der Antichrist zur "Zeit des Endes", der zunächst der Gegner aber dann auch der Nachahmer Jesu Christ werden wird und dessen Wiederkunft für seine eigenen Machtinteressen sogar inszeniert, nicht übersehen und unbeachtet lassen (vgl. im Kapitel "Zusammenfassung aller Gründe, die dafür sprechen, daß der Antichrist zur Zeit des Endes die himmlische Einsetzung des Gottessohnes in die Weltherrschaft vorwegnehmen wird und daß das ganz in seinem Dienst stehende zweite Tier von der Erde aus Offenbarung 13 genau darum mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten muß" sowie in der grafischen Übersicht "Der falsche Prophet, das 2. Tier aus Offb 13, wirkt die ganze Macht des 1. Tieres, indem er mit betrügerischer Absicht als der Christus Gottes auftreten wird - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20 -").
Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß genau darum mit seiner Darstellung bzw. Inszenierung einer großen Hure dem Erkennen dieses wahren Aspektes zuvorkommen und mit dem ihm gegebenen Spottreden führenden »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 dahingehend entgegenwirken, indem er in einer für ihn nützlichen Art und Weise die große Hure Babylon als eine Prostituierte für alle Menschen der Erde erstehen läßt und als reichste Frau der Welt allen Menschen präsentiert. 
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Wir werden jedoch in diesem Kapitel erfreulicherweise auch erfahren, daß es auch in der Zeit der in Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 beschriebenen Zeit der Bedrängnis oder auch großen Drangsal dennoch ettliche Menschen auf der Erde gibt, die sich nicht für das Tier (und seine Lügen) entscheiden, sondern den lebendigen Gott und seinen wahren Christus wählen. Und diese sind auch diejenigen, die sich dem Befehl der Anbetung des Bildes des Tieres aus Offenbarung 13 (gemeint ist das in Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung") widersetzen werden und die Gott zugedachte Huldigung seines Götzenbildes verweigern, so wie auch die drei Männer Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren, sich der Aufforderung des Königs Nebukadnezar widersetzten, vor dem goldenen Bild in der Ebene Dura im Lande Babel ihre Knie zu beugen.
Und diejenigen, die sich für ein klares "Nein" zum Tier und seinen Wundern entschieden haben, lehnen auch entschieden das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte "Zeichen seines Namens", mit dem das auf der Haut erscheinende Symbol des Namens des Antichrist zur "Zeit des Endesgemeint sein muß, ab (gemeint ist das "(Mal-)Zeichen des lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen Namens" des "aus der Erde heraufgestiegen" zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 16-18).

Die große Hure "Babylon" aus dem 17. bis 19. Kapitel des Buches der Offenbarung des Johannes hingegen ist aber nicht die Gemeinschaft, die den lebendigen Gott und seinen wahren Christus wählt, sondern in Wahrheit die Gefolgschaft des Tieres aus Offenbarung 13 während der Zeit der großen Drangsal, welche das "(Mal-)Zeichen des lügenbehafteten und mit betrügerischer Absicht sich selbstverliehenen Namens" des "aus der Erde heraufgestiegen" zweiten Tieres aus Offenbarung 13, 16-18 angenommen hat. Und mit dem Tier aus Offenbarung 13 ist das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist gemeint, derjenige große Gottesfeind, von dem die große Hure "Babylon" lt. Offenbarung 17, 3 einmal getragen werden wird.

Nirgendwo in der Bibel und auch nicht im Buch der Offenbarung steht geschrieben, das je die dem Tier angehörenden Menschen, die der großen Hure "Babylon" angehören, wirklich umgekehrt wären, auch wenn sie dem Gott des Himmels einmal vorrübergend die Ehre geben (vgl. das zu den beiden Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 in Vers 13 Gesagte). Und wir wissen es, daß ihr Gericht im Himmel bereits beschlossen und damit unumgänglich ist. So legt demnach der Gott des Himmels solche Menschen auf diese ihre (trotz aller Warnungen) selbst getroffene Entscheidung (für das Tier) unwiderbringlich fest. Denn, diejenigen Menschen, die die Zugehörigkeit zur Gefolgschaft des Tieres gewählt haben, tragen, weil sie der Lüge geglaubt und das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zeichen bzw. als Mal auf der Haut erscheinende Symbol des Namens des Tieres genommen haben und dieser darum unzweideutig angehören, die volle (Mit-)Verantwortung bzgl. der Schuld der "großen Hure Babylon" über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten und Märtyrer. Diese werden darum von Gott für ihre falsch getroffene Entscheidung gerichtet (vgl. im Kapitel "Die (Mit-)Verantwortung der Hure Babylon über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten bzw. aller Märtyrer"). Und sind nicht die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 die von Gott bestellten Zeugen zum Beschuß ihres unabwendbaren Gerichts (vgl. im Abschnitt "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die der alttestamentarischen Rechtssprechung entsprechenden Gerichtszeugen Gottes und gleichzeitig die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit" aus dem Kapitel "Die beiden vom Himmel kommenden Zeugen aus Offenbarung 11, 1-4 sind die von Gott bestellten Zeugen seines Gerichts")?
Denn wer das Erkennungs- bzw. Zugehörigkeitszeichen des Antichristen aus Offenbarung 13, 16-18 annimmt, verpflichtet sich durch seine mit dem Hautmal unverkennbar sichtbar gemachte Entscheidung, seinen ganzen Willen und sein Handeln am Gegenmessias auszurichten und ab jetzt seine Knie nur vor dem Bild des ersten Tieres zu beugen. Dieser Mensch erhält mit Gewißheit nicht das Erkennungszeichen des wahren Gottes, mit dem die Heilsgemeinde Gottes des tausendjährigen Reiches lt. Offenbarung 22, 3-4 versehenen wird.
Also Achtung: »Wer das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte (lügenbehaftete und sich selbst verliehene) (Mal-)Zeichen (des Namens) des Tieres annimmt, entscheidet sich nicht nur für das Tier (und seine Lügen), sondern (gleichzeitig) gegen (den lebendigen) Gott und seinen (wahren) Christus.«
(Zitat aus der 31. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 bzgl. Offenbarung 13, 11-17 zum von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier, Sprecher Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel; eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)



Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht

Wie wir nachfolgend noch erfahren werden, ist der Name "Babylon" aus dem Buch der Offenbarung des Johannes symbolischer Natur. Denn er ist wie aus den Kapiteln "Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht", "Der Name »Babylon« wurde wahrscheinlich auch darum gewählt, weil ganz am Ende der  in Lukas 21, 24 angeführten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" Menschen viele Jahrhunderte nach dem Turmbau von Babel erneut versuchen werden, den Himmel mit menschlichen Mitteln und aus eigenen Kräften auf die Erde herabzuholen und Gott, um ihre Machtziele erreichen zu können, vor ihren Wagen zu spannen" und "Der Name Babylon könnte auch damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere, durch den Antichrist zur Zeit des Endes wieder aufgehoben wird" hervorgeht, gleich in mehrer Weise treffend gewählt worden.
Dies alles aber und weil das "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte, d.h. im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Heiligtum bzw. Tempel Israels stehen soll, macht sie selbst, gemeint ist die im Kapitel 17 vom Buch der Offenbarung beschriebene große Hure "Babylon" vor dem Gott des Himmels zu einem Greul. Greul darum, da sie "... voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei" war (vgl. Offenbarung 17, 4) und die Könige dieser Erde betrunken geworden sind von dem Wein ihrer Hurerei (Offenbarung 17, 2).
Denn die große Hure "Babylon" ist darum nicht wie einige Bibelausleger es meinen, eine verweltliche christliche oder katholische Kirche sondern eindeutig die zukünftige in Wahrheit widergöttliche Gemeinde bzw. Gefolgschaft vom (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. die Gefolgschaft des Jesus Christus verdrängenden und sich an dessen Stelle stellenden Antichrist zur "Zeit des Endes", der mit dem "Greuelbild der Verwüstung" in die Rolle des lebendigen Gottes schlüpfen wird (vgl. in den Kapiteln "Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 verkörpert nicht wirklich Gott, sondern ist in Wahrheit das zum Zweck der Verführung von Menschenhand kreierte Götzenbild des Verwüsters" und "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen").

Bereits zu Beginn des Kapitel 17 der Offenbarung des Johannes ist in Offenbarung 17, 1 davon die Rede, daß die Frau des Tieres eine Hure genannt wird. Und es ist eine Hure, "... die an vielen Wassern sitzt ..." und an deren Stirn lt. Offenbarung 17, 5 ein Name bzw. folgendes Geheimnis geschrieben steht: "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden", gerichtet wird.
Wer ist diese religiöse Gemeinschaft bzw. die Gefolgschaft des Tieres, deren unwiederbringlich im Himmel bereits fest beschlossenem Untergang auch in Offenbarung 16, 19 und in Offenbarung 18, 2+10+21 gedacht wird, und warum soll das Volk Gottes lt. Offenbarung 18, 4 unbedingt aus ihr hinausgehen?
"... Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!"

Wenn Babylon, die große Stadt, im Himmel ein riesengroßer Frevel darstellt, warum nahm dann Gottes Volk so intensiv an ihr Anteil und gehörte ihr sogar bis zu ihrem Hinausgehen offensichtlich noch an?

Wir hören in Offenbarung 14, 8 die mahnenden Worte des Gerichtsengels, der zur Zeit der Bedrängnis, d.h. in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, dann wenn Babylon, die große Stadt, sich gerade in ihrer Blütezeit befindet, den Untergang "Babylons", obwohl dieses furchtbare Ereignis zu diesem Zeitpunkt noch in der Zukunft liegt, als bereis geschehen und in der Vergangenheitsform verkündet:
Offenbarung 14, 8
8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel mit dieser großen Stadt "Babylon", deren Vernichtung bei Gott im Himmel durch die Verwendung der Vergangenheitsform schon zu seinem unabänderlichen Ratschluß geworden ist und in der himmlichen Welt somit bereits als durchgeführt gilt, obwohl die Vollstreckung des Gerichts zum Zeitpunkt der Verkündung des Urteils noch aussteht? Und was bedeutet die Redewendung: "Sie ist gefallen ..."? Betrachten wir dazu die Welt der Bibel zur Zeit des Alten Testaments:

In Offenbarung 17, 1 ist davon die Rede, daß die Hure "... an vielen Wassern sitzt ...".
"... an vielen Wassern ..." aber stellt bereits einen ersten Hinweis darauf dar, welche Identität die Hure besitzt.
Denn der Seher Johannes bezieht sich mit dem Begriff "... an vielen Wassern ..." auf ein Bild einer Weissagung aus dem Alten Testament. Wir finden es in Jeremia 53, 13 in einer Vision über den Untergang Babylons wieder. Und hier bedeutet die Redewendung: "Sie ist gefallen ..." soviel wie gewaltsame Vernichtung bzw. Auslöschung ihrer Macht und Existenz:

Jeremia 51, 12-14
12 Ja, erhebt nun das Banner gegen die Mauern von Babel, macht stark die Wachen, bestellt Wächter, legt einen Hinterhalt! Denn der HERR hat sich's vorgenommen und wird's auch tun, was er gegen die Einwohner von Babel geredet hat.
13 Die du an großen Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen, dein Lebensfaden wird abgeschnitten!
14 Der HERR Zebaoth hat bei sich geschworen: Wenn ich dich auch gefüllt habe mit Menschen wie mit Heuschrecken, so wird man doch über dich anstimmen den Ruf des Keltertreters.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn also in Jeremia 51, 13 geschrieben steht: "dein Ende ist gekommen, dein Lebensfaden wird abgeschnitten!" bedeutet dies für Babel und deren Einwohner soviel wie völlige Zerstörung und das Ende ihres Daseins und hat somit einen endgültigen bzw. irreversiblen Charakter.
Die Stadt Babel soll also durch den Willen Gottes vom Erdboden vertilgt werden. Und dies ist ihrem Untergang und ihrer völligen Verwüstung gleichzusetzen, ihrem endgültigen Verderben, bei dem jeder Lebensfunke in ihr erstickt und verlöschen werden wird. Wie furchtbar und unabwendbar muß ihre Strafe sein!

Im Alten Testament lernen wir "Babylon" als eine historische Weltstadt kennen, die in Mesopotamien liegt.
Als Hauptstadt Babyloniens war "Babylon" eine der wichtigsten und einflußreichsten Städte im Alten Orient. Sie lag am Fluß Euphrat, etwa 90 km südlich von Bagdad im heutigen Land Irak und erlangte Anfang des zweiten Jahrtausends v. Chr. unter König Hammurabi (1792 bis 1750 v. Chr.) erstmals eine Vormachtstellung.
Unter den Herrschern der neubabylonischen oder chaldäischen Dynastie, insbesondere unter dem König Nebukadnezar erreichte Babylon etwa tausend Jahre später einen zweiten noch weitaus größeren Höhepunkt seiner Macht, der auch schließlich Israel gänzlich unterlag.
Man nannte, und darum finden wir auch in Jeremia 53, 13 den Hinweis auf "Die du an großen Wassern wohnst ..." wieder bzw. in  Offenbarung 17, 1 wird genau darum die Redewendung "... an vielen Wassern ..." verwendet, die historische Weltstadt Babylon auch die Stadt der vielen Kanäle. Dies war so, weil sich im alten Babel der Euphrat in viele Kanäle verzweigte die die historische Hauptstadt Babyloniens durchzogen.

Wenn also in der Bibel davon die Rede ist, daß die große Hure lt. Offenbarung 17, 1 "... an vielen Wassern sitzt ..." (Offenbarung 17, 1), zielt dieses Bild ebenfalls auf die historische Weltstadt "Babylon" mit ihrem reich verzweigten Kanalsystem ab.
Aber in der Offenbarung des Johannes werden, wie wir noch erfahren werden, sowohl die historische Weltstadt "Babylon" als auch die damalige Hauptstadt des Römischen Imperiums, Rom, gleichermaßen als Decknamen für den Antichrist zur "Zeit des Endes" verwendet.
Denn "Babylon" steht im Buch der Offenbarung konkret für die Stadt Rom bzw. für das zur "Zeit des Endes" in viele Nationen zerfallene Römische Reich, welches aber der dann erscheinende Antichrist wieder zu einem einzigen Weltreich zusammenfügen und vollständig beherrschen wird.
Im Allgemeinen Sinne symbolisiert der im Buch der Offenbarung verwendete Begriff "Babylon" die gegen Gott, gegen seinen Christus und sein Volk gerichteten Mächte dieser Welt.

In diesem Zusammenhang ist es nun spannend zu erfahren, ob sowohl die historische Weltstadt "Babylon" als auch die damalige Hauptstadt des Römischen Imperiums, Rom, in Offenbarung 17 dabei eine Rolle spielen und ob sie in Bezug auf die im gleichen Kapitel aufgezeigte große Hure gleichermaßen bzw. ihrem Wesen nach die gleiche Bedeutung besitzen.

Offenbarung 17, 3+9-11
3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste (... also an jenen vom Tier sicher gut ausgewählten und lebensfeindlichen Ort, an welchem die Menschen ganz und gar auf die Versorgung ihres Führers angewiesen sind und an dem sie in dessen völlige Abhängkeit geraten und von wo aus an Flucht zu denken, gänzlich unmöglich ist. Und wie um alles in der Welt kann in einer völlig ausgetrockneten und heißen Wüste das erfrischende Wasser des Lebens zu finden sein!).
Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen
(Wie anders dagegen hat der Träger der wahren Gemeinde, Jesus Christus, das seiner geliebten Braut zugedacht. Soll sie doch, dann wenn er zu ihr kommen wird, unter seiner Obhut nie wieder in der lebensfeindlichen Wüste ihr Dasein fristen müssen, sondern von da an und für immer auf fruchtbarem Land und in paradiesischen Verhältnissen wohnen, das erfrischende Wasser des Lebens trinken umsonst und nie endendes Leben in Fülle erhalten!), das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner
(In Vers 3 wird offensichtlich auf das lt. Offenbarung 13, 1 der Beschreibung nach identische erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 Bezug genommen, das hier als der Träger diese mit der Frau umschriebenen menschlichen Gemeinschaft angeführt wird, und damit kann also nicht der wahre Christus Gottes gemeint sein, der doch der Träger seiner Braut und wahren Gemeinde ist).
...
9 Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind (einerseits) sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind (andererseits) sieben Könige.
(In diesem zweigeteilten Bild soll also Weisheit und Sinn liegen. Während das Erstere, die sieben Berge, auf ein ganz bestimmtes Weltreich der Geschichte der Menschheit abzielt, verweist Johannes mit seiner zweiten Angabe, also mit den sieben Königen, auf sieben ganz bestimmte Machthaber, die dieses Weltreich regierten.)
10 Fünf sind gefallen (dies soll ausdrücken, daß die Macht dieser fünf ein gewaltsames Ende hatte), einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben.
11 Und das (noch kommende) Tier (aus Vers 3), das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis.
(Dies bedeutet, daß sich das Reich des Tieres, und hier verweist Johannes auf das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, gemeint ist der zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretende Antichrist, dem Typus nach mit demjenigen Reich, das Johannes mit den sieben Bergen umschrieben hat, sehr gut vergleichen läßt. Ebenso kann das Tier aus Offenbarung 17, 11 gut mit den sieben Machthabern dieses Reiches der sieben Berge verglichen werden. Und die sieben Machthaber des Reiches der sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, müssen, da mit den sieben Bergen auf die Siebenhügelstadt Rom abgezielt wird und einer der sieben Könige lt. Vers 10 gerade erst dagewesen ist, sieben römische Kaiser aus der Zeit des Johannes sein. Denn der Schreiber, der den Text der Offenbarung verfaßt hat, lebte bekanntlich während der römischen Kaiserzeit. Zur Zeit des Johannes, genauer gesagt in derjenigen Zeit, in welcher Johannes die Offenbarung verfaßte und das erste Mal unter der Herrschaft des Kaiser Nerva, seine Herrschaftperiode war 96-98 n.Chr., veröffentlichte, hatte aber der Antichrist gerade jetzt bzw. gerade zu dieser Zeit keine sichtbare Verkörperung. Denn das Tier in Vers 11 »ist jetzt nicht«. So blieben tatsächlich, und so hat es die Geschichte auch gezeigt, die Christen und frommen Juden unter der Herrschaft Kaiser Nerva´s weitgehend unbehelligt. Die wichtigtsten Botschaften der Schrift des Johannes, gemeint ist die Offenbarung des Johannes, aber bestanden darin, die Christen in der Verfolgung durch das Römische Reich zu ermutigen und dessen Ende anzukündigen.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Stadt Rom, die in der Antike schlechthin für das römische Reich stand, wurde durch die römischen Dichter als "Stadt auf den sieben Hügeln" bezeichnet. Und dies muß wohl auch der Bezugspunkt gewesen sein, warum sich Johannes in seiner Offenbarung, Kapitel 17, im Vers 9 auf die "sieben Berge, auf denen die Frau sitzt" bezieht, eben weil er mit den "sieben Bergen" auf die Siebenhügelstadt Rom abzielen möchte.
Da der griechische Begriff "Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann und wie wir weiter unten noch erfahren werden, die sieben Hügel bzw. Berge Roms nicht nur topografisch zu deuten sind, wird mit den "sieben Bergen" aus Offenbarung 17, 9 und der damit verbunden Anspielung auf Rom noch ein weiterer sehr wichtiger Aspekt deutlich. Doch hierzu gleich mehr im Zusammenhang mit einem Zitat von Pfarrer im Ruhestand Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle.

Der weiter hinten in Offenbarung 17, 5 nun explizit verwendete und der Hure auf ihre Stirn geschriebene Name und das Geheimnis: "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden" weist die große Hure als diejenige Gemeinde aus, die sich dem Antichrist zur "Zeit des Endes" unterworfen hat und ihm dient. Warum ist dies so?
Wie Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 22.05.10 in der 44. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 17 feststellte, ist neben Babylon auch Rom ein Deckname für das Reich des Antichristen. Und aus 1. Petrus 5, 13 wird ersichtlich, daß der Begriff "Babylon" eigentlich nur ein Deckname für Rom ist. Denn dort schreibt Petrus in einem Brief aus Rom und nennt am Schluß dieses Briefes die Gemeinde aus Rom die "mitauserwählte Gemeinde in Babylon":
"Es grüßt euch aus Babylon die Gemeinde, die mit euch auserwählt ist, und mein Sohn Markus."

»Die sieben Hügel, auf der die Frau sitzt, sind die sieben Häupter des Antichristen.« formulierte Dr. Bräumer aus Celle und bezieht sich dabei auf Offenbarung 17, 3. Weiterhin zeigte er auf, daß der griechische Begriff für "Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann.
Dr. Bräumer bemerkte diesbezüglich aber auch noch folgendes:
»Die sieben Hügel bzw. Berge Roms sind nicht nur topografisch zu deuten. Im alten Orient, im AT und dann auch bei den Rabinen ist "Berg" ein geläufiger Ausdruck für Macht. In den Gerichtswochen der Propheten Jeremia und Hesekiel ist der Berg das Bild für eine gottfeindliche Macht.«
Dr. Bräumer zitierte in diesem Zusammenhang Jeremia 51, 25 und Hesekiel 35, 3.

Wie die Berge in Offenbarung 17, 9, die die Siebenhügelstadt Rom als eine gottfeindliche Macht beschreiben sollen, so hat auch die Zahl sieben eine symbolische Bedeutung. Dr. Hansjörg Bräumer formulierte diesen Aspekt wie folgt:
»Sieben ist hier das Bild der Gesamtheit der Weltmächte, die sich dem Antichrist unterworfen haben und so zum Thron des Antichristen und seinen Handlagern wurden.«, denn »Die Zahl sieben ist in der Offenbarung immer die Zahl für die Totalität«
Totalität aber bedeutet Gesamtheit bzw. Ganzheit, gemeint eine Einheit, die alles in sich vereint.

"Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen." (Offenbarung 17, 15)
"Völker und Scharen und Nationen und Sprachen", das sind die Völker und Nationen dieser Erde in ihrer Gesamtheit. Sogesehen muß sich demnach die gottfeindliche Macht bzw. der Einfluß, den der Antichrist besitzt, sogar auf die ganze Welt erstrecken.

Fazit:
Die Bibel zeigt uns in Offenbarung 17, 15 sehr deutlich: Es werden letztendlich einmal alle Weltmächte der Erde sein, die sich dem Antichristen zur "Zeit des Endes" unterwerfen werden. Der Thron des Antichristen ist demnach der Thron eines Herrschers, dem einmal tatsächlich die Weltmacht zugeschrieben werden wird. Denn die große Hure "Babylon" vereint einmal Menschen aller "Völker und Scharen und Nationen und Sprachen". Sie steht in der Bibel, obwohl sie sich selbst als eine treue und wahrhaftige Vertreterin und Verfechterin von Gottes Gerechtigkeit verstanden wissen will, in Wahrheit, so wie es einst bei Saulus vor seiner Bekehrung zum Paulus war, für den gottfeindlichen Widerstand und die Verfolgung der tatsächlich nach dem rechten Willen Gottes fragenden Gottesfürchtigen in dieser Welt. So jedenfalls sagt es die Bibel.
Die große Hure "Babylon" ist also die Gemeinde des Tieres bzw. die Gefolgschaft des Jesus Christus verdrängenden und sich an dessen Stelle stellen wollenden Antichristen zur "Zeit des Endes". Und da im 13. Kapitel der Offenbarung ebenfalls vom Antichristus die Rede ist, wird sie damit natürlich auch zur Gemeinde bzw. Gefolgschaft vom (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10, welches beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschrieben und sich hier in der Gestalt des anderen kleinen Hornes gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11).
Die große Hure "Babylon" umfaßt zusätzlich die Gesamtheit derjenigen Weltmächte, die sich dem Antichrist unterworfen haben und wie Dr. Bräumer formulierte, so zum Thron des Antichristen und seinen Handlagern wurden. Sie besitzt demnach nicht nur den Charakter einer religiösen Gruppierung bzw. Massenorganisation, sondern übt auf der Erde und zwar weltweit auch aktiv politischen Einfluß aus.
Wo immer aber sich in der Geschichte der Menschheit Kirche und Politik vereint hatten, hatte dies verheerende Auswirkungen auf die christliche Kirche zur Folge. Und so wird es auch einmal bei der große Hure "Babylon" zugehen. Statt auf den Wegen des lebendigen Gottes zu wandeln und auf die Führung des wahren Christus vertrauend eine geistige Heimat für alle gottesfürchtigen Menschen zu bieten, wird sie es sein, die vom antichristlichen Geist getragen total verweltlicht sogar Gott vor ihren eigenen Wagen spannen wird.
Götzendienst im Sinne der Interessenwahrung des politischen und religiösen Herrschaftssystems auf der Erde statt nach dem Willen des himmlischen Vaters zu fragen, muß eine solche Gemeinschaft grundlegend prägen und wird ihr Handeln zwingend bestimmen.

Wie wir im Verlaufe unserer Betrachtungen sahen, besteht also zwischen dem Begriff "Babylon" und der Siebenhügelstadt Rom tatsächlich ein direkter Zusammenhang. Denn der Begriff "Babylon" ist, wie wir gesehen haben, nichts anderes als der Deckname für "Rom", das in der Offenbarung des Johannes einerseits für die gottfeindliche Weltmacht des Antichrist zur "Zeit des Endes" und andererseits für seine Fremdherrschaft über das Land Israel sowie für eine blutige Christenverfolgung im Zusammenhang mit seiner Machtausübung steht.
Der weiter hinten in Offenbarung 17, 5 explizit verwendete und der Hure auf ihre Stirn geschriebene Name und das Geheimnis: "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden" weist die große Hure demnach als diejenige Gemeinde aus, die in Wahrheit so wie die historische Weltstadt "Babylon" und auch die damalige Hauptstadt des Römischen Imperiums, Rom, hinsichtlich des wahren Volkes Gottes eine extrem gottesfeindliche Natur besitzt, eben weil sie sich dem Antichrist zur "Zeit des Endes" unterworfen haben wird und ihm dann allein dient.
Zum Beweis, daß sich die Frau bzw. große Hure "Babylon" dem Antichrist zur "Zeit des Endes" unterworfen haben wird und ihm dann allein dient und daß dies so sein muß, fügt der Verfasser dieser Homepage Hinweise, die aus der Bibel stammen, hinzu. Dazu seien die folgenden Zitate vorweggestellt:
"Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner."
(Offenbarung 17, 3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

"Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.
Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat.
"
(Offenbarung 17, 6-7; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

"Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige."
(Offenbarung 17, 9; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Träger der Frau bzw. großen Hure "Babylon" ist demnach nicht der wahre Christus, sondern das sich an seine Stelle drängende Tier. Es ist der sich für Jesus Christus ausgebende Antichristus zur "Zeit des Endes", derjenige, der sich dazu sogar in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4).
Es ist die kommende schwere Zeit, die die Zeit vor dem zweiten Kommen Jesu beschreiben wird. Und hier ist die Rede vom größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, von dem scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt.


Das zweigeteilte Bild der sieben Berge in Offenbarung 17, 9-11, die gleichzeitig sieben Könige sind, eröffnet die Möglichkeit, sich ein sehr detailliertes Bild vom eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" zu machen

Wieso eröffnet das zweigeteilte Bild der sieben Berge in Offenbarung 17, 9-11, die gleichzeitig sieben Könige sind, die Möglichkeit, sich ein sehr detailliertes Bild vom eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" zu machen?
Es wird nur deswegen möglich, weil der erst zur "Zeit des Endes" erscheinende Antichrist, dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art nach von hiermit gemeinten sieben römischen Kaisern gleich sein wird.
Das erste Tier aus dem Meer vereint demnach das Wesen von sieben ganz bestimmten Königen bzw. von sieben ganz bestimmten römischen Kaisern der Antike in einer einzigen Person.
Wer also die Geschichte Roms studiert und sich ein Bild über von diese ganz bestimmten sieben Königen bzw. von diesen sieben ganz bestimmten römischen Kaisern der Antike macht, erhält demnach ein sehr detailliertes Bild vom eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes".

In Offenbarung 17, 3+9-11 wird, wie wir weiter unten noch begründen werden, vom Seher Johannes, der ja bekanntlich Jude war, auf sieben ganz bestimmte und ausgewählte Könige bzw. Kaiser Roms verwiesen, die wie die Geschichte bereits gezeigt hat das Römische Reich als besonders juden- und christenfeindliche Kaiser führten. Dies zeigt uns noch heute, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einerseits die "Heiligen" (das sind die Juden bzw. das Heilige Volk) aber auch die wahren Christen hart verfolgen und andererseits sogar den Anspruch auf Göttlichkeit erheben wird. Er wird aber auch für das Land Israel eine letzte Fremdherrschaft bringen, da dies die sieben ihm vorausgegangen Könige aus Offenbarung 17, 9-11 auch taten.

In diesem Sinne deutet der Schreiber dieses Textes Offenbarung 17, 3+9-11 wie folgt:

Offenbarung 17, 3+9-11
3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste (... also an jenen vom Tier sicher gut ausgewählten und lebensfeindlichen Ort, an welchem die Menschen ganz und gar auf die Versorgung ihres Führers angewiesen sind und an dem sie in dessen völlige Abhängkeit geraten und von wo aus an Flucht zu denken, gänzlich unmöglich ist. Und wie um alles in der Welt kann in einer völlig ausgetrockneten und heißen Wüste das erfrischende Wasser des Lebens zu finden sein!).
Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen
(Wie anders dagegen hat der Träger der wahren Gemeinde, Jesus Christus, das seiner geliebten Braut zugedacht. Soll sie doch, dann wenn er zu ihr kommen wird, unter seiner Obhut nie wieder in der lebensfeindlichen Wüste ihr Dasein fristen müssen, sondern von da an und für immer auf fruchtbarem Land und in paradiesischen Verhältnissen wohnen, das erfrischende Wasser des Lebens trinken umsonst und nie endendes Leben in Fülle erhalten!), das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner
(In Vers 3 wird offensichtlich auf das lt. Offenbarung 13, 1 der Beschreibung nach identische erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 Bezug genommen, das hier als der Träger diese mit der Frau umschriebenen menschlichen Gemeinschaft angeführt wird, und damit kann also nicht der wahre Christus Gottes gemeint sein, der doch der Träger seiner Braut und wahren Gemeinde ist).
...
9 Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge (gemeint ist die Siebenhügelstadt Rom bzw. das für diese Stadt stehende Römische Reich, auf das Johannes mit dieser Redewendung unmißverständlich abzielt), auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige (dieses hiermit gemeinten Reiches, also ganz bestimmte sieben Könige, die das Römische Reich aus zeitgeschichtlicher Sicht hervorgebracht hat bzw. aus der Sicht des Johannes vom Zeitpunkt seiner Betrachtung aus gesehen gerade hervorbringt bzw. in nächster Zeit noch hervorbringen wird. Diese sieben Könige sind Repräsentanten dessen, was später den Antichrist zur "Zeit des Endes" in besonderer Weise charakterisieren wird. Denn der Seher Johannes reiht im gleichen Atemzug den "Sohn des Verderbens" der letzten Zeit in die Reihe der von ihm genannten ganz bestimmten sieben römischen Kaiser an deren Ende ein, die bereits zum Teil dagewesen sind bzw. noch kommen werden. Wenn man also den Charakter dieser sieben Könige beleuchtet, kann man sich also ein gutes Bild von dem achten, dem noch kommenden Antichrist machen, der erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung treten soll).
10 Fünf sind gefallen (D.h. fünf dieser von Johannes gemeinten ganz bestimmten römischen Kaiser sind aus der Sicht des Johannes und zum Zeitpunkt seiner Prophetie bereits Geschichte. Aber die Besonderheit an ihnen ist, daß sie eines gemeinsam haben. Sie sind allesamt eines gewaltsamen Todes gestorben.), einer ist da (einer von diesen sieben, auf die Johannes abzielt, ist der gerade amtierende Kaiser), der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben (Der siebte der sich in dieser Reihe befindliche römische Kaiser mußte von Zeitpunkt des Johannes aus gesehen erst noch seine Amtsperiode antreten, die aber nicht lange währen soll. Von unserer Zeit aus gesehen ist aber auch dieser siebte von Johannes aufgezählte römische Kaiser bereits Geschichte).
11 Und das Tier (gemeint ist der zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretende Antichrist), das gewesen ist und jetzt (noch) nicht (da) ist (gemeint ist: welches jetzt bzw. gerade z. Zt. keine sichtbare Verkörperung besitzt), das ist der achte (der noch danach kommen wird) und ist (seinem Charakter und seinem Wesen nach) einer von den sieben (also mit jedem der vor ihm bereits dagewesenen von Johannes ausgewählten sieben römischen Kaiser seiner Zeit durchaus ein Stück weit vergleichbar) und fährt in die Verdammnis. (Hier zielt Johannes auf das in Offenbarung 17, 11 und Offenbarung 19, 20 zum Ende des Antichristen Gesagte ab, gibt damit erneut einen Hinweis auf seine Identität und will damit gleichzeitiig verdeutlichen, daß auch der achte und letzte König dieser Reihe mit Sicherheit ein Mensch sein und als Mensch seiner gerechten Strafe zugeführt werden wird. An den vor ihm bereits dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen Imperiums, mit denen der End- bzw. Widerchrist eine sichtbare Verkörperung hatte, wird dann sehr deutlich werden, welcher Art die gefallene Natur des erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden Antichrist sein wird. An ihnen, seinen Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten kann demnach abgelesen werden, was die Menschen der letzten Zeit erwarten wird, wenn der achte König seine ihm gegebene Macht antreten wird. Aber die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte der Menschheit bereits eingegangenen Könige sollen nur eine Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch kommen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst ihm ein Ende macht.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie wir im Kapitel "Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht" erfuhren, stand die Stadt Rom in der Antike schlechthin für das römische Reich.
Die Stadt Rom wurde zu Beginn der Zeitrechnung in der klassischen Literatur der Griechen und Römer die "Siebenhügelstadt" genannt und durch die römischen Dichter als "Stadt auf den sieben Hügeln" bezeichnet.
Die "Stadt auf den sieben Hügeln" war also zur Zeit des Johannes eine übliche und durchaus verständliche Umschreibung für die Hauptstadt des damaligen Römischen Reiches.
Und dies muß wohl auch der Bezugspunkt gewesen sein, warum sich Johannes nicht nur in Offenbarung 17, 3+9 sondern auch in Offenbarung 17, 9 auf die "sieben Berge, auf denen die Frau sitzt" bezieht, eben weil er mit den "sieben Bergen" auf die Siebenhügelstadt Rom abzielen möchte.

Wie Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 22.05.10 in der 44. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 17 feststellte, ist neben Babylon auch Rom ein Deckname für das Reich des Antichristen. Und aus 1. Petrus 5, 13 wird ersichtlich, daß der Begriff "Babylon" eigentlich nur ein Deckname für Rom ist.
Da der griechische Begriff "Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann und die sieben Hügel bzw. Berge Roms nicht nur topografisch zu deuten sind, wird mit den "sieben Bergen" aus Offenbarung 17, 9 und der damit verbunden Anspielung auf Rom noch ein weiterer sehr wichtiger Aspekt deutlich:
Dr. Bräumer bemerkte diesbezüglich noch folgendes:
»Die sieben Hügel bzw. Berge Roms sind nicht nur topografisch zu deuten. Im alten Orient, im AT und dann auch bei den Rabinen ist "Berg" ein geläufiger Ausdruck für Macht. In den Gerichtswochen der Propheten Jeremia und Hesekiel ist der Berg das Bild für eine gottfeindliche Macht.«
Dr. Bräumer zitierte in diesem Zusammenhang Jeremia 51, 25 und Hesekiel 35, 3.

Wie die Berge, so hat nach Dr. Bräumer auch die Zahl "sieben" in Offenbarung 17, 9-11 eine spezielle symbolische Bedeutung. Er stellte fest, daß die Zahl "sieben" hier für die Gesamtheit derjenigen Weltmächte steht, die sich der Antichrist unterworfen hat und die so zum Thron des Antichristen und seinen Handlangern wurden.

Wie so Vieles, was wir in der Offenbarung des Johannes finden, ist auch das Bild der sieben Könige aus Offenbarung 17, 9-10 zunächst erst einmal zeitgeschichtlich zu deuten. Die Bilder, die Johannes dort verwendet, dürften seinen Zeitgenossen also hinreichend bekannt gewesen sein. Sie besitzen aber, da sie zusätzlich Vorgänge beschreiben, die sich erst in der fernen Zukunft erfüllen werden, mehr als einen rein zeitgeschichtlichen Bezug.
Sie legen aber mit ihrem Vergleich mit aktuellen Ereignissen seiner Zeit damit den Charakter, die Art und Weise und somit auch die Natur der noch in der fernen Zukunft liegenden späteren prophetischen Erfüllungen offen.
Das Bild der sieben Könige aus Offenbarung 17, 9-10 stellt damit lediglich eine Vorerfüllung dessen dar, was viel später in noch größerem Maßstab kommen wird und was der achte König aus Offenbarung 17, 11 repräsentiert.

So muß das Stehenbleiben bei einer rein zeitgeschichtlichen Deutung der Stadt Rom als Hauptstadt des römischen Imperiums, so wie in Offenbarung 17, 3+9-11 aufgezeigt, spätestens hier an seine Grenzen stoßen. Denn für die Anspielung auf Rom durch den Bezug auf die sieben Könige in Offenbarung 17, 9-10 steht, wie wir gehört haben, ein weitaus größeres, weltumfassenderes Geschehen. Dieses wird durch den achten König aus Offenbarung 17, 11 repräsentiert und stellt die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichristen zur letzten Zeit dar, desjenigen, der in diesem Zusammenhang Anspruch auf das Heilige Land erheben und dem Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. Daniel 7, 21+25).

Weil bekanntlich der Reformator der evangelischen Kirche, Dr. Martin Luther, eben diesen Fehler begang und die von Johannes in Offenbarung 17, 3+9-11 gemeinte Stadt Rom nicht als symbolisch gemeinten Decknamen für den Antichristus, sondern als Hauptstadt des römischen Imperiums der Antike ausschließlich zeitgeschichtlich deutete, mußte ihm der Blick aus seiner Zeit heraus auf die noch in weiter Ferne liegende Zeit der Erscheinung des wahren Antichristen zur "Zeit des Endes" verborgen bleiben. Genau darum identifizierte er irrtümlicherweise den Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem Papst und machte einst die Identität des Antichristen an der Römisch-Katholischen Kirche bzw. seinem Papstum fest.
Daß es sich um eine noch in weiter Ferne liegende Zeit handeln mußte, kann man aber aus Daniel 8, 26 eindeutig erkennen.
Auch darum steht für die Anspielung auf Rom in Offenbarung 17, 3+9-11 ein weitaus größeres, weltumfassenderes Geschehen. Damit ist zweifellos die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichristen zur letzten Zeit gemeint, der in diesem Zusammenhang Anspruch auf das Heilige Land erhebt und dem Land Israel große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. Daniel 7, 21+25).

Nun aber nochmals zu dem Text in Offenbarung 17, Verse 8-11, in welchem Johannes das Tier (gemeint ist der Antichristus zur letzten Zeit) an bereits sieben ihm vorausgegangenen Königen antichristlichen Types anreiht. Der eigentliche Antichrist, der nach der Aufzählung des Johannes erst noch kommt, ist dann der achte König

Offenbarung 17, 8-11
8 Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, daß es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird.
9 Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige.
10 Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben.
11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In Offenbarung 17, Vers 9 soll also Weisheit und Sinn liegen.
Hier finden wir ein zweigeteiltes Bild. Während das Erstere, die "sieben Berge", auf ein ganz bestimmtes Weltreich der Geschichte der Menschheit abzielt, verweist Johannes mit seiner zweiten Angabe, also mit den "sieben Königen", auf sieben ganz bestimmte Machthaber, die dieses Weltreich regierten:

Die Umschreibung in Offenbarung 17, 9: "... Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, ..." verdeutlicht noch einmal den Bezug des zuvor von Johannes verwendeten Decknamens "Babylon" auf Rom. Und Rom, das in der Antike schlechthin für das römische Reich stand, wird durch die römischen Dichter als "Stadt auf den sieben Hügeln" bezeichnet. Damit sind die "sieben Häupter" aus Offenbarung 17, 9, die ein Bild für sieben Machthaber darstellen, sieben römische Kaiser aus der Zeit des Johannes. Denn die römischen Kaiser wurden im Orient meist Könige genannt (vgl.im weiteren Text aus Offenbarung 17, 9: "... und es sind sieben Könige.").
Johannes konnte, wie man sich leicht vorstellen kann, in Offenbarung 17, 9 wegen der zu seiner Zeit großen Christenverfolgung durch römische Kaiser nicht den richtigen Namen Rom benutzen und auch nicht offenkundig auf deren Kaiser verweisen, sondern verwendete deshalb bewußt die charakteristische Umschreibung "sieben Berge" als Umschreibung. Und wie wir bereits gesehen haben, soll mit der charakteristischen Bezeichnung "Babylon" gleichfalls der Name Rom zum Ausdruck gebracht werden.
Dabei dachte Johannes sicher auch an die noch bevorstehende und kommende schlimme Christenverfolgung in der Endzeit, da sie zu seiner Lebzeit besonders in Rom ausgeprägt war.

Wir sehen, daß zum einen Johannes auf Rom selbst abzielt und zum anderen auf eine große Christenverfolgung in der Endzeit schaut. Er konnte für die Stadt der "sieben Hügel" mit der weiteren Namensgebung  "Babylon" zudem auf Nummer sicher gehen, daß auch für spätere Leser seiner Offenbarung das hiermit gemeinte Rom nicht mit dem "Babylon" des Altertums verwechselt werden würde, da Babylon (auch Babel genannt) am Eufrat (als Hauptstadt von Babylonien, einem Schwemmland um Eufrat und Tigris im Zweistromland bis zur Höhe des heutigen Bagdad) lange vor der Zeit des Johannes vernichtet wurde und seitdem unbewohnbar war.
Lt. einer Prophetie von Jeremia soll das Babylon "in Ewigkeit nicht mehr bewohnt werden" (vergl. Jeremia 50, 39 und Jeremia 51, 62).
Zur Zeit der Erfüllung seiner Offenbarung würde das Babylon des Altertums, Hauptstadt des einstigen babylonischen Reiches demnach nicht wieder aufgebaut sein.
Aber die Unverwechselbarkeit Roms mit Babylon als charakteristische Bezeichnung und Deckname der römischen Weltmacht und ihrer Hauptstadt (Vergleichspunkt ist die im Rahmen ihrer Fremdherrschaft über Israel ersichtliche Feindschaft gegen das Gottesvolk) ist nur einer von vielen wichtigen Aspekten.

Aber nun weiter in der Auslegung zum zweigeteilten Bild aus Offenbarung 17, 9:
Mit seiner zweiten Angabe, also mit den "sieben Königen", zielt der Schreiber der Offenbarung Johannes auf sieben ganz bestimmte Machthaber des Reiches der Stadt der "sieben Hügel" ab, also auf solche, die dieses Weltreich regierten. Denn die römischen Kaiser wurden, wie bereits hörten, im Orient meist Könige genannt. Und im weiteren Verlauf seiner Ausführungen in Offenbarung, Kapitel 17 spezifiziert er diese sogar:
"10 Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben.
11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis." (Offenbarung 17, 10-11)

"Fünf sind gefallen" aus Offenbarung 17, 10 bedeutet, daß fünf dieser sieben römischen Kaiser, auf die Johannes abzielt, eines gewaltsamen Todes gestorben sein müssen.
"einer ist da" aus Offenbarung 17, 10 bedeutet, einer der sieben von Johannes erwähnten römischen Kaiser übte zum Zeitpunkt, an dem die Offenbarung des Johannes verfaßt wurde, gerade seine Macht aus.
"der andre ist noch nicht gekommen" meint, daß noch einer der sieben von Johannes erwähnten römischen Kaiser zum Zeitpunkt, an dem die Offenbarung des Johannes verfaßt wurde, ausstand.
"Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben" bedeutet, daß das Tier, also der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit, erst danach erscheint. Und da er "einer von den sieben" sein wird, muß er dem Wesen nach mit den sieben zeitlich gesehen ihm vorangegangenen römischen Kaisern dem Wesen nach identisch sein.
Was ist das für ein Wesen, das alle der hier angeführten acht Könige, also einschließlich des Tieres, gemeinsam haben?
Aus dem Blickwinkel des Verfassers der Offenbarung Johannes und aus der Sicht der ersten christlichen Gemeinden kann es sich bei den ersten "sieben Königen" nur um solche römische Kaiser handeln, die im Rahmen ihrer Fremdherrschaft über Israel die Ausbreitung des Christentums mit Gewalt zu unterbinden suchten, d.h die den Juden und dem Christentum gegenüber feindlich gesinnt waren und sie blutig verfolgten. Denn anfänglich beteten Juden und Christen noch gemeinsam im Tempel. Und die Christen galten in den Augen der Römer der Antike lediglich als eine neue jüdische Sekte (lt. Apostelgeschichte 9, 2 mit dem Namen "Anhänger des neuen Weges"), die auch später sogar in Rom Fuß faßte, und das war das in ihren Augen anscheinend Gefährliche, sogar die Nichtjuden miterfaßte und sich auch hier auszubreiten drohte.
Da es aber zum Zeitpunkt der Verfassung des Offenbarung des Johannes bereits weit mehr als sieben römische Kaiser gegeben hatte, sind mit den "sieben Königen" aus Offenbarung 17, 9 nur ganz bestimmte römische Kaiser gemeint. Wer waren diese "sieben Könige", die zum Vergleichspunkt die Feindschaft gegen das Gottesvolk gemeinsam hatten und die im Rahmen ihrer Fremdherrschaft über Israel sowohl Juden und besonders die ersten Christengemeinden blutig verfolgten?
Folgende römische Kaiser kommen, eben weil sie zum Vergleichspunkt im Rahmen ihrer Fremdherrschaft über Israel die Feindschaft gegen das Gottesvolk gemeinsam hatten und sowohl Juden und besonders die ersten Christengemeinden blutig verfolgten, aus heutiger Sicht für die "sieben Könige" aus Offenbarung 17, 9 am wahrscheinlichsten in Frage:

1. Caligula (seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, nachdem dies dem fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits gelungen war, den heiligen Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen und sein eigenes Standbild im Heiligtum Israels errichten zu lassen. Caligula versuchte also, gewaltsam mit seinem Standbild den Tempel zu schänden. Er hatte damit vor, sich als römischer Kaiser sogar über den Gott Israels zu stellen. Es gelang ihm, und so hat es die Geschichte gezeigt, aber letztendlich doch nicht, weil er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen kühnen Plan in die Tat umsetzen konnte.

2. Claudius (seine Regierungszeit von 41–54 n. Chr.) vertrieb mit Erfolg die Juden aus Rom. Im Jahr 49 n. Chr. erließ er diesbzgl. ein Edikt, welches die Juden als Anhänger des „Chrestus“ (gemeint ist Christus) aus Rom auswies. Die römische Regierung machte also zu dieser Zeit zwischen Juden und Christen keinen Unterschied und verfolgte anfänglich beide gleichermaßen. Christen waren also von der Vertreibung aus Rom mit betroffen.

3. Nero (seine Regierungszeit von 54–68 n. Chr.) gilt als der erste Kaiser, der gezielt ausschließlich Christen verfolgte. Er beschuldigte sie dazu der Brandstiftung an der Stadt Rom, obwohl er sehr wahrscheinlich sogar selbst dafür verantwortlich war. Ab dem Jahr 64 n. Chr. richtete er darauf in Rom im Rahmen öffentlicher Zirkusspiele Christen hin. Die neronische Verfolgung blieb aber nur auf Rom begrenzt. Von der neronischen Verfolgung mit betroffen waren beispielsweise die beiden Apostel Petrus und Paulus. Petrus wurde gekreuzigt und Paulus wegen seiner römischen Staatsbürgerschaft enthauptet. Denn die damalige römische Rechtssprechung verbot die Kreuzigung eines Römers als Hinrichtungsart.

4. Vespasian (seine Regierungszeit von 69–79 n. Chr.) begann als Feldherr mit seinem Heer den von 67-70 n. Chr. andauernden und erfolgreich verlaufenden jüdischen Krieg. Damit erwies er sich und später auch seine beiden Söhne Titus und Domitian als ausgesprochen judenfeindlich. Nach der Krönung zum römischen Kaiser im Jahr 69 n. Chr. überließ er seinem Sohn Titus den jüdischen Krieg, welcher ihn dann schließlich erfolgreich zu Ende führte.

5. Titus (seine Regierungszeit von 79–81 n. Chr.), der ältere Sohn Vespasians, übernahm in Verlaufe des Jüdischen Krieges als militärischer Oberbefehlshaber der römischen Truppen den Angriff auf Jerusalem, da er von seinem Vater den Auftrag bekam, den Jüdischen Krieg zu Ende zu führen. Den Jüdischen Krieg zu Ende zu führen, bedeutete für Titus, die Stadt Jerusalem einnehmen zu müssen.
Der Angriff auf Jerusalem geschah zur Zeit des jüdischen Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Titus nutzte dabei den Überraschungsmoment aus und daß sich zu dieser Zeit in der Heiligen Stadt durch die vielen Pilger die Bevölkerung für ein paar Tage um das Zehnfache vermehrt hatte. Nachdem der Belagerungsring geschlossen war, gab es für die Eingekesselten kein Entrinnen mehr. Die dennoch Fliehenden Juden sollen vor den Augen der Belagerten gemartert und gekreuzigt worden sein.
Nach fünfmonatiger Belagerung eroberten schließlich die römischen Soldaten unter seiner Führung im Jahre 70 n. Chr. die Stadt Jerusalem, deren Zerstörung Jesus Christus bereits vorhergesagt hatte. Sie zerstörten sie restlos und richteten unter den noch lebenden Juden ein großes Massaker an. Dabei mußte die Heilige Stadt buchstäblich Stein für Stein erobert werden.
Auch der jüdische Tempel wurde von den römischen Soldaten verbrannt und danach vollständig verwüstet. Und weil noch lange Zeit nach der Tempelzerstörung erst Soldaten und später Schatzsucher nach dem durch die Feuersbrunst geschmolzenen Tempelgold suchten, blieb tatsächlich von den Tempelüberresten, so wie es die Prophetie Jesu besagte, kein Stein mehr an seiner Stelle.
Durch den hart erkämpften und genialen Sieg des Titus über die Juden angespornt wurde der siegreiche Feldherr noch auf den Trümmern Jerusalems von den römischen Soldaten zum neuen Kaiser Roms erhoben.
Der jüdische Historiker Josephus berichtet, daß während der Belagerung Jerusalems 1.100.000 Menschen umgekommen sein sollen und daß nur 97.000 Menschen von Titus gefangen genommen wurden. Das Volk der Juden war damit fast völlig vernichtet. Denn auch viele der Gefangenen, die den Krieg bis dahin überlebt hatten und welche Titus im Rahmen seines Triumpfzuges anschließend mit sich nach Rom nahm, fanden zudem noch nach Beendigung der eigentlichen Kriegshandlungen in Gladiatorenkämpfen oder in Zirkusspielen durch wilde Tiere den Tod. Die anderen gefangengenommenen Juden wurden in die Sklaverei verkauft.

6. Domitian (seine Regierungszeit von 81–96 n. Chr.), der jüngere Sohn Vespasians, verlieh sich als erster Kaiser selbst den Titel "Herr und Gott" und ließ zunehmend immer härter alle diejenigen verfolgen, die die Kaiseropfer verweigerten. Solche, die es wagten, Domitian nicht als Gott zu verehren, mußten mit Enteignung, körperlichen Züchtigungen, Verbannung oder ihrer Hinrichtung rechnen. Domitian ist später wegen der Hinrichtung von Christen in Rom als zweiter Nero in die Geschichte eingegangen. Die Tötung der Christen erfolgte wie auch bereits unter Kaiser Nero öffentlich, hier aber in großen Arenen und im Zusammenhang mit Kämpfen mit wilden Tieren.

7. Trajan (seine Regierungszeit von 98–117 n. Chr.) ließ am Anfang seiner Amtzeit während seiner ersten Regierungsjahre die Christen weitgehend unbehelligt, verfolgte sie jodoch später auch. Christen wurden erst dann und überall dort verfolgt, wenn sie öffentlichen Unmut erregten. Diese Art und Weise, mit der neuen jüdischen Sekte zu verfahren, ermöglichte insgesamt gesehen eine recht ungestörte Ausbreitung des Christentums. Nur wer sich weigerte, auch den Göttern Roms (und damit dem Kaiser) zu opfern, galt als Verbrecher und Staatsfeind und wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt hingerichtet.
Ob Kaiser Trajan tatsächlich oder doch sein direkter und in dieser Aufzählung übersprungener direkter Vorgänger (gemeint ist Kaiser Nerva) als der siebte bzw. der letzte der sieben in Offenbarung 17, 9 aufgezählten Könige anzusehen ist, ist für den Verfasser dieser Homepage nicht eindeutig erkennbar. Fest steht aber, und das hat die Geschichte gezeigt, daß unter dem Kaiser Nerva (seine Regierungszeit von 96–98 n. Chr.) die Macht des Antichristen keine sichbare Verkörperung hatte. Dafür entscheident ist der Aspekt, daß Kaiser Nerva gegenüber den Juden und Christen relativ freundlich gesinnt war und eine offene Juden- und Christenverfolgung, wie zuvor geschehen, unter diesem Kaiser aussetzte.
Unter der Amtszeit Kaiser Nerva´s wurde übrigens die Offenbarung des Johannes an die christlichen Gemeinden herausgegeben. Das ist auch genau jene Zeit, die der Seher Johannes in Offenbarung 17, 10 mit "einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben" umschrieb. Und mit demjenigen König, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen war, meinte Johannes damit eindeutig den römischen Kaiser Trajan.
Falls aber doch Kaiser Nerva und nicht Kaiser Trajan vom Seher Johannes als der siebte König aus Offenbarung 17, 9 angesehen wurde, zielt der Schreiber der Offenbarung darauf ab, daß es auch unter dem achten König, dem Tier nach Offenbarung 17, 11, Zeiten der relativen Ruhe vor offener Verfolgung geben wird. Denn Johannes beschreibt ihn hier als "und ist einer von den sieben". Der achte König muß demnach der Art nach mit den ihm vorangegangenen sieben Königen gleich sein und alle ihre Eigenschaften und Wesenszüge in einer Person vereinigen. Denn die Zahl "sieben" steht in der Offenbarung, wie wir bereits hörten, immer für Totalität. Totalität aber bedeutet Gesamtheit bzw. Ganzheit, gemeint eine Einheit, die alles in sich vereint.
Wenn in der Bibel vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die Rede ist, dann nehmen die Schreiber der Heiligen Schrift immer in erster Linie auf Ereignisse und Zusammenhänge Bezug, die ausschließlich eng mit der Geschichte bzw. politischen Entwicklung ihres Landes Israel verknüpft sind (vgl. das im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" Gesagte und speziell in Daniel 9, 24). Denn die Verfasser der Texte in der Bibel sind ausnahmslos Juden gewesen. Es gibt aber auch Erweiterungen bzw. Zusätze der Prophetien, die auf die Globalität der Machtentfaltung des eigentlichen Antichristus der letzten Zeit verweisen, welche aber lediglich mehr allgemeiner keinesfalls aber spezieller Natur sind.
Fest steht in diesem Zusammenhang auch, daß die politische Machtentfaltung des Widerchrist nach Offenbarung 13, 7-8 im Land Israel ihren Anfang nehmen soll und erst dann nach und nach zur weltumfassenden Macht anwachsen wird. Eindeutige Hinweise darauf sind darüber hinaus beispielsweise beim Propheten Daniel in Daniel 7, 21; Daniel 8, 24-25 und in Offenbarung 13, 3-4 zu finden.
Ausgangspunkt des Wirkens des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird demnach der "Sieg über die Heiligen" sein, worauf auch die Auslegungen des 17. Kapitels der Offenbarung zeigen.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel gemeint, sind also nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres über das in der Endzeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Denn alle dem achten König, dem Tier nach Offenbarung 17, 11, vorangegangen und in Offenbarung 17, 9 angeführten sieben Könige taten dies auch. So wurde Israel letztendlich durch die römischen Machthaber der Antike nicht nur besiegt und beherrscht, sondern geriet letztendlich spätestens unter Kaiser Titus sogar in ihre totale Gewalt.

Also erst nach dem letzten der sieben in Offenbarung 17, 9 aufgeführten aufeinanderfolgenden Könige, dem siebten römischen Kaiser (gemeint ist entweder Kaiser Nerva oder Kaiser Trajan) konnte "das Tier", der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", kommen. Doch wie lange es bis dahin, also bis zu seinem Erscheinen, noch dauern würde, kann aus Offenbarung, Kapitel 17 nicht entnommen werden.
"Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben" bedeutet demnach, daß "das Tier", also der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit, erst danach erscheint, erst nach dem letzten der "sieben Könige" aus Offenbarung 17, 9, also erst nach der Regierungszeit des Kaisers Trajan.

"Fünf sind gefallen" aus Offenbarung 17, 10 bedeutet, daß fünf dieser bereits zum Teil dagewesenen sieben römischen Kaiser, auf die Johannes in Offenbarung 17, 9 abzielt, eines gewaltsamen Todes gestorben sein müssen. Die Geschichte hat gezeigt, daß diese römischen Kaiser Caligula, Claudius, Nero, Vespasian und Domitian hießen. Denn von Caligula bis einschließlich Domitian wurden alle römischen Kaser ermordet. Nur bei Titus gibt es Unklarheit über seinen Tod. Genau darum konnte der Schreiber Johannes zum Zeitpunkt der Herausgabe seiner Offenbenbarung sagen, und er spricht hier in der Vergangenheitsform, (bereits) "Fünf sind gefallen" (aus Offenbarung 17, 10).

In Korrektur des von Dr. Martin Luther Gesagten kann aus der heutigen Sicht heraus festgestellt werden, daß an den vor ihm, dem achten König lt. Offenbarung 17, 11, bereits dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen Imperiums lediglich ersichtlich werden kann, welcher Art die gefallene Natur des erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden achten Königs und damit gemeinten eigentlichen Antichrist sein wird. An ihnen, seinen Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten kann aber abgelesen werden, was die Menschen des Volkes Israel erwarten wird, wenn der achte König, der Anichristus der letzten Zeit, seine ihm gegebene Macht antreten wird. Die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte der Menschheit bereits eingegangenen Könige des antiken Römischen Reiches sollen nur eine Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch erscheinen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst ihm ein Ende macht (vgl. bei "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8).

Da also die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel 8, 26 noch in weiter Ferne liegt, muß die Aussage Luthers, daß der Papst der wahre Endchrist sei, aus heutiger Sicht allein schon darum verworfen werden. Denn die Geschichte der weltlichen Herrscher ging bekanntlich auch nach ihm weiter.
Außerdem sollte man bedenken, wie groß die zeitliche Ferne die Erscheinung des achten Königs zu den vorangegangenen sieben sein muß und wie nahe der zeitliche Abstand die Erscheinung des achten Königs an das Kommen Jesu Christi heranreicht. Denn die diesen Umstand zum Ausdruck bringende hebräische Redewendung "... mit dem Hauch seines Mundes ..." in 2. Thessalonicher 2, 8 drückt nichts anderes aus, als daß sich zur letzten Zeit der Antichristus und der wiederkommende Jesus Christus auf dieser, unserer Erde persönlich begegnen werden. Nur auf diese Art und Weise, wenn die gewaltsame Beseitigung bzw. Tötung des Antichristen aus nächster Nähe erfolgen wird, also erst wenn sich beide unmittelbar gegenüberstehen, kann der tödliche Hauch des Mundes Jesu, denjenigen Lügner und Betrüger, der sich selbst dem Gesetz entzogen hat, auch wirklich erreichen. Somit wird mit der Redewendung "... mit dem Hauch seines Mundes ..." den auf ihre Erlösung harrenden und vom Antichristen verfolgten Menschen der Erde durch das Wort Gottes garantiert, daß einerseits unser Herr Jesus auch dann tatsächlich wieder auf unsere Erde zurückkommen wird, und andererseits genau um demjenigen, der sich dann auf der Erde für Christus ausgeben wird, selbst und wirklich ein Ende zu machen.


Der Name »Babylon« wurde wahrscheinlich auch darum gewählt, weil ganz am Ende der  in Lukas 21, 24 angeführten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" Menschen viele Jahrhunderte nach dem Turmbau von Babel erneut versuchen werden, den Himmel mit menschlichen Mitteln und aus eigenen Kräften auf die Erde herabzuholen und Gott, um ihre Machtziele erreichen zu können, vor ihren Wagen zu spannen

Indem die Menschen versuchten, damals in Babel einen hohen Turm bis in den Himmel zu bauen (gemeint ist der »Turmbau zu Babel« aus 1. Mose 11, 1-9), hatten sie sich vorgenommen, den Himmel Gottes mit menschlichen Mitteln und aus eigenen Kräften auf die Erde herabzuholen und Gott vor ihren Wagen zu spannen. Genau dieses Ziel aber verfolgt der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut und ihm wird es auch mit der Aufrichtung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" eine Zeitlang gelingen.
In diesem Zusammenhang der Verführung der Erdbewohner wird in der Bibel in der sogannten Endzeitrede von Jesus in Matthäus 24, 15 das anscheinend Geist besitzende und der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" erwähnt. Diesbzgl. wird in Offenbarung 13, 14-15 auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug genommen. Das "Greuelbild der Verwüstung", das für das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichristen steht, ist dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen. Denn das erste Tier aus dem Meer lt. Offenbarung 13, 1-10 verkörpert den Antichrist zur "Zeit des Endes", der mit dem "Greuelbild der Verwüstung" in die Rolle des lebendigen Gottes schlüpfen wird (vgl. in den Kapiteln "Das wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 verkörpert nicht wirklich Gott, sondern ist in Wahrheit das zum Zweck der Verführung von Menschenhand kreierte Götzenbild des Verwüsters" und "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung vom Gott des Himmels durch den Antichristen"). Das "Greuelbild der Verwüstung" soll nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte, d.h. im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Heiligtum bzw. Tempel Israels stehen. Es verkörpert somit das "sich in den Tempel Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" ganz zum Schluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (gemeint ist das "sich in den Tempel Setzen" wie es gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 und im Kapitel "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben wird).

Aber so wie damals in der Stadt Babel der HERR herabfuhr, um dieses zu verhindern, wird auch zur der letzten Zeit der Herr des Himmels und der Erden durch sein sichtbares rettendes Eingreifen das Ganze zum Stehen bringen, so daß es nicht auf Dauer geschieht. Daß der Gott des Himmels in solch einem Zusammenhang erneut auf die Erde einschreitend herabfahren wird, davon zeugt der Name Babylon, der im Buch der Offenbarung von Johannes Verwendung findet und dort sinnbildlich erneut für eine Stadt steht.

Die Stadt Babylon der Endzeit soll also wie die Stadt »Babel« aus 1. Mose 11, 1-9 durch den Willen Gottes vom Erdboden vertilgt werden. Und dies ist ihrem Untergang und ihrer völligen Verwüstung gleichzusetzen, ihrem endgültigen Verderben, bei dem jeder Lebensfunke in ihr erstickt und verlöschen werden wird. Wie furchtbar und unabwendbar muß ihre Strafe sein!
Die große Hure "Babylon" ist also die Gemeinde des Tieres bzw. die Gefolgschaft des Jesus Christus verdrängenden und sich an dessen Stelle stellen wollenden Antichristen zur "Zeit des Endes". Und da im 13. Kapitel der Offenbarung ebenfalls vom Antichristus die Rede ist, wird sie damit natürlich auch zur Gemeinde bzw. Gefolgschaft vom (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10, dasjenigen Tier bzw. jene gottesfeindliche Macht, die beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschrieben und sich hier in der Gestalt des anderen kleinen Hornes gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11).
Die große Hure "Babylon" umfaßt also einmal die Gesamtheit derjenigen Weltmächte, die sich dem Antichrist unterworfen haben und wie Dr. Bräumer formulierte, so zum Thron des Antichristen und seinen Handlagern wurden. Sie besitzt demnach nicht nur den Charakter einer religiösen Gruppierung bzw. Massenorganisation, sondern übt auf der Erde und zwar weltweit auch aktiv politischen Einfluß und Gesinnesdruck aus.
Statt auf den Wegen des lebendigen Gottes zu wandeln und auf die Führung des wahren Christus vertrauend eine geistige Heimat für alle gottesfürchtigen Menschen zu bieten, wird sie es sein, die vom antichristlichen Geist getragen total verweltlicht sogar Gott vor ihren eigenen Wagen spannen wird. Doch dieses wird der wahre Herr dieser Welt, so wie auch damals beim »Turmbau zu Babel« bereits erfolgt, erfolgreich unterbinden.

Unter der symbolischen Bezeichnung "Babylon" der Offenbarung des Johannes kann man also diejenigen Menschen verstehen, vor denen der dritte Engel nach Offenbarung 14, 9-11 so eindringlich warnt, es ihnen gleich zu tun.
"... Wenn jemand das (erste) Tier (aus dem Meer) anbetet und sein Bild (gemeint ist hier das Greuelbild der Verwüstung bzw. das Götzenbild des Verwüsters) und nimmt (d.h. entscheidet sich freiwillig für) das Zeichen (gemeint ist das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres als Hautmal) an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die (wenn auch unter großen Druck gesetzt doch in einer freiwilligen Entscheidung) das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines (in Lügen gekleideten) Namens annimmt."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)


Der Name Babylon könnte auch damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere, durch den Antichrist zur Zeit des Endes wieder aufgehoben wird

Wir hörten in Offenbarung 13, 5-6 (hier schreibt der Prophet Johannes zum dem ersten Tier nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund") und erfuhren im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist", daß der kommende letzte Großherrscher über diese Erde ein solcher wegen seines Verstandes und weil er ein in Ränken erfahrener und verschlagener König ist, sein wird. Er versteht es dabei, speziel ein Massenmedium einzusetzen, mit welchem er die Menschen der ganzen Erde für sein Reich rekrutieren und in einer für sie gefährlichen Sorglosigkeit wiegen wird. Denn er geht dabei mit Lüge, Verführung und Betrug vor und ist ein Meister der Intrige und der psychologischen Manipulation und Präparierung des Denkens unter dem Einsatz von Gehirnwäsche der breiten Masse.
Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird mit diesem, seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in Erscheinung treten und die Erde und all ihre Bewohner, auch die Juden, damit verführen. Und ihm wird hierdurch Macht gegeben werden, "... zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; ..." und Macht über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (vgl. in Offenbarung 13, 7-8).
Dieser Kampf ist in erster Linie ein geistiger Kampf, der mit diesem, seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 und zwar mit Worten der Verführung geführt werden wird. Und was wäre das für eine Macht über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen, wenn sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit diesem, seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ihnen allen noch nicht einmal verständlich machen könnte?

So könnte der für die Gefolgsleute des Antichristen stehende symbolische Name Babylon durchaus auch damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere (gemeint ist der »Turmbau zu Babel« aus 1. Mose 11, 1-9), durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wieder aufgehoben oder zumindest teilweise überbrückt werden wird.
Und der für die Gefolgsleute des Antichristen stehende symbolische Name Babylon könnte wohl deswegen so gewählt worden sein, da die Rekrutierung der Gefolgsleute des Antichristen erst darum ermöglicht werden konnte, weil die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere (gemeint ist der »Turmbau zu Babel« aus 1. Mose 11, 1-9) durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 wieder aufgehoben oder zumindest teilweise überbrückt werden wird.
Und ist in Offenbarung 17, 1 nicht davon die Rede, daß die Hure "... an vielen Wassern sitzt ...".
"Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen." (Offenbarung 17, 15)

"Völker und Scharen und Nationen und Sprachen", das sind die Völker und Nationen dieser Erde in ihrer Gesamtheit. Sogesehen muß sich demnach die gottfeindliche Macht bzw. der Einfluß, den der Antichrist besitzt, sogar auf die ganze Welt erstrecken und sein Kommunikationsmittel, das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, muß von allen diesen Völkern und Nationen gehört und selbstverständlich auch verstanden werden.

Mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen Krieg führt, muß er sich also, da er Macht über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen erhalten wird, all diesen Menschen der unterschiedlichsten Sprachen gleichermaßen verständlich machen können. Und er muß dies schon vor seiner Machtergreifung können, in einer Zeit also, in welcher er noch wie in Daniel 8, 24 beschrieben durch Betrug die "Starken" vernichtet.

Wissen wir doch aus dem Kapitel "Im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” n. Dan 7,8 u. Dan 7,20 wird seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar, denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein", daß das Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 staatsfeindlichen Charakter besitzen muß und zur Verhetzung der Menschen gegen ihren jeweiligen Staat funkiert.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Und wissen wir doch aus dem Kapitel "Im lästerlichen, nicht wertschätzenden Reden des "Maules" bzw. “Mundes” n. Dan 7,8 u. Dan 7,20 wird seine Staatsfeindlichkeit mit der Absicht, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar, denn der Antichrist geht dabei mit Lüge, Verführung, unglaublicher Brutalität und Betrug vor und setzt dabei sein Massenmedium mittels einer dafür speziell ausgeklügelten Gehirnwäsche der breiten Masse zur psychologischen Manipulation des Denkens und zur Erzeugung einer staatsfeindlichen Haltung der Menschen ein", daß das Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 staatsfeindlichen Charakter besitzen muß und zur Verhetzung der Menschen gegen ihren jeweiligen Staat funkiert.
Wie wichtig muß es also sein, daß der Antichrist zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeiten kann, die Menschen dazu zu bringen, gegen ihre jeweilige Landesregierung vorzugehen, in ihnen zumindest aber eine den vorhandenen Staat ablehnende Haltung zu erzeugen.
So sollte der Name Babylon also durchaus auch tatsächlich damit zusammenhängen, daß das Ereignis von Babel, die Sprachverwirrung bzw. Sprachbarriere, mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" wieder aufgehoben oder zumindest teilweise überbrückt werden wird.


Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig

Im Kapitel "Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]" bzw. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier hörten wir bereits einiges zu den allgemeinen Aspekten, die die Auslegung der symbolischen Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13, 17-18 betreffen und daß diese Zahl gemeinhin die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Hierbei bezog sich die symbolische Bedeutung auf das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10, d.h. auf den sogenannten Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" selbst.
Und im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier beantworteten wir anhand der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] die Frage, ob der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, allgemein ein Mensch oder mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund ist.

In diesem Kapitel nun gehen wir der Frage nach, ob die "Zahl des Namens" des Tieres sowohl für die Gemeinde des Tieres bzw. die Gefolgschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" als auch für die vom (ersten) Tier (aus dem Meer) verfolgten Menschen der Bedrängnis eine besondere Bedeutung oder eine ganz bestimmte Rolle spielt und gegebenenfalls welche.
In diesem Kapitel lernen wir nun auch die zweite Seite der Medaille kennen, die Auslegung der symbolischen Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres auf die vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verfolgten Menschen, also auf diejenigen die wie im Kapitel "Wer erhält das Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] und warum wird es vom Verursacher zu Stigmatisierungszwecken eingesetzt?" beschrieben mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in einer Art von Hauttätowierung gezwungenermaßen an ihrer Stirn kennzeichnet werden und damit verflucht werden sollen.

Das Nordreich der 10 Stämme Israels wurde im Jahr 720 v. Chr. bereits von den Assyrern zerschlagen. Und in den Jahren 605 bis 586 v. Chr. eroberte Nebukadnezar mit seiner babylonischen Armee das verbliebene Südreich, die Stämme Juda und Benjamin. Die jüdische Hauptstadt Jerusalem und der prachtvolle salomonische Tempel wurden verwüstet und verbrannt, die goldenen Tempelgeräte geraubt. Das war das Aus für den ersten Tempel auf dem Berg Morija.
Die Juden aus dem besiegten Südreich wurden gefangen genommen und nach Babylonien in das Gebiet des heutigen Irak zwangsweise deportiert, unter ihnen auch der spätere Staatsmann und Prophet Daniel, der viele Jahre am königlichen Hofe des Nebukadnezar lebte und Anfang des 6. Jhd. v. Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott gebraucht wurde, um den Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu prophezeien.

Die historische Weltstadt "Babylon" wurde somit zum Ort des Inbegriffs bzw. des Typus für Gottesfeindlichkeit und des Götzendienstes auf dieser Erde, insbesondere darum, weil damals der Herrscher Babyloniens, der König Nebukadnezar, in der Ebene Dura im Lande Babel ein ihn abbildendes, vollplastisches, goldenes Bild von vielfacher Lebensgröße aufrichten ließ, das alle dort Versammelten, die Fürsten, Würdenträger, Statthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande auf den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hin anbeten mußten.
Bis auf die drei Männer Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren, und so lesen wir es weiter ab Daniel 3, 8, wagte es niemand, der Aufforderung des Herrschers über Babylonien und Königs Nebukadnezar nicht nachzukommen. Denn es ging damals für alle um Leben und Tod, weil allen Verweigerern der Tod im Feuerofen drohte.
Und um Leben und Tod wird es auch bei allen Menschen der Erde erneut gehen, dann wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in der letzten Zeit, nachdem er alle Starken der Erde vernichtet hat, im wieder aufgebauten Heiligtum in Jerusalem sein wie lebendig erscheinedes Bild, das anscheinend sogar selbst sprechen kann und so auf alle Menschen wirkt, als besitze es den Geist eines Menschen (gemeint ist das im 3. Tempel aufgerichtete und von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung"), aufrichten wird.
Denn das von Menschenhand erschaffene goldene Bild, welches damals der Herrscher Babyloniens, der König Nebukadnezar, in der Ebene Dura im Lande Babel aufrichten ließ, ist das Urbild des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches später zur "Zeit des Endes" unter der Führung des Antichristen im Heiligtum Israels stehen soll. Diese letzte der beiden Erfüllungen der Prophetie Daniels zum "Greuelbild der Verwüstung" stellt die bis zur Perfektion vorangetriebene Variante dieser Art dar.

Dieses wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 wurde übrigens vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig bereits in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben.

Aber dennoch gibt es auch dann noch viele Menschen auf der Erde, die sich auch in der Zeit der in Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 beschriebenen Zeit der Bedrängnis nicht für das Tier (und seine Lügen) entscheiden, sondern den lebendigen Gott und seinen wahren Christus wählen. Und diese sind auch diejenigen, die sich dem Befehl der Anbetung des Bildes des Tieres aus Offenbarung 13 (gemeint ist das in Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 erwähnte "Greuelbild der Verwüstung") widersetzen werden und die Gott zugedachte Huldigung seines Götzenbildes verweigern, so wie auch die drei Männer Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren, sich der Aufforderung des Königs Nebukadnezar widersetzten, vor dem goldenen Bild in der Ebene Dura im Lande Babel ihre Knie zu beugen.
Und diejenigen, die sich für ein klares "Nein" zum Tier und seinen Wundern entschieden haben, lehnen auch entschieden das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte "Zeichen seines Namens", mit dem das auf der Haut erscheinende Symbol des lügenbehafteten und sich selbst verliehenen Namens des Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint sein muß, ab.

Wer sind diese Menschen in der Zeit der Bedrängnis, die sich der Aufforderung des wie lebendig wirkenden Bildes, welches das "sich in den Tempel Gottes setzen" des Antichristen  nach 2. Thessalonicher 2, 3-12 verkörpert, der sich über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, erhebt und der dann mit Hilfe dieses Bildes vorgibt, selbst Gott zu sein, mutig widersetzen werden?
Und wer sind also die Menschen in der Zeit der Bedrängnis, die damit auch das als Hautmal erscheinenende Zeichen seines (lügenbehafteten und sich selbst verliehenen) Namens des Antichrist zur "Zeit des Endes", der hier mit dem Tier gemeint ist, entschieden abwählen? 

Es sind diejenigen Menschen, die in einer demonstrativen Zwangsmaßnahme in ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden und die mit ihrer Verweigerung der Götzenanbetung trotz Todesandrohung so wie die drei Freunde Daniels, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zur Zeit Nebukadnezars warnend auf denjenigen zeigen, der sich symbolisch gemeint mit Hilfe des "(Götzen-)Bildes des Tieres" in den dann existierenden 3. Tempel gesetzt hat und der dort mit diesem von Menschenhand erschaffenen Bild den Messias, Jesus Christus, täuschend echt nachahmt, mit einem Bild, das wie lebendig erscheint, das scheinbar sprechen kann, das also vermeintlich selbst Geist besitzt und welches anscheinend selbst machen kann, "daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden." (vgl. Offenbarung 13, 15)

Warum gerade diejenigen Menschen, die an ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] als Feinde des sich in Lügen kleidenden Tieres gekennzeichnet wurden?

Wir hatten im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier gehört, daß im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13, 17-18 die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, der in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.05.09 in der 32. Folge der Auslegungsreihe zum Buch der Offenbarung "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema darlegte, vermerkte an dieser Stelle dazu einen Satz mit folgendem Wortlaut:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.«
Außerdem lasen wir im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen", daß diejenigen, die an ihrer Stirn mit dem lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Antichristen markiert werden, die Sympatisanten des "Sohnes des Verderbens" sein müssen und daß die sehr ernst gemeinte Mahnung des sogenannten Mahnengels nach Offenbarung 14, 9-13 (das ist der letzte der drei Engel) sich lediglich auf diejenigen bezieht, die das in Lügen gekleidete "Zeichen des Namens" des Tieres annehmen, nicht jedoch die ansprechen soll, die die verhaßte "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13, 17-18 ungewollt aufgezwungen bekommen werden. Also alles nur verdrehte Welt, die wieder auf die Füße gestellt werden will!

Der Zerbruch mit Gott wird also, da das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" eine Steigerung dessen, was mit der Zahl "sechs" symbolisiert werden soll,  ausdrücken soll, in einer bisher noch nie dagewesenen Perfektion geschehen. Und Zerbruch mit Gott in seiner Steigerungsform bedeutet absolute Verweigerung des wahren Gottesdienstes aber gleichfalls Zuwendung zum Götzendienst, der die Wirklichkeit darstellt, in bisher nicht dagewesenem Ausmaß. Dies rechtfertigt dasjenige, was vom Propheten Daniel in Daniel 11, 36 für die letzte Zeit angekündigt worden ist:
"Und der König (gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes) wird tun, was er will, und wird sich überheben und großtun gegen alles, was Gott ist. Und gegen den Gott aller Götter wird er Ungeheuerliches reden, und es wird ihm gelingen, bis sich der Zorn ausgewirkt hat; denn es muß geschehen, was beschlossen ist."
Und in 2. Thessalonicher 2, 4 steht geschrieben:
"Er (gemeint ist auch hier der Antichrist zur Zeit des Endes) ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."

Nachdem wir zuvor untersuchten, welche Rolle die große Stadt "Babylon" zur Zeit des Alten Testaments spielte, wollen wir nun herausfinden, was die Bibel mit dem Begriff große Stadt "Babylon" im weiteren Verlauf der Geschichte meint? Betrachten wir dazu die Welt der Bibel ab der Zeit des Neuen Testaments und die Prophetien für die letzte Zeit:

Während in der frühchristlichen Zeitepoche und in der spätjüdischen Literatur der Begriff "Babylon" als Deckname für Rom, bzw. das Römische Weltreich verwendet wurde und zwar um lediglich sein wahres Wesen hinsichtlich der Größe der Gottesfeindlichkeit aufzudecken, wird die symbolische Namensgebung der namensgleichen endzeitlichen großen Stadt durch die Verwendung der Bezeichnung "Babylon" zusätzlich, aber mit eindeutiger Vorrangigkeit um den deutlichen Fingerzeig auf die Kolossalstatue des babylonischen Königs Nebukadnezar, der diese in der Ebene Dura im Lande Babel aufrichten ließ, erweitert.
Denn das goldene Bild in der Ebene Dura im Lande Babel, das alle dort Versammelten, die Fürsten, Würdenträger, Statthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande auf den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hin anbeten mußten, ist das Urbild des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zur "Zeit des Endes", welches später bzw. ganz zuletzt unter der Führung des Antichristen im Heiligtum bzw. im hiermit gemeinten, dann existierenden 3. Tempel Israels stehen soll und nach den prophetischen Aussagen der Bibel alles bisher Gewesene weit in den Schatten stellen soll.
Wenn also in der Offenbarung des Johannes die große Stadt der Endzeit nochmals den Namen "Babylon" erhält, ist nicht die historische und gottesfeindliche Weltstadt des Altertums mit dem Ortsnamen "Babylon" gemeint, die damals zum Ort des Inbegriffs bzw. des Typus für Gottesfeindlichkeit auf dieser Erde wurde, sondern in erster Linie die Art und Weise, wie der letzte große Herrscher und größte Gottesfeind dieser Erde die dannn lebenden Menschen dieser Welt mittels des Götzendienstes unter seinen Einfluß bzw. seine Macht zwingt. Denn wiederum spielt ein anzubetendes Götzenbild dabei die Hauptrolle.
Und daß das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird damit nichts als das wiederholen, was nach Daniel 8, 11-14 und Daniel 11, 31 prophezeit worden war und was unter dem syrischen Invasoren Antiochus Epiphanes im Dezember des Jahres 167 v.Chr. bereits zur traurigen Geschichte Israels geworden ist und das nur eine Vorschattierung dessen darstellt, was der Antichrist bzw. Antimessias später im nach der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstandenen Land Israel bis zur Perfektion betreiben wird.

Die mahnenden Worte des Gerichtsengels, der zur Zeit der Bedrängnis, dann wenn "Babylon", die große Stadt, sich gerade in ihrer Blütezeit befindet, den Untergang "Babylons" als bereits geschehen und in der Vergangenheitsform verkünden wird, obwohl dieses furchtbare Ereignis noch in der Zukunft liegt, verweisen auch auf den Grund des unabänderbaren und bereits als beschlossen geltenden göttlichen Zorns. Wir wiederholen darum Offenbarung 14, 8, um ihn aufzuzeigen:
"Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Rolle, die die große Stadt "Babylon" nach der Prophetie des Sehers Johannes zur "Zeit des Endes" in der weitergenden symbolischen Bedeutung des Namens der ehemaligen historischen Weltstadt "Babylon", die im Altertum in Mesopotamien am Fluß Euphrat lag und heute nicht mehr existiert, einmal spielen wird, ist überaus bedeutsam.
Wer in seinem ganzen Umfang fassen will, was sich in der Zeit des sogenannten Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der Erde abspielen wird, muß verstehen, was mit der weitergenden symbolischen Bedeutung des Namens der ehemaligen historischen Weltstadt "Babylon" zum Ausdruck gebracht werden soll.
Die Prophetien des Propheten Daniel und die des Sehers Johannes für die letzte Zeit weisen dabei eindeutig in eine ganz bestimmte Richtung, die da lautet "Götzendienst" und Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung, welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Denn "Babylon, die große Stadt; ... hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker." der Erde. D.h. ihr Einfluß muß dann weltweit sein, bzw. wird sich zu dieser Zeit auf den gesamten Erdkreis ausgeweitet haben.

Da die große Stadt "Babylon" nach der Offenbarung des Johannes im Kapitel 17 eine große Hure genannt wird, die nach Offenbarung 17, 3 auf dem Rücken eines scharlachroten Tier sitzt, das sieben Häupter und zehn Hörner besitzt und voll lästerlicher Namen war (damit ist das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist gemeint) und da sie "... voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei" war (Offenbarung 17, 4) und die Könige dieser Erde betrunken geworden sind von dem Wein ihrer Hurerei (Offenbarung 17, 2), wird deutlich, wer die große Hure ist und was sie darstellen soll:
"Babylon" der Offenbarung des Johannes ist die Gemeinde bzw. die Gefolgschaft des Tieres (damit ist das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist gemeint, von dem sie lt. Offenbarung 17, 3 einmal getragen werden wird)

Die "... große Hure, die an vielen Wassern sitzt" (Offenbarung 17, 1) und "... mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; ..." (Offenbarung 17, 2) hat mit ihrer Hurerei in großem Stiel Unzucht getrieben. Denn auch all diejenigen, "... die auf Erden wohnen ...", und das sind wirklich alle Erdbewohner, "... sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei." (Offenbarung 17, 2)
Und nun steht fest, was die Hauptschuld "Babylons", der große Stadt, ist, die nach Offenbarung 14, 8 "... mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt (hat) alle Völker." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage):
Die Hauptschuld "Babylons", der große Stadt, ist also Unzucht.
Unzucht bzw. "Hurerei" ist ein bekanntes Bild für Götzendienst. Und nun schließt sich wieder der Kreis.
Und es bestätigt sich, was wir zu den Prophetien des Propheten Daniel und des Sehers Johannes bereits gesagt hatten:
Sowohl die Prophetien des Propheten Daniel als auch die des Sehers Johannes für die letzte Zeit, die sich gegenseitig ergänzen, weisen eindeutig in eine ganz bestimmte Richtung, die da lautet "Götzendienst" und Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Die Schuld der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) besteht demnach in der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. in der göttlichen Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters", welches die letzte der diesbzgl. Prophetien Daniels darstellt und das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschreibt.

Und noch ein sehr wichtiger Aspekt, der im direkten Zusammenhang mit der Schuld der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) steht, die dem Anbetungszwang eines "Greuel- bzw. Götzenbildes" unter Todesandrohung, welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird, in einer freien Entscheidung unterliegt, ist an dieser Stelle wichtig und muß unbedingt erwähnt werden:

In der Bibel wird zwischen zwei völlig getrennt zu sehenden, also damit auch in ihrem Aussehen völlig unterschiedlichen Zeichen oder Symboliken bzw. Hautmalen unterschieden (vgl. dazu im Kapitel "Das Aussehen vom  lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Tieres" und im Kapitel "Wer erhält das Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] und warum wird es vom Verursacher zu Stigmatisierungszwecken eingesetzt?")
In den nun nachfolgenden, weitergehenden Betrachtungen, die die Schuld der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) betreffen, ist im folgenden Satz ausschließlich das auf sie bezogene, in Lügen gekleidete symbolische Zeichen des ersten Tieres aus dem Meer, das man dem lügenbehafteten Namen des Tieres zuordnen kann und nicht seine Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gemeint. 
Die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. die göttliche Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" durch die Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer), die auch das Zeichen "seines Namens" an ihre Stirn oder an ihre Hand annimmt, gibt denjenigen, die dies tun, eine Mitschuld an der blutigen Verfolgung der Anbetungsverweigerer, die vom Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als seine Feinde mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn gekennzeichnet werden (vgl. dazu auch im Kapitel "Die (Mit-)Verantwortung der Hure Babylon über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten bzw. aller Märtyrer"):

Wir lesen dazu in Offenbarung  19, 1-3:

Offenbarung 19, 1-3
1 Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes!
2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure verurteilt hat, die die
Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat.

3 Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Die, weil sie die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. die göttliche Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" verweigert haben, mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn gekennzeichneten Menschen der Zeit der Bedrängnis, denen nun darum der rachebedingte, gewaltsame Tod durch das (erste) Tier droht, sollen mit ihrer vom (ersten) Tier (aus dem Meer) aufgezwungenen Hauttätowierung verflucht werden.
Sie müssen deswegen anfangs wirtschaftlichen Boykott und später, wenn sie auf ihrer Entscheidung beharren, harte Verfolgung und wenn sie dann immer noch nicht aufgeben und sich der religiösen Hingabe zum (ersten) Tier (aus dem Meer) weiterhin verweigern und ihr diesbzgl. Nein sogar öffentlich bekunden, einen gewaltsamen Tod erleiden.
Und weil die Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) mit der freiwilligen Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. mit ihrer göttlichen Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" dies alles, ohne sich daran offensichtlich im Mindesten anzustoßen, zuläßt, dem Ganzen damit sozusagen indirekt wohlwollend zustimmt und dem "Verwüster" bzw. damit gemeinten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" so Tür und Tor öffnet, sein abscheuliches Werk auf diese Art und Weise sogar weiter fortzusetzen, trägt sie die ganze Mitschuld am Tod der Märtyrer der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis. Gemeint ist die Mitschuld am Tod der "... Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen" (Offenbarung 6, 9).
Damit trifft sie die aus ihrer Haltung gegenüber den Seinen Gottes bedingte göttliche Rache in vollem Umfang und in ihrer ganzen Härte und sie müssen "... von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns" (Offenbarung 14, 10).
Denn "... das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden, und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind" (Offenbarung 18, 24).
So lautet jedenfalls die Begründung zum göttlichen Richterspruch über das Gericht, welches die große Stadt "Babylon" unabwendbar ereilen wird.
Und "... das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden", spricht darum der Bräutigam Jesus Christus selbst, der seine Braut, die wahre bzw. universelle Gemeinde Gottes, sehr liebt, in Offenbarung 18, 23 zur großen Stadt "Babylon", die zur geistliche Heimat bzw. Wohnstätte der Gemeinde bzw. der Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer) geworden ist.
Und Jesus Christus spricht allen vom (ersten) Tier (aus dem Meer) Bedrängten mutmachend zu:  
"Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen." (Offenbarung 18, 20)

Die An-zahl der Freunde Daniels, die sich weigerten vor der Kolossalstatue des einstigen babylonischen Königs Nebukadnezar, die er in der Ebene Dura im Lande Babel aufrichten ließ, in den Staub zu falllen, war wie bereits gesagt Drei.
Und da das goldene Bild in der Ebene Dura im Lande Babel das Urbild des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zur "Zeit des Endes" ist, welches später bzw. ganz zuletzt unter der Führung des Antichristen im Heiligtum bzw. im hiermit gemeinten, dann existierenden 3. Tempel Israels stehen soll und nach den prophetischen Aussagen der Bibel alles bisher Gewesene weit in den Schatten stellen soll, besteht auch ein Zusammenhang zwischen den drei Männern Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren und denjenigen Menschen der letzten Zeit, die vor dem "Greuelbild der Verwüstung" ihre Knie nicht beugen werden.
Denn außer den drei Freunden des Propheten Daniel und so lesen wir es ab Daniel 3, 8, wagte es niemand, der Aufforderung des Herrschers über Babylonien und Königs Nebukadnezar nicht nachzukommen. Und es ging auch damals bereits für alle um Leben und Tod, weil allen Verweigerern der Tod im Feuerofen drohte.
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Das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig", der "Zahl des Namens" des Tieres, weist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in einer dieser Zahl eigen Art und Weise auf eben diese drei speziellen Freunde des Propheten Daniel hin.
Mit der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wird demnach nicht nur der ungeheuerliche Zerbruch mit Gott zum Ausdruck gebracht, die denjenigen kennzeichnet, der dieses Hautmal vergibt, d.h. eine Steigerung dessen, was mit der ein-fachen Zahl "sechs" symbolisiert werden soll, sondern es wird hierdurch zusätzlich der Zusammenhang zwischen Schadrach, Meschach und Abed-Nego, den drei Freunden des Propheten Daniel und denjenigen, die mit dem Hautmal  der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn gekennzeichnet werden, geknüpft.

Und da die Zahl "Drei" die Zahl Gottes ist und damit Göttlichkeit oder Gottzugehörigkeit symbolisiert wird, ist allen klar, welcher Natur die zwangsweise mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten sind. Sie sind Eigentum des lebendigen und wahren Gottes. Und wer Gottes Eigentum antastet, muß den Zorn Gottes erdulden, der hieraufhin entbrennt.
Die, weil sie die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. die göttliche Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" verweigert haben, mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn gekennzeichneten Menschen der Zeit der Bedrängnis, denen nun darum der rachebedingte, gewaltsame Tod durch das (erste) Tier droht, sind zwar der Zahl "Sechs" gemäß sündige Wesen (also aus Fleisch und Blut), aber da sich zwischen die "Sechsen" die Zahl "Drei" stellt, sind sie dennoch Eigentum Gottes, d.h. auf göttliche Gnade hin freigesprochen. Sie sind die Erlösten dieser Erde, durch das Blut des Lammes freigekauft von ihren Sünden. Und sie gehören ihrem Erlöser, dem Lamm. Das Lamm aber ist das Bild für den wahren Jesus Christus, das Lamm, welches die Sünden der Welt trägt. Jesus Christus aber ist der Sohn des lebendigen Gottes, der verlängerte Arm des wahren Gottes Israels, der bis auf die Erde herabreicht.
Darum auch spricht Paulus zu denjenigen, die sich dem Messias der Juden verschreiben und ihm nachfolgen:
"...  ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes."  (1. Korinther 3, 23)

Diejenigen, denen nun der rachebedingte, gewaltsame Tod durch das (erste) Tier droht, weil sie die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. die göttliche Huldigung des "Götzenbildes" des "Verwüsters" verweigert haben und die deswegen in einer Zwangsmaßnahme mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn gekennzeichnet und somit offiziel als Feinde des (ersten) Tieres gebranntmarkt worden sind, stellen während der letzten Tage zur Zeit der Bedrängnis die Nachfolger der drei Freunde des Propheten Daniels dar, die da hießen Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Sie müssen lt. Offenbarung 13, 16-17 wirtschaftlichen Boykott große Verfolgung und nach Offenbarung 13, 15 zum Teil sogar den Märtyrertod erdulden:
"Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach." (Offenbarung 14, 13; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Unter der symbolischen Bezeichnung "Babylon" der Offenbarung des Johannes kann man also diejenigen verstehen, vor denen der dritte Engel nach Offenbarung 14, 9-11 so eindringlich warnt, es ihnen gleich zu tun.
"... Wenn jemand das (erste) Tier (aus dem Meer) anbetet und sein Bild (gemeint ist hier das Greuelbild der Verwüstung bzw. das Götzenbild des Verwüsters) und nimmt (d.h. entscheidet sich freiwillig für) das Zeichen (gemeint ist das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres als Hautmal) an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die (wenn auch unter großen Druck gesetzt doch in einer freiwilligen Entscheidung) das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines (in Lügen gekleideten) Namens annimmt."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Sie sind es, die das "Greuelbild der Verwüstung" bzw. das "Götzenbild" des "Verwüsters" angebetet und das lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Tieres als Hautmal angenommen haben, die zum "Babylon" der Endzeit gehören. Ihre Gemeinschaft nennt die Bibel also mit Recht die "große Hure Babylon" und ihre geistige Heimat bzw. geistige Heimstätte "Babylon, die große Stadt". Und sie sind es, die der dritte Engel nach Offenbarung 14, 9-11 so eindringlich davor warnt, weiterhin an dieser ihrer Sympathie zum (ersten) Tier (aus dem Meer) festzuhalten.
Das lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Tieres verkörpert mit Sicherheit eine Symbolik, die sich auf den lügenbehafteten Namen des Antichristen bezieht. Und da sich der Weltverführer, auch der "Verwüster" genannt, ungeheuerlicherweise an die Stelle Jesu Christi stellt, wird er ihn nachahmen und dabei verdrängen bzw. gänzlich ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8) und dabei zwangsläufig seinen heiligen Namen mißbrauchen. Somit muß das "Zeichen seines von ihm verwendeten und lügenbehafteten Namens", obwohl er ein Christusgegner ist, ein christliches Symbol darstellen.
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
Und Jesus Christus ist wie wir wissen Gott, d.h. ihm, dem lebendigen Gott, gleich. Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das man mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen kann. Und die Bezeichnung "Verwüster" ist bekanntlich im Alten Testament ein dort verwendeter Ausdruck für das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes".


Das Paßwort lautet: Jesus Christus; aber nicht alle die es nennen, werden Zugang zum Vater im Himmel erhalten

Zugang zum Gott des Himmels gibt es bekanntlich nur durch den einen Namen, der da lautet: Jesus Christus.
Jesus Christus, das ist also derjenige Name, der uns Menschen einem Paßwort gleich gegeben ist, damit wir das Heil empfangen können. Denn die Bibel besagt in Apostelgeschichte 4, 12, daß in keinem anderen das Heil zu finden ist:
"Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden."

So sagte Jesus lt. Johannes 14, 6 selbst von sich:
"... Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Die Sünde ist es, die uns vom heiligen Gott Israels trennt. Aber es gibt einen sündlosen Menschen, der unsere Schuld ans Kreuz trug und stellvertretend für unsere Sünden gemartert wurde und starb.
Bereits im Alten Testament bezeugten dies die Propheten (so beispielsweise in Jesaja 53, 5-6). Und so steht es auch in Apostelgeschichte 10, 43:
"Von diesem bezeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen."

Aber nicht alle Menschen, die den heiligen Namen Jesus anrufen, werden in das Himmelreich kommen, sondern nur diejenigen, an denen Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit gefunden werden wird (das ist gemäß Epheser 5, 9 die Frucht des Lichts). Denn nur sie sind es, die den Willen des Vaters im Himmel tun. Und wie wir gleich sehen werden, verweist Jesus selbst, der dies seinen Zuhörern eindringlich verdeutlichen wollte, im Rahmen seiner sogenannten Bergpredigt auf eine ganz bestimmte noch in der Zukunft liegende Zeit, in welcher dieser Sachverhalt für diese Zeit wohl besonders charakteristisch sein muß:

Matthäus 7, 21-23
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Der Prophet Joel ist der erste unter den Propheten des Alten Testament, der über den "Tag des Herrn" spricht. Er blickt neben dem Prophet Daniel weit in diejenige Zukunft, die sein Volk betrifft, weiter als alle anderen Propheten, und er sieht “den Tag des Herrn.”
“Der Tag des Herrn” ist eine spezielle charakteristische Redewendung in der Heiligen Schrift. Was bedeutet er?
Das Thema Joels lautete: “Der Tag des HERRN”. “Der Tag des HERRN” ist also der rote Faden, der seine Zukunftsschau durchzieht, und er bezieht sich allein fünfmal ganz konkret darauf. Aber auch andere Propheten des Alten Testaments so z.Bsp. die Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel und Daniel erwähnen “den Tag des Herrn.” Manchmal nennen sie ihn auch nur “jenen Tag”.
Auf “jenen Tag” bezieht sich aber auch Jesus im Rahmen seiner sogenannten Bergpredigt, wie wir soeben in Matthäus 7, 22 gelesen haben. Denn Jesus verwendet hier den wohl seinen Zuhörern vertrauten Ausdruck "an jenem Tage", um auf eine ganz bestimmte Zeit hinzuweisen. Aber was ist mit den Redewendungen “Tag des HERRN” bzw. seiner vereinfachten Form “jener Tag” eigentlich gemeint?
Der “Tag des Herrn” ist ein Tag bzw. ein Zeitabschnitt, den die Menschen im alten Israel erwarteten bzw. herbeisehnten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um persönlich in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Der “Tag des Herrn” entspricht dem von Gott herrührenden u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17, der in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal Israel von seiner letzten Fremdherrschaft befreit. Der von Gott herrührende und vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 umfaßt diejenigen göttlichen (Gerichts)Plagen, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten und der gottfeindlichen Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" ein Ende bereiten. Der Gott Israels lähmt durch dieses, sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht und richtet die vom Antichrist zu Boden getretene Wahrheit wieder auf. Der Gott Israels rettet somit sein auserwähltes Volk auf diese Weise aus der Bedrängnis, beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium und verhilft dem Staat Israel erneut zur Unabhängigkeit.
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.” (Joel 2, 12-13) .
Der göttliche Zorn bzw. Gottes zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird sich nach Daniel 9, 27, erst dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den “Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter Satz) bereits im Himmel beschlossen ist. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).

Was meint also die Bibel mit der von Jesus im Rahmen seiner sogenannten Bergpredigt einst ausgesprochenen Redewendung "an jenem Tage", um zum weiter Oben zitierten Bibeltext aus Matthäus 7, 21-23 zurückzukehren?
Wenn bei Matthäus 7, 21-23 in Vers 22 mit der Formulierung "... Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr ..." auf "jenen Tag" Bezug genommen wird, so ist damit der von Gott herrührenden u. vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17, der gegen Ende hin die zweite Hälfte der Zeit der Trübsal überschatten wird, gemeint. Es wird also genau derjenige Zorn Gottes angesprochen, der von den Propheten des Alten Testaments “der Tag des HERRN” genannt wird, also dasjenige seinem Volk bereits angekündigte zu Hilfe Kommen Gottes, welches Israel von einer überaus notvollen Zeit und einer erneuten und letzten Fremdherrschaft befreien wird. Es ist “Gottes Zorn der Vergeltung” nach Micha 5, 8-14, der heraufbeschworen wird, weil zu dieser Zeit vom Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Joel 1, 9; Daniel 8, 11 und Daniel 9, 27 das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Tempel in Jerusalem weggenommen wird und weil dieser mit seinem "Götzenbild" das Heiligtum Israels entweiht sowie die wahren Gläubigen, die dieses "Götzenbild" nicht anbeten werden, lt. Offenbarung 6, 9-11 blutig verfolgt.
Das bei Matthäus 7, 21-23 Gesagte und weiter Oben Zitierte verweist also auf jene Zeit, die schlechthin die "Endzeit" genannt wird. Diese Zeit, genauer gesagt, die in der 70. danielischen Woche kommende Zeit der Bedrängnis innerhalb der Zeit der Trübsal muß demnach charakteristisch dafür sein, daß zwar dann der heilige Name Jesus Christis in vieler Munde sein wird, aber den Zugang zum Vater im Himmel werden diese sehr vielen Menschen trotzdem nicht erhalten können.
Jesus Christus weist also auf jene Zeit bzw. auf "jenen Tag", um zu verdeutlichen, daß es, um gerettet zu werden, nicht nur darauf ankommt, allein den Namen Jesus Christus anzurufen. Sondern es ist von großer Wichtigkeit, daß dabei die Liebe zu den Mitmenschen, sowie insbesondere die konsequente Einhaltng des ersten Gebotes Gottes nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Götzendienst in jeglicher Form, insbesondere die Anbetung eines von Menschenhand gemachten Bildes von Gott, wie es das zu dieser Zeit im Tempel Israels befindliche "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert, verwehren demnach, da dies in den Augen des lebendigen Gottes eine Quelle der Sünde darstellt und daher auch nicht seinem Willen entsprechen kann, jedem, der an diesen Dingen Anteil nimmt, den Zugang zum Vater im Himmel, auch wenn und gerade deswegen, weil hierbei in diesem Zusammenhang der heilige Namen unseres Herrn Jesus Christus auf eine mißbräuchliche Art und Weise ins Spiel gebracht wird.
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen wahren Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen, das in jener Zeit zu sehen sein wird.
»All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So auch Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Was bedeutet dies also für die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer)?
Auch wenn die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des Tieres mit ihrer Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" formal gesehen einem Mann Namens Jesus Christus dient (denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" gibt sich mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" bekanntlich für Jesus Christus aus, weil er eine Fälschung Jesu Christi ist), ist dieser, den sie anbetet, doch nur Lüge und nicht wahrhaftig.
Die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des Tieres betet demnach nicht den wahren Messias Gottes, sondern das wie lebendig erscheinende und anscheinend sprechen könnende "Götzenbild" des "Verwüsters" an, mit dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Augen des lebendigen Gottes große Greuel anrichtet. Und der Name, den dieses von Menschenhand erschaffene Bild erhalten hat bzw. unter dem es vom falschen Phropheten in jener Zeit propagantiert werden wird, muß demnach lügenbehaftet sein. Und derjenige, der dieses Bild kreiert hat, ist der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Die Bibel beschreibt dieses in Wahrheit von Menschen erschaffene und darum lügenbehaftete Bild in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31. Und hier wird es das "Greuelbild der Verwüstung" genannt, welches man zu Recht als das "Götzenbild" des "Verwüsters" bezeichnen kann (vgl. auch im Kapitel "Warum ist das erste Tier und nicht der lebendige Gott der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen?").
Eigendlich ist hiermit alles, was damit in Zusammenhang gebracht wird, eine einzige Lüge. Und alle, die es ehrerbietig und nicht mit starrem Entsetzen bestaunen, bringen damit das Gericht über sich, so auch die Gefolgschaft des Tieres. Denn genau davor warnt in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal sehr eindringlich ein dritter Engel die Menschen der Erde:

Offenbarung 14, 9-11
9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet
und sein Bild und nimmt das Zeichen
(des ersten Tieres aus dem Meer, gemeint ist das Hautmal des Symbols des lügenbehafteten Namens des Tieres) an seine Stirn oder an seine Hand,
10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Im Kapitel 17 der Offenbarung des Johannes ist davon die Rede, daß Babylon, die große Stadt, die in Offenbarung 17, 1 eine Hure genannt wird, "... die an vielen Wassern sitzt ..." und an deren Stirn lt. Offenbarung 17, 5 ein Name bzw. folgendes Geheimnis geschrieben steht: "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden", gerichtet werden wird. Denn deren Untergang wird auch in Offenbarung 16, 19 und in Offenbarung 18, 2+10+21 gedacht, ja gilt als unwiederbringlich und im Himmel bereits als fest beschlossen:

Offenbarung 14, 8
8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und da "Babylon", der Deckname für "Rom" ist (vgl. im Kapitel "Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht"), "Rom" aber für die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht, ist in der Offenbarung des Johannes die "große Hure Babylon", gemeint ist die Gefolgschaft des Tieres, als ein grausames Bild für die Gefolgschaft einer gottfeindlichen Weltmacht sowie die damit in direktem Zusammenhang stehende harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel zu sehen.
Denn in der Offenbarung des Johannes werden sowohl die historische Weltstadt "Babylon" als auch die damalige Hauptstadt des Römischen Imperiums, Rom, gleichermaßen als Decknamen für den Antichrist zur "Zeit des Endes" verwendet.

So laßt also ab von der Sünde der Lüge und seit "... erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes" (aus Philipper 1, 11).

Das weitere Schicksal der Institution Kirche unter dem Einfluß des Tieres

Offenbarung 18, 1-10 + 22-24 und Offenbarung 19, 1-3
1 Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die
Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz.
2 Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Tiere.
3 Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.
4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!
5 Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.
6 Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein!
7 Wieviel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, soviel Qual und Leid schenkt ihr ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen.
8 Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet.
9 Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und gepraßt
haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand, in dem sie verbrennt.
10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt
Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!
...
22 Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Flötenspieler und Posaunenbläser soll nicht mehr in
dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden,
23 und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker;
24 und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden, und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.

Jubel über den Untergang Babylons
19.1 Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes!
2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat.
3 Und sie sprachen zum zweitenmal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Institution Kirche wird nach Offenbarung 18, 1-10 + 22-24 "Babylon, die große Stadt" genannt, die in Offenbarung im Kapitel 17 als eine Hure bezeichnet wird, "... die an vielen Wassern sitzt ..." (Offenbarung 17, 1) und an deren Stirn lt. Offenbarung 17, 5 ein Name bzw. folgendes Geheimnis geschrieben steht: "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden".
Sie beherbergt in der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, also während der Zeit der Bedrängnis, wie wir im Kapitel "Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" gesehen haben und in welchem sich der Schreiber dieses Textes mit den diesbzgl. theoretischen Betrachtungen ausführlicher auseinandergesetzt hat, nicht mehr die wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi sondern die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des Tieres. Denn ihr Träger ist von nun an nicht mehr der Erlöser der Welt, sondern das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" (vgl. Offenbarung 17, 3).
Ihr Untergang, dem in Offenbarung 14, 8 und in Offenbarung 16, 19 und auch in Offenbarung 18, 2+10+21 gedacht wird, ist darum im Himmel bereits unwiederbringlich und fest beschlossen. Die Vernichtung der großen Stadt "Babylon" ist also bei Gott im Himmel durch die Verwendung der Vergangenheitsform in Offenbarung 14, 8 schon zu seinem unabänderlichen Ratschluß geworden ist und gilt in der himmlichen Welt somit bereits als durchgeführt, obwohl die Vollstreckung des Gerichts zum Zeitpunkt der Verkündung des Urteils noch aussteht.
Wie kommt es dazu?

Der nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird also zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort entartet.
Nach Lukas 10, 16 wissen wir von Jesus Christus selbst:
"Wer euch (gemeint ist die wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi) hört, der hört mich (selbst, den Messias); und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat (hier ist der Gott des Himmels und der Erde gemeint)."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und wenn nach Offenbarung 18, 23 "die Stimme des Bräutigams und der Braut" nicht mehr gehört werden soll, dann ist es die Stimme der wahren Gemeinde Jesu Christi, die lt. Lukas 10, 16 beides verkörpert und die nun ausbleibt und die nun nach der Wegnahme der Braut Jesu Christi im auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche nicht mehr gehört werden kann.

Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, wird diejenigen, die vom Neuen Bund Gottes mit den Menschen, d.h. die vom wahren Christus abweichen, auffangen "und sich denen zuwenden, die den heiligen Bund verlassen." Und der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es tun, indem er sie mit Lügen verführt, entgegen dem heiligen Bund gerichtet, sich ihm, dem Nachahmer Jesu Christi zuzuwenden:

Daniel 11, 30-32
30 Denn es werden Schiffe aus Kittim gegen ihn kommen, so daß er verzagen wird und umkehren muß. Dann wird er gegen den heiligen Bund ergrimmen und danach handeln und sich denen zuwenden, die den heiligen Bund verlassen.
31 Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Greuelbild der Verwüstung aufstellen.
32 Und er wird mit Ränken alle zum Abfall bringen, die den Bund übertreten. Aber die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermannen und danach handeln.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (Wie man sieht, trifft die ursprünglichere Übersetzung aus dem Altgriechischen den Kern der Sache besser!).
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang.
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
So ist bekanntlich die Bedeutung des in der Bibel verwendeten Wortes "Antichrist" zu verstehen.

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" verachtet der Bedeutung seines Namens gemäß also demnach, obwohl er das Kommen des Messias Israels zum Hauptthema seines Massenmediums (gemeint ist der falsche Prophet in der Gestalt des gotteslästerlichen Maules nach Offenbarung 13, 5-6) werden läßt, weil er sich gegen ihren verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes wendet, in Wahrheit die messianische Hoffnung Israels (vgl. in Daniel 11, 37 und das Kapitel Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und Sobald das Spottreden führende "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der Zeit der Trübsal).
Die Verachtung des Messias Israels durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" kommt u.a. dadurch zum Ausdruck, indem er ihn und sein Kommen vorwegnehmend nachahmt und sich in den heiligen Tempel Israels, der dann wieder aufgebaut sein wird (gemeint ist der 3. Tempel), setzen wird und vorgibt, er selbst sei der von Gott gesandte Retter und König des Himmels und der Erde:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)  
Dieses "in den Tempel Gottes setzen" kommt in der Erfüllung der Prophetie zum sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben ist, zum Ausdruck, die in der Zeit der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal zur "Zeit des Endes", der sogenannten Zeit der Bedrängnis, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird.
Diejenigen Menschen, gemeint ist der nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche Jesu Christi, die dieser großen Lüge des Antichristen, d.h. dem "Greuelbild der Verwüstung", geglaubt haben, die dieses "in den Tempel Gottes setzen" tatsächlich für den wiedergekommenen, sich nun im dann wiederaufgebauten 3. Tempel Jerusalems aufhaltenden Messias Israels halten, d.h. die das sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das im Heiligtum stehen wird, als den König des Himmels und der Erden anbeten werden, lassen es nicht nur zu und bejahen, daß sie der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinen großen Lügen selbst verführt und verlassen damit nicht nur selbst den heiligen Bund. Nein, sie werden für alle anderen Menschen der Erde, die nun erwartungsvoll und ängstlich auf sie und ihre Entscheidung blicken, zur Verführerin, weil sie mit ihrem sichtbaren Handeln die anderen Nichtchristen mitreißen, es ebenso zu tun. Ihr schlechtes Vorbild und ihre mangelnde Kenntnis der Heiligen Schrift werden nun den übrigen Menschen der Erde zum Verhängnis und zum Ungehorsam gegenüber dem wahren Gott Israels, der von ihnen als einziger Gott, d.h. allein angebetet werden möchte.
Und sie werden bei dem, was der Sohn des Ungehorsams, der in Wahrheit vom Satan dazu befähigt in seinem eigenen Namen gekommen ist, anbietet, ohne Zögern zugreifen und auch das Zeichen "seines Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, als anscheinend vom lebendigen Gott gekommen betrachten und annehmen.
Hatte vor all diesen Dingen nicht ein dritter Engel des lebendigen Gottes ausdrücklich gewarnt:
"Wenn jemand das Tier anbetet (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer gestiegen ist) und sein Bild (gemeint ist das sogenannte zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig - welche Person wird der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 darstellen?" und "Das von Menschenhand geschaffene »Greuelbild der Verwüstung«, das sich als der himmlische Weltherrscher in den Tempel Gottes Setzen vom Antichrist, so als sei der Tag der Wiederkunft des Herrn schon da und was es darstellen könnte, dürfte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer lügenbehafteten Darstellung der angeblich auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Herrlichkeit Gottes stehen" beschrieben ist) und nimmt das Zeichen (hier ist eindeutig das "Zeichen des vom Antichristen verwendeten, lügenbehafteten Namens" gemeint, siehe auch unter der Seite [zwei Hautmale]) an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm." (Offenbarung 14, 9-10)

Die Bibel beschreibt darum die "große Hure Babylon", den nach der Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche Jesu Christi, die zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation wird und die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort entartet, bildlich gesehen als eine vom Antichrist zur "Zeit des Endes" getragene Verführerin:

Offenbarung 17, 1-3
1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach:
Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt,
2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.
3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste (... also an jenen vom Tier sicher gut ausgewählten und lebensfeindlichen Ort, an welchem die Menschen ganz und gar auf die Versorgung ihres Führers angewiesen sind und an dem sie in dessen völlige Abhängkeit geraten und von wo aus an Flucht zu denken, gänzlich unmöglich ist. Und wie um alles in der Welt kann in einer völlig ausgetrockneten und heißen Wüste das erfrischende Wasser des Lebens zu finden sein!).
Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen
(Wie anders dagegen hat der Träger der wahren Gemeinde, Jesus Christus, das seiner geliebten Braut zugedacht. Soll sie doch, dann wenn er zu ihr kommen wird, unter seiner Obhut nie wieder in der lebensfeindlichen Wüste ihr Dasein fristen müssen, sondern von da an und für immer auf fruchtbarem Land und in paradiesischen Verhältnissen wohnen, das erfrischende Wasser des Lebens trinken umsonst und nie endendes Leben in Fülle erhalten!), das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner
(In Vers 3 wird offensichtlich auf das lt. Offenbarung 13, 1 der Beschreibung nach identische erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 Bezug genommen, das hier als der Träger diese mit der Frau umschriebenen menschlichen Gemeinschaft angeführt wird, und damit kann also nicht der wahre Christus Gottes gemeint sein, der doch der Träger seiner Braut und wahren Gemeinde ist).
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser der Homepage)

Der Träger des nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Restes der Kirche, der auch weiterhin in der Welt verbleibt und dort entartet, ist also nicht mehr Jesus Christus. Genau darum wird die Organisation Kirche nun zur Veführerin, die selbst vom wahren Glauben abgebracht, auch andere dazu verführt, den Antichrist als den vermeintlichen, vom lebendigen Gott gekommenen, wieder auf die Erde zurückgekehrten Messias anzuerkennen.
Genau darum bezeichnet sie die Bibel ab jetzt nicht mehr als Gemeinde, sondern sie erhält den charakteristischen Titel: “die große Hure Babylon” (vgl. im Kapitel "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn"). So wird diejenige Kirche, die in der Welt verbleibt und nicht in die himmlische Thronumgebung Gottes entrückt werden wird, einmal in den Augen Gottes gesehen werden, und darum wird sie auch gerichtet (vgl. Offenbarung, Kapitel 18 u. den Beginn des 19. Kapitels).

Ein schreckliches Gericht soll über die "große Hure Babylon" kommen. Sie ist zweifellos sehr bekannt, und alle werden ihren schrecklichen, qualvollen Tod sehen können. Mit "Feuer", dem symbolisch gemeinten Ausdruck des göttlichen Gerichtes, soll sie verbrannt werden, Gott wird sie und alle Menschen, die nicht aus ihr ausgegangen sind, vor aller Augen verurteilen und richten, wenn sein Sohn Jesus Christus am Ende der Zeit der Trübsal wieder die Füße auf die Erde setzen wird, um die ganze Welt zu richten.

Wer ist mit diesem charakteristischen und sehr auffälligem Bild der Bibel gemeint? Wie kann man die Symbolsprache der Bibel deuten?
In der Vergangenheit wurde von der Kirche wenigsens zeitenweise bereits viel Hurerei im Glauben betrieben. Das heilige Volk Israel wandte sich einige Male von Gott, dem Herrn ab und liebäugelte mit Göttern der angrenzenden heidnischen Völker. Wenn aber in der Bibel von der großen Hure Babylon gesprochen wird, dann ist von etwas ganz Bestimmten, einem mit symbolischen Charakter behafteten Bild in der letzten Zeit, unmittelbar nach der zweiten Wiederkunft des Messias Jesus Christus zur Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde die Rede. Es ist die in der Zeit der Trübsal, also nach der äußeren bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels vom wahren Glauben abgekommene und vom Antichrist getragene Weltkirche (vgl. auch das in der Seite [biblische Begriffe] zur Thematik "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn" Gesagte).
Und darum, weil die große Hure Babylon als markanntestes und unverkennbares Endzeitsymbol so zentrale Bedeutung besitzt, und in Wahrheit aus dem abgefallenen Überrest der entrückten wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi erwächst, darf und kann sie auch der Antichrist zur "Zeit des Endes", der erst der Gegner aber dann der Nachahmer Jesu Christ werden wird und dessen Wiederkunft für seine eigenen Machtinteressen sogar inszeniert, nicht übersehen und unbeachtet lassen. Und er muß genau darum mit seiner Darstellung einer großen Hure dem Erkennen dieses wahren Aspektes zuvorkommen und mit seinem Spottreden führenden »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 dahingehend entgegenwirken, indem er die große Hure Babylon als eine Prostituierte in einer für ihn nützlichen Art und Weise für alle Menschen der Erde erstehen läßt. 


Die (Mit-)Verantwortung der Hure Babylon über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten bzw. aller Märtyrer

Wie im Kapitel "Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" eingangs angeschnitten trägt die Hure "Babylon" eine (Mit-)Verantwortung bzw. (Mit-)Schuld über den Tod aller vom Antichrist Bedrängten, Verfolgten bzw. aller Märtyrer der zweiten Hälfte der großen endzeitlichen Trübsal, die die Zeit der Bedrängnis genannt wird:

"... das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden, und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind."
(Offenbarung 18, 24)

Die Bibel läßt niemanden darüber im Unklaren. Die "große Hure Babylon" hat in den Augen Gottes eine erdrückende (Mit-)Schuld am Tod "aller derer, die auf Erden (während der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal, d.h. während der Zeit der Bedrängnis) umgebracht worden sind."
Wie schrecklich! Ihr Verhalten, d.h. ihre Haltung gegenüber den Feinden des Antichristen war es, das bzw. die den Tod aller auf der Erde in der Zeit der Bedrängnis getöteten Menschen direkt oder indirekt zur Folge hatte.
Freilich, sie war es doch gar nicht, die getötet hat. Sie selbst hat an den Verfolgten der Bedrängnis keine Hand angelegt. Aber sie hat auch nichts dagegen unternommen, daß es der Antichrist mit Hilfe seines falschen Propheten getan hat. Und so wird ihr, die dabei tatenlos zusah und ohne eine eigene ablehnende Positition einzunehmen, dafür vom Himmel die ganze Schuld angelastet, darum, weil sich die zur Hure Babylon gewordene nicht konsequent auf die Seite der geringsten Brüder Jesu Christi stellte und kein Mitleid in ihrer ausweglosen Lage mit ihnen hatte.
Weil sie den Lügen des Antichristen bzgl. der lügenbehafteten Kennzeichung aller Menschen durch den Antichristen geglaubt hatte und daß diese vom lebendigen Gott des Himmels herrühren soll, müssen so viele Menschen in der Zeit, in der im wideraufgebauten und vom Antichrist entheiligten Tempel Gottes in Jerusalem  das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" stehen wird, durch die Hand des Antichristen sterben.
Wie wir wissen, wird die Prophetie zum "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, da sie nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet ist. Mit der "Zeit des Endes" aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint. Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und ist das weltweite Zurückkehren der Juden in das einst ihren Vätern gegebene Land nicht heute bereits voll im Gange? Dann kann es auch nicht mehr weit sein, bis der auf der Erde zurückgebliebene Überrest der Gemeinden Jesu Christi, der nicht mit entrückt wurde, vom Antichrist verführt wird, seinen Lügen zu glauben und ihn als den anscheinend auf die Erde zurückgekehrten Messias anzunehmen. Dann kann es auch nicht mehr lange hin sein, bis zu der Zeit, in der im dann wiederaufgebauten Heiligtum in Jerusalem das wie lebendig wirkende, anscheinend sprechen und alle Menschen, die es nicht anbeten werden, scheinbar töten könnende Bild Jesu Christi sichtbar werden wird.

Weil sie nicht konsequent war, als der Antichrist die lügenbehaftete Wiederkunft Jesu Christi inszenierte, müssen so viele Menschen unter dessen Herrschaft so viel Leid erdulden oder auch sterben.
Nur weil der auf der Erde zurückgebliebene Überrest der Gemeinden Jesu Christi, der nicht mit entrückt wurde, sich vom Antichrist dazu verführen ließ, seinen Lügen zu glauben und ihn als den anscheinend auf die Erde zurückgekehrten Messias anzunehmen, konnte der Antichrist auch entsprechend handeln, bzw. bekam er dazu einen Freibrief und war in seinem Tun nicht mehr eingeschänkt, um alle, die mit dem Finger auf sein lügenbehaftetes Treiben zeigten, unschädlich machen zu können.

2. Thessalonicher 2, 9-12
9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.

11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Weil die "große Hure Babylon" denjenigen, die durch ihr Mitverschulden in die Verfolgung gerieten, ihnen, die mit der fehlenden Kennzeichnung vom Kaufen und Verkaufen ausgeschlossen wurden und denen, die durch ihre unbeugsame Wahrheitsliebe und Treue zum lebendigen Gott mit der von allen Menschen der Erde gefürchteten "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gekennzeichnet wurden, aus Angst die Versorgung mit Nahrung und Kleidung und Medikamenten verweigerte, gerieten alle, die den Antichristen als Messias nicht annehmen konnten oder ihn durch ihr Zeugnis vor den Menschen offen ablehnten, in große Verfolgung und Bedrängnis.
Diese große Schuld über das vergossene Blut "aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind." lastet nun in den Augen des lebendigen Gotes auf der "großen Hure Babylon" und ist nicht wieder gutzumachen, umsomehr, da ihr das Wort Gottes bzgl. der Nächsten- und Feindesliebe eigentlich bekannt sein müßte.
Und darum, weil die "große Hure" die Lügen des Antichristen zuließ und die zu Boden geworfene Wahrheit nicht konsequent zumindest wieder aufzurichteten versuchte, ist sie in den Augen Gottes ein "Greuel" geworden, fordert sie Gottes letzte Konsequenz in seinem vernichtenden Gericht heraus.
Darum, weil der letzte von drei Engeln in Offenbarung 14, 9-11 ausdrücklich zuvor diesbzgl. gewarnt hatte, das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres an seine Stirn oder an seine Hand anzunehmen und das Tier, gemeint ist der Antichrist und sein Bild anzubeten, deshalb, weil sie alle Warnhinweise des lebendigen Gottes ausgeschlagen hatte, gibt es für die entartete Gemeinde des Herrn keinerlei Entschuldigung mehr:

Offenbarung 14, 9-11
9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein (wie lebendig wirkendes und anscheinend sogar sprechen könnendes) Bild und nimmt das (lügenbehaftete) Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand (und das könnte ein gebräuchliches christliches Symbol sein, vgl. auch im Kapitel "Das Aussehen vom  lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Tieres"),
10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken (müssen), der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Angekündigte Endzeitzeichen müssen sich zuvor erfüllt haben, um anschließend auch glaubhaft sein zu können, wenn man später selbst als der Christus Gottes auftreten will

Da der Antichrist beabsichtigt, sich in die Stelle von Jesus Christus zu stellen, benötigt er verschiedene Vorzeichen, die der Wiederkunft Jesu Christi und damit auch seinem Machtantritt vorausgehen müssen.
Und da diese sich mit Sicherheit nicht ganz von selbst einstellen werden, inszeniert diese der Antichrist ganz einfach, der unaufhaltsam danach drängt, den Platz von Jesus Christus einzunehmen, um der ganzen Welt die nun bald kommende Wiederkunft Jesu Christi fast wie echt darzustellen und so glaubhaft machen zu können. Er hat das unbändige Betreben, dem bald in großer Macht und Herrlichkeit wiederkehrenden Christus zuvor zu kommen, um ihm "die Seinen" mit unheimlicher List doch noch zu entreißen. Ein in der Hauptsache psychologischer Kampf und weniger einer mit Waffengewalt geht in die letzte Phase über. Dies entspricht auch seiner in Wirklichkeit wilden, unberechenbaren und kriegerischen Natur und ist auch diejenige vom auf die Erde gestürzten großen roten Drachen, dem gefallenen Teufel, der seinen ganzen Thron und seine ganze Macht dem Sohn des Verderbens in die Hände gelegt hat. Der damit gemeinte, dem Teufel völlig hörige Antichrist hat damit den Auftrag erhalten, das begonnene Werk des Satans fortzusetzen und siegreich zu vollenden.
Das Hauptziel, die Braut Jesu Christi und alle weiteren Menschen, die noch zukünftig zum lebendigen Glauben kommen werden, noch aus dessen Händen zu entreißen, der sie bald zu sich holen wird, gilt es vorher zu erreichen. Was für ein tragischer Wettlauf mit der Zeit bis zu Jesu Wiederkunft zum Gericht.

Von den vielen Endzeitzeichen, die im Vorfeld seiner inszenierten Wiederkunft des Messias sichtbar werden sollten,  muß der Antichrist auch eine in der Bibel erwähnte in der Zeit der Trübsal auftretende "große Hure" mit Namen "Hure Babylon" bekannt machen. Dieses besonders auffällige Vorzeichen der Wiederkunft des Messias Jesus Christus darf der Antichrist zweifellos, will er den Platz Jesu Christi glaubhaft einnehmen, auf keinen Fall vergessen. Ein Muß für den Weltverführer, aber auch für uns ein wichtiger Grund, darüber bereits heute nachzudenken. Denn die Darstellung der großen Hure Babylon macht sich für den Antichrist zwingend notwendig, um dieses unübersehbare und charakteristische Vorzeichen der Wiederkunft Jesu Christi vor aller Augen in Erfüllung gehen zu lassen.
Er kann hier freilich nicht die durch seinen Einfluß vom wahren Glauben abgefallene Weltkirche beim Namen nennen, die die Bibel mit der in der Offenbarung des Johannes gemachten Bildsprache an dieser Stelle tatsächlich meint. Er muß außerdem, um von seinem wirklichen Vorhaben, die Wiederkunft Jesu Christi lediglich zu inszenieren, die Menschen massiv ablenken und täuschen.
Denn was er damit eigentlich beabsichtigt, und nach verschiedenen biblischen Prophetien muß er es auch, ist ein Glaubhaft machen des sich "an die Stelle Jesu Christi setzen". Denn nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte Bedrängnis auf der Erde hereinbricht, wird sich der Antichrist gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus.
Er wird dann die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen und den zuvor dem lebendigen Gott Israels geweihten Tempel  mit dem vom Propheten Daniel angekündigten sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" bzw. mit dessen zweiter und letzter Erfüllung entweihen. Sobald diese wie lebendig erscheinende und anscheinend sprechen könnende aber in Wahrheit bloße Nachbildung des zurückgekehrten Messias im 3. Tempel sichtbar werden wird, ist das Heiligtum entweiht, und die Israeliten müssen Jerusalem ein letztes Mal fluchtartig verlassen und sich in den nahe gelegenen Bergen Galiläas in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21, .

Wer ist also der wirkliche Antichrist zur "Zeit des Endes", und wie wird man ihn erkennen können?

Was ist es also, daß uns, die wir mit offen Augen die endzeitlichen Geschehnisse betrachten wollen, Gewißheit verschafft, unsere Zweifel bzgl. der wirklichen Identität des Antichristen ausräumt?
Es ist der folgende Aspekt:
Wer die symbolträchtige, endzeitlich zugeordnete Figur der "große Hure" mit Namen "Hure Babylon" zum Leben erwecken und auf den Plan zu rufen versucht, und dies mit einem charakteristischen Massenmedium bewirkt, das es bis dahin noch nie gegeben hat und das vielleicht sogar weltweit, also global vernehmbar sein wird, derjenige Verursacher dieser Dinge, dieser Regisseur der "großen Hure", die nichts mit der abgefallenen Gemeinde, die von der Verführung des Antichristen getragen durch die Zeit der Trübsal hindurchgehen muß und am Ende vom lebendigen Gott darum, daß sie selbst zur Verführerin wurde, gerichtet werden wird, das muß dann der wahre Antichrist zur "Zeit des Endes" sein.
Und dasjenige Massenmedium, mit welchem die "große Hure" mit Namen "Hure Babylon" als seine Gemeinde vom Antichrist ins Leben gerufen und publik gemacht werden wird, das muß das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) sein.
Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben. Dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20), entspricht einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.

Wie wir in Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum sein Spottreden führendes Massenmedium für dessen Betreiber, den Antichrist zur »Zeit des Endes«, so unverzichtbar ist" und "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" näher beleuchteten (dort wird auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der Zeit der Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).
Denn genau dies ist ja mit jener "großen Hure" mit Namen "Hure Babylon" geschehen.

Der sogenannte "falsche Prophet" nach Offenbarung 13, 11-18 wird es dann sein, der während der gesamten zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer ausübt
Mit dem sogenannte "falschen Prophet" nach Offenbarung 13, 11-18 kann der Antichrist zur "Zeit des Endes", der ja mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeint ist, auch große, verführerische Zeichen und Wunder bewirken.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" hält also mit dem zweiten Tier (aus bzw.) von der Erde ein Mittel in den Händen, welches es ihm ermöglicht, über die menschliche Sprache auf die Erdbewohner Einfluß zu nehmen. Mit Hilfe des zweiten Tieres (aus bzw.) von der Erde ist der eigentliche Antichrist nun dazu in der Lage, für seine Zwecke die breite Masse zu manipulieren und in seinem Sinne, d.h. zur Erreichung seiner Ziele anzukurbeln. Das Reden seines Schrittmachers soll die Erdbewohner Schritt für Schritt in Bewegung setzen.

Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der Zeit der Trübsal also jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der Zeit der Trübsal also jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15). ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung 13, 2-4 aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Weil der Antichrist mit dem Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal jetzt die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt, fungiert der ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" nun als falscher Prophet (vgl. Offenbarung 19, 20), falscher Prophet deswegen, weil der Antichrist ab jetzt die Erdbewohner mit dem ihm gegebenen "Mund" nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos macht, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, also zum Götzendienst verleitet. Mit demjenigen, was er nun bewirkt, lästert der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut Gott und zwar in einem Maße, wie es wohl bisher noch nie zuvor geschehen ist.

Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Weil der Antichrist mit dem Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal jetzt die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt, fungiert der ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" nun als falscher Prophet (vgl. Offenbarung 19, 20), falscher Prophet deswegen, weil der Antichrist ab jetzt die Erdbewohner mit dem ihm gegebenen "Mund" nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos macht, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, also zum Götzendienst verleitet. Mit demjenigen, was er nun bewirkt, lästert der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut Gott und zwar in einem Maße, wie es wohl bisher noch nie zuvor geschehen ist.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen.
Ab dem Beginn der zweiten Hälfte der Zeit der Trübsal jetzt die »Gewalt« öffentlich propagierend und wirkend, funktionert der Antichrist also den ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" nach Offenbarung 19, 20 nun zum falschen Prophet um.
Denn er verführt damit die Erdbewohner mit falscher Prophetie und unter Bekräftigung mittels lügenhafter Zeichen und Wunder, sowie unter dem Zwang der Androhung eines wirtschaftlichen Boykotts, das in der Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschriebene "Greuelbild der Verwüstung" (gemeint ist das sogenannte “Götzenbild des Verwüsters bzw. Antichrist”) anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 4+8+13-15).


Wie wird der Antichrist die große Hure Babylon darstellen?

Hauptsächlich in Offenbarung 17, 1-9 findet man eine ausfühliche Beschreibung der in aller Welt bekannten und sehr geschätzten großen Hure Babylon. In der Welt geschätzt, weil sie vom Antichrist, dem scharlachroten Tier voller lästerlicher Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern, getragen viele Länder der Erde und ihre Herrscher sehr reich gemacht hat (vgl. Offenbarung 18, 3).
Aber der lebendige Gott wird sie wegen ihrer großen Sünden richten und möchte darum erreichen, daß sein Volk, gemeint sind hiermit die Seinen des lebendigen Gottes, bereits zuvor aus ihr ausgeht, damit es an ihren Sünden und damit auch an ihrem bald kommenden Gericht nicht teilhat (vgl. dazu nochmals Offenbarung 18, 4-5).
Damit verkörpert die große Hure Babylon zweifelsfrei die geistige Wohnstätte der Christen der letzten Zeit, die ihrem Bräutigam untreu wird und sich zunehmend vom antichristlichen Geist tragen lassen wird, muß aber gleichzeitig eine große weltliche Institution, eine auf der ganzen Erde anzutreffende Art von Organisation sein, die anfänglich schwerpunktmäßig Christen vereinigt und beherbergt, vielleicht die in der letzten Zeit nach der Entrückung der Gemeinde Christi an den Antichristen abfallende christliche Kirche (vgl. Offenbarung 18, 2).

Der Verfasser dieser Internetseite ist der Meinung, daß diese charakteristische, endzeitliche Symbolfigur, die eine der großen Feinde Gottes der letzen Zeit darstellt, der Vergewaltiger der Menschheit, der Antichrist unbedingt in Szene setzen muß, will er aller Welt glaubhaft machen, daß die Wiederkunft des Messias unmittelbar bevorsteht, in dessen Rolle er ja schlüpfen will.
Er muß darum eine von ihrem Glauben an Jesus Christus abgefallene und von ihm zur Prostituierten umerzogene Frau auswählen, die von ihm erst noch weiter zu dem gemacht werden wird, was der Name "große Hure Babylon" und alles weitere, diesbezüglich Geschriebene in der Bibel vordergründig aussagt.
Er wird diese Frau deswegen, weil er sie für sein endzeitliches Szenario so dringend benötigt, sehr hart und unbarmherzig anfassen und brutal in ihr persönliches Leben eingreifen.
Durch seinen Einfluß macht er wahrscheinlich diese von ihm ausgewählte Frau zu einer weltbekannten, überaus reichen Hure. Diese Prostituierte wiederum können viele Menschen der Erde sehen und werden sie dadurch auch körperlich begehren.
Der falsche Prophet ist demnach ein Multitalent. Er beeinflußt einerseits die Frau, genau so zu werden, wie es der Antichrist möchte, daß dies geschieht und macht wiederum andererseits, daß diese vom Antichrist Verführte und zur Hure Gewordene von sehr vielen Menschen der Erde gesehen werden kann.

Der Focus ist gesetzt: Die Frau muß einer der endzeitlichen Feinde Gottes sein

Was der Welt gezeigt wird, unterliegt demnach auch unbedingt der strengen Zensur des Antichristen und kann somit nicht immer der Wahrheit entsprechen. Es soll den Zuschauern lediglich gezielt ein ganz bestimmtes Bild vermitteln, einzig und allein mit dem Ziel, damit sie in diesem abgefälschten Bild einer Prostituierten die der biblischen Offenbarung aufgeführte "große Hure Babylon" als eine der größten endzeitlichen Feinde Gottes erkennen und als Vorzeichen zur baldigen Wiederkunft Jesu Christi deuten sollen.
Da könnte gleich einer fragen: Wem ist denn der genaue Bibeltext zur Beschreibung der "großen Hure Babylon" bekannt?
Haben Sie Offenbarung 17, 1-9 so genau und ausführlich gelesen, so daß Sie sich ein Urteil erlauben könnten?

Um gleichzeitig sehr viele Menschen dazu zu bewegen, daß sie in der vom Antichrist gezielt darauf hin beeinflußten und verführten Frau die biblische "große Hure Babylon" erkennen, muß den Menschen der entsprechende Text aus Offenbarung 17, 1-7 so ganz nebenbei gleich mit vermittelt und natürlich sinnmäßig für die Zwecke des Antichristen stark abgewandelt beigebracht werden.
Jetzt versteht man den Begriff "falscher Prophet" vielleicht schon besser als bisher. Der falsche Prophet dient also dem Antichristen hauptsächlich damit, das Wort der Bibel sinngemäß verdreht den Menschen zu überbringen, sie sozusagen umzuschulen, damit sie die Wahrheit, die die Bibel lehrt, nicht verstehen können. Der falsche Prophet hat demnach auch keinen wahren prophetischen Charakter. Er ist durch und durch falsch, denn, wenn man genauer hinschaut, wird man immer festellen müssen, daß er mit seinen Halbwahrheiten, ganz wie er es gerade gebraucht, die Menschen ständig belügt und betrügt. Jeder, der die Bibel genau kennt wird dies nicht übersehen können. Darum laßt uns die Bibel eifrig und innig lesen, sonst werden wir auch zu den Betrogenen gehören!

Nach welchen Auswahlkriterien ist der Antichrist vorgegangen?

Die Auswahl zu dieser Frau trifft der Antichrist lange bevor er sie so werden läßt, wie er sie haben will.  Seine Auswahlkriterien werden vermutlich vorrangig nach Aussehen und Gestalt ausgesucht worden sein. Sie  sind direkt abhängig von ihrer Zweckbestimmung, nämlich derart, daß möglichst viele Menschen diese Frau später für genau das halten werden, was sie nach der Meinung des Antichrist für die Welt darstellen soll.

Das größte Begehren dieser in Wahrheit selbst verführten, vergewaltigten und innerlich an ihrer Seele verletzten Frau, die letztendlich auf eine gemeine und hinterlistige Art und Weise zur Verführerin anderer geworden ist und dabei völlig ausartet, wird nach der Vermutung des Schreibers dieses Textes in erster Linie nach dem Edelmetall Gold sein, wodurch sie wahrscheinlich auch sehr reich werden wird. Dies kann nur geschehen, weil der Antichrist den Goldpreis lange Zeit sehr niedrig hält, um ihn dann spontan in sehr große Höhen schnellen zu lassen. Aber auch Edelsteine und Perlen wird sie lieben und auch diese werden sehr wahrscheinlich plötzlich einen sehr großen Wertezuwachs erfahren.
Daß gerade diese Frau eine überdurchschnittlichen Neigung für das gelbe Edelmetall und kostbare Steine sowie Perlen hat, ist nicht zufällig so. Genauso wird sie purpurfarben gefärbte Kleider leidenschaftlich gerne tragen. Denn für den außenstehenden Betrachter soll sich das in Offenbarung 17 zur großen Hure Babylon beschriebene Bild bestätigen.
Die Farbe Purpur schätzte man bereits zu Zeiten Jesu sehr und war deswegen sehr teuer. Darum brachte man damals diese Farbe mit königlicher Würde, mit Ehre und mit Reichtum in Verbindung. Im alten Rom wurde deshalb sogar per Reichserlaß verfügt, daß sich ein einfacher Mensch, der sich anmaßte, feinste purpurfarbene Kleider zu tragen, des Hochverrates schuldig machte.
Die purpurrötliche Farbe wurde zum größten Teil in kleinsten Mengen von der im Meer lebenden Purpurschnecke (die damals entlang der Mittelmeerküste verbreitete Murexschnecke, eine bestimmte Art davon auch Brandhorn oder Türkenblut genannt) gewonnen, die bei einem Melkvorgang jeweils nur einen Tropfen Farbstoff abgaben und danach wieder ins Meer gesetzt wurden, damit sie neuen Farbstoff bildeten!
Im damaligen Römischen Reich wurde diese leuchtende Farbe auch tyrischer Purpur genannt, weil die Stadt Tyrus, die wichtigste Hafenstadt Phöniziens, ein Gebiet, das dem heutigen Libanon entspricht, einen blühenden Handel mit purpurfarbenen Stoffen betrieb.

Eines charakterisiert dies Frau ganz bestimmt auch noch: Sie wird unter dem Namen Babylon bekanntgemacht werden, und da mit der Stadt nach Offenbarung 17, 9 Rom gemeint ist, wird diese Frau wahrscheinlich in Rom wohnen. Denn Rom wird durch die römischen Dichter als Stadt auf den sieben Hügeln bezeichnet.
Falls die vom Antichrist gesteuerte Frau also tatsächlich in Rom wohnen wird, ist auch dies kein Zufall gewesen.

Das größte Verführungswunder des Antichrist läßt sich bereits erahnen

Weil die gezielt gesteuerte Entwicklung dieser Frau zur "großen Hure Babylon" längere Zeit (sicher viele Jahre und Jahrzehnte) in Anspruch nehmen wird, muß der Antichrist, damit diese Frau die gewünschten Eigenschaften, wie Jugendlichkeit, Haarfarbe, Reinheit und Makellosigkeit der Haut usw. im Laufe der Zeit nicht verliert, sondern im Gegenteil auf Dauer behält, ihren Alterungsprozeß aufhalten können. Ein Wunder für sich, so die Vorstellungen des Schreibers dieses Textes.
Damit ist sie nach der Überlegung des Verfassers dieser Homepage eine der ersten Personen, an denen der Antichrist erfolgreich eines seiner größten Wunder, die Verjüngung des biologischen Alters und das Aufhalten des natürlichen Alterungsprozesses am menschlichen Körper, praktisch und sichtbar verwirklichen wird.
Mit dem Aufhaltenkönnen des Alterungsprozesses des menschlichen  Körpers, versetzt sich der Antichrist in die Lage, große Zeichen und Wunder zu tun und sich von allen Menschen der Erde als der erwartete Messias anbeten zu lassen.
So könnte man sich nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage die vom Antichrist zur "großen Hure Babylon" gemachte Frau, ausmalen, ohne je ihr Äußeres gesehen zu haben, keineswegs ein Äquivalent zur wahren "großen Hure Babylon", die in Offenbarung 17, 1-9 geschildert wird.
Denn diese Überlegungen kann man anhand der biblischen Darstellung der "großen Hure" ableiten (man vergleich auch das in Jeremia 51, 5-9 Gesagte).

Nur Jesus Christus allein ist alles Gericht übergeben worden

Und noch weiter: Der Antichrist muß diese Frau, da er sich anmaßt, an die Stelle Jesu Christi zu stellen, er wird ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), vor aller Augen töten. Ihre noch dazu öffentliche Ermordung, die einer Verurteilung bzw. Hinrichtung in einem Gericht gleichen soll, ist also bereits längst beschlossene Sache, noch bevor diese Frau zu dem geworden ist, wohin sie vom Antichrist gesteuert werden soll, ja vielleicht schon seit ihrem Kindesalter vorgesehen. Das der lebendige Gott oder gar der wahre Sohn Gottes dies einfach so geschehen lassen wird, ohne einzuschreiten, so etwas kann sich der Verfasser dieser Internetseite nun überhaupt nicht vorstellen. Ihm allein ist alles Gericht übergeben (vgl. Johannes 5, 7 und Apostelgeschichte 10, 42).
Ein Mensch, wie diese Frau, die seit dem Kindesalter ohne Zukunft ihrem beschlossen Schicksal des Verderbens in die Arme laufen soll, wo wäre dann ein gerechter und liebender Gott, wenn er hier trotz der begangenen Sünden nicht machtvoll Einhalt gebieten würde.
Es ist die gerechte Sache Gottes. Er wird auch für sie streiten und siegreich daraus hervorgehen. Ihm ist die Seele jedes einzelnen Menschen sehr wichtig. Hat nicht der gute Hirte die ganze Schafherde allein gelassen, um nach den einen, verirrten Schaf zu suchen. Und er hat es gesucht und gefunden und zur Herde wohlbehalten zurückgebracht, ja selbst auf die Gefahr hin, daß inzwischen ein reißendes Tier über die kurzzeitig alleingelassene Herde herfällt. Aber das verlorene Schaf ist gefunden. Und im Himmel wurde deswegen ein großes Fest gefeiert. Halleluja!
Die wahre Natur des Antichriten stellt ihn bloß. Er ist ein verkleideter Wolf im Schafspelz, wer in seine Hände gerät und ihm vertraut, denjenigen zerreißt er letztendlich vor seinen Augen. Er dient allein dem gefallenen Engel des Himmels. Dieses Grundprinzip setzt sich in all seinem Handeln fort. Aber Gott sei Dank, seine Zeit ist begrenzt und seine Macht und er selber werden bald vom wiederkommenden und wahren Gottessohn zerbrochen werden, und wir haben die eine Hoffnung:

Lukas 19, 10
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Hören Sie das Weinen des Himmels über die Ungerechtigkeit der Erde und spüren Sie den Hunger und den Durst nach Gerechtigkeit und auf Befreiung, aber auch die Hoffnung, mit der uns der Tröster, der gute Geist Gottes stärkt?
Wenn nicht hören sie bitte auf die Stimmen unserer kleinsten Himmelsbürger, denn ihnen gehört ja bereits das Himmelreich (vgl. Matthäus 19, 14, Lukas 18, 16). Lassen Sie sich von der Freude anstecken, die beispielsweise der Wetzlarer Kinderchor in einer bereits älteren Aufnahme "Das verlorene Schäfchen" weitergeben möchte.
Was tun wir alles um diese kleinen aber sehr kostbaren Geschenke Gottes zu behüten? Nur unsere Liebe kann sie vor der Ungerechtigkeit dieser Welt einhüllen und bewahren, denn Gott selbst hat uns mit ihnen so reich beschenkt. Es müßte noch viel mehr sein! Meinen Sie nicht auch?

Ein Gebet für verführte Menschen

Erst verführen und dann töten, das ist das wahre Prinzip des großen Weltverführers, das sich in allem fortsetzt, was er tut. Die wahrhaftigen Christen aber werden erkennen, wer der wirkliche Initiator und der Motor dieser sehr traurigen Entwicklung im Leben einer jungen Frau ist, die stellvertretend für viele Menschen steht. Sie läßt sich entkräftet im Sog des Bösen  mitziehen, bis sie scheinbar daran Gefallen findet. Die wahrhaftigen Christen, denen der heilige Geist Gottes bald alles offen legt, werden darum für sie, die sie für vele weitere Menschenschicksale steht, beten. Wahrscheinlich wird man sich niemals alles vorstellen können, was der Antichrist zum Erlangen seiner Weltmacht tut. Wieviele Menschen wird er zu diesem Zweck umbringen (Man vgl. bei Offenbarung 6, 9-11)?

1. Johannes 3, 5+8
5 Und ihr wißt, daß er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde. ...
8 ... Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.

Diese Gebete, so die Hoffnung des Verfassers der Internetseite, werden bewirken, daß auch diese Frau Gottes Liebe wieder zu tragen beginnt und daß sie sich auch von ihr allein tragen läßt und über ihr Leben Frieden finden kann:
"Jesus Christus, du bist das wahre Gold und der ware Schatz. Wir erheben Deinen Namen. Du allein bist unser König. Niemand kann so tief fallen, daß Du ihn nicht erretten könntest. Wir und unsere Kinder befinden uns in deinen bewahrenden Händen. Niemand vermag es, uns aus diesen heraus zu reißen.
Du kennst uns besser, als wir selbst dazu in der Lage sind, es zu tun. Du sieht in deiner Güte unser tief verletztes Herz an und willst es wieder heilen, damit auch wir anderen Menschen einen Weg zur Heilung zeigen können. Wir befehlen Dir ganz besonders das tragische Geschick dieser bald kommenden, vom Antichrist verführten Verführerin an und segnen sie in deinem Namen, so daß ihr vom Antichrist zudachter Fluch sich dank deiner väterlichen Güte in einen großen Segen verwandeln wird. Mach sie zum Hoffnungszeichen deiner guten Gedanken mit uns Menschen, die wir in eine schier ausweglose Situation gefallen sind. Auch ihr sollen diese ihr vom Sohn des Verderbes und des Bedrängers aller Menschen ihr ursprünglich zugedachsten verhängnisvollen und bösen Dinge zum Besten dienen, so daß sie sich fortan wieder nach Dir und Deinem unvergänglichen Reich sehnt und darin im Vertrauen auf deine unendliche Gnade und Liebe zu den Menschen für immer glücklich wohnen möchte und auf deine Vergebeng hoffend ihre Sünden auf das Keuz Jesu Christi wirft."




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